AwlMngrnmddruck «. Verlag: vrühl'jche Univ.-Such- u. Steiiiöruderet R.Lange. Zchristlettung. Geschastrstette u. Druckerei: Zchnlstt. r. SluM au? | £S uns! Das Wirtschaftsleben infolge der zahl- »g^.* H^vas Die Verlosen Ausstände lahmgelegt, alle Autorität lIxtnbhmqnt ke Paris wegen der Ucbcrgobc der Habsburger. der U karten! 11 Karten! * ♦ * die Paris, 31. De-. (WTB.) Havas Dutasta Wiedereinführung der So'dzölle. ! Froböse nenn Leib leriobtt "y Engelhardt Indreas Fischer Verlobte a Spich ird Spitfi -Mit Sichen Srvas«g8? Line llebereinftlmmung bei den pariser Verhandlungen erreicht! »um Nachmittag vorher. Drtls für l mm höhe für An teilen o.34mm Breite örtlich 15 Bi, au«wärt» 18 Pf., für Reklamen von 70 mm Breite 48Ps. nebst 20*/, Teuerung«- zr,schlag. Bei Platz- vorskhrii'20'/.Ausschlag. Hauvtschri'tleUer: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz: für den Anzeigenteil: H. Beck; säintltch in Gießen. Auslösung der Truppen Denikin«. Berlin, 31. Dez. Dem „Berliner Tageblatt" frirfolte lösen sich bte Truppen D eni kins nach Nachrichten aus Saratvw auf. Ganze Verbünde haben die Waffen niedergelegt und sind nach Hause gegangen. Nr. 505 Ter Sfetzener Anzeige, erscheint täglich, außer Lronn- und Feiertag«. Bezugspreis: Monatlich 2 Mark, > erteljäbrtich 6 Mark einschließlich desBestell- eld«; durch die Bost Bierteljährlich 6 Mark ousschtießlich beftc(lgelb. , ernsprech - Anschlüsse: für die ed>vifileitunflll2 «erlag,Geschäil»sleUe51 Anschrift fürDrabtnach- nchtenAnreiser-ietze«. postscheckloato: -jrouksurt a. M. 11686 Dem neuen Jabr ein neues Streben, feste Ziele in naheliegendem Bereich, mehr Arbeit, '■ ■"* - dann kann es ein Jahr MgaSMtagsjM jtbortn Idols (enni) geb. »»»•**£! Au» Oesterreich. Wien, 30. Dez. (Wolff.) Am Sonn' ' fand hier eine Versammlung der Doritäi- d^r deutschnat io n alen Partei ^e .err'Nä^ statt, in der das Programm der neuzugruitdenden deu'tschnatio n alen Reichspartei zur Kenntnis gebracht wurde. Das Programm tritt für den Anschluß Teutsch-Oesterrelchs an das Deutsche Reich ein und ist mit jeder Staatsform zufrieden, die den Anschluß mit dem Deutschen Reich zu verwirklichen vermag, erklärt sich aber gegen jeden Versuch der Wiederemietzung, der Habe ■ burger. Das Pvogranrm nnrtix einstrinnng ge» nehmigt. Wie der „Berliner L-okalanzeiger" aus Wien erführt, hoben die verschiedenen deutsch-nattonalcn Parteigruppen Oesterreichs gestern liz G tun - düng einer deutsch-nationalen Einheitspartei beschlossen, tte den Tite deutsch- nationale Einl^itspartei" fuhren soll, 'xas Poo^ gramm der neugegründeten Partei verlangt u a Len Anschluß Deutsch-Oesterreichs an Dc-nNckiu,. und lrlblehnung einer eventuellen Wi-deremsetzm c Au» tzesseu. Der Aemterwahsel im Ministerium. rm. Darmstadt, 29. Dez. Gegen den Rücktritt des lzes'ii'chen Ernührungsmrmsters Neumann, der den Vvriitz des Landesver^icherungsanttes ütemmrntt, bzw. gegen die Uebcrimhme des Amtes Neumanns durch den Zentrumsabgeochneten und bisherigen PrLftdenten bei Lantesschrltenamtrii ongii»®** #*** äRgrit ged Miye <7 »weg! ........ PT«U könnten. Paris, 31. Dez. (WTB.) Die Verhandlungen des Jrhrn .v. Lersner mit dem Generalsekretär der Friedenskonferenz, D u t ast a , nahmen I einen befriedigenden Verlauf und lassen in aller I Kürze eine Einigung erwarten. Wie p.rlautet, sollen I die Ratifikationsurkunden am 6. Januar, nach-I mittags 4 Uhr, ausgetauscht werden. Paris, 31. Dez. (WB.) Havas. Die rlfol texten. Delegierten haben den deutschen Vertretern I die Bedingung zur Kenntnis gebracht, unttr denen I sich die Uebertragung der Bollmachlien in den dem I Plelnszit unterstellenden Gegenden voll-zreht.' Me deutschen Delegierten beschränkten sich auf bW | Ei»tgegennahme Eine Diskrrssnni entspairn sich nicht. Eine solche könnte sich indessen in den bvr- geschenen späteren Konferenzen ergeben. P a r i s, 30. Dez. (Wolff.) Havas. Ein | Telegramm des „Petit Journal" aus London dementiert, daß die nächste Zusammenkunft der Alliierten in London stattfinden werde. An den Abmachungen, wie sie während der Anwesenheit Clemenccaus in London getroffen worden seien, sei nichts geändert worden. Lloyd George werde sich in den ersten Tagen des Januar nach Paris begeben. Elemenceau PräfidentschaftSkanditat. Paris, 30. Dez. (Wolff.) Havas. „Echo de Paris" sagt, daß man in politischen Kreisen immer mehr der Meinung sei, Clemenceau werde einziger Präsidentschaftskandidat der Republik sein. ©trnsbehn ' itytin Silvester 191S. ww 'Molt eHhk). ** 8>. letzten die ' Inkraftsetzung des Frietensverttages betreffenden Note der Alliierten an Fvethcrrn von Lersner zwischen den deutschen und alliierten I Delsgierben im Gauge sind, haben soeben zu einer I ehr erufthas ten Annäherung inl zwei bis her strittigen Punkten geführt. I Der Oberste Rat hat heute morgen die Grundlagen der angenommenen Verständigung gebilligt. Man glaubt zu wissen, daß die Deutschen das Pwto- koll vom 1. November tetr, die Nichtausführung! gewisser Wafsenstillstandstedingungen und die Lieferung von Material als Ersatz für die bei I Scapa Flow vernichteten Schift unterzeichnen werden, so wie es jetzt vorliegt. Anläßlich der Ueter- fittte der Note Ixtt Dutasta Herrn v. Lersner erklärt, die Alliierten wären gewillt, ihre Forderungen bis zu Dreiviertel dessen zu ermäßigen, was ite schriftlich verlangt haben, ja svgar tnrüter hinaus. Die Deutschen verlangten und die Allnerten wer-' den diesem Begehren entsprechen, daß dieses mündlich- Versprechen in einem Schriftstück ausgenommen werde, das gleichzeitig mit den RatrfiLitwr^- uttunten ausgewochselt würde. Es ist anzunehmen, daß so ein völliges Einvernehmen erzielt werden wird. Tie Zeremonie der Protokolls- Unterzeichnung und des Austausches der Rattftkatwnsurkunden werde am 6. oder 7. Jan. stattfiyden, so daß nach der Wiederhersdellung des Friedenszustandes die franzöftsäMr diplomattschen Vertreter ihre Posten in Teutfrvand antreten txHit 22 und 23. Dezember ds. Js. hat der Oberste Rat in Paris ter sofortigen Erhebung von Gvldzöllen in Teutich- land zu gestimmt. Deutschland ist ermächtigt, ein Aufgeld in der Höhe zu erheben, als die jeweilige Entwertung der R- ichsmvrk ^genüber dem Dollar beträgt. Hierbei mchsen tee 3^r- kriegsgord'ätze zur Anwendung warmen. t'cach Er- riä)tung ter Wi.iX'vgutmachurvMjommriitrm ist das Ausgeld im Benehmen mit rhr festzuietzen. Tie Ermächtigung gilt zunächst für teer Mvnäe, In- zwisckxm sind,VerhrMungen mtt dmMnertm flter die deutschen Ein- und Ausfuhrverbote zu führen. Falls «ne Einigung hierüber bvwen drei Au» dem Reiche. Kabinettsberatungen über die BesoVmngS- frage. Berlin, 30. Dez. (WTB.) Das Kabinett befaßte sich mit der Frage bet Titelverleihung und machte sich dahin schlüssig, die Angelegenheit in der Besoldungsfrage unter der Neuregelung der Amtsbezeichnungen einer Losung zuzuführen. Den Beamtenorganisationen wird Gelegenheit gegeben werden, zu der Frage Stellung zu nehmen, umsomehr, als sie bei den Beratungen zur Besoldungsvorlag« aufs engste beter- ligt sind. Der Fall Röchling. Köln, 31. Dez. Der „Köln. Ztq" wird aus Berlin gemeldet, daß das Auswärttge Amt rm Falle Röchling weiter bemüht ist, «nt Abänderung des überaus schweren Urtmls tertepit» führen. Zu diesem Zweck ist man bestrebt, zunächst einmal einen Einblick in das Material zu erhalten, das zu seiner Berurteilung geführt hat. Eisenbahnerftreit in Magdeburg. Magdeburg, 30. Dez. (WB.).Die Eise«. bahnarbeiter des Direktionstezirves Magdeburg sind heute in ten S t r e i k getreten. Sm W» dem eine Lolmzulage von 90 Ö-j“.. Umzüge der Artetter durch btt Stadt find rums I verlaufen. ______ Magdeburg, 30. Dez. (WTB) Der Be- amtenausschuß derEisenbahndir emo n erläßt, da ter Teil streik teUttfä mgortet, eure tzündgebung, in ter die Beamten aufgefordwt werten, alle Artetten zu übernehmen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig smd. Wilson. Paris, 30. Dez. (Wfif.) Havas. Das .Journal" mdbet, daß Prä b^ertt Wilson wissen tteß, er sei bereit, ten Böl ke r bu ndsra t zu- aurmenzuruien, ter dann sofort nach dem Austausch der Rattfitationsurkunden zusammentreten olle, um das Regime des Soorgebiletes festzusetzen. Sus dem desetzteir (Bebtet wt. Weilburg, 30. Dez. Rach ber ganzen französischen Bo ne brr besetzten rheinischen Gebiete können verschlossene Briefe in Privatangelegenheiten -allgemein, also nicht nur in wichtigen Privatangelegenheiten, ab- gesandt werden. Auf den geschäftlichen Sendungen braucht der bisher erforderliche Vermerk „Handelskorrespondenz" oder „Corres- pondenz Commerciale" nicht mehr angebracht zu werden. Die Postsendungen nach den in der neutralen Zone liegenden Orten Caub, Lorchhausen (Rheingau) und Lorch (Rhein) werden nicht mehr über Limburg (Lahn) sondern I über Frankfurt a. M. befördert. Dem Absender solcher Sendungen wird in deren Aufschrift die Anbringung des Leitvermerks „über Frankfurt a. M." empfohlen. Zur Verhütung von Weiterungen wird darauf hingewiesen, daß auf Paketen wie auch bei allen übrigen Sendungen nach der belgischen Besatzungszone auf Anordnung der Besatzungsbehörden Nachnahmen nur bis höchstens 100 Mark zulässig sind. rjff*** dafür- c118oaJ .............. mit Frhrn. v. Lersner über die Jnkraftsttzmm des FriedensvErtrages von Versailles. Die Ueoer- einstimmung ist nun eine vollständig e, ausgenommen ein naben, achffchcr Pimkt, ter die Grundlagen für die Schätzung tes Materials betrifft. Falls nicht ilnvocher^sthenes Antritt, wird die Zeremonie des Austausches ter Ratr- ftketionsurkünden am 6. Januar, 4,30 Uhr nachm, im Ministerium des Aeußern statlnuten. ^ Sofort nach Unterzeichnung des Protokolls werten tee Mliierten die Lieferung des Materials entgegen- nehmen, das unver^üAich abtzutretendtt rutschen sich bereit erklärten, d. h. 192 000 Donnen plus 50 000 Tonnen. Im übrigen roirb dcu, Material gemäß der an Ort und Stelle gemachten Heimkehrer aus England. Amsterdam, 30. Dez. (WTB.) Der „Megtaaf" meldet aus London: Der Staatsekretär für den Krieg teilte mit, daß am Sonnabend 1333 deutsche Offiziere und 450 M annschaften nach Deutschland abgeschickt worden sind. Abgesehen von den Fliegern und den an der Versenkung der deutschen Flotte bei Scapa Flow beteiligten deutschen Seeleute haben jetzt alle deutschen Kriegsgefangenen England verlassen. Monaten nicht erzielt worden ist, wird die gan^e Frage von neuem geprüft. Tas Gesetz über die Zahllmg ter Zölle in GoV», das vorübergetend auszer Anwendung war, wird mit dem 1. Jaiui.'.r 1920 wieder in Kraft gesetzt. Berlin, 31. Dez. Die nunmehr erreichre Sanktion der deutschen Valuta zolle durch die Alliierten ist, tvie die „Deutsche All:. Zta." schreibt, ein großer mit Ausdauer erkämpn das Jahr 1. - würden. Mühsam und steinig war der Weg die Herde des Bürgerkriegs erkalten laßt, nach Weimar, zum Aufbau einer demokratr- Was sott es uns brrugen, das neue ^ahr. schen Verfassung Und der Ausblick nach Spaa, Rur Steuern und gewagte Wrrtschaftsgesetze, Md) Paris, London oder Washington war fortschreitende Sozmliiierung^ Ern süßer ebenso dunkel. Es war nur merkwürdig, daß Trost ist uns geblieben, das Reich Hut in be die Entente in unseren innerpolitischen Jarw- Brandheit treususammengeha^tm, der d I wer wenig hineinredete. Vieles bei der Zu- sche Einheitsgedanke hat tiefe Wu z 9 sammenarbeit unserer Gegner ist uns noch Klagen. Die rechte Formmuß mef ’ i kunfc( Rätselhaft erscheint uns vor allem den werden; auch die neue Anregung oer 1 noch die Politik Wilfo^. Er hat vielleicht preußischen Mehrheitsparteien- t-st-t nock im manchen Gewaltplan der Franzosen hinter- Ungewis^n.J^ais^lich^Deutschland^i I traten aber doch schließlich diesen Fnedensk- man dem Reiche noch lange Nicht gegeoen » nertraa' der Verstümmelung und Aus-!u>as des Reiches ist. Wir begrüßen vor allem 5VutfAIanbFäuSifen ber uns bi- sich anbahnenbc Einch'itl.chkelt unseres freilichgegenn>äciig °rg^ i hi? rntp Bolschewistenfahne über München! lebens. Daneben sind weitere Wege der oer I mieber fallen sahen als ein neuer Faustschlag einheitlichung gangbar. Dem Kulturleben der Mias Dieser Taa als in Versailles Brockdorfsl- deutschen Stämme aber muß man Raum zur Ä&Ä&a”-K'i£ KsÄB?i’£Sfä#“ ! Ln Es gab den Wechsel des Kabinetts und praktischen Ziel auch unsere Volksergieyung | hie sehr bezeichnende Abstimmung der Natw- befruchten konnte. --------- c.Cl- I nalversammlung, die spätes im Juli, den Dem neuen . ■ Friedensvertrag auch förmlich annahm. Der \qikk m das der famose Waffenstillstandsvertrag be- । » dingte, der in der Hand Clemenceaus zum Scheine Shhlocks wurde, hotte den hochherzigen Zweck, dem deutschen Volke die Knochen zu zerbrechen, damit die Durchführung des zweiten Aktes ohne Zwischenfalle möglich würde. Man hat im Kriege so oft von Verletzung der Menschlichkeit gesprochen, ober „der 1 Krieg ist schrecklich wie des Himmels Pla- i. qen", er erklärt und entschuldigt manches. Die Menschlichkeit hat ein ganz anderes Feld beim I Friedemachen? Nie aber ist em tapferes Volk, das um seine Existenz, nicht um Eroberungen, Mt0eieBi. gekämpft hatte, so unedel und unritterlich, )o l . ^usrusung per Räterepublik in Ungarn, giftig und unmenschlich behandelt worden. Die I g’ 4 . Ausrusung ter Räterepublik in München, fetzte Reihe unserer Enttäuschungen steht zu 7 5 : Ueterreichung des Frietensvertrages. nahe hinter uns, als daß es noch vieler Worte 28 5.: Ueberreichmig ter deutschen Gegenvor- bie Seferung unserer Gefangenen illu- 21.6.: Versenkung ter deutschen Flotte in Scapa itrieren die berühmte Ritterlichkeit unserer \ & Frictensvertrages durch westlichen Nachbarn. I Nationalversammlung. Einmal aber erfuhr in weiterem Matze Izg ß.: Mterzeichuung des Frietensvertrages. der neue Rechtsgeist der Entente eine Helle Beleuchtung durch die gewaltsame Trennung Deutschlands von seinen österreichisck)en Brüdern. Wo blieben da die gesalbten Grundsätze Wilsons? Das worein wirklich feierliches Ein- läuten der Aera des ewigen Friedens und Völkerbundes? schließlich entfernte sich ber L*« eine weitere Unterredung Magister, meldete sich krank, und die roeltH ■ -- iMorische Komödie, die neben dem großen Bteieg herhüpste, war aus. Amerika will sich 'die Sackien offenbar anders überlegen; es hat seine praktischen Kriegszwecke zum großen Tell erreicht. ,,, , Wir in Deutschland, m Weimar aber ließen in der hochpolitischen Hochsommerzeit die schwarz-rot-goldene Fahne flattern als Symbol einer neuen Reichsverfassung, die int Juli beraten wurde und am 13. August in Kraft trat Ein Hauptzweck der „verfassunggebenden Nationalrersammlung" war bannt erreicht Die neue Verfassung war ein Erfolg, I Hebe! wird unter der Ueberichrrft „Die LuS- tiefenmg des fiorArtemÖ. ur^Mneei ort die Agrarier" bi heftü^er Weife in dem biefigen fjitotbcmDkatitoen „tottsfreunb" Stellung ge- raommm und dabei di. bisherige Nachgictagk'nl Neumanns gegenüber den Agvanern fdtm friti» fiert. Tie rnch:»s«hmoe Presse sei ül* *r oa» noch: Solchen k" sein erfreut, tod> werde man in nicht agrari.dxn Jhrdjen den Wechstl nicht ver- fielen, da bei oem Geiste, wie Uc>:l di« Zwangswirtschaft au Ne gen werde, baS Lchlt.nmste |U befürchten in. Auch dar Art der BerÖfftnulichung infb die Veeiriuitichung im amtlichen Organ, der „Lärmst. Zri ung", wrrd beansLnder. Ter „Stoffe freund" schreibt weiter, dafi die Art, wie tx)lih)d)c Entschließungen ton hvher Bedeutung mit der Ergebung von Aemrern oerauüti werde, zur Kritik herauSi-rderl, man erwecke in der Mass« den Eindruck, c!3 ob die Erlangung eine- Armes anderen Interessen untergeordnet routbrn. Auch tie svjlaloemvtratiiche Mainzer „Dolls- geihmg" wendet sich gegen diesen „Kuhhandel" und kwnrerkt, «S werde Sache der Landtagswaktt^n sein, diesen schweren gelter wieder gutzumachen. Temgeg'-nüber verurteilt auch der national- liberale „Tägl. An zeiget tAt Ernennung Uebcls zum EniafTrungSmrnister, do Uebel bisher auf aavarischem Gebiet nichts geleisdet habe und seine Mlxuna der katholischen Bauernverein« obne Bedeutung s«. Ucdel sei nur Ge schL ft S pv li» liker, man verlange aber bei der Aemterbesetzung Solitisclx Reinlichkeit. und die Art, wie die höheren StaatSänrter m Liessen ohne jeden DefähigungS- nachioris an ParteigÜnstlin« vergeben würden, sei aus- schärfste -u verurteilen. e „Was man im Leimstättenwesen «rstrebteundwaS durchführbar ist" wird in der eben erschienenen „Kleinsiedlungsnummer" der im Verlag des Landesvereins für Krieger- Heimstätten erscheinenden Monatsschrift „T i e f> e i m ft ä 11 e,; von Dr. Rindsufi, dem Ge- Wntfti'&rer diese- Vereins und deS Hessischen SiedlungsauSschusseS, erörtert, von den öossnim- gen auöflchcnb, die man während des Krieges mit dem Leimstättengedanken verbunden bat, verbreitet sich der Verfasser nicht nur über die gegenwärtigen Schwierigkeiten, die inSbZondere bte Bauftoftbe- schasfinlg und die Finanzierung beS Klcinwoh- nungsbaueS mit sich bringen, sondern er yigt auch Woge, auf denen diesen Schwierigkeiten begegnet werden kann. Auch die Rechtssormen, unter denen ein Eigenheim erworben werden kann, darunter insbesondere daS in Verbreitung befindliche ReichS- beimstättenrecht, werden erläutert. (Die Kleinsied- lungSnummer ist durch die Geschäftsstelle des .hessischen Siedlungsausschusses, Darmstadt, Luisen- platz 6 (Alte- Palais) zu beziehen.) Eindrücke beim Mckmarsch ans dem Baltifum. Sxrr Haup!mann Tamm, Kommandeur der M. G. S. S.-Abteilung, der Führer hessischer Bal- renkämpfer, sendet unS fvlgenden vucressanten Brtof: Ter Rückmarsch Schaulen zur Grenz«, denn, wenn auch der ^einb nur mit Banden unken Rückmarsch zu stören versuchte, so war doch die Witterung auf, wöchentlich ungünstig. Ein Teil der deutschen Legion hatte als Bahnichuy an der Strecke Sckwulen—LangSzargen Verwendung gefunden. Aus geradezu grundlosen, völlig ausae- wrichten Wegen ging eS an die befohlene Bahn- ickutz-strecke und, als die letzten deutschen Züge durckxiewllt waren, auf die awste Stvasx Schaulen —Tusit zurück, um wieder Anschlufi an di« deutsche Legion zu ndwn. Tann setzte die bittere Kälte mit scharfem Nvrdost-Wmd ein, eine arvfie Erschwerung für Mann und Pferde. T« Aufnahme in den littru- rsckxn Quartieren war durchweg freundlich. Immer wieder fti-fim wir auf die ängstliche Frage der Einwohner, wann denn nun die Bolschewuki kämen. Tre Bewohner gaben und vertauflen fredvillia alle-, wo- He irgerck» entbehren konnten, vielfach lehnten sie Bezal>luna ton Lebensmitteln energisch ab, obtrvll mir natürlich in Oberosb-, nicht cin>i in BermondtgcL» bezahlen wollten. Zn Kiel nm barte bie Fronttruppe die dort be- fmHidx sT genannte Ortslionrmandannrr, ein Gebilde aus deutschen Räubern und Plünderern, oer- lvstet. Ties«, deS deutschen Namen» unwürdigen Banditen wurden sofort vor da- Staudgericht gestellt und 12 ton ihnen erschossen. Auch diese Tat edgte den Litauern wieder klar vor Augen, daß He FnuLtruvue nichS mit solchem gementen Auswurf der Mensckch it zu tun bat Altdeutsche Neujcchrswünsche. Das „Prvst Neujachri', mit dem wir uns zur Jahreswende begrüben, ist der kurze Rachklang eurer uralten Silke. bie sich In langen Wunsche «beten und Wunschsprürlien zu dieser de- deutungstollen Zeit des Jadres 4u fierte. Roch heute macht daS Volk seinen NcujahrS- glückwunsch nicht in zwei kurzen Worten ab, sondern bie Neujahr-Wünsche sind sehr ausführlich und deutlich in der Au-malung all des Glücke-, daß man herabfleht, und entfallen darin einen ur- wücküigen Humor Lxhon dem alten Germanen galt es am Jul abend, wenn er da- wiederkehrende Dacktstum des Lichtes begrüßte, al- heilige Sitte, beim feierlichen B^chcrklang Gelübde ton Taten abzulogen, die er im kommenden Jahr au-südren wollte. Solch heidnische Gewohnheit Hieb im christ. lichen Deutschland erhalten AuS d m 11. Jahrhundert stammt eine DrediM, in der al» öhnöttero «rügt wird. Neujahr» an itreumxam ober aus dem Dache zu sitzen, um in bk Zukunft zu schauen: auch forte man nicht bei Iaht»--beginn derumziebm rmb Tänze mit Gesang aufiühren Rach dem Bericht de- frommen Mystiker» sxinridi Suso kamen bie Jünglinge in Schwab n in der Rächt de» JahreSansarrgs vor die Türen ihrer Liebsten, fangen Lieder und sprachen Gedichte, in dmen gut.- Dünsche enthalten waren. Diese Sitte findet sich dann durch la;ul- Jalw.,unbene tm deutsckvn volk»- braudi: zu Neujahr gehen Personen beiderlei Geschlecht», unter Verkleidung^ und Masken oerbor- flCTt. in den Gassen umher und klopfen an den Türen, wobei sie Dunschspeüche hersagen und andern Fenster mifmtfhfembe oder abwchrend« Antwort empfangen. Ein solch uralter Neujahrswunsch ist noch deute in dem Reim erhalten; ,,*d) wünsch' ein glückselig» neues Jahr und» E-ristkindl tm krausen Haar", womit vielleicht auf einen Familienzuwachs bin- gedeutet werden soll. Daran schließen sich dann zahlreiche Wünsch»- für ein langes Lri^.n, ein gutes Leben, einen schönen Mann, emr schöne Braut, eine Kiste mit Geld und alle nur denkbaren Herrlichkeiten, denen sich die Hoffnung aus einen Dank in klingender Münze nicht selten an reibt Das Volkslied mit fernem Uebermut ergabt sich bald in den allertvlisten Wünschen, und so hören wir schon au» den ältesten Reujahrsgliedern närrische £u)ffnimqm des Sicfmben, der da ein Df rdtoin sein möchte, um fröhlich in die Welt zu traben, ein fcünbkin stein, um mit der Liebsten zu spielen, ein Kätzlein, üm ton ihr «liebkost zu werden, ein Vöglein, um m den Grund ihres Kerzen» |u flkoen Altdeutsche NeuiahrSwünsche au» dem fünf- Mfmten Jahrhundert sind tm» in einer besonderen Litera tu rgaliuna erdalten, den sog. „Klopf In"» Sprüchen, wie sie bie Meisterlinaer für die Reu- jahrsgratulanten in großer Zahl verfaßten Die Spnichaed'ch.- va Nürnl^raer» L»ans Rosen bl ür fdtmtni noch forme! oft un) fc erlich bibn. an dir ernsten Gclu^.e u.to Segnungen mabn.nd, bie in der wunderr ichen Nacht thve boonbere magische Bedeutung batten: „Klom an. klop* an! Inn selig neus 3atn geh dich «n! Alle» ito« bexn Herz be«rfcrt, La» wirft du zu Stefan Zal/r gewährt. Dicht an brr deutschen Grenze bezogen wir da» hetzte Cuacner in Liauen. Mein Ad.u.ant und ich lagen dort beim Pfarrer. In benLxn nobler Weise nahm uns i^rfer auf, obwohl ihm im Zalsre 1915 von brutschen 2x>Gxitcn leut gesanr e» Be itz- tum tik-vrrgdnaratl rotroen war, uns bervinetr uns mit allein, was Zttiche uns Xelkr drrgeben tonn'.en. ^-ür l« Juurixfx Ärmer" uno die „litauuchen RegierungsmLmicr" hatte der roOrtädt ifarrn nur ein Lächeln. Sein rich ig beurteil.e auch er das Handeln und bte Ziele Englands, und für das alte Teutschlaiw, das er vor tariert 3cnts;ubolcn, roenn die Bolschewiken kämen. Daß ,ie tommen, war dem Pstr er ebenso klar, wie allen Li auern, b.mn bür »erben werden mü allen Mitteln versuchen, chrc Lehren über Teulschland hinweg nach dem Westen auszubreiten. Litauen bat nicht Die Kraft, benegen Widerstand zu I isten, und Le tlanü t l w i er nickt» cb ein Bolschewickästirat. Der März—Apr.l L>2u roi.b txr deutschen Rcichsregierung die Äugen darüber öffnen, was sie rm ^thve 1919 den Saltifum- Ttappen zu verdanken hatte. Am 13. Tezemler 1919 überschritten wir, die Hand zum prcusiischen Adler cr^ben, mit dreifachem Hurra Die deutsche Grenze, alle Jalirzeuge mit ter schwarz-weifi-ivlen Fl-iage ge chmuclr. Tie Rutschen Bewohner standen still und stumm vor ihren fcätfern, nt-manb gab un« einen Willkvm- immgrufi. Scheinbar galten wir sogar bet diesen Leuten als „VaderfandäverrL.er", al- „Deserteure". Zm ersten Quartier auf deutschem Boden wurden wir freundlich auf^mommen. Tort sanden wir vi Xxuh tolles VerstLndni» für unser Handeln. Eine Gimtrinde setzte sofort eine 9kti- tion an den Landrat aus, dafür »u svr",en, dnfi tte „deutschen Soll!«den" als Grenzschutz dort blieben utü» nicht etwa „Reichswehr" herverlegt würde. Zur Reichswehr hat man cert überhaupt wenig f&Ttroueit. Unsere Leute vertrugen sich mit den Reichswehrangehörigen mäfig. Tie titulierten un» „Bollen schweine", worauf unfere ötlhfrie&er prompt mit „NosSehend" erwiderten. Nach drciLgigem Aufenthalt in Ostpreussen muhte ich mü 9CDjutvnti und noch einigen Oksi- yeren uno Mmtnschaf en zur Vorbereitung unserer AlmicUunffsstesle nach Berlin fahren. Was wir da im Laust der Nacht im D-Zug Jnstrrbura— Berlin alles an törichcm Geschwätz über die Baltikum-Truppen rnSgehim und laut zu hören bekamen, war bezeichnend für das geringe Verständnis deS deutschen VvlstS für unsere Bestrebungen. Neben „Vaterlandsverrätern", „Tescrteuren" usw. wurden wir auch für „Bvlschewicki" gehalten! Wir sahen zusammen in unserem Abteil, lachten über tiefe Reden und tarnen zur Ueberzeugung, dafi es sich roofirlxiftti nicht lohnt, für tuö deutsche Volk auch nur den Finger krumm *u machen. Einen Tank begrhoen wir nicht, dazu kennen wir Ue dufgeltetüe vokksmasse aus der Revolution zu t und Land. Gießen, den 31. Dezember 1919. Den Lesern öes Eichener Anzeigers zur veachtnng! Im Laufe des Monats Dezember haben sich die Derftellungsverhältnisse in den Zei- tung»betrieben grundlegend geändert. Weitere Lohn- und Gehaltserhöhungen sind verfügt worden. Das Zeitungsvapier kostet für bie Folge beinahe noch einmal so viel als seither. Die Zeitungsunternehmungen können so starke Belastungen nicht allein trogen. Deshalb werden von allen Blättern zum 1. Januar erneut BezugspreikerhöHungen eingeführt. Für den Gichener Anzeiger ist die monat- l.che Dezugsgebühr vom 1. Jan. 1920 ab auf 2 Mark 30 Pfennig einschlirfilich Trüg.rlohn festgesetzt. Verlag der Gießener Anzeiger». • • • Tie Umsatzsteuer und die Rechnungen aus 1919. verschiedene Handels- und Jndustrieverbände haben an ihre Mitglieder Rundfch.erben versandt, in denen cs frtefi, dafi die Umiayteuer auch für die C^TQiflänbe zu entrichten fei, die zwar vor dem 31. Dezember 1919 gekauft, aber nicht bezahlt tporden seien. Die verbände hatten auch ihre Dordsckurlt darauf hin gewiesen, ihre R» ch- nunacn vor dem 1. (ftrnuar 1920 zu begleichen, um die Umsatzsteuer, die an diesem Tage in Jttait tritt, zu ersparen. Nach der ursprünglichen Re- gierungsvorla« über die Umsatzsteuer war es zweifelhaft. ob bet Umsätzen, bei denen die Lieferung vor dem 31. Dezember lag, die Bezahlung aber erst nach dem 1. Januar erfolgte, das neue Um* savsteuergeietz in Änwenbung zu bringen sei. Wie milgeteilt wird, ist da» Gesetz dahin auszulegen, dafi alle Lieferungen, die vor dem 31. Dezember 1919 erfolgt sind, für die aber eine Bezahlung noch nicht geleistet wurde, n i d>t unter bad neue Gesetz mit den erhöhten Gebühren fallen. Werden Daren bezahlt, die au» Verkäufen vor dem 1. Ja* nuar resultieren, fo findet eine Erhebung der neuen Umsatzsteuer nicht statt. Die Nationalversammlung hat bei der 2. Lesung de« Gesetzes im 8 öl folgenden Absatz 3 eingefügt: „Ist nach diesem Gesetz eine Steuer für eine Laserung ober sonstige Leistung zu entrichten, die nach dem Umsatz- steuergesetz vom 26. Juli 1918 steuerfrei wnr oder einem niedrigeren Satz unterlag, so ist für die Steuerpllicht und die döhe M Steuersatz.-- nur dann dieses Gesetz mafittaenb, wenn smvvhl die Vereinnahmung alS auch die Licferuna nach dem 31. 12. 1919 liegen. Drese Vorfchritt tritt mit dem 31. 12 1920 aufier Kraft." Durch diesen Absatz ergibt sich klar und deutlich, dafi bai Um» fatzsteuergefetz keine rückwirvende Kraft hat. Die Aufforderung zur Vermridung der Umsatzsteuer Zahlungen vor dem 31. Dezember M teiftat, sind also ohne rechtliche Grundlage. Das neue Steuerstrafrecht rott es m ber Reichsabgabenordnung jetzt fest» gelegt ist, bringt eine Fülle von neuen uno scharfen Bestimmungen, die die Steuers!ichtigen wohl beben fien müssen. Als Steuerzuwiderhandlung gilt auch eine Begünstigung. Selbst der Versuch der Steuerhinterziebung ist strafbar, sogar auch bann, wenn die vollendete Tat eine Uebertretung wäre Soweit der Betrag der Stenerverfürzung oder des Steuervorteils nicht festgestellt iverdcn kann, ist, wenn nicht anders bestimmt, auf eine Geld» strafe von 20 dis 1 Millron Wlarf zu erkennen Bei Gcfüngnrsslrafen kwm im Stvoferkenntnis an» geordnet werden, dafi die Bestvaftmg besanntzu- machen sei. Wird Gefängnis von mindestens 3 Monaten erkannt, so tarai zugleich auf Verlust der tütgerlidjen Ehrenrechte erkannt werten Wenn jemand zur Steuerhinterziehung Bücher oder Auf» zeich"ungen unrichtig süirt, unriditigt Geschäftsabschlüsse vorleat ober ähnliche arglistige Mittel anwendet, oder bei Slruerausticht roefaitlidx Amt-- Vorschriften grob verletzt, farm ihm ba» Lanbes- fmanzanft untersagen, feinen Betrieb oder Beruf forizu fetzen ober zu seinem Vorteil fmtt'echn zu lasten. Dasselbe gilt für Vertreter oder Angestellte eines Steuerpflichtigen. Neue Delegrammgebühre». Die Gebühren für Telegramme noch dem Ausland werden am 1. Januar erhöht Die den Wortgebühren zugrunde liegenden Fran- kenbeträge werden nnch dem Satze 1 Frank « 3,40 Mk. umgerechnet. In Europa kostet bann bas Wort nach Luxemburg 10 Pf., Deutsch-Oesterreich und bet' Tschechoslotvofischen Republik 20 Pf., den Niederlanden und der Schweiz 40 Pf., Belgien und Dänemark Klops dennoch mren Glückwunsch bat „fitem an! Ein selig neu- Jafir geh' Dick an" vorouSschickt unb bann eine Fülle von StoB und Neckerei anvrizt Ausgelassener Mummeuschant begleitet da- Neuickbr-singen, unb groteske Wünsch, i -erben laut, wie z B der folgrtbe. der sich in einem „Klopf an' -Spruch des Dichters Hans Folz fmbet: „So wünsch' ich dich so lange grfxnb. Bi» ein, Lmse wiegt hundert Dftind, Unb bis ein Müdlkttin in Lüsten ftougt, Unb an Flo- ein Fuder Vein - zeucht Unb bis ein Krebs Baumwoll itnnnt Unb man mh Schnee ein Feuer anzündt; Hiemu an gut - ftligs neu» Iahe Unb -au hur, dafi dich Gott bewahr 1" 50 Pf., Frankreich, Polen unb Schwede» 60 Pf., Norwegen 70 Pf., Italien Jngosta- Wien unb Ungarn 75 Pf., Finnland 8.5 Pf, ©rofibeitannien 1,05 Mk., Griechenland 1,2d Mart, Estland l^ö Mk, Manien 18» Mk, Jelanb unb Portugal 2 Mk. usw. Rach den vereinigten Staaten von Amerika kostet bei Wort 5Mk bl» 14,80 Mk, nach Argen, tinten 11.75 Mk., Brasilien Im dHgemctnen 16/50 Mk., MerUo 7,80 Mk. bi» 11,40 Mk Peru 11,75 Mk. dis 16 Mk, in Asien natt Japan 15,35 Mk., China 16,50 Mk.,^alLsttna 5,95 Mk., Persien 14.05 Mk. nach Australien -wischen 13 unb 21 Mk. usw Lebensmittel • * Marken-Au»gatze Am Freitag unb Sam-taa gelangen in den Bezirken Brot- unb Kartofselmarkc» zur Ausgabe. Roheres hebe An- lägen teil. * * Do Deifime-k und Nährmittel auf Grund ärztlicher Atteste für den Monat Januar 1920 auxjcgebcn werden, sagt der An».r.-»enteil. • • Tie Bezugsch, ine für Brenn- holz, die dis »um 17. November iDühufcu hatten, werden am Freitag, 2. Januar, belief al Bleranstaltungen. Mittwoch- Stabitbeater, 8*/| Uhr, käppchen — Lichtsmelhau», „Moberae und „Durchlaucht reift inkognito". — Lichts Selter-weg. „Kronprinz Rudolf, das Gehei von Maoerllnk". Donnerstag: Stabttbeeter, 3 Uhr. käppchen, 7 Uhr Eine Ballnacht. — Philowt wald. 4 Uhr, Streühkonjert der Regimenüta — Lichtspielthcater wie Mittwoch. * • Die Rote-Kreu».Medaille 8. Kl. wurde verliehen dem Uni D.-’Jtm tarnt mann Jung, j früher Vernrrlter der Chir Klinik, dcm Berwalter der Med. Klittik Treppinger, dem Cbenvär- ter an der Lupushell stätte Kretz», der Schktofftr । der Ehir. Klinik A i m a ch e r, der Schwester bet Nasen-. O-reri- und Hal-llinik Habermedl unb den yUiceidnmftcm der Med. Klinik B reu ei eg i unb Gießen. • • Ueber die Verleidung von DienstauSzeichnungen ist nähere» tm Anzeigenteil au» einer Bekanntmachung der hiesigen Vetsorgunasstelle ersichtlich. •* Overhesiischer Kunstderein. Bei der am dritten WeihnaebtS^tertag abgebaltrnen Verlosung von Anrech:»scheinen auf nu stwerii Fkl 91t. 1 - 500 Muri auf Mi gliet» Nr 231 iZahnarzt Dr. N fco^e» zu Gie^n), Nr 2 - <->OJ Mark auf Mi:gltod Nr. 79 Kvnimcriunnu A. Älinflipot). Nr. 3 — 200 Mark auf Mitglied Nr. 192 (Fürst Ätirl zu Solms Hokn-lckms Lich zu Lich'. Nr. 4 — 100 Mark auf Nr 98 lUniversi äts-Profeftor Tt Messer zu Giestm', Nr. 5 - 100 Mari auf Mitglied Nr 144 (Kaufmann Karl Schlüter zu Gief'ien/, Nr. 6 ■■ 10U Wf < auf Mi'glied Nr. 240 (Bantbirefror 0>nrfihuri zu Giefieni, Nr. 7 — 76 Mari auf Mirgliri> Nr 8-) (AmlSiterichtsrat Dr. Hanfult), Nr 8 — 76 Mark auf Mitglied Nr. 70 Rentner Karl Jüngst le Gtefien), Nr. 9 - 76 Mark auf JRüflfid) Nr 141 'Kommerzienrat Schirmer w (H-firni, Nr 10 - 75 Mark auf Miiglied Nr. 62 H"stietonmt d. ! Hekller zu Gie^n), Nr. 11—60 Mark auf ®ü*| qltfb Nr. 156 'Londaerichtsvat Schnitzsza!'n Ml Gtohen',, Nr. 12 - 60 Mark auf Mi gtwt> Nr 194 (Fabrikant Lutnmg Rinn zu Heuchel nnri Nr iS — 60 Mark auf Mitglied Nt 98 (®w|rflor tt Maennchen zu OHefirn), Nr. 14 — 50 Mark au1 Mit.lli«v Nr 163 (llrau Geheim rat Streng zu ÖHffien), Nr. 15 — 60 Mark auf Mitalied Nr L "R^bnungsrat A Derhrmer au OHriyn', Nr 16 ” 60 Mnrk auf Mi'g-ted Nr 339 lFräulem Matt' Dill zu Giesten), Nr. 17 — 60 Mari auf Mitgliet Nr. 121 tGeh Hvfrat Tr Posch zu (Meyn), 9tr V - 60 Mark auf Mitglied Nr. 112 (Geh v°ft« Dr. Nett» Zu Gießen). • * Abgabe unb Verwendung bei Feuerwerkskörpern Wir verweisen auf to Befanntmadumg im Anzeigen tell * „Um die Seele de» Kindes" Ueber dieses Thema wird Jesuitenpater Hemm es atr Freitaa abend 8 Uhr in der Turnhalle Ml OöroalMnarten sprechen " Deutschnationale Volk» Partei Am TI an tog den 6 Januar. 8 Uhr abend», nntf Fabrikant Dr. ing Karl ülinnitor aus Cffeitb«*} am Main. Vorsivender de» Landes Verbandes da beutfdmattonalen (hesttschen) Volk»pariei in Hessens im Hotel Grofiherzoa einen Vortrag halten üb« - „Wirlschaftlicke Jllusion-toliti^ Al- gründlicher Kenner unserer Wtnschaftsverhältnis'e ist Hn, Klingspvt m der Lage, Über bie Zukunft»«as« sichten, bie für Handel unb Industrie bevorfiebe» wertvolle und tntereffanb? Aufklärungen M x-ben Alle national gesinnten Männer unb Frauen such nill kommen. * * Der Deutsche Seeverein hält iw 2 Januar im Hotel Grofilierzog bnrch Kttpirl« 1. S. v Me.rlcheidt-Düllefsen einen Borttaa K über „Seefahrt ift not, wenn wir nicht ver-M gern wollen". So mischen sich feierlicher Ernst unb au»g»1afi<* Lustigkeit in den tollen Ehor der NeujabesieÜnsch^ die feil Jahr hunderten da» neue Jahr ein leuen. * Die erste Lichthild-Predtat der Kirche. Die Berliner Ofnabenfirdx ta» insofern einen fütaten Schritt unternommen, eit sie vor geladenen Gästen zum ersten Male dr fßrebigt mit Unterstützung des Lichtbildes trifli Der Film, von Franz Staffen Deriafii, umfdHiefit 160 Biloer. die tn drei Gruppen gegliedert find da» Leben Jefu, bie Nach olqe Je'u unb » beulfdx Psalter Pfarrer Holstem von der Gnade»' kirche hat den begleitenden unb verbindenden | 9h x It. Weiler »u » if Mügli» 9h. 144 M ®teben),9h.6 = lOOiP.in ertfwr Oritfouz I 4 MilM m 4 jcnhdt), 9i 8 = 76 Ms i Rentner Stil Mart auf MüM 9h U mr yj M> ßen>. 9h. 10 = 6 Jfe K M*rmt h 1/ « 50 fturf aui ffm rüfltSral Schnizskof» K ÖUxt aus Mi 1% I m bi beMM.^ > zlird W i), 9lr.l4 - 50 Warta tau Sehnmrti Streng • > i Wart auf Mitglied rfctmer ju SieW', m. icb 9h. 339 lFräiilemK' 1? -- 50 Mart auf Mik 'JÄ«M *»»* Äi«b..-w ftt» ‘*,e£Ä^ «Sh f!® tflSSS* itisSS rsW9 ten meift Tiroler LolkTweistm sprechen immer TevtschlandS Not. ©eitern abend tn rhtcr Versammlung ter -LtnofiMriimen Wetter VaMm 7.2 i 87. z. O an 14274 025240 30.12. nm. 30.12.' abb«. 3L 12.) vm. I wechselnd bewölkt i nachts bedeckt Die Abfuhr von 12-15 Waggon Brennholz, 1,25 lang, vom Bahnhof nach der Stadt ist zu vergeben. Angebote sind zu richten an Rahneseld, „Pfälzer Hof', Schanzenstratze. E12 beftbewähneS Material, Installateure und GlühlampenverkSuser! Sammelt von Eurer Kundschaft die dur-gebrannten MhlaNpen! Dieselben werden zu mäßigen Preisen regeneriert Fordert Prospekte und Auskunft bei „ttareg" Süddeutsche (Stühlampen - Industrie, Augsburg F. 9/12. 024812 Oelmühle mit neuen und modernen DnsUllnen emgerMet ®ÄÄ 606 X&T “‘"MS H.Zchäser, DiMstrch 33, kckcLIeisKkch. hohem Grvde. Nachdem der 1. Sprecher allen witu wirk^ton gedankt mrb den.beiden Tumwarim und einem anderen Turnratsmvg^e in DnrteuE^ LL M, «ÄÄÄ’Ä sich ein Tanz anschlotz Auf obige Anzeige bezugnehmend, werde ich stet» bemüht sein durch gute und reelle Bedienung mir das Wohlwollen einer verehrlichen Kundschaft und Nachbarschaft zu erhalten. Hochachtungsvoll Jakob Schäfer, Friseur, Ludwigstr. 64 Gießen, den 31. Dezember 1919. Die assen Tages- und Abend-Kurse In Buchführung. Stenographie, Maschinenschreiben u.aU.Handelafächern beginnen [iwwc am 12. Januar Vogt’sche ftMndeWaleGleflen Goethe8tr32, T el.2064 Prosp. u. Auskünfte durch d. Schulleitung Geschäftsübergabe! Meiner werten Kundschaft zur gefl. Kenntnis, daß ich mein Friseur-Geschäft an Herrn Jakob Schäfer vom 1. Januar ab verkauft habe. In- dem ich für das mir bewiesene Wohlwollen bestens danke, bitte ich auch, dasselbe auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Starkenburg und Rheinhessen. sw. Stn^eim 28. Sa. Jlu« t« >aexV vollen M ünzsam mlung veS früheren Grotzherzogs, di« sich tn dm Ra-Ei tor Kadinettsbiblivtlrk tm alten Palms bemnton hattr, wurden kürzlich ^ljlcN' jedoch gelang r^,dre Nstvllenen 6kgen);M>c nnebeT grofejniteiB zuschassen. Nun wurde Wr em imtdeteiltster Eur^ vrecher, der von der Krtnnnalpoltzei tchoa lange gesucht wird, festgenommen mrv tn Untrrsuchungs-- Statt besonderer Anzeige. Qott dem Allmächtigen hat cs gefallen, meine mnigstgellebte gute Gattin, unsere liebe, treusorgende, unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Anna Marie J akobine Lamp geb. Seeger nach kaum viertägigem schwerem Leiden im Alter von 52 Jahren gestern nachmittag zu sich zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jakob Lamp, Kreisamtegehilfe. Gießen (Schillerstr. 27), München, Frankfurt a. M., Darmstadt, Nieder-Ramstadt, den 30. Dezember 1919. Beerdigung Freitag den 2. Januar 1920 nachmittags 31/, Uhr auf dem neuen Friedhof. Bitte von Beileidsbesuchen gefl. abzusehen. «•»•» Turnen. *♦ Mäuner-Turnverern. T« Wer^ nachtSstier, die am Sonntag m der ^rrntelle (Gteinfttfl^e) abyeteltrn wurde, erfreute sich B-iuchcS. 'Jirkn ibmlTcIb^ 30. D-». D°S S*5ffcwri*t verurteilte den Dctonomierot Opperman n Weyen umfangreicher Mil^t^Mw imd ver- wngerter MUchabgabc $u 300<)3M. = Vom Rhein, 26. Dez. Unglaubliche Preise wurden bei der Verpachtung nn^lner RSbeintischereibezirkc geboten. Der B^irt Camp stieg von 108 auf 4680 Mk oder um 4316 Pwzent, der 93eitrf Braudach von 116 auf 3260 ySrtobcr um 2809 Vvo^ent. Tre Pachter srnd niedencheinische Fischer. Kreis Wetzlar. ra Krvsdorf,.3O. Dez. Am DieEag wurde im Schutzbezirk Waldhaus die erste Solzver- steigerung abgehalten, gleich nur Käufer auS den Kreisgememden rechts der Lahn zu° aelallen waren, so wurden dennoch enorme Preite gezahlt Es kostete Buchenscheit 90—100 Mk. nab tzich-mdrüpvel biS 50 Mk. Raummeter mite hin der doppelte BrerS gegen das Boria^- wurde Duchenastrerser durchschnittlich mit 5 Ml. Wasserdrücke erriryrei um & verkehr nach Praunheim aufrecht zu erhalten. Das Nid da Hochwasser zeigt wieder, wu bröt^ib notwendig der Bau der schon lange geplanten Regulierung ist vermischte». Berlin, 31. Dez. Wie dem „Bert. ffnieioer" aus Wien gemeldet wird, hat sich der Er,hn»oa Josrs Aer->.n°nd >m. , ** Kriegerverein Gieben. Am vergangenen Sonntag feierte .^iegerverern Gietzen im Saale der '.LvbigshöhC ein stimmungsvolles Weihnachtsfeit. Der 1. Dorsitzerche, Amlsgeriäftsrot T r ü m p e r t lpett d« Jest- «rnsvrache Antz en reichhaltigen musikalifchen Teil des Abends W.ofc Ück eine Verlosung und TE Eine Sammlung zugunsten bedürftiger Kwgs° beschädigter und .KrtegShinterbliebener ergab 165 Mk. ** Tte Büryeraesellschvst Ätett ch^e Weihnachtsfeier oti MitgliÄevckend an Frmk- surter Dos ad Em xron Frl. ^ltvater ver- msztes und von Frl. La u bach ?crrq^rW^ Gedicht berührte m müÄer ©afe Grnfl, ^r iReil und dieses Jenes. Ernste und hntere Dcan- ner-, Frauen- und gonischte Ehöre mtt undohne Begleitung wechfelten mit sttnrmungSvv^i MnllL- ftflden ab. Erne mrt allerlei Vaxnxx^m^b^t- vaschimgrn gespickte Derlofm« und em Tänzchen beschlossen bte Seier. totebei an. Landkreis Gietzen. mexi_ »*Groben-Buscck,31 Dez,Am29.^ feierten Dr. G eng nagel und Frau das Fest der silbernen Hochzeit. ~ Londorf i d. Raoenou, 29. Dez. um Sonntag den 28. d Atts fand im $in Slrcht Gieven eine W v h l t ä t rak er i svor> sl e l l u n g zu Gunsten des hiesigen unter Leitung der Frau Baronrn Uerkilll sdrtt. 6» tam^i S Ausführung, zu denen tne Dekorationen und stfime von der kunftsimiigen Hcuch ber^Frau Bi ronin herrührten, mährend die ErnftudreriMg ter Sttot Sänben wn Frl. M-^-W-U«ck saa Der hiesige Manncrgesangverem otr tarne mrter bei Leitung des Lehrers Schmidt d«m Atend durch den Bortrag mehrerer ausgemäl/lter Etzorr. Alle Darbietungen fanden ungeteilten Winu. Hum Schlutz fand eine Verlosung statt. ga Steinberg, 31. Dez. Sonntag den 21 Dezember blickte der Gesangverein Eintracht auf sein 50jcthriges Beite.hen zu.rüdr. Kiyu veranstaltete der Vermn m fernem dichtgefüll ot Lokal zum grünen Baum eine Feier. Der Prairdent de. Gesangvereins hielt eine Ansprache, in der er gut die Gründer des Vereins lnnwies und mit eurem hoch auf das deutsche Li-ed schlos;. Gutsttmmige EHSre kamen unter Leitung des Dirigenten Burger ► zum Vortrag, sowie ein Doppe^^^'-U, vor- . getragen von zehn gut geschulten Sängern des > Vereins. Auch die Musikkapelle trug zur Fner bei. an Stelle des angekündigten Pfarrers- Klem über , Teutschl-ands Not". Er führte aus: In der Ver- iMnflcntxif balcn unglümclize Entzweiungen in ?«ttMand bestanden. Im Stuotsleben tot sich daS Bild einer Obrigkeit aus beilxmmten «lasten und Kasten, denen ein zur polrttschen vecanbil- bu.to und BetStigung nicht zugelassenes Dvlk initer- tnn war. Auch im Privatunternehmen und im Leere hatten wir - im ganzen betrachtet -- Herrschende inti) Beherrschte in einer Gegensatz- tuhteit, die entzweien mutzte, deute tot nur noch ein Äaat mit dem Id^l der Volkseintoit m politischer, wirtschaftlicher und kultureller vinficht eine Berechtigung. Jetzt mutz das Volk sagen .Der Staat bin ich." Soll aber H-Lraus Legen Eprietzen, so mutz eine eintoitliche und tieferer tende Erziehung des Volkes erstrebt tocAen. So nur kann es zur Reife gelangen und mnn ton zweiten Olrundsatz der Demokratie verwrrklichcn, totz irülirer und Persönlichkeien von towutztem Schöpserwillen dem gemciutch-'.ftlichen Stehen inne Storm gelten. Einer der innersten Grihide mixres Zusannnnidruchs liegt darin, das; wir Achtes L-or! von tot Eintoit des Boltes durch VolkSbildimg nicht wahr toben wollten, sondern uns an das änücrc rinlvtlidte Band der Krone ttammrrtcn. Bismarcks TLort, beb nur bie -tnrnifhc nnen Zusammen toll Deutschlands schaffe, '-stdurch bsc Gegenwart widerlegt, es war fern Feller. Wenn es überhaupt eine Zukunft der VM-r gibt, so nur durch Lllisgleich, Derständigung, ^olkerlmno. Die Demokratie nenvirrt da- Wundermittel tos RätesystemS imh her Diktatur des Proletariats: tonnte keineswegs zur Steilung des Volks ganzen führen. Auch das Wundermittel der Monarchie, die chre Sttinde versäumt und feine Einheit durch soziale Arbeit zustande gebracht hawürde nur Unheil stiften: Machtfülle bei einem Vcrrschn, tor nicht durch Auslese, sondern durch blinden Svfall des Erbfalls sein Amt führt, bedeutet eine grölte Gefahr, wie die jüngste Dergangenhnt geengt hat. Der Idealismus der Demokratie allem kann tollen, der davon w-smcht, daß sich die Staatsgememschatt ans bcm fiebert tor Einzelner, zusammensetzt, Mid bah daher jetov Einzelne ein menschenwurD^s Dasein fülnen und nach Kräften zur Ertürtoigllna und Mita-beit beim Aufbau kommen nru^Dre ^älilreichen Anwesenden spendeten starten 'Wan für die anschaulich formulierten Ausführungen. Zur Debatte meldete sich niemand. bm“* 30^«_$fe NochsE nach Dienstboten ist in ton WoAen "or Sehr rege« aber trotz tot hohen Lohne Der dritte »ritaagfr taa — Bündels Geburtstag — toi als Wandertag tos Gesindes gänzlich ferne Bedeutung verloren. (s-Vn# in allen Arbeiten der Bauernwirtschaft ery feh?en?Magd er^t .500 bis 600 Mk. und mn tüchtiger A^erknecht 900—1000 Mk. SatoeSloto bei vollständig freier Berpslegung. vtssen-Natta». gt. Eschwegc sWerra), 29. Dez. Typhnsepidemie^rst ui ton benachbarten Dörfern Kella und Jestädt ausgedwchcn und hat sigm Sparkassen, Landesbank, Polytechnuche Ektosa 3wT1, tor 89 ^aWxÄtel .gdAvebne« eines VauSleboer-, Tochter eines rtorst. en des vauses ToSeana, verlobt * Unsere Valuta. Ein hübsches Weib- nachtsgeschenk erhielt ein Straßenbahn sctowicr. ui Sachscnhansm von seiner 5dxw)trr aus Amenra, nämlich einen Brief mit 80 Dollarschernen. Di^ReichSbank zahlte ihm 12 50 Ml. aus. * Reichswehr nnb liebet gang 4 beer. Reichswehr heitzt daä D«r nach einer neuen Verfügung »om Beginn der Bildmrg brs Mn Bo amn der $ocrQbmmtorunn auf enw Sterte mnt 200000 Marm. Dann soll es als UetorMngs- beer bncutoct werden, fcxrtoi unterscheidet man rotttor zwei Organisationsabschnttte, ernmal Durchführung der v-nm^ntorungaus 200 MO Btemn und dann daS beer von 200000 -^cmn selbst Als Tmpventelle tor Reichswehr gelten die Formationen, d« nach dem Gesetz über die Bildung einer trorlaufigen Reichswehr cntltonton rotb Truppenteile tos Uebevgcmgstoeres sind alle ans Anlatz der berabmintorung der beer^starren neu oder um gebildeten Formationen, -oe <*' Nennung von Truppenteilen tor oorlirutionr Reichswehr ist letzt sttts «nzugeton. ob es sich um eine Formation tor Reichswehr oder tos U^>er«mgsheeres handett, z. B, Reichsweto^ scmterie-Regiment Nr. 19 wehr-Äfanterw-Remment Nr 19 i Heer) Alle VerbS-nto der vorlaungen Reutowehr haben die Bezeichmmg „Reichswehr . . . . , ab-, gekürzt „Rw." zu führen, damit fie rom alten ■ wie vom neuen Friedenshter unterschieden wer- 37- auf 3»,4 Prozent eingeteitet.__ _ 1 Frankfurt a. M., 29. Dez, Der Aelteftenausschuß der Stadtverord^enversamm- ' lung beantragt beim Magistrat, aus allm städtischen Aemtern noch etwa vorhandene Milglntor tos Arbciterrates zu ei'tferniM, to dessen Funktionen erfüllt seien. Für tos Artoiter- ratcs werden künftighin keinerlei Mtttel bereit* ^fr.'Frankfurt a. M-, 29. Dez. Der^Mm- mangel ist jo stark geworden, datz mit touttgen Tage die Stratzenbel euchtung eingestellt werden muhte, so datz man m^chSucher Finsternis wandelt. Einige industnelle Betmeto, so die Adlerwerte unv die Maschinenfabrik Moenus, 'S^nlfurt a. SR., 29 D». B^r toben sich 800 Fr an kf ur ter F a m ilien bereit erklärt, Kinder aus ^esterr ei ch auf- zundlMen. Da die Kinder auch m der Kl^dung völlig mittellos sind, soll unter den Franffurtcr Geschästslouten eine Garantiesumme von 150000 Mark für die Ausstaftierung aufgcb-racht n^ton. Die Kinder »verden 3 Monate m F^an^rt btei- ben und Mitte Januar im Sontorzug ^rcffeii. --Frankfurt a. M.^30. Dez. Das LetonS- mittelamt siecht sich infolge der preise zu einer Erhöhung der Brotzpre111« wn 120 Mk. auf 1,75 Mk. für das Dreipftmr- ^Ka^el, 30 Dez. Der Vorstand der Lan dw i r t s cha f t s ka m m c r Kchsel tot be- chlossen, in dem nächsten ^^tottfptan ^OM Mk. Wsten für Untersuchungen durch' d'e landwirt- chaftfiche Dersuchöstation, bte rm Sfsentlichen Fnteresie zur Bekämpfung tos Düngermittel- schwintols ausgeführt werden, ^rustbc-i gt Witzenhauskn (Werra, 29 to. ®a durch den hiesigen Kreistag zum Landra tos Kreises Witzenhgusen gewählte s^altomokratischePat teisekretär Thö ne-Kassel, Mitgluchdrik National- Versammlung hat Ernennungl durch ton prm- ßischen Minister tos Innern erhalten und die Ber- waltung tos Kreises übernomovm. ,1 Ö.J l.t, , 11 6.2; 6.3 89 > 10 ♦* Der Kither- und Mandolinen- chor beging im Postkeller feine Weihnachtsfeier W Benützung ^ch^demi Paul Müller nickettc sich das reichtolttkte Pw^smm ab das unter anderem auch Stucke für die ®ambt di gamba) mit Lautenbegleitung mifimeS. Äußn den Zirtor-Orchech'rvvrttagen ernteten b^ sonderen Beifall die Darbietungen tor gemischten Gesang-igruppe mit Zitherbegleilung. Diese schlich- Achtungsvoll Louis Zutt Uikchlich« Nachrichten. Evangelische Gemeinde. tzwtteSdirnst. t 31 ctz,d Stadtkircto. AbdS. bUhri Pfr.Ma'hr —13» h Iohanneskircto. Abbs. 8: Bte. -Donnerstag, 1JWJ. tte tb Amte". In b. Stetokirche Bonn^9"» - Katholisch« Gemeinde. Miwrvch, 31. Dez., nachm. 5 u. abto. b tthr. Gelegenh. ». M Beichte. 5V2: Predigt: ^lvester- fl-nhoAt u Te Deum. — Donnerstag, 1 ^un. Frit d Beschneidung Christi, , m 5öeid)te 7: öl. Messe. 8: AuStellg. Hungen 8; Lich IO1/» Uhr Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. I! u «J .tJ nStl hochwaffik. fr Frankfurr a M., 29. Dez. Das hock)- wasser tos Mains tot auf tot Sachfentonstr -L^ite die Ufer überflutet. Der Flutz steigt, noch beständig, ein scheinbarer Stillstand heute nachmittag Hal sich 'MkwiA!, da die NetonflÜssc aus Spessart und Vogelsberg noch viel Wasser brrn am. — Auch toeNidoaHhrt schweres Dochlvasstr, ^datz tor oberhessische btt TO ar bei m von der Bahnstation Berkersheim abgeschnitten ist. Auch m ton können. «ücherltsch. rir W-lllit-ral-r. <53rrtafl "Oe S&itritrrotui, München., T-S ntueltt.Mitft Wermiver L. Kielland gtinti>mvt undenthält „Erv Sf uubfitofl", „Tte Schlacht bet Waterloo und „Torfmoor". M«, H Zimmer oder vtllcnartiscS Landdaa- zum Allein, bewohnen kaufe sofort mit «>-12000 M. «w zahlung, wenn bIS spätesten- L April 1SM Wohnung frei wird. Ruhige Lage GtevenS ober Umgebung. Schriftliche Angebote nnt. 025196 an den Gietzeoer «nzeioer erbeten. WWW von te and Elektriziltoerk wird ieber Gcfchäf^- und Privatmann durch Anschaffung einer Beagid- belenchtnn§sanla i t-i\ Aiu. Diejenige, welche nm Mon.ci einen Negenichirm in. iilbeiu. <^ri'f bei Arnold BachD.» Malier Allee, miiitamn. iviro gebeten, beuteltet dort wieder abvir.cb. „**• SOU Vif von aintern Dienstmädchen verloren, pemebrl. «Minder bobe iBelübnung zugenchert. AbAiineb. atu dein irnnbburenu . Turnverein Jechtriege. Samstag, 3. 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Dom Hessischen Bolksbund wird -u- den 243,- 261,50 204,25 256,- Iürlch..... Amsterdam. . . Kope^-Haoen. . Stockholm . . . Wien...... 246,- 262,- 205,50 256,75 Kurs 30.12. 77,7,0 61,75 Holland . Dänemark Schweden 'Jlorroeatn Schwki? . 124,- 125,50 234,50 214,25 302,- 238,- 159,25 168,50 292,- 360,25 242,50 Frankfurt a. 9JL, 31. Dezember. Tefis^nmarkt. 351,50 221,- 239,- 148,50 244,50 261,- 203,50 120,- 270,- 178,- 148,50 123 - 128,- 124,- 122,50 229,- 213,50 302,- 239,- 154,50 Berlin, 31. Dez. Börsen ft immun gs- b i l d. Tie Erwartungen auf niedrigere Festsetzung der Steuerkurse sind zunächst enttäuscht. Auch das Euch drauf. Ihr aber Jngewart kommt — er das will ich nicht, denn mal lreb gehabt. Feine Da niemand antwortete, trat sie in die Küche, dem Stolz und Schmuckstück dieser kleinen, niederen Frieftrchäuer. In der ziemlich großen, sogen, rnnten Wohnküche mit den blanken Kacheln Zur Stage der Höchstmieten. Tie Verordnung vomf9. Dezember über Höchst- müden bestimmt, daftalle Kündigungen zum Zwecke der Mjetfteigerung bis zur Veröffentlichung läng-ert. Es wäre dalvr eine geseÄiche Ergänzung da- hingel-end erwünscht, daß aus Antrag des Haus- ngentümers auch eine Heraufsetzung der Wohnungsmieten, die zur Zeit der Festsetzung der Höchslnricten trreinbart oder durch die Eini- aungsämter festgesetzt sind, bis zur Grenze der Höchstmiete erfolgen kann. stutft eine ölte Frau am Herdfeuer, über dem in einem blauten Kessel die Morgensuvpe brodelte. wieder. Sölve kämpfte mit den Tränen. im Gotteskoog bleiben, er verlangt nach Euch und Ihr selbst braucht Pflege und Aufwartung." Die alte Frau löste die zitternden Hände von der Lehne des Stahles und stand, ehe es Sölp.' hindern konnte, auf ihren schwantarden Fasten. 5,425 10,75 10,- 370,- Die kleine, hagere Fvauengeftalt saft ganz farnmengetauert und blickte erschreckt auf frühen Cast. ,^Los wollt Ihr hier?" ftamme'te fte stört. SAve trat schnell auf die Greisin zu streckte ihr herzlich die Hand entgegen. Da sÄuchzte Sölve heift auf und umschlang die kleine, schwankende Frau, die sich mühsam der Tür genähert hatte, mit beiden Armen. „Ihr braucht ihn nicht zu holen, Modder Gerken — ich selbst habe Euch den Sohn nach List gebracht. Hört Ihr die Männer draußen stampfen? Sre tragen Euren Sohn, den totgeglruhten, ins Vaterhaus." Starr sah Mutter Geilen Sölve an, dann kam es wie ein Schrei von ihren Lippen: „Mein Sohn?" und dann zitterte es noch einmal ganz leise unter Tränen nach „M«.in Sohn!" Und dre Tür weit öffnend und den Männern entgegen humpelnd, sagte sie, als Sö.ve sie lich- reich stützte: . „Um diesen da, den du mir gebraktz, soll drr Sölve ging schnell, obwohl sie oft bis an die Knie im tiefen Sand versank. Ueber den klein-m, weltverlorenen Ort mit den iventgen Häusern toibte nod) der erste Morgen träum seine rote Glut. Kein Laut regte sich. Nur hier uird da kräuselte sich aus seinem alten Friesendach leiser, feinn Rauch. — Das letzte Haus, ganz nahe den Dünen, war das von Jngewart Ferks. Ueber dem niederen, rief heralchängenden Strohdach, von Moos überpolstert, flatterten kreisdxmh und lachend ein paar Möven. Gerade, als Sölve ihre Hand auf die Klinke legte, öffnete sich dre Tür und eine Frau trat dem fangen Mädchen entgegen. ,Zch möchte Gerken Ferks Unedlen," sagte Sölde zu der Schifsersftari, augenscheinlich einer Nachbarm, dre sich der Kranken an genommen. Die Frau maß Sökve vom Kvpf bis zu den Füßen mit prüfenden Micken, dann sagte sie: „Geist nur hinein. Es geht ihr heute besser, die Nachricht, daß ihr Sohn lebt, die sie erst Dar* nieder geworfen, weil sie sich schon lange um ihn sorgte, hat sie wieder zu sich gebracht." Sölve llopfte. könnte Euch schlagen — ich — ich habe dich ftnx Sölve." . . 1831.- . . 934. — . . 10d! 50 . . 1009,- Kürs 31.12. 77,50 64,37 60,25 60,25 121,— 265,- 179, — Büchertisch. — Wiener Luft. Ein Romarr von Theodor von Sosnosky. 320 Seiten, gebunden 7,50 Mk. Max Hesses Verlag, Berlin W 15. — Das Thema bildet der Gegensatz zivischcn dem einfachen „Wiener Mädel" und der Weltdame. Zwischen beiden ein lunger Mamr der guten Gesellschaft, -er, vom Gelde verlockt, sich für die ModÄiame entscheidet, bis er seinen Irrtum zu spät erkennt. Um diese Hauptftguven puls.ert in kräftigen Schlägen das Leben und Treiben der ernst so genuhfrvhen Donau- stadt. „Kerne Ursache, Frau Ferks," wehrte der Äi* pitan, „ich frage bald einmal wieder nach, wie eL Euch und Eurem Sohn geht." (Forschung folgt.) Wien ialtes). . . . Deutsch-Üsterr.abg. Dudav-st...... Prag........ Helsingfors . . . . Spanien...... 3Rar6notienmgen. Datum: „Kennt Ihr mich nicht mchr, Modder Geilen? Ich bin Sölve Widerten und bring Euch Nachricht von Eurem Sohn." „Wetterten?" fragte die alte Frau, sich kerzengerade aufrichtend, eisige Abwehr in den eingesunkenen, blassen Llugen, ,ftne tarnt man hier nickst mehr." „Doch, Marder Geitar," schmeichelte das Mädchen, vor der alten Frau in die Knie sinkend ustd ihren blonden Kvpf in ihren Schaft schmiegend, „habt Ihr denn vergessen, wie oft ich als Kind bet Euch war und Ihr mir so schöne Märchen erzähltet, vom Eierkönig und der treuen Ose? Ich weiß," fuhr sie fort, „man hat Euch und Eurem Sohn schweres Weh bereitet, und ich begreife, daß Ihr zürnt. Aber, Modder Gerten, ich möchte versuchen, wenigstens etwas davon gut zu machen. Ihr selbst seid Front und Ihr könnt Euren Sohn nicht pflegen — er ater batte Seh sucht nach Euch — und da erlaubt, daft ich bet Euch bleibe und ihn und Euch gesund pflege." „Nein," gab die alte Friefenfrau zur Antwort, „lieber will ich zugrunde gehen, ehe ich dulde, daft eine Sebixrfen hier nochmals den Fuß auf die Diele setzt. Geht und kommt nie (F-'b Brief 30. Dez. 292,- 360,- 225,- 240,- 149,- 245,- 262,- 205,- 264,50 30. 12. 77,50 64,30 6 ,- CO,25 120,- 272,- 179,12 119,- 124, - 128,- 121,75 123.- 23?,- 212,- 302,50 235.- 153,75 168,75 2*76,50 350,- 222,- 239,75 Seegespenster. Roman von Anny Wothe. Ameritanisciies Copyright W 8 by Anny Wothe-Mihn, Leipzig „Mein Sohn," sagte sie zwischen Lachen und Weinen, „er will zu mir, zu feiner Mutter? Ich wusste es ja, daft er da nicht bleiben würde, bei der schönen, falschen Hexe, die ihm das Herz verzaubert hat. Ich wuftte es, daft er in Not und Tod den Weg zu seiner Mutter sinken würde. Aber was steht Ihr noch hier? Ich will hin zu ihm, gleich jetzt. Glaubt nicht, daft ich es nicht tarnt. Oh, ich bin ganz kräftig und stark, verlaßt ~ ' müftt fort, wenn mein Datum: 5°/„Dent.striegsanl. 4e'n'Den Länder das Recht in sich schlieften, sich selbst Gesetze zu geben, soweit bisher die Landesgesetzgebung zuständig war, eigene Gerichtsbarkeit und eigene Verwaltung zu haben, sich selbst Beamte und Richter zu geben. Auch kulturelle Fragen, insbesondere Kirchen- und Schul- angelegenbeiten, müssen zu der Zuständigfeit b-’r Länder (Reichsprovinzen) gehören; nur die großen Richtlinien sind Sache des Reichs. Die gescknchllich, völkisch und wirtschaftlich begründete Gestaltung von Reichsteilen mit solcher Autonomie kann auch die Anhänger des Föderalivstaates befriedigen. Dann würde der deutsckie Ernlfe.tsstaat ein Gebilde sein, welches dem Bedürfnis und dem Eto- raktec des deutschen Volkes entspricht. In BMern erbeben sich zwar Sttmmen, welche van einem Einheitsstaat nichts wissen wollen. Die „München-Augsburger Abendzeitung" lessptelswei e will den Gedanken des Einheitsstaates erst ausreifen lassen. Aber gerade jetzt dürfte für die Verwirklichung desselben in deutschem Sinne der gecignetfte Zeitpunkt sein, zumal die Militär- und bie ©teuere Iwbeit bereits aus das Reich aber gegangen sind, so daft heute von einer Souveränität bet Einzelstaaten schon nickst mehr gesprochen werden kann. Das deutsche Volk ringt nach Einheit, um frei nach innen und aussen zu werden. Vergessen wir aber nicht, daft die deutschen Stämme die Träger des Reiches gewesen sind und bleiben werden, solange es ein deutsches Volk gibt. Der groft- deutsche Gedanke ist gerade jetzt wieder lebendig worden, wo die deutschen Brüder in Oesterreich sich nach Vereinigung mit dem Reiche sehnen. Stehen auch jetzt noch äußere Kräfte der Vereinigung ganz Deutschlands entgegen, unterbinden wird sie sich nicht lassen. Dann werden noch blühende Provinzen dem Reiche erwachsen. Die Tiroler, die Steiermärker und die anderen öfter» reichisckien Stammesbrüder werden sich als Teile des Deutsckxen Reiches wohlfüAcn, wenn man ihre Sbammesart sich frei entfalten laßt. Auch Hessen, Thüringen, Hannover haben kraft ihres historisck>en Rechts Anspruch auf reichsunmittelbare Selbstverwaltung Wir Hessen begrüßen daher den 'Antrag der Mehrheitsparteien der Preuhischen Landesversammlung als einen Schritt zur deutschen Einheit, die frei von Zentralismus und Par- tikularismus Deutschland wieder seine Geltung in der Welt verschaffen wird. Ferks, den man in die Küche trug, zusammenbrach, und immer nur das eine stammelte: „Mieu Jung, mien leine Jung!" Da hob der Kranke feine müden Lider und blickte groß und erstaunt um sich. , „Daheim," flüsterte er, die Hand an die schmerzende Sttrn legend, „nneber daheim." Und dann ein einziger, jauchzender Laut: „Mutter!" Und in schweigendem Jammer und herzerschütternder Wiedersehensfrende wnnten Mutte, und Sohn. , Stumm zogen die beiden Schifter, br Jngewart getragen, sich zurück. Bent Banken aber, der gleichsalls mit Hand angelegt hatte, sagte! „Er muft sofort zu Bett, seht, chm schwinde! schon wieder das Bewufttsein." Zart wie eine Frau löste er bie Hande Mutter Geikeus, die noch immer ihren Sohn mnfangen hielten, und im Verein mit Sölve bettete er In- gemärt in eine der Butzen an der Wand mit den dicken Kissen aus Eiderdaunen, in der Jngewart als Junge so köstlich geruht. Da schlaft Jngewart sofort vor tiefer Erschöpfung bie Augen. Auch Mutter Geltens schwache fttafr war sammengebrochen, und ohne viel zu fragen, trug der Kapitän die alte Frau in die andere Butze. Da lag sie nun und sah mit groben, offenen Augen herüber zu ihrem Sohn, der augenscheinlich sanft schlieft und ein glück.iches Lächeln huschte über ihre vergrämten Züge. „Tanke, Herr," sagte sie, dem Kapitän die Hand reichend, „lohns Euch Gott." der Höchstieten chie nicht mr einem Monat eintreten wird- unwirksam uü>. ist, daft die nad i.len Ncte.vert:ägen zur Au^bung des Mnstv -u'-ges bis jun Ende dieies Jahres cr,brüerlici >tttndigungs.rklü.ung incht toirifam abfir.’yeben mrr.en kann, und iuft daher in den w i.-en Fül.en ttx Mietvertrag wegen nicht recht- z i.ig erfolgter Mrüigung sich aus iinc bestimmte Zeit (gnvol^nlich auf ein x^al*r) verlängert. Infolgedessen H-Tbcn d.e alte-: V^erei.ibarungen, mithin auch i: vereinbarte A? tethöhe bestehen. Tas m bremülm e Ofefetz .hat den billigenswerten Ziveck, üb.-rmüsäst Mieten auf ein normales Mast herunterzuschrauben D mzufolrc e r- mäßigen sich iie Mieten vom nächten Miet- zalilimgstermin ab auf »'en Betrag bei Hochst-- n i, den, eventuell sogar ans etneii noch nvvngtrcit betrag. d.ärg-n:s ist aber ^/.i.irmt, daft an-.rmal niedrige Mieten vom Zeitpunkt t-cr Ansetzung der 5)öchstmieten an auf Normal maß der Höchstmieten herausges«tz' nxTben. funden hat. „ Im Interesse der Bevölkerung der Kvcite Eupen mW Malmedy, die von ihrer beimatlidxn Regierung Schutz und Hilfe erwartet und in ihrer übergroßen Mehrl-eit dem Anschluh an Belgien abgeneigt ist, kann sich die deutsche Regierung mit der Antwort der alliierten und assoziierten Negierungen vom 10. November nicht für befriedigt crllären. Sie hält es vielmehr für ihre Mickst, aut ihren in der Note vom 3. Oktober ge-s stellten Anttaa zurückzukommen und zu bitten, vaft die alliierten und assoziierten Regierungen diesen Antrag erneut eingel-end prüfen, daft sie die lückenhaften und unklaren Bestimmungen des Arttkels 34 des Friedensvertrages im Geiste ihrer nrieverholten feierl'dxm Zusicherungen ergän^m, lmft eine mit der Ueberioachung der Abstimmung beauftragte Komniission des Völkerbundes eingesetzt wird und da.; die Beschllverdcn gegen das Verhalten der belgischen Behörden alsbald abge- (Rrlb Brief Datunt 2P Dez. Verantwortung die Abstimmung durchführen und für eine freie Stimmabgabe Vorsorge treifen. Kann Man an sich schon von den Behörden eines Staa- dem Ergebnis oer Abstimmung interessiert ist, schwerlich eine unpartäisck>e Haltung er narrten, so liefert das in der deutschen Note vom 3. Oktober eingehend geschild rte Vortehm der belgischen Behörden in den Kr is n Eupen und Malmedy nach Ansickst der deutschen Regierung den Beweis dafür, daft bei einer unter belgischer Leitung stattsindenden Volksbesraguna von einer freien Stimmabgabe nicht bie Rede sein kann. Die deutsche Regierung kann nicht umhin, ihrem Be- sr-mden darüber Ausdruck zu verleihen, daft ihre ausführlichen Beschocrden über dieses Verhalten, dessentwegen auch jetzt noch fortwährend Klagen der verängstigten Beahrer Note vom 3. Oktober batte die deutsche R^erung heroor- gcito xm, eine Vom Bö11crbund ernannte ft' o Nirn i s s i o n zur Ueberwachung der M'stimmung einzusetzen. Dieser B'.-'-schlag, der übrig-ens dem Artikel 34 des Friedens Vertrags keiiuswegs widerspricht, war von der deutscknm Regierung nicht willkürlich gemacht, sondcni war veraulaftt durch die Zusickternng in ber Antwort der alliierten und assoziierten Regierungen vom IG. Juni (Teil 8., I Absckstiitt 1), daß de Abstimmung „unter der Lei- j tunxr des Völkerbundes" stattfinden werde. In der Antivortnote vom 10. November wird erklärt, dieser Zusicherung werde Genüge geleistet, wenn Belgien das Ergebnis dn: Absttmmung dem Völkerbunde imterbreite und seine Entscheiduna abivarte. Der deutschen Regierung ersch int diese Mslegung als eine Einschränkung der früheren Zusicherung. Sie vermag ferner nicht zu ersetzen, Ivie der Völkerbund, der in den Kreeisen Eupen unb Malmedv über keinerlei Organe verfügt und anjcheinerrd auch nicht verfügen soll, in der Lage fein konnte, nackMägirch festzustellen, ob und in welcher Weife eine unzulässige Beeinflussung der Bevölkerung stattge- Seschrieben: t r , , In der Preußischen Landestersammlnng bo ben die drei Mehrheitsparteien unter dem 13 De- zemler 1919 eüen Anttag eingebracht, desfen Schlutzpassus lautet: „Aus diesen Erwägungen heraus ersucht bie Landesverfarnmlung die Staate regierimg, sofort und noch vor Evrbringmrg der endgültigen B^rsasfung die Reick)sregierung zu veranlassen, mit den Regierungen aller deutschen Lander über die Errichtung des beut;eben Einheitsstaates in Verlxindlungen einzutreten." Dieser Antrag ist hochbedeut am. Er bezweckt den Auslrnu des deutsckfen Bundesstaates zu einem Einlfeits- ftaat. Es wird in dem Anträge ge'agl: „In allen Schichten unseres bentidjen Bolles, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, schlägt dreier Eedanke immer tiefer Wurzel, offenbart sich immer starker die Sehnsucht nach einer Vereinigung aller deutschen Stämme in einem einzigen deutschen Vollsstaate, in deut den eflrzelncn Stämmen weitestgehende Selbstverwaltung gesichert wird." Gerade dieser TeU des Antrages verrät staatsmännisches und deutsches Fühlen. Der Zenttallsmus endpricht nicht dem d.mtsckstm Empfinden und auch nicht dem deutschen Volksck»aralter. Die deutschen Stämme haben.stets chre eigene Art und Kültur gehegt nnb gepflegt und dadurch den inneren Reichtum Deutjchlands erzielt, den fein Feind ihm rauben form. Andererseits ist es zu begrüsten, wenn dem Partikularismus einzelner Teile des deutschen Boltes gesteuert wird. Denn der Partikularismus nxrr es gerade, der jahrhundertelang die deutsche Einheit unterbunden hat. Wer'.est- gehende Autonomie unb Setbfi'öermaltung aber muft für die einzelnen deutsck-en Stämme gefordert werden. Darauf haben nicht nur sie ei' Frankfurt Abei?> 1-Uhr-- Schluft Ansangs- dieser Erwcrrtimg gemacht wurden, höltere Prresc bewilligen. Hinzu kam die bevorstehende Ratifikation des Friedensvertrages, so daß das Geschäft auf der ganzen Linie lebhaft angeregt nxrr. Valutawerte waren durchweg kräftig erhöht, desgleichen Montanpapiere, Schtffahrts-, Elektro- und Spezialwerte, die fast ausnalMsfes 4 bis 6 Proz. gewannen und im Verlaufe weiter stiegen. Heimische Rentenwerte lagen still und behauptet. Frankfurt a. M., 31. Dez. Börsen- stimmungsbild. Am letzten Berkechrstage der Börse vor Jahresschluß z.igte die Sp.kularion größere Zurückhaltung, so daß das Geschäft auf den ernzelnelt Märkten meist keinen großen Umfang annahm. Die Tendenz formte aber im allgemeinen als fest bezeichnet werden, wenn sich auch in einzelnen Fällen eine gewisse Abspannung bemerkbar machte. Anregung brachte die Nachricht von der bevorstehenden Rattsikation, doch blieb die zuversichtliche Auffassung nicht lange bestehen. Einzelite Werte des Montanmarktes stellten sich wesentlich höher, so unter anderem Phönix 297. Aück .Deutsch-Luxemburgs traten mit einer Besserung von drei Prozent in tat Verkehr. Buderus IV2 Proz. gesteigert. Wer ftleyer fanden auf Berliner Käufe Anregung und komtten sich ca. 13 Pvoz. erhöhen Elektrische Deutsch- llckersee wurden mit 695 15 Proz. höher be- zalflt. Elektron Griesheim 200. Schantungbahn verbesserten ihren 5kurs um 20 Pwz. Lombarden 40,12, Canadas 1010 bis 1020. Norddeutsche Lloyd schvächten sich 2 Pvoz. ab. Auch in anderen Werten wie Zellstoff Waldlwf bestand An-- Es ergibt sich aTo als Fvlae . die Hauseigentümer, n»eldx bish-r Irfc Mieten vereinbaren konnten, crlriten durch bie Bevordnmig vorn 9. Dezember ben Nachteil, daß ,w für die künftige Zett Ttitr bie Höchstamete ertzflten. Was sie tzslicr an zu tobet Miete ein gezogen haben, bleibt ilynen. Ti: nuhruitigen Hauseigentümer aber, nut Nücksschi au? -eo Kift>-g bis ,etzt ihren M etern emc wesentliche M eternMigung zugebi.ligt haben, und d.reen K'ontrafte te-rch eine >etzt erfeltende Kündigung ablaufen würden, erl iben den Schaden, baß sie, abgefelren von dem Minderertrage ihrer Häuser für die z'rre'ickliegende Zeit, nicht einmal jetzt die unter der Ofeenze der Höchstmiete Irgcnben Mteten ihres Harsses für iie lüchste Zeit bis zur Höle "er Höchsmriete lrraussetzen können. Bi lmehr lau- s.m diese Verträge mit niedriger Miete für btc ganze Zeit weiter, um die sich infolge der nicht möglichen Kündigung die Verttagsdauer Der» Staatsanzeigers am 27. Dezember veröffentllcht worden. Interessenten können die 22 ©eitern umfassende Liste in der Geschäftsstelle unseres Mattes einsehen._______________________________ Letzte Nachrichten. Die deutsche Antwortnote über Eupen und Malmedy. Berlin, 30. Dez. (Wolff.) Auf die am 4. b. Mts. mitgeteilte Note Cternenceaus bett. Eupen und Malmedy ist jetzt von der deutschen Friedensdelegation eine Antwortnote m Paris überreicht motben, in der es heißt: Dre Note der alliierten und assoziierten Regierungen vom 10. 9lot>ember betont besonders, daß das Abstimmungsverfahren für Eupen und Malm^y nicht mit der für Obeschiessen oder Schleswig vorgeseyenen Volksbefragung verglichen werden dürfe. Demgegenüber muß die deutsche Regierung wiederholt bar auf Hinweisen,. daß die alliierten und assoziierten Regierungen in ihrer Note vom 16. Jnni die dlbftimmung in Eupen und MalmedH mit der Abstimmung-in Schleswig auf dieselbe Stufe gestellt und mit den gleichen Worten behandelt haben, und daft bei allen Volksabstimmungen, einerlei unter welchen äußeren Formen sie stattfinden, gewisse gemeinsame Grundsätze obwalten müssen. Die Antwortnote vom 10. 9tooember erklärt ferner, Belgien werde unter feiner eigenen stellt werden." Vorfehläge des Landrsvnliandcs der Beamten- und Lechrervereine in Hessen. rm. Darmstadt, 31. Dez. Der Landesverband der Beamten- und Lehrer-- vereine in Hessen hat an das hessische Gesamtministerium eine Eingabe gerichtet, in welcher als Mittel zur Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse empsohen wird: l.datz Amerika eine ftreditanleihe von 30—40 Mill. Mk. zur Verfügung stellt, 2. Festsetzung eines Tages, von welchem ab keinerlei Preiserhöhung beim Erzeuger, Groß-- oder Kleinhandel melyr sta:tfuttwn darf, 3. dementsprecheird keinerlei Erhöhung der Löhne und Teuerun^zulagen mehr, 4. Einfuhrverbot für Luxusartikel und Zuchtl^ausstrafe für verbotswidrige Einfuhr, 5. Rechnungszwang und UrjprungsnackMeis für alle Waren, 6. Aushebung des AchMundentags, 7. angemessene Verkaufspreise für die ins Ausland gehenden Waren und Rohstosse, 8. hohe Ausfuhrzölle, 9. Arbeits-wang für arbeitsfähige Personen mit Ortswechsel tm Arbeitsstätten. Der Stimirmngsumschwung in Amerika. Neu York, 29. Dez. Die Liebestätig- keit für die Bedürfttgen in Deutschland, besonders aber die Sammlung von 100000 Dollars als Weihnachtsgabe für die deutsche ft'inderhilfe und die Einstellung der Opposition der American Legion gegen die deutsche Musik scheinen symptomattsch zu fern für den fortscknertenden Stirnmunasumschwung in Amerika gegenüber DaitscUand. (Frkf. Ztg.) Kohlen not in Frankfurt. Frankfurt, 31. Dez. Der andauernd« große Kohlenmangel zwingt Stvaftentzahn unb Waldbahn, auch am Nenjahrsdag den Betrieb voll- • ständig einzustellen. ___________________ vergeben fein." . Sölve liefen die Tränen über rhr langes Gesicht, als sie sah, wte die alte Frau über Jngewart | gebot, 252. Interesse zeigte sich für South West. Fer. er befanden sich Eolm^ms^- im Sfertevr, 5o5. Deutsche Petroleum ^3 J. Ltaviminen jo .en 12Vs Proz. Qi. Am Sienterrmartt b.ieb die Stimmung im allgemeinen betzruput. Rühriger lagen 5pro- zenttge Bulgaren. Haroener fanden fifeter zu erhöhten ftürsen Aufnahme. Der Schluß grjlalttc sich ruhig. Die Icnbens blieb fest. Drivatorstont 4 Prozent. oer öieuernreie jinv dunuu,(l ««uu-. Die 0 vrlä u fi« ^S t eu e r k ur s eUnd Publikum mußte für viele Kaufaufträge, bte msSteuerwerteder Wettpaprere, tue der Bereck;- ■ • — ' ‘* m—ir* uuitg bet Vermögenszuwachssteuer zu Grunde liegen, sind in einer Sonderrmmmer des Deutschen Staatsanzecherä und des Preußisckfen 868,- 870,- 883, — 885,- . — . *■ — _ — 27,45 27,55 27,39 27,40 33,95 34,05 33,70 33,80 —. — 83,30 83,70 ~, — 9^9,- 941,- 939,- 941,- Statt Marte*! Verlobte 1919 Wir zeigen die Verlobung unserer Kinder Annie und Dito an Dr. Georg Kipper und Frau Helene geb. Rinke Prof. Dr. Karl Helm und Frau Johanna geb Wolff, Würzburg Gießen, Silvester Annie Kipper Otto Helm and. med. Luise Stroh Karl Keßler Verlobte Sieben Meseck Neujahr 1920. Statt Marte* ! Mathilde Herzberger Ernest Koslowsky Verlobte Sieben Strasbourg Ms. Stehe*, den 1. Januar 1920. 1919. (Städtische vol^rL. Im.281 5. .b 77,04 1,2,8,40.5 98 Fichtenderbstongen l. ÄL 9-12 cm D^chr"«lser 12J6 fm Statt Marte*! Statt Marie* ! Statt Marte*! BlOfltW Stehen, 1. Januar 1920. MU Mai Statt Marten! MU Lumda vrLningen, Neujahr 1920. Statt Marien! Ldith Statt Marten! MH rt werden mit Gelb- ift bi- m 6 Machen lu.231 3b.8 90 Liny Dolland Paul Textor Verlobte Die Mmra ist erlosch, den 19 De-ember 191 hessische» Amtsgericht. Carbld und Carbid - Lampen Carl Hehnnck mm Bahnhefetr. 62. verboten. § 2 frone btt bestraft Für die in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten an» läßlich unserer goldenen Hochzeit danken wir herzlichst. Karl Euler und Frau. wurde heute m Stetci 14569 Gießen, den 29 T vestftches Christine Leidich Wilhelm Schäfer Verlobte mit 2Mivcn und Dal>ft«r auf Start 'Jüncnb zu Gr^bew-Linden als dllcvrtgrr Interber ftbevoemnv- Pauline Kautz Karl Rau Verlobte Stockhausen L Ober!). Neujahr 1920 Tctt Gebot gdjt auf Den Ödbueetr aab ffi für jede« LoL besonders oHu geben. Angebote sind verschlossen und um der schrtft ., Sutanii Dcrtni V' versehen btt Samstag den 3. Januar 1920, nuttng* 9 Uhr. Bekanntmachung. Zmn Walzen der KveiLstrahen des Kreises Gießen im Ri. 1920 sind nachstehende Materialien trforberltd) and sollen öftettttich vergeben werden: 7100 cbm -lern schlag, 1000 cbm Basal tftchitt, 1300 cbm KieS. 5. ,128.16 5. • a 21 JO S. .b 26.69 Die glückliche Geburt eines gesunden Mäddchen» zeigen hiermtl beglückt an August Goß und Frau Elisabeth geb. Dechthold. Bekanntmachung unser Handellteegrsler Adr. A wurde heute b der Firma Friedrich Amaid gu Großen Bekanntmachung. Unseren Einlegern zur Menntntt, bah Spar» einlagen mit Wirkung vom 1. Januar 1920 an nm noch mit 3*/. •/. verzinst werden. Grohen.Linben, den 29 Vezemdee 1919. , clir» unH Dttftohuttii, ittitsirftlfiiff. Ziqarren und Tabak, rtint Vitt Gelatine, weift und rot Reun,s Reisstärke la. Bohnenkaffee elfjillilit: marinierte Herinae etopheblt billigst Carl Borger Oeofteinftrolc 16? Etöftnung ftnttfntbet. Tie blau imienlretienai Nummer» tommen nicht m d« ©ubaripton. Tie Verfeu fv lxt> ir gungrn toetben vor der Gr- östmmg befmrTrieben. 14479 Annerod, den 28. Dezevcher 1919. Defs. Bürgermeisterei SLaicwh. Corn. Wohnung der Erblasser den gesamten Mobiliar- Nachlaß. Darunter befinden sich Gemälde. Bilder, jfibrigtr fteiwilliger Dienstzeit tm Heere und in der Landkvcbr I, 4. bte LmdwekrdttnstavSzerchnung 2. klaffe an alle AngrhSrigen des Beurlaubkenstande4 mich vor- iwrfe’ttt erfüllter aesetzlicher Dtenstmiicht m der Reserve und Lavdwebr I Krieusdienstzeit veckmet für die Berfeihnng des Dnmstmtt-erchnungskrekues und der Dtenstvi-- »eichnungen als aktive Dienltteit Aus der Summe der früheren aktiven Dienstzeit, der Hebungen unb der Mriegsdienstzelt unter HinZoeechnuna zu- ftebenber Mftiegsjabre ergibt sich, aus «rche Dtenst- au-zeuvnung ein Anspruch besteht. Ansprüche aus- geschiedener HecreSanaebSriger leben wieder auf, falls diese im Kriege nn Heeresdienst entart verwendet sind. Am das D ten ilaa-teichwotgskreuz haben fernen .Anspruch diejenigen Beamten, Uitterbeamten unb ^erfenen des Soldatenstandes vom Feldwebel al> warts des Heeres, dre vor dem 16. August 1914 auSgeichleden sind und tm ihteoe feine ®ieber* Verwendung sanden, weil diesen Dien st grade« erst am 16. August 1914 überhaupt der Anspruch auf bai Dienskausreichnungskreuz zuerüumt ist. Zum Offttaer ober Beamten mit Offtzier- r als Dienskeft an gerechnet. Die Ansprüche aus die LandTvehrdienstauLzeichnuna sind nur imoroeit begrlntdet, als die ersorderliche Dtensfe »eit btt jhnegäbeginn 1914 erfüllt war. Bei Verleihung der höheren Klasse (emschl. Twichaus-erchnungskvem) wird die niedere Klasse der Trenstaustetchnung abgelegt. Neben bet Auszeichnung »u 1 oder 2 werden die Auszeichnungen zu 3 oder 4 nicht verliehen Tte Verleihung der DtenstmwzeichnunL an bevello cntlafkre Doer es angehörige erfolgt nur auf eigenen Antrag. Anträge auf Verleihung tnb bei bet unterzeichneten Versorgunasstelle unter genauer Angabe bet militärischen Verhältnisse des Antragstellers zu sielten. Erfolgt diese Anttag» tellung nicht bis 1. Jrbruar 1920, unterbleibt die Verleihung. Auf spätere Eingaben wrrd Antwort ntcht erteilt. Dieser Termin güt auch für die bis i. August 1919 zurückgefehrten Kriegsgefangenen: ür später zurückfehrende ist Schluß für die Tin> rrichung der Anträge drei Monate nach Einttrften de» testen KriegsgefangenenkranSPortes in bet öeimat. 14541B Gießen, den 99. Dezember 1919. _ _ Versorgungsstelle. _________I. B.: Stau#, Major z. D. zichlennutzholzverkaus. Aus ben Waldungen der Qtesnnnbc 2mwwr soll dctt nachstehend tcryidnetc Holtz «n 6ut> nrifftonÄuege verlauft raettaen: Los laus Abt 2.3 *8 l6Fichtenstäm»e4. Mb 14-Nkw kl» Bekanntmachung. Betr.: Antrag des Deutschen ^eQarbeimwei bandS Gau Jwaffun a M aegai SdTretncTmettler Pinther, Schmidt, ÄotL Mramer unb Glm'ch in Lauterbach. Ter Zchiedsspruck des Lcft: ^chtungSauSfchusseS vom 13. Tezemder 1919 .st minmebr auch von den obenrrn?ttbntcr Clrtxrtgvbern anerkannt worden Gießen, den 30. Dezember 1919 14566B LchllchkungSausschuß der Provinz Cberljeflm. Bekanntmachung. 3n das Genvllenschafttregister wurde deute bei dem L vedi tvevem zu heuchel Heun, eingeroagene Gevofsenschast mit unbe'chränkter Lzaftmlrdn. eingetragen: Die Genossen-chaft hat sich in eine solche mit beschrankter Haftpsludt um gewandelt Du fftrma lautet je«: Tredilverem tu Sxwbefbetm, *-nflerro/vniL ---envi-en-chr-t atd bechrchtkter Haftpsltcht. D« .öat'umme ist auf 9000 Mark, bte bbdffr .RaH bet GeschL'ttmttetle auf 2 testgese« An Stelle de» alten Statuts tü das neugejaßke vom 7. September L91£ getreten. 145738 Gießen, den 29. Dezember 1919. __veftiiches Amtsgericht.__ Bekanntmachung. In unser löstttettreoiiter tot A wurde beute de-nslick der Firma Caterzner Wach- unb Schliefe tohitut Inhaber ?>".lnch Sdpmtck xn Greftoi etn- geträger Das Geschäft ist «rt ben Rentner Dietrich Dinnemann in 25 id über gegen gen, der dasselbe unter der yirma Gietzmer Wach- und Schliefe tnfritut, Inhaber Dietrich intwenunnt, werter de, wer«. Dem Geschäftsführer Wilhelm Pfeifter in Gießen ist Prokura erteilt 14570 MM-W KÄMM Men meinen wenn SM die HW WMWk W W«W! 3flef Mn. meinet netten ftoöW rotoithe ttO ein OWtsMMS KUS M! 6*11« Boom, wnm» »wes 68t Srtmeffl-Bleeimite. mrlnet oeretzttrn Stmtiihanfofleifl) am llittemlvege «HMiWW SlKNAW nnaM uh hoffe (mierarrtjmtaim SeiEs Dntfmi 6ö. selvett n. $roo. Siebe«. Steivitt. Wenwettrn Een. ZrrNnöro.Sömiere. vttnnnteu ein MW« md W« IMS Ahl! IM intet nt sm. MUHrfttöte-Gofe QDÖ Sonöstoret. vioMatze S. Leim wette« SlllldslvllN zvlll Mmwechskl WWllSlWWr MW Wei Sigortengtotoanölnng, Sieben. Sannnftt. 48. Bemrnndten und Betonten fönte mietet netten Snndschaft die toWen ülOWHe ZW neoen Jahre i MM 8. SWIüi anö Summe NettwtelhnislverSeiiNSil. ©oettjefftaBe 23.s __I Men Bermtmdten, Stranden md Betmmtra sonne meinet netten Sunottnaft non Sieben und Umgeüong jnm 3oBtesmet8lel öle WUMMMW! EaM MM. SUHtMtzemetOei (Sieben. BdtffltaBe H. meinet netten Smdfchnft tonte nnen Bet- menöten. Stranden und Betannten MWAiMiW! WlmWinn.6W.8W 025227 Unfern mertenfinnöfW. Smooeti u. Mmmfen MOMsmsM! U.«lkla.SM.NIaiia1MnW. Sdroltffrmie 1«. 025170 ZW WtkMtW memrr wem» MwüWlM. Sceneoen oaö Betannten öle6etWflenMWnf6e! m ong. tnttgtui MaMvM 23. 025214 dmllflen Mitmnlih 3Btn uenen JWte! allen unteren wetten Mffenjrerahe» n. «stimmen 3of. 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WmMna. , WIW MfllöiafH ins men Jain anen meinen wetten «tüten and Bekannten Hermann Mer. denttal-yatomai. r i Untern Berten 8unMtMfl.3rtimoni nno Betannten M MlkSMIel heMeWS-s.SegWMsive! meiner Bart!) nnö Sraa CWigfirade 44. nnen meinen 8nnnen.3temöen md Betannten ZWUtnrneW dlehetzlW«SMWe! 3. M mefigermelfter Bleiamcohe 29. ? < meiner wetten fianöWt, sowie anea Srmaen nnö Bekannten öle besten MEezmMesiWsei! Sem DOHM «w Sollte. —___________1121» imeren wem» wnrro. rremoeo m venmMv nnö einer oetrtri. AnwotmettivaN Slellenr oiö ttmgetiBig wüMen wir M freies neues M! MM 6en Sdnelön, Sstri etemtneg., Unfeten wetten Stiften. Stranden n. Betannten diehetzWensiwwsthe zum neuen Znht! MIM 3a9. Seidel, LndmiWUtz. Unserer wetten Kundschaft fomie Benrnmoten, Stennöran-Betonnten tnünfden mit hiermit ein gesmd«,BW«iiMt! 8arl Baratt aal Sraa weMeingllffe 15 ? __________________________________________________________8 meiner «erehtt. SvvMofl zm jayreswelysei öle tzerzWW SM-hflöMhMW! Mal 6amtW, HallatMt 2i., Men Stranden und Betannten sowie unseren werten «Alten und Sunden wiiMen mit olel M in neuen W! 3oö. Botzl and Somille. 02520'2 Meinen veretztten fianöen uoa Gleöen n.llmsegenö den hmiWen GlßSWnsld W neuen 3M! Sermon Bieler, MdegenneW MMvtttrabe 48. Telephon 622. « Mn. M Htultüm Men Aenndra tmh Mnmi etnreUl gWes neues 3e6t! Samlti? 3bL Körner. U LJOMt «20 Ml U Ht 1 «t SdUHMm. M5M Ben nerelttten Sunden. Stranden u. Betannten die Heften MsthezmMtestitnhsel! DWOIttln 6. Imki. senerrwes 44. 025129 Wien meinen «eftUffltsfretmten ein W neues M! Georg Wagner netM- HO WNOoatn-UMNUg Celdgeftem - ________________________________________________ i meinen ueretmUfn «Olten, den Ium und Suortgeaonen der Steten Inmerrthnft Sieben. den mitglleöem der U. S. B. sowie meinen iluchönrn. Stranden mö Betonten die Heften UMrsMihe! Hamit »aitimi Battoofitrohe 31. Sonntet hol. 025223 befindet. 026246 145 bllMav Wö celb. Selbes SIMMs, m ik. 0»»44 MM Mtl SIWW MMlMk! nnra meinen lieden soften and Sunden, Stranden und Betannten. tnoiols Werner Saftwirt mö minetalwaflerfadtiL Hefti „3ur£udmlg5öatg". BeDOtaluren werden fönen n. gut ausgeffldrt. MM Sender. Rohrstühle werben Geflößten bei ft. Benne, Elchmen 7. Vosrkarie genügt. ZW 3lldlesniMI entbieten wir allen unseren Srennden und Betannten. sowie ceredtf. Betelnen. Organllaflonen und werten «orten tzeizWkNGIölMnnsS! nnö bitten gleichzeitig, das mo im alten Jahre hemlefenemohlwoDen auch im Jahre 1920 ratgegenhtingeu zu wollen. Sans KiWger nnö IM. Der werten Einwohnerschaft von Gießen zur gefälligen Mitteilung, daß sich mein SWUlSklSesUsi mW«» AslWegNMöelM meiner wetten SnnösSlM. Zrevnöen nnö SeUwllten berat SlSAnnsld ZNM Zlwreswelysen V. Amelld. SlvntzwaidenveMr. Snsösgoffe. vnseren rrevvöen.Slloöen o. Sönnern öle besten SiMWihkZiiWMnM Seine Ml Stelael. öradjeiheim bei Stellen. 025085 ßrneksäclieii aller Irl liefert tu feier gevteuiUea Aaeeuttnnn stLreim e. jrele- wert tie BrtUü'eehe üiüv.-Dnexeret, B. Leeg«. Bielen Siärke-Wäfdie| Ian Bügeln in und außer dem Hatue empfiehlt eich 01,M2 7 Kina Grün, Koplansgafle 5 u Solide und taubere Arbeit Wische kann evtL abgeholt worden.- y ifa seinen Gästen Ml ein I* neues ttr! LL7WÄL ~ Kronprinz Rudolf Da« Geheimnis von Meyerilnk. Vorfilhnincee 4« S.46, 6. 8.46 Uhr. Verstärkte* Orchester. Wiederholung des Märchenabends in derTurnhalle am 2. Januar, 4'k Uhr nachm. Der Reinertrag ist zum Besten der hungernden Wiener Kinder. Karten in den bekannten Geschäften zu haben. I. Platz 2 M , II. Platz 1 M., Stehplatz 50 Pf. Saalöffnung 37,Uhr. | Philosophenwald. Donnerstag bcn 1. Januar (licuieürötao) großesStreichkonzert der RegimentMkapelle. Leitung: Cbermnftfrnetfter Löber. Der Saal ift gut gebebt Anfang 4 Ubr. l.«a' Aafaag 4 Uhr Fünf-Uhr-Tee Auf Wunsch findet am Silvester Albert Stoll 14557 Frankfurter Mtrnile 86. zu wollen. Gießen. 1 Januar 1880. Geschäftsübergabe Meiner verehrten Kundschaft zur gefälligen Kenntnis, daß ich mein EisenwarongeschÄft mit dem heutigen Tage meinem langjährigen Mitarbeiter u. Prokuristen Herrn Albert Knorr übertragen habe. Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte auch solches auf meinen Nachfolger übertragen Bezugnehmend auf vorstehende Anzeige zur gefl. Nachricht, daß ich das vorerwähnte Eisenge schäft mit dem heutigen Tage übernommen habe und solches in unveränderter Weise unter der Firma Albert Stoll Nachfolger Albert Knorr weitert Ihren werde. Fs wird mein eifrigstes Bestreben sein, meine werte Kund- tchnft zur Zufriedenheit zu bedienen. Hochachtungsvoll Albert Stoll Nachfolger, Albert Knorr I. Januar 1920 große Tanzunterhaltung Anfang 4 Thr. Unseren werten Gästen, Freunden u. Bekannten wünschen vir ein gesundes, glückliches neues Jahr! Franz Rathenow und Frau. 02077 Lichtspielhaus BahnhofitraOo 3 4. Nur noch Moderne Töchter Donnerstag; Ab Freitag: Albert Ra**ermann in Eino schwache Stunde, GeseM.-Dfflna B 4Akt Ferner: Die Dame mit der Spinne Großer Dctektivschmger in 4 Akten. Beginn täglich 4 Uhr Sonntags 3 Uhr. and am 1. Januar 1920 in der Einhorndiele und d. Nebensaale FQnf’-Uhi-Tee mit Künstler-Konzert. statt, wozu ______ergebener ein ladet F. Seebeld. «mm. vellwneiS«Me-.SlMi- Weihnachtsfeier verbunden mit Ball im 5miöm W fett W 3. Januar 1920. Beginn oüenösSUIjt. BwgtmnmöerßlleofeK. Nur Mitglieder und deren Angehörige haben Zutritt.q.80,6 Der Vorstand. l MMMl Stellt Site} f 3c Sihneiöpr Bamöaanea 7 Von brate ab täglich erstklassige- | Men-WWk-smm i t 5 VllMV ♦ 1 htll **u j > 6mtntt frei! Mang 6 libt odeuös! T Liebigshöhe! Am Donnerstag, dem 1. Januar 1920 Tanzkränzchen Anfang 4 Uhr! OT5W Anfang 4 Uhr! ZtadtMarburg DomterStaa, 1. Iau. 1020 (Reuiabri; Grosse Tanzmusik Anfang 4 Uhr! o>5i« Es ladet freuudUchst ein Fritz Kremer. WWMM BOllSUÖttel (vttsgMve Slktzeo) monteg den 5. Januar 1920. aöroös 8 W. im Botel SMerW o. Bellte SeffeoWer Bertiao: MWWkMHW« Beöuei: öen 5t.lng.Rarl Sllnglpor aas Onenöam am mala, ßinttitt 50 PI. 3a Oiefem Borttag toöei mnnoiuhn ein 5et BOCflflaO. tjotel schütz, ä Heute abeud 8 Uhr: Große Alvesterfeier Erstklassiger Familien»Aonzert UmdieSeeledesKindes Oefieatl .Vortrag des Jesuilenpaters Hemmes am Freitag, dem 2. Januar 1920, abends 8 Uhr in der Turnhalle am Qswaldaaarten. Oer Wag ist für die Wiener Wer fetal. Eintritt SO Pfennig. „„ Der Kath. Frauenbund. D. R. P. u. D. R. G. M. forme mehrere Auslands- Patente angemeldet. Höchste Heizwirkung? De ringster Drenustoffverbrauch! Gleichmäßige und milde Wärmeabgabe! Angenehme Luftbefeuchtung! Anerkennende Gutachten liegen vor. 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