Fröschen des beutfdxm Voltes nicht verwendet wer- sch u n Hoden Beiügedcs Re^-r-u-cmen b(r ft $ Ahndung faarfflcn TcrwrS »umStte,! entzogen worden ist. flgU« ™w 1' rounnen Kirben. In den nächsten Tagen soll Ministergelialter istnur vo^au^rg, ^rQqen Ulümatum der Arbeiter der staatlichen Gebei der Beratung des Gesetzes über d es » . - unb Waffen fabriten ern^hen, rü dem dre uns auch erngeherch, mrt den P Absckmffung der viel geschmÄhlen Freiwilligenver- nissen beschäftigen müssen. gefordert wird, weil die Ausgaben für die- Mg. Lau kant (Unabh.): felben eine Vergeudung von Stoatsgeldern^dar' ßteforft des Reichspräsidenten ab, werk wir diesen - orncft wird bis zum 8, April dre Lck>as- S dnH 6 - »rombcr“ ^.9?^.): Es ist lands solle eineenIsviechenveMuste^ngdm^ . „übt im T«mm ringeiollcit, den Borwurf eine Sonderkommrssron abgehoben werden, dre der mir nicht im Trau« ringel Ein neues ungehevertt! es verlangen der (Entente. l/andelt." Vie volkcrnährung In der preuhischan LandeLversammiung. Bei der Beratung der Anträge auf Hebung der Landwirtschaft zur Besserung der Volks rnälfrung Neber den Nachtragsetat und Notetat berichtet namens des HaushaltZausschusses Wo L S b, (6o?.): Jie WW Berlin, 89. März. (WTB.) Sitzungsbericht vom 28. März. Rudant teilte in erner Nota mit, die französische und die belgische RegErung hätten beschlossen, ohne Verzug itnit der Rück- nahm- aller Ps-rde »nd sonstiger Tiere zu beginnen, welche von anbW Frankreich requiriert worden smd. Zu btcfem Znxck werd« im besetzten deutschen> Gebiet sofort eine Musterung aller aus Frankreich und Belgien stammenden Pferde und Tiere vorgenom- men werden. Im unbesetzten T e i l x> e u t ich- veutsche Nationalversammlung. (32. Sitzung.) Weimar, 29.März. ääfnmS ist mick viel zu hoch. Die Regierung hat ro“ Km alSi Äel b” Saribcrjui.cn operier. L sich Von ihrer y. hohen Forderung d>. Hälfte abhandeln lassen. Der Nachtragsetat wird nach dem Antrag des AMckW gog-n die Stimmen der Unab- machte der Reichsminisier für Ernährungswesen, Schmidt, folgende Aus'ührmngen von a'.lge- mrineer Bedeutung Mit der Kartvffclver- s o r g u n g sieht es leider lehr lchiecht aus. Es ist zu befürchten, daß wir wochemang kerne star- tofseln für die städtische Bevölkerung haben werden Was letzt vom Ausland an Lefensmitieln herein kommt, soll zunüch't zu W;vt en Zmvew. düngen an die groststädti che Vevolkerung benutzt werden. Die Preise, die wir dem Anslaiwe zahlen^ sind enorm hoch Trotzdem werde ich die Preise nicht erhöhen. Wir werden dm Preis imterschied dadurch herein;ulwlen suchen, daß wir gutes Me^ an die Bevö kerung zu eicksprechmd bove.em PrnS «'«eben Tie aus Ro lerdam kvmrniifem Waren, I.-auptsädLich Speck und I-ett, sollen tu entolxiie in das Ruhrgebiet, ferner, nach 23erkn, SchlelMtz und Sachsen kommen. Solange in Dortmund ge-h streift wird, kann dorthin teme Le^mi-telzunchr aus Amerika stattsinden. Wir haben in dem Brüsseler Abkommen die Verpa chtung emgehen müfftn, i.iit den ans'ändischm Nalwungsm'tteln die strei- keirdm B.zirke nicht zu feltete^. «JW- schm Heri nge smd m großem ^°^e ver dorben Mit Hilfe der uns zugeiwften Emftchr. hoffe ich bis zur neuen Ernte auszukommen imd sogar einige Erleichterungm gewähren zu koimen, fofent die Beliescrungen durch das Aus.Mid Leute Störungen erleiden. . Landwirtschaitsmmtster Braun sagte: Die noch vorhandenen Düngemittel werden wir schnellstms unter die Landwirte zu Derteuen suchen^ Der Eisenbahnminister hat für ne eme bevorzugte Beförderung zugesagt. Die Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Särubzeug ist durch er- netite Verteilung von 309 OCX) Paar msrrndA. letzter Militärsckwhe gefördert worden. \ t'lDCn C1TU- vrt wieder zusammentretew ait’ steht für das Vaterland und das Volk nicht Abg P a ch n i ck e (Dem.): Mr habm dasselbe Pflichtgefühl wie die Vertreter anderer Parteien. Allerdings führen wir es E au stn Lippen- wir haben es im Herzm fitzen! Bei der Besprechung aller Parteien mit dem Pra, dentea ist mit Ausnahme des Abgeordneten Sckm.tz völliges Einverständnis erzielt wordm, datz der Prasi- dent diesen Vorschlag dem Hause macht Es bebar mir einer telegraphischen Benachrichtigung, damit wir sofort wieder hier zur Stelle smd lidjen Tinge spielen sich auch bei wideren Reichs- I betrieben, Waffenfabriken ustv. ab Tas ist un- verantwortliäz. (Sehr riästig!) 4luch bei den 1 Kriegsgesellsäfaften bleiben nvä) ntanä>e .Hcvvm länger, als dies im' Interesse des Reiches nötig ist ReichswehrminiIler Noske. Es ist richtig, daß'sich in mililärisä)M Formationen noch eine ganze Anzahl Personen befmtk-n, an deren Wciterdicnen das stüich !atiaä,.ich fti.i Jntcrefte Imt. In dir Haup saste ist das^uruckzuführen aus eine Verfügung aus der Zeit des Petzen. nwnach jeder H^eeresangehorige das Reckst ha-, >'Lch (Vrflärung der Demobilisierung für Jemen Lrup- pentcck noch vier Monal« in der -Mfernc zu bleiben, falls er inzai'ifckicn noch ferne Arbeit gefunden habe. Diese Verordnung^,war aus der Enoartting hervorgegangen, d.tß die ^anrobilifie- rang sich aus einen recht langen Zeitraum cr-- strecken würde, eine Erwartung, die .durch ^n Zusammenbruch unseres Heeres.vollständig über den Hansm geworfen wurde. Auch dre Verhältnisse in dm Slaa ÄWerkstätten nrus m sich beifern. Auch hier lyabcn sich — das ntuU ofrenilid) aus- gestochen '.verden — in einer Anzahl von Betrieben absolut unhaltbare Zustande her ausgebildet, die eine geradezu unveranknwrttich.d Verschlendcrung van Neichsgelderii zur Fol^ Huben. (Hört! hört!) Ich kann tmtteibm, dag sich die Lage aus den b^den Rcick^Jverftm belrackst- lich gebessert hat. In Kiel.wie in Wilhelms- l-aven wä.nst die Zahl der Auftrage, mtd auch die Arbeitsleistung, die in der ersten nutzeror- ' deutlich zurückgegangen war, mnrmi üt eisreu - (über Weise zu'. Auch in andern Betrieben waren ' die Verhältnisse anfangs sehr. bo.e und geben auch jetzt noch Anlaß zu lebhaf esten Ausstellungen ,0 sind namentlich die Zusta ide m icn lvUi-arilchm Bekleidungsämtern absolut unerträglich. gesatmenem bewilligt, die Entschließ- img des Aussckuis es wi'd ange.wmmen, ebm o in zweiter Lesung der Rest des Notetats sowie der Häusl-alt der Schutzgebiete. In dritter Lechng wird der Nachtrag des Etats und der Notetat ohne Erörterung angenommen. Präsident Fehrenbach^ D’/arenbc Arbeiten für das Haus liegen zunächst mcht mehr vor Der Etat wird uns erst Mitte der übernächsten SBodie zugehm könnew Ich sch age des- Ixxtb Vertagung bis zum Mittwoch der über» nächstm Wockhk vor, bitte aber, dem Präsidenten es zu überlassen, bei der gespannten polittfchen Lage auch früher, vielleicht schon im Laufe der nächstm Woche, das Haus zuiammmtretm zu ba6 =r schon Februar einen Vorschlag gemacht habe, der fcft genau mit dem Kommisftonsantrag deckt. Abg Burlage (Ztr.): Wir stimmen «richlAm d-s d-ush-It-^schnsics ru mck {ft/Siiie T-vntMon srüßen es, daß dadurch dm ^erumlm Svandaner Arbeiter erklärte nur erst Aftern, bin hohen Bezüge des Reichspräsidenten <' ®'"' ivruch d°S Reichst als dte «>n ReiNfslage b.stckstos e>im Gesetze vmllelst Bei der Ab Kimmung tum ben »mrachst btc Stt.ase des Ariik-I- 2G m «“wminrit: .,Gegm die vom R.uafA agc leidste SiK sftht dem Re^.a- der Erns^ch zu Zum Einspruch gegen ein ber ms m.gandernixs G^ iel-, genügt es, wenn mehr als cm Trittci ver im stleichsta abg g> be im St immen sich da für aus- Inridit Ter Einspruch muß mntrl'nlb zweier & vom Tage ber Sch-ußabstimmung im stteick Stage ab gerechnet bei ber Rrichregierung e' ^b ackst und ivä c e :s binnen-wcier weiterer a^dien mit Grü:den per^e/en tv-rven Für den brit.cn Absatz ivurde Ivlgmde ^asfun» ber b.i'en Berrchlerstatter &>d) unb Venerle an- ge wmmen: „Zm Falle des ^:.P w-is wird> daS Ec etz dem Reick-slage zur vosM/l gm Veschtutz- fajsung vorgetegt. itommt hutrRi Verne Ueberein- stimmung zwisckmiRerchsrat u. so kann der Reickrspraschettt bmnen dr^ Mmmtm über den Gegmsland der M ci-te Vvll'sadstimmung ae« hat der Reickispiäsideitt eine Votlsabnimmung «i- zuordnm, falls eine UeberxTnittmnumqjnx.Aen Reichsrat und Reichstag neckst zu rrrbc Dämmen ist und es sich um ein persafimigsändecrmes Grchv der Deauernlichteit zui erheben: ick habe mrr & sagt, dieser Eindruck fönnc un Lande entstehen! Auf die telegraphische Benachrichtigung tötmen wir uns bei den sch.vierigeu Vcrkehrsverhalttiisfen "id,Vbgti0S«al= (Unato.): S8cauemlid)teMrM. sichl-n sind fit imä niemals m°W-d-nd -eweim. Wir stimmen für den Antrag des JJraiibenten, weil wir die Erwartung, daß ber .brol^c still ausgeglichen werden wird, daiu^ch unter flrciriycn wollen! Wenn f^ diese Erwartung nicht erfüllen sollte, mutz ber Präfibent das Carln ment aufs schnellste wieder zu Das Haus belch.iefzt die Vertagung bis woch übernächste Woche _ (9. Apnl) mit der Ermächtigung für den Prasideittm evtl, auch früher wieder einzuberufen. * Au» dem VerfassitNstsansschnb der Ratioualverfammlung. laHimgeKinAuyc -----7. «x. nl\rr> tig. Im November und Dezember hat dings in Berlin auch «n Rat der De^er teure gebildet, lHeiterkeit.) Dier Textilindusttie erreichen will. i Reickswirtschastsminister Wissell: Die Regierung hat den Gesamtplan der alten Regierung für die Erzeugung von Ersatzfafern übernommen. Die Iderchsstelle für Textilforschung feitet zusammen mit Vertretern der .Textilindustrie ntit allem Eifer. Ich hoffe ^demnächst emew Gcsamä- plan vorlegen zu können, fet ben Wunschm des (Slusschusseü entspricht. Ich hofft andererftit^, oatz auch die Textilinbustrie selbst bercitsein,wrrb, zur lAusbringun-g ber erforderlichen ^"ttel beiKttragen. Nach kurzer Besprechung, an der sich fee Abgg. Krätzig (Soz.), Er sin g (Zentr.) unb » err> Intann (Dem.) beteiligten, wird bie Entschließung des Aussckmsfts angenommen. Zum Etat der Reickrssinauzverwaltinig liegt eine Eickschließmig des Ausschusses vor, die Regierung auszuwrdem, baldmöglichst eine E r h o h- ung der Bez üge acker deriemgen Ren-- ten- und Unterstützungsempfänger . vorzunehmen, die einen gesetzlichen llnspilich auf Renten ober Unterstützungen aus Mitteln ber Reichs Versicherung Hafen unb berat Bezüge feit dem 9 November nicht erhöht worben smb Abg Severing beünoortct eine Erlwl'ui'g ber Untersiützungen ber Angehörigen von Kriegs- Ur. 76 Ter fctc|istleiliing112 u Berlaa.MeschästsstelleSI Anschrift für Drabtnach- r,chlen: Anzeiger Siebe». Erster Blatt 169.3aWntg Giehener Anzeiger ää. General-Anzeiger für Oberhessen ä Zwilling,runddn,« u. Oer lag: vrühl'Iche Uni».-Bud), u. Steintruderet B. Cange. Sd)riftleitttng, 6e|d,a|t,itelle ».Oruderel: SchG' Montag, 5|. März 1919 24uual)mc von Anzeigen f. bie iageonuniinet vis mm Rackuniliag vorbei ohnejedePeibludtichkeit Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 Vf.Jür uu5iDdrtifle 30 HL, für Reklamen Mk.1.-nebst 20° 02e»e- rmmsznf i.lag.Plaizvor- schrül 20 % Au'sch ag. £>auot|d)ri'tleiter: Aug. (Voeg Verantwortlich für Politik: Ang. Goetz- für den üdriaenTeil: Dr. Rembolt' Zenz; für de,i Anzeigenteil: v- Beck: sämtlich in Gießen ^ann nom ein poui Klarhcü yt fefeffen und um dadurch vielleicht mich eine nwraliscfe Wirkung auszuüben, über du Z u st L n b e in den S pa n d a u e r Metrie den. Zur Leitung dieser Werkstä km l-at sich am ersten Revolutions.age eine sogena:inte G^- 3n diesen Werkstätten sind i m I a n u a r 4 2 M i l l i o- t nen Mark Löhne gezahlt worfelt. Dem Aba Löde (Doz.): x*r ou-iu^ui^- W steht eine Täigkett gewilinbrmgender Art gegen- r.^ita 9feiner Freude über die im Ausschuß bed aber, die absolut minimal genannt werdcm muß. Reoelung ferner Bezüge Ausdruck an Einigkeit und gutem Willen im deutschen Volle -noch übri» geblieben ist. Was der Rechchswehrmitiister Noske ap Samstag m der. ^ämter/bic u-ife ähr bat zwan- fcc/ Nationalversammlung 001:^1^^, waren ^3 umÄ'währciih des .nrstgcs angenvm- erschreckende Bilder von nationalem Nieder- Hafen Trotzfem verlangen die Wa>rtfühöer bruch und von Zuchtlosigkeit. Wir werden bei Frater, daß teilte w biefem Treiben der „Soldaten und Kriegs- Briefen vvr<7eno-imnen werden durften, widern astellfchaften, bei dieser merkwürdigen bie Sozialisierung der Betriebe und ihre Machtprobe" des Bundes der Deserteure uwstellimg auf Friedcnswirtschast beinah- an di- °chl-mmst-n Zciten nack dem w-rd-n fofi. Wtan* ^““ ^XrÄeb dr-ibigjährig-n Stiege erinnert ober'«n bti■ «tanben. ^I,[^n^Sn6cit mit riefige^ Zeit der Armagnaken, wo> ebcnf^ls nach lau tag unterhalten wordm ist, sich dienstbar gen Kriegen bie emnen Sö dnerscharen Frank- Mitteln untersten wo£ g ift Ä Leichs ein solches Regiment tm Lanbe führten, Forderung gestellt worden, .t»ß soonckiche Auf- daß in ben Kirchen bavor gebetet, würbe. Da- " ü UniicCTntn für Pvst^ Eiftribalm ufro. inals konnten solche Scharen ms beutle bicl^n $cneibung£ämtem ^gcroie^ merben folb Grenzland abgeschoben werden: aber wo woll- ^1. Ich habe ferngefenuber darauf hmweiftn sie mit eisernem Besen ouSematebe^utreüien! ein^ ari ei«S st i-tz. '-».-n w'r, w» IchUmm, ZS-7'T.hl von Staettsarbeitern eine lich die Begleiterscheinungen der Revolution! ^^ordentliche Bevorzugung zu Teil werden zu n^wesen sind. „Weh denen, die dem enug Mcll ^Sehr rich ig! und lebhafte ZuMmmmigck Nllnden des LichtcS Himmelsfackel leihn!" Dabei ist die Arbeitsleistung m einer Anzahl Blmoen oes __steter Betriebe teilweiie so zuruckgegangen, caJ Noch wolstn wir nicht baran ücr^tvc,f.^'^rir genötigt sind, den verhä'ftniÄnEg fescfei- S-Ä'Miw SÄ nswMAsäiÄ ?. S «« ..».>»"■- -■» ÖÄSSS, schließt als bisher! 1 " " ‘ x. drei ann Ertrag die Steuer johlen mütztze, nrtb rormi andererseits auch die rtredilrnstitutc selbst für die Erne weitere Au-laEunv des Blattes, die sich zweifellos gegen Wilson richte, ist zensuriert worden. In dem steheng.siebenen Schlußabsatz des Artikels wird .Cleprenceau dagegen ausgcjvrden, die nalnmalen Jntere sen Frankreichs zu befv Bchö Bck Stlttfitnb: 1 W" 6 D u sti 6utd) Ank» Gieren Der I ta Ooie des öür die Rr. I bis 1 *»■ 2 bis G .töt bie i beis.üuru Rettin ttWnnfn. -dienen. I JttCbtrb Bl «flrfftän itetadjicn y fin J"' »ftenu' nldjl Wu-Heit l Ober Aus Statt un- Land. Gießen, 31.März 1919. vom 1. April ab ten beschlossen einstimmig, die Arbeit um 12Uhr nachts wieder aufzunehmen. Maßgebend für den Beschluß war der Um stand, daß Deutsch -Oesterreich nur für Tage Lebensmittel hat. B 3n un|e da Landwik sch-fi e. (B. r vochand ist schieben und ua gewählt Feind annehmbaren Frieden machen wollien, hätten sie einfach den FriedensveNrag von den Teun'chen abfassen lassen können. ,Humani.6" bro- tehkrt fragen diese vetzrrei unb besonders gecei die Tendenz, wie sie der Heyartikel des Generrls Mallere im „Matm" aus ein Wiederaufslackrrn des Krieges hi.cwe:s-m möchte. Tas Blatt frag W l on, was er von diesen verbreche, ischm Sdel* Zügen halte, und was die Ansicht der ftonzösi.chc-n Proletarier von einer Regierung sei, dre vollständig den Kops verloren habe. Das Ende des Wiener Streik». Wien, 29. März. (WTB.) Tie Versammlungen der Eisenbahnbedienste- lanb gegenüber Schonung gelten lassen möchten. TaS Blatt sagt: Nenn die MUienen »inen für den _J’anru 4 Zu W taS *h”4' das AmtsverkündiqungSblatt ür die Provinzialdirektion Ober- W« -In nrn Ey**, LB Lor Ank iiä eine btljt S"! K'-Lpir; eine branne- gachdienlichc ,«la6:eiW 7 •» Süd kt i>* UNttt! /wiSüdjn“^ nun 9 bt» *: !ikrunM>nt A können itnrb mit Sufl KhnkNgMn bahn nicht erkannt. •• Lest! mnalkasscnret anw-CT, Veit Strauß vor Wenr-eilter Schw>insbMi tofkridx Lad Loh' Mrifdx Cour lZesahren forberung '^Müdigkeit •filtr bedeute inrtidjaitlidx uni neben 9b . ordentbchen ' «ohswsst uni ÄuÄaiche Vt land sind IC sichten eines ren an der I „ Die - 4 w» $el 1 iS * gjf nd VÄ LP Die Kopitalertragsfteuer. Die Kavitolerttagssteuer, deren Wortlaut vas Reichs,'ckatzamt verösfemlicht, soll den Gedanken verwirklichen, daß das arbeitslose ReMeneinkom- men in höherem Maße zur Tragung der Steuerlasten heran-wzogen wird, als das erarbeitete Ein- kommen. Tas Einkommen der bloßen Nutznießer oll durch das neue Gesetz mit einer Steuer von 10 Prozent belastet werden. Grundsätzlich werden alle Erttägnisse von nutzbar angelegten Kapitalien durch die Steuer je troffen. Die wichtigsten solcher (Ertrag-.- sind: Dividenden inläntischer Aktiengesellschaften urch Kommarrditgesellschasten aus Aktien, Kolonial- gesellschasken unb terlweise Erträge von OlcseUschas- ten mit beschränkter Haftung, sowie Ausbeuten von Gewerkschaften, Zinsen aus inländischen eltverzrnslichen Papieren (Reichs-, Staats- und Kommunalarrleihen, Pfandbriefen imb .Hypotbeken- o 14 iga honen, Erwnbahn» und Zndustrieobligatio- nen>, S Varkassenzinsen, Zinsen aus Bankguthaben, Zinsen aus anderweiten Tar- lehen einschließlich stiller Beteiligung, Hvpotheken- insen, vererbliche Steilen, Wechseldiskont betrage, onvit eS sich dabei um Kapitalanlagen bandelt Erträge aus A u s l a n d s k a v i t a l. Aus eine einseitige Belastung der Kupons und Dividenden, wie sie vielsach zur Envägung ge- tanden hat, ist verzichtet, weil darin eine unbillige Begünstigung aller anderen Formen der, Kapitalanlage, rnüdesondere des große Beträgol ÄMamtHüm für die Rückgabe reauirierier Maschinen an gegliedert werden würde. Dieser Kvmmv- fion solle auch die Rücknahme des aus.Frankreich And Belgien sortgeführten landwirtschast- es Wassenstillstandsoertrages ^finanzielle Bestimmungen) Deutschland nur verpflichtet ist, Urkunden, Kunstgegenstände, Bargeld und Wertpapiere «urtdiufleben, die aus dem ehemals besetzten Gebiet fort geführt worden sind Zu irgendeiner wei- teraehenden Forderung sind Die AMerten nicht bt- rechtigt V Eine Ergänzung znm Brüsseler Abkomme«? B e r l i n , 29. März. (WTB.) Der Obet- kommandierende der alliierten Armeen, Marschall Foch, telegraphierte am 28. März an seinen Vertreter, General Nudant in Spa: In Verfolg der der deutschen Regierung bezüglich der Einfuhr von Lebensmitteln unb der Ausfuhr von Waren gemäß des Brüsseler Abkommens gemachten Mitteilungen wird folgendes zur Ergänzung nutgeteilt: Um Deutschland bei der Erlangung der Kredite in neutralen Landern für den Ankauf von Lebensmitteln zu helfen und gemäß der von den Delegierten in Brüssel übernommenen Verpflichtung, diese Frage zu prüfen, teilen die assoziierten Regierungen mit, daß in keinem neutralen Lande eine Firma in Zukunft Gefahr laufen wird, aus dem Grunde auf die schwarze Liste gesetzt zu werden, weil sie a) Lebensmittel in den durch die assoziierten Regierungen gebilligten Grenzen und in Uebereinstimmung mit den von diesen aufgestellten Bedingungen nach Deutschland aus- geführt hatte: a) Deutschland für den Ankauf dieser Lebensmittel Kredite eröffnet hätte: c) Waren, deren Ausfuhr aus Deutschland die assoziierten Regierungen genehmigt hätten, eingeführt hätte. Deutschland soll ermächtigt werden können, mit Firmen der neutralen Länder zu verhandeln und Dandel zu treiben, selbst wenn bieie aus der schwarzen Liste stehen, unter Vorbehalt der Genehmigung des Obersten Blockaderates. Die Finanzberatungen. Paris, 29. März. (WTB.l (Reuter.) Ter Oberste Wirtschaftsrat ersucht auch die an Deutsck»- land angrenzenden neutralen Länder, Te- Yr.gierte zu ernennen, um mit den Alliierten finan- ckelle Fragen zu besprechen, die die Alliierten, die Neutralen und die Deutschen lin gleichem Maste xnterefReren und mit der Flüssigmachung der deut- sthen finanziellen Hilfsquellen und der Bezahlung der Lebensrnittel, die Deutschland geliefert werden, Zusammenhängen. Die neutralen Länder nahmen 'ne Einladung an. Ihre Delegierten werden mit den Vertretern der Alliierten 'wahrscheinlich zur selben Zeit xufammentnetfen wie die Deutschen-, es ist aber nicht bekannt, ob an den Verhandlungen alle drei Parteien zugleich teilnehmen werden. Die Beratungen werden aus die sogenannten Heber- ganadfinanxfragen beschränkt bleiben imb keinen Einfluß auf die endgültige «finanzielle Regelung mit dem Feind haben. Au» Hessen. Zur Frage der Volkshochschule in Hessen. Am 25. März sprach Pfarrer Dr. Koch aus Langd auf Veranlassung der Freideutschen Gemeinschaft zu Tarmstadt über das Thema: „Die Volkshochschule int Zusammenhang deutscher Geistes- und Sozialgeschichte". In der Aussprache führte der Präsident des Hessischen Landesamtes für das Bildungswcfen, Tr. Strecker, aus: Einheitsschule und Volkshochschule gehören zusammen; denn beide wollen Gemeinschaft schaffen. Der deutsche Idealismus, von dem die Forderung der Volkshochschule stammt, knüpft an den Plato- nismus an. Atcch P la tos Akademie, die weder eine „höhere Lehranstalt" noch eine fremdsprack»- lichc Bildung voraussetzte, ist eine Stätte, wo Lehrer und Schüler in treuer Gemeinschaft das Ziel unb den Stil ihres Lebens suchten. Oder man denke auch an die mittelalterlichen Zünfte, oie nicht bloß gleich den meisten heutigen Berufsorganisationen rein materielle Jnteressenvertr»« tungeil, sondern zugleich geistig und sittlich bildende t^emeinschaften waren. Mit der Wünschelrute der Menschenliebe und des guten Willens wollen nur die Quellen der Offen- .barung blostlegen, die überall schlummert. Zu diesem Zweck will die Belwrde, die nur ©e» legenheiten bieten, nicht selbst Gemeinschaft bilden kann, den Führerpersönlichseiten vor der Hand als eine Probe in 14tächgen Kursen lebende Ge- memtchasten schaffen. Hier sollen Vertreter aller Stände und Berufe in dauerndem Zusammensem Fragen des Lebens durchdenken und durchforschen, dier wird die Brücke vom Menschen zum Meuchen geschlagen, ein wahrer Sozialismus vor- relel't, der des Herzens. In den Osterferien will >ic dem Landesamt für das Bildungswesen an- gegliederte „Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung tn Hessen" diesen Versuch wagen. Darmstadt, 27. März. Zu den Vorgängen am Kreisamt Heppenheim, >ie zu der erzwungenen D i e n st e i n - tellung des Kreisdirektors und »es Bureauvorstehers sühnen, haben die Vereine der höheren und der mittleren Beamten der inneren Staatsverwaltung Hessens ibereinstimmend Stellung genommen. Die grundsätzliche Auffassung der beiden Vereine ist in einem gemeinsamen Schreiben niedergelegt worden, das dem Ministerium des Innern übersandt wurde. Au» dem Reiche. Zum Rätckongrcß am 8. April. Berlin, 29. März. (WTB.» Ter Reichs- wehrnnnister, der sttechsarb itsminister und der vreustisclie Äricgsnriniste: erließen heute folgende Verordnung: Tie Soldaten, die zu dem Rätekong r e st a m 8. A p r i 1 als Vertreter getvählt wurden, sind von den TienststeNon zur Tagung zu beurlauben. Eine Vertretung bet nrilitärifdx-n Tienststellen findet auf dem Kongreß nicht statt. Jeder Soldat verttitt persönlich die Interessen seiner Wähler. Ter Heeresvettvaltung dürfen für den Kongreß leine iloston entstehen. Tie Sol- datenvertrcter sind binsilztlich ihrer Unkosten auf das Neichsgrbeit.pgou angewiesen und werden von diesem genau ime die Arbeitervcrtreter bcl)andelt. Die Maßnahme ist veranlaßt durch dir un» günsngen Erfahrunaen, die, fort gefegt sich steigernd. mit der öfkntluben Bewlrtfä>a tuna der Ercr gemacht roorbtn sind Dem B:streben, Land- wirt''chalt und Handel, soweit es mit den Untereren der Allgemeinheu vereinbar ist. von den Feftcln der gebundenen Sinschaft zu befreien, wird ba.o Rechnung getragen Lrwa:tet nird. daß die beteiligten Kreise ni Würdigung dicseS Entgegenkommens nunmehr alle Kräfte daran setzen, ihre Pflichten aus den Sc- bieten, aiu denen die Zwangswirtschaft zur Zeit noch zur Sicherung der BolkSverforaung aufrecht" erhalten bleiben muß, restlos z u erfüllen. lieberem stimmend ist aus l andwirtscha tl ichen und Äandciskreis« verslchert worden, daß bxt Bevölkerung ans der eindecmischen Produklwn hin" reichend und zu im allgemeinen erträglichen Preisen mit Eiern versorgt werden könne Trotz der Aushebung der vecch:rechtlichen Be« ihm in ungen ist den einzelnen Landeszentral de Hörden unter gewissen Voiaus- setzungen die Möglichkeit geblieben, innerhalb ihres Gebietes wieder eine Ve r kehr», unb Berbrauchsreqelung einzusüh- ren. Die wie hören, beabsichtigt bee hessische LandeSeierstelle von dieser Mögsicfstrit Gebrauch zu machen, um wenigstens tx*n Bedarf der Uran Fen ui sichern. Eine solche Maßnahme wäre zu begrüben, denn andernfalls ist zu erwanen, daß der Städter über bäum fein Ec mehr zu selten bekommt, da der SchleichhLndler sie zu nxibn* finnigen Preisen auffaufen nnrb. Aus solche bra- stische Weise brauchte man nicht den RrchlweiH w führen, daß die ZivangSwirtschaft zur Sictxr- liellimg der VolkScrnährung einftnetlen nach aufrecht erhallen werben muß. Unberührt von der getrvfsenen Maßnahme cst die Einfuhr unb Verteilung der Auslandseier, für die nach wie vor die ergangenen Zen- tralisationsbestnmnuugen msbesondere c-as Besch l a g n a hm e r e ch t für die ohne Erlaubnis der Gi"rnt Prof. Tr. Elbs auf eine fünsundzwwkzigädrige Tätigkeit als ordentlicher Professor an unserer Universität zurück. Qkl). Rat clX wurde 1858 zu Alt^reisach geboröi. Er fhiDierte tn Fmiburg und Berlin, DromBbierk 1880 m Freiburg, halnl.t ertr sich hort 1883 und wurde 1887 zum auüerordenckichen P v'c sor er-armt. 1894 folgte er ertem Ruse all orden lich.-r Prose for imb Direktor deS plr. f Tal sch- chemischen Lalooatormms an die Ihrweifi.'ti G i e ß e n. Am 1. Dt ober 1913 übernahm er bie Direktion des chemischen Laboratoriums unserer Universität. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Geh. Rat (RbS behandeln norwie-'end Froon der oi^anifdjm Chemie und Glrftrodrrnie. Auf dem Gebiete der Aoktvochemie nnrfte er balm- brechend, und seine elektrochemischen Untrrfuclnin- yen trugen wesentlich ui dem ung ahritcu Auf- Id'irui’g der txutfdcn chrmdchen Vissiischaft und Jitdustrie bei. Tue Anei tze niutm der Falv nv f n fand ihren Ausdruck in der 'BaM von Geh. Rat i!ll>s uim 1. Vvn'itzenden dar Den f. . Zeitschriften niedrrgel^ en Erverimentalu'ttrr- luckuuflen veröisentl ck> e Ote!« Rat BbS cfn ->m- a g eich-S SPcrf ,,T e scm Ir ischrt Da -tu g - mftloben der Sh> letfto ve bin u gn (18.^« i-j 1891), weiterhin „Tie tinmrlato ei" (5. «ufL 1919 UTtb ,,UebimgSb-iä>idf iü dir clefnx>d>mi» ich^oTarstellung ch-m s 1« Prä para'e" (2. Aust. Tie SdriHer von Geb Rat Elbs werden sich Mittwoch hen 2 Ap st im rfrnr kfrn Lalwvntv iunt Mi einer einsackren Feier oerfamut In, um ilnrnt l-ochverchrien Lehrer Glückwimsch und Tank zu agen. Verwendung weiterer Assistenten bet der Medizinischen Fakultät. ausmachenden Dhpothekenrapital», gelegen hätte. Auch von einer Staifdimg des Steuersatzes je nach Art der Erträge hat man abgesehen. Wirtschaftliche Rücksichtrn baden zu Be- freiungsvorschriften geführt, wie sie im 8 3 des Gesetzes ihren Ausdruck haben. Seiet bei den Kreditinstituten (Danken, Sparkassen, Hyvo- tbefenbanlm usw.) einerseits der Depositen- ober Ptaudbriefgläubiger von dem ihm »«fliehenden sind die Kreditanstalten nur Vermittler Venn dieser wirtschaftlich einheittiche Vorgang nun an wei Stellen steuerlich belastet würde, so müßte das, da die sbreditinstitute gezwungen ivären, btt hoben Steucrbeträge abzuwä zm, eine entsprechende Verschlechterung ihrer Zi^evingnng-n nrr F»lge haben- es würde also schticfdich der Devoltten- unb Sparkassengläubiger, der Psanbbriesbesitzer. doppelt getrosten roeti-en. Als weitere Folge mußte sich dami ein Bestreben ergeben, bte Berm'.n- lungsanstalten im Geschäftsverkehr ausznschalten, um dadurch Steuern zu sparen, was einen wirtschaftlichen Rückschritt bedeuten würbe. AlleS dies ist im Gesetzentwurf dadurch vermieden, daß die den Banken usw. zusließenden Erttäge von der Steuer befreit fiitb. Auf die im Besitz der Banken befindlichen Wertpapiere ist bie Befteiungsvor- schrift des Z3 nicht ausgedehrtt. Bei langfidMigen Beteiligungen an anderen Unternehmtrngen kommt aber eine Steuererstattung nach § 14 in Fra.ie. Bon besonderem Interesse ist die Behandlung des 'deutsche Satntalerträge beziehenden Ausländers, die zu verwickelten Vorschriften im § 4 des Entwurfs geführt hat. Wir sind gerade jetzt und für die nächste Zeit auf weitgehende Unterstützung des Auslamvs durch Kredite angewiesen, uno ^müssen alles vermeiden, was tbad Ausland von Kreditgewährung abhalten oder auch nut verstimmen könnte. Tie Steuer soll durch den Kapitalisten getragen werden: daher ist eine Vereinbarung dahin, daß etwa ein Zinssclwldner die Steuer für den Gläubiger übernimmt, ausdrücklich für nichtig erklärt (8 7). Neu ist die Art der Steuererhebung: der englifdx* Grundsatz der Steuererhebung an der Cudle wird in besonderer Weise den beutfeben Verhältnissen an gepaßt. Der Entwurf schreibt dem Zins-- ober Tividendensdmldner vor, die Steuer für Redmung des Gläudiigers zu zahlen, unb sie bei .Anszahlimg ber Zinsen ober iTividenben diesem in Abzug zu bringen. Bei TividendenauS^ahkungen und Anleihezinsen werden die als Steuer fälligen 10 Prozent des zur Ausschüttimq gelangenden Ertrags in einer Summe an die Steuerbeb-i^e -'hieführt unb brm Gläubiger in .Abzug geb'acht. Bei andren steuer- t^liddigen Erträgen, z. B. vupothekzinsen, Tar- lehnszinsen, muß der Schuldner bei jeder Auszahlung dem Gläubiger eine schriftliche Mitteilung davon madgen, lvas ja Regelmäßig ohnedies ge-- sdneht, und muß diese Mitteilung mit einer Stempel marke in Höhe deS Steuerbettags versehen: er braucht bann den Zinsbetrag nur um bie Steuer gekürzt auszuzahlen. Bei Erträgen au5 ausländischem Kapital und Wechseldiskontbe trägen, soweit es sich dabei irm Kapitalanlagen handelt, muß aus praktischen Grüicden von der Erhebung an ber Quelle ab* gesellen werden -, hier ist Deklaration erforderlich. ^öervorzuheben ist noch, baß bm Besitzern von Kriegsanleihe, toelde Kredit hoben aufnehmen müs'en, auf Antrag die Kapiialerttig- fieuer soweit erstattet wird, daß keine SdrSdigung durch Toppelbestenerung für sie eintritt, und daß ebenso verscliachteUen Unternehmen, die unter Umständen sonst doppelte und dreifache Steuern zahlen müßten, die Steuer unter gewissen Voraussetzungen zurückerslatlet wird. Der § 21 sieht ein Recht des Staatenaus- schufses oder der etwa an seine Stelle tretenden Behörde vor, zur SSermeibung besonderer Härten Befreiung von der Steuer ober Erstattung cintretcn zu lassen, was bcfoirders in benjenigen Fällen praktisd> werden Co rat le, wo arbeitsunfähige unb alte Personen infolge ber Besteuerung ihrer Kopitalreme in ihrer tmitericllen Erislenz gefähr bet würden. Tas A u f kommen der Steuer schätzt das Reich>ssd)adt7mt auf n i dH we»n ige r a l s 1^ Milliarden jährlich. Die fiapitil» erträgst euer würde damit den hödisten fortlaufenden Ertrag von allen bis jetzt bestehenden Reidtssteucrn direkter oder inhirefier Art erbringen. Tie Verzinsung für 26 Milliarden Mark Kriegsanleihe wäre damit angebracht. Hessen und für das Kreisami Gießen nur durch die poft lezogen werden. Ter Bezuflspreis beträgt 2.50 Mk. vierteljährlich ohne Bestellgeld. Es empfiehlt sich, die sofortige Destettung beim zuständigen Postamt oder beim Briefträger. Zum Tuartaftwechsel mochten wir unseren Lesern mitteilen, daß der Gießener An-eiger auch in der kommenden Zeit den großen Schicksalsfragen der Heimat auf das gewissenhafteste nachgrhen wird. Wir werden in der Lage sein, alles Wissenswerte und Interessante zu berichten und zu be- sprrchen, besonders auch im Arbeitsgebiet der nächsten heimatlichen Gegend. Ferner wollen wir es möglich machen, auch dem Unterhaltungsbedürfnis durch Einfügung eines laufenden Romans wieder Rechnung zu tragen. Wtr hoffen, zu ber stark angewachienen Leserzahl unseres Blattes immer noch neue Abonnenten zu gewinnen. Freigabe de» Handel» mit Fnland»eierii? In einer im Rrichsgefetzblatt Nr. 65 bekannt- geerbt-neu Verordnung werden die bisher von Reichs wegen über den Verkehr unb Verbrauch von In audseieru ergangenen, Verordnungen «um 1. April d. I. «ufgehoben. nieren und England unv Amerila gegenüber an i :er ^Lurch ührui g feftiuhel:en. ^Marin", der ten Urteil über bte Koujeren» bafrtn zusammen iafe, daß Vertrauen verfrüht, Mißtrauen gerecht sei, wirb ebenso von ber Zensur behindert, torf» ist $n erkennen, daß feine Kritik sich zweifellos _ — ... auf den Wider .cmd Amekiöas und Englands gegen ■ Kapitalerttägc, bie ihnen von frebitnebmenben über ben übertriä>mCT ftanzösißlZen Forderungen Unternehmern, von Hypothekenschuldnem usw. zubezog. A^h sich scharf äußert sich Journal" be ssießen, steueroslichtia wären, so würde das zwar lorüxrS gegen die Bemühungen derer, die Temsch-! nicht juristisch, wvht aber wirtschastsich auf eine T/mh ' ,*rc—1 ’Y‘ Doppelbesteuerung hinausümsen. Wirtschaftlich Abgeordneter Reh- L'Skld bat bei ber Vokks« kämm er beantrag , zu Kapittl 36 deS HauptDvron- chlags 1919 unter c ben Betrag von weiter 14 i;00 Mark für weitere 10 Assistenten für bie Tauer von 2 Jahren einzusteter, und bemerkt zur Begründung: Tic jungen Mediziner, bk vor B-ginn hrt Krieges und aud) zum Teil tn dem Miege ihr staa Dramen absolviert haben, Ixiben nach ihrer Rückkehr auS dem Felde bk Assistenten stellen an ben Kliniken besetzt gefunden, imb zwar größtenteils mit Leuten, die nicht im Felde war«n. Etz ist dadurch den jungen Medizinern, bk «üw Tcik über 4 Jahre als Fcontärz c dem Vaterland gebient und ihre Pflicht mit Einsetzung ihres Leben» ertüUt haben, bk Möglichkeit genommen, sich weiter auSzubilben, da zum Teil auch bte VolontSrstellcn besetzt nnb ’äk stehen bahn vor ber Frage, ob te lieft nicht als praktische «entr alsbald nkber- laren sollen TaS wäre zweißllos kein erstrebens- werter Erfolg, da sie während des Feldzugs ihre Kenntnisse nicht erweitert, sondern vermindert haben. ES ist daher eine Pflicht des S:a.ites, Hier einzugreiden, wie es auch bei den Lehramt Sa ssefto- ren bereits geschehen ist. Tadurch. daß man bie wyV»nbencn 10 Assifkentenstelen verdopplk unb bieie Maßnahmen für die Tauer von 2 Fahre, tnfft, wurde man schon wesentlich betten Es müßten babei selbstverstänbsich alrr nur solche Mediziner für diese Stellen berücksichtigt wer* den, welche Kriegsteilnehmer waren. **DteanormaleDitterung,die en» «t einigen Tagen mit Kälte und Schnee iebe Frühlingsbosfnung ui durchkreuren sucht, wird nach Ansicht der SSetterbirnftftt le voraussichtlich noch einige Zeit anbaten lieber Norwegen liegt ein kaltes Gebiet mit bü 5 Grad Kälte, vo» dem aus die kalten Nordwinde herabfhämen, die "ns teilweise al» gedrehte Nordwinde (Oft- unM Vestwütbe) ttessvr. Der Streit nm Danzig. Paris, 29. März. (WTB.) Reuter. Die amerikanischen Delegierten stimmten dem britischen Gesichtspunkte zu, daß ber vorgeschlaaene Korridor nach Danzig eine gefährliche Bedrohung für den zukünftigen Weltfrieden bilden könnte, falls er so groß gemacht werde, daß mehrere Millionen Deutsche darin eingeschlossen würden, welche später für ihren Anschluß an Deutschland stimmen könnten. Der Völkerbund ist daher ror eine außerordentlich schwierige Lage gestellt. Wie stark das Drängen der Alliierten in der Danziger Frage ist, geht daraus hervor, daß am 27. März General Foch folgende Frage an Rudanl gerichtet hat, von der General Nudant in einer Note dem Vorsitzenden der deutschen Wafsenstillstandskommission in Spa am 28. März Mitteilung gemacht hat: „Da ich noch keine Antwort erhallen habe betreffs des Transports der polnischen Truppen durch Danzig, beauftrage ich Sie, um die Lösung der Frage zu beschleunigen, die deutsche Regierung einm'adcn, einen B e v o 11 m ä ch» t i g t e n nach Spa zu entsenden, wohin ich geneigt bin, mich persönlich zu begeben." General v. H a m m c r st e i n ist von General Nudant gebeten worden, so schnell wie irgend möglick; ben Namen des deutschen Be- vollmächtigten mitzuteilen, ebenso das Dalum, an dem er in Spa eintreffen wird. Diese neue Note der Alliierten lief bei der deutschen Negierung ein, bevor die Antwort auf die erste Note der Entente abgesandt war. Infolgedessen wird eine Beantwortung dieser -weilen Note nicht erfolgen. Vielmehr steht unsere Regierung aus dem Standpunkt, daß durch die deutsche Erwiderung die weitere Behandlung bet Angelegenheit in Fluß geblieben ist. Unstimmigkeiten in der Entente? Bern, 29 März (WTB.) Dk Pariser Dt^.-.al'« dc< ,,9tev Bott vergib" be» id>na beute bk franzo lischt Abneiyunggegen eine gleichzeitige Unterfert ig unq des FriedenSvertrageS durch alle vier Zentral- machte als neues VtitbermS eines raschrn Friedensschlusses, ber von ber englischen Delegation für um so ironwnbiger gehalten wird, a's nur fo der Welt bewie en roerben könne, bau ülvrlrrutft ein Friedensidrlnß mdglid) sei Tkic 'bcutl’.dY Spitze geyn bie französlsihc Politik wird von len offtiüücn Pariser Blättern mit ciicr Un- tersiützungSaktivn für Giemen ceau quittiert, die sich in terlnxifc äußerst scharfen Ai-griffen a-gm Gn glaub und Amerika äußern. bc PattS" wendet sich gegen Llovd George, ber Xeuifdjlaub ^rgarüber nicht scharf genug sei.' mittag im eine Massenkundgebung Mittwoch den 2. April abends 6 Ul/r geschehen. Lande. Ta der .wreia wqjcn u.vlA bc«b-i>I-°. Bedingungen wie üblich. Holzverstetgerungcn der Gräflichen vberfSrsterei Laubach. b09T™. M.. 30. M-r». 3« bnn te’Mto dir Irl wart flle Brlhl'iehe Ualv.-Drae-ierel. 3. Laage, OMe* Bckanntmnchnng. Rückständige Qnartierg lder "der die unter- gebrachien MiUtäroerkonen wahrend deS Rück- mnrl-bcd sind nm TtcnStag den 1. 4ivni iji , 5. «1—12 llbr vormittags beim Einauartiervng^ aistcrweg u au erhoben, «pateie Zlmpruwe SS-SpH&rf’ÄSW- ro"b,n- 4045B <5>tx Dtertitttgcrmcii'iCT. 3. S.: Versteigerung. Freitag den 4. April 1919, oorm. 9 Uhr, wird in der Exerzierhalle der Kaserne in Butzbach eine Hochschnliiachrichten. / n Marburg, 29. März. Eine in den Stadt - TGIai abgchalleiie allgemeine Stuben tenver- s a m m l u n g beschloss.nach den Berrchlen ^ nach Berlin ins Minrlterrum entsandten Mrtte- ters, eines Studenten aus Munster als 5lurier der Negierung und eines tzauptmannL des Landes- jäqerkorps, daß sich die Studentenschaft in bie Stammrollen eintragen latzt uno sich nach SÄie- ßunq der Universitäten der Obersten veercs- leitung zur Verfügung stellt^^- Airche und Schule. m. FranNurt a., TU 30. Wta »er Arbeiterrat I)at den im JEarer^es«^ Sechsstundentag nr.Äer aus der Arbeiterschaft selbst große Widerstände y. Stockholm. 28. März. Gestern fand hier eine Kreislchrerkouferenz statt unter Dorsib van Schulrat Baldauf von Büdingen. Lehrer Tern-Osfenback) be-gründe.o .daraus in .atbnn^ lieber Mise die Notwendigkeit der Unterbringung von Stadtkindern auf dem Lande Ta der ftreid Gießen nur von Kuchern Zrauen und Töchter. lich> ein gründlich bildender Tischdeck-u.5ervierkur§ verbunden mit Anstandslehre. Wir laden alle Damen, »rauen und Tächter hgsl. zur Teilnabme ein. — Nachmtttagskurs von 4 llbr, Abendkurs von 7'/, Ubr. - An- meidunaen werden beim Herrn Dörfer im Hotel Schütz, woselbu Reterenzen von höchsten Herrschaften und Programme austiegen. ent- ^)Vn”enommcn. - ll.nerrichtSgeld: Nach- miitagskurs 20 Mark, Abendkurs 20 Mark. Die Unterrichtsleitung: 06«5 §ritz Graefe, Lehrer für modern Tafeldecken u. Servieren, frran Life Graefe aeb. Schuster, HauShaliungSlebrerin. a E^^°"^sitzwechsel. Der Kreis- und Tro» vinrialkassonreckner Adam Kauß verkaufte sein Anwesen West-Anlage 62, an den Kaufmann Isaak Strauß von Alsfeld für 60 000 Ml. —- Ter Bäckermeister Adam Ernst Neurath von Schwnnslerg kaufte für 65 MO Mark das Klingel- hösscrstt^e Bäckerei-Grundstück Asterweg 26 ** Lohnfragen. Der „Nieuwe Rotter- damsche Courant" vom 12.1.19 »veist auf die Gefahren der übertriebenen Lohnforderungen hin. Was die mit rasender Geschwindigkeit zunehmenden Jorderimgen der Ar- beiter bedeuten und zu welcher Zerrüttung des wirtschastlickten Lebens sie führen können, Mgt uns neben Nußland Deutschland. Durch^die außer- ordentlicksen Lohnerhöhungen sind die Preife aller Rohswffe ungeheuer gestiegen. $onhirreu$ mit dem Auslande ist daher immöglich^Mascknnen in England sind 1OO v. h. billiger. Derart sind, die Aussichten eines Landes, das noch vor Eigen Jah- ren an der Spitze des Welthandels stand. Behördliche Anzeigen. Bckanntmnchnng. Betreffend . Die 4" „ige Anleihe der Provinz Ober- Hessen aus 1909. Die für 1. Juli 1919 vorgesehene Tilgung ist FRITZ NOWACK Grosse Auswahl in weissen 3951c Schleierstoffen (Voile) doppeltbreit per m 81. 24.50 bis H. 31.— Weisse und farbige VOILE-BLUSEN = in allen Preislagen. Stickerei-Kragen in Opal und Batist in grösster Auswahl. Die beste Ueberraschung flr jebc besorgt« Hansfraa ist Schuhcröme weA!a*6 konserviert das Leder, erzeugt Hochglanz obue Milbe. ÄÄn „Ala“ Chem Fabrik A G. Frankfurt a. M.. PoaelSbergstraße 32. Televhon Hanta 7978. t^hv Enrroa-^ lederlage: Benner LKrumm. Bahudosst., Klingelböser & TilgeS, Weu-Anl. bekannten Restaurant , Bum . Daier^sten b e- schlag n c 1)m t c du Mi-ci mehrere ^«iwer auf unrechtmäßigem Wege erworbenes Fleuch und üieU andere &bcndnuttel. Berm der Waren, die einen gvotzen Rolltoagcn ansrcklten, versuchte die Menge zu plündern, imd lmr ernem groüert Polizeiaufs^ot gelang es, größere Unruhen zu verm.iben. Bekanntmachung. Die Ästarken-AuSgabe für den Bezirk 4 wirb ab 1910x11 1919 nach Ludwlgsvlatz 14 verlegt- Gießen, den 29. März 1919. Ter Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Bckanntnmchnng. Es wird hierdurch bekanntqegeben, daß Kriegs- Notgeld anderer Städte mit Rücksicht auf die dadurch entstehenden Schwierigkeiten nicht als Zahlungsmittel beim Verkehr der Straßenbahn anerkannt wird. Dießen, den 30. März 1919. Direktion her Stadt. Elektrizitätswerke unb Straßenbahn der Stadt Dießen. Stolte. «»««c für die etflbte Termftot bä übrigen fünf oberl^ fischen Kreise ster Auß^r dm Diarrern und Bürge nrnr trrn smd aum vvic xxy ict in den Gemeinden unseres ÄerseS ^riraucnZ- mditner für die gute Sache. Sie rocTb^n- Kränen zu fördern suchen. Deckte unnangreiche Berhaiidlungen betraten daS ^amnwlwttcn on dreist, den bargelblojen Verkehr und den Durn unterricht. ____ $pltip!efi. Qkiu Preise. — SonMaa, 6. Apru, uackwi. 3 W. Tie ^bereife wider Willen, - Abends 7 Uhr: Sckstva^w.r)nM«l. Gew JMit Montag, 7. Apttl, abends / Uljr: Nova. Äcw, Preise. &u.fd)chit haben iÄätigkeit. Die Preisbildung landwlrtschnstliche^' Produkte. Gar oft Haden wir /ben Gegensatz rwischen städtischer und ländlicher Bevölkerung Zu übe^ brücken gesucht mit Mahnungen zu Verstehen und zur Ruckiichtnahrne auf ^.Bedürfnisse der Allgemeinheit. In der letzten ^it warm die Vorhaltungen, die man den Landwirten maam, nicht nur häufig, sondern auch ium ^.erl voll Gereiztheit. Darum haben nnr tut , Blattes gerne einen Landwirt ru Worte Lon^ men lassen, bet btc Not age der beleuchtete. Aus feine Zeilen s^bun^>,^ves Dutzend Antworten »ugegangen, bie lung nehmen. Sie alle zu. veröfstnUichen ist mto bei unfern Platzverhältnisien nicht mög ich fflu greifen nachstehend bue ruhigste und sachttchste vr-- roiberung heraus. M Die Angaben, die m dem Eingesandt gemakyi werden, sind imridvig. Nn Kalb kostete in grt^ denszeiten höchstens 40—50 Mk. Der Arei^ daf^ ist also bei dem jetzigen Drels von KOMk^ um 60-100 Pro;, gestregen, KvrDffeln eos^ ttüh« hier in -Gießen im Verbst Mk^ 2,oO biS höchstes 3 Mk. und kosten jetzt im Kriege 7—8 Ttf., allo eine Preissteigerung Don weil über 2oO vm.'RW erwähnt wird der große Krdrenst, den dre Lan^ wirte durch die höheren Milchprei'e, Butterpm^ Obst und Gemüseprcise erhalten Haden, «ew Landwitt kann bcsttecken, daß der Betrwb der Landwittschast während deS Krieges em glän^n- des Geschäft war. Jeder Rechner der landwrrt- schaftlichen Kassen kann erzählen, wtevrel Felder bei ihnen von Landwitten emgezahlt sind, uw gerechnet die großen mummen, die zu Dause der steckt und dem Vettehr ferngehalten werben. Jed« Grundbuchbeamte kann erzählen, wonach DHP> tbden von landwirtschaftlichen Grundstücken während des Ktteges abgezahlt worden md Soweit tue Entgegnung eines sachverstamng« Städters, die uns den Abdruck der irrigen Em- gesandts erspart. Uns schemt, -beide Teile haben , Wahres vorgebracht. Nun kommt es darauf an, yi handeln. Dor allem yilt für bte Landwirtschaft die Mahnung, der notleidenden Stadter zu gedenken, ■ die landwirtschaftlichen Produkte iu angernch enen, i erschwinglickien Preisen abzugeben und rn^für die , Preistreiber und Lebensmittelwuchever bereitzu- «■ &eü sind wiederholt Ztellerdiebftahle borge- r, Kommen, und zwar haben cs die Diebe auf I Sicherung — --- - ■ SB c i n K arto ffeln, Aepfel und sonstige Challier zu haben sind und nach denen rege Nach- im Keller aufbewahrte Lebensmittel abge- frage herrscht, mitt» daher empfohlen. — Der Em- 'eben Sie nehmen die Dor den .otd °>!'d°-nh-u °-m d? rh l P ch t befestigten Draht- Wetzsteinstratze zu erfolgen. Alle Verehrer meistens schic cht v eien i e n -vt marcks ind willkommen. haben sie auch m ^n Abendstui d , , ftricgä- und Zivi.gefangenen beabsichtigt, an alle Kellertürc, welche nicht verichloften war, oocr Obcrhesscns einen öeimalgruß m an der der Schlüssel steckte, ihren Weg genom-i einer Doppelkatte von Thoma zu senden, mnc In einer der letzten Nächte fielen in I Angehörige von Äcsangenen werden um mög- der Ludwigstraße in einem Keller einer Wirt- sichst baldige Angabe der neuesten Adrenen an ,'chaft den Dieben eine größere Anzahl das Rote Kreuz in Gießen, Alte Klinik, gebeten. Ir! < cm.:..„k otohfpf ittth I **Preußisch-Sübdeut s che.Kl afse n- Lotterie. Tie «Linlösung der Lose zur 4. Klasse legung des Borkla se'.ckv es bis zum durch Einkauf vollzogen. Gießen, den 26. März 1919. Der Vorsitzende des Provmzialausschuffes der Provinz Oberheffen. Dr. Ujingcr. O Friedberg, 31.März. Im LoGlTraPp fand am Samstag aus Deranlasfung des Bezrrls- Lehrervereins Friedberg-Bad-Nauh.nm etne aud den Kreisen Friedberg, 0steßen und Budingem von etwa 200 Lehrern besuchte Versammlung statt, in der Lehrer Weber- Reuters wrd ^hrer Koch- Friedberg über ichulvolitische Forberungeni sprachen. Für eine Reihe vo,i Foroerungen oer Freien Oberhessischen Lehrervereruigung , bic Mehrer Weber jum Ausdruck brache (Siehe Gieß. Anz vom 30 Jan. D. Red.) .konnte die Versammlung ui ihrer Mehrheit Nicht ruckhaltl«)s em- tTcten, vor allem nicht Tür die Att, wie sich der Redner die Selbstverwaltung der Schule denkt Dagegen sanden die Aussühnmgen oes Lehrers Stott), der für die Lehrerschaft Beteiligung an und Einfluß auf die Schulverwaltimg verlangte und iich auf den Boden der Fordemngen,desDimts^,i Lehrervereins und des Delnschen Lande^Lehrer' vereins stellte, den Beifall des größten Tecks der Versammlung. In der Auswrackre wurde em Antrag angenommen, der Festlegung aller schulpoli- tifdym Forderungen in einem zeitgemäß auSzuge- staltenden Schulgesetz für dringend nottvendig Anzahl - sebraudite PsaScikslbirrk ßnö Ww öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Die Käufer haben eine Bescheinigung ihrer Bür- germeisterei vorzulegen, daß die gekauften Gegen- stände im eigenen Betriebe verwendet werden. Stücke der 5°, Kriegsanleihe und der 4 /0 auslösbaren Schatzanweisungen werden in Zahlung genommen Bei gleichen Geboten werden Käufer, die Imit Kriegsanleihe bezahlen können, bevorzugt. Sammelstelle für Heeresgut Butzbach. Schuck. 4O6OD 1. Moataa bete 7. Avril 'vis nach Zu» famincnknnit 10 llbr boten, attl der Tmretners' müirle bei Frcicnieeu. 1. aus Winter-berg Buche Rn'' 2,8 Scheiier 2. SM, 2,7 W L KU, 25 Giöck^ 7tzReifervrüaeU 4L Eichenvr .getz 2. Murhau Buche Rm.: 1,4 & dielt 1. SM, 2 Brügel 2. KU. 2.S Ahorrr schelt und 2 AbornvrügeU Z-dauSttrchertvald Buche Rm.: 73 Schell 1. u. 2. KU. XI dräael 2. KI.. 08 E>» lg. 28 cm Turcfam. 0,37 Fftin. 10. StreuHecnerbert 4 Erlen- und Flchienorügel 30 ^ich^enttöckL Rot unieritrlchene Nummeire tommen nicht »um Au»- gebot. Lesholz ''ächenwetse. 40M» r. Dienettag den 8. Avril 1919 nam iammenknnst 10 llbr vorm. aus dem Tlaaertzan». 1. and Tbomaebiegel Buche Rm.: 9-i Scheller 2^KU, 17),6 PrügeU 47A Stöcke, 13» RetservrügeU dO Fichten- reifer. 2. Wenzelskops Buche Rm.: 18 Scheiter 2SL 4B Prügel 2. Kl, 74 Stöcke 71 Neiserorugel. 3. Hober Rain Strickberg: ElchenorügeU 4. Vingelbadi. Buchholz, Langhecke: 63 R»u Etchen-, Nadel, Obubauin- unb Wetchln'lzmrügeU 47 Buchen- rei'crprilgel. 5. Betten Buche Nm.: 13 Scttelter 2. KU, 14,7 Stöcke. 24 Reiservr ügel. 2 Elchen-. Blrken- prügel. 6. Schevomalsdickung, Brühl: 3^ Nelfer- vrüael (Buchet, 106 Buchen tammrelser (Schlcht- hnufent. 7. Dörnberg Buche Rm. : 8 StammprügeU 0.5 RelservrüaeU 1200 Su Fick enbohnenüangeu, Blau unierstrichene Nummern tommen nicht »um Äu gebot. Lesholz und Kohlreiter flächenweise. Bcknnntntnchnng, 3n unser Benossenschastsregtster wurde heute bei der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenosi.n- Ickaft e. G. m. b. H. in Hungen eingetragen: Aus dem Dorstand ist Philipp Seibert II. in Hungen ausge- schieden und Karl Stein m Hungen an dessen Stelle neu gewählt worden. , nY,R Hungen, den 25. März 1919. 40338 russisches Amtsgericht. Bekanntmachung. T-fe «ibnnl’e bet bestellten Erbsenrelser erfolgt tm Hoie deo Stadtbanse-?. ^nenstrasw _. und »war: Für die Fnhaber der Be'teUauSwelse «r 1 bis 120 rv ittwoch den 2. Avril 1919, 3 «uril 1919^ von 2 HO *"> llbt uarttmittaaO. "'"Di- W-Üa 'o.°-.,° iint> bei bce «bboluna m.v ‘Ubffl™'"n. den 27. Sljlw IO«. (u5. Der Oberbuigermeicker. I B E m m e 11 u v. Ißoktierftcißcvimß- Mittwoch den 2. 21pttl 1919 wird im hiesigen Markwald nachstehendes Nutz- nnd Brennholz ver- steigert. Zusammenkunft morgens 9 , Uhr an der Chauffee von (ßrüningwi nach Lang-Dons an der Eisenstein^Ausladerampe. 10 Rm. Buchen-Scheit, 8 Rm Etchen-Scheit 68 Rm. Buchen-Knüppel, 7200 Duchenwellen, 6OO Eichenwellen, 350 Fichtenwellen, 48 Rm. Duchenstocke und 12 Rm. Eichenstöcke, 36 Eichen-Stamme 13-49 Ztm. Durchmeffer, 5-14 Mtr. lang = 11,96 Sftm., 3 Kiefern-Stämme 23-24 Ztm. Durchmesser 10-12 Mtr. lang = 1,42 Fstm. 75 Fichten-Stamme 12- 32 Ztm. Durchmeffer 6-13 Mir lang — 14,47 Fstm. Dürgermellterei Holzheim Wetz.«nie Ncingewafcheue wollene Stricklumpen ,flU%nm&6cm.?G‘eDen. Sckanzenttr. S bm. Darmstadt, 28. Marz. Zu dem Raubmord in LützeI-Rimbach erfahren mir, daß bei der Verrohung, von »jvnJVhtlo.enT in Konstanz der Artist B-'g-rnows'i, ^er ttch wel^rle, ersck-ossen, wSstrend der Spe-:gter Andreas wein mit starten Wnndm durch bxt Wyi scst- geirommen werden konnte. Nun fehlt noch der letzte dec acht Teilnehmer, Mattieis, der bet der Tat eine De.ckmrndw g ixuronttiut? uui> vo aus lickst- lich mich feiner Verhaftung nickst^eiitge.st. -dr- lannllich sind auf feuien Kvpf 500 Mk. Be.olMung ^rm^ Darmstadt, 28. MLrh. Eine g vßc Kunstausstellung wttd trach Pause au' der Mathiloenh'he am 15 Mat eröff^t werden. Zu die'er Aus,:el rmg werden alle W schon Künstler mit einem Werk zug-lasen, sie müssen lick aber einer Jury untertwrfai, bie aus nickstltessischen Künstlern verschiedener Rrchtzungm gebckdet wird. Weitere 2ki>iiW zur Ausstellung kommenden Wette Insher nicht öfftntlich gez,?igt wurden.______________ ZIGARREN '£»r”d£n^^ DaMMkHädagogmm IVgrbemlm auf alle Sijuipruiunacn I I auch Mr Damen. - Eintritt r^est. ■ MMhv Ellas, Flaschen Wein und^ Sekt, sowie Acpfel und d°tzH'S°ch°n^V°a^ be= Kellerfenstee SSeto' empfehlen. Am 29. Mär, abendsg gen 9Ute ,.'£Bahnd°ss.r°i>-. Ö-°t- wurde aus dem Dausflur ^nes hicsigen DotelS 2gq bcä AufklLrungsiilrns „Dyanen ein noch neues Fahrrad (Marke E. G. 71.), ^^st" Ter Weg, der zur Verdammnis rührt, auf blauwcißem Schild, mit hochgeoogener I<5^ Bon morgen, Dienstag, gelangt der ^nlrn Lenkstange und schwar'en Zelinloidgrifsen ent- Derlorene Töchter, Ter LcidenÄveg der Unschuld wendet Es hat schwarzen Rahmenbau, gelbe zur Aufführung T-teser AuMarungsrckm wurde Felaen schwarz liniert, und neuen Lohmens! 6 Wock)en ununtcrbrodxn in Fran^ur.s lttvßtcm Bataü/*^piTtt^ttttC^.l^^m (50^1:00 befindet firf) I £^«1*11X011)0110 vor ausverkauf.em r-us gespielt eine braune Werkzeugtasche und eine Muster- StarkmbUrg und Ryeinheffen. tafche mit Gummimustern und 2 Schlauchen. I. TarmHabt, 27. März.Tsstr Kunstzeickmer Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Krimi-1 Otto Svrattho f f, 'velckxr hier Batu-'.lrb^i en nasäb eiluna entaenen. herstellte und der in emer ?ftankwrter Schrift- n,Ia^CtIS/Kig e Qu artierg etberl giefeenri beschäftig Schweizer Paul Wick wurdm aitcoer oa x>euii ajnaiiunuitu vu» » « - hiuiih«“1 - ... n werden daran errnnert, daß »u der am Dienstag 5000 kaufmännische und techmsche Den 1. AprU, abends »AS llhr, veranstalteten Bis- Patteittchtungen veranstalteten Sonnlag mitttig »eöemiciet ein Verkauf von Einttittskatten Schumannthcater eine Massenkundgevun« Abendkasse nicht stattfindet. Die rechtzeitig für den Abschluß von Tarifverträgen mit den A.r mg von Eintrittskarten, dir bei Enist beitgebem. Der Kundgebung sckstoß ' - strationszug der Alenge nach dem Bonengevauoe Montag, 31- März 1919 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Nr. 76 Zweiter Blatt Zndustrieftreil ist jetzt Agrarstrei«? bofclr. U, nxxren Augenblicke der > für manches entschädig-1 schuldig geblieben war. Dr. G R in des der Letzte Nachrichten Um Vanziy. breitet hat. . . p _ Ich habe ganz besonders lerne Aufmerksamkeit m.? folgenden Satz der fraglichen Note ge- **EinstellungländlicherArbeiter durch städtische Arbeitgeber verboten. Die Verordnung des Neichsminrsteriums für wirtschaftliche Demobilmachung vom 16. März 1919 zur Behebung des Arbeitermangels in der Landwirtschaft enthält auch für die städtischen Arbeitgeber wichtige Bestimmungen. Nach § 3 nämlich Gietzener Aonzertvereln. Gießen, 31. März Dein ersten diesjährigen Kammermusikabend Wendlingquartelts folgte gestern ein zweiter, von dein Wille-Quartett aus Dresden Reinhard, Krofdorser Str. 10; Urlauber: Geffert, Krofdorfer Str. 11. Seife: Marke für April 1919. Anteil 125 g L.-^.-Seifenpulver zu 15 Pf., 50 g -Seite zu 20 Pf. Gemüse: Städt. Obst- und Gemüse-Verkaufsstelle Turmhaus am Brand. Törrgemüse, Wirsing, Weißkraut, gelbe Rüben, weiße Rüben, getrocknete Kartoffeln, Erdkohlraben, rote Rüben, Sauerkraut, Zwiebeln. Sainen-Verkauf: Brotkartenbezirk 2, Turmhaus am Brand. Vor- und nachmittags: Erbsen verschiedener Sorten. ;aoPau'a; tt Rlt and lUliilillilllöllSlllllllllll M ÄD. XÄ ,vs 7 Ubr: «,e sUglboneeMti- hS# üble in 3 Aben Uiam Lbakelveaer lenkt: „Tie deutsche Regierung kann nach em- gehender Prüfung eine Maßnalfme (d. h me Aus- schisfung polmfdxf Truppen in 2aftssekretär Kirchner eine eingehende Ansprache über.kommunale Ausgaben jlatt. ** Der Vorstand des Ortsgewe^rbe- vereins Gießen hat eine Eingabe an Stadt und Kreis Gießen gerichtet, in der beantragt wird, das Submissionswesen nad} den von der hessisckren Regierung kürzlich erlassenen Bestimmungen für staatliche Arbeiten zu regeln ** Kurse für Gesang und Sprechtechnik hat .Herr Philipp Ströbel aus I Frankfurt a M. an einigen Tagen in der Woche in Gießen ei: gerichtet. Anm ldungen sind an die Musikalieuch.indlui g Busch, Lindenplatz, zu richten. nicht ganz erreicht wurde. Anton D v o r ä k s lebensprühendes p-Tur- Quartett brachte den Künstlern wohl den stärksten Erfolg. Blieb auch im ersten Satz noch mancher Wunsck> offen, so erfreute der zweite durch feelen- vollen Vortrag, der dritte durch geistige Durcharbeitung und feine Ausgestaltung, das Finale durch den nötigen Clan. Auch in diesen letzten Sätzen zeigte sich der Vertreter der Ccllopartie seinen Partnern weit überlegen, jinb die Soli >m langsamen imd Scherzosatz waren Augenblicke der Weihe und Erhebung, die f'1- 'r"3 den, was uns der Abend y: Brasilien; porW0a Mv tinuowirkung geltend macht. Tas zuerst vorgetragene k)8-Tiir-Ouartett von Dittersdorf, Haydns Zeit- und Quartettye- noffen, wurde recht gelungen wiedergegcben. Hier ist eine gewisse Reserve allen Jnstruntenten gleich" mäßig anzuempfehlen, bei einem Werke, dem hin und wieder nodt der große Johann Sebastian über die Schicktet sieht und das doch infolge seines liebenswürdigen Naturells und der lebensfrohen! Melodik der neuen Zeit angehört. Tas Menuett war im Vortrag ausgezeichnet getrostem und das Finale entbehrte nicht des nötigen Schwungs: das ganze Werk zeugte von sorgsam' durchdachter Ausarbettting. die aud) in der Temponahme durch weg den Nagel auf den Kopf traf und namentlich in den Mitlelstimmcn bei längeren Notenwerten eine gewisse holzbläserartige Weickcheit der Tongebung verriet, wie man sie schöner nicht hören kann. Nun folgte Beethovens herrliches A> Moll-Quartett op. 132, eine der letzten Arbeiten, die ganz aus der Tiefe der Seele zu uns spricht. Der erst? Satz mit seiner Fauststimmung und Leidenschaft verlangt mehr Temperament., Mehr entgegen kam der Veranlagung der Künstler der zweite, mit dessen Wiedergabe man sich einverstanden erklären konnte. Der folgende wunderbare Gesang voll religiöser Inbrunst imb Danksagung für Genesung nach schwerer Krankheit, durchbrochen von starken Akzenten entschiedener Lebensbeiahung Und neuer Lebenskraft, konnte nur in den v-Dur Zwischensätzen befriedigen, einmal, weil die als ctantua firmus auftretende choralartige Melodie nid)t klar genug aus dem Gewebe der jede Zecke um.anlenden Zwlsch nsp e e hervortrat, sodann, weil bei der Wiederholung des Choralmotivs mit zunehmender Komplizierlhe't der leise archaisierenden Stimmführung rythmisch bedenkliche Unstimmigkeiten fid> einstellten, so daß das Zwammen- spiel manchmal ganz in Frage gestellt erschien, schließlich, weck cs an dem, >vas Beethoven hier fordert und zuletzt noch ausdrücklich vorschreibt, der innigen Empfindung, so sehr fehlte, daß wir für diesen Satz nur das Prädikat haben: tarnen est laudanda voluntas. Tas Finale präsentierte sich ebenfalls günstiger, wenn auch das appassionato veranstaltet war. Tie Herren Konzertmeister Paul Wille, Alfred Wille, Bernhard Unken- stein und Professor Georg Wille sind gut aufeinander eingespielt und brachten cs stellenweise zu ganz hervorragenden Klangwirkungen. Nut schade, daß die Führung, statt von der 1. Violine auszugehen, oft im Cello zu liegen scheint, so daß überall da, wo das Jnsttument solistisch hervor- tritt, plötzlich ein ganz neues Leben zu erwachen scheint und int übrigen sich leicht eine Art Kow- GÜltige Lebensmittelmarken für die 14. Woche vom 31. März bis 6. Aprll 1919 Brot- 2250 Gr. Brot oder 1680 Gr. Mehl; Brot Kilogr 45 Pfg., Weizenbrotmehl Kckogr. 56 Pfg , Weißbrot für K/anke 80 Pfg. Wettzbrot- bäcker: Paul, Bahnhoistr., Bende, Bahnhofsti., Kumps, Walltorstr. - .c 7® ,tter: (arte Nr. 14, 40 Gr. zu 48 P g^ Z Eier: Marke Nr. 1, 1 Ei zu 33 Pf., Bezirk 1 ^F Fe i?f ch: ^Wochenabschnitt 14. — Metzger für Fremde und Urlauber: Malkomesms, Maus- ^Kartoffeln: Anteil 5 Pfd. zum Preise ' '“"■Bäbr mittel: M-K 4. «MUMte; mittel noch nicht emgetronen. — Zugezogene und Kranke: Vogel, Schützenstr. 5; Urlauber, Van- bach, Schützenstr. 2. Q tor ' Zucker: Marke 3, Marz 1919 Sudcr für März ist noch nicht eingetroffen. Die Ausgabe wnd bekannt gegeben. — Zugezogene und Kranre. Jede Tonne Kohle, die wir jetzt weniger fördern, jeder Waggon Kali, der nicht versandt werden kann, jede Maschine und anoere Jndustrieprodukte, die wir durch Streiks oder Arbeitseinstellungen weniger auf den Markt bringen, werden sich gerade der Jndustrie- arbeiterschaft durch einen entsprechenden Fehlbetrag an Brot und Milch, sowie auch an Butter und Speck bemerkbar machen. Wir wissen alle, daß die Entente jetzt Deutschland endlich das Recht zugcftanden hat, Waren aus dem Auslande zu Taufen und zu importieren: aber diese Nahrungsmittel müssen bezahlt werden, und zwar nicht durch unser Gold, beim darüber hat sich die Entente ihr Einverständnis Vorbehalten, auch nicht durch unser en to.rtctei $- werbckammcr aufgelöst. Budapest, 30 .April. Die Regierung hat sämtliche Unterrichts- und Erziehungsanstalten in Staatsbesitz übernommen. Ein Attentat aus Karolyi. Wien, 31. März. (L.-A.) Wie verlautet, wurde der ehemalige ungarische Präsident Graf Karolvi gestern hier auf offener Straße tätlich angegriffen. Jaur-s Mörder freigesprochen. Genf, 30. März. Davas meldet aus Paris, daß der Mörder Jaures, Villaiu, freiee« sprachen worden ist. W e i nt a r, 29. März. (WTB.) Auf eine Anfrage der Abgg. Brodaus und.Delius ist vom R e i ch s m i n i st e r für Finanzen folgende Antwort eingegangen: Die Reichsregierung ist gewillt, zur Erhaltung der vollen Leistungsfähigkeit des Beamtenkörpers von der durch § 60 a des Reichsbeamtengesetzes gegebenen Befugnis in dem Sinne Gebrauch zu machen, daß ü^er 65 Jahre alte Beamte nur bann im Dienste belassen werden sollen, wenn sie zur Erfüllung ihrer Dienstpflichten in vollem Umfange fähig sind. Derartig zur Ruhe gesetzten Beamten ist ein Ausgleich dafür zu gewähren, daß sie infolge ihres früheren Ausscheidens an den Vorteilen der tünftigen Besoldungsaufbesserungen nicht teilnehmen. In ivelcher Weise der Ausgleich! zu schaffen ist, bildet den Gegenstand von Erwägungen, die unmittelbar vor dem Abschluß Berlin, 30. MmH. Auf die am 28 März der Frage der Landung polnischer Truppen in Danzig ergangene AntnwrMote brr deutschen Regierung hat am 29. Mär^ Marschall och durch seinen Vertreter in Spa General Nudrnt folgenden Besckteid überreichen lasten: „Ich habe die Note vvm 28. Mar^ 1919 dem Ma r s chall -O berstkonrma ndierenden der alliierten Armeen übermittelt, der dieselbe den alliierten und assoziierten Regierungen zur Prüfung unterstehen. Berhaftung Dämnigs. Berlin, 31. März. Nach einer Berliner Korrespondenzmeldmig des „B. T." ist der zweite Vorsitzende des Großberliner Vollzugsrates, der Unabhängige D ä u m i g gestern früh Uhr in seiner Wohnung verhafte t und tn das Zettengesängnis in Moabit abgeführt worden. Die Verhaftung erfolgte auf Veranlassmig der Staats-, anwattschast, da Däumig verdächtig ist. zusammen mit Ledebour an den Unruhen im Januar als ■ Führer beteiligt gewesen zu sein. Däumig, der auf dem linken Flügel der unabhängigen sozial- demokratisckien Partei steht, ist vor wenigen Tagen als Delegierter der Berliner Arbeiterräte zum Rätekongretz gewählt worden. Eine Kundgebung in Kassel. Kassel, 30. März. Als Geg enkund- gebu ng gegen die Berliner Vorgänge vom vergangenen Sonntag versammelten sich am Samstag hier auf das Friedrichsplatze etwa 30 000 Menschen, vor denen Reden gegen die Reaktion gelitten wurden. Die Versammlung brachte ihre Meinung gegen die gegenrevolutionären Ab- fichten in einer einmütig angenommenen Entschließung zum Ausdnlck. Dann zog die Menge durch die Straßen der Stadt und kam hierbei auch vor das Verlagsgebäude der Kasseler A11 g. Zeitung, die bekanntlich rechts steht. Während der stunden'.an’n, lärmenden Kundgebungen wurden Fensterscheiben und Schau"ästen zertrümmert. Die Menge versuchte in das Haus ernzudringen, wurde aber von Mitgliedern des Arbeiterrates- darau gLhinderl— Die Dnickereiangestellteu wurden sedoch zur Arbeitseinstellung gezwimgen und das Blatt am Erscheinen für den Samstag verhindert, nachdem man gedroht hatte, sonst die Maschinen zu zerstören. Nach Beendigung des Um- zuges trat wieder völlige Ruhe ein. Der Verlag der Kass Allg .Ztg. hat an den Reichsminister. Präsidenten ein Protesttelegramm gesanöt »tue $uen«*e9. Starkenburg und Rheinhessen. rm. T a r nt fta b t, 28. März. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung würbe mitge- tcilt, baß bie verstorbene Frau Greta R ö m c r zum Andenüen an i:t Derte.lt werden sollen, werden auf Antrag des Mi !i terlums 4000 Mk. bewilligt. Es liegen fünf Projekte vor, und zwar 1. Erfelden, 2. Gernsheim, 3. Gustavsburg, 4. Stichlanal Griesheim, 5. Stichkanal Gricsheim-Pfuugitidt. Landkreis Gießen. X Wies eck, 28. Mürz. Die Gemeinde cr- :b das Klingsporscke Fabrikgebäude i in der Micestraße zum 31. Juli ds. Js für 53 500 Mk. In dem mit geräumigem Hof für Sck'Ulzwecke sehr geeigneten Gebäude sind rm oberen I Stock zwei Schulfäle und eine Lehrerwohiung vor- I gesehen Im unteren S ock unb Mansarden stock läfrt sich leicht eine Anzahl von PrivaVvohnungcn einrichten. Mussen auch die vom bisherigen Eigentümer beschäftigten Arbeiterinnen künftig den Weg zur Fabrik in Gießen machen, so ist doch aus zwei Gründen der Erwerb des Gebäudes zu begrüßen: Zwei Schulllassen können nun den Anforderungen ber Neuzeit nicht mehr entsprechende Räume m der alten Schule verlassen und dem auch bet uns sich stark fühlbar machenden liebel der Wohuungs- ont wirb etwas abgeholfen. Ige Gewinn- »Zahlung toWi! tldetrinne Ml 1000 leleiMLllO li Mk. 11,10, rette le eitn, bei iwtitmirt. r In Gielen: »rie-EInnelimi-T lukMhr. Prili e, J. J»mL Heim ■ehelnfrei) Wtnt KßTTti 6 8pleimi.hr "duktt, Wiefern, itel277) sische b Kreuz Derjuch mit tdro!" nehmen nichts !s mehr zum ;gels in der Landwirtschaft. ** Wegfall ber Portovergün sti- gungen des Feldpost Verkehrs. Vielfach werden vom Publikum unb von Hceresangehörigen im Heimatverkchr Brief.endungen unreckchnäßigerweise noch mit dem Vermerk „Feldpoitbrvef, F^l^ Postkarte usw." versehen. Erneut wird deshalb darauf hingewiefen, d.iß mit der Teuwbilmad)iing bie während des Krieges bestandeneii Portovergünstigungen für Feldpostscnbungen außer Kraft getreten sinb. Vom 1. Februar 1919 ab genießen l m I n l a n d e nur noch bie Angehörigen der mobilen Grenzschutztruppen besondere Porbovergünstigungen, über deren Umfang Oie । Postanstalteii näljere Auskunft erteilen. Für lalle übrigen Heeres- und Marine- angehörigen int Inlanbe sckib bre Fcld- posl^Portovergünstigungen mit Ablauf bes 31. Januar 1919 iveggefallen. Demgemäß gelten für ben Postverkchr dieser Personen jetzt tmeder du bestehenden allgemeiueii Friedensstimmcn, wonach von ihnen abgehende Postseiibungeti ditrchweg portopflichtig sind, während a n sie (bis itim Feldwebel eiusd-l. aufwärts) gerich ete gewöhnliche I Briefe bis zu 60 Gramm unb Postkarten nur bann enießen, toenn sie den Vermerk .....-___________ _ . __________rief. Eigene Angelegen- 1917, im Vergleich mit der im Jahre 1913, heit des Empfängers" tragen gemacht wurden. Während man im Jahre *♦ Ke in deu t s ch - a me r i k a n i s ch er 1913 diese Durchschnittsleistung einer Kuh mitl Postverkehr! Tu amerikanische Kommlsnon m 4427 Lr°mÄHlchmit j- 3,08 °Sun- Spa -acht daraat^sm^am, U d-^g-abl.ck. dert Fett feststellen Tonnte, ging diese Leistung Staaten einen Postverkehr zwisck-en ^eut- irn Jahre 1917 auf 26o0 Kilogramm Mllcy unb Amerikanern nichtzulassen. Diele mit je 2,05 vom Hundert Fett zurück. Das Bestimmung gilt auch für die Bewohner des be- ift eine Minderleistung von 61,4 Kilogramm setzten bentfdyn Gebietes. Die Uebermitttlung Fett für jede Kuh pro Jahr. von telegraphischen Geldanweisungen an du m Die angezogenen Beispiele sind nur ein amerikanischen Händen befindlichen deut,d)en kleiner Beweis, wie sehr unsere landwirtschaft- Krieg s gera n g en e n ist Sack< ber fratbc.t» es, ihr erstens Arbeitskräfte zur Verfügung ♦* ^ch der französischen Besat- zu stellen, damit der Boden wieder richtig be»Lungdionc (ausschließlich Elsa>Lo.ln^ gen) arbeitet werden kann, zweitens aber auch so- siub nunmehr im privaten B r i e f v e r ke h r viel zu produzieren, daß wir nicht nur Ledens- auch gewöhulickZe Briese — aber nur tm Fa.lc mittel für uns, sondern auch Futtermittel für ernster Priva lang eie gen hei ten — m- unser Vieh hereuibckommen. Einreise in den @oui)..S8e. ----Z------reich der Festung Thorn ist eine Emreisc- Aus Stadt nnd Land. Erlaubnis des GouverneTwents (Abt. 5) erforber-« fWipfipn 31 März 1919 I lich, die vorher rechtzei ig unter Angabe von Zeit G t e tz e n , ÖL. jeati ivi». unb ^se gegen Sinfenbung von 0,10 Schlechte Aussichten für Hausbrand, nackiTuholen ist. In bringenden Fallen ist Von der Ortskol.lensbelle wird uns gcschruben: telegraphiscbcs Gesuch zuläsllg. , , Snioloe de- misüickM Sage des Brennfl-ssver- » T>° Deutsche İ,Iksparte, bcl«n- sorgnng muß leider mit der Wal/rscheinlichkeit gerechnet werden, daß ein großer Teil der für das laufende Hausbrmidwirtfck-afts:al)r ausgcgs?b^uen Bezugscheine bis zum Schluß des Jahres nicht mehr beliefert werden kann. Es muß toeitt-r b. dauer! ickxw weise damit geredr’et wer Len, daß die schlechte Lage der Brennstv Versorgung iwd) bis weit in das neue Wirtichasts- iabr 1919/20 hi:ein anhalten wird, zumal noch nicht zu überleben ist, in welchem Umlange die liillsrl'en Bre:msäo'ferzeugung gebiete nt Zukunft für die Hausbrandversorguns ber rechis- rl^nilchen Versorgungsbezirle tmeber zur Verfügung stehen werden. Bei dem Rückgang der Fordern g unb der erst allmählich zu be cje-.itrn Un- »ulä g ichle-t unse er Eise ibah:lrtfc L°usb«nd. belicfear g in den er|le:t Moua en b s Wirtichafts- jahres knapper ausfällen wird als in ben eur- sprechmdcn Mona'en des Vorjalges. Es mutz balyer die KontiugmtierMig des Hausbrandes und ebenso das Sy c.n der Bezug:kfctne, tas sich rm allacmei en bewährt hgt, cimtroetlen noch beibc- ImI en werden. Andererseits i,t die weitere Entwickelung aus dem Grunde nicht zu uverseilen, well nach den Midi von der Na.ionalVersammlung tn Weimar b'sd'l s enen Gesetzen der Netchs.ohlen-. , - - - - ■ rat und die Koblenverbande bis zum 30. Ium ds. warb das Kirn IS. ins Leben gerufen sein sollen. Die Gebart eines IllNgSN zeigen erfreut an Max Hammerschlag und Frau. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Franziska Ohlenschläger Heinrich Jüngst Hadamar Dillenburg März 1919 1 Dienstag abend 71/, Uhr l Gasthof „Hindenburg“ g j uiciioiay tuiuiiu i /] um > | Operettenabend. ' für die uns anläßlid) unterer Silbernen hodjjclt erwiefenen aufnierklamkcitcn tauen wir unteren Dcrbtndiiditlen DauL lüilörlm Pfeil und frau minna geb. Daucrnbeim. SieScu, den 31. män 1919. «m [Vermietungen] Z-4-ZiMkr-Mnt. mit 8ub„ (Äa* u. Eickr. ilHanlarbe), in betrieb Hanse an nur rnbige, kleine Zamllle iu vernu ■SdnlhL Vlnfrnnen unter 0'408 an den wiest- Anz. ■8fcL Ziemer aii ücrut mm tSrabeustr. 12 IL Zwei möbl. 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