Wlfuft, Hark, *tfihk in Sich. 28? 9,inioi|tn ,6o‘ rtß ?}ttl°ntn ’Diorf < m.J91llH(lnen Mark ÄgjÄBjl ili9tu,Än ihrer taste ^I^Hltung des Mar * 5«ä ,oc Dtviden-e, bei: Jahren 1SV n ? Versicherten sind UtJ nur bettrags- VUcttöe, während die Xer Iejtc? Prämie wen auch ferner »u- 7 ^rlehne zur Werten Beamten unter i ertheilt durch ir Helm, der „Germania". »hmachttgesellenund die Lehre sucht srl Leib, Krofdorf. 2426 :rige Nachricht, 2436 la Keßler. )ecem6er an). ; i Sieh" * tsor 5«s*, 6», 8<8*, 11*. - gw, \6, 9»*, 11”, 1*’ 125 1230, 4y/ >is Weilburg). ?• liss5,7*. 12«, >, v«. | 11”. Re* 335, 0* -s 1 SeW' 1 fit» SS» Erstes Blatt. Sonntag den 6. April 188L Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigedlatt für dm Kreis Gießen. Stierten: Schulsiraße 7. y**5*ö*™**@™@=” Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Breis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring^rlohn. Durch die Dost bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Iheik. Betr.: Die Vertilgung der Raupemiester. Bekanntmachung. Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, bis zum 20. l. Ms. an Värrwerr, Sträuchern, Hecken die Raupennester zu vertilgen. Diejenigen, welche dieser Auffordermm nicht Folge geleistet haben werden, verfallen nach § 368, pos. 2 des Reichsstrafgesetzes in eine Geldstrafe bis zu fechszig Mark oder in eine Haftstrafe bis zu vierzehn Tagen. Außerdem wird die Vertllgung der sich vorfindenden Raupennester auf Kosten der Säumigen angeordnet «erden. Gießen, den 5. April 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. __ Gefunden: 1 schwarzer Filzhut, 1 Brieftasche, 1 Maßstab, 1 einzelner Kinderftrumpf, 1 gestreifter Kopfüberzug. 1 Peitsche, 1 Bohrer, 1 Brille, 1 silberner Löffel, 1 Hundehalsband mit Nr. 1099. Gießen, den 5. April 1884. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. ___________Fr eseni u s. ________ Darmstadt, 4. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog find gestern Abend 10 Uhr in Portsmouth angekommen und haben fich heute Vormittag um 10 Uhr per Bahn nach Windsor begeben. >........ 1,1,1 ■m.rwni , ■ i ■ ■ tag. *SBgBBBggg Telegraphische Depesche«. LVoLff'S telegr. EoLres-ondenz-Buren«. Berlin, 4. April. Se. Maj. der Kaiser hatte in der vergangenen Rächt recht gut geschlafen und verließ heute Mittag das Bett. Allerhöchstderselbe nahm alsdann Vorträge entgegen und empfing den Besuch mehrerer Mitglieder des Königlichen Hauses. — Die Frau Großherzogin von Vaden, welche wegen der Unpäßlichkeit die Gesellschaft für Deutsche Colonisation zur Begründung Deutscher Ackerbau und H^delr-Colomen constitmrt. Nachmittag den von der Senduka zu!"Kafter?vmr SS nach'Wiesbaden zurnckgekehrten Grasen Lehndorff, der hieraus auch von der Karsernr empsangen wurde. Z ÄSrÄSÄM «WM «*". » in «39 Stimmen. 106 Stimmen .... ... SBta“fit®'”Ä'i2lE-S»= »»-«-»»«- g‘ ” Ackerb^minister eröffnet. Der Kronprinz und die Kronprinzessin bepchtigt-n die Ausstellung. gm $i6iQ,@Si[aret $roce6 erkannte der Oberste ^«Wgs®«BÄt §.C1 jukgen^bteSirTr sollen 4 FreS. ZuschlagszoU KÄ “!»Ärn,”?.!?Äntü »"»'»» ... ...z°LS::!7.kSÄL «‘SJxsb »Ä-'S SÄ »’.= ä?KS*SSÄ WÄSS SS,"?.“ Ä 'JSSÄ-. Uw* -*■« * ”•* “äw »»“"««SM W°leS. dem beutln ÄtorpHnjeui unb ™ber«Auf der Station mittelst Exlrazugs von Portsmouth nach Wales uoeraefUYN w ' empfangen von Windsoc wurde dieselbe von der Königin unb t>on beu nnen emma 0 unb dann nach der Albert-Memorial-Kapelle gebracht, wo ein Trauergonesoicnn et6alle$S", 4. April. ©Ufern Vernehmen nach bat die R-gi°rung -in-Con- fpirat'on von Angehörigen der it!f<5en .3nvxncfble&' erdbetfL we^tfte bU des (Nefänflniss^s in MountJoy zur Befreiung der dort tnhamrren, z s v @dD -erurth-ilt-n s-ntsch-n G-sang-nen bezweck!-. Die^iangnchwach^ sollt d Staate« S o.“« ”«““” !«■ «'» Sffl »nnt^Aiife der italienischen Staatsanqehörlgen und der italiemschen 3n‘ere''®n MWSNLLWSL können, wenn es keine klaren Abmachungen gebe, und erörterte die wirkliche und möglichen Vortheile für Italien. Manrigi erklärte, er würde den Minister- wegen der Tripelallianz beglückwünschen, wenn nicht neue Thatsachen die Situation verändert hätten; denn cs könne sein, daß der Beitritt Rußlands zu dem Bündniß die Herbeiführung der Entwaffnung bezwecke; er wünsche deshalb» zu wissen, ob Italien derartige Verpflichtungen eingegangen und welcher ArL )iese Verpflichtungen seien. Mancini hielt sich die Beantwortung der Fragen, ür morgen bevor. Er erwiderte nur aus die Anfrage Toscanelli's, in der Ange-- egenheit der Propaganda habe keine auswärtige Regierung irgend welches Er- uchen, irgend welche Empfehlung an das italienische Cabinet gerichtet; auch sei nicht die geringste Einmischung in der Frage versucht moroen, die ausschließlich der EWchewüttg ,den Gegenstand solcher Schritt unternommen wurde, werde dleRegrerüM - n ®Sewa ist 3 Kilometer vom Ausfluss- -us «. wm g4““g SS-uM-rr ktt.'gssa ben 8^%ngfroffwn%ernbe8 Innern. Ismail Pascha Eyoub, ist g°st°'ben. , Gi«ke«. 5. April. [3. ^tzmi/dlr Großh. Handelskammer am 21 M-rz. Anwesend di-^Herren Ed. S.lb-r°°t,-n L. Georgi, S. H°lch°.h°im. A. K°» A. C. B. Ko», R. Sche-l und Ad. ^fnu^ 36, 38 und 39 zur Circulaston b1fi!mmt^di"üdr^-n »ä a=t» S^St w^rd-n.^th-M tar©« der Plenar-Versammlung des beutschcn Hanveismg z enthalte über welche sich die daß er im nSchsten Sommer m Wen ein^in^i«t ^s« X'ilSS •» «“ »' »«'*• ÄS »Am ...... le«.. Di- Abstimmung ergibt V-rneinung der .^ruckter Jahresbericht ausgegeberr «erdete, be8 bD0en8 ÄÄ Tonstvck selbst 'st'n den l-tzi-n Amnmern m können, dah jme Empsehiunp, Wer b-ut-der Aufführung d«tg-wohnl hak, Anzeiger" brachte, nicht «in des M-isters und seines Werks wie sie r^ »b mtX)x als 200 Jahr- einziges Wort zu oill o-soot bat. E st , verewigt, heut- noch aus bie alte Musik, di- in so fian3 boV b«r eomponlft einer langst Gemüther wirk!! Man oera ßt beim Hören gan, B v Lebender zu enischwundenen Zeit angehort. Es ist uno io, uns rödel. -«RptnMnt fn üa^LN die auswartiakn Künfilor, Herr Was die Ausführung anbelangt, fo yaoen me Ällatu8) fang, unb WVsMkG-SZSSS ~lBäsS®=ss'SS Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. cyunfl kb?ac3TD^3h^o?MCkm ?.Schlosser zu Gießen, und Marte Elisabeths ^un»' ,ep,»c Tochter dez LandmannS Johannes Jung zu Cleeberg. etwa die Reciiative nicht gesungen, sondern vom Altar auS verlesen, man denke sich ferner die drei Theiie des musikalischen Werks von Gemein degesängen ein- Serahmt und man wird gestehen müssen, daß bas eine Charfreitagsferer geben würde, so erhaben und wirksam, wie sie nur gewünscht werden kann. — Bezugnehmend auf unsere Notiz tn Nr. 80, betr. Concert-Tournä deS Herrn Btlse, können wir heute unseren Lesern die wettere Mtttheilung machen, daß derselbe bereits von Herrn Wilhelm Wenzel engagtrt ist. Ferner werden im kommenden Monat Mat Eduard Strauß mit seiner ganzen Capelle aus Wien, die König - Earl-Grenadiere aus Stuttgart, sowie die jetzt mit außerordentlichem Befall m Berlin gaftirende Wiener Tanz-Sängerinnen-Gesellschast (15 Damen, Dircetion Rossi) im selben Elabltssemenk auftreten. , — Gestern Abend gegen 7 Uhr sahen Leute einen Mann am Ufer der Lahn hinter der Neumühle auf- und abgehen. Kurze Zett darauf wurde auch ein Schuß gehört. Die Leute suchten das Ufer ab und fanden ein Notizbuch vor, in welchem Aufzeichnungen und Bestimmungen enthalten, woraus zu schließen war, baß ein selbst- ®“rM«Ä fT ®ie W®murbe bena»rt?ti0t und-hr da« N°«,buch Überrest. aroct Schutzleute fanden im „Heßlar" uni-rhalb der Unlp-rfitätswasch- um >/-12 Uhr Nachts die daher treibende Leiche und landeten dieselbe an« User. Heute Morgeei »dig'nommener Augenschein ergab, daß die Leiche di>I-uig- de« Kgl. Landes-Geologen vr. Moesta aus Marburg ist, welcher geNern Nachmiting in einem Laden aus dem Selters weg einen R-ooloer kaufte. Geistesstörung wird als Mol o des Selbstmordes angefeb n 6 April. Unsere gestrige Notiz betreff« Diebstahl eines Dienstmädchen» berichtigen w'r dahin, daß die ganze Dtebstahlsgrschichie aus einem Jrrthum eine« bestohlen fein wollenden Dienstmädchens beruhte. Eine Verhafiung >,t rocht erfolgt. . Handel tmb Vermehr. SS*!Ä ~“r°" ^fc etcf" 4-W ^. Kasematte 3^, Vrbfcn per Ste®." «r Strick M iw6?mr 1'00-1A0-^ per Stück M 1.10—140, Halmen N' -1.80, Enten per Stuck AL 2.50—3.00, Ochsenfleisch per Mund H §uh- und RmdHerfch 50-50 X Kalbfleisch 40-50 X, ©äroetoefleifä per ?nnOftiJn pcr 100 Kilo ,M 3.00—4.00, Milch kraut per Hmidert^L o"-O."^ 4 °0-0°' 5n)ieMn pcr •* ^-20, Weiß- S e t w t f ö) t e t Bingen, 2. April. Der leichtsinnigen Gewohnheit, Petroleum in offene« Feutr »u gießen, ist geller» auch hier em Opfer gefallen. Em junges, kaum 20jSbrtges Mädchen goß gestern beim Feueranmachen Petroleum aus einer Flasche in das Feucr. Ein Knall — und das Mädchen stand in Flammen und lief in diesem Zustande unter schrecklichem Angstschrei auf die Straße. Man eilte zwar von allen Seiten md Tüchern anb Betten herbei, um das Feuer zu ersticken, allein die Brandwunden waren so bedeutend, daß die Unglückliche nach kurz.r Zeit im HoSpttül, wohin sie gebracht roorbenjtatb. ~ tbeIbfrfanb am Samstag eine vorbereitende Versammlung für die Jubtläumsferer des 500jährigen Bestehens der Universität statt, welche im Jahre 1885 statthaben wird- Die Versammlung, die aus btm Schoße der Einwohn^rfchust berufen war, will die Einleitung der Feierlichkeit der Universität und den städtischen Behörden überlassen und nur für das sorgen, was jene nicht thun können. Die Emwohner- sck4ft scheint von dem lebhaften Wunsch durchdrungen zu sein, daS Fest zu einem großartigen zu gestalten. Bonn, 1. April. Der „Bonner Zig" wird geschrieben: Auf dem Wichelshof Lat man heute in der Frühe einen sehr werthvollen seltenen Fund gemacht. Beim Entfernen alter Baumwurzeln stieß die Hacke auf einen festen, onsch-inend metallenen Gegenstand, der bann vorsichtig gelockert und gehoben wurde. Es ist eine alte eiserne Geldkiste, ohne große Schwierigkeit geöffnet, da das Schloß, wahrscheinlich durch die Hacke, lädirt war. Zu nicht geringer Ucberraschung fanden sich darin ei hrdltche Summen ia Rollen, 345,600 Francs tn Gold und Silber, französischen Gepräges mtt dem Btldntß Napoleon I. Auf dem beschädigten Deckel der Kiste läßt sich auch der kaiserliche Namenszug mit dem Adler darüber erkennen. Vielleicht hat man es hier mit einer französischen Kneqskosse zu thun, die kurz vor dem Zusammenbruch der Fremdherrschaft und der eisigen Räumung von Bonn unter mysteriösen Umständen verschwunden sein soll. Von ganz besonderem historischen Interesse find aber eine kleine Anzahl beb Liegender wichtiger militärischer Acrenstücke, worunter Erlasse und Befehle Napoleons Wtt dessen eigenhändiger Unterschrift. Das gerade für Bonn Merkwürdigst«' ist eine allem Anschein nach vom Kaffer selbst entworfene, mtt dem charokicr stachen N unterzeichnete Skizze einer event. Befestigung Bonns. — Vielleicht alfo Pnoat-Sckatulle dkS Safiers!? — Der interessante Fund büifte demnächst eine Zierde btS Provinzial» Museums abgeben. ___ „--.«.-. a -Utllötf.>31115 der Gelenke Abgesehen von einzelnen Erkrankungen der tn Rede stehenden Art, welche möglicher Weise unter Concurrenz übermäßiger Arbeit und körverlicker entstanden sein können, glaubt Bollinger als deren Ursache lediglich daS Uhbm ^lerÜe,nu^ tH Verbindung mst Pl^hora (Blutfülle/ansehen be Pel<Äem elnmßI bte directe Wirkung des Alkohols auf das Her.— Entger die große Menge der zu Dembdtenbcn Flüssigkeit - ferner der Gebalt^be« verdaulichen Nährstoffen, und bnM n»;. Der Kronprinz fragte, ob sie sich nicht an den Regierungspräsidenten ber wäre doch ein sehr I edenswürdiger Mann. De oest-ibt t“1™' [ *ten D-g- »ichis! De fegt, wat Gesetz is, is Gesetz. He ba"t i-den sien Braten und roocht nachher si-ne Havannad. Wenn inte aber «nen sV™ So antwortete der Führer der ®ep"tatiön D r d-r Kronprinz aber hielt sich die Seiten rar Lachen auf bem ,Ä.^e?e- ®£r ?°°t ührer schilderte nun die Lage seiner Aufkaggeb^r ^IM sr? r^ N hrung wachse so wenig, wie aus der Diele des SimmerS ffr Mnhttl hf. w^lhabender Mann, weil er eine Kuh befiöc. ®?r Itura ffier ^rnnnwn ^ Auslaufen, da hätten die Fische Schonznt aeE ÄÄ W fel"e Fürsprache zu und wollte die Deputat'on eiitlasfen.^ Der finh”flrm*ConÜrtn 6: °0nc wat Geschriewenes geh' ich Nlckt M^r Ärfem?n,«\^a >bf2 all'tausammcn das Reisegkld mühsam upb?acht Obn! LMWZZMGMW * »«'• W diesen Fall Ä'ÄW' fflSfö Seiner Ansicht nach hat die Mu'ter ihr Augenmerk bi ständig auf die Tätowirung ge, richtet und Reue darüber empfunden. Sie ist 26 Jahre alt. — [ßaute Kritik^ Im käntgltchen Opernhause zuBrüssil. tm Monnaie-Theater, wurde am 26. v. M. eine Aufführung von „Faust" auf eigenthümltche Weise gestört. Mitten tn der Ktrchhofsscene ertönte cs plötzlich mit Donnerstimme aus einer Loge: „Man macht ja Streichungen! Das ist unanständig!- Allgemeine Aufregung; der ganze Saal erhebt sich; die Vorstellung wird unterbrochen. Die Polizei schreitet ein unb entfernt den Schreier aus der Loge; es war ein Holländer, ein cnragttter Musikkenner. — Die Quadratur des Kreiscs ist wieder einmal „gelöst" worden. Es ist bekannt, daß unter den Petitionen, die an den Reichstag gelangen, sich fast immer die eine oder die andere befindet, die von seltsamen Käuzen ouSgeht. Der Geometer A. Lepiarz tn Rattbor ersucht nach dem letzten Verzetchmß den Reichstag höflichst um Ertheilung eines Anerkennungsschreibens für datz von ihm gelöste Proolem der Quadratur deS Kreises. — Im Interesse der Gesundheitspflege dürfte tn keinem Hotel und Restaurant rc. der Ray dt-Kunhetm'sche Bier-Apparat fehlen. D«e Inhaber derart ger Lokale wollen dahrr nachstehendem Expose die eingehendste Aufmerksamkelt schenken. Bei dem stetig wachsenden Consum des Bieres verlangt das Interesse des Publikums, das Bier mindestens so gut zum Ausschank zu bringen, wie es vom Brauer geliefert wird. Die bisher bekannten Methoden des Ausschäukens mittelst comprtmirter Luft ober deS Zapfens dlrcct vom Faß entsprechen diesen Forderungcn durchaus nicht, da selbst reine Luft schädlich auf die Qualität des Bieres wirkt und die Bildung von Essigfäure im Biere begünstigt. Die auf die Oberfläche des Bieres drückende comprimitte Luft ab- solvirt einen Theil der Kohlensäure desselben unb so hat sich bei eingehender P-üfung gezeigt, daß bei Anwendung der Luftpression oft ein Drittel des Faßinhaltes sich als schales abgestandenLs Bier erweist. Diese schädliche Einwirkung der Luft wird nun noch dadurch erhöht, daß nie reine Lust zur Anwendung kommt, sondern dieselbe ist infictrt mck Staubtheilen, Producten menschlicher Ausathmung, Tadokrauch, verdorbenen Schmiermitteln der Luftpumpe rc. Durch diese Unretnhetten der Luft entsteht häufig daS Verschlämmen der Leitungsröhren, was für die Qualität des Bieres sehr bebrnkllch ist, wenn nicht aus häufige Reinigung der Röhre gehalten wird. Brkannilich ist das Bier beim Anstich wegen seines noch hohen Kohlensäuregehaltes am wohlschmeckendsten und bekommlrchftsn unb nimmt beim weiteren Verzapfen an Güte ab. „ Wie ungern trinkt er von der Neige des Fasses, wie verhaßt ist ihm der sog. Nachtwächter, den der zeitige Besucher des Frühschoppens aufopferungsvoll wegtrinkt, um den weniger pünktlichen Gästen zu einem frffchen Anstich zu verhelfen. Nach mancherlei vergeblichen Versuchen nach einer das Bier wirklich conservirenden Art des Ausschankes ist die Frage neuerbtvgs in vollkommener Weise gelöst worden durch die Bierpressions- Apparote nach Rayndt-Kanheim'schen System unter Anwendung comprimirter flüssiger Kohlensäure. Latere wird in sehr starken fchmtedeeisernen Flaschen dem Wirth in chemisch reinem Zustande geliefert und gibt durch die hohe Spannung zugleich den Druck zum Heben des Biers, so daß die lästige Arbeit des Pumpens fortfällt. DaS Bier bleibt während der ganzen Dauer des Ausschankes der verunreinigenden und verderblichen Einwirkung ber Luft entzogen und befindet sich dauernd unter einem mäßigen Drucke desjenigen Gases, welches ihm seinen erfrischenden Wohlgeschmack und seine Bekömmlichkeit verleiht, ja, es wird ein koblensäurearmes Bier verbessert und kann der Wirth selbst bet geringem Consum die größten Fäffrr auflegen, ohne daß ein Schalwerden des Bieres eintreten kann unb erhält sich basselbe b-s zum letzten Tropfen selbst wochenlang frisch, auch wird dadurch sehr viel Eis erspart, was namentlich dieses Jahr bet dem großen Eismangel von ganz wesentlichem Vortheil ist. Das Bier setzt bei Anwendurg ber flüssigen Kohlensäure in den Leitungen erheblich weniger ab und ist durch den Raydt-Kunheimffchen Apparat den Behörden, den Brauern, den Wirthen und den Consumevten volle Sicherheit gegeben, daß das Bier in gleicher Güte zum Ausschank gelangt, wie es vom Brauer geliefert wird. Es spricht sich daher unter andern Autoritäten auch besonders die königlich preußische wissenschaftliche Deputation für Medicinalwesen tn hohem Grade anerkennend über die Anwendung dieser Bterdruck- apparate aus. — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corvs.j 731) Ueber die Höhe der Kotten, welche die Elnrfiekune einer Anzeige fn eine °°r d:rreAÄn.EV:Ä M1 »SBÄ6»™ "S“ VO6Mn£ T Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießcu m , Aufgebote. «Ä Ä. ”ÄS Ä,T;i 2'Ä!“ 3 U4” “ »»mSäS taÄSSÄBaäMÄSX'ijütt SS.VÄ”«-"»• «'"fSy-SS «n- . _ Geborene. Marz. 25. Dem Braumeister Otto Müller ein Sokn. 26 D-m Gestorbene. jÄ S*6 §°dn °.S M.chan.kus Auaust Guntmm 2 ®tt «Ä«« W' Putzer Johannes F-ldbusch, 74 Jahre alt. von 1= <» ine $nf,/e- üoti- ? Ä bti ;*■ * üft \v Jj l9t-nier bi» i,66töftbn?0mrte ^^lem bet ^Uber%QUttlnt rc. Untaten «lokale KdL E-i b,» n,4t'b« felfc? ! Don ßlTtniÄ^ tC*nt ÄÄ^ öchrhaIt-8 I der Z w. ? 014 'OLMS »** S«Äi?’ ML« iStttt y taitht flüffig, “Mm d-m ÜBitiih “rn“nfl i°«lkich bm fottffflt. D«! ‘^"'eiiibin unb ücti bÄ®“* SM'chNück tinö leint schert unb kann bit doh ein EG > utzten Tropien Hbn namentlidj btefe§3ah • Datz Bier sch bei V weniger ad und iä itm, den Wrihen uti rkLn Güir jum M ch daher unter antm stliche Deputation itb Hing dieser Bierdruä- 3 11. Skmee-Lms? ’tnomnt ttätM SBoimng. tur, Londöriesträger, ilt. —■'i f: butter per Wich ,- Ück 5-6 4 Ganse- ’) rdsen per Eiter 2ü 4 I •ft 1.10—1,40, Haliner I Lienfleisch per PiiO | 50 SLweinefleiielbel und Johannes Reuter III. Wwe. zusawmenbetriebeue Sandgrube alleiu übernommen habe und von heute ab stet» schöner weißer Streusand bei guter Abfahrt zu habe» ist. • Jo/e es Steuter SSS* Ihre. Dem Pascha im MiMorrenviertel zu seinem Geburtstage ein kräftiges Kurrat)! 2458________C1- Ä JP. 8. Tür Backstein-Brenner. Für eine Feld-Ziegelbrennerei wird ein tüchtiger Mann, der gute Zeugnisse aufweisen kann, sofort gesucht von G. Weitz HL, Maurermeister 2326 in Groß-Linden. Stelle-Gesuch. Ein zuverlässiger junger Mann, der in der Buchführung bewandert ist und sich zeitweise auch kleiner Reisen unterzieht, wird in einem hiesigen Branntweingeschäft zu engagiren gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped- d. Bl-2456 Carl Stieber, Marktstr. 18 empfiehlt zu den billigsten Preisen: Kerrem und Damen-Sommer-Unterjacken und Berrrkleider, Herren und Damen- Sommer- Handschuhe, Shlipse, Cravatten, Manschetten und Kragen, Vorhemden alle Sorten belebteTp'oUene und baumwollene Strümps,. 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