MNgen. möblittes Zimmer ftennfttel, Neuenweg 6, ’^nun^ an eine ruhige Derrn*. Kirchenylah 4. ilienlogis zu vermiethm nber zu beziehen. iar- Noll, Neustadt. o Zimmer mit oder ohne 1 Bahnhofstraße 6. lienlogis zu vemietben. Kaplansgaste 18. lilienNinunfl in den fiaufeä zu vermiethen. Schuld -10. iben ohnung zu vemietben. Buch, Wettergast'e 3-, N zu vermiethen- Preis Sonnenstraße 32. >u vermiethen. P r ____AntonPrtri. W in der Näh?d?z vermiethen. Das k.3ung, Klein-Linden. rel®focf Zimmer"mit nebst Zubehör, parterre sofort zu ver- ^erzagt, Kaplans^. 'Zimmer mit Cadinet ^ckstr. 34, Eckladen. ^--EMah 4. straße 53 der Ui eTrz rrürZ 21 MLZ? »Seit I is auf sofort zu ver- >. Orth, Neuen-Bane- ruchtboden sowie ein urter-gtrafie 30-_ ^astslocal vom26.Au- ia nt vermiethen. 10 V Fürst W« le Anreizen. rten Mum 7'Z stens 01 I )ä^ Blumentisch und 16 16 20 dtr. 182. Donnerstag den 7. August 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »ttreau t Schulstraß- 7. Erlch-Mt täglich mit Au-n-hm- des Montags. Pr-iS °l-rteliShrlich 2 Warf 20 Pf. mit Bringerlohn. . ö Durch die Poft bezogen viertel lährlich 2 Mark 50 Pf. Gießen, am 4. August 1884. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 10. September 1878 über den Schutz der in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießens. Auf Ersuchen Großherzoglichen Kreisgesundheitsamts Gießen weisen wir Sie an, längstens bis Ende dieses Monats an diese Behörde Anzeige über die in Ihren Gemeinden in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren zu machen, unter Angabe der Namen der Kinder und der Pflegeeltern. Sind keine derartigen Kinder vorhanden, so ist dies dorthin anzuzeigen. _______________Dr. Boekmann.________________________________ Bekanntmachung. Der auf den 25. August l. I. in Groß-Gerau anberaumt gewesene Markt zum Ankauf von Remontepferden wird nicht abgehaltsn. Gießen, den 5. August 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische Ueberficht. Gießen, 6. August. Die Ausweisungen russischer Staatsangehöriger aus Berlin dauern fort und beschäftigt diese Angelegenheit die Presse in hohem Grade. Nach einer von der russischen Botschaft in Berlin angestellten Schätzung war die russtsche Colonie in der Reichshauptstadt vor den Ausweisungen circa 15,000 Köpfe stark, welche Zahl durch letztere Maßregel nun eine erhebliche Reducirung erfahren hat, da nicht weniger als 1800 Personen beiderlei Geschlechts, aller Consessionen, der verschiedensten Berufsarten und Lebensstellungen ausgewiesen worden sein sollen. Es bleibt noch unklar, welche Gründe eigentlich für diese jedenfalls recht auffällige Maßregel bestimmend waren, und ebenso zeigen sich auch im Verhalten des Polizei-Präsidiums den verschiedenen betroffenen Persönlichkeiten gegenüber große Abweichungen. Es scheint, daß viele der in Berlin lebenden russischen Staatsangehörigen sich zu Gaunerbanden vereinigt hatten, und daß ferner viele Ruffen ohne jedwede Mittel in Berlin eingewandert sind, wodurch sie den Behörden, und wohl auch der Oeffentlichkeit lästig fielen. Ob die Ausweisungen auch mit den nihilistischen Attentats-Versuchen in Warschau Zusammenhängen, ist bis jetzt noch nicht erwiesen; daß aber alle die Ausgewiesenen Nihilisten sein sollen, ist doch wenig wahrscheinlich. Die gesetzliche Berechtigung der Berliner Polizeibehörde zu dieser Maßregel läßt sich kaum bestreiten, aber ihre so plötzlich und anscheinend so rigorose Anwendung schließt gegen viele der hiervon betroffenen Personen eine unbestreitbare Härte in sich ein und ist wohl kaum durch die Verhältnisse gerechtfertigt. Jedenfalls ist es wünschenswerth, daß zuständigen Orts baldigst die Gründe für ein derartiges auffallendes Verfahren bekannt gegeben werden und wäre es weiter besonders interessant, zu erfahren, ob bei den Ausweisungen der Russen aus Berlin etwa auch diesbezügliche Wünsche der russischen Regierung eine Rolle spielen. Herr v. Schlözer, der preußische Gesandte beim Vatikan, hat in voriger Woche Rom zu einem längeren Urlaube verlassen, den er in Deutschland zuzubringen gedenkt. Dieser Umstand lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf die Unterhandlungen Preußens mit der römischen Kurie, von denen es in letzter Zeit recht still gewesen ist. Herr v. Schlözer hat sich hierüber vor seiner Abreise von Rom einem Berichterstatter des „Hamb. Corresp." gegenüber in einer Weise ausgesprochen, welche die Aussichten auf einen baldigen Friedensschluß zwischen Preußen und Rom als nicht besonders günstig erscheinen läßt. Allem Anschein nach find die Verhandlungen von einem befriedigenden Resultate jetzt sogar weiter entfernt als je und steht auch nach den gemachten Erfahrungen eine nachhaltige Wendung in der Behandlung der Kirchenpolitik in Rom oder Berlin schwerlich zu erwarten. Vermuthlich bildet jetzt die Posener Bischofsfrage den tobten Punkt, an welchem vorläufig die Verhandlungen gescheitert sind; man will sich in Rom zu der Wiederbesetzung des erzbischöflichen Stuhles von Posen-Gnestn nur dann entschließen, wenn die preußische Regierung die Freiheit der Erziehung des Klerus und der kirchlichen Jurisdiction zugesteht, daß aber Preußen diese Forderungen, welche der ganzen kirchenpolitischen Gesetzgebung den Boden entziehen, acceptiren sollte, ist nicht denkbar. Der Austritt von 26 deutschen Delegirten aus dem böhmischen Landeskultur-Rathe kann als das erste Product jener Bewegung unter ber deutschen Bevölkerung Böhmens bezeichnet werden, welche nach einer administrativen Theilung des Landes strebt. Die deutschen Delegirten motiviren ihren Austritt durch den Hinweis darauf, daß die czechischen Mitglieder des Landes- kultur-Rathes nur auf die Förderung ihrer politischen und nationalen Zwecke bedacht seien und daß sie die gemeinsamen Interessen der deutschen und czechischen Landwirthe durchaus verkennten. Der Austritt der deutschen Delegirten aus dem Landeskultur-Rathe wird indessen auf deutscher Seite nicht allenthalben gebilligt; so hat der Abg. Schneider in Kaaden flugs eine neue „deutsch-wirth- schastliche" Partei gegründet, was die Einigkeit der Deutsch-Böhmen gegenüber den czechischen Bestrebungen in gerade nicht günstigem Lichte erscheinen läßt. Der Congreß ber beiden Häuser des französischen Parlaments ist am Montag in Versailles zusammengetreten, um den inzwischen „enthaupteten" Plan der Verfassungs-Revision gutzuheißen. Nachdem der Senat an seinen finanziellen Befugnissen nicht rütteln lassen will, bleibt von der Verfassungs- Revision eigentlich wenig übrig. Es werden die öffentlichen Gebete beim Sessionsbeginn gestrichen; es wird die heutige Regierungsform in Frankreich jeder ferneren Diskussion und Revision entzogen und es werden die organischen Bestimmungen über Zusammensetzung und Wahl des Senats „deconstitutiona- lifirt." Mit andern Worten: Eine ziemlich überflüssige feierliche Proklamirung der Republik als der definitiven Staatsform Frankreichs, eine antiklerikale Manifestation und Schaffung der Möglichkeit, den Senat auf dem gewöhnlichen legislativen Wege zu reformiren. Vorläufig ist also die gegen den Senat gerichtete Revisions-Campagne halb und halb gescheitert, jedenfalls werden aber wohl bald neue Versuche unternommen werden, die Bedeutung und Macht dieser Körperschaft zu untergraben. Die egyptische Conferenz in London ist nun zu den Tobten gelegt worben. Am Samstag wurde dieselbe auf unbestimmte Zeit vertagt, doch ist es sehr unwahrscheinlich, ob überhaupt noch eine Sitzung stattfindet. Engli- scherseits wurde der französische Antrag, betr. die Regulirung der egyptischen Finanzen, als unannehmbar bezeichnet und ebenso ein weiterer Antrag Frankreichs, Die Conferenz für den 20. October wieder einzuberufen, abgelehnt. Als der französische Botschafter noch einen weiteren finanziellen Antrag stellen wollte, ließ ihn Lord Granville gar nicht zum Worte zu und hob hierauf die Sitzung aus. Noch an demselben Tage machte Gladstone im Unterhause Mittheilung von dem Scheitern der Conferenz, das hauptsächlich den Differenzen zwischen der englischen und französischen Regierung zuzuschreiben sei, die sich bezüglich ber Vertheilung ber Lasten auf die egyptischen Einkünfte ergeben hätten. Schließlich erklärte aber Gladstone, daß die englische Regierung trotz dieser Differenzen doch den Geist der Versöhnlichkeit würdige, welchen die französische Regierung hinsichtlich des Abkommens gezeigt habe. Dieser Ausgang der Conserenz-Verhand- lungen wird nirgends überraschen; jedenfalls darf man aber begierig sein, auf welche Weise denn nun die finanziellen Schwierigkeiten Egyptens — ganz zu schweigen von den politischen — geregelt werden sollen. In das von Parteikämpfen zerrissene Peru will die Ruhe noch immer nicht zurückkehren. Das „Reuter'sche Bureau" meldet, daß Caceres, welcher bisher auf eigene Faust den Krieg gegen die Chilenen im Norden des Landes fortführte, mit mehreren Taufend Mann gegen Lima vorrücke, um die Regierung des Präsidenten Iglesias zu stürzen. Da werden schließlich die Chilenen doch wieder interoeniren müssen. Der „Kaiser" von Anam, Kienphuoc, ist plötzlich gestorben und hat in der Person eines jüngeren Bruders bereits einen Nachfolger erhalten. Inwiefern dieser Regierungswechsel das Verhältniß Frankreichs zu Anam beein- flussen wird, läßt sich noch nicht beurteilen. Deutschland. Berlin, 4. August. sErlaß des Kaisers an den Reichskanzler.) In der heute ausgegebenen Nummer des »Armee - Verordnungs - Blattes" wird nachstehender Erlaß deS Kaisers an den Reichskanzler Fürsten Bismarck veröffentlicht: „Um denjenigen Teilnehmern an dem Kriege von 1870—71, welche in Folge erlittener innerer Dienstbeschädigungen Invalide geworden, wegen Ablaufs der gesetzlichen Präklusivfrist aber zur Geltendmachung von VersorgungSavsprüchen nicht berechtigt sind, durch Gnadenbewilligung zu Hülfe zu kommen, bestimme Ich, daß die Unterstützungsgesuche der bezeichneten Invaliden einer wohlwollenden Prüfung unterzogen und Mir zur Gnadenbewilligung aus Meinem Dispositionsfonds bei der ReichS- hauptkasse unterbreitet werden, sofern Thatsachen nachgewiesen sind, welche die Ueberzeugung von dem ursächlichen Zusammenhang der Krankheit mtt der im Kriege erlittenen Dienstbeschädtgung zu begründen vermögen. Sie haben hiernach baß Wettere zu veranlassen. Bad Gastein, 22. Juli 1884. Wilhelm. Diese Bekanntmachung wird vom Kriegsministerium mit dem Bemerken zur Kenntniß gebracht, daß Unterstützungsgesuche der bezeichneten Invaliden bei denjenigen Bezirks - Commandos, bezw. Beztrksfeldwebeln anzubrtngen find, in deren Bezirk die Betreffendm wohnen. Derartige Gesuche werden unter dec Voraussetzung, daß ein Lebenswandel des Bittstellers vorliegt, welcher diesen einer Allerhöchsten Gnaden- bewtlltgung nicht unwürdig erscheinen läßt, nur bei Erfüllung folgender Bedingungen: ». einer durch Krankheit aufgehobenen oder verminderten Erwerbsfähigkeit, welche eure. Frankreich Versailles, 4. August. sein Houvt und fuSpendirte die Sitzung. Das niederländische Volk, seine Sprache, Sitten und Verfassung sind ihr bereits themr geworden. Vor Allem Hegt in ihrer engen Beziehung zu ihrem Kinde die beste Bürgschaft, daß das Interesse und die Würde des KönigthumS von ihr werden gewahrt werden. Die sehr entfernt liegende Möglichkeit einer neuen Ehe kann bet diesem Gesetzvorschlage ebensowenig als in Art. 31 der Verfassung außer Acht gelassen werden. Träte dieser Fall ein, so soll eine auf gleiche Weise zu beschließende Vorlage bestimmen, ob die Regentschaft Ihrer Majestät der Königin fortdauern oder ob in der Hinsicht andenS vorgesehen werden soll. Nationalversammlung. Die Geschäftsordnung der Nationalversammlung vom Jahre 1871 wurde mit einigen Amendements im Ganzen angenommen. Ministerpräsident Ferry betrat darauf dir Rednertribüne, um die Vorlage über die Revision der Verfassung einzubrtngcn, Andrieux und mehrere andere Mitglieder der Nationalversammlung legten aber dagegen mit dem Bemerken Verwahrung ein, daß dies der Geschäftsordnung zuwiderlaufe, da zunächst die Verloosung der Mitglieder in die Abtheilungen zu erfolgen habe. Bet der darauf entstandenen tumultuarischen Bewegung — Ministerpräsident Ferry und Andrieux befanden sich gleichzeitig auf der Rednertribüne, eine große Anzahl von Mitgliedern Jber Versammlung hatte sich vor derselben im Halbkreise aufgestellt — bedeckte der Präsident Leroyer Untttstützungsbedürftigkeit begründet, d. dem Nachweis von Thaisachen, welche die Überzeugung von dem ursachlichen Zusammenhang der Krankheit mit einer im Kriege von 1870-71 erlittenen Dienstbeschädtgung zu begründen vermögen, dem Kaiser befür, wortend vorgelegt werden. In diesem Jahre werden die königlichen General-Com- mandos durch besondere Superrevistons-Commissionen die Gesuchsteller militärarztlich untersuchen lasten und vorher Zeit und Ort der Untersuchung bekannt machen. Vom nächsten Jahre ab dagegen find etwaige derartige Gesuche so frühzeitig bei den Bezirks- Commanvos bezw. Bezirksfeldwebeln anzumelden, daß die Prüfung derselben bet dem Ersatzgeschäft vorgenommen werden kann. Gesuche, denen es ersichtlich an jeder that« sachlichen Begründung fehlt, werden schon in der Instanz der BezirkS-Commandos abgcwiesen. — sEngl'sche Piraten) Die Klagen über die Unverschämtheit der englischen Fischer und ihr Verhalten gegen die deutschen Fischerleute haben bekanntlich dazu geführt, daß ein deutsches Kanonenboot zum Schutze der deutschen Fischer in der Nordsee Station erholten hat. Die Engländer haben sich trotzdem wenig geändert, aber bis zum offenen Seeraub hatten sie es doch noch nicht gebracht. Jetzt ist auch dies der Fall und eS ist dringend zu wünschen, daß unsere Regierung energische Schritte thut, um für die Piraten Bestrafung zu erlangen, sei es, daß man sie fängt und hier ab- urtheilt, oder daß die englische Regierung sie zur Verantwortung zieht; denn wenn die« nicht geschieht, wird deutsches Eigenthum kaum mehr sicher sein. Der Seeraub, um den es sich handelt, ist nach der „W- Z." folgender: Die hiesige Firma Radien besitzt einen zweimasttgen Kutter „Diedrich", Unierscheidungsfignal K. N. V. G-, 38 Reg.-Tons groß, welcher regelmäßig nach See fährt, um die Fischerflotten mit Prov ant und sonstigen Gegenständen zu versorgen. Der „Diedrich" war nun vor einigen Tagen wieder mit Maaren im Werthe von etwa 1000 JL nach See gegangen und befand sich am Dienstag Abend gegen 7 Uhr auf der Doggerbank, als er sich plötzlich von vier englischen Kuttern umgeben sah. Von diesen kam zunächst ein Boot mit 5 Mann an den „Diedrich", die der Führer des „Diedrich", Capitän Varrelmann, auch an Bord ließ, weil er glaubte, daß sie Einkäufe machen wollten. Bald darauf kamen noch zwei weitere Boote mit je drei Mann an Bord. Ostwärts segelnd, war etne englische Flscherflotte in Sicht und Capitän Varrelmann, dem das Verhalten der an Bord gekommenen Leute verdächtig vorkam, versuchte dieser Flottille nachzusegeln. Hieran wurde er aber von den 11 an Bord gekomenen Enalänoern gewaltsam verhindert. Mit Todtschlägern, Messern, Dolchen u. s. w. bewaffnet, bemächtigten sie sich zunächst der Leitung des Kutters, legten die Fock back und das Ruder in Lee; der Koch und der Steuermann des „Diedrich", welche den CurS de« Schiffes einzuhalten versuchten, wurden dreimal von den Piraten vom Steuer vertrieben. Darauf forderten die Engländer den Capitän Varrelmann vom „Diedrich" auf. ihnen den Waarenraum des Schiffe« zu offnen, und bedrohten ihn, den „Diedrich" niederzujagen, wenn er ihren Befehlen keine Folge leiste. Der Cavitän eines englischen Kutters mit dem Märk Y. H. 653 führte daS Commando der Räuber, welche nunmehr mit Gewalt und unter Drohungen, daß sie die Leute des „Diedrich" tobten würden, in den Laderaum einbrongen und mit den dort vorhandenen Waaren, nicht allein Lebensmitteln, sondern auch Kleidungsstücken, Cigarren, Tabak Getränken rc. ihre Boote beluden. Es war eine regelrechte Plünderung des „Diedrich", denn auch einen Barometer, eine gehende Uhr, Mester, Gabeln, Löffel und sonstiges Geschirr schleppten die Piraten in ihren Booten zu ihren vier Kuttern hinüber. Um Schiff und das eigene Leben zu retten, mußte die der Ueberzahl der Engländer gegenüber zu schwache Mannschaft des „Diedrich" voll Ingrimm alles geschehen lassen, denn bte Engländer schienen selbst zur Ermordung eines jeden von der ersteren bereit, der es wagen würde, sie an ihrem Rauben zu hindern. Während die Plünderung vor sich ging, war man jedoch an Bord des „Diedrich" klug genug, sich heimlich die Merkzeichen der englischen Kutter, welche den ^Diedrich" umzingelt hielten, zu notiren. Es sind die vorerwähnte Y. H. 653, Y. H. 747 und L. 0. 270. Während dieser Vorgänge segelte ein anderer Kutter H. 654 westwärts steuernd vorüber, welcher den Vorgang mit angesehen haben dürfte. DaS Märk des vierten Kutters war nicht auszumachen. Nachdem die Piraten den „Died- rich" vollständig ausgeplündert hatten, entfernten sie sich in ihren Booten, worauf Eapitän Varrelmann Segel setzte und nun der erwähnten englischen Flottille zusegelte, die er auch AbendS IO1/? Uhr erreichte. Mit falschen Lichtern, um die Piraten zu täuschen, segelte er dann ostwärts und setzte, als er sich außer Verfolg glaubte, O.-S.-O.-Curs nach der Weser, die er gestern Abend erreichte. Hier machte er sogleich Anzeige von dem Seeraube und es wurde von der hiesigen Behörde telegraphisch sofort daS Marine-Commando in Wilhelmshaven benachrichtigt. Hoffentlich folgt die Strafe der unerhörten Gewaltthat recht bald auf dem Fuße, denn sonst ist nicht abzusehen, was auS solchen Zuständen werden soll. Melgien. Antwerpen, 4. August. Während heute Abend der Municipalrsth versammelt war, um einen Protest gegen die neue Schulgesehvvrlage zu berathen, begab sich eine grobe, aus mehreren Vereinen mit Fahnen und Musik bestehende Menschenmenge in geordnetem Zuge nach dem Stadthause und verlangte, unter ZustimmungSkundgebungen für den Muntclpalrath, nach dem Bürgermeister. Dieser trat auf den Balkon, dankte der Bevölkerung für ihre Unterstützung gegen das Gesetz und versicherte dieselbe, daß sie auf den Municipalrath zählen könne. Gleichzeitig ermahnte er zur Ruhe. Die Menge zog hierauf nach der Wohnung des Gouverneurs und demonstrirte auch dort durch Rufe -egen daS Ministerium. Kossand. Haag, 1. August. Die Generalstaaten haben in Vereinigung beider Kammern heute das Gesetz, daS für den Fall, daß der König stirbt, der Königin Emma die Regentschaft überträgt, mit 97 gegen 3 Stimmen gutgeheißen. (Die drei, welche Einspruch thaten, sind die Liberalen Van Eck und Viruly-Verbrugge und der Ultraprotestant Keuchenius.) Schon einmal, zu Anfang der Regierung deS Königs Wilhelms III. der am 17. März 1849 den Thron bestiegen, war der Fall einer Regentschaft gesetzlich Dorgesehen, und 1850 Prinz Heinrich, der Bruder des Königs, bet der Minderjährigkeit de« Prinzen von Oranten zum einstweiligen Letter der Regierung bestellt worben. Der König, für dessen Leben man damals fürchtete, hat Bruder und Söhne überlebt. Das Land hofft, daß er, jetzt im 68. Lebensjahre, noch lange regieren, und daß die Regentschaft auch diesmal nicht wttklich eintreten möge. Diesem vom Ministerpräsidenten Heemskerk laut betonten Wunsche haben die Geveralstaaten freudig zugestimmt. DaS Gesetz wegen der Vormundschaft der Prinzessin Wilhelmine, der dereknstigen Thron, erbin, wird den Kammern erst im nächsten Monat, nach Eröffnung der regelmäßigen Session, vorgelegt werden. Der der holländischen Kammer vorgelegte Antrag, betreffend die Regentinfrage, lautet wie folgt: Wir Wilhelm III. u. s. w. Nachdem Wir in Erwägung genommen haben, daß nach Art. 41 der Verfassung noch bet Unfern Lebzeiten die Ernennung eines Regenten für den Fall der Minderjährigkeit Unseres Thronfolgers für den Zeitpunkt, wann er zum Throne gelangt, erfolgen muß, haben Wir nach Anhörung deS Staatsraths und mit Zustimmung der GeneralftSnde genehmigt und bestimmt und genehmigen und bestimmen hiermit: „Einziger Artikel. Im Falle der Minderjährigkeit Unseres Thronfolgers für den Zeitpunkt seiner Thronbesteigung wird zur Regentin deS Königreichs ernannt Unsere geliebte Gemahlin Ihre Majestät Adelheid Emma Wilhelmine Theresia, Königin der Niederlande, geborene Prinzessin von Waldeck und Pyrmont, während ihres Wittwenstandes." Die Begründung lautet: Wegen der Unsicherheit des menschlichen Lebens hat die Verfassung bestimmt, daß zu Lebzeiten des Königs ein Regent ernannt werden muß, wenn der König minderjährig ist. In Folge des ttefbetrauerten Todes Sr. König!. Hoheit des Prinzen von Oranten mutz deßhalb nach Art. 1 des Gesetzes vom 4. Mai 1850 zur Ernennung einer Regentin Übergegangen werden. Die Regierung hegt das Vertrauen, daß unter den gegebenen Umständen bezüglich dieser Ernennung keine Meinungsverschiedenheit vorhanden sein wird. Es sind jetzt keine Prinzen auS dem Mannesstamme deS Stifters der Dynastie mehr am Ltben. Die voraussichtliche Thronfolgerin ist Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Wilhelmine, die noch nicht vier Jahre alt ist. Sollte Niederland daS Unglück treffen, daß der König stirbt, bevor sein Thronfolger mündig ist, so kann bte Wahrnehmung deS königlichen Amts Niemand besser anvertraut werden als dessen Gemahlin, her Mutter des Thronfolgers. Die Regierung ist überzeugt, daß diese Ernennung mit den Wünschen des niederländischen Volkes übereinstimmt, welches bereit sein wird, der geliebten Königin die Treue und Ergebenheit zu beweisen, welche eS seit Jahren dem Fürstengeschlecht erwiesen hat, mit dem sie durch ihre Ehe verbunden ist. Lrlegraphiiche LrpeMu. Wolff*» telegr. Eorrespondeirz-Burearr. Berlin, 5. August. Dem Vorstand deS Centralvereins der Deutschen Luther- stifiung ist folgende Allerhöchste CabinetSordre zugegangen: Die Feier der 400jährigen Wiederkehr des Geburtstages Dr. Martin LutherS im vorigen Jahre hat zu Meinem besonderen Wohlgefallen Anlaß gegeben, unter dem Namen „Centraloerein der Deutschen Luther-Stiftung" einen Verein zu begründen, welcher sich die dankbare Aufgabe gestellt hat, die Erziehung von Kindern evangelischer Pfarrer und Lehrer zu erleichtern. Es ist Mir ein erhebender Gedanke, daß auch auf diesem Wege das Gedächtniß des großen Reformators stets lebendig erhalten werden wird und daß aus seinem Gott geweihten Werke für die evangelische Christenheit unaufhörlich neuer Segen sprießt, der sich von Geschlecht zu Geschlecht überträgt. Ich nehme daher auf den Antrag oom 3. v. M. daS Protectorat über den neubegründeten Verein hiermit an und gebe Mick der Hoffnung hin, daß derselbe sich in gedeihlicher Entwicklung zu erfolgreicher Wirksamkeit entfalten wird. Bad Gastein, den 1. August 1884. gJj. Wilhelm. Gastein, 5. August. Die Abreise Sr. Majestät deS Kaisers Wilhelm erfolgte um IVz Uhr, begünstigt von dem schönsten Wetter. Eine Stunde zuvor hatten sich zahlreiche hiesige Kurgäste am Straubinger Platze, die Honorationen in den kaiserlichen Gemächern versammelt. Um 1 Uhr nahm Se. Majestät das Dejeuner ein und verabschiedete sich auf das Huldreichste. Auf der Treppe erwartete die Großherzogin von Sachsen-Weimar den Kaffer, welcher herzlichen Abschied von derselben nahm. Die Kurkapelle intonirte „Heil Dir im Siegerkranz", das Publikum begrüßte Se. Majestät beim Herabsteigen der Treppe mit stürmischen Hochrufen. Alsdann verlietz der Kaiser Gastein mittelst Extrapost. Salzburg, 5. August. Der Kaiser traf Nachmittags 5 Uhr 24 Min. hier ein und wurde vom Statthalter Grafen Thun, dem Landeshauptmann Grasen Chortnsky, dem Generalmajor Knöpfler und dem Botschafter Prinzen Reuß empfangen. Er stieg im Hotel Europe ad, wo er alsbald den Besuch des Erzherzogs Ludwig Victor empfing. München, 5. August. In dem Städtchen Tölz brach heute Nachmittag Feuer aus. Neun Häuser sind niedergebrannt. Bremerhaven, 5. August. Das Uebungs-Geschwader ist heute Nachmittag in See gegangen. Königgrätz, 5. August. Wie dem hiesigen Bürgermeister von dem Corps-Commando in Josesstadt mitgetheilt wurde, hat der Kaiser die Auflassung der Festung Königgrätz und die theilweise Demolirung der Schanzen gestattet. Königgrätz habe nicht mehr als befestigter Ort zu gelten. Paris, 5. August. Präsident Gr^vy hielt heute Vormittag einen Ministerrath ab. — Die Journale sprechen sich über die gestrigen Vorgänge in der National-Versammlung sehr mißbilligend aus und fordern die Versammlung auf, ihre Session möglichst abzukürzen. — Von gestern Vormittag 10 Uhr bis heute Vormittag 10 Uhr sind in Toulon 2, in Marseille 11 und in Aix 3 Personen an der Cholera gestorben. Versailles, 5. August. Die National-Versammlung wurde um 1 Uhr eröffnet und begann alsbald die Vornahme der Wahl der Commission zur Vor- berathung der Revisions-Vorlage. Madier de Montjeau beschuldigte die Majorität, daß sie einen Druck aus'die Versammlung ausübe, und erklärte, daß die äußerste Linke sich der Theilnahme an der Wahl enthalten werde. Die Wahlhandlung schließt um 4^2 Uhr. London, 5. August. Die „Times" läßt sich aus Foutchou von gestern melden, China habe Frankreich eine Entschädigung von V2 Million Taels angeboten, der französische Gesandte Patenotre habe dieselbe abgelehnt. London, 5. August. „Daily News" erfährt, es werde sich ein englischer Staatsmann ersten Ranges, wahrscheinlich einer der Cabinetsminister, als Vertreter Englands mit ausgedehnten Vollmachten nach Egypten begeben. — „Daily Telegraph" will wissen, der angekündigte wichtige Schritt der Regierung werde in dem Vorschläge der Uebernahme dcr Garantie für eine neue egyptische Anleihe bestehen. London, 5. August. Lord Granville theilt mit, daß der erste Lord der Admiralität, Lord Northbrook, sich noch tm Laufe dieses Monats nach Egypten begeben werde, um zu untersuchen, welche Rathschläge der egyptffchen Regierung unter den jetzigen Verhältnissen zu geben und welche Schritte zu thun seien. Generalconsul Baring werde den Minister begleiten. London, 5. August. Unterhaus. Gladstone erklärt, die Ernennung Northbrook'S sei die Folge der durch das Scheitern der Conferenz England aufgelegten ernstlichen Verantwortlichkeit. Northbrook bleibe Minister. Seine Stellung in Egypten fet eine temporäre und seine Pflichten auf Untersuchung und Rathschläge beschränkt, berühre also nicht direct Baring'S gewöhnliche Stellung. Northbrook habe eine direkte Mission von der Königin erhalten, keine speciellen Instructionen, da er als Cabinets-Mitglied d'e allgemeinen Ansichten und Grundsätze des Cabinets kennt. Er erhält wahrscheinlich den Titel Ober-Commiffarius; er könne sich mit finanziellen Fragen, Fragen ber inneren Verwaltung befassen. Definitive Maßregeln wären bis zum Empfange von North- drook's Bericht nicht beabsichtigt. — Gladstone beantragt einen Credtt von drethundert- taufenb Lstrl. für die Eventualität einer Hülfsexpedition für Gordon gemäß den gemachten Zusagen. Der Credit fet nur ein Credrt des Prtnzipes, nicht des genauen Betrages, der erst feststellbar, wenn die Eventualität entfielt. Es fet nicht rathsam, in die Details der Vorbereitungen jetzt einzuaehen. Das HauS nahm den Gordon- Credit mit 174 gegen 14 Stimmen an. Die Minorität bildeten Parnelliten und Radicale. Rom, 5. August. Nach offtcieHen vom 3. dd. MiS. 12 Uhr Nachts bis zum 4. dS. Mts. 12 Ubr Nachts reichenden Berichten sind in Cairo (Provinz Genua) ein Todesfall an der Cholera, in Porto Maurizio ein Todesfall und ein neuer Erkrank- ungdfall, in Carignano (Seffena) ein Erkrankungsfall, im Kanton Carnpagnino zwei Erkrankungsfälle, von denen einer tödtlich verlief, in OfaSco ein Todesfall, in Villa- franca ein Todesfall und im Lazareth zu Carignano ein Todesfall und 5 Erkrankungs- fälle vorgekommen. Auf dem Dampfer „Citta di Napoli" ist ein Matrose gestorben. Der Dampfer wird einer 20t5gfgen Quarantäne unterworfen. — Die „Agenzia Stefani" meldet aus Port-au-Prince, es fei eM italienischer Staatsangehöriger in ungebührlicher Sßetfe verhindert worden, sich von Goave-le-Petit nach Port-au-Prince zu begeben, der italienische Consul habe in Folge dessen eine Ent- 'Äfea»« bet Md 4® " A«,- btm »anbete batanf t oosuna Mtu? Ä4®«« «taii’Ä* -:ZS '•‘""fe; et Deutschen Luthtf- Martin Lnthns Äben\untfT d-m Ä? ru begtünben, fei* bah auch auf ?!’ werben 'W WtuWt un= ll[4t überträgt. Ich b«J1 nettbegrünbeten 1 M in g-diWchn Vtlhelm. « Wilhelm erfolgte 'be zuvor hatten sich n in den kaiserlichen '«Kuner ein und ver- >ii Großherzogin von '«selben nahm. Die Mfete Se. Majestät mn verlieh der Kaiser Uhr 24 Min. hier ein nn Grasen ChorlvSky, euß empfangen. Er jerzogS Ludwig Victor tute Nachmittag Feuer jaber ist heute Nach« germeister von dem 'ar'scr bie AlMung SchWM a$Ä- te Vormittag einen estrigen Vorgänge in in die Versammlung mittag 10 Uhr sind ;n an der Cholera ng wurde um 1 Uhr Commission zur Vor« eschuldigte die Mo- inb erklärte, daß die werde. Die Wahl« ^outchou von gestern Million Taels onge« SS el-i«'* mtnifUr, S-Ä** -KM K!l S°ri°- ----dl sSS ÄÖä *y.*»s «•ss$ HK und der DiScese Osnabrück, Münster, für die aus den Rheinlandcn Bonn der geeignete Studienort fet. Eine neu zu gründende katholtsch-theologtfche Facultät Marburg würde die Bestimmung haben, dte Theologie-Studtrenden aus den Diöcesen Fulda, Limburg und HildrSheim für ihren Beruf btS zum Eintritte inS Priester-Seminar wifiev- fchaftl.ch oorzubereiten" — Dte .Kölnische Volkszeitung- erklärt nun wieder aus sicherster Quelle, daß von der Gründung einer katholisch-theologischen Facultat in Marburg in den angeblich bethetligten Kreisen auch n'.cht m'.t einem Wort dte Rede gewesen ist. Frankfurt a. M., 4. August. Ein außerordentlich heftiges Gewitter, von einem heftigen Sturm begleitet, zog gestern Nachmittag um die fünfte Stunde über das Matnthal dahin. Ter Regen strömte wolkenbruchartig herab und machte stellenweise dte Bäche derart anschwcllen, daß Wiesen und Felder unter Wasser gesetzt wurden, Taunus bat eS an mehreren Orten g-hagelt. Vielfach knickte der Sturm die Obstbäume. Von Unglücksfällen, dte der Blitz angerichtet, hört man bis jetzt nichts. Aus Eckenheim wird uns allerdings berichtet, daß der Blitz dreimal eingefchlagen tndeß obne zu zünden. In einem dortigen Hause bat er schlimm gehaust; er nahm seinen Weg durch den Schornstein, den er halb zertrümmerte, in das Wohnzimmer, z°rschlug b'.er Spiegel, Bilder und andere Gerätschaften, dann ging« in dte Küche und von da durchs Fenster hinaus. An zweiter Stelle beschränkte er sich daraus, einen Schornstein abzuscklagcn und an dem driltcn Platze riß er ern etserncs Thor in Stücke. Ein bedauerlicher Unfall wird aus Höchst gemeldet. Dort ritz der Sturm auf der Ersenbahnstatton einen Locomot'vschuppen zusammen, unter welchem eine Locomotive stand. Ein an derselben beschäftigter Arbeiter wurde von einem herabfallenden Balken getroffen und ihm das Rückgrat gebrochen. In Frankfurt selbst ist wenig Schaden angertchtet worden. Ein Theil der Tribüne für die Germania-Regatta ist, wie wir hören, vom Sturme umgerissen worden. Auf der Bockenbetmergasse wurde eine Frau durch einen herabfallenoen Dachziegel, der durch den Schirm drang, am Arm big 2^^- Die kommenden Samstag und Sonntag stattfindende Regatta der Frankfurter Rudergesellfchaft „Germania" wird die größte sein, welche bis jetzt in Deutschland abgehalten worden ist, denn cS sind im Ganzen 50 Boote an- gemeldet- Am Samstag Morgen beginnt der Kampf für diejenigen Boote, welche am Abend in Concurrenz treten dürfen. Die Senior-Mannschaft geht heute Abend in Training nach Oberrod.^ ^^uitat des 8. deutschen BundeSschießens zu Leipzig stellt sich nach den btS jetzt stattgehabten Erhebungen, dte allerdings noch nicht ganz iuverläfsig sind, folgendermaßen-. Die gesammten Ausgaben belaufen sich auf etwa 515,0tX) die grsammten Einnahmen auf etwa 435,000 so daß hiernach ein Deficit von 80,000 JL vor banden ist. Ru den Einnahmen haben betgetragen der SchteßauSschuß etwa 210000 JL, der Brlletverkauf 150,000 Jü, der WtrthschaftsauSschuß etwa 63,000 Jt, die Einnahmen für Standgelo auf dem Volksbelustigungsplatz etwa 47.000 JL. DaS «etpi. Togebl." bemerkt hierzu, daß noch verschiedene Einnahmen in Aussicht stehen, durch welche das Deficit sich etwas verringern wird, und daß schon im Budget für daS Bundesschießen ein Ausfall von 70,000 JL vorgesehen war Für daS Deficit haben die Stadtgemeinde zu 17/zo und die Leipziger Schützengesellschast zu 3/zo auf- zukorn^en.^^ August. Der Gewitterfiurm, welcher jüngst daS königliche Forstrevier Königsforst bei BenSberg heimfuchte, hat daselbst, wie auS einer Bekanntmachung zu ersehen, ganz gewaltigen Schaden a.igertcbteL Es wurden nämlich 15,000 Festmeter Kiefern- und Fichten - Derbholz im Alter von 40 biS 60 Jahren, 6000 Festmeter Eichen- und 7000 Festmeter Buchen-Dcrbholz geworfen, beztehungswetse Vermischte-. Offenbach, 4. August, [©enütter.] Gestern Nachmittag Zwischen 5 und 6 Uhr zog ein heftiges Gewitter, begleitet von e'nem brausenden Sturm, .^er unsere Stadt weg Der Regen goß in Strömen herab und war zeitweise mit Hag^l vermischt. Letterer wird den Früchten, speciell dem Obst, weniger geschadet haben als der heftige Wind^der Alle- abgerütt-lt, was nicht sehr geschützt stand und fest hing. Von der Heftigkeit deS Sturmes kann man sich einen Begriff machen, wenn wir era)ähnen, daß mitten in der Stadt, in ziemlich geschützter Lage, Bäume und Beste geknickt wurden. Daß der Bl'tz in nächster Nähe Schaden angertchtet hätte, baden wir nicht vernommen dagegen wird und gemeldet, daß eS in Eckeuhetm bei Frankfurt zweimal eingeschlagen har-, ^Uch----.s^u wben (n ber 6WoWafetB her Truppen des 117. Regiment, ist eine typbusarttge Krankheit ausgebrochen, in Folge dessen ein Theil der Kaserne geräumt und die Soldaten in Baracken diSloctrt mCttl”märburg, 4. August. Wie wir auB dem b-nachbartm Dors-Bürgelerfahren, wurde der dortige Schäfer Sohn während des gestern Nachmittag Segen 5 Mr sich entlaßenden Gewitters auf freiem Felde bei seiner Heerde erschlagen. Der Blitzstrahl hotte demsel^en^en Kops^rschmettert.^^ ^ojecte der Errichtung^ einer katholisch - theologischen Facultät zu Marburg erhält die „Schles- VolkSztg. eine Zuschrift, der roir folaendes entnehmen: „Auch wir können auS bester und informlrtester Quelle versickern daß dieses Projekt besteht, ja wir können diese Nachricht noch dahin ergänzen, daß von Seiten des Staates die Absicht besteht, die früheren ^^logischen FactUtaten ru Pelplin, Posen, Hildesheim, Fulda, Limburg, Paderborn und Trier nicht wieder jn«Leben treten zu lassen Man glaubt, daß Pelplm mit BraunSbng vereinigt werden könne die Universität Breslau auch für die Bedürfnisse der Thecüosen aus der Erz. bißcefe Posen-Gnesen ausreiche, für sSmmtftcheStudirendenderTheologieauS^Westfalen Lokales. «liefen. 6. August. sThierfchutz-Verein.j In der Ausschußsitzung am 4. d. Mts. wurde zunächst mftgetheilt, daß in Folge dec Eingabe des Derctns daS Dolizeiamt bie Bespannung der städtischen Gießfässer einer scharfen Controls unterworfen und die Benutzung der zu schwachen und abgetriebenen Pferde verboten hat. Sod mn daß ein den Stadtverordneten vorgelegtes Lokalreglement, das den Vorspann km Settersberg regeln unb bie täglKb sich dort wi-b-rhol-nd-n OEe« 7 b-r Pf-rb vor den überladenen Eisenstein- rc. Wagen abstellen soll, von denselben nicht angenommen worden sei, da nach deren Ansicht die bestehenden Bestimmungen genügten. Dte Versammlung tritt dieser Ansicht nicht bei und beschließt, ®to66- Baiizeiamt zu ersuchen, die Sache öfter zu betreiben und die Entscheidung des Großh. Mmfiteriurns herbthufübr n. Verlesen wird ein Schreiben des Dresdener Vereins zum Schutze der Tbiere, in br E nnabme ersucht wird. Beschlossen würbe, bas Schreiben dahin zu beantworten, daß der hiesige Verein Zweigoerein des „Thierschutzoereins für daS Groß- berzogthum Hessen" sei und daß nach den Satzungen diesem die Vertretung nach außen iiiftefat unb bie Rabluna der Beiträge und Umlagen obliegt. t ,r . _ . Ä Major Beck theilt mit, daß er nach Mainz versetzt ist und deshalb das Amt deS SÄristfübrers niederlegeu müsse. Zum Schriftsübrer wird Herr von ®*pren gewählt. Die Versammlung drückt dem schdidenden Schriftführer ihren Dank für^dte Sorgfalt und Gewiffenhaftigkert, mit der er sein Amt geführt unb ihr Bebauern über feinen Weggang auS. flebrodKrh $ 2. August. Gestern würbe in Speier ber erste Zabat gebrochen unb zwar auf ben Feldern des Herrn Bürgermeisters Haid. — In Germersheim wurden laut Zeitungsnachricht bereits Über 80,000 Stück Feldmäuse, in Herxheim in 2 Tagen 50,000 abgeliefert; rechnet man für jedes Stück nur 20 Gramm Futter pro Tag, so verzehrten jene 80,000 täglich 1600 Kilo an Körnern, GrÜnfutter, Kartoffeln, Wurzelwerk und dergl. Welch' enormer Verlust! , t o . „ . — Dampferzusammenstöße stehen augenblicklich auf ber Tagesordnung. Bei Dover fand am Montag Abend ein Zusammenstoß zwischen der Dampf-Yacht deS Königs von Schweden unb der Brigg „Craig Ulvah" statt. Die Yacht wurde nicht erheblich beschädigt und war im Stande, die Reise nach der Insel Wight fortzusetzen. Der König befand sich mit fernem Gefolge an Bord deS Schiffes. Der Dampfer Alberta", Eiger.thum der canadischrn Pacific - Eisenbahn, stieß am Sonntag Abend auf dem Superiorsee mit dem Dampfer „Osborne" zusammen. Die „Alberta wurde schwer beschädigt, aber der „Osborne" sank und mit ihm 8 Mitglieder seiner Mannschai.^^^^h^^^^^sinn ] Die „Breslauer Zeitung" fbeilt aus einem schlesischen Fremdenbuch die folgende Hundstags-Aufzeicknung mit: „Wenn ich denke, daß das Denken der Gedanken ohne Gedanken gleich sein toll dem Denken der Gedanken mit Gedanken, so komme ich bei dem Denken ber Gedanken mit Gedanken auf den Gedanken, daß das Denken der Gedanken ohne Gedanken mit keinem Gedanken mit dem Denken ber Gebauten mit Gebanken zu vergleichen ist." Der Satz eignet sich außer* orbenilich zum Auswendiglernen. 731) UebOT die Höhe der Kosten, welche die Elnrfloknng einer Anzeige tn eine oder mehre Zehungen verursacht, wird man “T von der Annoncen - Expedition von HAA8OSTEIJS Ä Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft emtordert, die auch hineichta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blatter auf Grund reie er Erfahrnnsjen und äblt refp. im 3. Wohlgang burch b°s Loo» en,sch,eben Apotheker Butzb.» 'G-s-nc-ndtba. Joh^ Diehl r =on Münzenberg. Äkkiedbera. Gewählt Rechtsanwalt Jockel. Gewählt Bürg°rmeister Muth aus Salz. Darmstadt. Emstimm ge Wohl vonOber-Lürgermerst-r Ohly und Banquter Dlt0 lÄrok.llm'stadt. K wähll Sporkass-rechn-r L,-Utz mit 19 gegen 17 Stimmen, welche nut L-noa-ridriSrath Holzapfel zu Darmstadt fielen. Wald.Michclbach. G wählt OberarntSrichter Arnold ju Darmstadt. Woliskehlen. G wählt G-h. Oberfteuerralh Baur zu Darmstadt. G'wählt Fabrikant GustavBöhm. Groß-Lteinheim. Gewählt Schriftsteller Wasserburg aus Mainz. Mainz. Gewählt Buchdruckrreibesitzer Johann Falk HI. und Professor SHWorms. Gewählt Fabrikant Reinbard. Pfeddersheim. Gewählt Bürgermeister Möllinger. Lampertheim. Gewählt Rechtsanwalt Metz L, Darmstadt. rbbcnbcltn. Gewählt vr. iur. Schröder. _ _ .. Nieder Ingelheim. Gewählt Prof. vr. Ludwig Büchner zu Darmstadt. Bingen. Gewählt Redacteur Pennrich. ____ __ Allgemeiner Anzeiger. MchiW-Uersegimg. 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Kreishauptstadl Baden, da deren erste Ziehung bereits am 16. September d. I. stattfindet, Loose zur ersten Ziehung koste« 2 Mk. io Pfg. Original Voll-Loose, gültig für alle 3 Ciaffen, 5108 6 Mark 30 Pfg. A. Molling, Hannover. 5070 In dem von mir gekauften Pfau«. m u l ler'schen Hause, Südanlage 20, Stock mit allem ZuvehSr und Gartenantheil vom 1. October l» I. an zu vermiethen. Bamberger, wohnhaft in der Exp.d.Rl^i St. .4™ In meinem W^HM^s^Lud- tt>t0§gra§e 4 — ist in der mittleren Etage W°hnnng von 6 Zimmern mit allem MmeiOrHU7br®»nu6un9 be§ Hnusgartens üom öct- l- I- an zu vermiethen. -----— I Hanftein. Keikgeöotmes. Neue holländische üollhürmae pr. Stück 6 Pf. bei Bekanntmachung. a^?brdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß wir mit der gesammten rÄLJKofc ersten Lotterie der Großherzoglichen Kreishauptstadt Baden das Bankhaus A. Molling zu Hannover betraut habem Alle die Bestellung von Loosen oder sonstige den Vertrieb der Lotterie betreffende Zuschriften sind ausschließlich an dasselbe zu richten Baden-Baden, im Juli 1884. Der Stadlrath. Gönner, Oberbürgermeister. Druck und Verlag der Br ühl'sche,.!Druckerei ffir. Eb^Piltsch^ Gießen. -------- ®‘e heutige Nummer enthält 1 Blatt u. 1 Beilage. Die Anfertigung von Steppdecken übernehme in schönster Ausführung zu billigen Preisen. Herrn. Aug. Hüller. - ___Q* ^älaffstavt, liabnbo’im:fh’. c„r51,9T0 L>"nememHause . I., . Vormittags 9 Uhr, m der r^l e t t'schen Hofraithe dahier, werden I gegen Baar versteigert: 1 Merd nebst Geschirr, 1 Wagen, Derfd){ebene Kleiber - und Küchen- I Mraitfe, 2 Secretär's, 2 Betten, o Waschtische, einige andere Tische, I 3 Commoden, 6 Stühle, Sopha's, Spiegel, Bilder, Porzellan, eine Porthie Weißzeug, Vorhänge, sowie I sonstiges Hausgeräthe, ferner: ! Handwägelchen, 1 Drückkarren, rr^aSi.e Gerüststangen und Dielen (für Weißbinder), Voraussichtlich findet die Versteigerung I bestimmt statt. u | Gießen, den 4. Auguft 1884. MerMischte Anzeigen. 5136 Ein Schüler kann Pension ers halten. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl Arbeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: Handarbeit, Laufdienst. Ät ei, Art. 2. f 4948 von von von von von von von 40,000 25,000 25,000 u II November J« tlt' 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) Beilage zu Nr. 182 des „Gießener Anzeiaer" zu s. . . zu 5. . . z» o. . . 0 Er?enKern do« letzt so weit verzweigten amerikanischen Detectioe-SystemS schuf. ^t üd-^9 «Zal chst unbekannten Kräften nach strengen GeschäftSprinctpien .u!"Öb 2?° Ag/nten in Bewegung. Jede Aufgabe hat ihren Tarif. Zwei- werden nicht ausgeführt, z. B- kein Spionendtenst in Ehesachen. Mit Diebsgesindel wird nie ein Compromitz geschlossen; sie werden schonungslos verfolgt WhÄ ^Ä^ostavstalten hat Pinkerton Millionen gerettet. Der Kampf gegen erforbejt« jahrelange Mühe und Gefahr, auch viele blutige Opfer. «ab»EMAu«tier dieser Privat-Geheimpolizei war Chicago, in der Nähe welcher d^kttton eine Musterfarm besaß^ Dort lebte Pinkerton nicht nur der Land- sondern auch der Schriftstellerei. Er hat lb Bände GeheimpolizEemoireu yerausgegenen. Surnoereln in Böhmen sollte in diesen Tagen sein Jahresfest ? rc,ctb,c ^m Absingen gewählten Lieder vorschriftsmäßig der K. K. ^irkShauptmannschaft in Friedland ein. Diese verbot durch Erlaß vom 28. Jul» der nachstehenden Lieder: „Stimmt an mit Hellem hohen Klangs ^.^laudius), Ich kenne eine wackre Schaar" (R. Schäfer), „Auf, schwärmt und ß^bbte Brüder" (Th Körner), „Ich hab' mich ergeben mit Herz und mit T Maßmann). Die Aufregung über dieses Verbot ist unter allen Deutschen ein- sehr hochgradige. UnL erscheint solch' ein Verbot freilich nur lächerlich, den Deutschen in Böhmen, die unter dem Druck des sinnlos übermütbigen i^jechmtbums zu leiden haben, ist aber das Lachen über dergleichen leider schon längst vergangen. ” Bienenhonig diesjShrig, stets frisch zu haben bei 4979 Spitz, Lehrer, Schilleytr. 22. Deckung der nach den Art. 2, 3 und 5 dieser Gesetze, S*be!bh'™,®c'a",mtb.etta9e °°n 2,530.000 JL, eventuell, wenn auty der Bau und oer Betneb der m Art. 1 unter Dosition 5 hia 7 nnfn?, Rnb meae6b^neätDUf?ffU"here übernommen wird, 3,485,000 JL. in bemien^.9" m Staatr-CredstS flufstg zu machen, und z„ diesem Zwecke ist M bemjemgen Nominalbeträge, welcher zur Beschaffuna des anaenebenen Ae- ^eitabfefinittpn n.i!. verzinsliche Anleihe in solchen Zmab^mtten °ufzunehmen wie deren Verwendung nothwendig werden wird. Gesetze, beauftragt f er ^WXV iR mit ber Ausführung diese, ©iegel8lrrU”bli* Unfeter "behändigen Unterschrift und beigedrückten Großh. Fischbach , den 14. Juli 1884. (L. S.) Ludwig. . 290,000 . 80,000 „ 80,000 „ . Meißen. sSZ niiilttW ftM! 1,1 1 Schisckensteine für Massiv- und Fachwerkbauten empfiehlt Albrecht $5tein, 2153______Wetzlar und Gießen. ~A echten Feigenkaffee aus den renommirten Fabriken von Andre Hofer in Freilassing u. Salzburg, empfiehlt in Vi u. Vr Pfund- Paqueten 475(> Friedrich Leo. Dr. med. H. Gensch, 2U2 2142 10—1 UBd 3—D. btdtstrasse 22 I. Auswärts brieflich. -- -____Schleiermacher. Vermischte». ®e6urt86M?e,ffinefh DE^^^bchen standen schwätzend vor bqx ihrer Maiestät^nnn^^nÄ .^^^n Hirschgraben. Ein daherkommender Unterthdn Q Don Großbrstanuicn und beider Jndikn der wenili heutr* r,,ro tonte, trat auf sie zu und sprach die Mägde an/Diest verstanden daß dir F«mde Maad n,°rf' WÜ ®°,et^c, wohne. „Ich glaube, der lebt nicht mehr," sagte die eine Am.G* Acn? riel bl< ®oUegtn in die Rede; .wir stehen h vor seinem Go?th'c ist dabetm^^^bem Fenster heraus; gehen Sie nur in dies Hauö. MifrLhen hAf? .Der Engländer, welcher die Auskunft nur halb verstand war zufrieden, daß er an seinem Ziele war und verschwand hinter ber großen ^aus'tbüre Z rro ZÄS‘,r- Tlä,n baS »’Ä u„b Ä Ä für •perrn lsoethe gehalten, empfangen wurde. ,ut V.n ;lr>4„\<1U8U|'t -Rhein. Kur.- schreibt: „Ein Freund unsere, DfMrte6nnÄrb,m n bteZ'hl der biet lebenden verabschiedeten Rufnmm.Sr 6 RangderhSlluiste ju rubticiren und ist dabei zu s-lgender tnterefianter fl,r°?1”en; Augenblicklich wohnen in Wiesbaden: 3 ©eneräle der 2L^"fr<1;V futenantti, 28 General-Majo:«, 50 Obersten 36 Oberst, ß emmnnts' 5m>2?°i,A6' 3? Hauptleute und RitimOster, 15 Premier- und Seeonde. oab rat -18' 3Ba^tun,etc Stadl hat ihre Bezeichnung .Penflonopoli«- to Ehren 2f bei * «er. ÜüiiF^t®toe^ 8^üS15,r’ Qra 1-Oft Ja® ^i’ ZMd : pr. 1. Op.^^'Ulner >en. Uct°6er odcr ILein^Architch WZ--- >r^V°dbach. -r, auch sM," , 3»- ^eibh^ö.A üer3 npMubmi0§p(. ß Zungen von einer Ltiti.', MÄbe VYÄf;- Wen werden. ^I^Lberstraße 6. 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Mg.Z eine geharnischte trete noch imme: nur englische un erst in zweiter 5 terns der Cons habe Deutschlani gehabt und diesi der englischen A Deutschland unt rechnen, in der i hatte indessen 31 Men Feuer z erwarten geroejei W« Hetzereien I dars wohl Kundgebung der eine ß 6$toe” WZ *!%■ Eh*«i 5“n,«brei4 ' lbn,ebe(n ei >-=4iteh"bJ «ge°^?°rsch Ä«: &"*! <>6 Superior neue holländische VoNharmge pr. Stück 6 Pf., bei größerer Abnahme billiger, empfiehlt 4918 Carl Hoffmann. I g® Cacfto. IX.* Unter diesem Handebmamen empfeh-l^^. len wir einen inWohlgrochmack, hoher I « Nährkraft, leichter Verdaubchkeit und | der Möglichkeit schnellster Zuberei-|ä 3 tnng (ein Aufguss kochendenWassers I ergabt sogleich das fertigeGetränk)un-1 o - v!Lv.=pia.-Do3o| „S 850 800 150 75 Pfennige. | g3 e t^n allen Droguerie-, Colonial-, Ma- j-rial- und Eis-nwaaren-Handlungen fit zu haben: L Doppelt geschlemmtes Silicium» t. Anerkannt beftcS für fSau§ Gewerbe und Industrie. '(Gesetzlich geschützt. 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