IX SU Nr. 233 nzerger Gr^cheiM rtzgÄch v«L Ausmchi^e deö MstttazH. aMMMMBS Schulsiraße 7. Mischung olle die- unb Dcoaueng-schäften. urch die Post bezogen viertel jährlich >geu. Aber was war das? Ein kleiner neun- ,Papa kann heute leider nicht kommen", so aussuchte. Der Herr Regieruvgsbaumeister bildete von nun an das tägliche Gespräch der beiden Schönen Jede glaubte sich von demselben besonders bevorzugt und mit sehnsüchtiger Freude erwartete man dm ersten Sonntag tm Smteuwer für welchen derselbe seinen Besuch zugesagt hatte. Endlich nahte d-r "?^tßn«gsvoll T ö- D fünfte Stunde schlug, die Glocke wurde gezogen - daS mußte n sein. ^"konnten sich die beidm Schönen nicht länger halten, in eiligem Laufe stürzten sie zur Thür, um den Jieben Freu»d" selbst zu empfangen. Aber was war d«S? Ein kleiner neunjähriger Knabe stand an der Thür. „Papa kann heuteletdn nichtkommen , so lautete sein Auftrag, „er ist etwas erkältet, aber hier schickt er das kleine Täschchen, was eins von den gnädigm Fräuleins wohl verloren haben muß Tableau Aurelie war am heutigen Theeabend vollständig unpäßlich, "berauch dre Aettere nahm sich fest vor, sich nie wieder mtt einem Herrn etnmlasien, der so dicke Handschuhe nagt, baß mau dm Trauring darunter nicht erkennen kann. «m» b _ sNette Armenpflege.s Das Londoner ^Deutsche Tageblatt schreibt. Die Entdeckung der skandalösen^ Art und Weise, in welcher die Etnwohnn des Armeu- knttf»Ä tut abaeiüttert" wurden, hat die Sanitätsbehörden des ge- "den VictualienhSudlern schärfer auf die Finger zu sehm y ht/s?r strenanm ControUe^ war die ConfiSkatton von 89,000 Pfund Dammer befanden sich 6000 Pfund Kaninchen, 9400 Pfund Hammelfleisch 49 000 Pfund Rindfleisch, 16,200 Pfund Schweinefleisch, 8400 Pfund Hamwelsteifch, Psun i Nahrunesmittel". die sonst unbeanstandet S'bkn"wukbm «US h°w °°r°-st ober rührte» von -ersmch.em Drittes Blatt Sonntag den 5. Oktober Etwas Neues und Praktisches für Hausfrauen. ffü tft eine bekannt- Tbatsach« in den ein,-blägigen Kreisen, daß bei b" feineren WZZWZsZMMZ WSZWNZI Verhältnissen, welche dm stets ^ichmaMen AusM der, M^rN ** "S ‘-•■,£“8’Ä S Ä glSnzmd JU ma$en; bi: ©0PPtI-et5rt^ratteHenB unb aeftattet sogar, die Wäsche ohne gmehm, verhindert das Ankleben des 43 r>Tstt#n nn»«« mfr noch bemerkm. daß vorheriges Trocknen sofort zu stärken und zu p «dem eine äußerst einfache und der »Ä S ä >«* •— Hnöin$«rau^ftenenmberneu”n®fartebefinben sich in allen größeren Colon.al-aaren- Das BensanSt-Con.Ptoir der Harzer Käsesabrik zu Wernigerobe a. H. hat sich durch Lieferung von nur itch.em und sauberem Fabrikat emen Wel ruf -rworben - Wir können daher nicht umhin, liniere Leser zu bitten, sich durch einen Versuch von der Vorzüglichkeit dieser Waare zu überzeugen und machen auf basisch in dieser Nummer befindliche Inserat besonders aufmersam. Personen. Das durch diese Firma beschäftigte Personal zahlt schon nahe an im -Dionen. SchiffSuachrichten. Bremen, 2. Oeiober. fPer S^arn Hermann, Capt. H. Baur, vom Norddeutsch Lwy ^^^halten in Baltimore. 17. September von Bremen abgegangen war, ist gestern angekommen. W [$le Mission bei den ßonniEolen.] «in Eingeborener stellt sich mit seinen SÄ w ?*Ä K'-aVS™ Ä»: “S: s SSI -kDie^koLnicht mehÄedE war die unschuldige Antwort deS Tauf-Aspiranten. ________ Vermischtes. Aus Thüringen, 2. October. - Vorgestern ist das reußtsche SEchen Saalburg a. d. S. zur Hälfte abgebrannt. Gegen 60 Häuser liegen tu Asche. Die seit Monaten M-f°S°ckenh«. 11. Armee - Corps 1 Snrt6“l9d ®‘°Ä X V50 ZÄ pro Tag Daselbst, städtisches Polizei- und Verkehrsamt, Wteger bet den städtischen Waagstellen, 1200 Jjk Gehalt jährlich, maiM 1500 J4 Lüdenscheid, Poltzeivsrwaltung, 4 Nachtwächter, je .X ifibtltd). JSJW* ftonlaL Garnlsou-Derwaltvng, etatSmätziger Kaserneuwarter, 600 JL Gehalt jährlich, SfltiaTSme^^ und freie Wohnung. Prenugch- bdm bd S?rÄrta 2R-, Baurath Becker, Frankfurt a. M-, E'chwErgße Nr^ 50, 9 «nnnnfHfier für die Dauer von 2 Jahren, je 90 J4. monatlich. ^Wa^srshausen, Post UQ™hhHefträaer 480 «X Gehalt jährlich und 180 X Wohnungsgckdzuschuß: ScBewefi SBoRamt während der Peobe.eit 2 M 50 Tage,-der, SKSn MnfleHuna1050 M. Geholt unb 180 M. Wohnungse-Ibzufchuß jährlich. MZMTMZAL-LLZ LaKst am L^ 600 •* i-hrlich e*rel®f!n,™29. September. sAmerikanische? Duell.s Der 21jShrtge Bankbeamte Rudolvb Reich entfernte sich am verflossenen Samstag zür gewöhnlichen Stunde, in der er sein Bureau aufzusuchen pflegte. Der junge Mann begab sich zu e^er in der Päbe wohnhaften Verwandten und plauderte dort in unbefangener Weise. Nach kurzer ?eit n?bm Reich dort Abschied und zwar in so überaus herzlicher und zugleich feier, bcker Weise daß es seiner Verwandt^ auffaüen mußte. Dem Drängen s- ntt Verwandten naÄaebevd, erklärte Reich, sein Abschied sei deshalb so innig, weil er seine SRprmrtnhf» nie mehr im Leben sehen werde. Er habe in einem amerikanischen Duell die schwarze Kugel gezogen und müsie sich umbringen, um als Ehrenmann und nicht als Sina ”Ä ’ Die hierüber bestürzte Dame versuchte ben jungen Mann zu J thp? rnnae doch von diesem fürchterlichen Entschlüsse abstehen. Allein Reich erklärte' er könne nicht anders handeln und nahm nochmals Abschied. Die Dame rt^ ihre Angehörigen herbei, um Reich am Fortgehen hindern zu lassen. Kaum hatte Reich b'e Absicht der Dame gemerkt, als er sich losriß und die Stiege hinabstürzte. Obwohl die Verwandten drm^Flüchtline sofort folgten, konnten sie ihn nicht mehr erreich^, hi» Grftpm des iunaen Mannes von dessen Vorhaben unterrichtet worden roa^n^^eilU nmn^zum^PolizesiOComm?stariat"ber inneren Stab, unb erstattete dort die Anreia-'. Troß emsigen Suchens gelang eS jedoch nicht, den Unglücklichen zu finden. Gestern' erbielten die verzweifelten Ettern ein Schreiben von der Hand ihres Sohnes. Der Brief war aus Baden vom vorhergehenden Tage datirt und in sehr verwirrter Weise abgefaßt. Der Brief enthielt Abschiedsworte Reich S an die ©einen wad die Ankündigung seines bevorstehenden Todes in Folge eines urmrttanflchen Duells. Sofort beaaben sich die Angehörigen des jungen Mannes nach Baden, ^lbe^^ Such-n war vergeblich. Reich befand sich Inzwischen auf dem W^ge "Uch Reichenam Von hort erhielten seine Eltern gestern Abend die telegraphische Verständigung, daß ®Ä« semen Kami,^"Entschluß zmAnssührun, gebracht habe; •»«’«<*}« f>anb abaefeuerter Rlvolverschuß hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Die ^Zdenmar Retch'S^ wurde dmch die bei ihm Vorgefundenen Papiere, sowie dmch einen an ^n n L esing wohnende Dame gerichteten Brief, den man ebenfalls dem Selbstmord r fand, festgrstellt. Ueber die Ursache dieses amerikanischesDuellSE.^S tcht noch nicht im Klaren doch allem Anscheine nach dürfte eine Dame die Verav^ssung dieser traurigen Affaire gewesen sein. Der Gegner Reichs soll ein ebenfalls noch suuger und der besseren Gesellschaftsklasse angehöriger Mann sestr. — sAuch ein Reiseabenteuers Auf einem DampfsE hatten sie ihn kenmn gelernt, als sie von Swiuemünde aus eine Parthie nach Rügen unteruahmen. Mit galanter Liebenswürdigkett hatte er die beiden Tochter des Professor- während bet ganzen Fahrt unterhalten, ja, als die Jüngste einer Anwandlung von Seekrankhett zu erliegen drohte, war er unablässig bemüht gewesen, das drohende^Geschick von der Aermftm abzuwenden und glücklich war es ihm auch gelungen. Er hatte sich dem Professor als Regierungsbaumeister S. auS Berlin vorgestellt; wie herrlich traf eS sic^ daß er fast ganz in derselben Gegend wohnte, wie unser Herr Professor. Die Töchter ruhten nicht eher, alS biß Papa in aller Form den ^reizmden Gesellschafter zum ersten Theeabend in dieser Saison «tngeladen hatte, was derselbe, wenn auch zögernd, annobm. Wie schade, daß er sie nicht weiter auf der Reise begleiten konnte, da ihn dringende Geschäfte noch an demselben Tage wetterzureisen zwangen. Aber in Surelknß, her ^ütmeren Herzen war bereits eine innige Zuneigung zu dem tnteresianten Reisegefährten erwacht; wie sollte sie ihm diese Neigung auf möglAst zarte W-isr zu erkenmn geben? Endlich hatte sie eß gefunden. Sie hatte in ihrem Besitz ei" kleines Täschchen, auf dessen Vordersette ein pfeilschleudernder Amor gemalt war, während innen selbst ihre woblaelunaeve Photographie prangte. Wie wär' es denn, wenn sie b^f^ zo*te Anaebinde d^ SLttdm verehren würde; müßte er denn nicht den leisen Wmk ^uß Ikbenben Her,mß verstehen? Aber sie wagte es nicht, ihm diese- holde Pfand In dle Hand Im drücken, l unb unbemerkt ließ sie es in die Falten seines Sonnm- schirmes aleiten — bort mußte er es finden! Die Abschiedsstunde nahte heran. Ein Händedruck Tücherschwenken, ein paar zerdrückte Thränen und dahin eilte der ßeltebte Jüngling, wäh^nd der Herr Profefior mit seinen Töchtern ein nahegelegenes Hotel Betreffend: Die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr. Gießen, den 30. September Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die Gvotzhei-Zoglich-n Bürgermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie unter Bezugnahme auf Art 11■ Anla/bitte^ die°GebäÜdeb^fitzn unter Hin^chung"auf Art. 17?" es Polizeistras- Gemeinden mit dem Gemeinderath zu durchgehen und msower f ch h z Erbö'buna oder Herabminderung der Versicherungsanschläge solcher Gebäude, «»-**• * -"«<» «*« einzuleiten und uns die entstehenden Verhandlungen demnächst vorrulegen. @rlei)igung beS Declarationsverfahrens abzuwarten, berichten, dabei aber Allgemeiner Anzeiger. © Prospecte gratis. 4993 Brechruhr, Cholerine und Cholera. CQ e <5Q 3 S) Den Empfang aller Neuheiten in Wintermänteln «..p Kleiderstoffen zeige ergebcnst an und empfehle solche zu billigsten Preisen. M75 August Montanas. oft erprobtes, in vielen Fällen geradezu erstaunlich wirksam „Boerhave hat in der Medicin wirklich das Unglaubliche geleistet." Goethe, Wahrheit u. Dichtung. Doctor Boerhave’s Magenellxir, hergestellt nach einer nur in meinem Besitz befindlichen, handschriftlichen, höchst genialen Vorschrift Boerhave’s, des berühmtesten Arztes im vorigen Jahrhundert, äußerst energisches Remedium gegen Magenbeschwerden, unübertroffenes Mittel zur Herstellung einer regelmäßigen Verdauung und Reinigung des Blutes, prümiirt auf der Pariser Weltausstellung von 1878. Zu haben bei Emil Fischbach, C. G. Kleinhenn, H. Lind, Ferd. Drebes. la. reifen Amburger Käse, pr- Pfund 33 Pfg., empfiehlt EL F. Nassauer, 6241 Kreuz 6. 6482 Ein gutes Arbeitspferd verkauft L. CH. Rübsamen. brütete gto Wagen . _ tragen werden. Ernst Balser — H. Kühn, Buchb. und Kragen, der nur wenige Pfennige kostet, kann eine ganze Woche ge- Giessen bei vom Versand-Geschäft Mey L Edlich, Plagwitz-Leipzig welches auf Verlangen illustrirte Preiscourante gratis und franco versendet. 2974 sind keine Papierkragen, denn sie sind mit wi rklichem Webstoff vollständig überzogen, haben also genau das Aus- /I sehen von Leinenkragen, ; sie erfüllen alle Anforderungen an Haltbarkeit, Billigkeit, Eleganz der Form, bequemesV; Sitzen u. Passen. Wenn man bedenkt, dass die leinenen Kragen beim |’ Waschen u Plätten oft verunstaltet, zu hart gestärkt oder schlecht gebügelt werden, oder dass sie in der Wäsche eingehen. Franks. Würstchen und sollte man den Ukrfntft mit jHeg’g ZtoDmgen schon der geringen Ausgabe wegen machen. Mey’s Stoffkragen mit umgelegtem Rand sind das Beste, was geliefert werden kann. Die Erfindung ist gesetzlich geschützt. Mey’s Stoffkragen müssen genau der Hals- !l weite, resp. der Weite // des Hemdenbündchens ; I entsprechend bestellt werden. — Weniger als I Dtzd. per Fa?on wird nicht abgegeben. Für Knaben giebt es nichts Besseres. Jeder Wein- u. Obstpressen (Keltern) neuestes System, ohne Rundgang, pressen in doppelter Geschwindigkeit als frühere Keltern. BLeltern- tehrauben liefern nach Angabe. A nenest verbesserter Construction, grosse Leistungsfähigkeit bei sehr leichtem Gang. Zeichnungen und Preise versenden franco und gratis. PIl Mayfarth & Co., Frankfurt a. M. Maschinenfabrik und Eisengiesserei. Wo wir noch nicht vertreten sind, werden solide Agenten angestellt. 4527 Uferen werthen Kunden die ergebene Anzeige, daß die Modell- hute erngetroffen find. Zugleich empfehlen wir in reichster Auswahl alle m unser Fach einschlagende Artikel. 6340 Mey’s Stoffkragen Yorhemachen Manschetten neue Hellcr-Linsen empfiehlt 6472 Friedrich Leo. Ein gutes Tafelklavier Lu verkaufen. 6483 Bahnhofstraße 61. stefchäsls-Aebemahme. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das von meinem Vater seit langen Jahren betriebene Uhrmachergeschäft und Uhrenhandlung von heute ab übernommen habe. Indem ich bitte, das demselben geschenkte Vertrauen auch auf mich übertragen zu wollen, empfehle ich mein Lager in goldenen und silbernen Herren- und Dameu-Ubren, mit und ohne Remontoir, Regula- teuren, Weckern und Schwarzwälder Uhren, sowie eine große Auswahl m Rtckel-, Talmi- und vergoldeten Ketten und Breloques. Reparaturen werden unter Garantie gut und billig ausgeführt. Frits Scharmann. 6413 ^cyiotzgafie 15. C5 S-I CD Ö O O s o Ä WM o o xn c3 Cp <5 CD "Ö -4—< ÖD rik, Dresden. WsAEMLW- Besorgung u."yerwerthung *o ^7) J.BRANDT Ctvil-Jngenieur 'J^öniggrätzer Str.131. BERLIN, w: Leitungen, ndbetrieb, -2 etc. Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. Louis Rothenberger, 1791_______________Neuenweg 22.______ neuen patentirten Bostverbesserungen in schwarz, sowie ganz und halb vernickelt und aasatea* Garantie grösster Leistungsfähigkeit bei geringstem Ke»Men verbrauch durch die hiesigen Eisenhandhaaigeaa geliefert. ausgeführt nach den Patenten der Buderns’schen Eisenwerke und Franz Lönholdt - Die Ocfen erhielten auf der Patent-Ausstellung zu Frankfurt a. M. die höchste Auszeichnung, das Ehrendiplom, wurden prämiirt in London 1881 bis 1882, in Manchester 1882, ergaben bei den Versuchsheizungen zu London und Frankfurt a. M. die besten wurden ferner prämiirt in Berlin auf der 0) c ot cv Hoch achtun gs voll Allgemeine Deutsche Ausstellung auf dem Gebiete der Hygiene und des Rettungswesens, Berlin 1882/83. Oer Ausschusses gez. Kyllmann, Kgl. Baurath. Die Ocfen werden in AO verschiedenen Sfummern mit Seidel