ne§ geräumiges Kneipier Stabt zu oermiethen. her 6$peb. b, Äl. $•««. w.ch gmeiint, w ee:j ähelmstr^tz parterre. !ohnunfl ju'oermieth WWeN-ustadtL,: oermietlien. Expch d. Bl. * neuhergerichtetes Logis «■ tm ersten Stock, !«- vermietben. S. Elsoffer. Oft-. Hm, &3e« bei " K»ti ■;L,u~üeb ^estK'A. rlhein i. si?1'; ° Süss ;l*i7*iys i'Ä'ag:1 WlhM't Stube jefir Keller und Logis, sowie pr. sofort u. April zrr Ludwig Lang, Marktstr- (Wettery. 5). te Anzeigen. ehrlmg sucht sh. Tchopdach, irtiner.jtaen Säuen 7. äer-Straße 37, ,weiter lern ein Dienstmädchen empfohlenes Mädchen, nn und Hausarbeit m- ih. i. d. Exp, d. Bl. Zimmer, woniöM s UnioersitätsHebäude-, nten für das Somm-i' ethen g-i'uckt. Mi« in der 6rpei>. d. Blatiu je, p ignuMM. s:M Äjg als ■<« f“l#“ es ,rf iingsst^' Rr. 88 Donnerstag den 6. März 18$4 Amts- und Anzeigeölatt für den Kreis Gießen. ’vi W te «tHreatl t Schulstraße 7. scheint tätlich mit Ausnahme des Montag». Duech^d^Post^bczogen viertÄjLhrUch l1!i II! n || |IWUIUNWIBllIIIBIIJIIItuI IUIllj J JUJIIII Ulli11 wI1(11 II ■!■!! IIIII■ IUIftlllUUUJB^imüM3J—■—■ IIII>RIM!■ 'IIIMMMWMBMMgi Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Droschkenbesitzer Heinrich Mahler dahier hat die ihm am 15. October 1878 ertheilte Concession zur Inbetriebsetzung seiner Droschke Nr. £ zurückgegeben. Gießen, den 4. März 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. I« I ......■ ■■Illlll—WPM»» Politische Ueberstcht. Gießen, 5. März. Der am Donnerstag zusammentretende Reichstag wird sich bekanntlich u. A. auch mit einem Nachtragsetat, betr. Marinezwecke, zu beschäftigen haben. Die betr. Vorlage ist von einer eingehenden Denkschrift über die Gesammtlage unserer Kriegsmarine begleitet, welche sehr interessante Daten enthält. Dieselbe beginnt mit einem Rückblick auf den Flottengründungsplan und hebt hervor, daß die Zeitumstände schon manche Abweichung von demselben nöthig gemacht hätten und dieses würde in Zukunft noch mehr der Fall sein. Die Denkschrift betont, daß man vorerst untersuchen müsse, ob und welche Zweige der Marine in ihrer Entwickelung zurückgeblieben seien, ob nach dieser oder jener Seite hin der mögliche Gebrauch der Marine im Frieden oder im Kriege neue Forderungen zu Tage treten lassen werde, unv ob und wo Fortschritte der Technik den Entwickelungsgang auf neue Wege Hinweisen. Die Denkschrift verbreitet sich sodann in sehr detaillirter Weise über Schiffe und Fahrzeuge, über das Personal und die Nothwendigkeit seiner Vermehrung, über anderweite Entwickelung der Marine, besonders Erweiterung des Torpedowesens, die Einrichtungen für den Mobilmachnnassall und endlich über die dringlichen Maßregeln, welche die Vorlage fordert. Am Schluffe heißt es, daß man die verhältniß- mäßig geringen Mittel nicht versagen möchte, wenn damit erst das in Jahren mühevollen und energischen Schaffens Erreichte in seinem vollen Werth nutzbar wird. Es handelt sich zunächst darum, schwache Seiten unserer Marine zu kräftigen und bedenkliche Lücken auszusüllen. Läßt sich aber nicht in Abrede stellen, daß die rechtzeitige Vornahme dieser Arbeiten für den Verlauf eines künftigen Krieges auf der See und an den Küsten entscheidend werden kann, so wird man die Verantwortung für deren längeres Hinausschieben nicht über- übernehmen wollen. Nach fast zweijähriger Abwesenheit von der Heimath wird Prinz Heinrich von Preußen Anfangs nächster Woche in Kiel wieder deutschen Boden betreten. Augenblicklich weilt die Eorvette „Olga" mit dem Prinzen an Bord noch in Plymouth und ist der Zeitpunkt ihrer Ueberfahrt nach Kiel noch nicht genau festgesetzt. Wie man aus Berlin meldet, gedenken sich der Kronprinz und Prinz Wilhelm zum Empfange des Sohnes und Bruders am 9. März nach Kiel ,u begeben. Im Uebrigen hat es sich bei der diesmaligen Reise ves Prinzen Heinrich nicht um eine Reise um die Welt gehandelt, sondern die „Olga" hat hauptsächlich in den westindischen, südamerikanischen und ostasia- tischen Gewässern geweilt. Im Vundesrath ist nunmehr der Antrag Preußens auf Verlängerung des Socialistengesetzes auf 2 Jahre eingelaufen. Die Aussichten für die Annahme des Antrages Seitens des Reichstages sind allerdings noch ziemlich unbestimmt, es heißt,aber, die Reichsregierung werde unter allen Umständen auf der Durchführung dieser Maßregel bestehen. Nachdem der Boden in Wien für die Führer der österreichischen Socialisten durch die Ausnahme-Maßregeln zu heiß geworden ist, scheint Pesth der Sammelpunkt für die Leiter der Umsturzpartei in Oesterreich geworden zu sein. Die Verhaftung des socialistischen Redacteurs, Armin Prager, verspricht für die Kenntniß der anarchistischen Verzweigungen und Verbindungen sehr wichtig zu werden. Endlich eine kleine Genugthuung für Herrn Gladstone „nach so viel Kreuz und ausgestandenen Leiden!" Im Ost-Sudan ist der erste Zusammenstoß zwischen den Engländern und den Reiterschaaren des Osman Digma erfolgt und hat mit einer vollständigen Niederlage des letzteren geendigt. Eine ausführlichere Depesche des Generals Graham meldet, daß er am Samstag (also nicht am Donnerstag, wie es ursprünglich hieß) mit 3000 Mann Infanterie , 750 Reitern, 7 Mitrailleusen und Geschützen kleineren Kalibers ausgerückt sei und die Rebellen beim Brunnen El Teb mit Krupp'schen Kanonen verschanzt gefunden habe. Die Engländer griffen die Verschanzungen von rückwärts an und nahmen nach dreistündigenr Gefecht die Verschanzungen mit Sturm, wo sie 4 Krupp'sche Geschütze, 3 andere Kanonen und eine Quantität Munition erbeuteten. Der Bericht des Generals selbst gesteht, daß sich die Araber mit großer Bravour schlugen; ihre Streitmacht veranschlagt Graham auf ca. 10,000 Mann; 900 arabische Todte wurden in den Verschanzungen gesunden. Der Verlust englischerseits beträgt 28 Todte, 2 Vermißte und 142 Verwundete, unter den schwer Verwundeten befinden sich Baker Pascha and die Obersten Burnaby und Barrow. Als unmittelbare Folge des Gefechts i.-scheint die Wiedereinnahme von Tokar, welches sich noch am Samstag ohne Kampf ergab. Die die Garnison bildenden Ausständischen nahmen die von General Graham gestellten Bedingungen an, worauf Graham mit seinen sämmtlichen Truppen in die Stadt einzog. Es ist indessen nicht wahrscheinlich, daß das englische Corps weiter in das Innere vordringen werde, da das Ter» rain sehr schwierig ist und auch der Verpflegung der Truppen große Hindernisse entgegenstehen. Die italienische Ministerkrisis ist noch in der Schwebe. Das Ministerium de Pretis will, wie die römischen Blätter meinen, die Discussion der Kammer über die innere Politik abwarten, um dann die Vertrauensfrage zu stellen. — Sämmtliche Kardinäle und Prälaten erschienen am Sonntag im Vatikan, um den Papst zu seinem Geburtstage und zum Jahrestage seiner Krönung zu beglückwünschen. Die Absicht der Pforte, einen muselmännischen Gouverneur in der Person Halil Rifaat Pascha's für Kreta zu ernennen, an Stelle des bisherigen christlichen Gouverneurs, Photiades Bey, hat unter den Bewohnern der Insel große Erregung hervorgerusen. Dieselbe giebt sich in einem Protest kund, welchen zahlreiche Einwohner von Kreta an den Sultan gerichtet haben und worin sie erklären, daß sie einen muselmännischen Gouverneur nicht anerkennen würden. Gleichzeitig haben sie die 6 Botschafter und den griechischen Gesandten in Konstantinopel um Vermittelung in dieser Angelegenheit ersucht. Der englische Consul auf Kreta hat Lord Dufferin mitgetheilt, daß die Ernennung eines muselmännischen Gouverneurs ernste Unruhen auf der Insel Hervorrufen würde; einstweilen ist die Ernennung Halil Rifaat Pascha's noch nicht unterzeichnet. Die Mission General Gordon's stößt auf immer größere Schwierigkeiten. So ist sein Adjutant, Oberst Stewart, den er den weißen Nil aufwärts gesandt hatte, um die dortige Bevölkerung zu beruhigen, unverrichteter Sache nach Khartum zurückgekehrt. Der Oberst und seine Begleiter konnten in ihren Dampfern die Ortschaften der Eingeborenen zwar unbehelligt passiren, doch wurden an verschiedenen Orten am Ufer zahlreiche Araber bemerkt, welche eine drohende Haltung beobachteten. Auch in der Stadt Khartum selbst soll die anfängliche Begeisterung für General Gordon rasch wieder gewichen sein und einem entschiedenen Mißtrauen Platz gemacht haben. AeuiMand. Darmstadt, 4. März. An die zweite Kammer der Stände gelangte heute früh folgender Allerhöchste Erlaß: Ludwig IV., von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein ec. Es gereicht Uns zur besonderen Befriedigung, Unsere Sieben unst Getreuen die Stände des Großherzogthums zu benachrichtigen, daß Unsere viel- geliebte älteste Tochter, die Prinzessin Victoria Elisabeth Mathilde Alberta Marie von Hessen und bei Rhein, Großh. Hoheit und Liebden, mit Sr. Durchl. dem Prinzen Ludwig Alexander von Battenberg, ältestem Sohne Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Alexander von Hessen und bei Rhein, und Unsere vielgeliebte zweite Tochter, die Prinzessin Elisabeth Alexandra Louise Alice von Hessen und bei Rhein, Großh. Hoheit und Liebden, mit Sr. Kaiser!. Hoheit dem Großfürsten Sergius Alexandrowitsch von Rußland ein Eheverlöbniß eingegangen haben. Indem Wir Uns überzeugt halten, daß die Stände des Großherzogthums an der Freude Antheil nehmen, welche Wir über die bevorstehenden glückverheißenden Verbindungen Unserer Töchter empfinden, verbleiben Wir Unseren Lieben und Getreuen den Ständen des Großherzogthums mit Landesfürstlicher Huld und Gnade wohlgewogen. Gegeben Darmstadt, den 29. Februar 1884. LUDWIG. v. Starck Abend haben Joseph Ordens ru verleiben. 1. Darmstadt, 4 März. Zweite Kammer der Landstände.) In der heutigen Sitzung der i-netten Kammer der LandstSnde bracht- zuerst der Präsident einen Allerhöchsten Erlaß zur Kenntniß der Mitglieder, enthaltend bte Mittheilung von der Verlobung der Prinzeß Vicioria mit dem Prinzen Ludwig von Battenberg und der Verlobung der Prinzeß Elisabeth mit dem Großfürsten Sergius von Rußland und machte den Vorschlag, eine Glückwunschadresse durch eine ständische Deputation überreichen zu lasten, welchem Vorschlag allgemein zugestimmt wurde. Abg. Heinzerling verlas hieraus eine ziemliche Anzahl eingelaufener Petitionen und Anträge Zwecks Errichtung von Secundärbahnen und schritt sodann die Kammer zur Berathung der Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, den Gesetzentwurf, die Erbschasts- und Schenkungsst-uer betr. — Se. Durchl. der Prinz Ludwig von Battenberg ist gestern nach England abgereist. , , . t „ Darmstadt, 4. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog Allergnädigst geruht: r , Am 2. März dem pensionirten katholischen Pfarrer Christoph Trauth zu Mainz, dem katholischen Pfarrer der St. Martinspfarrei zu Worms Nicolaus Reuß und dem katholischen Dekan des Dekanats Bingen und Pfarrer zu Planig Joseph Hirt er das Ritterkreuz 2. Klaffe des Ludewigs- Abg. Muhl (Berichterstatter) gab einen Hebei bild über das Material, w»lcheS In dem Gesetzentwurf geboten. Derselbe enthalte zwei Steuern, eine Erbschaftssteuer, die man seither schon unter dem Namen Eollateralfteuer besessen, und zweitens den Vorschlag einer Schenkungssteuer; beide hätten unverkennbare Aehnlichkett. Der Wunsch, eine R^v sion der bezüglichen Materie eintreten zu lassen, sei sehr alt und gäben auch Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg, auch Baden, Vorbilder für die hessische Gesetzgebung ad. Der Ausschuß sei nur mit einem gewissen Widerstreben darangegangen, seine Zustimmung dazu zu erthetlen, daß nicht mehr, wie seither üblich, die Gerichte die Entscheidung in der Hand haben sollen, sondern der Verwaltungsgerichtshof, und wenn er sich dennoch dazu entschlossen, so käme dies daher, daß der VerwaltungsgerichtShof durch seine jetzige Besetzung eine gerade so zuverlässige Rechtsprechung ergäbe als die Gerichte selbst und weiter Hobe es seinen Grund darin gehabt, daß auf diesem Wege weit weniger Kosten den Pflichtigen erwachsen alS durch Anrufung der Gerichte. Der Redner geht noch näher auf einzelne Punkte der Gesetzgebung ein und bemerkt, der Ausschuß habe zuerst den ganzen Titel der Schenkungssteuer ablehnen wollen, allein er glaube jetzt, daß die Bestimmungen nothwendtg seien, um Hinterziehungen zu vermeiden ; auch seien nunmehr verschiedene Steuerquellen neu htnzugekommen, wozu -. B- Fideicommtsse und Familiensttstungen gehörten. Die Regierung sprach durch den Mund des Herrn Ministerialrath Müller dem Berichterstatter ihre volle Anerkennung aus für den ausführlichen und gründlichen Bericht, besonders dadurch den Tod des früheren Referenten im Ministerium, Oberfinanz, rath Hofmann, die Regierung oftmals nicht in der Lage gewesen sei, genügendes Material zu liefern und die nöthige Auskunft zu ertheilen. Der erste Theil des Gesetzentwurfs, welcher die Erbschaftssteuer betrifft, wurde von der Kammer nach den Anträgen des Ausschusses, resp. unter kleineren Abänderungen angenommen, ohne daß eine längere Diskussion bei den einzelnen Artikeln entstanden, da auch die Regierung meistens ihr Etnvcrständnrß zu den betr. Anträgen erklärt hatte. Zu Art. 6 beschloß die Kammer, den Zusatz dem AusschußminoritStsantrag ge- «Sß zu machen, daß Zuwendungen an Armensttstungen, sosern deren Nutzungen zum unmittelbaren Genuß der Armen dienen (sowohl zum Behuf- der Gründung solcher Stiftungen, alS nach der Gründung), sowie sonstige directe Zuwendungen an Arme (o h n e Begründung einer Stiftung) von der Entrichtung einer Steuer befreit sind. Art. 26, welcher in seinem ersten Absatz die Bestimmung enihält, daß bet fortgesetzter allgemeiner ehelicher Gütergemeinschaft der Vermögens-Autheil eines verstorbenen Kindes als zu gleichen Theilen an die übrigen Theilhaber übergegangen zu versteuern sei, wurde besonders in der Erwägung, daß diese Bestimmung mit der zu Art. 6 beantragten Befreiung der Ascendenten bezüglich ihrer gesetzlichen Jntestatportion und der Befreiung der Geschwister bezüglich desjenigen ihnen angefallenen Vermögens, welches als eine Quote des Nachlasses des verstorbenen Elternthetls erscheine, im Widerspruch stehe, abgelehnt. In der nächsten Sitzung, morgen Vormittag, wird zur Berathung bc8 zweiten Theils des Gesetzentwurfs geschritten, welcher die Schenkungssteuer vorschlägt. Berlin, 2. März. Der Reichstags-Abgeordnete Dr. Friedrich Kapp erläßt folgende Erklärung: „Bet Besprechung der Resolution, welche das Washingtoner Abgeordnetenhaus über das Hinschetden Lasker's gefaßt hat, bin ich ohne jeden Grund von verschiedenen Zeitungen als der Veranlasser, Verfasser oder Vermittler dieses Beschlusses in die Debatte gezogen worden. Um diese leichtfertigen, völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen ein für allemal gebührend zurückzuwetsen, erkläre ich hiermit, daß ich nie mit jenem hochachtbaren Körper In Verbindung gestanden und daß ich weder direct noch durch eine Mittelsperson ihm irgendwelche schriftliche noch telegraphische Mtt- thetlung gemacht, noch von ihm eine solche empfangen habe. Ich habe auch nicht die Ehre, den jetzigen amerikanischen Gesandten persönlich zu kennen, ja, ihn sogar nie gesehen und gesprochen. Herr Sargent hat mich am Tage nach dem Begräbnisse Lasker's schriftlich um die Adresse von dessen Bruder gebeten und natürlich habe ick sie ihm umgehend übersandt. Uebrigens kann ich hier schließlich die Bemerkung nickt unterdrücken, daß der amerikanische Congreß eine polttisck viel zu gebildete und unabhängige Versammlung ist, als daß ein verständiger Mann sich versucht fühlen könnte, ihn mit persönliche« Wünschen oder Anliegen von der Fremde her zu behelligen." Norwegen. Christiania. Während der König von Norwegen und Schweden in Chrtstiania^ weilt- ist sein Minister Selmer vom Reichsgericht zur Amtsentsetzung und schwerer Geldstrafe verurtheilt worden und der übrigen StaatSräthe wartet voraussichtlich ein ähnliches Hrtheil. Sie werden verurtheilt aus Gründen, die uns kaum verständlich find, nämlich weil sie dem Könige Ruthschläge ertheilt haben, die, so viel wir urtheilen können, nützlich und nöthig warm und keineswegs ungesetzlich. Die schlimmste Beschuldigung ist, daß sie dem König gerathen haben, nicht 30,000 Kronen zur Bildung einer Miliz zu bewilligen, als deren Zweck die Beschützung deS Volkes angegeben und von der radtcalen Partei deutlich genug bezeichnet war als Kern einer Revolutionsarmee. Heber den bedauerlichen Streit zwischen Krone und Storthing in Norwegen werden in der Presse manche Hrtheile gefällt, die von geringer Kenntniß der Verhältnisse zeugen. Es handelt sich in der Hauptsache nicht darum, ob der König dlos ein aufschiebendes Veto hat, denn im Grundgesetz ist schon ausgesprochen, daß dem Könige bei der Gesetzgebung nur ein aufschiebendes Veto zustehe, welches bei der dritten Wiederholung des Beschlusses durch daS Storthing erlischt. Der Streit ist nur darüber, ob der König auch in Bezug auf das Grundgesetz selbst in ähnlicher Weise beschränkt sei. Der König sagt mit Recht, daS Grundgesetz sei ein Vertrag zwischen Volk und Herrscher unb könne nur durch eine gemeinschaftliche Uebereinstimmung abgeLndert werden, sonst könne ja daS Storthing ihn durch dreimaligen Beschluß seiner Krone berauben. Im Jahre 1824 hat übrigens daS Storthing selbst mit allen Stimmen gegen zwei anerkannt, daß in Verfassungsangelegenheiten der König ein unbedingtes Veto habe. Die gebildete Bevölkerung Christianias steht entschieden auf Seiten des Königs. Heber das Hrtheil des Reichsgerichts kann man sich nicht wundern, da nicht ruhige, rechtsgelehrte, unparteiische Richter es fällen, sondern daS Reichsgericht zusammengesetzt ist aus leidenschaftlichen Parteigängern der rabicalen Bauernpartei, die in diese Streitigkeiten so tief verwickelt sind, daß man ihr Hrtheil voraus wissen konnte. Das Reichsgericht ist wenig mehr als ein Ausschuß der Mehrheit des Storthings. Von den 17 LagthingS- männern, welche mit den 9 Mitgliedern des höchsten Gerichtshofs zusammen das Reichsgericht bildeten, gehören 9 dem Bauernstände an, 3 sind Lehnsleute ober Schulzen, 2 Schullehrer unb je einer Abvocat, Forstmeister und Küster. Jedenfalls war ba3 fachjuristische Element der Partei gegenüber, die daS Storthing für das Richteramt vertrat, in entschiedenster Minderheit. England. London, 3. März. Die Polizei ist zwei Männern, anscheinend Amerikanern, auf der Spur, welche die Höllenmaschinen in den Gepäckräumen des Victoriabahnhofs, sowie der Bahnhöfe von Charing Croß, Paddington und Ludgate Hill aufgegeben haben sollen. Dieselben hätten, wie es heißt, am 20. Februar Abends Wohnung im Waverley Hotel, Great Porland Street, genommen und am folgenden Montag Morgen das Hotel wieder verlassen. Die Handkoffer der beiden im Verdacht stehenden Männer -sollen mit den aus den Bahnhöfen von Charing Croß, Paddington unb Ludgate Hill ausgesundenen identisch fein. Telegraphische Depeschen. Wolff s lelegr. Eorrespondem-Burea«. Berlin, 4. März. Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute bei der dritten Lesung des Etats zunächst mit dem deS Ministers des Innern. Der Abgeordnete Wierzbinski klagte hierbei darüber, daß in der Provinz Pofen den neuen Ortschaften deutsche Namen beigelegt würden, worauf der Minister antwortete, daß die Interessen der Verwaltung unb des Verkehrs dieses wünschenswerth machten unb baß ferner die Namengebung von der Königlichen Genehmigung abhänge. Der betreffende Etat wurde hierauf genehmigt. — Bei dem Etat für die Landwirthschaft kam der Abgeordnete Dirichlet auf die Vorgänge bei den Neuwahlen des landwirthschastlichen Centralvereins in Königsberg zurück. Der Minister entgegnete, daß er, so wett es ihm möglich gewesen sei, eine Remedur habe eintreten lassen. Die betreffenden Vorgänge seien die Folge der eigenartigen Entwickelung des Vereinswesens und des Wahlmohus tn Ostpreußen ; die Verantwortlichkeit habe der Centralverein selbst zu trogen. Auch dieser Etat wurde genehmigt. Bei dem CultuSetat brachte der Abgeordnete Meyer Wünsche tn Betreff der klinischen Anstalten der Hniversttät Breslau vor, worauf der RegierungS» commiffar die Forderung für den Neubau der Anatomie und Frauenklinik für den nächsten Etat in Aussicht stellte. — Für morgen sind die Berathung über den auf Aufhebung deS Sperrgesetzes gerichteten Antrag des Abgeordneten Winothorst und bte Fortsetzung der dritten Lesung des Etats auf die Tagesordnung gesetzt. Agram, 4. März. Bei den Schneidergehtlfen Srnec und Hirscha hier würben Schriftstücke mit Beschlag belegt, aus denen deren Verbindung mit dem Redacieur Prager tn Pest unb mit ben socialistischen Arbeitervereinen tn Luzern unb Zürich hervorgeht, Srnec ist verhaftet unb bem Gerichte vorgeführt worben, Hirscha liegt krank darnieder. Vier andere Arbeiter find gestern als der Mitgliebschast bet sociAllsti- schen geheimen Vereinen verdächtig verhaftet worden. DaS weitere Erscheinen be& Starceoic'schen Organes „Sloboda" ist untersagt worben. Bern, 4. März. Die Berner Regierung hat gestern die Verhaftung des Präsidenten des hiesigen Anarchisten-Vereins, Kennel, beschloffen. Derselbe ist eines gemeinen Verbrechens verdächtig. Bern, 4. März. Der hiesige Große Rath hat sich mit 118 gegen 66 Stimmen für die Beibehaltung des Impfzwangs ausgesprochen, die Volksabstimmung darüber bleibt vorbehalten. — Der Bundesrath beschloß, von künftigen Bewerbern um das Schweizer Bürgerrecht statt der Entlassungs-Urkunde aus dem bisherigen Staatsverbande nur eine Entlaffungs-Zusicherung zu erlangen. — Bei dem verhafteten Präsidenten des Anarchisten-Vereins, Kennel, ist eine Haussuchung vorgenommen, das Ergebniß derselben wird geheim gehalten. London, 4. März. Eine der Regierung gestern Abend augegangene Depesche des Generals Gorbon meldet, Stewart sei von seiner zweiten Expedit on nach dem Weißen NU tn Khartum wieder eingetroffen, derselbe habe die Luge der Dinge am Weißen Nil etwas befriedigender gefunden. Hongkong, 4. März. Meldung der „Agence HavaS". In Shanghai würben bei einer Schlägerei zwischen chinesischen Soldaten unb Europäern zwei Personen durch Bajonnetstiche verwundet. Kairo, 4. März. (Telegramm des „Neuter'schen Bureaus.") General Graham hat nunmehr Befehl erhalten, nach Trinkitat zurückzukehren und ba* selbst weitere Instructionen zu erwarten. Vermischte Marburg, 4. März. Heber ben in Nordeck tn der Nacht vom 2 zum3. d.M. verübten Mord erfahren wir noch, daß gestern Morgen gegen 7 Uhr von der Dienst- magb Eckstein aus Nüddingshausen, welche bet ben Ermordeten tn Diensten stand, die Ehefrau Wolf im Blute vor ihrem Bett liegend gesunden wurde. Der Frau war mA einem stumpfen Instrument der Schädel eingrschlagen, so baß das Hirn herauöfloß; der Mann schien erdrosselt zu fein unb lag tobt im Bett, währenb die Frau bet der Entdeckung noch lebte, jedoch nach einer halben Stunde ebenfalls verschieb. Geraubt soll nichts fein. Ob dieser Doppelmord in irgend welcher Beziehung zu dem hier m voriger Woche verübten Einbruch steht, dürfte der eingeletteten gerichtlichen Untersuchung zu ermitteln Vorbehalten sein. Friedberg, 29. Februar. Gestern wurde am Winterstein die erste Schnepfe geschossen. Verleitet durch das feithertge warme Wetter streichen sie fast 14 Tage früher als sonst; jetzt aber bet bem plötzlich eingetretenen Schneefall tm Taunus wird moit ihnen wohl Mäntelchen bestellen müssen und sollen unter der Friedberger Jagdgesellschaft gestern Abend bereits Verhandlungen dieserhalb gepflogen worben fein. Es soll, sich nur noch darum drehen, ob Pelzbesatz ober nicht. Aus Ob erhessen. Wir lesen tn verschiedenen Blättern nachstehendes Ge- schichtchen: Vor einiger Zeit kam in den Flecken Fronhausen an der Main-Weser- Bahn ein Italiener mit einer Orgel, begleitet von einem Affen, zugereist unb kehrte bei bem Gastwirth R. ein. Der Italiener brachte die Nacht tn dessen Behausung zn unb als er sich des Morgens mit seiner Orgel unb bem Affen probudren will, ohne vorher die Zeche zu bezahlen, legt der Wirth sein Veto ein: erst bezahlen. Doch dies war nicht möglich. Nach langem Hin- unb Herreden wirb dem Italiener zugeftanbcn, die Orgel mitzunchmen. „Das Affenvieh bind' m'r im Keller an, bis der Mann wteberfommt unb bezahlt seine Zech'", waren des Wirthes gestrenge Worte. Der Affe sieht nun, wie im Keller an ben verschiedensten Fässern gezapft wird, macht sich von feinen Fesseln los und gibt sich munter daran, die Krahnen sämmtlicher Fässer aufzudrehen unb ergötzt sich an bem Rauschen unb Geplätscher der verschiedensten Flüssigkeiten, Wetn, Apfelwein, Branntwein, Rum, Petroleum, Oel u. f. w. Endlich kommt wieder Jemand in den Keller unb sieht alle Krahnen laufen unb den Affen oben auf einem Faß. Jetzt ging eine Jagd auf den armen Missethäter los. Derselbe wird auS bem untersten Stock in ben obersten gehetzt, bis derselbe endlich einen Ausweg durchs Fenster auf bte Dungstätte finbet. Von hier will der Affe in einen Stall flüchten; Alles schreit: haltet ihn, sangt ihn, unb tn bem Moment, als der Affe tn den Stall springen will, wirst ein Fuhrknecht die Stallthüre zu, der Affe ist gefangen unb tobt; währenb ber ganzen Jagd laufen tm Keller bte Fässer immer mehr aus. Endlich kommt nun der Italiener unb will feine Zeche bezahlen unb reclamtrt ben Affen. Mit den größten Schtmpsworten rc- wirb der Italiener reichlich regelnd, doch wer gibt ihm feinen Affen wieder? Der Italiener wird flagbat unb verlangt Schadenersatz, der Wirth wirb verurtheilt. Derselbe appelltrt weiter unb wirb wieder verurtheilt. Inzwischen bleibt ber Italiener tn ehvm Gasthaus tn M. auf Unfällen des Wirths ruhig liegen, ber bte ganzen Kosten, den Affen unb vieles andere bezahlen muß. Wie Der* sichert wird, ist der Proceß bis ans Reichsgericht gegangen. Darmstadt, 3. März. ^Kirchliche Statistik^ Nach den Veröffentlichungen deS Großh. Oberconsistoriums, bte kirchliche Statistik für 1882 betr., hat die Stabt Darmstadt von den 5 größten Städten Hessens an den 3 Zähltagen die höchste Ziffer evangelischer Kirchenbesucher, nämlich von Erwachsenen 13,1 pCt., ibm folgt Worms mit 9,7pCt-, sodann Offenbach mit 3,4pCt. Von Kindern unter 14 Jahren hatten Mainz unb Worms gleichviel, nämlich 10,2 pCt., welche Ziffer von den übrigen Städten nicht erreicht wurde; auf Gießen kamen 5,4, auf Darmstadt 3.6 unb auf Offenbach 3,1 pCt. Communicanten hatte am meisten Mainz, nämlich 38,2 pCt-, darnach kommt Darmstadt mit 28.2, bann Worms mit 26,7, endlich Gießen mit 21,8 unb Offenbach mit 16,8 pCt. Mainz. Die kürzlich durch das Polizeiamt in ben hiesigen Wirtschaften con- fiddnen Gläser würben einer „Nachmusterung" unterzogen unb ein kleiner Theil, welcher als richtig geaicht befunden worben, ben Eigentümern wieder zugestellt. Die Anzahl ber in hiesiger Stadt confiscirten Gläser beträgt ca. 2600 Stück. — Im Rechnungsjahr 1882/83 wurden im Großherzogthum, obwohl die Branntweinbrennerei keineswegs in flottem Betriebe stand, doch 263,470 Ctr. Kartoffeln -ur Branntweinfabrikation benutzt. Bingen. Hier beschäftigt man sich sehr mit ber Frage, ob es nicht thunlich sei, die in Mainz bald entbehrliche Schiffbrücke zwischen Rüdesheim und Bingen aufzustellen. Man glaubt, daß sich hierdurch der Verkehr, besonders auch durch Besucher des Niederwaldes, sehr heben werde. — Der Concertsängerin Frl. Wally Schauseil aus Düsseldorf ist kürzlich folgender ergötzliche Vorfall passirt. Dieselbe mar auf einer Concerttournee in Hamburg, wo sie am 15. Februar in den „Jahreszeiten" fang, von dort mußte sie direct nach Darmstadt, um am 17. in der missa eolennis von Beethoven mitzuwirken. In Hamburg erhielt sie eine Anfrage aus Göttingen wegen eines Concert-Engagements. Um dieselbe rasch zu erledigen und da die Route Hamburg-Darmstadt sie an Göttingen vorbeiführte, richtete sie an den ihr nur dem Namen nach bekannten Mustkbirector Hille in Göttingen folgendes Telegramm: Musikdir. Hille in Göttingen: „Passire halb 4 Göttingen, erwarte Sie Bahnhof. Erkennungszeichen gelbes Buch." Der Zug langt in Göttingen an; Niemand am Bahnhofe. Fräulein Schauseil steigt aus, bas gelbe Buch in der Hand, Niemand meldet sich. Endlich erscheint ein Telegraphenbeamter mit der Frage: „Haben Sie das Telegramm aus Hamburg gesandt?" Auf die bejahende Antwort hin meldet der Beamte: Das Telegramm hätte tn ber kurzen Zeit nicht bestellt werden können. In Göttingen lägen 4 Compagnien Musketiere und tn ber kurzen Zeit den Musketier Hille herauSzufinden, sei eine Sache der Unmöglichkeit gewesen. ffilr i»»' , erplN« ’■3"1 Die bisher den . b(I Gemarkung J; -saqdberechtignng il if hie Gemein^ mb soll nunmehr Me des K 930 Hectare M 2 Salb - ««f,6 < den 10. Marz 1 11 Uhr, MM? Met «eiben. , Ma, den 25. 1 ttherzoglichMi Kuli, —Dien-tag^ Mittwoch ben Msmi ion D U langend, kommt ir Md Markmld ! Versteigerung: 9 Nchen-Mm Durchmesser, 150 Kcheu-Mum Durchmesser, 1 । Buchen-Ztiimm Durchmesser, H 5 Hambuchen-Zti Gtm. Durchm 188 Nadel-Stämme, Durchmesser, 2 217 Nadel-Derbstan Gtm. Durchmes 12 Buchen-Derdsto Am. Durchmcs 351 Raummeter Bi @ii Bu Ei- Sä 9 13 M 264 4(8 Die II II II II n Liir Bu Na @id \i am *ci sehiliti 9eut' ^'Mt on noch ,' bet sKk ft*« äs ^Mdja hu Wt bem^^tn Ms?; «2’5 $n Shanghai wurbm n iW!iSB»|ontn durch Bureaus.") ®encia[ irudjufe^ren und ba- it 6om2jum3. b.ffl. ' Uhr ton bet Sienft; ln Diensten ftonb, ble 11 Det Wu wat ntt ba§ Hitn hetMfloh: Ptenb die Frau bei bet M verschied, geraubt -lehung ju dem hier in etichstichen Unlnsnchuaz st-in die erste Schnenie । f« saft 1t Tage stützet im Taunus wirb man Friedberger Jagbgeseü- i morden fein, ES [eil lern nachstehendes @t» 1 an der Main-Wstr- i, jugerdft und kchstc i besten Behausung zn ptobudren will, ohne bezahlen. Doch blei Italiener zugestanben, t an, Wb bet Mann enge Warle. Der Asse wttb, macht sich ton süwMchet Fiisset aus. 1 verschiedensten FiLsfig- . s. w. Endlich fomml und den Asten oben ans los. Derselbe nsttbauk ch einen Ausaieg duntzl in einen Elast WA, z bet Affe In ben SA t Ist gelangen unb tobt; ter mehr ans. EM telamsti den Affen, M altrt, dach wer Mi ° mat Schadenersatz, wfeber veturlhelll, 3? ezahien «uß, den B-röff-nlllchM 82 beit, WMejE ff’»'*«; Vj ai fahren ha^e s^s g®t 5«** ,r„« n*S *** -VÄ.S , ZN SM Ae B sLs w»Ä?Sft tfÄ» Eingesandt. Wir erlauben unS an die verehrUche Theater-Dtrection die Bitte zu richten, die prächtige Posse: „Der gebildete HauSknecht" aufführen zu wollen. Viele Theaterfreunde. Gchtffsdertcht. Mttgetheilt von dem Agenten des ^Norddeutschen Lloyo tn Bremen, I. M. Schulhof tn Gießen. Bremen, 3. März. ßßer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Rhein, Capt. Tb. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Februar von Bremen und am 19. Februar von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten tn Newyork angekommen. Handel «nd Verkehr. — sVerein Creditreform Gießens Der Verein, welcher sich am 9. September v. I. mit 20 Mitgliedern constltmrte, zählt eben deren 177 aus allen Branchen. Bis zum 15. Februar haben 128 Mitglieder 1340 Posten dem Bureau übergeben, von welchen 337 erledigt und damit 6084,22 X dem Geschäftsbetrieb nutzbringend einoerkibt worden find. Außer dieser kostenfreien Reinigung der Bücher von älteren Rückständen erstrebt der Verein die Credstverhältn sie in bessere Bahnen zu leiten, den Gläubiger durch feine Monatslisten und Benutzung des Bureaus vor schlechten Zahlern zu schützen und dem redlichen Schuldner bie Möglichkeit zu bieten, ohne Kosten, durch regelmäßige Abzahlungen seinen Credtt zu erhalten. DaS mit dem Verein verbundene AußkunftSbureau kann nicht nur au- allen Verbandsstädten die genauesten Auskünfte einholen, sondern auch von Orten, wo noch keine Vereine besteben. Für jede Auskunft — in Anfragezettelheften von 10 Stück — werden nur 80 Pfg. berechnet. Durch die 'Einführung von Legttio mationskarten für Reisende wird diesen tn allen Verbandsstädten ein Bekanntenkreis eröffnet. Biß jetzt gehören zum Verband die Städte Aschaffenburg, Bingen, Bonn. Coblenz Cöln, Colmar t. E.. Darmstadt, Frankfurt a. M., Freiburg. Gießen, Hanau, Heilbronn Heidelberg, Kaiserslautern, Karlsruhe, Constanz, Kreuznach, Landau, Lahr, Luxemburg Mainz, Mannheim, Metz. Neustadt a. H., Offenbach a. M., Pforzheim, Ravensburg Schweinfurt, Speyer, Stuttgart, Trier, Ulm a. D-, Würzburg, Zweibrücken, Straßburg Kempten, München; monatlich treten Städte hinzu. Nach Erwägung des Vorstehenden werden die Bedenken schwinden, die vielleicht manchen Kaufmann und Geschäftsmann hier und der Umgegend bisher zurückgehalten haben, dem Verein beizutreten. ■ ■ "■ ------------- ' ■■■ '. 11 ....... ' '■ «.J! 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige In eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition -von M A AÄElVSlTjElfV VO&LQR in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt KKDnMmMnmianKirassnHiKnsKaBBUKasanKBanEnnsBaHi^HHHM Jagd-Verpachtung. Die bisher dem Großh. Fiscus in der Gemarkung Nidda zugestandene Jagdberechtigung ist durch Ablösung aus die Gemeinde Nidda übergegangen und soll nunmehr die Jagd — die Größe des Jagdbezirks beträgt ca. 930 Hectare Feld rc. und 52 Hectare Wald — auf 6 Jahre Montag den 10. Mär; 1. A., Vormittags 11 Uhr, Nathhaussaal, dahier verpachtet werden. Nidda, den 25. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda. Kull mann. 1361 Dienstag den 11. und Mittwoch den 12. ds. Mts., jedesmal von 9 Uhr Vormittags an- sangend, kommt in hiesigem Gemeinde- und Markmald folgendes Holz zur Versteigerung: 9 Eichen-Stämme, von 39—69 Ctm. Durchmesser, 15,44 Festm., 150 Eichen-Stämme, von 12—24 Ctm. Durchmesser, 15,85 Festm., 7 Buchen-Stämmevon35—57 Ctm. Durchmesser, 10,36 Festm., 5 Hambuchen-Stämme, von 26—31 Ctm. Durchmesser, 1,71 Festm-, 188 Nadel-Stämme, von 12—32 Ctm. Durchmesser, 28,56 Festm., 217 Nadel-Derbstangen, von 11 — 12 Ctm. Durchmesser, 13,19 Festm., 12 Buchen-Derbstaugen, von 11 — 12 Ctm. Durchmesser, 0,56 Festm., 351 Raummeter Buchen-Scheit, 20 „ Eichen- „ 401'/, „ Buchen-Knüppel, 474 „ Eichen - Knüppel in Schichten zu 4 Mtr. Länge, 9 „ Nadel-Knüppel, 13 „ „ Stock, 336 „ Buchen-Neisig, 264 „ Nadel-Reisig, 478 „ Eichen-Reisig. Die geringen Eichen- und Nadel- stämme sind zu Grubenholz geeignet. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Streubad beim Pflanzgarten, am zweiten Tage am Kreuz des Bellersheim - Münzenberg- Obbornhofen-Mrstchenheimer Wegs. Am ersten Tage kommt das Stamm- und Stangenholz zur Versteigerung, am zweiten das Brennholz. Bellersheim, den 4. März 1884. Der fürstl. Markmeistcr. 1541 Bopp. Holzversteigerung. Nächsten Freitag den 1. d. Mts, Vormittags 9 Uhr, l>ei der Wieseckbrücke in Gießen beginnend, soll das Abfallholz von den Alleebüumen an der Grünberger unb Licher Straße an Ort und Stelle loosweise versteigert werden. Gießen, den 5. März 1884. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter. 1550 Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Betreffend: Die Stiftung des Gemeinderathsmitglieds Friedrich Lonp. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der oben bezeichneten Stiftung, welche nach § 3 des Testaments resp. nach Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom 16. September 1875 an 18 Stadtarme, deren Auswahl dem Stadtvorstand zusteht, ausbezahlt werden sollen, sind bis zum 15. März schriftlich oder mündlich bei der unterzeichneten Stelle einzubringen. Gießen, den 4. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1561 A. Bram m. MH- unö rKrämermnt ra Allendorf a- d. Eda. Der nächste Vieh- und Krämermarkt wird in hiesiger Gemeinde am 12. Marz lfd. I., abgehalten, wozu wir Käufer und Verkäufer freundlichst einladen. Wir nehmen noch Bezug auf unsere Bekanntmachungen, die mir im vorigen Jahr, gelegentlich der hiesigen Märkte, erlassen haben und bitten um recht zahlreichen Besuch. Gleichzeitig erlauben wir uns schon hier darauf aufmerksam zu machen, daß mit Genehmigung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz der diesjährige Berloosungs- und Prämiirungsmarkt am 24. April l. I. abgehalten wird. Allendorf a. d. Lda., am 28. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. 1432 Bieber. Tannenholz L Qualität ä Mtr. X 7 „ „ ä Ctr. „ 1,29 Buchenholz I. Qualität ä Ctr. „ 1,29 liefere von 10 Ctr. an frei ins Haus. Steinkohlen, gero. mal. Nutzkohlen, gero. L u. H. Stückkohlen, Anthracitkohlen v. Kohlscheid, Braunkohlen v. Hessenbrücker Hammer, empfiehlt zu den billigsten Preisen Gg. Unverzagt, 28 Kaplansgasse am Kreuz. Nutz- und Brennhol^-Nersteigmlng in der Königlichen Oberförsterei Roßberg Mittwoch den 12. März er., von Morgens 8 Uhr ab, im Schneider'fchen Wirthshause zu Roßberg aus den Waldorten: Seift, Trift und Buchwald (bei Erfurtshausen), Lichtenberg a, b u. c, Krappe, Rödderburg a*, Kirchhainerschlag a', Salzplatz b, Seewiesenrain, Schlag, Ohmes, Eisenberg a c( Kletnehaide, Hainstruth & und Kirchenstumpf: Eichen: 9 Schneide-, Bau- und Nutzholzstämme II., III., IV. und V. Classe = 6,97 Fstm., 2 Rm. Nutzfcheite I. Cl., 23,5 Rm. Scheite u. Knüppel, 10 Rm. Stockholz I Cl. und 80 Nm. Zopfreis. Buchen: 275,5 Rm. Scheite und Knüppel, 1560 Rm. Reis II,, III. und IV. Cl. und 67 Nm. Erdstockholz. Erlen re.: 1 Nutzstamm = 0,32 Fstm., 10,5 Rm. Scheite und Knüppel und 170 Nm. Reis II , III. u. IV. Cl. Nadelholz (Fichten): 82 Baustämme V. Cl. = 16,16 Fstm., 464 Nutzstangen L, II. und III. Cl., 35,2 Hunderte desgleichen IV. bis VII. Cl., 4,5 Rm. Knüppel, 8 Rm. Erdstockholz und das in den Waldorten Kleine- Haide, Hainstruth, Kirchenstumpf, Krappe und Ohmes unaufgearbeitet liegen gelassene geringe Fichten Astreis. Forstmitausseher Schick zu Mardorf wird das in den oben zuerst erwähnten drei Waldorten bei Erfurtshausen, der Königliche Förster Breitz- mann hier das in den oben zuletzt erwähnten vier Waldorten und der Kgl. Förster Will hier das in den übrigen Waldorten zur Versteigerung kommende Gehölze vor dem Termine den Kaufliebhabern auf Wunsch vorzeigen. Forsthaus bei Roßberg (Post Ebsdorf), am 3. März 1884. 1562 Der Königliche Oberförster: Schulz. Altheebonbons in frischer Waare eingetroffen. 1503 Gg. Wilh. Weidig. Schwere Tricotdecken per Stück M. 2.— F. Helberg, 1416 Kirchenplatz. MerheMk Wndchicn. Mit dem 15. April d. I. tritt der directe Tarifsatz des Spezialtarifs UI. zwischen Stockheim und M^zibres-Char- leville Mangels Frequenz außer Kraft. 15w___Grotzherzogl. Direktion. Holz - Versteigerung. Donnerstag den 6. «nd Freitag den 7. d. MtS., jedesmal Morgens von 9 Uhr an, sollen in dem Beuerner Gemeindewald, District Heegwald rc. nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: Donnerstag den 6. d. Mts.: 138 Nm. Buchen-Scheitholz, 10 „ Eichen- „ 10 „ Nadel- „ 146 „ Buchen-Knüppelholz, 18 „ Nadel- „ 3150 Wellen Buchen-Reisholz, 150 „ Eichen- „ 1350 „ Nadel- „ 63 Rm. Buchen-Stockholz, 24 „ Eichen- „ 16 „ Nadel- „ Freitag den 1. V. Mts.: 33 Eichen-Stämme mit 18,50 Fm., 71 Nadel- „ „ 30,24 „ 358 Stück Nadel-Derbstangen, 1200 „ „ Reisstangen. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 1. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Beuern. ___Ranft._______1508 Htarmnholz g Versteigerung. Im Münchhotzhäusener Wald werden Dienstag den 11. d. M., Vormittags von 9 Uhr ab (Zusammenkunft auf der Gießener Chaussee vor dem Wald) versteigert: 71 Eichenstämme — 37,55 Fstm. 95 Kiefernstämme — 13,75 „ 120 Kiefernstangen I. —III. Classe, 100 IV. Classe. 6,70 Rm. Eichen-, 2 Rm. Kiefern- Nutzholz. Großrechtenbach, den 3. März 1884. Das Bürgermeister-Amt. ^Holzverfteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. Mittwoch den 12. März, um 9 U^r bei Wirth Ka hlert zu Krofdorf aus Schutzbezirk Krofdorf, Distrikt Homberg 3a, Fichten: 451 Stamme mit 82,40 fm L Inh, 467 Stangen I. Cl, 242 Stangen II. Cl., 168 Stangen HI. Cl., 12 rm Scheit, 25 rm Knüppel, 605 rm Reisern daselbst 3c Totalität, Fichten: 12 Stämme mit 2,27 fm f. Inh., 38 Stangen I. Cl., 24 Stangen II. Cl., 14 Stangen III. Cl. Krofdorf, den 4. März 1884. Mütter, 1538 Königlicher Oberförster- Hratbückinge frisch eingetrosfen. 1557 «g. Wilh. Weidig. Ph. Ellinger, SkUersweg 71. 1410 HO 888 Rm. Eichen, 4 Met. lang, zu 10 1551 z. Z. Giesaen, 53 Seltersweg 53. empfiehlt 1203 Der Gesellschaftsvorstand 1463 L 7/3. 8 il. Ob!, u. Conf. | Geld; GourS. 111 73 6000 von und von uild verkauft 1565 Kiefern- und Fichtenstämme 16—36 Ctm. Durchmesser 8—10 Met. Länge. Kiefern- und Fichtenstangen 4—14 Ctm. Durchmesser 4—10 Met. Länge. @ c ~ L Bonn a. Rh. Stöbert Stuhl, 23 Neustadt 23. Berlin C. geübt, sofort gesucht. Offerten sub E. T. 497 an .Haasenstein & Bögler in Frankfurt (Main).1542 Holz - Versteigerung. Freitag de« 1. d. Mts.. Vormittags 9Vr Uhr anfangend, soll im Bettenhäuser Mark- und Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 4 Buchenstämme von 28—38 Ctm. Durchm. und 10 Met. Länge. Gold-u.Silberfische von 15 bis 40 wieder frisch angekommen ; Zuchtfische pr. Stet. 50 H. BuXbaum Seltersweg 14." Zros;e Äuswahs in achten Pariser Corsetts in allen Farben zu haben auf dem Marktplatz. 1548 Aufenthalt nur bis Samstag Abend. Pflanzgarten. Bettenhausen, am 4. März 1884. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Ruckel. 1543 aäj Gl 3 ««.»>w" Hch. Schmall M- Sof empfiehlt nachstehend sehr fein« Vierer Frankfurter. Brauerei I. G. Henrick. Brauerei F. Erich. Erlange». 1 Flasche Va Flasche ff. Lagerbier 30 H 15 Piisener. Bürgerliches Brauhaus in Pilsen. 1 Flasche */2 Flasche ff. feinst. Lagerbier 45 H 23 A Jedes gewünschte Quantum wird sofort frei in's Haus geliefert; sämmt- liche Biere sind stets in meiner Wirtb- schaft im Zapf. 1449 Stroh Emil Lotz, Kirchenplatz 9. Verein für Geflügel- u. Vogelzucht zu Giessen Generalvstsammlung Donnerstag den 6. März, Abends 8 Uhr im Cafe 35bel. Tages-Ordnung: Auflösung des Vereins. Die Mitglieder werden gebeten, recht zahlreich erscheinen zu wollen. 1394 Der Dsrstarrd. Gesucht ein schön möblirtes Zimmer für einen jungen Mann. Offerten mit Preisangabe unter Chiffre H. in der Exped. d- Bl. abzugeben. 1566 Feinste Bandnudeln UNd türkische Zmeffchen WerNnelßuNgen. 1547 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. A. LSilker, Ludwigsstr. 5, part. 1553 Kleines Logis zu vermiethen int __Feldschlößchem _ 1554 Ein kleines LogiS und ein möblirtes Stübchen zu vermiethen. Neueniveg^v.^ 1555 ©in-£ögi§ im Hinterhause ver- miethet W. Ferber, Lindenpl: 5. ”1556 Eine kleine Wohnung mit Garten- antheil zu vermiethen. Kennel, am Riegelpfad. 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Zu erfragen bei der Exped. d. Bl- Der Reil «m Montag: neh«en. D-e I- ÄriiÄlUNisre den/bezeichnet'ne ans keiner ©eite ui^nivärli91 iti Reichskinzler» hierüber noch NM mbe und scheinen Eintreffen des Für ftebt gestellt wurde feine Msedisposttu durch die Nachnchi nicht werden. Der Bund zuni Actiengesetz i dingi unter theiln die von Wrtteiui fidjenm^-ülemter wend das Plenuw sirr einzelne Thei rch in der erwö AndSilberwonrer von weißem Pho^ len gloltengrfinbii Itrjclbi fomit für Das prell dritte Berothung i Antrag der Abgg. stiitzungs- und Reni srdentliche Arbeiten Gratificationen zu einer ausreichender^ »an Seiten der Re schließlich aber mit M des Anträge! Etat der Lotterieve kldgg. 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Märs, Abends 7 X7hr: COMCERT ausgeführt vom Musikcorps des 2. Grossh. Hess. Inf.-Regts Nr. 116 unter Leitung ihres Capeilmeisters Hrn. C. Krausse. Giessen, den 28. Februar 1884. Refiaction: A. Scheyda. - Druck und «erlag der Brühl'scken Dructerci (Fl. Ehr. Vi-tscht> in Giehen- »i bette f Die heutige Nummer enthalt 1 Blatt «uv 1 Beilage. ’Wmenh a We I *«utnen en der bett Grosse Mannheimer Fferde- und. Silberlotterie. Gin Loos zwei Mark — Elf Loose zwanzig Mark. An Wiederverkäufen günstige Conditionen. Die Loose werden in Commission gegeben. 1546 Hauptgewinn 7,500 Mark, Gesammtgawinn 65,000 Mark. Moritz Strauss jun., Mann. 53 Seltersweg 53 — 53 Seltersweg 53 im Hause des Herrn Goldarbeiters JuliuS Noll. !!! Nur noch 2 Tesge !!! dauert der .große berliner Strumpf unö meig- maaren-JlToircn-flusnerkauf und verkaufe ich von heute ab, um Rückfracht zu ersparen, zu jedem nur annehmbaren Preise. Schluß des Ausverkaufs Freitag Abend den 7. 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Mit zwei illustrirten Beilagen: Die Rebellen von Sauakin. Mit Abbildung: Nubische Krieger, Besieger des Baker Pascha. F ischbein Schneider Ieikgeöolenes. Kleingemachtes EichenabfMhoSz pr. Gentner 1 M, Cichenhnnspäne pr. Korb 25 S\ ist fortwährend zu haben bei Emil Schmall 1563 (Frankfurter Hof). ~1483 Mehrere Wagen guter Mist zu verkaufen. Carl Steinberger. Ein Garten am Rodberg, l/2 Morgen groß, billig zu verkaufen. Näheres 1559 Sonnenstr. 82. Die DWPsMtt-Kmmmi von H Mz SEI. t Hoflieferant Tüchtige Dreher finden dauernde Beschäftigung auf der 1544 Minervahütte in Haiger._ 1501 Einen ordentlichen Burschen, der mit einem Pferd umgehen kann, sucht D. Rühl Wwe-, am Nathhaus- Arbeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: mehrere Lauffrauen, Wasch- u. Putzfrauen. S. W. Plank, Neustadt 13, Bezirksvorsteher. Für Wasch-, Vutz- und Lauffrauen. O. Kernpff, Wallthor 24, Bezirksvorsteher. Handarbeit, Lausdienst. PH. Jung, Ludwigsplatz 13, 69 Bezirksvorsteher. JL 16 24-00 16 24-00 20 45—00 16 76-00 9 53-00 4 21-00