zeigen. ihiMM, idirm, i M= unb »kling gtjudit 81. gegen boppelk tf tu leiten-e- >LM 1» t gufempfoM. .Mmw. iatatuten, trieben oon t6 besorgt »I nkorn. ;e 19. igßMe- ^"fcafie. '? Samiiien- Ö^yuli iSet56etg. L'msrstii ™ M bezieh „ 9JL106 N HauA «tben. Ümtnfttajt. i? »ermietien Uosie W. *• Hauses, und alles )ttl, "denvlatz, *it oder Hx 381. Kmmn m mwj 116. Mch 0ötj bestehend in " AWr, ist "dpcrl.Jimi rdanlogellS-, rraum in der ermietijen. Io Kempfs. Jahr MF, m Löher, bauten Haust :m Familien- I. Klinket. »total, ifeiwerts Firma, eallcfonft itarteittti Mittag' jft bei franst' inarfft’- *4 --'M 1. H°»'' ® pebitio” b# KW rö-dM^ WsM' flv. uod.^AeM fr*« 67. Dri tes Blatt. Sonntag den 19. März 18«2. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. »W»«i««t Schulstraße B. 18. PreiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Wochenschau. Gießen, 18. März. Auf dem Gebiete der hohen Politik brachte uns die vergangene Woche keine besonderen Ereignisse, wenn man hierzu nicht die vorübergehende Rückkebr Kaiser Alexander III. von Rußland von Gatschina nach Petersburg, am 13 März und die Neubildung des griechischen Cabinets unter Tricupis rechnen' will doch sind beide Ereignisse vorläufig mehr für die innere Geschichte beider Staaten von Bedeutung. Zu constatiren ist aber, daß die allgemeine Spannung, welche die kriegerischen Worte Skobeleff's unter den Nationen Europas yervorgerufen hatten, ivieder gewichen ist und naineutlich ist es die Petersburger Presse, und zwar sowohl was die Regierungs-Organe, als auch was die unabhängigen liberalen Blätter anbelangt, welche in ganz entschiedener Weise, gegenüber den panslavistischen Hetzereien, für den Frieden plaidirt. Da man sich auch in den zunächst beseitigten Staaten, in Deutschland und Oesterreich , von den thörichten Provokationen Skobeleff's zu keinerlei Uebereilung hinreißen ließ, so darf man jetzt annehmen, daß der „Skobcleff-Spuk" ohne ernstliche Erschütterung des europäischen Friedens auf Niminerwiederkehr voruber- gezogen ist. , In unseren inneren Angelegenheiten nahmen m der letzten Woche die Verhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses das meiste Interesse in Anspruch. Das Haus roinbe fast ausschließlich durch die Speeialbe- rathung des Cultusbudgets in Anspruch genommen und griffen die uttramontanen Redner hierbei mehrere dem Centrum mißliebige Positionen in nachdrücklicher Weise an. Herr Dr. Windthorst verlangte sogar kurzer Hand die Aufhebung des kirchlichen Gerichtshofes, doch wurde natürlich diese Position gegen die Stimmen des Centrums bewilligt. Ebenso wurde die Forderung von 48,000 JL. für einen altkatholischen Bischof von den Centrums-Rednern bekämpft und schließlich der Antrag des Centrums, diese Position wenigstens von dem Capitel „katholische Kirchen und Geistliche" getrennt aufzuführen, gegen die Stimmen der Liberalen und der Freiconservativen genehmigt. Zu erwähnen ist aus der Dienstags-Sitzung noch, daß die Centrnms-Abgeordneten Reichensperger (Cöln) unb Windthorst in oft des Humors nicht entbehrenden Redewendungen Über verschiedene angeblich unbefriedigende Zustände an den Universitäten Klage führten, welche Klagen am Mittwoch Cultusminister v. Goßler in längerer, sehr interessanter Rede zurückwies. Die Aeußerung des Abg. v. Windthorst, daß an der Universität Berlin ein „Professorenring" existire, dessen Bestrebungen die Privatdoeenten an ihrem Fortkommen hinderten, gab Anlaß zu einer lebhaften Plänkelei zwischen den Abgg. Windthorst und Virchow, wobei letzterer in drastischer Weise die Angriffe Windthorst's auf den Berliner „Professorenring" als unbegründet zurückwies. In seiner nächsten Sitzung am Freitag setzte das Abgeordnetenhaus die Speeialberathung des Cultusbudgets fort. Von ofsieiöser Seite wird geschrieben, daß über die parlamentarischen Arbeiten des Frühjahrs noch keine festen Bestimmungen getroffen worden seien. Indessen beabsichtigt die preußische Regierung, die Berathungen des Landtages zu Ostern auf längere Zeit zu unterbrechen unb etwa Mitte April ben Reichstag zusammentreten zu lassen, neben welchem später bei preuß. Landtag seine nothwendigsten Ausgaben erledigen würde. lieber- die Beziehungen Oesterreich-Ungarns zu Montenegro wurden in jüngster Zeit beunruhigende Gerüchte verbreitet, welche besonders in der Nachricht wurzelten, daß Montenegro beschlossen habe, seine Wehrpflichtigen- einzuberufen. Letztere Nachricht wird jedoch von Wiener Blättern entschieden bementirt und auch die Sendung des General-Adjutanten des Fürsten Nikita, Plamenac, nach Wien, hat durchaus keinen politischen Zweck. In diesen Tagen trifft nämlich die älteste Tochter des Fürsten von Montenegro, Prinzessin Zorka, auf ihrer Reise von Rußland nach Cettinje in Wien ein und hat Plamenac lediglich den Auftrag erhalten, die Prinzessin nach Hause zu geleiten. — Das österreichische Abgeordnetenhaus nahm die Deckung des Oecupations-Credits und das Finanzgesetz für 1882 nach den Anträgen des Ausschusses an. — Die „Wiener Zeitung" publicirt die Ernennung des Geh. Raths Wolkenstein zum österreichisch- ungarischen Botschafter in Petersburg. In Frankreich sind die französischen Interessen in Tunis unb Egypten mit einem Male roieber auf die politische Tagesordnung gesetzt worden. In beiden Landern wurden die bisherigen Vertreter der französischen Regierung abberufen unb auch bie Verwaltungs-Systeme wurden geändert. Während in Tunis der frühere französifche Ministerresident Roustan sowohl die politischen wie auch die commerciellen Angelegenheiten in seinen Händen hielt, wird sein Nachfolger Cambon ausschließlich mit den ersteren beauftragt werden, die commerciellen Interessen Frankreichs in Tunis wird dagegen der dortige neue französische Gencralconful wahren. In Kairo mußte der französische Finanzcontroleur, Blignieres, zurücktreten, da er die politische Wirksamkeit neben dem französischen Generalconsul auszuüben beanspruchte. Künftig wird die politische Wirksamkeit in Egypten in den Händen des Generalconsuls einheitlich concentrirt sein und unter dessen Autorität wirb nun ber neue französische Finanzcontroleur Brebif seine Thätigkeit ausüben. Die Königin Victoria von Englanb ist in vergangener Woche von Winbsor über Paris nach Mentone abgereift, wo sie in ftrengftem Jncognito am Donnerstag eintraf. Hoffentlich wird der Aufenthalt in dem herrlich gelegenen Mentone bald bie peinlichen Einbrücke verwischen, welche bas Attentat Mac Lean's in ber hohen Frau Hervorrufen mußte. In sämmtlichen Kirchen der russischen Hauptstadt wurde der 13. März, der Todestag des unglücklichen Kaifers Alexander I>. von Rußland, durch eine würdige Gedächtnißfeier entsprechend begangen. Der Kaiser selbst wohnte mit der kaiserlichen Familie dem Gottesdienste in der Festungskirche bei, wo auch das kaiserliche Paar an den geschmückten Grübern Alexander II. und dessen Gemahlin tiefergriffen Gebete verrichtete. Mahnungen des Frühlings. Schon wird es grün im Wald und auf den Feldern, schon blühen die ersten Frühlingsblumen im Freien und beginnen die Wandervögel zurückzukehren, die daheim gebliebenen schon zu fingin, die Schwäne die Teiche zu beleben. Da ist nun bei diesem ersten Zeichen der schönen Jahreszeit die Ermahnung am Platze, der schönen Nalur- gaben sich so zu freuen, daß nicht den Milmenschen die Freude am Frühling verleidet wird In großen, wie kleinen Städten sind die öffentlichen Gälten und Anlagen unter den „Schutz d-s Publikums" gestellt und — da dieser Apell an Bildung und Gesittung leider oft vergeblich — pflegt dieser Mahnung noch durch Warnungstaseln mit gesetzlichen Strafandrohungen Nachdruck verliehen zu werden. Aber in den weiteren Umgebungen der Städte, „draußen im Freien", kann doch nicht Alles polizeilich beaufsichtigt werden, hier ist es Sache des Einzelnen, Aussicht zu üben. Wenn noch kaum die Schneeglöckchen und Märzbecher cheioorlugen, roeibrn oft schon oon rücksichtslosen Händen zum Verkauf ober nur zum freveln Spiel, außer den ersten Knöspchen dieser Blumen auch deren Zwiebeln aus der Erde gerissen. Mit Recht hat z. B. der Leipziger Staitroth auf solche Vertlgungswutb hohes Strafgeld gesetzt. Es entspann sich in der Presse ein förmlicher Sireit darüber, ob es recht ober unrecht fei, überhaupt biefe Blümchen zu pflücken. Da meinen wir nun, bu§ ganz zu verbieten, sei doch zu hart. Es raubt dies armen Leuten einen Verdienst, es bringt die Kranken Alten, Überhaupt alle Diejenigen, die weder in der Lage sind, spazieren zu gehen, noch theuere Garlen- blumen kaufen zu können, ganz um d>n Genuß, den gerade bie ersten Frühlingsblumen aUtn Seibenben gewähren. Ader etwas anderes ist es, ob die Blumen gepflückt werden, damit daheim noch Andere sich daran erfreuen ober ob die Boten des Frühlings — Knospen und Blüthen — nur im Muthwillen, um sie bald darauf achtlos wegzuwersen, abgerissen werden. Hiergegen kann nur Belehrung in ber Schule, Erziehung unb das gute Beispiel ber Angehörigen. Helsen, — ba mutz, gerabe wie es in Bezug auf bie Miere geschieht — von den Thierschutzveremen schon bas Gesühl unb Gewissen der Kinder auch den Blumen gegenüber geweckt werden. Es mutz der Jugend eingeprägt werden daß auch die Pflanz-n Schonung bedürfen, daß auch sie Gottesgaben sind, die nicht zwecklos geopfert werden dürfen. Des gilt vom kleinsten Blümchen bis zum höchsten Baum, indem auch an Bäumen so leicht durch Abreißen von Zweigen u. s. w. gefrevelt wird. Schutz den Pflanzen und Blumen! Schutz den Vögeln! Daran kann incht ost genug beim Nahen des Frühlings gemahnt w.-rdeir(Soc -Corresp.) Brrmischtes. Hamburg, 13. März. Gestern starb hier im Alter von 100 Jahren ber hoch- angesehene Kaufmann Cords, seiner Zeit Mitbegründer der renommnten Wernfirma Cords Söhne. Derselbe feierte im vorigen Jahre sein Ibjährrges Freimaurer-Jubilaum unb war ber Senior ber Maurer Deutschlands. — In der vergangenen Nacht wurde bei der in der Grindelallee wohnhaften Wtttwe Jcffurum ein großer Einbiuch verübt, bei welchem ben Dieben eine® ute im Werthevon 200,000Mark, bestehend inPretiofen, Werthpapieren unb baarem Gelbe, in bie Hände fiel. — Als Curiosum fei eines Projectcs Erwähnung gethan, welches vor Kurzem ein westfälischer Ingenieur dem Fürsten Bismarck unterbreitet hat. Derselbe schlägt vor eine Rtesenbahn zu bauen, bie, von Ruhrort nach Berlin gehenb, nur etwa fünf bis'sechs Stationen (Dortmunb, Wanne, Minben, Hannover, Braunschweig, Mogde- bura) erhalten würbe, eine Spurweite oon 5 Metern statt, wie jetzt, 10- Metern hatte unb mit Locomotioen zu versehen wäre, welche mit 1500 bis 2000 Pferdekräften un- A heute Lasten wie spielend bewältigen könnten. Der Autor denkt sich bie Schnelligkeit auf mehr als das Doppelte der jetzigen Courierzugsschnelligkeit erhöht loon Ruhrort bis Beilin mir vier bis fünf Stunden!) und er will die Tragfähigkeit des Waggons oon 200 auf 2000 Gentner steigern, derart, daß ganze Flußschiffe über Land befördert werden konnten, um an den Stromläufen wieder in's Wasser gesetzt zu werden. Die Erwähnung des Projektes genügt wohl, um die Unmöglichkeit seiner Ausführung plau- sibel zuRhapsode.) „Sei mir gegrüßt, Holdselige hmt-r dem Tische des Lnde> s - reich' eme Gabe dem Armen, der im Elend Dich bittet." Mit diesen Worten betrat ein etwas reducir t aussedender Mann eine Berliner Conditore,. Die anwesenden Herren wurden durch diesen höchst sonderbaren Gruß in ihrer Zeitungslecture gestört unb schauten lachenb ben bescheiben an der Thür stehenden Sprecher an. Diesen schien dies durchaus nicht zu geniren und mit einer tiefen Verbeugung nahm er bie ihm von her Mamsell gereichte Gabe in Empfang. „Hab' Dank, Du h°">e und fchonue d-s Weiber-Geschlechtes — für die so schnelle Erfüllung der Bitte des alternben Mannes. Zst auch bie Gabe gering, bie Du brückst in die Hanb mir, bie rechte, - macht sw doch voll bas (Selb, bas ich brauch' zum Schlaf für ben Abend . .Der M°mr lpraeh Alles in Hexametern, die allerbings ebenso redueirt waren, wie seine Kleidung. D e annu-fenbeu Herren, bie sich über ben fonberbaten Menschen amuftrkn, winkten ihm zu näher zu treten unb beschenkten ihn ebenfalls. Rach seinem Stand und seiner ®e- ichäftigung b,fragt, antwortete er: „Vor mehreren Jahren noch lehrt ich das sa benft naben ber Sexta. - Durch ben Geist, ben man Fusel au*.nennt, njor d, bte Stellung bie gute. Jetzt bin ich Nichts unb Alles, rote es nchmen wollen dir Herrew „Wollen Sie eine Tasse Kaffee auf meine Rechnung 'rlrken? fragte « obererirr. Nicht »eracht' ich den schwarzen Trank der Levante. - Doch ch d°'f sprechen die Bitte, die ruhet versteckt mir im Herzen, - S-bsn bas Geld mir der Herr, oasvezayien Sie müssen wenn ich trinke — Ich kann heut Abend dafür stillen den Hunger, oen M°ben" Lach".d zogen die Änroese. den ihre Börsen und es ergab bt.’ ‘In so gutes Resultat, daß sich der Sonderling schmunzelnd und freudestrahlenden Blicks mit tiefen Verbeugung,dü Geber^empfahl.E r E.Lehkaus 'n Nürnberg erfundene ,9Hunb«get Violett" werben jeftt nähere'^na^en “ei "ZniunMin helfen DavkteNuna tolaenbe ist. Ein Gemisch von ganz fe n gepulvertem Braunstein, ; E Ammoniak oder' kohlensauerem Ammoniak und genügendem Wasser zum Sieben : "hitzt dabei schlägt sich ein Theil Manganoxyd nieder, der abdecantirt oder abfilMrt wird Die filtttrle oder becantirte Flüssigkeit wird zur Trocknen elngebampft unb bis zum Schmelzen erhitzt. Nachdem man wieder hat erkalten lassen, kocht man mit einer genügenden Menge Wasser und erhält dadurch einersetts eine röthliche Flüssigkeit und anderseits ein seines violettes Puloer, welches gesammelt, ausgewaschen und getrocknet nxtb; es ist dies das sogen. Nürnberger Violett. Wendet man bei diesem Verfahren eine Eisen- anstatt eine Manganverb ndung an, so erhält man schließlich ein blaues Pulver und mit Gemischen von Elsen und Manganverdindungen lassen sich demnach mehr oder weniger blaunüancirte violette Farbstoffe darstellen. — Der abnorme Winter hat den Zirknitzer See in Oesterreich in ein eigenthüm- liches Stadium versetzt. Schon im Herbste füllte er sich nicht zu gewöhnlicher Zeit. Die Uferbewohner bekamen vollauf Gelegenheit, im Seebette Heu zu bereiten und auch die Jagd auf Wildenten wurde wacker betrieben. Als sich dann reichliche Regengüsse einstellten, begann sich der See schnell zu füllen, der December jedoch gestaltete sich ausnebmend schön und das Wasser fing an — ganz gegen die Regel — wieder durch die Sauglöcher in die unterirdischen Räume abzufließen. Gerade zu dieser Zett aber begann der See zuzufrieren und die durch einige Tage herrschende Kälte brachte eine ziemlich dicke Eisdecke zu Stande. Allein das Wasser unter derselben schwand von Tag zu Tag mehr und bald war es bis auf tiefere Stellen des Sees ganz verlaufen. Man begann nun unter d eser Eisdecke, unbekümmert um den allfallsigen Einsturz derselben, herumzugehen und darunter den Fischfang zu betreiben, der sich zumeist nur auf die Sauglöcher beschränkte, wo langsam Fische und Wasser verschwanden Gegenwärtig wäre die g legenste Zeit, diese Trichter zu reinigen, um im Mai oder Juni, der Abflußzeit des Sees, ein schnelleres Verschwinden des Wassers und Uebei schwemmungen der Ufergründe von Unterseedors unmöglich zu machen. Unlängst machte sich Jemand Abends den Spaß, bei Oberseedorf die dünnen Wasserpflanzen, als Binsen, Schilf rc. in Brand zu stecken. Das Feuer setzte sich unter das Eis fort und es bot die von unten beleuchtete E.sdecke von etwas erhöhter Stelle einen feenhaften Anblick. Literarisches. — „Fünfundachtzig Jahre in Glaube, Kampf und Sieg", so lautet der sinnige und bedeutungsvolle Titel einer Prachticstschrift, welche zu des Kaisers Geburtstag von der Deutschen Verlags-Anstalt (vormals Eduard Hallderger) in Stuttgart dem deutschen Volke dargebracht wird, ■— eine würdige Gabe, des hohen Gefeierten, wie des V rlags würdig, aus dem schon so manches Prachtwerk bervorgegangen. In großen Zügen, mit warmen Farben, von echt patriotischem Geiste getragen, schildert Oskar Medina das Leben des Monarch n, das, gesegnet wie kein anderes, ein Bild großen Wollens, siegreichen Vollbringens ist und dem deutschen Volke für alle Zeit ein Sinnbild feiner Macht und Größe fein wird. Dieses Menschen- und Heldenbild unseres vielgeliebten Kaisers hat einen Schmuck erhalten, wie kein ähnliches Werk vor ihm; in den reich gefüllten Mappen des Kaisers finden sich alle bedeutende Momente seines bewegten Lebens durch Aquarellen vertreten, deren Wahrheitstreue durch den erhabenen Besitzer verbürgt ist. Aus dieser kostbaren Sammlung gestaltete der hohe Herr dem Herausgeber Carl Hallberger eine Auswahl des Interessantester-, und diese Bilder sind es, welche das Lebensbild aus der Feder Meding's illustriren. Aus solÄem Zusammenwirken der Historiographen, des Künstlers und des Typographen mußte eine Festgabe sondergleichen entstehen, die dem Gefeierten, wie seinem Volke ein theures Erinnerungszeichen an den großen Tag, den es mit ihm feiert, sein und für alle Zeiten bleiben wird. Ieilgeöolenes. Spiegclschränke, Cftiffonniores, ein- und zweithürigc Kleiderschränkc, Spiegel rc. zu sehr billigen Preisen. 333 J. Rothenberger, ___________Lindenplatz.__________ v. 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