:stehend in 2 4 I MM n p* üllen Ncuheitm, sttea 2380 9 Wiessct Weg Six. 4. b- Sumba. Bicher, ^ürftenueisttr. alsvorL als Setz-Kartoffeln ungm. ogis zu vermüihcn, ! ___S^Ufosier. nanberQtI)enbe schön I ) zu vermiethtti. iße 62, III. Stock. I sosort zu üerniietben MUenbcrfer, | ikfurterstraße 88. nilienlogis und schön rn^plansgasff 18. | ui-Logis und ein cinz, n. Schützenstr.10^ immer zu vermiMi, >e; in der Nähe der I ftr, 49,1 Parterre.^ I roßes Logis pr. An-1 iu vmmethen- __jwbA-I nilien-Logis zu M-1 gt, Lömngalse^. I ansardenwohnuug zu I oder ohne Legis »i* Gtohe Me., Schloßgasse.____| Ungemeines Vorbei .g 5 Zimmern i <>uli zu W* Lifim HinM ^e ; ruhige Familie, r, SchillersMe,^ vennieiben. 9 Jeufto^ j M^Zimmer/^" E.EicheBeg' 'Seltersivcg - > MMN- Mx. 88. Freitag den 4. April 1S84L Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vnreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierreljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Aeberstcht. Gießen, 3. April. Kaiser Wilhelm gedenkt unmittelbar nach dem Osterfeste seine diesjährigen Badereisen anzutreten und werden dieselben, wie alljährlich, mit einem 1 tägigen Aufenthalte in Wiesbaden eröffnet werden. Nach Beendigung desselben wird der Kaiser während der Dauer der FrühjahrS-Uebungen des Garde-Corps auf Schloß Babelsberg Wohnung nehmen. — Die Kaiserin beabsichtigt ebenfalls, Berlin nach dem Osterfeste zu verlassen. Die Absicht des Fürsten Bismarck, sich aus dem preußischen Staatsministerium zurückzuziehen und sich aus das Amt des Reichskanzlers zu beschränken, bildet begreiflicher Weise einen Gegenstand sortgesetzter Erörterungen. Nach Allem, was man hierüber vernimmt, scheint es dem Fürsten Bismarck wirklich Ernst mit dieser Absicht zu sein und wenn man bedenkt, daß ihm neben der Erfüllung seiner so mannigfachen und verantwortungsreichen Wichten als Kanzler des Reiches auch noch die Leitung der Geschäfte des preußischen Minifter- vräsidenten und des Handelsministers zu erledigen bleibt, so erscheint sein Wunsch begreiflich, sich einmal von den auf ihm lastenden Geschäfte zum Theil befreit zu sehen. Der „Nat.-Ztz." zufolge hat Fürst Bismarck über seine Absicht dem Kaiser bereits Vortrag gehalten und verlautet ferner in dieser Beziehung, daß das Handelsministerium dem Staatssecretär im Reichsamte des Innern, v. Bötticher, übertragen werden solle und daß der Staatssecretär im auswärtigen Amte, Graf Hatzfeldt, das preußische Ministerium des Auswärtigen übernehmen würde; die oberste Leitung des auswärtigen Amtes würde der Reichskanzler selbstverständlich beibehalten; was den Posten des preußischen Ministerpräsidenten anbelangt, sv soll derselbe angeblich ganz wegfallen und der Vorsitz im Staatsministerium von dem ältesten Mitglieds deflelben geführt werden. Eine weitere Erörterung der ganzen Angelegenheit erscheint indessen, so lange keine vollzogenen Thatsachen vorliegen, unthunlich und somit sind auch die Fragen, welche sich an diesen Gegenstand knüpfen, vorläufig nicht gut zu discutiren. Die Regierung erklärte am Montag im preußischen Abgeordnetenhause durch den Cultusminister, daß sie das Sperrgesetz im Erz- bisthum Posen und Gnesen sortbestehen lassen werde, und daß sie es ablehne, dafür Gründe anzugeben. Dies reizte die Führer des Centrums zu einem wahren Wuthausbruche; namentlich Herr Windthorst deckte in der Entrüstung ein Stück seines Herzens auf. Er drohte nicht nur mit Vergeltung bei den bevorstehenden Abstimmungen, sondern sprach auch den Wunsch aus, man möge sich in Rom nicht irre machen lassen und festbleiben, denn durch Concessionen würde nichts erreicht. In diesem Sinne soll Windthorst ja immer heimlich in Rom gewirkt haben. In der Commission für das Socialistengesetz hat Windthorst schon erklärt, daß er und seine Gesinnungsgenossen Verbesserungsanträge stellen würden, obgleich Minister v. Puttkamer alle solche Anträge im Voraus für unannehmbar erklärt hat. Im Uebrigen hielt Herr Windthorst in aller Form und mit den bekannten Krastausdrücken zum Fenster hinaus eine Wahlrede sür's Centrum. Er scheint dem jetzigen Reichstage kein natürliches Ende vorauszusagen und mag Gründe dasür haben. Denn die Entscheidung liegt ja bei ihm, dem Centrumsführer, von dessen Verhalten das Schicksal des Socia- listengesetzes und damit des jetzigen Reichstags abhängt. Vielleicht aber — wenn' die erste Hitze des Zornes verflogen — überlegt sich Herr Windthorst die Sache anders, die denn doch auch für ihn und seinen Einfluß zwei Seiten hat. Das Abgeordnetenhaus setzte nach Anhörung der drei erbosten Centrumsredner Stablewski, Schorlemer und Windthorst die zweite Berathung der Jagdordnung fort. Die Bestimmungen über das polizeiliche Verfahren bei Feststellung und Geltendmachung des Anspruchs auf Vergütung des Wildschadens wurden ohne erhebliche Abänderungen genehmigt. Dann ging das Haus aus die in der letzten Sitzung ausgesetzten §§ 62 und folg, zurück, welche von der Verhütung des Wildschadens handeln. Abg. Günther beantragte, mit Rücksicht darauf, daß der zum § 62 angenommene Antrag Conrad (über die Einfriedigung des Wildes) in der dritten Lesung wahrscheinlich abgelehnt würde, die Aenderung dieser Paragraphen der dritten Lesung vorzubehalten. Dagegen erhob jedoch der Abg. Dirichlet Widerspruch. Die weitere Verhandlung führte fast überall zur Annahme der Commissions-Vorschläge und die Debatte verlief ohne besonders bemerkenswerthe Ausführungen. Die zweite Berathung der Jagdordnung war damit beendigt. Die dritte Lesung, die vermuthlich ein wesentlich anderes Er- gebniß fördern wird, soll nach einer Aeußerung des Präsidenten erst nach Ostern stattfinden. Die Arbeits-Einstellungen im nördlichen Frankreich beginnen einen bedenklichen Charakter anzunehmen. In Anzin, dem Centralpunkt der ganzen Bewegung, wurden zwei Häuser, in denen Grubenarbeiter aus Wallers wohnten, welche die Arbeit wieder ausgenommen hatten, von den Stri- kenden in Brand gesteckt und brannten die Häuser vollständig nieder. Die französische Regierung wird hoffentlich ungesäumt die nöthigen Maßregeln ergreifen, um weitere derartige, für die öffentliche Sicherheit so bedrohliche Aus- schreittmgen unmöglich zu machen. Der englische Premier, Mr. Gladstone, ist von seinem jüngsten Unwohlsein wieder hergestellt und am Montag Nachmittag von Crombe in London eingetroffen, wo er in seiner Amtswohnung, Downing-Street, abstieg. Mr. Gladstone kehrt zu einem für fein Cabinet abermals ziemlich kritischen Zeitpunkte nach der Hauptstadt zurück; die bedenkliche Lage Gordon's hat in England von Neuem eine tiefe Verstimmung gegen das Ministerium erzeugt, dem man die Schuld daran giebt, daß es Gordon in eine so fatale Klemme gerathen ließ. Es ist eben ein mißliches Ding um die Gunst der öffentlichen Meinung; als die englische Regierung nach der Vernichtung der Armee Hicks Pascha's sich entschloß, General Gordon nach dem Sudan zu senden, da wurde sie von aller Welt zu diesem kühnen Entschlüsse beglückwünscht — heute, nachdem man die Mission Gordon's entschieden als gescheitert betrachten kann, fällt alle Welt wieder über die Regierung her. Die bekannte Energie des leitenden englischen Staatsmannes wird nun zwar nichts unversucht lassen, Gordon Hülse zu bringen, aber es ist sehr fraglich, ob diese Versuche nicht jetzt schon zu spät kommen. Gordon verfügt in Khartum über eine ansehnliche Truppenmacht, aber die unglaubliche Feigheit der egyptischen Truppen lähmt ihn bei allen seinen Unternehmungen ; auch sein letzthin unternommener Ausfall ist total mißlungen; die Baschi-Boschuks (irreguläre Reiter) ergriffen vor etwa 60 Reitern der Aufständischen die Flucht, in welche auch die Infanterie, obwohl sie 3000 Mann stark war, verwickelt wurde. Selbst die 2 Geschütze, welche Gordon mitgesührt hatte, mußten zurückgelaffen werden, da die Panik eine allgemeine war. Und mit solchen Truppen will Gordon Khartum gegenüber den siegberauschten Schaaren des Mahdi Stand halten? — In Suakim sollen nur zwei egyptische Bataillone bleiben, die von englischen Officieren conimanbirt werden würden; außerdsm soll noch ein englisches Kriegsschiff bei Suakim stationirt werden. Die Expeditions-Truppen Graham's sollen unverzüglich nach England zurückkehren. Das italienische Ministerium ist nun glücklich wieder zusammengeleimt. Noch in letzter Stunde waren aber Schwierigkeiten zu überwinden, die endlich dadurch beseitigt wurden, daß anstatt Viale's General Ferrero wieder das Kriegsministerium und Brin an Stelle del Sanlo's das Marine-Ministerium übernommen hat. In Albanien scheinen wieder die altbeliebten Abschlachtungen zwischen Christen und Mohamedanern zu beginnen. In Dschakowa, einer Stadt Ober- Albaniens, drangen 3000 Moslems ein und drohten, den Commandanten und die Garnison niederzumetzeln, wenn sie nicht sofort die Stadt räumten. Details fehler noch. Darmstadt, 2. April. Se. Könial. Hoheit der Großherzog sind gestern Nachmittag um 5 Uhr in Begleitung des Hofmarschalls Generalmajors v. Wefter- weller nach England abgercist, um der Beisetzung des Herzogs v. Albany beizuwohnen. —1. Darmstadt, 2. April. [Srfte Kammer der Larrdstände.j Die 1. Kammer begann, wie neulich gemeldet, heute Morgen VzK) Uhr Ihre Sitzungen. Durch de» Präsidenten Grat Görtz, Erlaucht, wurde zuerst ein Erlaß Sr. König!. Hoheit deS Großherzogs, enthaltend die Mttthellung von den Verlobungen im hessischen Fürstenhause, verlesen. Die hohe Kammer beschloß, eine Glückwunsch-Adresse an Seine König!. Hoheit den Großherzog zu richten und dieselbe durch eine Deputation übermitteln zu lassen. Nachdem nun noch verschiedene weniger wichtige Einläufe verlesen werden, schritt man zur Berathung des Einkommensteuergesetzes. Zu Art. 7, der dke Grenze zwischen der 1. und 2. Abtheilung der Emkommensleuerpflichitgen fcstsetzt, ergriff der Berichterstatter, Graf zu Solms-Lauvach, Erlaucht, das Wort und begründete eingehend die ablehnende Haltung des Ausschusses 1. Kammer gegenüber den Beschlüssen 2. Kammer, indem er die mittleren Klassen der Bevölkerung der gebührenden Berücksichtigung empfahl, d. h. befürwortete, daß wie früher die 1. Abtheilung erst mit 2600 X beginne, statt mit 2500, wie von der 2. Kammer beschlossen wurde. Die Abstimmung ergab Beharren auf Dem früheren Beschluß zu Art. 7. Auch bei Ärt. 11 motiv!r!e Graf zu Solms-Laubach die Stellungnahme der Majorität des Ausschusses 1. Kammer und gab zu bedenken, daß man Alles vermeiden sollte, was das an und für sich schon btfficlle VerhättMtz zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch compl'crter macke. Nachdem noch Mmistkrialratb Müller das Bedauern der Negierung ausgesprochen hatte, daß der Ausschuß der 1. Kammer sich mit dem Beschlüsse 2. Kammer nicht einverstanden etflä-t hab?, beschloß hohe Kammer gegen 6 Stimmen Beharren auf dem früheren Beschluß zu Art. 11, so daß Gewerb- trctbenbe und sonstige Arbeitgeber nickt verpachtet sind, das Einkommen ihrer Arbeiter bei der Stkuerbebörde anzuzeigen. Art. 12 wird in Consequenz des Art. 11 ebenfalls in der f-üheren Fassung beibehalten. Bei Art. 13, b»e Differenzen wegen der Deela- rotionspfltcht und wegen der Scala 1. Abtheilung enthaltend, wurde gemäß den Ausschußanträgen auf den früheren Beschlüssen bestanden. ObcrlandesgerichtspräsidenL Görz spricht sich in längerer Rede für die von der 2. Kammer genehmigte Scala aus, während Graf zu Solms-Laubach Namens des Ausschusses eine neue Scala beantragt unter dem Bemerken, daß dieselbe entstanden sei aus dem Bestreben, eine Vermittlung beider Principien, des rein psogressioen und des rein procentualischen PrincipS herbetzuführen. Die Befreiung der unteren Klassen von der Einkommensteuer könne bis zu 500 JL ausgedehnt werden und es sei dafür die Scala bis zu 20,000 JL statt 5000 erweitert worden, um der Staatskasse keine Einbuße zuzumuthen. Die neue (Scale wurde angenommen mit allen gegen 1 Stimme. Der Art. 35 wurde mit den vom Ausschuß beantragten Aenderungen angenommen, also ein Einkommen bis zu 500 X von der Steuer freigegeben. Bei der hierauf folgenden Berathung über das Kapitalrentensteuergesetz wurde Art. 5, bett. Zuziehung der Mitglieder des Großh. Hauses zur Kapitalrentensteuer, trotz des Ausschußantrags, der den Beitritt zu dem Beschluß 2- Kammer befürwortet, in der früheren Fassung beibehalten, also die Mitglieder des Großh. Hauses von der Steuer freigegeben. Auch di- bei dem Gewerbsteuergesetz gefaßten Beschlüsse, insofern sie mit bm Beschlüssen 2. Kammer differirten, wurden aufrecht erhalten. In sämmtlicken übrigen Punkten der Tagesordnung schloß sich hohe Kammer einstimmig den Beschlüssen 2. Kammer an. Nächste Sitzung morgen Vormittag 9 Uhr. Telegraphische Depeschen. Wolff'S Lrlegr. EorsesponderrreBureL«. Berlin, 2. April. Se. Majestät der Kaiser ist seit gestern erkältet und wird in Folge dessen einige Tage an das Zimmer gefesselt bleiben. Trotz dieses Unwohlsems erledigte Allerhöchstderselbe heute die gewöhnlichen Rcgierungsgeschäfte und Vortrags und empfing den Besuch mehrerer Mitglieder der königlichen Familie. — Düs Abgeordnetenhaus ÜberwieS in seiner heutigen Sitzung die Petitionen wegen des Baues von Eisenbahnen von Brohl a. Rh- in die Eifel und von Wennemen nach Eslohe, sowie die Petitionen wegen des Schrfffahrtskanals von Dortmund nach den Emshäfen der Regierung als Material, Me Petitionen wegen Herstellung con- feffioneUcr Elementarschulen in Mehlsack zur Berücksichtigung. Außerdem gelangten noch einige andere Petitionen nach den Commissionsantragen zur Erledigung. — Der Antrag des Abgeordneten Stöcker, betreffend den kirchlichen Nothstand in Preußen und spectell in Berlin wurde vom Hause gegen die Stimmen der Conservativen abgelehnt. Der Culiusminister von Goßler erklä te bet der Debatte, daß er der Angelegenheit fortgesetzt ein wohlwollendes Interesse zuwenden und bie„ Linien klarstellen werde, innerhalb welcher sich die Mittel zur Abhülfe zu bewegen hätten. Das Haus vertagte sich bis zum 22. April- , r — Der zwölfte deutsche HandelStag wurde heute vom Stastsmlnister v. Bötticher im Namen der Regierung bewillkommnet- Der Minister begrüßte eS freudig, daß der Handelstag sich auch mit dem Actiengesetz beschäftigen werde. Es sei von hohem Werthe für die Regierung, die Meinung des Handelstagss kennen zu lernen, er bitte ober den Vorwurf fallen zu lassen, daß die Vorlage von dem Mißtrauen gegen die Träger des Handels diktirt sei; es handle sich darum, das Unkraut, welches der Unternehmungsgeist hervorgebracht habe, zu entfernen, aber auch das Gute zu fördern. Herr Ruffel von der Disconto-Gesellschaft refertrte über den Entwurf bezüglich der Commanditgesellschaften auf Actten und bezeichnete hierbei die Vorschriften bezüglich der Gründung der Gesellschaften, der Beschränkung der Vorrechte der Gründer und des Reservefonds als wesentliche Verbesserungen, die Bestimmungen über die Organe der Gesellschaft zeugten ober von einem Mißtrauen, welches, wenn cs gesetzlich legi- ttmirt würde, eine bedenkliche Lähmung des Unternehmungsgeistes herbeisührcn müßte. Redner beantragte eine Resolution, in welcher dies ausgesprochen und Seitens des Handelstages erfläct wird, daß eine Umarbeitung des Gesetzentwurfes erforderlich sei. — Nach der Mittagspause sprach der Geheime Fmanzrath Schmidt gegen die Resolution und verwahrte die Regierung gegen den Vorwurf, daß die Vorlage durch Mißtrauen gegen den Handelsstand diktirt sei. Die Association des Kapitals solle nicht gehindert, sondern das Zuviel der Gründungen gemäßigt, ein langsameres Tempo herbetgeführt werden. Schließlich wurde auf Antrag des Geheimen Commerzienraths Mendelssohn beschlossen, die Nummer 2 und den Schlußsatz von Nummer 3 dem Ausschüsse zur Umarbeitung zuzustellen. Die nächste S'tzung findet morgen statt. — Die Unfallversicherungscommission beschloß heute, die Carrenzzeit von 13 nuf 4 Wochen herabzusetzen, die Carrenzzeit für einen keiner Krankenkasse angehörenden A bester gänzlich fll beseitigen, die Versorgung in den ersten vier Wochen dem Arbeitgeber aufzulegen; sie nahm den Antrag an, daß Auslagen, welche die Krankenkassen für unfallmäßig beschädigte Arbeiter über die vierwöchige Zeit hinaus machen, denselben erstattet werden; sie beseitigte die Bestimmung der Vorlage, daß bei theilweiser Erwerbsunfähigkeit die Rente fünfzig Procent nicht übersteigen dürfe, sowie, daß der vier Mark übersteigende Arbeitsverdienst bet Berechnung der Rente nur mit einem Drittel zur Anrechnung komme, beseitigte ferner die Bestimmung, daß die Hinterbliebenen auch dann Versorgungsansprüche haben, wenn der Verletzte den Betriebsunfall vorsätzlich herbeiführte, endlich erhöhte die Commission die Bezüge von Waisen auf 15, von Doppelwaisen auf 20 Procent vom Arbeitsverdienste des im Betriebe verunglückten Vaters. — Der Kaiser fühlt sich bedeutend wohler und bat mit gutem Appetit gegessen. — Graf Lehndorff ist im Auftrage des Kaisers heute Abend nach Wiesbaden abgereist. Wien, 2. April. In der Staatsdruckerei brach eine Feuersbrunst aus, die eine große Maffe von Stempeln und Papier vernichtete und deren Löschung erst nach einstündiger angestrengter Arbeit gelang. — Der Buchdruckerei-Besitzer Emanuel Groß ist gestern wegen Anfertigung falscher Coupons russischer Staatspapiere und russischer Aktien, namentlich Aktien der Agrarbank, verhaftet. Eine Anzahl falscher Coupons wurde mit Beschlag belegt. Zwei Russen, in deren Auftrag Groß die Fälschung ausgeführt haben will, wurden ebenfalls verhaftet; man fand bei denselben einen größeren Betrag in Rubeln vor. Pesth, 2. April. Abgeordnetenhaus. Der Deputirte Mocsary beantragt die Bestrafung zweier Journalisten, welche den Adg. Hermann gestern auf der Straße thätlich insultirt hätten. Ministerpräsident Tisza erklärt, die Regierung werde die ganze Strenge des Gesetzes walten lassen. Das Haus stimmte dem Vorschläge des Präsidenten zu, den Antrag drucken zu lasten und aus die Tagesordnung vom nächsten Freitag zu setzen. Paris, 2. April. Die Leiche des Herzogs n. Albany ist heute gegen Mittag hier eingetroffen. Am Bahnhofe hatte sich Lord Lyons zur Begrüßung des Prinzen von Wales eingefunden, dieser nahm in der englischen Botschaft das Dejeuner ein. Gegen 1 Uhr fuhr der Extrazug mit der Leiche nach Cherbourg weiter. London, 2. April. Das heute hier in Urnlauf gesetzte Gerücht von einer Demission des Staatssecretärs des Aeußern, Earl Granville, ist sicherem Bernehmen nach durchaus unbegründet. — Nach einer Meldung aus Suakim ist Contreadmiral Hewett an Bord des „Euryales" nach Maffuah abgegangen. Kairo, 2. April. Nach Telegrammen aus Suakim von heute sucht Osman Digma gegenwärtig den den Engländern befreundeten Stämmen bei Handub und Tamanieb das Wasser abzuschneiden. Mahmud Ali sammelt die nöthigen Streitkräfte, um sich Osman Digma entgegenzustellen. Ein Zusammenstoß wird als nahe bevorstehend angesehen. Lokales. Gieße«, 3. April. Heute Morgen wurde mit dem Legen des Feuer- Äelegraphen vom Stadtthurm nach den verschiedenen Meldestationen begonnen. Im Interesse der Fmersichrrhett unserer Stadt ist diese höchst praktische Einrichtung sehr zu begrüßen. — Zwei Burschen, welche gestern Abend um 7 Uhr in der Stadt verschiedene Male laut Feuer gerufen, bekamen dafür den Mund gestopft, indem sie zur Anzeige nottrt wurden. "" ......... V e rmifchteS. Darmstadt, 2.April. sMilstärdlcnstnackttchten] Gentner, Secondlieutenant vom 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Grotzherzog) Nr. 116, unter Beförderung zum Premier- Tteutenant, tu da« 3. Pommer. Jnf.-Rgt. Nr. 14 versetzt; Htepe, Premierlieutenant vom 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Großherzog) Nc. 116, zum Hauptmann und Comyagniechef befördert; Kramer, Premierlieutenant vom Niederrhein. Füs.-Rgt. Nr. 39, in daS 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Großherzoa) Nr. 116 versetzt. Mainz, 1. April. Ein schrecklicher Unglücksfall hat sich heute Vormittag um */r8 Uhr an der Cstadelle zugetragen, auf einem Terrain, welches noch zum größten Theil aus alten Feftungswällen besteht, die gegenwärtig bis auf das notbige Niveau abgetragen werden. An einem dieser Wälle waren 3 Arbeiter mit dem Abtragen des Grundes beschäftigt, doch hatten dic.se Arbeiter trotz mehrfacher Warnung beim Abtrogen Die nöthigs Vorsicht außer Acht gelassen, so daß der überdüngende Theil des Walles sich loslöste, herabstürzte und die drei Arbeiter begrub. Der 17jährige Franz Frenz Don Finthen und der 26jährige Taglöhner M. Tschawitsch aus Kärnthen waren sofort iobt, wahrend der verheirathete Job. Schuster, Arbeiter aus Zahlbach, hoffnungslos 1m Hospital darniederliegt. Mainz, 31. März. In eine fatale Lage hat sich ein hiesiger Beamter dadurch gebracht, daß er ein Loos der Lotterie zu Gunsten der „Errichtung von Kinderheil- siättm" in dem Glauben, daß es bei der stattgehabten Ziehung nicht herausgekommen iet, vernichtete, während sich später das Gegentheil ergab und zwar waren auf das Loos 500 A gefallen. Da die Nummer und deren Inhaber durch den Collecteur fest- bestellt wurden, so wird der Gewinn wahrscheinlich doch ausbezahlt werden. Zur Warnung mag der Fall aber dennoch dienen. — Nach der neuesten Statistik des Welidursies stellt sich der Bierconsum per Kopf und Jahr in den einzelnen Staaten folgendermaßen: Bayern 240,6 Liter Württemberg 154, Großbrstanmen 118, Baden 63, Sachsen 60,5, Elsaß-Lolhriugen 48 Preußen 39,5, Norwegen 14,5, Schweden 12,5, Rußland 1,75 ßler. Oesterreich nimmt in dieser Rangliste den zehnten Platz ein, Bayern den ersten, lieber Bayern steht aber dessen Hauptstadt München, wo jährlich nicht weniger denn 445 Ltter auf den Kopf kommen, mehr als ein Liter täglich auf jeden Einwohner, Mann ober Fran, Greis oder Säugling. Beiläufig berechnet, trinkt ganz Oesterreich nur neun Mal so viel als München, Frankreich nur fünf Mal so viel, und wenn einmal das Hofbräuhaus, schreibt die „N. Fr. Pr.", ein gutes Jahr hat und der Durst der Münchener sich ein Uebriges erlaubt, dann consumirt die einzige Stadt in einem Jahr fast ebensoviel Bier als Rußland, das Achtzignftllionen-Reich. Dafür grasftrt aber in Rußland — der Schnaps. Biedenkopf, 27. März. In dem zur Oberförsterei Katzenbach gehörigen District Weingarten waren gestern nicht weniger als 14 Stück Wildschweine cingespürt worben. Es wurden deshalb sofort die Jagdfreunve der Stadt und Umgegend hiervon benachrichtigt, welche auch zum größten Theil das gestern Nachmittag stattgehabte Treibjagen mitmachten. Leider war dasselbe ohne Erfolg. Obgleich von verschiedenen Schützen mehreremal auf die Bestien geschossen worden war, ist dennoch keine zur Strecke gebrockt worden. Dieselben haben sich in unseren Nadelholzwalbungen so em» genistet, daß sie sich von Jahr zu Jahr stets vermehren, trotzdem immer einige hiervon erlegt werden. — Die große Goldsäule im Werthe von 50 000 Mark, der erste Hauptgewinn der großen Gold- und Silberlotterie des Vereins für K>nderheilstStten an den deutschen Seeküsten, fiel auf Nr. 231 188. Ein junges Mädchen in Bremen ist die glückliche Gewinnerin. Dorheim. Am letzten Samstag schnitten mehrere kleine Knaben Weiden an der Wetter. Dabei rutschte ein sechsjähriger Knabe Nameis Emmerich ms Wasser und ertrank, obgleich die anderen Kinder ihm ihre Gerten hinreichten, damit er sich feft- halteu solle, bis Hülfe käme. Barmen, 29. März. Ein entsetzlicher Unglücksfall bat sich gestern Nachmittag hier zugetragen. Der Bauunternehmer Wehner aus Elberfeld, welcher am Elsenbahn- einschnitt Wichlinghausen die Sprengarbeiten übernommen, batte gestern mehrere Dynamitpatronen in die Hinteren Taschen seines Rockes gesteckt und sich dann, um Kaffee zu trinken, in eine Restauration begeben. Kaum hatte er sich gesetzt, als eine surcktbare Detonatton erfolgte und W., in zwei Theile zerrissen, als gräßlich verstümmelte Leiche zu Boden stürzte. Glücklicherweise war zur Zeit der Explosion nur ein kleines Mädchen von 12 Jahren hinter dem Buffet in der Restauration anwesend, welches durch einige Glossplstter leicht am Arm verwundet wurde. Im Local waren fämmte liebe Fenster, Gläser rc. zertrümmert. Merkwürdigerweise war ein Kanarienvogel in seinem Käfig unter der Decke völlig unversehrt geblieben. Fulda, 28. März. Eine durchziehende Zigeunerbande verübte gestern hier einen ganz unerhörten Scandal. Ein Trupp von einigen Männern und Frauen wurde von dem Schutzmann Gröger am Fischhause angehalten und nach der Legitimation befragt. Sie gaben ungezogene Antworten, und als der Schutzmann mit Arrestation drohte, holten sie aus ihrem Wagen Säbel und eine Flinte und gingen auf den Schutzmann los, der sich mit seinem Säbel zur Wehr setzte und einem Zigeuner quer über die Na^e hieb, einem anderen einen Stick am Halse beibrachte. Hierauf fielen die Zigeuner über den Schutzmann der, warfen ihn zu Boden und würgten tbn dergestalt, daß derselbe wohl dabei tobt geblieben wäre, wenn nicht der Locomotivführer a. D. Mühlbausen hinzugesprungkn wäre, dem einen Zigeuner den Säbel abgenommen und durch Einhauen auf die Bedränger des Schutzmannes diesen befreit hätte. Der erstverwundete Zigeuner sollte sodann in das LandkrankenhauS gebracht werden, verweigerte dies aber. Wie man vernimmt, soll heute zur Verhaftung der unbotmäßigen Gesellschaft geschritten werden. Ziegenhain, 29. März. Gestern wurde ein wegen Straßenraubs zu6 Jahren Zuchthaus öerurtbetlter Strolch aus der Umgegend von Limburg geschlossen von hür abgeführt, um zur Verbüßung seiner Strafe nach Kassel dirigirt zu werden. ^Da, wo die Straße nach dem Treysaer Bahnhof eine starke Biegung nach links an die Schwalm macht, gewahrte der Verbrecker die in geringer Entfernung vorbeifließende Schwalm und eS erfaßte ihn die Sehnsucht nach einem falten Bade. Mit einem mächtigen Satz war er die Böschung hinunter und im Wiesengrund. Der Begleiter, ein Htlfsaufseher hiesiger Strafanstalt, mit einem gerade des Weges kommenden Herrn qu§ Homberg verfolgten ihn und waren ihm dickt auf den Versen. Schon wollten sie ihn greifen, da bot ihm der Fluß Rettung. Er zog es vor, sich dem Arm der Gerechtigkeit zu entziehen und sich dem Schutz der Waffernixen anzuoertrauen. Aber diese hielten ihn wohl ihrer Gesellschaft für unwürdig und wollten ihn nicht behalten. So kam er am jenseitigen Ufer glücklich wieder heraus und machte Anstrengungen, sich der Feffeln zu entledigen. Die weitere Verfolgung konnte erst wieder aufgenommen werden, nachdem der Durchgegangene einen bedeutenden Vorsprung hatte. Bis jetzt ist er noch nicht wieder eingefangen und da derselbe keine Sträflingskleidung trägt, so dürfte ihm Mn Fluchtversuch wohl gelungen fein- Welche Gegend mag der Bösewicht nun unsicher machen? Man wundert sich darüber, daß die Begleiter solcher Verbrecher nicht bewaffnet werden. Heilbronn, [herein (Srebttreferw.] Der VerbandStag der Vereine Credit- reform trat am Sonntag den 23. März hier zusammen, um unter Dem Vorsitze drS Herrn A. v. Marchtaler diejenigen Verbesserungen seiner Aufgaben zu berathen, welche sich im Lause des letzten Jabres als nöthig erwiesen hatten. Es waren dieses v-r Allem die Feststellung eines V-rbandSstatuts (der Verkehr der Vereine unteremanb«) und Beschlußfassung Über eine rasckere Organisation weiterer Vereine, welche durch Anstellung von mehreren damit beauftragten Beamten bewirkt werden soll; ferner W»r die Hebung des AuSkurftswesens, dieser für die Geschäftswelt so äußerst wichtigen Ver- etnseinrichtung. Sämmtliche Punkte der Tagesordnung wurden unter lebhaften Debatten zur allgemeinen Befriedigung erledigt und besonders das AuskunftSwesen wird nun in einer Weise organisirt werden, daß es den Mitgliedern des VerbandeS die größtmöglichste Sicherheit bietet. Bon den 38 Vereinen deS Verbandes waren die Städte Colmar, Darmstadt, Freiburg, Gießen, Hanau. Heilbronn, Heidelberg, Karlsruhe, Kaiserslautern, Landau, Mainz, Mannheim, Neustadt, Offenbach, Pforzheim, Regensburg, Speyer, Straßburg, Stuttaart, Trier, Ulm, Würzburg und Zweibrücken durch Bevollmächtigte vertreten. AIS Vorort wurde wieder der Verein Mainz gewählt, während das seither bestehende Centralbureau alS Organ des Verbandes aufgehoben worden ist. Nach angestrengter, nur kurz unterbrochener Arbeit versammelte» sich die zahlreichen auswärtigen Gäste mit mehreren hiesigen Mitgliedern nm 5 Uhr Abends zu einem gemeinschaftlichen Mahle im Gasthof zur Krone. Sämmtliche Theilnehmer an den Berathungm werden sicherlich die Ueberzeugung mit sick genommen haben, daß die Vereine Creditresorm in der richtigen Bahn g-hen, fh eia Bedürfnis; der Zeit sind und daß Gewerbe und Handel wohl hoffen dürfen, daß durch sie unserrm Crcdü- wcsen in wünschenswerther Weise gedient wird. .1 .... . ■■■ J 'W II .......... Handel und WerEsdr« Limburg, 2. April. Rother Weizen JL 16.75, weißer Weizen JL 16H Korn 12.60, Gerste 9.60, Hafer «A 7.80, Erbsen , Kartoffeln X — Frankfurt, 2. April. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner He« A 3.25—3.60, Stroh A 2.90—3.00, Eier das Hundert A 4.50—5.70, Butter 1. Qualität A 1.20, 2. Qualität A 1.30, Kartoffeln per Centner A 2.00—2.25, Kohlrabi 5—6 H per Stück, Erbsen 100 Kgr. 20—27 A, Rothkraut per St. 20—25 X Poularden A 0—0, Huhu «/iL 1.50—2.20, 1 Ente A 3.00—4.00, 1 Taube 60—70 Hahn A 1.70—2.00, Gans A 0—0.00, Welsche A 7-12.— 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einriioknng einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn m&a von der Annoncen - Expedition -von MAASffiRYSTEIN A VOGIiffiR Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, di» auch hinsioht» der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt enraMzuöZahrrn gkschloffea von hin 2 werden. Do, wo nkS an die Schwalm «Wende Schwalm iem Müchtigrn Satz r. ein Hfissausiehn )tnn nutz Homberg ttn sie ihn greisen, der Gerechtigkeit zu ber diese Men ihr tu. So kam er am i, sich der Fesseln |U uen werden, nachdem rht ist er noch nichl t, so dürste ihm sm ösewichi nun unsicher - Verbrecher nicht be- der Vereine Kredit- ■ liier oem Vorsitze w , tu berathrn, welche ; Es waren dicseS vSr (reine rmiereinaM wlne. welche dM den (oU; ferner Wt ußerst wicktiM Set- . unter lebhasten D'- BuskunstSwesen M n des VetbandeS b | sterbondes waren n, Heidelberki. MS »-Ä. ^bandes auW f -rLZ -S'-L ah-LoÄ, Lil" ;v,ä ‘ ÄS’ ff®1'"' 8»? nn ben deutsch^ in IR * Mich" W-Id.« t2 ®*«n 66011«kich Ich. •te Ätt M nur etn fWnt8 anwefenb, wGe, ca’ «"-»lammt. Kanarienvogel in gestern hier einen tzrauen wurde von tgitimation befragt Arrestatton drohte, iui den Schutzmann wer quer über die ^fielen die Zigeuner 'bn dergestalt, bah führn a. D. Mühlwommen und durch Der erstverwundete !v, vnweigerte die; mShigm Gesellschast Hol)»crstkigrruug im Gießener Stabtwaw. Monrag den 7. April 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem Diltrict Neuhege nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Schetth. Prügelt). Stockh Reish. Rnitr. Nmtr. Rmtr. Wellen Eichen 92 376,2 82,4 2830 Nadel 1,6 6 — 2190 Unter den Eichen-Prügeln befinden sich 20 Nm. von 2 Mtr. Länge. B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 236 37 12 Werkholz für Wagner, Eichen-Stämme mit 38,94 Festm. Eichen-Stangen mit 2,42 Festm. Nadel-Stämme mit 2,78 Festm., 105 Fichten-Stangen mit 1,28 Festm. Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Lich an der 1. Schneise. Gießen, am 29. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2286 A. Bramm. Freitag den 4. d. Mts, Nachmittags 5 Uhr sollen 10 leihfällige Trieb- Viertel anderweit verpachtet werden. Zusammenkunft auf dem Lutherberg. Gießen, den 2. April 1884. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 2371 Bauverding. 3um Umbau im Gem.-Hause zu Ahbach sind die erfor. ^Arbeiten mit Mat. 311 vergeben, veranschlagt für Maurer 4862,20; Steinhauer898,10; Zimmermann 1553,10 ; Dachdecker 542,50; Klempner 349,50 ; Schreiner 1134,75 ;Glaser6ol,OO;Schlosser 652,50; Anstreicher 444,00 JL Ueber- nahme-Offerten sind spätestens verschlossen