Mittwoch, 30. Zull 1919 169. Jahrgang Erstes Blatt General-Anzeiger für Oberhesten lür die Schritt! ritung 112 Zwillingsrnnüdruck u. Verlag: BrShl'fche Univ.-Such- u. Steinörudcrei R. Lange. Zchriftlettung, Seschastsstelle u.Drnckerei: Schulstr. 7. Lin Vertrauensvotum für die I erfdjeütenbe Buch des Generals Subenborff toirb DoAtOfMttn I über bie Kriegführung der Obersten Heeresleitung migeorbiieteu Sperr- Regierung rmann. ermann. Not- Deutsche Nationalversammlung. 59. ter, Um Vorgänge ganz genau aufzuklären. am fW 28. Bi Inhalt des Briefes keineswegs unter» ichtet war. Sitzung vmn Dienstag den 29. Juli 1919., Am Regierungstisch Bauer, Dr. David, Mül- Noske, Erzberger. Pi äsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung 10,20 Uhr vormittags. Tas Haus erledigt zunächst eine Anzahl Ar» femrals Lrdendvrff mit dem Mrmsteöpväsidenten • < cfMbmffm-: vom März 1919 vermiesen werden. |! 8. *öer Außenminister greift bie Kriegführung ^-r«r Obersten Heeresleitung an und nennt Lilden- MMen Verderber. Es ist nicht erficht- KU woher der Herr RrichMmister seine milbt daß Imperialismus und Kapitalismus nur unter dem monarchischen System möglich sei. Ter Vorsitzende teilt mit, daß morgen über bie derttsche Erklärung gesprochen werde. Für die Mitglieder des internationalen Gewerkschaftskongresses fand Äerlag, v>»schästtz stell e51 Anschrilt jürDrahtnach- richten: Anzeiger «ehern postschelttonto: Sranffnrt a. M. 11686 des Attners Rudolf bestand des Gartners den die ungeordneten '2^'J em in der gestrigen Sitzung der Narionalver- i !>mrllllmg erläßt General Ludendorff folgende Er- Nachmittag im Rathaus ein Empfang statt. Sus dem besetzten Gebiet. Jnterzonische Konferenz. liche Vermittlungsstelle Darmstadt. Ueber alle einschlägigen Fragen wurde volles Einver- ständnis erzielt und eine Grundlage füi Wünsche geschaffen, mit denen sowohl an die deutschen Behörden, wie an die französischen Armee-Oberkommaudos heranzutreten ist. Wie Frankreich die „pfälzische Republik" unterstützt. mr. Ludwigshafen, 29. Juli. Das französische Polizeigericht in Ludwigs^ Hafen verurteilte die beiden Beamten der badischen! Anilin- und Sodafabrik Rüs und Beller wegen ihrer Tätigkeit gegen die Bildung einer pfälzischen Republik zu je 6 Monaten Gefängnis. Zwangskurs der Reichsmark. mr. Worms, 29. Juli. Der Befehlshaber der rheinhessischen Besatzungstruppen verfügte, daß der Z w a n g s k u r s der Reichsmark bestehen bleibt. Der gegenwärtige Kursstand beläuft sich auf 40 Centimes. Frankfurt, 29. Juli. (Wolff.) Am d. M. sand in Heidelberg eine „rnter- zouische Konferenz" aller an dem Verkehr mit dem von Franzosen besetzten Gebiet interessierten Behörden der neutralen Zone statt. Vertreten waren das badische Ministerium des Aeußern, das hessische Staatsministerium, das Zivilkommissariat IV, die Abschnittskommandos 3, 4 des Mattheis J Otto Seipp jn a'vby in INphe. •renbeten Scheinen ln lind von uns an- * «Wette?“*- sä** ZW Denkschrift nochmals niedergelegt worden. Die Entscheidung Sr. Majestät hat der ehemalige Reichs- kanzler Tr. Michaelis m seiner Erklärung vvm 27. Juli veröffentlicht. Diese Entscheidung ist auch für die Oberste Heeresleitung bindend gewesen, nachdem sie ihrer Pflicht, die militärische ~* Wendigkeit klarzulegen, entsprochen hatte. Französische Presscftimmen zu ErzbergerS Enthüllungen. Bern, 29. Juli. (WTB.) Zu den Enthüllungen Erzbergers liegen bis zur Stunde überraschend wenig Kommentare besonders der führenden Pariser Blätter vor. „Journal des De- bats" sucht zu beweisen, daß der Vertreter des Vatikans übereilig und weit über seine Machtbefugnisse hinaus gehandelt habe. Erzberger habe natürlich mit seiner Kritik am deutschen Genevalstab Recht, aber er sei nicht der richtige Mann, dagegen zu protestieren, nachdem er seinerseits die Nationalistische Begehrlichkeit geteilt und unterstützt habe. — „Figaro" beschuldigt Erzberger, die Tatsachen zu entstellen. Im August 1917 hätte bie neue Regierung weder militärisch noch politisch Grund zum Rücktritt gehabt. Es fe' eine Verfälschung der Tatsachen, wenn man sein Angaben als ein Zeichen dec Entmutigung de Alliierten und als einen Versuch auf Unterhand Annahme von Anzeigen f. bie Lagesnummer vis zum Nachmittag vorher ohnejedePerbindltchkeit Preis für 1 mm höhe für Anzeigen ü.34nun Ureite örtlich 15 Pf., auswärts 18 Pf., für Reklame- an»eigen von 70 mm Brette 48 Pf. Bei Platz- vorfchrifi20°/Mufschlag. Hauptschrittleiler: Aug, Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz, für den übrigen Teil: Dr, Reinhold Zenz; für beit Anzeigenteil: H. Bech sämtlich in Gießen Eine Erklärung Ludendorffs. Berlin, 29. Juli. (Priv.-Teltt Zu den Er- IbrLngen der Minister Bauer, Müller und Got- WN Ur. IZ5 suJSa Wz Gietzener AMger iiic die Schriftleitung 112 Ä8 W 9 zflA. 9f lungen hinflelle. — Hervo in dec „Victoire' findet, dast das Kabinett Painlevs damals vo Frieden hätte sprechen müssen. Bemerkenswert ju die Ausführungen Erzbergers, ber das geständnis machte, daß der militärische Zusammen brach die Revolution in Deutschland verursa habe und nicht umgekehrt. — „HnmanitS" äußert sich, daß im gleichen Augenblick Untet Handlungen Briands mit Lancken stattgefund haben. Wir dürfen uns fragen, ob ihr Scheitern Einfluß aus die damaligen Vorgänge in Deuts land gemacht hat. Wir sind außerdem brr LM sicht, daß gleichzeitig mit der Untersuchung in Deutschland eine entsprechende Untersuchung der gleichen Angelegenheit in den Ententestaaten statt- ftnben müßte. Tie „Humanitö" sieht in den Enthüllungen Erzbergers den Beweis, daß die französische Regierung im Einvernehmen mit England zu Friedensverhandlungen bereit war. — „Paris Midi" bringt darauf, bie damaligen Auskunft geben. 4. Im Kronrat vom 11. September 1917 haben der Generalfeldmarschall und General Ludendorff pflichtgemäß ihre militärische Ansicht über das vertreten, was sie zum S weigern sollte, dies zu tun. Ter Präsident verlange übrigens nichts anderes als Idas, was Japan versprochen habe, als bie Regelung der Schantungsrage in Paris zustande kam. ErzbergerS Spürsinn. Berlin, 29. Juli. (Wolff.) Vom apostv- ischen Nuntius Erzbischof Paccelli geht uns lü Norschack folgende Mitteilung zu: Jn den äklärungen des ehemaligen Reichskanzlers Mi- iaelis in der „Tägl. Rundschau" liest man, ch schon beim Empfang des Schrei- - lands in den Völkrbnnb zu tun. Würde man Deutschland vom Bund des internationalen Arbeiterrechts ausschiießen, dann könne es sich den Lasten, die den anderen Ländern auferlegt würden, entziehen. Schließlich' berichtete Pate über die militärischen Bedingungen und verlangte schärfste Kontrolle durch den Völkerbund. 1. Ter Beschluß zum U-Bvotkrieg wurde lich« am 18. Januar, sondern am 9. Januar 1917, luv»«- „ar v-,„ Mar xxv Anwesenheit des Reichskanzlers und i Mfen Zustimmung gefaßt. 2. Die vom Reichs- Iu nn f'1111 C toialter des Auswärtigen gegebene Darstellung i/flt Aar Qilrf' bcn Waffenstill st and enthält nichts '|Ö £ - kann nur auf den^Schristtvechsel des fragen. Abg. O ert el (D. B.-P.) verlangt Auskunft über die Maßnahmen der Reichsregierung, tiamit die ausgewiesenen Elsaß-Lothriiiger wieder in beuj Besitz ihres Eigentums gelangen und für etwaige Verluste entschädigt werden. Geheimrat Freiherr von Welser: Ein Gesetz darüber ist in Vorbereitung. Abg. Tr. Mittelmann (D. V.-P.) fuhrt in einer Anfra^ Klage darüber, daß die soziale polittschen Vevordnungen des Temvbilmachungs^ amtes und des ReichsarbeitsMinisteriums zu Gunsten her Angestellten und Arbeiter in den besetzten Gebieten außer Kraft gesetzt wurden und daß bie amerikanischen Militärbehörden selbst neuerdings! in OberüHefien Vorbereitungen treffen, um bie sozialpolitischen Schutzbestimmungen, außer Kraft zu setzen. e Geheimrat von Welser teilt mit, daß bm> über Verhandlungen schweben. Abg. Tr. Becker (D. B.-P.) regt in ein« kleinen Anfrage an, den Personcii, bie in den ab-, zuttetenden Gebieten ihre Scholle verlassen müssen- in erster Linie Siedlungsland zuzmveisen. Regierungsvertreter Dr. Tibutzius sagt ba3 zu, glaubt aber, daß sich dann mancher verleiten lasse, seinen Besitz in den verlorenen Gebieten aufzugeben. Zu einer Anfrage des Abg. Tr. Mittelmann (D. V.-P.) über das aufreizende Verhalten franzö-i sisckier Soldaten in Berlin, bie u. a. laut gerufen; haben sollen: ,.Wir sind die Sieger! Ihr seid Schweine!" erklärt Geheimrat von Welser im Austtage der Regierung, daß die umfangreiches Erhebungen nock> nid# abgeschlossen seien. (Zuruf rechts: .Unerhört.) Tarauf wird die politische Aussprache über bie Erklärung der ReickZsregierung in Verbindung mit den Interpellattonen über die Planwirtschaft, bent Landarbeiterstrriks und dem Gesetzenttvurf über die Errichtung eines StaatsgerickFshvfes fortgesetzt.^ Abg. Henke (Unabh.): Erzberger hat nur einen Zipfel gelüftet, der Mantel muß ganz herunter. Die Mehrheitssozialisten denken nicht daran, daß in Oesterreich die Limte an das Pulverfaß gelegt wurde und daß deshalb der Kampf des internationalen Proletariats ebenso gegen die Erz? Verger wie gegen die Graefe geboten ist. Sie vergessen auch, daß der Krieg das Fundament der Polittk war und daß bie imperiattstrsche .Politik überall Eroberungskriege entzüiidet Nur wir Unabhängigen waren stets für die vollkommene Freiheit Belgiens. Deshalb sind alle anderen Parteien mitschuldig an den Taten der Hrnden- (burg und Ludendorff. Redner fragt, wer die Aufwendungskosten bezahlt habe, die von der deutschen Regierung für die baltische Landeswehr, also für eine landfremde Truppe, gemacht hrorbat sind und fährt dann fort: Wenn bie Regierung behauptet, wir seien daran schuld, daß auf dem Gebiete der Sozialisierung noch nicht mehr habe geschehen kön- nen, so erwidere ich, daß wir uns allerdings dem. Versuche widersetzten, durch Scheinreform die Ar- beitcrfdHift zu beschwindeln. (Sehr richtig bei den Unabh.) Die Belagernngs- und Schutzhastscbande schreit zum. Himmel. In Essen sind die SchUtzlstift- linge seit sechs Tagen in den Hnngerstteik getreten, sie sind schon en Volkspartei. Die Herren von der Rechten sind dann Feinde der beut- .scken Verfassung in der Vorstellung des Volkes. Mir stimmen der Verfassung freudig zu in ber '.Hoffnung, baß sic ein Emporsteigen in das Volk hineintragen wirb. Weiterberatung Mittwoch vormittag 10 Uhr. Schluß 7.45 Uhr. Weimar, 29. Juli. (Wolff.) In ber gestern unter dem Vorsitz des Reichsverkehrs- ininifters Dr. Bell abgehaltenen Vollsitzung des Staatenausschusses wurden die Vertreter der Länder in bem R e i ch s k a l i - rat ernannt unb dem Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Mannschaftsver- sorgungs-, sowie eines Offizierpen- sionsgesetzes unb Militär Hinterbliebene ngesetzes zugestimmt. Aus Stadt tttifc Land. Gießen, den 30. Juli 1919. Zur Rückkehr der Kriegsgefangenen. Das Zentralkomitee der deutschen Vereine vorn Roten Kreuz bittet uns um die Veröffentlichung folgender Mitteilung: Naturgemäß werden nach oft jahrelanger, harter Trennung die Angehörigen von Kriegsgefangenen den Wunsch haben, diese bereite in ben Durchgangslagern willkommen zu heißen. Im Jntereffe bes Etn-elnen sowohl wie ber Allgemeinheit ist es bringtnb er f or ber» li ch, von einer Reise in die Durchgangslager abzusehen. Die Kriegsgefangenen werben sich mir wenige Tage in den Durch- gmigslagern aushalten, so daß ein rec^zeitigss Eintreffen der Verwandten dort kaum möglich sein dürfte, da in ben meisten Fällen der Kriegsgefangene sich schon auf der Fahrt noch feinem Heimatsort befinden wirb. Die Tag« im Durchgangslager werden vollauf damit ausgeftMt sein, die ordnungsmäßig Entlassung der Kriegsgefangc- nen durchsusühren. Auch iw Jntereffe der Allgemeinheft muß an die Einfickt der Bevölkerung appelliert werden, da zur Verhinderung der Einschleppung ansteckender Krankheiten für die Heimgekehrten eine kurze Absonderung erforderlich ist. Lebensmittel. ** Fett-Ausgabe. Von Donnerstag den 31. d. Mts. gelangt in den Metzgergeschäften für die dort eingetragenen Kunden 1 Pfund Fell zami Preise von 6,50 Mk. zur Ausgabe. ** Das Backen von Krankcnbrot für den Monat August 1919 ist bat Surfern Karl Euler, Ludwigsplatz, L. Müller, Bahnhofstraße unb W. Löber, Walltorstraße übertragen worden. ** I n der städtischen Gemüsestelle (Marktlauben) kommen Karotten, Weißkraut, Wirsing, römisch Kvhl, Salat mtb Zwiebeln zum Verkauf. Morgen treffen Blumenkohl, Gurken unb Tomaten ein. * ** Rechnungsrat Alex an der Wil- fer f. Am 25. Juli wurde auf dem hiesigen Fricdhose unter sehr großer Sctriliming in feierlichster Weift die lterbliche Hülle des im 71. Lebensjahre verstorbenen Rechnungsrates Alexander W i l k e r zur letzten Ruhe beftattet ' Sein Leben war stets der intensivsten Arbeit gewönnet gewesen: viele Sabre stand der Verstorbene im Verwaltungsdienste der früheren Obcrhesfischen Eisenbahnen, feit 1897 deS hiesigen (preu- ßiftl») heffischen Betriebs« mte's 1, dessen Boriiand seine großen Verdienste am Grabe rühmend hervorhob. Aber auch im städtischen Wohlfahrtswesen, in der Armenpflege, hat der Verstorbene unermüblich treue Diensie geleistet, beiten di? Vertreter am Grabe dankend gedachten. Tie Burschenschaft Armima und andere Redner rühmten, wie sehr ber Verstorbene mit Erwig bestrebt gewesen ist, in Werken der Nächsroftiebe tätig zu sein, wie viel Liebe er sich erworben habe, die auch nach seinem Hinschriden nicht erlöschen werde. ** Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt Gustav Lenz, .Sohn bes Postschaffners Georg Lenz in Gießen in oen Kümmert gegen die Bolschewisten. ** Polizeibericht. Anfangs Juni mürbe ans bem ck-emi scheu Laboratorium ein elektrischer Gleichstrommotor, 1 SP., mit Schnur und Stecker, im Werte von 1000 Mk., am 21. v. Mts. aus der Oberh. Werkstatt eine elektriscke Handbohrmaschine mit Links- und Rechtslaus, 120 Volt Spannung, Wert 800—1000 Mk.; aus einer Fabrik zwei Treibriemen, je 6,50 Meter lang unb 10 Zentimeter breit: in der Nacht zum 2ö. d. Mts. durch Einbruch aus der Neuen Kaserne 4 Damastbettbczüge, 8 Waschbezüge, 4Kvl- tertücher, 8 Bettücher, 5 Damenliemden, gez. K. H., Taschentücher, 1 Bettvorlage (Rehfell), 1 dunkler Franenrock; in ber Nacht zmn 29. b. Mts. durch Einbruch aus einem, Laden in der Frankfurter Straße ein größeres Quantum Zigarren imb Zigaretten, im Werte von einigen tausend Mark und durch Beraubung eines Eisenbahnwagens 18 Röcke und 16 Westen gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteftungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen. ** D i c Familienunterftützung steht ab 1. Juli nur noch zu: den Angehörigen der Vermißten und Gefangenen, ben Angehörigen von Heeresangehöri«n, die sich noch außerhalb der deute scheu Grenzen befinden und die Reichswehr zutage nicht erhalten, den Angehörigen der an der Rückkehr aus dem Ausland infolge feinblicbcr Maßnahmen verhinderten ober vom Feind verschleppten Personen, sowie den Hinterbliebenen von Gesa!» lenen, sofern sie noch nicht in den Genuß von Ser- svrgungsgcbührnissen getreten sind. Die Auszahlung der Unterstützungen für 1. bis 15. August bzw. für Juli findet Tomiertag, 31. Juli, vormittags 8—12 Uhr, im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, statt. Verein städtischer Beamten. Bei dec außeeorbentlichen Mitgliederversammlung, die am 28. d. Mts. im Frankfurter Hos statt fand, hatte ber Verein Gelcgertt)eit, zwei feiner Mitglieder in entsprechender Weift zu elyren. Ter verdienstvolle Vorsitzende, Oberstadtbmftechniker Köhler, der aus Gesundheitsrücksichten das über 10 Jahre verwa tcte Amt zurückgab, wurde durch einstimmigen Beschluß zum Ehrenvorsitzenden ernannt, dem durch lieberretdjung eines künstlerischen Gedenkblattes Ausdruck verliehen werden konnte. Gleichzeftig gedachte man dem nach Vollendung von 44 Dienstjahren in den wohlverdienten Riil)cstand g tret:ncn Obersladtbaittechniter Alton t e r. Beide Herren gehören dem Verein fett seiner Gründung an und haben sich um dessen Bestand unb Weiterentwicklung große Verdienst« erworben, was von der Versammlung allgemein anerkannt wurde. **Jesu Weltprogramm oder was wird aus bem Völkerbund! lieber dieses Thema wird Prediger P. D r i n h a u s auf Einladung von Prediger R. Roll im Hotel Großher-og am Dow« nerstag abend 8V2 Uhr sprechen. ** Die kirchenfreundlichen Laien (Männer und Frauen) in Gießen werden auf Sonntag, ben 3. August nachmittags 3 Uhr, im Saal Hotel Großherzog, Bahnhofstraße, zu einer Aussprache eingeladen. Den einleitenden Vortrag über: Die Stälung der Laien tm Neubau der hessischen Kirche hält Lehrer D e g g a u. ** 3 m Lichtspielhaus wird „Inge nd- liebe" (nach bem bekannten Roman von Feliz Philippi), ferner das schöne Lustspiel „Die blonden Mädels vorn Linbenhoft", nach dem gleichnamigen Bühnenwerk, nur bis einschließlich Donnerstag gegeben. Kreis Alsfeld. — Alsfeld, 28. Juli. Der Ko mmu« nalverbaub für den Kreis Alsftlb erübrigte durch den Verkauf von Heu, Hafer, Sttod unb Kartoffeln in ben Jahren 1914—1918 einen Reinertrag von 80 816 Mark. Die Summe findet zur Unterstützung bedürftiger Krieger und deren Angehörigen Verwendung. Kreis Schotten. ** Gedern, 30. Juli. Arn letzten Somfta- fanb hier eine vorn Hessischen Bauernbund einberufene unb von Lanbwirt Huth geleitete, vorn etwa 300 Bauern besuchte Versammlung statt. Abgeordneter Dorsch sprach über das neue Sied- lungsgesetz; Hirschel - Friedberg wandte sich gegen die Zwangswirtschaft. In ber Aussprache wollte u. a. ber demokratische Pfarrer Wci dnek sprechen, wurde aber niedergeschrien. Weichensteller 1. Kl. Bechtold- Güßen sprach als Deutsch-Nationaler gegen die Demokraten. Hessen-Nassau. bo. Dillenburg, 28. Juli. Ter 204 jährige Zimmergeselle Walter Bäcker aus Niederscheld war beinz Hausumbau aus der frühem Grube Prinz kessel in Oberscheld beschäftigt Er kam in einem unverschlossenen Raum der Stark» stromleftung zu nahe und wurde auf ber Stelle getötet. 0 Marburg, 28. Juli. In einer Versammlung landwirtschaftlicher Arbei ter wurde nach einem Vortrage des Gauleiters M Landarbeiterverbandcs beschlossen, wegen der Erreichung besserer Lohnbebrngungen mil Sem Vorstände der Bauernvereine in Unterhandlungen zu treten unb möglichst einen Taris vertrag abzuschlußen. und Schule. *♦ Die allgemeine Hilfskasse be8 hessischen Lande s lehre r Vereins hat sich zu einem reckst beachtenstocrleu Faktor in dcr Reihe ber hessischen Lehrerwohltätigkeitscinrichttni- gen entwickelt. Trotzdem sie erst am Ende ihres zweiten Rechnungsjahres steht, weist sic bereich einen Bermogm-'^stand von 102 172,55 Mk. mch der fast ausschließlich in Kriegsanleihe angelegt ist. Tieser ansehnliche Betrag wurde in opferwilligster Weise durch freitoillige Spenden unb in der Haupffache durch Pftichtbeilräge aufgebracht. Als Unterstützungen wurden von der Hftfskas« bisher 16 345 Mk. ausbezahlt. Im letzten Jahre wurden unterstützt 28 Lehrerwiiwen, 27 Halbwaisen, 2 Vollwaisen und 3 sonsttge Angehörigc, Für doZ laufende Jahr fftht der Betrag im M. Frankfu Fühnenvolksl üenFreilichta htwmotoeit Park i -t« Oesfentlichkeit. ta Bühnen würd' n bearbeitete mi: Äig" und daseM :!= in der Bearb ’ tllt. Tie nach T -"’iten ergriffen di in und fpendeün e der Bühnenvoli r zu einer Reihe hne verpflichtet. Frisch ®u8 bentiger > ^&6 etn f*i sikb-i" Gebr, Mn vcrl'Mch wrin mehr von * völlig enttaufd y schönen blauen M wenn auch vortäuscben s Art rote „j .inte Militärmars! Einigt werden. Als Einlaae m Me wie früher b< -azösischc LusWel «eben, und zwar itltfi) und Karl. «beitete Tvpen. S ;/inj beres trug« Ä glücklichen Zu Mg batte Adolf! 125.—' ii|”" lOtu' 80.^.' w wan mufe Adrienne i fcs? - ’ ^*5 Öfchen Jfoilung bedarf, Mfsant «Mischer W Art der korv ^Zukunft der sel F-chsch 'Frankfurt '-Lber beginnen mtbwä)ai \ W), von bet pH mittlere und neue Mnfchaftlichen C t von der witt Wtt m Wtbiiin «II«. Seme Am „Utter ßw « Nigtn ’dmtui 'N- ’ '.le amü1^01 AjJiiWÄ B»MIW (Sä11- hflSäj 2?§ ^loidßi !&?*** >P ffi t £?n eie*, fr ?’ ANr uni n h 01 21- d. W sKW SS ä&ä »®'6iS,n4 ‘ÄVÄ »um tauittb Ä s Eifenbahll. »eltai yflogen. $D[ gliche MitteilmiW liiei cnt-xgm “"JUuitg fe(! Angehörigen der *n »ngehörigm vm 4 außerhalb her deut, die Rciltzivehrzuloge M der an der Rück, lge femdlicher Mch a.Feind verschleppleu Siebenen von GM- den Genuß von Her- ' lind. Die Aus-ah. i L biä 15. Aucnitz irtag, 31. Juli, vor. thaus, Zimmer 9h. 7, >er Beamten Bel liederversamiN' im Frankfurter Hof eleMheit, Mi feinet Weife zu ebren. 2a Oberstadibmitechnikn ntsriicksichten dar üoei urückgab, nrarbt durit Ehrenvorfitzenden et- chung eines künfllm- uck verliehen ivttda man dem nach M in den wohlverdienter. lÄtooutechmker All- ören Dem Herein seit baftn sich um dessen intg große Strbienite rjammlnng allMeur am moder was wird 1 dieses Thema lvird M Mr ÄMruptz ® unUi< ist. In «d ÖSS®8 Mll>e KN'-nnn- wli. «je AM, , LsEmtcrha'w' 0^ w ö&§fe8 ! Ä*’'®qrt«£ 1 > L» veen-kschte». * Hamburg, 29. Juli. (Wolff.) Ein Angestellter der Textilwaren-Aktiengesellschaft Bobsin verschob gemeinsam mit einem Bahnassistenten und einem Angestellten der Quaiverwaltung einen Waggon Textilwaren im Werte von einer Million Mark, für Berlin bestimmt, nach Wandsbek. Der Betrag wurde dort entdeckt. Alle drei wurden verhaftet und sind geständig. to%. Karlsruhe, 30. Juli. Die badische Gemüseversorgung hat folgende Erzeugerhöchst- preise festgesetzt: Es kosten je ein Pfund Erbsen 30 Pf., Bohnen 30 Pf., Puffbohnen 16 Pf., Gelberüben (rote) und Karotten ohne Kraut 10 Pf., Gclberüben (gelbe) 5 Ps., Kohlrabi 18 Pf., Früh- weis;kraut 12 Pf., Frühwirfing 15 Pf., Rotkraut 20 Pf., Zwiebeln ohne Kraut 30 Pf. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden ■ Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Ein Bewohner des Marktplatzes möchte an dieser Stelle fragen, wo denn unsere Sicherhetts- mannschaften des nachts bleiben? Heute früh von 33/i bis 51/2 Uhr machten etwa 6—7 Herren in angetrunkenem Zustande am Kriegerdenkmal einen solchen Lärm, daß wohl kein Bewohner des Marktplatzes die Augen schließen konnte. Einer für Viele. Verantwortlich für Politik: I. V.: Dr. Reinhold Zenz. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Datum Wetter 8800 M?. für Unterstützungen zur Verfügung. Wenn die Hilfskaffe bei der herrschenden Teuerung auch nur in ganz wenigen Fällen größter Hilfs- bcdürftigkeit einen Ausgleich schaffen tonn, so bleibt sie immer ein schätzenswerter Akt eigner Selbsthilfe des Lehrer Vereins. nrr. Frankfurt a. M., 28. Juli. Der >,Vühnenvw!ksb und" trat mit eurer glän- zenden Freilichtaufführung im v. Stumpf- Krcntanoschen Park in Röhelheim zum ersten Male an die Oeffentlichkeit. Bon Mitgliedern der Frankfurter Bühnen wurde das nach Grimmschen Märchen bearbeitete mittelalterlickxe Spiel „Bruder Lustig" und das ergreifende „Totentanzspiel" ebenfalls in der Bearbeitung Fischer-Settings bar* gestellt. Tie nach Tausenden zählenden Zuschauer lauschten ergriffen den Vorgängen auf der Naturbühne und spendeten lebhaften Beifall. Uebriaens hat der Bühnenvvlksbund die Frankfurter Dhe- eter zu einer Reihe von Darstellungen in seinem Sinne verpflichtet. Gkefzener Stadttheater. Tanzabend Adrienne-Ursula Hacker. Gießen, 29. Juli. Man muß den Begriff Tanzkunst Hochbalten, wenn man bei dem Massenansturm der Jüngerinnen Terpsichorcns auf die Bühnen nicht bald in eitel Kitsch ersticken will. Adrienne - Ursüla Hacker kommt aus der bewährten Schule von Jagues Dalcvoz-e, die ihren Körper formal gut bunl/gebilbct hat. Er ist auch plastisch voller Möglichkeiten und außerordentlich gelenk und federnd. Man vermißt aber durchaus die innere Notwendigkeit des Tanzes und, was noch schwerer wiegt, die stärke Note einer Persönlichkeit. Anfängerhaste Befangenheit und noch mangelndes Gefühl für Ausnützung des Bühnenraumes' ist ihr dabei zugute gehalten. Am besten gelangen ihr die klassischen Tänze mit Ausnahme des Brahmsck)en „Intermezzos", das, wenn man es überhaupt tanzen will, einer wesentlich vertiefter en Mfassung bedarf, und die plastischen Studien. Interessant war hier die Studie ohne Musik mit rhythmischer Begleitung von Gongschlägen. In dieser Art der körperlichen Plastik liegt vielleicht die Zukunft der selbständig gewordenen Tanz- Man versprach sich nach dem, Eindruck der Tänzerin mehr von dem heiteren Teil, wurde aber hier völlig enttäuscht. „Schattenspiels und „An der schönen blauen Donau" mögen noch dahin gehen, wenn auch hier viel unnöttges Gehoppse Tanz vortäusck>en sollte. Mißgriffe so geschmackloser Art wie „Großmütterchen" und der bekannte Militärmarsch von Schubert können mcht beschönigt werden. Als Einlage wurde von den Kräften unserer Sühne wie früher bei ähnlichen Gelegenheiten das französische Lustspiel „Eine Partie Piqnet" rieben, und zwar vortrefflich gegeben. Adolf eteky und Karl Vvlck waren prächtig herausgearbeitete Typen. Helme Kall mar und Hans Heinz H e r e s trugen ebenfalls mit zu dem Eindruck glücklichen Zusammenspiels bei. Die Spiel- teihntg hatte Adolf Teleky. ^hochschttlnachrLchten. --Hrankfurt a. M., 29. Juli. Für das im iDtoöer beginnende akademische Jahr wurden zu Dekanen gewählt: von der rechtswiffen- schastlichen Fakultät Prof. H. Planitz (Deutsche Rechtsgeschichte und deutsches Privatrecht), von der medizinischen Prof. M. Walt Hard (Gynäkologie), von der philosophischen Prof. G. K ü n tz e l (mittlere und neuere Geschichte), von der naturwissenschaftlichen Geheimrat Wachsmuth (Physik), von der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Zizek (Statistik). — Dr. Emil Reiß-Frankfurt hat sich als Privatdozent jur innere Medizin an der Universität niedergelassen. Seine Antrittsvorlesung behandelt das Thema: „Ueber Produktivität" 29. 7. 29. 7. 30. 7. nm. 20.1 abds. 14.4 vm. 12.2 8.1 46 9.5 78 9.1 86 7 1 1 meist heiter trocken nachts klar Höchste Temperatur am 29. 7.--20.5°, 30.7. = 13.9°. Niedrigste „ „ 29.7.= 7.0°, 30.7.= 8.0°. Wettervoraussage für Donnerstag: Ziemlich heiter und trocken, Temperatur w?- nig geändert, nördliche Würde. Letzte NKcDrichten. Die Auslieferung des Kaisers. Bern, 29. Juli. (Wolff.) Ter „Repnblieain de Lyon" meldet aus Paris, die Unterhandlungm mit Holland über die Auslieferung des Kaisers hätten begonnen. Man beabsichtige, das Verfahren gegen den Kaiser nicht in London, sondern fin einem schwer zugänglichen Orte stattfinden zu lassen. Man spricht von S c a p a F l 0 w. Das angebliche Friedensangebot in französischem Lichte. Versailles, 29. Juli. (W. B.) Die gesamte Pariser Morgenpreffe veröffentlicht die Erklärungen Ribots im ,,Temps" über die Enthüllungen Erzbergers. Eurem Vertreter des „Ercel- siors" sagte R i b 01, Erzberger sei zü den Enthüllungen nur aus innerpolitischen Gründen getrieben worden. Er bediene sich aller Waffen, die ihm in die Hände fallen, um die Alldeutschen, die immer noch sehr einflußreich seien, zu bekämpfen. Indem er gegen die militaristische Partei vorgehe, .habe er außerdem noch den Vorteil, eine gewisse Meinungsverschiedenheit zwischen der englischen und französischen Diplomatie herausbilden hü üo. Stramme EiSPacknng. P/,-3 pfünbtfl Pfd. Mr. 1.60 Verkauf ohne Marken. Frische Fische! AuS heutiger Zufuhr offerieren wir: l'/.-l^vfündig Pfd. Mk. 1.30 Feinsten blütenhellenHahelZa« o.Kopf im ganzen 4—8pfünd.Fikche Pfd. Mk.1.25 im Ausschnitt Pfd. Mk. 2.20. Frische FischkotclettS Pfd. Mk. 2.40. Fste. Brabant. Sardellen Pfd. Mk. 0.—. Sardinen in Oltven-Oel die 320-Gramm-Weitzblechdose Mk. 6.20. Gebr. Berdux Bahnhofstr. 27. *•“ Fernsprecher 23L Keine Wanze mehr M.2.50 nur mit Kammerjäger Berg’s Nicodeal I und II zu erzielen. Restlose Wanzen- u. BrntVernichtung Erfolg verblüffend. Kinderleicht anzuwenden. Gesetzlich geschützt Viele Dankschr. Doppel- Dack. M 2.50. Ausreich, f. 1—3 Zimmer u. Betten, tielaverkaut: Brog. O. Wlnterhoff. Krenspl. 9. Bei Eins. v. M. 2.70, oder Postscheckk. Berlin 31286 Portofr. Zusendung durch Herrn. A. Broesel, Berlin, Königgrätzer Straße 49. tö45ss Oelsaatenanbau. Die Preise für die Ernte 1920 sind erhöht auf: £ops in. U5.—, Rübsen M. 110.- Mn „ 125-, Dotter „ 90 — Einsaat „ 100.—, S»nf „ 90.— ^ans „ 80.—, Hederich,, 70.— Stickstofflieferung für den Herbttanban. Für Moen ha müflllctiit HO kg, soweit die Bestände reichen. , Oelkuchenrücklicferutrg. 40 kg ans abgeiieserle tkg Saat; Erhöhung auf 50 kg wird angestrebt. Reichsausschuß für pftanzliche und tierische Oele und Fette Ernte Abteillina »°»O Berlin KW 7, Unter den Linden 68a. für 100 kg Der Generalvertrieb eines konkurrenzlosen guter:, erstklassigen ZMkmaslhe-Wparates(Ntiiheit) ist z« vergeben. Organisationssähige Firmen, welche den hochrentablen Frtedenöschlager auf eigene Rechnung vertreiben, wollen sich unter F. M. Z. 661 an ttudolf Moeee. Frankfurt a. M. wenden. Stölss Original-Remy- Reis-Strahlenftärke in 2-kg.Paketen 1 Kiste mit 25 kg M. 800.- 1 Ballen mit 50 kg M. 1575.-* gegen Nachnahme oder Akkrevitierung, solange Vorrat, sofort ab Mannheimer Laaer lieferbar. eioiBS Bud. Ohllger, Kaiserslautern 11. Bin unter „„ Nr. 1228 an das Telephonnetz Gießen angeschlossen. ReßMatil>ii.Hci!ihel- Heimer MühlLe»' Joh. Höxtermanu. MtpÄI allerfrüheste, weiße, im Juli—August ausgesät, Oktob. verpflanzt, überwintern diese sehr gut unter einer leichten Schutzdecke und liefern schon im April—Mai gebrauch sfertigeZ wiebeln. 1 Pakei Samen M. -.60. Heinrich Hahn Samenhandlnnff Bahnhofstraße, ctct Für Schneider. Schwarzer Zanella 140 cm breit, per Meter M. 20.75 wieder eingetroffen. Ludwig Stern 2 Bahnhofstr. 2. Fussbodenöl reine FriedenSgualität, hell, tn Kannen ä 10 kg M. 250 per kg. i. Kannen ä 25 kg M. 240 per kg ab Eßlingen off. oi«ne Fritz Iflaln. Gießen, Asterwcg 50. Einkoch Apparate Oläser G n in m I (oissn sehr billig. Carl Schunck zu können. Ein Unglück für Erzberger unh ein Glück für Frankreich sei, daß die deutichen Mittel so plump erschienen, daß man mit Lelchtigkeit ihre Absichten erkennen könne. England werde ohne vsel Mühe seine vollkommene diplo- mattsck?e Korrektheit beweisen können; nicht einen Augenblick sei Frmrkreich in die Falle gegangen, die ihm gestellt worden sei. Frankretch habe nicht daran denken können, den verantwortlichen Urhebern des ungerechtmt und wilden Krieges Vorschläge zu Unterhandlungen zu machen, solange nicht von seinem legitimen Anrecht auf Elsaß-Lothringen gesprochen worden sei. Pichons „Petit Journal" sagt, die Deutschen seien im Begriff, ihre schmutzige Wäsche u wasckien. Ter Streit sei entstanden, weil die Alldeutschen Erzberger unter allen Umständen stürzen wollten. Das Blatt gibt folgende Einzelheiten der Unterredung, die zwischen dem Kardinal- Staatssekretär Gasparri und dem englischen Gesandten beim Vatikan, Graf Salis, stattgefunden hat. Ter Kardinal habe herausgefühlt, bafj die mündliche Erklärung des englischen Gesandten b;r päpstlichen Friedensnote nur einen geringen Erfolg sichere, er habe deshalb den englischen Tipbo- inaten ersucht, der sein Aide-Memoire in der Hand gehabt hätte, ihm dieses Dokument zu überlassen, damit er seinen Inhalt genau wiedergeben könne. Salis habe darauf von dem Schreibtisch des Kardinals eine Schere genommen und den Kopf des Briefes von Balfour an den Gesandten weg- geschnitten, damit das Dokument jeden diplomatischen Wert verliere. Gasparri habe alsdann das Aide-Memoire dem Nuntius Pacelli mitgeteilt. Es handelte sich also, sagt das „Petit Journal", 'roeiter um eine Anzahl Mißverständnisse, die vielleicht für die diplomatische Geschichte des Krieges interessant seien, aber Deutschland nicht berechtigen, von einem Friedensangebot zu sprechen. Würde es das aber doch tun, bann handele es in schlechtem Glauben. Frankreich habe sich lediglich formell der englis^n Demarche angeschlossen, aber nickst ohne Zaudern und Skrupel. Ein Wiederaufleben der Nestitutions- kqminern? Bern, 29. Juli. (WTB.) Der Sonderberichterstatter des „Temps" meldet ctus Straßburg, es sei unbedingt notwendig, daß die badische Enklave aufelsäßischem Gebiet zu Elsaß--Lothringen gezogen werden, da der Weiterbestand dieser Enklave zu internationalen Schwierigketten führen könnte. Es wird beabsichtigt, daß eine deutsch-französische Kommission diese Frage prüfen soll. Abberuftlng des Generals Gerard? Ludwigshafen, 29. Juli. Nach zuverlässiger Mitteilung werden in der Pfalz, welche dem Oberkommando des Generals Mangin in Mainz unterstellt wird, ztwei Divisionsstäbe der 10.,Besatzungsarmee gebttdet. Der eine erhält als Sitz Landau, wohin der andere kommt, ist noch unbestimmt. Der zunächst vorgesehene Badeort Türkheim wurde wegen Unmöglichkeit der Unterbringung des Stabes wieder fallen gelassen. Abdankung König Peters von Serbien? Bern, 29. Juli. (WTB.) „Pettt Parisien" erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß König Peter von Serbien feine Abdankung eingereicht habe und sich in ein Kloster zurückziehen wolle. Uebergabe der ukrainischen Armee. Krakau, 29. Juli. (Wolfs.) „Gorniea Krakowski" erfährt aus Warschau, daß dort in Begleitung polnischer Stabsoffiziere eine Delegation der Reste der ukrainischen Armee am Zbrucz ein traf, um die Bedingungen für die Uebergabe und die Ausfolgung der Waffen zu vereinbaren. Ungarn. Wien, 29. Juli. (Wolff.) Infolge der Niederlage der Roten Armee ist die SteUung der ungarischen Räteregierung sehr erschüttert. Heute erschien ein ungarischer Volkskommissar bei den Wiener Enteittevertretung'cn und machte den Vorschlag man möge Verband lungen einleiten, die den friedlichen Rückzug bet Räteregierung und die Gnsetzung eines neuen Regimes in Ungarn zum Zwecke hätten. Dieser Vorschlag wurde von Oberst Cuningham nack Paris weitergeleitet. Polnische Grausamkeit. Wien, 28. Juli. (WTB0 Von ukraimscher Seite wird mitgcteilt: Nach der protokollarische-l Aussage des am 19. 7. durch schwere Brandnzin den entstellt-en ukrainischen Soldaten Jlvau $)la- dysch aus Lubytschä (Bezirk Zowka in LstZalizim wurde er mit neun anderen ukrainisckien Soldaten in Ostroiv bei Tarrwpol von den Polen festgenom men, nach vollständiger Beraubung durch po!nisck>e Soldaten mit Benzin begossen, sodann mit einem Feuerzeug angezündet mit den Worten: „Vorwärts, Schweine, in die Ukraine!" und von Flammen um hüllt auf dem Felde gelassen. Zwei von den Un glücklichen kamen durch die Flammen ums Leben, den anderen acht ist es gelungen, mit schwerer Brandwunden ihr Leben zu retten. Meutereien in Rußland. Amsterdam, 29. Juli. (Wolff.) „Daiio Chronicle" meldet über Meutereien in Ruß land. Es sei eine Meuterei an der Front oon Archangelsk unter den britisck)en Truppen ausgebrochen, die zum Bolschewismus bekehrt waren, während in Onega vorher anti bolschewistische Truppen, die an der Seite der Alliierten kämpften, sich gegen ihre Anführer erhoben. Es scheint, daß ungefähr 2000 Mann vorn Nolsckfewismus angesteckt wurden. Sie haben das Lager mit Maschinegewehven beschossen. Bier britische und drei russische Offiziere sind den Meii terern zum Opfer gefallen. Der englische Bergaibeiterstreik. London, 28. Juli. (WTB.) Reuter. Unterhaus. Bvnar Law erklärte, daß die Bergacbetter von Aorkshire die Arbeit bisher noch nicht wieder aufgenommen hätten und daß fünf Bergiverke in wenigen Tagen ersaufen werden, wenn nichtt dagegen unternommen würde Alle Bergarbeiter in Derbyshire, Lanoashire, Cheshire und 9lotting- hamshire haben die Arbeit wieder ausgenommen. In einigen Schächten von fltottinghamshire wird noch gestreikt. Tie Lage auf den anderen Kohlen feldern ist normal mit geringen Ausnahmen in Staffordshire. Liverpool, 29. Juli (WTB.) HavaS. Ter Streik ist beendet. Aufhebung der Paßbeschränkung in Amerika. Berlin, 29. Juli. Laut „Berl. Lok.-Anz." hat Lansing amtlich mitgeteilt, daß alle Paß beschränkungen nach dem 1. November aufgehoben ober verringert werden. Wahrscheinlich werden sogar Pässe für kurze Vergnügungssahrten aus gegeben werden. Riesenbrände in Amerika. Amsterdam, 29. Juli. (WTB.) Wir „Nieuwe .van den Tag" aus Neuyork meldet, wüten an den östlichen Ibhängen des Rocky- gebirges große Waldbrände. Ter Schaden ist im absehbar. Der zeitgemäße Massiv-Bau: AM8I AMBI, am. i Berlin-Johannisthal etngetrofftzn. 8825 ans HnuS. 7533 empfiehlt 8257c kommen hier haben bet 8845 8760 Gerau C. Niibsamen. 8449 Georg Wallenfels, Benenab. iLEegelapolheka. Julins Wellhöfer. Telephon 743. Central-Drogerie, Schulstraße. la. Rosinen Eß-u.Backwareversendet von 5 kg ab gegen Nachnahme ä 4.90 pro Pfund. W.Reefler. Frankiert a.BL, Kronprinzenstr. 17. l^°gs Kopien, Entwicklnagea, V VergrfiBeruigen, wie alle weiteren phologr. Arbeiten tb ernt nun t l Met-Brog. iKraizplatZj Abteilung ffir ond Damenverein Gatielsberger,1 Freitag den 1. Augusts abends 8l/e llbr, tm „Fclsenkeller": ; Vereins abends 8838c Die Vorstände. muiiiminiHiuuMnimüniira! Trockeiits Brenilholj von 5 Zentner ab frei Mischung, Malz und reiner Kaffee, liefert v.5 5kilo aufwärts die l Hamburger Versand-Centrale. General-Vertreter: J. Mahl, Frankfurt a. M„ Klapperfeldstraßa 12. 8®* Vertreter gesucht. Bindegarn beste Friedensware, in Jutesäcken mit Strickum» schnürung, für Getreide- mäbmaschinen tt. Selbstbinder, empfiehlt au Mk. 12.— das kg, brutto für netto, ab Lager Groß- Heute frische Schellfische u UadelMU Brennholz. Buchen-, Eichen-, Tannen- hola, kurz geschnitten, jede Menge liefert 013395 Pli. Jakobi, Auf der Back 4. Kakao l per Pfund M. 14.— Kaffee gebr« Pfund M. 12.-, Reisstärke per Pfund M. 14.—, Salm 1 Pfd. - Dose M. 4.75. Hch. Kalbfleisch, Liebigstr.71, Tel. 285. I. M. Schulhof Marktstr. 4. Tel. 119 Freitag, 1. August, vormittags 10 Uhr, Große Hauben- Haarnetze . Fußbodenöl staubbind., eingetroff. G. Walter, MSllSbg. la. MU« 100 cm lang, kein Papier, per Paar M. 0.60. Franz Bette Mflusbnrg 10. 8813 Hochprozcnt. In M-WeHalk und Maiirerkalk auf Bestellung sof. lieferbar. Fernsprecher 259. | Vsrsins I Sporiverein ,Merknr‘. Donnerstag, d. 31. Juli abends S1/, Ubr im Bereinölokal Monats- Versammlung. Vollzähliges Erscheinen, unbedingt erforderlich. 8819] Der Vorstand. oiinniiiüiininüinnniiiiiiiiiM Täglich frische Ä H. Treppinger. BiSmarckstraste 11°""° (Eingang Ludwigstraße). Leichte Fuhren nimmt jederzeit an Mi e Merlsii, WwWrL Schellfische alle Größew Kabeljau groß auch im Ausschnitt, find frisch und markenfrei au Mirich Wettlanfler, ______ Groß (Keran. r Fahrrad- Zubehörö| llef.an Fahrradhändl.usw ■ Th. Helges, Frankfurt a. M.’ I Nlddastrafle 83. J ITfiäsÄsäiÄ um..................................... auS Reisstroh sauber gearbeitet, ßxloreibin, per Stück Mk. 2.50. Sofort lieferbar."^ Varl Gaerthe, Wetzlar, Bahnhofstraße. Leiterwagen Kastenwagen 811082 Carl Schunck. 88420 Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen. » o an den Gieh.Änz. erbeten. Zäi 58WC Olga Vin-sche-ler. 8825 6 Fenster hoch, kauf. © | Kautgasuche j gesucht. 8711 I 8802 arbeit gesucht 8854 Mäuöburg 11, MMKWWK Nieder-Bessingen, den 28. Juli 1919. fast neu, 2U5 cm 110 cm breit, zu ver II III. Familie Heinrich Lotz Familie Wilhelm Lotz Familie L. Graulich. mit Brüstung und Anstrich, WiptavSchreibtisch eichen, z. verkauf. Schrift« siche Angeb. unter 014805 an den Gieh. Anz. erb. Ruhiger Herr sucht zum 1. Oktober gut inöbl. Xlmmer möglichst mit voller Verpflegung. Schriftl-.'Angeb. unt.,014802 a. d. Gieh. Anz. Aelt. Mädchen vom Lande zu kinderlosem Ehepaar sofort ob. später gesucht. 8836 Geheimer Baurat Stuhl, Braunfels »Harnwni»in zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. unt. 014811 an den Giencner Anzeiger eichet. 8ntcs Grammen zu kaufen gesucht. Schrift l.Angeb.unt.8834 Laden- Einrichtung: Grohe LadeutbekelGlas- aussatz, 2 m lang), groher Waren,chrank, grohes Warengestell sofort zu verkaufen. 1014759 Carl Schnnck, Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sowie für die zahlreichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Stiftsdechanten Lenz sagen wir unseren herzlichsten Dank. A ss ekrrranz-Firma Generalvertreter erster Versicherungsgesellschaften such, für den dortigen Platz Leiter für Fiiiale Bewerbung m. Lebenslauf unt. F. »I. K. 908 an Rudolf Moese, Frankfurt a. Iff. 8840ss MiMmmrteiUreln kicstes. Am A. Juli ist unser lieber Kamerad, Herr Oberpostasffstent Johannes herget verschieden. Die Beerdigung stndet am L August, nachmittags 3 Uhr auf dem neuen Friedhof statt. 8852 Der Vorstand. Für den LMreis Gikste» sucht graste Bers.-A.-G. redegew. u. kautionsf. Kassierer bei fest. Geh. u. hoher Prov. für zufübrende neue Vers. Radfahren Bedingung: Rad muh gestellt werden. Alter nicht über 35 Jahre. Schristl. Angeb. unter 014832 a. d. Gieh. Anz. Heute nacht '/,3 Uhr ist unsere liebe Tochter, Schivester, Schwiegertochter, Schwägerin und Nichte Ida Hofmann geb. Bindschedler Witwe deS Pfarrers Otto Hofmann zu Winnerod nach langem, schwerem Leiden im Alter von 35 Jahren in Frieden heimgegangen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Vindschedler geb.pfister 'S die K ■ ÄS« ^i|(6 Jüngere Bnremrkraft gesucht. H«b. Schön, 8849 Liebig,trage 65. Giehen (Friedrichstr. 13), den 29. Juli 1919. Die Beerdigung stndet am Freitag, dem L August, nachm. '/-3 Uhr auf dem FriedhoszuWtnnerod statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abseben zu wollen. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß mein herzensguter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel Johannes Herget Oberpostassistent gestern morgen 4.45 Uhr plötzlich und unerwartet infolge Herzschlages im Alter von 471/, Jahren aus unserer Mitte gerissen wurde. Im Namen der tieftrauem den Hinterbliebenen: Margarethe Herget geb. Sommeriad Karl Herget und Emmi Herget. Gießen, 30. Juli 1919. Die Beerdigung findet Freitag, 1. August 1919, nachmittags 3 Uhr auf dem neuen Friedhof statt 014827 Tüchtiger Vertreter zum Vertrieb eines Artikels der chem.Jndustrie ür den tägi. Bedarf für gröberen Bezirk gefacht. Angebote unter Angabe der bisherigen Tätigkeit erbeten unter G. M. 7U an Rudolf Mosee, Mannheim. 884183 Ahst tteler für chemische Erzeugnisse »erlitt, Oele, Fette) . Plätzen b. sehr gut. Verdienst v. leistungssäh. Firma gesucht. Gest. Ost. unt. H. H. 785 an Budel! lEesss, Maanhsl«. 8837ss Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 725 Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit meine liebe Frau, unsere gute Mutter Frau Johanna Gärtner geb. Benner im Alter von 49 Jahren. Zum 1. August möbliertes Zimmer Nähe des Durchgangslagers gesucht. Schr. Ang. unt. 014823 a. d. Gieh. Anz. PMrau liidit. Mäkelt halt per alsbald oder 15. August gesucht. 7988 Frau August Frensdorf Frankfurter Straste 3L verloren. Gegen lohnung abzugcben stud. Kühn, Bisrnc^' straste 9. MM-lerM 2 Sofa, verschiedene ovale Tische, 1 Küchentifch, ein Kinder-Waschtisch, 1 Bettstelle mit Matratze, zwei Küchenschränke. 014839 Kirchenvlatz 11,1-rechts. Stachel-und Johannisbeeren noch abzugeben. 0UM1 Kaiser-Allee 151. 01,192 Lndwigstr. 42 p. < noQ ilt S W kaul Trompete in C mitA-Eins. öie und Landttellcn an allen Orten, zwecks Unterbreitung anvorgemerkieKäil fer. Besichtig, kostenlos. C. H. Bälsse & Co., 8773 Hannever. Herr- Akademiker, sucht in ruhigem Hause 1 oh. 2 möhl. Zimmer mögt. m. Pension u. elektr. Licht. Schristl. Angebote unt. 014702 a. d. Gieh. Anz. Möbl.Zimmer für sofort ober später gesucht. Sckr. Ang. m. Preis unt.014770 a. d. Gieh. Anz. Aelterer, ruhiger cand. med. aus guter Familie sucht für 1. Oktober in der Nähe der Kliniken gut möhl. Zimmer in besseremHaufe. Wäscke und Heizung kann gestellt werden. Schristl. Angeb. unt. 014525 a. d. Gieh. Anz. Sofort gesucht kleine abgeschlossene Wohnung für 1-2 Pers. (Yiesrcn od. Umgebung. Schr. Ang. U. 014784 an den (Steh. Anz. Sof. ges. in Giehen od. Umgebung f.ält.Hcrrn: Ei», auch zweimöbl.od. unmöbst Zimmer mit voll.Pens. aeg.guteBe zahlung; mögl. a. Küche dazu u. abgcschl. Schr. Ang.u. 014783 a. d. G. Anz. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Kameraden von dem erfolgten Ableben unseres werten Kameraden Herrn Oberpostassistent Johannes Herget geziemend in Kenntnis zu setzen mit der Bitte, sich zu der am 1. August, nachmittags 3Uhr, stattstndenden Beerdigung aus dem neuen Friedhof recht zahlreich einzufinden. lVereinsanzug.) Der Vorstand. Giehen, den 30. Juli 1919. MUe,ll.BmkWt, ober WirWst mit etro. Land von Selbst- käufer sof. z. kauf, gesucht. Schr. außführl. Ang. um 014846 an d.Gieh.Anz. erb Manufakturwaren- od. Konfektionsgeschäft zu kaufen oder zu mieten gesucht, evtl, auch geeig> nele Lokalitäten. Schriftliche Angebote unt. 014775 an den Gieh. Anzeiger. - chw.Lacksch.), Gr.42, neu, , ... . MI 2 Zeldgr. Böcke, üatform- | Verschiedene] bösen, 1 Pack Klavier- n .. . . noten, Bab?-Aasstat!ang g raDZuSlStill lWäsche, Mützch., Klcidch. Ä 1 ailKiUOlOUU usw.s. Dr. mod. fflax Boe- nach Ä.Berhtz-Methode. " " L 71 Handelssprache. Eiö last BßUBF Frack r^DuÄes, ein 8 Jahre altes mittel- 01tT77 Wilhelmstr. Iß. UwereS P'erd,Wallach), 2 junc^Mdcls erhaltenen Gig, billig tngL KaitücrsütinS- abzugeben. Nab-re» t| ”( r j „ach ben UHItrnfljl rten gesucht. 014793 Bahnhofstrahe. (g^rHti. Angeb. um. 881ö ? 12 m brauner Seltenste!! I an die GeschaftSst. d. G.A. zu Kostüm., Frdro., braus-1 Fräulein möchte stif 1 seid. Jacke, Schnürstiefel, I einige Wochen vormittag» 1 »rÄ i« Stötten uibilöc«! els.Bett.Nlctieletagere.alL Schristl. Angeb. u. 014810 Soin. N.VÜdel»str.7.<>tt77i an den Gieh. An», rrb. ZkstellerMg vi xnrrf verlmmM r^rbenmg, dah n inärrn jeder 1 vorbelastet w Ter Entwurf' I. Tic mlwcndic chkistm des alten Balmg der al böhung des S Ä dem der Gegr «rsÄvmdrt, 3. btt ! jtn Luxusste: herstelleran Ä ob dieser ein! 8erbrauchcr ist, 111 ai einem,,inneren Ä über btt nvtwe L die Zusammen!' He die Grlyebimg 4 nüU mvfiel n dec Art der Vorbelastung gerungen sind, Muig als 1 b . Die Umartet llmsatzsti üeLussuhr m MwmnLderd Wz L M Herstellung i ® mufite schm : M,daraus, bat talb*, die Macht, daLr. M m ertraglift die Finm! Z M bemessen i Mmt. NKsedanken i> fieu als im Wreten lassen ^ulhebung bar te« (bi> Sut’E Schristl. Angeb. unt. 8846 I da ir an den Gieh. Anz. erbet. Schrift!. Ana. unt. 01481/ • °örjen. Giniae CTnifx abzuH an den Gietz.^Auzeiscr Fuhren geben. | w -g borfi 14. VUVV ben fn? • ~ auf 2. Hypotbek zu leih« ^en, ni*t I Kaufgesuche I m47wLd.Giehe^Agehen f» wachsamer Hund IäJ! Ziflimsr mit Pension für Oberrealschlller vom Lande gesucht. Schrift!. Angebote unter 8823 an den Gieh. Anzeiger. jstellenangebote] M »«ckt zum Besuche von Land- kundschast ver sof. gesucht. Schristl. Angebote unter 014743 an den Gieh. Anz, Junges Bürschchen vom Lande für Ausgänge und HauS- Fran E. Krumm, Bahnhofstrahe 401. Tüchtiges Aenßmödchen bei hobein Lohn zu möglichst sofortigem Eintritt sucht Frau Baukdirektor Klöckner, 8778 Ost-Anlage 371. Ein tlicht. Mädchen tagsüber od. ganz gesucht. Fran Stammler, «Mui* Wilhelmstr. L unt. 014796 a. d. Gieh. Änz. ttleines Haus mit (harten zu kaufen gesucht. Schristl. Angeb. unter 7753 a. d. Gieh. Anz. 6kl)wd)te Mim« zu kaufen gesucht. Schristl. Angebote u. 014670 an die Gefchäftsst. des Giest.Anz. Zum 1. Okt. od. früher Z-l-zimmkr-Wohng. von ileinerlBeatntensant. gesucht. Schristl. Angeb. unt.014791 a. d. Giest.Anz. In einein Nachbarorte von Giehen sucht kinderloses Ehepaar Wo. Schristl. Angebote unter 014822 an den Gieh. Anz. Kinder!. Ehepaar sucht Wohnung 2 Zimmer u. Küche, auch mehr. Gefl. Angebote zu richten an Hubsri Müller, Schulstrane 5, voruials Fr. Bakof.________011526 Gesucht von älterem Akademiker lDauermiet.) Wühn-u.Tshloszimmcr evtl, mit Pension. Schrift!. Angebote in. Preis unter 014813 an d. Gieh. Anzeig. Stehpult "L7 014758 Earl Schnuck. kiiisDfr.outnh.M billig z. v. etegolirtad 22 0. Anzus. v. 5—7 abds.0147nl Zrinderbett m. Mcistug- stange, 5tinderklavvst., vcrsch. jlinderfchube mi verkaufen 014780 Frankfurter Str. 63 I. KM» BW kommendcn xnn M auch s » Ausgaben te Dort des ge< . bb es mockch Üt, 6ebr. Sota zu kaufen ges. Schrift- X rischen liche Angebote unt. 011671 mf btt MiaMUt an den Gieh. Anzeiger. Tie glcmAm g , rit einer auf den Kaufe föjSs 1 'm Wankbn t l' tammfl des Um Lsatz dazu ijl bei tzeuerHesch in sm Uiig., bm.MSWen, a. liebst, v. Lande, gesucht. Ftnanzaspirant Dehr, Bad - Nauheim, Ries- strahe 1,1.__________014732 Suche zum 1. Sept, ein znverliiss. M&dchen, das in Kochen und Hausarbeit erfahren ist. 8821 Frau Dr. 51 aus er, Dillenburg, Dtarktstr. 13. Zwei brave Hausmädchen und ein eifriges Kochlebrmädchen gesucht. Hans Seebode, Marburg, Nettgasse 5.8313 Suche zum 1. 8. od. später ein tüchtiges Mädchen oder eine Stütze, ohm» Frau Prof. Hirt, Löberstrahe 23. Für Schreiner 1000- 1500 lfd. Mir. Keblleisten bill. zu verk. °i47» Crednerttr. 14 v, Mineralien Ge$teiBeu.toeiQ8rongeD zu verk. Schrift!. Angeb. unt. 014804 a. d. Gieh. Anz. Regal014800 f. Kolonialwarengeschäft zu verk. Crednerttr. 14 v. äroinittflgwortwaßen zu verkaufen. 8818 Heuchelheim, ______SchiUcrstrahe 5. 1 doppeltür. EisschraQk, /*-„a mit Hof oder öflüö I lHindern n ausgescl ® I zwecks späterer Hl Ira) .lof dr^, Bahnhofstrahe, Neustadt, befnnnt ÄU werden. Ei» K: " ' I Vermög erivünjcht. LÄ 1J; ^ingeböte „nter ^rmebote unter 014786 «• 014«97 an den Gtest. Anz. K Anr^igrr. 8-7 Suche Wahnstaug schwiegenh. wird »ugest. boA S®. em HriN.WVYUMV I 2lm Avnnlag.nachmiW M.Ä tt S- Rucks« ‘ÄÄ& & Belohnung ausgcseS Mtldn^ Kellner. J > Wetzlar, Goethestratzj ■- ßjl “Blerzlpfel Tüchtige 014795 Schreiner auf einfache und bessere Möbel bei dauernder Arbeit u.gutemLohn gesucht. K. Hüller Söhne, Alten Buseck b. Giehen. Tüchtige Grubenholz- Fnhrleute bei hoh. Lohn such, hierher Gebrüder Cloon, 8708 Wetzlar. Für alSb. ält. Mädchen oder unabhängige Frau zur selbständ. Führung deö Haushalts gesucht. In Pflege erfahrene bevorzugt. Fugbardt, 014711 Wilhelmstrahe 5. Schuhbranche! Eine in der Branche bewanderte, tüchtige Verkäuferin ver 1. Sevt. gesucht. 0,4,31 Adolf Bär, Marktplatz. Bubctläff. ZeitungS- trägerin sofort gesucht Pfeiffer sche Buchhdlg., °>«)7 Walltorstr. 21. Blödes. Zuarbciterinneu und Lehrmädchen gesucht. tSe ich w.Holberg Nächst, Plockstr. 5II._______014738 Tncht. Mädchen gßtF.Berr.-n. DamenklBider L. Rosenzwetg, Giehen, SelterSweg58I. lKarte genügt.) 014005 I Ankauf getragener Herren- u. Damenkleidcr, Wäsche, Uhren, Gold u. Silber. Jakob Ott, Neues Ixl-ZiniiM-hM mit am 1.Okt. beziehbarer Wohng. z. verk. Gröhere Anzahlung erforderlich. Schristl. Angebote unter 8831 an den Gies^ Anz. Eine gebr. noch gut erb. Aölsieiimühle für Kraft- u. Handbetrieb hat z. verk. W. Hartmann, Wirtschaft und Metzgerei Test 27, Ltoekdolm. 18710 Schreibmaschine neu, preiswert abzugeb. oi«»9 Klinikstrahe 24 _______lFrtseur-Geschäft). Gut erh. Herren- u. Damen - Tourenrad mit neuem Gummi umständehalber preiswert zu verkaufen. [014838 Wetzlarer Weg 11 III. 2 prima Sielgeschirre u. Halftern zu verkauf. Neustadt 78IL Wafferkasten mit Blel-Abfluhrobr für Klosettsvülung, wenig gebraucht, zu verkaufen. Grohen-Buieck, 014826) Kaiseritrahe 37. Fast neuer Ofen zu verkaufen 014806 Wiefcck, Giehen. Str. 164. Ein enter Küchenherd billig zu verkansen. 8820 Plockstr. 1« N. [Vermietungen | Möbl.Zimmer z. verm. Kaiser-Allee 1161. Einl.BiöIiI.Zimmer z. verm. 014830 Marktplatz 7, Kleiner Laden per 1. Oktober zu vermieten. Wilhelm Prell, 014000 Kreuzvlatz 5. E ck l a d e » Seltersweg 819/10 per 1. Okt., evtl, früher z. vermieten. Näh. bei LouiS Datz, Seltersweg 23. *,i4 | Mietgesuche | Oberarzt hiesiger Klinik (Heine Familie) sucht ver sofort oder später »-K-Zimmer- Wohng. Schrift!. Angebote unter 014648 an den Gieh. Anz. Zwei ält. Eheleute suchen für 1. September schöne 4-5-Zimtt-Wohng. mit allem Zubeh., Elektr. und Gas. Nur in gutem Hause, Liebiastr. bevorzugt. Schristl. Angebote unter 8755 a. d. Gieh. Anz. Wer verschafft junger Beamtenfam.sür dauernd slbonkl-Zirnrn.-Wohn. Schriftl.Angeb.unt.014821 an d. Gtehener Anzeiger. Iiklistmalühen v. sof. gesucht, welch. Fam.- Anschlub vor hoh. Lohne bevorz. Zu ersr. in d. Ge- schäftsst.d.Gleh.Anz. Bravrs Mädchen nach Bad-Nauheim sofort ges. (Wirtschaft). Zu ersr. 014844 Kalscr-Nllce 4V v. Lehrmädchen auS achtbarer Familie gesucht. 014842 Robert Haas Nächst, Modewaren. Junge« Mädchen vormittags von 8—11 als Beihülse für leichte Hausarbeit gesucht. 8847 ______Hcfsenstrahe 8. | Stellengesuche! Tüchtiger, erfahrener Schäfer sucht sofort Stellung. F. Wihner, Giehen, Bahnhosstrahe 30. Junges Mädchen sucht tagsüber Beschäftigung. Zu erfragen oums ___ Kaiser-Allee 361! Verkaufe Die Auftraggeber Heiner verkauft - Anreigen werden gebeten, unter allen der- artigen Angeboten ihre Adresse (Strafte, Haüsnnnrmer nnb Stock« werd) zu veröffentlichen. Soll die Adresse verdeckt bleiben, so wolle man schriftliche Angebote unter der A»zeige»nu7nmer fordern. Auskimst über Adressen u s. f. durch die EelchSftssteNe kann nicht erteilt werden. Berk.,nie «»£ Schäfcrbnnd, beide Seiten gehend, weil überzählig. Wild. Huhn IL, An«erod._______014794 ßlstfe mit ftürfen verk. 014S08) Buddcstr. 11 p. NmSi-ziMer°Ha« (1 Etage am 1. Oktober zu beziehen) zu verkaufen. Schriitl.Angeb.unt.0l 4801 au d. Gichener Anzeiger. Gebrauchtes noch gut erb. T6* für 1400 Mk. r 13110 »• verkaufen. * Schriftliche Angebote unter 014825 an den Giehener Anzeiger. 11melso.-Aagkii | auch einsp. zu fahren, zu verk. Blarliaraer Str. 83. ^chnst^Äng.' ^nt 014819 WMp an den Gieh. Anzeiger, jeder Art prompt unb Weihe u. färb. Strümpfe, billigste Berechnung. Friedensw., n. netz, 1 st. RÜbsaiBCIl. Filzh.,54), 2 Strohh. z.vk. cv-rnfDrPff]fr w« «u 0147821 Bleickttr. 42 p. Fernsprecher 259.. sm 1 Paar Schnürschuh- BÜalerM schäste.weichesRindleder 77Z’V waft t äs* z. verk. Lt. Fischer, kalb. SrhnPmPr N Schwesternhaus, 8tm. 3*1 T < o 2 m gi.n nimmt noch Kunden ai si°nVtC??5m1 'nr’ mn ’-Eanl in und auher dem Hnvk JaFkelt Schristl. Angebote unter EerrojhalaßC-.«3.Jacaett, . scn mi»;. Am' Gthreck wegenTrauer zu ul4ö44J cn ocn 3 Paar Hcrrenttiesel, den Gieh. Anz. weM schmal, Gr. 40, zu verkauf. Wer bat Interesse an tot We?n^undTektftasch^m x-iz.i ar» vviul ............................... VI CO Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so frühen Hinscheiden unserer lieben teuren Entschlafenen sowie für die zahlreichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dörr, ebenso für die liebevolle Pflege der Krankenschwester sprechen wir unseren innigsten Dank aus. In tiefem Schmerz: Familie Wilhelm Becker IL Heuchelheim, den 31. Juli 1919. 8830 Mittwoch, 30. Zull 19|9 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefienj Zweites Blatt Nr. K75 Turnen. Vie Uommunalwahlen. 29. I I I- Fortsetzung 22. (Nachdruck verboten.) L Sie ein t. Seele i b lt> tl-> d>e IrtJ- i<* leiben Sonntag findet die Wahl des 2. Beigeordneten statt, wobei die sozialdemokratischen Parteien den Modell schreiner Gemeinderat Jakob Möller als Kandidat nominiert haben, wälftend die Bürgerpartei wiederum von der Aufftellung eines eigenen Kandidaten absehen wird. v IÖ \V ? It t. Ragna Gvendburg ytomon von Anny Wothe. O Aus dem Kreise Friedberg, Juli. In Hausen 'wurde Wilh. Häuser mit 37 Stimmen zum Beigeordneten gewählt: der Gegenkandidat Jakob Klos erhielt 22 Stimmen. — In Oppershofen wurde Joh. Martin Weil mit 122 Stimmen bei einer Gesamtstimmenzahl von 141 zum Beigeord- Worte auf die Lippen. „Wenn Sie es ohne Hoffnimg als Freund tun wollen, so sind Sie mir willkommen." „Dank, Ragna, tausend Dank! Ach, ataiiben Sie mir doch, ich weiß Ihr Vertrauen zu schätzen, ich bin glücklich, daß Sie mich so gut und rcd>t verstehen. Wenn ich Sie sehen darf, dann, will ich Kiich gern bescheiden — nie soll. Sie ein Blick, ein Wort daran erinnern, daß Sie mir mehr sind. erscheint. Abgesehen von der Erhöhung des Steuersatzes bringt die Umarbeitung Bestimmungen, die den ^Grundgedanken der Umsatzsteuer mit größerer Margit als im bisherigen Umsatz-Steuergesetz hervortreten lassen. Im biefer Richtung wirkt auch die Aufhebung von zwei Vorschriften, die sich im alten Umsatzsteuergesetz bejinbai; der 8 7 des alten Rmsatzsteuergrfetzes, der die Z wis chen b e st e u e- rung bei gemischten Betrieben vorsieht und der 8 3 Nr 3, der sich für die Befreiung kleinerer Unternehmer (bis 3000 MH Umsatz) ausspricht, sind gestrichen worden. Der §7, der übrigens erst ein Jahr nach Friedensschluß in Kraft treten sollte, hat sich 3« "Ä'Äg S°L"V gitiiifti gte als Sie es wollen." Sie standen vor dem großen, freien Platz vor dem Hotel des Alves. Das Mondenlicht fiel voll auf Ragnas Gesicht, das mit großen Tränen in den Augen zu Arne aufjah. Abschiednehmend legte Ragna ihre Hand in die des Doktors Lorenzen. So standen sie einen Moment in schweigendem Ge- Gedenken, da geschah plötzlich etwas Ungeheuer liches. Ein vor Wut entstelltes Männerantlitz drängte sich zwischen sie, und eine Stimme, die neten gewählt. . ed. .Eichelsdorf, 28. Juli. Zum Beigeordneten 'wurde Landwirt Karl Knodt II. mit 152 Stimmen gewählt. Ter Gegenkandidat, Landwirt Wilhelm Alt, erhielt 139 Stimmen. ed. Eschenrod, 28. Juli. Beigeordneter Karl Klein wurde heute mit 153 Stimmen einstimmig (wiedergewählt. Tie rege Walstbetei- ligung zeugt für die Belrebtheit des Wteder- gewählten. 1 cd. Aus t>em .Eicheltal, '27. Juli. Ms Beigeordnete wurden wiedergewählt: rn W in- gershausen Landwirt Theodor Linker, rn Eichelsachsen Gastwirt Becker. O Schlitz, 28. Juli. Gestern fand hier brc Wahl eines zweiten Beigeordnete n statt. Es waren zwei Kandidaten ausgestellt, der bisherige 2. Beigeordnete Heinrich Franz Jungblut, der die Unterstützung der Teutsci)en Vvlkspartei in ihrer Mehrheit sand, und Heinrich August Hinkel, der won den Demokraten aufgestellt war. Gewählt wurde Jungblut mit 321 Stimmen, während Hinkel i252 Stimmen erhielt. Tie Sozialdemokraten hatten von einer eigenen Kandidatur abgesehen. Bei der Wahl des ersten Beigeordneten war die Wahlbeteiligung reger. Damals erhielt der bürgerliche Kandidat Zöller 756, der sozialdemokratische Kandidat Maurermeister Lachmann 476 Stimmeji. Die.Gesamtzahl der Stimmberechtigten beträgt 1620. ? Vilbel, 28. Juli. Bei der Wahl des 1. Beigeordneten wurde der von den beiden sozialdemokratischen Parteien aufgestellte Filialinhaber des 'Frankfurter Konsumvereins Gemeinderat Heinrich Armbrust mit 1640 Stimmen gewählt. Die Bürgerpartei lzatte keinen Gegenkandidat ausgestellt, so daß daher von 3 00 0 Wahlberechtigten 1360 von ihrem Wahl- I recht keinen Gebrauch gemacht haben. Kommen- „Nicht also, Arne," sagte Ragna warm, ihrem Gefährten die Hand reichend. „Lassen Sie uns Freunde sein, da wir uns nicht mehr sein können und dürfen. Freundschaft ist, ich weiß es lvohl, ein armseliger Ersatz für versagte Liebe, ater sie ist der Liebe doch am nächsten verwandt. Lassen Sie mir den süßen Glauben, daß Sie mir nicht zürnen, nicht in Groll meiner gedenken." „Sie gehen fort von Berlin'?" stieß Doktor Lorenzen fast rauh hervor. „Kaum eine halbstündige Eisenvahnfahrt entfernt," sagte Ragna mit einem leisen Lächeln um ben Mund. „Und ich darf Sie Wiedersehen — ich darf kdm- inten, ick darf Sie aufsuchen, Sie rauben nur nicht alle Hoffnung?" . Atemlos drängten sich Doktor Lorenzen die Graue düstere Nebel. Ter Novembersturm zauste an den dürren, blätterlosen Zweigen der Bäume und sauste pfeifend durch die alten, düsteren Fichten und Tannen, bis hin ru dem kleinen, einsamen Häuschen, das so bescheren am Wegrand lag. Arme Leute hausten darin. Ein Bahnwärter ton es mit seiner Familie. Blitzsauber war alles , in dem engen Stübchen da unten, wo sich um eine bl-onde Frau drei pausbackige Blondköpfe drängten, aber ärmlich und klein erschien alles in dem bescheidenen Wohngemach Oben in dem Giebelstübchen des Hauses, wo im Sommer sich wilde Rosen hoch emporrankten, da war es licht und hell trotz des trüben Nooembertages. Auch hier war die Einrichtimg nur I r?" Zeugnis von dem vornehmen . , wohnerin. Weiße Mull vorhänge an dem einzigen Fenster und ein Paar späte Rosen davor. Ein großer, bequemer Schreibtisch, ein paar einfache Stühle dazu, das 'war alles, und doch lag es wie Märchenduft über dem einfanten Gemach. Vielleicht ging er von dem Tisch mit der groben. Wolldecke aus, auf dem ein schlankes Glas mit einem Strauß letzter blasser Aftern stand? Oder ist die Rückverlegung der Steuer zum Hersteller möglich. Es bleibt ein kleiner Kveis von Gegenständen, u. a. Gegenstände des Juweliergewerbes in Verbindung mit <Ä>elmetallen, Originalwerke der Plastik, Malerei und Graphik, Antiquitäten, Bergnügungs- und Sportsah-rzenge, Billards, Reit- und Kutschpferde, bei denen die Besteuerung in der letzten Hand erfolgen mug. (Aufgabe zu 4.) Es sind dies Gegenstätov, bet denen der Hersteller selbst frei sein soll, wie bei Originalwerken der Kunst oder, ber denen der Hersteller und der letzte Verkäufer meist dieselbe Person ist wie bei Blumen unb Feinkostwaren: Edelmetallwaren sind hier nicht untergebracht, weil der Juwelier große Kapitalien anlegen muß und diese Anlage ihm nicht schon von vornherein mit 10 vom Hundert belastet werden soll. Dazu kommt, daß der Edelmetallwert Kursschwankungen ausgesetzt ist und die Verluste, die den Juwelier hierdurch treffen können, nicht noch durch die Steuer verschärft werden dürfen. Tie erhöhte Umsatzsteuer aus die Lieferung von Luxus gegenständen int Kleinhandel beträgt 15 vom Hundert. Tie bisher erwähnten Vorbelastungen beziehen sich nur auf Lieferungen. Tie Leistungen — soweit sie nicht als Werklieferunpen den reinen Lieferungen gleichstehen — unterliegen grundsätzlich nur der Steuer von 1 vom Hundert. Hiervon ist aber in dem vorliegenden Gesetzentwurf (Aufgabe zu 5) eine Reihe von Ansnah men gemacht, in dem gewisse Leistungen unter 10- prozentige Steuer gestellt jircrben sollen. Hierzu gehört die llcbentnljme von Ankündigungen, wie die Gewährung eingerichteter Schlaf- imd Wohnräume in Gasthöfen, Pensivnen dber Privathäusern zu vorübergehendem Aufenthalt, tvenn das Entgelt für den Tag oder die Uebernachtung 2 Mk. ober mehr beträgt, und schließlich die Aufbewahrung von Geld, Wertsachen, Pelziverk usw. Tie Schätzung des Ertrags der neuen Urn- satzstkuer ist mit einiger Sicherheit kaum zu geben. Sie kann nur für den BelmrrnncHustand versucht 'werden, den das deutsche Wirtschaftsleben hosfent- lich in einiger Zeit erreichen wird, nicht aber für die unklaren und unsicheren Verhältnisse der Gegenwart. Dies vovausgeschickt geht die Erttags- schätzung auf etwa 4Vs Milliarden Mk. und, wenn man ein Zehntel wegen der Gebietsabtretungen absetzt, mit 4 Milliarden Mk. Entwurf eines llmsahfteuergefetzes. Weimar, 27. Juli. (Wolff.) lieber den l Entwurf eines U m s a tzste ue r g ese tzes . wird von zuständiger Stelle mitgeteilt: Der Nationalversammlung geht gleichseitig mit , dem Entwurf über das Reichsno töpfer der Ent- ; wurs eines Umsatzsteuergesetzes zu, das am 1. Ja- : murr 1920 in Kraft treten und gleichzeitig das Umsatzsteuergesetz vom 26. Juli 1918 außer Wiri- famteit setzen soll. Die Umsatzsteuer ist, nne mit aller Deutlichkeit ausgesprochen lverden muß, ettto Verbrauchssteuer größten -Ltils, die freilich eine Verteilung der auf den einzelnen entfallenden Steuerlast in unzählige Klemtelle be- nirtt, so daß die Steuer im allgemeinen dem Steuer träger kaum fühlbar werden wird. Aber wenn auch die Belastung für den einzelnen Verbraucher schärfer in Erscheinung treten würde. Io mulst es doch jedem, der mit vollem Ernst die finanzielle Lage des Reiches betrachtet, klar fein, daß es schlechterdings unmöglich ist, den rnnanz- bedarf ves ReickM lediglich, durch Belastungen von Vermögen und Einkommen aufzubringen. ^te direkte Besteuerung wird durch die vorliegendes bzw. kommenden Steuergefetzeutwürfe bis auf das höchstmögliche Maß gesteigert, gleichwohl wurde ein Mllltarderchefizit im Reichs haushalt verblechen« wenn nicht auch ber Verbraucher mit zur Deckung der Ausgaben des Reiches hevangez-ogen. wurde. Tas Wort des gegenwärtigen Neich-ministers der Finanzen, daß wir nicht die Frage stellen föinitcn, ob es möglich ist, die erforderlichen Steuern auf- zaibringen, sondern daß mir von einem gebieterischen Muß auszugehen ist, trifft ganz besonders auf die Umsatzsteuer zu. „ . _ . ... Tie gleiclHeitige Belastung aller Bedürfnisse mit einer auf den Verbraucher abgewälzten Steuer erfordert einen Ausgleich, der die Leistung ^und Steüerfähigkeit des einzelnen berücksickstigt. Diesem Gedanken ist auch in der vorgeschLagenen Be- stcuerung des Umsatzes Rechnung getragen. Ein Ansatz dazu ist bereits in dem bestehenden Umfatz- fteuergesetz in seinem Abschnitte über Luxus- besteuernng vorhanden. Ter vorliegende Entwurf verwirklichst nun in weitestem Umfange die Foi'derung, daß nicht nur ausgesprochener Luxus, sondern jeher entbehrliche Verbrauch vorbelastet werden soll. Der Entwurf versucht fünf Aufgaben zu losen: 1. Die notwendige Umarbeitung der Vor- sckiristen des allen Umfatzsteuergesetzes, 2. die Ausgestaltung der allgemeinen Umsätze durch Erhöhung des Steuersatzes bei dem Umsatz, mit dem der Gegenstand aus dem Zirkular Prozeß verschwindet, 3. die Ver'leg ung der bis her i- qen Luxus st euer in den Umsatz vom Hersteller an dessen Abnehmer, gleichviel ob dieser ein Wiederveräußerer oder ein letzter Verbraucher ist, und der Ausbau der Luxnssleuer zu einem „inneren Zolltarif" für alle Gegenstände, die über die notwendigen Bedürfnisse lstnausgehm/ 4. die Zusammenfassung der Luxusgegenstande, für die die Erhebung in der zu 3) angegebenen Form sich nicht empfieyll, zu einer Kleinhandelssteuer n« der Art der bisherigen Luxussteuer, 5. die Vorbelastung gewisser Leistungen, die nicht Lieferungen find, aber ihrer Art nach eine höhere Belastung als 1 ton 100 vertragen. Die Umarbeitung zu 1) erhöht den bisherigen Satz der Umsatzsteuer ton 0,5 auf 1 ton 100. Die Ausfuhr wird an sich frei bleiben, gleichwohl kommt der deutsche Produzent gegenüber ben ausländischen Wettbewerbern in Nachteil, weil die .Steuer bereits auf allen Rohstoffen, Zw-ischen- fabrikaten, Hilfsstoffen, Maschinen usw. lastet, die zur Herstellung des Ausfuhrgutes erforderlich sind. Cs mußte schon insofern wie überhaupt mit Rücksicht darauf, daß die Steuer sich bei der Anzahl her Umsätze, die ein Gegenstand durchläuft, ver- mehrfacht, dafür gesorgt werden, daß der Steuersatz sich in erträglichen Grenzen hält. Andererseits zwingt die Finanzlage des Reiches, den Satz so hoch zu bemessen, .Wie es nur irgend angängig Tie Kleinhandelssteuer ist eine Belastung des Massenverbrauchs. Die soziale Gerechtigkeit erfordert es, daß die besser bemittelten Klaften durch die Umsatzbesteuerung stärker betroffen werden. Es wird infolgedessen notwendig, die Luxussteuer aus- zubauen. Das ist zunächst in der Weise vorgesehen, daß sich die Steuer auf 10 v. H. des Entgelts bei solchen Gegenständen erhöht, die den notwendigen Bedarf des Haushalts übersteigen. Die erhöhte Steuerpflicht tritt nicht ein, wenn solche Gegenstände ihrer Beschaffenheit nach nicht für die Hauswirtschaft, sondern für den Verbrauch oder Gebrauch innerhalb einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit oder zur Errichtung eines Bauwerks bestimmt sind. Bei der Ausarbeitung eines Gesetzentwurfes betreffend eine Umsatzsteuer sind, soweit der A u s - bau der Luxus steuer in Frage kommt, zwei wichtige Momente in den Vordergrund gerückt worben: 1. aus ber Luxussteuer einen ausgiebigen Ertrag zu erzielen, 2. die Unbequemlichbeiten für den Handelsverkehr möglichst ernzuschränken. Der Kreis der höchstbesteuerten Waren ist, dem ersten Erfordernis zu genügen, möglichst weit gezogen worden und zu Guusbeii des zweiten Erfordernisses 'die Erhebung der Steuer in die Fabrik zurückverlegt -worden, das heißt die Steuer wird erhoben, wenn der Gegenstand die Fabrik verläßt. Um welche Waren es sich bei dieser Luxussteuer .(Aufgabe zu 3) handelt, ergibt sich aus einer Sonder-Aufstellung, die ein Teil des Gesetzes werden soll. In dieser Aufftellung findet man u. a. Hohlgläfer, Waren aus DastlglaS, Gegenstände aus Porzellan ober anderem Don, Gegenstände aus Spinnstoffen, Gegenstände aus Leder, Gegenstände aus Kautschuk, Möbel, Ubrcn, Spazierstöcke, Beleuchtun gsgegenltände, Spiel fachen usw. Diese Gegenstände sind nicht etwa sämtlich unterschiedslos erhöht steuerpflichtig, sondern als Kennzeichen dienen äußere Merkmale %. B. bei Glas und bei Möbeln. Tas Entscheidende aber spielt die Abgrenzung nach Preisen; mit der näheren Ausgestaltung nach Mindestpreisen muß vorläufig gewartet 'werden, bis einigermaßen geordnete Verhältnisse und damit eine gewisse Festigung der Preise gegeben ist. Nicht bei allen Waren Äne Hausen Wie MVMfi n Ql! in schon vor seiner Einführung als unanwetobar erwiesen, iveil es unmöglich ist, in gerechter Werse den Begriff „gemischter Betrieb" auszu- legen. Die Befreiung kleinster Betriebe von der Umsatzsteuer Ivar seinerzeit hauptsächlich aus steuer- technischen Gründen in das Gesetz angenommen norden. Man wollte sich die Veranlagung nein* ster Betriebe sparen. Dieser Gedanke erweist fick) aber als nicht stichhaltig, weil doch jeder Betrieb daraufhin (geprüft werden, müßte, ob die Be- fteiungsvoraussetzung gegeben ist oder nicht. Neben der höheren Belastung aller in unbestimmter Anzahl sich wiederholender Umsätze ist (Aufgabe zu 2) eine einmalige M eh r - belastung des letzten Umsatzes oorgefehen. Die Steuer erhöht sich nämlich ach 5 von 100 des Entgelts bei der im Kleinhandel erfolgenden Lieferung von Gegenständen, die ihrer Beschaffenheit nach znrn Gebrauch oder Verbrauch in der Hauö- nirtschaft bestimmt sind. Es soll.dadurch Ware in dem Augenblick, in dem sie ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt wird, noch eine letzte im Interesse der Gesundung der Reichssinanzen not- ivenbige stärkere Belastung erfahren. Wirtschaftliche Bedenken hiergegen würden insofern bestehen, wenn auch der letzte Umsatz solcher Gegenstände getroffen werden würde, die von Gewerbe und Industrie gekauft werden, um vom letzten Käufer im Produktionsprozeß verwendet zu werden. Es ergibt sich die Notwendigkeit, von einer Besteuerung des industriellen Bedarfs, auch wenn es sich um einen letzten Umsatz handelt, abzusehen. Dagegen muß sich die Kleinhandels st e u e r, wenn sie einen ausreichenlxn Ertrag liefern soll, auch auf Lebensmittel erstrecken. Etwa die Hälfte dos Gesamtverbrauchs des deutschen Volkes entfällt nämlich auf Lebensmittel. Wollte man sie aus der Besteuerung herausnehmen, so wäre die Kleinbandelssteuer ihres wesentlichsten Objektes beraubt' Tatsächlich wird auch die Versteuerung der Lebensmittel durch die Kleinhandelssteuer bei ben Massenartikeln wie Brot, Kartoffeln, Gemüse usw. für den einzelnen Verbraucher kaum fühlbar werden. Der Verbrauch bei der Errichtung von Bauwerken steht dem gewerblichen Verbrauch sehr nahe. Er wird von der Belastung freigelassen, zumal, da die Einbeziehung der Baumaterialien große Schwierigkeiten in der Abgrenzung gegen sonstigen gewerblichen Bedarf ergaben würde, beim Holz, Eisensabrikate, Beton usw. werden nicht nur rum Hausbau, sondern auch int gewerblichen Produk- tionsprozeß gebraucht. bescheiden, aber sie gab men Geschmack der Verhänge an dem einzigen O Grünberg, 29. Juli. Hier fand am Sonntag das Wett urnen des 2. Bezirks statt. Das Trommler- und Pseiferkorps des Turnvereins holte (die kurz nach 9 Uhr mit EAazug em- getroffenen Turner oppelpaftellbild, das vor dem Schreib- fisch in dem schweren, kostbaren Rahmen das kleine Zimmer mit Märchenglauz erfüllte? Wer war die blühende, schöne Frau mit dem rot goldenen Haargemoge unb den schlllernden, grünlichen Sphmxaugen? Wer der ernste Mann mit bem kühnen Blick und ber Adlernase, an dessen Schulter dieser eigenartige Frauenkopf lächelnd lehnte? Wie tarnen sie, die bestimmt waren, aus den Hohen des Lebens zu wandeln, in das Bahn- wärterhäuschen am Wege? ,,Zum steten Gedenken" hatte eine kinderhafte Hand unter das Bild geschrieben und „zum steten Gedenken" hatte es guk Ragnas Schreibtisch Platz gefunden, denn Ragnas Heim ist das Neine^ winzige Giebelstübchen mit der noch^ Heineren Schlafkammer nebenan in dem Bahnhans der Heidt, (Forttetznng folgt.) Behördliche Anzeigen Gießen, den 29. Juli 1919. 8826V 8827B Stadtbauamt Gießen. I. V : Köhler. 8809B Ter Oberbürgermeister sLcbenSmittelamk). Di« Verlobung ihrer Kinder Emmi und Paul beehren sich anzozeigen Stott Karten! MMN Neu! Neu! Pluvius Lehrer veggau, Gberbreldenbach. 8844 D.R.G.M. Saalbau Cafe £eib UM Verpreis-Gchr Göbel L Appel, Bffgrt 28. Btschoisbci-n bet Main». August FreeS. 8824 Bergstraße 20. 8830 Blockade aufgehoben! u n Die drit Derfaf 3 N CS CD lv 14 Tuge. Gießen, den 28. Juli 1919. (Bayerische BierhaSen) heute und die nächsten Tage der neueste Schlager: Ober-Onspektor Heinrich Schmitt und Frau Berta geb. Lehr Gießen, Friedrichstraße 5. Transporte aller Art Heranschaffen und Befördern von Waren Ausladen von Waggons Oberurseler eelbetfahrende Holz-Säge- und Spalt-Lokomobile auch zum Breschen und Sch* verwehr Kone Lieferfrist. 3954ss Weingutsbesitzer Beruh Maintzer und Frau Gertrud geb. Unkel Berncastel-Tue», Kaiser-Alle«. Emmi Schmitt Paul Mancher Verlobte Juli 1919. Wir offerieren ab Lager: Erstklassige Nähmaschinen Mercedes - Schreibmaschinen Schreibmaschinentische Farbbänder, Kohlenpapiere Reichhaltiges Ersatzteilelager Auto- und Fahrrad-Pneumatiks und -Schläuche KelnRegeneratod.Kunstgummi Göbel L Appel Privat-Handelsschule Hermes Gießen BahnhofstraBe 60 Telephon 1097 L Christ, KimstmQhhi Griedel, Tel.: Amt Butzbach Nr.49 empfiehlt lieh m Einladung zu einerAusfprachr kirchenfreundlicher Laien (Männer und Zrauen) in Gieße« Sonntag de« 3. August 1919, nachmittag» 3 Uhr, im Saal Hotel Großherzog, Vahuhofftr. Einleitender Vortrag von Lehrer Deggau über: worden: (hiler, Karl, Ludwigs vlaß, Mülter, L., Bahnhofstraße, Loder. W., Walltorstraße. Gießen, den 28. Juli 1919. Leinöl roh u. gekocht, in kleineren u. größeren Partien, teils greifbare, teil» rollende Ware, abzugeben. 8807 Ständiger Verkehr nach auswärts (Frankfurt, Wetzlar und weiter) Geschäftsstunden: 8-1,2-5 —Tel. 2131 Fuhrverkehrsamt Moltkestrasse 20 p. sösgd jl j Tn Eis. Wende-, * Universal- und Zwei» schar-Pflüge Kartoffelerntemaschinen Obstpresfen, Obftmühlen Häckselmaschinen, Rübenschneider für Hand- und Kraftbetrieb Dezimalwagen, Jauchepumpen Han d-Erntcrechen sowie alle souftigen Maschinen u. Geräte für die Landwirtschaft Sich (Oberhefru) 8679c Reparaturen :: Ersatztetllager Frische Erbsen znm Einmache», 19 Pfund 6.—2Jt, foLBorrot reicht Nc«euBS«e7 $8» Televbo« 612 Fett-Ausgabe. Lvn Donnerstag den 31. d. Mts. ab ÖrfoMfft in den Metzgergeschästen für die dort em- Dctragenen Kunden 1 Pfund Fett jatm Preise von 6,60 Mk. zur Ausgabe. Donnerstag den 81. Juli abend» 8'/, Uhr wird Prediger P. Drinhaue im „Hotel Großherio g** über das Thema reden Jesu Weltprogramm oder was wird ausdem Völkerbund? Durch Einladung von Prediger B, Hall. Eintritt frei!014828 Eintritt frei! Neue Lehrgänge in Buchführung Stenographie Maschinenschreib. T ageskurse:: Abendkurse c==5y> 7791 Näheres d. d.Schulleitung Künstlicher Regen Besprengt eine Fliehe von 10—12 Meter im Durchmesser tauförmig. In Betrieb SehIffenberger Weg 17. 8811 Schmittgall & Co., Gießen, Nord-Anlage 9 Arbeitsvergebung. Die air Bornahme von Herstrllungsar beiten in den Stallgebäuden der Hofreite Marburger Straße 66 erforderlichen Weißbinderarbeiten (2 Lose) sollen Montag den 4. August d. I., vorm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist n tat ^6 vermeiden müf /chast ausivüchs SS Sitzungen, wnifiertifdje a Mt [teilte, er 'Ommers geredjtü . der Einzel '°rben Cchn>arz- «mmen und em ^chsfarben zu 8? ^'nrt en ^>ierrelches Abi Dokument der ^varz-Weiß-Ro tet* ^arnmfung A ^nmehrhkst knift.9 01 sitikanischen Kl! daß es sich ledig! östliche Note h< y limzlci des Batiks vermittelt rouri ii die englische Bors eine Schuld nur Reichskanzler M twnrats vom 11 ;icn zu Verzichter nnn dies nicht g J klärt, scheint al mem Berichtes m, den wir no Inzwischen Mnlung wiede t. Die dritte Freitag den 1. August 1919 findet in sämtlichen Räumen des Cafe Leib ein 'Tanj&rünjcfien statt, veranstaltet von Zivilangestellten des Durchgangslagers Wir kaufe» stets jede Mengen: Benzin, Benzol, Rohbenzol, Benzolspiritus u. Trieböl. Motoren -FabriK WMU sS Mi bei & W. i i " Sei v. i %'”* i'111 »PN iii"'ro » aA ptu 1 j ih? Wil, ■9C Äpjhl HM' ; jÖMe ^!!rc I kw ä J n M ' ir Schlagen v.Öelsamen gegen amtlichen Behlagachein» ,ir Für die uns anläßstch unserer am 27. ds. Mts. stattgefundenen Vermählung in so reichem Maße dargebrachten Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Wilh. Waldschmidt II. u. Frau Helene geb. Hofmann. Heuchrlheim. den 28. FuN 1919. et*O********^*0*************** IZur Zusammengarung ii mit Johannisbeere«, Heidelbeeren it *' Stachelbeeren eignet sich vorKÜgltch * ‘ Rufs Nunstmostansatzr mttheidelbeerzusatz und mit Sühstoff. | Stellen Eie Ihr HauSgetrünk nach folgendem ? Rezept her und Sie erhalten ein Getränk, das ♦ ♦ Sie selbst überrascht: $ Zur Herstellung von 150 Vitctn: X 25 Pfund frische Beeren, X 10—20 Pfund Zucker, ♦ 1 Jlafche Rufs rrunstmostanfatz mtt ❖ Heldelbcerzusah und mtt Süßstoff zu 100 Liter zu M. 17.-. 8810hv T Genaue Anweisung liegt de« Masche« bei. X $ Rob. Rllf, etflinoen, Hefütlden-Lersiiiid l ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Kaan* 2 Tage! Ausverkauf 014087 wegen Anfgabc de» Laden» Seitenweg 88 m Einkoehgläsern Leiterwagen pp. Pari Schnnck. Dem KaufmännischenPersönaT gute ZuKunft trmögUcht der Betuch der Vogtschen Handelsschule in Glessen. Verlangen Sie sofort Prospekte. Es wird männl, u. weibl. Personen bei ans leicht gemacht, in // wrh Ältnismäsrig kurzer Zeit die Befähigung lür eine gute kaufmlnn.Steh hing zu erwerben. Versteigerung. Donnerstag den 81. I«li von aachmtttaaß 2 Uhr ab versteigere ich Neustadt 55 im „Wtur: 4Sll)NlleZigaretten iMifchmar«), etwas Zigarre« und Zigarillos, ferner 1 Schlafzimmer, 1 Kinderwagen, 3 Kinderpulte, 4 Paar Portiere«, 1 Schretbpult, 1 Bauernttfch, 1 laugen Lisch 1 kleinen Teppich, 5 Stühle, 2 Bemtellen mU Sprungrahmeu u. Keil, 1 Herren-Schreibtisch 2 Kllchenschräuke mtt Aussatz, 2 Lalelioagen, 1 eiserne Bettstelle, 1 Ktndertisch nebst Stuhl 1 Küchengarntlur mit Behälter, 2Herre«-Mämeh 1 Paar Ledergamaschen, 1 Backofen, 2 Paar Herren-Stiefel, 2 große Stetmövsc, Küchengeräte 1 Etagere sowie sonst. HauShaltungSgegenstäuL« und eine Handnähmaschine «Singer). Berfteigerung besttmmt. H. Benner N., Auktionator, Krosdorser Straße L NB. Annahme von Versteigerungen aller An (auch einzelner Stücke). 014801 Mnckn te in wert 613 BrtM’eeke Üriv.-Preakvei. B. Lac», Md« vruckarbeiten jeder Att fertigt pOrcht uni preiswert et M« DnuteH m« juftns Christ • Eichen Nur wetzstetnstraÄe 38 S«nmt llr. 12T0 Nicht mehr BkrHterttrakc 77 Lichtspielhaus Wer nicht Große® versäumen wlIL sehe sich da® vornehme Familien - Programm ■W lftfianrll:nhn“ (nach dem bekannten Ro- M „JugenuLeDe man v.Feiix Phinppi unbedingt an. Ferner da® herrliche Lustspiel Die blonden Mädels vom Lindenhor n Nach dem gleichnamig. Bahnenwerk. N« bl» elnecfallefllleh Denner» tag I Bekanntmachung. Die JEUiemrMerstÄSwrg steht ab 1. Jrli 1919 nur noch zu: a) den Angehörigen der Brrmißten und Gefangenen, b) den A von beaxSongehörigen, dir si noch au i(b der deutschm Grenzen ie Reichswehrzulage nicht erhalten, c) den Angehörigen der an der Rückkehr aus dem Ausland infolge feindlicher Aroßnahmen verhinderten oder vom Feind verschleppten Personert, sowie d) den Hinterbliebenen von Gefallenen, sofern sie noch nicht in den Genuß von Bersor- gungsgebührnissen getreten sind. Die Auszahlung der Unterftüjungen für 1. bis 15. August 1919 ltzw. für Juli 1919 findet statt: Donnerstag den 31. Juli 1919, vormittags 8 —12 Uhr, im Stadtbaus, Zimmer Nr. 7. Gießen, den 28. Juli 1919. 8814B Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. und (< verkauft, Baakloh Teter od. Straßenh&ndler u. Hausierer; einschlleÄUch Porto In Marken von Spielwarenfabrik, Düsseldorf.