Freitag, 50. Mai 1919 169. Jahrgang Erste; Blatt ♦ J in dei iflrhnnl -ehe» mutzten, erkennt jedoch jeder Dermins- iuiuui| Saale enden feer ■«' Wut Jhr, it n litte. ornii rsburj Eintritt Kultur Annahme »»■ Witt* die *aae»mimmer bi« jum Olnctmine-i verb«r oyueitdcBcrdiilviichteU -ettenpreile: ‘ai örtlldje ^tnzeiyei 25 Vf.Jür an»wörtiq« 30 ^L, bar ?H ef tarnen M.I.-liebst 20\2en Vorschläge nicht für tadellos und rügt dabei bcsonoerS die deutsche Auffassung des Scllist- besttmmungsrechts, in der eine E.sck'eichuug von Vorteilen besonders zu ungunslen Polens liege. Die Ausnahme in Flatten. Bern, 29. Mai. (WTB.) Die Italic/ Nischen Blätter veröffentlichen bereits du- deutschen Getzenvorfätläge, allerdings ohne bft-hr auf sie einzugel)en. Rur der „S e c 0 l 0" bemerkt redaktionell mit dem Hinweis, dost unter den [■ t.ig.-n deutschen Vectcetcrn eib. der Richterstand selbst nwen Nachwuchs schaste, in em ein oberstes R'.chterkolleg bre Rick^ be- rufe unb sie avancieren laste. In der Abftrm- mi.ng eichält unter Ablehirung von Okgentuc* schlägen der Artikel 108 folgende Fassung: Tv Gerichtsbarkeit wiro durck unob. ä igtge, nur dem Gesetz unter,vorsme Gerichte au-geübt^ Art -09 erl alt die Fassung: Tie oroentlirix' i Richter iwr- ben auf Lebenszeit ernannt. Ar ikel 110 (Amts- e"ch^'mmg ivird auf Antrag Koch mit dem Zusatz ongrnommen: Tic Gesetzgebung kann crna Aldrsgrcm.e fesstetzen, bei deren Erreichung die Richter fr ben Rubesvcrnd treten Aus Antrag Abla st-wird ein Ar.ikel 112a ein gefügt: Äus- nahnn'g'ri'b' 'ind unstatthaft Niemand soll fei» rum ordeittEcken Richter entzogen werden. Gesetzliche B, stimmun gen * über Kriegsgerichte und Standgerichte werden hiervon nicht berührt. Zu Ar.lst l 113 lVer.mrlttmgsrechtvflege) wird der Zusatz defchbissen: Fm Reich und in den Ländern jenen nach Mastgabe der Gesetze die Der mal tun gs- richte zum Sckutzc gegen Anordnungen uni> Scr- fügintern, der Verwaltungsbehörden. Im übrigen werden die Artikel 111 bis 114 nach unerheblickcm Tebatten im wesentlichen in der Fassung des Ent- rrmfe angenommen. Auf Antrag Gr ö der (3 ) wird ein Artikel 114a hirnuqefügt, wonach bei einer Verweigerung der Rechtshil e eine Beschwer« an bat Staatsgerichtshof ermöglicht wird. Vom früheren deutschen Kronprinzen. Amsterdam, 29. Mai 'WTBO Wie verlautet, soll der frühere deutiche Kron- v M n z in Begleitung feiner beiden Adiutante« und des Bürgermeisters von Wtermgen gestern Die deutschen Gegenvorschläge. Tas ungeheuer weitgehende Entgegen^ kommen, das unsere Regierung durch ihre Gc ^envorschlage der Entente bctuicfeti hat.wici m Reiche mtt geteilten Meinnngcn ausgc 'ivmmen. Besonders das Hundcrtmilliaroeu Maebot begegnet starken Bedensen. Nie hat m der Weltgeschickte ein Volk in einem Frie ',-nsvertrag eine ähnliche Opferbereitschaft ijt den Tag gelegt. Deutschland ist bereit, biv .um Jahre 192(5 20 Milliarden Goldmart ui ^ifrien und vom 1. Januar 1927 an jährliche Zahlungen in zinsfreien Raten zu leisten ir.il der Maßgabe, daß die Gesamtleisttrng nicht :oo Milliarden Goldmark übersteigt. — Vierin sind einbegriffen der Ersatz siir die Vorschüsse, die Belgien erhalten hat, und die 20 Milliarden Goldmark, die Deutsch- >nd bis zum Jahre 1926 zu zahlen sich be- Ht erklärt hat. Nach seiner Leistungsfähig- Ht will Deutschland einen bestimmten Pro- rentsatz seiner gesamten Reichscinnahmen zur tlaleiizahlung an die Feinde verwenden. Dabei ist, so lesen wir in der Demokratischen 15artei-Korresp., an einen Jahresbetrag gekocht, der an das gesamte Friedensbudget ko Deutschen Reiches — das waren zwei Milliarden Mart — heranreicht. Auf der Linken drückt sich die Uebercin- f immitng mit den Gegenvorschlägen am rück- taltSIosesten au.. Ter Verfasser dec von uns trcdergegcbenen allgemeinen tfreorelifdycn Ausführungen in den Vorschlägen ist Prof. Schütting, der bekannte Pazifist. Selbst- Die Kritik des Friedensvertrages in Frankreich. Versailles, 28. Mai. (Wolfs.) Tas No- ttonaltomitcc der Gonf6b6ration generale b u t r a ö a 11 erörterte g.sttern nachmittag nochmals das Friedensproblem und nahm säLiestlich mit allen Stimmen bei zwei Sti.mmenthalttt.iqen einen Antrag m. in dem die £nÄtung der Con- sctxration g.merale du travail gegenüber dem Versailler Friedensoertrag sestgelegt wird. Ter Antrag erfr.bt zunächst Einspruch gegen die Versailler Erörterungen und gegen die Unzulänglichkeit des durch die Presse verbreiteten Auszuges des Der-- trag-s. Tic augenblicklich beürmiten wesentlichen Abmachung?!! des Vettvog-s enti'vW.m LeineHwegs den Wüncksteu der Arbeüer. Svdwrn g?ht der Antrag auf Einzelheiten ein und formuliert wfrn Punkte gegen die Gesamtheit der Artikel des Vertrages. In diesen 10 Punkten wird erklärt, dast der Vertrag erstens eine Verneinung des Selbst- bestimmungsreckstcs der Völker sei. zw.itens Gebiete in verkappter Weise mtnrfätrc, dritte'.'s die Verpflichtung bezüglich der Gesellscktzift der Nationen verleug.'.e, viertens zu den alten Bündnis- systemen zurückkehre, fünftens, die allg.-m- inc Ab- rüstm'g unmöglich macke, sechstens den sdolonialis- mu:- 'ortsetze, siebentes, dast ihm jegliches inker- ra ionales Finanzsys.em fe^e, achtens, dast ihm jeder international? unb wirtschaftlich Organismus fe^e, neimtenä. dast er den wirtschaftlickcn Krieg unb die Blockade wrtseye und zefrrucns, dost j?de wahre internationale Arbeitscharter im Ver- rrag.' fehle. Ter Vertrag rufe neuen Hast und unritoriale Reoanchrwünsche hettvr und laf-e Die Konftillskeime bestehen, welche nrnbeften? ebenso gcost und gefährlich feien, wie die Ko-nflikt§kmme i>or dem Kriege 1914. Das Nationalivmitee verlangt stbiieklick die Revidierung des Vertrages und erklärt, dast getreu den Grundlätzen eines Friedens tc Freiheit unb Gerechtigkeit die Ar 0 ei ter- klaffe Frankreichs entschlossen sich Dcrpfhd^ tet, sonohl durch eine nationale Aktton als durch gemeinschaftliche Anstrengung mir den Arbeitern her anderen Nationen auf bie Berwirllichung eines jyafrrtn Völker friedens und eme ! labile ^ltorgam- "ation, welche b:e Wiederaufnohmc des lebens sicherstellen wird, hinzuwirken. Die ■»twi der französ.scheu GewerÖckattm wird, diesen Standpunkt auf der internationalen Gewerrschans- äuhert. • Die Loslöfungsbestrcbungen im Rheinlande lösen in diesen schweren Stunden der Friedensentsckeidung allgemeinste Entrüstung in Deutschland aus Man sieht jetzt, wie gefährlich die ganze Bewegung war, der sich inele anoeschlossen haben mochten, die nicht gerade an V-tterlandsverrat dachten und von einu and reien Beweggründen geleitet waren. Aber die Rianner, die sich nicht scheuten, in Mainz mit dem französischen General zu verhandeln, sind zweifellos als Lochoerräter zu behandeln, wenn auch die „Köln Volksztg.^ jetzt schreibt, das Motiv sei gewesen, günstigere Friedensbedingungen für Deutschland herauszuholen. Für Deutschland? Wer glaubt daran? Tie übelsten Sonderinteressen waren maßgebend. Die Hauptleitung der Zentrumspartei ist von den Machern der Bewegung abgerückt, und in der preußischen Landesversammlung wurde es von allen Seiten auf das Entschiedenste abgelehnt, eine ivestdeutsche Republik aus den fänden der Entente entgegenzunehmen. Der Köln. Regierungsvräsideitt erlaßt eine 2k» kanntmachung, in der es heißt: „Wie wir aus oen Kreisen der rbetnift^n ycrroaltun^befcörbe erfahren, ist man dort tx-r Meinung, daß eine Ausrufung der rheinischen Repiiolik nicht bevvrsteht. Jedenfalls stehen die 5x>uptM'rtreter derjenigen Kni e, welche die '21 gv tat iDTi für t*ie rheinische Republik betrieben fra^n, auf dem Standpuntt, dast zur Zeit alle B." flrebnnqcn zur Losreistuna der Rbcmlaitde von Prensten auf das schärfste zu verurteilen leien. Es würden dal^r etwaige mm einzelnen politifchen Wirrköpfen ausgehende Bersucke zur Ausrufung einer rhänischen Revublik in der rheinischen Devölskerung nur ganz unbedeutenden Rückhalt finden. Tie rheinisch? Ver- zuleugnen, daß die deutschen Gegenvorschläge nein Uebergrisf der Entente auf das Gebiet unterer Staatshoheit Schranken ziehen. Sie forbent eine verhältnismäßig rasche Rän- tnung der besetzten Gebiete, sie verweigern die Erfüllung der Sttafbestimmnngen, die die latente uns auferlegen will, und sie wahren des Reckt an deutschem Privateigentum und ba-5 Recht an unserer Bewegungsfreiheit in» ncrhalb unserer künftigen Reick>sgrcnze. Wir erkennen in den deutschen Gegenvorschlägen, wie himmelweit der Frieden der Gerechtigkeit von der AuSg'burt haßen'üllter Bergewalti- t-wg entfernt ist, die uns unter der Maske ^es Friedens besckrert werden soll. Wir werden nur umsomehr entschlossen sein, diesem ^'rgewalttgungsversuch ein unerschütterliches Nein entgegenzüsetzen. Ter „Vorwärts", das Blatt derMchr- iüitssozialisten, meint, wir seien hart bis an )ic Grenze des Möglichen und Erfüllbaren Mangen. Darüber hinaus würde sofort die leffnungslosc Situation geschaffen werden, n dem Falle, dast uns die Entente durch Drohungen zur Unterzeichnung ihres Diktat- pebcn§ zu zwingen versuche. Tie ^ieichsregierung scheine aber die P s y - ^ologie der Franzosen zu 10 e r f e n n e n. Diese würden unsere Gcgen- v'orschläge nicht als äußerstes Zugeständnis, 'onberu bestenfalls als eine V erhandluugs- «sis auffassen und würden versuchen, eine I diagonale zwischen chreu Forderungen und I unferen Vorschlägen zu ziehen und damit I "Dürbc Deutschland zu Leistungen verpflich- |öt werden, die ganz entschieden über das l'Aast des Erfüllbaren hinausgehen. In wal!ung-Sbcfrärbc, wclcke ihrerstits alles daran- setzen wird, die Pe'irtbimen, vertraut b-rrauf. dast auch die rbnuiscke Bevölteruns ihren Stolz darein setzen n-irb, das Vaterland in b-?r Zeit ferner schwersten Not nicht im Stiche zu lassen." m----------------- Vir Uebmeidtnnq der deutschen Gegenvorschläge. Versailles, 28. Mai. (WTB.) Reicks- Minister Giaf Brvckdorff-Rantzau bat heute namens ber deutschen Frisdensdelegation dem Mi nisterpröfidcnten Clemmceau den ersten Teil ter ausführlichen deutschm Denkschrift zu dem von den Gegnern überreichten Friwensverttasisentwurf mit einer kurzen Begleitnote übermittelt ~cr Rest der Tenkschrift wird am Donnerstag vormittag übergeben, zusammen mit einer die Grundgedanken und Vorschläge der Denffchrift erläutern» bädigungen gegriffen werden mnh. Wir sind aber entsetzt und erschüttert von ber Riesensumme, die untere Regierung angeboten hat, >md wir stimmen der Korrespondenz der beut» fdrti Vollspartei zu, wenn sie darüber schreibt: ,.Es ist im böcksten Grade zweifclbast, ob Tvutfdilanb jc imstande fein wird, diese ungeheure ?-chuldzablung zu leisten, und es lag unseres Erachtens kein Grund vor, eine Summe zu ver- wrecken, vou der keineswegs scststeht, dast sie zur I Deckung unserer vertragsmäßig zu lcisteudeu Zah- 'uugrn überhaupt erforderlich ist. Tie Entente aber nnrb sicher aus diesem Angebot den Schlust ziehen, ___ boü die beut [die Leistungstäliigkcit auch nod) einen / L.J Triftigen Milliarbenaustchlag vetträgt. Sie wird auch hier aus dem Zugeständnis, das über untere M nrtttcigsmäßige Verpflichtung frinmiSgeht^ unserer Deigeruug einen Strick zu drehen roin'cn." Trotz dieser Krittr an einzelnen Punkten ist, so fährt daS genormte Organ fort, nicht ^gesucht fammlimg und nicht wie bisher dem Magistrat ifii iä । Frankfurt er gestern gegen die britifdjen Anordnungen verstoßert hätte. Die Mitglieder des Ausschusses hnttten für verhaftet erllärt. Es wurde verfügt, daß weiter-- Kreckende Personen über die Grenze äbtranspor- tiert werten. Bei ter Abführung des Strrikaus- §chüsfes wurden von einigen Arbeitern Hochrufe «tlSgebrachr. Die betreffenden Leute mußten sofort ihre Päsfe abgeben und sehen einer ftrcnqtot Bestrafung entgegen. Heute abend findet eine Ver- sanonlung statt, nit ter über die Anordnungen ter britischen Behörde Mitteilung gemacht werten soll. Das Gas- !und das Wasserwerk werten durch Beamte in Betrieb gehalten. Die Vergnügungssteuer. Berlin, 23. Mai. Tie Regierung hat einen jEntwurf eines Vergnügungssteuer- «e se tz e s fertiggestellt, brr in ten nächsten Tagen der Natvonalversammlung zugehen wird. Meter die Grundzüge dieses Gesetzes tritt die ,56. Z. am Mittag" mit: Nach ten allgemeinem^ Aiorschristen ist bei allen Beranftalttmgen eine Bergnügrmgssteuer zu entrichten, soweit e§ sich cum Vorstellungen im Theater, Variete, Zirkus, kTingeltangel, Kabarett und Kino aus Marionetten- emb Puppenbühnen und um «Vorführung abgerich- teter Tiere handelt. Außerdem sind Volksbelustigungen, wie Karussells, Schiffsschaukeln, Schieß- sinb Würfelbuden, Krafthchnmer usw., Konzerte sind andere öffentliche musikalische Darbietungen, tote Phonographen, Klaviersptelappavate usw. in ^öffentlichen Lokalen, soweit für ten Besuch ein Entgelt zu entrichten ist oder geistige Getränke verabreicht werden, steuerpftichttg. Auch Vorträge, Gorlesungen und Dellamationen, sportliche Veranstaltungen (falls für den Besuch ein Eintrittsgeld zu bezahlen ist), Tanzbelusttgungen, Karneval- Ützungen. Kostümfeste und ähnliches werten von dieser Steuer betroffen. Außerdem sind steuerpflichtig: Ausstellungen (abgesehen von ten nicht Erwerbszwecken bienenöen Museen), Schaustellungen, wohltätige Veranstaltungen (Basare, Tees, auch wenn sie in Privat- tooOrtungen abgehalten inerten), sowie Sehens- würdiakeiteir (rote Zoologische Gärten und Palmen- gärten), auch das Abhalten von Hochzeiten in Hotels unterliegt ter Steuerpslicht. Die Steuer wird in zwei Formen erhoben: als Kartensteuer, roenn Eintrittsgeld von ten Teilnehmern zu entrichten ist, als Pauschalsteuer (nach Zahl ter Plätze oder Dem Flächenraum), roenn das nicht der Fall ist. Tie Kartensteuer beträgt sfir jede ausgegebene Eintrittskarte bei einem Entgelt von nicht mehr als 25 Pfennig 2 Pfennig, bei einer Mark z. B. sind schon 20 Pf., bei 2 Mark etwa 30, bei 5 Mark 80 Pf., bei 10 Mark 2,30 Mk., bei 15 Mark 4,30 Mark Steuer zu bezahlen. Für Freikarten sieht der Gesetzentwurf eine Befreiung von der Steuer unter gewissen Modalitäten vor. Von der Steuer sind außerdem befreit: Auszüge und musikalische Darbietungen bei militärischen und kirchlichen Veranstaltungen, bei Begräbnissen, Trauersetern, sowie an vaterländischen Gedenktagen. Von der Steuer ausgenommen sind ferner Veranstaltungen, die tem Unterricht in öffentlichen oder erlaubten privaten Unterrichts- aüftalten bienen, ober bie in privaten Wohnräumen ohne Bezahlung von Eintrittsgeld unternommen werten. Von tem Ertrag der Steuer erhält das Reich die Hälfte: über die Verwendung des anderen Teiles trifft die Landesregierung die näheren Bestimmungen. Ist von Veranstaltungen, die nach tem Inkrafttreten dieses Gesetzes stattsinten, bereits eine Steuer erhoben worden, so wird sie auf dieVcrgnügungssteuer eingerechnet. Soweit vordem 1. Oktober Eintrittskarten schon verausgabt worden sind, wird diese Steuer nicht erhoben. ireau ter Stadtverordnetenvw ^Anzeiger. Art» 5tafct und Land. Gießen, 30. Mai 1919. Biebertalbahu. Sommerfahrplahn (gültig ab 1. Juni 1919). Gießen ab: 6» (nur Werktags), 830, 112, 330 (nur Sonntags), 53o (nur Werktags, 630 (nur Sonntags). Gießen an: 620 (nur Werktags), 7b«, 11«), 300 (nur Sonntags), 50« (nur Werktags), 6v6(nur Sonntags). Bei den Nachtzeiten von 622 abends bis 569 morgens sind die Minutenziffern unterstrichen. Lebensmittel. ** Butter Versorgung. Die Lantes- Milck^ und Fettstette teilt mit, daß sie zur Zett der Stadt Gießen Butter nicht liefern könne, ba sie keine habe. Es werte jedoch demnächst eine größere Lieferung erroartet; dann könne auch Gießen wieder beliefert werden. *^DaSBacken von Krankenbrvt für den Monat Juni 1919 ist nachstehenden Bäckern übertragen Worten: Apitz u. Erhard. Kvosdorfer Straße, Löber Wüh., Wallt»rstrafee, Müller Johs., SelterSweg. ' ' *♦ Beim städtischen Gern fisever- fauf in den Marktlauben kommen morgen u. a. Blumenkohl, Spargel, Gelbe Rüben, Frischgemüsc, Törrgemüse, eingemachte Bohnen und Sauerkraut zum Verlauf: ferner noch Apfelsinen, Zitronen und Aelibc Wntlft eint «nb lelbftänblfl Her einjurin »tiroflfebehutn Wirt gesucht ^Mchkschch *We mit. A- J änforürfie tinier Lj®, ®Henei k^ttbeien. mten mtl Preis U. 6705 an Rui Wt, öeivrig. jWlenangebo '«rtreler geeac irit Drogen-, K inrengMchäfte,' «den beziehen,! Mb ein« gern Wien VJ ksehndttc iWwi, W LilsalfrLL, todenetr. 12, m*t# «isst» 0$. Alsfeld, 29. Mai. Ein oder mehrruW Kirchen die be scheinen in unserem Kreise Werk zu sein. In Hopfgarten tourte, ui■ voriger Wocbe die Altardecke aus der Mrche g-.,M hohlen, in R uhl kirchen rn ter Norht vvaM Montag auf Dienstag eine Anzahl Mtargefäße. Ruhlkirchen wurde im voraufgego-wzenen @otte» ■ dienst ein fremder Feldgrauer beobachtet: aus biefe ■ lernte sich ter Verdacht. Ter Dieb, ter durch ein 1 Fenster eingestiegen war, liefe hier eine Zan« 1 und ein Stück Brot zurück. l. Alsfeld, 29. Mm. Auf dem letzteiV Schweinern ar kt waren nur 66 Tiere auSg< 1 trieben. Bezahlt wurden für Tiere im Alfer D0111 6—8 Wochen 180—200 Mk., 8—10 Wochen aftt I Tiere 210—250 Mk., 10—13 Wochen alle Tim 1 260—330 Mk. das Stück. Bei diesen.Phantasie-1 preisen blieben die meisten Tiere unverkauft. Am ■ BelLmpftmg ter Jerfel-Wucherpveise beschloß ber Arbeiterrat Fulda zunüchst mit tem BauermÄ negen Herabsetzung ter Ferkelpreise in Verbindung zu treten. Wird hierbei eine Herabsetzung mix erzielt, will ter Arbeiterrat einen Sachverständigen. zu bat großen Schweincmärlten entsenden ter sich dort über ten Preisstand ter FerkÄ orientieren soll. An Hand dieser Preise sollen alsdvm die Verkaufspreis für Ferfel frier festgestelll id> gegen die betreffenden Verkäufer, sobald ein K, hoher Preis verlangt und gezagt wird, toeg». Wucher vvrgegangen werten. a. Baden rod, 27. Mai. In den letzt» Wochen fanden dahier rofederholl Versteige- r uit gen von Grundstücken statt. Es rvw den durchschnittlich 1600 Mk. für bett Morgu bezablt, also für bas Quadratmeter 64 Pf. vor tem Ütieg das Quadratmeter im Durchfchnck mit 30 Pf. tezahll wurde, so bedeutet dies eint Verteuerung des Landes um mehr als 100 Kwz. seit Beginn des Krieges. Hessen-Nassau. mr. Frankfurt a. M., 27. Mai. In btt heutigen Stadtverordnetenversamm- luitg wurden 10 000 Mk. für die im Herbst statt- findende große Ausstellung Hof und ©arten bewilligt. Eine ausgiebige Aussprache gtl *3 getroffen So Nnib am ® Ilfcl '<1 bem SaÜEl ö. fcül txtlnrr eine Wadlver- J egBfexg itatt. Man rAfudltc, fämllTttx M»r- a aht r, , sm für tm gemeinsamen Wavivoi-|chlag zu kl L ** * —— *— - ■ AM Ra tM 'Ui h (fffiflgfn, wa> aber an dem Widerstand her 3o y« -T Zur Stadtverordueten-Wahl Techniker rtrkiiieisM :S? liltkre nnö untere Leanitc imtzwerker und Kewerbetreibeniic! I Kommt alle am Samstag abend 8 Uhr In die [inmt alle am Lamstag abend 8 Uhr in die An alle Einwohner Gießens! Wählerinnen! Wähler! Th. DeirhmAne e>hmil. Beobachtungen $elöbal)ngki|e ’ “I"’ yititt In ruua Heirats Allökunslr ca. "•SMIo-^d)lnien.«»ü®nat' teil Karn, 71 n den zu verkaufen. 0658 Mahner Herr |ül(X>H5 verkanten. Mrter -esnA 652» D senden. kett aut verkamen. kW1 iraflD Vittsliistli-t Srrtiiiim irr Aißchlt». IWabldureau: Raufm. Veerlnsbans, Tel. H0.1.) mannlidjt nnh weibliche (Scheit- u. ns Der befättat Ift elnwand- hn und (tlbltänbla kiicher einzurichten et zeitweise behutragen, losort gesucht tzuSstihrliche schrtsrliche am 31 Mai (freitag abb : 7.60; Samstag vorm : 800; nardm.: 4.00; Sabbat au ög : 9 35 Wochen- uotleStzienst' mvrg. 6 30. abbd 7 80 n?°er KastlNWNllkN u. ein ein ■lllllrvaflei* reck m. Hatte z. verk. •“** 8» tri Tedttl mH frafltand) und regri- vrnstunden heiuebrn würde Ben Per* SBrcnnfjoli «ÖÄ... u. RunbboUl eofL neboie mit Betraa, »reis auch kurz fleidniltt., taufe unirr H. 16 an vaalen- Waggonladungen wtc ein- stein * S,°5*rr'. »fine fVubTfn. Billige An- Ciistel. 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SptjtreiqkWst Detektiv w N h Zto Eine nute '/«Geige mit Rasten u. Ueberzug zu eert Weserstr. M UL TJ'e 0Tu' Kiuder-Spartwage q biUtfl zu verkausen. ow* btelMiraÄe 70. H. Iliihnchruk, Flasekr., •la. Hader kettatelle, Bit. XewHe a. KlüiiUaek, Gaaberi. 8 eialaeke Sia* laDpaa, 01aaa. IL M IV., IL «110.1 ft ’ÖBrt, ämbroirt, . Rtfrf Satter. Öenttmrl, 14. £><.tnrulj 2ärtarr, frei mann. 15 Äorl Von». Arbeiter (ja Lauter. 88 Mai Am letzten bamStag j*a®< sand unter dem BorstL o?n deren Bürger- »WäElif (in möbl. unh di Ittrtl Rimaec Udebote mit Vlnnabe kl Knsvrllche unter 6466 «n den (Siebener An- •• Älem-Sinben, 26 Mm Nach unbezu einer fünfidbrigm Ruhepause bat unser Turnverein seine Wiprfrit roi-feer ausgenommen Berga ff.nm £mw ag so d bi? erste Tum ‘lir. be auf dem ten-ber muauö >xiUch VIin Neues Haus 4 Etagen in. je B Simmerit Nad und (Harten zu uer« kaufen. Eine Wohnung sofort beziehbar. Schr. Ang. um. 010Ö04 (t b. «leb Au». 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Die bürgerlichen, politischen Parteien haben eine Vorschlagsliste zur Stabtverordneten-Waftl ausgestellt, die in weitesten Kreisen der BevÜlkerung keine Billigung findet s>ast nur Professoren, Pädagoge« und Personen au4l böberrn Okfell- schaft^kreisen sollen neben den von den links siebenden Parteien aufnefteHten Kandidaten, die an da) politische 'Urogramm ihrer Parteien aebunben sind, berufen sein, über da» Wohl und Webe unserer ®tflM zu entscheiden. DaS darf nicht lein! Wir haben — gezwungen durch die (Hebrlmnl6tuerel der politischen Parteien -- erst in allerletzter Stunde Stelltttifl zu den WahioorschUigen nehmen rönnen. Veibcr war c; nicht uitzglich. mit weiteren Kreisen, besonders auch mit jZraueu. die bett oberen (Heleü- schansichichten nicht angehören, eine gemeinschait- iiche (HegenvorfchlagSIiste attfzustellen. Wir begnügten uns devbaio, da die Hell sehr drängte, nur eine Erganzungsltite einzureichen, auf ber folgende Sfanblboten enthalten flnb: Kichert, Konrad, Buchhalter tkriegSbeichSdigt) tirünle, «George techn. Auistchtvbeainter Mim Hier. Heinrich, Werkmeister Wclec. Max, Handlungsgehilfe. Tiefe parteipolitisch neutralen Kandidaten bieten, da (le nicht an Parteigrundfütze gebunden flnb, die sichere Gewähr dafür, bah sie sich in ihren Enischliestungen nur durch Rücksichten auf bad stlllgcnietnwobl leiten tasten. Lie babm ihr Vcben nicht zwtfchen Aktenbündeln und in Studierftubeit zuaedracht, ste sind in Industrie, Handel und Wc- werbe beztehungSweife technischen Berufen schastend tätig. Hierdurch werden sie In ber Lage fein, neben theoretischen Kenntnisten gesunde, praktische Äu- schanungen dem rein wistenschastlichen Standpunkt Der 'M Dagegen uhu gegenüberzustellen. Untere Äanblba.cn treten besonders ein für: Werechte Verteilung der »ommunallasten, gefunbe WohnunatzvoUtik unter besonderer Förderung des Kleiiiwohnungvbaues und Siedelungstoefens, Ber- Hinderung ber Bodenspekulation. Mieterschutz usw., weitgehende Neoölkerungsvolstik, Schastung tmb Ausbau von üierkehrSmvglichkeiten, Förderung bc» Schul- und «ilbttnavwefenS gemrife dein «rundsav: ^reie Babu dem Züchtigen, soziale i>iirforge für die werktätigen BerusSuände. Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen, für gerechte ^erberungen von Haubwerk und Wewerbe. Allen denienigen die dem ktzrundfatz huldigen. Partei - Politik gehört nicht auf» Rathau», ganr besonders aber den männlichen und weiblichen Angestellte«, mittleren nad unteren Beamten, Technikern, Werkmeistern, i»wie den Handel und Wetoerbeircibenben, Rrienabe- schädigten und Hinterbliebenen, die mit den VIHen der oolitischeu Parteien nicht einverstanden fein fAttimt Dar Wrerthdx» •«- tnev. ftrfltro etnrn eia um Babümtfadag anf Die SeiuilDcnwfrQtrn Ijuiten nun am 22. M. mich eine beiorrbnv tx-r ammlung ab, m welcher iit ebn*!!» röten Da«Vorschlag auf stellten Man ist hier ber Ansicht, fiafc sich bi i'^mrinberat*- miiglrbrr infolge der neuen Dadlordnung ziemlich gkidwnafcifl auf Bürgerliche und Sozi oldem >- traten verteil en nrrbrn Gebraachter Kinderwagen mit Wummtbcrcifung zu verk."""Ibaiatr. II P. r. ijorhcüf,tn verkaufen. 010601 RenenBäne lOIL Rlcibttcu uuh Mützen f. 1— Slabriflc. sowie lein. Herren Uuterbofcn zu Wein die Zukunst unserer Heimat' und Vaterstadt am Herzen liegt, wer die grohen Gefahren erkennt, di t unser aller Existenz bedrohen, der verhelfe am nächsten Sonntag unserer Vereinigung zum Sieg! Auch die gemäßigten Sozialdemokraten wurden eingeladen, als unsere Mitbürger dieser Vereinigung gegen die Unabhängigen beizutreten. Sie haben das abgelehnt und sich damit außerhalb der übrigen Bürgerschaft gestellt wie die Unabhängigen. Die restlose Durchführung ihres Parteiprogramms ist ihnen die Hauptsache. Das aber bedeutet die Sojialiflerung aller Betriebe in Handel und Industrie, in Gewerbe und Landwirtschaft, bedeutet die Umwandlung der freien Wirtschaft in dauernde Zwangswirtschaft, die Vernichtung aller freien (triftenden und schließlich den Zusammenbruch unserer ftüdtischen SemeiN' wesens, in den wir alle hinelngezogen werden 0535 Dahin soll es und darf es nicht kommen. Dahin aber muß es kommen, wenn eine sozialdemokratische Mehrheit ins Stadthaus einzieht. Wollt Ihr das verhindern, wollt Ihr im Stadthaus keine einseitige Partei- und Klassen- Herrschaft, wollt Ihr statt dessen eine gerechte Wahrung der Interessen aller Bevölkerungsschichten unserer Stabt, dann erfüllt Euere wählerpflicht! Nicht wählen oder eine Sonderliste wie die der Privatbeamten wählen heißt die Sozialdemokratie unterstützen. Darm roailt unsere vereinigte Bürgerliße! Wählt die vereinigte Liste beginnend mit dem Namen Urstadt! Deutsche demolratische Partei. Deutsche Volkpartei. Deutsch-nationale Volkpartei. Christliche volkpartel. Gietzener Vürgerverein. beirrt alle am Samötag abend 8 Uhr in die lautliche Versammlung der Angestellten im ^(Cafe Leib, Mont* vrrriiUchte» u» GUlerSlov S9 Mai ?urti) UMfeiluma rinc# TruArfebrltntV fldenme nr *I*ruAi tu t>.m Besitz der rtudlnirrn brr cmlUtfem Zucker> marken Txr «füUfdjtcn Wrti*n fmrrtw-n W (>0 Pi txTfauft Ter auf dies« Tbarfcn erux-ibri* 3urfrr rourta- von em tarn £xT*ntw*i Büc-rrn »um Preise von 600—801) Mk vl, bcu *nmn umar- kW. Tie Äemr be» auf diese der AN ymcinbril ent>ofl.-Wi're. n. f. Hessen- mäbcheu vast, bl 11. zu verk. Wetilar. We» IT 111, v- 3-st. f>'ihbcrbalb(dmbc 29) und Taincnbalb- f(bube<(Mr.36iA oerfnufen ■IhlBtrale 32 III r. 1 F. wil8a Cbevraaeled.- Kladaraehaha, Or.31, a.rfc. Oio.eti RlegefufadLI. Neue Ofstz. Lackschuhe, ktzröste42.Reit- u.Lchullr- schuhe, eins. Äetlsteüe m. Seegras-Motratze z. verk. 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Mai । lMen .... —---- kn, sandigtäoer erdeten.__ ÄS? 8irtfHflr6(itfr W it '«ÄN üi in auch tmirtr öd)ul!u(mb im Junten auSziilildv-n Te||erM»r?g»toote) " Ä» t4iwaretigeachlft6.Wä et per ..^ere|en beauchen. aum Vertrieb einet gern fl*e- 5T 50 kauften Waschmittel» f. trat IHt1 Iriden bluten. belden- X) — flirr» llfll-ler etc- Hohe Provie. «-»amtoioi • Taeheetaeher, Chea. Drei irt W »Vntn diüenetr. 12.6151«« Hlnipt-Agentnr j ♦ ner allen deutschen sVeiterverstcherunfl mit« Akbenbranchen an tüchtigew mbglichtt ein- 3 ttarbeiicten Herrn zu veraeben. (Ücfäülne Angebote, auat von i'erren. welche H We Bermitilung von Verstcherungen als Nebenbeschäftigung ktreiben wollen, erbeten unter F. 6. D. 817 an S Änbolf Moste, Frankfurt a. M. 6277s« ■ a vi5»»l itaiurnuhr graviert A. ti. m. 8116rt- armbnnb am Himmel- lahritanc aus dem Trieb. Strafe nach Rödaen. zn». 6 it. 7 Ubr abends verloren. Oleg. Belohn,'n» abaiiflcb. Vbbcrllr. 7 1, i. fRleleniflC Person, meldet 4 mir am Mittwoch um B Ubrlm Vebenemhirfamt auc der Handtafche ble WelbbÜrfe unb Kehre#- mittelmarken entwea- befe, ist erkannt unb wirb erfuckit, diese sofort aus dem Voltzelam t abzn geben.__________ »01v(M Entlaufen! z ^agdbündin, Brauntlger. mit sselbgefleckten Pfoten und kbr kurz kupierter Nute Gegen NelobuunG Nachricht erbeten an KirgtrÜnctinulr«, i>er ii spreche rV oü or'JIr.lO ÄrflltH kann nhnclab ^njllir roerben. I“* Katarr-Allo« W. $r8b:r ütlrääMti geg. foi. Bergüt. aefucht. >ran Cßrrb, Svezial- Tarnen- ArlüevtMefcbäft, P ockftraste 7. Lekjrmädchcn welche ble bessere Damen- fdmelberci nrünbl. erlern, wollen, fosorl nach Bob Nandeim gesucht. (B(KI FrL FanBX, <>üdenweg I. j Stellengesuche! ^irnge ftrau sucht Patt- «teile für Donnerstag, Freitag u. Samstag. Sabwab, Weidengaste 7 L SnußfB nl>. MW» In ft Steüung bei guter Behandlung. Lchr.Anaed. unt. 010642 a. d. Wich. Anz. Verkäufe j «*Äle Wtitt 160 m grob für liöOO M. 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Ang. unt. 010636 an den «lehcner Anz. I ■ r ■ Mai 1919. Gießen, im •iM Statt Karten! Gießen (Kreuzplatz 3), 29. Mai 1919. 6548 Maulbach (ftr. SIsfelb) iMi Ifa eiigeÄ 010« 46 AÜWtimIkMcrZMkMtrm W im 86. Lebensjahr. In tiefer Trauer: auf der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 010687 Fraukfort m. ffl. fD M [ Vereine ■ UaU ToinM Futlergel Die vorfitzende 6552D Rodheim, Biober, den 30. Mai 1919. oioeau BßP. D. U Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 3 Uhr statt. 9 Ohr. Die Einberufer: Högel und Vogt. 85S 6564 5ta» St« FRITZ NOWACK Keiner darf fehl» Freie Aussprache! 6413c Wäsche* Fabrik 42U6D Club1919 Bad-Nauheim Fernspr. Biichd Flickerei J.Weinert 010M3 Gießen Entzückende Damenspenden. Xetienwcg; 0 Frische Fische sind cinflcttoffen. 6580 Gcbr. Berdux, Bahshofstraße. w Die Beerdigung findet Samstag, 31. d M., nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Drais* aller Irl wert lie Brflbl'sebe Gniv.-Dreekerel, 1. Laige, 6ie6eo 'M Die Verlobung ih^er Tochter Annelotte mit HerrnErich Völker Leutnant im 2. Hess. Reichswehr. Inf..Regt.Rr.36, zeigen ergebenst an Geh. Hofrat Dr. Wilh. Sievers ^Prof. a. d. Universität und Frau geb. Müller. Ängestellle, Beamte, TccbDiker, Werkmdsle!, KrieosbesGbädiyte nnd BMIietal Samstag den 31. Mai, abends 8 lch Familie Wilh. Haas Familien Ludwig und Karl Heuser. Gießen (Bleichstr. 18), Offenbach a. M., den 30. Mai 1919. Die Beerdigung findet Samstag mittag 7,2 Uhr von Gestern morgen entschlief sanft nach langem, ä schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere -4 liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter I Frau Wilhelmine Heuser geh. Sach WirtsWl. Dmimgsng d. Priastliiigc'üll!« non kichcn «nd llinMcnii. (Ortsgruppe Gießen). Die Mitglieder des BereiuS werden den Vortrag Keine Wanze mehr nur mit Kammerjager Berg’s Slcoiaal I und II zu erzielen. Jetzt beete Zeit zur Bratvernichtung. Erfolg verblüffend. Kinderleicht anzuwenden. Gesetzlich geschützt. Viele Dankschr. Doppel- j» ick. M. 2.—. Ausreich, f. 1—3 Zimmer u. Bet en. ÄUsinverlcaal: Drog. O. Winterhoff. Kreuol. 9. Bei Eins. v. M. 2.40, oder Postscheckk. Berlin 31286 yortofr. Zusendung durch Born. L. ßreetel, Berlin, Königgratzer Straße 49. 6345sl l Die glückliche Geburt eines kräftigen | Jungen zeigen hocherfreut an M. Wercheim und Frau I geb. Goldschmidt. Meine Verlobung mit Fräaleri Annelotte Sievers beehre ich m^h anzuzeigen. Erich Völker Leutnant im 2. Hess. Reichswehr. Jnf^Regt. Rr. 36. Ruttershausen (Är. Gießen) Himmelfahrt 1919 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Htnscheiden unseres lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte dcS Herrn Pfarrers Ei den müller, für die zahlreichen Kranz- und BlumLnspenden, die liebevolle Pflege der Shrntifenfcbiuefter, für die Aufmerklamreiten des Gesangvereins „Eintracht", der Wagemneister und An- wcirter und allen denen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir mif diesem Wege herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Slifabethe Luh geb. Gpory und Kinder. Mittwoch nachmittag 3 % Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwägerin, Kusine und Tante Frau Elise Keiner geb. Müller im Alter von 50 Jahren. Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Keiner Karl Keiner Otto Keiner and alle Angehörigen. in feinen BatlHtwtofTcn. reich garniert von IW. 10.75 an lelg-M tos Die für den 1. Juni dip aeseheneWanderuogrvlö der Wahlen wegen ul 14 Tage verschoben. Sonntag den 1. Juni ISIS nach«. 4 Uhr findet im Hotel-Restaurant Schmidt in Hangen eine Versammlung der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer nnd Hinterbliebenen statt, für die ein Redner aus Gießen gewonnen ist. Zu dieser Berfammlung laden wir herzlich ein und bitten um zahlreiches Erscheinen. Danksagung. Jür die vielen Beweise herz lichrr Teilnahme wahrend der Krankheit und bei dem Htnscheiden unserer lieben teuren Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers vr.Preufchen nnd für die vielen Kranzspenden sagen wir hiermit herzlichen Dank. In» Namen (SCo) der tiestrauernden Hinterbliebenen: Samilie Karl heller zamllie Konrad Schäfer wwe. zamilie Karl heller I. Vwe. Hausen, Garbenteich, den 30. Mai 1919. XIXIXS Gestern morgen verschied nach längerem, schwerem Leiden unser lieber, stets sorgender Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Schreinermeister Heinrich Rohrbach IV. im 75. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen. ITMirfflrail verwendet gratis! AuvaUun.ir/, Batell Briilaarkuhiu L. H«l Als Verlobte empfehlen sich Elisabeth Seipp Willi Hartmann Lehrer Soll Deutschland enden wie Rnhland? besonder» aufmerksam gemacht und werde« gebeten zahlreich zu erscheinen. Der Do d^lnan von \ Ntt S 11 i mittel, 0,3? Mill Ochüch «in Kakao iifm R" Degetabüij H *; 1 ®a wmen j M M J damalig WS M'ti Spargel l SchSserLicker Strasses Waschlappen wieder an> Lager. Mittwoch abend entschlief sanft nach langem, schwerem, mitgroßerGeduld ertragenem Leiden unsere Sch wflgerinu-Tante Frau Minna BanzhafWwe. verw. Xenwlrth ceb. Rabea. Im Namen der Hinterbliebenen: Clara Dönges geb. Rabes. Lollar, Corbach, Darmstadt, den 30. Mai 1919. Die Beerdigung findet Sonntag den 1. Juni nachmittags V*4 Uhr statt 6547 ^Uiche ^^ngsrat ------------------- Samstag, 31. Mai 1919, nachm.4Uhr in Jeschke’s Grand-Hotel. W,JD Vevsteigevung SamStag den 31. Mai von nachmistogl 2 Uhr ab versteigere ich auf Antrag im PM Neustadt 55: 1 PfafstNähmaschine, 2 einfoti Waschtische, 1 Gartentisch, 1 Schülerpuli 18,2 m dunkelblauen Leinendrell, neu, 86 ea breit (Friedensware), 1 Paar neue Herrcnsch^ (Boxkalf) Nr. 40,5, 3 Paar Schlittschuhe, einst großen Feldstecher, 1 medizinisches Besteck, lederne Geldtasche (neu), 1 Zink-Waschlos > 1 Wasch- u. Wringmaschine, 1 Blumenständst 1 Ofenschirm, 1 Salatschusscl mit Besteck, ei«> Weinkaraffe, 1 3teil.Ofenschirm(Brandmalerri> । 2 Herren - Westen, 1 Segeltuch-Ranzen, eid i Stramin-Reisetasche, 1 großen Anker-Steindl kästen, neu, sowie Porzellan- u. Haushaltung gegenstände, 1 Scheunen-Seil, 18 Meter laut Versteigerung bestimmt. H. Benner II„ AuktionaM J schnellstens und preiswert angefertigt. * Mit Mustern stehe ♦ J gern zu Diensten -«D $ * Großes Lager in vriefpapier-llastetten. ♦ *0^ »♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Versammlung im Cafö Leib, Waütorstraße. TMsscSiiiiiis:5ta-tverorbnrtenwch Redner: Setzner-zrankfnrt am MÄ und unsere Kandidaten. Kammgarn* Cheviot f. Anzüge u. Uebersiabfl Blau-Cheviot für Kostüme und Knaben-Ansüge 130 cm breit Baumwollzeugi für Schürzen u. Kleidfl sehr preiswert ** Hansi 14 Bahnhofstraße 14 G I 1) S s E Är Ludwigstr. 4. Sonntag den 1. Juni ist in Klein-Linden Wa*M$ Salon-SjmrRnell in Betrieb. Zur gefl. Benutzung ladet freundlichst ein Der Besitzer. Kriegsbeschädigte! Hinterbliebene! Sonntag bett 1. Juni 1919. nachmittags 3 Uhr, in Trobe (Lokal Schwarz) üffentl. Versammlung Referent: Lehrer Funk, Alsfeld. Tagesordnung: Warum müssen fid) Kriegs beschübigte und Hinterbliebene organisieren? ES liegt int Interesse aller Beteiligten der Um. gebuug, zu erscheinen. 010600 ElnheliBverband der Kriegsbeschädigten Deut' ehlandti. Ortsgruppe Wieeeck. Tie SrE st **L Mirganal Mst- .5 tw* 1 Aechwmg S L M ,tid) dcln, W S Seiavltrc E ivawi, » •Ä Bcotgktt' >1.^ iueß ber mitficn Geio" s Aroölkerungso Jj deomtull m «vm i 3 darüber W $ übrigen W ; betreibt toi «s des gmen a Fleisch' Drsonder- M L, OstprovinM' r$ti(6e müßte' #it Teilen d v LMimhrunr m 24 Pwz. bei H betrachtet, füi eng hervor, b( •jn sie 36 Pm. efcrtofidn 30 P äSnticerträge be ajtitm. In der il des lcnifrndei '5M des ges L-liütlDcrforgung Oigleit der Erz v Aivvnd, So rJrang, Srcnnt MM. der Bm Auikomm V kvMerölsaate wgung. 30 Prc V $ro$. der Rü r in Anspruch If'ilünb zwei 2 fcm Provinzen Mz verlieren. ! sit Rücksicht ai rMspolitischc Bis« Zustand rMhbare Zeit r mm Ersatz du i*i die ssneder M weil sie d n-en dandel bi »Irzohlimg der In weissen Waschkleidchen Lllnge 15 cm bis 95 cm sind reisende Neuheiten eingetroffen ami FRITZ MOWÄC8C Wäsche-Fabrik g? ^erschwing S ®,rb di-l AM die m b J'9.® "icht me mii Todes-Anzeige. Berwandten, Freunden und Bekannten die traurige !l>ti1tellung, dah heute vormittag 10'/, Uhr meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin 811111 MM geb. Steller nach langem, schwerem Leiden im Alter von 35 Fahren saust in dem Herrn entschlafen Ist. 010658 Äm Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hemrick Wiestner III. nebst brei Kinbern. Annerod, den 29. Mai 1919. Die Beerdigung findet nächsten Sonntag, den 1. Juni, nachmittags 2 Uhr, statt. Klein-Linden, den 30. Mai 1919. °104« * VtsnHriarten, Vanltarten, verlodungz- ♦ Uermählungr-, «eburtr- ♦ und Trauer-vrudsachen * 2 werden in feinster Ausführung in de? ♦ Stimmzettel zn den Gemolnderat*- wuhlen liefert sofort 6435D BrelidniäereiNitsclikowsl!! Gießener Konzert-Verein 10. Konzert des Abonnements. Mittwoch, 4. Juni 1919. abends 7*/c Uhr, in der Stadtktrehe Chorkonzert DerAkad.Gesangvereln u. d. hies.Mllitärkapelle Solist: Herr C. Rehfuß (Bariton) . Orgel: Herr Otto Görlach Leitung: Herr Prof. G.Trautmann. Pronramm* 3 Kantaten v. Bach. Chorwerke von rrugramm. Brahmg u 3 Gesänge V. Bach. Eintrittskarten: 5.—. 4.—, 3.— M. (numeriert) und 1.50 M. (unnumeriert) bei.Ernst Challler, Neuenweff 9 (Tel. 671). Stüdentenkarten Inum.) 1.50 M. nur im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität rcr. Vorzeigung d. Ausweiskarte. Ueberschnß f. KriegÄWohlfehrtssweckel OefFnung der Kirche 7 Uhr. M3ev Die Geburt eines gesunden Jungen t zeigen an (Carl Gaul und Frau Emma geb. Waag. Lollar, 28. Mai 1919. 6564 lrK Ä' *,ni*kn et Lu_ Ni ;älnt «nj Stettag, 50. Mai joy) Kinonzmaßnahmkn Rranfrtidil. Serfaillc», 27. Sta (WTB) Der ,.Ma« tin" meldet man könne in Baris eine in Dculfch- land gebrurfle vollständig, All->gaür be> ^rutxni*' Vertrages taufen. — Wie die 'M vrambl aller melden. nhrt tVenmsntiniftcr Aloy mute dem JRte mftv träte FrnanzmaftAabmcn initrrtmittii, durch die er den Qrfurbrnriffen der Loge dtnügcn irilT, und -mar £truermafenalnneit uirb ÄrUcihen Eia Kongreß brr fronzösischcu Arbeiter- , gctorrfftbaftrii. Baris. 27. Mar (WW.) Der StaUxsam:* schüfe her f r a n i ö 1 i f zu bitten, morgen um 11 Dl,. /. 1... Cefä zu sein, in dem wir unsere letzt? Unter rebung hatten streße fahren. Vom Bahnhof Friedrichstraße fuhr er mit der Stadtbahn nach dem Bahnhof Charlotterchurg Dort nahm er sich ein Automobil, das ihn nach feiner Wohnung brachte. Er klingelte an der Vortüre, unb Goldina öffnete ihm .,Der gnädige Herr schon zurück?" staunte er. „3a, ich habe meine Angelegenheit ralchn- erlet bad alles schon vorher überlegt. Man sollte nicht sofort wissen, wodurch ßabirein lxtanbt worden tpar. Tann knöpfte er dem Schlafenden hastig Rock und Weste auf In der runeren Tasche der Weste steckte eine lederne Brieftasche. In ihr vermutete Dr>rivrikfe treiben, schlenderte am exrtff= bauerbamm enttana, benutzte einen günliigni Augenblick unb warf den Schlüssel der Burcautüre in die Spree. Tann winkte er einem oorübet» fahrenden Auto, stieg ein und liefe sich nach seinem Hotel fohvm. Al 3 das Auto die Friedrich- strafee binauftuhr und di Zägcrsttaßc überauertE, warf er durch die Fcust^rschriben trs Wagens eine Blick eut das Haus, das er soeben verlassen Mlrtsabtretang unb Dolfstrnäbrung. Tie Ernährung des deutschen 70-Mlllionen- Zolles basierte bi-her zu einem rje'enüidjen Tril irr brn ajnar.<- und Frt oct orgunq kam auch das Sethenniü.j-(X<: in Nordichieckri, in Frage. Durch ,< m Vers '. Ie» geforderten lvcbictsabrretunge i Türbc mltur>nnaß die denttche Vollsernährung tn ter octWeiti -vte Elfaß-Lotlmngrn imb Saar gebiet sind hier r.f-cT Rechnung gestellt beherbergen eine Bcoöl- lenmg von raub 7‘s Millionen; das finb 11,3 vjvok der beut i dien Gesa mibe oölkcrung,, wikhnnd tlf nach dem Jahresburchschtritt 1913/14 an der ieirfftbat Gesamteste mit wert höheren Ziffern haeüiqt ttxnnr, nämlich bei Futtergetrride mit J 7 Proz, Brotgetreide mit 19 Prvz, 3udmiKxm nit 20 Pro;, stnrwffeln mit 20 Proz Auch der ?biteil der Vichprodukiion, 15 Proz. des deutschen (Vefamtbcitajib**, ftrlyt bedeutend über tun Deoölkcrungsantcll. Tiefe Ueberfchufegebiric •«rat demnach nicht mir imstande, bic eigetec drvölkcrung von 7'/, Millionen zu ernähren, son- rrrti darüber hinaus noch 5,7 Millionen ans dm übrigen Reiche. Aus ihrem Jahresübersckmß z der Hallgarter Zange. Gknxtltigc Rauchwolken vom hellen Gelb bis zum ticfi’ben Schwanz kennzeichneten die Brandstellen. Bis zum Abend war das Fetter auf seinen Herd beschränkt Der Schaden ist erheblich Urtid Wetzlar. Ein Samys mit Eisenbahndiebeu. dz. Dutenhofen, 25. Mai. Hier würben in letzter Zeit eine Anzahl Einbrüche in Eisenbahnwagen verübt, wobei nicht nur Lebensrnittel, sondern auch fast ganze Wagenladunaen Möbel gestohlen wurden Daraufhin legten sich vorgestern drei Streckenarbeiter auf die Lauer, unb es gelang ilmen eine fünfföpsigc Diebesbande auf frisch«! Tat zu überraschen Es kam zu einem Kampf, bei tujn der Revolver eine große Rolle spielte Einen der Spitzbuben konnte man scsthalten, die vier anderen, deren Namen der Verhaftebe normte, sollen später auch gefaßt worden fein Hsxrf des ganzen Reiches gedeckt werden, and brm Fleisch- und Kartoffel Überschuß sogar mehr t i rin Mmratsbebarf. Besonders schwer fallen hier die vier agrari- ifjen Ostprovin en ins Getvicht. Ihre Abttrnnung »m Reiche müßte in den industriellen und dichter heoölketten Teilen des Reiches den Bufammenbnid) »r Äolksenlährung herbei führen Ihr Flüc'e^- rhalt, 24 Proz. der Reichsiläch:, tritt, als E.n •litte betrachtet, für das Reich in verstärktet 1 rutung hervor, denn im Anbau von Roggen rachen sie 36 Proz der deutsch?» Eniteffäche aus, fri lortoffdn 30 Proz, bei Gerste 28 Pro; , und ck« Erntcetträge beroi-gen sich in denselben Anteil- nozenten In der deutschen Aetrcidebewirtschaf- ina des lausenden Wirtschaftsjahres geben sie 17,6 Proz des gesamten Lieserungssolls, in der iartofielversorgung 30 Prvz der LieferungS- emldiglrit der Erzeuger im Reiche, nach Abzug »n Schwund, Saatgutbedarf, Eigenbedarf für !; nährung, Brennereien und Trockneceien, ferner Ä 6 Proz. der Butterlieferungen, 30 Proz. des ' Harnten Auikornrnens an Oelfrüchten (Winter- jnb Sommerölsaaten), 27 Proz an Rohzucker- mrfprgung. 30 Proz. der Schweineumlagen und ihofstraid 2^5 Prvz der Rinderumlagen. Bei Abtrennung n—an in Anspruch genommenen Gebiete würde miwitori kuischland zwei Drittel des gesamten Gebietes er vier Provinzen für die NahrungSmittelver« । orgnng verlieren. Auf einen Ersatz von Polen öichtr-tntz! V mit Rücksicht aui die demnächstige Gestaltung hlnnmi atte seine Wirkung Schneller als Tvrival eriraritt Ixi.te. Der ie, nervöse Mann schien dem Gift besonders „Hupfeld's Diele“ Täglich abends: Lrstklass. musikal. Darbietungen. Nachmittagstee Sr Konzert. „Hupfeld's Weinstuben“ 44 m i i i u/ I V i I V II u L II U U/ I I UJ k I n. a Bureauvorsteber bei dem Kreisamt Heppen- [,r" a rim. Recknungörat Philipp S chpeiber,mürbe Behördliche Anzeigen. Bett.: T« Be°kMrntmachuny ixmt 29. «Sentanhez 1917 über Gemüftversorgamg. Bekanntmachung. Die 88 4 und 7 der Aelanntmachung des Mi- nifteriumä d S 3imern vom 29. September 1917 über Mk-ma ijcDcrfo nwi werden hiermit bi- auf weiteres äusser Kraft A? setzt. Tieft BeklorntmLchnng tritt fofcxrt mit ihrer AerSffcntlickMng in jriaft Darm stadt, am 26. Dior 1919. 6551C Hessisches LalldeS-Ern<ährmrgMnU Neumann Bett.: Wie oben. Die Hessische LaadtS-Gemüsestelle, Verwaltung-» Abteilung an hie Bürgernleistereien der Landgemeinden des Landes. Die vorstehende Bekonnttnochnrna des LandeS- lZrnLftrirngrSamtS bringen wir »u Ihrer Kenntnis Q^^ci^^frri^ifl beau stramm wir eie, diese vr^Ihren Gemeinden ortsüblich belanntzumachM Main-, 26. Mm 1919. Hess. Laudes-GrmAesteNe, VernwltunySabtrilung. Irr Vorsitzende: Werner, SLyurungdrat, 5ä<*e Gewebe jegelhuht $3cke Gewebe Segeltuche Massenfabrikation von W WestdeutscheTextilvereinigung Telef*. 12466/67 DÜSSCldOrf. TelegriF» Lichtspielhaus ▼ Heute letzter Tag: ..OPIUM“. ' Ab morgen ble einschl. Montag: Ellen i Richter, die rassige Künstlerin, In ihrem neuesten Gesellschaft»-Drama in 4 Akten ,„Aus der Jugendzeit... Bk AußerA: ..Das verrückte Hotel-J eimmer“. verblüffend. Detektiv-^Ä schlager in 4 Akten. wehr ein. 6377D 6526B 6528B Gie den, den 27. Mai 1919. 65348 Direction der Disconto-Gesellschaft in Berlin Bilanz am 31. Dezember 1918.*) . -Jf 24706893.93 29854485.53 ihr die Ri • 453530802.87 407 048 665 466248039.88 352081 555,62 » I91075764&49 96300 048141 81678476.31 17779811.24.1230445204.54 68252 707i66 382474628 48017097 60000 000 1976518.15 100 000 000 119 737 402 kasse C. A. Hartmann Aussteuerhaus Mio 400000.- Jt 119737 402 98 6923 450 84 742668 03 Noch nicht abgehobene Gewinnanteile der früheren 542 3351- 885020.- 1 195 020 - 310000.- 30252 891 HanS. 1010633 4 321 261 179|l 4 321261 179 4 800 000- 7 000000 - 3 540 812 72 116 598|67 64190 72 116 598|67| *7 Di.- nachstehende Oninn und Verlust-Rechnung enthält nicht das Erträgnis unserer Landener und Metzer Niederlassung». 6024812.75 2692328 68 2 365 789 305 744 48 67 61 657 641 886 886 520 5329729.92 466057.10 273467.79 62076.10 49457.90 14 529036 40 877 1871 292 619 1 076 942 49 69 204 948 349 1975117 263 299294 401 18 026 400 362649525.62 1976518.15 Aui ftjrn Wsiandöbed wirb unter 1 her Fassung 5. 143, 199 Jul. Wellhöfcr, Fernsprecher 743. Schatzanwei- der Bundes- 83848160.70 Oberhessischer Biel-hMldclSverbemd. Ter Vorsitzende: Prof. Rosen berg. scsigesetzl Hai Vlessei Tti Jl 54 385972.73 , 13866824.93 9°/ft Gewinnanteil auf Jt 310000000 Kornmandit- Anteile................ Brennholz kur-geschntnen u. gehackt liefern von 5 Zentner ob jedes Quantum frei an» bis zu 3 Monaten fällig . . 3. nach 3 Monat, fällig Accepte und Schecks' Passiva. Eingezahlte Kominandit-Anteile . Allgemeine (gesetzliche) Reserve Besondere Reserve Gläubiger 5000000. - 1000000. 220000.- 75000.- 6218786 1 bis zu 3 Monaten fällig . » 3. nach 3 Monat, fällig ■ e) sonstige Gläubiger 1. innerhalb TTa- ^te 6e n, den 22, Mai 1919. Hessisches Amtsgericht. Außerdem Aval- und Bürgschaftsverpflichtungen . . . Jt EigeneZiehungen . davonfürRech- nung Dritter. , Wei ter begebene Solawechsel d. Kunden an die Order d Bank „ Bewerbungen mit Lebenslauf u. Zeugnis- abschriften an daS Gesch -Zimmer, neue Berg« taserne, Revier 9. Kompagnie, Zimmer 119. ließen, den 14. Mai 1919. Hessisches Amtsgericht. Staaten . . h) sonstige bei der Reichsbank und anderen Zentralnotenbanken beleihbare Wertpapiere . . c) sonstige börsengängige Wertpapiere . - . d) sonstige Wertpapiere Konsortial-Beteiligungen hierzu Ueber- weisung ausd. Gewinn-u. Verlust-Rechnung von 1918 Abzüglich Hypothek aufOrundstücKcUnter den Linden 33/34. Lindengasse u. Charlottenstraße 37/38 Unter den IJnden 32 Coblenz Stettin Soll. Verwaltungskosteu einschl Gewinnbeteiligung der Angestellten Steuern............ Zu verteilender Reingewinn 4929729.92 Jahre........... Rückstellung für Talonsteuer . . Jt hierzu Ueocrweisung a d. Gewinn- und Verlust-Rechnung von 1918 » Haben. Vortrag aus 1917 Coupons ... - - Verfallene Gewinnanteilscheine Provision ... ...... Wechsel und Zinsen Beteiligung bei der Norddeutschen ßank in Hamburg . . . .. . . - Beteiligung b. d. A. Schaafhausen sehen Bankverein A.-G Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen Setr.: Tie Aus Gri Provinzialvr 15. April IS litten Kennti ausschusses a naltass a) Accepte......... b) noch nicht eingdöstc Schecks gen fällig . . 130986916.99 2. darüber hinaus b)seitens der Kundschaft bei Dritten benutzte Kredite...... c) Guthaben deutscher Banken und Bankfinnen........ d) Einlagen a. provisionsfr. Rechnung 1. innerhalb TTa- gen fällig . .-XI092428052.99 2. darüber hinaus 27 900 000 - 734 597,15 Rh hl W landwirtschas allgemein in Art, die aiß Belgiens vd> vd äm An Püschlagna ünberungei Lrlsverän! innigen üb lieben Veis ^oaiigsvoll "ahme cnbf Reich mit §2. 9ße lipei' oder Itänöf ivar, glitzer ober l,f Mslört r üoir unoevAÜ! Achäbiguni Wnastrasj Mige z„ oder im Ai,s J Gewinnbeteiligung des Aufsichtsrats Gewinnbeteiligung der Geschäftsinhaber Uebertrag auf neue Rechnung . . ft -ni|6e 'Mrinniin i ft e>"e: ■ »elruar 1{ iur «»eilten . Die Reich 6,u "der Rrt 81 p. Die „ schnei St'K ö {"«iS 1 h. ich- »itft Sonstige Liegenschaften: Grundstück« Behrcnstraße 21/22 u. Französische Straße 53/56 zu Berlin, sowie in Bielefeld, Essen, Mülheim, Münster u.Trier ^Icht u Podagra, Blase", n. Nierenleide» Sie > ne in Nieren und Blase, (.«allensteire Eiweissabgang, -Zuckerkrankheil, ncrvlfe Maae» leiden. Grippe u. alle Arten rtatarrhe trinkt mar Heilquelle KarlSsprudel, nahe der Detier sergrenze, BiSkircheu 14, Fernruf Nr. 1. MIH Häuser- u. Güter- An- und Verkäufe eioeu) vermittelt H. Schmit», Mäuöbnrgtz. Freiwillige gediente Veute aller Waffen, ausnahmsweise auch ungediente, suchen Bei hswehr-Batterien Wagner and Geppert Besonders notwendig: Reiter, Sahrer vom Sattel, Schuhmacher, Sattler, Dchnetder, Schlosser und Schmiede. Vorläufiger Standort: Babenhausen. Neichüwehr-Bedtngungen. 5331D Miliiarvaviere mitbriugcn! •) Die nachstehende. Bilanz enthält nicht den Vermögensstand unserer Londoner und Metzer Niederlassungen. Gewinn- und Verlust-Rechnung 1918.*) Rein leinene Damen Hemden mit Stickerei M. 18.60, 19.50, 22.50 Rein leinene Damen-Beinkleider mit Stickerei und Reforinschluß M. 24.50, 20.50 Rein leinene Mfidchen-Memden mit Stickerei Gr. 50 60 70 80 M. 8.50,10.-, 11.50,12.50 Rein leinene Herren-Hemden wecl M. 20.— aoSarordeotL prelaw. Julius Schulze Aktiva. Kasse, fremde Geldsorten. Coupons und Guthaben bei Noten- und Äbrecnnungsbanken Wechsel u.unverzinsliche Schatzanweisungen a) Wechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen des Reichs und der Bundesstaaten .....A 1975117263.04 b)eigene Accepte . . » — c) eigene Ziehungen . . d) Solawechsel der Kunden an die Order der Bank > Nostroguthaben bei Banken u. Bankfirmen Reports u. Lombards gegen börsengängige Wertpapiere.......... V orschüsse aufWaren n. Waren Verschiffungen davon am Bilanztage gedeckt a) durch Waren, Fracht- oder Lagerscheine Jt 2247185.15 b) durch andere Sicherheiten . 15 709 763.32 Bekanntmachung. Ter § 2 ber Bekanntmachung, betreffend Ein- fütynrm) bou Bi^chfatasbern vom 18. März 1919 berpflidktet die Blelchcscher, die Zu- und AbgLnqe ihres VichbestandoS an-umelden. Tieft Berpflich- tini0 trifft auch die Mrtqlftder deS Oberchessische,» ®ietooiibri8Dcrboa<>, selbst dann, tvmn sie rin StLck Vieh nur vorüberae^nd in chicen Stall nehmen. Tas Vieh von Vichhmdlern wird nicht anders behandelt als das Bickh ber Landwirte. Wir machen unsere Mitglieder ausdrLcklich darauf aufmerfjam, da ihvlen chnst Strafe rmd Ein- ziehung der AnsrveiSärte droht. Metall-Bettstellen für Erwachsene und Kinder neu eingetroffen 1 w u*.« grs HU. ad«*11 fes Bekanntmachung. DaS Backen von Krankenbrvt für den Monat 3nni 1919 ist nachstehenden Bäckern übertragen morden: , y>. Apitz & Erhard, Krvsdorfer Straße, Lüber, Wily., Walltorftraße» Müller, Johs., Seltersweg. Gießen, bm 27. Mai 1919. 6524B Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). AiflinilKlik 721 (5O.lBtaleriei)riga»e) in Murg stellt noch tzilfsschreiber (Stenographen und Maschinenschreiber) zu den Bedingungen der uichtkämpfenden Reichs- ^ie ztasscnvcrwaltnua des I. Bataillons Reichswehr- Änsauterie - Regiments Nr. 36 in Giessen stellt sofort 87>42D zwei lücht.,iffl ZahlneisterdieBst erfahr. Rillskrälle ein. Einfiellung ersolgt nach den Bedingungen der MeichSwebr. Schriftliche Bewerbnnaen mit Vcbend» laus und ?,engnisftn sind dem riahlmeister.Geschlistö' -Immer, Zeugüauskaserne, Zimmer 128, ein-ureichen. Eigene Wertpapiere.... a) Anleihen und verzinsliche sungen des Räche und Beteiligung bei der Norddeutschen Bank in Hamburg.......... Beteiligung bei dem A. Schaafhausen 'sehen Bankverein A.-G......... Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen......... Schuldner in laufender Rechnung . a) gedeckte .* 727427325.70 davon d. börsengängige Wertpapiere gedeckt Ji 265335020.50 b) ungedeckte » 150459200 41 Außerdem Aval- u.Bürgschaftsschuldner JC 362649525.62 Forderungen an das Reich oder die Reichsbank aus für Rechnung derselben übernommenen Verpflichtungen..... Wertpapier- Bestände der Pensionskaase und der Stiftungen Einrichtung .......... Bankgebäude in Berlin und bei den Zweigniederlassungen . Jt 36547891.75 In unser Genvssenschaftsrrgiffer nmrde heute leingetragen: 1. das Statut vom 31. März 1919 der .Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absa tzsenvssenschäft, eingetragenen Genossenschaft mit beschräntter Haftpflicht" mit dem Sitze zuLeuchelheim (ihr. Giessen). Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Ginkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma oer Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern, m dem „Dcssenland"' aukunehmen. Die Willenserklärung und Zeick)nung für die Genossenschaft muss durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Nechtsver- bindüchkeft haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weift, dass die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2. der Vorstands bestehens aus: 1. Friedrich Steinmüller II., 2. Wilhelm HSrr I., 3. Wilhelm Kreiling lll,, alle in Heuchelheim wohnhaft. Dic Haftsumme für den erworbenen Geschäftsanteil beträgt 100 Mk. Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts jedem gestattet. In unser Genossenschaftsregifter iv^rbe h«, eingetragen: 1 das Statut vom 8. Marz »q „Landwirtschaftlichen Bezugs- vtü Absatz geno s sein schäft, eütgetio^nen nosscnschaft mit beschrüntter .Haftpflicht" dem Litze zu Gießen. Gegenstand d6 Unternehmens ist s.-meinschastticher (Üntcud von Berbrauchsstvffen und Gegenstände i deS land wirtschaftlichen Betriebes, sowie gemrinschaftlichu Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die vm der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen &, kanntmachungen sind unter der Firma oer nossenschast, gezeichnet von zwei Borstandsmü, gliedern, in dem Verbandsorgan „Tas fccffcnleny' auszunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für bv Genossenschaft muh durch zwei Borstandsmitaliedo erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Reeyttvn« bindlichleit haben soll. Die Zeichnung geschieht h der Weise, dah oie Zeichnenden zu der Firma der Genossenichast ihre Namensunterschrist beifüg« 2. der Vorstand, besteheno aus: 1. Landwirt Heinrich Jäger II., Ober-HSxgea. 2. Revisor Georg Hartmann, (Stehen, 3. Landwirt Heinrich Wetz IL, Holzheim, 4. Landwirt Heinrich Becker, Wieseck, 5. Conrad Hanack, Landwirt, Steinberg. Die Haftsumme für den erworbenen Geschäft», anteil beträgt 300 Ml. Die Einsicht der Liste der Genossen ist währmh der Tienstsftinden des Gerichts jedem gestattet. G i e ss e n, den 14. Mai 1919. 6527B ______________Hessisches Amtsgericht.____________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde hrw bezüglich der Direction oer D^oond>Gesellsthick Zweigstelle Gießen eingetragen: Kaufmann M« v. Schinckel in Hamburg ist nicht mehr versönlÄ hastrnoer Gesellschafter. Für Rechnung des Reichs oder der Reiehsbank übernommene Verpflichtungen.......- • Wohlfahrtseinricntungen: David Hansemannsche Pensions- Adolph von Hansemann-Stiftung Schoellcr-Stiftung...... Dr. Arthur Salomonsohn-Stiftung Dr. P. D. Fischer-Stiftung . . Sonstige Stiftungen für die Angestellten der Gesellschaft . . Empfehle mich in Ausführung von Spenglerei- u.bslallalioDsarbeile in tadelloser, billigster Herstellung Carl Müller, Großen-Busei Kirchürasse 8. ______s Drucksachen aller Irl S2ÄMÄ wert 11* Brthl'iehe Üilv.-Drrekerei, B. Laave. BleM Weint nach Inhalt; - M Wohnungsma Jt 4 33 805 792 24 6 294 675 1 32 016 131 3l 5733D Verlobungsbriefe Verlobungskarten aparte Muster große Auswahl Buchdruckerei Nitschkowski Ludwigstr. 4 :: GIESSEN :: Fernspr.724