D. <25 Erster Blatt (69. Jahrgang Samstag, 5(. Mai (919 tn Gtetzorr le^n fltdxmt laqlich, au»« e*m und Feiertag#. >«j»0ereU: ■jj-r** 9illid) zu vernehmen Nur .t? Suver irfH, bah die Schuidfrage unbefangen geprüft wird, k,nm den verfeinveten Völkcrtt die Wcfimtung geben^ bte notwendig ist, um b< Völkerdu td zu bauen. Tos sind nun die imdnigi'ten Barsch!Lge, die wir zu w'chen haben. Wegen tociterer gröberer Opfer fome wegen der Einzelhei en verweist die Telegation auf bciligende Denkschrift und ihre Anlage. Tie für die Ausarbeit dieser Denkschrift unß gesetzte Frist mar 'o kurz, daß es unmög.ich war, alle Fragen zu erfrfdpfen. Eine fruchtbare und ausNäreude Brrhanbftmg könnte nur eine mütihltdie UntcrrtOnun stattfinden. Tiefer Friede soll das größte Ver» trvgsmerk der Geschichte werden ES gibt lenk Beispiel, daß so umfassende Verhandlungen nur im schriftlichen Notenaustausch geführt i vorbei! sind. Tie Empstiidung der Böller, die so umfassend« Opfer gebracht haben verlangen, daß die Bo stimmung über ilyr Gesckiick in offenem ruckbalt» lostn Ge der Friedenskonferenz von VenaiUes, diese Einigung her- bci-ufübren. zGenehmigen Sie, Herr fßrälbent, den AuS^ druck meiner ausgezeichneten Hoelfachtting. gez. Brockdorss-Rantzau. Mitteln bereit. 5. Schließlich bietet Deutschland an, seinen gesamten Handelsschiffsraum in einen Weltvol einzubringm, einen T-.il der Frachten den Gegnern aus den Schadenersatz zur Verfügung zu stellen und ihnen für eine RcibL non 3aforn auf deutschen Werften Tonnage in einer ihre Forderungen Übersteigenden tzöbe zu bauen. 6. 3um Ersatz der in Bllgien mid^Nordwank- reich vernichictcn Ftußschi'ie bietet ^eutrchtand Fluß fahrzeuge aus eigenem Bestände an. 7. Teutichland g'aubt zur beschleunig en Er- füliutg feier Entfchä. igunge-pf ich in irr Ueper* las ung von nibufr.i Cen Beteiligungen, msbeson- dere an Kohlengruben zur Sicherung der Kohlenbezüge einen geeigneten Weg zu sehen. 8 .Deutschland nn't in Ueberein Ihmmnng mit dem Willen der organisierten Arbeiter der ganzen Welt di« Arbeiter m allen Ländern frei uiü> Die mo-rtelnote zvm Vevtichen $rieöensDorfd)lag. Berlin. 28. Mai. Deutsche Friedensdelegation, Versailles, 29. Mai. Öerr Präsident? Ich habe die Ehre, Ihnen in der Anlage die Bemerkungen der deutschen 'Dclegation zu oem Entwurf des Friedensvectrags zu überreichen. Wir waren nach BeriaiUes in der Erwarlung gekommen, einen auf der vereinten Grundlage auf- gebauten Friedensvorschlag zu erhalten. Wir kitten den festen Willen, alles zu tun, was in unserer Kraft stand, um den schweren von unj übernommenen Verpflichtungen nachzukommen. Wir hofften auf den Frieden des Rechts, den man uns verheißen Wir waren entsetzt, als wir in jenem Dokument lasen, welche Forderungen die siegreiche Gewalt des Gegners an uns i*llt. Je tiefer wir in den Geist dieses Vertrags eindrangen, um fto mehr überzeugten wir uns von feiner Un» durchführbarkeit. Die Zumutungen dieses Beitrages gehen Über die Kraft des deutschen Volkes Wir sollen znc äBieotioecflelkmg des polnischen Reiches auf unbestritten deutsche Gebiete verzichten, fast auf die game Überwiegend deutsche Provinz Wcstpreußen, auf deutsche Teile Posens, auf das kerndeutsche Danzig, sollen die alte Handelsstadt in einen Freistaat polnischer Souveränität umwandeln lassen. Wir sollen darein willigen, daß Oftprcußcn vom Staatskvrper amputiert, zum Absterben verurteilt und seines nördlichen Teiles mit dem reindeutschen Memel beraubt wird Wir sollen zuguniten Polens und Tschecho-Slowakiens auf Oberschlesicn verzichten, obgleich es seit mehr als 750 Jahren in enger politischer Verbindung mit Deutschland steht, von deutschem Leben erfüllt ist und die Grundlage für die Industrie im ganzen östlichen Deutschland bildet. Ucbenotegenb deutsche Kreise sollen an Belgien abgetreten iverdcn. ohne genügende Ga- ramie für tue Unabhängigkeit einer erst nachträglichen Abstimmung Das rein deutsche Saargebiet soll vom Reich gelöst und seine spätere Angliederung an Frankreich vorbereitet werden, obgleich wir Frankreich keine Menschen, sondern nur Noblen fdmlbcn. 15 Jahre lang soll rheinisches Gebiet besetzt sein und die Alliierten es nach 15 Jahren in der L>and haben, die Rückgabe des Landes zu verweigern: in der Zwischenzeit können sie alles tun, um die wirtschaftlichen und moralischen Verbindungen mit dem Mutterland zu lösen und schließlich den WillenXder einheimischen Bevölkerung zu fälfdjrn Ein so zerstückeltes und geschwächtes Detttsch- ianb soll sich, obgleich auf Erstattung der Kriegsrosten ausdrücklich verzichtet wurde, grun^'ätzlich (bereit erklären, alle Kriegslasten der Gegner zu tragen, Summen, die das gesamte deutsche Staats- tunb Privatvermögen um ein Mehrfaches übersteigen würden. Einstweilen fordern die Gegner über die vereinbarte Grundlage hinaus Ersatz der Schäden der Zivilbevölkerung, »oobei Deutschland aud> für seine Bundesgeuos en haften feil. Tic zu zahlende Summe soll von den Gegnern einseitig ftst- gclegt werden und späterer Abänderung und Erhöhung unterliegen. Die Grenze soll die Leistungs- fähigkeft des beutüfan Volkes bilden, ab gestuft nicht nach seiner Lebenshaltung, sondern lediglich nach seiner Fähigkeit, die Forderungen der Feinde durch feine Arbeit zu erfüllen. Das deutsche Volk wäre also zu dauernder Sklavenarbeit verurteilt. Trotz solcher ungelieuerlicher Forderungen wird uns gleicmeftig der Wiederaufbauuns eres Wirtschaftslebens unmöglich gemacht. Wir sollen unsere Dandelsftotte ausliefern. Wft -ollen auf alle Auslands wer de verzichten. W.r sollen das (Eigentum an allen deutschen Auslands- untentehmungen, selbst in den verbündeten Ländern, auf die Gegner über:ragen. Auch nach Friedensschluß sollen die feindlichen Staaten das Recht haben, alles deutsche Vermögen zur Einziehung zu bringen. Kein deutscher Kaufmann wird in ihren Ländern vor solchen Kriegsmaßnahmen geschützt sein. Auf unsere Kolonien sollen wir vollständig verzichten. Nicht einmal dort Wen deut chen Missionare daS Recht haben, ihren Beruf au-5?uüben. Wir sollen also auf jede politische, wirtschaftliche und ioeette Betätigung verzichten. Sogar im Innern sollen wir un er Selbstbestimmungsrecht aufgeben. Die internationale Kömmmüm den. Deutschland nnrb weitere Klch eirlieserungen für Frankreich, Belgien, Italien und Luxemburg ermögkich-n. Ferner ist Deutschland zu bedeutenden ngen von Benzol, Sturch iinfer Volk gemacht. Nun kommt vor >r uns; — nein, besiegt durch Haß und 7 ficke, eiittäuscht und niedergezwungen in un# serem Vertrauen aus den Rechtsfinn unserer liezftier In der zusammcnfassenden Note, tut der Gras Rantzau unsere Ösegenvorschläge in Versailles überreichte — wir geben dieses Denkmal deutsck)cr Demütigung nachstehend In ©ortlaut tuiCDer — liegt zusamniengehäuft ter llebermut und Siegeswahnsinn unserer stcinde, und daneben die Ruine unseres Na- stonülstolzeS. Es sind nicht so sehr die mate» teilen Zuaestäudnisse, die AttSlieserung von jtz efewzeldsummen, von Schiffen und Kohlen, tn.- Angebot einer Abstimmung in strittigen (kbietm, die und erschauern lassen, sondern S ist mehr noch die einaeschüchterte, geknickte ^ilhing, die in der Denkschrift Schükings tcro ort ritt, waS Mts daS Herz zusammen- trefet Wir hatten die Entschädigungen zuge# Mtzt, und irnfere Fachleute mochten sie be- irtbittn und beziffern. Wir konnten die Bolks- eer auf WO 003 Mann. Es verzichtet sogar auf die Schachtschi se, die ilzm seine Feinde noch las en Nollen, aber es setzt voraus, datz es sofort als gleichbcrechftgter Staat in den Völkerbund ausgenommen wird. Es setzt voraus, daß ein echter Völkerbund entsteht, der alle Nationen cin= schließ, die guten Wlllens smd, ainfy die Feinde von beute. Der Buna muß van Berantwortungs- gefühl gegenüber der Menichheu getragen werden und über eine Zwangsgewalt verfügen, die stark unb guoetläfiig genug ist, um die Grenzen ferner Mitglieder zu schützen. 2. In territorialen Fragen stellt sich Deutschland rückhalckos auf den Boden des W i l - s o n sthen Programm«. Es verzichtet auf seine Staatshoheit in Elfaß-Lothringen, wünscht aber dort k V» freie Volksabstimmung. Es tritt den größten Te.l der Pn-vin- Pofen, die unbestreitbar polnisch besiedelten Gebiete nebst der Hauptstadt Posen an Polen ab. Es ist bereit, den Polen durch Einräumung von Freihäfen in Danzig, Königsberg unb Memel, durch eine Weichstckschiffahrts- akte und durch befonöere Eisenbahnvcrträge freien und sicheren Zugang zum Meere unter internationaler Garantie zu gewähren. Deutschland ist bereit, die wirtschaftliche Versorgung Frankreichs mit Kohlen besonders aus dem Saargebiet bis zur Wiederherstellung der französischen Bergwerke zu sichern. Die vorwiegend dänisären Gebiete Schleswigs werden auf Grund einer Volksabstimmung Dänemark überlassen. Deutschland verlangt, daß das Selbstbestimmungsrecht auch zugunsten der Deutschen in Oesterreich und Böhmen geachtet wird. Es ist bereit, seine sämtlichen Kolonien der Gemeinschaftsverwaltung des Völkerbundes zu unterstellen, wenn es als dessen Mandatar anerkannt wird. 3. Deutschland ist bereit, die ihm nach dem vereinbarten Friedensprogramm Obliegenheit Zahlungen bis zur Höchstsumme von 1 0 0 M i l l i a r - den Mark zu leisten, und zwar 20 Milliarden Gold bis zum 1. Mai 1926, alsdann die restlichen 80 Milliarden Mark Gold in unverzinslichen Jahresraten. Diese Raten sollen grundsätzlich einen bestimmten Prozentsatz der deutschen Reichs- und Staatseinnahmen ausmachen. Die Rate wird dem früheren Friedensbudget nahekommen.. In den ersten zehei Jahren foll die Rate eine Mllliarde Gold niclü übersteigen. Ter deutsche Steuerzahler soll nicht weniger belastet sein als der des höchst- belastcten in der Wi'dergutmachungskommission vertretenen Staates. Deutschland setzt hierbei vor-, aus, daß es keine rodt-Ten territorialen Opfer als die voreernährten zu bringen hat und wieder wirt scha'ttiche Bewegungsfreiheit nach innen und außen erhält. 4. Deutschland ist bereit, seine gesamte wirtschaftliche Kraft dem Dienst der Wiederherstellung zu widmen. Es wünscht bei der Wiederhnstellung der zerstörten Gebiete in Belgien und Nord Frankreich rocrftä.ig mir zu arbeiten. Für den Produktionsaussall der zerstörten Gruben 3?ordfrankreickB sollen während der ersten fünf Jrch.'e bis zu 20 Millionen Tonnen Kohlen jährlich, während der nächsten fünf Jahre bis zu tz Millionen Tonnen Kohlen jährlich gelt lert werde« Predigers gespielt: jetzt aber soll er sich I besessen haben. Diese Kommission verfügt unbe- als handelnder Politiker unb Staatsmann zei- schränkt über die Wirtschaft des Staates, der Kom- ~ ~ ' | muren unb der Einzelnen Auch das aciamtc Bildung«- und Gesundheitswesen ist von chr abhängig. Line deutsche Hole über die Kriegsgefangenen. Versailles, 30. Mai. Gestern wmck>e Cle- menceau eine Not? über die Kriegsgestrngenep überreicht, in der es heißt: Tie erste Weigerung der alliierten und alsoii^ ierten MaAfte, durch die Änderung der einscM- gigcn Bestimmungen das Los der Kriegs- und Zivilgefcmgenen sofort zu verbessern, ist auf da« Tiefste zu bedauern. Wenn die deutsche Note txom 10. »Mai davon abgesehen hat, bestimmte Anregungen in dieser Richtung zu geben, so geschah dies mft Rücksicht auf den darin enthaltenen Vor» •fcfiag. mrverzüglich eine Kommission zuc Prüfungder den Kriegs- und Zivilgesang.meft zu gewährenden Erleichterungen zu cm.nmen. Tiefe Kommission, deren Einsetzung leider an der Wer» (yrung der allfterten und assoziwerten Mächte ge# scheitert ist. Hütte u. a. den Pott verkehr bet Krie^- und Zivftgefangenen mit ihren Familien^ der den einzigen secl schen Trott in ihrem Unglück bißxrt. erleichtern sollen. Tatsächlich erhalten die deutsäicn Kc-iegs- unb Zivilgeiangenen in Europa ihre Post mit Bersrätuiig von mindestens vier bis fünf Docken. Abgesehen ton zahreulien Fällen, hi roddxrn die Pott beraubt eintrifft ober überhaupt verloren geht, sind unzählige Fälle nachzuweisen, in denen deutsche Kriegsgekaugene, die sich in der Hand der alliierten unb assoziierten Mächte befinden feit Abschluß des Waffenstilb« standesohnejedeVerbindungmitder Heimat sind. Weiterhin wäre es ganz aflx gemein die Aufgabe der oorgefi)lagenm Kommiss sion gewesen, Mittel und Wege zu finben, uur durch höhere Entlohnung, bessere Unterbringung unb Kost, erftriterte Beioegmigsfteihei! und Gewährleistung der Sonntagsruhe usw die Loge btt Kriegs- unb Zivilgefangenen in jeder L»rnsicht zth bessern und diese so vor dem völligen 3uiarmnen* bnicb zu retten. 2. Tie alliierten unb assoziierten Mächte lehnen in ihrer Note vorn 20 Mai die Freil.issungi derjenigen Kriegs- und Zivil gegangenen ab, biß sich ein Verbrechen oder Vergehen haben zu Schulden kommen lassen. Deutschland seiner» feit« bat dagegen eine unterschiedslose FreilIi'sung aller Kriegs- und Zivügefmigenen der rlliierte» und assoziierten Mächte zugeflunden. Es muß nun auch auf fernen Anspruch bestehen, daß fernen %tx* d-Nötigen gegenüber von Seiten der c irrt«* unb afioetknai Regierungen m der qjtvijru ’vn Gerichten entscheiden zu lassen! Welch ein Zustand des Deutschen Reiches, oaß es i^h Straßburg so gewaltsam, so wider dce Natur der Dinge entreißen ließ! Unb ttic solche Beleidigung nahm Deutschland hin '-»cd schloß darüber einen Stillstand." — Zu der vorn Grafen Rantzau angefertig- •ft Liste unserer Demütigungen gibt es noch ktne laute Begleitmusik, die aus den deutschen Ländern schallt, die uns in West und Oft ab- Äfiiommm werden sollen. Schon jetzt will vts der Franzose — und seine Genossen »tnmen ihm offenbar zu — befehlen, daß Truppen gegen die Russen im Felde Hen lassen sollen. Auf. dem linksrheinischen «ltschen Gebiete aber beginnt der Feiickr die Me Annexionspolitik. Armselige Verräter, der Arm der deutschen Obrigkeit erfaßt genießen seinen Schutz. In der Pfalz so- Ml als auch in den Rheinlanden. Selbst knudbebungen gegen den Lairdesverrat wer- nicht erlaubt, und, vann spricht man, wenn gekaufte Subjekte Proklamationen I^ftassen,. vom „Selbstbeftirnmungsrecht"! ' en.ssifche militärische Behörde in Köln hat w Androhung der Reichsregierung, den Verger nach § 81 des Retchöstrafgesetzbuches mit ^^nslänglichem Zuchthaus zu bestrafen, ^cr Kraft gesetzt und gedenkt also, die Um- ??kbe zu fördern. Proteste unseres Wasfen- ”M|tanb&r oder Friedensausschusses werden . erlich eine Wirkung haben. „Denn zu tief mxr unrrr griamres ^o^Koen in %Dimawi unv 2 n hat der Latz gefressen", und Wilson | Kultur, ihre Sefugnifie gelten weit über die hin- bereits hie Gelegenheiten Derpar ^oerr. Er hat bisher vorwiegend die Anspruch r» nehmen. ui setzung (Friedensschluß) hiufällig. 4. Mle Maßnahnren, bee bte Alliierte» im 4. Wähl«, bereit Zuname mit A-L einschließlich ginnt, wählen getrennt, aber in demselben Geb von denjenigen, deren Zuname mit M-g big Ueberzeuge Dich also, wohin Du gehörst. 5. Lasse Dir am Eingang des Wahllokals eine* umschlag geben und sieh nach, ob er leer, gestempelt ist und kein Kennzeichen trägt. Zusatz und lebe Durchstreichung macht den zettel ungültig und bedeutet einen Gewinn ftr sozialdemokratische Liste. 6. Begib Dich alsdann zu der im ' stellten Adsonderungsoorrichtung und stecke liiL- obachiet Deinen Stimmzettel in den Umschlag. W Merksätze zur Wahl. 1. Gehe früh zur Wahl, nicht «st 'm der letzten 2 Sieh nach, zu welchem Stimmbezirk die Strak« hört, in der Du wohnst, und stelle danach fest das betreffende Wahllokal sich befindet. Vie lokale sind in Nr 120 bes Gießener Anzeigers Samstag den 24. Mai veröffentlicht. 3. Verschaffe Dir einen Stimmzettel, Stimmzettel durch die Parteien außerhalb des Wahllokal» teilt Ferie«aufeuthakt deutscher «Svder i« Norwegen. Kristiania, 30. Mai. (Wolff.) Gestern trafen die ersten deutschen Ferienkinder, 67 Mädchen und Knaben, in Begleitung von vier deutschen Pflegerinnen un> des Sekretärs des norwegischen Komitees, des Redakteurs Rogens, der den Kindern bis Trelleborg entgegengefahren war, hier ein. Am Bahnhof in Kristiania wurden die Kinder u. a. von dem norwegischen Komitee mit Frau Professor Holst an der Spitze, der Gemahlin des deutschen Gesandten v. M u t i u s und vgn Vertretern der deutschen Gesandtschaft begrüßt. Nach der Bewirtung mit Milch, Schokolade, Kuchen und Butterbrot wurden die Kinder ihren norwegischen Pftegeeltern zugeführt. Diesem ersten Transport sollen weitere folgen, da es der unermüdlichen Arbeit des norwegischen Komitees gelungen ist, dan der großen sDpserwilligkeit aller Kreise stkor- wegens über 200000 Kronen freiwilliger Beiträge einzusammeln, von denen auch größere Mengen Lebertran für deutsche Kinder in der Heimat eingekauft und nach Deutschland versandt wurden. Titdfcüü® Ä * «wibknd» 'M-«!« Mren utü> • Sww yi< ms < jtllW , betont sei noch ijj dem Lor« ^bitaus Mber der „ (plt tllll, FranzSstsche Trohungea. Der PvovMöialdirektor ber Provinz- Rheindessen muß folgenden Erlaß „an sämtliche unterstellten Behörden" trjrbreürn: Mainz, den 23. Mar 1919. Der U-nte-MickMete ist von dem föerrn General- KvnnnLNdanten der Besatzun-ss-Armee beauftragt ttröben, folgendes zu Ihrer Stnntnid M bringen: Wem, Deutschland den Friedensvertrasiucht unterzstchner, hört dir durch bat Waffen stiW«rd Aeschassenr Lage auf und es tritt wieder der Kriegszustand rin. Tamil treten namentlich W «nde Wartungen in die Erschimmg: 1. Wenn feindselige Lairdlungen oder Kund- «ebintgcn gegen die Besatzungsarm« Vorkommen - ruttichr BergLpe t würde \ fergbchörd hdt mit de ,He®et>mrt lljuMLD Nlhelm (Son Schmittzu1 üiBa |u Z Kolat 3u|ti$rc Älisen zum 9k chHiiijladt ernai "Oberhef! iWwärlige r ?«hdtei Tage uüofl geöffnet. M von Lir Girier unirben nti H AlerS, D. M Mülles iGthiawgen Motive aad «t'J **M! Sobm w ä btx 'Stmid tz W IV- ein Lonz ufiffolje: 1. M , R. i vptMerl,ed a r s , Ma ft ^urez.th - Ich Strc V- Äilbmi in,® jHfcfcei Mm aller e JW gehö !H00Ofa ff* Klis 13 ium hiess ;N l7og, । 8 LU die 7 Lädten des «äs Set ^herbstg' ^vorigen Die ukrainischen Abteilungen wurden entwaffnet. Ei« Abkomme« iu der adriatische« Frage? 2tu* Statt Land. Gießen, 31. Mai 1M» Aufhebung de» Versandscheiuzwass» für Frühgemüse. Die Landes-Gemüsestelle schreibt . Im Hiitölic? aus die Richtlinien «2 Reichsstelle für Gemüse und Obst, nach ' für das Frühgemüse der freie Handel hn$ eingeführt werden soll, hat sich das hejff Landesernährungsamt entschlossen, den Bt sandscheinzwang im Sinne der k» kauntmachung des hessische« WinrsteruE ick VersaiUes, 30.Mai. (WTB.) Wir der.Temps" meldet, ist in der abriatijchen Frage ent (Ein. oerstLndnis erzielt worben. Wilson, der gestern eine Zusammenkunft mit den südslawischen Delegierten hatte, habe seine Zustimmung zu einem Arrangement gegeben, das auch Orlando angenommen habe. Das Abkommen besagt: 1. Die Stadt Fiume außer Dorstadt und Zufahrt wird mit dem westlich an- grenzenden Gebiet einen unabhängigen Staat bilden, der unter die Aegide des Völkerbundes gestellt wird Dieser Staat wird mit Italien eine gemeinsame Grenze haben und wird die Eisenbahnstrecke Fiume- Laibach erhalte«. 2. Zara und Sebenico werden unter italienisch« Oberherrschaft gestellt. 3taüen »er. fSflten, so werden die waifensähig^r. Männer der bet ces senden Gemeinde oder des betreffenden Bezirks interniert .verden, 2 Die gesamte Bevölkerung sich" unter Kriegs- «sttz Demzuio.ge nxTbeit alle Zristörungen von Eisenbah icn, Delepl>on-, Telegraphenlimen und an Drücken und Bcrkkhcswcgen usw. nach Kriegs- «setz als feinbfidx Handlungen bestraft. 3 Zur RückbefördermtS der Gefangenen waren srivens des sranzösisckren Ob^kommandos Maßnahmen ergriffen worden, daß tne krregsgefangnten Wi en in erster Linie w ihre Heimot -«LckbeAr- Kriegsgcsanq.men in Frankreich wegen geringer Vergehen gegen die Disziplin gerichtlich zu langjährigen Freiheitsstrafen ver- urtrilt worden find. Dabei spielen eine besondere Rolle mehrjährige Straien wegen Gehorsamsverweigerung, allo wegen eines Vergehens, das, angesichts der besonderen Verhaltntss« der Kriegs- gesanaenschast, auch den siegreichen Gegnern kein moralisches Recht gibt, di« Gefangenen über den Zeitpunkt des Friedensschlusses hinaus festzu- halten. . 3. Die alliierten und assozirerten Regierungen erklärten in ihrer Note vom 20. Mai, daß kein Vergleich erzogen werden könne in der Behandlung der Kriegsgefangenen durch bie deutsche Regierung einerseits und die alliierten und asso- riierlen Mächte andererseits. Tie deutsche Frie- de»rsdelegation muß diese einseitige Behauptung, die die Gmndlage für eine objektive Feststellung der Wahrheit nicht bilden kann, mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Die dkmtsche Regierung hat das Urteil der Welt hinsichtlich der Schanb'ung der Kriegs- und Zivil- aefangenen in Deutschland nicht zu scheuen. Sie tft jederzeit bereit, die Frage der Behandlung der Kriegs- und Zivilgesangenen durch die verschiede- Sten kriegrührenden Mächte der Prüfung einer aus neutralen unbeteiligten Mitgliedern bestehenden Kommission zu übertragen. Sie würde die Einsetzung einer derartigen rmparteiischen Stelle nur warm begrüßen, der sie mit dem gesamten Material auch zahlreiche Beweise v»n unmenschlicher Behandlung vorlegen Wmnte, wie deutsche Kriegsgefangene in Feindes sand, namentlich in einzelnen Teilen NordasrrkaL-, in gewissen Lagern, Strasaefängnissen und Laza- re£trn iw Lytroöa, sowie in der Armeezone erdulden vtäfcbm und ynn Teil noch erdulden müssen. In diesem Zusammenhang lenkt die deutsche lFriedensdeiegation ihre Aufmerksamkeit bet aUtier» Len und assoziierten Mächte auf das in der Abschrift bergefügte, an das Internationale Rote Kreuz gerichtete Schreiben vom 15. Februar 1919 hinVItt diel em Schreiben erheben die französischen Arbeiterinnen als Frauen und Mütter eingezogener Franzosen ihre Stimmen gegen den Anblick grauiamer Behandlung deutscher Gefangener im Departement Seine-Jnfö- Titure, das in der Tat nicht geeignet ist, die in der Note der alliierten und assoziierten Mächte -vom 22. Mai aufgestellte Erklärung zu recht- fertigen. Genehmigen Ste, Herr Präsident, die Ver- ftcherung meiner ausgezeichneten Hochachtung. gez. Brockdorff-Rantzau. Anlage 2. St. Etienne du Rouvray, 15. Februar. Mein Herr! Etttschuldigen Sie, wenn wir Frauen von XSinbcruienen uns erlauben, Ihnen zu schreiben Wir möchten Jlmen mitteilen, was sich in unserer Stadt St. Etienne abspielte,: Tie deutschen Gegangenen, die auf den Eisenbahnen beschäftigt sind, toerben wie Sträflinge behandelt, werden wie Hunde geschlagen und schlecht ernährt. Tas -richt uns Frauen und Müttern von Sin berufenen das Herz. Wenn wir sehen, daß diese Männer vor Hunger sterben, trotzdem es uns selbst an Brot fehlt, können wir nicht anders, als ihnen von Zeit zu Zeit, wenn es der Zufall gestattet, Brot Vuzuwerfen. Sie stürzen sichdarauf wie ausgehungerte Tiere. Die französischen Wächter behandeln sie roh mir wegen des buchens Brot. Wir hoffen, mein Herr, daß Sie in dieser Angelegenheit einschreiten werden, um ihr Los zu verbessern. Wir haben deswegen schon an mehrere Stellen geschrieben, leider aber ohne jeden Erfolg. Wir begrüßen Sie! Eine Gr-uppe Arbeiterinnen ans St. Etienne du Nuuvrey bei Rouen (Seine-Jnssrieure). reichen zu lassen: Die schweizerische Regierung erlaubt sich, ihr Erstaunen bar über auszudrücken, daß die Regierungen der Alliierten sich aus finanzielle Gründe berufen, um die gewünschten Abänderungen des S. S. S.-Systems hinauszuschieben. Nach Ansicht der schlocizerischen Regierung kann die Frage, ob bestimmte Waren für das Wirtschaftsleben Deutschlands unentbehrlich sind ober nicht, in dem einer Würdigung bet alliierten Negierungen unterbreiteten Begehren keine Rolle spielen. Die Grundsätze, unter denen während der Kriegszeit die Ausfuhr nach den Zentralmächten geregelt und ausnahmÄmnse erlaubt war, bestimmen folgendes: Folgende Ausnahmen können im Hinblick auf den schweizxrisä-en Charakter der betreffenden Industrie gestaltet werden, nur dann, wenn es sich nicht um Waren handelt, die dazu dienen könnten, krieg er i sche Unternehmen zu erleichtern. Aendernngen. die der Gang der frtegmfcben Ereignisse mit sich bringt, bleiben Vorbehalten. Di« Auslegung ist des öfteren von den alliierten Regierungen selber bestimmt worden. Sie berufen sich Sei den auftr(egten Beschränkungen auf den militärischen Nutzen. Als daher die schweizerische Regierung glaubt, erkennen zu können, daß die Regierungen der Alliierten die Verhältnisse nicht mehr in gleicher Weise verurteilten, zu einer Zeit, wo der Schweiz die erwähnten Beschränkungen auferlegt wurden, insbesondere als sie feftftcllcn konnte, daß den Kaufleuten in den alliierten Ländern Ab^ weichungen von einem Verbote des Handels mit dem Feinde zugestanden wurden, ersuchte sie die Negierungen der Alliierten um eine Aenderung der Bedingungen. In der letzten Zeit hat nun der Handel mit dein Feinde einen Umfang angenommen, der in der Schweiz schwere Besorgnis wach- ruft, und die öffentliche Meinung ist sehr erregt. Die schweizerische öffentliche Meinung glaubt in dem Handel mit dem Feinde Beweise zu erblicken, daß die alliierten Regierungen selber die Grundlagen der S. S. S. verlassen haben, und verlangt beim Bundesrat, daß er kurzer Hand ixe Aufhebung der S. S. S. verfügen solle. Der Bundesrat vertraut aus den Geist der Gerechtigkeit und der Billigkeit der alliierten Regierungen und zweifelt nicht daran« daß sie erkennen können, daß diese Vereinbarungen jetzt feine Berechtigungen mehr haben. Der Bundesrat ist der Meimmg daß der Augenblick gekommen ist, die Frage der S. S. S. m ihrer Gesamtheit zu be» handet«. Er glaubt sich daher rW mehr mit teni fngjartE Begehren und) einer Beschränkung zufrieden geben zu können und ist genötigt, weiter zu geben. Da sich die Verhältnisse unKveifelhaft von Grund aui geändert haben, schlägt er heute den alliierten Regierungen die restlose Revis«» n btt S S. S vor. indem er der ®fet- Rimg ist. daß rinzig diese Lösung der gegenwär- tigen Lage entspricht. Der Bundesrat vvfft, daß bte alliierten Regierungen sich feiner Auffassung werden «mschließen tonnen. Sollten diese entgegen dieser Erwartung dem soeben formulieren Begehren nicht entsprechen können, so muß sich der Bundesrat freie Hand oorbebalten. Er fürchtet, dem berechtigten Begehren der öffentlichen Meinung nicht mechr länger widerstehen zu können, und ist entschlossen, volle Handlungsfreiheit wieder 1*6 leben 7. Tritt beim an ben Dorstanbstisch beten, w*1 laut unb deutlich Zunamen, bann Vornamru, <«“ sich Wohnung. Watte, bis Dein Same in Nn 2Bäf)Urlifte aufgefunbep worden ist. 8. Uebergib den Umschlag bee Wahlvorsteher, W ihn in hie Wahlurne wirft _ 9. Die Abstimmung beginnt nm 10 Uhr notmtW unb wirb nm 8 Uhr abends gefchlogen. _ besetzten Gebiet zur Ernährung, der Bevölkerung ergriffen hatten, werden in Wogsall kommen. Dies sckwn aus dem Grunde, weil alle Transportmittel zur Versorgung der Armee benötigt werden. Es ist envünscht, daß jedernurnn im besetzten Gebiet sich der Tragweite der Aböehlmng d« Friedensnugepors bewußt fei Die Beamtensck-rff, die Geistli-äkkeir, die Bürgermeister, Handels- und Wirtschaftskreise, sowie bee Bepölferuns sind über die Sachlage aus-ukläoen» jedoch unter Vermri dun« einer Sffenttrchor Bekmrntgabe (Ausschellen ober Bekanntgabe in der Presse). Die Bevvlferung ist namentlich banmf ln-nznwcilen, daß im gegenwärtigen Zcilpunv (die Harrdlungcn, die der fean- zösiscltierr Armee zum Nachteil gereichen können, wie z. B. Beschädigunjwn an Eiserchahnen, Trieftbvn- crnlagen, Ikbcrmitrlintq von s^aäwichten usw., jetzt schon als seindselige Akte auf gefaxt und dementsprechend bestraft werden können. Die borfhfr’tibe Mitteilung erfolgt, damit die Behörden daraus hinwirfen, daß in der gegen» niärtig gespannten Situation die Bevölferung ihre Ruhe bewahrt und daß namentlich alle Handlungen von Personen unterbleiben, die nach dem oben Angeführten als feindselige Akte gegen die französische Besatzung auf gefakt werden und nach dem Kriegsgeseh. bestraft werden können. Selbstverständlich müssen sowohl jetzt, wie auch nach etwaiger Ablehnung des Fri bensverttags im besetzten Gebiet jederlei Kundg^bunge»r unterbleiben. Die Veröffentlichung des Inhalts dieser Mitteilung in der Presse ist strengstens mttersagt. Best. Ans M Wahl! Gießen, 31. Mai 1919 DaZ Bürgertum heraus! Aber nicht tif die Gärten und Felder, so schön auch der erste ; Jumtag locken mag mit Vogelsang und Soni, mergrün! 9!och einmal ruft die Wahl« § pflicht. Gießen soll nicht mit einer Mau« gegen den neuen Geist umgeben werden, text es die Zopfträger lieben, auch wollen wir nicht für bie Bürger das Wort führen, die, mit dem jungen Wetzlarer Goethe bildlich gesprochen, nur um ihre Gartenhäuschn, Tulpenbeete und Krautfelder besorgt sind uni aus beiden Seiten des Ufers lediglich mit Dämmen und Ableiten die künftig drohendi Gefahr abwehren wollen — nein, es gilt ne zu pflanzen und zu schaffen, wie es die ko menden Verhältnisse, der Friede, gebieten. Nur darf niemand denken, daß etwa die Kan- ridaten der Sozialdemokratie den daherbrau, enden „Strom des Gerries" repräsentieren Die traurige Wirttichkeit wird uns in den kommenden Jahren manchen Verricht lehr es muß an allen Ecken und Enden gespart werden, und der .Etat der Stadtvenvaltu muß mit Einsicht und kritischem Blick au gestellt werden, darf nicht ein Versuchsfeld fi reine Parteipolitik fein. Das geeinigte Büv> gertum, das sich dem Radikalisnms nicht e» gibt, mutz aus seiner Ohnmacht auferstehen, mutz wieder mitschasfen, neue Werte herv bringen, alles auf die Grundlage treuer Arbeit und gerechten Lohnes stellen. Das mu im Zusammenwirken geschehen mit den tretern der -Sozialdemokratie, die künftig größerer Zahl an den Geschäften der St Verwaltung teilnehmen werden. Eine drei, jährige Probezeit beginnt. Die kurze Spa Zeit ist für den Anfang vielleicht Vas Rich» tige. Wir werden sehen, hne irc Dinge gehen, können nach drei Jahren Vie Folgerun ziehen. Gerade bei der morgen bevorstehsi» den Wahl ist es ungeheuer wichtig, daß l>iv ftaatSerhaltenden, vorsichtig ausbauent» Kräfte treu zusammenstehen, und darum > ben wir die politische Einigung de» vur» aertumS begrüßt und bie gemeinsam Liste der bürgerlichen Parteien unterstützt. Aendernngen, auch Streichungen und Umstellungen, so nahe sie vielen W lern liegen mögen, sind, soll der Stint zettel Gültigkeit haben, mrstatthast. Jeder muß wählen und sich e scheiden, wenn wir jetzt auch die Fehl« des Wahlsystems offen vor uns liegen seheit Die politische Ueberzeugung, der Gedanke, über persönliche Wünsche und Verstimm ungt» hinausgeht, muß Führer beim Wahlgang sei .Hosfentlich wird das Ergebnis der mor Wahl zeigen, daß unser Stadtvolk Inter und Wille hat, Ser kommenden Eutwickl eine Richtung zu geben l derdnen wrrd. DeuisckKrnb htt wehveve Tausend ben alliierten und assoziierten Machten angehörige gs- und Zivilgefangene freigelassen, die wegen oer, während der Gesanqrnsämft auf beut» Boden begangener gementer Verbrechen ober ‘beit verurteilt worden waren. Unter ben heim befördert en Angehörigen einer einzigen der alliierten und assoziierten Mächte berauben sich allein sieben Personen, die sich während der Gefangenschaft der Tötung von Menschen schuldig gemacht haben. 135 der gleichen Nation Aatgehörige Wien wegen Sittl ich- Veits der breche n , nrÄiesorrdere Notzucht und ^inderschändtmg. verurteilt worden. Emer der schwersten Fülle ist bet des Soldaten Vikke- aues, Emile, vom 35. französischen JmfaMerie- Stcgünent, der eine alte deutsche Bäuerin in bestialischer Weise mit Axt- Hieben e r s ch l u g. Die deutsche Friedensdclega- twn will mit dieser Aufführung keinerlei Vorwurf flogen ein einzelnes Volk erheben. Sie würde es für ungerecht halten, die gesamte Nation für das Verbrechen einzelner verantwortlich zu machen. Sie kann barum auch nicht zngeben, daß der in der Note vom 20. Mai erwähnte, von einem Einzelnen begangene verabscheuungswürdige Dvppelmord als Begründung dafür bienen darf, bett deutschen Kriegs- und Zioilgesangenen die Vorteile vorzuenthalten., biie den- Kriegs- imb Zivil ge s a n genen der alliierten unb assoziierten Mächte ohne Vorbehalt zu gestanden worden sind. Tie deutsche Friedensdelegation muß um so mehr auf ihren Standpunkt verharren, als der deutschen Regierung aus ben ihr vertragsmäßig von der ftanzösischen Regierung über» gebettm Straflisten bekannt ist, daß die deutschen Aus dem Reiche. Die BMung eines neuevKoalitioll-minifterimes iu Bayeru, Bamberg, 30. Mat. Die Verhandlungen über die Bildung einer bayerischen Koa- IrtionSregieruna sind heute tn später Abendstunde zum Abschluß gekommen. Die Mini- fberlifte wird morgen bem Landtag unterbreitet werben. Bon den mehrheitssozialistischen Mitgliedern der bisherrgen Regierung bleiben im Amte: Ministerpräsident Hoffmann, der bas Ministerium des Aeußern unb bas für Kultus beibehält, Militärminister S ch n e p p e n h o r st, Minister des Innern Segitz und der bisherige Justizmini- ster Endres, der das Ministerium für soziale Fürsorge übernimmt Gleichfalls verbleibt auf seinem Posten der wiir^emokratisch« Verkehrsminister Frauendorffer. Das Zentrum stellt für bas Landwirtschaftsmim- sterium den Leit« deL laudwirtschaftlfthev Londoner Vertrag enifpri&t, der Italien sowieso einen vorherrschenden (Einfluß zudilligt. Eine schweizerische Kritik der Blockadepolitit. Bern, 30. Mai. (W. B.) Schweizerische Dv- Peschen-Agenkur. Angesichts der für die Schweiz durch bie Aufrechterhaltung der Blok- lade unerträglich werbenden Verhältnisse beschloß der Bundesrat am 24. d. M.. den alliierten ^Regierungen solgende Note über» 1»^ Wahttau» «ff M w. bo unb stecke W ®Nbu W 'S , gh« Silit ft 'lietl Hu ■hSt? s »ÄS Mi Uv >ii fc^ebenL31 beril werden Wen. Dfeft Maßpmym« Werden 1 Miet ab« auf jeden anderen Tril d« dolmatintschen selbstverftandlich mit ban Wegfall bes Voraus-1 Rüst« und bas Hmterlanb. 3. Endlich wirb Italien — - - *■' '• r-'-- bte (»genannten fttotsgifchen Inseln erhalten, also bie Inseln Cheffo unb ßujfln sübwestlich von Fiume, sowie bte Insel Lissa unb bie ihr benachbarten äußeren Inseln. Der Völkerbunb wirb ferner Italien das Mandat in Albanien zugestehen, was dem Kar 19B weiteres" gelten fall raunen Rotten" wer- «dahertr» und ti n Bergdryürde und Der '^ergmrtftem [tobt mit Dein ÄmtStitel „Bernamtt’l&ernx.'.'a orm wouitbc Don Lurry (München). In der nlaae ein Lcmzert der eatS.-Kapelle statt, d. Oper: „Tristan : 1. Melodien a u ig", Joh Strauß; 6. Mr präsentieren! & Äilbout. tvoll M ch GtröAjf1 < wlete* W dn ÄüM wnsültti! sich " hny & A* bei Dinge । Jet rich N| ^bttnfr 1 V- ’t» ■ »« ebener Zknnstsammlung im Neuen ifaft wurden neu ausgestellt Radierungen i Ö. Eilers, O. Drohen, PH. Arant, A llabifc, Müller-Schvenfrld und F SB ad)» en,8eichiuu»gen von D Appiaui und Äquale JRoiwt ans der Schweiz" von Ritgen. r Mnrritt z» dieser Ausstellung ist unendlich Sodann imrb wieder ein vollstLndiger chkel der Gemälde vargenommen. •e Anlagen-ton*ert Sonntag vor- tag von 11—19 Uhr finbet in der ©übt> ItolLe", R. Wagner; 9. Ungerechte Stucke d Oper: „Figaros Hochzeit, W. A. Mozart. Spinnerlled a d. Oper: „Der fliegende. iAL M nit ^'3** tichsrecht beruhende Bestimmung, wonach ' .,a Pro tzhandel mit Gemüse eine dcsoit- j*t* WgU **-ES präsentian •• flmtTidie Per-s ona sprachri ch- br m Der Bergasfesfor Gerhard Hundt zu rücht lkhrnAormfiadt wurde zum Bergafsessor bei der "den geipc bereu Bergbehörde und der Bergmeisterei „ Duorrtur, «17 (Regierungsblatt S. 254) Dan bis arp weiteres außer Er ast zu fetzen. darf also ton jetzt ab bis aus verscurdschein versandt loenxn bereits jetzt daraus hinzunnifen, daß Herbstgemüse aller Wahrfchc-inlich- noch vo« der Reichs stelle wiedertun wie bn vorigen Jahre ein Bersandpapier MNtfülrt werden nxrbi Gättchzeitig ift auch die Borschrift der »bsigenairnten Bekannlniachnng vom 29 hqftember 1917 bis auf weitere- außer Kraft «setzt worden, toonach zum gewerdsmätzigen ftufaus vo» Gemüse in Hessen eine besondere ^»weiskarte der hessischen LandeS-Ge- iijestelle (die braune .iarte") erforderlich •1 & ben also ton jetzt an jeder Händler, xc die HandklSerlaudnis besitzt, in Hessen lyne weiteres gewerbsmäßig Arühgemüst ^uftaufen und versenden. Auch hier ist aber uauf hinzuweisen, daß das Herbstgemüse ».hrfcheurUch auch di diesem Jahre wieder Ln Reichs wegen einer Absatzbefchräntung , rerwarfen werden wird Die auf den. 1*'^ ;'<■ u .1 bnv Lr. Schl ar d gewonnen war. Der Red- i?» der bis vor wenigen Monaten die dolschewisti- r®1 ©rägnine in Rutzland selbst miterlebt hatte J.dessen erschütternde Schilderung« uns noch >emem letzten Borttage her gßgöiroärtig sind, ^einleitend einen geschichtlich« Urter blick über L.l?EwilkKmg der russischen Revolution, um hier- lil' ^orsänae unter her früheren provisorischen Är Fenin j mit Der augenblicklichen Lage in Dentsch- vergleichen. Bon den kaum faßbaren Tat- |F®n, d«e mit hem Be>nnn der Bolschewisten Herr- K' M mir die hervorgehoben, U' Riitzlanh m dein nun lVi Jahre müteithen Mi terkrieg soviel Menschenleben verlor, wie in M'-i^^^Ehenden Kampfe zusammen, nämlich ; 1 shUimcu. SbL Dautich« jo« oou der Laste lu - B esitzwechsel. Dagemneifter Karl 6M>,L liffm aller erwarb das dem Mcmrer- Mer Pfaff gehörige Haus Lirbigstratze 33 d)t für 49 OOO sondern für 59 000 Ml. Das •• Strafen gegen Pahdergehen 4r Zuwiderhandlungen gegen die Patzvorickristen 1 Mm Keichuminiiier teS Innern Geldstrafe bis >«1200 Ml , Hast oder Gc'änznis dis «u einem festgesetzt worden. Bestraft wird, wer die ^ui»gienze unbeiugt überichceUet, insbesondere jjn öen Lr« . Übergangsstellen und deren Dienst- ch'deu. wer sich dort der amtlichen Prüfung *U*bt, wer eigrnmädjtfa von den vorgeichriede- ^ Reisezielen ober Reisewegen abroeicht, wer wjitlid) den Anordnungen der Grenzstellen zu- nVilMnheU, wer Ausweise fälscht, davon Aebrauch btti, Ä ng bd NV‘l m Blick x. Maat", bie Geometer L Kl. Georg Christoph rfuck^ieü z t zu Fürth l O., Heinrich Falkzu Butz- reiingtr brch, Dill^lm G o n t r u m zu Schotten, 233iL» mis nich g Mn Schmittzu Ben-Heim, Philipp W e n- l aufnslrbrnel zu Nidda au likrrisgeometergehilfen und Brrtt ^td.1 er Notar Iuscizrat Wilhelm Salzer in ze Neun 1 Alhausen zum Notar mit dem Amtssitz in „ .-.^^.-„^andelSgenehmigung er- L»”6 ^erlich «st. bleibt übrigens bestehen Des- ndjen bleiben die für eine Reche der fpö- rn* Frühgemufearten (Erbsen, Bohnen, T1”8-* ^,l»Möhcen und Karotten aller Art, Kohl- j!* FruhWeistkohl, FrÜH-Wirsingfohl.'s^üh- s^rrn, b- Fr äh-Zwiebeln) vou der Reichsftelle j; Gemüfe und Obst festgesetzten Preise Geltung. h* ei Betont sei nochmal-, daß die neue Stege- etijlid) r. ||m mit dem Vorbehalt getroffen worden ist, ^drohchs.H sie „bi- auf n ---------- r " yi, Inhaber der Ja--------—.......- ks dik kwjM daher gut tun, die Karten für den Fall *- ^bitLtzmLs spatevau Bedarfs sorgfältig aufzube- n. Dai m ürotz-llmstadt ernannt mit drnS ** Oberhessischer Kunstverein, ie fiinfaii sü gegenwärtige reichhaltige Ausstellung ift n ber 6»| ir noch drei Tage dis einfchliestlich nächsten . tzine w-imstag geöffnet. Neu ausgestellt sind O J- v.'rti füerünt wer ,«nrichtig« Anzaben macht in e i V Ju dl,C!1 die en Straftatru wisieirtlich £>il|e IM* <‘fc' M anstjftet ooer dazu auffordert. ’ _ •* . VI . . . . — CL .....v__v___i bet QntefRvmten sehnNthft alS Befreier hi barrt- targ CTtüanet worben nnt cmrOen regt mhntzt, weil ste Friede» geichloften hüten out dem Mörder JtunUjiM Was aber geh« bei uns vor im Äugrn- btick, wo der Bolschewismus schon henmlichk Wurzel» grfdMajrr. hat? 4>i.t chland tanzt! Der Re»- ■er verband mit dem Lnnwers auf ein „Zu spät" die eindrucksvolle Mahnung, baß nur temb ernt stttliche Erneuerung dem deutscha Volk« Rettung toauuen Unn. — *• Die Sozialdemokratische Partei veranstaltet heute abend 81/1 Udr im Saale des Hotel „Einhorn"' eine öffentliche Wöhlerversammlung mit der Tagesordnung Kulturelle Aufgaben der Gemeindevertretung. ** Die unabhängige sotialdemo krotisch« Par tei Indt grftem abend nn Lafa Leib «int öffentlich« Wätilerversainmtiwg ab. Ws erster Redu« sprach L adtverordneter £) ü 11 - di a nuFrankfurt, der bi« grobe Bedeutung der Itbtgni Bahbw chrvorhob Durch schöne Reden fei nichts |u erreichen, Taten mifa nun sehen, « müsse s.iarnr'ft lurrten; die Gegensätze zwnchr fiupical uni) Arbeit wären noch uv *> gevg gt- nx*xs in* Wörben sich auch in Zukunft noch vertiefen. Dir Revolution habe dn Arbeitern dis letzt so gut wie uintzrs gebredx. sJiadjbcn« der Äd> wer bk Schulfra» und dos 3t!enm*?hnwitinw fan gesweist hatte, forderte er die Sozialifierung bei griernten Wowwnaswescns. ob die Hausbesitzer entschädigt warben euer nxdit, könne Oer Arbeiterschaft lseichchUkig fein. Innerbchl, bei i^enunube- oemaUung LtTleaigit wurnwmn enw Art Suite- fblnr'Ä; aus beit gewählten Vertretern soll« eiu xieUi«03r«t hervörqebrn, Büogerrueistrr und L tadnL.« Mbritor noch als BerumlNmgs- bixunt« fungieren. BemerbmÄven ist der schärft TvenNungöstrich. d>n der Retwer nach links, zu ben Kommunisten !i.i, -og, wtT.nb er anberfeit.' für eine 'Jiaioihatur Stimmung zu machen sucht«. — Geschäftssühier Fourier gtofTierte ^nächst einige Pimkw im Wahlaufruf der Rett»:swz«^Iisten Er unterzog dann bk Politik der so-ialdcnwkra tischen Fraktion in der bisheri^m Sradtveroed- TteteiDerhr*mbBrg wie fthetbauiK das ganze sch« benbe €tatnpai-krnient einer ftreitgcn Kritik Mü |fNtrfat Worten holemisiert« er ioöcim gegen die öh>Tmci)trrei, die wLtzrenb des Krieges galtet und »waltet habe, wie es chr gut bikifte Zum Etttufk seiner Ausführrmgen beschäftigte sich Fourier mit der Bodeirpoiitik, auf u»elchem Ä- bitt er als Bvrsitzender der ymeinnueigen Bau- ltnvsftmschast über reiche Erfahrungen verfügt — KrwrsenKrsenSontrvOenr B dckm an» widmet zunächst dem alten Wal)tsystem fin.ii kurzen Rach ruf und g.ht beim auf das WohnungSrstend ein. Er bedauert, datz das Sekbswenvaltu,igore«bt der Städte w faüech' a»-nvrfrr1 Weil* und fartert eine - ftaat ichimg der Pvlt,ei. Rackiüem er nod> für gerechte Steuvivultm iiugetreten iit. unterjuiX er die emirinen Listen einer kritischen Beleuchtung. — In bet AuZsproche vertr t: zmiächst Herr Bock btr TrorbiTimgtii und Wünsche ber tn vtrierzüchrer und beklagt oft laue Haltung bet in..hörigen Stadt- Väter in dieser Frage. — Ter rechtssozialistische LandtagsobgMdneie Kaue L-Offanbach erklärt, dah. das Kommmmlprognumn der Unabbängigen nichts anderes facher«. als was die alte Sozial- benerfnari« schmr seit Jahrzehrrt« in bu Praxis umgesetzt habe.. — 9hm hielt ein jüngerer Reimer eine radikale antifauuhidx Rede, t* Ttbexf) trotz seines starken Orga»s tm stürmischen Wioerspamch an einigen Stellen hn tofanben Beifall, der Zuhörer fast vollständig mrtrrghtq Roch einer kürzen Erwiderung Beckmanns ans die nhratfibnmnen Kauels rowebe dft BctfammLnrg gegen Mitternacht yWuffan. *• Keine Wandervögel auf dec Eisen bahn. 2Banheroögd falten auch in diesem Iohve die Gtienbabn nicht in Anspruch nefanen Die Ablieferung von Lokomotiven und Wagen an die Feind? und oft Fnutor Bersorgurra mit Kohlen zuckigt die Lisenbahiioerwaltung nach wft vor zu erlib.ichen Einschränkungen. Es dürfen nur wirklich bringende Steifen unternommen werden. Für Ausflüge imb Vergnügungsfahrten ist nach wft vor fein Raum. Der Refthsminister der öffaMlichen Arbeiten hat deshalb die Iugend- vrganisatfaivn ersucht, auf ihre Mitglieder in diesem Sinne dniUiinrtcn. Es nftrü ihnen dringend empfohten, ihre 2Banbcnmgao einst das gleidyiamige, ün 30jÄrigen Krieg unter- genanflcie Dorf geftanben, zu einem christlichen Bvlksteft zusammen. Auch gestern oersammelte sich aus der weiwn Umgegend wieder AU uub Jung an dieser Stätte, um den Anprachen zu lausrben, bie S^tsdechartt Lmz, ein Kameruner Miffwnor und bet elsässische Bfarrer Herrn arm frdten, brr i»n der Lage der evLngeiischen GUmden^gen^ien im Elsaß eine sackend« Schilderung gar Wett schallten di« gentfiiamen Gesänge, bie Dechant Lenz mit der P- f-iicw beg'eite't, turrch den Walv- bom. Es gibt tu bei Rack^ait»?riern ä trr- Leute, die schon msi sttnixxrt an in bie Mrilbach gehen und sich an Himmelfahrt aHähriich bort an SteU- dichcin gebot. O Lich. 29 Mai. Ter @r«nytNerem „Gicv Na" mrtenwfrm heute einen Familieua us- fing nach Kloster Arnsburg wo unter Seihrag des stell vertretenden $irigcJtieB Bar, mehrere Ltzövc uMia Verfall vorsetrageu textoau Ostend, Kaiser-Allee47 Beete abend end sorgen — Freikonzert. D Vatzeuborn-GteinberO, 29. W«t 1 ratat rtrtgr TMIWi tifalge DurcvteUung WT Tie HaussammlunG »um titelten bet Pil^michrrungrn ungrnkrv*r. .Nftbr mrhr als uo»- Kriegsa«fangeA«a ergo» in unterer fae- reak ihutixlsmerc ewiuipcribtx war «in ©elfe- nuinbe 340,35 3Xorl sei», der ,u betten Getzalt «w flüchtiger Säure auhoteft, toäbieub ctu A o tut In front nnb uv faUrfefitn nngentetzdor war Branntwein ähnliche Kreis Vstdingen. v. £inb bei mz 29. Mar Hn einer brr letzten iQädjre werden aaj bem hiesigen Hofgute ein durrrrr Zuchtbulle und «in Fahrachs« aus bem Stalle gestohlen. E» müssen mebrett Her- itjnen an dem Diebstahl drt.il ftp geweieii sein. Der DberftfWveiKT ist in Hast genommen worden. — Stmbrereijfa, der 1F Mark pro Liter totretex eine faxonäfage Brr..- lltiynrng vor tttne 5ni(prebr war durch Mehl' uifai oerfLischt. Ms ftieft«< Tafelfallt iturbc stark mit Gips und SVlorfalium mtuiaciaiatei Lachialz «egttreffert. (hn Brunnen ratter war durch jautbeartige Zuflüsse fltfunt* iieil8Kti4Nwk eftnifo wvrtzen fierft öenmrti.ri* aiiujten durch orgamschc Zersetz»ugspr^dutte nx.- vrtwlt beobachtet Hn eener garentvrt rniten Wäschestärke wurden 20 30 Orog €gen In Mckchpraben würben lubertelbtte rillen natbgenjicfa». Tas Wiederholt in der Lahn und m exiugen Bächen ba Provinz beobachtete Fischsterben awr in der Bennartnigung durch siädtiftste und irndustriette ÄbrodffeT zu suchen Bon den technischen Analysen ftnd unter anderen Eisenguss, Sflensteiite enb Robrifrite proben, Fett*. Fleiidyfutlermehte, Lacke, Lrtnnts nnb -Firnisse, Sulfitjek!uloseadiaugln, Tbvma*- mehle, UnteHaugen, Bohrpasten. Bvrarpaakm. timm»«iaksal»e, Kattfaltze, JsoliermMssen, Klelte stofle. Cchustcremeprvdcn ufro zu erwähnen, bie ausführlich begutachtet Würbe». ' ........... ' ■■ " ’ ■ ■ " ■■a=M=3M Der LchltchtuugtzauAschust der Proviuz Oberheffe«. Setbanblung: Gietzen, am 26 Mai 1919 1. Die organisierten Bäckergehilfen z^ Bad-Rauheim haben an dft dortige Bäcker* Innung Foroen'ngen gestellt, die den achte« stündigen Arbeitstag. Latzterhähung, Ferren, fcraurbfit, Kündigung tmb Xarifbauer betreffen. Die Bäcker-Innung meist darauf hin^ dah eine reichstariflicfa Regelung unter Mitwirkung bei- tirbrügeberVerbandes da- Bäckergewerbes „Germania" tevorstehe, bie man zunächst abwarten. Nlüsft. Rach längerer Verhandlung regte bet Schlichtungoaus'chuh an. eine vorläunoe Verständigung ;u treffen, M bie allgemeinen Berhanfa. lungat zwischen den beteiligten Organisationen zur ceichstarist ichen Festlegung geführt hätten. — Die Barte,-n tarnen alsdann überein, bie heutige» faKipT-e&unqen an 29 Mai |u Bad-Nuuherm unter sich wrtHnsetzeu Sollte eine Einigung nicht erzielt werden, dann fall bet Schlichtungsausschuft einen Schiedsspruch füllen r. Di« Gemeind« Dtee<-® »rlew hatte bei den »an der Gemeinde im Wald nnb Sport ** Unhdall Morgen finde» auf dem Sportplatz an der Harbi Fukballwcttspiele zwi- N>en der I und U. Mannschaft bes Wetzlarer Ball,vrelNubs und bem Verein für Rasenspiele von 1900, I und II, statt. Anfang, 2 bau. 4 Ufa Was gefälscht wird! Dem Jahresbericht des Chemischen Unter» suchungsamtes für die Provinz Dbcrfaffen entnehmen wir folgendes: Tie Gesamtzahl der untersuchten Proben betrug 2048 mit 391 Acanstanvungen lieft verteilen ftch auf 1894 Nahrung > uub Genustrntttel- prslE», 57 tstebrauchsgegenstände, 50 stygitnische und por,s^»logifch«chLmisck)c und gerichtliche Ü ter» iuchungen uub 47 tech,tifche Untersuchungeu. Von bot untersuchten M ilchv roden wurden 95 wegen Wasierzusatzes, 132 wegen Fett- ctttzttges, 2 wegen Wasserzusatzes bei g'.cichzeittgem <)etttnizug« und 1 ine gen starker Verschmutzung beanstandet. Em Sinken des Lurchsch«ittsftttge- baltes, bet 3,34 Pro), betrug, war nicht zu bemerke«, dagegen hat bie Milckcrgftbigkeit der Welk- tftrr stark abgtnommcn. Eine Butter war verdorben, wahrend ein HandkSse durch fiarMffel- -ufatz versa'fcht war In 20 Fällen wnr-n Feijchbtüd-.Fletschbrüh-Ersahwür- fei und ähnliche Präparate mmbenvertig und inrefüfaenb bezeichnet. Meistens wurde bei ihnen ein zu hoher Kochsalz enb zu niedriger Stick- ite ff fff falt feitgefteLt. Eine Fleischprobe war bereits im AnfanA)stadium ter Fäulnis, wahrend ein leberwurstarttger Brotaufstrich durch seinen hofan Aasser- und niedrigen Fettgehalt auffiel. Bipölf Eipul »er, Ei Svarpulver, Ei-Erfatz und Eicrkuchenpulver bermorftrn oaS ®i nicht in feinem Nähr- und Gebrauchswert, fandern nur bin* sichtlich seiner färbotboi und lockernden Eigenschaften zu ersetzen. In mehreren Backpulvern warten Alaun und Bisulfate als saure Bei'tarft^ teile ftstgrskellt, andere miesen zu geringe Iriete lieft auf und enthielten bis zu 45 Pro; ter Ge- fnmtmntttt des Backpulvers gefäl t-n febtenfaurm Kolk Bei einem Gewür'.backpulver fehlten bie aLsentzrickelnden Bests dt ile da lständig. T« al:- Aprikosen-, Ananas-Pudding-Geichmack usw bezeichneten P.Lparate entbirtten sämtlich yfärtten kahlemaurrn .stall, ter für sich allein sowvhl als auch mit Kochsalz und Gelarrie als Träger des iuetkfaen Anomos biente. Tie Pfonnkuchenpnloer nxrrcN lediglich minderwertige unb gefärbte Backpulver. Ein Kuchengewürz bcstand aus einer ge- fdrstkii irnb aromahÜTten Mischung von kohlensaurem Kalk und tahlensaurer Magnesia. Ein« Mehlpr,abe war verdarben, bei einigen ante- ren aar bie BacksShigkeit infolge Ange tristzenseins durch Fermente start berabgesttz! BvllSommien imntnirtibar war rin Brut,, iväfaenb tei einer Hefe eine BeriSIschung buvch 8ert»ffehuia6 Vortag st uosthonigpulder waren für ten te- wi-fneten Zweck untauglich und irreführend bezeichnet. 29*‘9rn feines Ütermä'^g hohen Bertauf-prrise» von 2S ,Mk. für ein Liter mutzte ein fcuntere« Steiubru* beschäftigte» Arbeiter» einen Lohmmterfchfad ewtrrten lasse», ba bie Waldarbeiter eine weite« Strecke jkx Arbeit zurückz«te legen batten, während bie Steinbruchsarteiter näher beim Ort arbeiten konnten Denn bie Gemeinde Hetz bie Steinbrucharteit beenbiaea und wollte bie Steinbrucharbeiter auch im Wald beschäftigen. Diese wollten sich aber nicht für längere Zeit hinten, um sich die Aussichten in ihrem eigen litten Beruf als Maurer nicht |u versperren. Um He nicht als Erwerbslose zur Last zu baten, tefebäitigte fit bee Gemeinte mit Wegarteiten und machte ihnen eint» Lohnabzug von 25 Pfennig, oder täglich 2 SRI. Dies« Lohnkürzung hielten bk in Betracht kommenden 18 Arbeiter, vertret em durch Maurer Philipd Bogner m Ober-Mörlen, als »»gerechtfertigt, verlangten auch Ersatz tes Akkorbarrsfalles, b» bie Stemllopfer entgeaen üyret berechtigten Erwartung nicht einmal ten Mindeste verdienst des Stundenlohnes gehabt hätten, «tue Schadloshaltung ater in diesen Fällen üblich sei und allgnnei» Mgestanden werte— Da die Einte gungsveriuthe scheiterten, wurde der Schiebst I prud) dahin gefällt, datz der Sttmdenlohn vom 7. März 1. I. 1.10 Ät. tmb vo» beute ab 1,15 SRt beträgt, und datz ten Asterdarbeitern bie Entloh- mma auf 1,10 Ak. Stundenlohn um gerechnet wirb, wobei ter Gemeinte, wenn sie ti oertengt, eine Anfstelluna über bie Arbeitsstunden unter eidesstattlicher versichenrng vorgrlegt werde» rmift Ter Schiedsspruch wird ten Parteien mit Frist zu» Erklärung Über ämtafaue ober Ablehnung mid» geteilt werde». 3 Ter Antrag te« Zmmwrtelteers Bert hold, Frankfurt a. A.. gegen das Park-Hotel in Bad» fRouteim auf A»eber«i»stellu»g «II ÄriegSteil»ehm«r hatte sich mzwischen be- burch erledigt, datz ter Anttagsteller anderweN Stellung gesunden hat. 4. Dte vom Schlicfann«>anS^tmtz gegeben« Gelegenheit zu v« r st ä»b« gn» « s ,« r h a » fa lung«» zwische» Arbeitgebern und Arteitnefa mern des Baugewerbes im Bezirk Als« selb nmrte nur vo» einem Teil der Arbeitgeber benutzt, während ter Bauarbeiter-BetbanbSangew stellte durch wichtige «iriwärtige Verhandlungen verhindert war. mW auch dft beteiligte» Arbeiter- Vertrauensleute nicht erschiene» waren. Die fe* pflogene BesfaechnW toKldt •* ^i«m Ergedaid fuhren, ba weitere Anträge afauwarten sind. Für Homberg und Dorfgüll Zahn-Atelier von Hans Braun« Dentist, Uch SprecnatwU«: tohb. 8-tX vaebm. tz-tz Uhr baß SoenUfla von b—12 Uhr. sirup bean fantet werden. Küni liche Brnuft-Lftp». 1 J*ate« wäre» nicht, als piche gelrnnzeftfaw^ nß den 30. Mai 1919. 6618 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr statt. Gießen, Wahlen. Königsberg, den SO. Mai 1910. (010659 010657 Gießen, den 30. Mat 1919. I Heuchelheim. 010784 Ph. Velten Hein , ich Velten Mat da. Velten geb. Baumann Familie lehrens Familie Fabel Peter Brendel. Die Beerdigung findet Montag den 2. Juni nachmittags 3*/s Uhr von der Kapelle des neuen F'riedhofes aus statt. Heute morgen entschlief sanft nach langem Leiden meine liebe Frau, unsere Großmutter, Schwägerin und Schwester Frau Katharine Velten geb. Frey im Alter von 54 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenem Todes-Anzeige. Heute nacht entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Moses Joseph im Alter von 67 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Joseph geb. Weinberg. Allendorf a. Lda., Londorf, Gießen, Holzheim und Flacht, W Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers Otto Gorr sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie Philipp D. Gorr Todesanzeige. Alieu Verwandten, Freunden und Bekannten teilen wir tieferschüttert mit, daß unser liebes, gutes Söhnchen. Enkel, Urenkel und Neffe Willy Clooa am 27. Mai nachmittags 5 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden im Krankenhaus za Alsfeld sanft entschlafen ist In tiefer Trauer: Herrmaa Ciooe u. Fran Lina geb. Juetrn» Familie Jnetu» Familie Judt. LkttinsMM frei im „Rebstock-, West- 08963 Anlage 7. 6619 gesucht otet Höhmann, Äsbienz 6652 Rohrleger «.Installateure für Guhrohr und Kanal W-rkstatt Ä •“ sucht. Schrtsli. Angebote unt. 010641 a. ö. Gieh. Au». ™ Wes» z einen vorzüglichen Der- Leerstehender Zabrikanwesen mit größeren Lagerräumen, Geleisanschluß oder Nähe Bahn sofort auf länger zu mieten gesucht. Drahtangabe an Wiedenmann. M. 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Bedingungen werden beim Berkaus bekanntgegeben. 16570V Garnuonverwaltung Giesten._______ Gründlichen Unterricht im FraMbeisekea, Eaell- ichea u. Hessischen foro. Nachh. i. d.Mathenl. erteilt eriabr. Sind Adr. Sea- etaflt 49 b. Hrn. Schecker. Samstag, 31. Mai 1919 Siebener Anzeiger iSeneral-Atneiger für Gberheffen) Zweites Blatt Ur. 125 fünf ffriegfit obren ui üohbnitgeit n. DU um ein weite teil tarn ibr zugute. Duo war da» an» lang einen r»fh«n «« Mr »e°n.« unb «MM. «InÄit b n ? m o n i f d>. ber aurf) jum Uebcrnarfjten eingerichtet ift, nm i .» , ■■ c .: 11< n aller 9Ritglicber bet ArinriA l^frtL ffanilri? mbtnetorbnctcnnn fnminluni). Jeder tonnte den \ t ä r 4 andern, batte V.ritanoiu-' für feine Ansichten und 9tSffiwßlÄC rl1!!?! an Achtung vor feiner cbrlidjen lieberlaifiunn oo ge- P.ock straffe 3. Tu das biobengc Gxifö Lstoria nn . , - 'jUrfimi.nninm niibi fdnuer und Der all- m.titen T’rvifijie gering fo.g.nb wurde 3. Du das bisherige Casü Ästoria an und ff o k Spr eise er. Gas ** roiltl fg mehmer 85 Pf. höher. Wie ren i ien Bein »igeüite l> l»3nt i>« Utbrrlaffimg befi ödrfiibes, beim Mmi- Ber gefetzt Ibht. eine am zu madjen. Erhöhung nxv reh- ftibt deren die Er fertig, wenn nicht bäätoilb» in bk waren. rfico Aufräumen kleinerer An» l< gen Herten, mit i sich das neue Parlament nicht mehr zu be» scituh es, bafi bie Verständigung nicht schwer und die tiilroc zu leistender Arbeit erleichtert würbe. Freilich sind zu unserem Schmerze manche Stadtverordnete in den lebten Jahren w_, über den Sellcrfilveg, die vom schützen'.a.iS kommende durch bit Bahnhofsfrafee bteea wirb. Mabgc>»end hierfür ist die starke Ad- _ ...M« hnr fi'nrh.' --"»H? n rtfhtn h Vorgehen. lieber genehmigt ErlauimiS wird Aurl weil ich selbst schon ein Tuvenb 3abre hindurch mii Ihnen zu wirten in btt Vage bin Meine xxrren? Ihre Tästgkeit findet ibrrte Abschluß mit dem striege Lieser Um a ib n«.ist von selbst Inn auf ine eerantwvr t uitfrfl- volle I 5 t i g 11 i t, die Sie wahrend nahezu der Strom-, Gas- und KokSpreise. Zahllose unb tkfcinfdmrüxnbe, von einer über* tridKit 3ali von »ttie^.stx Hörden ergangene Mifp- nalnncii buntMuhiln«». ist die «tabtocrtuiunu vstidn-mläv genötigt gewesen. Manches hat gefehlt, bah alles vollendet geweint Man dies bat ge- nkmals fehlte, tour der gnite Wille. d,r Burger- fdiust zu helfen unb ihr zu dienen nach beitem Skoimen Diese m-rantwortungSreiche ftrieg»arbeit i-at nicht nur die eiferne Äotwcnhigfeit belövbert liin Mn y» yyAorbnuna eijdwpft und Öberbürgermriftvr feiler löste m feierlicher Ansprache bk die Treue ittter erlor iltraRt -Supp« lthmalell mit-' euie Ve 'roiDr.t L 2 ifll« Die ©etrfrbflbetRitatijn chatte eine Untersuch- ungskommission eingesetzt, bestehend uns ®vig. ffrvnjien, Stadtomtmaiui Dr. Seid, ftmne den Stadtvv. Winn, Befrerfi, Sommer und Plank. Die Kommis ion natnn eine eingehende Prüiung aller Anschuldigungen Zeugenaussagen vor und zog als Sachverständigen den leitenden Ingenieur der Siemens-SchnckerdWerte, Frankfurt, zu Rade. Ter Bericht der ffommiffbn lautet: „Tie St'ommtffbn hat nach eittgcheitder Prüfung der Sachlage durch Anlsöruna von Sackwer- ständiffen und Vernehmung von Zeugen folgende ^eftflellungm getroffen: I. Angelegenheiten technischer Natur: a) Drehstromgenerator: Nach den Las 6 labtw cd rtmrtmtotirgiuni schkteht sich Mn iywcaxnd darauf, dah im alten dknchts- arMebe die 6d#hm r geritzt »räume fast dauernd leer prbm, dieser Ansicht an. kodonn berichtet Berg ff reit i< er Storr® ew Lte Firma Bännm-ger hat am Erd- riwm frührvm Schuppen für befangene cetztk Sitzung btr Staötoerori)nde>iucr|ammtnRg. ei (9en sich beim Gaswerke und (Slcttri» ti.'dr^ixTk gi'Itnib An» diesem Grunde tver- ben die Preise für elektrische Energie wie folgt erhöht: für Licht von 80 auf 95 Pf., für Sttaft von 38 auf 45 Vf., für Strastendahn von 20 auf 25 .Mektnig. Die Preise für Abnehmer der Heber- landanlage nerden entspirichend ben Preisen der Provinz für Licht auf vO Pj., für ffraft puf 32 Pf. festarst-tzt. ' Der Licht preis ift also für die statischen Ab- AuSsührungen des al5 Sachverständiger vernommenen Dipl -Ing. Bciarano kann es Innern Z"' fei unterliegen, bast dte Bcr.vendung von T flromgencxahören als Motvre zum Antrieb von ^ynamomafchinen tach isch a Igemein zulässig unb üblich ist. — b) Umformer: Nach den gegebenen Aufklärirngen war der Berkaus des Umformers im J«hre 1916 an die B rann stein berg- werke der damaligen allgemeinen Wirtschaftslage durchaus entsprechcmd unb war damals zur 6k- svinnung der Vvaunsteinbergwerke als OSvvstub- nehmer und deren Betriebsaufrechterhalkung, bie durch das Defektive eben der Dampfmaschinen der Braunsteinbergwerke gefähroet war, «forderlich. i II. Sonstige wird zugestimmt. ... Annahme ei wt» Ber« ächtn iss e» Die Ehelrau Sophie Rühl, geb Ferber hat bie Stadt als Nacherbin eingejebt, wenn der Ehemann gestorben ist. Ta nach Ansicht des MechtsauS- sdmsses Bedenken nicht bestehen, wird btt Antrag angenommen. . . , ,, Der BollShochschulauSschust bittet zur Vorbereitung dec Ärunolagen um eine Untee- ftütiuitg von 500 Mk Da das Bestreben eiingfle 7\örtH‘rung verdient, beantragt der Finanzsusschust Bewilligung. ., m Stadtv. Sommer bittet an die Bewilligung den Wunsch zu knüpfen, dast die ^Vorbereitungen möglichst öffentlich geführt werben und dast man das Volk selbst befragt, waS es zu hören wünscht rberbürnermeiftcr Keller erklärt, daß solchen Wiinichcn l,eceits Rechnung gftragen werde Er teilt ferner mit, dast der VolkshochfäwlauSfchust demnächst das Anfinnen auf geeignete Räumlich- feiten stellen werde und beantragt, die Schul- räume der Realschule unb Oberrealschule zur Verfügung zu stellen . hiermit ist die Tagesordnung bis auf den letzten Punkt, Auflösung der Stadtverordneten-Versammlung, erledigt. Die Versammlung erbebt sich uno Oberbürgermeister Stellet hie.t folgende Änjpraä>e. „Meine sehr geehrten Herren! Mit der heutigen Sitzung ist die Tätigkeit btefer Stadwerort»- netenoersammlung abgel-hlosien, da nach den Bestimmungen des Ofcfetje», bie Abänberung der Stadteoronung betreffenb. infolge der am I. Ium zu vollzielicnde Neuwahl bet Stadtverordnetenversammlung bie bisherige Stabtuerorb- netenversammlnng aufgelöst wird. So nahe eS liegt, tn dieser Abschiedsstunde einen Rückblick auf die Wirksamkeit der Stadtver- orbnetcnredammlung zu werfen, si> werden Jahre lang. Die Summe Ihrer Tätigkeit tn diesem Augenblicke ziehen, hieste exn Stück Stadcheschichte vortragen, so umsafsend, so inbaltreid), oafi aud) eine knappe Würdigung sie heute nicht fen vermöchte. Noch immer bebält ja lmch b»S Goethesche Wort seine Oklhmg: „Die Tat »st atlf«, nichts der Rudm." Diese Tat meine £*rrtn. haben Sie vollbracht Sie Haden lange Jahre hindurch in gewissenhafter, treuer, sachlicher Arbeit der Stadt Biesten nachd e sie ni« r ä f ten g e - dient unb bei allen Ihren Befckstüssen sich leiten lassen von dem «eiste des Stememsinns und wahr- Hafter Liebe zu unserer Stabt Dies 3b«n m dieser Stunde zu bekunden, ift «« ,^x^n liegende Pflicht, bie ich mchl nur als Leiter der Stadt, sondern auch deshalb ehrlich erfüllen kann. tont, kann lput Vertrag die Stabt keine höheren, Preise nehmen als das staatliche Straft wert Aber auch dieses wirb, irtie es bereits angekünbigt hat, demnach die Strompreise erhöhen müssen. Die Stadt wird mit der Erhöhung der Strompreise für die Ueberlanbanlage dann folgen. Die Gaspreise erhöhen sich wie folgt: >lV>chias von 09 auf 35 Pf., JndnstriegaS von 25 duf 31 Pf., Sisendalm«as von 2.5 aus 31 Ps Die Preise für Stokü steigen: für Ärobkoks von 3,70 Mk. auf 1,50 Mt., Nnszkoks von 1,00 Mark auf 5,70 Mk., Pcrlkoks von 1,20 Mk auf 1,80 Mk., Ävksgms von 1,00 Mk. auf 1,50 Mk Deigoordn Str en i ien berichtet anschticHend ’itber eine U n ter s» chu n a, die gegen den Betriebsleiter des städtischen Elektrizitätswerkes auf Grund mehrerer Artikel der Oderhessischcn Volkszeitung unternommen würbe Der (Hieferner Anzeiger nahm von den heftigen Anklagen keine Notiz unb wartete baö Ergebnis der Untersuchung ab, die keinerlei ^le- laftvng ergibt unb zeigt, dast bit Anklagen le»cht- bic DiScouto-OSesellfchaft ver pack,tot ist, wird das (Icf6 iitnertjalb der Gebäude des Gigcntümerd Vach verlegt. Ten RechnungSabschlust ber Stadt und des Stadt er weiterungSfondS für 1915 legt S adv tzeichelheim vor. Tic 9h'd»iung wurde durch Slickwroben von den $)crn*4t E m me l i u » ,.I a n n und deichel- he i m geprüft. Ter Finmizausschust beantragt: Otenehmigung der St r r bi t ü bc rf d) r e i t u n- gen: für BilriebSrechnimg im trage van 4*h) 191,72 Mk, für die B» rmög.msrechnung im Betrage von 1 999 242.06 Mk, für den Stabt» erioeiterung>fond-> im Betrage von 1823,30 Mk ui Lasten der für jeden Fonds nachgewiefenen Teckungsmittel. . . . Okuebmigung derAuSstänbezur Liquidation: für die Letriebürechnung im Betrage von 7947,67 Mk. unb von 4898,84 Mk,, für die Bermögriisrechnung im Betrage von Gl 612,12 Mark, für den Siadterweiierungsfonds laut Beleg 337 im Betrage von 855 Mk Ökncljmigung bej; Vorlagen für die Betnebs- orchnung im Betrage von 5214,85 Mk (Genehmigung zur Uebcrtragung der nicht verwendeten ffrebile im Betrage von 258 000 Mk. Ttm Antrag des FdianzausschuffeS ivird bei» gestimmt. , Der Voranfchlag bet Armenkasse für 1919 rviro mit 238 000 Mk. in Einnahme und An.'gabe gmeirmigt. Ter Zufchust der stabt mufe infolge Her Teuerimgsoerhältnrfse von 107 auf 180 000 Mk. erhöht werben. Ter Voranschlag her Plockschen Stiftung weist für 1919 in Ciiuiahme und Ausgabe 6414,48 töU. auf. A u Suahmetage für baS £)anbei»gewerbe. stgesetzt wird, i , Für <fTÄwg 26 wird Genechmignng für rin £x>ftrr ans tz»olz erteilt. , Tk Stallungen in btr Lwfreite, Marburger tze 66, sind an das land.virt chaflliche JnstitiU ickstet. Tie Gebüude sind sehr schadhaft und _rfen dringend der Instandsetzung. Tie Bau- -jtemrtatwn beantragt einen Vovansch.ag tK>n 4150 "ul tem A^iark. der nicht überschritten werden darf^ für iflTU teu m. «j - taten V ?ü"lchi l| »*nl bot)’ ermdi (>rl tttbt । «,i >" tüiq ,u am, teil fe durch den Tod a bberu f e n worl-en Mleiit ist darum die Zahl und groft die V. rantwortung geworden, die von jedim einzelnen von Ihnen zu tragen war. Die langjährige Erfahrung in den städtischen Angelegenheiten unb die eingehend« Ski-nntniS der tterbältniffe unserer Stadt, dis Ihnen — vielfach Wiefjenern von Otcburt zur toeite stand, bat in gewissem Oteabe erfcM, was die Stadtverorbnetenversamnilung der Zahl nach oIIn mählich eingebüfet hat. Meine .Herren! In diesnn Saale gilt nur eine Losung: bie Wohlfahrt der Stadt (M te fee ii. Der Stadt Wiefeen haben Sie lange. Jahre hindurch Zeit und Straft gewidmet undl segensreiche Wirksamkeit zu ihrem ‘Ruben fttt* faltet. Die Stadt Giefeen dankt Ihnen für Ihr« treu geleisteten Ticnfte unb wirb ihre op fee* willige Tätigkeit in dankbarer Erinnerung bewahren." , . stadtv. Heichelheim antwortet al« Aelte- ster im Namen bei scheidenden StabtoeroeoneteNF kollegiums: ,e ._ ,Wii dankim Herrn^ Oberbürgermeister SM Irr für die einenden Worte, mit denen er unsevcck langjährigen fUHiarbeit gedacht hat. Wir freuen uns, das er unsere Ar bei! >o Ipd) eia stützt und sind stolz boraul Wir freuen uns, dist es .in» oeraöimt war, für unsere schöne Stadl bcinüft zu sein. Wir haben alles getan, wa > imr zu ihrer Hebung tun konnten, und haben sie mit allen Renrrimgen ausgestatlet. Wir freuen uns, dast Heck Oberbürgermeister Meiler bt all unseren IniU* schlüisen mit sachverständigem Rate zur ^llc stand, öduwren Herzens scheiden wir und machen neu« Männern unb Frauen Platz, bie Ijirr einzielte« weiden Wir freuen unS, dast sie bte (Wennfebril Haven, bas zu erreichen, was wir erstrebt haben, unterer ittaterstaot OSiefeert zu weilerem Wachsen^ Blühen ütnb Gedeihen zu verhelfen. Ich mit den Worten: sisii feen lebe wd)!" Mit bieiem breimaligen Hoch auf (Weben fcfiMl her letzte Sitzung des alten Stadtparlamente«. • Tai Scheidenden überreichte Stabt». 6eeimte mrchsdchrnbe Verse »um Abfevr d: Zum 30 Mai 1919. Sind wir vereint zur letzten Stunde im Stadthaus, unsre alte Schar, noch einmal reichen wir uns in der Runde zum (f)rufi die treuen Hände Dar. Wir mühten uns seit langen Zeiten, — der Freuden wenig und der Sorgen viel! Wir wollen auirecht ans dem Hause schreite«- der Stadt Gedeih'n war unser Ziel. — Stern Wald und Bergen lieblich ring« unrgtbra* im Tal liegt ließen an der Lahn. Aus kleinem Aniang tarn ein kcäittg Streben, die alte Stadt sucht neue Bahn Seht, wie sie wächst unb schwillt an alle« Tnde« trotz ihres EisengürtelS festem Band, sie will zum Höhenlranz sich wenden, durch Gärten, Felder, fruchtbar Land. Sie zu verschönen galt es, zu erneuen, blickt um euch, wie'S geworden ist! Wir wollen beut uns fröhlich brau erfreuen, machts ander«, wenn ihrs bester wisst! — Bum Scheiden geht's! Es ist btr letzte Stimde. bie uns >m Stadthaus hier geschlageii hat und schmerzt uns auch de« Abschieds tiefe Wunde: Hoch lebe unsre liebe Stabt! vermischte» • Die verbotene Mühle. In Iltelfe mrrbc in den letz'eu Tag^n eine Dlühke gescküos en, deren Besitzer l>eimlich Storn gmab.cn haute, cj nähmet nun der Ilseldcr ffreiSanzerger folgen«» klaoelKb: 5sii einem kühlen Grmche, Ta gma ein Mühlenrad, Ter Müller ist vers laonnibm. Der dort gm^lwel hat. Der Soexx (fterbann ihn ftörte Uri> liefe ihm feine Ruh', Bis endlich bte Behörde Ihm febtefe die Bude >u . . Sr ha: bte Nacht gmiahlen. Wenn alli-s schlafen Hit' 6r Itefe sich « gut bezahlen! .— (Rück war ihm nicht hold, £ * ich das MühlTod stehm, So packt mich w.lder ^»rn. W->hin soll ich nun a fent Mit dem versteckten Sbocn? • m Walde blüht ein Edekkra n i ..." — so ffljigt ein HhmnuS an, in dem ba .Rattensänger^'-Tichter Julius Wolff den buften- d-n Walbmei'ter begeistert b.stingt Tas sonst f» willkommene Str an t qebeibt auch in diesem Jahre R-uberum rocht gut, findet aber anfdx-inenb nickF So Billig? Alnrahme wie sonst. W-stn und Ap^> wein fehlen oder sind lrnersmg mit Evckelmauer unb »olzz^un erteilt. Äw i Dte Stadtv. ffr umm und Schaf' (K« tklfllr« langen bimu au« priirzipst llen (drüiu ig einer Anerkennung-)»bsthr, bte mit 1 Mk. Nach Reich»Verordnung müffen offene kanssstellen von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgen» geschlossen bleiben Für das Iadr sind 20 AuS- nahrnelage bewilligt Der Detaillistenverband, der Örtsaewerbevereüi uwb bafi Polizeiamt beantragen als Ausnahmetage einen Tag vor Öimmel^brt, vier Tage vor Psingsten, zehn Tage vor Weihnachten, einen Tag voc Neuiahr. Dem Antrag Die Sitzimg beginnt um 5 ITfet nachmittags, oeseno sind: Dberbürgermcifter ffcller, bte jeorbneten öm me11 u 8, ff ren » ien , sowie Stadtverorbneten Fader, Heichelheim, ,n n, )t* r u m m , Leid, Loder, Orbig, lu.Uk t I«nk, Skftaffftädt, Simon, Som mer, [W(l|l Dfftabt, Vetters, Winn unb Wimme- aeUföie Oberbürgermeister ffetler |u Punkt 1, Mitteilungen . berichtet, hat bte Lehrerschaft uv anmu'M»ern darüber ausgedrückt, dafe bie .eiifiaDt 7-vlung der (Mel)iHter mcht mit rückwirkender Sttaft । «auch fink festgefetzt morden ift. o lodi H'ii, tem städt. ficbenfim ittelamt, das die buna wjt-te tfrrnw W neu gebauten Amtsgerichts inne hat, ist ......... .im 1. Cf toter gek ündigt ivorbcn. Tte Räume iiio zur ttiuriditnng des Levensmitielamtes vom Ixtniftrrüim bei Siri eg »beginn überlassen ivorden. Curldlrgrrmfiih-T ffcller id der Uebrrteupung, dafe ein dliugendes Erfordernis des Amt^crichtes, sich niumluf) au^znbehnm, jetzt nicht vorliegt. Tte Hxbttxrwaltung, die feit 20 Jaliren an oröfücm ' ' 1 ‘ ~i gröfete Ber^ bringende Arbeiten. Ein weiterer Voranschlag tn DU,„ höhe von 2300 Mk. für vom lanbto. Institut IflrihTfdXe Arl^eiten soll mü 10 Pwz. auf bie 3 «re» veckmumme aufgeschlagen werden. Ter Antrag gi-nelmtigt. v- ,, .. Jur Neuherrichtung von Begrädnifiplätzen ist -----j von Drainageröhren unb ffjtnfern t» vergeben. Der Voranschlag steht 6000 sklinker nnb 1000 Trainagcröbren vor, bte von ber Firma Sail für 2200 Mark angeboten werben. Dafi An- l*K Erfolg geblieben. , Staolo. Sommer verspricht sich nur Ab- kle von einer Verbesserung ber ffriminalpolizei Eit Tater festen ganz bestimmte Personen, denen til guter Detektiv auf die Spur kommen müfic. Im städi. 2 chlachthof sind an Schutzkasten ,h riru. 'JliiüreidKrarbcitcn erforderlich, die von einer iinij!®!-^ bi.-figen Firma mit 1378 Mk. eingefchätzt sind '7LD»l,*e|- abermalfi eine Verti'uerung. ' Nadi etwa zioeistündiger Tagung War die Ingek in. ninti lurütj IU741 b.» er Hm alt tnh an ’lf imb ft’ll X 7 '* — —----- er» ItgrlpanS I die Bekanrrttnrrtzimg des Hess. ^ldber^igamgskvinnrisjarÄ zu Fcre^- bevg zur aHgemeinen Kennens. Gictzen. den 27. Mai. 1919. Ter OberviLrgernreister. I. B.: Krett-iea. Bekanntmachung. Detr. r yttdberearigomg in der eknurrhmg Wirseck. Ttejangcn beteil: gtai ©runbrigen tfimer, tnelrfje beabn'klXi.g.’TL, «uf ihren dem gtoangaveift-n Beizug «um steldüerrftiigm'gsverfahrvn intterftegenben Grurnhstucken Bauwerke zu errichten, toetdjc nach den BesttmrnuirMM der all gemeinen Bauordnung riuer Polizeiliche» venehmrsmtg nicht bedürfen, wozu MSb,'simideve auch Fekdicheuern, Brunnen. Gruben. ®rnfriti>igamgm und bergt gehöven, wer- bett aufprfoudett. vvr AusAhrmlg des Baues durch Benrrtttlmm der Hess. Bürgormeisd^rei der Boll- KuysromEom von ihrer Msicht AnAeige zu wotfw und deren Senehnngtma m«l>zufuihen. da bei Shittetirtylmig fotar bei Versagung der Ge- Mchnchumg etf solctze Anlagen nn Kkdbereini- Tctucrfa Stückftcht genommen ,ver- Ferner ist er^ordersich. bei boaMchtigter Neu- anLage von Ovstbanmstzückm der Bollzugskvnnnis- sion vorher Mitteilmvg w morfm, da auch auf solche ün Laufe des Feldbeveiiichorngsversdhrens ^entertet ÄMMt yiwinmcn Meiden tann, wenn die Genehmi^urg nicht evogehvlt tour oder verjagt werden muhte. GS ist im Interesse der OnntbeiyntQmer Mbft gelegen, mit der regelnMigcn Lüntzung der GnoidsÄcke ft» lange die alten Grundstücke noch in ibrein Besitze sind, fortzufadren und darin fcint Maug>cl eintreten tu lallen, zumal die Dotl- «qBkimnneissitmt befugt ist. die durch mangelhafte TÄngimgen attsteheitden Berschlochterungen der Grundstücke zu Lasten der Säumigen durch Geld oaediieflietdjnL (6607B Der Hess. Fridb^r^gung-SVottMSssLr. Schn ittspadn. 2O°/o Rabatt! 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Münchow d. Adt, und Frau Minna geh. Bertram, verw. Heinrichshofen Gießen, Bleichstr. 18, d. 31. Mai 1919. -----Eröffnung 55== Samstag, 31. Mai 19' 9, nachm. 4 Uhr in Jeschko’s Grand-Hotel. M£D Stimmzettel zu hen öenmnbetuahlen svwi? alle Behörbe=,öefcbäfts=,Vereins und Familien=Druck[ad)en W öUSit jirij 0101 !id ersten toerlhat ■— Bra WSllMIllllllllllllllll Vom I.J tntulltt» daroli MO mit utiiii en in mrsn« Kasse beträgt z-nttar des ÄormmlrLagS verschlissen mtb mit entiprcclzender Aufschrift versehen einzureichm sind. Eröffnungs- termm : Freitag den 6. I un i d. Js., vormittags 8'/, Uhr, aus dem RachauS. Zu- schlagSftrst 3 Wochen. (6604g G ie sten , den 27. Mai 1919. Hess. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach Bauart. Ver M ____ Für die uns anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Johannes Hinterländer und Frau. Sarbenteich, den 27. Mai 1919. m9w Anfanterte-Relftment 39 (4. Garde-Regiment z. Ä.) Jmanierte- Regt ment 30 <2. Vlarde-Regiment z. I. n. Garde-JÜstller-Regimentl Schühen'Batmllon 16 stAarde-Schichcu-Bataillon u. 8. Garde-Regiment a. I.» Kavallevte-Regtinent 15 tGarde-Ällrasstere, 2- Garde-Ntanen, 1. und 2. Garde- Dragoner» Leichtes Artillerie-Regiment 15 (mobiles Garde-Yeldartillerie-Regünent und 1. Garde-steldartillerie-Rcgimeni) Schweres Artillerie-Regiment 7 il. Garde-Fuharttllerie-Regimenti ^takavieiiung 15 tJiakavieilung Sander» Ärtillerie-Jiieger-Siasiel 115 (i>iieger-Abieilung 120, Grauert) ? ruvven-Jiieger-Staffei 15 (Flieger-Abteilung 421» Minenwerier-Batterie 15 (Mineniverfer-Baiaillon ArnabÄ Ballon-iia 15 (Lnstfchiffer-Bataiilon 1» Biottler-Baiaillon 15 tGarde-ststunier-Bataillon» Rackrichien Abteilung 115 (Äarde-Rachrichten-AbtetlimÄ Krasiwagen-Ableilung 15 ©tRflclitab 16 (Garde-Train-Abteilung). Alte Kameradschaft und alte DifZipNu! Ginoettellt werden: ÄrtegSverweudimsSlähige, über 20 Jahre alte Personen, die einwandfreie Mititär-tiLnttaiiuugSpavierri vortegen kitnnen. Uniform ist mSgiichst mitzubringen. Ungediente Freitvillige von 17—20Jahren, die fchristlicheEinverftändniS- j erklärung der lilicvn bzw. de» Vormundes beibringLn müssen. Mindesigröhe dieser Leute 1.56 Meter. föofatifwftttff 0 ♦ Mobiles Gebalt deS Dienstgrades — mindestens tlllf JC ♦ M. 30.— monatlich (Vöbitutig). — DageSzulaae 4. 8t* M. 5.—, Verbeieatete pro Tag M. 1.65 ertra. auhsrdem pro ftinb M. 1—. freie Unterkunft und Vervrleaung. Meldungen persönlich oder schrislltch an dai> Werbebureau, Berlin NW, Neues Nriminalgericht, Durinitr. 91 das aus Anforderu einen Kragebogen versendet, nach dessen Auösüilung und Eingang ein Fahrtausweis nach, Berlin überwiesen wird. 62281) | M* aller Irt wert di* LrAbl'srha öaw.«terflß*$peff «. Lauzr, '-'iUei Die Mitglieder des Vereins werden auf ihre Wahlpflicht am Somiiag den 1. Juni aufmerksam gemachh. «s-W Der Vorstand. Kaffe« Heule S- ms,z iiuiliä Verkäufe Ö* Niii iimfc für eax Milon Gan tyMtetbetft ft ti-ckhausen, ? »IM® gro Biugleft il fro MAdchiW hiLlJ.,11 HBuWlfttCi fmvekKisKss bestens empfohlen. Gutachten zur Verfüg uns-. füoita.8»tiiSW"/ ff-remahlen u. maachinenstreufahlg.in Waggonladunir., prompt u. später lieferbar, auch sonstüro DOage a ad Falter all lei offeriert Leo bevor, Ftankf. a. Beetbo venetr. 7 Td. Tmmuu» 2*15 Teieftr.-Adr. berer, *1 Sportplatz Hardt Erstklassiies Klnstler-Ksnzert XXX ta eiagsMei Am-W-MD Brlferawec NI Hotel Schütz H«nd, im Garten 6K» E 2um ersten Male in Giessen! «3 x 37) Att u. 010704 an K toiefi An*. 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ES GS die Urne zu bringen. «81V bHMiM «WWWNOrtrgruppe Geheim Die monatliche zwanglose Zusammenkunft der Der Di Mitglieder findet in den Sommermonaten im Philosophenwald statt. Nächste Zusammenkunft | R“'nan b0> 6588V I ArthurGraefe,Gießen Wilhelmstraße 45 -*» Fernsprecher 933 Wiihelmstratte 45 Ein LLaggon rote g«lui.g.l LLÄLLL wieder eingeiroffen. Ui«* lOIOMUMOIDIO» ES ES Leitern, Kecheei, SenNenwiirte, § ty Friedensware "Wl Darum wählt die vereinigte Bürger-Liste'. Auf dieser Liste stehen auch unsere Kandidaten. Der Wahlzelle! lautet: Bereinigte Liste, beginnend mit dem Namen U r st a d t« Die Zentrnmspartei (christliche Volkspartei). ist eine Ehrenpflicht aller wahlberechtigten Männer und Frauen daS Wahlrecht auszuüben. wäre Pstichtvergestenheit, sein Wahlrecht nicht au-zuübeu. wäre unverantwortlich, durch Fernbleiben von der Wahl dem Gegner zum Siege zu verhelfen. ist Ehrenpflicht der ZentrumSwShler, den letzten Mann an Nedner: Prof. O. Weitzgerber. Diskussion Wllh. Itöhrig Mühlstr. 29. Tel. 495. Dienstag den 3. Juni 1919 nachmittags 4 Uhr. Der Vorstand. Landwirtschaftliche Maschinen und Apparate Fabrikat d. Fa. Philipp Mayfarth & Co., Frankfurt a. M Eigene ReparaturwerkstätteI StadtvearordneteBwalil 1 Nichtigftelluug! Das Wahlflugblatt der Piivat-Angestellten ist geeignet, einen Teil der Wähler irre zu führen, da dasselbe als Unterzeichner u. a. die kaufmännischen und Bureau-Angestellten-Berbände führt. Der Zentral-Berband der Handlungsgehilfen und der Verband der Bureau-Angesteüteu Deutschland- stehen diesen, Wahlvorschlagc vollständig fern und haben kein Interesse, die vier Am Sonntag den 1. Juni werden die neuen Stadtverordneten für die Stadt Eietzen gewählt. Auch Ihr habt ein Interesse daran, datz Gießen verständig verwaltet wird. Darum wählt, soweit | Ihr wahlberechtigt seid, die „Bereinigte Liste, beginnend tmi aufgestellten Herren besonders zur Wahl zu empfehlen. Ter Verband der Bureau- «erbaud der ^audluuaSgedilfea Augeftellteu Deutschland- Ortsgruppe Giesteu. OrSgruppe tSieke«. Zu zahlreichem Erscheinen ladet ein Das sozialdemokratische Wahltomitee. ißiegenverM h« M Ml - fiel veraußer j Preise von UM i« ®' « Eine Pc -ig des Rech toben 25. >' gM gelangen j Micken der fru tlürfei lAusgc «gerben sowohl -größere sürv die M APostmuseun Züflt. » Grenze: litrnng. Sur ffifenimj liegen Saälhicosgerichi - Lst-vr evti Egianftalt unter fern Aerzten 5 eil! sowie bakl Gängen vornimc M ist. Richt m ein Werkstatt y iir einen We Rillen und für -Mlhtea hat. itn äAusdevi jt bis dicht an taten und toari frSitteruni m warmes M .4 im Mai ei B« die Fluu Maussichten irkieh und Me A sicht düm 'M gute Bl Litern schlü Kartoffeln ur 1« der furchte l» te MscMif! likörpl Der morgige Tag wird einen Markstein in der Geschichte Giehens bedeuten. Sorgt dafür, daß seine untergehende Sonne nicht den Untergang unserer freien Wirtschaft, den Ruin unserer Stadt und den kommenden Terror verkünde! Denkt an die Klaffeuherrfchaft, beult an die ungeheuren Steuerlasten, die un- drohen! Laßt Euch nicht irre machen durch Leute, die Euch ihre wahren Absichten verbergen! Laßt Euch auch nicht irre machen durch die Sonderliste der Privat, beamten! Sie reden vom Allgemeinwohl und vertreten ihre eigenen Interessen. Sie wollen parteipolitisch neutral sein, und dabei war der an der Spitze ihrer Liste stehende Kandidat noch bis zu dem Tag, an dem diese Liste aufgestellt wurde, parteipolitisch organisiert als Vorstandsmitglied einer der unterzeichneten Parteien. Vergeßt nicht, datz nicht wühlen so viel heitzt wie sozialdemokratisch wählen und eine Sonderliste wählen so viel wie die Sozialdemokratie unterstützen! Denn die Zahl der gewählten Kandidaten wird sich für jede der zur Wahl stehenden Vorschlagslisten nach der Zahl der Stimmen richten, die für diese Listen abgegeben werden Darum fort mit aller Gleichgültigkeit! Fort mit aller Eigenbrödelei! Einigkeit sei die Parole! Geschlossenheit sei das Zeichen, in dem wir siegen wollen! Wählt dis vereinigte Bürgerliste! Unser gemeinsamer Stimmzettel lautet: Bereinigte Liste, beginnend mit dem Namen Nrstadt. Deutsche demokratische Partei. Deutsche Dolfspartel Deutsch-nationale Volkspartei. Christliche Volkspartei. Gießener Vürgerverein. MU vculMc Domspartei. Unsere Mitglieder treffen sich am GouuSa« de« 1. Juui, abends von 7 Ubr ab im „Hindenburg". D.°kWLb°°»: SonaetStsfl, Den 19. M 6636 Dr. Kransmüller, Vorsitzender. Bohnenlattei evvstehlt - 3. Happel (f.fl HTf* W '** r>* ° *u 11131 fcc?« I tam x; I L ü Sä u. 5. p. Gießen. Znr All-tverorUveteNwajl! Sonntag den 1. 3uni findet von morgens 10 bis abends 8 Uhr die Wahl zur Stadtoerordneten-Ver- fammlung statt. Die Revolution hat mit etnem Teil der Vorrechte der besitzenden Klasie aufgeräumt, unsere Forderung, die Frau als gleichberechtigte Staatsbürgerin anzuerkrennen, ist gegen den Willen der bürgerlichen Parteien durchgeführt. Die Zeit der politischen Bevormundung der herrschenden Klassen den Arbeitern und Beamten gegenüber ist vorbei Deshalb alle ihr Angehörigen der werktätigen Bevölkerung, Frauen wie Männer, geht alle zur Wahl und macht der bürgerlichen Mehrheit, welche für soziale Fragen wenig Verständnis zeigte, ein Tnde. wählt die Liste der li. S. P. beginnend mit beit Namen Gg. vtckmam,Krankenkassenangestellter Heinrich Souder, Geschäftsführer Alfred Kiel, Dewerkschaftsbeamter Karl ©tter II, Zugführer Marie Martin, Kriegerswitwe, llfw. Der Vorstand -er Unabhängig, sozialdem. Pattei. NB. Das Wahlbureau befindet sich bei Gastwirt Heinrich Sovmamr, Wslltorstratzr 33. 6622V Wähler! Wählerinnen! Die vereinigten sogenannten bürgerlichen Parteien, die auf ihre« Wahlvorschlag eine so reiche Menge von Leuten au- dem Bürgerstand, besonders an den ersten aussichtsreichen Stellen aufzuweisen haben, versuchen Eure Stimmen zu fangen, indem sie der Wahrheit jw wider in Zeitung und Flugblatt glauben machen wollen, da- Wähl« unserer Kandidaten bedeute die Umwandlung aller freien Wirtschaft in dauernde Zwangswirtschaft, die Vernichtung aller freien Existenz« und schließlich den Zusammenbruch unsere- städtischen Gemeinweseni. Daß solche Behauptung wissentliche Unwahrheit ist, beweis! unser neulich in öffentlicher Versammlung klar vorgeführleS kommunal, politisches Programm, auch ist Vornahme der Sozialisierung gar nicht Aufgabe der Stadt, sondern des Staates, wa- hätte also die Stadl. Verordnetenversammlung damit zu tun? Warn« sind die vereinigten Parteien nicht öffentlich mit ihre« Vorwürfel gegen nn» ausgetreten, warum haben sie sich nicht au ein« Diskussion in unsere« Versammlungen beteiligt? Weil fik die Unhaltbarkeit ihrer Behauptungen kennen Warum haben die vereinigte« Parteien nicht ei--« Wählerversammlnng abgehalten? Antwort: Weil sie mit gute« Sewissen ihre» eigere» Stimmzettel wohl nicht empfehlen könne«! Warum sind aber die Mehrheitssozialiste« de« Rufe, fit de« vereinigte« Parteien anzuschlietze«, nicht gefolgt? Antwort: Weil sie nicht aus eine« Settel zusammen stehn wollten mit alldeutschen Krieg^heteern, einseitig« religiösen Fanatikern nnd Antisemiten! Mitbürger, ehe Ihr einen Stimmzettel adgebt, seht Euch gen« an, wer auf demselben steht. Wenn Ihr da- getan habt, und wollt nicht, datz nnser «ietzn beherrscht werde von Bureaukraten, Männern des grün» Tisch» und ähnliche« Leuten, daun tragt niemals.den Wahl, zettel der vereinigten bürgerliche« Parteien znr Wahlurn«. Mitbürger aller Berufsstände und Gesellschaft-klaffen, wollt das Geschick Eurer Vaterstadt in die Hände vorurteilsloser, freiem unabhängiger Männer und Frauen lege«, denen das Wehl der Allgemeinheit am Herze« liegt, dann gebt de« ZE ab mit dem Kennwort: 911 Wahlvorschlag der sozialdemokratischen Partn beginnt mit den Namen Diehl, Vetter- «sw WG?" Vorsicht vor Verwechselungen! "Wl stMMtMMkVW »■»Huie “mm JieWch!eiMZtMUrttdick»-8«WU!W finden am 1. Juni statt. t* go1 kiSt. jjl vol^, v Lftl, gell^ J Meß). Dillülobln un Tage ti rten ack Sn 100 J §gch!chrbÄcher Banges mit vielen Abbildungen. ß>74C Moderne ©dfenfabrttation M. 12.90. Der ©elfen- Reber 11.80. Die Kernseifen 6.60. Die Bäckerei 14.70. Die Stonbitorei 29.80. ©onbonfabritaiion 13.20. Fleischerei 23 50. Tabak und Tabakfabriiaie 19.35. Tabakbau und Tabakkunde 21.80. Ziaarettenfabri- katton 8.60. Der pratt Schuh- u. Schäftemacher 8 Der Gerber 12.90. Der Böttcher 10.75. Automobil- technik 18.50. Berbrennungsmoiorentechnik 5.50. PrartS des Fliegens 4.50. Flugzeugrechntk 4.25. Etek:rotechnik 8.80. Starkstromanlagen 8^0. Schule des Elektromonteurs 5.50. Taschenbuch für Monteure elektrischer Leitungen 5^0. Elektr. Licht- und Strnfianlanen 4.50. Elektro-AuSkunftei 7L0. Der moderne InftaUareur XL85. Hausin tallmion 4.70. Schaltungsbuch für Schwachstrom 5^0. Der Metallarbeiter 0L0. Meravtechnik 15. Der Galoanotech- niker 930. Der Maschinenbauer 12.40. Der Maschinist 17.35. Htlssbuch für Maschinisten u. Heizer6.60. Der Heizungsmonleur 16.50. Der mob. Heizer und Kesselwärter 20.65. Der WafferletrungStnstallateur 10.75. Der GaS- und Wafferinftallateur 17.20. Der iVahrradreoaraieur 6.45, Der Feinmechaniker 5. Hilsöbnch für Uhrmacher 5. Reparatur v. Taschenuhren 6.50. Die Fräserei 6.50. Die Dreherei ß-.ß Hiifsbuch s. Dreherei 0M. Eisen- u.Mekalldreber 3L0. Der Schmied 9.30. Hufbeschlag und Wagenban 28. Berechnen u Schneiden der Gewinde 6.45. Auto- genes Schweiften u. Schneiden 12.3». Der Klennp. ner 17L0. Der Kupferschmied 10. Die B le Sa b- Wicklungen 4.40. Der Maurermei ter »L0. Der Zimmermann 9.30. Der Ztmmermettter 9^. Dach- auSmiitlungen8.60. DachschiflungenS^. Der Dach, decker »M Der vrakt. Tischler M.70 oder 19 35. Der Möbelschreiner 6.60. Bürgerliche Möbel 12.90. Ginf. moderne Möbel 10.75 Küchenmöbel 12.10 od 25.40. Der Drechsler 17.20. Hol^derechner 7.15. Der Schnitthol-berechner 2.00. ^Jer Stellmacher 15. Der Wagensabrikant 17.15. Der Sattler 20.10. Das Polstern 11. Der mob. Tapezierer u. Dekorawur 13.60. Der Dekoration«- und Stubenmaler 750. Firmenschriften 10. Fachzeichnen 10.75. Zufchne de tuntt s. Herren 17.75. Da>nenschne»deret Zj-pO. Pe- rürfennmdier und Friseure 12. Ondulation 5J0. 1000 Rezepte zu Handelsartikeln 6. Der Rechen. Helfer 4.25. Der Lohurcchner 2. Deutsch 5.75. Rechnen 5.75. Buchführung 5,75. ©roner Vriefueker ->.75. Bankwesen 5.75. Der gute Ton ;>50. Die Gabe der UnterbaltunQ 3.20. Tanzlehrbuch 3Jto. Klavier' schule 7.40 Biolinschuleft.50. PrciSaekrSntes ^ebr- buch der Landwirtschaft 13.35. Kanmchenzucht 3.M. Ziegenzucht 3.60. Geflügelzucht 3.60. Garteubuch8M oder 5.75. Gemüsebau 9.70. Gegen Rachaadme. L. Qehwere Ä Ce., Berlin L 14a, Aaneaftr. 24. Zur Mtaiitioiiril I Die Behauptung, die Liste des vereinigten Bürgertums habe die privatangestellten nicht berückfichtigt, ist unwahr. Herr Uirchner arbeitet mit Herrn Grünig aus demselben Bureau, ist also genau s W WsioMfil bis jetzt toenigj unö Birnen h drohen aber inj N objufaikn »epfeln vor, bit ien bieten. 2 M, das übri cenobst, steht en vorziig lick die allernack ^dienst Qrn (S Äu. Stong, A .?t ab LNonfn-in ASg. deutscher ZrauenvereillW Extrastarke f0881* Kastenwagen I«ei)erwaffen einzelne Räder f. Wiederverkäufer. Car8 Schunck. la, Dünger für Garten u.Feld gibt ab C. Rflb«mnen, 5666 Fernspr. 259. 5ozlald«8ol{rati5cht Partei Giessen SciltC Samstag, 31. Mai, abds. Sl/2 Uhr ..............in im Saale des Hotels „Einhorn": MM Wtanlai Tagesordnung: Kulturelle Aufgaben der Gemernde-Vertrctuug. drittes Blatt M. 125 Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen) Samstag, Mai Vfto I neue] wähl!. Siefen foroeii tlli'j u Ä! Au» Statt und Land. (Siebte, 31. M« 1919 •* 5 abrrabbiebUabl. Am 30. Mar, ettiag-' legen 12 Uhr. mürbe em vor dem Lebensmüt lamt auf turw .text autflritfllici Fahrrad entwendet Tafc 3lab cd Marke „Cito", bar vorne cn.-it roten, hinten einer grauen Mantel, -ilbc tzolziclaen unfr ebenfalls dölzernes ediurblect) Sachdienliche Miitcttungen nimmt btt tiiminoloblcilung en karge« •• Zwei Wäsche marderaefastt Der Polizei grlaitfl H, zwei •icfamirn. weiche am hellen Tage in einer ' Strafte in den Hausgärten aufpebängte im Wette»von mehreren 10()_ Mark uali.cn, caymebmen. Es waren zwei Sdnoeftern auv einer Ineiiqe« fo- stifte; bte geswdleucn Sadjen wurden ihnen wieder abflenommni und den Eigentümern zurück- gegeben ** Desitzwcchsel. August Momauus in Siegen verkaufte fein Anwesen Neustadt 19 an Ludwig Fcedler für 30000 Mk., desgleichen dtoetfjeftraBc 23 an Kaufmann Mankopf zu toOOO Mk. — Aaufmaun und WertchLirdter tüdKl veräußerte das paus Ludwigspiaptz Ulm Preise von 34 000 Mk. an Schuhmacher Ärombad), fowre Ecke Gulcnbergsttave-Lud- rmgE.'ap zu 25 000 Mk. an Konrad Boß. * Eine P o st wert ze i chen ve r steig e - runa des Reichs-Postmuseums wird am Mittwoch den 25 3uni abgehalten werden Zur Serftvü gtrunst stciangeil Rcstbestände ungebrauchter Post- Wertzeichen der früheren deutschen Postanstalten in ter Türkei (Ausgabe 1906/12 mit Wasserzeichen). *4 werden sowohl kleinere Lose für Sammler, als iu4 größere für Händler käuflid) fein. Tas Nähere er-zeben die Dcrstcigcrunaöbcdurgungen, die vom AeichS-Posttnuseum in Berlin bezogen werden ' been ht AU ttl * IM ttftr «>ck bti grid-i ne nkfur* jtte> d dir vi Vorviil« l bce tiiil f »Ahl« jett, woQi, inft ber itcit bfl estdunft Hier, ibt^ H dn Hcpseln vor, die ebenfalls bis jetzt gute AuS- itchlen bieten. Die wertigen Nachtfröste haben ie auf tta Sürzrrft^ 'tiftn habn Erhell p bait'ük n VittM tn fynitijfl emeinweint I ill hir s L mim ung gat in Io dir ei*1 -ßef «*» en Regen, sonst gibt es in jeder Hmsicht sehr schlechte Ernte. stehtcn füülL'n! Unruhe tarn über ihn. Was ’-U barau-i narben? ät per chob die Beantwortung drei« Frage. Wo war bet Bries? tut in ungeschützten Lagen Schaden angelet, das übrige Steinobst sowie z. B. das Heerenobst, steht schlecht, dagegen zeigen Erd- xeren vorzüglichen Stand. Hoffentlich brin- ■ gen die allernächsten Tage einen durchdrin- Ilotan, in ben (irrten haust infolge der Dürre »aß Ungeziefer und lastt die Pflanzen nicht echt auFonnnen. Die Obstaussichten stehen ** Grenzen der An gest eilten der- 11 die rn n g Zur Ausdehnung der Angestcllten- ortfidKruiifl liegen einige neue Entscheidungen das Lb«-Schicdsgerichts vor Bersicherungootlichtia ist eine Laborantin, die in einer ärztlichen Bil- düng anstalt unter Aufsicht und Verantwortlichhit von A«zten NÜHrbödd,'« und Jmvfswfe her- f.dlt sowie bakteriologisch-diabnosniche Untersuchungen vormmml und für dielen Beruf aus- -ebiwct ist Nicht versicherungspflichtig ist da- eenen ein Werkstattschreiber, der lediglich zur Bei- tilse für einen Werkmeister die Akkortkarten aus- tziiüllen und für den Werkmeister Botengänge |M verrichten hat Kreis Büdingen Kirchlich* Nachrichten. GMesdrenst am Sonntag ben L Juni (Craitbi). Evangelische Gemeinde. In der St ob tf i r che. S: Zugl. Christen! Lb. Neukonfirm cuS d Mark.-Gcm. Pfr.-Ajf. vchaefer 9^: Pfr Mahr; 11: ffinbrtfirdy für Oie Vkatth.-Gem Pfr. Mahr — In der Io han nes- lirche. 8: Zugl. Christeul f. b. Neulonfirm. aus 1 Joh^Gem Pfr. Isfeld: 91.#: Pfr BecktolS- ; 11: Lindert, f. b. Luk Gcm Pfr. Beck- imer. — Air d) berg. Vorm. 10 (Heil. für Doud ringen.) — Dau bringen. 1^. — Lollar Nach»» l1/«. bis jetzt weuigstenS etwas günstiger. Kirschen iititb Birnen chaben durchweg gut angesetzt, oroheu aber infolge der Trockenheit nod) viel- Ovch abzufallen; dieselbe Gefayr liegt bei Do ,var her Bries? (5t trat ans Fenster öffnete die Brieftasche Ein heilloser Schreck tain ihn Die eine Hälfte b« Tafckte mar jrtüllt mit Bantnoten. Zum Teufel, bas nur eine sdieusttiche Geschicse! Er "barte einem tune eiiujt Brief wegnehuteu wollen, dem dieser »ich: gehörte, und der mit dem Brief Un* anridHru wollte. Aber er hatte doch kein Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Ar. 32. ,Jlnb tonn, mein Sohn, wachst du darüb«, >ni sch durch mdrte gestört werd !" instruierte er feitet ,^ch liy müde. 3dr will schlafen." . Galdino kam dieser Entschluß leiuev $>crrn z kyr gelegen. Er war froh, baft Torinat das Loch M Teppi.b, über das er ein Tigerfell gebreitet Mfc, noch nidrt pvmerft hatte, und dann fühlte tt eine solche Müdigkeit tn allen Knoch-n. daß sr dem Bcifoiel seines Herrn zu folgen beschloß. ■ er ged achte einen langen Schic' zu tun. *■6 ehe er feinen Krauökopf zur Ruhe bettete, ■Mdjte er den Bries zum Briefkasten. icnV^ tert »I* jweiten, schlechter als im vorigen ^Zachr, ■»eit* Kartoffeln uno anberc Hackfrüchte können bet furchtbaren Trockenheit nicht recht 4 Ausdem Niddertal. Nachts kühl, clt bis dicht an den Gefrierpunkt, bei Tag trocken und warm, das ist nun seit Wochen 9 ykil t Eie Witterung. So erwünscht dem Land- aef J nann wannes Maiwetter ist, so sehr sehnt er . . noch im Mai einen warmen Regen herbei, dessen die Fluren drinaend bedürfen. Die stutteraussichten werden täglich geringer, was ch«a jiir Vieh und Mensch sehr zu beklagen ist, bas Horn steht dünn und niebrig und wartet iuf eine gute Blüte, die Rapsaussichten sind Tvnval atmete auf, als er sich wieder in *Ttem Schlafzimmer sah. Das Abenteuer, in das Ütb ge'tiir\: bitte, trat überstanden Sein Plan geLmgen. Ec batte ahne fremde Hilfe den on sich gebracht. All Tn Brief! Er öffnete die anderen Fächer b« Tasche. Es kamen einige Wechsel zum Bon'cheiu, Offüverwechsel, Knvali«wech'e!, einige Einensckieine, nniqr Büigsch-.rften, lauter Sachen, die auf die Geschlif.« des Bankiers Erich Labwcin kein günstiges Licht warfen, die aber für Torival ganz ahne Jnt«- effe waren Er fand feinen Brief! „Reizend!" tagte Dorivat. „Ta bist du also umsonst zum Sptvöubcn geworden, mein Lieber!" Er legte die Brieftasche in du Schublade seines Nachttisches, zog Rock uub Wcstc aut unö tvarY fick halb angeLebrt aufs $eti. Nach den Aufregungen der letzten Vierundzrvanzig Stunden verlangten ferne Nerven nach Ruh-? Er st.lost beibe Augen. Er wollte sich zwurgen, an nichts zu denken. Auf einmal sprang er an’ Ein «euer furchtbarer Geoauke war ehm gekommen. Für seine Tat würde man — ben anderen verantwortlich machen! Emil Sch'Uvic' 3n die Anklageakten gegen Ennl Schnevst, bte im Geschäftszimmer des zkiminalkommusors Febl- hauer lagen, würoe ein neuer, schwerer Foll ein- getragen werden! Ein Fall, der dem Schnepfe ein paar Jahre Zuchthaus (inbringen mußte! ünb die wurde er unschuldig verbüßen! „Grüß'ich!" murm.'lte Torival. Ter Schaden mußt? mög ichst nnrt>er gut gemacht werden Turck- Ofclb vcelleicht. Bor allem aber mußte tx noch heute bk Brieftasche und ihren Inhalt an Labwein zurücksentx.n Es schien ihm richtig, fcfQuttrttai, wieoicl Geld in der Briefcajche war, überyaupl ein Ber- zeichvis an*u egen. Aolkwlische (Gemeinde Jubiläumsfeier btt hl Bouifaun- 6^t: Beichtgel.; 7. H| Meise, gemeiuscha'tl. otvmm. o. Iungsr . 8: Ausl d bl stamm 9; sHoci-aint m Pred.; 11: Hl. Messe m. Pred : 2'/»: Fmerl. Äufn in d 3ungir Äongr Donneratag, abds 8: Beichtgel Freitag, vorm 6».. Segcns- meiie. Samätaa, nadjm 6 u abos 8: BeiclNgel — Diaspora-Gottesdienst am 1. Juni: Saulwidi 10, Lich 9y,. •* M ü ller'sche Badeanstalt. Wasserwürme bet Lahn am 31 Mai: 18° R. Aus dem Amtzveriiindigungrblatt. Ta# AmtSverkündigunasblatt Nr 37 vom 30. Mai enthält: Ti Wahlen zum Pro- vmzialtag. — Betordnung über b:r Äfidhnungsnu»rgkl Bvm 12. Mai 1919. — Berbranrtisie^?lun.i der in die öffentliche Bewirt schäft ung anom menen Nährmittel: hier: Bestellung von Nrch-mitteln. — Borsland brr Aassera.-nns enidas Nodlicimerw gseld- genosfenschaft — Tiennnachrid^en des st reis amte* — Faldbereinigung Rabertshausen. Tie Wahlen zum P r o v i n z i a 11 a g sind auf Sonntag den 31. August festgesetzt. Es sind 35 Mitglieder zum Provm iartag zu wählen Sämtliche aus Belgien und Frank- re i d) entfernten Maschinen, M afdunen- teile, industrielle ober landwirtschasllidie Betriebs- fictälc, Zubehörteile icbcr Art, lotoie allgemein industrielle ober lan^wirtsdmftliche Gegenstände jeder Art werden beschlagnahmt Beräuderuugen an bat beschlagnahmten Gegenständen, auch von Ott-verönderungen, find verboten, ebenso sind rechtsgeschäftliche Persüpungen übet sie verboten und nichtig. Die V-schlagnahme endet mit freihändigem Eigenlumsermerbe burd) das Reich, mit Enieignunn ober mit Freigabe Alle beschlagnahmten Maschinen sind unverzüglich bei der Reichcentschäbigun'.zskominif ion, ^"ca^chinen^ abteilung, in Berlin W 10, Vikkoriastraste 34, au- zuzeigen Ob die Aegenstänbe sich in Teutschlano ober im Ausland befinben, macht keinen Lltttfc- schied Alle lstegenstanbe sind pfleglich *u behandeln Jedermann ist verpflichtet, auf Verlangen des Reichsschatzminister. ober der von ihm bezeichneten Stelle Vlußfunft Über sie zu geben Zur Ermittlung richtiger Angaben dürfen schaftsbriefe ufiv einoefebcit weiden Die von den zuständig»n Stellen Beauftragten sind verpflichtet, über die Gesd)ästsverhältnisse, die durch ihre Tätigkeit zu ihrer Kenntnis ko in men, Verschwiegenheit zu beobachten. DaS Ergebnis der Auskünfte oder Ermittlungen darf nicht zu steuerlichen Zwecken verwendet werden. Der Reichsschahminister ist ermächtigt, die bezeichneten ^kgcnfiänbe, falls sie dem Reiche nicht auf Verlangen freiwillig gegen Bezahlung zu Eigentum überlassen^ werden, iür das Reich zu enteignen Dem Eigentümer ist unter Berücksichtigung feiner EsestehungSkosten ein angemessener Uebernahmepreis zu zahlen Die Borschrifteu der Verordnung über die Einwirkung kriegswirtschaftlicher Mastnabmen auf Reallasten, Hypotheken, Grunbschulden und Rentttiichulben vom 11. April 1918 gelten entsprechend, ohm Rücksicht darau', ob bat' Unternehmen. auS dem die EKyenstLnde entfernt werben, eingestellt wird ober nicht. Zwviderhandlungen werden mit Ge sängnis von einer Woche bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe von eintausend bis zu hundert- tausend Mar! bestraft Gegenstände, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, sind für das Reick einzuzieben Mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu fünfzehntausend Mark wird bestraft, wer bei Mitteilung ober Verwertung von Geschäfts- ober Betriebsgeheimnissen sich nicht enthält. Mit Berorbnuiig vom 5. Mai 1919 ist ferner bestimmt: Unterbleibt auf Antrag des Eigentümers die Rückgabe einer der beschlag- nabmteit Gegenstände,^ weil im Einverstütrdnisft mit dem feindlichen Staate ein Ersatzgegenstand geliefert wird, so hat der Eigentümer dem Reiche gegenüber die durch die Beschafiung des Ersatz- gegenständes entstehenden Au Wendungen vorschust- tveise zu zahlen !pat der Eigentümer die ihm obliegenbnt Verpflichtungen erfüllt, so kann er vom Reiche die Erstattung des Betrags verlangen, den er im Falle einer Enteignung erhalten hätte Liegt die Unterlassung bet Rückgabe des Gegenstandes im öffentlichen Interesse, fo kann der Eigentümer au Berbern vom Reiche hie Erstattung eines angemessenen Beitrags zu ben durch die Beschaffung des Erfatzgegenstanbes eiüftanbcnen Aufwenbungen verlangen Streitigkeiten, die fidi ergeben, entscheidet endgültig das Aeichsschiebs- geiidit für Kriegswirtschaft. Bestellung von Nährmitteln für du Landgemeinden Es sollen auSgegeben werden 1 für brotgetttideverforgungHberechtigte Kinder bti zu 12 Jahren rote Harte): auf die Marken 48 und 49 der Näbrmutelkarte B Nährmittel und Marmelade: 2. für die übnar broigtlrdbc' verforgungsberechttgte Nevölst rrmg blaue Karle): au) bie Marten 59 und M oer ’iähnniUel- fartc C Väbcmtttcl nab Marmel ad. SiJcr dre auf ihn entfallende Ware zu be;.irb<*n wünscht, bat unter Borleaung setner Marte bei einem Klein banbler feines Wohnortes bis zum 31 Mai p. I. eine Bestellung aufjugebeu Als Porstand ber Wassergenossen fckafl Rodheim.rwegfeldg nof en’diaft wurde Ludwig Kammer aus Stein bum erblick verpflickler Die Rotlausseucke ist bei ben Schweme best8ndabc. — Tas „I ournaI" meint, das', die deutschen Vorschläge vor allem bezweckten, Teutsdstanb aus b.-m Zustand iirterna tonaler Lbv terfegi-irbeit zu bringen, in nx*ld)ni cs durch ben Vertragsentnmrf der Alliierten käme Auf die Jrage, ob die Alliierten sich auf Verhandlungen einlassen werden und Abäichrrungen voniehmerr wollen, Dormcibct die Presse nach Möglichkeit ein-« zugehrrnden Urteil Clrmenccau» einra lebendigen x-aoei. ur bee UnbaUt*arreü »eurer yaii< m •iniul tuiielL h llon Der brundKii FrtcdcncHelcgation 8 rte am Wrertag vv» 9-11 Ubr mit hnt 'Haien, die in Brr.'.nlrvid» Milben »irre n au b-r Abi. n^ng . rten d r ':»»», insti.» oat, insbesondere übi-r bie He»iz unt Xo'nh’"» fragen. Diese Kommissionen Insten in b. :t nädtfiru Togen zusammentritrn Xu'ieniiicn Herren - . seit der Ueb-Tflnbi d>r Gegenoorscktäge i.Hu ntei.r benötigt iverdin, sollen sobald als möglich heim r .sen Lderst Sj < g r u br ubtx am frrettag m t h an 100 (Siemt'laie d r Ah'flmuoddjläge nach Pari.-, die für bte Prüfungrlommission Ixftimnti •• b Ein Anaspntch Lloyd Grorgro London. 30. Mat. tWTB.) Reul, t Llovd George erNätte in einer kürzlich tit Amstn gehaltenen Rebe, die Deutschen mussten den A e venvvettrag unterzeichnen, wenn nick! in Bcr faillti?, bann in Berlin 2Benn fick oer Pter. r rat nach Berlin begebe, müsse et iedoch eine Armee hinter sich haben (Slrmrnffüu und dir ArdciM. Versailles, 30. Mai ^WTB) Die „Ba taillc" meldet, haft der von dem Rational ivmitee der s ran z ö si sckren Gewerk schäften ernannte Äusfdruft unter den, Vorsitz von Joubaux sich gestern uachmitlag |u Clernen, ccau bcg-'b-cn hab., um mit ihm After bie Demo b i I m a d) ii n a, '.’lmneftie und Inder vention in Rus'land RücklPracks zu nebin.m Jonbaiir legte Clemenceau den Standpunkt der Arbeit, rsa»aft in diesen drei Fragen bar. Elemencean er co i b e r t e ausiührlich und erklärte, bati augenblicklich ctiva ztvei Millionen Mann bnuotn lifiert wurden, und da st sosott nach Unter teidnuni-i des FricbenSvertratz s bie voll stündige Temobü 1110(1)11 ng burchgesnbrt werbe Er v,'rsichi'rtv ferner, bap. für alle militärischen Vergeh n aufter füi ^sfirat "bbtr einschlirstlich Meuterei eine Amnest" erlassen werdin würde. Elemeneea» erklärte, ei set der Ansicht, duft keine Einmischung in in, inneren Aimelgenh.iten Rustlands grübl werden bürie. Die Räumung russischer Gebiete, namentlich von Odessa sei kürzlich von der französischen R« fnerung angeordnet iwrbtn Sobald diese die Zu idfeninfl habe, bafj btt Frankreich befreundeten und Rus'land benachbarten Länder frei vor ben Angriffen russischer Legwnen würden leben föitnen. würben die augenblicklich an der Grenze 'Bolent- unb Rumäniens stehen den französischen Truppen nach Frankreich znrückgebracht werben. Die Adriafrage noch unaelösl. Lugano, 30.Mat. Das neue Proiekt über Fiume und Istrien, welches bn „Temps" veröfsentlicht, ist nack einer ossiziv fen italienischen Meldung nichts weiter al eine Privatarbei t des Herrn T a r d i e u. lvctche durchaus nicht den $ctfalM>er Italien» scheu Delegierten finbet. Mannheim ohne Wasser, ftsas und ElektrtzikSt Mannheim, 31 Mai (WTB Die stübu sck)en Arbeiter des Olas-, Wasser- und Eb ktrizftät wertes sind seit gestern nachmittag ivegen Ford« ning einer Teuerungszulage von 3 Mk. pro Tag in ben Ausstand getreten Die städtischen Betrieb liegen still und Mannheim ist ohne Wasser, Aa uno (Skftriiüät; auch der Strabenbahnoerkelu ruht Trinkgeld aufhedung. Berlin, 31 Mai. Die Inhaber der aroft r Berliner Bierlokale ertlärlcn sich mit 213 gegen ISO Stimmen für die endgültige Trink gelbaushebung uno damit für ben neuen Lohntaru, der morgen in Straft tritt. revolutionäre Teutsche ober in ihrer Ermangelung kann es nur bie wahre Gesellschaft ber Nationen sein, nicht etwa die Äesellschaft ber Nationen, wie sie im Versailler Vertrag errichtet nriro, sondern die wahre Gesellschaft, wcld)e alle Volker, alle Neutralen unb alle Kriegführenden, umschließt." Tit Rott Rantzaus über bie sniegsgefangenen ® er ff n, 31. Mai. Zur Note desGrafe n Rantzau in bet Ariegsgesangenenivage heißt es in der „Vofsiichen Zeitung", oaß sie in Ton und Haltung völlig bem Empfinden des deutschen Volkes entspreche Darüber hinaus sei sic ein Dokument, das bis. zur letzten Zeile vor icbem Menschen des Auslandes bestehen könne Ter Schluß ber Note mit dem Hinweis auf das Zeugnis französischer Arbeiterfrauen wirke erschütternd Die Veröffentlichung deS Do- Er holte die Brieftasche hervor, setzte stck auf das Schlai'ofa und zählte neben ftch bafl Geld auf. Es waren icälftaufenb dreihundert Mark Dann machte er von den anderen Papieren eine lung. Nun chielt er bie leere Brieftasche in der Hand Er drehte lie hin unb her Es war kein weiteres Fach in ihr zu entdecken. Aber, als er sie befühlte, bemerkte er, daß bk schwarze Ledernmchüllung unaleich stark war. DJn ber Halste, btr sich bufer ansühtte als bk andere, tinstette etwas. Er betrachtete bie ükwftakfe genauer und fand daß die äußere Hülle eure doppelte war Zwischen tivfeii beiden Hüllen batte nch früher ein Fach befunden, daß fich über die ganze Breite bet Taick erstreckte. Mü schwarzem Znftcn war nady träglich dies Fach am oberen Rand der Taschc znk.näht worden Torival txeraxlt mi: feinem Taschenmeskr b« Nah. auf und zog zwischen ben beiden Hüllen einen Bries hervor. Es war der Brief, ben et gesucht ftottr Er betrachtete ben Bries genauer Tie Abteile auf dem Mauen Umschlag lautete: Herrn Werner Mesner, in Firma Rosenberg u Mcftner Metzner war der Mann, der von ben Horden des Alvarez ermarbet worden war. Er hatte diesen 8rtcf ntt zu sehen bekommen Torival zog das Schreiben ans ben» ümschtag Tas war also die Schn ft des Ä'jmule Rvlenberg Ter Mann schrieb fest und klar. Nach einigen kurzen Bemerkung-m fiter geschöft.ich^ ,-^inge hatte SRortnbetg an seinen Teilhaber geschrieben: „Beunruhig' bin ick über die Nach-ncht, baft Alvarez .neber bas Land mi' ferner $äitber(anbe ouSranbt. Er ist der gefährlichste von den r.cht reichen Banditen, die unter bem Vorgeben, für dir Rechte des Volkes zu kämpfen, nur bestreift find, die eigenen Taschen zu füllen. HosfeEi h trifft ihn bald das Los, das er verdient Ich rcürbt mich sehr freuen, roenn Sie mir schon in Ihrem ^nSchste,' Schreiben berichten köimtt». daß dieser geiDÜfenlofe ßkiuner an einer Tele- grcphenstanne anfgeftängt worden ist. Es i i eine Schande, dost solches nur auf Mard uiib Plünde rung ausgehende Qkitnbfi immer wieder den i «Ingen Fortgang in der Entwicklung des Landee ftöiCÄ kann!" Na ia' Tiefer Brief mar wirtlich sehr richtig Er schvl- bat w^volle Stück Papier in seine eigene Brieftasche unb packt dar Ge b, bi' Wechsel imd Elrrcnschrtne bei Direktors Labweuc wieder in dessen Btteftasche Er wollte \v gut o-rrockt durch die Post dem Eigentümer wieder zusenden Da .am ihm m Bedenken Wenn et bie Vn-ft- laiche mit den W.rtiache« Aurüdqab, unb nut f den Brief behielt, jo lag für Labwern ov Vermutung sehr naftr haft ber Mann, der -hn (v ftotyfen hatte, ein Beauftragter bce Lonsul- berg gewesen war Er zögerte, unb fchliestlich verschloi er etr Brieftasche mit ihrem Inhalt in seinem Schreibtisch tikgen Abend kleidete Dvttval fick zum Äu. - gehen an unb das Hau. ie- hart-' her ton der Pali'^er für ihr» aus - ' t- ^girmatuv*- lartc zu ich 5- steckt nnc f ■ iuf, unter ihvm Sckutz.' fick-er (Fortsetzung folgt.) GESCHÄFTS-ERÖFFNUNG Die Nrß 3. D.: Rudolph. «571V 1. Juni wieder aufgehoben. 6593 EDUARD WEISEL GIESSEN fi Hoffende Frauen! ! Werdende Mütter! Ludwig Bepler, Orthopädist. ^ilo nichts alskilo Verlangen Sie bitte nur Schuhkrem Pilo! 5684l öest. vcstchNgllug erbeten. franz Vogt £ Co. / / Meßen Lchrcibmafchmenhaiu ftrufpr. Soelhcstr. 32 X TSilanjretiisionen Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. '«v 126985 deutsche ffeöisions und finden GIESSEN. t! CT 010575 Mrchstrake 8. ooooooooooooooooooooooooooooooo M. Harth feine Herrenschneiderei Hauptstraße 89. «:-e« 010634 iU io Mio Pilo Pflo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pflo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pi Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pflo Pito Pilo Püo Pilo Pöo Pilo Püo o Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pilo Pflo Pilo Pilo Pilo Pilo Püo Pilo Pi SeBtersweg 7511. Telephon 406 Schmitz-Bonn’s Pflo Püo Pflo Io Pflo Pilo Pi Pflo Pflo Püo Io Pflo Pilo Pi 5tlmmnn( 31- s an das Fernsprechnetz Lollar angeschlossen J. 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Dt Mlische Lag Vben, ist stark ri rtwas unsich K den Slandp tiöib ist der Sa Unionen au- «Glauben schl iiial hat Md deren A HLagesordnuu hperung vertra h krieg betau Kchliglen Entscl B SIliierten eti K gctrosfen w Wgmicht duri i«n Ausgeber fehl ausgleiche l jeden unter! tin" dichspräsidei ßüer gegenü ie roei bri 'M» Ä« teit foi? '».MU air hAtt ■ bie v??11 n r« Hausfrauen Ihr könnt wieder waschen, aber verwendet zurScbonung der Wäsche nur das anerkannt vorzügliche «wx, Salmiak - Waschpulver „AICA“ Dieser Name bürgt für Qualität. Keine Kriegeware, — Garantiert unschädlich. — Für gute Schaum- und außerordentliche Reinigungskraft bekannt. Man verlange ausdrücklich: Salmiak-Waschpnher „AKA" Zu haben in allen Geschäften. 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