Ur. 23 Ter e-itbmr erscheint täglich, äuget SonntaqS. — Beilagen; »ietzener^amiliendlätter; KrciStilcti Mr äcr Kreis Sietze«. Kclugrpreir: nwnatl. '51X1.35, viertel- iäbr(td) TIC. 4.05, durch »bhole- u. Zrueigstelleu monatt Ms. 1.25 durch die Post Mt. 4.05 viertel- jährt, ausschi. Beiteckq. tsenifprecb - s)(nfd)hiffe: für die erf)rdtlrituiiflll2 Verlag,(^eschäktsstelle51 AiischriKiiirDratiliiach- ttthien: Snjeiger «itben. 169. Jahrgang Dienstag, 28. Januar 19|9 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für OberWen SroillingsrunMratf «. Verlag: VrNHI'sche Univ.-Such- u. Stdnbrutferei ». Lange.Schristlettung, SsschästsfteUe «.VruSerel: Lchuiftr 7. pvfffcheckksrtts: ffraulfurt e.m.U686 Sanfverkehr. Setoerbebarck Sießea .,rtna»me von Anzeige» t. die Laqestliiinmcr vis gum 9lort)iniiicrr vorher ohnejebeVerb^idlichkeit Zeilenpreisr: für örtliche .änzeigen 26 Uf.Jiir Gu-Sinärtiflt 3V Pf., für Reklamen Ml.l.-nebst 20',Teue- runa§A«i*lafl; Plotzvor- Idirifi 20 % Auffchlag. LauvtschriUleiter: Äug. Hoetz Verantwortlich für Politik: Äliiq. Goetz, für den übrigen Teil: Dr Reinhold Zenz; für ben Anzetgenteü: D. Beck; fänttlid) in Gießen Vie Cagung der Internationale in Vern. Äluch bet „Vorwärts" erhofft von der un- mitteibac bevorstehenden Tagung von Vertretern der politifcfyen und geiverlsck>aftli.chen Internationale in Bern Mutlucnig. Die Stockholmer Konferenz sollte den Frieden herbei führen — die Berner Zusammenkunft bläst nur kümmerliche Flammen aus dem Aschenhäufchen der Internationale... Der ,Äorn-ärts" dirickt (bic§ natürlich Vvr-- sichlig etioas gemäßigter aus. Er spricht zunächst von den deulfck;en Delegierten und meint, diese seien gewiß ohne besondere Illusionen nach Bern gefahren, denn sie wüßten, daß erstens einmal die Ideen von internatiü» italcr Gerechtigkeit sehr loeit auseinander- gchen, uird daß zweitens die Sozialisten ocr Ententelander heute gar nicht in der Lage friert, ihre besck>eidenen Ideen hierüber in die Praxis üb erzu führen. Auch sonst mackft sich das Zentralvrgan der deutschen Mehrhetts- sozialisten keine berausck-enden ZIluswnen von der bevor stelzenden Aussprackze. Es ist bemerkenswert, daß nach dem ,^Zonvürts" keinerlei Appell an die internationale Sozialdemokratie gerichtet nvrden soll, uns in irgend einer Weise zu Helsen. „Wenn man," so schreibt das Blatt, ,,auch den guten Willen der aus ä^ldischen Sozia ilten voraues- tzt, uns gegen Unrecht, das uns droht, zu helfen, so entsteht doch die Furage, welche Machtmittel ihnen zur Verfügung stehen, um ihren guten Willen in die Tat umzusrtzen: „Die englischen Sozialisten und Arbeiter- parteiler haben bei den letzten Wahlen eine schwere Mederlage erlitten, und danach kram man ungefähr auch die Stimmung- in Frankreich beurteilen, das unter dem Kriege viel mehr gelitten hat als das insulare England. Wir wissen zudem aus eigener Erfahrung, nne schwer es ist, eiaer Militärpartei, die siegreich ist oder sich siegreich glaubt, die Ausnutzung ihres Sieges in ihrem Sinne zu verwehren. Die Lage der Enleickesozialisten ist heute eine ähnliche wie die unsere zur Zeit von Brest-Litvwsk, nur mit bem Unterschied, daß der Oftf rieben rasch wie ein Kartenhaus zusommrniiel, wäh.end die kommende Ftickxnskonsevenz aller Voraus icht nach neue dauernde Machtverhältiüsse aufjurichten bestimmt ist." Nur eine Bitte hat der „Vorwärts": die Entente-Sozialisten möchten die Haltung der deutschen Sozialdrnioliatte während des Kriege- nicht mehr du>ch die Brille ihrer imperialistischen Bourgeoisie sehen! Herr Scheidc- mann empfindet offenbar so etwas wie Grauen vor der Berner Aimospbäre, wo die Spartakisten und Unabhängigen etwas dankbarer begrüßt werden als im deutschen Vaterlande. Auch darum wünscht der „Vorwärts" keinen besonderen Appell an die Internationale: „Es würde den eigenen Grundsätzen ber deutschen Sozialdemokratie widersprechen, wenn sie sozialistische Minderheiten dazu aufforbern wvllie, gewaltsam die Macht an sich zu reißen: ber Sozialismus wird nur dann ein stabiler Macht faktor der inneren und der internationalen Politik sein, wenn er stark genug ist, überall durch die demokratische Methode zu siegen und al- Mehrheitswille zu herrschen/ Die Demobilisierung de» britischen Heere». London, 27 *Jan. (WTB.) Reuter. Das Kriegsamt veröffentlicht solgeudes: In Verfolg der Erörterungen, die zwischen den Ministern der Der- Nstedenen Mmislerialabteilungen tu London über Die Frage einer angemessenen Unterhaltung von Besatz ungsarm een und anderer Angelegenheiten stattgefunden haben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Stärke und dem Wohlergehen der britischen Arm« stehen, wurde in Paris durch den Premierminister eine Konferenz zusammenbenifen, an welä-er u. a. 6er Staatssekretär des Krieges Sir Eric Geddes und Sir Douglas Öaig, dec Chef des Generalstabes, tzcünahmen. Die Beschlüsse, welche gefaßt wurden, sind weitreichender Art. Die alte Freiwilli- oen-Armee, welche früher bestand, und welche als solche außerordentliche Taten vollbracht hat, be» steht als militärische Organisation nicht mehr. An ihrer Stelle ist eine gewaltige Armee von drei bis vier Millionen Mann entstanden. anfangs auf Grrmdlage der Freiwilligkeit und später auf Grundlage der Aushebung. Diese Armee, die alle Gegner niedergeschlagen und die bri- iüschen Waffen auf allen Kriegsschauplätzen rum -Siege getragen hat. befindet sich jetzt in Dem Zu stände schneller Demobilisierung. Während vor 14 Tagen täglich ungefähr 8000 Mann m das bürgcrlidK Leben zurückgeführt wurden, wird die Zahl, die jetzt täglich 30000 erreicht, sich binnen kurzem auf täglich 40 000 belaufen. Es ist klar, daß, roenn dieser Zustand in dieser Aorm für weitere Monate anhält, wir übe.all ol>ne ausgebildete und organisierte Vestäirde sein werden. Die alte Freiwilligen-Armee wieder aufzu- bauen, würde mindestens den größeren Teil des laufenden Jahres in Airspruch nehmen, und bevor Wan mit einem größeren Bestand an Freüuilligen oechnen tarnt, ist es notweirdig, daß die Löhnung erhöht und eine große Zahl von Leuten, die jetzt frieren, ins bürgerliche Leben oUlasf« wird, io daß sie in die Lage versetzt werden, nach ihrer Entlassung in freier Wahl über ihren Wiedereintritt in die Berufsarmee zu entscheiden. So stehen wir offenbar vor bet Wahl zwischen den Dienstpflichtarmeen, welche den Krieg ge wannen, und den vergleichsweise kleinen Ber u fs- arm e e n von langer Dienstzeit, die erforderlich linb für die Behauptung des britischen Reiches. Entwürfe, die Demnächst veröffentlrcht werden sollen, zielen darauf ab, für diesen Zwischenzellraum Vorsorge zu treffen. Wir wollen Sicherheit dafür schaffen, daß wir auf jedem Kriegsschauplatz genügend Streitkräfte für das laufende Jahr Haden, damit wir nicht der Früchte unserer Siege beraub! werden, und damit die Deutsckien und ihre Verbündeten gehalten werden, gewissenhaft und pünktlich nicht nur die Bedürgungen des Waffenstillstand des, sondern auch die des Friedensvertrages nach (feinem Abschluß zu erfüllen. Ebenso werden wir dadurch imstande fein, unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Verbündelen und geienübn denen, die von uns abhängen, zu erfüllen. Es muß deutlich erklärt werden, daß, wenn auch Großbritannien sich vorbereitet, feinen Anteil zu übernehmen, ihm nicht zugemutet werden kann, md)r als das zu tun, was ihm zukommt, und daß die Vereinigten Staaten, Frankreich und Italien mit ihm vereinigt bei der Aufrechterhaltung ber gemeinsamen Jitteressen unb Sicherung ber gewonnenen Vorteile hanbeln werden. Die Aufgabe, die vor uns liegt, ist daher die Dlldung und Unterhaltung von Vesatzuugsarmeen mäßigen Umfang s im Vergleich zu benen, die wir jetzt haben, aber von höchster Manneszucht und Leistungsfähigkeit, welche uns unsere Ausgabe erleichtern und die britischen Jickeressen sichern sollen für den Zeit» ; raum, ber verstreichen muß, bevor in normaler i Friebenszeit eine Freiwild.enarmee ge'chaffen werden kann. Schnelles Handelet ist daher geboten. Es ist die Absicht der Regierung, daß die Löhnung der Besatzungsarmeen, die während des Jahres 1919 auf den verschiedenen Ktiegsschan- plätzen aufrcchtcrhalten loggen müssen, unverzüglich beträchtlich erhöht, unb baß die Urlaul-serleich- terungen allen Mmtnschäften gewährt werden sollen, bie bazu auserwählt sind, in den BesatzungS- tirmecn zu bienen. Der gesamte Rest mtserer gegenwärtigen Armeen wirb wer erhin so schnell als möglich demobilisiert, und wenn bas augenblicklich rasche Zeitmaß nur Jur wenige Monate beibehalten werden roirb, werden Sie srg fundenen Bucheckernmengen icdoch durch Oel- li.ferung oder Geldentschädigung abgcfunden werden. Offtüete der alliierten Armeen werden von dem alliierten Komitee nach den verschiedenen Äonen entfonbt, um die Fabrikation ;n übe nrnr eben und die Einnahmen nachzuvrüfen. Diese Dffricvt unterstehen den Befehlen der zuständigen Wirt- schaftsabteilun^, die ihnen jegliche Erleichterung für die Erfüllung ihrer Aufgabe gewShrt. rl«S Stadt und fand. Gießen, den 28.Januar 1919. Die neuen Ortöfernfprechgebühren. f^ür Anschlüffe an das Orisfernsprechneh in Gießen, die nicht weiter als 5 Kilometer von der Dermitte- knngsstelle entfernt sind, werden vom 1. April 1919 ab erhoben entweder Pauschqebühren in Höhe von 192 Mark oder eine Grundgebühr von 90 Mark und eine Gesprächsgebühr von 6 Pf. für ein Gespräch, mindestens 24 Mark jährlich Die Teilnehmer, welche an Stelle der bisherigen Pauschgebühr die Grundgebühr und Gesprächsgebüh. reu zahlen wollen, müffen dies dem Telegraphenamt in Gießen bis Ende Februar schriftlich mitteilen. Sie erhalten dann zum 1. April andere Anschlußnumme'm. Die Teilnehmer sind auch berechtigt, ihre Anschlüffe der F-ahrt abgegeben hatten intb endlich um 7 Uhr abends in Kehl auf dem Bechnhos in Empfang nehmen sollten, war der grüßte .Teil verschwunden und mit ihm die letzte Habe, die sie miMehmen barrften. Einer der Rn vier ausgegebenen Koffern nur einen einzigen zairück. Niedergedrückt und ttostlos umstanden die Vertriebenen die wm-gen ihnen verbliebenen Überreste ihres Besitzes. Sie werden deir Augenblick, wo sie auszeraubt und nur dem Nott»ürftigsten befleißt, ihrer Primat Rucken lehren mußten, nicht vergessen. Eine eigene Sitzung galt dann dem B a u - und Wohnungsproblem, ins'-estrndere tan • Aragen, ob der Etzenbau der Gemeinden oder bet Bau durch gemeinnützige Organsatimien vorzuriehen fei, ferner wie die Beschaffung der Baustoffe Mt organisieren sei, wie die Gemeinden den eigenen Häuserbes'.tz verwalteten, und in welcher Weist die Erhöhung der Baukosten auf die Mietpreise in den alten Häusern zurückwirkt. Tic Absicht dieser Besprechungen geht dalstn, unbeschadet der Einzelerörterungen über o;e besonderen Wirtschaftszweige schon jetzt den allgemeinen Rahmen festznstellen, in welchem die Ausdehnung des gemeindlichen Betriebes vor sich zu gehen hätte. Es wird erwogen, der Regierung einen Entwurf zr. dem vom Reichzu erlassenden Rahmen- aesetz zu unterbreiten, durch das die Bundesstaaten zu einheitlich,'m Vorgehen in dieser Richtung anzuhalten wären. Insbesondere wäre in diesem Falle b;e Errichtung von Zweck verbände n venachbarter Gemeinden für den Betrieb solcher Unternehmungen zu erpichtem, die einerseits über den Rahmen der einzelnen Gemeinden hinauSgehen, mtdererseits aber einem lokal begrenzten Bedarf dienen. Ferner wäre sowohl den Einzelffemeinden wie den Zweckverbänden das Enteign ungsrecht zu geben. Die Kom- miss'on behält sich vor, die Verhältnisse einzelner Wirtschaftszweige, die für die Kommunalisierung in erster Linie in Frage kommen, mit Fachleuten und Interessenten zu erörtern. Znm Gebnrt-Iag des Exkaisers. V erl i n, 27. Jan. (WTB.) Die De u t- fche Volkspartei sandte Kum Gckburts- tflfle des Kaisers folqendes Telegramm: Eurer Majestät sendet die Deutsche Volkspartei zum 60. Geburtstage ehrfurchtsvolle Glückwünsche. Wir würdigen in Dankbarkeit die Arbeit, die Eure Majestät getreu dem Ausspruch: „Das Kaisertum ist der Dienst am Volke" in mehr als Mjähriger Tätigkeit für das Deutsche Reich und das deutsche Volk geleistet haben. In Erinnerung cn die ersten Worte des alten nationatlrbe- ralen Parteiprogramms: Unverbrüchliche Treue für Kaiser und Reich, gedenken wir der großen Zeit, die Deutschland und Preußen unter der Hohen-ollern-Herrschaft durchlebt Haden. Wir wünschen Eurer Majestät von Der mit den Polen. Mährisch,Ostrau, 27. Fan. lTsch. Slov. Presse- bureau.) Das Militärinspektorat für Schlesien und Nordmähren meldet: Gestern abend unternahmen die Polen gegen unsere Truppen einen Angriff, der abaewiesen wurde. Unser Militär nahm di« pol. nischen Stellungen zwischen Kotich und Iibridowiec ein, erbeutete Maschinengewehre und sonstiges Kriegsmaterial und nahm siebzehn Mann mit einem unoer- wundeten Offizier gefangen. Die Polen ließen fünfzig Verwundete und dreißig Tote zurück. Sonst »st di« Lage unverändert. 9m besetzten Gebiet herrscht voll- ständige Ruhe. Sechzig bis achtzig Prozent der Berg, arbeitet sind zur Arbeit zurückgekehrt. Die Polen rücken systematisch gegen die brandenburgische Grenze vor Die deutsche Gegenwirkung gegen die In der Verfügung des Schatzamtes des obersten polnischen Dolksrates li«. gende Anmaßung ist mit Promptheit eingetreten. Vom Äaifcrpaar. Amsterdam, 28. Jan. W e aus Amerongen ge» meldet wird, wurde gestern anläßlich des Geburtstages des früheren deutschen Kaisers im Schloß ein Gottesdienst abgehalten, dem das Kaiserpaar mit Gefolge und die gräflich Bentinck'sche Familie beiwohnten Berlin, 28. Jan. Nach einer Meldung des ,Temps" hat der Regierungskommiffar für das Gebiet von Metz angeordnet, daß alle Güter des ehemaligen Kaisers Wilhelm II. in Elsaß. Lothringen einzuziehen sind. Es handelt sich um das schloß Urville und das daran anstoßende Gut les Menils., Tie amerikanische LebenSmittclhilse. .®er". 27. Ian. (WTB.) Wie der amerika. nffche Preffedienst ergänzend aus Washington mel- öet, wurde bei der Bewilligung eines Hundertmillionenkredits vom Senat zur Bedingung gemacht, daß das Geld zur Unterstützung außerhalb der Mittel. Mächte verwendet werde. Das Repräsentantenhaus bestimmte, daß das Geld nur für Hilfe außerhalb Deutschlands verwendet wird. Tie Wahlen in Hessin. , ®arnrytabt' 27. Jan. (WTB ) Bet den Dah. len zu he fischen Landesoersammlung wurd n in Mainz abgegeben für die Mehrheitssozialisten 25954, Unab. hang.ge Sozialisten 294, Zen rum 15510, demokratische Vari ei 10876, Hessische Volkspartei 24 und Deutsche Volkspariei 2315 Stimmen. Die Gefahr des Bolschewismus in England. Amsterdam, 28. Ian. Dem Allgemeen Handels- blad zufolge berieten die „Times", daß am 18. Ja. nuar m London eine bolschewistische Versamm. lung abgehalten wurde, zu der nur Personen mit Eintrittskarten zuqelaffen wurden. 3n der Versamm. lung wurde die Organ sierung eines Generalstreik» als erster Schritt zur Revolution besprochen. Di« bolschewistischen Versammelten behaupteten im Berg, arbeiteroerbanb viele Anhänger zu haben und auch unter den Eisenbahnern und Transportarbeitern sich *lnJ)tTün9er verschaffen zu können. (Es wurden Aus. ernannt, die für die Versorgung der Revolutio- näre und ihrer Familien mit Brennmaterial und Lebensrnitteln sorgen sollen. Man hoffe, daß im Falle eines großen Streifes der Industriearbeiter in London nnb m der Provinz die Londoner Polizei und ein leil der Polizei der Provinz sich passiv verhalten wird Nutzend und die Entente. Berlin, 28. Ian. (Einer Meldung des.Lokal, anzeigers" aus Wien zufolge wird nach einer Mit. teilung der ..Slavischen Korrespondenz" keiner von k «u',bem ®ot*cn Rußlands entstandenen Staaten der Einladung der Ententemächte zu den Derhond. hingen auf der Prinzeninsel Folge leisten. Petersburg geräumt? Dasel 27. Ian. Rach einem Pariser tzavas- Gericht b stättgt em Stockholmer Telegramm des Echo de Paris" die Räumung Petersburgs Die Petersburger Regierung sei »ach R schni-Rowgorod aefloheii. Smowjew sei in eieer Dersammluna der Arbeiter der Putilow-Werke, in der man Öen ‘Bai. schewismus verspottet habe, verletzt »orden. Letzte Nachrichten. Tie Nationalvcrsammlnng. Berlin, 28. Ian Der Eröffnungssitzung der Rationaloersammlung in Weimar am 6 Februar werden bereits vorn 4. Februar ab Dorberatungen und Fraktionssitzungen vorangehen. Die sozialdemokratische Mehrheilsfraktion versammelt sich bereits am Dienstag zu ihrer konstituierenden Sitzung. Berlin, 27. Ian. Heute haben die Regie- rungsVertreter der deutschen Freistaaten den tßerfaHun gsentrourf des Staatssekretärs Preuß besprochen. Die Sitzung ist auf Donnerstag nachmittag vertagt worden, weil zahlreiche Teilnehmer nach Weimar fahren mußten, um dort einer Zusammen- Kunst der deut sch e nF in anzmini sie r beizuwohnen. Die Berhandlungtn in Epao. Bersin, 27. Jan. (WTB.) Infolge der Teil- nahme der deutschen .wmm i jT: o>. 3; ni tglictrHindung mit diesen Tru p vn zuMlassen, sei i«xh und.antwortet. Auf die von der deutschen Kommission übermittelte Beschwerde de>s Karoinals Hartmann von.Köln, daß die britischen Trupeen im besetztet! G^.'lüet Pfarrhäuser zur Einquartierung und tote Ofsi-sierkasinos bewitzten, ging der deutschen Kommtssion heute die Antwort zu, die brittschen Truppen seien angewesen worden, Pfarrhäuser nur im Notfall zu belegen und unter keinen Umstanden in ihnen Kasinos einzurich^n Die britische Kommission über.andte ferner eine Note in der versichert loird, daß alle Ausschreitungen englischer Soldaten umghnd und rücksich s'loS bestraft würden. A.ize gen und Aus» sagen von Ci.nvohnern M besetzten Gebietes betreffend Ueberg i e englischer Srxbatrn werde die brittsche Kommission in unparteiischster Weist Tie Fraqe der NeichShaoptstüdt. Berlin, 28. Ian Aus einer Entschließung des Bürgerrates Groß-Berlins erfährt man, wie der .Vorwärts* hervorhebt, von einer Erklärung Eberts daß die Reichsregierung an Berlin als Reichshauptstadt unbedingt festhalte. Der Verkehr mit den besetzten Gebieten. Berlin, 27. Ian. Die Zulassung von Zei- tungen aus dem neutralen ober nicht besetzten d ut- chen Gebiete nach dem durch die Engländer be- etzten Teil Deutschlands hat folgende Bestim- mung "halten. D,e Einfuhr ist verboten mit Aus- "ahme amtlicher Anzeigen, Wochenschrift, n sowie wiffen-. chaftbcher und techn scher Zeitichrif en, für die der engM« Militärgouoerneur auf Antrag die Genebmi. gung erteilt. KreiS Friedberg. Q. Bad-N au heim, 27. Jan. Gestern gelang es unserer Polizei, eine Diebesbande zu verhaften, die seit Wochen zahlreiche Geschästsleule schädigte und schwer beunruhigte. Die zwei Schlosserlehrlinge Oe. und F. von hier uni) zwei Kollegen M. und W., die aus dem nah gelegenen Dorfe Niedermörlen stammen, hatten sich verengt, um in späten Abend- oder Nachtstunden hiesige 6k= ftbäfte zu brandschatzen. Sie arbeiteten mit Dietrichen und falschen Schlüsseln und brachten für ungefähr 2000 Mark an Beute zusammen. Alle vier Burschen wurden verhaftet, und es konnte ihnen ein Teil des gestohlenen Gutes noch abae- nomnten werden — Die Wahl zur ke'sisckxtn Dotts- tammer verlief bei recht geringer Belästigung der Wahlberechtigten sehr ruhig. Gegenüber der Wihlet- zahl von 4509, die bei der Wahl zur Nationalversammlung abstimmten, erschienen gestern nur 37uO an der Wahlurne. StarkrnburT und Rh'inhessrn. - a V? 8' 27. Jan. Vor ei. riff en Tagen gaben hm eine Nachricht aus Singen wst'der, wonach in den dortigen Schulen zwangsweise französischer Unterricht ein geführt wird. Womit diese Maßnahme begründet und bemäirelt wird, geht aus einer Meldung der „Franks Nachr." lstrvor, die wir nachstehend loie^-ergel'en: Im Anschluß an eine Reise durch des Saargeliet hat fNeneral Mangin in Mainz, der Höchst kommandierende der 10. Armee, 311 freien mit der £)al‘u?:g ber Bevölkerung und den Lnstungen der Arbei.er- schäft, bestimmt, zur Besserung irr Ernährung der Arbeiter, Schwer- und Schwerstarlei er, pro Kopf und Woche ein Viertel Pfund Reis und eine Fettrulage pro Kvvf und Monat von 400 Gramm für die Schwerarbeiter und 600 Gramm für die Schwerstarbeiter zu g währen. Di- Preise sollen die gleichen sein wie für die französisck>en Soldaten Da die ftamö'ische Berwalttnrg in Hessen Gewicht darauf legt, den Verkehr zwische-n ihv-r Bcseyunes armee und der Zrnlberölleru'ig durch Föri-erung des ftanm'ischeti Sprachunterr ch's ^u erleichtern, so werden in größeren Öanbgemctnben Rbin- bessens freie Stirrfc errichtet, in denen französische Lehrer Uttterricht crtctrei. Als Orte dafür werden Mick Oppenheim. Nierstein irtb Wörrstadt g-nrannt. In bcn_ Volks chulen des Kreres Bing>m ist der ftanzösische Unterricht sogar oblizatorisch angeorb net worden. Kreis Wetzlar. G Wetzlar, 27. Jan. Fabrikant öoU- m a n n hat für beit Bau eures Krankenhauses meitcrc 30000 Mark gestiftet. Ein unbeLnrntet Dürger stellte der Stadt für die städttsche Kriegsfürsorge 20000 Mark rur Verfügung. Hessen Nassau. = SiIlenburQ, 27. Jan. Ter Berg, arbetterstrcik in den Eisen- und Erzgruben des Dillreviers ist durch gütliche Vereinbarung bei-- gelegt worden. Den Arbeitern wurde achtstündige Arbeitszeit, eine Lohnerl öhung von 15 Proz. und * Selters, 27. Jan. Da in der an* grenz en deir Gemarkung Bleichenbach die Feldbereinigung in Ängriff genommen wird, beschloß eine Versammlung von bctdlgtcn Grundeigentümern, auch das Bereinigungsverfahren in hiesiger Gemarkung einzuftchren. * Wenings, 24. Jan. Zu Holzfällungs- arbeiten in unseren ansgedehrten Waldungen mürben in früheren Jahren 30 bis 40 Arbeiter beschäftigst 3n diesem Winter haben sich bis jetzt nur 10 Holz- faller gemeldet, so daß voraussichtlich noch nicht einmal bet nötigste Holzbedarf geschlagen werden brücken in deutsches umzuwechscln, wobei von den französischen Desahungstruppen des rechten Rhein- ufers in freundschaftlicher Weise für 100 Franken, für die die Elsässer erst 160 Mark bezahlen mußten, um in Elsaß-Lothringen Zahlungen entrichten zu können, nur 40 Mark geboten wer- den. (Es bleibt den Ausgewiesenen nichts anderes übrig, als hierauf einzugehen. 3m ganzen erleiden sie also einen Geldverlust von 75 Proze t. Karlsruhe, 27. Jan. (WTB Allen deutschen Vorstellungen und Prr» esten uim Trotz fahren die F-ranzvsen fort, b e elsaß-lolhri gl'chen Deutschen bei ihrer Ausrufe nach Deutschland in einer unerhört harten Weise zu beliand ln. Soeben aus Straßburg zuuückgekehrte Deutsche lxrichlen, dass sie sich schon in den frühen Morgenstunden zum Abtransport atlf dein Güterbahnhof einfinden mußten. Nach fhntixntlangem Warten setzte sich der zur Beförderung bereisslehende Zug schließlich um die MittagZstuilde in Beine rung. Als sie dann nachmittags in Kehl die neutrale Zone erreichten und das Schlimmste überstanden zu haben glaubten, wartete ihrer ei te neue lieber* raschung Von ihrem Gepäck, drs sie bei Antritt vanzem Lernen emen friedlichen Lebensabend und bitten, davon über^eufit -u sein, daß Millionen Deutscher mit uns auch unter den neuen Verhältnissen und auf der neuen Grundlage des Staatskedens stets das Bekenntnis zum monarchischen Gedanken hockst)alten und sich gegen jede würdelose Abkehr den hohen Idealen des deutschen .Kaisertums und des preußischen Königtums wenden werden. Staatsmsinster a. D. Dr. .^eintze, |>rä iteit Dr. v vrichter, Dr. mann» Berlin, 27. Ian. Die Geburtstagsauresse für Kaiser Wilhelm II., die der „Reichsbote" in Berlin ansgelegt hat, hat in wenigen Tagen 132000 Unterschriften von deutschen Männern und Frauen aus allen Berufsständen und allen deutschen (Bauen oeftmden. Die Frist zur Einsendung weiterer Unter- fchriften ist bis zum 31. Januar verlängert worden. Der Wortlaut der Huldigungsfeundgcbung wurde heute dem Kaiser telegraphisch Übermittelst Die «»»fuhr baut linksrheinische« in« recht-rheinische Gebiet. Berlin, 27. Jan. (WTB.^ Die Ausfuhr vorn linksrheinischen besetzten in das rechtsrheinische unbesetzte deutsche Gebiet war bisher nicht geregelt. Jetzt ist durch eine Verfügung des Marschalls Fo ch falgenbe endgültige Regelung durchgeführt: Die ursprünglich geplanten . Distrikts - Unterkommissionen werden durch „Wirtschaftsabteiltingen", die dem örtlichen Militärkommando unterstehen, ersetzt. L Zusammenstellung der Wirtschaftsabtei- ungen: Diese Abteilungen werden gebildet durch 1 die schon durch die Armeen geschaffenen Wirtschafts-- bureaus oder Dienststellen, 2. die Delegierten des Generalstabes Fachs, allenfalls der alliierten ©enc- ralstäbe, 3 die Delegierten der Untcrfommiüiouen der Feldeiscnbahnnetze imb der Schiffahrts-Kommission. II Befugnisse dieser Wirtschaftsabteilungen: Die Wirtschaftsabttilungen sind beauftragt, die iHgemeinen und insbesondere iene Belege zu sammeln, deren das Wirtschaftskomitee zur Verteilung der Rohstoffe und Ferttgerzeugnissc bedarf Bis auf weiteres überträgt das interalliierte Wittschafts- lomitee den Wirtschaftsabteckungen das Recht für Ausfuhrbewilligungen nach den deutschen, nicht besetzten Gebieten. Ansfuhrbewilligiiw->en nach Elsaß- Lothringen, bett alliierten und neutralen Ländern werden bis auf weiteres von den Abteilungen mit begründeten Gutachten an ba5 Wirtschastskomitee weitergegeben, das entscheidet. Die Nnterko'mmis ** Aus dem Stadttheaterbureau. Wegen plötzlicher Erkrankung der Hauptdarstellerin muß die für heute angesetzte Vorstellung „Die Rose von StambuP ausfallen. Die Vorstellung wird am nächsten Dienstag nachgehol' und die für heute ausgegebenen Karten behalten für Dienstag ihre Gültigkeit. •* Die Gassperre hat teilweise Unwillen in der Bevölkerung erregt. Zumal die Zeiten der Sperre werden in zahlreichen Eingesandts bemängelt. Rach Erkundigungen beim städttschen Gaswerk kann hierin keine Aenderung getroffen werden. Die Direktion hat nach eingehender Uebertegung ihre Maßnahmen getroffen rnb den Verbrauchern noch größeren Spielraum gelassen, als es in anderen Städten der Fall ilt. •• Die Deutsche Volkspartei hält heute abend im Restaurant Hindenburg eine Versammlung ab (siehe Anzeige). " Gießener Hochschulgesellschaft. Der Vorttag des Herrn Prof. Dr Dürker wird wegen der Schwierigkeit der Beleuchtung verschoben. ** Der musikalisch-deklamatorische Abend, der für Mittwoch den 29 Januar, abends 1 ,8 Uhr, im „Großherzog von Hessen" angesagt war, ist der früheren Polizeistunde wegen auf 61 ’4 Uhr sestgssetzt worden. Der ^Reinertrag ist für die deutschen (Befan genen in Sibirien bestimmt. Frau Mendelssohn-Bartholdy, die als Vortragskünstlerin hier bereits bekannt ist. wird Dichtungen von Friedrich Lienhard oortragem. Herr Dr. G. Rasner wird teilweise mit Unterstützutig on Frau Dr. Spohr (Violine) eigene Kompositionen am Klavier zu Gehör bringen. ** Das alte Sprichwort „Wenn bic Tage langen, kommt der Winker gelangen" scheint jetzt in Erfüllung zu gehen. In vergangener Nacht fiel der erste Schnee in diesem Jahre, und toenn in der Stadt und deren Umg'bung die Schwemenge nur gering war, so reiche sie doch hin, der Natur ein wiitterlich^s Ansehen zu verleihen. „Winterls nicht, so sommerts nicht", lautet eine weitere Vauerureg.l, deshalb ist es, obwohl der Brennstoff knapp ist, doch wünschetisn>ert, daß es twch frül^ zeitig nxintert". Tenn einen Spätwinter mit einem frost'gen Frühling im Gefolge fönten wir ebensowenig brmchen, w'e einen schlechien Sommer, ein solcher ist mindestens so unangenehm, wenn mcht unangenehmer, w'e an Winler ohne Frost und Schnee. Möge deslxilb mit dein erfcfjnttm F-ricden auch ein gesegneter Sommer seinen Einzug halten. — Hoffen wir das Beste; vorerst heißt cs, sich mit dem Winter abfinden und dabei nicht vergessen, d-aß es im SStirter Bürgerpflicht ist, Straßen intb Bürger steife von Schnee und Eis frei uhallen und, wenn nötig, ansriebig A'che zu fheuen. " Schwarz-Weiß-Lichtspicle,Scltersweg81. Don heute bis Freitag gelangt das Detektiv-Drama „Die Kassenrevision" mit Carl de Vogt als Detektiv und das Lustspiel „Sein Freund Herr Lebe!" zur Aufführung. Kreis Düdi t-rn. # Nidda, 27. Jan. Der Pcrsone^ng 7501 ab Gelnhausen 9.23 nachmittags fällt an Wochentagen aus. mr Frankfurt a. M. Dte städttschen Arbeiter ht den Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerkes beabsichttgten am heutigen läge in Streife zu treten, wenn ihre Lohnforderungen nicht bewilligt würden Der Magisttat hat Prüfung und Ausarbeitung von Tarifen zugesagt. Darauf erklärten die Arbeiter vorerst ihren Dienst versehen zu wollen. mr Frankfurt a M-, 27. Ian. Da sich in den letzten Jahren in zunehmendem Maße in den Somm r» monaten Wassermangel eingestellt hat, hervorgerufen durch die geringere Ergiebigkeit der Vogelsberger Quellen, läßt die Stadt im Stadtwalde eine neue Grundwasseroersickerung san läge errichten, die täglich 2U000 Kubikmeter Trinkwasser liefern soll. rm Frankfurt a. M., 27. Ian. Das städttsche Hochbauamt errichtet bei Bonames, einem Frankfurter Vorort, eine Kleinhauskolonie mit über 200 Einze Häusern. Für die besten Entwürfe ist ein Wett- bewerb unter den deutschen Architekten au geschrieben. Arbeiter 1 der Besetzung durch die Franzosen die französisch« Währung eingeführt. Die Bevölkerung ist infolgedessen gezwungen, das deutsche Geld in Franken um- 3utau|cbcn. Bei dieser Gelegenheit werden die Deutschen übervorteilt, indem man se zwingt für IOC Franken 160 Mk zu zahlen, während die Elsässer sü 100 Franken ICO Mark erhalten. Die Ausgewiesenen dürfen nun kein französisches Geld nach Deutschland mitnehmen. Sic sind infolgedessen genötigt, ihr französisches Geld beim Ueberjchreiten der Rhein- «ttEchten ffSftYtfÄen Monvp'vl-Iri»tn 1. April zu kündigen. Die Kündigung ist bis vetr te beK imb im to'itcrcn Snni« der gemischt- r*r;rm* x*«* *»*«■*♦« t.i«. wirtschaft!'cheu Unternehmnngm in verschiedenen Dirtschaf S^weigen, namentlich der Nahrungs- mittelversorg^rng (Milch, Fleisch, Brot), durch- «sprochen. Hierbei wurden die verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Konsumgesellschaften erörtert. ÄÄf!5[Uoe' L27- ^an* eingesrrngen waren. Ensembles wie Las Quintett im fllnftergaitg gelangen vorzüglich. Der Tenor, John Gläser, verfügte über eine glanzend gesckpitte Stimme, die mit voller Ausgeglichenheit rcine Klaugstärke verband, mühelos ansetzte und im Piano nxich und ausgiebig blieb. Ebenbürtig stand ihm der Bariton Theodor Heuser- zur Seite, vüllricht noch reiefcr an klanglichem Material, wenn auch noch nicht so restlos in die Erfordernisse des bel ca-rto eingrdrtlngen. Walter Schneider fügte sich mit sonorem, diskret angewendetem Baß ein. Von den Damen- stimmen überragte Lcoiwre Schwarzas Azucena mit einer sehr warm gefärbten, geschmeidigen und ausdrucksvr'llen Altstimme. Auch im Spiel war sie am ausdruckS'^ollsten. An Stelle von Nina Lützow, M wanöerjamr Adciitcsn -es Henn JcskS. Roman von H. A. Adams. Nachdruck verboten. Fortsetzung 54 „Nun, &err Jours," begann der Bank- direktor wieder, und in seiner müden Stimme Ivar ein bisher fremder, bittender Klang: „ich muß Ihnen sagen, weshalb ich Sie um diese Erklärung bitte. Ich bitte darum, ich fordere sic nicht. Meine Tochter — meine einzige Tochter ist sehr krank. Die Acrzle sagen, daß die einzige Aussicht — nicht auf Heben, sorrdern auf eine geringe, ganz geringe Verlängerung des Lebens — to.Itoinnren« Zurückgezogenheit und Ruhe sei. Sie leidet an einer Krankheit, bei der jede Aufregung verhängnisvoll werden kann. Daltcr werden Sie begreifen —" sein Zuhörer merkte wohl, daß der Direktor sich mühte, den Fall genau zusammenhängend darzulegen — „Sie werden begreifen, daß jede Störung der strengen Abgeschlossenheit, die ich ihr geschaffen habe, wie zum Beispiel die Anwesenheit eines Fremden im Garten, auf den iier Balkon, auf dem sie schläft, hinausgcht, ihren Tod verursachen könnte. Glücklickser- wcise habe ich gegen ferneres Eindringen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Ich weiß nicht, warum Sie hineingekommen Hub, aber nach den Anstrengungen zu urteilen, die Sie gemacht W durch plötzliche Crhtmftmt verhindert war, hatte Frl. Kallensee - Darmstadt dir Sopranpartie übernommen. Ihre Stimme erscheint nicht sehr groß, wenn auch für die hiesigen Verhältnisse völlig zureichend. Dafür war sie klanglich rech Und tonig bis in die Höhen der Kvleratnr. Die kleinere Partie der Inez füllte Maria Haan glücklich aus. Das Orchester war von der Bad-Nauhcimer Kurkapelle gestellt. Die in den Streichinstrumenten etwas schwache Besetzung glich durch wvhtdiszipli- niertes Spiel unter Kapellmeister Franz Neumann vom Frankfurter Opcrnh.us, der temperamentvoll die Tempi ■ nahm, den Mangel an Klangfülle aus. zz. Amtlicher Teil. Betr.: Die Lage des hessischen Arbeitsmarktes. An den Olerbürgermtist:r zu Gießen uni) die Vürgermeiftlwcicn der Landgemeinden des Kreises. Damit wir der Verfügung des Hess. Landes- Arbeits-und Wirtschaftsamt^ Nachkommen können, fcben wir an jedem Wochenschluß Ihrem Berickst über die Zahl der Personen (getrennt Männer und Frauen) entgegen, tocldje Erwerbslo^enuntcrstützung erhalten. Gießen, den 25. Januar 1919. Kreisamt Gießen. _________I. V : Langer mann, Bekanntmachung. Betr/: Flüchtlingsfürsorge. ■ e Zur Auskunfterteilnno in allen Fragen, die sich auf eingeborene elsaß-lothringische Flüchtlinge ans zwangsweise während des xrfeprt geräumten Ortschaften Elsa^Lothringens beziehen, ist eine Zentralstelle in Kehl errichtet worden. Anfragen und Anträge der Interessenten sind an diese Stelle unter folgender Adresse schriftlich einzusenden an: Universiiätsprofessor Dr. (Eugen Müller, Vorsitzender des elsaß-lothringischen Flüchtlings- Komitees, Straßburg, Bezirksamt Kehl. Gießen, den 21. Januar 1919. KreiSamt Gießen. ___________Dr. U f t n fl e r._________________ Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Dorf-Güll. Bekanntmachung. 3n der Zeit vom 1. bis einschl. 14. Februar 1919 liegt auf dem Amtszimmer Hessischer Bürgermeisterei Dorf-Güll das Pfandverzeichnis zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlußes innerhalb der obengenannten Offenlegungs« frist schriftlich bei der Bürgermeisterei Dorf-Güll vor- zubringen und zu begründen. Friedberg, den 20. Januar 1919. Ter Hess. Feldbereinigungskommissar: _ Äetr.: Zuckerverbrauchsregsiung. An die Vürgervreistcreicn der Landgemeinden des Kreises. Auf Grund des § 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar 1918 (Kreisblati Nr. 5) wird bekanntgegeben, daß für den Monat Januar 1919 750 Gramm Jucker auf den Kopf der Bevölkerung entfallen. Da die hessischen Landesbezugsscheine bis jetzt noch nicht eingetroffen sind, wird der Januarzucker den Kleinhändlern auf Grund der vorliegenden Kun- lstlben, UM eine Entdeckung zu verhindern, glaube ich sicher, daß es zu einem Zweck geschah, den ich nicht hätte billigen können, wenn ich darum gewußt hätte. Und ich bin gleicl-er- weife überzeugt, daß Ihre Gegenwart auf irgend eine Weise mit meiner Tochter zusammenhing, und daß sie ihr verhängnisvoll und gefährlich ist. Sie hatte eine törichte Liebesgeschichte — eine kindische Vernarrtheit — ich mußte der Sache Einhalt gebieten und kräftige Maßregeln gegen jedes neue Auf leben treffen. Der Doktor sagte mir, es sei die einzige Aussicht, ihr- Leben noch kurze Zeit zu erhalten. Gott weiß es, ich würde chr in allem nachgeben, aber wenn ich bei ihrem erregbaren Temperament erlaubte, eine solche Sache wei- terzufülxren, würde ich verbrecherisch handeln. Ich mochte sie doch, solange ich kann, am Leben erhalten. Sie sollte eigentlich in einem Krankenhause sein, aber die Zeit ist so kurz, und ich könnte es nicht ertragen, sie fortzn- schicken, um ... zu sterben. Ich habe natürlich Pflegerinnen für sie. Aber jeden Tag wird sie schwächer, obgleich sie Stunden hat, in denen sie anschoineiü) ebenso gesund ist als je. Wunderbar« Stunden! Aber sie werden immer seltener." Galahad versuchte umsonst, seine Gedanken zusammenzufassen, zu einem Entschlüsse zu gelangen. Aber das Entsetzen darüber, diesen Vater so verzweiflungsvoll bemüht zu sel-en, die Herrschaft über sich zu behalten, ihn fo leidenschaftlich danach ringen zu sehen, dennod) der Bankdirektvr zu bleiben, machte ihn völlig entschlußunfähig. ,Hinter all dem steckt etwas, Herr Jones, etwas, von dem ich nichts weiß, etwas Drohendes. Ich tappe im Dunkeln, schrecklich tappe ich im Dunkeln! Ich bitte Sie dringend, Herr Jones, mir, ihrem Vater, zu helfen. Bon ihr kann ich nichts erfahren. Sie hat mir nichts gesagt, und ich fürchte mich, sie zu fragen. Es könnte sie aufregen. So liegt dieses Unausgesprochene jetzt hemmend zwischen uns: es geht ettvas vor, das sie absichtlich eifersüchtig vor mir verbirgt . . . und sie weiß nicht, wie kurze Zeit ihr nur noch bleibt. Und dies Mißtrauen, dies Geheimhalten bringt mich um. Sie können es mir sagen. Sie sind die einzige Person, die es aufklären kann. Sie können mir helfen, sie zu retten — sie zu erhalten ... ein wenig länger . . . Herr Jones, ich bitte Sie, mir zu helfen." Galahads Gedanken liefen wiW durcheinander. Er konnte nicht eine einzige Vorstellung in seinem gequälten Hirn fefthaiten. Sollte er ihrem Vater die Wahrheit sagen, darauf vertrauen, daß er einsehen werde, Sibyls Glück sei mein: wert als ihr Leben? Oder sollte er schweigen, um Sibyls willen? Nein, er konnte diesem strengen Manne nicht vertrauen. Wie tonnte er verstehen, was diese kleine närrische Liebesgeschichte für Sibyl bedeutete? Vor allen Dingen hatte er Sibyl zu dienen: wenn sie es für nötig hielt, die Sache vor ihrem Vater geheim zu halten — ihr Ritter mußte benfiften durch ihre seitherigen Lieferanten, btc Gesellschafter ber Großhanbelsvereinigung Gießen, unmittelbar zugesanbt. Es können auf die Iuckermarken 94, 95 und 96 je 250 Gramm = 750 Gramm Jucker für den Monat Januar 1919 bezogen werden. Mit Ablauf des 20. Februar verlieren die Marken 94, 95 und 96 ihre Gültigkeit. Wir beauftragen Sie, diese Verfügung sofort ortsüblich bekanntzumachen und die Kleinhändler entsprechend zu bedeuten. Gießen, den 24. Januar 1919. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. © i c g e r t. Betr.: Abgabe von Sielengeschirren. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden de§ Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 4. Januar 1919 teilen wir mit, daß die Abgabe neuer Sielengeschirre an Landwirtschaft, Handel, Gewerbe, Industrie usw. für die Folge nicht mehr'der Genehmigung der Landwirtschaftlichen Zweigstelle in Frankfurt bedarf. Die Abgabe der Geschirre durch di« Firma (Earl David Söhne, Frankfurt a. M., Weser- straße 33, erfolgt weiterhin auf Grund einer behördlichen Bescheinigung über die Notwendigkeit der Anschaffung. Sie wollen die Interessenten hiervon in Kenntnis setzen, mit dem Hinweis, ihren Bedarf baldmöglichst zu decken. Gießen, den 24. Januar 1919. Kreisamt Gießen. I.B.: Langermann. sich durch ihre Wünsche leiten lassen. Wie schwer wogen ihres Vaters Qualen, verglichen mit Sibyls flüchtigem Glück? Er konnte * nicht wagen. „Es tut mir leid, Herr Beach, ich fühle die herzlichste Teilnahme mit Ihrem großen Kummer, aber ich kann Ihnen leider nicht helfen. Ich kann nur so handeln, wie ich es für am besten halte. Können Sie mir vertrauen, daß ich das Veste tun werde, Herr Direktor?" „Aber sie kann doch sicherlich nichts vor mir, ihrem Vater, zu verbergen haben?" rief der Direkter. „Und Sibyl, das arme Kind, weiß nichts." „Doch, sie weiß es." Der Ausdruck des Unglaubens in Herrn Beachs gefurchtem Gesicht verwandelte sich langsam in den des Entsetzens. „Sie weiß — weiß, daß sie sterben uruß?" brachte er endlich mit furchtbarer Anstrengung hervor. sie hat den Dokter belauscht, als er es Ihnen in Ihrem Arbeitszimmer vor ungefähr vierzehn Tagen sagte. Er gab ihr drei Wochen Frist." „Drei Wochen vor vierzehn Tagen!" Des Direktors Augen suchten einen kleinen Kalender auf dem Tische. Darauf sah Galahad ge-- wisse Daten unterstrichen. So zählte er die Tage. „Sie weiß es also —" „Sie Nteiß es, Herr Direkter." (Fortsetzung folgt.) Aeßrncr HoWülgtstllschast. Der Vortrag der Herrn Pros. Dr. Bür ter wird wegen der Schroierigtdt der Beleuchtung verschoben. —— pfiitfdjt WkMltki Dienstag den 28. abends 7V,Uhr: Mitgliederversammlung im Restaurant Hindenburg. Tagesordnung: Aussprache über die Wahlen. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. ,2020 Der Vorstand. Bekanntmachung. Lit. 500 M. ü LU n 2000 M. 1000 M. 2000 M. K S T 100 M. 200 M. 500 M. 1000 M. 678, 713 ....... 11, 90, 151, 185, 203, 297 . „ W „ 21, 58, 137 .. . - - . - „ X * M, 111, 199, 219, 269, 311, 338 3113 ...... - „ Y „ 07, 27», 98, 193, 230, 292, 823, 385, 435........ „ Z „ 18. 70, 101........ Die Einlösung der Schuldverschreibungen kann bet der T labik isfe Gieijen. bet bei Mitteldeutschen Kredit- bank und bei der Trecdner Bank »u A-rantiuyi a. M. exfolnen. Die Berllniuna bör am 15. Mat 1919 ans. Bon den in friibcien Fahren ausgclosten Schuldverschreibungen find noch miet zur -ttuck- Nei der am 20. Januar 1919 vorgenommenen Verlosung der am 15. Mai 191» zur Rück- iablung komniendeu Schuldverschreibungen der lulebcu ter Ltadt (Sieben von den Fahren m. LSj7 sind lolgrube Stücke gezogen worden: a) vom 1890er Auleben: Q Nr. 3/, 98, 107, 139, 2t», 208 . . * 25, 10L 130, 217, 238, 286, 304 42, 72, 85, 115, 133, 184, 234, .2155, 384, 4 ’S, 597, 601, 647, 696 19, 39, 121, 190, 218. 253, 379, 395, 410, 553, 582, 617, 665, zu 100 M. „ 200 Ar. b) vom 1897er Anlebe« 8tt V Nr. 28. 119, 142, 186 .... . rndlnug Vorgelege worden: voin 1896er Anleben: g|L r Nr. 11 über 200 M. ans 1917; „ 0 „!r> über 100 DL, Lit. S Nr. 137 über 500 M. : 9 : toi üb” 1000 DL VlL U Nr. 43 über 2000 M. ans 1918; vom 1897er Anlebe«: Vit. W Nr. 128 über 200 UL Lit.X Nr. 178 und 3»7 Über je 500 DL, Lil. Nr. 399 über 10 0 DL Gtes;en, den Li. Januar 1919. 1-00B Ter Cbcrbüiaerinether: Keller. Bekanntmachnng, Zirka 000 teere Milten verschtedener ^räße ab- »u geben. 1 Städtisches ^ebenömittelamt Cfumlaae 1L Mittwoch den 29Januar abends 6'/4 Uhr im Saale des Hotels „Grossherzog von Hessen“ Vortragsabend von Frau Mendelssohn-Bartholdy unter gütiger Mitwirkung von Frau Dr. Spohr (Violine) und Dr. G. Rasner (eigene Kompositionen). Der Reinertrag ist für die deutschen Gefangenen in Sibirien bestimmt. KARTEN zu 3, 2 und I M. sind in der Musikalienhandlung von Emst Chal'.ier (Telephon 671) und abends an der Kasse zu haben. Prima Hundekuchen in Kisten von zirka 30 Kilo netto, keinErsatz-Produkt, sondern reine tadellose Ware mit hohem Nährwert. Analnie: Organische Substanz 48,48%, Protein 28,44%, Fett 4,37%. Zu belieben durch Wilh. Dteißinflet H Lleffelbach, Post Londorf «Oberheflen) Televh. 13 Amt Londorf. Anfragen bitte mit Rückporto. 967 fürs Fröhjohr i und auch Hau*Nchuhe werden sauber ange- fertigt, ebenso werden Strümpfe ereflickt. Ma herlohn oha« Mulerial f. Straßomehuho Mk.I.H, Hausschuhe Mk. 6.M, Strümpfe Mk. L— pro Paar. Än^lunesklle I€e8ornihausKrenzplatz5. Bekanntmachung Bet der am 21. b. Mts. vorgeno umenen planmäßigen Verlosung der am t. Mai 1919 zur Rückzahlung kommenden Srtiulbvcrschreibuuaen des Aulebens der Stadt Giekcu v. Jahre 1903 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: Reihe Nr. 1590, 1617, 1686 . zu 2000 M. zu 1000 DL zu 500 M. III Nr. 58, 134, 179, 198, 220, 237, 2S7, 382 ....... Nr. 428. 408, 551, 600, 653, 717, 735, 788 ..... Nr. 83-, 919, 967, 1027, 1068, 1097, 1162, 122*2, 1231 . Nr. 1320, 1344, 1442, 1452, 1476, 1516 ...... zu 200 M. 3tv. 1DVU, JU1/, JUOU .... au 100 DL ES wird dies unter dem Aniügen zur Kenntnis der Besitzer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der gezogenen Stücke bei der Stadtkaffe Gießen, bei der Dihtelbcuiftbcn Kreditbank in Frankfurt a. DL und Berlin und bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. DL und Berlin erfolgen kamt, sowie, daß die Verzinsung am 1. Mai 1919 aufbört. Bon den in früheren Jahren auSgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rück zablung voraelegt worden: Re.be III Nr. 86 zu 20 0 DL, Nr. 648 au 1000 DL, Nr. 806, 918, 972 ä 500 DL, Nr. 1012 zu 100 M Gießen, den 23. Januar 1919. 11998 Ter Oberbürgermeister: Keller. Jagd-Verpachtung. Montag den 3. Februar d. I mittags 1 Uhr soll in der Wirtschaft Schäfer dahier die Jagd der Gemeinde Stangenrod, insgesamt 1674 Morgen, hiervon cc 220 Morgen Wald, auf weitere 6 Jahre öffeulich meistbietend verpachtet werden. 1197 Stangenrod, den 26. Januar 1919. Hessische Bürgermeisterei Stangenrod. Knauß. Jagd-Verpachtung. Samstag den 1. Februar d.J., mittag» 1 Uhr, soll in der Wirtschaft Dickhardt dahier die Jagd der Gemeinde Lehnheim, insgesamt 1528 Morgen, davon 1304 Feld und 224 Morgen Waldjagd, aus weitere 6 Jahre öffentl. meistbietend verpachtet werden, in 2 Bezirken. Die Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben. Lehnheim, den 21. Januar 1919. Hessische Bürgermeisterei Lehnheim. ______________Dickhardt.___________ Jagd-Verpachtung. Montag de« 3. Febr. d. I. mittags 1 Uhr soll im Saale des Gastwirts Schlörb dahier die Jagd der Gemeinde Ruppertsburg, ins- gesammt 4300 Morgen (davon 2600 Feld u. 1700 Morgen Wald), auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Dte Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben. Das Revier liegt unmittelbar an der Bahnlinie Friedberg -Hunaen-Mücke und ist jagdlich in Jägerkreisen bekannt. Ruppertsburg, den 14. Januar 1919. Hessische Bürgermeisterei Ruppertsburg ’87___Lehr.____________________ Jagd-Verpachtung. Freitag den 31. Januar d. Fs., nachmittags 3V2 Nhr, soll bei Gastwirt Heinrich Kirchhof dahier die hiesige Gemeindejagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Die Jagd grenzt an Gemarkung Eichelsdorf, Unter- schmitten, an Lohwald, Pfeifer- und Zipfen- Breitkopfwald mit 875,5 hessischen Morgen. Pachtlicbhaber sind hiermit eingeladen. Ober-Schmitten, den 26. Januar 1919. Bürgermeisterei Ober-Schmitten. Diehlmann. 1213 Anläßlich meine- Scheidens von Heuchelheim fane ich meinen fwmbUdjeu £Uiattierrohrten allerbesten Dank für die gute Ausnahme und ein herzliches Lebewohl! Gefreiter Otto König. mat Hotel Schütz Morgen Mittwoch 1231 5-Uhr -Te e MIT KONZERT fl Schwarz-Weiss-Thea!er Seltereweg 81. 1191a ■ x Grosses Detektiv-Drama in 4 Akten mit dem beliebten Carl deVogt als Detektiv. K a iiiuriiiimiiithiiniiniüiHihiTKinriiiinnii'.nniiitirmniiiii.!! Programm veu Dienstag, 28. Jänner bis inklusive Freitag, 81. Januar. Aus unserer Carl-de-Vogt-Serie i9!9 Bekanntmachung. Nachstehende Bekanntmachung bringe tctz btermir zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 27. Januar 191L Ter Oberbürgermeister: Keller. Se:n Freund Herr Leiel Lustspiel von William Kahn in 3 Akten. Df Etwa« für die Lachmnskeln! Bekanntmachung. Das von der Stabt Wetzlar anSgegebene Shrtegsu. notgelb, und zwar dte auf MX 20, 10 und 5 Mark lautenden Scheine, stnd zur Einlösung auf spätestens 18. Februar d. Fabres öffentlich aufaerutett. Dis Einlösung kann bei den dortigen öffentliche» Kaffetr und Banken erfolgen. Die nach dem 15. Februar, angebotenen Scheine können zur Einlösung nichts mehr angenommen werden. Fit gültigem Umlauf bleiben die 60-, 25-, unb 10-Psennig-Scheine. die von der Stadt als Kriegs-s Notgeld auögegebeu finb. Sie werden jederzeit blck auf weiteres eingelöst und besonders aufgerulere werden. U2UÄa Gießen, den 22. Januar 1918. Kreisamt Gießen. I. v.: Penurtch. im I '/ - <6 LZ spenden absehen zu wollen. 1224 K Giefien lCrednerstr. 16), 27. Januar 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 29. Januar nachmittags 2'/, Uhr von bet Kapelle des neuen JriedhosS aus statt. z Henriette Stotz geb. Brill Ernst Stotz. Baufcehniker Dr, O"'er S u.5Bog. liniiert 16Ps. Prob vaketd. dlach» nnjnie. S Wracker ftCk. Frankfurt a.M.4. UlHiD ■ Giefien (Tonnen str. 13), 28. Januar 1919. Die Deerdigung ist Mittwoch nachmittag 3 Uhr aus dem neuen ßriebbof. t01842 Statt Vesou derer Anzeige! Verwandten, ftreunben und Bekannten die traurige Nachricht, dafi unser liebeß Ernftchen im Alter von 9 Jahren Sonntag früh nach kurzetw schwerem Leiden sanft im Herrn en:schlafen ist. Um stille Teilnahme bittet Familie Schmitz. Landwirtschaftliche Zeniratgenojsenschas! Zweigstelle Friedberg liefert den Mitglieder«: [1082D Weilhsastr-Bindeqarn zu den bekanntgegebenen Preisen. Mtzjuhrssaatgut nnh Sämereien: Rotklee (HunSrückcr) je ein Pfund zu M. 4.— Luzerne „ „ , „ , 9.ro Dickwurzsamen „ „ , , , £55 (befauntefte Sorten) Saatgetreide alter Art «W-L. $l^- Att7» in garantiert hoher 1^) Ncittheit und Keimfähigkeit. Kinder- und 1 g Damenstrümpfe I 8 schwarz baumwolL I g llcce Qualität I H empfiehlt preiswert | y Julin» Sc'iulce B Kret.gpla z. uw Jj Rodelschlitten Kastenwagen empfiehlt 01616 Moritz Gregor!. 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