ingen hr. i Herr« "uv n. ittgt“ («öffnet in dem 183. Jpjarter. ich empfiehlt sich Arten Geschäfts- ge in sein Fach geois he 18. m. ITE utleeht. W ich« Wilken. Itorf. . 8 Uhr. Ippe _____ ui S Zwettes Blatt Sonntag den 6. Januar 1884 iehener Anzeiger Amts- md Auzeigeblatt für den Kreis Gießen. , . .. - .. vr„s„„Lmo an^i^o PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn Dnre^ur Schulstraße 7. Er^hemt täfrM mit Ausnahme des Montags. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Wocheascha«. Gießen, 5. Januar. Die osficielleu Neujahrs-Empfänge in den europäischen Hauptstädten haben auch diesmal in althergebrachter Weise stattgesunden. Bei der Leitenden Stellung Deutschlands im Nathe der Völker Europas richten sich die Blicke begreiflicher Weise mit besonderer Spannung auf den an jedem Neujahrstage stattfinhenden Empfang des in Berlin accreditirten diplomatischen Corps durch den Kaiser, da sich derselbe hierbei gewöhnlich auch.über die allgemeine politische Lage zu äußern pflegt. Bei dem diesmaligen Neujahrs- Empfang des diplomatischen Corps und ebenso der Generalität enthielten die Worte, welche der greise Monarch an die einzelnen Persönlichkeiten richtete, indessen nichts, was von politischer Tragweite hätte erscheinen können, sondern betrafen nur persönliche Fragen. Dagegen trug die Gratulationr-Cour am italienischen König-Hofe einen entschieden politischen Charakter. Der Kammerpräsident Farini erinnerte in seiner Ansprache an die bekannte Aeußerung des Königs Victor Emanuel aus dem Jahre 1859 über den Schmerzensschrei Italiens, worauf König Humbert erwiederte, daß das Ideal feines Vaters verwirklicht fei, Italien sei geeinigt und unabhängig und gehe der Zukunft unter günstigen Auspicien entgegen. Zum Deputirten Spaventa sagte der König: Das neue Jahr beginnt unter glücklichen Auspicien, Italien wird nunmehr als gewichtige Bürgschaft de» europäischen Friedens angesehen. Diese bedeutungsvollen Aeußerungen lassen erkennen, wie sehr sich Italien durch die mitteleuropäische Allianz gesichert weiß und für das freundschaftliche Verhältniß Italiens speciell zu Deutschland ist es von weiterer markanter Bedeutung, daß der Botschafter Deutschland», v. Keudell, dem König Humbert am Neujahrstage ein eigenhändiges Schreiben des Kaisers Wilhelm überreichte. Das neue Jahr hat vom alten auch die Fortsetzung der Combinationen und Erörterungen über die Unterredung zwischen dem deutschen Kronprinzen und dem Papste übernommen. Den Mittelpunkt dieser Erörterungen bildet der bekannte Bericht der „National-Zeitung", welcher von ultramontanen Blättern als durchaus unglaubhaft bezeichnet wird, während die Berliner Offi- ciöjen allmälig, wenn auch in sehr vorsichtigen Ausdrücken, zugeben, daß die Mittheilungen des genannten Blattes in ihren Grundzügen der Wahrheit entsprechen. Ob die Aushebung der Sperre für die drei Diöcesen Culm, Ermland und Hildesheim eine directe Folge des kronprinzlichen Besuche» im Vatikan ist, läßt sich jetzt noch nicht beurtheilen, jedenfalls ist der Kurie und dem Centrum hiermit ein ganz artiges Neujahrs-Angebinde gemacht worden. Schon vordem sind die Diöcesen Breslau, Fulda, Paderborn, Osnabrück und Trier durch die Einsetzung staatlich anerkannter Oberhirten von der Sperre befreit worden und auch in Limburg hat dieselbe mit der Rückkehr des begnadigten Bischofs aufgehört. Wie Kurie und Centrum auf diese Beweise von Entgegenkommen der preußischen Regierung antworten werden, darf man gespannt sein. Die Gerüchte über den bevorstehenden Rücktritt des Statthalters von Elsaß-Lothringen, Feldmarschalls v. Manteuffel, werden von unterrichteter Seite für unbegründet erklärt., Der Feldmarschall erfreut sich vielmehr nach wie vor der ausgesprochenen Gunst des Kaisers und hat jener in diesen Tagen ein neues VertrauenSzeugniß seines Monarchen erhalten. Nach einer Mittheilung der „Straßd. Post" ist diese kaiserliche Kundgebung vom Statthalter bereits zur Kenntniß der ihm näher stehenden Kreise gebracht worden, doch verlautet über den Inhalt derselben noch nichts Nähere». Für die östliche Hälfte des österreichischen Kaiserstaates hat das neue Jahr unter Anzeichen begonnen, welche auf das Herannahen innerer politischer Stürme hindeuten. Die mit der hohen Clerisei verbündete ungarische Adelspartei betreibt immer nachdrücklicher den Sturz des liberalen Cabinets Tisza und die Ablehnung des MischehenMesetzeS Seitens des Oberhauses ist der erste Schlag, den die ungarischen Klerikales und Feudalen gegen das Cabinet Tisza führen. Herr Tisza weiß sehr wohl, was ihm von dieser einflußreichen Coalition droht und hat beim Empfang der Neujahrsgratulations-Deputation des Unterhauses auf eine im Entwurf schon fertiggestellte Reform des Oberhauses hingewiesen. Der Ministerpräsident ließ auch Andeutungen über einen eventuellen Rücktritt des Cabinets fallen, doch betonte er hierbei, daß sich das Cabinet weder durch Mißmuth noch durch Ermüdung zum Rücktritt bestimmen lassen würde, sondern allein durch die Erkenntniß, daß derselbe für das Gemeinwohl förderlich sei. — In Wien beschäftigt die gegen den Priester Hämmerle in der Johanneskirche des Bezirks Favoriten inscenirte rohe Arbeiter-Demonstration noch immer die Gemüther; die verhafteten Haupturheber des Scandals harren der wohlverdienten Strafe. Der Sieg von Sontay, welcher für das militärische Prestige Frankreichs das alte Jahr so günstig abschloß, hat die französischen Regierungskreise jxüt neuer Hoffnung auf die endliche glückliche Durchführung des Tongking- Handels erfüllt. Diese Hoffnung kommt in dem selbstbewußteren sicheren Auftreten zum Ausdruck, welches Frankreich sowohl China als dem „ehrlichen Makler" England gegenüber zur Schau trägt. Daß die Einnahme von Sontay ihre Wirkung in Peking nicht verfehlt hat, beweist eben das Ansuchen der Chinesen um die englische Vermittelung und es unterliegt keinem Zweifel, daß die Einnahme von Bacninh, dieses Schlüssels zum chinesischen Reiche vom Süden her, die chinesische Regierung noch mehr zu Gunsten einer Verständigung mit Frankreich beeinflussen würde. In Spanien beginnt das neue Jahr mit einem Bruche zwischen der Regierung und der Majorität der Cortes. Den Anlaß zu demselben haben verschiedene innere Fragen, wie die Revision der Verfassung und die gleichfalls beabsichtigte Einführung des allgemeinen Stimmrechts gegeben und eine Auflösung der Cortes oder aber der Rücktritt des Ministeriums Pojada de Herrera erscheint unvermeidlich. Die reformirten Cantone der Schweiz begingen am Neujahrstage die 400jährige Geburtstagsfeier Ulrich Zwingli's, auch überall im Auslände, wo die Reformirten größere Gemeinschaften bilden, wurde das Andenken .an den großen schweizer Reformator gebührend gefeiert. Die Beziehungen zwischen der Pforte und Bulgarien, welche seither ziemlich kühler Natur waren, beginnen sich jetzt freundlicher zu gestalten. Vom Sultan ist dem bulgarischen Exarchen, dem geistlichen Oberhaupte der griechisch-katholischen Bulgaren, der Großcordon des Osmanie- Ordens verliehen worden, infolge dessen die Nationalversammlung von Sofia, den Fürsten Alexander ersuchte, dem türkischen Herrscher dafür den Dank dek bulgarischen Volkes auszusprechen. Der Fürst hat diesem Ersuchen stattgegeben und am Dienstag dsr Pforte von diesem Beschlüsse der Nationalversammlung Mitthellung gemacht. Aus Kairo signalisirt man den bevorstehenden Rücktritt des Cabinets Cherif Pascha. Als Motive für die Demission desselben werden finanzielle Fragen angegeben, auch die wachsenden Meinungsverschiedenheiten zwischen dem englischen Rathgeber und den übrigen europäischen Beiräthen des Khedive scheinen das egyptische Ministerium in eine unhaltbare Stellung gebracht zu haben. Vielleicht haben auch die Erfolge des Mahdi mit dazu beigetragen, im Ministerium den Gedanken an die Demission hervorzürufen. Ueber die Vorgänge auf dem weit ausgedehn en Jnsurrectionsgebiete hat im Uebrigen in der letzten Zeit wenig verlautet. Aus den vor Gezireh stattgefundenen Kampf, welcher mit der Niederlage der angreifenden Insurgenten endete, scheint noch kein ernsterer Zusammenstoß zwischen den egyptischen Truppen und den Aufständischen erfolgt zu sein. Berlin, 2. Januar. Die im Vergleich zu der Lage des englischen erheblich günstigere Lage des deutschen Eisengeschäfts, namentlich in der Drahtfabrikation, hat einen englischen Eis-mdraht-Fadrikanten aus Warrington veranlaßt, sich «ach Westfale» zu begeben, um an Ort und Stelle den Ursachen der deutschen Superiorttät in diesem Fache nachzuforschen. Der englische Reisende hat sich in dem betreffenden westfälische» Jndustriebez'rk zwa- nur vier Tage aufgeholten, aber nach seinem Dafürhalten lange genug, um zweckdienliche Informationen zu sammeln, deren Qutnteffenz er in dem „Meohanic's Institute“ von Dudley letzthin mittheilte. Er meint den Schlüssel deS Geheimnisse in den niedrigen Lohnsätzen und der längeren Arbeitszeit der deutschen Puddelindustne gefunden zu haben, deren Einfluß auf die Preisbildung der Draht- waaren er dergestalt nachweist, daß er es nur diesem Umstande zuschreibt, wenn der deutsche Draht auf bem Weltmarkt fast um die Hälfte billiger zu stehen kommt als der englische. Gle chwohl kann der Engländer nicht umhin, die nüchternen und sparsamen Lebensgewohnheiten des deutschen Arbeiters, die ihn vortheilhaft von seinem englischen Collegen auszeichnen, rühmlich anzuerkennen. Aber immer wieder kommt er auf die für England so fatale Wahrheit zurück, daß Deutschlands Eisendrahtwaare die englische auf dem Weltmärkte bet gleicher Güte selbstverständlich — unterbittet. Einstweilen erstrecke sich die gefahrvolle Nebenbuhlerschaft Deutschlands nur auf den Eisendraht, aber der Et folg, welcher Deutschlands Bemühungen auf diesem Felde aekrönt habe, werde eö schon zu neuen und noch umfassenderen Unternehmungen hinleiten. — Der Import von Chinarinde nach Deutschland wächst von Jahr zu Jahr; trotzdem behauptet dieses wirksame Medicament einen im Interesse der Leidenden unerwünschten hohen Preis. Es ist jedoch nunmehr olle Aussicht vorhanden, daß binnen Kurzem eine erbliche Preisreduction wird Platz greifen können Englische Pflanzer haben erhebl'che Versuche gemacht, den in den Aequatorialgegenden Südamerikas heimischen und durch seine rücksichtslose Ausbeutung bereits in seiner Existenz bedrohten Chinebaum in ihren osttndrsch-n Besitzungen zu akklimat'siren. Bengalen und Ceylon haben bereits ausgedehnte Plantagen, die ansehnliche Erträge liefern und in Zukunft eine nock größere E'gtbigkeit versprechen. Während in den letzten 10 Jahren etwa durchschnittlich 6 M'll. Kilo Rinde nach Europa gelangten, schätzt man den nächstjährigen Export der Insel Ceylon allein auf 5 Millionen K/4 L 1 8 1 30 9 — 90 |70 19- 21 76 2MMMLWW» AllgeMeiner Anzeiger. Wichtig für Damen! 152 148 13 18 11 12 s*e «• Q 50 54 a cq a §5 60 , 70 60 ~ 64 54 60 9Ä j5*' 0 ßölner u> ■i Domda ? HV.Ä »1" c Porto u- Liste». - 30 F KinScrii UF, 16 Loose 1 -mit Niste» 7- - fleromnc: ’Z d g $ort meinen rühmlichst bekannten MolffZttvklKblättk'rN nf>n, & nbfiU??®Cfteä? bester Güte allein Lagern - $"eis nerVaa. 51)' 18' ""d R^^rt Haas, Seltersweg V " per Mar 00 3 Paar dl. 1.40. Wiederverkäusern Pnlmtt ----EEstt^_O^No°emb°r 1883. Robert v Stephani Pferdedecken m großer Istrswahl zu billigsten Preisen. lagenstoff/Na'ckk/.^""^ Fußboden - Wachstuch, Unter. 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Bose deansp ucht jährltch nur 2800 Mark, der Ucberschuß der Linien aber fällt der Universität anheim, mit der Bedingung, daß ^enn Professor Häckel von diesem Zmsenüberschuß jedes Jahr 800 Mark zu wissenichaftlichen Studten IOrrof%meÄrntb£Ueber ble jüngst- Trlchinm-Egdemst Fiipfine nrnftifcbe Artt Th. Siammrr in der neuerschtenenen Zeitschrift für Mikros- ^unb^ »leHifäaufolßt; Das Dors Em-rsled-n. i°r-tvMl-l M-ü-n von her Kreisstadt Halberstadt gelegen, hat ungefähr 760 Einwohner. Seit Jahren hat man hier die schlechte Gewohnheit, viel rohes gehacktes ^^wttnefletsch zu genießen. Zumal die Feldarbetter, welche das Fleisch auf Brod oder Butterdro^^draußen statt eines warmen Mtttagbrodes verzehren. So gefchah es denn auch in diesem Jabre. Am 14 und 15. September war wieder eine oedeutende Menge rohes gehacktes Schweme- steisch verzehrt und zwar alles von dem hiesigen Fleischer. Die ersten Krankhelts' erscheinungen traten bet Einzelnen noch an demselben Tage auf. Zur Behandlung gelangten die ersten Kranken am 20. September, der letzte am 15. Oct oder. Dre ersten Symptome der Krankheit bestanden in Erbrtchen, Durchfall, mehr oder weniger Schmerzen im Magen und Darm, großen Durst, Fieber mit sehr hoher Temperatur, -38 bis 41 Grad- In den nächsten Tagen verlor sich das Erbrechen, der Durchfall dauerte, wenn auch nicht in so hohem Grade, fort. Am fünften dis siebenten Tage legte sich auch der Durchfall und traten nun Gllederschmetzen, Schmerz beim Druck auf die Oberarme, Oberschenkel, Waden und g>oße Ste^figke i e-n, ols Haupizcichen aber Oedeme an den Augen und überhaupt im Gesicht nogenannte Dlcklöpfe), wohl die besten Zeichen der Trichinose. So verblieb der Zustand, M sich dem Typhus ähnliche Symptome hinzugesellten: Schlaflosigkeit, trockene, zerrissene Zunge mit braunem Belage, Delirien und statt der Diarrhöe häufig Verstopfung. Oft erst nach Wochen der Krankheit wurdm die Oedeme an den Händen, Beinen, Brust, Bauch rc- stärker; an den Oberschenkeln brach die Haut auf und verursachte den Kranken ein schlechtes Lager. Rosenart'ge Hautentzündung vermehrte die L ibtn der armen Kranken. Am übelsten waren bte Kranken daran, wo Zunge, Kehlkopf und Schlundkops stark mit Trichinen dutchsetzt waren, weil bann die Ernährung sehr schwierig und die Lust sehr knapp wurde. Die größre Zahl der Tobten war in der fünften und sechsen Woche, wo 11 und 10 starben. Die Gesammtzahl der an Trichinose Erkrankten beträgt 257, davon sind bis jetzt 50, also ca. 20 pEt. gestorben. Der älteste der Gestorbenen war 76 Jahre, der jüngste war 12 Jahre alt- Krnder erkrankten ziemlich viel, das jüngste war l3/4 Jahr alt. kamen aber bis auf diesen 12jährigen Knaben glücklich durch. Die Personen, welche das gehackte Fletsch gebraten, gekocht, oder als Leber-oder Rothwurst gegessen, litten acht bis vierzehn Tage, ja einige bm Wochen an Ste figkett in den Gliedern, auch wohl cn etwas Durchfall und Anschwellung unter den Augen, wurden aber sonst nicht bettlägerig. Nock will ich ansühr-n, daß alle g'gen Trichinen angewandten Mittel nichts genützt. Die Kranken, die trichinösLs Fleisch genossen und zwar V» Pfund und darüber, sind mit geringen Ausnahmen alle gestorben. — fWo sind die Insurgenten?) Vor Kurzem Hot sich in der Herzegowina eine erzählenswerthe Geschichte zugetragen. Ein Truppencommando brauchte schretbkundige Unteroffiziere für eine Canzlei und forderte daher die unterstehendm Abtheilungcn auf, daß sie nach Empfang des Bffeyls umgehend Probeschnfttn von taugltchcn Unteroffizieren einsenden. Dieser Befehl kam auch einem jungen Lieutenant zu, der mit tapferen vierzig oder fünfzig Mann hoch oben in einem Waldgebirge, in einer menschen- vergkssenen Wildwß, cm einsames Blockhaus besetzt hielt. Der junge Offizier hielt Musterung unter seinen Mannen, die in Folge ihrer nichtdeutschen Schulbiloung auch nicht die Eigenschaft besaßen, in einer militärischen Canzlei verwendet zu werden. Nur ein Corporal fand sich, der halbwegs deutsch schreiben konnte und dieser sollte nun, dem Befehle entsprechend, eine Probeschrift verfassen. „Bitte gehorsamst, Herr Lieutenant, was soll ich schreiben?" fragte verlegen der Unteroffizier. Der Lieutenant wurde nachdenklich. Mustervorlagen für deutsche Handschriften gab es in dieser Alpenregion weit und breit keine. Nach einigem Nachsinnen sagte also der Offizier zu d.m Corporal: „Setzen Sie sich nieder, ich werde Ihnen etwas d ctiren." Gesagt, gethan. Der Lieutenant bfethte und der Corporal schrieb Folgendes: „Dienst-Zettel. Ich melde gehorsamst, daß heute Nacht dreihundert Insurgenten das Blockhaus angegriffm haben. Der Poften ist zu schwach, um längere Zeit gegen ble fortdauernden Angriffe Stand zu halten. Ich bitte daher gehorsamst um Verstärkung." Diese „Probeschrift" wird von dem Offizier ahnungs- und harmlos in ein Dienstcouvert geschlossen und durch eine Ordonnanr zum nächsten Posten befördert. Von da gelangt das Couvert in die Hände des Majors, der dasselbe öffnet und mit großem Erstaunen den Inhalt des Dienstzettels liest. Er findet die Sache zwar um so befremdlicher, als von keinem der angrenzenden Poften etwas Aehnliches gemeldet wurde und der Inhalt der Melduna überhaupt im Widerspruche zu stehen scheint mit der ganzen, feit geraumer Reit schon WUHWWIHI I UTUW »W v (UB,n«>»nwni «w w _________ JR 17,16 2317 at. H 27- 10 Preis-Medaillen und Ehren-Diplome. Die Firrcta Ed. Loefluiid in Stuttgart empfiehlt ihre Specialitäten: Malz-Extracte. 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Copirt mit toploh 6*3 Lager ki»Mt ___Ernst , Postamt, Land, (MatN'Wcserl zu )ahn-Betrtcbsamt Frankfurt a. M., Ute, pro Monat Gehalt 1040 x tabaur, Postamt Gehalt 612 JL, imt, Brtefträger «Sftw ;»«u* fgene &?i6ä Ä'y Z-M ' ^anklimwl Nnd die fe'"g bft.» o ntt d»s ■Slt luiet dahin, L Die ML d?r Elm bir Opfer " Affatro liiloete dschmk erfunden EKllngkl ertönen W des Diebes photographischen un noch gelingt, "schworenen und rdientcn Bchistsal Be zum Absitzen hl Ruhe vor den s/n „für Alles", ffcha.l der Herr?" mSgegangen, also cSiM Metzen )>t^L 70 88 -21-9- G 2 CQ «ti a x! 152 lottern * der Kleid« ert= «ü allein2*' Ä». **■ v. Steptoü!> laare. , . kpreiftn bei Uacb- Bekanntmachung. 1884, den Januar daher auf- Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1883. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasie angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 9. „ 10. 12. „ 15. „ 16. „ 17. ■„ Samstag „ 19. „ Die Interessenten werden gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und , hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu IMcLoienes. Ziehung 15., 16. und 17. Januar. Cölner und Ulmer 4 Dombuu-Loose S k 3‘/4 M, beide zus. 6 X 40 trtcL = Porto u. Listen. 10 Loose (je 5) M 30 X Kinderheilstätten - Loose o a 1 X, 16 Loose 15 X Alle 3 Loose o mit 3 Listen 7 X 50 H. Haupt- «* gewinne: 75000. 48000, 30000, &- 19200, 15000, 10000, 9600 X 5 g baarss Geld. B- Nur Originalloose versendet der „ mit dem Verkauf beauftragte Haupt- Eollectcur 13 =- A. 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Main (unter Patronat der Handelskammer) besetzte, vermöge seiner ausgedehnten Verbindungen in den letzten 6 Jähren weit über 5000 Stetten. 4667 Wie f# Sie deshalb «O (5<”> G-uter Mittagstisc 1t s?, Zweites Concert (im 92. Vereinsjahr) axn Sonntag den 6. Januar 1884, Abends präcis 5 Uhr im Saale des Gesellschaftsverrins unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Minna Tiedemann (Sopran), Fräulein Bertha Zegere-Veekens (Alt), Herren Carl Diezel (Tenor), Const. Schubart (Baryten), Laz. Uzielli (Clavier), Fritz Baesermann (Violine) aus Frankfurt a. M. Diejenigen hierdurch aus die na Gesuche ohne Welter j. DaS Gesuch iß anzubringen, geßelnnOB 2. Die Berechtigu detem 17- 2eb( Zakres nachges jahr vollendet Dienst iß bei selben Zahres 3. Das Gesuch r hierzu ein B Luch erscheint wird. 4 Dem Gesuche । a. Geburtszeltz b. ein Amilli Mung üb' rvährend ein und zu veq 3m Heb: Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricker’schen Buch- handlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in derW. H u d o 1 p h’schen Musi- kahenhandlung ä Jl. 2,50 (Sperrsitz ä 3,50) zu haben. 82 A^rLchmo mLS"“ von si sh’w 88 Ein Candidat des höheren Schuld o?tts unterrichtet i. d. lat., franz, u. griech. Sprache. Näh, im Gasthof z. LindenhoL (Sin Mädchen, welches das Kleidermachen erlernen will, findet Stelle. Näh, zu erfahren in der Exped. 87 6____________________________________________ . _________________________________________ Zichener Loncert-llerein offen liegen. L , , Im Auftrage der bürgerlichen Kranken- und Sterbekaffe: 150 Der Vorstand. PROGRAMM. Sonate in A-moll für Clavier und Violine . . Lieder für Sopran: a. Heiss’ mich nicht reden b. Feldeinsamkeit c. Neue Liebe Clavier-Soli a. Ländler. b. Märchen. Violin-Soli: a. Albumblatt b. Elfentanz . ......... c. Air Spanisches Liederspiel (Sopran, Alt, Tenor und Bass) Variationen und Finale a. d. Kreuzersonate für Clavier und Violine .... s I Herzogi. Baugewerkschule Holzminden | So damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- u. MüllerBehule« I ■roBommers. 16. April. Winters. 5. Nov. Pensionat Dir.: G.Haarmänn.WWW Berlin, 5. mit Rm-kel ®ort ” Men Bknifm W Ntlie fo ™b.136'»■ 2 b« Stoff1-1 M Sttaflamtner in erft ««S-dchi« Uribeil * Berufung >n ? MchÄmg bb, Wmet in tr|ttr <> der Ober, 130 Ein bürgerliches Mädchen mit guten Zeugnissen, welches die Küche und Haushaltung gründlich versteht, sucht bei einer stillen alteren Familie Stelle. Nähere Auskunft ertheilt d. Exp. d. Bl. SST- der N-nI" * fiMe 5N 111 s 396, » It »>4t ta7' i- ,< W- tonnen21^“'1 »®te 5je'yn durch 6i(h»te »- öüiwrfidje .Kran6en= u. .Stcröeknffe su Giessen Bat m ihrer Generalversammlung vom 9. December beschlossen, das Eintritts- Rüßstlicie Zähne' werden schmerzlos eingesetzt, \ alle Zahnoperationen, Plom- ' biren, Reinigen der Zähne i bestens ausgeführt. 147 1 Reparaturen an künstlichen Ge- I bislen tn kürzester Zeit. 83 Soaade Preise. 88 1 Julius Kohlermann, ! ^^Marktpl. 6, 2. Stock. 114 In freier schöner Lage eine Wohnung von 5—6 Zimmern mit allem Zubehör pr. 1. April gesucht. Schriftliche Offerten unter Nr. 114 bis 15. Januar an die Exp. d. vl. erbeten. Vom 35. bis 40. Jahre . . „ 10,— Um nun Interessenten Gelegenheit zu geben, einer hiesigen bewahrten Krankenkasse anzugehören, stellen wir den Eintrittspreis bis 1. Marz 1884: Bis zum 30. Jahre ....«< 1,50 Vom 30. bis 35. Jahre . . „ 2,— Vom 35. bis 40. Jahre . . „ 3,— Nähere Auskunft wird ertheilt von den Herren Balh. Schwan und Heinrich Seidewand, woselbst auch Statute« zur Emflcht 133 Ein braves Mädchen sucht Lauf- stelle. Näh. zu erfahren i. d. Exp. d. Bl. 10000 MK^MW^Z 44 Tüchtiges, mit guten Zeugnissen, versehenes Mädchen gesucht. Neuenweg 9 q - He^a- Müller, Leinen«, Wasche« und Bettwaaren-Geschäst, ------- Seltersweg 18. , 109 e Mainzer Llassen-Lallerie. Ziehung der 3. Classe: Mittwoch den 23. Januar 1884, Erster Hauptgewinn: 100,000 M. in Gold Lvoses^rL^aL MfSÄ* 2 ”» * ^«st des Giessener Anze^ers". * ber » des ^Efedern^DaunenTm^RoWaar befler Qualität empstehlt zu biHtgen Preisen Ardeitsvermittetung. Arbeit gesucht für: einen geübten Kaffeebrenner, eine tüchtige Maschmeimäherirr, mehrere Lauffrauen, Wasch- u. Putzfrauen. £♦ W. Plank, Neustadt 13, Bezirksvorsteher. Sür Wasch-, Putz- und Lauffrauen. £>♦ Kempff, Wallthor 24, Bezirksvorstehcr. Handarbeit, Laufdienst. D. Emmerich, Frankfurterftr. 1, Bezirksvorsteher. PH. Jnng, Ludwigsplatz 13, ____________ Bezrrksvorsteher. VS- Inventur Ausderknus schmq, «-chmir-, Kleiderstoffen r Seidenstoffm etc. t«ch-, Bettdamast-, Piqned-cken, Taschentücher re.» xetncn pr * - - Bamen-Winter- und Regen-Runtel in nur neuen Stoffen und modernen Msons. Kinder-Coufection in al!c® ® Unterröcke, Hosen und Schurzen. Herren- und Knaben-Kleider:* “TS." Schuhe und Stiefel in grosser Auswahl. 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