Erstes Blatt Dienstag. 29. April 1919 169. Jahrgang Zunahme »en Anzeige« f. die Laqesnummer bi« jum ‘liartunittaa vorher ot)iiejcbe4>evbiiiblid)teit detkiiprcilt: für örtliche Anzeigen 25 Ui.Jür au-siDurttge 30 für Reklamen Mt.1.-nebst 20° 0Iene- runas->>s ! (ag;Platzvor- Idirüt 20 % Au'scülag. Sauvtschri iieiter: Aug. Goeiz. Äerantwortiich tür Politik: Aug. Goetz, für den übriqenletl: Dr. Reinhold Zeuz; für den Auzeigeiuest: ö. Beck; fäintlid) in Sieben Aus Stadt nnd Land. Gießen, 29.April 1919. Einstellung de» Personen ngverkehrs im Direktionsbezirk Mainz? *♦ Frankfurt O.M., 28. April. Infolge Kohlenmangels steht nun auch der Direktionsbezirk Mainz vor der Frage vollständiger Ernste! lung des Personenzugrercehrs, wenn n«ht ungesäumte Zufuhren erfolgen. Von der Ern- stellung würden alle Lianen des DirektionsbezrrkI zwischen Main und Neckar betroffen werden, in der Hauptsache die Bergstraße mit Seiten- Pinien und die Strecken des gairzen Odenwaldes. Am besetzten Teil des Bezirks Mamz liegen bi* Verhältnisse etwas günstiger, weil Saarkohle her- angezogen werden kann. Lebensmittel au» Heereöbeständen. assoziierten Mächte zur Kenntnis gebracht. Paris, 28. April. (WTB.) S-vtas. Dem „Echo de Pa ns" zufolge fordert der Ghctnntrf der Wirtschaftskommission im FriedenSver- trag, daß Deuts^and tas Rech l>aben, in die Stadt auszugrden, aber in diskreter Begleitung, um jeden Zwis-iÄmfall zu vermeiocn. So wohnten die deutsckxn DelegEisten am Svim- lag dem Goctesdienst üt der Stadt bei. ÄriegSgesangenc Deutsche in Frankreich. Berlin, 28. April. (WTB.) Am 11. November 1918 wurden kriegsgefangene Deutsche aus der Gegend von B e s o u l e nach Beaumont bei Verdun gebracht. Aus dem Transport nahm ihnen der Führer Fichon alle Wertge-zenstände ab, die tie nicht zurückerhielten. Die Gesangenen wohnen bt Zelten. Sie leiden sehr unter dem Aiangel geeigneter Kleidung; ihre Nahrung besteht nur aus Brot und Suppe. Alle sind daher stark abgemagert und geschwäch. Offiziere und Unteroffiziere sind mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt, die Mannschaften werden zum Aufsuchen von Blindgängern verwendet. Täglich werden einige der Leute bei dieser Arbeit schwer verletzt oder getötet. Ost werden d« Mannschaften mit der Peitsche g e- / ch l a g e u. Mr die Art ihrer Behandlung ist be» xerckmend, daß der Unteröffiz« Bäuerle vom Insan rcric'Regiment 169 dem französischen Unteroffizier Ferro 14 Tage lang bei jedem Appell die Hand küssen mußte; auch andere Kriegsgefangene wurden hierzu gezwungen. — Die deutsche Regierung hat bet der französischen Regierung jcknnisten Protest gegen diese Zustände in Beaumont eingelegt und sofortige durchgreifende Abhilfe geforoert. Vor allen Dingen nruß Verwah- tfuiig dagegen eingelegt iverden, daß eS die französische Iiegierung entlegen den völkerrechtlichen .Bestimmungen wagt, selbst Ossiziere und höhere Unteroffiziere zu körperlickMi Arbeiten heranzu- ziclfen. Ausweisungen aus dem Saargebiet. Berlin, 25. April. Tie französischen Be- satzungsbehörden im .Saargebiet setzen die Ausweisungen Deutscher ohne vorheriges Prozeßoer-» fahren fort. So sind in letzter Zeit in Saarlouis Stadlbaunreister Heimann, Polizei-Inspektor Schneider und Stadtsekretär Io chu mi, und in Völklingen der Krnobesitzer Theiß ohne Angabe von Gründen verhaftet und abgeschoben worden. Ter frühere Reichs- und Lcuid- tasSabgeordnete von Saarbrücken, Professor Tr. Herwig, langjähriger'Führer der nationalliberalen Partei dort, wurde bald nach seinerf Rückkehr aus Süd-Rußland eines Abends im Zivil kafino in Saarbrücken Der haftet, mußte die Rocht in der Kaserne zubringen und wurde am nächsten Morgen abgeschoben. Die Vorstandsmitglieder der Deutsch-nationalen Volkspartei nti Saarbrücken, Realgymnasialdirektor Kneuper, Siadt-Geonleter Herzberg, Oberlelwer Dr. Lauer und der Leiter der Fürsorgestelle Saarbrücken, Herr Schri nne r, wurden sämtlich kurzerhand verhaftet und neunzehn Tage lang in engen Zellen der Dragonerkaserne in Einzelhaft gelwlten, el)c ihnen ihre Abschiebung angekündigt wurde. Alle Ausgewresenen, darunter viele streikende Bergarbeiter, miußten zu Vieren antreten, vor ihnen ritten Lanzenreiter, zu beiden Seiten marschierten Kolorriaktruppen, die links und reckfts von kranzösischen Soldaten geführt wurden. In wohltuendmv VLgensatz zu dem Verhalten der. Fran- -,osen bei diesem Transport stand die Spaltung der Saarbrücker Bev öl kerun g, die stumm mit entblößten Häuptern die Gefangenen bei ihrer Abführung aus der Heimat begrüßte. 9üif der Lahrf^k^t von Saarbrücken nach Worms beauf- sichligke in jedem Abtril ein Nigger ober Marokkaner die Ausgewicsenen, ebenso in dem alten russischen Kricgsgefangcnen-Lager Worms, bem Sammelpunkt für die aus dem besetzten Gebiet ausgewiesenen deutschen. Sier massen alle ‘bev matlosen einige Tage zubringen, und an diesen Auientbalt wird jeder, trotz der unwürdigen Be- bart/nng durch Weiße und farbige Franzosen, gern rurückdcnken, da hier das gemeinsame Unglück alle Unterschiede des Standes und der politischen Partei verwi'cht und allen gegenseitige Treue und Hilfsbereitschaft einhaucht. Erst nach all dreien Martern betritt man jenseits der Brücke von Worms wieder deutschen Boden, befreit von oat französischen Bedrückern. ' (F- o.) zu zahlen, weirn die Werkstätten als po l i t i s che Tribunale betrach et werden. Voraussetzung für der Achtstmtdeniag ist intensive Arbeit, sonst fönen fvir einpacken mit unserer ganzen Sozialisierung, und sind erschlagen bei dem Versuch, aus dem Weltmarkt zu konkurrieren. Tic Staatsbetriebe zum Tummelplatz für Umtriebe gegen die Regierung zu machen, ist ein Unfug, beit ich mir unter keinen Um ständen gefallen lasse. Solange ich etioas zu sagen habe, räume ich damit auf! Deshalb habe ich die Span dauer Betriebe restlos schließen lassen und werde dafür sorgen, daß sie in einer Form nrieber eröffnet werden, bei der die Arbeiterinteressen ihre er- forderltche Berücksichtigung fhtben iverden. Dasselbe werde ich in allen Staatsbetrieben durchsetzen. Wir wollen nicht infolge von zu viel Geduld uns zum Prügelknaben einer politischen Minderheit machen lassen. * Der Rücktritt ÄöthS. Berlin, 28. April. Gleichzeitig mit dem zum 30. April bevorstehenden Rücktritt des Reichsministers und Chefs des Reichsministeriums für wirtschaftliche Demobilmachung, Oberstleutnant Köth, wird dieses Ministerium aufgelöst. Die Auflösung hat aber nicht die Bedeutung eines Aushörens der gesamten, von diesem Ministerium aufgcnont- meneu Arbeit. Vielmehr wird ein Teil der Gruppen des Auttes geschlossen in andere Reichsämter eingegliedert werden, so in das Reichswirtschasts- und das Reichsarbeitsamt, ferner in das Reichsfinanzministerium. Reichsminister Köth war bis vor kurzem Staatssekretär des Reichsamts für wirtschaftliche Demobilmachung gewesen und hatte dann als Reichsminister im Reichsministerium für wirtschaftliche Demobilmachung Sitz im Kabinett, zedoch ohne Stimme erhalten. Eine Erklärung der Unabhängigen in Leipzig. Leipzig, 28. April. (WTB. Der Landes- Vorstand und die Leidiger Parteileitung der U n - abhängigen foztaldemokr. Partei er- tltren: Die Parteileitung der Unabhängigen sozialdemokratischen Partei in Leipzig erkennt, getreu den Beschlüssen der Landeskonferenz der U. S. P. vom 18. April den Belagerungszustand sowohl der sächsischen als auch der Reichsregierung als rechtsgültig und rechtswirksam nicht an. Sie fordert die Parteimitglieder auf, den Kampf gegen den Belagerungszustand nach den Beschlüssen der Landeskonferenz mit aller Energie zu führen. Solern die Leipziger Regierung die Arbeiterschast nicht weiter provoziert, wird die Leipziger M csse durch die politisch organisierte Arbeiter chast der U. S. P. in Leipzig nicht gestört. (Anmer^ des Wolss- Bureaiis: Danach besteht allo die Walmcheinlich- keit, daß die Leipziger doppelt ge tchdrt durch den Belagerungszustand und die Erklärung der U. S. P., einen ruhigen Verlaus nehmen nnrb.) Der Rcichsvcrdaud der deutschen Presse Berlin, 28. April. (WTB.) Der Reichsverband der Deutschen Presse hielt am Sonntag in Berlin eine Delegiertenversammlung ab, die aus Berlin wie aus dem Reiche zahlreich besucht war. Nach eingehender, den ganzen Tag ausfüllenoer Verhandlung wurde der grundlegende Paragraph der neuen Satzung angenommen, nach dem der Reichsverband seine Umbildung tn eine gewerkschaftliche Organisation vollzieht. Die Beratungen werden Montag fortgesetzt. Eisenbahnverkehr und 1. Mai. zufammenfasseuden Arbeiten vorlegen. Tie übrigen Fragen sind sämtlich gelöst und iverden in ihre endgültige Fassung gebracht. Tie Bestimmungen über die deuts chen Grenzen mit Einschluß der Bestimmungen über das Sck)icksal des linken Rhinusers sind fertig g.-stellt. In Konferenz kreisen ist man der Ansici)t, daß der Text am Freitag, spätestens am Samstag, der deutschen Del^-.tiou übergeben werden kann. Am vorher- gel-enben Tage wird der Text in einer geheimen Vollsitzung den Vertretern der 21 alliierten und Aus China hcimkehrende Deutsche. | ber Oefsenttichkeit tritt in nentrec Zeit Rotte rdam, 28. April. (WTB.) Gestern «immer wieder die Ansickst aus, di.' mich in zahl- beaarm die AusschÜfmrg der mit dem Dampfer1 reichen Zuschriften an Oie nur Emahinngsn»' p$fe über den inneren Wirrwarr. Die Lage im Reiche ist, während unsere ßyriedensabordnung nach Paris reist, noch Durchaus unerfreulich. Mit dem Ruhrge- Ibic t ist man verhältnismäßig zufrieden, ob- Lieid) dort immer noch etwa 20 Prozent der Arbeiter im Aus stände sich befinden. In Itberschlesien ist auf den Elektrizitätswerken kiii neuer Streik ausgebrochen, und am Sonn- Itofl war jeglicher Verkehr in Oberschlesien Ilciymgelegt. In Stettin, Bremen, Braun- llö'weig, Leipzig gärt überall noch die politische Wittschsucht. Ziemlich lange dauert es, bis der hon den Regierungstruppcn gegen die Mün- Ichener Räterepublik geführte Feldzug zur [Durck-führung kommt. Es werden noch immer Gruppen zusammengezogen. Vielleicht hofft [man im stillen, daß sonderbare Münchener [Staatswesen werde sich durch seine innere Un- [sicheiheit und Kränklichkeit von selbst wieder lauflösen. Gerade hört man wieder, der neben [bem Vvllzugsrat stehende „Aktionsausschuß" Ifei infolge eines Zwiespalts der Führer zurück- Ltltetcn. Bekanntlich steht Toller, der Führer Iber Unabhängigen, auf etwas gemäßigterem [Standpunkt als die Regierung der Kommuni- Islkn, und der Glaube an die Lebensfähigkeit des iRätcstaates ist bei vielen seiner Anhänger [schon stark gesunken. N o s k e hat den Oberbefehl über die [gegen München vorgehenden Truppen, un= her denen Die Württemberger eine große iRc'lle spielen, übernommen, und die An- prad)c, die er jüngst in Danzig über die parlakistischen und unabhängigen Umtriebe ^halten hat, und deren Inhalt wir nach- tehend wiedergeben, zeigt, daß er weniy- lens noch die alte Energie und Einsicht in tue icgierungsnotweTidigkeiten besitzt. Er schildert besonders auch die Lauheit und Nachgiebigkeit der mehrheitssozialistischen Arbiter tn den Betrieben, die sich kleinen Minderheiten ost so widerstandslos fügten, und er ff, sich bewußt, daß er manchen Bolkskreisen nicht zum Liebling geworden ist. Aber: „Siner muß den Dreck ausfressen", so sagt tr drastisch, und er verspricht, auf fernem soften auszuharren. Daran, daß das russische gjperiment in München als gescheitert zu be- ttachten ist, ist wohl kein Zweifel; es fragt sich nur, ob trotz dieser Gewißheit noch Ströme bon Blut vergossen werden müssen. Berlin, 28. April. Militärminister Roste jsl von seiner Ostreise, die ihn bis nach Libau rfülrrt bat, nach Berlin zurückgekelwt. In ^a tilg bat er in einer bemerkenswerten sck>orien Rebe rjni die Umtriebe der Unabhängigen unb ^>par- Hifleu Sxllung genommen. In der Rede, über e in der „Teutsckzen Allg. Zeitung" emgehend richtet wird, rechtfertigt Noske seine Gattung neu über deni Teil seiner Parteigenossen, dcv her Tküigkeit mit einem gewissen Unbehagen uficht Ich konnte — so erklärte er — nicht anders °ndeln. Ich bin der Heberzeugung, daß wem L'iept das rich ige gewesen ist. Wir dürfen uns icht auf der Nase herumtamen tauen. Wir wollen inferc demokratischen Grundsätze nicht et leugnen. Wir traben stets gesagt, daß die Wirbelt des Volkes entsch-iden soll Wenn es Üdi borrnn handelt, daß auf einem Buckel geprügelt ih'rb.n soll, so sehe ich nicht ein, baß ba» gerade nriner sein soll, dann suche ich mir einen anderen ifftr aus. Tas allein ist bie Taktik, mit ber man krnftuftig vorwärts kommen kann. Mir fmb bte kmnben nicht leicht geworben, in denen uh entschlichen mußte, Delaacrungsziiftanb und Standgericht zu derh -ug >n. I ch h a 11 e m i r m e i n c T a t i b k e i t inbers vorgestellt, als auf bie eigenen ivllsgcnossen mit Maschinengewehren zu schießen. Ilan muß ben Mut haben, in ben Betrieben bem reiben einer Minderheit entgegen.’,utreten. Was t das für ein Zustand, baß in einer ganzen Rcche ort Betrieben, in benen meine Parteigenossen Mehrheit bildeten, daß wir es barm er« ben, daß diese Massen von Arbeitern uch ano öni Betrieben herausbrängen lassen zu ^t-'cits unter b-er Parole „Nieber mit ber Regie- uig!" Wirb ber Versuch gemacht» Terror auszu- b-it, bann zu einem Knüppel gegriffen imb h* nr Wehr geletzt. Das ist eimachcr, als weim it Menschen schicken muß. Unsere Leute müssen 1 rrr die Courage haben, sich gegen den Terror zur ÄtW zu setzen. Es ist politisch rückgratlos, wenn Wich aus lauter Anstand aus ben Betrieben heraus- w «he weil bort eine Anzahl von großen Schreiern Gtas Wort führen. Ich werbe für mein Teil in den htaat^betriebcn dafür sorgen, daß solrcheic terroristischen Umtrieben etn Ende bereitet I vird Tas sind Dinge, die mül, natürlich mdit zunr «iebling einer Anzahl Leute machen. Ich WF imr ekr immer wieder: Einer mutz den ganzen Taeck u^Teifen, und da fick, vorlanng -kern Edcrev I niflret, sehe ich nicht ein, vatz ich mch. den Vcr- Liui> inarfKii sollte, au^umuten, soweit das mog° Wr ist. T as werde ich besorgien, ftolange [idi auf meinem Platz stehe. Konflikte N^r- |kit bm"(r)Orpod)ten, weil sie durchgc focht en norden kvüfscn. Ich, gehe nicht so weit, datz ich vor ledcm Mrbciterrat in die Knie sinke. Aus Vend)id>en£mj |9(tTieben, wo Terrorismus g-eübt ivorben rst, wie taan ihn sich niedriger ind) schinilofer nicht denken Ihiit1., habe ich-dieBetriebsräte entfernen jliiwn unb sehe der Drvlmng mit Sweik mit llioller Gelassenheit entgegen. Wenn uh Nr. 99 ftr Afetzene? Anzefger -Scheint täglich, außer -onn- und Feiertags. SezugrpreiL: M k. 1L5, oiertel- |iihdtrt> Mt. 4.05 , durch •Iblwle- u. Zweigstellen ntonall Dlf. 1.25 durch die Bost Mk. 4.05 otertel- jähd. ausschi. Bestell^. ;#nüpttcb • Anscbtüff«: | tir die SchnltI eitung 112 [ fortan, triekbäKsfteUeöl I i nldinh für Trahtnad;- | ruhten: Hnjeig« Lietze». poftfd? «Monte: i ranffuti a. M. U686 Die internationale sozialiftischeUonserenz Amsterdam, 28. April. (WTB) In bet gestrigen Sitzung bet internationale^ ozialistischen Konferenz unterbreitet« Henderson ben Entwurf einer Resolution zur Frage des Völkerbundes. Darin wird der Enttäuschung Ausdruck gegeben, die der Entwurf der Fricbenskonserenz hervorgerufen hat. Auch m» Forderung ber Abrüstung wird wreberholt Trölstra erklärte, er finde bie Resolution zul schwach; die sozialistischeir Parteien müßten vsw bet Fricbenskonserenz forbern, daß sie nicht auso schließlich einen Bund einiger Völker ins Lede» ruft. Auch Renaudel fand den Sntivurs beti von Heubcrfon unterbreiteten Resolution zu vage) Er forderte eine entschlossenere Darlegung bet sozialistisckzen Ziele und sagte, man müsse sich konkreter mit der gesamten Abrüstung zu Wasser und zu Laube befassen, sowie sorbern, baß eine lozialrstisclzc Delegation Vom Rat ber Vier empfangen werde. ... M , Wibaut trat dafür ein, daß in tr r Reiv-- lutivn auch das Arbciterrecht aufgenommen werde. Der cmstralinlie Minister Ryan sage, für die El>. richlung des Völkerbundcs sei es luohuenixig, datz alle Völker ihre Ansicht darüber äußerten; damit bie Regierungen auch namens ihrer Volker spcechett könnteri, müßte bas allg?meine Wahlrecht überall etngeiührt werden. Er sei Der Ansich:, daß maw übciaU die Dienstpflicht abschaffcn und Berufsheere aufstellen müsse. Ryan gab bie Er- Cärung ab, daß der m Bern aufgesLllte mrd tu bas ^Tbciterrctf/ aufgenommene Grundsatz der Eniwanderirngsfreihrit wegen der funckxbaren Kvw-, kurrenz, die die farbigcn Rassen den toeiöert ArbriteM machten, für ihn unaimehinbar fei. Ter argentinische Delegierte Justo unter* breitete ein Amendement zum Anttag Henderson; bartn wirb gefordert, daß eine internationale rorität Richtlinien für die allmähliche Abschaffung der gesetzlichen Maßnahmen, die für ben Frefo handel ein Hindernis bilden, ausarbeite. Just» trat für den Grundsatz des Freil>andels ein intb rief 9x1)011 zu: „Mit Ihrer Politik des Schutzes ber weißen Arbeiter bereiten Sie einen künftiges Krieg mit China und Japan vor. Ter argentinische Telegierie Thoma so erklärte sich ati| Gegner der Berufsheere und sagte, die Retv Ryans habe bewiesen, daß die Völker sich mit bem militärischen Problem befassen müs'en. Er schiogc eine Soirberkommission vor, bie alle Vorschläge unb Verbesserungsanträge untersuchen soll, Tiefe Kommission mürbe ernannt. Sie setzt sich Msammen aus Wibnut, Stuart Brmning, Rcnanbei unb Longuet Henderson erstattete bteraul über das in Paris ausgestellte fMrbeitenxdjt Bericht. Stuttgart, 28. Avril. (WTB.) Tie (Seite» raldrrektion ber Staatseisenbahrren leit mit: Wegen Kohlenmangels ruht am Donnerstag, 1 Mai, unb am Sonntag, 4. Mar, der Personenverkehr auf sämtlichen würt- tem bergis chen Staatsbahnen. Am Freitag, 2. Mai, am Samsrag, 3. S-Ubat, mtb am Montag. 5. Mai, verkchren bie Personenzügc W sonst. • Flugverfehr zwischen Berlin nndLeipzig. Augsburg, 28. >April. (WTB.) Wie die Rumpler-Werke mitteilen, errichten sie anläßlich der Leipziger Messe einen F l u g, v c r k e h r z m v- frfvn Berlin und Leipzig Tic strcckc wird in 50 Minuten durchflogen EsßnLxt vvr- läirfig noch Echt regdmäbtger BerkelTr statt, sondern es wird nur auf Bestellmrg geflogen. Vie Verhandlungen in Paris. Paris, 28. April. (WTB.) Savas. Diplomatische Sage. Die drei Regrerungsck^ss und die Minister des Auswüriigen dcr vier (S* möchte hielten gestern keine Sttzmig ab. Der Redaktionsausschuß arbeitete indes den ganzen Sonntag über. Der Wortlaut des Bo Frieden s- nur noch das Ki a u t s ch a u - Problem elfen. Voraussichtlich werben die drei Staatsmamrer am Tienstag bie endgültige Entscheidung, treilen, indem sie die Forderungm Japans, berriedigen. >ie militärischen und maritimen!Desttmmun^n smb bis auf wenige von untergeordneter Vebeutung fcftgelegt. -lieber ben Kaiser-Wilhelm ß>anai ist noch feine Einigung crzic.t ^cr XrHerrat bai fer.tcr noch di- Luicm- burger Zollfrage, die '^raae der Zukunft „Atreus" aus China angekommenen 720 Teilt* - chen. Dieses erste Kontingent hcimgekelzrter Elnna^ deutscher besteht l-auptiächlich aus den Chefs unb beu An gestellten der größ.en ixutfdyen Handels* bauIer in Schanghai. Es fairtcn weder Fiau« noch Kinder mit. Ter Dampfer ist am 17. März, von Schanghai abgefahren. Er hat'e in Singapor« fedx3 Tage Aufenthalt, da sechs Deportierte starben. Zum Empfang hatten sich il a. cingefunben einige Mitglieder ber deutschen Gesandtschaft Haag. In beit itäd)ftcn Tagen iverben bie Dampfer „Norc"- unb ,,Novara" erwartet,. bie auch bie Frauen unb Kruder mitbringen. Tie gestern nt5^ ge'.chissten Teutschcn frnb ant Nachmittag nsxfl Deutschlanb weiter gefahren. Der itallenisch-ameriranlsche Gegensatz. Genf, 28. April. Zu bem Konflikt Wilson-Orlando kündigen bie, französischen Bettungen an, baß ber amerikanische Botsck)after iro Rom Nelson Page, in Paris erwartet wirb. 25 000 amerikanische Polizeisolda-i ten, bie sich in ben italienischen Häfen unb tre Sizilien zur Uebenvachung ber amerikanischen De^ ferteure befinben, haben Befehl erhalten, zurück« zukehren. Kundgebungen in Fiume. Agram, 28. April (WTB.) Wiener Storr* Bureau. Aus Fiume emgetvorfene Nacke-ichteu zufolge scmben dort auf bie Meldung hin, daß dir ilalienifrfTn Delegierten Paris verlassen habens große Kunbgebungen statt. Die Italiener veraustal eten unter Schmälnufen auf Wil on etnert Untzug burch die Stadt. Ter italienische National* rat hielt eine Sitzung ab, in ber beschlossen wurde. Fiume bem italieniö)pn Gciteral Grazioli auSzu^ liefern, um bie FriedensL-uferenz vor eine voll- enbete Tatsack;e ju stellen. SichenerAnzeiger Eeneral-Anzeiger für Oberhesfen SwiMttgsnlnddnick u. Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- u. Steinörutferei H. Lange. 5christleit»ng, Sefchästsftelle u. Druckerei: Schulpr. 7. bie Staotsbetriebe sozialisieren soll, so ist cs I ber beutfchen Kabel, die Frage ber deutschen Kriegs barer Unsiirn, wenn mich diese Stantsbetricbe | (rfangenen mtb beutschcn Arbeiter zu regeln. Eine alle drei Tage begreifen. Es ist barer Uiu | Sonberkommission wirb huste über bieLetztere ihre sinn, in ben Staatsbetrieben nach einem Acht-' ftunbeirtag 2,40 Mk. für bie Stunbe Arbeitslohn Maftbm Beerben verirtten tmtb, daß bee tzur Zeit raxf) vorhanderte.r Lebens- unb Marineverwottung in Pro L-un.tnuiga jir e.;, Proviamdepots ufw. tzweckwidrig *irrucfg.1 halten und zum. Teil dem Äcrberi/cn preisgeg bm sind, wahrend bk Zivil - bwölkerung Mangel leide Tiefe Ansicht ist un begründet: Soweit die bt Heeres- und Marineia <".n vorhandcn-n SLt- ben&> und 75rutiernuU.A nicht dringend in aller- «nächster Zeit für die Heer-Verwaltung benötigt »aerdrir, sind sie bereits non der Heeres- und Ma- rincDemxiltun^ den mir ihrer Bewirtschaftung be- faßten Rcichösteilen und (‘licqoßjfeUicbaften. ?.ur Verfügung gestellt worden: meß werben sie tm Wege der tfanmd fügen Verteilung der Allgemeinheit zuführen, wob-.i die in der Nähe der Lager \r- stndlichcn Kommunalverbände nach Möglichkeit und nach Maf-gabe eurer der Allgemcinh-rt gerecht werdenden Rationierung, fdpn zur Vermeidung unnötiger Transporte in erster Linie bedacht werden sollen. Willkürliche Eingriffe und PlünderungSver- suche können nur dazu führen, der gerechten und «ordneten Verkettung der Lebensmittel zum Schaden der Allgemeinh it vorzugreisen und die geregelte Lebensmittelversorgung gerade der in dec Umgebung der Heereslager bdegenen Gemeinden in der nächsten Zeit aufs fchwerste zu gefährden. •* Der 1. M a i al- allgemeiner Feiertag. Tas Polizeiamt macht noch darauf aufmerksam, das nach Anordnung des hessischen Gesamtministeriums der 1. Mai 1919 von der Bevölkerung, wie insbesondere auch von den Behörden und Schulen, als allgemeiner Feiertag tm Anne der reich-- und landesgesetzlichen Vorschriften mit den sich hieraus erMckenden Folgen zu beachten ist. *• Eine Sitzung der StadtVerord- neten-Bersommlung ist auf heute nachmittag 4 Uhr anberaumt. Auf der öffentlichen Tagesordnung steht: 1. Milteilungen. 2. Baugesuch a) des Vereins „Rudersport" für bte Rod- Heimer Straße: b) des K. und. L. Wehrum für die Franklurter Straße; c) des Wilhelm Bernhardt für die Frankfurter Straße: a) des Kurl Bier jr. für bte Straße parallel der Main-Weser- Bahn. 3. Regelung der Beamten- und Lehrerge* HL ter. 4. Beteiligung der Stadt bei ber Gemeinnützigen Baugenossenschaft. 6. Festsetzung bes Tages ber Stadt verordnet en wähl. 6. Mietvertrag mit der Militärverwaltung bezüglich der Stadt- knabcnschile. ** Ausgabe von Kunsthonig. (AuS- gabe Nr. 6.) Bom 30 ds. M S bis 7. Mai gelangen in den itletnfanMdgcktxiften gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und 2ldggbe des Bezugs- ab.chnittes Nr. 6 500 Gramm Kunsthonig zum Preise Don 2v Pf. für Paletware und 78 Pf. für losen Ktmslhonig zur Ausgabe. ** Aus dem Stabttheaterbureau. Für das Gastspiel Ruth Schwarzkopf am Freitag den 2. Mai gibt sich außerordentlich lebhaftes Interesse kund. In uns vorliegenden Pressenotizen werden interessante Vergleiche zwischen der Kunst des Gastes und der hier ja wohlbekannten Hannelore Ziegler gezogen. Frl. Ruth Schwarzkopf .gehört zweifellos zu den tmfficigenben Sternen tm Reiche Terpsichorcns, und das lebhafte Interesse deS Publikums wird am Freitag sicher auf seine Rechnung kommen. Vorbestellungen sind nur an die Kasse des Stadttheaters zu richten, der Briefkasten befindet sich irr der Nahe der Tageslasse. Der Dorverlauf beginnt Mittwoch vormittag 11 Uhr. U Die Viehzählung in beiden Hessen. Nach der Viehzählung vom 1. März 1919 wurden in der Provinz Hessen-Nassau in 244 946 viehbesitzcnden Haushaltungen gezählt 84 895 Pferde, 48 / 038 Siück Rttüveh, 230 485 Särase, 235148 Schweine, 217 601 Ziegen, 1466 031 Stück Federvieh und 200 595 Stück Kaninchen. In Hessen-Darmstadt zählte man tu 153 042 viehbesitzenden Hausl-altuw en 56 191 «ferde, 275 874 Stück Rindvieh, 8u 932 Schafe, 128 856 Schweine, 144 461 Ziegn, 965 585 Stück Aedervieh und 140 621 Stück Kaninchen. ** Ter Freie Hessische Landes verband Kriegsbeschädigter teilt mit: Am 20. April fand in Leipzig die Verbandstagung *er „freien wirtschaftlichen Vereinigung Kriegs- > beschädigter für daS deutsche Reichs Sitz Leipzig, statt, an der auch unser 1. Vorsitzender Kamerad Lehrer Funk teilnahm. Infolge seines energischen Eintretens für die EinheitSorganisation kanr diese auch unter dem Namen „Einheitsverband Kriegsbeschädigter für das deutsche Reich" zustande. Ter Landesverband Westfalen mit 22 000 Mann, Bayern mit 5000 Mann, Thüringen, Rheinland, Hessen-Nassau, Hessen- TarmHnbt uiU> viele anberc LandesverbLidc haben sich zusammengeschlossen zu einem groben Verstand, der jetzt annähernd 100000 Mitglieder -ählt, b. b. reine Kriegsbeschädigte, keine gefunden Kriegsteilnehmer, wie das beim Rrichsi- bunb dec Fall ist. Ter Verband hat auch beschlossen, die Hinterbliebenen zu ocgmiiftrren, sie aufzunehmen und ilynen mit Rat und Tat zur Seite zu flehen. Nun die Einigkeit erzielt ist, wird der Verband für alle Kten-gZbeschLngten — auch für solche, die fid» kriegZbesckädigl fühlen, aber noch keine Rente beziehen — und für die Hinterbliebenen mit allen Kräften rintrefen und tot die wirtschaftliche Sicknitellung, besonders der Sckr ^rb-schäd'g'en eiit'rctm, imr bereit Los so zn gestalten, dost sie wieder tatkräftige. Mitarbeitei; werden zum Wohle des Einzelnen uni) zum Wahle des Volksganzen. •* Nimm dir ein Postscheckkonto. Nachdem seit dem 1. April v. I der Postscheck- Verkehr wesentlich verbefert und namentlich im Ueberwci'ungsoeriahren völlige Porto- und 5k- bühtenir -.tett ein getreten ist, hegt es im Interesse aller Geschäftsleute. Gewerberreibenden. Aerzte, ttvotheter, Rechtsanwälte, Gmsbesitzer, Vereine, OXmossenfchaiten. Kranken lassen usw., ein Postscheckkonto zu besitzen. In den nächsten Tagen wird durch die Postanstalten an die hiernach in Frage lommenben Kreise, soweit sie dem Postscheck- verlehr noch fernstehen, ein Werbeblatt .Mimm dir ein PunschecNonw" mit bei.iegcnbem Antrag auf Eröttnuug eines Postscheckkontos Dfrtcilt hxr* den. Nähere Aus^unst wird von den Postanstalten bercitwttligst erteilt. In G testen be,inden sich bis jetzt 50 4 Poslscheckkünden. •* Der bereite Briefverkehr nach dem Ausland Briese nach dem Ausland werden noch immer häufig verschlossen aufgeliefert. Zum Schaden für Absender und Empfänger entstehen dadurch Verzögerungen. Ferner sind jür diesen Berlehr auch letzt noch nur bestimmte fremde Sprachen zugelassen. Alle ubrizen Bechäntungen des Briesverkehrs nach dem nichtfeindlichen Ausland füto aber weggeiallen. Es Dürfen rvteöer gefütterte Briefumschläge verwendet, AnsichtSkaclen verschickt und Drucksachen wie früher aufgegeben werden. Die Postanstalten sind angewiesen, die Anwendung veralteter Bestimmungen zu vermeiden. Für einzelne Länder gelten aber nach wie vor iwch besondere Vorschriften. So sind nur bestimmte Gattungen von Sendungen nach Deutschäscerreich und Ungarn zulässig. Mit bestimmten Teilen der früheren österreichisch-ungarischen Monarchie ist der Verkehr eingestellt usw. ** Geaen den Mangel anPcrsoncn-- mögen. Der Bestand an betriebsfähigen Personenwagen ist infolge der großen Verluste während des Krieges und der Abgabe an die Feinde überaus gering. Die Wagen genügen bei weitem nicht zur Befriedigung des erngefchränktesten VeDürfnis- ses. Ter Eisen bahn Minister Hal deshalb die Ei.en- bahndirektionen angennecn, die Wiederherstellung der ausbesserungsbedüriti^en Polsterwagen unb Personenwagen 3 Klas e sowie der Per- sonenzug- und Güterzuagcpäckwagen mit allein Nachdruck zu betreiben. Bor allem gilt dies für dir zwei- unb dreiachsigen Wagen. Zur Beschleunigung finb bie Wagen mit kleineren Beschädigungen zuerst zu bearbeiten und dann die schwerer beschädigten Wagen mit einer größeren Ausbefsecungsoauer. Tie Werkstätten sind außerdem noch mit der Instandsetzung von Personenwagen für die Feinde de,chu,ligt. ** Unentgeltliche Verteilung von Bücher n. Aus den Zinsen der Sonderftifttutgen, die bei ber Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stiftung in Hambu g Gvotz.oritel zum A.iLe..0m g falle er Stieger errichtet wurden, soll in nach,ter Zeit eine Anzahl von Büchern an unbemittelte öffentliche Polksbibl iotheken auf dem' Lande ober in kleinen Städten — nichl über 10 000 Eimvohner — unerugelUich vcrtettt werden. Es kommen in diesem Jahre die Zinsen folgender .Sonberftiftarngrn in Frage: Osmrrr- Wetzig Stif ung, Jacobi-Stif.utg, Lellmuth-Otto- Blanck-Stifnrig, Edgar- und Rudols-Thiemer»Stif- nmg, 'Rick^.--Schiff-Stiftung. Beioerbungen um Zuwendung von Bückvrn aus diesen Svnderstif- tungen sind unter Klarlegung der Verhältnisse an die Bibliotheks-Abteilung der Deutschen Dich- ter-Gcdächlnis-Stiftung in Hamburg>°Großborstel zu richten. ** Freigabe der Nickelmünzen. Wie mitgetei t wird, ordnet ein Erlast deS vreust. Finanzministeriums an, dast. nachdem bie Gtünce für die Einziehung ber Nickelmünzen zu 10 und und 5 Pf. weggefallen sind, bre Kassen diese Münz- forten nicht mehr zurückbehalten h.iben. Tie an- gesammclten Bestände sind dem Verkehr wieder zuzuleiten. ** Zur Behebung ber WobnungS- n o t bittet die Frauen gruppe ber Teutscyncrlikmalen Dolkspartei Mi!glieder und Freunde der Partri! dringend. leerstehende Zimmer zu niästigem Pvei; Bedürftigen zur Verfügung zu fbeflen. Angebote sind an Friu Kramer, LudwigSplatz 10, und Frau Kahle, Liebigstr. 80 zu richten. ** Im Lichtspielhaus, Bahnhofftraste, wird ab bitte „Die Enterbten", eine Tragödie in 4 Abteilungen, allster dem „Tic Gckuri der Venus", ein Gesellschastsdrama in 4 Akten, gegeben. Landkreis Kietzen. •* Lang-G öns, 28. April. Eine eigenartige Entführungsgeschichte hat sich hier ereignet. Ein Leutnant unb ein Bursche kamen am dritten Öfter friertag angeritten unb guir- tierten sich bei einer angesehenen Fami^e ein. Nackbem sie bis zum Samstag flott (riebt batten, verschwanden sie mtb mit ifnen ift ote 23jährige Nichte des Hauses verschwunden. Ihre Zeche überflieg weit über 1000 Mk, zu deren Ausgleich sie einen Kriegsanleibezinsschein von 1000 Mk zurückliehen Tie Gendarmerie vermutet, hast es sich imf zwei Schwi nbler hanbelt, die auch bie von ihnen benutzten Pferde gestohlen hnbrn Kreis Vüdinaen. abn. Büdingen, 25. April. In einer |ilras- aal JalrcaUaise Böhere 47Mc BaaialsfackUaasa Beginn des neuen ßchnljabrrs am 2. Mai. Anmeld. il«|ich n. zu Begin nd-Unt er rtchts. Prospekte fr. L Maifeier! Deutscher Eisenbahnerverband tD.E.B.) Ortsgruppe Wetzlar Wir machen bie Tlitglieber daraus aufmerksam, bah der Abmarsch zur Maifeier am I.Mai punkt 2 Uhr nachmitt. vom Gasthof ^Znm Lahnhof" erfolgt Um pünktliches Erscheinen wirb gebeten Ausweise sind mnz^prmgen. w ter Üorfianb. fand, wurden an Stent vier aut-scheuender Mitglieder die Herren Hrch. Knaf I., Ferd. Eberhardt, Eaivar Müller und Büttner, Kreisomts^y., gewählt. Der neue Lolksrat setzt sich sornu lammen auS 5 Arbeitern, 2 flrbei:mnnen, 4 Soldaten, 3 Beamten und 1 Beamtin An Stelle des en'ien Vorsitzenden, ber entschieden eine Wiederwahl ablehnte. NTurde Sergt. Dteub aewählt.^zum zweiten Vorsitzenden Heinrich Knaf I., als Tele» gierter zum Krcisamt wurde R. Marcus gewählt. Als Vertreter für die Versammlungen der A.- u. S.-Räte des Kreises wurden bi: Herren 9t Marcus unb Meub, im Bcrtretungsfalle Büttner bestimmt. Schlicstlich wurden in den Ausickmst für eilige Fälle gewählt Meub, Knaf. Marcus, Büttner. * Stockheim. 28. April. DaS Fest ber goldenen Hochzeit feierten gestern die Adam Winter« schen Eh-leute in völliger geistiger und körperlicher Frische. Ter Jubilar ist Veteran der Feldzüge 1866 und 1870/71. # Effolderbach. 28. AtTril. DaS Fest der goldenen Hockoeit feierte der Weichensteller i. R Heinrich Schmidt und Frau in voller Rüstigkeit. Kreis Scholten. e S ch o t t« n, 28. April. Nach der SRctfy- nukigsablage des Vereins „Lehrerheim Vogelsberg" übet das abgelaufene Gcfchäftsiahr Der fügt der Verein über ein Vermögen vor* 42 217,45 Mk., welchem Betrage noch Schulden in der Höhe von 28 222,55 Mk. gegenüberächen, fo daß das reine Vermögen sich auf 13994,90 Mk. beläuft. An. Mitgliederbcirrägen gingen insgesamt 1672,45 Mk. ein, es war ein Zugang von 58 neuen Mitgliedern zu verzeichnen Ter Besuch des Heims war während des ganzen IahreS so stark, daß bei weitem nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten, trotzdem das fürs die Unterbringung heimatloser Urlauber errichtete kleine Holzhaus zeitweise mit 6—8 Per«^ fönen belegt war. Außer icnen Fel^rauen fanden nährend des letzten Jahres auch eine ganze Anzahl Rote-Kreuz-Schwestern im Lehrev- heim bie verdiente Ruhe und Erholung. Bvn| dem geplanten Erweilerungsbau mutz ber Zeitverhältnisse wegen vorerst Abstand genommen werden. KreiS Friedberg. Friedberg, 28. April. i£rn Bewohner der Ludwigstraste doh er, der mit ferner Familie einige Tage verreist war, traf bei seiner Rückkehr gestern nochmittag gegen 6 Uhr in seiner Wohnung drei Einbrecher, die dabei waren die von ihnen zum Mitnehmen bereits legten Wertgegnßände, Wäsche und Kleidungsstücke usw. in Kartons zu verpacken. Als sie sich überrascht sahen, öffnete^ sie an einem Fenster der Vvrderseide bei Haascs mit Gewalt einen Rollndmr und sprangen zum fle.fineten Fenster hr aus in den Vorgar en. Dann hcitertm s« über bie 1,60 Meter hohe eiserne Vorg^rtenernfriediaung und liefen unerkannt in der Richtung des Gymnasiums davon. Tie Diebe, junge mittelgroße Leute, waren sämtlich gut gekleidet. Zwei trugen hellgraue und einer einen braunen weichen Filzhut Zwei schwarze Regenschirme, die noch nutz waren und cm gewöhnliches Taschenmesser ließen sie am Tatort zurück. Qu. Bab-Nauheim, 28. Apnnl. Gestern würben in ber hiesigen Tankeskirche 96 Kinder konfirmiert. ** Staben, 27. April. Ter Mühlenbe» fitzer Philipp S ch u l d t in Staden htt tm März zwei Ochsen an einen arrgcblich Unbekannten verkauft. Tiefer unerlaubte Verkauf ist jetzt bei den Revisionen aus Anlaß ber Einführung ber Diehstttastet ans Tages icht gcTontmen. Ein Strafverfahren gegen Schu dt ist cv.igelei'rt. Ter vor- lieei ndc Fall zeiTt. wie bie Viehbestände unseres Kreises durch den Schleichhandel Verringert werden und bannt die Allgemeinheit geschädigt wird. ** Melbach, 27. Avril. Bei dem Land- rtirt Hermann Hubeler in Melbach wurde am Karfreitag die Gcheimschlachfung einer Kuh an^g-deckt. Hubeler hatte die Kuh an zwei angeblich unbekannte Personen Vertäu ft tmb geduldet, daß die Kuh abends in feiner Scheune fieimlich abgeschlachtet wurde. Durch den Sicherheitsdienst kam die Sache heraus. Das.Fleisch wurde beschlagnahmt und eine Stvafuntersuckung eingeleitet. Ten Tätern ift man auf der Spur. KrriS Wttz*ar. ra. Gleiberg lKr. Wetzlari, 28. Avril. Aus der uraPen Gleiberger Latein schule ging vor einem Jalwkrnderi unsere DTrischike hervor, rtctfr setzt der iru erbauten Schule in Shofborf ziigetrilt wird Als letzter Leiter der Lateinschule wird Kavlan Li-brich gerarmt und als erster femi» nariPifn auch in ber Bürger- Wiaft, im Kreise seiner Freunde und Bekannten g-vßer Beliebtheit. Schriftstellerisch benötigte er sich als guter Kenner der Gleiberg-Geschichte. HesftN'RO'sau. X Bad Orb, 26. April. Der JahneSdericht ber Kinberheil anstatt Dab Crb teilt mit, bah bie Demobilisation ber aus dem Felde zu- lounus T7b1/6Z nansa 7978. ChemJabrikA-G Frankfurt */k , c □ w 4945h v Onc-adiß Irl •wl U Irül aiki g«h. Jrauini. L Ua» flUiu rückgekeh rfen Truppen, welche rire Belegung ber Anstatt erforderlich mochte, oi.k Un gelegenheiren unb großen Schoben bewirft Hai Dazu kamen raxh große DiedfraH:e an BcttriL Bctcwäschc, Matrayen, Bettstellen, Teppuden asn Es fehlten altem 57 kvrnrtette Matratzen Bo, den Dieben konnten ernige Sestda e i cügrütUi werben das von ihnen grstodiene Weißzeug wuch- teilweise wieder ^urüdgcliefcrt. Bon deeidigte, Cachverüäntie.eii tft ein Schaden von über 37 (X ) Mark feftgesteltt worden <= Frankfurt a. M., 28. Avrü. Inwlge der wachfenden Koblenno» müssen die Ihriigri tAaswerle vom 29. Avril ob eine vollistänbige eve> rung ber Gaszufuhr von 2 Uhr nachmittags bis 7 Uhr abends und von 10 Uhr^abendS bis 5 Ute früh ein treten lassen. Auch die Stratzenbeleucdtuug wirb eingestellt. Nur die cteltri-che Stratzeubeleuch. Lung bleibt aus Sicherheitsgründen in Kratt. ][ Marburg. 28. April Das Sommer- halbjahrander bteiigot Universität nahm teu» seinen Ansang. T-ie Immatrikulationen der om. dterenden müsten bis zum 15. Mai criolgt uno btt Vorlesungen, bie am 5. Mai beginnen, bis zu« 26. Mai belegt fein. Aus d.-m btsktzten Rhringrbiet. — Biebrich 28. April. Die französische Beiatzungsbehörde bat für den Fall, baß bür Streite ober Unruhen auSbrrdm, OtenrinLiternx ckng orbnei, bä dessen Bekamt »che sämtliche wobner in ihre Wohnungen g h n mü sen. Iura unb Läden ber bewohnten Häu er müssen gcöfr.tet und die Straßen nachts beleuchtet fein. (Äeised, aus d'en Kreisen der Bevölkenuig sind im voraus bestimmt und werden in Schutz- oder Sicher heilt- haft genommen. -- Griesheim a. M, 28 April Iw Streik ber Angestellten ber chemischen Zobrik GrteShäm-Etektron und ihrer Tod, civt.c in r a- 20.ögiger Tauer eine Einigung erziclt worden. Tie Tireflion g währt den Angestellten das Mü- befiimrranip^rertf im Sinne ber Berliner Bern», ha irrgcn für die Metall nduftrie Fer-uer nmrbai den Angestellten wesentliche Gehaltsechöl.ungeu zu- gebilligt. -- Höchst a M, 28. April. Auf 3hfl. rrifende, die ins unbesetzte Ctebiet iabren uno Schmugglerware und Lebensrnittel miisüd ren, wirb von den Franzosen eine fröbliche iagb VeranRaltd, bie mit um Jo gröberem Ei ei auSgcübt wird, als die Soldaten für jeden m wispern Pasckter 50 Franks Prämie unb 2) lügt Urlaub erhallen. So wurden an einem Tage btt l'tzlen Wo-le :i50 Psb. Kaffee, 83 Psd. Tee, 8' Pf'd. Stärke, 20 Pst». Pfeifer, viele 3dntc. 120 Psd. Seife und viele andere Ting- .erbeutet" bte am SamStag von ber franzSs.fchrn Militär- be Wette SjLittlid) hier veristrig n imir en. In folgt der Revisionen erleiden natürlvtt die Züge nuj dem unbesetzten Gebiet la ig? Veisvälmtgen. --Höchst«. M., 28 April Ein g oßer Tüt ber Höchster Farbwerke mu6 e roegtr Kohl enmangel heute früh st i l 1 g e l e g t rurr» den Nur einige mickrige Abteilungen, beso.rdat bte zur Erzeugtna von Arzeneimilteln, arbetioi neifer. Tie Srbeiterfrfjaft, etwa 580.) Perfonea, ist bis auf weil eres beurlaubt und erhält nxilyrrnt dieser Zeit 50 Prozent ihres LohncS als Unter- stützung. Die Arbeiter haben übrigens eine Entschuldung^ summe von 5 Mill »non Start verlangt Sport. Fpftballwettspiel. T kraft, dagegen war bie Verteibigung, inSbe ontz e die Läuferreihe, sehr gut und dem (Gegner überlegen Tas Spiel endete 2.2 mientschceen 7 rotz des ickl-chten WetterS waren über 4Ü0 PecsonM als Zuschruer anwesrnd. vermischte». ■° Wn« dem Spessart, 27. Avrik. Brt ber Versteigerung von Eicken im Fock ort Rohrbrunn, der Hegeftä te ber besten deutsch» Eicken, wurden Preise erzielt, die alle bisher t» zahlten Summen weit in den Schatten Nette«. Die amtlich- Einschätzung für 2379 ftubihnf'n Stamm ho h be’rug 612 0H1 Mk, br Verkiuf erbrachte 1955 387 Mk, also weit über 330 Pr z. mehr als die T.rr< Für 3283 Rm. Sd)i*trtup boh wurden 114 620 Mk bezahlt, bie Dixe Wl 84 981 Mk. vorgesehen. Der Zusch'ag zu trrfrte Holzwucker wurde vom Verkäufer dem bayerisch» Staate enteilt I. Tizinrizr: xzzxixxxizz: Kauf oder Betcilignttg Äeeheana, fapitalfrifri«, sucht fld> an trftce llnteraeboica au beteiligen ober bnpfelbe au fnuitt- Schrtttt.Angebote unLldlSD a. b. teienenft Äniriect. in fabtelanger Praxis — aoezügliche Srfstzt- Husten. Ycrschlcisni, fciswirf, Stich« hr was«, i «,« Utitw 1#xtu )U «#rpral*« » rch r I>Uca <4 Cvl, Berlin SW. 68. Hals- u. Lungenleiden •a«! art. 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Wickcrt, Organist und LKusiklehier. Anfang 9 Ubr abeudS. Bo.lzähliges Erscheinen erforderlich. <5*288 Der Vorstand. Wir eröffnen nach dem bewährten Stenogi avbie- SystemGabel>bergei am Montag den 5.Mai, abbä. 8Nhr,itiberBezirkssckitle tWest-Anlagel einen AttsSttgkc-Lkhrüli»! für Tarnen ii. Herren. — llnteriichtsgelb 10 Mark. Antneldung bei dem \> orf. Herrn Bich. Hasex^rcg. Kaifer-Allee 22 ober bei Beginn deS Unterrichts. Gabeleb. Stenegr.-yereta von 1861 a. Danen-Terela Galelsberjer. Sienegr.» Gesollick. Gaite's':erger und Eanen* ■ btelleng i.T Unterrichtsplan für daS Sommerbalbiabriois. Beginn am ii. Mai in unfe.em Unter lidttbraum KienMtadt 5H. flnfönotr-Untmiit Tienötag'!« u. Freitag» von 7—8 Uhr A.Karnbach, staatl gevi2 Lehrer der Stenographie. Fortbildung: Dienstags u. Freitags von 8—9 Uhr Aug.Ciebert.staatigepr. Lehrer der Stenographie. Rebeschrist: Dienstags V.S-ltzUhr 5l.H.Kubl, staatlichgevr. Lehrer der Stenograotzie. Diktat: Freitags v. s—10 Hbt Hari Hersenrötster. ^Tt Der Voretend. A. SlarnbatU I. Bort. UMM Ä. Leitung Herrn. Ste ngoetter Freitag d. 2. Mai 1919 abends 7 Ubr: Gewöhnliche Preise! 3 nmi’iges Gasts].-!«! 4er TaBik&asUerüi 9$ntl)^iösr$fo^ Neue eigene Tänze. Kaffenönnung st'.', Uhr. Anfang < Uhr. Ende gegen 9 Uhr. Der Borverkanf beginnt Mittwoch 11 Uhr. .siec, im Alter von 81 Jahren Die trauernden Hinterbliebenen keil eu rufen. Gieften (Mühlstr. 31). den 28. April 1913. Danksagung, Gießen, den 28. April 191Q. 5278 Gießen, West-Anlage 42, den 29. April 1919 hei K 2tbulftr.11. ('*") teL354 c Nähseide $ Matta aller irt 'M In tiefer Trauer: Käthe Johann. ciiuretrofFen. Julius Schulze Für die trauernden Hinterbliebenen: Marie Krug geb. Glock. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme während des schweren Krankseins, bei dem Heimgange und der Beerdigung unseres lieben Entschlafenen sage ich auf diesem Wege herzlichsten Dank. In tiefer Trauer: Karl dann. Rektor Dr. Karl Jaan. Recierunffsrat Hertha Jann Gießen (Marburg-T Str. 18), Frankfurt a. M., den 28. April 1919. Die Beerdigung findet statt: Freitag den 2 Mai ds Js, vorm. 11 Unr von der Kapelle des alten Friedhöfe.» au» Von Bcileidibesuctien bittet man abeehen zu wollen, Großen-Buseck (Fußmühle), Gießen, Wieseck, Trohe, den 28. Apr.l 1919. .» i Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagt herzlichen Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann Kahn. Die Einäscherung findet auf Wunsch des Entschlafenen In afier Stille statt Blumenspenden dankend verbeten. (5301 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben, herzensguten, treusorgenden Vater, uusem guten Bruder, Schwager und Onkel, den Großherzoglichen Pfandmeister i. R. Johann Georg Johann I n 68. Lebensjahre nach längerem Leiden zu »ich in die Ewig- Statt besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat ee gefallen, meine liebe, treu- ■orgen ’e F an, unsere teutt geb. Attbeimer im Älter von 85 Jahren. Die trauernden vinterbitebenen W'ksM Ziiisi- nnö Emilie. roteben, den 29. Avril 1919. Die Se&biflimfl findet in aller Stille statt. Die Beerdigung findet Mittwoch den 30. April, nachmittags 2 Uhr, in Großen-Buseck statt. M6l5 Heute entschlief sanft naclf kurzem Krankenlager unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Onkel Konrad Volk ta, Gießen. Wäsche wird wie neu und blfitcn- weih nur mit ,Ludro!‘. । Massage, Schwitzbäder I u5leftrisch,Tnmt's»t..vctsf luiti, Bestrahlfl. mit fünitL Höhensonne Orthopädischer Tumkurs Anfang Mai beginnt ein orthopädischer Tumkurs h Kinder mit schwachem Rücken und bcoliosen. ** Anmeldungen nimmt entgegen Prof. Brüning Facharzt für Chirurgie und Orthopädie Gießen, Friedrichstr. 11. Tel. 656. Sprechstunden 10-12 Uhr. Wohnungsnot! 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Privat - Handelsrealschule In den Handelsraalklassen Untertertia bis Untersekunda Vorbildung für die Reife der Obersekunda einer Oberrealschule und kaufmännische Ausbildung in den verschiedensten Handelsfichem. In der Oberklasse Vermittlung einer umfassenden kaufmännischen Bildung. Den Unterricht in den Handelsfächem erteilen die diplom. Handelsichrer Dr. Schwarz, Dr. Liebheim und Stadelmann. Ausführliche Drucksachen versendet kostenfrei die 4409c Direktion, Gießen(Ob.-Hess.),Wilhelmstr.16 S_______________________________________________________/ Höhere Handelsfaehklasse für Mim (Vorstufe des Privaten Seminars für Handelslehrerinnen) Gießen, Wilhelmstraße 16. Aufnahmebedingungen: Erledigung der obersten Klas»e einer höheren oder erweiteren Mädchenschule odergleichartigeVorbildung. Ziel: Gründliche theoretisch-praktische Ausbildung zur wirts häßlichen und sozialen Selbständigkeit sowie zur Uebemahme kaufmännischer Stellungen. Lehrgang: Einjährig von Ostern zu Ostern. 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Tiefer nahm die Verfolgung auf, wahrend welcher der Tieb die Hasen fallen liefe und das Weite suchte. Einen Rucksack mit noch einigen leeren! Säcken liefe er am Tatorte zurück. Kreis Büdingen. △ Nidda, 26. April. Sattlermbister Friedrich Ludwig Schneider und seine Eheftaul Sophie geb. Orth dahier feierten gestern das Fest, der goldenen Hochzeit. TaS Jubelpaar ist noch recht rüstig. Kreis Lauterbach. O Reuters, 25 April. Ein alter Kriegsveteran von 1866 und 1870/71, Johs. Seibert, der 38 Jahre lang in treuer Pflichterfüllung das Amt des Polizeidieners in unserem Orte versah, wurde unter zahlreicher Beteiligung zur letzten Ruhe geleitet. Handel. Die Leipziger Messe. Leipzig, 27. April. (WTB.) Die Leipziger Mustermesse begann heute, nachdem schon gestern im Vorverkchr zahlreiche Geschäftsabschlüsse mit recht erheblichen Umsätzen zustande gekommen sind Tie Zahl der Besucher, die nach den Voran- meldunoen auf Grund der vom Mefeamt erteilten Reisebescheinigungen auf 80—90 000 angegeben worden war, wird sicherlich erreicht, wenn nicht übertroffen werden, beim mit jedem einlaufenden Zuge kommen Scharen von Einkäufern und Ausstellern -an. Tiiskoolländer und Dänen kamen in der letzten Nacht an. Heute wurde eine Reihe ausländischer Gäste im Rathaus vom Oberbürgermeister Rothe empfangen. Bei Besichtigung der Meßhäuser, die durch Barackenbauten auf dem Marktplatz eine bemerkenswerte Bereicherung erfahren haben, wurde namentlich von den Ausländern dem Erstaun«, Ausdruck gegeben über das, was die deutsche Industrie trotz aller Hemmnisse der letzten Monate leiste. In der Tal find Widerspruch erhebt. Tas Einigungsamt kann dabei anordneii, dafe die Gemcrndc an Stelle des Woh- nungssuckLnden als Mieter gilt und berechtigt ist, die Mieträumc dem 'Wohnungssuchenden weiter zu vermißen. Auf Anfordern der Gemeindebehörde sind der Gemeinde unbenutzte Fabrik-, Lager-, Werkstätten, Dienst-, Geschiftsrällme oder sonsttge Räume zur Hernchfirng als Wohnräume gegen Vergütung zu überla len. Tas Einigeigsamt bestimmt die Höhe der Vcrgü.ung und die Zahlungsbedingungen, wenn eine Einigung hierüber nicht zustande komitti. Tic Gemeindebehörde ist berechtigt, die hergerick teten Räume zu vermieten. Trichinöser Auslandsspeck. Nack den bisherigen Erfahrungen werden bei amerikanischem Speck verhältnismäßig häufig Trichinen gesunden. Es sind in eingrführtcm amerikanischen Schweinefleisch in 1—8°/o der Stücke Trichinen ermittelt worden. Nach dem Reichrgesetz, betreffend die SMachveh- und Fleischbeschau, ist jede trichinöse Speckseite unschädlich zu beeitigcn. Ties rtürbe bei der gegenwärtigen Ernährungslage einen nicht zu vcrantmorteiiden Verlust an wertvollen, mit grofecn Geldopfern betoufiten Nahrungsmitteln bedeuten, der vermeidbar ist. Tenn die Trichine stirbt bei Erhitzung aut 70 Grad C ab. T em entsprechend ist jür inländisches trickfinöses Fleisch und das anhaftende Fett die Tauglichmachung burtfji Kochen, Tämpfen und Ausschmelzen zuge lassen. Mit Rückscht aus die gegenwärtige Ernäh- rungNage hat bie Reichsslcfich elle das Reichs- ministermm des Innern um Liiiverständnis gebeten, dafe bis auf weiteres auch ausländisches Schweinefleisch, in dem Trichinen gefunden werden, tauglich gemacht werden darf. Ten Trichnenbe 1 (bauern wird daher empfohlen, ausländischen Speck vor Tristänenuntersuchung nicht auszugeben und etwa trichinös befundenen Auslandsspcck unter be- hördlicktcn Verschlutz bis zur Entscheidung des Reirlksministeriums des Innern auszubewahren. Lvtteriegcnehmigung Tas Ministerium des Innern hat der Baycrischm Zweigstelle München des Vereins Jnvalidendank die Erlaubnis erteilt, 10 000 Lose einer zugunsten bayerischer Kriegsbeschädigter zu veranstaltenden Geldlotterie innerhalo des Freistaats Hessen zu vertreiben. Ter Ziehnngstermin ist der 10. Mai 1919. vvchettlsch. — Die Weltliteratur. Nr. 13. Inhalt : Tie Geschichte vom Moschus. — Die goldene Fratze. Von Jakob Schaffner. Preis 25 Ps. Verlag der Wc.t.iteratu'', München 2, Färbergraben 23. — Sozialismus ist gemeinwirtschaftlicher Kapitalismus. Eine Einführung in das Wesen znkünfttger Volkswirtschaft von Äugo Riekes. 116 Seiten Oktav. Preis geheftet 2 Mk. Verlag Otto Wigand in Leipzig. — „V o m lieben Adam Mens ch", von Julius Kreis. Ter Verfasser, ein Münchner, der nicht blofe Poet, sondern auch Zeichner ist, hat auch den Buchschmuck beigesteuert. Tas Merkchen ist erschienen bei Hesse & Becker, Verlag in Leipzig (176 Seiten. Gebd. 2.40 Mk.). — KapitalsanlageundVerMögens- Verwaltung. Praktische Winbe von Reg.-Rat Prof. Dr. Georg O b st, Bankdirektor a. D. Verlag von Carl Ernst Poeschel, Leipzig. Preis 2,20 Mk. Letzte Nachrichten. Eiu Dementi über NoSkeS Abfichten. Bamberg, 28. April. (WTB.) Die Nolch- richten der Presse, dgst das militärische Uitterneh- nten gegen München vom Reichs wehr Minister geleitet wird, ist unrichtig. Tas Ministerium Hoffmann verhängte über das rechtsrheinische Bal-ern das Standrecht. . Die Laste in Obkrschlesien. Breslau, 28. April (WTB.) Tie Belegschaft auf dem Georgsschachte der Berginspektion Z a b o r z e hielt eine Versammlung ab, die ihren Anschluss an den Generalstreik deschlvß. Eine Llbordnung übergab dem Bettiebsführcr folgen? ? Forderungen: 1. Ersetzung des Grenzschutzes durck eine Arlreitermiliz, 2. Aufhebung des Belagerungs- züstandes, 3. Freilassung der vvlilifchrn Gefangenen, 4. Versammlungs- und Redefreiheit, 5. Sechsstündig.' Arbeitszeit, 6. Bezahlung der Streik- sch'chten, 7. Erfassung der Lebensmittel durch die Arbeiter- und Soltatenräte, 8. Selbstverwaltung für ObcrsckF's:en und Kattvwitz. Ti3 Pre sestelle des Staatskommis'ariats für Oberschlesien teilt mit: Tie Gruben- mid Hüttenbetriebe arbeiten bis auf die Gruben um Künigs- l.ütte, die von dem elektrischen Strom abhängig sind. Tie Heinitzge-ube übermittelte dem Bergarbeiterverband äbülickx Forderungen wie die Belegschaft des Gcorgschachtes, denen sie folgende Forderungen hin-ufügte: Stillegung der angefan„Sesbstverständ.ich! Tas ist doch Mein Handwerk! " Ruth schauderte. „Gehen Sie nun!" „Auf Wiedersehen!" sagte Dorival vergnügt. Er öffnete die Wagrntüre und trat auf den Bürgersteig hinaus. Als er die Tür hinter sich schliessen wollte, sah er, dafe Ruth das Licht im Innern des Wagens ausschaltete und sich zu ihm vorbeugte. „In den nächsten Tagen werde ich mich vielleicht an Sie wendm!" f üsterte sie ihm zu. „Fabelhaft!" murnt I e Torival. „Und nun. mein lieber Junge, wollen wir schleunigst nach Haust gehen und einen kräftigen Kognak zu uns nehmen!" Und barm pfiff er : „Rechte Hand, linke Hand — alles ver- tansckt . 5. Tie Frühpost des nächsten Morgens brackfie Dorival einen Bries des Herrn Direktors Zahn vom Institut Prometheus. Auf prachtvoll bedrucktem BriZpapicr. In Schreibmaschinenschi ist. Tiefer Brief lautete: „Hochverehrter Herr Baron! Meine Leute sind in grofeer Zahl in Ihrer Sache Tag und Nacht unausgesetzt tätig. Ich bin glücklich. Ihnen heute schnt einen großen Erfolg melden zu können. Einem meiner vorzüglichsten Mitarbeiter, der besonders die Treffpunkte der twr=i nehmen Welt zu beobachten htt, ist es gelungen, festzustellen, daß Emil Schnepfe fick in Berlin aushalt. Er hit ihn gestern nachmittag in einem I unserer ersten Hotels gestellt. Leider ist Dnil genen Arbeiten über und unter Tage, Stillegung des Kesselhauses und inasckinellen Betriebe, Eni' stellung der :'tohlenverlatmng vom Bestände, Bll düng einer Grubenwelsr, Abscpmig des General bevollmäch.igten, Bergrats Kagler, eines fSabr steigers und eines Steigers und Sturz der Rc giei ung Ebert-Sä'ttema :n. „Es i ■ ialxr fcüno' ft l t", üg tdic Piesscftelle .e:>Staa slommis a ial ■ pinzu, ,,.ra6 her söge.aruue Aklion.aus nijrfc jet neucilidicn oberschlesischvn Bewegung der Kriegs- arbeiterrai von Hindenburg ist, t«r nur auS unab* tjangigen Sozialisten und njii 'nnten 'Io.cn bc>.eht und dessen Zührer der unabhängige Sozialist Rcch:sanw..lt Lichtenstein in Gl iwitz ist. Jrrvlg des Etrci.s in dem obersllcfischen .Elektrizitätswerke in Zalorze, ist, wie der „Wanderer" meldet, beute auf einzelnen Gruben der Bettieb wegen der Sttombcschcänkung eiiigcstcllt. — In R u da ver snck-tc eine Einbrecherbaude aus Zaovrze in de-. Nackit zum Sonntag zu plündern, drang in eiiw Anzahl Häuf er ein und bedrohte die Einwohner mit Erschießen. Tie Polizei erschoß, er.me Embreckei und verhaftete einen. Beu t hen (Oberscklesien), 28. April. (WTB.1 Ter Ausstand in der oberschlcs scheu Elektrizitäts- nerks-Zenttale in Cborsow wurde abends gegen 6 Uhr beendet Turcki diese Zentrale werden dir Städte Beuthen, st attowitz und Könias - Hütte mit elektrischer Kraft versorgt. In der Zen hak in Zaborze dauert der Äusstmw noch an. Glciwitz und Hindetckurg sind datier noch stromlos. Die Loge in Bayern. Berlin, 29. April. Tie Spartakisten^ Herrschaft in Bapern hat, wie btrfeijiebenen Blättern berichtet wird, eine weitere Ausdehnung erfahren. Auch der berühmte Oberlayerische Wallfahrtsort A l t ö 11 i g ist in die Hande der Spar talisten gefallen. Man befürchtet, daß die Kost baren Kloster schätze sowie die Rcliguien großen Schaden leiden könnten. — Lebensmittel werden auf dem Lande fortwährend requiriert. Die Maifeier im besetzten Gebiet. Bern, 28. April. lWTB.) Wie Lyoner Blätter aus Koblenz melden, untcrfagitc der Ober kommandierende der Besatzungstruppen die Mai ° feier, da man politisch: Temonstraliouen befürch tet. Große Plakate mit der Aufschrift: „Wir wollen einen gerochen Frieden!" und „Tie 14 Wilsonschen Punkte müßen verwirklich werden!" waren von den Einwohnern sertigzestellt worden. Ter amerikanisch' General glaubte aber, eine solch Propaganda besonders wegen der amerikanischen Soldaten nich dulden zu können. Wechsel der Bischöfe in Clsaß-Lothringev. Berlin, 28. April. (WTB.) Tie „Deutsch Mlgemeine Zeitung" meldet aus Jüritch. Paps, Benedikt ernannte soeben auf Grund des für Elsaß-Lothringen noch geltenden 5wn?ordats den von der franzosichhcn R^gerung vorgrschagemm Elsässer Ruch, Bischf von Nancy, fest 1914 fron zösifcher Armeebischf, yint Bi chs von Strafe bürg und den hisherigen Nietzcr Generalviftn Pell zum Bischf von Metz. Gleich'^ittg be wllligte Rom die angebotene Verzvchlleisttmg der Bischöfe Fritzen von Sttaßburg und B e n z l e i von Metz. Diese Lösung der elsässi'chi Kirchm frage ist eine Frucht der durch Kardinal A m e 111 mit Clemenceau geführten Verhandlungen. Tic Ernennungen stellen allo einen Akt der fran zäsischen Staatshoheit über Clsah-Lothringcn tnth ihre Anerkennung durch die Kurie vor. Großthüringcn. Berlin, 29. April. Verschiedenen Blättern zufolgc begannen Aftern nnif;imittag in Weimar kommissarisch Beratungen »vegen Vorbereitung des Zusammenschlusses lec thüringischen Lande unter der Angliederung vvn Gebtctstellen Sach'ens und Preußens zu einem Freistaat Grrch tlfitringen. Furchtbare Zustände in Rifla. H e l s i n g f v r s, 28. Aprll. (Privat-Telr- gramm.) Ein ans Riga eingetroffener Reifender gibt über die Verhältnisse in R iga folgende Schilderung: Seit dem Einrücken der Soviettruppen bt Riga herrscht ein furchtbares Elend, das durch dir jetzt emg:trctene völlige Anarchist! sich nock gesteigert hat. Die Zahl der Verhafteten ntufe auf etwa 16 000 bezifiert werden. In den letzten Wochn »verden t ä g l i tfe 2 0 0 fp i n t i d? t u u g c n vorgenommen. Do.i den Ecschoisenen sind 50 Pwt Teutschc und Deutscyoalten, 40 Prozent Letten und der Rest Juden und verschiedene Nativnali-. täten. Einige Stadtviertel wurden vollsrnidig evaluiert und die Einwohner aut irr oben Insel Haftranom interniert. Tas wirtschaftliche Leben in Riga ist tot. ?llle Mafckfinen, Vorräte an Lebensmitteln, Kleidern und (vebrauick:isg?genstän- den bis zu den Nähmaschinen werden forüPcichleppt. Wenn der jetzige Zustand nur noch kurze Zeit dauert, ist die Zukunft Rigas auf Jahrzehnte ver- nichet. Schnepfe, der zu den gefährlichsten Eftibrechern gehört, mit denen ich je zu tun gehabt habe, meinem Beamten wieder entkommen. Tie Flucht gelang ihm nur dadurch, daß er mit einent harten Gegenstand, jedenfalls einem Schlagring, meinem Beamten derart auf die Nase, schlug, daß eine nicht unerhebliche Verletzung entstand. Sie sehen daraus, wie schwer unser Berus ist. Sie dürfen sich aber, hochverehrter Herr Baron, ^daraus verlassen, daß wir jetzt, nachdem wir die Spur des Schnepfe überrasckxrck schnell gefunden haben, ihn baldigst zur Strecke bringen werden! Ich habe die Ehre zu sein Ihr sehr ergeben« Zahn. Tirektor des Tetektivinftituts Prometh-ms." Torival lachte laut auf. Er lachte so gellend, so fürchterlich, dafe der Tiener erschreckt ins Zimmer gelaufen kam, weil er fürchtete, fein Herr fei plötzlich übergeschnapvt „Herr Baron haben gerufen?" „Nee — hab ich nicht! Ucbrigens, weil fru da bist: Hast du gestern abend dem Tienstmann, der das grofee Paket in das Haus des Konsuls Roscnbcrg zu bringen hatte, auch richtig eingc» schärft, daß er den Mund zu halten hat? Taft er den Absender nicht verraten darf?" „Jawohl, Herr Baron. Ter Mann mtlbetr. sich nach Ausführung des Auftrags, rote Herr Baron befohlen hatten. Es ist nicht nach dem Absender gefragt worden." „Schön." Galdino verschwand lautlos, Über den Gcisirg- zustand seines Herrn ziemlich beruhigt. (Fortsetzung folgt.) Behördliche Anzeigen. Donnerstag, Mai bleiben unsere Seschüstsräume geschlossen. „D Relchsbankstelle Miiller. 3. v.: «aiser. Bekanntmachung. Wkft», iti Strtw öer LMtM. Durch Verfügung de-Herrn Oberbürgermeifter- und des BerficherungSamtS der Stabt Gienen wird der lefctnmüa am 31. Dezember 1013 »ctaefeete Wert der Sachbezüge gemän 5 2 des BerstcherungS- geleves kür Angestellte und S Iw R. B. C. wie folgt neu feftgefetit I. Frei« verköÜtOnuM. »Bvchen. iS 10 Eichen, 810 Rad<"holz; 2 «irschbaum-Abschnitte 119 lind 24 Atm. 8 und 04 Mtr. Ig.; 5 Härten a 9L = 1094 Fftm.. 21 Härchen 3. SIL = 9066 Sstm, 22 Härchen 4. StL - 19,95 flrftnu 13 Härten 6. SL — 7,70 Film.: 2 Niesern 2. SIL = W öltuu 4 Ski eiern 3. ffL - 070 öftnu t Kiefer 4. SH. = 053 ftftm. 1 Fichte L KL - 1,73 Fstm.. 7 Fichten 3. ÄL — ftiö Fstm., 2 Fichten 4. SM. = 168 Fstm.. 4 Fichten 5. »L = LM Fftm. _ , , Die Zusammenknnst ist vormittag- 9>/,Uhr beim SenSloch an der Hard auf dem Weg, der von der Rangsdorfer Chaussee herauf führt. 62068 Stützt. Arbeitsnachweis Gietzen »est.«nlage 31, Teleph. 2034. ES können eingefieOt werden: 5296B a. bei biefigen Arbeitgebern: 2 Schneider.IGlofer, 12 Schuhmacher. »OOtzirudenarbeiter, 10 Schreiner, 1 VUdereinrahmer. der mit bei Maschine umgehen kann. Provinonsreifende, 3 Meiartformer. ntnf Schwerrrieg-befchabtate für schriftliche arbeiten, vanblanaer, 1 Buchbinder, 1 Graveur. 1 Holz- btlbbaurr. 3 Weinbmder nach auSwan-, ein hicflöbeftäbigter Schuhmacher. Lehrlinge: 2 Staufleme. « Kellner. 2 Bäcker, ein Buchbinder. 1 Bildereinradmer. 5 Maler und Weinbinder. 2'tzraveuie, 2 Garin er. 2 Schreiner. 1 Seiler, 2 Tovezierer und Polsterer. 2 Drucker. 3 Setzer. 1 Wloier. b. bei auswärtigen Arbeitgehern: 10 tanbm. Unechte u.Arbeiter. 120 (Mriibenarbetier. 1 Schuhmacher. 9 Schreiner. 2 Schneider. 4 Steinhauer. 1 .Sinar enlortierer. 6 Maurer. 10 Handlanger, 3 2tablflrareure. 1 Uhrmacher. 50 Steindruch- und Erdarbetter. 1 Schmied» 2 Stellmacher, ein Elektromonteur. 1 Garner. 1 Eilbervntzer, ein Küchenjunge. 1 H, uobic-er. 1 KeUnerlehrling. 2 Buchbinderlehrlinge. Stenhanertehrling, Fn- Esluchen Arveit: 3 Bäcker. 4 Schriftsetzer und Buchdiucker. Kaufleute. Schreiber und Reifende. 1 Autoschlosser. 1 Kotz. 6 Kellner. Backer. Hau-« burschen und An-lauter. 1 taoeAferer. 1 Maurer. Maschinenschlosser. Baufchlasser.2Mechaniker, zwei Wärmer. 1 Sattler. 1 Müller, 1 Maler, Anstreicher und Tapezierer, Weiübinder. Arbeiter. 1 Forst- beamtet, 2 Spengler und ^nftaUaieure, 1 Kraft- fabrer, i Elektromonteur, 1 Dekorateur, 1 Drogist, 4 Schmiede. > Melker, 1 Maschinenbauer,Dflafterer. 1 HUi?monteur. 1 Schweizer. 1 Bankbeamter. 1 Motorschloffer. 1 Molkerei vermalter. 1 Molkereigehilfe. 1 cerb. Knecht. 1 Küfer. 2 Wagner, ein Dreher. I ?>igar.enarbeiter. 3 ftrifture. em Zimmermann. 1 Pianist, 1 Musiker. 1 St iacr, 1 Huf- und Wagenschmied für 4 Sage wöchentlich, trhrlinac: 2 Kaufleute, 1 Schreiber, 1't Schlosser. 1 Mechantker. 2 Schubmacher. 1 Konditor, ein Metzger. 1 Friseur. 2 Schmiede. 1 Backer, 1 Loch, 1 Uhrmacher. 1 Sattler Weiblich« Ab teilt««: Bei diesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 besserem Hausmädchen. 2 Köchinnen, 2 yinberinnen. 1 Waschfrau. 1 Stinberfrnulrtn. 1 eins. Stütze. Dienstmädchen. Vaufirauen. I »Arau vom Vanbe für Wartenarbeit gegen Bezahlung und freie Wohnung. 2 Lehrmädchen, 1 Kasfeeköchttt. 1 Zi iimermädchen, 1 Küchenmädchen. 2 Hotelzimmermädchen. Bei auswärtigen «rbeitzgebem können eingestellt werden: 10 lanbro. Ttcnitmaocbcn, Tienit- Mädchen, 2 Kiichenmädchen. HanSmädchen. 1 Köchin, 3 Zimmermädchen. 1 W mzeugbelchlienerin. (54 suchen 'Arbeit: 1 Telephonistin, Bureaugehtl- sinnen Ztenoinoistinuen. Berkäuferinnen. 1 ^i- bi'oibekSge! ilnn. t Artfeufe. 1 Flickerin, junge Mädchen, die das Schneidern lernen wollen. Ausgabe von Kunsthonig. «Ausgabe 9ir. 6 t Bom 30. b». Mts. bis 7. Mai einschließlich gelangen in den Kleindaudel-geichasien, bei denen die Borbestellung erfolgt ist. gegen Borlage der Lebensmittelkarte ttnd Abgabe des BezugSab- schnitte- Nr. 6 r t 500 Gramm Kunsthonig znm Preise von 80 Ps für Baketware und 78 Pf. für losen Kunsthonig zur Au-gabe. Die Kleinbandel-geschäfte b iben die Bezug-- abschnitte Nr. 6 bis fvätestenS 9. Mai b& As. dem Stadt. Vebenämitulami, Zimmer U, zur Prüfung vorzuleaen. G297B Wler^tL den 28. Avril 1919. Ter Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Bekanntmachung. Ter vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für das Rj. 1919 liegt vom 2. Mai d. I. an ehre Woche lang aus dem Bureau der Bürgermeisterei zur Einsicht offen, l^nroenhimgen können während dieser Zeil schriftlich ober zu Protvldll vorgebrachl werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, -u der auch die Ausmärker beuutragrn haben. Oppenrod, den 28. April 1919. Bürgermeisterei Oppenrod. Balser. 5309 Frön. rrrtchtm- LöbnungSznfchuf, gewährt. («OtSD werden oromv! Kraftfahrcr-Ersah-Abtrilnng 18, Lich (PlitrD.lÄÄ, rnaff. Slr W wird auf unserem Amtszimmer die der Maria Griebel zu Sieben zugm **] Empfehle sämtliche emaillierte n. letfterte ömlialtiiip-Gegi.^iiiii Alle Sveugler and Jnstallanons -Arbeite» werden promot und iach- ibtt. Wik. Flnr 1 Nr. 1401 - 74 qm haltend, öfsmulich errieei- gert. 5070 B Tie näheren Bedingn»- gen können vorher bd untz vormitt. K)—12 Uhr etngefehen werden. Sieben, d. 22. Avril WIK Hessisches CnogertM A B. Veo. mobile Löhnung nach Dienstgraden. sedoch minhestenS monntllch 30 Mk. bi eint tägliche Zulage von 31NL c) bei Verwendung aufeeibalb der ReichSgrenzeo eine monatlich zu zahlende Treuvrämle und anl 6 Mk. erhöhte Tageezulaae. d) für Berheiratete wird je nach der Starke.der Kamille ein täglicher Aufruf. TM ebtribreg ttettt UnteroAlzte« und Mannschaften für dte RetchS- wehr ein. Sedieme Hnterofflueie und Mannschaften, bte genttttt mro, in Mr NeichSwebr einzu'reten. können sich zur EinueUung melden. iVrützere Ange- bdriflt der Kraufabriruvven und solche Veuie, die im Besitze von sführer- scheinen stnd. werden bei der llinstellung bevorzugt. Sämtliche Vente. die in bte Abteilung eiutreten wollen, müssen tob«liefe Sührnng-zeugnifse aufweifen können. Auf Grund einer auizunehmenden schriftlichen Bertzandlung vervtztchtet Al znr Treue und zum unbedingten Gehorsam gegen die Regierung und die von ihr eingesetzten Borgesetzten. denen Bertrauen»lente zur Seite stehen. bl zur Anerkennung der beftebenben Gesetze. _ e) zu einer 3 hzw. 6 monatigen Dienstzeit einftbl einer Probe zell von vier Wochen, wahrend der die Geeignetheit de- einzelnen geprüft werben soll. Der Freiwillige erhält neben freier Untcrfunh. Beroflegnng und Füv den Stab der ersten Hbkihng det lelchte« HrtlDtde* Recimcnts der hesfischen Reichrwehrdri-ade (heifischer 2ktiBeric!orp$) werdrn noch Frei, willige (befenötrs Schreiber undZernsprechrr) noch den für die Reichswehr erlassenen ve- ftimmmungen eingestellt, ausgestellt durch dar Feld-Artlllerie'Reyiment 25 in Kohden det Nidda. Späterer SUnbort varmftadt. veson- derr find Ancehöriae der alten Stabes öer I. Abteilung Feld Arl'illerie.Regc 25erwünscht. Meldung schriftlich an Abteilungr-Se' schaftrjimmer in Uohden. Fahrscheine werden zugesandt. Seederer 52531) Major und LdtriliingS-ifiihrer. Wil Ihr te Bfltisne? Daun bleibt zu Haufe binterm Ofen bocken: Wollt Ihr Ruhe, Ordnung, inneren Friedeo? Tann kommt zn uns nnb bellt und bald: hrWMr prej|(OrpS Hülsen Friedberg i. H., ImSchlost, Fnlba.Peter»tor2,- Siegen, Wirtschaft Schneck a. d. Siegbrücke: Pfälzer Ausweis für Mtlltär. V/li|jVn Hof. fabrtar e anforbern. w*v Bedingungen wie bei allen Regierung-truppen Der Plan über die Herstellung einer ober- irdischen Telegraobenlinie an der Badnhosstrabe und an der BerbtndungSstrabe zur Mainzlurer Strafte in Treis an berVumba liegt bei benrVoftamt in Dollar ifir. Sieben», von beute ab 4 Wochen aus. Darmstadt. 29. April 1919. Oder-Postdirektion. 5304V On der Generalversammlung vom 13. April wurde einstimmig beschlossen, unterzeichnete Nasse in eine solche mit beschränkter Haftpflicht Rmzuwandeln. Gläubiger, roelche diesem Deschinst widersprechen werden aufgeforberi, sich bei der Kasse zu melden Wiesecd. den 5. April 1919. Spar- und Darlehnskassc eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht Wicseck. Lang. Becher. Bekanntmachung. Mit Rückücht auf die bei trockener WnterunO bestehende (tzefahr der Eni stehung von 4Palbbränhe» mache ich daraut aufmerksam, bah eo verboten ift. mit nnverwabrtetu -euer ober Vicht eine, Wald Ja betreten, oder fidi zu nabcrn. aber üi der läbe eines Waides -euer an.zozünb«n. ____ (Mienen, den 26. Avril 1919. 62WB Ter Cberbürgcrmeiftrr. 3. 8.: Emmelius. Bekanntmachung Der vom ßxinrindeiat tuirchbcrjicni 3ucan- schlag brr ©emeuibe BeNersbeim für 1919 3t) liegt Dom 30. April bis einschließlich 6. Mai l. I. zur Einsicht in mrferan Tirnfainimrr offen. Rnr mnerbalb dieser srrist kötrnen Eirrwentnrnqen gegen den Inhalt de- BvranschlagS schriftlich ober ä3 Protokoll deS Bürgermeisters vorgebrachl weck». Bemerk wirb, daß die Erhebung einer Umlege beschlossen würbe, zu der auch die AtiSmärfeck bei lutragen haben. 5307 Beller-Heim, am SL. Avril 1919. Ter Bürgernwister: Bopp. Bekanntmachung. Die ^Holzversteigerum, vom 25. April ist ge« nebmigt. Emosang der Äbsuhrfcheine bet ben betr. Unterhebstellen, Holzüberwetsung und 1. Abfuhriagr Montag, den 4. Mat. Tret- a. d. Vba^ den 27. April 1919. Hessische Oberförsterei Treis. Schneider. MG Merhessen und alle anderen, die Ihr stet» treu zu Eurem 2. Regiment, m dem schon Eure Väter nnb Grntz» Väter gestanden und geblutet haben, gehalten habt, verlaht uns jetzt ht schwerer Zeit nicht. - Bringt Freunde und Verwandte mit und meldet Euch als Fernsprecher, Blinker »st». Hel bet MrWn-llliMM t. Hchsön grtilit» Bataillon Zickcndraht früher 9.-R. 116 in ©iefetu, neue Kasern« II.gtmm.NS Bekannte Bedingungen. Ordnungsmäßige Entlassungspapiere, noch nicht Boi- jährig« schriftliche Genehmigung der Eltern oder des Vormundes mitbringen. Auch Unausgebildete werden eingestellt. - Ander, Werbestell.: Limburg beim 117, Hachenburg bdll/l 17. Lindenau. Hauptm u. Komp -Führer <■**!) Tanz-Unterricht Mittwoch den 30. ds. Mts. abonds 8 Uhr beginnt ein neuer TANZ-KURSUS für Anfänger. Ferner beginnt ■oatafl, ein EXTRA-KURSUS *n der ■•äernen T«nz-Knn«t. Gefällige Anmeldungen werden in meiner Wohnung Schiftenberger Weg 63 entgegengenommen. Hochachtungsvoll 08637 Th. Bäulke - Tanzlehrer •***>Öiete an fo lange Vorrat reidit Winter-vanch- iantca zu d amil. Verbr.- Höchstvr. la. bocbteimfab. Ware. Hermann Becker llitoCw Üiarincvei u. Sa- m enba n big., Lich (Cberb.) Birken Besen rxgeb. IMSick. 46 Mk.« liefert DOeeiier. Siegen« Lichtspielhaus Ab heute: Die Enterbten Tragödie In 4 Abteilungen. Außerdem: .Die Geburt der Venus j Gesellschaftsdrama in 4 Akten. Feinft. gewässerter NtockiiNch efngetrosten. E K Klelu- beim, H5abnbofitra6e. Tcievhon 6tL aiäs Knochenmübicn. .Qatnle- fret Benegelpark, Auerbach Ml, Hess l'nuata teil lager Rep&rateren Verkaufe Mittwoch früh von 8 llbt an eine «?^Ü'..llopssala1,5wiedeln,Role- rüden. Geiderüden, Meerrettich. MDB Frosch, ftcetebt 19, letepbo« *1M. KWßebrllch!eNa!jmMi«eil für Schuhmacher und Haushalt auch gebrauchäun'ähige. Schriftliche Angebote unter 08572 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeiger» erbeten. DentNche MÄhmnschinen Vorderwagen D. R. P. a. n alias Fabrikatpassaii sowie «Amtliche Maschinen und Geräte für die Landwirtachaft 4798c Gg. Sehielersteia, ",.LL' Lieb (>?.«) Wm-U-WW Seitenweg 81 FrogrAMW ns Diana tag. 29. AprU, bis lukL Fr alt*, L Dal: DaigroQe Bernd-AMor-Film werk der Leidenschaft! Dramatisch. Schauspiel in 4 Akten. • der sehr beliebte Bernd Aidor Eine teile Hatte. Luauplel ta 3 Akten. In der Haupt« hoso Tal. Neue Welt 7 Uhr ebenbi Universal-Artist Rudi Polster Gedankenleser oder der Bann mit dem 6. Rinn. StNnger iBafU, Nalon-Hum ortet. 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