««. 127. Erstes Blatt. Sonntag den I. Juni 1884 ießmer Anzeiger DrrrstzMr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit ««snahme des Montag». BMQI 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. t mit nut Inhalt 1 Spieluhr, 1 Kratzeisen. 1 Stuhl, 1 Radkapsel, 1 Paar Glacehandschuhe, 1 ^pannkett^^Teller^mt H^asen^auf dem Wochenmarkte stehen geblieben), mehrere Schlüffel und Hundeblechmarken, Gießen, den 31, Mai 1884. Großherzogliches Poli'reiamt Gießen. ................................................. Fresenius. Bekanntmachung. Großherzoglichm Kreisbauamts Grünberg sind für den dortigen Baubezirk der Großherzogliche Kreisbauausseher D8ma(b' ^ich Grimberg, Ls den Po'lizeischutz Gießen, am 30. Mai 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ________________ Dr. Boekmann. Betreffend: Ermittelung der landwirthschastlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahr 1884®^'"' 3°’ 1884‘ Das Großherzogliche Krcisamt Gießen dtt Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. .^halten mit nächster Post die erforderlichen Formulare, um mit der statistischen Ermittelung der landwirthschastlichen Bodenbenubuna und des t. n. l?8M0?‘ ru bbgmnen nachdem Sie vorher zu diesem Zweck eine Commission haben wählen lassen. Jerbei enwfiehlt es sich wie nür ftüherci^ahrm Mtig wäre? biefeI6e" i|3erf<,nett roieber in bie Commission zu wählen, welche bei Anstellung der fragliche?Ermittelungm' bereits in 14 Dcto63e?b1879t-SMV7^rtl£eM9fii8Un9en •”t°m Mai 1878 — Anzeiger Nr. 118 - vom 12. Juli 1879 - Anzeiger Nr. 162 - und vom LMen M Dieser Lin tnuß strmg e7ngchL werL b" ber Ueberfid>tm Wetten» am 1. Nov-mbe- d. I. Am 30. August d. I. wollen Sie uns anzeigen, wie weit Sie mit den Ausnahmen gekommen sind. ____________ Dr. Boekmann. Psing ftrn 1884. So hat sich denn wieder aus des eisigen Winters Armen der Frühling losgerungen, so ist er, mächtig und gewaltig, die Nebel vor stch hertreibend und zerstreuend, als Sieger in alle Lande eingezogen und wieder hat er seinen schönsten Schmuck und sein duftigstes Gewand an dem lieblichsten der Feste angelegt. Das liebe Pfingstfest, das Fest der Fröhlichen und der Glücklichen, das Fest der Hoffenden und Liebenden, das Fest der Gesundung, Belebung und Erfrischung, es ist wieder bei uns eingekehrt in seinem ganzen Glanze. Es führt wieder mit sich den duftenden Blüthenflor und der Vögel jubelnden Gesang, balsamischer Düste belebenden Odem und jene sich ewig erneuende, nimmer versiegende Kraft der Natur, deren die Menschen allesammt theilhaftig werden, surch welche sie mit neuem Lebensmuth erfüllt, gestärkt werden zu neuem Schaffen, neuem Wirken und Streben. Selbst die eingefleischten Stubenhocker und selbst der Greis an der Krücke, wie das Kind, das zaghaft seine ersten Schritte macht, Alle, Alle strömen sie Humus in Gottes frische, freie Natur, Körper und Geist zu baden in erquickender Frühlingsluft. Jener Geist, der sich einst auf der Jünger Haupt am Psingstfeste ergossen, daß ihre Zungen beredt wurden, Gottes Wort frei und offen zu verkünden, jener Geist, er waltet noch heute wie damals aus Erden, er strömt gewaltig durch alle Adern der Natur, der Geist der Liebe, der Treue und der Freiheit. Das Gefühl der Freiheit, das Gefühl, daß nun wieder einmal die Feffeln gefallen und sich freier, ungehinderter und stolzer die Menschen- brust heben und dehnen kann, das Gefühl der wiedergegebenen, zum freien Gebrauche gegebenen Kraft ist es vor Allem, was uns das Pfingstfest bringt. Wer aber die stumme und doch so beredte Sprache der Natur zu verstehen vermag, der wird es auch verstehen, daß uns die Kraft des Lebens gegeben, damit wir sie nützlich für uns selbst und für die Gesammtheit anwenden. Wie in den Säften und Kräften der Natur sich allüberall ein weises Walten bemerkbar macht, so soll auch der Mensch die ihm von der Natur gegebenen und am Frühlings- und Psingstfeste neu belebten Fähigkeiten und Kräfte weise verwerthen. Durch alle Feste der Christenheit und nicht zum wenigsten durch das Pfingstfest zieht sich als Grundton die ewige, göttliche Liebe. Und diese Liebe des Menschen zum Menschen, die Nächstenliebe, wie sie der Erlöser gepredigt und wie sie seine Jünger gelehrt, sie soll auch heute wieder das Menschenthum durchziehen. Auch der heutige Tag soll eine Mahnung sein zur Liebe und Verträglichkeit, zum Wohlthun und zur Barmherzigkeit, zur Frömmigkeit und Gottvertrauen. Der heutige Tag, er ist ein Gedenktag jener Zeit, da die erste christliche Gemeinde durch die von dem heiligen Geiste berührten und geweihten Jünger erstand, da das Christenthum zum ersten Mal in fester, der Oeffentlich- keit kenntlicher Gestalt unter das Volk trat und in frommer Begeisterung des Erlösers hohe, heilige Lehre öffentlich von der Schaar der von seinem Geiste Durchdrungenen gepredigt wurde. Und jene Lehre, sie gipfelte damals und sie gipfelt noch heute in dem schönsten Worte, das je auf Erden gesprochen, in dem Worte „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst? Wie sich damals die wenigen Anhänger zur ersten christlichen Gemeinschaft aneinander schloffen und aus dieser kleinen Gemeinde des Christenthums nimmer zerstörbare Macht hervorging, so soll sich auch heute noch der Mensch an den Menschen schließen und stets eingedenk sein, daß er selbst nur ein Mensch unter Menschen. Und nur in diesem Gedanken kann jene Gesittung und Humanität erstehen, wie sie zwar noch nicht gefunden, aber stetig erstrebt werden soll. Wir aber, wie wir unfern Lesern stets nur Gutes gewünscht, wir wünschen ihnen auch heute wieder Recht vergnügte Feiertage! Deutschland. Darmstadt, 30. Mai. Wie aus der amtlichen Mittheilung zu ersehen, haben Se. Königl. Hoheit der Großherzog nunmehr das Gesuch des Staatsministers von Starck um Versetzung in den Ruhestand zu genehmigen geruht. Dieses war, wie bekannt, am 2. Mai gestellt und am 24. erneuert worden, weil der Minister in einer wichtigen Sache mit seinem Rath nicht durchzu- dringen vermocht hatte. Der zur Uebernahme der Geschäfte designirte Geh. Staatsrath Finger bürgt uns durch seine Persönlichkeit dafür, daß dieselben in demselben Geist 'wie seither fortgeführt werden. (Darmst. Ztg.) —1- Darmstadt, 30. Mai. sZwelte Kammer der Stände.) Zufolge Recom- munication 1. Kammer hat Abgeordneter Muhl Namens des 2. Ausschusses nochmaligen Bericht über die Vorlage Großb. Ministeriums der Finanzen, den Gtsetzes- Entwurf, dieErbschafts- und Schenkungdsteuer betr., erstattet. Derselbe führt zu Anfang aus, daß nach dem von dem 2. Ausschuß der hohen 1. Kammer über den vorliegenden Gegenstand erstatteten Berichte nur zwei Dissense mit den diesseitigen Beschlüssen beständen und sich deren Anzahl durch die Berathung und Beschlußfassung des Plenums auf sechs erhöht hätte. Sie seien theilwetse von tief eingreifender Bedeutung und beständen einerseits nicht blos in Ovposition gegen Neuerungen, welche der Entwurf enthielte, sondern andrerseits auch in selbstständiger Schaffung anderer Neuerungen. Schon bei Art. 1, pos. 3 des Entwurfs beschloß die 1. Kammer, daß keinerlei Bezüge au8 Famtlienstiftungen der Steuer unterliegen sollten und daß daher diese pos. 3 zu streichen fei. Obwohl dieser Beschluß dem Ausschuß von keiner großen finanziellen Tragweite erscheint, derselbe ober doch im Widerspruch mit dem verschiedentlich im Entwurf zur Ausführung gelangten Prtncip steht, daß auch diejenigen in Folge des Todes einer Person erfolgenden Erwerbungen, welche in Nutzungen bestehen, Objecte der Steuer seien, beantragt der Ausschuß, da kein durchschlagender Grund vorliegt, cme Ausnahme zu machen und auch in allen übrigen ErbschaftSsteuer- gesetzen neuerer Zeit diese Bezüge zur Steuer herangezogen werden, in seiner Mehrheit Beharren auf dem früheren Beschluß, während eine Minderheit, jedoch lediglich um das Ihrige zum Zustandekommen des Gesetzes betzutragen, Beitritt zu dem Beschlüsse erster Kammer vorschlägt. Auch weiter wollte die 1. Kammer, doß Fideicommtßanfälle nur dann von der Steuer getroffen werden, wenn der Successor nicht vom Stifter deS Fideicommisses adstamme und beschloß deßhalb, den Absatz zu Art. 6 beizufügen: -Bet der Nachfolge in Fidercommisse sind als Dekcendenten Diejenigen zu betrachten, welche vom Stifter des Ftdeicommisses abfiammen." Der diesseilige Ausschuß glaubtunmöglich Beitritt zu diesem Beschluffe empfehlen zu können. Die Gründe hierzu sind weitläufig in juristischer Hinsicht ausgeführt und dürfte näheres Eingehen auf dieselben hierorts unnöthtg erscheinen. Vermächtnisse und Stiftungen zu wohlthättgen Zwecken wurden ohne Beschränkung Seitens hoher 1. Kammer befreit von der Steuer, es kann sich jedoch der 2. Ausschuß nicht entschließen, in so weitem Umfang den llebergang von Vermögen m die tobte Hand zu begünstigen. Denn obschon sich erhebliche volkswirthschoftliche Be- denkm diesem entgegensteüen und weiter gerechtfertigt erscheine, das betreffende Vcr-- Mögen gerade bei demjenigen Akte, welcher eS für alle Zeiten einer weiteren Besteuerung entzieht, noch einmal mit dem höchsten Steuersatz zu treffen, so würde dagegen der jenseitige Beschluß eine vollständige Neuerung in den seitherigen gesetzlichen Bestimmungen deS GroßherzogthumS involvtren. Weiter aber auch möchte bet Anwendung deS Artikels bezüglich des Begriffs von .wohlthättgen Zwecken" fortwährend der größte Zweifel entstehen. Die übrigen bet Berathung deS Entwurfs Seitens hoher 1. Kammer entstandenen Meinungsverschiedenheiten sind weniger allgemeinen Inhalts und beruhen auch thetl- wetfe auf den schon vorher erwähnten Ursachen. Italien. Neapel, 29. Mai. Der Soldat Misvea, welcher vor Kurzem 5 seiner Kameraden tödtete und 5 andere schwer verwundete, ist vom Militärgericht zum Tode verurtheilt worden. Telegraphische Depesche«. WoMS trtsgr. EsrrMorrLsm-Drrreatt. Berlin, 30. Mai. Se. Maj. der Kaiser hat heute bei der Parade in Potsdam den Erbgroßherzog von Baden zum Major ernannt. — Die Fürstin Bismarck und der Gras Herbert Bismarck sind heute Nachmittag nach Friedrichsruhe abgereist. — Der Minister v. Puttkamer hat sich nach Nauheim zum Besuch seiner dort weilenden Gemahlin begeben. Von Nauheim aus wird derselbe eine Dienstreise unternehmen, von welcher er .etwa in 12 Tagen nach Berlin zurückzukehren gedenkt. — Der Minister v. Bötticher hat sich nach der Provinz Sachsen begeben. — Se. Maj. der Kaiser besuchte nach der Potsdamer Parade mit der Großherzogin von Baden Babelsberg und empfing nach seiner Rückkehr in Berlin den zum Major ernannten Erbgroßherzog von Baden; Abends besuchte er das Schauspielhaus und sah dann eine kleine Theegesellschaft bei sich, wozu Prinz und Prinzessin Hohenzollern nebst dem Fürsten Thurn geladen waren. Die Beschwerden beider Paradetage haben den Kaiser durchaus nicht angegriffen. Potsdam, 30. Mai. Se. Maj. der Kaiser hielt heute Vormitttag 11 Uhr die Parade über die hiesige Garnison ab. Von den Fenstern des Staotschlosses aus wohnten Ihre K. K. Hoheiten die Kronprinzessin, die Großherzogin von Baden, die Prinzessin Wilhelm und die Erbprinzesstn von Meiningen der Parade bei. In der Parade standen das 1. Garderegiment zu Fuß, das Gardejäger-Bataillon, das Lehrbataillon, die Unterofficiersschule, das Regiment Garde du Corps, das 1. und 3. Garde-Ulanen-Regiment und das Garde- Husaren-Regiment. Rach dem darauf folgenden Döjenner im Schlöffe kehrte Se. Maj. der Kaiser nach Berlin zurück. Baden-Baden, 30. Mai. Die Kaiserin von Rußland, die Königin von Dänemark, die Prinzessin von Wales und Prinz Waldemar von Dänemark nahmen gestern bei Ihrer Maj. der Kaiserin das Dejeuner ein, an welchem vuch der Großherzog und Prinz Ludwig von Baden theilnahmen. Nach dem Dejeuner reisten die fürstlichen Gäste nach Rumpenheim zurück. Rüdesheim, 30. Mai. Die von Rüdesheim aus den Niederwald führende Zahnradbahn ist heute feierlich eröffnet worden. Wien, 30. Mai. Der Kaiser empfing Nachmittags 2 Uhr den Fürsten von Bulgarien in mehr als viertelstündiger Audienz. London, 30. Mai. Der vorgestern in Dover wegen Verdachts eines gegen den Herzog von Cambridge beabsichtigten Attentats Verhaftete ist wieder in Freiheit gesetzt worden. Die Untersuchung ergab keinerlei Grund zur gerichtlichen Verfolgung. — Abends kurz nach 9 Uhr fanden im Sanct James Square in der Nähe des Pall-Malls drei unzweifelhaft von Dynamit herrührende Explosionen statt; zwei auf der einen Seite des Squares, die brüte auf der anderen. Zwei fast gleichzeitig, die dritte einige Minuten später. Die Fenster des Armyna- Clubs, des Carlton-Clubs und des dem Deputirten Wynu gehörigen Hauses wurden zertrümmert. Personen sollen nicht verletzt sein. Große Volksmengen am Thatorte waren in lebhafter Erregung. — Abends 9V2 Uhr erfolgte eine weitere Dynamit-Explosion in Scotland Iard im Hauptpolizei-Bureau; mehrere Fenster wurden zertrümmert, einige Personen verletzt. Kopenhagen, 30. Mai. Die Zustimmung deS Reichstags zum spanischen Handelsvenrage wurde nicht erzielt; im Landsthing wurde der Vertrag selbst zwar pure genehmigt, aber die Zollreform, welche das Folkethmg als Bedingung der Ver- Icagsannahme stellte, abgelehnt. Schluß des Reichstags morgen. Gerüchtweise verlautet, daS Folkethtng würde Anfang Juni aufgelöst und die Neuwahlen würden Ende Juni stattfinden. Der Reichstag solle im August, wo die Cortes über den Handelsvertrag entscheiden, zur anderwetten Berathung des Vertrags zusammentreten. London, 31. Mai. (Privat-Depesche.) Kurz nach den gestrigen Dynamit-Explofionen in St. JameS Square und Scotland Uard wurde eine Tasche mit TI Packeten Dynamit und Zunder, anlehuend an die Nelsonsäule, in Trasalear Square ausgefunden und von der Polizei beschiaguahmt. Lokales. — Gießen, 31. Mai. Zum Dtrector der hiesigen Realschule ist der bisherige Director der Realschule 11. Ordnung tu Groß-Umstadt. Herr Nodnagel ernannt worden. Gießen, 31. Mat. [4. Sitzung der Großh. Handelskammer am 23. Mat.j Anwesend die Herren Ed. Stlbereisen, Ad. Ztntzer, A. Katz, F. C. B. Koch nnd R- Scheel. Stach Einweisung des neuen Secretärs der Kammer in sein Amt durch den Präsidenten kommen die Eingänge Nr. 44 btS 92 zur Vorlage. 1) Es ist von der Retchsbank-Nebenstelle Gießen die Geschäftsübersicht für daS Jahr 1883 eingegangen; daraus ist ersichtlich, daß auch im vorigen Jahre wieder eine Zunahme des Geschäftsverkehrs genannten Instituts eingetreten ist. 2) Auf eine Anfrage der Ferber'jcken Buchhandlung dahier um Angabe hiesiger Exportfirmen beschließt die Kammer die Aufgabe der betr. Firmen. 3) Bezüglich der Offerirung deS früheren Handelsvereins dahier, ihr Archiv der Kammer zum Geschenk zu machen, ist die Kammer bereit, dasselbe vorbehaltlich einer Modification anzunehmen. 4) Der Kammer ist Mittheilung betr. einiger Schwtndelfirmen in Griechenland (Athen), in der Moldau und in Moskau geworden. Sie nimmt davon entsprechende Kknntvtß. 5) Bei Erledigung des Eingangs Nr. 72 wird von dem Kammermüglied Herrn A. Kotz die Frage der Schiffbarmachung der Lahn angeregt; es wird beschlossen, die Erörterung der Angelegenheit auf die nächste Tagesordnung zu setzen, wofür von Herrn Katz ein diesbezügliches Referat übernommen wird. 6) Von dem deutschen HandelStag war eine Erhöhung des Beitrages Seitens der Handelskammern lspeciell der hiesigen von 30 Jl. auf 75 JL) für dieses Jahr beschlossen worden. Nachdem bereits früher von dem Präsidenten der Kammer ein diesbezügliches Schreiben an den Handelstag gerichtet worden war, des Inhalts, daS Plenum der Kammer werde kaum geneigt fein, eins solche Erhöhung zu bewilligen, soll nunmehr eine Bewilligung deS erhöhten Beitrages von dem Vorgehen der übrigen hessischen Handelskammern abhängig gemacht werden. 7) Gegen die Firma Georg Grieb II. dahier soll behufS Beitreibung des verweigerten Beitrags zu den Kanzleikosten der Kammer etn Zahlbefehl erlassen werden. 8) Ja einem Schreiben der Handelskammer Mainz war die Handelskammer Gießen ersucht worden, sich über die Frage der Aufhebung deS Octrots für Stein- tobten zu gewerblichen Zwecken schlüssig zu machen. Die Kammer beschließt, die Sache auf die nächste Tagesordnung zu setzen. 9) Der Beschluß des Vereins der Tabaktnteressenten vom Rheinland und 9Beflr ffllen, betr. die Unzulänglichkeit der gegenwärtigen Prox!8 für Taraoergütung soll den abwesenden Mitgliedern, Herren L. Georgi und @. H. Schirmer, mttgetherlr werden. 10) Die Verhandlungen über das Budget der Handelskammer Güßen per Etatsjahr 1883/84 werden der vorgerückten Zett halber und wegen der Abwesenheit einer größeren Anzahl der Kammermttglieder auf die nächste Sitzung verschoben. B e t m i f $ t e t Kassel, 28. Mai. Ein erschütternder Unglücksfall hat sich heute Morgen zu- getragen. Der 12jährtge Sohn des Küfermeisters Müller dah.er befand sich gegen 8 Uhr auf dem Wege nach der Schule. Als er am Feldftein'schcn Hause am Martins- platz vorüberkam, stürzte etn Kübel mit Kalk von dem am fraglichen Hause angebrachten Gerüst tn der Höhe der dritten Etage herab und dem unglücklichen Knaben auf den Kopf, so daß er alsbald bewußtlos zusammenstürzte. Schwer verletzt wurde er in ein benachbartes Haus gebracht, wo der schnell herbeigerufene Arzt, Herr Dr. Jost^ einen doppelten Schädelbruch konftattrte. Der Knabe wurde nachher nach Hause trans- porttrt, wo er hoffnungslos darntederltegt. — Der Erfinder des neuesten Witzes über Sarah Bernhardts Magerkeit will wissen, daß die Schauspielerin plötzlich von einer Manie ergriffen worden sei, die Liste ihrer künstlerischen Fertigkeiten durch daS Flöten-Spiel zu vervollständigen. Sie übe zu diesem Zweck neuerdtngS mehrere Stunden auf diesem schwer zu handhabenden LieblingSinstrument Friedrich des Großen, sei dabet jedoch genöthigt. sich durch eine seidene Schnur an das nächste Fensterkreuz anbtnden zu lassen, damit sie nicht durch die Gewalt ihres eigenen Athems in eines der Flötenlöcher htnetngeweht werde und auf Nimmerwiedersehen in dem hohlen Innern des Instruments verschwinde. - sEine Kathederblüthe j Berlin entbehrt zwar zur Stunde noch der Reize der Gebirgslandschaft; wenn man aber bedenkt, daß selbst die Schw iz erst seit der jüngsten Tertiärzeit sich der Errungenschaft ihrer Alpenwelt erfreut, so darf man wohl mit Recht sagen, daß auch für die Metropole der Intelligenz der Besitz einer gletscherhaften Umgebung nur noch eine Frage der Zett ist. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gietzm Aufgebote. Mai: 27. Diätar Andreas Peter vom Wirdum zu Gießen mit Johanna Jacobine Wilhelmine Post zu Emden. Eheschließungen. Mat: 30. Tapezier Johannes Kltnkerfutz mit Helene Weißmüller, Tochter des- verstorbenen Schuhmacyermeifters Peter Weißmüller zu Gießen. Geborene. Mai: 18. Dem Kaufmann Theodor Wehner eine Tochter. 18. Dem Restaurateur Georg Schäfer ein Sohn, Hanß. 19. Dem Häfnermeister Adam Dürr eine Tochter, Minna Margarethe. 19. Ein Sohn von auswärts. 20. Dem Schuhmacher Karl Orth ein Sohn, Ludwig Fritz. 21. Ein Sohn von auswärts. 24. Dem Schriftsetzer Alberr Wolff eine Tochter, Marte Susanne Margarethe. 24 Ein Sohn von auswärts, Heinrich. 24. Eine Tochter von auswärts, Emilie. 24. E'ne Tochter von auswärts, Elisabeth. 25. Dem Taglöhner Nicolaus Kramer eine Tochter, Katharine. 25. Etn Sohn von auswärts, Kasimir. 25. Eine Tochter von auswärts, Johanna. 26. Dem Matertaltcnverwalter Karl Richter etn Sohn. 27. Dem Post-Secrctär Karl Kaus eine Tochter, Therese. 28. Dem Staiionsassistent Philipp Blumenau ein Sohn, Bruno Heinrich Friedrich Curt. 28. Eine Tochter von auswärts, Elisabeth. Gestvvhene. Mai: 24. Hedwig Agnes, 5 Monate alt, Tochter des Kunstgärtners Gustav Lehmann. 24. Mox'mtlian Heinrich, 10 Monate alt, Sohn des Kaufmanns Johannes Schmücker. 24. Lisette, 13 Jahre alt, Tochter des Schneiders Christian Stichler von Ruppertenrod. 25. Wilbrlmme, 2 Jahre alt, Tochter des Meurers Philipp Lang. 26. Heinrich Otto, 7 Jahre olt, Sohn des Steigers Johannes Appel. 26. Kaufmann Georg Adam Wilhelm Busch, 32 Jahre alt, Sohn des verstorbenen BättermeisterK Georg Busch. 27. Anna Elisabeth, 6 Monate alt. Tochter des Bierbrauers Peter Worch. 29. Marie Margarethe Elisabeth Auguste, 1 Jahr alt, Tochter des Händlers Jacob Krauskopf. 29. Taglöhner Konrad Schaubach, 58 Jahre alt, von Nieder- Mockstadt. Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. Den 25. Mat. Ludwig Adam, Bürstenmacher und Auguste Kuhl zu Gießen. Getaufte. Den 25. Mai. Dem Bureaugehllfen Daniel Becker eine Tochter, Emilie Emma Katharina Lma Elise, geboren den 17. Avril. Denselben. Dem Fabrikanten Wilhelm Gail ein Sohn, Friedrich Georg Karl, geboren den 20. April. Den 26. Mai. Eine uneheliche Tochter, Karoline Auguste, geboren den 10. April. Den 31. Mai. Dem Schneider Georg Koch eine Tochter, Anna Maria Karoline Margarethe, geboren den 17. Mai. Beerdigte. Den 28. Mai. Wilhelm Busch, Kaufmann, alt 32 Jahre, starb dm 26. — ........— ■■............... ifflimr Brodpreise vom 1. bis 15. Juni 1884. der Bäcker H 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 bei M. Lenz u. C. Steinberger 27 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 56 bei M- Lenz u. C. Steinberger 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei M. Lenz u. C. Steinberger 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei M. Lenz u. C. Steinberger 48 1 ,, (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei M. Lenz, u. E. Steinberger 21 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei M- Lenz u. C. Steinberger 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei Gg. Müller, Konrad Haas, L. Schneider, Louis Keil, Fr. W. Hartmann ........ 66 Gießen, den 31. Mai 1884. der Brodverkäufer $ 1 Kgr. (2 Pfd.l Weißbrod . ... 28 2 „ (4 „ ) „ .....56 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei Hch. Rain 22 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei Hch. Rain 44 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei Hch. Rain 21 2 „ (4. „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 66 Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. SchrffSNachrichten. Bremen, 29. Mat. Mr transatlantischen Telegraph.^ Der Postdamvfer Braunschweig Capt. C. Pohle, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14 Mat von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten tn Baltimore angekommen. Bremen. 29. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. Tb. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 17. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newvork anaeko Handel und Verkehr. en den 31. Mai. Aus dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 1.00—1.io Hühnereier pr. Stück 4—5 4, Enteneier pr. Stück 5—0 L, Gänse- eler pr. St. 10—00 Käse St- 4- 9 Kasematte 2-3 -5>, Erbsen pr. Liter 20 Luise« 30 Tauben per Paar 0,70—1,00 Hühner per Stück «X 1-20—1.80, Hahnen vr- Stuck JL 0.90—1.50, Enten per Stück -X 2.O0-2.30, Welsche JL 11—12, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 Kuh- und Rindfleisch 54-60 Kalbfleisch 40—50 3),_ Schweinefleisch 54—60 4, Hammelfleisch 64—70 H, Kartoffeln per 100 Äito al 3.50—400, Milch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Ctr. JL 18—00, Kirschen per Pfund 30—40 H. Wafserwärme der Lahn. Am 31. Mat, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 13%« y?. __ Luftwärme 17* R. _________ __________ Rübsamen. oder 2h1,« 2e,bm ’116 HShe d.” Kos,e1n> w«,ch° »Je Einrdckoog einer Anzeige In ein. von An gen J0rnT. ’ W,rd ™an «lnh e»ttäu«,ht »eben, wenn m.n von der Annoncen - Expedition von A AS&9^3'K2 IV & <„ .oThw La- aM' AtLS*Ä™ £ t-Vfah? h ider--fw ^"jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Zue gefl. BerrchtUNg. Schriftliche Anfragen wegen AuSkunstsertheilung über Inserate k können «M g' Fr-i-nar/ pj , . Imerate bezüglich deren Offerten emzureicke.-i sind, ist die Erp ditton mu ^^^ Auskunftsertheiüulgen befugt. Offertendrstse sind — jöweit keim bestimmte» 6raan.brittae>^ Abmaebnnaen getrsffrn wurden — in der Ervedition ab»uhk»lon A t l g e M e r n e r Anzeiger. Hohverstkigerung in der Freiherrlichen Oberförsterei Rabenau. Es werden versteigert: Freitag den 8. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, aus dem District Eibschenhain: 2 Birken-Stämme von 19—20 cm 17 Nadelholz-Stamme,, 15—20 „ 4 „ Derbstangen,, 10—14 „ ferner Brennholz: Scheiter rm Buche 3 Birke — Eiche — Nadelholz 2 Dchm. u. 2,4—3,2 m Länge m. 0,17 cbm Inh. n „ 10—18 „ „ „ 6,69 „ „ ti n 1 l 13 „ „ „ 0,56 „ „ Knüppel rin Reiser rm Stöcke rm 1 64 1 2 — — 6 16 — 128 374 65 Die Zusammenkunft findet Bor«. 9 Uhr am Hainer-Hos statt. Papiermühle, Post Londorf, am 29. Mai 1884. 3780 Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Ebel. In der Gemeinde Wieseck sollen nachstehende Arbeiten re. vergeben werden: a) im Wege schriftlicher Submission: Maurerarbeiten, veranschl. zu 186,40 Zimmerarbeiten, „ „ 369,02 Schlosserarbeiten, „ „ 272,80 Weißbinderarbeiten, „ „ 26,— Tragerlieferung, „ „ 268,68 b) durch öffentliche Versteigerung: Brunnen- und Maurer- Jt. arbeiten, veranschl. zu 409,80 Pumpenmacherarbeiten, veranschlagt zu 45,— Voranschlag, Zeichnung und Bedingungen sind aus der dortigen Bürgermeisterei einzusehen; ebendaselbst sind auch bis zum 3. Juni, Nach- mittags 5 Uhr, die Offerten verschlossen einzureichen, bezw soll die öffentliche Versteigerung abgehalten werden. Gießen, am 30. Mai 1884. Senßfelder, 3766 Bezirks-Bauaufseher. Bersteigerimgs- Anzeige. " Donnerstag d.5. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen im W e i n s a a l, Bahnhofstraße 31, nachbenannte sehr gut erhaltene Möbel, Betten, Weißzeug, Küchengerüthe, namentlich: 3 Betten mit Sprungfeder-Einlagen, sehr gutes Bettwerk, Sophas, Tische, Stühle, Kommode, Waschtisch, Küchenschrank mit Glasanfsatz, eine Nähmaschine rc. versteigert werden. Sämintliche Gegenstände sind sehr gut erhalten, erst kürzlich angeschafft. 3693 I. A.: J. Rothenberger. Iieikgeöotenes. fifldifefmafdjineii mit und ohne Kettenzug, von der Oberndorfer Hütte, empfiehlt 3788 Carl Hensel. Feinstes Cuinibacher Export-Bier wieder eingetroffen bei Liouis Lind, 3804_________Kirchenplatz.___________ Llchtenhaioer ood Berliner Weissbier. 3801 Stadt Mainz. PiaiilnOB. Baar oder kleine Raten* Americanische Harmoniums von W. Bell & Co.! Weidenslaufer, Berlin NW. Beste u. billigste Bezugspueile! 3151 Feines Kock-M im Zapf! 3806 Cafe Schwmax, ~ Eis liefert in allen Quantitäten frei in's Haus Jacob EHelfenbein, 3778 Marburgerstraße 68. 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Meine drei Kinder, deren krampfhafte Hustenanfälle mit argen Blutauswürfen begleitet waren, sind durch Ihr vorzügliches Heilmittel rasch wieder zur Gesundheit gelangt. Der Erfolg war ein so günstiger, daß schon nach zweimaligem Gebrauche der Blutauswurf ausblieb und nach wenigen Tagen konnte die Krankheit als vollständig gehoben angesehen werben. Indem ich das Glück preise, welches mir dieses so sehr empfehlenswerthe Heilmittel verschaffte, hege für Sie auch die dankbarsten Gesinnungen und verbleibe mit Hochachtung Ihr ergebenster Fr. Mettig und Frarr, 3784 ____Schuhwaarenfabrikant. 3787 Ich suche einen Lehrlings Carl Henfel. Am 2. Feiertage: Gutbesetzte Tanzmusik Haustrer und handelslustige Per- fonen, auch Frauen, wollen Adressen in der Exp. d. Bl. abgeben. Prospecte gratis. , 3691 Meine an der Margarethenhütte liegende Wiefe verpachte ich auf 12 Jahre. Kraushaar, Klein-Linden. Am 3. 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Auskunft ertheilt die Gxped. ds. Bl. pöfcheks Vierhasse Am N. Feiertage 3799 Früh-Concert. Arbeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: Handarbeit, Laufdienft. PH* Jung, Ludwigsplatz 13, 69 Bezirksvorsteher. 1. Liturgie unter Mitwirkung des Kirchengesangvereins. 2. Festpredigt: Generalsuperintendent Dr. Baur aus Coblenz. 3. Rechenschaftsbericht des Schriftführers und des Reisepredigers Pfarrers D egg au aus Darmstadt. Verhandlung über: „Die Gemeindepflege und die Beschaffung der dafür nöthigen Kräfte." Referent: Pfarrer Werner vom Diaconissenhause in Darmstadt. Avis für Damen. Den verehrten Damen Gießens und Umgegend mache ich hiermit bekannt,, daß ich einen laufenden Damenschneider-Eursu» (Clemm sche Methode, Dresdener Akademie) eröffnet habe und garantire, daß die Schülerinnen nach beendetem Cursus Damen- und Kinderkleidchen, Mäntel, Paletots 2C. nach wechselnder Mode gut sitzend und selbstständig anfettigen ^unen. Hochachtungsvollst K« Meister Grünbergerstraße 30. NB. Auch können Damen Costüme, Mäntel, Schlaftöcke rc. zum verfertigen bei mir zugeschnitten und eingerichtet bekommen. 1152 Am 3. Feiertag: Streich-Concert im Schiffenbergerthal. _______ H. Debus. Nr. 295 3783 Ein tüchtiges Dienstmädchen, welches kochen kann und gute Zeugnisse besitzt, wird zu miethen gesucht von Frau Districts-Einnehmer Stroh, Gartenstr. 13. 4 22-18 I Varw' Ain 28. ^nern und bi u» Li-Mniilg 4#1' „ — Se. äm 28. »ßii, 3«cob vom 1- C™ 1. Im d. N md Die mit l zMhnielk. heute ÄW 1 ordentlichen Gei Geheiineraih, @ ,gtaubigungS-SS Darms K. 11) enthäl 1. Bekan Mg des Sebii tefienb. 2. Bekar nachträglichen 1883/84 bette 3. Hebet das Rechnung! iäraelititoen R 4. Heber) genehmigten litt Minden des Ki 0. Dienst Am 6. 9 aus Mitiel'Gri übertragen; ar als Geometer Hensmg aus! Darmjiadt ertl 6. Conci Erledigt an der Gemein mit einem fall Gersheim mit - Da8 9 diesm zu bew LW Knatg, öom 24. a »beftraftn, ** Ä « »‘w W N'M Snoi)(t ÄLL «iör «In u,"Neu, ?■*■*’* andern Tn« »a$tet SÄ'? 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