Tu 25 Ter «siebener Iitjtfgti ersch^m tdfllid), außer bounraq-. - VeUaaen: Gietzene ri l iendlLtttt; Kitisblfltt für den Kreis Siebe«. Bejngspreis: monatt.Mk. 1.35, vierteljährlich Mk. 4.05. durch Abhole- u. Ziveiqstellen monatl DM. 1.25 durch die Post Mk. 4.05 viertel* jährl. ausschi. Bestellq, Fernsprech - Anschlüsse: für bieSchriftlestungN2 Berloa,vwschä'tsstelle51 yn|cf)tiftfür Trabtnücf)- richten: Anzeiger Sieße». Donnerstag, 50 Januar V)$ swlllingsruni-di-uck u. Verlag: VkShl'sche llnw.vuch- u. Steinüruderd «. Lang-. Schristleitung, Seschastrstrlle u. vrudcrei: Schulstr 7. Zunahme »on Lnjei-en s. die 'Lageonnuuner bis zuin Nachiniiiag vor her ohnejedePerbiiidlichkeit Scile.npreise: für örtliche 'Anzeigen 25 Bf.Jürantiiuäitige 30 Pi., für Reklamen Mk.1.-nebst 20",Teue- ruirgszufckstag;Platzvor- f(trift 20 % Aufschlag, Öauotschri tlciter: Auq. Äoeg Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Re iihold Zenz; fiir den Attzeigentetl: v. Beck; sämtlich in Gießen Mer Blatt M. Jahrgang Wener AilZetzer «sä. General-Anzeiger für Oberhesfen ä. Vie Zukunft der yessenlander. Ob man den Berfassmigsentwnrf be£ Staatssekretärs Preuß in allen Einzelheiten gutheißen mag oder nicht — so viel fleht doch fest, das; bei der Erneuerung des Deutschen Reiches manch einzclstaatliches Bild sich verändern wird. In einem Bericht über die Beratungen von Vertretern der deutschen Eiuzeb ftaaten über den Entwurf der künftigen Rcichsverfassung heißt es: „Die Mehrzahl der thüringischen Staaten gab der den Besprechungen den Willen kund, sich nicht an Sachsen anznfch'.ießen, svnbern sich zu einem Großthüringen z>lsammertznschneßen." Wir halten diesen Entschluß der thüringischen Staaten für einen gesunden Fortsä-ritt. Der Gebanke, P r e u ßen in einzelne Teile zu zerlegen, ist auch nicht ctiva von außen her nach Preußen hrneingetragen worden, sondern dort selbst entstanden und in verschiedener Gestalt wirksam geworden. Es wäre schädlich genesen, wenn aus Süddeulschlaud der Ruf uach einer „Zertrümmerung" Preußens g kommen wäre — auf der anderen Seite steht es aber auch Süddeutschen sch'echt an, den Bewohnern Preußens in den Arm zu fallen, wenn diese von dem Selbstbestimnnmgsrecht einer Teilung unter Aufrechterhaltung der Neichsein- heit Gebrauch macl;en wollen. Nachdem die Mission des Preußentums ihr geschichtliches Ende erreicht hat, haben die Ein^elstaaten an etwas anderes zu denken als nur an sorgsame Konservierung partiku'Miftischer Interessen. Sie fya'ben jetzt zu beweisen, daß wir aus der deutsck-en Geschichte gelernt und die S g- 'mrngen eines starken Reiches nicht vergessen haben. Soll der Streit um die Vorrnacht- stellung neu ertoacl-en, soll wieder eine Spaltung zwischen Süd und Nord statlfinden in einem Augenblick, 'l»o der Feind vor den Toren sieht und das deutsche Selbstibesttm- mungsrecht mit feinen Stricknadeln auszufangen sucht? lebensfähige und gesunde Bundesstaaten unter einer starken dieicl-sgetoalt — das muß die Losung sein! Auf diesem Wege ist es wahrlich kern unrechtes Beginnen, wenn auch Hessen, das der Reichsbildung unter Bismarck redlich seinen Tribut gesollt hat, nach dem Fortfall der früheren Borausfetzitng fein-e staatlick>e Existenzfrage aufs neue prüft. Es liegt uns wirklich — das muß gegenüber ver- einzclten nnsachttcheft Vorhaltungen wiederholt festgestellt werden — gänzlich fern, mit der anuexiouistischen Wünschelrute in den an- gceirzeudeu 6^ebleien uns herumzutreib' n. Der Gedanke des Freistaates eines geeinten Hessens ist keine Ausgeburt irgendeines • Machtdüw kels. Er ist gleichzeitig ^in Kurhefsen und in der Provinz Oberhessen auferstanden. Es handelt sich um einen Zufamnrens l.lkuß, u« d i i ht um eine „Annexion". Freilich, wir in Ober- hess-en merken etwas mehr davon, als unsere Landsleute in Starkenburg und Rheinhessen, daß unsere preußischen Nnchünrgebiete nach der Stammesart ihrer Bewohner mit uns zusaminengebören. Das sagt uns nicht nur die stumme Sprache der Gesclftchtsbücher, sondern das verkündigt uns die Lebendige Gegenwart. Wir fühlen «auch nicht nur die S tommes- verwandlschaft, sondern vor allem auch das lebhafte Bedürfnis, die wirtscl-afilichen und sonstigen Berkehrsbeziehungen zu den uns nabestehenden Nacl-banr auf eine praktischere und natürlick)ere Birsis tzu bringen. Der „Darmstädter Tägliche Anzeiger^' hat in einem Leitartikel Bedenken gegen die „großhessische Beluegun^ geltend genwfyt; leider ist er dabei loeder gründlich noch sachlich oorgegangen. Er spricht !v>on einer „Ehattonnrnie", die alles Land bis zum Neckar und bis zum Einfluß der fränkischen Saale in den NLain als „chattisches Gfebiet" tu Anspruch nehme. Davon, ist aber gar keine Rede. Es handelt sich nur um eine staatliche Neubildung, die beide Hessen, Nassau, Waldeck und Wetzlar umspannt. In diesen Gebieten hat sich wacUende Zustimmung geregt. Dann meint das Darmstädter Blatt, ja, nicht einmal Zwischen Kurh-ssen und HessemDarmstadt seien die Beziehungen so enge, als es immer gemacht weä>e. Darauf wäre zu entgegnen: auch zwisclZen Oberhessen und Starkenburg ist oie Verbindung mangelhaft. Aber das ist ja ge'ade em Beweis dafür, daß dem bisherigen Großherzo«c;tum trotz aller crnsehn- lichen Leistungen, die es als Bundesstaat auf-- zu weisen hatte, etwas Unfertiges und Rückständiges anhaftete. Zwischen Kurhessen und Hessoir-Darmstadt kann urid soll es eine hrnigerc Verbindung geben als bisher. Der „Darmst. Tägl. Anz." ist über den Kern und die Triebfedern der großhessischen Bewegung mmrgelhaft und einseitig unterrichtet. Mit keinem Wort hat er die in unserem Blatte mehrfach dargelegben Gesichtspunkte, die eindringlich für einen Zusammenschluß spreck-en, überhaupt nur erwähnt. Er wittert $0= fin bw -»unser LÄndchnt auseüvandrr-i reißen" wollen. Wäre etwas derartiges im Gan.ge, so tvürden wir nicht mitmadjen. Freilich, die „Köln. Bolksztg." hat kürzlich bar- zu tun versucht, daß Rheinhessen der zu schaffenden rheinis.l-en Republik zugescl-lagen werden miisse. Dagegen stnuß Berinahrung eingelegt lverden. Diese von den Franzosen umworbene Provinz soll mit starken Banden au das rechtsrheinische Gebiet gekettet bleiben. Das genannte Darmstädter B att schließt feine Einwendungen mit so geuden Sätzen: „Laufen wir nicht Gest.hr-^.uns außer dem Unwillen weiter und nicht zu unterschätzender Volks- ftreise des preußischen Staates auch noch den Fluch der Lächerlichkeit im ganzen Reiche zuzuziehen, indem wir als Gernegroße erscheinen müßten, die von dem „nach innen geschlagenen Annexionismvs" er- gr ffen, sich ein viel größeres Gebiet einverleiben wollen, als unser ehemaliges Großherzogtum ist? Durch diese einfache Erwägung ist unseres Erachtens unsere Stellungnahme zu der sogen, großhessischeu Bewegung von selber gegeben, die gegenwärtig von Kurhossen aus nach Oberhessen hineingeiragen wird. Der Kurhesse, der Nassauer und der Frankfurter hat als Angehö iger des preußischen Staates ein Recht, sich zu der Zerschlagung Preußens zu äußern, er kann dafür eintreten und bei anderen werben. Aber unsere oberhessischen Mitbürger, die eben keine Pr ußen sind, sollten sich unter allen Umständen hüten, sich in diese Fragen zu mischen. Völlige Zurückhaltung ist für jeden Nichtpreußen geboten. Das sollte man in Oberhesfen nie außer Augen lassen. Wir Hessen-Darmstädter müssen uns zu der großhessischen Bewegung zunächst gänzlich abwartend ver-' halten. Erst muß ohne unser Zulun die Frage entschieden sein, ob überhaupt ein selbständiges Hessen- Nassau enIstehen wi d, dann erst tritt an uns die Frage heran, ob wir uns mit diesem zu einem „Groß- Hessen" verschmelzen wollen. So ist der ordnungsgemäße Gang der Dinge. Wenn es einmal so weit ist, werden wir das Für und Wider recht genau zu überlegen haben. Wir werden uns nicht einfach von Hessen-Nassau, und zumal nicht von Frankfurt, annektieren lassen. Wir werden Bedingungen stellen. Und über diese Bedingungen müssen wir uns selber einig werden. Rheinhessen muß so gut gehört werden wie Oberhessen und Star- b.en bürg. Erst wenn unter den drei Provinzen eine Uebereinstimmung erzielt ist, können wir als ein geschlossenes Ganzes auftreten. Und das wird unbedingt nötig sein, sollen wir nicht gottsjämmerlich von Frankfurt an die Wand gedrückt werden. Nichts wäre verhängnisvoller, als wenn bei uns einzelne Städte Kirchturminteressen oerfotgen wollten, wie es leider den Anschein hat. Es würde dem anderen Teil nur seine Absichten erleichtern. Er würde einfach diese Kirchturminteressen gegeneinander ausspielen, und am Ende wären wir die Geprellten, hätten nicht nur nichts g wonnen, sondern nur das verloren, was wir gehabt haben." Es sind reichliche Widersprüche in diesen Ausführungen.. Wenn, wie es barin heißt, die Bewegung von Kurhessen nach Oberhessen hineingetrageu wird, so ist es body Zeit, oatz wir uns mit der keineswegs mehr rein preußischen Frage beschäftigen. Wir bereifen, bafj ,in manchen Darmstädter ^reifeir gewisse lvkal- patriotische Sorgen sich regen, bte man ruhig neben die Kirchturminteressen steilen kann, die der „D. T. A." andeudet. Das darf niemand leugnen und verkennen wollen, daß es darüber hinaus beider hessischcm Frage opof.e, allgemeine Interessen gibt, die cs nicht gestalten, daß wir uns nur so verhalten wie eine Katze, wenn es donnert. Eine vom Darni- städter Oberbürgermeister einbernflne Versammlung hat die Erwartung ausgesprochen, daß die s r e ie Se l b st b e sti m m u ng der Bevölkerung darüber zu walten habe, loas in der hefsisck-en Frage geschieht. Wir sind damit vö.lig einverstanden; die Neuigkeit von einem „nach innen geschlagenen. An- nexionismus" trifft nicht zu. Dann alber muß man, statt solche wertlose Schlagworte sich abzuguälen, die Bevölkerung rechtzeitig in gründlicher Weise aufklären und vorbereiten. „Wenn es so weit ist", wird vielleicht auch der „Darmstädter Tägl. Anz" eürräumen, daß der Zusammenschluß der alt- hessischen Landesteile einen Fortschritt bedeutet, nicht nur in der hessisclZen Entwicklung, sondern auch im Reichsrnteresse, denn der größere Freistaat verspricht ein vortreffliches Bindeglied zwischen Nord mrd Süd des Reiches zu werden. Ein Wendenftaat. Dresden, 28. Ian. Der wendische Nativ n a l a u s s ch uß veröffeicklicht fo.'geubeKundgeb u ng : „Der Zusammenschluß der Ober- und Niederlausitzer Wenden in der kommenden sich selbswer- walteudett Wendei geschieht auf dem von der deutschen Neichsrcgierung unterschriftlich anerkannten Grmidlage und ist eine so gut wie vollendete, unabwendbare Tatsache. Die Wahrung der nakür- üdjen nationalen unb wic,schaft!ichen.Rechte eines Dolksstammc's Tann niemals die Berg'wallstmng eines anderen Volkes bedeuten. Die Wenden haben seit Jahrhrmderten unter einer lnuialen Gcrmam- sation von Kirch: unb Schule gelitten. Den sächsischen Wenden sind die ihnen von König und Regie- ruicg feierlich zugesagten selbständigen Rechte ans ihrer Muttersprache unb ihrem Bolls um nicht g- batten toord-en. Die Uebrinacht t^s Großgru.'id-. beiitzes beeinflußte einseitig b-e Landes- und De- Kirksvcrwalttmgen. Auch vielfach reine Bauern-! gerneiüben stehen dem Großg-nndbefitz äu. 1 Die Lausitzer Bauern kämpfen feit Jahrzehnten gegen das veraltete, die Bauerngemeinde:: schädigende Jagdrecht. Auf zahllosen Banenigülern und Wirtschaften ruht das den Rittergütern znsteheicde Vorkaufs- und Aickanfsiecht. Der Erundb sitz hat hier und da langsam, aber in zunehmendem Umfange, eine Bauernwirtschaft nach dec anderen auf- gekauft. Dadurch hat er freie Bauern in die Groß ftäbte getrieton, und ihre Nachkommen müssen ab Lohnsklaveu des Großkapitals frohirden. Diese Zu stände haben den Zusammenbruch des Deutschen Reiches mitverschulbet. Jetzt nimmt der Bauewp stand seine Geschicke in seine eigene Hand. Wir nehmen nur die gewaltige Stunde der Wcltenwk?nde wahr. Die wendischen Kttegsgefangenm loerben schon jetzt als Söhne eines freien und selbständigen Volkes angesehen und behandelt und kehren, sobald die weiteren Vorausse<">''gen erfüllt sind, i t ihre Heimat zurück An len Kriegslasten wird das weirdische Volk nichts zu tragen haben, und es geht einer besseren Zukiuflt entgegen. Der In-' buftrie werden bald Rohstoffe zur Verfügung gestellt, und ein aufnahmefähiger Weltmarkt wird offeustehen. Nur diejenigen, die beit furchtbaren Ernst der Zeit nicht verstehen, müssen glauben, mit Wortgerassel und papierenen Kundgebungen die Weltenuhr zurückstellen zu können." Die H-errschaften toolien sich von ber Mitbeteiligung an den Kriegslasten brücken. Die hohcnt Aussichten, von beueu sie über ihren neuen Staat sprechen, sind in Wirklichkeit ein unscheinbares Phantom, über das auch Herr- Wilson lächeln iüirb. Die vorläufige Reichrgewalt. \ 23 e r I in, 28. Jan. (WTB.) Um den Indiskretionen, die auf uitkonttollierbarem Wege während der letzteit Tage i.r die Presse gelangt sind, ein Ende zu machen, oeröfsentlicht die Neichsregie- rung heute den Entwurf eines Gesetzes über die vorläufige Reichsgewalt Dieser Entwurf ist aus den 23cratu igen der bundesstaatlichen Kommission h.rvorgega gen und hat in der sehr langen Beratung des Kabinetts am Dieuslag einige Aettderungen erfahren. Dec Zen- tralrat. ber ebenso wie die Reick-srrgierung erheb- lid>e Bedeitken hat, wird ihn Henle nochmals beraten unb dann erst rndgüllig zu ihm Stellung twhmen. Am Donnersiag soll er den bunb.sstaat- lichm Vertretern iucg-ni der vorgenommenen Aen- bcrimgen noch einmal vorgelegt werden. Der Entwurf lautete: § 1: Die verfassunggebende deutsche National- versammlmtg lxck die Aufgabe, die künftige Id.'ichs- versassung sowie auch sonstige dringende Reichs- gesetze zu beschießen. § 2: Die Einbringung v on Vorlage n der Reichsregierung an die Nationalversammlung bedarf unbeschadet des Absatzes 4 der Zu- stimmung des Slaatenausschusses. In dem Staatenans'chitß hat jeder deutsche Freistaat mindeste, s eine Stimme. 2lnf die g- ojen Freistaaten entfällt grmld ätzlich bei einer Million Laubs- eimvohner eine S tim nie, wobei ein Ueberschuß, der mindestei s ber Eiwoohner ahl d-.s kleinsten Freistaates gleichkommt, einer Mckiion g'eichgerech net wird. Demgemäß sind ht dem Staatenausschuß vertreten: Preußen mck 19, Bayer i mit 7, Sachsen mit 5, Württemberg unb Baden mit je 3 Stimmen, Lwssen mit; 2 Stimmen und die übrigen Bu^üx^s- ftaaten mit je einer Sttmme. Den Vorsitz im Staatenhaus führt ein Mitglied ber Neichsrcgierung. Wenn Deutsch-Oesterreich sich dem Deutschen Reich anschließt, so erhält es das Recht der Teilnahme am Stcalenausschuß m't einer durch Reichsgesetz festzulegeuden Stimmcnzahl. Bis dahin nimmt es mit beratender Sttmme teil. , Kommt eine Uebereinstimmung zwischen der Ne^ichsregierung und dem Staatenausschuß nicht zustande, so darf jeder Teil seinen Ettwurf der Nattoualversamntlung zur Beschlußfassung vorlegen. § 3: Die Mitglieder der Reichsregierung und des Staatenausschusfes haben das Recht, an den Verhandlungen der Nationalversammlimg teilzunehmen. § 4: Die künftige Reichs Verfassung wird von der Nationalversammlung verabschiedet. Es kann jedoch der Gebietsbestand der Freistaaten nur mit ihrer Zustimmung geändert werden. 3m übrigen kommen die Reichsgesetze durch Uebereinstimmung zwischen der Nationalversammlung und dem Staatenausschuß zustande. Ist eine solche Uebereinstimmung nicht zu erzielen, so hat der Reichspräsident die Entscheidung durch eine Volks- abstimmung herbeiznführen. § 5: Auf die Nationalversammlung finden die Artikel 2 ) bis 23 und 26 bis 32 der bisherigen Reichsverfassung enfpredjenb Anwendung § 6: Die Geschäfte des Reiches werden von dem Reichspräsidenten geführt. Der Reichspräsident hat das Reich völkerrechtlich zu vertreten, im Namen des Reiches Verträge mit den auswärtigen Mächten cknzugehen, sowie Gesandte zu beglaubigen und zu empfangen. Kriegserklärungen und Friedensschluß erfolgen durch Reichsgeseh. Sobald das Deutsche Reich dem Völkerbund mit den Zielen des Ausschlusses aller Geheimverttäge beigetreten sein wird, bedürfen alle Verträge mit den im Völkerbund vereinigten Staaten der Zustimmung der 'Nattonalversammlung und des Staatenausschusfes. Der Reichspräsident ist verpflichtet, die gemäß den Paragraphen 1 bis 4 und 6 beschlossenen Reichs- gesetze und Verträge im Reichsgesehblatt zu oerkünden. § 7: Der Reichspräsident wird von der Nationalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewühlt. Das Amt dauert bis zum Amtsantritt des neuen Reichspräsidenten, der auf Grund der neuen Reichsverfassung gewählt wird. § 8: Der Reichspräsident beruft für die Führung der Reichsregierung das Reichs Ministerium ein, dem sämtliche Reichsbehörden und die Oberste Heeresleitung unterstellt sind. Die Reichsmiuister bedürfen zu il):cr amtlichen Führung des Vertrauens der Nationalversammlung. § 9: Alle zivilen und militärischen Anordnungen und Verfügungen des Reichspräsidenten bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Gegenzeichnung durch einen Reichsminister. Die Reichsminister find für die Führung ihrer Geschäfte der Nationalversammlung verantwortlich. Deutschland und Belgien. B e r t in 29. Jan. Die Regierung verbreitet in den Berliner Blättern f»Igeiibe Erklärung: „Durch Vermittlung von WTB. ist eine be#> saubere Kundgebung verbreitet ivvrben, die sich mit bem Inhalt von Akten besaßt, die von ber früheren beut'chen Verwaltung in B lgien zurück- gelasseir wurden. Sie erwecken den Anschein, als wolle die heutige Neichsregierung die belgische Politik des alten Regimes decken ober gar den Versuch unternehmen, sie von jeder An- gli.'dertlngsabsicht rciazuwaschen. Das muß als eine Jrresnhrnnq gröbster Att bezeichnet luerben. Das heutige Deutschland hat mit den einstigen Aimexioi's planen in Belgien nichts zu tun. Die neue Reichsregierung steht nach wie vor auf bem Standpunkt, dem ihre beiden Vorsitzenden stets Ausdruck verliehen haben. Sie sieht in dem Einmal fch nach Belgien ein Unrecht, daS ivüber gutgemacht werden muß, unb dir Wiederherstellung Belgiens ist für sie cm Gebot der Gerechtigkeit." Berlin, 27. Jan. (WTB.) Belgische unb holländische Zeitungen bringen einen Artilel über den tfche Akten, die zum Transport in einem Eisenbahnwagen verladen, aber infolge der Wirren in Belg' en zurückgeblieben seien. Ein besonderes Aufheben wird von den Akten einer Kom- nnsf.on gemacht, aus denen sich ergeben soll, daß Deutschland beabfichttge, Belgien in ein Vasallen- Verhältnis zu brhigcit. In Wirklichkeit handelt cs pch um Arbeiten einer von dem Generalgonvev» ueur Belgiens, also von dem Haupt der Okkus^> twnsverlvaltuug, zu Sttldierrzw.'cken eingesetzten Kommission. Sie hatte die Aufgabe, die Frage dcs künftigen Verhälttlisst's Dentschiands zu Bcl- grcn nach allen Richtungen zu untersuchen. Dü Kommission erblickte ihre Aufgabe im -vesent- ftdieit im Studium der wirtschaftlichen Fragrir mtd war befttebt, eine Regelung zu finden, die bisherigen engen unrtschafll chen Bezielmugen xwi- Idren Deutschland mrd Belgien im beiderseitigen Jnttrefse zu vertiefen. Ein wirksanres Mittel hierzu glaubte sie in der Zollunion zwischen den Herden, durch ihre natürliche Lage aufeinander angennefenen Ländern zu finden, wie bekanntlich auch Frankreich im vergangenen Jahrhurrdett mitten tm Frieden wiederholt ähnliche Plänc mit Belgien hegte. Die Kommission arb'.itcte einen entsprechenden Vorschlag aus. Dieser war bei Reichslettung als Material vorgelegt Ivo eben. Dir Reichslertung nahm dazu indes keine Stellung. Der englische Enttvnrs für den Völkerbund. L o n d o n, 28. Januar. (WTB.) Reuter. Die Blatter veröffentlichen Umrisse des britischen Entwurfes für den Völkerbund, der den Grundsatz der A b s chl i e fj u n g und des Zwanaes gegen ‘einen des Angriffs schuldigen Staat ausspttcht. Die britischen Vertreter setzen die Regelung von Stteitigkeüeir unter die Aufgaben des Völkerbundes an die erste Stelle, aber man hofft, seine Wirksamkeit auch auf folgende Auf. gaben auszudehnen: Unterstützung von neuen Staaten, Uebettoachung des Handels mit Waffen und Munition, Aufrechterhaltung der Freiheit der .Verkehrswege sowie regelmäßiger Handels c iehun- gen, Bearbeitung wirtschaftlicher, .gesundheitlicher und anderer gemeinsamer Fragen, Grttchtnug e.nei gemeinsamen Organisation für die Behandlung von internationalen Arbeiterfragen. Ter Eutnuirf ieht für die allgemeine Konferenz aller Dele.iierten «nnen kleinen ausführenden Rat unb ein dauerndes Sekretariat vor. Den t s.chland soll fürs erst, allsgeschloften werden, aber nicht unnötig lange. Für die Regelung gerichtlicher Streitfälle muß ein Schiedsgerichtshof errichtet werden bis zur Schaf- ung eines dauernden Gerichtshofes für die internationale Entscheidung gerichtlickfer Streitfälle. Für nichtgettchtliche Streitfälle muß der Rat ooei die Konferenz zuständig jein. Fälle, bei den« Zwang angewandt wird, werden sein: 1 Wen» die angreifende Macht darauf besteht, Kwieg z, ühren. ohne dem Völkerbunde zu gestatten, sich gewisse Erörterungen über den Streck zu sichern. 2. Menn eine der streitenden Parteien sich dem Schiedsspruch fügt und die andere Pattei sich weigert, ihn als entschieden arizunehmen. Fckir die Oessentlichkeit der Verträge und die Aufhebung gewisser Verträge, die den Grundsätzen des Völkerbundes zuwiderlaufen, wird Vorsorge getroffen werden müssen. Hinsichtlich der Abrüstung'ist man ber Auffassung, baß bie Abschaffung ber allgemeinen Wehrpflicht nicht genügt. Man deickl an die Aufstellung eines Grundsatzes, baß kein Staat das Recht hat, bewaffnete .Kräfte von einer Stärke zu halten, bie auf Angriffsabsichten schließen läßt. Ungarn und die Deutschen. Bubapest, 28. Jan. (WTB) Ein von ber nn* garischen Regierung am 28. Januar erlassenes Volks- gefetz über bie Ausübung des S e Ib ftb e ft i m m u n g s • rechtes bet Deutschen in Ungarn sichert dieses bebeutenbe Rechte zu. Es verbleibt ihnen hiernach bi» volle Autonomie für Innenverwaltung, Rechtspflec^ unb Unterrichtswesen. Die deutsche Sprache dlridtj ihnen als Verkehrssprache zugesichett. Als gcsetzgedea^ Kirchliche Nachrichten. ffefcbt. an bcr kti Organ nrtro in uutenomen Angelegenheiten die deutsch« Nationalversammlung fungieren. Das Regie rungsorgan der deutschen Nation wird das deuts^ Ministerium mit dem Sih in Budapest sein. Au» Staat und Land. Gieße n, den 36. Januar 1919. Lebendmittel. •• Käfe-Derteilung. Don Freitag den 31.Ian. Mittwoch den 5. Febr gelangt in verschiedenen Geschäften Käse zur Verteilung. (Siehe Dekanntm.) — Amtliche Personalnachrichten. (Ernannt mürbe am 22. Januar 1919 der Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Ortenberg Jakob Bremmer zum Kanzleidiener am Landgericht der Provinz Star- hcnburg mit Wirkung vorn 1. Februar d. Is. *• Eine seltene Auszeichnung ist unserem Tlitbürg r, dem Geh. Kommerzienrat Siegm. Heichelheim. anläßlich seines 78. Geburtstages zuteil geworden. Die .Große Freimaurerloge Jur Eintracht" hat ihm in Würdi ung feiner außergewöhnlichen Verdienste auf dem Gebiete der sozialen Wohl- fahrtspflege. sowie in Anerkennung seiner hervorragende» maurerischen Werktätigkeit die Ehren- jBitgliebjdjajt verlieh«». hd) war. ** Säuglingsspende. Die seinerzeit zugunsten der Säuglingsspende bestellten Iumbusch'schen Dulder ind angekommen und können im Stadthaus, Zimmer Nr. 16, in Empfang genommen werden. * Die Auszahlung der Familienunter, stützungen an die Angehörigen der zum Heeres- dienst (Eingerufenen für 1. bis 15. Februar bzw. für Januar 1919 findet vom 31. Januar bis 7. Februar statt. Siehe Bekanntmachung. ** DaS Ende der Feldpost. Infolge! bei Demobilmachung treten die den Lerinig von Sendungen an die Angelwrigen i>:5 Heeres und der Marine im Jnlande nach den dafür bestchanLen allgemeinen Vorschriften (So batenb.t f). ’* Meldepflicht für gewerbliche Kohlenverbraucher im Februar Gewerbliche Verbraucher von mindestens 10 Tonnen Kohle, Koks und Briketts monatlich müssen laut Bekanntmachung des Reichskommissars für die Kohlenverteilung vom 4. 3a nuar 1919 (Reichsanzeiger Nr. 5) die üblichen TM düngen in der Zeit vom 1. bis 5. Februar 1919 er neut erstatten. Die Meldepflichtigen werden darau aufmerksam gemacht, daß die Preise für die Melde harten erhöht worden find. Die Meldekarten find nunmehr bei den bekannten Stellen (Orts- oder Be- zirkskohlen-, Kriegswirtschafts-, Kriegsamtsstelle bzw der an ihre Stelle getretene Jivilverwaltungsstell- zum Preise von 35 Pf. für ein Meldekartenhest mit 4 Karten (40 Pf. mit 5 Karlen) nebst Wortlaut der Bekanntmachung, sowie von 10 Pf. für eine Einzel- harte erhältlich. •• Stenographie. Einem dringenden Bedürf- nis entsprechend eröffnet die Stenographen-Gesellschast „(Rabek'berget" und Damenabteilung e. V. neben Fortbildungskursen am 4. Februar auch wieder einen Lehrgang für AMM« in ö« MtewMlen (Babels. — Die Gebühren für Feuerbestattung mürben erhöht, für die Verbrennung einer Leiche bonOffen* Darmstadt, 29. Jan. (WTB.) Tas voll stand igc Ergebnis der Wahlen zur muB öas 200 he,fischen Vo.kslammer liegt nunmehr vor. Es Prolog im Simmel erbielteu Stimmen: Sozialdemokratische Partei ‘ 270 588 (31 Sitzes, Unabhängige Sozialisten 8775 (1 Sitz), Demokratische Partei 115198 (13 Sitze), Zentrum 107 856 (13 Sitze), Deutsche yolkspartci 62591 (7 Sitze), Hessische Volkspartei 45 334 (5 Sitzt). Der Kampf gegen die Polen. Bromberg, 29. Ian. (22TB.) Amtlich. Gegen 5 Uhr nachmittags griffen die Polen in Stärke von etwa 200 Mann Wilhelmsdorf an. Sie wurden ab- gewiesen und bis Paulina zurückgeworfen. Paulina wurde angegriffen, unter Zurücklassung von zwei Maschinengewehren und Munition zogen sich die Polen fluchtartig zurück. 3n der Gegend von Nctzseld erfolgreiche Patrouillentätigkeit. Jn den dortigen Abschnitten herrscht Ruhe. Die Soldatenrate de8 4. Armeekorps. Magdeburg, 28. Jan. (WTB.) Der Dele- gxertentag der Soldatenräte des 4. Ar- tiicckorps beschloß, den Erlaß über die Kom- Snanbogcmalt für ungültig zu erklären Bis zur gesetzlichen Festlegung der Stellung der Soldaten- röte durch den neu einzuberufenden Reichs-Sol» datenrotskongrcß soll im Bereich des 4. Armeekorps der Soldaten rat die ausführende Kommandogewalt in den Händen haben. Offiziere intb Beamte, die sich dieser widersetzen, sollen entlassen werden. von Nuabhängiaen erschossen. Das Endresultat der Wahlen in Preußen. Berlin, 29.Januar. (W.B5 Das Endresultat «us den Wahlen zur preußischen Landes- versammlung liegt nach nichtamtlichen Meldungen nunmehr vor. Lediglich das (Ergebnis aus dem 8. Wahlkreis (Pofen) mit 21 Mandaten fehlt noch und konnte bisher nicht beschafft werden, da seit gestern mittag jede Verbindung mit unserer Posener Agentur gestört ist. Don 401 Mandaten entfallen auf: die Sozialdemokratische Partei 142 Sitze, Christliche Dolks- partei 87 Sitze, Deutsche Demokratische Partei 61 Sitze, Deutsch-nationale Volkspartei 41 Sitze, Unabhängige Sozialdemokratische Partei 24 Sitze, Deutsche Dolkspartri 13 Sitze. Außerdem haben die schleswig-holsteinischen- Dauern- und Landarbeiter-Demokraten im 14. Wahlkreise Sckleswig-Holstein einen Sih, die Welfen im 16. Wahlkreise Anrich, Stabe und Osnabrück 2 und im 16. Wahlkreis Hanooer, Hildesheim und Lüneburg 4 Sitze. Fulda, 28. Jan. (Priv.-Tel.) Die „Fuldaer Bettung" berichtet: Oberleutnant Weiffenbach, ein aktiver Offizier des hiesigen Feld-Artulerie-Regiments 47, wurde vergangene Nacht von dem Sohn des Führers der hiesigen unabhängigen Sozialdemokraten, Malermeister Krönung, erschossen. Weiffenbach hatte nach der Darstellung des Kommandos des hiesigen Feld- Artillerie-Regiments mit fünf Offizieren vor dem Krönunaschvn Hause vaterlandisciie Lieder gesungen. Als die Offiziere 50 Meder von dem Hause entfernt waren, siel aus diesem ein Schuß. Die Offiziere eilten zurück und stießen in dem Hausflur aus Krönung und seinen Sohn, der im Verlauf eines Worttveckffels den Oberleutnant erschoß. Sämtliche bei dem Vorfall amvesende Offiziere waren ohne jede Waffe. Württemberg» Kriegsverluste. Stuttgart, 28. Ion. (WTB.) In der verfassunggebenden Landesversammlung erklärte der Minister des Jmrcrn Dr. Lindemann auf das von dem Abg. Gröber (Ztr.) dem Kultusminister Heimann ausgesprochene Mißtrauen, daß die provisorische Regierung grundlegende Neuerungen auf dem (Gebiete des Kirchen- und Schulwesens nicky in Angriff nehmen werde. Der Leiter des Kriegswesens Heimann betonte, die Soldatenrate in der jetzigen Form seien dann nicht mehr nötig, wenn das neue, auf allgemeiner Wehrpflicht aus- pebaute VolkSheer reichsgesetzlich feftgelejt sei. Bis dabin erachteten es die Soldatenrate als ihre Pflicht, darüber zu wachen, daß die Errungenschaften der Revolution verankert würden. Die bestcheii- ven freiwilligen Sicherheitskompagnien seien die Vorläufer der freiwilligen Bolkswehr. Bon 750 ins Feld gerückten würltcmbergisckten Truppenteilen seien 232 mit rund 8500 Köpfen noch nicht zurück- gefrört. 415 aller Formationen seien demobilisiert unb aufgelöst. Die Zahl der ausinarschierenden Württemberger betrug 520000 gleich 21 Prozent der gesamten württembergischen Bevölkerung. (Gefallen sind 59 000 Offiziere und Mannschaften gleich 11,3 Prozent. Verwundet wurden 158 000 gleich 30,4 Prozent. Vermißt sinb 17 000 gleich 3,3 Prozent. Franz Mehring t- Berlin, 29. Jan. Der bekannte sozialdemo- krattsche Schriftsteller Franz Mehring ist heute in einem Sanatorium an einer Lungenentzündung ge» storben. IbergerWn Kurzschrift in der Gastwirtschaft Sauer,»für angewandte physikalische und mdustrrelle Themk I Neustadt 58 (s. Anzeige in heutiger Nummer) habllMert. __________ " Große Kälte in Sicht? Der milden Wit- & terung scheint ein Ziel gesetzt zu fein; aus den Der- XCirOK Uttö einigten Staaten von Amerika w rd eine rteftge I r Grebenbai n, 26. Jan. (3er* mit Ausnahme von Neuyork und der Ostküste, lagert. I iammlnng oberh'jsiscker Lehrer statt, die aus den Man verzeichnet Temperaturen von 20 bis 30 Grad I verschiedensten Bezirksvereinen sehr gut tcUicbt roar. Celsius unter Null. In vielen Teilen ber Bereinigten I fcjfe Wille, die von unserer republilanildteix Staaten gab es große Schneestürme. (Es ist nicht aus-1 Regierung proklamierte Neuordnung des Schul- geschl ffen, baß bie Kältewelle über den Ozean 3U hrefenä, auf dem Boden der Selbstverwaltung uns herüberkommt. I ruljenb, möglichst bald verwirklichen zu betten, Kreis Schotten. I brachte die rege Beteiligung zustande Lehrer Stent- — Reinharbshain, 29 Jan. Der Fahrer I wann eröffnete die Versammlung mit ericm Appell Heinrich Decker, Fuhrpa^k-Kol. 835, ber am 6. Okt nn alle, sich mit aller Entschu'denbeit auf den als vermißt gemeldet wurde, hat jetzt seinen Ange- Standpunkt der Freiheit und Selbständigkeit tedes hörigen aus serbischer Gefangenschaft geschrieben. rynzelnen Lehrers zu stellen. Dte innert Freiung e Ullichstein, 28. Fan. Am 1. Februar feiert! durch bie Revolution müsse nun auch enblu> dem ber hiesige Oberbriefträger I. Wassern sein Lehrerstand zugute kommen, der immer noch nut SOiäbriges Dienstjubiläum. Unseren Glückwunsch! am meisten unter dem alten Dureaufratismi^ zu e Aus dem Kreise Schotten, 28. Fan. Die teilen habe. — Darauf hielt Lehrer Weber-Ren- von ber Heeresverwaltung an bie Zivilbevölkerung ters einen zweistündigen, tief durchdachten Vortrag abgegebenen unb bie während ber Truppenburch. über die dringe,td nötige Neugestaltung, bic unfere Märsche eingestellten Pferbe sind vielfach mit Seuchen I gesamte Schulverwaltung erfahren mutz. Das alte ; behaftet, so baß eine große Ansteckungsgefahr für engherzige und schablomsierende Beaunickttgungs- die übrigen Pferde besteht. (Es wirb baher bnngenb system des monarchischen Staates müLc letzt fallen, ' empfohlen, alle Ställe unb sonstigen Räume, in benen um allen jungen, treibenden Kröfteit eine freie Militärpferbe standen, zu desinfizieren und zu kalken Entwicklung zu sickern. Bis jetzt sei zur Betretung ; unb wenn möglich 6-8 Wochen lang nicht m t Pfer- des Grziehcrstanbes aus den Fesseln des ancien > ben zu belegen. Auch empfiehlt es sich, bie erworbenen regime noch nichts geschehen. Darum hatten die i OTilnärpferbe zunächst abgefonbert aufzustellen ober Lehrer, besonders die jüngeren, alle Ursache, mit 1 doch durch Zwischenwände von den übrigen Pferden I alten Kräften und durch eifrige Mitarbeit das ! abzusperren. Die gemeinsame Benutzung von Krippen, werdende Werk zu fördern, um eine möglichst । Tränkeimern unb Puhgeschirren ist auf jeben Fall I schnelle Verwirklichung der dringenden fRcformet , streng zu vermeiden, da diese die gefährlichsten Ber-1 zu erreichen. Die Volksschule, das gröl,te ©r- breiter ber Seuchen sind. ziehungsinstitut des Reiches, müsse sofort rmierttch Kreis Friedberg befreit werden, UM den besten irräftat, die noch 4. Bad-Nauhcim, 28. Jen Beriall^—- Ar bex $^a’-au]l0 hatte — In der 5täl>e des Bah'ch^s wurda-i < tnem wurde von versckncdenen Rednern betorrt, Me lehr Anwohner der Frankfurter Sttaß-' 3 Schnxi n cs an der Fett sei das snther^, ^e ttinen Kräste und mehrere Enten a-siohlen un) auf dem Platze lahmende Beaufiichtigungsmstem iu.bcin tgen, an abgeschlachtet. Die PÄiz.r ist den Tätern auf der die Stelle des Schulin^ftors nne Korperickmft v^ ^yur I ^Lehrern iunb Eltenri treten au laften Ans meint Q Bad-Nauheim, 29. San. In der Fachleuten habe sich jeder Lehrer feinen padagog^ gestern abgehaltenen S t a d t v e r o r d n e t e n - ,chen Berater auszuwahlen. Nur dann kmnie iede sitz ung wurden folgende Beschlüsse gefaßt.. Für padagoguckie Richtung ru ihrem Rechte kommen, Notstandsarbeiten werden 20 000 Mark bewilligt, und der Lehrer sei, wii-er das schon lmge wünsche, — Für die städtischen Arbeiter und Bedienfletcn temer obersten Behörde selbst verantwortlich und wird eine Alters-, Witwen- und Waisenversorgung mcht mehr einer untergeordneten Ste.le. Der letzigo einger-ichtet. - Zur Verwaltung dec Geschäfte der Staat werde schon aus sEä^leil Gründen auf Eiwerbslosenfürsorge wird ein aus zwei Arbeit- diesen Weg gewiesen Die Loslöfum; der .iiehmern unb zwei Arbeitgebern gebildeter Aus- Schulverwaltung vom Kreisamt müße b. l. rgst vo.l» chuß gewählt. — Die im tzochwald gelegene Wald- zogen, und demLehrer. mchfe fern alteS Aktew- wirtschaft, ein beliebter Ausflugsort, soll jur New- material, das sich rwch bart befr.ibe, aljbalb aus- verpacvtuno ausaeschrseben werden. I gehandrgt werden. Dem sog. Beamtenbund stehe ^Kirfenfnirfl nntz stifteittbesten man mit recht gemilchten Gefühlen gegenüber. n Offenbach a M 25 ^Infolge des Tadelnde Worte wurden gegen die Redaktion des durch frcsch n^^St ra ^nbab^er^,-Gd)ul60ten" gerichtet, und es wurden Awenel en Streiks mutzte die Stadtverwalttuig deren laut, ob dre an gewissen ®^a2ro°hrJrIlgC11D^!1na Gchalt um 40 Prozent erhö.'ien, so daß Schaffner bekundete Ge/wnunk' 6^^^, der N^ordrmi^ nunmehr 230-304 Mk., Wagenführer 237 bis der Dinge solche Wege L» wersm, wvsie das Inter- 313 Mk. monatlich ^ziehen. Die Stadtvervr- efie der Schule und ^brer erfo^^^ wurde TLctentecriammün-g sah sich dadurch genötigt, auch gefordett, datz zu tülm Aemte^^s Land^ itehrete- t.schultehrer rugelasten und Arlxuter um 40 Prvieitt ihres GrnndaeHalts I merden dürften. (Ä. jei nötig, baß mit mog- S er“' SSetVtoWtaTta tÄ« lid.fter Skicileumgun« emr SertreterBer^mml.m« Lothringer wurden 100J Mk. bewilligt. - Stadtverordneter Dr. Enlan stellte den Aittrag, I ^bert in allen ob.n berührterilF^gen zulnkten. du Sadt mßcK bic tirritbtuna einer! Weiterhin beschloß man, diese Versammlungen der 3»eilammet tex Mxtx«xdnxaun9" »u eu.et Strafkammer in Ofseiibach eiierg.sch betreiben. I ständigen Einrichtung zu machen. Interpret. **Steinkohlen--Bezugsgesellschafi ließen. Der 5?ohlenverein hat jetzt sei en Decwal tungsbericht für das letzte Geschäftsjahr er- 'cheinen lassen, der den Zeitraum vom August 1917 bis Ende Juli 1918 umfaßt. Danach ist der Mitgliederbestand von 1457 auf 1333 zurückgegangen Neue Mitglieder wurden nickt zugelassen. Tic an die Mitglieder abgegebenen 2>rcitnftoffm -> Publikum gegenüber teinerlci Verautivvrtnng.) leit ber LehrNii11el für Volts- unb Fori- Gießen, 26. Fan. biibunqsschüler, sowie ben neuen Bestimmnngen I Um unser Volk zu befähigen, aus dem über un« über Schulgelbbefreinng für Mittelschüler und hereingebrockenen Elend wieder herauszukommen Schüler höherer Schulen zu. Für bte UiKiitgc ttich- unb n* wieder aufzurichten, ist es vor allem erfor- teil ber Lernmittel stellt bic Stadt 200OOJ Mark d^lich, daß die Heranwachsende Jugend gesund in den nächstjähr g-en Lai^«lisplan ein. Schul- ^d kräftig erhalten wird. Schon während des Krieges ylbbefrctung erhalten bas dritte, vierte usw.Kmb wurde dieser Gesichtspunkt bei der Verteilung der von eitern, bereu Ein kommen 6000 Mark nicht Lebensmittel nicht hinreichend berücksichtigt, und die übersteigt. Die ffnanzrclle Wirkung dieser Neu- Tugend ist leider fast durchweg gesundheitlich geschädigt, orbnung nnri) auf 20 000 Mark jahrltcheit Schul- Durch die langen Ferien während des letzten halben geltzaussall berechnet. I Wahres find die Kinder im Lernen recht zurückgekom« — 5ranhfurt a. UL, 29. Jan. Der Direktor wen, und es werden jetzt große Anforderungen an sie der Deutschen Dank in Berlin, Arthur v. Gwinner, bestellt. Da ist es ein großer Mißstand, daß wegen ein geborener Frankfurter, tritt am 31. März nad) I &er Belegung von Schulräumen mit Truppen 46jahnger beruflicher Tätigkeit von der Leitung der I Hauptunterricht auch nachmittags erteilt werden Bank zurück und zieht sich ins Privatleben zurück. mu{, gn ben [enten zwei Stunden werden die Kinder M't .hm scheidet eme der ersten Finanzgrößen Deutsch- nid)t mehr viel leisten können: die ganze Einrichtung lands, der wir die Erschließung Mesopotamrens unb aber wirkt gesundheitschädigend. Hier muß alsbald Kle nasiens durch den Bau der anatol.schen und der Wandel geschaffen werden. Entweder ist dafür zu sor- Bagdad-Dahn sowie die Erschließung der rumänischen gen dah die Truppen, an deren Vorhandensein die Oelselder verdanken, aus dem öffentlichen Leben. I Allgemeinheit jetzt ein sehr geringes Ontereffe hat, -- Lochst a. M., 29. Jan. Der Saumtier* I aus den Schulen fortkommen, oder daß, wie es im nebmer Peter S t m o n un Stabttnl Sindlingen Dezember der Fall war, ein Teil der Kinder in Räu. nntrbe wcZur ückhnl ung van Jagd-unbKri?'s I mcn außerhalb der Schulen vormittags unterrichtet wafren vom Üomma.id.-ur,der hier li.-mben f ran- wird. Hierfür dürfen bann aber nur gut geheizte ron s ck. en ö u bdiv ilion ZU sechs Monaten Bäume gewählt werden. Ein Vater. Gefangntel 500 rttanks Geldsttase Der»! ---------- Nacheilfahrt fand ein Briefkasten der Nedaktion. rranzvfttcher Soibat ben Tob nn Marn. Dte I m Leiche mürbe bei Okriftel gelänbet D. K. m w- Denn der mb en ^-tenst Eur- mr Limburg, 29. Januar. 3n dem von den ktettetene vor serrnrr Rückkehr vetttirbt ober Dar- Amerikanern besetzten Gebiet wird ein schwunghafter wird, so mirb bie UntcrftuOung so lange ge- Handel mit deutschen Orden und Ehren- wahrt, bis bic^rmatwn, roeldjcr^er angeborte^ dicken getrieben. Nun macht der amerikanische ° " f b en F r ie de ns f u ßz ur Ückk eh rt o d e r V.-fehlshaber bekannt, daß für ein Eis-rnes Kreui aufge l ö st wir d. Insoweit die Angebongen auf erster Klaffe nicht mehr wie 20 Mark mi'1 für -in I Gründ des Militar-Liuterbltebenen-rtersorgungS- solches zweiter Klaffe nicht mehr mie 15 Tlarh .^cnte ober fonftige $e?üge erbaltni, fällt bezahlt werden Dürfen 9 bie ,vamittenunterstübung mit bem Bezug ber Hm- - Nieberböchffadt «x> terbliebenen-Versorgungsgebührm-.se.fort. Stell« «ü X«? aU* Äc88eücn,8db W ®Üt' i aw \ 1- N-» ««nn 'Mam.tma.Sun, inS eiti Ser abge H n 3 ° f ° des stcllverttetenben Generalkommandos deS —L_:____ 118. A.-K. könnLti alle ordnmtgsmaßtg entiaffenen flOdlfcfiul Mtiitärper'onen ohne Rücksicht auf Jahrgänge unb taenrtatren« früheren Wohnort sich im neutralen Geriete anf- -- Franksurt a. M., 29. Jan. In der Natur- halten 2. Die Adresse dürfte >oohl lauten: An ben wiffeuscha tlichen Fakultät hat sich Dr. Gustav Fester, Vkn-Ü7>:nben der baiticben Wasstnsti.'IstandSkvm« bisher Professor g» ber Umoersüät Konstantinopel | mijsvß», L.errn Slaalssettetär Erzberger in Spo^t bad) 1 w*rben 30 Mk., für bic einer solchen von aus-I Israelitische Heiigionsgemeinbe. OJutte^tnenft in wärts 40 Mk. erhoben. I ber Synagoge (Süb-Anlage). Samstag, 1 Febr. = Aus dem Rherngau, 29. Jan. Durch Vorabb.: 5.15: morg.: 9: odds.: 5.30 u 6 10. — Verfügung ber ftanzö ischen Milttarbehörben wur- Israelitische Neligioargesellsch^st. Sabbat.eiet am ben bie LöchstPreise für 1916er SBcinl i Febr. Frei:ag abb. 4.55; Sarnsrng vorm. 8.30 bei Leckenw.rten auf 4 Mark für ein Liter fest- Preb.: nachrn. >30; Sabbatausg. 6.10; Wochen- r""£ Sämtliche Zapflolale müssen diesen Preis l goLtesbicnst: morgens 7 00 unb abenbs 5.00. Tür anichlagen. I ----------- ** Aus dem Stadttheater-Vureau! gie- Als im Stabttheater im Jahre 1911 „Frusts zum tsche erstenmal hier gegeben wurde, warb der erste -teil der Tragödie aus zwei Abende oerletlt, um bicieö Meisterwerk der Weltliteratur einmal möglichst un- , . . gekürzt zu Gehör zu bringen. Bei der bevorstehen- Das Endergebnis der hemschen Mahlen, den diesjährigen Aufführung wurde aus Z,vea> ------ ’ mäßigfritsgründen von dieser Ginteuung abge.elxn. Um das Werk an einem Abeird gut Herauszubrut- -"n, muß das Vorspiel aus bem Theater, „Der vtuiuy uh Li'.«-«-! , „Die Walpurgi-nackig toeg- bleiben, sonst aber werden alle Sz«ten gebracht. Direktor Steingoetter, der das Werk wie bei ber ersten so erfolgreichen Ausfühning ebenfalls ursze- niert, hat eine Einrichtung in 21 Bildern gettoffeit, die alle Lcwaltjamen Zusumittenziehungen ver-^ meidet und doch eine sehr schnelle Sjeneitfolge tx- möglicht. Für bie Reihenfolge der einzelnen Lttbei fei aus ben Theaterzettel verwiesen. •* (Ein musikalisch-deklamatorischer Dor- tragsabenb, deffen Reinerttag für die deutschen (Befangenen in Sibirien bestimmt mar, hatte gestern abend zahlreiche Zuhörer im Saale des Hotels Groß- Herzog versammelt. 3m deklamatorischen Teile trug Frau Mendelssohn-Bartholdy den erhabenen Psalm 90 und I. Eorinther 13 aus der D bei vor, und im Anschluß daran ein biblisches Gedicht von Frieda Schanz: Lea weint um Rahcl. Die Zeitge- mäßheit der Bibelstellen mag ihre Aufnahme in ein Vortragsprogramm rechtfertigen. Es folgten Gedicht« von Friedrich Lienhard, deren (c gnung für einen öffentlichen Vortrag man bezweifeln kann, wenn auch Frau Mendelssohn-Dartholdy mit liebevollem Verständnis die lyrischen Feinheiten der Dichtungen herausarbeitcte. Die Vortragende, die in dem balladen- haften „Dauer von Lupstein" zwar dramatischen Ausbau fand, wird mitDichtcrwerken einfachen Stimmungs- gehaltes den größteiiEmdruck erzielen,da sich hierfür auch ihce stimmlichen Mittel besonders eignen. Aber Goethes „Zauberlehrling" sowie „Der Gott und die Dajadele" stellen andere deklamatorische Ansprüche. Den musikalischen Teil des Abends bestritt Herr Dr. G. Rasncr mit eigenen Kompositionen. (Es ist nicht hoch genug zu veranschlagen, wenn es heute einem Musi er gelingt, eine gefällige Musik zu schreiben, die weder extremen, modernen Richtungen verfällt, noch mit jedem Takte an unsere großen Meister erinnert Herr Dr. Rasner gab erfreuliche Proben, hinter denen zwar nicht der Schaffenszwang einer ein- heitlichen musikal schen Persönlichkeit zu stehen scheint, aber ein musikalisch feinempfindendes Talent, das seine Gedanken persönlich zu formulieren vermag. (Eigenartig reizvoll war die Elegie Eis-Moll, im alten Stile glücklich nachgeschaffen zwei Menuette, die Frau Dr. Spohr (Violine) prachtvoll interpretierte und die allgemein den größten Anklang fanden. Am Flügel war der Komponist seinen eigenen Werken ein feinsinniger 8 Regenschirme 1032c Handschuhe, Spazierstocke Heinrich Hahn, Gießen Bahnhofstraße Telephon 403 t 8 ■■ 1286 D Alicestrasse L. 970a Kreozplate 9. Aar- nnö Lttjchiihvmlii Mkil-Liiiklk Eichen 1283 V Telephon Nr. 17. 124c 1271 Grotzherzoflliche Bezirkskasse. Hansult. Buchdruckerei J.Weinert Gießen fchnellstenr und preiswert angefertigt. < > H40 < > «• Großer Lager in Vriefpapier-Naffetten. *' Postkar’e genOgt! sowie alle anderen Geräte für die Landwirtschaft 318c empfiehlt Verkauf von Meerrettich Hochachtend 01350 Heinrich Damm, «, i 1306 Znseadnug prom test! Eilt Mustern flehe gern zu Diensten. » Ich habe mich in Lieh als Rechtsanwalt niedergelassen- Ferd. Schwalb Direktor. Zur neuen Welt. Täglich Konzert mit Humorist. 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Febr. 191*) vorm. 1t llbv werden m Erxdorj, Kreis Kirchhain, Station Allendorf ca.60 Militärpferde öffentl. in bar ob. Kriegsanleihe versteigert. Händler ausgeschlossen. Hl luerund Pferdekarlen mitbrinnen. Äiarburg, den 28. Januar 1919. 1279V Die Pserdevcrkausökommission: Inger Vatl. 11. Einrichtung und Fortführung von 'Buchhaltungen. Aus dem Felde zurückgekehrt, empfehle ich mich im An- und Verkauf von Häusern, Beschaffung von Geldern aller Art, Abschluß ».Versicherungen, Verwaltung von Häusern sowie Veranschlagungen über Reparaturen derselben. Durch langjährige Erfahrungen im Baufach bin ich in der Lage, allen Anforderungen gerecht zu werden. Ich bitte hösl. umFuweisung von Aufträgen. An- und vertuns von Wertpapieren, Geldsorten usw. Eröffnung von Scheck- und lausenden Rechnungen. Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wertpapieren und Wertgegenständen jeder Art (auch für Miindeloermögens. 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I M catnter, zwei 1 Eiscnhooler, 1 Bleilörer, 1 des Andenken bewahren. 1237 fienssverEifl .Usderkrau* Treis a. d. Lda. fäuiei innen, 1 Hotelköchin. 1281B Käse-Verteilung WA Lich. den 28. Januar 1919. 01622 ■ OHefcen, 29. Januar 1919. 101695 01679 I Heuchelheim, den 28. Jan. 1919. Llch, 27. Januar 1919. 01783 1 M ■ fei Fran Helene Rinn nebst Ztngchörigen. Der Aufsichtsrat und Vorstand der Bezirkssparkasse Giessen. Schuhmacher. 30 Leute zum t'.tt x.;_ ।pi Bohnhofklr. 14. ____ 8a ©leben, den 30. Januar 1919. Die Beerdigung findet Freitag nach- niiuag 2*/i Uhr auf dein neuen Friedhof statt. — Ihn Beteiligung »vtrd gebeten. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landw. Arbeiter, 3 iandiv. verh. Knechte, 50 Grubenarbeuer, 7 Schuhmacher, 313 Waldarbeiter. 3 Gerber, 6 Schreiner. 4 Wagner, 3 Huf- und Wagen- schmiede, 8 Autoschlosser. Lehrlinge: 2 Schneider, 1 Glaser. (£x< iucben Arbeit: 9 Heizer, 1 Glaser, 13 Metzger, 16 Backer, 10 Anstreicher und Weibbinder, 9 Techniker, 6 Schriftsetzer, 4 Sieindrucker, Kaufleute und Schreiber, 1 Polizeibeamler, 1 Kraftfahrer, 2 Sattler, 4 Köche, 15 Kellner, 1 Packer, Haus' burschen und Ausläufer, 3 Iandiv Vermalter, vier Eiieiidreher, 5 Maurer. 3 Fuhrleute, 5 Fabrikarbeiter, 16 Bau- u. Maschinenschlosser, 6 'Mechaniker. lttanzletdiener, 2 Sortiermeister, 1 Schäier, 1 Wagner, 9 Buchbinder, 2 Zimmerleute, drei Gärtner, 6 Tapezierer u. Polsterer, 1 Dachdecker, 1 Werkmeister, 2 landm. Wirtschaftler, 1 Goldschmied, 1 Friseur, 3 Kassebolen, 1 Pfleger, Arbeiter, Aus den Reihen unserer Mitglieder starben den Heldentod fürs Vaterland: Heinrich Bodeubeuder Heinrich Kile Oito Kehr Wl-he in Kehr Philipp Leinweber Konrad Lemp Konrad büke» Johannes Mirbel Philipp Mkhel Baitbaser Muhl Heinrich Nuhn Philipp Will. Der Verein betrauert in Ihnen treue Kameraden und wird ihnen ein dauern- Freund ist mit ihm heimgegangen. Mit vorbildlichem Eifer und gewissenhafter Treue verwaltete er sein verantwortungsvo les Amt bis in die jüngste Zeit mit seltener Geistesfrische. Die genossenschaftliche Sache war ihm zugleich Herzensangelegenheit. Unsere Ziele und Bestrebungen hat er bei jeder Gelegenheit durch Wort und Tat gefördert. Tief schmerzlich empfinden wir den Verlust des prächtigen Mannes. Sein Andenken wird unter uns in dankbarster Erinnerung seiner Verdienste fortleben. Allen, die unS bei dem Heimgange unteres lieben Ents lasen n Teilnahme criutefcii haben, saaen mir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: grau Ludwig Balser Wwe. Allen, die unS beim Heimgang un- lerer lieben Enischlaienen Teilnahme beiuiefcn haben, sagen wir hlermtt tiefgefühltesten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lamil en Etsch u. Runge. ■iie Klcinhandelsgeschäs e haben die elnge» lannencu Bczugsabschnit e Nr. 15 bis spätestens Freitag den 7. Februar l. Js. dem Städtischen Vebcnsmit elami, Kimm r Nr. 12, unter Beifügung einet schrinlichcn Mltieilung über die Anzahl der abflchefcrie» Abschnitte einzureichen. 'Jiidiienibnltunn dieser Art i toivie Nnregel- mäi;igkeiten bei der Abgabe haben den Aucschlnsi von weiteren Zmellunacn zur Folge. Gieben, den 29. Januar 1919. 1280B Ter Dberbürgermcüter (Lebensmittelamt) Evang. Arbeiterverein. Wir sehen unsere Mi'glieder von dem Ableben unseres lanalährigen Mitgliedes Hcrrii ©crocrbcrat L. Pctri geziemend in Kenntnis. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dcm schweren Berluste unsere- lieben Söhnchens, für die trostreichen Worte des Her» nPfarrers Knieper am Grabe, für das ehrende Grabgeleile und für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. HeiM Sifinelöcf uni Fm. Krofdorf, den 28. Jan. 1919. (oi673 Es können eingestellt werden: a. bei diesigen Arbeitgebern: 30 4 Gerber, 3 Schneider, 1 Sattler, Bürgersteigreinigen, 1 Wagner. Lehrlinge: 1 Schneider, 1 Bäcker, 1 Kellner, 1 Welsibmder. Danksagung. Del dem Heimgang unseres innigge- liebteu Kindes, meines lieben Schwesterchens, unserer guten Nichte, Cousine und unseres guten Pntenktndes Maricchen Lotz find uns von allen Seiten so überaus zahlreiche Beweise wohltuender Anteilnahme zngegangen. dafi cd uns leider nicht möglich in, jedem einzelnen zu danken. Wir sorechen daher aus diesem Wege allen Bermandten, Freunden und Bek nuten für die zahlreichen Blnmen- s. enden uiifei en her ltäiuen Dank a„S. Ganz besonders danken wir Hei n Pfarrer Veni für die trostreiche Gi ad- rede sowie Herrn Lehrer Erb nebü Diit- schulern für den ergrei senden Grabgesang Im Xiamen der trauernden Hinierbliebenen: Familie Karl Joseph Lob neun allen Verwandten. Rcistkörbe empfiehlt ünüiuii] Si^ltrninn ivlcicbitr. IS. 928 Jagd - Verpachtung. Mittwoch den 5. Februar l. Js. nachmittags 1 Uhr wird ,m Schulhause dahier die Jagd der Gemeinde NüvdingShansen, insgesamt -5200Morgen (davon 2ö80ll)/orgen Feld u. 620 Morgen Wald), auf weitere 6 Jahre ofient« lief) meistbietend verpachtet. Die Bedingungen werden vor der Ber-, Pachtung bekauntgegeben. Der Jagdbezirk ist 2*/2 Klm. von bet) Bahnstation Odenhausen der Bahn Gieren— Londorf—Grünberg entfernt. ,2671 Bürgermeisterei RüddingShausen. Nikolas Monteure,6Fn'tallaieure,2Kondiloren, 1 Geometer II. Klasse, 2 Zigarrenaibeiter, 1 Fabrikarbeiter, t Schweizer, 1 Kraftfahrer. Vebrlin 3 Kaufleute, 1 Buchbinder, 1 Gärtner, 3 Mevger. 2 Schreiber, 1 Backer, 1 Schlosser, 1 Schneider. Weibliche Abteilung: Bei diesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 Köchin, 14 Dienstmädchen, 12 Laufkranen, 2 Mädchen tagsüber, 2 Waschfrauen, eine Schneiderin, 1 Küchenmädchen, 2 Waschküchen- Mädchen, 1 Putzfran für Schule. Bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landw. Dienst- inädchen. 1 Köchln, 7 Dienstmädchen, 3 Küchen- mädchen, 4 Zimmermädcheil, 2 Hausmädchen, 1 Hausmädchen, das im Stäben und Bügeln bewandert ist. Es suchen Arbeit: 15 Bureaugehilfinnen, 2 Per- iDur in SSÄM-StSS wert IrUt'ute CaivBnaanl, L Luge, »lelea Stadt. Arbkitsniichwcis Gietzen Weft-rlnlage 31, Teleph. 2054. Die trauernden Hinterbliebenen: Josef Schwab und Familie W^i Kriegemrein Giessen. D« Pri badirix w-1 «Raten < ma-Ü-wl Seziriier rtiien < begünftiQ steh-" "! artige U Honen a eigenes ziehen, ßulantnr stellen Zl «Datrouil die ©ül« Am 28. d. Mts. verschied das Aufsichtsratsmitglied unserer Sparkasse Herr Stadtverordneter Gewerberat Ludwig Petri II. Dem langjährigen treuen Mitarbeiter unserer Anstalt werden wir stets ein dauerndes ehrendes Andenken bewahren. Kragen alle Formen alle Weiten Ohne Beugechela hltastt M jfreistagi mit, daß bahnen Dckanntl die 8ob l und die T Lahnen i betrieben. Insofern verbände! bevorsteh von (Eleh und die für die i Jagd - BerPachtung. Mittwoch heu Februar l. F., uachmtttag- 3 Uhr, wird im Rathaus zu Homberg (Obcrhessea Station der Ohmtalbahn) die ca. 910 Hektar grohe Gemeindejagd der Gemeinde Homberg in 3 Teilen evtl, auch zusammen auf 6 evtl. 12 $at)Tt verpachtet werden. Darunter befinden sich zirka 1450 Morgen Wald. Pachtliebhaber wollen sich an die unterzeichnete Stelle wenden. Die Bedingungen werden vor der Dersteigerung behanntgegeben. Unbekannte Pachtliebhaber wollen sich ausweifen. Homberg (Oberh.), den 27. Januar 1919. Bürgermeisterei Homberg (Oberhessen). Spamer. 1275V Danksagung. Für die vielen Beweise Herzlid,er Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben lLnisdilasenen sowie iür die traft- reichen Worte des Herrn Dekans Gus;mann am Grabe und für die Kranzspenden sagen wir allen unfern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Fran Margaretbe Mltunclböfcr Ww. Familie Jobs. Kiingclböfcr II. Mw. Familie Ludwig Dort ZI. Dmtbringen. den 28. Jan 1919. (01686 der Gräflichen LberfSrftcrei kanbach Montag den 3. Februar lf>19, nach Zusammen« funit 10 Uhr aus dem Jagerhause, aus: I. Thoma»- bicgel 3a: Buchen Nm.: Kso Echeiier 1. imb 2. SIL, 496 Knüvvcl 1. und 2. Kl., 115 S öcke 1. und 2. 51L, 140Netserknüvvel: 2.lluvorgezcigt auf dem Jäger» baufr, ans Kirchberg 1. 3b, 4a: Buche Nm.: 39 Scheller 1. ML, 315 ^lauimtuüuuel 1. und 2. .QU 2 S öcke 1. Kl., 54, Neiierkn iovel (»um Teil ab» ständigi, 22/5 Nm. (Lichen-, Nadel- und Welchholz« fnüvpcl; 3. Koblreisrr und Lesliolz and: TbvmaS- biegel 1, 2, 3, 4, 6, Kirchberg 4.«—3 Abteilungen. Freienseener—Tbomaobiegel—1 Adlig - achenweife. Tladt. Wohnunlfsnall'wtis (Sifftcn Wcst-Anlagc .'kl, Tclepli. 207»4. 12826 ES sind zu vermieten: 1 Vagergebäude mit Bureau- räumen, 2 Va en mit Wohnungen von 2 biS 5 Zimmern, mehrere ^äden, Lagerräume, Stallung und Heuboden. 3u mieten gesucht: 20 Wohnungen v 1—6 Zimmern, 2 gut möblierte Ziimner nut Kückenbenntzung, 20 möbl. Ziminer, 1 möbl. Wohnung mit 3Zimmern. (Ausgabe Nr. 15i. Bon Freitag teil 31. Januar bis Mittwoch den 5. Februar l. FS. einschlieirlich gelangt in nachstehenden Geschälten Safe zur Verteilung: 1. Duill, Karl, Asterweg 2. Driesch, Hrch.. SelierSweg 3. (Lisendahn-Konsumuerein, Lieblgfirafie Unseren Mitgliedern die traurige Nachricht, datz unser langjährigeSMitglied KtlrMtibrratL.Petriii. Stadtverordneter dabter aus dem Leben geschieden ist. Deerdigung Freitag nachm. 2>/, Uhr auf dem alten Fr edhof. Wir bitten, dem Berstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem so schweren Verluste unserer geliebten Tochter sowie für die überreichen Kranz- und Blumenspend n und für die^egleitung zur letzten Buhe sagen wir allen unsern tiefgefühlten innigsten Dank. Verwandten, Freunden und Bekannten die trainige Mit etlung, dafi meine Lebe Frau, unsere unvergetjltche Mutter und Tante frou fialijarina £ulj geb. Wagner nach längerem, schwerem Leiben sanft im Herrn entschlafen ist. In tiefer Trauer: Heinrich Lub Friu Lob fca:bariurt 8»b Albert Vub uno die e.uzige Schwester. Allendorf a. d. Lahn (Mühlstraüe II, den 30. Januar 1919. 01816 Die Beerdigung findet Freitag den 3L Januar, nachmittags 2'/, Uhr, statt. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, dass meine liebe Frau, die treubesorgte Mutter ihrer vier Kinder, unsere gute Tochter, Schwiegertochter, Schwester u.Schwägerin Fran Helene Paulus geb. Hofmann heute morgen 7 Uhr n eh kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 38 Jahren sauft entschlafen ist. In tiefer Trauer: Christoph Paulus II. nebst Kindern und allen Angehörigen. Allendorf a- ' b( S'Ä Bekauntniuchunff. Die Auszahlung der Familienunleruützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Singe- rufenen für 1. bis 15. Februar 1919 bzw. für Januar 1919 findet statt: a) NelchSunterstüftnng. An dieienigeu, deren Flamen beginnen mit A—H Freitag den 31. Januar 1919 I—R SamSiag den 1. Februar 1919 S—Z Montag den 3. Februar 1919. k) Weitere Untcritützl na lMietS nfchnhi. 21 n diejenigen, deren Namen beginnen mit A—H Dienstag den 4 Februar '919 I—N Mittwoch den 5. Februar 1919 S—Z Donnersiat den (l Februar 1919 c) An Vermieter, die Mietdeträge abbolen: Freitag den 7. Februar 1919 Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr tm Stadthaus, Zimmer Nr 7, statt. Die Unterstiifttlngen dürfen nur an den vorgenannten Tagen abgebolt werden. Glesien, den 21. Januar 1919. 12668 _______Ter Oberbürgermeister: Keller.______ Holzversteigernng. Im Vidier Stadlwalde, Diurikt Eifelaule und Langebuchen werden Montag den 3. Februar 1919 versteigert: Scheiter Nm.: Buchen 450, Hainbuchen 2ß, (lieben 40, Vinbeii 0,4, V irken 0,8. Knüpvcl Nm.: Buchen 70, (5ichen 20. Neisig Wellen: Buchen 6020, Eichen 160a dürfen 1700, Fichien 2">0, Kiefern 400. Stöcke Nm.: Buchen 190, (Lichen 70. Fichten-Terbstangen: 619 Stück M06 Fest«. Zusaminenfunsi an der Nieder - effinge, Schneisc und Burlhard-selder Weg vor«. 10 Uhr. Lich, den 25. Januar 1919. Bürgermeisterei Vich. Dörmer. 11868 Kinder nehmen bei Husten u. Heiserkeit Karns reinen Fenchelhonig I mit bestem Erfolg. Sämtliche übrigen Mittel stets vorrädg. *-■* Ceitral-D oqeris.Schnlstr Danksagung. Für die vielen Beweise Herz, licher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Enischlasenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Eidcmüller am Grabe und für diezahlreichenKranzspenden sagen wir allen unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Slifabethe PlUsch nebst allen Uugchüri-e«. Allendorf a. Lahn, den 28. Jan 1919. _ „ Franks, ^tr. 5. (5mmerichcrWaren-Ervedition,SelterSweg 6. «>»nchbach, Emil, SelierSweg 7. Frebel, Hrch., Krosüoner Strebe. Der Beriauf des Käses erfolgt nur gegen Borlage des BeuellaltSwelfeS der Vcbensmiitelkarte und Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 15. Aus leben Abschnitt cmfdUi em halber Käse zum Preise von 4.> Piennlg. Prima Hundekuchen in Kisten von zirka 30 Silo netto, kein^rsatz-Produkt, sondern reine, tadellose Ware mit hohem Nährwert. An aln fe. Organische Substanz 48,48°/« Protein 2S44U/,V Fett 4,37 •/«. Z» , beziehen durch । Wilh. Mriilizn I. Kcfielbach, Poft Vondors iLberhefiens Televh. 13 Amt Vonborf. Ansragca bitte mit 8er Nüchugr Gebier » iM die ß das in ( entlassen wird. Da keinen gei gen auszi Verfügun alliierten den deuts Joch, fon gussm erl Mnbc da dieser Voi liebsamm mlassimg der beuti d Ackerslat besetzten i tfft dann ihr bei A kannte sr< welcher bit in Ksaß-L chammissioi 7. Tnemb üssenllichl lung dcs - Die d« * ANtie Rutsche § und Willi mit der Z öei'mbeföri deillschen Itfen tnry; vesentlichcn «r eine S ^n den i ^langten p NDieE tierlm-Tp «nutzt iveri K? ' i- d ^Nutzung t ß auiheber Mder Ta, Bei Ä£t eine serial die ^'Schlich »sr nnander 2? S Dnuksarinnrz. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Entschlafenen und die tt oitreichenWvrte des ycrrnPsarrers l$S Dörr am Grabe sagen wir hier- W durch unsern herzlichsten Dank. Gießen, den 30. Januar 1919. g- Vorstand und Aufsichtsrat der Gewerbebank zu Gießen. 6 Nachruf. Im ehrwürdigen Alter von 84 Jahren verschied am 28. Januar der ? langjährige Vorsitzende unseres Aufsichtsrats K Herr Gewerberat Louis Petri II. WW dahier. Ein Menschenalter hindurch gehörte er dem Aufsichtsrate an, 16 Jahre den Vorsitz führend. Ein nieversagender, zuverlässiger Ratgeber, ein liebevoller Nr. 25 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Donnerstag. 50. Januar Wy Aus Stadt und Land. G ieße n, den 30. Januar 1919. ** Bekämpfung der Eisenbahndiebstähle. Der preußische Eisenbahnminister hat an die Eisenbahndirektionen einen Erlaß gerichtet, in dem es u. a. heißt: Während teilweise mit den von den A - u. 5., Bäten gestellten Wachposten gute Erfahrungen gemacht worden sind, haben sich diese Posten in mehreren Bezirken als unzuverlässig erwiesen und sich in zahlreichen Fällen selbst an Diebstählen beteiligt oder sie begünstigt. Hohen Kosten, die die Räte forderten, stehen nur geringe Erfolge gegenüber. Wo sich derartige Unzuträglichkeiten ergeben, sollen die Direktionen auf die A.- u. S.-Rat-Wachen verzichten und eigenes Personal zum Ueberwachungsdienst heran- ziehen. Es ro'rb sodann den Direktionen ein enges Zusammenarbeiten mit den militärischenUeberwachungs- stellen zur Pflicht gemacht. Ferner soll der Bahnschutz- Patrouillendienst wieder ausgenommen werden, um die Güter des öffentlichen Verkehrs zu schützen. Hessen-Nassau. D Gelnhausen, 28. Fan. 3n der Sitzung des Kreistages teilte Regierungsaffeffor Frhr. v. Doernberg mit, daß die Verstaatlichung der Kreis-Klein- bahnen in absehbarer Zeit nicht unwahrscheinlich sei. Bekanntlich sind drei Kreis-Kleinbahnen vorhanden, die Bad Order Kleinbahn, die Freigerichter Kleinbahn und die Wächtersbach-Virsteiner Kleinbahn. Alle drei Dahnen werden in der Form von Aktiengesellschaften betrieben. - Die Elektrizitätsversorgungsfrage sei insofern spruchreif, als die Bildung eines Iweckverbandes der südlichen Kreise Kurheffens unmittelbar bevorstehe. Es handelt sich dabei um die Entnahme von Elektrizität aus dem staatlichen Mainkraftwerke und die Herstellung der erforderlichen Einrichtungen für die beteiligten Kreise. Letzte Nachrichten. Sitzungsbericht btr Waffenstillstandskommission in Spaa vom 28. Januar. Berlin, 29. Jan. Das bei -em deutschen Rückzüge zur Pflege der Verwundeten im besetzten Gebret »erblichem? deutsch? Sanitätspersonal soll, wie die (Entente in der Sitzung mitteilte, ebenso wie das nt Gefangenschaft geratene Sanitätspersonal entlassen werden, sobald es nicht mehr benötigt wird. Das deittschc Ersuchen, das Sanitätsp.'rsonal keinen gerichtlichen Untersuchungen und Besttafun- gen auszusetzen, lehnten bk- Alliierten ab. — Die Verfügung, nach der die deutschen Offiziere die alliierten Offiziere zuerst zu gniren haben, ist nach den deutschen Feststellung» n nicht von Marschall Foch, sondern von dem englischen General Fer- Msson erlassen worden. Die englisch? Kommission wurde daher ersuch^ für schleunige Aufhebung dieser Vorschrift zu sorg.m, welche bereits zu unliebsamen und unwürd gen Auftritten die Veranlassung gegeben haben. — Auf die Erklärung der deutschen Regierung, mit der Entente über bie Rückerstattung der von Deutschland in dem ehemals besetzten Gebiet beschlagnahmten, Vermögenswerte erst dann in Verhandlungen einzutreten, wenn der ihr bei Abschlich des Trierer Vertrages nicht bekannte französische Erlaß aufgehoben worden ist, welcher die Beschlagnahme des >eutsch?n Eige'ttun's m Elsaß-Lothringen verfügt, führte die französische Kommission aus, daß dieser Erlaß bereits am 7 Dezember im französischen Staa sanzeiger veröffentlicht sei. Sie bat dah?r nochmals um Mitteilung des Standpunktes der deutschen Regierung. — Die deutsche Kommission setzte in einer Note die Alliierten davon in Kenntnis, daß einzelne deutsche Soldatenräte in der Ukraine ohne Wissen und Willen der deutschen Hvresleitung Verträge mit der Svwjctregftrlmg in Mos lau bett s end die Heimbeförderung der in der Ukraine befindlich«: deutschen Trup en über Großrußland abgeschlossen haben. Durch ihr Verhalten gegenüber den deutschen Truppen in Rußland trage die Entente einen wesentlichen Teil der Schuld an diesem Schritt, der eine Stärkung der Bolschewisten bedeute. — Von den übrigen in der Sitzung zur Sprache gelangten Fragen sind noch folgende erwähnenswert: Die Enteitte wies darauf hin, daß der v-Zug Berlin—Spaa b s Köln vielfach von Personen benutzt werde, die nicht im Besitz eines Passes seien. Falls hierin kerne Aenderung cintrcte, müsse sie die dem deutschen .Publikum für die Benutzung dieses Zuges gewährten Erle chtcrun- gen ausheben. — Deutscherseits wurde festgestellt, daß entgegen den gegebenen Zusicherungen während der Dauer der Trierer Verhandlungen Briefe deS Staatssekretärs Erzberger an das Auswärtige Amt in Berlin von der amerikanischen Zensur geöffnet worden sind. Die deutsch? Kommission forderte eine Untersuchung dieser Angelegenheit. Auf die Bemerkung pes ftanzösischel Ver- treterd in der Unterkommission für Eisenbahn- material, die Abgabe von Lokomotiven sei bisher hauptsächlich aus Preußen, und nur in geringem ■ Umfange aus den übrigen deutschen Bundesstaaten erfolgt, wies der deutsche Vorsitzende darauf hin, daß dies feinen Grund in dem Besitzstand der verschiedenen Eisenbahnverwaltungen habe. Er betonte, daß daraus keinerlei politiiche Folgerungen auf das Verhältnis der deutschen Staaten zueinander gezogen werden dürften. Das liuke Rheinuftr. Bern, 29. Ian. (WTB.) Eine Pariser Konferenz der Vorsitzenden der französischen Handelskammern, der auch die elsaß-lothringischen Handels- Kammerpräsidenten beiwohnten, nahm einstimmig eine Resolution an, daß Frankreich die Handelsfreiheit wieder einführe, jedob dabei die Aufrechterhaltung der Blockade berücksichtige. Verlangt wird eine Begünstigung des englisch-französischen Gegenhandels durch Zollvergünstigungen und Einführung eines Zuschlages aller aus Deutschland in die Ententeländer importierten Produkte. Das linke Rheinufer solle zum Schuhe Frankreichs gegen neue Angriffe in einen autonomen Staat umgewandelt werden, der durch wirtschaftliche Verträge mit Westeuropa verbunden ist und bis zur Erfüllung der Friedensbedingungen, an deren Erfüllung das linksrheinische Gebiet als mitverantwortlich am Kriege auch teilzunehmen habe, militärisch besetzt bleiben soll. Rach der Besetzung soll das Land unter französischem Protektorat bleiben oder falls die Bevölkerung will Frankreich oder Belgien angegliedert werden. Landau und das Saarbecken soll an Lothringen fallen. - „Homme libre" schreibt außerdem, Wilson werde bei seinem Besuche an der Front die Ueberzeugung gewinnen, daß Frankreich vor neuen Verheerungen bewahrt werden mitf'e. Er werde sich wohl nach und nach völlig zum fr > - -östschen Standpunkt bekennen. । Gegen die Loslösung der Nheinlande. Berlin, 30. Ian. 3n Köln fand gestern abend eine außerordentlich stark besuchte Versammlung statt, in der Redner aller Parteien sich energisch gegen die Loslösung der Rheinlande erkiärten. Die Besetzung des Kehler Brückenkopfes. Kehl, 29. Ian. (WTB) Die für heute abend angekündigte Besetzung des Kehler Brückenkopfes und seiner Umgebung durch französische Truppen, ist noch nicht erfolgt, sondern auf morgen vormittag verschoben worden. Dagegen sind der Bahnhof und das Postamt von den Franzosen be- setzt worden. Der Fernsprechverkehr ist noch nicht unterbrochen. Erfolgreiche Kampfe mit den Polen. Berlin, 30. Ian. An verschiedenen Stellen in Westposen und Westpreußen haben nach dem „Berl. Lokalanzeiger" Kämpfe mit den Polen stattgefunden, die für die deutschen Truppen günstig verlaufen sind. Als in Kulmsee (zwischen Thurn und Kulm) T-uppen einrückten, wurden sie von der Bevölkerung mit Gewehrfeuer empfangen. Die Truppen besetzten die öffentlichen Gebäude und stellten die Ruhe wieder her. Die Polen hatten einige Verluste. Ueber Kulmsee wurde der Belagerungszustand verhängt. Rosa Viifcmbiufl am Leben? Haag, 29. Ian. Der Berliner Korrespondent des Amsterdamer „Handelsblad" meldet, wie er ans zuverlässiger Stelle höre, sei Rosa Luxemburg nicht tot, sondern werde in einer Klinik des Westens gepflegt. Line Bestätigung konnte der Korre^pon- dent aber nicht erhalten. Epartakistcn-NnSschl'titiingen. Berlin, 29. Jan. (WTB.) Der „Berl. Lokalanzeiger" berichtet: Heute vormittag sollte eine Abteilung des Freikorps Hülsen zum Grenz- schuh nach Oberschlesien verladen werden, als die Truppen plötzlich von einer großen Abteilung anscheinend wilder Soldaten an der Abfahrt gehindert wurden. Da die Freiwilligen den aufreizenden Reden kein Gehör schenkten, zogen die Aufwiegler Revolver hervor und schaffen auf die Truppen. Hier- bei wurde ein Unteroffizier und ein Mann getötet Der Bahnhof wurde gesperrt und telegraphisch eine Abteilung vom Landjäger-Korps herbeigerufen. Der Berliner Straßcnbnbncransstand beendet. Berlin, 29. Ian. (Priv.-Tel) Der Aus stand der technischen Arbeiter der Großen Berliner Straßenbahn wurde am Mittwoch nachmittag durch den Schiedsspruch des Berliner Einign gsamies beendet. Die Ardcit soll am 30. Januar früh wieder ausgenommen werden. Die Ausständigen erhalten bei der nächsten Lohnzahlung eine Zulage in Höhe von insgesamt 300000 Mark, die schon allen Kriegsteilnehmern bewilligt worden war. Die Direktion hat diesen Schiedsspruch angenommen. Berlin, 29. Januar. (Priv.-Tel.) Die in den beiden Ausbesserungswerkstätten der Großen Berliner Straßenbahn beschäftigten 940 Arbeiter sind in den Au 2 stand getreten, weil ihnen die geforderte sogenannte Entschuldungszulage von je 500 Mark nicht zugebilligt wurde. Em schwedifchcr Arzt über nie Lebensverhülwiffe in Deut ch!and. Stockholm, 29. Ian. (WTB.) Laut „Sozial- demokraten" hielt gestern der bekannte Prof. Jo- Hansen in der Schwedischen Aerztegesellkchaft einen eingehenden Vortrag über die Lebensmittellage in Deutschland. Auf Grund eines überaus reichen statisti- fchen Materials wies er nach, welchen Schaden die deutsche Bevölkerung durch die Blockade erlitten hat. Nahezu 800 000 Todesfälle in den letzten Jahren seien auf Unterernährung zurück mführen; auch seien die 1600 Kalorien, die jetzt jedes Indioidium erhalte, durchaus ungenügend. Dabei sei es sogar fraglich, ob diese Ration aufrecht erhallen werden könne, da die Absperrung jetzt noch strenger als während des Krieges sei. Rach Ansicht des Fachmannes trete in Deutschland, falls nicht sehr bald Aenderung geschaffen werde, völlige Hungersnot ein. Die Bekämpfung her Säiigliugssterblichkeit in Frnnlrcich. Bern, 29. Ian. (WTB.) Der französische Senat nahm ein Gesetz an, das die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit betrifft und das zur Bekämpfung der Abtreibung die Aerzte, Hebammen und Apotheker vom Amtsgeheimnis gegenüber den Behörden ent« bindet, soweit das Amtsgeheimnis sich nicht auf Per- onen bezieth, denen gegenüber die oben genannten Kategorien nicht ausdrücklich zur Schweigepflicht gezwungen sind. Die Lage in Petersburg. Reuyork, 29. Ian. (WTB.) Die „New York Times" veröffentlicht eine Meldung aus Helsingfors, in der es hecht, Petersburg sei auf dem Wege der Zerstörung. Die Bol chcwisten bringen in bie Privathäuser ein und entnehmen ihnen. Möbel, den Banken bie Wertpapiere und den Museen die Kunst- gegenstände. Die Bewohner sind Banden preisgegeben, die von lettischen Korporalen angeführt werden. Japans Fricdcnsprogramm. Paris, 29. Ian. Havas. Der „Matin" will wissen, daß das japanische Kabinett dem von Matsui formulierten Friedensprogramm zuge- timmt habe. Dieses Programm enthält folgende neun Punkte: 1. Westliches Europa, das Dalkangebiet und die afrikanischen Kolonien. Japan ist in voller lieber« einstimmung mit den Ansichten Frankreichs, Englands und Amerikas. 2. Deutschland und Rußland. Japan wird in diesem Punkte eng mit England und Frankreich zu- lammcnarbeiten. 3. Die Frage der Entschädigungen. Jn dieser Hinsicht stellt Japan die Regelung der Konferenz anheim. 4. Das Schicksal Samoas wird in Ueberein» ftimmung mit England und den Vereinigten Staaten geregelt. 5. Neuguinea kommt an Australien. 6. Der Archipel, die Marschall-, Karolinen« und Marianen-Inseln werden unter japanische Kontrolle gestellt. 7. Tsingtau, der Hasen von Kiautschau, und die Eisenbahn von Tsinan kommt an Japan. 8. Japan wird sich mit den Alliierten über die Aufrechterhaltung der Ordnung in Sibirien ver- ftänbigen Keine Macht soll eine Vorzugsstellung ein- nehmen betreffs der dort zu erwerbenden Konzessionen. 9. 3n China wird das Prinzip der offenen Tür aufrechterhalten, da 'lavan an der Aufrechterhaltung des Friedens im fernen Osten interessiert i[L Die Grippe in Australien. Amsterdam, 29. Jan. (WTB.) Dem „Alge, meen Handelsblad" zufolge melden die „Times" aus Sidney den Ausbruch der Grippe-Epidemie in Australien. Die Theater, Kinos und Schulen sind geschloffen. Das Volk verläßt die Städte und sucht Zu- flucht auf dem Lande. Amtlicher Teil. Kriegs-Rohstvff-Abteilung. Uachtragsbekanntmachung Nr. F. R. 800/12. 18. K R. A. zu her Bekanntmachung Nr. F. R. 1/12.18. K R A. (Nr. F. R. 1017/11. 18. K. R. A ). Im Auftrag? des Rcichsamts für die wirtschaftliche Demobilmachung wird folgendes angeordnet: Artikel I. Jn der Bekanntmachung Nr. L. 700/7. 17. . A..A„ betreffend Höchstpreis von rohen Grrß- vlehhäuten und Roßhäulen, vom 20. Oktober 1917 foiiie der Bekanntmachung Nr. L. 700/11. 16. K. R. A., betreffend Höchstpreis für Kalb-, Schaf- Lamm- und Zicacnfelle, vom 20. Dezember 1916 erhält der § 2a folgenden ztveikcn Absatz: „Die Sammelstelle zieht ßftwch >vie bisher von dem nach Absatz 1 errechneten Kaufpreis eine .Gebühr von Vs v. H. für Großviehhäute, V2 v. H. für Kalb-, Schaf- und Lammfelle und 1 v. H. für Ziege,r- und Zickelfelle zu Lasten ihrer Csinliefercr ab." Artikel II. Die Bekanntmachung Nr. L. 700/7. 17. K N. A., betreffend Höchstpreise von roh?n Grvß- vrehhäuten und Roßhäuten, vom 20. Oktober 1917 erhält folgenden „8 2 b. Die Verteilungsstclle hat den ihr ange- schlossenen Gerbereien für alle über die No- vcmberquvte hinaus erfolgenden Zu e langen ton Däuten den Preis zu berechnen, der sich aus der Bekanntmachung Nr. F. R. 1/12. 18. K. R. A. (auch F. R. 1017/11. 18. K. R. A.) vom 30. November 1918 ergibt, zuzüglich eines Aufschlages von 1 v. H. Für die Gerbereien, die Häute über die Novemberguote hinaus bereits zugeteilt und nicht gemäß Absatz 1 berechnet erhol.en haben, hot die Verteilungsstelle den durch Absatz 1 vor geschriebenen Preis bei der nächsten Zuteilung zu erhöhen. Die Erhöhung beträgt so viel, als der Preis für die bereits zu geteilten und bercch- neten Häute höher garoefen wäre, ioenn die Berechnung gemäß Absatz 1 erfolgt wäre. Jn besonderen Fällen darf die Verteilungsstelle die Erhöhung auf mehrere Zuteilungen verteilen." Artikel III. Die Bekanntmachung Nr. L. 700/11. 16. K. R. A., betreffend Höchstpreise für Kalb-, Schaf- Lamm- und Zrcgenfelle, vom 20. Dezember 1916, erhält folgenden „8 2 b. Die Verteilungsstelle hat den ihr ange- schlossenen Gerbereien für alle über die^No- vemberglVte hinaus erfolgenden Zuteilungen ton Fellen den Preis zu berechnen, der sich aus der Bekanntmachung Nr. F. R. 1/12. 18. K. R. A. (auch Nr. F. R. 1017/11. 18. K. R. A.) vom 30 November 1918 ergibt, zuzüglich eines Aufschlag s von 2 v. H. Für die Gerbereien, die Felle über die Novemberquote hinaus bereits zug teilt und nicht gemäß Absatz 1 berechnet erhalten haben, hat die Verteilungsstclft den durch Absatz 1 vorgeschriebenen Pre s bei der nächsten Zuteilung zu erhöhen. Die Erhöhung beträgt so viel, als der Preis für die bereits zugebeilten und berechneten Felle höher gewesen wär«, wenn die Berechnung gemäß Absatz 1 erfolgt wäre. In besonderen Fällen darf die Verteilungsstelle die Erhöhung auf mehrere Zuteilungen verteilen." Artikel IV. Jn der Bekanntmachung Nr. L. 111/7. 17. K. R. A„ betreffend Beschlagnahme, Behandlung^ Verwendung und Melt-epslicht von rosen Großviehhäuten und Roßhäuten, vom 20. Oktober 1917 erhalten die Ziffern c und 6 des § 4 folgende Fassung: c) Von einer Häuteverwertungs Vereinigung an einen von der Kri< gZ-Rohstoff-Abtcilung d?s Preußisckstm Kriegsministeriums zugelasse- nen Verband von Häuteverwertungs-Ver- ein-gimgen oder an einen von der Krie^s- Rohstoft Abteilung des Preußiscknn Kriegs- ministeriums zugclassenen Großhändler. d) Von einem von der Kriegs-Rohstoft-Abtei- lnng des Preußischen Kriegsministeriums zugelassenen Großhändler ober von einem von der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Preußischen Kricgsministcriums -zugelassc- nen Verbände von Häuteverwertun^-Ver- einigmrgen an die Sammel stelle ('S 5). Artikel V. 0n der Bekanntmachung Nr. L. 111/11. 16. K.R.A., betreffend Beschlagnahme, Behandlung, Verwendung und Meldepflicht von rohen Kalbfellen, Schaf-, Lamm- und Ziegenfellen sowie von Leder daraus, vom 20 Dezember 1916 erhalten die Ziffern e und 1 des Z 4 folgende Faffung: e) Von einer Häuteoerwertungs-Vereinigung, die einem von der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Preußischen Kriegsministeriums zugelassenen Verbände von Häuteverwertungs-Vereinigun- gen angehört, an diesen Verband: von einer Häuteverwertungs-Vereinigung, die keinem zu- gelaffenen Verbände angehört, an einen zugelassenen Großhändler,- in beiden Fällen je. doch spätestens am fünfzehnten Tage des Monats für das innerhalb des vorangegangenen Kalendermonats gesammelte Gefälle. f) Von einem von der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Preußischen Kriegsministeriums zugelassenen Verbände von Häuteoerwertungs-Dereini- gungen ober von einem zugelaffenen Groß- händler an die Sammelstelle (§ 5), jedoch spätestens am fünfundzwanzigsten Tage des Monats für das bis zum fünfzehnten Tage desselben Monats gesammelte Gefälle. Artikel VI. Im Artikel VI der Bekanntmachung Nr. F. R. 1/12.18. K. R. A (auch Nr. F. R 1017,11.18. K R. A.) gilt der Grundpreis der laufenden Nummer 7a der Preistafel nicht für ein Qu bratmeter Mafchinenmaß, andern für 1 kg Nettogewicht. Artikel VIL Die Bekanntmachung Nr. F. R. 1/12. 18. K. R.A., die teilweise auch die Nummer F. K 1017/11.18. Ä. N. A. trägt, erhält ausschließlich die Nummer F. R. 1/12. 18. K. R. A. Artikel VIIL 1918^‘cfc Bekanntmachung tritt am 26. Dezember Berlin, den 26. Dezember 1918. Kriegs-Rohstoff-Abteilung. ______________Wolffhügel._____________ Bekanntmachung betteffend Jagdausubung in der neutralen ZonL Das am 30. Dezember 1918 bckanntgegebene -6krdot der Jagdausübung in der neutralen Zone durch die feindliche Heeresleitung bezieht sich nur auf die Jagd mit Schußwaffen. Jede andere Art der Jagdausübung durch die Jagdberechttgten, betzp. Frettieren von Kaninchen und dgl., wird durch das Verbot nicht getroffen. D a r m st a d t, den 21. Januar 1919. Ministerium des Innern. _________Dr. Fulda._____________ Neue Richtpreise und Richtlinie« für Gemüse- und Küchenkräuter-Samen. Die Offizielle Preiskommission für Gemüse- fmnercren Hal in der Sitzung am 6. November l-’lo Gemüse- und Küchenkräuter-Samen für oen Verkauf an Wiederverkäufer und für beit Verkauf an Verbraucher neue Richtlinien und Rich'preise festgesetzt, die mit Zusttmmung Reiä)sernährung.amtes in einer Preisliste oer- ofsentllcht werden. Die Richtlinien enthalten u. a Bestrmmungen, betreffend die Richtprftse für Ort- O^nal- und Spezialzüchtungen, Neuheiten und anerkannte, Saaten. Interessenten können Abdruäe- der Preisliste gegen Einsendung von 0.56 Mk. je Stück beziehen durch die Geschäftsstelle des Pretsverbandes für Gemüsesamen in Alten- treddtngcn, Bez. Magdeburg. Darmstadt, den 7. Januar 1919. Hessisches Landesernährungsamt. Neumann. Bckonntmachnng Betr.: Höchstpreise für Pferdefleisch. Auf Grund des 82 der Verordnung über Pferdefleisch Mto™. wir: I. Tie Preise für Pferdefleisch dürfen im Kleinhandel bei Abgabe an den Verbraucher folgende Beträge nicht übersteigen: für 1 Pfund Lmdendratflei'ch. Leber, Fri.chwnrst oder Fett, ohne Knochen 1 Mk. für 1 Pf n> Mu t?'fi isch ausgenommen Lcni-enbrat leisch, olstw Kn?ci^n 80 Pf, für 1 Pfund .Herz, Eingeweide, Kops- fleisch und andere geringere Sorten Fleisch, ausgenommen Leber, ohne Knoch?n.........60 Pi. für 1 Pfund Knochen ... 10 Pf II. Tie Krcisämter werden ermächtigt, unter Be rücksichtigung der besonderen Mark ve haltnisfe für chr^n Kreis oder für Teile ihres Kreises niedrigere Höchstpreise, als die unter I festgesetzten, festzusetzen. Darmstadt, den 31. Dezember 1918. Hessisches Landes-ErnährungSamt. Neumann. Bekanntm^.chnn^. Betr.: Arbeiten für die Reichspostverwaltung.. Nach dem Staatskommissar gewordener Mit-, teilung sind für Neuanschaffungen, Reparatur- lmd Jnstandfetzungsarbeiteu im Gebiete der Reichspostverwaltung große Be.räge vvi> gesehen, und man trägt sich mit dem GÄanken, wertere Arbeiten bei dem Reichsschatzamt zu erwirken. Es gelangen insbesondere zur Vergebung: Fahrräder, Möbel, Geldschränke, Wertgelasse, Brrefkasten, Schreibmaschinen, metallograpblsckie Pressin, -Lch'iegsäch?r, Stempelm s:i.:en, Post-q anweisungsstempelmaschinen, Rechenmaschinen. Neulacki?rnng und Ausbesscrmrg von Bahnpost-- wagen, Eml^au der Einheitsverbundsbremse in dre Bahnpostwagen. Neubau und JnsivridsetzwrK vori Postwagen, Kraftwagen, Kraftfab,rräbent,' Handwagen, Paketkarren, Zementkanälen. Aus Zementkanäle wird ganz besonders verwiesen, da drese in großen Massen gebaut werHcn. Auch in Orten mit elektrischen Straßenbahnen ist der Neu-, bau von Sttaßenbahrumschlußgleisen nach den einzelnen Postämtern vorgesehen, dec die Beschaffung einer großen Anzahl von Weichen und Wagen erforderlich macht, die Arbeilsvergebunge-n erfordern. Es toird den Interessenten enrpohlen, sich sofort mit den O b e r p o st d i r e k t i v n e n in Verbindung zu setzen und bei diesen die Zu:veisung von Arbeiten und Lie.eruugen enerchsch zu betreiben, soweit ersvrdettich unter Mithilfe ter maßgebenden Ste'l^m (Han elslamm^r, Handwerkslammer, Te- mobilmachuirgsausschüsse, Jnnungeir usw.). Gießen, den 2. Januar 1919. Tcr Temobi mr.chungkaussckmß Gießen -Land. Betr.: Kartoffelversorgung im Wirtschaftsjahrel918/19. Bckanlllmachullg. Unter Hinweis auf bie (Brunbfäüe unserer Der« fügung vorn 19. September 1918 (Kreisblatt Nr. 112) werden nach Anorbnung der Reichskartoffelstelle di« Ila und IV wie folgt geändert: Selbstversorger: Zur Ernährung 1 Pfund für den Tag und Kopf auf die Zeit vorn 3. Februar bis 14. Anqust 1919. Dersorgungsberechtigte: (Eine wöckentliche Kartoffelration von fünf Pfund auf die Zeit vom 3. Februar bis 20. Juli 1919. DcmOberbürgermeister zu Gießen und den BürgermeistereienderLand-> gemeinden des Kreises wird empfoh-: len, vorstehendes ortsüblich zu der-, öffentlichen. Gießen, den 27. Januar 1919. Kreisamt Gießen. I. B.: Dr. Siegert. B e t r.: Feuerstättenverzeichnis für Hessen. An den Oberbürgermeister zu Gießen und dir. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir erinnern Sie hiermit an Erledigung un-. serer Verfügung vom 9. November 1918 (Gießener. Anzeiger Nr. 2*2, 2. Bl., vom 19. November 1918). Gießen, den 24. Januar 1919. Kreisamt Gießen. I. B.: Pennrich. Fortsetzung 56 Nachdruck verboten. auch nichts Mim Abend- j brachte, so hatte er doch H a u ch b ft n n Nigrin a? 1218 1 01812 strafte 6. AU öcrtaiifen. 017*12 Habe jede Wo.tie einen gr.rransport Wetterauer ___ftroffrorter etr. 16. einen Ltublichlitttu au verk. SUxwmUz.L M*» ♦ Gegen UngeziBlBr.« „S t y X“ «es. flesch L d Spritzsckachtel, Dcrtr- Läuse, ÖUJüc, Wanzen nef. Meck. Sckreinerei WinkclbanS, Londorf. Moit und Wohnung kann ncnellt werden. 0163J Ordcnll. Mädchen tagsüber a. tlm'b. gesucht 01814 West Anlage 19. Tüehi Iges Mädchen für Vanbiuirtftbaft sofort Hause Aber ein etwas irnfSrmiger Schatten war, wie sch>n früher einmal, den beiden Der- Slpfealer Gießen. Leitung Herrn. Stelngoetter Nklik sstslstp-g btt ßtidiihSitunlitn btt ThcittrW: Wochentag» vormittag» von 10 bi» 1 Uhr; nachmittag» von 3 bi» 4 Uhr (nur an Spieltagen). Sonntag» von 101/: bi» 12»/, Uhr. SamStag d. 1. Februar olenbd 6 llbr: 14. Freltii • Abonne»ent* Vorstellung: 128tk F a ii n t von Goethe. mittag. Aber wenn er trägt man Dr. (Botiner*» Del wachSlederputz Zuverlässig Vertreter Äu&e»r Vaterländische Vicb Versicherung« Gesellschaft Dresden. 2V)erderstr. Li», -teile blil. ikd nten ohne jede Nachschuftvilich'. 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Philosophisch versuck-'te Ga- lahad, den UieOanfen an die Verzögerung aus fernem Geiste zu verbannen Morgen wollte er den Fleischer suchen und morgen abend Sibyl Wiedersehen, sie beruhigen trösten und in ihrer Täuschung erhalten, sie verlassen — vielleicht — damit sie mit dem teuren Trugbild, das sie so voller Glück in ihrem närrr- chen, kleinen romantischen Herren hegte, derbe. etwas mageren Trost, nun die Dcchnung ,chie- ÄÄchsten"T^^achdem Galahad eine Nacht hauptsäcksiich damit zugebrachl hatte sich über das unerklärliche Ausbleiben des Fleisck>ers abzuharmen, erwachte er mit dem Erlichen B^ousttsein, daß heute ein össent- lieber Feiertag sei. So genxnrn er einen Tag Aufschub, ehe er Em dre Katastrophe berrch- ten mußte. _ 9tod> ein Tag! Noch ein Tag, wo Tage für Sibyl doch so viel tr^bcuteten! dNvrgen tonnte es schon zu spat sein. Aber es war ntchts zu machen. Galahad wußte nicht einmal den Warnen der Firma des Fleischers. Außerdem tixir es erfolglos, an einem öffentlichen Feier- taqc nach dem Floisäfer aus tue Suche zu gehen. Die einzige Möglichkeit war, auf dem neu. erttLirabrit vreiSw. au verk. Ang. unL 01823 an den Gien Ani. erbet. Grünere Poften la. Zigarren abzngeben. U ilh. Brück. 01755 Schottitr. lä Brants Tknfliniiiitoii v .a.p । sofort oder fpfticr gesucht. | verxauie I 1193 («utborDt, ’ , .. 7 SelterSwea 38, TU. | ^tuci ^3fCVbC, tracht. Stute u Wallach. Hausierer können täglich leicht bis 60 Mk. verdlenen durch Vertrieb mehr, leicht ver- käufl. HanSbaltungö- und landwirtsck Gebranchsge- genitände. die jetzt von ied. Landwirt gerne gekauft ty. Zu erfr. t. d. GeschaftSst. den Gieß. Anzeig. 01797 Es war eine erstickend heiße 9®* wesen Der Westwind war mit seinen Qüut» schwingen über den Kontinent ge^gt, bre an^ gedörrte Erde fd>rie nach dem Südwind und seinem Regen. Allein der Morgen brachte neue Hitze mit einem starken Weflwriwe, der aus den Glutäfen der Ebenen kam, und jei^r- tnann machte einen Ausflug. Die Ratur hat den Hafen von Sydney rücksichtsvoll mrt unzähligen Strand stellen und Schlupstmnkeln von kühlem Gebüsch umgeben, wie gemacht für Ausflügler, versehen; und die Auftralier sind bekannt als eine Nation von Ausflüg- lern So sind denn an den öffentlichen Feierragen die Straßenbahn.en, die Züge und r^ahr- boote vollgevackt, und jede Yamilie fördert einen Eßtorv zutage, müht sich an strahlenden Feuern, bereitet Tee an den sonderbarsten Stellen und vertilgt Mundvorrat in Gesell- sckmft der Ameisen m „ Gawhads gewöhnliche Art und Weise, einen Feiertag zu verbringen, war ind^ weniger aufregend. Er b'.tcb iu Hause und hütete mit Em das Haus. So sch tef er denn lange an diesem Morgen. Keine erbarmungslos punkt- lidje Bank wartete, um ihn für den Tag zu versck>lingen Noch überlegte er, als er um einen Grad weiter erwachte — wie die meisten von uns, wachte er allmählich auf —, würde er je wieder dort sein Ec war em für allemal mit den Banken fertig. (Forrsetztorg folgt.) Probesdachtel Mk. 150 Nachn. ob. (Linsend. Wiederverkäufer flünft Bed. Elcels. 714hv Cbem- tectzn. Fabrik Grlewhelm a, Main. Da rotr den Pcrdacht, bet durch die VotalnotiA In 91 r. 22 de» Gleb. Anzeia. aiifgetancht ist, nicht auf un» ncheit lasten kSitnen weifen wir darauf bin, das, wir unter den fe*f genommenen Wärterinnen nickt in K rage kommen. Lieschen Dietz, Minchen DongeS, Anna DongeS. Wärterinnen d. lLvirura. Klinik, Ar.-?lbt. H. Chirurg. Klinik. Arbeitspferd z- verkauf. w-.-;— 01825 LV a ll tgrstr. 07. Imbtia.Dienjimaötficit hatte ihm Hoffnung gelehrt. Er wollte die Sache zu Ende führen. Er hatte feiner Dame versprochen, gerade am heutigen Abend m ihr zu kommen und trotz Schutzleuten und Bankdirektoren wollte er ihren Glauben an ihn nicht zuschanden werden lassen. Er wollte Si- byl noch einmal Wiedersehen, einmal nockz zum letzten Male... .... Als er nach Hause Tara, war er ziemlich hungrig geworden 13. Kapitel. Galah ad geh t zum Baden Am Abend erlebten Galahad, Horace, Si- byl und der bissige Hund eine Enttäuschuna. Denn als Galalfad und Harare an der Ecke angelangt waren, woselbst der Fleiscl)cr versprochen hatte, mit ihnen r-usammeuzutreffen, bummelte dieser eben, ohne im geringsten mehr an die Verabredung gedacht zu haben, mit Marguerite, der glück icherenNaä-folgerni von Pearl, dem Dienstmädä)en, mit dem er sich an diesem Morgen vollständig verkracht hatte, umher. Unb nack-dem sie eine Stunde unter wachsendem Unwlllen gewartet hatten, versuchte Galahad fadjtte die Hintertür zu öffnen und floh m Elle. Dann gingen sie nach I LtsllsngesueNel äifblfdbfr? " ; - - * ■ 1 —| Großer Meidcrfckrauk ccoocxDacooTr-oooencooD I (9Il:crt tm; au verk. ‘.’täft. ä ™ de» raulllMI'Niichetl ^be* I flHip irnrr s1meini*r i triebe reichlich erfaknen. ^^"kner nnzetfler. <.,7. im Berkedr mit derKuud-1 Wut erhalt. Postmantel, schäft neroanbt, sucht 1 Tafelwaane, Badew., dauernde Ltcllnna. «ebr. GaSl imtze 11. eine Schr. Hnnrb. um. dir. 800 elektrische Zuafamve au an den Gien- Anz. erb.! verkauf. Friedrich Sleil, (rrrrrwrnr rrryv-rrrrr' I WeideNfllsse t 1. 017811 Er wandte sich ab und kam an einem Schutzmann vorbei, ber ihn scharf anschaute. Galahad schlenderte mit einer schlecht gemachten Unschuldsmiene vorbei. So wurde also wirklich das Haus beivacht. Nie wieder würde er Sibyl sehen können, weder er, noch Horace. Sie würde da drinnen sterben, hinter jenen finsteren Mauern, würde jammervoll venvel- ken müssen, wie die Glyzinien venvelkt waren, allein mit ihrer Verzweiflung, allein mit ihren nagenden Zweifeln. Als er davoneilte — denn der Schutzmann schaute-sich nach ihm um —, blickte Galahad geschwind zu dem Balkon empor, oer auf die Straße herausragte. Die Vorhänge waren zugezogen, bas Haus starrte ihn öde und tot an. Keine iveiße Hand winkte, keine weihe Hand würde jemals ivieder ihre Botschaft ber Welt zuwinken. • Galahab stieg in das Boot nach Mosman unb ging, naclchem er eine Angelschnur und etwas stöber gekauft hatte, nach Balmoral hin.ab und angelte, angelte den ganzen Nach- brot mit nach Hause brachte, so hatte er doch schwörem nachge^lat, hatte sick das ge- etwas gefangen. Dieser Nachmittagsfischsang merkt und Ivar Wieser hermgekehrt mit dem auf da» fieber auf, behandelt e» nach einiger Zeit oder besser am anderen Morgen rasch mit weichem wollenen Lappen u. erzielt so mühelos lackartig glänzendes und zugleich wasserdichtes Schuhzeug OerAeUerTmtch be» fe beliebten Parkettbodenwachfes Noberim Carl Gentner, Gövvtnaetu 1310 Ich fache auf sofort ein I Fräulein. 29 3obre, in Dienstmädchen erfabr?wlln1cht'’SiSt al» f. Haus- u. Gartenarbeit I Haushälterin i. frauent ^iau San.-Nat Dr. Dietz, öaush. Schnitt Slnflcb. u. mi Bubach iCberb )■ 101793and.Gienen. An;eifl. nobllertes Zimmer mit Moraenkaifee für einen Studenten oefuan. öiclbunaen mit Pre^ oniobc an 127> «ezschrift für Damen un>rHerren. Unterrichts« fl.-lb 8 Mark. Anmeldungen a. d Oben* acnannten.^andgrafe»- strafte 5, oder au Beginn des Unterrichts erbeten Fortbildung: Dienstag» von 8—9 Ubt 'August Siebert. Diktat: freitags von 8-9 ubi Narl HergearStber. 1272vl Der Borstnn.d aller Art, auch nach aus» wartS, übernimmt 02443 Kritz NI ick, _____Selterviveg 33, H. Landwirte, die meine neue Kleefarnen- drefchrnafchine benutzen wollen, werden gebeten, die Beftellunflen unter Angabe be» Quan« tumö mir baldigst mit Anteilen. 1230 Otto Seipp Um Ober Hörgern. Ärnu cmi’fieült sich Im Flicken, nimmt a. Heim* ai beit an. 9lnb- in d. (0e- schgftsst. d. Gien. «NA. (oim pr. nette M’lltlrst., Gr. 20, geg. gut. OfNA.-Led.-Gam. A-vert.Horil-An!.39,I.(ov„ 3lV tücht. Geschlltemann, 20 $>., ev., m. ein. HanS u. 30000 Pi. Perm., wünscht, bne'ibman Damenaesell* fchaft mangelt, a. d. Wege nette bmt«L Dame m. mind. ebenfoö. Baroerrn. AweckS fväterer Heirat kennen au lernen, llnnge Wwe. m. 1 Kind nicht auS- geschf. Nnr ernsiflem. Off. m «Hb n. 01548 n. d Mieß. Anz- Diskr. Ehrensache. I Vei-mfelunysrif Kl. mttbl. Mans.*Zimaer z. venu. Lspl»"»- 1. ii»? MSbi. Wob»' und Schlafzimmer au verm. 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