srr. 1 Dienstag den 1. Januar 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ----------------------- — “ . t r. w , , . , Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Bttrran: Schul st raße 7. Er'cheint täglich mit Ausnahme b,S Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. T y e i l. Betreffend: Generalversammlung des landwlrthfchafllichen Bezirksvereins Gietzen. Bekanntmachung. Donnerstag de« 3. Januar k. I., Vormittags »'/, Ubr, findet eine Generalversammlung des landwirthschaftliche« DejirksvereinS Gießen zu Hungen im Gasthause zum Solmser Hofe daselbst statt. Zur einer Zuckerfabrik auf Aetiew^an einem noch zu beßimmenbeu Punkte der Eisenbahn von Gießen nach Gelnhausen; Referent: Herr Kammerrath Weber von Laubach. 2) Ueber Viehfütterung; Referent Herr Gutsbesitzer Schl enke vom Hardthofe bei Gießen. 3) Ueber das Verbot des Doppeljochs. Schriftliches Referat von Herrn Professor Dr. Pflug m Greßen. qu dieser Versammlung werden alle Mitglieder des Vereins und Freunde der Landwirthschast, sowre auch alle Interessenten freundlrchst emgeladen. Gießen den 27 December 1883. Der Director des landwirthschaftlrchen Bezrrksverems.Greßen. • . • Rover, Kreis-Assessor. *--' ~ ' GiVßen, den 31. December 1883. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien deS Bezirks. Die Berichtigung der Ende December 1883 fälligen Grummetgrasgelder der Oberförstereien Gießen und Treis a. d. Lda. hat bis zum 25. ^anuar 1884 — bei Meidunq der Mahnung — zu geschehen, wovon Sie Ihren Gemeinde-Angehörigen in geeigneterWeise Kmntmß geben w Zum neuen Jahre! Ein Jahr ist oft nicht viel im Völker- rnib Menschenleben und doch tritt mit dem Zeitpunkte, mit Dem nach unserer Zeitrechnung das alte Jahr verschwindet und ein neues beginnt, ein ernster Moment an uns heran, denn müssen wir uns doch sagen, daß ein einziges Jahr oft schicksalsschwere Entscheidungen für Völker und Staaten und noch mehr für einzelne Menschen bringen kann. Es gilt daher, an der Schwelle des neuen Jahres sich mit Gedanken der Sammlung und Erhebung zu befassen, die dazu angethan sind, in gleicher Weise gedankenlose Gleichgiltigkeit als mißmuthiges Bangen zu bannen. Richt zu gering sind die Sorgen des Daseins, die Aufgaben für Familie und Staat Zn achten, denn manche schwierige Frage nehmen wir in politischer, wirthschast- licher und socialer Beziehung ungelöst aus dem alten Jahre mit in das neue hinüber und wieviel ein Jeder an seinem eigenen Ich, in seinem Leben und Streben bessern und fördern möchte oder zu fördern hat, wenn wieder ein Jahr beginnt, verläuft sich in unberechenbares Ermessen. Doch trotzdem sei weit von uns jedes bange Verzagen mit seiner fruchtlosen Schwäche fern! Ein Blick aus das verflossene Jahr genügt, um zu beweisen, wie viel Schlimmes die Vorsehung von uns fern gehalten hat und wie viel Erfreuliches wir erleben konnten. Trotz öfterem Kriegsgefchrei lebten wir im Frieden, der gegenwärtig gesicherter als je gilt, trotz manchen Klagen über Landwirthschast, Industrie und Handel blieb nicht nur jede ernste Roth fern, sondern der Wohlstand zeigte sogar manchen Fortschritt und wenn man sich keinem beklagenswerthen Egois« mus oder Pessimismus ergiebt, kann man erhobenen Auges auch getrost vorwärts in das neue Jahr schauen. Weiß doch auch jeder Erfahrene, — und zu dieser Weisheit kann Arm wie Reich, Hoch wie Niedrig gelangen, — daß die Bedingungen des menschlichen Glückes in seiner eigenen Brust wohnen, dort wo das Gewissen wacht und durch Eifer und Ausdauer jene Harmonie zu finden ist, die uns das Glück wie das Unglück mit Würde ertragen läßt. Wie sprach doch einer der edelsten und größten Menschen, die je gelebt, der Dichter Göthe über die Bedeutung des Glücks und des Unglücks im Menschenleben?! „Es ist nichts schwerer zu ertragen „Als eine Reihe von glücklichen Tagen" und „Wer nie sein Brod mit Thränen aß, „Auf seinem Bette weinend saß, „Der kennt euch nicht ihr himmlischen Mächte!" Unglück wie Glück sind Prüfungen für die Menschen, wo es gilt, in dem ersten sich nicht der Verzweiflung, dem Elende, dem Verbrechen Preis zu geben, und in dem zweiten nicht dem Stolze, der Hoffahrt und Genußsucht zu verfallen, sondern ein Mensch, edel und gut zu bleiben in allen Versuchungen. Dies möge auch für die Gesammtheit, rote für die Einzelnen der Leitstern im rreuen Jahre fein! _____ Aeutschkarrd. Berlin, 29. December. Se. Maj. der Kaiser conserirte heute mit dem Finanzminister v. Scholz. — Der „Deutsche Relchs-Anz." veröffentlicht die Ernennung des Directors im Justizministerium, Wirk!. Geh. Oberjustizraths Rebe-Pflugstädt, zum Unter» staatssecretär, sowie des Geh. Oberjustizraths und Vortragenden Rathes im Justizministerium, Droop, zum Director im Justizministerium. — Die Majestäten empfangen am Neujahrstage, Vormittags 93/a Uhr, die Mitglieder der königlichen Familie zur Gratulation. Nach dem Gottesdienst im Dome bringen sämmtliche Hofchargen, die General-Adjutanten, Generäle ä la suite und Flügel - Adjutanten ihre üblichen Glückwünsche dar; Mittags erscheint die Generalität, um 12V2 Uhr die anwesenden Fürstlichkeiten, um 1 Uhr die Staatsminister und der Präsident des Ober - Kirchenraches zur Gratulation. — Der Vicepräsident des Staatsministeriums, v. PuttkaMer, ist heute früh aus Friedrichsruhe zurückgekehrt. Kesternich. Pesth, 29. December. Das feierliche Leichenbegängniß des Ministers für Landesverteidigung, Grafen Raday, hat heute unter Theilnahme Der Minister, zahlreicher Mitglieder des Oberhauses und Unterhauses und der Generalität stattgesunden. Der Kaiser ließ sich durch einen General-Adjutanten vertreten. Die militärischen Ehren wurden von Honved-Truppen erwiesen. Agram, 29. December. Im Landtage wurde von den Grenzdeputirten heute eine Erklärung abgegeben, in welcher sie unter dem Ausdrucke der unerschütterlichen Treue und Loyalität gegenüber dem Staatsoberhaupte die staatsrechtliche Grundlage acceptiren, zugleich aber die Gleichstellung der Grenze mit dem übrigen Lande und die verfassungsmäßige Abänderung der ohne Mitwirkung der Grenzdeputirten geschaffenen und für die Grenze nachtheiligen Gesetze verlangen. England. London, 29. December. Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Hai» phong vom 26. d. Mts. gemeldet: Der Gesammtverlust der Franzosen an Todten und Verwundeten bei dem Angriff auf Sontay beträgt 36 Officiere und nahezu 1000 Mann; derjenige der „Schwarz-Flaggen" 6000. Der größere Theil der „Schwarz-Flaggen" hat sich nach Honghoa und Namdinh zurückgezogen. — Nach einem Telegramm aus Hongkong soll bei der Vertheidrgung SontayS der Oberanführer der „Schwarz-Flaggen", Lian-Fang, schwer ver- mundet und sein Vertreter getödtet worden sein. Der französische Commissar Harmand und Tricon hatten sich nach Hue begeben. Italien. Rom, 29. December. Der Papst und Kardinal Jakvbini empfinge» anläßlich des Jahreswechsels heute den bayerischen Gesandten, Frhrn. v. Cetto, sowie die Geschäftsträger Spaniens und Portugals. — Der ehemalige Unterrichtsminister Desanctis ist gestorben. — Der Kardinal Antonin de Luca, Bischof von Palestrma, Vwekanzler der römischen Kirche und Präsekt der Studien, sowie der apostolischen Kanzlei, ist heute Nacht im 79. Lebensjahre gestorben. Ko Hand. Haag, 29. December. Sprenger van Eyk, bisher Mitglied des Rath» für Niederländijch-Jndien, ist zum Minister der Kolonien ernannt worden. Mußland. Petersburg, 29. Decbr. Nach dem „Regier.-Anz." hat sich in den letzten Tagen der Gesundheitszustand des Kaisers bedeutend gebeffert, obgleich Se. Majestät noch immer nicht das Palais verläßt. Die Schmerzen in der Schulter sind fast geschwunden, die Geschwulst ist ganz unbedeutend geblieben und der Schlaf ist ein vollkommen ruhiger. Der Kaiser hat während der ganzen Zeit seiner Krankheit nicht aufgehört, die Vorträge der Minister ent- gegenzunehmen. m ... - Dem Journal „Nuszkaja Mysl" ist dis erste Verwarnung erthe.lt worben. — Der Abtheilurrgs-Chef in der Kanzlei des hiesigen Stadthauptmanns für Aufrechthaltung der öffentlichen Ordnung, Gensd'armerie-Obsrstlieutenau^ Dr. Jtaif'r, bekannter Sfrifarcfmber, am mal k r an der Union sität Cfforb. übtTCOnfinorlalratb Prof, der Theologie Dr. Wtth- Scheffer In Adalbert v. Keller, (Äermanift an der Universität Tübingen. Rath T'- Gustav Ibanloro, Prof, der Philosophie an der Universität Kiel. Victor v Brun«. b-rObmi.r Chirurg In Tübingen. Karl Ma'x, der bekannte Zeeflantfaf«. Marburg. — Geh. Prof. Der Bug des Todes im Jahre 1883. (Schluß.) Lu» der W lt der Gelehrten, Schulmänner rc. Tr. Alb. Höfer. P.of. der orientalischen Sprache in Greifswald. — Pros. Dr Max Lirack, Ph'lologe in Berlin — Dr. Bratuschek, Prof, der Philosoph e an d r Universiiät Gießen- — Dr. Jullu« Illtmann, L'te.arh sioriker in Göttingen. Wo.iuilotfdHr Pros Heinrich JeilteieS In Wien — Prof. Dr. Albrecht, der bes rühmte Vertreter der Zabnheilkunbe In Berlin. — Holrath Prof. Dr. v. Jlanor, berühmter Meb'c ner der Wiener UnlotifiiäL — L. N Bescherelle, französischer Lex ko, Sapb In Pari» — «rchlorath a. D. Dr. Bader, badischer Historiker. — Dr. Karl ava v- Maorrsfeld, AlkerihumSlorscher in München. — Prof. Dr. Smith Mathe- Lokales. n A »tarn. 30. December. sT Heater.) Die komische Operette »Leichte (5 a v aller t «.* von Carl Costa bietet -war eine sehr simple Handlung, aber die Mustk bat so di l Gefälliges, Ansprechendes, Einschmeichelndes, day man lenes Manko übersi»hl unb sich selbst an den zuweilen bedenkl'cheN und saloppen Estmtttten deS 7 r‘(9 nicdl IrafiL Namentlich In den Snsemblrsätz^n ist der musikalische Theil der Ooerette als gelungen zu bezeichmn- Ohne gerade etwas Hervorragendes zu btden, «lat sich d-e musikal sch- Erfindung?- und Anlehnungsgabe des Componrsten im btften sichte. S-hc wirkungsvoll find die Couplets. p. der überwiegend geichmarkoollen 3nit; umentafion verdankt die Operette den durchschlagenden Erfolg, den si- in anderen Städten errungen hat. Don den m twirkenden Sängern oerdsinl In erster L'Nte Herr Durchardt fWachtmeffter JanoS) genannt zu werden, der se m Nolle tn Ton und Haltung so gut ausstattete, daß ihm bk Martin, bedeulender Publicist in London. — Amalie Marschner, 89 Jahre alt. in Deetzben. - Ernst Dohm. Redakteur de« »Kladderadatsch". — Geh. Jmitt- raih Dr. Karl Witte, berühmter Danteforlcher In Halle. — Geh. Hofralh Robert Butzler. Kunstio'scher in Berlin. - Dr. Adolf Frantz. volkSwIrthschaftlicher Schlitt- steller in Holberstadi - Laut» Peu llot. der berühmt- französische Journalttt in ~ Johanne» von De wall Qderstlleutrnant a. D., Romanschnltsteller in ’M Lrr cif in London. — Justkzrath Primk-r, 57 Jahre aP, ht Groß-Linden, 28 December. Bei der heutigen Beigeordnetenwohl wurde der seithettge Beigeordnete Joh. Lu h V. m t allen bis auf zwei der abgegebenen Stimmen wiedergewahlt- Mainz, 24. December. Ein bedeutender Einbruch ist gestern Abend in einem Hause der N-ustadt In ver Zeit zwischen 8 und 11 Uhr verübt worden. Als um 11 Ubr der Bedienstete einer in der^Neustadt etablirte* Hopfer.handlung seine Wohnung auf- suchen wollte, far.b er am Hintergebäude eine bis in bc« ersten Stock reichende Letten angifieUt. lieber dies- Entdeckung erschrocken, eilte der Mann die Treppe hinauf und gewahrte dort, daß einige Kerle die Fenster tm ersten Stock erbrochen hatten, um in ba5 tm Parterreraum gelegen- Bureau zu gelangen. Hier zeigt- sich eine große Zerstörung. Sämmtliche Pulte waren erbrochen und ein Secr.tär tm Werthe von über 40) Mark total in Trümmer geschlagen. Die E'genthümer des Geschäftes rouiben vsn dem Vorfall rasch in Ker.rt nß gesetzt und durch sie conflatirt, daß der Verlust an G ld eigentlich nicht sehr bedeutend war, weil nur 40 Mat k an baatem Gelbe aus dem Pulte entwendet worden waren, während dl- Staatspap ere und über 100 Mark Brirfinalkm noch tntocl vorhanden waren. Dagegen ist der andere Schaden, der angettchtet wurde, ein ganz bedeutender. Möge es der Polizei gelingen, die Thaler zu erulren. Köln, 29. December. Fast unabschbar war die Menge der Leidtragenden, w lche heute Nachmrttaa die beiden am Weihnachtsabtnd Ermordeten zur letzten Ruhe- Hätte gclettete. Tas TrauerhauS war durch Freunde Stockhausrn's innen nnb außen mit e*ner reichen Tekorat on verhängt, die beiden Särge standen tm Hausflur, rtngs von Krän,en und Blumrn uinprben. Die Münnergesangverelne ^Liederkranz" unb ^Männer-Quartett", deren M tglied der Ermordete gewesen, sangen, nachdem der katholische Geiftl ch- fein Gebet an den Särpen g^sp ochen, den schottischen Bardenchor von S'lcher „Stumm schlaft der Sänger". Alsdann bewegte sich der Trauerzug, voran zwei Männetgesangvereine mtt ihren umflo t-n Fahnen, bann die Geistlichkeit im Ornat, hinter dieser in zwei Todtenwagen btc Särge, welchen sich die Verwanbten, die »ettreter der Behörden, wiederum ein Gesangverein und rin großer Theil der Kölner Bürgerschaft anschlossen, durch die von einer dichtgedrängten Menge besetzten Straßen tem Friedhof- zu. Am Grabe sangen dte Vereine wiederum mchrere Lieber: „Wte sie so sanft ruhen" unb den Karl Wsihelm'schen Cho-: „Ruhe sanft", im Wechsel mit den Trauermürschen einer Militärkapelle. Der Geistliche hielt nach Erfüllung der üblichere (Zeremonien an den offenen Gräbern eine Rede, deren erster Theil, die Schilderung deS glücklichen Familienlebens der Familie Stockhausen, bad Mölberhanb so freventlich zerstörte, auf ble Zuhörerschaft wahrhaft ergretfend wirkte und manchem Auge Thrünen entlockte. Die o-rdrechertsche That ist bis jetzt noch tn vollkommenes Dunkel gehüllt- Der einzige Verdächtige, der verhaftet unb mit den Le chen fonfrontirt wurde, muhte wieder entlassen werden, weil sich feine Unschuld als zwe-fellos herausstellte. DaS un-> durchdringliche Geheimn ß, welches den Doppelmord umgibt, macht bie That um so schreckenerreaender; wie ein Alpdruck l egt es auf der ganzen Stadt und die Unter- Haltung dreht sich nur um den Mord und bie Frage der Ergreifung des Thäters ri December. Canterbuiy war gestern Abend bie Scene eines erntten Mil täikrawallS. Etwa 300 Cavallertsten rotteten sich vor einem WirthShause k a5!Sfn/ rfnem 'brer Kameraden eine Unbill zugefügt worden sei bfTÄ™!u?!n ?tr ®ftr5nre- welche sie rasch konsumirten, zerschmetterten bie Fenster und Mödel und b.moltrten thatsSchlich daS ganze Local. Der Wirih unb brssen Frau. Let «'NE Roth ihr ßtb'.n. Da bie Militärbehörbe sich weigerte, Truppen zur Wiederhcrstcllung der Ordnung zu entsenden, dauerte der Unfug bis in die frühen Morgenstunden, denn die Polizei war machtlos. •Km e* uL S bcnK ?fl^L0pt>6f eingtlaufenen Meldungen sind tn dem Jahre 1885 omw .6^6 Dampfer zu Grunde gegangen. Hiervon waren 1040 Segel- schitt« unb 431 Dampfer brifsche« Eigenthum. öcgei» fiAnuf7iH,rfelb^hIDU^t .^ouffl ur (zu einem als Gast auftretenden harthörigen SiÄl e iii mT,^rVn ^Tr' totnn tütreiien^it"^'i^'" V b°X d-r Vorswnb dieses Tenn über jeden Tabrl • jUtTe^c,!v4 Wr^eil nur dankbar hmnehmen werde, beanspruchen A^di- An wi^'be^c? tnc»n iU rönnc.n*. wird dcnelbe selbst nickt geradezu oerletz-nd denn e^AitiS f b- Anonymus sem Urtheil aussprickt, ist und sern Bom^'vnstre^i^achtkna^^r!!^«?'-'^^?- dorwurf^ den der Verein setzung muß auf falch< bie an unem Auseinanderben Gottesdienst wenig besuchen km 1Darben pespendet. 3 ,0 92'U9 “* 1. Dtnclor Wg-lius, 2. Mühl-rb-sttz-r Burk, 3. Kaufmann Treff, 4. Apntbeker 6:61 6- Berpmeister Schul,, 7. K-stepsabrlkant Barna/ Nicker, 9. Rentner L. Bücking, 10. Prof. Dr Heß 11. Major Beck' 12. Rentner Bender fen-, 13. Prof. Dr. Oncken, 14. Rentner Emmerich 15 Rentner I. Bapst, 16. Rechtsanwalt Batst, 17. Weinhändler Schwan 18. Ctaarrenfabrckant Schaumann, 19. Buchhändler Ferber 20. Forstmeister Habeikorn, 21. Oberst v. Röder, 22. Gymnasiallehrer f. P. Dr Diehl, 23. Kaufmann Fr. Koch, 24. Rentamtmann Lyncker, 2n. Bank-er Kaufmann, 26_ Präsident Dr. Knorr, 27. Gutsbesiyer van der Hoop ^8. Dr. Metten st rmer, 29. Oberstabsarzt Dr. Zimmermann, 30. Rechtsanwalt Diery Kaufmann Kraatz, 33. Rittmeister von Rabenau, 34. Rentner Fritz Bücking, 35 Rechtsanwalt Dr. Dornseiff, 36. Rentner Ferd. Gail. Bemerkt wird hierbei noch, daß sich das im Jahre 1881 für die Kleinkinder- n ? r 'N Spar- und Lethkaffe ongelgte Kaprol von 50 Mark w lches sich im vorigen Jahie durch milde Beiträge, Straf-Spielgelder und Wen auf die Summe von 169,03 erhöht hatte, in diesem J -Hre in gleicher Weise bis zu dem Betrage von 2o3 JL gestiegen ist und auch fernerhin in der Spar- und Leihkasse zinstragend verbleibt. 1,0 Als Berichtigung bemerken wir zu dem in voriger Nummer veröffentlichten Namenverzeichniß, daß die geehrten Mitglieder der hiesigen Freimaurerlo ae ^b.^^nke unserer Anstalt überwiesen, nicht e'ger.isich unter Dispensation von den Neujahrs besuchen, fonbe.m untr gegenseitige D-spensatwn an Stelle der - schriftlichen — N euiahr 8 gratulattonen; auch sei hierbei berichtigt, daß es in ae- nanntem Verz.ichniß statt „Ferdinand Busch" heißen muß „Fabrikant Busch " , 2lußer den obenbenannten haben zur Enthebung von den NeujahrSaratu- lationsbesuchen noch folgende Herren unserer Anstalt Geldgeschenke zugewendet: Keh imer Kirckenrath Prostssor Dr. Köllner, Prosessor Dr. Baltzer Rechtsanwalt v/. Dittmar Kaufmann A. Will, Bürgermeffter Gramm, Fabrikant ^Schmal! Gymnasiallehrer H. Scherer, Lehrer L- Zörb, Leh^ec PH. Jung, Emil Pistor 1. Kaufmann E- Pckor II-, Pfarrer Dr. Naumann. * ' ' 1 Gtcß en, den 31. December 1883. Der Vorstand der Kleink nder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Frische Schellfische treffen heute und morgen ein bei C. Gr. Hleinh^nzi, 35 Delicatessenhdlg. Kreuzpl. 1. Von allen tüchtigen Buchbindern und Buchhändlern des Landes ist zu beziehen: Der Hessische Hausfreund 1884. 62. Jahrg. für nur 25 H Guflav-Adolfs-Kalender 1884. 31. Jahrg. für nur 25 $ (Mit vielen Bildern und dem genauen Marktverzeichniß.) Wiederverkäufer erhalten Rabatt vorn Verlag: C. F- ^Vinier'sche Buchdruckerei in Darmstadt. 1 A f (gemeiner Anzeiger. Maiwein-Essenz vorzüglichster Lualität empfiehlt 42 «K. Willi. Weidig. Sehr schöner Pony mit Wagen und Geschirr zu verkaufen. Don wem ? sagt die Exped. d. Bl. 59 Honigkuchen neue Sendung eingetroffen. 36 G-g. Wilk. Weidig. Nene Litermaasse Ivtheilig geaicht, empfiehlt 62 Wilhelm Orbij. Agent gesucht.8 Ein sehr leistungsfähiges Haus sucht — gegen hohe Provision — zum Verkauf eines Bedarfartikels für Fuhrwerkbesitzer, einen soliden und fleißigen Agenten für Gießen und Umgegend, welcher mit den Consumenten zu verkehren hätte. Reflec- tanteii wollen ihre Anerbieten mit Referenzen unter M- W 770 an Haasenftein & Vogler, Berlin S W. gelangen lassen. ■myKimwiw ■■■muhibiihii jyniB |i| Unserem Vernehmen nach scheint die Capelle des Herrn Strack (Violinvirtuose) in Marburg einen Ruf nach Baden-Baden erhalten zu haben. 51 Einige Herren aus Baden-Baden. «mmwwriwiiMwi um uh urwriiiMMB 44 Tüchtiges, mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen gesucht. Neuenweg 9. Ä [Herzogl. Baugewerkschule Holzminden damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- u. Müllerschule. ■■■ISommert. 16, April, Winters, 6. Nov. Pensionat, Dir.: G. Haarmann.ggg Den verehelichen Freunden und Bekannten in Gießen die herzlichsten Glückwünsche zum Neujahr 1881. 41 II* Hülm, Wetzlar.„Zum Römischen Kaiser". der Herren Jordan & Timaeus, Dresden, 43 n h Gebr. Stvüwerck, Cöln, „ n Joh. Phrl. Wagner Co., Mainz, ferner Diloc&elaocoSade der Comp Franpaise Strassburg empfiehlt __Gg. WUH. Weidig. AUgem. Kranken- u. ^tervekasse 0er Metallarbeiter. Dienstag den 1. Januar: Stadttheater in Giessen. Dienstag den 1. Januar: Abends *1 Uhr: 9- Vorstellung im 4. Abonnement- Gute Macht, Bäuschen oder Maria Theresia and ihr Hof. Historisches Lustspiel in 5 Akten von Arth. Müller. Anfang 7 Uhr. — Ende 10 Uhr. Mittwoch den 2. Januar: 10. Vorstellung im IV. Abonnement. Die Heujahrsnacht. Schauspiel in 1 Akt von R. Benedix. Hieraus: Der Mädchen Waffen. Lustspiel in 1 Akt von Benedix. Zum Schluß: Singvögeld)m. Liederspiel in 1 Act von Jacobson. Musik von Hauptner. Anfang 7-/2 Uhr. — Ende 10 Uhr. Fr. Brautleeht. auf Lony's Bierkeller. Anfang 7 Uhr. — Entree 23 Pfg. Der Vorstand« Freunde können durch Mitglieder eingeführt werden. 52 •— i m Darmflal Uergnädigst gern! Am 25. De! terkreu) 2. Klasse m 29. Dec I OM. ZOO-. K i ~ Se K Sm 22. g) w Mödlniüii * 1884 an, in . Berlin, Z W." bringt f, Mwi«? fa bas erfle j »n ernfltr; » siedln, tri iw} *en, £9 ^Eüen, ai v- Me loctab« tz.k. !^n toicbtin die bef 3 i« etl f!flh »ESu m» 2a8 & Mtif barf" M u?^ ifinbiritui“ wert fc di?Z7-Httz tt bet Attlnig b" N»«iC !" bei ** biibe «i Äitok^en j Ä> »M5*« an die ( 3itr ® Beschein falls solche noch' Gießen Knrea«r Schl WÄ ^hxen Sirene MUÄienste N! chMsiasten u AenDoten, Fac „m IS» Za> habet, wenn sse Schein vorzulege Wir mc 30 Mark oder n verlustig erklärt Bezüglic Meldungen verpfl Die @r rrkannt machen z Gießer 1 /j 46 Am llrnjaljrgtagr: Gulbesetzle Tanzmusik J. HauBS. wozu rrgebenst einladet Dienstag den 1. Januar 1884 H. Schmidt, Grünberger-Straße. Bau-, Werk- und Fermifchte Anzeigen. 8<: «4rl Prtrt, Marktplatz. o 202 8 365,3 2 Buchen Cridk'n Aspen Nadel Das plötzliche Ilinscheiden unserer lieben guten Mutter und Schwiegermutter HolMrsttiMUlig im Giefiener Stadtwald. Montag den 7. Januar 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Faulerbodcn nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 5 NadelstLmme mit 3,42 Festmeter. Die Zusammenkunft ist auf der iihauffee nach Lich am s. g. Lumpen- rnannübrunnen. Gießen, den 31. December 1883. ^roßherzogliche 2lurgermeistcrei Gießen. 48 Ä. lö va in ul 201 6200 - 130 — 1100 Nutzbolz. D rennhotz. Lchrith. Prüstelh Ltockh. Neish Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen in 4 ?°ch-n (in braver Ttenjtm4^(fjcn g^ucht. SUicmfteaße 17. 5_________________________ Obtthksßschk Eiskllbadnrn. Die Herstellung von Pflaster und Chaus- ftrunß im Bohnboie Gießen soll durch Submission vergeben werden Zeichnungen und Bedingungen können auf dem Bureau de« Unterzeichneten ctngcsehen werden. Ter Terintu zur Abgabe der Offerten ist auf den 8. Januar 1884, Abends 6 Uhr anberoumt Dieselben sind geschlossen an die Adresse des Unterzeichneten, mit entsprechender Aufschrift versehen, einzulenden. Gießen, den 30. December 1883. Der trjsenbahnbaumeister: 3 Steamaver. Anfang 4 Uhr. 50 Große §au- und Werkholz-Versteigerung in der fürstlichen Obrrförsterri Lich. Don Dienstag den 8. bis J?rHtafl den BI. Januar soll in den Distrikten Fuchsstrauch, Äußeret erg, Haler, Mönchwald, Meilbach und Riedwald nachverzeichnetc- Hol; versteigert werden: 92 Fstm. Eichenstammhol; 1. Klaffe von 4.5 bis 84 Ctm. Durchmesser, zu Werk- und Schnittholz vorzüglich geeignet, 64 Fstm. Eichen-Bau- und Schwellenholz ic, 85 gflm. Buchen«Stammholz von 34 bis 65 Etm. Durchmesser, 55 Fstm. Äiefem* und Fichten stamme 1. Klasse von 30 bis 39 Ctm. Durchmesser, zu Werk- und Schnittholz tauglich, 195 Fstm. Aichten-Bauholz. 271 Fstm. Kiefern-Bau- und Schwellenholz, 37 Fstm Fichten-Terbstangen. Hiervon kommen die Eichen vorzugsweise am Dienstag und Freitag, Buchen am Mittwoch, Kiefern am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, Fichten am Donnerstaa und Freitag zum Erlauf. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung findet jedesmal Morgens 10 Uhr statt und zwar: am Dienstag im Fuchsstrauch an der Eisenbahn; am Mittwoch auf dem Garbentcicher Weg am Kellersberg; am Donnerstag auf dem Durkhardsstlder Weg (Schlagweg) an der Licher Genwrkunqsgrenze; am Frei tag auf der Hattenröder Straße in der Meilbach. Lich, ben 27. December 1883. Giessen, den 30. December 1883. Die Gehülfen der Keller’schen und BrüliFschen Druckerei. Die Beerdigung findet am 1. Januar, Nachmittags Uhr, vom Sterbehause (Westanlage 33) aus statt. wünsche j.neumIahr. Restaurateur Feidel u. grau, n ^oooooocxxxDooaaDcmoacä jaocaooocoa □Qaaoocoocoö Den Einwohnern der Stadt g Gießen die 57 9 herUichstcu Glück- junges Mädchen, im Mbrn wünsch! noch einige ^agc Beschäftigung in der Woche. Näheres —. .. _____________ TelterSweg 22. Holzderftejgerung i» drr Zürstlichkn ©btrfötflttei Hohensolms. Montag den 7. Januar 1884 lofl in bm Distrikten „Juden, rtrcp^of . .Altenbergastrauch* »nb .Altenberg* nachstehendes Gehölz versteigert werden: 16 Rn.tr. Eichen.Prügelholz, »00 Wellen Eichen-Eto^chlagreisholz, 7 Kiefern-Forftrcijer, 5 Eichen-Schnitlstamme mit 13,03 Feftintr, 25 Elchcn'StLmme 2. und 3 Klasse von 23 bis 63 Lim. Durch- mener und 4 bis 9 Mir. Länge JJJü 17,17 Fstm., zu Bau- und Grubenholz geeignet, 10 Stück Virken.Stangcn f. Wagner, rie Zusammenkunft und der ^An- ^^elgerung ist Morgens 10 Uhr am ,3ubenhr4bof- Hohensolms, den 29. Decbr. 1883. Funtluhe CbcrfdrfUrei ^obenfolmfl Türmer. Reviersörster. 5*4 ----L----------- .... _t* ■Q)nrteti. "in Portemonnaie mit Anhalt ^b