lN oo u tt 10. alt n s» Y- ’i r. kS w t Jung. Kann. Dorncbme mtQ.aplDiQe^ S ,m tlunft-0eb Dame oübin nicht QuSoefdiinffi achk.Jch-rt. mn Bild. w. uru$flei.ro„ unt.Nr.5iz in -5>crio‘, aiittclbeut. Mnnoncen-6iD?bltion Men.020S09 Olt WAO®* SC UH (am Felnw S&j N»*fs !Sg5Ä S-ZL SqtMd lPrvv. vofen) Zivilberul Bankbeamter. 3L eo, an- genehmes Aeuherc. $ev ien8öllb(u lucht aus dies Wege b. Bekannisch. iünu ob. gleichalteriger Dam onjutnüoi. »wecks Bries wechsel u. balb. Heirat. KriegSwitwen. auögciLl Vermög, nwilnltbt. 6i:- letrat In Ge- otex VtoiMv.WW Mx exö*6Ä\i)t.')tux enisl- wmünte schr. Angeb. a 12304 an ben Gieb. Aiy *N i*.""1«sSK SsSr heirat. Allilger 5tai ^ütll- EO., stAMonltui. 31 A, w. sich mit jg. Kwt. ob. Mchkn »• Lande mit Vermög» demnächst za mM Gesäil.Anerb.or.7- 15681A M ,teln 4 Votier A.G« FrankfurtaJLj^L EnitiiBilit* Wiiwn M oM^anJnW^—- ^G^etohlen.'* nagte ^^Äbunfelflnc ■ ULK« ■ SZL.L > : 'M «sM । W5& । -d I r'^Vereh]®^/ Hr. 254 Ter Gietzever Luzeig« erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Be$ng$preis: monatl. DI k. 1.60, viertel- tobrltrf) 'Dlt. 4.80; oincf) Ab ho le- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.50; durch diePost Dlk. 5.— viertel- jährl. ausschl. Br'tellg. Fernsprech - S'nfdilüfie: für die LchriftlcitungH2 Perlag.Geschä'tosteilcbl Anschrift sürDratNuach- nchten: Anzeiger Srehen. postfcheäionto: Frankfurt a. M. U686 Annahme von Anzeigen s. die -taqcsnummer dis zum Ncichrnitl Gemeinden des Kreises Hofgeismar (bisher Hessen-Nassau). Die Provinz H es s e n umfaßt das bisherige Gebiet des Bezirksverbandes Kaffe! unter Abtretung der obengenannten Teile an Hannover, die Provinz Nassau umfaßt das bisherige Gebiet des Bezirksverbandes Wiesbaden sowie das Gebiet des Kreises Wetzlar, das die Rheinprovinz abtritt. Zu Schleswig-Holstein tritt Kreis und Herzogtum Lauen- bürg. Au; Lzermn; Erinnerungen. = Berlin, 29. Okt. (W. B.) Die österreichischen Sonderfriedensbestrebungen bespricht Graf Czernin in der „Vossischen Zeitung". Er gibt dort in seinen Erinnerungen einen Brief wieder, den er im November 1917 an einen Freund richtete, in dem es heißt: Gestern wurde wieder von einer Seite,- die du erraten wirst, der Versuch gemacht, mir die Vorteile eines Separatfriedens zu erklären. Ich habe mit dem Kaiser darüber gesprochen und ihm gesagt, daß dies die Art eines Mannes wäre, welcher sich aus Angst vor dem Tode erschießt. Ich könne es nicht machen, sei aber gerne bereit, unter irgend einem Motto zu gehen. Gewiß werde er dann Männer finden, die das zu versuchen bereit seien. Die Londoner Konferenz beschloß die Aufteilring der Monarchie, daran kann auch ein Separatfriede nichts mehr ändern. Die Rumänen, Serben und Italiener erhalten riesige Stücke, Triest geht ver- loren und der Rest zerfällt in einzelne Staaten. Der Kontakt zwischen den Staaten wird ein sehr geringer sein, mit anderen Worten, ein Separatfriede hat das Resultat, daß die verstümmelte Monarchie dann zerstückelt wird, bis wir aber zu diesem Resultate kommen, müssen wir weiterkämpfen und zwar gegen Deutschland, welches natürlich sofort mit Rußland Frieden schließen und die Monarchie besetzen wird. Die deutschen Generale werden nicht so dumm sein, zu warten, bis die Entente über Oesterreich nach Deutschland fällt, sondern dafür sorgen, das Oesterreich zum Kriegs- schauplatz wird. Wir beenden damit also den Krieg nicht, wir wechseln blos den Gegner und liefern einzelne bishernochverschonteProvinzen,soTirol und Böhmen der Kriegsfurie aus, um schließlich doch zertrümmert zu werden. Ans der anderen Seite können wir viel- leicht in einigen Monaten einen allgemeinen-zusammen mit Deutschland - erttäglichen Derständigungsfrieden haben, wenn die deutsche Offensive gelingt. Der Kaiser verhielt sich sehr schweigend. Ich fuhr fort: Wir gewinnen dabei nichts bei der Entente, verlieren aber immer an Derttauen in Berlin. Wenn man zum Feinde übergehen will, so möge man es machen. Aber fortwährend Verrat passieren, ohne ihn durchzufahren, kann ich nicht für eine kluge Politik halten. Ich glaube, daß wir einen erträglichen Derständigungsfrieden erreichen. Wir werdei etwas an Italien verlieren und natürlich nichts anderes dafür gewinnen. Wir werden ferner die gesamte Struktur der Monarchie ändern müffen. Es ist mir allerdings noch unklar, wie man das gegen Ungarn und Deutsche wird machen können. Aber ich hoffe, wir werden den Krieg überleben. Die Kämpfe in Rußland. Amsterdam, 29. Okt. (Wolff.) Nach englischen Blättern berichtet der Ehef der britischen Militär» Kommission bei Denikin vom 24. Okt., daß auf der 700 Meilen langen Front von Iarizin bis Kiew heftige Kämpfe entbrannt sind, und daß Denikin in der Richtung auf Moskau neue Fortschritte erzielte. - General Wrängel steht 30 Meilen nördlich und 50 Meilen nordwestlich von Zarizin. Zwischen Iarizin und Woronosch sei die Don-Armee auf einer Front von 120 Meilen in den letzten Tagen bis auf 55 Meilen vorgerückt. Am 23. Oktober wurde der wichtige Bahnknotenpunkt Pelete (230 Meilen südöstlich von Moskau) genommen. - Die Bolschewisten melden unterm 26. Oktober die Einnahme von Woronesch. - Einer drahtlosen Meldung zufolge wurde General Stankewitsch, ein Offizier des alten Regimes, der im bolschewistischen Heer Dienste tut, von den Truppen Denikins gefangen genommen, kriegsgerichtlich verurteilt und durch den Sttang hingerichtet. Amsterdam, 29. Oktbr. (W.B) Laut Preß, bureau Radio meldet die „Now Perk Tribüne" aus London, daß Großbritannien Kollfchak seine Unterstützung entzieht. Helsingf ors, 29. DKL (Wolff.) An der Nord- Westfront errangen die Bolschewisten erheb Iche (Erfolge. Judenitsch gibt den Verlust Krasnoja Selos zu, während die Boffchewisten die Wiedereinnahme Gatschinas behaupten. Der Stab Iudenitschs solli nach Jamburg übersiedelt sein. Der Kampfwert! der boffchewisttschen Truppen soll vorzüglich fein. Die I Boffchewisten zogen alle verfügbaren Truppen aus Karelien und Archangelsk heran und bereiten angeblich einen entscheidenden Schlag vor. Die eng= "sch* Flotte bombardierte erneut Krasnoje Gorka. Die Stimmung in Amerika. Amsterdam, 29. Okt. (WB.) Reuter meldet aus Newyork, daß der oberste Gerichtshof die Aufführung von Opern in deutscher Sprache untersagt hat. Brafilien und der Friedensvertrag. D e r s a i l l e s, 29. OKt. (Wolff.) Nach Meldung aus Brasilien prüft die dortige Kammer jetzt den Friedensvertrag von Versailles. Sic ist der Ratifizierung günstig gesinnt mit Ausnahme desjenigen Teils, der die Aburteilung Kaiser Wilhelms verlangt, gegen die sich der Berichterstatter aussprach. Die Kammer beschloß, daß man nur die Fragen erörtern wolle, die Brasilien detteffen. Deutsch-italienischer Handelsverkehr. B e r n, 29. Okt. (Wolff.) Nach einem_Berich des „Secolo" hat die Generalzollkommission die ungehinderte Einfuhr der durch königliches Dekret vom 24. Juli 1919 zugesagten deutschen Waren nach Italien angeordnet, da schon seit längerer Zeit infolge mangelnder Instruktionen der italienischen Zollbehörden größere Mengen an der Grenze liegen. — „Secolo" bemerkt dazu, daß das Inkrafttreten der bereits bekannten Zollzuschläge noch nich verfügt ist. Für die auf den italienischen Listen A und B aufgeführten Waren, die hauptsächlich für die deutsche Eilifuhr nach Italien in Betracht kommen, muß also nac wie vor die Einfuhrbewilligung in Rom nachgesucht werden. Fiume. * Bern, 29. Okt. (Wolff.) Nach einer Pariser Meldung des „Secolo" hat Polk bei der lieber, reichung der ungünstigen amerikanischen Note an Titto ni erklärt, Amerika könne die iialieni- schen Vorschläge über Fiume nicht annehmen; dies bedeute aber nicht den Abbruch der Verhandlungen. Obwohl Tittoni am Ende seiner Nachgiebigkeit sei, habe er die Aufforderung auf Fortsetzung der Verhandlungen nicht abgelehnt, er werde jedoch nach Kenntnisnahme der äußersten amerikanischen Konzessionen nach Rom zurückkehren und die Entscheidung in die Hände der Regierung legen. In einem Artikel der „Tribüne" wird die Regierung aufgefordert, sich dem Willen Wiffons zu unterwerfen, jedoch würde dann die italienische Friedensdelegatton die Konferenz verlassen. Nach Aeußerungen des „Meffaggero" scheint die Regierung nicht mehr auf neue Vorschläge der Verbündeten zu warten. Papiermangel in Wien. Wien, 29. Oktbr. (Wolff) Wegen Papier- mangels dürfen die Wiener Tageszeitungen bis zum 8 November täglich nur zweimal zwei Textseiten umfassen. • Syrien. Versailles, 29. Okt. (Wolff.) Der ^ernps" meldet: General Gourand, der nach Syrien gebt, erklärte, er gehe nicht dorthin, um etwa ein französisches Protektorat in der Levante aufzurichten, sondern nur, um die britischen Truppen in gewiffen Gebieten abzulösen und die Ordnung auftecht zu erhalten, bis die Friedenskonferenz das politische Statut der verschiedenen Teile des Osmani- schen Reiches geregelt habe. Aus dem Reiche. Verschlimmerung in der Kohlenversor« gung SÜVdcutschlandS durch willkürliche Eingriffe der Entente. Es wird uns gemeldet, daß die Amerikaner bei E o b l e n z zwei Rheinschiffe mit Ruhrkohlen, welche für Mannheim bestimmt waren, kurzerhand beschlag- nahmt haben. Unter den heutigen Umstanden bedeutet dieser Willkürakt einen schweren Schlag für die süddeutsche Kohlenversorgung, welche sich infolge der allgemeinen Transportlage im Niederbruch befindet. Während es in der letzten Zeit nicht mehr möglich ist, bei dem Wasserstand des Rheins, wel- cher in diesem Jahr außergewöhnlich lange der denkbar schlechteste ist, die Versorgung Süddeutschlands rn Bezug auf den Bedarf der Staatseisenbahnen, Gas-, Waffer-, Elektrizitätswerke und der wichtigsten Nahrungsmittelindustrie notdürftig auftecht zu erhalten, werden hier Rheinschiffe weggenommen, deren Verlust von den Verbrauchern, die auf ie sehnlichst gewartet haben, nicht verschmerzt werden kann. Diese Kähne sind für die Elektrizitätswerke und Zuckerfabriken besttmmt. Ein Einspruch bei der Waffen- ttllstandskommission ist, wie man hört, sofort ergangen, elbstoerständlich wird das aber nicht den Erfolg haben, daß dieseKähne ihren ftüherenDesttmmungszweck wieder zugeführt werden. Es muß im Intereffe der süddeutschen Staaten seitens der deutschen Regierung mit aller Energie dagegen auf getreten werden, daß durch der- arttge Eingriffe auch noch die schwachen Versuche, die üddeutschen Kohlenttansporte auftechtzuerhalten, mißlingen. Linderung der Berkehrsuot. Berlin, 29. Okt. (WTB.) Innerhalb des Reichsverkehrsministeriums fanden weitere Besprechungen statt, um die Maßnahmen sestzulegen, die zur ILinderung der Derkehrsnot erforderlich sind. Der Kahnraum soll in vollem Umfang ausgenutji I und besonders für die lebenswichtigen Frachten verwendet werden. Don den Bestimmungen, die wahrend des Krieges erlassen wurden, um eine erhöhte Irans- pcirtleiftung auf den Wasserstraßen zu erzielen, kann docher kein Abstand genommen werden. Die bisherige Sihiffahrtsabteilung beim Ehef des Feldeisendshn- wtffens wurde nunmehr dem Reichsverkehrsministe. rttlm unterstellt und wird von den ihr durch die B:indesratsverordnungen vom 18. August 1917 eingeräumten besonderen Befugnissen jeweils nach be. so.,derer Anweisung des Reichsverkehrsministers Gebrauch machen. Weitere Einzelanordnungen sind auch auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens zu erwarten Veränderungen im wurtternbergischcn Ministerium. Stuttgart, 29. Okt. (Wolff.) Durch Entschließung des Staatspräsidenten sind Minister des Innern Dr. Lindemann und Ernährungsminister Baumann ihrer Bitte entsprechend, von ihren Acmtern ent- hriben, ferner Kultusminister Hey mann unter Enthebung von seinem Amte als Kultusminister zum Minister des Innern, Amtsrichter B e l z zum Justizminister, Rcgierungs- direktor Dr. v. Hie der zum Kultusminister uitb Oberpostsekretär Graf zum Ernäh- rumgsminister ernannt worden. Fachausschüsse für Heimarbeit. Berlin, 29. Okt. (Wolff.) Fachaus- scbüsse für Heimarbeit sind durch Erlaße des preußischen Ministers für Handel mrd Gewerbe in Ostpreußen, Brandenburg- Berlin, Ponunern und Hessen-Nassau ins Licken gerufen ivorden. In Schlesien, Westfalen und in der Rheinprovinz nehmen die Fachausschüsse in der nächsten Zeit ihre Tätigkeit auf. Die Errichtung der Fachaus- sösüsse war bereits durch das Gesetz von l^Nl in^Aussicht genommen, aber an man-- ch.erlei Schwierigkeiten gescheitert, bis sie di^rch die Verordnung vom 13. 1. 1919 er- tvnit vorgeschrieben wurden. Deutsche Kationalversammlnng. 112. Sitzung. Berlin, 29. Okt. Am Minister tisch: Noske und Reinhardt. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung mn 9.35 Uhr Vorm. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der zweiten Beratung des tzausfalts: Reichswehr. , Afa. M a r e tz k y (D. Vpt.): Tie Starke des NmchsHeeres von 100 000 Mann ist zu gering. DZir danken dem veere für seine Tätigkeit zur Alufrechterfaltung der -Ordnung, besonders dem General Reinhardt. Auch monarchisch gesinnte Offiziere können der Republik treu dienen. Wenn sie d'x:sc zwingt, die Reichswehr zu verlassen, so stürzl die Ordnung zusammen. Die U. S. P. T. sieht in. der Reichsivehr das letzte Bollwerk der Orb« irans. Die Reichswehr ist die einzige Stütze der Regierung. Die Verpflegung der Mannschaften ift ungenügend, ebenso die Löhnung. (Lärm links. 3»ruf:_ Früher!) Tie Zukunft der Leute ist nidti ichcrgestcllt. Der Gefechtswert der Truppe, ist auf diie Hälfte zurückgegangen, vielleicht auf ein Drittel. Tlie monarchisch gesinnten Offiziere weisen einen mconarchischen Putsch weit von sich. Sie erkennen a'c. daß der Reichswehrminister den rechten Willen h.-t die Ordnung ansrechtzuerhalten. Im übrigen halten wir ihn für einen überzeugten Sozialisten, also für unseren schärfften politisen Gegner. Wir hnlteit ihn für gefährlicher als die Unabhängigen. (iLänn und Gelächter links. Präsident Fehrenbach urahnt den Redner zur Sache.) Wg. S t ü ck l e n (Soz.): Am besten wäre es, wir könnten auf jedes Heer verzichten. Soweit ist leider die Menschheit noch nicht. Unsere jetzig« Rleichswehr kostet annähernd so viel, nrr das ganze Teer früher in Friedensstärke. Natürlich müfsen Söldner, die ihren Beruf für 12 Jahre im Heer inten sollen, angemessen bezahlt teerten. Für di« Verteidigung des Landes kommt ein Söldnerheer ttunt m Frage. Jin Lande besteht die Gefahr, daß eint Söldnerheer ein Werkzeug ter Reaktion wird. ;Kfa! rechts. > Zwischen den Adeligen und Bürger^ : itfan im Offizterkorps besteht ein zahlemnäßtges Mißverhältnis. Ist die militärische Intelligenz fr nut unter dem Bürgertum so selten? Tie ade- li pen Offiziere beginnen sich wieder zu fühlen. Für dix Gefangenen wendet die republikanische Regiert urg mehr auf als je die moitarchische, dagegen intet man in den Lagern die Blätter des .pernti Straub, ebenso antisemitische Schriften. Die Mehr- z,rbl ter Offiziere steht der Regierung feindlich grgenüber. Kein Wunder, weint die Tisziplinlosig- terit auf die Mannschaft abfärbt. Ein Heer von 8 tepublikanern ist die beste Schutzwehr gegen die Spartakisten und die mit ihnen wesensverivandten 9llldeutschcn. Tie Soldaten ter Reichswehr die zar Zeit mir einen An^ug haben, haben sich ftei- vfillig damit beschieden damit die Kriegsgefangenen e cst mit Anzügen versehen werten können. (Bravo!) Abg. Nacken lZentr.): Die Ausgaben für 5)eer und Marüte müssen auf das unerläßlichste fplaß beschränkt werden. Für den kommenden Etat inüssen die Aufstellungen so gemacht werten, daß die Gebührnisse für ictes Mitglied ter Reichs- loefa klar erkannt werten löraten. Wir wünschen das Gedeihen der Reichswehr. Mängel sind vor- h/anden. Die bevorstehende Einführung eines um* I arten ri -u Trauerspiel, das bisher immer mehr in den Bo rbergrintb en Dieses lair AU u neu« au i bt . A, du (Mi,* Laa, jniA 3ati AU I ft . Al lack »0- Info ui sPiels. Noch wt einigen Wochen trat er an die Spitze eineS Konsortiums, das sich in Kassel gebildet hat. um ein „Deutsches Rütli" inS Leben zu rufen. Aus einer Wald wiese des Habichtswaldes bei Kassel, unter uralten Lichen und Buchen sollten alljährlich zur Sommersonnenwende deutsche Männer und ivrauen -u'ammeNkommen. um die Treue zur deutschen »eimat zu beftärtigen. Gleichzeitig prvvagieeie er mit allen Mitteln, auch mit Hilfe des Kinos, für eine Erllärung des Habichtswaldes als Naturdenkmal Sein Plan ging dabin, den Park von WilhelmShvhe zu einem deutschen National- 3 Uhu sawgtiu M vsnch 3 ott cbqtji)(ad)ttL "■$ säten. erü in unserer Seit ganz erkannt worden ist, Bedeutung seines nachze'as>enen bürgerlichen den Titel „Doyzeck" trug. ** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 20 Oktober der Direktor an der Liebigs- Oberrealschule zu Darmstadt Geh. Schulrat Dr. Dor- feld unter Belassung in seinem derzeitigen Amte und unter Belassung seines Eharakters als Geh. Schulrat zum ehrenamtlichen, außerordentlichen Mitglied der Abteilung für Schulangelegenheilen im Landesamt für das Bildungswesen mit dem Titel Oberschulrat. - Ernannt wurde am 22. Oktober 1919 der Land- wirtschastslehrer Dr. Gustav Lung zu Alsfeld mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an zum Vorsteher der Landwirtscha tlichen Winterschule zu Groß-Gerau. — Der evangelische Pfarrer Franz JacobowSki zu Langenhain wurde auf sein Nachsuchen unter Än.rk.nnung lernet langjährigen der evangelischen Landeskirche gerbt ii ad fKM nab Q AU u. 0 - Feuilleton. Die wahre Gestalt ton Büchners „Doyzeck". Büchners Drama „Wopzerk" ist am Gießener ©tabt-beater für diese Spielzeit in Borbereitung. Die nachstehenden Ausführungen über die wahre Gestalt des TramaS werden daher besondere- Interesse erregen. Unter den Dramen deS not 23 Fahren da Hingeschiedenen Dichters Georg Büchn r, des en t*e:uale 55k -tr.ißrfiet -Lo> Igta, bet a diesem ktit-lon^ Lol Äitttrfr (Xn hier bt1 «rtenhirr btt Znt.gel slr .vlroab Tir für vit ■tbmmg ist c„-5 ^lcke Ä ft# ffl» Drama, W wie fein andere- Baff t*?r Vergangen- beit in das Neuland psycholoyiscl)er Dramatik binansweist und der jüngsten erprefswnistischen Kunst 6itm Vorbild geworden ist, wurde von dem ersten Herausgeber der sämtliche Bt e Büchners, Karl Emil Franzos, ans dem schwer leserlichen Manuskript te nes bandichri tlichen Nachlasses tnt- zifsert und gab in seiner fragmentarischen Form zu mancherlei Bedenlen Anlaß, ohne daß man aber an der Zuverlässigkeit der Frauws chen Lesung zweifeln tonnte. Wie fahrlässig und willkürlich aber Franzos mit dem ihm an vertrauten Gut am- gäbe der beiden Handschriften durch Franzos feine Rede fein. Vielmehr bat er mit einer kaum zu übertreffenden Willkür fortgelassen, geändert, verschoben und was das Aerg.tr dünkt, durch eigene, freierfundene Sähe die Wirkung zu steigern ze ucht. Belege dafür lassen sich zu jeder Seite de? Fran»os- fchen Textes des „Aonzecf in Menge fielen." fassenden Unterrichts für die Mannschaften be- Artigen wir. Die Kaserne darf nicht Tummelns für Loli.ik werden. Die Leute und Offiziere müf^en auf dem Sohrn der Verfassung steh.ii. Der mili* därische Apparat mutz der Regierung völlig gut Verfügung stechnr. My Grafe (D.-N-ttl.): Die alte Arm« war die Ärnndias: unseres gesamten Vaterlandes, unseres Deutschtums. Gegen sie fanden sich die Feinde von innen und außen Auiantnam. Es ist ein tLogisches Gestaut, das oeutsv Männer so Der- bUnret waren, bas sie mit bat Sieg ihrer Partei €a=> Daterland zu Boden ftrerften. Was gehört für ,!Ä “** •*! - tagt 6 ff*« «ugl -tfc wrt« lu 1 :Si W 3 £>o s oücrdi 'aü> c= 2' Los«', 6 jjnbe (bi -tdüit 5* rtiDcrben i Stanb®5 -nt btnt ? nachher^ Titel des Werkes „Woyzeck" tautet, wie die geschichtliche Persönlichkeit hieß, deren We'en unb Schicksal in dem Helden na-wirkt. Der Name Woyzeck war nämlich durch eine auifehenerregende unb vielbeachtete Mordsache, bk sich am 21. Juni 1821 in Leipzig ab spielte, allgemein bekannt geworden. Ader auch außer dem Titel ist der ganze Text von Franzos vollkommen entstellt wiedergegeben worden. Man findet im Manuskript aus- acbebitte Stellen, die er wegge assen hat. Entgegen seinen Angaben zählt die Handschrift der erlten Fassung nicht vier, londern fünf Bogen, die zweite nicht „einige Blättchen", sondern 2b Quartleiten. Wenn Franzos behauptet 'bitte, daß absolut Leine Linie lesbar" sei, und er deshalb in einem barbarischen, die Handschriften auf das schwerste schädigenden Verfahren das Manuskript lesbarer gemacht hatte, so kann davon Beine Rede fein. Sowohl die erttc rote die -weite Fassung sind in der Hauptsache zweifelsfrei zu entzitfern: nur ist allerdings durch das unglückselige Verfahren, das Franzos zur momentanen Verstärkung anroanbte, vieles für immer verloren gegangen. Alle Versuche, die nun mit Hil e von hil.^bereiten C^mikern unb Phvsi- lern unternommen wurden, bie Photogravlie. die Beleuchtung durch besonders starke Lichtquellen, die Anwendung blauer Scheiben oder chemischer Aeaaenzien in Dampfsorm zeitigten nur ein bescheidenes Ergebnis. „Von einer „buchstäblichen treue", urteilt Witkowski, „kann in der Wieder- - 0Lange, SLSpirf tejjco, * OiM rm park erklärt zu wissen. Das Schloß aber sollte ein Ehrenheim für Deutsche werden, die sich um bcutf(6t Kultur verdient gemacht haben. Aus einem Notizbuch. Von Hugo von Hofmann-thal. Hugo v. Hofma n-stlai oerö'fenthä in der neuen, im Insel-Verlag en'ch raev- den Zeit schrick „Tas Inscl d)irf" eine Anzahl tiefsinniger, feingeschlifiener Avbo- rismen, von denen wir einige wiebergeb». Eine Flaumfeder kann einen Kieselstein nurt schleifen, wenn sie von Der Hand der Liebe geführt wird. Die Menschen sind oft die Sklaven ihrer Willkür, auch in sich selbst: aber cs ist er :auni ich, n* selten sie ihren Willen anzu'ehen wissen. Menschen unserer verworrenen Epoche ihr Eigentliches in Zwischenerlebnis en, netteren Mißverständnissen, Kvniusztonen streutheicken. Autorität aber sich erkennen, ist höherer Menschlichkeit Wahre Sprachliebe ist nicht möglich ohne Sprachverleugnring Jede neue bedeutende Bekanntschaft zerlegt «m und fest uns neu zusammen. Die ahnende Jugend weiß die Sdt vo« Kräften erfüllt,- aber es kommt ihr nicht bei. welche Rolle in der D lt bie Schwäche in ihres verschiedenen Formen spielt ., Tas eigentliche Dichterische holt sich gleia weit vorn Herzlosen wie vom Emp indsamen. Selbstliebe und 2e bsthaß find die tieistrn von den irdischen produktiven Kräften. der teils laute Zustimmung, teils eisige Ablehnung fand: er trat für die Schaffung einer „Bühne der Deutschen" ein. eines Bayreuther Au» dein Ueiche. Gießen, den 30. Oft 1919. Straßenbahn Gießen—Krofdorf. Aus Krofdorf geht uns folgendes Schreiben zu, das den Ausbau des Straßen- bahnprofekles Gießen—Wieseck unter einem erroet er.en Gesichtspunkte betrach.et. Noch den Berichten des Gießener Anzeigers ist bereits in mehreren Stadcracksi Atzungen die Bei- tcrfüf/Tung ter elektrischen Straßenbalm in Gießen beraten worden und es scheint ins Aug: gefaßt,zu sein, vorläufig nur d-ie Lrre Wicseck und Klein- Linden in dieses Netz einzuschließen. Nun liegt der bedeutende Ort Krofdorf vor den Diven Gießens unb strebt danach, durch eine elektrische Bahn mit dieser Stadl verbunden zu werden. Schon vor dem Krieg) n>ir die Wetterführung der elektrischen Bahn nach Krofdorf beschtossen, nur der Krieg verhinderte die Ausführung dieses Pro- jettes. Nun — aufg-schoben ist nicht ausgehoben —. Tas Interesse der hiesigen Bevölkerung an der Bahn ist nicht g.tinget geworven, im Gegenteil, es ist gewachsen. Soll Kroftvrf emporüommen, so muß es eine Bahn nach Gießen haben, denn sein Gesicht zri-tt nach dieser Stadt und seine Bewohner haben le engsten Beziehungen zu ihr. Darüber herrscht nur eine Meinung. Auch für die Bewohner Gießens ist .die Wetterführung der Bahn nach Krofdorf nicht ohne Interesse. Ist doch der schöne Krofdorf er Wald ein Anziehungspunkt für viele Stadtbewohner ' Auch ein praktisches Interesse werden die Bewohner Gießens an der Wei Verführung der Bahn nach Krofdorf-Gleiberg haben, denn sic wird nicht nur von unserem Orte benutzt werden, sondern auch bie Orte Launsbach, Fellingshausen, Crumbach, Kirchvers und andere finb an dem Bau dieser Bahn sehr intettfi'iert. Wo Verkehrsmittel sind, da hebt sich auch der Verkehr. Darum wird sich auch diese Bahn für die Stadt Gießen rentieren, ganz besonders, wenn auch die Beförderung von Gütern mit vorgesehen wird. Wenn auch über erneute Verhandlungen unserer Ortsbehörde mit der Stadt noch nichts in ti: Oeffentlichkeit gedrungen ist, so nimmt man doch b.i der Umsicht unb den großzügigen Arte schurungen unserer Gemeindevertretung und ihres Oberhauptes, des Herrn Bürgermeisters Braun, an, daß bereits Verhandlungen neuerdings in der Stille geführt werden. Sollte dies noch nicht ge- schehen lern, so mögen dickse Zeilen einen leisen Anstoß doM geben, bann hoben sie ihren Zweck erfüllt. Lebensmittel. •* Milchversorgung. Insolg- ungenügender Belieferung der Stabt Gießen mit Milch kann für Donnerstag, 30. bs. Mts. auf die auf 1, Liter lau- t enden Milch mark en ke ne Milch beliefert werden. ** Freibank. Freitag, 31. Okt., nachmittags von 1 bis 3 Uhr, werden die Nummern 2901 bts 3000 beliefert. Beranstaltungeu Donnerstao: Lichtspielhaus, „Die Rache des Titanen- mit Fern Andra. - Schwarz-Weiß-Theater, „Eili" und „Das Haus gegenüber“ mit Harry Hyqgs. Freitag: Stadttheater, „(Ein Geschlecht», Tragödie von Fritz von Unruh, Gastspiel des Frank- futter Schauspielhauses, 7 Uhr. - Hochschulgesellschast, Prof. Dr. W. Arnelung liest seine Uebersehung der Antigone des Sophokles, Großer Höriaal der Uni- oerfität, 81/* Uhr. - Lichtspieltheater wie Donnerstag. die rücksichtslosen Striche, durch die er ihm störend Erscheinendes beseitigte, beeinträchtigen den künstlerischen W'tt unb die tragische Wirkung auf’er» ordenllich Frmizas, bet iür diese i m -re rbärtige Kunst l itt 8 t än^n 5 ^att , handelt ni rin schlecht r ^opi , dec bad Orig nal otxl rerf G eft rt unb oersüßlaht Erst eine neue in Vorbereitung befindliche Ausgabe wirb das Drama in feiner wa ren Ge alt bekannttnachen. die zwar Büchners Text nicht Dotff innnen wieder- berstel'en Tann, aber doch der bisher bekannt.n Wiedergabe unendluch über egen f'L Louis Spohrs Enkel t. AuS Kassel wird uns geschrieben: Im Alter von 74 Jahren starb hier dec Dichter Louis Wolff, der Enkel des großen Komponisten Louis Spohr. Seme Dramen „Pietro Aretino", „Ruth", „Rachegeister", „Anna SRiHing" unb „Verlorene Braut" hatten einstmals schönen Erfolg. Am bekanntesten ist sein Werk „Die Nation Goethes". Goethe war sein geistiger Führer. Im Laufe des letzten Jahrzehnts verfocht er einen großen Plan, -14 ®r her Sctnnngtn, Mt 14-20 .ättib aut t m Äiml 1 rntletrim allen fonftic I«e finb ’ 'cri’.älGida :igtn Aua riiäing eil entfadx 2afl ro lerh DCt eitn nma nfcl verf 8R leisteten Dienste, mit Wirkung vorn 1. November 1919, in den Ritbestand versetzt. — Zn den Ruhestand Dcrfegt wurde am 17. Oktober der ordentliche Profelwr für Bau- und Zngenieurwissen- schäften an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Geheimer Baurat Leo v. Will mann auf fein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November 1919 an. — Erledigt ist eine mit einem eoanaelischeu Lehrer zu besetzende Schul stelle an der Vollsschulc zuHomberga.d. Ohm, Kreis Als eld. Mtt der Schulstelle ist die Hälfte des Organistendienstes verbunden. "Aus demMilitärwochenblatt. Der Abschied mit bei gesetzlichen Pension unb dem (Tba rahter als Generalmajor bewilligt: dem Obersien A l l a r d t, Vorst, des Bekleidungsamte» des 18.2LÄ. Der Abschied mit dem Charakter als Major bewil- Rgt v. Olberg, Hauptmann der Reserve des 3nf.- Regts. Nr. 115 (I Hannover), früher in diesem Re- ?iment, mtt der Erlaubnis zum Tragen der A «Uni- orm. Don seiner Dienststelle als Pferdevormunste« rungs-Äommilfar auf jein Gesuch enthoben unb zu den mit Pension verabschiedeten Offizieren üderge» führt: der Oberst z. D. v. O h ei m b in Darmstadt, mit dem Charakter als Gen «Mas. Stellenbesetzung in der Reichswehr mit Wirkung vom 1. Okt 1919: Drigadearzt Reichsw.-Dritz. 11 Oder-Stabsarzt Dr. Pfeiffer, vor dem Knege Regts.-Arzt de» Inf.» Regts. 125 und zuletzt dem Inst-Regt 118, unter Enthebung von dem ttommando nach Württemberg. '•Die Bezeich nung der Waffengattungen. Rach einer Verordnung des Reichswehrministers heißen die Mannschaften der Infan« Urieregimtntct jetzt wie folgt: Onfanteriereglmentcr und llnsantettebataillone: Grenadiere: Iägerbataillone: Jäger: Schützenregimenter und Schützenbataillone: Schützen: Kavallerieregimenter: Reiter: Mafchinenge- wehrformalionen: Schützen: Artillerie- und Minen- Werferformationen: Kanoniere unb Fahrer: Pionier - formahonen: Pioniere: Kraftfahttruppen: Kraftfahrer: Rachttchtentruppen: Funker; Fahttruppeu: Fahrer; Sanitätskompagnien: Sanitätsfolöaten. ** Die Auszahlung der Familien- Unterstützungen findet für die Jett vom 1. bis 15. November Samstag den 1. November 1919 tu der Jett von 9-12 Uhr oornu im Stadthaus, Zimmer 7, statt. •• Petroleum. Diejenigen Geschäfte, welche bei dem Verkauf von Pettoleuin und Spiritus be- rücksichtigt zu werden wünschen, haben dies am Frei- tag den 31. d. Mts. auf dem Lebensmittelamt, Jim- mer 11, zu melden. Spätere Anmeldungen können nicht berüdtfiebtigt merben. *• Der Betrieb der Straßenbahn mußte gestern abend wegen einer Maschinenstörung auf etwa 7, Stunden eingestellt werden. Wie mir erfahren, wäre es nicht zu diesem Sttllstand gekommen, wenn nicht die Firma Buderus in Wetzlar gleichzeitig und ohne vorherige Denachrichtiaung die Stromverbindung abgeschaliet hätte. Dieses Abschatten ohne vorherige Benachrichtigung soll in letzter Jett häufiger vorge- kommen sein, wodurch unser Llektrizttätswerk mehr- fach in Verlegenheit gesetzt wurde. Denn für die dadurch ausfallenden 5-600 PS muß erst wieder*eine Masch ne in Betrieb gesetzt werden. Der Anschluß an Buderus hat bisher a.so nicht die erhoffte Sicherung geboten. Der Anschluß an das Kraftwerk Wölfers heim roirb aber in diesem Jahre kaum mehr zu ermöglichen sein. Das ftäbt Elektrizitätswerk bat zwar seine Teiloerbindungswerke gebaut, aber Wölfersheim hat beim Bau der (einigen Schwierigketten. •• Ueberfahren. Bei dem gestern früh auf dem Bahnübergang an der Liedigstrahe Derunglü. Georg Wtttoroski in einem Aui'iay, den er im ersten Heck bei neuen, rm In el-Veckag erscheinenden Zeitschrift „Da- JnÄickn'ft" »er- öfienllicht LHckvwsk war in bet Laar, den lange für verloren gehaltenen h a n d s ch ri f t l i che n Nachlaß Georg Büchner- benutz en zu können und das Manuskript des Trauerspiris einer eingehenden Durchsicht zu unterziehen Er stellt zunächsl fest, was man schon vorher vermutet. ia>en refie« ow „»onjca in ajeengt fieren." hotte, daß der Held des Dramas unb damit der I Tie Aendcrungeit und Zusätze des Herausgebers, Regierung nicht. Run traten wir auf unb sagten, vielleicht könnten wir noch einen erttäg ichen Frieden machen. Vielleicht? Dom Parteisrandpunkt hätten wir e» vielleicht nicht tun sollen, sondern andere die Suppe ausesien lasten sollen. Die Niederlage als Folge der Revolution darzustellen, ist eine bodenlose Entstellung der Tatsachen, und nun schien, bert Herr von Gräfe seine Anklagen gegen die, die den Frieden unterzeichnrn mußten. (3uruf rechts: Warum hat denn Scheibemann nicht unterzeichnet.) Sie kennen die Beweggründe. Sie (nach rechts) find wohl so verblendet, zu hoffen, daß Deutschland erst bolschewistisch roerben muß, damit dann die Reaktion kommen kann. Das wäre bie einzige (Erklärung für ihre Politik. Abg. Dr. Haas (Dem.): Wir find besiegt worden von Deut chen, von denen, bie uns durch den U-Bootkrieg Amerika auf den Hals hetzten. Gegen eine Welt von Feinden hott n wir standzuhatten Haus unb Hof wollten die Soldaten verteidigen. Aber weiter wollten sie auch nicht gehen Ludendorff wagt es, den Mehrhettsparteien zu unterstellen, sie hätten den Zerfall d s Heeres mit Genugtuung gesehen. Diese H he Ludendorffs ist unerhört. War denn Ludenborff schon immer ein Freund der Soldaten? Wtt wollen, daß Löhnung, Kleidung und Derpflegu g der Reichswehr gut sind. Guter Unterricht muß erteilt werden Die in Betracht kommenden Stellen in Iivil- dienst müssen festgestellt werden, die den abgehenden Wehrmännern fr elfteren. Politisch unerfahrene, Offfsiere dürfen nicht von rechts aufgehetzt werden. Abg. Koene n sUnabh.): Wenn Herr David die Politik der Mehrheilssozialisten mit einem Glorien- schein umgeben will, so muß gesagt werden: Sie ist genau so schuld am Kriege, w e die Rechtsparteien. Millionen werden gefordert für bie Militärpolizei. Der Militarismus saugt am Mark des Volkes mehr als je. (Ein korruptionsfond ist auch wieder da. Für den reaktionären Geist in der Reichswehr liegen schla- genbe Beweise vor. Die Generäle sind monarchistisch bis auf die Knochen. Herr Roske und in Preußen Herr Heine arbeiten ganz in deutschnationalem Sinne. In der deutschen Republik von Roskes Gnaden werden Streikverbote unb Belagerungszustanbs- ocrorbnungen erlösten. Richt einmal der Verband ehemaliger Unteroffiziere ist mtt Roske mehr zufrieden. (Präsides Fehrenbach mahnt den Redner zur Kürze.) Die technische Rothilfe schafft erst den Streik. (Als Redner auf Hörsing unb besten Verbot einer unab- hängigen Zeitung zu sprechen kommt, mahnt ihn Präsident Fehrenbach zur Sache un, erinnert ihn baran, daß er bereit - zwei Stunden spreche.) Wie stark sind die Ieit-Freiwilligenregimenter, wieviel Kompagnien Stahlorganisationen gibt es. Das alles chiderspricht den Friedensbedingungen. lAndauernde Schlußrufe. Rufe rechts: Hochverräter.) Für den neuen Krieg brauchen Sie eine neue Armee. Verräter des Volkes fi d Sie. Wenn Roske noch eine Weile am Ruder bleibt, fo fließt in Deutschland mehr Blut im Bürgerkrieg, als der Krieg 1870/71 gekostet hat. (Beifall bei den Unabhängigen^ Minister Roske: jn Berlin sind hn März über 1000 Tote zu beklagen gewesen. (Es gibt keine Ieitfteiwilligen-Regimenter. (Es gib Liften, in bie sich Freiwillige eintragen lasten für Zeiten der Rot. Der Friedensvettrag wird von der Regierung loyal erfüllt werden. Auf bie französische Sozialdemokratie ist nicht viel zu rechnen. Die Reichswehr wird anständig versorgt und bezahlt werden, aber sie muß ein bedingungslose» Werkzeug in der Hand der Regierung sein. (Lärm links, Zustimmung bei der Mehrheit) Das Gehalt des Reichswehrministers wird gegen die Stimmen der Unabhängigen und der Deutsch- nationalen bewilligt. Wettere Titel werden angenommen. (Ebenso eine (Entschließung Arnstadt (Deutsch-Ratl.), den Waffen- meistern den Rang der mittleren Beamten zu verleihen. Abg Frau Dehrn (Deutsch-Ratl.) tritt fürsSe» stehenbleiben der Heereswäschereien ein Angenommen wird eine Entschließung Stück len (Soz.) wegen Aufbesterung der Gebühmiste usw. der Reichswehr. Der Rest des Etats wird angenommen. Beim Haushalt des Reichsmilitärgerichts erklärt Minister Roske auf eine Anfrage des Abg. Dr. Cohn (Unabh.), daß er nach Wiederzusammentritt des Hauses diesem einen Gesetzentwurf wegen Aufhebung der Militärgerichlsbarkett oorlegen wird. Der Haushalt wird angenommen. (Es folgte der Haushalt der Verwaltung der Reichsmarine. Abg. Dr. Tiittelmann (D. Dpt.): Bessere Besoldungen der Deckoffiziere und der technischen Offiziere sind notwendig. Dabei wird andererseits Geld und Material verschleudert. Abg. S t ü ck l e u (Soz.l bemerkt, daß der Ausschuß beantragt habe, besonders den geeigneten Deck- Offizieren den Ausstieg zu den geeigneten Offizierstellen offenzuhalten. Abg. B r u ck h o f f (Dem.) wünscht, daß durch vertrauensvolle Beziehungen zwischen dem Offizier und Mann dem deutschen Volk wieder Liebe zur Flotte erwachsen möge und dankt der Marine für ihre Taten im Kriege. Abg. Andre (Itt.) hofft, daß die Marine mindestens ausreichenden Küstenschutz biete. Der Abbau ! ui 8uti der alten Marine mäste schnell erfolgen. Größte Sparsamkeit mäste obwalten. Admiral von Trotha, Chef der Admttalität: Ich werde dem Menschen in der Marine zu seinem Recht verheilen, so lange er seine Pflicht tut Der Haushalt der Marine wird angenommen. Angenommen wird ferner der Haushalt des Reichstags, des Rechnungshofes, der Reichsdruckerei, der Reichsschuld, der allgemeinen Fmanzverwattung und des Eratgesetze». Damit ist die zweite Lesung des Haushatts beendigt. Nächste Sitzung morgen 9‘, Uhr. Dritte Lesung des (Etats. Schluß 8' 4 Uhr. ? war Se^b'nwrdpa lickik. linier Heer und irnfrr Vo.k brach xu rnmnen unter der Last einer vielfachen UdK-rntadyt, unb es ist ehrent/an daraus tomungegrngen. Tie Ä. ikuircn mit den Litauern werden «ich durch Lrhand- hnttron teifitip lassen. Der Rücktranspart ist icf ttirrig Brileichr wird uns ein teilweiser Transport zur See bririlligt. >ig. mehrere Paar Herren,ckude, Gr. 43, Schmidt. cr»rji Kirchcnvlatz 11 L * Zwei Preisausschreiben werden soeben von der Elwert'sch-en Verlagsbuchhandlung, Marburg, im Kalender ,,Lessenkunst 1920" ver-- ösfentlicht. Das eine betrifft gute Landschaftsauf- nahmen aus Lessen, wofür 500 Mk. in Preisen ausgesetzt sind, das andere in Löhe von 1000 Mk. soll Schülern der Kasseler Akademie für künstlerische Landschaftsbilder zugute kommen. Tie Bewertung erfolgt durch den Direktor der Kasseler Akademie, Herrn Geheimrat Professor Tr. Bantzer. * Ein HauS, mit dem man umzieht. Ern Haus, dessen sämtliche Bestandteile bequem in einem Möbelwagen unterzubrrngen sind, wird Schweikert in Rodau bei Bensheim a. D. Das xter wurde anscheinend von dem Hofe durch em Auto weggeführt. # Unbcnßeim (Är. Oppenheim), 29. Obt Die älteste Frau Rheinhessens dürfte wohl Frau "lelcr Jung von hier sein, die am 24. Oktober ihr hunderstes Lebensjahr in voller geistiger und körperlicher Frische vollendete. Sie verlebt ihren Lebensabend tm Hause ihres Enkels, des Gutsbesitzers Rudolf Jung, der 4 Geschlechter in seinem Hause beherbergt. Leider starb der Urenkel Rudolf vor Jahresfrist on der Grippe. Hessen-Nassau. $0(fcncrfranfungtu. Limburg (Lahn), 29. Okt. (Wolff.) In Lim. bürg sind die Pocken ausgebrochen. Heute wurden hier bei Flüchtlingen aus Elsoß-Lothringen drei Fälle leichterer Pockenerkrankungen fsstgestellt. Tie Sicherheit in Frankfurt. — Frankfurt a. M, 29. Obt In der vergangenen Nacht wurden bei neuen Einbrüchen in Wohnungen und Läden für 46 000 Mk. Waren gestohlen. Regeln unfcebingt dnrchsrMbven. So sollen Lcknellzüge unter keinen Umständen mehr als 44Achsen start sein. Nur bei besonders güxf 48 Achsen führen. _________ ______ schehen, wenn es sich um Strecken bandelt, wo jede Steigung keine besondere Schwierigkeit bilder. Unregelmäßig verkehrende Schnellzüge bringen den yan-en übrigen Fahrplan in Unordnung. Nicht mrr die Personen-, sondern auch die Güterzüge werden durch sie aufsehalten. ** Die Trockenheit, die schon seit Sommer ßerrfd-t, Kält bis in unsere jetzigen Herbst- tage an Allgemein sind die Klagen der Landwirte imb Gärtner darüber. Gerade bei der Aussaat von Roggen und Weiten wäre zur rascheren Keimung und zu besserem Wachstum ein durchweichender Regen erforderlich gewesen. Das Nmpflugen der ausgetrockneten Aecker ist zum Teil recht beschwerlich Bei vielen Aeckern, die vor Winter zu stürzen sind, wartet der Landwirr nvck auf Regen. handel. m ® I fe r‘ < 29. Oktbr. (W.B.) Die Friedr. Krupp- Äktien-Gesellschaft wird unter den neuen Fabrikations- Zweigen auch die Herstellung kinematogra- phischer Dorführungsapparate aufnehmen. Wir wir erfahren, ist zwischen der Friedr. Krupp, Aktien-Ges., und den Ernemann-Werken in Dresden eine Interessengemeinschaft zustandegekommen, die sich auf dem Vertrieb und die Herstellung kinematographischer Dorführungsapparate bezieht. .. Nur ganz ausnahmsweise und Üigcn Verhältnissen dürfen sie Es kann dies z. B. dann ge-- Frankfurt a. ML, 29. Okt. Durch die Ehrlichkeit von Eisenbahnbeamten wurde Dienstag früh auf dem Dorortbahnhof Sonanies ein Millionendiebstahl von Bahngut vereitelt. Auf dem Hauptbahnhof waren zwei Waggons Kakao und ein Waggon Leder gestohlen worden, die durch Falsch, zettelung mit einem Güterzug nach dem Bahnhof Bonames gerollt werden und hier ausgeplündert werden sollten. Der Wert der Ware betrug mehr als zwei Millionen Mark. Die Wagen wurden tatsächlich iN der Nacht zum Dienstag dem Bahnhof zugeführt. Frühzeitig schon hatten sich aber Beamte vom Wucher- Vnt, Schutzleute und zahlreiche Hilfspttiziften am ^ßaßngof eingefunden. Im Morgengrauen rollten mehrere Automobile mit den Dieben an. Als die Diebe, darunter der bekannte Ringkämpfer Peter, s e n als Hauptmann und drei bisherige Angehörige des Marinesicherheitsdienstes mit der Ausplünderung beschäftigt waren, wurden sie von der Polizei Überrumpelt und verhaftet. Petersen steht in dem dringenden Verdacht in den letzten Wochen die schwersten Schiebungen und Eisenbahndiebstähle begangen zu haben. Die drei Mattosen haben vor einigen Wochen schon auf dem Hauptgüterbahnhof schwere Güterwagenberaubungen vorgenommen. _ „ «üchertisch. n V^es cwer Rechtslehrer Professor Dr. ‘ tnghoven gibt in seiner -6.n- J, München erschienenen "• i f f ISrciö Mk. 6.— i eine (Sinfübnina in tnc Gegenwartsfragen, des StaS^Ä öcb im_g, Weien und Ausgaben des itaates? werden erörtert, dann werden, um einiac ^lUTtmmtrr hervorrukeben, Monarchie, RevE, P^^n tarismus, Rälediftarur, der nationale Gtchanke die önredensbewegung und der Völierbund eingehend ober durchaus allgemeinverständlich behandel! „ — Hessenkunst 19 20. Der von bent ?t. G. Elwertschen Versag in Marburg heraus gegebene Kalender ^Preis 3,10 Mk. ist längst über den ursprünglichen Zweck solcher Lette, ein hüb fcb^r Begleiter durchs Jahr zu sein, hinaus gewachten unü iit ein Büchlein von allgemeinem Wert geworden, die nicht mrr der Hesse sich zu dauernder Augenweide aufhebt. Den diesjährige, Schmuck lieferte der Maler und Graphiker Heinrich ^tto, der im Holzschnitt auch sein Selbstbildni< betrügt und in den Mvnatsbildern wie auf den ganzseitigen Blättern sich als ein Mmm von fcrnilem Können und tiereni Heimatgefühl auv- kveilt. Illustrierte Beiträge über Ludwig Iuppe We Frankfurter Kabütettt'cheiben, den Heppenheinter Salüttnenbcrg, zur 100jährigen Geschichte brr Wil Ilngshäuser Malerkolonie und das alle Zeughaus in Kassel bemühen sich sehr verdienstvoll nm die heimische .Kunstgeschichte. Turnen. — • Selters, 25. Okt. Auf Veranlassung unserer männlichen Jugend, die für die in Wegfall kommende militärische Ausbildung gern einen Ersatz wünschte, wurde ein Turnverein ins Leben gerufen, dem ast alle jungen Männer beitraten. Als Vorsitzender wurde Landwirt Siegel, als Stelloertteter Vorsitzender Pfarrer Hoch, als Schriftführer Gastwirt Kühnle, als Tumwart Eisenbahnbeamter Müller gewählt. Eine Haussammlung erbrachte das nötige Geld für Anschaffung der Geräte. Ein Mitglied der Gewerkschaft Marta machte dem jungen Verein eine größere Stiftung. MarLte. Kaller Markt. — £ r t e n b e r g, 27. Okt. Der heutige erste ^ag des ,,k a l t e n Marktes" machte seinem Namen wieder einmal alle Ehre. Es war kalt, aber cs war auch Markt. Glücklicherweise blieb cs iventgstens trocken von oben, so daß sich der Markt glatt entwickeln konnte. Der Pserdemarkt war besser als tn den letzten Friedensjahren, sowohl nach Menge als Güte. Wenn auch die genauen Zahlen der Marktkommission noch nicht vvrliegen, so dürfte doch der Auftrieb 600—800 Pserde, zum Teil erst- flüssiges Material, gebracht haben. Auch Käufer, lclbst von Bayern her, waren genug erschienen. Die Preise waren sehr hoch. Einjährige Pferde wurden für 3000—4200 Mk. gehandelt, leichtere Pserde galten 4000—6000 Mk., schioercre 8000 bis 10 000 Mark, für ein Paar besonders schöne Pferde wurden soaar 26 000 Mk. bezahlt, sogar Schlachtpferde wurden zum Teil für 2000 Mk. gehandelt. Infolge der hohen Preise entwickelte sich das Geschäft zunächst langsam, wurde aber im Laufe des Vormittags sehr lebhaft. Der Juxplatz und Krämermarkt sind schon gut besetzt, auch liegen noch zahlreiche Anmeldungen vor, so daß für die beiden nächsten Tage voller Friedensbetrieb zu erwarten ist, um so mehr als auch die hiesigen Geschäftshäuser und Gasthäuser sich reichlich eingedeckt haben und allen Anforderungen gerecht werden können. - Der 2. und 3. Tag brachte dem kalten Markt schönes Herbstwetter und damit eine ungezählte Menge auswärtiger Besucher. Schon am Morgen des 2. Markttages herrschte ein so reges Markttreiben wie kaum in den letzten Friedensjahren. Etwa 2-300 Stück Rindvieh waren angetrieben, die zu hohen Preisen abgesetzt wurden. Gute Milchkühe kamen auf 2500 - 3000 Mk, sogar mitunter noch höher. Die Schweinepreise, besonders die Ferkelpreise, waren zunächst verhältnismäßig niedrig, zogen jedoch bald stark an, Ferkel galten zuletzt ICO, Einlegschweine je nach Größe bis 800 Mk. Auch Pferde wurden noch eine große Anzahl gehandelt. Der Krämermarkt ..., J&ute Vorbereitung^ nfflje Prinz laber im Siebenjährig..,, ^«.y Göttingen gezogen war und die Stadt zur Ueber- Sibe eufforterte, richtete er auch an den Rektor der Urmwrsrtat, den witzigen K ä st n e r, ein Schreiben, m bem er ihm nahelegite, seinen Einfluß bei dem Kommandanten für die Uebergrtbe einzusetzen, '»veil er sonst dre Lebensmittelzusühr abschneiden und so die Stadt der Hungersnot aussetzen werde. Kästner anttvortetr dem Prinzen in einem sehr höflichen Brief, mdem er erftchrte, daß er sich in die militärischen AngelegrnI-eitLN nicht mischen könne, und schlog folgendermaßen: ,,Was übrigens die ange- d^vyte Hungersnot betrifft, so bin ich für meine Person deshalb außer Sorgen, weil ich 5 Jahre lang Professor extra ordrwarms in Leipzig gewesen und solgLich das Hungern aus dem rf gelernt habe." Landkreis Gießen. 3 Golzheim, 28. Okt. Die Rorlanffeuch^ sst l^ter den Schweinen sehr verbreit«. In einer '.wche smd allein 9 Tiere daran eingegangen ~ 2ich, 28. Okt. Der Gemeinderat hat be- 'motten, das nördlich der Stadt gelegene Wallgelände (Der in den letzten Jahren geschleifte ehemalige Festungswall > vom Fürsten käuflich zu erwerben und für Siedlungszwecke zu verwenden, '.'can denkt an den Bau mehrerer Kleinwohnungen; nit dein Bau von drei Doppelhäusern soll schon in nächster Zett begonnen werden. — Ein Pachtvertrag suchen der Standesherrschaft und der Stadt ;ur Uebemabme fürfMidycn Geländes durch die >Gemeinde wurde genehmigt. Das (velande wird von der L>todt in kleinen Parzellen an Minder- '‘emittette verpachtet werden. * Lollar, 29. Okt. Unser hiesiger GZang- ocrem, der unter tüchtiger Leitung sreht, plant in Dieietn Winter ein großes Wohltätigfettskonzert, worüber noch näheres berichtet rotrb. ** Lollar, 29. Okt. Viele irreführende, in Mieter kreisen beunruhigende Gerüchte über oen hier bestehenden Lausvcsitzerverein toerden hier verbrettct. Der Bewein ist aus der Not der Zett geboren, seine Ziele sind ganz andere als vielfach angenommen und verbreitet wird Die für bic Mitglieder verlangte erlstihte Miet, wrderung ist in dieser teueren Zett unbedingt be- recbttgt, ne bleibt immer noch streng dem Verhältnis vor dem Kriege angepaßt. Man hat frier Löhnungen, bestehend aus 3 Zimmern und Küche, 14—20 Mark im Monat kosten, solch? be- -whend aus 6 Zimmern und Küche, die 35—40 Mk. itn Monat kosten, dabei in n;u gebauten Häusern mit.Storribor, elektrischem Licht, Wasserleitung und allem iDuftigen Zubehör an gu.cn Straften gelegen. Das sind Mietpreise, die noch lange nicht die storrtalanlage verzinsen, ganz abgesehen von Heu- ngcn Reparaturkosten. Zahlt man doch für Herrichtung eines Zimmers 100 Mi. und für eine einfache Dachreparatur ober dergleichen 40, 50 Mk mehr. Eine Mietpreisechihung ist daher un- erläßltch, sollen nicht die Wohnungen verwahr- loien, zum Schaden von Mieter und Hausbesitzer Diechilrch denkende Mieter sitzen auch diesen berech- iigten Forderungen ihrer Vermicter feilte Schwie- rigfeit entgegen und zahlen im eigenen Interesse i'rn das geringe Mehr. ** Lollar, 29. Olt. Ein Volksbil- i dungskursns sindet unter Leitung unserer 1 Lehrerschaft wöchentlich statt. Kreis Büdingen. Usenborn, 29. Okt. In einer der vergangenen Rächte wurden aus dem hiesigen Schafs- pferch 3 wertvolle Hümmel gestohlen und abgeschkachtet. Leider konnten die Täter nicht gefaßt werden. Kreis Lauterbach. O Schlitz, 27. Okt. Der hiesige Bolksbil- üungs verein, der die Pflege des Heimat- gedankens in den Vordergrund seiner diesjährigen Arbeit gestellt hat, unternahm gestern bei guter teütgung seine zweite heimatkundliche Ä ander-» n g, die nach .Hartersbausen führte, 'Ur Besichtigung der „Alten Mauer", einer Kernen Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, und des „Burback", einer mit einem Steinwall um» geboten vorgeschichtlichen Grad- und Thingftätte. Die erste Wanderung hat unter der sachkundigen Führung von Oberpfarver Knodt mit dem Schlackemvall auf dem Sengersberg, den Resten einer frühgeschichtlichen Flichburg, bekannt gemacht. Der Vogelsberger Höhenklub beteiligte sich an beiden Wanderungen. Kreis Schotten. B. Stckenhausen, 26. Oft. Bei gutem belud) wurden h Anzeigen uerben oebe en, unter allen derart gen An «boten ihre Adresse öfieiuU4en. Soll die üürelle verdeckt bleiben, ,o wolle man Ichrntliche Angebote unter ter 2. zetgennummer .ordern Euobunft über »tbrefien u s. f diach die Gekchästsstelle Kami nicht erteilt werden. »rechliche Nachrichten. Israel. Religionsgemeinde. Gottesdienst in d- Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, 1. Rovbr. 1919 Dorabd.. 4.45 Uhr. Morg.: 9. Abds.: 5.10 u. 5.50 Israel. Religions-Gesellschaft. Sabbatftic. ö. 1. Rovbr. 1919. Freitag abd. 4.35. Samstag vorm 8.30. Rachm. 3.30. Sabbatausgang 5.50. - Wochen gottesdienst. morg. 7.00, abös. 4.30. Weg. Aiifgab- der Lctnd- ivirlschaft steht ein Mortes üussenpferd'kV Krofdorf Nr. 122. ®jn reinrassig, svruug- fähiger Vogelsberger $ Bulle ite&t au in Verkauf bei ßcinkiih Hegltt I., LLueckboru^Sr. Gießen. LWlSdcrg.Flihr-jlsh Ncbträtßt.) au verkaufen. ms») Laansbach, 127. ÄKr rÄ Defuch entbohDOnnun^ Ssfeis S'iS*.' rsKs nQnbo nach Mm vntu 'orbnung bts VA 9 Qtl' >lgt: 3n anterittMi3n,Qnt unö sSU ataiflont: ter: w>-, MMön sofort zu kaufen gesucht. Zahle jeden Preis. u**87 G. Bayer, Srauksurter Str. 101. Schahmacber- näh maschine (neu ober auterhalteu) »u kaufen gesucht. 020817 A- Göbel. Krofdorf. Neudietendorf, 29. Okt. (WB.) Dem zwischen Naumburg —Erfurt —Bebra verkehrenden Personenzug 810 fuhr kurz hinter der Station Neudietendorf ein aus entgegengesetzter Richtung kommender Gü° terzug in die Flanke. Sieben Wagen des Personenzuges wurden umgeworfen und zum Teil schwer beschädigt. Drei Personen wurden getötet und etwa 20 verletzt, davon 6 bis 8 schwer. ta m. Garten in d. Räbe Gießen, Bahnstation, sofort beziehbar, zu oerk. Schrtftl. Anaeb. u. 020905 an d. Gieß. Anz Konzertflöte (8 Klavveii) mit Flöten- schule au verk. Schr. Ana u. 020902 an d. Gieß. Anz. Ndiifte, mn, S’1« SpiritaTte Gen, haben die; am Frei, bem Sebensmittetamt, §«. 108 •äimdöungen Könner LT Straßenbahn mnfo Maschmenstörung ans tSt sröen. Wie wir erfahren, Mjtand gekommen, wer- m Wehirr gleichzeitig uni tgung die Sttornoerbinbun; Abfchalten ohne oorheri« letzter Zeil häufiger oorqt , Dektrizilätswerk mehr cht wurde. Denn für bj 500 PS muß erst roieber’eit: st werden. Der Anschluß a nicht die erhoffte Sichere an das Kraftwerk Wölfen n Jahre kaum mehr zu o L Elektrizitätswerk hat jrc ke gebaut, aber Wöffershr^ en bchwierigkeilen. . 'Bti bem gestern früh aj - Ciebigftra^e Wernnglü tsr Jahre allen nvs^eira. ein« Wcui eckMe, wo er brfchM an der Werkstätte aus ük im nach dem Bahnhöfe; rümmung, wo sich fast ji ireuzen, wolle er wahrlcheir «i, lief jedoch unglüLIiche ) Uhr von Lich Kammes rer, die ihm über den Sd)& Itn Tod herbe>fühite. eine Frau und mehrere» che Plakate wurden' den ffäujern und vffentlisi s ist an sich schon ein N- aenug emgegenlleten kw Z, wenn sich, «”6® zbolde den g-mem-n Sch" ärger unter dem D°rn"U. ramm« m sie außerdem noch l ein antisemitisch^ . Es ist nur zu bedauern, » werden konnten, [iit« ®tt*ftw 6 K Da 6«alaiä; tbem «“ä'ÄsS da MkRto'Ä di- ponjttuem chl haben- um NN- , n Sofmart»81 .a^. n . oero leiu- »n oer w”'" ■» z-i •** *, * * 1. ^anntW cnde W-®“* . -je ü MK. Gingesandt. (Für Form und Znlwlt aller unter dieser Rubrll - stehenden Artikel übernimmt bic Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantworttmg.) Langsdorf, 29. Okt. ' Die Ausführungen des Herrn Unteraffiftenten ' Stephan in der Versammlung der Beamten-, An 1 gestellten- und Arbeiterausschüssi am hvrigen Mon ' tag verraten ein so geringes Verständnis für di« 1 derzeitige Lage der Landwirtschaft, baß auch von bäuerlicher Seite Herrn Stichhan für eine gerrd>ir fSeurteilimg der iinxrünftigen Lage der Kartoffel Versorgung der Städte eine 'Jütfflärung zattefl n*cr den muß- Wir verkennen dabei nicht, baß auch von bäuerlicher Sette aeseblt worden ist. Mb-to aus welchen .Kreisen rekrutieren sich hauptsächlich bi? Kartoffelhamsterer, die fett vier bis fünf Wochen die Dörfer des Kreises Gießen überschwemmen? Es. sind zu einem großen, wenn nicht zum größten Teile Eisenbahnbedienstete oder deren Frauen. Diese Leute müssen im Gelde schwimmen, bc.tn sie bieten unaufgefordert so hohe Preise, wie sie fein Bauer zu fordern wagen würde; und nicht zur menschlichen Ernährung verlangen sehr viele di. Kartoffeln, nein auch das Ein legeschw c i n soll mtt Kartoffeln gemästet werden. Herrn Stephan dürfte wohl kaum bekannt sein, daß man sich in bäuerlichen Betrieben den Luxus der Karrosiel fütterung kaum noch gönnt, ausgenommen Kar tosielabfälle und die kleinen, zur menschliche^ Er nährung nicht geeigneten Kartoffeln. Schon längst sind imfere Wirtichasten auf die Aufzucht der Schweme mit Klee, Rüben und Möhren eingestellt, y?™?* Stehen nicht auch die Eisenbahner ihre Schwerne mtt berartigen Futtermitteln auf, anstatt b^. den Landwirten für ihre Schweine unt Kar löffeln anzuhalten? Wenn jetzt die Kommissionen mit Äartosfelrevisionen in den Bauernhöfen be gnmen, so müssen diese gerechterweise auch in den ^ndustriedörfern um Gießen und vielleicht in meßen selbst bei so manchem BerufSgenossen de Derrn Stephan Umschau nach Karlo nein halte». Erfolg würde sicher verblüffend groß sein Und so mancher, der jetzt noch mit Herrn Stephan in dasselbe Horn bläst, würde große Augen machen, wenn er ein Opfer von Recht und Gerechtigkei- wurde und von seinem Übermäßig gehamsterten Kartosfelvorrat der Allgemeinheit einen Teil zu- fließen lassen müßte. Herrn Stephan selbst, bei nns Bauern Licht, Wasser und noch so manche-'- andere Schöne entziehen möchte, geben wir den guten Rat, seine weltbcglückenden Ideen in absch barer Zeit nur unter Gleichgesinnten zu verbreiten. 4^nnes wlll uns doch so scheinen, als ob er am mentgüen dazu berufen wäre, Pflichtvergessenbeir bei Bauern zu rügen. Wenn wir uns recht ent linnen roar gerade Herr Stephan bei dem Eisen babnerstrerk, den Gießen in diesem Frühjahr erlebte, enter der Haupthetzer. Wenn schon die Eisenbahner, ohne es zu wissen, warum, sich den Luxus eines mehrtamgen Stteifes gönnen dürfen, so Tann er, toenn ihm tegischrs Denken eigen ist, der Landwirt schäft das Streikrecht wohl kaum absprechen. Aber kem Bauer denkt an Streik, er verlangt nur Gc rechligtett für nd) und muß sich dagegen wehren, daß in feinem Betrieb von Leuten hereingesprocheu wird, denen nickt nur das Verständnis dafür ab W, ine auch keinerlei Sinn für Unparteilichkeit zu besitzen schemen. Leinr. Köhler. K. Köhler. Hch. Roth. ___________Otto Kneipp. 10 große WWMüMgM zu verkaufen. 12313 Lollar, Hnuvlstraffe 96. SflSjiigSdinsr jh Btrf. 02-1901 West Aul. 27 .H Ein einmal getragener Gchrock-ML schl.Fig. zuverkauf. Hille- brandstr. 1 III inach.6—8). Ztoff-Refte, dicke Winterware, oassend rür Stuaben- und MadcheuiackenDamen jacken, Mäntel usw., preiswert abzugebeu. H. Schnell- Bahnhofstraffe 56.^-" Khcöttsii-Ltikskl Grütze 36, zu verkaufen. Seltersweg 75 III. l. 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Bei der Gestaltung dieses lpevaudes, mit dem man also jederzeit umzieben war der Gedanke hejtimmenh, ein gediegenes unb behagliches Heim für den Ferienaufenthalt, für Sommer- oder Winterfrische zu schaffen. Das Haus m ,o konstrulert, baß es von jedem Tischler ober Zunmcrmann — ja selbst von einem Laien — in wemgen Tagen aufgebaut und in derselben Zeit auch wieder zerlegt werden kann. Die eiilfache Bauweise und die bequeme Art, in der es verladen werden kann, ermöglichen die lofortige Aufstellung Orte. Das Haus hat sich bisher vor- rrestftch bewährt und kann auch für dauernde Be- wohmcng verwendet roerdcn. Eine Sockelmauer oder enffvrechendc Sockelpseiler schaffen die Auflage Tür den tragenden Balkenrost. Diese Balkenlage der Fußböden sowie die der Decke unb des werden durch eiserne Bolzen verschraubt ■x-te Wände beiteben aus rechteckigen, in Rahmen gemmdenen Feldern, die eine dreifache Isolierung zwischeil der inneren und äußeren Verschalung haben. Dre -etginbcln des Daches sind aus wenigen memanbergefügten Tafeln hergestellt. Die Fenstör imd Tünm Unb auf bestimmte Einheitsmaße gebracht: lämtlirbe Fenster unb alle nach außen führenden Türen sind durch Rolläden gesichert Die Behrtzutrg erfolgt durch einen transportablen rtvchetoren. Tas nutzere Holzwett, das aus Fichte mck Meser besteht, ist mit einer sattbraunen, ivetter- Wsten Betze geträn ft. Die Fußböden sind mit Pttchpuie-Brettert'. belegt. Die Lolzflächen der inneren Hertäfeluna und die Platten des größtenteils eingebauten Mobiliars sind aus Sperrholz. Di^Diele hat Möbel aus naturfartiger Eiche, bas Wohnzimmer aas Birke, das Eßzimmer aus Kirschbaum. Tie Decken und alle anderen Räume haben weißen oder fertigen Anstrich. Durch die Luftschichten zwischen dem Tafelwerl der Wände ist das Haus gegen Wärme unb Kälte gleich gut gelchützt. 1864 020879 Lehr» ßrin n. Km 020919 Reiskirchen, 29. Oktober 1919. Der Vorstand 12352 » Gummi-Absätze in ein fui-t a. 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Wir sehen die Altersgenossen von dem Ableben des lieben Kollegen Herrn Mob Gtt geziemend in Kenntnis und bitten um zahlreiche Beteiligung bei der am Zrei- tag um 2*/t Uhr aus dem neuen Friedhof stattsindenden Beerdigung. Männer-Tüiuverein. Samstag, 1. Novemb. abends 8 Ubr, im Hotel Köhler Mitglieder Versammlung. Tagesordnung: 1. Berichte 2. MugliedSbelrrag 3. Bereinöveranitaltung. 4. BerschtedeneS. Sonntag, 2. November lurnqang n. llnnrrei Abmarsch t Ubr Lud wigSvkav. Bei Regenmetter von 4 Ubr ab Stadt Wehlar. Todes-Anzeige. Fleute morgen um 5 Uhr entschlief sanft nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden mein innigst- geliebter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater und Großvater Johannes Jäger Bahnwärter i. R., Veteran von 1866 und 70/71 im 81. Lebensjahre. • Die Beisetzung unserer lieben Frau Marie Buderus findet am Sonntag, dem 2. November, nachmittags 21/, Uhr, auf dem Friedhöfe in Lollar statt. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: „ Frau Georg Buderus geb. von Bavier. und ßameD-fertiii. Sonntag, den 2. Nov. Wanderung. Krofdorf, DünSberg'llteb- muble.Halna, Kinzenbach (Stehen. Abmarsch 8*/ Ubr von der Lahn- brücke. , Laden. Tücht. Mädchen tagsüber ober ganz gesucht. Dürr, """ Liebigstraffeö7I. Atterweg 161. Möbl. Zimmer an Dauermieterz. vermieten Schützenktr. IS l. Möbl. Zimmer an Dome (Tntictmieterin) zu verm. Nähere Auskunft 020918 Süd Anlage 7 p. 2 leere Ziumer per 1. Non. zu vermieten. Vleichftr. 26 t>. Lagcrrijnme, Stallung, ein Heuboden sofort zu vermieten Mnwi Nodbeimer Str. 41 II. | Mietgesuche | Eine 3-4-Zimmer-Wohng. von jungem ^bevaar ITaucrmtetcr) mit 1 Kind lBeaintcrif. fof. ob. später aefnd’t. Schr. Angeb. mit Preisangabe unter «>20909 an den Giesr^Anzeiaer. Möbl. Zimmer wird v. Kaufmann a. Dauer Mieter cotL auch mit Pen- nou geincht. Schr. Anaeb. unt. 0*20909 a. d. fflietY Anz. Möbl.Zimmer zum Musizieren geelq- nct, sofort gesucht. Schr. 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Und über dreier immer g-roher empor- »pachtende Ertamwis war dir einst für echt gchrL- Das Glück der andern Original-Roman von Erich Eben stein. Copyright 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30. INachdruck verb au.) Wie dem Berliner Lokalanzeigrr aus Wien benrf)tet wird, ist infolge des Kvhlenmangels eine Krisis in der Papierfabrikation eingetrc- ten Tre Regierung hat verfügt, daß von morgen! ab ine Tageszeitungen morgens nur 6 und abends' unb die Verhältnisse des Telegraph'nverkehrs in Deutschland nicht hinderlich sein rtxrrtoi. . , ,r "rage der Schi f sa hr t ist der Schiff- tahrlSverle r aus der Weichsel und ihren N:ben- Nüssen er.-nurt und ger eit worden. Ter ,virt- sck.aMrche Vertrag ist bereits recheskrä'tig gewrr- cen. 2öDin 22. Oktober d. As. an Haden beio? ecttcn berriid mit der Ausführung begonnen. Tie deutschen verladen bervüs Kohlm für Polen und die Po.en Kardosteln für T^utickland. Es ist eine lur;listige Lü.lftgung tm be.irnmten Zri.arichnitl rorgeiehen. So Iten ied)ch die allgemeinen polnisch- oeutschen Verhandlungen nicht zur Verständigung sühien, so Haden beide Seiten dis Richt der so- f irrigen Kündigung dieses Vertrags. Au» Liessen. Butzbach, 28. Oft. Gestern abend fand tm Laale des „$x( ischen Hof^S" eine ehr stark k^'uchte öffentliche Volksversammlung der deutschen d-mokr. ^Partei statt, zu der auch von ben um.Agenden Törfeni zahlreiche Hörer erschienen troren. Pfe.rrer K'irell aus N^Ä>er-Ingelh.nm 'p'.ach> über d.:s TiZema .Vaieriand unD Demokratie". Er schi.tote bi Kämpfe um die s>og> n,t als antinational be&eidynet, und jetzt gebe es unter Bekämpfung aller Reaktionsversuche nur den einen Weg, auf den geschichtlich gewordenen Tatsachen weiterzubauen und für die >crr:srlafi iche und sittlich' Wiedergeburt des Vaterlandes einzutreten. Das aber sei die Politik der Temokratie. Um 12 Ubr schloß die Versammlung, deren Vorsitz Setgeorbneter L>nl geführt hatte. Er fragte sich nicht: tzfliehen vor was? Er empfand nur: ich kann es nicht mit ansehen und o^rum kann ich nicht auf Rettenegg bleiben, wenn fvüodesta Herrin auf Schönau wird. Aber wohin sonst? Was beginnen? Man forat doch nicht ewig reifen! Unb da fiel ihm plötzlich ein Ausweg ein. ftbnnk man nicht für ein paar Winternvontte m bet Stadt Quartier aufschiagen und Sommer und Derbst ui Glavershnm Der bringen ? . Aus einem Spazierritt, den er mit Evelyn r n«!la^,ten Tagen unternahm, machte er ihr diesen Vorschlag. ' Sie hörte still zu und schien nicht besonders! begeistert. Im stillen verglich sie bittn die Stel-j lung des Grasen Sanderfeld als Pridttmonn mit' c' r F- Mitglied eines diplomatisch^! Korps gehabt hätte. Nichts würde sie je entschädiget lüc DK Stellung, die er aufgegebm hatte. Aber sie war zu klug, um ihre Bitterkeit baut werden zu lassen. Es war in ben letzten Ligen etwas in seinem kühlen, förmlichen Wes-m, dass sie warnte, sich gehen zu lassen. Ihr Anblick machte seinen Blick nicht mehr ausleuchten, ihr Händedruck, selbst ihr Kuß ließ ihn nicht mehr erbeben, sie fühlte es deutlich. Dafür las sie in seinen Augen, daß er nichts veraeiken httte und ihr im stillm nicht verzieh^ wie 'wegwerfend sie über fdne Heimat gesprochen. Ihre hochmüttge Eitelkeit litt unbeschreiblich darunter, und manchmal war sie nahe daran ihm hohnvoll ins Gesicht zu schleudern: Glaubst du, nh mache mir nur aus deiner Heimat nicÄs^ Nein, auch aas dir! Auch aus dir! Ans deiner Mutter^deinen Freunden, dieser ganzen Sippe, di, deine Welt ift, mache ich mir nichts! Und dem- ganze Liebe ist em Kinderspiel g^gen die eines anderen, der meinen Neigungen nie Gewalt an- tun iwri*, -er kür ern Lächeln von mir kalt- Wütig bue ganze Welt opfern würde! (Fortsetzung folgt.) c, 3 - cc-e „Schweige! Ich weiß, was ich von dir zu halten habe. Du bist lange nicht mehr so ein harmloser Backfisch, wie ich bisher dachte. Denkst wohl, es wäre gut, — zwei Eisen im Feuer zu haben, falls der Schönauer sich besinnen sollte, ernst zu machen? Aber hüte dich!" Ein böser, stechender Blick glitt über Modesta hin, die wie eine arme Sünderin dastwid und di: Schwester verständnislos anstarrte. „3st- und Del-egraphenverkehr ■auf der Grundlage der intzmattDnalen Posttlm- Ventian, die vir dem Kriege maßgebend gewesen ist, naederherzustellen. Für den tttegraphisch>n Verkehr werden vor allen Dingen folg-mbe Li- nten freigegeben: Warschau—Thorn—Berlin,Dar- Vhaai—Tau ig, Krakru—Berlin, Warschau—Ka- 1ii Fügung gilt bis zum 8. November. Reichsminister Koch über Deutschlands s> Reichsminffber "och sprach gestern abend vor etwa 6000 Per- " ^°ncn über Tentschlands Zukunft. Er wandte sich dag'gen, daß man die augatblicflidxm trüben Zu-. ^ ^^ ^i^der Revolution als Urfodye zusäftebe. ; Act Krieg l>abe bereits auf diese Entwicklung yftvt g'stirtt In der auswärtigen Polittk habe es an cvrn haben. Wahr- Iwemlich fei es ja nur um feinetiüillen gewesen, weu lie elngeizig sei für ihn ufro. r JE01 Adodesta so leitoischaftlich beredt aewesen Aber Magims hörte ihr stumm zu. Und je tobo trauriger wurde fern Blick, tot» mehr vertiefte sich ein neuer weher Zug um cltSP’to1- Welch goldenes Herz hatte sie! Denn ° 1°. Lenau, warum sie so sprach.... lieber ihnen im zweiten Stock nnttbe plötzlich ntroenb em Fenster geschlossen. Beide fuhren zu- fekmmrni, wie auf schwerer Schuld ertappt. Beiden kmn es erst letzt zum Bewußtsein, daß Evelyns Zimmer über der Terrasse lag. Hastig und verlegen trennten sie sich. Wie Modesta ihr Zimmer zu erreidtot Evelwi imitzte sie doch gehört haben, denn fte stand Plötzlich mit finftetem Blick vor der kleinen Schwester. ,Lch wollte dir nur sagen, daß ich deiner hellchlerischen Bemuhun.7en, bei Magnus mich rein- Mvaschen, nicht bedarf," sagte sie kalt. „Er yit mich ganz richtig verstanden, wenn er annimmt, ba& ich nicht auf Rettenegg leben mag. Nun mag er nur auf einen Ausweg sinnen, da er seinen Beruf so kopflos aufgab. Dir steht es jedenfalls picht zu, dich zwischen uns zu drängen." „Evelyn — 0 Gott —, das liegt mir doch Ih fern! Wie kannst du nur fe benEek„./' Cie war verlotoft. Und über der Asche stand nun nur fein Gab es feinen Ausweg? Mußte er zavlm mit seines Lebens ganzem Glück für em: Sttmde kvpfbofer Uebereilung? Ja! Unbedingt ja! schrie seine Mmnesehv;. Vielleicht hätte es rin Zurück gegeben, wenn Evelyn em Mädchen aus feinen Steifen und reich getreten wäre. Sie unter den gegebenen Verhältnissen zu verlaffoi aber wäre eine Schurkerei gewesen. Was konnte sie dafür, daß er sich tauschte? In ihrer Art liebte sie ihn doch. Ihr £toi wäre zerstört gewesen, wenn er fein Wort brach Nein, die Treue mußte gehalten werden unto alfen Umständen, das stand unverrückbar fest in ihm- Alles andere wogte wie ein Chaos in feiner Seele aus und nieder. War ein Leben auf Rettenegg, wie er es sich getobt bitte, mit ihr denkbar bei der miver- tjüllten Abneigung, die sie davor hatte? Und selbst, wenn sie schließlich ein willigte — mürbe es zu ertragen sein? Zwei Menschen m bie Einsamkeit eines Schlosses eingesponnen — jum Beispiel im Winter, wo man fe sekw auf ftck selbst angewiesen war — zwei Menschen, die iKy nicht liebten und nichts miteinander anzufangen wußten? Und in Schönau drüben die beiden, die sich liebten und meinander aufgehen würden, in denen er jmmer und immer wieder die Verkörperung seiner eigenen Träume sehen würde! Harald war sein bester pfoeund und Modesta Evelyns Schv'to — feine Möglichkeit da, den Verkehr etwa abzu- bnxt-cn oder auch nur rinzuschränken. Ter Gedanke, dies, gerade dies tom ertragen zu müifen, Tag für Tag Zeuge des Glückes der beiden zu fein, regte ihn furchtbar auf. „Wenn ich alles ertrage — dies nicht!" rxl Berlin 30. Okt. Aus Stuttgart wird den« Berl. Lokalanzeiger berichtet, daß schwere Schnee-» stürme seit 48 Stunden tm ganzen Schwarz-, wald toben. Seft gestern fällt bis in die Täler hinab Neuschnee. Im höheren Berglagen erreichte die dreuschncedecke 1/4 Meier. Die Temperatur ist bis auf 7 Grad unter Null gesunken. Beulenpest in Südamerika. Buenos Aires, 30. Okt. Reuter meldetJ - - » .vier sind mehrere Fälle von Beulenpest fest- morgens nur 6 und abends > ^stellt worden. Friedberg, 28. Ott. Zu enter lebhaften Kartoffeldebatte tarn es in der letzten Sitzung der Stadtverordneten. Bürgermeisler Dr. Seyd berichtete über eine Rücksprache mit Bürgermeister Porth-Ofienbach, der ferne Zusttm- prung gegeben, daß von der Firma Stahl und to Zentralgenossenschaft Kartoffeln nach hier geliefert werden könnten. Bis jetzt fei es aber bei dem Versprechen gebtiejcn. Stadtv. Langsdorf weiß mftzu- feilen, daß Offeiibach-Stadt mehr Kartoffeln zur Verfügung habe wie Friedberg. Es scheint ihm notwendig, daß Minister Neumann einmal einige Wetterauer Orte gründlich säubern (affe. Besonders schlecht hätten bis jetzt Rendel, Ockstadt. Nieto- mid Ober-Mörlen auf gesetzlichem Wege abgeliefert. Anerkannt müsse werden, daß toem^ltc Landwirte ihrer Ablieferungspflicht voll nachgekommen seien. Stadtv. Reftibold äußert sich in ähnlichem Sinne, während Stadtv. Leuchtgens die Säumigkeit einzelner Landwirte zwar auch verurteilt, sonst aber die Bauern in Schutz nimmt. Zum Schluß sagt dann noch Stadtv. Fran Schackey, daß man durch j- bad ganze Gequassel im Plenum zu tent em tatiachttches Bedurftns vorliegen wird'keinen Kartoffeln käme. tene Liebe susammengeschrumpst zu dwi, was sie es ungestüm in ihm wohl unprüngluh war — zu einer Aufwallung "" 4 1 ..... to Sinne, die ftüher ober später tofobem mußte wie Strohfeuer. 10 tags bedeckt 7 10 nachts Nebel 4.7°, 30. 10. --- 0.8° 0.8°, 30. 10. = 1.3° Wettervoraussage für Freitag: Unbeständig, Zeitweife Regen, in hö'hwkn Lagen Schlneeschauer, krine wefent!ick.-e Temperaf^rverän- derung, vouwiegend südwestliche Winde. Letzte Nachrichten. Die Kohleniwt. Berlin 30 Ott. Laut Berliner Lokalanzeiger wird das Gaswerk in Augsburg in diesen Tagen seinen Bttriri» infolge Kohlen- mangels vollständig einstellen müssen. In diesen Tagen wird auch eine Kvimnission beim bayerischen Handels Minister vorstellig werden, um für Augsburg eine Hilfsaktion in Kohlen und Koks zu erreichen. Tie Kommission will weiterhin erreichen, daß eine gleichmäßige Kohlenbelieserung erfolgt und die Bevorzugung einzelner Städte auf» hört. Datum Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Nelatioe Feuchtigkeit 29.10. 29. 10. 30. 10. Höchste Niedrig nm. abds. öm. Tempe ste 4.3 0.4 0.3 ratut 5.4 4.5 4.7 am 26 , 29 87 100 100 .10. .10. Giessener HochscbalgeseHschaft Behördliche Anzeigen I (Ul ut i U< ll ■ ■ > J irffca Molz & Forbach G. m. b. H Fernsprecher 92S Fernsprecher 925 Heuchelheim, den 30. Oktober 1919. txwxwötr ^rieben Abteilung. Si m svn. * »u Als praktische und der Zeit entsprechende n»e Hotel Schütz iah Cafe Ernst Ludwig Henle Donaeretag du I97n lut. Al uk a. itfa ut Luise Steinmüller Fritz Dolkmann Verlobte Oil» (1 Alt u. 0 negenscnirmc «ooe Handschuhe, SpazierstBcke ^eüjbacke*hnm in uroer naus, Komm ich auch ohne Maleratt». Otto Winterhoff Gertrud Winterhoff geb. Jahn D e t r.: ÜSpIjnitreti her Otrtäien in den EL-ttrotech- nischn 3nftetictxnt»rirmcn in Ten 3drzt>di»rud) des ^ifffvngecus Dom 10. 3e0tmu>€T 1919 hat der SiLatsbrmmrsscn ür die nr.rtidxiftlixfr Immobil rncdging m Xxrci. ju Termitobt mit dem Hinweis für verbindlich eiMrt, daß dem Antrag der Arbeitgeber ans Lei- tungsen Löhnung durch den Setlidjtnn gdaMdfcrniB durch Prämiierung des BeariNs „Monteure", für ewe allein Oie Öof/mfala in Betracht tbiuntt, bereu» iari »u i F I >a icui ; IU L ,Lacka‘ dieneueFarbbohnermasse fftrbt und bohnert zugleich. Jedermann sein eigener Maler Keine nbgetret. haßt Fußböden mehr. Für Hol« and Linoleum. Klebt nicht, trocknet sofort, Hochglanz Verblüffende Wirkung. Original-Pfanddosen in allen duschli». Geschäften zu haben. Prospekte und jede weitere Auskunft durch die Schulleitung. 12191c Familien-Konzert '«« Aarane 7 I hr. talxxfrinWt Gitta Goetheatrssse 32 • Tel. 2064. Gründliche Ausbildung von Herren u. Damen jeden Alters und Berufs In Buchführung, Stenographie, Maschinenschreiben und sämtlichen kaufm. Unterrichtsfächern in Tage»- und Abendkursen. Aufnahme in die neu begonnenen Kurse noch bis End> Oktober möglich. Für unsere Bezieher! Eine billige und doch mustergültig aahpefübrte farbige Karte öe$ neuen Deutschlands Professor Dr. Walter Amelung wird Freitag den 3L Oktober, abends 8'/. Uhr im grossen Hörsaal des Vorlesungsgebäudes seine üebereetzung der Antigone des Sophokles vortragen. Flntrfttakartee: 2 Mark, für Studierende 1 Mark, in der Ferber sehen, Frees sehen und Ricker sehen Buchhandlung, heim Hausverwalter Ritter i n Vorlesungsgebäude und an der Abendkasse. uuwe Der Reinertrag ist f. d. Archäclog sehe Institut der Universität bestimmt Oie 5 Stitbcm Zlu^abc ei dal, ist dtt 1371 aul c 5olle mem leit viel er vielfach » Prsttzer der neuen ratunqen imter H'n;i riH > Asnk> ra'lil IfRt beenden teilt bierube .Sutzeror! liche tJlittd, i 5mg entfd itnien, wtld)c bhb« tdgeg« W am fflel fluhuleqtlt Snlhbtkrtbil | Siwabt ton 29. SuguR 19 cnii)tigt wo, ichnssrs bei Tlo fll^UOTbffltiit buch lusgab Wg iu mad lernt Zustzmm ■tritt hat, tritt Plan an bie 9riffe Seite and) ebne einen Ho -il I* Jafire lenen Spamrän e.Tfipeber [einen flr Mts abgela embfänqt noch t ™ ben ersten werteren 10 2 lthten 40 3al)re befonbers herv -veile zur Amo Elchen B^nus tone verzinslich Ansammlung l ja »och mehr, irdem Besitzer gegeben, noch ; l« Hnbigen (£• ^ich her aufgela M" 10 Prozent Mtlbtn Lage e glichen Spartaff fwl- die yinfen ff« M 20 Jahren a Ws vielt weber lange Woffe. D jMsftatmng mit Q ™ gto&e Pu r J* Umstand, ,'Xbts betrag • Nennwert Bid Qöen b l>em Stau , Sj’fW ang( f Anlieferung Wenben Betra" A* dtten bei JftJ ÖQ& di- fij*■** Nl K °°ch a Ab, | ^egranleihe j Z 5?^ die tPtoe", vor A, ^p-r.Pri VnuLW An- Ma nttad: 1: 40000Ü »töfce; SO: 100 cm. bitten wir unseren Lesern »um Preise von nur IHarf j.50 In umfassender Auswahl empfehle Ich lwe Fenster-Behänge und Gardinen Steilige Künstler-Garnituren ModerneTüll-Stoffe XmÄ Eig.Fabr. v. Uebergardinen, Stores, Scheibengardinen usw. Aussteuerhaus C. A. Hartmann W&ächefafr* flf.255 BtjcS51 M flchinvÄ")*’ pitßsch«^ Sterfiirt a- I Wer Gegenstände der bezeichneten rirt (mti Ar-n^hmc von Tieren und Maschinen) besitzt, wird arrfgesvrdert, diese Gegenstände biS zum 15. De- aanher d. IS. an die . Deutsche Restitutrvnsstelle rnFrank- furt (Main), Gutleutstr. 8, abzuliesern. Diese Stelle ist mit der Rückführung der Sachen nach Fvankreich und Belgien beauftragt. ll. Bei der Ablieferung sind der Restitution^- frffp Mi Durchführung der Rücklieferung, forotü möfllid), mitauteilen: ch Ort und Zeit der Inbeschnahme; b) der Name des früheren Besitzers ober, falls der Name nicht bekannt ist, c) alle Umstände, die yur Ermittelung des früheren Besitzers dienen tonten. III. Die Ablieferung kann ohne Angabe des Namens der ubliesernden Personen erfolgen. Die Mngabe des Damens ist aber wegen der etwa notwendigen Rückfragen dringend erwünscht. Die mit der ftefhturiim beauftragten Stellen werden hin- stchüich der Namen der abliefernden Personen zur Verschwiegenheit verpflichtet. IV. lieber die Abtt.nerung der Gogenständ^- ist! von der RestitutiionSstells auf Wunsch etree Be- stkeinigung aus^ustolen. V. Wegen näherer Emtzelheiben Mrd von der Restitutionsstelle Auskunft erteilt. 12350B Berlin, den 6. September 1919. rtJuCS-Sibt; «»ixb5 j; M tyg-tis stfidti Jr : Nn v^alttt Ü i?Ler>' »im., «er 6;fri Damit f^rec J**t InUf wird *3>Äe °ls e Ersteh, Vertretung für den hiesigen Bezirk noch zu vergeben. lteT7 an bei Abbol.'ng in unterer «csch«st»Uelle. Versand nn auswärtige Berieher al» Druck- sacbe ibic Karie mehrfach gefulAt) gegen Bor- cinfcnbunfl non M 2.-. iPostscheckkonto Nr. 11G86 i'Yrnnffurt a. M.) , „ _ Die m iVilnisarbendruck hergesteflte Karte »eigt In fdmrfcn llmristen und durch besondere ?>arbr gefeun^eichneteit Aiächen btc Webteic Dcursdilaub», deren endgültige» Schicksal noch einer I ü.even Äbitiinnmng oovbebnlten bleibt, rille grö >cren Stdbtc und Ortscha'ten Deutsch- lan^v« finb aus der Änrte mit lesbarer, der (*hö*je ieweiliaer Einwobnerzahl entsprechender Dchrts, mieberneneben. Den Erwerb biefer erstllasstgen Karte rönnen wir jedem aogelegentlichst empfehlen. Verlag öe$ Siebener Anzeigers. Bekanntmachung. Nachstel-ende Hekunntmachung bringe ia> hi*n> tnn zur Sttmtnis. Giesten, den 28. Oktober 1919. Der Oberbürgermeister. I. V.: -reuzren. Bekanntmachung über die Rückgabe von Gegenstäuden, die aus den d j n deut) chen Truppen besetzt gewesenen Gebieten stammen T« W-i enfa Ist ndsvevrinbarungen öerpT.idr am DeulsLlmw betaraüluh> jut Rückgabe bv- stimm ter Arten von (Äegenstan^n, wte lvdder, Wertpapiere, Äumtynvrtiranbe, Maschrnm usw., die auS den von deutschen Truppen bts-tzten Gebieten nach Teur^land verbracht nvrben >md Der Artikel 238 der rZri^nsvertrags det-rt diese »crtrflid-.fturtfl au; GeflenstLnde aller ÄN aus, dte aus den bcetzteu Gebietm prtgeronunen oder daselbst beschlagnahmt ober fatueitrzrt nxrriei iuti> SS aut beutid-an Gebiete sesbgNL.lt w.rden kbn- ntn DaL Verfahren iotl tun dem un verriag tx>n,-e elvnen Wied mgur machung^au^Lutz bestimmt werden: bis jur (Smrftbcimg d^,« Ä*r* sahrens soll die Rückg-aie noch Musgrbed^r Wchsenstillstandsvereinbariorgen ivrtacsetzl werden. Tic t/ienuKb zu b.hÄrtodx* Rein.tu.von ut von der deutschen Ä .auSeinrichtungsg^gensdÄ^i, Lunstgegen standen, Wertpapieren und >f>ddm:n möglichst zu beschleunigen "lchchmen, dae im fiye solcher Sachen smd, ine sich aber ans rrgeno einem (Grunde in Zweifel harüber befinden, ob^sre «gebenenfalls den rechtswuckinmen Erwerb des Eigentums einwandfrei norriivetfen können, und die deshalb auf die Erörterung der F-vaqe nner emaigtn EnlschLdigung- verzichten htXtot, wrom »in Vermeidung späterer Writerun^n mch Un- atrnehmlich^üen gut tun, d« .alsbaldtge Rückgabe der Sacken zu errnüglichm. An die Beteiligten Auswärtiges Amt. (L. S.) (gez ): von empfehle ich in größter und schönster Auswahl Waschkörbe, rund, viereckig und oval, Wäschepuffs, Papierkörbe, Marktkörbe, Arbeitekörbchen, Tassenkörbe, Meeser- körbe, Zeitungshalter, Bürstentaschen. Rohrklopfer. Weidenmöbel, Japanbeutel, Reisekörbe. Kleiderkoffer, bunte Truhen, Küchensiebe. Leitern. Kleiderbügel, Kleider-, Haar-, Zahn-, Teppich- u. Scheuerbürsten, Klosettbürsten, Stubenbesen, Handfeger, Federwedel, echte Piasava- besen, Waschseile, Waschklammern, Waschbütten, Nippes u. vieles andere mehr H. Hess Frankfurter Straße 19 Telephon 853 Holzsubmission. Aus bm TomamiaLwalddistriften Enziysbrrg. Mühlberg und Rrchbrrg der Jorstwartri Sichenhausen torrnnt folgendes Fi chten-Nu tzhvlz zu den üblichen Bedingungen yrr öffentlichen Sud- Mission: 1. Leflnlvsehvlr. 125,6 rm über 10 cm ZoMiLrve, 2 m Kg., entrindet 2. Gru benhol z. 23,5 rm 10—18 cm Aopfstürlk, 2.20 mtg, entrindet 26,2rm 8—10cmZopfstzLrke, 1,25 mlp., entrindet 293 rm 5—8 cm ZoWlirrVe. 1,10 m Lg., etitiindel An geböte sind verschlvsfen bis Donnerstag den 6. November bi. Ii., vor- mittags 11 Uhr, mit der Auflchrift „Snb- rtrissronstkoizverkaufl" bei der unterzeichneten Ober- sörsterci einzureichen, wo die (Sröfrramg in Gcgen- rttret etwa erschienener Bieter zu gleicher Zeit erfolgt. Nüheve Auskunft erteilt die Oberförsberei bzw. Herr Forstwartaspirant Neeg, BujenLorn, Post Schotten. 12360D S chot ten, den 28. OÜober 1919. hessische Obrrsvrsterei Schotten. Dr. Baader. erh. Der eitn imn ifcl lär Rechnimg griragen Nwrdcn ist. P/1TS (Ziehen, den 28. Oktober 1919. 12356V Der Schlichtungsrmsschus^der Prvvin- Oberheisen. Bekanntmachung. Die Aus»ahlung der Familien- unter st ützungen an die Angehörigar Gefan- serrer, Bernntz^er, im Ausland durch feindliche Ma^nahm3. Rauchtabak Sarantiert rein Ueberfft, a» Dfd. 15*/» M. verfen- den geg. Nachnahme. inoa H. Kahl * Oe., Alzey. Belanntmalhnng. Betr.: Antrag des Deutschen Bauarbriterver- Be-irksoerem besten-Dr-tzlac, wegen Durch Drung des Beirrkslodn- mrd Arbritstariss durch die Firma 5)em rich Lmend G. m, b. £)., Lxmau a M. Der Staatskommisfar für die wirischaftluhe Demvbilmachurrg in £xi'icn zu Kat den Schiedsspruch des Schlick ungsausschus,es Gtetzen vom 19. Scp.ember 191'.' für: verbindlich anärt Gieren, den 28. Lk ober 1919. Der Scl >.cck;lungsausschutz der Proom- Oberhessen. __I. A.: Raab.______________ Beflnnitinachrrng. Bekanntmachung Diejenigen Geschäfte, welche bei dem Berkaus von Petroleum und Spiritus berücksichtigt KU werden wünschen, wollen dies am Frritog den 31. d. Mts. auf dem Leoensmittelamt, Zimmer 11, melden Spatere Anmeldungen können nicht berück- sichügt werden. 123498 Gietzen, den 29. Cttotec 1919. Der Oberbürgermeister ! Lebensmittelamt). Milchversoryung. Infolge ungenügender Belreferung der Stadt Mehen mü Milch kann für Donnerstag, b. 30. d.M. auf die auf Vs Liter lautenden Milchma^len keine Milch beliefert werden. 123488 Gießen, den 29. Oktober 1919. Ter Oberbürgermeister (Lebensmittriamt).