1SS1 Samstag den 6. December !; 28« Amts- und Anzeigeblatt für dm Kreis Gießen 'ber 1384, Vnrea« : Schulst raße 7. svereins v. belehren. .. Lotheißen. v. Bechtold. * e. Menuett» po. toll. ett r' Concertmeister. Hofmusiker. • Kammermusiker. Hofmusiker. Politische Ueberficht. 5. December Die am Montag stattgesundene erste Lesung der Post dampfer-Subventions-Vorlage im Reichstage hat denMigen.। ™ bwrüon eine Debatte im großen Style mit leidenschaftlichen gegenseit^en Au einandersetzungen erwartet haben mochten, eine Enttäuschung gebracht. V allen Seiten wurde der in Rede stehende Gegenstand “'‘‘«ÄnX und Objectivität behandelt und auch die Hauptredner der DeMschsreistnn gen, Herr Bamberger und Herr Stiller, der neue Vertreter für Lübeck, bemühten sich offenbar? bei ihren Ausführungen gegen die Subventionen einen m. •dur. dur. mpre scherzando, Theme Russe). i ck er’schen Bucb- r. Rudolph'schee i haben. 1970 Metzel suppe -reitag den 5. De- cember 1884 bei ls E. Lenz, oigsstraße 62. Freitag, 5. । cember i Metzel' I suppe- Vormittags: 1 Wellflciscd Odsrrvsu», Gtortjüt—- , Dtccmber 8»*; Äaub i, M SM M 19. Darmstadt, am 26. Ottober 1869. Betreffend: Gesuche um Beurlaubung von Soldaten. Bas GroßherMiche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nack einer Mittheilung des Commando's der Großherzoglichen Division werden am allgemeinen Entlassungstermin der Reserven im Herbste >ed-n Jahres von den^Regimentern rc. auch eme Anzahl von Mannschaften, welche ihre drchährige Dienstzeit noch ni^l beendigt haben, zur Disposition der Trupventheile beurlaubt. Bei diesen Beurlaubungen werden zunächst die besten Ausgebild-ten berückstchtiqt. Es können aber auch, wenn darum nachgesucht wird , solche Mannschaften Berücksichtigung finden, deren Anwesenheit zu Hause häuslicher Verhältnisse halber dringend wünschenswerth erscheint. Di- dessallsiaen Gesuche sind jedoch nicht bei dem betreffenden Regiment, sondern bei der Bürgermeisterei der Wohnorte der Bittsteller einzureichen oder von der letzteren zu Protokoll zu nehmen. Werden dergleichen Gesuche unmittelbar bei dem Regiments eingereicht, so werden ste von diesem künftig zuru - 9eU) den Gesuchen ist das Regiment k., in welchem der betreffende Soldat dient und seit wann derselbe im Militär überhaupt dient, 9enaMU bemerken und sind die Gründe bestimmt und deutlich anzugeben, aus welchen die^ Anwesenheit des Soldaten zu Hause dringend nothwendig erscheint. Die Bürgermeisterei hat sich zunächst über die Richtigkeit der zur Be- aründuna des Gesuchs angeführten Thatsachen genau zu verlässigen und daffelbe sodann mit einem Berichte, in welchem fie fic^ sowie über die Familien-, Erwerbs- und Vermogensverhaltmffe der Bittsteller zu äußern hat, dem Kreisamte vorzulegen. Von dem Kreisamte sind diese Gesuche näher zu prüfen, geeigneten Balles weiteren Nachweis zur Begründung der darm angeführten Umstande, w?e die^Beibringung eines kreisärztlichen Zeugnisses, .zu veranlaffen und d^ Verhandlungen sodann mit einer Liste der vorzugsweise zu berücksichtigenden Soldaten am 1. August jeden Jahres an das betreffende Regiment abzu $ Mit Rücksicht aus diesen Termin sind die Gesuche der fraglichen Art in den: Monat Juli so frühzeitig anzubringen, daß die näheren Ermittelungen darüber bis zum 1. August beendigt fein können. Gesuche um zeitweise Beurlaubung sind künftig E mehr an das Divisions-Commando, wie in unserem Ausschreiben vom 1. A^ust (Nr. 9 des Amtsblatts) bemerkt ist, sondern an das betreffende Regiment, beziehungsweise Truppen-Commando zu richten. Indem wir Ihnen die vorstehenden Bestimmungen zu ^hrem taffen und geeigneter Jnstruirung der Großherzoglichen Bürgermeistereien mittheilen, beauftragen wir Sie zugleich, dieselben in den Kreisblattern zur Nachachtung für die Betheiligten bekannt zu machen. ------------------- ' PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Ericheint täglich mit Aufnahme des Montags Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi. 13. Darmstadt, am 10. April 1872. Betreffend' Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit, sowie Gesuche um zeitweise Beurlaubung von Soldaten. Aas Größtmögliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Veranlaßt durch eine große Zahl von ©ef* um oder um Entlastung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit, we che fast täglich unmittelbar bei dem Commando der Großherzoglichen Division emgere^t werden, hat uns dastelbe ersucht, die Bestimmungen über den bei solchen Gesuchen einzuhaltenden Jnstanzenzug in Erinnerung- zui bringen und Kenntniß und Beachtung möglichste Verbreitung zu verschaffen. W beau - tragen Sie daher, die nachstehenden Bestimmungen durch die Kreisblatter zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Für die Behandlung von Gesuchen um Entlassung von Sol- baten vor beendeter Dienstzeit sind iunäc^t bie $orton|ten im S 188 der Militür-Ersatz-Znstruction für den Nordbeutschen Bund 26 Marz IhbB (Resierunqsblatt von 1868 Seite 521) maßgebend, wonach dergleichen Ge> suche nicht bei einer Militärbehörde, sondern bei den betreffenden Civil- behörden anzubringen sind. Die Civilbehorden, welche diese Gesuche au nehmen haben, sind die Großherzoglichen Bürgermeistereien, welche über jedes Gesuch dieser Art ein Protokoll nach d-m htersur vorgeschrieben n For- mular (conf. Ausschreiben vom 14. October 1868 zu Nr. M. d. 1M^- ) aufzunehmen und solches mit Fragenbeantwortung und Begutachtung an das ihnen vorgesetzte Kreisamt einzusenden haben. Das Kreisamt übersendet so- bann bie Verhandlungen, nachdem es erforderlichen F^es deren VervollstaMg- ung veranlaßt hat, mit seinem Gutachten und unter Beifügung eines Gut- achtens des betreffenden Laistwehr-Bezirks-Commando s an das Cw'lmitglied ber Großherzoglichen Ersatzbehörbe bntter Instanz, von welchem hierauf be züglich berjenigen Gesuche, bie nicht wegen Mangels Sesetzlicher Begründung ioiort »urückruweisen finb, mit dem Commando ber Grobherzoglichen Dwiston kr emeinMstZen Entscheidung in Benehmen tritt Gesuche um Entlassimg von Solbaten vor beendeter Dienstzeit, welche auf anderem Wege an das Commando der Grobherzoglichen Division gelangen, können s ' °ng°^daL r- wähnte Verfahren nicht eingehalten worden ist, keine Berücksichtigung finden ? Gesuche um zeitweise Beurlaubung v°"^^°etiven Dienst stehenben Solbaten sind stets an das betreffende RegimentS-^ beziehungsweise Truppen-Commando zu richten, roie bereits '" unserem Aus- schreiben vom 26. Oetober 1869 (Nummer 19 des Amtsblattes) bemerkt und der darin enthaltenen Weisung gemäß in den Kreisblattern bekamit gemacht worden ist. Werden statt dessen dergleichen Gesuche unmitte bar bei dem Commando der Grobherzoglichen Diviswn emgerelcht, h"ben d e betreffenden Bittsteller es sich selbst zuzuschreiben, wenn dieselben unberücksichtigt bleiben. Da bst Mehrzahl der bei dem Commando der Grobherzoglichen Division unmittelbar einlangenden Gesuche um Entlastung von Soldaten vor beenbeter Dienstzeit ober um zeitweise Beurlaubung von den betreffenden Burger meifstrestn beglaubigt ober befürwortet finb, fo wollen Sie insbesondere auch den Großherz^oglichen Bürgermeistereien die vorstehenden Bestimmungen zur forafättiaen Beachtung in Erinnerung bringen und btejetben zugleich anmeqen, bei® eher3 fiiü ihnen barbietenben Gelegenheit bie Betheiligten wegen des bei Gesuchen ber mehrerwähnten Art einzuhaltenben Geschäftsgangs geeignet zu. 8,t„f[elb; WU., .MH ... »--«d-I-t "d - Sta.tta6.nt M Dta-Iw.n d-' ttrota*««- Bekannimachung. Großen, am z. ^ecernver 100». Dr Boekrnann. unbefangenen Stanbpunkt einzunehmen. Aeußerst kühl und resermrt verhiA stch ber Stecher des Centrums, Herr v. Huene, zur Vorlage, wah enddie «ebner c Post- ber besten conservativen Fractionen und der Natwualllberastn Mi für bi: Sor ' welche läge erklärten; namentlich trat von.letzterer Seite Herr * - “ warm für dieselbe ein und erzielten seme Aus uhrungen lebhasten -oeisau. eine dS bewegstre Gestalt nahm die Diskussion erst gegen Ende durch -is &n. ÄÄSÄÄ SÄ ÄÄS-; ■?,-»- D a l w i g k- , ., Rautenbusch. 4. 1. & o t a I < ♦. «ietzen, 5. December. Oeffentltche Sitzungen des ProotnztalausschusfeS der Provinz Overhessen finden statt und kommt zur Verhandlung: Mootag den 15. I. MtS.: 1. Reklamation gegen bte Bürgermeisterwahl In Mrtzlos. 2. Herstellung der Kreisstraße von Badenrod nach Storndorf, hier Expropriation von Privateigentum. Klage des Ortsarmenverbandes Eichelsachsen gegen den O-tSarmenverband Betzenrod wegen Unterstützung des Heinrich Repp II A°ae des OrtSarmenverbandes Frankfurt a. M- gegen den OrtSarmenoerband Mittel-Seemen wegen Unterstützung der Margacetba Bopp. Klage des OrtSarmenvclbcrndeS Schalke gegen den Ortsarmenoerband Nieder- Moos wegen Unterstützung des Georg Hoffmann. Klage des Onsarmenverbandes Nteder-E'senhausen gegen den Ortsarmen- verband Melbach wegen Unterstützung des Daniel Seemann resp. Kinder. Gießen, 5. Decembcr. tThi-rsch utz-V - re in^ In der AuSschußsitzuna y°m Dec-moer wurde beschloßen an 13 Dlenfthoten, bie sich in Wartung und PN-g- der Ihnen anoeriraukn Thiere besonders gut bewähr, bähen und schon eine Neide " in Dienst stehen, UN Ganzen die Summe von 90 vÄ als Prämien zu Wkibnachten zu verthetlen Der von dem Rechner vo gelegte Voranschlag für das Jahr 1885 wurde genehmigt. Dienstag den 16. l. Mts.: 3. Klage des OrtSarmenverbandes Gießen gegen den OrtSarmenoerband Rieder- Erlenbach wegen Unterstützung deS Lorenz Klrtnhenz. Klage des OrtSarmenverbandes Friedberg gegen den OrtSarmenoerband Wolf wegen Unterstützung der Barbara Nos. ,, „ dks ausgeschiedenen Herrn Major Beck wird als Mitglied deS Ausschusses des Landes-Vereins der Schriftführer des Vereins erwählt. »rei6nmftrhef?°Knnn hVn r“8,tbtiIt mlt' ba& leine Eingabe an das Großh. Shnn^nnm1? ^inrf Localreglements für Hundefuhrwerke (Verhandlung tn der Sitzung vom /. April 1884) von dem Kretsausschusse ablehnend beschteden worden sei. h 1 «r Ausschuß des Thterschutz-Vereins außer Stande, noch Angelegenheit zu thun und muß eg den Hundefuhrwerksbesitzern über assen selbst bte geeigneten Maßregeln zu ergreifen. srhitrfrtHh sn,^raMamS[u,l9ab^ Spar- und Lethkasse-Veretns Gießen hat dem ? e^cn ba§ Jahr 1884 50 jl Beitrag überwiesen; es wird bei schloffen, der Directton den Dank schriftlich abznstatten. 5. 6. 7. 8. Telegraphische Depeschen. Wolff'S Correwondenr-Nureav. ar . 4 December. Der Retchstaa verwies in seiner heutigen Sitzung den ^*%fiCrb''ZBabfiDTr?fun0H:^ommtfJlon auf Abänderung der Geschäftsordnung an die GisLaftsordnungs-Commission. Sodann wurde der Erat drs Reichstags genehmiat. Bet dem Etat des Reichskanzlers und der Reichskanzlei traten gegenüber den Aus, lossuugen des Abgeordaet-n Richter der Graf Bismarck und der Reichskanzler Fürst Bewill^nng der Zulagen für die Canzle beamten ein, weiche von früh 8 Uvr bis 10 Uhr Abends ununterbrochen zur Disposition stehen müßten, was sonst in keimm Ressort gefordert werde. Die belrtffende Mehrsorderuna wurde schli-ß- uch an die BudgetCommtsfion überwiesen, worauf der Rest dttscs Etats debattcloS zur Annahme gelangte. , , , D'e -weite Berothung des Militär-Etat« wurde begonnen und alle auf Rat'onen bezüglichen Forderungen der Budget-Commiffion überwiesen. Fortsetzung morgen. .. or ~ -Der BundeSratb genehmigte heute in erster Lesung den Gesetzentwurf über ?er fir1?rmn/*Unrb Unfalloelstcherung und nahm dm Handels- und Seeschtfffahrtövertrag mit Griechenland an. „,aw ~ Se. Maj. der Kaiser confertrte Nachmittags längere Zeit mit dem Fürsten Bismarck. u . - ?er ReichSanzriper- veröffentlicht einen E-laß deS Kaisers an den Reichskanzler, wodurch die Unterstaatssecretäre Busch, Herrfurth und der G'h. Ober . Re- mXnn bm.?,erlretuo0 bc8 Äatfer§ ,m BundrSrathe entbunden n»Trer P?"kamer, Lucius, Goßler, Hutzfeldt werden zu Bevoll- mSchttgten, die UnterstaatSficretäre Busch, Herrfurth und Geheimerath Lohmann sind za stellvertretenden Bevollmächtigten ernannt worden. 5ubfl,et * 1 2 * * * * * l'tzte die Beratbung deS MtlitSr-EtatS fort und genehmigte einstimmig die für Errichtung von Landwehrinspcktionen Im 1. und 2. älrmcesSorp«, sowie des CavallertedtotsionsstabS in Königsberg geforderten mummen ebenso nach längerer Debatte die Forderung für Errichtung eines Landwehrbrigade- stabS und »weiten RegimentScommandoS in Berlin mit Maßgabe, daß die Stellen mit inaktiv:» Offtcteren besetzt werden. Eine Mehrforderung für den General-Quartter- metper wurde bewilligt, dagegen der Gehalt für zwei GeneralstabSosficiere für Königsberg und Thorn adgelehnt. ö Köln, 4. Decbr. Wie die „Allg. Anz. für Rheinland und Westfalen" melden, fand auf der Zeche Mont Cenis bei Herne gestern eine Explosion schlagender Wetter statt, wobei ein Bergmann getödtet und fünf schwer verwundet wurden. L Braunschweig, 4. December. Die Landessynove wurde im Auftrag des RegentschaftsratheS vom Minister Wirk eröffnet Laibach, 4. December. Gegenüber dem Beschlüsse des Gemeinderaths, kerne deutsche Schule aus Gemeindemitteln zu errichten, sprach sich heute der Landesschulrath für eine Verpflichtung der Gemeinde zur Errichtung solcher Knaben- und Mädchenschulen auf Gemeindekosten aus und erließ eine entsprechende Anordnung. Haag, 4. December. Die erste Kammer hat mit 27 gegen 5 Stimmen den Gesetzentwurf, welcher eine Aenderung in der Verfassung während der Regent- schäft, mit Ausnahme der Artikel, betr. die Thronfolge, gestattet, angenommen. Paris, 4. December. Einer Depesche des Generals Briöre vom 2. December zufolge ist in einem Dorfe bei Lochnan eine vom Vicekönig der beiden Kuang-Provmzen unterzeichnete Proklamation aufgefunden worden, in der zur Vergiftung der Franzosen aufgefordert wird. — Die Kammer-Commission beschloß eine Erhöhung des Eingangszolles auf ausländischen Weizen auf 2 Frcs. 40 Cent., eine Zollerböhung für Mehl bis 7 Frcs., für Hafer bis V/2 Frcs., für Gerste bis 2 Frcs. vorzuschlagen. — Der Ministerrath trat gestern Abend um 9 Uhr im Palais Elyss zu- sammen, um über die Lage zu berathen. Die Berathung dauerte bis gegen Mitternacht. Aus dringendes Ansuchen des Präsidenten Gr^vy und der Minister erklärte sich der Minister des Innern bereit, auf seinem Posten zu verbleiben. Der Ministerrath entschied sich gleichzeitig dafür, die Wahlreform- Vorlage im Senat einzubringen und von letzterem die Annahme des von der Commission der Deputirtenkammer acceptirten Systems zu verlangen. Der Ministerpräsident und der Minister des Innern werde heute in der Commission der Kammer erscheinen. London, 4. December. (Unterhaus). Fitzmaurice erklärte: Die Anerkennung der internationalen Association ist jetzt Unterhandlungs-Gegenstand in Berlin. Soweit die Regierung weiß, hat keine europäische Macht irgendwelche Verantwortlichkeit für Handlungen der internationalen Association übernommen. — Das Oberhaus erledigte in Einzel-Berathungen die Reformbill ohne Amendement. Morgen findet die dritte Lesung statt; Samstag vertagt sich das Parlament. auch nicht, welches Urtheil die Wähler über die wahren Ursachen der Finanz- Calamität fällen würden, welche von der fortschrittlich > klerikalen Mehrheit als Ablehnungsgrund vorgeschutzt werden soll. Jedenfalls ist das Schicksal der Pofst ampfer-Vorlage noch schwankend; gewonnen wäre aber schon etwas, wenn dieselbe wenigstens nicht, wie das vorige Mal, in der Commission, an welche sie wiederum verwiesen worden ist, „begraben" werden würde. Vielleicht steht alsdann zu hoffen, daß diejenigen Mitglieder der Parteien, welche sich bei Beur- theilung Der Colonialpolitik des Fürsten Bismarck nickt lediglich von partei- taktlschen Gründe» leiten lassen, in der zweiten Lesung für diese hochwichtige Vorlage eintreten werden. Am Dienstag hielt der Reichstag keine Plenarsitzung ab, um es so der Budget-Commission zu ermöglichen, ihre Arbeiten zu beschleunigen. Die genannte Commission hat denn auch an diesem Tage die Vorberathung des Etats um ein gut Theil gefördert. Abgelehnt wurde zunächst die von der Regierung befürwortete Erhöhung für fünf Beamte des Central-Bureaus des aus- wärtigcn Amtes; angenommen wurde die von Seiten des Centrums, resp. der Ratioualliberalen beantragte Umwandlung der in der Capstadt und in Korea neu zu errichtenden General-Consulate in Consulate. Für Apia genehmigte die Commission statt der beantragten drei Vice-Consuln nur einen Vice-Consul; genehmigt wurde ferner die Errichtung von Berufs-Confulaten in Porto-Alegre, Zanzibar und Swatow. Mit besonderer Befriedigung ist zu erwähnen, daß die Commission den Dispositionsfonds für die Besoldung der Beamten der Con- fularämter im Betrage von 50,000 JL und der Einstellung von 30,000 JL für die zoologische Station in Neapel in das Extraordinarium ihre Zustimmung ertheilte. Bezüglich verschiedener anderer Positionen wurde die Beschlußfassung noch verschoben. Im Reichstage hat sich, wie im Jahre 1879, eine freie wirth- schaftliche Vereinigung gebildet, welche auf dem Boden eines mäßigen Schutzzoll- Syitems zu wirken bezweckt; dem Vernehmen nach gehören der Vereinigung Mitglieder der beiden conservativen Fractionen, des Centrums und der Nationalliberalen an und gedenkt sie sich in diesen Tagen zu conftituiren. D)e Berathungen der Congo-Conferenz nehmen fortgesetzt den günstigsten Verlauf. Der erste Hauptpunkt des Conferenz-Programmes, die geographische Begrenzung des Congo-Beckens, ist vom Plenum nach den Vor- schlügen der hierzu eingesetzt gewesenen Commission ohne wesentliche Aenderun- gen bereits genehmigt worden. Ein zweiter Hauptpunkt, die Schrffsahrt und die Handelsfreiheit auf dem Congo und dem Niger, unterliegt augenblicklich den Berathungen derselben Commission. Dieselbe verwies den Entwurf der Schiff- fahrtsacte betreffs des Congo an eine Unter-Commifsion zur Vornahme rebac« tioneller Arbeiten. Die Sub-Commifsion besteht aus den Vertretern Deutschlands, Frankreichs, Englands, Portugals und Belgiens. — Zwischen Deutschland und der unter dem Protektorate des Königs der Belgier stehenden association internationale du Congo ist eine Convention abgeschlossen worden, welchem Beispiele auch die hervorragendsten der übrigen auf der Conferenz vertretenen Staaten folgen werden. Der am Donnerstag erfolgte Zusammentritt des österreichi- scheu Reichsrathes wird das allgemeine Interesse im Donau-Kaiserrciche für die Ochsten Wochen naturgemäß den Verhandlungen dieser Körperschaft zumenden. Daneben werden aber auch die Berathungen der am Dienstag in Wien eröffneten österreichisch-ungarischen Zoll-Conserenz die Aufmerksamkeit auf sich lenken, deren hauptsächlichsten Gegenstände die von der französischen Regierung beschlossene Erhöhung des Eingangszolles auf Getreide und der Handelsvertrag mit Grie- chenland bilden werden. Gegen die von der französischen Regierung beschlossene Maßregel hat das österreichisch-ungarische Ministerium des Auswärtigen, getrieben von der ungarischen Regierung, im Interesse des bedeutenden nach Frank- reich betriebenen ungarischen Getreide-Exports, in Paris Protest einlegen lassen. Sollte es trotzdem — wie es den Anschein hat — bei der Erhöhung des französischen Getreidezolles verbleiben, so gedenkt man österreichlscherseits Repressalien gegen Frankreich zu ergreifen. Was den Handelsvertrag mit Griechenland an» belangt, fo hofft man hiervon in den leitenden Wiener und Budapesther Kreisen nut Entschiedenheit eine Stärkung der handelspolitischen Beziehungen der Mo- narchie zu Griechenland und eine intimere Annäherung zwischen beiden Staaten. Iu Frankreich ist wieder einmal einer jener parlamentarischen Zwischenfälle das Tagesgespräch, wie sie allerdings in diesem Lande gerade keine Seltenheit sind. Die Deputirtenkammer hat bei der Berathung des Senats- reform-Gesetzes zwei gegen den Senat gerichtete Amendements trotz des Einspruches der Regierung angenommen. Die Situation erscheint ziemlich ernsthaft, wenngleich versichert wird, daß eine Ministerkrisis nicht zu befürchten fei- am Mittwoch sand ein außerordentlicher Ministerrath statt, um die Situation zu prüfen. In.dem Processe der Staatsschulden-Kasse zu Kairo gegen dre egyptyche Regierung ist nunmehr das gerichtliche UrtheU gefällt worden Dasselbe erklärt die Handlungsweise derselben für eine ungesetzliche, insofern, als das internationale Finanz-Comilv allein competent gewesen fei, das Liquidations- Zefetz abzuändern. In Folge dieses Beschlusses werden alle Beamten, welche Gelder an die Regierung anstatt an die Schuldenkasse zahlten, dieselben zurück- zuerstatten haben. Man darf gespannt sein, wie sich die englische Regierung als „mtellectuelle Urheberin" dieses Geniestreiches der egyptifchen Regierung, der Suspension der Schuldentilgung, dem erwähnten gerichtlichen Beschlüsse gegenüber verhalten wird. C4 ^amerikanische Coirgreß ist am Montag mit einer Bot- f$aft des Präsidenten und einem Finanzbericht des Schatzsecretärs eröffnet worden. 2luS der Botschaft Mr. Arlhur's ist als für Deutschland interehant her- ei? dieselbe den Vorschlag macht, statt der mit den einzelnen deutschen Bundesitaaten bestehenden Auslieferungs-Verträge einen bezüglichen Vertrag mit dem deutschen 9ieiche abzuschließen. b ,, London, 3. Dec.'mber. DaS Rruter'sche Bureau meldet in Reiua auf hi? «an ihm über den Tod deS Mahdi gebrachte Nachricht, oaß nach einer Depesche aus Kairo von heute bis jefet weder b*m Khedtoe noch dem Generalconsul Bartng von Wolscley X«ri°"d ™ °°° ®ongola Nachricht über tln.Zob MZR -n^tnburgh, 3. D-c-mb-r. Stanley hielt heute hier eine Rede, in welcher er «S °7rd.k'°"^ zu Mitgliedern der sch°..i,chen btt "«StaaeTi? »l, SK lballg«fM'o,J iilmllbl”Ml -KLr wi58"t%j ?ä?5 äse >0Lb c Stellen mit Teneral-Qusrtler- fflrS6nlß§; lb unb Westfalen" ?e Wion schla. i ichwn verwundet Mrde im Auftrag es Gemeinderaths, rch sich heute der Errichtung solcher erließ eine enlspre- gegen 5 Stimmen ährend der Regent« ütet, angenommen, irals Briöre vom vom Vicekönig der >en worden, in der )es Eingangs^cks rhityiing für Mehl U Dowfölagen. stalais W6 zu« werte dir gegen y unb der Mi» n Poften zn ver« du WGefor»' rhm des von der , verlangen. Der in der Commission erklärte: Die An- irgs-Gegensiand in che Macht irgend« malen Asiociatm iie Resormbill ohne ig vertagt sich W । hin SxpropriM , Ortsaklneovelbavd j Ortsmmenvttband I «HW' navN W' ...» S$> . 3air * »»'" j ** L-s- ZK- fidl dein Gießen, 5. December. Wir sind gestern Nachmittag In Folge ber plötzlich ein- fli-trelmpn warmen Wttterung unt Hochwasser überrascht worden, so daß das neue nädttsci)<- Pumpwerk m Thatigkrtt grsttzt werden mußte. Die Pumpe war von gestern Ldend 8 Uvr dts heute Morgen früh 7 Uhr ununterbrochen tm Gange und bewältigte iu huf er Z''t das im Schoorgraden und in den K'.r.älen bereits auf 153 Ctm Höhe g.stirgene Wasser vollständig und es mußte das Pumpen einen halben Tag, btS wieder Wasser in den Kanälen zugelaufen war, eingestellt werden. Das erreichte Resultat ist ein sehr befriedigendes und cs muß den Bewohnern der tfifl-caenben Stadtthrile zur großen Beruhigung gereichen, wenn sie bedenken, daß der W^sscrstand in der Stadt Dermalen 2 Mir. unter demjenigen in der Lahn und Wteseck herabgcorückt ist. — Ein Elsässer, welcher be’m 83. Regiment in Cassel steht und von dorten desertirt ist, meldete sich gestern Abend auf dem Polizeiamt und wurde von diesem an das hiesige' Regim-nt zur Weiterb förderung überwirsen. Literarische». Unseren Frauen und Jungfrauen, die sich, eingedenk des Sprüchworltz-. .Der Weg zum Herzen des MunneS geht durch den Magen," der Küche persönlich annehmen, baden wir Die anaen-bme Mittb-ilung vi machen, daß von dem rühmlichst bekannten Kochbuch «.Supp', Gemüs' und Fleisch" bet C- Köhler, Darmstadt, wiederum eine und zw^r um 2uü Rrcepte vermehrte, sowie v-rbrsserte Auflrge erschienen ist. EM gutes Ko v'-uch soll lebren, wie man mit wenig G?lb viel austichtet. weil kleine, sich räalich wi-.derholer.de Elsparn sse 365md genommen tm Jahr große Summen ergeben. Dieser Grundsatz „Gut und billig", nach welchem dies Kochbuch strebt, hat ihm tnSher den selten von einem Buch erreichten Absatz von 125,000 Exemplaren verschafft. Dasselbe ist ofbur.ben für 2,50 J4 in jeder Buchhandluna zu baben. mehr wackelig werden und unausgesetzte Reparaturen erfordern; ebenso wird bei locktrten Lampen das $ etile en der Farbe durch auSgeschwitzieS Cd zur Unmöglichkeit gemacht. Wie hoch sich der Verlust durch das Ausschwitzen des Petroleums stellt, erhellt zur Genüae au8 der Tatsache, daß sich die Kosten der Umänderung alter Lampen nach dem Professor Rincklake'schen Systeme durch die nun ermöglichte völlige CelauSnutzung schon in einem einzigen Winter bezahlt machen, und unsere vielbeschäftigten Hausfrauen werden sehr erfreut fein, Der unangenehmen fortwährenden Reinigung der Lampen enthoben zu sein. Daß die Sache gut ist, dafür bürgt außer dem Namen deS Erfinders und dem Renommöe der FabrikattonSfirma die Thatsache, daß die gesammte Fachpreffe (untrr anderen auch das tm Ministerium der öffentlichen Arbeiten tedigirte Centralblatt der Bauverwaltung) die hervorragende Bedeutung der nemn E'findung für alle Bureaux und für dm Haushalt rückhaltlos anerkannt bat Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorzug der Einrichtung besteht darin, daß sie sich ohne große Kosten auch an jeder alten Lampe anbrtngm läßt. Für eine völlige Beseitigung des AuSschwitzenS leistet die Wellfirma Berliner Lamp n- und Broncewaaren-Fabrik vorm. C. H. Stob- roaffer & Comp., Actten-Gesellschaft Berlin ^V., Wilhelm-Straße 98, welche die Etnrtchiung herstellt und in den Handel bringt, unbedingte Garantie. der nioit. V2IU Uhr: Hochamt unb Predigt. Nach den beiden Gottesdiensten wird eine Kollecte zum Besten der Bescheerung armen Kinder unserer Gemeinde gehalten. Der Nachmittagsgottesdienst fällt wegen einer auswartrgen Amtshandlung ans. Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften. Evangelische Gemeinde. G 0 t t e s d i e n st. 2. Adventssonntag, 7. December. Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: P'arrer Dingeldey. Kindcrkirche, Nachmittags 2 Uhr, Pfarrer Schlosser. Montag, den 8. Dezember, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Klemkmder- schule, Apostelgesch. Kap. 20. Pfarrer Dr. Nanma n n. Am 3. Advent, Sonntag den 14. December, wird das heilige Abendmahl in Verbindung mit der Beichte im Nachmittagsgottesdienst, 5 Uhr gefeiert werden. Die am 1. Advent zum > besten der hiesigen Kirchenkasse erhobene Ktrchenkollekte betrug 30,56 jü Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 7 bis 13. Dezember besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 2. Sonntag des Advents. Von 7 Uhr an: Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- Gottesdienll in der Iynatzoge. Freitag Abend 4 Uhr, Samstag Morgen 8a0 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 450 Uhr. __ - Eine überaus interessante Erfindung hat längst Pcofcffor August Rtncklak'! an der technischen Hochschule tn Braunschweig gemacht, welche einen störenden U-bdstand der Petroleumbeleuchtung befetttgt und die gerade letzt bet Beginn der langen Winterabende und dem frühen Dunkelwerden von unseren Hausfrauen steodia begrüßt werden dürfte. Wohl Jedem hat schon doS sogenannte Ausschwitzen der P-rrolLurnlampen Verdruß und Schaden bereitet, ohne daß die Lampenfadrikanten blSber auf eine Abstellung dieses Uebelstandes gekommen wären. Jetzt nun bat Herr «rof ffor Rmcklake du'ch e'ne neue sehr emfache Vorrichtung dieses lästige Ausschwitzen vollständig und dauernd bsertigt und damit etne für Den Haushalt und baS vrakfische Leben sebr nützliche Verbesserung geschaffen. Die bekannte Erscheinung, daß gefüllte Petroleumlampen, zumal die Oberfläche Der Oelgefäße, sich ti otz allen Abputzens und Trocknens sogleich wteder mH Pef oleum überziehen, hat nicht, w.e die landläufige Annahme ist, in einem Durchschwitzen deS Oeles Durch die Wandungen der Oelgefäße thre U fache, eS findet vielmehr e n wirkliches Ueberlaufen deS Petroleums statt- Der @runDgeba f’ her neuen Einrichtung besteht nun in der Einschaltung einer geg^n Petroleum unempfindlichen Schicht m bte G psverkittung. Die hervoeragenden Vorthelle dieser Neuerung liegen darin, daß du. ch dieselbe die unangenehme Fettigkeit welche die L'Mven nach und nach zu überziehen pflegt, nicht nuhr vorhanden ist, und daß der durch das ausgeschwitzte Oel entstehende unangenehme Geruch völlig aufgehoben wird. Ferner b festigt bte neue EinriLtung den M'ßstand, doß das Tropfen der Hängelampen Möbel, Tischdecken, Teppiche und sogar Epe'fin verdirbt unb daß bte Lampengrfätze, roeldie auf ein m Metallfuß ruhen, tn Der Verbtndupq zwischen Glas und Metall nicht Allgemeiner Anzeiger. Der in verschiedenen Kalendern irrig auf den 20. December d. I. enthaltene nach herabgesetzten Preisen- 8065 Neu.' Neu! Der 8056 8061 Aetkgesstmes. 8078 Eine Schrotmühle zu verkaufen | „ bei L. Mühlhausen. 1 sten und bllligsten Herren- und Knaben- kleider kauft man 8066 Christ. Rosenberg Seltersweg 3 Frankfurter Waarei-Bazar Neustadt « (Fr. 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Stets vorräthig in der Möbelfabrik n. Lager ddu| Th. Brück. Christmarkt wird nicht an diesem Tage, sondern — wie im Butzbacher Wand-Kalender richtig angegeben - Donnerstag, den IS. December er. abgehalten. Butzbach, den 2. December 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küchel. 8067 Oesfentliche Zustellung. Die Philipp Zörbs Ehefrau, Anna (flisabethe, geb. Müller, sowie die Marie Müller, beide von Lang- Göns, dermalen in Nordamerika — vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schwarz in Gießen — klagen gegen die Ehefrau des Anton Müller XV. von Lang Göns, dermalen zu Wansau im Staate Wiskonsin in Nordamerika wegen Anerkennung ihres Eigenthums an dem in der Gemarkung Lang-Göns gelegenen Grundstücke Flur XIX Nr. 785, Acker am Steinacker, mit beni Anträge auf Verurtheilung der Beklagten, das oben erwähnte Eigenthum anzuerkennen und die Ueberschreibung des Grundstücks in dem Mutationsverzeichnisse und Grundbuche geschehen zu lassen; auch das ergehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären und laden die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Grsßherzogliche Amtsgericht zu Gießen auf Samstag d. 28.Februar 1888 Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht, Gießen, den 29. November 1884. Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen ___________Amtsgerichts.______8060 -Iamslsg den 6. Deciinbrr, Mittags 12 Mr. auf der Sandkaute an der Sicher Chaufiee bei Gießen, sollen etwa 24—25 Meter eichen und tannen Scheit- u. Prügelbolz (Bäckerholz) gegen Baarzahlung öffentlich oerfieigeit werden. Versteigerung findet bestimmt ^°Gießen, den 2. December 1884. (yitgcl, 8030 Gr. Gerichtsvollzieher. Gberh. Metzger Neustadt 8 empfiehlt: Prima Bohnen, pr. Psd. 17 H Victoria-Erbsen, „ „ 18 H do. geschält „ „ 16 Heller-Linsen, „ „ 18 unter Garantie für gutes Kochen; ferner Cölner Naffinade, pr. Pfund 35 bei Abnahme von ganze« Broden pr. Pfund 32 H, sowie sämmtliche Ingredienzien zur feinen Bäckerefi 8071 Scheuertücher in bekannter Güte wieder eingetroffen bei 8069 ___H. Wallach. 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