Montag. 26. Mai 1919 169. Jahrgang Erst« Blatt erwartet. Paris. 25. Mai. lHavas.) Diplomat '») tion, bte Deutschland nach dem Brüsseler Ab rr 1.3t®*” »anzuzrigsl Vie Znedensverhandlungen. ! unbS^ geh ß* gemacht werden. Lord H a l d a n e äußert sich in einem kn-lliichen Blatte ähnlich und glaubt, daß es »r Deutschland unmöglich sei, die verlangten Entschädigungen zu zahlen, wenn man tatsächlich zu große Gebietsteile von Deutschland ab- ttnnen werde. Bon den Protesten von Mitgliedern der amerikanischen Delegation wird Der Kampf um den Frieden. In dem bisherigen Notenwechsel zwischen Graf Rantzau und Clömenceau ist die Ant- pirt Elönreneeaus über die wirtschaftlichen K* * * * Jv VvV VUlUVl Ekinert und Professor Schücking sind enlte 12 Uhr 30 aus- Spa wieder in Ver- mlles eingetroffen. Dr. Melchior ist ^cn finanzieller Besprechungen noch in d geblieben. »orten, während ein anderes äußert, die Aut- rort müsse Deutschland beweisen, daß die fntente unerschütterlich enMlassen sei, ihre ttbingÄigen zu diktieren. In der Tat, der Hinweis auf die unsere Wirtschaftslage „vcr- t-nfachende" Abtrennung von 6 Millionen Versailles. 24. Mai. (WTB.) Die ^Atsck)en Friedensdelegierten, der Reichs- ^iliister des Auswärtigen Graf Brockers f-Ranhau, der Reichsjustizminister (jungen von besonderer Bedeutung. Sie ttmei Unnad)mi6igft4t und Diktaiorgeist. Ein ', die Note S als en *•»-( 8 uh. hnr.aqmt »on ÄBjcIjt« f. die iogetmiinmec i’iö gum \ vorder ohne jfbetkrbn'Pnrtjtwt Äeilaiprtile: für örlticve Anzeiaen 25 L'f.Jüc au8iDärtifl< 30 i«, für Reklamen Mk.1.-»edsl2O'.reue- lag. Blanook- Idiriit 20 x Nu'lckla Qauptscdri Heiler: Aug. Vloerb tetqfteÜen monotl Mk. 1.25 durch drePost M. 4.05 oierteU •iibrt auolcht. Beüetlg. erniprerv - Anftdtüsfe: ür bte fcdir.f 11 einmal 12 l erlafl,*e|d)a'tefteUe51 tnlchrt^für I ratitnoch- nd)icn: Anzeiger Oletze». pOßlchecktonio: ^«iflerl a. M. 11686 rumänische Delegation über die sinanziellcn Bestimmungen anzuhören, die im Vertrag mit Oesterreich ausgenommen werden sollen. — Am Sonntag nachmittag prüfte der Viercr- rat die beiden Noten des Grafen Brockdorff-Rantzau über das Saarge b i e t. Er beschloß, diese mit einer einzigen Role zu beantworten. Die grundlegenden Bestimmungen des ursprünglichen Vertragstextes sollen nicht geändert werden, es wird nur eine Formel eingefügt werden über den eventuellen Rückkauf der Gruben durch Deutschland. Der Viererrat beschäftigte sich auch mit den russischen Angelegenheiten und horte den Bericht des japanischen Delegierten, der lich für die Anerkennung dec Regierung des Admirals Koltichak- aussprach. Es scheint, daß die Alliierten nunmehr über die Zwcckmäßig- teit der Anerkennung Koltschaks einig find. Die Leben »Mittelversorgung. London, 25. Mai. (WTB.) Auf Grund Die Antwortnote (Tentenceius über die wirtjchasllichcn Bedingungen. Paris, 23. Mai. (Wolffi Haras. Clemen- c e a u sagt in seiner An.'wortnote auf die Note des Grasen Vrockdorff-Rantzau vom 13. Mai über die wirtschastlicten Bedingungen des Fricdensvertrages, daß die Darlegungen der deutschen Delegation ganz ungenügend und stark übertrieben sind. Die Antwort bemerkt, daß die deutsche Bevölkerung um 6 Millionen Einwohner vermindert wird, andererseits bildet die Wegnahme der Iteutfdim Tonnage eine unabänderliche und notwendige Züchtigung wegen des unerbittlichen Kampfes gegen die Handelsflotte der Welt. Die Tonnage, die man Deutschland wegnehmen wolle, stelle nicht einmal ein Drittel der auf unverantwortliche Weist zerstörten Tonnage dar. Tie zollfreie Einfuhr der Kartoffeln ist für drei Jahre vorgesehen. Die Lage ist die gleiche für Phosphate, die Deutschland vor dem Kriege eingeführt hat und die es auch nachher weiter einführen kann. Deutschland wird weiter ein Viertel seiner Kohlen- Produktion verlieren. Aber diese Kohle komm! aus Übertragenen Gebieten und es b eiben Deutschland 80 Millionen Tonnen Braunkohl'. Außerdem wird die Kohlenprodnklion in den übert agenen Gebieten, die vor dem Kriege gewachsen ist. noch weiter wachsen. Ferner muß man in Betracht ziehen, daß Deutschland die durch die systematische Zerstörung an denKohlonbergwerkenNordfrankreichs hervorgerufenen Ausfälle decken muß. Wenn Deutschland gezwungen ist, Ei en uir) Zink einm- fübten, ,so befindet es sich in oeric-bcn Lage wie viele andere Länder. Die Lluslegunvon der deutschen Note über die Zukunst der deutscten Industrie fmd sehr übertrieben und rechnen nicht damit, daß das durch den Krieg hervorgeruspie wir schaitlichr Unglück allgemein ist. Drsl>alb ist es in i-er Ordnung, daß Teulschland, das am Kriege schuld ist, darunter lebet Die d.ni f fjen Voraus .-.Zungen ü.er die zukünftige Bevölkerung sind jneilelba t, uno wenn Deutschland von den Verlusten spricht, die es nach dem Kriege an Bevölkerung erleiden wird, so vergißt es die viel beträchtlicheren Verluste, die die ^Alliierten infolge seines Angriffes erlitten baden. Uebrchens beruht die Zahl der Verluste, die durch die Blockade verursacht sein sollen, auf einfachen .Hypothesen. Außerdem erlitten die deutschen Gebiete nie unter Plünderungen und Derwüskm- feeit. Die intakten Quellen, die ihm Metten, vereint mit seiner Einfuhr, müssen für seine Wiederaufrichtung und Etttwicklung genügen. Die Reduzierung /Der militärischen Rüstungen wird diese Wiederaufrichtung .erleichtern. Die 9Zote sckKießt: In dem ungel'euren Weltunglück ist der Anteil, den Deuts land auf sich nehmen muß, an fetter Scktuld unb nrch an feine i straften »zu messen. Die Nationen Europas weroeu lange «an öen teinahe zu f .£t>nm Lasten zu tragen haben, die ihnen durch den deutschen Angriff au - erlegt worden sind. Es ist gerecht, daß DeuPck^md, ^as dieses Elend verursacht hat, es im volle i Ur | fange feiner Mittel wieder gut macht. Seme Leüen teben nicht den Ursprung in bat Friedenstebiw-- gangen, sondern in denjenigen, die den Krieg hcr- vorgerusen und verlängert haben. Die Urheber des E h" Landsberg, der Reichspostminister ;>ii' j e § b e i sPräsident Oberbürgermeister •****‘^ kfannt, daß es sich „nur" um Meinungen ^Hochzeit \ J*71 Sackverständigen, nicht aber um stimm- fag**Witafirhpr her cu'e ai>enb werten die Ge^aivorsckstäge völlig fertig sein. Gestern uxiTcn mmn icnd Scheid, nimm, Erzterger, Temburq, Bell und sechs Versailler Delegierte, so-oie eine ganze An za ist von Sachverständig.^. Die Besprechungen wurden im kleinsten Steile geführt. In den ersten Tagen der nächsten nvtt-en die Gegenvvrsckiläge r.i einer größeren Denktchriit üter.ii.5: nxxjen .ut d>, eng isck u d französisch), tu welcher alle Fragen al-3 einheitlicher Komplex behandelt nxrben, di-g bisher in Einzel'ioicn uof) nickt erledig w-urdcn. Zugrunde gelegt ist der Rechtsboden, ter sich aus i-cr Lansmgiiote -ergibt. Es wurde versuäst, unter Anerkennung ter beiberkitigen Bedürfnisse den. Z.. 'rspalt mit den gegnetischen Vorzügen zu tescitiaen, ter darin besteht, daß einerseits e* Deutschland auf wittichast'ichem Gebiet unmöglich gemadit nvrben so'l, text/ ut'jmmei, teß mi- tererseits T- utshland die härteren wir schastlickneir Auflagen zugem 11 w rten. Ei wur> versuch , in po i.ivcn Vorschlägen darzulegen, tua? Deuisck»- tenh unter den gegebenen Bedingungen leisieir tarnt und was nicht, und stnrer, daß gewisse Lei- sti'ngen üherltaupt nur nlögtich sind tei einer gewissen Gememsamkeil der ArteU zwisck^n den 2kg- nent und uns. 2u* Kabinett und dir De.egalian sired her Ansicht, daß unsere Gegenvarchläge cht teaackbarvs Instrument zu Dertemdlungen, anck zu müjiblidKn, sind. Andere Fvagen sind in Spa nicht verhandelt werten. stellen, wird es Ihnen leichter werden, tiolilommcir gerecht zu sein. Nur noch eine Erwägung, die in d esen Tagen »vielfach angestellt wird, bitten wir Ihnen snnterbrciten zu dürfen: Wemt der Friede im lot- sentlichen auf der Grundlos, die uns jetzt gebotenk «wird, beschlossen werden sollte, so bebrütet er keinen dauernden Friedere, sondern neue Kriege. Er tetentrt die s chwe r fte Erschütterung derjungenDemokratie und besorgt die Geschäfte der Reaktion nicht nur in Deutschland, sondern in allen beteiligten Stottern. Damit gefährdet er das ganze Werk einer friedlichen Neuorganisation der Welt, als deren Prophet Sie aufgetreiere sind. Wir bitten und flehen nicht, Herr Präsident, wir appellieren nur an Ihre eigenen Grundsätze «und-wir tun das als Männer intb Frauen, die sich unter ganz anderen Umständen, auch gegenüber den Versnckmngen des Kckegsglücks, im Kampf für diese Grün s .tz" tewäl rt hab n. Wie hoffen teshrb, Gehör zu finden. Eine Rote der deutsch österreichischen Delegation. St. G er m a iu cn Laye, 21. Mai. (Wolfs.) Meldung des Wiener Korr.-Bureau. Heute wurde dem Präsidenten Der Friedenskonferenz, Eleni e n c e a u. eine Note de r deutsch-österreichischen Delegation überreicht, in ter es heißt: Die Nepublii tourte in Kenntnis gesetzt, daß der Oberste Rat Der Alliierten^unD a soziierten Mächte beschlossen hat, sie nach St. G rmam en -Laye für Montag den 12. Mai zur Prüfung der Friedensbedingungen einzuladen. Nach Einholung ter Zustimmung der Nationalversammlung beeilte sich die deutzch österreichisck-e Negierung, chre Bevollmächtigten zu ernennen und ihre Delegation zu organisieren. Im Hinblick auf die außerordentliche Bedeutung, die die Friedens-' Unterhandlungen für die Rettung des Landen und zur Wieberhcr tellutig tes matericlLm Lebens te5 Volkes haben, hat die Negierung an die Mitarbeit wichtiger Beamten tes Staat.s, von Neckstsgelchr- ten und Erperten in politischen Wisier.ichaitere avtelliert. Seither ist ter deutsch-Ssterreichisckien Delegation Fe .ne Mitteilung über die Eröffnung ter Verhandlungen zugckommere. DaS lange Warten auf den Frieden erweckt im Geiste des deutsch-österreichischen Volkes eine um so schwerere Beunruhigung, als die Derzöge- rung den Massen unverständlich er ch int und notwendigerweise Gerüchte und Besürchtimgen aller Ätt hervorru en muß. Solckte Stimmung ter öffentlichen Meinuna weckt ernste Sorgen in be’ug auf die Aufrechterhaltung der Ordnung und Ruhe in unferm Vaterland, besonders in den großen, industriclten Zentren sowie in teil testrittenen Gebieten, un) zwar sowohl in teil durch die Nach- barftaaien besetzten als aud) in den militärischen- Einbrüchen preisgegebenen. Die deut!ch-ösier- reichische Delegation wendet sich daher an Das Entgeg nkommen tes Präsidenten des Friedenskongresses, um die Eröf nung von Unterhandlungen mit Deut ch-Oeüerrerch in kür zester Frist zu erlangen, damit die Entscheidung, von der das Schicksal und die Zukunst eines in Ungewißheit und Angst lebmten Volkes abhängt, nicht weiter auf- geschoten wird. St. Germain, 24. Mai. igez.) Renner. Ausschreitungen in Prag. Wien, 23. Mai Die Stadt Prag ist seit vorgestern ter Schauplatz merkwürdiger Vorgänge, die nicht ohne weiteres als Plüntecungen bezeichnet werten können, ober sehr viel Achnlichkeit mit solchen haben. Unter dem Schlagworte „Gegen ten Lebensmittel- und Warenwucher!" burrfy.iclyn Tausente die Straften, zwing',:i Die u.L, die Preise auf ein Viertel oder Fünftel ter -u Wochen- beginn in Geltung geweser^n herabzustyen, und kaufen zu diesen ermäßigten Preisen w?it üb-r ten (tigenblidlidjen Scoan ein. In dem her s -enden Gedränge werten vielfach auch ohne Zahlung Waren jueggetragen. Sen Mittag hält Militär alle Straßen b.sttzt. Alle Geschäfts!okale mußten geschlossen uxroen. Die Höhe der Warenvorräte werd behördlich sestgestellt. Besprechungen in Spa geblieben ist, wird sfrieges ibürfat den gerechten Folgen reicht ent- am Sonntag ober Montag in Berlin zurück- gehen. Tie Beratungen des Viererrat». danken protestieren wir setzt g'gen ten (hrtror.’i, der unter Ihrer yirt>.*raninx'rtima tem kni* scheu Volke io gelegt warte t i t. Tie ^knxggrni'te ?chrcs HantelnS sind uw) unbekannt. Wir können uns auch — ganz aufrichtig gestauten — lei, e Vorstellui'.g von ihnen machen, so nnversttoidüch ist unS der Gegensatz zwischen Ihren Worten undder Tat dieses Vertrags- e n t w u r f e s. Mmi ia(N und, dieser Entwurf iri ein Kompromiß zwifck)en 3bren Grünt sö: e i iii;b ten noch viel weiter g temten 7\v;teruitntH Fhrer Verbündeten, tnsbesoiucie tes Herrn GL - mcnceau; wir hüt ten cd also Ebnere zu verdanken, daß die Voilage nicht noch viel unybcncrlidKr ausge allen sei Viele sagen, Ihre Sacku' sei in tem Aug nblick verloren geivesen, als Sie einwilligten, Ziffer 1 Ihrer vielbesproctencn 14 Punkte, die D e f f c n 11 i rii - reit der Verhandlungen, preiszugeben. In d - Heimlichkeit deS Par.ser Milieus der alten Dipb - niatic — meint man — fei Fhr alte-S Programm abgewürgt und Ilmen ei n ZugestäredniS nad) dem »ne-eren aufaejnmngen worcvn. Erzwingere Sie, Herr Präsident, zwch jetzt die Oeferti-, licksteit im Sinne Ihres Programmen und lasien Sie (ter öffentlichen Meinung in allen Ländern: Zeit, zu den vorgelegten Besingung-n und zu ten Gi'oenvorschlägei'» Stellimg zu nehmen! Wir empst tten mit Flpic-n da) Entf tz icte der alles Maß überftei-.'e und die kommen zugestanden worden ist, durch neutrale und alliierte Länder Lebens mittel nach Deutschland auszusühren. Eine deutsche Protestnote gegen das sranzSsiichc Vorgehen in der Psalz. Berlin, 25. Mai. (WTB') In Ergän- zung des bereits gemeldeten Protestes vom 25. Mai gegen die beabsichtigte Proklamierung der neutralen pfälzischen Republik richtete Erzberger heute an General von jammer ft ein in Spa zur sofortigen Weitergabe an General N u d a n t ein Telegramm, worin er darauf Bezug nimmt, daß der Regierungspräsident der Pfalz, von Winter st ein, von General Gerard zwangsweise über den Rhein abgeschoben worden ist und alle pfälzischen Beamten von der französischen Besatzungsbehörde aufgefordert worden sind, der geplanten neuen Pfälzer Regierung der 21 lLandauer den Treueid zuleisten. Weiter lührte Erzberger die Bekanntmachung des Generals Gerard an, in der es heißt, es sei dem Generalkommando der französischen Armee uzr Kenntnis gekommen, daß Landauer Bewohner wegen ihrer sympathischen Gesinnung für Frankreich von gewissen deutschen Beamten Ungelegenheiten erfahren hätten. Darin liege ein Verstoß gegen den Befehl des Marschalls Foch, sowie eine Unkorrektheit dem siegreichen und wohlwollenden Frankreich gegenüber; das französische Besatzungskommauoo werde aber alle Bestrebungen auf Selbständigmachung einer pfälzischen Republik im Anschluß an Frankreich auf das wohlwollendste fördern und alle gegenteiligen Schritte unterdrücken. Auf Grund des Tatbestandes ersucht Erzberger General von Hammerstein, der interalliierten Kommission in einer Protest- note zu erklären, General Gerard und die ihm unterstellten französischen Besatzungsbehörden hätten ihre Rechte mißbraucht, um einen Staatsstreich zur Loslösung der Pfalz von Bayern und vom Deutschen Reiche zu fördern, der von insgesamt 21 Persönlichkeiten ins Werk gesetzt worden sei, worüber aber die überwältigende Mehrheit der pfälzischen Bevölkerung voller Empörung und Entrüstutig sei. Die deutsche 8r edenrgesellschast an Wilson. Tie deutsche Frietenss?sellsckDaft bet* durch ihren Vorständen, den Ab^o.ckneken Pvrs Dr. Ludickg Knibbe, an P^äßd^it Wil tr i ein.nof'attn Brief ^rrifiet, tem wir folgende Stellen entnehmen: Herr Prästdent! In ten letztere beiden Wochen nxrrten aus Teulsck»land ini^L'riig* Ruft ter Empörung über die uns zugemutelen Friedens- tet-ingungen an Ihr Ohr gedrungen fein. Manchen von denen, die am laute fiere sich entrüsten, werten Sie bte Berechtigung dazu bestreiten, beim ne habere in den Tagen tes Glücks die Grundsätze, als deren Verfechter sie jetzt auftreten, trrleugnet. Wir deutschen Paziff''e ater dürfen spnecken, t> nn wir baten auch zur Zeit xc glänzenden d ul 'chrn Siege verlangt, daß oer Friese, der dieftii Krieg beendigt, rin Friede dc s Rechts fein solle, ter das Selb'tteftmnnurgsred# ter Voller zu achten bäte und die Letensirrlereffen auch ter Besiegten nicht verletzen dürft, ein bau erntet Friede, gn'ichert durch einen Völkerbund. ter eine (temein» ntaft gleichberechtigter freier Völker fein müsse In Vitt'-etm'g dieser (tebarr3eu befanten wir uns in völ.ig?r lieberetni'.imntung mit tem Friedens- Programm, tzr tem Sie, Herr Präsident, sich be- üuuit chateu. r$n fSertretuaa teqer glchchcri Ge- — Unsere Gegenvorschläge sollen nun, wie - die „Frks. Ztg." erfahren haben will, nächsten ~~......" lienstag in Versailles überreicht werden. ■ ifinc Notiz des Wolff-Bureaus stellt heute die nid) von uns am Samstag erwähnte aus- ■ indisckft Nachrickft richtig, als sei der Vorsitzende unserer Delegation für die Unter- ,'illmung. Die deutsche Feststellung fährt 'ort: „Die Bemühungen der Delegation, an- ^.rlniibare Friedensbedingungeu herbeizu- ihren, beweisen am besten, daß die Frage der jüngsten Milderungen der Blök ______________________. kadcbe st immun gen wurde jetzt beschlos- Schlachtfeld des oöITetreditöroibri- sen, die Firmen in Großbritannien zu erogen Aushungerungskrieges zu befiebti' mächtigen, innerhalb der monatlichen Ra- Wenn Sie im Grift den Jammer >n s s tinn. hl? Deutschland nach dem Brüsseler Ab- <-ckstachtfeldcs tenn Nordfrankrrrch) gegenuoer- ftlegten Vertragswerk scharfe Kritik. Nach einem Kopenhagener Telegramm aus London vrtösfeiitlicken 25 Professoren der Univer- fität Oxford und einer Anzahl anderer bri- aiquyigP1 Universitäten einen Aufruf, in dem sie ’iqcn die Härten der Friedensbedingungen »iiüispruck erheben. Ter cnglifdie Volkswirtschaftler und Pa- (jifift G. Lcwes-Dickingson, Professor am !Eings-Eollege in Cambridge, fällt in der ,Daily News" ein vernichtendes Urteil über W1 Iden Friedensvertrag. Er schreibt, seit der Zer- i ticuna Carthagos durch die Römer seien niemals einem hesiegten Volke derartige Bergungen auferlegt worden. Man übertreibe ^icht, weint man sage, daß aus der deutschen ^'ston ein Volk von Heloten gemacht werde. Semi man die Zivilisation noch retten »volle, nilßten die Beschlüsse von Paris ungeschehen brr Unterzeichnung oder Nichtunterzeichnung «ch aar nicht aktuell ist. Es ist vorläufig ■ «nteiifbar, daß die Gegner sich toeiaem soll- 1 :m, über den deutschen Gegenvorschlag zu | verhandeln " Die Annahme in dem letzten Satz der . halbamtlichen Notiz wird in einer Meldung 1 her Pariser Ausgabe des „Newyork Herald" worin es heißt. „Es ist noch nicht '^endgültig bekannt, ob die vom Vierer rat ge- Alanten Aenderungen reale Konzessionen oder Ärut Aenderungen in Einzelheiten sind. Wäh- »reud franzöi'ifche Streife behaupten, daß es sich ||nur darum bandle, einige Punkte klarzustel- * len, welche die deutsche Delegation für un- 11rich)einwohnern, der Wink, wir möchten uns nü der bescheidenen Rolle eines Handelsstaa- y statt einer Industriemacht begnügen, ferner der billige Vorhalt, wir sparten ia künftig auch die früheren Militär- taften — das sind .(tesinnungsproben, die turn noch einer Ausdeutung bedürfen. Friß dter stirb — am besten: stirb? Diese Lek- ; ion ist eine Ueberl>ebung des französischen ! 'Y'achtlftibers und beleuchtet, wie wenig man iuf der Gegenseite dem Geiste nach die vier- ^hn Punkte Wilsons berücksickstigen will. GichenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen StDimngsTttnbörud u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch. u. Steinbruderci K. Lange. Zchr.ftleitung, Geschäslrstelle u.vrnckrrei: Lchulftr. 7. elUrei uhhuumu uiyit ii u.iu Aiuu ui Wiyn fran.Sfisches Blatt meint denn auch, s« von Clömenceau ganz persönlich abgefaßt 31 Es kam die Stunde, in der ihn Direktor ßcbrttem erwartete. > Er ging zu Fuß nach der Jägerstraße. Er darbte nicht mehr gn ein Mißlingen. Er dachte an gar nichts. Er handelte, wie unter Zwang. Er. mußte zu Labwein gehen — er mußte ihm die Opiumzigarette geben — er mußte ihm deis Brief wegnehmen —, das stand fest, das schien sclbstversichchlich. Er wunderte sich über seine Ruhe. Hätte ein Arzt seinen Puls gefühlt,, er würde nicht die geringste Aufregung bei tl/m fesb- ge stellt haben. * Tie kurzsichtige, ältliche Dureauirorstehenn des Derrn Erich.Labwein meldete mit ihrem dünnen Stimmchen bie Ankunft des Herrn Heinrich fltot* Müller, und Tirektor Labwein begrichte den ehemaligen Knopffabrikanten «aus Elberfeld mit der Herzlichkeit, mit der man alte, liebe Bekannte begrüßt. . „Treten Sie ein und machen Sie es sich bequem, mein lieber Herr Rotmüller," sagte er. ,^Zch bin jetzt für niemand zu sprechen," instruierte er die Vorsteherin seines Bureaus. „Sagen Sie, ich wäre aus der Börse." Er schloß die Türe, die nach dem vorderen Zimmer führte und nötigte Dorival in einen Sessel. „Run — wie gefällt es Ihnen in Berlin?" Tirektor Labwein wollte es sich nicht anmerken lassen, wie er darauf brannte, aus dem Munde seines Besuchers zu hören, ob sein Vorschlag ,angenommen worden war. Er hatte sich an seinen Schreibtische gesetzt und kritzelte schnell einen gleich- Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Nr. titefcn Mngriff in die Preßfreiheit. ClemenrraU verscherze sich immer mehr feine Popularität. (■ <35 ist nE ganz von der Hand $u weisen, daß die Teuerungsausschpeitungen in Böhmen von Agenten der ungarischen Räteregie- Xting («ruf dem Wege über bie Wiener ungarische Gesandtsrfrast ins Werk gefetzt worden sind. Die Plünderungen erstreckten sich nicht auf Prag allein; sie haben fast in allen größeren Stabten des Landes überall nach bemfefben Biuster stattgefundem Am fmcrkwürdigsten waren die Vorgänge gegen die Sc* Lensmittelwucherer in der Bergarbeiterstadt Kr a d- n o , dem Zentrum des ls.techi chen Kommunismus. Dort wurde vor dem Rathaus ein Galgen errichtet. Die Kettenhändler wurden von der Menge Mrm Galgen geschleppt, mußten sich der Reihe nach den Strick um den Hals legen und M en Festigkeit erproben, >worauf sie wieder freigelassen wurden. Polnische Schreckensherrschaft in Ostgalizien. Berlin, 25. Mai. (WTB.) Tie ukrainische ^sandtschaft teilt svlgendL Wiener Meldung mit: Tie Polen haben in Ostgalizien das Standrecht v.rhängt. In den d-rch polnisch-. Truppen neutestzton Gegenden wütet eine Schrecken shrrrschaftohnegleichen gegen d i e Ukrainer und Juden. Tie aus den Mitteln der Entente ausgerüstete Armee Haller bildete sogenannte Strasabteilungen, welche Hintor bat -Frvnttruppen die ukrainische Bevölkerung in den besetzten Gebieten, welche sich dem polnisckien Jmpe.ittismus nicht uitteruxrfen will, ftnfvn sotten. Tie ukrainische Intelligenz wird zu Hunderten rücksichtslos berbortet und festgesetzt. Rach verlässigen Bericktten aus Sambor wurden viele Ukrainer, die Jndckligen» wie die Bauern, rum diesen Stvafkompagitien standreckttlich er* schossen. Jede Zusammenkunft von Ukrainern wird unterdrückt. Selbst die Kirchen werden gesperrt tunb die Priester verhaftet. gültigen Brief herunter. Ter Knopffabrikant aus Elberfeld sollte wissen, daß es für ihn noch wichtigere Gescktäste zu erledigen gab, als die Be- fcfjaffimg eines Konsulatstilels. .,Wie haben Sie den gestrigen Abend zuge- bracht? Gut amüsiert?" Er wartete keine Antwort ab, sondern fügte hinzu: „Entschuldigen Sie, Herr Rotmütter, daß ich erst diesen Brief fertig schreibe. Sehr wichtig. Ein Geschäft mit unserer Regierung. Ich stehe gleich zur Verfügung." . _ „Lassen Sie sich nicht stören!" Tvrival schlug bie Beine übe rein ander, z-og seine Zigarettenbose hervor und zündete sich eine Zigarette an. Tie geöffnete T-ose ließ er auf dem Tisch liegen. Tas Abteil, in dem sich die Opiumzigaretten befanden, war dem anderen Sessel zu- gcwandt — dem 'Sessel, in den sich nachl>er Labwein setzen würde. Lächelnd, wie in airgenehme Erinnerung versunken, sagte Dorival: „Tolles Rest, dieses Berlin. Ich glaube, ich werde mich fjtcr bald einlebcn." ,Haben Sie ganz recht," bestätigte Labwein, immer noch mit Schreiben beschäftigt. „Man kann hier das Leben gemeßen. Natürlich muß man jemand halben, der dm Fremdling einführt. Ich stelle in dieser Beziehung gern zu Tiensten. . Wo wohnen Sie -hier eigentlich?" Tvrival nannte das Hotel am Potsdamer Platz. „Sehr geräuschvoll," frittierte Labwein. ,^Jch könnte dort nicht schlaien. Allerdings, Ihr Herren aus der Provinz kommt ja nicht nach Berlin, um zu schlafen. So. Ich bin fertig." Er zag den fltollverschluß seines Sehreibtisches zu, erlwb sich, und setzte sich ganz so, wie Dorival es gehofft hatte, in den anderen Sessel. „Nun, wie Lst'L? Wollen Sie Generalkonsul Aus der franzSsifchen Kammer. Versailles, 24. Mai. (WTB.) T« Pariser Morgenblätter melden: Tie französische Kammer und der Senat veranstalteten gestern anläßlich des Jahrestages des Eingreifens Italiens in den Krieg eine Kundgebung zu Ehren des alliierten und befreundeten Italiens. Beide Häuser nahmen.Entschließungen an, in der die Einigkeit beider Länder als notwendig erklärt und Italien die Zusicherung ausgesprochen wird, ihm in den Bestrebungen zur Durchsetzung feiner gar echten Forderungen treu zu helfen. — In der Kammer verlangten die Deputierten Violette, Lafent, Goude mb Cachm die Festsetzung des Zeitpunktes für ihre Interpellationen über die Räumu ng Odessas, über die französische Politik im Orient, über die Bringungen, unter denen die französischen Kriegsschiffe nach Frankreich zu rückgebracht wurden, welche man gegen die russische Revolution verwenden wollte. Tie Interpellanten protestieren gegen die Jnterventiion in Rußland. Goude verlangte, daß bis zu dem Zeit- punlt der Erörterung per Interpellationen keinerlei Strafmaßnaymen gegen die Matrosen der französischen Schwarzmeer flotte ergriffen würden. Tie Offiziere versprachen ihm dies. Die rote Flagge wehte auf den französischen Schiffen, aber die Offiziere wurden nicht belästigt. Tie fron- -östschen Matrosen drückten im Einversündnis mit der Landarm« nur den Willen aus, die russische Revolution nicht zu bekämpfen. Nach der Intervention Cachms erklärte sich der Marinemrnistor bereit, am 8. Ium den Interpellanten zur Verfügung zu ftefcai Bolschewistische Ansteckung französischer Matrose«. Versailles, 23.Mai. (WTB.) Das Matt des Deputierten Brrzon „La V ag ue" veröffenl- slicht den Brief eines französischen Matrosen aus Sebastopol vom 22. Aprck 1919. Dem Brief zufolge räumen die französischen Tr-uppen Rußland, weil auf den französischen Panzern „France", „Ju- stice", „Verzniaud", „Mirabeau" und einigen anderen vor Sebastopol liegenden Schiffen Revolten ousbrachen. Am 21. April sangen die Besitzungen dieser Schiffe die Internationale und hiß- cken die ro t e Fl a g g e. Landurlauber schlugen sich .auf die Seite der Bolschewisten und durchzogen die Straßen Sebastopols. Es kam zu ßSchießereien, bei beiten es Tote und Verwundete gab. Als die Matrosen die flläuntung Rußlands forderten, 'antwortete der Admiral mit der Zusicherung, daß Rußland binnen vierzehn Tagen geräumt fern werde. Der Matrose setzte in seinem -Briefe hinzu, toenn es nicht geräumt werde, winden alle französischen Mattosen revoltieren uno für iLhre Handlungen nicht mehr eitrstzehen. Wie die „Humanste" mitteilt, sind von 139 000 gebrurften Exemplaren der „Vaßue" 129 000 von der Polizei Wegen der Veröffentlichung duses Briefes beschlagnahmt worden. Die „Hnmanite" protestiert gegen Aus der Denkschrift der Reiche wirtschafttministerillms. Berlin, 24. Mai. Vom Reichswirt- schast sministeriu m ist af S neckt er bä. ie-i fcrtijft i gen. Aufgabe dieser scht'ilichen Organisation soll sein, die Wictsrfvft aus allett Fachg.'bieten nach den von der Reichsg.-setzg.-bung aufzu stellenden Grundsätzen zu leiten. Diese Fachstellen, zusam- mengesastt in Arbeitgeber- und Arbeit nehm, rräten, besitzen gemeinsam den Reick-snstnsdxtsts'?at als oberstes Organ der beut fiten Gemeinwirtsämst. Die Organisation des ReiehS.virtsrfiaf.srates ist streng paritätisch g.dacht. Der Gesamtheit der Arbeit- nelimer sollet: mithin hinsichtlich der g meinwirt- sckaftliten Beciitflussung der Wirtsckiaftsrvrgänge die gleichen Rechte und damit auch die gleichm Verantnortlichteiten Lustehen wie dem Unternehmertum. Im RciihSloirtscimftsrat sollen auch Vertreter des Handels und Vertreter ber Verbraucher sitzen. Reben der gemeinwirl schäft liehen Regelung der Kohlen- unb Kalischätze wird unverzüglich eine gemeiun-irtschastliche Regelung ber Elektrizitätsversorgung mib des Betriebes der Getreidemü l'len in bie Wege geleitet. Tie gemischt wir tscha stliche Beteiligung des RricheS an industtiellen Unternehmungen ist durch» eine zweckmäß ge A u s g c - staltung der Vermögensbesteuerung zu fördern. Es ist namentlich daran gedacht, daß das Reich die Befugnis bekommt, an Stelle der Abgabe der in der Steuerdeklaration aüfgeführten Vermögensobjekte zu den von den Steuerpflichtigen angegebenen Werten die von den Steuerpflichtige'.- verfchniegenen Objekte ohne jede EntslNbigung selbst zu übernehmen. Tie gemeinwirlsckr-aftlich! Verwaltung aller in den Händen des Reichsbe- Hörden oder in ihre Hand gelangenden gemischtwirtschaftlichen Beteiligungen ist an eine bchondetc- Rrick'svermögensbMik zu über tragen. Diese R-ichs- vermögensbank verwaliet auch einen Reichs fonds in Höhe von mehreren Milliarden, der bei: Zw° rf hat, die beutsche Gütererzeugung insbeioickere durch (Srteitung von .Reühsanfträgen zu fördern, ^ir Turchsührung des ei hsttliä-en Wirtfetestspro- g amms wird die Zahl der an der Wirtfäiosts- polilik beteiligten Reichsministerien auf drei verringert. Tie Mhrung bet Wirtschaftspolitik soll ledigttch in den Händen des Reichs- N iststeftsmi-ftslers de> Reick».arbeitsmi i'ers und des Reichsfirwnzminiöers liegen. Diese drei Ministerien werden mit Männern einheitlicher Anschauung befehl. Die drei Ministerien unter dem Vorsitz des Reichswirtsckiaftsministeriums bilden innerhalb des Kabinetts einen „Wirtschastsaus-- sckfuß" dessen wirtschaftspolitische Rick^lmien von allen anderen Ressorts, insbesontere von der wirt- sä«itspolitischm Abteilung des Auswärtigen Amtes, bent Reicksernälrrungsminiterium und der Waffenstillstandstommiffvu, imbebingt zu befolgen sind, solange nicht das aesamte Kabinett abweichende Entscheidungen trifft. * Die württembeegische -andeSversamm- lung gegen die Auslieferung des früheren Kaisers. Stuttgart, 24. Mai. (WTB.) Die Württemberg. Landesversamm- lung nahm heute gegen die Stimmen der beiden sozialdemokratischen Parteien einen A u s s ch u ß a n t r a g an, worin die Staatsregierung erfudjt wird, bei der Reichsregierung dahin zu tuirken, daß Deutschland 1. einem völkerrechtswidrigen Verlangen der Entente auf Auslieferung von Deutschen, insbesondere des früheren deutschen Kaisers mit aller Entschiedenheit entgegentritt und 2. die Einsetzung eines Kriminalgerichtshofes aus partei- isck>en Richtern zur Abteilung von Deutschen grundsätzlich ab leh n t. Ein Ausstand ber Eiseubahnarbcittr in Ostpreußen. Königsberg i. Pr., 24. Mai. Der Ausstand der Eisenbahnarbeiter breitete sich fast über das ganze Dtrektionsbezirk Königsberg aus und ruft fdauere Hemmungen im Verkehr und im Wirtschaftsleben hervor. Die Arbeiter versud>en vielfach unter Drohungen, die dienstbereiten Beamten an der Arbeit zu hindern. Auch Militärzüge sollen nicht befördert werden. Abordnungen der ausständigen Arbeiter begeben sick) nach Berlin, um beim Minister ihre Forderungen zu vertreten. 2lu* Hessen. Eine Mitteilung des Lanvesamtes für das Bildungsrnesen. rm. Darmstadt, 25. Mai. Das Landesamt für das Bildungstvesen erläßt eine Bekanntmachung, in der mitg.teilt wird, oaß demnächst her Landesschu bcirat einberufen würde. Es ist ferner ein gemeinsames Vorgehen mit dem badischen und württembergischen Kul- ttüsministerium bezüglich der Schulreform in bie Wege geleitet. In Württemberg habe sich ein Lehrerbund gebildet, in dem sich die Oberlehrer und die Volksschu lehrer zur Bearbeitung der großen Zeitfragen zusammengetan taten. Vielleicht ließe sich auch in Heften ein solches Zusammengehen ermöglüben. In Darmstadt sei eine solche Arbeits- gemeinsckwft schon in Tätigceit. Hoffentlich wür- den sich die Hochschuldozenten nicht ausfchließen. Lin unzweckmäbiges Bahnprojett. Gießen, 26. Mai 1919. Eine vom Bürgerve re in für Samstag abend in bas Hotel „Felsenteller" ein berufene allgemeine BLeserversammlung beschäftigte sich mit den von der Eisenbahndireltion Frankfurt a. M. geptonten Balmanlagen an ber Strecke Gießen-Kassel. Noch einem von der Direktion aufgelegten Plane ist in dem Raume zwischen Rodberg unb Bade n b n r g ein Ueberholungsgeleise mit einem Stalionsgebände bei dem Blockhaus Baden- burg voxgeseten. Nach kurzer Darlegung uno Erläuterung des Pwnes durch die Herren Archit. Seuling und Geh. flNedizinalrat Prof. Tr. Sommer unt> nach längerer fachlicher Aussprache, an der sich die Herren Kaufmann Bindewald, Fabrikänt Georgi, 93e:cnigimgvgeonteter Ludwig u a. beteiligten, einigte man sich auf folgende Ent- ichließung: „Tie Interessen der Stadt Gießen erfordern es, daß die von der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. für ben Raum zwischen dem Wißmarer Eisenbachnviadukt imt> dem Blockhaus Badenburg geplante Bal>nanlage — sog. Ueberholungsgeleise — näher an das Nordende ber Stadt heraage- schoben werde, und zwar soweit südlich, daß eine Hctttrstelle an d^m Süd-Wesd-Abhauge des Rodberges ermöglicht .wird. Ausschlaggebend hierbei dürfte — neben ber Rücksicht auf die Stadt — die sich in nicht allzu ferner Zukunft wohl sicher ergebenöe Notwendigkeit fern, von dieser schon, längst erstrelton Haltestelle Gießen-Nord aus mit Untertunnelung der Marburger Straße die Linie nach Fulda abzuzweigen. Wird die vor- gefebene Anlage so weit, wie geplant, nach der von Costalinda werden? Wollen Sie den Großstern der El/renlegion haben?" Herr Rvtrnüller aus Elberfeld rieb sich verlegen bie Knie. „Ich will schon," sagte er, „aber der Preis ist doch sehr hoch. Ließe sich die Sache nicht etwas billiger machm?" Er mußte die Unterhaltung etwas in die Länge sieten, den Widerspruch seines temperamentvollen Gegners «wecken. Er hatte schon gestern beobachtet, daß Labwein, wenn er sich auf regte, zu den Zigaretten griff. „Ater Herr fltotmüller, wo denken Sie hin? lieber den Preis waren wir uns doch fchon einig, darüber dürfen .vir lern Wort mehr verlieren." Er kalkulierte, daß ein Mann, wie dieser ehrgeizige Herr fltotmüller, nur einen Fühler aus- streckte, um zu sehen, ob er billiger wegkommen könne. Er dachte ater gar nicht daran, diesem Dummkopf gegenüber feine Forderung zu ermäßigen. „Wenn ich nun 120 000 Mark bezahle, bar bezahle," entgegnete . Herr Rotmütter, „mürben. Sie das Geschäft machen oder nicht? Ja ober nun?" T-irettor Labwein zuckte nervös zusammen. Es war nicht seine Art, mit einem Ja oder Nein eine Sache von Wichtigkeit zu erledigen. Er nurde ärgerlich, wenn jemand ein solches Verlangen an ihn stellte. Er schüttelte mißbilligend den Kopf, rang oer- zweiftlt die Hände und — griff in die Zigarettenbose Tvrivals. - Er nahm eine ber Opiumzigaretten! „Sie verkennen ganz die Lage ber Sache, mein lieber Herr Rotmüller? Sie tun ja gerade als ob ich das Geld bekäme. In meiner Tasche bleiben noch nicht fünf Prozent. Was weiß ich? A«» Stadt ttnfc Land. Gießen, den 26. Mai 1919. fehlenden Kartoffelzufuhrea, einem dernnächstigen Versieget, Ersatz bei Da mit I Im bl Knil^ l^ng.) 17LL' 4.7L L W i Llbüdingc S-""" SiU Gicßn »»Saw 0 e MN il IAN tlt * jittelung des 3)lt auss jtn nimmt ote « ®it $tei iimtmachung d Mai sta 'xa-vmiatagSn -z iu (tfolgat. -tagen ftatthni jjrn Krris- nn .Erledigung « ^ugclöcklM 1 •» Eine ütriegs-u fich am 23. jw 8olksbunr und Zivil Snhessen ßebili 1nÜ8 * tkin Sb “■ miete,, Scfccnburg verschoben, so wäre wohl die Mög« lichkeit ber Hinauslegung der Linie Gießen-Fuida aus der Stadt mit Abzweigung von ter Hall?stell« Gießen-Nord für alle Zeiten zunichte gemacft" Tiefe Entschli.'ßung soll dem Herrn Otev bfirgermeifter unterbreitet werden mit ber Bite, in ihrem Sinne bei den zuständigen Stellen - Eisendahndirektivn Frankfurt a. M. und Hess. nifkrium — wirken und gegen den P au in feiler vorgelegten Form Einsprrrch erheben zu wolie.i Maßgetend bei ten Erörterungen war in bn Hauptsache die Erwägung, daß eine Halte ste l l< am Blockhaus Badenburg weder für Gießen noch für die in Betracht bmmenben Nachl^r« gemeinden Wiefeck und Wißmar irgendwelche be. sondere Bedeutung hat. Dagegen erfordern bie Interessen der Stadt Gießen — und indtetonber? des Nordendes — eine Haltestelle am diessritigeü Abhang des Rodberges, bie auch der Gemeinde Wieseck sehr zugute käme. Wird die gt< Plante Anlage so, irie es die Entschließung voc- schlägt, näher an das Nordende der Stadt heran- gezogen, bann ließe sich auch die längst erstrebte unb später sicher nötig wertende Hinausle. gung der Lime Gießen-Fulda ans ber Stadt mit Ab^nxigung von ter Halle stelle Gießen- Nord ermöglichen, während die Ausführung bei von ber Eisenbahndirektton vorgelegten Planes diese Möglichkeit ein für allemal zunichte machen würde. Daß der Verwirklichung des in der Entschließung des Bürgerverems enthaltenen V.w schlages besondere Schwierigkeiten entgegenftetyn, ist mcht emziffriien. Den für die Ueberholungs- gclcife nötigen Grund könnte man ganz gut am Eifenbahneinschnitt unb dem Südwestabhange bd flöobte^es abhcben umb dadurch freien Raum für bie entsprechenden Anlagen schaffrir. Ob aber bai geplante Empfangsgebäude am Nvrte- oder Sübende der Ueberiwlimasgeleife liegt, dürfte wohl nicht besonders von Belang fein. Es wäre zu wünschen, daß eS endlich einmal gelingen möge, in ter fchon so lange schwebentei imb durch den vorgelegten Plan aufs neue in Fluh gebrachten Frage ter Verlegung ter Oberteftischrn Linien — des wundesten Punktes im Gießen« Berkelirsivesen — eine wenigstens teilweise Lösung zu finden, die ter Entwicklung und den Lebens- intsrefien unserer Vaterstadt gerecht wird. P'J’Ä'S - S .Mn kp*"ihtet Pf luijjft tubi tet‘6S fcnqVbu^n Biell.ickft muß ich alles heran drücken. Tann hrbe ich weiter nichts von ter Sache als die Ehre, aus Ihnen einen Generalkonsul gemacht zu haben, einen fliitter der Ehrenlegion. Unter uns — Ü rechne auf Ihre unbedingte Verschteegenheit - irvniger als 100000 Mark darf ich meinem Freias Awarez nicht anbieten. Ich würde meinen gaiiyn Einfluß bei ihm aufs Spiel setzen, tarne ich ihm mit weniger. Uno Minister Jgnacio te Sfibv guerque, ter Kommandeur ter Ehrenlegion, iii auch nicht blöde im Fordern. Ter 'Mann ifl so. durchtrieben, daß man aus ihm tegitrm zivä Pferdehändler machen konnte. Was ich dem oo» ten 50 000 Mark, die verbleiben, abl-andle, iS mein Verbimst, mehr nicht So wahr ich JhnE" hier als Ehrenmann gegenüber sitze." Er strich sich ein Streichholz an und zündett die Zigarette an, die leise fnifterte, als sie in Brand gesetzt wurde. T-orival ließ dem lebhaften Mann keine Seit „Tann kostet mich ter Orten also glatt 50000 Mart? Nee, .aus ten will ich verzichten!" Direktor Labwein fuhr auf. „Wie kommen Sie aus die flkrmutitng?" ri'l er lebhaft. „Wollen Sie ten Minister znm Gegnck haben? Er ist Ihr Vorgesetzter, wenn Sie Generalkonsul sind. Er kann Sie abfetzen, wenn Sie Hfl nicht auf Ihrer Seite haben. Berscb'rzen Äj sich doch nicht ten Einfluß auf die Regierung, ten ich Ihnen verschaffen 'will. Tas Generalkonsulat läßt sich vom Orten nicht trennen. M würde das aussehen, ein Generalkonsul und kett! Orten! Sie kommen in eine Gesellschaft. Sir, tragen einen Frack. Man wird Sie nicht unter'' scheiden können von eitflem Kellner, wenn Sil nicht einen Orden baten! Nehmen Sie Vernunft an, Herr fltotmüller!" (Fortsetzung folgt) liegen: 6 Dmoinziattaoe bleiben bis ► *r i" Erledigung -der Wahlen und dem Eintritt tätfa m her NeugemShtten im Amt. rmgemachte Bohnen (Gesäße mitbringe»), von verkauf Ferner noch Apfelsinen, Zt- tonen und Dörrobst. •* Ausgabe von Buttermilch. Vou Montag bis Samstag gelangt in den kerkaussstellen der Firma Gebrüder Grieb Muttermilch zur Verteilung. (Siehe Bekanntmachung.) • — Berfonaluachrichten. Ernannt nmr oew am ^6. Mat 1919 tue Geomerer 2. Masse: >rrb«nanb August Eichler zu Friedberg, Georg v a ß n e r iu Alsfeld, Ludwig Hartmann in »nedderg, Jakob ft i t d) e1 zu Büdingen, Johann f le i »u Büdingen, Philipp Nipper zu Alsfeld, Walentin Sommer zu Lauterbach und Karl Hkitb zu Gießen zu Feldbereinigungsgeomeier» xjilfen mit Wirkung bom 1. April 1919 an •• Sachbeschädigung. In der ver- lossenen Nacht wurde die Einfriedigung des .'udwigstraße Nr. 2 wohnenden Phourgraphcn -immer in roher Weise beschädigt. Für die jrmiltclung des Täters ist cmc Belohnung na 50 Mk. ausgesetzt. Sachdienliche Milter- hlOgen nimmt die hiesige Kriminalpolizei ent» ren. * Die Kreistags mahlen haben nach ßHmrtmachuug des Ministeriums des Innern r Kriegs» und Ziv ilgefa n ge ner "’S 5üh am 23 5. in Gießen im Anschluß •• Schüler-Konzert. Das von der Kia- einlehrerin Frl. £>elene Zufall veranstaltete :n Verfiel Schüler-Konzert sand am Samstag nach- roerben nu "lvag auf der Liebig-höhe unter zahlreicher Be- triligimfl statt und durste sich eines guten Vcr- ltiges Programm, das oKwiS e" den Volksbund zum Schutze der deutschen im tzvb, 16*1 e 2öfa 1 den kbr4 wird. e azcl. Frau nb .luli sind. ( dir Hiifl.u.OIOjn a. (H.« eerniicien. Elekir. Be- Wohnhaus ta t®’ I-Ziamr-Vohtiü in lieb’ten mit kleinem emb gesucht. Oti341 !Si-' für großen Betrieb. Zn erfragen in der Geschäftsstelle dies. Blattes. aaM Monatsfrau oder Mädchen für bau- hruiflt. 2rbrifrL Anged. ikOKBM tt. b. ^ietVAni e erwünscht. Schriftl »Hu. 010228 a.b.«4UU. Frau Zeller,Roonftr. 23. Mädchen oder Frau Mim Putzen gesucht. Fran Beb. Bat Blinuane, t stim uer, Koch iele,ienh^ r ’i Zu beb., sowie zirka »»M.monatl. Nebenverb. M tnnl. 4—5 Std leichter tzi ibnrb. f. nero-nur bess. 7.»*rtit Al,m 8*remw!e- <>rnn ÄEsbeseern u. •Aas'rlckeu flcfudjt. Schr. Angebote um. M06 a. d. ffiienencr Anzeiger. 19. «nti Ps.,SüSas Piltz- nnö Vasltzsrau für Torort gesucht. 0219 Göbel ft 2ipp.l, Bergstr. Steins Garten. Wnod.Mliiiiiikii zur A'-btlfe fnf gesucht. BaachBleichstr. 21. 'Brnötr 3»nflt für einige Stunden oder halbe Tage gesucht. Näh. Bic>niarekstr. 7v. Vüberitr. 25. Gefacht für sofort eine tüMigk erfahrene ttöchin h, Kv>M •' °i 1919(£ i Suwtmsöc Gramm M mm @rürli> eit fterten 1 im Trigmam [Stellenangebote | Ätrebiamer, junger Kaufmann, gcwissenbait arbeitend, m. StenograohiciGabels- Verger' u. Maschiuenfchr. vertraut, für Kontor und Lager einer dies. Großhandlung gesucht. Schr. Angeb. mit GehaltSans' r unter ffB>> a. d (^ieß. 2l ». tüchtiger Schuhmacher gegen hoben Lohn sofort gesucht. Fe. Neumeler, OittiT? ©onnrnür. 2 t 250 F'c® »uchiung und Bedienung. Rädere» Frankfurter rC. CAnd. nied., rulnger 'Orter, sucht für foiort 'kr fväter gut möbl. Rimmer iu gutem vanic il?r?iäl>e der Mimiken ipriiti. Angebote unter an den Gieß. Anz. m 45 d! 9 9ntnlJ iifbl 31 W r Lebens^ x!äus^ 1 uter, tzdnff „ ^Yüi-a. leblalilBeer Nam vtt‘* t tt Loggia, sehr gut indbL, *d , ili,Ä i ettenbro« m»°m 751. HtttWtf. | (ftn*elne Dame wünscht 2-3*3innitf$o6nf. SchrtNl. Angebote unter 010872 an den Gieß. Anz. Mlltchllk sofort au beseven. Kriegsteilnehmer oder KtlegS- beschädigte bevorzugt. Univ, ^brenklinik 6358B (Biefien. Unverheirateter, arbeitswilliger Mao mit eigenen Möbeln, der im Haufe roobnrn fo(L au DauS- u 4>otarb. f. dauernd gesucht. Terf. initüntltferhen umgeben können. Schr. Ang. unter 6402 a. d. Gieß Anz. Vermietungen eerichaitt. » Zimmer iZobnmuO mit Bad zu hobrt. roll früher, au ii mieten. Schrillt. An- tboie unter OtOHiX) an m trieft. «NAeiger. i, källlk iS aacio bt khttnZ2 Ar m Sw, t. aE —v) H tiuien lief- Schr. Ang. to. Mi. 8b*) n. d. Wien. Anz. AS*» I-Hinmtt'8oiai|. I-S *T5« S; iflts >ar sucht ^t-Zillmct-Vohüli. ruh. Cvtufe. Schr 2«ng. t?.01g. d. Gien Anz. ?iee 4—L- Zimmer» baung mit Zubehör unter Lage von uvei ^'fltn Damen möglichst zu mte en geiuch. ÜR3'rau Wild. fHotb, [SD 5ka fer.Allee 5. Soiinnru sucht 2 Zimmer fiter tt. Sprechzimmer» •Hre Bahnhoi trage be- ttrabe 21, Crdgetcho i Üiiljioioitr mieten • O. | Mietgesuche | pn «les,en ober näherer l tage düng auf dem Lande feietftj- unb dtt ■ r.8-8 Zimm. u. Masten im«r peil ',rr ^'Ited.ttnioersttät,elektr. Züchtung il Morten. . hitnaum, au mieten «/inan flucht. Schriftl. Angeb. "SnTn^l »'-0M71a d.Gtek.AnA. : ^iTmTeitei-eV thiöeU. Ehe- et»T«f>W dvrzügstchen flEhrbmd. Frl (Sorten zeigte in der Dieder gäbe des Larncoal" von Schumann und der Va.labe As-Dbtr von Choptn flüinflc Technik, gesunden Anschlag unb tiefes musikalische« Verständnis und Gefühl. •• Heber bie Bedeutung ber Ge - meindera 1 swa hlen für dir Mädche n ■ nb Frauen sprach Fri Selma ftabn aus FratlFutt a M. 9 itrrn nachmmaa im Cafe Lech in einer van der lyuitgen Unabhängigen st>- »ialdemokrtatischen Ponei ein berufenen yraitauxr sammlung, bie itbod) zum übenmegentrn Teile von Mä mern besucht war Frl Xu'.m beschäftt^e sich zunächst in g7vs>7N Zügen mit der ol'.gvtnehicn oolüischen Siege, verwies darauf, rote ganz anders es ihre Ansicht nach geklommen wäre, wenn bit Frauen in den entscheidenden Tagen vvr fünf meinen hätten miiratm intb taten Eonnrn und wandte sich ziemlich heftig gegen tne Politik der MehrbTitSsoziali^sdren Paner Sie Hobe burdi Bewlligung der zbri<-gs?reinte Verrat an den Grund ätzen des So-ial.SmuS begingen und nud? naf> der Revolutivn scltzver und bitter enttäuscht, da iii ihre vornehm'» Aufgabe m der BelLmriung deS Sozialismus sähe: die besten Führer brr ir> ia li tifcfxm B'ivcgmg seien, roetm aud> nicht im Aui- trag, so doch unter Duldung der Regierung hin.- gemtrrbet worden Tie {Rdy-emt ging dann in breiten Ausrühnrng-n auf die Forderungen brr Frauen ein gleichmüß-gr Verteilung aller vor ha denen Slcbcn«mittel, gesetzlich-n Sdmtz der Arbeit Ssrast der Frau vor AuS eutwtg durchgreifender Mutterschutz und vor ullem eine energisch' BeÜäinpfuug der WohwrngS-ot. Frl. stähn verlange dann in weilauSgesmvchenen AnSfiivrungen eine gtrundlegende AcrLrerung der Organisation des Schulwesens, wobei sie das Erfurter Poogramm zum AusganaSruntt Qpbm. Nattrdem kie nod) einem Ki beschütz in weitestem Si'M da« Wort sprach bcsd>toß fte ihre drei viertel ünbtg R-ste mit einem Worte des verstorbenen Knrt Eisner. — In ber sich anschliesienbem Aussorache suchte zuräch.st Rech:SMtw. ll L)om berger als Ber- tveter der Mchrbri^ssoziali'Ln btc Vo-gvürse der Vorrednerrt g gen feine Partei zu enrfräf en und gab der S)ofnnmg Ausdruck, daß sich die Klust zwischen beiden svziali nsciien R ch.ui'grn bi ab- selckarer Zeit sclnießen müg?, wenn nicht mit den Führern, ba m ohne sie, worauf er in kurzen kritischen Aus ülwuugTN das von der Rednerin aut* gestellte Prog-amm b leuchete — £>err Friedlein- Fratlkf irt antwortete mit einer außerordentlich ftfm’ K'n R de g gen bie Rech'sio ,ialisten, wie sich üb-rHaupt die ganze Versammlung mehr und mehr zu einem, von unabhängiger Seite mit leiden- fad>filtd>er Unversäh^tlichlrit gsühr en Rededuell zwischen den beiden soziali ifdxn Richtimg n aus- wuelts, wälwend daS ergeittliche THeino in den £>i-itergnmb g.-bcüngt nrrbe. — Rach dem Sckluß- w-ott b;r Dauptredncrin t^lernisierte Versammln! grleiler Beckmann noclt-i'nrls g-gen die Mehr- KitssorialislLn. Während er in grnzen die Versammlung in sachlicj»er Weise führte, und namentlich den Redner der Mehrl-eitsrartei m.h. fach gegen allzu lsttzige und vorlaute Zwiscl-enruier schützte, ließ er sich am Sclüusse seiner Ausführungen zu Ausfallen gegen die hiesige Presse, der er gefärbte Berichterstattung ufw vorwarf, hmreißen, na>lxi das Organ fcticr rechtsstehenden Gcno,k-n be»n- ders sch echt abchnit s t. **DieSozialdemokratischePartei Gießen hält morgen, Dienstag, abends 8'^« Uhr, im Saale des Tafs Leib, Vallkorftriße, BffentTTöe Versammtung ^nu brr Tagesordnung: Polnische La« und Stabtverorvnetenwahl ab Als Redner fuib Dr Aaron, Vetters, tzomberger und Diener angekündigt. ee Lichtsdielhans vahnhofstr. 34 Bon morgen bis Freitaa wird der Riesen-Kunstsilm ,,Opium" gegeben Der Film behandelt die Tragödie zweier Aerzte, spielt teils in Zapan, Tbina, Europa und ist eia Riefenttlm in 6 sammen chluh der in Lauterbach wvh:'enden Be- cm deutschen Klassenlotterie im Betrage von 200 000 Mark fiel aus Los Nr. 1514 20 in Offenbach. Sech» Teilnehmer mit je ein Achtel Los wohnen hier, ein Achtel LoS wird von einem Frankfurter Handlungsgehilfen und ein Achtel Los von einem Fabrikarbeiter eines TammsdorfeS erfpirft yorvma bal sich also wieder einmal die richtigen Stellen ausgesucht _ Hrssrn Nassau. hi. Marburg, 24 Mai Iu der Stadt- ver or b netensitzu na vom Donne.sla-r wurde teiut*nmu Schüler an Stelle von Fräutev^ Host, die ihr Amt nieder gelegt hat, als Stadtverordneter emgefikhrl Tie nnanjielleu Ergebnisse de» Zaires 1917 sind günstig gewesen Ito haben sich rund 220000 Mk ULberfchü se erge.'en Bei Berauo.., des Ltats des Gaswertt stellte Bürgermeister Müller eine Einschränkung der Sperrstunden in Aussicht. hl MardurU. 26 Mar Lin mnger Mens.h nmtbe Samstag naat am Bahn dos verhafte., well |er in Gießen auf dem Bahn steig eine;;: jungen »Mädchen, mit dem er den nächsten Zug nach Köln abwartete, eint Handtasche mit Anball, u. a 65 Mk entwendete Aus dem besetzten Rhrinakbirt. «--Montabaur, 25 Mai. Die Amerikalrer ft Irrten hier mü außervrdenilicher Srccngt ihre „Sauber keits- und OrdnungSmaß- n a bmen" durch. Alle Büraersteige, Straßer- rinnen und Straßen musst» tdglich zweimal mil Mößter Sorgfalt gekehrt werden. Gär en und Hofe Irb in peinlichster Ordnuq und Sauberkat ru er- Ixtlten. 1 Aus den Hauptitraßcn und den bei e r Märkten .dürfen feine Kinder spielen. Die Ihr.- wohner dürfen nur auf den Burger steinen gehen, niemals auf den Straßen, und zwar stet5 rechts. Beim Ucbcrfdireiten der Straßen bat der Moma- Itauerer Büraer sich erst zu vergrivisseni. ob die Straße von Fuhrwerk frei ist Alle Zmrnderhand- bmgen gegen diese vorn Ortskommandanten Maior Potter «gegebenen Verbote werden streng bestraft — ßm „Poliz«rau »,'entineister Jaeebl, Dilleabari, Sfentami. | Stellengesuche! Eint. geb. EindarfrAaleia 23 Zayre. füllt S etluiig Leibi ie ist gewUlt, eutl etw. HauSarb. m. z übernehmen. Gefl. Zuschr. an Else faarmann, Hemer In Wes I., FeUsir. 13. Umi | Verkäufe | LildkiiüldS (Mui), Srrat 1 fliittr fit tn« iWtn Ä' SlÄ 010177 an den Gieß. Anz. 1 Md, Wr”" auch einzeln au verkaufen. Zn erfragen in der Gefchaftsneue deS Gieße- »er Aniemer». 0101-2 Gulei HoibuudZehi vor- Aiigiich auf UnacAiefer, Rafse-ariegSdund, fiebt z. Verkauf beillel r.Bot'.ner, Appesred 'Kr. Alsfeld».' * Reinrassiges ul0,4< Vogelsberg. Znchtrind 1 xliibr alt, au verkaufen Frankfurter Str. 110. 3 Alberti Blatterstöcke dlorm.l 1 noch neu, 2 gut erb-, m.aiicgcb.fliit.9läbm- chen a. verk. Jedoch gegen Ei' tausch von 3 florbüöl« kern beim. Hauv,schwärmen bevor;. Näh. Sells, Slelei, H.imm'lr. 10. Zivci r-Zimmcr-und ein 5-Zim«icr-HauS au verkaufew Schr. Ang. unt. 6308 au d. Gieß Anz gut erhaltene hat absu^eben WilhelmAßmann elektr. Geschäft Schiffen'-ertrer Weg 18. •i4* Telephon VfiO. "e™• • • • • • Gut erdalteneS Bett mit Matratze abAimeben. ' rköwenaane 22 I Pcttilcük i« orrtiaf. b Schäfer. Jurvlay. *"*M S'i Klnierbett.ro lack. m. Matr-eleg K.-Kla->pve|, iv. n u. Klelerschrelbpsll a. v. AnAuf. iro. 1 u. 3 Uur IcilUeoä. Wei 4S ll. Nu»’ Huih-NSietstiit vretSwert zu verkaufen 0,w,l «fter» r g<2L 1 In- n. Bwrlaltslger Rportwaxen zu verk. Seiter-wea 31 IL I1** Stark. Drahtgef eebt f. EinAäimungbrauchb foio einig.' Scheib. Bohgiaa m ok. Selterswig ÜL Li* fiSälttimlritttä •io»* Licher Str. 17. Habe 20 Zentner Flach» abznqebcn. Käufer wird um Preisangabe gebet. EerlUKalx, Laubaeh in Hrffen. Uw Billige Bücher unie.balt. u.ivlffeiifdiaftL A-veik Steinstr.00.Nach mii agS 0—N Ubr Ein neuer An rüg. fo wie ein Reitiattel au verkaufen. 010030 Friedrich Ernnt, Schlo igafse st 2. Stock. NeuerDumeu Sommer- but sowie gui. Barchent für 1 Kinderbettchrn a. ö. Schottstr. 7 III. r.010258 1P. neue Daeenit. (Wr.39i, iNai;arb..l2n.l.Sl.-ümIeg- krag .A.uBeelbestr.4Ulll. Tadello? erhalt, weiße- Stlekerel-VoUe • Kleid, bl TaebjacXeunb blauer Ta- lonr-Hat. sowie Zinkbade- warne preiswert au oer- ka ifen Blei bstraße 27, Gartenhaus I. nelies Tennisnetz pr iSw.abAngeb. Näh. i. d. GeschiiftSnelle d.G«. 1 KiicrAi!,°i'^Ln°. preiswert au verkaufen. Neuenweg 17 L Gslegenheitskauf! SchwarAer fianinpelA z.verk. Kirebenpl.llL 671 Leere Kisten verk lehakhaas SIS. 18 KiNien 36 L, 26 br., 23 h.. sowie einige größere zu verkauf. 01Ü34I» Yöberitr. 11 L Täglich ein Vtter gute Ziegenmilch abAUieben. Lchrtfil. Angebote unter UOlüdös rcib. rei d. Hessischen Amtsgerichts au Gießen zur Einst in au«. Gießen, den .6. Mai 1919. «*) i- Aithorr. Konkursverwalter. B'er verschafft Kaufmann mit lOjäbt. PrartS UckckMgW? Schr.Anq.u.010172aG.A 2 iunge Mädchen, die die höh. Töchterschule absolvierten. suchen Aur gründlichen Weiterbildung LVI- teratuT, Kunstgeschichte u. Sprachen bet akademisch gebildet. Dame ob. Herrn OT Unterricht. "W Schr. Ang. u. 6394 an den Gieß. Anv- erbeten. 5ni6t Stfinciöfns welche Kieler LLafch- anAiige aniertiqt. 010229 West Anlage 1». Sogleich au verpachten zwei Aecker von 1704 unb 729 qm nm (Nleiberger Weg chei der Hardt durch Herrn Verwalter Lambrecht, Hardthof für Prof. Sommer. Gießen. IG336 80-100000 M. auf erste Hypothek sofort eu»Atileiben. Schr. Ana. u.0I<«69 a. b. Gieß. «NA.- 210000 Mk. 1} Hynothek nuferstes Seschäftsh.ges.Schr.Aig. unt 010368 a.d. Gieß. Anz. Damennhr II. Jl. verloren auf dem Wege Rodhetnt. Linfengaste bis Haltestelle Krofdorf Gleiberg. Abzugeb. aeg. gute ®elobn. bei K. EeiaiiUL, ItUklJtllf. ggM Kinderhüte 1 von d. einfachst bla hoch elegant zu mäQ. Preisen QVbdebaus Qalomory e//y /isrvAÜÄ möKlich. Ausführl Prosp. kostenlos. Prjal-BaDdelachih „Hermes“ <« loDen BabnhofHtrnße 00. TeLl(X)7. Geter. 1909. Das nea» 8eknl|akr fcat beoeauon. Aafnahaie la allen Lautenbänder terseiehnet, gestielt tn, ans bunt<*n Bft'idern. in reicher Ans wähl, —e QJTodcbgus^ahmtrf^ chirffri ckimMWeä gsgea Beine Dienslmajd ab unwahr. Frei Marie Kreiling, __M11brlar. *•» | Vereine | uii'jjiiiiiiiiiiiüiiiiiiiiniiHinnfflB Jh Turnvereia 3c ven 1846. W Am Himmelfahrtstag Turngang nach Krofdorf-FelltngS- hausen — Hohensolms für die Männer-, Frauen- und Fugendabtellnng. Abmnisch 6V1 Uhr vom Oswaldsgarten. fr^tilv Ter TnruwarL amnnnniiiiiuuiiniiiiiiHiiiiHiaai MänsEr-TDrnvBreiD. Wir laden unsere Mitglieder au einer (63(57c wWgkü Btsirklßsnß auf Dienstag den 27. d. Mts., abenb^M1/, Uhr, in untere TnrnbaQe ein. ' Allseitige- Erscheinen dringend erforderlich. Deuliclie demakralijChB Partei Dt astai abend I Uhr le „£inariem,,,Wallterstr.l Xilgl) ed»r#?rHML n JozialdenioVatische Partei Kiene« P fl## 51 den 26. Mat 1919. U« Das Wahlkomitee. 6407 D G357D Die Vorstände. Gießen 6296 Verlobte Metzen Gießen UMI Hotel Schütz Dienstag abend 6410 Hoffende Frauen! Morgen Dienstag t Werdende Mütter! Li Gießen. 5 Uchtspicltzam vatznyoMr. 31 CelepDon 2077 6373 FRITZ NOWACK iiiiiiiiiiiiiUiihiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiniTrnni Zlatelo Bühl (Baden», den 22. Mai 1919. 6372D ■«! Alleiniger Hersteller: 6371 itiööD 15 s heute letzter Cag: Albert Ballermann Lungenentzündung Die Beerdigung findet DtenStag den 27.Mat, nachmittags3Uhr, in Hausen statt. Opium Opium Opium Opium Opium Opium Kätchen Rudel Theodor Spatz 1915er l90*cr 1915er 1907er 191ler 1915er 1915er 1908er 1917er 1917er 1915er 1915er 1917er 1910er 1915er 1915er 1917er 1917er 1917er 1917er Warnung vor Ankauf W... bansen, am 22. Dez. 19. Heilquelle Karlssprudel S. Sonneborn Seifenfabrik, Marburg. Prakt.Tierarxt Limberger Lollar (Lahn), gegenüb. Bürgermeisterei Neuenweg 9 W— Wer also in irgend einem Hotel oder in einer Weinstube von diesen Weinen getrunken hat und Angaben machen kann, die zur Ueberführung dieses Schwindlers die Wege ebnen, soll Anzeige hierher oder an die Dtaatsanwaltschast erstatten. 'S Dom 1, Äpi , , Mi kostet j Mis auf 40 Pf nahe der Seltersergrenze BiSkirrtieu 14, Fernruf 1. , oi. MUhU In Haase: Samstag, 31. Mai n. Somttag, 1. Jam ttTTTT„„„T1TTt,TTrT.................-AMH. Dienstag den 27. Mai, abends 81/* Uhr im Saale des Caf6 Leib, Walltorstratze L'e SÄ leichter, oft fast schmerzloser Entbindungen! Tausende und abertausende Anerkennungen aus allen Volkskreisen! Geprüft und begutachtet von hervorragenden Aerzten und Professoren, u. a. mit großem Erfolg angewandt an einer deutschen Universitäts-Frauen- Klinik. Man verlange Prospekte u. Literatur. Reformhaus, Kreuzplatz 5 weiß und farbig neue große Sortimente eingetroffen Vortragsvereinigung । boteOi^i UM KlMKkstMM Gießen. Bin unter Nr. 38 Lollar an das öffentliche Fernsprechnetz ~ angeschlossen. ---------- «knb erläutert 4 2lA Promt ir'iHfenben Kostet Mg aut den s »kollzugskv torbneter Augu •’DL zu Stell: ivbt Ruvv, als ’ili Rechner Ämtreter Bürs \ in der Raächa: Adbereimgung I. Juni Begins nenerPrlval- Abend-ü.Nachm. Kurse in •** Bnchlfllimng Stertojraph'e Msschlne^sehrelbie Sehönschroben Anmeldung.lflgl-® z.Beginn. Prosp. fr. Prfal'MßMnlB „Hermes“ Gießen, Bahnhofstr.tfl. Tel. 1097. Gegr.m tzerren- Sport-Gürtel in Schwarz und Farbig sind eingetrofien. K98e QJfodebaus Qa!omor\ 4/ / ßuasen M TcnüS/ati» Geppert & Cie Weingroßhandlung. empfiehlt 010375 Ludwig Bahnhofstr. 2 i(l die Senfation (,e“c der Nerven behandelt die Cragödie jmeier Berjtc [pielt teils in Japan, China, Europa t(t ein Riefen*film in 6 Abteilungen muß unbedingt jedermann (eben holtet das Zehnfache wie jedes andere Programm Mitbürger! Unsere aus der Gefangenschaft heimkehrenden Krieger haben schwere Leiden und Entbehrungen durchgemacht. Zu ihrer Aufheiterung wird um Ueberlassung von Musikinstrumenten aller Art, besonders erwünscht sind. Klavier, Harmonium ober Ziehharmonika, evtl, leihweise gegen mäßige Bergütung, erwünscht. Gefl. Angebote erbittet die 2. Kompagnie, Durchgangslager Gietzen. 64080 Weyd, Hauptmann und Komp.-Führer. gekommen und konnten ohne Aufsehen au machen dorr wobt nicht untergebracht werden. Die Kisten tragen nufeev den obengenannten Zeichen G & Cie auf der Stirnseite die Zeichnung: Geppert &• Cie Hoflieferant en Bühl & Affental (Baden). Die Flaschen । ud e.lkeniert -mit sogenannten GiSmarck- Etiketlen, die unsere Firma tragen, und folgende Sorten enthalten: Heute frisch eingetroffen: ZeeMM, Zteinbutt, Kabliau geränderte ZcheWe markenfreier Verkauf C G. Kleinhenn Bahnhofftr. 59. 010367 Telephon 66. 2 schnellsten» und preiswert angefettlgl. J ♦ Mit Mustern stehe ♦ J gern zu Diensten. e^D J e «rohes Lager in Briefpapier=Kaffetttn. ♦ 0 ßinbr Ferngläser Familien-Konzert im Garten. Anfang V28 Uhr. Langenselbold Mai 1919. jedenfalls unter falschem Namen eine Sendung Wein mit 10 Stiften, gezeichnet G & Cie No. 1651/60, von der dortigen Eilaiiterabfertigung erschwindelt und setzen wir aus dessen Ueberführung eine Belohnung von 2)1. 209.— auS, damit wir denselben gerichtlich belangen können. Die Weine sind unterm 19. Avril auf der (^ilgüterervedition in Gieben an- Ich bin vom 26. Mai bis 23. Juni verreist. Medizinalrat Dr. Wagner, Heil- und Pflege-Anstalt. 6393 Leni Austerlitz Willi Goldschmidt Verlobte Limburg (Lahn) Mai 1919 Aee -4radiumhaltigeSolquellen.- üOOuvU Bewährtes Heilbad bei Katarrhen der Atmungaorg.. Herzleiden. Blutarmut, Frauenkrankheiten, Rheumatismus, Gicht, Skrofulose, Rachitis, Rückständen von Influema, Lung.- u. Rippenfellentz. Bahnlinie GlttlngBa-Bebri, G Cesehütxto herrliche Lage inmitten ansaedehi'.n Qehlrgswaldnngen. • Solbäder all. Art. Inhalationen Gradierwerke* Pneumat. Apparate TIT u. Kammern. Trinkkuren. Aasknnü ■ W P ffTä and Prospekte d. die Badeverwaltnag. w Tagesordnung: t. politische Lage. 2.§tadtverordneten-wahl Redner: Dr. Aaron, Vetters, Homberger «nd Diener. Niersteiner Taubbaus Markgräfler Edelwein Büblcrtälcr Riesling Darbacher Kiingelberger NaovoltSweilcr Deidesheimer VideS Dbcrkirchcr Wcisrbcrbft Durbacher Kiingelberger Deidesheimer ftmtbobl Deidesheimer dauern Viesvorter Schleich Markgräfler Edclwein Niesling Auslese Durbachcr kiingelberger Tcidesbcimcr Niederkirchen Deidesheimer Hofftütk Kavvclrodectcr Echlotzwein Deutscher Riesling Deidesheimer Glutenberg Ungstciner Spielberg. bei Grippe. _____________________ .... Ich erlebte, als ich tm Skraniheitsansbruch zum Karlsiprudel griff, dah der Schleim sich in Gegenwart des Arztes in einer Weise löste, wie er eö noch nicht erlebt hatte. Ihr dankb. Pf. Bachstetn. MW h äm m. ö'näe bte’ > KW bSiä Ä in Alle« Barwandte«, ^tewrhax trab Bekannten die traurige Mitteilung, dah gestern meine herzensgute, liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwäge» rin, Gore und Tante Fran Clise Heller geb. Schäfer im Alter von 28'/, Jahren, nach langem, schwerem, mit grober Geduld getragenem Leiden sanft entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen Karl Heller und zwei Kinder, Familie Konrad Schäfer Ww. Familie Karl Heller L Ww. nebst allen Angebörigen. Hausen, Garbenteich,Langgöns,Annerod, FaMefa kausenSie billig bet f*'bi E. Geltz. Berlin » 35 BerUSie gratis Prosv. 211 ,, Spotte: ^MBiid-auer j» da&re alt, in Lm Fw-kstttt t WJ «rni fern Dne i bekannt gen», . Krr A?«M« t? eben von &*** Wtf. Znc S* Sro/ S® öen letzten Morden, ft Radlern «nfm L^erlfknig ft » in b Ä !ne) ,,nl I,'.feilten, D S'8 niugfe 'S* JA 2a Dienetag. 87. Mal 1919, 8'/, Uhr. In der Neuen Aula (Universität) „BisdeutscheVoliinseiaer Schicksalsstunda“ Redner: Prof. Dr. Schi an. Eintrittsgeld für Nichtmitglieder 1 Mk., für Militär und Schüler 20 Pf. Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt Bank für Handel und Industrie. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß der Gewinnanteil für das Geschäftsjahr 1918 für die Aktien k Mk. 1000 auf Mk. £0.— i für die „ „ L tt 250 „ „ 25.71 I Aktie festgesetzt wurde. Die Auszahlung erfolgt gegen Einreichung der Gewinnanteilscheine No. 6 bzw. No. 4 sofort: bei den Niederlassungen unseres Instituts in Berlin, Darmstadt, Alsfeld, Amberg, Aschaffenburg, Augsburg. Bamberg, Bensheim, Benthen O.-h., Biebrich a. Rh., Bingen a. Rh., Braunschweig, Breslau, Butzbach, Cöln, Cottbus, Crossen, Cuxhaven, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Forst LL., Frankfurt U.M., Frankfurt a.O., Freiburg i. B., Fnlda, Fürth (Bayern), Gera, Gießen, Glatz, Glelwitz, Göppingen, Görlitz, Greifswald, Greiz, Guben, Halle a.S., Hamburg, Hannover, Heilbronn, Herborn, Hindenburg, Hirschberg (Schl.), Jauer, Kaltowltz, Kehl. Kreuzburg, Landau (Pfalz). Lauben, Leipzig. Leobschütz, Limburg (Lahn), Ludwigshafen a. Rh., Mainz, Mannheim, Michelstadt I. O., München. Myslow ltz, Neustadt (Haardt), Neustadt (O.-S.), Nürnberg, Offenbach n. M.. Oppeln. Pasewalk, Passau. Pforzheim, Pirmasens. Prenzlau, Quedlinburg. Racibor, Rybnlk, Sangerhausen, Schweinfurt. Senftenberg, horau (N. - L.), Sp rem berg, htargard i. P., Stettin, Stuttgart, Trier, Weilburg, m Bremen bei der Deatie^en MaUonalbank KomwanliteeMlliefcalt an! Aktien, Coblenz bei Herrn Leopold Bergmann, _ Cölu bei den Herren Sal. Oppenheim |r. fixt ■ ölI.j allen »r L, sßerfanimliHi jjf zunächst E S nengewe^J /würbe ReM a LtellontrZi ,jing gfivalÄt n »Nidda,. Mvemn @ Die, die durch seine frühere l .j, Montag von M Katzpus a cht begriffen, - Mesicheme .;v der ihr er za Vsie mit ihm.! ^tn. Das Mad tz es den Steh Wältxl« z Mmnd dan sii« zu. Sie $ r«eistem A Den. Das M- 71 fast keim nab ? Leiters, a^ung die Tur, nz bescljlossen ist nlühnle die gese qier beteiligten r-ta Leiter de: ab morgen bis inkl. freitag der mit so großer Spannung erwartete Kiesen ttunftfilm: Opium II Brielmarken-Preislistell versendet gratis! Aaswahlen m. 10•, Babitl BrlelniarkenhaES L. Ho! Frankfurt a. M.j”"Ü ch Sesuchrfatttn, Vauttarten, vtrlobungr- ♦ J vermShlungr-, Stburtr- f X und Trauer vkncksachtn ♦ ♦ werd«« in stinsttr Ausführung in der ♦ Buchdrnckcrei J.Weinert Klavier-Unterricht auf moderner physiologischer Grundl ge- Analysen n. Interpretationen. — Geschichte und Kritik der Klavieri echnik und ihrer Methoden. — Keine einseitig pianistische Ausbildung, sondern allgemeine musikalische Förderung. Voraussetzungen: Nachweisbare musikalische Begabung: günstige anatomische Verhältnisse der Hände. 63K8 Dr. Heinrich Roese,Gießen Goethe*traße 34 Sprechzeit: Werktags von 12—1 Uhr. Dresden bei den Herren Albert Kutze & Co., F.eeen a. d. Ruhr bei Herrn Simon Hirtchlani, " tilogau bei Herrn H. M. Flleiboeh'i Wwo., " Grünberg I. Schl, bei Herrn H. M. Flloobaebi • Wwo., Hannover bei den Herren Ephraim Meyer 6 Sehe, " Heilbronn bei den Herren Btünelin & Co., " Karlsruhe bei Herrn Veit L. Homberjer, Königsberg 1. Pr. bei der Oetbaek !lr Beutel Bewerbe, " München bei den Herren Merck, Flaek & Co., . der Bayeriechon Baadeisbank, Nürnberg bei der Vereinsbank, " Osnabrück bei der Deutschen t atlonalbank KosmaaditiesellsehaM " Aktien, Zweignlederlassnng Osnabrück, . Posen bei der Ostbank lür Hanföl nnt Gewerbe, Stuttgart bei der WürttomberglBchen Hoibank, 6. m. b. H., " Amsterdam für die Nieder ande. bei der Amslfrtlamselioa Bank, " w«Cn bei der Bank- nnd Wechsels’cben-Aetien-Oesellsehalt „Mercnr . " Nach dem 30. Juni 1919 werden die Gewinnantcüscheine nur bei den Niederlassungen unserer Bank ausbezahlt. Berlin und Darmstadt, den 24. Mai 1919. Bank für Ha- del und Industrie, v. Siason. Andreas. Mehrere tausend Pafen schwarze ^citin.Sionorwi preidw an Wiedern« J abzngeb. Zu exfynfl«n I der GeschäftSltelle d | ..... 28. M-i, nwitttgS 3 Uhr ee»E Eberstadt (Strciä Giefienl im Hause des August Gorr II., Hundsgasse, das meinem gefallenen Manne gehörende kompl.Schrcinerwerkreuq, Fournier- böcke. Zinkrulage, 1 Lcimosen mit Zubehör. Sämtliche Sachen sind säst neu. 010091 Frau Karl Gorr Wwe. Waschpulver! markenfrei vorn Beichsaasschnss genehmigt. SonahNms SaaarsMiwasciipalsep „Bleichin" zum Verbraucherpreis von M. 1 — pro Pfd. Sonneboros Waschpalver „Boraol“ zum Verbraucherpreis von 65 Pf. pro Pfd. rein gen und bleichen die Wäsche ------— blütenweiß ■" Bet Hals- ii. Lungenleiden alter Irt, wie ttatarrhen.taberkulölen «rkrankunge», NIhma u i w. erzielten, wie zahlreiche Mitteilungen von Sitten, «pothelern und Leidenden einwandfrei «weife«, unsere Notolin-Pillen HORCH Personen-, Geschäfts-, Last-Kraftwagen Diplom-Ingenieur FRITZ SCHILLING I Gießen, Frankfurter Str. 13, Telephon 860 Waschblusen E D HufallcnPiäeensoPLTluffdilag HnillTTI beglnm täglid) pünkt- D| UplULH litt) 4, 6 und 8.15 Ubr n I L 8 iS Kaffee Astoria.l Belohnung! | Familien-Konzert! ES bat sich ein Herr NegierungSrat Claffen | in jahrelanger Praxis — vorzügliche Erfolge. Husten, Verschleimung, Inswgrf, Nachtlchweitz, Stiche im «ilcken u. BrusHchmerj tztzrten eef; «nnetu und «Srperaewicht hoben sich ralch: allgemttne- Wohlbestnden siellte sich ein. Erhitltltch die Schachtel zu 3.- M. in allen «potheken: eeiui <1 niet vorrätia, auch direlt v. uns. durch uns. B-rsanda^otheke. «uoftltzrliche Brolchllee »«tteulee durch: Ploeh & Oie., Berlin SW. 68. 5551 LM Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderhefien' Montag, 2b. Mai tzfty Aus Stadt und Land. Vieh en, 26. Mai 1919. ^(CalU lang. 27, Profit yt Massenaebänte abzuzielv«, Hf hnifenten Kosten bei der Bezirlssparfa s Or- Kroftwaai IACK nhoii»E 41 ——Ja; 11^ 45^ ».Berlin egrallk^Ä Sei Feuilleton. Die Weltreise des Peter Ecklemihl. . Eine kostbare Entdeckung ist vor Tunern, Je bereits ermähnt mürbe, der Berliner 9Ifa- jfflie bet Wissenschaften Oor gefegt worben: die Jntbnft von Adalbert v Chamissos berühmter 4e'cbichke , Peter Scklemihl"". Das Original der E-tnhändigen Niederschrist, bas für verloren galt, JlJnb sich im Besitz eines intimen Ttrcunbcd von Huniffo, bcs Botanikers Scklcchtcndal, unb einer tatr Nachkommen, Tr £>clmutb Rogge, hat J®, in den Sitzungsberichten bet Berliner Aka- ^ie ter Wissenschaften barüber Bericht erstattet ** die Abweichungen von Den bisherigen Drucken ■«geteilt. Durch den glücklichen Fund wirb uns ■Nein großes ungedrucktes Stück des Mdrünglichm TerteZ geschenlt, unb zwar die von i’Hmiffo fräter selbst gekürzte Beschreibung ber Fwbenmeilcnfticfelreifc Peters im 10. Kapitel, ■t^ber Dichter Dann aus rein künstlerischen Grün- m weglieb, weil sie ihm den Rahmen der No- zu sprengen schien. Diese grandiose Beschrei- ?Wg. bie mit prophetischem Blick bie Ergebnisse Mer späteren Weltreise vorwegnimmt, ist aber K® prachtvolles Beispiel wahrhaft universaler P*ltbetradr.uiigi, zugleich ein ergreifender Aus- Wf ber Sehnsucht CHamissos, wie fein Held mit ^chenmeilcnstiefeln forschend durch bie ganze Welt d schreiten. Wir geben daher als Stilprobe ein ir™ |e<; »-d-'fti 1"^! if«£ -Wem »berg aufzunehmen, % ber eiitg Itigeii Stoftrn --------j mch Ausschlag auf den Abfck-ätzmigStvert, t/s birdj I 'nifcWag aus den Flüchen geb,alt auszubringen. 5>n ■ ■ I Vollzugökvmmifsion ronben g ivählt: I .’Vigeorbnctcr August Kraft, tforfttoart 3aft>b Kö- SolquellM, bei Kaum» *,«leiden, Re atiimai. GM von IiifliinJ B lugiüta Jnbdltior4 iv ihr, ber ihr erzählte, er sei aus Ranstadt, und tynn sie mit ihm ginge, werde er ihr Kartoffeln borgen DaS Mädckien ging barauf mit ihm. Er Serbe eS den Stehfeldcr Dfeg hmimter bis ins ■bchselder Wälbck'en Dort vcrgcnatige er es mb verschwand bann nach der Nidda —Ranstädter -riauff« zu Die Bedauernswerte machte auf der :Uraermetfterei Ranstadt Anzeige von dem Bor- itiaflenen. Das Mädchen weist in feiner Berwir- iung fast keine nLiieren Angaben zu machen * SelterS, 24. Mai. Ta auch für unsere femariurg die TurckMhrung terFeldbcreini- iung b?sckckossen ist, sand heute morgen bei Gast- Art Aühule die gesetzlich vorgeschriebene Bersarnm- :ng der b.teiligten örunbcig.m'ümer statt Nach- fem der Seiler der Versammlung, Feldbereini- -nngskommifsür Rea.-Rat Schnittspa hn, die il vekrackst rommenben g.'setzlicten Bestimmungen pg-heiid erläutert hat e, besckstost bie Versamm'- ; III. zu Stelloertretern August Möser unb 1 ifilhchn Rupp, als MitgLied des Schieb sge ■ i dH 8 Rechner Oohwrn ztzröll-Sto-theim unb als Äellvertrcter Bürgermeister Kvch-0)lauberg. — ttfi in ber Nackchai g mei ide B l e i che n b a ch soll le Veldbereinigung tn Mrze durchgeführt werden KreiS Alsfeld. J oz. Alsfeld, 24. Mai. In ber Stabtvor- Mimdsfitzuna von« 22. Mm wurde eine Erhöhung ■bst Strompreises für elektrische Energie mit Wir- Ib.ng vom 1 April beschlos en. Die Kilowattstunbe ■ für Lickft kostet jetzt 80 Pf., währenb ber Krast- ■ pvris auf 40 Pf erhöht würbe. Kreis Schotten. sb. Schotte n, 24. Mai. Ter in Schotten «- Ikncne Bildhauer Prof, Hug) Kaufmann ist, Ifr) 3afrrc alt, in München gestorben. Kaufmann ■ tat in Örajifiurt a. M. das Einh'i stenkrnal gc- I nassen. Bon fernen yiMreidten f föerfen ist be- trbctd der schöne Goldschmiedsbrunnen in Augs- trg betannt geworben. Kreis Friedberg. Q Bad--Nau heim, 2l. Mai. Unser Bad rort sich eben von seiner schönsten 5eit,e, unierc hn- unb Baoeanlagen stehen im herrlichsten Früh- 'm-sschnuick Der Zuzug von Kurgästen ist ganz nniüglich. Trotz böswilliger Gerüchte, die von "indttklier Besetzung Bad-Nauheims fabelten, sind ffrabe in den letzten Wochen weit über 3 #03 Gäste meldet worden. In künstlerischer Bezi«! c-n Besuct»eni uns.resBads Auserstsenvs gloeu. sdn KvnzerthauS finden Künstler- unb Sinfonie- Konzerte statt, in denen bis jetzt Prof. Öave - a a n n - Violine) und Adele ausberOhc (Klarer) mitwirkten Die Eröffnung unseres K u r - 'Heaters mußte wegen der Landestrauer um l'nrnge Tage verschoben werden. Als erste Vorstel- hng wurde „Nora" mit Els? Al lner gespielt, l^kckütternde Wirkung erzielte die für hier neue Achtung der „S ch e i t e r h a u f e n" (Pelikan) von Gninbberg. Die Leitung des Kurorckesters hegt in den beroäbrtcn .Händen von .Hofrat Prof. ■Binberftein. Tas Kurtheater leitet Herr Hof- ht Dir. Steingoetter, der nunmehr feit 16 lOahren an der Spitze unseres Kurtheaters fleht, ''ftoße und kühne Projekte plant bie Bade- und — Einbruchsbiebstahl. In der kacht zum 17. April wurden mittelst Ein- I bruchs in der hiesigen Neuen Kaserne sieb- z'hn Ferngläser und 8 Pistolen, in ber Stadt 1)00 ME, 1 silb. Damenuhr mit Goldrand in einem Lederannband, 1 dunkelblaue, seid, kluse mit Perlmntterknöpfen, 2 silb Ketten- I armbäitber, 1 Double-Koller, 2 Double Mon- , I .chettenknöpse, 1 silb. Damenuhr mit Gold- w I Md und 1 Bereinsnabel von bem Verein -hemal. 116. entwcnbet Sachdienliche Mit- u\ftV kilungen nimmt die hiesige Kriininolpolizei ’l*“ «rtl5 ItHtt, j ba. Büdingen, 24 Mai Tie Büdrnger I« 1 jintoo 6 nerroe br ist Donnerstag abend in Nlowit^i ^ner au« allen Kreisen der Bevölkerung gut be- —tdMen Bersammlmig gegründet ivvrden. Tie Wehr wirbt zunächst aus zwei Kompagnien und einer I ß^schinengewehr-Kompagnie. Zum Führer der 8
ol,-lener halber Rentner amerikanisches Schmalz sollte mit einem Auto nach hier g schafft werden Unsere Polizei, die benach.ichtig' war, nahm das Auto beim Eintreffen in Empfang imb bcfrijlagnabmlc das Schmalz, das einen Wert von 700 Ml. laben soll. — Ein im Gkfdxift der Färberei Gkbrüber Röver täügos fiaufmobdjen stahl aus der Lad.n Tafjc 630 Mark. Ti.' Spitzbübin wurde in Haft genommen. bz. Bad-Nauheim, 24. Mai. Am Donnerstag wurde ein mit drei Personen besetztes Auto angehalten, das eine Kiste amerikanisches Schmalz bei sich führte Das Schmalz, bas einen Wert von 700 Mark bat, soll in Butzbach gestohlen worben fein und ist von der Polizei be schlaanahmt. — Ein Laufmädchen, bas au5 Dem in ber Karlstraßc gelegenen Geschäft von R. 630 Mk. aus der Geschäftskasse ennvenbetr, wurde in Last genommen Kreis Wstz av. Wetzlar, 23. Mai Die Limburger Strafkammer beschäftigte sich am Mittwoch mit der Beraubung der Bataillons lasse des 2 Bataillons des Znf.-Rgts 81, i. Z in Burg- solmS Im Februar wurde bie Kafte mil 32000 Marl Papiergeld unb den Kriegsanleihe papieren der Mannschaften aus dem Geschäftszimmer geraubt. Als Täter kamen die Unteroffiziere Wilhelm Dietz, Seinritf) Sybold unb .Heinrich Kratz au5 Frankfurt in Frage. Ihre Entlarvung geschah durch einen Frankfurter Kriminalbeamten. Beide liebe hatten sich nach dem Raub nach Frankfurt begeben unb hier in der Wohnung des Krotz bas Papiergelo geteilt. Bon den Anleihepapieren trennten iic bie Zin scheine ab, während sie die Talons verbrann en Bei ihrer Festnahme hatte das Trio noch 27 800 Mk. in seinem Besitz. Tas Gericht DeniTtciltc Sybold als den geistigen Vater des Raubs zu 18 Monaten. Dietz und Kratz zu je einem Jahr G.'fängnis. Der Vater des Kratz erh e t wegen SSehlcrei 10 Tage Gefängnis. Unteroffizier Kratz verftel bei ber Urteilsverkünbung in einen Tob- suchtDanfall Lützellinden, 23. Mai. Zn einer Tanzveranstaltung deS Bu.s.l)envereins Fidelio wurden 40 .Mark erübrigt, die zum Besten der Kriegs- igtiangrucn verwendet werden. HessknMassau. mr. Frankfurt a. M., 23. Mai Da btt «'forderten Lohnerhöhungen dem Chor- und Bal- kttberfonat an den Stahttbeatem nicht g-wahrt wurden, befckftost es, falls durch ebien (^ftnods- spruch Einigung nicht erzielt wird, tn den Streik zu treten. hl. Kirchhain, 24. Mai. Der neue Kreistag tüt am 3 Juni zusammen. oz. Kirchhain, 24 Mai Bei ber Verpachtung der Graslose in ben Ohmwiesen wurden Preise erzielt, bic jeder Beschreibung spotten. Flächen, die früher 300 Mk ergaben, brachten mehr als dreimal so viel. Ganz geringe Gras- irubungen, für die früher 23—30 Mk gegeben wurden, weil bas Futter höchstens für Pferde benutzt werden konnte, kamen auf 150—200 Mk hl. Marburg, 24 Mai. Ci.ic ArbeitS- l e h r k o l o n ie für Mädchen unb Frauen soll nächstes Jahr hier errichtet werden. Dort sollen von der Polizei aufgegriffene, noch unbestrafte Frauen und Mädchen ausgenommen unb einer bürgerlichen Tätigkeit wieder zugeführt werben. ht Limbu r g. 24. Mai. Ti' Nv^iz. wonach das hiesige Bataillon der 117er seit Sonntag sich marschbereit irnch Richtung Giestcn halten musste, wirb von su ä '.big*r Seite durchaus bestritten. Es (i'ff1 f.i 1 derartiger Be el^l vor. rot. 8 t mbu rg , 21. Mai Durch die Pocken- fälle in ber Marienschule ist auch für außerhalb große Vorsicht geboten, ba viele der 400 Schiller der Marienschuie in der weiteren Umgegend Limburgs wohnen Es ist bafycr unbedingt notwendig, daß jeder verdächtige Krankheitsfall auch in ben Nackcharorten Limburgs sofort zur Anzeige gebracht wirb. Das französisck)c Besatzungskommando in Di«z hat die Einreise von Arbeitern unb Schülern nach Limburg vorläufig verboten ht. Weilburg, 24. Mar. Ter Bursch? eines hiesigm Of rziers ritt mit zwei Pferden ganz untoerfrorat auf und baron. In Obertiefenbach verkaufte er eines davon, ein werttvlles Reitpferd, für 3000 Mk an einen Landler. Mit dem anderen ritt er nach Limburg nri er. paar Stellen wieder: „Es war auf den hohen Ebenen les Tibet,"" so beginnt Schlemihls Reisebeschreibung, „daß ich mllgeftat. Selbst in Aegypten sind schöne Teppiche eine Seltenheit, wie Edward W Gregory in einem Au satz über den heutigen Teppichrnartt auSsührl. Persische unb türkische Stücke kommen nicht mehr wie früher mit großen Kamelkarawanen nach Aegypten, unb bie Händler fordern für ein Stück echten Bokhara in der Größe eines Taschentuches 600 Mark und mehr Es ist gar feine Seltenheit, wenn jetzt ein wundervolles Stück, wie ein Perserteppich des 16. 3aljri.unbert.<, in Lonbon mit 12 000 P und bezahlt wird, eine Summe, die nach Friedenskurs bei uns 210000 Mark betragen würbe, in Wirklichkeit jetzt aber viel größer ist. Letzte Nachrichten. Graf Brockdorff Rantzau über die'fchwcbtndini Fragen. Berlin, 26. Mai. In einer gestrigen Unter» rvbung des Grasen B r o ckd o r f f - R a n tz a u in Versailles mit einem Sonderberichterstatter deS „Vorwärts"" antwortete ber Minister auf dieFrage, wie er die letzte Kundgebung Der Unabhängigen zugunsten ber Unterschreibung um leben Preis beurteile, bahin, daß er die tiefe Sehnsucht ber arbeitenden Massen, die während bieier fünf Jahve en setzlich gelitten haben, nach der Wiederkehr des Friedens nur z ugut verstelle Er werde auch nichts imterfaffen, um das Ziel dieser Sehnsucht zu erreich?n Auch sei er nach Versailles mit der festen Absicht gekommen, das. was an früherem Wohlstand dem deutschen Volke noch übrig* geblieben fei, zu verteidigen und zu retten Aber auch dieser letzte Rest wäre durch die uns über reichten Friebensbedingungen vernichtet, und ba frage es sick. ob nicht durch eine Verweige - rungber Unterschrift biese Rettung eher iu erreynen wäre, als burch eine Unterwerfung, wie sie die Unabhängigen verlangen. Gewiß, er werde kämpfen bis zuletzt, um auf dem Wege zu Ver^ Handlungen zu versuchen, das Schicksal des arbeit tenben Drutscklanbs zu verbessern: aber bie beut- sckien Delegierten würden sich an den Interessen gerade ber deutschen Arbeiterklasse schwer persündi gen, wenn sie Bedingungen unterschrieben, bie nichts anderes als verewigte Hungersnot und Arbeitslosigkeit bedeuten. Neue deutsche Antwortnoten. Berlin, 26. Mai. Gestern hat die deutsche Delegation in Versailles ber Entente eine R c plit auf die Note Clemeneeaus über bieSchuldsrag e und die E n t s ch ä d i g u n g s frage xugehen lassen Tie neue Note widerlegt ausführlich die falsche Bezugnahme aus die Note Lansings vom 5. November 1918. Tie Bed -utnng ber deutschen Note liegt darin, daß sie bie Schuld- srage, die sich immer mehr als ber Angelpunkt der gegnerischen Beweisführung herauSstellt, zur Tiskussion stellt. ich warf vom Gipfel deS Mont Blanr den Blick um mich, ein Wolkenmeer trennte mich von der Erde, ick verfolgte mit behutsamen Schritten das Gebirge noch Süden bic Alpen uno die Apenninen Ick fetzte mich, einen Augenblick auszu- ruhen, in Sizilien auf den Gipfel Des Erderscküt- terers Aetna Der Himmel war Har und mild: welche Aufsicht! Ick wandte mich durch Die Täler Italiens wieder nach Norden. Ich sah Neapel, Rom, bie zweimalige Herrin der Welt, Florenz. Ich schritt über bic Apenninen in das Tal, das der Po bewässert, sah Benedig, umging das Adiftttische Mccr und fetz e nach Griechenland meinen Weg fort. — Jetzt Türken da! — Ick weinte auf den Stufen des Parthenum Ich schritt bei Konstantinopel nach Asien über unb suchte vergebens, indem ich mir Berie aus dem letzteft Gr sang ber Ilias hersagte, nach Spuren der heiligen Feste Troja."" Tann geht es über „mein geliebtes Tvutfchland", von wo er „traurigen Herzens weitereilt"", über Skandinavien nach den Do- large genden und dann nach Amerika, wo er den Niagarafall bewundert. In eher von Manschen unbewohnten Gebirgsgegend des „süd.ichen Wbnde- kvcises"" richtet er 'ich ein „Absteigequartier" ein und verfolgt dann seinen Weg nach Asien „über die höchsten unbekannten Unebenheiten unserer Kugel"". ,Lch trat langsam und vorsichrig von Gipfel zu Gipfel, über flammende Vulkane unb beschneite Äugeln, oft mit Mütze atmend. Ich Aenderung der Bedinaungen über das (soaroeblrt. Versailles. 23. Mai. lWTB Die-Pariser TOn rgen blätter bestätigen btt Meldern gen der gestrigen englischen Blätter au- Paris, >encn zu- ofoc Der Brc rerrat einzelne Punkte bei 5tt- »ulationen über baS Saarbecken mohi- riiertr. Wie bad „Journal" ro.f at will, ließ bet Bit verrat die Forderung fallen, daß Deuls-Nand den Rückkauf des Saarbeckens in Gold bezahle, ialli das nack 15» Jahren stattftndende iMebuMu zu- ^insten Tetnscklands ausfallen sollte. Tie ueat «ras ung siebt vor, daß Deutschland sein RückkausS- reebt nicht durch Zabluirgen in Metall- pelb, sondern auch durck andere Bürg- 'chaftcn geltend mackn?n Fann. Der Bier »errat nackft birfe st^nzession besonders im Hinblick auf den Umstand, daß daS S e l b st b e st i m in u n g s - recht der Bevölkerung des Saarbecken-- verletzt worden wäre, falls sie sich im Plebiszit für Denlschlatrd entschieden haben würde, aber Deutschland den Rückkauf tn Gold nicht hätte vornehmen können und das Saarbecken in diesem Falle nack 6 Monaten ohne weiteres Frankreich zugefallen foärc, wie dies in der msprünglrchen Faffnirg iest- grietzl worden war. Wülson und die Zukunft der Türket. Versailles, 25. Mai (WTB.^ Die Abendblätter melden, Wilson habe im Verlaufe ber letzten Besprechuna deS ViererratS über bic t ü r • krsche Frage seine Be ürck'mrg nicht perheimlicht, daß der ameritanifdr Senat sick» dem widersetzen iverbe, baß die Vereinigten Staaten daS ganze Mandat für Konslmrtinppel. Armenien und Ana tollen übernehme. Da nauf hm habe man einen Kompromiß txng.'fdjlagtn, demzufolge die Türkei in Eurvra Üir.tfanthwt».! unb einen schmalen Ge- bietSstteifen sowie enuc beschräirkte .ferne in Kleinasien befallen soll und ihre Unabfang gfeit an* crfanint roerbe. Tiefe Lösung töinu- auch Staaten, n eiche die Aufteilung deS türkischen Reichs nur mit Mißbehagen wrsefan, Genugtuung geben Ein Prolcststreik der Sozialisten aller Länder? Berlin, 26. Mai. In einer großen sozia - l istischen Kundgebung in Mailand verkündete Verrati, wie ber „Vorwärts'" berichtet, den 2 4stünbigenGeneralstreikberSo- zialisten aller Länber als Protest gegen ben von ber Entente Deutschland angedrohten Gewalt frieden. Känmse im Osten. Prag, 26. Mai. iWTB.) (Tschecho^Sl^ nalisches Preßburoan.) Gestenr früh wurde ber Vormarsch gegen M i s lol c z aufgcr.Dinmnt. Infolge des ftnrten Widerstandes ber s aifcn Streitkräfte war es nicht möglich, die Stabt roieberju- nelrmeu. In dem Bergnbiete südlich von Kasch au wurde ein Aufrufa ber Arbeiter fanxn» gerufen Tie fanatifierten bolschwirischen Regi- nunüer bedrohen stellenweise die Balnrsttecke Dan- re«—Toboma. ES wurden alle Gesnimaßnah- men ffzgen diese Verschnürung im Rücken der Armee getroffen. PadcrrwSky in Pray Wien, 26 Mai. (WTB.) Wie aus Prag gemeldet wird, ist Paderewski am 26. Men dort einget rossen. T^fprrchunll süddeutscher Rcg'.ermtgsvertrrter über Kommunalisierung von Wirtschaftsbe- triedcn. S t u 11 a a r t, 23. <02ai (WTB ) Am 17. Mai fand hier auf Einladung ber Württembergs- fV) e n Regierung eine Besprechung mit leuBertreternbersüddent'chen Sta- ten (über bas von Der Reich.Regierung geplante G.setz Äiir Kommunalisierung von Wirt schastsbetriebe «.sowie über dir Regelung der Kohlenwirtschaft statt. Das Ergebnis der eingrteiv den .Beratungen, an Denen mehrere Mirrister der fiihbeutfäim (Staaten teilnahmen, war bic Feststellung völliger lieber ein ftimmung mit der von brr württembergischen Regierung in Dfefen Sozialilie- nmgdfragen bisher vertretenen Stellung Iir ber Fracy? eines R e i ck k o m m u n a l i s r e r u n g S- ge setz es würbe die Notwendigkeft besonders fa- tont, ber einzelstaatlichen Gesetzgebung zwecks richtiger Anpassung an die Verschiedenfaft ber einzelnen Länder die Bestimmung des Kreises der iir Betracht kommenden Wirtschaftsweise und die er- sorberlickie staatliche Genehmigung und Aufs cht ?,u überlas cn In ber Art bet Kommunaliiicrung soll den (ffemrinden weitestgehende Frerbeit gerohrt werden. Die Landeszentralbehörde müsse jeboch ihre Aufgabe des Ausgleiches zwischeir Gemeinden und ber llegelung der >tommunalisierung größerer Wirttchaftszwergc durchzuführen in ber Lage sein Zur Regelung der Kohlenwirlschast w rbt Üle ein» ftimmciib die Stärkung des Einflus es der Der bizuwrifen, um ihnen ihren Grundbesitz zir erhalten oder wenigstens dessen Verschleuderung zu verhindern. Ausbrüche gegen die Beratungsstelle auf Ersatz etwaiger aus dem erteilten Rat oder der anschließenden Tätigkeit sich ergebenden Nachteile ^stehen den Beteiligten nicht zn. Sprechstunden jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr. Gießen, den II. Mai 1919. 6396B Hessisches Amtsgericht. In unser Dcnossenschastsregister wurde heute eingetragen : 1. das Statut vom 7. April 1919 der „Landwirtschastlichcrr Bezugs- und Absatz- acnosicrrfchast eingetragene Genossenschaft mit be- frankier Haftpflicht- mit dem Sitze zu Annerod. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeug- niffe. Die von der Genoffenschaft ausgehenden öffentlichen Dekanntmachungen sind unter der Firma der Genoffenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern, in dem „fjeffenlanb* aufzunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genoffenschaft muß durch zwei VorftandsHit- glieder erfolgen, wenn ste Dritten gegenüber Rechts- Verbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genoffenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2. der Vorstand, bestehend aus: 1. Wilhelm Volk, 2. Wilhelm Hammel V-, 3. Ludwig Volk III, zxfle in Annerod wohnhaft. Die Haftsumme für den erworbenen Geschäfts- anteil beträgt 200 Mark. Die Einsicht der Liste der Genoffen ist wahrend bet Diensthunden des Gerichts jedem gestattet. Gießen, den 14. Mai 1919. 6362B Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma T. Schiemangk, Lollar, eingetragen: Die Firma ist mit allen Aktiven und Paffi- oen mit Wirkung vom 15. Mai 1919 auf den Kaufmann Karl Gilbert in Lollar übergegangen, der ste unter der seitherigen Firma weiterführt. Gießen, den 22. Mai 1919, 6366B ______________Hessrsckres Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Heinrich Bober, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Gießen. Inhaber: Heinrich Bober, Kaufmann in Frankfurt am Main. Gießen, den. 15. April 1919. [6364B Hessisches Amtsgericht. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Philipp Schwager Söhne, Gießen, eingetragen: Die Firma ist erloschen. 6365B Gießen, den 19. Mai 1919. Hessiscl-es Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Fides-Schuhwaren, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main, Zweig, niederlaffung Gießen, eingetragen: Die Firma ist ge- ändert in „Fides Schuhwaren, Heinrich Bober-. Gießen, den 24. April 1919. [6363B Hessisches Amtsgericht. Ausgabe von Buttermilch. Bon Montag bis SamStag gelangt in den Verkaufsstellen der Firma Gebrüder Grieb Butter- milch zur Verteilung. Die Abgabe geschieht gegen Vorlage der neuen Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 15. Beliefert werden die Lebensmittelkarten, die in der linken oberen Ecke die Nummern 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95 tragen. Die Ausgabe geschieht wie nachstehend: Tag der Ausgabe ec, s e m a 2-b s" >S c M ö> C wig Noll, Kaufmann Karl Pfeiffer, Fabrikant Georg Karl Reit, Privatsekretär Theodor Rühl, Frau Lehrer Hein- luilösuapstab 72 lMMHckWMz stellt noch Hilfsschreiber (Stenographen und Maschinenschreiber) zu den Bedingungen der nichtkämpfeuden Reichs- wehr ein. 6377V Bewerbungen mit Lebenslauf u. Zeugnisabschriften an das Gesch-Zimmer, neue Berg- kaserne, Revier 9. Kompagnie, Zimmer 119. FmMM Vttiiklg-riisg. Dienstag den 27. Mai d. Js., nachm. 2 U hr, versteigere ich in der B i s m a rck str 17 dahier auf Antrag gegen bar, 1 Sofa, 1 LadenstM 1 Küchenschrank, 1 Bügelbrett, Vorhangstangen. LSonnenschirme, lOßenschirm, Äeurgläfer, Küchen, stuhl, 1 Nachttisch, 1 Waschtisch, 1 eiserne Bettstelle. IHängelampe, GaSltnnpe und viel« andere Haus- und Küchengeräte, einen großen eichenen zweitürigen Kleiderschrank. Versteigerung bestimmt Heßler. 6338 Gerichtsvollzieher, Vahnhofftr. Nr. 29. orbneter Kommerzienrat Schaffstädt; Prowkoll- führer: Kreisamtsgehllfe Michael Schäfer; Beisitzer: Bankdirektor Ferdinand Arnold, Kaufmann Karl Fix, Privatter Daniel Hell, Schneider Georg Leidner, Direktor Louis Sanme, Lehrerin Elfe Steinbach. 17. Abstimmungsbezirk. Wahlraum: Regierung sgebäftde, Landgraf- Philipp-Platz 3, Sitzungssaal. Wahlvorsteher: Möbclfabrilant Theod. Brück: Stellvertreter: Hausverwalter Wllh. Riebel; Protokollführer: Kaufmann Heinrich Hochstätter jun.; Beisitzer: Fabrikant Fritz Egly, Eisendreher Karl Enz, Frau Heinrich Himmrich, Garteninspekwr Friedrich Rehnclt, Glasermeister Ludwig Schmitt, Kaufmann August Wittich. 18. Abstimmungsbezirk. Wahlraum: Hotel-Restaurant Kaiser Hof, Sonnen strafte 8. Wahlvorsteher: Rechtsanwalt Fri^>r. Engisch: Stellvertreter: Apotheker Theodor Schwieder; Protokollführer : Buchhalter Fritz Walcher: Beisitzer: Frau Rechtsanwalt Engisch, Schlossermeister Karl Hohmeier, Bäckermeister Ludwig Keil, Mechaniker Heinrich Loh, Spediteur Adolf Lyncker, Metzger- meister Karl Pirr. 19. Abstimmnngsbezirk. Wahlraum: Hotel Prinz Karl, Seltersweg 40. Wahlvorsteher: Schneidermeister Johannes Diehl; Stellvertreter: Kaufmann Wilhelm Horn; Protolallführer: Kaufmann Karl Schulze: Beisitzer: Schneider Adam Baher, Schuhmachermeister Karl Berg jun., Metzgermeister Koncad Malkomesius, Uhrmacher Heinrich Marx, Frau Oberstleutnant Naumann, Kaufmann Joses Schmitt. 20. Abstimmungsbezirk. Wahlraum: Stadthaus, Gartenstraße 2, Obergeschoß, Sitzungssaal, Nr. 11. Wahlvorsteher: Bankdirektor Albert Heichelheim; Stellvertreter: Kaufmann Otto Rathschlag; Protokollführer: Kausmamr ^Geora Todt; Beisitzer: Kaufmann ALa^ Baer, Spenglermeister Georg Dahmssr, Schreiner Heinrich Flach, Kaufmann Heinrich Jughardt, Frau Arnold Tamm j Eyrndveher Gustav Krüger, ftanfumim Katt Malkomesius, Schneidermeister Georg Pfaff, Frau Heinrich Schöttler Witwe, Rechuungsrat Eduard Schiffnie, Lehrer Michael Wörner. st r a ß e 7. Wahlvorsteher: Bauunternehmer Gg. Becker; Stellvertreter: Geh. Kirckzenrat Prpfessor Dr. Krüger; Protokollführer: Registrator Ernst Rumpf; Beisitzer: Bauunternehmer Martin Abermarm, Dreher Heinrich Gemmecker, Schreinermeister Heinrich Horn, Lehrer Josef Marx, Frau Wilhelm Zander, Kaufmann Karl Zülch. 13. Ab stimm ungsb zirk. Wahlraum: Universitätsvivliothek, Kepler- st raße 2. Wahlvorsteher: Rendam Wllk>rlm Eisenhauer; Stelldertret.'r: Prokurist Georg Schmincke; Protokollführer: Stadtassistent Will). Brecht; Beisitzer: Lehrerin Anna Albrecht, Gärtner Karl Becker, Schriftsetzer August Braun, Schlosser Ludwig Klotz, Lehrer Otto Lindenstruth, Privattn Käthe Singer. 14. Ab st immun aS bezirk. Wahlraum: Wirtschaft Zum Kronprinz,Wolf- strafte 21. Wahlvorsteher: Kaufmann Adols Schmidt; Stellvertreter: Verwalter Heinrich Lerch; Protokollführer: Stadtgeometer Wllh. Schwalb; Beisitzer: Schriftsetzer Friedrich Diefbolz, Viehhändler Liebmann Katz, Brzefeldwebel Karl Ochsenhirt, Stadtbautechniker Georg Pairan, Kaufmann Gust. Stein, Frau Georg Stock. 15. Abstimm un gsbezrrk. Wahlraum: Israelitisches Gemerndehaus, Lonystraße4 Wahlvorsteher: Weinhandler Karl Küchel; Stellrx'rtrcter: Kohlenhändler Georg Lotz : Protokollführer: Rechner Georg Schupp; Beisitzer: Alle Zreunde und Kreuvdinneii der unterzeichneten Parteien werden dringend gebeten, zu einer Besprechung über die Vorarbeit zur StadtverorL« netenwahl Dienstag den 27. Mai nachin 6 Uhr im Hotel Grotzherzog zu erscheinen. Deutsche demokratische Partei Deutsche Dolkspartei Deutsch-nationale Volkspartei Christliche Dolkspartei Vürgerverein.______________ Reparaturen a« Geacnttänden und Maschinen ans Kah Schmiedeeisen, Kupfer, Messina u. Aluminimo. Spezialität: Autogene Schweißarbeltee- Arthur Graefe, Metallwerk, Gießen Wilhelmstrafte 4~>6399 Telephon 9S Freiwillige Versteigerung. Dienst agden 2 7. und Mittwoch des 28. Mai 1919, jedesmal nachmittags 2 Uhr besinnend, vcrsteis^e ich Neust^t 5b (rm Pfau) dahier, aus einem Nachiaft gegen 8o> raNung: 1 silberne Tamenuhr, 1 goldene Kette. ZV» Graua tha anrebrin, silberne und goldene UVfette«, Brosche, Medallkms, Ohrringe, Tvaurmge, Saffte- löftel und eine Brille. 1 GlasschmE 1 Ofenschirm, 1 Mbmaschmr, 1 Büfett, 1 Spiegel mit Goldrahmen, 1 Schreib tllch, 2 vollständig: Betten, 2 KleiderschrLnke, ein Waschtisch mit DLarnrorplattc, 1 Sesiel, Stühle, BorlMge, Fensteraardinen, TisilLäuser und Teckcn, Sofas, Teppiche, WasckMrbc, Bilder, 1 Gashcch, 1 Küchenschrank, 1 ZL-chentiich, sämtliche Küchew gcrätc, GlaS und Pvrzelllrn m.großer Auswahl, leinene Bett- und Tischwäsche, Hanblücher, Kolter- tMer, 'Zamenftrüwfe, mehrere DamOrhemden m* -Kleider, 2 Tamenhüle, 1 Muff, kurz begrichmet, alles, was in einem besser«: Haushalte Vorhand» ift Die Sachen sind noch sehr gut er- = in bester QualiUtS Tapetenhane Hochstätter