L882 Sonntag den 16- Qljptil Drittes Blatt. Nr. 88 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. SHlftfwu l Schulstraße B. 18. Betreffend: Die Jdioten-Anstalt „Alicestift" bei Darmstadt. Merck in Darmstadt ernannt worden. IQ ßr->- vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! L0 Pf. Wir erinnern Steuerregulirung. Gießen, den 1 Korallenkette, 1 Instrument zum Gießen, am 15. April 1882. SM AtzS di ja b-"S« 3*"r Zur Auswanderungsfrage. Ueber die Auswanderung nady den Vereinigten Staaten von Amerika wahrend des vergangenen Jahres liegen jetzt genaue Daten, geordnet nach den Ve> ze.chntlsen der rlolloehörden vor, nach denen rm Jahre 1881 723 403 Personen und zwar o8ch!8 aus Ew opa, 95,196 aus Amerika, 20,628 aus Asien und 18,459 aus andern Landern in die Vereinigten Staaten einwanderlen- Die euiopaische Einwanderung, welche st ) im vorletzten Decenmum jährlich auf du, chschnittlich 218,000 uno miletztcn auf234 Personen beziffeite, ist noch in keinem Jahre so groß gewesen wie 1881. 1880 betrug He 442 100, 51872 381,500, 1873 369,500, 1869 335,400; alle übrigen Jahre blieben hinter der Zahl 300,000 zurück, ja, in den Jahren 1861, 1862 unb 18/ / sank die Zah der Ankömmlinge aus Europa sogar unter 100,000- Was die Herkunft der Einwanoervr betrifft so sind sämmtliche europäische Staaten von Bedeutung an der Auswanderung nach den Vereinigten Staaten ui einem alle früheren Jahre überragenden Matze be- Lbeiliat. Nur Irland und Frankreich machen eine Ausnahme; bei ersterem Lande ist Lie '8ai)I der Auswanderer von 84,799 im Jahre 1880 auf 70,89b^ ttn Jahre 1881 gesunken und Frankreich ist mit seiner vorjährigen Auswanderung (440c>i nicht nur gegen das Vorjahr, sondern ganz besonders auch gegen die 10jährige Durchs chiuttSzifferftarr mrückgeblieben. Den größten Antheil an der Auswanderung hat Deulschland mit 248,323, dann folgt Großbritannien mit 165,087, Schweden mit 55 805, Nonvcgen mit 26 824 und Oesterreich-Ungarn mit 26,302. v v Nicht geringer als im vorigen Jahre scheint die Zahl der Auswanderer m dem laufenden zu werden, ja, wenn man p-ssimistischen Anschauungen Glauben fch-nken wellte, würde sie jene noch bei Weitem übertreffen. Ganz abgesehen von der letzteren Behauptung würde aber die vorhandene enorme Ziffer schon genügen, um eine erusi- liche Beachiung der Auswanderungsfrage der Reichsregierung sowohl wie dem Jieicps* taae zur Pflicht zu machen. Eme derartige Entziehung von Bewohnern alljährlich mu6 schließlich Deutschland unbedingt zum Nachthell gereichen, auch wenn wir jetzt vielleicht noch von einer (in Wirklichkeit jedoch nicht vorhandenen) Ucbervolkerung reden können- Wir wollen hier zunächst die Gründe der so ungemein starken Auswanderung gerade aus Deutschland nicht nochmals eingehend erörtern, das Factum ist da und ihm gilt es vor Allem Rechnung zu tragen, um so mehr, da eine Einigung über die Veranlassung der Auswanderungsepidemle schwerlich zu erzielen sein wird. Von einer Seite wird behauptet, die theuren Lebensmittelpreise, der geringe Arbeitslohn seien Schuld daran, und diesen Ansichten ist wohl auch das meiste Gewicht bei- zulegen von der andern he.ßt es dagegen, daß d e Wanderlust die Deutschen in die Ferne und nach Amerika ziehen, wo sie hoffen, in Kurzem reich zu werden- Wenn ferner schließlich, wie es f. Z- im Reichstag geschah, noch religiöse, auf den Eullur- kampf zurückgeführte Motive hinzugefügt werden, so sind diese wohl nur in Emzel- fällen anzuerkennen, der hauptsächlichste Antrieb, die Heimath zu verlassen, hat einen practischen, prosaischen Hintergrund, und er läßt sich kurz dahin zusammenfasten, datz alle Auswanderer von der Neuen Welt Besseres hoffen, ohne daß es ihnen daheim immer schlecht gegangen zu sein braucht. , r lri Obgleich man bereits beginnt, auf die Auswanderung zu achten, so ist man doch gerade in den maßgebenden Kreisen über eine resultatlose Debatte noch nicht hinaus gekommen und läßt den Dingen vorläufig ihren Gang. Allzulange wird dieses laisaer aller nicht mehr anwäh'en können, denn die Rücksicht auf den Nationalwohlstand, wie auf das Schicksal der Auswanderer selbst, von denen so viele Tausende im fremden Lande arbeitslos umherirren oder nach Verlust des Wenigen, das sie jenseits des Oceans mit hinüber genommen haben, erfordert ein Einschreiten. Von beachtens- werther Seite wird die Erwerbung von Colonien im Auslande vorgeschlagen, wohin sich der Strom der Auswanderer ergießen könnte, um so Deutschland nicht ganz verloren zu gehen. Wird eine Colonialpolitik wirklich der Auswanderung zum Vortheile sein? Zu bezweifeln ist das wohl kaum, die Hauptfrage ist aber, wo sind die Colonieen, die einer derartigen Schaar von Auswanderern nur annähernd Rechnung tragen könnten? Es ist dies ein schwieriger Punkt, an dem leicht die ganze Angelegenheit scheitern kann, oder der es doch verhindert, daß das Project die von seinen Anhängern geträumte Ausdehnung nimmt. für die Auswanderer selbst, die oft J ;rei§!(f()eben sind. Die Auszustreben und dort dem Übergänge od fonbern Thatsachen, und hier Abhilfe wandercr-Erzählungen sind keine Erfindung , s Staat hat die nicht aufgehoben •». Äe ÄÄ« Ä ® n Ä" M»* G'-HUch- wird, selbst da n.cht, wo jeine ' g, t unter denen sich fo viele Regelung der Auswanderung, genau ® b mit den Vereinigten Staaten von gewissenlose Subiecte bejmden, und V m ber Herbstsession des Reichs- Amerika lind vor Allem zu forbern u ^ß^B Schwieriger ist die Lösung der Frage: *1 °I-'ch-s Jnt--.ll-darin h-d-°, -'n-Klärung schaffen lassen, die zu bestimmten Vorschlägen htnfuhren^anm^^^^^^^^^^^^^^^^^ Gefundene Gegenstände: Clavierstimmen, 3 Taschentücher, 2 Korbe, r Brieftasche, 1 Sack mit Kartoffeln, mehrere Schlüff-c 1 Hundeblechmark-- Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. —:— V*3' sonderst es muß diese ietztere durch Belege gehörig nachgewtesen werden. - Dienstag und Samstag festgesetzt blecken. Bei dieser Gelegenheit macht man weiter darauf aufmerksam, daß dte Amtst g Großhenogliches Steuer-Commissariat Gteßen. Gieß en, den 13. April 1882. G Süffert. je meines ^auiß,bt t, jlii(f)c ic„ iftaM famillczu uetmietieii eiss, RaiBüMck, hnt. Dr. WO AO M 1. JMi «litt i. G.W.ÄE reunbliche fflanir® :r,$obenfammer,ti’. : und verschließkrii iethcn bei and, Mrb.Sir. !vl Mbcr ijt der 2. tifc it Z Zimmi, tox ibar, zu vemichm homber,LeuchM snÄrtes Zmm ° eiben. hrmunS,_AmW inbl. Per 11 imMmrtözmr iNb.Ml »ufM Mm. .. . AsisiMOK. hlMesM'«J TOfbOtitV-ät* ä in M» KV'- Micks Mm 1 .. /Tnn nnba. 0-1 AMiig aus den StandesamtsrcMern des Standesamts Gießen. 9,„rir O barbier Ludwig Emil Friedrich Julius Flick von Gießen mit Katharine «WMSMM Elisabeth Friederike Voigt, Tochter des Photographen Richard Voigt vo April. 9. Streckenarbeiter Johannes Vogel von Re>nhard^hamck Äothanne Heller, Tochter des verstorbenen Weißbmders Konrad H lU- o Berich, 12. Bureaugehülfe Christian Emil Petri von Gießermit PH'lwpme Kat) ^alWer Tochter des pms. Försters Johann Heinrich Emmerich von Tiefenbach^ gugenje Alder, Dr. Wilhelm Hermann Mensch, Wittwer von 3[nßerburg Kohlenhändler Tochter des Kaufmanns Berthold Alder von SchEntochl^w tz- Tochter des Justus Georg Unverzagt von Biedenkopf m>t Wilhelmine 2 verstorbenen Arbeiters Johann Steckert von Paterswalde. Geborene. .. 2 Dem Feldwebel März. 31 Eme Tochter von auswärts,. Karoline. Ap^u eine Tochter, im U Grotzh. Hess. Infanterie-Regiments Nr. 116 Hemnch F & Dem Schreiner Moritz Karl Albert- 9. Ein Sohn von auswärts, @uftaD Pescatore eine Tochter. Heinrich Lang eine Tochter- 10. Magdalene. Dem schlost 9 Martha. 10- Eme Tochter von auswärts, M^ Otto Schoner A Kaichen Berg von Mannheim eine Tochter, Eva- Uer ejn Sohn, Jacob. 1 eine Tochter. 11. Dem Taglöhner Heinrich Heu von auswärts, Johann Philipp- ^storbene- aIt> DOn Vetzberg. Avril 3 Taalöhner Georg iPl)ltJpp^ßl^ahre alt, Ehefrau des Registrators 6. Ma^gareih-bKausmann, des Sch'°II^ S-m-F von auswärts. 9- Marie Koh , Georg Ludwig Wilhelm, 2 ^ah > v 1 Johannes Köhler von Hornsheiw. 35n^®ro6bi’no(ili(bc Gltßkll .. We G»-h. »arTermei^eJ UJLF «-rb-nteich, i „„ Egehend. «Übung 3er Äw* « kommen- und G-werbe.Sk-u-rpflMgeu sei. der letzten Grobherzogliches Steuer-Commissartat Gteßen. 14. April 1882. Süffert. öS des Bäckers Ludwig Kroneberg. 10. Dem Schreiner Georg Daniel Hoß eine todt- geborene Tochter. 10. Eme Tochter von auswärts, MagdaUne, 2 Stunden alt. 11. Martin Wilhelm, 1 Monat alt, Sobn des Bremsers Konrad Martin Kreiling. 11. Auguste, 6 Jahre alt, Tochter des Schuhmachers He mich Heine. 11. Philipp Theodor Alwin John Harry, 1 Jahr alt, Sohn des Stationsassistenten Hermann Douglas. 13. Heinrich, 8 Jahre alt, Sohn des Landmanns Johannes Damm von Reiskirchen. 14. Arbeiterin Katharine Henß, 58 Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 10. April. Heinrich Karl Ehristlan Fillmann, Glaser zu Gießen unb Margarethe Luise Wredmeyer, Tochter des Schneidermeisters Heinrich Wiedmeyer zu ^^SDenfelben. Johannes Vogel, Streckenarbeiter zu Glcßm und Katharina Heller, ledige Tochter des verstorbenen Konrad Heller III. zu Garbenteich. Denselben. Jost Steinmüller, Gärtner zu Gießen unb Katharina Dorothea Eiff, geb. Pfeiffer. Wittwe bes Schäfers Lubwig Konrab Eiff zu Groß-Buseck. Den 12. April. Christian Emil Petri, Bureaugehilfe zu Gießen unb Philippine Katharine Emmerich, lebige Tochter bes pens. Försters Johann Heinrich Emmench zu Ticfcnbach. Den 13. April, vr. Wilhelm Hermann Mensch, Reallehrer zu Gießen und Wanda Eugenie Alber, ledige Tochter bes Kaufmanns Bertholb Alder zu Kattowitz. Getaufte. Den 9. April. Dem Leberhänbler Karl Keil ein Sohn, Karl Lubwig, geboren ben 8. März. Denselben- Dem Maschinenbauer Paul Wilhelm Gustav Kruger eine Tochter, Karoline Margarethe, geboren ben 15. März. Denselben. Dem Gerichtsvollzieher Karl Bühner ein Sohn, Wilhelm, geboren bCn Denselben. Dem Bäcker Heinrich Kuhn eine Tochter, Susanne Karoline, geboren den 24 November 1881. Denselben. Dem Bäcker Jakob Klingelhöffer ein Sohn, Georg Jakob, geboren den 22. Februar. Denselben. Dem Eisenbahnarbeiter Philipp Gerlach eine Tochter, Elisabeth, geboren ben 18. Februar. Denselben. Dem Maschinenschlosser Josef Huber eine Tochter, Elisabeth Fne- derike Hermine Auguste, geboren ben 4. Februar. Denselben. Dem Schneider Georg Löb eme Tochter, Katharine Georgme, geboren den 28. Februar. „ Denselben. Dem Schriftsetzer August Holland ein Sohn, Hermann August Alfred, geboren den 26. März. Denselben. Dem Tapezier Ferdinand Nennstiel eine Tochter, Marie Elisabeth, geboren den 9. März. Denselben. Dem Gensdarm Adam Dehus ein Sohn, Wilhelm Heinrich Philipp, geboren den 8. März. , Denselben. Dem Zimmermann Friedrich Wagner ein Sohn, Johann Friedrich Karl, geboren den 9 Februar. Denselben. Dem Gensdarm Friedrich König eme Tochter, Emma, geboren den 16. März. Denselben. Dem Brauer Phfiipp Lmdenstruth eine Tochter, Ottilie Wilhelmine Friederike Katharine, geboren den 16. März. Denselben. Dem Kaufmann Robert Stuhl ein Sohn, Georg Robert, geboren b‘n ^Dmftlben Dem Schuhmacher Karl Heß ein Sohn, Karl Georg Heinrich Christoph, geboren den 5. Februar. Denselben. Dem Taglöhner Johannes Müller ein Sohn, Balthasar Wilhelm, geboren den 15. März. Denselben. Dem Bahnarbeiter Heinrich Christ eine Tochter, Marie Wilhelmine Philippine Johannette, geboren ben 7. März. Denselben Dem Schuhmacher Wilhelm Schmidt ein Sohn, Wilhelm Jakob Ludwig Karl, geboren den 3. Februar. Denselben. Dem Schreiner Georg Franz eine Tochter, Karolme Elisabeth, ge- 6°rCn Dens?l'bem^^Dem Kaufmann Karl Väth eine Tochter, Auguste Elisabeth Marie, geboren den 12. Februar. Denselben. Dem Feldschütz Karl Klingelmeier eine Tochter, Louise, geboren den 17. November 1881. n Denselben. Dem Schreiner Karl Josef Seibert ein Sohn, Heinrich Karl Adolf geboren ben 18. März. Denselben. Dem Küfer Daniel Kuhl eine Tochter, Katharine Marie Henriette geboren ben 11. März. Den 10. April. Dem Kaufmann Curt von Münchow eine Tochter, Frieda geboren den 21. Februar. Denselben. Dem Schreiner Ernst Klee eine Tochter, Anna Katharine Sophie, geboren den 16. Januar. Denselben. Dem Wirth Heinrich Kirchner ein Sohn, Hermann Martin Konrad Heinrich, geboren den 8. März. Denselben. Dem Weißvinder Balthasar Rau ein Sohn, Karl Conrad, geboren den 2. März. Denselben. Dem Ziegler Caspar Schomber ein Sohn, Karl Philipp Christoph Eduard, geboren den 12. März. Denselben. Dem Feldwebel Theodor Gönner ein Sohn, Theodor Alexander, geboren den 15. März. Denselben Dem Bre i ser Konrad Kreiling ein Sohn, Martin Wilhelm, geboren den 10. März. Denselben. Dem Schneider Konrad Oehler ein Sohn, Heinrich Rudolf, geboren den 2. Februar. Denselben. Dem Schutzmann Andreas Göbel ein Sohn, Johann Wilhelm Heinrich Otto, geboren den 6. Februar. Denselben. Dem Tapezier Louis Stroh ein Sohn, Wilhelm Emil, geboren den 14 März. Denseloen. Dem Reallehrer Karl Jann eine Tochter, Anna Marie Frieda Katharine Louise, geboren den 19. März. Denselben. Dem Bremser Ferdinand Jüngst eine Tochter, Lina Wilhelmine Julie, geboren den 13. März. Denselben. Dem Schlosser Albrecht Rau ein Sohn, Karl Jakob, geboren den 18. März. Denselben. Dem Porzellanmaler Ernst Friedrich Gebhardt ein Sohn, Ernst Karl, geboren den 12. Februar. Denselben. Dem Schneider Johannes Bechthold eine Tochter, Johanna Margarete Louise, geboren den 25. Februar Denselben. Dem Bremser Heinrich Felda ein Sohn, Karl August, geboren den 4. März. Den 11. April. Dem Schreiner Georg Lind ein Sohn, Ludwig Josef Georg, geboren den 6. December 1881. Denselben. Dem Heizer Heinrich Kolb ein Sohn, Ludwig, geboren den 3. März. Denselben. Dem Schneider Johann Büttner ein Sohn, Richard, geboren den 16. Februar. Denselben. Dem Schlosser Karl Motz eine Tochter, Marie Wilhelmine Friederike, geboren den 14. Februar. Denselben. Dem Barbiergehilfen Johannes Muhl ein Sohn, Louis, geboren den 17. Mär». Denselben Dem Mechaniker Georg Best eine Tochter, Anna Marie Louise Henriette, geboren den 15. Januar. Den 12 April. Dem Küfer Heinrich Schraner eine Tochter, Auguste Johanna, geboren den 23 März. Den 13. April Dem Taglöhner Heinrich Bögler ein Sohn, Heinrich, geboren den 25. December 1881. Beerdigte. Den 8. April. Margarethe Kaufmann, geb. Weiland, Ehesrau des Registrators an der Oberhess. Eisenbahn Ludwig Kaufmann, alt 56 Jahre, gestorben den 6. Avril. | Kirchliche Anzeigen I der evangelischenGemeinde ruGießen. Sonntag den 16. April: I Der Nachmittagsgottesdienst beginnt nicht um 2, sondern uin halb drei Uhr. Allgemeiner Anzeiger. Versteigerung von Arbeiten. Mittwoch den 19. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr, werben im Saal des Gasthauses zum Hirsch dahier nachstehende Arbeiten, Anfuhren und Lieferungen zum Umbau der Staatsstraße Grünberg - Hungen öffentlich unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert : JL Maurerarbeit, veranschl. zu 868.— Steinhauerarbeit, „ „ 488.40 Lieferung von 83 Bütten Kalk, veranschlagt zu ... . 332.— Desgl. von 83 Cbm. Sand, veranschlagt zu ... . 622.50 Beifuhr von 170 Cbm.Steinen, veranschlagt zu ... . 340.— Desgl. von 120 lfd. Meter Deckplatten, veranschl. zu 48.— Erdarbeiten in 4 Abtheilungen, veranschlagt zu . . . .7318.74 Grünberg, den 12. April 1882. Großh. Kreisbauamt Grünberg. 2675 Dr. Dieffenbach. Mittwoch den 19. April, Vormittags 10 Uhr, wird im Gasthaus zum „Schwanen" dahier ein leichtes Pferd und ein Pferdegeschirr öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 13. April 1882. M. Pilger, 2718 Concursverwalter. VorsiiglichenAkpsclwcm empfiehlt 2551 Th. Lony, Bahnhofstr. Hchversteigerung in der Freiherrlichen Oberförfferei Rabenau. 8—11 Buchen Birken Eichen Aspen Nadel 36 8 1 Stöcke rm 87 Scheiter rm 136 2 23 12 ff ff ff ff Reisig rm 576 124 22 4 22—41 „ Knüppel rm 282 111 25 1 Es werden versteigert aus den Distr. Hörnes und Noll'shang: Donnerstag den 20. April l. I. 10 Eichen-Stämme von 19—33 cm Durchm. und 4—11 m Länge, 3 Nadel-Stämme „ Ferner aus dem Distr. Steinberg: Freitag 1 Eichen-Stamm von 35 cm Durchm. und 13 in Länge, 25 Nadel-Stämme von 19—32 cm Durchm. und 5—16 m Länge. den 21. April l. I. 126 16 Buchen Eichen Birken Nadel Weichholz Stöcke rm 14 Reisig rm 252 192 6 Knüppel rm 10 6 4 130 8 Scheiter rm 107 10 4 85 6 Portland - Cement von Dyckerhosf & Söhne, Kaminrohre und Tuffsteine, Sondsteinplatten, Tho «i- platten in schwarz und gelb, zu Flur- und Küchen - Belag, Thonrohren empfiehlt 2558 Emil Fistor, Die Zusammenkunft findet, jedesmal Vorinittags 9 Uhr, am ersten Tage am Distr. Hörnes (Hof Appenborn) und am z w e i t e n T a g e im Diftr. Steinberg (an den Wiesen im Distr. Alten-Brunnen) statt. Kesselbach, den 11. April 1882. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. ' Kinderwagen mit Patcntdächern empfiehlt von den billigsten bis zu den feinsten in größter Auswahl LouiS Senner. NB. Wiederverkänfer gesucht. 2761 2743 Ein neue Nähmaschine, sowie ein Lopha billig zn verkaufen. .Heinrich Bräuning, Wiesecker-Wcg. 2751 jFrühkartoffeln verkauft - Wwe. Möhl, Seltersweg C. 44. Dienstag den 18. do Mts, Nachmittags 3 Uhr, wird in der Keck'scheu Hofraithe dahier — Neuenweg — eine Parthie zugeschnittenes Holz — Eichen, Pappel rc. — gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 15. April 1882. Geitzler, 2776 Großh. Gerichtsvollzieher. Dienstag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett 'scheu Hofraithe dahier (Wallthorstraße) _ 1 vollständiges Bett mit Sprungtcder- Matratze, 2 Stühle, 1 Glasschrank, 2 runde Tische, 1 Kommode und 4 Sandsteinsockel gegen Barzahlung versteigert. Gießen, den 15. April 1882. Geitzler, 2775 Großh. Gerichtsvollzieher. Aeilgeöotenes. Für (Eunfirnidiiiini empfehle: Sonnenschirme, Corsetten, Krausen, Kragen, Manschetten, Shlipfe, Vorstecker, Unterröcke, Taschentücher, Glace- und Sommer- Handschuhe zu billigsten Preisen. 2515 A. Fangmann. PHVIVIK rill-rl l,i"1 I IrLlllllVA) Tafelklaviere. Meine Melange-Kaffees stets frisch gebrannt, führen sich dauernd in weiteren Kreisen ein und dürfte dies als deutlichster Beweis ihrer Vorzüglichkeit gelten. Empfehle folche zu Mk. 1.—, 120, 1.40 und 1.60 per Pfund, Auswahl von 60—70 Instrumenten. 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Stamm, Gymnasiallehrer, sowie die Exped. ds. Blattes. Anfertigung von Damen und Kinder Confection innerhalb drei Tagen jedes beliebige Fayons, empfiehlt 1806 F. Hoiberg, Kirchenptah. empfiehlt, außer 3 weiteren Sorten im Preise von JL. 140, 1.60, 1.70, besonders hochfeine und preiswürdige Qualitäten Das jetzt unter dem Protektorate Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Karl von Hessen stehende ElisabethhauS, Kinderheilanstalt zu Bad-Nauheim, hat von den Bewohnern Gießens schon manche Freundlichkeit erfahren, aber auch schon manches arme Gießener Kind gepflegt. In diesem Sommer nun wird in dem neuerbauten, gut und praktisch eingerichteten Hause die Kinderhellpflege in viel größerem Umfange als bisher verwirklicht werden. Das ist aber auch ein drinaendes Bedürfniß; denn bisher ist für Tausende fkrophelkranker Kinder in Hessen so gut wie nichts geschehen. Unsere Anstalt hat mit Hllfe der herrlichen Nauheimer Heilquellen gegen die schlimmste Feindin der Kinderwelt, die Skrophulose, den Kampf eröffnet und bisher fchon schöne Erfolge erzielt. Nun aber lastet eine große Bauschuld auf ihr, und die Neueinrichtung verlangt ebenfalls große Opfer. Unsere Hoffnung sind die offenen Herzen und Hände, die einem so guten und segensreichen Werke nicht fehlen werden. Mögen besonders auch die Eltern, die sich an gesunden Kindern freuen dürfen, ein Dankopfer für die Aermsten unter den Kleinen, denen unsere Anstalt dienen n ir ff ff Installationsgeschäft, UeueIäuc 82 empfiehlt sein Lager von JflFetallUDaaren aller Ärten. Nr. 1. Ceylon-Perl mit braun Menado, feinste Wiener Mischung, per Pfd. «X 1.80, Ich beehre mich hiermit meinen Kunden ergebenst anzuzeigen, daß ich in meinem Geschäft eine zweite Abtheilung eingerichtet habe, von welcher aus Japan- «Er Ctaina-Dackwaaren zu en groß Preisen versandt werden. Preiscourant steht franco zu Diensten. 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