Mittwoch den 5. November 188« 9h?. 2SS TOQ Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pf mit Srtnßeriefcn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint ILglM mit »«Ärechme M vchntstraße 7. Gießen, am 1. November 1884. Bet ? essend: Den im October 1884 vorzunehmenden Wiesengang. Gießen, am 1. November 1884. Betrefsend: Die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr. Hie £.*• ujirö Braunschweig hat in Braunschweig große Enttäuschung erregt, da weder der Stadt noch dem Lande irgend etwas vermacht ist. Erben stnd, abgesehen von V au 18 in im ro. Ms £oßi6 iu Mmielhen. Lindengassc 1. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgerrneiftcreien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 30. September 1884 binnen acht Tagen. Dr. Boekmann. Politische Ueberflcht. Gießen, 4. November. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groszkieezostlichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch im Rückstände sind, an Erledigung der Verfügung vom 23. September 1884 binnen acht Tagen. Dr. Boekmann. v ....... "Hl JIU: uet^n; auf Wunsch mit Gartcnstraße 29. Mraßr52istder3.Etock' > Zimmern, Küche, Speise! Emmer u. großer Men- ^arteimiithcil pr. 1. Januar hen. Nähere Auskunft er- . Helm, Loberstraße. Die französische Regierung hat betreffs der nach Ostasten abzu- ! lendenden Verstärkungen noch immer keinen endgültigen Beschluß gefaßt. Unter* Lessen mehren sich aber dort die kritischen Symptome; die chinesischen Behörden haben mit den Arbeiten zur Absperrung des Woosung - Flusses begonnen, um Peking und Shanghai dauern die Concentrationen chinesischer Truppen fort, in Tongking tauchen auf dem Stromschnellen-Kanal starke Piraten-Banden auf Nd die Flotte des Iangtse-Kiang, einer der chinesischen Riesenströme, hat Befehl «halten, auf Formosa zu segeln, um den dort stehenden General Lin zu decken. Zwei Dampfer haben sogar die um Formosa gezogene.französische Blokadelinie durchbrochen und den Chinesen Munition und Mannschaften gebracht. Das sind alles bedenkliche Nachrichten für die französische Regierung und lassen dieselben es als zweifellos erscheinen, daß die französischen Streitkräfte in Ostasten zu Wasser wie zu Lande entschieden ungenügend sind. Die sich endlos fortspinnende Adreßdebatte im englischen Unterhause förderte wenigstens in der Donnerstags Sitzung ein beachtens- wertheres Moment zu Tage. Es handelte sich um den von dem conservativen Parteiführer Churchill gestellten Antrag, das Haus möge sein Bedauern über die jüngsten Angriffe, die Chamberlain, der Handelsminister, gegen die Conser- vativen gemacht, aussprechen. Die Abstimmung über diesen Tadelsantrag mußte zeigen, inwieweit sich das Cabinet Gladstone aus die liberale Majorität verlassen könne und das Ergebmß war ein entschiedenes Vertrauensvotum für die Regierung, denn nachdem Chamberlain die Anklagen Churchill's in glänzender Weise widerlegt, wurde der Antrag des Letzteren mit 204 gegen 178 Stimmen abgelehnt; die Parnelliten stimmten mit den Conservativen. Der Wahlsieg der Liberalen bei den Ersatzwahlen zur zweiten holländischen Kammer, wie die neuerlichen Meldungen ergeben, schrumpft doch bedenklich zusammen. Die Liberalen haben gegen die vereinigten Conservativen und Klerikalen nur ein Mandat voraus — 37 gegen 36 — und die noch zu vollziehenden 13 Stichwahlen können den Liberalen leicht sogar eine Niederlage bringen. Italien plant gleichfalls die Entsendung eines kleinen Geschwaders, bestehend aus der Fregatte „Garibaldi" und dem Aviso „Vespucci", nach Westafrika. Der „Garibaldi" ist bestimmt, JnspectionSfahrten an der Küste zu machen, während der „Vespucci" an der Congo-Mündung stationirt bleiben und später nach Süd-Amerika gehen soll. Die Idee, aus den englischen Besitzungen in der Südsee und Australien einen Kolonialbund zu organifiren, stößt in Australien selbst aus Widerspruch. Es geht dies daraus hervor, daß die Legislatur von Reu-Süd- Wales die in der Convention von Sidney 1883 gefaßten Beschlüsse, betr. bte Föderation der australischen Kolonien und die Annexion von Neu-Guinea, durch Uebergang zur Tagesordnung beseitigt hat. wenig zu spüren war. lieber den Zusammentritt der Congo-Conferenz ist noch nichts Definitives bekannt, indessen dürfte derselbe in nächster Zeit erfolgen, da vt- - hp6. die Bevollmächtigten zu der Conferenz gegenwärtig sämmtlich in Berlin einge- ’&VSä troffen sind. leäMnmllLattoiffc. Das nunmehr bekannt gewordene Testament des Herzogs von Telegraphische Depesche«. WoLff'S telegr* EorrespsrrdenL-DvLrs«. Berlin, 3. November. Der heutigen AbthetluugSsitzung deS StaatSratheS, wrlche Vormittags 11 Uhr begann, wohnte Seine K. St Hoheit der Kronprinz abermals bei. — Die „Nordd. Allg. Zig." veröffentlicht eine Reihe von Briefen des verstorbenen letzten Königs von Hannover auS den Jahren 1866 und 1867 und bemerkt dazu.- Es dürfte von Interesse sein, die Briefe, worin der König Georg die Wege und Ziele der wölfischen Politik dargelegt, sowie einige gleicher Richtung charakteristische Bericote seiner Agenten in wetteren Kreisen zugänglich zu machen. Der Herzog von Cumberland habe im Schreiben vom Juli 1878, worin er dem Kaiser den Tod seines Vaters anzetgte, sich vollständig auf den Standpunkt des Königs Georg gestellt, so daß der Inhalt dieser Schriftstücke auch für ihn gelte. — In den Zeitungen circuliren Nachrichten von e uer in Vorbereitung begriffenen Vorlage wegen Erhöhung der Geireivezölle. Wie von beftunterrichteter Sette gemeldet wird, sind diese Gerüchte völlig aus der Luft gegriffin. Paris, 3. November Der „Temps" bespricht die Gerüchte von einer Mediation in der chtnesifch-französischen Angelegenheit- Er glaubt, die englische Regierung habe freiwillig Schritte gethan, um in China eine befriedigende Losung herbeizuführen. Frankreich fei von diesen Schritten verständigt und habe die Beweggründe für dieselben nur billigen können. „Temps" glaubt, es fei unrichtig, daß China jede Intervention abgelehnt habe. Eine Mediation, dir sich auf einen Schiedsspruch über die Frage wegen der Entschädigungssumme beschränke, deren Höhe Frankreich niemals eine große Wicht gkeit beigelegt habe, und welcher vollständige Ausführung des Vertrages von Tientsin, betreffend die Räumung TongkingS vorausgtnge, würde eine annehmbare Lösung der Differenzen bieten mit Rücksicht auf die Gewohnheit der Chinesen, Vertrüge zu verletzen, glaubt „Temps" jedoch, daß die beste Unterstützung für jede Verhandlung die effeclve Besetzung Tongkmg's sei. — In Nantes sind gestern 10 Choleraerkrankungen und 5 Todesfülle vorge- kommen AuS Oran werden 3 Todesfälle gemeldet. Nantes, 3. November. Seit Mitternacht sind hier 10 Cholera-Todesfülle vor- gekommen. Der Prüfect und der Maire besuchten heute die HoSpitüler in Saint Nazatre, ilirte Zimmer mit oder i Mam Nr. 9.__ it angrenzender Swbe, sch L Mer und Logis, sowu Lgis?r. sofort zu ver- Ludwig Lang, Marktstt. Offietterflj)]. Thoma, —_^uenwcg y. i!2tai=J9j«tetre. ___ Neuemtg 31. verm. Mave 22, II. Etage. '"es Drth, zu vk- Ntgurten i "'»it N, besteig -lllt toü 'm Eltin,. I —Tj-------7— Noch ist das Tableau der Re ich Stags wählen kein vollständiges h und wird ein umfassender Ueberblick über das Resultat derselben erst nach Be- c—TT? enbigung der ungemein zahlreichen Stichwahlen möglich sein, aber doch läßt sich ffllttN MM schon jetzt die hervorstechendste Signatur der Wahlen vom 28. October erkennen: 7 Zimmer-, 1 mit gr enorme Zunahme, welche die Socialdemokratie erfahren hat. Dieselbe tritt weniger in der Zahl der von den socialistischen Candidaten errungenen Mandate »ar zu 'verm. Vorzüai^ hervor — bis jetzt sind 9 Socialdemokraten gewählt und durch die Stichwahlen Ausg.,Garten-Verg.-Gc- werden höchstens 10 bis 12 hinzukommen — sie documentirt sich viel eindring- age. Aussicht non iM ficher in dem geradezu verblüffenden Zuwachs der socialdemokratischen Stimmen. M Das frappanteste Beispiel hierfür bietet die Reichshauptstadt, wo die Zahl der abgegebenen socialistischen Stimmen diesmal von 31,000 im Jahre 1881 auf 68,000 gestiegen ist, aber nicht nur in Berlin und nicht nur in fast allen übrigen großen Städten des Reiches hat die Zahl der für die Umsturzpartei abgegebenen Stimmen ganz beträchtlich zugenommen, sondern auch in vielen ländlichen Wahlkreisen, wo bisher von der Socialdemokratie noch verhältnißmäßig einigen kleineren Legaten, der Herzog von Cumberland, welcher das Baarver- ' mögen, sowie die herzoglichen Schlöffer in Braunschweig und Hietzing bei Wien jedoch gute; M, und der König von Sachsen, welchem der Allodial-Besitz Herzog Wilhelms taufen **. in Schlesien (Del«) zugesallen ist. erWed^AE^ Inmitten der Wahlangelegenheiten hat em Ereigmß wohl Tiirtrtitttlt nicht die allgemeine Beachtung gesunden, welche es verdient: Das am Donners- von Wilhelmshafen aus erfolgte Auslaufen des westafrikanischen Geschwa- mackvoll nach uni bers zu seiner weiten Fahrt. Zum ersten Male entsendet das deutsche Reich Reparaturen e,n j0 stattliches Geschwader zu einer überseeischen Fahrt, welches somit schon ^Äultheis, KürsäM, äußerlich die Wichtigkeit seiner Mission documentirt, die es an den fernen Küsten 3’ MrMße^i Afrikas zu erfüllen hat. Wünschen wir dieser Mission besten Ersolg, der Flotille ’ lelbst aber Meeresstille und glückliche Fahrt! * Die bedeutungsvollen Worte, welche Kaiser Franz Joses in ’ ?< Pbsth beim Empfange der Delegationen geäußert hat und die die Kaiser-Zusam- menkunst von Skierniewice als ein eminentes Friedenswerk hinstellen, haben im )v>v Donau-Kaiserstaate den lebhaftesten Widerhall gefunden. Die officiöse „Polit. Correspondenz" hält es indessen doch für nöthig, verschiedenen Mißdeutungen, welche die Rede des Kaisers namentlich in der ungarischen Presse erfahren hat, tnfgcgecutteten. Das genannte Organ schreibt, daß die Auffassung eine ig. irrige fei, als ob die in der kaiserlichen Ansprache enthaltene Manifestation der semeinfamen Regierung durch ein Mißverständniß abgerungen sei. Die An- ^Mcken EAuse- spräche sei für sich Selbstzweck gewesen und würde auch ohne die vorhergegan- ur.Dgznen Mißverständnisse nicht kühler und referoirter gelautet haben. Auch das ^Journal de St. Petersbourg" spricht sich rückhaltlos anerkennend bezüglich der , taiserlichen Rede aus, was in Wien jedenfalls besondere Genugthuung erregen »sftE" wird. — Bei dem stattgesundenen November-Avancement in der österreichischen fll1i Armee ist u. A. Graf Kalnoky, der Minister des Aeußern, zum Feldmarschall- f.6rener Lieutenant ernannt worden. 10p ®el 711 erfreuen würde. Mehrere freunde des ZjthersvielS. «»Mi» Eingesandt. Gießen, 4. November. Das am Sonntag Abend vom Zither-Verein „AlpenröSchen" v^aMaltete Concert auf dem Lenzffchen Felsenkeller nahm nach B.urth-ilung mehrerer Musikkenver «tn-n «»M'nd-N SBerlauttfi ungtl6dlten Beifall. Gerannter Verein legte wiederum ein glänzendes Zrugn.ß seiner Leistungsfähigkeit ob und war daher der Besuch auch ein außerordentlich zahlreicher. . ES wäre zu wünschen, wenn uns der Verein öfters mit einem derartigen Concert & o f a l t #• Gießen, 4. November. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 6. November 1884, Nachmittags 4 Uhr. 1. Uebertragung der städtischen Armenpraxis an das akademische HoSpital. 2. Neubau von Kliniken. ____________ Oeffentliche Sitzung des ProvinzialausschuffeS der Provinz Ober- tzefle« vom 14. Oetober 1884. (Fortfitzung.) Stn Sachen betreffend das Ansinnen deS Großh. KreisamteS Schotten an die Gemeinde Wohnfeld wegen Erbauung eines Schulhauses hatte der Kretsauöschutz deS Kreises Schotten unterm 17. September 1883 dahta «tannt, @runb be8 Hrt. 48 II 2 d-s G-!-tz.s über ble 'nn-r-V-» waltung der Kreise und Provinzen vom 16. Sunt 1874 von Großh. Kretsamte Schotten an die Gemeinde Wohnfeld gestellt« Ansinnen, alsbald ein neues SLulhauS mit Lehrerwohnung und Oecovomiegebaude, in dem Umfang, als ein solches zur Haltung einer Kuh erforderlich ist, zu erbauen und hierfür eine Summe von höchstens zwolftausevd Mark durch Kapitalaufnahme aufzubringen, gerechtfertigt sei und demnach die Gemeinde zur Beschaffung der Mittel nach Antrag verurthrtlt werde. im 1. Stock d-n Schutsaal unb eine Holzkammer, sowie tm 2. Stock eine Stube mit Holzverschlag^zur Abgrenzung einer Kammer und einer Küche. Das Gebäude ist in reparaturbedürftigem Zustand. An das Gebäude ist ein baufälliger, unbenutzter, einsitziger Schulabtrttt aus Brettern angelehnt. Andere Nebengebäude sind nicht vorhandcn. m Der Schulsaal ist 5,7 m lang, 5,42 m breit und 2,05 m hoch. Derselbe .st durch 7 Fensterchen erleuchtet, von welchen die vier größeren 0,9 m tm Geviert messen. Der Balkendurchzug tm Schulfaal, welcher über dem Gange zwischen be.den Bankreihen herläuft, macht es einem einigermaßen groß gewachsenen Manne nicht möglich, sich unter demselben gerade zu stellen oder aufrecht herzugeher. Die Zahl der Schulkinder in Wohnfeld streift seit Jahren an die 60, und müssen also wenigstens 50 Kinder immer zu gleicher Zett unterricht^ werden. Eine Lehrerwohuung tst also in Wohnfeld überhaupt nicht vorhanden und wohnt der dermaltge Lehrer von jeher in seinem etgemn Hause, wofür ihm die Gemeinde am 26. Dclober.,1876 eine Mtetheutschädigung von jährlich 30 Gulden zu- „id-nmi-rFlett ch j-p IWM ggpSa’3, K-'dnjll Spiegel, Bilder, em Gießen, am 3. Nove 7278 ( HarrdeS rend Gießen, den 4. November. Aus dem heutigen Markt kostete: Butter per Pmnd X 0.95—1( 0, Hühnereier pr. Stück 7—8 Käse St. 4—8 Käsematte Erbsen pr. Liter 20 -9?, Linsen 21 H, Tauben per Paar 0,50—0,70 Hühner per Stück «X 0.90—1.20, Hahnen pr. Stück X 0.60-0.90, Enten per Stück1-30—1.60, Gänse per Pfund 40-55 Welsche X 0.00-0.00, Ochsenflersch per Pfund 68-70 Kuh- und Rindfleisch 56-60 Schweinefleisch 54-60, Hammelflench 60 -70 Kalbfleisch 56-60 4, Kartoffeln per 1.00 Kilo X 3-00-4.4(), Milch per Liier 12—16 L, Zwiebeln per Ctr. JL 4.00-0.00, Weißkraut pr Stuck 3-6 Frankfurt, 3. November. Der heutige Diehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 377 Ochsen, ca. 22 Bullen, ca. 330 Kühe und Rinder, ca. o20 Kalber Die Preise fteüten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—70, 2. Qual. ^-760, .Kühe un Rinder I.Qual. X 58-60, 2. Qual. X 45—52, Kälber 1. Qual. 67—70, 2. Qual. X 58—60 per 100 Pfund Schlachtgewicht. 0 0 Sollte aber auch die Gemeinde Wohnfeld an Zinsen oder an Zinsen und Amortisationsrente jährlich 500 X mehr als bisher aufzubringen genothigt fem, so wird dies bei einem Grsammtcommunalsteuerkapttal von 3641,8 Gulden einen Mehr- auSschlaa von 13,729 H zu deren dermaligem Ausschlag von 65,901 Hervorrufen, womit immer noch nicht der Ausschlag der klimatisch schlechter gelegenen uud weniger Wohlstand ausweisevden Gemeinde Helpershain erreicht sem würde. V Gegen diese Entscheidung verfolgte die Gemeinde den Recurs an den Provinzial- ousschuß. Sie erkannte hierbei das Bkdürfniß der Erbauung eine« n.um SchulhauseS ausdrücklich an und beantragte nur mit Rücksicht auf ihre gedrückte finanzielle Lage die Verschiebung der''Ausführung um einige Jahre. 4n der öffentlichen Verhandlung vor dem Prooinzialausschusse war als Vertreter der Gemeinde der Großh. Bürgermeister Hofmann erschienen. Der Vorsitzende erstattete Referat auß den Acten und erthcilte hierauf dem Provinztal ingenieur Gnauth da« Wort, um über daS Ergebniß eines eingenommenen Augenscheines zu berichten; derselbe bestätigte in allem Wesentlichen die Ausführungen deS KretSauSschusseS. Nachdem der Vertreter der Gemeinde die Ausführung der Recurtzrechtfertigung nochmals hervorgehoben hatte, entschied der Provinzialausschuß in Erwägung, daß nack der in Betreff der Erbauung etneS Schulhauses zu Queck erlassenen Entscheidung Großh- V-rwaltungsgerichtsbofS vom 20. April 1881 die Verwaltungs- g-rtchte zur Entscheidung der Fragen in Betreff der Nothwendigkett und Zweckmäßigkeit etneS Schulbaues kompetent erscheinen; daß dst Gemeinde .Wobnfeld die Nothwmdigkeii und Zweckmäßigkeit deS ihr anaesonnmen Schulbaues nicht bestreitet, wohl aber behaupter, datz ihre bedrängte finanzielle Lage die alsbaldige Ausführung deS Baues nicht 8ulaf)e; n 3 daß nach dem oben allegtrten Urthetle Großh. Verwaltungsgerichtshofes r.rcht die Verwaltungsbehörden, sondern die Verwaltungsgerichte zur Entscheidung der Frage commtent sind, ob einer Gemeinde die Ausführung eines als nothwendtg anerkannten Sckulbaucs mit Rücksicht auf deren finanzielle Lage zugemuthet werden kann, daß in dem vorliegenden Falle ein Zweifel darüber nicht obwalten kann; daß die Uebernahme der gesammten Baukosten tm Betrage von 12000 X die Gemeinde allzu schwer belasten würd^ücksi^ bedrängte Lage der Gemeinde die Leistung eines anskbnlicken StaatSzuschusseS wohl in Aussicht genommen wnden darf; daß die Leistung eines Beitrages von 3000 X aus Staatsmitteln die Gemeinde so sehr etletchtern würde, datz derselben in diesem Falle die sofortige Ausführung des Bau- w:sen8 wohl zugemuthet werden kann, ba91”’ Katz bi- G-m-Inb- Wohaielb mir in dem Fall- jur oiebalbigrn SIuS= fübruna be8 ihr von Großh. Kr-isamt Schoit-n angeionnentn Sckuibau-S v-ivfllchi-t sein fotl, wenn ibr ein Staat«,uschuß von wenigstens 3000^L verwilligt wirb, baß ft- bi- Kosten bt6 V-ri°hr-nS I“ tragen unb in bi- Provinziqlkasse einen Ave, sionalbetrag von 5 X zu zahlen bot. ßrUi Ä Ett'Mch, entjü ™e ikd-s anbete **"i*ta. -JEmn 1 feuftri’imfeta 1 wo 24stünblg- Quarantäne für ble zu Schiff Äomtnenben angcorbnet «st. Aus Palm, voenf 1 Choi-rafall^m-Ib^^ ^h-m,Wchs. Ztg.» th-ilt mit, daß auf bet Sech" „Victor" bei Kastrop in Folge einer Explosion ichlagender Wetter bei der heutigen Frühschicht 2 Personen gelobtet, 6 schwer und 7 leichter ver- mundet wurden. Der Betrieb erlitt keine Störung. _ r. Kopenhagen, 3. November. Der englische Geschäftsträger Goslmg überreichte heute dem Könige in einer Privat-Audienz eine Adresse, in welcher die britischen Mitglieder des in Kopenhagen stattgehabten internationalen Aerzte- Congreffes ihre Theilnahme über den Brand des Schlosses Chnstransborg aussprech.n^^r ^eute ^ine Sitzungen wieder ausgenommen. Das vorgelegte Budget zeigt eine Erhöhung des Staats-Vermögens von 2,412,000 Kronen. c m . Daris, 3. November. Im Gegensatz zu den Bchauptungen portugle- sischer Blätter glaubt der „Temps" zu wissen, daß die französische Negierung auf der Confermz die Ansprüche Portugals bezüglich des Congo-Gebretes mcht unterstützen werde, weil diese Ansprüche der Freiheit des Congo-Gebletes zuwider- liesen und vom Gesichtspunkte des Rechts unb der Interessen des sranzosifchen Handels aus unannehmbar seien. , 3. November. Die „Times erfährt, der Khedrve habe am Samstag der Königin und dem Prinzen von Wales telegraphisch die ihm zuge. gangene Nachricht mitgetheilt, daß Khartum gefallen und daß ^neral Gordon vom Mahdi gefangen genommen worden sei. Aus telegraphrsches Ersuchen habe der Khedwe am Sonntag früh diese ihm zugegangene Nachrrcht nochmals wtederholt.^^^ ^buter'schen" Meldung wäre General Wolseley vor Sonnenuntergang in Dongola eingetroffen und vom Mudir und dessen Generalstab feierlich empfangen worden. Die eingeborenen Truppen btlbelen biß Dtudirreh — Oberhaus. Granmlle bezeichnet die Nachricht, daß der Khedive an die Königin und den Prinzen von Wales den Fall Khartums telegraphrrt, für absolut unbegründet. Auch Baring schenkt den umlaufenden Gerüchten feinen ©tanbeiL $ November. Ein Telegramm des „Neuter'schen Bureaus" aus Dongola von heute sagt: Der Mahdi hat seine Streitkräfte um Khartum rusammengezogen und General Gordon auf's Neue zur Ergeoung aufgefordert. Zwei von den englischen Behörden neuerdings nach Khartum abgesenoete Bö en sollen vom Mahdi sestgcnommen worden sein. Eine große Anzahl von Aufständischen befindet sich in Berber, ebenso sind die Brunnen am dem Kara- wanenwege zwischen Debbeh und Khartum von Ausftändischen besetzt. Nach feinem Flachenraum bezw. bei einer Anforderung von 0,8 qm für jeden Schüler würde der Saal für 38 Kinder ausretchen; nach dem Gefammtluftraum bezw. bet einer Anforderung von 3 cbm für den Schüler würden aber deren nur 21 darin Platz finden. Aber auch diese Berechnung kann nur eine arithmetische genannt werden, da das Local nach Höhe und Beleuchtung zu einem Schulsaal überhaupt ^u^ch^les"wurde auch von drr zuständigen Behörde, der Großh- Kreisschulcommission Schotten, durch Beschluß vom 26. April 1876 und wiederholt unterm 27. November desselben Jahres anerkannt, wobei letzter Beschluß das SchulhauS „in irder Weise als unzureichend und verwerflich^ bezeichnet. Die wichtigste, auf den sittlichen Standpunkt und die persönliche Zufriedenheit der Einwohner einflußreichste G^meindeanstalt ist aber die Schule. Sowohl um daS Lehrziel zu erreichen, als auch um die Kinder vor Schädigung der Gesundheit zu bewahren, ist die Stellung eines geeigneten Schullocals unabweisbare Pflicht der Sofern die Gemeinde in schlechten Vermögensverhältnissen steht, ist ihr die UnterWtzuna deS Staates »ugefichert, wie denn auch schon laut Verfügung Großh. MlnisterüunS deS Innern und der Justiz vom 20. April 1880 für Wohnfeld ein Beitrag von 2000 X bezw- etwa ein Viertel der damals berechneten Kosten in Aussicht genommen war. Theater. —d. Gießen, 4. November. Die GefangSpoffe „In dulci jubilo“ oder „Auf eignen Füßen- wurde ge^^^^e^Rollet des Rotbelmann — früher Herr Haupt — wurde diesmal durch Herrn Halm mit Geschick und Humor durchgesührt. Besonderes Lob verdient Herr Hendlich, der an dem einen Abend nicht weniger altz drei Rollen zu spi-len hatte tJustizrath, Hauswirth und Künstler); er verstand es. jede dieser drei Figuren in feiner ^ndividualisirung wiederzugeben. Wie bei der ersten Aufführung, so brachte auch gestern Fräulein Baruow die Verzweiflung der von ihrem Verlobten schnöde verlassenen alten Jungfer zu köstlicher Wirkung und errang reichen Beifall. Herr Humbert spielte den Küster Glattbein recht anerkennenSwerth. Wiederholt zu nennen sind natürlich Fräulein Sommer und Herr Voigt, die besonders nach dem parodistischen Duett im 2. Aufzug mehrmals gerufen wurden; auch die witzigen Couplets des Herrn Voigt wurden lebhaft applaudirt. Nächsten Mittwoch gelangt das höchst amüsante Lustspiel „Schwabenstreich zur Aufführung. Di-EßT KtanlW Ä clltli «L.L- Scan; ÄH $tt Mrl'je OK Geheime Po Zeldbei Universität- $ Ehronik. — Der Senat der Univelsitüt Göttingen hatte mit^Rücksichti au die naheu Beziehungen des Landes Braunschweigs zur Georgia Auausta, welcher der ver^w^t Herroa einst selbst angehört bat und welche tm Genüsse reiche, ^aunschweiglscher Stiftungen sich befindet, eine Deputation zur Betsrtzungtzfeier nach aeotbnet. Es b-ldeten diese Deputation der geheime Justizrath 0r von Bar und P.o- e,tfor Dr. W- Müllen. Außerdem schloß sich diesen eine D putation der aus Broun, schweig gebürtigen Studirenden an, welche einen prachtvollen Kranz, geschmückt mit den Braunschweiger LandeLfarben, überbringen sollte. _ ., __ Der ordentliche Professor Dr. Ludtmar Hermann in.Zürich ist zum ordentlichen Professor in der medicinischen Fakultät der Umversiiat Königsberg ernannt worden. ________ _ ....... .. 7290 Fahrhund kaaien-^täheres in' Lche-i Amerika Peii-K gmntirt reinfdjmea 6Z 4 gebrannt pr. eHfiehli als kolossal 7298__T. Zu orffaafw-. 1 M Zohaunes S M 51 X, unb 1 Nvm" von Jak im Einkauf 52 X meingebunden, noc verden billig abgegt fragen in der Exp. fülftni NeuegeMteM Met - Linsen »obnen, sehr S* rs Wenn nun her G-m-tnb-r-fth von W-hnf-ld wohl bi- Unjur-lch-nh-It dl? Schul- locals anerkannt, aber immer wieder in der Hoffnung auf bessere Zeiten um Frist in Erfüllung seiner Baupfl'cht anhält, so kann einem solchen iAmucherl.n^we"er Folge gegeben werden, nachdem der Ortsvorstand die Behörden seit acht J°b^n wtt derartigen Klagen und immer wirder veränderten Bauprojecten lediglich zur -3e"sewinnvng hinhält und nachdem auch die Angabe jrdeS thaisächlichen Momentes, wie Aufhoren einer Tilgungsrente rc., fehlt, wodurch die Finanzverhältnisie der Ortseinwohner tu önfuntt sich besser gestalten sollten. , _ . , WaS nun die Höhe der von Großh. Kretsamt ongesonnenen daufumme anlayf, so hat der KretSausschuß durch eine Commission sich überzeugt, daß das Project, das SchulhauS des gegenwärtigen Lehrers zu kaufen und zu einem Schulhause umzudauen, ein durchaus verfehltes war, was ja auch der Gemeinderath in seinem Beschlüße vom 5. Mai 1879 anerkannt hat. Ebensowenig kann eine Ersparniß erzielt^werden, wenn ein neuer Schulsaal neben daS dermaltge SchulhauS gestellt und dieses durchaus mangelhafte Gebäude zu einer Lehrrrwohnung umgebaut werden sollte. Noch weniger wird es sich empfehlen, lediglich einen neuen Saal zu erbauen und demnächst die Hof- raithe dcS Lehrers Gundermann als Schullehrerwohnung anzukaufen. Es empfiehlt sich vielmehr einzig ein Neubau, und wird der für ein gleiches Sauprorct in Grotz- Eichen ausgearbeitete Voranschlag jedenfalls auch für Mohnfeld als ausreichend Hvsratthm zur 0 vÄ aus eloncn E früher E Pro ^*"9 1 ®ert6 von etwa 7 mit Rück, °ls ^nber schwer zu- « lm.L'nsen und n sein, so öulbtn einen Mehr, <901 H heniorrufrn, fßfntn unb wenigu an den Provinzial, I tttum SchulhauseS MU finanzielle Lage 4usse war als 33er» n- Der Doefitzenbe zialtngenieur Gnauth scheineS zu berichten; iSauSschusseS. Nach- chtferrigung nochmals 10, zu Queck erlaßenen ZI die Berwaltungs, 'eit unb SaMfoitfte irckmWM des ihr bafi ihre bedrüngte i; ;SgerichtShoseS nicht schMnr btt ovtttauvtea ircbtn tm; obwaUtti kann; dn X die Gemeinde allst Inbe ble Leistung M m darf; nttteln ble Gemeinde so Ausführung des Baü- inr olSbaldtgrn AS- esonnenenSchulbaB >a wenigstens 3000-t zu tragen unb in die । »ihlen bat. ;X«*tow Ijnen S°»'° i-SZL i Rosten rn ; infeW L'SS )(1 KM Allgemeiner Anzeiger. Befanntmnchung 7304 Gerichtsvollzieher. 7278 S. Elsoffer 7298 selten, Schürzen und Krausen. 6577 7022 sicher und schnell. Emil Pinter, in Marktstraße, 6588 ii 19 19 11 91 19 11 19 empfiehlt 6748 Wegen vorzunehmender Reparatur am Stadtringgraben wird dessen Wasserzufluß am 6. und 7. d. MtS. abgestellt. Gießen, den 4. November 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Regenmäntel sür Damen k Kinder in den neuesten FayouS und in größter Auswahl offerirt Russ. Caviar Elb-Caviar \ besten Qualitäten empfiehlt Exnil Fischbach, Sonnenstrasse 25 empfiehlt für die Wintersaison: Kaputzen, Tücher, Westen, Tricottaillen, Mufichen, Kragen, Boas, Kinder-Kleidchen und -Jäckchen, Beinlängen und Strümpfe, manchen, "ö"nterhosen und -Jachen, Stoä- Wildleder- und G-lace-Handschuhe, letztere in schwarz und farbig für 2Mk, 1.50 in schöner Qualität, Cor- Feueranzünder unübertrefflich, entzündet Steinkohlen, sowie jedes andere Feuerungsmaterial ohne Anwendung von Holz oder Papier Pferde-Deeken in allen Größen und Qualitäten empfiehlt billigst 7266 C. fr. Diels. Verein für Krankenpfi-Ke. fleneriifoerfammhuifl Donnerstag den 13. Dovcmder cr„ Abends 8 Uhr, im Cafe Edel. Tagesordnung: Berichterstattung. Rechnungsablage, Ergänzungswahlen.«296 « K | Deutscher Hof. A K Hitsinger ä g E^portibier & D aus der Brauerei von Th. Ehemann. 6905 Bohnen Dictoria-Erbsen -> is Riesen-Erbsen -- n grüne Erbsen ° iß A Saat-Erbsen »13^ S. Elsoffer. JeilgBotmes. 7290 Fahrhund mit Wagen zu »er- laufen.__Wäberegjnjber Exped- d- Bl- Laffee-Lsserte. Amerikanischen Perl-Mocca garantirt reinschmeckend, pr. Pfund 68 gebrannt pr. Pfund 85 enipfiehlt als kolossal billig J. H. Fuhr sonne2irse Cokes® Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik: Stückcokes Mk. -.95 pr. Ctr, Nußcokes für Stubenheizung, zerkleinert „ 1.05 „ „ Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Eentner, von - Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. ____________________—- Kaffee rohen und gebrannten, Specialität, empfiehlt 7165 W, Th- Wittlich* Zu verkaufen: 1 „Germania von Johannes Scherr, im Einkauf 51 dl, und 1 „Hellas und 9tom" von Jakob von Falke, im Einkauf 52 Jb. Beide Werke sind uneingebunden, noch ganz neu, und werden billig abgegeben. Wo? zu erfragens der Exp. d. Vl. 7297 Hülsensrüchtk. Neue geschälte Victoria- Erbsen, Heller - Linsen, Thüringer Bohnen, sehr gut kochend, empfiehlt CWir. Kieker, 6702 Neuen Baue 5. g ( ii. Retter empfiehlt zu billigsten Preisen: Rein wollene Lama's und Flanelle, wollene Bett- und Bügeldecken, Reisedecken, Tischdecken, Vorhangstoffe. Meinen Vorrath in Sophateppichen, Bettvorlagen und Läuserstossen offerire ich wegen Aufgabe dieser Artikel ttütev Einkaufspreisen. Robert Stufj( empfiehlt Zur bevorstehenden Saison: (Marke M. & W.) wollene Strickgarne (Marke M. & W.) bekanntlich beste Qualität zu billigen Preisen. Herren- und Frauen-Unterhosen und Hautjacken, wollene und halbwollene Hemden, gestrickte und gewebte Herrenwesten ’ und Camisols. 7048 Preußische National Perstcherimgs-Krseüschsst ZU Stettin. Agentur für Gießen: 8 Heinrich IWnlSach. 7205 Ein Haufen guter Mist zu ver- kaufen iui Darmstädter HauS.___________ Von Briketts der Braunkohlengrube und Brikett- sabrik Friedrich halte ich stets Lager und werden dieselben in jedem beliebigen Quantum zu reellem Preise MS Haus geliefert. 7016 _______August Kröll. Kohlenkasten, Kohlen löffel, Kohlensimer, Kochgeschirre, roh und emaillirt, empfiehlt billigst Wilhelm Seibert, F. Helberg, 5778 Kirchenplatz._______ Prima neue HellerUusen »im Schlosscr-Arbcitcn. Die Herstellung eiserner Einfriedi- gmlgS-Gitter nebst Thor und Thüren auf dem Postgrundstücke in Wetzlar, veranschlagt zu «A 2144,16, soll im Wege der öffentlichen Anbietung vergeben werden, und ist dazu Termin auf Lonnabend d. 8. November, Nachmittags 3 Uhr, im Geschäftszimmer des Baumeisters Kranz im neuen Posthause zu Wetzlar, anberaumt, woselbst auch die Bedingungen nebst Anschlag und Zeichnungen zur Einsicht ausliegen. Es bleibt freie Wahl unter allen Anbietungen vorbehalten. Frankfurt (Main), 30. Octbr. 1884. Der Kaiserliche Ober-Postdirector, Geheime Postrath. Heldberg. 7230 Mittwoch den 5. November, Nachmittags 2 Uhr, »erden in der Flett' schen Hofraithe dahier gegen Baarzaylung versteigert: Sopha's, Kleiderschränke, Kommoden, Spiegel, Bilder, ein Stoßkarren u. a. m. Gießen, am 3. November 1884. Geißler, C.G.Kteloleöos Delicatessenhatidhmg empfiehlt: 7301 Arische Schellfische, Lebende Karpfen, Ger. Lachs, Sprotten, und Bücklinge, Pommersche Gänfe- waaren, Ger. Mettwurst, ff. Goth. Cervelatwurst, Trüffel- und Sardellenwurst, Blockwurst und Salami, ächt Wests. Pumpernickel, fst. Elb-Caviar, „ Astrachan-Caviar, „ Sardellen, Sardinen, Rollmöpse, mar. Häringe, Sardines ä l’huile, Hummer in Dosen, Ochsenzungen, Schweinezungen, Lammzungen, Corned Beef, Mock Turtle Soup, Salm in Dosen, Champignons, Trüffeln, Tomaten, Ananas, sowie sämmtliche conservirte Gemüse und Früchte, ge- trockn. Tafelobst in 10 verschiedenen Sorten; alle» in anerkannt vorzüglichsten Qualitäten und billigsten Preisen. Echten Emmenthaler vollsaftigen Schweizerkäse, sowie vorzüglichen Hand-, Limburger und Rahmkäse empfiehlt billigst 7057 CÄr. Bieker. VsWAIWW Fernstes ®h ^Würzbnrg. Bier^ 5* empfiehlt 7183 Restauration »B % Fritz iLony. Ba Bei Abnahme mehrerer Flaschen % frei ins Haus. Nächsten Mittwoch und Donnerstag Abend je 6 Uhr, treffen frische 7281 Schellfische in Eispackung ein, und offerire solche zu 25 Pfg. per Pfund. S. Elsoffer. ärgossy- n Hosenträger empfiehlt 6879 Julius Schulz®, Sonnenstraße 20. 7244 Ein Pferd mit Wagen zu ver» kaufen bei Jakov Kreiling V. Wwe.» Heuchelhesyi, zu nachstehenden, besonders vorteilhaften und billigen Preisen. No. breit Surah Meter der M. 2.70 No. cm. cm. breit Satin nein merveilleux der Meter M. 4. Faille 7. Satin Luxor. Satin imperial No. No. der Meter 6962 1. 2. 15. 16. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 13. 14. 10. 11. 56 56 noble noir 4.75 5.40 6.35 40. 41. M. 5.10 „ 6.70 6.30 5.10 5 90 4 95 6.30 für Brauttoiletten. — No. 42. 57 cm. breit Faille Klane 54 54 54 58 57 54 57 58 60 60 60 60 60 60 ■.tauen 5.65 4 25 4.95 5.60 2.80 3.30 4.25 4.80 5.30 5.70 6.25 7.15 8.45 3.15 3.80 4.30 4.95 54 54 54 55 56 57 54 56 52 56 Preise. Rein Netto comptant. Versandt gegen Nachnahme. Muster auf Verlangen. Lieferung franco. Grösste Neuheit und sehr solide der Meter M. Schwarzen soliden Seidenstoffen es = Weisse Seidenstoffe cm. brt. Satin merveilieux der Mtr. M. 5.90 I " n ff ft 7.— HEUER & SCHOEN, FRANKFURT a. M — vormals Ferdinand Heuer. Rossmarkt 1. — Speciaiität Trauerwaaren. Abtheilung Seidenwaaren. Depöt einer renommirten Seidenstoff-Fabrik. in 26. 54 cm. breit Tricoi noir 27. 54 „ „ 28. 53 „ „ Dr. Gallus’sche Orts- ü. Betriebs- Krankenkassen- Bücher und Anleitung dazu empfiehlt Papierhandlung. 7299 •inumjuulnnnnuiHJinniinhiiHmunu/finMl Neue türkische Zwetschen, ia. mnerik. Apfeispalten, neue friink. Brünetten, Edclbirnen, sowie la. Eiergemüsenudeln empfiehlt billigst Ferd. Drebes, 7314 Dorrn. Gg. Wilh. Weidig. 7309 Ein Buffet mit Eistühler zu verkaufen. O. Luft im „Löwen". Gattblumen, Spitzen, Nüschen, Bänder, Strümpfe in allen Farben empfiehlt sehr billig 7312 Hob. Biaas, Seltersweg 18. NB. Schnür-Nestel für Taillen in allen Farben._____________________ r Swagatim I Zahnschmerz-Paste. § Diese geruchlose, unschädliche, milde A und feste Substanz beseitigt den 4> Schmerz hohler Zähne bei Kindern H» und Erwachsenen sofort, conseroirt ch. bie Zahnmasse und deöinficirt die Mundhöhle. 7300 Zu haben in der A 0 Drogerie von £ Otto Schaaf, $ Scltersweg 25. Schellfische empfiehlt 7316 Bmil Fischbach. Wendete ff» Donnerstag den 6. November 1 Abonnements»Concert. II. Theil: Beethoven. Anfang V Uhr. Entree 5« Pf. Dor Beendigung der II. Abtheilung ist das Rauchen nicht gestattet. NB. Die Liste liegt noch an der Kasse offen. (Podium im Saale.) 7317 Krauste, Capellmelster. Leseabende. Nächsten Mittwoch den 3. November beginnt die hiesige Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung ihre Leseabende. Dieselben werden jeden Mittwoch und Samstag von 8-10 Uhr Abends in dem Saale des alten Rathhauses abgehalten. Zu fleißigem Besuche dieser Leseabende wird freundlichst eingeladen. Turnverein Gießen Der Vorstand der Gesellschaft für Verbreitung von 7293 Volksbildung in Meßen. Dienstag den 11. Hovbr. c., Abends 8'/2 XJhr: Aneralversammluug im Restaurant Schnell. Tagesordnung: 1) Bericht. 2) Vorstandswahl. 7286 Der Vorstand. Meine über mehrere Hundert Mark betragende Forderung an dle V...........A. & G. gebe ich billigst ab. 7295 Carl Balzer, Cafe Ebel. Oberhcsfische Gesellschaft s. Natur- u. Heilkunde. Sitzung Mittwoch, 5. November, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag: Herr Prof. Dr. Schwappach über Netse - Erinnerungen aus Galizien und Ungarn. 7289 —Auch_Nichtmitglieder haben Zutritt. _ 7291 Ein starkes Mädchen gegen hohen Lohn in Dienst gesucht von ________Gg. Lang, a. d. Bahnhöfen. 7292 Ein Student ertheilr billig Pri- vatstuuden in der Mathematik, worin er bereits erfolgreich unterrichtet hat. Näheres in der Erped. d. Bl._________ Möbel werden gut und billig auf- polirt von 7306 Bsinh.W AMZT-, __ Marktstraße 8__ 7315 Ein gut empfohlenes Mädchen, geübt im Kleidermachen und Flicken, sucht noch einige Kunden in und außer dem Hause. Seltersweg 15. Regenschirme werden billigst überzogen und reparirt bei Johannes Zufall, 7313___Neuenbäuen 21. 7303 Ein braves Mädchen gesucht- Ludwigsplatz 5, Hinterhaus. Besorgung u^erwerthung 10 ^>«1.BRANDT Civil-Jngenieur )j^öniggrätzer Str.131. BERLIN, w: 7235 Ein Mädchen, im Kleidermachcn und Flicken gewandt, sucht noch einige Tage Beschäftigung. Näheres bei Frau L^o o s, Kirchenplatz 11 Hl._______ "7287 Ein im Nähen geübtes Mädchen sucht Beschäftigung bei einer Schneiderin. Näheres Wehsteingasse 48, rechter Flügel. 7089 Zwei Herren finden billigen Mittagstifch bei einer Beamtenfamilie. Näheres in der Exped. d. Bl. 7229 Ein braves Dienstmädchen gesucht.__Stadt Mainz. 7239 In ein feineres Ladengeschäft wird ein junges Mädchen zum baldigen Eintritt gesucht. Offerten unter Nr. 7239 an die Exped. d. Bltts. 7308 Ein gut gehaltenes Tafettlavier billig zu verkaufen. Seltersweg Nr. 11 Bermietßungm. 7294 Ein möblirtes Zimmer zu Der* miethen. Ederstraße 13