Donnerstag, 21. §ebruar <919 169. Jahrgang >, Mertel- rrumail zu nufreiwilligem Feiern gezwungen werden soll, Lustiakeit, wie sic im Frieden zur Fasinackts zeit ist ungeheuer. am Platze gewesen fein mag. Jetzt tft jte ei nutt. len liegt jetzt rxrc. Es erhielten die Unabhängiger- abhängrgs- langer vorenthalten. .Was das bei ort bie Dcehr- stetig anwa äffenden Knapplxil bedeutet, kann sich Sozialrxmokcaien 263 45U Stimmen, zettel wurden.für ungültig erklärt. frier-- w- 0 Öattung in Akußcrungcn ungezügcltevIbekanntgegeben. Vie tage in Bayern. Las Begräbnis Eisner». Miles- Stoffarben befand, geeignet für Mlitärtuche u. Wolle, ebenfo alle anderen Stoffarben vorrätig in der 1*2005 Kreuz+Drogerie Aug.Nel!,Babnholslr,51 Die Berliner Stadtverordnetenwahlen. Berlin, 26. Febr. Tas amtlickx Ergebnis der Berliner S tadtvcrvrdnetcnwah-> ermordeten Eisner abgegeben wurden. Die Arbeitervereine Münchens und aus der Umgebung Italien sich mit umflorten Fahnen ein» gefunden. Die Straßen, durch die sich der Zug bewegte, trugen roten und schwarzen Flaggen- schmuck. Gegen 8 Uhr setzte sich der endlose Trauerzug in Bewegung, eröffnet durch die Sol- batenräte. Es folgten bann die Vertreter der Arbeiter- und Bauernräte und die Arbeiterver- Sie würde bei unteren Feinden ein falsches Bild, vor allem über unsere Ernährungslage, erwer^n. und die Lebensmittel, insbesondere für untere Frauen und Kinder, würden uns bann nach wohl jeder tagen! Ferner muß jedem anstäiioi? Tenkenden auch nur die Vorstellung, er könne Mauersteine fett iebeft fOutmtumab ntchfreiLerwendungS- l>e. [2449 Ernst Valentin cotboricr Strafte 20 Tklrvbon 830. Anuahme von unjtigea f. die Lagesnummer vis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbtudlichkett Scilenpreife: für örtliche Anzeigen 25 Li.,für auswärtige 30 Pf., für Reklamen int.l. - nebft 20* #1fue" rungszuft>lag;Platzvoc- febrift 20 X Aufschlag. Lauotfchri tleiter: Aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz, für den übriaenTeil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzergentelt: v. Beck; fämlltch in Gießen IM9 Ter »tetzever leyfftt erscheint raglich, außer 6onntaaS. - Betfaaen: »iehever§amlttevblA1er; Kteistiott sSr 6 en Kreis Sietzea. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren n tadelloser Ausfuhr. Wüh.Rudolph Planohandlntm tieherswecOL Pirupr. 318. M ünchen, 26. Febr. (WB.) Unter . llchern Glockoirgelanle von atlen Türmen der Stadt bewegte sich von der Theresienwiefo aus ein unübersehbarer Trauerzug zum Ostsriedhof, um an der Beisetzung Kurt Eisners teilzunehmen. In das Glockengeläute mischen sich Gc'wehr- schüsse, die von den Posten als Trauersalut für den stand auf öffentlichen Straßen und in Lokal m zeigen, so fern liegen, daß er, von seiner Person, ganz abgesehen, sich auch nach Kräften bemügut wird, einer in seiner Familie oder nächsten Umgebung etwa aufdommerchen, dahingehenden Regung sofort mit aller Entschiedenheit zu begegnen.^1*03 güt für Ellern und diejenigen, die ihre Stelle vertreten, ganz besonders. Ebenso für Lehrerinnen, unb Lehrer, die gewiß gerne, wo es nötig ist, der ihnen anvertrauleuFugeiü) das Gewissen schärfen werden. Es ist jetzt ferne Zeit für solch Albernheiten, und unsere Jugend follte Üpzir Eltern, die diese schwere Zeü doch in erster Linie für sie getragen haben und noch tragen, hierfür cadurch danken, daß sie sich an den Fastnaüüs- tagen ruhig und wülöig benimmt. Wir alle wollen nicht, daß der Feind auch noch verächtlich von uns rede! Tafür haben wir nich geblattet und alle die sonstigen unermestlichn Opfer gebracht! Auch an die Gewerbetreibenden, dis sonst Ataskenanzüge und Maslenarttkel fcilljaUen, sowie an die Maskenverleilxr ergeht die ernste Piahnung, nicht die Taktlosigkeit zu begehen und derartige Tinge in diesem Jahr in den Sckvu- fonsdern auszulegeu oder das Publikum in sonstiger Weise zum Erwerb von Maskeradeartikeln anzureizen. Tas Ministerium hat das Mhalten von Maskenbällen und das Maske u treiben auf öffentlichen Straßen und Plätzeat verboten. Ferner ist verfügt, daß kostümierte, maskierte oder sonst fastnachtsmäßig aussbafsierte Personen unter keinen Umständen auf Straßen, Plätzen uno in offentlid^n Lokalen geduldet werden. Zunnder- handelacke werden nach § 360 Ziffer 11 R.-Str - G.-B. rücksichtslos bestraft. Musik- und sonstige Radanrnstruminte werden ohne weiteres ivsgge- nommen. Die Pvlizeibeamten haben dementsprechend Weisung erhalten. Richte sich jeder da» nach, der einer eindringlichen Döahimng überhaupt noch bedarf und ihr zugänglich ist. Er hat sonst den Schaden zu tragen und daneben die wohlverdiente Leraächmg jedes anständig Denkenden. Die Mtetlschraube. Auf den Artikel Mietsschraube ohne Ende in Nr. 44 des „Gießener Anzeigers" erwidert der Gieße« ner Hausbesitzerverein: Die Verschiedenheiten in der allgemeinen Wirt- schaftslage, in den einzelnen Gebäuden usw. macht es unmöglich, einen sogenai: len normalen Mietspreis festzusetzen. Schon vor dem Kriege haben die Mietpreise nicht mehr den wahren wirtschaftlichen Verhältnissen entsprochen. Sie haben jedenfalls nicht mit der allgemeinen Preisbildung für die notwendigen Be. dürfniffe und auch nicht mit der Steigerung der Löhne Schritt gehalten, im Gegenteil, die Hausbesitzer waren vielfach gezwungen, die Preise der Miete herabzusetzen, um überhaupt vermieten zu können. Dann kamen die ersten Einwirkungen des Krieges, mit ihren gesetzgeberischen Maßnahmen und wirtschaft- lichen Folgen, die die bekannten Zustände auf dem Gebiete des Hausbesihes geschaffen haben. Die im Laufe des Krieges allgemein einsehende Verteuerung aller Gebiete der Lebenshaltung kann natürlich un. möglich vor den Mietpreisen halt machen. Das wär« nicht nur eine wirtschaftliche Ilndenkbarkeit, sondern es ist auch eine soziale Unhaltbarkeit, da namentlich auch in den Arbeiterklaffen eine wesentliche Erhöhung des Einkommens erzielt ist. Daß also eine Erhöhung der Mieten eintreten muß, ist eine Notwendigkeit, der sich heute wohl kein vernünftiger Mensch verschließen kann. Während aber auf allen Gebieten des Lebens die Verteuerung als eine selbstverständliche Folge der wirtschaftlichen Entwicklung hingenommen wird, suchen gewiße Kreise auf dem Gebiete des Mietswesens den wirtschaftlich allein richtigen und allein möglicheu Zustand mit allen Mitteln zu Hintertreiben. Mißbräuche und Mietwucher verurteilt wohl die Mehrzahl der Hausbesitzer selbst, und die Hausbesitzerorganisationen haben sich auch von jeher die größte Mühe gegeben, derartigen Ausnahmefällen entgegenzutreten. Aber eine Gesundung des Wohnungswesens ist so lange ausgeschloffen, als man nicht zu der Erkennt« nis gelangt, düß die Mietpreisbildung den wirtschaftlichen Derhältniffen des Hausbesitzers Rechnung tragen muß. Was bedeutet heute ein Aufschlag von 10 — 15 Proz. auf die Wohnung, wenn der Mieter wieder ein möbliertes Zimmer zum vielfachen Bettag des frühe^n Mietwertes abvermietet! Da Mieter und Vermieter aufeinander angewiesen sind, so ist es notwendig, daß sie sich gegenseitig verständigen und beiderseits zur Einsicht kommen, daß den heutigen Derhältniffen Rechnung zu tragen ist. Lebensmittel. ** Käse-Derteiluug. Von Freitag den 28. d. Mts. bis Mittwoch den 5. März l. I. einschließlich gelangt in verschiedenen Geschäften Käse zur Verteilung. Siehe Bekanntmachung. •* Zucker-Ausgabe. Ein Teil des der Stadl Gießen für den Monat Februar zustehenden Juckers ist jetzt eingettoffen. Es werden daher von Samstag den 1. März d. F. ab auf die Iuckermarke 2 (Fe. bruar 1919) vorläufig 500 Gramm Jucker ausgegeben. Die Ausgabe der Restmenge von 250 Gramm erfolgt, wenn weiterer Jucker einttifft. Näheres wird noch AuS Düsseldorf. Düsseldorf, 25. Febr. (WB.) In Düsseldorf vollzog sich in der vergangenen Nacht eine große U m Wälzung. Ter aus Unabhängigen und Spartasiten bestehende Arbefte-rat beschloß gestern mit überwältigrnder Mehrheit, die Wiederaufnahme des Generalstreiks ab» »ulehnen. Daraufhin ist dieser Ärbei errat von Den radikalen Elementen, den Spartakisten und Arbeitslosen, gestürzt worden. Tie Unabhängigen, w.tche Mi nieder des b Stengen Voll zu gs- raieS waren, sind in sogenannte Sicherheilslfaft Die ostasrikanische Schntztrnppe in Berlin. Berlin, 26. Febr. (WB.) Nach einer amtlichen Mitteilung üxtD am 1. März der Gouver- iteur Tr. Schnee und der Rest ber ostaffilanischen Schutztruppen mit ihrem genialen Kommandeur v. Leltvw-Dorbeck in Berlinerwartet. Auf dem Lehrter Bahnhof werden sie durch den Neichswinistcr der ftiotoiricn Dr. Bell empsan- gen. Aus dem Pariser Platz, hx> auch die Kolonialkrieg rtvereine Ausstellung nehmen, werden die Truppen turrf) Airspracl)en des ReickBvräsidenten, des Dbrtbü germeikevd der Stadt Berlin und des Kri^smmi ecs beg.üßl. Anschll-.ß nd nmrfd/iert die Schutz!ruppe dann nach der Mexander-Ka^seme. Auch für die nächsten Tage ist noch eine Anzahl amtlicher und privater Feierlichkeiten geplant. Tie Deutschen in Deutsch - Ostafrika. Berlin, 26. Febr. (WTB.) Bvn amtlicher Stelle geht uns die Nachricht zu, daß vic britifd^ Regierung ein Zugeständnis genracht hat, die in Den tschostafrika besindttcl-m Deu t s cke n soweit diffe es selbst mibiidjcn, sobald wie möglich ihrer löciumt zrizuftihren. Nach einer englischen Mitteilung beläuft sich die Gesamtzahl derjenigen, welche einen solchen Wunsch ausdrückten, auf 986. "•‘Sch-Feiig ■ »Äk?*« Fr?nVn»irb|1Q’^l LÄZL DM Brennholz beingecbeinfreb iAta tuib 5 cm tutifleldjniuer rjs: M -MSR TounerStag,d.27.d. MS., nodnti. 2 uvr, t . Reil. ä. Pl-»> Ze«- iobt 55) ju S'es □erben die jum Ml er Frau Juda ME mroe. gedöriaen Gegen' taube öffentlich g teigert namltd). 1-» SinEstrimmer.beftM Biiieti, Kredenz. Au^ satz 6 NderitWat. BW Nachifchranchen gtarmorplatie. Tws® 'iftö-ß-tum cir schlank. - v** Von RfeWt18111 Ta'eltulö^ iPiü ch fjsfc 1 L-andub'/ 8Safl!?L Avktk^-jet'en faft (mb s« ihm sprachen die Minister Iaff6 und Unter* leit hner, die AÄMordneten ü a a s e und Karl Kautsky Frau T-r. veymann fmrnc Vertreter der MehrheitssozialisvLn und der Geroerk^ schäften. Matrosen trugen hierauf den Sarg aus der Aussegnungshalle zum Vcrbrenmmgsoferr. Tom Sarge folgten nur cric nächstxir Angehörigen des Toten sowie seine engeren Fremrde. Eine Fahne ndcputation oer ,U. S P. und der K. P.D. beschlo sm den Leinen Zug. Chorgrfang crBang vor der tzalle und Soldatenrat Schröder httlt von einer Tribüne aus auf dem Martürsplatz eine GedächMisanfprache für den Toten an die Müssen. Auer» Befinden. München, 26. FÄr. (WB.) Ueber das Befinden des scsiw.-rv^eletzteir Mini sxi Auer wird mitgeteilt, daß sich sein Zusdarrd in der letzten Nacht nxeber Derfdjimmert hat und eveittuell mit feinem Ableben gerechnet werden muß. Bayern unb die Reichsregierung. Weimar, 26. Febr. Die Reichsregierung hat en Regierung wird für die toeiteren Be- schlüsse ber Reichsregierung maßgebend sein. Preikgllbc eines wrirttembergischen Sonderrechts. Berlin, 26. Febr. (WTB.) Tie UTÜrfttcm- bergische Regierung äußerte ihoe Bereitwilligleit, gegen eine augemefienje Ablösmrg bas Württemberg nach der früheren Verfassung auf dem (Gebiete der Bierbe steuer ung zustthende Sonderrecht aufzugeben unb in die Biev- steuergemeinschast cinzutreteir. Dieser Scknitt ist vom Standpunkt der weiteren Ausgesüaltung der Reichseinheit nur lebhaft zu begrüßen, unb yvar umsomehr, als er in durchius freiwilliger Ent- Htiiefeung erfolgte. Ter Reichssftunrzmüüsler ist, wie wir hören, auch seinerseits bereit, bei der Regelung dieser Frage EntgegeuVonrnren zu zeigen das voraussichtlich zu einem endgültigen Abschluß führt. Der Streif im mitteldeutschen Vranufohlenrevier. Berlin, 26. Febr. (WB.) Die ,IZossische Zeitung" mefbet aus Weimar: Ter Streik im mitteldeutschen Brounkohlen-Re- Vier bat an Ausdehnung gewonnen. In tzal le herrscht Aufruhr. Die Eiseirbahnstrerke Berlin— £>atle—Weimar ist schwer beschädigt, so daß der Balmverkehr völlig ruht. Von Halle aus soll versuckst werden, auch die Verbindung übet Leipzig nach Berlin durch Ausreißen von Schienen zu unterbrechen. In Naumburg und Merseburg griff die Bürgerschaft tzuin Gegen streik. —• Lmct einer Meldung» des „Berliner Tageblattes" aus Halle a. d. Saale ist der Kurier der Regierung, der am 25. Februar abends Berlin verlassen hat, noch nicht in Weimar eingetroffen. — Ter ParlarneMszug nach SBeimar wurde in Leipzig feftgebalten. Spartakus in Hatte. Ha llc, 26. Febr. (MTB.) ZumPwtest gegen Telegraphen- und Fernsprechämter, die übrigen Behörden und auch die Ae r z te ihre Tätig feit ein. Die Hauptstraßen der Stadt werden von «roßen Dlensck«,masseu burd&ogen. Es fam aber bis «egen die Mittagsstunde nirgeichs zu irgendwelcten Gewalttätigkeiten. Erfurt, 26. Febr. (WTB.) Die Arbeiterschaft trat heute morgen in den Generalstreik. Ans Mannheim. Karlsruhe, 26. Febr. (WB.) Die Mi- niftrr Tr. Haas und Rückert, sowie der erste Vizepläsident der Nationrrlpersammlung, Ab«. RemmeIe, weilten gestern in Mannheim. Sie haben dort mit den leitenden Persönlichkeiten die B-?ichältnisse, wie sie durch die Vorgänge der letzten Tage entstanden sind, entgehe: d Mynxfien unb auch die durch die Krawalle verursacksten Zerstörungen be)id)tigit. In Mannheim herrscht zur Zeit ro'dxnr völlige Ruh:. Die Regierung wird aber noch heute über Maßnahmen «bemten, die notwendig sind, um derartige Borgäivge, 'mc sie sich in Mannheim ereignet haben, in Zukunft unmöglich zu madxnt. Mannheim, 26. Febrwrr. (WB.) Tie Rheinbrücke Zwischen Mamtheim unb Ludwigshafen wurde heute mittag von den fvanzö- stschm Besatzuugsbelsörsen für den Personen- und Fuhrverkehr vvr.äusig Vvlls andig gesperrt. Tas Entente - Sammellager in Mannhsim wurde gestern plötzlich aufgehoben. Tie Bewackmngsmannsckuften sowie das amerikanische SWnüätspersonal haben Mmmteim verlassen. iähriirt) Alk. 4.05. bttrdi ilbhole- u. Zweiastellen monatl Mk. 1.25 durch die Post Mk. 4.05 viertel- jäbrt ausschl. Beileckg, Ferniprech - Anschlüsse: für d»e Schr'stlenunall2 Vertaa,Leschä'lsslelle51 Anschrist für Trayri,ach- nchlem Znjeiga Ließe«. heitss-oziaiisloit 253 420, die Deutschen Demokraten 115 673, bic Deutschna.ionalen 84 077, das Zen- ________o, .. ______ tatrn 45 101 und die Deutsch? Volkspartei 36433 sich in diesen Zeiten nationaler Trauer Stimmen. Danach erhalten die ll-iaphängigen 47, maskieren und sich in diesem unwürdigen Zw- die Mehrhcitssvzialisten 46, die Demokraten 21, r- —=•— —«- — » die Teutsckma^waealen 16, das Zentrum 8 und die Teutsck)e Bolkspartei 6 Sitze. 7700 Stimm- Die innere Lage. ES ist bei den letzten Verhandlungen ber Nationalversammlung über das Reich^wehr- vesetz mel)rfach gesagt worden, vielleicht werde schon das bevorstehende Zustandekommen eines Reichsbeeres^enügen, die Zustände im Reiche zu bessern. Wir wollen es hoffen, daß dem so ist. Einstweilen rumort es iwch gewaltig. Der Streik im Ruhrgebiet ist so ziemlich erledigt, dafür erhebt sich die vielleicht noch größere Gefahr im mitteldeutschen Braunkohlenrevier. In Düsseldorf machen es sogar die Spartakisten den Ultraspartakisten nicht mehr recht, und der Streik soll dort unter entern neuen Komitee erneuert werden. Der Verkehr nach Weimar ist gefährdet durch Aufstände in Halle, durch Arbeitseinstellungen der Eisenbahnarbeiter, die die streikenden Bergleute unterstützen. Der . RLichswehnninister will und wird hoffentlich mit rücksichtsloser Energie eingreifen, denn Schwäche und Nachlässigkeit der Reichszentralgewalt würde jetzt von den übelsten Folgen begleitet fein. In Bayern herrschen noch ganz unmögliche Zustände. Man weiß nicht, ob dort eine Einigung oder eine Vergewaltigung durch die radikalen Räte stattgesunden hat. Ein Aufruf dieser Elemente hat 'oie Reichsregierung vor einer Intervention gewarnt: „Wenn irgendwo, so ist hier bayrisches Nesrrvatrecht. Keine eisernen Divisionen, das könnte zur Reichszertrümmerung führend Hier wird also der Mund sehr voll genommen Im Fränkischen sollen aber große Militärverbände die Drohung nach München ?rrichtet haben, sie würden ihrerseits cingrei» en, wenn in der Hauptstadt gesetzlos gewirtschaftet werde. Und heute hören wir, daß auch die Reichsregierung eine Anfrage nach Mün- cl>en gerichtet haben soN, worin zum Ausdruck gebracht wird, ein Williürregimcnt könne nicht geduldet werden, nur verfassungsmäßig begtiinbete Regierungen hätten im Reichs- verbände Zutritt. Es ist also nicht gänzlich ausgeschlossen, zumal die bayrischen Mitglieder der Nationalversammlung gegen die Gewaltherrschaft in ihrem Lande protestiert haben, daß Reichs truppen auch auf bayrischem Boden wieder Gesetz und Ordming Herstellen fmüssen. Wie sehr diese dort erschüttert sind, beweist die Tatsache, daß Auers Mörder noch auf freiem Fuße sich befindet, obgleich ihn jedermann kennt und sein Verbrechen keinerlei polittsche Eittschulü^Aung für sich haben kann. Sehr bezeichnend rur die Verwirrung und Verwilderung der Begriffe und Sitten ist auch der von einem Gewährsmann des „Vorwärts" angeführte Ausspruch eines „Sanitäters", der zu dem schwerverletzten Auer gesagt haben soll: „Verdient hast du es nicht, daß ich Dir helfe; ich tue es nur als Mensch." Welch ein „Mensch" dieser treffliche Samariter war, geht auch daraus hervor, wie er Auers Bitte um einen Trunk ablehnte: „Du gehst ja doch gleich drauf ..." Man kann diesen politisch jo überzeugten Herrn nicht nur als einen „Mitläufer" ansprechen. So sind sie wirklich .Me, um ein vielleicht hierher passendes ^Gassenliedchen anzusühren, ein bißchen Dral- Lalla. Solche Köpfe und Gemüter wollen deutsche Geschichte und sogar Weltgeschichte machen. . . . Gietzemr Anzeiger „.=ä. General-Anzeiger für Gberhessen«.». SVkMs-rnnrbdrrlck u. Verlag: SrShl'sche Unio.-Such- ». ZtemdrAckeret S. Lange. ZchrifUeitmrz. Sefchastzstelle tLÜruderti: Zchulstr 7. rinigungen. Auch . eine Deputation russischer Kriegsgefangener mit einer Kranzspende war im Zuge zu sehen. Das Fnfmtterie-Leid-MrgimenÜ war in Stahll-elmen cwSqerückt und nahm am Zuge teil. Zahlreiche Akusikkapellen spielten wah- rertb des Marfck^s zum Friedlwf TrMierweisen. Ws der Trauerzug gegen 10 Uhr am Ostfriedbof anlangte, setzte von allen Kircktenglvcken feierliches Drauergeläutc ein und in allen Kasernen wurde Ehrensalnt gesckrossen. Flieger mit potbebänfccrten Tragfläckpen wurden Über dem FriL-hos sichtbar uitb umkreisten die Ausfegnungshalle. Nach einem einleiienden Ordtcf'rrftücf und Tranerckprälen Ix> flamt die Feierlichkeit in ber AussegnungÄ)alle. ----- ..... ... . ..... _ . . . Tie Kranzdeputa ionen legteir Kranze ofrite Zahl s genommen worden. Der neue Vol.zngsrat soll vor dem aufgtridrteten Katafalk nieder. Die Ge- den Generalstveik mit aller Stärke durchführen. öüchLnisrcde hielt Arbcüerrat Landauer. Srach lTi- ßawöuuta der ArbeUerlchast, »Me weiter Attentatrverslich auf Wilson? Lörrach, 26. Febr. Heute vormittaa ist von einem Anarchisten ein Attentat auf Wi l - fön berjudrt morfcen. Es gelang, den Attentäter, als er in Boston in die Wvhnräum« des Präsi- benten eindrftrgen wollte, nach hartem Kampfe tu überwältigen. Es handelt sich um einen Anarchisten namens Ragosky. Er trug einen Ro- volocr bei sich und erklärte, daß er den Präsidenten habe sprechen wollen. Nach neueren MeldunE ist Präsident Wilson bereits wieder in Washington eingo troffen. Die Lieferung von Milch und Feit für Deutschland. Berlin, 26. Febr. (WB.) Mft Rücksicht auf die auß^ivrdentiliche Fettnot in Deutschland und auf den Mangel an Milch für Kinder und Mütter bat die deutsche R g ermry die alliierten und assoziierten Negierungen in einer Note vom 25. Fschmar dringend, ihre Zustimmung zu geben, daß die in dem LebensmittcLobLinmen (von Spaa am 8. Februar und Trier am 16. Februar) vorgeseheiw unverz ügliche Lieferung von etn>a 30000 Domren .Schtveineileisch u:tb Fett und 250 000 Kisten vondensierler Milch sofort zur Anssülrr-ung gelange, ohne den Absck)luß des Schiff- falirtsabkommens ab-uwarten. Tie deutsche Regierung betont in der Note besonders, daß die Zahlungerr, die für diese Lebensmittel bereits vereinbart sind, fcljoii nächstens fällig wrtdcn und weist darauf hin, daß für die in Betracht form menten Waren rin nennenswerler Schissstrgnsport nicht in Frage fomme, da, lr*ie mitgtcilt, die betreffenden LebensmfttÄ »um übeilviegcnden Teil in Rotterdam lager.t, Angesichts der in erschreckendem Maße znn>. tzmenden Sierblichkeit der Kinder ersuchte d te deutsche Regiermrg die Allier- ten, die Zufuhr von zwanzig Tonnen Lebertran zu gestatten unb die Verschiffung nach Deutschland schnellste, 3- in die Wege leiten zu wollen. Die V^'teuerung der Äriegögewinne in Amerika. Amsterdam, 26. Febr. (WTB.) Das Ren- lersche Burccut meldet aus Washington, daß Wilson eine Gesetzesvorlage unlerzeickmet habe, nxmach den Kriegsgewinnlern eine Steuer von 6 Milliarden Dollar aufi- erlegt werde. Die britischen Verluste. Rotterdam, 26. Febr. (WB.) Nach dem „Nieuwe Notterdamscksn (Sou amt" teile Bonar Law dem llntrtl.muse schristt ch mtt. daß die britische Flotte im Kriege folgende Verluste hatte: 2061 Offiziere, 20197 M-nrnschaften tot, 813 Offiziere und 4081 Maimschrf^en verwundet, 15 Offiziere und 8 Manttschaften vermißt. Tie G e s a nt t v e r l u st e betragen nach den Ic&tm Angaben: Tot: 30807 britisä-e Offiziere, 7602 i>t- infdje und Kvllnnal-O ffiziere, 4b6 832 britische Mannfchasten, 168 703 indische und koloniale Mannschff en. Verwundet: 78132 britische Offiziere, 17 125 indische imb Kolonial-Offiz irre, 1532 552 britische Mannschaften, 421 402 indische und Kolonialmannschaften. Die Zahl der Vermißten an Offerten und Mannschaften beträgt vermutlich 835 742. Aus Stadt und Land. G i e ß e n, 26. Februar 1919. Würde an den Fastnachtstagen! Tie Not des Vaterlandes verlangt Zurück- Idrn W» ftetbem. &6 JNbr VTH.) &tt W rinn* aufer zznd Lfo'finmerck ÄUT w? Arbcner oer bürgerlichen Zeitungen soll eingrtvirft werben, dis febril 3cu b.utc ruht bcr Eisenbahiweck?br rollltimbig; im Bornaer und Mruscliritzer Loyienrcvier br* itfKofcn henke die Belegschaften, morgen in den Steril einzutreten. Im m i 11 e 1 ö e u t f di e n Braunkohlenrevier ruht die febcft «stf sämtlichen öruben, eben» in m Anschluß an diese 9buc Einspruch gegen die nenrrliche Ausw»«|ung von Tvuiidxn aus Lo» thringen und pwiefnertr da»qx». d.zß mau diesen Vruten zum Teil ihr Veld abiuhm Gieich^eitig bat er. bon aus Eliatz-Lothringen «usgrimetenen o er flüchtigen Tcutid-en in Zuiuuft zu yüatten, nicht nut teereitiic Geldsummen, sondern ibxv gv'iein;en Verm^.sd.tz*che mitiutu.vniunh e:tglische Beamte erfolgt In der Sitzung vom 83. flvbinar batte (General ’Rubant der deutschen Vvtnmtliian hie Aufbringung von weiteren irnrt bcutfdwn Tampfenl in der L mee durch traitzösiiche weiridtfräfte mitg?» »eilt le dem einen ber b-rien Sdrifc. hem Damp- Kr ..Merkur", van brr glliirrten Waifenüiilswnd-- tommiifion selbst freie Fairn zuge'ichoit iwrbru war, legt« der deutsche Borsivend' «rötest gegen feine Ausbringung rin uno mrdene ieiHc strcigal». yiuboitl oeisprach. öw Borgang der zuständigen Stelle zu melbdt. Zu her dem Verbände übermittelten Bitte der Deutschen Rehlrsbank, ihren talcn im besetzten jtoöiet zu gei»ttcn, bte gesamten TjuffüiitbKhn AdrechnunAn der Berliner Tivefrion vi üdorteudon. crAarren die Oiefli.er, s« könnten tiefem Wunsche nicht stolae geben. Ta- gegen w'rte es ben ReichsKonk-iritial.it tm b.- fetzten Okbiet erlaubt, ihf« Bilanzen durch bw Post nach Berlin zu senden Wie hte Alliterteu quf eine deutsche Anfrage mvteihn. ist die Au-luhr von Soda au» bem links chemischen Gebiet nach dem unbesetzten Teutschlanb nicht verboten, aber von einer LiS- MhrcriaubniS abhü"giG welche die -nständiae Wirt« 'dm"s.ib:eckung rer Bikatzu"AZd^l«irden ert i l Vlu« tduiim ewr Rvttz der „Taüu MU" bte tvut- utkn llntersseboote in den eivlifchen bäfcn sollte» tzns Abbruch verkauft werden. 'ragte btr deutsche Sommiisipn an. ob btefr Mitteiluna der Wadrhe« entspreche -- Tie ttanzösischc 4 Armee verlangt bte ttnriäuiw Einstellung doS Abtransports vott deutschsm -deere-gut aua dem von ihz besetzten t«if der n.*utraten Zone Tor deutsche PorsiW-od. steil« feft, datz die iri>m»>seu hx-nu ntcht de recht zgi sitch und Ivrhertf w Freigabe di«ses tzeeresguts. örir. per verlangte er die unverzügliche «uflvbuna einer Vertilgung der Besatzung»vehorden. nach der bw KSdtischsn Behörden Tarmstadt- und Offen* bacha beiiunmtt Listen ftberjt«b.ifm und M. sch'neu .mh'ttllen sollen - Ter in Malhau'tt, wrWhte Iustizryt Bleuler netrbe inS (tze ängiti- eintvUeiert mw ist. dort einer unwürdigen Be« Handlung ansivsew Seine Ai^ehoeigen bürkn non ihre« Bankguthabni nichts abheben Tta Rutsche Äommihion legte Bvotelt gewn ein der- aritge- Vorgehen her sranzofischcn Behörden em unb eriuchtt um flTrilafluna BlevlerS. Hollaid und öelgita. daag, 36. shebr. MTB.i Tas ldorresvow- «INt-'Bureau meldet: Ter Minister deS Äu* wärtigen rrfldrtf brüte nachmittag in der zweiten klammer, hab die belgische Regierung ihm auf Irin Ersuchen um nähprv Aufklärungen über die durch bte belgische Regierwut in Pari- gnnadxm xRilKUungni «antnwNet habe, die belgische Ad- ortmung m Paris habe v^rgcschtog.-n, dir Bcr> (mnbhinflen über die Revision geivi >>r Äitim» mimgeit dos iritW vom 19. Avril 1^3'3 »» eröffn.-n Tninvit| angenommen wecke, joeti* tnr belgisckte Äxird- mmg öoflanb mit der belgischen Auffassung über bte Teile der Amgen, bw övlland iiitcrrffierrn, bekannt machen ter fWiniitrr stellte fest, datz Regierung »Iw Irr Etalodamg dev bolländischen Regierung^ ihr Einblick in btt *21«« aelegentzkit zu «eben nidtt nachgebmvntn sei. merni baburd) die ««tgelegentzril M dir Phasa to.miwn tollte, btt dajes Einvernehmen be« einträchtige, bann weist btt Regrnmg tobe wrantroortung dafür zurück In btrkm febtni «"M' delgische Regierung ixnchtrt, ebne auf ihr Eriuchen um Wuffiarung zuruckHukommen, nn die belgische Mteqirrung bec ttirrannvortung aur bte Vertreter der }ünr Äoostmächte in Paris abwälie. so erinnere er, der Äii*r. daran, tag den ReMerungen ^-ier ULadnt der bollmLischs stanbtwnA über L^chielsabtretungen unb Beehtz tvaduuning der bdttbrnbra Rechte, uw n in tat mutnbrrirlkn Erklärungen vom 14 Hebe unb 18. formuliert »oocken i t, mitgeteUt (ow den fei. Auch die heutige Erklärung wecke ihnM mnrtrilt Z»» Httntet auf Clemtueka«. qsstberbertrasS eine Ortsgruppe beS Pokks» bund-eS zum Schutze de rdeu t sche» A riegS» unb Zivilgefangenen. Tic i*ciüma oer Cn&jiupiK, die sich dem Mrrieverband t^cHrn anschtinrutbe .\xnunlel|rrr Bach icheNiugea, cü R chnrvgrichüfte für feine Kameraden ühemibm Ludtzma 31)1-5, bcr vorigen derbst aus längerer nrftid^r Gdangenscha't entstammen war rb. -ich. 26. gebr 4>eute vormittag wurde hr-r bcr ^lottbearnte 9.Horinnann beschenkte feine strau mit Tiamon den unb Ringen und gab sich alber Salm eines reichen Fabrikanten aus. Tie bisher stug.-steslien UnterschiaAingen sollen nicht unbedeutend sein. Rachem man ihn heute dingfest gemacht hatte, entdeckte die Zimwerverunererin. Xiihr aus emer Kommode 100 Mark abhanden- gekommen sind. Kreis Büvingrn. 4 Listberg, 97. Feri Bin bet ersten dies- iätriflen st«ttl.che.i vol z ve r steigeru ng am Montag bjrmittog im Vries schen Saal da hier kam es bei gcnxdtifrr B tetligung zu unliebsamen S töTungcn. Tos Mi glieo des Or» tenbeigrr BvlksratcS Lchuhmacheinirister Zahn qus L-reubmig verlangre ton bem die Versteigerung obteftenten sri»i'> a'friier ^ie A b - icbaffuna der Abgabe von Tarifholz an bie Beamten, ferner die Verteilung des gc- schllogetten polhes zu mäüi»cn Preisen an bk Bevdllerutut Als der Beamte ben Arb itenxü auf ben ockimngsmästigm We>z zurErrrichmig feiner. Wünsche hinwies, entnft ihm bt fer die Bücher unb Akten und erklärte die Vers e gerung im Auftrage des B.-R für mifgriDhrn. Erst das Ein- flreijen des inzwischen ein getroffenen Forstmcistrrs Dr. Weber-Konradsdori unb anderer trilnebmer bewog ben Soldat«nvat zur 5>erwisgabe der Akren unb nach einer halben Stunde konnte die Ber- steige rung ihren shnngong nehmen Trotz Ermahnung der Forstbenmten wurden die uminnig- slen Preise geboten. Gegen ben Störenriick wurde gerichtliche Klage crioben. kreis Schotten. M. Aus btm Är«if« Schott««, 24. Febr. Das Kreisamt Schotten «rlieh an di« ihm unterstellten Bürgermeistereien des Kreises eine Verfügung, nach welcher d e Gemeinde- bezw. Banerräte Kommissionen ernennen sollen, welche darüber zu wachen haben, bah Jugendliche unter 17 Jahren weder rauchen noch abends ohne Begleitung ihrer (Eltern oder deren erwachsenen Stellvertreter über die Stroh« gehen. Der- gehen gegen dies« Verfügung sind zur Anzeige zu bringen und werden mit einer Geldstrafe bis zu 90 Mk. geahndet. Diese» tatkräftige vorgehen unserer Kreis- behörde, welches überall auf unseren Ortschaften mit Freude begrübt wird, hat den grohen Vorteil, dah mehrere Männer dazu berufen sind, gegen die Ans- schreitungen der Jugendlichen vorzugehen. hissen Nassau. = Dillenburg, 26. Febr. Die blühende Eisen- Industrie des Siegener Landes und des Dillreviers ist im Erliegen, da wegen unzureichender Transportmittel keine Kohlen für die Hütten- und Hochöfendetriebe herbeigeschssst werden können. 3m Siegerlande sind nur noch 20 Prozent aller Hochöfen in Tätigkeit. Versuche einzelner Stahlwerke, mit rheinischen Braunkohlen zu arbeiten, scheiterten, weil diese Kohle nicht au» dem Bereiche de» Brücken- Kopfe» Köln ausgeführt werden darf. Lediglich die Buderusschen Werke in Wetzlar besitzen eine eigene Kohlenzeche und find deshalb in einer gewissen Un» abhängigkeit. Die reichlich vorhandenen Erzmengen, auch auf ben Lagern, würden einen verstärkten Hochofenbetrieb gestatten, das umsomehr, da die heimische Industrie im Gegensatz zum Ruhrgebiet vorwiegend auf Spezial- und Qualitätsware eingestellt ist, wie Beschlagteile, Bleche und Konstruktionsartikel, also Gegenstände, für die eine außerordentlich starke Rach- frage vorhanden ist. --- Frankfurt a M., 26. yekr. Durch die Tätigkeit de» Marine-Sicherungsdicnstes wurden hier Wäscheschiebungen im Werte von 175000 Mark, die Militärpersonen ausführen wollten, vereitelt. Der gleiche Dienst verhinderte auch einen umfangreichen iuroelen-, Gold- und Saccharinschmuggel nach dem Auslande. - Nach dem Vorbilde de« Städte Berlin, Leipzig und Hamburg plant man auch hier die Ein- richtung einer Luftpostverbindung mit Leipzig und Berlin. Die einleitenden Schritte zu dem Unternehmen sind bereits getan. () Marburg. 26. Frbr. Zu bm Stobt» verordneten wa bien nnickcn heute tont Wahlvorictzläge veröfsentlitÄ An der Spitze urht berienige der beutidmationalai unb der beutidy- liberalen Bolkspartei mit 38 Namen, es folgen bte ber dcmvkratischen Bartri mit 29 der Beamten mit 21, deS Zerrtrums mit 13 unb bet Sozirl- beinefraten mit 10 Namen. Tie erstere unb bk Zentrumsliste Mecken verbunden. Bon hen bfo» leria<*n Stadtverordneten haben 12 in ben Wahl- rorjdUägeH Aufnahmc gefunben. Unter ben 8for- gei^tageneit befinben sich 19 Frauen. AuS dem belebten «beingebiet. mr. Limburg lLahn), 26. Febr Die amerikanische Besatzungsbehorde macht bekannt, das; es sämtlichen männlichen Einwohnern des besetzten Gebietes verboten ist, in irgendeinen freiwilligen deut- schen Heeresverdand einzutreten Auch sämtlicher Bries- und Telegraphenverkehr über deutsche Heeres- angelegenbeiten ist verboten. - 3m nahen Goldhausen hat der Ortskommandant angeardnet, dah sämtliche Misthaufen mit lannenreifern abzudecken sind. 12 Einwohner befolgten den Befehl nich» und bekamen wegen Ungehorsam 14 Tage Haft, auherdem 200 Mk. Geldstrafe. - 3n Montabaur sand am 22. Februar, am läge de» Geburtstages Washingtons, «ine grobe Parade der amerikanischen Truppen in Anwe enheit des Generals Pershing» und Marschall Fach» statt. Nach der Parade wurden die Kinder gespeist und erhielten Schokolade und Sühigkeiten. mr. Samberg, 2K. Fedr Der Ortskommandant Leftbr« lieh einige Einwohner, die ihre Stratze nicht sauber genug gerein igt hatten,mit .',00Mk Geldstrafe buhen, auherdem muhten sie einen Tag Maschinenteil« putzen. mr. Saarlouis, 26. Febr Ein hiesig«« «van- «er Pfarrer betonte in seinen Predigten, da» }e Heer sei unbesiegt zuräckgeganqen. 200 Mk. Geldstrafe waren die Folge. Am nächsten Sonntag lieh ee sich der Pfarrer dennoch nicht nehmen, dasselbe zu predigen. Die französisch« Besatzu qsdehörde hat den unerschrockenen Mann bi»Der ungeschoren gelassen. Kirchliche Nacheichten. 3fretll Ische Sehe-ontgreetub«. «otte.dienst in b« Synagoge lSkd-AtUage). Samstag ben 1. Mürz: * Ausgaoe von Bawrngen. Son vonners- •tag den 27. d. Mts. bis einschließlich Freitag den 28 . b. Mts. «^halten die Kunden verschiedener Geschäfte auf je eine abgegebene Lebensmittelkarte einen Dücking. Siehe Anzeige " Koftee-Ausgabe. Dom 28. ds. Mts. bis 3. März einichl. werden in den Kleinhandelsgelch'.Neu 120 Gramm Kaffee gegen Ablieferung des Abschmk. tet 9 der Lebensmittelkatte zum Preis« von 90 Psg. au»gegeben ** Freibank. FrrikM ben 28. Februar tortben von V)—4 U&r die ffhimmmt 501—700 ■btfxef?rt. ** Erhöhte Ration der Arbeiter auf dem Lande. Das Reichsernitb- rungsaml Hal sich nach Mitteilung des Reichs- amts für wirftchaftliche Demobilmachung bereit erklärt, im Interesse der Entlastung der Großstädte, allen Arbeitern, die in der Landwirtschaft in Sslbstversorqungsbetrieben Arbeit nehmen, die gleiche Ration zuzubilligen, wie die Landwirte als Aelbsloersor oer beziehen. Zweifellos dürfte dies für viele Arbeitslose in den Großstädten einen Anreiz bilden, Arbeit auf dem Lande anzunehmen, während zugleich eine Entlastung der Großstädte bezüglich der Ernährung herdeigefuhrl werden könnte. Das Schlagen der Bucheckern. Den vom Arbeiter- und Soldatenrat Gießen an das Hessische Landeser- nährungsamt etngereichien Antrag auf Freigabe von 25 Pfund Bucheckern zum Schlagen ohne die Ablieferungspflicht (f. Notiz in Nr. 37 vom Donnerstag den 13. Februar d. I.) bat das Hessische Landesernährungsamt zur Entscheidung an den Staatssekretär des 9t ei chs-Ernährungsamts weitergereicht. Diese Entscheidung ist in ablehnendem Sinne ausgefallen, obwohl das Hessische Landes-Ernährungsamt, da von allen Seiten Klagen über die allzu scharfe Erfassung des Sammelgutes dor cntgegengebracht wurden, eine Milderung b?r bestehenden Vorschriften freudig begrüßt hätte. Nach Ansicht des Staatssekretärs bee. Reichs-Ernährungsamts gewährt die Verordnung über Bucheckern vom 30. Juli 1918 dem Sammler eine weitgehende Freiheit in der Verwertung der Bucheckern, indem von einer allgemeinen Ablieferung und Beschlagnahme Abstand genommen ist und nur diejenigen Bestimmungen getroffen sind, welche im Interesse der allgemeinen Jettver sorgung der Bevölkerung unbedingt erforderlich cr'chienen. Demnach sieht die Verordnung rior, daß bis zur Höhe der bei der Abnahmestelle abgelieferten Bucheckern ein Sch lag- schein ausgestellt wird, welcher dem Sammler eine anrechnunassrcic Verwendung der Bucheckern als Belohnung für seine Sammel- täligkeit, abgesehen von dem erheblichen Sam- wellohn, gewährt. Durch diese Regelung ist «ine nicht unerhebliche Begünstigung de^ in der Nähe von Buchenwalbungen wohnenden Bevölkerung gegenüber derjenigen geschaffen, die nicht Gelegenheit hat, Bucheckern zu sammeln. Diese Vergünstiaung kann nur darin rhren Ausgleich finden, daß der Sammler seine Arbeit zu Zwecken der allgemeinen Fettver- ^orgung in dem gleichen Maße zur Verfü- tzung stellt, wie er Bucheckern für sich behält, also die Hälfte der gesammelten abliefert. Infolge der dringenden Fettknappheit ift es nach wie vor unbedingt erforderlich, daß die Hälfte der gesammelten Bucheckern der Gesamtbevölkerung nach Verarbeitung in Gestalt von Margarine zugeführt wirb. •• Unsinnige Spartakistengerüchl«. Seit einer Neihe von Tagen werden, anscheinend im Fu- fümmenhang mit den Vorgängen in Hanau, Mann- beim üsw., Gerüchte ttber unmittelbar bevorstehende Unruhen In Bietzen verbreitet, di« in ihren Einzelheiten geradezu phantastisch sind. Es wird sogar in Gesprächen schon genau der Tag vorhergesagt, an dem die Unruhen ausbrechen sollen. Wir sind von der zuständigen Stelle ermächtigt, hiermit feftzustellen, dah alle derartigen Gerüchte ebenso der Grundlage entbehren, wie da» kürzlich kolportiert« und anscheinend auch von einer kritiklosen Menge geglaubte Gerücht, dah Bietzen demnächst von den Franzosen besitzt mürbe. E» darf hiernach wohl von ber Einsicht der Bevölkerung erwartet werden, dah sie derartigen wilden Gerüchten mit Ent. schiedenheit entqegentrltt und in den an sich schon erregten Feiten ohne zwingenden Grund nicht noch weitere Aufregung in bte Bewohnerschaft trägt. •• Pesihwechf el. Da» Doctersche Geschäftshaus, Seltersweg, Ecke Plocksttahe, ging für 130000 Mk. an die Firma Gebr. 3mhäuser über. - Der Bauunternehmer H. M Rinn verkaufte sein Haus Milsonstrahe 18 für 31000MK an den Werk- meister Schneider und für 36000 Mk. sein Anwesen Dückmgstrahe 5 an den Universitäts-Präparator Schmidt •* Die Auszahlung b«r Familienunter- sttttzungen an die Angehörigen der noch im Heeres» dienst Befindlichen für l.-lb. März 1919 findet statt: <) Reich^uitterftützung: Freitag, den 28 Februar 1919. b) Weitere Unterstützung fMietszuschuh): Samstag den 1 März 1919 in der Feit von d , M» 12 . Uhr vormittag» im Stadthaus Zimmer Nr 7. " Nach dem Brückenkopfgebiet Kehl sind Briefpostsendungen zur Beförderung au» dem unbesetzten Deutschland in gleichem Umfang und unter den gleichen Bedingungen wie nach Elsah-Lotdringen zugelassen. Hiernach werden befärbert gewohnstche und eingeschriebene Postkarten und geschlossene Briefe rein geschäftlichen 3nhalt», geschäftliche Drucksachen und Warenproben, sowie sämtliche 'Briefe an und von Behörden. Zulässige Sprachen sind: Deutsch oder Französisch. Die Briefe auf der Rück eite des MWfrblag» - und die Postkarten müssen die volle und deutliche Adresse de» Absenders tragen sowie den handschriftlich bescheinigten Vermerk: Handelskorre- spondenz oder Comspondance commercinle. Die Versendung von Zeitungen und Zeitschriften ist streng, ftns unterlagt. ** T t c d*r ei bc n fr r b«rc i n 10u n o Niesie u nintnrt. une au» dem äiia ijrnteü et> nd>t(tdt, ihr-.- iätiflAit. naitorm dir iritrnbrn Mn> g! irr er au» dem Felde zueückgei'rbrt fütb. Ivie, ber auf Landkreis Girhen. o- Grohen-Linhen, 3t» Fedr. örftvim abend inlbete f:d) auf Xtm'imua des Mehrer» Ttv« mer vorerst and ben näckibm Ange hörigen uttirr« ^rkoigefanaenoi nm UedciHckchmutzt de» Mtt« Vorabd.: 6.00, nwrg.: 9.00; abbs.: 6.15 u. 6.55. - 3ftatlitifche «eligian-gesellfchaft. Sabbarieier am 1. März: Freitag abb.: 5.40; Samstag oorrn.: 8.30 Predigt; nachrn.: 3.30; Sabbatansg.: 6.55. Wochen- gortesb.:morg. 7.00, abbs. 5.30. - ' —"7^ PW umw anyrmmvn wwiiiurovrnu Kille« «ir gelammen Leipzig, 26. Febr (W" Tie Bvst- beamten lehnten heute abeiib in einer Beriamm-^ lung, an der Postbeamte. Unterbeamte, Beamtinnen, Kriegsaushilfen «nii> lelearammbcHeller, nn gan^n etwa 3000 Perfonetz, teiftwhtnen, gegen mir Z Stimmen öic Teilnahme am Streik ab und beschlp.sen, nur ber Öknxilt zu weichen. An die Reichsrecherung in Weimar wurde ein Sympathie- und Ergebenheitsteievramm gerichtet — Tie Polizeibeamten beickLossen, im Interesse bcr Nutze und Ordnung sich neutral zu verboten unb sich nur baint am Sttrik zu beteiligen, wenn sic gewaltsam da.,u geznmngen wück^n. Erfurt. 26. Febr. iALTB.» seit heute morgen herrscht hier der Generalstreik. Tie Stabt ist olpte elektrisches Licht, die Strahen" baluvn vertehren »richt. Die Arbeiter fockern.' 1. sofortige Einsetzung von Betriebsräten mit Kvntroll- unb Mitbestrmmungsrccht burxh Verordnung bcr Regierung. 2. Sofortige Sozialisierung der Bcvgwerke unb Mvumu)lbetriebe. 3. Zurücknahme des Erlasses über die Wiri^reinfuh- runfl bcr Mommanbogcroalt. 4. Restlose Anerkennung der Arbeiter- unb Soldatenratc. — Wfo die .Tribüne" mitteilt, sind RegierungS-* truppen gesdcrn abend aus Gotha abgeruckt. Zn Gunsten bcr Arbeiter im mitteldeutschen ä\>(>» kmnner wick zedoch bcr Ckmeraliurit in Gotha Notzdem fortgesetzt. Erfurt ist ruhig. Leipzig, 27. Febr Der gestern bcfchtoftene Generalstreik ist heute alli Tr v Hauck nnnten schwer am Leden de» bwhi. veckrtgeru-ene XrttUe^abt iluit»m mit '.'jiaiCbutenortwUnrn und ^.lUiur^iunteiuiicäDte (teilten die Dünung w eher her 2;t.*rhn vun.*. schul.'»e nntckcn vertut ft«. Tie RSckkrhk >tr dkutschei üftefrlftirr. «MNcher «Ml. ki. 2D06C !.: von Moellendorff. I. ro< St. =■> n 5a Emil Karn. 2144 8 34 41 66 a o’ Der Vorsitzende: Prof. Rosenberg. 23,08 Fstm. 62,94 „ 48,19 „ 45,64 „ Klasse 2 „ 3 Fritz Nowack Großes Lager in modern. 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(2290c 8aupel, Oberstleutnant im Generalftabe. Meine Besitzung „Schöne Aussicht“ preiswert zu verkaufen ALBERT KUHND. finden Sie stets in großer Auswahl Central-Drogerie Schulstrasse in allen Größen ab Lager lieferbar Haschlnen fahrt k Gg. Schieferstein, Lieh Telephon Nr. 17. 124c wegen vetriebrstörmig in meiner Oclmühle bitte ich die Abholer der Rübök die ihnen gesetzten Termine um 10 Tage zu derlüugern, ba sonst eine Reise vergeblich wäre. Bucheckern- und Leinöl wird wie angegeben verabreicht. Hch. Möser, Oelmühle, cftCtt«2426 5b 181 „ « 46,55 , Die Gebote sind nach Klassen getrennt, schriftlich und verschlossen, mit passender Aufschrift versehen, bis zum Dienstag den 4. Marz, nachmittags 2 Uhr, auf der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung stattfindet wozu die Interessenten eingeladen sind. DaS Holz ist mit Rmde gemessen. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Wallenfels und die unterzeichnete Stelle. Geilshausen, den 25. Februar 1919. Hessische Bürgermeisterei Geilshausen. I. B.: Hilberg. 2493 Käse-Verteilung. «Ausgabe Nr. 15.) ■ von Freitag den d. MtS. bis Mittwoch den 5. Marz L & einichliestlick gelangt in den nachstehenden Geichäfien Käse aut Verteilung: 1. MaiernuS, Jacob, frankfurter Str. 2. Naflauer. H. *V, Neuenweg 3. IMAeL Gebrüder, WaUiorftrahe 4 Nvll, August. Vahnbossrrahe 1 Noll, Ernst, Katjer-AUce 6. Noll, Gebrüder, ^abnbokttrahe. Der Berkans des Käse» erfolgt nur gegen Vorlage der i'ebenSminelkarie und Abgabe des Be« ugsadschnitteS Nr. 15 «der alten Lebensmittel- arte». Ans jeden Abschnitt entfällt ein Halver Käse »um Bremse von 45 Mennig. Die KletnhandelSgeschäfte haben die verein- nahmten Bezugsabschnirie Nr. 15 biS spätestens dreitag den 7. Mar» 1910 ans dem Slädlifchen ‘ebcnsmittelamt, Zimmer Nr. 12, unter Beifügung einer schristUchen Mitteilung über die Anzahl der !tn j'1* i!ii M ** SS l ton bit K^n aus Lo- M UMAn irorben WlWt SrtK krjujt4nbigtn km, berbandt ndei- Sejdtibsnt, ihra, blc* |U fKlMttcn, bic ge. tk'i Nuki ta Qtgne Je E geben, r» Kvwbjilwlat im > e wm durch btt M abgelieserieu Abschniue einzureichen. Nichteinhaltung dieser (frist sowie UnregelmStzig» leiten bei der Abgabe haben den AuSschiutz von en Zuteilungen zur Zola«. sehen, den 26. Februar IftlÄ 3I87B «x Oberbürg-ermerstcr (LebeuSmittelamt). Jes le ' !' ** Ä NM Wltns Ans stillgelegten Betrieben: THUrer-Mtanecn. Ständen, Amboeee, Feld • Schmieden. Werkneugtlnche, Ventilatoren u alle Art. Nehraubetöeke na«, empfiehlt billigst *4,D 1. Bleskin fl, Fraak!*rt a. H.. Taeeisstr.47(nahe Haupt bhf). TeL Hansa 4314. Lagerbesuch erb. Holzversteigerung. Versteigen werden Dienstag den 4. März: 1. Park Stämme: 2 Pappeln von 58 und 63 Ztm. m. D. --- 4,25 ftftnu 1 Eberesche m. 43 Ztm. m. D. — 0,46 s>stm., 3 Wetmutsliesern von 21—to Ztm. m.D — 1,91 Fstrn. 3 Weist«annen v. 17—31 Zim. m. T>. a L47 tiftm.; Scheiter: 8 Rm. Pappel; Knüppel: 8.3 Rm. deSgl.; Reisig: 44 Rm. desgl.; Stöcke: 8 Rm. deSgl. 2. Strnthnald Knüppel Rm.: 12 Buche, 5Eiche, 1 Fichte; Stamm- reistg: 484 Rm. Buche und Eiche. 3. BÄleer*hÄueerwMdehen Scheiter Rm.: 2 Eiche, 2 Kiefer; Knüppel Nm.: 10 Buche, 2 Eiche; Reistg Nm.: 6 Buche, 12 Eiche, 8 Kiefer; Stöcke Rm.; 8 Eicke. 4. Münchwald Stämme: 1 Eicke 1. Sil - 0,85 ftftm., 2 Eichen S. Kl. - L46 4 Eichen 4 flL — 1,57 tzstnr, 12 Eicken 5. LI. — 8.71 ^finu 91 Eichen fL RL iteil- Deichseln u. Kartenpfostenl — 9.80 öftm., 1 ElSbeere -=(X16Rftni, t Linde = 0,23 Fstm., 2 Sichten = 3^6 Fstm.; Nutz' knüppel: 2 Nm. Eicke iGanenpfostenl; Scheiter Rm.: 16 Buche, 9 Eiche, 2 Hainbuche, 9 pickte; Knüppel Nm.: 32 Buche, 69 Eicke, 8 Hainbuche, 2 Uchte; Reisig Rm.: 90 Buche, 114 Eiche; Stöcke Nm.: 16 Buche, 14 Eicke. Beginn der Bersteigerung im Park in Gronen- Bufeck nach Ankunft des Zuges um 8®/« Uhr; Fort- sehung gegen 10 Uhr im Struthwald, gegen 12 Uhr im Mönck'vaid, wo auch das Holz unter 3 versteigert wird. Gissten, den 25. Februar 1919. Freiherr!. Obersörsterei Rabenau. I. ö.: rraurwetn, Geh. Forstrat. Für die ans anläßlich unserer silbernen Hochzeit zahlreich zugegangenen freund!. Wünsche und Aufmerksamkeiten sagen herzlichsten Dank -- Johannes Greb u. Frau Margarete geb.Frank. Stadt. Arbritsnachwris Gietzen Wcst'Anlage 31, Tcleph. 2054. ES können eingestellt werden: 24858 a. bet diesigen Arbeitgebern: 1 Kerber, LSchnei- bet; 1 Sattler, 1 Friseur, 31 Schubniacher, ein Gärtner, 15 Grubenarbeiter, 6 Schreiner, 1 Müller, 1 Bt.dereinrabmer, der mit der Maschine um° geben kann, 1 Wagner, 6 Provisionsreisende, ein Dreher, 1 Dachdecker, 1 Wagenlacklerer. gebrllnoe: 2 Kaufleute, 4 Kellner, 1 Wetstbinder, 1 Ta netterer und Polsterer, 1 Schirmmacher, ein Buchbinder, 1 Biidereinrahmer, 1 Maler u. Weist- biader, 1 Schlosser. b. bei auswärtigen Arbeitaeberu: 19 landw. Kneckie und Arbeiter, 3 ianhw. verh. Knechte, 140 Krubenarbeuer, 9 Sckuhuiacker, 230 Waldarbeiter. 5 Schreiner, 2 (8(inner, 4 Schneider, 3 Lteuibauer, 3 ^tahlgraveure, 1 L>auedtener tSriegsbeschabigterl, 1 Uhrmacher, 30 Steinbrucharbeiter, 1 Schmied, 1 Sattler. inanzgehilse, 1 Melker, ein Müller nach auswärts. Lebrlinae: 2 Kaufleute, 2 Schreiber, 11 Schlosser, 2 Elektriker, 1 Mechaniker, 1 Gartner, 7 Schuhmacher, 1 Konditor, 1 Maurer, 4 Metzger. Weibliche Abte htzn n g: Bet biestgen Arbeitgebern können eta$efteft werden: 1 jüngere» Madcken in ein Geschäft, ein bessere» Hausmädchen, 1 Köchin, 2 verfette Hotelköchinnen, 1 ^arareiiköchin. 1 Hotelttmmermädchen, Hi Dienstmädchen, 12 Kauffrauen, 2 Madcken tagsüber, 2 Waschfrauen. 1 jüngere Schneiderin, zwei Kückenmädcken, 2 Wasckkuchenmädcken, 1 ältere Haushälterin in frauenlosen Haushalt, 1 lugenhl. Arbeiterin in ein Bildergeschäft. 1 Lehrmädchen In ein Kurzwarengelchäft. Bel auswärtigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 5 landw. Dienstmädchen, 1 Käckin, 1 ttasseeköckin oder Beiköchin, 6 Dienstmädchen. Hausmädchen, Hoielzimmermädchen, 6 bessere Hausmädchen, die servieren können, 2 einfache Stützen. 1 Mädchen, das etwas kochen kann und im Geschäft iilithilst. VS suchen Arbeit: 1 Büglerin, Bureangebilsinnen. Stknokuv» innen, Berkäuserinnen, 1 Bibliocheks- gebtistn, 1 Lehrmädchen in ein Bankgefchäst, em Lebriräntetn in em obotogr. Atelier, 1 Frau such« ArickaitiMmg uwOhct. Dk uspcherKche« Schutzmahmchmen find cmyecfrect I worden. Tietz«, d« 21. Februar 1919. Kr ei samt Gieße«. I.B.: Langermann.__________ vekanntmachung. Betreffend: Maul« und Klauenseuche in der Gemeind« Ehringshausen, Kreis Wetzlar. Die in der Gemeinde Ehringshausen, Kreis Wetzlar, ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen. Die Sperrmastreaeln find aufgehoben. Tietzeu, den 24. Februar 1919. Kreisamt Gietze«. J.Q3: Langermann. Bekanntmachung. Betr.: Milzbrand bei einem Bind des Foh«. Sarnes in Queckborn. Bei einem verendeten Rind des Obengenannten wurde Milzbrand festgeftellt. Die von der Affiftenz- Deterinärarztstelle Grünberg angeordneten Mahnah- men werden hiermit bestätigt. Gießen, den 20. Februar 1919. Stteüttmt Giestcn. J B.: Langermann. Bekantttinachung über bk Aufhebung der Beschlagnahme von Fässern Dom 8. Februar 1919. Aus Grund der Verordnung des Bundesrats über den Verkehr mit Fässern vom 6. Juni 1917 (ReichsttSesetzbl. S. 473) wird bestimmt: Die mit Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 28. Juni 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 577) angeordnete allgemeine Beschlagnahme von Füflern, Kübeln, Bottichen und ähnlichen Gebinden wird mit Wirkung vom 16. Februar 1919 aufgehoben. Berlin, den 8. Februar 1919. 1er Htzuvssrkrrtär bei RriäiSwirtschafkSckmrs. preiswerte Strümpfe Ein Posten Frauenstrümpfe, a. f. Kinder bis zu 16 J. geeignet, aus gut. Wolle u. Halbwolle gearbeitet. Extra ___ — starke Qua it at kJ QT/odfbailS >^abmcn jedes Paar Mk. V e/lU-i~rO"53^r Stnbirtr: (ce. 1 Meter laug) zu M. 42.— per Nm. ab Waglion Station LaaSpbe L W. Sofort lieicrünr. Zur Waggongestelluug ist DringlickkettSbesckeiuigung erforderlich. w R. Rlffer, Sägewerk u. Holzhandl-, Reimenrod «Kr. Alsfeldl. Del Nr. 4 Grebenau iKr. «isseldl. lvefanntmachung tbet Befckäl tigung SchnnnckcschSdiflter. Um bit Durchführung ber Borschrrften über * Besänftigung Schwerbeschädigter vom 9. Januar 1919 (Rciä)S-Gesetzbl S. 281 — siebe auch Betanutmachung des Hessrschcn Landes-Arbeits' tntb Wirtschastsamis vom 24, Januar 1919 (Reg - Bl. S. 19) — ständig überwachen ju können, hemm me ick folgendes: I. Tie Sniinlenkfen (Ortskrank«mkassen, De- triebskrankcnkassen, Landkrankcnkassen) sind verpflichtet, bis s u m 10. M ä r z 1919 den zu- ßänbtflen örth.f>*n Ausschüssen für die Kriegs- helchädigtensürsorge diejenigen privaten Betriebe, privaten BurcauS und privaten Vr-rwalftrngen ju be»eid)iicn, in denen unter Husammenrech- Nuna von Beamten, Angestellten und Arbeüern »ciderlei Geschlechts mindestens 100, in landwirt- cl>astlichrn Betrieben mindestens 50 Personen be- chäfitgt werben Dabei ist die Beschäftigungszahl mjugeben. Sobald ein Betrieb usw. bic erwähnte ScschästigungSzahl überschreitet, hat die zuständige f^ranlen^sse dem grnmriuen Ons«ms|chL«tz äRit« tdlung zu madx-n. IL Soweit nickt öffentlichik ArbeitSnaclMeise txn Auftrag der drt(id)cn Ausschüsse für die KrieaS- beschädigtrnsürsorge die Arbeitsvermittlung für Sctzwerku'fchüdigte durrl)führen, sind diese Ans- schüssc mit der Vermittelung der Arbeitsplätze für Schwerbeschädigte beauftragt. III. Beon|nagte der m II. gerrannten Ausschüsse sind brfuot, die in 8 1 der eingangs er» wähnten NcickSverordmmg bezeichneten Betriebe usw. auf die Turchsüdrung ber §S 1 tmb 2 der R^t auf bte Durchftchrutig der §8 1 und 2 ber Rcichsveoordmmg besonders zu achten und Bevkuchmug-m, dlsbesoiidere sdig:en"Ärsarse jede Auskunft ju g.'ben. die zur Turchsührung der Reichs« txTorbuuug erforderlich ist. Darmstadt, d vorläufig 500 Gramm Zucker an-gegeben. Die Ausgabe der Nestuienge von 250 Gramm erfolgt, wenn weiterer Zucker eintrtfft; Nähere» wird n«h bekanntgegeben. Die KleinhandelSgefchäfte haben bei Abgabe deS ZuckerS die Zuckermarke 2 «Februar 1919- mit ihrem Firmenstempel zu versehen und dem Verbraucher wieder auSzuhandlgen. Die Abstempelung dient alß Ausweis über die abschlägliche Belieferung mit 500 Gramm. Die abgestemoellen Zucker- marken stnd von dem Verbraucher aufzubewahren, da bei Eingang weiterer Zucker mengen die restlichen 250 Gramm aegen Abgabe dieser Marken auSgegeben werden. 2490B Ter Oberbürgermeister sLeberckmittelamt). Kaffee-Ausgabe. Vom Z8. dS. MtS. biS 3. MSrz einf<6L werden in den KleinhandelSaesckäften 120 Gramm Kaffe« gegen Ablieierung des Abschnittes 9 der Lebensmittelkarte »um Preise von 90 Pfennig auSgegeben; die Abschnitte sind am 5. k MtS. dem Vebcnömütel« amt zur Nachprüfung einzureichen. Die Abgabe erfolgt in den Geschäften, deren Firma auf der Vebensmittelkarte eingetragen ist. Gtesten, den 26, Februar 1919. 2379B Ter Oberbürgermeister (Leben-mittelaMt). Bekanntmachung. Im Durchgangslager für zurückkehrende deutsche Gefangene sind demnächst drei Kantinen-Verkaufsstellen' zu verpachten. Kapitalkräftige, als Unternehmer dieser Art bestens empfohlene Bewerber wollen sich umgehend schriftlich bei der Lagerkommandantur (SchützenhauS) melden, welche nähere Auskunft erteilt. 2514D Versteigerung von Abfallholz. SamStag den 1. März 1919 nachmittag,? 2 Ubr werden 18 Haufen ÄuSvutzrcistg versteigert. Zusammenkunft am Wicsecker Leg. Gieren, den 26. Februar 1919. 2491B Der Oberbürgermeister, d- Ä; «mmeliuö. Landwirte Bauern? Wahrt Eure Viehbestände! Die Geheimschlachtungen nehmen derart überhand, daß der Bestand an Schlachtvieh in Kürze aufgebraucht ist. Scharfe Eingriffe in die Zucht- und Nutz» Viehbestände werden in den nächsten Monaten unausbleiblich sein. Wahrt deshalb Eure DiehbestLnde und verhindert Geheimschlachtungen dadurch, daß . Ihr Euer Vieh nur an zuverlässige Händler abgebt. Bringt jeden Fall von Geheimschlachtung ; zur Anzeige, Ihr schützt damit nur Euch selbst. Gießen, den 18. Februar 1919. ; provlirzial-vauernrat. , Fenchel. 1 Gderhesslscher Viehhandelroerband. Ul kM deulsche Mw uh rn Syd« tu! «l nach dem unbefe^i- K atw bwt einer w- »iche d«e iiiftoRbw Nin. erteilt. P «My M', die beul, r- «nÄlffo yslyi follla rrben, troff« die beutfth ÄiitrihiiM der WaM !if& l Arm« torlang: t bei flbrraniwrtS toi 'm ik khWt< IN rutsche W ■RU nicht berätst Iw W deerrsguis. Fv Mich» Mebung NM »behoiden, mck bei du 'mnabt^unbOlitR' Iber Muken unb W- — Der in MdM ler wurde ins GeisiWÜ : einer unNtW"_w •iite Angehörigen bm« ■n nichts abbeben. V ÄKÄ ifiunff M^s. inb Selgitil. ^Min'ster.des«^ iK mlinnckag tu bO«J M^KegnntNStMZ ÄÄÖ Ma ti&se 1 Mbliä in die 2» 'M "«L .itisss TUL ifiiäSjN HT-Ä in tf-b ntiMÖ iR . «ji Kill^ . Montag be« 3. März abend» 61/, Uhr im Saale de- Hotel „Grotzherzog von Hessen" Oeffentl. Vortrag von Herrn G. Nencnbovfi Leiter der Dürerschnle, Hochwaldhause« über: „NeueZiele -erZugenderziehung und die Einheitsschule". Freie Aussprache! Freier Eintritt! Die Gieße>ier Lehrerschaft und die politischen Parteien werden hiermit besonders eingeladen. Der Vorstand: Dr. jur. Spohr. R. Siegel. Die Mitglieder der demokr. Partei Cvilr meine Nähitube suche ich »um fol. {Eintritt tüchtige W» ißrzeugnäherin ferner jnngcS Mädchen als Lehrling. CarlA.H*MmannÄ£S?r Nelterawe*. **» Tilly Knauß geb. Balzer nach schwerer Krankheit digung. L Oppenheim a. Rh., Gießen, Butzbach, Lieh, 26. Febr. 1919. ■ aiimerer Laufbursche sofort nciirb". 24S1 2489B Tcr Öberbürgcrmcister Lebenffmittrlamt). I Mietgesuche | fort gesucht. 0391'. an Der Vorwiand. 251 ID BlEp'jOSt. 03894 Sitnümiiiditii, Saug- 1399B boiitroüe 7. 103892 Ankauf | Kaufgesuche | (03823 tu verkaufen. Mota Wild. Leib. Wibmar. Iveeschiecienesl 1 Verkäufe | Empfehlungen 103905 nbtuflcbcn. Harnmstrafee 2rsrt 1857 u verknusen. 2499 LoMlkeu u. üüsijt Schilttdcr Lohn nesuchr crvi'ü m. Bahnhofstraße 51. Höchst I. C Ihtih Gehrockau^ug 34 Tuche einfaches, ältere-; Mädchen oder imnbb. Witwe in frnucnloicn Haushalt. Munch. unter 0.3873 nn den Giesr. An,. H. Lublinski, Dammflrafee 41, v. 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