Itebenen. mserk innigft« n Engel zuge> ^rsd. Anweisung = zur Rettung von _ nKsucnw * Mw Stan: md Frau l- Nachmittags 5077 t, Nachmittags 5086 rt Verwandten d Vater tth, sen wurde. , i' freunden ,r°6tnutter •eng jmatismus allen Stadien, heilt lenen Verfahren sicher netzhy,Speziali^ i N. 5ü9i platt Mai an). Gietzen nach: ALS* fi32, 8^*/ * z», 8«, S-"> • «SPS Dietz), » < 820», 949, 12S» 95 (bis Vetz^rO' ö 5, 7». 2i\ । 8'0. GltU *2», s 9”*,11 '1 S«', n8-M 11"'1( „» %,****' 30, ?■ 4s, <0. 135 ft58. ‘liegen meine Erfolg derlei bunjtrti^ ennuogi5th*12-J 188M Sonntag den 3. August Erstes Blatt Nr. 179 Erscheint täHlkch mit SvSnchrne des Mo«tagS. Buren« r Schulstraße7. Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Farbzeichen, 2 Paar Handschuhe, 1 wollenes Halstuch, 1 Taschentuch, 1 Maßstab, 1 Radkapsel, 1 Sack 4. 6. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Preil vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschen Hofes: a) Einleitende Berichterstattung des Vorsttzenden. b) Rechuungsablage. c) Wahl der Commissionen für die Prämurung, Verloosung und zum Ankauf der zu verloosenden Gegenstände. d) Referat über „Das Alter der dreierlei Bienenwesen in seiner Bedeutung für den rationellen Betrieb der Bienenzucht". e) Specielle Gegenstände der Discussion: aa. Das pro und contra über die Absperrgitter. bb. Die Behandlung der Nachschwärme. cc. lieber die Erfahrungen, welche in diesem Jahre gemacht worden sind bezüglich des Verweiselns. Wahl des nächstjährigen Versammlungsortes und Ergänzungswahl des Vorstandes. „ Ausgezeichnete Gegenstände werden prämiirt und wird daher gebeten, die Ausstellung mit lebenden Bienenvölkern, musterhaft gearbeiteten Dzierzonstöcken, Bienenzuchtgeräthschaften und besonders mit Honig in jeder Form und Wachs reichlich zu beschicken. , . Aus dem mit der Ausstellung verbundenen Hoingmarkt wird Gelegenheit zu Honigankäufen, auch im Großen, geboten werden. Das Nähere ist in dem nachstehenden Programm des Local- P r o g r a m m für die 23. lüaubtmrfammlung des MerhklMkll Mncmiichtkr-Srreins in Aad-Hlauheim. In Folge Einladung des Herrn Pfarrer Deich er t aus Groß- Buseck versammelten sich im deutschen Hofe zu Bad-Nauheim die Gemeinderathsmitglieder dieser Stadt und einige Bürger derselben. Bürgermeister Warner spricht seine Freude aus, daß die Gelegenheit gegeben wird, die 23. Wanderversammlung m Bad- Nauheim in diesem Jahre tagen zu sehen, und wurde hierauf folgendes Programm berathen und festgestellt: 1. Am 12. August d. 3., Abends 8—10 Uhr, vorberathende Sitzung des Ausschusses und Local-Comits s in dem Saale des Deutschen Hostes. 2. Am 13. August d. I., Vormittags 8-10 Uhr, Besichtigung der Ausstellung und Vornahme practischer Demonstrationen an Stöcken mit lebenden Bienen-Völkern im Gewächshause auf der Saline. 3. Verhandlungen, um 10 Uhr beginnend, tm Saale des In Folge Mittheilung des Herrn Präsidenten des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins, wonach in Bad-Nauheim am 13. August er. die Wanderversammlung abgehalten roeroen soll, stnd folgende Herren mit dem Unterzeichneten zu einem Local-Comits zujamrnen- getreten, nämlich: die Herren Pfarrer Walz, Beigeordneter Grünewald, Stadträthe PH. I. Weiß, Peter toll II., Peter Stoll III., Beruh. Schimpf, Lehrer Quehl, Srede- meister Plock, Privatier Fritz Koch, Bauausseher I. Brückel, Deconom Peter Euser U., Schremer- meister S. P. Krug aus Bad-Nauheim, Seminarlehrer Wahl, Seminarlehrer Süs aus Friedberg und Oberförster Strack aus Ober-Roßbach. Bezugnehmend auf obiges Programm laden dieselben zu recht zahlreicher Betheiligung an der angekündigten Wanderversammlung ein die sich des freundlichsten Entgegenkommens von Seiten der Stadt Bad-Nauheim versichert halten darf, und bringen zu diesem Behufe noch Folgendes zu allgemeinen Kenntmß: 1. Alle Gegenstände für die Ausstellung und den Honigmarkt sind unter der Adresse des Herrn Siedemeisters Ludwig Plock in Bad-Nauheim franko einzusenden. Dieselben müssen mit einer Etiquette versehen sein, welche den Namm des betr. Herrn Ausstellers und die Preisangabe enthalt. 2. Freien Zutritt zur der Ausstellung und den Verhandlungen haben alle Mitglieder des Vereins, jedoch nur gegen Vorzeigung ihrer Aufnahmekarten, unter gleicher Voraussetzung M^ueder der mitverbundenen Vereine. Alle Uebrigen sind durch Abnahme eines Looses a 50 H zu freiem Eintritt berechtigt; Nichtabnehmer eines Looses bezahlen 30 H Eintrittsgeld. Des Honigmarktes wegen ist der Eintritt von 4 Uhr Nach- Darmstadt, 28. Jult. Fortsetzung des Großherzogltchen Regierungsblattes Nr. 15, das Gesetz, die gleichmäßige Besteuerung der Gewerbe betr. Art. 23. Die Nachtragung eines neu angefangenen Gewerbe« in ein Mr andere Gewerbe früher ertheilteS Patent ist nicht gestattet, sondern, der Gewerbtretbende, der ein weiteres Gewerbe neben andern, für welche er bereits ein Patent besitzt. ^Ereiben will, muß ein neues Patent, welches auch den neu zu beginnenden Gewerbsvetriev legtttmtrt, lösen. Art. 24. Die freiwillige Niederlegung eines Gewerbes im Laufe deS Jahres ve- freit nicht von der Gewerbsteuer vor Ablauf desselben. Hört aber der Betrieb eines Gewerbes in Folge des Tode« des Gewerbtreibenden oder aus andern, zur unfreiwilligen Ntederlegung des Geschäfts nothtgeuden Ursachen tm Laufe deS Jahres auf, so wird die Gewerbsteuer auf erfolgende Reclamatton von dem Schlüsse des Monats an, in welchem der GewerbSbetrteb ausgehört hat, nachgelassen. Art 25 Aendenmgen in ben DrrhSItnissen, welche den verhältnißmähigen Zusatz bestimmen, ziehen tm Lause des Jahres keine Aenderung der Gewerbsteuer ^W-nn jedoch eine Einschränkung der Betriebs in Folge des TodeS deS Gewerb- treibenden eintritt, kann eine Herabsetzung des verhSItnIßmätzigen Zusatzes und in dem Falle wenn sür das Gewerbe nach den Merkmalen seiner UmsangeS verschiedene Klassen bestimmt sind, auch eine Herabsetzung der fixen Sleuerkapi als auf ba8 bet «ntsprechenden geringeren Klasse auf dem Wege der Reclamatton bewirkt werben. mittags frei. 3. Am Vorabend, den 12. August, von 7—10 Uhr, Empfang der Gäste durch das Local-Comits; ges ellige Vereinigung im Deutschen Hofe (Herrn Ferd. Sprengel) und ebendaselbst Vorberathung des Local-Comitö's mit dem Ausschüsse des Vereins. 4. Nach den Verhandlungen am 13. August findet Nachmittags um 2 Uhr im Deutschen Hofe das Mittagsmahl statt, das Gedeck zu M. 2.50 inet, eines Schoppen Wein. Diejenigen, welche an demselben Th eil zu nehmen beabsichtigen, . werden gebeten, gleich bei ihrer Anmeldung ihre Namen in eine aufgelegte Tafelliste einzeichnen zu lassen. Zu einer nach der Versammlung beabsichtigten Verloosung sind > Loose zu 50 H das Stück bei sämmtlichen Sectionsvorstehern und Vorständen der Zweigvereine, sowie den Mitgliedern des -ocab Comite's zu haben. — Abnehmer von 10 Loosen erhalten 1 rMiloos. Bad-Nauheim, den 10. Juli 1884. Der Bürgermeister: Wöruer. Auch kann, wenn ein GewerbSlocal durch einen 3^0080:^0^ mkb den Gewerbsteuervfltchttgen ein verhältnißmäßiger Nachlaß zu Thetl werden, nach Analogie der für ähnliche Fälle auch bei den übrigen dtrecten Steuern bestehenden ßt« Dt?n^achEstäm'Artikel zu bewilligenden Nachlässe treten von dem Ende des Monats an in Wirksamkeit, in welchem die Einschränkung des Betriebs in Folge deS Todesfalls oder der Unglücksfall stattgefunden hat. Art 26 lieber alle Reclamattonen gegen doppelte oder "Nge Ansätze, lowie rur Erlanauna der nach den Art. 24 und 25 stattfindenden Nachlässe entscheidet, sofern MS Behandlung der betreffenden Beschwerden als Remonstrationen, will, fnfrriaer Bescheid der mit Reguliruug der Gewerbsteuer betrauten Commission erfolgt, MnÄ ber ginanjen, Abth-Uung für St-u-r-ef-n, nach UnRr, suchung und nötigenfalls Anordnung einer neuen Expertise, unter Borveyalt des Ne curseS an das Finanzministerium. Ansätze bearündet be- guerhpn hte Neclamationen wegen doppelter oder irriger Anlage oegrunoci u ■«"KEÄÄ 55 w“‘ ordneten neuen Expertise zu trogen hat. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. mit Heu, 1 Hundehalsband. Zugelaufen: 1 schwarzer Hund. Zugeflogeu: 1 Brieftaube. Gießen, den 2. August 1884. Comite's enthalten. Alle Mitglieder des engeren Vereins, wie die der weiteren von beiden Hessen und Nassau, Kreuznach, insbesondere alle Freunde und Gönner der Bienenzucht und des Vereins laden wir hierdurch sreundlichst zu recht zahlreichem Besuche der Wanderversammlung ein. Bad-Nauheim, den 10. Juli 1884. Der Vorstand. Art. 27. Die Vorbereitungen zur Regulüung der Gewerbsteuer hat der Steuer- commissär unter Mitwirkung der Bürgermeistereien zu treffen, welchen insbesondere ob; Teet, zu den Ermittelungen behufs Feststellung der vrrhLltnißmäßtgen Zusätze mit Sorgfalt behülflich zu sein. Die Regulirung selbst geschieht durch eine Commission, welche auS dem Steuer- commisfär als Vorsitzenden und drei von der Stadtverordneten - Versammlung, bezw. dem Gemetnderath einer jeden Gemeinde auf drei Jahre gewühlten Mitgliedern besteht. Zu Mitgliedern dieser Commission können nur solche gewählt werden, welche zur Zeit der Wahl volle 30 Jahre alt sind und welche die passive Wahlfähigkeit als Mitglieder der Stadtverordneten - Versammlung, beziehungsweise als Gemeinderathßmttglted besitzen. Auf tbr Verlangen dürfen von der Verpflichtung zur Uebernahme der Functionen als Commissionsmitglleder nur befreit werden: 1. Diejenigen, welche das 70. Lebensjahr zurückgel?gt haben, 2. alle Großherzogliche Beamte, deren Unentbehrlichkeit im Dienst ihre vorgesetzte Behörde bezeugt, 3. Diejenigen, welche bereits 3 Jahre hintereinander als Mitglieder einer solchen Commission fungirt haben. Für den Fall, daß gewählte Mitglieder mit Tod abgehen oder nicht mehr die Bedingungen der Wählbarkeit besitzen, oder sonst dauernd außer Stand sind, ihr Mandat zu erfüllen, werden in jeder Gemeinde 2 Ersatzmänner gewählt, die in solchen Fällen an die Stelle der ursprünglich Gewählten zu treten haben. Die Beschlüsse der Commission werden nach einfacher Stimmenmehrheit gefaßt; in dem Falle der Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. D-e Mitglieder der Commission können bet Feststellung ihrer eigenen Gewerbsteuerkapitalien und derjenigen ihrer Verwandten und Verschwägerten des ersten und zweiten Grades nicht mitwirken. Reclamatwnen der Steuerpflichtigen gegen die Beschlüsse der Commission finden nach Art. 26 ihre Erledigung. Der Vorsitzende der Commission ist außerdem berechtigt, gegen die Beschlüsse derselben Berufung bet dem Ministerium der Finanzen, Abthetlung für Steuerwesen, etnzulegen, gegen deren Entscheidung dem Pflichtigen, welcher sich durch dieselbe beschwert erachtet, der RecurS an das Finanzministerium in Gemäßheit des genannten Artikels freisteht. Ueber die Frage der Herabsetzung des fixen Steuersatzes auf Grund des Art. 8, sowie des verhältnißmäßigen Zusatzes für Gehülfrn zufolge Art. 13, letzter Absatz, und für Miethwerth zufolge Art. 17, Absatz 2, entscheidet die Commission nach pflicht- müßigem, freiem Ermessen. Sowohl über die Berufungen der Vorsitzenden, als auch über die Reclamationen der Steuerpflichtigen gegen diese Beschlüsse hat nach etnge- holtem Gutachten der Gewerbsteuercommtssion die in Art. 21 des Einkommensteuergesetzes für die Veranlagung der Etnkommensteuerpflichtigen 1. Abthetlung vorgesehene Commission zu erkennen, gegen deren Entscheidung dem Reclamanten wie dem Steuercommisfär binnen einer Präclusivfrist von 4 Wochen ein weiterer Recurs zusteht. Für diesen Recurs ist hinsichtlich solcher Gewerbsteuerpfltchtigen, welche zur ersten Abthetlung der Einkommensteuer zugezogcn sind, die in Art. 25 des Einkommensteuergesetzes erwähnte Lanoescommission, hinsichtlich der übrigen daö Ministerium der Finanzen, Abthetlung für Steuerwesen, zuständig. (Schluß folgt.) Berlin, 31. Juli. Die „Deutsche Reichs-Corresp." schreibt: „General v. Schweinitz, unser Botschafter in St. Petersburg, hat sich zum Fürsten Bismarck nach Varzin begeben und wird von da aus oirect nach St. Petersburg zurückreisen. In den hiesigen politischen Kreisen bringt man diese Reise mit den neuerlichen Entdeckungen, die man aus dem Gebiete der revolutionären Bewegungen in Rußland gemacht hat, in Verbindung. Es heißt, daß die Entdeckungen der Warschauer Polizeibehörden ganz erhebliche Resultate zu Tage gefördert haben, daß die russischen Revolutionäre in directer Beziehung stehen mit französischen, englischen und deutschen Umsturzmännern. Man soll bei den Nihilisten in Warschau eine Correspondenz gefunden haben, welche die Fäden der Verschwörung vollkommen bloslegt und sogar die Personen bezeichnet, die in den verschiedenen Ländern an der Spitze der Bewegung stehen. Durch diese Entdeckung soll der frühere Plan eines einheitlichen Handelns der Regierungen gegen die Umsturzpartei wiederum in den Vordergrund gedrängt worden sein und es heißt, daß General v. Schweinitz speciell in dieser Angelegenheit die Reise nach Varzin angetreten habe." Berlin, 30. Juli. Die Auszüge aus der Rednerliste, welche die Zeitungen am Ende einer Reichstagssession za veröffentlichen pflegen, stellen eine Art Censur Über den Fleiß der Volksvertreter dar. Jetzt hat ein Correspondent der „Weser-Zeitung" auch die Rubrik „Schulbesuch" ausgefüllt. Er hat constatirt, daß in 43 namentlichen Abstimmungen — ausschließlich derjenigen über rein geschästsorbnungsmäßige Anträge — aus der zu Ende gehenden Legislaturperiode nur 19 Abgeordnete niemals gefehlt haben. Die Namen dieser Pflichttreuen sind: Ackermann, Graf Adelmann, Baumdach, Büchtemann, v. Bühler, Goldschmidt, Or. Gutfleisch, v. Kleist-Retzow. Kochann iAhrwetler), v.Kulmiz, Dr. Langerhans, Lipke, Dr. Majunke, vr. Papellier, Dr. Perger, Dr. Ree, Saro, Sonnemann, Dr. Stephani. Jetzt kann ein anderer Correspondent sich an eine Statistik der Ordnungsrufe machen und dadurch die Rubrik „Betragen" nusfükstn. Berlin, 31. Juli. Unter der Ueberschrift: „Was bedeutet uns Angra Pequena?« wird das «ugustheft der Zeitschrift „Unsere Zett" einen von Professor Alfred Kirchhoff in Halle verfaßten Aufsatz bringen, der diese Angelegenheit vom geographischen und politischen Standpunkte aus beleuchtet. ES heißt in demselben: „Zuvörderst könnte Angra Pequena für unS nutzbar gemacht werden durch Großfischerei und Robbenschlag. WaS in aller Welt wandte denn aber Herrn Lüderttz' Gedanken auf die SandwÜfte, die sich hinter dem thierreichen Meere auSbreitet und jegliche Anlage von Ackerbau- colonlen von vornherein ausschließt? Und doch war es das erste, was Hermann Vogelsang, der Vollmachtttäger des Herrn Lüderitz, nach Errichten des ersten Obdachs aa der Bai im April 1883 auSführte, daß er mit zwei.seiner Gefährten und einigen Hottentotten als Führern den heißen viertägigen Ritt gen Osten unternahm, um in „Bethanien" einen Landabtretungsvertrag zu Stande zu bringen. Interessant war bei dieser Caoalcade die Einsicht, daß die Gegend, je weiter nach Osten, einen immer freundlicheren Eindruck darbot. Am zweiten Tage erreichte man ordentliche Wetde- flächen, mit dem wie Sauerampfer schmeckenden Teogras bewachsen, welches ein vor- treffliches Pferdefutter abgibt und am dritten Tage traf man sogar am Fuße des RanbgehängeS der höheren Btnnenlandstufe eine Süßwasserquelle in einer Felsschlucht. Einige bei der Quelle Viehzucht treibende Namaquas verabreichten den fremden Reitern ganz freundlich Milch und Ziegenfleisch und ehe man noch die Misstonsstation in Sicht bekam — sie liegt in einem der westlichen Settenthäler des großen Fischflusses — überraschte der Anblick einer 200 Stück zählenden Roßherde auf Teagrasweide. Am 1. Mai wurde sodann der beabsichtigte Vertrag in Bethanien geschlossen. Das Lüdentz'sche Dominium nimmt sich auf der Karte in der Thal ganz ansehnlich aus; eS erstreckt sich vom 26. Parallelkreise bis an den Orangefluß d. h. mehr als 300 Km. weit längs der Küste deS Atlantischen Oceans und landeinwärts etwa halb so weit biS zu einer mit der Küste gleichlaufenden Linie. Mehr als ein deutsches Königreich hätte in diesem Raume Platz, der etwa dem Areal von Elsaß-Lotbringen, Baden und Württemberg gleichkommt und zu welchem die Bucht Angra Pequena sich eben nur verhält wie der hamburgische Hafen zum deutschen Reiche. Soweit wir wissen, beabsichtigt die Firma Lüderitz dieses weite Gebiet bergmännisch auszubeuten und zwar vornehmlich Kupfererzgruben zu eröffnen. Wenige Länder sind so kupfrrreich, wie die Westküste Südafrikas. Wir kennen den schönen Malachit von der Loangoküste und seit vielen Jahren gewinnen die Engländer im Klein-Namaqualand, also im Westen ihrer Capcolonie, ganz erstaunliche Mengen von Kupfererz, so daß die mit dieser Ausbeute beschäftigte englische Actienaesellschaft, die „Cape Copper Mining Company", fort und fort die glänzendsten Dividenden zahlt. Die reichste dieser Kupfergruben liegt bei Ooktep im nordwestlichen Theile des Caplandes. Von hier führt eine zum Zwecke der Erzbeförderung nach der Küste gebaute Eisenbahn nach dem Hafenoct „PoN Nolloth" und von dort wird das Erz nach England verschifft, um im stetnkohlenreichen Südwales (zu Swansea) dem Ausschmelzungsprvceß des Kupfers unterworfen zu werden. Die Masse des jährlich geförderten Kupfererzes vom Cap wird auf beinahe eine halbe Million Centner angegeben bei einem durchschnittlichen Kupfergehalt von30pCt. Daß die Kupferadern auch nordwärts vom Orangefluß, also auf nunmehr deutschem Boden, an verschiedenen Stellen auftauchen, ist zweifellos. Ebenso findet sich dort gleich dicht am Meeresufer Eisenerz, von dem die Mairosen unseres „Nautilus" Taschen voll eins sammelten; so unmittelbar erreichbar war eS den Küstenfelsen eingesprengt. Inwiefern anderweite Nutzung auS dem Hinterlande von Angra Pequena zu ziehen, muß die Zukunft lehren. Es ist billig, zu spotten über derzeitigen Handelsverkehr nach jenem wüstenhaften Lande mit seinen wenigen Tausenden von „W.lden". deren Bedürfnisse so bescheiden sind. Indessen hätten sie von ihrem Tauschhandel nicht guten Gewinn gehabt, die englischen Kaufleute hätten sich nicht so oft, wie zuverlässige Berichte melden, mit ihren kleinen Küstenfahrzeugen in Angra Pequena eingefunden, um gegen Fische und Branntwein, Tabak und Munition, Straußenfedern recht verwerthbare Häute verschiedener Art nnb Vieh einmtauschen. TkkMphWr Depchtzen. Vad Gastein, 1. August. Se. Maj. der Kaiser Wilhelm, welcher sich fortdauernd des besten Wohlseins erfreut, machte heute nach dem Bade die gewohnte Promenade. Das Wetter ist schön. München, 1. August. Dr. Sigl hat gegen das Urtheil des Schwurgerichts vom 8. Juli d. Js., wonach er wegen verleumderischer Beleidigung des Kriegsministers und einfacher Beleidigung von 4 Osficieren des Generalstabes zu einer Gesängnißstrafe von 9 Monaten verurtheilt worden war, wegen eines erheblichen Formfehlers die Revision beim Reichgericht angemeldet. Haag, 1. August. Beide Kammern haben in gemeinschaftlicher Sitzung den Gesetzentwurf, durch welchen im Falle der Minderjährigkeit des Thronberechtigten die Königin zur Regentin ernannt wird, mit 94 gegen 3 Stimmen angenommen. Steyr, 1. August. Aus Anlaß der morgen stattfindenden Eröffnung der Industrie-, Forst- und electrischen Ausstellung, mit welcher auch eine reichhaltige kulturhistorische Ausstellung verbunden ist, sind bereits gestern der Erzherzog Johann, der Ackerbauminister und der Statthalter hier eingetroffen; der Zuzug von Fremden vermehrt sich mit jedem ankommenden Zuge, die Stadt ist festlich geschmückt. Langen, 1. August. Der erste, heute früh 7 Uhr auf der Arlbergbahir abgegangene Probezug ist um 10 Uhr Vormittags aus der hiesigen Station eingetroffen. Wien, 1. August. Heinrich Laube ist heute früh hier gestorben. Paris, 1. August. Der Congreß ist aus Montag Mittag 1 Uhr nach Versailles einberufen. — Dem „Temps" zufolge erhielt die Regierung noch keine definitive Antwort Chinas. — Ferry empfing Vormittags Lisongpao. — Der „Rational" meldet, die Polizei habe gestern bei einem Mechaniker Sprengbomben entdeckt. Der Mechaniker wurde verhaftet. — In Toulon starben von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr 2 Personen an der Cholera. Die Geschäftsläden sind wieder geöffnet, der Verkehr in der Stadt wird wieder belebter. — In Marseille betrug die Zahl ber Cholera-Todessälle von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr 16, in Aix 5. London, 1. August. Ein „Reuter'sches" Telegramm aus Shanghai von gestern bringt das noch der Bestätigung bedürfende Gerücht, zwischen China und Frankreich sei die Zahlung einer Entschädigungssumme von 5,200,000 Taels durch China an Frankreich vereinbart worden. Eine Depesche der „Times" aus Foutchou von gestern sagt dagegen, China lehne Zahlung einer Entschädigung ab. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Foutchou gemeldet, daß in Folge der dort unter den Europäern herrschenden Besorgnisse die englische Korvette „Champion" ein Detachement Marinesoldaten daselbst gelandet habe und daß das englische Kanonenboot „Merlin" bei dem dortigen Fremden-Quartier stationirt worden sei. — In der gestrigen Conftrenz-Sitzung brachte der deutsche Botschafter die egyptische Sanitätsreform von Neuem zur Sprache. Die Botschafter von Oesterreich-Ungarn, Rußland, Frankreich und Italien stellten sich, wie auch das erste Mal, in der Sache principiell auf Seiten des Antrags, während englischerseits sich wieder das Bestreben zeigte, die Sache einer autonomen Behandlung zu reserviren. Dem Vernehmen nach wird Graf Münster morgen in der Sitzung mit formulirten Reform-Vorschlägen vortreten. Unter den Mitgliedern der Conferenz herrscht die Meinung vor, daß es der Billigkeit und daneben wohl auch dem eigenen Interesse Englands entspricht, wenn die Verantwortung für vorkommende Katastrophen künftig nicht mehr auf einer einzelnen Regierung lastet. London, 1. August. Unterhaus. Baron de Worms fragt an, ob eS wahr fei, daß England Deutschland aufgefordert habe, feinen Einfluß aufzubieten, um die feindliche Haltung Frankreichs auf ber Conferenz zu mobifictnn, und daß Deutschland solche Einmischung abgelehnt. Fitzmaurice erklärt, daß bis dahin, wo eine vollständige Mittheilung über die Conferenz möglich sei, eS unthunlich, einzelne Mittheilungen über specielle Punkte zu machen. Er bitte aber, au8 der Ablehnung solcher Mtitheilungen weder positive noch negative Schlüffe zu ziehen. _____________________ Die Aufführung des Messias. Hebet daS am 30. Juli in der Stadtkirche abgehaltene Concert können wir mit Freuden berichten, daß e8 in jeder Beziehung ein gelungenes war. DaS Orchester — vier Pulte waren durch auswärtige Künstler besetzt — durch die Orgel unterstützt, leistete Gutes. Die Solostimmen waren sämmtlich in guten Händen, namentlich gilt dies von den Damen, von denen Frau Schmidt-Köhne aus Berlin durch ihre vortreffliche Schulung und glockenreinen Ton. sowie durch ihre anmuthige Erscheinung von Neuem die Sympathie der Zuhörer gewann; Frl. Marie Schneider au8 Cöln, Tochter be8 verstorbenen berühmten Tenoristen Schneider, welche bei unS zum ersten Male fang, vertrat die herrliche Altpartte in würdigster Weise. Wir sind überzeugt, daß die junge Dame einer schönen Zukunft als Concertsängerin entgegengeht. Herr August Ruff aus Mainz, der schon manchmal durch seinen Gesang unsere Herzen eroberte, zeigte sich von Neuem als vortrefflicher Oratoriensänger und gefiel unS in der Tenorpartie des Messias viel besser, als bet seinen LiedervortrSgen vor einigen Monaten. Die Baßpartie war von dem als vortrefflich geschulten Sänger und bewährten Gesangslehrer anerkannten und auch bet unS wohl bekannten Herrn vr. Krückl aus Frankfurt a. M. übernommen; feine Stimme reichte jedoch für eine entsprechende Wiedergabe einer so gewaltigen Baßpartie nicht au8. Eine ganz besondere Beachtung verdient jedoch der Chor. Wir glauben die volle Wahrheit zu sagen, wenn wir behaupten, daß die Chöre so vortrefflich eingeübt unb oorgetragenroaren roiefaum le juoor, und daß Begeisterung. Präcision und Kraft $enj?0[ 0 ® r spachen hiermit ben Sängern unb Sängerinnen, namentlich aber auch dem höchst verdienstvollen unb in der Einübung unermüdlichen Dirigenten, Herrn Universitats-Musikdirector Felchner, unfern Dank und unsere Bewunderung aus. ' Die Kirche war gut besetzt, wenn auch — wohl durch bte vorgerückte Jahres- jeit oerurfa^t — eine so vortreffliche Aufführung des so hochbebeutenden, einfach- großartigen Tonwerkes noch mehr Interesse bet dem Publikum erwarten ließ. a. August Braun eine Tochter, Marie Elisabeth Auguste. 27. Ein Sohn von auswärts, Wilhelm. 29. Dem Bäcker Paul Oertel eine Tochter, Elsa Anna Marte Auguste Adolfine. Gestorbene. Juli: 25. Willi, 5 M-nate alt, von auswärts. 27. Katharine Fillmann, geb. Dölcker, 78 Jahre alt, W'ttwe des Glasermeifters Georg Philipp Fillmann. 27. Karoline Paul, aeb. Gabriel, 38 Jabre dt, Ehrf^au des Fabrikarbeiters Heinrich Paul von Holger. 28. Louis, 10 Jahre alt, Sohn des Weichenstellers Ludwig Körbächer- 30. Wilhelmine Gertrude Johannettr, 10 Monate alt, Tochter deS MusiklehcerS Franz Bauer, 31. Katharine Schweng, ged. Geiß, 73 Jahre alt, Wtttwe deS Schuhmacher- Meisters Heinrich Sckweng 31. Taglöhner Johannes Ferber, 60 Jahre alt August: 1. Gastwirth Johann Georg Jung, 44 Jah-e alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 27. Juli. Dem Schutzmann Johannes Ochs eine Tochter, Dorothea, geboren dm 3. Juni. Denselben. Dem Korbmacher August Werner ein Sohn, Karl Konrad, geboren den 12. Juli. Denselben. Dem Fuhrmann Philipp Gans eine Tochter, Marte Elisabeth, geboren den 3. Juli. Denselben. Dem Restaurateur Louis Lüdin ein Sohn, Emil August, geboren den 14. Juli. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 19. Mat. Den 30. Jul'. Dem Lehrer an der höheren Mädchenschule Dr. August Friedrich Buchhold ein Sohn, Wilhelm Emil, geboren den 14. Junt. Denselben. Dem Porzellanofensetzer Georg Stadtlcr eine Tochter, Anna Hermine Marte, geboren den 20. Juni. Beerdigte. Den 29. Juli. Katharine F'llmann, geb. Völcker, W'ttwe deS GlasermeisterS und Beigeordneten Georg Philipp Fillmann, alt 77 Jahre, starb den 27. Juli. Kirchliche Anzeigen der evangel. Gemeinde. Sonntag den 3. August Abends 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Apostclgcsch. Kap. 12, von Vers 19 an, Pfarrer Dr. Nauman n. Die Katechismuslehre für die Gymnasiasten und Stadtschüler muß ausfallcn. .< 1 ?eieö $e?n I äSS: I tlt' Urn 2 wilden, I Net d-m »abe bie S( d-sC^r, Äff* MA-rEitzM ,eitbt«W5 9e9en 3 Stimmen Wtnben * auch eine reich. gestern der En- liLr eingetroffen; der Zuge, die Stadt ift lus der Arlbergbahn er hiesigen Station N gestorben. Mtag 1 Uhr nach die Regierung noch ttG Lisongpao. bei einem Mechaniker e Vormittag 10 Uhr der geöffnet, der Ver- betrug die Zahl der tag 10 Uhr 16, in mim aus Shanghai röcht, zwischen China ton 5,200,000 Taels lösche Der „Times" hiMg « Wchä- u gemeldet, daß in iffe die englische Korst gelandet habe und ’n Fremden-Quartier deutsche Botschafter Die Botschafter von n sich, wie auch das ■, während englischer- Monomen Behandlung norgen in der ^i6ung Meinung vor, daß e Englands entlpnft instig nicht mehr aus nn ob eS wahr sei, tzkSSL 8nben, xor- tdU””9 an»«« t ®"5 68tt, lchr bd SEBit fi"*,1 il butd) V> vgjgto** Vermisstes. Darmstadt, 30. Juli. sPostpersonalnachrichten.) 1. Ernannt ist der Ober- PostdirectionSstcretair Knitter in Darmstadt zum Postkasstrcr. 2. Angeftellt tft der Postassistent Weiß tn Heldenbergen alS Postverwalter. 3. Uebertragrn ist dem Postsecrrtaic Kohler von Alzey die Postmeisterstelle in Michelstadt. 4 In den Ruhestand getreten ist der Postmeister Wendeberg in Michelstadt Wiesbaden, 31. Juli. Der gestern in Mainz von hiesigen Criminalschutz- leuten verhaftete, mehrerer hier verübter Raubthaten VerdSLtige heißt Johann Dörr- schinaer, ist von Fürth (Bayern) gebürtig und war früher Bäckergeselle. Bei der gestern sofort oorgenommenen Konfrontation ist der Bursche von zwei der Beraubten (die bi den andern Beraubten sind zwischenzeitlich von hier wieder abgereist) bestimmt als der Tbäter recogvosclrt worden. Ueberdies soll DSrrschinger geständig fein, d'e v er RaudanfSlle in unseren Waldungen verübt zu haben. Bereits vor etwa 6 Jahren war derselbe wegen wiederbolier Diebstähle hier verhaftet und bestraft worden, lieber Tte näheren Detail« der Verhaftung Dörrschinger's in Mainz erfahren wir noch Folgendes.- Zu einem Mainzer Trödler kam gestern Nachmittag ein junger Mann, um eine Ubr zu verkaufen. Der Trödler merkte alsbald, daß die Uhr von dem am Samstag stattgefundenen Rauhanfall bei Wiesbaden herrühre und schickte zur Polizei. Ein sofort berbeigeeilter Poliz'st brachte den Burschen, der sich verzweifelt wehrte und brm Schutzmanne die Kleider vom Leibe riß, nach der Polizei. Der Bursche nannte stch Bäckergeselle Dörrich nger auS Fürth; in feiner Tasche fand man einen geladenen Revolver und einen Dolch. Er erklärte, daß ihn der Schutzmann nur gedauert habe, sonst hätte er ihn zusammengeschossen. Als der Verhaftete tn's Arresthaus abgeliefert wcrdcn sollte, warf er sich auf die Erde. Alsbald wurde ein Karren herbeigeschafft und er mit einer Kette an denselben geschloffen. Vor dem Untersuchungsrichter gestand der Bursche sein Verbrechen ein und bekannte, auch die übrigen Räubereien verübt zu haben. Dörrschinger ist 35 Jahre alt, verheirathet und Vater mehrerer Kinder. Vor r.och nicht I inger Zeit hat er erst da« Zuchthaus verlassen, in welchem er wegen schweren Dieb- stahls 3 Jabre lang znbrinaen mußte. SchiffSnachrichten. Bremen, 31. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder. Cap*. R- Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 19. Juli von Bremen abgegangen war, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 31. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. H. Winter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. Juli von Bremen abgegangen war, tft gestern wohlbehalten tn Baltimore au- gekommen. ______________ Oatxbt! und Verkehr. Gießen, den 2. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund »AL 0.95—1.10, Hühnereier pr. Stück 5—6 Enteneier pr- Stück 6—0 Käse et. 4-9 H, Kasematte 2-3 Erbsen pr. Liter 24 Linsen 34 H, Tauben per Paar 0,60—0,75 H, Hühner per Stück »AL 1.00—1.20, Hahnen pr. Stück 0.60-0.80, Enten per Stück JL 1.20-1.50, Gänse per Stück JL 4.00—0 00, Welsche JL 00.00—00.00. Ochsenfleisch per Pfund 68—70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 50—60 Hammelfleisch 60—70 Kalbfleisch 50—54 3), Kartoffeln per WO Kilo »*L 5.50—7.00, Milch per Liter 13—18 Zwiebeln per Ctr. JL 9—10, Kirschen per Pfund 20—30 ______________ 731) (Jeher die HShe der Konten, welche die Einrückung einer Anzeige in ein« oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäu>M«ht sehen, wenn m&c von der Annoncen - Expedition -von AASKÄ’ßTESÄ X? <9GlLfE£r£ in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch Einsicht« der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gietzev. Aufgebote. Juli: 28 Der Gerichts-Accesstst und HülfögerichtSschreiber bet Großh. Landgericht der Prov.nz Starkenvurg Franz Karl Jodannes Theodor Berthold Ludwig He.nrtch Rudolf Prülortus zu Darmstadt m.t Johanneite Elisabeth Margarethe WtlhUmiue Ebel, Tochter des verstorbenen Weinhändlers Gcorg Heinrich Ebel zu Gießen- 30. Der Portier im akademischen Hospital August Friedrich Lücke mit Marte Katharine Thomä, Tochter des Zimmermanns Helfrich Thomä zu Gießen. 30. Fabrikarbeiter Heinrich Diehl mit Mcuie Ruppenthal, Tochter des verstorbenen Schneiders Kaspar Ruppenthal zu Gießen. 31. Kutscher Kaspar Habermehl mit Luise Volk, Tochter des Oeconomen Ludwig Vclk IX. zu Gteßm- August: 1. Conditor HeMrtch Christian Georg Johann Lind zu Gießen mit EUsabethe Luise Damm, Tochter des Kaufmanns Ferdinand Christian Damm zu Friedberg. Eheschließungen. Juli: 30. Schuhmacher Rudolf W Ihelm Störmer mit Wilhelmine Karoline Clara Palmer, Tochter des verstorbenen Pfarrers Ludwig Palmer zu Gießen. Geborene. , Juli: 23. Dem Taglöhner Heinrich Krafthöfer eine Tochter, Marte Katharine Elisabeth- 23. Dem Lademeister bet der MatwWeser-Bahn Friedrich Dornhöfer eine Tochter, Marie Luise Elise. 23. Dem Specereihändler Jean Brückmann ein Sohn, Karl Friedrich Georg. 24. Dem Postschaffner Karl Schröder eine Tochter, Karoline Elisabeth Emma. 26. Dem Professor Dr. Rudolf Kaltenbach eine Tochter, Marte Ida Anna. 26. Dem Maschinenschlosser Wilhelm Rau eine Tochter, Marte Albertine Wilhelmine. 26. Dem Spengler Georg Stoffer ein Sohn. 27. Dem Bahnarbetter Temperatur in Gießen. Juli 1884. Niederste.......4- 4,0 °B. Mittlere.......+15,50 „ Mittel früherer Jahre . . . . 4-14,46 , Höchste.......4-27,5 „ Niederschlag an 13 Tagen .... 2,85 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 2,81 „ „ ©2 a »ALz5> tAL.'S) »AL^ »AL »3) X-3) JL^ 85 21 — 8 50 2 - 2 - 3 - 13 75 14 50 8 75 9 - 1010 Je Vs Kilogramm kostet: s . 3 s B 3 L isy« L iS AL£ I JL<3i jl A »AL»3\ 1 40 K 16 17 V Z 9 A 10 12 C) lAk >3) A Verzeichniß der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat Juli 1884. Je 50 Kilogramm kosten: 19-27- 01 8 i r c E . ordinäre. Hafergrütze. Gerstengrütze. Zwiebeln. 1 Braunkohlen, uM* /3j