Erstes Blatt 169. Jahrgang Mittwoch, 24. September VH9 uld Ir. 93.) 1 ,rt ■tf durch tn: uni Oldenburg, 23. Sept. (WTB.) Wie das ' Buden zuvcrlal, _ berschlesicns t ul ir?1 Äst en I-er- vch Sn' end ttn> & sun« i oen Klemiooh- blslrabezM' leine Mühlgai!" mf weiteres lur Rnnahnre von cknzngra f. die 4.ae,eonllmmer bid zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindlichken Vret; für | mm höhe für Anzeigen v.34 mm rircit« örtlich 15 Üf., auSwärtS 18 für Reklame- nngeigen von 70 mmi Breite 48 Pf. -tei Platz- Dovichriii20°/nyutfd)(ag1 Hauptfchriitteiler: Ang. Goeg. Verantfvortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Neinhold Zenz; für den Anzergenieil: H. Beck; fämlltch in Gieße«, Deutsche und Tschechen. P r a g, 24. Sept. (WTB.) Wie die „SBobc* nria" meldet, besteht der Plan, beim tschechi^ scheu Landcsverteidi gungsmi n i stc^ rium eine deutsche Sektion einzurichten. Gleichzeitig wirb verordnet werden, das; die Dienst-, spräche für die in Deutsch-Böhmen, Teufich-Mäh" ren und # Deutsch-Schlesien zu errichtenden Truppenabteilungen bis zum Bataillonskommaudp aufwärts deutsch sein wird. der Landtzi.- n MMn zu Lifte find alle ei ron Karat kenntlich zu ach ordnungs- mengen versor- dis zu 200 qm Ter Beginn in t der Liste an- iwblt Anlage- er Auistellms aus der Ver- ter Gemeinde m jUmmunil'' ne Mommiiiti)' Bei der Zu- becücki'iHigen, den gekommen uitg ihrer Beer iüi größere Sine dauernde ür die städtische Der (Srunbiä^1 »erbmgermisler c •g Die Beratung Se§ BetriebLra-egesetzer. Berlin, 23. Sept. (WTB.) In der Nach^^ miftagssitzuns des Ausschusses der Nativ-, nal Versammlung für das Betriebst rätegesetz führt Reuk,6arluntsmmister Schlicke aus, das; der Gegensatz Mischen d-en Arbeitgeberni und Arbeitern, den man aus dem Gesetz befürchte-, schon vor dem Gesetz bestand, dessen Bestimmungen zumeist nicht neu, sonhenr schon in den Gesetzen! über die Arbeitsausschüsse, über das Koalition-^« geseU usw. enthalten sind. Es wäre ja besser gc^ liefen, das ganze zu erwartende sozialistisch^ Pro^ gramm vorzulegen, aber über sein ft’örtnen müsse1 niemand. Tas vorliegende Gesetz sei eigenttichj nur ein Rahmengesetz. Sollten den Betrielisrätenz durch die Tarifverträge erweiterte Befugnisse zui gewiesen werden, so habe die Regierung nichts da^ gegen einzuwenden. Mit dem von den Temokraten vorgelegten Entwurf könne sich der Minister nicht einverstanden erklären. .Jf .Linien Reutet. ott, W s„, n Ä(ittoncl= * 18-Si Zuger ?eMg von u a.a.ßj "gen, sowie "".nach §5 •9 eme Geld- At werden. Hundesrais- als Verordnung Mm, o»n; «en madigen Ie i>es Hom« e und Auj- ^dnahmk dn 9er wird aus 9 genommen. Beousüagten ussionare des Marte. Äar- anschließlich. versorgungs- neu der dem engen erfolgt m Bezirk den 'n- Xie Zu- l bestehenden en An,lullen lang an die LdeMger- eise übet den 20. nd aus Liese- zu. oersorgungs-. f öüOmmge L Bern, 24, Septz (WTB.) Zu dem Widerstand des italienischen O ff i z i e r k 0 r ps I gegen die .Demobilisation schreibt die „Stampa", daß dieser seinen Grund darin habe, das; ute noch in Dienst befindlichen Offiziere ihren Trenst nicht quittieren ivvllen und dal-er jede internationale Verwicklung, auch d'Annunzivs und jede andere Unternehmung unterstützen, um den Kriegs- zuitand zu verlängern. Tie italienischen Offiziere wurden durch d-ie italienisch^ Kriegsindustrie in ihrem Borgelien unterstützt. Bern, 23. Sept. (WTB.) In einer Rede verlangt d ' Annunzi 0 außer der Stadt Fiume und deren .Hinterland auch den Hafen und die Etienbahnen für Italien, da jede midere Lösung unannehmbar sei. fassung der rumänischen Regierung bereits eingetreten, obwohl j^^nten ^cn-Blätter Meldungen über Lebensmittelunruhen uu von St. Germam noch nickt unterzeichnet hat. 1 Frefftaate Oldenburg frei erfimden.. Amerika und der FriedenSverLrag. Versailles, 24. Sept. (WTB.) In kommender Woche wird nach einer Meldung des „Echo de Paris" im amerikanischen Senat die erste Abstimmung über den Friedensvertrag erfolgen und zwir über den Zusatzantrag, der verlangt, daß die Vereinigten Staaten im Völkerbund genauso viel Stimmen erhalten wie England. Da im amerikanischen Volke dieser Zusatzantrag große Sympathie hat, hofft die Opposition, daß ein Weg für weitere Abänderungen gegeben sei, so daß Wilson den Friedensvertrag zurückziehen müsse. General Pershing soll beabsichtigen, zu erklären, daß er gegen den Friedensvertrag sei. Dadurch würde er als erster Kandidat für die Präsidentschaft auftreten. Auch Petitionen der aus Frankreich zurückgekehrten Soldaten sprechen sich gegen den Friedensvertrag aus. Ein Besuch Clemeuceau» und Kochs in Amerika. Versailles, 23. Sept. (WTB.) Nach einer Meldung der „New Dort World" sollen Clernen cteau und Foch beabsichtigen, im Dezember .Amerika zu besuchen. * Der Friede mit China. Berlin, 23. Sept. (WTB.) Ein Erlaß des Präsidenten von China vom 16. September kündigt die Erklärung des Friedenszustandes mit Deutschland an. Line weitere deutsche Note an Liemenceau. Köln, 24. Sept. Wie die „Köln. Ztg." dem ^,Temps" entnimmt, hat Freiherr v. Lersner in Versailles eine neue Note überreicht. Sie befaßt sich mit d-er Unterbringung der deutschen Vertreter in Paris nach der Ratifizierung des 2'rledensvertrages durch die französische Kammer. DaS Botschaftsgebäude in der Liller Straße sei nach der Note nicht geräumig genug, um alle Mitglieder der verschiedener notwendigen Kommissionen, abgesehen von den Sekretären und Schreibmaschinenkräften, unterzubringen. Freilstrr i>. Lersner hat deshalb im Marsfelder Stadtteil dver Häuser gemietet, berat Einrichtung jetzt in Angriff genommen wird. i Beuthen, 24. Sept. (WTB.) Wie der „Kw. tholik" aus Warschau berichtet, erklärte in der letzten Sitzung des Ausschusses für auswärtig« Angelegenheiten des polnischen Landtages der stell-, vertretende Minister des Aeußern, Skrzynski, daß nach einer vorliegenden zuverlässigen Meldung die Besetzung - - -___, Ententetruppen noch vor der Ratifizierung des Friedensvertrages durch Frankreich nndJta, lien erfolge, und zwar Anfang Oktober. Lin dentsch-iapanischer Ssheimvettrag. Paris, 19. Sept. Die „Stampa" veröffentlicht den Tert eines am 2. Oktober 1918 im Haag abgeschlossenen japanisch-deutschen Abllommens. Es trägt die Unterschrift der deutschen Tetegtertenj b® n Rose und Renner und der japanischen Delegierten Otchcanin und Kato. Dem M-- kornmen gingen Verhandlungen voraus, die im ,)echre 1918 in Stockholm begonnen wurden. Das Blatt bezeicklnet den n-cvchsstehenLen Text als genau und vollständig: Artikel 1. Tie zwei vertragschließenden Teile verpflichten sich, soweit es die .politische Lage gestattet, R u ßland zu unterstützen, damit cs unter ihrer Führung die untere Crbnung wieder HM tollen und die Position als Großmacht wieder erringen kamt. Artikel 2. Japan verpflichtet sich, Deutschland zu 6cgüit ftt gen, damit es mit Rußland freien Weg bezüglich Zentralasien und Persien erzielt^ um den Abschluß eines Begünsti- gungs- und Schattzvertrags zwischen diesen Machten und den anirren Vertrags chLießenden Teilen zu fördern. Artikel 3. Japan verpflichtet sich, Deutschland die ihm vertraglich gesicherte Behandlung einer meistbegünstigten Nation zu gewähren, stevie auch andere Privilegien, die sich aus diesem Heber ein» kommen ergeben, in einer Form, die durch ein besonderes Abkommen tefi gelegt roerben soll. Gleichzeitig verpflichten sich die beiden Kontra- fcvnten, jede Abtretung angrenzender Gebiete an frembe Mächte, wie Amerika und England, zu verhindern. Artikel s. Japan verpflichtet sich, bei der kommenden Friedensivnsevcnz die Interessen des anderen Kontrahenten ütinreet derart wahrzunehmen, daß ihm aus den härtesten Bedingungen der gering möglichste Nachteil an Gc- bietsverluften ertoächst. Artikel 5. Japan verpflichtet sich, für Teutsch- tlcmd auf Grund des mit dem brüten .Teil zu schließenden Abkommens einen milittirischcät, politischen und wirtschaftlichen Sichwheits vertrag zu erlangen, und hat Deutschland zu dicstm Zwecke seine Dienste zur Verfügung $u stellen. Artikel 6. Anderseits verpflichtet sich Deutschland, einen für Land und Wasser geltenden Geheim vertrag abzuschließen zum Zweck der Sicherheit und Berteidiaimg gegen die Angrisfsabsichten Amerikas und Englands. Die Bestimm ungen des Vertrags werden sofort nach Friedensschluß durch besondere Bevollmächttgto der beiden Mächte vereftibart. Artikel 7. Der Gehermvertrag nnrb die Grundlage der äußeren Politik der btüden vertragschließenden Teile bestimmen und ist in seinen Einzelheiten erst nach der vollständigen Wiederherstellung das drittelt Kontrahenten zu formulieren. Artikel 8. Der gegeuwarttge . Vertrag besitzt une c.D 0 11 f üuf Äie Friedensbeziehungen zwischen Oesterreich und Rumänien anlangt, so ist der Friedenszustand zwischen beiden Staaten nach Auf- Cine gemeinwirtschastliche Schuhfabrik in Oesterreich. Wien,,21..Sept. Die erste Sozialisierung in ^el;errcKfM|t gestern durchf die Regierung beschlossen tocrot'it. Es wird auf Grund des Gesetzes über die geiticmwrrtsck,'o Nie die beiden anderen Teilhaber. Auch die Ar-i beiter und Angestellten in den Betrieben der Air- statt werden vier Vertreter in der Äustaltsversamm- -stug haben. Drei davon werden von den Betriebs-? raten, der vierte te>n der Genwrkschaft der Ar- briter ber Schuhindustrie gewählt. Ein eventtieller Reingewinn muß den Arbeitern und Angestellten zum Teil zu fallen, in der Regel ein Viertel. Ueber bic Vettvendung entscheidet der Betriebsrat. Tie verbleibenden drei Viertel teilen der Sraat, die Großeinkaufsgesellschaft und die Narenvettehrs- stelle. T-ce Unterrwlmrung tvird das größte Schuh- unternehmen des Staates sein und 900 000 Paar Sch-iche jährlich erzeugen, ein Siebentel des nor-i malen Bedarfes von Oesterreich, ein Drittel seiner gegenwärtigen Produktion. Tie Anstalt wird die Aufgabe haben, allmählich^ auch andere Unternehmungen der Schalh- u;ti> Lederirrdustrie unter ihre Kontrolle zu bringen, und es besteht die Absichit, größere Privatunternehmungen m der Schuh- uild Lederindustrie tn Aktiengesellschaften gemeinwirt- schaftlichen Charakters umzuwandeln, die unter die Kontrolle der neuen Anstalt gestellt würden. Man bat gerade dieses Unternehmen als erstes zur Sozialisierung anserselien, ivcil dadurch, her Bauern-i schuft die Wirkung der Sozialisierung praktisch vor Augen geführt werden soll. — Die „Arbeiterzei-, tung,/ teilt mft, daß in der Sozialisiemngsl!o-mMission bereits eine Reihe weitererSozialisie- rnngs-Unter nehm un gen spruchsreif aus- gearbeitet ist. Eiu Rutlifchwur der Tiroler. Innsbruck, 23. Sept. ^WTB.) Wiener Kvrr.-Bureau. Ter Landtag nahm einstimmig den gemeinsamen Anttag aller dreier Parteien an, her besagt: Ter Verfassunggebende Landtag Tirols erblickt in bem Friedensverttag, der mit den Wilson schen Punkten im krassesten Widerspndch steht, eine unerhörte Vergewaltigung des deutschen Landes Tirol, das gegen den Nar ausgesprochenen Willen der Gesamtheit der Bevölkerung auseffrandergerissen wird. Der Landtag bekundet vor Gvtt und der Welt, daß er nicht ruhen wird, bis sich der Norden und der Süden des San- Ein SeemauuSstreik. Berlin, 23. Sept. (Wolff.) Nach Bremer un8 Hamburger Meldungen der „B. Z." zieht der B r mer Seemanns st reik immer hxitere Kreise. Außer den H-rmburger Seeleuten begannen heute auch die Seeleute in den anderen NordseeIstifcu, mit einem Sympathiestreik. In Hamburg sollen sich auch die Mannschaften der Fischdampfep mit den Ausständigen solidarisch er Ort haben. >, Hamburg, 23. Sept. (Wolff.) Tie deiw Seemannsbund angehörenden Hamburger;. Seeleute erklärten sich mft ihren Bremer Kollegew solidarisch und stellten die Arbeit ein. Teu Trausportarberterverband forderte die ihm unterstehenden Seeleute auf, sich nicht an dem 2lusstand zu beteiligen. Stettin, 23^ Sept. (Wolff.) Tie See-, leute find aus Sympathie für die Hamburger und Bremer Seeleute in den Streik getreten. Aus Oldenburg. Nachklänge znm Geiselmsrdprozed. Rach der Fällung und Vollziehung des Münchener Urteils fanden sich endlich auch in der Parteipresse der Unabhängigen einige Kommentare, aber sie waren schwach, so heftig auch die Worte waren, ftein Wort zur Charakterisierung des Gesindels, das da verurteilt wurde, kein Wort des Bedauerns über das verbrecherische Treiben solcher „politischen" Führer! Nun beschäftigt sich das Frankfurter „Volksrecht" mit den „Ursachen" der Gciselerschießung, wobei es hervorhebt, mehrere Zeugen, die darüber hätten Auskunft erteilen wollen, seien vom Gericht abgelehnt worden. Z. B. habe Dr. med. Schollenbauch, ehemaliger Chefarzt der Roten Armee, Feststellungen machen wollen, die er nun in einer Veröffentlichung niederlege, worin es heißt: „Auf Grund dessen, was ich selbst miterleb-t habe, was ich an Ausbrüchen von Zorn und Empörung selbst gesehen habe, und was mir non Augenzeugen mitgeteüt wurde, erkläre ich, daß ich der festen Uebe'.-zeugung bin, daß die Erschießung der Verhafteten im Luitpold-Gymnasium ,lickst erfolgt wäre, wenn die Mftglieder der Roten 2lrmee nicht so grenzenlos durch die widerreckst- liche Ermordung von Genossen durch die Regie- rungstnlppen und durch deren Drohungen gereizt worden wären." Gewiß, es mögen auch Ausschreitungen der Regieruugstruppen vorgekommen sein, aber doch wohl nur darum, weil diese Truppen selbst in ihrem Leben bedroht worden waren, weil sie nach Kriegs recht in Notwehr handelten. Wer mit der Waffe in der Hand getroffen wurde, hatte sich der Erschießung zu versehen, und man darf doch nicht vergessen, daß auf die Soldaten von den Dächern geschossen wurde. Aber die Mordtaten an den Geiseln sind damit doch nicht in Vergleich zu stellen! Das war eben der nackte Mord an unschuldigen, wehrlosen Opfern, die ohne irgend ein Rechtsverfahren kaltblütig niederge- jchlachtet wurden! Zudem wird man beachten müssen, daß vieles über das Vorgehen der weißen Truppen reine Erfindung war und sich die Räte-Änhänger selbst in Wut berauscht haben, indem aufreizende Plakate angeschlagen wurden, deren Inhalt zum Teil "tendenziös erlogen war. Nr. 223 Ter Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. vezugrpreir: »umatl. Mk. 1.60, viertel jährlich Alk. 4.80; durch Abhole- u. Zwcigstelleir monatL Mk. 1.50; durch diePostMt. 4.50 viertel« jährt. auSschl. Beslellg. Feriisprcch - Anschlüsse: für die Schrcktleituugl 12 Verlag, Geschä>lsstel!e51 AnschristsürDrabtimch- richten: Anzeiger fc’efeen. Postscheckkonto: Zranffurt a. BL UM6 Att» Hem Reiche. - Eine neue Bekundung zur Geschichte der Friedensschlicßuug. ' Berlin, 23. Sept. (WTB.- In der „Deutz, ' schon Tageszeitung" erklärt der frühere Cl)of des ' ZivillabilN'tts v. Berg über die Besprechung ant ’ 13. 8. 1918 und über den Kronrat vom 14. 8. ' 1918 zusammenfassend: Es herrschte lieber rin» ’ ftimmung, daß auf Grund der vom FeLncarsck.alÜ ' und General Ludendorff sestgostellten militärischeiü ' SageL rote sie sich in den Augen des Kanzlers uni^ des Staatssekretärs des Aeußern darstellte, d u r Äs 1 eine neutrale M acht, Holland, F r i e «J densbesprechungen mit den Feinden an^t gebahnt werden sollten. Die Krtegsztele, wo.cuv - noch festgehalten werden sollte, wurden im trin^ ’ telitru nicht besprochen, aber auö dem Ton bec< : Besprechungen war klar, daß man auf Erfüllung der bisher gehegten Hoffnungen nicht mehr rech» 1 nete, sondern daß der Staatssekretär in der Haupt-« fache freie Hand haben sollte. — Hindenburg äußerte sich über die gleichen Vorgänge und sagt u. a.: Ich hatte damals gegen die Ausführungen ö. Hintzes nichts einzuwenden. Daraus folgt für mich, daß bei den beiden Sitztmgen volle Einigleft unter den politischen und militari feiert Stellen herrschte, und daß die Erörterungen beim Kronrat sich in denselben Gedankengängen bewegten, wie bei der Besprechung vom 13. 8. Ich hebe noefl hervor: Wir waren uns voll bewußt, daß der Krieg jetzt mit diplomatischen Mitteln zu End« zu bringen wäre. Ein Abschiedsgesuch des KriegsministerS 'Reinhardt. Köln, 24. Sept. Wie die „Köln. V.-« Ztg." erfährt, hat der Präsident der preußischen Landesversammlung, L e i n e r t, auK das an ihn gerichtete Abschiedsgesuch des Kriegsministers Oberst Reinhardt geantwortet, daß er das Amt eines preußischen Kriegsministers durch die Bestimmungen den neuen Reichsverfassung als erledigt betrachte. In der Antwort, sagt das Blatt, hat der: Präsident sehr geschickt die staatsrechtliche: Frage umgangen, ob er überhaupt Minister entlassen kann, ein Recht, das ihm die vorläufige preußische Verfassung nicht zuerkennt. Oberschlefien. General-MZeiger für Oberheffen SwüNngrrundin«? u. Verlag: vkühcjche Univ.-Such- u. SteindruSerei ». Lange.Schrisileilung, Seschästrstelle u.Sruckerei- Lchulftr. 1. Die Lage in Italien. Bern, 23. Sept. (Wolff.) Die gesamte italienische Presse steht unter dem Eindruck der Einberufung,des Kronrates und der 93er» tagung der Kammerbis zum 27.September. Als Beweis für bie Schwierigkeit der Lage wird daran erinnert, daß selbst bei der Kriegserttärung an Oesterveich-Ungarn die damalige Regierung von einer so außerordentlichen antikoristftutionellen Maßnphme abgesehen hat. Die Gegner Nittis betonen, daß die Eiliberufung des Kronrats einen Versuch des Ministeriums bedeute, sich der Ver- antwortlichkeft der unerträglichen inneren und äußeren Lage des Landes »u entziehen. Eingeladen sind: Luzzatti, Bvselli, Giolitti, Son- nino und Orlando, die Heeresleitung unb sämtliche Aktionsführer, darunter T u r a t i, dessen Teilnahme aber von der Zustimmung der Parteileitung der offiziellen Sozialisten abyängt. Tit- toni wird eine Dafttellung der Sage geben unb Unterstützung für die jetzt emgefchlagene Politik fordern. Wie der „(Sortiere della Sera" meldet, hatte er auf eine rasckst Zustimmung Wilsons zu den von Frankreich unb (tiiglartb getroffenen Ab- machimgen über Fiume gehofft. Statt dessen hülle sich Wilson in Schweigen und überlasse es Ita- talien selbst, eine Lösung des Problems zu finden. Der „Secolv" dagegen behauptet, daß die Antwort "Wilsons bereits eingtiroffen sei. Daß sie aber für Italien nicht günstig lautet, geht daraus hervor, daß das Blatt von der Wohrfchrinlichkrit spricht, der Kronrat werde über die Sage diskutieren, in welche Italien gerate, wenn es sich unter Beiseitesetzung des Wilsonschen Votums für eine Annexion Fiumes erkläre. Der „Avanti" sieht in der Einberufung des Kronrates einen letzten Versuch der Stegierung, einen Ausgleich Itztmschen den Ansprüchen der MftiMtisten u:ft> dem Ruhcbedürfnis des die Revolution fürchtenden Bürgertums zu finden. M d I ruf nUtftnrinfri^! I v Der Bet 6iB i 1 > mrb mit 0 nach sehr reiflicher Erwägung den Beschluß faßt, das am Altenburgskops bei Schotten Fortsetzung 14. kNachdruck verboten.) tx n S d r tm ftn Fell 191t b « 2’Wmifa Wü M N ■liiflith fmb M jabrliä 74 73m i m. lsrall ^Meil ÄlG i8 tin Jtwn’cn Mdck. Der' > Tramgtigei Vereins „Lehr er heim Vogelsberg" har n Beschluß ge- .'lOtbfll 3<1U: m.gro UTttt §UTI ivuhtfiffl dr Samstag in itttt mit !tnl 3. ISt frjid bafui Mm" b Iti A- sck de £ TU K ünbrt sch er Stemani wfaauSgege S” 5err Gottorb hat plötzlich gekündigt und nach einem Streite mit Papa stna.il und Fall das Laus verlassen. Nun toben die Brüder durch das Laus tote eine Rott? storah, und Mama läuft von PontiuS zu Pilatus, um einen neuen Hofmeister aufzutreiben." Evelyn hatte tief aufgeatmet, als sie diese Nachricht laS. Besser hätte es ja gar nicht kommen können. Er ipar fort. Gottbob! Aber während sie dann zu Kammelsbergs ging, dachte sie: „Netr war es doch, ireitn er da und dort heimlich mit mir plauderte und wir ans lustig machten über all den verbohrten Götzen- tültus und veralteten Moralkrimskrams dieser feudalen Sippe. Es tut so wohl, einmal einem Menschen zu begegnen, dem nichts imponiert, und d!r all daS, tvos andere Menschen schreckt, mit einem stolz erhabenen Lächeln abtut . . . So geistreich und amüsant kann Magnus nie fein, wie auch seine Augen niemals eine so heiße, leidemchaftlich^ Sptackse führen können. Schad?, daß Gottorb ein armer Teufel und nicht — Reühs- .griff von Sander'eld ist!" Im Vestibül des Kammelsborgsch m Palais traf Evelyn mit Hilda Sattler ziffammen, die aus *te ’b’amaömte tn 'Mtdt bimi l®t rffttunb '® vaslbobm; *W teei b ,IK" «rt tnjftf , .Jßfln^a ■"'M die ßr '-Wramtes. st öonou, ? «brerimienl b" das «, der Stunde kam und ihr auf ihre Frage mitteilte, daß die Baronin zu Hause sei. Sie stellte -?ben mit dem Sekretär eine Reiseroute zusammen, da die .Hcarfchafren nächste Woche alle an die Rrviroo reisten. Evelyn wunderte sich ein wenig, von dieser Reife, die gar nicht mit den sonstigen Gewohnheiten der Familie übeveinsttmmte, bisher nichts vernommen zu haben, Kammelsbergs waren sonst nie von schnellen Entschlüssen gewesen, und die Baronin hatte oft betont, sie hasse Reisen Nachdenklich stieg Evelyn die Treppen hinauf intb schickte ihre Karte durch einen Diener hinein. Er kehrte sogleich zurück mit der Meldung, e3 sei niemand von den Herrschaften dahsim. Evelyn stutzte. Was sollte das heißen? Wollte man sie nicht empfangen? Tnm schoß ihr dis Blut jüh ins Gesicht. Sollte das vielleicht ein Wink fern, daß man ihr ihre Verlobung stbelnahm? Waren KommelS- bergs plötzlich so erklusiv geworden, daß sie die bürgerliche Braut des Neffen einfache zu ignorieren beschlossen hatten? Evelyn warf den st!opf noch stolzer zurück. O — wenn es so war, dann mußte aber doch Magnus ihr Genugtuung vetsd>affen! Mit ihm wollte sie 'wicderklommen — an feinem Arm! Tann würde man ja sehen, ob diese Leut: noch den 9)hit hätten, sich verleugnen zu lassen . . . Innerlich erregt, eilte sie w'iter zum Dalns Millner. Beate mußte wissen, N«s dahinter steckte. Und sie würde es ihr gewiß sagen. Aber im Valais herrschte beängstigende Still:. Tic Tiatcr schlicken auf den Zehmspitzen herum, und der Portier teilte der bestürztrn Evelyn mit fergenvollrr Miene mit, daß Baronesse B-tte Ans Stadt und Land. Gießen, den 24. Sept. 1919. Lebensrnittel. ** Winterkartoffel - Versorgung. Wtr machen aus die Lelcnmtmackung im ?in- zeigenteil unseres heutigen Blattes aufmerksam, die den Bezug der Winterkartoffeln regelt. Tic Ausgabe der Vollmilchkarten findet Donnerstag, 25. d. Mts., vormittags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 6 Uhr in den zuständigen Bezirken statt. Siehe Anzeigenteil. ** Beider st ädt. O b st - u n d G c m t'N e - stell c treffen täglich Aepfel verschiedener Sorten Winterobst- ein, bi: korbweise von 48 bis 55 Pj. das Pfund abgegeben werden. Gemüs:, rote Weißkraut, Wirsing und Rotkraut, kommt ebenfalls von morgen ab zum Verkcw'. End: dieser oder Anfang nächsver Woch? trennt größere Älcengen prima Lerb stzwieb? l ein. D rrb'stel- lungen werden bd der Obst- und Getnüisitrlle, Brandsatz 3, entgegengenommen. Gefchäftsznt täglich von 8 bis 12 unb 2 5 Uhr. Magnus beschloß also, gleich am ersten Tiy seiner Ankunft, wo er mit Fran Losenstsin inter tner Augen über diesen Punkt gesprochm hatte, doch noch einmal Therese starnrnelsberg aufzu- suchen, um ihr seine Verlegenheit anzudeuten. Vielleicht schob sie bann ihre Reise doch auf. Sie hatte ihn ja immer mit liebevoller Sxifr1 lichkeit behandelt, obwohl die Verwandtschaft nur dritten Grades war. Doch er kehrte sehr verstimmt von diesem Besuche zurück, und niemand, nicht einmal Evelyn, erfuhr den Grund, warum er plötzlich nur noch in gereiztem Ton von Kammelsbergs sprach xmi) es rundweg ablehnte, die ton Evelyn gewünschte Brautvisite bart zu machen. Als er am nächsten Tage ferne Brant besucht? sand er eine mit überladttnw Eleganz gekleidete Tante dort vor, die ihn in bald devoter, halb verttaulicher Weise mit überschwenglicher Herrlichkeit als „mein lieber Magnus" begrüßte von Evelyn als „Tante Ada" torgestellt wutd Er erschrak bis ins Innerste. Und er erschrak noch viel mehr im Soun der felgenden Stunden, wo Tante Ada ihm mti gönnerhafter Miene ihre freundlichen Absichten rn bezug auf Evelyns Hochzeit ausdnattderfetztt. Tiefe Emporkömmlingsfrau, die mit ihren vornehmen Bekannt'ck «asten protzt: und mit dem G'ld in ihrer Tasche klimperte, erfchten ihm gräßlich Aber war er bcrerf>tigt, ihre Vorschläge rückzuweifen, nachdem Evelyn sie ber.-itS rm'- nommen zu haben schien? «'Fortsetzung folgt.) Otto Hirschel V. Mit Otto Hirsch-?! verliert die hessisch: Bauern^ schäft ihren anerkanttten Führer uird das össentlichr Leben Hessens einen seiner menigen Persönliche teilen von iRang. Ein kluger Kvpf mit vielseitigem Wissen, leidenfßen über das Thema: Der Pazifismus unb das deu 1 schc Volk. Ta: Mdner legt: dar, daß die Paziftsten nicht mit her Wirklick^aL rechnen, jtmbcrn einer Toltrin naMagax. Sie feb’ir die Menfchax unb Völker nicht, wie sie sind, sondern wie sie sein sollar. Tie klaren Ansführungm des Redners bintetlteß^'n ciwax tiefen Etndrilck, der auch durch das Auftretat einiger Gegner nicht verwischt 'werden konnte. btxnt» ö 5 cn u" a i-rt.’.n & 'öidolung Tun unt vor für zu gef w Schwrrkgeeieht Sinkt Jittiitti! Praxis geschlossen Der Vorstand. 10974 geflossen j vereinigte Getrei-ehändler 'tO5 1Mnt UH 44Zinwhaüs Am kommenden Donnerstag, dem 25. Septbr. ist unser Geschäft wegen hohen Festtages geschlossen. «t UT irr tM3 aSSiSSSlu Urttai C^crifo« $e»rW L§h» & Qm« ta C>«ePo»e. "dyt en vch rt Hf. K-M au verk. Wohnung, 1. Oktober 1910 behebbar. [018501 Handarbeiisschule. om ^Ektober beginnenden Zkursen ix L-bnerdern, Weitznabeu und Ttirken (leütereL nachmittags) werden noch einige Anmeldungen ent- gegengenommen 01834® Erna Wenzel, Lehrerin, Steinftr. 56 n. Baptistengemeinde, Lonystr. Ä Jeden Donnerstag abend 8'/, Uhr: Vorträge f.bet das MarruSevangelium von Prediger Fischer. Haler-, Anstreicher-, I^ackier- sowie Weissbinder-Arbeiten werden sauber, pünktlich und preiswert aus- geführt. [Lackierungen mit beitem alten ®>ledenslack). iwi A. Belitz, Liebigstr. 83, Tel. 2134. Jmmobilrengeschäfl, Dlühlftrahe 24. Telephonats der Amnestie, ine der Angeklagte eine -'Ottes" nannte, ist er wegen dieser Lchwindeleien nicht bestraft worden. Unsere Bureau- u. Lagerräume sind feiertagshalber am Donnerstag den 25. September Zreitag ben 26. September und Samstag den 4. (Moder Gemengstroh Aogge« mit etwas Wicken) ans umgehende Be- maung abzugeben. Abholen wird mitgeteilt. (mC ßwf Warthof bei Grüuberg. vom 29. Sept, bis 7. Okt. 1919 Zahnarzt Or. med. Petsch .10978 Der Empfangs-Ausschuß Gießen für heim, kehrende Kriegs- und Zivilgefangene bittet die Gießener Bevölkerung, ihm Ansichtskarten jeder Art zur Verteilung an die Heimkehrenden zur Verfügung zu stellen. Annahme täglich im Geschäftszimmer des Roten Kreuzes, Alte Klinik, Liebiqftraße. i0993e Turnen. ** Dreis a. d. Lda., 23. Sepr. Der Turtt- vercrn Treis a. b. Lda. veranstaltet Sonntag beit 28. b. Mts. sein Abturnen. Im Weltkriege sind 22 Turner des Vereins aus dem Felde der E^hre geblieben, 7 tofinton sich iMd) in Gesang:n schäft. Ich ihnen hat der 23erein einen grjfrm Teil seiner tüchtigsten Turner verloren. Trotztoni hat bas rege Interesse der Turner auch unter diesen schwierigen Verhältnissen zu neuen Erwlgen geführt. Gnade aus dm Gk- ttr geborenen Jmmel aus ent tJWfcfrt fe i Transporten, ttu. rt. 2er Borstand dv Vogelsberg" b- ng b$n Aeschluß gt> 'Pf bei Schotten • rt zu verkausei Wfft5 Warf es n mmbrn.i, bie her 10 '2 tont „Storch" Mi MN ist. Trotz eine? bleibt der Verein ali er bestehen mit der unseres hessenlandr. ogelsberg - zu grgi i eingerichtetes neue 'm dieses Ziel bat: der Beittag zu der SirEung vom 1. Zar. -verteil. Dagegen wer ^rbAnteilscheine ö6 Wettervorattssage für Donners tag. Weck-felnd bewölkt, zeitweise leichte schlage, westliche Wind', Temperatur wenig geändert. Au unsere Mitglieder! Die außerordentliche Entwertung des Geldes hat allenthalben zur Herabdrückung des Zinsfußes geführt. Wir sind daher gezwungen, die Zinsvergütung für bei uns angelegte Spargelder vom 1. Oktober ab von 4 auf 3y,% heravzufctzeri. Wir bitten die Mitglieder von dieser Maßnahme Kenntnis zu nehmen. Letzte Nachrichten Birkenfeld. Berlin, 24. Sept. Nach Rücksprache mü den Alliierten hat General Mangin amtlich mttgcteilt, toiff bie Republik Birkenfeld tetv w rölH ©12] ettb ein- be- , sang Gießen, 2*2 Sem Die Herbsttagung deS Schövurgerichts unrer dem Vorsitz des Ländgerich-tsrats Kramer wurde heute eröffnet. Ms erster Fall kam eine Anklage gegen den am 11. November 1889 zu Kvntwick^, Rheinpfalz, geSorencn Karl Frevler, wohnhaft in Nied bei Frankfurt, wegen Falschmünzerei zur Verhandlung. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Neu roth, die BerteiÄgung führte Rechtsanwalt Hamberge r. Ter Angeklagte, der im Kriege drei mal ver- wunc-et '??si>en ist, hat sich, nach seiner eigenen Angabe, seit Juli 1918 mit dein Sck,leichb rücktigten Fünfzigma rkscheine mit dem Trauerrand. Ter Gcsckfäftsinhaber stellte sofort fest, daß der Schern falsch sei, er verlangte, daß der Angeklagte ihm zur Polizei folge, das er auch Sin gutes Rezept zur Herstellung eines vorzüglich schmeckenden hausgettänkr ist folgendes: Man nehme zu 150 Liter 40—80 Pftmb Aevfel ober Birnen, 1 Flasche Moftansay mit Heidel- l'eerzusatz und mit Süßstoff, 2—4 Pfund Zucker, 40 r Pretzbefe. — Genaue Anweisung liegt den Flaschen bei. — | Ein versuch überzeugt. GlSnz. Anertermuugen. Rnf's Kunstmostaniatz mit Heideibeerzusatz n. mit Süßstoff kost, die Flasche zu 100 Ltr. M.17.—. Ruf s Knnstmoktaufatz mit Heidelbeerzusatz u. mit Süßstoff kostet die Flasche zu 50 Ltr. M. 9.—. Alleiniger Hersteller: (7279hv kÄ Kokett Ruf, •SÄS:“' ai fen, 2d. Sept. (WTB. Dre «erketzr^. lagerm Ruhrgebiet und die Eisenbahn- v e r k c b r s v e r h ä! tn i s s; verfci>l«ht:rten sich im Laufe der letzten Woch? noch weiter. In den letzten Tagen ging bie Wagengestellirng, bie am in laeu werktäglich betrug, Gleich^itig stiegen bi ■ Wer JhkÜ, ^entteng nab 0d6 spüKSWA Seife grbravch« etil oer®eade Mv (larorlchra da WSM. tat. Am Polizeiantt angetan nwn, brannte er durch, „tveil er trod,, ettvos zu tofivrgen habe" Trotzdem gelang )cuie sofortige Festnahme: bei einer Turch bcmn in feinem Rucksack über ö V O 0 M a r ! in den erwähnten Scheinen, alle neu und ungebraucht, alle mit derselben Nummer. Ter Angeklagte null diese Scheine einige Tage zuvor tn Frankfurt bei einem SchiebergesMft als echt erhalten haben, und beteuert auch in der Verband^ lung feine Unschuld. Tie Gest^vörenen schentten stnnen Beteuerungen umsoweniger Glauben, als er.auch andere GeschMsleute in Gießen mit den scheinet! htnemgelegt hatte, und weil erwiesenj <,QR, (t bereits im Januar, also vor dem Lafleoergeick^ft in Frankfurt, in Eberstadr bei Darmstadt, einem dortigen Sck'lvssenmeisier bei dem 5 c Le*,ne® F^hr^ades ebenfalls vier dieser 2ras Gericht verurteilt ihn -u 3 Jahre n rctij a 1 -c^a”r,£e üjm die bür^rlichen auL£,?'a^. ab' und zog die, übrigens recht vlumv gefälschten Scheine ein. , Gietzen, 23. Sept. ,r. rK heutige Verhandlung gegen den Vieh- Maus von Alsfeld, brr am 28. Febr. 1919 in ter Ost-Anlage den Sick^erheitswach- manu Böhm erschossen hatte, — An.- naget>rrlTet€r Staatsanwalt Neuroth, Verte ft ^ger Rechtsanwalt Fischer — nahm ein rasches Enoe. ^er angellagte Maus benahm sich schon bei ^9mn. der Verhandlung dermalen renitent, das« V'1- anc leJn€r Verhandlungs- fahrgkeir auftauchten. Nur mit Mühe konnte er von drei Gendarmen übcmwltigt werderc. Wenn» auaj nach Ldtsuht aller Beteiligten sein Verhalten SL?Us ä' ^^Errreibuna war, l^rvorge- rusen durch, die Angst um sein Leben, eine feige ?lng|t, n>R man sie lki derartig brutalen Menschen laoft frnbe;, so erschien doch nach Zftrsicht des Sach« ^rftanDigm mit Sfftcfficfjt auf diesen hysterischen Erregungszustmw, irrte Mischung von Wahrst und -LHchstmcg, exne Verhandlung mit ihm niiit mvgluch, und veranlagte das Geri-cht, die Verhandlung auszus eyen. KZZ ■■ MZ S' 2«n auch «tut» emgefinttto * AHe Tameni liöne $teiir MafftJuttt ~ie tvm hiesioai «tzltüe ^suches um o mnn, 3 Rmji Ärrt, ÄLschM «PsaMalt nie am edlen Schach. ' Veranstaltung btni neumngat zu. eben. <-= Frankfurt a. M., 23. Sept Die Fa- ^mstie des Arbeiters Vehr, Musikantrnweg 49, .mrdc heute früh infolge einer Gasvergif- t u n g bewusstes in ihrer Wohnung aufgefunden. 0er ftebensährige Sohn Martin starb auf dem -Wege nach dem Krankenhause, ein 14jähriger ^oljii liegt hoffnungslos darnieder, die Mutter henndet sich zu Hause in ärztlicher Behandlung, der Ehemann weilt zur Zeit in Berlin. mr. Frankfurt a. M., 22 Sept. Das hier : n Frankfurt neu gegründete I e s n i t e n k l o st e r rmrd mit Geistlichen aus Holland besetzt 1 Derben. ' lusterdcm sollen die in Frankfurt verstreut woh- . nenden Jesuiten in ihm vereinigt werden mr. Frankfurt a. M., 22. Sept. Tie Frankster Funkleitstelle, eine Nebenstelle des deutschen drahtlosen Telegraschennetzcs, wurde am .-?amstag in Betrieb genommen. mr. Frankfurt a. M., 22. Sept. Augew- Wiiflirit sind der der Stadtverwaltung ins-- g-esamt 4265 Personen beschäftigt, die einen Gehalt von jährlich 15 929 448 Mk. erhalten, zuzüglich ' 74 730 Mk. Mietzuschuff. mr. Frankfurt a. M., 22. Sept. Der im Stadtteil Sachsenhausen gelegene Riedhof wird in ein Ürmrkenhaus für Leichtlungenkranke um- !K wandelt. Der Umbau soll 300 000 Mk. kosten. — 3 n Preungesheim hob die Kriminalpolizei eine um- f«ngreiche Geheimschlächterei aus und be- slüagnalimte Mehrere lebende und acht gerade ge- sLllachtete Hammel. — Eine große Wagenladung >ntt Fe t t un d Spe ck, die von Nied nach Frankfurt verfclsioben tverden sollte, wurde von der dor- n,ien Polizei beschlagnahmt. Die Ladung batte einen Wert von 65 000 Mk. c nl?-a“Ien' 23. Sept. Der Kreistag beschloß die Errichtung eines Kreiswohlfahrtsamtes. fn. Hanau, 23. Sept. Ter Hanauer Lehrer- >md Lehrerinnen verein har eine Denkschrift iber das Lolksschulwesen der Stadt )anau herausgegeben. Sie deckt Mängel des Ha- NLuer Schulwesens auf, mangelnde Leistungsfähiq- .eit, mlregelmätzrgen Sckiulbesuch, Verivahrlosunq de, Lchuliugend, Verständnislosigkeit und Gleich- ^lUtigkeit des Elternl-auses und macht Vor- vsvmischtes. , , Ül-, Der Gesangverein mit o-er t a sch kanon c. Ern Kasseler Gesangverein er- waro ans Heeresbeständen eine Feldsüchie. Als ein großer Ausflug unternommen wurde, zog mit -Langem und SüngerinnLN die Gulaschkanone mit' ^jeber Teilnehmer hatte etwas Erbftn mitgebracht' Speck uno Kaffee, .mb bei dem Rastmachen gab's Speckerbsen mrd Kaffee' Dieses Beispiel wird wo-l LNMe marnm, und bald wrrd's heißens Jedem Verein seine GulaschLawone! vevarrnt. — Die Pcrfonenpost Ulso — Nidda, dir während der letzten-Fahre nur -einmal nach dem Bahn'hos Niddn fuhr, verkehrt nun wieder morgens und abends. Der Fahrpreis wurde auf IMk. erhöht. Starkenburg unv Nheinhesfen. rm. Darmstadt, 23. Sept. Aus Griesheim bei Darmstadt sind am Samstag die fran- ^sischen Besatzungstruppen abgezogen. Anscheinend sind aber durch ihren Leichtsinn zwei Schadenfeuer entstanden, nwdurch die^Scheunen des Gast- mitte Wannemacher und des Schuhmachers Wesp in Asche gelegt wurden Der Schaden ist groß, da die Scheuern vollgefüllt waren. rm. Darmstadt, 23. Sept. Tie Trtsache, daß die Arheilger starke B e sa tzu n s de r Fra n- zoscn unter Mitnahme der Schilderhäuser mit per Fahne des Kommandanten abgewogen sind, tot in Arheilgen außerordentlich^ Freude bereitet Scharenweise zieht mm die Bevölkerung von Darmstadt nach dem kaum Stunde von Darmstadt entfernten Landorte, dessen Besuchs ihnen so lange, verboten war, um ihrem Schaden durch massen.veise. Einholung von Letonsmitteln aller Art wieder nettzumachen. Hessen-Nassau. Eia Beitrag zur Verrohung aus der Eiseubahn. ht. Herborn, 23. Sept. In dem Zuge 5)er- born-Wetzlar besetzten in den letzten Tagen ein paar junge Burschen aus Kayenfurt, obttrvhl ■genügen!) Platz im Zuge vorhanden war, die Bremserhäusch.-n und brachten den Zug zwischen Katzenfurt und Ehringshausen zum Stillstand. In Ehringstousen in eine Geldstrafe genommen, schwuren sic Rache und verprügelten am Abend tn Katzenfurt da^ Zugpersonal, wobei es beiderseits blutige Köpfe gegeben tot. Wie das „Herb Tagbl." weiter erfährt, verweigerte das Personal in .statzenfurt Dienst -u tun und hat bei der vorgesetzten Behörde beantragt, daß auf die Zeitdauer von vier Wochen in Katzenfurt Jein Zug mehr Hal!,. — In B e tz d o r f rmlrde ein Ärbeits- buricto mtt enter .Fahrkarte 4. Klasse in einem ubtetl 3. Klaffe gefunden, mutzte nachlösen und überfiel dafür am Abend mit seinen gleichgesinnten „Brüdern" das Zugpersonal von ihrer Entstehung an anerkannt würde, ©i* unterstelle sich tont Otocpräsitontm der fffhem lande als Vermittler für die tofttztm Gebiete bi- zur Lo.ung der Ansästutzfra«. Eine Cltontor' gliche Regterimg gäbe cs in 3irfmf?lb nicht mefe. Wettere Verschlechierung der Verkeffrslaae tm Ruhrgebiet. letzten Tagen ging L„____ Aonatsaniang 17 500 Wagen fast 13500 zurück. tmvm w. Fehlztffern aus rund 7000 Wagen. Tic Zechen muffen infolgedefftn die Förderung m verstärktem Äiatze auf die Halde nehmen. Eine Besserung i* anfcheinend^ in absehbarer Zeit nicht erwartbar, va der.Zulauf an Leerraum dauernd sehr gtrit* pt und Anfang Oktober die Rübentransparte eit» letzen. Unter diesen Umständen erfuljr auch die < ^lmstoffzufuhr ju Den Kippern im Tiuisburg.i und oen Rulf-rorcer Häsen weitere Einüüränkunani, zumal die Transportverhältnisse ans tom Mei» uiblge des niedrigen Wasserstandes dauernd un- günsttger «verden. Arbetistagltcb wurden im TuiH- bürget Hasen 15 400 Tonnen gekippt. Der Stvnn- in der Vorwoche 22 600 tonnen ar bettstäglich hetTu<, Krnte auf runö 25 400 Tonnen im Tagesdurch- schmlt gesteigert ivetton. Tie Umschlagzisfern der letzten Tage näherten sich sogar tom seit Beginn .erzielten Höchstleistung mm 27v00. Obwohl hiervon auch tägliche größer« Mengen nach dem Westen abschwimmen, (ntb die ge-amten Bremistoffverschisfung.m rhcinauswär!" nur sehr gering. Leider erfuhr der im Kanal zur Verfügung stehento Leerraum inzwischen eine starke Vermintorung, so datz wieder mit ein?m. Rückgang des Kanalversanbes gerechnei iDtbri MIlß. KriegSgefangetten-Heimkehr. Öeutc atond, 11 lkhr, trifft ein neuer Trans- tont von etwa 1200 Heimkehrern aus englischer Ge, Tangenfdaft auf dem hiesigen Bahnhof ein. — Wie fwire es, wenn unsere m bie Heimat Mrück^hrentoui Landsleute mittels Fackelzuges znm Lager geleitet würden? Ganz itügesehen von der erhöhten Will- rommslimmung, wurde die Fackelbeleuchituns bei der abends in unteren Straffen herrschenden, rast ägyptisch zu nennerrton Finsternis auch ihre pr«k- irsckie Seile haben. Wir glauben mit unserer Dn-- regung nicht vergebens an die imtner bvgetsterungsq fähige Jugend zu appellieren. Vielleicht finden sich die öfteren Ickhrzäng.? der hiesigen Schulen zusammen, um ton Festzug" zu ermöglichen. Wenn nicht (teilte noch. Dann bei nächster Sjelegen-- heft. ,K-o penhagen, 23. Sepr. (WTB.- Wie ane Malmö gemeldet wird, handelt es sich, wie die llntenuckamg ergeben hat, bei der dorr eingetrvfft,. nen Kreier Yacht ,Hiet Heim" nicht um ^Jn- . Kapitalausschmuggelung au* Teuftckfland. Die Yachrt ist von /iapftänleutnant etöidi zusammen mit einem anderen Offizier zu Fracktfahrten gekauft worden. Tie erste Fatol gin* naai dem schwedischen .Hafen Simrif'tom, wo mtrn. erne Ladung Ztegeffterne föt Kiel nnwahm Ti, tm einzelnen festgestellten Waren, die von dem Behörden in Malmö als z-ollpflichitt^ lurgeseben wur den, hatten einen Wert von 90000 Mark Sie roaren bereits vor Wochen von einem Schwede*« in Teutschtland eingetauft worden und foanten tcm> erst nach Schweden befördert werden. Landardeiterbewekunsrn. Berlin, 24. Sept. Ter „Lok.-An,." mek- tot, daß em Landarbeiterstreik in -tor Niedernn g ausgebrochen ist - Ter Dhorner Luchdruckerstreik ist beendet wordet,. Berlin, 24. Sept. Im Kreise Eckern - forde ist em Landarbeiterstr ei? au5ge - brachen, der über 500 Güter erfaßt hat Ti- Streikenden weigern sich, die Notstandsarbeit«, zu verrichten. Nur dadurch, daß die Dauern der, anliegenden Dörfer das Füttern und Melkm der Kühe besorgen, ist Die Belieferung von Kiel mif Milch möglich. Das SpieltarienfteuergeseH. Berlin, 24. Sept. Tas JnkvaftLeien «*. - für ton 1. November bestimmt worden. Die Entente und Koltschak. Ä msterdam, 13. Sept (WTB.) Auf cä* Erkültmtg der Beziehungen der Entent - »> Koltschak weist eine ,,Times"-Melduna ans ^okio hrn, wonach man es als unvermeidlich en sleht, daß Sibirien in zwei große Staaten, einen westlichrn und einen östlichen, g* teilt wird. General Semenow soll mrscheinend die Herrfchafl über Ostsitorien erhalten. Um die Hnn 'chaft über Westsibirien bewerben sich vr>le Gr- nerale. Tie Entscheidung liegt bei Denikin Der „Times"-Korrespondent fügt hinzu, es scheme fest, zu stehen, daß man Admiral Koltschak ton ^auf paß gebe. /Aller $ N r'a,iungS^ der isftWir und sG' t sS tebp to nutzen uns i Ä g e zur Berbesserung: Elter naben to, Jugend. Wohlfahrtsamt, .Hrrabsetzung der .stlasicnstärre, För- derllassen, Mfchlutzllosfen, Fachdasfen, Turchsüh- runa der Klaffen, körperlick^e Erziehung«, Schul- Wanderimg>:n, Schularzt im Hauptamt, Zahniltnik, erhöhte Reinigung der Schulräume usw. . - u a u , 23. Sept. Der in der Kaserne vi^-^^^stttregiments im Zivildienst beschäftigte Jahre alte Kaufmann Karl Ludwig Stahl ^?.nai! erfchwindelte von einem Zahlmeister ?eädnnSltil,^re,9imcnt3 eine Ledettasche mit .000 Mk. Inhalt. Er nahm den Zahlmeister, mit dem er em Geschäft ab wickeln ivollte, mit oor ein Haus, das zivei Ausgänge besitzt, und lieff ihn braunen warten. Durch ton zweiten Ausgang verschwand er und ergriff die Flucht noch r Ä~ f <^le Landwirtschaftliche a-tL£,C r ' u e in ^unau wird am 1. November eröffnet. at b ur g , 23. Sept. Die Polizei be- schlagitahmte am Bahnlwf heute fünf Schlieströrb: fünf Zentner > chwar zge schl achtet m Fletsch. . . X Laasp tz e, 23. Sept. Fn den Wittgen- 1^,^- Sergen ftel am Sonntag Schnee. Tic Fcldsruchte haben intrdj Frost gelitten. — Aus der Rhön, 23. Sept. In Buttlar findet um die Bürgermeistenoürto Sttchwahl Zwilchen tom Landwirt Hofmann und der Dienst- mogd Ziska Engel statt. R. Rodheim a. d. B., 22. Sept. Am b. 9Jt. wählte auf Anordnung der Behörde die Gememdevertretung den Bürgermeister. Einstimmig wurde der erst vor Monaten bestätigte Bürgermeister Wllhelm Bender gewählt. Ein schönes Zeugnis für seine bisherige Amtstätigkeit imd eme wohltuende Erscheinung von Eintracht in dieser Zeit der Gegensätze = Aus dem Taunus, 23. Sept. Der [angjatoige Plan einer Bahnverbindung zwischen Usingen und Niedernhausen im Anfchlutz an die Limburger Strecke ist von dem Usinger Kreistag wieder oufgegriit-n wor- ton; dieser beauftragte ton Krüsausschust, die Borarbeiten für ton Bahnbau wieder auszunehmen und der Staatsregierung eine entsprechende Borlage zu unterbreiten. Sept Äui Antrag to h.efige Oelmühl! ien, weil ter Befifei und Deraweitung ro» ihenden ZewüWM S^lten^SeA terfeld tmnte -» tarnt II 'M Bei - Zum Rechner teerte Kwl Repp. Boit btt W* ® IwtAlndM Allheit anMuM tn 1 « vlLa sprach üÜEAt« ”• . i®3'' ji tnd gßd ifa'l Ks-ßi M. 7(U ter ^ r W >>e Kainit, Öilorkalium, kohlenHanren Öflnee-Kalk, Bankalk, Fnttevkaik. Vichsale und Speisesalz stets am Lager. [10845 Wilh.Meißinger II., Kesselbach Post Londorf, Telephon Amt Londorf Nr. 13. 4 4-Zrmmerhans m. Gab Au verk. Wohnung 1. 10. 1019 beziehbar. OltoOS Otto Scheel, IiBBObillaagescfc., SlStillste. 24 Tel. 3161. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Schönemühle 24. September 1919. 10975 Ji 10960 perfekte 11 Dienstmädchen welches melken kann, -um für dieRegiatrierkasse AcltcreFrsu in kleinen sofort gesucht. Achtung! Achtung! Hoher Feiertage halber bleiben 8“ meine Ausstellungsräume Donners- Od)t.Sd)T£niCr tag u. Freitag gescblosscn« dauernde Beschäftig. * ■ ■ rr k Hal aes. dkost u. Logis i. Hause. J. Jttmann 018501 NebenhauS. behördliche Anzeigen 20, 2 Hilda Rinn Karl Becker *ur die uns anläßlich unserer Vermählung erroiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir Auf diesem Wege herzlichen Dank. r Krofdorf r r O16,J:) Herrn. Schmidt, Schreinermstr., Hungen. BacbbiDtoioi™ für sofort gesucht. 10988 Emil Rotb, Älarburger Str. 20. Heinrich Gröninger und Frau Tilli geb. Lindenstruth. Schülerin findet Ausnahme in Aken deniiker-Familie.Scräiftl. Ang, u. 018W8 a. d. G. A 1 Riysu Veißkrout, Nirsuig uni Zwiebelu fkisch finiftreiict'- 018502 Lehr billige Preise. Masiä, Batznhofftr. 48. Für die uns anläßlich unserer Silber-Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Hermann Ilgner und Frau hii?1 § ii. Ter Winterkartoffelsch-ein ist ttach Eintragung des Namens und der Wohimna des Versvrgungs- beitff.tigten einer der nackKehenb verzeichneten Kar- tofferäerkaufsstellen gegen Empfangnahme der Kartoffeln abzugeben. Tie eingegangenen Sck.erne sind von den Verkaufsstellen tju je 100 gebündelt unter Beifügung einer Bescheträgung über die Anzahl jeden Mvntaa dem Stadt. Levensrntttelamt. Zimmer 13, abzuliefern. § 12. Kartoffelderkaufsstellen: 1. Konsum Verein Gießen und Umgeexnd: a) Jrliale Asterlveg 6, b) Filiale Nouen-Bäue 11, c) Filiale Bleichstraste 16 a, d) Filiale Schanzenstraße 16, Haushälterin od ält. Mädchen gesucht Guterdaltene Sandsteinkrippe 220 lang, 50 breit, 30 hoch, zu verkaufen. Wieierk, Siebener Str. 35. 10991 sSchlu .9. Ein $ mW.benden! durch Erwkrbu letzter Absatz» Weinen sind f Iti'rbnrgfrnieii meindcn die A Ter Bezug 1 den Nam "erbraui 0 benetzend 2. btt Mene «Jto Aus» -'.fluchenden. (y .zu entrii «c“u"c Zitharmonika billig au verkaufen. An- auieben von 12—2 Uhr. 018133 RicgcUnad 30. Tüchtigen Au^cher-Kezilseu stellt ein 10867 >.arl Heibertsbauicu, Maler u.Anslreichermstr. Wet-lar, EngelSgasfe 3. Betr.: Lan! liebt Ter Plo Ueberholungs kmber bis Wiescck und t cladthaus G fyiwenbi iwn St’rft'i} Zufahrten aus ilulreMtnissc -uc Sicherung iahen unb N srätesiens im Gieher Achtung! Gröbere Posten Rex-KilMUlhglöser (fvrieben9numnii) billz-v. oimm Dobermann, Landmai'nstrane 4, Derrr. der Firma Dückert, Forst ldi- L >. »MM« to irt | wert 42* BrÜl ukt ütiv.-BwMret. B. teee«.e:eS* Jung. Kuecht kann sofort cintreten bei Friede. Schauermauu, Suugeu. genommen. § 8. Ter Tag der Ausgabe der Bezugsschein: wird besonders bekanntgegeben. Für die Ausstellung cinsS Bezugsscheins ist eine (vebühr von 50 Pfennigen zu entticht.'N. Bei Verlust des Betzugsfck.irätes wird Ersatz Träft gewährt. 8 9. Ter Bezugsschein ist niebt übertragbar; ferne Gültigkeit erlischt am 2 0. November 1919. Bei Empfang der Kartoffeln ist der Bezugs-- schein dem Erzeuger nach erfolgter AusfAlung der vorgedruckten Empfangsbescheinigung auszu- bändiaen. § 10. Ter Erzeuger Höchstpreis für Winterspe ifekar- t-offeln betrügt 7M25 Mk. für den Zentner. Bei Lieferung durch, den Erzeuger frei Keller des Den brauchers kann ein ZufchLag von 1,— Mk. bei einer Entfernung von nicht mehr als 4 km und von, 1,75 Mk. bei inerteren Entfernungen gefordert werden. Betr: Ti Tie W Montag, im Sitzung Es sm 6 M 6 Er TcrW dem dem I den Herren. Fench' Benner Rabe Eictzen Ise iinta für Lagerarbeiten sofort gesucht. F. Wcinert, nr.22 £tt kenn- u W g« ft **”35 GutgetroLneße Apselschalen z. Preise v. 1 M. v.Kilo kauft, auch klein,ie Meng« Mar Stamm, Trcoden. Angebote u. Lieferungen erbeten an meine Haupt» sammelftelle für Gienen u. Umgegend Reformhaus Paul Sräolz, Gießen. (betragene Leibwäsche nnd Kleider für 13,abr. Mädchen gesucht. Schriftl. Angebote unter 018370 an den (Micüencv «metacr. ?™fWr n 5 ?« Tn'tte Füllung un ^mailcher js, a„s ^Ä^ieiit ■ bfm Bxriig &iÄ Klart 20 7i, a>- ber ] LJSttffifi “Wine (in 3. Löbsack, Kars, Gießen, Hinter der West-Änlage 5, 4. Rumpf. S>., Gießen, Zozelsgasse 9, 5. Trechsler, Vch, Gießen, Steinstraße 48, 6. Weisel, Jean, Gießen, Sonnenslraße 6, 7. Weisel, Ä>., Gießen, Schottstraße 10. § 13. Die Kartvffelschkine sind nicht Übertragbar; ihre Gültigkeit erlischt am 1. Dezember 1919. § 14. Kartoffelpresse der Verkaufsstellen: Tie Preise für einen Zentner Kartoftz^n betragens a) ab Verkaufsstelle 9,40 Mark, b) frei SMfcr des Verbrauchers 9.75 Mark. Bei Mengen unter 50 Pfund kostet das Pfund 10 Pfennig. 10987B Gießen, den 23. September 1919. Ter Oberbürgermeister (LebeusmitteLamt). ialonmöbtl Sofa, 2 Sessel, Tiich u. Zicrtiich, sowie 1 lange unb 1 fast Urtj* 0.14 o. neue kurze y "p !%?&£•) zu verkaufen. 018191 Schanzenstraße 22 IL Erscheint nai WrJtö JniflHsS qleisen auf 1 des Gleises 1 Stenograpyisiin und Schreibmaschinen- Schreiberin. Anfänge- rinnen kommen nicht in Betracht. — Meldungen nachm. zw. 4 und 5 Uhr. Rechtsanwälte Geb- Justizrai Bietr. u. Schiiak, Liebigstr. 15. Verkäuferin fürHauöbalk. Geschäft gesucht. Schrift!. Angebote mit Gebaltsansvr. unter 018296 an den Gieß. Anz. Salon Mahagoni, f. neu, besteh. auS Sola mit Um* und Sin bau, Schränkchen für Silber od.SchntucklTifch- cheu. 2 Seffel, 2 Stüble, 1 Säule, umzugSbalber billig abzngeb. «estchtig. VirMsst p» Piev, 9teustadt, j. TageSz. Artillerieoffizier sucht v. 1. Cft. ab in guter Lage 2 gut liiiM. ginatr. Schriftl. Angeb. uni. 10884 an den Gieb. 2ln^. erbet. Beamter sucht v. sofort gutes mübliert. Zimmer eoeittl mit Pension. Schr. Angeb. unt. 018458 an den Gienen. Anzeig, erbeten. Ruh. Herr tDauerrnieter) LKiSL Zimmer, mögt, inmitten der Stadt. Schriftl. Angebote unter 018463 an den Gieß. Anz. West-Anlage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: a. bei biefigen Arbeitgebern: 2 Schuhmacher, 100 Grubenarbeiter, 10 Schreiner, 1 Schneider, ein Kupferschmied unb Installateur, 2 Weinbinder, 1 Anstreicher. 1 Lackierer, 4 Steinbauer, 1 Wem- füfer, 1 Müller, 6 Schreiber, 2 krtegSbeschadigte Maschinenschreiber, 2 Bauschlosser, 1 Etsendreber, 1 Uhrmacher, 2 Werkzeugmacher für Stanzen und Schnitt, 1 Schmied, 20 Mechaniker, 2 Maschinenschlosser, 3—4 Einrichter für Mechanikerdrehbanke. Lebrünge: 1 Svengler u. Installateur, 2 Friseure, 1 Steinhauer, 1 Schmied. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 5 landw. Zknechte und Arbeiter, 100 Grubenarbetter, sechs Schreiner, 1 Wiegemeister, FeldbereintgungS- arbeiter, 1 Tapezier, 2 Stellmacher, 1 Beizer unb Polierer, 3 Steinbauer, 1 Pflasterer, mehrere tüchtige Former. 1 Müller, 1 junger Kaminfeger, 1 Friseur, 1 Maschinist, 1 Sattler, o Elektro- Monteure, einige Schlosser, 5 Zigarren-u. Wickel- macher, 1 Pianist oder Pianistin, 2 Installateure. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Mechaniker. «S suchen Arbeit: 3 Bäcker, 7 Schriftsetzer und Buchdrucker, Kaufleute, Schretber und Retsende, 6 Kellner, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser. Bauschlosser, Mechaniker, em Spengler und Installateur, Zigarre narbet ter unb •orbetterinnen, 2 Heizer, 7 Sattler, 2 Gartner, 3 Krankenpfieger, 5 Schmiede, 1 Nnchbtnder, 1 Anstreicher, 1 landw. Verwalter. 1 Stukkateur, 2 Chauffeure. 1 Schäler, 2 Pslasterer, 1 Motor- schlosser, 1 Müller, 1 Glaser, 1 Oberschwetzer, 2 Automobilschlosser. 1 Wächter ob. Portier, ein 1 Modelltischler, 3 Metzger, 1 HanSmetster ober Verwalter, 1 Techniker, 1 Walzer, 1 Küfer, ein Zimmermann, 1 Schachtmeister. Lehrlinge: 2 Kaufleute, 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Schreiner. Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: bei hiesigen Ardeitgeberu: Mehrere Köchinnen. Mädchen tagsüber, 2 KindersräuleinS, Dienstmädchen, Lausiraneu u. -madchen, 2 Lehrmädchen, 1 ältere Haitöhälterm, Putzfrauen, verfette Haus- mädchen, tüchtige Alleinmädchen. 1 Flickerin, 40 Frauen und Mädchen für Fabrikarbeit. b. bei auswärtigen Arbeitgeber«: 6 landwirtschaftliche Dtenskmädchew Dienstmädchen, 4 land- wirischastliche Arbeiterinnen, 1 Friseuse, sechs Küchenmädchen, Hausmädchen, 2 Zimmerinabchen, 3 Köchinnen. 1 Haushälterin. 1 einfache. Stutze, 2 Haushälterinnen in frauenlosem van;"palt, , Mädchen für HauS- und Gartenarbeit, Alleinmädchen, 1 Servierfräulein in einer Kondttorct. SS suchen Arbeit: 2 Kontoristtnnen, 3 Berkäu- । ferinnen, 1 Mädchen wünscht Nähen zu.lernen, 2 Waich- und Putzfrauen. 1 Mädchen wumcht sich bei einer Schneioerin weiter auk-zubilden. 1 »,rau übernmnnt Flickarbeit lHeimarbeit), 1 befs. Hat^- bäherto. EL i Kontoristin verfette, zum L 10. gesucht- Schriftl. Angebote unt. 1(805» a. d.Gieß. Anz. Gesucht zum 1. Oktober — ------- 1. ob. 15. Oktober gesucht. „ . .. ...j,.. Frau^erb.Wengcnrotb ZaverllBslgeaehrUtiies Haiger, BabnbosstraneO. Fräulein | Stell fürdieRegistrierkasse s.Stellung für King in BWch gesucht. Spielzeit Sonntags v. 3—10 Uhr, SamS- 1 Mk. Bglöhinmg! Herrenubr mit aolbenet Sette u. Gipfel (big. And. an gefall. Bruders Dienstag abend auf dem Weg Crednerstr.-Hofmannstr. öerL Abzug, geg. ob. Bel. 11000 Hillebraudttr. ! 100 Mk. verlöre« v. Wetzsteiniv über die Bach durch die Bahnhofstr. bi» aur Ti?- conto-GefellfchtrnBündel von 50 Zweimarkscheiitcn Der Finder tannbiefclben Nord Anlage 12 v. gcg. Belohnung abg- 018511 Winterkartoffel Berforgrrng. Für die Dersorguitq der Einwohner der Stadt i Gießen mit LLinttrkartoffeln wird folgendes bestimmt: ' 8 1. Kartoffeln für den 29 int er bedarf können ent- Boeder unmittelbar vom Erzeuger auf Grund eines Kartoffel-BezugsscheineS oder von einer städtischen KartosfelverkausAstelle auf Grund eines .Winter- kartoffelscheines bezogen werden. G* ist rächt zulässig, auf Grund eines Kar- rossel-B»-zugscheines Kartoffeln tron einer städtischen Verkaufsstelle oder auf Grund eines. .Kar- »ofWscheincs von einem Landwirt zu beziehen. ß 2. Tie Kartofs<<-Besu-g^fchrine und t>tc Kartoffel- scheine berechtigen zum Bezug von 3Vs Zentnern Kartoffeln für die Person und Zeit vom 14. Scp^ fcuräer 1919 bis 17. Juli 1920. § 3. Für jede Person und Woche dürfen nicht mehr als IS Pfund verbraucht werden. Personen, die mit der ihnen bestimmungsgemäß zustelienden Menge *n Kartoffeln beliefert sind, können, wenn sie mit der ihnen übenviesenen Menge rächt auskommen, imtcr träten Umständen auf eine nachträgliche nochmalige Lieferung von Kartoffeln rechnen; sie >abeit unweigerlich die Einweisung m die Volks- ^Tudjc ;u gewärtigen. § 4. Die Versorgung der Kliniken, Anstalten, Vereinslazarette unb Gastwirte bleibt besonderer Neqelimg Vorbehalten; Anträge sind bei dem Städtischen Lebensmittclamt, Zimmer 13, zu Wellen. 6 5. . e Die Abgabe der verbilligten Kartoffeln für Kriegsbeschädigte, ^iegshinterbliebene und Kriegs-- - «fangen c erfolgt auf besondere Ausweise bei den Kardostelvcrlaursftellen, Ort und Zeit der Ausgabe dieser Ausweise wird besonders bekanntgegeben. § 6. Kartosierärzeuger, die mdjr als 200 qm Ktw- ■wfieln. an gebaut haben, sind verpflichtet, die geerntete '•Dräng: an zu melden, damit (ie bei der Bo , «rfjntmg deS Winter bcdarfs in Anrcchüung getired t werden kann. 8 7. Tie D-arkenartsgabestellen sind -ur Ausgabe der Autvagssvrmulare für Bezugsfchräne und der Kartoffel scheine für die Bersorgungs berechtigten mit firet Zlnfimgsbucvstabcn A-K: Freitag den 86. d. MtS. L—Z: LamStag den 27. d. MtS. ■ t»n 8—12 und tun 2—6 Uhr geöffnet. An ben gleichen Tagen hat die Rückgabe der ■ aeSgefülltm Ätttrass^vriwtLtte für Barugsschrä»: Inh.: Alfred Brumiik jMias Größtes oberhess. FACbelversandhaus. XoKl6itncn'a®M,e’S Luiie, Danolle^ u. And.1, 10 Psd. 6 Mk. zu verkauf. hm» Bleichstr. 20 I. tSntcrdaltcncr äu kauf, gesucht. Schriftl. Anaeb. m. PreiSang. unt. 018461 an den Gieß. An». Gut erhalte nicht zu groß. 6alfai(dirank au loufen ges. Schriftl. Angeb. mit PreiSang. u. 018460 an den Gieß. Anz. (Suttrl). Ltlavier au kaufen gesucht. Schr. Angebote unter 018503 an den Gießener Anzeiger. tSebranchteS große» geeignet für Drogerie ob. Llolonialmarengeschäst,zu kauf, gesucht. Schr. Ang. u. 10998 an d. Gieß. Anz. tag,Mittwochu.Donners- 0ia4J9 Maretstraße 26. gtitt otztt MdÄtl, Möbelschreiner i «j* &4S8S&E Tim gesucht. 10908 - Ludwig Rian XVII., Heuchelheim. .........................—r Student sucht fürWinter- semester betzbares, gut möbl. Zimmer in der Nähe der Universität ob. des Wetzlarer Weges. Angebote sind an d. sind, forest K. Caspar, Zell, Rr. Alsfeld, zu richten. 10997 Junge Dame ans guter Familie f.ab 1. Nov. gut mobl. Zimmer in. Perä. Schr. Aug. mit Preis erb. anLandwirtsch.Iustitut, Senckenberg. Str. 15«."^ Anständ. alleinsi. Frau snchlein leeres Zimmer, mögt in. Kochgelegenheit. Schr.Ängeb. unter 018449 an den Gieß. Anzeiger. Lagerraum ievti. kl.'Haum, Scheuer ob. Stall) zu mieten gesucht. Schriftl. Angebote unt. 018427 a.d. Gieß. Anz. Pianist und | Violinspieler oerfetter Blattspieler, Schw. Gebrockanzug s. mittL Figur zu verkauf. WMn Neustadt 48 H. Opossamlu’agsn mil M z.vk. 01M>1 Wloseaatr. 2 I. Ei» Paar «euc große Cchaftcnttiesel zn verk>. . . Weit Anlage 62 III Eine Partie Wein-, Sekt-«.andere Flaschen znverkauf. Eichmann. Edernraße 1 o. 018421 Neues Sommerkleid für junges Stäbchen zu oerff. EeltcrSweg38IV. Vllourhiit für ein jg. Mädch. vreisw. zn verk. Erleng. 7 I. Regal! gebraucht, zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. u. 018452 an den Gleg. Anz. Ällorbmißtis rä“; Schilling, Franks. Str. 23 Za kaufen gesucht: 1 gut erhaltener Küchen berd, 1 Nähmaschine. 1 Schreibtisch m Scsiel, 1 TevVich, 2 X 2'/- m. Schriftl. Angebote unt. 018432 an den Gieß. Anz. N ifshttsd den'sbe- rciiung zu verkaufen. Wcrätciustr. 36 v. Gut erhaltener TkikühsntisAsSttst zu verkauf. Schr. Ang. unt. 11005 an den Gieß. Anz. te. gew. SGöHiiedezenge iow. anderes Werkzeug au verkaufen. Wicfeck, Kirchstraße 19. Einige Salai, 1 Chalae- loagaa, 1 Plano • Decke, 1 Paar PertiAren zu verknusen. Asterweg 29, Baoißii- o. Ki Ä werden umgearbeitet und garniert. Altes Material wird verwandt. cim<* 41. Balser. Ludwigs- vlatz8, Eing.Gutenberg'tt Dezimal- uud Kettenwaagen empfiehlt Karl Schmidt. Neuentoeg 42_____018415 Am r.'». 9., vorm. 10 Ubr, werden im hiesigen Frei- ladegeleiS drei Wagen Heu gegen sofortige Bar- zahlung an den Metst- bietenden versteigert werden, falls der PeriügungS« berechtigte bis dahin nicht anderweit verfügt bat. Güterabfertigung „.MtP (sieben. Energische, fonferoat. geb. Dame erteilt gründ!. MikrullttM für Anfänger. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle de- Gießener An >emer^. faul). S'läöditn in eirä. Haushalt nach Frankfurt gesucht Babnbofttraße 62. Soliö. iunflcä^läööen für 3 Stunden gesucht °U»-- Nord Anlage 18 p. Anständige» fteißigeS Mädchen für sofort gesucht, iow« Cnf6 Astoria. Ein TAietzkiehrlmg für sofort gesucht. 10984 Unionbroutret A« der Hardt.__ Ein älteres, gebildetes Fräulein für den Laden ans sofort gesucht. Näh. b. Bäckerei Wolf,Friedberg,Hefien, Kaiserstraße 73. »>»-" Steinttr. 781. Erfahrenes Land- oder Gutsfräulein mit größerem Haushalt vertraut erwünscht. Schr. Angeb. mit Lebenslaus, Zeugnissen und Berhält- nissen unter 10996c an den Gieß. Anzeiger. FungeS, kräftiges Mädchen bei gut. Lohn für BevmeQ alsbald gesucht. Aussührl. Brief zu richten an Bäckerei Gustav Nöl- lingboss, Barmen, Wer* thoritrasg» 61. 10915 Dienstmädchen bei hohem Lohn gesucht. Mediz., Frauen- und lneisB Hautklinik. &:"7wr“4> eit KtzA * >>i ^Ist Qe- ber’U besserem Haushalt am licbftcn bei älterem Ehepaar. Schriftl. Angeb. unter 018507 an den Gieß. Anzeiger erbeten.______ Braves Wftdchen, 17 I., sucht alßbald Stellung in ruhigem HauSH. oiwo Löwengasie 11IL | Verkäufe ] 2 Ziegen jii ttrf. ot»i» KreMerter Str. 87. Ein Herrenfahrrad mit Bereifung zu verkauf. 018429 Braugaffe S. In Photo 13x18 preiswert zu verk. L,^,GHwrU. V9B 13. Gei aWL Xletaer z. verm ^-kkEplanSgasie 14 L 1 ®6NLBaet.-Zimmar a um. G«hlf!aah8f. Wei 88. | Mietgesuche | GIndent der Medizin, i9‘/e F., aus gut Familie, sucht Aufnahme tn gutem Hause Gießens geg. Nachhilfe- nnd Musikstunden tWeige). Schriftl. Angeb. unt. 10966 a. d. Gieß. Anz. tTz* in Ti van, Tuche, SM 1 Schrank, 1 «in derbctt, 1 Srno- fing «Nock mit Weste», 1 Herren Anzug ischl. Fig.», 1 Chauffeur- Mantel , Möbel und Berten sehr n-rkgils-n vretswert zu uuiuufut. Kirchcuplatz 111. Ecke Schloßgasie. MftMS I Ein Tovvelttebvult und 1 Eckickrauk find zn verkaufen. Landgras- Pbilivv-Platz 7 V- °>»^7 Vlüschgarnitur bestehend anS: 1 Sofa, 2 Sesiel, 6 Poltterstübl., 1 Tisch, 1 ar. Trumean, 1 Noteuständ.. 2 Ueber- vorhattgeu, 1 Portiere, zu verkaufen. 10992D Wetzlar, Braunfelser Straße 47. Battstclle slt Hatratte, 8lal«arsläniler,3araLGas- Italer, Kflchea-Baslauijie, 1 Pe?roieas • eünaelampe z.v.Marktvl. 13IIL Out erdaltcne Kinder- wäsche zu verkaufen. Schriftl. Angebote unt 018424 an den Gieß. Anz. Dtimftirstl, Maßarbeit, 40/41, zu vks. Ederttr. l ». r. Drei neue lein. Bett Lücher au verkaufen. Schriftl.' Angebote unt. 018436 an den Gieß. Anz. Uniform lRock u. Hose», 1 P. deutsche Militär schuürichnbe, Gr. 40,1 P amerik.Lchnürsch.Gr.42, z. vk. Skranks. Str. 9t I. 1 P. Rcitstiese!, 1 um- gearb. Militärbluse mit Reithose, 1 einreihiger Osiiziersmantel, auS bellgr.FriedenStnch u.ein Vergröst.-Avvarat, für Bilder 4»/,X6 zn verkauf. Güntber.Moltkestr.20111. Zu sprech, morgens von 9—12, abdS. 7—8 Uhr.oi^» WLMädche» gef. 1»,., Beaeawea M. Jüngeres, chik. Fraulein, auch Elsaß-Lothringerin, zur Fichrung des Haushalt, von alleinstehendem Kaufmann ges., evtl. svät. Heirat. Schriftl. Angeb. mit Bild u. 018154 an den Gieß. Anz. erbet. 6in »rhtiitl. MMn für Küche und Hausarbeit gesucht 10977 Konditorei Meißner, Blockstraße 9. in den SBc&irfen zu erfolgen. Nach Ablauf bet I (gfnhf (SlCftCtl beiden Tage werden die AnttagsformulLr! auf 'ölUUU l) dem Stadt. LebensmittLlamt, Zimmer 16, zurück- LsWkS-MaM gut erholten, mittlere Größe, gesucht. Schristl. Angebote m.PreiSangabe unt. 018422 a. d. Gieß-An». | Verschiedenes! Brenntorf liefern bezugSscheinfrei Gebr. Kahl. Bekanntmachnng. Betr.: Ausgabe der Vollmilchkarten. Die Ausgabe der Vollmilchkarrän an Kmdee inträr 6 fahren, werdende und stillende Mütter bnrie an alle Kranken, denen über den 1 Ottvher 1919 lsinaus Vollmilch bewiNigt worden ist, räitet Donnerstag den 25. d Mts., vom.tttaqS von 8 bis 12 Ubr und nachmittags van 2 KZ 6 Uhr in den Kuftändigen Bezirken statt. An Kinder, werdende und stillende Mütte^ denen nur bis zum 1. Dttober 1919 Vollmilch bewilligt worden ist und an voriLergehend anwesende Personen, erfolgt die Ausgabe der Sou« :räl(garten auf Zimmer Nr. 6 des Städt. Lebensmittelamtes, Ost-Anlage 13> und »mar an solche mit den Anstrngsbuchstaaen A bi3 H Donnerstag, 25 September J bis Q Freitag, 26. September R biä Z Samstag, 27. September normittags von 9 bis 12 Uhr und nadpmttagl von 2 bi»S 4 Ubr. Die Ausweisttrrttn zum Beutgc von Vollmilch sind vor-ulegen. 1O972E Gießen, den 17. September 1919. Der Oberbürgermeister (Lebensnnttelamk). Bekanntmachung, i Tie NLhstubc für KriegSfürsvrgc, Walsit»'! straße 24 I, kann noch Joppen sto ff, 1,50 ml breit, zum ermäßigten Preise von 16^ l M a r k p e r m, sowie Mvnttermtterhosen nnd W lingsjäckchen abgeben. Ter Verkam erfolgt: Montags, Dienstags, DonnerStay«! und Freitags, vormittags von 1OM® 12 Ubrunb n-achmittags von 3—6 UH Gießen, den 23 Sept. 1919. 109793 Ter Cberhürqermerärr Lebensmittetamt). Bekanntmachung. Betr.: Bezugscheine für Textilwaren und Schck e bcdarfsscheine. . Ich bringe bicrburrh jirt öffereüntm jtann* »üs, daß die reicheges-?Glühen Bestimmungen, n* nach bestimmte Tertilwaren nur gegen ©eWT schein unb neue Schuhloaren nur gegen Bi»arw schein an Verbraucher abgegeben werden dürM aufgehoben worden find. _ ' Der Handel mit Tertilwowm, sowie der mit neuen Schuhwaren unterliegt hiernach »i' ncr Die Verbrauchsregelung betreffenden BeiÄnnt' kung mehr. Der Handel mit g e t r a gen ro Schuhwaren ist bis auf weiteres noch nicht SL' stattet. lusoat Giesien, den 23. Set*ember 1919^ Der Oberbürgermeister (LebenSnnttelamr) Gebr. großes Wasch- bafnn mit AnSgnft zu kamen gesucht. Schr. Ang. unter 109M a.d. Gieß. Anz. 20 Zentner heu oder krümmet zn kaufen gesucht. 10Ü378 Pitzchiatrifche Klinik. Frankfurter Straße 99. 1 Handkarren zu kaufen gesucht. 016*57 J.Chembr*, Bahnhosstr. 22 t