Hl roll]). ■ Ä^f-wik Aw °er- W Sana, •ffc (ffietterj. 5). offen. W fdbrn. ^zeigen. StUßnifien, 1 Mm, iuditn Ipater bei BnmitGumu iffe 13. 00000000 ffer 8 -Loose, o 'r. 25. Sepfbr.B . non 9600 Jill ibet bie &tncS n, Womö, x ^trtäuHv. y 3MQMQ0 er Gymnasiasten nähme und sorg- )er Schularbeilen Gießen. ib._b.Jl ______ übliches Anwesen fe) suche 4500 doppelter Sicher- ek. Horstraße^ Irans, unksucht ohne Wi»- in Reinickendorf gesetztes Mädchen esucht. :tor Rodnagcl/ ngsplatz 6. ein frei gelegenes glich mit Lchlas- beim Nenenkveger der Exped. d- Bl- chtfrei-’- .____ ciinSeruiig. biene hier^ Mr Schrein late* 573J M * .«W® Mt «J« g^r 208 Samstag den 6. September 1884t Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erschemt ItOttch mit M »Untag#. Bwre«tt: Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Briirgerlos«. Durch die Post bezogen vierteljLbrlich 2 Mart 50 Pf. Politische Ueberficht. Gieße«, 5. September. Der Gegensatz, welcher sich zwischen Deutschland und England in letzter Zeit herausgebildet und welcher seinen Ursprung in der Eifersucht hat, mit welcher man englischerseits die neuen deutschen Colonial-Unternehmungen in West«Afrika betrachtet, hat sich zwar noch nicht verschärft, aber auch nicht ver- mindert. Anscheinend findet ein diplomatisches Minenspiel zwischen Varzin, resp. Berlin und dem Cabinet von St. James statt und es ist kaum ein Zweifel, daß in diesem geheimen Kampfe Mr. Gladstone dem Scharfblick und der ganzen Ueberlegenheit des leitenden deutschen Staatsmannes gegenüber den Kürzeren ziehen wird. Eine Niederlage Englands auf diplomatischem Wege könnte auch der Erhaltung des europäischen Friedens nur förderlich fein, denn während die Politik des Fürsten Bismarck ausgesprochen eine des Friedens ist, trägt jene des englischen Premiers einen beunruhigenden Charakter, sie ist eine Politik der Zwietracht, des Weltbrandes und verdient schon aus diesem Grunde bekämpft zu werden. Wenn der deutsche Reichskanzler von jeher die Politik des Fne- dens als die einzig richtige bezeichnet, die deutsche Politik niemals in anderer Sinne geleitet, wenn Fürst Bismarck stets bemüht gewesen ist, das deutsche Reich mit allen Staaten in freundlichen und guten Beziehungen zu erhalten, so hat er dies England gegenüber jederzeit in geradezu augenfälliger Weife bewährt. Wie hat sich Herr Gladstone dem gegenüber gezeigt? Wo es immer angmg, war er bemüht, der deutschen Regierung Schwierigkeiten zu bereiten, dem freundlichen Entgegenkommen setzte er nicht nur eine kühle, abweisende Haltung entgegen, fast feindlich ist sein Auftreten in der letzten Zeit gewesen. Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß Herrn Gladstone für seine fortwährenden Eingriffe in die friedlichen Cirkel des deutschen Reichskanzlers eine empfindliche Lection zu Theil werden wird, es dürfte eine Lection werden, von der sich Mr Gladstone Überhaupt vielleicht nicht mehr erholen wird. Als feiner Zeit Mrst Gortschakoff nicht aushörte, sich der deutschen Politik feindselig zu erweisen, f0 wurde er in dem Momente gänzlich außer Action gesetzt, m welchem er der deutsche Reichskanzler für angezeigt hielt. Vielleicht wird etwas Ähnliches auch dem leitenden Staatimanne Englands pasfiren, wenn tt mqt aufhort, der deutschen Politik Hindernisse in den Weg zu legen und Fürst Bismarck hat es noch immer verstanden, im Kleinen wie im Großen, fortzufegen, was femen Plänen hindernd im Wege stand. Die Drei'Kaiser-Zusammenkunft ist anscheinend wieder verschoben worden und fragt es sich überhaupt, ob sie in dem bisher angenommenen Rah- men stattfinden wird. Gerüchtweise verlautet jetzt, daß die Begegnung Kaiser Wilhelm« mit dem Czaren Anfangs October in Stettin stattfinden werde. Da indessen sich bis jetzt alle Gerüchte über Zeit und Ort der Entrevue als un- genau, resp. verfrüht herausgestellt haben, so wird man auch den neueren Me^ düngen hierüber vorläufig mit Reserve zu begegnen haben, Daffelbe wird auch gegenüber der Mittheilung der „Wiener Presse" gelten müffen, daß der Kaiser von Oesterreich sich höchstwahrscheinlich um die Mitte des Monats September zur Begegnung mit Kaiser Alexander nach Skierniewiece begeben werde. Die Wahlbewegung anläßlich der Reichstagswahlen wird mit der täglich zu erwartenden officiellen Bekanntgebung des Wahltermins in ihr lebhaftestes Tempo gerathen. Auch in Betreff des Wiederzusammentrittes des Bundesrathes werden Beschlüsse zu gewärtigen fein. Vorläufig ist die dritte Septemberwoche für diesen Wiederzusammentritt in Aussicht genommen, an Arbeitsmaterial wird es gewiß nicht fehlen, da noch mancherlei Vorlagen, die schon feit längerer Zeit in den Reichsämtern vorbereitet waren, der Erledigung durch den Bundesrath harren. Die aus den verschiedensten Theilen Deutschlands über die Sedanfeier einlaufenden Nachrichten lassen erkennen, daß auch diesmal unser Nationalfest überall in durchaus würdiger Weife begangen worden und daß somit die Erinnerung im deutschen Volke an den ewig denkwürdigen 2. September 1871 fort und fort lebendig ist. Wiederum ist einer der alten Waffengefährten unseres Kaisers zur „großen Armee" abberufen worden. Wie die „Bonner Ztg. meldet, ist General-Feldmarschall Herwarth v. Bittenfeld in der Nacht vom Montag zum Dienstag in Bonn gestorben. Der verstorbene Heerführer war am 4. September 1796 zu Großwerther in Sachsen geboren und hat demnach fast genau ein Alter von 88 Jahren erreicht. Herwarth v. Bittenseld trat 1811 in preußische Militärdienste und machte die Freiheitskriege von 1813 bis 1815 mit; die folgenden Friedensjahre brachten ihm das gewöhnliche Avancement. Nachdem er 1852 Generalmajor und Brigade - Commandenr, 1856 Generallieutenant und Divisionär geworden war, erhielt er 1860 das Commando des 7. Armee-Corps. 1864 befehligte er im Kriege gegen Dänemark die preußischen Truppen unter dem Oberbefehle des Prinzen Friedrich Karl und zeichnete sich besonders durch den berühmten Uebergang nach Alfen aus. 1866 führte er die preußische Elb-Armee nach Böhmen, wo er zu den Erfolgen der preußischen Waffen bei Hünerwasser, Münchengrätz und namentlich bei Königgratz wesentlich mit beitrug. 1870 wurde Herwarth v. Bittenseld zum General- Gouverneur des westlichen Deutschland (7., S.undll. Armee-Corps) ernannt und machte sich in dieser Stellung hauptsächlich durch die Organisation des Transportes der Reserven wie der Gefangenen und deren Unterbringung ver- Telegraphische Depeschen. Wolff's teUgt. Lorrespoir-em-Girrea«* * (äzmtemher Der .B- Rtß.e zufolge hat Se. Maj. der Kaiser an die Familie des verstorbenen GFM- Herwarth v- Bittenfeld folgendes Telegramm ge- tnninfr 2 Sevttmbkr- Soeben erfahre 2ch das Ableben des Felo marf6aa6$cm öerroartb einet Ma”ne«. ben Ich non feinem frühesten MlttLreintrflt ™ tannte unb »u b"f n rafSem Smoorftetgen Ich oteffad) beitragen burftc - üb«aa ein eMer GBaratter. etn trefflidjer Soldat, ber Neueste Diener s^-« König«, Mir dn nabeftebenber freund. Mein Schmerz ist der Theilnahme gleich, die Ich Ihnen htermtt be? dem Verluste eines solchen VaterS und Ehrenmannes aussprechen muß. A (£>nt?mber Se. K- K. Hohett der Kronprinz wohnte mit Sr. K. Hoheit ^em Prinzen Frtebrich Carl unb bein Prinzen Leopold D-m Bayem bem heutigen Schlutzmanöoer bei Sulau bet, welche« von bem Wtt mar. . &■ ßoh« bÄ5bÄÄ ^«^o^bÄSerg^ Äbenbs ble Rückreise über BreSlau nach Berl n an. „ bir eolbtfiSe bient Im April 1871 erhielt er den Charakter als Feldmarfchall und lebte eitbem, in den Ruhestand versetzt, in Bonn. . . . u Der bisherige Verlauf der kriegerischen Ereignisse in den ostasiatt- chen Gewässern hat die militärische Ueberlegenheit Frankreichs über das chinesische Hiefcnrei4 zur Genüge bocumentirt. Trotzdem sind hierdurch die chinesischen Regierungümänner noch in keiner Weise zu einem Einlenken bewogen worden, im Gegenthell ist der chinesische Fanatismus durch die Niederlagen am Minflusse nur noch mehr angestachelt worden. Die Aussetzung eines Preises auf jeden Kops eines Franzosen, die Anschläge, welche in den Straßen Pekings angeheftet worben sind und in denen der Krieg gegen Frankreich proklannrt wird und endlich die Thatsache, daß Li-Hung-Chang, die Seele der chinesischen Friedenspattei, degradirt und seines Ranges als Großsecretär und Vicekönig für ver- ustig erklärt worden ist, beuten entschieden darauf hin. daß China trotz ber Erfolge ber französischen Flotte nicht gesonnen ist, nachzugeben. Demgemäß trifft auch Frankreich jetzt Vorbereitungen, um ben Krieg mit mehr Nachdruck m führen. Wenn nothwendig, soll eine Division neuer Truppen nach China geschickt werden; die fragliche Division würde nach einer Mittheilung des „Pans aus 2500 Mann Manne-Jnfanterie und 6000 Mann Linien-Truppen bestehen. Die Gerüchte von einem bevorstehenden Rücktritte des Kriegsministers Campenon werden von demselben Blatte als unbegründet bezeichnet Der englische Premier scheint das Bedürsniß zu suhlen, seinen schottischen Wählern Mitthellungen über die auswärtige Politik 6nglanM, namentlich gegenüber Deutschland, zu machen. So verbreitete sich Mr. Gladstone in einer am Montag in der Kornbörse zu Edinburgh gehaltenen Rede über das Verhältniß der Engländer und Schotten zu ben colonialen Bestrebungen der Deutschen. Er wies mit Entschiedenheit die Behauptung deutscher Blätter zurück, daß man in Großbritannien die coloniale Politik Deutschlands mit Eifersucht betrachte ; er sei vielmehr vom Gegentheil überzeugt. Nun, wenn wirklich Gntg* lanb keinerlei Mißgunst gegen die deutschen Colonial-Unternehmungen kennt, desto besser, bis jetzt schien es aber gerade nicht so. Auch über das Scheitern ber Londoner Conferenz unb über seine egyptische Politik ließ sich Gladstone aus, ohne indessen wesentlich Neues zu,Tage zu fördern. Nachdem die Cholera längst die Alpen überschritten, hat sie nun auch die Pyrenäen überstiegen und-ihren Einzug in das Land der Kastanien gehalten. In Alicante, Novelda und Elche sinv Cholerafälle vorgekommen und wurden von ber spanischen Regierung sofort die nöthigeu Jsolirungs-Maßregeln 9etr°ff®ie Verhandlungen zwischen der Schweiz und dem Vati- kan wegen Regelung Der schweizerischen Diocesan-Verhältmsse sind fetzt zu einem für beide Theile befriedigenden Abschluffe gebracht. Man hat sich aus der betreffenden, in Bern stattgefundenen Conferenz dahin geeinigt, daß em apostolisches Vicariat im Kanton Tessin errichtet und ein Birthum in Basel neu gegrün- oet werden soll. Am Montag gab der Bundesrath den Conserenz-Delegrrten ein Diner Die in dem Kohlendistrict Hocking im amerikanischen Bundes- staate Ohio ausgebrochenen Unruhen, hervorgerufen durch sinkende Grubenarbeiter, haben sich nicht wiederholt. Rom, 3. September. In der Zest von gestern Nachmittag 4 Uhr bi« heute Nachmittag 2 Uhr find in Neapel 67 Personen an der Cholera erkrankt^u^^36 ^gestorben^^ Verfügung erlassen, wonach die Bürgermeister keine Quarantäne-Anstalten um die Gemeinden herum errichten bür en; vielmehr wird lediglich die Beobachtung solcher Personen, welche der Cholera drm- gend verdächtig ^.^llmfischsrei an der sicllianischen Küste ist aus Verfügung der w ber italienischen Inseln ist verschärst ro°tbe- Die Schwefelgrube bei Nicofia aus Sicilien ist in Brand gerathen und schweben in Folge dessen 29 Arbeiter in Lebensgefahr. Es find alsbald die geeigneten Rettungs-Anstalten getroffen worden. la °°w. Gg GM Mittwoch Vomittag- soll das diesjH oon den dem senden circa den Gemark Lderbesßngen v Der Anfang W an der Str X 3. Sept 5(84 K Bly g ~lo •>«s EL ben - 3n Sachen de« OrtSarmenverbandeS Dorhetm gegen den armenoerband Danvenrod wegen Unterstützung der Louise Mörck ä öb,nH^rnöft,a’aIi$Iu9fc6ul mündlicher Verhandlung, in welche ein-größere Anzahl Zeugen vernommen mürben, in Erwägung, " B daß nach dem Ergebnisse der Zeugenvernehmung ein Zweifel darüber niAt tfirtt0 mMMwährend mehr als zwei Jahren den MtttelpuE ihrer wtrthschaftltchen Thätigkett zu Dannenrod hatte, ” M ^/klagten, Louise Mörch sei in Folge einer Geiste«- fl* hnri» ®tQnbe Sewesen, einen neuen UnterstützungSwohnsttz zu erwerben stch durch die Vernehmung derselben alS unbegründet erwiesen hat; Behauptung des Beklagten, der Lauf der Frist sei dadurch bOTtt# b?6 ®4abe ^gen Unreinltchkeit ihres Dienste« enb laffcn vabe, noch Angabe diese« Zeugen unrichtig ist, »tet^ufol9e ß?Ucfe Mörch durch mehr al« zweijährigen ununterbrochenen Aufenthalt zu Dannenrod den UnterstützungSwohnsttz daselbst erworben hat, daß oer Ansatz der Kosten nicht bestritten ist, dahin, ft<Ü?auKben unb demzufolge Beklagter zu verurthctlen ist, b‘e ßouffc Mörch aufgewendeten und noch aufzw- wendenden Kosten und zwar für die Zett vom 14. März 1883 bi« l9 j?Q^!?nA1884 ?Al ^80 und von da an bi« zur Uebernahme mit ?U £t^en' bt5 Cruise Mörch zu übernehmen, die Kosten de« ®nf3O ^ ,’uX °n hlt «rovlnzlalkaffe ben Ap-rsionaldetrag ÄÜ'.SSL'??"** durch Dr. N-chtlg-l unter deutscher Protektorat gestellt worden set. Betli«, 4. September. Gegenüber ben non englischen Blättern nnb au» andern Quellen verbreiteten Nachrlcdtm von der westasrlkanlschen Küste tst da« Wolff', sche Telegr.-Bureau In der Lage, heroorheben zu können, daß amtliche Berichte über die dortigen Vorgänge hier noch nicht voeliegen. w , *»mderg, 4. September. In der heutigen Katholiken. Versammlung sprach Hergenröther (Rom), ein Bruder per Cardinal» Hergenröther, über die Lage de» Papste». Dr. WIndlhorst forderte da» katholische Bauern auf, für die paritätische Be. Handlung der Katholiken Deutschland» einzntreten, betonte die Nothwendlgkeft einer energischen Wahlagitation, forderte die Aufhebung aller Culturkampfgesetze und schloß mit einem Protest gegen die Wegnahme des Kirchenstaate» unb der Güter der Dro- pagauba. Zum nächsten Versammlungsort mürbe Münster bestimmt. * Wien, 4. September. Die Polizei oerhastete In verflossener Nacht ben Zimmer- maler Bachmann unb beffen Gattin, ben Schuhmacher Ziel (alle brel SLlkster von »,ebU,rl)'.u,n@eBJr,6ab4!tr “nb "-GebrüderSpringer, satstrie zahlreiche reoolMstmäre Flugschriften und eine Druckerhandpresse. Im Besitze be» Setzer» Hübner mürbe ein vterläustger, scharfgeladener Revolver vorgefunden. , 41 September. Ein Telegramm der „Agence HavaS« au« Hongkong ?°?^Eute Mttag meldet- Durch den französischen Friedhof in Kanton tst e.ne strategische Straße gelegt worden, das dort befindliche Mausoleum ist zerstört, die Gräber sind verwüstet worden. — Für die bet den Unruhen tm September 1883 Beschädiaten 27 000 Pttistn au80c”aUtQnaÖrtfCbCn e°nfUl @(5eraer emc Entschädigungssumme von K ' - Die »Republlque francatfe- hält eine baldige Besetzung der Insel Formosa burdLl^?Ual Würbet für wahrschetnl'ch und erklärt eine Unterwerfung China« für unerläßlich, um die Ratification des Vertrags oon Tientsin und eine osficrelle An- errmnung der Entschädigung herbeizuführen, dte China für die Affatre oon Bacninh Frankreich schuldig sei. v u . «Belgrad, 4. September. Heute fand die feierliche Eröffnung der E'senbahn- liS!?,5el9rab^,f(ö ?? h°"en sich hierzu auf dem festlich mit serbischen, öster- retch schen und ungarischen Fahnen und Emblemen geschmückten Bahnhofe sümmtliche Minister, die Bahndirect on, verschiedene Würdenträger, sowie zahlreiche Gäste von hier wte auS Pest und Wien versammelt. Nachdem der Metropolit dte Etnsegnungsmesse ber Nationalhymne und demDonner der Geschütze die Cxtrazüge nach Ntsch in Bewegung. \ । Madrid, 4. September. Au» Novelda werden 7 neue Cholera-Todes- fälle gemeldet. Rom, 4. September. Der König begiebl sich, von dem Minister. Präsidenten de Dretis und dem Finanzminister Magliani begleitet, nach Neapel, woselbst er mehrere Tage zu bleiben gedenkt. „ . —. ®aB des nächsten Consistoriums ist noch unbestimmt. Falls di? Cholera in Rom austreten sollte, würde das Consistorium hinausgeschoden wer- den. Die Propaganda hat seit mehreren Tagen von den chinesischen Missionen keinerlei Nachricht erhalten. Lokales. CAw _ Kletzen, 5. September. Der Cursus des SommerhalbjahrS der Alice-Sch ule für Frauenbtldung und Erwerb dahier schloß mit einer reichen Ausstellung der Arbeiten der Schülerinnen am 2. und 3. d. M. in den Schulräumen auf dem Asterweg. Die ^nselnen Curse im Wkißzeug-, Hand- und Maschtnennähen wie tm Kletdermachen ma«n tm Ganzen von 64 Schülerinnen tm letzten Halbjchie besucht. Die ausgestellten jcugtcn, wie in früheren Jahren, von der vorzüglichen Leitung der Anstalt durch die Lehrerinnen und ihrer segensreichen Wirksamkeit. ' Die Ausstellung an beiden Tagen war sehr zahlreich besucht und wurde den ausgesührten Arbeiten ungetheilter Beifall gespendet. Auch beehrten die Mitglieder der Prüfungs-Commission des LandeS- wJDQrJ■«»■ •» sw™, s werben foate_ ®er KrnsauSfchuß Alsfrib erkannte blese Beschwerde als beg^ünbe® an Erwägung, inbe °erf’l8,en 5Ricur6 -ntschteb ber Proplnzlal,Ausschuß In orbnunb.aLnrfln®bÄbnl L'°°1n,'°l-Ausschusses durch Art. 48 III 3 ber KreiS- r.-blll^e7 S°ll° nicht umÄe Entscheidung über die cloil- Ä «e@nMÖ^ Art. 48 III 3 der Kreisordnung beanftanbde V s Landg-melndeorbnung und 9S PSGStt Ä dahin, b°6 der Recurs als unbegründet abzuweism und | 25°^in mfa6rl6"®'Sa61un0 etneS Averfipnaib" rgges von 25 m die Provinz.alkaffe zu verurtheilen ist. 869 con | S '<480 la Holl. über den Unglücklichen hinweg. Dem jungen Manne würbe betVnnf Sma« f Küttig ° fOfOt‘ e,nttat D-r Verunglückte heißt tzahn unb IS ra» 2B?”S @»m.eT.nrbÄa3»tÄ6^arte^Ä »en Küfer Konrad bänöt. Schwieck war ein dem Branntwein ergebener Mensch welcher ne Angehörigen tnchrutalster Weise mißhanbeltt unb war auch btt« bte B | zu einer am letzten Freitag vor ber biestaen Straikamm?,- r?eran banblun0 0elanflenben Anklage. Derselbe erschien jeboch m bteftin^ermto würbe beßhalb etn Verhaftsbefehl gegen ihn erlassen • aber " nSt unb angesetzten Fortsetzung ber Verhanblung konnte Schwieck nicht ^berbeiaesAnffi da er stüchtig geworden war. Nachdem er dann tm Lause des (TDnJt große Streitscene in seiner Wohnung verursacht und seine ^rnn ^«l»9 CJ"C ÖeffenlanbeS nicht ber Fall war. Allein am 2 Sepftmber 'Ä8 ä»",ä -?»«« KrÄÄÄTÄ® Der Blitzstrahl, welcher jedenfalls von der Spitze de« Hause« ^an herniederfuhr, hat in ber Wohnstube die eichene Bettstelle zum arnfie» und durch einen zertrümmerten Fensterflügel feinen 2Bea8nadi^nnfim^a 1 b^^udtgt ®je Mutter unb bte belben fflnber (Inb moUebalt n entt bem Sebre*n bnLaTmmtn- allein da» Dienffmädchen, El. Zulaus, wurde non ben r» n.8Lr°mmtn- Wohnbau- ber Tante getragen.^ Dort Ha7es unter brn fürtbternSS n ittt b-wußilo» gelegen, bis es bem schnell herbeigerusenen Phystkus Herrn D? Wi°^^ rÄSÄSx-ÄfiS VAS S«L.?BSW°.r«!x" «LK« «ttÄ ÄSÄÄ-ÄÄS £ S vorgelegen, war aber damals von der Mehrheit^ abaelebn^m^?'^ weil dte Kosten ungewöhnlich hoch erschienen. Die Setitinn "orden, vom Minister Maybach entwickelten Grundsätze über btt eecunbarb^bnen C^l*e° itaais.»* '• - Attnri* ••jS« HM U bas jieWj uttflta» w Sitfang iß »1 AioMstck, BWr S Milli Verft Das diesjah ivn ben Wiese soll nächsten Montag versteigert wei Der Anfang Wieseck des Dorfell unb zu benjemi der Nachmittag Cabenburg. Wieseck, am tlZntzheizv^. il Tl Schiffsnachrichten bA.^Jaeger" vom ^NordbeMfthen ^L^oy^^in^^Bremm" weffb""^^" knaeSen'°" » ^u^UgtbeTagl1nro&g^ Kirchliche Anzeigen -er Stadt Rieften. Evangelische Gemeinde. _ Go ttes dienst. 13. Sonntag nach Trinitatis, 7. September Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dinaelden. Am"So fit4eUOr^Psamr^Schl!fser. 6urt3F0®S?HraL\o6e®c^ seier •» ©tiftun® betou8S12alef^t^b,mft einfle9an9enc Kollekte für die Kaiser-Wllhelms- fiir Pfarrer^ingeldey^Pfarrer"Schlos^er? D°m E,§ 13‘ September besorgt Katholische Gemeinde. 14. Sonntag nach Pfingsten. s,. tfjÄC« 6* ÄÄ « Gottesdienst in der Annaaoae Samstag Abend^7^Ubr. (5am§taß Morgen 8 Uh?, Samstag Mittag 4 Uhr, Temperatur am 8. September (Mittags zwischen IFünblTubrL Wafferwärme ber Lahn 12V? R. — Luftwärme 12Vz0 R. tm Schatten. Rübsamen. "Kr '«ÄS 3U8«S, btt „„ Ltz -Ä (Gr. 2in.) ?**«& S. y6 Rollen Falken kollerte 6116 Driterstadt if?5? ß°nrQb ^obaume (r, Im Rausche E^eranlossuag ^bev zur ®cr® r®,n «'41 und ^Montag ^üstt werden. intQ8 noch eine tQrl mißhandelt 1 mußte, machte