INdltifc "*mt m S1 SÄ-g !2L&aJ tittflcn. Ä wr. ^V^Lattseld. 3 JirniiitTnün Lonnenstraßr 14. nter?'!'*1' !^chuhenstr. 19. 11 vermiethen^ * iaplansgnsse 18. Mdenwohnuna ist ie aus sogleich iU West'.Anlage 11, jdie am Neuenweg, st Laden mit Mhn- Mlogis^ 5 Zimmer leihen. ', Bleichstraße 3. Logis, 3 Zimmer, )or, zu vermiethen. Steinsttaße 48. hnung, b Zimmer m Bequemlichkeiten, j zum 1. April zu dem Gymnasium. bisher inncgehable t 7, Bel etage, ist 1 vemiethen. Dr. Pescatore. ■ 1—11 m— stenzel'schrutzvs: mse ein i'ogis von ammt großer Werkln Schmiede-Jnven: 1 vemiethen. anwalt Lauer. it Seit zu vermiethen er, Neuenweg 58. tock meines Hauses, mmern, Küche mit HI. Korridor, ist per niethen. >al-, Nordanlage. afeffift ein Logis lebst allen Bequem- ii.____— vermiethen bei rgt, Kaplamg.^. lhergerichtckSÄ^ im ersten Stoch N' Herimethen. mr, SanWE. ■■Äst ÄLZ S®*. ML-- ■*S»*L 1884 Mittwoch den 6. Februar 188T «fießeiict Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. —---— — “ PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit Dringerlohn^ fr j. f n .t. 7 Erscheint mir Ausnahme des Montags. $Urtb die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bau-Krankmkasse, einer einer Otts-Krankenkasse, einer Betttebs-(Fabrik-)Krankenkaffe, Betreffend Das Reichsgesetz über die Krankenversicherung der Arbeiter. Gießen, am 4. Februar 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoaliehen Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen). Jr erinnern Si-^an bk ^«dMng^unsereS ^uSJ^^ntöb°“übeJ9au?jufvre?en ^at,ber^IrnSerungSjroang ^m 8 2 des R-ichsg-fetze» sur alle versichemngspflichtigen Personen em, welche nicht einer Innungs-Krankenkasse, einer Knappschafts-Krankenkasse einer eingeschriebenen öder auf Grund landesrechtlicher Vorschriften errichteten Hiilfskaffe h Personen der in den §§ 1, 2 und 3 des $ 4 berechtigt, der Gemeinde-Krankenversicherung Reichsgesetzes bezeichneten Art, welche der Versicherungspflicht nicht unterliegen, sowie Dienstboten sind nach der Gemeinde, in deren Bezirk sie beschäftigt sind, beizutreten. Dr. Boekmann. ______________ ________________—-------- —------------— Gießen, am 5. Februar 1884. gung derselben erinnert. Dr. Boekmann. „Bemerkungen^«^trägem ^^^„ichen, bezw. die aus früheren 2ahren^u erneuern. Betreffend- Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestutsbeschaler pro 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gros: herzoglich en Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 10. °. M. - Anzeiger Nr. 11 - "°ch nicht entsprochen haben, werden an sofort.g. Crkbu ' Betreffend: Das Ersatzgeschäft für 1884. ' „ , , am b 5ebn,M 1884’ Das Großherzogliche Krersamt Gießen Wir fordern Sie aiff ^nunmehr M^dn^Mffkllung^ der^Stammwll^ sofort ^zu^begstlnen und dieselben mit denjenigen für 1882 und 1883 ”n6,fä“kieuSkn wir Ihnen, die dem Formular vorgedruckte Anmerkung genau zu beachten, insbesondere alle Bestrafungen unter Rubrik -- Nr 5 des Reicks-Gesetzblatts, ausgegeben den 2. d. M., enthält: (Nr. 1529.) Bekanntmachung, betreffend die Einfuhr von Pflanzen und sonsügen Gegenständen des Gartenbaues. Vom 31. Januar . Gießen, den 5. Februar 1884. Großherzogliches Krersamt Greßen. p Dr. Boermann. —---—— Politische Ueberficht. Der Besuch des italienischen Herrscherpaares in der Ichon 300,000 X ausgeworfen. Die zweite Berathung des CultuSetats itn preußischen Abge- ordnetenhause war, soweit es sich um die drei ersten Sitzungen handelt, em Abglanz der früheren Culturkamps-Debatten. Jndeffen muß hierbei hervorge- hoben werden, daß sich die Discussion diesmal in ruhigeren Bahnen bewegte, als es sonst bei der parlamentarischen Erörterung des kirchenpolitischen Themas der RaH m sein pflegt, wenigstens befleißigten sich in der Donnerstags-Sitzung die Redner des Centrums in ihren Auslastungen über die Institution der Staatspfarrer, über die Altkatholiken-Frage und auch über die Angelegenheit des Erzbischoss Melchers von Köln einer gewissen Reserve, wozu als beruhigendes Moment kam, daß die Debatte über diese Punkte nur zwischen den Rednern und des noch in jugendlichem Atter üeyenoen ^yrvne.vea lag in Berlin einzutreffen, was der diesmaligen Feier desselben ein besonderes Relief verleihen würde. Der Besuch des italienischen Herrscherpaares m der deutschen Reichshauptstadt ist wohl als eine Ewrderung des Besuches au u- fasten, den Kronprmz Friedrich Wilhelm im vongen December nach der Ruck- kehr von Spanien btr italienischen Kömgsiamüle abstattete, daneben hat aber die bevorstehende Anwesenheit des Königs Humbert in Berlin unleugbar amh ihre politische Bedeutung, zumal zu einer Zeit, in welcher die Nolle, welche Italien im deutsch-österreichischen Bündnisse spielt, mehr als je erörtert wird. Wie wir hören, ist in den letzten -tragen der ^taatsvertrag zwischen Preußen und Hessen, betr. die Correction des Rhemes rm Rhemgau zwischen Mainz und Bingen, von den beiderseitigen Bevollmächtigten Unter» staatssecretär Macard und dem hessischen Gesandten Dr.Neidhardt unterzeichnet worden. Die diesbezügliche Vorlage wird jedenfalls binnen Kurzem ans Avge- ordnetenhaus gelangen und wahrscheinlich hierbei eine NachtragS'Forderung für die erste Baurate gestellt werden. Im vorjährigen Etat waren für diesen Zweck Gießen, 5. Februar. Der schon mehrfach angekündigte Besuch des Königs Humbert von Italien am Berliner Hofe wird nun doch binnen Kurzem stattfinden. Wie aus Rom gemeldet wird , beabsichtigt König Humbert in Begleitung der Komgm - des noch in jugendlichem Sitten fielen^^onaben ju des Centrums und dem CultuSminister geführt wurde, Am Freitag kam dre Sprache anläßlich der Berathung des Etatskapitels über dre Unrverfitäten wre- der auf die ,Frühjchoppen-Frage" und au, das Duellwefen aus den Umverst- täten. Der Frühschoppen wie die studentischen Mensuren wurden vom Abg. Reichensperger (Köln) entschieden verurtheilt, ersterer sand aber m dem Abg. Huvssen und das Mensurwesen in dem Abg. v. Zrtzewrtz emen Vertherdrger. Bezüglich des letzteren Gegenstandes wies der Cultustmmßer auf ferne sruheren Auslassungen hierüber, während er hinsichtlich des Frühschoppens erklärte, derselbe sei erst von den übrigen Berussklassen auf die Unrversitäten gedrungen und möge man ihn erst dort abschaffen. Im Uebrrgen trug dre Dealtei emen recht humoristischen Charakter, wie dies die Natur des verharüielten Gegen,Landes auch mit sich brachte. Am Samstag war wegen des katholrschen Ferer- tages (Lichtmeß) kerne Sitzung. Der Finanzausschuß der bayerischen Abgeordnetenkammer bat die Reaierunas-Vorlage, betr. die Ausbesserung der Beamtengehälter, mit 8 gegen 7 Stimmen abgelehnt, welcher Beschluß in den betr. Beamten-Katego- rien schwerlich große Freude verursachen wird. Die für Wien und Umgegend erlassenen Ausnahme-Versugungen haben eine Tragweite, über welche man jetzt vielleicht noch nicht ganz klar rß. Wsm dürften "k Befürchtungen, welche in einem Theile ber Wiener Preston biefe Verfügungen, namentlich soweit sie bie an^eIan86n/ft^’ knüpft werden, übertrieben fein und kann man überzeugt fem, daß tue österreichische Negierung nicht ohne die zwingendste Nothwenoigkeü nach dieser Richtung hin scharf vorgehen wird. Daß aber die getroffenen Ausnahmemaßregeln unausbleiblich waren, wird Niemand bestreiten ; auch d.e Suspendirung der Gesckworenenaerichte für die Gerichtssprengel Wien und Korneuburg rechtfertigt sich aus der Natur der Umstände, denn es ist allerdings gegründete Besorgmg vorbanden daß sich die Geschworenen in dem Fällen ihrer Spruche durch Drohungen beeinflusten lasten würden. Bereits sind aus Grund der Ausnahme- maßregeln eine Anzahl Arbeiter in Wien in der Nacht vom^Donnerstag zum Freitag verhaftet und verschiedene verdächtige Personen w wiesen worden. Zwei Zuschriften des Ministerpräsidenten Grasen Taaffe das Abgeordnetenhaus motiviren die Ausnahmemaßregeln und werden dieselben diesen Dienstag einen Gegenstand der Verhandlungen des Hauses bilden. — Das Abgeordnetenhaus beendete am Freitag die Berathung des von Herbst gestellten Antrages, betr. die von der - Regierung für Böhmen und Mähren erlassene Sprachenverordnung, und nahm hierbei den Antrag der Ausschuß- Majorität auf Uebergang zur Tagesordnung mit 175 gegen 161 Stimmen an. In der französischen Deputirtenkammer, welche noch immer über die wirthschastliche Krifis debattirt, hat sich endlich am Donnerstag der Ministerpräsident Ferry über die Lösung der Nothstandssrage vernehmen lasten. Herr Ferry stellt das „Help your selves“ als einen Hauptfaktor bei dieser Lösung hin, er will, daß zunächst die Privat-Initiative und die Bestrebungen der Einzelnen die Schwierigkeiten beseitigen und daß der Staat nur die Ungleichheiten, welche auf der Arbeiterklaffe lasten, ebnen soll. Mit diesen Vorschlägen war jedoch der Sprecher der radikalen Linken, Herr Clemenceau, nicht einverstanden, er zog den Kreis der socialen Pflicht und socialen Competenz des Staates viel weiter, er verlangte die directe Einmischung des Staates in die wirthschaftlichen Angelegenheiten; speciell wünschte Clemenceau die Ersetzung der Verzehrungssteuer durch die Einkommensteuer. — Aus Tongking sind in neuerer Zeit Nachrichten von Belang nicht eingelaufen; das Gerücht, die französischen Truppen seien bei einem Angriff auf Bacninh zurückgeschlagen worden , wird vfficiöferseits mit dem Bemerken dementirt, daß ein Angriff auf Bacninh vor Ankunft der französischen Verstärkungen überhaupt nicht stattfinden könne. Englische Blätter lenken jetzt die Aufmerksamkeit der Londoner Regierung auf den Umstand, daß es in Tunis 11,000 englische Unterthanen giebt. Durch die Abschaffung der englischen Consular-Gerichtsbarkeit (was übrigens auch für die andern Länder gilt) in der Regentschaft Tunis sind die daselbst domicilirendcn Engländer plötzlich der sranzösischen Gerichtsbarkeit verfallen und es heißt, daß die französischen Behörden in Tunis gerade mit den Engländern sehr wenig Umstände machten, während sie von Paris stritten Befehl hätten, die in Tunis lebenden Italiener gewissermaßen mit Glace- Handschuhen anzufaffen. Man beabsichtigt daher in beteiligten Londoner Kreisen, dem Auswärtigen Amte eine Denkschrift zu unterbreiten, welche die Hanze Angelegenheit vom geschichtlichen Standpunkte aus beleuchtet und das Recht der französischen Wirthschast in Tunis in Frage stellt. In den Madrider Kreisen betrachtet man die politische Stellung Spaniens als eine durchaus befriedigende. Das Verhältniß zu Deutschland sei ein entschieden freundschaftliches und die Beziehungen zu Frankreich seien in derselben Weise geregelt, wie dies schon in der erstell Amtsführung des Cabinets Castillo der Fall gewesen sei (?) Die der Regierung feindlichen spanischen Flüchtlinge sollen in Frankreich internirt werden. Weiter meldet man aus Madrid, daß die Anhänger Zorilla's, des Chefs der spanischen Radikalen, sehr entmuthigt seien, wahrscheinlich, weil das jetzige conservative Ministerium in Spanien die Zügel scharf in die Hand nimmt. Hesterreich. Wien, 4. Februar. Der Mörder des Detectives Blöch gestand soeben ein, der 30 Jahre alte Hermann Stellmacher aus Grottau zu sein. Derselbe wurde beim sächsischen zweiten Grenadier-Regiment Nr. 101 fahnenflüchtig, schloß sich den schweizer Socialisten Most'scher Richtung an und wohnte 4 Monate lang unter falschem Namen in Wien. (Frkstr. Journ.) Wien, 4. Februar. Die Eruirung der Persönlichkeit des Mörders Blöch's ist der Dresdener Polizei zu verdanken, welche durch den Amtsconcipisten Rößler auf die Spur führte. Stellmacher war vor Monaten aus der Schweiz, wo er der Most'schen Partei angehörte, nach Wien gekommen, wo er unter falschem Namen in einer entlegenen Vorstadt wohnte. — Die „Corresp. Wilh." ersucht soeben die Blätter, sie mögen alle Notizen, welche über Geständnisse des Mörders Blöch's ausgeschickt würden, zurück- ziehen, da die Staatsanwaltschaft sonst die Journale confisciren müßte. Dußland. Petersburg, 2. Febr. Wie die russische „St. Petersb. Ztg." erfährt, beschränken die chinesischen Behörden die Freizügigkeit der russischen Kaufleute in Kaschgarien auf die Stadt Kaschgar und untersagten die Thee-Einfuhr aus dem russischen Gebiete in das chinesische Jligebiet. Was die chinesischen Festungen an der Grenze anbelange, so fei die Festung Tschimpandsi fast fertiggestellt und würde außerdem auf dem Berge Diedinsschan ein neues Fort errichtet. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eocrcspondenr-Burea«. Berlin, 4. Februar. Unser Kaiser nahm heute die regelmäßigen Vorträge ent- gegen, machte Nachmittags eine Ausfahrt und gedenkt heute Abend dem Hofballe, zu welchem 1650 Einladungen ergangen sind, beizuwohnen. — Die PetitionS-Commission deS Abgeordnetenhauses berieth über die Petition deS Prinzen Friedrich Wilhelm zu Hanau und der übrigen Allodtalerben des ver- ftorbenm Kurfürsten von Hessen, betreffend die Auszahlung des nicht verausgabten ThetlS der während der Sequestration vereinnahmen Revenuen, und beschloß den Uebergang zur Tagesordnung. — Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Berathung des Cultusetats fort. Bei dem Ausgabetttel für die Universität Bonn griffen die Abgg. Windthorst und Bachem die Verwaltung des Bonner Curators an, unter welchem die Mehrzahl der Professoren dem deutschen Vereine angehört hätten und dessen Retseapostel gewesen wären. Diesen Ausführungen wurde jedoch von den Abgg. Cuny, Virchow, Enneccerus und Eynern evtgegengetreten. Der Kultusminister sprach der Verwaltung des verdienstvollen Curators volle Anerkennung aus und fügte hmzu, daß nach der ganzen Verfassung der Universitäten die Curators niemals die Stellung politischer Aufsichtsbeamten etnnehwen könnten; er wünsche hierin nichts zu ändern. Auf die Beschwerden des Abg. MoLler über bte Lehrtätigkeit des Professors Spicker zu Münster, welche dem katholischen Character der Akademie widersprechen solle, entgegnet der Minister, daß er keine Veranlassung habe, diesen Professor wegen seiner Lehrthättgkeit zu dts- eiplintren; auch sei die Anstellung nur katholischer Lehrer kaum erreichbar, weil die hierauf bezüglichen Verhandlungen stets daran scheiterten, daß diese Professoren nicht nach Münster, wo sie sich zu gebunden fühlten, gehen wollten. Zur Befriedigung der von den katholischen Theologen erhobenen Ansprüche werde er die Anstellung eines Professors für katholische Philosophie beantragen. Das Etatskapital für die Universitäten wird hierauf unverändert genehmigt. Die Fortsetzung der Berathung des Kultusetats findet morgen statt. Dresden, 4. Februar. Der Zustand der Prinzessin Georg ist nicht befriedigend. In der verflossenen Nacht stellten sich wieder Delirien ein, der Schlaf fehlte gänzlich, das Fieber hat sich wenig vermindert und leidet die Patientin an ziemlich großer Kurzatmigkeit. — Nach hierher gelangten Nachrichten aus Wien scheint die Identität des Mannes, welcher in Wien den Dttettiv Blöch ermordete, mit einem früher hier auch auf dem Güterbahnhof in Arbeit gestandenen ehemaligen Schuh- machergefeiten Namens Stellmacher festgestellt zu fein. London, 4. Februar. Wie bie „Times" erfährt, wäre in einem am Freitag im Kriegsministerium abgehaltenen Ministerrathe beschlossen worden, das Parlament um einen Credit von 2 Mill. Psd. Sterl. anzugehen, um die Häsen Englands und der britischen Kolonien in Vertheidigungszustand zu fetzen. 2 o f a l e ♦♦ Gießen, 5. Februar. Oeffentliche Sitzungen des Provinztalausschusses der Provinz Oderhessen finden statt und kommt zur Verhandlung: Montag den 11. l. M.: 1. Wildschaden zu Deckenbach. 2. Der Wtrthschufisbetrleb des Karl Hofmann zu Rödgen im Kreise Friedberg: hier Antrag auf Entziehung der Wlrthschaftsconcession. Dienstag den 12. I. Mts.: 3. Reclamation gegen die Gemetnderathswahl zu Udenhausen. 4 „ „ Bürgermetsterwahl zu Groß-Felda. 5. „ „ „ Bürgermetsterwahl zu Ober-Efchbach. 6. Beanstandung der Bürgermetsterwahl zu Stamwhetm. 7. „ „ Betgeordnetenmahl zu Ruppertsburg. 8. Reclamation gegen die Bürgermeisterwahl zu Mittel-Seemen. 9. „ „ „ Bürgermetsterwahl zu Heblos. 10. „ „ Bürgermetsterwahl zu Grüntngen. Gießen, 5. Februar. (Aus dem Leben unseres Heimgegangenen Rendant Bieler.) Adolph Bieler, geb. am 27. Februar 1791, besuchte das Gymnasium zu Gteßrn bis zur Prima. Dem Beispiele feiner Mitschüler folgend, die sich dem Milltärdkenste mit Erfolg gewidmet hatten, betrat auch er mit Liebe und Eifer diese Laufbahn. Am 9. April 1810, in einem Alter von 19 Jahren, trat er als Cadet tu daS Großh. Lelbregtment ein. Nachdem er mit vielen feiner Kameraden die Vorlesungen des Major Cämmerer mit günstigem Erfolge besucht, wurde er schon nach einem Vierteljahr zum Cadet-Corporal befördert. Als der corsische Tyrann das deutsche Volk zur Heeresfolge zwang, marschtrte auch unser Biettr in der Eigenschaft eintS Cadet-Fouriers nach Rußland. Der Weg ging über Magdeburg, Steitln, Alt-Damm bis Danzig, wo das Bataillon den Winter Über verblieb; dann von der Frischen Nehrung (Verschanzung Neuttef) nach Kowno, wo das Heer unter den Augen Napoleons am 24. Juni 1812 den Ntemm passirte. Das Bataillon wurde unter General Jouffroi zum großen Armeepark commandirt und thetlte alle Gefechte und Mühseligkeiten mit der „Großen Armee" bis Moskau, woselbst unser Bieler von Major Dunker zum Batatllonsschreiber ernannt wurde. Hier blieb das Bataillon, in Fyhle, V« Stunde von Moskau, vom 18. September bis 16. October 1812, dann wurde eS zum Transpott von Blrssirten commandtrt und nach einigen Tagen dec französirtm Junggard zugeiheilt. Btt GraSnoi, am 17. November, wo das sehr zusammengeschmolzene Regiment schon von Tagesanbruch bis zur sinkenden Nacht bet der bittersten Kälte und mit leerem Magen im Feuer stand, verlor dasselbe unter Andern 11 Offiziere. Mit der größten Anstrengung gelang es Bieler, seinen schwer blessiiten Hauptmann Raabe vom Schlachtfeld nach Grasnot zu bringen. AlS da« fast aufgelöste Bataillon unter andere Truppenkörper getheilt wurde, wurde er der Compagnie deS tapferen und berüchtigten Hauptmanns Meyer zugewiesen. Am 26. November wurde Bonfow erreicht und da alles Zuwarten nutzlos war, so wurde mit gefälltem Bajonnet der Uebergang über die Beresina erzwungen. Am 31. December 1812 gelangten die Truppen nach Königsberg. Später wurde er, unter Major Kraft, mit einem kleinen Rest Hessen, als Quartiermacher nach der Heimath commandtrt, er konnte aber nur Gotha erreichen, woselbst er wegen gänzlicher Erschöpfung 20 Tage im Hospital zubrachte. Am 25. Februar 1813 traf er wieder in Gießen ein. Nachdem beifelbe unter dem kranken Hauptmann Kraus die Wiederherstellung neuer Truppenkörper — etwa 400 Mann — fast allein thätig, betrieben hatte, marschtrte er als Cadetfcldwebel mit dem 1. Bataillon des Leibregiments bei der Compagnie des Hauptmanns Hettinger am 28. März 1813 von Gießen aus und zwar nur auf den dringendsten Wunsch seines Hauptmanns, weil er die ihm gewordene Zurücksetzung tm Avancement nicht verschmerzen und in Holländische Dienste treten wollte. Er machte den Schlesischen Feldzug vollständig mit und wurde am 19. Octbr. 1813 in Leipzig, indem er sich ranziontrte, leicht blesstrt. am 27. October 1813 kam er nach Gießen zurück. Hierauf nahm er an den beiden französischen Campagnen von 1814 und 1815, an der letzteren als Offizier, vollständig Anthetl. Nach geschlossenem Frieden widmete er sich seiner Ausbildung behufs Eintritt« in den Civllstaatsdienst, besuchte mehrere Collegien, arbeitete em Jahr auf der Großh. Hoskammer zu Gießen, nahm dann 1820 seinen Abschied und wurde Districts-Em- nehmer zu Petterweil, dann zu Großkarben. Im Jahre 1828 wurde er, wider seinen Willen, als Ober-Grenzcontroleur angestellt mit dem Wohnort in Stendal. Im Jahre 1829 nach Büdingen versetzt, wurde er bet dem Anschluß Kurhessens an den Zollverein (1833) nach Vilbel berufen und 1834 Vorstand des Zollamts Neuysenburg nut dem Character eines Rendanten. AlS im Jahre 1836 Frankfurt dem Zollverein beitrat, wurde Bieler von einer Krankheit ergriffen, die ihn zwang, in feine Vaterstadt Überzusiedeln. Nachdem er wiederhergestellt war, bewarb er sich um die Zollamts-Rendantenstellen zu Bingen und Worms; doch wurde ihm — wie es scheint aus Mißgunst — keine derselben zuTheck. Nunmehr widmete er sich mit Liebe und Sorgfalt der Stelle eines Controleurs bet der hiesigen Spar- und Leihkasse. Er verwaltete bis zum Jahre 1878 dieses Amt und trat dann in den verdienten Ruhestand. Unser Mitbürger endete ein in sich abgeschlossenes, thatenreiches Leben, ihm war eS vergönnt, seine Bahn bis zu der von dem Naturgesetze gesteckten Grenze zu durch- meffen. Sein Andenken fei gesegnet; leicht fei ihm die Erde! Gießen, 5. Februar. Nächsten Donnerstag, den 7. Februar, beabsichtigt Fräulein Magda Plähn in der Aula des hiesigen Gymnasiums einen dramatischen Vortrag zu veranstalten. Die junge in Wien ausgebildete Künstlerin hat überall, wohin sie bisher kam, bedeutende Erfolge erzielt und ihr stehen bte besten Empfehlungen zur Seite, so daß man die Erwartung aussprechen darf, daß es ihr auch hier gelingen wird, das Publikum vollauf zu befriedigen. Die Kunst der dramatischen Recitatlon ist durchaus nicht leicht und eS gibt auf diesem Gebiete gar zu viele Mittelmäßigkeiten, so daß sich jeder Kunstverständige freuen muß, wenn, wie es hier der Fall ist, etwas Besonderes tn Aussicht steht. M G * ' Vermischtes. Darmstadt, 1. Februar. Die VermählungSfeier der Prinzessin Victoria von Hessen mit dem Prinzen Ludwig von Battenberg ist nunmehr auf den 15. April d. I. festgesetzt. Die Königin von England wird dazu, wie die „N. H. V." melden, von ihrer Villa in Baden-Baden, wohin sie sich Ende März begibt, nach Darmstadt herüberkommen. Desgleichen werden der Prinz von Wales, der Herzog von Albany und der Herzog von Cambridge, erstere Beide nebst ihren Gemahlinnen, dem Akte beiwohnen. m Februar. Aus Berlin, 1. Februar, wird gemeldet: „Der Bundesrath hat in ferner gestrigen Plenarsitzung den Entwurf einer Uebereinfunft zwischen dem Reiche und der Schweiz wegen gegenseitiger Zulassung der in der Nähe ®omaiten ^ebfcinalper^onen zur Ausübung ber Prax-s, sowie ben Antrag Hes ens, betreffend bie Gleichstellung ber technischen Hochschule zu Darmstadt mit den deutschen Universitäten tm Sinne der Vorschriften über die Prüfung der Apothtker, den zuständigen Ausschüssen überwiesen. z . ” Das Oberlandesgericht verkündigte in feiner gestrigen Sitzung das Urtheil in der Berufungsfache einer Anzahl Pflichtfeuerwehrleute aus Grünberg. Dieselben hatten sich geweigert, an den angeordneten Hebungen Theil zu nehmen, als sie deshalb bestraft werden sollten, focht ihr Vertreter die gesetzliche Gültigkeit des bezüglichen Localreglements an und erfolgte Berufung durch alle Instanzen. Das Oberlandes- gericht als höchste Instanz lehnte die Berufung ab und bestätigte damit das Urtheil, l SÄfti SkÖ orrf,i M 15 J kann- AE ZÄ- Stt-bbu Mgangdi^ Grstrrn? ff*» 3* Montaa k W auf tau Soll bie N 1 £fa|i*rg । HMmißbü Steinberg, bi Erch. Bürger W-2 Dievslag, Nach' foll bie Allei MgebrauchSi weitere sechs Rathhaus affe Die ÄediM Mchluugstemi können dieselbe nach Belieben 1 bureau vorher Treis a/L., Grotzh. Ari 3* samsta des Mi W aus dem C mit dem 6. d. bnneinde-Jagd Nn, tytyal Md und 53 Mitere neun A Reiskirchen Großh. Arge Freita- Shebet®' Ugiin Bürg Rieten w Wvi ««'tag b< &rmi! % Wie aii ptn, A 80?*®« •_________ ij btt 9en Schuh, ftttj K«i ße,6.anßentn Kchle das M dir ?bc unbgifet rnfr ßl§ Cadrt radcn die Tor, er schon nach 2» marschirt« "d. Der Weg on den Winter i nach Kowno, palfirtt. m’ commandiit biS Motzkau, tint wurde. 1181 September >mmandirt und lzene Regiment ^älte und mit Jtere. Mit der ann Raabe vom getheilt wurde, leyer zugewiesen- uitzlos war, so irzwmgen. Am est Hessen, all Gotha erreichen, le. Am 25. Fe« tedtthnMvmg Qtte, marschirte Lompagnie deS ir nur auf den ie Zurücksetzung wollte. nl9.Odbr.1813 313 kam er nach 1814 und 1815, behuss Eintritt- auf der Großh- de Dtstriets'Em- enzcontroleur an- m versetzt, wurde Übel berufen und Wanten. Bieler von einer ein. Nachdem er en zu Bingen und derselben zu Ml. ontroleurS bei btt -rseSAmt unb trat s Leben, ihm war Grenze P durch- <*- 6,abffi •Inen dramatisch^ ierin hat überall, ff*»« auch hier gelinE ”Sf5 Hifi" $klefjVs" ,.dt. Der » intr $» .stift **.%*?!! »et»- n, .' .^glichen itiSä Zugang zu der Stadtbach jedenfalls für eine Straße haltend, fn diese stürzte unb so ein unfreiwillige- Schlammbad (odne ärztliche Verordnung) nahm, im Uebrigea aber, wie cS schien. auffallender und glücklicher Weise auch mit heiler Haut davon kam. Wäre eS nicht möglich, die in der Nähe befindliche Straßenlaterne so anzudrtngen, daß sie diese für OrtSunkundige so gefahrvolle Stelle, auch bet im Kalender vorgesehenem Mondschein, beleuchtet, waS mit geringer Mühe und einigen Fuß MaSroyr abgemacht wäre? _ E ;I Handel und Verkehr. Gießen, den 5. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Mund X 0.90-1.00, Hühnereier per Stück- 6—7 H, Enteneier per Stück 8-0Gaiffc- eier per Stck. 12-00 Käse Sick. 5—9 Kasematte 3 3>. Erbsen per Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 90—1.10 Hühner per Stück 0.90—-1.30, Hahnen per Stück X 0.80-1.25, Enten per Stück X 1-80-2.40, Ochicuflepch per Pfund 66—68 Kuh- und Rindfleisch 50-60 H, Kalbfleisch 46-oO Schweineflelsch 60—00 Hammelfleisch 60-70 H, Kartoffeln per 100 Ktlo X 3.O0-4W, Milch per Liter 13—18 Gänse per Pfd. 42-50, Zwiebeln per Ctr. X 9—00, Weißkraut per Hundert X 5.-8. Frankfurt, 4. Febr. (Getreide-Preffe.) Merzen eff. hiesiger und Wettcrauer X 19—19V«, fremder X 19-19V«, Roggen eff. hies. 16-00, fremder X 16—V«, Gerste eff. hies. u- Wetterauer X 17—18, fremde X 18—19, Hafer eff. hiesiger X 14Vr—00, fremder «X 14—14'/,. — Rüböl eff. ohne Faß hres. tu Parthren von 50 Ctr. X 38. Branntwein eff. ohne Faß X 46. Frankfurt, 4. Febr. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 280 Ochsen, ca. 12 Bullen, ea- 280 Kühe und Rinder ca. 268 Kalber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Oual. X 65—66, 2. Qual. X 00—00, Kühe und Rinder 1. Qual. .<56—58,2. Qual. X 40—50, Kälber 1. Qual. 60—00, 2. Qua!. X 50—52 per 100 Pfund Schlachtgewicht. _____________________ 801 Eine noch neue Nähmaschine, „Singer", ist vcränderungshalber zum Preise von 80 X zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bl. __ BallhanMiilie seidene, in allen Farben, sowie die neuesten Spitzen und Krausen empfiehlt sehr billig Julius Schulze, 575 Sonnenstrasse 20. Eingesandt. Gießen, 4. Februar. (U,ft,rn Abend denen 7 Uhr possirte es einem Herrn, daß er in der Sonnen- firafee, roabtftfidnUd) -ms M-m-i-l an S'"üa-nd-r Lacalk'nnlnlb w-lch- durch di- an dt-s-r Stelle b-rrsch-nde Dunk-Ib-It sür hier V-rk-br-nde uneilötzlis Ist, den oN-n-n welche« die «ng-Nagt-n In eine Geldstrafe und fimmtllche «asten »erurthclld Wenn nun Herrn» auch He gesetzliche @ülttefdt solcher Localreglement« anerkannt Ist, so dleibt dessen ungeachtet der Erlaß .'n.« Gesetze«, welche» da« S-uerlischwesen Im Großherzogthum einheitlich regelt, höchst wünschenSwerth, da e« eine unumstößliche Tbatsache ist, daß z. B- tn einem Kreise ein solches Localreglement besteht und in Folge hiervon daS Feuerlöschwesen tn ollen, auch den kleinsten Gemeinden, sehr gut organisirt ist, besteht im angrenzenden Kreise ein solches Reglement nicht und geht hort Alles hübsch den alten Schlendrian weiter. Beispiele hierfür liegen sehr nahe und wttd gewiß Niemand behaupten wollen, daß ein solcher Zustand ein gesunder genannt werden kann. Elberfeld, 3- Februar. HeuteAbend gingen die Schwurgerichtsverhandlungen gegen den de« MordeS seiner Ehefrau angeklaaten Ziethen und den der Beihilfe am Morde beschuldigten Wilbelm zu Ende. Die Geschworenen erklärten Ziethen «ür schuldig, Wilhelm für nichtschuldtg, worauf der Gerichtshof Ersteren zum Tode oer- urtheilte, Letzteren freisprach. Straßburg, 1. Februar. Gestern starb dahier Dr- Siegfried Goldschmidt, ordentlicher Professor deS Sanskrit an der hiesigen Universität n^htehriährigen schweren Leiden. Der Verblichene gehörte der hiesigen Universität ihrer Gründung on und bat sich durch eine meisterhafte Ausgabe deS „Ravanavaha "E Uebersetzung nI5 der erste lebende Kenner deS Prakrit erwiesen. Die Wissenschaft erleidet durch den Hingang dieses Gelehrten einen großen Verlust._______ Allgemeiner Anzeiger. Jagdvcrpachtmig. Montag den 18. Febr. l. I., Morgens IOV2 Uhr, auf dem Rathhaufe zu Watzenborn soll die Jagd von der Feldgemarkung Obersteinberg auf 6 weitere Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Steinberg, den 4. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn- Steinberg. _____________Heß.__________842 Jagd -Verpachtung. Dienstag, d. 12. Febr. 1884, Nachmittags 2 Uhr, soll die Allein- und Koppeljagd im Mitgebrauchswald der Gemeinde auf weitere sechs Jahr auf dem hiesigen NathhauS öffentlich verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Verpachtungstermin bekannt gemacht, auch können dieselben von Pachtliebhabern nach Belieben auf dem Bürgermeisterbureau vorher eingesehen werden. TreiS a/L., am 28. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Treis a/L. Benner. 682 Jagdverpachtnng. Samstag den 9. d. M., des Mittags von 1 Uhr an, soll auf dem Gemeindehause dahier die mit dem 6. d. M. leihfällig werdende Gemeinde-Jagd der Gemarkung Reiskirchen, enthaltend 2063/i Hectare Wald und 531 % Hectare Feld auf weitere neun Jahre verpachtet werden. Reiskirchen, am 1. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. 815 Jagdverpachtung. Freitag den 8. ds MtS., des Vormittags um 10 Uhr, soll die Feld- und Waldjagd aus der Gemarkung Rödgen in dem hiesigen Schulsaale auf weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet werden. Rödgen, am 2. Februar 1884. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. 809 Jnde rthal. I«gi>»rrpachlu»g. Freitag den 8. Februar l. I., Vormittags 11 Uhr, soll die der Gemeinde Albach zustehende Wald- und Feldjagd, 1563 Morgen oder 397 Hektar enthaltend, in zwei Abteilungen auf weitere 6 Jahre auf hiesigem Bürgermeistereibnreau öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Bedingungen werden in dem Versteigerungstermin bekannt gemacht. Albach, den 31. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Albach. Balser. 75t Holzverstkigcrung im Gießener Stadtwald. Montag den 11. Februar 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Bruderwinter nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Eichen 7 122 24 820 Nadel — 11 28 3650 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 293 Eichen-Stämme mit 46,66 Fesim. 117 Fichten- „ „ 45,86 „ 85 Eichen-Stangen „ 6,51 „ 414 Fichten- „ „ 31,36 „ Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, am 5. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 843 A. Bramm. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 7. I. M. werden in der Oberförsterei Schiffenberg, Abtheilung Schinderskopf versteigert: 104 Nadelholz - Stämme — 36,61 Cbm., 80 Nadelholz-Derbstangen — 3,64 Cbm., sodann 7 Rm. Eichen-, 210 Rm. Nadelholz-Scheiter, 3 Rm. Eichen-, 134 Rm. Nadelholz-Knüppel, 600 Eichen-, 3000 Nadelholz-Wellen, 100 Nm. Eichen- und Nadelholz- Stöcke. Von den Nadelholz-Knüppeln sind 54 Rw. = 3 Meter lang. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr an dem Günthersgrab. Gießen, am 1. Februar 1884. Großh. Oberförsterei Schisfenberg. Georgi. 758 Lieferung von 1200000 Stck. Rciserrvellen. Termin: Donnerstag d. 21. Febr. er., Vormittags 11 Uhr. Bedingungen werden kostenfrei abgegeben. Hannover, den 28. Januar 1884. Königl. Eisenbahn-Materialien- 752 Bureau.__ Samstag den 1. IHärj, Nachmittags 2 Uhr , . soll auf dahiesigem Qrtsgericht die Hot- raithe des Herrn Bernhard Dofflern Flur 1/981 144 Meter Hofraithe in der Wallthorftraßc freiwillig unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen versteigert werden. Gießen, den 5. Februar 1884. Müller, 85t Ortsgerichtsmann. Holz -Versteigerung in dem Hattenrödrr Gkmrindkwald. Freitag den 8. Februar, von Vormittags 9% Uhr an, sollen versteigert werden: l. Bau- und Schnittholz. 63 Fichten-Stämme, von 16—34 Ctm. Durchm., bis zu 17 Mtr. Länge, 140 Fichten-Stangen, von 10—13 Ctm. Durchm., bis zu 16 Mtr. Länge, zu Sparren und Gerüst- stangen geeignet. II. Brennholz. 24 Rm. Buchen-Scheitholz, 161 „ Buchen-, Eichen- u. Nadel- Knüppel, 7350 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Neisholz, 128 Nm. Stockholz. Der Anfang geschieht beim Wegweiser nach Albach am Buchenberg. Hattenrod, am 31. Januar 1884. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Mengel. 746 Mittwoch d. 6. Februar d. A, Vormittags 10 Uhr sollen in der Flet t'schcn Hofraithe dahier eine große Partie Eisen-, Messing- und Stahuvaaren, sowie Nachmittags 2 Uhr, ein Nachttischchen, 2 Nähmaschinen, 1 Uhr. 4 Klciderschränke, 3 Eommoden, 1 Schränkchen, 2 Sophas und sonstige Mobilien meistbietend versteigert werden. Gießen am 4. Februar 1884. Geißler, 824 Gerichtsvollzieher. Keikgeöoterres. 838 Zwei gute Hofhunde und ein fast neues Wägelchen preiswürdig zu verkaufen bei Emil Harms, Grünbergerstraße. Schönste frische Apfelsinen, pr. 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Moritz Heichelheim X Bankgeschäft C Selterswog 20, erster Stock, w empfiehlt sich beim An- und Verkauf aller Arten Werthpapiere Cs zu coulanten Bedingungen. O Marz-Coupons werden schon jetzt ohne Abzug eingelöst. DerloosungSlisten und Börsenberichte liegen zur M Einsicht offen.; 844 Kranken-Nnterstützungs- und Sterbekasse Verein E. H. Montag den 11. Februar, Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Locale des Herrn Carl Heil. Tagesordnung: Rechnungsablage« Vorstandswahl. Pension des früheren Dieners. Vereinsangelegenheiten. Die Rechnung liegt 8 Tage beim Präsident zur Einsicht offen. 846 Der Vorstand. 796 ** * !>oh jii llkiterbretteo. Sngeleger.heit u handeiim Grün die bedeutenden Wolfslehl k: wiesen bdrdditf Ausbildung jur bürdung meist Futz für ihre b r.ntr besondere' berigen ZustU Awkcktz ihrer r sMe Cmtral' an der Zeit, I ftaltcn d'e werden sollen. 5000 X ju b< in steter W Mrengvngen frltbtn anb fpt Muhl, der b rinzeker Schül An btr ' AuSsührung sich ed'nsallS t RackS, v. R< sub gegen dir besfiicher Satt der Renitenz s gierung suchte vertheioigen, । authentische regen, nicht ak Staatsn l'.4er We-se i politische La JnSbesoo uninlossene »n bezüglich b, 1^,2^ 430, 715, 8 c*f 10", 1212*. Marburg 624, 721. Eaffel 2, 9‘o, IP«, V*, 313, 4» (jw, 8"*, ll20. Ems-Coblenz 720, (nur v. Weilburg) 940; 13*, 3ld, 6-9, 3di*, Deutz Hai, 432, uw. Fulda ll29, 429, 10. Lauterbach 8™ 11« 429, 10. Gelnhausen 925, 335, ß56. Nidda 625, 925, 335 668. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Zifferv die Nachtstunden. __ 7b0 (geht bis Weilburg). Deutz 6<’. 1230, 4“. Fulda 6«, ll55, 5. Lauterbach 645, ll55, 5, 730. Gelnhausen 825, 12‘\ 410. Nidda 8», 12’5, 440, 7". Geld - GourS. was 20—23 18—22 31-35 67—72 49-53 16-20 JL 16 16 20 16 9 4 20-Francs-Stücke . . . do. in 12 . Englische Sonvercigns Russische Imperiales . . Ducaten ...... Dollars in Gold . . . in Gießen. machen. 9iahcres bet dem General-Agenten M. Abraham in Mains ono dessen Agenten 523 (5. W. Dietz Nachf., Gießen. PH. Zimmer, Lich. Herm. Bogt, Reichelsheim. 837 Einen tüchtigen Gesellen sucht F. Pauly, Schuhm.-Mstr., Dorf-Güll. Redaction 850 Für einen jungen Mann wird bei einer israel. Familie Pension gesucht- Offerten mit Preisangabe an die Exped^ ds. Blattes. Metzel- suppe Mittwoch den 6 Februar Abends, ans der Pulvermühle. Preussischen Goldenen Stunts Medaille, sowie mit auf allen Welt und vielen anderen Ausstellungen. Prämiirt mit der den höchsten Alleinige Niederlagen in Giessen nur bei PH. LÜDEKING. H. KÜHN. Alle eouranten Liaiaturen stets am Lager. Extra-Anfertigungen in kürzester Frist. Vervollkommneter Mctall-Draht-Emhand BWT Verkauf zu Original-Fabrik.Preisen. Mit den neuen Schnelldampfern des Uorddeutschkn Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika Vermischte Anzeigen. 832 Ein gesetzter Mann, der lange Jahre gereist hat und überall sehr bekannt ist, sucht eine gut renommirte Cigarren- kabrik provisionsweise oder auch auf festen Gehalt zu vertreten. Zu erfragen bei Herrn M. 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