SU» »SS. Sonntag den 6. Juli 1884 * Seifiger. 9)'J(6en wir un8 B-r- ? 6tn«mmenbcthdleit »tt bebS- Wobei mwiung ltk Mit »reibt & ® rfelbt '°nd sich ^.?'°n>ei '\9emÄ.e10 Uhr zumal ging ein erfreuliches Strömen nach dem Gotteshause hin. Um 10 Uhr bewegte sich der Festzug unter Vorantritt der Schuljugend von dem LudwtgSplatz zur Kirche, die in allen ihren Thetlen von einer dtchtgedrängtm Festversammlung gefüllt war. Frisch und freudig brauste der Gesang durch die weiten Räume, lebendig entfaltete die Liturgie und Gotteswort die die Herzen bewegenden Gedanken, für welchen die Gesänge des Kirchengesangvereins nachhaltige Kraft verliehen. Voll hohen festlichen Schwunges, mit mächtig andringender Begeisterung legte dann der Festprediger, Herr Pfarrer Pahnke von Darmstadt, Apostelgesch. 20, 35 aus. Die überaus geistvolle — vielleicht könnte man sagen: fast überreiche — Predigt führte die Gedanken aus: Von der Handreichung an unsere Brüder als eine Quelle des reinsten Segens für uns selbst und zwar darum, weil unser Geben und Mittheilen 1) ein Mitfühlen der göttlichen Liebe, 2) ein Mitzeugen für die evangelische Wahrheit, 3) ein Miibauen in großer Hoffnung ist AuS dem weiteren Verlauf der Feier hebe ich noch die herzliche Ansprache des VeretnSprästdenten, sowie die Ansprachen der Abgeordneten: 1) Herrn Geh.-Rath Firnhaber auS Wiesbaden (Nassauischer Hauptvereinund Centralvorftand), 2)Herrn Pfarrer Körber auS Hemsbach (Baden), 3) Herrn Pfarrer Lewerer-Dürkheim (Pfalz), 4) Herrn Pfarrer Bing mann-Kirchhain (Kurheffen) hervor. Der von dem Secretär deS Vereins vorgetragene Jahresbericht wird besonders im Druck erscheinen. ____ Frankfurt a. M. Der Deutsche Colonialverein erläßt folgenden Aufruf• »reultche Umschwung der öffentlichen Meinung über die Nothwendigteit des Eintretens Deutschlands in die Reihe der colonisirenden Völker ist jedenfalls zum Theil der systematischen Klärung der Anschauungen deS deutschen Volkes durch den Deutschen Colontalverein und die bestehenden, gleiche Ziele verfolgenden Vereine zu verdanken. Aber der Ausgang der Verhandlungen des deutschen Reichstag« über die Vorlage der Retchsregierung, betreffend die staatliche Unterstützung deutscher Post- dampfer-Ltnstn hat auf's Reue bewiesen, wie nothwendig eine weitere und verstärkte Thättgkett in fest organistrten Vereinen ist, um bedeutende praktische Erfolge zu erreichen. Roch einmal wenden wir uns daher an alle patriotisch gesinnten Deutschen, welche die Bestrebungen unseres Vereins billigen, mit der dringenden Bitte, nicht gleichgültig bei Seite zu stehen, vielmehr durch zahlreichen Beitritt zu dem Vereine seine materiellen Mittel zu verstärken und seinen moralischen Einfluß zu erhöhen. In einem Augenblick, in welchem die Frage zur Entscheidung gelangt, ob Deutschland auch auf diesem Gebiete neue Bahnen einschlagen und sich ebenbürtig an die Sette der übrigen Culturvölker stellen wird, ist es für alle Gesinnungsgenossen patriotische Pflicht, nach Kräften mttzuwirken. m Beitritts-Erklärungen^) sind an das Bureau des Deutschen Colontalvereins zu Frankfurt a. M. zu richten. k o ä Das Präsidium des Deutschen Colonialvereins. Fürst zu Hohenlohe-Langenburg. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. D-n 29. Jun«. Conrad SätmmeVsabrttarbefter ein Wittwer und M-rgaretde fltüft, deS verstorbenen Müllers Christian Krast in Salzboden eheliche ledig- Tochter. D-n 1. Jul«. D-m Schaffn-r Morch G-is-l ein Sohn. Heinrich Anton Friedrich, 9,B0ren®enn4103iULnt5)em Posts-cret-r Karl Kau« -in- Tochter, Therese, geboren d-n 271 maL Beerdigte. Den 2. Juli. Heinrich Waffenschmied, Arbeiter, verheirathet, alt 33 Jahre, 6eft0I®ncnC4. Juir^Katharine Schulze, geb. Lotz, Eh-srau d-S Posamentiers Karl Schulze, alt 72 Jahre, gestorben den 2. Juli. Juni: 20. Katharine Henkel, d-s T^öhne.S Emil Henkel- 22. Elisabethe Deeg ge - W z des Zimmermann« Philipp gggsxssx- 52 Jahre alt, Runkel. 26 H- nri«. ? 3abr- au, »»Tochter d°S HülsSweichen- Hubert Henseler. 27. Katharine Eltsadeiye, o 9 nß Qnßre alt Wittwe des stellers Friedrich Kauntz. 28. M°,i° Kr-nzn« -eb ^6 Jahre -tt^Wittw d^ Hermann Kranzner von>Rob-lh-im. 30. August, 3 33 Jahre alt. Heinrich Hofmann. 30. D-r Handarbeiter He nris n d s Handelsmann? Aron IS'ÄStiÄÄ.yS"-. »ySs- * g* SS MWch'SL- Lnnes H-.nr?ch 45 Jahre alt, von D.lbrecht, Amt Dillenburg. Vermischtes. m {nl n ex»« sZehntes Mittelrheintsches Musikfest.) Selten hat wohl ein x 5?.i'Ä"*ÄÄ b-r-itS Fr«u Kammer Sng-r.nWUt aus Wen unter bet Massenchöre WZWMMMM °° "'-'" Sttll- nochmals ^S^.-s-n werd-n. Gl-tz-n Offenbach, äSSää äms sä: sw«»»»« in ber Zam°Maim"rüst-t sich zum sreudigen Empsang der Gäste, denen mit Sicherheit mit den Norddeutschen Lloyd von Bremen 61699 Personen, der Packetsahrt-Gesellschaft von Hamburg 35101 der Carr Linie » - " verschiedener Linien indirect , - *------- Zusammen 117 555 Personen. Handel und Derkedr. Gießen, den 5. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete -Butter per Pfmck u o 75—0 80 Hühnereier pr. Stück 5—6 Enteneier pr. Stuck b 0 Käse St. 4-8 4, Mematte 2-3 Erbsen pr. Liter 22 ^sen 34 Tauben per Paar 0,50-0,90 Hühner per SAck ^L 0.90—1.20, Hahnen y-®®*0^OO 8RB.*K 50—58 Hammelsieilch 60-70 4, Kalbfleisch 46-54 4,,, «attoff ein.per 100 Kilo Jt. 5.00—0.50, Milch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Ctr. X lo 00, Kirschen per Auszug aus deu Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. 2tuf0fttne. 28. Dem Kaufmann Wolf Katz ein Sohn, Berthold. 28. Dem Schreiner Christoph Wagner ein Sohn. Juli: 1. Dem Schuhmachermeister Martin Simon ein Sohn, August. 1. Dem Gruben-Dtrector Richard Jäkel ein Sohn, Friedrich Carl Curt. 2. Dem Bezirksfeldwebel Heinrich Sckäser eine Tochter. 3. Dem Fuhrmann Philipp Gans eine Tochter, Marie Eltsabethe. 4. Dem Oeconomen Heinrich Roll VII. eine Tochter. 4. Dem Handelsmann Isaac Walldorf Zwilltngsktnder, eine Tochter, Johanna und ein Sohn, Alexander. *) In unserer Stadt werden Beitrittserklärungen auch von der Expedition de« „Gießener Anzeiger" angenommen. Wafferwärure der Lahn. 5. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag«: 2io R. — Luft 25« R. im Schatten. Rübsamen. Berichtigung. In dem Inserat »Turnverein Wieseck" der gestrigen Nummer, Zeile 3 von oben, muß es anstatt Dienstag den 28. Juni, SamStag den 28. Juni heißen. Zue gesi. Beachtrrrrg. Schriftliche Anfragen wegen Auskrmftserthetlung über Inserate rc. können B* nur bann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Uebcr Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die dition zu keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbnefe sind — soweit keine bestimmten aegentbeiliaen Abmacknmaen getroffen wurden — in der C.rvedition abruholen Allgemeiner Anzeiger. EMIL FISCHBACH ,« GIESSEN. £ Iltztüßertroffenes Iabrikat zuw Stärken der Wäsche. ... ... ...... ......— ...... — Doctor Boerhave’s berühmtes Magenelixir empfehlen Emil Fischbach, C. G. Kleinhcnn, H. Lind, Gg. Wilh. Weidig. Prospecte daselbst gratis. 2497 Vaterländische Feuerverfilherungs - Actiengesellschast in Elberfeld. Geschästsstand am 1. Januar 1884. Laufende Versicherungssumme 2,857,101,509 JL — Prämien- und Zinsen-Einnahmen 5,102,109 „ 40 Kapital- und Prämienreserve für eigene Rechnung 5,154,162 64 Grund-Kapital 6,000,000 „ — " Zu Versicherungs-Abschlüssen gegen Feuer- und Explosions-Gefahr empfehlen sich und ertheilen nähere Auskunft die Agenten: In Gießen: F. Hoffmann. n In Wieseck: Phil. Hildebrand III. 3419 ii ii ir ii ^n ti ii ii Alt-Buseck: W. Körber II Ettingshausen: S. Loewenberg. Grünberg: Emil Willems. Grün in gen: G- H- Bender. Lang-Göns: Hch. Mohr. Langsdorf: H. Roth XI. Steinbach: G. Loewenberg. Steinheim: Carl Wolff. Treis a/Lda.: I. Becker VI. Meine neu hergerichtete und verbesserte Kegyelbtefm erlaube hiermit den Liebhabern des Kegelspiels bestens zu empfehlen. 4515 Emil Schmal! (Frankfurter Hof.) MWWA MG W | t folgenbm iloereins zu i«S. Spedition deS le 3 von oben, ' 33 Jahre, ntler§ Karl ihwendigkeit unfalls zum S durch den n Vnetne zu lG über die uiichn Post- mb vnftärkte rfolflt iu er» in Deuten, , nicht gleich- Vereine feint i. Zn einem nd auch auf der übrigen Pflicht, nach oa Friedrich, geboren den i Schatten, imen. Margareihe »ge Tochter. können b* Dort beigelegt l^P-dition zu ne bestimnrten bnfcv _ -^lobnet« >«er ^fQunftla Wtnieb ^asvehr Franz ll’öu)et*en’ des ^Mcherz ■doore alt '«Aron K-^'Men, Stunde alt e W A1 Uhannes Ehefrau des - Landmanu f|. 'S* «oth511• ^oeloelibblö' [1 Wolff- . e * -' 09 ,, " .62 „ 61 " ^Sesahr e«' Vr’1 •f ’ Bekanntmachung die Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten und Wählbaren zur Wahlmännerwahl betr. An folgenden drei Tagen, am 10., 11. und 12. Juli 1884, Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2'bis 5 Uhr, liegen die Listen der in der Gemeinde Gießen zur Wahlmännerwahl stimmberechtigten Staatsbürger, sowie der eben daselbst wohnenden Staatsbürger, welche zu Wahlmannern wählbar sind, in dem Locale Bürgermeisterer-Bureau zu jedermanns Einsicht offen Nur an den angegebenen Tagen und Stunden können in dem bezeichneten Locale Einwendungen gegen Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Listen bei Vermeidung des Verlustes der Einwendungen vorgebracht, namentlich auch Nachweisungen über Steuern, welche Einzelne außerhalb der Wahlgememde oder des Steuerbezirks entrichten und in den Listen unberücksichtigt geblieben sind, geliefert werden. Gießen, am 1. Juli 1884. Die Wahlcommisfion: Der Bürgermeister Die Urkundspersonen A. »ramm. L. Bücking. 4523 Wilh. Schrnall. . < schützt sich jeder Landwirth, welcher G-,-» Futtermangel Ls«"!^sS""" Riesen Futterüben anbaut. Dieselben bedürfen nach der Aussaat keinerlei Bearbeitung mehr. Sie haben ausgewachsen 1—3 Fuß im Umfang und sind 5—10, ja bis 15 Pfund schwer. Aussaat von Anfang Juni bis in den ersten Tagen des August auf solche Felder, auf denen schon eine Vorfrucht abgeerntet wurde. In 14 Wochen sind die Rüben ausgewachsen und werden, da sie ihre Dauerhaftigkeit und Nährwerth bis zum hohen Frühjahr behalten, zum Winterbedarf aufgehoben. Das Pfund Samen, größte Sorte, von den zuverlässigsten Züchtern Großbritanniens bezogene Originalsaat, kostet 6 M., Mittelsorte 4 Mk. Unter Vr Pfund wird nicht abgegeben. Culturanweifung füge jedem Auftrage bei. 4530 Ernst EnnKv, Nipperwiese, Bez. Stettin. Frankirte Aufträge werden umgehend per Nachnahme expedirt. AecMen Soemoniti Kaffee anerkannt einer der vorzüglichsten Kaffee's, empfiehlt _ 4526 Friedrich Leo. Oberhesßsche Wndahnell. Mit dem 10. d. Mts. gelangt der Nachtrag HI zum Gütertarif Hannover—Oberhessen zur Einführung. Nähere Auskunft über dessen Inhalt er- theilen die Güterexpeditionen. 4558 Gießen, den 2. Juli 1884. Grobherzogliche Direction. Aeilgeöotenes. 4535 Eine Parthie Speichen und Felgen abzugeben bei H.. Jung, Klein-Linden. Frühkartoffel. Feist Strauss, Frankfurt a. M. versendet von 1 Ctr. an frührothe & sriihgelbe Kartoffel prima Qualität zum Tages-Marktpreise gegen Cassa bei Bestellung. 4539 Heutiger Preis 0 — IO Fr- Psandbries-Verloosung fier efraiißfurtcr fiqpolfjeftenöauR. In Folge der heute vor Notar und Zeugen vorgenommenen Verloosung sind von unseren 40/oigen Markpfandbriefen (Serie XII.) die nachfolgenden, mit einfacher Schrift aufgeführten Nummern zur Rückzahlung gekündigt worden, während die mit fetter Schrift aufgeführten Nummern aus früheren Verloosungen noch rückständig sind. • - H (Mk. 5000.) Nr. 318. 341. 445. 508. 613. 705. 764. 771. N. (Mk. 8000.) Nr. 116. 239. 249. 396. 508. 515. 563. 656. 871. 934. 961. 975. 1169. 1353. 1704. 2039. 2461. 2637. 3263. 3293. 3357. 3606. 3619. 4259. Neueste Erfindungen und Erfahrungen auf den Gebieten der praktischen Technik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, Land- und Hauswirthschast. Herausgegeben und redigiri ! ater Mitwirkung hervorragender Fachmänner Dr. Theodor Koller. |xl- Jahrgang 1884.| Wein- u. Obstpressen (Keltern) neuestes System, ohne Rundgang, pressen in doppelter Geschwindigkeit als frühere Keltern. Keifern- schrauben liefern nach Angabe. Aepfel-Mühlen Construction, grosse Leistungsfähigkeit bei sehr leichtem Gang. Zeichnungen und Preise versenden franco und gratis. Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M. Maschinenfabrik und Eisengiesserei. Wo wir noch nicht vertreten sind, werden solide Agenten angestellt. 4527 u hh ---0 4275. 4475. „ 0. (Mk. iOOO) Nr. 29. 184. 231. 299. 436. 505. 781. 792. 884. 954. 1012 1031. 1069. 1158. 1304. 1313. 1452. 1691. 1711. 1874. 1969. 2008. 2058. 3059. 3257. 3595. 3733. 4635. 4726. 5092. 5123. „ P. (Mk. 500 ) Nr. 35. 47. HO. 365. 418. 517. 654. 674. 682. 733. 746. 792. 847. 946. 1066. 1124. 1297. 1538. 1625. 1739. 1995. 2230. 2240. 2279. 2585. 2595. 3075. 3422. 3873. 4088. 4330. 4389. 4457. 4470. „ R. (Mk. 300 ) Nr. 67. 247. 318. 334. 346. 759 . 769. 800. 841. 907. 947. 1100. 1107. 1152. 1232. 1465. 1783. 2084. 2095. 2163. 2195. 2216. 2247. 2360. 2413. 2525. 2553. 2852. 2993. 3067. 3306. 3424. 3442. 3839. 3863. 3904. ,, Q. (Mk. 200 ) Nr. 97. 167. 248. 355. 399. 451. 482. 504. 543. 563. 571. 788. 792. 900. 1013. 1057 1083. 1299. 1313. 1414. 1440. 1596. 1695.1757. 1954. 2046. 2064. 2223. 2586. 2885. 2981. 3480. 3686. 3692. 3782. 4094. 4519. 4538. 4677. 4702. 4777. Gleichzeitig werden unsere ^Vr O/vigen Frankenpfandbriefe hierdurch fämmtlich zur Rückzahlung gekündigt. Die Rückzahlung dieser Pfandbriefe erfolgt von heute ab mit Zinsberechnung bis zum Rückzahlungslag, längstens aber bis zum 1. October 1884. Auf diejenigen Stücke, welche erst nach dem 31. October 1884 zur Einlösung gelangen, wird für die Zeit vom 1. October 1884 ab ein 2%igcr Depositalzins vergütet. Den betreffenden Pfandbriefinhabern stellen wir frei, in der Zeit von jetzt bis Ende Juli d. I in Umtausch gegen die gekündigten Stücke neue 4%igc Markpfandbriefe al pari zu beziehen. Wir machen gleichzeitig wiederholt darauf aufmerksam, daß unsere ^VzO/vigen Markpfandbriefe (Serie IX.) soweit sie nicht mit Wirkung vom 1. October 1886 ab in 4°/oige abgestempelt worden oder aus älteren Verloosungen rückständig sind, bereits am 23. April 1884 fämmtlich gekündigt wurden, daß deren Einlösung seit jenem Tage erfolgen kann und die obligationsmäßige Verzinsung spätestens am 1. August d. I- endigt. Die 41/2°/oigen Markpfandbriefe Serie vn (Jahrgänge 1874 und 187o), die sämmtlichen Guldenpfandbriefe und die 5°/oigen Pfandbriefe der verschiedenen Wahrungen sind bereits in früheren Jahren gekündigt worden. Die Einlösung der gekündigten Stücke und bezw. deren Umtausch erfolgt ber unserer Casse (Junghofstraße 12) wie auch durch Vermittlung unserer auswärtigen Einlösungsstellen, insbesondere in Darmstadt bei,Herrn Moritz Wolfskehl, „ Gießen bei Herrn A. Heichelheim, „ Mainz bei Herren Schmitz, Heidelberger Co., „ Worms a. Rh. bei Herrn Ed. Herz und Herren F. Sl C.Rtfch- mann. Die Controle über Verloosungen und Kündigungen unserer Pfandbriefe übernehmen wir auf Antrag kostenfrei; die dessallsigen Formulare, aus welchen die Bedingungen ersichtlich sind, können an unserer Kasse, sowie ber unseren Einlösungsstellen bezogen werden. Frankfurt a. M., den 25. Juni 1884. Die Direktion. Dr. Haag. Die Reichhaltigkeit und Gediegenheit der Zeitschrift haben in den vielen Zähren ihres Bestehens genügend deren Werth zur Anerkennung gebracht, und tollte es kein Industrieller und Gewerbsmann unterlaßen, dreie billige und dabei doch allen Ansprüchen gerecht werdende Zeitschrift zu abonniren. 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