ZtzA LÄ”* LZopha^ ^nroeg Zi ' ^?2a5s ei|™bt «löbhrt? .®><4t Sptift, ’ i“ »-Muthin. b-rr Chr. Helm «uchhold di- Ju wtmiitjen, Meuiing^ irJe Zimmer m ^dwigsplatz 8 ^Uussichl M J“ vcrmielhe^ Näheres daselbst zu erfragen, mit Zubehör den. i__ öhnung mit allen 'tmethen und so- r, Herweges. >er mit 1 auch 2 hen. Müusburg 4. iS zu DtrmieM ter Llraße 8S. uit vollständiger [er sich eignen-, tf Marktplatz. der ohne Möbel HvchrHe U. A venMtbrn. Neuenweg 7. ien zu vrrmicthen t, Neustadt 47. _ ermiethet , Neuenweg 58.. Sadtt» mit Logis ^nzche». 6281 nn wünscht seine er Führung von [füllen. Offerten Tt die Exp- d- A- «NI M 16-18 ^rped, dS. Jl-____ D«rf»t, welcher ann undMrbau »loser lesucht« irbi®** ;-M" ! 6376 ha«E » foi-rt*6 Nr. 231 Freitag den 3. October 1884 B11II I Sz K iz B 117 I J M IB /tizifiiizi Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »«re.«, Schulst.-»- 7. E-,ch-int mit N^P°st°N^ LLLN Amtlicher Hheit. Gießen, am 1. October 1884. Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahr 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzogltchen Bürgermeistereien des KreiieS, Wie fchon in unserer Verfügung vom 30. Mai l. I. — Anzeiger Nr. 127 -y- erwähnt, sind die in obigem Betreff unter Zuziehung der dafür gebildeten Commissionen auszufüllenden Formulare spätestens bis zum 1. November l. I. hierher einzusenden. Indem wir Sie hierauf aufmerksam machen, erwarten wir die pünktlichste Einhaltung dieses Termins. ____________________________________________________Dr. Boekmann._____ Gießen, am 1. October 1884. Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten, hier von Lehrern und Schulverwaltern im Falle einer Mobilmachung. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen , an die Schulvorstände des Kreises. Sie wollen die Lehrer oder Schulverwalter Ihrer Gemeinden, welche militärpflichtig sind, darauf aufmerksam machen, daß Gesuche um Zurückstellung im Falle einer Mobilmachung innerhalb U Tagen bei uns einzureichen find. Später einlaufende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. In den Gesuchen ist anzugeben: 1) Civilstellung, 2) Vor- und Zunamen, 3) Militärcharge und Truppengattung, 4) Genaue Angabe des Truppencheils, Regiment, Compagnie rc., bei welchem der Eintritt erfolgt ist und Datum des Letzteren, 5) Bezirk des Landwehrbataillons. Bei Lehrern oder Schulverwaltern, welche bereits früher bei uns reclamirt haben, bedarf es der Angaben 1—5 nicht, es genügt hier einfache Meldung. Abwesende Lehrer oder Schulverwalter, die als allein stehende Lehrer zur Reclamation berechtigt find, wollen sie sofort benachrichtigen. Dr. Boekmann. Telegraphische Drpeschrrr. öolff’» telee*. Gorrtfporrdrrrz-Drrrearr. Berlin, 1. October. Die heutige Generalversammlung des Vereins zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen war aus allen Theilen Deutschlands zahlreich besucht und wählte Delbrück (Berlin) und Wörmann (Hamburg) zu Vorsitzenden. Rüssel (Berlin) legte in langer Rede die Ziele des Vereins bar, besprach die bezüglich des mobilen CapttalS in der letzten Reichstagssession geltend gemachten, aber vielfach irrigen Anschauungen, trat gegen die procentuale Börsensteuer auf, stimmte der Verstaatlichung der Eisenbahnen zu, bekämpfte aber die Verstaatlichung des Versicherungswesens, betonte ferner daS positive Mttschoffen des Vereins an den großen feciale politischen Aufgaben und bezeichnete schließlich alS Schwerpunkt des ganzen Vereins die Einsetzung eines Ausschusses von 45 Mitgliedern, dessen Wahl nach einstimmiger Annabwe drs Statuts sofort erfolgte. — Schluß der Sitzung um 2 Uhr. Baden-Baden, 1. October. Ihre K. K. Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin sind nebst PrinzessinneN'Töchtecn heute Vormittag nach der Schweiz abgereist. Se. K. Hoheit Prinz Heinrich bleibt noch hier. .. Pesth, 1. October. Die Sectionen des Abgeordnetenhauses haben sich constituirt. In 8 Sectionen hat die liberale Partei die Majorität, in einer die Opposition. Petersburg, 1. October. An Stelle des Obersten v. Dahler ist der Oberstlieutenant Butakoff, zweiter Geschäftsführer der Kanzlei des militärischen Gelehrten-Comitss, zum Militärbevollmächtigten in Berlin ernannt morden. New-Aork, 1. October. Dem hiesigen chinesischen Consul ging eine Depesche zu, in welcher der baldige Abschluß eines friedlichen Übereinkommens der chinesischen Regierung mit Frankreich als höchst wahrscheinlich bezeichnet wird. Moskau, 1. October. Die „Moskauer Zeitung" legt in einem Leitartikel der Skierniewicer Kaiserbegegnung insofern eminente Bedeutung bei, als sie lediglich die völlige Sicherstellung der wesentlichsten Interessen jeher der drei Großmächte nach sich ziehen könne. Als vorzüglichstes Resultat der Entrevue hebt daS Blatt die Herstellung jener herzlichen Beziehungen sowohl Rußlands zu Oesterreich, wie zwischen Rußland und Deutschland beroor. Letztere herbetzufübren, war freilich leichter, weil zwischen Rußland und Deutschland nur Mißverständnisse persönlich zufälligen Charakters obgewaltet; allein zwischen Rußland und Oesterreich könne, wenn reale Zwtstmottve entstehen, die Kaiserannäherung nicht nur für den Europafrieden wichtig, sondern noch mehr für die Aufrechterhaltung des innern Friedens, sowie die Befestigung des monarchischen PrtncipS sein. Wenn Oesterreich aus irgend welchen Gründen von gemeinsamem Vorgehen gegen die Anarchisten Abstand genommen habe, so existtren diese Gründe jetzt nicht mehr, dies bezeugt die Entrevue. Daher sind die Gründe unnütz gegen die etente cordiale der drei Großmächte gerichtet. Vor Allem müsse sich die Entrevue auf das Institut der internationalen Banditen beziehen, welche heiliges Asylrecht genießen nur bei Regierungen, die Verständniß oder Gewissen verloren haben. Lokales. Gießen, 2. October. Oeffentliche Sitzungen des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen finden statt und kommt zur Verhandlung: Montag den 13. October er.: 1 Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M gegen den Ortsarmenverband Ulfa wegen Unterstützung der Lina Eckhardt. 2 . Klage des Ortsarmenverbandes Dortmund gegen den Ortsarmenverband Brauerschwend wegen Unterstützung des Heinrich Kirschbaum. , 3. Klage des Ortsarmenverbands Betzenrod gegen den Ortsarmenverband ' Schotten wegen Unterstützung der Katharina Funk. 4. Klage des Octsarmenverbands Sellnrod gegen den Ortsarmenverband i Schotten wegen Unterstützung der Katharina Funk. I 5. Antrag auf Entziehung der Bestallung der Hebamme Katharina Margaretha Lott zu Mittelgründau» Dtnstag den 14. October er.: 6. Den Wirthschaftsplan für den Gemetudewald zu Rieder-Eschbach pro 1882/83. 7. Beschwerde des Simon Leopold und Wolf Leopold n. von Gettenau wegen Verweigerung des Gemetndenutzens. 8. Den Schulbau in der Gemeinde Wohnfeld. 9. Beschwerde des Johannes Uff elmann u nd Cons orten zu Mittel- Gründau wegen Verminderung des Gemetndenutzens. Gießen, 2. October. Samstag den 11. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Kretsausschusses des Kreises Gießen statt. Tagesordnung: 1. Die Beaufsichtigung der Hunde in Gießen, hier: Recurs des Rechtsanwalts Dr. Reatz zu Gießen gegen einen Polizetbefehl. 2. Beanstandung eines Beschlusies des Gemetnderaths zu Wteseck wegen Entlassung des Gemeinde-Einnehmers Lang durch Großherzogltches Kreisamt Gießen. G. Gießen, 2. Octover. (Sterblichkeit tn Gteßen-j Im Laufe der 39 Jahreswoche (vom 21. bis 27. September) ereigneten sich in Gießen im Ganzen 9 Todesfälle, davon 7 bei erwachsenen Personen, 2 bei Kindern. Von den Erwachsenen starben 2 an Lungenschwindsucht, je eine an Altersschwäche, Krebs, Gehirnentzündung, Nierenentzündung und eine endete durch Selbstmord (Erhängen). Von den 2 Kindern, die beide das erste Lebensjahr noch nicht beendigt hatten, starb eins an Brechdurchfall, daS andere an Bronchienentzündung. — Ein 'Metzgergeselle, welcher seinem Meister einen ziemlich hohen Betrag Kunbengelder unterschlagen hatte, wurde gestern Abend verhaftet und heute dem Gerichte vorgeführt. Oeffentliche Sitzung des ProvinzialauSschuffes der Provinz Ober- Hessen vom 23. September 1884. In Betreff der Reclamation gegen dteWahl desBürger- meist ers zuStrebendorf hatte der Kretsausschuß des Kreises Alsfeld unterm 27. November v. I. nachstehende Entscheidung erlassen: daß die gegen die Bürgermetstcrwahl vom 11. October l. I. zu Strebendorf eingeretchte Reclamation des Konrad Birkenstock II. und Consorten als unbegründet abzuwetsen und jeder Reclamant in einen Aversional- betrag von 1 unter solidarischer Haftbarkeit zu verurthetlen sei. Die Entscheidungsgründe lauten: „SDa die GemetnderathSsitzung vom 3. October l. I. nicht der gesetzlichen Vorschrift gemäß abgehalten wurde, ist der Gemetnderath auf den 10. October nochmals zusammenberufen worden, um die Wahlcommtssion zu wählen. In dieser letzteren Sitzung verwendete der Großh. Bürgermeister das nicht unterschriebene Protokoll vom 3. October l. I., änderte eS nach dem Beschlüsse vom 10. d. Mts. ab und ließ es von den anwesenden Gemeinderäthen unterschreiben. Nur daS Datum (3. October) blieb, jedenfalls aus Versehen unverändert. Das Protokoll ist unter allen Umständen als dasjenige vom 10. October l. I. zu betrachten, da sammtliche am 10. anwesenden Mitglieder dies unterschrieben haben und es nicht darauf ankommt, ob dos Protokoll früher oder in der Sitzung geschrieben wurde. Das Datum wäre nachträglich abzuändern. Daß der Beisitzer M. Schäfer, welcher Schlüssel und Siegel während der Pause zu sich nahm, vor Ablauf dieser Pause allein in das Wahllokal sich begab und daß veßwegen einige Stimmberechtigte mißtrauisch wurden, kann nicht als Anfechtungsgrund betrachtet werden. Ferner ist das O'ffnen eines einzelnen Stimmzettels durch ein Mitglied der Wahlcommission zwar gesetzwidrig, kann aber keinen Grund abgeben, die Wahl als ungültig zu erklären (Entscheidung 57). Aus den sub III und IV der Reclamation angeführten Thatsachen geht nicht hervor, daß durch Freihalten mit Getränken und durch Drohung dem einen Candidaten Wähler genommen wurden, die nicht schon ohnehin für ihn gestimmt haben würden. Was schließlich die sub vii in der Reclamation oorgebrachte Behauptung, e§ daß die Tatsache, daß ein OrtSbürger am 1. Januar des dem Jahr, in welchem die Wahl ftattfindet, vorhergehenden Jahres zur Einkommensteuer zugezogen worden sei, nach dem Wortlaute des Art- 13 der Landgemetnbeordnung nicht m Betracht kommen kann, sondern nur die Thatsache, daß er vom 1. Januar an rc. zur Einkommensteuer zugezogen worden sei; daß aber dieser Jrrthum der ersten Instanz nicht zu Gunsten des RecurseS ver- werthet werden kann, weil Art. 13 ntcbt beorngt, daß der in der Wahlgemeinde grund- steuerpfl'chttge OrtSbürger in dieser Gemeinde, sondern daß er nur überhaupt in irgend einer Gemeinde vom 1. Januar des dem Jahre, in welchem die Wahl stattfindet, vorhergehenden Jahres zur Einkommensteuer zugezogen worden sei, und daß nach dem in der mündlichen Verhandlung erhobenen Beweise Heinrich Philipp in der Gemeinde Hopsmannsfeld Ortsbürger und grundsteuerpflichtta ist und vom 1. Januar bis 1. April v. I. zur Einkommensteuer zugezogen war, während er seit dieser Zett in Dirlammen Einkommensteuer bezahlt; — vergl. Mintst.-Entsch- Nr- 8 — dahin, daß der RecurS als unbegründet zu verwerfen ist unter Verurtheilung der Recurrenten in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Aver- sionalbetrags von 30 in die Provinzialkasse." Die Verhandlung in Betreff der Beschwerde deS Polizeidieners Schmidt in Saasen gegen einen Gemeinderathsbeschluß, betreffend Entlassung aus dem Dienst, wurde mit Rücksicht darauf, daß der Vertreter der Gemeinde Saasen den RecurS zurückgezogen hatte, von der Tagesordnung abgesetzt. Vermischte 4. Berlin, 1. October. Der Vorstand deS Vereins deutscher Tabakfabrikanten und Händler erläßt einen Aufruf an die Tabakindustriellen zur Bildung einer allgemeinen freiwilligen Berufsgenossenschaft. — In Stettin wurde heute wieder ein aus Kopenhagen eingetroffener Dampfer nach socialistischen Schriften durchsucht. Mainz, 30. September. (Festlichkeiten zur Eröffnung deS Centralbahnhofs.] Das Comite, welches sich aus Häuserbesitzern der Neustadt gebildet hat, um den Tag, an welchem der Cmtralbahnhof eröffnet wird, mit einer besonderen Feier zu begehen, setzt alle Hebel in Bewegung, den profictirten Festlichkeiten Glanz und Wethe zu verleihen- In seinem löblichen Bestreben wird es einerseits unterstützt durch das Entgegenkommen sowohl von Behörden als auch Privaten, sowie andererseits durch eine ansehnliche Summe von freiwilligen Beiträgen, die ihm von allen Seiten in der Neustadt zugeflosien sind. Außerdem, daß eine in Circulation gesetzte Liste sich mit zahlreichen Unterschriften bedeckte, kamen die Leute selbst herzu, ihr Scherflein zur allgemeinen Frier beizutragen. So ist und namentlich auch durch die Zuvorkommenheit der Geschäfisleute die Errichtung eines pompösen Triumphbogens gesichert, w'lcher sich vis-fc-vis dem Babnhofe erheben wird und dessen Entwurf von genialer Hans bereits vorliegt. Den Square vor dem Bahnhof werden die Gärtner von Mainz und Umgegend zur Feier des Tages in bekannter geschmackvoller Weise im Blumenschmucke prangen lassen. Die Illumination des neuen StadtthetlS beginnt am Vorabend, am 14. October, Punkt 7 Uhr Abends, wozu durch Trompetensignale aufgefordert werden wird. Den Bewohnern ist durch ein Uebereinkommen des Comite's mit einer hiesigen Fabrik Gelegenheit gegeben, sich die Jlluminationslämpchen auf die billigste Weise beschaffen zu können. Die Actienbierbrauerei wird eine brillante Beleuchtung ihres neuen HauseS veranstalten, ebenso werden das GewrrbvereinshauS, die Volksschule rc. illu- mintrt werben. Die städtische Verwaltung hat dem Comite ein großes Entgegenkommen gezeigt und steht der vrojecUrten Feier sehr sympathisch gegenüber. Die Ludwigsbahn selbst hat biS jetzt officiell noch keinen Beschluß zu einer besonderen Feier gefaßt. Von einem größeren Festessen in der Stadihalle hat da? Comtte vorläufig abgesehen, die Veranstalter der Feier werden am Abend des Eröffnungstages in dem erweiterten Cafe Boulrvard oder, sollte der Raum nicht ausreichen, in einer andern Lokalität ein gcmüthlicheS Abendeffen arrangiren, wobei der Bedeutung des TageS in Reden und Liedern gedacht werden soll. AIS Festmusik auf den Plätzen oberhalb der Neubrunnenstraße und unterhalb der Heidelbergerfaßgasse sind die Musikcorps des 88. (Baunack) und 117. (Fischer) Infanterie-Regiments engagirt werden. Mainz, 30. September. Gestern Abend um 7 Uhr hat sich auf der Casteler Seite an unserer Straßenbrücke wieder ein bedenklicher Unglücksfall zugetragen. Es stürzte ein Gerüst an derselben zusammen und 4 Arbeiter stürzten mit den Trümmern des Gerüstes in die Tiefe. Einer der Arbeiter blieb sofort todt, einer wurde lebensgefährlich verletzt, und blieben diese beiden in Caftel, die beiden andern Arbeiter kamen hier in'S Hospital, woselbst dem einen bereits ein Arm amputirt werden mußte. — (Aus dem Etnjährig-Fretwilligen-Examen.) In Liegnitz sind von vierundzwanzig Examinanden in dem Examen für den einjährigen Militärdienst nicht weniger als vierzehn durchgefallen. Dem „Liegnitzer Stadtblatt" ist nun durch einen Zufall das Concept eines Aufsatzes in die Hände gefallen, in dem einer der Prüflinge das Thema behandelt: .Was verdanken wir der Buchdruckerkunst?" Der Aussatz beginnt mit der überraschenden Behauptung, daß die Buchdruckerkunft von Franklin erfunden ist und spricht dann von der Zusammensetzung der „eisernen" Lettern und wie diese in „eine schwarze flüssige Masse" getaucht und dann gegen das Papier gedrückt werden, so daß „daS geforderte Wort auf dem Papier deutlich zu lesen ift*. Die Phön'zier hätten eS viel schwerer gehabt und langer Zeit bedurft, „ehe sie nur ein einziges Wort mit ihrer Bildersprache fertig bekamen", wir aber hätten den Vortheil, daß jetzt „Alle Bücher billiger geworden seien alS in früheren Zeiten", ganz besonders die Werke unserer berühmten deutschen Dichter, wie Wieland, Lessing, Göthe, Schiller, Sckrffel". Dann aber heißt eS wörtlich weiter: „Auch zum Aufbewahren von Urnen, z. B. an öffentlichen neu erbauten Gebäuden oder Kirchenthürmen, wird die Buchdruckerkunst verwandt", und darauf beklagt 6er Verfasser, „das späte Erfinden der Buchdruckerkunst", dem er die Schuld beimißt, „daß von den Griechen und Römern so wenig überliefert worden ist". Zum Schluß „kommt er auf seinen Favoriten Franklin zurück, dessen wir bei der Lektüre eines Buchs oder einer Zeitung „immer gedenken" müßten, „wie Vieles, was unS in früheren Zeiten erschwert gewesen, leicht gemacht hat". — Bei derartigen Leistungen, die durchaus nicht vereinzelt stehen, ist es kein Wunder, wenn die Prüfungen für den einjährig-freiwilligen Dienst so ungünstig ausfallen. — (Sechsundzwanzig Söhne ] Vor Kurzem starb zu Lillis in Anatolien ein türkischer Großgrundbesitzer, Kogrul Htlmi Effendi, im hohen Alter von hundertundzehn Jahren. Derselbe hinterließ nicht weniger als sechßundzwanzig Söhne, die sich nun in daS väterliche Erbe theilen sollten. Die tteftrauernden Hinterbliebenen konnten sich jedoch Über die Erbschaft nicht einigen und so sind jetzt alle sechsundzwanzig Brüder in Konstantinopel eingetroffen, um ihren Streitfall dem Scheikhül Jtzlam zu unterbreiten. — (Durch die Blume.) Zwei Studenten unterhalten sich über ihre Privatstunden. Der Erste deS Monats ist bereits vorüber, was dem E-nen zu der Frage veranlaßt: „Hast Du von Deinem Schüler schon Geld bekommen?" — „Leider noch nicht," lautet die Antwort. „Was soll ich aber thun? Ich kann doch den Vater nicht mahnen lassen." — „Ja", meint der Andere, „warum machst Du es denn nicht so wie ich? Wenn der Erste da ist und mein Schüler, dem ich französischen Unterricht gebe, das Honorar für die Stunden anscheinend vergessen hat, dann laste ich ihn ganz einfach in der Stunde Uebungssätze folgender Art übersetzen: 1. Der Monat ist vergangen. 2 Ich habe kein Geld. 3. Hast Du Geld? Ich brauche welches. 4-Warum hast Du das Geld nicht mitgebracht? 5- Hat Dir Vater nicht das Geld gegeben? 6. Der Lehrer fragte mich, ob ich das Geld gebracht hätte u. s. w. — In der nächsten Stunde hat dec Schüler das Geld natürlich mitgebracht." — Seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten mit China bringen die aus dem äußersten Osten kommenden Schiffe keine Haare mehr nach den französischen Hafen, worüber man gegenwärtig in Marseille sehr unruhig ist. Die chinesischen Haare werden in Südeuropa am häufigsten verwendet; sie sind geringwerthiger als die europäischen, im Allgemeinen grob und hart, passen aber wegen ihrer schwarzen Farbe am besten auf provencalische, italienische und spanische Köpfe. In Marseille werden alljährlich 80,000 Kilogramm Haare verarbeitet Davon kommen 40,000 ans Chino, 22,000 aus Italien, 1347 aus Cochinchina, 2000 aus englisch Indien, 533 aus Japan, 431 au8 Algerien u. s. w. Marseille allein verwendet 3000 Kilogramm, 500 für Männerperücken und 2500 für Chignonflechten, Locken, gekräuselte Scheitel und was sonst der weibliche Kopfputz für Zuthaten erfordert Es wird ausgerechnet, daß auL bätten Versuche zum Stimmenverkauf, sowie wirkliche Ver- und Gekäufe ftattgesunden, betrifft, so sind hierbei keine Thatfachen angegeben und kann nicht in Berücksichtigung gezogen werdm^gkn ^curs entschied der Provinzialausschuß nach Vernehmung einer arößeren Anzahl von Zeugen und nachdem der Recurs von dem Großh. Gerichts- accesfisten Römheld als Vertreter des Rechtsanwalts Dr. Dittmar nochmals gerecht- terttat worden war, dahin: , , daß dem Recurse statizugeben und die Gemeinde L>trebendorf in die Kosten des Verfahrens zu vermthetlen ist. Die EntschetdungSgründe lauten: m I. Nach dem Ergebmste des in der mündlichen Verhandlung staitgefundenen Bewcisverfahrens kann darüber ein Zweifel nicht obwalten, daß der Beisitzer Martin Schäfer während der Pause von 11 bis 1 Ubr den Schlüssel zur Wahlurne und das Siegel, mit welchem dieselbe versiegelt war, im Besitz hatte, daß daS Wahllokal von dem Vorsitzenden der Wahlcommifsion nicht verschlossen war, wie dies § 28 der Wahlanleitung vorschreibt, daß Martin Schäfer das Wahllocal ledenfalls vor den übrigen Mitgliedern der Wahlcommifsion betreten hat und daß in demselben Licht und Siegellack offen lagern^ Aussage des Vorsitzenden der Wahlcommission, welche durch die Angabe des Beisitzers Heinrich Lang unterstützt wird, erscheint eS wahrscheinlich daß Beisitzer Martin Schäfer sich geraume Zeit vor dem Eintritte der Übrigen Mitglieder der Wahlcommifsion in dem Wahllocale allein aufgehalten hat. III Die sub pos. I angeführten Thatfachen genügen für die Annahme, daß während der Rett von 11—1 Uhr die Wahlurne der Überwachung der Wahlcommifsion entzogen und deshalb jedenfalls die Möglichkeit vorhanden war, das Ergebniß der Abstimmung zu fälschen. Gegenüber dieser Möglichkeit konnte der öffentliche Glauben des Wahlactes nur durch den Beweis gesichert werden, daß eine Fälschung des Wahlergebnisses nicht staitgefunden habe. E'n solcher Beweis ist aber nicht einmal versucht worben und erscheint nicht einmal die weitere Hinweisung auf die unter pos II erwähnte Thatsache als erforderlich, um die Annahme zu rechtfertigen, daß durch daS fragliche Verfahren wesentliche, die Glaubwürdigkeit deS Wahlergebnisses sichernde Formvorschriften verletzt worden sind, fodaß die Sicherheit der Ermittlung dieses Wahlergebnisses — wenn auch von den Recurrenten das Vorkommen von Fälschungen nicht behauptet worden — doch objectio nicht gewährleistet ist. Vergl. Minist.-Entsch. ^Da dem RecurS stattgegeben worden ist, können die Kosten des Verfahrens nur der Gemeinde zur Last fallen." In Betreff der Relamation gegen die Wahl des Bürgermeisters zu HopfmannSfeld hatte der Kreisausschuß deS Kreises Lauterbach unterm 13.Juni l.J. nachstehendes Urtheil erlassen: ____ „daß die von Johannes Greb II., Georg Heinrich Jockel, Johannes Köhler II. und Johannes Wasser von HopfmannSfeld gegen die Gesetzlichkeit der am 31. Januar d. I. in dieser Gemeinde vollzogenen Wahl des Bürgermeisters unterm 4. Februar erhobenen E nwendungen als unbegründet zu verwerfen und besagte Wahl demgemäß zu bestätigen sei." Die Entscheidungsgründe lauten: „Johannes Greb II. und Genossen von HopfmannSfeld haben unterm 4. Februar d I. gegen die am 31. Januar d. I vollzogene zweite Wahl des Bürgermeisters für die Gemeinde Hopfmannsfeld innerhalb vorbestimmter Frist Einwendungen erhoben, weil ^njpp ÜU§ HopfmannSfeld, seit l3/< Jahren in Dirlammen wohnhaft, nachträglich in die Liste der Stimmberechtigten eingetragen 2) der^^Großh. Bürgermeister sich einer Wahlbeeinflussung dadurch schuldig gemacht, daß er dem Heinrich Köhler II von Hopfmannsfeld den Betrag von 7 Jt und einigen Pfennigen OrtSgerichtskosten unter der Voraussetzung habe erlassen wollen, daß dieser seinen Vater, den Landwirth Heinrich Köhler L, dahin bringe, daß er nicht für den Gegencandidaten des Bürgermeisters Dahmer stimme. Hierzu wird bemerkt . , , ad 1, Heinrich Philipp, Maurer, gebürtig zu Hopfmannsfeld, lt. Bescheinigung Großh- Bürgermeisterei Dirlammen (cfr. ad Anl. II zu 16 act.) seit dem 24. Juni 1882 daselbst wohnhaft, ist auf seine deßsaUsige innerhalb der gesetzlichen Offenlegungsfrtft vom 8.—16. Januar unterm 15. Januar l I. erhobenen Reclamation (cfr ad Anl. 2 iU 16 act.) nach Aussage des Großh. Bürgermeisters von Hopfmannsfeld (cfr. 22 act.) am 19. Januar d. I. nachträglich in die Liste der Stlmmberechtigten eingetragen worden. zufolge Bescheinigung Großh. Bürgermeisterei HopfmannSfeld daselbst heute noch Ortsbürger, zahlt laut Mittheilung Großh. SteuercommissariatS Lauterbach vom 10. März d. I. (cfr. 19 act.) am 1.Januar 1883, also den 1. Januar des der Wahl vorhergehenden JahreS in HopfmannSfeld Einkommensteuer und erscheint daher nach Maßgabe deS Art. 13 der Landgemeindeordnung auch als actio wahlberechtigt. Daß als Datum der stattgehabten Offenlegung der Stimmliste der 8. Januar und nicht das Datum des nach Ablauf der 8tägigen Frist folgenden Tages eingetragen ist, beruht wohl nur auf einem Versehen der Großh. Bürgermeisterei und bleibt für die Beurtheilung der Sache selbst ohne Einfluß. Dem Philipp selbst wurde die Entscheidung, inhaltlich welcher er in der bereiten Liste Aufnahme gefunden, in Gemäßheit des Art. 21 der Landgemeindeordnung seilens deS Großh. Bürgermeisters bekannt gegeben (cfr. 22 act.). Eine öffentliche Bekanntmachung dieser Entscheidung ist nicht vorgeschrieben. — Daß aber Philipp thatsächlich auch formell berechtigt war, von seinem Stimmrechte Gebrauch zu machen, ergibt sich aus den bezüglichen, die Zahlung documevtirenden Bescheinigungen der Großh. Districts - Emnehmerei Ulrichstein vom 28. Januar und deS Gemeinde-Einnehmers Ritter vom 30. Januar, weich' letztere durch Vorlage der betreffenden Steuerzettel und resp. Anforderungszettels (cfr. ad Anl- 2 zu 16) und die demselben angeführte Quittung vom 9. Januar 1884 bestätigt wird- Es sind daher auch die weiter hierauf Bezug habenden Ausführungen der Rechtfertigungsschrift zur Reclamation vom 7. März und des Nachtrags zu solcher vom 21. März nicht von Belang. ~ Die Einwendungen gegen die Stimmberechtigung des Ptter Schneider und de8 Johannes Neeb, wie solche in der Rechtfertigungsschrift vom 7- März d. I. (20 act) zur Reclamation deS Johannes Greb II. und Genossen erhoben worden, sind, weil in der bei Großh. Bürgermeisterei Hopfmannsfeld von jenem am 4. Februar abgegebene Erklärung nicht enthalten, als Nova nicht zu berücksichtigen. — Das Gleiche gilt von dem unter Nr. 4 und 5 der Rechtfertigungsschrift und des Nachtrags zu derselben Gesagten, zumal Heinrich Köhler II. persönlich nicht stimmberechtigt war und sein Vater Heinrich Köhler I., dessen Stimmenabgabe im vorliegenden Falle allein von Interesse sein kann, unter Ord.-Nr. 9 der Abstimmungsliste von seinem Stimmrechte auch wirklich Gebrauch gemacht hat- Ad 2. Wenn seitens der Reclamanten behauptet wird, daß der Großh. Bürgermeister Dahmer am 20. Januar l. I. dem Heinrich Köhler II. gegenüber erklärt habe, er wolle ihm 7 JC. und einige Pfennige Gerichtskosten erlassen, wenn er seinen Vater, den stimmberechtigten Heinrich Köhler I., dazu bringe, nicht oder nicht gegen ihn, den Bürgermeister, von seinem Stimmrecht Gebrauch zu machen, so ist diese Behauptung bei dem Widerspruch des Bürgermeisters und weil die bezügliche Acußerung zudem lebtglid? dem Heinrich Köhler II. gegenüber gefallen ist, als eine nicht erwiesene nicht weiter zn berücksichtigen und dies um so weniger, als ein ftrafbarer Stimmenkauf seitens der Reclamanten selbst gar nicht behauptet wurde und der Erklärung des Heinrich Köhler II. (cf. 23 act.) zufolge thatsächlich nicht stattgefunden hat und endlich dessen Aussage gemäß, sein Vater Heinrich Köhler I. durch jene dem Sohne von dem Bürgermeister angebl'ch in Aussicht gestellte Liberalität nicht bewogen worden ist, seine Stimme zu Gunsten des Bürgermeisters abzugeben, er vielmehr den Heinrich Gceb V. als Bürgermeister gewählt hat." Nach Vernehmung von 7 Zeugen und Rechtfertigung des Recurses durch den Rechtsanwalt Labroisse entschied der Provinzialausschuß in Erwägung, daß den Entscheidungen der ersten Instanz mit einer Ausnahme überall.bei- zustimmen ist; daß diese Ausnahme in der Behauptung enthalten ist, daß Heinrich Philipp von Dirlammen bei der Wahl be6 Bürgermeisters zu HopfmannSfeld stimmfähig gewesen fei, weil er am 1. Januar 1883 in HopfmannSfeld Einkommensteuer bezahlt habe; 3M frei von jedi 64^6 Freitag der , Nachir werden im hiesig ff 11A Eteh Barzahlung oerf 3 Sopha's, Kommoden, 6 Am, 1 Reg 3 runde Äs jNunbl NMtUQ 6382 rsW sK M Äm BettMn • Arresthaus bal Nr. 45 ausges SubmissionsM werden. Das unferm Bureau selbst die Ange 7. l. M., Bo versiegelt, pari sprechender Aus reichen sind. Gießen, den: Großh. Kre V . viu öi ? in ber Haus mir unter fehr-nta w KW ES wird ** d°» ~ Steinba« Dertb», ÄS 0Pp°"h bad), durch 4 bestätigten.Eheve l. I. bestmck Steinbach schaftsgememscha nicht zur Anrven vielmehr jedem Verehelichung v ihm während d mögen als Svi seiner unbeschi ung und Nutzt ung des andere bleiben soll. Gießen, be' Großherzoglich La Obe u 2.85-3.20, MN „ $on l gstfj ^Setzordnung ’io0VmS Hc » iUt Ein- S?s SS btt G.^ in 1. »®lWnbt fero bift tnZ Mi btt Mün MÄtLM. 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Der Preis für ein gebundenes Exemplar d^ests Verzeichnisses steht noch nicht fest, wird jedoch vorauSsichlich den Betrag von 1J4 nM überschreiten. Bestellungen auf Privatexemplare nimmt daS hiesige Kaiserliche Postamt entgegen. Literarische-. — Die Reichhaltigkeit und Gediegenheit der »Neuen Musikzeitung" (Köln, P. I. Tanger, Preis pro Quartal 80 ergibt sich aus nachstehendem In- halte der eben zur Ausgabe gelangten Nummer. Dieselbe enthält außer interessanten Covcert- und Theaterberichten. Lttteratur, Vakanzenltsten, Briesk-asten, Räthsel unter Anderem: Franz Müllner, Portrait und Biographie, letztere von Fr. Wallerstein. „Ach, wie ist'S möglich dann", Erzählung von W. Rau. „Santa Cecilta", ein Er- innkrungsblatt von Anna Morsch. „Unsere Kinderlieber", Sktzzenblatt von Elise Polko „Ruschen", eine Haremsgefchichte von Sacher-Masoch Gratisbeilagen: Fr. Wüllner. „Waldeinsamkeit", Lied für 1 Singst, m. Klavier, und W. Taubert, „Charakterstück" für Klavier. Wir machen unsere Leser auf dieses wirklich empsehlenswerthe „Jllustrirte Familienblatt" ganz besonders aufmerksam. Temperatur in Gießen. September 1884. Niederste + 3,2 «R. Mittlere +11,68 „ Mittel früherer Jahre . . . . +11,00 » Höchste . + 19,8 „ Niederschlag an 7 Tagen .... 0,95 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 12 Tagen 1,75 „ „ Bekanntmachung. Es wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Jakob Katz !l. von Steinbach und seine Ehefrau Bertba, Tochter des Leopold Zacharias Oppenheimer von Hemsbach, durch ihren heute gerichtlich bestätigten Ehevertrag vom 16. Juli l. I. bestimmt haben, daß die in Steinbach geltende Errungenschaftsgemeinschaft in Bezug auf sie nicht zur Anwendung kommen soll, daß vielmehr jedem Ehegatten sein bei der Verehelichung besessenes und das von ihm während der Ehe erworbene Vermögen als Sondergut verbleiben und seiner unbeschränkten freien Verwaltung und Nutznießung mit Ausschließung des anderen Ehegatten unterworfen bleiben soll. Gießen, den 11. September 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Langsdorfs, Oberamtsrichter. 6093 Schlofserarbeit. Die Lieferung von 75 eisernen Bettstellen für das Provinzial- Arresthaus dahier, nach den in Zelle Nr. 45 ausgestellten Mustern, soll im Submissionswege in Accord gegeben werden. Das Bedingnißhest liegt aus unserm Bureau zur Einsicht offen, woselbst die Angebote bis zum 7. l. M., Vormittags 10 Ubr, versiegelt, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind. Gießen, den 1. October 1884. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter.6457 Versteigerung. Freitag den 3. October l. I., Nachmittags 3 Uhr, werden im hiesigen Pfandlokale (Seltersweg 11) nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert: „ 3 Sopha's, 3 Consolschrankchen, 5 Kommoden, 6 Kleiderschränke, 3 Standuhren, 1 Regulateur, 1 Nähmaschine, 3 runde Tische, 6 Stühle, 3 Oeko- nomiewagen, 3 Pferde, 4 Schweine, 1 Kuh und 1 Fruchtwaage. Gießen, den 30. September 1884. Horn, 6382 Pfandmeister zu Gießen. 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Oktober, Nachmittags 4 Uhr, im Probe-Nummern in allen Buch- u. Musikahen-Handlungen gxrevtie. ^^5 (Nach auswärts gegen Einsendung von 10 Pfg. für franco.) Probe-Abonnements (80 Pfg.) nehmen alle Postanstalten, Buch- und Musikalien-Hand langen entgegen. P. J. Tanger, Köln, *) Inserenten steht Nachweis zu Diensten. _ Apfelmost zu haben im 6436 Hess. Hof. Ofenschirme Ofenvorsetzer bronc» KohBenkasten Ascheneimer Kohlenfüller JFcuergeräthe Feuergeräthestander Schirm- Stockständci* empfehlen in reicher Auswahl 6438 Brüder Schmidt, Eisenkurzwaaren- u. Werkzeughandlung a- Kreuz, i. Windecker'schen Hause- Iilienmilch-Seife, Ive^möge ihres vegetabilischen Gehaltes ■^vorzüglich für zarte, weiche Haut, ä St. 50 empfiehlt Georg Petri Wwe., 6445 Friseur-Geschäft. Der Unterzeichnete empfiehlt: Feinst. LngerBier aus der Brauerei Binding, Frankfurt a. M. 15 Vi Waschen JL 3.— 27 V-' „ .3.- Export-Brer Wiener Märzen) 13 Vi Flaschen 3 — 24 i/z ,, « 3. frei in's Haus geliefert. 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Referent: Reichstagsabgeordneter lAebltnecM* Das Comite. Sonnte, g den 5. October Nachkirchweihfest ®te SftelitlMtch wozu ergebenst einladen 6444 Fr» Gerhard, ?. Einhorn. Paulus Gerhard, ?. Ritter. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Frische Schellfische, „ Cabliau empfiehlt 6463 Carl Sciiwaab’s Delicatessenhandlung. Bermiethungen. 6443 Schillerstraße 7 parterre, sind 1—2 schöne Zimmer, möblirt oder un- möblirt, billig abzugeben._________________ 6453 Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Marktstr. 34 (Eckladen). 6454 Ein FamilienlogiS zu vermiethen- __________________ Kaplans gasfe 18. " 6450 Ein Familienlogis zu vermiethen- __ Schneider ^rech, Bahnhofstraße 30. 6456 Eine kleine Familien-Wohnung zu vermiethen bei Gebr. Stamm. 6455 Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen^—Ludwigsstraße_ 10, parterre. 6462 Familienlogis per 1- Januar zu vermiethen- Wernhard Brück, Flügelsgasse. 6449 Nebenhaus: 7 Zimmer nebst Zubehör und Gemüsegarten, sowie eine Mansarden - Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern, sofort zu vermiethen. _______________________Nordanlage 38. 6451 Frankfurterstraße 10 ist die Parterre-Wohnung meines Hauses, enthaltend 7 Zimmer, Küche, Speisekammer und allem Zubehör, vom 1. Januar 1885 an eine ruhige Familie zu vermiethen. Auf Wunsch könnte auch ein Bureau oder Lagerraum dazu gegeben werden. Frau Prof. Buff. Msmiischte Anzeiger;. Ein tüchtiger Schuhmacher findet sofort dauernde Beschäftigung auf feine Herren- u. Damenstiefel bei Wilhelm Ordner, Schuhmacher 6437__in Büdingen.___________ 6442 Ein Laufbursche (15—16 Jahre alt) rum Austragen wird gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. M 3000 auszuleihen^Auskunft durch 6461 I. Rothenberger, Lindenplatz. Jnstitutsvorsteher. 6439 entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. elb: GourS. v4L 16 16 20 16 9 4 20-00 20—00 35-00 77-00 65-00 21—00 Gießen, den 1. Oktober 1884. Die Beerdigung findet Freitag den 3. Oktober, Nachmittags 4 Uhr vom Sterbehaus, Schillerstraße 23, aus statt. 6441 Todes-Anzeige Statt jeder besonderen Anzeige allen Verwandten, Freunden und | Bekannten die traurige Mittheilung, daß heute Morgen 91/2 Uhr I unsere liebe Gattin und Mutter Katharina Diel, geb. Fchsttter I nach langem schwerem Leiden im 53. Lebensjahre sanft im Herrn 20-Francs-Stücke . . do. in 1/2 Englische Souvereigns Russische Imperiales . Ducaten ..... Dollars in Gold . . Danksagung. Denjenigen, welchen ich nicht in anderer Weise meinen herzlichsten Dank für die opferwillige, rührende, aufrichtige Theilnahme bei dem schmerzlichen Verluste meiner lieben Gattin zu sagen im Stande war oder bin, spreche ich hiermit meinen innigsten Dank aus. Gießen, 1. Oktober 1884. / Gesucht ein tüchtiger solider Cigarren-Machcr> selbstständiger Arbeiter, der auch befähigt ist, die Uebersicht einer kleinen Cigarrenfabrik zu übernehmen. 6452___H. Braschos, Siegburg. 6460 Gesucht eine Wohnung von 6 bis 8 Zimmern mit Garten zu Ostern 1885. Wohnungen mit Wasserleitung bevorzugt. Adressen unter H. E. L. abzugeben in der Exped. d. Bl. 3/10. 8 Mr ©bl. Conf. s Stadt-Theater in G-iosssn. (Im Saale des Cafe Leib.) Donnerstag den 2. Oktober 1884, Abends 7V2 Uhr: Eröffnungsvorstellung. — Fest-Ouverture. — Prolog gesprochen von Fräulein Emilie von Jagemann. Novität! Hierauf: Novität! IMe Sorglosen. Lustspiel in 3 Akten von Ad. L'Arronge. (Nächste Vorstellung: Sonntag den 5. Oktober.) P. P. Ich empfehle mein Unternehmen nochmals deni gütigen Wohlwollen des geehrten Publikums und lade zu freundlichem Besuche dieser ersten Vorstellung höflichst ein. Hochachtungsvoll Josef Herrmann. Redadion: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr Cbr. Pietsch) in Giekev , Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. s- « ren würde. * qann wieder- iu[aittmen wer Sie Alle fo \ werbe." Tbrc sprach, mv ga DM eine x iß nicht ohne iere Minuten erklärenden Be Plänen der N> llmwallung bei Der Äi haben sich, er hegeben, um Q Der K Weßsalens ge gesprochen, v vinzen zu Th lieber vor. In bei größeren Rai Hastigkeit der nicht allerortei gestellten M m uns gebia Botschafters in iß von einer A $ würben sich Münsin durch Znnsch worden. Dem Theiles der Li Bitter seid, eins bindungsbahn i Großenhain na Der un König mit einer worden. Zunää hoben zu werben land als die „r harren. 1 siir die Staatsbi -rnng des sirasge t-gung der Hind Emders wichtig dichtes im Stac Die t ' tagen iw M oeit verbiet ,0 sind der zurückgekehr Baden Die, mandiE Mgi w- W°d zz H x 6241 * Knabenstlzhüte in großer Auswahl und zu den billigsten. Preisen empfiehlt I. Weitzenkorn, 5996 9. Schulstraße 9. min meinen fyty t Theilnahm zu sagen im en DM M. bei, sicher. , Freunden und borgen 9Va Uhr lättler sanft im Hem Bliebmc». ter, 0441 Karlen .^ 7 bevorzugt- Ä’b(ni"w I 16 ti I 20 *« ; hij? Veiiage zu Nr. 231 des „Giessener Anzeiger". Politische Ueberficht. Gießen, 2. October. , Die kaiserlichen Majestäten, welche nach den Manöver- und Festtagen im Rheinland wieder in Baden-Baden weilen, werden daselbst noch einige Zeit verbleiben. Mit den Majestäten sind zur Zeit auch der Großherzog und die Großherzogin, sowie der Erbgroßherzog von Baden daselbst anwesend. Ebenso sind der deutsche Kronprinz und die Kronprinzessin mit ihren von England zurückgekehrten Prinzessinnen - Töchtern am Sonntag Nachmittag in Baden- Baden eingetroffen. Die „Rheinisch-Wests. Zeitung" enthält aus Euskirchen folgende Episode: Nach dem Manöver sprach der Kaiser mit lauter Stimme dem com- mandirenden General und sämmtlichett anwesenden Officieren seine Anerkennung aus für die vorzügliche Ausbildung der Truppen; seine Hoffnung und Ueber- zeugung sei es, daß das Armee-Corps, welches sich im Manöver so tüchtig gezeigt, auch im Kriege Gutes leisten müsse, und wie aus den letzten Kriegen, so auch bei einem etwaigen neuen Einfalle mit Lorbeeren geschmückt zurückkehren würde. Dann trat eine kleine Pause ein, der Kaiser wurde ernst und begann wieder: „Ich sage Ihnen Allen nun Lebewohl, im Armee-Corps zusammen werden wir uns wohl nicht mehr wiedersehen, aber ich hoffe, daß Sie Alle so tüchtig bleiben werden, wie jetzt, auch wenn ich nicht mehr sein werde." Thränen traten dem greisen Monarchen in die Augen, als er dies sprach, und gar manche andere der Anwesenden sollen sich seitwärts gewandt haben, eine Thräne wegzuwischen. — Auch folgende kleine Episode aus Köln ift nicht ohne Interesse. Bald nach der Ankunft unterhielt sich der Kaiser mehrere Minuten lang mit dem Oberbürgermeister Becker und nahm unter der erklärenden Beihülfe des Letzteren, wie des Stadtbaumeisters Stübben von den Plänen der Neustadt Einsicht. Dabei bemerkte er lächelnd, daß Köln die alte Umwallung dem Kriegsminister recht gut bezahlt habe; der könne viel gebrauchen. Der König von Sachsen und Prinz Wilhelm von Preußen haben sich, einer Einladung des Kaisers von Oesterreich folgend, nach Wien begeben, um an den Hosjagden in Steiermark Theil zu nehmen. Der Kaiser hat in zwei an die Oberpräsidenten der Nheinlande und Westfalens gerichteten Erlässen seinen Dank für den herzlichen Empfang ausgesprochen, welcher ihm während seiner jüngsten Anwesenheit in beiden Provinzen zu Theil geworden ist. Ueber innere Angelegenheiten liegt für heute nur wenig Neues vor. In den Spalten der Blätter nehmen die Wahlnachrichten täglich einen größeren Raum ein und legt dieser Umstand Zeugniß von der wachsenden Lebhaftigkeit der Wahlbewegung ab. Die Candidaten-Frage scheint indessen noch nicht allerorten gelöst zu sein, da über die in diesem und jenem Wahlkreis ausgestellten Candidaten noch widersprechende Nachrichten einlausen. — Die auch von uns gebrachte Nachricht von dem bevorstehenden Rücktritte des deutschen Botschafters in London, Grasen Münster, soll sich nicht bestätigen, wenigstens ist von einer Abberufung desselben in London selbst nicht das Mindeste bekannt. Es würden sich demnach auch alle Mittheilungen über die Ersetzung des Grafen Münster durch den Grasen Herbert Bismarck als hinfällig erweisen. Zwischen Preußen undSachsen ist ein Staatsvertrag abgeschlossen worden. Demselben zufolge übernimmt Preußen den Betrieb des sächsischen Theiles der Linien Leipzig-Zeitz, Leipzig-Weißenfels, Leipzig-Halle und Leipzig- Bitterfeld , einschließlich des zu diesen vier Bahnen gehörenden Theiles der Verbindungsbahn in Leipzig, sowie der Bahnen von Röderau nach Jüterbogck, von Großenhain nach Cottbus und von Zittau nach Görlitz. Der ungarische Reichstag ist am Montag durch den Kaffer und König mit einer nach mehreren Seiten hin bemerkenswerthen Thronrede eröffnet worden. Zunächst verdient der Passus über die auswärtige Politik hervorgehoben zu werden, in welchem namentlich die Beziehungen Oesterreichs zu Deutschland als die „möglichst innigen" bezeichnet werden. Als Fragen, die ihrer Lösung harren, werden die Reorganisation der Magnatentafel, ein Pensionsgesetz für die Staatsbeamten, die Ergänzung der Strafgesetzgebung durch die Reguli- rung des strasgerichtlichen Verfahrens, die Regelung der Donau und die Beseitigung der Hindernisse für die Schifffahrt am Eisernen Thore aufgezählt. Als besonders wichtig stellt die Thronrede die Erreichung des beständigen Gleichge- wichtes im Staatshaushalt dar, hofft in Betreff der Erneuerung des Zoll- bündniffes zwischen Oesterreich und Ungarn auf billiges Entgegenkommen von bewen Setten und ermahnt schließlich zur Beseitigung der zu Reibungen zwischen den Nationalitäten, Consessionen und Gesellschaftsklassen führenden Aufreizungen. — Zn der Samstags-Sitzung des böhmischen Landtages ist vom Abg. Herbst der von 58 Abgeordneten der Linken unterstützte Antrag auf Ausdehnung des Wahlrechtes auf die sog. Fünf-Gulden-Männer eingebracht worden. Während man in den Pariser Regierungskreisen täglich der ^cachncht von der Wiederaufnahme der Operationen des Admirals Courbet in den chinesischen Gewässern entgegensieht, kommt plötzlich die überraschende Mit- thettung aus China, daß in Peking der Wind wieder von der Friedensseite her bläst. Wie sich das „Reuter'sche Bureau" aus Tientsin melden läßt, glaube dort an eine friedliche Beilegung der Differenz zwischen China und Frank- rerch und sei die Kaiserin von China zu einem Verständigungs-Abschluß ent- schloffen. Die aus englischer Quelle stammenden Mittheilungen über die französisch-chinesische Streit-Affaire haben sich in neuester Zeit allerdings wiederholt als unzutreffend erwiesen und so muß auch das erwähnte Reuter'sche Telegramm einstweilen mit Vorsicht ausgenommen werden. Gleichzeitig verdient hierbei ein hochofficiöses Communique des „Journals de St. Petersbourg" registrirt zu werde«. In demselben wird gegenüber dem Gerüchte, daß Rußland daran denke, eine diplomatische Intervention im französisch-chinesischen Conflict durch eine militärische zu ersetzen, erklärt, daß noch nicht einmal eine diplomatische Intervention stattgesunden habe und daß eine solche weder von Frankreich noch von China gewünscht worden sei. Weiter tritt das Blatt der von der „Times" gebrachten Nachricht von einer angeblichen französisch-russischen Allianz zum Zwecke der Theilung Chinas, als phantastisch und durchaus unbegründet, entgegen. — Der spanische Botschafter in Paris, Silvela, von dessen bevorstehender Demission berichtet wurde, wird voraussichtlich auf seinem Posten verbleiben. Die gemeinsame Protest-Action der Großmächte gegen die finanziellen Maßregeln der anglo-egyptischen Regierung scheint nun doch dem Cabinet Gladstone den Kopf warm zu machen. Es wird versichert, daß die englische Diplomatie die größten Anstrengungen mache, um Deutschland und Oesterreich von einem Zusammengehen mit Frankreich in der egyptischen Finanz- Frage abzuhalten. Diese Anstrengungen dürften aber schwerlich von Erfolg fein, denn nach Allem, was man hört, nimmt es Fürst Bismarck mit dem der egyp- tischen Regierung überreichten Proteste sehr ernst und scheint entschlossen zu sein, die Action Frankreichs energisch zu unterstützen. In Kairo selbst hat das Vorgehen der Mächte einstwellen zu einer Finanz-Conserenz am Sonntag geführt, an welcher englischerseits Lord Northbrook und General-Consul Baring, vom egyptischen Cabinet Ministerpräsident Nubar Pascha, Finanzminister Mustapha Pascha Fehmy und der Generalsecretär der Finanzen, Blum Pascha, theil- nahmen. Ueber das Resultat der Conserenz verlautet noch nichts Näheres. In Belgien scheint der Kampf der Gegensätze jetzt endlich in die leicht controlirbare Heerstraße geordneter Diskussion einlenken zu wollen. Am Sonntag sand in Brüssel eine Generalversammlung des liberalen Vereins und eine, sich in maßvollen Grenzen haltendes Kundgebung zu Gunsten des Brüsseler Bürgermeisters Buls statt. An demselben Tage hielt der Minister des Innern auf einem Banket zu Antwerpen eine Rede, in welcher er das ernere Actions-Programm des Cabinets Malou entwickelte und als dessen Kernpunkt eine „wahrhaft freisinnige" Revision der Provinzial- und Communal- Gesetzgebung hinstellte. Die jüngsten Erfolge des Generals Gordon werden nun auch durch eine Reihe von Briesen des Correspondenten der „Times" aus Khartum bestätigt und ist somit an jenen ein Zweifel kaum mehr gestattet. In diesen Mittheilungen heißt es u. A., daß die Garnison von Khartum seit dem 17. März d. Js. 700 Mann an Todten verloren habe. Auch die Dinge im Ost-Sudan haben sich jetzt für die anglo-egyptische Regierung bedeutend günstiger gestaltet, da das Corps Osman Digma's aus Mangel an Lebensmitteln in voller Auflösung begriffen ist. Osman Digma soll kaum noch 200 Mann um sich haben und es kann daher von einer Belagerung von Suakim nicht mehr die Rede sein. General Wolseley ist am Samstag mit seinem Generalstabe von Kairo nach Wadyhalfa abgegangen; die Expedition Wolseley's soll sich vorläufig nicht über diesen Punkt hinaus erstrecken. Aeiigeöotenes. la. reifen Nmlmrger Käse, pr. Pfund 33 Pfg., empfiehlt H. F. Nassauer, 6241 Kreuz 6. Verbesserte Theerseife ä 35 Theerschwefelseift ä 50 aus der Königl. Baier. Hof-Par- fümerie-Fabrik von C. 0. Wunderlich, prämiirt Nürnberg, mit größtem Erfolg eingesührt und von vielen Aerzten empfohlen gegen Hautausschläge jeder Art, insbesondere gegen Hautjucken, Flechten, Grind-, Kopf- und Bartschuppen, Frostbeulen, Schweißfüße und Krätze. In Gießlen bei 4316 Heinr. 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