1SS1 Samstag den 1. November Nr. 2S6 Prei- vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlrhn Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 59 Pf. Erscheint i-Ottch mit des Mpnla--. «chuk^rahe 7. bk Rußland bet bk Politische Ueberficht. Gießen, 31. October. Heute treten die gesummten übrigen Tagesfragen der inneren und auswärtigen Politik vor derjenigen nach dem Ausgange der Reichstagswahlen weit zurück. Schon jetzt ein abschließendes Uriheil über dieselben zu geben, ist aus naheliegenden Gründen natürlich noch nicht möglich, ein Moment tritt aber bereits mit erschreckender Sicherheit hervor, das rapide Anwachsen der Socialdemokratie. Dieselbe hat in einer ganzen Reihe von Wahlkreisen den Sieg davongetragen und auch bei den Stichwahlen werden ihr unzweifelhaft noch zahlreiche Wahlkreise zusallen. Zunächst hat in Berlin die Socialdemokratie in die bisherige fortschrittliche Reichstags-Einheit ein Loch gemacht, indem im vierten Wahlkreise der socialdemokratische Candidat Singer gegenüber dem Candidaten der Deutschfreistnnigen, Träger, und demjenigen der Conservativen, v. Köller, mit einer Majorität von ca. 1000 Stimmen gewählt worden ist. Im sechsten Wahlkreise kommt der socialistische Kandidat, Hasenclever, mit dem Candidaten der Deutschfreistnnigen, Landgerichtsrath Klotz, in die Stichwahl uno ist bei derselben an dem Sieg des ersteren nicht zu zweifeln. Im Königreich Sachsen, der alten Hochburg der Socialdemokratie, hat dieselbe gleichfalls namhafte Erfolge zu verzeichnen, indem ihr hier die Wahlkreise Glauchau-Meerane, welcher von den Ordnungs-Parteien das vorige Mal erst mühsam erobert wurde, Leipzig-Land — zum ersten Mal —, Chemnitz, Zwickau und wahrscheinlich auch Frankenberg-Hainichen zugefallen sind; weiter haben die socialistische« Candidaten, soweit dies bis Mittwoch bekannt war, in Hamburg I u. II die Majorität und gelangen noch zur Stichwahl in Hamburg III, Dresden-Altstadt, Mainz, Breslau I und II, Hannover, Nürnberg, Frankfurt a. M., Magdeburg, Darmstadt, Elberfeld-Barmen u. s. w. und wie die Verhältnisse nun einmal liegen, steht leider zu befürchten, daß die Candidaten der Umsturzpartei bei den Stichwahlen wenigstens zum größeren Theile durchdringen werden. An sonstigen charakeristischen Momenten aus dem Entscheidungskampfe sei für heute nur noch das Resultat der Berliner Wahlen angeführt. Wie schon erwähnt, hüt im vierten Wahlkreise der socialistische Candidat gesiegt und im sechsten kommt ebenfalls der Candidat der Socialdemokraten zur engeren Wahl. In drei Wahlkreisen haben Stichwahlen zwischen den Candidaten der Freisinnigen und der Conservativen stattzufinden, nämlich im zweiten zwischen Profeffor Virchow und Hosprediger Stöcker, im dritten zwischen Rechtsanwalt Munckel (deutsch- freisinnig) und Professor Brecher und im fünften zwischen Eugen Richter und Cremer. Nur in dem ersten Wahlkreise ist der deutschfreisinnige Candidat, Ludwig Löwe, gleich beim ersten Wahlgange durchgedrungen. Dieser Ausgang der Wahlen in der Reichshauptstadt ist höchst bezeichnend, er hat gezeigt, wie sehr dort der fortschrittliche Besitzstand durch die Angriffe von rechts und links erschüttert worden ist. Während noch bei den Wahlen von 1881 sämmtliche sechs Candidaten der liberalen Partei in Berlin gewählt wurden, ist diesmal nur einer sofort durchgedrungen, in einem zweiten ist ein Socialdemokcat gewählt worden und in den vier übrigen Wahlkreisen müssen sich die liberalen Candidaten Stichwahlen unterziehen — dieses Resultat entspricht freilich nur wenig der zuversichtlichen Haltung, welche die fortschrittlichen Führer gerade der Wahlbewegung in Berlin gegenüber einnahmen. In den Erörterungen über die braunschweigische Frage ist jetzt eine Pause eingetreten, da es Neues über dieselbe kaum mehr zu sagen giebt. In Berlin wie in Braunschweig selbst hat das „Patent" des welfischen Thronprätendenten, des Herzogs von Cumberland, eine entschiedene Zurückweisung erfahren und einstimmig hat der braunschweigische Landtag dem ihm kundgegebenen Willen und Entschluß des Kaisers zugestimmt, die braunschweigische Frage verfassungsmäßig lösen und hierbei die Rechte und Interessen der braunschweigischen Bevölkerung wahren zu wollen. Einstweilen hat sich der braunschweigische Landtag vertagt und bleibt das Weitere abzuwarten. Inmitten der nun abgeschlossenen Wahlbewegung hat sich an den Westmarken des Reiches eine Feier vollzogen, welche die Sympathien von ganz Deutschland herausfordert — die Einweihung des neuen Universitäts- Gebäudes zu Straßburg. Im Mai dieses Jahres waren 12 Jahre verflossen, seit die neue deutsche Hochschule in der dem Reiche wiedergewonnenen Hauptstadt des Elsasses eröffnet wurde und in dieser Zeit hat sich die Straßburger alma mater stets als eine Hüterin deutschen Sinnes und Wesens erwiesen und es ist daher die Theilnahme erklärlich, welche man auch in Altdeutschland der erhebenden Feier widmete, die den Einzug der Kaiser-Wilhelms-Universität in ihr neues prächtiges Heim begleitete. In Oesterreich nimmt die Rede, welche Kaiser Franz Joses am Dienstag beim Empfange der in Pesth versammelten Delegationen gehalten hat, das allgemeine Interesse in Anspruch. Dieselbe bildet zugleich die Antwort auf die Ansprache der beiden Präsidenten, der Herren Graf Tisza und Smolka, von denen bemerkenswerther Weise der Erstere, der Präsident der ungarischen Delegation, das Zustandekommen des „vom Throne herab feierlich verkündeten" erfreulichen internationalen Verhältnisses gedachte. Der Kaiser betonte ebenfalls die durch die Begegnung zu Skierniewice geschaffene Lage, indem er hervorhob, daß allem Ermessen nach für die Zukunft die berechtigte Aussicht aus eine Epoche des Friedens und der ungestörten Völkerwohlsahrt vorhanden sei. Die auswärtigen Beziehungen der Monarchie, insbesondere zu den Nachbarstaaten, seien die freundschaftlichsten und habe die Begegnung von Skierniewice die erwünschte -Gelegenheit geboten, die herzlichsten Beziehungen zu dem russischen Kaiserhause Amsterdam, 29. Octoder. Von den Wahlen zur zweiten Kammer Rnb 32 bekannt. Dre Katholiken sind bis auf einen (in Delft, wo eine Stichwahl mit den Liberalen stattfindet), die Calviniflen bis auf zwei, welche mit einem Liberalen und einem Katholiken in Stichwahl stehen, wtedergewählt, von drei Conservativen ist einer wiedergewählt, die betben andern kommen in Haag mit den Liberalen zur Stichwahl. Die qesonberten Liberalen verloren einen, in einem andern bisherigen Sitz kommen sie zur Stichwahl mit den Liberalen; die liberale Majorität verliert einen Sitz und steht tu zwei andern zur Stichwahl mit dea Calvinisten und Katholiken. In Amsterdam find sämmtliche Candidaten der liberalen Majorität mit großer Majorität gegen die Klerikalen und Gesondertltberalen gewählt. Acutschrand. Berlin, 27. October. Se. Majestät der Kaiser soll dem Generalfeldmarschall Grafen MoUke, welcher am vergangenen Sonntag den 26. d. MtS. fein 84. Lebensjahr vollendet hat — Graf Moltke ist am 26. October 1800 geboren — ein überaus huldvolles Glückwunschschreiben zu diesem Tage übersandt haben. Der greise Feldmarschall, der sich noch einer bewundernSwerthen Rüstigkeit erfreut und sich auf den Wege», die er zu machen hat, nur selten seines Fuhrwerks bedient, sondern dieselben größtentheilS zu Fuß zurücklegt, ist kein Freund großer Ovationen, weßhalb er denn auch feinen letzten Geburtstag in möglichster Zurückgezogenheit begangen hat. Außer den zur Gratulation erschienenen Generälen und höheren Officteren, zu denen in erster Reihe der Commandeur des Eisenbahn.Regiments gehört, welches dem Grafen Moltke direct unterstellt ist, sowie hervorragenden Staatsbeamten, welche thetls ihre Karten abgabeo, thetls ihre Namen in daS ausltegende Meldebuch eintrugen, zählten die etngelaufenen Glückwunschschreiben und Telegramme selbstredend wieder nach Hunderten, unter denen sich eine ganze Anzahl von gekrönten Fürsten befand. Außer einer ab und zu auftretenden leichten Entzündung der Augen, welche der Feldmarschall alle Morgen uud Abend mit nassen Compressen näßt, und einem Fußübel, an dem er gerade zur Zeit der Drei-Kaiser-Zusammenkunft zu leiden hatte und deßhalb zu seinem großen Bedauern den Kaiser nicht nach Scierniewice begleiten konnte, läßt der Gesundheitszustand deS greisen ChefS drS Generalstabs nichts zu wünschen übrig. Mögen seine Dienste dem Kaiser und der Armee noch recht lange erhalten bleiben. Kossand. Petersburg, 29. October. DaS „Journal de St. PeterSbourg« äußert einer Besprechung der österreichischen Thronrede: Noch nie habe der Kaiser auf herkömmlichen Ausdrücke der Ehrerbietung seitens der Delegationen in einer solchen feierlichen Weise geantwortet. Es sei eine wahrhafte Thronrede tn deutscher und ungarischer Sprache. Fortan werde Niemand auf beiden Ufern der Leitha übersehen dürfen, in welcher Weise der Kaiser und seine Regierung die Entrevue in Skternewice und deren Ergtbnifie aufgefaßt haben und noch auffassen, Ergebnisse, welche so wohl- tbätig feien sowohl für den Frieden im Allgemeinen als auch für die freundschaftlichen Beziehungen der drei Kaiserreiche zu einander, deren volle Uebereinstimmung auf der Aufrechterhaltung der Verträge und dem gegenseitigen Vertrauen bafirt sei. In solcher Weise habe man in Petersburg die Entrevue aufgefaßt und diese Auffassung sei nun bei der ersten Gelegenheit, wo einer der drei Monarchen sich hierüber geäußert habe, bestätigt worden. . — Der Forschungsreisende Prschewalsky hat in einem über Kiachta eingetroffenen Bericht vom 8. August d. I. mttgetheilt, daß er während der drei Sommermonate in dem nordöstlichen Tibet tausend Werst durchwandert habe. Zu Anfang sei er bis zum „blauen Fluß" vorgedrungen und dann habe er zwei Seen am oberen Laufe des „gelben Flusses- erforfat. Hier sei die Expedition zweimal von berittenen tangutischm Räuberbanden überfallen worden, welche jedoch mit einem Verlust von ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Zeigen. MW “ÄS"”” ru erneuern; sie bezeuge die vollste Uebereinstimmung der drei Monarchen und Regierungen bezüglich der Erhaltung des Friedens, welcher aus der Grundlage der Wahrung der Verträge und auf dem gegenseitigen Vertrauen basire und solle diese Einmüthigkeit eine achtunggebietende Friedens-Bürgschaft bilden. Diese bedeutsamen Aeußerungen des österreichischen Herrschers bilden gewissermaßen auch eine Ergänzung zu der Thronrede, mit welcher der ungarische Reichstag eröffnet wurde und werden namentlich an der Newa ihren Eindruck nicht verfehlen. Die von der französischen Opposition gehegten Pläne, das Ministerium Ferry mittelst der Tongkingsrage aus dem Sattel zu heben, können als in's Wasser gefallen betrachtet werden. Die parlamentarische Behandlung der Frage ist allerdings einstwellen in's Stocken gerathen, was aber wohl mehr aus formale als auf sachliche Schwierigkeiten zurückzuführen ist. Die Kammermehrheit hat mindestens das gleiche Interesse, wie die Regierung, den Tongking- handel nicht zu einer Waffe in den Händen ver Gegner werden zu lassen, und es erscheint daher die Befürchtung keineswegs begründet, daß das ostasiatische Programm Ferry's der Ausgangspunkt ernster parlamentarischer Differenzen werden könnte. Die politische Lage in Belgien ist durch den Ersatz des Cabinets Malou durch das Cabinet Bernaert noch wenig geklärt worden. Weder die katholische Partei noch die Liberalen sind mit dem der gemäßigten Rechten angehörigen neuen Ministerium zufrieden und daher werden wohl diejenigen Recht behalten, welche das Cabinet Bernaert einfach als ein Auflösungs-Ministerium bezeichnen. Erst die Auflösung der Kammer und die hierdurch bedingten Neuwahlen dürften die Situation in Belgien klar gestalten. Das Resultat der in der Schweiz am Sonntag stattgefundeuen Nationaliathswahlen liegt nunmehr vollständig vor und gehören von den Gewählten 87 den Freisinnigen und Demokraten, -39 den Ultramontanen und Conservativen und 19 dem Centrum oder keiner Partei an. Die bulgarische Sobranje (Nationalversammlung) ist am Montag zu Sofia mit einer Thronrede des Fürsten Alexander eröffnet worden. In derselben bildet die hervorragendste Stelle der Passus über die Verbindung der serbisch-türkischen Eisenbahnen durch Bulgarien; im Uebrigen entwirft die Rede ein befriedigendes Bild von der Lage in Bulgarien. SSSI r 111 "entließ. "'M (""'ä K ^°9^petT"(v----- ' 'tonuar j« Keller und lEi^^hr 18,5«. Ö’Vr i£rmit die Beleidige £'«*«11 K-L als lliMhr zu> 1163 dm 27. Oktober 1884 ustav Vlömeke. MMannvr. sofort lne M'ge Cigorrenfabrik "nebst Angabe der Ge-j efordert die Erved. d, AI, g den 19. l. M. wurde llr ein silbernes Arm. Der Herr, der es nch llner Abends fand, roirö n eine Belohnung bei izngeben. chWA Hemiif. ittfche ®tube erei Pöschel che Mm ver- L. Hvnmann. Dtt Hausarbeit erfahrenes Mtn gesucht von mtsrichter Stammler, Schloßgasse 16. Mag Abend ist im Frank- schwarz-seidener Regen- chen mitgenommen worden enselben bei Herr F üdr. urg, abgebmzumllen^ Weste wurde von der lber den Kreuzplatz bis Len. Abzugeben gegen nenstraße 21___ auskne»t wird auf fo> Harwr^^ -SS? in *t ti* 1,1101 t-SS-, nim . liebe*11' E itung- arme 40 Tobten zurückaeschlagen wurden; von den Mitgliedern der Expedition sei hierbei Niemand verletzt. Nun gedenke er sich nach West-Zaioam zu begeben und ein Depot in Gaff zu errichten, um die dortige Gegend zu durchforschen. daß Beklagter schuldig sei, dem Kläger die eingeklagten 62,70 zu ersitzen, die Kost'N des Verfahrens zu tragen und an die Prooinzialkasse einen Aversioualbetrag von 20 JL zu zahlen. In Betreff des Antrages des Grotzh. Kreisamtes Büdingen auf Entziehung der Bestallung der Hebamme Katharina Lott von Mittel- Gründau erkannte der ProvmztaleuSschuß in Erwägung, bah durch die Darlegung Großh. KreisgesundheirsomteS Büdingen und das ^ugeständniß der Rubrikatin als festgestcllt erscheint, daß die Letztere bet L itung der rrwillingsgeburt der Carl Schmidt Ehefrau von Mittel-Gründau eine uvverantwo't- ltche Fahrlässigkeit an den Tag gelegt und insbesondere e8 versäumt Hot. nach dem Eintreten gefahrdrohender Symptome unverzüglich einen Arzt zuzuziehen; daß aus diesem Verhalten der Rubrikatin der Mangel derjenigen Eigenschaften klar erhellt, welche bet tforer Bestallung als Hebamme vorausgesetzt werden mußten, nach Ansicht der SS 30 und 53 der Gewerbeordnung und Art. 98 2. 1 der Kreisordnung zu Reckt: , , . , daß der Rubrikatin die Bestallung als Hebamme zu entziehen und sie in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aoersionalbetrages von 5 JL in die Provinz alkasse zu verurtheilen ist. Bremen. Meyer (natltb.) mit 10,496 St. gewählt, Richter (bfreif.) 5205, Liebknecht (Soc.) 4880, Wmdthorst 176 St. 47 St. zersplttkert. Mannheim. Stichwahl zwischen Eckhard (natltb.) 5750 und Kopfrr (Demokr ) wahrscheinlich. Magdeburg. Stichwahl zw scheu Heine (Soc) 7814 und Büchtemann (dfrers.) 5420 St. erfo verlicy. Nürnberg. Stichwahl zw schm Grtllenberger (Soc.) 12,586 und Crämer 8638 St. crfOTbeiltd). , . Dresden. [Altstadt) v Einsiedel (cons.) 7054, Baumeister Hartwig (Avtlsem.) 7567, Dr. Engel (bfre-f ) 1399, Bebel 8620 St. Altenburg. In sämmtlicdcn Städten und 43 sonstigen Ortschaften wurden für Wohlfahrt (natl'.b.) 4082, für Hermann (dfr ) 4525 und für Heine (Soc.) 1592 St. abgegeben. Plauen. sVoigiland.) Hartmann (cons.) siegte gegen Rödiger (Soc.) und Hempel (bfre Tbuenen (natlib.) 1553 St. Metz. Bis jetzt erhielten Antoine 5100, Jacques 3751 St-, aus 40 Gemeinden fehlt das Wahlresultat noch. m r m z . Memel. Die Wahl des General - Feldmarschalls Grafen Moltkr (conserv.) ist D Sperber (cons.) zählt d m Gegenkandidaten Schlenther (dfreis.) qepenüb-r bereits eine Majorität von 3500 St. StalLupönen-Goldop-Darkehmen. Bergmann (cons.) 8327 St. gegenüber Btedknweg (yfre's.) mit 2394 St. , ,s . Sensburg-Ortelberg. v. Bedecker (cons.) 6500, Dirichlet (dfreis.) 1450 S«. Oletzko-Lyck. Maudach (cons.) 4700, Seydel (dfreis.) 1450 ©t. Kaiserslautern. Stichwahl zwischen Nrumayer (natltb.) und Groye (Volkspartei). Lötzen-Angerburg. Die Wahl Staudy'S (cons.) scheint gesichert. Speyer. Stichwahl zwischen Dr. Groß (natltb.) und Dreesbüch (Soc.). Zweibrücken. Krämer (natltb.) gewählt. Würzburg. Hofrath Roß (Cenir.) gewählt. Sondershausen. Stichwahl zwischen Wilson (natltb.) mit 3/84 und L pke (dfreis.) mit 4118 St. Jmmenstadt. Pfarrer Schelbert (Cmtr.) mit 6363 gegen v. Schauß, der 5554 St. erhielt, gewählt. Der Demokrat Kräder erhielt 766 St. AnSbach. Stichwahl zwischen Jegel (dfreis.), der 3410 St. erhielt, und Krober (Demokrat), der 3028 St. erhielt, wahrscheinlich. Die drei übrigen Candidaten Mar- quardsen (natltb), B'lltng. (cons.) und Frankenstein erhielten bis jetzt zusammen 3200 St. Dresden. (Neustadt). Stichwahl zwischen Appellationsgerichtsrath Klemm (cons.) und Kad (Soc.) wahrscheinlich , Marienburg-Elbing. Stichwahl zwischen Dirichlet (dfreis.) und v. Puttkamer- Plauth (cons ) wadrickctnltch. Reichstagswahl. Gießen, 31. October. Das Gesammtresultat der Reichstagswahl im 1. hessischen Wahlkreis stellt sich nunmehr, nachdem die letzten Nachrichten eingelaufcn sind (Fauerbach: 41 Buderus 39 Dr Gutfletsch, Nieder-S-emen: 31 Buderus und 2 Dr Guifle sch) auf 8639 Stimmen für Hugo Buderus, 6841 Stimmen für Dr. Gutfleijch und 497 Stimmen .für Buchdruckererbefitzer Ulrich zu Offenbach. Herr Hugo Buderus ist somit definitiv gewählt. Bernburg. O-chelhäuser (natlib.) wieder gewählt. Bautzen. Reich (cons.) gewählt gegen Weigand (dfreis.) Homburg. Stichwahl zwischen Mohr (bfretf.) und Heuser (Cenir.) Wiesbaden. Stichwahl zwischen Schenk (dfreis.) und Wasserburg (Centr.) Montabaur, ß-ebtr (Centr.) wtedergewäblt. M.-Gladbach. Legatmnsrath v. Kehler (Cmtr.) mit großer Majorität gew. Offenburg. Stichwahl zwischen Schwarzmann (natlib.) und Roßhttt (Centr.) wahrscheinlich. Zwickau. Stolle (Soc.) erhielt 11,523, Ulrich (natlib.) 8105 St. Wahlkreis Melle-Diepholz. Stichwahl zwischen Sattler (natlib.) und v. Arnswald (Welfe) wahrscheinlich. Allenstein-Röffel. Borowski (Centr.) gewählt. Köln [Stabil. Engere Wahl zwischen Leymdecker (natlib) 5276 St. und Rückeroth (Centr.) 9090 St« Stettin. Gewählt Generalsicretär Dr. Brömel (dfreis) 6397 St., Justizrath Küchm^abl (conf ) erhielt 4039 St. Danzig [Stadt) Gewählt Rickert (dfreis.) 7249 St-, v. Ernsthausen (cons.) 3482, tianbrntifer (Centr.) 316, Bebel (Soc.) 577 St. Aachen [Stadtkreis). Gewählt Gielen (Centr.) Elberfeld-Barmen. Stichwahl zwischen Harm (Soc) mit 13,031 St. und Fabri (gemeinsamer Candtdat der Re'.chspartei und Rat -Lid.) mit 8984 St., Träger (dfreis.) erhielt 6148 St. Königsberg i. P. [Stadt). Stichwahl zwischen Möller (dfreis.) und Godau (Soc) Hirschberg i. Schl. Schönau. Bisher Bunsen (dfreis) 4754, Göring (gemeinsamer Candtdat der Nat.-Lib. und Cons) 1417 St. Elbing-Marienburg. Soweit bekannt Dirichlet (dfreif.) 2158, v. Puttkamer (cons.) 1172, Wetnich (coas ), 1333 Spahn (Centr.) 834 St. Posen [Stadi). Cegielskt 2846, Eugen Richter 1418, v. Willamowttz-Möllen- dors (cons.) 1188, NtegolowSkt 1052 St. Dessau [1. Anhalt. Wahlkreis) Resultat aus 25 Ortschaften. Rösike (dfreis.) 5021, Ziegler (natlib.) 3855, Besser (Soc.) 621 St Augsburg [Stadl) F scher (natlib.) 4711, Biehl (Cer.tr.) 3964, Vollmar (Soc.) 1250 St. München I. Stichwahl zwischen Ruppert (Centr) mit 6102 uad Sedlmayr (natlib.) M't 6517 St-. Vollmar (Soc.) erhielt 3464 St München II. [ohne Landkreis) Westermoyer (Cenir.) 6027, Fischer (natlib.) 4767, Vollmar (Soc) 4967 St. Die Wahl Weftermay.r's scheint gesichert. Erfurt. Robbe (natlib.) 3085, W'tte (dfreis.) 1454, Hasenclever 2713 St. Bromberg. Bis jetzt bekannt: Hempel (dfreis ) 2322, Gerlich (cons.) 2519, Menz (natlib.) 1122, Koczorowskt (Dole) 1514 St. Eisenach. Resultat aus 17 größeren Orten: Parisius (dsrei.) 2488, Getbel (natlib.) 1815 St. Altenburg. Soweit bekannt: Hermann (dfreis.) 1546, Wohlfahrt (Reichsp ) 1488, Heine (Soc) 868 St. Tilsit, v. Schlieckmann (cons.) Gumbinnen. Saro (cons.) Breslau. Ostkreis. St'chwahl zwischen Hasenclever (Soc) 5805 und Dirichlet (dfreis.) 3654 St. Westkreis. Stichwahl zwischen Kräcker (Soc) 6170 und Friedländer (dfreis.) 5695 St. Leipzig. Von 24,553 abgegebenen Stimmen erhielten Bürgermeister Dr. Trönd- lin (natl b.) 12,556. Beb?l 9676. Professor Hänel 2161 St-, ersterer gewählt- Straßburg i. E. Kablv Freiberg i. S. Meibach (natlib.) Glauchau. Leuschner (natltb.) 8278, Aurr (Soc.) 8892 St. Aus zwei Orten fehlen die Resultate noch. Oldenburg. Bis jetzt erhielten Niebour (dfreis.) 3434, Fortmann (natltb.) 2931, Wmdtborst (Centr) 74 und Schwarz (Soc) 66 St. Duisburg. Stichwahl zwischen Hammacher (natlib.) 9100 und Schorlewer (Centr ) 9335 St- wahrscheinlich, v. Eicken (dfreis.) erhielt 1416, Hasenclever 865 St« Einzelne Bezirke fehlen noch. Chemnitz. Geiser (Soc) mit 14,513 St« gewählt, Schreiber (natlib) erhielt 5762, Harnisch (dfreis.) 4120 St- Lokales. Gießen, 30 October. Gestern Morgen 8 Uhr wurde die hiesige Pumpstation an der Wenanlage probeweise in Betrieb gesetzt. DaS Quantum des durch dieselbe aus der Stadt entfernten WasserS beträgt pro Stunde ca. 660 Cbm. Oeffentliche Sitz«n« deS Provinzialausschuffts der Provinz Ober- hoffen vom 13. Oclober 1884. Der erste Gegenstand der Tagesordnung, die Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmenverband Ulfa wegen Unterstützung der Lina Eckhardt, mußte zum zweiten Male vertagt werden, weil ein wichtiger Zeuge nicht erschienen war. t . Die zweite Streitsache, Klage des Orsarmenverbandes Dortmund gegen den Ortsarmenoerband Brauerschwend wegen Unterstützung des Heinrich Kirschbaum, kam zum dritten Male zur Verhandlung, weil sich jedeSmal in Betreff der entscheidenden Frage, ob die Mutter deS Unterstützten den Unterstützungswohnsitz zu Brauerschwend erworben habe, noch Zweifel ergeben hatten. Diese Zweifel wurden nunmehr durch Vernehmung weiterer Zeugen beseitigt und demzufolge wurde Beklagter zur Zahlung des eingeklagten Betrages von 4 3L nebst Verzugszinsen ä 4pCi. vom Tage der Klagbehändigung an, der PortoauSlagen, der Kosten des Verfahrens, sowie emes Aoersionalbetrages von 20 an die Proolnztalkaste "^^Jn Sachen deS OrtSarmenverbandes Betzenrod gegen den Ortsarmenverband Schotten wegen Unterstützung der Katharina Funk erkannte der Provinzialausschuß tu Erwägung, , u ,, ... daß nach dem Ergebnisse der Zeugenvernehmung irgend welcher Zweifel darüber nicht obwalten kann, daß Katharine Funk während wenigstens sieden Jahren den Mittelpunkt ihrer wirihschaftlichen Thättgkett zu Schotten gehabt hat; baß sie burch diesen Aufenthalt den Unterstützungswohnsitz in Schotten er- worben^hat^re ^^^t öon Schotten weder der Art noch der Zeit nach geeignet war, den Verlust des Unterstützungswobnsitzes zu Schotten zu veranlassen, weil sie Schotten immer nur mit der Absicht verließ, dahin zurückzukehren und diese Abwesenheit auch niemals länger als einige Wochen anbauerte; daß der Antrag auf Uebernahme der Katharine Funk rn eigne Verpflegung des Beklagten durch die Vorschrift d?S S 31 des UnterstützungSwohr.sitzgesctzrs aerccht- fertigt erscheint, weil Katharina Funk augmsche-nlich an einer daueinoen ArbeitS- unfähigkeit ^^t^ e(nE§ außergewöhnlich hohen Aoersionalbetrages durch den Umstand geboten wird, daß Beklagter durch Großh. Kretsamt Schotten tu ebenso e'n- gehcnder wie überzeugender Weise über den Sachverhalt und die gesetzlichen Bestimmungen belehrt worden war, Vermischtes. O. Rodheim bei Hungen. [Für Gartenfreunde.) Im Pfarrhofe zu Rodhetm wmden in diesem Sommer Speisekürbiffe gezogen, von welchen der eine 110 Pw , ein zweiter 65 und zwei je 37 Pfd. wogen. ES sind daS vollkommen auSgeretfte Frückte eon einer Pflanze, welche am 10. Mat d. I. In'S freie Land g-pflanzi wurden, nachdem dahin, daß Beklagter schuldig ist. die Katharina Funk in eigne Verpflegung zu übernehmen, dem Kläger die eingeklagten 74,85 Ji. zu ersetzen, die Kosten des Verfahrens zu tragen und an die Provinzialkasse einen Ave^sional- betrafl von 30 «X zu zahlen. In Sachen deS Ortsarmenverbandes Sellnrod gegen den Orts- armenoerbanb Schotten wegen Unterstützung der Katharina Funk entschied der Prcvinzialausschuß aus denselben Gründen wie in dem vorhergehenden TeleMaphische Depeschm. WoM's telege. EorIefporrsrrrr-V««sav. Berlin, 30. October. Unter 201 bekannten Wahlen sind 54 Stichwahlen Gewählt wurden 25 Conservative, 44 Mitglieder vom Centrum, 29 Nationalliberale, 14 Deutjchfreisinnige, 12 von der Reichspartei, 5 Elsässer, 8 Socialdemokraten, 6 Polen, 3 Welfen und 1 der Volkspartei Angehörender. — Das westasrikanijche Geschwader, bestehend aus Sr. Maj. Schiffen „Bismarck", „Gneisenau", „Olga" und „Ariadne", ist heute Vormittag von Wilhelmshafen ausgelaufen. f m . Paris, 30. October. Ein Telegramm des Generals Sucre de l Jsle meldet aus Hanoi von gestern, daß die Garnison von Tuyenquan mehrere Angriffe in der Zeit vom 14. bis 19. d. Mts. zurückgewiesen und hierbei feine Verluste erlitten habe. Der entmuthigte Feind habe sich an den oberen Lauf des Rothen Flusses zurückgezogen. Die Stärke des Feindes betrage nur 4000 Mann. Vor Chu sei keine feindliche Streitmacht sichtbar. Franzöiische Kolonnen durchzögen die Gegend in der Nähe von Denthe. friere kündigt an, Maßregeln treffen zu wollen, um die Seeräuberei zu unterdrücken. — Ein Telegramm des „Temps" aus Hanoi vom 28. d. Mts. sagt: Gegen die Piraten-Banden auf den Stromjchncllen-Kanülen seien schleunigst Truppenabtheilungen zur Verfügung entsendet. — Der „National" schreibt: In Nantes seien in Folge localer Jnfectwn zwei Cbolera>Todessälle vorgekommen. p w f Marseille, 30. October. Seit dem 1. Juli ist heute zum ersten Mal von hier abgehenden Schiffen wieder klares Patent ausgestellt worden. Kopenhagen, 30. October. Der Dampfer „Beffel" aus Bremen, Kapitän Ntiegand, ist 5 Meilen von Lemvig gesunken. Von der Besatzung find 11 Mann ertrunken und 2 gerettet. Rom, 30. October. Die Propaganda wurde benachrichtigt, daß tu Canton eine aroße Anzahl Kapellen zerstört und geplündert, Christen mißhandelt und Häuser niedergebrannt worden find. In Hongkong befänden sich 2 Bischöfe, 30 Missionäre und 300 Christen, die aus Canton eingetroffen sind. Der Vicekönig in Canton habe sich den Christen äußerst feindselig gezeigt. Rom, 30. October. Gestern kamen in den von der Cholera inficirten Provinzen 26 Erkrankungen und 11 Todesfälle vor, davon in der Stadt Neapel 5 Erkrankungen und 6 Todesfälle. * Hießt«' Bunner die lvir steuer § ttnt Ms hierher ka' krackh'-it Ulbet, k MeiWumwaee empimen. Da langsam naÄ braten HoLrvse nach Friefenhem mit tzmvalt zu Soldaten nach1 bem hemThös, und dann nach gebracht ist, ha gesammelt, boä hatte ein starke iemolrQten sor diese strengten Haupispektafll und ließen ab nacht zu bebau Zett bte Haupt Ruhtstöl-tt, mei Sobtftilfiger, ßt Wtlbwtbel bi Ä schwächte nach ärztlicher A Unsall, daß dein Vein verwnndet« Leipzig detz Niederwali Dmiamit-Mn lichkeit nach in foal zur Verhc OberrReichtzan Reichsgerichts wirb sich Qi§bi bestimmt soll : gelegt werben, einem Reftaur mtheilung korr Competenz sie 8 »" Z-«. an genannte Anar Tage von El Molche „Fre V2s Gerichtsge etwas unternoi Öligkeiten gei Emen b wahrscheinlich Portiren. 1 t n daben- [ Lotterie der । dabei beme Montag •fnff • $Ot ®fei "uderhch De 21% ^Ib (bfrc|r-) 5205, l2M ^8>äaä tabll"ta esitntjn 1 8327 WtoMtt ft»“»* unb ®:obe Mert. ««büch (Soc.). mH 3784 unb L'pkr v. Schauß, brr etM, unb Gröber 'een (Waten Mar, 1 letzt jufammtn vSsntchtsrath Klemm 'eis) unb v. Marne:, die hiesige Pumpstation Am beS durch dieselbe Cbm. -er Provinz Ctw e des OrtSarmen- irband Ulfa wegen Male vertagt werben, anbei Qarftnnnb ien UnterPßunfl erfcanblung, will stch >e§ Unterstützten den Dtlfel ergeben hatten, m desrW unb W grg von 4 nedsi 'i PvüoMagrn, btt . unbtrPtsvtnzialtaste Ob eigen benDrt!- t Rattitlna 8un! <--,»er8«eAb«M [eni sieben Min oMs’iti 640lt® j. ae(t tut# gedgnet Hi bttonlifie"' n>(H f- Ser,|leg«n«M intr bauetnim ;«1Ä5 tibA«ff.W «(*tf*’w** c) 70 Jk e'--«--in>"l'ck- i>b °n d" * , | 5 ^ttbWguynpef *«S**ff5 Ä>’ ” , uni fi' !! bSs'* Schlackensteine für Massiv- und Fachwerkbauten empfiehlt Albrecht Stern, 2153 Wetzlar und Gießen, schriebenen Andacht. Allerseelen. Theater. —d. Gießen, 30. October. Man betrachtet Victorien Sardou allgemein als Den begabtesten der neu- französischen Dramatiker. SeinLustsptrl „Divoreons“ oder „Cyprtenne" behauptet sich seit 1881 mit großem Erfolg nicht nur auf bm französischen, sondern auch aus vielen deutschen Bühnen, obschon das Stück ganz und voll in französischen Anschauungen wurzelt und auch für Frankreich nur em Gelegenheitsstück war. Es entstand namuch zu der Zett, als ganz Frankreich sich aufs Lebhafteste mit der Ehrscheit-ungSfrage beschäftigte und alS grobe die Kammern über dre Vorlage verhandelten, die die gesrh- l'che Emführung der Scheidung erstrebte. Der Dichter steht auf dem Standpunkt der UnlöSl'.chke-.t der Ehe und w.ndet sich mit scharfer Polemik gegen die neue Richtung. Er zeigt uns, wohm es führen würde, wenn eine Dame mit der Voraussetzung einer leichrmöglichen Scheidung die Ehe e gebrannten .Kaffees, reinschmeckende Waare in jeder Preislage empfiehlt _ 67G4< Chr. Breker. B<»tel Bellevue (Wengers Garten). Sonntag den 2. November 1884: GROSSES CONOERT M«iW>P>) ... ausgeführt von der Kapelle des Grossherzoglich Hessischen II. Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. K r a u s s e. Afif&ng Uhr« Podium im Saale. “Bg Entree 3t- Pfg, Keikgeöotenes. 7210 Ein schöner Hund, Leonberger Race, zimmerrein, billig zu verkaufen. , Wo? sagt die Exped- d. Bl-___________ Stangenspargel) la , Erbsen, extrafein, „ Moyens, Bohnen, Champignons, Trüffeln, India Soya, Tomates superior, Capern, Russisch. Caviar, Elb-Caviar, Sardines ä Fhuile, Hummer in Dosen, Ochsenzungen, Corned Beef, Beef Tongue, Gothaer Cervelatwurst, Fromage de Brie, Neufchäteller Käse, Camembert „ Holländer „ Edamer „ Emmenthaler „ Tafelmandeln, Tafelrosinen, Tafelfeigen I Haselnüsse j erw< EngL Biscuits, Eingemachte Früchte, Pfeffergürkchen, Perlzwiebeln, Oliven, Pflaumen in Essig, Preisselbeeren, Engi. Senf, Brünellen, Kirschen, 7221 Mirabellen, Bordeauxpflaumen, Türkische Zwetschen, Hiesige „ Ausgesteinte „ Apfelscheiben amer., Apfelspalten empfiehlt in besten Oualiläten Bmil Fischbacia. Jletie jSajUmtesT empfiehlt 7197 ________L. Kalkbof. Franks. Würstchen empfiehlt 6291 I Fischbach. Redaction: Universal-Äatarrh u. Husten-Bonbons . 5oT™, E. 0. Moser ck C- Stnttgarl. Zu haben bei Herren H. Kinkel, Chr. Kraemer, Hoflieferant, Carl Lchwaab, Fr. Leo, Gießen.7202 (onconlid Famslag, 1. Novbr , Abends 8 Uhr: TanÄunterhaltung im Saale des „Einhorn". 7220 Der Vorstand- Karten für Ntchtmitglieder, ä 1 Mk., sind an der Kasse zu haben. Mitteldeutsche Kunstgewerbe-Lotterie Frankfurt a. M. Ziehung am 15. Deeember 1884. 1. Hauptgewinn: hochelegante vollständige Speisezimmer- Einrichtung mit Decoration für 12 Personen rc. rc. Loose ä nur 1 11 Loose 10 JA, empfiehlt D. Kaufmann, General-Debit, Frankfurt o- M., Fahrgaffe 123. Für Ziehungsliste und Porto bittet man 30 H beizufügen. 7192 W Wiederverküuser erhalten den höchsten Rabatt. | A. Schwarzschild § 6 Neustadt 6 *8 empfiehlt seine Specialität aller Arten 7212 | Filz-Schuhe u. -Stiefel in größter Auswahl zu bekannt billigen Preisen. Wiesech. Sonntag den 2. November feiert der Gesangverein „Jugend- Grund" sein Stiltungsjefl »erkunden mitTanzmiM bei Wirth Adam Ziegler, wozu freundlichst einladet 7193 Der Vorstand. JMechanisches Theater von H. Pottharst in der elegant eingerichteten großen Bude aus dem Oswalds Garten. Dieses Theater repräsentirt die schönsten malerischen Ansichten der Welt, Naturerscheinungen und hervorragendsten Begebenheiten, verherrlicht durch brillante Lichteffekte, belebt durch Tausende mechanischer Figuren und großartige Kunstwerke auf freier Bühne in naturgetreuer Darstellung. (Nicht durch Gläser zu sehen.) Auf vielseitigen Wunsch noch einige Tage Vorstellungen. Anfang 3 Uhr und 8 Uhr Abends. Eintrittspreise: 1. Platz 1 «X (4 Billets 3 X), 2. Platz 50 H, Gallerie 30 Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Die Vorstellungen werden von einer guten Musikkapelle begleitet. Um ferneren zahlreichen Besuch bittet 7171__H. Pottharst. Sortirerinnen gesucht von 7209 ______Aug Schkessinger. 7207 Ein Kinderhut auf dem Wege von der Neustadt nach dem Neuenweg verloren worden. Abzugeben bei __________Metzger Bogt, Neuenweg. 7196 Ein braves Mädchen in eine größere Stadt gesucht durch Fran Hüttenberger, Westanlage 15. 7203 Ein anständiges Mädchen wünscht noch einige Tage im Nähen und Flicken beschäftigt zu fein, pr. Tag 60 Zu erfragen ______________Seltersweg22. 7194 Ein braver Junge kann alsbald 7204 Ein braver Junge wird als Hausbursche gesucht im __Darmstädter Haus. Mr Schuhmacher! Gute Arbeiter gesucht. Näheres in der Exped. d. 581. 7219 Lesezirkel, g Leihbibliothek bei Pr. F. Fehsenfeid. Corsetten in großer Auswahl, extra Weiten und Fa?ons nach Maaß angefertigt. 7191 A. 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Vermischte Inzeigm. 7198 Am letzten Markt ist ein geschnittenes Mutterfertel abhanden gekommen; wer Auskunft über dasselbe geben kann, wird gebeten dieselbe an Kart Leib Wwe., Krofdorf, gelangen zu lassen. Morgen, Samstag, Abends 7 Uhr Baierische Knödel und Schweinebraten. 7214___________________Thoma. 8000 Mark Suberheit^auf erste Hypothek zu leihen gesucht. Näheres durch W. Krämer, Bleichstraße 3. 7211 7215 Ein weißer Pudel von Hof Birklar entlaufen. Vor Ankauf wird gewarnt. Fabrikanten, Geschäftsleuten u. Bauunternehmern empfiehlt sich ein erfahrener Kaufmann zur Einrichtung und Unterhaltung von Geschäftsbüchern. Ebenso übernimmt derselbe die Ordnung vorhandener Geschäftsbücher für alle Fälle unter strengster Verschwiegenheit. Meldungen unter K. 105 bei der Ex- pedition d. Bl.7115 7206 Für eine Frau, die arbeitend ihre Familie ernähren muß, bitte ich um Arbeit, sei's Näharbeit oder Waschen und Putzen. Dr. Naumann, Pfarrer. A- Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scben Druckerei (Fr. Ehr. Viets chl in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilagst st»' Bett Etz wirb mit 8648 wä 1! Gttße ' Nt Wir eri bianttl zehn Tag nebiere Schlüssel Gietz Darmfi I M:Mdigst ge Am 23. Julius Zipp, kung.vom 1.5 Berlin einer Einladum Ersten von A rückkehren. — im Hubertussto lmgs'Sitzung l - Se. < brn Froßsürstei vri Hubertussto alsbald aus bat Der z Mb daselbst l ta ab. - Die L "Amerherr v Md folgten - Bizhi, «tfflitro gemäh Walliber *. 15 Men, j gehört t in. Sidn-i ?ber.6onoen iä* des