ZwlMngrnmddruü u.Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Stemdrackerei «.Lange. Zchriftleitung, Geschäftsstelle u.Druckerei: Lchulstr.7. Der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete. iO Mk. 60 Proz. vom obersten Rot. Jkaris, 29. Dez. (WTB.) Savas Der te Rai wat heute morgen unter dem Vorsitz Zwangddienst für öffentliche Arbeiten in Bulgarien. Im Sobranse ist ein Gesetzentwurf etngereidrt morden, der für die Jugend beiderlei Geschlechts bw Pflicht zu unentgeltlicher Arbeit zu Gunsten des Staates, und zwar für bte Zeitdauer von 6 Monaten bis zu 2 Jahren, Vorsicht. Zu diesem Dienst finden Aushebungen statt, wie früher für das Heer. Wer sich der Gestellung entzieht, itrirb wie ein Deserteur bestraft. Die männlichen Arbettspslichtrgen sollen in Kasernen unter gebracht neiden, die xoegm Einschränkung des Heeres tetr stehen, die werblich en Ar bei ts p f l' ch ti ge n in SchuUen und Klöstern Austern sollen die Arlaitspflichrgen beiderlei Geschlechts Uniformen tragen und lemern- sam verköstigt werden. Die männlichen Arbeits- Pflichtigen werden zur Arbeit bei Staatsbanken, wie Eisenbahnen und Drucken, bei der Austtvck- mntg von Sümpfen, Aufforstungen usw., die weiblichen Arbeitspflichtigen in Fabriken und Staats- anftalten verwendet tonten. und weitcre 100000 Mk. 80 Proz. Dies ergibt gestaffelt eine Steuer von 208000 Mk. Der über 375000 Mark hi n a u s gehe n d e Zuwachs wird mit 100 Proz., also vollständig weg gesteuert Die 2(B000 Mk. Steuern vom Zuwachs von 37o 000 Mk. abgezogen ergibt 167 000 Mk., die wie oben schon einmal bemerkt, dem Steuerpslichttgen verbleiben. Hinzu kommen die freien 5000 Atark, so daß also 11 7 2 0 00 Mark der Höchstbetrag ist der auch dem größten Kriegsgewinnler verbleiben kann. an zu laufen beginnen solle. Besprechungen der Schiffahrtssachverständigen. Paris, 29. Dez. (WTB.) Havas. Heute nachmittag 3 Uhr sind die Alliierten und die deutschen Schiffahrtssachverständigen zu neuen Besprechungen der Frage der alliierten Truppentransporte angesichts des Inkrafttretens des Friedensvertrages zusammengetrcten. Nr. 50< Ter 6ief|«er SBjdfCT erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis: Monatlich 2 Mark, viertel jährlich 6 Mark einschließlich des Bestellgeld« , durch die Bost vierteljährlich 6 Mark ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse: für die Lchrislleltung H2 Verlag,Leschä'lsstelleöl AnschrstlfürTrahtuach- richien: Aazel-er -letzen. p-stsche«ovto: 5r«tksvr1 a. M. H686 nmgen abgezogen werden können. Wertpapiere sind nach dem für den 30. Juni 1919 amtlich festgesetzten Steu er für 5 anzugeben. Dieser Steuer - kurs zettel wird in Kürze allgemein bekannt- gemacht werden. Im Augenblick siegen nur Auszüge vor. Die hierin genannten Sätze werden alr- vorläufig bezeichnet und erst nach Ablauf eines Monats sollen die endgülttgen Kurse festgesetzt werden. Große Unterschiede lvcrden hierbei voraussichtlich nicht herauskommen. Aber das eine muß bemerkt werden: diese Kurse haben keine Bedeutung für die allgemeine große Vermögensabgabe Meichsno topfer). Die. für bieie Abgabe gültigen Stcucrkurse sollen auf Ende Dezember 1919 festgesetzt werden. Umiahme van 2-zel-e» s. die Lagesiiummer bi« !m Nnchmiltaavorher. reis für \ mm Höhe 1üt nteiiten o.34mmprette ortliti 15 3l, auSwärtS 18 Pk^ für Reklamen von 70 mm Brette 48Pf. nebst 207, Teuerungszuschlag. Bei Platz- vorlchriil20*/.Anlschlag. Hauotschriitleiter: Aug. Goeiz- Beraittwortlich für Politik: Aug. Goetz; für ben übrigen teil: Dr- Reinhold Zenz; für den Airzelgenteü: H. Beck; sämtlich in Gießen. Eine französische «uleihevorlage. Paris, 29. Dez. (WTB.) Havas. Die in der Kammer heute vorgelegte Anleihevorlage sieht eine fünfprozentige Rentew- Anleihe vor, die während eines Zeitraumes von 60 Jahren durch halbjährliche Zinsen rückzahlbar ist. Der Rückzahlungspreis der aus den Zeichnungen hervorgegangenen Teile wird 150 Frks. für 5 Frks. Rente betragen, d. h. 50 Prozent des Nominalkapitals. Die Bonds von Obligationen der nationalen Verteidigung sollen zur Befreiung der Subskriptionen angenommen werden. Gleichwie alle früheren oll die neue Rente steuerfrei erklärt werden. Die Präsidentenwahl in Frankreich. P a r i s, 29. Dez. (WTB.) Havas. Ter „Temps" bestätigt, daß die Wahl des Präsidenten der Republik grundsätzlich aus den 17. Januar festgesetzt worden ist. Kämpfe in Syrien« L o n d o n, 29. Dez. (Wolff.) Havas. Der „Times"-Korrespondent in Kairo berichtet, daß ein vom 23. 12. datiertes Telegramm aus Damaskus ein blutiges Zusammentreffen von arabischen Freiwilligen und französischen Truppen bei Balbek in Syrien bestätigt. geben. , __ . _ Zu der obigen Bemerkung, daß die Frist zur Abgabe der Steuererklärung bis zum 5. Januar 1920 nicht eingehalten werden könne, mag noch bemerkt werden, daß die Ver- tretung der Banken die Hinausschiebung bis 15 Februar beantragt hat. Die Banken sind durch die neue Gesetzgebung dermaßen mit Arbeit überhäuft, das; von ihnen die großen Aufgaoen, die ihnen gerade infolge der Veranlagung zum Ver- mögenszuwachsstcuergesch erwachsen, m der kurzen Frist nicht bewältigt werden kmmen. Jeder Steuerpflichtige, der unter das Geietz sollt, also etnen Vermögenszuwachs von mehr als 5000 Mark erfahren hat, möge mittlerweile fern Grundvermögen per 30 Juni 1919 nach feinen Kräften feststellen, so daß er möglichst bald feine end- Die neuen Steuern. n. Der Abg. Grünewald fährt in seiner Besprechung des Vermögenszuwachssteuergesetzes fort: mimg der baltischen Provinzen, die nahezu bewerkstelligt ist, ausgeführt hat. Gr nahm einen Bericht über die diplomatische Lage der deutschen Agenttn von Caracas imb Stockholm entgegen. Cs handelt sich darum zu bestimmen, unter welchen Bedingungen die alliierten Vertreter ihre Beziehungen zu den deutschem Diplomaten Wiederaufnahmen sol- en. Es wurde beschlossen, daß die alliierten 23er# tretet keine Beziehungen zu dem beut,eben Agenten von Caracas 'haben werden, dessen Beglaubigungsschreiben von der gegenwärtigen Berliner Regierung nicht erneuert worden ist. Andererseits wurde beschlossen, daß der Altersrang des deutschen (&> sandten in Stockholm vom Tage seiner Ankunft nnf. Darmstadt, 28. Dez. Die schriftliche Prüfung der hessischen Poltzeikom- missär-AnWärter findet nach einer Veröffentlichung des Vvrsitzenden Pol'zei- direktor Dr. Reinhart-Darmstadt vor der Prüfungskommission am 23., 27. und 28. Ja- nuar 1920 im Polizeiamtsgebaude statt. beute genügt der Hinweis, daß jä>er 93er# möaensznwachs von mehr als 5000 Mk. dekla- Gegensatz zu dem bevorstehenden I ReichsnMotstcr^ kau? sonach ein sehr reidjer Mann, Mm SeSiö^i aber im Sermitagung^traum feinen Zuwachs erfahren hat, stet von der Ver- mögenszuwachssteuer sein. Das Vermögen der Ehegatten wird zusammengen chnÄ. Die KteiiererNäruna des Ehemannes muß alio das Ver- mttumfassen.Dne Ausnahme biü>et nur der Umstand, datz dte Eheleute tatsächlich voneinander getrennt lebeu Für minder# iährige Kinder tst dte Steuererklärung von dem gesetzlichen Vertreter, Vater, Mutter oder Vormund, abzugeben ; das Vermögen der Ktnder wird aber dem Vermögen der Eltern Nicht ang-erechnet. Die Aussührungsbesttmmungen unter, chewen zwischen Grundvermögen, Betriebsvermögen und Ka-1 pitalsvermögen, von dem die Schulden al^uztehen sftck». Renten brauchen nur angegeben zu werden; die Berechnung des Kapitalswertes erfolgt durch das Finanzamt. Die Berechnung dieser Werte (Kapitalisierung) ist schwierig. Steuerfrei Abzüge, wte sie im 8 6 des Gesetzes aufgefuhrt find, ui erster Linie solche aus Erbschaften und Schenkungen lohne die dementsprechenden Zurechnungen sind an- «weben, ebenso Schenkungen an Kinder, Ehefrau imb sonstige Angebön^. Der nach dem 1. August 1919 erworbene Grundbeutz ist nach Maß- gabe des von d«-r Behörde entworfenen Formulars zu verzeichnen. Bei dem vor dem 1. Januar I glückwünschen, mit derer,seine Aufgabe, dieRäu- 1914 erwor^wn Grundbesitz sind die Geswhungs----nahezu bewerb kosten aut Süitrag einzustellen, und es gilt dann | der bei der Veranlagung zum Wehrbeitrag fcst- aestellte Wert des Grundbesitzes als Bettag der bis dahin entstandenen Gestehungskosten, von welchen die durch Verschlechterung entstandenen Wertmmde- NLchst dem Zuwachssteuergesetz wird das U m - satzsteuergesetz interessieren, daß gemäß der Beschlüsse der dritten Lesung vergangener Woche unter den Drucksachen der Nationalversammlung erschienen ist und mit dem sich ein weiterer Artikel beschäftigen wttd. • Berlin, 30. Dez. Wie laut „Bert. Lokal# ani" die „Berl. Parlament. Nachr" erfahren, beabsichtigt der R e i ch s f i n a n z m i n i st er nach dem Wiederzusammentritt der Nationalversammlung einiges über die weiteren Steuer- pläne mitzuteilen. Aus der Reihe der Proiekte, die Gegenstand der Erörterungen waren, sei die Bettiebsgewinnsteucr ausgesch.eden. Der als Ergänzung zum Reichseinkommensteuergeiehentwuri gedachte Gesetzentwurf übet die Auswandsbesteue- nmg sei nahezu ferttggestellt. Bon einer geromen Emkommensgrenze ab soll der übermäßige Aufwand, durch den eine Kapitalsbildung verhindert wird, mit einer über die Besteuerung des Ber- »nö^enszuwachses nach dem Besitzsteuetgeietz hm- ausgehenden besonderen Steuer belegt werden. des Formulars erfolgt/ Die Sätze, die der Sreuerpflicht »n ®nmbc liegen, sind durchgängig hoher als die des früheren Gesetzes und sind derart gestassett, daß von einem bestimmten Betrage ab jebet Vermögenszuwachs weggesteuert nnrb. Der ursprünglich von der Reichsregierung auf- gestellte Taris wollte in keinem Falle erneu 2kT- möO'Mszuwachs von mehr als 204 560 Mk. belassen, während der Staatenausschuß diefts Ziel erst der einem Dermögenszuwack)s von 440 500 Mk er- reickxen wollte. Nach den Verhandlungen des Ans- schusses ist der Höchstbetrag auf 167000 Mark festgesetzt worden. Es mögen kurz noch einige Beispiele gegeben werden, aus denensich die Höhe der Sätze ergibt: J&rmögen am 30. ^unt 1919 13 000 Mk., am 31. Dezember 1913 6000 Mark, Zuwackis also 7000 Mk. Hiervon geyen ab die freien 5000 Mk. Also bleiben steuerpflichtig 2000 Mk.; hiervon Steuer 10 Proz - 200 Da nach § 14 des Gesetzes auf volle Tausend nach unten abgerundet wird, muß der steuerpslichttae Vermögenszuwachs tatsächlich mindestens 6000 Mst. betragen. Ein anderes Beispiel: Vermogens- zuwackrs 375 000 Mk.: Steuer: für bte erfon 10000 Mk. 10 Prozent, die svl«ndcn 10 000 1.1.>. u---- - 15 Prozent, die wefter folgenden 10000 20 Proz., ibgabe vom vermög mszmvachs^ folgenden 20 000 Mk. 30 Proz., die wlgenden j- ' - -*• ----K -d K—*1-----—- *« c-*ienben 75 000 Mk. Uns dem besetzten Gebiet. Der zukünftige Lberstkommandicrende der Rheinlandc. P a r i s, 29. Dez. (WTB.) Die gesamte Pariser Morgenpresse meldet, daß der französische General Degoutt nach Inkrafttreten des Friedensvertrages zum Oberstkomman- dierenden der französischen, bclgiichen und englischen Besatzungsarmee in den Rheinland den ernannt werde. Gin deutscher Arbeiter von einem Franzosen erschaffen. Aachen, 29. Dez. (WTB.) Am vorver- gangenen Sonntag wurde hier der Metals arbeitet: Köppen von einem Franzosen nach einem von letzterem herbeigeführten Wortwechsel erschossen. Die gesamte Arbettev- schaft der Metallindustrie wird dem heutigen Begräbnis beiwohnen. Der Oberbürgermeister veröffentlichte heute ein Schreiben des Generals Targc, des kommandierenden Generals der hiesigen Besatzungstruppen, worin er . sein Bedauern ausdrückt und der Familie des Getöteten die Summe von 1000 Mk. als erste Beihilfe übermittelte. Die Ermordung des Köppen sei die Tat eines betrunkenen Mannes gewesen, der sofort verhaftet worden sei und vor das Kriegsgericht gestellt werde. Die Familie des Getöteten werde die Genugtuung erhalten, auf die sie Anspruch hat. ht. M o n t a b a u r, 29. Dez. Hier wurde beim amerikanischen Gerichtshof wegen Abweisung der Kontrollbeamten für Karwffe^ revisionen durch verschiedene Landwirte verhandelt. Es wurden drei Landwirte mit ie vier Monaten und je zwei Landwirte mit ic einem Monat Gefängnis bestraft. Aus diesem Grunde wurde auch der Gemeinde Maxseiu bis auf weiteres die Abgabe von amenlantr schssn Lebensmitteln entzogen. Berlin, 29. Dez. In Verfolg der Verhandlungen, die in dem Bureau des Bauarbeiterverbandes kürzlich stattgefunden haben, haben die „Sekretäre des Deutschen Bauarbeiterverbandes P a p - low und S i l b e r s ch m i d t und der Settetar der französischen Organisation Chauvin einen Vertrag für diese beiden Organisationen festgelegt, der die Arbeitsbedingungen der dmtschen und deutsch-österreichisckten Bauarbeiter im Wiederausbaugebiet festlegt. Die Hauptpunkte sind (nach Mitteittingen der ftanzösischen Presse): Anerken- nung des Rechtes für die deutschen Arbeiter, zum Zwecke der Arbett nach Frantteich zu kommen vorausgesetzt, daß sie hierfür bestimmt sind und den örtlichen Arbeitern keine Konkurrenz machen; Bezahlung der deutschen Arbetter nach dem ortsüblichen Normaltarif; freie Ausübung des Rechtes der Aussprache und Kontrolle über hygienische Fragen, Ernährung, Schlaft äume und Schutz vor Unfällen an den Arbeitsstellen und in den Quartieren: Genuß der gewerkschaftlichen Freiheft und das Reecht, jederzeit in, die .Heimat zurückzu- kehren: freier, unzensierter Brlesvnkehr mtt der Heimat; Pflichtversicherung gegen Krank heft, Unfälle und Invalidität usw.; unverkürzte Anwendung des Achtstundentages. Aus dem Reiche. Ein Amt für künstlerische Beratung. Be rl in, 29. Dez? (Woll.) Die Reichsregie- nmg hat im Reichsnnnisverium des Innern em Amt für fünftleriftfce Beratung beÄ Reiches geschaffen und es Dr. Edwin Redslob, dem neuen Direktor der staatlichen KmlMamm- lungen von Württemberg, übertragen.. Die Ge- schäftsleitung in Berlin wird der Architekt Otto Baur übernehmen. Der Stand der Tariforrhandlungen bei der Eisenbahn. Berlin, 29. D^. (WB.) Amtlich. Es wirb versucht, die Oefsentlichkeit durch die Nachricht zu beunruhigen, daß die Tarifverhandlnngen der Eisenbahnverwalttmg mit den Gewerk,chatten der Eisciibahnarbeiter gescheitert seien. Die Nachricht ist unrichtig. Tie Tarif Verhandlungen haben bereits übet eine Reihe wichtiger Punkte des Tarift verttages $ur Verständigung geführt. Sw smd kurz vor dem Fest der Feiertage wegen, bis zum 5. Januar vertagt worden und werden dann ungesäumt fortgeführt werden. Vor der Vertagung hat die Verwaltung nach Fühlungnahme mtt den Gewerkschaften sich berett erNärt, schon vom 1 Januar ab den Arbeitern nach Ortsklasien gestasselte Zulagen zum jetzigen Stundenlohn zu zahlen. Ferner befW Einver- ständnis darüber, oaß die Sätze des Tariiverttags kemesfalls unter diele Zulagen hcruntergeym werden und «daß die Arbeiter auf leben F^ldieun Tarifvertrag festzustellendcn Zulagen rückwirkend vom 1. Jan. 1920 nachge ahlt erha ben. Es hanoell sich also bei diesen Zuschlägen nicht, wre behauptet worden ist, um einen Vorschuß der etwa von den Arbeitern zurückaezahlt werden mußtt, sondern um eine teilweise Vorwegnahme des TensWwachssteuergesetz regelt in seinem § 2 die subjektive Steuerpslicht für natürliche Personen, im §3 begrenzt es den Zeittaum, der bereits oben erwähnt ist (5Vs Monate), in § 4 enthält das Gesetz neben der Definition des An- ftrngsvermögens die Bestimmung, daß der Ab- ycLepflichtige die Möglichkeit hat, die Feststellung des Anfangsvermögens zu berichtigen, sofern die frühere Feststellung infolge eines Rechtsirrtums der Steuerbehörde oder des Abgabepflichtigen unrichtig war. Schon das Wehrbrittagsgeletz sah in feinem §54 eine nachträgliche Berichtigmvg vor, wenn neue Tatsachen bekannt wurden, die eine höhere Veranlagung rechtfertigen. EEl Anspruch Mtte der Steuerpflichtige nicht. Eine Erhohuna des Wehrbeitrages konnte nur im Verwaltungswege aus Billigkrttsgründen erfolgen. Die Rechtslage des Pflichtigen verbesserte stck) cn der Fo ge^ dadurch, daß der <Äaatenausschuß am 3. April 1919 Kffckftoß, die Landesfinanzbehörden zu ermachttgen, nach erfolgter Kriegsabg«chertranlagung auf Antrag des Abgabepflichttgen in eine Reihe ton Fällen das Anfangs vermögen anderweitig richtig ftstzusetzen, lieber drese Rechtslage geht der ckbfatz- teS §4 unseres jetzigen Gesetzes hinaus, indem er für den Fall des Rechtsirrtums dem Steuer- pslickstigen einen Rechtsanspruch gewahrt. Freilich kann die Berichtigung auch zu Un- gunften des Slcmerpstichtt^ tor^vommen wrt- ben. Es ist deutlich, datz die Erhohirng de- Wehr- beitragsvermögcns (Anfangsoermögen für die Kriegszuwachssteuer) beit zu veranlagenden Ver- mögenLznwachs verringert und somit -n Gunst^ des Pstichtigcn wirft. — A u f g a b e de s P s l t ct^ tiaen ist es, sein Vermögen aus den 30 3um 1919 fe “ 14E1V" “,n? iiwacks zn berechnen, den es )e11 31 Dezem oe r 1913 erfahren bat. Die Ausfübrungsbestimmungen zu dem tst» feh über bic Kriegsabgob- vom Vermögmszuwachs I folgenden 20000 Mk. 30 chd nunmehr imBuchhandel ershenm und e^ daN 50000 Mk. .40 Proz, die folger aut sie Dcrroicfen locrDen. Zuständig jinb bie neuen 50 Proz., die folgenden 1ÖÖ 00< Finanzämter, die eine öffentliche Auf - wettere 100 000 Mk. 80 Proz PorVetung : bg------ --------- erlaffcn, und aubertem glerchTerttg die Perionrn, ovn | benen das Finanzamt annimmt, daß )ie zur ^gabe eine? ©teuererftärung verpflichtet find, zur Deklaration unter Zusendung eines Steuerformulars ausfordert. Als Frist für die Abgabe zu r rintuprflärunfl ist die Zeit vom 15. Dezember 1919 bis 5. Januar 1920 bestimmt. Es ist KKrftänblitb, datz diese Fri,t nicht ausreicht. Sie wttd wo-hl von Amts wegen verlängert werden, Hann aber auch nach den jetzt vorliegenden De- SmunTnt auf Antrag des Pffuhttgen verlängert von Jules Carnbon zusammen. Ec beschloß,i General Ninessei zu der Art und Ä-ise zu be- Gekauseuaüager Ruwu em. Tie Banken und S p a r ka s s e n, bei denen der Steuerpflichttge am 30. Juni ein Guthaben, Konto, Depot oder Schließfach hatte, sind m der Erklärung anzugeben. Eine analoge Bestimmung für die Banken ist durch die ReichsabgabMrdnung uiid die Verordnung gegen Wie Kapitalsslucht ge- (Erjfes Blatt 169. Zahis-Ng Dienstag, -». Dezember 1919 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Kriegsgesangenen-Heimkehr. Berlin, 29. Dez. (WB.) Die Reichszenttal- stelle für Kriegs -und Zivil gefangene teilt mit: Heute treffen in Bremerhaven 741 Dfiiytere und 250 Mannschaften aus dem eng'i chen GeMigenQU- lager Wakefield und in Wilhelmshaven 632 Offiziere imb 202 Mannschaften auä dem englftchen i w i .»'uenki.azr Ripon an. Berlin, 28. Dez. Eine Bekanntmachung des Reichswirtschaftsministers vom 23. Dez. 1919 regelt die speise und die Bewirt- chaftung des Druckpapiers. Infolge »es fortgesetzten außergewöhnlichen Steigens der Holzpreise und der dadurch hervorgerufenen Verteuerung der Heizstoffe (Holz- und Kohlenstoffe) mußte eine sehr erhebliche Verteuerung des Druckpapiers um nahezu 80 M festgesetzt werden. Die in der Reichsstelle für Druckpapier vertretenen Zeitungsverleger h-^- ben dieser zunächst nur für den Monat 3*i- nuar getroffenen Maßregel zugesttmmt, unter gleichKeitiger Anregung von Maßnahmen «zur baldigen Senkung der Holz«, preife. DiesbeNÜgliche Erörterungen sind ge-jex-t, iDomü die diesen 3)ikidnimmg. amtoe intD den beeisenden Ox:mänbdteborfa.n e;tetltdi n - ;gai (fiter In der letzt« Kom- und Gvoß- da r r m tivfi neuen Einrichtungen des kirchlichen Ge- eindclebenS. Die Konfirmanden, die am zweiten von DaS hiesige Ml bearbeitet von Ward. Hu1 sind die neuesten t Mn, 6 ten l Stadtrerordnetensitzung wurde der GaSvreiS um 8 Pf., der Strom preis um 6 Pf. mü Wirkung vom 1. Dezember ab erhöht. Kür den 1. Januar wurde eine weitere Erhöhung ang» kündigt. Ätrhn, 3 ms Roßsmi *tt laut „Bei nllt in Gute aidt werden 6 Gaswerk lag die Feiertage über still Wie diS „Lterborner Tagebl." erführt, hat das Gaswerk am Sonntag einen Waggon Kohlen erhalten, so daß von heute ab aus einige Tage wieder DaS da fein wird. Ob es dann wieder ein« längere Pause gibt, bleibt abzuwarten, ist aber sehr wahrscheinlich. Glücklicherweise Tiefe uns der elektrische Strom nicht gleichzeitig im Siich = Usingen, 23. T k vielt B Bf® DI Kreis Wetzlar. wa. Wetzlar, 29. Dez ®n prozetz wegen 5o!da1enmitzhanSIung. Berlin, 29. Dez. iWTB.) Dor dem 2Cird>c und Schule. e Ulfa, 29. Dez. Als Nachfolger des hhtgft verstorbenen KirchenrechnerS Phil £) o f m a n ■ wurden drei Kriegsbeschädigte in Vorschlag gebracht, unter denen bad 2o8 entscheide» soll, wem künftig die Führung tri hiesigen iedZ groben Kircheiwermögens übertragen »erben soll Jir Form und Artike Publikum gegc Im 22. uni ■a^öns mi Shit j° I *w. tot iÄtcrn schon ^trm Opfer gefallen. In Wo selb bekam em dortiger Einwohner rar daS einer graugeftni: cn Feldtotze — 100 Mars, «rwers begehrt sind bi. schwarzen Katzen. T» *2£® ugmbcn Rede die Anwesenden zu einem Doch auf feeimat und Vaterland ausforderte O »Schotten, 29 Dez. Vom 1. Januar 1920 ib werden mit Genehmigung des Landes- ArbeitS- und Wirrschattsamts für den Kreis Schor- KreiS Friedberg. 4 Bad-Rau hc t m, 27. Dez. Der Turn» herein Von 1860 hielt gestern abend in seinem DerrinSbauie nach 6 Jahren roiiter seine erste Weihnachtsfeier ab. TaS reiche Unterbot- tungSprvgromm lot Musikvorlvgte, Gesängeivr - träge der GejangSabteiluug und turnerische Aufführungen sowie tin Hoiterft tz SdioritDO' ßtraßbu: Nlje her Heber nrtetzr m fast totten Tie ete jtolmar bild yj fitf) in Öfter. Drusch wew.-n g; tzuatt Dörfer t utte iveggei ajrot Zeichen A'sunder. i ZnnSbru- »iienßür-el 1 Einstellung a woirlgelungene Weihnachtss.-ier, bic sich eines .'ehr zahlreichen Besuches erfreute. Eine würdige Einleitung bildete der von Frl. Julie Schön gesprochene Prolog, woraus der Boi sitzend?, Pfarrer Decker, die Gäste begrüßte. Für eine ansprechende Mmrk sorgte die V reinskap Ile unt r der b wahrten Leitung des Dingenten §. Schmitz. Starker Beifall erntete besonders das Äödelsche Tongemälde „Fröhliche Weihnachten". In der Festrede gedachte Pfarrer Bechiolsheimer des getreuen Ecke- Hardts des deutsch.n Voltes in schwerer Znt, Ernst Moritz Arndt. Er brachte in das deutsch- Volk die aroße Idee der 9 ist gen Wiedergeburt und der Befreiung Der Da rrbu rave rein sei nickt mir ein christlicher, sondern auch ein teutschn Verein der gerade in unserer jetzigen schiocren Zeit dielen treuen deutschen Mann nicht v rgessn werd-, Glanzpunkte des AbrndS bist et n die texten Ltrlin, 3 nrigtr" wird 1 |B Ändwittssol Wrsichrigteit s 1*6 unb fernen Au» Statt und Land. Gießen, den 30. Dezemoer 1919. DaS „Päckchen". Am 1. Januar 1920 werden unter der De- Zeichnung „P ä ck ch e n" im inuern teunchen Po - oerfe t Ein kil 0 se nd un gen zuge a sen Tas Päckchen wird vornehmlich zur Ua«im.ütc(u;i5 von tküien ooer leichten, roctuyt roeitDJllcn Gegenständen dienen, die wegen ijrcä UmiangS und G.wichts nicht in Brieten verschickt werden können Das Päckchen zätlt zu den Briclsendungen im Sinne des Postgesetzes, Paketkarten sind nicht teizugeben. Wefentlichste Lersendungsvor- schrillen: D.e Päckchen, ter en Mcr g wicht am 1 Kg. festgesetzt ist, müssen haltbar und Tcher verpackt und verschlossen sein unb sich nach Form und sonstiger Be.chassenh-eit zur 2« ö.berung mit dec Briesto'l eignen Brie.liche Miltei ungen können eingelegt werden Die Sendungen buikn 25 Zmtt. lang, 15 Zmtr. breit und 10 Zmtt hoch oder in Rollenform 30 Zmtt. lang unb 15 Zmtt. hoch feil. Geringe Ueberschreitung in der einen RicÄung aut Ko ten der anbe.en sind zulös ig, doch darr das Höchstmaß des Naum- inhalts dadurch nicht berührt werden. Sperrige Päckchen sind von der Beförderung ausgeschlossen. Die Aufschrift muß auf dem Gegenstand der Versendung selbst ober auf der Umhüllung stehen oder ganz aufgeklelit oder sonst haltbar befestigt sein und in die Augen fallend den Vermerk „Päckchen" enthalten. Außordem ist der Name unb Wohnort nebst Wohnung des Absenders anzugeben. Besonders groß und deutlich muß ter Name der BestimmungS-Postanstalt gesch ie.en oker gedruckt sein. Die Benutzung von Fahnen für bic Aufschrift ist nicht gestattet. Ernschveilen, Wertangabe, Nachnahme, das Verlangen eines Rückscheins und der Vermerk „Postlagernd" sind bei Päckchen unzulässig. Eilbestellung ist zugelasien: es wird die Eilbestell- geüühr für Briesscndungen erhoben. Die Päckchen müsfen vollständig freigemacht sein. Die Gebühr beträgt 60 Pf. und ist durch Aufkleben von Freimarken auf die Sendung zu entrichten. Nicht oder unzureichend freigemachte Päckchen werden nicht befördert. Für verloren gegangene ober befd)äiijte Päckck^n wird kein Ersatz geleistet. Sendungen bis zum Gewicht von 1 Kg., die nach den Vorschriften für Postpalete behandelt werden sollen, sind wie bisher als Pakete einzuliefern. Die Päckchen finb am Schalter einzuliefern. Sie werden, soweit als möglich, mit der Briefpost, andernfalls mit der Paletpost befördert. Ob die Päckchen am Bestimmungsort durch die Brief- ttäger oder die Poketbesteller abgetragen werden, richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen. An Sonntaaen und allgemeinen Feiertagen unterbleibt die Bestellung, wenn sie nicht mit der >Brtes- bestellung erfolgt. Beranstaltutge«. Dienstag: Neue Aula, 7y< Uhr, ©ortber- konzert des KonzertvercinS zu Gunsten her not» leidenden Wiener Frauen und Kinder. — Cafs Leib, 8 Uhr, ösfenlliche Versammlung der demo- kritischen Partei. — Turnhalle, OswaldSgarten, 5 Ubr, Märchenabend. — Lichtspielhaus, „Moderne Töchter" und „DmMaucht reist inkognito". — Lichtspiele, Selterswog, „Die ProstituNon". ** Amtliche Personalnachrichten. Am 19. Dezember 1919 wurde der SteatSkassterer bei der Bezirkskasse Mrichstein, Georg Stork, z. Zt. in Offenbach, in gleicher Diensteigenschaft an die BezirlAasse Lau terbach versetzt. — Erledigt rst eine mit einem evangelischen Lehrte zu besetzende Schulstelle in Butzbach. — Das Ministerium des Innern hat zu Mitgliedern tvr tzufbelchlag-Prüfungslommission für bic Provinz O ber helfen den Äreisvelerrnararzt Pro». Dr. K n e l l, Gießen, den Lehrschmied Georg Lamberth, Gießen und den Gutsbesitzer Oekonomic- rat Karl Müller zu Neuhof ernannt. ** Auszeichnungen. Die Rote-Kreuz- Medaille erhielten folgende Mitglieder der freien Sanitätskolonne tum Roten Kreuz: 2. Klasse Ko- lonnenführer Balser und Dr. Schneider, 3. Klasse Germer, tzartmann. Sauer und Jung. ** Militärkonzert. Die Regimentsmusik tenzerttert am Neujahrstag nachmittag von 4 Uhr ab im Philosophenwald. Der Musikplan bringt Kvmposittonen von Wagner, Schubert, BrahmS, sowie die Fantasie aus Berdrs Opte „IroDatore", und modernsten Komponisten vertreten. Ein Besuch ist zu empfehlen, zumal der Saal geheizt ist und voraussichtlich m nächster Zeit keine Gelegenheit geboten ist, ein Militärkon-ert zu hören. ** Tie Polizeistunde wird in dec Neu- jahrsnacht nicht verlängert, sie bleibt auch in dieser Nacht auf 11 Uhr festgesetzt. Tas L>otel Einhorn wurde von seinem neuen Besitzer £xrm Seebvld völlig neu eingerichtet. Architekt Dipl -Hng. B. Ke r- tell und Teö)vatwnsmoler Sachte und Ro t h- man n m Frankfurt fnben die Renovi rung der Räume mit sicherem Geschmack vorgenommen. ** Eine Weihnachtsfeier der auS Elsaß-Lothringen vertriebenen F'üchtlmge fand am 28 .d. Mts., nachm. 4 Uhr, im Saale des Postkellers statt. Bereits um 4 Uhr war der Saal dicht gefüllt, eS herrschte die rechte Weibnachts- ftimmimg. Der erste Vorsitzende, Rechtsanwalt Albrecht, begrüßte die Erschienenen, nneS auf die Bedeutung des Tages hin und forderte die Vertriebenen zum Ausharren und treuer Pflichterfüllung gegen das Vaterland auf. Frau Rechtsanwalt Albrecht, die sich um das Gelingen deS Festes, besonders aber um bte Fürsorge der Kleinen verdient gemacht bat. wurde der besondere Dank des Vorstandes ausgesprochen. Ee angsvorttäg.' und verschiedene Dellamationen verschönten das Fest. ** Der Wartburaverein re rmrstaltrte bonntag abend im Saale des Dotel Einborn eine Mandanturgericht begann heute der „B. Z." zufolge der Prozeß gegen den Oberleutnant a. D. Hiller vorn Maikäferregiment wegen Mißhandlung Unter- S ebener wühverrd des W i n t er fe l d zu ge s in en Karpathen. Er ist angeflagt, den Füsilier Helmhake an den Baum gebunden, ihn geohrfeigt und durch Fußtritte mißhandelt zu haben. Außerdem habe er ihn auch in ein feuchtes Erdloch stecken lassen. Delmhake fei an ben Folgen dieser Mißhandlungen gestorben. Weiter wird Hiller beschuldigt, den Freiwilligen Thomas bei großer Kälte gezwungen zu haben, sich nackend auszuzieh-n. Den Studeitten Müller habe er auf Wache geschickt, obwohl er sich krank gemeldet hab?. Auch diese beiden seien an den Folgen gestorben. Es liegen noch fünf weitere Anlla,eiällc gegen Hiller vor. Bei der Vernehmung bekundet Diller, daß er sich der Vorfälle, die vier Jahve zurückliegen, nicht mehr dar erinnere, tzelmhakc wurde: rricht von iljm geohrfeigt. Wegen Veruntreuung erhielt jxlmbafe einmal drei Tage Arrest, die, wie es damals im Felde üblich war, durch ^tbinben an den Baum vollstreckt wurden. Helmhat? habe den Ba- taUlonskommandeur beschimpst unb in des.en Gegen lvart sei er darauf hin als Untersuckurngs- gefangener in einen Unterstand, der allerdings aus einem Erdloch mit Überdeckten Tannenstämmen bestanden habe, gesperrt worden. Er (Biller) habe, als Ltelmhake als Untersuchunasgesanaener in ben Unterstand gesperrt worden sei. n,cht absichtlich ein sckstechteS Loch ausgesucht. Es sei nicht so kalt gewesen und meist sei das Anbinden mittags vollstreckt worden. Zw i Stunden Anbinden könnten somit keine Gesundheitschädigung dars.elten. Von einer Erkrankung delmhakeS vor deslen Tode habe er nichts gewusst. Der kommissarisch vernommene frühere Regimentskommandeur deS 9Ingenagten, Oberst Graf v d. Schulenburg, gab zu Protokoll, daß er dem Angeklagten dienstlich mir das b.ste Zeugnis ausstellen könne. Von irgendwelcher Mißhandlung ober Mißbrauch der Dienstgewalt seitens des Oberleutnants Mer sei ihm bis zu dem Fall des Unteroffiziers Küster nichts zur .stenntnis «kommen und auch niemals eine Beschoerde b.i ihm ein gelaufen Oberleutnant v. Schm i tz , der frühere Rlbjuumt des Bataillons des Gartv-F-üsilier-Reoi- mentd, sagte aus, er sei üb7r»eust, daß Öiller sich streng nach bem Bataillonste fehl rnebtet habe, nach dem jeder Arrestant vor ber Strafverbüßung bem BataillonSartt zur Untersuchung oorgeiühtt werden müßte, feelmlxite sei roahrsck^nlich an einer ^uche ^.storben, die damals fomdc Opfer gesor- Tec HauptbelastungSzeuge Bureau» diener Berlin sagte zu dem Fall 5>elmhake folgendes auS. Er habe gesehen, wie Diller bem an einen Baum gebundenen Öctmhake einen Schlag ins Gesicht versetzte. Berlin habe als Posten vor dem Erdloch. bem Abort, gestanden, in bem £>dm- falte sich befand. AIS Helmhate schon fast tot um Tnnkioasser bat, sei Ber.in zu ihm hinunter aekrochen unb falbe ihm einen Schneeball an die Lippen gepreßt. Am andern Ti orien habe sich der Ang, klagte geäußert: „Das Miiwieh verstell! sich nur. Ist er nicht schon krepiert? Beiletzt ihm dock, einen Tritt!" Tatsächlich habe der Ange- klonte dem Sterbenden einen Fusstritt ins Gesäß versetzt. Die Frage eines beisitzenden KnegS- berichtSrateS an den Zeugen, irxirum er nicht »fort Meldung von diesem empörenben Vorfall «madji habe, beantwortet ber Zeuge mit erhobener Stimme: .Herr Rat, daS hat damals niemand gewaat!" Berlin, 30 Dez. Die Verhandlung vor dem Komm an a ku-gericht Schöneberg g? cn den Ol-erliiitncni Etiler euke e ge.'tern in den vauptsällen mit . . Freisprechung des Angeklagten. In zwei Fällen wurde et für schuldig e-kannt Er erhielt dafür eine Gesanttstraie von 1 Tlieaterstülch 7 Soeben Festung-Hast. I und . Versebu rechte Freude b reit.ten. •* Tie „Bahern-Vereinigung, v.r- anstaltete am 3. Weihnaastsfeiertaqe im $>üiel Felsenkeller unter Mi rvitiung dcs „Theater- un2 G.s l.igtei:s-K.ubS lualia" ihre bies Sfcnce Deih- noe Chor ihre WeihwrchtKsei.r verbunden mit der 28jährigen stfrüiidungs) ter des Dofaunerrchvrs. Desgleichen fielt der Turnverrn seine Werhnachtsfeier mit Bescherung und Tfaater im neuen Frankfurter £yjf ab. l-lLang-Gön-,28 De». Die beiden Gen- hochwafftk. Frankfurt a. M , 29 T« (WTB.) Auch der M a i n führt infolge der starten Niederschläge und der schnellen. Schne. schmelze Öochvaser Tas Wasser ist auch hier über bte Uter getreten unb richtete vielfach Schaden an. Während ber Feiertags unb auch gestern waren bauernd 'Arrgunni acbrrtai im Gange Das Wasser ist etwa 1,50 Meter c** stiegen und steigt weiter. hl Kirchhain, 29. Tez. Durch die vielen Niederschläge ist daS O h m t a l wieder Überschwemmt und ber Bettete wtfdten den einzelne» un Wiesental gelegenen Ortschaft.n ietr erschwert Wetzlar, 29. Dez Der Wasserstanb dcr Lah n betrug am Sonntag mittag 3,b4 Meter. Dis heute morgen war er bere is langsam gesallen. Zufolge der andauernden Niederschläge ater neues Steigen zu erwarten. Düsseldorf, 29. De». (Wolff.) Turch da- Dochwasser de- Rheins ist die untere Rhein-Werst biS über einm Meter überflutet Auch der am Rhein «legene Kaiftr-Wit Helm.Park ist überschwemmt. Gestern betrug der Wasserstanb 7,54 Meter, eine Löhe, die seil vielen Iahten nicht z» verzeichnen wat. Tas Wasser stigt weitet. Koblenz. 29. Dez. Nach er neu lern Steigen deS feodjirofierd steht bet Pegel teute abend wehr als 6 Meter über bem norm all» Stand. Die tiefergelegenen Drtdteile von (ifaxiv rTrititeiit, Pfaffendorf und Neuendort sowie ?ie mei cn Cr schatei- ober- unb unterhalb ten Koblenz stehen durchschnittlich 1 bei 2 Meter unter Das er. Der Be.'keht zwi chen ten oberen Stech» roe ten wird notdürstig durch Nachen aufred* erteilen. Die kleineren Bäch? im DunSrück unb im Westerwald Wien e.enso wie dte Mosel nach den neuesten Meldungen rocüeBdl steigen mit. erbrachte einen jäH lichen Pachtpreis ton 4360 Matt gegen 1800 Mark wSh.end der letz'en Pachtperiode. An ber 93crftrigcnmg beteiligten sich etwa 150 Personen. Döchstdittender blieb etn SochsenlAuser Schwcinehi ht. Herborn, bereits etpgeleitet Die erwähnte Bekannt- vvachung setzt das Bezugs- und Brrbrauchs- recht der V.tleget wieder im bisherigen Umfange fest. Doch ist bei einer weiteren Verschlechterung aus bem Papitrmarkt mit einet EtiischtänkuTtg der Lontingentierung zu rechnen. e Berlin, 29. Tez. (Priv.-Tel.) In 20 Versammlungen nahmen gestern bce Mehtheits- sozial^emokraten Gios^Bcrlms zur neuen Lebensmittelverteuerung Stel.ung. In einer Ent- fdjti ßung brachten 1« Versammlungste.lnehmer ihr Bedauern über die neue Preissteigerung von Brot und Kartoffeln zum Ausdruck unb criÜrten zu gleicher Zett, daß sie die Nvt- wendigki.it der MahnalMe nicht verkennten unb ein a ten, doß nur mten tve Arbeit den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft ermögliche. Berlin, 23. Tez. lPrro.-Tct.) Das Kartell Gtos^ Bettina les Deut, chen Beamtenbundes vcranslal ete gestern verschi dene Versamm- timgm, in denen gegen bte nur öOproymtige E r - Höhung det Teuerungszulagen protestiert un» eine selche von 15 0 Prozent verlangt wurde. Ätettmungen überbrachten die grfaß'e Resolu^vm den einzelnen Ministerien. WLl> ien£) biefer Zeit ordnete 'ich ein Temvnsttations- -ug, der durch die Linden, bte Mllalmitraße unb U2 Budapester Strafe? vor ters Reichstagsgcbiude zog. Nachdem dort mehrere Rttxrn gehauen Worten waren, zerstreuten sich die Temonswanten in aller Rute Berlin, 29. Te». (Priv.-Tel.) In einer Konferenz tes alten Bergarbeiter- verbandeS mit den Zechenbetriebsrä- ten des Ruhr bezir kes, die in der Frage der Sechs stundenschicht in Srdnrm abge- yalten wur^e, gelangte mit 69 gegen 10 Stimmen eine Entschliespmg zur AnnalZne sahiigetend, daß tic Verkürzung ber Untettageschicht im Bergbau auf sechs Stunden durch mtcrna'wndfe Vereinbarungen herbeioefühtt werden müsse, ferner, daß bei ten bevorstehenden neuen Tarisverhcmdlungen mit Rücksicht auf die starte Verteuerung der Le- baiSmi'.tel eine erch.bliche Verbesserung ber Bete.arbeitereinkommen zu fortern sei. Berlin, 27. Dez (WTB.) Der „Reich 3- anficiaer" veröffentlicht eine Verordnung juir Förderung der Zuckererzeuaung und des Zuckerrübenbaues nebst Aussüyrungsbestirn- rnungen, eine Dekamitmachlung über das Jn- Traftblciben kriegswirtschaftlicher Bestimmun- ?;en, eine Verordnung betreffend die Postver- endung von Päckchen sowie eine Bekanntmachung betreffend die Bezirke der preußischen Kohlenwirtfchaftsstellen. Beifall Erwähm sei auch noch ba5 Auftreten von, tat, Laudach unb Ober-Schmitten rocöen ay» Knecht Rupprecht und Nikolaus, bte durch die Der» s s,e.o.<.i, womll die diesen -1'iKicmir— loiintg chrer Wnhnachrsgaten ben F stgästrn eine —x K- ------ ‘ ----— ein KreisroohnungSamt unb ein T . terttückchen . E ne >b ateSübercasckmng" I tt r e i S m je tei n i g u n g s a m t erricht et. Dte unb „Verfehmt". Beute Stücke fanden lrbhaftestcn' bisher tte ieitenten M te:cutig*aig3ämter zu Scho> *ÄtM**'*9.„ Wetter Datum Adlerwerke .... 263, . . 1826,- Hovond . .. Dänemark . . . 939, 941, 23.12. • «Hofaporwk«»» Otto *» g a _ ärrttich i^ovanlUe d-,°^ 365, Dank. ZamMe Sack. Leihgestern, den 24. Dezember 1919. 0249H9 Mühlstrake 1. 12156 Kopfschmerz 5.7 60 7.8 29. 12. 29. 12. 30. 12. nm. abd». dttl ; 98 99 87 868,- 27*45 33,95 24.12. 11,80 5,525 10,90 10,- 365,- 901,- 1029,- 994,- 869,- 27*65 33,55 82,55 27,75 33,65 82,95 870,- 27^5 34,05 30.12. 77,50 65,- Zürich - - - Amsterdam. Kopenhagen Stockholm . Wien.... 1829,— 903,- 1031,- 996,- 871,- 203,- 251,- 121,75 267,50 178,50 148,- 123,25 127,50 123,- 125,50 21L- 301,- 229,75 157,50 173,- 282,50 341,- 225,- 238,- 150,- 239,- 255,- 205,- Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzeu. Heuchelheim, den 29. Dez. 1919. 14510 29.12. 30.12. 77,50 -,- 64,40 -, - 60,- 60,10 -,- 122,- -- 271,- 179,50 148,75 124,- - - 128,- -,- 122,75 124.- 232,- -,- 212,- 304,- -,- 234,- — 152,1/ 168,75 283,25 -,- 354,- 225,- 239,50 -,- 149,50 244,75 253,- 202,- 254,- Schweden..... Norwegen . . Schweiz...... Wien sattes).... Deulsch-Österr.aLg. Budapest...... Prag........ Helpngfors . .. Spanien...... Maschinen- Schmier-Oele Treibriemen ScMI 1 fehimo Franktat 121,50 178*50 123*25 127,50 122,75 125,75 210*50 301,75 232,50 153,- 288,- 347,- 222,- 239,- 148,50 243,- Danksagung. Für die Beweise herzlicher leib nähme bei dem Heimgange unseres lieben Vaters sagen wir innigsten 29.12. 77,50 65,- 59,- Marknotterungen. Datum: Wegen mangelhafter telephonischer Dertnndung mit Berlin ) raren die heutigen Lnfangskurse imb das Börsen stirnmungsblld nicht »u erhalten. Geld Dries 29. Dez. 1831,- 1834,- 934,- 936,- 1051,50 1053,50 1009,- 1011,- 3.3 4.1 9.6 Börsenkurse. Frankfurt Berlin Abend- 1-Uhr- Schluß- Anfangs- Kurs Kurs Kurs Kurs Bei dem Mangel an Brennspiritus M man sich MPe.'v mit Hartspiritus in Dosen. Frisch eingetroffen Central-Brogerie Schulstr. neben der Stadtpost Danksagung. Allen denen, die uns beim Heimgange unseres lieben Kindes herzlichste Teilnahme entgegenbrachten und allen, die es auf seinem letzten Gange begleiteten, sowie für die zahlreichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Heinebach sagen wir innigsten Dank. Wilhelm Diehl und Frau. Anke unh Frlle jeder Art laufe zu höchsten Preisen bei kulantester Abnahme. Auch werden Kuh-, Rind- und Ochsenhaute sowie Kalbfelle zum Gerben angenommen Earl Stier II., 8t6trffl6rif,6k6tn I o. M ~ ■6' F l te| * Fßr die SleiMder-Bmahraaßalt ginjen zur Kkthebiinz m Äetijtl|tS- SlütfrofiafÄtn weitere Gaben ein von- 15. Karl Ludwig Keil n. »tau, 16. Viarrer Mabr u. Frau, 17. Prokurist Suhl u. Stau. 18. Univer- sttäiS-Rentamtmann l R. Weimer u. Frau, 19.. Ge meindesekretar Engels u. Frau, 20. Frau Lehrer Hübner, 21. Rentner August Schwan u. Frau, 22. JultuS Schulhof u. Frau, 23. «entner ©. »mn u. Frau, 24. Geb. Kommerzienrat Emmeliuö u.Frau. 25. Schlossermeister Julius Stohr und Frau, 26. Schlossermeister Schmidt, 27. Franlem Minna Georg, 28. Prokurist Georg, 2K Frau Dora Nasiauer, 30 Lbermusikmeister gäbet, 31. Prokurist L- Wolff, 32. Schrcinermeister Karl Hahn und Frau, .33. Geb. Kommerzienrat S. Heichelheim, 34. Weigbtnder. meister Christian Schmidt jl Stau, 8& fittftenrm Strack und Frau. Allen Geberni herzilchen Dank! Gießen, den 29. Dezember 1910 14o03D Für de» Vorstand. BechtolShetmer. Zentner Weizenmehl, 18 Pfund Butter, 55 Eier beschlagnahmt worden. Die Butter und Eier sind vermutlich nach Gteßen gekommen. Wann und wo kommen die Butter und Eier zur Verteilung. Ein Eisenbahner aus Lang-Göns. igarren in nur outen Qualitäten. Preislagen 680.— bis 850— M per Mille. Probesendung von 500 Stück per Nachnahme- OF.MUeiinta m I tags Nebel {jj || uuö Regen 10 i; nachts Regen Garten od. Stück Land au pachten gesucht Schr. Angebote unter 14191 an de» Gießener Anzeiger. "Mid- : denen das ° chtvAk. nser w w .. ■jg. BctWÄ idr . rinn' a tltgertJJ ^ndon & .. - •0M Büchertisch. — Januarheft des Literarischen Echo (Herausgeber Dr. Ernst Heilbarn, Verlag Egon Fleisches & Co.). Datum: 5'/oDeut.Kriegsanl. 4°/,Deut.Reichsanl. 3°/oDeut.Reichsanl. 4°/0 Preutz. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener B.rnk. . Rattonalbank f D. Mitteld.Treditbank H.-Amerik.«Pakets. RorddeutscherLloyd Doch. Guffstahiwrk. ID.-Luxemb.Dergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpencr Bergbau Ol'erschl. Eisend.« B. Oderschles.Eisenind. Phönsi«Brgb.«Akt. Bad.Anilin« u.Soda Höchster Farbwerke Elektr. A. E. B.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler...... 'Bub.« Eisenw.-Akt. eraturam 29.12.—4.3°,30 12.-=10.1c „ „ 29.12. = -0.8°, 30.12. =3.9° Niederschlag 10.5 mm. Hochwasser in Frankreich. Paris, 30. De». (WTB.) Davas. Dis lluterstaatssekretariat für öffentliche Arbeiten gib eine Mitteilung bekannt, aus der hervorgcht, bi Nachrichten von der Marne, der Sein-, der Meurthe und vielen anderen Orten eingetroffen faib, die ein fortwährendes Steigen der Wasser- läufe melden. Man berechnete, daß. das Wasser täglich um 45 Zentimeter an wachse, hoffe aber, daß am nächsten Freitag der Höhepunkt erreicht (ein wird und daß der Pegelstand in Paris 51/2 Meter nicht übersteigen werde. Während der letzten 5>ochw-.rs serKatastrophe im Januar vorigen 3flbre$ betrug der Pegelstand 6,11 Meter tamWzinw PMpiiie Men sowie sämtliche Einzelmöbel wie: ium Vertikos Kleiderschränke Waschkommoden Nachttischchen usw. empfiehlt Möbelfabrik Buch! Fermi fehle». Der England—Anstralirn-Yluv. Berlin, 30. Dez. Der Flug des .vaupl- manns R 0 ß s m i t h von England nach Australren i-ndele laut „Berl. Lokal-An-." tn Charles- oille in Queensland, bevor Melbourne erreicht werden konnte. Berlin, 30. Dez. Dem „Berliner mizeiger" totrb aus Wür-burg Mmeldet, lxrtz der Landwirtssohn Emders m Erchelsee aus Unvorsichtigkeit seine 22 alle Schweswr e^- schost rach seinen ISjAhrigen Bruder tödlich verletzte. gres^' dentcn.^Jn' der Sten Sitzung gaben die Vertreter der verschiedenen Nationen Bcriclste über ine Stel lungirahme ihrer Genossen ab. Auch hier trat eine sdxirse Spaltung zwischen den Gruppen der gemäßigten Sozialistcn und der Kommunisten hervor Von englischer Seite wurde erflärt, die Unirnii täten in England seien die Mittelsnmkte der Reaktion, und die englischen sozialisnschen Studenten Wünschten im politischen Leben ihres Landes und an den Aktionen der englischen republtkancsc^r Parteien teilnehmen zu können. Für dtc dritte Internationale sprachen sich die Vertreter der schweizerischen, der englischen und der )übiumn|dyn Studenten aus. Auf der Tagesordnung der -werten Sitzung stand die Frage, ob man sich der -wetten oder der dritten Internationale anschltetzen oder eine eigene internationale Bereinigung der revolutionären Studenten unabhängig von den poltttsclnnl Parteien bilden solle. Für die -wette Jnternattonule erhob M teinc Stimme. Im übrigen btdirn jidp die Anhänger und Gegner des Beitrittes zur.dritten Internationale die Wage. Man beschloss, dte Ber- lrandlungen über diese Frage bis -um Erw. des Kongresses geheim zu halten. Es waren ungciahn 4—5000 sozialistische Studenten auf dem Kvngretz Frankreichs Finanzpolitik. Paris, 30. Dez. (WTB.) Savas. Fn der gestrigen Sitzung der Kammer brachte der Ftnan-- minister Klotz die Anlecheprolekte an. Der Mr- nister legte die Gründe dar, dte eine Umgestaltung der Finanzpolitik notwendig machten Dte Musaaben während des Krieges beltefen sich aut 220 Milliarden. 6 Pro- der bewtlltglen Ausgaben tmitben nicht ausgebracht. Die Regterung wollte Letzte Nachrichten. Das Reichstaaswahlgefttz. Berlin, 30. Dez. Wie die „Mrssische Zev 1 tunff" hört, sind die Reserentenentwürfe für das Reichslagswahlgesetz fertiggestcllt. Ähre Derösienllichamg stehl umniltelbar bevor. Tre Entwürfe stimmen biTtn überein, daß. auf je 60000 Stsinmen ein Mandat kommt. Lieber die Zurech nimg der Reststimmen, bee entweder einheitlich auf dos Reich ober nach Provinzen erfolgen soll, gehen die Entwürfe auseinander. Grov-Thüriugcn. Berlin, 30. Dez. In der ..Deutschen Mge- meinen Zeitung"' wird die Nachricht als erfreulülte bezeichnei, daß unnrittelbar vor Weihnachten die Landesversamnilung in Gotha das Gesetz für dte vorläufige Regierunysgenxllt angenommen hrbe und sich zur stnatsrechtlichen Form entschloß, bk im wesentlichen den Reichsrechtlichen Anforderun- geit an die Berfassimgen der deutschen Länder entspreche. Ta der Freiswat Gotha der Gemeinschaft der Tbürin-ger Länder beigetreten ist, deren Zusammenschluß -u einem einheitlichen Staatsgebilde günstig vorwärts schrrrde, so dürfte erwartet werden, daß das jetzige Gesetz in absehbarer Zeil durch die Verfassung des Landes Thüringen ersetzt nnro. Der Grewtschutz im Osten Berlin, 30. De;, lieber bte Behandlung von bewaffneten Banden beim Grenz übertritt erläßt der Befehlshaber des Wehr-Kreis-Komman- dos I, von Estorff in Königsberg eme Verordnung, in der es heißt: Es rst zur Zert die Hauptaufgabe des Grenzschutzes, den deutschen Boden vor dieserr Banden zu schätzen. S« ,rnd mrt allen Mitteln beim Grenzstberttitt unschädlich M machen und gefangen zu nehmen. Bewaffaeter Widerstand ist mit der Waffe zu brechen. Ber Fluchtversuch von Festgenommenen ist fflerchsalls rücksichtslos von der Waffe Gebrauch zu machen. Die Bevölkerung muß durch energisches Durchgreifen das Gefühl der Sickxwheit vor diesen landfremden Elementar haben. Zusammenarbetten mit der Einwohnerwehr und wenn möglich mit den gegenüberliegenden lettischen Gvmzschutzverbanden ist anzuftreben. vertreten. Wilson micderhergestellt? Paris, 30. Dez. (WTB.) Die „Chicago Tribüne" meldet aus Waslffn'sion, daß Wilson fast vollständig wiederchergestellt sei. Er werde seine posi^ tische Tätigkeit tvieder aufnehmen und auch bte Friedensfrage persönlich regeln. Winter in Berlin. Berlin, 30. Dez. "££.»« d-r Wb nn Ankachtsreigen iur rtro 100 Mstvirkrni» r .überfüllten Taickskuche rac Weihnachtssein fiatt, fhg übet das Licht tm ms bü Zukunft erhelle» ebediefenmg uujever Ma Dktzlar. K. Dez. Zn der letzt» l wurde der Sasvreis »mpreis um 6 mil mber ab erhöht. Für da £ weitere Erhöhung ang» n-Naslau. z Im Nenhosfmmgsstolla üondHg losgekpn-eiia Irtäter ffarr bcrü&t. L M, 29. Tq. W öm s Defierivolde- nnro* jtbfriti«6ai 80C0 Zentner f. ennret fßevÄkrM & über die Verhandlungen bezüglich der interalliierten Solidarität. Ein sozialistischer An trag, der gegen die Befreiung von jeder Bcsttue^- rung der Renten gerichtet ist, wurde mit 480 gegen 71 Stimmen abgeletmt. Ein Zusatzantrag von Thomas wurde ebenfalls abgelehnt Schließlich wurde mit 481 gegen 64 Stimmen das gesamte Anleihe Projekt angenommen. — D« Sitzung wurde gegen Mitternacht aufgehoben. Ein internationaler sozialisli cher Studentenkonyreß. Zürich, 29 .Dez. In Genf tagt ein internationaler Kongreß der sozialistischen Studenten^ Bis jetzt sind Deutschland, England, Frankrcrch,^ Belgien, Oesterreich, die Schweiz, Südsimmen und Amerika vertreten. Die italieinschen Studenten' haben, da sie am Kommen verhindert ivaren, anc ” 'tliebe Äunbaebung geschickt. Zweck des Rrm es ist dicG/ündung einer Internat ro- e der sozialistischen und kommunistischen Stw Handel. Frankfurt a. M., 30. Dez. Börsen- stinrrnnngsbikd. Tie heutige Börse wies Me- tvnrm sowohl in heimischen wie auch auswärtigen Werten ein ruhiges G'-sckMt auf. So tonnte auch das lebhafte Geschäft und die feite Xenbenj amt Kolonialmarkt nicht in dem gleichen Maße Erscheirrung treten wie gestern, wenn auch Neuguinea und einzelne Nebenwerte tbre Aufwärts-' bewegung weiter chrtsetzten. Fest lasen imeberum Schantunffbohn, oir ihren Kurs um 10 Pvoz. er- bbhen tonnten, 640. Schantung Gcnußschctne 3100, gestern 2850. &nnbartxn nrWer, 39,oO. Montanwerte imveselmvÄg. Deutsch-LureMburger gingen 3 Pro-., Oberbedarf 4 Pnv4 zurück, wLst- certb Phömr ihre Kurse erhöhen tonnten. Adler Kleyer intterlagen stärkerem Angt und setzten 12 Pro;, mribnger ein, was auch mit der Einschränkung erry to Betricbe^ m Zusammen l>ang gebrady imrb. Vhennsche Werte lagen behauptet Dasselbe gilt von Eloktrowechm. wo nur Elektrische Deutsch Ueberste bei Begum eme Ausnahme machten und 5 Proz. geiwrmxen. Schuckett schwächten sich V/i Proz. ab. Scknffahtts- aftien bewahrten feste Vattung. Canadas lagen etwas schwächer, 955. Stemm Romatta 905. Gebessert gingen Anatolier hervor. Eolmmrstop.fest, 550 Für heimische Bo-nkaktten bestmch lekchastere Kaufneigung Die Umsätze auf dem Rentenmartt waren nicht von Bedeuttmg: die Kurse behäufel. 5pwz Bulgaren tagen matt. Das G'IÄäft erfahr auch im weiteren Verlaufe Seine Betetemg^ Mu- guinea stiegen um 50 Proz. auf 650. ^mfaWest gewonnen oa. 5 Proz. Rheinische^vchlweck tp= gen 5 Prvz. an. Privatdö>tont 4 Proz. Frankfurt a. M., 30. Dezember FUrla.Schlager ift die «lleinvertrrtong für größeren Bezirk Bietzens zu vergeben Vorzüglich geeignet für bereits bestehende Geschäfte der haus- haltungs- und Eisenbranche. Näheres Mittwoch den 31. Dezember vormittag» im «abnbof-Hotel «letzen bei unserem Vertreter F. W. MBller.■"“hv Danksagung. Allen, dte uns bei dem Heimgange unseres lieben, herzigen Werner das herzlichste. Die trauernden Hinterbliebenen: W. Walther und Frau. Lollar, den 29. Dezember 1919. 3a Silvester empfehlen: Rum echt Mnrttniaue Kognak in allen Preislagen Ir Rotwein Sli»kl>I0e, Äafw, 8ttkichki,LeIsirl>iiiti Gebr. Noll, BabnW. 6. Xelcpboa 543. A»- u. Verkauf von Mobeis, Söld.Lilber, Antiquitäten, fowieUebernahme ganzer Einrichtunacn. •*“ LouiSRothenderger LNeuenweg22. Tel. 176 Karbid enrvstehlt Edffar Borrmanu, EijenbandUmg. u*» Slisadeth-Meinfinderschuse Zum Zweck der Enthebung von Neujahrs- besuchen und Glückwünschen nehmen dte unter11 zeichneten Vorstandsmitglieder auch in mcjem Jahre Gaben entgegen Die Namen der Spender werden rechyerng im Gießener Anzeiger veröstentlicht t Gießen, den 26. Dezember 1919- U398B Frau Fabrikant Bänninaer Witwe, Lndungstr. 46. Pfarrer Bechtolsheimer, Liebiasttaße 56 Frau Weichensteller Bechtold, Budde,ttahe 3 L F-rau Kommerzienrat Heyllgenstaedt, Ltebrgstt 49. Oberbibliothekar Prvf. vr. Leuser, Ost-Anl 12 ll. Frau Schuhmachermeister oeß, vulelTrandstratze 9. Frau Stadtverordnete Winn, tzofmannirraße 14. Kaufmann L. Wolff, Scknffenberger Weg 211. Svarkassekontrolleur Haas, Stephontzraße 17. Für Silvester! Jamaika-Rum 40% Verschnitt, Flasche Mk. 38.— 1918er Laubenheimer Mk. 12.— 1917er Ingelheimer Mk. 14.— Hohe Kalbfleisch Liebigstr. 71. Telephon 285. Fünf-Uhr-Tee SPllw MW t.B 504 Anfang 4 Uhr! ‘ Anfang 4 Uhr! Am 31. Dezember ctsiu Achtung! Achtung! 5. (Brünberg (Hessen), den 28. Dezember 1919. Der Vorstand 016101 Der Direktor: Schäfer. 14484 T"=ppicbißrennhoiz (Läuferstoff) zuverkaufen. I Wl UIIIIHUIfa 300000,2 200 000, 2 C. & G panfc 14509 025112 au vermieten glimm Suchacker guten Gesangverein Frohsinn. Diese Woche >024519 Preisen scheinen bittet 14580 sofort gesucht. 14483 W e ttfte i na affe ■> 1 US--» 14488? im Laden. .•aoscweoNhG rvexxr gesucht 1)2607 Marburger Str. 30 v (Heiditoiftcr Mühlstein, bliekeu, Neustadl 79. aus mein Jabri kkontor gesucht. Angebote schritt Uch erbeten. (M4963 C. Kliugspor, Zigarrenfabriken. (weitzer Pinscher) ent- laufen, «egen flute Be- Löhnung abtufleben owm Wirtschaft KehÄfer. Hencheldeim. Legler Süd Anlage 5 Fernruf 88 M. 1JO für alle 1441OV Fräulein gesucht aushilfsweise für Januar a l S f* i I f e im Sprech »immer. Gelernt. 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Meerscheidt-Hüllesem im Saale des Hotels Großherzog Freitag den 2. Januar, abends ll/2 Uhr über Seefahrt ist not wenn wir nicht verhungern wollen. Sich ausweisende Mitglieder zahlen für sich und ihre Angehörigen je 50 Pfennig, Nichtmitglieder 1 Mark Eintrittsgeld. Mt411 Der Vorstand. rhesstN" cctrm ^rcratö abcrbeib m 7sncdbkry ’ . (jjC)t8cnt< genitener tt. 'M ermti ji jtt vaudelsu rot, welche ix iMdeMmmc alKtqtbntlwl ImWdflinntct ivordcn. > des Landesau cm bedt. 2 gefaxt, d wn der ?btw sind, daß \i aerwcbmtg t j’t jdbfL’, b- n und bomi Tie ungrf ki BkrieSung e ichuna ber n werden. iSieferunt cm Mdoeu jonj aUgemei , wn alten Be islich diese 3dl der wirfst! tlvrden smd u LrlbÄosten Tit fccnbtldfan eine solche Re sie zu einer g und damit md glauben ii k Ä uö dem Q ribtd hervor Aeich dem D Ocn Freistaat £ hufdämtern N der Bcrussbei k) der männliche 1 geplant. Die p der Ähasfuna ^'c^rung an di Miiiationen aus . Bei dem Donnerstag d. «. Ja». 1920. abdS. 7'/. Ubr, in der Bezirkoichnle. West- Hnlnfle. Beainn eineS tlnlängn Ceötennes in Babelsberger Biene- grapble für Daaee und ■errea. Honorar 10 M. Anmeldungen an Herrn Rich Hafenkrug, Lab ser-Allee 22, o er zu Pe- flinn deS Lurlu- erbeten, •ebeleb. Stenogr. - VereU von INI u4 ltwc Dun-Vir. ■ebeleberger. 15.WW-SÜWW SWolttrit Die Ziehung der 1. Llaffe dieser Lotterte beginnt wieder am 13. Mannar. Hauvigewtuue und S Prämien in 5 «lassen zu kaufen gefucht. u^ss Carl Schäfer Frankfurt am Mai« Mainzer Landstrahe 279. looo mf. und mehr zahle jetzt für Silber- u. Goldniünzeo sowie 1*e Hotel Schütz. 0. V. P. Jugeodgroppe. öelelllg. Snlqmmeufetn TouucrStag, 1. Jan. 1920, 8 Ubr, Hinven bnrg, jSoflefenMmmer. 3 P, im • vor de Xi in Zum L II. ob. 1. III. 1980 i= eh. Hi*r.=$e|n. d. Staatsbeamten (1 Kind) fletutbt Schwierigkeiten mit Wohnungsamt ent» stehen nicht, oa derselbe teil längerer Zeit beim Wohnungsamt Gieffen vorgemerkt ist. Schriftl. Angebote unter 026133 an den Gietz. Anz. erbeten. Solider ehemaliger akt. Offizier, der durch die Berbäliniffe gezwungen ist, feinen Beruf zu Ludern, sucht qol möbl. Zimmer. Schriftl. Angebote unter 026078 an den Gietz. Anz. am liebsten ^aoen,m. Wohnung, ober Parterrewohnung in BerkehrSstraffe zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preisangabe unt. 025063 a. d. Gietz Anz. IStsllsnsngshOtsI io Ml. Näh. im Profp. Jeh. II. Hchnlta. Rdresseuver lag, Eillu 809.____ Zum ©eitragen der Bücher ein tüchtiger Herr gesucht. Schr. Angebote unter 14490 an den Gietz. Anz. Akademiker (Witwer mit 3 Kindern) sucht Haushälterin. Schriftl. Angebote unter 025071 an den Gietz. Anz. Zum 1. oder 15. Jan. ein othtnOitnfhiiähtitn das melken kann, gesucht. Fran Feri. Wengenroth, Balger (Dillkreis), '**” Bahnboistr. L Liiltzt. Mädchen für SHirfte und HauS zum L <>ebruar 1920 gesucht. Iran Anuv Steher, Moltkejtratzc 2ä Dienstmädchen Lülht. Mcheil für sofort ober später bei hohem Vobn gesucht. lw, Gustav Rosenthal, Giesten, Wtibelmsir. 8. ieu] Suche per sofort ein Wt. 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Ihr sollt cs keinem Unrourbtccn ge- „Mich selbst," tegte sie dann lE -m, ..wenn ich dadurch den Gottesto^ von dem Nuch ftei Machen und Estrid ihre Ruhe rovrdergeben kann, ixntn zahle ich nicht zu ho^n tes.' ,Ohne Liebe?" fragte B-nt Bonten cindrtng-- lick "und seine Stimme zitterte Kickt. Sölve schwieg. Ihre Augen hingen an dem gwum Himmel, über dem zart wie ern Hauch Ne erste Morgenröte autglomm. Tas geht zu weit," machnte Bent Bonken emdrrngticher, während er bctde ^arcke fest in» einander krampfte. „Ein wchloses Opec^ist cs. Vielleicht zahlt Ihr es mit Eurem Leben. ,Siellcicht, Bent Banken. Was hegt davrii? Es rotr'o auch nicht allein dabei aus mich »n- gegen tapi Mil title Woche keine Singünnde. fteuiabrSfonntag: MtanÜ tcn SSä Schift wiegte sich leicht aus den Wellen tÄeS&Ä i^rfÄ«n SkM 2k6l,te «** Wmit« u 5 *U.JW, sse Bent hatte das unabweisliche Gefühl, als müsse er Sölve so Vieles sagen sie, warnen, uw raten, ihr Helsen, aber sein Mmck blieb streng geschlo Kn -Leine grauen Augen verfolgten eine llrsf Wolke am Morgcnhimmel, dir stch nun lrngfam |d*nSc?toanfc rfljrte WW "•«‘S"** ^WULE-L tarnte v-> «* ?' *rt“krSB35j KM» mit M Seegespenster. Roman von AnnyWothe. Amerikanisches Copyright 1918 by Anny Wothe-M.hn, Lerpztg (Nachdruck verbaten.) Fortsetzung 18- ,k mill ich auch. Es ist das Einzige, wis ich dem durch uns so viel ja ^unschuldig daran, Sölve." Äe^blauen Augen ttuvenichn«S dem -sl- den Gesicht unter dem schwarzen Hclgolünder falt ^,StÄ'nicht in Eurer. Familie «n«: Jto alle md alle für einen? Nein, iÄ.trage Mitschuld und mut. alles versuchen, sie zu süAen ,Das gelt zu weit, Her e Sölve. Was tonntet Ilw Jngewott Forts bieten?. Eine bange Frage lag in 1<^em Tan^ Drs iimge Mädchen sah roeiönn über die wogende nahe Strand schwamm in vctl^far^mDuft. Wie ein Kranz wand sich silberickäumentes WeU«^ gefräuid bis hin zu dem alten KömMaten von List. Ober dem blutrot die Sonne empo^schwebto Eine breite Goldslut Itefc das Boot hinter sich zurück, darüber silbcrschimmernde Mövcn auf und nieder schossen. . . Lääiclnd darauf hrndeutend, sagte Sötoe. „Sckaut, rote wohlig die weißen Möven i^ SLwtngen in die Wellen tauchen. Ist cs nicht, als wenn ein Mensch all sein Leid, all^men Goim m den Mcereslluten tiUllm möd)te?' Da lief das Boot mit einem Ruck «f «n Sand und der Kranke schlug verwundert ine Purpurrot flammte es ruf und purpurrot glitzerte cs mit einem Male auch aut oen grauen Meereswellen, als wären Rosen darauf gestreut ,Seht nur, Käpten, rote schon. Ist es nicht herrlich, das Erwachen der Sonne? rief Solve. .Seht nur, jetzt schreitet sie durch los offene Tor ihres Goldpalasies.. Ach, wie vaä Wimmert und funkelt. Wie dufNg ist der rosige Flor, den sie weithin ausbrcitet. Der Morgenrot ck ilt ihr Gast, ter trägt ine Glut von Wolke zu Wolte. Und wir - rote gleiten aus leuchtenden. Wogen dahm - mir ists — als führen wir in ein Gottesland! Die Blauaugen leuchteten zu Bent auf Unter der schwarzen Kappe stahlen sich ein paar Löckchen hervor und glänzten auf ter weihen Sttrn, als flimmerten Goldfunken darin, die ihn Mndete^ Wewet Ihr lange in Lift bleiben?' fragte Bent" Bonken fast scheu „So lange man mich braucht. Und nicht wahr, Bent Bonlen, Ihr sprecht bei meiner Mutter vor Jnb sagt ihr, daß ich nicht anders gekonnt Und auch mit Estrid milkt Ihr reden, und chr sagen, warum ich den Gottestoog verlies. „Gewik, Sölve Wed^erben, cs soll alles ge- Ein neues Dormstädler Lokalstück. Darmstadt, 27. Dez. Nicdergall hat nut wenig Nachfolger gefunden. Ein größeres neuev Lokalstück still nun im nächsten Monat in dci Turnhalle am Woogsplatz seine Er,tausführnng erleben. Auf Veranlassung der Zenwal,tolle zur Förderung der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen werden mehrere Freunde und Verehrer der Mundartsöichtung dieses neueste Werk: „Der Glas sch rank", Lokalposse in Darmstädter Mundart in fünf Bildern von Leinnch R u th lein, dem Darmstädter Publikum vonühren. Du Aufführung erfolgt unter der Leitung von Eduard ! G ö b e l. dem bekannten „Dottcrtch"-Darsteller des n Watzenborn-Steinberg, 29. T^. Tor gestrige Sonntag war m uniover Gemein) te? Lei?enmiiilon gewidmet. Missionar Swick.von Wiesbaden, n«r er,ch«nen,^pre^te tm ^rr Fvage der Einsetzung eines ^sonderen Delegierten des Reichskommissars für.Einend A u s f u h r b e w i l l i.g ungen für den Freistaat Lessen haben sich btc hessischen fammern dahin ansgesprochnt, daß wersür eui Bedürfnis nicht Dorliegt, daß aber zweckntaßiger- 2 bw ton den Kammern, etngertchtete Lcisische In d u str iest e l le in Berlin mit der Verfolgung besonders eiliger und bmgtnbii Ein» und Ausfuhrgesuche zu. betrauen s^ Dm Interessenten im Kammerb^irke wird dalier entv- sohlen, sich in solchen Fallen.der Vermittelung der Lessischen Jndustviestelle in Berlin W 30, Nollendorfstraße. 11/12^ bedienen SvwoA tfc Dereringiung 'iwwesDeutfcher Lon^lsüimmern, welcher die Kammer als körperschaftliches Mitglied angehört, rote auch we heft- schen LandelSkammem tzaben sich "Ml)end mi der ungemein wichtigen Frage der Schl d-s ,Loch im Westen" besaßt. Die Beschlüsse in den stattgehabteii Konferenzen gingen übereinstimmend dahin, daß durch sofort aufzunehmende Verhandlungen der Reichsregierung mit kr tente die alte Reichszollgrenze roteber herzustellen sei und den deutfchn VeiMialtungen ^n^er^Öand- rnmmen " ichoß sie mit einem l—,-- -- . . . ST^ns allein -uf den .2Jänirt, ber tob^M elend und arm heimgekehrt ist und der nun nichts hier ftndet, als ein zerbrochenes Gluck. , Shtgeroart Feris wird niemandem cm Glück austauen," warnte der Kapitän, -^r gclwrt zu benen, vie zäh festhalten an dem, ivas fve ennt lescsen die maßlos lieben, aber auch maßlos fit wird nicht ablassen von fernem imchdern die Liede ».llorbcn, er tvicd nicht mfet und rasten, biser sich acht, und alle Eure Opfer iverden vergelxms sein Wag sein," gab Sölve zurück. „Verzeiht, tönten daß ick Euch rotier mal mern Exrz aus- Ä WWf etwas SBeria&IüM. SJ Kh<>ss Gönnte unb ntüftte id) Euch ^Äe' siut stieg in braune Männer. ^TBi'H^neitterträgc. Wist der Er- L-fe einer Reichsvetordmma angeregt worden, ro^ i stach ganz allgemem Lieferanten berechtigt sem k'llen, von alten Bestellungen zurückzutreten, wenn mckweisllch diese Bestellungeii vor oder wahrenü dr Zeit der wirtschaftlichen Demobilmachung erteilt morden sind und die vereinbarten Preise tue ?tigen Selbstkosten überschreiten. . Die Landelstommer beschließt einstimmig, sich »den eine solche Reichsverordnung auszmmechen, «Tfi= 8U Xt fein i-drnklich-n Rrchts«r- mirrung und damit zu einer Untergrabung von ßttuund Glauben im AeschäsMeben f 5. Aus demiGeschaftsberichtift folgendes hervorzuheben: | Gleich dem Vorgänge m Preußen ist auch "ü den Freistaat Lessen die E r r ich tun g von Aeru f s ä m t e rn, deren Aufgabe die Förde lung der Berufsberatung und Lelwstellenvermitt- tag d-r männtiäen und miblich-n Jug-ud fmi oll g°vlant. Die Handelskammer hat sich tm Falle der Sckiaffung solcher Berussämters^ürderen Astgliederung an die bestehenden Arbeitsnachweis- Lrganisationcn ansgesprochem her Bei dem Krersamt Gießen war erneut der Anttag aut Einrichtung eines Ge werbe- ae r i ch t s für die Gemeinden des Land- l reis es Gießen gestellt worden Ans einer Reibe von Gründen hat die Handelskammer die Zedürfnisfrage vernein^ und Atn Znttresse der Zrgarrenrnouftrie unv ihrer Lilssrndustrie der Sigamnhften^rtf^ falle die Handelskammer bei (ht™babnbirel iion Franksnrt a M. beanttagt, daß Rohtabake Tabaksabrikate sowie Zigarrenkisten bzw. Furniere Meder auf bu ßiftc dv'rjenigen Güter gestellt werden, welche bei worden, dafür besorgt zu sein, daß seitens der TonaerM^A @®ä* •güs llt B4B» tw» LL'Lnm'L» 'et’aKFuriu”tl>e,ta Elsenbahnverwaltrarg auf dem G^erbsthnhost Gießen für Zollgüter ein wn ben übriqen Gütern völlig gewarnter und auch sonst ^Uen berechtigten Anforderungen 01^^64)601)« maum zur Verfügung, gestellt wirb und daß das AbfertiMMgsveriahren von Zollgut möglichste Bc schleunigung criäljrt. Die BemülAmgen der Handelskammer bzw. des Deutschen Zndusttie- und Handelstags, bic Reichspostoerwaltung zu -der Ruffas,u-ig zu be^ wegen, daß bei Ver l u st von Wertpateten der volle Wert, d. h. nicht nur die Heistellungs- | losten, sondern auch der entgangene Gewinn zu ersetzen ist, sind bi über ohne leben Erfolg, geblieben, so daß eine Firma der Zigarreninduitrie suh veranlaßt gesehen hat, diese für die llilgemeinheit wichtige Frage zum Austrag tot den ordentlichen Gerichten zu bringen. arv^.. Ein Antrag brr HandelscoEr Altena ,Wests) auf sofortige Wiedereinlegung des V-Zug- Paares 175 und 176, welche der notwendigen .Aufrechterhaltung des Derk e b r s z w \} cb e n bem Industriegebiet und Suddeutsck- l and dienen, ist bei der Eisenbachtdireftton Krank' inrt a. M. befürwortet worden. Die tzs«nbahn.ver° I ivaltung hat inzwischen die g&cbereinfteUung dieser D'°2?c r>M&en Handelstonrinrrn b-bML nnd Tr Einstein bat die letzte ordnende Hand, Eel«tt - Riemanns MusiklerSon ist der Stolz der.^Deut selben Musikwissenschaft, ist ^Einzig das^rnde EncylloyLtie der gesamten. Wissenschaft tm wahrsten Srkmedes Wortes. Mau skebt immer wieder bewundernd vor dieser die .^rLfte eines Mi-nschnilebeirs schier überstrigenbm I sstvst-narbeit. Ob man sich über bvzraitiNische Musik, über Cl»ralrhythnms, über Krrchenmusck, über den Dau von Jnstrummilcn, über musiktbvo ^ rctische Fragen, über PaHstrma oder Mo- 1 ix-rnften orientieren will, ilbevall wird nian stau neu, welch imgrheure Fülle hts^rischen unblnblw- graphischen Materials lnerverarl«itet ist. Tie entlegenen Detail tragen roerben ebenso wu die I Lauptftmdamente und Grmü)Probleme der Musik^ röiismschaft mit glddxrr G'-ündlicklkett und Tiefe I hffvmMt Die Jubiläumsans^ll« des Miisiklexi^ I tong, das eine ganze uiusikalische BiÄwthek ersetzt, ifttfr jeden Musiker und Munkfreund mteiit» einschlüßlich Verpackung für je 100 ^il'ogtamm Rnngcroichi nicht übersteigen ^L'eserung m Paketen aber Dosen mit einem Inhalt bis LU emem .^fograntm 660 Mark, bei Lieferung in Debalt- nissen mit einem Inhalt von mehr als 1 Kilo^ gtamm 645 Mark. Beim «ertouf «« (Kleinhandels, abgesehen vom Falle des Bertoi'fs durch den Hersteller, für 1 Pfund Reingewicht nicht 3,70 Mark ftbctfbcvjtn. Die Gebühren der Feuervisitatoren für den Tag mit Wirtong vomllJanuar 1920 sind solgendcrmvhen fesbgesetzt w^den.. für! Di itatwnen in chrem Wo^wi^ 4^0 Mark, Wr Visitationen auherhckb ihres Woynories v Mk. kür den ganzen, 4 Mk. für den hllben.Tag. T ie^n stnachrichten bes Krei saMtes. TaS Mirisderium des Innern htt dem Dorftond des Thüringer Musemns in Ei enach die Erlaub- nis erteilt, 25 000 Lose der tm Frühgahr 1920 zur Ziehung g-langenden Xl. Reil>e^-r ^ldlot- Mtcrie zum Besten des Thcrivger Mcheums zu Eisenach, sowie dem Badischen KErbund in Karlsruhe, 15 000 Lose der 1. Reihe der VIll Datschen Kriegerg-ldlottene zu Gunsten bedürftiger Kri-gsteilueftner und deren Hnttr-rbliebenen mner- halb des Fveisdaates Hessen zu vertreiben, gestattet. zeug--und -Reutteroeiiser. — Sertebr mit Süßigkeiten 9. Dezember 1919. — Veturdming über Kunstbonm. Vom 10. De- yntber 1919. — Einsendung ter KXrrbcn>unb Stift ttmgsvovanschlage. - Tie Gehren der Feuerviji- toteren. — Dienstnachrichten des Krellamles. 3 uhr'-. MJtomI; abends 6Vj Uhr: Ter Breis für Iun.sthvnia ^N bE ^, Montag, 5.: Maß.für Verkauf durch den Hersteller, lorocti tttgts1j^c . Tiens!ag, 6.: Die Se^»^ bar an Minhandler oder Berbvamher vertoust Warner. ’ wird, cinsckstiehlich Derpackmig für ie 100 Kilo-, woch, l. .Jcitem x gvamm Reingewicht rricht überslmgen bei Liest- nmg in Paketen ober Dosen nat einem Inhalt bis zu 1 Kilo gvamm 620 Rtark. bei Liestrung in Bcliüllnissen mit einem Inhalt von mein als 1 Kilogramm 605 Mark. Der Preis Kunst- iwnhzr bari beim Verkauf an Kleinhärchler sowie habung der Zollbestimmungen sowie bei der Kontrolle keinerlei Schwierigkeiten bereitet werden sollen. Die jetzt an der Grenze zwischen besetztem und unbesetztem Gebiete eingeführten Kontrollen führen zu schweren Schädigungen des ehrlicken Handels und fördern nur das Schiebertum: die Grenzkontroll-Sperre sei daher sosort aufzuheben^ Tie neue Reichsoerfassung ficht als obersst Vertretung aller wirtschaftlichen Interessen du Bildung eines Reichswirtschastsrates vor. Der kürzlich den amtlichen Handclsoertretungen zur Begutachtung vor gelegte Entwurf einer Verordnung zur Bildung eines vorläufigen Reicks- wirtschaftsrates sieht nun eine so mizulangliche Vertretung der Handelskammern vor^daß die Handelskammer dagegen den ernstesten Em- soruch erheben muß. Sie fordert, baß W mir dem Deutschen Industrie- und Handelstag mehr als ein Vertreter — wie vorgeschlagen — sondern auch den zu Landesverbänden zufammen- qeschlofsenen Handelskammern der emzelneu Glied^ laaten eine ihrer Bedeutung angemessenen Anzahl von Vertretern im Reickswirttchastsrat zuerkannt wird. Ebenso muß die Beseitigung der Ungleichheit zwischen der Vertretung der Konsum-1 s^n ?o Geburtstag, vereine und der Detaillistenvereinigungen durch l seinen . ________ Zuerkennung einer Anzahl von Sitzen an letztere gefordert werden. _ \ i&plttyfatt t>Ct iftÄttljllttCt Angesichts der m^vdm^chen ^lShu^ Opernhaus. Dienstag, 30 Dez., n^mi. aller Unlosten ^ben 3 Uhr: Peterckrens Dtendfahrt; abends 7 Uhr mern eine Erhöhung der bisherigen sta a 11 J e n I nifncana; hievauf: Ter BafM: Mitt Zuschüsse für die X- 3 W: KiW, Fortbildungsfchnlen mrs Mndestcns das ßi/ u^-. Wohltrttgkcttsvvrstellung. Tvn- 2oWdte in Arrragüug gebracht. nerstag l."Ian 1920, nachm. 3 Uhr: Peter chew- 1 T — I MondLhrt: abends 7 Uhr: Fidclw, Freitag, 2 | yZignoTt; Samstog, 3., nachm. 3 Uhr : Peterchem» «US dcnr AmtSverkÄndigANgsblatt. Mondfabtt; obends 6^2 uhr: Ackxi^Sorartag, 4 T°s am150«t!ünbigun'sSbUtt Nr. 141 vom 29. T^ember - Pramuntorll ^^D ^t^n^)nDon. Dienstag, 6.: DtenaLisa: für t*e Ber>icherungsgenvssenschaft der vnöattato • £ nachm. 3 Uhr: Peterchens Mönch zeug>und -RcutierbriUZer. — ^rdn^^über^dni | M Z^lds 7 K: Schahmzade. — S cha n- viel ha ns. Dienstag, 30.: Die Verführung: Mittwoch, 31.: Die drei Zwilling: Donnerstag, 1. Jam 1920: Ton (Satte«; 2. .Maß für Maß: SamStag, 3. Hörrig RichardIII.;Svmi-' » « O HL., e - T . AkAtiM rx 1 / _ I I iVY* Augen auf. „Wo bin ick?" ftagte et matt Daheim, Fügewort F^rks. Soeben .Uhren wir in den K'önigslMsen von ^List ein und Eure Mutter wartet auf den Sohn. , Der Ktanle hob matt die Land, em Lächeln huschte Über sein eingefallenes Geuckt. „Heimat — Mutter!" murmelte er, dann schloß er wieder die Augen. „Ich werde voran gehen mck wrberciten," nahm Sölve das Wort,. Käpten, gebt sorgsamackst, daß man? nut umgeht Folgt mir langsam, ^vot sie ten Schiftern, „laßt Euch Zeitt Tragt den Kvanken bchutsam, damtt ihm kein Leid geschieht. , ' Sie nickte Bmt fteundlick. zu, dann fckrttt fte an iljm vorüber durch den he .en, n> ichen T unwi- sand 10 leicht, als wäre der lockere Grund ein spiegelglatter Saal. Bent Bonken sah ihr nach. Wie weit sie ckon wat! Roch einmal schimmerte ihre schwarze Kipp- ,„0,™= I hinter den weißen Dünen aus, dann war sie semett Airche «nd Schule. B Burkhards, 28. Dez. Aus GesundhFs- behrlich. rücksichten legte Jolxnm^ berget 1. stui AmtI----- a[§ Kftcheirvorstand nieder. Er hat 2b Jahre I bma das F-i.i«ldarf Koulstes im ^rchenvorstand I oerteeten Sein dcachfolger wurde Karl S) a b * I and anBtatt Fleisch und Fett nehme man das Küchen Kleinod ritzung der handelrlammer Giehen i vom 4. Dezember 1919. II 2m58U *j aus dem Sitzungsbericht. Unweseno sind die Herren: Kommerzienrat 1 »(fermer, Kommerzienrat Grünewald, Siehrn,! UÜftig, Roll, Rowack, .Kommerzienrat Ramspeck, I k nn, Röhr, Rühl, Stammler, Wallach, Zurbuch f' g der Sttnriinv c . 1 Etgünzungs- und Ersatzwahlen ^r Handels tammer. Tie am 18. und 19.1 ^pembcr od. Js. stattgehabten Ergünzungs- und hiobroaKen zur Handel stammet sind ordnungs I ■maE verlaufen. Einspruch ist von keiner Sctt.' dxr gegen den Wahlakt selbst, noch gegen dre rtfon der Gewählten erhoben worden, so bat die ernten Wahlakten dem Ministerium zur Prüfung eiO BestLtigmig vorgelcgt roerben tonnten. Zur Wahl im Wahlb^ipk Gieyen-Land stellt te Handelstommer noch folgendes fest: Am Tage vor der Wahl erschien im Gietz. Anz. m Inserat, in dem den Wählern ein Industrieller iz Aammerverttoter vorgeschlagcn wurde. TaS nstrat war unterzeichnet: „Dio Wahlberechtigten! »n GiehewLand^. Tutch diese Fassung der Unter. | brirt mußte bet ülnschcin etwertt werden, als ob mtlichc Wahlberechtigten des Wahlbezirkes diese imdidatur ausgeftelll hätten. Das Ergebnis der iah( bat aber gezeigt, daß der Einsender fceS Jn- tratö sich zum Sprecher von Wählern gemacht hat, denen er keinerlei Auftrag erhalten batte. 2. Bereinigung der Handelskam - .ern Gießen und Friedberg IN einet Handelskammer für die Provinz er Hessen^. Die Handelskammer beschlictzt lütb einem Referat des Syndikus einstimmis wegen eteiitiguna der beiden Kammern mit der Handels- imniet Friedberg in Perhandlungen einzutretm. 3. Gesetzentwürfe betr. Reichsein- kl-mmensteuer und K aPitaler tr ags- tzruer. Nach entern Referat des Syickitus be^ idilicBt die Handelskammer sich der Ecllärung an- rsLlietzcn, welche der LanLesansfchuß der preuvi- [thnt Handelskammern zu diesen Steuergefetzent-! ttnirten abgegeben ‘bat. Inzwischen ist von den he,si- fdim Handelskammern eine gemeinsame Erklärung ihfd)tonen worden, welche sich inhaltlich mit der- intiacn des Landesausschusses der preutzischm Han- Muammern deckt. In dieser Erklärung wird' zum Risdruck gebracht, daß die hessischen Handelskam- ntm von der Rottvendigtoit hoher Steuern durch- trungen sind, daß s« aber Venvahrung gegen eine ßtMergesetzgebmrg entlegen müllen, welche tic mick tun WteSvaoen war " • reiteten »uppeu unu ■■ „ üu___h nkhbercmeu GotteS.icnst und hült Dortvrge tm von ca. 200 lange aasreichend, überall S und abends im Gemeinlckrasts- erhältlich, wo nicht, direkt vom llerkales-bLto bn 150 Mark, w.t.elwerk in Gelnh,u,en. worden ist. __ g. nrr+tf_. Tie Kammer hatte für ihnen Bezrrk Untersuchungen über die Wirkung des Gef^ntrouris bett, das Reichsnotopfer angestettt und das . gesammelte Material mehreren Abgeordneten der »mätä eines erheblichen Teiles des deutschen ^ttonal- । vermögens gerade in der gegenwärtigen Zeit, wo die Industrie infolge der allgemeinen Teuerung um cm vielfach erhöhtes Betriebskapital benöttgt, vollauf berechtigt sind. , Um eine gerechte und sachgematze Vertet- MEMMZWMMMsZ Reichsauftracse an Industrie und Gewerbe der einzelnen Gliedstaaten setnsoll Tie hessischen Handelskammern haben sich wiederholt bei dem Ministerium der Justiz für die Befreiung solcher Grundstucksubertra- gungen von der Gr u nderwerbsfte u erem-- ^setzt, deren Aullassung betetts vor dem 1. Oktober d. Ufflsrbeii ^beftimmter ArLft der Sbtete- Laitdget^ I den-, Kreis- und Prvvinztaltage beanttagt, wodurch den gesetzlichen Vertretungen von D/nchel und Industrie ein stürkerer Einfluß aus alle sie berühren- bett Verordnungen und Befttmmungen gesichert nnimnuueiniMtiaiuwuiimiHMUMitfi ■iiiiiMi!inine»nii:iiiBaninii!Miii;iiiiD®nmneeifnniimeni»Biiuiiia = Musikalische Leitung: Kapellmeister Czirsea. ™ Goelheatrafle 32 Telephea 2064 vehördliche Anzeigen (Biegen, Silvester 1919. Siloefter 1919. Statt Karte»! Liköre Hessisches Amtegericht. 14500B Statt Aorten1 14274 r über den 3il8 38 Statt Aartee ftntn un übrigen Reiskirchen, den 28. Dege»bet 1919. Statt Aartre! van Ifaerie’« Bahuhoftttatze 29 ftmfborfet Str 5 Bietzen, 3L Degembtr 1519 5 6 1 u_2 31 3 a. 8 90 Northeim ^Hannover, Mühleustratze 12 Die Verlobung unserer Tochter Helmy mit dem prakt Tierarzt Herrn Dr. Andreas Fischer geben wir hiermit bekannt. Mariechen Heßler (Emil Drück Verlobte Gernsheim a. Rhein ntr a> deS Grnnd Berthold Kühne, Selterwey 28. Wetzen Settmmeg 87 (Erna Spieß Bernhard Spieß Verlobte Wilhelm Engelhardt und Frau. unter zeichneten Umfc&ftraeromi bye. der Bürger- metficret des Bvhnorte IbfirnlxX' entnommen werden. Steine Verlobung mit Fräulein Käthe Freund aus Schlüchtern beehre ich mich hiermit anzuzeigen. Stehen, hm 39. 3^^mber 1919 etabtixuwmt Gärtzen: Braubach Helmy Engelhardt Dr. Andreas Fischer Verlobte btrnervNichtige fmb zur li gettt verpflichtet, auch wenn ch Erklärung nicht -ugcganaen ftn Die Abqabr her (rirftärunq durch nätigenfaUS ;u wicderhot! Wir erlebten mit stiller Freude die Herz, lichkeit, mit der man allenthalben unserer goldenen Hochzeit gedachte, und danken innig dafür. SattiermeisterAug. Weinandt L n. Frau Großen. Linden, den 30. Dezember 1919. Giehen Dlodcflr.6 Betannttnachnng. Die int Iahr^ 1919 ausgestellten bvaunen Ausweis karten und Neben karten verlieren mit '21 b- faui dteses IahrcS chrr Gültigkeit. Für 1920 isciiet Dom Verband neue AtrswriKarten von lila Farbe ausgestellt. (Elise Froböse Hermann Leib Verlobte Uns wurde ein prächtiger Sonnfagsjungt geboren Kapitän Adolf Güthenke und Frau Henny geb. Schlicht Wetze» (Bleichpratze 16), 3. 3t e». Schwesternhaus min I 5. , a 23,16 5. . a 21,20 5. , b 26.69 üe Oruckarbeitenri Oertint, 6en«rl Otwot*«, 3» Me iM ImOi, tD.rt. Be* birTtriailenre eer*r* Mwrfl ftlIrrte o prrfewrrt •n gefertigt la »et Be*. on6 etrtnfcrad ICTU Wilhelm Herr, Hießen nWlerfttole 77 Srmfvrr**, 50» Kognak, Arral, Rum, weiß-, Rot- u. ZSdweine emvfieblt in bester Otta- lität 14428 Lentral-Vrogerie Tchulstratzc, neben der Sladtpast. e« Zuschneidekursus beginnt Montag, 5. Januar 1920. Lina Petri, Roonftrafje 50 p. »te aut erdrück, der baidbft erttitlsh. irnd iinn^gencnntrn Termin an irrt? •.'ürrameben 3uschla- nnttagS um I 11 dr. werden mt Gememdeda^ «r ^idmbofen bv t»m Fiskus an tr> C’^mcutbe «TtauTtnt Saffertcilf rrid alte Lodwluhbett. bedus^ 2üi4idmng bet Fticherr- offeittub reift. Dfttatb Dcrsudiatt. B^rngiararn werden ixmi'clbft cetaraa «tegaint 14497 Dutenhofen. den 28 T^nntrr 1919. 'X g c T . r. r Kognak-Weinbrand 1 Franz. Kognak Rum, echt Martinique Deutsch, u. franz. Rotwein empfiehlt preiswert kMei-örogeritilrei^hlzJ Bietzen sGoriheftr. B) Duisfcnrg-IBax!>ttm ^otel Schütz, i Mittwoch bot 31. Dezember ISIS abends 8 Uhr Große Aloesterseier Erstklassige» Fainilien-Aonzert n**e «Twße*n Erfolfa« wegen oeeh bis beete verlängert. Beate letzter Tag ProstitutionH.Teil Die eenen Tages- und Abendkurse tn Buchführung, Btenographi". Maschinenschreiben und sämtlichen Handrlsflchern beginnen am 12. Januar Vogtsche Privathandelsschule Gießen _ ÄrfW fldS tun’ den Fefdueter mck tft Dr xbeB LoS bdndieti ab^u geben ,, . dlnselwde sind verichlu'ien unb uw der 2Lu^ $ri* .»Suimtiifentili^Ärtiur' versehen bi» öo^tag den 3. Januar 1920, mittags 2 Mn asrr inrtcQeuhnctrr BLt^evneisderri eimwnchen' tu 'ÄntorenKü rrirfKcncnrr Bitter die CTDiynimiT itatthnbc .'bbm ujüeiitiidxMai Rmnrnern tounnen n*dX m bie Sulmrisnvn. Tie VerbnriSbcdmswiseL nnbat bvr der Er- amnmg bekannt gegeben. 14179 Annerod, den 38. Dcymbet 1919. Dess Büvgcrmeittcret Annenod _________ Horn. Die Richtrinrrichung der Erklärung zieht eint Ordnungsstrafe bti zu 150 Att nach sich. ... DaS Umsatzsirnergesetz bedroht denjenigen, der .,— --- — i*... .«.ssentltch uh* nmnge Angaben macht und vorsätzlich dir Umsatz- ftruer lnntrrzicht. ober einen ihm nicht gebühren» d-n Steuervorteil erschleicht, mit einer Geldstrafe bi» Auwt ZOsachen Betrag der ocfäfytbctnt oder hmlrrwgmm Strirr. Kann dieser ©tmerbetrag niät JeftgefteOt Tnerten. jo tritt Arid strafe von WO Mf. b,a 100000 Ml cm. Der Bersuch tft strafbar. Zur Sennetinmg von iedirf*nnen BerzSge- erntgen in der Zustrllang der neuen Starte werden unfea? Mitglieder ersucht, ihre alte Starte sonne ine äugehörigen NtbenVarien bis yun 15 Januar 1920 an uns einzusendtn. Ohne Rückgabe der alten AnSweisrarte erfolgt teil» Aushändigung der Starte für 1920. Autzcrdem ist für icde Starte eine mtaiitgesogaae Photogvarchie zur Verwendung rur dte neue Starte beyukgm. Dee ^maarnmg^ S-lrühr beträgt für jede Sxazyttarte 2 Mark, für lebe Vebenhrrte 1 Mark und ist den zur Erneu- matg rrrianbten Starten bei^ufügen ober ant unser PostschttNonto Frankfurt a. M. Nr 10470 ein- plEm. 14507 B Giehen, den 29. Dezember 1919. Slxrhcsstscher viehhandelsoerdanv. Ter vorsisende: Drof. Rosenberg. M. Smidxn 66> lEeoniKfxn « IZrKfjüUung cry> i fd) tn einer - lEutr uns lregel entronnen Crifl stürmis« I w Wahres 191« «viuns nochdtc: A# ÄngcM.u «r ihrer oerntch Em Mühiar lici Äktwar, UaRrfafiung. fxfld) Parts, Lo l*nio dunkel. 6 Ihr Snkenke tn ui ‘ 5#r wenig hinet Ihmmtnarbeit ur hiifel Räkselho ed) die Poltttk ktndxn Gewalt neben, aber bod Imtrag der - lwwerung Deutsl Ion siebenten M< h{ rote Bolsche l meder fallen fat Itrai. Dieser Tag^ IZanhau mit Cl porit’ wechselte, I karrte, als wir liritbentoiltQttS I frieden ohne 6d I er ist der schwa l offenes Grab, I Hm jetzt auch iRatistlation die I sollen iuwirft l Srasen Rantzau hang des Perm Ivärr «fchrhen, »Deutschlands g Itretung mit Br Imann geganger üüimatum der knese Frage las ^antworten. $ - vornehmlich Geschäfts-Eröffnung! i — Meiner wert Kunds^liaft, meinen Freunden u. Bekannten hierdurch - D dte ergebi^ne Mitteilung, daß Ich in meinem neuer*orbenen Hause = a Gabelsbergerstraöe 1. Ecke Hammstr. i eine | Metzgerei und Wirtschaft I = eröffnet habe. Es wird mein eifrigste« Bestreben sein, durch == 8 reelle und gute Bedienung mir das Vertrauen meiner werten ■ Kundschaft und Gfiate zu sichern. Hochachtung.voll Z (BfilßS Heinrich Bönsel. t Ä ZL 'Ä * säg -bewährter" h< w Es lätzt fcit Mehrheit bi «einer Poltti 6«, Es gab b sehr bereich ^loersammlun ^riebensvertra Rind aber lie ■itigung aus der samos «yte. der in «mni SW, fit” Äwed, bti J phedicn, htfltbt. । yung bereit 55» 'st (d)ti $*j bei Juli . t ?len Prospekte und Auskünfte durch die Schulleitung. 1364Ä: Mtemmtzholzverraus. Ans den Walbunflen der Ofcmrtnbe Anrwrvd wS do« nachstehend verzeichnete Hotz tm Sul>> unsskvnSvk^e vertenft werden: eo5UasabL2,3e.8 16 ffl^tenftümme*. ÄI. 14,07 fm I 3 (3kBcti. Butzbach, Gnlnbera, Hungeu. den 24. Dyrmber 1919. 14371D D« Hess •"rnwTAämter (Unrsabvenerümd.'ri Arbeitsvergebung. Dte nur Lehlmmg von Sleinn»teum«n in MulLsttutze, Gruppe H, erforderlichen Schrei- nerarbetten (8 Lose) sollen Montag den 12. Januar 1920 .. _, vormittag- 10 Uhr, üTteimeb vergeben YDcrixm, 3ndjnmTdOT. Arbett-beschreilan mtt. ati) Be- ömgungen liegen «t uns tue Gnrtdy offen. An- Kronprinz Rudolf (Das Geheleaele von lajerliakK Vorführung 4, 5a/4, 6 und 8\ Ubr. Bekanntmachung. l- Die Tienftftunbcn des Gruudbuchamt- — eauv — sind 'ritgesetzt wie foiqt. « Qr" TicnOtoti, vormittags 8«/, bio 12 Nbr, für die Orte: Ältendori an der Laon, Ädenhorf nn der Lumda, Alten-Bnseck, Beuern, Climbach. Daubr'nnen, -OeibcrtPbauten, Lang GönS» Vrib- neftern, Mainzlar, Lvvenrod, TreiS an der Lumda. WieteL e« Akbeu Mittwoch, vormittags 8‘/, bi» I« Ubr, für die Orte: Ai doch, ©aibemeitto, Groben Linden, vauicn. Klem ktnden. NntlerSbauten nut Kirchberg, Llautenberg-Hriedeltmuten, Steinbach, Watzenborn- Steinberg, Obersteinberg. ?/den Donnerstag, vormittags 8'/, bi# ** Ubr, fär die Orte. Annerod, BerSrod mit Sänrrob, eartbarö#felhm, «rohen-ButeL Reis- hnbrn. ^öbarn, Trobe, Brüniusen. mi % ^‘rnftiinnbeu deS «rundbnchamt# Gieben—Stadt: 3ebcn Dienstag. Mittwoch und yreitag. ^rmittae# 9 bi# 12 Ubr: für die Stad: Siesten unb Schiffenberg. __®n dem Tage unmittelbar nach Weihnachten, Offern und Bffnaste« ffnden keine Amr »tage statt. Gietzen, den 20. Dezember ttil». lu.231 , 5. „ b 27,04 M 1,2,3,4a.5 98 Fichtenherbstangen 1. ÄL - Ä 9-12 cm Durchmesser 12^6 fm. Sä, tft aufgarrifrtet und mir der Rinde fltmefi en. Bekanntmachung betr. die Entrichtung der Umsatz- fteuer für das Kalenderjahr 1919. 8uf Grund des Z 51 der Anssührungsbestim- lmnrgen znm Umsatzsteaergefetze werden die zur Entrichtung der Umsatzsteuer verpflichteten gewerbetreibenden Personen, Sefellichaiten und sonstigen Personenvereinig ungrn der FinawMmts- bejtrte (Umsatzsteuerümteri Siehst, Butzbach, Grünberg unb Lungen tmf^rfrrtbm, btt vor- tefchriedenen Erklürungen Über den Gesamtbetrag 6er steuerpflichtigen Entgelte vom 1. Januar bti ?L£rPmber 1919 brS spätestens Ende Januar >920 dem trnterzetchneten llmsaylfteuermnt schrisr luh einzuvrichen oder die erforderlichen Angaben an rlmisste!le mündlich zu machen 2llr steuerpflichtiger Gewerbebetrieb aikt auch der Betrieb der öated- und Forfdviriscyast, der Brehzuchl, der Fischerei und des GartendaneH wrme der Bergweritzbetrteb. Die Absicht der Gewinnerzielung ist nicht Bormtifetzrma für das Voritegen eines Gaverbebetriebs im Seltne des UmsotzsteuergefetzeS. Ängdtirige freier Berufe - Rechtsanwälte, Künstler usw.) sind nicht > teuer bflubhg. Die Steuer wirb auch erhoben, wenn und feront die steuerpflichtigen Perionen Gegenstände aiti dem eigenen Betrieb zum Selbst,tebrmich ober «erbrauzb entnehmen Als Entgelt aiü in letzterem