Mit Zwlllingrrimddnick u. Verlag: vrühl'sche Unio.-Such- u. Steindruckerei N. Sange. Schriftleitung, Seschäftrftelie u.vruckerei: Schulftr. I Das Programm der Regierung SS-8- Her. «töt S'MgnnM die Wahl 4"M i^enbdtintm die bei dem Streit, n°>E (LlemenceauS Verteidigungsrede. ig an. if das au' er- statt-- lei»), die Leitung hatten, hu Pflicht, zu erkläre-, nicht betelllgt, daß ni Schneidemeister m M j «lei arbeit t>err*‘ i nen Vorwurf rechts jeorgjWL nnholz jedes Ouantutn ' ' Ni- KW A, llr. uo Ter Siebener 3n$e!$et erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertage. vezug-prel,: monatl. ‘Ulf. 1.60, viertel- lährlich Mk. 4.80; durch ckbhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.50; durch diePost Mk. 4.50 viertel- fährt, ausschl. Bestellq. aernlpred) - Anschlüsse: iirdieEchris1teftungll2 lierlQn,®dd)äft0fte(le51 Änschrilt für Drahtnachrichten: Lnzeizer Gießen. Postscheckkonto: Frankfurt a. m. U686 Annahme von Anzeigen f. die Xageenummet bi-J zwn Nachmillag vorher ohne jedcVcrbiudlichfelt Dreis für \ mm höhe für An Zeigen v 34mmBre»te örtlich 15 l>i., anSlvärts 18 Bf., für Neklame- an zeigen von 70 mm Breite 48 Bf. Bei Platz- vorfchrifi20°/„A>ifschlag. Hanvtschri'tleiter: Ang. Goetz. Verantwortlich für Volit'f: Ang. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Nemhotd Zenz; für den AnzeigentcU: v. Beck; sämtlich in Gießen Au§ dem besetzten Gebiet. Tie Frage der rheinischen Republik. Düsseldorf, 23. Juli. (W.B.) Wie bc reits mitgetcilt wurde, begannen heute vormittag rni Srtzungssaale des Stand, hiuscs unter dem Ersitz des preußischen Ministerpräsidenten Dresch die Besprechungen über die Frage einer rheinischen oder rheinisch-wesi fälischen Republik. Nach den „Düsieldorfer Nachrichten" wies Hirsch in seiner Eröffnungs ansprache darauf hm, daß die rheiuische Frage Süss kommen (»ertreu darf. Ter erste Teil der Rede Ministerpräsidenten schloß mit einem Be- «intnis -um Völkerbund und zur >ol ker oers ö hn u n g. - 3m weiteren Verlauf seiner umfangreichen Tie Rerchstcxtil-Aktiengcsell- wa f t 'wird abgedaut, tue Tevisenordnnng •geboben. Bestehen bleibt aber teeKrntrolle Je Ein- undAussuhr und du dadurch bo Jfitc Beteiligung tes Reiches und der Jnteres- ®tvn einschließlich der Verbraucher an der Preis- »altung und an der Warenverteilung. Wenn «lrch die leidige Höchstpreisfestsetzung überflüssig jlde, so wäre das der Todesstoß für den Schleich- w'del, der nicht in die freie Wirtschaft hinüber- i sollen, bevor die durcl» Wahlen der Kriegführung verlangen Sie bereits Rechenschaft und rufen aus, wie es möglich ist. daß in den verwUteten Gegenden noch nicht plötzlich neue Häuser entstanden sind. Tic Kammer tvird über die Sache Fiankicick.ö ein Urteil fällen. Auf der Konferenz l-abe ich alle Kräfte, die mir gelassen sind, he» gegeben und die Zukunst wird urteilen, ob ich dieser Sache gedient habe oder nicht. Ith habe die Ordnung aufrcchter^ilken mid die Frei- teit und Rechte der Bürger gewahrt. Ich habe di: Leute entlassen, die das Land der Niederlage zw sülwten. Er sagte weiter, daß alle vertretenden Körperschaften, deren Mandate ab* Sinken der englischen Valuta. Haag, 23. Juli. Ter englische Nahrungsmittelkontrolleur Roberts erklärte bet Eröffnung einer nationalen St’üdje, daß für den nächsten Winter genügend Lebensmittel tu der Welt vorhanden wären, daß man a&er sehr hohe Preise zu bezahlen haben werde. Tie Weltlage sei gegenwärtig gegen England gedichtet. Tas Pfund Sterlingst heute auf 4i/< Do l- lar herabgedrückt worden und an maßgebender Stelle befürchtet man, daß innerhalb einer Woche das Pfund Sterling auf 4 Dollar 6erunter» gehen werde. Irland und der Friede. A m st e r d a m, 23. Juli. Daily Cbro- nicle vom 21. Juli meldet, daß in einem Teil Irlands am Sonnabend als Protest gegen die Friedensfeier schwarze Fahnen gehißt wurden. Ein Notschrei unserer Gefangenen. Amsterdam, 23. Juli. (WTB.) Nach englischen Blättern vom 21. d. M. hohen die deutschen Kriegsgefangenen in den Lagern von Whittington, Gewcwen und Park Hall in der Nacht zum Samstag auf die Dächer ihrer Baracken mit großen Buchstaben Inschriften gemalt wie: „Laßt uns nach Hause gehen!" „Helft uns heim* kehren!" „Gebt uns Frieden!" gelaufen wären, neuert werden zufinden halten, 1 Postvertehr vonAmerika nachTeutschland New York, 23. Juli. (WTB.) Der Pvst- verkehr mit Teutschland begann gestern mit der Verschiffung von 400 Postsäcken nnb mü 3 5 0000 Briefen aus dem skäntinavischcn Dampfer „United States". Tie Post wird in Kopenhagen ausgeschigt und von dort nach Tentsch- land wettergeschifft Man erwartet, daß bis zur Wiederaufnahme des direffen Dienstes nach Deutschland, die Brief- und Paketpost einmal in der Woche expediert wird. Dgitn^d 4** r..- « zu tun, ich erinnere nur an die gründ- ,Qenbe Umgestaltung unseres Straf- l l s und unseres bürgerlichen Rechts, die te- uvlö im vollen Gange ist, und die die Demokrati- unserer Rechtsprechung bringen wird. Aber Mn es wirklich noch da und dort fehlt, so ist mtw. cm Fehlen von Rechten des Volkes, Menn em Fehlen von Fähigkeiten, dieses Recht ® °wllem Umfange auszuüben. Damit bin' ich ber ^ Zukunft und ihren Aufgaben. Wir jRlttn die Kräfte im Volke schaffen und ausbilden "ä0. »re Temokratt«, soweit sie noch auf dem steht, ins Leben rufen. Wir müssen sie und ausbuden und ihr Anfang ist da ^«r wahre Mensch auch anfängt, in der Schule der Erziehung. Wer Ministerpräsident polemisierte dann wei- M«hr scharf gegen die Unabhängigen SrL\!rc«v Streikagitation, «imgte; 2)w breiten Massen des Volkes haben Derk iw, 23. Juli. Ministerpräsident Bauer hielt zu Beginn **i" (mutigen - nltwnsprvzeß mackicn fall. Tie neue Regierung fr« aus dem von ihr übcrnonimenen Arbeitspro- ütamm des Kabinetts Schcidemann die Folgerung ncdcn, indem sie den schon an^ckündigten Ges c tz- '■ntwurf Über d ie Sozialisierung der Oner g l ee r ze u g u n g der Nationalversamm- fima Vorlegen wird. 9Zad> diesem Gesetzentwurf t finanziellen Klauseln des Fr-ietensvertrages fort, ohne sie zu beenden. Aus ten Ausführungen verdient hervorgehoben zu werten, daß nach feinen! Erklärungen Frankreich für die Verpflegung eines Soldaten im besetzten deutschen Gebiet sechs Franks pro Tag aufteckMet, Amerika dagegen 12 Franks. Von ter ersten Ent- schädigungSzahlung von zwanzig fOHUbarten sollten zuerst die Lebensrnittel für Deutschland bcydXt werden, denn Wilson erklärte, wenn eine Kuh Milch geben solle, müsse man i hr auch Futter vorsetzen. (!) Ter Ausschuß sei ter Ansicht, daß die Lage Frankreichs derart sei, daß es sich nicht mit einer jährliche Amortrsationsi quote von weniger als eine Milliarde und zwar für die Periode von fünfzig Jahren zufrieden geben: könne und daß diese Summe ihm auf irgend eine Art diskontiert werten müsse. Tie Kommission fdjeint daher nach dieser Rbck:ilung gewisse Garantien seitens der Alliierten Frankreick>s verlangeatz zu wollen. Sie ist der Ansicht, daß dem Völkerbund eine interalliierte Finanzabteilung anzugliei dern sei, die nach dieser Rickftung Frankreiih, zu uitterstützen verpflichtet sei. lieber alle diese Fragen soll ein Fragebogen auf gestellt werten, den die Regierung zu beantworten hat. Em 'weiteres Gesetz, das die !8raun* lallenerzeugu ng sozialisieren will, tirb w Kürze fertig sein. Beiten Vorlagen soll cüteun bye Sozialiswurng des übrigen Bergvqu^ Mgen. Schon die beiten Gesetze über Elektrizität uiw Braunkohlen machen das Reich zum wich- dpten Faktor des Wirtschaftslebens. Kommt die torjii.'ifierung des gesamten BergteueS hinzu, so ‘in demokratischen Staat die Mehrheit des Volkes leterzeit in der Lage, dem teutfdxn Wirt- W 'lsleben die Form und ten Inhalt zu geben, dv fic für richtig und möglich hält. Das Ka- d nett hat die Z'wangskiartelliernng aller Zweige des ^utfchaftSlebens abgelehnt, die svzialtemokvati- IjMi Mitglieder ter Regierung vor allem des- 'üb weil sie in ter Planwirtschaft die srxsleste Gefahr für die völlige Hurch- iltyrung der Sozialisierung sehen. . Wetter kündigte ter Ministerpräsident die «mnSchsttge Vorlegung des Gesetzes ü ber bic triebst ät« an. Ein zweiter Teil über die . ..... , kez irke'wirtschastStLte folgt im Herbst. Dadurch «uaenblii, als er i" Müllen Organisationen geschaffen, auf tenen sich a «“’l "-ne gesunde Gememwirtschaft aufbauen kann, die I sicht wie die Planwirtschaft die Stellung des Wuilteinehmers stärkt, sondern die Sozialisierung 1 umbt und ten ArbciÜiehmer als Milarbei.er und ! 1." bcsttzcr neben ten Arbeitgeber setz!. Für die LLirlschaftspoliiik ter Regierung sind drei j Vrundsätze richtunggetemd: erstens S 0 z 1 ali- r u n 9 weit wie möglich und keinerlei neue |Wwcmngen für künftige Vollsozialisierung: M'ftens: Sicherstellung des Bedarfs x Minderbemittelten an Nahrung und "intintg; drittens: Fernhaltung über» affiger Luxuseinsiuhr, die unsere Zah- Wsmittel verschlechtern müßte, und überhaupt L’t Einfuhr, die unseren Arbeitsmarkt ungünfhg nnflussen kann. In ten Grenzen tnefer drei tbote aber alle Freiheit der Wirtschaft, Her- niehung jeder Jnitiattve und jeden Kredites, rk'ntraHfation ter Mitarbeit an ter Aufforstung t|crc§ Wirtschaftslebens. Tie vorhandenen Vörie sollen sofort ter weiteren Verarbeitung zu- rfibrt Werten, nm damit der Industrie und ter chciterschaft Beschäftigung zu geben und gleichet? die Versorgung ter Bevölkerung mit fer= i-it .Stoffen auf breitester Grundlage zu er» ^glichen. ©runb zur Unzufriedenheit. Die Unruhe in unserer t Arbeiterschaft ist nicht Krakeelsucht und nicht auf , Arbeitscheu zurückzuführen. Der würbe am aller- > wenigsten Abhilfe schaffen können, der nicht den > berechtigten Kern dieser Streikbewie- : 0 u n g zu erkennen sucht. Aus ter einen Seite , zügellose Verschwendung, ein Prassen, dank einem > sinnlos verteuerten Schleichhandel auf Kosten der : Allgemeinheit, Kapitalflucht und Verschiebung von : Vermögenswerten, auf ter anderen Seite trotz aller ; Erhöhungen immer noch Löhne, die zum Bezahlen : ter rationierten, ganz gewiß aber nicht zur Be- , Zahlung der unrationierten Lebensmittel ausreichen. So stellt sich weiten Kreisen der Arbeiterschaft heute die Lage dar, und nun greift sie zu dem einzigen Mittel, das nicht bessern, sondern nur verschlimmern kann, — zum Streik. Nicht nur einzelne Vorgänge berechtigten uns, von frevelhaften Mißbräuchen zu sprechen, den kommunistische und andere Drahtzieher mit all diesen wilden Streiks getrieben haben. Die akademiscte Anerkenilung von ter Torheit ber Putschtaktik nutzt gar nichts. Nicht am Maschinengewehr erkennt man den Putsch, sondern an seiner Gefahr für das allgemeine Volksleben. Solange die Unabhängigen nickst ten Mut aufbringen, offen und gerate dagegen Front au machen, müssen sie sich ten Vorwurf 'der Zweideutigkeit gefallen lassen. Der Ministerpräsident schloß seine einstündige Rede mit folgenden Worten: Immer häuf g:r tein- gen die Stimmen eines neuen Menschentums an unser Ohr. Sie sind noch nicht die herrschenden in ten Läutern, mit denen wir jetzt Friede geschlossen haben. Es sind noch Minderheiten, wie die Gruppe ter franzö ischen Schrift stellcr, die ten Namen „Klarheit" trägt. Ihr Sprecher Barbusse, der den Schrecknissen des Krieges die beredte Sprache verliehen hat, spricht nur im Namen des völkerverbintenten Friedens: „DieDemokratie ist unbesiegbar. Ater biejc schicksalschwere Auferstehung des MensckZenge- schlechtö wird sich in einer ruhigeren und schöneren Form entfalten, wenn sie gellärt wirb durch Auserwählte und weim die Welt bevölkert ist von erleuchteten Gewissen und Leuten, die guten Willens sind." Dieses Bekenntnis ist unser Bekenntnis. Wir nehmen diesen Ruf von jenseits ter Grenze auf. Wir sind einig im Glauben an die Unbesiegbarkeit der Demokratie, die nicht nur die Gleickcheit zwischen ten Volksgenossen, sondern auch die Gleichheit, die Freiheit und Brüderlichkeit zwischen ten Völkern, den Völkerbund erschaffen muß. Die Rete Würbe mit großer Sachlichkeit und Ruhe vorgetragen. Den Beifall, den ter Ministerpräsident schon beim Betreten des Rednerpultes sand, steigerte sich am Schlüsse seiner Ausführungen zu langandauerndrn lebhaften Beifallskundgelmn- gen des ganzen Hauses, die einzelnes Zischen auf der Rechten nicht beeinträchtigen konnten. Die äußere Politik. Reichsminister des Aeus?ern Müller: Meine Damen und Herren! Der Herr Ministerpräsident bat Ihnen soeben die Grundsätze entwicht, nach denen das Kabinett die deutsche Politik zu führen gedenkt. Sich in die Zeit einzuführen, in ter wir uns nun einmal befinden, wird gewiß manck-em schwer fallen, aber unsere Sage ist doch wirklich flar. Als Ergebnis des Krieges ist für uns feft* zustellen, daß das teutfdje S chwer t in Zukunft als Hilfsmittel diplomatischer Kunst nicht mehr zählt. Wir müssen allen militärischen Gedanken- gangen entsagen und fdpn unsere Jntxmd dazu erziehen, daß in Zukunft nicht das Schwert, sondern mir das Recht über die Beziehungen der Völker untereinander zu entscheiden hat. Wir müssen nun die Welt von intfecem unerschütterlichen Friedenswillen überzeugen, damit die Politik der Koalitionen, die in letzter Linie zu diesem Weltkriege geführt hat, in absehbarer Zeit begraben wird. Unsere tatsächliche Bereitschaft zum Eintritt in den Völkerbund erklären wir dadurch, daß wir bereit sind, mit allen Völkern in Frieden zu leben. Ein Völkerbund ohne das deutsche Volk und ohne das russische Volk ist jedoch fein Völkerbund. Gerate wir Deutschen haben ein Interesse daran, daß ein Völkerbund entsteht, der zu einem wahrhaften Instrument teS Fortschritts Wirb, und der der uns deswegen einen Ausweg zeigt aus ter. ungeheueren Schwierigkeiten, in die uns ter Vertrag von Versailles ersetzt hat. Wir haben in den Vorverhandlungen nachdrücklich auf das Unerträgliche und Unerfüllbare hingewiesen, das nach unserer Auffassung so viele Bestimmungen des Vertrags enthalten. Wir haben keinen - Zweifel darüber gelassen, daß es uns mit dem Willen zur Erfüllung bis an die Grenze unserer Leistungsfähigkeit ernst ist, wir »vollen aber auch keinen Zweifel darüber lassen, daß wir mit allen loyalen Mitteln die Revision dieses Vertrages erftreten werden. Wir stehen mit dieser Auffassung nicht allein. So hat beispielsweise General Smuts in einer Erklärung gesagt, daß die von uns geforterten Entschädigungen nicht ohne ernste Beeinträchtigung der industriellen Wiederherstellung Europas durchgesetzt weiten fömten, und die erträglich zu machen und zu mäßigen, im Interesse aller liege. Freilich sind derartige Auffassungen heute Weit entfernt davon, Gemeingut ter Völker zu fein, die in ten letzten Jahren mit uns im Kriege gestanden haben. Das belgische Volk hat nicht vergessen, daß es ein Opfer des deutschen Einmarsches wurde. Die verwüsteten Fluren Nordfrankreichs gewähren ein entsetzliches Bild. Selbst daS Pflanzenlebcn sand dort seinen Tob, und kein Volk hat verhältnismäßig so viele Tote verloren, als das französische Volk. Zeigen Erster Blatt 169. Jahrgang Donnerstag, 24. Juli (919 EietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen «töt JermonnKitAifl .Stabtotroröneltr, Säte «"bin mant,$K r Mn, SUH »labtDtrotbnthr. ÄJ 84451, lttlfl bei M Schm-lbä Abe rinttitt, nM m W W WM in nippt Sitz« imiltaMW $u Siehiii eint siunz UngefteDte fotoic ti ries ehigelabtn ft igungen in Bremer Der Dorf». intern* und :e altetTfi ayvuv vti iuiuiui uut uci wiuhhv»»-»---, .'-^^iicöcfinu gehörte, unterstand. Falls das betreffende neralkommando nicht bekannt, sind bezüM Dnflin Anträge dem Generalkommando vorzulcs-» MW zu dem das zuständige Bezirkskommando » ffiiK%I*e,ü hört. Das Kriegsministerium ist mrt AM N>elle, tz^ P so überhäuft, daß Vorlagen an dasselbe lttM tir^J^reigte lich eine Verzögerung der Angelegenheit Ml beifübren. „ Jl »1^1 Sü( ** Bei der Veranstaltung zu GEI MrA-^vrk.° sten der vertriebenen Elsatz-LM ** Anträge von An gehört! Kriegsgefangener und Vermiß»' auf nachträgliche Gehalts- und Löhnung-, willigungen sind an das Generalio> m a nd o zu richten, dem der Truppenteil,^ chem der Mann vor der GefangennahmeJ ______________ ... _________T.„ , daß 2216 Anträge als unerledigt auf den Monet In der verflossenen Woche wurden mittels! Einbruchs aus der Kreisab deckerei Marburg ZNindshäute, 4 Schweinshäute uno 1 Faß mit 191 Kilo Fett im Werte von 2000 Mark entwendet. Da die Spur nach Gießen führte, so gelang es heute, das gestohlene $ut bei zwei hiesigen Geschäftsleuten zn ermitteln und zu beschlagnahmen, die es von zwei dahier wohnenden Händlern gekauft halten. Diese hatten es von den Dieben direkt erworben und werden sich demnächst vor Gericht wegen Hehlerei zu verantworten haben. Die Gegenstände sind mittelst Fuhrwerks nach Iten vci Bviuitviiiui «-»i-v .. ,i ringer haben Studenten und Militär oi-■ - liche Preisermäßigung. Wer werden mit Ju* aut die vielen Anfragen gebeten, hierauf am OlAtj) iu' <3 hier befördert worden. **Ueberfüllte Berufe. Zu den heutzutage überfüllten Berufen gehört auch die Lau,, bahn der Polizeikommissäre. Durch bat allzugroßen Andrang zum Vorbereitungsdienst ifl eine derartige Ueberfüllung eingetreten, daß ba Bedarf in den nächsten Jahren bei den heutige Verhältnissen vollständig gedeckt ist, umsomehr ch in Hess' n alle Stellen auf Jahre hinaus beseht sind. Die Zahl der Polizeikommissäraspttanten stctt beute in keinem Verhältnis zu den vothandenei Stellen. Es kann deshalb nur gewarnt werdm, die Laustmhn einzuschlagen. ** Weitere Einschränkung bei SonntagsdienstesderP^st. Ter Sonn- t a g s d i e n st der Post totrb weiter eingeschränkt Künftig werden auch Unfallentschädigungen, In« validen- und Hinterbliebenenbezügr sowie die Mili- tär-Versorgungsgcbührnisse nicht mehr an tagen und allgemeinen Feiertagen gezahlt. ** Pv st verkehr mit der be l gischen B e s a tz u n g s z o n e. Es ist in beiden Richrmt- gen der Austausch von gewöhnlichen, eingeschch denen und Wertpaketen bis zum HöchstgcM von 25 Kilogramm, ohne und mit Nachnahme bü 100 Mk. bei Sendungen nach, bis 830 Mk. lei Sendungen aus der belgischen Zone mit folget Einschränkungen zu gelassen worden. Name ui Adresse des Absenders, sowie der Gesamtüih eines jeden Pakets müssen auf dessen Außens und aus der Paketkarte angegeben sein. Verboten sind: 1. schriftliche Mitteilungen jä» Art in den Paketen und auf den Paketubschniltc^ 2. die Ern- und Ausfuhr von Waffen, Mun und Kriegsmaterial jeder Art; 3. die Ausst (aus der belgischen Zone) von lebenden Tieren u — vorbehaltlich besonderer Genehmigung — Farbstoffen, chemischen Erzeugnissen, allen metallen, gemünztem Geld, ungemünzi'mi Gc! und Silber, sowie von Papiergeld und Wertpe.p» ren jeder Art. Die Ausfuhr von Geld, geschö lichen, staatlichen und allen sonstigen beroch Wertpapieren darf wie bisher nur durch ine b sonders dazu ermächtigten, unter AufsickK der 9111 ierten stehenden Banken erfolgen; 4. die Ennlck in dir belgische Zone von Büchern und sonstige Druckwerken unterliegt auch weiterhin den bt Bf***1 Ms ‘ST P" Kreis "Lab-SalU oußcNt frier keui 3 ^"".»erhaltunl »Ute ain 3 4er -us G' Mzertiaal M Vock erM Kreis s s v-d-lkiauhe .' abgehaltenm :> Gasptki 42 aus 4o V '"%t Sltueraussä y, 1919 benagen füt IkSrrMgensstelM iupto Stadt,, las, L: betrug, d'laust |i Internationaler Sport in Mainz. fn. Mainz, 23. Juli. In ihrem Bemühen einer „friedlichen Durchdringung" des besetzten Gebiets haben die Franzosen nun auch den Sport herangezogen. Im „Rhin Jl- lustre" machen sie eifrig Propaganda für ein Paris—Mainzer Achterrudcrn, und französische Offiziere laden sich des öfteren beim Mainzer Nuderverein zu Gast. Gestern begann nun sogar eine große a t h l e t i s ch e Sportwoche, an der auch Mainzer Sportleute dringend eingeladen wurden, tcilzuneh- men. Die Preise haben General Mangin und die Offiziere der Besatzungsarmee gestiftet. Hoffentlich findet sich kein Deutscher, der .sich um sie bewirbt. Endlich werden sich bei den nächsten Rad rennen in Mainz auch internationale Fahrer beteiligen, und so wären dies die ersten Rennen, in denen die Franzosen wieder gegen die Deutschen antreten. * irrt. Mainz, 23 .Juli Laut Bekanntmachung in den Mainzer Blättern beträgt die Wochen- Fleischration vom 21.—27. Juli pro Kop 125 Gramm Salzfleisch zum Preise von 5,70 Mk. für das Pfund, 125 Gramm Speck zum Preise von 5,70, 100 Gramm Wurst und 50 Gramm Tierfett. Krefeld, 23. Juli. In den letzten Tagen sah taan an den Plakatsäulen große Plakate kleben, die an der Spitze einen Mädchenkopf und daneben sam zu machen. c ** Die Ortsgruppe, der Krr.k Hinterbliebenen des Freien S)efftld,cn desverbandes hält ihre M i,t g l t e de r , fammlung Srritag, 25. Mt, !m Saale der Restauration Sauer (Cmganz Waldsgarten) ab. „ ** Wettervoraussage I urFre' Wolkig, meist trockren, tagsüber etwas rov wechselnde Winde. hörigen Sonderbesttmmungen. , ** Die Nach Versteuerung Und Nack verzol l ung der Spiel karten. TicCml karten sollen nach dem Entwurf tos Spiet karten st euergesetzes in der Fassung, ir er vom Staatenausschuß genehmigt ist, nw versteuert und nachverzollt werden. Es r dies für Karlen geschhm, die vom 20. V bis -um Snfraftticicit des Gesetzes versteuert verzollt toerton. Ter Staatenausschuß Hit den Reichsminister der Finanzen ermächtigt,, M Frist für sich festzusetzen. Dies ist gesck-ehen, n für den Beginn der Nachversteuerung und Verzollung der 15. Mai festgesetzt worden Um die Nachpersteuerung und NachverzolM durch führen zu fönnett, sind bte Bundesregieru mit eigener Zottverwaltiuig ersucht worden, sckreibungen ütor alle Spielkarten führen zu las sie von den Herstellern oder Embringern Empfängern nach dem 15. Mai versteuert » verzollt Worden sind. Tie Ausschreibung er), durch die zuständigen Steuer- und Zollini Es sollen darin Grundlagen festgehalten roeita die für d'e Nachversteuerung und NachverzolA nölig sind. Tie Bundesregierung fömien heil für die Nachangaben fordern lassen. ** Liebig-Museum. In letzter gingen dem Museum in dankenswerter Welle gende Stiftungen zu: Herr Geheimerat Pros. Gießen stiftete eine künstlerisch vorzüglich tM stellte Liebig-Büste, Herr Hofrat Dr , Mc«e Leipzig eine Plakette des Chemikers Wisllr«o Eine auswärtige Firnra, die ungenannt Di^ will, spendete den Betrag für die Einnchtun- ” Bibliothek-Zimmers. Klagen des besetzten Gebietes. lk. D a r m ft a d t, 23. Juli. In der Nationalversammlung in Weimar haben die Abgg tor Deutschen Volkspartei Dr. Becker (Hessen)' Kemples, Dusche und Dr. Rießer eine Anfrage eingebracht, in der auf die Requisit io neu der Besatzungstruppen hmgewicsen ttnrb. Mit Hinblick darauf, daß die besetzten Landesteile die Leiden der Besatzung für das ganze Reich tragen, fragen die genannten Abgeordneten an: „Welche Maßnahme gedenkt die Reichsregierung zu ergreifen, um den besetzten Gebieten die Tragung her durch die Besatzung unmittelbar e Einh.-its- und Zugehöitg- keitsgesüyl zu stärken. — An den Verhandlungen nahmen ungefähr 150 Herren, darunter der Kommandierende General des VII. A.-K., 'Freiherr von Matter, der Oberpräsident der Rhein- jpMvinz von Groote, Generalsuperintenoent Klinge mann, Vertreter der Negierung, der Obecpväsidialverwaltung^ Oberbürgermeister von zahlreichen rheimsckren Großstädten, Vertreter der Landkreise, der Großvtdustrie, der Landwirtsckrafl und der freien Berufe teil. Auch mehrere Ab- geordnete waren anwesend. SS B Äs- Scheren zeigten, worauf etwa fünf Namen von Mädchen und grauen folgten. Zum Schluß tarnen die Worte: „Weitere Bemerkungen überflüssig'. Durch die Plakate, die mit der Hand hergcftellt waren, sollten diejenigen Mädchen unb Frauen gc> brandmarkt werden, die mit Angehörigen der Be- satzungStruppen Beziehungen Lmterhielten. Di- Plakate haben die Wirkung gehabt, baß sich kein Mädchen mehr mit einem belgtlckM Soldaten auf Wat, daß ruM Wo i«n. w -Frankfurt l tri TckikatessenM täriBe, ist wrgangeii = Frankfurt j luißtnhändler ronfiiirt einen bam jü )ii einer sÄrerm ^Kinhcmdclsgewei 'fli-jlem, denen die ti über Fianksm ^ildedändler" btilUose befinden, üicbkn. Gegen die »sthündelsorganisati ■He beschlossen. Mcheit" gelingt, er iL5iilba,23.I M der Lreis Full» MM wremssMich KRarbuTfl, 2 Kl-tute Lehrer a. 1 ir Hog das Fe' i Nn Der Jubilar l i dchSchnannsrode ( iNarburg, ^nirikrmarkt im tw* Der bandel MM I -rordnetenma imif 185 Stimmen wein ©cgenfantibai iftufyiett 117 Stimm m ,** Einarts ungeordneter Kaölbevechtigtcn 11 Stnmr WM Beigwchnc gimntai auf ande pmraiibityt anfges । Bürgermcist ^'gestellt und fast “W* geführt, ir * tat 208 E .^bon entfidt Argem, ; k,'«'.Landwirt < Umlieken kann, K R^rnoch Bei bet I IL5*8üfT hus««« NmltKn fe'U oSS . Kien.be» , n.30. 5 Ä glstrat plant eine Umgeftalt ung dw. —, > zen Kurbetriebes. Es soll nach bent iU r'önnen, ift sur Mitarbeit toiatommen. i Ausscheiden des Kurdrrektors v. .E b m e y e r erster Stelle envarten aber diese Organisatto- ■ keine Repräsentationspersönttchkert für diesen deren führende Männer meist selbst el-emiürge . Posten angestellt werden, sondern ein Mann Kriegsgefangene sind, ein wohlwollendes Verstand- mit starkem kaufmännischen Talent, der alle nis für alles, was sie unseren Heimkehrmden zum Zweige der Kurverwaltung unter feiner Lei- Willkommen und Weiterhilse bieten wollen Dazu hrnn hereiniat erhält Sitz ""b Stimme gehören auch die für du kurze Quarantänezeit Ä^aifhSt scstgesetzten Begrüßungen und Unterhaltungen, dre rm JJcagiitrat. _________ die notwendige Wartezeit verkürzen sollen, und e ,,,, u « j, schon darin kann mand)er einen wertvollen Drenst Demokratischer Parteitag. I leisten, wenn er alle, die es angeht, über die Not-1 Berlin, 22. Jutt. iwendigkeit und Bedeutung des Auterrthalts m bar 2lu? dem Tcm-okratifchen Partcilag sprach heute Durchgangslagern für die Volksgesundheit auf- aks erster Referent Tr. Kaufmann über dm klären hilft. Statt Kritik zu üben Wie d-es m wirtschaftlichen Teil des Pvogramms. Er Gießen bedauerlicherweise nun fAon tut zweites stellte als Hauptgrundfatze für eine deutsche de° Mal öffentlich sogar durch einen Geistlichen ersolgt mokratische MrtsckMflspolitik aus: Wir halten am ist, bitten wir alle die ein Herz für un ere Kriegs- Prioateigentum, auch an dem der ProduktumS- gefangenen fache haben, um tätige Mithckfe ^er mittel prinzipiell fest. Wir köimen den Egoismus es sich vornimmt, wenn er selbst m der gluctlicoen bei der Arbeit nicht entbehren, aber er bedarf der Lage ist, keinen seiner Angehörigen tn der fremoen Einfchräiikung um des Gernernwolsts willen. Kein Sklaverei schmachtend zu wißen, auch mir einem Teil des Volkes darf in der Wirtschaft über den heimkehrenden Landsmann nach seiner Rückkehr em anderen herrschen, aber gleick)e Rechte erfordern Helfer und Berater zu sein, wird Kriegsgelangenem auch gleiche Pflicksten. SozialUierung. ist berectz Fürsorge am Ende dieses surchtbaim Krieges in tigt 'n>enn Vermehrung der Produkiron dadurch der edelsten Weise leisten, dre auch ihren Lohn in gegeben ist, ebenso bei monopolartigen Betrieben, sich selbst trägt. ferner in der Form der Steuer und bann als fortschrittliche Sozialpolitik. Unter Bezug auf do^ „Emgesandt mNr^l67 Pros Gerland erstattebe ein Referat (Zur Heimkehr der Kriegsgeangenen) iii Ihrem über die Stellung des Staates im Pro- Blatte vom 21. 7. teilt die Kommandantur des gramm. In der Aussprache werden zuiiächst die Durchgangslagers Gießen mit: "jm Mager 11 ein wirtfchaftlichen und die sozialpolilisckten Fragen I Soldatenlieirn und ein Kino- und ^beateriaal ein- des Programms behandelt. Es zeigte sich tobet gerichtet, in denen den Heimkehrern tagoch Unterei ne grundsätziche Z u stimm uug aut wirtschaft- Haltung geboten wird; auperbem Deramtaltet Der lieben Rätevertretung, wenn auch nicht ohne Br- (Lmpfangsausschuß für feden Transport einen Deuten im einzelnen. Ter leitende Gedanke ist, I,ünterhaltungsabend" außertolb des Lagers. Aua; daß der Arbeiter an der Produktion beteiligt wird für Gottesdienst ist bereits gewrgt; es gehör« -um und daß der Angestellte ein Mitbestirnmungs- Personal des Lagers 2 Geiltliche, die GotteSdittift recht haben soll unter. Betonung der Forderung, I im Lager abhalten. daß die Pflichten den Rechten entspreckMi mLsfm «rA,xtzhj;v^„aSbestrebUNgeN beim Heere, wird. Tie Kritik an der Planwirtschaft trat zu- Bedürfnis, auf wirtschiftttchem! imd loömlem^- DeÄkdnrch Me W.tzl.n 14.te 25. $4 L 4- «« S-hr,E 'am er ftc u Vorsitzenden des Parteiaus- der Truppe zu festigen. Geeignete Periönllchkeiten fn, Mes .also Der ciaeutlidrcn Parteileitung, Tr. I sollen in den Lehrgängen Lefchutt 1 verton, daß sie Friedrich Naumann in der Stichwahl mit nach Rückkehr zur Truppe öur D^breiümg erchttr 285 neacn 254 Stimmen, die auf den Senator und wahrer Bildung beitragcii können. Der Peter?en lallen, gewählt wird. Ferner wurden als des Lehrgangs ist Mawr v. P u tt k am rn er^(G ttenrärcbcr aX>li- Prof. Gerland,. Tr. neralkommando), Hilssoftiziere sind Hauptmann H?ebcr^Stnttgart .und Fräulein Tr. äu- T h iele (Goiiverneme-.it Mainz) und Hauptmann me r. Zum Vorsitzenden tos Vorstandes Erde Richert (Generalko-nmandoX Minister a T^ Friedberg gewählt. I Für die einzelnen ^>ortrage sind u. a. g Trotz tos ' tovtonton Verlustes von Danzig Wonnen: Professor G ^.bv^us (F^sor^sur du wurde unter die elf vom Partei ag zu wählenton BolkserNahrung m Deutschland für die nächste Zu Mistor des Vorft^es unter großem Bei- kunft); Pros. Kinkel Nationalbcwußtseln imb fall Etofretokteur Tr. Hermann gewählt und Revolution'; Rechtsanwalt H o mbe r ger il- Die diese Wahl in ihrer Bedeutung noch ausdrücklich einzelnen Staatsformen und chre Wurtogung, vom VorsitzenDeii des Parteitags hervorgehvbeii. 2. Was muß der Staatsbürger vom Straf- und Dassel geschieht zur ^ rtremng des Elsaß durch Zivilprozeß wissens?): Bcr^sgenosten^aftsiekvetN Le Wahl tos siL-Lven Slatthallers Tr. Schwan- Kirchner (1. Du Bedeutuiig der Kraukm- unb der ^Tann wird beschlossen, die definitive Fi- Invalidenversicherung für Angehörlge der Reichs- r?erungdc^Partei - Programms einem wehr, 2. Reformporschlage zirr reichsgesetzlichen Eiten P^rt^g ttr düsem Jahre zu überlassen. Arbeiterversicherung); PfrBechtolsHeimer Zur Schn frage ist der erste R d :er ein Stu-1 (Die Entwicklung des deutsche» Natiomckbewußt- dent aus Marburg, der leitonschafttich über die | leins iM 19. Jahrhundert). politischen reaktionären Bestrebungen in der Stu- Zahlungen an Postkasten mit Scheck tonteuschaft unb aus den Hochschulen spricht- Es und Platzan.weisnng. folgte ein Redner, der für die Hochschulbildung oirr ^örberuna baraeldlosen Zah- der Vvlksschullchrer Eintritt. Drinistz^S trecke r gsverkehrs werden Dtm den Kassen tot nrentot sich Warf .gegen Säm kompro Reichspoftverwaltung außer R^ichsbankschecken und miß, das ttchm>ch in ton <5xnyÄ^anttm wimogstch Postschecken auch P r i v a t b a u k s ch e ck e. unb ist und in Baton ime in Hessen die erprobte Si I m ; u a n w e i s u n g e n in Orten, wo die als multanschule vernichtet. Diese toidm Santen wu^- Bezogene bezeichnete Bank usw. ihre Geschafis- ton sich, das auf keinen Fall toiatten la^,en Prof stelle hat, in Zahlung genommen, wenn die be» Rade, Marburg, fordert, daß man bte cnan» cnevS(m! usw ein Reickisbank-Girokonto oder gtMdx Kirche nicht den Komervattven uberlasM Posts^^uto tot. Tie Aimahme von Privat- dürse. fr. - bankschecken unb Platz^nweisungen kann auch zu- Der Parteitags schloß in später Abendstunde. I fassen werden, wenn die Geschäftsstelle Der be- ........... —i-1---- - ---—1 I zogenen Bank ufto. oder die Rcichsbankanstatt nicht Ittth I am Orte der Postkasse, an die gezahlt wird, son- rrrrs UNS Rano* h>etn an einen anderen, in der Nähe gelegenen Gießen, den 24. Juli ijiv. I ^rte sich befindet. Schecks und Platzanweisungcn KriegSgesangcnen-Heimkchr. werden allgemein auch tonn in Zahlung genom- tv.. 9?nrf4h.-*tih*»r tor (tomos- men, wenn der Betrag nur einen Teil der Z.ito tat ®" “10 fflit, ®Äw"Ä PLinrt her Herrnkchr uiti) ^^trcmsfwrtes, vaw! Fernspreckgebühren, gestundeten Post- fEJr^l n haft rur und Lelegraphmgebühren, Gebühren für Schließ- einmal öffentlich ausgesprochn lverden, oatz ^uri, , •Anu^hricfPnften Mieten usw Firmm •n.n°SlCvü w hnJ QPhfp ar ausgestellt sind, können auch Nachnahmen bis zu 1 toib ibrrt ^eiSK 300 TO durch Schecks der genannten Art oder bereiten, obwohl nun schon seit Wochen das Rote teilen die ^oftmistalten Kreuz, der Volksbund für die Kriegsgefangenen I , und die amtlichen Stellen ihre ganze Kraft au die ** Amerikanisches Weizenmehl Vorbereitungen eines würdigen Empfanges gesetzt sollte tn den nächsten Tagen abermals in einer haben unsere Feinde wollen es wieder einmal Ration von l'/r Pfund pro Kopf zur Ausgabe anders Das alte Elend, das unsere Kriegsgefan- gelangen. Wie uns vom Kommunal verband mie- genen-Fürsorge die langen bitteren Kriegsjahre geteilt wird, muß die Ausgabe verschoben wer- ständia begleitet hat, scheint auch zum Ende der den, .da^er gestern folgendes, ^legrcnnm aus Tätigkeit noch einmal mit seiner ganzen Schwere Frankfurt etchiett: „Kahn Marm Elise, 650 Dop- auf uns lasten zu sollen: Tag für Tag neue Auf- pelzeirtuer Werzenmehll, emgetvoffen. Weiteroer- reffungen, lähmende Furcht und obendrein allem ladung infolge Hafenarbeiterstreik vorläufig uu- dern gegenüber bei den Stellen, die etwas wissen möglich." Dies ist ein typisck>es Beissel dafür, sollten, statt Rat unb Auskunft nur ein bedauern- wie sich unsinnige Streiks am Volke selbst rachen, des Achselzucken. Unsere Gegner hatten im Ar- ** e i b a n k. Freitag, 2.^ Juli, von Ibis likel 214 der Friedensbedingungen die Heimbesör- 3 Uhr nachmittags werden ine Nrn. 1001—1050 berung unserer Gefangenen zu gesagt, und zwar I beliefert. sobald als möglich und mit der größten Beschleii- _, x , nigung nach Einsetzung der in dem Artikel 215 ** Aus dem L-tad11Heaterburean. zu gesicherten Kommission, die aus Vertretern der Am Dienstag, 29. Juli, ftndet ein Gastspiel von alliierten Mächte einerseits und der deutschen Ftl. Adrienne Ursula H a cke r statt, die eigenartige Regierung Mitorerseits bestellen sollte. Schon feit künstlerische Tänze bringen wird Di.' Wochen wartet der deutsche Vertreter in Versailles Künstlerin ist ans der Hellerauersa>en Sckwle her- vergeblich auf die Delegierten der alliierten Mächte vorgegangen und hat in den Nhemlanton ba Der» Bevor diese Kommission ihre Arbeit begonnen hat, Pchiedenm Gastspielen Aufsehen erregt. Der Leiter ist an eine Heimkehr der deutschen Kriegs- unb Unserer Bühne, tor emer der ersten war, tor Hanne- ^ivilgefangenen nicht zu den len. denn die deutsche lote Ziegler Gastspiele ermöglichte und ihr ton Weg Regierung besitzt keinerlei Mackstmittel, um eine zum Ruhme fteimachte, glaubt in Frl. A U Hacker Beschleunigung brr Zurückführung unserer Lanbs- wieberum ane Kimstlerin geftinbeu zu haben, der leute za erzwingen. So gilt es wieder einmal für eine größere Laufbahn in Aussicht steht. alle Beteiligten, und es find ja leider deren so ** Die Grün du n g s v^e r s am ml u ng viele, sich nicht beirren zu lassen, durch verfrühte der Volkshochschule Gie ßen findet heute Hoffnungen, tonen bald eine Enttäuschung folgen abend 8 Uhr in der Nmen Aula der Umvmfitat muß, sondern sachlich tom Gang der Verband- statt. Wit weisen nochnMs bcs Städtische Kaserne. taara Batai «’M saFä Wwitahnt, bi, ’s\ „*K d°° Siebet - « M bawMljl iw UB.Dtranttoorten h »«ttdUMnttd't 15 Mon. alt. Bullen, trächtiges Rind verk. ermann SchönbalS I.# rüubcra vefU9ieJt44 ron gewöhnlill>en, ein?, toten bis zum &ö(bi:d ohne und mit Nachnlü | ntgett nach, bis 8)0 RI belgischen Zone mit fo’d gelassen worden, ta ers, sowie der Ges° müssen auf dessen Aoi karte 'ingegeben sein. I schriftliche Meilmiga und aus den Pakeubä' ussuhr von Waisen, I jeder Art: 3. bit L zvnej tM lebenden Ti-r sonderer GenehMM'. hm Erzeuguiisen, V <’ m Geld, ungtmfaF m fyipitrgtli) imb Äav Ms fuhr Don (Mb. gf-, b allen M W- Xu« W. jagten, wjtt W ernten erogen: <■ JfJ mr von Büchm F. liegt auch tveilechm d- ♦* Wen» das Geld keinen Wert mehr hat . . . Eindrucksvolle Momenlln.der vrn der völligen Entwertung dcS Geldes und der furchtbarcu Not in Riga zeigt ein Sonderberichterstatter der „Tally Mall". Gleich bei seiner An- luust hat er ein bezeichnendes Erlebnis. Es war da eine bolschewistisch dreinschauende Menge, und ich hielt an sic eine höfische Ansprache, deren Erfolg schließlich darin bestand, daß ein früher Roter Gardist meine Sachen nahm und mich zu dem Vota De Rome führte. Dankbar gab ich ihm dafür drei Rubel: aber ich erntete eine Flut entrüsteter Beschimpfungen. Ich fragte M Mechel er verlange „Zwanzig Ostrubel (ein Ostrubel ist gleich 2 Mk.) Rall, dolzmeister, tz. Thevdor «vnvad, Steider- meister, 7. Karl Strauch, Landwirt, 8 Heinrich Sei», Landwirt, 9. Otto Karpf II., Landwirt, 10. Ixllrrich Mayer, JabriLarbciter, 11. Johannes Mei II., Landwirt, 12. Ludwig Dambmann, wirt Tie vier erftgauuuiten waren schon Ge- meindcratsmllaliü>er. ** kaufen, 22. Juli. Wie bereits kurz gemeldet, wurde PHUipp Müller IV. zum Beigeordneten gewählt. Tie Gemeinde $). besitzt nun einen neuen Bürgermeister, einen neuen Bergaord- neten und 11 neue Gemeinderäte: cm neuer Polizeidiener steht ebensaNs in Aussicht, wobei es auch nicht an Bewerbern fehlen wird. Es müßte also auch ein neues sausen geben. § H a rt m annSha in, 23. Infi. Bei der Beigeordneten wähl entfielen auf Landwirt Heinrich Ahlbrand 40 Sttmmen, Frau Lina Rühl 32 Stimmen, Frau Berta Schmalbach 8 Stimmen und Frau Marie Fischer 1 Stimme. Zwischen Landwirt Ahlbrmid und Frau Lina Rühl findet Sttchwalfi statt. 8 Ö-erchcnhain, 23. Julr. Landwirt Wilhelm Schäfer wurde hier zum Bergeord- n v t e n gewählt. r. Londorf, 22. Juli. Br d r Wahl ellies Beige ardneten wurde das Mitglied des Ge- meind?rats Wi Helm Ha s selbach mll 126 Summen einstimmig gewählt. In den Grmeinderat kommt statt seiner der Landwirt Georg 3 r in » neten gewählt. ? Stamm-Heim, 23. Juli. Beider Bür- germeisterwahl wurde BüEMiersler Nagel zum chcrtenmal nrit großer Mehrheit Meder- gewälfit. Es ist dies ein beredtes Zeug ms dafür, welch großes Vertrauen unser in den 70er wahren stehender Bürgermeister in der.GeEinde genutzt. Etamso wurde bei der Wahl ernes Bergeord- n e t e n der bisherige BeigeortEte.Landwrrl W r l- hel m R a u gegen den von der sozmldemvrrawwen Partei ausgestellten Gegenknndidat Lemdvnrt B o l- b r e ch t R a u mit avoßer Mehrheit predergcwahlt. f. Steinbach, 22. Julr. Ber der Bei geordnet enwahl wurde Schrernewmerster Ernst Nicolaus mll 247 Stimmen genxiWder Gegenkandidat Heinrich Pch L erhielt 146 Lttm- — Frankfurt a. M., 23. Juli. TaS be- Unntr TelikatefiengestlM von Meilani, Blei- dmstraße, ist vergangene Nofist völlig aue |ff bfeianet als Hoshund) (kmii™" n »reiswert zu verkaufen. L'S;s *........" Gefallest j ss&öta wA JÄH ’titi b .„.•efir** men. .. , e. Ulfa, 22. Juli. Da der bisherige verdiente Beigeordnete PM. L u d w i g UL, der.wah^nd d-r Kriogsreft mll Pflichttrewe das Amt eines Bürgermeisters geführt hatte, auf eine^Wiederwahl verzichtete, wurde Landnnrt Georg Ludwig III. mit hals. . . . i ** Rödgen, 23. Juli. Sei der Bei- , aeord netenw ahl wurde Landwirt Wllle.m Stein mit 145 Stimmen zum Beigeordneten gewählt. Der bisherige Beigeordnete Landrmrt Heinrich Wagner IU. erhielt 127 stimmen. Bei der Bürgcrmeisterwahl wurde uniec bisheriger Bürgermeister Ludwig Kraushaar einstimmig wiedcrgewählt. Gewiß ein lobendes Zeugnis für seine bisherige TätigTeit. Bei der Ge- meinderatswahl wurden die teshengcn Gv- meinderatsmitglieder Wllh. Balier ^an^xr!' Ludw Schwalb, Landwirt, Ludw. Rocker, Werk- führer. Wilh. Wagner I., Maurer, wieder gewählt. Neugewählt wurden: Wilh, Scrpp.il., ßanbroirt, Johann Etzelmüller, Portler, Äemr Bellot I., Landwirt, Ehr. Balser I., Werßbmdcr, Ludw. tzahn, Zimmermann, Ludw. Serpp, Fabrikarbeiter, Jakob Schmidt II., Maurer, Jawb Zimmermann, Taglöhner. *♦ Ruttershausen, 22. Juli. Der der Deigeordnetenwahl w-n-d Ludwig Korber VL einstimmig nnedergewähtt. 4 Stimmen waren -ersplittcrt. — Bei der B ü r g e r m e r st e r- wähl wurde ein großer Wahlkamps aus getragen. In letzter Stunde sand sich noch, ein kandidat. Der alte Bürgermeister, Frerich Klr it* kel L, erhielt 102 Simmcn, lern. E^gTttr, Karl Schön I., erhielt 101 Stimmen. Die Wahl wurde angefochten, nril ein unter Dornmndschast steheudc- M-d-lM- gc,Cäi>:t 6atiL 3et (SegeiitobibaL km biederer verträglicher Mann, trat zu Gunsten des alten Bürgermeisters zurück. e. Kreis Schotten, 22 Juli. gerweistern wurden gewählt in Mittel- eemcn ter bisherige Bürgermeister Pevpel, in Rieder-Seemen der bisherige Burger- meister Naumann, in pder-Serberten- r o d Karl Rühl (wietertz in SBetterfelb Bürgermeister Krauß (wieder,, rn Breungeshain Landwirt Gustav Strauch, in Vol- kartShain Bürgermeister Wrnnecker (wieder), in Gonterskirchen Zürgermfi^ Lind (wieder), in Altenhain Beiz Konrqd , Diering, in Schotten Rechtsanwalt Erwin , Mangel In Schotten nmrte der Glaier- meister Karl Leuning II. zum Bergeord- gteiL, reinraff.) z. vrk. Äc iökirchcu, L»np»tr.32. SP Garten in schöner Lage, etwa^' über 600 qm grob, mit Ovftbä innen, Beerensträuchern u. Gartenhaus, alles i. beit. Saft, pro qm 9 Mk., zu verk. Vermittler verbeten. Schr. Angeb. u. 014370 an bcn Gieß. Anz. 4x5-Zimmer--HauS mit Laben, Garten und freier Wohnung zn verk. ««, D«mm,Vtltt»«tt-. 1« Btekitelnhlnsefc.aSncto». n.LackileinauSmauerg. rn. 700St.Falzziegelabb.12.30 Ig. u. 4 m br. z.v.-°°Näh. S chneldor, Frankf.Srr.29. 1 Mik- äjÄ& straf,c 14 p. rechts. 0,<7‘ Anzufeb. von 5 Uhr ab. ffMel. lange Ladentlreke, bovvetresStebpult,Tisch u. Schranklbe» zu oer- taufen. Marktplate 8 Jleut felDflr. Reithost an verkaufen 0143^4 Wieseuftratze 3. foSrbQä “ we Ä, niöne BUdel 23 Juli. Bei der am Montag Kinder und die nächsten zwei ober drei Generatto- Mhi^a^^rmk mit S^^n eSÄ£ ÄSrttbE ^S Xb i«^r JMUmn^ äai'tt rjta Ermangelung einer Wohnung vor dem Ralhauft I ^^ourants fmd Oe> . , verdünn »inten aufgeftLtund mit emer g-'^vett ÄS berichtet, die sozial- und eine Portwn dünner Stwte täglich. Man nbü”‘™LTÄ tt ÄiÄ ubJ-KigaBeblkbcn sind, und »onbiefen Imb 120000 ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 62 vom 22. Juli enthält: Milllärverfvrgungs- gerrcht. — Bericht über Heimkehrente deutsch^ KliegSgefangene. — Erhebung von Teckgeld für roten Fahne geschmückt. . . und Sonntag, 3. August, findet die Wahl ,e, eines Beigeordneten statt, wozu, tote f“7 ***'" " demokratische Partei ihre Kandidaten . hat, jedoch für den Stadtbauführer Dermann Walz einen anderen Kandidaten aufstellen «ter'auch die mit Geld da nach der neuen Landgcmeindeorrmung Ge-sahne Nahrung mrd Geld, «berauch Bolschewchen meinbebeamte wohl alS Gemerudevat, nicht ater undund Zaren-Rubel auch als Beigeordnete gewählt wer^n komwm teber-Osttubefi!und Dem Vernehmen nach werten bif bürgeditten «evolutronsgeld über- NZSMWM-VSMZ b« Juffidtoo «gentz ffanbibat™ »ebcufalld Ml« ffi(mbur Dezahlung eines Preises für «nc Gast besetzt. Anni Sutter vom, Schumann- ^hschrift geführt, der unbestritten als vochst-- Opcretten-Theater in Frankiurt schift eine Duröf- <«ftunq auf diesem Gebiete zu tezeichnen ist. Es aus spmpathische, naturfrischc Gestalt Ihr Spiel nx ^ümlich ein Jndustriekömg, ter nicht hatte behagliche Rundung. Auch ihre Stimme war «cht Millionen Franken für etn Auto- sehr sympathisch. Margot Werner, tne Taljtterl mm ankgtc. Man ist gespannt, zu Hoven Information entgegen bis Osteni noch unlerer I Geistesfürstcn Handichaft so hoch bezabtt Bühne erhalten bleibt, gab auch diesmal ihr BestesI ^s war aber ein — Lichtbild tes Stax* her. Adolf Falken war ihr r etn etenburtigcr I Mercier mll seiner eigenbanbigat Unter» Partner. Von neuen Kräften gab Lissy Spren-I^ Riefen Preis erzielte. Tamft können . g e r das Harmcle, Vera B o n d z i e i das Lorle. bcnn wenigstens nach dem Geschmacke emes Das Zusammenspiel ter Schwarzwaldmadel witt ^rikanisZien JndustriekönigS, Land'chrlften von Zrecht anerkennenswert. Ebenialls als nme Kruft Shakespeare oder Goethe nicht gut wetteifern, gab Luise Rammel die alte Tvaudel. Die Rolle tes Schmutzheim war durch Artur Eugens neu * Tie Muhle von heute. Die BorstU- besetzt Öcrvorgehoben feien sonst noch Rudolf lung, die wir mit einer Mühle verbinden, hat G o l l, Karl V o l ck und Earl Ernst Schaum. | nichts mehr gemein mit dem Aussehen der terfmiKt vervollkommneten neuzeitlichen Mühlen Da gib« es kein Mühlenrad mehr, keinen weitztestaubten Müller, überhaupt keinen Mehlstaub. Wie Tr. Albert Neuburger rn einem Aufsatz von ,,lieber Land und Meer" ausfühtt, hat die Technik der Getreidevcrarbeitung alle früheren Einrichtungen, >ie um die Mühle einen poettschen Schimmer legen, auf gegeben. Tas Getreide fällt von oten elbsttätig in die Wählvorrichtungen, tn denen sich fein Mühlrao mehr dreht. Das Getreide mrrb tn sog. „Malzenstühlen" gemahlen, die aus Walzoi bestehen, zwischen denen die Körner hindurch- gleiten. ^Bon hier gelangen die Körner nach terr Schüttelsieben, in denen das Mehl nach verschieden en Feinheftsgraden ausgesiebt w^ . Da die Walzen und Siebe „staubdicht gekapselt find, te h. nnt Gehäusen versehen, aus denen kein Stäubchen herausdringen kann, so fehlt auch leglicher weiße Mühlenftaub. Durch Glasfenster lann man sich jederzeit von dem Fortschritt des Mahlprozesies überführen. Mcht die geringste Spur tes Mehle- geht verloren. Die Mühle von heute stellt tn ihrem Innern eine Reihe von großen, mit Parkettböden versehenen Sälen dar,

öder boachtr Vorträge aus iJkifitirocrTen beutfdjer Humoristen und fand bei •: \ hr zahlreich erschienenen Zuhöverschaft reichen Kreis Friedberg. mmmmgcn. öetfieueTUTtSunb. r Spielkarte^ ■ bem Entmft des - efttei in g.H* ,-M-LÄ .5. M JjfLii xriVrtl^arta' '■ । . Sern1*« 116$' Bei^der"GemetnteratswaM mar nur ein 1 bem Id. dtat imh bw 9BaMbeteüiainu» fili- Md $ Grundlagen g DfrftS2mn5 [üfjen. Abbruchholz zu verk, Labnttr.S. mwa I | Kaufgesuche | der Neuzeit ent- svrech,s.M.Mbis 80000 zn kaufen gesucht. Bevorzugt Blockstr., Seltersw., Süd-Anlage. Schr. Ang. u. 014285 n. d. Gieß. Anz. Etn kräfttger 8621c Federbandkarren zu kaufen gesucht. WlLulkiLmch Selterswaffer- Häuschen mfi Zuckerm.-> Zigarett-M- u. Obstverkauf m Gleven pretSw.fof.z verk. Zi, erft. i.d.Gefchäft8st.d.G.A n\u** 53090 Mk. BeitkantschU- Ung, 5°Av ist abzugeben. Schr. An,g. v. Reflektanten u. 8610 an 0. Gien- Anz. Gut erhaltene Hkzillislmge zu verkaufen. Tragfähigkeit 15 Sentner. Anzufeb. Frtiu alt. 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Na iMiedemi Oelfri -!sl daher die Bcc ichngcn Preise vv Neben den Prcil lliegntik setzt die neu iiikhlireise.fest, i »toten Trmglichk mag vom 17. ^int lltiiira geschehen ist. Ilttiie sür Schlacht, ! UaMlber iiinb Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir unseren herzlichsten Dank. Karl Wallbott und Frau Elli geb. Bastian. ........—................".'.'m. SommernproNBon k. jeder i.lOTagennünzl. beseitigen. Auök. kosten!. Fran Erna Brandenburg - Iioessln, Berlin K65."1,17u AslgemeineNMMeMeGietzxü Freitagdeu 1. August 1919, abends 8'/- Ubr, tm Getvcrkschaftsbaus, Schanzenstrafte außerordentl. Ausschußsitzung. Tagesordnung: „Vesoldung der Angestellten". Zu zahlreichem Besuche ladet ein Nicht Billigkeit allein ist eS, das meine über Nacht trocknende Fassbodenlackfarbe auszeichnet, sondern vor allem die Halt« barkeit und der Glanz derselben. Zu haben in Vie u. V,-Kg-Dosen. Ferner: la helles slaubhindeo- des FnOhedenöl (feine sog. 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Ter Schluharttkel 173 gelangt ohne Aus spräche zur Annahme. Im Ausschuß beantragte Entschließungen, die Regierung möge eine Reichsvermittlungsstelle einrichten, ferner die Frage prüfen, ob und inwieweit die kleinen Staaten unter einer Million Einwohner beseitigt werden können und endlich mit der größten Beschleunigung ein Gesetz über die Aushebung der Müitärinstiz an- zubringen, werden angenommen. Ter Präsident spricht zum Abschluß des Werkes dem Ausschuß und dem gefamten Hanse den herzlichen Tank aus. Nächste Sitzung Mittwochs vormittag 10 Uhr. Entgegennahme einer Erklärung der Nkichsregie- rung. Schluß V*8 Uhr. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 24. Juli 1919. In abermals beinahe vierstündiger Sitzung wurde diesmal die Durchberatung der Tagesordnung glücklich zu Ende geführt. Auch diesmal ging es ohne Weitschweifigkeiten nicht ab und wir müssen es uns Vorbehalten, falls der schleppende Gang der Geschäftsführung in dieser Weise sortgeführt wird, aus Raum-- mangel die Ausführungen der einzelnen Redner nur summarisch wiederzugeben. Gleichzeitig sei auf einen weiteren Nachteil ber Fraktionsbildung innerhalb des Kollegiums hingewiesen. Äne Stellungnahme eines Frak- tionssührers zu den unwichtigsten Punkten veranlaßt die übrigen Fraktionsführer jedesmal, sich ebenfalls zum Worte zu melden. Selbst wenn keinerlei Meinungsverschiedenheit vorhanden ist. Gegen das Verlangen des Amtsgerichtes auf Wiedergabe der vom Lebensmittelamt besetzten Räume wurde lebhafter Widerspruch laut. Die Stadt befindet sich ebenso in einer Zwangslage wie das Amtsgericht. Man einigte sich darauf, nochmals wegen Zeitaufschubs zu verhandeln. Die Erbauung der Häusergruppe II in der Mühlstraße wurde mit einem Kredit von 610000 Mk. genehmigt. Es sei im Anschluß daran eine dankenswerte Anregung des Stadtverordneten Vetters hervorgehoben. Die Alte Klinik abzureißen, um dadurch Baumaterial zu gewinnen, da mit dem alten Kasten doch nichts mehr anzusangen sei. Wir können diese Anregung nur begrüßen, denn durch einen Umbau würden ungeheure Mittel nutzlos verschwendet. Dem Bureau-Aushilfspersonal der Stadt wurde eine Teuerungszulage bewilligt. Nach Schluß der Tagesordnung entspann sich noch eine lebhafte Aussprache über verschiedene Lebensmittelfragen. tenKuii Ur. KO Zweiter Blatt m ab 1. fluiinß 6.5« 7.Ü ?rte toste fbrunD lagen. Sonnensläubck)en zogen wie dnf- jä Schleier über 0a5 Tal, und Ragna stand wie eie Göttin grob unb hehr in diesem Zauberkreis. Ortschaft nach Kleie als auch dem Wunsche der Berfrraucfcr nach Verbesserung des Brotes Nech- img getragen. brr Verbraucher, das Brot wohlschmeckender zu zcstalten. FallF die begründeten Aussichten auf nimfrafte Getreideeinfuhr aus dem Ausland sich Me zahlreich Werblich Mverbani Werfüllen, unb die Eingänge aus heimischer Ernt-, |fc rtgef5brbct durch Laicharbeiterstreiks, sich nor- rat gestalten, wird darum dic Ausmahlung des "votgetreides auf 81 Proz. herabgesetzt werden, adurch würde sowohl dem Bedürfnis der Land- ienbim iuibaul Fladen! heiZr« PPe Sich MH« ingoetter. Neben den Preisen für die vegetabilischen Er- I zeugnisse setzt die neue Verordnung die Schl acht- »vieh preise fest, wie dies angesichts der be- M solideren Trmglichkeit bereits durch die Berord- ds »*/. Uhi as Thema. Sven zog Ragnas Hand tiefbewegt an seine 1 rppen. „So scheiden wir denn," sagte er leise, „aber L, unvergessen wird diese Stunde in meinem Ge- k kchtnis leben. Dars ich aber nicht wissen, wo Sie E Brine Gedanken suchen dürfen, wo Sie weilen, wie leie heißen, Ihren Vornamen wenigstens?" Ä „Nein, nicht," sagte Ragna, deren leuchtende ,| tagen noch immer an dem herrlichen Silbe wie Bfkrirfubert hingen. „Sie müssen mich eben ganz U rigtffcn. Kein Name, kein Gedanke soll Sie an II titz mahnen. Denken Sie, es war ein Traum hier jil fen, und Träume vergißt man." V „Niemals," sagte Graf Svendburg. „Wären stk cie eine andere, da kämpfte ich um mein Glück, |k K aiß ich alle Schranken nieder, um das zu er» |F trjfjen, was mein Herz begehrte, aber ich tennc R eit„ trotzdem ich Sie nicht kenne, ich weiß, daß W r!!m Kamps vergebens ist, ich weiß, daß Sie nie- frünl-iS mit eurem Glück zufrieden wären, das einer |rtnbftm genommen. Und nun leben Sie wohl, ich H Kbt. bort die Dächer von Mürrcn auftauchen und . ®'igeu war, daß die Oelsrüchtc als starke Lickstofszclwcr bet dem bisherigen Preis auch von i>?m Gcsichtspimkt der Gcstel/ungSkosten aus nicht ausreichen. Nach der Bewertung des in den v.nschiedeium Oelsrüchten enthaltenen Eiweißes seht daher die Verordnung eine Erhöhung der sstherigcn Preise vor. "»ib» °°^°cb-- 'Lt - I die»« B jir I <6^’ ,0^0^ I )0*e,0?.rd. * 1 JsWd L, rung vom 17. Juni für die Schlachtrinder vor- bends 7 Uhr: W l :ü!ig geschehen ist. Neben der Wiederholung der »j v.. U -reise sür Schlachtriirder finb weiter Preise für Iki! ßtS ttllß: I Älilachtkälber । und Schlachtschweine vorgesehen. ’ < ;,V 1 r Kilogramm MMMMMMM Lebendgewicht vorgesehen. ' - ' 14<* .■ 9toman von Anny Wothe. • ' ’ ' ‘ 1 (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 18. 22 24 3” Sie reichte ihm treuen Blickes die Hand. * IV bichau satrnen d, wie tnm Fen ließ sie die großen a Augen über bie himmelhohen Schneeberge sen, die da vor ihr in einem gewaltigen Magna Svendburg 14z L ytoman von Anny Wothe. . 8.ü brsnn, bleu, Dte Prriserhölmngen dürften den berechtigten . . Magen der Landwirtschaft über ein Zurückbleiben ' t»T Preise hinter den Gestehamgskosten voll gv- \\\\ UFhf vcht werden. Sie werden dazu beitragen, den XWV V 1 W ^MrichVandel zu Gunsten der gesetzlichen Ration PtjefcntllÄ einruschrLnlen. Wird dieses Ziel er- .. nicht, so braucht die Erhöhmig der Pvrise nicht fllftl Uli «■ notrornbig eine entsprechende Erhöhung der Kosten u^u ' | ber Lebenshalttmg nach sich zu ziehen, weil die 11 TlhfUnnifE ' ctgemnSrtine Schleichhandelsrativn ober irenig- U»[\vvwuvyyw Hn M auf legale Versorgung Abendausgabe 7-Wfiberrwrnmen würbe. -1 [■ Neben einer ausreichenden Preisnormierung Mist.mr Förderung der Produktion und zur Verbil- 1 I ping der Erzeugnisse vor allem auch die Bereit- Jj i’IIung eiweißhaltiger Futtermittel dringend ge» bten. Andererseits besteht ber dringende Wunsch ihaus HjE WACH Iranilui °d 8 llhr lang Oswaldsgarten! d er Dorsland: L S»° Siebener Anzeiger (Senerai'Anzeiger für Dberhessen) Deutsche Nationalversammlung. Dienstag den 22. Inti. sRachmittagssitzung.) Präsident Fehrenbach eröffnet bieSitzung um 4.10 Uhr. Arttkel 164 bestimmt, daß m den nächsten 15 Jahren Angehörige der Famllien, bie bis 1918 in Deutschland regiert haben, nicht jum Reichspräsidenten gewählt werden können. Em Antrag der Deutsch-Nationalen und weitere der Deutschen Vollspartei wollen diesen 21 rtitel streichen. Ein Antrag der Unabhängigen will, daß die Mitglieder solcher Familien, die in Deutschland regiert haben, überhaupt nicht zum Reichspräsidenten gewählt werden können. Abg. Groeber (Ztr.): Diese Bestimmung sieht so aus wie ein unmotiviertes Angstprodukt. Abg Philipp (D.-flt.): Es ist ein Unding, in eine so freie Verfassung ein solches Ausnahme- gesetz zu bringen, das außerdem ganz grundlos ist. Abg. Kahl (T. 23p.): Haß und Angst haben eine solche Bestimmung diktiert. Abg. P r a u n - Franken (Soz.): Die Erfassung ist nicht nur für die nächste Zeit bestimmt, sondern auch für solche Zeiten, wo solche Bestimmungen wichtig werden. Abg. Seger (Unabh.): Die wirllichen Demokraten der 2Delt werden aus der Bestimmung «entnehmen, wie weit der Republikanismus in Deutschland verankert ist. Abg. ,Nuschke (Dem.): Die Anträge der beiden sozialdemokratischen Parteien sind nichts weiter als Angslprodukte. Wir Demokraten sind überzeugt, daß das deutsche Volk bei der Präsidentenwahl keine Dummheit begehen wird. Ter Aattrag der Unabljängiffcn wird mit 122 gerjen 117 Stimmen angenommen, was die Linke mit lebhaftem Beifall begrüßt. Zu Art. 167 (llebcrnalfine der Post- und Tele- graphenverwallung auf das Reich) und 168 (Ueber- nahme der Staatseisenbahnen und Wasserstraßen) null ein gemeinsamer Antrag der TeutsckMationa- len, des Zentrums, ber Temokraten und der Sl>- zialdemokraten bei mangelrtber Verständigung die sämtlichen U ebemalymcbebingungcn durch den Staatsgeiich-tshof cmtfcheideu lassen. Tie Artikel 167 und 168 werden mit der Abänderung nach dem gemeinsamen Antrag angenommen. Aus Antrag des Abg. Koch-Kassel (Dem.) wird Art. 168 auch auf Seezeichen erstreckt. — Ein von dem Abg. Katzen st ein (Soz.) beantragter Art. 168 a, wonach dis zur Regelung an die Stelle der Todcssttafe lebenslängliche Zuchthaus- oder Festungsstrafe zu treten hat, wird nach einer GesckmftsordtmirgSdebatte vorn Abg. Kupeic- stein zurückgezogen unter Vorbehalt der Wieder- etnbringung bei der dritten Lesung. Em deutsch-nationaler Antrag, wvatach eine Eidesleistung rvchtswirksam auch in der Weise erfolgt, daß der Schwörende unter Weglassung der religiösen Eidesformel erklärt: ,^Jch schvöre", wird angenommen. Artikel 170 (Aufhebung der alten Verfassungi) wird mit unroefentliehen Aendermcgeii. angenommen. — Auf Antrag Dr. Haas (DemO werd ein Art. 151a, wonach die Aufhebung der Orden und Ehrenzeichen und der Krie^abzeichien auf bie bet Jahre 1914—18 nicht angewendet werden soll, an- genommen. Art. 172 bestimmt, daß bis zum Zusammentritt des ersten Reichstages die Nationalversamrn- hnrg als Reichstag gilt unb daß der bisherige Reichspräsident bis zur gültigen Wahl eines Nachfolgers Reichspräsident bleibt. Abg. Dr v. Delbrück (T.-N.): Nach dem Wortlaut des Artikels ist das Mandat der Mitglieder der Nationalversammlung und des Reichspräsidenten unbcschräntt verlängert. Wir können daher dem Artikel nicht zustimmen. Anträge stellen wir nicht, da es Ausgabe der Regierung wäre, zu sagen, wie lange noch die Tätigkeit der Nationalversammlung unbedingt erforderlich ist. Reichskommissar Dr. Preuß: Cs wäre jetzt den Neichsinteressen schädlich, toenn wir eilten festen, starren Termin setzen, den wir nachher nicht einhalten können. Daß bie Nationalversammlung ohne Ausnahme ihr Mandat nicht verlängern will, ist selbstverständlich. Abg. Dr. Haase (Unabh.,: Die Nationalversammlung ist nicht mehr der Ausdruck bei Machtverhältnisse im Reich. Sie bedeutet nur noch eine gefälschte Volksmeinung. Abg. Delbrück (D.-N.): Die Erklärung der Regierung, daß keine Partei die Tagung weiter hinauszuschieben gedenkt, erfüllt mich mit besonderer Genugtuung, da Anzeichen für das Gegen- teil Vorlagen. Donnerstag, 24. Zuli E U. a. teilte Stadtv. Simon nut. es werde in Alsfeld amerikuitisme • Schweineschmalz in der gkidc.t ? i c wie das früher in Gießen verausgabte, um Preise von 5 Mk. an die Bevölkerung verteilt. Wir haben heute nwraen uns :.iit :e. 1 Bürgermeister von Alsfeld telep^c.: :> 1 Verbindung gesetzt und erfahren, daß c.> > um Kunstspeifefett handelte, das rott le. Landes-Milch- und Fettstelle überwiesen nm: Das Fett kam zum Preise von 5 Mk. zur An gabe. Auf den Kopf der Bevölkerung feie; 250 Gramm entfallen. Das Schmal; ivmui der Bevölkerung nicht aufgedrängt, sie Hube sich darum gerissen. Im freien Handel kost« das Schweineschmalz in Alsfeld 10.50 Mk. .* 5. Sitzung. (Fortsetzung.) Beginn 4 Uhr. Anwesend sind die Beigeordneten K r e u z i e n, K l i n g s p 0 r und Rosenberg, sowie mit Aufnahme von Diehl, Sommer und W i n n 39 Stabitterorbncte Zu Urkundsperionen werden gemälzt ftj» £: a<. • verordneten Urstadt und Wachtel. Beig. K r e n z i e n eröffnet die Sitzung. Beig. K l i n g s p 0 r berichtet über Pu> ft 11 der Tagesordnung. Gesuche um Erlaubnis zum Schankwirtschcf' .- betrieb. Befürwortet werden die UebergangSgesucke 1 s Ernst Hanke für Ebclstraße 2, des Johann 511: ringer für Walltorsttaßc 36/38, der Luise Ente Witwe für dteuenweg 36, des August Gijscl iu. Neuen Baue 5, des Lran- Schwab für Bahn: oi sttaßc 89, des Otto Wenzel für Brandgasse 4, Di. Johann Bohl für Wolfstraße 7, des Wilhelm Za kob für Hammstraße 14, des Ludwig Herbert Tüt Mäusburg 1, der Selma Spuck Witwe für Lm> wigftraße 55. Stadtv. Michel (Dem.) warnt davor, zuv-es Wirtscbaftskonzessionen zu erteilen, da wir Mas >, feit, Arbeitsamkeit und Sparsam test bedürfen, ti beantragt, die Höchstzahl der im Verhältnis zur Bevölkerungszahl zu bewilligenden Schankwirtschäftcn festzufetzen. — Stadtv. Frau Bier mann (Dem scklietzt sich dem an. — Beig. Klingspor e. Härt, daß die Gesuche eingehend geprüft iuerbcn. - Stadtv. Vetters (Soz.) bemängelt die Geschäftsführung der Stadtverordnetenversammlung unb warnt davor, wie Stadtv. Michel, programmattsl' : Reden mit statistischem Material über Alkoholi mus zu halten. — Stadtv. Krausmüller (- Vp.) stimmt dem bei, das Ansehen der Bersamn- lung wird geschädigt, wenn sie sich Redseligkeit vor werfen lassen muß. Die vorerwähnten Gesuche werden genehmigt Beig. Klingspor: DaS Gesuch des Mar tin Nagel, ffiroftwrfer Straße 2, ist früher abgc lehnt worden. Es ist jetzt für eine Speisewirtschast neu ein gereicht. Die Kvmmission befürwortet dac> Gesuch. Das Gesuch wird gegen 12 Stritimen angenommen. Bei«. Klin asporl Das Gesivb des Wilhelm Kern um Erlaubnis »um AuSschank alkoholfreier Getränke für Plockstratze 7 bat keine Genchaxgung notwendig^ der Ausschuß befürwortet es daher. Es sprechen hierzu die Stadtv. Wachtel, Ebel unb Gmelin, die der Ansicht sind, daß die Genehmigung erforderlich ist. Das Gesuch wird genehmigt. Gesuch des Männerturnveieins um Erlaß der Miete für die Tusnhalle der Oberrealschule. Unter Hinweis auf die Bedeutung des Sportes für die Volksgesundheit wird von ber Deputation Mipfohlen, die Miete von 120 Mk. zu erlassen Der Verein stellt dafür seinen Turnplatz am Schif- fenberget Weg den Schulen tagsüber zur Verfügung. Die Baudcputation befürwortet, sämtliche Turnhallen den Vereinen kostenlos bis aut die Beleuchtung kostenftei zu über lassen. Der Antrag wird gendpmgt Rämnung des neuen Gerichtsgebäudes durch das Lebensmittelamt. Beig. Krenzien: Tas Justizministerium hat die Räumung bis 1. Oktober ungeordnet. Be- n günstigen SBebingiutgcn, beitenten Bevülkerungs'klassen reserviert blieb. Wer wenn SalzschlMer Kurgälte und FranMuner riet, noch die givßen lich- Durch den Krieg und die teure Zeit ist das anders Händler ^^iiAnOtten schon bts ju ^öOlftoE denen sich die Heitelteere geworden. Ein wahrer Heißhunger nach Einmach-1 Kr das Pfund bezahlten, so ist das entschseoen zu Der Antrag wird angenommen. Regelung der Teuerungszulage für das Buremraushilfsper so nal. 1919/20 entnehm« lesungensürtz M den mit * be ; Mr irnnrntrihifierti die des Geridttes.---------------- ausgesetzt wird, mutz die Justizbehörde dwVerant- rrvrtung für die Störung der Lebensmittelver- §eulfletoit. D e HeideLbeerernte in Oberhessen. Aus Stadt ttnd Land. Gießen, den 24. Jult 1919. DaS BerhalLen aus der Straßenbahn. Vom städt. ElektrizitätÄixerke teerten wir um Aufnahme folgender Verhaltungsmaßregeln w sucht: Mit Rücksicht auf eingelaufene Beschwert» 'werden die Fahrgäste der städt. Straßenbahn erneu’ auf die „Vorschriften für den Verkebr und. der Schutz der städt. elektrischen Straßenbahn m Greßm vom 8. 11. 1909" verwiesen, welche in ietenr Wdotorwagen zur Kenntnisnahme der FnhrMc U r st a d t CEcm.) Ivru» zur GeschMSvroarung. — Stadw. Kling (D.-N.) befürwortet inc Eurgab« der Bäckermeister. ä Tie Eingabe wird der LebensmitteltePutatHM überwiesen. Vor dem Kriege gehörten, die Heitesteerech den armen Leuten, denen sie einen schönen, wenn mich sauer erworbenen Verdienst boten. Ter Reiche kaufte sich seinen Bedarf von den Sammlern aus den ärmeren BwülkerungS'kveisen und ging selbst nicht in den Wald, der zur Zeit der Heitelbeerentte: ausschließlich den Frauen und Kindern der ar- feÄ 5)ierber ^Pcblar »ndieMs hierzu ft«« her El Satten. • »7'ÜS.i Sichtet Drahtlose' 3« de° S-rtstz > WM L d«! draht lose AvelMn^arelt ^Spvitmlntst .MleM.-seutlas JÄ 101 ,®2 Äkctn mi* kvi kurM t VMtiMäya Lhtlose Zemsl tM T« AMe' tjuthnifl eine Püe1 i-Mmgot. ta Anruf erM cdnm Knopf. Da toi ein gut hörbar - y HW; Tie de ' ”9en in der tu Mich F-rettaa 6- \r Mlüermaier f tE mrd vS!kerre 8-9 ui R’ljtne /mit D irA hübsch, ILSjJK in Lftw; Au WWene: 1 r Km«» m- S ö ß'7 Uh hhing: £r g Mitmg fan Uj tobte Ikbertrogim jt mWmsmStzg ■ kBsach aus einem to mem Audumem Wampen erkemba mzebrachl sind ir dch den elektrischen M raerben. lurch den Mhlr lAfche Wellen toi lüngeugt, die beim Kvmmgen erleiden Die Heidelbeerernte ist für die nt Be- tradjt fonrnicnben Gegenden von jeher von großer voltswirtsckmftlickner Bedeutung getvesen. Leute rst sie es in noch erhöhterem Matze. Damit die Km- der beim Sammeln helfen können, hat es allenthalben Heidelbeerferien gegeben. Biele ärmere Leute haben jetzt eine sehr gute Einnahmequelle, Es gibt fniter reizte Familien, die täglich bis . zu 50 Mart und .mehr verdienen. Mlerdings smd die Preise auch recht hoch. Es werten 1,20—1,50 Mark für das Pfund bezahlt, das ist mehr als das Doppelte wie im Vorjahre und eben das Zehnfache der Preise vor dem Kriege. Tie Frem- den, die kommen, zahlen mit Rücksicht darauf, daß eben alles teuer ist, den Preis von 1,20 Mark ja auch gerne, und man gönnt den armen Leuten, die fid) der mühsamen Sammelarbeit unterzicljen, auch gern einen der Zeit angemessenen Verdienst. Wer mcmt Salzschlirfer Kurgäste und Frankfurter Nach Schluß der öffentlichen Srtzung wurden von Stadtv. Faber die Stadtverordneten zu da am 3. August stattsindenten Hauptübuugde: Gießener freiwilligen Feuerwehr eingeladen. Die Vorführung der Gerate und Eri zelübung soll auf Oswaldsgarten nachmittags 3 Uhr fern, woran sich ein Brandangriff auf ein gw ßeres Gebäude anschlietzen soll. Von Stadtv. Krausmüller (D. Dp^ wurde ant Schlüsse der letzten Sitzung noch folgender Antrag eingebracht: „Bei allen Vertrags- Verhandlungen, die von Seiten der Stadt gesütt werocn, sollen zwei sachverständige Mitglieder te betr eten beit Deputationen oder Ausschüsse w zogen werden." fpvakungnc mit der Jufttzvehvrte führten zu keinem Nachgeben. Die Lebensmitteldeputation ist der Ansicht, daß durch die Verlegung große Störungen der Lebensmittelversorgung emtretat werden, zumal da andere Räume nicht zur Verfügung stehen. Tie Militärbehörde gibt die Alte Klinik nicht frei, ebensowenig die Stadtknabenschule, von der einzelne Klassen in hygienisch nicht einwandfreien Räumen untergebracht fütb. Im Hinblick darauf ist es ratsam, auf die Räumung nicht einzugehen, zumal da die Hockchaubehörte cme Räumung vier Wvckjen vorher gefordert. Erne Gnschränkmrg des Betriebes kdesf Lebensmittel am les ist in nicht allzuferner Zeit zu erwarten. Stadw. Wachtel (Zrichr.) Mt dagegen, daß die Ver- Nltnisse im Amtsgericht ebenfalls unerträglich geworden sind. Es sind in 18 Räumen 50 Personen untergebracht. — Stadtv. Vetters ist dafür, einstweilen nicht zu räumen, da es sich bei der Existenz des Lebcnsmittelamtes nur noch um wenige Ddrnatc handeln werde. — Stadtv. Neucnhagen (D. V.) unterstreicht die Ausführungen des Stadtv. Wachtel. Die Schwierigkeiten sind hauptsäckjlich in der Gerichlsschreiberci Vorhuten und vom Ministerium anerkannt worden. Tw Gerichtsschreibereibeamten haben sich geweigert, länger in den ungenügenden Räumen zu amtieren. Tas Lebensmittelamt könnte in der Alten Kaserne untergebvadst werden. — Berg Krenzien bemerkt, daß die Räumung bis zum 1. Sept, erfolgt sein soll. — Stadtv. Schmahl (D.-N.): Mit einer Weigerung, die Räumung vor- zunelMen, ist nichts erreicht. Die Raume luaren geliehen. Das Ministerium will sich aus keinen weiteren Auffchub einlaffen. Tie Stadt hat bisher keine Schiritte unternommen, sie hätte die Alte Kaserne für sich, freimachen können. — Beig. Krenzien: In der Wohnungsfrage sind schon alle Schritte getan worden, die Alte Kaserne zu erhalten. Alle Versuche sind gescheitert, ebenso wie bei der Alten Klinik und der Stadt-Knaben-. schule. — Stadtv. Urstadt (Dem.) ergreift die Partei des Lebensmittclamtes. Dem Militärfiskus gegenüber ist nichts zu erreichen, tont das Kriegsleistungsgesetz noch gilt. Selbst wenn die Kaserne frei würde, bedürfte es langer Zeit, um sie herzurichten. Andere Räume lind nicht zu fiirden. Wichtiger sind die Interessen der Allgemeinheit, als '■ ’' ’ Warn das Lebensmittelamt her- Erhard (Dem.). Der Antrag 'wird genehmigt. ErMiuuq der Vergütung der Schutzmann- für die Wohuungsausnuhinc. Die Schutzmannschaft beantragt entgegen ihrem srüheven Anspruch 2 Mk. pro Stunde, was der Finanzausschuß befürwortet. Stadtv. Ebel (Dem.) bemerkt, daß die Unter» suckungssachverständigen >ihre Befugnisse über- sckaitten und durch eigenwillige Anordnungen Beunruhigung in der Bevölkerung hervorgerufen haben. Es sind noch keine Eittscheümngen über Zwangseinnnetung getroffen worden. Es sprechen ttod) dre Abg. Ebel (Dem.), Michel (Dem.), Gmelin (D. V.) und Mann (Coz.), der feststellt, cs herrsche Erregung darüber, daß die Angelegenheit noch nicht weiter gediehen sei. Ter Antrag des FilurnzauSschussos, Erl^öchmg des Kredits von 50M aus 6000 Äif., wrrd ge- am liebsten in ausgedehnten Beständen Mrsiedelt. Eifa, Elbenrod, Linqelback)., Schwarz und Grebenaus im Aerzberggebiet, Rainbach, Sandlofs, Oueck und Frau-Jiombach im Schilitzerlmid, Hemmen, Hartershausen und Uellershausen im hessischen Fuldagrund, dicht am anschließenden große,l Waldgebiet der Schilda, sind einige der bekanntesten Heidel- beerorte in Oberhessen. Ter trockene Vorsommer dieses Jahres war für die Entwicklung der Heidelbeere, die ja eine anspruckrslose Pflanze ist und im Gegensatz zur Himbeere keine allzu hohen Anforderungen an den Feud-tigkeitsgehalt des Bodens stellt, besonders güirftig. Uebcraus reichlich war Mitte und Ende Mai der Blütenansatz, überaus reichlich infolge der warmen Witterung aud}» die FruckFbildung. Sv ist eine Ernte herangereist, die zu den besten Erträgen der letzten Jahre gehört. In ihrem stl>ünsten Festtagsschmuck stehen die kleinen Sträuchlein jetzt da: Dausende und Abertausende der dunklen Perlen leuchten aus dem hellen Grün der Blätter hervor. Dieses Jahr erfreuen die blauen Beeren das Auge umsomehr, als sie ganz besonders voll entmdett sind. Früchte in Schlehen große sind in der Mehrzahl, besonders auf Waldbodon mit moosigem Untergründe. viel und macht weiten Kreisen der Bevo den Ankauf des trefflickxen Beeremü>ltes umW Es wäre batet zu wünsdpm, daß btc Bete gegen diese Wucherpreisc ««trgisch Vorgehen angemessene Richtpreise festsetzen ivürdemteeau von den Händlern nicht überschritten werden Mr ten. In dem benadubarten preußuclZen 5tms o» genhain, der für. die Gwßstädter >vem^ » quem zu erreichen ist, sind pre Hendelteeren • deutend billiger als tei uns in Oberhessen. Im tenachbarten preußischen Kreise Hü seid ist hirtri). die Kreisbehörde der Berklwsstt. für ein Pfund Heidelbeeren auf >.Mork worden. Die Ueberschreitung diel es RtÄtpcc, wird stteng besttaft. . lAtrn^. Sckade ist es, daß fdon vor 10 und . 14 Ta^ Tausende in die Wälder zogen, als die erst halbreif oder gar >wch grün waren, v Bestände würben dadurch zertreten und gander Volksernähcun-g verloren. Diese Tastack< -v anlaßte beim auch das Kreisamt Luuterback'< . rechtzeitig zu der bcackteirswerten Maßnayam, sie die Wälder für Bcerensucher bw zum tu.- sperrte. Tie hessische Bevölkerung hat st"-' m- Uli stteng an das Verbot der.Behörde gctelten_ J den 'benachbarten preußischen LandeSteckeu aber doch zahlreiche Leute m unsere -u^lte^^sll glaubten, erne Verfügung des hcssttchen Äw- | nichtt beachten zu brauchen. u| Im Kreise Alsfeld, wo ein MMes unseres Wissens nicht beitand., ast die Helte « >1 ernte sett dieser Wod?e sd^on m vollem Ga. > Kreise Lauterbad) hat sie mit tem 20- Junj ihren rechten Anfang genommen. Bei bein i.'^ Erttag wirb es Mtc August werden, W M C , beendet ist. : Unser O-Mitarbeiter schreibt uns: Mit ihren Verwandten aus der Familie der Heidekrautgewächse hat die Heidelbeere biologisch d'as gemeinsam, daß sie als Hauptlebensbedingung einen an Nährstoffen armen Boden lieot, da dieser ihr Fortkommen nnd ihre Ansiedlung m großen Beständen am besten begünstigt. Im eigentlichen Vogelsberg, dessen Basalt einen ganz besonders vortrefslick)en Verwitterungsboden liefert und damit die Bedingungen für eine ganz anders geartete, titel üppigere Vegetation schafft, stnden wir daher die Heidelbeere und auch die txrrnxmbte Preiselbeere mir ganz vereinzelt. Ihre eigentlick)e Heimat ist für unsere nähere Umgebung das große Bnnt- sand st eingebiet, das sich östlich und nördlich an die Basaltmassen des Vogelsberges anschließt unb sich Don den Marburger Bergen bis hinüber in die Rhön erstreckt. Hünfeld, Fulda und Hersfeld sind hier van jeher Hauptinittelpunkte des HeidelbecrversandteS gewesen. Wenn man von den Wäldern am Winterstein unb Hausberg im hessischen Taunus absielst, .vo das Ärrkomrnen der Heidelbeere in der Hauptsarl-e und Lauterbach, wo zu den ----------- die ber Buntsandstein bietet, ten Wälder kommen, in t“ . . genommen. Tie öffartfidje Tagesordnung ist erledigt. Stadw. Simon (Tom.) teilt mit, daß er heute im Kreise Alsfeld gewesen sei und daß dort Schm atz zum Preise t>on 5 Mk. den Bauern aufeebrängt worden fei. Stadtv. Fourier (U. S. P.) glaubt, daß c5 sich teer um Kunstfett handelt ober um Fett, das sckwn durch Reichszuschuß verbilligt worden ist. Die Lebensmittelvcrsorvung. Stadw. Kling (D.-N.) fragt an, tomrm das Backen von Brötchen verboten.wurde. Beig. Krenzien erklärt, daß die Bäcker das wenige Weizenmehl dem Bwt entzogen und es den Brötchen zugefülwt haben. . . Stadw. Kling (D.-N.) tritt dafür ein, daß das Verbot aufgehobcis und die Bäcker besser wir- frottiert werden. Dafür sollen die Torten verboten werden. — Stadw. Frau Kramer schließt sich ! den Ausführungen an. —• Stadw. Fourier I (U S P) erklärt, daß die LebensmitteldeMdattol, i versnckMi werde, das Backen von Brötchen wieder zii ermöglichen. . . Beig. Krenzien: Tie Backermnung von Gießen erhebt in einer Eingabe fdjarfen Protest dagegen. 1. Taß ihr nicht der Verkauf deS ameriranischeu Mehles überlassen tvurde: 2. daß das Backstn von Gerstenmehl allein wem Konsum - verein übertragen wurde; 3. daß das Backen von Brötchen Verboten worden sei. Sie führt das schied Le Brot aus das schlechte Meist zurück, das von der Mühle Amend geliefert werde. Stadtv. Mann (Söz.) gibt zu, daß sich bi£ Bäckermeister in einer stdotlagc befinden, tonit aber darauf hin, daß ilyr Betrieb nicht mehr rationell I sei. Sie müßten sich zusammensckLießien. — Stadw. nehmigt. ._ Für die Ausstellung der Listen wurde bisher Den Beamten ein Zuschuß gewährt. Ter Anttag ' des Finanzausschusses geht dahin, den Zuschuß von 150 Ml. diesmal noch zu gewähren, künftig ater die Listen in der Ticnstzeit ausfertigen zu laslen. Ter Antrag wird genehmigt. Genehmigung der Rechnungen für die Aufstellung der Heblisten und Ausscheidung der Schulgeldzettcl für 1919/20 für die hölrere und erweiterte Mädchenschule. Für die Aufstellung der Listen wurde bisher den Beamten ein Zuschuß gewährt. Der Antrag des Finanzaussckstlsses gelst dahin, den Zusckmß von 150 Mk. diesmal noch zu gewähren, künftig ater die Listen in der Dienstzeit ausfertigen zii lassen. Ter Antrag wird genehmigt. Festsetzung einer Pauschalsumme für den Wasserverbrauch im botanischen Garten. Dos Gas- und Wafferwerk beantragt test Einheitspreis von 20 Pf. pro Kubikmeter, statt einer Staffelsumme. Es sprechen hierzu die Stadtv. ckrstabt (Tem.), Stimmer (Angestellter) und Krausmül ler (D. V.). Ter Anttag iterb angenommen. obst treibt jetzt jung und alt, arm und reich, ohne Llnteridfieb des Standes, in die Walter. Täglich kommen zahlreiche Fremde, die auf ten von Alsfeld unb Bap Salzschlirf nach Nieter-Aula führenteii Netenbahnen ms Heidelbeergebiet reifeit, um sich selbst den Wintervorrat zu pflücken oder von ern- teimisckren Sammlern auszuLlufen. Die Sammler braucheii nicht mehr wie finiter hinab nach Gießen und in die Orte der Wetterau zu ziehen, wo sie mit ihren Tragkörbeu auf dem Rücken unb rn ihren alten hessischen Trachten alljährlich gern gesehene Gäste waren; sie finden an Ort und stelle gleich ihre Abnehmer und erhalten batei so ansehiüulxe Preise, daß sie tec Fahrt ins weite Land sparen können. ausgehängt sind. . Jnstesontere ist zu erinnern, daß die ste förterung von Hunden ausnahmstoiie gefixuK t tourte. Hierbei ist zu beachten, daß größere Hart« an ter Leine geführt, kurz gehalten und auf da vorderen Plattform tes AjagenS imättiUton« gen sind. Keine Hunte (Sch-oßhunte), bte g* ttagen werten, dürfen in das Innere tes mitgenommen werden; sie sind dort auf tem >sch:g zu halten. Ein Hund wird von ter Befördere ausgesdstossen und aus dem Wageii entfernt, trau sich sonst Unzutrüglickckeiteii ergeben. Hierüber M sorgung tragen. Es sprechen noch die Stadw. Faber (T.-N.), Wachtel (Zentr.), Vetters (Soz.), Schmahl (D.-N.). Stadw. Kling beantragt Schluß ter Aussprache. Es stehen noch drei Redner auf ter Liste. Stadw. Kraus Müller (D. V.) beanttagt, den Punkt von ter Tagesordnung abzusetzen und die Verhandlung weiter in konzilianter Form fort- zusühren. Er glaubt, daß das Lebensmittelamt weiter zusanimanrücken färtn. — Stadw. Neuen- Hagen (D. V.) schließt sich dem Anttag an. Der Anttag. wird einstimmig angenommen. Erbmmng ter Hüusergruppe II in der Mühl- stratze. Beig. Krenzien: Tie erste ^äusergrnppe ist beinahe im Rohbau vollendet. Dre , Arbeiten der zweiten Gnippe waren ausgesetzt, weil es sich noch um ten Erwerb eines Eckbauplatzes hantelte. Dieser ist erworben. Die Zabl ter Wohnungen sann dadurch von 15 auf 32 erhöht werten. An der nunmehr entstehenden Ecke.im Tiefenweg soll ein Gärtchen angelegt werden. Als Kosten sind 610 000 Mark erforderlich, die die Baudeputation befürwortet. , , , w Stadw. Grobe (Zentr.) wacht ewige Ausstände am Plan tes Baues. Beig. Krenzien gibt nähere Erläuterung. Stadw. Mann (Soz.) beantragt, die Stadt solle die Arbeiten in eigener Siegie ausführen. Beig. Krenzien erwidert, dies führe zu großen Schwierigketten, da die Stadt kein Hand- iverkszeug habe. Stadtv. Krausmüller (T. V.) ist der' Ansicht, alles was die Stadt in eigene Regie übernehme, komme sie teurer. Außerdem müsse sie ihre Steuerzahler stärken. Sl^rdw. Grode (Ztr.): Tie Unternehmer haben nichts zlu tun und die (teräte liegen brach. Die Arbeiten solleii an hiesige Unternehmer vergeben werden. Dieser Ansicht slim- men zu die Stadtv. Schmahl (D.-N.), Faber (D.-N.) und Ebel (Dem.). Stadw. Beckmann (U. S. P.) vertritt die gegenteilige Ansicht. Tie Stadt könne ten Unternehmergewinn sparen. Stadtv. Mann (Soz.) verficht -nochmals seinen Antrag, der ein schnelleres, billigeres und besseres Bauen ermöglichen werte. Tie Stadw. Krausmüller und Ebe sprechen nochmals gegen ten Antrag, ebenfalls Stadtv. Grode. _ r r , Der Antrag, ob ter Bau sofort m Angriff ge- -nontmen werten soll, wird angenommen. Die Freilassung des Vorgärtckiens wird ebensalls angenommen. Die Arbeiten sollen nach Beschluß mickst im eigener Regie vorgenommen werten. Tie Aitetten sollen nur an Artettgeber vergeben 1! S: Kurs üb Sprache übk Mk I Mk ife’4 to bifmbät sich J tW mrd es 1 stMellm gleichzei Me tara. Nach rrm Erfahrung? Draht x i M M wichtige R werten, bte sich zur Anerkennung der DarifvertrSge t Geneyuttgung Der fpeiytUwtgen De^cvLNg verpflichtet haben. I von Schreinerarbeiten im Haus ßinten= ©tabto. Vetters (Soz.) an, die attel platz 11 an Schreinenneister Hainer. : abzureißen. um Baumaterial zu Einrichtung tes städttschen Hauses, die cmhi, beschleunigt durck>geführt werten mußte, sind bte b Arbeiten in Höhe von 1700 Mk. an Schreiner- ^urm tei ter ^r^ettenbntte an meister Hainer vergeben worden. Sxx Finanz rt yfPjJÖÄ öffentliche TageS-I beantragt dies gutzuhrihen. L lk«Xbwntwjt, d°tz betfc&icbene ,jtntra9 wird Rmhmigt. Punkte ter nunmehr als öffentlich erklärten Tages- Gesuch auf Erhöhung der Vertragspreise für weiten anU» I in der Gesuche um Aufnahme in dm hessischen g^el^rf?^^Z^me^rister^,^peNAWach) Staatsverband. | sind an tee Stadt berangetreten, ihnen mit Rück' Stadw Neuenhagen beantragt, die Ge- sicht ber gesteigerten Löhne und Materialien eine suche dem Rechtsansschuß zu überweisen. Stadtv. Erhöhung von 25 Prozent zu gewahren. Fourier (U. S. P.) schließt sich dem an. Stadtv. Mann (Soz.) stellt,fest, daß Dippel zur Begründung seines Gesuckres sich aus die Löhne des Tarifvertrages berufe, diese aber nicht zahle. Er beanttagt daher, die Melwforderung nicht zu gewähren. — Stadw. Kräusmüller beantragt Rückverweisung an ten Bauausschutz. Stadw. Schmahl (D.-N.) beantragt Überweisung des Falles an den Rechtsausschluß, da Bon den Aushttsskräflen ist beantragt Worten, chnen cme einmalige Teuermigszulage für Ledige „ von 400 Mk., Verheiratete 550 Mk. und für jedes Weisung des Falles an den Rechtsausschutz, da Kind 100 Mk. zu bewilligen. Die Notlage ersortert roohl Betrugsversuch vorliege. tunlichste Beschleunigung. Der Finanzausschuß emp- Die Erhöhung ter VertragSprerse ter Betoniert rur das Rcchrmngsjahr 1918, VJ als Teue-1 gesellschafl wird genehmigt. Das aiitere Gesuch rungszulage für Ledige 400 Mk„ für Verheiratete wird an ten Bau- und Rechtsausschuß ver- 500 Mk. und für jedes Kind bis zum Alter von wiesen. 18 Jahren 150 Mk. Die Beträge werten ganz oder *rr ^r-inerarbeiteu für dir teilweise ausgezahlt. je nachdem die Beamten vor ^'nuirranintje^T in der Äiüplstrakr tem 1. Jan. oder spater ein getreten sind. Erne Neu- Hausergruppe 1 tn OCt a’iiujMi:ra w. regehmg ter Gehälter soll vom 1. April ab ge- Beig. Krenzien: Die Arbeiten sollten an troffen werden. hiesige Schreiner vergeben werten. Jnzwiick)en ist Stadw. Schmahl (D.-N.) empffehlt den aber ein bebeutenb billigeres Angebot einer aus- Anttag anzunehmen. Die Gehälter, die diesen wärtigen Firma eingelaufen. Beamten gezahlt, werten, sind völlig ungenügend, Stadw. Mann (Soz.) ist .dafür, daß ^r- ie tettagen teilweise nur 2400 Mk. Stadtv. beiten zu annähernd gleichen Preisen tn die Stadt Mann (Soz.) schließt sich tem an. Die Gehalts- neigeben werten. — Stadtv. Kr aus m ul l er Verhältnisse müssen grüiidlich revidiert werden. (D. V.) schließt sick> tem an. Die bienten Dand- Stadtv. Fron Sier m a nn (Dem.) beantragt, werter müssen gesck)ützt werten. ©taoto. 0el daß die Verheirateten besser gestellt werden. Stadtv. (Tem.) erklärt die bisherige Praxis. Es slnt> Eichert (Angest.) stellt fest, daß die Gehälter der teilweise gewalttge Preisunterschiete zu verzeicte Angestellten unter denen der Straßenkehrer stehen, neu. — Stadw. Urftabt (Dem.) verlangt, aud) Stadtv. Krausm üller (D. V.) schließt sich die Qualität der Arbeit zu berück,ichttgen. — den Ausführungen an. Die Teuerungszulagen Stadw. G.rode (Ztt.) gibt aus dem Bamkus- müssen noch vor ter sitzungssreien Zeit im August schuß nähere Aufklärung. Von zwei hiesigen Schreinere gelt werten. Stadtv. Fourier (U. S. P.) be- ntrnrnftom wurde hpw. für eine Tür 95 Mk., von >auert, daß die Angelegenheit so lange l>eraus- der Schreiuerveremiguug 150 Mk. verlangt, wah- geschoben worden. Stadtv. Ebel schließt sich rend die Firma Schütte Lanz die Türe zu etwa tem an 63 Mk. anbietet. — Stadtv. Krausm ul l er Stadw. Er Hardt (Dem.), zieht bei Bw- verttitt nochmals die Interessen des hiesraen Aand- gleich mit ber Entlohnung ungelernter Eisenbahn- Werks. — Stadtv. M 0 0 sd 0 rf (Soz.l beantragt, orbctter. Es spreck)en noch für den Anttag die daß städtische Arbeiten nur an solche Firnum üer> Abg. Beckmann (U. S. P), Kling (D. N.), geben werten, die mit ihren Arteitern in ge- Kraus m üller (T. V.), Simon (Dem.) unb regelten Arbetts- und Lohnverhältniisen steheu. — - - - - Stadtv. Manu (Soz.): Wenn bte Preisunterschiede so groß sind, soll man das billigere Angebot des rationellen Großbetriebes Verücksichügen. — Stadtv. Grode (Ztr.) empffehlt ten Handwerkern, sich zusammenzuschließen, um durch neuere Maschinen und gemeinschaftlichen Einkauf eine Verbilligung zu erfriden. — Stadw. Kraus -1 müller (D. B.) tritt nochmals für Unterstützung' des Handwerks em. Er weist auf eine Eingabe bett Neuordnung des Submissionswesens hm. Ter Punkt wird an die Bauteputotion zurückverwiesen. — Der Antrag Moosdorf wird an- Iicy ivnst unjuiragiiantucH„ij । scheitet allein ter Führer des Wagens. Mt M , AiNM: Dr. E gäbe tes Fahrgeldes kann nicht verlangt wer«! nhrV l Ter Eigentümer und ter Führer eines tzuite- tzaften gesamtschuldnerisch für -^eten Schatener^ anspruch, ter gegen die Straßenbahn infolge o.* Mitnahme eines Hundes geltend gemacht wi» Ten Anordnungen tes Wagenführers über K Beförderung von Hunten ist unbedingt Folx leisten. Für jeden Hww ist das tarifmal Fahrgeld zu entrichten. _ , Ferner wird das Publikum darauf fruST wiesen, daß für kleine Koffer, Tragkörbe, möglichst auf der vorderen Plattform u zubringen sind, ebenfalls die tani mäßige GW zu enttichten ist. Es ist nicht angängig, ten >- ten Fahrgästen dieT ü r de r hin ter en Pl01 form ,selbständig ausgehoben werd und Wissen tes Führers größere Schließkorbe Handwagen mitergebracht >verden, tee dm ^ reisenten lästig fallen. Tie Wagenführer stndM gewiesen, solche und ähnliche Falle inuer Umftänten zux Meldung zu bringen. In letzter Zeit ist das Einwerfen PostwertzeichenundPapierge Lbw Stadw. Kling (D.-N.) wendet sich dagegen, daß die Graupen in bificnrMonat aemahln abgegeben wurden. — Stadw. Wachtel (Zentr. weist auf den Machten Zu stand und roedirinber Bestand tes Krankenbrotes hin. —■ Stadw. Noll (Tem.) erklärt die Beschaffenhett der Graupen mit langem Lagern. Beig. Krenzien verliest ein Schreiben der F i r m a G r i e b, das sich auf die Erklärung des Stadw. Fourier am 21. Inin bezieht. Es bautet: sich um ein Gutachten tes Ehern. Institutes Und der Landes-Milch- und Fettftelle, die sich dafür aue.- sprechen, daß die Fälschungen in ten meisten Fällen von den MÄd-pnte>uzenten ausgeiuhrt tourten. 24 Strafanzeigen sind bereits erfolgt. _ Stadtv. Noll (Dem.) stellt fest, baß bei bei Firma Grieb einwandfrei keine Fälschung vor- gekommen sei. — Stadw. Four ier (U. S. P. betont, die Firma habe sich Mißtraueii zugezogeu. weil sie sich anfangs nicht habe kontrollieren lasser, wollen. Die Einrichtungen der Firma seien ferner so beschaffen, daß eine Fälschung von unberufener Seite leicht vorgenommen toerten könne. Daß teilte Fälschung vorgekommen sei, müffe erst festgestell: werben. Gegen die Firma bestehe sett Anfang bei Krieges Mißstimmung. — Stadw. Noll CSemj nimmt die Firma Grieb Wetter in Schutz, Frau Stadw. Naumann (D.Vp.) ebenfalls. Stadtv. Wachtel (Ztt.) regt an, daß ten Sladwewtt« neten Gelegenheit geboten werte, die stadttsd)en betriebe kennen zu lernen. — Beig. Krenzienwill ter Anregung Folge leisten. — Stadw. Fourier (U. S. P.) macht nochmals seine Stetenkn gegen die Firma Grieb geltend und will erst den Verlaus weiterer Untersuchungen abroarten. Schluß der Sitzung 7.40 Uhr. r* eignet. ise mit Hilfe der «faellschaft für drahtlose Telegraphie m. b. $)- lekfimfat) zwischen den großen Elektrizitäts- ‘jftfcn in Rramnrisbnrg und in Oberschöneweide ** Bon der Lande»«« iversittkt Dem Vorlesungsverzeichnis für daS Mn^rs«nefter 1919/20 entnehmen rott nachstehend me Bor- l«s un gen für Hörer aller Fakultäten. (3u den mit * bezeichneten Dorlesungen werden 01 r immatrikulierte Hörer zugelaslen.l Hebräische tiditungen: Dr. Gunkel (imerrtgeltlich, Dienstag ?-8 Uhr): Tie deutschen evangelrschen >Urchen- ndnungcn in der neuen Zeit: Tr. Schian lunent- er(tlid), Freitag 6—7 Nhr): Staatsbürgerfante: r. Mittermaier (Freitag8-9 Nhr Nachm): imb vö'kerrechtliche Zcttftagor: Tr Gmelm ÄÜtiDod) 8—9 Uhr nachm.): Wissenschaftliche t und Land, feen, ben 24. Juli 1911 aus der LtraMb nsilätÄveck werden tmi LerhülMgsmadrcM nf eingchmsem Bei der l'täbi. EtraheMu i für dm Brckhr,iaJ ischkn Straßenbahn di IW verwiesen, wiche t M MniAvchm der fu autnrrn, te(i en «msnatzmsv»i> n Seiten der Stadt ® ichversiäMgr Mitglied» onm ober AnZschüsse & “Wta Ä ifeS “ÄS» Bofistes “'M den Ladtv^. Krenzitr^ ^adtv. nodihtaB seine SJtbcM Ntenbimbtrnllerite incnungtn abti'atxn. >9 7.40 Uhr, rerfjintnmg eine gute Sprechverständigung in bei-’ tex Dichtungen ter Anruf ersotgt dvrch einfaches Drücken mit einen Knops Bei der Gegenstatian ivird da- tach ein gut hörbarer, Heller, summender Don rriCTigt Im iIhrigen besteht in der Wwickelmig dF^Gefprüchs gegenüber dem Fernsprechen mit IrahÜeituug Tert Unterschied Die 9Jlütel, mit beten die Uebertragung der Sprache erreicht wird, to> vkrhältursmästig einfach. Sie bestehen tn der h^ptsachc aus einem fage>«mnten Röhrensender rtb einem Audionempfänger, beide äußerlich als «Wampen erkennbar, die In besonderen Kasten Nwrgebracht sind und während des Betriebes bnch den elektrischen Spriscstrom zum Leuchten »bracht werden. Durch den Röhrrnsender werden ungedämpfte klcktrische Wellen von sehr hoher Schimngungs- mH erzeugt, die beim Sprechen in das Mikrophon Verzerrungen erleiden. Tiefe werden im Empfän- arr aufgesangen und tut Fernhörer als gripro Wort zu Gehör gebracht. Bri jrivr Sta- dni befinden sich zwei Luftteahle (Antennen), hierdurch wird es ermöglicht, daß bet betden 6p«chstellen gleichzeitig gehört imb gesprochen haben kann Nach den bei dm Versuchen ge- mmenen Erfahrimgen ist zn hoffen, dast der Fern- jm-cter ohne Draht neben dem Drabtsernsprecher Mb etw wichtige Rolle unter ben Nachrichten- vrkehrsmitteln spielen ritt) rot Darmstad t, 22. Juli. Die Heimkehr uuserer Kriegsgefangenen rückt inr- iner näher. Ganz Deutschland rüstet sich zu ihrem Empfang. Unter Vaterland ist in einer großzügigen Organisation in verschiedene Empfangs- Orappen ein geteilt; wir zählen zu der Grutec „Rhein", deren Sitz in Homburg v. d H. ist- Die einzige Abnahmsstation der Gruppe ist Darmstadt, von wo aus die Heimkehrendm noch einige Tage nach dm beiten Durchgangslagern in Hammelburg oder Göttingm zu ihrer Neubekleidimg, EM- löhnung, AufNärung, befördert werten. Fn D a r m st a d t sind durch bat dort gebildeten Lon- Stesausschust große Vorbereitungen für den würdigen Entpfang, Sprismtg sowohl für die gesurrten, Sou! auch besondere Borkehrungep für die Kranken hmb Verwundetm auf teilt durch die Stadtverwaltung hübsch geschmücktm Bahnstein I und in verschiedenen Sprisehallen getroffen. Die Mittel'für die immerhin nicht geringen Kosten werden zum Teil durch das Reich', zum Teil durch em feeson- Itereä Hilfswerk aufgebracht, es sollen aber auch weitere Sammlungen stattfinden. Int ganzen sollen hier etwa 150 000 Gefangene empfangen und Der- töftigt werten, die in Zügen von etwa 800—1000 Mann hier cintreffen. Die hiesigen musterhaften Einrichtungen wurden dieser Tage vmi vcrschüe- Ükroskopie {mit Demonstrationen): Dr Henne kg, Tr. Jentzsch, Dr. Schaum, Tr. Feist und r Derlitzki (einstündig. Zeit nach.Derernbarriug): rfmrdheitslehre, in volkötümliclier Darstellung: r Gotschlich: Ausgewählte Kapitel aus der kyzialhvgiene: 1. Ermüdungsproblemc und ihre nziehungen zur Sozüühpaiene: Tr. Griesbach priwDoch 6—7 Uhr), 2. Volksseuchen und ihre Mämpfung: Tr Huntemüller (Donnerstag 6-7 Uri), 3. Alkoholismus: Dr. ^chürmcmn (Freitag |—7 Uhr) *Erperimentclle Psychologie und all- teitdne Psychopathologie: Tr. Sommer (imenri lich, Freitag 5—6 Uhr); *Bekämpsung der ..chlechtSkrankbeiten: Dr. Jestonek (Donnerstag .-9 Uhr): *KurS über freiwillige Krankenpflege: T. Göring (unentgeltlich, Frettwg 7 Uhr): rc von Fichtes ,,Bestimmmtg ter Gelehrten : sser (Freitag 2Vr Uhr pünktlich ms 4 Uhr): reie"'Äusspraclx' über Reformen im Büdungs Wien und andere Kulturfragen: Tr Messer (un- kitaeltlich, Dienstag 8-9 Uhr nachm): 3^rem inte (mit Tem.mstrattoncu): Dr. Bwud lMon- Ist 6—7 Uhr): Olympia unb Delphi: Dr. Rodcn- Udt (Donnerstag 5—6 Uhr): T'E St^stoff- und liweißversorgung der hermtschm Dolkswurischaft, Teil: Tr Kleberger -unentgeltlich, Montag -7 Uhr): Die Weltanschauung Rabmdranath wores: Tr. Junker (Mittwoch 6—7 Uhr): Die uhur des Islam: Dr. Kahle (Mttttvoch 5 tes llbr); Die Ausbildung ter Sonaten form in der idt vor Mozart und Beethoven (mit Bei,vielen): rautmeun ^Donnerstag 8—9 Uhr nachm ): Vor- tiag in französischer Sprache: N. N. (ernstundig) id Theoretischer Kurs über Turnen, Spiel und ■tot (Mittwoch -4!—7 Uhr). — Kurse des c-ftord für Wie deutsche Sprache (für itmbiercnte aller Fakultäten): Phoncttk: N. N., tftior zweistündig): Hebungen im mündliche» (formtcb der deutschen Sprache (Redeübimgen): V N., Lektor (zweistündig, und Dispositionsübun- tet: N. N., Lektor ictnftiinbig). —Sprachliche xr gänzungskurse (für Studierende aller Knalltüten): Lateinisch für Abiturienten von Ober- «Mchulen in. zwei Kursen: Helmke: Griechisch Ä Abiturienten von Realgt)mnasien und Ober- Echulen in zwei Kursen: Kling: Englisch für Sbiiturienten von Gymnasien in zwei Kursen: .str..Spira. 107 SocHätnancr imb 354 Mutterlämmer und in das Herdbuch 35 Vöcke und 219 Ziegen erngdrtmen. Tie Rechnung für 1918/19 schliefet mit einer ®av nähme von 4354,41 Mr. und einer Ausgabe von 3359,21 Mk. ab. Ter Voranschlag für 1919/20 wird in Einnahtme und Ausgabe auf 4260,20 Mk. Mlgefcbt. Abgeordneter Fe nchel(Ober Hörgern), Bürgermeister Schwalb (Grvfeen-Buseck) unb Bitreaudvrsiebter Na za renus (Gicfeen) sind wieder in ben Vorstand ge.näM Worten. Konrad Lämmer m Lick, untn (Hternrichi Bernhard in Grofeen- Lrnten sind die Gewinner ter zur Veriosung stehtew- ten ZiegentLmmer. Um das VevernSleben zu Vben, unterstützt der Kveis-iegenzuchtverein örtliche Zie- flenn ramiiertoigen der Ortsvereine, solche werden in oiefem Jahre tn Grofeeu--Buseck und Grvsten- Sintert veranstaltet. Die Mhalttmg von Dor- trägen ist für den fiommatten Winter vorgesehen. Kreis Büdingen. ** NidLa, 21. Juli. Ter Besuch ter Wint-ertagesschule (Gewerbespule) i»ar während ter Kriegsjahve recht zufrietenstellend, so test annähernd die Schülerzahl ter Jahve vor dem Kriege erreicht war. Tie trorgenommene Erweiterung des Unterrichtes auf die Gebiete des Maschinenbaues und ter elektrischen Installation hat lebhaften Zuspruch gefunden. Ten kunsthandwerklichen Arbeiten auf den Gebieten ter Dekorationsmalerei, der Kuitstschlosserei und ter Schuitzevri 'wurde im Zeichnen wie auch in den Werkstätten gebührende Beachtung geschwenkt. Turch die Angliederung ter ge jälwige Generalversammsimg dc- verrins Gießen )var sehr zahlrrich besucht; cs Hatton sich 93 Mitglieder eingefunden. Nach dem Geschäftsbericht füi' 1918,19 zähtle ter Bcr- ein im Berickftsjahre 740 zahlende Mitglitter, die im Selbe stehenden Mitglieder waren t»m ter Beitragsleistung befreit. 40 Gerneinden des Kreises Gießen gehörten dem Verein ald Tortxymtite Mitt glieoer cm. Namhafte Unterstützungen erhielt ter Kreisriegenzuchtperern von den Berickksspark-tsseu Giefem und Qfafaiberg, von dem Stfreui Osiehcn und teilt Landwirtschaftstanrmrr-?lusschust für Ober- Hessen. Turch die ZuckKncfwcrmittriungsstelle imirbai 212 Zuchttiere mit einem Gesamterlöö von 22 665 M7. nach auswäi ts abgesetzt. Die Tiere gingen zum gröfeten Teil nad) ter Provinz Brau tenbnrg, Weftfalrii, Pvs.m unb in ten Kreis Euskirchen. Zur Bliitauffrisckmng sind 9 Böcke ans -eMn A haß s**,. 'LAS' KSL M Die ** Die Liga zum Schutze der beut» f-.tn Kultur bittet uns, unsere Notiz über kn: am Freitag ten 25 Juli 1919, abends 81/« V'M, im „Einborn" ftottfinteilten Vortrag von tr... E. Stadtttr mit dem Thema „Anarchischer Mstmmenbcuch oder solidarischer Aufbau?" dahin ptcgaiticu. dast ter Eintritt frei ift und dafe denen auswärtigen Eui^sangÄkommisswn^r, Mi an oen Vortrag eine AuSspr a che an- siüh von Drinisterprasidenten Ulrich und SoHIHten ter Wagen zur Unsitte geworden. Es ist wohl allgemein verständlich, dafe die Pvftt inntfridien bat fcrtiferinig ter Kästen gänzlich kxrschmtttzt mti) zerknittert hervoryebott werden inb so ihre Gülfarknt zum Teil verlieren. Mil lcküksicht auf te n noch herrschenden Ueingeldmongri ijnb die Wagenführer deshalb angewiesen, Postt rjatpifitn imb Papiergeld gegen Geldstücke ein» ,u«chfeln. Hierbei wird erwähnt, dast zur Zeit a« das Wetzlarer Papiernotgeld zum Um- ausch gültig ist. Um eine schnellere Abwicklimg des Verkehrs I gi ermöglichen nnd mit Rücksicht auf tes schwere, xnmtwortuiigsnjolk Amt eines Motorwvgenfüh- trr8, sollte das Publikum alles vermeiden, tz»as ben Leuten die Ausübung ihrer Pflichten erWveren 'nm. Hierzu gehört vor allem die Einsicht, tefe bt- Wagens uhrer nicht als Wechselstube miaeseheu werten darf. Feder Fahrgrst oilte vor Antritt ter Fahrt das afaczähltt Fihr- er abgeVen dürfen. Die Bahnhöfe her Cryntgergenwrnten sollen streng überwacht, alle Kartoffeln, die zu Unrecht auf ter Bahn fortgeschafft, sollen ohne Entschädigung zu Gunsten der Allgemeinheit beschlagnahmt nxer ten. Auch das Bahnpersonal soll Kartoffeln nicht durch die Bahnsperre in den Zug hineinnehmen dürfen. Wanderungen. Hauptversammlung des Bogelsdcrger Höhenklubs. e. Schotten, 20. Juli. 'In dem Kfabhausi auf dem Hoherodskopj fand heute die HauvtverfamknlnngbWBvgelsberger Höhenklubs statt, die von 24 Zweigvereinen mit Vertretern tefajieft war. Ter erste Vorsitzende, Kreisdirektor Dr. M e r ck - SckHotten. eröffnete die Tagung mit einer Bogrüfeunstensprache. Nach dem vorliegenten Jahresberichte herrscht in ben meisten Zweigverrinen seit der Rückkehr ter Feldgrauen wieder neues reges Leben, das zu ten besten Hoffnungen berechtigt. Tie Rechn u ngs- ab läge zeigte eine Einnahme von 6836 31 Mk., eine Ausgabe von 6064,35 Mk. mit 2040 Mk. Schuldentilgung, so dafe ein Ueberschufe Vv-n 771,96 Mark gefakcht werden (konnte. Der Borvnschriag wurde mit 6000 Mk. in Einnahme uiü> Ausgabe gutgeheifeen. Bei einem Vcrmögonsstand von 76 391,80 Mk. und 37 280 Mk. Schulten ergibt sich ein reines Vertu ö flen von 39 111,80 Mk. Tas P-achtgrid für die betten Klubhäuser wurde dem gesteigerten Verkehr entsprechend aus 600 Mk. erhöht, für bas Uebernachten ohne Frühstück zal)- len Mitglieder künftig L50 Mk. imb Nichtmitglieder 2,50 Mk. lieber Schüler^ und etip de ntenher bergen, ftir die ein Grundstock von 1072,43 Mk. befW, berichtete Prof. Gg. Bender - Frankfurt a. M. Es wurde ein besonderer Aus schal fe für Schülerwanderungen gewählt, dem Benter-Franksilri, Dern-Offtnbach Linck Rutengshain, Walter-Grünbevg, Keller-Büdingen und RM- Lauterbach pngehören. Tie Vorst a n d s w ah l ergab die einstimmige Wieterwahl ves bisherigen Vorstandes. Nach einem Antrag tes Zweigvereins FrMikfart a. M. soll ter VvgclS- fcrger Höhenklub zu einem Heimatbnnbe aus- wachfon, ter durch tatkräftige Arbeit die beut fax Einheit zielbewusst fördern soll. Zu diesem Zwcch soll versucht werden, in allen Gemeinten tes SBanterttebieta Zweigverrine zu feilten, unb aufeeri dem an den Verband deutscher Gebirge und «fe. ter beteme mit l«em Ersuchen beton getreten werden, teu Gedanken in gleicher Weise durch Bildung von Heimatbünden auRugreifen und zu pflegen. Am 14. September ds. Js. ist ein He rb st a u s f l u g aus den Hvheoodsbopf geplant, die näcksttjährigc Hauptt>crsammlung soll in Büdingen, die übernächste in Schotten dbgefalten toerten. Alle S chnee s chubabteilungen ter einzelnen Zwrigvereine werten M einem Bunte im Rahmen des V. H. C. ziisammengefafet. Klubhäusern, Bismarckturm und Wegemarsierung soll die bringenb notwendige Sorgfalt zu gewandet werden. Neue Wegemarkierungskarten sind jetzt wieder zum Preise von 2 Mk. zu haben. Der sehr zahlreiche Besuch der BogÄsberger Bevölkerung am Nachmittag brachte den Beweis, dafe das althergebrachte schöne Hohervdskopffest unbedingt wieder aufleben muß. So soll es beim im nächsten Jahre am ersten Sonntage tes Monats Juli in der früheren Weise wieder stattftnben, fu nb der Zwcigverern Hohenodskops hat die Vorbereitung in bereitwilligster Weise übernommen. Hochschulnachrichte«. ** Würzburg, 22. Juli. Durch de n Zusammenschluß der Studierenden aller deutschen Hochschulen hat sich die Stutentenschaft eine bvachaenswerte Organisation geschaffen. Nach ter vom ersten allgemeinen Studententag in Würzburg ausgearbeiteten Verfassung ist es Aufgabe der Vertretung ter deutschen Studentenschaft, üt allen für die Gesamtheit ter Studierenten wichtigen Angelegenheiten, insbesondere in Bildungs- und wirtschaftlichen Fragen, Stellung zu nehmen und entsprechende Maßnahmen durchzuführen. In Fachfragen sollen die Fakultätsverbaute stlbstänteg beraten, für die Durchführung ihrer Beschtüffe ist ihnen die Unter- stütznnfl der Gesamtheit sichergestellt Mit Nach druck betonte der Studententaa, dafe die Aufgabe ter Vertretung nicht allein darin bestehe, nach aufeen bin Rechte zu wahren unb Dpriwndlungen mit Behörden zu sichren, fantem auch in dem und1, traten geheuten Wirken für eine durch Selbst besiramng zu förternte geistige und körperliche Ertüchtigung ter jungen geistigen Arbeiter. Unter diesen Gefichtspunkten wurden nach eingehenden Referaten und Besprachungen Leitsätze nietergelegt. Als besonders dringend Iieanfragte man die Schatt fang eines ..Reichskul tura m tes", dem die einhritliche Regelioig van Haxhschlulvefarm, Studien- planen und Prüfungsbestiminungen im ganzen Reiche obliegen soll. Nur si> lasse sich eine gleich-- mässige Schul- und Hochschulreform erreichen. Tie Mitwirkuug ter Studentenverrretimgen an wissenschaftlicher Beurteilung der Dienten (Berufung) wird tn ten Leitsätzen anÄwücklich abgelehnl. Tod: soll ter Aufgabenkreis der Allgemeinen Stutenten- ausschüssc so (ttwitert werten, das: fie fahördlich^ Organe ihrer Hochsckjulc mit besonderer Zuständig- Veit (filtert können Irr einer Schlufefti ndgebung ernten sich alle Richttmgen der Stutentenschaft zu dsem gemeinsamen Bekenntnis, im Volke dem Volke dienen zu wollen. Wenn teeser aüS dem Stutentcntag sprechende ernste Wille auch loritcr- hin zu kraftvoller Phi:"nxrfang kommt, dürste rrubl tem in weiten Bolkskreisen aus vergangenen Jahrzehnten gegen bte «« «NW« ausgespeicherien Mitztranen rwllcndS ter Bvten entzogen werden. Sus dem deUtzlen 6ebkt. Tanzzwattg - Mainz, 21. Juli. Der Ort5ttmrman* baut des nahen Dorfes EDtarienbocn leistete ich am letzten Montag, dem fran-äsischen Nationalfeiertage, einen unerhörten Gewaltakt gegen die Bürgerschaft. Als man einer durch die Ortsschelle bekmrntgegebenen Aufforderung zur Teilnahme an einem Tanzvergnügen der französischen Soldaten nicht Folge leistete, mußten nachts gegen 12 llhr Patrouillen zahlreiche Familien ans dem Schlafe wecken und zwangen diese unter Androhung von Strafe, sich mit ihren Töchtern anzulleiden und auf dem Tanzboden yt erscheinen. Dem Befehl des Kommandanten folgten sechs Familien, die Übrigen blieben zu Hause. Der GefchLstSderkeyr tn Mainz. wz. Mainz, 20. Juli. In dem „Main- Journal" lesen wir: Der rege Straßen- und Geschäftsverkehr, der sich feit einiger Zeit in Mvrwz bemerkbar macht, hat sich in den letzten zwei Wochen nochs erheb lich gesteigert. Das Stroßenbild hat em ganz anderes, fast internationales O^eficht bevam- mefi. Der Zuzug auswärtiger Kaufleute nach Mainz ist ganz bedeutend, fltenc Geschäfte schießen wie Pilze aus der Erde. Für mittelgroße Läden werden Mieden von 3000 bis 10 000 Mark bezahlt. Manche Ladeninhaber vermieten ihren Laden und Lagerräume an Franzosen, da ihnen die Miete mehr Geld einbringt, als ihr Jahresverdienst betragen würde. Die Banken erzielen enorme Umsätze, so dafe die bestehenden Geschäftsräume erweitert werden müssen und Neubau- ten notwendig sind. Bereits haben auch zwe( französische Banken die Eröffnung vonFilu a(en angezeigt. Eine Reihe größerer Geschäftshäuser und Hotels ist durch Fran zosen angekauft worden. Ungeheure Lager von Waren aller Art, hauptsächlich Textilwaren unb Lebensmittel, sind in letzter Zeit entstanben. Mainz ist H a u p t st a p e 1 l a tz geworden und wenn nicht alte Zeichen trugen, sind wir auf dem Wege eine Handelsstadt ersten Ran ges, vielleicht die Rheinische Handelsmetropole, zu werden. Französische Ausweisungsgründe. Einen trefflichen Beweis für bte Faden- scheinigteit ter Grünte, mit denen tee f ran zösische Regierung nrifelieUge deutsche Elemente in Elsafe-Lothrin gen von Hous imb Hof jagt, gibt ein Verzeichnis, bas vom französi schen Begleitkommando eines FtückftlrnaAuges ter* sehentlich mit anderen Listen ter deutschen Ernte sangstehörte übergeben wurde. Das Verzeichn tt ist am 14. Mai 1919 von bet Verwaltung tes KreiscS Dietenhofen'West ausgestellt. Es hertzt do u te: ®cara Heinrich, Wirt in Nossclingea, 47 Jahve: Gefährlicher deutscher uw- erwünscht wach jedem Gesichtspunkt. Kitzler, Nik.. Arbeiter in Hayingen, 36 Jahre: Deutscher, fran - rosen feindlich, schlechtes Subjekt. Weber, Wilh., Arbeiter in Hayingen, 41 Jahre: Sehr fran-osen feindlich, unerwünscht. Weller, Michel, Arb. in Aumetz, 38 Jahre: Franzosenfrindlich, hat di« Lothringer beleidigt. Hauer, Moritz, Art», in Riche- fatont, 51 Jahre: Gefährliche Familie, überspannte Preufeen. Jaeger, Phil., Schlosser tn Hayingen, 30 Jahre: Gefährlicher Preufa, leidenschastlicher Pangerrnttnift. Brichel, Matth., in Mvnlingen, 49 Jahre: Gefahrlickier deutscher Dernmzianl Kraft, 3crbv Erbürgermeister in 9fam<£, 46 Jahre. Franzosenfeindlich. Die Grünte sind so belanglos, dafe sie gegen jede Person altdeutscher Abstammung geltend gemacht werden können, die es ablehnt, mit ten Franzosen gemeinsame Sache zu machen. Es ist ein Verfahren, bet dem brutaler Willkür Tür unb Dor offen steht. ---Marxheim (Ars. Höchst), 21. Juli Der in der hiesigen Gemarkung hergerichtcn französische Flugplatz von etwa 37C Morgen Gröfee ist fertiggestellt. Es ftruden aus ihm 12 Flughallen Aufstellung. VeßkInifchte». * Bon de r Entwurfs - undMR'vdell- messe in Leipzig. Die EtEvurss- imb M»- tellmefle in Leidig, welche in Berbrndung mit ter diess ädrigen FrShfalnK-Musttrnn-sie erstmalig als Versuch stattfard, fall weiter ausgebaut werden. Tic nächste Entwurfs- und Motellmcsft wird -nr Herbst-Mustermesse (vom 31. Mugnft bis 6. September^ im Festsaal und auf ter Tiefe tes Norm RatlMises afacbaürn werten. Tie crus-nstellen- jben Gegenstände unter fiepen der Beurteilung durch eine -entrale Jury fet Leipzig. .Künftig erfafat die Prüfung burd) örtliche Auftiahmetmsfchüssi in ben einzelnen Kunstzcittreu Teniffafanbs. Namhaft? Mu stier haben sich beörit erllärt, sich als Juroren zu betätigen. Tie ane^u siel leiten EnttMtrse müsien spätestens am 16. August beim Mefamrk br Loipzig entgegen. * BorseschiBtliche Pfahlhauten. Ans Ersenacki wird berichtet: Nahe ter Fahr- zeugsabrik trat man bei Erdarbeiten auf die vorzüglich erhaltenen Reste prähistorischer 'JJ fahl bauten, fast an der gleichen Stelle, wo vor 10 Jahren ein vorgeschichtliches Pfahldorf ftri- ffriegrt tourte. 3‘/2 Meter unter ter Talsohle, ratter starken Kies- unb Mergelschichten, itrartr ttn Hör- sclbett ein Systrin von senkrecht in ten Boten gc- lassenen, 10—15 Zlenttmeter farrfcu und bis 2' PJbeter langen PfcMen ansaedeckt Die Pfähle sind toieternm!'durch horizontal atfaaerte Pfähle mit« riiuntbet verbunden OT tes Pfas'lme'ck ' Restl feiner Siebbmg ober ciiÄ Ffatt'-.- । r / 1' stellte, will man durch torifrer llnters'ck' npen fest stellen. Diese Pfab'fauum ernerl r in fassimschsst-' tidjen Koristn um fo m:3feerf beri als in. Mitteld-eittscklnnd prÄsisfarisch^ rTi " her yv 1 ben gröfetoa Sritrnfalrm oriärr I Behördliche Anzeigen Arbeitsvergebung mit 49 730 8661D ein. 6195,— Mk. 5735,— M. 3520,— Mk. 6300,— Mk. fen SOM gut 1861 dimmte, SdbriftL Angebote unter i Schriftl. Angebote unter 014234 o. d. (Sieb- Anz. 18619 an den @icb. An-. I Beranttovttlich für Politik: I. V : Dr. Reinhold Zenz. aus mobiler Löhnung nach Dienstgraden, aus einer Reichswehrzulage von täglich 3 M., aus einem Löhnungszuschutz für Verheiratete SiücDenbeniiy. -'N» l.Aug. -* - Angel'.um. Meteorologische Beobachtungen der Station Gieften. Schreiber gesucht für die Aufarbeitungsstelle des Inf. RegtS. 168 zu Butzback (Hessen). Der Rumpfstab des Onf.-Regts. 168 stellt für den Geschäftszimmerdienst Freiwillige - Gediente und Ungediente - als Maschinenschreiber und Schreiber ein. Kriegsbeschädigte, Kriegsteilnehmer und solche, die bereits auf militärischen Geschäftszimmern, Kassenverwaltungen und in Rentensachen gearbeitet haben, werden bevorzugt. Die Löhnung seht sich zusammen: gefurbt im Pfarrhauszu Rohrback (Obers. >. Für die Fr-ldbcveniignitgsgescllschaft Qucck- born sollen Donnerstag den 31 u11 vormittags 10 11 chr auf dem Rathaus zu Oivckiwrn ivachstcheude 2Irbciten und Liefern n gelt in einzelnen Losen vergeben nrerben. Sämtliche Lose können im ganzen und im einzelnen vergeben ioerden. 1. Versckleisung des txring ortens Atrrefltoiii i nad) 6tiii§8itroL”ll Abfahrt Samstcs^ 26. Juli nachm- 5 j J mit der Babu nachLZ Stenotypistin für Bankfach nach Dillenburg gesucht. Schr. Angeb. m. Gehalts- forderung und Bild nut. 8597D an den (Sieb- Anz. Höchste Temperatur am 23 7. —15.3', Medvigste „ „ 23.7.= 6.0°, Niederschlag 5.7 mm envenutz. A' oo. sl'äl. Schr ei Kameraden! Meldet Euch zu diesem wich- tigen Dienst. Tägliche Zulage 5 M., wovon bei jeder Dekade 20 M. Kleidcrgelder zunächst bis zu einer Höhe voll 200 M. einbehalten werden. Tägliche Löhnung 1 M. Dfebile Berpflegung OrdnimaSmäsrige EntlassungSpavtere, noch nicht Bolliährtge Genehmigung der Eltern oder des Vormundes mitbrtngen. Meldung' Gießen, neue Kaserne II, Zimmer 119. 1. 2. 3. Zunger Kaufmann sucht ithL mö6L SiiBintr. mögt, mit voller Pension. Kilbi kuwllr Erdbeiwegung, 2. Grubenarbeiten, veran-M. z-u . 3. Zem<' liNwhrllefem'veranfchl. 4. 'Verstellung der Kveissttabeit- obfahrleu, -tvvcurjchl. zu . 5. Planierturg der (Scuxtiutracgt, Büchcrtisch. — D i e a u ato nt ischen Grundlagen der normalen und Pathologischen Herztä ti g leit von Professor Dr. I. G. M ö u ck c b e r g. Theodor Stein köpft, Berlags- buchhaildtimg, Dresden. — Julin 8 Ro den berg: A u 5 sc inen Tagebüchc r n. Verlag von Egsn Fleiscki-el u. Cv., Berlin W. Preis 5,— Mk. — Das literari s che Ech v Halbnwitats-- schrift für Lillratlirfreiinde Verlag Egon Flei- schel u. Co., Berlin W 9. Tas 1. Angustpeft ist soeben erschienen. „SÖST Mädchen bei gutem Lohn gesucht. Zu melden bei Frau Zahnarit Flacher, M4S46 SelterSweg 77. verrutsch l. zu . . . . . - . Dic VerdtnglUdgÄmterla^ul liefen aus Dtttz Bürgerrw-rstever Queckborn zur Einstckt offen, iv-o die Angebote bis zum EröfsiumgStiertnin verscküp- lüdit. SienitHtöötfien geflen guten Lohn zum alsbaldtgen Eintritt ges. Fran Geh. Justixrat Röm bald in Bidda.— wn Flotte Stenotypistin ür einige Wochen zur Aushilfe gesucht. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften und Gehaltsforderung erbeten. 8626V Äussichterat dieser ieiben Gesellschaft hat wählen lassen. Gegenüber seinem Berdunkclmrgsversuch lasse ich den Bericht sprechen, den die in^Frage komtmcnde Del-örde seinerzert an mich als Staatssekretär deö Innern erstattet hat. Ein neuer englischer Volkerrechtsbruch. Mitau, 23. Juli. Der englische Militürgvu- verneur von Liban, Oberst Robinson, beschlagnahmte, wie der Pressebeirat der deutschen Gesandt- schaft mitteilt, den in Libau liegenden Hamburger Dampfer „Halsatia" trotz Einspruchs des deutschen Kapitäns, und ließ den Dampfer mit einer russi scl>en Llbteilung der bisherigen lettländischen Landeswehr am 20. Juli nach der Nordfront abgehen. Gegen dieses Vorgehen, das nach der Rattfizie- rung des Friedensvörtrages einen eklatanten Völknix'chtsbruch darstellt, erhob die deutsche Gesandtschaft in Mitau beim General Gough in Riga nachdrückliclfften Einspruch intb ersuchte um Unterlassung derartiger Beschlagnahmungen in Zukunft. Ausdehnung des englischen Bergarbeiter- streiks. Rotterdam, 23. Juli. „Westminster Ga zelle" schreibt, man habe es in Porkslstre nicht mit einem wilden Streik zu tun. Ter Streik werde vom örtlichen Bergarbeiterbund, der unabhängig vom Bergarbeiterverband auftrete, gebilligt und organisiert. Das Vorhandensein dieser öonber» Organisationen, die Anspruch auf örtliche Auto- uontie erheben, mache die Verhandlungen für die Regierung sehr kompliziert. Die Regierung habe fortwährend mit dem Bergarbeiterherband verhandelt, dem auch alle örtlichen Organisationen angehören, aber diese örtlichen Organisationen! bäten dem Allgevt einen Bergarbeiter verbände Widerstand. Die Bergarbeiter von Borkshire kämpften nicht gegen bie Unternehmer, sondern gegen die Regierung. Wenn ihre Forderungen bewilligt wurden, würde die Kohle noch teurer werden. Die is-rage, auf die es vor allem iinfomme. sei, ob die Beschlüsse des Bergarbeiterverbandes für das ganze Land bindend seien oder nicht. L o u d o n, 23. Juli. Reuter. (Unterhaus.) 24. 7. — 11.2°. 24. 7. =9.7°. Bekanntmachung. Gemäß der Verordnung über Santmel- Ixizungs- und Warmwasserversvrguirgsa>tlagen in Mieträumen, vom 22. Ium 1919, wird als Schiedsstelle für den Bezirk der Stadt Gießend^ Mieteiuigmtgsamt bestimmt. 86246 Gießen, den 23. Juli 1919. Ter Oberbürgermeister. I. V.: K r e n z i e n. ItitriitriB Schriften nachmittags gesucht. Aifful Fraas'sehe üat- varaiUte • BuhknUaai, ©eüectoea 70. Konstantinopel, 24. Juli. (WTH HavaS. Der Großivcsier hat am Montag bie It» Mission deS Kabinetts überreicht. Adv Scherif Pascha tvurde Mit der Neubildung braun tragt. Mit Ausualyne von Tenftk Pascha und 3v,tt Pascka verschwinden die Minister ohne Portefeui^ aus dem Ministerium. Der Scheick-ül Islam, bi* Minister der Finanzen, des Unterrichts und bet frommen (Stiftungen behalten ihr Portefeuille Die übrigen Portefeuilles find wie folgt besäst: Nick Pascha Marine, Halil Pascha Justiz, Mustafa öffentliche Arbeiten, tzabuk Pascha Krieg, Adil M 1 OVtX-k Erzen nach Möglichkeit sicherzustellen, ist die Heber* sührung der reichen Erzlager des Jlscder-Peiner Bezirkes in Reichsbesitz in dlussicht genommen. Ein entsprechender Gescteittwurs wird dem Staateuaus- schuß und der stratioualversammlung noch in diesen Tagen zur Beschlutzsassung zugel-en. Ein Finanzabkommen mit Amerika? Berlin, 24. Juli. Verschiedene Blätter enthalten die Meldung, nach welcher ein deutscher Finanzagent in Amerika mit einem großen Bankkonzern eine Vereinbarung getroffen habe, wonach ein von der amcrifanifdicn Regierung genehmigtet Darlehn zum Einkauf von Lebensmitteln und anderen Waren zur Verfügung gestellt wird. Deutschland erhält vorläufig einen Kredit von 100 Millionen Dollars, zunächst für eine Frist von drei Rdonaten, die jedoch immer verlängert werden könne. Erzberger-Hclfftrich. Be r l i n , 23. Juli. Der Kampf zwischen Erz- berger und tzelfserich geht weiter, nur nimmt er Formen an, die alles andere als sympathisch sind. Aus die ausgedehnten Auslassungen der „besonderen Seite" in der „Deutschen Ällg. Ztg." antwortet .velsserich wieder in der „Krruzztg." mit Angriffen, die ehrenrührig^sind. Er schreilst u. a. zuM Fall Tlchssen. daß im L>cptember 1914 der als ITHYsseusclM Äufsicktsrat fungierende Abgeordnete Erzbcrgrr in feinem Anneriomsmns soweit gegangen ist, daß er sogar den Besitz der britischen der normannischen Küste vorgelagerten Inseln für Deutschland verlangte, eine Forderung, die seines Wissens von allen Annexionisten nur Erzberger gestellt hat und dies natiirlich ganz außer Zusammen- hang mit den an der normannischen Küste gelege- nen Eizfelderu des Thyssenschen Kon.zerns. Weiter schreibt Helsferich: Im. ül'rigen sei registriert, daß der angeblich erst am 1. Oktober 1917 vollzogene Austritt Erzlagers aus seiner ^lussichtsratsstel- lang bei Thyssen scl-on im August 1917 von rheinischen Blättern gemeldet wurde. L»crr Erzberger wendet sich weiter gegen meine Feststellung, daß er es zuwege gebracht hat, in einem Prozeß zwischen einer Privatfirma und dem Reichsfiskus als Schiedsrichter zn Gunsten der Privatfirma zu ent» scheiden und sich drei Wockmt nach der letzten Entscheidung in ben mit stattlichen Taullemen bollerten ausständig seien Die Bergleute geben mehren Gründe für den Streik au, darunter die Erhöhun des Kohlenpreises um sectw Schilling, die fro-r। Lebensmittelpreise, die Tienstpilicht und das Pe bleiben der britischen Truppen in Rußland. Slawische Militärrevolte. Prag, 24. Juli. (WTB.) Die Abendblatt berichten über eine Militärrevolte clt i großen Teils der südslawischen Garnison von bürg, die unter Rusen „Los von Serbien!" ihn Unzufriedenheit mit dem serbischen 9tegimc tmb ihr« Erbitterung über die zwangsweisen Einziehunnn mtsdrückte. Zurückzuführen sei die^Revolte auf drt von slowenischen und kroatisckwn ^Soldaten zahlen- besuchte sozialdemvkratisckie Versammlung, in tu ein Redner unter allgemeiner Zustimmung für eint republikanische Staatsform Südslawiens eintrst Zahlreiche Versmnmlungsteilnehmer wurden ütr< haftet, wodurch der lang verhaltene Unmut der slowenischen und kroatischen Soldaten zum Ausbr.r- kam. Am Diensrag abend kam es zu erbitternb-n Kämpfen, die sich an der Drau weiter emivickeln. Bisher wurden 30 Tote und viele Verwundlr gezählt. Brlagcrungszustand über W-ashington. London, 23. Juli. (Wolff.) Reuter meldet ans Washington: Gestern abend kam cs wieder u ernsten Negernnrn h e n. Es wurden vier Pg. fonen getötet, darunter zwei Detektive. Nack bei , Times" wurde wegen der Negerunrulien über Washington der Belagerungszustand verhängt. Dkmifsiün des türkischen Kabinetts. £ctitc Uacbriebten* Die Auslieferunasliste. £i a a g , 23. Juli. (Berl. Lok.-Auz.) In London will Uran wissen, daß die Namen des früheren Kronprinzen, Hindenburgs ruib Ludendorffs nickt auf der Liste der auszu- liefernden Personen stelxut. Dir VlKsvranng der dentschrn Erzhütten. Weimar, 23. Juli. (WTB.' Den heutigen dluSführungen des ReicltSmiinsterpräsidimteu Bauer in der 9!aiwnalDerfammlung ist noch solgendes uachzuttagen: Um "die durch den Friedensvertrag erscknrerll Versorgung ber deutsckien Eisenhütten Mit Kaufmauu zum Nachträgen der Ge> sckäftSbücher für einige Seit gegen gute Bezah- lung, Wohnung und Ver- pflegung i. Hause p. fof. ges SchristUche Angebote nut Sofort gesucht! jg^Mann, nicht unt. 25 I., lebig, zuverlässtg u. redegewandt, gut zu fvuh, für fl-eisezioecke für Stadt u. Land. Leichter Beruf. Verdienst tägl. 15—20M. Off. Math. Spielronnn, Kolporteur, Dillenburg, Adolssllaße 2. Wochen. Gießen, den 21. Jilll 1919., Hess. Kulüirinspekllon Gießen. H. Steinbach, Baurat. 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