nr.|2O Samstag, 24. Mai (919 Erster Blatt 169. Jahrgang nvrdnel ahrzalW rbottn in mündlich verhandelt werden , dann erst lassen I «r nnitenm (faitmflinifl des GedantenL förber- sich alle Probleme prüfen und lösen, die X,1C ^mmiyum inljt oen Jsetfaillcr Innft nifi*ti ftphpit imh rrnftc ßfefahtcn ßilben ^or>ck)!SlteN betresfend Fccilxil i>?r durchfuhr txs sonst offen stehen und ernste Gefahren vru>en ^yW„ llllb .oirtschaftlichen und Handels- STtfl. würden. 1 Wuifrs *n Dtr ureichnl. ’Wjt l'J liegt laphtichr lut (im : Actzen tat 1910 9 b II. 1 > 8. Juli 16» 9, Wgcie^ I INld ÄU- trTtörti in tu uii: rije iii da rrW« 150 W awt btn u untt: ^->ngen .Gegner ersuchert, bie allgemeinen oTundsätze der Menschlichkeit anzuwenden. folMg N. 1 haben ul' hllicben $ t bau« derhanb dkmenceaus Antworten. Daris, 23 Mai. (Dolfs.) Reuter. In der Antwort der Alliier en au die B r 0 ck d 0 r i f - Note vom 18. Mai über die wirtschaftlichen Be- flim mutigen wird erklärt, die in der Note entbal- ten'-n Beschwerden bezüglich der Bevölkerung, Schiffahrt, Kohlen. Blockade uw seien übertrieben. Deutschland müs'e sich Derqcgenroädv- gen, daß es aus dem Unglück, das über die ganze 2Bdt gekommen sei und für das es hauptsächlich ßoiüatxt 11 vriieht fe bis ii Proteste ans England und Italien. Amsterdam, 23. Mai. (WTB.) Die -malischen Blätter vom 21. Mai veröffentlichen ein Manifest des nationalen Friedensrates (National Peace Council), worin der Friedensvertrag verworfen wird, weil er dem republikanischen unb revo- lntinaren Deutschland eine Behandlung zuteil werden läßt, wie sie dem militärischen Hohen- zollern-Deutschland gegenüber nicht schlimmer hätte sein formen, und zwar trotz der vielen Erklärungen während des Krieges, daß die Alliierten nicht gegen das deutsche Volk kämpfen, sondern gegen die mrlitarrfche preußische Tyrannei. Der Friedensvertrag müßte als Instrument für eine dauernde Regelung von jedem Demokraten, Pazifisten und ZnternationülistLN zurüägewresen werden. ter *te|eeer Xeytgei erscheint täglich, ai.net Cann* und Feiertags. Ie)flfl»pre4*: m»rwiil DttUS.mertet- tätzri'ch Mk 4.05 durch Ldbole. a. Zweigüeüen irwnoll Btt. 1.25 durch die Bost Mk. 4.05 uierteU )ätid. auoscht. Beitellq, zemlorech - Ansrl luste: für die edir ltfeihiiiql 12 tWrlaaA eld)(vteftelle51 AnschriYsiir Trakl 11 ach- nchten »njeiger «leben. Postscheckkonto: jlsvNuri a. m. U686 it-iiyr 2^ 1 und 1 0 mü E VI 1 pOIll W rcn.lkw* rtc, 1 W b*W'2 Jnball, s undlSu'ö dlthcaUi »id.l [ w1- 00 genstandk V a-ben. im an FoUbr ' erfolgt«- l'H Vie neuen Noten. Versailles, 23. Mai. Gestern abrnd wurden dem Grasen Rantzau zwei Antwortnoten des Präsidenten Clemenceau überreicht, die nach Spa mitgenommen wurden und von dort aus ber PreHie zur Berössentlichung zugeden. Die eine beantwortet bie deutsche 9lok über oie wirtf cha s t- sichen Bedingungen, bie andere setzt dm Notenwechsel über den deutschen Bölkerbunds- e n t wu r s fort Auch in ihr stellt sch die (falten te wieder auf den Standpunkt, uns aui ihren eueren »irsprünglickvn Cntivnrs ;u Venveisen und fpeubt nicht von dem Wi s ntlichsten, nämlich von der Aufnahme Tcuischlands in den Völkerbtmd. Bon deutscher Seite wurden im Lmtsc des gestrigen Tages abermals zwei neue Noten ülvrreicht. In der einen bmmt bie deutsche Delegation auf die internationale A r b etter qe se tz ge bn n g zurück unb wi:-erlegt die in der vorigen Alliierten-9iote ans *esp. ockenen Be- häuptungen, "daß bie Fragen des Arbeiter echtes und des ArbeiberschchtzeS durch den Entwurf ber ^faiteute in einer für die Arbeiter bcfricbiqenltn Weise gelöst seien. Sie betont im Gegenteil, daß di ne G si chgebung, die die Rechte der Arbeiter ge- iDiihrleiiiet, htur in dem bculfiben Entwurf vorhanden sei, und verlangt errt ut mit Nachdruck die Heranziehung von Gewertsck>astsvertrktem aller Länder zur Friedenskonferenz. Den von der (fairen tc für freu Herbst nach Wc?rington|rinlterufencmf iSlrbeitcrkongreß hält die den sche Note nicht für geeignet, diZe ungemein wichtigen Fragen zu lösen, da nackt der Zisimmenfetzung dieses Kongress) di, Ontcrefjen der Arbeiter gegenüber dem internationalen Kapitalismus 1 . keiner We s? gewahrt würden. Die zweite beutfuje Note behandelt ausführlich die Frage des Prioatei.rentums. In dem Be^- tragsentnnirf ber Entente ist bas Prin-ip der Un- antastbark-it des Privateigentums durckÄerodteN, indem das beutfbc Privatcüientum im Auslände zur Deckung der Krtegskcsten berangrtocen werden fo:I. %tdj I/terbet hat die Entente völlig eiusei'ia ver- sabren wollen, wahrend doch das W-^-nllichc der Wusonscheu Punkte die Gegenseitigkeit und Gleich- berechrianng ist. Um diese wiederhe^zustellen unb das deutsche Eigentum unb den d-rntechen Han>e im Auslande vor dauernder Vernichtung zu schützen, mad)l die deutsche Note in auriübrlicchm Darlegungen von großer juriftiicfxr Klarheit unter Anfüh- ruik} svon Beispielen aus der höchsten englischen nnl> beuif lxm Rcchtspreckmng Ge.tenvorschläe, die die Bereitwilligkeit Dm schlands, den entstandenen Schaden in angemrssenen Grenzen zu vergüten, aussprechen. ( Tie deutschen Gegenvorschläge zur Finanzfrage. Spa, 23. Mai. (Wolff.) Morgen, Samstag, werden die Versailler Finanzdele- gierten mit dem Reichsfinanrmini- st e r die Einzelheiten der finanziellen Vorschläge zum endgültigen Abschluß bringen. Die Uebcrre'chung der G e g e n v 0 r s ch l ä g e, die ungefähr einen Umfang von 80 Schrcibmaschi- nen-Seiten haben, wird in Kürze erfolgen. Es gibt bisher kaum ein Anzeichen dafür, 1 bie Entente in wesentlichen Stücken ihre ondingungen zu revidieren gedenkt. Die ®a6lofifitcit Frankreichs strebt noch darüber lu^auä, wie der Putschversuch in der Pfalz ^'enbart hat, wo der dort zustäiwige Gene- Ovi Gerard die verhafteten deutschen Steer ater beziehungen ber versckncdenen Länder wohlivollenO gegenüber, (fartftr Abmachungen iixroen gecenivärrifl erwsgn», -die dem Völkerbund dann unterbreitet werden. Tie Alliierten erkennen die Wohlbegründ,theit deS Sterschlages an, daß ben zuwidechandelnden Staaten die Zilvsten der Schäden niliuetiegen sind, btt ben Mitgliedern des SZölker- bnndeS aus Der^tbiungen gegenüber dem Vertrage erwachsen. Jmmeichm vertraut die Ksm- mif von daraus, daß brr Völkerbund in ben Fällen einer solchen Verfehlung wirksame Maßnahmen versehen wird, unb sie hält es deshalb nicht für nötig, die Bestimmungen des Paktes in diesem Sinne abjuaubem. Tte Kommission nimmt mit G^nuchumig von ber Tatsache, daß bie deutsche Re? eiun'* dem Abrüstung gebanfen shm- p-.tli ch g'genLd.rsl ht Sfrnn rb. Sic weist Mr» aus bin. caß in b:m Pakt Vorschläge an die Mit- gfi. ‘KT der Bölkt-rbmtbes sonne Projekte über die in^rno.ianale Abrüstung vorgesel-en sind. Tic, Kommisstm nimmt bie Mutschen Äarchläge bette f mb das V-rfqbren gegen die fehlbaren Mitglieder des Völkerbundes zur S6eitntmd. Sie ist jedoch der Ansicht, daß ein wirtsckxtstli lier, automatisch nrirfenber Truck den iunntxrbaiiMnben Sleaten im Zusammenhang mi d n ersor erlichen intcmatijua?en militärischen ober marilimen Riaß nehmen eiufrfnif^cnbcre unb wirksamere Erfolge zu oert)eifecn scheinen als die deutjchen Vorschläge. Ta» Wirtschaststprogramm der Entente. Brüssel, 23 Mai. (Wolff.) Reuter. Tie interparlamentarische 5)andelskon- feren z svrock» ettftimmig ben Wunch nach einer 3nterenatronali{ierung der Donau unb des Rhcincs a >s. um bie freie Fahrt auf diesen Flüssen unter Wahrung der privaten, im Friedensvertrage seu- g'setzten Regste zu sichern. Ferner svrack,die Konferenz ben Wunsch ans, daß unter dem Bvkkerbunb eine internationale AufsichscÄ>.nmisswn errichtet werben soll, welche bie Ausgabe hat, von ber Nordsee bis zum Sckstva'Hen Meer Ar die volle Frcil)eit imb b?m .VSchstertrag irrer Wa'serw'ge zu l'o’-flat, und zwar in Ucbereinstimmung mit oen Rechten ber User Maaten unter A«mahme c inbeitlickMr Grundsätze, deren TurchÄhrung den llfaitaaten unter b r Mvxtnone des Dälkerbuich?s überlassen tortim s- II. Außer dem gab die Konferenz dem Wunsche Ausdruck, daß von der Ostsee bis zur Adria Eisenbahnlinien angelegt werden, die nir- gends über feindliches Gebiet führen, unb durch w iche bie Dandelsbeziehun^n zwischen Polen, ber Slowakei und Serbien ftdxrrgcfL'.Itt widen. Scksticßllch wurde der Wunsch aus»?- sprvchen, daß das fra.tzös sbe Protcckvrat so mich wie möglich von ben Beschränkimgm, die sich aus ben Alsecirasakte ergeben, befreit werde. verantwortlich sei, nicht ohne Einbuße hervorgehen läiaie. Paris, 22. Mai. (Wolff.) havas Auf bie Note des Gra en Brockborif-Rantzau bett die d.in scheu Vorschläge für ben Völkerbund antmortc’c Clemenceau: Die Kommijsion der alliierten unb afsoznerten Mächte studierte diese Volschtäge, deren Bestlmmungen im allgemeinen erst dialuliert werden können, wenn der Volker- bunb des.nitiv konstituiert ist. Die Kommission beschränkt sich heute daraus, die Aufmerksamkeit aui eine Anzahl von Punkten zu lenken. Die Kommission ist der Ansicht, daß bie in dem Pakt ent- baltenen Vorschläge, die lange bi.*hihert worden sind, V r a f l i f d) e r sind, als bie ber deutschen Regierung, und daß sie bester geeignet sind zur Errichtung eines Völlerbunix-s. Die Kommission stellt mit Besriediflung sest, daß Deutichlackd einem Völkerl-und günstig g genübersteht, sie teilt aber bie Auffassung der dculichen Vorschläge nicht unb unterbreitet folgende Bemerkungen: Ein Vermut ungr-organ entsprechend dem beut- scheu Prviekl ist nicht geeignet, den Frieden zu unterhalten, und die au dem alliierten Entwurf bekannlen Räte sind eher dazu imflanbe, bieicr Aufgabe gerecht zu werben. Vermöge bes Systems eines VerunltlungsausschusseS lönnten bie dem Schiedsgericht nicht unterbreiteten Konflikte beige legt werben <£.gcn die Einsetzung einer solckren SUunuuifÜHi nd )id) iilnigetiü tv.e Bcstimm tug des Vertrages Die deutichen Vo Schläge wegen bei Zusammen e^urg unb des Verfahrens tined les ä bigen in e.nationalen Fustizho es werben vom Rat Bern, 23. Mai. (WTB.) Laut „Secolo" spricht sich die republikanische Partei Italiens in einer Entschließung ßcßfn bie in Paris angewandte Gel-citnd-iploinatie aus unb bedauert die harten^Deulsch- laub auferlegten Bedingungen. Die Lahmlegung Deutschlands bedeute die Vernichtung der Reichtümer ganz Europas. Tic deutsche Monieren3 Int srauzvsiichen Spiegel. Paris. 23. Mai. lWvlss.) Das Tagesereignis ist bie Abreise bis Grafen Brvckdorsf-Raittzau unb ber ganzen beutfdien Deleyation noch 3ca. Da Gras Brockborfs Rantzau leuterlei Abficht erkennen ließ, Versailles befinitiü zu verlassen, so wird angenommen, baß bie den tickten Devo.lmäcb- tigten in Spa n e ne Instruktionen eiuholen wollen. Daß sämtlickre beutfdxn Delegierten sich nach Spa begeben hab n, ist bamii zu erHärcn, daß ber GJcgenHanb b*r Erörterungen sehr wichtig ist unb einen ailgemcinai Meinungsaustausch er» sorbert. Ausckxstnenb ist bie deutsckx ötsenNiche Meinung in der Frage der Unterzeichnung des Vertragest verschiedener Auffassung. Tie Lage in Deutschland ist offenbar verwickelt, unb es ist wohl möglich, daß die deutsckxn Bevollmächtigten noch einmal alle Möglichkeit n grü.ib ich erwägen wollen, biDor sie sich nach ber einen ober anderen Richtung hin entsck-e.den. Pi^ll icht wird aber auch die yiegierung Srfxibemann, bie durch die össent- lichc Erklärung gebunden ist, der Delegation, deren Führer für die Unterzeichnung ist, ihre gegenteilige Meinung mitteten. Donnerstag vormittag v rHande t tt Clemen- ccau, Lloyd Okorge unb Wilson über die A n t - wort auf die beutfdje Note über bas Saar* decken Am Tonnerotag narfmihtag wohnt? Orlando einer Sitzung des Bi cerrats bet, ber sich mit ben Schuld, n Oesterreichs unb ber Ber eilung bcri.lben zwischen Teritsch-Oesterrrich und ben per- bünbetxm Staaten, bie aus ier ehemaligen Donaumonarchie hervorgegangen sind, befassen. Die Ausarbeitung bes Vertrags mit Oesterreich niadjt Fortschritte. Man versichert, baß bie Alliierten geneigt finb, ^General Koltschak als tzaupl ber russisihen Regierung anzuercknnen. Diese Eickscheidung würde bie enbgülhgc Verurteilung bes Bvlschen-i-muS burch Frankreich, England unb bie Bereut igle» Staaten brbeuten. Eine vernünftige englische Zeitung. Rotterdam, 23. Mai. (WTB ) ,,D a i ly News" schreibt in einem Leitartikel über die Deutschland zugeschriebime Absicht, ben FriebenS- Dertrag nicht zu unterieichw.m: Wenn dreier Fall eintritt, bl.iben ben Alliierten zwei A! öglicki- feiten offen: die eine besteht darin, den Vertrag zu revidieren,, die andere darin, Deutschland zu besetzen. 'Der letztere Weg würde eine genial ine Ausgabe bedeuten: nicht, daß Deutschland etwa Widerstand leisten würbe, es befiehl sogar Grund zu ber Amtahme, baß eiuflußn-iche Elemeirte m Deutschlanb einer solck»en Lösung nicht abhold sind. Die Bl-setziing mürbe jedoch eine unlnilnollc Unternehmung für die Länder fr-beute«, d.e s e au-führten Sie würde eine unbeschränkte Au5behnung bet Dienstpflicht und d.e Anwendung grofxrr Deere zut Eintreibung von Schulden bei einem wider freust g.-n, verschlagenen und unwilligen Volke darstellen. Sie würde die Alliierten in Konllikte verwickeln, die die Quelle zahlreicher SckMicrigkeilen sein würden, sie .nürbe aus DoutsckNand ikljer nicht mehr hcrausholen, als bieses Land zu bezalilrn im- slanbe ist, sie mürbe auf unbeschränkte Zeit den Völkerbund zu einem vergessenen Witz machen unb ben Weg für einen unvermeidlick>en Krieg vorbereiten. — Eine anbere Möglichkeit ist die, einen solckten Fri den mit Deutschland abzuschl e .en, den Deutschland ann hmcn kann mit ber aiofinung für bie Zukunft und mit dem Vertrauen aui d.e guten Absichten der Alliierten und mit dem Zwang, nicht nur seine Schulden bezahlen zu müssen, lonben auch seinen Platz in der Gcmeinsck^st der Völker ein nehmen zu dürfen. Der Pfälzer Putschversuch uud der bayerische Landtag. Bamberg, 23. Mai. In der heutigen Sitzung des bayerischen Landtages gab Mtnisterprä'ident Hoffmann tun Eintritt in die Tagesordnung dem Haust Kenntnis von der Proklamatipu des Dr. Haaß und läßt der Verlesung, die von stürmischem Protest des lLaudtags begleitet war, folgende Erklärung folgen: Zunächst ist ersrch^.ich, oaß die Franzosen entgegen den am Sonntag in Speyer einmütig mb furchtlos ausgesprochenen Willen der Vertreter der gesamten pfälzischm Bevölkerung ihre Bestrelmngen auf Lv^b^suiig der P alz vorn Reiche r.?rtfebcn und entgegen allem Bölter- und Meu- -ch.!ii«frr bayerisch yädxer und Beamten, bie nut tote Amts^ unb Vaterlandspflicht eriüut haben, ms Gefängnis werfen. (Lebhafte Pfuiru/e.) Aus oem 2dearomm ist weiter ersichtlich, datz es, wie überall, so auch ch der Pfalz Lumpen gibt, oie il/r Vaterland o-rraten und veröaufeli. Erneuer lebhafte ^Pfuirufe.) Gegen die Bergewal- tigvitg ber Pfalz unb der Beamten ber RcgBerung । bin cf die Franzosen legen wir in Sva imb biet öffentlich ben sthärfsten Protest ein. Starke , einmütige Zustimmung.) Ter tapferen psäl nchen Bevölkerung und den treuen Beamten wrcchi« : •Pir unteren Dank, ben Verrätern an Bolk und t Larld urf.te Skrtufitung aus Stürm sche Zustimmung unb laugaiihalt ube tiefe Bewegung.) - Miiifterpräsident Lwffmann fomta.urt, mJ , sich bex Landtag dem Protest ber baycrnckxm Re* t getung gegen den unerhörten Verrat und 3techtH^ , befreit und dafür die Beamten ins Gefängnis gesteckt hat, die gegen den geplanten Streich pflichlgernäß vorgegangen waren. Was faql Wilson, was sagen die Beschützer der geheiligten Völkerrechte zu dieser brutalen An- nexiottspolitik, die von den Franzosen mehr oder minder ossenkuitdig aus dem ganzen linksrheinischen Gebiet getrieben wird? Und wollen unsere Pazifisten auch weiterhin träumen, .daß ein neues Zeitalter des Ideals unb ewigen Friedens nahe sei? Glaubt man, daß die Einsetzung des g r 0 ß p 0 l n i s ch e n Staates die Ruhe unb Sicherl)eit Europas förderii wird? Abgesehen vonGrenzübergrisfeit, oie sie sich unter Verletzung des Wasfenstill- stands Deutschlaiid gegenüber leisten, gehen Die Polen in Ostgalizien zum Angriff gegen die Ukraine vor! Auch mit den Tscheck>o-Slo- waken unterhalten sie keine Brüdersck-ast. Der Völkerbund, dein uns Deutschen noch immer ber Beitritt unb bie Mitwirkung versagt wirb, mag noch recht häufig in Verlegenheiten kommen. Solange so große Völker wie Deutschlanb und Rußlanb ausgeschlossen bleiben, ist mit bem großen Orb- uungsinstrument nichts anzufangen. Die Entente hat sechs Monate gebraucht, um das Fricdensschiff vom Stapel laufen zu lassem Es zeigt sich, baß es nicht recht gesteuert, roerben fann unb baß eS an erheblichen Sh>n* wochenrückbiick. Seit wir bie Friedensplüne un- i serer Gegner aus ihrem Bucke kennen, baben Tag für Tag.bie Proteste aller Volks- fteife unser Reich burchhallt. Es liegt darin Einerlei Methode, keine überlegte imb eingc- Drillte Taktik, sondern es ist eine ander- alschte Enipörung aus tiefstem Herzen über (in Maß von Haß unb Vemichtnngswillen I unserer Gegner, wie wir es trotz allem nickt ftt möglich gehalten hätten. Daß die Welt, euch außerhalb der Entente, unS nicht gerade wohlgesinnt ist, merkten wir auch jetzt wieher Immerhin zeugt es für uns und bie Dalpiheit unferer Feststellungen, daß auch en Friedensdeleaation heißt eS ja auch, daß sio zum großen Teil von den in Rede fteljenben unrnenschlick-en Bedingungen nichts Ick''lldigen, dem nun alle Verluste unb K»|ten unserer Gegner im Westen zur Last legen waren. Ein krankhafter Haß glüht ht der zuletzt befarmtgegebenen Note GI6- fr-tnecauv über die deutschen Gefangenen. Es 2>in huudert empörenden Beispielen be- wie bestialisch die Franzosen sich oft , W'iübcr unseren wehrlosen Landsleuten be- „ . . , ,, _ - ... , j des Vöikcrbuudes später gtprüit werben. Die all- strukliOiiSschlern krankt. Der Friede ist noch gemeine Tuidiiübnini bes Prinzizs des od i ialo- nickt serlig. Ter Pariser Vtcrcrrat kam, ll)n > rischen Tchiedcgerichis ist in ber vorg fckila- nicyt mit achttägiger Frist bestellen. Es muß . gcii.n Weise gegen wär!ig unmöglich, zwischen allen Teilen verhandelt, und zwar! Tie ^irilich.m^g dned fläridigen Junizlwses^ wico i nymmen haben. 3hm speit aud) der franzv- Ä(4 Me Ministerpräsident rwch einmal Wut und auf sie aus, indem er sie beschinipfl .. L wrd sie nicht auf gleiche Stufe mit den Ge- 7,,-fj. Egonen seiner eigenen Nation stellen will, nr ®lr können mit einer solchen Geistes- und ^nütsverfassung höchstens Mitleid l>aben, Äe^'-Üte!. ?^sen aber aufs eindringlichste unsere ’r"-~ ----------- wissen wolle. Von diesen Gesichtspunkten aus wäre eS tu begrüßen, daß wir etwas Zeit gewinnen. Die Frist zur Vorlegung der deutschen A e g e n v 0 r s ch l ä g c ist bis 29. Mai verlängert worden. Mittlerweile haben wir über diese deutsck-en Geaenvorschläge iu>dx keine bestimmten Einzelheiten vernommen: da- aegen wurden in einer Anzahl von 2ioten, die w: Entente überreicht wurden, die aUge- meinen Richtlinien der Bedingmigen geändert. Ba-5 ClLmcnceau bisher darauf geantivortct hat, läßt nichts Gutes erwarten. Seine Rede träfe ist barsch abweisend und unfreuridlich. In der Frage der Schuld am Kriege unb ber Rückgabe der Gefangenen bekundete der Alte [oqar eine beißende Gehässigkeit. Er will die bfutid>c Einwendung nid)t gelten lassen, die sick dagegen auslehnt, aus dem Gefühl der kchuld am .(Tricge die verlangten und zuge- kgten Entsd)ädigungen zu leisten. Ein beute Idicr amtlicher Kommentar sprach ganz tlchtig von einem „Taschenspielerstück'" Cl6- umiccnud. In der Tat hat er, was von der Rutschen Regierung im November unter dem : Zwang der Verhältnisse der Ausfassung Wilsons nachgegeben worden ist, willftrrlich zu einem Schuldbekenntnis zusannnengeknüpft. kkutsd>land hat in Belgien und Nordfrank- ihd) .zwar angegriffen und ist bereit, die bnraus entstandenen Schäden wieder gut zu brachen, aber es bekennt sid; nicht als Kriegs- hin.uuuic hb «BZki-M jHKeeW v MW 4.a<|Mnem’ GietzenerAnzeiger M ■ Ab |ct'i-u 1 20 h Au'lck'lag. frauptiebn Heiter. Aug. General-Anzeiger für Oberhessen esb Aiijeigeiitev ■ x). deck: 3®tllhig$runbbrn(f n. Dcrlag: Vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Lteindruckerei R. Lange. Zchnstleitiing, Geschistrstelle u. vruckerel: Zchnlflr. 7. lämindj m Dießen bruch emmirtiQ andchließt. (Wiedvchotte allgemeine stürmische Zustimmung.) t Ter Prozeß Ledebour. B e r l i n, 23. Mai. (Wolff.) In der heutigen Satzung des Ledebour-Prozesses wurde der Antrag auf Haftentlassung des Angeklagten Ledebour nach längerer Beratung vom Gericht abgelehnt. Zum Kampf um Riga. Berlin, 22. Mai. (Wolff.) Wie wir hören, sind an den Rigaer Kämpfen deutsche Truppen nicht beteiligt. Es ist zweifelhaft, ob die schwachen lettischen Truppen Riga halten können, denn die Bol- toauiften haben bei Bausk erneut stark angegriffen. Die Ztadtoerorvnetenwahl. Die Deutsche demokratische Partei schreibt uns: Der von der Deutschim demokratischen Partei. Deutschen Volkspartei, Deutschnatwnalen Dosis- partei, dem Zentrum imb dem (Siebener Bürgerverein „emem'am eingereichte Wahlvorschlag »reift nach seiner endgültigen Festsetzung eine Lifte von 50 Kandidaten auf, die das Kennwort trägt: „Vereinigte Liste, beginnend mit dem Namen Urftabt" fAuf die einzelnen Gruppen verteilen sich die Kandidaten wie folgt: Deutsche demokratische Partei (17): 1. Professor Nrstadt, Stadtverordneter (Nr. 1), 2. Professor Michel, Oberlehrer (Nr. 3), 3 Geb. MÄ>.-Rat Dr Sommer, Stadtverordneter ^Nr. 71, 4. Reserve-Lokomotivführer E Simon (Nr. 9\ 5. Bahnschlosser A. Erhaich (Nr. 111, 6. Fran Emma Biermann (Nr. 131, 7. Oberbibliothekar Dr. Elvl, Stadtverordneter (Nr. 151, 8. Kaufmann Aug. Noll (Nr. 181, 9. Uhrmacher Heinr. Marx lNr. 211, 10. Bankdirektor A Heichelheim (Nr. 23\ 11. Bautechniker Heinr. Hö^n (Nr. 24), 12. Kau'"mann Leov. Mover (Nr. 29), 13. Äe- fckläftSführer Fr Beeck (Nr. 31), 14. Schrein er- melfter G Haubach (Nr. 331, 15. Kaufmann Jos. Sauer (Nr. 38\ 16. Schreinermeifter und Fabrikant E. H. Müller (Nr. 39), 17. Architekt H. Meyer (Nr. 421. Deutsche Volkspartei (15): 1. Dr. Kransmüller (Nr. 21, 2 Frau Minna Naumann (Nr. 8), 3. Landgerichtsrat Neuenhagen lNr. 101, 4. H. Winn, Stadtverordneter (9?r. 14), 5. Universitatsprosessor Dr. Vmelin (Nr. 16\ 6. Schloffermeister K Krailing (Nr. 201, 7. Treber Fr. Wenzel (Nr. 251, 8. Weinbündler Aug. Schwan (Nr 27). 9. Weißbindermeisler H. Lannspach (Nr. 30\ 10. Genossenschaftssekret.ir H. Kirchner (Nr. 35), 11. Frau Emma Schudt (Nr. 37), 12 Schuhmachermeister L Bernhardt (Nr. 41), 13 Sven gier meister Gg. Appel (Nr. 43), 14. Frau Elise Riebel (Nr. 46), 15. Bahnmeister 1 Kl. H. Rahlmeier (Nr. 481 Deutsch-nationale Volkspartei (10): 1. Landgerichtsrat K. Schmahl (Nr. 4), 2. Frau Wilhelmine Kramer (Nr. 12), 3. Lehrer Gg. Kling (Nr. 17), 4. Wagnermeister L. Faber ($r. 22), 5. Unrverfitätsprofessvr Dr. Gistvius (Nr. 28), 6. Fabrikant H. Schirmer (Nr. 32), 7. Hausverwalter Joh. Loh (Nr. 40), 8. Postsekretär H. Lucas (Nr. 44), 9. Frau Martha Sievers (Nr. 47), 10. Eisenbahnsekretär R. Eomvter (Nr. 50). Zentrum (6): 1. Amtsgerichtsrat Fr. Wachtel (Nr. 5), 2. Lehrer H. Goer (Nr. 19), 3. Architekt P. Gerde (Nr. 26), 4. Schriftsetzer P. Schäfer (Nr. 36), 5. Frau Luise Peters (Nr. 45), 6. Kaufmann H. Selbst (Nr. 49). Bürgerverein (2): 1. Lehrer Valentin Müller (Nr. 6), 2. Kaufmann Alex. Ringel (Nr. 34). Die vom Büräervercin aufgestellten beiden Kandidaten sind solche, die keiner politischen Partei angehören. Ein dritter hat seine Kandidatur nachträglich zurückgezogen. Im ganzen erscheinen auf dem Wahlvorschlag 21 Mitglieder des Bürgervereins. Bei der Auswahl der Kandidaten, über die in den Parteien die Mitgliederversammlungen die letzte Enrsck)eidung fällten, wurde auf die verschiedenen Berufsstände die größtmögliche Rücksicht genommen, teils durch Aufstellung direkter Berufsvertreter, teils durch Ausstellung solcher Kandidaten. die geeignet und willens sind, die Jnter- es>en solcher Berufsstände kräftig zu wahren, für die direkte Vertreter fehlen. Manches Opfer wurde dabei gebracht, wie z. B. in der Deutschen demokratischen Partei ein Lehrer und ein Rechtsanwalt, die an gesicherter Stelle standen, zugunsten eines Kaufmanns und ein s Handtverkers auf ihre Kandidaturen ganz verzichteten. Für die Einreihung der Kandidaten in die den vereinigten Gruppen aus der gemeinsamen Liste zugefallenen Plätze war die Stimmenzahl maßgebend, de sie in den Mit- Sliederversammlungen ihrer Gruppen erhielten. .m gleich am Anfang der Liste die von der überwiegenden Mehrheit der Einwohnerschaft Gießens freudig begrüßte Einigung zum Ausdruck zu bringen, ging die Deutsche demokratische Partei von Feuilleton. Maikiirvlnter in Rübezahls Reich. Du? Schreiberhau im Riesengebirgewird uns geschrieben: Maienschnee im Riesengebirge, noch dazu Mitte Mai. 3 Grad Kälte, Schlittenbahn bis zum Zacksiall frirtab, das ist selbst für rrnser Gebirge eine Seltenheit. Acht Tage vorl-er war der Koppenlegel schon so gut wie schneefrei, nachdem aus dem Kamm noch am 9 Mai V/2 m hock Schnee gelegen hatte. Ein Gebirgswinter von zähster Aue da ier Unten im Hirschberger Tale blühen derweilen die Obstböume. Durch schloh- voeiße Dlütengälten hindurch der Blick über die im jungen Maiengrün prangenden Vorberge aus die gewaltigen Hochlamme, die in glitzerndem Weiß leuchten. Unten Frühling, oben Winter, Motive, wie sie Morgenstern so ichön auf seinen Gebirgs- aquarellen sel'.gebalten hat. So ist es denn in den oberen Bergregionen noch recht ein am. 3m Tale und in den Vorbergen dagegen regt sich schon die kommende „Saison". Sehr zagba't zwar, aber doch unver- knnoar. Weyigstens besteht dock nun die Klarheit, daß die Sommersrischen des Riesengebirges nicht gesperrt werden. Sie bleiben vielmehr, nrr.n auch unter gewissen Einschränkungen, dem Vermehr geöffnet. Gegen „Hamsterer" soll allerdings schar' vorgegengen werden, aber die Houvt- fa-dje ist schließlich doch daß Erholungsbedürftige kommen b.-n.icn. Tie Gemeind« Hermsdors untenn Kyuaft hat beschlossen, daß die Fremden in diesem dem ihr zugefallenen 5. Platz zugunsten des Zentrums aus den 7. Platz, die Deutsche Volkspartei vom 6. Platz zugunsten des Bürgervereins auf den 8. Platz zurück, womit eine Zusammenstellung von Vertretern der vier Parteien und des Bürgervereins an die Spitze der List« in unmittelbarer Aufeinanderfolge erreicht wurde. Die langwierigen Verhandlungen und vielfachen Schwierigkeiten, die mit der Aufstellung des gemeinsamen Wahlvorschlags verbunden waren, machten eine frühere Veröffentlichung unmöglich. Daß aber derartige Verhandlungen, wenn sie ihr Ziel nicht verfehlen sollten, nicht unter „starker Beteiligung der Oesscntlichkeit" geführt werden konnten, sollte für jeden, der mit solchen Dingen auch nur einigermaßen vertraut ift, doch wohl selbstverständlich sein. * Wir verweisen auf die amtliche Veröffentlichung der WMvvrschläge in heutiger Nummer. Es sind dort außer der Vereinigten bürgerlichen Liste die Wählvorschläge der Unabhängigen, der Sozialdemokratischen Partei inti) der Privackan- ge stell den aufgeführt. Aus Statt uuö Land. Gießen, 24. Mai 1919. Warnung vor Trichiuerigefahr. Das Kreisgcsundheitsamt Gießen wiederholt dringend die unlängst gegebene Warnung vor Trichinengefahr. Niemand möge den zur Ausgabe gelangenden amerikanischen Schinken genießen, bevor er gründlich gekocht ist. Die Direktion des Schlachthofes Gießen hat dem Kreisgefundhcitsamt heute mitgeteilt, daß bei der Schnelligkeit, mit der b$r amerikanische Schinken oder durchwachsene Speck zur Verteilung gelangt, eine vorherige Untersuchung auf Trichinen durch das Personal des Schlachthofes nur unvollkommen und nur teilweise vorgenommen werden konnte. Selbstverständlich ist bei Schinken die Trichinengefahr größer als bei durchwachsenem Speck, weil der Schinken mehr Muskelfleisch enthält und die Trichinen sich nur in der Muskulatur aufhalten. Da» Tanzfieber. Es gibt immer noch Leute im Kreis Gießen, die Sinn für Tanzvergnügen haben. Können oder wollen diese Leute eine Zeit nicht verstehen, in der es sich um Deutschlands Sein ober Nichtsein yandelt? Soviel wissen wir aus bester Quelle, daß vorläufig bis Pfingsten im Kreise Gießen niemand auf Tanzerlaübnis rechnen kann. ♦ ** Amtliche Personalnachrichten. Am 14. Mai wurde Anna Wagner aus Darmstadt mit Wirkung vorn 1. April 1919 an zur Bibliotheksgehilfin an der Hof- und Lanoesbibliothek, der Kreisamtsgehilfe Richter von Ortenberg mit Wirkung vom 1. Mai ab zum Sekretär der Hauptfürsorgestelle der Kriegsbeschädigten- und Kriegs- hinterbliebenenfursorge und der Fino.nzaspi- rant Karl Hahn aus Bessirngen zum Ve- zirkskassenassiftenten ernannt LU. Universitäts-Gottesdienst. Am Sonntag den 2 5. Mai, vorm mittags UV» Uhr, findet in der Neuen Aula ein Unlveifi- tÄs-Gottesdienst statt, zu dem in erster Linie die Angehörigen der Universität rin geloben sind. Selbstverständlich hat aber auch jeder andere Zutritt. ! Es (mb keinerlei Plätze vorbelmsien: die Stühle stehen jedem Besuelxn gleichmäßig zur Verfügung. Die Predigt hält Herr Professor Dr. Schi an. ♦* Stimmbeschädigte Akademiker. Ab 15. Juni 1919 findet in der Helmstedter Burse ein Kursus für stimmbe- schädigte Akademiker unter Leitung von Frau Schott-Auerbach statt Der Kursus ist auf 4—6 Wochen bemessen. Die Aufnahmebedingungen sind dieselben, wie für die Helmstedter Burse, lieber die Aufnahme entscheidet die Hauptgeschäftsstelle nach überreichtem ärztlichen Zeugnis, das über die Art der Stimmb^schädigung genau Ausschluß gibt Der Vorstand des Akadem. Hilfsbundes ist gewillt, Zuschüsse $u den Kosten der Kur zu leisten. Stimmbeschädigte werden auf den Kursus hingewiesen. Bis zum 1. Juni sind die Gesuche an den Akademischen Hilfsbund, Berlin NO 7, Georgenstr. 44, einzureichen. ** M it einer Demonstration wandt.n Kcfjl gestern mittag die hiesigen Lazaretten f a s s e n an die Oefsentsichkett und lohten damit dem Beispiele Frankfurts und vieler anderer Städte. Veranlaßt wurden diese in ganz Deutschland einheitlich durch ^führten Kund.ielmngen durch die ablehnende Haltung der Rrichsregieiung gegen- Jahre dort kein Fleisch erhalten Dieser Beschluß beleuchtet die Lage. In der Arbeiterschaft des Hisickcherger Tales ift fick-: sich eine g w ße Abneigung gegen die Fremden vorhanden, an bei diese, soweit sie in schlimmster Weise gehamstert haben, anerbmal selbst schuÜ» sind. Doch diese Verstimmungen werden sich mit der Zeit wohl weder ausMeichen. Jedenfalls hat man in Breslau und Berlin ersrensicherweise den Standpunkt eingenommen, daß es nicht angeht, so ohne weiteres zu diktieren, daß bas Gebirge denen verschlossen bleibt, die nicht so glücklich sind, in seinem Bereich zu wohnen. Inzwischen ist Johann Kirsch'chlager, her altbekannte Dsinterwirl, cck.wck>ertig ölttTieirijrKfxT Poswerwaller, so-oie stellvertnetenber deutscher Postagent aus her Schneekoppe, im Alter von 74 Jahren verschieben Ehe die Wetterwarte aus der Koppe errichtet wurde, war er 2!) Jahre Beobachter des Preußischen Meteorologischen Instituts aus Preußens höchstem Gipfel. Im Riesengebirgsmuseum in Hirschberg sind nun auch die fünf kolossalen Wandgemälde des Breslauer Pwsessors Wislioenus aufgffbellt Worben, die das Gebirge in charakteristischen Ausschnitten aus den vier Jahreszeiten teigen, ferner den Hackel all im Mondschein. Das Museum hat damit einen her- vorragenden Schmuck erhalten. Ob fich die Hoss- nungen puf gute SchnellB-ge noch HrrsclHerg erfüllen werden, weiß noch niemand genau Die Aussichten s nd jedenfalls nicht günssig. Niemals seit fünf Jahren ist man im Riesengebirge mit solcher Ungewißheit der «Salloa" aitatiicnqegan» über den bekannten Foroerungen her Kriegsbeschädigten (3 Mk. tägliche Zulage neben 1 Mk. Löh- htung, ^Verbesserung der Verpflegung ,ufn>.). Tie Angehörigen der veifcksiedenen Lazarette zogen go i flössen nach dem Ludwigsplotz, wo sie sich sammelten. In dem Zuge — es s.llcn annäleno 700 Mann gewesen fein — wurden Sckililder getragen im ick ^Inschriften wie „Wo bleibt der Dank des Vaterlandes?",t„Zehn Millionen dem Großherzog; wir kommen nichts!", „Deutschland hoch in Ehren, wie tust du deine Krüppel ehren!", „Wir wollen keine Almosen, sondern nur unser Recht!". Die Demonstranten bewegten sich durch die Ludwig- straße, Anlage, Seltersweg nach dem Marktplatz, wo tüt einer kleinen Ansprache die Fordecungen! der Kriegsbeschädigten bargelegt wurden. Hierauf bing es zur Bürgermeisterei, wo sich der Zug, der f-tion unterwgs i m ich zu ammenc,esch>Mo!'e 1 irar, ci islöstc. Die Vertrauensleute der einzelnen Lazarette 'begaben sich zum Oberbürgermeister, um mit ihm über eine städtische Beihilfe zur Derpsle- Gung, Fahrpreisermäßigung aus der Straßenbahn um die Hälfte us 0. zu verhandeln. — Soweit uns bekannt, vollzog sich alles in Ruhe und Ordnung. ** Oberhessischer Kun ft verein. Bei noch rechtzeitigem EintreffAi werden morgen unter anderem einige Werke des bekannten Münchener Künstlers Robert Curry ausgestellt sein. Die gegenwärtige Ausstellung bleibt nur noch 8 Lage einschließlich zweier Sonntage. ** Die Anlagenmusik findet morgen, vormittags von 11—12 Uhr, in der Süd- Anlage mit nachstehender Musikfolge statt: 1. a) „Morgenstimmung", b) „Ases Tod" (aus ber 1. Peer-Gynt-Suite) von Ed. Grieg. 2. Themen aus ber Oper „Rl-eingold" von R. Wagner. 3. Angereihte Stücke aus ber Oper „Stradella" von Franz von Fbotow. 4. „Des Hirten Morgensieb" von Frr. von Suppe, Solo für Flugelchorn (Vizefeldwebel Schwarzlose). 5. Walzer aus der Operette „Frühlingsluft" von O. Fetras. ** Marken-Ausgabe. Heute gelangen in den Bezirken Brotmarken zur Ausgabe. A—K vormittags von 8—12 Uhr, L—Z nachmittags von 2—6 Uhr. ** Entwendet wurden aus einem Waggon im hiesigen Bahnhof 100 Flaschen Wein (Trarbacher - Schloßberg). — Wem gehört em aufgesundenes älteres Weilrad, das offenbar von einem Diebstahl Zerrührt? — Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminal-Abteilung entgegen. ** Die Gewerbescheine für 1919 (Patente) können von den Gewerbetreibenden der Stadt Gießen — das Stück zu 1 Mk. — während der Zahl stunden bei der Bezirkskasse in Empfang genommen werden. ** Kein Schlußsch einzwang für Frühgemüse und Frühobst! Bekanntlich hat die öffentliche Bewirtschaftung von Frühgemüse und Frühobst aufgehört. Wie wir zuverlässig hören, wird von der Reichs- ftelle für Gemüse und Obst deshalb auch auf die Durchführung des Schlußschcinzwanges für Frühware nicht mehr ber frühere Wert gelegt.. Vielmehr sind bie Lanbes-, Provinzial- und Bezirksstellen angewiesen worben, im Verwaltungswege bem Handel alle möglichen Erleichterungen und Befreiungen von der entsprechenden bisher geltenden gesetzlichen Vorschrift zu gewähren. ** Der Bürgerverein teilt mit: Wie verlautet und aus den aufgelegten Plänen zu schließen ist, bereitet die Eisenbahn- Verwaltung in einem Teil der Gemarkung Gießens Bahnanlagen vor, die — wenigstens in der vorgesehenen Ausführung — durchaus nicht den Wünschen und Interessen unserer Einwohnerschaft entsprechen. Um nun ber Bürgerschaft Gelegenheit zur Stellungnahme in dieser Angelegenheit zu geben, hält ber Bürgervcrein heute abend 8 Uhr im „Fel- senkeller" eine allgemeine Bürgerversammlung gö, auf bie hiermit nochmals ausdrücklich aufmerksam gemacht wird. Es sei dabei bemerkt, daß auch Angehörige ber in Betracht kommenden Nachbargemeinden willkommen sind. ** D i e Vortragsvereinigung (Kaufmännischer und Ortsgeweebeverein) veranstaltet am Dienstag abend in der neuen Aula ihren ersten diesjährigen Vortrag. Prof. Dr. Schian wird über „Das deutsche Volk in seiner Schicksalstunde" sprechen. Der Vortrag ist durchaus unpolitisch. (Siehe Anzeige.) **DieWirtschaftlicheVereini- gung der Privat-Angestellten von Gießen und Umgegend veranstaltet am Montag, den 26. Mai, abends 7'/, Uhr, im Win- gen, wie diesmal. Tie Tsck»ock«igefahr schien zwar vorüber, aber was iotrben kann, wenn die Frie- denSvcrhandlnngen zu keinem Ergebnis führen, taim auch in dieser Hinsicht niemand Voraussagen. — TasintelleNuelle Proletariat. In der Revue mondiale macht Jean Finot/.aus die schnnerige Lage des intellektuellen Proletariats! onpisichtS der Drohungen der sozialen Revolution aufmerksam. „Tie anerkannten Führer des Bolschewismus," schreib er. „kommen fast alle aus dem Milieu des intcllekluellen Proletariats, bem cs nicht gelungen, ist, die notwendigen Fortschritte im Leben zu machen, die ihren Ehrgeiz mit ihren Appetit bef i dig-.n können. Man muß anerkennen, bot seine Lage sch-vierig ist, wenn man sie mit der der Handarbeiter verglcicht, die ihre Forderungen erfüllt sehen. Sind nun nicht die einen, ,oie die andern der gleichen Sympatlne würdig? Und hat die Gesellschaft nicht ein Interesse daran, ilpe allzu gcrcchtfersi^ten Gründe zur Klage zu vermeiden?" In diesem Sinn macht Finot aus den bemerkenswerten Versuch der „Berufsschule Rachel" von, Leonard Rofenkl-al auf» merksam. Tiefe hat sich zum Ziel gesetzt, den ii-tellektuellen „Arb>eitslosen" einen sicheren und pinfömmtvben Srot werb zu verschaffen, und zwar du ich fünf ober sechs Monate praktischer Ausbildung in gewissen Berufen. Ter Versuch hat aus- ne^iämck* Ergebnisse gehabt, und Fmot tritt dafür ein. ibn in größerem Maßftabe auszuführen. Etwa 30 Berufe sind sowohl Männer Itrie Frauen ter waemmudm -liberalen Berufe leicht zugmig- dz. Dillenburg, 23. Mai. Die in den ei» zelnen kmismännishen, technisckien und sonst« : LttM Angeftellten-Verbanden organisierten Angeftrlllli' liegt ira haben sich zur Wahrnehmung ihrer Interessen Evangelische Gemeinde Gottesdienst am f.d. eukonsirrn. aus 9Vz: Psr-Ass. Schaefer; 11 ü • der ckth.-Gem. Pft. : Kinderk. s. d. Ma lich. Andererseits ist bie radikale Trennung d scheu Hand- und Kopfarbeit unter verschiede^ Gesichtspunkten zu bedauern, und hier ist A Mittel gegelen, die brüderliche Gkfhtmnig Klaffen zn stärken. „Tie intellektuellen Prvsitolst werden hier Mittel finden für ihren Lcbensimo' halt. Die beiden Arten von Arbeitern hetM einander besser kennen lernen, und die HupiW ivirb so den Rittern ber nützlickren Arbeit oj» Unterschied ihrer künsrlickMi Kla.scn gehören.^ j tn Mlkonimi Tir ZettUl einer wirtschastsichen Vereinigung der An gestellten für den Tillkreis zusammen- schlossen.. Kirchliche NacbrichSen. ‘ar di- M . 84? r hnb C stausl^ Sonntag । Nmm:ungi «-Kuntz »Utz becaia DttbtT. " M h. « bvchzeu. Tir in ben q m6 lrmia "u Liaes,-^ : Mraia ^•Ib. Dame, lange -/inParis netoeL nsllnteriidjt unter ^rmkvfprache nach ^■Ita- Hethode. '■iber« atrCel für P^tale, Kaafleme |. Kreuz-Drog Äug. Roll Bahnhofstr. 5L u v?“ ii'1' io.f * -'L i V Ä I0!£ rm? 'c. nil:ej IW . Belohnung erhält, wer Auskunft über die mir vom 22. auf 23. in Oeucbelbetm gestohlenen Altßteckstäbe geben tarnt Nieritbeimer, Geometer. -^1 Bleichitr.31 ll. Zustimmung nicht geben. Die Bekämpfung des Bodenwuchers ist selbstverständlich, kann aber nicht I ohne Beschränkung des freien Eigentums erfolgen. Wir stehen aus dem Standpunkt tes freien Eigen- tums: die Sozialisierung des Grund und Bodens! Kammerjäger sofort gesucht. Rah. L d. Ge- fchäftsst, d. G. A. i«E° Heiratsgesuch! Al ei nie er, ftrebf. Bauern- lohn. 37 aben sich im «v 20 000 Laitdbew.-r.er gern ldct Tie tzois- aus dem Lond< dürfen nicht zu hoch ge- Um V*3 Ubr ergreift noch al» dritter Redner der veiftschen Bottspartoi Abg. Te hl in- ger das Wort und übt an einzeliren Punkten Kfwrfe Kritik. Tas .hau» ist völlig leer. Sodaw» sp-.rckst noch Abg. Dahn (Tisch. Bpt.), der he- dauert, datz die LandwirtsckinflFsttmmer bei der Dorberettung des Gesetzes nickst gehört wurde. Dia Landtvrrtsckwftseammer mutz deshalb jeden Vorwurf ableh eir, datz sie nicht mrgetoirfl bat. Sie wüst such jetzt ba-auf beschrünfen. dem Au^sckaitz dlba i tzerungs vor st ,l ge zu unterbreiten. Tic Güler haben besser abg liefert als die Gem'inden. . LalttkSsorslMtister Weber eiTdrt, datz her RicktAuzichnng der Lanewirtschasls7ammer fetiw Ab, tchitlichK.it zugrunde lag. Tie Zeit drängle. Wir werden die Wünsche der LandwirtschaftsLnv, nter im Ausfchutz berücksickstigcn. Abg. Ktel (Unabh.- polemisiert gegen die Vorredner. Ter von dem Regierungsvertrcter gebrachte Hinweis auf die Franzosen sei ein faben* scheiniger Gruitd. Liesse man ibn gelten, so hätte man am 9. November die ganje Revolu ion unter- lassen.müssen. Eine DolkÄ.'bchmmuno wurde di» Sttmmung der arotzen Masse deS Votte» ergeben. Ich kann dem Gesetz nickst zustimmen. Um aA3 Uhr nimmt noch Ab» Fenchel (Desst Bpt.) das Wort. Auch die Gemeittderechte bcn Fideikommissen g genüber müssen gewahrt werden. 2lbmrkkmiter können nicht mit Gemeinde« tn bezug auf Ablieferung verglichen w.rden. Geh. Iustizrat Schwarz eifert, datz bin»- ltche Lasten bei der Aufhebung der FideckvmmiFe gclvahrt bleiben. Um 8 <3 Uhr wird die Sitzung geschlossen anb da» Haus vertagt. Abg. W ü n z e r (Tisch Bpk): Wir sind der Ueberzeuqung, bah Land für Sudlungen beschafft werdett mutz, obtoohl wir hier in v^s en berr.ts eine Ssunde Miichung des Grund uni) Bodens b,-sitzen, enn die Schutzzölle fallen, totrd der Landhunger stark abnehmen. Unser hessisches Gef-tz erweitert das Retchs-iescy vom 29. Januar, da diese» für iK^n'dr Berhältnisse nicht padt, rtne dargelegt wurde. Bon öerm Abg Bornemann wurde ho» mangelt, datz das Gcs.tz nicht weit genug achc. Ich möchte doch betonen, baBt wenn man dec beit« Gcft.'ve als Einheit aussatzt, die Eingriffe in die Pirvatverhältnisse sehr getoaUlätigt sind. Der B»» sttzer mutz veräutzern oder wird enteignet. Aber über die Entschädigung kann er nicht frei verfüge«. Er mutz den Garanten der hessischen Anleihen ah- neben, «nutz dafür noch die halbe Bermügenssteuer zahlen .und wird auch an die Schill« gebunden, i3d) hebe das nur hervor, um darzutun, datz das Gesetz keineswegs sckwnend gegen die Jideikommitz> Ixfi&er vorqeht. Wir sind unter gar keinen Umstanden gewillt, die in den Art kein II l und 112 ngS» bis ,um 1. Juli SiedkungS,.nternehmungcn zu afj;8'*, Slvfn^DUrt K die A mtS 1 e , t derI sckrnffen Tic Regr^rung erhält nur Vollmachten I® bneltn btVbt °1««Ser Lass ,u k8m. ater „sch! u r o n e i e rt o e r totaote, wonach diese bts neue zu schassen zum Amtsantritt deS Nachfolgers im Amt bleiben Aba D o r sch (Hess Nw, frntt n* hn6 * sollen, angenommen I k. ~ ® r • 9 (vfil Bvt.) freut sich, datz auch Sodann fährt ba* flau« in h-r gruaftw**. ?,c ^mokraten tm großen und ganzen auf unüber die La ndgesetze fort AuSspvrche s^m Standpunkt stehen, daß das Land in freies Abo m r n 1.» r <_v___ iu « Eigentum der Siedler übergehen muß. Es wäre aus fDäte «orftiL £4 ^ch sehr wichtig zur Beruhigung der Bauernbevöl- aus IDdte Vorlage deS Gesetzentwurfes und der kerunq, datz sie vorher gehört würde Wir haben B«trUSanat^inn9iim4C\l2? ®lct Monate die Anfrage gestellt, zu UN'ersuchen, wieviel stan- 5er bf vler desherrlicher Grund und Boden zur Zeit in HSn- durch ten.flk- tümer, aber nicht nur Nuynieher werden. Wie soll m rein bäuerlickren Gegenden die Landbeschafsung erfolgen? Die in Aussicht gestellte Prüfung hätte vorher erfolgen sollen. Ohne solche Grundlagen ein VortoFklstück geben, aber nickst halbe Bauer« aus ihnen machen, di« aus zu Neiner Schölte nichß Iteben und sterben könnten. (Bräsidenl AdelunM bittet den Redner, sich kurz zu fassen) Es tut mit \tib datz an fo wichtige- Gesetz so durchgepeitschß werden soll. , ^andesiorstmeister Weber: Dir haben tm /lusschutz nur Zeit zur Arbeit, wenn die Lesun- deute vollendet wird. Dir Bedenken wegen der Geiährdung des Eigentum- sind unbegründet Wie wissen, datz das einen Bauernaufstand Hervorrufe»» würde. Im Inlereisc bei Bolksernährung brängt die Fertigstellung deS Gesetzes. Im berdst wird ein Landessorsigeletz oorgclegt werden Abg Knoll „ gu iwm tui|uu; ,m ring der Fidetkommiss« schreiten wird. tzr braucht bie Aünich,- der Besitzer nicht zu berürf-1 Ter Rcteler nxünfrfu auf i-s-n An. Jur Mjjf n unö kann .sich nur vom yaigcmnnmohl |'nrrrailranfdr £i>ibir19 ^Ä f^r-vürfe Hirt Ifliffn Sdihfhl^ ist auch noch d,e völlige kaef d.r Betrieb nicht zu «ostspiekig we^n er VWbung der F.de.komm'sse vorgeiebm, wenn '«-f fein „Lr»mmmurlverband für 12nbttesmi'na" a«,gezahlten Mutri nicht helfen werten. 3(t) Hudyc, datz der ZwirnSsar>n a^dem stenhen rechtliche ^Grunde, wichtige Gründe oes I metnen Verysellsckiaftung dos Les t>-n Vorzug IC«fnii nnooljle. Sonst wurden nch die Gelder I'wr der hier vo cp fchlagi'nen Löluna In 'statu-n trtnmfiUgrn. Aut den^ideilommisfen rulien za'4- haben wir einen ätznlichen Antraa^wie den un- «nchr wohlerworbene Rechte Dritter, auch össent- unbme Veif^le non Or:sckwsti-n an, d7e durch Sinnen. Ich Hof!e daß der Landsorstmeisler iöj.fti.rnidie die Slandesherren zum Berscktwiuden g?hrackst wur- ^'Nkm Lxrzen enion Ltotz gibt. S.n der r^rl.-ilimg w^en T>eksS Unreckst mutz gesühnt jnC dar' nickst s«,eS Eigentum übergeh,-n ber ^11 ganr m» hn^miiert toerben. Tas würd' vvm Volk ntckstva» ^Pachtung ,st nur. als vorübergehender Zu- ^k^lll«m^h?.^^^'^^aU^rde > a^en n^rvai. fcofien wir, datz das Si^kungs- ^«lich: diese Leite des Antrages Borne rorr^Q1 ■ Dulten rnnck gelingt. Tann wird wenigstens ein Xcil ber rT,cr’1/- bo^ ßffTlb ?11 das Staatscioen überzunih« ^Ln^i I Eakastvopl» gut gemacht werden. re», können wir nicht a,inehmen. Ich göime hem u bestehen, (ES tritt eine Panse ein. m ber die Abgiwrb- Dornemonn anmal den Titel ei.-ies l>effi[cben rtden aus dem besetzten Gebiet zusammdstm " «n besseres Ende finden 'Le ^»•nr-*N =1 ' EttMiNgen und dergleichen werden ) I Ue!>ernahme des Wnmb U'id Bodens würde die £ S ethflum " 0116 n aner Pm.se verliest Abg. P a ge n. Schuldenlasten des Staates so vergrößern, datz selbst ■kulflnfirm J &rschledenes I Erfindlichen nterricht I» Bnier, fidiiii, iliim otii Earictli I oer iiädtiscken Ernahamg nickst auher Acht gelasien I sere Zustimmung »u aeben Ter 'N hnrr hcfiimm ! SESSSS LL'LL K? te)*"64n£< ■ t«wi -„1 I ten taffen ju können Ter Redner weist die An-1 0,^ Hrftnhf er—\ 'Kific zurück, die m der Presse des Frtiberrn Don begrubt bte haben f,ä gar m>mchem ist der Landhunger nur LP» kiilationsbedürfiiis, zur .Unterbringung von M»Hßäfieitinnen. Tas mutz unterbunden rorrtxm. Nach aner Pmcke verliest Abg. Pagen stecke r (Demokrst folgende , - . _________________ .w,. ,.wu- Erklärung sämtlicher Abgrordnctrr aus dnn l4^iP B'rrug wären, und erfordert auch einen zu befetztrn Gebiet L?rßen Verwaltmigsapparat. Tarum follte der Das Sxtu5 nimmt die ErNärimg stehend ent- ..aud) vorüb-rge-ack den Besitz am Land gegen a vermeiden. 33a den Siädien ist öS anders. B-n Abg Dr. Vagenstecker: Meine Damen iistten ewpsiehlt^sich die Hebern ahme des Gni.-ib unb Herren! Im Namen ber aus dem belebten H‘”b ?'\ 0111 ^"ten^beshalb als Unterfieb- ©ebjete stammenden Abgeordneten der Hessiscken ^"^Unternehmer aufgestellt roerlxrn Bei frühe* Tlolkskammer bin ich beauitragt, folgende ErNä» freiim.'ligen Landtalungai stnd alle Tale gut rung abzug den: gefahren. Auch bei der Enteignung der 5ib'ifoin- “ miste horf nicht der Grundsatz ..Eigentum ist Tieb- steA" durch geführt werden Wir lelvn trotz d.-r | Revolution in einem Reckstzstaat. An die p,li- I nsche Revolution schließt sich di^ wirtschastliche I n,. afar sie mutz in ruhige Bahnen geleitet werden 1 Tie Re.i.-rungst'or age tetr. Auch bimg der Fi bei- femmisse berücksichtigt nur die ivirt ck?af liche S ite der Forderung, nicht bte rechtstche, datz die Fidei- LenrmijTe eine »mgerechtfertigte Bevorzugung wirr n Dar Ergeben gegen die Fideikommisse ist hervorgegangen aus dem Gedanken der RechtS- glcichheii oller. Deshalb könneb mir imi nitftt mit der ElnsLlwMig ber Gelb ibiitommiste befrarn- hat Wir brancho, und nicht für die Agenten tat Pyvf tu zerbrechen. Wem es möglich ist, die Rücksichten anders zu erfüllen, bann wollen wir feine Geld.sibeikommisie. Notwendig ist ein schnelles Arteiten. Sechr wichtig ist bte Zuiammen- st^ung der Ausichüsse für bas notwendige Ver- tti-urn. Tic Staube dienen mühen auch zu her Volkskammer das $ rtraiien ha -en, datz sie nicht aus GkteH iafrit handelt Bei Vertrauen und all- LebeitrlUck! Geb. eofll. Tarne, Ende 20, von ong. Aeuß., häu. l. tudn. in. sch Sn. Auost. 11. elnfa. 1000 M. VermSgen wünscht geb. groß. Herrn im Aller vontzO—40 Jahr. zw.Ehe kenn. zu lern. Brr- icvwiegend, zügel, u. oerL VerirauenSvn.anon.Zu- schritt m. Bild d. ehrenv. Aiirürfnebt, unter nn den Wien. Anzeig, erbet. in derMüllkr. ÖUlllCil fajen «adc. anftolt ober deren Räbe Silberne Herrenuhr ■1t iliiffitr. BtorsifteL Ter ehrt. ,>tnder wird gebeten btefelbe gegen gute Lelahnung Lladeap a'.i I im Laben gbyigeben. 1«^ [Empfehlungen! la. Tiinqer für Garten u.delögtbt ab C. Rfibeamen. M* demfw. Ste ter, fCTWtew DaS Lmbqrfetz enthält deShald fei* VeräuterungSverbot, fonb-rn ein unbedingtes Vetorecht und btefei Korrektiv war bereite durch da« «otaesetz vom 9 März gegeben, welches, ime aktenmaniq festgeflellt werden kann, segensreich gewirkt Hot Auch in auf das Enteignungsrecht be- Gcht eine TScdii huirhinq zwischen beiden Ge- fetzen Tas Laadgei'etz enthält ein absolutes Ent-! eigtrungerecht, l-eublt werden soll ein Geldbetrag, der in bin weitaus meisten Fällen hinter dem Xflfnroertgnt Gemeinde wert -urückbteibt Tat < gilt von det Rente, die für ote Zwangsvach jaAfunflm vorgescheg ist Als weitere Wafie argen iviberiik' benbe Fidlikommitzbeszyer ist das Recht I wr sta Glichen Si’nueitrterun 1 des nicht veräutzerten I szideifominißgrundbefitzeS in fünf Jahren Da ZwangsvertunUer tenn nach freiem 1natürlich trn- L.....„ ,MV1 tw La. I Ermessen bandeln unb in d zuq auf ebrrjut i.rat eajroari t» Preise bei B'r u ierungen unb Verpachtungen Ieinmal riteia anfelien <* '*1 ** ■rnii/Ttl Kia WOumI A.« k«. «.iXa ... t . na I m . 1 1 Thullr.. Bksti, WMilk, flij«- ßrbt, flirbomi aller Art. nnr bette Sriedeosware. IL Hel, Sraukiurter Str. IL Televdon H53. *— $id)ienFol)nen|tangee unö Latten Sä~» Futterreiben geeignet für kleine Land, wirifchafirn u fiteintien Dichter. Preis M. 550. M. Graf, 8 Glaubrecktfir. IL. Fräulein, 30 Jahre alt, hauSlich erzogen, wünscht die Ä ekanntschast eines soliden, befieren Herrn zwecks heirat. Wtwr. mit einem Kind n. anogcfdjL Sckr An geb. u. 010224 a. b. Gien. An» düng. Mann, 20 dabre, eo- sucht mit Mädchen 0. Lande »ivecks späterer Heirat in Derk br ». tret. Ww mit 1 Kind n. auSgeschl. Skbristl. Ang. m. Bil> u. O1"2tz4 nn den Wiehener Anz. Annoym »wccklus. An-u.Verkauf oon rvobnbänfern. Villen nnd Wrunbrtflrfen ieber Art durch den !•**▼ Hausbesitzerverein. An- u.Verkauf von Lampen. 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ES ten bl« VeNnaltung writerzusülwen, auf» würben Et mennJ,c 'teen Tienst ». zwungen täten, alles t^, den Antrag IQommtanit ab absurdum zu fäh- beute bt -ni I®- ®ui> fehlt eS der Regieunor an den iwtigvn crfammlvrsI tzNMlLud sy-n Beamten zur Oberaufsicht. igte bat ife Sozialisierung würde verheerend auf bie i iav imd st«> k piiereinilahmen wirten. Auch bet Zei punkt wäre 1 yj t>mn 11 r’'«t ungeeignet für bie €oiialif»rrunn de st 9'/, MB '"'m and Boten-, Mstsfen anr nicht gewärtig datz morgen schon die Franzosen ichre Hontz 'den in Staatseigentum ütergegangenen Br Mtt « legrn würden? Ter Gesctzeiittvurs ist Neu- 'd Jn Preußen, Bayern und Batzen sind erst Äiel aus dir Zukunit ausgestellt. Ich glaube, ' fr'rtet bujer Staaten zu ciiier ein sackte n Aus- 5 privat- Tanzunterricht einzeln unb in Kursen, and) in modemenTanzen, erteilt zu jeder Tageszeit K.Sdffriöt, Tanzlehrer Lvetzfleiaguftc 81 L Erteile energischen WM-8EM In ollen Fächern il über» nehme aemiiienbahe Be- aiiifid)tinunfl der Schul- oibciicn. Schr. Ana. uni. OW1«> o d. Gieh. Anz. Wer erteilt grünbL Unterricht in »ranz0stich nnb Englischs Schrlitl. Angeb. mit Preis 11 n er 0KL72 011 den Gieß, «az. 2i!dit £(6ntiictin meine Kieler Waich anzüge anfertigt. Q.Q2J) West-Anlage lv. Wäsche MWMitll.NsclL wird angenommen. Fran George«, **“ «aplanogasse 14p. « L -l< ® 0 r n e in a n n (sozb.): Mit dieser War- vor den Franzosen bitte man gerade tum miW'v . Eitrung ttfch nicht kommen dürfen Sonst to n 3»*. 1 W« überhaupt feine Arbeit leisten. Tieivonage, v miftgtld te E>eräußer,ichkeit deS FtbeikommitzarundbesitzeS Bürger iiknuro -ot-erung des Lü>eta.i.nuis sie i l tzi:rch' hinfenkn 3 Ltevolutfen erledigt. Wir stehen aus tem Bo- ill ei« « 1 ter Sozialisierung tzes Grund und Bodens juriQiifta,» ihn der Beschluß der Arbeiter- und Soldaten- infitN nm l wrtert. Tas Gesetz ist sür meine Fraktio bM l0.M ^fer Form unannehmbar Die wohlerworbe- tdl in W r Rechte Dritter fiutz Privilegien, die aufge- troud roulj 5» werden müssen. Tie vo 1 den Fiteikom- uiibitiittifM Iti ir terla te e t Dohltä tgt.it . * nne flcirigfeit, ihm den Brief abzunehmen. Mitten astl Inend der Bbrstellung verließ Do- mval bae Lichtspicl-Dtaatcr. So ging's. Jetzt prtte er den rid) igen Weg gefunden. Tie Durch- R l^hurng erschien ihm durchaus nicht schwierig. Er alb Titel eines Schaucrdramas, auf der Leinwand tcichien: Opiumrausch. Tas Wort haftet«. Es geb seinem Denken erne neue Richtung. Opium! Opium betäubt -so weich und sanft. Es lullt m wonnige Träume. Es war das, was er brauchte. Unb das Belte war, er verfügte über Tschandu, wie die Chinesen den Extrakt ans Rohvpium tonnen. Er hatte einmal, der Wissenschaft wegen, tr. Buenos Aires eine Oprumtahle besucht unb fih dort ein Deines Llertaöschen des gesährlrck)en< Äntges gekauft. In seinem Schlafzimmer, in einem Minen Ädiränkchen, das altertet Arzneimittel enthielt, stand auch sein Rauchopium. Tirekror Labwein war ein leidenschaftlicher Zigarette,'räucher. Wenn er den Tabak etner 3t- gytte mit Opium mischte, unb Labwein diese frarette rauchte, so verfiel dieser in die tiefe wußtlosi gleit des Opiumrausches. Dann war es ntng zog er die Klingel. Er hoffte, Galdrev» wurde bereits int Opt um rausch liegen. Tas Klingeln sollte eine Probe auf sein Exempel kein Und er batte sich nicht verrechnet. Er mußte die Tür des Vorplatzes mit seinem eigenen Schlüssel öffnen. Er eilte sofort in daS ArbeitSzrmmer. Als er eie Tür ayfftieß, kam ihm ei« unangenehmer brenzlicher Geruch entgegen. Galoimo lag in set- nrm Klubsessel, anschcinend leblos. Aus ber schlaff herabhängenden rechten ü>anb war ihm eine brennende Zigarette geglitten. Tie Zigarette hott^ d-n dicken Smyrnateppich, auf ben sie gefallen aar, in Brmid gesetzt. Ein handbreües Lach, an teffen glimmenden Rändern sich das Feuer wei- rerftcch, war entstanden. Schwelender Rauch stieg von dem Teppich auf. Schnell trat Dorival das Aeuer aus. Ern kleiner Guß aus der Wasserkarafie vollendete seine Löscharbeit. Tamr öffnete er weit btt beiden Fenster des Zimmers Klare, frische FrühlingS- lut't drang herein Er untersuchte Galdinos Herztätigkeit. Tie war in Ordnung. Ter Mulatte stöhnte unb nfynrntte im Schlaf unverdrossen weiter, -tudl als Dorival ihm in dos Kraushaar packte unb seinen dicken, runden Kops gehörig schüttelte. Auch als Dorioal ihm ein Glas Walser ins Gesicht goß, wachte er nicht auf. Er lächelte. Sein Geist schien sich im Schlaf mit sehr angenehmen Tin gen zu beschäftigen. . Ta ließ Dorival von ihm ab. Galdinos Zustand flößte ihm keine Besorgnis ein. Allmählich nur de sich dos träge arbeitende Gehirn in diesem dicken N ging an die Arbeit. Nur den oberen Teil des Tabaks in ber Zigarette oa> mischte er mit bem Tschandu. Am Mundstück Der- raubte et nur reinen Tabak. Tschandu schmeckt Berlin, 24. Mai. Im Sinne der b e u t - scheu evangelischen Geistlichkeit unb in Bezugnahme .inc politische Propaganda zu machm, sie sorgen ausschließlich unb vor allen Tingm für bie Fördcumng des Wohlstandes ber Bevölkerung jntb ber Arbeüersd-afi. Sie eiwarten dagegen, daß diese tmem terro-i ristisd^.m Einfluß ausg setzt werden unb daß sie zum größten Wohle des wirtschaftlich«' Gedeihens des Landes ihre Wünsche ungelfinLoert tmbgebni können, unter der einzigen Bcdingunq aber, daß die öffentliche Ordnrmg, für bie das franko fijdy Leer verantwortlich ist, nicht yftint wirb. Zn- svlg.'dessen legt ber Generalüvinmand.-ur ber Armee einen großen Wert darauf, bie Dcdxfetaff’enen Bür- gw zu beruhigen. Es wird alle Maßnahmen er« greifen, um sie gegen bieicnigen zu verteidigen, die ihre eigmen Interessen bem Mgcmeinintenesse des Landes vorstellen. fitation deS ungerechten Vertrages unb ein engere* Zu ainmengehen mit Frankreich zu verweigern. Cs ist nur allzu bekannt, daß Sie sich selber am meisten den ungerechten Abmachungen widersetzten, daß Sie ihnen nur unter stärkstem Drucke bei pflichteten. Trotzdem gebt meine Uc'.^rzcugung ha bin, daß Sie, wenn Sie ben Kampf, anstatt ilm hinter verschloßenen Türen zu kämpfen, offen auegefockstcn hätten, bie öffentliche Meinung her Wst'lt auf Ihrer Seite genxfen wäre und diese Sic in bie Lope versetzt hätte, allen nfinnen zu mibcrittben, mit denen Sie nicht emverstanden gewesen wären. Groß-Thüringen. Rudolstadt, 23. Mai. (Priv.-Tel.) Ter Landtag von Schtvarzburg-Rubolstiabi bat als erster ein Gesetz über den Zusammenschluß Llmringens zu einem Einheitsstaat angenommen; die übrigen Staaten ।verben alle ein glcidrlautcnbcv- G^setz nmteljmcn. Tie Cstizevlander- h v-ung wird gesondert bearbeitet. Als Gemein- schastc-organe sind ein Bo.ksrat von 42 unb ein Staatsrat voiz 12 Miigiebern vorgesech.m. Zer Bvlksrut soll als Bvrparlament spätcfl ns am In. August zusamment eten; er wird durch bie lanbtagc gcn>äl)It, während später allgem-.r-ie Wob len für bie tliürstlgiiche Lanbesver ammlwiy statt' finden sollen Eine Aufhebung der Gemeuifchatt ist mir bei Einverständnis aller Staaten oberem stimmigem Volksratsbeschluß möglich W. tt ) StmbmbaWTftrdf in Köln Köln, 24. Mai. kWTB.) Wegen Derttoige- rmtg von Teuerungszulagen bef(Honen bte mengen Straßenbahner, von heute ab feine Fahrscheine zu verkaufen, bi» ihre Forderungen bo willigt fmb. Infolvedesstn ist der Strom gesperrt, so daß dir Bahnen überhaupt nicht fahren können. VTi)teftt>rn)ffrniUMnfl eines amerikanischen FrirdenSdelegirrten. Berlin, 23 Mai. DTB > Dor „Alend" verbreitet nach einem Funkspn.ch ans Lvon^ ein Schreiben des Miigliedes der amcriTamidi.m Frie- densdciegation, Bulllitts. an Wilson, wo durch dieser feinen Rücktritt auS der Tel e g a t i 0 :t begr-mbet Er faqt darin: Ich bin einer ber Millionen, die rückhaltlos Ihrer Führerfchait vertraute unb glaubte, Str wollten nichts gerin-xre» als einen dauernden Frieden erreichen unb daS auf der Bt'is brr selbstlosen Gerechtigkeit. Aber die Regierun-i da' fiel» nunmehr dazu entschlossen, die Icibcnbcn Völker ncueiillnterbrüdungenunbacr- stückclu n göan griffen MtSzu etzen unb chi neues Fahrhundert beS ftriegeö zu eröffnen Ungerechte Entschlüsse, wie die veiiLchan tung, Tirol. Ungarn, Ostpreußen, Danzig unb ba« Snarbedcn, sowie die Preisgabe wichtiger Frei- Häsen führen unweigerlich zu neuen Konflikten Meiner festen Uebcrwugung nach ist der durch den vorliegenden Entwurf gefchaifenc fRölfcrbunbcnb luurf viel zu machtlos, um diese Kriege zu verhindern. Dafa'r ist e3 die Pflicht ber Regierung ber Bereinigten Staaten, zum Besten ihres BolkkS unb bem ber Menschheit bie Untcrfdm t, div Rati- Ein Protest der englischen unabhängigen Arbeiterpartei gegen die Friedentbedtngungen. Amsterdam, 23. Mai. (WTB.) „Det Volk" veröffentlicht den Wortlaut eines den ve shiebenen Sektionen der Internationale zugesandten Protestes der englischen unabhängigen Arbeiterpartei gegen bie Friedensbedingungen. Ter Protest lautet: Die Parteileitung ber ima>hä igiflen Arbci.erPartei weist bie ödbinflimgen des Friedensoertrage«, der mit Unrecht bvRm Namen führt unb ben bie Alliierten ber deutschen Republik vorgelegt haben, auf daS ever- ff-f fiste zurück. Diese Bedingungen tun den Grund- lagen des Waffenstillstanbes Gewalt an, beim fit widerspreckien allen öfienllichen Versich.-rungen ftlcr die Kriegsziele der Alliiertm. Sie enthüllen bie wahre Absicht der Alliierten und die Gründe für die Verlängerung des Krieges, die bie vollständige Vernichtung Deuff.hlanbs sowohl in polit ffier als auch wirtschaftlicher tzin.icht zum Ziele haben und daher zur Verarmung ganz Euro was führen werden. bitter und brennt auf ber Zunge. DaS hätte den Argnohn Labweins erregen können. Tie Arbeit glückte vorzüglich. Nun handelte es sich darum, Galdino eine tiefer Oviumzigaretten in bie öänbe zu spielen, ofine daß der Gelbe eine Ahnung davon hatte, baß sein Herr ihn zu einem Experiment gebrautfaui wollte Ter Mulatte war ein ehrlicher Bursch Obwohl er, wie alle Brasilianer, ein leidenschaft lieber Raucher war, plünderte er die Zigarrenkisten seines berrn nicht. Er begnügte sich damit, noch lohnende Zigarrenstummel auhurautfam, unb bann gehörten nach altem Brauch alle Zigarren unb Zigaretten, bie er gelegentlich auf dem Fußdoben sand, ihm. Tvrival warf erne ber Oviumzigaretten in oei Nähe seines Schreibtisches auf ben Teppich Tori rtifrtr sic Galbino am Morgen finden unb, er kannte feinen Mulatten gut genug, auch sofort rauchen. , Leise anz er gekommen war, verließ Dorival taS Laus. Ten Rest der Nacht verbrachte Dorival in mttuhigem ^albschlummer. Schlimme Träume auälten ihn. Er sah sich gefcftelt durch die otragen Berlins geführt. Tie Leute wblten der Kellner aus dem Wirtshaus zuni Ineberen Oldenburger ängstigte ihn mit Grimaffen und ließ den AdomSapfel tanzen. , , Als es Tag wurde, stand er auf. Nach alter Gewohnheit nahm er ein kaltes Bad. Tas tat seinen Nerven gut ... , Um acht Uhr ging er nach ferner Wohnung Er wollte sehen, wie bei Galdino die Zigarette l gewirkt hatte. An ber Bo Nike zu seiner Woh- 3 m Armeehauptquartier abgefaßt, den 23 Mai 1919. Der Generalkommandeur bet 8. Armee, (gevk General Gerarb. AuS diefer Bekanntmachung geht deutlich her- vor, baß die LoSlösungSbestrebungeu bei der höchsten Stelle des franjöfüdjen Besatzung^ Heeres in jeder Beziehung gefördert und. unter st ützt werden. Eine Enthüllung über die russische Schuld am Kriege. Berlin, 23. Mai. Wie systematisch die ruf- ,ische Regierung bä der Vorfarettmig des Äricgeo jii Werk gegangen ist. das wird besouders brafhld) leuchtet durch ein von deutscher amt sicher Stelle jetzt veröffentlichtes s^heimprotvksll vom 8. 9Zwrmbcr 1912, >.id sich mi. den vorbereitenden Arbeiten zur Cr- ganisalisu des rikönürtigen Tien'irs an ber Süd- j.ltl'üoii: gegen Ceii£rntcl> Ungarn) Lädwi.igt. E. Qdjt von der Boraussetzung änes Krieges Aimfdrn Ctfterrcid>Ungarn und Serbien aus, in dem bann Jhifelanb aus der Seite Serinis ftefarn mürb, und kommt >abci ju folgend?,! Folgerungen, dic . ilcraicn laßen, daß man baixh. ben Utira mit Tvut'cfiland als F«lae bcs Krieges mit Oester oiich-Ungani als ,elbswerständ.üli in Betracht ge- jungen hat; es heißt da: Es ist unbedingt erforderlich, daß bj, Ber otbnimg, die Verkündung der Mobilmachung sei auch die Verkündung dc -7 M r ,< geändert wird: eine solche Devordnung kann zu sduveren Mifwerständniffen in ben Beziehungen zu denjenigen Mächten führen, mit denen aus Grund dieser ober jener pv'itischen Umftänbe Kri.'si oder bie Eröfinung ber Feindseligkeiten wenigstens nicht gldd) von Anfang an beabsich iqt ist. An^ dererseits kann es 'ich als vorteilhaft erweisen >n Aufmarsch zu vollziehen, ahne die Feind seligkeiten KU beginnen, damit dem Gegner nidit umviederbringlich die Hoffnung genommen wird der Krieg könne rod) vermied en werden U n -- fereMaßnahmenmüssenhierbeiburch diplomatische S che i n v e r ba n b * u n g ? n maskiert werden, um die Befürchtung des Gegners möglichst einz u s ch I ä f e r n, nwnn solche Maßnahmen die Möglickckcit gefam, einige Tage zu gewinnen, so müssen sie unbedingt ergriffen werben. Man braucht sich nur ber bitfomatifdien Vorgänge zu erinnern, die sich ht ben letzten Julitugen 1914 abgespielt halben, um zu crfcnncn, daß die ruffische Regierung genau rttb biefctr Dorschlägen, duvch biöbmatifdK Schcinverhmid- hingen Deutschland über bie russischen Angriffs- obfiditen zu täu'chen, verfahren ist. Man tat es auf diese Weise dazu gebracht, baß Teutscfi- ianb formell ben Krieg erklärte und damit vor der Welt als der Frietansbrecher erscheinen mußte. Ein Appell an die englische Geistlichkeit. Dte Verordnung über döchstVreise für Honig vom 26. Juni 1917 ist mit bem 8. Mai । 1919 außer Kraft gesetzt Annahme von Lehrlingen im S-chor n iie in fege r gewe r de. Aus Grund dc» 8 128 Absatz 2 der Renting werfa-vihnung wird bestimmt: Im Sckwrnstenifcg.rgewerbe darf der einzelne Meiner nicht mehr als emrn iJelyrling faxten ober neu einstellen. Diese Vorschrift fhibct ffine Anwendung auf Bettiebe, in denen zur Zeil bereite mehtert Lehrling ^hal:en w?rden. Neueim.eCun rn bürften in ihnen aber erst erfolgen, nachden iie twrtanbentn Lehrlinge i'ämtlid) ausgelernt ha ben. Tiefe Bestimmung ist mit bem 14. Mai i Kraft getreten unb gilt zunchh t bis zum 31. Mär- 1022. Gerne inbewage zu ® urT^a rbd f eI • ben. Sogleich nach ber Wiegung fmb bie na.' dem Gebülffeutarif fällig.m Gtebübren an benötege meister zu entrichten. Bon diesen Gebühren fin ür Großvieh 15 Pf. unb für Kleinvieh 5 Pf. ai die Gemeinde^kassc atauführen. "Der darüber Innaiis g liende Beliag g.chört dem Wiegemei -er als Bei- ialtung. An Okbübreit werden erhoben: Von Crtr- finnofaicm: für Großvieh 40 Pf , für Kleinvieh 20 Pf, für jeben anderen zur ötnvicg t V'inmen- ben Gegen staub, als Frucht, Ätertoflil , bii 3 Zentner 10 Pf., für jeden weitere i ‘ ntner 2 Pf Von Ortsiremden w.rd bas Doppelte bti Wuggrbühren erhobcm. Tie Aenberung tritt mit Wnckung vom 1. fluni ds IS in Kraft. Tie KreiSstraße, O r t Sb u r chf a hr t, Scita:l'-em nach Bah.rhot Großen Linden wird vom 17. Mai ab für ben Berckchr wieder foriygeben. Rotlauf ist bei dem Gemeindeeber in Grü n in gen festgestellt worden. Tie Räude ist bei dem Pferde dtS Georg Menges IX. in Großen^Linden crbofdxm. Die Konzession als Die n st mann Hal Wilfalm Repp, Aslrrweg Nr. 7, mit der Nr. 11 erhalten. Ztr ber Zeit vom 1.—15. M - - Jiatlauf ber der ■ b 1918 Rr — Erlöschen der Räude bet dem i.-k " tan*£iid>.n . örrittung ter „Zwwmsrmrung rar daS Sdwfa nadxrtar'btu.Tf tm Bezirk der Stabt und des ^nLlceif's Gteßen. — ErwerbSloftnrunterftützting. . Itc (Sinfenbimg der Skrwidmtik über Famt- glersmium»m 1919. — Tie Unterstützung ton ten tn den Dienst emg trerener Mannschas- ,irr, Regelmra der Hinterbliebenenbezüae für eärigr Vennißter —■ Freigabe bet Ortsdurch- Lethg- ern rad) Bahnhof Grvgen-Lmden. uckerverbrauchSrcgelung — stonz-effou als T unTunann mit der Nr. 11. — Feldbereinigung l^b^önd; hier: daS torograpfafdr r*hitrrr-1 - Ejjnib. —- Poftzeivewebnung betreffend ben Vct- Er mit ft'raft'ntaKuyn in ber Stabt Gießen. — Jttaü der Vog l — Gefunden und verloren. Verkehr mit «raftfahrzeugcn in der Stadt Gießen. Auf Grund einer Verordnung deS Hessischen I^olizeiamts Olicfkm bürfat ab 1. Zmri 1919 die -väuSburg und Marttsttaf^ mit Kraftfabrzeitgen r.: d) r befahte.i TocrbeiL Ter Durchganc»sv?rckehr rtit Krasttahrzeugen ist bertaten in ben innerhalb t Zerstören und Austal«n von Nc- farn oder Bruffcatten der Vögel, bas Zerstört« und Ausnehmen von Eiern, bas lufnebmcn unb Töten von Jungen trcboten ist. Zn gleidxr Weise ist bas Fkil- tittn iuw ber Berkaus der gegen dieses Verbot rttmwtai Eier unb Zungen untersagt. Himhbrttanbehtb' werden mit Geldstrafe bis ii 150 Mk oX-r mit Haft tastraft. Tiefe Strafe tofft insbefonber.' auch denjenigen, der eS unter* list, Kinder oder andere unter feiner Gewalt Irtcnbe Personen, meldie feiner Aufsicht untergeben finb unb zu seiner HauSgenossenichaft ge* ’-ptm, von solchen Zuwiderhairdlungen abzutalteir. Tas Auffidst.'.far anal ist angemi fen, auf die l'folffung ber vorsteheirden Bestimmun«ir ein [Id»arfr5 Augenmerk zu ta'xn unb jede Zuwidr- hndlung zur Herbeiführung der gerichtlichen Be- vafimg zur Anzeige zu bringen. Schutz ber Mieter. Auf Grund deS 8 6 WC Verordnung des Bunde-ra's rvm 23. September 1918 zum Schutze der Mieter wird für sämt- lici» fceffifdien Geniernden fblgettixd bestimmt: t»e Kündigung eine« MictverhältnisseS ist nur nit voraus^ gangcner Zustimmung des ErmgungS- trte« rechtswircklOM. Tiefe Zustimmung ist auch *nn einzuholen. wenn eS sich nur um eine Miet- ißsterg rung Inmdelt, ohne daß damit eine Kün- Igung befl bi irrigen Mietverhaktnisses ausge- Drodxn ist. Ern olmt 'Kündigung al'lanfendes ?Kietpettaltni« gilt als auf unbcitimmte Zeit Der- [dngnt, wenn der Vermieter nickst vorher die Zustimmung de« EiniginkgSamtes zu dem Ablauf cr» hilft tat. Do MieteinigirngSämter nüfit errichtet surv, ist lew^-ils die Zustimmung des zuständigen KteiSdirrftorS einzuholen. Zu ben Gemeindewahlen erteilt das Kteitzamt Gießen die gruirdsätzlickte Genehmigung, tefy für die bevorstehenden Wahlen der Bürg.-r- metner und Beigeordneten in den Lcn^gemeinden , ______... . Landgemeinden zur Ausgabe. Es leM bnnen auf die Zuckermarken 106, 107 unb 108 je : Cnihf 150 Gramm -» 750 Gramm Zucker für ben Monat I Mai te-zogen werden Mit Ablauf bes 15. Hirni l. Sieinur* ucrlieren bie Marfrn 106, 107 unb 108 ihre dun Tbel«1 — -__________„_____ ,W ll,b^hlof° liefe teilnahmslos bie Bilder auf ber Lcin- fi. «nmb an sich oorüoerziehen. Plötzlich prägte «ich < fernen Augen 'ein Wort ein, das groß unb breit, • - - • - *■ • • Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung, die Wahlen zur Stadtverordnete«» Versammlung betreffend. Kür die am 1. Juni 1919 stattfindende Wahl lut Stadtverordnetcn-Dersammlung der Stadt Gießen find folgende Wahlvorschläge zugelassen: I» Wahlvorschlag Kennwort: U. S. v. Georg Beckmanu.KrankeukassenaugestellteriuGieften 1. Beckmann, Georg, Krankenkassenangestellter 2. Fourier, Heinrich, Geschäftsführer 3. Kicl, Alfred, Gcwerkschastssekretär 4. Otter II., Karl, Zugführer 5. Martin, Marie, geb. Lich Witwe 6. Weiß, Josef, Schuhmacher 7. Baum, Georg, Gastwirt und Schuhmacher 8. Maier, Josef, Glaser 9. Goß, Hermann, Gasarbeiter 10. Günther, Heinrich, Tabakarbeiter 11. Fritz, Friedrich, Former 12. Degenhardt, Hermann, Schriftsetzer 13. Hanvt, Karl, Buchdrucker 14. Laudenbach, Ernst, Tapezier 15. Castein, Peter, Kaufmann 16. Schaul, Karl, Werkmeister 17. Fischer, Heinrich, Buchdruckermeifter 18. Steinbrecher, Ludwig, Kellner 19. Guntrmn, August, Gastwirt 20. Kästner, August, Bäcker 21. Diefholr. Friedrich, Schriftsetzer 22. Gerdes, Heinrich, Schneider 23. Ortwein, Friedrich, Schneider 24. Münnich, Oswald, Monteur 25. Goldschmidt, Marie, geb Schuveckbr Eheftau 26. Schreier, Karl Andrea», Schvciuermcister 27. Dorn, Heinrich, Bergmann 28. Göbel, Heinrich, Bahnschlosftr 29. Ganß, Otto, Schlosser 30. Schardt, Ludwig, Heizer IL Wabkvorl chlag. Kenuwortr Eorialdeawkra- tische Partei. 1. Diehl, Johannes, Schneidermeister 2. DettrrS, Friedrich, Redakteur 3. Diener, Franz, Geschäftsführer 4. Moosdorf, Kurt, Schreiner 5. Mann, Albin, Gcwerkfchaftsbeamter 6. Lorenz, Martha Elisabeth, geb. Wollrath Ehefrau 7. Bolz, Adam, Schneider 8. Stephan, Wilhelm, Eisenbahn-Unterassistmr 9. Wcißgerber, Otto, Oberlehrer, Professor 10. Hüter, Marianna, geb. Weber, Hausfrau 11. Hornberger, Paul, Rechtsanwalt 12. Fröhlich, Josef, Schlosser 13. Sommerlad, Ludwig, Oberfeuerwehrmann 14. Wolf, Wilhelm, Lokomotivführer 15. Baer, Karl, Kaufmann 16. Moutarde, Jakob, Buchdrucker 17. Strohwig, Richard, Buchdrucker 18. Weiß deck, Katharine, geb. Stückrath, Ehefrau 19. Kunrpf, Karl, Vizefeldwebel 20. Wissel, Bernhard, Schriftsetzer 31. Männche, Heinrich, Lagerhalter 22. Baum, Heinrich, Glasermeister 23. Andreä, Richard, Geschäftsführer 24. Wohlmaun, Alma, geb Krause, Ehefrau 25. Hohmeier, Adam, Verwalter 26. Göy, HanS, Friseur 27. Schupp, Friedrich, Heizer 28. Ganß. Franz, Dreher 29. Käser, Johannes, Schneider 30. Mannel, Johannes, Maurer 31. Dietz, Heinrich, Hilfsarbeiter 32. Krüger, Gustav, Dreher 33. Förster, Elisabeth, Schneideri« 34. Krug, Martin, Kaufmann 35. Brunnengräber, Philipp, Installateur 36. Kuhl, Fritz, Schlosser 37. Franz, Helwig, Lagerhalter 38. Fleischer, Karl, Fabrikarbeiter 39. Appel August, Schlosser 40. Stauß, Georg, Dreher 41. Steih, Otto, Hilssmonteur vlUWabldorschlag Kennwort: BereinisteLlNe, beginnend mit dem Namen Uritadt. 1. Nrstadt, Otto, Professor, Oberlehrer 2. Krausmüllcr. Dr. Georg, Professor, Oberlehrer 3. Michel Karl, Professor, Oberlehrer 4. Schmahl, Karl, Landgerichtsrat 5. Wachtel, Fritz, Amtsgerichtsrat 6. Müller, Valentin, Lehrer 7. Sommer, Dr. Robert, Professor, Geh. Medizinalrat 8. Naumann, Minna, geb. Thorwart, Ehefrau 9. Simon. Emil, Reserve-Lokomotivführer 10. Neuen Hagen, Ludwig, Landgerichtsrat 11. Erhard, Andreas, Bahnschlosser 12. Kramer, Wilhelmine, geb. Engel, Ehefrau 13. Biermann, Emma, geb. Dernburg, Witwe 14. Winn, Heinrich, Stadtverordneter 15. Ebel, Dr. Karl, Professor, Obcrbibliothekar 16. Gmelin, Dr. Hans, Professor 17. Kling, Georg, Lehrer 18. Noll August II., Kaufmann 19. Goertz, Heinrich, Lebrer 20. Krailing, Karl, Schlossermeister 21. Marx, Heinrich, Uhrmacher 22. Faber, Ludwig, Wagner meister 23. Heichelheim, Albert, Bankdirektor 24. Höhn, Heinrich, Bautechniker 25. Wenzel, Fritz, Dreher 26. Grod«, Peter, Architekt 27. Schwan, Ausust, Rentner 28. Gisevins, Tr., Paul, Professor 29. Mäher, Leopold, Kaufmann 30. Launspach „Heinrichs Weißbindermeister 31. Bocck, Friedrich, Gescliüftssührer 32. Schirmer, Heinrick>, Fabrikant 33. Haubach, Gcory, Echreiuermeister 34. Ringel, Alexander, Kaufmann 35. Kirchner, Hermann, Genossenschafts-SeVoetär 35. Kirchner, Hermann, GenossenschaflS-SekretSr 36. Schäfer, iPeber, Schriftfetzer 37. Scrudt, Emma. geb. Weiffenbach, Eheftmi 38. Lauer, Josef, Kaufmann 39. Müller, Emrl Heinrich, Schreinermrister 40. Loh, Johannes Hausverwalter 41. Bernhardt, Ludwig, Schuhmachermeister 42. Mayer, Hans, Architekt 43. Appel, Georg, Spenglermetsder 44. Lucas, Hugo, PvüfekrctLr 45. Peters, Luise, geb. Schmücker, Ehefrau 46. Niebel, Elise, geb. Spieß, Ehefrau 47. Sievers^ Martha, geb. Müller, Ehefrau 48. Rahlmeier, Heinrich, Bahnmeister 49. Selbst, Heinrich, Kaufmann 50. Compter, Richard, ElsenbahnsefretzLr I¥. tB«bnwT< rab (Kichert, Buchhalter. 1. Sichert, Conrad, Buchhalter 2. Stimmer, Heinrich, Werkmeister 3. Grüuig, Georg, technischer AufsichtSbeaMDer 4. Weise, Max, Hmrdlungsgehilfe ES wird darauf hin gewiesen, daß bei der Wahl L nur für einen der zugclassenen Wahl Vorschläge Stimmen abgegeben: 2. keinerlei Aeuderungen auf den Wahl Vorschlägen torgcrnommen werden dürfen: 3. es genügt, daß der Stimmzettel mtr b Kennwort — ober falls ein solches nicht angegeben ist, den Namen des ersten Unterzeichners — der g.wül/lten Vorschlagsliste (Wahkvor- schlag» enthält. Gießen, den 23. Mai 1919. Der Oberbürgermeister (S ladtwahlvnmniffrr), Keller. Bekanntmachung, die Wahlen zur Stadtverordnete«- Versammlung betreffend. Am L Juni 191« vormittags von 10 Uhr bis nachmittags 8 Uhr wird die Wobt von 42 Stadtverordneten der Stadt Gießen vorgeuomme«. Die Wahl findet statt: Für den Abttimmungsbezirk 1 im Alte« Rathaus, Marktplatz 14. Ans der Bach. Burggraben. HundSgaff«. Kirchen- platz, Kirchstraße, Vindengasse, Ltndenoiatz. Marktplatz. Waütorltraße, Wctzsteingasse und -straße, Zozelsgasse. Gür den 'ribstimmnngSbezirk 2 im StLdtlsche» Dienltgebaudc, Astcrwea 9. Asterweg, Daiuuiüratze, Ederstraße, Schillerstrabe, Schotlurane. Weferstraße. Für den AbttimmungSdezirkS im GcwerbebauS, S'drrbftrc e 16. An der Hardt, Stroiborfer Straße, Nord-Anlage, Rodbcimer Straße, Schützenitraße. Für den Abttimmuugsbczirk 4 im SchulhauS, Schillcrttraße 8. Am Rodberg, Bückingittaße, Marburger Straße, ©tcinfirahe, Wiefecker Weg. Für den Abttimmungsbezirk 5 im Alten Schul- bans, Neustadt 61. GabclSbergerstraße, Hai»mstraße, Kornblumen- glisse, Labnüraße, In Löbcrs Hof, Marktsirabe. Müvlstraßc, Kleine Mühlgasse, Neustadt, Sandaaste, Tieienweg. yür den AbttimmnngSbezirk 6 im SchulbanS, LLctt-Anlage 43. Bahnbofstrahe, Grabenitraße, Schanzenstrabe, Wen-Anlage, Hinter der Weit-Anlage. Für den Abstimmungsbezirk 7 in der Restauration Hessischer Hos, Frankfnrter Strane 7. Buddestrate, , raiv.htrtcr Straße. Für den AbiiimmungSbczirk 8 in der Alten Klinik, Liebigltrabe 16. An den Dahnhöien, Am Steg, Buchnerstrahe, Crednernrabe. Friedrichstraße, Glaubrechtstrabe, Hitlebrandstraße, Hos>nannilrabe, Klimtstraße, ÄillteUveg, Wetzlarer Weg. Für den AbsiimmuuySbeirk 9 im Konfirmau- dcniaal, Liebiaitraße 56. Aulweg, Ebelstr aße, Erdkauierweg, Leibgesterner Weg mit Bergioerk, Liebigüraße, Wilsonstraße. Für den AbttimmnngSbezirk 10 im Realgvm- uasium, Ludwiastraße 11. Altcestraße, Ludwigstraße, Am Rlegelpsad, Wtl- helmstrabe. Für den AbstimmnuaSbezirk 11 im StadtbonS, «artenttraßc 2, Erdgeichoß, Zimmer 7. Bergstraße, Br chilraße, Gartcnftrabe, Ludwigs- platz, Dlepbauftraße. Für den AvstimmungSbezirk 1» im Handels- kammergcbäude, Lonvstrabe 7. Bleichstraße, Goethe itraße, Henietftrab«, Aber- große, Lonostraße. r den AbstimmungSbezirf 1t in der llnltxrfb tätS Bil.liotdck, tlcplerstraße 8. BiSmarckitraße. Georg-Philipp Gailstra ie, Guten- berystraße. Hestenürabe, Ker lerstrabe. Landmann- ftrane. Nahrungrbcrg, Echistenberger Weg, Gemarkung Schineuberg, Wolsstraße. Für den Abttimmungsbezirk 14 in der Wirtschaft zum Kronprinz, Wolsstraße 21. Licher Strave mit Kaserne I und II. Für den AbttimurunaSbezirk 15 im Israelit. tScmciudebauS. Louvttrakrr 4. Kaiser-Allee mit städtischer Kaserne, Kaserne der Maschtnengeivebr-Kompagnie und Baracken. Für den AbftimmuugSbczirk 16 im Jnttizge- bäubc, QttAulage 15, Saal im Srdgejchoß. Elchgarren, Eichweg, Landgrasenitr.. Ott-Anlag«, Moltkeilraße, Noonürane.Gt.Steiuioeg, Wiesen,tt. Für den AbttimmnngSbezirk 17 im RcgicrnngS- gebäude.Landgrai Philipp-Platz.'!,Sitzungssaal. Brandgasse, v>n:növl(iO. Braugaste, Kanzletrerg, Landaras - Philipp - Platz mit Zeughauökaserne, Ntarkilnubensiraße, Scnckenbergttr., Schlongaste. Für den Abttimmungsbezirk 18 im Hotel- Restaurant Kaiserhos, Sonncustrabe 8. Dtczstrane, Drethausergasse, Erlengasse, Kaolanei- aaste. Neuen Baue, Schulüraße, Sonnenstrabe, TtlUergasse, Wagcugaste, Weideugasse. Für den Abstimmuugsbezirk 19 im Hotel Prius Earl, Scltcrewcg 40. Kreuzvlatz, Löwcngasse, Matgaste, MäuSburg, Ritiergaste, Celteröweg. LeufelSluftgärtchen, Wettergaste, Wolkengaste. Für den Abstimmunasberirk 20 tm CtadtbaoS, Garteustrake2,Oberaeschob,S ivungSiaalRr.il. JohanneSstraije, Kaplansgaste. Ka.dannengaste, Neuenweg, Plockstrahe, Sud-Anlage. Die Stininberech taten haben 42Stadtverordnete zu wählen. Cs köuncu nur für einen der zuge- lasscuen Wahlvorschläge, in welchen Abänderungen nicht voracuommen werden dürfen, Stimmen abgegcbcu werden. Alte Stimulbetechtiqten werden eingeladen, zu der angegebenen Zeil üch persönlich etnzusiuden und ihre Stimme abzugeben. Gießen, den 2k Mai 1919. Der Oberbürgermeister iStadtwahlkommifiar): Kelter. Markt in Lich. Der auf den 10. fhnri l. IS vorgemerkte Schweinemarkt wird abgelxrltcu. Der Auftrieb dauert von vormittags 9*/t bis 10V< Uhr. Händlerschweiue d ürscu mir aus getrieben werden, wenn deren Jmp.ung nachgewiesen ist Lich, den 20. Mai 1919. (62948 Hessisch« Bürgermeisterei Lich. _________Dörmer.__________________ Arbeitsvcrgcbung. Die nachstehenden Arbeiten für den Neubau Von Klein wo hrrungen an der M ühlsttaße sollen Samstag den 7. Juni d. IS., vor m ittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. 1. Schreinerarbetten (6 Loft-, 2 Glas.rarbeiten (4 Lose). Zeichnungen, Arbcitsbeschreibrmaen nxb Ce* dsingungen Liegen bei uns zur Eulsuhik offen. An- 'geböte aus BorHruck, der daselbst erhältlich^ sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzuveichen. — Zuschkogssrist 4 Wo^n. Gießen, den 22. 9)tai 1919. 6311B Stadtbauamt Gießen: Br««L«lch Marken-AnSgabe. Am Samstag den 24. d. MtS. gelangen in den Bezirken Brotmarken zur Ausgabe. A—K vormittags von 8—12 Uhr, L—Z nachmittags von 2—6 Uhr. Gießen, deck 22 Mai 1919. (62978 Ter Oberbürgermeister sLebenSmittelamt). Freiwillige Bcrsteigerung. Dienstag den 2 7. und Mittwoch den 2P. Mai 1919, jede smal nachmittagS 2 Uhr beginnend, vers^igere ich Neustadt 55 (im Pfau) dahier, aus einem ddackAaß gegen Barzahlung: 1 silberne Damewu hr, 1 goldene Kette, zwei Grnnotyaarrmdcln, silberne und goldene UhiHettcn, Brosche, Medailb-ns Ohrringe, Tvaurtngc, Kaffeelöffel und eine Brille. 1 GlaSsch^wck, 1 Ofenschirm, 1 RSHmoschine, 1 Büfett, 1 Spiegel mit Gvldrahmen, 1 Schreibtisch, 2 vollsKuKg? Betten, 2 Kleider-chrL ein Wafthtisch nut Rüarmvrplatte, 1 Scs^cl, Stühle, BorlHnge, Fenstergardmen, Tifckläufer und Decken, Sows, Tcppüche, WaßftÄrche, Bilder, 1 Gas'heich, 1 KüchenscknMck, 1 KÄchentiUch, sämttiche fitidyn» ra-rdte, Glas und Porzellan in grober AuswalL, kirnene Bett- imb TifchtnäsdZe, Handlückser, Kvltrr- dhf^T, Tamenstnüntt fe, mehrere Dumenhemden und -Kleider, 2 'Eamcrdjütc, 1 Muff, kurz bezeichnet, alles, was in einem besseren HauShulte vvrchanden ist. Die Sachen sind noch sehr gut erhalten. 6321 I unter, Pllxkstr. 7II. Der Plan über die Herstellnng einer unter- irdischen relegravhenltnie in der Viebifl» und Lud- wigüraße in Gießen liegt bei dem Telegravhenamt daselbst von beute ob 4 Wochen and. Darmstadt, 24 Mai 1919. ____ Ober-Postdirektion. 6353D Fttilvilligk Vkkßeigerllllg. Dienstag den 27. M ai d Js., nachm. 2 U h r , versteigere ich in der B i S m a r ck st r. 17 baMer ans Antrag gegen bar, 1 Sofa, 1 Ladenstuhl, 1 Küchen schrank, f Bügelbrett. Vorhangstangen, 2Sonnenschirme, lOftnscknrm. Weingläser, Küchew' stuhl, 1 Nachttisch, 1 Waschtisch, 1 eiserne Bettstelle, Hängelampe, Gaslampe und viele andere HauS- und Küchengeräte. Versteigerung bestimmt. Heßler. 6338 Gerichtsvollzieher, BahichoVr Nr,A. Helft das Vaterland neu alte Berlin überwiesen wird. 6228D hdje 4—6 ‘ Sinti Karbolinem Waagen bergest. Karl*chmldL Neuenweg 42. IU102Ü Frp.iwillinß vnr* Jugend heraus! I I UB W S a I B V Wwa B iiiiniiiirnnrnnniiiHHiuiniiuimiiiiuHiJHiiHnjuiinriiuiiimuiUBiiBa iiiiiiiiniunmirniiiiiiiiiiniiiuiiiiiiiiuiiiiHiiHiuiiinTnniiimiünniinn Alle Zreunde und Zreundinnev Bürgerverein. Bahnhofstraße 23 L ®S< 6061D der unterzeichneten Parteien werd« dringend gebeten, zu einer Besprechung i Deutsche demokratische Partei Deutsche Dolkspartei Deutsch-nationale Dolkspartei Christliche Bolkspartei BSarengo Kammgarn* Cheviot f. Anzüge u. Ue bereichet Blau-Cheviot für Kostüme und Knaben-Amüge 130 cm breit Bei dem RclchSwehr«Ngt. 35, III. Bail, (ehem. J.-R. 168), z. Zt. Reiuhctst, späterer Standort Darmstadt, werden unter den bekannten Bedingungen eingestellt: 1. Au-gebildete Unteroffiziere u. Mannschaften: Infanteristen, M.-G.-Schützen, Fernsprecher, Fahrer, Pfcrdepfleger und Handwerker. 2. NichtauSgebildete Mannschaften. Es werden nur einwandfreie Leute angenommen. — Minderjährige bedürfen der Einwilligung ihres gesetzlichen Vertreters. Fahrtauslagen werden bei Einstellung vergütet. Sämtliche Anmeldungen bzw. Verpflichtungen erfolgen bei Werbestelle Reinheim L Odenwald Dntaita aller Irl wert Al» Irthl'Bcie üelv.-Dratierel, *. Lob». BleÄ* i»M srgrn it to ru6l Wrtftl. angeb. u aa ben Mh. 1 empsteRt "» I. Happel,,^ it 4—5 • 3ttnr mit Zulu pitr öaae von i Damen mSgl AM k H*1 ■ t AmLÄ Wen K SlMraKe WrTÄ. «rriflm In «M Meckabnb.^ likSüBti- Eingestellt werden: ÄriestSverwendungSsäbig«, übet 20 Jahr« _ Personen, die einwandfreie Mililär-iEnttassungspaptere) vorlegen können. IM ilirtttS A^edneri^. W" Holzverfteigernng. ES werden versteigert: DienStag.d. 27. Mai 1911, auS den Doulanialwalddiitrtkt n Rebberg. MW berg, En^igSberg, Bilstetnsheeae. HiUerSmald uni oberer HtUerS der Foritmartei Sichenhausen: A. Brennholz: SlSmrn«: Eiche: 1 S-ck. 4. Kl. - 0.21 Fstau Fichte: 3 Stck. 3. Kl. - 53) Fstm.,- 10 Stck. iSÜ = 10,«3 Fstm.: 5 Stck. 5a. Kl. - 2,09 Öftmj 1 Stck. 5b. SU = 0,32 Fstm.; Wcißtann«: 3 614 4. Kl. -- 1,58 Fstm. Nutzkuüvvel: 13 Rm. Fichte L SU, 73 Rm. Fichi» iGrubenholz). B. Brennholz: Scheiter: Buche: 447,1 Rm. L SU lhteruuter 3 K» Felgenholz», 30 Rm. 2 Kl. Knüppel: 47,6 Rm. Buche. Reisig, geio.: 40 Rm. Buche. Stöcke: 75,1 Rm. Buche, 7 Rm. Fichte. Zusammenkunft bei Nr. 188 in Distr. Rehbetz vorm. 9'/, Ubr. ES werden nur die olan unier ftricbeiien Nummern versteigert. DaS Nutzboli sowie daS zerstreut sttzende Brennbolz wird nickt rorgezetgt. Nähere Auskunft erteilt Forftwartt' Asv. Reeg. Schotten, den 22. Mai 1919. Hessische Obersörsterei Schotte«. I. V.: Tdurn. HS AS Das Preisgericht hat in feinet Sitzana ee« 22. Mai, in der 16 Entwürfe für eine Lchmuauaackt vorlagen, folgendermaßen entschieden: preis: Saatkorn 3 2. Preis: Saatkorn 8 3. Preis: Zaattorn 7 Ms verfaster für alle drei Entwürfe hl HeS Wölke- Gießen festgestellt. Die Eutwürft ßck vom 24. Mai bis 2. )unl in derUunstaussteLviil sTurmhans) ausgestellt. ver Vorstand der Gesellschaft zai Zördernng des oberhess. handweck und tknnstgewerbes (6.Ö.), Sieben Gewerbeham. Uirchstrahe 16. sssro ästenj fcone, nde' ff anbkQnb^e Ä' ?" Mai W rT-v.«muciniat,e W°Mna il Mo! l^uwünsch, Sch iJ1»®« Zimm ruh. 3)f kSlDfort ob. ,v M«',geb°iev EKdenGie^ ^aarrraum Miete Rü Sttf? von l *« in der All > ,'°iort ober a' «»l. änn", ß Mcke bet ®r Am? hijBtles^Bnon( a ^«fTenbe« jptu Itgi.^et Oioois OfMiere äer fuß* u. feldartillme für Kcidt)siDel)rl)rigade 3 (Potsflam) freUorps „hülfen“ gklUlyl. 6253V wcrvcamt öicßcn, fcllcnllcllcr, Balmbofftraßc. Freiwillige aller Waffen TTaIU ^nft TTnUM1nM4 1«'/, ’u’br, in meffl! Hosreiie mein sämtitchu SMnüedc-Werk?eua: eii Amboß, i Schraubstoch IBtcamaichiue, IBob? maschiuc, I Blasebalg 1 Scklcifstein, verichted. Hämmer, Zange« Utz. ßcl, Erbraubeuichtüstkl u.sonstia. kleines Werk zeug. Heinrich Böti, Eölhges b. Ls ab ach. & mitten gelnc berneit.Karl*chinldL » "'>«-»11« k aufzubauen! Hemmt zur LsckMiB Berlin Jnfanterte-Reaiment 29 14. Garde-Regiment z. F.l Infanterie-Regiment 30 (2. Garde-Negiment z. F. u. Gatde-Fllsiliet-Regimentt «chützen-BaiatUon 15 iGarde-Schützen-Bataillon u. 3. Garde-Regiment z. F.) KavaUerte-Reaiulent 15 iGatde-Lkürafiiere, 2. Garde-Ulanen, 1. und 2. Garde- Draaonet) Leichtes Arullerie-Regiment 15 (mobile® Garde-Felbanillerie-Regtment und 1. Garde ^eldartiUerie-Regtinenl) Schweres Ariillerie-Regiinent 7 il. Garde-Fußatttllerie-Regtment) Flakabieiinng 15 (Flakameiluna Sander» »rttUerie-Fiieger«Siaisel 115 (Fiieger-Adtetlung 420, Grauert) ? tuvven-FUeaer-Stanel 15 (Flieger-Abteilung 421) Mtnenwerser-Batterie 15 (Minenweriet-Bataillon Arnade) Ballonziig 15 ILuftlchistefBataillon li Pionier-Bataillon 15 tGarde-Ptonier-Bataillonl Viachrichten-Abteilung 115 «Garde-Nachrichten-Abteilung) Kraft wagen-Abteilung 15 Siallelstab 15 iGarde-Ttain-Abteilung». Alte Kameradschaft und alte Disziplin! Uniform ist möglichst muzubringen. Ungediente Freiwillige von 17—20Jahren, die fchtistlicheEinoetständniS- erklärung der Eltern bzw. des Vormundes beibringen müllen. Mindestgtöße dieser Leute 1.56 Meter. • Mobile- (Scbnlt des Dienstgrades — mindesten» VvVUllyrillfJC ♦ M. so.— monatlich (Löbnung). — Dagcszulage z. Zt. M. 5.—, Berbeiratet« vro Tag M. 1.65 extra, außerdem pro Stinb M. 1.—, freie Uutcrkunst und Verpflegung. Meldungen persönlich oder schriftlich an das Werbebutean, Berlin WW, NeueS Kriminalgericht, Turm'it. 9.3, das auf Anfotdern einen Fragebogen versendet, nach dellen Ausfüllung und Eingang ein FahttauSwetS nach für Schürzen u. Kleider »ehr preiewert ** titastt 14 Bahnhofstraße 14 Handwagen Schiebkanen ] in größter Auswahl Itüferei Somrnerkoeu Vleichstrahe 10. über die Vorarbeit zur ötadtverord-M^M^ netenwahl Dienstag den 27. Mai nachm. 6 Uhr im Hotel Grobherzog zu erlchelui«. fElbrifil. Änflrt. ur 8n, stm-W «Sage,m. ebenso lik.3-8imm.-Vc nlLtadi tnta * öchristl. Ar ttÄ0a.b. Gieß 3Ä 8il IHnst von rich h tn tmr p .»rüicht. M M mit Dntz u Ma wbwiaui iHtnnriflfi «artxmaL efle Btn -uch alte »ebelle. t Beel ed- Hnoebett unter *. IW* tOHee» a. b. »teh- Än*rtg. I IN wHW*f«1t; ry* W'* "*'*'*7 Wliothekwi! Vermietungen |1 tKST Rädche« * 6ofa*Ümb8tt Trierische Sasse 1. «sbv i. r. SelbsU Schrifti. Anireb. kÄafom u.0101 10196 an den Schönrr Laden et Umi s Mletqesuche | ^-11. 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