Dienstag, 25. März 1919 «(u.aqme von Anzeige» j. die iaflcenummci vis zum gicidinüitaii vorher o^neict'elk'ibinöiidjfeit Seilensreise: für örtliche Anzeigen 25 Vf. .für auswärtige 30 P'^ für Reklamen ü)lf.l.-nebft2O°o2eue- rungszn! vlag;Platjooc- fdirih 20 % \’hi'|d)lag. Lauvtichn tleiker: 9lufl. Goctz Veraiitivortlich für Politik: '21 ug. Owctz. für ben übrigen 2cd: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck; fämtlrch in,Gießen Srotz-Heffen oder RHein-Zranken? b. Tarmstabt, 25. März. (Drahtn.) Ter historische Verein hielt gestern abend feine Haupt- Bildung einer vorläufigen ReichSmanue. Weimar, 24. März. Der Nationalversamm- lui^g ist ein Gesetzentwurf über die Bildung einer horlänfiflrleistet, im herein mit der Reichswehr den Aiwrdnungen der Reichsrvgierimg Geltung ver- sclrasst und Ruhe und Ordnung aufrecht erhält. B ldnug einer Ncvubiil Nordbnytrn? Mün chcn, 23 März. (WTB.) In einer in Waigolshausen in Urrterfrcmfen stattgehabten Versammlung der Bauern räte der untcrfränFi- schen Landgemeinden wurde eine Entschließung angenommen, in der am Schluß gesagt wird, die versammelten Bauernräte verlangen mit allen zu Gebote stehenden Mitteln die Abtrennung der drei Frankenkreise und evatluefi der Oberpfalz zwecks Bildung einer Republi' Nordbapern, wenn in München nicht alsbald Besonnenheit, Ruhe, Ordnung und Gesetz an Stelle der despotischen Gewalt und des wahnwitzigen terroristischen Klassenkampfes Platz greifen. Sie lehnen es ab, noch immer untätige Zuschauer der von norddeutschen Literaten und russischen Agenten betriebenen Politik zu bleiben. Wahlen znm Arbtitcrrat in Hamburg. Hamburg, 24. März. (WTB.) Bei ben gestrigen Wahlen zuw Großen Arbeiterrat entfielen von 400 Sitzen 240 auf die Sozialdemokraten, 37 aus die Unabhängigen, 25 auf die Kommunisten und 96 auf die bürMrlichen und Sondergruppen. derungen der Sieger nicht zu überspannen und besiegte Völker nicht zur Verzweiflung zu treiben. Wien, 24. März. (WTB.) Meldung des Wiener Korr.-Bur. Der Minister des Acußern Tschitscherin richtete an den Volkskommissar für Auswärtiges in Budapest aus Moskau einen Funkspruch, worin er ausführlich die gegenwärtige Lage der russischen Sowjetrepublik und ihrer Truppen sowie bereit Erfolge, namentlich im Süden und in der Ukraine, schrldert. Das jetzige System der Entente — heißt es darin weiter — besteht darin, nicht die eigenen Soldaten gegen uns zu schicken, sondern midere in das Feuer zu treiben. Deutschland, das sich ihrem Willen fugt, bildete unter Hindenburg eine neue Armee als linken Flügel gegen uns, während die polnische Armee das Zentrum und die ukrainischen Petljura- trnppen den rechten Flügel bilden, während unsere Truppen im Dongebiet imb im 'Gebiet von Uralsk und Orenburg siegreich Vordringen, näl>ert sich der deutsche linke Flügel Voniewitsch, die lettischen roten Truppen bedrohend. Das polnische Zentrum aber bewegt sich gegen Wilna und Minsk und nahm Baranowitsch. Diese gleichzeitige Offensive ist offenbar die Ausführung eines wohlvorbereiteten Planes, hinter dem die Entente steckt. Unsere ilage im Westen ist dalter schwierig. Schmierig ist auch die Lage unterer lettischen imb litauischen Verbündeten Da sich mm die ukrainischen Sowjet- truppen Galizien nähern, wo es schon gärt, sind wir dadurch unserem ungarischen Verbündeten nahe, der im Rücken unserer Feinde steht. Gegen die anstürmcnden Deutschen und Polen werden neue Kräfte zu'ammengezogen. (Anm. des Wolff- bureau: Die hiesige zuständige Stelle bemerkt, daß es nicht deutsche, sondern Truppen der lettischen und litauischen Regierimg sind, vor d cnen die Bolschewiki zurückweichen. Nr. n Tet »leheirer Aazel-er erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Gletzr.ierLtimUietrdlälter; Kre.slhiU für den Kreis Siehe», vtzugspreis: monatl. Btt. 1.35, viertel- iohrtidi ‘Dir. 4.05. durch Slbbole- u. Zwetqstellen monatl. Dtk. 1.25; durch diePost Atk. 4.05 oiertd- jährl. ausfchl. Bestellg. Feruiprech - Anschlüße: iürbteLchristleitung112 Verlag,Geschä'tsstelle51 AuschribsürDrabtuach- richten: Anzeiger Lietzen. sammeuarl'ei en wollen. A?g..T a u n e n b e r g>(Wel'c>: Auch wir g'au ben, daß ba* alte Hohenzollcnr-Preußen unwidec briuglich dahin ist und wir wollen aus ber Konkursmasse unsere hannoversche Heimat wiederhaben. .Eine Annexion lami niemals Recht be g ü.iden. Tie Gerechtig'eit, Selbstbestimmung und Aüoral eilocbent die Wiederlierstellung eines selbständigen Hannovers im Rahmen des Reiclics Tie Regierung lat im Februar einen Erlaß gegen die Agitation der deutsch Hannoversck>en Partei gerichtet, der bedenklich nach Bismarcks- und Putt- kaminers Geist riecht, imb der uns den letzten Rest von Vertrauen zu dieser Regierung genommen hat. Mini, erpräsident Hirsch: Unser Erlaß wendet sich gegen diejenigen, die in Hannover eine DolksabsttmNrnng herbeiführen wollen, um diese Provinz von Preußen abzureißen. Tie Regierung steht diesem Gedanken ebenso ablehneitd gegenüber wie den rheinisck^en Sonderbestrebungen. Tie jetzige Regierung hat für byna,rische Interessen gar fein Verständnis. Auch den Ha'.movernmm soll bezeugt werden, daß sie treue Ternsche sind, aber sowohl im Interesse der Einheit Preußens als Mich der Stärke des Reiches Müssen wir an dem Bestände Preußens sestchil en. Durch die Abspaltung von .Hannover wird Preußen in zwei Hälften zerrissen werden. Abg. Runge empfiehlt als Cchlußbecicht- erstatter, die beiden vorliegenden Entschließungen, in denen sich die Lairdesversammlung gegen die Lvslö uuKsbestrebungen einzelr er Gebiets eile von Preußen, gegen jede Einverleibung rheinischer Landesteile, insbesondere des Saarbeckens und des Bezirks von Montfvie, Malmedy und St. Vith seitens Frankreich und gegen die Errichtung eines rheinischen Pusferstaates ausspricht. Beide Entschließungen werden angenommen. Dienstag 1 Uhr nächste Sitzung. MitteSung des Präsidenten über die Zusammensetzung Her Rogterung und Jdotetat. Das preußische Kabinett. Bc r li n, 24. März. Zur preußischen Kabinettsbildung meldet der „Berliner Börsenrourier": Von der Deutschen bemotratifJten Partei wird der 5?anbelsminister Fischbeck im Amte bieiben. De Partei wirb ferner das Eisenbastnministercunr übet» 1 reimten. Tas Zentrum wird das Justizministerium und das sich neu gründende Vol kswostl fahrt sm ini- sterinm besetzen. Ter ftr ieg§ Harter Reinhardt verll ibl au sei ems Pv, e.i, ckcnfo La stwir sch f s miniiLer Braun. Die übrigen i Minister bei,«hat die Sozialdemokraten. Für das Eisenbahnmüti- sterium dürfte die Deutsche demokratische Fraktion das Mitglied der preußisckzen L-andcsrersammlung £emt Oeser in Vorschlag bringen. Es ist wrihr- sckreinlich, daß in das Kultusministerium, dessen Leitung der Minister Dänisch bellten dürfte, je ein lxr'ilamentarischer Unterstaatssekretär aus der Teutscheu demokratisdien Partei und dem Zentrum delegiert werden wird. Die Aussichten des VälfchewismuS. Wien, 24. März. (WTB.) Tas „Teutsche Volksblatt" will erfahren haben, daß die russischen Sowjettruppen in einer Stärke von 300000 Man an den Grenzlinien der Bukowina unb der Ukraine stehet:. Nach Er- xählungerl in Wien ein getroffener ungarisck^r Reisender vollziehe sich der Vorndarsch der russischen Svwjetttuppen verhälttnÄnäßig rasch. Er gehe nadp einem zwischen Budapest unb Moskau vereinbarten Operalionsplan vor sich Gerückstiveise verlaute, das; die ukrainischn Truppen Petljurag zu ben Bolschewisten überzugehen beginnen. Noch bilde das gepeinigte dou-sch Volk ben letzten starken Tamm gegen das Vordringen des radikalsten Umsturzes. Vielleicht glauben die Pariser Imperialisten das kleine Ungarn mit Waffengewalt bändigen zu können. Falls die Entente daran festhielte, Teutschland einen Vernichtungsfrieden aufzuerlegcn und es für ewige 3eitel Mi entmannen, dann könnte sich auch das deutsche Volk und Teutsch-Oestrrreich wie ein Mann erheben, da es sich von einer nationalen Katastrophe bedroht sähe. Ein Aufruf der ungarischen Proletarier an alle könnte endlich auch leicht in den Reihen der Proletarier der Ententestaaten Widerhall finden. Ten Besiegten ftünbe es Kvar schlecht an, den Siegern zu drohen, aber die Vorgänge in Ungarn sollten für die Pariser Ententewnferenz (eine letzte nachdrücklich: Warnung fein, die ForErzbergers Anfrage. Berlin, 24. März. Der Telegraphen-Union wird von zuständiger Seite mitgeteilt, daß auf die vom Reichsminister Erzberger nach Paris gerichtete Anfrage, ob es richtig sei, daß man den Deutschen nicht gestatten werde, über den Friedensvertragsentwurf zu debattieren oder irgendwelche Aenderungcn an ihm vorzunehmrn, sowie daß die Alliierten sich in keine Debatte über d?n Dorsrieden mit den Deutschen einlassen werden, bisher eine Antwort nicht eingegangen ist. Es ist nunmehr nochmals an die Beantwortung dieser Anfrage von Berlin aus erinnert worden. Kundgebungen in Berlin. Berlin, 24. Märtz. Unter ben zahlreichen Pwtestversamm^ungen, die gestern veranstaltet wurden, ist, so schreibt die „F. Z", noch eine zu erwähnen, die vom Nationalverband Deutscher Offiziere und anderen Vereinen vrr- anstaltet wurde. Die Haupti-ebe hielt Geheimrat Grosse, ber von der Regierung verlangt, baß sie unbedingt an der Grnnbhig' des Wilsmifriedens festhalte und bas deutsche Volk gegen bi" Begehrlichkeit unb Raublust unserer Frinde schütze. Deshalb müsse auch der international gesinnte Professor Schücking aus ber Friedenskonferenz! durch einen ?'ir Walwung deutscher Interessen geeigneten Maim ersetzt werden. Mit schwarz- weiß-rvten Falmen und einer MusistLrpelle marschierte die Versammlung zum ReickBlanzler Palais. Als der Zug durch djc Wühelmstraß-.' marsckstorte, entstand plötzlich eine Bewoguug und der Ruf nntrbe laut: Lnbendorff! In ber fltähe ber englischen Botschaft stund General Ludenborff. Im Nu hatte man ihn umringt, brachte .Hochrufe auf ihn aus unb begiüßte ihn stürmisch. Nur mit Mühe Coimtc sich der General den Huldigungen unter fortwährendem Tanten entziehen. Am Bis- marck-Tenkmal erkletterte ein Redner die Erdkugel und verlas die Entschließung des Nationalverban- des Teutscher Offiziere, die einmütig Zustimmung fand, imb legte sie als Tveuschwur dem Mtkanzler zu Füßen. Ein anderer Redner beschwor Bismarck: .Lieber Bismarck, steige nieder unb regiere du uns wieder!" Ein weiterer Redner ließ das deutsche Offizierkorps leben, das auch jetzt wieder bereit sei, Gut unb Blut für Teutsckstauds Rettung einzusetzen. Em Soldat vcrsick-erte: „Wir wollen unseren Treuschwur nicht bred>en Es lebe das deutsche Vaterland. Doch!" Weiter wurde ein Loch aus den Kaiser ansgebracht und im Anschluß daran gesungen: „Heil Tir im Siogerkrairz Schließlich ersttng em Gymnasiast die Stufen mit ber Erklärung, auch die Jugend wolle hier zu Wort kommen; er erinnerte an den 22. März und brachte dem alten Kaiser ein Hurra. preußische Landcroersammlung. Sitzung vom 24. März. Tie BespeeckMiig ber förmlichen Anfragen über die AbtrkiiiiniigSbtstrkbnngen werben um zwei Uhr nackuwittags fortgesetzt. Al»g. Heß iZentrum : Tie Errichtung einer rlzeinischlvest'äl fdjen Repub il ist für bas Zentrum feine Fiaktiousangelegeuheit Tiefer GedMike ist von allen politisck>cir sjÄrteien der Rl.e,tbeutschen Republik werden abge- schnächt durch die iimerpolitisckwn .Gejichtspunkte, die es geltend macht. (Sehr rrchig.) Alg Lldolf Hoffmann (U. S.): Tie Sache fängt gut an! Heute soll die neue Regierung unter dem Ministerpräsidenten Hirsch gebildet werben durch Anhänger ber Mehrhcitsso'ialisten, der Demo traten und des Zentrums. Man soll sich über ihrer weitaus größten Melirzal/l weniger von ben Chatten als von ben Rhein fron ken abftammej Tarin erblickt ber Redner eine ^lblehnung deS g-evßhessisck;en Gedankens. Tas Großl-essen, wie .'s sich ber Hessische Volksbu nb vorstelle, nntrbe etwas über 3Vo Millionen Einwohner zäl>- len, von beiten 970000, also etwas mehr als 1/l Süd- unb Wesldeutsck;«, R^nhesM unb Starkenburger wären. In Grostossen würde also das süddeulsthe Element weit in der Minderzahl sein. Turch das Ausscheiden Rheinhessens, das ber Red- i:Ci für unvermeidlich hält, nxr.m Gr ß t fei s aa ö- rechtlich zu a ide komme, würde sich bad Verl.'Ät- nis noch mehr zuungunsten ber süddeutschen Eiw- nohner des heurigen Hessen verschieben. Starten* bürg stehe allein als ein kümmerliches Anhängsel des rechtsmainisckien Y>wßl^essen mit feinen 600 000 Seelen etwa 3 200000 rechtsmadrischen Großh.ssen gegenüber. Der Redner schlug sodann folgende Neubildung als wünschenswert vor. Eitt Rhein fränkischer Staat dagegen, wie er mir vorschwebt, würde, auch meine sich ihm nur die Rhein Pfalz ansclstösse, unter 4*/$. Millionen Emwvhn-mit rund 2 Mill. SüddeutsclZ? und Westdeutsche enthalten. Würden sich ihm dagegen auch alle rhcinfränkischen Gebiete, mit Ausschluß ber badischen P alz, an d/ictiri, s) wür en- unter 57» Millionen 23/t Millionen liicksmai..ttche und ebensoviel süd- unb westdentschl: Seelen enthalten fein. Gin solcher Staat würbe lebens'ähig und '.ein Staat sein, der als große wirtschaftliche und .SiuUurgnmeinl d>ait im Innern des Reiches eine segensreiche Rolle spielen und ber bie Aufgabe, (Nie Mainbrücke zu bilden, besser erfülle als heut« das Großherzogttun. Dieser Staat werde durch Oberhofstn und Kurhessen fest tm Herzen Deutschlands verankert sein und zugleich durch den Besitz der Grenzlinien von der Lauter bis ins Saarbecken seiner Stärke und Größe entsprechend an der Sicherung der Neichsgrenzen beteiligt fein, wozu ein Binnensdaat, wie c5 ein Goß - Hessen darstellt, in ber Lage wäre. Geographisch ist das Gebiet, das unsere mundartlichen ©rennen rmrschließt, durchaus geschlossen. Wirtscksaftlich auch und fern Zentrum ist im Maintal bei Hanau und Mainz unb im Rheintal von Mainz bis Dingen. In dem Städteviereck: F r a n- s u r t, der wirtschaftlichen Hauptstadt, Wiesbaden, der internationalen Bäberstadt, Mainz, dem Sitz des ersten deutschen Erzbischofs, Darmstadt, dem Sitz der Staatsverwaltung — in diesem Städteviereck müßte der Schwerpunkt des neuen Freistaates liegen, wenn er ber Forberung des. § 15 des Versassungsentwurfs „im Sinne der wirt- wirtschaftlichen unb kulturellen Höchstleistung" gebildet werden solle. Frankfurt als wirtschaftliches! Zentrum des Mittelrbeines werde seinen Einflutz von Kassel bis zum Saarbecken erstrecken können^ und deshalb könne man erwarten, daß es der Jdc» des Zusammenschlusses der rheinfränkischen Gebiete nicht entgegentreteit werde. Noch weniger werde es Darmstadt den Vorzug, Regierungsbaupt- stadt zu fein, nehmen wollen, denn Frank'urt werde die Unmöglich'eit einsehen, die Negierungsgebäude in Frankfurt selbst zu beschafsen, die heute in noch höherem Maße bestehe, als 1866. Außerdem mühte es als Hauptstadt einem Arntspersonal von 500 Köpfen mit Familien in Frankfurt Wol/nung schaffen, eine Aufgabe, die bet der heutigen Woh- nungsknappheit geradezu unmöglich zu leisten fein werde. Der Redner spricht sich im weiteren barübrt aus, baß er D a r m ft a b t einzig unb allein für geeignet für bie künftige Regierungsliauptstabt beS zu grünbenben Staates Rheinsranken halte. Eine Unterbringung ber künftigen Regierung in Marburg ober in Gießen, woran man schon gebacht habe, halte er für eine birefte Unmöglichkeit. Zum Schlüsse betonte ber Rebner: 2§ weniger zu ben Kricgsfieuem unb Kriegskosien I^erangi-jogen zu iverben. (Unruhe im Zentrum.) Tie Trennung von Kivdre und Staat ist eine alte sozialdemokratische Parteifor- berung. Haben bie Mchr'.ei sto i >li e» diese Forderung schon aufgegeben'? (Zurufe: Nein!) Tann versteife ich nicht, baß Sie mit dem Zentrum zu- ä Gemral-Anzeiger für Oberhessen SwlMngrninddruck u. Verlag: vrühl'sche Umv.-Vuch' u. Stelnöruderei R. Lange. Zchriftleitung, Gesch^stsstelle u. Druckerei: Zchulstr 7. m hmidthals. 1 Dresden w luvt ■bzweckei hr. I lerti den nach je 36 ichstras«, 2162 Storck gen der Hat Rgt w» 1*11 L 5 .choneeder gtstckgl- Dentist h.) m Veinert Gießen HbMM*»; !»- : ti 19 hiUt: KolltHtn. ; inppitetol !* tUabith. || 16-12 üte. :! lieber »d iFkommen- Errungen- Au» Statt unb Land. Gießen, 25. Mär 51919. vom 1. April ab kann das AmtSverkündiqungSblatk für die Provinzialdirektion Oberhessen und für das Kreisamt Gießen nur durch die poft bezogen werden. Ter Bezugspreis beträgt ■2.50 Mk. vierteljährlich ohne Bestellgeld. Es empfiehlt sich, die sofortige Bestellung beim zuständigen Postamt oder beim Briefträger. G illtge Lebensmittelmarken für die 13. Woche vom 24 bis 30. März 1919. Brot: 2250 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl; Brot, filq. 45 Pf.; Weizenbrotmehl. tilg. 56 Pf ; Weißbrot für sträub'-, tilg. 80 Pf.; Weifzbrotbäcker: Flechenstein. Walltorftr., Krämer. streuzplatz, Weimar. Frankfurter Straße. Butter: Marke Nr. 13. 40 Gr. Butter zu 48 Pf. Fleisch: Wochenabschnitt 13. Metzger für Fremde und Urlauber: Kunz. Landgraf-Phlllpp-Plah 9. Kartoffeln: Anteil 5 Psund zum Preise von 43 Pf. Nährmittel: Marke 3 Märi 1919 Anfdiegelben «arten (A) 250 Gr. Suppcnfabrikate; auf die roten «orten (H) 500 Gr. Grieß, 250 Gr. Haferflocken; auf die blauen «arten (C) 250 Gr. Graupen. 125 Gr. Suppen- sabrikate 250 Gr.Tcigwaren. 125 ng lat nach einem tarn to'' Landes'e^Ärden M'tge'tel'ten Ber- te'fu"oSvlan für die Frilli' instand- gesetz'eS Lederschuftweri den Kvmrwmaltori'änton Versorgunader Landwirtschaft zu- grteill. Neues Schulgverk Tarnt erst wieder im Derbst Mtr Berieilmg ^langen. Tagegen verfügt die ReichSsfelle noch über Bestände an instandgesetztem £cbcr- schußioerk. Kommunalverbänto, dererr Bedarf an Schuhwerk durch die bisherigen Zutellungen noch nicht gedeckt ist, können Anteäss- auf Zuteilung von inslandgescktem Le>c scknftwerk un- nnttelba- an die Reick» stelle für Sckatffrersorgunr, Beriin W. 8, Kronenstr. 50/52 stellen. Soweit die Lieferung noch für die Frühj abrS-Feldbestellung ^wünscht wird, empfiehlt sich btc schleunige Echr^ichung. solcher Anträge. Anträge auf Zuteilu-g von neuem Lederschachwerk können nicht berücksichtigt werden. , Ta die Versorgimg der in der Landwrrtsckmft rmter^nbringenton NotsiandSarbeiter mit Sck'uto •mrrf durch die Konnnnnalverdönde de? Beschöf- trgungtzor'es -u erfolgen bat, iit bei den Anmel- dw'gcn ri-cht nur der Bedarf der misös'igen land- wirtschgftl'chen Bevölkerung, sondern auch der neu- rinznfeilenden Notstandsarbeiter zu berücksichtigen. eilte Betrügerin al» Kletterliinstlerin. Vom Pvlrviamt nrirb unS mi geteilt: Am Sonntag den 23. b-3. M'S.. vormittags gegen 11 Uhr erschien in entern! lnrfigen Geschäft eine Frauensperson und verlangte für einen hie- sigen belaunten Arzt eine Aiiswahlfendimg Zdv- ftihnv'. Ta dem Kaufmann die Sache nicht rein schien, fragte er telephonisch bei bent Arzt an, worauf sich der Betrug berauSstellle. Ter Gr- fcbSftehnaim schloß mm die Person, nm sie der Po'i»ei übergeben zu können, in ein Zimmer des weil en SlockcS ein. Kurz danach verlangte sie, auszutreten, was ihr gestattet wurde. AIS sie «u lange blieb und auf Rufen keine Antwort gab, faß man nach und sand den Raum leer. Zuerst nabm man an, daß sie fick an8 dem Fenster yestürzt tobe, sand aber, daß sie an dem Blitzableiter beruntergeklettert war und« das Weite gesucht batte. Tie Vermutung der Polizei, ton man es hier mit der gerichtsbekannten Elisabetbe Kelter aus 0s r ü n b e r g zu tun tobe, fand sich bestätigt, da sie bei ihrer am gleichen Lage durch zwei Kriminalbeamte in der Frankfurter Slraste erfolgten Festnahme, die Tat zugab. Es wurde ihr noch zur Last gelegt, toi einem anderen Kaufmann 10 Flaschen Rum au die gleiche Weife erschivindelt zu haben, diese Tat gab sie auch »u. Ferner wird sie sreckbrieslich wrsotgt, weil sie ihrer in Grüutorg w-.'bnentoll Stuttcr tos Sparkassenbuch entwendet und ihr erspartes ©uitoben in lödto von 500 Mk. ab gehoben und durcizgebracht tot. In der Nacl t um 23. ds Mis rourto in einer außerhalb der Stad', izelegenei, Wirtsctmft ein E i n bruckSdiebstahl mistt.südrt, wobei dem lieb Zigarren, Zigaretten, Eier, Dcridrictone Flaschen Wein und Rum, Pfefferminz. Wackvlber, Kirsch tvaficr und Pnnsclieisent in hte Lände siel Als Täter kommt ein Auswärtiger iu Frage, tor den Fehler beging, seine Adresse zurückzulassen. Sein Portemonnaie mit 11 Mk und einer Reise-Tring- (wbfeüöbcidx inignna von Marburg nach Offenbach kiest er auf dem Büfett liegen, so daß man hofsent lich seiner bald babtoft werden wird. • •• Seinen 80. Geburtstag begeht morgen Herr Musiklehrer Ehr. Kruse, nachdem es ihm vergönnt war, im Jahre 1913 sein diamantenes Musiker-Jubiläum zu feiern. Schon von frühester Jugend an wurde Kruse von seinem Bater im Vivlinspiel unterrichtet; er trat kaum Ujalirifl bei dem Mili- tärmusivririgenten Rostbach in Arolsen in die Lehre und wurde als 17jahriger Ptusiker 1858 beim Fürstlich Waldechchen Bataillon (zu- letzt Sclrützen-Bataillon deS 88. Ins -Regt-.) angenommen. In dieser Stellung blieb Kruse bi- nach dem Kriege von 1866; er -og bann nach Kassel imb bildete dort als Musikdirektor eine eigene Kapelle für das Thalia-Tbeater Im Jahre 1877 wurde Kruse an das Frank urter Palmenhaus-Orchester berufen. Du gmilie Kruse siedelte 1888 nach Bad-Nau m über, wo Kruse mit seinen 3 Söhnen fnahme bei der Kurkapelle fand. Seit 1892 wohnt die Familie Stufe in Gießen * Tödlich verunglückt ist am Sonnta vormittag der Bauingenieur Weimer aus ®ie jen. Er fuhr in Gesellschaft seines BrutorS um noch eines .Herrn im Automobil nach Wißmar zu Es scheint, daß die scharfe Kurve vor dec Wist maret Brücke nicht genommen werden konnte, dem. das Auto utorjdMuß sich und stürzt die Bösckmtft Ijinab hierbei erlitt Weimer eine fdxvere tzals Verletzung, die feinen Tod herbeiführte. Tie beiden anderen Insassen blieben unverletzt. ** Befitzwechsel. Ter Uftrmattormeiftet Emil Otto kaufte für 62OJ0 Mark das Anwe en )es Prof. Tr. Roack, Gartenstraße 19 und einen daneben liegenden Bauplatz von ca. 500 Quadratmeter. — Der Rentier Paul E i m verkaufte ba-: Daus Wetzlarer Weg 15 für 58 500 Mark an den Bahnlw'S-Büsettier Gandenberg. ** Bauplatzverkäufe. Bauunternehmer §>. W. Rinn lauste Dom Stabtverordre'cn Winn dessen Bauplatz (Hrntergelände des TelttrswcgS au der Süd Anlage für 40000 Mk (ton Cuabiat’ meter für etwa 22 Mk.). — Ter Fabrillant Ehr. I n d e r t h a l erwarb von tor Stadt Gießen den rüber Lwliferanl Fr. Schreiner'scheu Gailen an der Süd A läge (immitteltor hinter der Jvlamies- firdx yxL-am) iur 21000 Mk. (etwa 1000 Quadratmeter groß). *♦ Oberhessischer K unstverein. Den Wünschen einiger Kunstfreiinto nackyukonrmen, ist die Ausstellung morgen Mitt roch truücr von 11 bis 1 Uhr auch noch <*nr Ruchinil aq von 3 u 5 5 Uhr geöffnet, am F uitag nur von 11 bis 1 Uhr. ** Pferdeuiur lt. Es nrirb besonders darauf aufmerksam gemacht, daß Pferde, die an Räude oder anderen ansteckenden Krankheiten lei den, vom Austrieb auf den Pferdemarkt am 2. April 1919 ausgeschlossen sind. * Fernsprechdien st. Während des Kriege» ist hier ununterbrochener Fernsprcchdienst abgehaltrn worden. Nachdem die Gründe dafür weggefallen sind, wird vom 1. April ab der Fernsprechdienst wieder auf die Zeit 7/8 vorm. bis 12 nachm. beschränkt werden. ** LauShaltungSvortrag. Dir machen unsere Leser aufmerksam auf ton im Inseratenteil vorliegender Nummer angekünditten Bor- trag der Frau tzaushaltungslehrerin Kiel aus Frankfurt a. M., die am 2i>. März, nachm. 5 Uhr, im Saale des Hotels „Prinz Carl" über das zeitgemäße Thema „Die Bekämpfung der Kolilennot mittels der Kohlen Spar-Platte" sprechen wird. "Der Männer-Turn verein nimmt heute (Dienstag) seinen regelmäßigen Turnbetrieb in der Turnhalle der Ober-Realschule wieder auf. (S.3nf.) " Dortrag Hellmuth von Mücke. Der Dor- trag des Kapitänleutnants von Mücke wird am Mittwoch pünktlich um 7 Uhr beginnen. Der (Eintritt zum Saal hat von der Wehsteingaffe zu erfolgen. Bemerkt wird noch, daß die auf den (Eintrittsharten befindlichen Nummern nicht die betreffenden Stuhl- nummern bedeuten. Ts bleibt mit Rücksicht auf den einheitlich festgesetzten Eintrittspreis die Wahl der Sitzgelegenheiten im Saal freiqestellt. Dessen Nassau. < Marburg, 24. März. Ein fremdes angebliches Ehepaar, das vergangene Woche in einem hiesigen Gasthof Wohnung nahm, ist seit gestern früh verschwunden und mit ihm für einige tausend Maik Bett- und Tischwäsche, die jedenfalls zu nächtlicher Stunde ein Mitbeteiligter durch das Fenster in Empfang genommen hat. vermischtes. Unffliick bei einer Äiudcrnorstellnnq. * Gleiwitz, 24. März. (WTB.) Die „Ober» schlesische Dolksstimme" meldet: Die hiesige katholische Mission für Mäüchenschutz veranstaltete deute nachmittag im Stadtgarten eine starktoi uchte Kindervorstellung Aus unau geklärter Ur'ache entstand beim ersten Akt auf der Bühne Feuer. Ter Feuerruf löste eine unbesch.eiblich" Panik aus. Alle stürzten den Ausgängen zu. Dadurch flaute sich die Mintormenge imb unter dem Druck stürzte die Treppe ein. Eine grobe Zahl der Kinder — man spricht von 60 bis 70 — wurde zerguetscht oder zerdrückt. Die Feuerwehr, die isanitütsmannschaften, Aerzte und Priester waren zur Stelle und bemühten sich nm b'tc Verunglückten. Augenblicklich läßt sich die Größe des Unglücks noch nicht festftellen. Ein Bankranb. * Berlin, 24. März. (Privattel.) Abendblätter melden: Fünf Personen raubten in tor Reichtbanknebanstelle Euskirchen nach Knebelung Angesle l.er annähernd eine in- halb Millionen Mark. Die Täter trugen englische Uniformen und benutzten auf der Flucht in tor Richtung nach Bonn—KÄln ein englisches Ambulanzaulo. Aus dem HmtsverfünöigungsMatt. • • Das Amtsverftündigungsblatt Nr. 2 vom 24. März enthält: Abänderung der Verordnung über ausländische Wertpapiere vom 22. März 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 260). - Verbot des Agiohandels mit deutschen Banknoten und Darlehnskaffenscheinen. Vom 1. März 1919. - Bekanntmachung Nr. |F. R. 600 2. 19. K. R 2l. - der Üriegs-Rohstoff-Abteilung. Maßnahmen gegen die Wohnungsnot. - Ausgabe von Schuldverschreibungen durch die Hessisch« Landes- Hypothekenbank. - Entwäfferung des neuen Fried- Hofs zu Heuchelheim. - Pferdebrustfeuche. - Jurück- fvhrung von Heeresaerät. — Zuckeroerbrauchsrege- lung. - Dienstnachrichten des flreisamts. - Bekannt- gäbe in Gießen vom 1.-15. März gefundener und verlorener Gegenstände. Maßnahmen gegen die Wohnungsnot Es ist bemerkenswert, daß cme Verordnung, die da» stellv. Generaltommembo des 18. A.'K in roirtt»olulw’.ärer Zeit, am 9. Juli 1918, erließ, und die sich mit einer fo brntnrtb oenwrtouen Zrog? wie tor Wohnungsnot befaßt, tontt noch Gültigkeit bat. TaS .ersehen wir nufl Nr. 2 des Amtsverlündigungsbla trs, wo die Eirhmg tor to- mal» erlassenen Maßnahmen, die bereit» für Großen'Linden, Grün berg, twirbeftoim. Hunoen, stlein'Linton, Lich, Lollar und Vieleck h Kraft gesetzt roarui nunmebr für sümtlick» Lantoemein- ton tos Krrise» für anwendbar erklärt toird Um unseren Lesern die Verordnung in Er- irmenmo zu bringen, fassen wir da» Wesentliche ihre» Inhaltes zummmen. 1 ’ bi» 5- Zimmer Wohnlmyen dürfen vom $enn ic:er nur nm Einvcrständ' ni» de» Mieter» gekündigt werden. Läuft ein Mietsveriraa ab, so darf der Vermiete: >te Wohrmng nur dann an einen neuen Mieter a'.'geben oder selbst in Gebrmub neljmen, menn ihm dies ausdrücklich genehmig: wird. Ohme be- o.ttore 0kmel>mi;iung dürfen Raume, die d» Woh- img H.dient haben, zu [einem anderen Zw-.'cki ?ennie:e: werden. Zu änb g für diese Entschn >ungtn sind der Krelstorekwr. der Cberbüryr1 mvii.c. ober ci.te von Uy.ien be;tirmnte Tttnnüellr jöer .iommi f o.i. Fpnkn müllen auch alle imbe1 utz^n Wohnungen von 1—5 Zimmern, sowie Raumlichk i.en, die als Do'mung benutzt werden .önnen, ;u angrinc'lenem Preise zur Verfügung gestellt werden. Ueoer die dlngemcsfendeit tos P eifes entscheiden dte genamtten Stellen. Sir oerfügen über Die Räume auf eigene Recktung im .Im'ange der Befugnisse, die dem Permteter zu» stehen. Al» unbenutzt gelten Wohnungen und Räume, die teer stehen oder zur Aufbewahrung von G.-gens'.Lnton benutzt werden, die in Vager* äumen untcrflcbradxt werden toimen. Räume, die mit Möbeln cmgcrichtet sind, gehen nicht als un* toiniftt. Alle Bestimmungen gelten auch dort, wo es sich um Unterve^mtclung haiibdt, nicht aber für möblierte Zimmer. Zuwiderto 'chluny-rn werden mit (to'üi'gn.s bis au einem Fabre, toi mildernden Umständen mit £>art oder mit Geldstrafe bis 1500 Mark be,traft. e Die Verordnung über ausländische Wertpapiere hat mit Wirkung vorn 1. März eine Abänderung erfahren. 3m § 1 werden die Worte Jo- fern sie nid)i bis zu einem in der Abordnung zu bestimmenden Termin an eine im Ausland ansässige Person oder Firma veräußert sind' gestrichen. 3m § 2 wird hinter Abs. 3 ols neuer Absatz folgende Vorschrift eingesügt: „Der Reichsminister der Jinan- jen ist ermächtigt, zu verbieten, daß Wertpapiere der m § 1 bezeichneten Art nach dem Ausla d ausge- ührt oder an eine im Ausland ansässige Person Der- iußert ober verpfändet werden." Verbot des Agiohandels. Deutsche Dar- lehnskassenscheine über 20 Mark oder deutsche Bank- noten dürfen zu einem Preise, der ihren Nennwert übersteigt, weder erworben noch veräußert werden. Die Aufforderung und Anbietung solcher Geschäfte ist ebenso strafbar wie ihre Vermittlung Banknoten und Darlehnskasienscheine, mit den n Agiohandel ver- sucht wurde, können für dem Reich verfallen erklärt werden. Sind sie nicht mehr einziehbar, so kann auf Ersah ihres Wertes anerkannt werden. Das Gesetz ist am 1. März In Kraft getreten. Eine große Anzahl von Beschlagnahmeverordnungen, die sich größtenteils auf die Textilindustrie erstreckten, sind durch eine Bekanntmachung der Kriegsrohstoffadteilung vom 24. Februar 1919 wieder aufgehoben worden. Die Interessenten werden durch ihre Fachblätter bereits davon benachrichtigt sein. Ausgabe von Schuldverschreibungen. Die Hessische Landes-Hypothekenbank gibt mit Genehmigung des Finanzministeriums auf den Inhaber lautende und zu 4 vom Hundert verzinsliche Nom- munalschuldoerschreibungen im Gesamtbeträge von 10000000 Mark (Reihen XX und XXI) nebst zuge- hö igen Zinsscheinen aus. Die Rückzahlung ist bis zum 2. Januar 1923 ausgeschloffen. Iuckerverbrauchsregelung in den Land- gemeinden. Die für den Monat März zustehende Zuckermcnge in Höhe von 750 Gramm auf den tropf der Bevölkerung gelangt zur Ausgabe. Es können auf die Zuckermarken 100, 101 und 102 je 250 Gramm — 750 Gramm Zucker für den Monat März bezogen werden. Mit Ablauf des 15. April d. I. verlieren die Marken 100, 101 und 102 ihre Gültigkeit. Die Pferdebrustfeuche ist in Ruppertsburg, Kreis Schotten, ausgebrochen. Dienstnachrichten des fireisamtes. Ludwig Heinrich Eisser aus Hungen wurde als Erheber zur Neuaufnahme der Viehbestände in den Gemeinden Hungen und Dillingen eidlich verpflichtet. Preußisch- Süddeutsche Klasfenlotterie. Der Vertrieb der Lose 1. Klaffe der 14. Preußisch- Süddeutschen (240. Preußischen) Klaffenlotterie beginnt am 3. Juni 1919. Die Ziehung der 1. Klaffe dieser Lotterie wird am 15. und 16. Juli 1919 statt- finden. Gefunden und Verloren. Dom 1. März bis 15 März 1919 wurden in Gießen gefunden: ein Schließkorb, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 2 Trauringe, 1 Tischläufer; verloren: 2 Fünfmarkscheine, 1 Nickelbrille, 1 Kaschmirschal, 1 schwarzer Astrachan- Pelzkragen, 1 goldener Trauring, gez W. Sch. 5.11. 70, 1 silberne Damenuhr mit Goldrand und 1 silberne Herren-Nemontoiruhr mit Goldrand und Nickelkette. Die gefundenen Gegenstände können an jedem Wochen- ntag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis 5 Uhr nachmittags beim Polizeiamt. Zimmer Nr. 1 abgeholt werden. Letzte Nachrichten. Snnbncbimncu an ton Rriffisprästtonten. Berlin, 24. MLn. (WTB.s TaS Bureau to» Reichspräsidenten gibt bekannt: Dem Reich »> oräfibenten grljcn täglid) au3 der Ostmark und au» dem Westen tos Reick>c» eine sedr große Zahl von Kundgebungen -ffiml- licker Berfa mm! ungern zu, in beitet gegen die Abtretung deutscher Landesteile an Polen und to» SaargebietS an Frankre ich Protet erhoben und tor feite Entscktlutz bekundet wirb, mit allen Kräften diese Gebiete dem Dcutsckren Reiche zu erhallen. Bei der gnoßen Men-? dieser Telegramme und Schreiben ist es dem Reichs- vräsidemen tmmöglich, alle Kuttd«bunnen einzeln zu beantworten; sie werden al» Material für du. Friedensverl»andlungen verwertet. Die Bevölkr- rung dieser Lande-teile firmt aber übcneitgt fein, das; der Reichspräsident jexn mit ton für uns nnc unsere Feinde verbrndlickten Dunklen Wi sons im- verci baren Versuch, bculfdx Gebiete ab-utrennen, entschieden betthnpren trtb jeder Vergewaltigung deutscher Vvlksieile energischen Wideriland leisten wird. Tie Laqe in Budapest. Berlin, L5 Mär» Ter „Berl. Lok-Anz." mcTtot auS B udapest: Tic Funkiprüchc tor un- xrriidien Sowjetremcrung üfr?r die Vorgänge in Budapest sind größtenteil» falsch In Budapest herrscht Panik. Tie Nacheichen von einer ireiwilli-cn Uebergabe tor Waffen durch die angeblich bolick-ewistikch initiierten 'ranrösi/chen Soldaten sind unrichi-. lieber das Schicksal der Ententekommissivn in Budapest ist zur Zeit nichts befannt Es verlautet, dtß sie in Budapest ^iirückgehalten nxrb I« Vautoftabt wird von tor Regierung gegen da» Ausland hermerisch ib- gcictormcn Der Bericht to» russischen Balks- tomnnssar» to» Arußern Tschitscherin über die militärrsche Lage bed.-uet für bte ungarische Re- aierung eine arae Enttckuschung. I« Gerückte über den Anmdrsch von Sawketlruppen unter tor Führung Görgcyc» sind unrichtig. Die Umwandlung in die kommunistische Sero* schäft spielte sich in Bctdapcst nicht so ruhig ab, wie es zuerst dargestellt wurde. Von Freirag auf Sonnabend wurde, wie das „Berl. T.'.zeblatf' mtltot, geschossen, wobei e» viele Tote und Verwundete gab. Tie Bahnhöfe wurden to- etzt, Maschin--ngeioehrc und .'laitoncu ausgestellt. Ten Ositzieren riß man ihre Au»zcickptungen ab. E» kam auch ;u großen Plünderungen, nwtoi toe Menge die Lebensmittel und Fuweltergri'chLfta heuniuchte. Tic Blockade ge^n Lesterreitb Uaqaru. London, 24 Märtz. (WTB. Reuter. Für die ans dem 2tu-5la:e< kommende Rachr.cht, daß die Westmächte beichlosjen hätten, die Blockade gegen Oesterreich-Ungarn au u e. en, ist in London noch lernt amtlich- Be:äk gang etn* getreten. Tatsache lit, bau von dem obersten Öirt» idtahärat in Paris vor einigen Tagen derartige Vorsckfföge gemacht inrrton. ES ist briA*oifcri worden, har, die Mockrenlng to» yrn;en trüIrren österreichisch m-garislrn Stoates an.'ge v en nrr- ben fett, ia!l» der Oberste »driegsruc nid) t dagegen tot. Tie Blockade der TschechoS'^>alel ist lchon vor eftriger Zeit auiyehoben worden Dies hat fernen Em stutz auf toc Frage der Lebensmittel, Für die die Blockade bereit» zu be beton aufgehört tat und braucht auch nicht rwtrocnbig zu bedeuten, daß Rohswste geschickt werden. Wilsoa auf dem frühere« Kriegsschauplatz in Nord-Frankreich. Pari», 24. März. (WTB? L»ava». Wilson, der von feiner Gemahlin, Admiral Ofeaysson» und Mist Bennham begleitet war, besucht - am Sonntag Goinon», den Ebemin tos Dümrs. Eoucy le-Eha- tcau, Ehaunt), 9bnon und Montdidier Er zeigte großes Interesse für die Leistungen, die die Der» büntotnt Armeen mit ihrem siegreichen Bormarsch vollbracto haben. Dir gewaltigen Berbeerun-^ gen machten auf den Prä ixnten tiefen Eindruck, ton Wilson in folgenden Worten zu ammensastte: „Der Sonntag war für mich eine Lehre. Mein Schmerz beim Anblick all dieser trostlv en B.lder war nnbeschrciblich. Mehr al» je habe ich mich von dem Elend und beispiellosen Leid übereugen rönnen, die das sranzö ch'che Volk in btt er grausamen Fcttertause hat aussfeton müssen" Zn St Maxence, wo da» Auto de» Präsidenten einige Augenblicke anhalten mußte, sammelten sich klein« Gruppen, die dem Präsidenten Blumen darbrachten, welche die Linder in aller (Sie in ton Feldern und Gärten zuiammensucksten Fn Sotf- fo n s nahm tor Präsident in einer notdürftig eingerichteten Herberge ein Frühstück ein. Die Sabbaten brachten vor dem Pause tom Pra itontrn eine Ovation bac. Mn kurzer Aujenttolt rvurbn ferner gemacht am Stanbort be» F-rngeschüpes, das tunt genau vor einem Jahr auf Paris zu feuern begonnen hatte Französische Menschlichkeit. Berlin, 24. März. (WTB.1 Ihrem unerhörten Borgeben in Elsast-Lothringew fetzen die Frairzofen nunmehr bie Krone aut durch eine Verfügung, nach tor au3geroiei'ate ober slüch-. tento erwachsene Deutsche für sich selbst nur 20001 Mark und für jedes Kmd 500 Mari in bar oder in Wertpapieren mstnehmen dürfen Ihrem ''anattscheir Deutschenhaß genügt es nicht, daß dtese ihrer Eristenz beraubten Menschen bereits durch Zurücklassung ihrer gesamten vato ins Unglück gestürzt wurden. Sie stört nicht der Anblick tor Vertriebenen, die nur mit dem Notdürftigsten txt’Vbrrt £>aiiv und Pof verlassen müifca Tie deutschen Proteste bleibe nmcherücksichstgl oder werden aus- weichrnd beantwortet. Da : trait;ösische Vul( bat r4, wie der französische Bvrsitzento in 3Da inläst- lich einer toutnton Beschwerde äutoct*. nicht nörig. von den Deutschen Lehren über bie Ideen der Menschlichkeit -ntgegenzunehmen Franlleich fei stolz, sie zu besitzen. Den gegen die obenerwähnte neue französisch? Maßnahme etngelegten deutschen Protest beantwortete die französische Regierung mit der Erklärung, das Vermögen tor Elsaß-Lothringen verlassenden Deutsch n irw die i'men abgenommenen Barwerie sollten als Pfänder für tiroaige Ansprüch- von Elsaß n gegen* deutsche Staatsangehörige dienen Die (ytn.udjwtg solcher Schulden sei so gedacht, daß ein ff o m - pensationSamt geschaffen nrrben solle, ba» über die Guthaben und die schulden Deutschland» verfügt. Daher könne tom deutschen Einspruch nicht Folge aegeton werden — Es muß sehe Eitelhast erscheinen, ob die ellast lothringischen Gläubiger mit diesem unmenschlichen Vorgehen der Franzosen einverstanden sind, durch daS vollkommen Unschuldige in bie verzwri'eltste Lage versetzt werden Aber ba» wird der wa re Nrrmd auch gar nicht sein. Der heißt: foaft und Rache nicht nur gegen das ganze Volk, fontorn «uh gegen ton einzelnen. Die Lieferung der Lebensmittel. De rl i>r,Sl Tlän. (WTB Der Borsitzent« tor britischen Komnus ion in Sva Iriltc in einer, Note vom 23 März mit, daß ni Au» H Tung de» Brüsseler Abkommen» ’üt ru.td 35 lionen Dollar Nahm gSmittel rm8 am ri änifdjm Qndbn und für rund 20 Millione' Dollar au» britischen Oucl rn m sofortiger 8 i c f e r u n ar bereit seien. Tie toutstto $cgi-Tuna werde nm IVi:terlung gckoeten. wann die im B.Ü felcr «b- sommen al» BeMbtung hierfür vorg i ebenen 11 Millionen Mund Sterling in Gold in Brüssel, einttrsfen; ba bie Uetoriülmii'g b v Gvktoo nichl Brüssel, wie tor Enwnte bereit» mvarl SdNnk. 04700 ZiveiOalkcl 1 zu kaufen gesucht. Ang. LIilbiuger, Sellerstv.79. 2-3-3inmtr=$o6ng. mit 51iiche, möbliert oder unmöbliert, für junges Ehepaar per 1. Avril zu mieten gesucht. Näheres bei Bäckermeister Löt er. |StaHenangetoote| Wer übernimmt als Oekonom den Wirtschastsbetrieb im Offizier-Kasino der Zeug- hauskaserne? 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Haamstr. 7 p. « b heute bi* Freitag 4 Künetler-WetlRtreit-Tare! Doriet Weixier und Hella Moja Doriet VI elxler in: Maieurchen Nr. 8 Hella Mo.la m: Weine nicht Mutter I 11 Erstklaeslge KUn.tler-Koneerte IZI Lschtspieihaus Behördliche Anzeigen. Gemäß § 28 II der Verordnung der Reichs- 'tegierung vom 23 12.18 veröffentlicht derSchlichwngs- «usfchuß der Provinz Oberheffen folgendes: Geschehen zu Gießen, den 22. März 1919. Die heutige mündliche Verhandlung wegen Schlich- tunq der Lohnstreitigkeilen zwischen dem Arbeiter- «sschuh der Gießener Braunsteindergwerke, vertreten tzurch Gauleiter Berber vom Bergarbeiterverband und der Direktion genannter Bergwerke, führte nicht zu einer vollständigen Einigung, weshalb nachstehender Schiedsspruch gefällt wurde: Die Arbeiterschaft erhält rückwirkend ad 1. März 1919 einen Lohnzuschlag von 15 Pf. für di« Stunde. 'Diese für die heutige Lebenshaltung angemeffene Lohnfeslsehung ist gültig bis 1. Juni 1919. Dis dahin dürfen keine neuen Forderungen erhoben oder Abzüge gemacht worden. Die Mitglieder ürs Schllchlungsausschusfes: auf Arbeitgeberseile: auf Arbeitnehmerseit-.: A. Klingspor 21. Kiel O. Scharfer H. Müller E. Münker 2D. Dutenhöfer Drünig, stellv. Dorfitzendcr. Einverstanden: für das Gießener Braunsteinbergwerk: 2Demmer. für die Arbeiterschaft, der Gauleiter vom Berg. arbeiteroerband: Berber. 3763c Städtischer Eierverkauf. Am Freitag dem 2S. und Tamstag dem 20. dS. Dito, erhallen die Bezirke fi, 9, 11 und 12 gegen Abgabe der Eiermarkc Wr. 1 für jede Person 1 Ei, und zwar: Bezirk 6 und 9 in der Möllere! Gebr. Grieb, „ 11 „ 12 „ „ Eierhandlung Steinreich Gießen, den 24. März 1919. 3766B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt-. Arbeitsvergebung. Tn8 Ans- und Abschlägen des frrcibabc», VolkSschnlbadeS, sowie der Srhutzgeländer f. d. Pierdcichwemmc wll €aiu/tng ben 20. März d. n., vorm. 10 llbr, öffentlich vergeben werden Atbeitobeschreidung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Plngebuie auf Vordruck. der daselbst erhalklich, sind bis zum genannten Termin an und einzuretchen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 22. Mürz 1919. Stadlbauamt Gießen: Braubach. 3707 Mrn-inniftljttrstuf dcr Etnöt Sieben. 5 fl 87 57 41 78 86 3 34 27 15 81 9 116 137 4 4. 4. 4. 5. B. 5. 5. 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 öS 1 , 2 , 8 - 44,94 = 50,06 -= 2L6 = 21,23 - 16,86 - 10,83 = 34,25 Sämtliche Stammabschnilte finb geschält, vorher aber mit der Rinde gemessen. Vorherige Besichitgunq des Holzes wird emo- 97 , 5. , - 40,92 „ 182 Kieserngrubenholz 5. Kl. -- 61^38 Fslm. 9 5 t —. 2,64 c) Forstwariel III* (Äorfttonrt Geisel (Sieben): LoS 10 12 Kiesernstämme 3. Kl. — 10,94 öftin. AuS den Waldungen der Stadt Gießen soll das nachstehend verzeichnete ausgearbeitete Kiesern- slainm- und Grubenholz tm SublnissionSweg verkauft werden: ») Forüwartei 1 (Förster Brück-Rödgen): 19 Kiesernstämme 3. SIL 15,97 Fstm. b) Forstwartei II (Forstwart Arkt Forstbaus Hochwart): Coö du 1 Kiefernstamm 2. Kl. — 1,06 Fm. ,73 Ktesernstämme 2. „ ■= 8L8 , 8 18 , 3. , - 143)6 , 4. „ = 81,03 „ 4. , = 25,44 , 5. „ - 29,99 , 5. „ = 31,43 „ 5. „ = 34,56 „ fohlen, etwaige spätere Einwendungen wegen der Vermessung und Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt. Das Gebot geht auf den Festmetcr und ist für jed. LoS besonders anzugeben. Gegen ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1919 gewährt. Angebote sind verschwffen und mit der Aufschrift „SubmisiivnSverkauf" bis spätestens Donnerstag den 10. Avril 1019, vorm. 10 Uhr an den Cbcrbtirgermciitev der Stadt Gießen etnzu- reichen, woselbst um die angegebene Zeil die Eröffnung der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieler erroloL Wegen vorheriger Besichtigung deS Holzes wende man sich an die obenerwähnten Forstwarte. Näh. Auskunft erteilt auch die ObersSrsteret Gienen. Gienen, den 1K. März 1919. 3768B Der Oberbürgermeister: 3.33.: Grünewald. Holz-Lnbmission. Aus ben Waldungen der Gemeinde Rlten-Vuseck soll folgendes Holz im Submissiouswege vergeben werden: 1 Weißtannenstamm 3. Klaffe = 0,83 Fesirn. 1 , 4. , = 0,90 „ 11 Weißtannenstämme 5a „ --- 4,75 , 213 . 5b , = 47,31 „ 2 Kiefernstämme 3. , = 1,60 , 10 , 4. . 5,83 , 201 „ 5. , = 65,97 , (letzteres Bau- und Grubenholz). Das Holz ist aufgearbeitet und mit Rind« ge- «effen. Angebote hierauf sind nach Sortiment vnd Klaffen getrennt pro Festmeter bis zum 29. d. M. nachmittags 2 Uhr, verschloffen und mit entsprechender Aufschrift bei der unterzeichneten Bürgermeisterei ein- zureichen, woselbst auch die Eröffnung der Angebote slattsindet und die näheren Bedingungen bekannt- gegeben werden. Das Holz lagert in den Distrikten Eichbusch und Untere-Eckardshausen. Alten-Duseck, am 22. März 1919. Bürgermeisterei Alten-Duseck. Rau. 3703 Holzversteigerunft Freitag ben 28. März von vormittag» 9'/, Uhr an kommen im Bemeinbewalb Beuern, Distrikt Heeg- walb und Durghain, zur Versteigerung: 360 Rm. Duchen-Scheit 248 Rm. Duchen-Reiser 18 , Eichen- , 26 , Kiefern- , 10 „ Fichten- , 64 . Fichten- , 41 , Buchen-Knüppel 93 . Duchen-Stoch 47 , Fichten. , 4 , Eichen- , 59 , . Stock 2 „ Kiefern- . • Zusammenkunft oberhalb Fünfhausen. 3743 Beuern, den 24. März 1919 Hessische DVrgermeisterei Beuern. Walther. Brnckachsn aller in wert «a irttl'Mb tWv.-lreeker* B. Uan, lieiia 3 14 Büoktlitrdi 14. Verein Frohsinn 3747 Gteßen lSteinstr. 191,25. Mär» 1919. Ad. Boi». 3740c Buchdrucker«! J.Wcinert Xenenwer 9 Glellrn Eintritt frei. hierzu ctngelaben 73ilanjrei)isionen 1269s» M. 171 630.64 Dr. 31O4D Passiva. M. new. empfiehlt b Higet -*D SchmfieliMi Sie ih-en Mut mit oeieen Zusammenkunft bei Gastwirt Stelzenbach Zv Der Förster: Steitz. 3776 50.- Mitgliederbestand am l.Ian. 1918 119 l 1 | 4.50 i ? X Straeufedere-fleee Areolditrw'z 21 Echaeider, Sranksnrter Ltrotzc 10. 3755 Kem Udengocbift; Verwid direkt ab Lager. Rordeck. wo auch bei ungünstiger Witterung der Verkauf stattfindet Da» Nutzholz wird zuerst verkauft. 39, 46, !5 17 23 745 Stöcke Reiser Eingetreten....... Ausgeschieben durch Tob . . 250.- 5 950.- 5 900.- 8. lleaklil, Fraaktnrl e. Taueulr. 47 inahe llauptbhf.). Tel.Hnn»a4314 Luirerbeanch erb. Anteile .... Kapitalien .... Zinsen-Konto . . . Kreditoren.... Reservefonds . . . Spezial-Reservefonds Kriegsfonds . . . Soz. Fürsorgefonds Betriebs-Rücklage . Reingewinn . . . Karbid gibt in jeder Menge ab .^„Mäubburg 5, Laden tot Selbeaeafateefcre.kb liefere unter Nachnahme In ScNwan und V.eit« Im Namen aller Hinterbliebenen: Familie Albach. Echtes Feot'erleder el'ffetroffen. ' echten firamledeni ..Brunhilde“ Altgeilieillk LMallkeuW kießtll Auherordentliche Ausschuhsitzung Montag den 31. März 1919 abcndS tt'/, Ubr im Gewerkslhaitobause. Tagesordnung: Aenderung des § 52 h der Satzung. Der Vorsitzende beb Vorstände-: heute nacht plötzlich verschieden ist In tiefer Trauer: Familie Semmler nebst allen Angehörigen. Gießen (Walltorstr. 15), 24. März 1919. Die Beerdigung findet Donnerstag den 27. März, nachmittags 7i4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt — Von Blumenspenden bittet man abzusehen. 21 826.27 10 090.80 59 239.36 50 000.- 1 899.54 1 271.99 3 061.25 17 203.07 2 358.76 4 584 60 95.- höhere Bürgerschule zu Nidda (mit Vorschulklasse). Die Ausnahme neu cintrctcnbcr Schiller findet Montag den 2*. Avril 1919, von 9—12 llbr, nuf dem Amtszimmer des Unterzeichneten üatt. Borzu legen lind dabei: Geburtsschein, Impfschein und leizleS Schulzeugnis. Hn die Borschulklasse iSevtimai werden Knaben und Niädchen nach Sjäbrigem, in die Sexta narfi 3iährigem. in die Quinta nach 4jährigem Bei ch einer BolkSschule aufgenommen. Wir empfehlen aber den Eltern dringend, die Kinder im Interesse ihres Fortkommens in den höheren Klaffen möglichst frühzeitig unserer Anüalt ziizuiühren. Die höhere Bürgerschule befolgt den amtlichen Ledrvlau für die Realschulen. Der Unterricht beginnt erst um 9 Ubr «Schluß 1 Ubn um auch den auswärtigen Schülern den Besuch der Anstalt zu ermöglichen. Anmeldungen werden bis zum 3ft März an das Rektorat erbeten. W.itere Au.'kunst wird gern erteilt. Nidda, den 10. Mär» 19t!\ Rektorat der Höheren Bürgerschule: Stilen nofrotniigtr Stimm Hobelbänke, kompl. Schreinerwertzeuge mit Kasten, ett 99 Sägen, (Mebrimg-fage. Schraubzwingen, rische, eiüble. 12 Cefen, 2 «üaelöfen. 3 Herde. Gasarm mit Glasglocke. 2 dreiarmige und 1 zweiarmiger Gaölüster. 3 Loren. 1 Buglamve. 1 BÜiett. mehrere »orlidorabfchlüffe. alte Feniier. Fensterläden. Dachfenster. 24 Zeitspülkasten. Holzrolläden. Zreppenroangen und lose Treoventrine. einzelne .Fensterflügel mit Scheiben i4ü;!:«>•, 2 komol. Tür- eiienrabmen. 140 kg fchwere» Brecheisen für Stein- bruch. 10 neue Blmmertüren. 1 Trasm.her. 1 eiserne )üre (70/18th. alte Achsen. 1 neue HmiStüre, verschiedener GlaS. alte Türen und .lenster. 5 910.- 19 726.43 1 260.08 5 746L3 1 600.- 78 538.75 10 631.51 22 000.- 15 000.- 11 217.51 und ständige Ide b erü!ach ungen kaufmännischer, banktechnischer, industrieller u. landwirtschaftlicher Unternehmungen. Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber guter Mann, unser treu besorgter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager Moritz Semmler Bekanntmachung. Freitag den 2«. Marz l. IS. uachm. 2 Ubr beginnend, werden durch das Armenamt im Stadt. Hoioiial, SclierSweg 11, verschiedenes Mobiliar und sonstige Hauöhaltungögegenstände meistbietend gegen bar versteigert. 3736B Giei.en, den 24. Mär» 1919. Der Oberbürgermeister 'Armenverwaltungs. Fttwill.Lcrjleiistmis liniM' Mittwoch den 26. März, ab nach«. * $3 Ubr, werden in der Hofreite der Wilhelm Jäger Erben folgende Olegciiitdubc meistbietend gegen Barzahlung versteigert: 1 schwere trächtige Sjährige Fuchöuute, 2 Milbe, 1 hochtragendes :h‘tnb, 1 schwerer Zwei» sväunerwagen, etliche Pferdegeschirre, ISäemaschiue, zirka 20 Ztr. Stroh, 20 Str. Dickwurz, 15 Ztr. Heu, 8 Hübner und 8 Enten. 3734 Am 23. März entschlief sonst nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter gron Marin Bjöinnnn im 74. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Somilit 3. Naumann, Zeilsheim Familie 3nfob Naumann, Laudach Hamilie 3oh. haar, Gießen Familie w. Naumann, S etzen zamilie V. Singel, Sietzen. Gießen, den 24. März 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 2 Uhr aus dem neuen Friedhof statt. ßrogtrtn Mn Stachel draht für UmzanmungSzweckr haben abzugeben Sehr. Beppeniieimer Mainkur b. Frankl.a-M. Telephon: Frankfurt a.M. Amt Hansa Nr. E/63. Holzverkauf JntereFentcn» und WräiL v Lchwertnfche Waldungen bei Rordeck. Am Donnerstag, dem 27. März, von morgens 9 Uhr ab, werden nachstehende Hölzer öffentl. verkauft: Nutzholz: Eiche, 38 Stämme (Wagnerholz) mit 11,20 fm Fichte, 693 Derbstangen 1. - 3. Kl. , 515 Refferstangen 4.-6. Kl. Brennholz: Buch«, 248 Rm. Scheit und Knüppel Sonntag: morgen 97» Lhr entschlief sanft Im 89. Lebensjahre nach längerem Leiden unser lieber Vater und Großvater Heinrich Albach III. Wir erfüllen hierdurch die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem durch einen Unfall erfolgten Ableben unseres treuen Mitgliedes und I. Vorsitzenden Karl Weimer geziemend in Kenntnis zu setzen. Unvergeßlich wird sein Andenken bei uns fortleben. Postscheckkonto Kaffenbestand . Jinsen-Konto . Rohtabaklager Warenlager . Debitoren . . Inventar . . TL 171 630.64 Die Geschäftsanteile betrugen 1917 . . M. 6160.- , , , 1918 . . . 6 910.- Am 23. Marz entschlief sanft nach kurzem, schwereni Leiden mein einzig heißgeliebieS Söhnchen und Neffe Hermann im 3. Lebensjahre. In tiefem Schmer»: Marie Schultze geb. Trank Lina Trank Willy Trank. Gießen lSteinstr. 23), den 25. Mär» 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3'/, Ubr von der 5lavelle des neuen Friedhofes aus statt. Aus stillgelegten Betrieben: TrAgrr-Mtaneen, Mnnien, AmhotM-, Pvhl - *• chmleden , WarklMI t «ehe, Venrllaioren u. alle Art * rhraubatOehe Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheidcn unsere« unvergeßlichen Lohne Hermann sagen wir allen unser» aufrichtigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: 3749 Familie Fsaak Ltcrn. deutsche Tteiisions- und Treuhandgeselischaftm. b.rff. Kömgaplau 50. CELSSeL Feraepr. LV49 Mitgliederbestand am 31. Dez. 191? FR Der Vorstand. A. Gantrum. R. Andreä. A. Kiel. Der Aufsichtsrckt: K. Koch. H. Günther. K. Stork. W. Wittich. H. Fnng. NB. Di« Auszahlung der Teuerungszulage und einmal, räckw. Dio. findet vom 1.-19. April 1919 auf dem Bureau, Waltorstiaße 24, statt. Zuschreibung erfolgt nicht. (3745D Mithin weniger M. Die Haftsumme betrug am 1. Jan. 1918 , . . , , 31. Dez. 1918 Mithin weniger llÜ. Hauswirtsrbastiicher Vortrag. Neber da» Thema: vievefämpsung der ffohlennot mittels der ltoI)Iew§par-PIatte wirb Frau HauSbaltungS-Lehrerin M. Kiel auö Frankturt a. M. am 26. März. 5 Uhr nachmittags, im Saa!e des Betels Prinz Carl sprechen und praktisch erläutern. C**® HauSsraucn u sonstige Fntereffcnten werden e. ®. m. b. H. Bilanz 1918. Aktiva. Bankguthaben bei Kons.-Derein Gießen TL „ , G. E. G., Hamburg w „ „ Gewerbebank Gießen „ , . Heff. Bankverein „ Habe meine mechanische Schloss'-rel für die Friedensarbeit wieder uniKeeiellt und empfehle mich in allen vorkominenden Reparaturen an Maschinen Dreharbeiten, Transmissionen, Wellen, Lagerböcken und Eisenkonstruktionen. Prompte Erledigung und schnelle Bedienung wird xageaichert. Heb. ScbSn, Giessen, Tel 2071 besuch,tarten.vanftatten.verlsdung».. < Vermählung,-, Geburt»» und Trauer vrucksachen ri werden in feinster Sursührung in der h einoe'rf en Saabeo -Spsri-Slrämpie Echt h aste:», thirzca Echlleit.Eöth.-Schiiri Bsi!.-$ockMhw.iiJarh. LaierßöctMgylr. Sweater-aoiea, r. Wslte WerM gr. fllolle Damen - Tascli Blichet Hlriiinple. etil Hatto FlorÜ ümp!e,a:ieFarb. Scsaer-SaoilKhiha Damen-Bniertai'len l Zwirne end Sähseiden in allen Ferha Maosialz Donnerstag Den 27. ö. 'JH. itMilW r'/M läßt die Unterzeichnete in ihrer Wolmung zu Lan- bad>: Leitcrn, (etcblcitern, Boblcn, 2djub- karren, Z zweirädrige Starren und jonstigeS Weißbindergerät fietrotUig gegen Barzahlung versteigern 05991 Wilhelm Desch II, Witwe. Siflüttttt» l§(iio|itnii)flit6iahnMSitönr X schnellsten» nnd preiswert angesertigt. Mit Mustern stehe X gern ju virnsten. WD ♦ Große» Lager In Vriefpapier-Xaffetten. ▼ ▼▼▼▼ V W W.T Lieh, den 24. Mflrz 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 26. Mär» ___ nachmittags ’M Uhr statt (3736 Zertkknah me nach 8-Ugig. Probe. Pracht-Katalog. %&Mte ® i.Siraot-frdcni Straaistoem - Krlntm . Halinudien , Rebern renende an jedermann um mut Ernst Lenge, Düsseldorf, l