»LU ^uranz, 5iiA5‘! ■ empfehl. ;? ,7 ^tieVp^H’' infip ' ®üter Uc man an (fflri ■’ 6W=, ßebtns- ’ * s-«L ««Witt, * len Feuilletonisten eine sorgfältige stleriscbem und 5 und werden e von unserem tersweg 43. les Blattes von lurs-Depeschen, tze ausgestattet meonnen ht der Ber- )8ungsbeilage, iember gratis. m landelszeitang. ale Partei wird sich rur lt der Berichte gestellt werden % hervorragender ff ichstagswahlen •, 11». 6iS*' ,,, 7$s föon Nr. 209, Zweites Blatt. Sonntag den 7. September 188L Gießener Anzeiger Amts- und Auzeigeblatt für den Kreis Gießen. WWGOOG t Sch«^-ß- T. Srschemt tLgttch «N Mtnchme M SUnUg». VreiA vist-IMrlich 2 Dort L4 W. «N Bringok^n. Durch btt Post bezogen Viertel jährlich 2 Mark M Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend- Die durch eine im Kriege 1870/71 erlittene innere Dienstbeschädigung invalide gewordenen, aus dem activen Militärdienste aus- geschiedenen Unterofsiciere und Mannschaften, denen ein Recht zur Geltendmachung einer Verforgungr-Anspruch« nach den gesetz- lichen Bestimmungen nicht zur Seite steht. Bekanntmachung. Nachstehende Bekanntmachung der Königlich Preußischen Kriegsministeriums vom 1. b. Mts. wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 6. August 1884. Grobherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. de Beauclair. Nachstehender Allerhöchster Erlaß Seiner Majestät des Kaisers und Königs: Um denjenigen Teilnehmern an dem Kriege von 1870/71, welche in Folge erlittener innerer Dienstbeschädigung invalide geworden, wegen Ablaufs der gesetzlichen Präclufivfrist aber zur Geltendmachung von Versorgungsansprüchen nicht berechtigt sind, durch Gnaden- bewilligungen zu Hülse zu kommen, bestimme Ich, daß die Unterstützungsgesuche der bezeichneten Invaliden einer wohlwollenden Prüfung unterzogen und mir zur Guadenbewilligung aus Meinem Dispositionsfonds bei der Reichshauptkasse unterbreitet werden, sofern Thatsachen nachgewiesen sind, welche die Ueberzeugung von dem ursächlichen Zusammenhang der Krankheit mit der im Kriege erlittenen Dienstbeschädigung zu begründen vermögen. Sie haben hiernach das Weitere zu veranlassen. Bad Gastein, den 22. Juli 1884. gez- Wilhelm. An ben Reichskanzler. 8g-r- von Bismarck. wirb hierburch mit bem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß Unterstützungsgesuche ber bezeichneten Jnval'.ben bet benjentgen Bezirks-Conimanbos b»ro. Bezirks-Felowebeln anzubringen find, in beten Bezirk bie Betreffenden wohnen. Derartige Gesuche werben unter ber Voraussetzung, daß ein Lebens- toanbel be, Bittstellers vorliegt, welcher diesen einer Allerhöchsten Gnabenbewilligung nicht unwürbig erscheinen läßt, nur bei Erfüllung folgenber Sebingungen a. einer burch Krankheit aufgehobenen ober eerminberten Erwerbsfähigkeit, welche eine Unterstützungsbedürftigkeit begründet, b. dem Nachweis von Thatsachen, welche die Ueberzeugung von dem ursächlichen Zusammenhang der Krankheit nut einer im Kriege von 1870/71 erlittenen inneren Dienstbeschädigung zu begründen ^ve^dae.» . • ©einer Maj-stSt b-m Kaisers ^^zbMM'lseneral-Sommandor durch besondere Superrevisions-Commisfionen bie Gesuchsteller militärärztlich untersuchen lasten unb vorher Zeit unb Ort ber Untersuchung bekannt machen. Vom nächsten Jahre ab dagegen finb etwaige derartige Gesuche so frühzeitig bei den Veürkr-Commandos beziehungsweise BezirkSfeldwebeln anzumelden, daß dte Prüfung derselben bet dem Etsatzgeschaft vorgenommen werden kann. Ueztris *-omnt^^ ^der thatsächlichen Begründung fehlt, werden schon in ber Instanz ber Bezirks-CommaNdos abgewiesen. Serlin, ben 1. August 1884. KriegS-Mimsterium. In Vertretung: v. Hartrott. Wocheuscha». Gieße«, 6. September. Die nationale Feiet bes 2. September verlieh bet abgelaufenen Woche ein besonbetes Relief, um so mehr, als sich im Rahmen bieset Feter die aroße Herbstparabe bes Garbe-Corps vor bem obersten Kriegsherrn vollzog. Ueberall in den deutschen Gauen ist bie Wieberkeht bes Tages, an welchem vor NUN 14 wahren die deutschen Heere bei Sedan einen tu feiner Art einzigen Sieg über den Feind errangen, auch diesmal in patriotischster Weise gefeiert und so Zeugniß davon abgelegt worden, daß die Erinnerung an die großen Ereignisse vor 14 Jahren in unserem Volke noch frisch und lebendig ist. Bei Rawitsch unb Ttachenbetg fanben am Mittwoch unb ben fo[flenben Tagen größere Kavallerie-Manöver unter Oberleitung der Prinzen Friedrich Karl statt, denen u. A. auch ber deutsche Kronprinz und Prinz Leopold von Bayern beiwohnten. ,n . „ . ... - Gerade am Morgen des Sedantages ist in Bonn der älteste in der Reihe der großen Paladine, welche sich um die Heldengestalt unseres Kaisers aruppireu und in entscheidungsvollen Kämpfen ihre Namen in Die Jahrbücher der vaterländischen Geschichte eingetragen haben, aus dem Leben geschieden - General-Feldmarschall Herwarth v. Bittenfeld. 23on feinem kaiserlichen Herrn durch die Verleihung der höchsten Orden und zuletzt durch die Ernennung zum General-Feldmarschall ausgezeichnet, lebte Herwarth seit seiner 1871 erfolgten Pensionirung in Bonn. Das Hinscheiden dieses seines treu verdienten alten und durch echt soldatische Eigenschaften wie durch bürgerliche Tugenden gleich ausgezeichneten Waffengefährten wird beim Kaiser seines tiesschmerzlichen Eindruckes nicht verfehlen. Als ein besonderes Ereigniß ist aus dieser Woche der zu Amberg in der bayerischen Oberpfalz stattgesundene Katholiken-Congreß ru registriren. Demselben wohnten von hervorragenden Persönlichkeiten u. A. der Fürst-Erzbischof von Salzburg, die Bischöfe von Regensburg und Eichstätt, die Reichstags-Abgeordneten Dr. Windthorst und v. Franckenstein u. s. w. bei. Die Bedeutung des Congreffes ist in Hinblick auf die herannahenden Reichstags- wählen nicht zu unterschätzen und wurde auf der Versammlung von Herrn Windthorst als Wahlparole „unerbittlicher Kamps gegen den National-LiberaliS- nius" ausgegeben. , .. r Der Besuch, welchen bas serbische Königspaar tn bieset Woche am Wiener Hofe abgestattet hat, wirb von dm Wiener Blättern tn hervorragender Weise commentirt. Jedenfalls sind bie häufigen Reisen bes serbischen Herrschers an bas Wiener Hoflcqer etn entfchtebener Beweis, daß sich bie Beziehungen zwischen Oesterreich unb Serbien immer freunblichet gestalten und gerade ber jetzige Besuch König Man's in der Katsechadt an bet Donan whält dadurch noch eine besondere Bedeutung, daß ihm unmittelbar der Besuch >es König» von Rumänien am serbischen Hofe voranging. Inzwischen haben iie Reise-Dispositionen der serbischen Herrschaften eine Veränderung erfahren, nbem König Milan seine Gemahlin nicht nach Wiesbaden, sondern nach dem teiermärkischen Bade Gleichenberg gebracht hat, von wo der König am 6. Sep- eriber nach Wien zurückkehrt, um den alsdann beginnenden Manövern beizu- ivhnen. Die sich rum Thell widersprechenden Gerüchte, denen zufolge auf das irdische Königspaar während der Reise von Belgrad nach Wien ein Eisenbahn- »ttentat geplant war, bedürfen noch der näheren Aufklärung. Die in den französischen Operationen in Ostasien einge- trtene Ruhepause ist bis jetzt durch keine weiteren Ereigniffe unterbrochen vrden. Die Zerstörung des Arsenals von Fu-tscheu, der Forts und der sötte haben aber offenbar die Chinesen noch nicht nachgiebiger gestimmt, da ir friedliebende Vicekönig von Kanton, Li-Hung-Chang, degradirt worden ist rd die chinesische Regierung ein sehr kriegerisches Edict gegen die Franzosen Lassen hat. FranzöstscherjeitS bereitet man sich denn auch auf eine nachdrück- he Fortsetzung des Kampfes vor und soll nach Befinden ein Corps in der tarke von 8600 Mann, zum Theil aus Marine-Truppen bestehend, nach sina gesandt werden. In Frankreich selbst haben dieser Tage zwei nationale Wchkeiten stattgefunden, als welche die Einweihung des in Belfort zu Ehren )iers' und des Obersten Denfert, des tapferen Vertheidigers Belforts, errich- en Denkmals und das in Vincennes abgehaltene erste französische Schützenfest betrachten sind. Es hat hierbei an patriotischen Deklamationen nicht gefehlt, ist scheinen aber beide Festlichkeiten ohne besondere Zwischenfälle verlaufen fein. Aus England ist uns eine überraschende Kunde gekommen: Niemand rringeres als der englische Premier selbst hat die Gerüchte dementirt, daß igland die colonialen Unternehmungen Deutschlands mit Mißgunst und Eifer- ht betrachte. Im Gegenthell, Mr. Gladstone versicherte, daß England auf se Bestrebungen Deutschlands, so lange durch sie nicht die älteren Rechte )erer Nationen verletzt würden, mit Befriedigung und Sympachie blicke, ese Erklärung kommt ein wenig post festum, aber immerhin noch früh ge- z, um die Verstimmung zwischen Deutschland und England wieder beseitigen helfen, und mit lebhafter Genugthuung wird man daher in Deutschland die adstone'schen Worte aufnehmen. Noch in dieser Woche sollte der Czar feinen Einzug in Warschau ten, doch liegen bis zür Stunde bestimmte Nachrichten über dieses Ereig- noch nicht vor- In Hinsicht auf etwaige Attentatsversuche liegt die Heimhaltung der Reisedispositionen des russischen Herrschers bis zur letzten, .mbe allerdings sehr nahe. Die Cholera breitet sich im südlichen Europa leider immer weiter in dieser Nurttmer befindliche Inserat besonders aufmerksam. 5253 Das durch diese Firma beschäftigte Personal zählt schon nahe an 150 Personen. (So Q vH. vH •AS. vH 3) ffpjntn (Rnrtj***ow,,iJ f*’"— **■ ~f» sselwand zu besteigen und dort Alpenblumen 14 25 20 19- 25- 23— 8 507485 Je Vs Kilogramm kostet: t *8*5 5^ Q ES vM /v^ c/M X vH X X X ■ H X iH X — 90 70 w!— vH X X X AI 1615 1,03- 1 40 9 7c 19- 27- 21 57 23 1712 vorhanden. Der 3W Ausverkauf in fertiger Wäsche und eißwaaren JosephlMark, Schulflraße 5 5598 C. Sliikralli *'V ^_1 75 315 13 25 68 70 B: «L Z L 5^ a E JL E€ Das Versandt-Comptoir der Harzer KLsefabrik zu Wernigerode a. H. hat sich durch Lieferung von nur ächten* und sauberem Fabrikat einen Weltruf erworben. — Wir können daher nicht umhin, unsere Leser zu bitten, sich durch einen Versuch von der Vorzüglichkeit dieser Waare zu überzeugen und machen auf das sich deS Punzen Heinrich von Chartres etrmi " zu^pflücken^ ^Gleich^b^etm Austritte^ aus dem Walde auf das nackte Gebirge stürzte Prinz Koburg etwa 16 Meter tief die steile Felswand herab; er fiel mehrere Male auf, brach das Schlüsselbein und zog sich mehrfache tiefe und gefährliche Verwundungen der Sckädelhaut zu. Leider ist, wie das ärztliche Parere lautet, eine Fissur der Schädelbasis nicht ausgeschlossen. Der Prinz von ChartreS stieg sofort zu dem Schwerverletzten nieder; er schrieb einen Zettel an die Angehörigen, in welchem er um Hül e bat, und eilte dann zu dem inzwischen bewußtlos gewordenen Cousin zurück. Die Herzoge von Jotnville und ChartreS verfügten sich in Begleitung zahlreicher Träger sofort auf den Unglücksplatz, wohin auch Dr. Favarger rasch folgte. Der verunglückte Prinz wurde auf eine tmprovisirte Tragbahre gelegt und mühselig herabgebracht. - Nach Aeußerungen des Professors Btllroth, der telegraphisch Herbetgerufen wurde, ist Hoffnung auf Genesung des Verletzten, dessen Allgemeinbefinden sich gebessert hat, aus. Sie hat nunmehr auch Spanien in ihren Bereich gezogen, wo sie ebenfalls sehr heftig auftritt; so starben in dem Städtchen Novelda im Laufe weniger Tage 42 Personen an der Cholera. Daneben fordert die Epidemie auch in Italien noch fortgesetzt große Opfer und scheint jetzt besonders Neapel ein Hauptseuchenherd geworden zu sein; an einem einzigen Tage, am 2. September, kamen daselbst 122 Cholerafälle, darunter 69 mit tödtlichem Ausgange, vor. Der Marineminister Brin und der Ackerbauminister Grimaldi sind nach Neapel abgereist. General Wolseley und Lord Northbrooke befinden sich nunmehr unterwegs nach Egypten, um die letzte Hand an die Expedition zum Entsätze Gordon's zu legen. Zu Weihnachten hofft General Wolseley mit der Expedition in Khartum einzutreffen und dies wird allerdings gerade die höchste Zeit sein, da bekanntlich Mittheilungen Gordon's vom vorigen Monate vor- liegen, nach denen sich Khartum nur noch vier Monate halten kann. — sVersorguvgs Ansprüche betreffend.) Die ,B.-Ztg." schreibt: Ja Folge des Kaiserlichen Erlöstes, wonach sehr bedürftige, durch den Krieg 1870/71 Beschädigte eine Unterstützung erhalten sollen, wird die Redaction mit Anfragen aller Art bestürmt, in welchen die Fragesteller über die Art und Weise ihrer vermeintlichen Ansprüche durch d.'N Briefkasten Aufklärung wünschen. Es dürfte daher angebracht sein, an dieser Stelle unseren Abonnenten, welche sich in ähnlicher Lage befinden, die Umstände mit- zuthetlen, unter welchen eine Geltendmachung von Versorgungs-Ansprüchen Aussicht auf Erfolg bietet. Versorgungs-Ansprüche können ohne Rücksicht auf die Zeit gellend gemacht werden, wenn die Invalidität nachgrwtesen wird 1) durch eine im Kriege erlittene äußere Dtenstbeschädigung oder Verwundung, 2) durch die während des activen Militärdienstes im Kriege oder im Frieden überstandene contagiöse Augenkrankheit. Versorgungs-Ansprüche können innerhalb 3 Jahren nach dem FriedenSschluste gellend gemacht werden, wenn die Invalidität als veranlaßt nachgewtesen wird durch eine im Kriege erlittene DienstbeschSdrgung. Versorgungs-Ansprüche können innerhalb s:chK Monaten nach der Entlassung geltend gemacht werden, wenn die Invalidität als veranlaßt nachgewiesen wird durch eine Im Frieden erlittene Dtenstbeschädigung. Im Allgemeinen sind jedoch VersorgungS-Ansprüche vor der Entlastung auS dem acttvrn Dienst anzumelden; die vorstehend aufgeführten Fälle sind nur Ausnahmen von der allgemeinen Regel. Jede Beschädigung, auf Grund welcher nach der Entlastung Ansprüche erhoben werden, muß tn der Regel durch dienstliche Erhebungen vor der Entlassung aus dem acttven Dienst feftgestellt sein. Nur tn dem Falle, wenn Ansprüche auf Grund einer im Kriege erlittenen inneren Dtenstbeschädigung innerhalb 3 Jahren nach dem Frtedensschluß geltend gemacht werden, ist es gestattet, die Dtenstbeschäatgung noch innerhalb der obigen Frist festzustellen. Behaupten Theilnehmer an einem Kriege innerhalb der dem Friedensschluß folgenden 3 Jahre, im KriegSverhältniß eine äußere Dtenstbeschädigung erlitten zu haben, ohne daß die Beschädigung vor der Entlastung festgestellt worden ist, so wird der betr. Anttag, wenn für diese Behauptung innere Wahrscheinlichkeit spricht, dem KriegSmtnisterium vorgelegt. — Nach dem Vorstehenden dürfte Jeder, welcher Ansprüche auf Jnvaltden-Versorgung zu haben glaubt, tn den Stand gesetzt siin, die Hlnlängltchkeit seiner Ansprüche bezüglich der tnnezuhalteuden Termine zu prüfen. Wir bemerken zum Schluß noch, daß alle zur Erlangung von Jnvaliden-Beneficlen etnzuschlagenden Schritte durch die Landwehr-Bezirkscommandos anzubahnen sind. 60 “70 56 “60 Bernstein- Glanzlackfarbe. Nach besonderer Methode fabridrL IT nübertrofiener Fussboden - Anstrich, dessen Eigenschaften sparsamer Verbrauch, rasches festes Trocknen und ausgezeichnete Dauerhaftigkeit sind. Zu haben bei 5715 Otto Schaaf, Seltersweg 25, Drogerie und Fabrikations-Geschäft ehern, technischer Präparate für Haushaltung, Landwirtschaft u. Gewerbe. 50 “54 54 “60 Feuerfeste Geldschränke, Stahlpanzer u. Schmiedeeisen, Gewölbethüren, Gassen in Möbelform, Cassetten, Geldkisten etc. liefert in gediegener Ausführung Friedr. Krogmann, 5600 Wallthorstraße 17. Särumtliche tHttttJHrtifel empfiehlt und ver- 19UUUIH- sendet in bekannter Güte E. Kroening, Magdeburg» Neuester Preiscourant gratis. 5513 Berlin, 2. September. Wie bereits erwähnt, werden herumziehende Zigeunerbanden zu einer wahren Landplage der ländlichen Bevölkerung und es sind sogar Gesuche um Verbannung dieser Banden auS dem deutschen Reichsgebiet an daS Reichsamt deS Innern gelangt. Inzwischen werden aber die gesetzlichen Mittel zur Verhütung von Ausschreitungen angewandt. Da, wo sich Zigeuner irgendwo vergehen oder den Versuch machen, die Gesetze irgendwie zu verletzen, sollen die Gensoarmen und Poltzei- beamren auf die Thäter fahnden, sie im Betretungsfalle festnehmen, dem nächsten Amtsgericht zuführen und die nächste Staatsanwaltschaft sofort auf schnellstem Wege benachrichtigen. — Aus Magdeburg, 31. August, wird der »Magd. Ztg." berichtet: Heute früh hat sich beim Bespann-Exercteren der ersten Batterie des Magdeburgtschen Feld- Arttllerie-Regtments Nr. 4 auf dem Felde zwischen Cracau und Prester ein schreckliches Unglück zugetragen. Bet einer in scharfer Gangart auSgeführten Schwenkung der Baiterte stürzte bas Stangensattelpferd des vierten Geschützes mit seinem Retter, dem in Folge dessen das eine Rad der Protze über den Rücken fuhr. Außerdem schlug daS Geschütz um und das Geschützrohr rücküber, wodurch einem auf der Protze sitzenden Kanonier der Kopf zerschmettert wurde, so daß derselbe augenblicklich tobt war. Drei andere Kanoniere erlitten noch Arm- oder Beinbrüche und sonstige Verletzungen. Die Schwerverletzten wurden sofort in das Garnison-Lazareth geschafft. Frankfurt a. M., 1 September. Vier Sachsenhäuser Einwohner, zwei Metzger, ein Wirth und ein Barbier, machten gestern eine Landparthie. In Soden überkam sie der Gedanke, sich als Rennoerein zu constituiren und in optima forma ein Handicap auszuführen. Die nöthigen Gäule in Form von Eseln waren bald gesunden auch der Preis, der dem Sieger werden sollte, wurde festgesetzt und zwar in Gestalt eines Nachtessens. Der Wettlauf ging ganz trefflich unter dem Beifall der Menge von Statten. Die Langohren zeigten, daß sie ausgeruht waren und liefen wie besessen nach dem Ziel, dem BatzenhäuSchen. Doch es ging nhe auf der Rennbahn am Forsthaus. Auf dem halben Wege fing der eine Grauschimmel an zu bocken und warf seinen Reiter so heftig ab, daß derselbe kopfüber auf die Erde flog und noch einen Tritt dazu erhielt. Dsr Andere kam gleichfalls kopfüber herunter; kurz vor dem Ziele legte sich der Esel deS Dritten nieder und wälzte sich mit seinem Reiter im Chausseestaub. Der öterte, der den dicken Wirth trug, kam am Ziele als Sieger an. Der Preis, daS Nachtessen, bestand leider nur tn trockenem Handkäs mit einer halben Maß Aepfelwein, worüber der Sieger nicht umhin konnte, seiner Enttäuschung lebhaften Aus, druck zu geben. Aussee, 30. August. Die Blätter bringen nunmehr Einzelheiten über den Unfall, welcher den Prinzen Josef von Sachsen - Coburg bet Besteigung der Trtsselwand betroffen hat. Der junge Prinz machte mit Erlaubntß seiner Großmutter in Begleitung Schlackensteine für Massiv- und Fachwerkbauten empfiehlt Albrecht Stein, 2153 Wetzlar und Gießen. Ia. neue holl. Vollhäringe, pr. Stück 5 Pfg., empfiehlt H. F. Nassauery 5755 Kreuz 6. a XX CQ Xx R L 10 Gras-Versteigerung Mittwoch d. 10» September, Vormittags 8 Uhr ansangend, soll das diesjährige Grummetgras von den dem Marienstist Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in dm Gemarkungen Lich, Nieder- u. Oberbessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, 3. September 1884. 5784 Winheim. <9 3 A 13 18 dauert während der baulichen Verärgerung im Nebenloeale weiter und werden sämmtliche Artikel zu und nter Einkaufspreisen abgegeben. Berzeichniß der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat August 1884. Je 50 Kilogramm kosten: Gartfeld — Erstraße 8 und Wallthoi atze 21. empfiehlt sein reichhaltiges Lager von töbeln aller Art, als Salon-, Wohn«, Schlaf- u. Eßzimmer-Cinrichtl en, sowie Pianinos und Kaffenschränke von renommirten Firmen ■ billigen Preisen und unter Garantie. Loose znr flaiozer iircheubao-Lolterie empfiehlt die Expedition -«„Gießener Anzeiger". Ieitgeöolenes. Selbstgefertigte tsckirte Möbel werden billig abgegeben. 2895 Fr. Meinhardt, Neustadt 55. Flößholz, rund, sowie nach allen Dimensionen geschnitten, Dielen, Kalten und Schaltriegel in allen Stärken empfiehlt 5694 Andreas Guter. ^Zpreis-'^. Su MEDAILLE jS Lik 18TB jSi S E Mcd bester r»® Sil* «MN 00ll tS Originals größeren Haush v Handlungen, haben, weroen fl «tlbindung zu i Mndedit iui Fi Gv Jin Auftrage mtikers, Her Wahlmann, selben übergeb Gebrüder i berg in den§ geschlemmt« tativen sowie Prüfung unter daß dieses Pu durch mehrfm Kryolith 3f somit ein neu gc Der Fluorgel tiium und AI wirkt ersteres alle Malle, wahrend der greisen selbst l verhindert. Doppelt gcj ein sehr gerin damit verbünd siebung durch pro Centime machen dieses Metalle außen daher dasselbe fünfmal zwölf: densten Metallei keine Spuren lheilchcn oorgef: suche mit Putz, sonders Tribbe Maße ergaben. Eine Abschrif geht mit Erlau Ms an die H nt Heidelberg. Wien, den! ganzen, Fl Russen, f v°Wmiibei ?? eiDer ,Schto«igkei > von d< ke Ecllt und 13J' Ah j * ich Giesse, Bern n öfters offerirt billigst 5101 Direct importirte Spanische Weine ♦ rothe & weisse Sanitäts- L Dessert-Weine. ♦ 4919 rÄldtGiitztt, «. Elsoffer. 5714 r e c 23 - 8 50 7485 13. o CT Li 21 57 5252 Speelell 5525 feine und feinste Qualitäten feine und feinste »«umraicn — Kaffee, Zucker, Thee und fLmmttiche Colonialwaarcn für Hausbedarf Emil Fischbach empfiehlt ( 13 18 7) » » 2.50 2 — 2 — 2.50 < 2.50 ♦ n der KUS i ♦♦ ^4 e . fl ©Q- Friedrich Feo, Gießen. tt Siöio» nh Gieße"- Ja 4 *0 ftlK tl.d Madeira Madeira (sehr alten) Montilla Pajarete Lacrima-Christi Alicante Moskatel Louis Wittich II-, Lager in wasserdichten Wagen-, Wag- gon- und Pferdedecken (mit Firmen- Ausschrift) zu Fabrikpreisen. 5509 "igerode-.H. e'nen Weltruf sich durch einen ,en auf das sich 5253 in 150 Personen. per Flasche X v4t 2 — 0 1 plims neue holl. Vollhäringc vom letzten Fang in haltbarer, vorzüglicher Waare, sind eingetroffen und offerire solche zu S Pfg. pr Stück. Bei größeren Abnahmen billiger. Neuheiten in Her btt!Kleider st offen [5383] F. Holberg, KirchenplaK MärmschränKe, Bratspieße, Köfic etc. eigener Fabrik, liefert in eleganter und nur dauerhafter Waare J. Hohlwein, Helelienstraße 23, Wiesbaden. Preisliste gratis._____________________________ g., emsD Nassauer- iillfinf ^erftouten Reinheit und Aechtheit €hr. Daudl9 Wolfstrasse Comptoir - Utensilien in großer Auswahl, Buchdruck-Arbeite» aller Art in feinster, billigster Ausführung em- stehlt 1164 H- Huhn, Papierhandlung u. Buchbinderei. 1.50 1.50 2- 2 — 2.50 2 — 11VL llllvl IS v * für Hotel- und Privatküchen neueste und beste Construction J. Anders neu entdecktes überseeisches Pulver tödtet Wanzen, Flöhe, Schwaben. Schaaben, Russen. Fliegen, Ameisen, Asseln. Vogelmilben, überhaupt alle Insecten mit einer nahezu übernatürlichen Schnelligkeit und Sicherheit derart, j dass von der vorhandenen Insekten- । brüt gar keine Spur übrig bleibt. Echt und billig zu haben in Frag in J- ANDEL S Droguerie, 13 „zum schwarzen Hund“, Hussg. 13. In Giessen bei 2595 Herrn Friede. Seibel- 5 Z 4 < ► Priorato secco sup. 6 Valdcpennas ▼ Malaga-Xerez ? Oporlo Malaga Malaga (sehr alten) 0 Sherry empfiehlt unter Garantie tzZK rbbmhy nneiw.i! 'alidliSt s'K X “• d«n „J® ÄftS Itnifr^hfl® *tn.'B eine au6et Ktz ■ä; ,SÄ dttr8commonbo§ Baron Lleblg’s Malto - Eeguminose - Mehl, -Chocolade nnd -Chocolade-Pnlver von Starker & Pobuda, Kgl. Hoflieferant. Stuttgart. 142 Beste blutbildende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Er« wachsens, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen. Niederlage in Gießen bei Carl Schwaab und H. Kinkel, Condttorer. Gutachten. Herr Carl Retter in München übergab mir eine als »Haarwasser* bezeichnete Flüssigkeit mit dem Gesuche, dieselbe zu prüfen und gutachtlich darüber zu berichten- Dieses Haarwasser enthält der damit angestellten Analyse zufolge durchaus keine den Haaren nachtheillge Materien; ihre Bestandtheile sind vielmehr solcher Art, daß von dem Gebrauche des Mittels eher ein wohlthätiger Einfluß auf das Wachsthum der Haare zu erwarten ist, und steht daher ihrer Anwendung keinerlei Bedenken entgegen. München, den 7. September 1867. (L. S.) Dr. G. C Wlttstein. Hu haben um 40 $ und JL 1.10 bei 5241 C. Merkel, Marktstraße. Bettfedcrn, Daunen und Roßhaare bester Qualität, empfiehlt zu billigen Preisen ...... 3277 Herrn. Aug. Muller, Leinen-, Wäsche-, und Bettwaaren- geschäjt, Seltersweg. etn oncn Droguerie-, Colonial-, Material- und Eisenwaaren-Handlungen ist zu haben: Doppelt geschlemmtes Silicium. Aurrkannt b.stes Putzpulvcr für Haus, Gewerbe und Industrie. (Gesetzlich geschützt.) Anwendbar auf alle Metalle und zum Putzen von Glasscheiben. An Originalpacketen h 25 Pfennige. iLin Packet deckt den Jahresbedarf einer größeren Haushaltung. Handlungen, welche noch fern Lager haben, werden gebeten, sich mit mir in Verbindung zu setzen. , Mcindebit für den En-gros-JBetncb Ufa- kfarbe. thode fabricirt. sfiener Anstrich [parfemer Ver- Kroineit und laaf, ilions - Geschäft parate für Haushaft u. Gewe* Wir v-rs-nd-n franco und ind. Emballage gegen Nachnahme: 1 1 Postkiste Brutto 10 Pfund enthaltend. H1OO Stück ächte, große und fette -e arzer Kümmelkäse vorzüglich im Geschmack für 3»tt0 1 PosMste enthaltend: 8 Pfund delicaten Sabnenkäse in Stanioloerpackung für X 3.60 Versandt-Comptoir der Harzer Kase-Fabnk zu Wernigerode a H»rz. Gutachten. Im Auftrage des Kais. König!. Numismatikers, Herrn Geheimen Rath Dr. Wahlmann, habe ich das mir von demselben übergebene und von den Herren Gebrüder von Schenk in Heidel- I berg in den Handel gebrachte „Doppelt geschlemmte Silicium" einer qualitativen sowie quantitativen analystischen Prüfung unterzogen und dabei festgestellt, daß dieses Putzpuloer in sinniger Weise durch mehrfachen Schlemmprozeß aus Krpolith 3 Na FL 4- Al Fl3 gewonnen und somit ein neu gefundenes Calciumsilicat ist. Der Fluorgehalt ist an Flußspat, Na- | trium und Aluminium gebunden und wirkt ersteres entschieden reinigend auf alle Metalle, welche oxidirt erscheinen, während der Aluminiumgchalt ein An- grcifen selbst der weichsten Metalle absolut verhindert. , , r. Doppelt geschlemmtes Silicium besitzt ein sehr geringes specifisches Gewicht, die damit verbundene Feinheit, welche bei Absiebung durch ein Sieb von 2000 Maschen pro lUCentimeter keinen Rückstand ergab, machen dieses Pulver zum Reinigen der Metalle außerordentlich geeignet und kann daher dasselbe empfohlen werden. Aus fünfmal zwölf Versuchen auf den verschiedensten Metallen wurden bei den Analysen keine Spuren von abgeputzten Metall- thcilchcn vorgefunden, wahrend Gegenversuche mit Putzpomade, Puhkalk und besonders Tribbel solche im überreichen Maße ergaben. Eine Abschrift vorstehenden Gutachtens geht mit Erlaubniß des Herrn Auftraggebers an die Herren Gebrüder von Schenk in Heidelberg- Wien, den 28. Dezember 1883. gez. Prof. Dr. Sander. Seit 10 Jahren bewährt!N Oberstabsarzt und Physikus Dr. G. Schmidt's GehörOel. Das wegen seiner schnellen und gründlichen Beseitigung von „temporärer Taubheit, Schwerhorigtert, Ohrensausen, Ohrenfluß, Ohreustecheu und Ohrenkatarrh berühmte uuuber. troffene , 40/0 GehörOel vorn Oberstabsarzt und Phyfikus Dr. G. Schmidt ist nur echt mit Schutzmarke. Preis der Flasche mit Gebrauchs-Anweisung 3 JL 50 Haupt-Depöt für 8öd- deuteehland r c^n Stuttgart in der Hirsch-Apotheke v. Apoth. Zahn & Seeger. Central-Depot bei Theod. Jacobi in Görlitz I. Ein Saus mit Laden in guter Lage billig 3« verkaufen. 01 Näheres m der Exped. d. Bl. Von vorzüglichstem Erfolge gegen alle eatarrhol lBehen ^Hden JeH KeiakopfeH, Baehene, Magene u s. w. »t die Emser Victoriaquelle, L2- NB. Zu beziehen bei dem Unterzeichneten und folgenden Ver- kaufssteilen: Carl Schwaab, Seltersweg 11, X Gebrüder Adami, Mäusburg 14, X Ferd- Drebes, Marktplatz 21, ♦ Conditor H. Kinkel, Marktstr. 32, ♦ C- G. Kleinhenn, Kreuzplatz 1, Burg Gleiberg. 345 aooooooioooooo 0 Aechter med. 0 * Tokaycr Ausbruch q aus den allercdelsten ung. Wein- * v trauben gewonnen und von der V 0 Ungarweingroßhandlung Q □ Franz Schiemann in g 0 Frankfurt a M. 0 Q importirt, empfiehlt in V«, Vt, V« 0 a Originalflafchcn M 3, 1,50 u. A v 0,1 ä Robert Stuhl, Neustadt 23. V Q Dieser medicin. Tokayer eignet Q 0 sich als ganz besonderes Stärkungs- a mittel für schwächliche Kinder. Frauen v Q und Reconvalcscenten. 3152 O DOOOOOOIOOOOOO BEIBICH LOZ, Mannheim. Speelalfabrlli für Dreschmaschinen für Hand-, Göpel-. und Dampf-Betrieb GöpelI ftn r 1 bis 4 Pferde. Locomobilen von l'/a bis 10 Pferdekranen huner Schneidmaschinen verschiedenste Sorten, worunter neueste Patent-Maschine Illostrirte Cataloge auf Anfrage gratis und franco. 9 CQ per Flasche 1.30 3 C - 8 5 Df Alleinige Vertretung für Gießen «nd Umgebung 3153 Set Niihmaschinerihandlung Th. Haubach, Bahnhofstraße 40 zu vermiethen. Steinstraße 55. zum 10. September 5585 1. Doctet* Bahnhofstr vivii-jngenieui J^niggrdtzer Str.131. BEMJUw: Wandbecken. Reparaturen werden prompt «nd billig besorgt. 5506 CD CS Mark 100000, 25000, 10000, 5000 ete. Siebaction; A- Scheyba, — Stuf unb Verlag ber BrühlffchM Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in ©tefcm Mein Ausverkauf wegen Umzugs wahrt nur noch bis 41 5 Eine Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör zu vermiethen- _________Chr. Schopbach. 5774 Wolkengasse 26 sind 2 kleine Stuben zu vermiethen. Kitzler. 5748 Ein kleines Familien-Logis zu vermi eth en- Kaplansgasse 18. 4660 LogiS mit schönem Garten alsbald Original - Vollloose ä 8 Mark Original-Reverse auf halbe Antheile w 4 iflerldL sind bei Moritz Strauss jr. 'n Mainz, alleinigerGeneral- debitair, sowie an allen Orten bei oämmtllchen Ver- Einem geehrten Publikum empfiehlt fich bestens 5097 §F. Scliirmann § Hebamme, Wolkengasse 22. OL Für (fearrenfahrikeu. Ein durch 12jährige Condition bei re- nommirten Firmen in der Branche rou- tmirter, militairfr. j. Kaufmann, verh., in Buchh., Corresp, Ueberwachung der Aus- 3UDerI5ffiö, wünscht anderweit selbstständigen Posten. la. Res. event. Eaution z. D. Geft. Off. unter Nr. 5772 an die Exped. d. Bl. erbeten. 5772 Metallwarenfabrik und Giesserei e empfiehlt sich zur Herstellung von UTasserleitungs - Anlagen, Gras - Leitungen, Pumpen-Anlagen für Kraft- u. Handbetrieb, Bade- und Closet-Einrichtungen etc. Fabrik und langer von Nach Amerika! Billiger als überall. Theodor Reiner, 5245 Hamburg, Klosterthor 5. Mohnungsveränderung und Gefchästsempfehlung. Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von heute an bei Herrn August Roll, üRättdburfl 12 (itU Stcmj wohne- Unter Zufichenmg reeller Arbeit und pünktlicher Bedienung halte mich'einem geschätzten Publikum bestens empfohlen. 5666 Gießen, den 30. August 1884. Achtungsvoll Wilh.. Hess, Herrenkleidermacher. Wohnungsvrränderung. Meinen merthen Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich von heute an im Hause des Herrn Bäckermeister Schreiner Lesser Mett vom Zum Earl Dor! Gemeinde! interessanten 1 Nachde meisterS der i worben war, Rücksicht auf metnbe die Ai nahe verwand Das K Bürgermeister eines neuen (J Gemeinderatb« Mister unb 6 dlngmgen als von 3 Stimm MV denselbe, Tollten. Das öaag und verc Am 10. Sofien ein, 1. d o d 3. Bestellung < vnsoigten t da« Kreltza ,8 Natt ksam 2. ? ^kchtSanwi * q. Nach Antriebe b unsere Vers „. Lang ?dnung bet Aungen vor ^Sklaben bc ltr°min?nerr| Die Anfertigung von Steppdecken übernehme in schönster Ausführung ;u billigen Preisen. Herrn. A«g. Müller, _______ Seltersweg. Vermlet-unßen. 4216 Zu vermiethen ein möbl. Zimmer mit Eabinet im Vorderhause, auch kann ein Stübchen dabei abgegeben werden. Ludwig Orth, Neuen Bauen 11. II. ÄIMl ’T* Seidel & IVanmann größte deutsche 8iliger-Zkähmaschineusabrik, Dresden Nhle, u 123 bn* Lindcuplatz < wohne. 5734 Hochachtungsvoll PH» Seipp, Schuhmacher. 5775 Ein Logis von 2 Zimmern und ein desgl- von 4 Zimmern nebst Zubehör in der Bahnhofstraße zu vermiethen. Chr. Haubach I., Westanlage 25. 5720 Mehrere Fam-Logis im Nebenh. zu verm. Frau A. Loeber, Grünbergerstr. 15. allen Armaturen der Dampf, und Badewannen und Badeöfen. Wasserbranche. ™ “ - Pumpen jeder Art und Größe. Eisen, und Bleiröhren. Diejei hierdurch ausi Gesuche ohne - 1. Das Ges anzubrinf geßelluni 2, Die Ber« beim li Zaires t jahr vol Dienst i selben 3 3. Das Ge hierzu ' Auch er wird. 4. Dem @ a. Geb b. ein kläri mH und Haupt- und SehluHgzIehung. Mark 100000 Mark Kundert tausend Mark ~’ Hauptgewinn " — Gewinne im Werthe von nahe einer ss Viertel Million Mark w Dreliaiiuend Gewinne 5221 Seidel de Xaumann’8 Singer-^Tfihmaschinen sind mit den neuesten und praktischsten Verbesserungen versehen, als: Radauslösung — Spannungsauslösung — automatischer Selbstspuler - - Apparat zum selbsttätigen Schiffchenausheben - Verbessertes Tretgestell mit Rollen rc. Seidel de IVaumann’s Singer-^ ähmaschinen brauchen nicht eingefädelt zu werden, der obere und untere Faden wird nur eingelegt. Seidel de Baumann s Singer-Mähmaschinen sind ein wesentlich gediegeneres und besseres Fabrikat als das der Singer Compagnie in New-York. Ihre vielen Vorzüge und Verbesserungen, ihr ruhigerer und leichterer Gang sind derart bemerklich, daß sich jeder Käufer sofort davon überzeugt. Küchenausgüffe, Pissoirs rc., emaill- und in Porzellan. Rohguss in allen Metallen. Neberfahrtsverträge für die , , von Bremen nach Amerika "banden Dampfer der Norddeutschen Lloyd schließt ab 2726 Fr. Seibel in Gieße« 5691 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen, pr. 1. Oktober zu beziehen. Ludwigsstraße 55. _ 5665 Logis, sow- einz. Zimmer, neu Hera, gleich beziehb., z- verm. Neuen Bauen 20. 5744 Ein möbl. Zimmer mit Kost zu vermiethen. Lindenplatz 7. 5743 Ein kleines Logis zu vermiethen bei psriedr. BlirmShr, Schützenstr. 17. 5788 Eine ältere Dame sucht 2—3 un- möblirte Zimmer zu miethen. Offerten unter Chiffre Z. Nr. 3 werben an die Exped. d- Bl. erbeten. 5798 Mit doppelter Buchführung vollkommen vertrauter Buchhalter findet stundenweise Beschäftigung. Schriftl. Offerten mit Angabe der Ansprüche bef. die Gxped. d. Bl. unter Chiffre St« 95« 5765 Einen Lehrling sucht Emil Piftor. Mar« iuuuuu, 25000, 10000, 5000 ete. kaufssteilen zu haben. Ziehung Mittwoch, 24. Septbr. bis einschliess!. 6. Octbr. 1884 Nahe eine Viertel Million Mark. Ein Hauptgewinn v. Hunderttausend Mark. Mainzer Kirchenbauloose 5592 Ein Logis zu vermiethen bei $. L. Allendörfer, Frankfurterstr. 88. 5512 Der 2- Stock in meinem Vorder- hause, Anfangs November, auch früher, beziehbar, zu vermiethen bei Heinrich Schomber, Nodheimerstr^56. 5511 Vier Zimmer nebst Zubehör zu vermiethen. Wallthorstraße21- 5392 Schönes Mansardenlogis zu vermiethen^ Grünbergerstraße 20. 5388 Ein kleines Logis im Hinterhause Asterweg 7 zu vermiethen-____ 5190 In meinem Hause (Ostanlage) ist der II. Stock, 6 Zimmer nebst allem Zubehör, mit oder ohne Pferdestall, pr- sofort zu vermiethen LoniS Hellmold. Gesucht zum 1. Oft. ein Logis von 2 Zimmern u. Kabmet nebst Küche u. Zubehör in einem neuen Hause. Abschließbarer Korridor erwünscht. Offerten sind bei der Erped- d. Bl- abzugeben. 5780 5761 Ein ordentliches Dienstmädchen gesucht. Ederstraße 8. Vermischte Anzeigen. 5760 Ein tüchtiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht- Kreuzplatz 13. 5423 Realschüler oder Gymnasiasten finden freundliche Aufnahme und sorgfältige Ueberwachung der Schularbeiten bei einem Reallehrer in Gießen. Auskunft in der Exped. d. Bl- 5041 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen^ Seltersweg 15. 5767 Eine kl. Wobnung pr. 1. Okt. zu vermiethen. E. Plank, Marktplatz. 5125 Eine freundliche Wohnung an ruhige Leute zu vermiethen. K. Bender, Neustadt 22. 55Ü8 In meinem neu erbauten Hause ist eine schöne Familien - Wohnung, mit allen Bequemlichkeiten ausgestattet, pr. 1. November, ev. auch früher, zu ver- miethen^Hch. Schaffftädt, Bahnhofstr. 4154 Die Familienwohnung in den Mansarden meines Hauses zu vermiethen. Dr. Dornseiff, Schulstr. 10. Laden mit oder ohne Wohnung zu vermiethen. 5683 Jul. Buch, Wettergasse 3. et