U e Ntaiire, H-Ade». I»iser- eben. Sfjc das Eintritts- gen bewährten März 1884: Schwan zur Einsicht Ukasse: ttelung Handelskammer) ahren weit über bt -S,5Ä chen fu# i. b- Exp^Bl. hen gesucht. in bei d. Sxpcd- . ulen Zeugnissen cht. Neuenweg r> he unter M.E.^ Ntelung. '5^s=s— HSH-r-n Echul- friiti' «■,8t’Ä osz^Lmbenhos^ rbäTS^*’ ,det Stelle, r WL— ir: ier,. Neustadt H wrsteher- --SS» °-rst-he^ ankfurter^^ >srstehL—" Ar. 6 Dienstag den 8. Januar l®@4 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. B««o«' e-h°lstr°b- 7. E^ch-m. tätlich mit Ausnahme des Montags. Bekanntmachung. An sämmtliche Ortsgerichte des Amtsgerichts-Bezirks Gieße«. Betreffend: Die Revision der Hypothekenbücher des Amtsgerichts-Bezirks Gießen. Wie früher, haben Sie auch in diesem Jahre, ehe wir die Revision der Hypothekenbücher beginnen, die Vorreviflon vorzunehmen, und fordern wir Sie deshalb auf, hiermit jetzt schon zu beginnen und später fortzufahren, bis wir eintreffen. Wir empfehlen Ihnen hierbei die größte Aufmerksamkeit. Gießen, den 3. Januar 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs. Betreffend: Die Rachsuchung der Berechtigung zum einjährig fteiwilligen Dienst auf Grrmd von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig fteiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Zakres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. 8. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. * ' 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizusügen: a. Geburtszeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu beneiden, auszurüsten und zu verpflegen; Im Nebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schutzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz-Ordnung (I. Theil der Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiesen. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Gros. Deutschland. Berlin, 5. Januar. Der Landtagsabgeordnete für Berlin, Rechtsanwalt Munckel (Fortschritt), hat dieser Tage einen Antrag aus Wiederherstellung der zweiten Berufungs-Instanz in Strafsachen beim Abgeordnetenhause eingebracht. Derselbe fordert andere Bestimmungen für die §§ 123, Nr. 2, 124 und 136, Nr. 2 des Gerichtsverfassungs-Gesetzes. An Stelle des $ 123 Nr. 3 (Art. 1} soll folgende Bestimmung treten: „Der Berufung gegen Urtheile der Strafkammer in erster Instanz, sowie der Revision der Staatsanwaltschaft gegen die gedachten Urtheile in dem Falle, daß zugleich über eine gegen dieselben eingelegte Berufung zu erkennen ist." Anstatt § 136, 2: „Für die Verhandlung und Entscheidung über das Rechtsmittel der Revision gegen Urtheile der Strafkammer in erster Instanz, soweit nicht nach § 123 dieses Gesetzes die Zuständigkeit der Oberlandesgerichte begründet ist, ingleichen der Revision gegen Urtheile der Oberlandesgerichte, welche auf eingelegte Berufung ergangen sind, und gegen Urtheile der Schwurgerichte, ferner der Beschwerde gegen Entscheidungen zweiter Instanz, welche von den Oberlandesgerichten getroffen find." Sodann sollen an die Steile von §§ 273, 274, 338, 354, 368, 369, Eingang 374, 399, Schlußsatz und 479 der Strasproceßordnung folgende neue Bestimmungen treten. Anstatt § 273: „Das Protokoll muß den Gang und die Ergebnisse der Hauptverhandlung im Wesentlichen wiedergeben und die Beobachtung aller wesentlichen Förmlichkeiten ersichtlich machen, auch die Bezeichnung der verlesenen Schriftstücke, sowie die im Laufe der Verhandlungen gestellten Anträge, die ergangenen Entscheidungen und die Urthellssormel enthalten. Die wesentlichen Ergebnisse der Vernehmungen müssen ebenfalls in das Protokoll ausgenommen werden. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft oder der Angeklagten hat der Vorsitzende die vollständige Niederschreibung und Verlesung eines Vorganges in der Hauptoerhandlung oder des Wortlautes einer Aussage oder Aeußerung anzuordnen. In dem Protokoll ist zu bemerken, daß die Verlesung geschehen und die Genehmigung erfolgt ist, oder welche Einwendungen erhoben sind." Anstatt S 396, Abs. 3: „Gegen Beschlüsse des Reichsgerichts findet eine Beschwerde nicht statt." Anstatt § 352: „Die in der Beschwerde-Instanz erlassenen Beschlüsse können durch weitere Beschwerde angefochten werden." Anstatt § 354: „Die Berufung findet statt gegen die Urtheile der Schöffengerichte und gegen die in erster Instanz ergangenen Urtheile der Strafkammern der Landgerichte." (Es folgen die entsprechenden zwei Alineas.) Art. 3: „Der § 380 der Strasproceßordnung wird aufgehoben." Art. 4: „Dieses Gesetz tritt am ... . in Kraft. Es findet Anwendung aus alle Strafsachen, in welchen an dem gedachten Tage noch nicht rechtskräftig entschieden ist." Es folgen nun drei fernere Alineas, in welchen die Ausführungs-Bestimmungen enthalten sind. Absatz 5 lautet: „Die Entscheidung über das Rechtsmittel erfolgt durch dasjenige Gericht, weches nach den Bestimmungen des gegenwärtigen Gesetzes zuständig ist." Berlin, 5. Januar. In der heutigen Stadtverordneten-Sitzung wurde Straßmann mit 101 von 116 Stimmen zum Vorsteher gewählt. 15 Stimmen erhielt Büchtemann, 6 Zettel blieben unbeschrieben. Straßmann nahm die Wahl dankend an mit der Zusicherung, daß er seine Amtspflichten auch künftig gewissenhaft erfüllen und die Verhandlungen gerecht und unpartheiisch leiten werde. Zum stellvertretenden Vorsteher wurde Büchtemann mit 88 Simmeu gewählt. Scheiding erhielt 19, Bellermann 12, Spinola 1 Stimme. Unbeschrieben blieben 4 Zettel. Berlin, 5. Januar. Der „Kreuz-Ztg." zufolge unterhielt sich Se. Maj. der Kaiser bei dem Neujahrs-Empfange namentlich eingehend mit den Mitgliedern des Staatsministeriums und gab seine besondere Befriedigung über die Geschäftsführung des gegenwärtigen Ministeriums bestimmt zu erkennen. — Die Nachkommen der französischen Flüchtlinge in Berlin und andern Ortschaften Preußens beabsichtigen, wie die „Kreuz-Ztg." meldet, am 29. October k. Js. die 200jährige Wiederkehr des Tages, an welchem der große Kurfürst sein Edict von Potsdam erließ, festlich zu begehen. Durch dasselbe gemährte bekanntlich der Kurfürst nach Aufhebung des Edicts von Nantes (23. October 1685) den verfolgten französischen Protestanten in seinem Lande gastliche Ausnahme. Er errichtete damals, um die Schwierigkeiten der Uebersiedlung zu erleichtern, auf dem langen Wege verschiedene Stationen, auf denen die des Landes und der Sprache Unkundigen jede Unterstützung erhielten. Das für die Feier hier gewählte Comitö bereitet dem Vernehmen nach zunächst die Ausgabe eines Werkes vor, das die Geschichte der Einwanderung und der Eingewanderten enthält. Frankfurt, 5. Januar. Der heute Nachmittag gegen 4 Uhr von Leipzig ankommende Schnellzug fuhr auf dem Sachsenhausener Bahnhof auf einen entgegenkommenden Güterzug. Die Maschinen beider Züge sind stark beschädigt, ebenso der Packwagen des Schnellzuges. Von dem Güterzuge sind mehrere Wagen zertrümmert. Irgend welche erhebliche Verletzungen haben weder die Passagiere noch das Fahrpersonal erlitten. Münster, 5. Januar. Heute wurde hier unter zahlreicher Betheitigung der „Westdeutsche Kanalverein" constituirt. Der Oberpräsident Westfalens, Hagemeister, ist zum Ehrenpräsident, Dr. Natorp (Essen) zum Vorsitzenden gewählt worven. Der Verein zählt bereits gegen 1000 Mitglieder, A gfcX.fr> “Ä*,? M-n be5®„ t;Ä der de« &*’* >ÄL° llmdchld-sv 8 TW",?° WW ®( auf *” * W tzM 5k (LS.) GmPschreiber des Ümögetti WM Das Conkursverfa Vermögen des 8af von Älbüä) ifl mangelnder Masse eil Gießen, den 3. > Neidhc Gerichtsfchreiber G Italien. Rom, 5. Januar. Um 2 Uhr sand die feierliche Ueberführung der LeiLe Victor Ernanuells programmmäßig statt. — Am Montag trifft hier Mukhtar Pascha, der Ueberbringer eines Handschreibens des Sultans an König Humbert, ein. Krankreich. Vari-, 5. Januar. „National" wie „Patrie" melden, der gegen- rvärtige Geschäftsträger in Peking, Semalle, kehre in Kurzem nach Frankreich zurück und der Gesandte Patenotre gehe demnächst nach Pekmg. Verschiede- neu Leitungen zusolge soll auf dem Stadthausplatze ein großes Protest-Meeting gegen die Vertagung der Municipalwahlen stattfinden. D^r „France zufolge würde eine weitere Tongking-Kreditsorderung von 30 Mill. Mitte Februar ru der Kammer eingebracht werden. * England. London, 5. Januar. Der heutige Cabinetsrath im Auswärtigen Amte beschäftigte sich ausschließlich mit der egpptischen Angelegenheit. Wie „Reuters Bureau" meldet, geht das Gerücht, englische Kriegsschiffe würden die Ordre erhalten, Positionen im Rothen Meere und im Suezkanal einzunehmen. — Sämmtliche Cabinets-Mitglieder begaben sich wieder aus ihre Landsitze. — Eine Meldung des „Reutvrffchen Bureaus" sagt: Die Absendung englischer Truppen sei bisher nicht anbesohlen worden, jedoch sei Alles bereit, um binnen 8 Tagen 12,000 Mann einzuschiffen. — Die „Times" meldet: Madagassische Abgesandte, mit Vollmachten zum Friedensabschluffe versehen, sind in Tamatave eingetroffen. Madagaskar nimmt das Ultimatum Frankreichs an und tritt den nördlichen Theil der Insel vom Cap Ambre bis zum Cap Bellono an Frankreich ab. Aegypten. Kairo, 5. Januar. Die Garnisonen am Weißen Nil find in Khartum angekommen, wodurch die Truppenmacht von Khartum aus 6000 Mann erhöht wird. Amerika. New-Nork, 5. Januar. Dr. Eduard Lasker ist heute Nacht 1 Uhr am Herzschlag plötzlich gestorben. Lasker kehrte zu Wagen von dem Diner bei dem Banquier Seligmann zurück, als er vom Schlag getroffen wurde. Der Wagen hielt sofort. Seligmann, welcher ihn begleitete, half ihn aus dem Wagen bringen, wobei Lasker in seinen Armen starb. Der Leichnam soll einbalsamirt und nach Deutschland übergeführt werden. (Eduard Lasker wurde am 14. October 1829 zu Jaroczin (Posen) von jüdischen Eltern geboren, studirte 1847 bis 1851 in Breslau und Berlin Mathematik und Rechtswissenschaft, wurde dann Auskultator und darauf Referendar am Berliner Stadtgericht. Nach Ablegung des zweiten Staatsexamens begab er sich aus drei Jahre nach England, von wo zurückgekehrt, er 1856 in den preußischen Staatsdienst als Referendar wieder eintrat; zwei Jahre später wurde er Affeffor am Berliner Stadtgericht. Die öffentliche Aufmerksamkeit lenkte Lasker zuerst durch mehrere staatsrechtliche und politisch-geschichtliche Abhandlungen auf sich. In das Abgeordnetenhaus trat er 1865 als Vertreter des vierten Berliner Wahlkreises ein und nahm seinen Sitz bei der Fortschrittspartei. Von da ab hat er immer im Mittelvunkte des parlamentarischen Lebens gestanden. Im Juli 1866 in Berlin wiedergewählt, gehörte er 1866 zu den Begründern und von da ab zu den Führern der nationalliberalen Partei. Im Abgeordnetenhaus vertrat er seit 1868 Magdeburg, von 1874 bis 1878 Frankfurt a. M., wo er aber bei den Neuwahlen dem demokratischen Candidaten unterlag. Seitdem gehörte er nur noch dem Reichstag an, in welchen ihn seit 1867 der zweite Meiningen'sche Wahlkreis entsandte. Die politische Glanzperiode Lasker's fällt in die ersten, Jahre nach Begründung des Norddeutschen Bundes und des deutschen Reichs. An den großen organisatorischen Gesetzen dieser Zeit ist er in hervorragendem Maße beteiligt gewesen. Schlagfertigkeit und Gewandtheit der Rede, Fleiß, Scharfsinn und Sachkenntniß verschafften ihm diesen Einfluß. Im März 1880 schied er aus der nationalliberalen Partei; nach der Secession des linken Flügels schloß er sich diesem, der sog. liberalen Vereinigung, an, mit welcher er mehr und mehr in die Opposition gegen die jetzige Regierungspolitik geriet!). Neben seiner politischen Thätigkeit sungirte er seit 1870 als Rechtsanwalt beim Stadtgericht, trat 1873 als Syndikus des Pfandbriefamtes in den Dienst der Stadt Berlin über und ward 1876 Mitglied des Verwaltunasaerichts In der letzten Zeit öfters kränklich, trat Lasker im vorigen Jahre eine Erho- lungsrelse nach Amerika an, von wo er zu der nächsten Reichstags-Session zu- ruckzukchren hoffte, als em unerwarteter Tod seinem Leben ein Ende machte). f c 5. Januar. Nach weiteren Mittheilungen über das Ableben Dr. Eduard Lasker's hatte derselbe das Haus des Banquier Seligmann ■nut einem Freunde verlassen. Beide gingen nebeneinander als Lasker plötzlich von emem starken Husten befallen wurde und strauchelte. Ein Vorübergehender war behulflich Lasker nach einem in der Nähe befindlichen Schuppen zu bringen wo derselbe aus Decken gelagert wurde. Ein schnell herbeigerufener Arzt fand nUrani? Iei*e Klagen und mußte bald danach das gänzliche Aushoren deffelben constatiren. ö Telegraphische Depeschen. Wolff'- telegr. Eorrespondenr-Bureau. 10. roltb M b-r Graf von Paris am m!ssi°n"bläultra7t° Anderem das Resultat gehabt, daß d"r Vertwa » -Wtten unter tonnt gemacht werden würde und fdnbl arof be- Mörber b-r Chrift-N streng bestraft werb-n ir^atnbarfnen und bte d°r Besetzung b-r Cftab-ll- von Hu- zuzustimm-a Der R-g-ntschastsrath sei geneigt. Daring würbe heute Vorenglischen Regierung aus die 9iofc btr ^eonnth'fh.n6 Ä2 ^rnselben bte Antwort ber englische Regierung besteht daraus hnfc ^en Regierung vom 2. ds. mit. Die Nilkatarakt zurückgezogen werden. ' $ ' ^ruppen ppn ^artum bis zum zweiten S o k 6 l e 4. 7. J-nu-r. Mus'» ZaS^Programmier «grijai gegeben vom Concer t v e rein, lleß in Vielseitigkeit und besonders die ge- nur die Reichhaltigkeit desselben, sondern P Einen besUchenden Eindruck auf unsere dregene Wahl der Mcm mußte von vorn her n ernen^^^ anf den letztm Platz Musikfreunde ausüden. So iahen> wir dennlach v n V Ausführenden zu gefüllt und lvaren Zeuge von reichen Beffallso^ationen, ^^^mann, die in erster Thetl wurden. Vor Allem war eS Fräul « w’JJ Sopranstimme, auögestattet mit Lmie die Palmen des ^enbä errang. ,d9 brei ßiebervon Schubert, Brahms sympathischem Timbrr 'LiÄ? erscheinen und trug der Künstlerin bei und Rubinstein im vortheilhafteslen W g unfer uneingeschränktes Lod ein. ttk “ä ® .“SÄ- UM?rAn h7e D9Reidibdt seines Anschlaars und seelenvoller Wiedergabe der ßnmnnnnend? S n b I er$un b 371 iä r d) en ) von Raff im höchsten Grabe überraschen. Wie wM^e^b?est/or?ginelle, von "ebenem Zauber burchwehte Märchm, in dem man G-M-r Kobold- unb Eis-n bald im mitten, bald im luftigen Durch-tuand-r zu finden vermeint ui errablen, lauschig, anmuthig unb herzergreifend. fSerr r i Bassermann war als Violinist bestens bemüht, mit dem Ensemble iu wetteifern unb hatte auch manchen beachtenswertben Treffer. S3tr barten konihmdie Sonatt^moll) von Rubinstein, die vele^Schönheiten besond^Sim 3 und 4. Satz in sich birgt; bann Rich. Wagner s Albumblatt, ferner ein EMtstückchen von Pepper, Elfentanz genannt, und Aach's allbekannte Air, sowie Variatwnen und Finale aus Beeihonen's Kreutzersonate. — Daß im spanischen Liederspiel die Romanze. „Der Contrebandtste" wegblteb, konnten wir nur bedauern. Vermischte-. Butzbach, 4. Januar. (Fluchtversuch.) Aus dem LandeSzuchihaus Marien- schloß" »ersuchte am Samstag ein Gefangener zu entspringen. Es gelang ihm, über das Dach in daS Magaz n zu kommen, wo er sich in „Civil umkleidete und den Blitzableiter hinab zu klettern suchte. Hierbei wurde er aber bemerkt und, nach vergeblicher Aufforderung zurückzukehren, wurde ein Schuß auf ihn abgefeuert. Hierauf trat er denn schleunigst den Rückzug an. w _ z X In Hopfenrath's Erben, dem auch hier aufgeführten Volksstücke, äußert der Bmterhäadler DabelsteM zur Frau Blumberg, der ehemaligen Theaterchortstin, daß sie ihm auf der Bühne immer als eine billige Frau erschienen sei. „Warum?" fragt diese. „Weil S^e so wenig anhatten". Dieses „Soweniganhaden" hat kürzlich eine ungarische Soubrette, Ilka Palmay, illuftrirt. Sie stellte sich dem Psbltkum in einer Toilette vor, die kaum mehr mit dem bescheidensten Schneidermatze gemessen werden konnte. Die emancipattonssüchtige Künstlerin, welche offenbar den bekannten Satz: „Der Rock macht nicht den Mann" auch auf daS weibliche Geschlecht aus- zudehnen bestrebt war, trug lediglich eine rothe Perücke, einen Schleier und einen seidenen Gürtrl. Alles Uebrige war Tricot- Als die Soubrette sich in diesem ätherischen Zustande dem Publikum zeigte, riß mit dem Gürtel und dem Schleier der schöne Wahn entzwei unb beträchtliche Entrüstung machte sich in bcn Zwischenakten laut Sämmtliche Budapester Blätter riefen die costümschme Sängerin in sehr scharfem Tone zur Kleiberorbnung. Einge^anvr. Die Lanbwirthe, welche im Bereiche der beiden Oberhessischen Eisenbahnen wohnm und sich bei Errichtung einer Zuckerfabrik an ber Gießen-Gelnhausener Bahn zu betheiligen beabsichtigen, wollen wir nicht verfehlen, darauf aufmerksam zu machen, daß die größere ober geringere Entfernung von dem Platze der zu erbauenden Fabrik für die Theilnehmer keinen Unterschied macht, weil in den Rübenlieferungsbedingungen vorgesehen ist, daß alle Rüben (auch später Rückstände) bis zu 8 Kilometer Entfernung auf Kosten des Lieferanten zur Fabrik zu liefern und auch ebenso die Schnitzel zurückzuholen sind, während die Effenbahnfracht bezüglich aller Entfernungen über 8 Kilometer die Fabrik übernimmt. - Es bleibt sich demnach gleich, ob ein Rübenbauer 10 ober 20 und mehr Kilometer zur Fabrik entfernt wohnt, wenn nur eine Eisenbahnstation zum Einladen nahe genug liegt. Wildenbruch'sche Drama: Theaterfreunde. Die Theater-Direction wird höflichst ersucht, das Der Mennonit" noch einmal aufzuführen. Mehrere Handel und Verehr. ßÄr9R' t5' 3°»!,'^ Kruchtprcise.) W-iz-n M. 19.30, Korn 16.49, Kartoffel U4 000®“ " ** 14,2°' ®rbfen "* 00-00- 8ein M 27.00, Samen JL 00.00, „ 5 Januar. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu ^^00-4.00, Stroh m 3.20-3.50, Eier bas Hunbert 5 60-9 60 Butter 73!) Ueber die H8he der Kosten, welche die Einrücknng einer Anzeiee in eine °o7 derreAnnonnJnD 8ioh nionJals .eben, wenn men jnsÄ? aS ä Erfabrongen und gründliche, Hepertoit der vereinigten Staöttijeater ju Frankfurt a. M Dienstag ben 8. Januar: £ a?m Z"*’““®* Slbonnement° gtmäJiBte'$rei“Z' 3 Uhr: Struwwelpeter. Außer Donnerstag den 10. Januar: Aida. Freitag ben 11. Januar geschlossen. Abonnement. ^Ermäßigte ^etf^' AbenbsVuhr^ L atme“ mWeIpeter* ^uß-r Sonntag den 13. Januar: Walküre * 8afmc' Dienstag ben 8. Januar: FWn"?"""' Mittwoch ben 6. Januar: Götz von Gerlicbino^ Donnerstag den 10. Januar geschlossen " in 3 M-n von I. Bc?um"T-xtÄ R^G-n^^ MM? v"°n°^c^? 3i60m' °Perdt< Samstag ben 12. Januar: Narciß AntaVa 7 ng, 31 Strauß. Sonntag b-n 13. Januar: GStzZ»Mtn?°n. Npost-lgesch. 2,32-37, Rärm u'm an n? E-lnkind-rschul-: Bibelstunde. Samstag, den Vomitiags 11 Ui soll auf hiesigem Na ivemgßnehmenl> verac die Anfertigung Mer Draing: die Anfertigung 5 Drainrohren, die Anfuhr der n)ch von citci Mersheim, den 5 Großh. NrMche ,E__BvPi Mimch, hm , Nachmittag, auf meinem Zu 1 goldene Damenut -i Rohrstühle, 2 5 fSmetär, Komma „^Nahmaschim u. 1 ^Aigert werben, * m 7. Sanna, Itllgctzsj ^«eParthie Muttg iv ! "Iberä dAt l,ul«ufibf6e’ HK st** Kr *!.’ ®Wtlt«, JffSfe U 'einen P^t $' sn lernten ""orzL .^Sptel bet beiden Solo- Ergäbe der Wen. Wie tthVemntnQn "btt zu finden si bem ganzen , Wir hörten Inders im 3 Effektstückchen Mionen und die Rovame: X. Ms ,Karim, °ng ihm, über eidete und den d, nach vergeb? • Hierauf trat kWcke, äußert erchortstin, daß Barum?" fragt n" hat kürzlich n Publikum in maße gemeffcn dm bekannten Jeschlecht aus- eier und einen fern ätherischen fier der schöne chenakten laut, scharfem Tone ihnm wohnen Bahn zu bemachen, daß en Fabrik für ztzbebintzungen ter Entfernung chnitzet zurück- ; über 8 Ktlo- )tübenbauer 10 fine Eisenbahn- ch'sche Drama: reunde. urt a. M- eben, “ OGI.«® ft einforder*. f Qrund reich«' lt Korn Ä 16.A tarnen *. 00.00, >er Centner Heu 1-9.60, Mer ! 2.25-2.50, x St. 12—30 zj. txmbt 50—00 ;(peter. * elp-t-r. * R°«, DP,r,lt' auß- de. c, In der Krivaiklagesache des Landwirths Johannes Schepp von Burkhardsfelden, Privatklägers, gegen den Taglöhner Conrad Möbus II. daselbst, Angeklagten, wegen Beleidigung hat Großherzogliches Schöffengericht Gießen am 13. Dezember 1883 für Recht erkannt: Angeklagter wird in eine Geldstrafe von 8 Mark sowie in die Kosten des Verfahrens einschließlich der dem Privatkläger er* wachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. Privatkläger erhält die Er- laubniß, das Urtheil einmal binnen 8 Tagen, nach Zustellung der Abschrift, im Gießener Anzeiger auf Kosten des Angeklagten bekannt zu machen. Die Nichtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 2. Januar 1884. (L. 8.) (gez.): Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 197 Conkursverfahren. Das Conkursverfahren über das Vermögen des Kaspar Valfer von Alback ist heute wegen mangelnder Maffe eingestellt worden. Gießen, den 3. Januar 1884. Neidhart, 201 Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts. Samstag, den 12. d. M., Vormittags 11 Uhr anfangend, soll auf hiesigem Nathhaus öffentlich wenigstnehmend veraccordirt werden: die Anfertigung von 22128 lsd. Meter Draingräben, die Anfertigung von 79270 Stück Drainröhren, die Anfuhr der letzteren im Gewicht von circa 2400 Centner. Bellersheim, den 5. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Bellersheim. 199________Bopp.___________ Mittwoch, den 9. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf meinem Bureau 1 goldene Damenuhr, 1 Klavier, 1 Bett, 2 Nohrstühle, 2 Pferde, 2 Sopha's, 1 Secretär, Kommode, Kleiderschränke, 1 Nähmaschine u. dgl. versteigert werden, Gießen tun 7. Januar 1884. Geitzler, 226 Gerichtsvollzieher. AeikgeöoLmes. Eine Parthie Speichen und Felchen sind billig abzugeben bei 210 K. Jung IV, Klein-Linden. Irische Schellfische empfiehlt 225 Willi. Weidig. Blau emaill. Wassereimer, Mf dem Transport leicht beschädigt, Verkaufe äußerst billig. W ■' Gustav Stahl, Neuenweg 11, neben der Musikalienhandlg. des Herrn 128 W. Rudolph. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Das S Ziel der Comwunalsteuer pro 1883/84 kann binnen 8 Tagen au den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiefigen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 3. Januar 1883. Der Stadtrentmeister: 191 En derS. Holzversteigerung. Im Licher Gemeindewald, in den Districten Wann, Dachsbau rc. (Forstwartei Großhäuserberg) kommt DienStag den 15. d. Mts. folgendes Holz zur Versteigerung: 136 Eichen-Stämme von 15—22 cm Durchm., 5—13 m Länge — 44,17 fm Hierunter befinden sich ca. 12 fm Grubenholz. 204 Fichten-Stämme von 14—34 cm Durchm., 4—16 rn Länge — 121,36 fm. 2 Linden-Stämme „ 20—30 „ „ 5—7 „ „ — 0,65 „ 6 Eichen-Derbstangen „ 8—12 „ „ 5—12 „ „ — 0,34 „ 28 Fichten-Derbstangen „ 8—12 „ „ 5—12 „ „ — 2,28 „ Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr bei Mühlsachsen am Niedlingswinkel. Lich, am 4. Januar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 205 Walz. Zuckerfabrik. Nachdem der Entwurf der Statuten für eine an der Gteßen-Gelnhänscr Bahnlinie zu errichtende Zuckerfabrik au Einzelne sowohl, wie an die Büracrmeistcrcic» zur Vertheilung gekommen ist und nachdem vorläufig unverbindlich zusammen über l?oo Morgen Rüben gezeichnet worden sind, werden nunmehr sämmtliche Interessenten zur constituircuden Versammlung auf Montag den 11 I. Mts., Vormittags 9 Uhr, in das Gasthaus zum Solmfer Hof in Hungen unter dem Anfügen eiu- geladen, daß in dieser Versammlung verbindliche Zeichnungen von Rübcn-Actien zu erfolgen haben. Laubach, am 5. Januar 1884. Namens der Commission Der Vorsitzende: 2M__________Weber, Kanimcrrath. Mainzer Ltassen-Lotterie. Ziehung der 3. Classe: Mittwoch den 23. Januar 1884. Erster Hauptgewinn: 100,0®® M. in Gold. Die Erneuerung zur 3. Classe (Einlage 2 JZQ muß bei Verlust des Looses vor dem 9. Januar 1884 geschehen. Kaufloose zur 3. 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