Drittes Blatt Sonntag den 3. September 1882 Erscheint lä-lich mit Ausnahme des Montags. Bureau r Schulstraße B. 18. *) Ein Dr. Airy (zu Deutsch Dr. Luftig) hat nach eigenem Zugeständniß Richter's nie existtrt und ist ein „Pseudonym". (Warum leidet wohl der Beglücker der Menschheit durch eine neue Naturheilmethode an so übermäßiger Bescheidenheit?) PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlshn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marf 50 Pf. Berlin, 30. August. Betreffs der letzten Vorkommnisse tn Paris schreibt die „Post": Sehr viele Deutsche gehen noch Paris, um ihr Geld auszugeben, wie denn überhaupt die vtelgerühmte Wanderlust der Deutschen jährlich unserem Nationolreichthum einen starken Aderlaß zufügt. Gehen wir also nicht nach Paris- Unsere ärmeren Landsleute, die dorthin gehen, werden laut beschimpft, unsere reicheren, welche Gold mit vollen Händen ausstreuen, im Stillen. Parts ist nickt mehr, wie eS sich der thörichte alte Victor Hugo einbildete, das Herz Europas. Es hat eine Zeit gegeben, wo Berlin im Vergleich zu Paris ein Dorf war. Dieser Unterschied verschwindet täglich mehr und wenn erst die Revolutionen mit den historischen Erinnerungen der Stadt an der Seine ganz aufgeräumt haben, so wird Berlin ihr bald nichts mehr zu neiden haben. Gedenken wir auch unserer deutschen Industrie und üben wir dadurch eine berechtigte Repressalie, welche die Franzosen schon empfinden werden, und wir werden erwarten dürfen, daß sie aus dem wüsten Taumel, der sie wieder einmal ergriffen hat, erwachen und daß ihre besseren Jnstincte wieder zur Geltung kommen werden. freilich m der Regel nicht, denn da die wesentlichen Bestandtheile des Geheimmittels nachgewiesen sind, so kann sich sein Einwand nur auf die verdeckenden Substanzen beziehen, welche ihrer Bedeutung entsprechend entweder gar nicht oder nur nebenbei erwähnt worden sind. Die Stütze seiner Behauptung würde jedenfalls durch die Begründung derselben hinfällig werden, er selbst sich aber lächerlich machen. nr Um mit den Richter'schen Geheimmitteln zu extmpltficiren, führen wir an, daß alle Analysen von Pain-Expeller (zu deutsch: ^Lchmerzvertreiber) darin übereinsttmmen daß dessen wesentliche Bestandtheile sind: Tinctur aus spanischem Pfeffer, Kampher, Salmiakgeist und Weingeist, welche Richter neuerdings durch etwas Seife und ätherische Oele verdeckt. Die Behauptung Richters, die Analyse sei total falsch, ist für jeden Besonnenen nichtig. Die Zusammensetzung der Geheimmittel wird übrigens, um Sachverständige und Laten zu täuschen, von Zett zu Zeit geändert. Der Pain-Expeller besteht nach einer früheren Analyse von Hager (Pharmac. Praxis B. I P. 722) aus 35 Thetlen spanischer Pfeffertinctur, 20 Thetlen verdünntem Weingeist und 20 Thetlen Salmiakgeist, während er nach einer späteren Analyse dieses Chemikers dieselben wesentlichen Bestandtheile mit Kampher, Seife und einem Uebermaß von ätheritchen Deien enthält. Reßler fand in einem Fall nur spanische Pfeffertinctur und Salmiakgeist, tn einem zweiten war Hoffmann's Lebensbalsam (eine welngeisttge Lösung von ätherisch, n Deien) zugemischt. Gerhard, welcher neuerdings ein dem jetzigen Rtchter'schen durchaus ähnliches Präparat dargestellt hat, gibt auch die genannten wesentlichen Bestandtheile, jedoch mit weit weniger ätherischen Deien als Hager an. Sas sap arillia n Richters kommt nach Untersuchungen von Reßler und Kämmerer bald mit, bald ohne Jodkalium vor. In letzterer Zett scheint dieses Salz, wobl mit Rücksicht auf die Bestimmungen des Reichsstrafgesetzbuchs, weggelassen zu werden- Uebrigens gesteht Richter das hier bezüglich der wechselnden Zusammensetzung seiner Mittel Gesagte indirect zu, indem er in seinen »Berichtigungen" als Grundlage für die Werthbkstimmung des Pain-Expeller die Vorschriften verschiedener Chemiker citirt, die quantitativ und in den verdeckenden Zusätzen auch qualitativ wesentlich von einander ab weich en. Der Bemerkung Richters, daß die in den Bekanntmachungen angegebenen Geld- wcrthe für seine Geheimmittel nicht richtig berechnet seien, setzen wir entgegen, daß wir infolge dessen selbst Berechnungen angestellt haben, bet welchen die von Richter selbst citirten verschiedenen Analysen zu Grund gelegt und die Preisansätze der Rohwaaren, dem Preiscourant der Droguenhandlung von Gehe u. Comp. in Dresden entnommen außerdem auch noch die Auslagen für Glas, Kork, Druck und Arbeit berücksichtigt wurden. Hiernach berechnet sich z. B-, daß i/i Flasche Pain-Expeller, welche circa 125 Gramm Inhalt hat und in der Rtchter'scken Niederlage tn Nürnberg 1,75 Mark kostete, nach der ersten Analyse von Hager (siehe oben) ca. 20 Pf-, nach der Neßler'schen 22 Pf., nach der zweiten Hager'schcn ca. 45 Pf. und nach der Analyse von Gerhard, welche dem jetzigen Rtchter'schen Fabrikat am ähnlichsten ist, 28 Pf. Geldwerth hat- Richter vergleicht weiter in seinen Berichtigungen bie Verkaufspreise seiner Geheimmittel mit den nach der Apothekertaxe sich berechnenden und findet, daß die feinigen um ein Drittel billiger seien- Allein abgesehen davon, daß die Berechnungen durchaus nicht richtig sind, wagt sich der Geheimmittelfabrikant hier auf ein Gebiet, daß er in seinem Interesse nicht betreten sollte, denn den Vergleich mit dem Apotheker wird er nicht aushalten. Der Apotheker leistet für die richtige Anfertigung der für jeden einzelnen Fall vom Arzt verordneten Arznei mit seinem Vermögen und seiner Stellung Garantie. Er hat sich die zur Ausübung seines Berufs nöthige practische und wissenschaftliche Ausbildung unter großen Opfern an Geld und Zeit erwerben müssen, hat viele Tausende in den zum Geschäftsbetrieb nöthigen Immobilien, Mobilien und Maaren stecken, hat weitere Tausende für feine Gehülfen und Arbeiter auszubezahlen. Er verdient deshalb die staatlich festgesetzten Taxpreise in der redlichsten und mühevollsten Weise. Wie steht es mit dem Geheimmittelfabrikanten? Dieser leistet in keiner Weise Garantie für die Güte und die Wirkung der von ihm feilgebotenen Mittel. Jeder, der auf bequeme und billige Weise Geld verdienen will, kann ohne alle Vorkenntmsse dieses zweifelhafte Metier treiben. Die Auslagen für die Geheimmittel sind gering, je nach Bedarf werden die Rohstoffe bezogen, kostspielige Apparate und Baulichkeiten sind nicht nöthig oder werden erst dann angeschafft, wenn das Geschäft besonders reüffirt, oder in dem andere auf soliderer Basis ruhende Geschäfte nebenbei betrieben werden, wie Conditorei, Chocoladefabrikation, Liqueursabrikation, Parfümerie rc., wie dies auch im Richter'schen Etablissement der Fall ist. Ein Geheimmittel wird in geradezu gewissenloser Weise gegen alle mögliche Krankheiten empfohlen- Dem Geheimmittelfabrikant gilt nur die Ausbeutung des Publikums und die Füllung seines Säckels, der Nutzen oder Schaden, den seine Mittel anrichten, ist ihm durchaus gleichgültig. Für die Richtigkeit der hier ausgesprochenen Ansichten ein Beispiel. In der jeder Flasche beiliegenden Gebrauchsanweisung wird z. B. der Ntchter'sche Paint-Expeller gegen 24 äußere und innere Krankheiten empfohlen; unter letzteren soll er innerlich genommen werden gegen Cholera, das gelbe Fieber, Croup, Diarrhöe, Ruhr (rothe und weiße), Fieberschauer, verdorbenen Magen, Magenkrampf, Kolik u. a. Auch Touristen! Landwirthen und Fabrikarbeitern! wird ein Zusatz zum Trinkwasser empfohlen, damit die ganze Menschheit der trefflichen Wirkung dieses Mittels theil« hastig werde und — Richtern ihren Tribut bezahle. Ist es nicht im höchsten Grade unverantwortlich, eine Mixtur aus spanischer Pfeffertinctur, Kampher, Salmiakgeist und Spiritus zum innerlichen Gebrauch bei Krankheiten zu empfehlen, bei denen das Leben des Patienten auf dem Spiel steht?! Wie wirb in diesen Fällen, in denen das augenblickliche Eingreifen des Arztes nöthig ist, nicht schon das Leben des Pattenten dadurch gefährdet, daß durch die Anwendung des Geheimmittels ein oft lebensgefährlicher Zeitverlust entsteht! Die übrigen Richter'schen Mittel, vorzugsweise Sassaparillian werden gegen nicht weniger als 166 Krankheiten empfohlen! In der That, der Mann ist auf bem besten Wege, ben Stein ber Weisen zu finden, wenn ihm ber Strafrichter nicht ben Weg verlegt. Uebrigens scheint boch auch Richter bas Unverantwortliche unb zum Theil Lächerliche ber Empfehlung bes Paint-Expeller zum innerlichen Gebrauch zu fühlen, bennjn bem für bas größere Publikum bestimmten unb offenen Buche „Dr-Airy s Hellmethobe" erwähnt er bei ben genannten Krankheiten entweber nichts von dem innerlichen Ge- brauch jenes Mittels (ja er empfiehlt sogar bei ein;elnen derselben die möglichst rasche Zuziehung eines Arztes) ober substituirt ein anderes seiner Geheimmittel, welches verschiedmen Pillen sind nach des Geheimmitt-lfabnkanten Ansicht für Jedermann gm: Kindern, selbst Säuglingen soll man unter Umstanden Regulattng-Pillen beibringen. Richter brüstet sich in seinen Bekanntmachungen bamit, baß m einer rnebicmischen Fachzeitschrift, der „Allgemeinen Wiener mediein. Zeitung, die stets gleiche Zusammensetzung und die sehr gute Wirkung seiner Geheimmittel rühmend heroorgehoden werden. In der That findet sich dort eine längere Arbeit von Dr^lnthofer (Beitrage zur Therme ber conftitut Syphilis). in welcher die Richter'schen Mittel empfohlen werden. Wir wollen uns hierüber, wie über das in ärztlichen Kreisen genügend bekannte bedenkliche §8- NmLm,. WZ ™ meinem «mwttatr. fUchenplatz 23. je 6—7 nrofte Mlichkeiten, m- [ Wüetijen- ^Tchlosse^ W gramer in MswohMa re6 [ unmöbliy, per hen durch Mh, ange'schmHaus 'er nebft ZudGz, er zu Dermtttfjen. WüMSer, W vnMhen bei e,NeusMerThor. neuerbauten Hause raße ist der 1. und er und Küche mit enniethen und per , Zimmermeister. Fein einzelnes Zim- Neuen-BäumB. 90. meines Hausesmil 2 Zimmer in der ien unb alsbald zu . Hinterhaus zu er- ardt, Kanzleiverg. )bl. Zimmer zu vev- J[o tmrt, Friseur großes >miliw tz. 38 zu ver- iögisvon 3 Zimmern, a (Sorribor unb allen Seiten zu mmiether. W^Lenling. ttkMige! 's Wunsch mit Pensior - Hoff (nächst dr OM Stoif meines Hause ■r/niesen. mmcnunernu*X k Whnuna tu ocr tietF Ä!« nerHtötHnp^J“ ^reiner, 'S - tu oermiethen. Gegen die Geheimmittel. (Ein Wort zur Warnung unserer Mitbürger vor Gesundheitsschädigung und Uebervortheilung.) Von Obermeblcinalaffeffor Dr. Uloth in Darmstadt. I. Unlängst ist von mehreren Kreisämtern des Großherzogthums Übereinstimmend, also offenbar in Folge höherer Anregung, in den Kreisblättern eine Bekanntmachung erlassen worden, tn welcher das Publikum vor dem Ankauf und dem Gebrauch der von ber größten Geheimmittelfabrik Deutschlanbs, ber Firma F. A. Richter u. Co. in Rubolstabt fabrfeirten unb theils burch Zettungs-Reclame, hauptsächlich aber burch eine von biefer Firma verbreitete Reclameschrift: „Dr. Airy's Naturheilmethode" in marktschreierifcherweise empfohlene Geheimmittel gewarnt wird. Die Firma Richter & Co. tritt nun in einzelnen Blättern dieser Bekanntmachung der Verwaltungsbehörden mit sogenannten „Berichtigungen" entgegen und versucht es, bie Dualität unb bie Wirkung ihrer Mittel zu rechtserttgen unb in ben amtlichen Erlassen Ungenaufgfeiten unb Unrichtigkeiten bezüglich ber angegebenen Zusammensetzung unb der Preisoerhältnisse nachzuweisen. Niemand wird erwarten, daß sich die betreffenden oberen Verwaltungsbehörden in einen Federkrieg mit Richter einlaffen. Seine Einwände zu bekämpfen ist nicht weiter ihres Amtes: sie haben ihre Aufgabe erfüllt, wenn sie das Publikum gewarnt und es über Schwindelmittel aufgeklärt haben, welche ihm für vieles Geld auf Kosten seiner Gesundheit geboten werden *) Amtlich werden bann nur noch bie Strafgerichte mit ben Verbreitern von Geheimmitteln sich zu beschäftigen haben. Wohl aber erscheint es als Pflicht der Sachkundigen und der Presse, jene auf das öffentliche Wohl gerichtete Bestrebungen der Behörden auch ihrerseits zu unterstützen. In diesem Sinne hat ber Karlsruher ftäbtische Drts-Gesun dheits- r a th burch die Klarlegung des wahren Wesens des Geheimmittelunfugs im Allgemeinen und der sogen. Airy'schen Mittel insbesondere, bereits in allgemein bekannter und anerkannter verdienstvoller Weise gewirkt. Die Ergebnisse der Untersuchungen dieses Drtsgesundheitsrathes, welche derselbe in einer besonderen Schrift: „Die medicinischen Geheimmittel, ihr Wesen und ihre Bedeutung u. s. w.", niedergelegt hat, sind auch K'iß der Kenntnißnahme unserer Behörden nicht entgangen, und gegen die Annahme ter's, daß die bei uns erlassenen amtlichen Bekanntmachungen auf jene Karlsruher Publikationen sich stützen, wird gewiß nichts zu erinnern sein. Die Untersuchungen, deren Ergebniß die gedachte Schrift mittheilt, gründen sich auf amtliche Ermittelungen über die Personalien und den Geschäftsbetrieb der Geheimmittelfabrikanten; die Analysen der Geheimmittel sind von bedeutenden Fachmännern (den Professoren Dr. Neßler und Birnbaum in Karlsruhe, den Gerichtschemikern Dr. Kämmerer in Nürnberg, Dr. Hager in Berlin u. a) ausgeführt. — Die in dieser Schrift gemachten Angaben verdienen also in jeder Beziehung vollstes Vertrauen, welches die Firma F. A. Richter u. Co. durch ihre Reclameschriften und angeblichen Berichtigungen nicht zu beeinträchtigen vermag. Daß Richter mit dem Karlsruher Ortsgesundheitsrath auf gespanntem Fuße steht, ist ja leicht erklärlich, denn fein Geschäftsbetrieb und seine Personalien werden tn besagter Schrift in erschöpfendster Weise behandelt und bekannt gegeben. Auch bei uns scheint es an der Zeit, dem Geheimmittelunwesen durch Aufklärung des Publikums ernstlich entgegen zu treten und dazu möchten auch wir in diesen Zeilen ein Scherflein beitragen, mit dem Wunsch, daß es unseren Mitbürgern von Nutzen sei. lieber die Geheimmittel zunächst ein Wort im Allgemeinen; daran wollen wir bann einiges zur Würbigung von „Airy's Naturheilmethode" unb ber hauptsächlichsten Richter'schen Geheimmittel speciell anknüpfen. Die Geheimmittel bestehen meist nicht aus bestimmt ausgesprochenen chemischen Verbindungen, deren Zusammensetzung durch bestimmte chemische Methoden quantitativ zu ermitteln ist, sie sind vielmehr Gemische einer Anzahl Substanzen von in ber Regel unbestimmtem chemischem Character (wässrigen ober weingetstigen Pflanzenauszügen, Extracten, ätherischen unb fetten Deien u. s. w.), bie in trgenb einer Richtung eine auffällige Wirkung ausüben, wie Hautreiz, Abführen, Säure neutralifiren u. s. w-, unb deren Erkennung in bem Geheimmittel verbeckt wirb burch Färbung, Riechstoffe unb andere hinsichtlich ihrer Wirkung ganz nebensächliche Zusätze. Der Geheimmittel- «abrifant geht hierbei einzig von bem Grunbsatz aus: bie verwendeten Substanzen aus der Reihe ber billigsten zu wählen unb auf bem Wege ber Reclame in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gelb möglichst billig zu verbienen. Für ben Chemiker ist es meist nur von Werth, die Qualität der einzelnen Bestandtheile — unb zwar vorzugsweise ber in ber einen ober anderen Weise wirksamen — zu ermitteln, während ihre quantitative Zusammensetzung erst in weiterer Reihe und namentlich dann in Bettacht kommt, wenn es sich um starkwirkende Substanzen ober gar Gifte handelt. Nach der Ermittelung ber Bestandtheile pflegt der untersuchende Chemiker das ganze Geheimmittel durch Zusammenmischen der einzelnen Bestandtheile in verschiedenen Verhältnissen möglichst genau nachzuahmen und so das ungefähre Verhältniß derselben sestzustellen. Wir betonen nochmals ausdrücklich, daß es für den Chemiker und namentlich für den Strafrichter in der Regel genügt, die einzelnen Bestandtheile der Art nach, nicht der Menge nach, zu kennen. Eine vorurtheilsfreie Kritik wird dies Verfahren nicht beanstanden, wohl aber der Geheimmittelfabrikant, dem das Ergebniß der in dieser Weise angefertigten und publicirten Analyse seines Geheimmittels eine willkommene Gelegenheit bietet, auszu- pofaunen: „Die Analyse ist total falsch," ober: „Der Chemiker muß burch eine Imitation mystificirt worben sein." In welcher Richtung bie Analyse falsch ist, bas sagt er ießener Anzeiger Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. je Mitigeil. avSf?1 gg&d tS* & od epi®! 1 Jiijt MM E' Verhalten jener Zeitung zu medicmffchen Reclamen überhaupt, hier einmal ganz eines eigenen Unheils enthalten und statt dessen die „Correspondenz-Blatter des Allgemeinen ärztlichen Vereins von Thüringen" sprechen lassen rr.^ In Thüringen hat der ärztliche Verein es für nothtg gefunden, bet der Fürstlich Rudolstädtischen Regierung Verwahrung einzulegen gegen die CoNcessionrru^g einer vom Dr. philadelphiae R. beabsichtigten internationalen Heilanstalt. Der gesetzwidrige Vertrieb seiner Geheimmittel hat sich leider noch nicht hindern lassen. Auch in Nürnberg batte das Physikat demselben Geheimmittelfabrikanten schon früher den Aufenthalt unangenehm gemacht und ihn zur Auswanderung nach Rudolstadt veranlaßt. Und nun kommt die ärztliche Fachpresse in Oesterreich und macht dem Herrn ein warmes Bett in Oesterreich fertig. Die Redaction der Allgemeinen Wiener medicinischen Zeitung mag es nicht Übel nehmen, wenn jetzt in Deutschland mit Kopfschutteln nach den Motiven gefragt wird, die ein großes Blatt bestimmen konnten, sich auf die Seite des Herrn Dr. philadelphiae Richter zu stellen. Daß auch die Prager Medicmische Wochenschrift ihren Jnseratentheil dem Herrn R- geöffnet hat, bedauern wir um so mehr, als bisher diese Wochenschrift sich von der in Oesterreich so oft üblichen Unterstützung speculatioer Geheimmtttelfabrikanten fern gehalten hat Wir empfehlen den bezüglichen Redactionen die Lectüre des Aerztlichen Veremsblattes. Jahrgang 1880" Selbst Paul Borner's guter Name soll herhalten, um die üble Sache decken zu helfen! Aber das von R- angeführte Börner'sche „Jahrbuch der practischen Medicin" stellt es sich zur Aufgabe über alle im Laufe des Jahres in den verschiedensten medicmi- schen Zeitschriften erschienenen Arbeiten rein objectio Nachrichte zu geben und bringt so auch ein Referat über obigen in der „Allgem. Wiener medicin. Zeitschrift" erschienenen Artikel, was Jener nun in seinem Interesse ausbeutet. Wir schließen für jetzt mit den Worten des unlängst verstorbenen verdienstvollen Obermedicinal-Raths Dr. R- Volz, in denen er treffend den Geheimmittelschwindel zeichnet: „Es ist ein Handel ohne Stolz, ohne Ehrgeiz, ohne Befriedigung, die selbst der Taglöhner für sein Tagwerk hat, auf Täuschung aufgebaut, mit betrügerischen Mitteln ausgeführt, den ein ehrenhaftes Geschäft zurückweisen, in Verruf thun wird." Vermisch les. Hanau, 30. August. Ein fürchterlicher Orkan, begleitet von schwerem Gewitter und Hagelschlag, raste gestern Nachmittag hier und in nächster Umgebung. Ein hierzu Besuch anwesender Herr aus Cassel wurde von dem Unwetter bei einem Spaziergang nächst der Pulverfabrik überrascht und von einem Blitzstrahle getroffen- Derselbe befand sich noch heute in bewußtlosem Zustande. Auf der französischen Allee wurden vier Bäume entwurzelt, in der Nähe des Bahnhofs ein alter Lmdenbaum, der im Umstürzen die Telegraphenleitung nach Philippsruhe-Kesselstadt zerstörte. In den Obstgärten hat das Wetter colossalen Schaden angerichtet. ** $n der Concurrenz über die Preisfrage: „Wie nährt man sich gut und billig?", für deren Lösung der Verein „Concordia" einen Preis ausgesetzt hatte, ist nunmehr die Entscheidung erfolgt. Die Schrift sollte so abgefaßt fern, daß jede Hausfrau sich selbst darnach herausrechnen künne, wie unter Berücksichtigung des in den verschiedenen Gegenden abweichenden Geschmackes ein den Ansprüchen der Physiologie genügende Ernährung in der billigsten Weise, d. h. mit dem geringsten Geldaufwande bewerkstelligt wergen kann. Es waren die Concurrenzbedtngungen in 167 Fällen erhoben worden und 33 Concurrenzarbeiten eingegangen. Nachdem die einzelnen Arbeiten einer genauen und sorgfältigen Vorprüfung durch sachverständige Vereinsmitglieder vnterzogen worden waren, hat das aus den Herren Professor Dr. C. v. V ott-München, Geh. Medicinalrath Professor Dr. Benecke-Marburg und Professor Dr. I. Forster- Amsterdam bestehende Preisgericht der Arbeit des Herrn Dr. Meinert-Ber!in einstimmig den ausgeschriebenen Preis zuerkannt. Mit gleicher Einstimmigkeit wurden zwei weitere Preisarbeiten lobend erwähnt und ohne denselben einen Preis zuzuerkennen, anerkennend bedacht. Im Interesse der Herbeiführung einer rationellen Volksernährung ist die preisgekrönte Schrift zum Massenvertrieb bestimmt worden und wird zu dem geringen Bezugspreis von 40 H durch den Buchhandel abgegeben werden; den Vertrieb hat die Firma S- Mittler u. Sohn in Berlin übernommen. Abnehmer größerer Parthien sollen bet dtrectem Bezug durch den Verein „Concordia" (Mainz) wesentliche Preisermäßigungen zugestanden werden. Größeren Arbeitgebern rc. dürfte im Interesse ihrer Arbeiter anzurathen sein, eine Vertheilung der nützlichen Schrift zu veranstalten. Berlin, 30. August, lieber das durch einen Militärposten in der Hasenheide angerichtete Unglück erfährt das „Berl. Tagebl." nähere Details. Bet den Erdarbeiten an den militärfiskalischen Schießständen in der Hasenheide sind seit einiger Zeit 30 bis 40 Arbeiter beschäftigt. Als diese in der Mittagsstunde das ihnen von ihren Frauen und sonstigen Angehörigen zugetrageve Mittagsmahl verz'hrten, gesellte sich der auf Posten am Schießstand Nr. 12 - aufgestellte Füsilier Gärtner von der 12. Compagnie des Kaiser Franz-Grenadier-Negiments Nr. 2 (nicht Alexander-Regiments, wie irrig angegeben war) zu den Arbeitern und knüpfte mit denselben eine Unterhaltung an. Einzelne von den Arbeitern behaupten, daß der Soldat angetrunken gewesen fei, wahrend die Mehrzahl dagegen der Meinung ist, daß dies nicht der Fall ist. Im Laufe des Gesprächs sprach der Posten davon, daß er einen Arbeiter todtschießen müsse; als diese darüber lachten, nahm der Soldat das Gewehr von der Schulter, steckte vor Aller Augen eine Patrone hinein, legte an und schoß dem ruhig bei seinem Mittagessen sitzenden Arbeiter Adolf Bündtke aus Britz in den Hals derart, daß die Kugel am Rückgrat sitzen blieb und der Getroffene sofort todt war. Die Bestürzung der Arbeiter war so groß, daß Niemand daran dachte, dem Soldaten das Gewehr zu entreißen. Dieser hatte daher noch Zeit, auf die Arbeiter, einige Frauen und einen Gefreiten von den Garde-Schützen acht Schüsse abzufeuern, glücklicherweise ohne zu treffen. Erst dann gelang es den Leuten, sich des Gewehres zu bemächtigen und den Posten unschädlich zu machen. Das von dem Vorfälle sofort in Kenntniß gesetzte zuständige Regiment, das in der Nähe sein Kasernement hat, ließ sofort den Posten ablösen und nach der Kasernenwache führen, woselbst der RegimentsMdjutant das erste Verhör mit dem Manne bewirkte. Die Aussagen, welche Gärtner machte, der bereits zwei Jahre dient und sich zeitüber stets gut geführt hat, legen die Vermuthung nahe, daß er plötzlich wahnsinnig geworden ist. Er will geträumt haben, daß er Jemanden todtschießen müsse und hätte dies nun wahr gemacht. Nach dieser ersten Vernehmung schlief Gärtner ein und zwar so fest, daß er erst gegen 6 Uhr aufgerüttelt werden konnte. Als Gärtner aus seinem tiefen Schlafe erwachte, äußerte er auf Fragen von Kameraden und Vorgesetzten, er wisse nicht, was er gethan habe, er erinnere sich nicht, geschossen zu haben. — ^Aberkennung eines Ordens.) Der Hochstabler Karl Hofmann aus Karlsbad hatte, wie aus dem Berichte über den Proceß gegen ihn erinnerlich sein dürfte, zu Beginn seiner (Saniere vom König Carl XV. von Schweden und Norwegen den norwegischen Olafs-Orden erhalten und zwar für einen angeblich von ihm erfundenen verbesserten Anker. Von den Decorationen, durch welche Hofmann seine Schwindeleien unterstützte, war der Olafs-Orden die einzige echte, und auf Grund desselben legte er sich auch, allerdings unberechtigt, den Titel „Chevalier" bei. Wie nun dem „F. I." aus Hamburg mitgethrilt worden, ist bei dem am Stiftungstage des Olafs-Ordens (21. August) in Christiania unter dem Vorsitze des Königs Oscar abgehaltenen Ordenscapitel Carl Hofmann des Ordens unwürdig und verlustig erklärt worden. Allgemeiner Anzeiger. Gänzlicher Ausverkauf nachstehender Artikel wegen Aufgabe derselben: Krausen, Vorsteher, Lavalisres, seid. Tücher, Corsets, Damen- unv Kinder-Schürzen in allen Arien, Morgenhauben, Fichus, Glace- und Sommer-Handschuhe, Blumen, gestickte Garnituren, Damen- und Kinder - Kragen, Unterjacken, Unterhosen, Strümpfe, gestickte Unterröcke, Tischdecken, Tülldeckchen und Schooner -c. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam, daß ich während des Ausverkaufs obiger Artikel auch meine sämmtlichen übrigen Artikel, wie Leinen, Chiffon, Piqus, bunte und weiße Vorhangstoffe, Bettdrell, Federleinen, Bettzeug, Bettbamast, Pique- und Waffel-Decken, Handtücher, Tischtücher und Servieten, Taschentücher, Einsätze, Schürzen stoffe, fertige Damen- und Kinder-Wäsche in den neuesten Mustern, fertige Herrenhemden in allen Weiten, Kragen und Manschetten, Cravates rc zu den bekannten bedeutend ermäßigten Preisen weiter verkaufe. F, C. Weber, 5558 Bahnhofstraße. in allen Sorten, gute Qualität, empfiehlt 5365 A. Beling Wwe„ Frankfurterstrabe 594. Herrn WILHELM REIBER, Selters weg, übergaben wir ein Lager in Hastüster, Hastampen, und Koch-Apparaten, sowie allen sonstigen Gegenständen zur Gasbeleuchtung aus den ersten Fabriken dieser Specialitäten und in den bewährtesten Constructionen. diessener Gaswerk. - Alle Sorten le-x-« auf das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie aUe ,311111 Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. empfiehlt _ 3445 Fi% Seibel, Mausburg. 5237 MAj emden nach Maß liefert unter Zusicherung bester Ausführung 5023 M. Kann, Lindenplatz. roooooaoDODoaooooaooocxjaaoDaDoaaQoaaoö tr NB. Für reelle und wohlschmeckende Waare wird garantirt. 4885 ODOOOOSgDOOOODOOaOOaDaOOQODOOOODOOQaOi a o „ 9,00, ,, 10,35—64 u. 11,75, „ 11,88, „11,40, „ 2,80, Kaffee zu Engros-Preisen ausHambur - Zoll und Porto frei, gegen Nachnahme — in Säckchen von 9Va Pfd. netto. per 9Vr Pfd- Jl. 8,50, O Feinschmeckender Rio ....... I O hochf. Campinas Santos u- afr. Perl-Mocca ö hochfeinen gelben Java..... . § hochfeinen großbohn- Blau-Ceylon . . . ff. Perl-Ceylon.......... feinsten Tafel-Reis ....... „ „ Q feinste Bourbon-Vanille, ff. Cacao in Blechdosen, Cbocolade g und alle Sorten feiner und feinste Thees von vK 2,00 per Pfd. bis 10—15. Q Muldner v. Mülnheim «fc Co. Q Meine Melange-Kaffees stets frisch gebrannt, führen sich dauernd in weiteren Kreisen ein und dürfte dies als deutlichster Beweis ihrer Vorzüglichkeit gelten. Empfehle solche zu Mk. 1—, 1.20, IAO und 1.60 per Pfund, sowie mein großes Lager in rohen Caffe s zu Mk. 0.70, 0.80, 92 Pf. Mk. 1.00, 1.10, 1.20, 1.30, 1.40 und M. 1.50 per Pfund. 2191 S- Elsoffer, Marktstraße. etc. neuesten 5105 i/yz 1 Lindeiylü^ 30005003 amburgö ann aus Kails- h sein dürfte, zu wegen den nor- i erfundenen ver- ie SchwirrbM/l Wfelbtn legte er un bem „F. I." s Olafs-Ordens ar adgehaltener lärt worden. ÄST ! Wtofai,” l'ft' ptelä: Ä'£ le,ft ' * hle solche zu * Ä' Einladuna ’,uin Abonnement auf das schöne und billige Familien-Journal fügung. 5595 Fr, Seibel. 5259 Expeditionen und alle Postanstalten entgegen. Hause Wolkengasse 88 Hari ^IWunder, Wagnermeister. 5662 ! Strickwolle! in allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen, sowie die seit Jahren von mir eingeführte ! Rockwolle! das Pfund eX 1.20 empfiehlt J. H. Fuhr, Sonnenstr. 104. NB. Stricken von Strümpfen, Nöcken rc. wird billigst besorgt. Auch stehen Nkuster- röcke zum Abstricken gratis zur Verein Heft von je 24 Seiten ■ größt Folio- preis pro Heft 30 Pfennig. em Deutsches Familienbuch. — Cinunddreitzigster Jahrgang (1883). Wöchentlich eine Nummer von je 12 Seiten (frühere Kleinkinderschule) befindet. Indem ich höflichst bitte, hiervon geneigtes! Notiz nehmen zu wollen, empfehle mich auch ferner zur Ausführung aller in das Wayner - Geschäft einschlagenden Arbeiten unter Zusicherung bester Arbeit bei civllen Preisen. Gießen, den 1. September 1882. Hochachtungsvoll 561,306 Nähmaschinen oder mehr als ein Drittel der gesammten Nähmaschinenpro- duction der ganzen Erde wurden im vorigen Jahre von der Singer Manufacturing Co. verkauft, und betragen die Verkäufe dieser Fabrik in den letzten 10 Jahren allein 3 Mill. Maschinen. Dieser außerordentliche Erfolg giebt den besten Maßstab für die Güte der Original Singer Nähmaschinen, die denn auch thatsächlich durch beständige Verbesserungen und Neuerfindungen eine Vollkommenheit besitzen, wie kein anderes Fabrikat, und deshalb überall vorgezogen werden. Besonders sind es die neuen Tretgestelle, die vor allen andern, meistens schon nach kurzer Zeit geräuschvoll und schwer gehenden Gestellen den außerordentlichen Vorzug besitzen, daß sie sich nie abnutzen, andauernd vollständig geräufchlos arbeiten und so leicht gehen, daß auch schwächliche und ältere Personen dieselben ohne Anstrengung benutzen können. — Die Original Singer Maschinen werden unter vollständiger Garantie zu Fabrikpreisen gegen wöchentliche Abzahlungen von «X 2.— an abgegeben. 4311 G. Neidlinger, Giessen, Reichensand-Bahnhofstr. Wohnungs-Veränderung. Einem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß sich meine Wohnung nebst Geschäft von heute ab in dem von mir erkauften Zum Einmachen: Echten Weinessig, do. ä l’Estragon sowie alle Gewürze empfiehlt billigst Apel’8 WuMbauniwRflser beseitigt jeden Zahnschmerz. Zu haben ä Fl. 50 H bei B. Melior, Friseur, Bahnhofftr. 131. Fr. Eonrad, Friseur, Mäusburg 48. PH. Stier, Friseur, Schulftr. 17. 5137 Lufah (Schwämme) empfiehlt 4186 Emil Fischbach. grölst Folio. Preis vierteljährlich Mk. 1.95. c—... , _ ___v Nestebens ist ble .Mustrirte Welt" immer mehr ein lieb- und werthgehaltencr ÄtÄ» ’unb'VdUTÄ und G°s«ndh°°its'. ”flc8e' so .Sf/itÄBr' ■ “onnen‘£" 4298 Die Zlniverktäts-Apotheke Zum goldenen Engel empfiehlt: Besten Weinessig ä ®kr.2'’/\n „ Starken Einwacheessig a Liter 40 -v;, Garantirt reine Gewürze (selbst pufoermrt), Seines Salatöl ä Pfd. M. 1.20, Himbeersaft, Kirschsaft i Pfd. M. 1. L and wir t bschaff I iche Landesansslellong 5532 zu Darmstadt, unter dem Allerh. Protcctorat Sr. Königl. Hoheit des Grohherzogs, vom 16.—24. Sept. 1882 (Dom 22.-24. Sept. Zuchtvieh) im Grossh. Hoforangerie-Garlen. Täglich geöffnet von Vormittags 8 Uhr bis Abends 6 Uhr. Die Prämiirung findet Sonntag den 25. Septb-. Nachmittags tat Große Verloosung von Vieh, landwirthichaftüchen Maschinen -c. im täglich 2 Concerte. Feine Wern- und BterNestauratron. 5317 Die bekannten KosenthaVs Oor^etten sind in großartigster Auswahl und elegantesten Fayons wieder neu eingetroffen. Gleichzeitig empfehle eine große Parthie Herren-, Damen* und Riaiderwäsche in reichhaltiger Auswahl zu den billigsten Preisen. SMS"' Herrenhemden nach Mass. Joseph Mark, SchMrahe. "88T SaAkSjei^es ‘88T Sa^sie^eg ! upj ! sjpach stz-L £815 'ZlsactpaqvZ -;Ict98 'ßimqpodj Zspo 'quvg -pmmvZ 'uap3qaqouniioq£ ^ZuoPjvgäoZ) 'laqiiü® iact uv gj iiaa MstnviU ui itzvmZM ogoa® asct uv g uoa ^uztziäZ qun usisaspi;Z) ui itzvcutzNH tzoaK -uv og uoa iiaÖDijuma# 'uv 09 uoa spowjuft 9 §iq'^ 06 uoa hpp<»S) ülv ^02 uoa Zvq 'uaßö^Un^ 'idd& i’ad uv <^0T uoa'ua^juDKE «uv uoa ptps g uajnvazaaquiU Mv gj uoa uaövazuamvT amalPoH , -ggy fuaieijjpg mqt# un J 66 W sr ac CM CO HÄME» undlHOCOLADEN - DESSERT, 1 nach französischem onb schweizer System fdlnricirt, durch feinsten OeschmaS onb qrsu--i Caraogcdutt sich auSzcichnend y Leicht lösliche en!öUr ^LelLvs. 100 Sassen per Pfund. Spetialititen: Leicht lösliche MaheLtraciPuder-Chocolade I bestes blutbildendes, nahrhaftestes, ongen-hmst chmeScrideö Grsundbotts-Geirär? für (Stfunbt jnb kranke iebrr Älterscrcisc, 50 grogt Tagen aufl j y„ fcurA yu;.,' lochenden Wasicro zu bereiten; desgleichen Eisen-Anthraclt-€hocolade° n Qbcrstadsarzi L "L Dr. aed. ßyes Lcwät'rtcstes Mittel gegen chroniilben Maorn.« tlataerk), Magenrrarupf, Bleichsucht und Blutarnmth. — Beide Specialitgten v'n! fast allen Aerzten, welche dieselben kennen lernten, verordnet. " J f wnvrr i"™—— Wer Sprachen kennt, ist reich zu nennen._______ Das Meisterschafts - System zur praktischen und naturgemässen Erlernung der englischen, französischen, italienischen u. spanische» Geschäfts- und Umgangs - Sprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Englisch — Französisch - Spanisch complett in je 15 Lectionen h 1 M. Italienisch complett in 20 Lectionen a 1 M. Schlüssel dazu ä M. 1.50. Prebebriefe alBer 4 Sprachen a 50 I*f« Leipzig. Rosenthal’sche Verlagsbuchhandlung. .........................Hl UH IIWIM—gg! Den Empfang meiner neuen Herbst- und Winter-Kleiderstoffe ™ Auswahl M« mich -rg-bmst "e”‘ 5553 * xxxxxxxxxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxxxxxx Das L ~ZZ> Steinmetz- und Marmor- Geschäft von Emil 3iiiiriffeil"c() in Giessen vis-ä-vis dem Friedhof empfiehlt sich zum Anfertigen von Grabdenkmälern, Monumenten etc., Kraöeinfaffungen, sowie ;u allen in dieses Jach einschlagenden Arbeiten in allen St ein arten. Reparaturen werden schnell und billig besorgt. Lager von 2121 Gusskreuzen und Porcellanplatten. Zur bevorstchmdcn Saison empfehle eine große Auswahl in Concert-Tüchern, wollenen u. seidenen Fichns, Cachenez, Damen- unb Herren-Schweißjacken in Baumwolle, Merino, Wolle, weiß unb farbig, wollenen Mannsjacken von Ml. 1.10 an, Unterhosen in allen Qualitäten, Damen- unb Herrenwesten, Muffen, Colliers, Strümpfen, Socken >c. Gleichzeitig bringe mein großes Lager in englischer Strickwolle, Weißwaaren, Knöpfen, Besatzartikeln, Korsetts in empfehlenbe Erinnerung. Feste Preise. En gros. En detail. Hochachtnngsvoll Friedr. Teipel, Marktstraße rs. Ii neue holl.Vosthäringe offerire zu Ü per Stück. 5248 S. Elsoffer. Portefeuille-Waaren. Niederlage der ?U. GIESSEN, l [ Buchbinderei ' 1 Papier-, Schreib- u. Kfi Zeichnenmaterlalien-Handlung. j. C. König & Ebhardt HANNOVER Buch- und SteindruckercL Fnssboilen-Anstrieb. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölficcativ, zum Einölen, Oel- farben, alle Sorten, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt 1337 Emil Fischbach. Niederlagen: C. Schwaab's Deli- catessenhdlg., Conditor H. Kinkel. 3101 M CHOCÖLAT ^Suchard Vereinigt, vorzüglichste Qualität mit mässigem Preise Niederlage Barterzeugungs-Pomade. ä Dose 3, halbe Dose JL 1.50. In 6 Monaten erzeugt diese einen vollen Bart schon bei jungen Leuten von 16 Jahren. Auch wird diese zum Kopfhaarwuchs angewandt. Erfinder Rothe & Co., Berlin. in Gießen bei C. F. Conrad, Friseur. Cin hübscher ist di» schönsteZrerde deSJung- lings. Ter so schnell berühmt gewordene Mustaches- Balsam von Paul Bosse, Frankfurt a,M., Schil- lerstraße 12, leistet in schneller und kräftiger Erzeugung des Bartes Erstaunliches und ubenrifft b,i Weitem alle anderen derartigen Mittel. Wirkung unfehlbar. Große Anzahl Atteste. Preis pr. Dose «AL 2.50. (Niederlage in Gießen: bei Herrn Friseur C.F. Conrad, : — "* 5005 (b G C. Weber, Weinhandlliing, 3592 __ Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch in Gießen. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. SO 60 1880t 1881t Bleichstrasae C. 39,5. 1879t Weine per Liter K) Pfg. Feinstes Frankfurter Export - Bier auf Eis, per Flasche 23 Pfg., empfehlen 4706 J. A. Busch Söhsie.__ Engl. FutzbödenVelläck Farbe übertrifft alle derartigen Fabrikate durch rasches Trocknen, höchsten Glanz und größte Dauerhaftigkeit. Allein-Verkausbei * öeioei. 1880t Rothweine pet 3/i Litet 110 Pfg. Aeltete Jahrgänge zu entsprechend ebenso billigen Preisen. Für die Reinheit sämmtlicher Weine wird jede Garantie geleistet und jedes Quantum frei ins Haus geliefert. — Auch einzelne Flaschen werden abgegeben.