s' geräumiges Loais limwohming zu Der: eil, EÄihenstraüe. MansarbeWohnung Dr, As K-Lr- Hj*Ä& ZSLtöl r'Äs: yrunbergerffr. SSA‘3 S-Ks »- 4er ^r?ed, bJBl zu vermißen ^Neuenweg 116. m, Bahnhoistrahe. - zu oermielhen bei hr^Schützenstraße. . Zimmer ist zu ver- ig'scheu NebeiNit, r mit M'nrt, möd- |u vermiethen. Grbr. Stamm. Ogis zu vermiethen, lthorstratze A. 194. , 3 Zimmer und Zu- i. ^odc, Kaplansgasse. nbl. möblirte Stuben sbald zu vermieden ^Marktsttaße 2o. dl. Wohnung mit ab: 5 Zimmer, W m nj, Wrt>'-5uiage. WenwohnungH B. 101. neuerbauten Hause M Wohnung, sowie b aus 7Zimmenr Mm; f* ” fe W *** «. SSL- Äi" , .u nre* e MS ’Sääs emKÜ^sAinet DK KM LKÜ H-Dk •s^55 E 'ockÄ KkU^' Nr. 3 27. Drittes Blatt. Sonntag den 4. Juni 1SS9 Gießener Anzeiger Aints- und Anzcigcblatt für dm Kreis Gießen. »WNAMX Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Pr-i» °ier«ireglemeM!rl^ffmKreisausschuffes und mit b-s EinfüMHAZAA' LkD»SÄ MÄÄ7u,wei ÄW "" «e^ütung _________d.es^Berletzung em Mensch von dcr ansteckenden Krankheit ergriffen worden, so'tritt Gefängnißstrafe non d?e/Monaten bis zu dr'ei Jahren ein Betreffend: Wie oben. ------------------------------ Bekanntmachung. >»..»5- *■» - - *•> Ad s r A L"ut 4procentiger Carbolsäure vorzunehmen. dmch hohe Lttzearade" m ticsinficirm9transportable Gegenstände, die in den Krankenzimmern sich befanden, sind, wenn möglich in einer Anstalt * - •**“ - “**' ^le^en, am 1. Ium 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ■ii—------------- Dr. Boekmann. Konstantinopel zusammenlaufen. Mau muß es aber auch der türkischen Diplomatie lassrn, daß fte äußerst geschickt oper nt und es verstanden hat. die Türket als die einzige Diacht hliizustellen die im Stande sei, wieder Ordnung in das egyptische Ehaos zu bringen. Es ist nicht zu verkennen, daß Frankreich und England mit ihrer egyptischen Pot tik kläglich auf dem Sande sitzen, ihre Panzerflotte hat den Egyptern nicht den ge'.ingsten JCefpect eingeflößt und so ift denn der große Moment herangenaht, in welchem die Pforte als die eigentlich dominirende Macht in Egypten wieder auftritt. Schon liegt ein türkisches Panzergeschwader zum Auslaufen nach den egyptischen Gewässern in Konstantinopel bereit, welches vielleicht auch gleich türkische Landungstruppen mit an Bord nimmt und der letzte Act im egyptischen Drama kann nun in Scene gehen. Ob aber die eventuelle türkische Intervention den Thron Tewsik Pascha's stützen soll, ist mehr als zweifelhaft. Die Pforte hat ja in Halim Pascha, dem jüngsten Bruder des abgesetzten Vieekönigs Ismail Pascha, ihren Strohmann für den egyptischen Thron bereits in der Hand; wie lange sich derselbe jedoch, vorbehältlich der Zustimmung der Mächte, gegen Arabi Pascha würde halten können, ist noch eine offene Frage. Berlin, 1. Juni. Die Commission des Reichstags zur Vorberathung der Gesetzentwürfe, betr. die Krankenversicherung und die Unfallversicherung der Arbeiter, hat heute Nachmittag 1 Uhr ihre Arbeiten wieder ausgenommen und in Gegenwart der Vertreter des Reichsamts des Innern Staatsminister v. Bötticher und der Geh. Regierungsräthe Bosse, Lohmann und Bödicker die Berathung des Gesetzentwurfs über die Krankenversicherung der Arbeiter begonnen. Zu diesem Gesetzentwürfe lag ein Antrag des Abg. Lohren vor, welcher der Commission die Annahme eines Gesetzentwurfes in Vorschlag brachte. Dieser Entwurf läßt die Bestimmungen der Regierungsvorlage in Bezug auf den Versicherungszwang (§§ 1, 2 und 3) unverändert bestehen, setzt aber an Stelle des in 8 4 des Regierungsentwurfs acceptirten Princips der 8 3. In Fällen, in denen die Jsolirung im eigenen Hause absolut unthunlich ist und in Folge des im Hause obwaltenden allgemeinen Verkehrs Nachthelle für das öffentliche Wohl zu erwarten sind, kann das Kreisamt auf Antrag des Kreisgesundheitsamtes Sperre des fraglichen Locales anordnen, msoweit dieselbe erforderlich erscheint. § 4- Die Benutzung öffentlicher Fuhrwerke zum Transport von Scharlach- und Diphtherie-Kranken ift untersagt. § 5- Aus Familien, in welchen Jemand an Diphtherie oder Scharlach Gießen, den l. Juni 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Gemeinde-Krankenversicherung die Bestimmungen, daß die Gemeinden berechtigt sind, für die in den vorhergehenden Paragraphen bezeichneten, in ihrem Bezirk beschäftigten Personen Krankenkassen zu errichten, daß sie durch Anordnung der höheren Verwaltungsbehörde hierzu verpflichtet werden können, sobald die Zahl dieser m ihrem Bezirk beschäftigten Personen, Die dem Versicherungszwange unterliegen, mindestens 50 beträgt, und daß die Unternehmer berechtigt sein sollen, sofern die Zahl der in einem Erwerbszwe'ge oder in einer Betliebsart beschäftigten, dem Versicherungszwange unter liegenden Personen mehr als 100 beträgt, eine Genossenschafts-Krankenkasse zu errichten Beträgt die Zahl von Personen weniger als 100, so soll n dieselben mit den in anderen Gewerbszweigen oder anderen Betriebsarten beschält gten Personen zu einer Verbands-Krankmkasse vereinigt werden. — Nachdem der Abg Lohren die in dem von ihm beantragten Gesetzentwurf niedergelegten Principien entwickelt und zur Annahme empfohlen hatte, trat d e Commission zunächst in die Generaldiskussion über denselben ein An derselben betheiligten sich neben dem Antragsteller, Abg. Dr. Lohren, die Abgg- Dr. Lasker, Frhr. v. Maltzahn-Gültz, Frhr. v. Wendt, Löwe (Berlin), Dr. Buhl und Eberty, sowie der Regierungs-Commissär Geh. Rath Lohmann. Dann wurde um 4^/r Uhr die Generaldebatte auf morgen Vormittag 11 Uhr vertagt. Zuvor wurde noch an den Staatssecretär des Innern, Staatsmmister v. Bötticher, eine Anfrage gerichtet, wie die Regierung sich zu dem in parlamentmi'chen Kreisen aufgetretenen Plane verhalte, den Reichstag zu vertagen und die beiden der Commission vorliegenden Gesetzentwürfe, namentlich das Unfalloersicherungsgefetz, m der Zwischenzeit durch eine Zwischen-Commission berathen zu lassen. Slaatsmimster v. Bötticher erklärte hierauf, die Regierung sei über diese Frage bisher noch nicht in Berathung getreten, weil ein hierauf bezüglicher Antrag Seitens des Reichstags noch nicht an sie gestellt sei. Ec persönlich sei der Ansicht, daß bei dem Gesetzentwuife sowohl das Krankenversicherungsgesctz als auch das Unfallversichelungsgesetz wegen ihrer Zusammengehörigkeit und ihrer hohen Bedeutung für die Lösung der socialen Frage noch in der gegenwärtigen Session zur Erledigung kommen müßten. Lokales. Gießen, 3. Juni. sSpruchliste für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen vom 2. Quartal 1882.] 1. Weber, Johann XL, Landwirth in Eschenrod. 2. Bücking, Ludwig, Rentner in Gießen. 3. Baum, Emmanuel, Vieohändler in Geilshausen. 4 Winther, Louis, in Glauberg. 5. Keller, Philipp IV., Landwirth in Melbach. 6. Meyer, Emil, m Münzenberg. 7. Thylmann, Heinrich, in Altenstadt- 8. Bode, Karl, Landwirth in Orleshausen 9. Becker, Ludwig I., Ortsgerichtsmann m Ruttershausen- 10. Eberwein, Hermann. Rentner in Hungen. 11. Schlosser, August, Landwirth in Nieder-Gemünden. 12. Dieffenbach, Christian, Landwirth in Freienseen 13. Tuch, Samuel, in Nidda- 14. Grödel, Ludwig, Rentner in Friedberg. 15. Neuhardt, Georg Philipp, Pachter in Beyenheim. 16. Münch, Karl, Rentner in Homberg. 17. Lenz, Heinrich, Landwirth in Ober-Obmen. 18- Jäger, Johann Wilhelm I. in Ober-Hörgern- 19. Kopp, Ludwig, Landwirth in Ossenheim. 20 Niklas, Lorenz II, Landwirth in Ober-Ofleiden. 21. Küchel, Georg Karl, in Butzbach. 22. Theiß, Johannes VI., Landwirth in Weitershain. 23 Emmerich, Jakob III., Sattler in Ortenberg 24. He res, Georg Karl, in Heuchelheim (bei Nidda). 25. Köhler, Theodor, Müller in Eichelsdorf. 26 von Löw, Gilbrecht Freiherr, Gutsbesitzer in Nieder-Florstadt. 27. Sehrt, Heinrich IL, Landwirth in Bernsfeld. 28. Nispel, Konrad, Rentner in Gedern. 29. Müller, Karl, Berginspector in Weckesheim. 30. Görneri, Ludwig IV., Landwirth in Queckborn. — Nach dem Jahresbericht des Octroi-Controleurs pro 1881/82 beträgt das Octroi-Einkommen der Stadt Gießen vom 1. April 1881 bis dahin 1882: 1880/81 1881/82 cM. 1. für Schlachtvieh 25410,48 27240,42 2. „ Fleisch, Wildpret 2519,05 2641,63 3. V Brennmaterialien 17418,82 18011,78 4. „ Mehl unb Früchte 20028,47 19698,04 5. „ Getränke 23075,81 23487,74 Im Ganzen 88452,63 91079,61 88452,63 baher in 1881/82 mehr Die Rückvergütungen betragen: ..... 2626,98 1. für Schlachtvieh 5,46 — 2. „ Fleisch rc. 2,60 23,20 3. „ Brennmaterialien 446,92 446,80 4. „ Mehl unb Früchte rc. 7282,53 6481,10 5. „ Getränke 2245,28 283105 6. „ Lieferungen an das Militär 1349/36 2705,58 Im Ganzen 11332,15 12487,73 Von dem Einkommen 88452,63 91079,61 die Vergütungen ab 11332,15 12487,73 bleiben 77120,48 78591,88 77120,48 daher in 1881/82 mehr als in 1880/81 1471,40 Verrutschtes» — Im Reichsgesundheitsamt haben zahlreiche Untersuchungen stattgefunden, welche Temperaturen das Petroleum in den Bassins brennender Lampen unter normalen und nicht normalen Verhältnissen erreicht, «ei diesen Versuchen wurden alle Vorsichtsmaßregeln getroffen, um Versuchsfehler zu vermeiden. Die Lampen wurden stets in genügender Entfernung von einander aufgestellt und, um die gegenseit ge Wärmestrahlung vollends zu paralysiren, zwischen denselben Asbeftpappe eingeschaltet,- kleine sehr genau regulirte Moximalthermomcter wurden in geeigneter Weise auf dem Petroleum des Lampenbajsins schwimmend erhalten: di feiben gestatteten eine bequeme Beuimmung der gegen Enve des jeweiligen Versuchs erreichten Temperatur des Petroleums und die Zlmmntemperatur wurde von einem Maximalthermometer, welches in gleicher Höhe mit den Lamp'n aufgehängt war, Angegeben. Ferner wurden Unten suchurigen hinsichtlich der oerichiedenen Arten der Brenner und der Dochte gemacht und es ergab sich, daß Flachbrenner sich durchschnittlich viel stä.ker erhitzen als Rundbrenner und daß die Möglichkeit der Entzündung der Petroleumdünste innig mit der Constiuction des Brenners im Zusammenhänge steht, so daß z. B. wenn die in dem Brenncrboden befindliche,! Luftöffnungen zu groß oder mit nicht passenden Schutzvorrichtungen versehen sind, leicht e n Zurückzünden der Flamme stattfindet. Eine andere häufig wirkende Ursache der Rückzündung der Flamme besteht darin, daß der Dockt nicht breit genug ist und sonnt, indem er die Dochthülse nicht hinreichend ausfüllt, freie Verbindungskanäle zwischen dem Bassin und der Flamme bestehen läßt. Diese Verbindungskanäle sind f.-br gefahrbringend, weil sie unmittelbar gegen die Flamme ausmünden und somit die Rückzündung nach dem Bassin aus direktestem W ge zu Stande kommen lassen. Auch die Bebandlungsweise der Lampen hat einen namhaften Einfluß auf das Zustandekommen von Exolosionsgefahren: Wenn z. B. bei nachlässiger Reinigung der Brenner sich die zur Unterhaltung einer gewissen Abkühlung an denselben angebrachten Luftöffnungen mit Dochtscknupoen verstopfen ober wenn jene Oeffnungen auf andere Weise verkleinert weiden, io entstehen dadurch, in Folge der stattfindendcn Erhitzung des Brenners, bezw. des Dochtes, selbst bei den besten Oel n, gefahrbringende Dampf- gemffche. Auch em uniichtiges Aufsetzen des Cyl nders — sich kundgebend durch Blaken der Flamme — verursacht gleichfalls eine starke Erhitzung des Brenners und gesteigerte Dampfbildung. Hiermit ergibt sich auf's Neue, rote nothwendig es ist, bei Benutzung von Petroleumlampen die größte Vorsicht obwalten zu lassen und wie regierungsseitig durch den Erlaß geeigneter Beiordnungen Alles geschuht, um Gefahren vorzubeugen, so hat das Publikum rocht mmber die Pflicht, bei der Benutzung von Pen oleum die größte Vorsicht obwalten zu lassen. Offenbach, 31. Mai. Gestern entlud sich über unserer Stadt und Umivgenb ein furchtbares Unwetter. Die drückende Schwüle, welche während des ganzen Tages geherrscht hatte, ließ freilich ein Gewitter erwarten und eine Abkühlung wünschen, bas gestrige Wetter ab r hat nur Trauer und Klagen hervorgerufen De so üppig Uebenben Saaten, die Hoffnungen bes Lanbmannes finb durch ben fürchterlich u Hagelschlag in wenigen Minuten vernichtet worben Hagelschloßen in Größe von Wallnüssen, mitunter sogar von der Dicke eines Hühnereies zerstörten die reichen Eiiiteaussichten un> betrübt unb wehklagenb wirb h-ute mancher Lanbwirth seine Felber betrachten. Der Hagelschlag war von solcher Heftigkeit, baß Bäume entlaubt, ja selbst Scheiben unb Dachziegel zertrümmert wurden. Nicht minder heftig wüthete das Wetter in der Umgegend. Berlin- (Ein galanter Bräutigam ] Bei einer hiesigen vornehmen und reichen Dame waren seit nahe an fünf Jahren wiederholt Diebstähle von Juwelen Kleidungsstücken, Wäschestücken Schuhen, unb von sonstigen zur Toilette einer Dame gehörigen Gegenständen verübt worden, ohne daß es gelang, auch nur die geringste Spur des Hausdiebs zu ermitteln. Die Verrnuthung, daß ein weibliches Mitglied der Dienerschaft die Diebstähle verübt habe unb verübe, lag allerdings nahe, aber rocht bas geringste Verbachismoment gegen eine bestimmte Person ließ sich ermitteln unb die Herrschaft mußte sich darauf beschränken, mit einzelnen Dienstboten öfter zu wechseln, ohne daß jedoch dadurch die Diebstähle vermindert wurden. Vor Kurzem führte endlich der Zufall zur Ermittelung des Diebes Die Criminal-Polizei nahm bei einer unter dem Verdacht der Hehlerei stehenden Person eine Haussuchung vor, mit der zu- tammen ein junges Mädchen, die unverehelichte H., wohnte. Bei einer Hausdurchsuchung wurden tn dem der H. gehörigen Koffer eine Anzahl Kleider unb Wäschestücke gefunden, die durch ihre gute Qualität sich auszeichneten. Besonders erregte die Aufmerksamkeit des Criminalbeamten ein schwarzes Kleid, das zum Theil mit echten Brüsseler Spitzen besetzt war. Die Sachen wurden beschlagnahmt und bas junge Mäbchen, welches Anfangs nicht mit ber Sprache herauskommen wollte, gab endlich an, bie werthvollen Kleider unb Wäschestücke von ihrem Bräutigam, dem Diener K-. geschenkt erhalten zu haben. Da K. seit vielen Jahren bei jener fortgesetzt bestohlenen vornehmen Dame im Dienst stand, so entstand der begründete Verdacht, daß K-, der von seiner Herrschaft für sehr zuverlässig gehalten wurde, ber lang gesuchte Dieb fei. K- wurde verhaftet. Er rä>mte ein, daß er sämmtl che Diebstähle ausg führt unb die gestohlenen Sachen seinen Bräuten — er hatte im Laufe ber 5 Jahre drei verschiebene Bräute nacheinanber — geschenkt habe, welche er in dieser Weise mit särnmt'.ichcn zu einer eleganten Dame gehörigen Garderobestücken von Kopf bis zu den Füßen versehen hat- Der Gesammtwerth ber von ihm gestohlenen Sachen beziffert sich annähernd auf 20,000 JL Ob bie drei Bräute gewußt haben, in welcher Weise ihr gemeinschaftlicher Bräutigam in den Besitz ber Sachen gelangt ist, bas wirb voraussichtlich bie eingelötete Untersuchung klarstellen. — Ein sauberer Wächter ist der Custos des auf dem Schlachtfelde von Men- tona errichteten Beinhanses. Diesem Menschen ist nämlich nachgewiesen, daß er eine R^ihe von Jahren hindurch mit den Gebeinen der Gefallenen einen förmlichen Handel betrieb. Der gegen i bn eingelcitete Proceß ergab eine unbeschreibliche Nachlässigkeit der Gerneindeoerroaltung von Mentana, ber dieses Monument zur Ueberwachung an- vertraut ist ________ ____________ Handel und Verkehr. Frankfurt-Wien. Für den Schnellzugsverkehr mit Wien bringt der Sommer- fahrplan eine wichtige Neuerung. Die Abfahrt von Frankfurt erfolgt nicht mehr 11 Uhr 34 M- Vormittags sondern 5Uhr 42 M. Nachmittags, Ankunft tnSB'en 10 Ubr 30 M. Vormittags. Es ist dies die schnellste Fahrt, die bis jetzt auf der Strecke erreicht worden ist. Gleichzeitig sollen in diesen Zügen jetzt Schlafwagen Cöln-Aschasfenburg- W en verkehren. Während bisher Briessendiingen, welche aus irgend einem Grunde (mangelhafter oder falscher Adresse) nicht beförderungsfähig waren und deshalb an den Absender zurückgegeben wurden, unter der geschehenen und bereits mit Stempel versehcnen Frankatur wieder zur Beförderung aufgegeben werden dursten, müssen jetzt derartige Sendungen neuer Verfügung zufolge nach erfolgter Berichtigung von Neuem franfirt werden. — Der vreuß.Miroster ber öffentlichen Arbeiten hat verfügt, baß, nachdem bie bisher versuchsweise Einrichtung von Fraucncoupees vierter Wagenklasse sich nach den angestellten Ermittelungen bei ben burchgehenden Personenzügen, sowie auch bet Local- zügen bisher durchaus bewährt hat, die weitere Ausdehnung dieser Einrichtung im Localverkehr bet geeigneten Zügen von ben beteiligten Eisenbahn-Dlrectionen veranlaßt werbe. Allgemeiner Anzeiger. Die Renten- unö Lebens-versicher. MM zu Darmstadt hat die Versicherung steigender Renten wieder ausgenommen. Einlagen zu der neuen Jahresgesellschaft können geleistet werden bei dem Agenten der Anstalt. Nähere Auskunst ertheilt 1424 JF. IMu Müller.) Bahnhofstraße E. 92Vio- • "h * ttch,i Alle Sorten nAlfarhon auf das Feinste gerieben, fertig Zum Anstrich, rasch unb hart trocknenb, sowie alle zum Anstreichen erforberltchen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. ew’ulll‘__Fr. Seibel, Mäuslmrg. August Förster in Lieh Pianosorte-, Harmoniumhandtung u. Whansiali empfiehlt seine große Auswahl Pianinos, Tafelinstrumente und Harmoniums der anerkanntesten Fabriken zu billigen Preisen bei mehrjähriger Garantie. — Zahlungserleichterung. — Eintausch gebrauchter Instrumente. Gespielte Instrumente werden preiswürdig abgegeben. Freitag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen die früher dem Jakob Vogt gehörigen Grundstücke von dem jetzigen Besitzer freiwillig auf hiesigem Ortsgericht für Eigenthum meistbietend versteigert werden: Flur 4 Nr. 89, 1519 Mtr. Acker, stößt auf den Wißmarcr-Weg, 22 Nr. 38, 1800 Mtr. Acker am Schlangenzahl, auf die Chaussee, 25 Nr. 58 u. 59,z, 1656 Mtr. vor dem Weiher, 25 Nr. 59,5, 1650 Mtr. daselbst, 25 Nr. 228, 2562 Mtr. Acker zwischen dem Aulweg u. Leihgesterner-Weg, 32 Nr. 58, 4862 Mtr. Wiese am Hegstrauch bei der Rodenhausischen Wiese, 29 Nr. 118, 975 Mtr. Acker in den Rödern, 29 Nr. 143, 3238 Mtr. Acker daselbst, auf den Graben, 42 Nr. 115, 4738 Mtr. Acker über dem Schöffenbrunnen, 44 Nr. 213, 2344 Mtr. Acker an der Steinkaute, Nr. 214, 1888 Mtr. Acker in der Lichtenau, nach der Hohl Gießen, den 30. Mai 1882. Großherzogliches Ortsgericht. 3785 MüUer. Montag drn 5. Juni, Vormittags von 9 Uhr und Nachmittags von 2 Uhr an, werden im Hause des H e i n r i ch K e ck am Neuenweg dahier eine Parthie Glas, Goldleisten, Rahmen, alte Fenster, Glaserwerkzeug, Hausmöbel, 2 Kegen, Hühner und verschiedene andere Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 1. Juni 1882. M. Pilger, 3780 Concursverwalter. Versteigerung. Dienstag den 6. Juni, von Mittags 2 Uhr an, kommen im Nebenhause des Herrn Weißbindermeister Neider, Gartfeld, Nordanlage, zur Versteigernng: Tische, Stühle, Kommoden, worunter eins mit künstlichen Einlagen, Sopha, Betten (bester Qualität), Weißzeug, Küchenschrank und Küchengeräthe re. 3767 Ieiüreöotenes. Die so beliebten Mct-Uutcrkleider (Jacken und Hosen), sowie leichte Unterhosen und Unterjacken in Seide, Wolle und Baumwolle in allen Größen und Weiten empfiehlt zu billigen Preisen 3419 II. Ilübsamen» 3392 Eine Bäckerei mit Scheuer und Stallung verkauft unter günstigen Bedingungen Karl Vogt am Wallthor. Fnssboden Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölfiecativ zum Einölen, Oel- farben, alle Sorten, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt 1337 Gmil Fischbach. Feinster Dorsch-Feberthrnn, fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen » 60 A 1 und A 1.70. 48 Derselbe eisenhaltig 1 JL pr. Fl. C. F. Temmler. 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