an 'ttetn? «800c ule s in den nltafti. ’?nbei8. Brecht, tjnhielt ^toU Heeres. ek>e frei. 11097 ihre wn und S" dijion ld Uiglich kW ^hlefrld raße 129. ♦ f (1/117). ittiHttt gr kt an Eure ru Eurem öachenburg lt kommen, b Bekannie! rauche ich! imeu! der Brust auen Sieg! t die büttt eit sind bl« >Cbel», bk fteuet und Die Haupt- r, 3.; Len- . Lchretbt Iterroolb an [gemein de- b 5 91 tag- telbei Euch1 ibeur M17 W'. >r usw. aller llung in die i für Grenz- dem Vater- 3543D ppen beim .Nauheim, hlentruppt i für Rach» i.vataillon । $u erfabrrn- l3.-I.1M SS" ö$l. indnalK agevonK, ilerkmst- ® für * •?' SS Ks U»«"K Hr. 70 Ter Siebener Anzeige, erscheint täglich, anher Sonntags. — Beilagen: Siebeuer.'samilienbiütte,; KitisLlolt für den Kreis Sieben. Bezugspreis: monatl. Dif.1.35, viertel* iälirlich Mk. 4.05 . durch Abdole- iu Zweigstellen monatl Mk. 1.25; durch dieBost Dkk, 4.05 viertel* jährl. ausschl. Beitellq. ; ^entipred) - Anschlüffe: für die Schriftieitnng112 BerlagMeschäftsstelie51 Anschrift fnrTradlnach- r,chten: Anzeiger Sieben. Montag, 2\. März 1919 Erster Blatt 169. Jahrgang llUhuqme von Anzeigen s. die ioqesmmtmer viS zuin Nachmittag vorder oynejedeBcrbmdiichkett Seilenprcije: für örtliche Anzeigen 25 Bi., snr a n s w ä r t r g G 30 Pi., für Neklamen 9)lf.l.-ncbn20uo'Zeue- rnnaszus ! lag;Pla>;vor- schrii, 20 % An'schlag. £>aiivtid)ri't!eiler: Ang. Goetz Verantivortlich für Politik: Ang. «oeg. snr den übrigen Teil: Dn Renidold Zenz; für den Anzeigenteil: v. Beck; fämtlid) in Gießen Gietzener Anzeiger „sä. General-Anzeiger für Oberheffen SwilNngrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Unio.-Vuch. u. Steindruckeret R. Lange. Schriftleitung, Seschästsjtette u. Druckerei: Schulstr 7. wachrufen. Hundes umschreibt. der test letarierarmee einzutreten und für den Triumph der Idee Opfer zu bringen. Budapest, 22. März. (WTB.) . Ungar - Korr.-Bur. Heute vormittag herrsche hier vollkommene Ruhe und Ordnung. Tie Strahn zc gten ein lebhaftes Treiben, da die meinen Betriebe feierten. Allenthalben sieht nun: Plakate nut der Aufschrift: Es Idbe die Proletarierregieruug! Andere Plakate fordern^ zur Ordnung und Arbett Ungarn im Aufstand gegen die Entente. Die polnische graste. Paris, 21. Marz. (WTB.) Davas. Der „Temps" meldet daß die mit dec Festsetzung der Grenzen zwilchen Polen und Preußen beauftragte Komrnuson inft>'g.' des Verlangens von Lloyd Gooege eine neue Prüfung> vvr- nahrn, nach deren Brendiguüg sie zu dem glec» chen Ergebnis gekommen sei. Dec polnqd)e Staat werde 25 Milftoneu Einwoyncr I Aen, unter vor. pariser Nonferenzen. B n d a p e ft, 21. März. (WTB.) Ungarisches Korrespondenz-Bureau. Tie Leitungen der unga- ri'tfycit Sozial! cnpar: ci und der ungarifthm Köin- niinnftenpariei beschlos en in g^m i .famer Sitzung die Vereinigung, der beiden Parteien. Tie neue Partei soll vorläufig den Namen Ung>a rische S o z i a l i st e n p a r t e i führen. Tre Partei ü er- nimmt im Namen des Proletariats unverzüg.rch die ganze Macht. Tie Diktatur des Proletariats wird von den Arbeiter-, Bauern- und Soldaten- rätett ausgcübt. Zur Sickerung, der .Herrschaft des Pvvletariats und gegen den Imperialismus der Entente müsse das innrgste Wasen- und Geisteslündnis mit der russischen Svnftetrcgic- rung geschlos en werden. Tiefer Beschmutz wurde in der l>ente -end abgrfyaltenen Sitzung des Ar- beiterratcs unterbreitet und einstimmig angenommen. Die neue BesatzungSzone. Wien, 22. März. (WTB., Die neue Besatzungs. zone in Ungarn, deren Grenzlinien in der von Oberstleutnant Dix dem Grafen Karolyi überreichten En- tentenote im einzelnen bestimmt werden, bedeutet ein Dorschieben der Alliierten und insbesondere der rumänischen Truppen aus 230 Kilometer Länge um etwa 60 Kilometer westwärts. 3n diese Jone fallen außer dem ganzen Biharer Komitat die bedeutenden Stäbte Arad, Szegedin, Großwardein, Debreczin, welche, weil mit der neuen Jone auch die politische Grenze festgelegt wird, für Ungarn verloren gehen würden. Gs würde hierdurch ein Gebiet mit etwa 2' , Millionen Menschen von Ungarn losgerissen und Ungarn in der Hauptsache auf das Land zwischen Donau und Theiß und auf das mittlere Theißtal be- schränkt. Die Note besagt weiter, daß der Rückzug der ungarischen Truppen hinter die Westgrenze der neutralen Jone, am 23. März beginnend, innerhalb höchstens 10 Tagen beendet sein muß, nach deren Ablauf die rumänischen Truppen ihre Linien vor- schieben sollen. Das Kriegsmaterial in der neutralen Jone wird der ungarischen Regierung zur Verfügung gestellt. Das Eisenbahn- und Wirtschaftsmaterial muß bis zu weiterer Entscheidung auf dem Platze ver- bleiben. Die bürgerliche Verwaltung soll in der neu- tralen Jone unter Kontrolle der Alliierten in der Haid d r ungarischen Regierung bleiben. Die ungarische Gendarmerie und die Polizei sollen die Aufrechterhaltung der Ordnung sichern. Gin Aufruf „Au Alle!" m a t i o n: Art das Volk Ungarns! Die Regierung, hat abgedankt. Jene, welche bisher auf Grund des Voftswillens und mit der Unterstützung des ungarischen .Proletariats regiert haben, haberi en.gesehen, daß. die zwingende Geleit dec Verhältnisse eine.! neuen Kurs fordert. -ttc iPcvduttiousoronung kann nur dann geiicljert wer- ben, wenn das Proletariat bic Machc u^iummt Mben der drohenden Anarchie nt ber Produktron ist auch die au stcnvvlit i s che Lage Ungarns eine kritische. Tie Pariser Friedensibnfer^nz ent- sclfted im geheimen dahm, bsfe ft® wutalie ganze Gebiet Ungarns beietzl. TicEntmtemiftwi! erklärte, daß sie die Temarlünonslmre sortan als politische Grenze betrachte. ^.re ferneren M- tejungen d-S SMdrs «rr»I ff™. «»eitixtr bro 3wtf, bafe man Ungarn zum «itautrt*- -A Op-aUwns gebiet veoenüce der an der rumc.inschcn Grenz ?ämv!-,td-n ntiWn 2»*«« Tas uns gtraubte Land >vll der Sold für die rumänischen und tsa-echischen Truppendurch w l etta. r r a t der Welt um Gerecht«!«! tfÄö Ich danke ab und übergebe dre Machst dem Prvte tariate der Völker Ungarns. lVZ- Ka ro l Y r. Budapest, 21. März. (WTB.) Fsrrespon- denz-Vureau. Jnsvlge der Temchswn der Regre- m.« übenmlM der Ärbeiterrat von Bud»- Budapest, 22. März. Die ungarländische Sozialistenpartei und der revolutionäre Regierungsrat veröffentlichen einen Aufruf an Alle, in dem es heißt: Das Proletariat Ungarns hat mit dem heutigen Tage alle Macht in seine Hand genommen. Die Arbeiterschaft ist nicht geneigt, ihr Haupt auch ferner- hin unter das Joch der Großkapitalisten und Großgrundbesitzer zu beugen. Das Land kann von der Anarch e des Zusammenbruches nur durch Schaffung von Sozialismus und Kommunismus errettet werden. Auch außenpolitisch steht die ungarische Revolution vor einer vollen Katastrophe. Durch den Beschluß der Pariser Konferenz, nahezu das ganze Gebiet Ungarns militärisch zu besehen, wird die Versorgung des revolutionären Ungarns vollends unmöglich. 3n dieser Lage blieb der ungarischen Regierung als einziges Mittel die Diktatur des Proletariats. Die, entscheidende Grundbedingung hierfür ist die vollkommene Einheit des Proletariats. Zeder arbeitende Mann oder Frau wird in die ungarische Sozialistenparte! ausgenommen. Die Regierungsgewalt übernimmt im Auftrage dieser Partei ein revolutionärer Regierungsrat Gesetzgebung, Exekutive und richterliche Gewalt werden von der Diktatur der Arbeiter-, Dauern- und Soldatenräte ausgeübt. Der revolutionäre Negierungsrat beginnt unverzüglich seine Arbeit zur Verwirklichung des Sozialismus und Kommunismus. Er bestimmt die Sozialisierung der Großgrundbesitze, Bergwerke, Großbetriebe, Danken und Verkehrsunternehmungen. Die Bodenreform wird im Wege von sozialistischen Pro- duktionsgenoffenschaften durchgeführt. Der Regie- runqsrat organisiert eine mächtige Proletarier- armee, die die Diktatur der Arbeiterschaft und Bauernschaft gegenüber den ungarischen Kapitalisten und Großgrundbesitzern wie gegenüber den rumänischen Bojaren und der tschechischen Bourgeoisie zur Geltung bringt Er erklärt seine volle Solidarität mit der russischen Sowjetregierung und bietet den Proletariern Rußlands ein Wafsenbündnis an. Er fordert die Arbeiterschaft Englands, Frankreicys, Italiens und Amerikas auf, nicht weiter den verruchten Feldzug ihrer kapitalistischen Regierungen gegen die ungarische Räterepublik zu dulden, und fordert die Arbeiter und Ackerbautreibenden Böhmens Rumäniens, Serbiens und Kroatiens zu einem bewaffneten Bündnis gegen die Bojaren, Großgrundbesitzer und Dynastien auf. Die Arbeiter Deutsch- Oesterreichs und Deutschlands fordert er auf, dem Beispiele der ungarischen Arbeiterschaft zu folgen, mit Paris endgültig zu brechen, sich mit Moskau .u verbrüdern, die Räterepublik zu konstituieren und mit den Waffen in der Hand den imperialistischen . (Eroberern Trotz zu bieten. Die ungarländische Sozia- , liftenpartei und der revolutionäre Regierungsrat sind sich der Schwierigkeiten und Opfer bei der Beschrei- tung dieses Weges bewußt, aber sie müßen Krieg führen zur Befreiung der Lebensrnittel und Bergwerke. Sie muffen den Kampf ausfechten für die ' Freiheit der ungarischen Proletarier und die Freiheit der eigenen Existenz. Nur auf dies m Wege können ; wir dem Sozialismus zum Siege verhelfen. Wir for- dem jeden Arbeiter und jeDen Ackerbautreibenden , auf. zu arbeiten und zu produzieren oder m die Pro- Beschäftigung durch Explosionen von Blindgängern und Minen getötet worden sind. Es nmrbe um genaue Angabe der Zahl der Getöteten gebeten. Der englische Vertreter teilte nunmehr mit, daß bei beu Aufräummigs- und Erbarbeiten der in englisct>er Hand beftnd-lichcn beutfdpcn Krieg6g>.'langeneu in Frankreich und Belgien durch Explosionen von Blindgringern und Minen lOdentschc Kriegsgcfangcnege- tötet »vorden feien. Erne Aenderung in der Verwendung der deutschen Kriegsgefangenen werde al-er nicht für nöt,g gehalten, da englische Ar- beiterabteftungen die gleichen Arbeiten ver-richten. Ter bmtfdx Vorsitzende behielt sich nach Prüfung völkerrechtlichen Bestimmungen einen Prv- Fn Osteuropa hat sich wieder ein neues I Wetter zusammengezogen. Ungarn befindet sich im Aufstande gegen die Entente! Zwi- . scheu Budapest und Moskau sind Verbrüde- rtmgstelegramme ausgetauscht worden, und bte rufsisck>en Bolschewisten unter Lenin und Trotzki haben diese durch die Machthaber der Entente herbeigeführte Entwicklung mit „unendlicher Begeisterung" aufgenommen. In Deutschland empfindet man darüber eine tiefe Beklemmung und ein ingrimmiges Gefühl der Genugtuung zugleich. Denn es soll und wird unseren Gegnern nicht gelingen, Herren über ein deutsches Sklavenvolk zu werden. Dre Ueberspcrnnung militaristischer Willkür, tote sie seit Monaten dem Deutschen Reiche gegenüber geübt wurde, hat den Arni auch auf Ungarn gelegt, dessen staatlichem Dasein die Entente das Lebenslicht ausblasen will, weil es ihr aus militärischen Notwendigkeiten so gut dünkt. Das ist der Anfang des Diktatfriedens, .der alle Selbstbestimmungsrechte und Einwendungen wehrlos machen will, der dem „Besiegten" alle Möglichkeiten selbständigen Beharrens rauben und friedlichen, volkerversöhnenden Stimmen kein Gehör geben will. Die Entente will den rus- sischen Bolschewismus bekämpfen ohne das allgemeine Friedensbedürfnis zum Bundesgenossen anzunehmen. Sie ist mit dem brennenden Span in ein Pulvermagazin gegangen. Der größte Teil Ungarns sollte von chren Truppen besetzt und zum Aufmarschgebiet gegen den russisäzen Bolschewismus gemacht werden. Als ob dieser sich nicht am . besten und schnellsten durch eine allgemeine Politik der Völkerversöhnung Niederhalten ließe! Ungarn sollte seine Donauschiffahrt an die Tschechen ausliefern und vollständig unterdrückt und aufgeteilt werden. Da trat der Ententefreund Karolyi, der den Bund der Mittelmächte feiner Zeit schmählich verraten und fein Heil im Lager der Gegner gesucht hatte, im Bewußtsein bitterer Enttäuschung und Angst von der Führung des ungarischen Staates zurück, die er der „Diktatur des Proletariats" übergab. Nun herrscht in Ungarn das Rätesystem unter der Oberleitung der Moskauer Bolschewisten. Die Aussichten, daß die Flammen auch nach dem Westen, nach Deutsch-Oesterreich und dann ' auch nach Deutschland übergreifen, sind gewachsen. Jetzt tritt die ernsteste Frage an das Schicksal auf, zuerst bei der Entente, dann . auch bei uns. Wollen die Gewalthaber in Paris den Gewaltfrieden, so wird das Unheil seinen Lauf nehmen, denn dann hat Deutschland höchstens Ketten zu verlieren. Die Zeit drängt nach Entscheidung. Die Verzweiflung im deutschen Volke und bei seiner Regierung ist fo groß wie die bittere Entschlossenheit, die jetzt allenthalben sich kundtut. Budapest, 21. März. (WTB.) Kvcrespon- denz-Buceau. Dec französisä)e Oberslleutiiant V t r überreichte bem Präsidenten der ungarischen Votts- republik Karolyi eine Note, in der mit Bezug auf ben Besclchch dec Pariser Konferenz eine n e u e, als politische Grenze zu betrachtende T c m a r k a t i o n s l i n i e zwnchcn Ungarn und Rumänie n bestimmt wird. Tie wichtigeren Punfte der neutralen Zone werden von Emtentc- 4nippen besetzt. Ter Ministerrat beschloß, mit Rücksicht auf die entscheidende Aenderung, ro.W durch diese Note in der außerpolitischen Lage ein- aetreten ist, und Migesichts der der mtganfeyen Pcvdut!io'.i brol-.nden Katastrophe btc Jl e m 11 - sion de s Kabinetts, wrlchc von Ka o Yi angenommen wurde. Der Beschluß des Miinfterrats wurde dem Oberstleutnant mitgeteilt. In im, t er- Präsident Karolyi erließ dann folgende P r v k l a- pest die Regierungsgewalt und bildete einen inten» mistischen revolutionären Negierungsrat, dessen Mitglieder den Titel Volkskommissäre führen. Tas Präsidium übernimmt Alexander Carbai, Vollsllommcksar sür Fiiianzen ist Eugen Varga, Lleußeres Bela Kun, Krieg Josef Pogany und Sozialisierung Will>'lm Boehm. Tie Negierung verhängte ü-ct Budapest und das ganze Land d«s Staiidrecht. Paris, 22. März. (WTB.) Havas. Der Oberste Kriegsrat seM heute die Prüfung der polnischen Frage fort, ohne eine Entscheidung zu treffen. Die Kommission für den Völkerbund behcuidelte die letzten Artikel des von der Friedenskonferenz ausgearbeiteten Entwurfs. Eine lange Debatte entspann sich über Art. 16, der militärische, n)irt^^^aft^ m! Zoll L Geschäfte und sämtliche Äan- denen sich drei Millionen Deutsche besin^n wer. ken sinh gesperrt. Die Ordnung wird voii der den. Du:, meiste.! bccielbrn bi-^Imcn ua5 @<^t Dolkswehr aufrechterl-alten. Ter revolutionäre Re- von Marienwerder und Ro cnbeig, aus du. Llo.id gierungsrat erließ heute vormittag eine Bcrord- Goorge als von vic'.cn Deutschen dewohnt aufmerk- uuna m der der Beifttz von Manen verbalen und sam gem.icht hatte, die aber nicht von Polen Ws- Ä M6 eine Ueberttetnno oeUfl nn-rben tonnten ba f.e von bettt btre re« her Verordnung mit 5 jähriger Zuchthaus rase und Eisenbahnen von Warsck)au nach dem Bal.i,co.n 50 000 Kr. G?ldstr^e geal^det wird. Aus allen Meer.durck-guert werden. Wenn diese Geblete bei Teilen des Landes laufen Tel.gramme ein, ivonach Preußen .bleiten, konnc es den ganzen -toanfit die größte Ordnung -nd Ruhe herrscht. Am Sonn- Verkehr aus der Z^icl unt^buidem tag nachmittag findet eine große öftentliche Ber- PL r i v. 21. Marz. tWTB.' 5>rvas. Amll.ch I-MMl-n« bet unsnttnlif*« fjjiolUiWen Partei T°r Oberne K-Utgsrtü mtammette o t am Sr.itaff fr,ff. nachmittag von 3—6 Ulyr. Er prüite die pol« .Zuische Frage und die Frage der- llelnwsührnnÄ Ein Telegrammw)Cncn die Unruh; und (Sntrü'iung der bntigen; Partei der Sozialdemokraten stellte n'a auf^den I ätschen Bevölkerung aus Anlaft der g; ü> (i, cu n Standpunkt der Kommuni.reii. Tie beiden Par- Abtrennung dieser deutscl-en Gebiete Ausdruck seien wirlen im Eiuwernehmen. Wir nemien uns, siedet. solanae der Moskan-xr Klougeeft leir^en .m Rate- nufjev^b Deutschlands gerechnet, das nast; 91it» .SÄ der Kommission von ben Alliierten beschtag- ntre nahmt werden kann. Sollte diese Ansicht das Uebec- Ingreß der KowtmuimrnPartoi des do.schewitzi g.ctui([.t qelvinncn/ (0 würden 1600 Millionen tut ^en Rußland mii. Sie ^^de nnt unendlicher ^fortige Liquidierung der Kriegsverluste ver- I fügbar sein, wonach noch .800 Millionen Pfund zu Moskauer KonFresfes und eberi|3> ben Bericht über > viären Die amerikanische Ansicht geht da» die militäriidjc Sage milouta^m ut e§ unbcbmgt um i)cn Restbetrag zu erhalten, man sich Pest stan^c hauptsächlich auf den Ueberschuft, den der beut die drahblo^e V^biiÄ^g aufr^t zu ^l^ltm Mit erziele, verlassen müsse. Diese Ansicht habe kommnnislischem Gruß und Händedruck "enin. n^brstützungssrage, nämlich der Frage, inwie- -- weit man der deutschen Industrie gestatten, solle, JVrhfrtnMlinnett in Snna. mit ber übrigen Welt in Wettbewerb zu treten, ge- vie venj/anuiungen in opuu. f Die französischen Delegierten sind ber An- Berlin, 2$ März. (WTB.) Aus dem Sit- sicht, daß man der deutschen Fubustine berreb Be- zungsbericht der deutschen W a f fe n st i l l st a n ds- fteuerung des Im- und Exports eine Kinufttta f o m m i i f i o n in Spa vom 20. März 1919. anlegen müsse, bic amerikanischen und britnchen! Deutsckeinlich befürchtete Foch, die Veranstaltung könnte bei der beut* fdyeii Bevölkerung den tiefen Schmerz und bi- g.-- liche und andere Zwangsmaßnahmen gegen vedjte Empönmg über bas grausame A' ' n die widerstrebenden Mitglieder des Völker- unserer Gegner in der Kriegsgefangenenscugc i.ea schlußfaflung nur in der Höhe zur Auszahlung hemmt, uic Angabe der Best al» sie zur Zahlung der Bezug« der Beamten, der rechts mit DorbtUdeiL Leben-mittel. £)$™Qä f?n Nachsuchen unter Anerkennung Mark Tu- Unkosten e “1 K nhe e,1Sim *P,t-®irhun9 foffle Anwach 1" der WcbäHt r, ..'.rnt.sikan.'nett «nr x 1 !? b ob- - Arn 19. März d. Fs. wurde und ^euerunqsmtagen um 2 77k 0 K) wk 11 ner inbmi,el t-n j, > durch dem Staate geleisteten die Erweiterung des 8uiu>i'.krei»«s sehr erlElch Dienste vom 1. 3uh d. I». ob m den Ruhestand von 448(> OOiXi Mk. auf »Ui2 !MX>00) Mk. ree» A = ».«u. x r pn fn-t. Tu ( g «r- , * Das Fest ber silbernen Hoch- höl^n fth um 13‘J.X)000 Mk Tic am L2. April $cit feiern am Mittwoch, 26. März, bie 1919 flattiinbcnbr OieneralversamnNung wird den Ebcleute Veveinsbieuer Karl M a n b le r unb Mtionären bie Verteilung einer Dividende von Ehefrau Marie, geb. Gelzenleuckster, Stein- 7 ^r°i- wie im Vorjahre Vorschlag w st raße 61. I ------------ " D«r Frühling, der Kalendermäßig seinen Vermischtes. gehalten, zeigt sich noch als frostig und und (Cinr hrrhinmertt gemütlich. 3n vergangener Rocht gab es Schnee, der! fVOntlllC VcrllUUgkN. sich allerdings nur auf den Dächern unb Bäumen — Stegen, 23. März. Di« ganz« Famikio hält, auf der 5trab« aber zerfließt und dem im aQ- öes Arbeiters Petri in Alsdors - Qkoboater, Bater, gemeinen wenig widerstandsfähig gewordenen Schuh. «5^ou und sechs Kinder - wurden wegen Unter« Zeug arg zuletzt. Deiche von den Bauernregeln- ernährung in das Betzdorfer Rraulienhaus ein- „Märzenschnee gibt Gras und Klee" und .Tiaren. 9thefcrt. (Fs war eine schon stcrd.nde Familie' Venu schne« tut dem Obstbaum und dem Weinstock weh I ouf dem Trausport nach dem Krankenhaus starben wird recht behalten? bereits ein flnabe von 11 unb ein Mädchen do« •• Die Auszahlung der Quartiergelder!$ fahren. Kurz nach der (kinlieferuug verschied auch für die während des Heeresrückzuges in ber Stadt &er Großvater. - (Ein grausiger B/wcis für die Gießen untergebrachten Militärpersonen erfolgt Diens- Wirung des Hungerkrieges unserer Feinde! tag und Mittwoch bei dem (Einquartierungsamt, Aster. I --------— ®'ho9„nIlmXn^l0rla9e Un,erl,unf,sld)*i'1«- St.ix 23rkfr.ift.it frer 2k‘ö « J. D. in ®. TaS Kapitalabtindungx-teietz vo« rfnffifrhTV1 Vr° " 5 rl V Tü3 3 Juli 1916 bestimmt, daß Krieg '. kEiZe, die blf Don douernde Rente beücbcn, sowie jhienAtnhocK o,tnnca örn er unter Mitwirkung von I auf ihren Antrag zum Ertoerb ober ;nr wirtschafte ö-cau prof. B er s luy s unb Herrn Ober« licben Stärkung eigenen Gninbbefih'S burrh Za^. regisseur Teleky gestern nackstnittag in ber lung eines rlnvitals abgeiunben nxrben frimen. Universitätsaula für bie Gießeuor Kriegs- ?^r ben Antrag cntscheibet bie oberste Militär-, Hinterbliebenen veranstaltete, erfreute hrf) « BersorgunüSberech:, ztc muß ba». eines sehr regen Desuckies. Die öeiirunaen ber Bouaibd unb barf bai Leben/iahe Gdiülerinnai, bie ausschließlich Beethoven m «iisnahmesällrm unh Wiunrt httrfiifcrfMi iS s 9 rflm nach dem .5. Lebensiahre eine AbfurdunL t . ^ ubr^ro<^9 Imc U'gebtllrgt werben. Die Abfindung wird nur ge- slchere, gut unb sauber burchgebilbete Technik währt, menn '^vShr für eine nü-,liche Pernw fottrte ein geschultes musikalisches Auffas- bung des ttzeldes besaht Die 'iaoitalabfinbun^ sungSvermögen crtennxm. Bemerkenswert! kann umfassen: a) bie ÜTiegszickanr, b bie Per- war, daß bei mehreren Borträgen, so na- stümmclungszulage, c) bie Tropen-ulage in Höhe mentlich bei ben Beelhovenschen Sonaten in I bcT *r«6»iulage. _______ D'Mvll op. 10 unb E-Dur op. 14 schon eine __ _ mbivibucUere Färbung beS Bortrages sich VÜcherklsch. geltend machte, bie auch vom Publikum richtig SnWge des Tamer, unb Plaßman-els Rnnen empfunden wurde. Frau Prof. B e r s l u y s die B»ut» mgan ze nur oeraebnet wer- fang verschiedene Lieber, so namentlich daS I **"• Delprechung ist nur in oen aller» Voethovensche ^An die Hoffnung'^ und das I _ seltensten Fällen möglich. „Wiegenlied von Mozart in boUendet Fünft- leiifdter Weise, unb Herr Teleky remitierte ben Wildendruchschen „Borspruck^ und zwei weitere Beethovengedichte von I. Beilen und Prechtler einfach und ausdrucksvoll. verrat vvrg-?worjen morden. Tie er,:-.11 Waffen' still nandsverhanblungen fdxm ha en uns bie *iluge:i «öfjitet über bie «nvje fBmhiLtä: unfe.er Feutbc. , — . . • a ' ., . - - . Wir waren uns tlar, daß bei ben ivrmtwi'cn bie ?1 °nl= Reichspräsidenten, der monatlich 100000 k«. (Lachen unb Unruhe.» Wir fordern von der Mark Aufwatwsgelder erhält, bie vom 11. Febr., Reichstegiemng die fdXnnrigc Borna'ime eines Re- dem Tage fHner Wahl, an berechnet werden. Für ierendums über die Tfraie der rliernisch^w.'stt'ali- daS R e i chs a r bei ts m i n i st e r i u m sind >ck»en ,Revirl4ik. Tie We'ldenische Republik wirb 43 650 Mark ausgeworsen, wovon 32 000 Mark Frankreich jeden Vorwand nenntet -ur Begrün' ouf bat ReickisMinister (30 000 Mark Gehalt und dm g eines PnffeN'aa'es. (Zuruf: Und das glnu* 14OCX) Mark Auswandsgelder» unb den Unter» ben Sie?!) Wtr lassen, dem 9icid)e durch unser staatSsekretar (20 000 Mark) für das halbe Jahr Verhallen im vaterländisckren Strmc ui dienen, entfallen. Im übrigen werden die Ausgaben des (Lebhafler Widerspruch, verein,el.er Bei'all.) Reichsarbeitsministers für den Rest des Etatsjahrs Rach dem Zeutrnmsrebrer betritt ber Urab" < rösttenteilS ans den Daushaltmitteln des Reichs- HSnai>- Stöcker die Tribüne. Er vrvteüü-rt unrtschastsamtes befhritten. Für das neue Reichs» namens seiner Partei qegen die Errichtung eines schatzminifterium sind 10 519 Mark ausge- Pufferstaates unb .drückt den Wmrsch aus, dast morfen, doch sind hier nur die Mittel für einen Teutfdtfanb möglich4 unve sehrt aus die er Shita: Monat erforderlich Geschaffen werden einstweilen stwvhe heranslommt. Rc-direr wendet sich nur die Steltzen deS Ministers, des Unterstaats» fh'Q’eit die rlvinischiueftsäl sckre J^rdustrie. bie la> s-kretärs, Kpicr Direktoren und eines ständigen sächlich melmach den Versuch genmch labe, uns Dilfsarbei^rs, während die übrigen LluSgaben zum bezüglich) ber Errichtung ber westfalischen Repu' Teil noch vom Reichssinanzministerium getragen» blik vor ein faxt arcompli ;u stetten. merben. Erft der neue Etat toirb eine rein lick? Für die Teutsckie Voll'spartei spricht Abg Scheidung bringen. Molbenbauer. SeineParlei »verde sichemmü* Weiter ist ber Nationalversammlung der N 0 t- tig gegen alle Bersucku, Prern>n in ein^iue OMi- b» e t a t iugeganrrn, der die Regsierung ermächtigt, staateu aufmläien. Ter Geda?>rle der Rerul M habe für die Monate Arwil bis Jitni alle Ausgaben int Rheinland einen sehr fiarten Rürklalt gewvn' ?u lc-isten, die zur Erhaltung gesetzlich bestehender n Form ist 15 cm lang unb"12ew'brett — "kVeb, werden kann In dem Entwurf wird tu a. festgelegt,j die Marke in die rechte obere Ecke schreibe Man wird bas Recht jeder Arbeitsgruppe ans eine gerteftte Bezahlung ihrer Arbeit ohne weiteres anerkennen müssen; aber gerade darum dürfen die Lohnforderungen nicht ausarlen, sie drohew zudem ganze Betriebe stÜlzulegett und können letzten Endes den eigemlichen Zweck einer besseren Versorgung des Arbeiters mit Lebensmitteln, 8lei- oern usw. unter den heutigen abnormen Verhältnissen gar nicht erfüllen, Ter Wert des beuticbm Geldes ist bereits soweit ^fünfen, daß die Arbeiterschaft, wie sie immer wieder mit Recht hervorhebt, heute bei bedeutend höheren Lölmen schleck^ ter daran ist, als früher in Fricdenszeiten, wo 'nan gegen geringere Entlohnung sich ein viel D’ficrc-3 Ta fern irtxiffen konnte, solange wir an ,__< - . - - - -- ------- all den Waren, die zum Lebensunterhalt unedä^ rool>"un9sbau wurden vorerst 2500 MK. als Bechilf« lid) sind, einen derartigen Mangel wie gegen- 7^'^"ng ^ne^ tEinfamiltenhauses dewill.gt^ wei. roartig haben, muß jede Lohncr^hung nur zu M'ttel sollen bewilligt werden, wenn der Verein xitcren wahnsinnigen Preissteigerungen führen I 3um Te^rereT derartiger Häuser entschließt. Heute laufen die Preise dauernd vor den erhöhten btv Stabt angehaufte Stoplersche Schober Löhtten her, und icdcr Versuch, sie zu überbolen, ,n daugnindstucke «mgeteilt, Oie den Bau» erscheint völlig aussichtslos deshalb, weil nicht lU Verfügung stehen. Di« Stabt selbst wird genug da ist, um alle zu befriefcujen. Bon Bank- no? „-1 Voppckwohnhaus errichten. - Die BehaU« noten allein kann niemand sa t werden, und die unOl, ^ne. öer stadttschen Beamten sollen neu ge« allgemeine Warenkuapphr-il läßt sich mcht inird) r<9 gemäß nur mit einer stark erhöhten Ausfuhr be- Farmen von Alsfeld, um Schleichhändler adzusan. Aalten. Für diesen dringend notwendigen Güter- I 9en- die hier ganze Körbe voll Lebensmittel, bie si« austausch ist inlenfive, ununtcrbrod)ene unb auf- auf den umliegenden Bauerndörfern für hohe Geld- bouenbe Arbeit nötig, die nidu durck) unübrr- lummen cinhamstern, zur Bahn bringen, luch heut« legte Streiks gestört werden darf. Gerade die sorgen am Frühzug taten sie wieder einen guten Arbeitersdiaft hat dis größte Interesse an einer cit Gerüchte in Umlauf waren, ein frisch- berungen zurückslellcn muß Einen anderen Weg geschlachtetes Rind beschlagnahmten. zur Gesundung des beutfdyn Wirtschaslslebens als I SltfU? Vftzlar. schastarbe Arbcu gibt es nicht. | -- Wetzlar, 23. März. Das Gefangenenlager wird gegenwärtig zur Aufnahme zah'rricher ukrai- nischer Offiziere mit ihren Familien hergerichtet. Diese Offiziere nahmen bei ben Kämpfen gegen M« Bolichewisten auf deutscher Seite te l, wurden bei 'Heern Rückzüge von ihrer Heimat abgeschnitten und hielten sich seitdem verstreut in Deutschland auf. 9m (ßefangencntaqer werben auch ukrainische Krankenschwestern Ausnahme finden. «'"Mr. selbst wird ">e Trhaltt Mn neu g„ ’J" "Stai X-l jcn- mit ?“ Ecitungs. ,UI .str filfc, Wie ’twiQigl; D(^ w. *s»4 fto t 'ur ,lQlt unten ?$• 3nbtt 'Matt' ■SOtt auf ?{ in 1917; en 1^)2 409 it'ächl'.ch in* MKüomtt M.Mdn iden sich durch sehr nhedtich 003 M. vn* Rechmuig ft* am 12. April jmg rutrb den ividende trott: n. rt! nze Familie ojjofltet, Batet, wegen Unter« lnlienhaus ein» Familie! Tenn enhaur starben Mädchen von I verschieb auch leweis siir bk einbe! akirsn. E-gejchvo« es durch 3a^ arbeit können, r^rftc RllM ntc nwB bg 55 Leben-Aabr LnahMsällm, ÄbfindM SS «Aa sä ■’fÄ Al, in W* „rrlanit f 1J Grund- s B539 Gebrauchte ,C HABESO“-Fabrik 3366 Telephon 1017. 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"Pf, I !iache Hö Hölzer fu blu» 50 U Mär Zltedmx-r edxth ?öd)|r Marder yibtn fr; Arisch fü Torges w wng cm FMfd« E}.bite phfUKbt gadx bei Magner fc tot< jHen, d Sn9m ^verein Stfia e*rbtn. — wie Lz» ö ®e bah;i j Lorten Uvid b; 931« w mögt bry o c” J4.« »0!i ( ;3n l Ct0 i$s cL^obtt Der rn dir-'-r usfötr - f*«®® MO» < M »gratn to-t' Prar •ß vt Seid mN 10) ®? Nntn für w!MdsN InbaufU nrtg kam füoflram 400 Wo bellen II berM eine wett und Großvater 870» tatah schwarze iiai ilace Langsdorf, den 24. März 1919. Her# Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr statt. Miete 14 Bahnhofstr. 14. Bad-Nauheim, den 24. März 1919 3701D 3722V I. A.: Kratz (X) X. mit zusammen L Siuüfdjeh mit zusammen L Wim. mit zusammen Oflm. Gemeinde Oberbiel: 4 Eichenstämme 1. ÄL mit zusammen 8 L Iß 1 80040 Hessisches tfmtw.ity. 3728 B. Eiche. Eiche, Distrikt 20a Wetdau 10 Eichenstämme 1. Kl. 4L2 L01 Diesenbach: mit zusammen 2,18 sau 86,16 Niederbiel: mit zusammen 19,« Sftm. US! , LOO Rm. Für die Hinterbliebenen: Margaretha Schiel 16b mit zusammen 7,35 itfhn. 1134 , L« , aao , 4,50 Rm. 2 Nutzscheil Gestern morgen 2 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater vraunsrl», den 19. März 1919. Der Bürgermeister. 8,23 , 2.11 „ ao? , €75 Rur läge, Plockstraste, Am Ricgelpiad, »littcroafic, Am Rodberg, Rodheimerstrntze. i3684B Gleiten, den 24. März 1919. Danksagung. Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Verluste meiner lieben, unvergeßlichen Mutter sage ich allen herzlichen Dank. In tiefer Trauer: 21. Repp. Gießen, den 24. März 1919. Stödtc: Rm.: 15,G Buche, 11,8 50 Nadelholz. Reiser: Rm.: 577 Buche, 485 402 Nadel« und Weichholz. 0.23 Fstm. 204 , 4,00 Rm. Distrikt 15a ReilerSbach 14 Eichenstämme L »L mit 8 , 2. „ 6 . 3. , Nutzscheil 3 . 3. , 1 Eichenstamm 4. „ Erchen-Nutzholz Gemeinde 7 Eichenstämme L ÄL Distrikt Birkenstrauch 5 Eichenstämme 1. Kl. 1 Eichenstamm 2. , Distrikt »leidach 17a 2 Etchennäinme L Kl. 2 „ 2. „ Distrikt 2b und 10b Kicscrnstämme L ÄL , 3. „ • 4. , Gemeinde 8 Eichen stamme L Kl. 4 , 2. , 8 , 3. , 4 • 4. , 2 . 5. g Eichen Nutzholz &77 LOO Mit schwerem Herren zogst Du -um lctzienmal hinattS, Berließest Deine Lieben, Dein Elternhaus, Zn käinvien noch eine kurze Zeit, Um dann wieder verweilen zu können bei Deinen Lieben daheim. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, das; ain 20. März unser lieber, braver, unver» gehlicher Cohn, unser guter Bruder, Schwager und Pale Win. Heinrich Belker im Jns.-Rxgt. Nr. 132, 11. Komvavnie nach 4sähriger treuer Pflichterfüllung an den Dolgen einer am 20. Oktober 1918 erlittenen schweren Berwundung tut Alter von beinahe .t»Jahren in Munster tm Lazarett ge worben ist. In tiefem Schmerz: Pb lt?p Banker VII. n. Pra-i ged. BeUoir, Farn. Wilh. Beckar, Pie. Laiw. Becker, PiU ’M Beoker. 05989 Lllten-Buscck, Rohdorf, 24. März 1919. Die Beerdigung nndetDlenStag,D.März, nachmittags 2'/, Ubr, in Alten-Bnseck statt. Bekanntmachttttg. Das von der Stobt Gießen nusgegebene Kriegs. Notgeld in 20-Mark-, 10-Tlatft«, 5-Mark. und 50« Pfennig-Scheinen wird zum 1. April 1919 zur (Ein- löfunq iiufnerufen. Die Einlösung erfolgt bei der Liadikassc Gießen. In gültigem Umlauf bleiben die flrtegsnotgelb« stücke in Metall im Werte von 50 Pfennig und 10 Pfennig. Gießen, den 14. März 1919. 2939K Der Oberbürgermeister: Keller. I ■ ■ Herr Heinrich Schiel IV. Altbürgermeister. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum Tlusqebot Zusammenkunft 10 Uhr oorm. Kreisstraße Lich-Eberftadt am Zägerpfad. 3U02D Gräfi. Dbcrförfterei Arnsburg 14« »firn. . - ö - - - »Ä , 4 ■ 3. „ _ «je Eichen-Nutzholz tKüfer» u. Böncherholzi, * LS Mtr. lang, 23,00 Rm. Heute morgen gegen 2 Uhr entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit unsere herzensgute und treusorgende Mutter Gkonort ßngtln gcb. Mohr im 51. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Familie Engeln. Trohe, Betzberg, Aachen, Düsseldorf, den 22. Mär» 1919. 05983 Die Beerdigung findet Montag, 24. März, 3 Ubr nachmittags, in Trohe statt. Gemeinde Leun zusammen K9B ftfhn. „ 12L8 , , 5.U9 . 4,06 Rm. ir erfülh-n die traurige Pflicht, unsere auswflrtu?en Bundesbrüder von dem am Samstag erfolgten plötzlichen 11m- scheiden unseres lieben A. H. Wilhelm Klein Regierungs-Reforendar (aktiv 08—10, (X), (XX)) geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet heute mittag 2 Uhr In Bad-Nauhelm statt Die Gießener Burschenschaft Alemannia. Distrikt 17a NeiterSbach 8 Elchenstämme 1. Kl. Holzverstcigcrung im Giäflichcn Forstrevier .'lrnsdurg. Mittwoch, den 26. März 1919 werden aus den Distrikten: Hard, Hain, Rote Erde, JU. Seife, KolnhäußerKops und ^«ucrstädt versteigen' Nutzholz: 120 St. Aichtenstangen 3. Kl. - 4,46 Fstm. 504 St. Reisslängen — 8,51 Fstm. 208 St Dodnenstangen — 0,55 Fstm. Nutzscheiier: Rm.: 4 Buche, 8 Dirke. Brennholz: Scheiter : Rm.: 82,3 Buche. Prügel: Rm.: 210 Eiche, 76,2 Nadel- u. Weichholz. Danksagung. Für die überaus wohltuenden Beweise der Teilnahme beim Heimgänge unserer lieben Entschlafenen und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Köhler, soivie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. |7l7 Gemeinde-Vorsteher Ludwig Wagner und Zamilie. Odenhausen, den 22. März 1919 Gestern «acht 121/« Uhr entschlief sanft nach schwerer Krankheit unser lieber Later Herr Eberh. Ruhl Obcrvoflichafsuer versehen mit den heil. Sterbesakramenten, Im 21 Her von (57 Jahren. Wer die V erzenö- gllte deo Dahiugeschiedeneti, seine immer treue ,>iirsorge für dnS Wohl seiner üa- mtlic kannte, wird unfern Schmerz zu wlirdigen wissen. Um stille- Beileid bitten die trauernden Hinlerbliebencn. Gießen lBruchstr. 16), 24. März 1919. Die Beerdigung findet Donnerstag den 27. Mar-, nachtnlt agS 4 Ubr. auf dem neuen .triedhot statt. - DaS feierliche Seelenamt wird am gleichen Tage, vortn. 7 Uhr, in der kath. Pfarrkirche gehai en. Holzverfteigernug der (Gräflichen Lberfdrsterci Laubach Montag den ai.März 1919 nach Zusammenkunft 10 Ubr öorirt am Eingang -um Eickberg von Lau« bach au». 1. Elchberg. Buche Rm. 112 Scheiter l.ÄL, • 0 prügel 1. SU 15 Störte, 120 Zoolretser, 7 Radel« lchelter, 21 Eichen- und Radelvrugel. 24 Radetitörte. 2. Lorngraben. Buche Rm. 2G Scheiter, 54 Prügel, 212 Stamm« und 1« aopirelfcr. ßn Eichen«. Nadel« und Weichhol-vrugei, 6 Eichen wvfreifer. 3. Alten- geeicht. Lauterbachewäldchen. Buche Rm. 8Scheiter. 114 Prügel, 2Störte. IRStamm- und 192 3oofrcifer, 15 Eichen-. Radel- und Blrkenvrügel. 4. BoloertS« kvof^22S 4'Uchen'taminreifer. .7 Gla hau. Buche Rm. l«3 SlbeUer, » vrügel.51 Aoufretfer. 6. Biberloh. Buche Rm. Scheit 2.Kl., 17, Störte l.JH., 1,2Radel- febeit. L8 Etchenvruael. 7 Hubberg. 43 sichten- ftoinme, 8^4 Mtr. lang, 1223 Ztm. Durchm. - ltrS7 .'rttm.^ 58 dichtend, rbhangen. 7 12 Mir. lang, LV — *18 tyftm.. au sporren und Vetterbnumen geeignet 8. .Weibchen. Buche Rm. 33 Öde. 23 SelferpruflcL Da» Holz unter Rümmer 2-8 wird »nvorgezeigt auf der Eichbergcwiefe au6» geboten. Blau umerftrichene Nummern kommen nicht zum «us-ebvr Stiröß Holz-Verkauf. ***«• feld, das nachbezelchuete Hotz SfieniNch oertauft Gemeinde Braunkelb: Bekanntmachung. Die Ätuctzablnua der Cuartieeoelbcc für die während dev HecresrüdzngrS in der Stadt Gießen untergebrachten iDitlttärDevfonm erfolgt bei dem Eiuauartierung'-amt, Bfterwcg 9N, gegen Bor« läge der Unterkunftsscheine Karbid gibt In jeder Menge ad «o»,,kvtäu<«burg 5, Laden. | Dienstag ben 27». März, vormittags, I für die «tragen: lÄrabenltraße. (tztuenberg'traße. i Hammnra:e, An der Hardt, Henfelitraße, Hessen- I >traße,Hof.mannstrahe,Hillebrandstraße, Hundsgasse, I .'a-tanuc. strane, Kniserallee, anzleibcrg, Uavlanei- j lasse. Navlansgasse, Slatbarincnnnfie, Nevlernrane, ! .>Urchenvlav, .MircOftrnfte, Nornblnmenga'fe. Kreuz« I' vlatz, Kroidorierstraße. Lahnitraße. Landgrafen- » nrane, Landgraf-Philipp-Platz, Landmannitraße, 11 Lechgesternerweg. Mittwoch den 26. Mür»^ vormittags. i für die Straßen: Licherstraße, Liebigstrane, Ltnden« ; nasse, Lindenviatz, In Löberö Hos, Löberitraße, |! Löivengasse, Lonvnraße,LudwigSpiatz.Ludivigstraße, u i Mäuoburg, Riaigasse, Riarburgcr Straße, Riarki- vlay. Marktstraße, Mittelweg, Mol.kenraßc, Mübl« strane, Kleine Müblgasse, Rabrungsberg, 9?cuen« äs baue, Neuenweg, Neustadt, Nord-Rnlage, Cit-Sln« AlliskilleiileLrtslriiilkkiifaistkikßtil AuherorSentliche Aurschugsitzung Montag den 31. März 1919 al-endS 8", Hbr tm WewerkschaftSbaufe. Tagesordnung: «enderung des § 52 h der Satzung. 3CTc *•'*'''&- ilmflidit Millciliiitm " ütt Sluidklslaniüikt ßitjn. Herr Oberingenieur Richard Fertsch in Grünberg (Hessen) ist von der Handelskammer als Sachver« ständiger für maschinelle und elektrotechnische Anlagen angestellt und beeidigt worden. Zur Erlangung von Notstandsarbeiten, auch später etwa für Zuweisung von Rohstoffen, Berück« ßcht.gung bei Ausfuhr ist der Hessischen Derteilungs« stelle in Berlin erwünscht, Anhaltspunkte über die int Kammerbezirk ansässige Industrie zu erhalten. Er ergeht daher an die Industrie-Firmen dte Aufforderung der Derieilurchsstelle die gewünschten Angaben über Leistungsfähigkeit, Arbeiterzahl, Prvdukttonsmöglich, ketten außer den normalen Erzeugnissen, Zemsprech. nummern undTelegrammadressen unmittelbar zu machen. Die Geschosisräume der Hessischen Verteilung», stelle befinden sich z. Zt. in Berlin W. 8, Mohren- ‘TaBe l0; ab 1. Slpril d. 3$. in Berlin W. 30 Rollendorfstrabe 11/12. 30930 Der Oberbürgermeister. I. V.: Kren zien. Btrlthr mit Ziillrr z r «ienrnfi.tternng. Diejenigen Zmter, die sich z. Bezug von Zucker zur Bienensü'terung gemeldet haben, können die 'Zc.ngc'scheine von Dienotag den 25. bic ein- (d)lirftlidi Freitag den 28. bS. MtS. auf dem Städtischen LebenSmitteiamtlZtinmer 11) in Emplang nehmen. 36b5B («ießen, den 22. März 1919. Ter Oberbürgermeister Leben-mittelamt). Bekanntnmchnng. Die Dienstzeit der städtischen DienitneUen ist vom 1. Avril ab Montag bis Freitag ron 8—12 Uhr und 2—6 Uhr und SamS ag von 8—IV, Uhr. (ließen, den 20. März 1U19. 36868 Ter Oberbürgermeister: Ikeller. MMMPcrflriiikN!!!, eine AtöRcrc Partie «Zcriistbeblcn, Klammern, (ßerrtitfetten, -Lveisvfanuen, ein zweirädriger Narren, 2 ^lafchenkövfe, Pumve, Leitern, eine Partie Platten und sonnige Tianrcrnerät- fdia ten. ferner eine komvlet e gut erhaltene Babeeinrtchtung. Perfteigerung Mittwoch, 2ii. Marz, nachmittags 2 Ubr, Lich meistbietend gegen Bartabluna. Nirau Pliil. E"iie Wwe. M,° Bon unserem Personal starben den Heldentod für da» Baterland: Otto Deibel, Wieseck JohS. Giinthcr, Engelrod Hch. Hamm, Griisenhansen HfinS Llt, Homberg a. Ohm Heinrich Ltcin, Groß-Felda Ernst Strack, ^cibgestern Heinrich Theiß, Flensungen ivermißn JnstuS Llogcl, Älten-Buseck Emil Werner, Nenhos b. Leihgestern. Ehre ihrem Andenken! Gießen, im März 1919. 3669 Tribus & Snndheim. Todes-Anzeige. Als zweites Opfer, welches das Vaterland von uns gefordert, wurde uns heute auch unser ältester, heiß- i geliebter Sohn, Bruder und Neffe Referendar ; Dr. jur. Wilhelm Klein Leutnant d. Res., zuletzt beim Stabe des LR. 118 »4 durch den Tod entrissen. Er starb im Alter von 29 Jahren nach mehr als vierjähriger, treuer Pflicht- gl erfüllung an einer im Felde zugezogenen Erkrankung. . Namens der tieftrauemd Hinterbliebenen: Rechnungsrat Klein u. Frau geb. 01 ff, Wilhelmine Klein. Holzversteigerung. Montag ben 31. März l. 3t. werden au, ben Aornonen Birke,,'.,ee^e und Neuhof-tanue, Schutzbc^irk Saalen, verneigen: - 1 Kl Zstm.: 9tr» Scheiter: 500 »udif. 8 Etche^ Mnfit'ccl: IßB ^»uche, 15 Eiche, 430 «uche. 24 Eiche: Stöcke: Jr?* Zufammcnkunlt vormiltaa- MO Ubr auf der NreiSstraße RcinhardShain — Winnerod, ftorften Birkenheege. Bes'nn bei Rr.lchO. Nähere Auskunft durch Zorstwart OöreS-.Rein« hard-bam. 36«» (»niiibern. am 20. März 1919. _________Helfilche Oberlöriterei (tzrllnberg. Beknnutmachuug. 9n unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen di« Firma Otto Römer, Gießen. Inhaber: Otto Römer, Dautechniker in Eießen. Dietzen, den 18. März 1919 Ullstein- Schnittmuster Durch einen Unglücksfall wurde uns heute vormittag SV* Uhr der Stolz der Familie, unser innigstgeliebter Sohn- unser guter, treuer Bruder, Schwager und Vetter Herr Carl Friedrich Weimer Bauingenieur geboren am 24. Juni 1893, in der Blüte seines Lebens dem Kreise der Familie und seinem geschäftlichen Wirkungskreise durch den Tod jäh entrissen. Unser Schmerz ist gross. lÄ Namen der trauernden Hinterbliebenen: H. Weimer, Tieibauunternehmer. Giessen (Wetzlarer Weg 37), den 23. März 1919. Die Beerdigung findet Mittwoch den 26. März 1919, nachm. 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand nehmen zu wollet. * o llr. 50 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) . Montag, 24. Mürz <om' Reich und Staat zu übernehmenden Teilbeträge später zurückerstattet werden. Heber die Gewährung von Baukostenzuschüssen zur Er- rickstung von Behelfsbauten und Notwohnungen, gelten besondere Bestimmungen. Hochschulnachrichten. ][ Marburg, 21. März. Die Verfügung, daß das Zwischensemester an der hiesigen Universität am lung von Rotgeldmünzen und -scheinen, sowie eine wertvolle Steinsammlung vorhanden. Die Ortsgruppe plant im Sommer ds. Fs. eine größere öffentliche Ausstellung in Verbindung mit benachbarten Ortsgruppen des Verbandes hier in Dietzen abzuhalten. ** Die Eiserne Waschfrau. Im Hotel Groh- Herzog waren am Freitag viele Hausfrauen versammelt, um den tntereffanten Waschvorsührunaen mit dem Waschapparat „Die Eiserne Waschfrau" bei- zuwohnen. (Ein Herr zeigte, wie man trotz der jetzigen schlechten Waschmittel in wenigen Minuten einen Kübel voll schmutziger Wäsche, die Hausfrauen mit» gebracht hatten, ohne Mühe tadellos sauber wascht. Viele Anfragen veranlaffen zu einer nochmaligen Wiederholung der Vorführungen am Montag. •• Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34. Heute ist ietjter Tag des Films „Fern Andra-. Ab morgen tritt Hella Moja in „Weine nicht Mutter" auf. Landkreis Gießen. x Wieseck, 21. März. Gestern abend wurde in gut besuchter Versammlung im Saal von Bierau nach Vorträgen der Herren Horst und Baer von Gietzen eine Ortsgruppe des Verbandes für Kriegshinterbliebenen- und Kriegsbeschä vaukosteilzuschüffe. Von der Landes-Wohnungsinspektion wird uns ' geschrieben: 31. März enden sollte, ist wieder aufgehoben. Es fen| aui dauert bis zum 14. April Das Sommersemester be- i mit'den ginnt am 28. April h- *>—;* Letzte Nachrichten. Maßnahmen der Netzolntieusreftierung in Ungarn Budapest, 23. März. (WTB.) Korr.-Dur. Der revolutionäre regierende Rat hielt am Samstag unter dem Vorsitz von Alexander Dorbet seine erste Sitzung ab, in welcher so gende wichtigen Be- schlüffe gefaßt wurden: Abschaffung aller Zwangs- fteuern für kirchliche und konfessionelle Zwecke; gleich, zeitig wurden die Dolkskommiffare für Unterricht, Ackerbau und Finanzen angewiesen, zur Erledigung der hiermit zusammenhängenden Fragen eine Der- orbnung auszuarbeiten. Der revolutionäre regierende Rat hat eine Fünfer-Kommission entsandt zwecks Vorbereitung der Wahlen der Arbeiter-, Soldaten- und Dauernräle. Der Rat beschloß, sämtliche Re- gierungskoVkmissare ihrer Aemter zu entheben. Die Arbeiterräte werden aufgefordert, überall dreigliedrige Direktorien zu wählen, welche die Geschäfte der bisherigen Regierungskommiffare zu versehen haben. Der erste Revolutionsgerichtshof mit dem Sitze in Budapest wurde sofort errichtel Der Rat hat die Dolkskommiffare angewiesen, Vorschläge über die Sozialisierung der Häuser und Betriebe binnen kür- zesier Zeit dem Rate vorzulegen. Ferner hat der Rat die Sozialisierung der in Privateigentum befindlichen Kunst chähe, die für Museen geeignet sind, beschlossen. Gleichzeitig wurden die Volkskommiffare angewiesen, einen Vorschlag zu unterbreiten, auf welche Weise die "Aus dem Militär-Wochenblatt, v. Falkenh ayn, Oberst z. D., Komm, des Landw.-Bez. I Darmstadt, von dieser Stelle auf sein Gesuch enthoben, v. (Erüger, Gen.-Mas. z. D., im Frieden zuletzt Komm, des Feldart.-Regts. Rr. 61, der Abschied mit seiner Pension bewilligt. *• Gießener Konzert-Verein. Sonntag den 30. März, nachm. 5 Uhr, findet in der neueu Aula der Universität das neunte Konzert mit dem Wille- Quartett statt. Das Programm weist Dittersdorf (Quartett Rr. 5), Beethoven (Quartett op. 132), Dvorak (Quartett op. 96) auf. * Strohsäcke und Kopfpolster für Landwirte! Landwirtschaftliche Betriebe, die zur Ausstattung von Unterkunftsräumen für die bei ihnen tä- tigen Arbeiter Str 0 bsäcke, Kovf polst er und Laken benötigen, wollen dies unter spezifizierter Bekanntgabe der einzelnen Dedarfsstücke sofort melden an den Preffebeauftragten des Reichsministeriums für wirtschaftliche Demobilmachung in Gießen, Bahnhofstraße 52. ** Die neuen Zündhölzerpreise. Die neuen Höchstpreise für Zündhölzer liegen jetzt vor. Sie betragen im Kleinhandel für das Pack zu 10 Schachteln mit mindestens 60 Stück 55 Pf., für 2 Schachteln 11 Pf., für imprägnierte bunte, weiße ober bunte flache Hölzer mit 50 Stück 60 und 6 Pf., für weihe Hölzer für die Schachtel oder den Koffer zu je 600 Stück 50 Pf., 480 Stück 46 Pf., zu 300 Stück 31 Pf. ** Schafzüchtervcrsammlung. Am 14. März fand int Hotel Grv Herzog eine Mit- aliriwrocriammlung des Oberhessischcn Schafzüchtervereins ffzt't. Oberverwalter Büchsenschütz - Lich hielt einen Vortrag über Förderung der Schafzucht. Tas Ausbleiben b.'t ausl.äudisckren Wolle, der Mangel an Fleisch führte vielerorts ba»u, daß während des Krieges wieder Schafe angeschcrsft worden sind. Lösung der Futlcrsrage, Zusammenschluß zu Gc- meind.schäfereieu und Hebung des Schäferstandes sind die Grundbedingungen für das Gedeihen der Schafzucht. — An der sich anschließenden Aussprache beteiligten sich mehrere Redner. Sekretär Wagner berichtete jtber die im vergangenen Jahre vorgeirommenen Wrmrgen Es wurde beschlossen, die Kreise Msfeld-Lauterbach, Schotten- Büdmgeu und Friedberg-Gießen zu je einem Bezirksverein zusammeiyuscUießen. — Die diesjährigen Schaftörungen sollen im Oktober abgclxüten werden. — Ter bisherige Vorstand und Llusschuß wurde wieder gewählt, mit der Aenderung, daß W. Hahn II. in Annerod für den peritorbenm Pb. Seibert II. in Hungen und Gutspächter Rausch in Oberseener hol beiSck-otten für den ausgetretenen SB. Hahn I. in Stumperteirrod in den AusickMß eintretfu — Tie Versammlung richtete an den Vorstand des Oder!). (Schafzücksterverrins die Bitte, dahin zu wirken: 1. daß das Beweiden der Böschungen und Wege ait den S taa tsstiaßen, soweit irg?iü) möglich, für Schasweiden wieder sreigegeben wird: 2 daß die Waldorugen sürSchashut mehr \me bisher freig .-geben werden: 3. daß die Ernrrch- tuitg von G.meindesckfa fereieu ruxtz mriyr, wie es bidljtr geschehen tonnte, gefördert wird: 4. daß eine Erhöhung der Wollpreise entsprechend der allgemeinen Preissteigerung der Produkte aus Wolle und im Interesse der Pvoduktiousförderung etn- tritt; 5 daß einleitende Sckwttte getan roerben, um eine Weideversicherung bzw Tredstahlversrcherung zu ermöqlici>n!: 6. daß das Turchtrciben von Schafherden (Wandersckfafare^en) durch Hesieu verboten wird und 7. daß für die Familren der scha? halter pro Person mindestens l Kg. Wolle für eigenen Bedarf freigegelen wird. .. . . •* (Eine Lokalausstellung von Anftchts- Karten- und Notgelb-Sarnrnlungen veranstaltete die Ortsgruppe Gießen ber Internationalen Korrespondenz- und Tauschvere nigu»g Globus am r ersloffenen Mittwoch in ihrem Dere.nshetm Hotel Kobel. Die Ausstellung wies sehr iwereffante Sammlungen von bilbfeitig frankierten Islands - karten, deutschen Karten, Gelegenheits- und Künstler, harten auf. Auch war eine sehr umfangreiche Samm» Aus Statt und Land. Gießen, 24 März 1919. VVanztSommerSlsaatenimFrühjahrlSIS Der Reichsausschuß für pflanzliche und ht» rische Oele und Fette fordert durch die landwrrt- schaftlichc Zentralgenossensck)aft in Darmstadt autb tn diesem Jahre tm Interesse der .Verbesserung unserer Fettversorgung zum Anbau von Sommer- ölfaaten aus. Als solche kommen in -erster Lime jSommerrübsen, Mohn, Leindotter und Senf in Betracht. Für die Ernte werden folgende Preise gezahlt: Raps 85 Mk., Rübsen 83,>Mk., Dotter 74 Mk., Mohn 115 Mk., Sens 74’m für 100 Kilogramm. Bei Gelbsenf wrrd außerdem eine Drusckrprämic von 10 Mk. für 100 Kilogramm, bei Braunsenf eine solche von 25 Mk. für 100 Kilogramm gewährt. Außer den gesetzlichen Höchstpreisen gewährt der Reicklsavsschus; den Landwirten bei Abschluß von Anba""crträgen eine Flächen zu läge von 100 Mk. für den Hek ar. Ti.-se Flächenzulage gilt dann für 'den Landwirt als erworben, wenn die folgenden Mindesternten auf den Hektar der Anbaufläche durchschnittlich gerechnet zur Ablieferung kommen: bei Sommerrübsen und Mohn 300 Kilogramm pro Hektar, bei Leindotter und Senf 400 Kilogramm pro Hektar. Für jede weiteren vollen 100 Kilogramm, die mehr als die vorge- fdjricbeuc Mindesternte geliefert werden, bezaUt der Reichsausschuß für Sommerrübsen und Mohn eine weitere Zulage von 33 Mk. für 100 Kilogramm, für Leindotter und Senf 25 Mk., doch beträgt die gesamte Flächenzulage in fernem Falle «mehr als 200 Mk. auf den Hektar der Anbaufläckx durchschnittlich gerechnet. Sollte infolge besonders Ungünstiger Witterunasverhältnisse oder sonstiger von der Sorgfalt des Landwirts unabhängiger Umstände die Miirdestcrnte mcht erzielt werden, so wird der Reichsausschuß die Flächcnznlage für die Mindesternte ungeschmälert zur Auszahlung brin-- aen, vorausgesetzt, daß eine Bescheinigung der Drtsbchörde beigebracht wird, aus welcher l>ervor- geht, daß die Mißernte nur auf -obige Umstände zurückzuführen ist. Wf jeden Hektar, welcher mit iSommeröliaaten bepflanzt und über welchen ein Anbauvertrag geschlossen wird, wird den Landwirten der Bezug von Natron-Salpeter vermittelt. Es werden 80 Kilogramm auf den 1 Hektar bewilligt. Die Lieferung des Natron-Salpeters erfolgt zu den vom Reichsernährungsamt festgesetzten Preisen und Bedingungen. Der Anspruch auf Rücklieferirng von Futtermitteln und Oel bezw. auf Belassung von Saat zum Gebrauch im eigenen Haushalt richtet sich nach den jeweiligen gesetzlichen Besttmmungen. Im übrigen verweisen nur auf das heutige Inserat. Theater in ben Dienst der Prdletarierkultur zu stellen unb für bi« Mafien zugänglich zu machen seiik werben. Sämtliche Zeitungen würben verpflichtet, amtliche Derorbnungcn des revolutionären regierenben Rates an leitender Stelle zu veröffentlichen. Ein neuer Beschluß der Bremer Seeleute. Bremen, 23. März. (W.B.) Die heutige Der- sammlung der Bremer Seeleute aller Chargen war von etwa 2000 Seeleuten besucht, in der Mehrheit von Mitgliebern bes Deutschen Seemanns gängeinUngarn. Die Entente spiele mit dem Feuer, wenn sie uns nicht bald einen Frieden gebe unb zwar einen der Wilsonschen Tlrien. Ein zermürbtes Deutschland könnte reif für den Boi' schewismus werden, den wir sonst in Teutsch'anb nicht zu fürchten brauchten. Ter Bolschewismus in Deutschland bringe aber ein bolschewistisches Europa. Friede, Brot und Arbeitsmöglichkrit rn Teutschland seien der Damm, über ben der Bolschewismus nicht Ijinroegtonunc. ‘ Ter Rhhrin unb der Kanal seien solck^ Hindernisse nicht mehr. Eine neue Rede Lenins. Stockholm, 23. März. (WTB.) Wie ein Funksprnch aus Moskau meldet, ist am 18. März der 8. Kongreß der russischen kommunistischen Partei in Moskau eröffnet worden. Nach einer Begrüßung des Kongresses durch den Dolksbeauftragtcn Losowski) hielt Lenin eine Hiebe, in ber er sich gegen bie von Bucharin vorgeschlagene Formel: „Selbstbesttmmung der arbeitenden Klassen" wandte, da diese Formel die Arbeiterklassen im Auslände gegen den Bolschewismus einnehmen könnte in der Annahme, daß bie Bolschewisten ihr System mittels der Bajonette ber Roten Armee mit Gewalt ein führen wollten. Ter Kommunismus könne nicht mit Gewalt verbreitet werben. Jebe Nation müsse das Recht auf Selbstbestimmung erhalten, da nur hierdurch auch das Selbstbesttmmuugsrecht der arbeitenden Klassen gesürdert werden könne. Bezüglich der Bauern verfolge die russische kommunistische Partei die Politik, die Bauern allmählich unb planmäßig an dem Aufbau des Sozialismus teil nehmen zu lassen, indem man die Bauern von den ländlick-en Wucherern ab fonbete unb sie durch aufmerksame Behandlung ihrer Bedürfnisse auf die «Seite ber arbeitenden Klasse herüberziehe. Von befonbercr Wichtigkeit sei,hie Lösung ber Frage der bürgerlichen Facharbeiter. Um diese Arbeiterklasse für den Sozialismus zu gewinnen, müsse man gewisse Opfer bringen unb ben Facharbeitern eine gute Existenzmög- lichkeit bieten. Ter Kampf mit ber Bureaukratic könne nur dadurch zu einem guten Ende geführt werben, daß die ganze Bevölkerung an ber Verwaltung teilnehme. Niemand sei es eingefallen, bie Bourgeoisie ans ben Sowjets au^usckstießen, sondern diese habe ihre Mitwirkung selbst ver- meigert. Nachdem der Kamps gegen die Bourgeoisie auf dem Lgnde erfolgreich beendet und das bäuerliche Halbproletariat organisiert fei, gelte es jetzt, auch ben mittleren Bauernstand zu einem Verbündeten und Freund der tornrnunistischen Revolution zu machen. Endlich wies Lenin noch darauf hin, daß die hauptsächlichste Aufgabe ber ruf ischen kommunistischen Partei b.rrin bestehe, die Rote Armer nach sozfalistisckien Gesich'spunkten zu organisieren und durch Feldzüge ihr Werk -u vollenden. sich mit den Aufgaben des Verbandes berühren und von diesem milgefördert werden müfien: so würde eine hier unbedingt nötige Kleinkinder schule de» , Kriegerwitwen ihren Erwerb und die Erziehung ihrer Kinoer bedeutend erleichtern. Mit entschlofiener Aufnahme des Projekts der elektrischen Bahn erfülle man auch eine Dankespflicht gegen die Kriegsbeschädigten, von denen eine ganze Reihe ihre Arbeitsstätte in Gießen hat. 3n den Vorstand wurden gewählt die Kameraden Kling und Schmidt (Dors.), Euler und Keßler (Schrists.), 3hm und Weber (Kassierer): als Beisitzer Pfarrer Sattler, Rodenhaufen I und die Kriegerwitwen Schäfer, Weller und Werner. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 21. März. 3n der gestrigen Stadtverordnetensihung wurde von ärztlicher Seite energisch Protest dagegen erhoben, daß mau einen Teil der Schulklassen infolge der Raumnot in das alte Laz irett verlegen will, in welchem in den letzten Jahren Haupts schlich Geschlechtskranke verpflegt wurden. Stadto. Dr. Bender stellte eine Anfrage bezüglich der Wohnungsnot und forderte die (Entfernung aller Iiv l- und Militärbehörden aus den Privatgebäuden, sowie die sofortige Errichtung von Wohnungen in den Kasernen. (Es wird mitgeteilt, daß im Residenzschloß verschiedene Räume zu Zwecken der Staatsverwaltung eingerichtet wurden. Eine Kom- mifiion soll feststellen, welche Familien zwei Wohnun- gen, in der Stadt und auf dem Land usw., besitzen. Die Vergütung für die Notstandsarbeiter wird erhöht, da sie weniger erhalten als die Erwerbslosen mit 2 oder 3 Kindern. Eine geringe Erhöhung der Tarife der Heag auch für elektrischen Strom, sowie des Waffergeldes, wird genehmigt. I Darmstadt, 21. März. Unter seht zahlreicher Beteiligung wurde gestern abend im Kaisersaal eine Ortsgruppe Darmstadt und Landcsgruppe Hessen des Deutschen Ofsiziersbunds (D.O.B.) gegründet, welcher Berufs- und Reserveoffiziere umsaßt. Der Ortsgruppe traten sofort 160 Mitglieder bei. Zum Vorsitzenden wurde Major a. D. Nogalla tfan Bieberstein, zum Stellvertreter Hauptmann v. Jlfa- mann, zum 1. Schriftführer Hauptmann a la suile Lothrißen, zum 2. Schriftführer Lt. d. Res. Grätz ernannt. Der Offiziersbund hält sich von allen! polittschcn Bestrebungen fern, und verfolgt rein wirtschaftliche Ziele: Beratung seiner Mitglieder bti ber Wahl eines v neuen Berufes durch die Stellenvermittlung des beutfdien Hilssbundes für kriegsbeschädi^e Offiziere, Besoldunas-, Versor- gungs- und Pensionsansprüche. Auch eine Abteilung zur Anfiedttmg von Offizieren, zu welckiein Zweck bereits ein Gut von 750 Morgen in der Neumark erworben wurde, wurde gegründet, eben 0 eine Tamenabteilung. Der Bund vertritt die Interessen der Offiziere aller Gattungen (Sauftätsofsii- zrere, Veterinärosfiziere unb höhere Militärbeamte) ber OeffentlickLckit unb den Behörden gegenüber. An seiner Spitze steht der frühere Kriegsminister v. Scheuch, auch Generalfeldmarschall v. Hin- b e n b u r g ift ihm beigetreten. Staatsminister U l- rich unb Oberbürgermeister Dr. Glässing haben der Orts- bzw. Landesgruppe die Unterstützung ihrer wirtschaftlickren Bestrebungen zugesagt. Hessen-Nassau. mr. Frankfurt a M., 23. März. Polizeipräsi. dent Dr. Sinzheirner, der seit den Tagen der Revolution dieses Amt verwaltet, tritt am 15. April zurück und wird ersetzt durch den seitherigen Gewerk- schaftssekretär Zimmermann, einen nach links gerichteten Mehrheitssozialisten, der früher Arbeiter gewesen ist. ][ Marburg, 21. März. Die Gendarmerie faßte heute früh auf dem Bahnhof in Cölbe fremde Hamsterer ab, als sie im Begriffe waren, etwa 100 Pfund Butter, 2000 Eier und sonstige Lebensrnittel abzuschieben. - Der gestrige Frühjahrs-Pf-rdemarkt brachte einen Auftrieb von etwa 80 Pferden und Fohlen. Der Handel gestaltete sich trotz der hohen Preise lebhaft. = Oberursel, 23. März. Der Schaden, den das Großfeuer am Freitag abend in der Hart- papierwarenfabrik Hohemark anrichtete, ist nach neueren Feststellungen erheblich höher als ursprünglich angegeben war Der Gebäudeschaden wird auf £0000 Mk., der Wert der vernichteten Maschinen und Warenvorräte auf 800 — 900000 Mk. veranschlagt. Aus dem besetzten Rheingeblet. — Ticz a. M., 23. März. In ben Ortm Diez, Altendiez, Gückingen unb Schönbvrn beabsichtigen die Franzosen, ihnen Bedarf an Kartoffeln unb Gemüse in diesem Jahre selbst । «1 ziehen. = H öchst a. M., 23. März. Die französische Besatzungsbehörbe ließ bat Leiter bes Höchster Pvlizeiwesens, Kommißar Grimm, verl-asten, nxcil in seinen Tiensträumen bei einer Durck-suchung mehrere Revolver, die ^irm dienstlichen Gebrau ch ber Schutzmamnschaft bestimmt waren, vorgesunden wurden. Ter Kommissar wurde nad) . dreitägiger GesäiMiishaft vorerst entlaifai. — Ter Kaufmann M 0 ntigel, der bei der Züch- : tigung seines Jungen auf 'der Straße unpersriiens : einen vorübergehenden ftwtzösisckxm Offizier an- stteß, wurde von diesem auf der Stelle verhaftet ' und abgeführt. bunbes. Rach längeren erregten Verhandlungen verließen die Anhänger des Deutschen Seemannsbundes demonstrativ den Saal. Die Iurückbleibenden nahmen eine Entschließung an, in der sie sich verpflich- if Aufforderung der Reichsregierung «Schiffen auszufahren. Gleichzeitig wird die Regierung aufgefordert, für die durch eine event Auslieferung der Schiffe brotlos werdenden Seeleute in ausgiebiger Weise zu sorgen. Eine deutsche Kundgebung in Danzig. Danzig, 23. März. (WTB.) Heute mittag fand eine machtvolle Kundgebung des deutschen Bürger tums statt, an der schätzungsweise 60000 Personen tc (nahmen. Es wurden Ansprachen gehalten, in denen der Wille zum Deutschtum betont wurde Die Mehr heitssozialisten, die sich geschloffen an der Kund gebung beteiligten, erklären in einer Entschließung u. a.: Die Arbeiter Danzigs, zu vielen Taufenden versammelt, erheben feier ichst Protest gegen die be absichtigte Zuteilung Westpreußens und Danzigs an Polen ohne Anwendung des Selbstbestimmungsrechts. Wir wollen deutsch bleiben, weil die Zukunft des arbeitenden Volkes nach dem Erfolg der Revolutton im Schuhe der deutschen Republik gesicherter erscheint als im polnischen Staate. Rach der Demonstration begab sich der Oberbürgermeister Sahn zu dem Leiter der amerikanischen Lebensmilteikommission für Polen, Major Webb, unb übergab ihm die von der Volksmenge angenommenen Entschließungen. Sozialdemokratische Parteikonferenz. Berlin, 24. März. In der gestrigem Aus' prackie dcs so z ial d e m okra t is che nPa r tei' a u s s ch u s s e s unb der Fraktt 0 u in Weimar wurde eilt Antrag, den Partritag, am 23. April beginnen zu lassen, sowie ent Antrag, den 11. Mai in Aussicht zu nel/mcit, abgelehnt, hingegen die Festsetzung des Parteitages auf den 10. Juni, also auf die Pfiugstwochc, mit großer Mel-rhrit beschlossen. Mit diesem Termin bat sich laut „Vorwärts" auch der Partrivvrstand ein verstanden erklärt. Aus deit weiteren Verhandlungen, die unter Ausschluß der Oefscirtlühleit stattfandwt, Ije'en bie Blätter hervor, daß das Parteivors:a,ndsmitgliri> Hermann Müller dem Mvristec Noste für seine Verdienste um die Partei und um das deutsch? Volk bauTte. In der gegm eine Stimm? ailge- irommenen Entschließung de Kon e e.13 w rd gesagt: Ter Absck-llnß des Krieges udjt bevor. Teutschland hat im Vertrauen auf die jjt ben ■ 14 Punkten Wilsons festgelegten Friedstsgrund' sähe die Waffrir niedergelcgt. Tas deutsch Volk will einen bauernbat Frieden, der alle Völker zur Freundschaft und zu gemeinsamer Kufturarbeft vereinigt. Tie Konferenz erinnert an das programmatische Bekamttris zum Selbstbestimmungsrecht der Volker und nimmt dieses Recht auch für das deutsch Volk in vollem Umsanyc in Anspruch Sie erhebt ferner Einspruch gegen jebe Vergewaltigung deutscher Volksgenossen, wie sie in Posen, Ostt unb Westpreußen mtt dem kemdeutschn Danzig, in Schlesien, Sch^eswig-Holstrin, im Saar- und Rlteingebiet unb DeutschOe erreich von feindlicher Seite geplant ist. Sie verwal-rt sich in gleicher Weise gegen jeden Versuch, das deutsch Volk durch unerträglich materielle Belastung für die Tauer in mirtschaftlichr Sklaverei zu halten unb seine Wiederaufrichtung zu vcrlnnbern. Sie beanspruch für Teutschland die gleichberechtche Zugehörigkeit zum Völkerbund, dem anzugehöretr das deutsch Voll durch seiite Kulturarbeit und feinen aufrirfr Tie Wiederaufnahnre bet Boutäft^eit zur Er- - . . . richung neuer Wohnstätten wird immer »och btgtenfürforge begründet. Beide Redner brachten außerordentlich verzögert durch den Mangel au deutlich zum Ausdruck, wie nur eine Orgamfatior Backsteinen und Dachziegeln Die Der- beider Gruppen ohne parteipolitische und konfessionelle menbung von E r sa tz b a u sto f f e n begegnet viel Enge die großen Ziele des Verbandes erreichen könne. fad) noch einem begreif!ichn Widerstand. Da mit 3n der Besprechung zeigte Pfarrer Sattler, wie die einer Senkung der Preise für die Baustoffe und seither auf diesen Gebieten arbeitenden Stellen mit ^öhne und damit auch mit einer Verbilligung der dem Verband Hand in. Hand arbeiten sollen und wies Bauausfül)rungskosten vorerst noch nicht zu rech- u. a. daraus hin, wie scheinbar weit abliegende Fragen neu ist, wird nach ben Beschlüssen des Bundes- ' rats emTeilderBaukostenvonden Bau- In Vorbereit: Verlorene Töchter. r Ab morgen Helle Moje m Weine nicht, Mutter Ihiti; trwbi bie $ tridft „Deut bet Ti M'r mi Llegr Ratfcta einjel beit', faßet J iem L 6ml* erteilt neu j baten, «btrrk Simse imb d< Crgk mMx Trtfeni di, ho die Id ieinei to&tjd lug .liefe {iäni •ege bann wrbr Wc yirtd teert, an r Whr Die1 düng !?» ä?lr?: ■ risch' and ür tfatt te C rohl lichen ansch vielsc ter i in g< lasser tische ,u iü soch Diese das, änderns faitlid virlsLa Windung umg bi( «Uschcib K[; txut^ tat Ac & "* xrties Arslan "uht m sondern Tie jh&i; 19en § BtOijgo Jsp«®« !?wr vi .”rttn £ Si-1» ^daz fe-, Hetzen Aufruf Eintritt in eine Einwohnerwehr! Die an Zahl aerin-en Kräfte der Reichswehr reichen nicht aus, den Schutz von Leben und Eigentum allerorts zu übernehmen und Plünderung. Aufruhr und Gewalttat zu verhindern. Auf Anregung der Steichsregierung soll, wie anderwärts, auch in Gießen eine Einwohnerwehr gebildet werden. Als Mitglieder dieser Wehr, die ihren Dienst ehren, amtlich versieht, kommen gediente, zuverlässige und unbescholtene Leute in Betracht, die sich verpflichten, die von der Deutschen National. Versammlung und der Hessischen Volkskammer eingesetzten Regie, rungeu zu unterstützen. Die Führer der Abteilungen werden mü Stimmenmehrheit gewählt. Da die Wehr nur innerhalb der Stadt Verwendung findet und monatlich nicht mehr als zwei Hebungen beabsichtigt sind, so wird eine Behinderung in der Berufstätigkeit kaum eintreten. Die Uebuugeu finden unter Leitung des Garnison, kommandvs statt. Es wird hiermit zum Eintritt m die Einwohnerwehr aufge» fordert und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß zum Schutze unserer Stadt diesem Ruse zahlreich entsprochen wird. Meldungen werden werktags in den Stunden von 9—12 und 3—6 Uhr bis zum 27. März 1019 bei nachstehenden Meldestellen entgegengenommen: Stadthaus, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 15 Altes Rathaus, Marktplatz 14, 1. Obergeschoß Städtisches Amtsgebäude, Asterweg 9, Erdgeschoß Lebensmtttelamt, Ost-Anlage, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 16 HZotizeiamt, Weideugasse 6 Universitäts-Sekretariat, Bismarckstraße 22. Als Ausweis sind bei der Meldung die Militärpapiere vorzulezen. Gießen, den 20. März 1919. W»o Keller, Regterungsrat Gebhardt, o.weftrell,Gberst Oberbürgermeister. Vorstand des Polizeiamts. Garniionältester. Lu Stelle besonderer Meldung. Dte Verladung unserer Tochter Hkdwtg mit Herrn Oberleutu. Maximilian v. Hersf, Shfutari tm Freiwilligen. Regiment HLnüden (Dreuzjchutz Oft) zeigen wir ergebend an. Bietzen, den 23. März 1918. Finanzrat v. (Brolman und Frau Annemarie geb.Lchmidchals. 3703 ^IIWIlMllllNMNWllMIUll 3727V 3728B n 43 6 11 28,92 2.33 2,50 Albert KehÄfer. vauui- und Ro>e>>»,ich», IblirüUMi dal 1144a. Mittwoch den 26. März, nachmittag, 1 Uhr, soll im Lang-GSnser Gemeinde»Wald, Distrikt Junge. mark und Haid« nachstehende, Nutzholz versteigert werden: 11 Eßchen-StLmm« 1 ÄL mit 11,12 Fstm. Biehen, den 18. März 1919. Hessische, Amtsgericht. desuch»kaN«n,VonNarte»,verl«du»g^, Vermälzung»-, Gebart»- und Sraaer- Drucksache» »erbe» i» feinster llotführung hi der Bietzen, den 17. März 1919. Hessisch«, Amtsgericht. Zusammenkunft am Viadukt bei der Lüusbach. Bürgermeisterei Cang.flWns. , Nompf. Atten-Dusetk, am 22. UMrj 1919. Bürgermeisterei Uiten-Vusech. Nau. Holz-Submission. Au, den Waldungen der Gemeind« Altcu-Buseck soll folgend«, Holz im Submissionsweg« vergeben werden: Vekattntmnchung. 3u unser Handelsregister Abt. A wurde heut« eingetragen die Firma Othar Siopel. Diesech. Inhaber Oskar Sippe k. flaafmonn in ^iesech. Major und vnlkommandeirr I./11T 3086D_____________Heftifrtw* >' fifwrpA ___ ÄäcMr"Irl _ - . S- meffeu. Angebote hierauf sind nach Sortiment und sletzieres Bau. und Grubenholz). Das Holz ist auf gearbeitet und mit Bind« Alle Zivilmusiker Stieben- und llowbuna iBerns-mnllker «ad ”ttr,'M",b,n Besprechung am Mittwoch den tR. d. tühfl., norm, ilv/, Uhr. tm Safi (5rul1 Kubwig iTauicnAtniuier) »weck» Griinduna ckiner OrtSaruove cln-eladen. 06008 ötniflr Mital. des 4llla- Teutich. Musiker-Verb. Vorteilhaften Einkauf 1 für Wiederverkäufer bietet meie gutsortierte, Legres• Lager ta Kurz- u.Woiflwaren, Schneider^i-Artikaln Bijout rie, Schreib- und Leder-Waren. s Lagerbesuoh besonders lohnend. = Friedrich Teipel, Gießen, Handwagen Leiterwagen Kastenwagen Einzelne Rader Carl Schunck __Zastoe»»», 3s. Cbftbnitme § flenfrl-, 'Firnen- u. ■iwu,- zweii.chenodü Du» Eillck zu UM) IHt on fcutirt mich« unter 10 Stück inl) per Klass.n getrennt pro Festmeter bis jum 29. b. SR. nachmittags 2 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bei der unterzeichneten Bürgermeisterei ein- lurcicben, woselbst auch die Eröffnung der Angebote stattsindet und die näheren Bedingungen bekannt- gegeben werden. Da, Holz lagert ui den Distrikten Elchbusch und Untere-Echardrhausen. Vekannfiuachiing, Tie ('oUt-erftclnfrunq vom St. März tit et- nrbmtflt. Snipfana brr Abluhrlcheinr bet den betr. (vbeitefieit ('oluibrrrotHung und L Adludrtua Tienbiae den 1. Arni |uia Hessisch« Cberfdrütrri treib. Schneider. 3713 B Beknnntmachttng. 3n unser Handelsregister Abt. A wurde heute eiwettragew dl« Firma Dem per * Lpiesmacher, Gletzen Inhaber Heinrich Demoer, Aaeftnann in Bietzen und Alfred Lptesmacher, Äaufmann daselbst. Du offen« Handelsgesellschaft hat am 1. Jtbruar 1919 begonnen. Angehörige der Nachrichtentruppe! nernfvrecher, bunker, Blinker, sfahrer ufro. aller Dlenuarade, meldet Euch zur Einitelluna in die yrelwiüiaen -Nachrichten - Formationen für Grenz- und Octmaifcüuü unter den bekannten BebniiZlinaen. Jeder Aanehllriae der ^ochr>chrentruvve ivllfe. bad er drinaenü nebraiidjt wird, um dem Vaterland« in kincr oTÖüien Slot za Helsen. 3543D Meldet Euch sofort bei bet Werbestelle für Nachrichtentruppen beim Vcn »Kdo. 18. A «K. in Vad-Nauheim, Verbintungsosfizler d. Nachrichtentruppe und bei den Rebenwerbcstelbeu für Nach, richte« truppen beiutNachrichtew-Bataillou Nr. 18 in Wiefteiu Alles Nähere ist auf den Derbeitelle» zu erfahren. Freiwillige vor! Eintritt Ine Frclbntnlllon Klnner (L/l 17). «Alte 117er — Helle»! dte Ihr tm f>rieden oder Sitten Im 1 Vatalllon ge Sanden habt und mit t^teuben »uriickdemtt an Hure )ienfiAcii, meldet Euch als ftrtitvtUbif tu ISurcm alten Bataillon, zur .Helt im Zchlotz C*ad>enburfl Im tDeiicrivnlb. 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