Erster Blatt Samstag, 26. April 1919 169. Jahrgang I noch vier Vertreter in den Ausschuß des Bundes entsenden dürfen. Also nicht Gleichstellung, sondern Vormachtstellung eines Sonderbun- des war die Losung, und dcmentsprccheno sollte eine Weltpolizei geschaffen werden. Weite Arbciterkreise in Frankreich und England hatten gegen diese Methoden protestiert. Besonders aber das neutrale Ausland übte wenden sind, sehr Derleictelt sind. Indem ich fest stelle, da» mehr als einmal die Konferenz .sich veranlaßt sah, ihre Ansichten zu ändern, .wenn eS sich darum handelte, diescl Grundsätze auzulvenden, glaube ich nicht,- es an der Ergebenheit gegenüber dieser hoben Versammlung mangeln,zu lassen. Sie urteilte stets und sie urteilt noch immer nach menschlichem Ermessen. Daher betrachte ich mit voller Bestimmtheit die Art vnb Weise als ungerecht, mit der der Präsident Wilson durch seine Bolschaft seine Grundsätze auf die italienischen Forderungen zur Amvendung bringt. Tie Botschaft des Prästdenten Wilson versichert, daß in den darin entl>altenen Konzessionen Italien den alten Wall erreichen würde, der feine natürliche Verteidigungslinie bildet. Ties ist eine Zuerkennung von größter Be deutung unter >der Bedingung, daß die Ostfront dieses Landes .nicht offen bleibt, imb daß im> Süden die Linie des Monte Neveso anschließt. Seit der Zeit, wo das wirkliche italienische Volk auftauchte, bat man das Gefühl, daß ohne diesen Schutz in dieser großen Schranke der Alpen eine gefährliche Bresche osten bleiben würde, Tie 5) a l b-- infel 2 strien stellt diese undiskulierbare politische, historische und wirischastliche Einheit her. Ich glaube, daß man gerade aus diesem Grunde Fiume das Recht der Selbstbestimmung zu erkennen muß, diesem italienischen Gebiet, das stets seine Zu^hörigkeit zu Italien proklamierte. Würde man dieses Recht aus dein einzigen Grunde leugnen, daß es sich um eine kleine Kollektivität handelt, so würde man zu- geben, daß das Kennzeichen der Gereclttchkeit gegen» über den Völkern nach ihrer territorialen A >s» delmung wechselt. Sehen wir nickst, wie die internationalen SÄu. Antwerpen, Genua und Rotte» weiter greifen die sinnlosen Lohnforderungen um sich. Ein sogenannter Reichserwerbslosenausschuß hat, wie der „Vorwärts" mitteilt, dem Reichsarbeitsamt den Entwurf zu einem Erwecbslo'cnsütiorgcgefttz überreicht, der it. a. als Tagesunterstützungssätze für Erwerbslose über 18 Jahre 10 Mk., für die Ehefrau 4 Mk. und für jedes Kind unter vierzehn Jahrett 2 Mark fordert. Das würde für Erwerbslose mit drei Kindern eine Summe von 6—7000 Mark im Jahr bedeuten! Dazu wird noch Steuerfreiheit gefordert. Erfreulicherweise wird wenigstens im Ruhrgebiet allmählich die Arbeit wieder ausgenommen; die Zahl der Streikenden nimmt von Tag zu Tag ab; eine neue Spartakistenzusammenkunft in Duisburg war verhältnismäßig schlecht besucht und erreichte ihren Zweck, aufs neue den Generalstreik zu proklamieren, nicht. Der Kamps um M ü n ch e n ist noch unentschieden. Die Regierung Hoffmann sammelt noch Truppem auch aus Württemberg, Baden, angeblich auch aus Hessen und Sad)fen, und in einigen Tagen wird sichs entscheiden, ob die Räteregierung, die inzwischen zu umfangreichen Beschlagnahmungen von Lebensmitteln und Vcrmogcn geschritten ist, sich noch länger halten kann. Hr. 91 Ter tief,euer Jnjdget erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertage. Btjvgtpteis: monatl. Mk. 1.35, oiertel- gbrttrb Mt. 4.05, durch bholc- u. Zweigstellen monatl Aik. 1.25, durch die Bost Mk. 4.05 viertel- jahrl. ausfctst. Äeftellg. Fernsprech - Anschlüfie: iür dte Schr>stteitung112 Veriaa,»eschäst2stetle5r Anschrist für Drabtnach- richten Injctger Gietze». poßschecktonto: 5rcmksvrt a. M. U686 Line Lrk'ärung Orlando;. Basel, 25. April. Rach einem Pariser Be richt der „9?eucn Korrespondenz" teilt das italicni- sche Pressebureau eine Erklärung Orlandos mit, in der es heißt: Als gestern die ver.ammelte italieni'che Delegation einen Vorschlag erörterte, der ihr Dom britischen Ministerpräsidenten zugc- fommen war, ünd der bezweckte, die widerspreckten- den Tendenzen, die sich in Bezug auf die italie- ^Nischen nationalen Bestrebungen bekundet hatten, miteinander in Einklang zu bringen, Derölfentlidti ten die Pariser Blätter eine Botschaft des Präsidenten W il s o n, in der er seine eigenen Gedanken über die ernstesten der der Friedens' konferenz zur Beurteilung /unterbreiteten Fragen zum Ausdruck brachte. Der Brauch, sich direkt an Die Völker zu wenden, bildet sickxerlich eine Neuerung in den internationalen Beziehungen. Ich werde ein großes Bedauern empfinden, wenn ick) mich daran erinnere, daß dieses Vorgehen, das bis dahin den feindlichen Regierungen gegenüber zur Anwendung gelangte, zum ersten Male ti.vr Regierung gegenüber angewandt wird, die ein loyaler Freund der großen amerikanischen Republik war und bleiben wird, nämlich der italienischen Regierung gegenüber. Indem man sozusagen die Regierung mit dem Volk Italiens in Opposition bringen würde, würde man zulassen, daß dieses große freie Volk unter das Joch eines anderen Willens als seines eigenen gebeugt werden könnte, und ich wäre gezwungen, lebhaft gegen eine Ungerechtigkeit und für mein Land beleidigende Unterwerfung zu protestieven. Ich komme jedoch aus den Inhalt der Botschaft des Präsidenten Wilson zu spreckxm. Sie dient dazu zu zeigen, daß die italienischen Forderungen über gewisse in der Botschaft präzisierten Grenzen hina is den Grundsatz verletzen, auf Grund dessen das neue Regime der Freiheit und der Gerechtigkeit unter den Völkern begründet werden soll. Diesen Grundsatz habe ich niemals De i leugnet, und Wilson wird mir oiese Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß ich im Verlause der langen Beratungen, die wir pflegten, mich niemals auf die politische Macht eines Vertrages stützte, durck) den er nicht gebunden war. Im Ber- laufe bieier Besprechungen habe ich mir einzig die kracht, das Vertrauen und die ^-ereckstigkeit zu Nutzen gemacht, aus denen, wie ich stets glaubte und immer noch glaube, die Bestrebungen Italiens begründet sind. Wir hatten niemals das wochenrvrkblia. Mit der Aufforderung an Deutschland, seine Friedensdeputation mit ausgedehnten Vollmachten nach V e r s a i l l e s zu entsenden, ist eine Art Trompetenstoß über die Völker erschallt, die müden Gebeins sich nun aufmachen, nach heillosen Verzögerungen durch die Machthaber die „Segnungen" des allgemeinen Friedens einzuholen. Die äußeren Anzeichen sind nicht gerade imponierend und erhaben, nachdent monatelang ein unwürdiges Wechselspiel von Gewaltstreichen und willkürlichem Kourödienspiel das Streben nach Recht und Wahrl>eit gequält und durchkreuzt hat. Der „Rat der Vier" hat bei seinen Vorbereitungen eine gedrückte Atmosphäre hcrvorgc- Lracht, und Paris erscheint wie ein großer Meßplatz, auf dem viel Marktgeschrei, aber wenig echte Herzenstöne des kommenden Friedens zu hören sind. Die ersten Redner auf der Welttribüne die schärfste Kritik. Die internationale Völker- bundskonfeveuz zu Bern legte einen Gegenentwurf vor. Danach sollen die Staaten gleichberechtigt fein; auf je eine Million Einwohner soll ein Abgeordneter für das Völkerparlament kommen. Die am Mittwoch veröffentlichten deutschen Vorschläge machen nun vollends Ernst mit den von Wilson so ost gepredigten 'Erkenntnissen. Im Slaatenkongreß und im Weltparlament sott Gleichberechtigung herrschen. Die Ziele sind weitgesteckt: Der Völkerbund soll „als internationale Arbeitsgemeinschaft dem geistigen und materiellen Fortschritt der Menschheit dienen". Es wird weitgehende Abrüstung verlangt; in dem Paragraphen über „Verkehrsfreiheit" heißt es: „Die Herrschaft über das Meer wird dem Völkerbund übertragen". Die Parole lautet ferner: Kein Wirtschaftskrieg, auch keine Einmischung in innerpolitische Angelegenheiten, dagegen Schaffung eines Weltkolonialamtes mit internationalen Grundsätzen für die Kolonien! Ueber diese Vorschläge Deutschlands muß in Paris verhandelt werden, wenn es den Gegnern ernst ist um die Sicherung des Weltfriedens! Deutschland erscheint auf dec Friedenskonferenz mit erstarktem Selbstvertrauen. Auch in der englischen Presse ist darauf hin- gewiesen worden, man müsse daran denken, was das neue Siebzigmillionenvolk der Deutschen in einigen Dezennien fein werde. Der Anschluß Deutsch-Oe st erreichs an das Reich hat wieder einen Fortschritt gemacht, indem nun auch ein Ausschuß der Wiener Nationalversammlung zu den Weimarer Vorbereitungen hinzugezogen wird. Die innere Lage in den deutschen Landen ist noch recht bedenklich. Noske hat die bolschewistische Gefahr militärisch für überwunden erklärt: Scheidemann äußerte sich zu einem Vertreter des „Daily Expreß" etwas weniger optimistisch. Die Gefahr einer Gegenrevolution sei noch nicht geschwunden. Er gab es zu, daß die Zahl der Unabhängigen an vielen Orten auf Kosten der Mehrheitssozialisten zunehme; mit diesem Uebergang zur radikaleren Richtung ofsenbare sich der Protest gegen schlechte Verpflegung und ungenügende Arbeitsbedingungen. Es liege in der Hand und int Interesse unserer Gegner, die Lage in Deutschland zu stabilisieren. Scheidemann glaubt an eine nahe Verschmelzung der Mehrheitssozialisten mit den Unabhängigen; die wirtschaftlichen Kämpfe machten diese Einigung notwendig. Wir haben dieFolgenderArbeits- einstellungen und ber inneren Wir- ren in den letzten Tagen sehr empfindlich zu spüren bekommen. Tagelang ruhte in einzelnen Bezirken der Eisenbahnverkehr fast völlig! Noch bedenklicher aber ist der rapide Kurssturz unseres Geldes, unserer Mark, die im Auslande nur noch etwa 30 Pfennige gilt! Wie die Streiks und Spartakisteukrawalle der Glück ihn zu überzeugen. Ich beda"«r.' cS misrichtig. Präsident Wilson jedoch hatte selbst die ute anzuerkcnnen, daß ein guter Teil der Otercch- sind Wilson und Orlando, der italienische Ministerpräsident. Wilson hält in der Meinungsverschiedenheit mit großer Geste seine oft geäußerten Theorien hoch. Der Streit iwel)t sich um Fiume, die überroie^enb von Italienern bewohute, aber von slavtscher Bevölkerung umgebene Küstenstadt im Buchtenwinkel von Istrien und Kroatien. Man kennt die Einzelheiten der bisherigen Verhandlungen noch nicht und erfährt jetzt nur, daß Wilson den 1915 von Italien mit England und Frankreich geschlossenen Vertrag nicht mehr für gültig hält. Orlando und seine Deputation haben sich übrigens nicht darauf versteift, sondern andere und vermehrte Zuge- ftänduisse herauszupressen versucht; darunter befindet sich der Anspruch auf Fiume. Es ist zweifellos Machtpolitik, die Italien betreibt; die kroatisck)e Küste gehört von Rechts wegen den Kroaten. Orlandos Entgegnung auf Wilsons Erklärung bewegt sich daher auch in sehr gewundenen, wenig überzeugenden Ausdrücken. Zu einem förmlichen Bruch Italiens mit seinen bisherigen Bundesgenossen wird es zweifellos nicht kommen; Orlando sucht zu trotzen und verläßt sich auf englische und französische Unterstützung. Wllfon aber wird in dieser Frage schtoerltch sich zurückziehen können. Er hat sich mit großem Nachdruck und mit unzweideutigen Nebenabsichten auf sein allgemeines Friedensprogramm berufen, das voit Deutschland angenommen, von den Verbündeten gutgeheißen worden sei und von dessen Richtlinien er nichts korrigieren ober abkürzen lasse. Da man weiß, daß Wilson besonders auch mit überspannten französischen Forderungen in Fehde liegt, dürfen wir Deutsche diese Eröffnungen mit großer Genugtuung ausnehmen. Wir hoffen mit Wilson darin einig zu gehen, daß die Deutschland aus- zuerlegendeu Bedingungen von allen Wucherungen französischer Macht- und Jnteressen- politik gereinigt werden müssen. Wir fassen feine Flucht in die Oefsentlichkeit als ein Vorbauen gegen französische Illusionen auf. Freilich, unser deutsches Recht, den Frieden nach unseren, mit Wilson vereinbarten Grundsätzen, werden wir selber vertreten und verteidigen müssen. Herr Wilson versucht wohl seine 14 Punkte so hecumzuschieben, wie es ihm paßt; cs ist oft schwer den rechten Weg zu finden, und der Präsident ist weder allmächtig noch geneigt, sich völlig unabhängig voü den Wünschen seiner Mitstreiter zu machen. Er will anscheinend das deutsche Sud tirol den Italienern zuschanzen, er druckt zu den französischen Ansprüchen im ©aargc&iet beide Augen zu, bevorzugt auffällig die Tschechen und die Polen. Wenn es ihm ernst ist mit der Absicht, keinen „Machtsneden zu dulden, so wird er die Deutschen zu so eingehenden Verhandlungen zulassen müllen, wie sie der Aufklärung über feme großen Menschheitslehren entsprechen. Wilions Rolle ist sicherlich nicht leicht, da die Welt eben doch noch voll von imperialistischen Tendenzen und Machtanspriichen steckt So kann man Gekannt sein, ob Wilson wirklich den Mut und die Kraft behält, auch das japanische Krtegsztcl beiseite zu werfen. Das Selbstbestimmungsrecht ber Völker spricht in diesem Punkte zweifelsfrei für China. An unserer deutschen Abordnung liegt es, mit den Pariser Bretterbudengehetmntssen gründlich aufzuräumen. Es ist ein guter und zweckmäßiger Anfang, baß letzt int Gegensatz zu bem Völkerbunds entwu r, der Entente ein deutscher Plan der Völlerver- söhnüng veröffentlicht worden ist. Wilson- Idealismus muß letzt die ^uerprobe be- stehen. Er hatte bekanntlich, seine Zustimmung zu einem von einer Interessengruppe „fügender" Staaten einseitig begründeten und g ' führten Völkerbund gegeben, tu dem Amerika, England, Frankre ch, Italien und apaii. das Macht wo rt sprechen soll' eu.^ebenc entern Vertreter dieser Großmächte fohlen Die übrigen Völttrbundönntglieder zunächst nur licitifdKn Aspirationen gegenüber der dalmatischen! Küste, beten Zugehörigkeit zu Italien johr Hunderte- (angen Verf.'lgungon getrotzt bat, und die beute mit bem italienischen Volke von demselben Patriotismus beseelt ist, als übertrieben bezeichnen? llnb wenn wir dickes Attest unseres guten nationalen Rechtes durch die Unterstützung ftatiftifd)cr Feststellungen bekräftigen wollen, so glaube ich. versichern zu können, daß unter bat verschiedenen nationalen Neubildungen, zu denen die KonferenU bereits geschri'.teu ist und noch schreiten luirb, kein einziges wiederausgerichtetes Volk sich be- finden wird, das sich innerhalb feiner neuen Grenzen in einer solchen Lage befinden wird, wie man sie für Italien schassen will. Tic italienische Regierung ist auf ber Suche nach einer allgemeinen Verständigung, wie sie die Botschaft des Präsidenten wünscht, vom Geiste! der Versöhnung beseelt. Tiefe Botschaft schließt mit einer in freundschaftlichem Tone gehaltenen Note Amerikas an Italien. Ich antworte int Namen des italienischen Volkes und fordere mit Stolz dieses Recht und diese Ehre, nie mir als demjenigen zukommeii, der in ber tragischen Stunde dieses Krieges dem italienischen Volke zurics: Widerstand uw jeden Preis! Dieser fünf wurde gehört, und zwar mit einem Mut, ber in der Weltgeschichte nach Beisvielen sucht. Italien konnte, dank deut reinsten Bltrte seiner Sühne, bis zum glänzenden Gipfel des glänzendsten SiegeS fln> vorsteigm. Im Namen Italiens gebt* ick» meiner* fcits den Gefühlen der Sympathie Ausdruck, die das italienische Volk dem Volke Amerikas ent« gegenbriugt. (ges ) Orlando Tic Abreise der italienischen Abordnung. Paris, 24 April. (WTB.'l Havas Orlando ist, begleitet von Barzilai, Diaz, Naggi und Ehiezzi, um 8 Uhr 30 Minuten nach Rom abgereifL Vor seiner Abreise hotte Orlando eine Unterredung mit Wrlson, Llovd George und (He mene e au. Es trat der Wunsch zutage, eine Fassung zu finden, um die Difserenzcn ,u beheben De Negienmgechess losten, daß das italienische Parlament seine Unterstützung nicht versage»» werde. Orlando bestand darauf, nach Rom zu reifen, um sich vor dem Parlamente zu rechtfertigen und dessen Unterstützung zu erhalten. Lärm in der italienischen Presse. Sua a n o , 25. April. Der „Secol o" fr* zeichnet Wilfons Botschaft als Verletzung oller Re- lgeln ber Diplomatie und als eine willkürlickse und unerlaubte Einmischung in italienische Angelegen» heilen, die Italien keineswegs dulden werde. „(Sortiere della Sera" erklärt, daß Wilsons Imperial isnrus und voreilige Aktion das lAnselien der zkvnferenz auf das grausamste verletzte, eine befreundete Nation beleidigte und der allgemeinen Mißachtung prtisgebe WUson luirb Dorgeworfen, daß ihm ebenso in wirtschaftlicher wie in geographischr Beziehung die Kenntnisse in enropLi- fd*m Angelegenheiten fehlen. Wilson hatte Italien Dor, daß es von einem toten Oesterreich nichts zu befürchten habe; das alte Oesterreich fei tot und ber Völker bunb fei geboren, fügte er hinzu. Die Wahrheit fei aber, baß bie Tatsack)en — sowohl bet einen wie ber anderen Versicherungen Wilsons sich ftf>roff gegenüberftänben. Die Wahrheit sei, daß Oesterreick» nicht endgültig tot und ber Völkerbund nicht enbgültig geboren fei. Ein Sonderartikel deü „(Sortiere della Sera" betont, Wilson, der unter feinen Augen bie Magna rharta feiner 14 Punkte habe zerrinnen lassen, bie Freiheit dec Meere, bie das ansschließlickv Recht ber Angelsach'en geworden sei, unb bas Recht der Nationalitäten in §llen Staaten ber Karte Europas verletzt habe, unb die Entstehung ber wildesten imperialistischen Gefahren in den Kolonien und in Asien dulde, unb ber noch Rechen schatt schulde über ferne Ziele selbst gegen rin -ganzes Volk lebendig Begrabener i > Rußlmcd, ber die Japaner auf bie Stufe Don Mews l-en zweiter Klasse herabdrücke, dieser Wilson tbontr uichtj hoffen, bie in Paris zum einzigen Vorteil ber Angelsackisen Dcrlorcnen GrunbsLtze tn ben armseligen Gewässern der Adria wieder zu finden. Die „P e r se v e r a n ; a" richtet berei s ziemlich unverhüllt Drohungen mit einer Ltzr egserNL- ,‘tung gegen Italiens bisherige Verbündete nnb fordert bie fRegicrung auf, ihre politische Annaho- cung an Deutschland zu vollziehen. Eine neue BerkchrSbeschräntung durch Joch. Berlin, 25. April. Wie bem „Lokalanz." aus Köln gemeldet wirb, werben auf Befehl von Marschall F o ch vorläu tg keine Pässe mehri für bas besetzte Gebiet genehmigt. Diese, Maßnahme soll angeblich dis zur Unterzeichnung des Votiriebens, gelten: banach werbe wahrscheinlich ber Verkehr wieder freigegeben werden. Die deustcha Waffensti'lstant»ssommilsion hat gegen den Beseht des Marschalls Foch Einspruch erhoben. Der Handelsverkehr zwischen Deutschland und den Neutralen. A nt ft e r b a m, 25. April. Wie „Algemeen Handelsblob" meldet, haben die assoziüwten Regierungen für den jugeiaiJenen Handelsverkehr zwischen Deutschland und den Neutralen folgende Bedingungen festgesetzt; 1. Alle verfügbaren Wege können beMtzt we. it. 2. bie Milteilungen bezüglich ber Einfuhr nach Deutschlanb muffen sich vorläufig ausschließlich auf öebensmiilel bezieh n, 3 bie Mitteilungen uc- züglich ber Ausfuhr aus Deutschland dürfen sich nicht auf anderen Handelsartikel als Gold, Silber und im Handel zugelassene Ktiegswerkzeu« oder Material belieben, 4. TransattionLU srhe Merkwürdigerweise sollen bekannte höhere sdam den verschiedenen Völkern und Gebieten all; Offiziere an der Spitze der „Roten Garde" Ausgang dienen, ohne^dav fte dieses Dorrecht ftefcn! Im übrigen ift es mit der geistigen lc“ct «“ b-iaM. brauchen? Mnn nun ine.sta, Führung der Münckzener Bolschewisten nicht weit her Der oft genannte Führer der Unab hängigen, der Student Ernst Toller, ist, wie der ..Köln. Ztg." von einem seiner früheren Studiengenossen geschrieben wird, auch nur wieder ein Landfremder; er entstammt einer polnischen Judenfamilie, hat Gedichte und Einakter geschrieben und ein unruhiges Vorleben geführt. Scheidemann hat Recht: nur mangelnde Ernährung und tlngünstige Arbeitsbedingttngen verrtrsachen das Anwachsen bolschewistisckwr Strömungen. In dem deutschen Bölkerbmrdsentwttrf steht folgender Satz: „Es gehört zu den Hattpt- ausgaben des Völkerbundes, der Arbeiterschaft aller Gliedstaaten ein menschenwür- diges Dasein unb die Freude an der Berufstätigkeit zu sichern". Das wäre also auch oie Bekämpfung des Bolschewismus! letzten Wochen gewirkt haben, ersehen wt r aus ■ ... , v- . - - folgender Zusammenstellung: Am 5. April Güte anzuerkennen daß em guter reck der Ofercch- gal en 100 Mark in der Sck)weiz noch ^knt das Monopol von niemanb sem kann, und 1Q3/ nm 7 Antil nur nnrfi 40»/, W lüyte hmjU, baß der Irrtum um so leichter ift, 43 k Franken, am l. aDril nuc noch U/2, die Probleme, auf bie bie Grundsätze anzu- am 17. April nur noch 36V« Franken. In - -r- " ... ... Amsterdam sank vom Anfang April bis zum 7. April der Wert von 100 Mark von etwa 22 auf 2O'/r und bis zum 17. April auf 18’/3 Gulden. Man kann sich danach ausrechnen, wie sich unsere Warenbezüge aus den neutralen Ländern verteuern! Und immer Annadme nn Anzeige, AKSs^Sff W W Ws V f. die L.aqe«nuinmer IW» Bietzener Anzeiger W General-Anzeiger für Oberheffen ßsZZ “ AiizeigenteU: H. Beck; SViMngrnmd-nlA u.Verlag: Vrühl'fche Univ.-Buch-u. 5teinör«ckerei R. Lanze.5chriftleitung, Gefchäftsftelle ».Druckerei- Zchulftr. 7. famtnd) tn ®i«6cn 4tfcfulehtm9gtoetfe sind nicht glättet, 5. £efe> Wmme mühen in Höret Worlen abgeäffe fein, sie dürfen feine gIjriine Bedeutung hoben uni> "Diäffen in französischer ober engliicher Sprache ober wenn ti sich um Mitteilungei', handelt, die .über Italien ober die ttal lettischen Kolonien gehen, tn italienischer Sprache ab geatzt sein. Die Ide* »ramme müssen sich aus schliess ich auf Hanbels- nagen beziehen und müssen eine vollständige Namens Unterschrift und Adresse answeisen. Aus Telegrammen, bic über Italien ober in italienische Kolonien gehen, mutz ber Borname geschrieben stehen. Telegcammasressen sind bei der Unter- »eichnung nicht gestattet. Unter Telegramme werden auch drah lose Meldungen gerechnet. 6. BriefkorresPvnDeuzcn fiub gestattet, wenn sie sich auf Transaktionen beziehen, die bic Assoziierten zugestanden haben. Brieie müssen in bcutlidiei Schrift und unzioeideutigen Worten abgefaßt fein. Ter Nanre der Adresse und bc6 Absenders mutz deutlich auf dem Briefumschlag stcben. 7. Waren- fenbungrn durch die Post sind nicht gestattet. Es können jedoch Muster bet zu gelassenen Handelsartikel als Postpakete versandt werden. 8. Tie assoziierten Regierungen behalten sich vor, jede Mitteilung, w.lcher Art sie auch fei, ohne weitere Erklärung von Gründen hierfür anzuhalten. Klagen über au »gehaltene Kvrvefpondenzen werden nicht berücksichtigt. Tie Lage tn München. Damberp, 25. April. Uder die Lage in München liegen heule Nachrichttn vor, die bestätigen, datz talfach ich die Räterepublik in Mün- chen für hundert SJ^tllio nen Markeigne Banknoten, cu:gegeben hat. Tiefe werden vor allem zur Anwerbung für die Rote Garde benützt. Jedem, bet sich zu ihr meldet, werde/, 25 Mark Tagegeld gewahrt. Tie Offiziere erhalten 15 001 Mark YXinbgctb und 3000 Mark -monatliches Gehalt, die Unteroffiziere 3000 Mark Handgeld und 1000 Mark Monatsgagc. Tie Wahl des CberEontmonbod für die gegen München angesetzten Truppen der Regierung Hvfs- mumn ist minmehr auf den bayerischen General Möhl gefallen. Ein aus München in Bamberg -angekommenes früheres Mitglied des pnrotforH ichen Nationalrats teilt mit, datz Graf Arco, der Eisner erschossen hat, aus der chirurgische^ .Minik von Soldaten her fftotn Garde heransge- holt und getötet worden sei. Der frühere Minister Auer, der ebenfalls in bcrfelben Klinik in Bel/andlung des Professors Sauerbrnch stand, -hat sich, da er schwer bedroht war in Sicherheit gebracht. Sein Befinden ist so, datz er wieder gehen kann. • Eichhorn verhaftet und wieder befreit? Berlin, 25. Avril. Nach einem späteren Telegramm aus Halber st adt soll Eichhorn, her gestern nebst Frau auf dem dortigen Bahnhof von Kriminalbeamten verhaftet und ms Polnei- gefängnis gebracht worden war, am späten Abend von einer Volksmenge wieder befreit worden sein. Au» Hessen. Anfragen und Anträge In der Hessischen Volkskammer. Abbau der Awangsbcwirtschaftoug? Die Abgg. Dr. Dehlinger, Brauer und iGenostzm haben folgende Dringliche Anfragen ein» gebracht: „Ist der Staatsrngierung bekannt, datz bic «gegenwärtigen Zustände in der ZwangSbewrrtschof- •fiun«, insbesondre die Tätigkeit der K'riegsacsell- schäften und Kommunalverbände von ber gef amten ländlichen Bevölkerung ohne Unter* schiü> ber Partei nahezu alS unerträglich emp- liinben toerben? Was gedenkt bie Staatsregierung zu tun, um ben mit der wachsenden Mißstimmung aitf dem Lande 'für bie Gesamtheit verbundenen Gefahren zu begegnen? Ist bie .Staatsregierung bereit, unverzüglich an einen Abbau ber Zioangs- Kewirtscksastung imb die Aufhebung ber Kricgs- gesellschasten und Kommunalverbände heranzu- gShen? Zur Bkhtbnog der Wohnungsnot stellt ber Abg Wibm an n solgenben Antrag: „Alts Grund bes 8 st der „Verordnung über Matz- nahm n g gen d» n Wolrumgsmang l" vom ^.September 1918 sollen bie Landcszentralbel-örden unverzüglich von der Möglichkeit Gebrauch machen, vom fReWianiler bie G^ncl m aung zurzwanDs- roeisen Belegung zu Wohnzwecken g et a - neter Räume und AuSguartierung großer Wohnungen zu erhalten." lieber bie 'Jlcugrüniumg von SriegSgesellschoflen klagt ber Abg. Engelmann, indem er fragt: „Was gedenkt bie Hessische Regierung zu tun, um die Neugründung von Kriegsgrsellschaften zu verhüten? Ist ber Regierung bekannt, daß sich in Wiainj der Viehhandelsverband in eine KricgSgesellschast zum Einkauf ausländischer Waren um gebildet hat und dadurch verteuernd auf die Preise der Ware wirkt? Was gedenkt die Regierung hiergegen zu tun?" Fischfang mit Sprengkörper». Der Aba. Köhler beklagt, in ber letzten Zeit sei von Fischern die Beobachtung gemacht worden, daß von unberufenen Personen ber Fischfang mit Sprengkörpern (Handgranaten) und sonstigen Instrumenten betrieben wird; namentliche geige sich dieses Unwesen im Lampertheimer äütrbem. Die Verwendung von Sprengkörpern bat zur Folge, daß nicht nur die großen Fische betäubt bzw. getötet werde.«, sondern daß auch die gesamte junge Brut vernichtet wird. Der Abgeordnete tragt, was bie Regierung hiergegen zu tun gedenke. ♦ Verluste hessischer Regimenter iw Weltkriege. Vom Inf.-Rlgt. Nr. 115 hoben im Felde gestanden: 400 Difiiicre, davon sind gefallen 80, vermißt 20, verwundet 180; von den Mannschaften haben im Felde «stauten: 17 944, davon sind tot 2005, vermißt 881, ocumntbet 5/95. Vom Jnf- Uirgt. Rr. 110 haben im Felde gestunden: 453 Off t- ziere, davon sind tot 83, vermißt 27, verwundet 103; von Mannschaft» ballen im Felde gestanden: 20165, davon sind zot 2286, vermaßt 1707, verwundet 6099. Vom Inf.-Regt Nr 117 standen int Felde: 884 Offiziere, davon sind tot 82. vermißt 41*. verwundet 146; vmt den Mmmschaftea standen im Felde: 17 036, dwon sind rot 2276, vermißt 1361, verwundet 6533. Vvm Inf.-Regt Nr 118 standen im Felde: 397 Offiziere, davon sind tot 82. vermißt 3, verwundet 174: von den Mannschaften jjxnbcn uu Feloe: 34 991, davon sind tot 287-, vermißt 950, verwundet 7538 Dom Jnf-Regt. Str. 168 standen im Felde: 421 Offiziere, davon sind tot 60, vermißt 79, verwundet 163; von Mwonchchen standen bn Felde: 20158, davon fmb tot 2.90, vermißt 2882, oer- trunbet 7638 Dom Tragoncr R.gt 23 standen ün Felde: 98 Offiz ere, davon sind tot 21, 40 ver- nunbet: von Mamichpften ftxntben im Felde: 2004, b-oon sind to: 172, vermißt 3 verwundet 74. Dom Tr goner Reit. 24 stunden im Fe de: 107 Chiji nc, drvo t sind tot 10. verwundet 42. Boa den Maim cha tten stanprn im Fe de 2 2ch t-avon sind tot 150, vermißt 76, verwu idel 414. Lfam Feld2rt.-R.g3 25 standen im Fe de: 122 Oiii* ziere, broon fiub toi 31. vermißt 2, verwundet 76. Bon den Mannschaften sta den nn Fede 3491, b’oon toi 229, vermißt 9 verwundet 871. Dom Feldrrt. Rg. 61 standen in Felde: 185 Cfi.icrc, d.von sich to 22. vermiß! 1. verwu- bet 7o. Don den Manu chatten stauben im Fed 3381, bavon sind tot 154, vermißt 11, verwunoct 645 Dom Pionier-Batl. 21 ftanim in Felbe: 127 Dffhiere, davon sind tot 10, vermißt 4, verwundet 17. Don den Mummt chaf en fia d n i n Fe d 4609, di von sind tot 366, vermißt 180, verwundet 1327. Bon ber Train-Ad. 43 standen im Fe de: 83 Os iziere, broon ii.tb 4 to , 2 oer- wunder, Mann chatten unb ta.mt. — Ge um ver- lusce 888 Offiziere to , 287 vermißt «.856 verwundet, 22523 Mann chasten tot, 14 220 vermißt, 65 647 verwund.!. Aus Stabt und stund. Gicßen, 26. April 1919. Der 1. V ai. Da- hessische Gesamtministerium (ge* Ulrich) gibt im amtlichen Teil der „Darmst. Ztg " bekannt, daß durch Beschluß ber oenassunagebenben Vollstammer des Freistaates Hessen vom 11. b. M. unb burch Beschluß der Deriafiungnelxiiben Deutschen Nationalversammlung vom 15. b. M. der 1. Mai 1919 als Feiertag erklärt unb von ber Bevölkerung wie insbesondere auch von ben Behörden und Schulen, als allgemeiner Feiertag im Sinne ber reichs- unb lanbes- gesetzlichen B 0 r s ch r i s t e n mit ben sich hieraus ergebenden Folgen zu beachten ist. Berkehrevcrbcfferung. Ab Montag, 28. April, verkehren wieder ber Schnellzug Frankfurt ab 8.23 Uhr vorm., Gießen an 10.00 Uhr vorm, Gießen ab 10.06 nach Essen unb ber Gegenzug voy Essen an Gießen 9 50 rmchm^, ab Gießen 10.03 nachm., an FrankfuN 11.26 nachm. Auch nach Berlin dürste das ausgesallene V-Zug-Paar bald wieder eingelegt werden. Auch ber Güterverkehr hat eine Besserung erfahren. Die Eilenbahndirekt. Frankfurt a M. gibt amtlich bekannt: Vom 23. April an wird der Güterverkehr allmählich wieder in dem Umfange aufgenommen werden, wie er vor ber scharfen Einschränkung vom 14. April d s. I s. bestand. Ter Eilstürlgntverfahr bleibt zunächst auf eine geringe Anzahl besonders dringlicher Güter beschränkt. Nähere Auskunft erteilen die Gütev- und Eilgutabsertigungen. Eine Sammlung für bie Krieg»« unb Zivilgefangenen. fall im April und Mai in ganz Deutschland ber* anstaUet werden. Ein halbes Jahr ist seit dem Abschluß des Waffenstillstandes verstrichen, unb noch immer schmachten Hunderttauscnde von deutschen Männern .unter den schioersten körperlichen unb seelischen Leiden in feindlicher Gefangeuschast. Ihr bitteres Los zu erleichtern und ihnen bi der Rücklehr einen würdigen Empfang zu bereiten, das ist ber Zweck dieser Sammlung. Um diele auch in unserem engeren Vaterland zu einem gtren Ergebnis zu führen, hat sich der Hessische Landesverein vom Moten Kreuz mit dem Landesausschuß des VolkSbundes zum Schutze der deutscl-en Kriegs- und Zioilgcfangeuen zu gemciiifamem Vorgehen ver int. Eine allgemeine Opferwoche soll im M a i stattfinden, aber schon jetzt nehmen alle Banken und Sparkassen Spenden in Empfang, außetdttn a.le hessifchen Zeimngrn, auch die G e - schäftsstelle des „Gießener Anzeigers", die Zweigvereine vom Roten fiten» und des Alice-Frauenvercins, die Bezirksausschüsse für vermißte und kriegsgefangene Deutsche und die Ortsgruppen deS Teutschen BolKbundeS zum Schutze der .Kriegs- und Zivtlgefangenen. Ter heute ftn Anzeigenteil dieser Zeitung erscheinende Aufruf sei allgemeiner Beachtung empfohlen. Möge er überall freudigen Widerhall finden; möge sich «niemand ber Dankespflicht gegenüber denjenigen entziehen, die sür unS kämpften und litten! Verteuerung ber Au»land»leben»mittel. Tie Ereignisse der letzten Tage, insbesondere bic Tatsache ber Ausrufung der Räterepublik in Bayern und ber Streik im Ruhrge - biet haben den Kursstand der deutschen Mark im Auslande weiter derart verschlechtert, datz die unmittelbaren folgen sich schon jetzt bei der Fest- setzimg der Preise für die aus dem Auslande em- geführten Lebensmittel geltend machen. Ter Preis in Dollar oder Pfund Sterling, ben wir für bie Ware zu bezahlen haben, ist der gleiche geblieben. Oft sogar ist es unseren Uniet- bäublern gelungen, den Preis herabzudrücken, aber die erwähnten Umstände haben eben verursacht, daß wir nunmehr für daS Pfund Sterlrrg bzw ben Tollar einen höheren Betrag in Mark zu entrichten haben, als es vor Eintreten dieser Ereignisse der Fall gewesen ist. Soweit es jetzt übersehen werden kann, wird der Preis, zu welchem das Pfund amerikanisches Schmalzanden deutschen Verbraucher abgegeben werden kann, nicht mehr, rote ursprünglich möglich geivesen, auf 4,50—5 Mk, sondern auf mindeste ns 6 Mark festgesetzt Inerben müssen. In g'cirfjer Weise steigerten sich bie Preise für ty*. übrigen LebenSmitrel. Es kann nickt oft genug darauf bmgfltriefen werden, daß einzig und affcrx bie unvevantwort- lichen spartakistischen und bolftbewistiscbcn Hetzereien bie ,Schuld an dieser Verteuerung tragal unb daß die Verteuerung noch weiter anbauem wirb, wenn Streik- und Unruhen svrtgesetzt werden. Tie ®eftimg de- deu'schen Geldes im Auslände, be? Valuta, bat durch ben Weltkrieg unb seine surchtbgren Fo'^m für T m schs-md natur- genuitz einen stark-n roturz Herd iiesül/ri. Immerhin frimttr man hoffen, baß brn Saffcr(:<'.]ffanb und b e FriedenSMlS ichten fite gnvisie Erlw ung berbetfübTW würden. Tie inneren Unruhen । inch in-beiondere br großen ArbeitSein- | ft eilungen in ber letzten Zcü, zumal in den 5&*feairt>mrn, haben bä ft twfT.aingen nicht mit oettttdi, totitkm za cuiem unerhörten weiteren Sturz der Va uta geführt, getobt jetzt, ioo wir zur B.-zat;>ung der auslLldischen Lebens- mitid schreiten müssen. So galten 100 Mk. ia ber Schleiz am 25. Januar noch 60,80 Fts„ am 18 März nur noch öl. Unter dem Einfluß oer Strriknachrich:en sank der Kurs weiter am 24. März aus 46'/«, am 27. Mär» auf 45t 2. April auf 44, 4. April auf 43, 7. April am 40,23. 9 April aus 39 50, 10. April aus 38Ä), 12. April aus 37,75. Eutiprechenb war bie Ent- loertung in Holland. Für 100 Mk. erhielt mm hort am 25 Januar noch 30,10 Gutben, am 22. März 23,60. am 1. April 22 35, am 2 April 21,80. am 8 Apnl 18 90, am 14. April 18, am 15. April 18,70. Üinin liegt bereits das Abflauen des Streiks. Tiest Zahlen sollten alle.« Berei.ig.en eine ernste Mahnung sein. Lebensmittel. ** Zucker-Abgabe. Der bei den Klein- liänblern der Stadt G eßen bestellte Zucker sür April 1919 kann von Moulaz den 28. April ab in Empfang genommen werden ES entjallen aui Die Zuckrimarle4 sAprrl 1919) 750Gramm Zucker. ** Freibank. Uiontag bca 28. April werden van 1—4 Uhr die Nrn. 201—300 beliefert. e ** Amtliche Personalnachrichten Ernannt wurde am 22. April der ständige vilfS- arbeiter im Ministerium des Innern, derzeitiger Slaotskommissar lür die wirtschaftliche Temobil» madrJitg, Oberregierungsrat Ludwig Matthias, nrit Wirkung vom l. Ma> 1919 zum Ministerialrat im Ministerium des Innern — Ernannt wurde am 19. April der Vortragende Rat in der Abteilung sür Schulaugelebenh<-üen Geh. Oberschulrat Rudols Block zum Mmiitei-ialrat und Boisitzerrden der AbteUung sür Sckmlanget.genhciten im Lantes- amt sür Das VOdungSiie en, un? der ftäab.g: L>il s- arbeiter in dem Ministerium des Innern Reine- rungSrat Konrad L ö h l e i n zum vortiaiicniKn Rat in dem Landesamt für das Bildungswesen und in beffen Abieüuilg für Schulangete-zenheiten mit dem Anttstitel „Cbcrvcgierungyrat", beide mit Wirkung vom 1. Mai 1919. *♦ Aus dem Militär-Wochenblatt. Der Absch. m. d. gesetzl. Pension wurde bewilligt: Kuicriem, Lt. d. Res. l J.-R. 116, Stendedach, Oblt. i. J.-R. 117. LU. Anmeldung zurJmmatriknla- tion. Studierende^ bie bereits hier immatttkulicrt sind unb ihre Studien hier sortsetzen wollen, haben -ich aus dem UniverfüätS-Sekretariat, Bismarck- straße 22, anzumelDen, um dir AuSivciskarte umzu- t au scheu und ihre Wohnung an.su jeben. Dies hat in der Zeit vorn 23. April bis zum 24. Mai 1919, vormittags von 8—12»/- U h r zu gcsclieben Anmeldungen zur Immatrikulation werden in Der gleichen Zeit auf dem Sekretariatangenomme n Nach dem 24. Mai werden Anm loungeii nur d.nn angenommen, wenn Die Verfpatuug in gamtfau«: Sk'i,c entschuldigt wird. ** Liebig-Museum. Nach kurzer Unterbrechung nehmen die BolkSvvrlesungen in Bälde ihern Fortgang . Jin Mai wird Sxrr Prof. Feist eine Dortrag über „Chemie des Tabaks" holten, rm Juni Herr Pros. Brand über „Chemie der Seifa" lesen. Für Juli ist endlich der Erperinren- baloortrag von Herrn Werner über „Volkstümliche Arzneimittel mit Streifzügen in das Gebiet der modernen Arzneimitteklel/re" norgemerft. Füo Herbst ist außerdem von demselben Herrn ein sel-r interessanter Vortrag angekündigt über ,.Justus v. Liebig's Persönlichkeit". Es ist beabsichtigt, bie Volksvorlesungen, die Herr Öfcbcmtirat Sommer ins Leben rief, dauernd beizubehalten, ba der Zuspruch von allen Kreisen außerordentlich lebhaft ist. ** TaS A nlagen konzert findet (nur bei günstiger Witterung) morgen 11 Uhr in ber Südanlage mit nachsolgenber Spi'lfvlge statt: 1. „Wir präsentieren" v. Gravert. Erster Preis- morsch aus ber Woche. 2. Ouv. z. „Tas Glöckchen des Eremiten" v. Mailart. 3 Potp. a. b. Operette „Ter Zigeunerbaron" v. Jvh. Strauß 4. Sfaherraufdr", Walzer v. P. Linke. 5. „Mit dem Edelweiß", v. Ku'schera. ** Die Wirtschaftliche Vereini- gungberPrivatangestellten von Gießen unb Umgelmng hielt gestern abenb im Caf4 Amend eine Versammlung ab, bie in Anbetracht ber Wichtigkeit sich eines noch weit regeren Besuches hätte erfreuen bürfen. In langen Ausführungen würben bie Tätigkeit ber Bereinigung sowie bie bis jetzt gepflogenen Verhandlungen mit ben Arbeit- gebem bekanntgeg.ben. Die vorläufig getroffenen Vereinbarungen beruhen auf bem ht der Denkschrift vom 6. Januar 1919 festqelegten Programm. Es werden zur Zeil jedoch Verhandlungen geführt, welche eine wett günstigere Lösung erhoffen lassen. Bei der regen Aussprache wurden zu den lGrttwltssragen recht gute Borsch'.age gemacht unb zu Richtlinien genommen. Da Die Bereinigung bic Interessen sämtlicher Privatangestellten vertritt, wäre eS Pslicht eines jeden Privatanqestelllen, beizutreten. Der Vorstand der Bereinigung ist Weserstrasze 15 zu erreichen. ♦* Die Konferenz ber Arbeiter-, Bauern-unb B 0 lkSräteber Provinz Oberhessen, bie aus den 22. April einberufen ivar, konnte wegen BerkebrSI:indenüssen nicht fla'tffnteiL Wie aus dem Anzeigent-eil ersichtlich, ist sic nunmehr auf Samstag den 3 Mai 1919, vormtttags 10 Uhr. im Gewerkschaft-Haus Gießen (Schanzcn- straße 18) anbcraumt. •* ü r ba» Heu unb Stroh ber Ernte 1918 bleiben bie bestehenden Beschränkungen noch auircchterhalten; dagegen ist sür die Rauhsutter- ernte 1919 vom ReichSernäbrungSministerium völlig freier Verkehr in Aussicht genommen. Landkreis Gießen. ** Großen Linden, 26 April. Ä ar l Schäfer unb Frau geb. Kreiker begeben am 27. April das Fest der Silbernen Hoch»eit K. Ettingshausen, 25. April. Zum Gern ei ndeeüme Hiner wurde an Stelle des verswrde- nen lang,ädrigen Rechners Hahn der Kriegsbeschädigte Ferdinand G ö r n e r t amtlich verpflichtet. Kreis Vüdi'gen. * Bisses, 24 April. Hier wurde eine Ortsgruppe zum Schutze deuischer KrieaS- unb 8iüiigcfangt,ner gegründet, der 87 Mikglie- ber bcitraien Vorsitzender ist Lehrer Wilhelm Henkel. Ans unterer kleinen Gemeinde befinden sich noch acht Krüger in französischer Gesangen- »chaft unb sind z Zt. mit Aufräumungsarbeiten an bet Front kfchäi igt. U n ter- Schm, tten, 25. April. Unser bisheriger Polizeidfaner Karl Revp l. ist nach 46täbrigrr treuer Tin,ftfübnmg in den Rnde- ftanb getreten. Za fcxnna Nachfolger wurde Ovo Schmidt IL ernanftt tmb bcTtrWd. — £4d t’tarben i^iurbafb eines Halde.» JahrcS der Fabri», arlvittr Joseph Pasternack u. b fd t Ehefta»; ihr einziges ifiind, rin Sohu vv» 20 Jahren, befinbet |ich in eng ijchtt GefwigcnsckzM u.ib bat schon la.iae Zeit ttüie N.ichricht mebt Höndes gelangen iaitm. TaS Anwefen ist mm völlig verwaist. Bon ben Brüdern der kürzlich verstorbenen Frau Pasternack ist einer vor einem Jahre gestorben, der andere gilt schon 3 Jahre lang als vermißt. Krris Lanterdach. f. AuS dem Schlitzerland, 25. Abril. Sein 50jähriges Lehrerjubiläum feiert Anfangs Mai der Lehrer Gompf. Er ist »eit 40 Jahren Obmann des Bezirksverein» Schlitz. Arris Schotte». 8 AuS bem Vogelsberg, 23 Avril. Noch herrscht im Vogelsberg geradezu roütier* liche Temperatur, denn morgens nur 2 Grad R, das ist Weidnach'tzoi t ru g Scbnet f odr.i f b(trn xn Oster feier tagen nicht: kein Wunder, daß der immer noch „befdXag tabrnte" Oster Has schleck» c. fegt hat. Tie Frühjahrsbestellung kann noch ' icht begonnen werden. Während in ben tfar- landen schon Hafer- und Gerstenfaat beendigt wurde, konnte man bei uns noch nicht rtdx an» fangen. Tie Wintersaavn zeigen verbeifamgtz- rol les Aussehen, befanlrrt gut stetzm Win teer ap» »nd filee. Tie Balte Wetterlage bedingt ein sehr 'pätes Blühen der Obstbäinve. DaS ist aber ein großer Vorteil; denn le spä er die Obstblüte er- fo'gt, desto besser bie Obstnussich en. Im vorigen Fahre waren um diese Zeit die Kirschenblüten schon zugrunde gerichtet. Kreis Friedberg. Q. B a d - N a n h e 1 m, 2-V April. Da» geffam im Konzertbaus veranstaltete erste Konzert M Gemischten Chor deS Vortrags- und MufikvereinS hatte einen starken Erfolg. Ta» Musikvereins hatte einen starken Erfolg Ter Chor leistete unter Leitung von De OttoW issia. einem Sohn beS Kirckvnrats Wifsig, in „Der Rofa Pilgerfahrt" sehr viel GuteS Als Solisten wirkten mit Frl Er"a Bloch- Fttankfart, Frm» QuiS- t 0 r p - W i s s I a - Bad-Nauheim, Kammersänger S te pH a n i - Darmstadt unb Ludwig Mar- g ut b,bie alle Bortreffl cdeS t istetrn. DaS Konzert« Haus war vollstänbig an4nerTifb» mvnotsblatt für den Aufbau und Ausbau der evangelischen K'irche, das seit 1. Avril im Verlage des Evangelischen Bunde-, Ver'fti W 35 er* idyentt Es gibt durch ifakmati d> U bermi t'ung des ganzen m Betracht kommenden SboffeS die Möglichkeit, die Enmnck!anq der stirchensrage in ber Gegemvart für ille Laubes ftrchcn zu Über* schaue». ML Wüü» «1 ibrtt. ^TW«c4,iii yiacnlfüral»t)i iMtbotf t>n N**n IkluäN- d t ent l|.$ ft SHU» u. Suche z, {eUrauCbrrl.® E'frerirl I jtfl. a. a. «M Suche PH Ä 1 M'llfj SÜ «aluber qefudjL 'öbiäb IVcheH? tzHH? rtallicteMi -rau Earl 5 FctnrSwe Kiasnze % ilelütfle rhen od. Frau. AartfnQrbdttrt ' jfl (Sarintrel G Vcher Sirane 7. GeiondeS, fra Mädch aizd.gefM«»tr. •"•ÄtUtiRnli cinanianXiüttit b.euiA'oba ifrai Utkiuchi drave UchttKädcheu Lüd-A Wi Willa im •£u«)t für fofort Fraa oder Hl Mr einige Stund Sir CäuJarbflL r.ölAker,tzudll lldehen re »rau tloitmau ___BcQlatcr_ fiOah KT 1. «kai ob. fpi Itfl Sttakratk, wtnu Hnerrotfl । *"yeril*e. J!ä< Ifet lofort ob. fpäi., fal auch eine R Hau». 4 r li® 8teHa J fofort ober 1 SLHr.r» nn M.Crt,;iulitbed J’cnitmäbr Sffiti hl u?alM,uät -^nbosstrlch^ IW ^ehrmadci ÄQ1,fmai 12eu» enoUre«! w ^Stellenangebote| LtzKrStkUkI ÄftÄmm Klavier I Erfindungen: I Pa v. . A Uj aMAiiaaa* AknM <3 4i 11 (l II Beratung über Schuh tt Wieder erhttUllchr 08208 zu ocrtiiufeii. abrngeben 08367 stehen 6156 Starte Fcrkcl 5218 Alt verkaufen 08482 ah verknusen. BnchnerstraKe 2 I. 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M. verschied plötzlich und unerwartet infolge eines Schlaganfalles nach soeben vollendetem 60. Lebensjahre meine herzensgute, treusorgende Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Hermine Schneider, geb. Dauber Mit der Bitte um stille Teilnahme Oswin Schneider, Buchhändler Leni von Zangen, geb. Schneider Karl Schneider Karl von Zangen, Reg.-Assessor Elisabeth Schneider, geb.Lindner und drei Enkelkinder. Alten-Buseck, Gießen (Seltersweg 70), Stuttgart, Hamburg. Die Beerdigungfindet Montag den 28. ds. Mts., nachm. Z'/ Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 5I83D Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir innigen Dank. Georg Winkelhaus nebst allen Angehörigen. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nacht entschlief nach langem, schwerem Leiden meine innigst geliebte Tochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Mathilde Katz. Die Beerdigung findet statt: Sonntag, 27. April, nachmittag 3 Uhr von der Leichenhalle des neuen israelitischen Friedhofes aus. Blumenspenden dankend verbeten. 5166D Gestern verschied nach langem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Johannes Albach Förster i. R. im Alter von 80 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Eliese Albach geb. Frischholz nebst allen Angehörigen. Hattenrod, Oppenrod, den 25. April 1919. Die Beerdigung findet Sonntag den 27. April nach- Heute nacht en"schlief sanft nach kurzem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter, treubesorgter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Onkel und Schwager Heinrich Conrad I. Landwirt und Beigeordneter im Alter von 68 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Helene Conrad,geb. Backhaus. Climbach, den 25. April 1919. Die Beerdigung findet Montag den 28. April nachmittags 3 Uhr in Climbach statt Gietzen. den 25. April 1919. [BITS Die Beerdigung findet Montag, nachmittags 3 Uhr. in Gietzen von der Kapelle des neuen Ariedhof» aus stau. Verwandten, freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, das, am 24. Avril, nachmittags 6»/. Uhr, mein tnnlflitfleliebier Mann, der ireu'orgende Vater feinet 3 unmündigen »Inder, unser braver Sohn. Bruder. Schwiegersohn. Schwager. Onke! und Reffe Wilhtliü Psarnikiichti im 28. Lebensjahre nach kurzem, schwerem Leiden durch dea Tod entrissen wurde. Im Namen d. trauernd. HimerdUedeuen Bdilivviue tManafucbf* geb. Pfann ucheu nebst Kindern und allen Berwaudteu. Holzheim. Gietzen iSonnenstr. 1U den 25. Avril 1919. In ^avanS Erde liegt unser Glück. Tu guter Sohn febril nie zurück. Viel zu früh rerlie ,eil du die Deinen. Die tn der Heimat um dich weinen. Plötzlich und unerwartet erhielten wir am 19. d. M. die traurige Rachrtcht. datz unser lieber, guter, hofsuungsvoller Sohn. Bruder, Schwager und Onkel (5efreiterKarlBöd)er IN Narafhino in Ianan. nach über 6 Zähre langer 1 teuer Pflichterfüllung für# Vaterland im 27.Lebensjahr an der Griove mit binzugetretener Lungenentzündung am 7. ß-ebr. geiiorben und am 8. beerdigt worden ist. trr diente feit dem 1. ift li beim 3. See- atl.. 4. flomow in Wilhelms- baven und kam mit einem Transport am ft. 1.13. nach Tungiau. von wo au .' er nun über 4 Jahre in taoanifcher ttzefangen- fckaft war. krr ift unser 3. Opfer in diesem unheilvollen Srteo- Zn tiefem Schwerz: ^am.Böcker ucbit allenAagedörigeu. Vllltngen. Zellmllble. Darmstadt. Teuna, den 2k Avril 1919. Wiedersehen war seine u. unsere Hoffnung Rach langer, banger Ungewitz- heu erhielten wir heute die ßSSMs» Rachricht. datz mein treuer. uuvergetzlicher Sohn, unser Ueder, guter Bruder, der ttrlegsfreiwilllge stud. iur. Hans Schmahl Lenmant d. R. im Kg!. Prrutz. Retz-Drag.- Siegt.91 r.i Kompagnie-Führer deri.Komv. Kgl. Preutz. ^uf.- Hegt. Rr 17A Inhaber des Eisernen Kreuzes I. u. TI. ÄL und der Hess. Taoferkeusmedaille. nach Gotte» Willen am 9. Okt 1918 Im Alter von 19 Oabren bei Romagne Ion» Mont- saucon für Kaiser und Reich auf dem tyelbe der Ehre gefallen IfL LaubgericktSrat Sckmabl. Reib» krikgSgertcktSrat d.223. Zns.-Dio. Äarl Sckmabl. Oberarzt d. L. Ludwig Sckmabl. cand. iur., Leutnant d. R- im Drag.-Regt. Rr. ft Marianne Sckmabl. Gietzen. den 24. Avril 1919. Mes ivür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen mir auf diesem Wege unseren iunigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen.: Ft« Slifsbetje Actz $mt. Waschfrau sucht dringend 5120 Sä uglingöbeim. rüÄige sfriill z. Kaffee- u. Kuckenzube- reitung f. d KrieaSaef.- Durckgana^lager ges Iran tv216 Geübte Bereiferinnen gesucht. 5221 J. »»riMü, Zigarren- finenfabrik Scktllerür.18 TüchLTai len Arbeiterinnen sofort f. dauernd gesucht. Lina Biringer Piocksirahe 16 I. Zuveriäfnae ZeituugS- tragerin gefucki Scltersweg 11 08134 bei Mandler. Tucktiae Pn1;arbeiterin für .)ahr.S>tell'>»g gekuckt. ScbriftL Angiboic unter 08308 g. d. «tetz. Anz- erb. Arbeiterinnen gesucht. Hermann Hetz. 518V Schützcnstrage. Gut emofoblenet 10001 Mädchen für Qütbe und HauS innt baldig. Eintritt in flune Familie gesucht. Putzfrau für (4rfd>nft vorhanden. !Vrau 2lnna Brück. Ecke Brandvl., Uanzleid. DieosI- oder Laul£ädcheä geflickt. (NrJJ Wrsler Stet »weg 7. Hüt. tnd)L ÜRöhiiri gesucht OKitä Wiefenftratze 1 v Tncht. Mä>idkn. am liebsten vom Lande. au :i I. oder 1 i'ini .ür einen bür «er litten Haushalt wird einbr ves S?ai|tnmüödifii gesucht. daS ffch wie zu Haufe fühlen fall. Zu er- fragen tm Gietz. Anz.' Jung^N tia khen vom Lande (KosLreaii.) welches Luft bat Socken und den ftadt. Haushalt kenne,, zu lernen, sucht fof. bei au em Lohn Frei Dr. Baba« tzositrage 4511. Bl.ssea, Samstag, 26. April (919 Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) Ur. yr Zweites Blatt Letzte Nachrichten. Vie italienische Verstimmung. Aus Stadt und Land. Gießen, 26. April 1919. VoNSgebräuche am „Weißen Sonntag". Der Sonntag Quasimoöogeniti oder weiße Sonntag, eine Bezeichnung, d« auf dre wertzen Ge- twtbcr zurückzuführen sern durste, dre ehemals von den um Ostern getauften Christen wahrend der au! dieses Fest folgenden Woche bis rum Sonntag Quasimodogeniti getragen wurden, fat v re les Volkstümliche. Für die ftawiichen Volksstamme gilt der weiße Ä)nntag als Einleitung der schonen Sommerszeit. Im Harz pslegt man an diesen Sonntag Birken vor denjenigen Hausern ZU errtck- ten in denen sich Äonsirmanden cesinden, wahrend in einigen anderen Gebenden ker Bauer^ain. „wn- ßen Sonntag" die Obstbäume schüttelt, damit nicht tfte bösen Geister, die durch die Lüfte rtek^n, sie zu ihrem Wohnsitz erlesen und ihnen dir Lebenskraft midfauaen. In gebirgigen Gegenden ^.gehen an jenem ^age die Hütebuben mi^veißen^Stabcn^au^ Auf dem Treppenabsatz blieb er einen Augenblick stehen. Er mußte sich sammeln, er mußte seine Ruhe wi.der gewinnen. Er legte die Hand an die Stirn. Was hatte er getan? Er hatte einen Beamten, der sich in der Ausübung seines Berufes befand, tätlich angegriffen, mißhandelt. Er war sich gar nicht klar darüber, wie er sich zu dieser brutalen Haiidlungsweise hatte hinreißen lassen können. Er wußte, daß ein solches Vergehen eine strenge Strafe nach sich ziehen würde. Schön! , , , „ Nur jetzt sollten sie ihn nicht fangen! Nur nicht abgeführt werden unter den Augen Ruths. Morgen — dann konnte er sich ja selbst der Polizei stellen, freiwillig. Er riß sich zusammen. Er schritt die mit Teppichen belegte Treppe weiter hinauf. Er zeigte sich ruhig wie rminer. Keine Spur von Aufregungen der letzten Mrnuten war ihm anzumerken. , . _ . Am anderen Ende des breiten Korridors, dort wo die Konferenzzimmer lagen, war ein Garderobenzimmer. Aus dieses schritt er zu. . Er konnte es nicht wagen, fernen ergensn Mantel und seinen eigenen Hut an der Garderobe zu holen, die unten neben dem Teeraum Iig. Tort wäre er erkannt und verhrftet wrrden. Er — er mußte sich den Mantel und den Hut eines der Herren ausborgen, die hier oben bei geschlosienen Türen ihre geschäftlichen Angelegenheiten berieten! Freilich, das Ausborgen mußte ohne Wissen des Besitzers geschehen. Wie .ein Paletotmartx-r mußte er Vorgehen, frech und mit -Sachkenntnis. Nur nicht einen Mantel wählen, der rhm nach- lien eines der Böller, das in den Bereinigten Staaten du- größten Svmpathien besitzt, und es gilt auch für ein sehr kluges Bolk." Aushebung aller Schwarzen Listen. A m st e r d a m , 25. Avril. (Priv.-Tel.)„Daily Chroniclc" meldet: Ter Oberste Wirt' schastsrat in Paris hat beschlossen, sämtlich.- Schwarzen Listen aufzuheben. Aufhebung der Blockade? Berlin. 26. Avril. Der „Bcrl. Lokalanz." meldet aus Basel: „Morning Post" berichtet, an der Londoner Börse wird die Aushebung der allgemeinen Blockade erst für Ende Mai erwartet. Im Ministerium finden über die Auf- ljebungder Blockade seit dem 18. April Besprechungen statt Die „Daily News" meldet, daß die Agentur Lloyd in London Versicherungen nach deutschen Häsen ab 1 Mai annehme. Slandrcch.liche Eischi tzung von Plünderern. Hamburg, 25. April. (WTB.) Dem „Hamburger Echo" zufolge wurden bisher 6 Plünderer, die mit der Waffe gegen die Sickierheits- lruppen kämpften, standrechtlrch erschossen. Plünderungen in Buer i. Wrftf. Berlin, 26. April. (WTB.) Nach der „Pos?' ist es in Buer heute nachmittag zu schweren Unruhen gekommen. Auftührerische Men- schcnmassen stürmten die Kaufhäuser, die K l c i d c r h a n d l u n g e n und die Zigarrengeschäfte, zertrümmerten die Schaufenster und plünderten die Vorräte. Die Straßenbahn-^ wagen wurden angehalten und die Fenster zer- trinnmert. Zwischen der Menge und Der eingrei» senden Polizei kam es zu Kämpfen, bei denen es Verletzte gab. Heute abend trafen ReaierunaS- truppen aus Gladbeck ein, die die Ruhe wieder herstellten. Eine Anzahl Rädelsführer wurde per-- haftet. Eine Entschließung der schleswig-holsteinischen Ageordnetcn der Nationalvcrsammlung. Berlin, 25. April. (WTB.) Tie schleswig-holsteinischen Abgeordneten aller Parteien zur deutschen Nationalversammlung und preußischen LandeSnersammlung faßten einstimmig folgende Entschließung: Wir sehen in Schleswig-Holstein einen unlösbaren Bestandteil der grobdeutschen Republik. Wir erkennen die vierzehn Punkte Wilsons an und unterstützen die Reichsregierung im Kampfe für ihre Durchführung. Wir lehnen jede die Wilson- schen Grundsätze verletzende Gewaltpolitik ab Sollte uns der Friedensvertrag eine A b stim> mung im eigenen Lande aufnötiaen, so verlangen wir für jede Veränderung von Staatsgrenzen, daß 1. eine gemeindeweise Abstimmung aller Männer und Frauen über 20 Jahre einParis, 25. April. (WTB.) Havas erklärt, daß es sich nicht um einen Bruck handelt, sondern nur um eine Unterbrechung der italienischen M i t a r be i t bei den Arbeiten der Friedenskonferenz. Orlando setzte die auf den 6 Mai festgesetzte Einberufung der italienischen Abgeordneten auf einen früheren Zeitpunkt fest. Es wäre möglich, daß Orlando bis zur Eröffnung der Verhandlungen mit den deutschen Vertretern, die nicht vor dem 2. Mai beginnen werden, in Paris zurück frtn wird. Bis zu seiner Rückkehr wird die italienische Delegation weder an den Arbeiten der Konferenz noch der Kommissionen teilnehmen. Italien wird aber weiter teilnehmen an den Arbeiten aller interalliierten Kommissionen, die nicht von der Konferenz abhängig sind, tote z B. im obersten Wirtschastsrat, in der Wafsen- stillstandskommission, in den Kommissionen für Verpflegung, Transporte, Rohstoffe usw. Paris. 25. April. (WTB.) Orlando erklärte dem „Echo de Paris" zufolge, daß er sich an das Parlament wenden toerde, um eilte Bestätigung des ihm anvertrauten Mandats zu verlangen. Er werde dem König die Vertrauensfrage stellen. Das Parlament wird bte nationalen Forderungen sestzusehen haben. Eine Antwort Wilsons an Orlando. Genf, 25. April. Präsident Wilson hat gestern durch seinen Sekretär der Presse folgende Antwort an Orlando mitgeteilt: „Der Präsident empfindet ein tiefes Bedauern, daß die Vertreter Italiens es für nötig erachten, so zu handeln; er hasst jedoch, daß es möglich sein wird, die Tinge wieder einzurenken. Der Präsident hat sich klare Rechenschaft abgelegt über die Folgen seines Exposes, er hat aber kein anderes Mittel gesehen, aus der Sackgasse herauszukommen. Ter Präsident glaubt nicht an einen Konflikt zwischen Italien und den Jugosiawen: wenn es unglücklicherweise dennoch zu einem solchen kommen sollte, so würden die Verctnigten Staaten in keiner Weise eingreisen. Schließlich möchte der Präsident in Erinnerung bringen, um eine Aussicht auf die Zukunft zu eröffnen, daß Italiens Politik von seinen Alliierten und betreffs seiner Lebensmütelvcrsor- gung und des Gleickjgcwichts seiner. Finanzen besonders von Amerika abhängt. Nun ist aber Jta- bie Weide selber unb stecken daselbst den Boden ab. Bis zum Pfingstsonntage darf bann niemand an* bers Vieh aus das damit begrenzte Revier treiben. Ehemals war die Nacht zum „iveißen Sonntage" eine „Freinacht" für alle Ledigen, die von diesem Vorrecht durch Tanz und allerlei Kurzweil Gebrauch machten unö bei der j eg sicher Bursche Den Namen seines Schätzchens bekannt geben mußte, der aber geheim zu halten war, menn nickst anoecs der Verräter eine Strafe entrichten wollte, bte nachher zum allgemeinen Besten für Speis und Trank ver- wcnbct wurde. In der Schweiz nennt man (oen „weißen Sonntag" „Bohnensonntag", weil an ihm jeder Kirck)knbesuch.r eine Boljne erhält Vielfach sanden auch Umzüge vermummter Burschen statt, aus deren Gefangenschaft sich die Mävch.-n, die ihnen in den Weg kamen, nur durch ein Geschenk zu lösen vermochten. ** Aus dem Stadttheaterbu ccau. Freitag, 2. Mai, findet ein Gastspiel der Tänzerin Ruth Schwarzkopf statt, die bereits in Bad-Nauheim mit außerordentlichem Beifall gastierte, und sich als vollwertige Rivalin von Hannelore Ziegler erwies. ♦* Der Schwarz- und Blaulohkl^b für Hessen unb angrenzende Gebiete, Sitz Gießen, freit am 2). und 21 April in Kinzenbach seine erste reichbefchicktc Klubschau ab. Trotzdem der Klub erst seit 1. März 1919 besteht, tonnte man nur erstklassiges Material sehen, wie auch ans der Prämiierung hervorging. An Preisen wurden vergeben: Hch. Henle-Gießen Klubpreto unb Zufchlagspreis für das höchstprämiierte Tier, ein Siegerpreis. -Gg. Eiif-Sleinberg 1 Siegerpreis sowie den 1 Preis der Jungtierklasse: Gg Keil- Gießen 1 Ehrenpre.s, 1 erster Preis und 2 dritte Preise; L Licher-Trohe 1 Ehrenpreis, 1 zwerter Preis, den zweiten und dritten Preis der Junatter- tlasse und eine lobende Anerkennung: Fr. Bock- Gießen 1 erster Preis und 1 dritter Preis: Hch. Wahl^Hartenrid, Kr. Biedenkopf, 1 zwei.er Preis: Th Jochim-Gießen lobende Anerkennung. Bei der gleichfalls abgehaltenen Hauptversammlung nut Neuwahl des Vorstandes wurden gewählt: Hch. Henke-Gießen, Vorsitzender, Gg. Keil-Gießen, Schriftführer, Hch. Wahl-Hartenrod, Kassierer, L Licher-Trohe und PH. Zimmermann-Großen- Linden als Beisitzer. Ter.Klub plant feine zweite Schau im August in Frankfurt abzuhalten, um seinen auswärtigen Mitgliedern gerecht zu werden. Sckwarzlohzüchtern dürste sich empfehlen, dem Klub beizutrelen, da er verschiedene Vorteile bietet. ** Besitzwechsel. Der Zentralautomat, Seltersweg 31, Frau Vloedner gehörig, ist Jür 75 000 Mk. an den Inhaber Hermann L ö b e r verkauft wvrden. — Evenfo ist, wie wir hören, das Hotel Felsenkeller, Liebigssiahe 5, das sich im Besitze der Unionbrauerei befand, zum Preise von 96 000 Mk. an Herrn Schwab, Gießen, überge- 9mehl 40 Pf. das Pfund. Tie Höchstpreise für Schlachtvieh sind vom Hessischen Landesernährung-5amt mit sofortiger Wirksamkeit bis auf weiteres wie folgt festgesetzt: a' für Rinder ber Klasse A am 125 Mk., b) für Rinder ber Klasse B auf 100 Mk., c) für Rinder bet Klasse C auf 80 Mk. für 50 Kar. Lebendgewicht: für Kälber einheitlich auf 110 Mk. für 50 Kot. Lebendgewicht. Mit Inkrafttreten ber erhöhten Vieh preise hat eine entsprechende Herabsetzung ber Provision ber Vichhandelsverbände einzutreten. Richtig, eine schwere Händigte sich aus feine Schulter und eine S inme f.ü.terte ihm ins Ohc: Schnepfe, madjen Sie keine Dummheiten. Sie sind verljasiet. Kommen Sie ruhig mit. Es ^^Tonpai sah, dicht vor seinen Augen, eine sich über ihn beugende starkgerötete Nase. Ta kam eine bli.ide Wut über ihn. Er dessen Ruhe im Regiment geradezu sprichwörtlich geworden war, der sich einbildete, m allen Jagen Herr seiner selbst zu bleix-i, suhlte, wie ihm eine frifee B uttoelle "da- Gesicht schog, wie ihm jede' Ueberlegung zum Teufel ging. Ter ganze, seit Wochen in ihm aufgeipetcher e Groll und Merger über diese ewigen Derwecks- lunKn entlud sich m entern emtgen, sickagon Faustschlag, den er gegen die Nase des Beamten ^Blitzschnell war es geschehen^ Ter Beamte taumelte, versuchte sich an ciiem Ltuhl zü halten, und stürzte baitn, den ä.uö( nnt sich reißend, mit lautem Gepolter zu Boden. Kellner eilten herbei. . Tarnen schrien laut aus, riefen um »Ute. Tie Musik fdjiuicg mitten im Ltück. Man rannte durcheinander^ und wußte nicht warum. Man schrie und drängte. —. . , Tiefe Verwirrung benützte Dorival zu einem geordneten Rückzug. . , Es gelang ihm, ohne angehalten zu werden, durch bie erregten Menschen mnburch A Tr^pe zu erreichen, die nach den oberen Stockwerken führte Ohne Mantel, olme Hut konnte er sich nicht auf bie Straße wagen, xa fehlen 'hm die ^ucht in die oberen Räume des Hotels zunächst als ber beste AttSweg. Zur Vermögensaufstellung. Bon Adolf Ludwig, Tirektor der Toutfch:i ; Revisions- und Treul-andgesellschaft m. b. H., Cassel. , Nach der Verordnung der VolksbeaitftragteTr ' tweme 13. Januar 1919 hat vhne Ausnahme feder 1 Angclwrige des Teutschen Reiches und jeder Aus- ' bänder, ber deutsches Grund-- unb Betriebsvrr^ । mögen fr sitzt, nunmehr bis zum 31. Mai ds Js. ein Verzeichnis darüber anaufertigen, was er am 31. Dezember 1918 an Grund-, Betriebs-- und 1 Kapitalvermögen, unter Berücksichtigung ter Schulden, besessen hat. AuMgepslichtig sind jedoch nur Eiuzelpersonen, nicht auch Gesellichtflen, wohl aber die Gesellschafter als solche. Des weiteren verlangt die Verordnung nähere Angaben über Schenkungen und sonstige Vermögensabgaben von mehr als 1000 Mk.. über Auftvendungen für Kun stund SckMUckgegenst ändc int Eiitzelbetrage von mehr als 500 Mi., sowie über sonssige Anschaffungen feder Art im Einzelbetrage von mehr als 500 ?)?!., hn Gesamtbeträge mm mehr als 10000 Mk., soweit sie in ben Jahren 1914 bis 1918 gem.icht wvrden sind. Auch Aktiv« unb Passiv-Renten sind anzugeben. Die Formulare zu ben Verzeichnissen, bie demnächst — z. 3t. sind sie noch nicht erhältlich — bei dem Vorsitzenden der Ernkommensteue: Ein- schätzimgskomMission zu erhalten sein werben, brauchen vorläufig nicht eingereicht zu werdeü. Wahrscheinlich Jbirb die Steuerbehörde das Verzeichnis mit kurzer Frist und ohne Gewährung von Fristverlängerung einfordern, sobald die Gesetze für bie geplante Kriegsabgabe vom Vcr- m'ögenszuwachs und für bte einmalige große Be- fitzabgnbe vorltegen. Mit ber Anfertigung der Aufstellung wird chicm zweckmäßig sobald Äs möglich beginnen. Im eigensten Interesse wird jeder diesmal mit besonderer Sorgfalt das Bermögensverzeichnis anfertigen, da es als Grundlage für bie geplante große Vermögensabgabe bient. Für bie Wertfestsetzung des Grundvermöycns nebst Zubehör kommt je nach Lage ber Tinge ber «meine Wert ober bie Gestehungskosten der Ertragswert in Frage. — Kaufleute und Gewerbetreibende werden ,bei dex Berechnung tötet) Betriebsvermögens bte letzte Bilanz zu Hilfe nehmen Es werden Abschreibungen, Rückstellungen und Wertberichtigungen eine wichtige Rolle spielen. Man wird gut tun, Bilanz- unb Steuer- sachverständige zu Mite zu ziehen. Ist auf ben 31 Dezember 1918 eine Bilanz nicht vorhanden, fv Tann bei vorliegender ordnungsgemäßer Buchführung mit Abschluß die zuletzt im Laufe des Kalenderjahres 1918 gezogene Bilanz zugrunde gelegt werden. In der Regel wird es sich j^-och empfehlen, die Anfertigung erner Zwischen-Bilanz, auf ben 31 Dezember 1918 imchznhvlen. Als Kapitalvermögen werden außer Wertpapieren, für die mtn die amtlichen Kurse feststehen, und sonstige Forbenmgen ,dic stillen Beteiligungen an rhtem ErwerbInnternehmen anzugeben fein. Hierhin gehören auch bie Geschäftsanteile an erner G m. h meinden als für die Abtretung stimmend gezählt werden, worin zwei Drittel der Wahlberechsigtete für die Abtretung ftinmtten, 3. auf beiden Seiten der Grenze unter gegenseitiger Aufrechnung von Enklaven und möglichster L>chonung niirtschaftlicher Zusammenbänge, die gleichen nationalen Minder- heiten bleiben unb ber Schutz ber nationalen Minderheiten auch 'Nach ber Abstimmung sichergesteD wird. Insbesondere svllen Sprache, Schule, .Kirche und angestammte Kultur überall ihr Recht finden, 4. zur ungehinderten Turchfuhrmig einer wirklich freien AbstinlMung eine paritätische — für Nordschleswig eine deutsch-dänische Kommiffion mit einem1 schwedischen Obmann — eingesetzt wird unb lebe fremde Besetzung des Landes unterbleibt, 5 im Sinne der Berner Beschlüsse die Abstimmung erst dann vorgenommen wird, wenn nach Eintritt des Friedens die Wirkungen der Hungerblockade auf* gehoben sind. Wir verlangen, daß für Schleswig-Holstein mtb offen gefährdeten S'ädten unb Landschaften möglichste wirtschaftliche Fö berung zuge'ichrrt und diese Verheißung sofort in die Tat umgesetzt nnrv. Wir verlangen endsich, daß die alten Freiherten unseres Landes in Verwaltung und Kultur sicher- gestellt und nach den demokratischen Grundsätzen einer mög'ichst weitgehenden Selbstverwalsimg mw ter Zustimmung des Landes neu ausgebaut werden Henny Porten angeblich ermordet. V e r bi n, 26. Avril. Wie bte „Deutsche Tageszeitung" meldet, soll die bekannte Kino-Schau- spielerm H e n n v P 0 r t e n. die zur Erholung im Allgäu weilt, von baverischen Kommunist e n e r m 0 t b e t worden fein. Wie bereits vor einigen Tagen gemeldet' wurde, war die Schauspielerin von den Kommunisten als Geisel festgenommen worden. (Wir möchten in die Meldung, über deren Quelle nichts Bestimmtes verlautet, einige Zweifel setzen. ^Eoelheschuie^ I penfion. t k » dach am. I IßeainafLoerb m.vorschole,erüLinfShrlgenzeugn^ I Johs. Lieht. 5188D bat Pfund an melbcn. 5108 (Bleiten, den 26. Sprtf 1919 Caf6 Ernst Ludwig ! iiuiiiiiiiiiiiiiiniiiiiHiiiimiimiiiimimiiiimiimimiiim \ Statt Karten! Der Vorstand. 49031) iiuiiiiiiiiiiiiiiniiiiiHiiiiimimiiiimimiiiimiimimiii ■ 10.- Gießen CtmBurg 27. Spril 1919 Statt Aorten Weisses Rrauhaus ßiesseii Verlobte r Gletzen den 27 Aprtt 1919 vorrätig. 5061c C. 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Ihre Vermählung zeigen an Heinrich Ickler und Frau Lina geb. Erb Stilkseide alle derben StSNc Kaufhaus Katz. Die Zufammenkiintt ist vormittag» 9'/, Uhr beim 2en»loch nn Der ^ard auf öem LZeg, der von der Kangtborier Lhaussee herauf führt. ß^Oüli Ltädtrtchen LebenStnlttelamt jn melden. Ter Kleinverkanssdöchstpreis für Ziffer beträgt: 1. Gemahlener- und Kristallzucker: a) nicht raffiniert lKonsumzuckeri b) raffiniert 2. Hutzucker, Vlattenzucker: a> im ganzen Hut oder Platten bl lose ausgewogen 3. Würfelzucker *. Kandiszucker: al braun bl schwarz (Hieben, den 25. Hurfl 1919. Für die ufis anläßlich unserer Vermählung ! erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir | herzlichen Dank Georg Jammer u Frau Margarethe l geb. ‘Brieqel I Garbenteich, den 26. April 1919 5 „ 100 Blaudruck mit weißen Tupfen in guter Qualität Holzverfteigernng in der fürstlichen Cbcrförfterci Lick». ßrnifriiliijfli alle Sorten, kräftige Bilanzen, aue dünner WeUatelnitraeso, hinter der Stadtklrehe Tel. 1206 (Besitzer Hans Klndnger) Tel 13U6 banstag und Senate« »in fideles Bierkonzert Mendorf a. d. Lumd.i, den 23. Avril 1919. Lotz, Ttrckkvr. Fororhal s, Ibiurolx-Hr. Der 96?(biter: H. DSU. grtie. $frtri|trnn|. Am Donnerstag den 1. Mai 1919, nach mit tags 3 llbr, wird auf un- fereirt ÄintSiimmer die der Maria Sriebel zu GieKcn zngefchrieb. Hof« rette Wallwrnr.47 dahier »rn «.»ef*mtn|t«onw.tin tzoui, 9 »:!«•• flrl#r 10. Se*tf<6rribl<|rt 11. ÄrrweeilrtcrbuO 12 »fegrarfci, i3.»u,engtt!ch 14.«ut9rnn|SP.|<» 16 txr gut« ton I«. tu'fj|l«6re 16 eor|O«l. ß«*r»64«r, iu|. 9.21, riniem UL 1,46 — SU Ht'trn ou» jebe* an er? Such g. Och—», a Bttlm 16b Dezlm&l- und Ketten waagen empfiehlt. Karl SchmllL Neuenweg 42. 08408 Senat*« 08433 Freikonzert 53 Vf. 56 , « , 65 „ 67 , 63 , 67 „ r Täglich Damen - Künstler- (KONZERT r—............................................i in alle Wer-, Bauern- und Volksräte der Provinz Oberhessen. Die auk de« 22. April ciabcrufene Siätekonfereaz ko««te wegen verkehrshiuderniste nicht stattftade«. Der Unterzeichnete beruft deshalb aus Lamstag, den 3. Mai 1019, vormittags 10 Uhr, nach »ietze«. Gewerkschaktshaus .Schanzenstraße 18) eine nochmalige «L tek o » f ere nz mit der- selben Tagesordnung ein und bittet um zahlreiches Erscheinen. in großer Auswahl vorrätig 6208 N. Spier Sühne, Alsfeld VogelsbergerHof Gustav Trinkaus tm Hausschürzen besonder« preiswert Richtig grolle Haus- »chürien aus biamm Leinen, völlig groß (kein Ersatz- Q?c gewebel.SLM. ,6 „ 50 „ „ 5.- av hier, 9 -ntttagS 2 Uhr, berftBÜxre ich im Auftrag te3 Venn Rechtsanwalts Oeun darter eine Partie Aber- Uuiliyr Mobilien au» dem xxuilhalte Qbanaerv bers, und zwar: 1 Sittdenschrank mtt «uisay, 1 An- rttfUe, 1 ffilchen tisch. 1 SaStisch mtt Herd, 1 »wei- rüngen Sleiderschranl, 1 filrü^rfUnber. 1 Wasch, fomniobe m. Marntvrpl., 1 Spttael. 1 tomK. Bett, 1 Nachtftich wl Mannorpi , 1 Bücher risch 1 EiZ. schrank, I ovalen Tisch, 1 Sihbadewanne, 2 Wasch rorbe, Glas und Porzellan. 1 (itzgeschirr für 18 Am Dienstag den 29. April 1919 vormittags 9l/t Uhr kommen auf der Aasewiese iGullu-markt) etwa 60 linötsüMiiit Siiitrnmojti, Ü'oinibHS- wegen, fiaftenwagen v. hjl. nni 75 kilkrt unö iinifttrc $igtn militiriiicr Art öffentlich meistbietend zur Versteigerung. Grünberg, den 14. April 1919. 47530 Sammelstelle für Heeresgut «rünberg. Mostansatzlu“ Erste deutsche Marke zur HerstelliinaeineSvorrüg' lidien HauStrnnkcS wie Slevielweiit. Ns7 für ISOLtterMkLO- - 8 , 100 , „ 14.— » 9 „ 50 „ , 7.- <»hne ZnrkerMoff: Nr.4fllrl.OViterML14.- Bekanntrnachung. Die Lieferung deS Brennholzes für die Institute der LandeS-Unioersttät im 8kechnungS'ahr 1919, und zwar ca. 18 Rm Buchen- und ca. 85 Rm. Tannenscsteitbol- soll auf dem Wege öffentlicher Verdinguna vergeben werden. Angebote sind mtt entsprechender Äutichrttt versehen bis zum Samstag den 3. Mai id. Js., vormiltass 11 Uhr, (bei uns einzureichen e Tie Lieferungsbedingungen, sowie das Ber- zeicknis der betr. Instttute können auf unserem Amtszimmer, Bismarckstratze 22, eingeftben werden. Gießen, den 26. April 1919 52016 Berwaltungsausschuß der LnndeS-Universit^. Gifevius. Bekanntmachung. Der vom (Semeinderat durchberatene Boran- Mag her Gemeinde Billin gen für 1919 Rj. liegt von Dienstag den 29. Aprtt ab eine Woä?e lang aus-,dem 2lmtdiimmer des Bürget ineiüers zur Ginsicht offen. Während dieser Zeit können Gin- toenbintgen bei unS mündlich ober schriftlich vor- abm. Harbach, den 25. Aprtt 1919 5186 Hessische Bürgermeisterei Harbach M ü n ch. Ä Ä_______________ 5208B Der Oberbürgermeister iLebenSrnttrelamt). behördliche Anzeigen. Zucker-Ausgabe. Der bei den Sleinhündlern der Stadt Gienen bestellte Zucker für Äortl 1919 kann von Montag den 28. Avril 1919 ab gegen Vorlage des Be- chen. M(richen.LiRadelbolz:)stei^l>olz-Wellen 4l-0Buchen, 1310 (Sieten, 810 Nadelhol»; 2 zilrfchbanin-Abschnlite <19 und J4 Bim. Dchm.. H und 6^4 Mlr. 1g.; 5 Värdjcn L Kl. - ia04 Orftnu 21 Pärchen 3. SU = Ätt» .Zstnt. 22 Värttien 4. SU. - 19,95 ,>stm., 1; Lärchen 5. SIL, = 7,70 Ohm.; 2 Kiefern L Kl. - 2^0 ftitm., 4 «lefern 3. Kl - 3,70 ftflnu 1 Kiefer 4 SIL = 058 ftflm. 1 ,"Uchte 2. Kl. - 1,71 »ftm., 7 »lichten 3. SIL - |&^tt .U’tm. 2 lebten 4. KL = 1,68 dflnu 4 Fichten 5. Kl. — 2,03 »Ulm. Fuhren feder «rt 08409 werd. Diüigft übetnomm. Wilhelm Jakob Ncttstadt 11. Mmshth-Pttlnf. 25—»Waggons Tannen' n. «sichtrn. Rnndicheil- knüvpel u. gespaltenes, trocken, auch stlr Backer geeignet. gibt oreisw. wng- gonmetfe ab 478» H.Rnppert, Holzhandlg., Emeirel fCberbJ. ob-tatan, Schanzenstr.L la. Carbid- Luipii Den ein getrogen. E Carl Schunck. Schwarz-Weiss - L ichtspiele Sei ter* weg 81. 5196o nmmmiiitiiiimiiiiiiiniiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiniiiiiiimimiiirm Froqreem von Saeilag, 28. AprU Mi einiehlliM. Healag, Ls. AprU Halbblut Große! Senaationsdrama in 4 Akten, mit der pebr beliebten Künstlerin Beweel OrCa In dor Hauptrolle. Baronesschen auf Strafurlaub Lustspiel in 8 Akten. In der Hauptrolle Hanna Brinkmann. Ab Dienstag das gr. 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Hans Braun, Dentist,Lieh Schulbücher iiri»HiHiiiiiiiiii>i!iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiutiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiii für sämtliche hiesige Lehranstalten, sowie • llloderne TSJanduhren Gemüse-Konserven Bohnen, Sviuat, Koblrabi. Karotten, Weist-, Rot- und Grünkohl rn Salr etngclest (kett, Dörrsemuse), nach knr^ »em Guttvassern wta fr,,ches Gemme 1» verwenden, empfiehlt 4«*» J. M. Schulhof, Marktstr. 4. Vermietungen Durch Aufstellung neuer Panzerschränke sind wir wieder in der Lage, Schließfächer in drei verschiedenen Größen in unserer Stahlkammer zu vermieten. Diese stehen unter Mietverschluß der Mieter und bieten die größtmöglichste Sicherheit bei den derzeitigen Verhältnissen. Wir empfehlen uns ferner zur Verwaltung VomHeereidietut beurlaubt, beabatchtfge ich di e tierärztliche Praxis io der Stadt Gießen und deren nächster Umgebung auetuCiben. — Ich Mn telephonisch unter Nr. 55 und 663 tu «wichen. Dr. Marckers, prakt. Tierarzt Gießen, West-Anlage 5l II. »,«e8 Möhls Tanzschule Montag den 5. Mai Beginn eines neuen Tanzkursus Ein Extra-Kursus für nur modemeTänze wie Boston, Fox Trott, Tango, Twosteep usw. beginnt am 6. Mai u. bitten um gell. Anmeldungen vorher in derWohntmg nur Marktplatz 23 lN. Frau Luise Deuster geb. Möhl. Lchöu anaeleate 0S47>7 Kegelbahn empf. zur aest Benutzuu.i Hch. BSniel, Hammstr. 15 SS war unS möglich, eitttge hundert Dosen Wurst auS HeereSbe,fänden zu erstehen. Um eine mdattchsl gerechte Verteilung vornehmen zu können, tollen diese verlost werden. Wir ersuchen unsere Mitglieder, die ihre Stahr- mittel aus dem Verein beziehen, sich am Dienötag den 29. und Mittwoch den 30. dS. SttS. nachmittags von 2—6 Uhr auf dem Bureau, Schanrenstrahe 16, ein’ Vo5 abzuholen. Die RSHrrnittelkarte ist vor- zu,eigen. L«!_________Der Vorstand. Auswanderer melder Such beim TtuijlhenPü!il>Bü»!erikiit.!s. SfesterkuLenblickerri M. L25. 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Die Blech- abwikk-lmigen M.4.49. Der Maurermeister Tl.9.80. Der Zimmermann M. 9.30. Der Zimmermeister M.9.30. DachaußmiltsiungenM.890. Dach^distnnaeu M. 3.25. Ter Stukkateur u. Gipser M. 16.—. T-:i Sleinmetz M. 9.3u. ®et Stein berechn er M. 43-! Der Tachdeckce Lh 9.M. T^r oraktttche Tistble'.- M. 38.35 ob. M. 19.36. Biira. mod. Möbel M. 12.k". Eins- mod. Möbel M. 10.75. Der Drechsler M. 17.21» Hok-berechncr M- 7.15. Schnhtbolzberechuer ®L2.9i- Der Stellmacher M. 15.—. Trr 2üaaeusabriran M. 17.16. Der Sattler M. 90.10. Polstern M. 11. Der mod. Tavezterer u. Dekorateur M. 13.60. De-. Dekorations und Stnbemaaler Al. 7.60. Firmen schristen M. 10.-. shachzeichnen M. 10.75. Znschneidr kunsl, Herrenschneioerei M. 17.75. Dmnenlchneiderei 21.35. 1000 Rezepte zu Handvlbarttteln M. »>.- ^obnberechnerM.L—. RechenbelserM.<85. Deutsa. M- 5.50. Rechnen M. 5.50. Buchsiihrnng M. 5 Grober Briefsteller M- 5.50 Bankwesen M. 5. Der ante Zon M. 5.50. Die Gabe der UnteTbnh.ju; SR.3.20. TanLlebrUuchM.-^35. 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