M. 255 Ter Siebener Anzeiger erscheint triglid), ander Sonn- und Feiertags. vezngLpreis: monotl.'Dit.l.60,uierte(- (äl)r(id) Alk. 4.80. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. TU. 1.50; durch ne Post Mk. 5. — Vierteljahr!. ausschl. Br tellg. slernlprech - Anscliliisse: iurdieCchriitleitungll2 Verlag,Geschäitsslelle51 ZlnschriltsiirTralilnach- nchten: Anzeiger Sieben. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686 Erster Blatt 169. Jahrgang Anzeigeiueü: p. 'J sämtlich »n Gie l Beck; Zwillwgrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u.Ztelndruckerei R.Lange.Schriftleitung, Seschaftrstelle u.Druckerei: Schulstr. 7. ietzen Annahme von Unzetgen s. die Taqesnnininer dis zum Nachmittag vorder ohnejedeBerbindlichkeit Preis für 1 mm Höhe für An teigen u.34 mm Brette örtlich 15 Bi., auswärts 18 Bf., für Reklame- nnAeigen von 70 mm Breite 48 Pf. Bei Platz- vorlchrtit20°/..A»ischlag. Hauptschriitleiler: ^lng. Goey. Derantivortllch für Politik: Aug. Goetz. für den übrigen Teil: Dr. Neinhold Zenz; für den Mittwoch, 29. Oktober (9(9 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Aus Lzernins Erinnerungen. Ein nicht zu unterschätzendes Seitenstück zu den Vernehmungen unseres deutschen Untersuchungsausschusses bilden auch die „Er innerungeu" des Grasen Czernin. Die „Voss. Ztg." ist jetzt beim Abdruck dieser Erinnerungen an den wichtigsten Stellen angelangt, die von den geheimen Wühlereien für einen baldigen Frieden handeln. Wir Haven chon davon berichtet, wie Gras Czernin un- eres Erachtens sich selber schuldig gemacht 'jat, als er zur Erreichung seiner besonderen Zwecke mit unverantwortlichen deutschen Parlamentariern in Verbindung trat. Es folgte später eine Auseinandersetzung des Grafen mit dem neuen Reichskanzler Michaelis, dessen Standpunkt in den Friedensbedingungen Czernin in einem Briefwechsel mit Michaelis als ein „schweres Friedenshindernis" bezeichnete. Dann führt der frühere Leiter der österreichisch-ungarischen Politik in seinen Erinnerungen wörtlich fort: (Es fielen schwere Indiskretionen und Einmischungen vor, welche von Personen aus* gingen, die, ohne inverantwortlicherStel- lung zu sein, Einblick in die diplomatiskhen Dor- tzänge erhalten hatten. Es hat Keinen Zweck, hier "Hamen zu nennen, um so weniger, als selbst den ver: antwortlichcn Leitern der Politik die näheren Details dieser Vorgänge erst viel später und auch Dann vorerst in unvollständiger Form zur Kenntnis kamen - also in einem Zeitpunkte, in welchem die pazifistische Tendenz der Entente bereits wesentlich abzuflauen begann. Es war damals unmöglich, in den Irrgarten dieser sich kreuzenden und widersprechenden Tatsachen volles Licht zu bringen. Faktum ist, daß im Früh, fahr oder Frühsommer 1917 bei maßgebenden Fak- -oren in den Ländern der Bundesgenossen und der Entente der Eindruck erweckt wurde, daß der Bestand .öes Dierbundes erschüttert sei. In dem Augenblicke, -tn welchem die denkbar größte Betonung der Ge- sichlossenheit unseres Bundesverhältnisses notwendiger «ls jemals gewesen wäre, wurde der entgegengesetzte «Eindruck heroorgerusen, und selbstverständlich begrüßte die Entente die ersten Anzeichen der Zersetzung im Bierbunüe. Ich weiß nicht, ob es jemals geboten sein wird, eine völlige Klarheit in alle die Ereignisse der damaligen Zeit zu bringen. Heute ist es nicht der Fall. Ich konstatierte die Wirkung, konnte aber die Ursache nicht ermitteln. In der dem Frieden geneigteren Stimmung der Entente schwang ein fremder Unterton mit. Man war drüben besorgt und friedensgeneigter als früher, aber doch wieder zuversichtlich in Anbetracht der angeblichen Lockerung unseres Bundesverhältnisses und der. Hoffnung auf den Zerfall des Dierbundes. Ein Freunb von mir, an Bürger eines neutralen Staates, teilte mir im Sommer mit, er habe aus sicherer Quelle vernommen, man rechne am Quai d'Orsay anscheinend damit, daß die Monarchi sich von Deutschland zu trennen beabsichtige. Das werde selbstverständlich die gesamte Kriegslage ändern. Bald darauf trafen aus dem neutralen Auslande ßehr geheime Nachrichten ein, daß eine bulgarische Gruppe mit der Entente verhandle, hinter dem Rücken und ohne Wißen Radoslawows. Sowie bei unseren Bundesgenossen der Verdacht auf eine Sprengung les Bildnisses erwachte, waren sie natürlich beflissen, den Ereigniffen zuvorzukommen. Wir waren Radosla- wow ebenso sicher wie Talaat Paschas; aber in beiden Ländern waren noch andere Strömungen der Arbeit. Noch im Lause des Sommers nahm die Friedens- t ereitwilligkeit unseres Gegners endschieden ab. Diele Kieme Anzeigen, die jedes wenig, die alle zusammen viel bedeuteten, ließen das erkennen. Nun begann im Sommer 1917 auch der U-Bootkrieg feinen ersten Schrecken zu verlieren. Man sah drüben, daß er nicht das halten werde, was man zuerst befürchtet hatte, und natürlich ließ das den Wunsch nach dem militärischen Endsieg wieder aufleben Beide erwähnten Momente zusammen dürsten beigetragen haben, um den vom Westen wehenden Friedenswind abflauen zu lassen. Kaiser Karl, Erzberger und auch Graf Czernin haben also den Frieden wahrlich nicht gefördert. In dem vorstehenden Zugeständnis ist ein großes Stück von Ursache zu erkennen, deshalb unser Zusammenbruch so jäh und furchtbar über uns kam. Die Wühler sind ebenso schuldig wie die Staatsmänner und verantwortlichen Amtsstellen, die sich in der Wirkung des U-Bootkrieges so schwer getäuscht hatten. • Ein Geheimbericht des Grafen TiSza. Budapest, 28. Okt. Im „Pester Lloyd" wird ein Geheimbericht des Grafen Tisza über seinen Besuch bei Kaiser- Wilhelm am 4. Dezember 1915 veröffentlicht. Er hätte vergebens versucht, die allzu optimistischen Anschauungen Wilhelms II., der die Kräfte des Gegners beträchtlich unterschätzte und über den Ausgang des Krieges allzu günstig" Erwartungen hegtch auf den Boden realer Latsachen zurückzuführen. Durch ben Lenker der verantwortlichen deutschen Politik müsse dauernd ein mäßigenderer Eäirfluß auf den Kaiser ausgeübt werden. TaS englische Unterhaus und der ehemalige Kaiser. Amsterdam, 28. Okt. (Wolff.) Der „leie* graaf" meldet aus London: In der gestrigen Sitzung des Unterhauses wurde gefragt, welche Vorkehrungen jetzt in Holland zur Ueberwachung des Kaisers und Kronprinzen getroffen würden. Harms- worth antwortete, die britische Regierung wisse zwar nicht genau, welches die Maßregeln der holländischen Regierung seien, habe aber keinen Grund zu zweifeln, daß alle notwendigen Maßregeln getroffen wurden. Ans eine andere Frage, ob das auswärtige Wut von den fortwährenden Tel ep Hongesprächen des Kaisers mit Deutschland wisse, antwortete Harmsworlh, daß der englischen Regierung darüber nichts bekannt sei. Die AuslieferungSliste. Brüssel, 28. Okt. (Wolff.) Havas-Reuter. Die „Independence Beige" teilt mit, daß der Ministerrat eine 1153 Namen enthaltende Liste von deutscher» Zivil* und Militärpersonen guthieß, deren Auslieferung verlangt werden soll. Die Liste wird nach Paris geschickt werden. Die Heimkehr der Kriegsgefangenen. Berlin, 27.Okt. (Wolfs.) Die englische Regierung ließ durch ihre Wafsenstillstandskommission mitteilen, daß die Heimschafsnng der in englischer Gewalt befindlichen deutschen Kriegsgefangenen in nächster Zell restlos durch- geführt werde. Vor allem werde dem Wunsche der deutschen Regierung entsprechend die Entlassung der in den Abstimmungsgebieten Beheimateten mit größtmöglicher Beschleunigung betrieben. Die Nationalratswahlcn in der Schwei;. Bern, 28. Okt. (Wolff.) Das Ergebnis der Nationalratswahlen bis Montag abend zeigt eine Zunahme der sozialdemokratischen Abgeordneten, in der Hauptsache auf Kosten der bisherigen Freisinnig* Demokratischen Partei. Damit steigt die Zahl der Sitze der sozialdemokratischen Partei im Nationalrat auf etwa 45, an Stelle der bisherigen 19. Die Zunahme bleibt indessen hinter den Erwartungen der Partei zurück. Die Katholiken wahren ihren bisherigen Besitzstand. Die neue Bauernpartei zählt bis jetzt 10 Gewählte. Die stärkste Partei des 139 Mitglieder zählenden Rates bleibt die Freisinnig-Demokratische Partei. Die „Neue Züricher Zeitung" konstatiert, daß die hochgespannten Erwartungen der Sozialdemokratie nicht in Erfüllung gegangen sind. „Journal de Gönsoe" sagt: Trotz des Anwachsens auf 45 Mandate wird die sozialdemokratische Linke nur */« oder l/6 des neuen Nates betragen. Ts besteht jedenfalls kein Grund, darüber den Kopf zu verlieren. Die demokratische „Züricher Post" schreibt: Es besteht also vorläufig noch keine Gefahr, daß die sozialdemokratischen Bäume in den Himmel wachsen. „Gazette de Lausanne" freut sich über den soliden Block, den der Kanton Waadt gegenüber der sozialistischen Linken bildete, während in der ganzen übrigen Schweiz, namentlich in Genf, der sozialistische Vorstoß gelungen sei. Der linkssozialistische Baseler „Vorwärts" schreibt: Unsere Position ist unzweifelhaft gesichert. Wir haben standgehalten und wir marschieren vorwärts. Die liberalen „Baseler Nachrichten" konstatieren die zeitgeschichtliche Notwendigkeit einer politischen Neuorientierung, glauben aber, daß die neue Regierung nur fruchtbar werde, wenn sie sich an die historisch gewordene anschließen. Einstellung des Güterverkehrs zwischen Elfak-Lvthrrngc» und der Schweiz. B ern, 28.Okt. (WB) Die Einstellung des Güterverkehrs zwischen Elsaß- Lothringen und der Schweiz soll wegen der unruhigen Verhältnisse im Elsaß notwendig geworden sein. Die elsässische Bevölkerung ist erregt, weil das französische Aufsichtspersonal die deutsche Sprache nicht beherrscht und die Postverhältnisse nicht organisiert hat. Die Eisenbahner sabotieren den Verkehr, ebenso die Rheinschiffer. Frankreich ersuchte daher die Schweiz, ihre Waren über französisches Gebiet umzuleiten. Da aber Frankreich großen Mangel an rollendem Material leidet, laufen die für die Schweiz bestimmten Waren Gefahr, auf den französischen Bahnhöfen liegen zu bleiben und nicht in die Schweiz zu kommen. Fremdenverkehr in Tirol. Innsbruck, 27. OKt. (W. B.) Die Korrespondenz Herzog erfährt aus Kreisen der Wiedergutmachungskommission, daß die Entente bereit sei, für die Hebung und Belebung des Fremdenverkehrs in Tirol nach dem Muster der Schweiz ein-, zutreten. Durch entsprechende Propaganda und sonstige Hilfe soll der internationale Fremdenverkehr in erhöhtem Maße nach Tirol gelenkt werden, wodurch das Land, das anerkanntermaßen im Kriege am meisten gelitten hat, in die Lage käme, über größere Einkünfte wie bisher zu verfügen. Die Kämpfe in Rußland. Amsterdam, 28. Okt. (Wolff.) Die Blätter melden: Die Kaukasusarmee unter dem Befehl des Generals Wrangcl rückte 50 Meilen vor. Augenblicklich stehen diese Truppen nordöstlich von Zarizin. (Es wurden 500 (Befangene gemacht. Die Donarmee ist auf einer Front von 120 Meilen im Vormarsch begriffen. Die Eisenbahnlinie zwischen Poltawa und Kiew ist besetzt, wobei 500 Ge-1 fangene gemacht wurden. Südöstlich von Moskau war Denikin genötigt, einige Meilen zurückzugehen, wodurch Drei wieder in die Hände der Bolschewisten fiel. Reval, 28. Okt. (Wolff.) Havas. Das große Hauptquartier Denekins meldet am 22. Oktober die Entwicklung der Offensive auf der ganzen Front in der Richtung auf Kamyschin: Wir haben starke feindliche Kräfte vernichtet und viele Gefangene gemacht. In der Richtung auf Briansk haben wir dolschewisttsche Regimenter aufgerieben. In der Gegend von Kiew sind Kämpfe im Gange. In bei Gegend von Mohilew dauert ine Offensive an. Der Generalstab Petljuras hat die Flucht ergriffen. Das Hauptquartier der Nordweftarmee meldet: In der Gegend von Zarskoje Selo haben wir Angriffe zurückgewiesen. Gegen Kowno haben wir die Offensive fortgesetzt. In der Gegend von Kapersjaka gingen wir zur Offensive über und nahmen mehrere Ortschaften. Kowno, 28. Okt. (Wolff.) Hier ist ein englischer General eingetroffen, dem elf englische Offiziere folgen werden. Sämtliche Engländer treten in litauische Dienste. Ein Plan zur Zerstörung der deutschen Flotte. London, 28. Oki. Den Plan zur Zerstörung der deutschen Flotte, den die britische Admiralität schon im Jahre 1905 faßte, veröffentlicht Lord Fisher, der ehemalige erste Seelorb der Admiralität, in seinen soeben erschienenen Memoiren. Die ganzen Umtriebe oer Partei, die auf den Krieg mit Deuschland hinarbeitete, werden in dem Plan beleuchtet. Fisher tröstet sich damit, baß er derjenige gewesen sei, dessen Hirn die Idee entsprang Am 14. März 1908 habe er bei einer Unterredung mit König Eduard diesem erklärt, der Krieg mit Deutschland sei unvermeidbar, denn Deutschland könne ohne Krieg sich nie kam* merziell ausdehnen. Schon im Jahre 1905 habe er daher den Plan gefaßt, die deutsche Flotte zu „Kopenhagen", d. h. das gleiche Manöver zu wiederholen, das die Engländer vor 100 Jahren ausführten, sie mitten im Frieden ohne Kriegserklärung zu überfallen, zu vernichten ober zu kapern. Leider, so schreibt Lord Fisher, besaß England aber damals keinen Pitt, keinen Bismarck oder (Bambetta. Er hat ferner dem König Eduard den Plan zur Landung einer Armee an der pommerschen Küste '■m 7 «-eitet, um hierdurch dem unvermeidlichen Krieg zuvor zu kommen. Wenn feine Idee befolgt worden wäre, Hütte England diesen kostspieligen Krieg nicht zu führen brauchen. Der Kaiser hätte aber von dem Plan Wind bekommen und sich auch dem bekannten deutsch- englischen Finanzmann Beit gegenüber darüber geäußert. Wilhelm II. hat gesagt, er tadele Lord Fisher keineswegs, er bewundere ihn, aber Deutschland sei auf alles ootbereitet. In bas Komplott waren außer Lord Fisher noch Lord Esher und Admiral Sir Arthur Wilson verwickelt. Mister Churchill, der jetzige Kriegsminister und einer der intimsten Freunde Fishers, hat ausgerufen, als er von der Idee hörte: Fisher, Sie sind ein Genie! Auch Me. K e n n a , der damalige Marineminister und spätere Schatzkanzler, soll in den Plan eiygeweiht gewesen sein und ihn gebilligt haben. Fisher macht in seinem Buche auch ironische Bemerkungen über die Höflichkeitsbesuche zwischen der deutschen und der britischen Flotte und den Austausch von Komplimenten zwischen den Admiralen, was zu dem Zweck geschehen sei, die Deutschen in Sicherheit zu wiegen. Das Buch ist voll von derartigen Indiskretionen. Fisher hält anscheinend den Zeitpunkt für gekommen, wo man kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen braucht. Die englische Preffe übergeht diesen Teil der Offenbarungen Fishers meist mit Stillschweigen. Nur die „Daily News" findet Worte der Entrüstung. Der „Expreß" hält es für unverantwortlich, daß Fisher die intimsten Geheimnisse der britischen Politik in dieser Werse ausplaudert. Der (Etat der Reichswehr. dem Vermögen sind abzuziehen: „Bi den Abgabepflichtigen mit einem steuerbaren Vermögen von nicht mehr als 100 000 Mark, die weder einen Anspruch auf Pension oder Linterbliebenenfürforge, noch einen Anspruch der in § 10 Ziffer 1 bis 3 genannten Art (Ansprüche an Witwenkassen usw., aus Kranken- und Unfallversicl-erung und Ansprüche für Renten usw.i haben: im 911 ter von von 45—60 Jahren ein Viertel, im Alter von über 60 Jahren ein Tritte! des seitherigen Vermögens. Bei bis zu 50 000 Mk. ermäßigt sich die Abgabe- pslicht auf ein Fünftel, bzw. auf ein Viertel. Diese Vergünstigung tritt nicht in Straft, falls gemäß § 25 Absatz 1 die ganze Abgabe zinslos gestundet wird." Im § 18 a, Ivonach das gewerbliche Betriebsvermögen nur mit 80 v. H. seines Wertes angrsetzt H erben soll, 'wurde Abs. 2, der nur bestimmte Teile des Betriebsvermögens als Betriebsvermögen im ft cuei Heben Sinne bezeichnete, ^strichen und das ganze im gewerblichen Betriebe jeder Art arbeitende Vermögen dieser Vorschrift unterworfen. — Ter Termin für den Beginn der Verzins Jung der Vermögensabgabe wurde gemäß der ursprünglichen Regierungsvorlage wieder auf den 1. Januar 1920 verlegt. — Zum Sckstuß ist noch ein § 50 a neu eingefügt, der die EntlclEngungs- frage der Deutschen aus den abgetretenen Gebieten, die ihren Hausrat infolge der kriegerischen Ereignisse verloren ’tyaben, behandelt. Weitere Aende- ruugen von wesentlicher Bedeuttrng sind an dem Gesetzentwurf bei der zweiten Lesung nicht vorgenommen. Die Splirprämienonleihe. Berlin, 28. Okt. (W. D.) Reichsfinanzminister Erzberger erklärte, daß man mit der Sparprä- mienanleihe zu einem vollständig neuen Typ übergegangen sei, der nicht «nur den Spieltrieb ausnütje, sondern auch den Spargedanken in den Vordergrund stelle. Die Gewinne erfordern insgesamt nicht mehr als 0,9 Prozent des Anleihebetrages. Durch den Bonus und die Iinszuschläge würde der Spielcharakter der Anleihe wesentlich gedämpft. Den Besitzern von Kriegsanleihe seien Begünstigungen bet der Zeichnung eingeräumt. Aus dem Reiche. Scheuch und Ludeudorff. Berlin, 28. Okt. (Wolff.) In einer Zuschrift an die „Deutsche Allgemeine Zeitung" erklärt der frühere Kriegsminister Scheuch, daß er den Vor- fit} imDeutschenOffiziersbund n i e b erleg e , um diesen nicht mit in die Kämpfe hinein- zuziehen, die er mit General Ludendorff wegen einer Stelle in heften Buch „Meine Kriegserinnerungen" führen müsse. Ludendorff sckreibt darin mit Bezug auf die Besprechung, die am 25. Okt. 1918 beim Vizekanzler v. Payer stattfand: „Auch der Kriegsminister war zugegen, der sich im Reichstage und innerhalb der Regierung nicht vor den Kaiser und das Heer gestellt hatte,- andernfalls hätte er sein Amt niederlegen müssen." Generalleutnant Scheuch be* trachtet diesen Sah als eine schwere Beleidigung und erklärt, daß er gezwungen sei, sich jetzt mit seiner Rechtfertigung an die Oeffentlichkeit zu wenden, da seine bisherigen Schritte bei Luden dorff, um Genugtuung dafür zu erhalten, vergeblich gewesen seien. Haases Befinden. Berlin, 29. Okt. Laut „Berliner Tageblatt* ist im Befinden des Abgeordneten Haase im Laufe des gestrigen Nachmittags und Abends keine wesentliche Aenderung eingetreten. Die sehr bedeutende Schwäche des Pattenten dauert bei mittlerer Fieberhöhe an. Der Verlauf der Krise läßt sich jedoch nicht Übersehen. Die Lebensgefahr besteht jedoch in erhöhtem Matze fort. Der neue Oberbürgermeister von Düffeldorf. Düsseldorf, 28. Okt. (W.B.) In der heurigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde der zweite Bürgermeister von Dortmund, Dr. jur. Emil Kö 11ger, einstimmig zum Oberbürgermeister von Düsseldorf als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Oberbürgermeisters Dr. Oehler gewählt. Das Reichsnotopfer Nus dem besetzten Gebiet. den zeit Angehörigen der Reichswehr nach ihrer Dienstoffenstehen. Die Kohlenversorgung. ...________________ .____________ Koblenz, 27. Okt. (Wolfs.) In Gegenfolgende neue Bestimmung getroffen worden: von wart des Reichskomjpissars v. Stark sand heut- Berlin, 28. Okt. (Wolff.) Der Haushattungs- ausschnß der Nationalversammlung bewilligte den Etat des Neichswehrministeriums und nahm gegen bie Stimmen der Deutschnationalen den demokratischen Antrag an, das Beköstigungsgeld und den Ersatzbettag für die Unterbringung angemessen zu erhöhen, sofort zu prüfen, ob die Gebührnisse der Heeresangehorigen den Teuerungsverhält- niften entsprächen und sie gegebenenfalls zu erhöhen, die Verpflegung zu verbessern, der Reichswehr gute Bekleidung zur Verfügung zu stellen, soweit das noch nicht geschehen konnte, den aus der Gefangenschaft zurückkehrenden Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften Stellen in der Reichswehr zu halten und festzustellen, welche Stellen in Staat und Gemeinden Aus Sachsen. Berlin, 29. Okt. Dem „Lokalanzeiger" zufolge ist die Bevölkerung des Freistaates Sachsen erheblich zurückgegangen. Gegenüber der Ziffer vor dem Kriege beläuft sich der Rückgang auf rund 250 000 Personen. Koburg und Groh-Thüringen. Kvburg, 28. Okt. Ter Verfassungsau s s ch u ß legt der Landesversammlung vor, durch eine Volksabstimmung am 30. November entscheiden zu lassen, ob Kvburg dem thü- ringer Gernecnschastsvertrag beitreten will. Die Kohleunot. Duisburg, 28. Okt. (W.B) Die Binnenschiffer und Flößer des Rheins und seiner Nebenflüsse haben beschlossen, zur Linderung derKohlennot in S ü d d e u t s ch l a n d auf den Rheinfahrzeugen jeden Tag zwei Ueberftunben zu fahren und ebenso an den freien Sonntagen zu arbeiten. Strengere Bestrafung der Schwarzschlachtungeu. Berlin, 28. Okt. (WTB.) Der Reichswirtschaftsminister Schmidt hat wegen der Zunahme der sogenannten Schwarzschlachtungen, die die Versorgung der Gesamtbeoolkerung aufs Schwerst« gefährden, eine Verordnung erlassen, welche bestimmt, daß in allen Fällen verbotener Schlachtungen auf Gefängnis und Geldstrafe nebeneinander, nicht mehr wie bisher nur wahlweise auf die eine ober andere Strafart zu erkennen ist. Berlin, 27. Okt. Der Gesetzentwurf über das Reichsnotopfer ist rn zweite: Lesung im Ausschuß der Nationalversammlung angenommen worden. Tie Beschlüsse der elften Lesung, nach denen die Abgabepslicht auch aus die Reichsbank, die Kir- ck>en sowie die religiösen Gemeinschaften ausgedehnt werden sollte, sind wieder aufgehoben. Tie Abgabe- fteiheit der Sparkassen, die nach dem Entwurf für alle Sparkassen ausnahmslos gelten sollte, wurde Idahin eingeschränkt, daß nur solche sie genießen sollten, die sich auf die Pflege des eigentlichen Sparverkehrs befdrränfen; danach sind Sparkassen, die neben dem Sparoerkehr noch Erw:"rbsgeschäfte irgendwelcher Art treiben, abgabepflichtig. Beim § 15, der die Fragen der Abzüge regelt, ist mit Rücksicht auf die klein enKapitalrstenl ► 1 A MA... Cß . ... ....... V f V V Y-PWM • hAM * X- I I I 1 l fl w <11 «I tue bt 3i du »U (i «n, Noyes, statt. Es wurden die Derlei. -Denen Möglich keilen besprochen, wie dem besetzten Gebiet, msbeso.idere dem infolge des Ausfalles der Saarkohle schlecht versorgten südlichen Teile, in Der stohlcnversorgung geholfen weichen könnte. Die interall ierte Kommission rahm die deutschen Vorschläge wohlwo.lend zur Kenntnis und wird sich über die Maßnahmen schlüssig werden. Zur Herstellung einer ständigen Verbindung zwischen der interalliierten Unter ko m- mission und den zuständigen deutschen Stellen wird dem Reichskommissar iür die be'etzten Gebiete je ein Vertreter des preußischen Ministers für handel und Gewerbe und des Reichs ko hlen- kammissars beigegeben werden. t-Der Gießener Kon zertverei n bat für: fein 3»onjert am nächsten Sonntag die Altistin Frau Paula Werner» Jensen aus Berlin gewonnen. Die San- oerin wird Lieder von Arnold Mendels- so h n vortragen: der Komponist selbst hat die Begleitung am Flügel zu gesagt. ES sei an dieser Stelle die Kritik der „Dresdner Neuesten Nachrichten" über einen „Arnold-Mentels- sohn-Abnrd vvn Paula Werner-Jensen" wieder- gegeben. Es heiA dort: „Der Tonkünstleroerein «reitete seinen Mitgliedern zwei Stunden reinen Genießens Der Abend war ausschließlich W-rlen Arnold Mendelssohns gewidmet, der persönlich am Flügel ferne Werke begleitete Der stärkste und Swingendste Eindruck $ing von den Liedern aus, von denen mancte« tenen letzten, künstlerischen « erricht- der Dichtung und Musik fortan «13 feststehende Einheit im Bewußtsein verbinde!. Schmrerimn folgt der melodische Dogen dem Tert- Hrort, oft in der Begleitung nochmal- anklin- • ••• In Frau Paula Werner- len hatte er ter Komponist) eine ideale vretm ieiner Schöpnmgcn ge'imden Eine humfie stimme, die restlos im Cdarafter tvteS oaryht. gepaart mit ein-T durchgeistig, ten, alles belebenden Vortragsweise." — Einiee wlTh ?4r r bfn , Werdegang Arnold rV" k An schluß geben: Er ist ?rn h nOb2 ¥;!et- von Feliz Mendels. fobn*Bflrlbjlbt) am 26 Tumber 185Ö ^attbor geboren. Mendelssohn studierte zuerst ? 3ura, Dann in ^1101 Musik tmtvr I HauM, Grell n. a , war l£®--83 rranmft nnb • •• Kriegsgefangenenheimkehr. Der für gestern abend 10 Uhr angekündigte Transport Heimkehrer traf erst heute früh 6 Uhr auf dem Bahn» Hof ein Ls waren etwa 1000 Mann aus englischer Gefangenschaft, die nach dem üblichen Empfang am Bahnhof, wo Dr Schneider vom Roten Kreuz die Begrüßungsansprache hielt, nach dem Durchgangslager überführt wurden. ** Dom Zuge erfaßt und auf der Stelle getötet wurde heute früh auf dem Bahnübergang am Riegelpfad ein Moon von auswärts der hier Nacht- Wächterdienste tut Näheres war bis zur Stunde noch nicht z» erfahren. ’’ Entwendet wurde gestern vormittag ans Dem Lehrerzimmer des Realgymnasiums ein zum erstenmal getragener, ganz neuer, eleganter Herren- mantel. Für (Ermittelung des Täters, der mit den örtlichen Verhältnissen genau vertrant fein muß, ist gute Belohnung zugeflchert. •* Hausschlachtungen. Rach bet De- kanntmachung des Kreisamtes haben die Hausschlach. hingen für Gießener Einwohner ausschließlich im städtischen Schlachthof zu erfolgen. Der Tag der in Aussicht genommenen Hausschlachtung ist dem städtt- scheu Schlachthof spätestens 2 Tage vorher mitguteilen. Die Voranmeldung im Schlachthof ist erforderlich, Damit der Schlacht Hof rechtzeitig Über die Zahl der varzunehmenden Hausschlachtungen orientiert ist. Fe nach der Zahl der in Frage kommenden Schlachtun- gen wird der kleine ober der große Kessel geheizt. Diese Maßnahme ist im Interesse der Kohlenersparnis unbedingt geboten. Bei nicht rechtzeitiger Anmeldung ist die Zurückweisung von der Hausschlachtung zu gewärtigen. ** Der Förderturm an der Margaretenhütte ist gestern vormittag gegen 10 Uhr durch Sprengung niedergelegt worden. Der Antrag hierzu wurde in einer der letzten Stadtverordnetenversammlungen ge» stellt, um auf diese Weise Baumaterial zu gewinnen. Tatsächlich soll der Turm eine ansehnliche Menge Baumaterial ergeben haben. ** Ans dem ©tabttbeaterburean. Ws nächste Vorstellungen geben in ©jene: Am Freitag Gastspiel des Schauspielhauses Frankfurt tait Fritz von UnruhS ^Sin Geschlecht" in erfter Besetzung. Außer Abonnement bei erhöhten Preisen. Samstag den 1. November letzte Anffnh- nmo von Goethes „E g m o n t" mit der Beethoven» schien Musik etenfalls bei aufgchobntrm Abonnc- jnent, jedoch Loben zu „Egimmt" die öutftteine öüUiflfctt. Sonntag nachmittag „Tie fünf Frankfurter", abends „Tas Dreimäderl- n a n t" mit Hermann Schramm vom Ct>cm- w 8 .»rm'kfurt in der Rolle des Baron Schober .Am 4. ^Dcmbcr folgt als 4. Montags-Abonne- „Go leot t o". Wir bemerken, bay Eastgarays berühmtes 6dxrufpie( im neuen Dause zum ersten Male gegeben wird. ra. Wetzlar, 27. Oft Die Ausgeftal- qY?RQ ^rr,?^rCLfriebb<)fd 'st auf 34 389 Mark neraufcHaat wovon bereits 17 877 Mark durch vorlantene Mittel geteeft sind. Nun- mebr bat Stadtverordneter Fabrikant Lumbert »letchiallS eme «vendc von oOOO Mk. für den ^hrenfriedhof «macht, der Rest soll durch einen Dttcrtag aufgebracht werden. Unsere Stadtver- irC"'“r“.....I ordneten bereinigten in lüngster Sitzung einstim- roar 1880-M Orgamst imb1 mi-i 10000 Mk. für die Volkshochschule. Tas' llniverillätsmufcklehrer zu Bonn, Dann Musikdirektor in Bielefeld, 1885 Lehrer am Avnserra- torium zu äöln und ist feit 1890 <3omnafiai- mufiklehrer und Kirchen Musikmeister in Tarrn- ftabt, seit 1899 Professor. Er schrieb Werke für gern. Chor, Soli und Orchester, für Männerchor, Soli und Orchester, außerdem Opern („Ter Bärenhäuter"), Kantaten, Madrigale und viele Lieder. Piendelsiohn wurde im Ja^re 1918 zum Eh^mttglied Oer Berliner Kunstakademie ernannt. Im gleichen Jahre erhielt er von der theologischen Fakultät Der Universität Gießen hie Würbe eines Doktor honoris causa. '* Der Bezirksverband Gießen der Ortsgewerbevereine hielt am Samstag im Gewerbehaus in Gießen eine Versammlung ab, ;u der sämtliche Maurermeister aus dem Bezirk emgclaben waren. Nach einem einleitenden Bericht über bte Notwendigkeit des Zusammenschlunc-, aller Bewerb etreibe,-wen zu Fachgruppen zur gemeinsamen Regelung von Preisfragen, Rohstoffversorgung usw. wurde beschlo-sen, innerhalb des Bezirks Verbandes Gießen eine Fachgruppe für das Maurergewerbe ins Leben »u euren. Zu Bor- standsmitglisdern dieser Fachgruppe wurden gerodelt bie Herren Becker (Gießen), Bernhardt (Klein-Linden), Fischer (Großen-Linden), Schäfer (Wieseck), Möglich (Allendorf a. Lahn), Bock (Grünberg), Benner (Alleichors a. Lda), Schaser (Langgöns) und Fey (Lich). Mit der Schaffung von Ortsgruppen soll möglichst bald begonnen werden. ** Der Wartburgoerein feierte am oer- aangenen Samstag und Sonntag sein 32. Fahresfest. 3n kleinerem Rahmen fand am Sonntag nachmittag die Ehrung der Gründer des Vereins statt, wobei Fabrikant Eugen Kaufmann, Prof. Heuser, Schreiner, meister Lenz und Unioersitätsquästor Kaus zu Ehren« mitgliedern ernannt wurden. Die Hauptfeier führte abends in großer Zahl Mitglieder und Freunde des Vereins im „Einhorn" zusammen, besten großer Saal bis in die letzte Ecke gestopft voll war. Aus dem Programm des Abends ist in erster Linie der musikalische Teil unter Leitung des bewährten Kapellmeisters K. Schmitz hervorzuheben. Auch die turne« rischen Darbietungen und das flott gespielte Volks« stück „Eckmann und Sohn" fanden lebhaften Anklang. •• Der ßanbfturmoeretn Gießen, g e g r. 19 12, hielt am 25. d. Mts. im Deterns« lokal Schloßgaste 7 seine erste Hauptversammlung ab, in welcher beschlossen wurde, den Verein unter dem alten Namen, jedoch nicht als Militäroerein, sondern zur Pflege der Geselligkeit und Unterhaltung weiterzuführen Es wurde in der Versammlung ausdrücklich betont, daß der Verein seine Existenzfähigkeit nicht verloren, sondern dadurch gefestigt habe, daß feine Mitglieder, die früher nur aus ungedienten Leuten bestanden, alle während des Krieges eingezogen waren und zum großen Teil auch im Felde gestanden haben. Der neu gewählte Dlnstand setzt sich aus folgenden Herren zusammen: K. Caner, 1. Vors., 3uL Alker, 2. Dors, W lh. Schmitt, Sdjriftf, Wilh. Ullrich, Rechner, L. Lauer, 1. SeiL K. Möhl, 2. Beisitzer. ** Preußisch.Süddeutsche Klassen- Lotterie. Tie Einlösung der Lose zur Schlußklasse der 14. (240.) Lotterie hat unter Vorlegung des Borklassenloses bis zum 31 Oktober, abends 6 Uhr, an Arschehen. Auch müssen bis zu diesem Zeitpunft bic Freilose gegen Rückgabe der Gewinnlose in Empmnq genommen werden. Die Ziehung dieser Schlußklasse beainnt am 6. November und endigt am 2. Dezember. Landkreis Gießen. ** Opoenrod, 29. Oht. Bei einer am 25. OK- tober veranstalteten Versammlung wurde eine Ortsgruppe des hessischen Bauernbundes gegründet, der sofort 41 Mitglieder beitraten. Es wurden ge- wählt: Vorsitzender: Heinrich Grub, Stellvertreter: Heinrich Klingelhöfer, Schriftführer: Peter Gerhard, Rechner: Heinrich Schäfer, Vorstand: Philipp Caun« spach, Konrad Kloos, Foh. Weller. Nächsten Sonntag findet wieder eine Versammlung statt, die sich mit den Hausschlachtnngen und der Kartoffelversorgung befaßt. ÄreiS Schotten. « Eichelsachsen, 28. Okt. 3m Alter von 62 Fahren starb nach längerem Leiden der hiesige Bürgermeister Wilhelm Mettenheimer, der wie« derholt zum Ortsoberhaupte unserer Gemeinde ge- wählt worden war. Der Verstorbene war namentlich zur Zeit der Bauernbewegung der 90er Fahre agitatorisch eifrig tätig und damals in den Orten des Vogelsbergs bekannte Persönlichkeit. In den letzten Jahren ist er politisch weniger hervorgetreten. ed. E s ch e n r o d , 27. Okt. Selbst im abgelegenen Vogelsberg scheinen nun D i e h d ie b st ä h l e versucht zu werden. So wollten am Sonntag morgen gegen 10 Uhr drei Männer aus unserer Schaf. Herde einige Tiere stehlen. Sie gaben auf den vierzehnjährigen Sohn unseres Schäfers mehrere Schüsse ab. Es gelang dem Fungen aber, die Herde in die Nähe des Dorfes zu bringen, fo daß die drei Diebe unverrichteter Sache abziehen mußten. e. Schotten, 28. OhL Das hiesige Kreisamt hält für ben Bezirk Laubach am 1. November, für den Bezirk Ulrichstein am 3. November je einen Amtstag ab. e Ulfa, 28 Okt. Nachdem die Mehrheit der btepgen Grundstücksbesitzer sich für die Feld - bereinigung unserer ausgedehnten Gemarkung ausgesprochen hat, ist jetzt vvn dem hessischen F. ld- bereintgungsfeommiffdr für Samstag den 8. Noobr. die erste Versammlung aller Grundeigentümer, auch der Ausmärker, einberufen. Es soll Beschluß gefaßt werden über die Aufbringung der Feldbereinigungs- Mten. Außerdem müssen die zur Dollzugskommission 3U berufenden Sachverständigen und deren Vertreter gewählt werden. .. up Vom Voaelsberg, 27. Oft. Zur Zeit nnbat überall die Treibjagden statt. Unsere x5agcr, btc m den ersten Kriegsjahren jufet-ei mutzten können sich gratulieren. Der ungewöhn- uh bohc Preis für den Fuchs — 200 Mk. — läf;t bte ^agd nun recht lohnend werden Meister Remokc ist dtescs Jahr gut geraten. Auf zwet ri(‘irreren Jagden wurden auf der einen 5, auf her 6 Wüchse grfchoifcn. Tas Reh kommt ebt wohl auf 150 Mk. und der sonst fo billige Lampe klettert aus 16, ja auf 20 Mk. hinauf Kreis Wetzlar. Vonbaden, Kr Wetzlar, 27. Oft fctnire rotrt Karl Dottnmm, welcher den Krieg von An- ,b^»u Ende mttgemacht, hat durch untrer- ubk'SeS t'antreren mit einer Lelbfrladepiftolc einen iahen Tod gesunden Unternehmen hat in allen Schichten der Bevölkerung eine über alleS Erwarten gute Aufnahme gefunden. Hessen Nassau. -- Frankfurt a. M, 2i. Oft. Die Polizei hob nt der vergangenen Nacht bei einer umiaifen» oen Streife nicht weniger als 18 Bars und Tanzkneipen aus, die trotz schärfsten Lichtoerbotes zwischen nachts 1 und 4 Uhr bei blendender Beleuchtung ihre Räume offen gelten und Gelage schlimmster Art duldeten. In der Sthumanndüle wurde ;. B ein Schieber sefrgrstellt, der eine Zeche von 1500 Mk. gemacht hatte. kr. Frankfurt a. M., 28. Okt. Die Der» ftopfung des Frankfurter Düterbahn- Hofes wird mit der Zeit beängstigend. Richt nur, daß die Wagen infolge Maschinenmangels nicht entladen und ausrangiert werden können, die Lager- hallen liegen auch voll von Um,chlagsgut aus Sud- deutschland und Norddeutschland. Es fehlt an Wagen und nur ein ungefähr achttägiger Stillstand des gesamten Personenverkehrs könnte hier Abhilfe schaffen. - Um der De schiebung von beschlagnahmten Waren Einhalt zu tun, hat die Eisenbahndirektton jetzt ungeordnet, daß bie Begleitung von Wagen durch Privatpersonen verboten ift Nur Transporte mit leben- den Tieren dürfen noch begleitet werden. X. Hanau, 28. OhL Die organisierte Arbeiterschaft der hiesigen Silberwaren Industrie ist wegen Lohnftreittgkeiten und anderen Unstimmigkeiten im Arbeitsverhältnis in ben Ausstand getreten. P Lasphe, 27. Oft. In Bernshausen wurde ein 20 Jahre alter Bursche von dort, namens Rich ^fjmibt, der aus dem Gefängnis in Neuwied entwichen war und festgenommen werden sollte, von einem Ortseinwohner erschossen. 0 Marburg, 26. Oft. Ein schwerer Einbruchsdiebstahl wurde Samstag nacht in der Villa eines hiesigen Professors auSgeführt. Mehrere echte Perserteppiche mit Arabesken, sowie eine Menge Silbergeschirr sielen den Dieben in die Lände. Die Teppiche allein haben einen Werl von 60 —80 000 Mk. Die S lbergegenstönde tragen teils Wappen, Doppeladler, darunter übender Löwe und rechts und links Palme, teils find sie mit den Buchstaben B. E. ausgezeichnet. Zehn Prozent des Wertes find für Wiederherbeischasfung der gestohlenen Sachen ausgesetzt. X Meerholz bei Gelnhausen, 28. 0Kt Auf waldiger Wiese am Schießhause fand die feier iche Ein. weihung des Denhmals für den Grafen Karl von Psenburg-Büdingen-Meerholz unter zahl, reicher Beteiligung statt. Verfertiger des Denkmals ist der Dresdener Bildhauer Grundlia. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, den 28. Oft. 1919. (Fortsetzung und Schluß des Sitzungsberichts aus der gestrigen Nummer.) Dor 1er Kartofst^debatle, iie wir gestern bereits veröffentlichten, wurden zunächst einige Mittei- (un viel vo fichliger sein und nicht Dörfer in em schlechtes Licht zu stellen versuchen, welch bisher bei allen Abliefdrungen noch ihren guten Wl.ien gyigt hrben und dies nrehrschein ich sich in Zukunft tun werden. Daß die Kvrtosselabli> ferung wäh.e id ter Ernte sck»lecht n>rr, ist haupt- sächrch dem Wagenmon el zuiufchihben und nicht Den Bauern! Wir bitten deshalb den tetr?f:en» den §>errn, m der nächsten öffentlichen Sitzung daraus bin.iuwei.eii, daß er s ine Aussige yirüd» zieht und des dann im Gießener Anzeiger ver- önentlickt w:rd. Srllte dies nicht ge chchen, so werten wir uns weitere MaßnahnBen varb.halten." Deig. Krenzien meint, daß man zur Tag^S- 'itmrng Übergehen könne, was gescheyt. Der allgemeine Verein für Krankenpflege, dem vor kurzem 1000 Mk. bewilligt wurden, läßt der Stadtverordneten Versammlung durch B.-igcordneten Kreruien seinen Dank aus sprechen. Deig. Krenzien ve. liest fotemn ein Schrn- ben tes hieffgen ZweigvevnnS des Buntes ter Pripadarchiteklen, die sich «gen einen Vorwurf des Stodtv. Tr. Ebel in einer früheren Sitzung reenhea, daß die Un:ersudmngSs chv. r< ändi en tet der Wohnung Sau sna h mk il;re Befu -Misse ütersch it- tvn intb durch eigemvillige Anordnung, n Beun- ruhig'ung in die Bawlkerung hineinaetrogen hätten. Iie bei der Wohnungsaufnahme betet igten Mtt- Sl-ebcr tes ZweigvereinS, di' Architekten Ficher, hcvlaud, Schneider, Seuling und Zipp, hätten itch streng am die tx>m Dolmungsamk gegebenen Weisungen gehalten und ter Zweigv'rein müsse ür seine Thtg.L'ter ganz entschreten den Vorwurf ves Derrn Tr. Etel zurücftueisen. Sdadtv. Ebel (Dem.) stellt fest, daß er keinen der in dem Schreib m genannt.-n Herren a!8 Uebertreter tet Befugnis genannt Pate. Veiaerndneter Krenzien verliest nun folgendes Schreiben der Mitteldeutschen Ereditbank, Fck:ale Gießen: ,Ln ter letzten Stadtt>etttt^netenpersammlung ift un er Jreflirut einer Kritik in Sacken ter reerfidof? f mmg" irrte zio et rettbet, die rt- holtlid nicht ter.: T.:tsachen ert prithL Unsere Zen- träte Frankf irt, die tet ? Angelegenheit bearlreitet, Hot uns hierzu folgende Erftäruni mit ter Bitte übersandt, diese an Sv weiterzul,'iten. Erklärung Tie Behauptung, daß die Mitteldeutsche dre- bit lan I Frankfurt d Kuxe ter GenxrFchaft .Hoffnung" für 10 000 oder 40 000 Mk. vfrer:eN hätte ist unwahr. Tte MitteLeuN'che Eredi bank »t die e Ifuire in ten letzten z:hn Fahren nick« unter 80 000 Mk. angebotcn, und ihre Cferte vom Mai Sport. •* Der Verein „Rudersport Gießen 1913" mit der akademischen Ruderabteilung an der hiesigen Landesuniversität ist einstimmig in den Deut, schen Ruderverband ausgenommen worden. (Er zählt über 200 Mitglieder und verfügt über zahlreiches erst, klassiges Dootsmaterial, bas durch Neubestellungen im Frühjahr ergänzt allen sportlichen Anforderungen gerecht sein wird. 3n Kürze weiht der Verein fein neues Bootshaus am Woog ein, einen drei- stöckigen Dau nach Plänen der Architekten L. und A. Seuling. Das Bootsbaus dürfte eines der größten und schönsten Bootshäuser Deutschlands fein. 1919, die niedriger war, te^og sich nicht auf die Küpe ter ©elterfiOaft ,L>o'fnrng' , fjntem auf Mutungen. Statt». Ebel (Dem.) stellt fest, daß nach dieser und einer ihm mündlich gegetencn Erklärung vvn einer Preistreiberei keine Rett mehr fein könne. Statt». Fourier (llnabh.) will die Sache nachprü en und später eine Ecllärung abgeten. Er glaube ater, daß von der Bank anscheinend verschie» tene Tinge mi:einanter verguickt würden. Stadtv. Kraus niüller (D Bpt ) erklärt zur Frage ter Einschränkung des elektrischen Licht- llnd äraftverbrauchs, daß es für die Geuertetreitenden unmöglich gewesen siei, ihren Betrieb über 5ointtag um^uftcflen. Da das vandrererk gesetzlich ten den Acsttttuntentag gebunden sei, dürfe man ihm nicht die Möglichkeit nehmen, biefe acht Stunden voll auszutrutzen. Eine Ersparnis von Elektrizität ließe fid> vielleicht an anderer Stelle er# zielen. Man könnte z. B. in ten txm uns mit Strom versorgten Orten die B L-ud*nmg5icit pas- ßmder legen. Auch tue Adhlenoersorgung des Gewerbes laiie, sehr zu wünschen übrig. Schneider, Sckloffer, Schmiede ufre. könnten ans diesem @nmte mitunter gar nicht arbeiten. Punkt 2 DieAmtszeitderSchötzerte AuS ührung dcS ReichSviehseuchen gefetzes ist ab gelaufen Tie Ernennung muß neu erfolgen Die bisherigen Schätzer werten mied er gewählt. Dunft 3. T i e Zahl der Feldgeschwo« renen ist auf sechs 'ersetzt. Einer ist durch Tod apsg fchieten, zwei sind vi l ach rcrlintert Darum ist durch ten Obmann beantragt, die Zahl zu ergänzen. Vorgeschlagen wird Stadw. Diehl. Der Antrag rotrb angenommen. . Punkt 4. Bewilligung tes Kredit- für die Wieder besetzung einer Gehilfen- stelle bei dem Doli eiamt. T-re Stelle tu früher ang*»o(ren nxrtten. Tas Polizeiamt beantragt w- foo: fterjer ArbeitsÜberlastung ben jfctrbtt Bon 2500 Mk. nxteter zu bamllign Der Antrag wird angenommen. Vmrkt 5. Für die Volks zählteng reeree erforderlich 120 Zähler. Davon waren 59 frei angenommen, die übrigen waren Beamte. Der Finanzausschuß beantragt, ten Beamten eine Ent- scfÄchgung von 15 Mk , ten freien Zählern titw solche von 30 Mk. zu bsvillism. Der Antrag tes Finanzausschusses wird angenommen, der Antrag, den Beamten, die iyve Urlaubzeit verwendet baten, soll eine Vergütung gewährt werden, falls sie es wünschen. Punkt. 6. Ausgabe von 'Frieglnot- geld. Die Kleingeldverhättnisse in Gießen sind außerordentlich schlecht geworden. Die Briefmarffe muß in den meisten Fällen das Kleingeld ersetzen. Das wird zumal beim Weihnachtsverkehr stärend wirken. Der Finanzausschuß beantragt daher die Ausgabe von Nolgeldscheinen iür 200 000 Mk. im Wert von 10 Ps., 100 000 Mk. im Wert von 60 Pf. Der Kostenaufwand beläuft sich für die 10-Pf.-Stücke auf 7000 Mk., für die 50-Ps -Stücke auf 4460 Mk, also insgesamt auf 11 460 Mk T« Emiü.remig tun 25-Pf.-Stücken war tur- grsehen, man hat aber in Anbetracht tet boben Kosten ten Gedanken fallen lassere. Di: Anschiß sung irejrr Matrizen sei außerordentlich teTtcivrt. Stadtv. VetterS (S>z.) weist daraas hm. daß vom Reiche Kleingeld angekündlgt sei. E, Eryirirelt ob es darum zweckmäßig sei, das ftabt Geld zu vermehren. Berg Krenzien nreint, es könne noch länget dauern, bis de ReickSmünzen in UmUrif kämen. Ätetnadb sei aber besamte rs für das Wnhnochts- gtfd-än errerterlich. Ter Antrag des Finanzausschusses wird einstimmig angenommen. Berg. Krenzien bemerkt, daß Iren den alt« Scheinen noch ein Teil übrig sei. Vom Ftnanz- auslchuß werte beantragt, die ©dktiv 6imnt- lern unentwertet zur Verfügung zu stellm, da die Schein« endgülttg zum 1. Ttymbn: außer Kurs ge etzt würden. Strdrv. Urftabt (Dem.) ist dagegen, weil er Mißbrauch befürchtet. Stadtv. Sch m ahl (Teutschnall.) Ich bitte beantragt, daß die Scheine zum Nennwert m Samm er abgegelren N> rtkiL Demgemäß wird Kfdtfjfren. Beschaffungc-echilfe für Beamte, Lehrer und Arbeiter. Beig. Krenzien. Der Staat hat eine sckaffungsbrihilfe bewilligt. Ter Finanz«rsschuß beantragt drher für die S*abt iolgente Sätze: 1. für Beamte, Lehr , Lehrerinnen, Bedie»- ftete, Bureau- und scn cige Dilssarbeitcr und Mannschaften der SicklerlreitSwache folgende einmalige T 'chasfungsbcihilse: a) verfoikJ mit eigenem Dausbalt . 1000 Mk. b) Personen ohne eigenen bauSl-alt . 600 Mk. c) Personen oluie eigenen vaushalt, bte nicht 21 Jahre all find. 500 Mk. d) Kinder unter 18 Jahre, wenn sie aus wichtigen Grünten einem Verdienst nicht nachgehen können, und irreren sie kein nennenswertes son- Ettikoimmm hoben . . . 200 Mk 2. für Beamte im Ruhestand, B^nenstete uni Arbeiter im Ruhestand, Witwen von Beamten, Bediensteten oder Ardriter folgende einmalige Ve- chaffunysbeihilse: a) Pcrwnen olfne eigenem Lxwschall . 600 Mk. b) Personen ohne eigenen Daus halt . 400 Mk cj Witwen ......... 600 Mk. d) Ballwaisen , , ......80U Mk ej Kinder unter 18 Jahre, wenn sie aus wichtigen Grünten einem Verdienst nickte nadjgeben können, und wenn sie kein nennenswertes sonstiges Einkommen haben . . . 200 Mk. 3. für Arbeiter folgende einmalige Beschäl* ungsbeilnls«: a) verheiratete . . . . , , 6"0 Ml b) ledige vom 21. Jahre ab ... . 280 Mk c) ledige Dom 18 lnS einschließlich 20. Lebensjahr ....... 260 Mk d) ledige bis crnfdjL 17. LebimSjachr . 300 Mk e) fi'mber wie au 1. unb 2 . . . 200 M» Tie Beschosfungsbri! Ufere werden m 1* Raten, eme sofort und die andere mü dem Gehast am 26. November auSgezalilt. MS Stichtag hat ter 1. Oktober 1919 zu gelten. Zur Deckung ter ödsten wirb die Erhebung eines 7. Steuer-iels frantregt. Stadtv. Beckmann (USP ) er-tirt sich im allgemeinen mit ter Berstille rnrtrerftnnten, beantragt aber für die Artetter die Zulage mir für bie Beamten. Ären »ten heift darauf ssn, daß ro Arbeiter durch d e Tariftrertoäge im Flüstsabr ben Beamen gegenüber giinf.ig-r gestellt tourten unb daß i>nen außerdem tm Ererbst ane Befchaffungs- zulag.- bewilligt wurde. Stabto. 6rl>orb (Dem? erklärt sich mit ten Ausführungen Beckmanns einverstanden, sürch" Stfltfü’- nr. Ä Tie V.d der rontn tei'N* 5fv mtere 'M. per. Are» tc s j-gSffes ter lajt^ jefl KP SW. bie .Iie*» .'Dann aimM --?400 ^jrfDi " UL? INM Stabte. Fo« ten StanhF d Ma 8 fäjr un* iixtuns nM rji Itü ter $ .> aanie tzrlte jraJli wM 8rig. 8t r mtlottbitaifit W Wi v xijxni vatr LtjOib WM ui • gmtrnmm x tijtt crfiadili ■tiitt müvitrüe 8Jt6en, ten - Ire Dberbfcg Belm ic Dom ®tw *4 der Ärmeind *30. bs. Mts. ® Amtszimmei -rn können a krotofpü vorgri ■ Gemeinte eine »lulmärkr beyu "»,.<8öns, Büigermt iBri «rsf.«ulag können (Inge1 YlMm rii i 50' L'ÄÄ 5s£S 6bfr f» ii, Moni itek! tes# . S 2? oder !,6*rflJ8Qulleu eiÄi'ih» b-nnbdie'.lü1 l Swiy t *tte I. 1 Aldhl 11 'Uh. 1 AMSehuh- W ^“*3 ^altben>ol>rt! Lieber all gu JpaJberx! abbolen. 020819 | Ti ing mehr auf als ). I ntAW «w XoM Va geaen Hypothek. Licherheit findet man in den Lag auOAuletben. Schr. Sing. > 5,'raub, ebenso antisemil uni. 12299 an d. Gteß.Anz. i der Offiziere stehl *><)()(> gegenüber. Kein Wunds JJCfltr ftrit auf die Mannscha gegen guie Sicherbett zu ieLublikanern ist die : leiben, gesucht. Schriftl. 8 fepublikanern ist die Spartakisten und die m an den Gieß^Änzetger. ? llldeutschcn. Tie, Sali U BedürstiaeS Mädchen anerötag frfiU cttu bittet edeldcnk. Tarne treffend geräucherte Schellfische | •ttth iHttrftetrt» Aiff dein Wege von Sel uno -Oucrrnge teroweaWeit-Anlagenach Lebensmittelhans DienStak, früh » HU 2 Fünszigmark.cheme Willi Weisel, Markt- strahe 14. Telephon 1255. Sonder-Angebot. Damenhemden Feiner Battist Vorderteil m.elegant. Stickerei ll94,c Stack LS Mk. Modehaus Salomon Gießen, Schulatraße. verloren Geg. '-Belobung abzugeb. RensiadtTH l'b ,-------- Schrift!. Angebote unter 0-20784 Stiitilniifltii VXÄ nimmt entgegen 020769 Wnlltorsir. 22, Laden. PWB-talall konzessioniert 019,88 Inh.: Han* K rate, Brandgamie 8 Beleihung von Gold, Silber, Brillanten, Wäsche, Kleidern sowie Gegenständen aller Art. Strenpslo Diskretion. lSeschlv. Helfenbcin. Wieie a veegstr.tSchrei- berwegl, 7685qm, zu verv. 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Ebel gleiche Gerücht im B«rmtenauSschuß allgemein be- iprocken morden sei und daß es auch heute noch umgehe. ( Stadw. Stimmer (Freie Der.) beantragt, Sonntags den St r a tzen ba hnve r keh r ein zu stellen, da ja keine Persvnen-Ü^e führen und die so gesparten Kohlen den Familien zuz.uweisen, die noch keine erhalten hätten. Ein Stadtverordneter wendet sich gegen die Lichtvecschwendung auf dem Jux- platz. Schluß der Sitzung 8y2 Uhr. Eingesandt« (Für Form und Zitt-a.l aller unter dieser Rubrik stellenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die Vereinigten Getreidehändler, G. m. b £., Gießen, teilen zu einem Eingesandt aus Langsdorf in unserer gestrigen Nummer mit, daß die auf dem Lande vielfach umlaufenden Gerüchte über hohe Provision der Vereinigten Getreidehändler bei der Kartoffelabnahme durchaus unwahr und geeignet sind, in der jetzigen aufregenden Zeit nur noch mehr Aufregung zu verursachen. - In der Zuschrift bei Vereinigten Getreidehändler heißt es: „Die uns verbleibende Provision für Abwicklung aller geschäftlichen Transaktionen wie Uebernahme, Berechnung und Bezahlung der Kartoffeln beträgt pro Ztr. nicht achtzig, sondern brutto dreizehn Pf. Bei den jetzt bestehenden hohen Gebühren für Porto, Telephon, Gehälter, Heizung, Beleuchtung usw. wozu noch Zinsen für vorgelegte Beträge kommen, wird jeder Laie beurteilen können, daß hierbei weder von einem nennenswerten Verdienst noch viel weniger von Verteuerung der Kartoffeln die Rede sein kann. Diese Angaben können von der zuständigen Behörde bestätigt werden.'' Baptistengemeinde, Lonystr. 2 Jeden Donnerstag abend 8'/, Uhr: Voriräge über das MarkuScvangelium von Prediger Fischer. Große Ersparnis an Feuerung und Seife! Erleichterung der Arbeit am Waschtage. Burnus ht foltern ober lauwarmem Wasser stedoch nicht wer W Q auflSsen, die Wäsche darin einige Stunden - rweckmästig Übet Nacht - weichen lassen, dann nachspiilen und mit etwas Seife oder Setfcnpuloer kurz kochen. Das Wäsche-Elnweichmittel Burnus ist Überall erhältlich. Berftetter: rheinische Sabril - nöhm !t haar in Darmstadt. £ 42 Einzi mmerwo bmntgen 198 Ziverzimmerwohnungen 169 Dreizimmerwohnungen mehr als 5-ZimmerwvhnungNi fr firone, behördliche Anzeigen 9( SDOf (Einer drahtlosen Meldung ei- S '-^r., $r (HHf U11 ÜM UlGtlt 12131 Zeil 68, Telephon Haus« 7936. ziehen, ab 1. November ds. Is. um 40 v. H., die Iählerbenutzungsgebühren ungefähr um un- . Stadtv. Mann (Soz.) begrüßt es, daß dem Leimstättenverein entgegengefommen werde. Die Notwendigkeit des Bauens sei größer als in anderen Städten. Bei Entgegenkommen der Eisen- Bekanntmachung. Die Preise für Kraft- und Heizstrom müffen für alle Abnehmer, die solchen Strom zu den vom Provinzial- ausschuß am 3. März 1919 genehmigten Sätzen des Nachtrages zu den Stromlieferungs-Bedingungen be- Weißkohl, Speisemöhren, KohSrüben u. Runkelrüben liefert i. Waggonladungen Adolf Humbnrg, Frankfurt a. Hain. Töiigesgasie 6 (bisher Geschäftsführer der Abl. Lbit u. Gemüse dcS städt. LebenSinitielanneS). Tel. Hansa 926. Tel--Adr.: Huinburg, Franksurtmain. (moe 1000 ®! 600 $! 500 ® 600 S 400 5 500? 300? gefähr 20 v. tz. erhöht werden, weil die gesamten Betriebsausgaben eine weitere Steigerung erfahren haben und Wiederinstandsetzung, sowie Neubeschaffung von Stromzählern mit einem Teuruntzszuschlag von 320 v. H. belastet sind, der voraussichtlich noch weiter steigt. Die endgültige Festsetzung erfolgt durch den neu zu wählenden Provinzial-Ausschuß. [12334D Friedberg, den 28. Oktober 1919. f rktrische Ueberland.Anlage d. Provinz Oberhessen Die Direktion: v. Stadler bahnverwaltmrg könne sehr bald mit dem Bn angesmigen werden. Frankfurt, das 12mal so groß sei wie Gießen, habe Bedarf an 4000 Wohnungen. In Gießen fehlten Reparaturen an Fabrräd., Schreib- und Nähmaschinen aller Systeme roevben schnell u. sachgemäß ausgeführt bei W. Oetter, Gießen Dam,nstr.82. "Äe18 Berkaus von »Vahrrad- u. Näbniaschin.- Ersatzteilen. 500 Mk. Belohnung erhält derjenige, der mir wieder zu den bei mir gestohlenen Decken, Möbelstoffen, sowie Schreibmaschine (System Oliver) verhilft. Z. Jttiliülill, Inh.: A. Srnmlif Möbel» u. Polfterwertstätten >«« Bahnhofstr.29. Gießen Bahnhosstr.2S. m öaus hal t. nm Haushalt en iMshau, all smd. ■ ■ ibtn einem W fömicn, unö uitSwitd W Lebrliuge: 2 Kansleute, 2 Schlaffer, 1 Spengler, 2 schreiner, 1 Gärtner, 3 Schuhmacher, 1 Kon- dttor, 1 Friseur, 1 Elektromonteur, 1 Geometer. Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: »•bei diesigen Arbeitgebern: Mehrere Köchinnen Dtadchen tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und -madchen, 1 Lehrmädchen, Putzfrauen, perfekte Hausmädchen, tüchtige Alleinmädchen, 1 Flickerin, 6 Zigarreumacherlnrien. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landwirtschaftliches Dienstmädchen, Dienstmädchen, eine Friseuse, 1 Küchenmädchen, Hausmädchen, zmei Köchiunen, 1 Haushälterin, 1 einiache Stütze, Mädchen für Haus« und Gartenarbeit, Allein- mäochen, 1 Walchmädchen, 1 Bureamräulein für ein Ho^ut, 1 Haushälterin für ein Hosgut. ®9 suchen Arbeit: 1 Waschfrau, 1 beffere HauS- hälteiln, 1 Hausdame, 2 Mädchen zur Erlernung des Haushaltes. 123078 ZUM Einweichen der Wäsche! tegorien verschieden, weil die Änstrilungsverhält- nisse andere sind. Stadtv. Fourier (U. S. P.) bc. 'rrtt mtfp mals den Standpunkt Deckmanns. Stadtv. Mann (So^.): Ter Darifvertrag. ist sehr ungünstig, da man die wertere Preissteigerung nicht hat voraussÄen können. Auch ein Teil der Beamten sei ml nichtig entlohnt. Die ganze Gehaltsfrage müsse daher einmal auf» gerollt werden. Beig. Krenzien: Die Frage der Einkommens verl)ältnisse der Arbeiter neu zu prüfen war Auskünfte jeder Art über Geschäfts- u. Privatleute schnell, zuverlässig und billig. ims nein d-W • men hallZ^ $8$ * m b, tzM l|,8l™f?n' Hi uh 1 arbch^ m Mer. it bf r fi x , ML »Kommen. tt6L t PhS. Uen. (in w« Offeriere prima frische 12244 Därme und Blafen. G.Goldberg,züh.:H.Mrf,IarMoßW. Marburg a. d. Lahn, Telephon Rr. 750 itnommen. ?lksjzhlyyg ^on mären 59®Ä Ä fi 'brn S01^11 kiuk Ent, ■£"*-«- BÄtt es wünschen. 'e von Krieajnvt. Ä Rn* BrirfnM Drt.bti Sltuigdb ersetzen bchncchtsverkchr ftärenb ^6 ixontragt daher dir wn lüt 200 000 M in m ®. » öS Md beläuft sich für di ' für die 50M.-SW Hunt aus 11 460 Mk. ^5'Ps.^Stücken war iw Frauenhaar kaufe zu höchsten Preisen. Aufkäufer gesucht. | H. Sttßkind, Neuenweg 29. 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Polsterer, 1 Stellmacher, 3 Schneider, 4 Schuhmacher, 2 Stetnbauer, ein Pflanerer, 1 junger Kaminfeger, 3 Elektromon- leure, 5 Zigarren- und Wickelmacher, 1 Pianist oder Pianiuin, 2 Installateure, 1 Spengler und Jniiallaleur, 1 Holzbildhauer, Klavierbauer, Regulieret: und Zusammensetzer. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Schlaffer, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: 2 Bäcker, 4 Schriftsetzer, und 3 Drucker, Kaufleute, Schreiber und Reisende, Packer, Hauoburscheu und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Mechaniker, 1 Spengler u. Installateur, Zigarrenarbeiter u. -arbetierinnen, 3 Heizer, 2 Sattler, 2 Gärtner, 2 Schreiner, zwei Friseure, 1 Sleiusormer, 3 Krankenpfleger, ein Poneieuiller, 2 Schmiede, 2 Buchbinder, ein Anstreicher, 1 Polsterer, OEbauffeure, 2Piotorschlosser, 1 Glaser, 1 Oberschweizer, 1 Auiomobilschloffer, i Wachter oder Portier, 2 Maschinisten, 3 Metzger, ^ Hausmeister oder Verwalter, 3 Techniker, ein Zimmermann, 1 Schachrmetner, 2 Oberkellner, 5 Kellner, 1 Zahntechniker, 1 Optiker, 1 Obst- und Garienbauiechniker. Gelegenheit für öäcker In guter Geschäftslage Gießens haben wir ein Hans mit Bäckerei eignet, für den billigen Preis von Moskau) genommen. W v Wi unterm 26. Oktober die (Ei, Dert Näh. Auskunft ert. Frankfurt M. N. 0.14. Schließfach 9. Achtung für Holzhauer und Bott en meistert Holzhauerseile liefert preiswert lttw W.Nebhuth, Seilerei, Rodheimer Straße 58. Telephon 1Ä6. bereits Absicht der Verwaltung. Sie Mrd demnächst mit dem Finanzausschuß beraten. Stadtv. Höhn sucht die bisherigen Besoldungsverhältnisse zu hären. — Es sprechen noch die Stadtverordneten Michel, Schmahl und Erhard. Stadtv. Ebel (Dem.) ist dafür, daß bei Neigung für den Antrag Beckmann dieser dem Finanzausschuß wegen der Deckungsfrage überwiesen werde. Bei der Abstimmung, die nach drei- viertelstündigerGeschaftsordnungS- bc b a 11 e erfolgt, wird der Antrag des Finanzausschusses gegen 11 Stimmen angenommen. Der Antrag Ebel, den Antrag Beckmann an den Finanzausschuß zu überweisen, wird mit Mehrheit angenommen, ebenso ein Antrag Mann, bei Ablehnung des Antrags Beckmann bat Arbeitertarif erneut zu prüfen. Punkt 8. Gesuchdes Eisenbahnheim- lättenoereind um Ueberlassung von tadtischem Gelände und um Unter» tützung bei seinem Bauvorhaben. Dck alter Ärnfexnengen den VbaatSarbeitear gegen- fibrr. Er beantragt, bei den ArbeitersLtzen runde Summen enrzustellen. Beig. Krenzien begründet bte Beihilfen der Arbeiter mit Rücksicht auf die Staatsarbeiter und die bereits gejagten Beihilfen. Stadtv. Kraus müller (T. V.): Der Finanzausschuß hat genau die Sütze beantragt, die der Staat gewährt hat. Wenn der Oberbürgermeister noch langer krank bleibt, muß eine Reihe von Gehal:sausgloicl)sfragrn t»m Fmanzaussckmß durchg-prüft werden. S4adw. Beckmann (USP.): Wenn die Mehrheit der hessischen RcKerung die Arbeiter geringer einschätzt als die Beamten, so ist das ihre Sache, ^ch will nicht, daß mit zweierlei Maß gemessen wird. Beig. Krenzien: Bei der Bemessung des Tarfflohnes ist ein den Zettverhöltnissen entsprechendes Einkommen berechnet worden, wahrend bei Eltein-üiioiellEn Rosen • Anhänger fabriziert preiswert Ludwig Noll Elfenbeinschnitzer und Graveur, Steiuttraße 69. ”*■ Papier-Kragen Steh- u. Stebiimlegsaffon Stück 25 Pfg. ll7Mc 47 Vierzimmerwohnungen 17 Fluffzimmenvohnunge Beckmann an. Stadw. ExHard (Denn) erwähnt, daß die Dtaatsarbeitei. ."gen den Klassenunterschied bei Teuerungszulagen idwrfiten Pnotest erHoben Häf en. Staofo. Schmahl (D. N.): Es roirv hier nicht mit zweierlei Maß gemessen. Die Stadt stellt ihre Arbeiter bedeutend besser als der Staat, nell sic die Beil/ilfe allen Arbeitern bewilligt, cmeriei, ob sie vollbeschäftigt sind und wie lange sie in Diensten stehen. Wenn wir den Antrag Beckmann annehmen würden, erhielten die Arbeitet 400 Mark mehr als alle anderen. Stadtv. Urstadt (Dem.): Bei Gehalts Zahlungen müssen wir uns imbebin- nach box Regelungen des Staates ten, da sich Beamte und Arbeiter immer darau f berufen. Srotzdem sind die städtischen Arbeitetl besser gesc.Sen. Wenn ihre Sä^e $u niedrig sein sollten, fo i ; bet Wen der Tarisverhandlungen gegeben. Die Art der Aufbesserung ist bei beiden Ka- (Soj.) reift barnf in, fdb MPkimdiA sei. 6i MckmÄg sei, d°S W rück, e8 ßm nab Lux bisen in Umfall bat MMMÄchustes tont) rw «neckt, tafc rat bffl alte übrig sei ffinttz- lat, die v» Verfügung zu stellk zum 1. Tezembck -ck- Clan.) ist dageM, itvi j (le*dl.) Ich hü- beme zum Nennwert m rb.it. .schl^sM- iit Beamte, Lehrer d »iter. Der W h°t ligt. & HA vl^ende Sa^. brLchrmiE M» niettswache folgende ec. 484 Wohnungen insgesamt. Frankfurt h-ibe in städ'ischer Regie 531 Wohnungen, projeziert seien 1100 Wohnunaen, außerdem würden 131 Notwohnungen yergerichtet. Frankfurt habe also 1791 Wohnungen vorgesehen, mithin 40 Proz. des Bedarfs. 5)n Gießen fehllen rund 500 Wohnungen. In städtischer Regie feien 42 Wohnungen. Rechne man die 50 Wohnungen an der Licher Straße hinzu, fo habe man nur ein Viertel des Bedarfs. Die Stadt solle daher ihre schon lange ruhenden Projekte ausarbeiten. Ten Eisenbahn wn müsse bet Abtretung des Geländes die Bedingmrg gemacht werden daß sie in absehbarer Zeit mit Bauen beginnen. Stadtv. Erhard (Dem.) begrüßt den Beschlus der Baiideputatron. Er glaubt, daß mit den Bauten des Eisenbohnheimstättenvereins sofort begonnen werden könne, erbittet aber weitere Unter- stübung der Stadt wie bei der Baugenossenschaft 1894. Beig. Krenzten teilt einen Antrag mit, 100000 Mk. als Darlehen zu gleichem Zinsfuß zu gewähren, wie es die Stadt bezieht. Stadtv. K r a u S m ü l l e r (D. B.'i bittet um Ucberrocifnng des Antrags an die Baudeputation. Der Hauptantvag ist einstimmig angmommen. Außerhalb der Tagesordnung. Frau Stadtv. Naumann bringt nochmals die Frage der Besetzung einer Stelle beim Kuratorium der Höheren und erweiterten Mädchenschule zur Sprache und beantragt, daß die 5 Frauen zum Sozialpolitischen Ausschuß zugezogen werden. Stadtv. Mann (Soz.) gibt die Erklärung ab, daß die Tachdeckermeister am 22. März den Auftrag bekommen haben, tute T>ochziegel zu b?- schiaifen, daß diese -auch yi einer bestimmten Zeit m genügender Zahl vorhanden waren, aber nicht für den Dau in per Miihlstraße verw,'ndet worden. Tie T-achdeckermeisber Hilden ihre Wicht nicht ganz erfüllt, ohne daß ihnen jedoch der Borwurf gemailt werden kann, sie hätten sich einen Vermögensvorteil verschafft. Seit.: HauSsck4iachtllnigtet. Bekmmtnmchnng. Auf bte Bekanntmachung des Kveisamts Gießen vvm 21. Oktober 1919, betreffend Regelung des Fleffckcherbvauchs, hier: HauSMachtungen (AmtsvcrQlndigiingsblatt vorn 24. Oktober 1919 -9?r. 110) wird hiermit verwiesen. Nacy 8 4 Absatz 2 haben die LxcusschLachtungen für Gießener Einwohner ausschließlich im städtischen Lchlachthos zu erfblgaL Ter Tag der rn Aussicht genommenen Hausschiachtung ist dem Neckischen SchlachtlZof spätestens 2 Tage vorher mitjuteüen. 123086 Gießen, den 28. OVober 1919. Ter Oberbürgermeister (LebenSmitteLamt). Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Lang-Göns für 1919 Rj. liegt vom 30. ds. Mts. an eine Woche lang auf unterem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder ,ui Protokoll vorgebracht werden. Es wird seitens der Gemeinde eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Lang-Göns, den 28. Oktober 1919. Bürgermeisterei Lang-Göns. Seite 12295 Die Baudeputation schlägt vor, den Antrag um - Überlassung von Gelände am städtischen Aulweg ab; zulchnen, weil die Daureifmachung des Geländes unverhältnismäßig hohe Kosten erfordern würde und weil die Beschaffung der erforderlichen Baustoffe zur Zeit fast unüberwindliche Schwierigkeiten bereitet Um die Bestrebungen des Vereins zu fördern, wird vorgefchlagen, das auf der Südseite der Klinikstraße N' Schlesien MM^i^traße und der Eisenbahn einiger Gemeinden des P Don insgesamt 4697 qm fallen die Kreise 92euftabPen Preisen pro Quadrat- ~ ----- , Schneida^KI'nikstratze, 10 Mk. am zu Brandenburg an der Trednerstraße (Warthe),Mfferitz und B^t zur Zeit keine Auf. ftaureifmachung des Geländes entstehen, solle:/, Ermäßigungen im Geländepreis bis zum Mindestbetrage von 5 Mk. gewährt werden Auf Zahlung des Strahenkostenbei- träges wird verzichtet. Baukostenüberteuerungszu- fchüffe werden nicht in Aussicht gestellt, weil Mittel vom Reich und vom hessischen Staat hierfür nicht jur Verfügung stehen, und weil angenommen wird, daß die^Eisenbahnverwaltung entsprechende Iuschüffe feil'v ~ ' Bedarfsfälle wird weiteres Gelände zwi- scheu der Liebig, und Wilhelmstra6e unter den gleichen Bedingungen zur Verfügung gestellt. . 200$ Zwieback oodleks markenfrei 010640 LedcuömittclbauS Willi Weisel, Marktstr. 14 Teleph. 1255 Düngekalk bestbewährieS Material, gibt ab C. Itübxamon, Fernsprecher 259. 12067 1 ileibriemenfabrik OEL nein AU i ebr und 9kM nab. 3ari su i .V Laa, um ai (1 AU U. 0 - AI itek »n. Inf ii Eta. !ji '1_97H «uc( Der leit« ntnn i'crf »8R Mb LN,°l ».254 « «**! *js*’ ■M»WM o ®S«! mo"U Hs, srt* &*M*S AK' i,«M> "■ WS StzL? Spit» SchlM .tmmfotrfc ■ und>natioi stimmten da mit der in d rungSnotizer rtt Reiche [« Vvtschge ta mtüolu’k Mujtäbe *ibt fati -&n emei WUtn itfn •'« Dnrujer *«frr kaum :'W Sckr-m £5» whl % nwglt •wfen n>Tb 3Ä brr ?.em bv foD f£ ton Ub 55?- sttfi S*gMn •S f. 3 \-- • i 4,(01 kifen," wjSPm V Mle, ttftern in einen «rot 6tat bera Lppoiition Der beutle ipracb voi Ministers' hadung d- Pör, als art gesche an dieser ' taM. roaru: f? (in^ftnbj naliftiW £ Mngige, Mr TO' rubig auf i< Senn tvirkli unb andere so ist es Ec -chreiten. N habung bei den Unabbai deren Partei bei llnabhLr 'Sngrifien ge rLter des B am Mer bl 3;m im Vü doittt bdn oen Bänken Wie gehn ihm man mit Sefthlsdusi anderer Ä -ervorzudek fteriing^i w für Fi Uten laqei loffa, ft teil muarekfen." 020820 Marie Ott geb. Obermann Familie Obermann Anna Ott Familie Hastenpflug Heinrich Raßner Heinr. Hastenpflug u. Frau I Gießen (Neuen Bäue 17), Düsseldorf, Viera, | Geisweid, den 28. Oktober 1919. Die Beerdigung findet Freitag, 31. Okt 21/, Uhr, | von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt | im Alter von 55 Jahren. In tiefer Trauer Todes-Anzeige. Heute entschlief nach langem, schwerem, mit unendlicher Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann und Vater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Pate Herr Jakob Ott Todes-Anzeige. Samstag morgen verschied plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Bach Witwe geb. Lindenstruth im Alter von 68 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Theodor Simoi. Familie Ludwig Bach Familie He nrich Lindenstnrth Familie Johannes Aff. Gießen (Dammstraße 28), Heuchelheim, Wieseck, den 29. Oktober 1919. 020828 Die Beerdigung findet Donnerstag den 30. Okt nachm. 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt 'Todes-Anzeige. Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Onkel Herr Konrad Hahn II. Feldschütz a. D. heute nacht 1 Uhr nach kurzer Krankheit im Alter von nicht ganz 82 Jahren sanft entschlafen ist. im» Die trauernden Hinterbliebenen. Beuern, Alb ach, Wieseck, Erie (N. Amerika), den 28.Oktober 1919. Die Beerdigung findet Donnerstag den 30. d. M. 2Uhr nachm. statt 12291 vermieten gekuckt. 12259 Tii «-tiger eignet, zu Wabere-? bet M. Hartb, fönt Mbl. zimcr »UM 1. Nov. zu vermieten 020354 Asterweg 19. Kl. Fabrikräume, w. 300 qm, i». Wohnhaus mit Seitengebäude zu mieten gestickt. Offerten unter Nr. 542 an „Herto", Mitteldeutsche Annoncen Expedition, Gleiten. 020763 durch bald. Heuern, deök. unier kehr niiuft. Beding, kick felb'tänbi i zu macken. “ E. Ssblter, W-fl*ar|. ait allen Orten für den Vertrieb landwirtschaftlicher nud Haue« baltuugs - Artikel auf eigeneRcchnung gesucht Off. n. Nr. 554 n. ^Herso". Mitleid. Annonren-Erve ditivn lyieüen. "20858 Tiltut. 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