^Uste, 2Wurt nn a8s GieSSt* ' HauPtmani ' Chopin, ' Mendelssohi ' Franz Ries, > Radecke. Rubinstein. Kirchner. » Schubert. j Spohr. । Wieniawski her gütigst über- rumenteniaget im ‘irle Sitze a f u er Kasse a J(. 2.51 M i9Uhr. mg. hem Publikum mit, jede größere W i das Verputzen btt Mchernd. M hneita- sauber lackirt. t t (Löbers Hoft tage. -UÄ | Ä q B r 5 bei dem ich M * 1 i ■. Rr. 106. Mittwoch dm 7. Mat 1881 Gießener Anzeiger Amts- und AnzeitzeKlntt für den Kreis Gießen. Ewrsarrr Schulstraße 7. Erscheint mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. nut Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. BftUMBMjaHajl IIIIII iHM|yLllW|^gM|J|l|WllUlO^gW«^^aaL^J>kBKE2ggMS3KMMMKSMyJI^»3!BaZ^rgeM(araBa5gBUiaaa9»WESBg^.t-R9 Politische Aeberfkcht. Gießen, 6. Mai. Der Reichstag hat sich am Freitag eine mehrtägige Erholungspause gegönnt, nachdem von ihm an diesem Tage in dritter Berathung das Gesetz über die Anfertigung der Phosphor-Zündhölzer, sowie in der Gesammt- Abstimmung die Vorlage über den Feingehalt der Gold-'und Silberwaaren unter Ablehnung aller zu letzterem Entwürfe gestellten Amendements genehmigt worden waren. Die nächste Sitzung des Reichstags-Plenums findet erst kom- inenden Donnerstag statt, an.welchem Tage der Reichstag in die weitere Berathung derjenigen Vorlage tritt, deren Annahme oder Ablehnung ausschlaggebend für das Schicksal des Reichstages sein dürste, des Entwurfes über die Verlängerung des Socialisten-Gesetzes. Bekanntlich ist derselbe in der Donnerstags- Sitzung der Socialisten-Commission mit Stimmen-Gleichheit abgelehnt worden, indessen ist hiermit noch immer nichts über die endgültige Entscheidung gesagt, denn der leitende Centrumssührer hat ausdrücklich erklärt, daß sich das Centrum, obwohl desien Commissions-Mitglieder — mit zwei Ausnahmen — gegen die Vorlage gestimmt haben, seine entscheidende Stellungnahme gegenüber dem Socialisten-Gesetze vorbehalte. Es erhält sich aber die Annahme, daß das Centrum in seinem überwiegenden Theile schließlich doch für die Socialisten-Vorlage stimmen und somit deren Annahme herbeiführen werde. Aus den übrigen Reichstags-Commissionen ist bezüglich derjenigen zur Vorberathung des Actten-Gesetzentwurfes mitzutheilen, daß der Entwurf in der am Freitag beendeten ersten Lesung in der Regierungsfassung gegen die Stimmen der Liberalen angenommen worden ist. Die Unfallversicherungs- Commission förderte am gleichen Tage ihre Berathungen bis § 28 der Vorlage, wobei hervorgehoben zu werden verdient, daß Staatssecretär v. Bötticher erklärte, die Regierungen müßten an dem Standpunkte des Ausschlusses bezüglich der Privat-Versicherungö-Gesellschasten festhalten. Die Verhandlungen zwischen Preußen und der römischen Kurie in der Ledochowski'fchen Angelegenheit scheinen in der letzten Zeit eifrig gefördert worden zu sein. Die ossicielle Mittheilung von der Resignation des Grasen Ledochowski auf die Erzdiöcese Posen-Gnesen soll in diesen Tagen erfolgen und nennt man als Candidaten für den erzbischöflichen Stuhl, welche die Kurie der preußischen Regierung zu präsentiren gedenkt, den Weihbischof von Gnesen, Cylichowski, den Prälat Litowski in Posen und den Prälat Janiszewski in Krakau. Die diplomatischen Manöver zwischen Frankreich und China anläßlich der Tongking-Affaire haben nach längerer Pause wieder begonnen. Der chinesische Gesandte in Berlin, Li-Fong-Pao, welcher zugleich auch für Wien, Rom und den Haag beglaubigt ist, hat jetzt auch die Vertretung Chinas bei der französischen Republik übernommen, an Stelle des bekannten „Marquis" Tseng, der nunmehr nur noch bei den Höfen von London und St. Petersburg als Vertreter Chinas accreditirt bleibt. Augenscheinlich soll es der gewandte Li-Fong-Pao an Stelle seines minder in den diplomatischen Künsten geschickten Collegen Tseng unternehmen, die französisch-chinesischen Pourparlers über die Tongking-Frage zu einem möglichst befriedigenden Resultate für seine Regierung zu bringen und ist Li-Fong-Pao zu diesem Zwecke am Freitag in Paris eingetroffen. Das Cabinet Ferry wird indeffen Angesichts der durchgreifenden französischen Waffen-Ersolge in Tongking sich schwerlich viel von seinen Forderungen abhandeln lassen. Es verlautet sogar, daß der Marineminister beim Wiederbeginn der Kammersession eine weitere Forderung von 40 Millionen für Tongking einbringen werde, was wohl kaum als ein Zeichen von Nachgiebigkeit Frankreichs gegenüber China aufzufaffen ist. Das englische Conserenz-Project hat noch immer nicht alle Klippen umsegelt, welche seiner Ausführung entgegenstehen. Zwar ist nun auch die französische Zustimmung zur Conferenz in London überreicht worden, dte- selbe ist indessen an Forderungen geknüpft, welche das von England vorgeschlagene beschränkte Programm der Conferenz nicht unwesentlich erweitern. Frankreich will, entgegen dem Wunsche Englands, daß die Conferenz nicht nur das Liqui- öationsgesetz, sondern überhaupt alle andern Fragen erörtere, welche mit der Optischen Finanz-Angelegenheit Zusammenhängen. Hierüber wünscht Frankreich ntit England in Vorbesprechungen einzutreten und falls letzteres hierauf nicht eingeht, so wäre das Zustandekommen der Conferenz offenbar in Frage gestellt, wenn nicht vereitelt. Mittlerwelle hat das englische Cabinet das Bedürsniß gefühlt, wenigstens etwas in der Sudan-Angelegenheit zu thun und deshalb über dieselbe ein Blaubuch veröffentlicht, welches aber durchaus nichts Bemerkens- toerthes enthält. Auch im Parlament hat dasselbe keinen Eindruck gemacht und ist von dem Unterhaus-Mitglied Hicks-Beach ein Antrag angekündigt worden, in Welchem das Bedauern des Hauses darüber ausgesprochen wird, daß die Politik der Regierung den Erfolg von Gordon's Mission nicht gefördert und daß die Negierung es noch aufgeschoben habe, Schritte zu General Gordon's persönlicher Sicherheit zu unternehmen. — In den Unterhandlungen mit dem Negus von Abyssinien scheint England ebenfalls Fiasko gemacht zu haben, wenigstens soll König Johannes durchaus keine Neigung bezeugen, zur Rettung Gordon's den Wüstenmarsch auf Khartum zu unternehmen. Außerdem meldet Admiral Hewett ms Adowa, daß seine aus 200 Baschi-Bozuks bestehende Escorte vom Negus Mckgeschickt und derselben die nochmalige Ueberschreitung der abyssinischen Grenze streng untersagt worden sei. — Das Unterhaus hat am Samstag früh die Vieheinsuhr-Bill in der vom Oberhause beschlossenen Fassung angenommen. Die italienische Deputirtenkammer laborirt schon seit einigen Tagen an Beschlußunfähigkeit. Letzterer Umstand ist darauf zurückzuführen, daß viele Mitglieder die Sitzungen „schwänzen" und der nationalen Ausstellung in Turin Besuche abstatten. Das spanische Cabinet Canovas del Castillo kann mit den Ergebnissen seiner kurzen bisherigen Amtsthätigkeit vollauf zufrieden fein. Vor Allem haben ihm die Corteswahlen eine überwältigende Majorität gebracht und außerdem ist es ihm gelungen, die letzten Aufstandsversuche auf Cuba und an der spanisch'französischen Grenze zu unterdrücken. Nur die geheime Thätigkeit der „Schwarzen Hand", der Verbrüderung der spanischen Anarchisten, bildet für das Ministerium Canovas eine Quelle steter Besorgnisse, und es beweist das furchtbare Eisenbahn-Verbrechen bei Badajoz, wessen die spanischen Anarchisten fähig sind. Es heißt, daß die Negierung eine Verschwörung entdeckt habe, die bezweckte, die Telegraphen zu unterbrechen und den Eisenbahnverkehr zu verhindern. Trotz der von der Negierung schleunigst ergriffenen Maßregeln sind doch schon einige Telegraphen-Linien zerstört worden. Von Gordon fehlen seit einigen Tagen wieder einmal alle Nachrichten. Es darf dies nicht Wunder nehmen, da nicht nur die ganze Gegend zwischen Khartum und Berber, sondern auch von letzterer Stadt an bis zur Grenze Ober-Egyptens sich in Hellem Aufruhr befindet. Was Berber anbelangt, so scheint dasselbe noch nicht von den Aufständischen eingenommen zu sein, jedenfalls ist aber die Lage des dortigen Gouverneurs eine äußerst precäre. Darmstadt, 5. Mai. Ihre Majestät die Königin Victoria empfingen den Generallieutenant Grafen Lehndorff, welcher im Allerhöchsten Austrage ein eigenhändiges Schreiben Sr. Maj. des Kaisers Wilhelm überbrachte, um Ihrer Majestät das Bedauern auszudrücken, daß der beabsichtigte Besuch nicht möglich war. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen eben» fajs den Generallieutenant Grafen Lehndorff. — Ihre Maj. die Königin Victoria und Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Beatrice haben ihre Abreise von hier auf morgen Abend 10 Uhr festgesetzt. Mit der Königin werden Se. Königl. Hoheit der Großherzog und Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Elisabeth reifen, Höchstwelche vor ihrer Vermählung mit des Großfürsten Sergius von Rußland Kaiser!. Hoheit noch einen Besuch in England erstatten will. — Die nächste Sitzung der ersten Kammer der Stände findet am 13. l. Mts. statt. Berlin. Der von den freisinnigen Mitgliedern der Commission für das Socialfftengesetz, Bamberger, Baumbach. Hänel, Hoffmann, Papellter, Richter-Hagen, Schröder, bereits auSgearbeiteteGesetzentwurf, betr. die strafbare Anwendung von Dynamit und anderen explodtrenden Stossen, lautet: S 1. Wer mit gemeiner Gefahr für Menschenleben oder das Eigenthu» böswillig eine Explosion verursacht, wirb, dafern nicht der Thatbestand eines nach de« Bestimmungen dr8 Strafgesetzbuchs für das deutsche Reich mit schwerer Strafe bedrohten Verbrechens vorltegt, mit Zuchthaus nicht unter 2 Jahren, und wenn die Explosion den Tod eines Menschen h-rbetgeführt hat, oder wenn dieselbe in der Absicht verursacht worden ist, um unter Begünstigung der Explosion Mord oder Raub zu begehen oder einen Aufruhr zu erregen, mit Zuchthaus nicht unter 10 Jahren oder mit lebenslänglichem Zuchthaus bestraft. § 2. Ist eine der vorbezeichneten ($ 1) Handlungen von Mehccren gemeinschaftlich oegangen worden oder, zwar nur von Einem, aber in Folge vorheriger zwischen Mehreren stattgehabter Verabredung, so beträgt die Zuchthausstrafe nicht unter 3 Jahren. § 3. Haben Mehrere die Ausführung der in S 1 bezeichneten strafbaren Handlungen verabredet, ohne daß es zuc Ausführung oder auch nur zu einem strafbaren Versuch gekommen ist, so werden dieselben mit Zuchthaus oder mtt Gefängniß nicht unter 6 Monaten bestraft. § 4. Wer öffentlich vor einer Menschenmenge oder wer durch Verbreitung oder öffentlichen Anschlag ober öffentliche Ausstellung von Schriften oder anderen Darstellungen zur Begehung einer der in dm §S 1 und 2 bezeichneten strafbaren Handlungen oder zur Tbeilnahme daran avffordert, wird mtt Gefängniß nickt unter zwei Jahren bestraft. Dieselbe Strafe trifft Denjenigen, welcher auf die vorbezeichnete Weise zur Begehung der vorgedachten strafbaren Handlungen, insbesondere dadurch, daß er dieselben anpreist oder als etwas Rühmliches darstellt, anretzt oder verleitet. S 5 Wer auf die in dem S 4 bezeichnete Weise zur Begehung der dort gleichfalls bezeichneten strafbaren Handlungen auffordert, anreizt oder verleitet, ist gleick dem Anstifter zu bestrafen, wenn die Aufforderung, Anreizung ober Verleitung die strafbare Handlung oder einen Versuch derselben zur Folge gehabt hat. S 6. Wer explosive Stoffe oder Explosionsmaschinen oder Apparate an» fertigt, einführt, aufbewavrt, ankauft oder vertreibt unter Umständen, welcke nicht erweisen, daß dies in Ausübung eines Gewerbebetriebes oder sonst zu erlaubten Zwecken geschieht, wird mit Gefängniß nicht unter 3 Monaten bestraft. S 7. In den durch die SS 1 bis 6 vorgesehenen Fällen kann neben der Freiheitsstrafe auf die Zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt werden. S 8. In den Fällen der SS 1 bis 3 ist der Versuch strafbar. Auf denselben, sowie auf die Theilnahme an den dort bezeickneten strafbaren Handlungen und die Begünstigung finden die SS 43 biS 46, 47 bis 50 und 257 des Retchsstrafgesetzbuchs Anwendung. S 9. Dies Gesetz tritt mtt dem Tage seiner Verkündigung in Kraft." Telegraphische Depesche«. EorresporwerrI°-BV«ea«. Berlin, 5. Mai. Der Kaiser entsprach h<>ute zu Potsdam der Einladung des Officierkorps des 1. Garderegiments zum Dejeuner und unternahm dann «'ne Fahrt nach Babelsberg; um 4 Uhr traf er in Berlin via Potsdam wieder ein. Die Fahrt ist dem Kaiser trotz des keineswegs günstigen Wetters recht gut bekommen. AbendS besuchte der Kaiser die Vorstellung im Schausvielhause. — Seine Königliche Hoheit der Prinz Wilb-lm führte heute in Potsdam Seiner Majestät dem Kaiser das 1. Bataillon des 1. GarderegimemS zu Fuß vor. Hierbei waren anwesend: Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz, Seine Königliche Hoheit der Prinz Alexander, Seine Königliche Hoheit der Prinz Leopold, viele sremdherrliche Officiere. sowie die Deputation der spanischen Officiere. Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Wilhelm sah dieser militärischen Vorstellung von den Fenstern des Schlosses aus zu. Gegend beherrscht, demnach aber durchaus nicht als eine niedrige Erhöhung, ein Hügel, gleich einer Düne aufgefaßt werden kann. Der Verfasser einer Abhandlung über den Büdinger Wald, der frühere Professor Dr. Wippcrman« zu Gießen, hat, gestützt auf eine deshalbtge frühere Ausführung Knapp's tm Archiv für hessische Geschickte rc. die Ansicht zur Geltung zu bringen gesucht, daß der Name .Dtensberg" aus DingSberg entstanden, da dieser Berg Rmg- wälle habe und solche die HUligen Haine der alten Germanen umgeben'hätten, in diesen Hainen aber die Volks- und Gerichtßoersammlungen abgehalten worden seien. Hiergegen ist einzuwenden: DingSberg bedeutet allerdings einen Ort, auf welchem die alten Deutschen Gertchtsversammlungen abhtelten. Einen selchen Dingsberg findet man jetzt noch am Fuße des Berges Altköntg am Taunusgebtrge, während jedoch dieser Berg selbst erst unter seinem G'pfel einen doppelten, aus großen Frlsstücken zusammen- gesrtzien starken Ringwall hat. Ebenso hat unser Dtensberg an feinem Fuße einen besonderen Dirrgsberg, der hier den Namen Weddeberg führt, wo dem Richter gewissermaßen über die -strafe und Buße des Anqeschuldigten gewettet wurde. (Schluß folgt.) B y e a i eT Gießen, 6- Mal. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzuna am Donnerstag den 8. Mai 1884, Nachmittags 4 Uhr. 1. Wlrthschaflsplan lür die Stadtwaldungen pro 1885. 2. Ausübung der Schaafwetde in den städtischen Waldungen. 3. Anlegung einer Verbindungsstraße zwischen dem Kirchenplatz und dem Oswald'schen Garten. 4. Einrichtung von Gasbeleuchtung in der Stabtkirche. 5. Die Erbauung eines Schlachthauses. 6. Belastung der Fuhrwerke. 7. Neubau von Kliniken. 8. Die QueUwasserleitung betr. 9. Die Versteigerung der Hollergasse. 10. Veräußerung des Stephanswegü. 11 Gesuch de8 Bierbrauers Eduard Pöschel dahier um E^laubniß zur Ueberwölbung des Schoorgrabens an seiner Besitzung. 12. Uebcrfüllung zweier Realschulklassen- 13. Bedürfnisse für die städtischen Volksschulen. 14. Gesuch um unentgeltliche Ueberlassung einer Begräbnißstätte auf dem hiesigen Friedhof für Professor Dr. Hundeshagen. 15. Landwrhcübung tm Juni d. I. 16. Klage gegen den Ottsarmenverband Friedberg. 17. Klage gegen den Ortsarmenverband Wehrda. 18. Die Vermstthung des westlichen Thorhauses am Wallthor. 19. Wörls Reisehandbücher betr. 20. Koftendecreturen. — DaS Abgeordnetenhaus nahm heute den Gesetzentwurf, betreffend den weiteren Erwerb von Eisenbahnen für den Staar, in -werter Lesung an. £>er doh dem Abgeordneten v. Strombeck gestellte Antrag, daß die Kündigung der Priocstätsanleihen der jetzt zu verstaatlichenden und der bereits verstaatlichten Bahnen zum Zweck der Rückzahlung, resp. des Umtausches gegen Consols durch ein Gesetz erfolgen müsse, wurde abgelehnt. Der Minister Maybach erklärte, der Bau der Linie Lauenburg- Oldestoe sei nicht überflüssig geworden, da die Linie als eine nothwendtge Verbindung mit Altona und Kiel nicht entbehrlich sei. Die Hamburger Verbindungsbahn fei wenig leistungsfähig. Die Verbindung ab Hagenow sei nicht empfehlen, weil sie jene nicht ers-tze und auf fremdem Gebiete entspränge. Heber den künftigen Sitz der Verwaltung und der Zukunft des Berliner Bahnhofs der Berlin-Hamburger Bahn sei zur Zeck noch nichts zu bestimmen; dies könne erst bet der definitiven Organisation des Betriebes ro,fd,ie£" FÄÄMÄÄX un-rh-bl'ch-n A-nd-- Aul-äg- unb Petitionen auf ble ZagtSotbnunfl^eiebt^ „ fagf ,n Bezug auf dm von der ,Nat onal-Zeliung" als wabrscketnltch bezeichneten Besuch des russischen Kaisers tn Berlin, daß keine 91ns wonach es in der Absicht des russischen Kaisers liegen sollte, unfern Monarchen auf 'preußischem Boden aufzusuchen, nachdem des deutschen Kaisers letzter Besuch in Rußland durch die Zusammenkunft in Danzig erwidert worden sei, für die hierauf beiüaltcben falschen Nachrichten gäbe eS kaum eine andere Erklärung, als daß sie wie die bei Gelegenheit der vorjährigen Anwesenheit des russischen Kaisers in Kopen- baaen aufaetauchten Nachrichten Börsenzwecken dienen sollten- ® hie Voss. Hta.“ hört, wird sich der Präsident der NeichSbank von Deckend morgen na» Hamburg begeben, um mtt Hamburger Banken über das Projekt die deutsche Valuta zu einer Internationalen zu machen, Beralhungen zu pfleg! n. ' Stuttgart, 5. Mai, In der zweiten Kammer wurde gelegentlich der heute stattqehabten Discujsion über die Lage der Landwirthschast eine Erhöhung der GetreideMe verlangt; der Staatsminister v, tzöldec erwiederte, die Frage liege bereits den zuständigen Reichsorganen vor. Der Schluß des Landtages erfolgt morgen. , r — Ser König ist am Samstag tn Stresa am Lago Diaggure em- 9 London, 5. Mai. Aus Assuan wird gemeldet- Aus Korosko sind schon gegen 2000 Flüchtlinge hier angekommen, tagtäglich treffen neue Flucht- [Htne hier ein, die Räumung geht unter Leitung des Oberst Duncan von der eavptischen Armee in guter Ordnung vor sich. Diejenigen Personen, welche Khartum verließen, ehe dasselbe von dem Heere des Mahdi umzingelt wurde, werden demnächst in Egypten einlresfen. , 4 — Unterhaus. Der Deputirte Lawson kündigte an, daß er den Antrag des Deputirten Hicks-Beach, betr. bas Verbalten der Regierung gegenüber dem General Gordon, durch ein Amendement bekämpsen werde, in welchem dem Bedauern über den bisherigen Mißerfolg Gordon's Ausdruck gegeben wird, dagegen es aber abgelehnt wird, das Unterlassen militärifcher Maßregeln für die friedliche Mission Gordon's zu tadeln. Der Ministerpräsident Gladstone beraumte die Berathung des Antrages Hicks-Beach aus nächsten Montag an. Tanger, 5. Mai. Der hiesige französische Gesandte hot, nachdem dte von Frankreich geforderte Absetzung des Gouverneurs von Wazan vom Sultan abgelehnt worden ist, den diplomatischen Verkehr mit der Regierung abgebrochen und die auf dem Gesandtschastsgebäude anfgehißte französische Flagge heute Vormittag 10 Uhr einziehen lassen. m Kairo, 5. Mai. Oberst Wortley und bie Majors Kckcheuer und Nundle von der egyptischen Armee begeben sich demnächst mlauswärts, um eins Recog- noscirung vorzunehmen. Längs der Ufer des Nil escortiren denselben mehrere Beduinen-Scheikhs mit ihren Stämmen, damit die Verbindung zwischen Assuan und Dongola nicht unterbrochen werde. Der Diensberg unweit Gießen. Heber diesen unseren benachbarten Bergriesen entnehmen wir der „O. Z." das Nachstehende^ tm alten Kattenkande keinen zweiten Berg, über dessen Namens- berlettuna so viele verschiedene Ansichten aufgetaucht sind, w'e dies bei dem Diensberge unweit Gießen der Fall ist. Da dieser Berg, abgesehen von seinen verschiedenen Namens- deutunaen und den dadurch herbeigeführten mancherlei AusschlÜffen, hauptsächlich auch bezüglich der auf demselben vorhandenen altgermanlschen Befcftigungswerke eine besondere Beachtung verdient, so erscheint es angemess n, demselben tn den nachstrhenden feilen dte verdiente Würdigung angedeihrn zu lassen. In westlicher Richtung von der Stadt Gießen, von dieser gut zwei Stunden rntfernt, erhebt sich tn Gestalt eines nach oben abgerundeten Kegels ein hoher, bewaldeter Berg, der über alle tn fe'ner Umgegend liegenden Berge weck hervorragt. Es «ft dies der Diensberg, der eine Höhe von 1592 rhewsiche Fuß über der Nordsee Hut, dte jedoch nach Walther, „das Großhrrzogthum Hessen", auf 2016 Großherzoglich hessische Fuß angegeben wird. Von seinem Gipfel hat man eine noch ollen Himmelsgegenden hin bis an 12 Meilen Entfernung sich erstreckende prachtvolle Fernsicht, wrß« halb er zuweilen, gleich dem hohen Donnersderge in dcr linkSrhetnischen Pfalz, als eia kleiner deutscher Rigi, bekanntlich ein berühmter AussichtSberg In der Schweiz, bezeichnet worden ist. Dcn Besuchern der Sptegelslust bet Marburg zeigt er sich tm Gesichtskresse tn süd-westlicher Richtung als bläulicher Berg in halbkugelförmiger Gestalt. Dte Herleitung und Abstammung »es Namens dieses BergeS hat zu verschiedenen Ansichten und Meinungen Veranlassung gegeben und deßhald auch verschiedene Schreibarten dieses Namens herbetgeführt. Nack Einigen soll der Name des Berges von einem, hierorts wohl unbekannten Heiligen, Namens Dtnus oder auch Dino herrühren, ohne daß man jedoch eine deSsallsige besondere Beziehung dieses vermeintlichen Heiligen zu dem Berge ange- fleben findet. Andere wollen den Namen beg BergeS von Dionysius. dem angeblichen Schutzheiligen Frankreichs, berlelten, weil wahrscheinlich einmal in der Nähe deS BergeS ein dem gedachten Dionysius, dem Lodpreifer und Verherrltcher des Mönchthums, geweihtes Kloster gestanden, das seinen vielen Holzbedarf auS den Wäldern des Berges bezogen habe. Ein solches Kloster hat sich jedoch dis jetzt nicht Nachweisen lassen. Nach einer andern Ansicht soll der Name des BergeS daher entstanden sein, weil auS seiner starken Bewaldung häufig Dünste emporstiegen, welche den Bewohnern der Umgegend als Weiterverkünder dienten. Man wird hier an den bet Luzern tn der Schweiz liegenden hohen Berg P latus erinnert, dessen höchste Spitzen öfters durch Nebel bedeckt sind und deßhalb zu folgendem Berschen Veranlassung gegeben haben: Bat der Pilatus einen Hut, so wird das Wetter gut, at er einen Strich, wie einen Degen, so gibt es Regen. Ob dies mehr oder weniger auch von dem Diensberge angenommen werden kann, lassen wir dahin gestellt. Indem wir alle diese Namenserklärungen durchaus für unzutreffend halten, gehen wir nunmehr zu andern, mehr zu beachtenden über. Nach I. Grimm ist der Name unseres Berges von dem uralten Worte „Dunu herzuletten, welches Berg bedeutet. Wir bemerken hierzu: Wenn auch dieses alte keltische Wort unter andern auch die angegebene Bedeutung hat, so kommt hier doch t« Betracht, daß unter „Dun“ nur niedrige Berge, Hügel, zu verstehen sind, wie dies zuweilen dte Saudhügel tn der Nähe des Meeresstrandes sind und die deßhalb auch Dünen genannt werden. Es würde nach I. Grimm der Name unseres BergeS nur .Berg" bedeuten und es wäre Überflüssig, diesem Worte nochmals die Sylbe „berg" zuzufügen. Der Berg hätte bann nur „Dün" heißen müssen. Hiervon auch abgesehen, kommt noch in Betracht, daß unser Berg im Vergleich mit den tn seiner Nähe liegenden Pergen bet Weitem der höchste ist und weithin als hervorragender Punkt die dortige Verwischtes. Frankfurt, 2. Mai. Gestern Abend bemerkte der Führer des Taunusbahnzugs, welcher um 6 Uhr hier eintrifft, kurz vor der Einfahrt tn den Bahnhof ein etwa dreijähriges Mädchen auf dem Geleise. Er bremste, gab Contredampf, konnte jedoch d'n Zug nicht mehr zum Stehrn bringen. Maschine, Tender und Packwagen und die ersten Personenwagen fuhren über das Kind hinweg. Als der Zug endlich zum Stehen gebracht war, wurde das Kind unverletzt vom Bahngeletse geholt und feinem Vater, dem daselbst stattonirten Bahnwärter, übergeben. Es war platt zwischen dte Geleise gefallen und der Zug über das still liegende Kind hinweg gebraust, ohne es zu fassen. Frankfurt, 2. Mat. Einer verliebten Köchin wurde ein schlimmer Stretch gespielt. Besagte Köchin hatte ein Verhältniß mtt einem verheiratheten Mann, dessen Gattin sie gern zu werden wünschte. Sie schlug ihm deshalb vor, sich von seiner Frau scheiden zu lassen und übergab ihm, als er einwilligte, ihr Sparkassenbuch, um zur Bestreitung der Prozeßkosten darauf 300 X zu erheben. Wie die „Fr. 9t." erzählen, erhob der Mann aber nicht blos 300 X, wie die Eigenthümerin des Buches wollte, sondern die ganze Spareinlage, die rund 4000 X betrug. Mit dem (Selbe eilte er dann zu seiner Frau, die er über die Art unb Weise, wie er dazu gekommen, unterrichtete und aufforderte, mit ihm nach Amerika zu gehen. Die Frau war, da Beide in Deutschland nicht viel zu verlieren hatten, gleich dazu bereit uno sir gingen mit dem Gelbe schleunig auf und davon. Als dte Betrogene davon erfuhr, soll sie sich wie wahnsinnig ßfberbd haben. Seit 3 Tagen wird sie vermißt. Jena, 2. Mat. In feierlicher Weise fand heute die Einweihung und lieber» gäbe der hier neuerrtchtetrn zoologischen und physikalischen Institute durch Staatsminister Dr. Stichling in Gegenwart dcr Landtagspräsidenten von Weimar, Meiningen, Gotha unb Altenburg statt. Minister Stichling übergab die Institute an den Pro- Rector und dieser on die Professoren Dr. Häckel und Dr. Sohnke. In den neuen Räumen waren bereits die werthvollen Sammlungen Häckck's, die dieser der Universität gestiftrt, ausgestellt; als ein weiteres Grfchrnk übergab Professor Häckck seine kostbare zoologische Bibliothek. Ein F»-stmahl beschloß die Feierlichkeit. Berlin, 29. Avril. In einer größeren Restauration Unter den Linden that seit einigen Tagen ein Kellner Dienste. Dieser kam auf den Einfall, in Trödelgeschäften d«e ältesten Hüte zu erstehen und diese wußte er unbemerkt gegen dte in daS betreffende Local von den Gästen mitgebrachten guten Kopfbedeckungen zu vertauschen. Die Aufregung unter den Gästen war, wie begreiflich, eine sehr große, bis es endlich gelang, den Urheber des fortgesetzten Acrgernisses auf frischer That zu ertappen. Von einer polizeilichen Anzeige sah man auf Zureden einiger Gäste ab; dagegen wurde der un- enaenebme Kellner sofort aus seiner Stellung entsaffen. Kemmerichs Fleisch-Extract. Es dürfte dm vielen Freunden der Producte der Compagnie Kemmerich von Interesse fein, das vorzügliche Renomm« deS von Pros. Dr. Kemmerich hergestellten Fleisch-Extractes durch nachfolgenden Brief deS verstorbenen Baron von Liebig vessätigt zu finden. x Baron I. v. Liebig an Prof. Dr. Kemmerich, Präsident der K. Paper. Akademie der Wissenschaften. München, den 17. Mat 1876. Mein theurer Dr. Kemmerich! Ich hätte Ihren Brief vom 18 März schon früher beantwortet, wenn ich nicht die neuen Früchte Ihrer Thättgkeit hätte abwarten wollen, welche erst gestern von Antwerpen avgekommen sind. Vor allem andern muß ich Ihnen meine volle Befriedigung über die Qualität des von Ihnen fabrkirten Extractes ausdrücken; was ich am meisten daran schätze und von größter Wichtigkeit ist, dies ist die Gletchsösmigkeit in Farbe, Consistenz und Geschmack und ebenso die gleichförmige Zusammensetzung. Die hier gemachten Analysen stimmen ganz mit den Ihrigen rc. rc. Herzlich ganz der Ihrige fger) I. v. Liebig. OandeL und Werkehr. Gießen, den 6. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.85—1.00, Hühnereier pr. Stück 4—5 Enteneier pr. Stück 5—0 4, Gänseeier per Stck. 10—00 Käse Stck. 4—8 Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 H, Linsen 32 Tauben per Paar 0,50—0,80 Hühner per Stück X 1.00—1.30, Hahnen pr. Stück X 1.25—1.60, Enten per Stück X 2.20—2.50, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 X Kuh- und Rindfleisch 50—60 H, Kalbfleisch 40—50 A, Schweineflessch 54—60 H, Hammelfleisch 64—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 3.50—4.00, Milch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Ctr. X 18—00, Frankfurt, 5. Mai. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer X 20-20V2, fremd. X 19«/2-20, Roggen eff. hies. X löVz-Wz, fremd. X lö’AH 163/«, Gerste eff. hies. u- Wetterauer X 17—18, fremde X 18—19, Hafer eff. hiesiger X 15-16, fremder X 15-16Vr. — Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. X 37V2. Branntwein eff. ohne Faß X 42. Frankfurt, 5. Mai. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 400 Ochsen, ca. 15 Bullen, ca. 550 Kühe und Rinder, ca. 300^ Kalber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66—68, 2. Qual. X 62—00, Kühe und Rinder l.Qual. X 55-56, 2. Qual. X 40-50, Kälber 1. Oual. 6ß-65, 2. Qual. X 50—00 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Ä'Ä einer Geldstrc ev- zu 2 Tage Kosten desVer Zugleich wirb tie Besugniß WÄnben' eiW innerbc Zustellung eine Smittte Na. ,,, „Die Ntiti NWotmtl icheimgt. In ött, -gegen ben Fried von Münch wegen B hat das Großhevi richt zu Gießen a fr Recht erkannt: Der Angel Schnorr L In der W Stembach, - %el «„tob Srrt> ivegen ^eiei M das MW. -Dzn«enm,)et 1884J» 1. Der Angeklagte leibigung zu cir zehn Mark, eve Hast, und in schließlich der erwachsenen n> lagen verurthei 2. Zugleich wirb bie Besugniß scheibenden T! innerhalb 8 T ung einer Absc aus Kosten des mal im „Gteß verössentlichen- gez.: Gel n Neidl Gerichtes Kkitug b , 3238 ^== Holzderßeigenmg im Allendorser Stadtwrld. Freitag den 9. Mai l. I., Vorm. 9 übt anfangend, sollen in den Districten Vorderste und Hinderste Mark versteigert werden: Bau', Werk- und Nutzholz. 32 Eichenstämme mit 8,77 Fm., 236 Nadelstämme „ 87,89 „ 165 Nadelderbstangen „ 10,20 „ Zusammenkunft an der Klimbacher Lehmkaute. Allendorf a/Lda., am 5. Mai 1884. Gr. Bürgermeisterei Mendorf a/Lva. Bieber. 3235 Jeilgeöotenes. Piqnirte Sellerie- und Lauch-, sowie olle Sorten Urübgemüse- und Salat- Pflanzen, extra stark, empfiehlt Gottlieb Helfenbein, 3187 Marburgerstraße 82. ZfoerStiistm empfehle in großer Auswahl zu billigsten Preisen Gnmmibälle in allen Größen, Schmetterlings-Netze, Schmetterlings - Sammel- Lasten, Steifen zum Werfen und Schlagen, Schaukeln fürs Zimmer u. Freie, Botanifir- und Brotbüchsen, Croguetts und Boccias, Vuppendrückwagen, Jndianerbogen, Gießkännchen u. Eimerchen, Gartengeräthe, Federbaüsprele, Sprungseile, Chomlmufck-Kreisel mit wechselnden Accorden- «J. M. 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Fracht befindet sich die Niederlage für Gießen und Umgegend bei Emil Fischbach in Gießen. Im Namen des Grskiheyogs! ZN der Privatklagesache des Heinrich Haas XIIL von Steinbach, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Schwarz, Privatklägers, gegen .den Jacob Krämer IV. dafelbst, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Reatz, Angeklagten, wegen Beleidigung hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 24. April 1884 für Recht erkannt: 1. Der Angeklagte wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von zehn Mark, eventuell drei Tagen Haft, und in die Kosten, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. 2. Zugleich wird dem Privatkläger die Befugniß ertheilt, den entscheidenden Theil des Urtheils innerhalb 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an gerechnet, auf Kosten des Angeklagten einmal im „Gießener Anzeiger" zu In der Massache gegen den Friedrich Schnorr I. von Münchholzhausen M IrntÄjn, Bahnhof ein etßo "ps. konnte jedoch »v Packwagen uab r Zu« endlich zm Molt und feintm plm zwischen die gebraust, ohne eS : schlimmer Streich rten Mann, denen stch von seiner Fm Kassenbuch, um zur w^r- 3LN erMcn, )es Suches Dottte, em Gelbe eilte er gekommen, unter? cu w, da Beide sttgivM mildes r. soll sie sichrie oe'.hung unblltto Hute durch StaO Weimar, MeinlM iftitute an den ike. In den ntutp. dieser der UntverW Häckel seine kostben nter den Linden thü I, in TrödelgesWn die io das bktreffck! ^lauschen. Die Ai- üs es endlich gelang, rtappen. Bon eine jegen wurde der M- wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Gießen am 17. April 1884 für Recht erkannt: Der Angeklagte Friedrich Schnorr L wird wegen Beleidigung des Feldschützen Volk zu einer Geldstrafe von 6 Mark, ev. zu 2 Tagen Haft und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt. Zugleich wird dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils einmal innerhalb 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an, im „Gießener Anzeiger" auf Kosten des Verurtheilten bekannt WMilche Die Herstellung eines Anbaues an das Dienstgebäude im Bahnhof Gießen soll an einen geeigneten Unternehmer vergeben werden. Zeichnungen, Kostenanschlag und Bedingungen liegen auf unserem Technischen Bureau zur Einsicht offen. Offerten, welche sich wie etwaige Abgebote aus die Einheitspreise beziehen müssen, sind versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift auf dem Umschlag versehen, bis zum 14. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, an uns einzusenden. 3234 Gießen, den 3. Mai 1884. GroßherzogLiche Direktion. 1 «S> veröffentlichen, aez.: Gebhardt. F. d.. A.: Neid hart, Gerichtsschreiber. 1 11t Warme Bäder bei Andlr, Eul@r9 Nordanlage 5 täglich im Winter geöffnet an Wochentagen vonZMorgens *1 Uhr bis Abends 8 Uhr, „ Sonntagen „ „ *1 „ „ Mittags 1 Uhr. Die Zellen sind durch Dampf geheizt. Verschiedene Salze, Mutterlauge und Bade-Extracte sind in der Bade-Anstalt zu haben. Abonnements werden jederzeit angenommen. ■lubSS Mtkn, ,2 Hf- en f,.n b|!l« e. 8'olflet, Rüschen, Damen- unö Kinöer&ragen, weisse u. Lreme-8pitzen, Manschetten, Lorselten unö Schürzen, Mohair- Tüchern unö Echarpes, XäÄ J. M. Fahr, Ionnmstraße 25. Sjwk Ueberfahrtsverträge für die von Bremen nach Amerika abgehenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd schließt ab 2726 Fr. Seibel in Gießen. Gänzlicher Ausverkauf. Wegen Geschäftsaufgabe verkaufe mein Lager in Msmuf &©tur waaren, Tuch und Buckshin, Z-W- fertigem Herren n. KZmben- Versteigerungs -Anzeige. Das Eckhaus des Herrn Gg. Heine. Schirmer an der Marburger- kraße und der Ostanlage soll auf den Abbruch versteigert werden. 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Am liebsten würde ich das Lager ungetheilt an einen Wiederverkäufer sehr billig ablassen. 3254 Mermmm Muts«, im früheren Heichelhsim’fdjen Laden. Das KTeuoBte in Krause«, Damen- und Kinderkrageu, Spitze« in allm ruodernen Farben, Mau- schetteu, Schürzen, Gaudschuheu jeder Art, Corsetteu, sowie sämmtliche Meuheitem der Saison empfehle zu billigsten Preisn. Krsnfen-Nester äußerst billig. Sehirrzesu in weiß und farbig, um damit zu räumen, zu Einkaufspreisen. 2320 A» leimigssMttm» Statt jeder besonderen Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Nachricht von dem gestern Morgen um 7 Uhr erfolgten Ableben unserer lieben Tante SRfmma SemsfeLder. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Angehörigen.- Georg Miehe! und Frsu. Gießen, den 6. Mai 1884. Die Beerdigung findet Donnerstag um 2 Uhr Nachmittags von der Klinik aus statt. 3246 3091 Privatstunden werden billigst I 3230 Ein braves Dienstmädchen so- ertheilt. Näheres bei der Exped. d. Bl. ' fort gesucht. Neustadt 27. Unter dem heutigen Tage bin ich in die Liste der bei dem Königs. Landgericht hier zugelaffenen Mschts- Mnwätte eingetragen und daher berechtigt, bei diesem Gericht und sanimtlichen Amtsgerichten aufzutreten. Die Rechtsanwaltschaft werde ich mit Herrn Justiz- rath Ur. WoBflT gemeinschaftlich ausüben. Das Bureau befindet sich Barfüßerftraße Nr. 19. Marburg, den 5. Mai 1884. 3239 W. Dörffler, Rechtsanwalt. Ernst Gebhardt, Porzellanmaler, Bahnhofstraße 82, empfiehlt fich zur Anfertigung aller Porzellan-Gegenstände, als: Taffen, Teller, BierglaSdeckel, Pfeifenköpfe rc. mit Landschaften, Wappen, Monogrammen und Blumenmalerei, sowie Thürfchilder, Grabsteine, Kiffen, aufgeschlagene Bücher re. mit einfacher und verzierter Schrift, in allen Formen und Größen sür Grabdenkmäler. Schnelle und aufmerksame Bedienung unter billigster Preisberechnung. Ferner halte noch ein reichhaltiges Lager in Glas-, Porzellan- und Steinaut-Waaren. 1461 3177 Ein Fruchtboden zu vermiethen bei Chr. 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Pietsch) in Gießen. fletrr ZW Snk Die von der Pferde mit 1 her Unkosten zurückzu' Zurückgabe derjenigen Die Verkäufer sind \ Hans mit 2 mindeste Um die Abs Berlin, dc ni, SJqÄmüt «8 bei H Mt Ermäch schender Schäferei-C S1. In der । rach S 4 berechnete1 «erden. Wenn nach mb Lämmern übers Mäßigung' statt. Schafe, die nü ilchasen g^ogen mord nnitgerechnet. §2. Die Sc S 3. Bei vo den Gemeinderath d 81. Auf da ^rfen auf je 8 9?o mr. Register wird i Munden über den । j'« Bürgermeisterei i N das Recht, diese M verlangen. Wer «ch in Register Wer nicht berücksicht .. W-m zwei der i” ««er Acht lÄmn zu pser^ ■■ÄK. ; Setoriebeitj» Laicht" iClamat*« mich we‘nberntf)i 1 «tne di,!,? UV? mir an, l ,E8ird 5 *> «Ä*