169. Jahrgang Erstes Blatt Ter Weihnachtsfeier in Ameronaen. Amste rda m, 22. Tetz. (Wks) Laut „Midi« Weftmachtsferertage beim Kaiser rn A me ron- gen verleben. UuS der italienischen Kammer. es der Lohn- und preisstatiftik. Tie tiTIgentetne Preissteigerung gestaltet immer schwieriger, bcn Einklang zu wahren, Nk. 500 Ter Gießener »«zeig« erscheint täglich, außer Sann- und Feiertags. Vezvgrprei,: Monatlich 2 Mark, Dterteljobrbrt) 6 Diart einschlieblich de« Bestellgelds-, durch die Post viettelsäbrllch 6 Mark ausßhließltch Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse: jürbte 6d)rtfUeituuflU2 1* erlag,®e|d)äfteftelle51 Anschrift für Drabtnach- nchtcn: »nzeiger Gtehe«. postscheölonts: /irankfvrt a. M. U686 nWften tteternabme m 1MV oßetz Gut ernt aut kleinen mit flt - und KirlschasiSliebau^ ;tat «nneboie unter 0. ol berj, Herne L^- Dienstag, 23. Dezember t919 Hnuabme mb »n,eigen f. die Lagesinnniner bi6 lassen." Der Reichs- und LtaatSkommiffar für Danzig. Berlin, 21. De-, Der Regierungspräsi. dent a. D., Wirklicher Geheimer Regieriuigs- rat F o e r st e r in Danzig ist »um R.rchS- und Staatskommissar für das abz"tretenbe Gebiet der freien Stadt Danzig, fonrie für das an Polen abzutretende Gebiet des Regie- runasbezirkes Danzig bestellt worden. Die Abschaffung der Militärgerichtsbarkeit. B e r l i n, 23. Dez. Die „Köln. Ztg" meldet, daß die von der Verfassung vorgesehene Abschaffung der Militärgerichts- barkeit bald erfolgen soll. Der Gesehent- nmrf ist bereits von den MilitärbchSrden aus-. gearbeitet und liegt dem Reichskabinett vor. Raubanfatt auf ein Mitglied der englischen Militärkommisswn. 2lu$ Ocm Ueiche. Tie Frage des dentfcherr Einheitsstaates. Berlin, 22. Dez. (Wolff.) Im „Vorwärts" heißt es in einem Leitartikel der preu- Arr» Hessen. Neuwahl der hessischen Volkskammer? Darmstadt, 22. Dez. Die Teutf che Bolkspartei will auf dem Wege einer Volks- abstimmung Neuwahlen zur hes i chen Volkskammer veranlas.en. Nach ihrer An icht be- sivt die Volkskrmmer in ihrer jetzigen Zusammen^ setzung nicht mehr das Vertrauen der Wähler. Ver- fasimtgsrechtlich sind die Neuwahlen zum April 1921 vorgesehen; nach den Wünschen der Deutschen Bolkspartei sollen sie bereits im Aprü, spätestens im Herbst nächsten Jahres stattfinden. :he 12 Ml igelheimer r Hasche 14 ML Ibfleisch LleblretraBe ?[, let,el Vektav, M BJüh. i- und jue-Decken piche |Pnabgepaßtu, am Stück er Auswahl. ltni m Arnold bL 565. Bahnhofstr. 31, Rom. 22 Dez. (Wolff.) Die Kammer hat dmch ftatiAsche^Arbeit^^den' V^ziÄ^usÄhn-1 gestern die' Bu'^getzt^lftel angenommen. Nittr Rr,liScn aufni)H3en zu wollen, wenn deren Löhe hielt eine große Rede, in der er namentlich aut Ln>ehl Apparate e des Lagers -Mkrsis * “«* .äeti sartikel Löhne mit ihnen abzu schließen. He fftrich. Berlin, 22. Dez. (WB.) Der Rechtsveistand Helsserichs, Rechtsanwalt Alsberg, hat gegen die Art der Zustellung des Besästusscs des parla- mentariscl»cn Untersuchungsausschusses, durch den die Beschwerde Helsserichs gegen die Bestrafung tvegen Zcugnisveriveigerung verworfen wurde, sck^rfen Protest eingelegt. Die Zustellung war durch einen Gerichtsvollzieher im Auftrage des Amtsgerichts Berlm-Mitte erfolgt. Rechtsanwalt Alsberg vertritt die Auffassung, daß die Zustellung nichtig sei und dem Beschluß des Unter- fuchungsausschusses nicht zur Rechtswirksamkeit verholfen habe. Nach Artikel 34 der Reichsver- sassung kann der Untersuchungsausschuß Gerichte zum Zwecke der Beweiserhebungen in Anspruch nehmen: irgendwelche andersartige Rechtshilfe- tätigkeit der Gerichte gegenüber dem Untersuch- ungsausschnß findet 'weder in der Verfassung, noch in einem sonstigen Reichsgesetz ihre Grundlage. Berlin, 22. Dez. (Wolff.) Der „Reichsanzeiger" enthält eine Verordnung über die Zahlung von Ab liefern nas- Prämien für Brotgetreide, Gerste und Kartoffeln, sowie eine Bekanntmachung über die Ausfuhr von Zwirn- und Nähfaden, Web-, Wirk-, Strick- und Seilerwaren aus Bastfasern. Berlin, 22. Dez. (Wolfs.) Ein Mitglied der englischen Militärkommission in Berlin, Leutnant Spearman, ist am Samstag abend auf dem Bahnhof Zoologischer Qtorten, als er in einem unbeleuchteten Teil des Bahnhofs auf seinen Zug wartete, das Opfer eines Raub anfalls geworden. Der Reichslvehrminister in Begleitung eines persönlichen Adjutanten und der Poli- eiprästdent Haven heute beim Chef der englischen Mission vorgesprochen und ihm ihr Bedauern über den Vorfall zmn Ausdruck gebracht. Die Abslilmimng beim ReichSnotopfergefetz t flerrct e L23 iftüCh W en Bochum, 22. Dez. (WB.) Tie vier Bergarbeiterverbände haben den am 25. Oktober 1919 abgeschlossenen Lohntarif gekündigt. Sie haben den Zechmverbund ersucht, bis zum 31. Januar 1920 einen neuen Tari auf der Grundlage boberr. trasse 5L __ i«ec nicht dazu ütergegangen ist, die Lohnbedmgun- gen durch kollektive Verträge zu regeln, wirb sich eine verläßliche Uebersicht über die örtlichen Lolm- verhältnisie testimMler Benise nur aus vergleichender DirrchsiclN der Lohnlisten gewinnen lasten: hier eröffnen sich die zweifelhafte,ten Aussichten für den Fortschritt der Arbeit an ber ©tatiftxf Rur unter Ausbietung erheblicher Mittel und mit grosem Zeitverlust wird ein brauchbares Ergebnis erzielt werden. Weit fdwnger noch gestaltet sich die Aufstellung von zahlenmäßigem Material über die Soften der Lebenshaltung Die zwangsweise Bewirtscha tun g mnes Ifibertoiegenten Teiles der Lebensmrt^l und Rohstoffe, welche dem täglichen Verbrauch unterliegen, unb die behördlickse Normierung der Meise für diese Gegenstände scheint zwar dem Statistiker feine Tätigkeit zu erleichtern, indem ste lhn der Aufgabe übcrhebt, sich um die freie Marktpreis- ßischeu Ministerpräsidenten Hirsch zur Frage des deutschen Einheitsstaates: „Kein Zweifel, daß die Gelegenheit heute weit well i g e r g ü n st i g ist als vor Jahresfrist. Läßt man sich von Bernunftgründen leiten, so spricht alles für, nichtsgegen die Einheit Ab-r gerade in dieser Frage spielt neben der Vernunft das Gefühl eine große Rolle. Man fürchtet, in einem Einheitsstaat von Preußen verschlungen zu werden, obroohl kein vernünftiger Mensch in Preußen daran denkt. Man übersieht, daß die Reichsverfas- sung die preußische Vorherrschaft in Wir werden gebeten, mitzuteüen, daß in 3 Losung des Reichsnotopsergesetzes gegen das ®eK6 bzw. für beit Antrag Dr. Becker-Hessen von der demokratischen Fraktion folgende Mitglieder ge- srimmt haben: Gothein, Fischbach, Grünewild, Dr. Ludwig, Schmidthals, Johannsen. Kohlcumangcl. Köln, 22. Dez. (WTD.) Infolge des Kohlenmangels ist der Betrieb der elektrischen Straßenbahnen in verschiedenen Orten in Frage gestellt. In Krefeld ist der Betrieb vom 21. bis 31. Dezember eingestellt. In München-Gladbach ruht der Betrieb gleichfalls. Berlin, 22. Dez. (Privattel.) Aus Hambura wird gemeldet, daß in der Zeit vom 26. Dezember bis 1. Januar 1920 einschließlich sämtlich Straßenbahnen von Hamburg und Altona wegen der verzweifelten Kohlen lag« den Betrieb einstellen werden. Die Alsterschissahrt stockt ab morgen. — Aus Düsseldorf werden die gleichen ÄLaßnahmen gemeldet. Lohnbewegung im Ruhrgebiet. rre Posten \ nstammhoh,« wlg, j« kaufe» grluldt. . iflaaeabltbadk IU*M« '< Mil StfllllWtl. itentfnavfuU“nr/n |W bank-. VettodE f n. Trauekaistttst" w»®"9 ==f.^ , . «Hart, «4£j zwischen Arbcitslöllnen und Lebenshaltunaskosten bcstcl-en sollte. Im Zusammenhang mit bet zu- ncl^nenben Entwertung unseres Geldes erleben wir ein Anwachsen der allgemeinen Teuerung, das viele Lohnvereinbarungen des vorigen Winters als unzureichend über den Hausen wirst, wäh-' renb man damals hoffte, Höchstsätze er reicht ober gewährt zu haben, die für lange Zeit hinaus allen weiteren Wünschen und Zugeständnissen eine Grenze fetzen würden. Sv nehmen die Lohnbewegungen int Reiche fein Ende, ohne daß es bisher einen brauchbaren, von allen Beteiligten anerkannten Maßstab gäbe, an bem' sich die Berechtigung neuer Forderungen der Arbeiter und Angestellten messen ließe. Dieser Mangel mag einer her Gründe sein, aus denen es sich erllären läßt, warum so viele Lohnbewegungen in Lohnkämpfe ausarten und worum der Wirtschaftsfrieden, den Teutschland zum Wiederaufbau so bitter nötig hat, nicht zustande kommt. nicht durch die Kvsten des notwendigen Lebens-1 bie Behauptungen der Redner rn den vvrangegon- unterhaltes, sondern durch das unbegrenzte Bei- genen Atzungen cnUwortete Er erklärte daß Ito- langen nach „Wohlstand" diktiert ist. llen in Europa Er Po l ttik desI iFriedens arbeiten woll". In der Adnafroge >« ......... bestätigte er, daß Italien die freundsch.iftlichsten _ . . wnrx»**»* I Beziehungen zu Ingo Slawien aufrecht zu erholten Die Antwortndte der Astuertrn. wünschte. Die Frag- von Fiume habe für Jto- a 23 Der ) Havas Die I li«r eine moralische, aber mcht wirtschaftliche Be- versammelten ,rch am Montag abend 7 llhr Mehrheit der Bevölkerung von Furme habe unter dem «Vorsitz von C le m enceau in Annahme der Vorschläge der italieni- dessem Arbeitszimmer und setzten den end- schm Regierung ausgesprochen. Frankeich und gültigen Wortlaut der Ant wo r t d e r I Engla»ü> hätten dazu ihre freundschaft iche Bilu- Alliierten auf der letzte Note fest, die sich gung, wenn nicht ihr volles Einverständnis gc- auf das Protokoll über die noch nicht aus- Na^m NiM strnem Bertraileir in du geführten Waffenstillstandsbedingungen und Zukunft des Landes a n le ibc Sie für die Z-rstörurig der Flotte fid) StanaW der LrX Now verlangte Entschadtgung bezieht. Die Molliasi bereit Die von ihm über diese Note wird dem Frecherrn von Lersner durch Tagesordnung gestellte Bertrauensftage wurde Dutasta am Dienstag vormittag 10.15 Uhr I unter Namensaufruf r.tit 242 gegen 216 Stimmer im Ministerium des Aeußern mit mündlichen angenommen. Begleitworten überreicht werden. Die Notes Giolittt erklärte, daß er zugunsten der Re- Notwendigkeit zu verstehen geben, daß. wnn ffÄl «m l. Linier | ^7^"°Ewri>cher Reaktion rntgegenstel. unterzeichnen müsse. Immerhin wird, falls! ^er Antrag Alesf io wurde einstimmig an- eine durch die Alliierten anzustellende Unter- genommen. Eine Tagesordnung, die die Auf- I suchunq feststellen sollte, daß das verlangte I Hebung der Zensur beantragte und eine über die I U r tTn ousdikleL Lte'K« IS e Vu’Ji eVt ‘e' Ä dies von den deutschen Marivesachverstänoi- i'n Wü«*« US gen d-rgetan wurde, eme ent|pred)«mbe H-r- anflOTOmmen. tzie.aui iratbc das Aus- absetzung voraenommen. Es wird vermutet, tt^^^^setz mit 260 gegeii 115 Stimmen daß Herr v. Lersner dieses Dokument nicht ^utgeheißen. Me Kammer vertagte sich tobami ohne Erwiderung lassen wird. Unter diesen auf den 28. Januar. Umständen erscheint es zweifelhaft, ob der * I Austausch der Ratifikationsurkuriden noch im! Ein Anschlag ' ™ ‘ ~ aus den ägyptischen Premierminister. Deutschlaiid endgültig beseitigt hat und I daß Preußen heute keiicerlei Vorrechte mehr besitzt. Die Zeit arbeitet für den Einheitsstaat und es wird der Tag kommen, an dem alle Widerstände überwunden sind. Vreutzen. das vielfach uerFannte und viel geschmähte, wird es an tatkräftiger Förderung nicht "fehlen A. A W A ▲ A ▲ ▲. ▲ A. ▲ zumNncbmtliaq vorher. vlVvV 4lwlUU WM Ootld)rifi20e/..tilnid)laa. Hanvtfchri'tteiter: Aug. General-Anzeiger für Oberhessen MW AwiMugrrvnddruck u.Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u.Ztelndruckerei R.Lange. Zchrlstleitung. Geschäftsstelle «.Druckerei: 5chulstr.7. fämu.ch in Gießen Neuerdings geht nun die Rei ch s re gie- rung daran, durch umfangreiche statistische Erhebungen über die Durchschnitts- löhne, die in den einzelnen Orten und Berufen gezahlt »oerden, und über den Aufwand, den die Lebenshaltung unter Berücksichtigung der beruflichen und örtlichen VerhälMisse beansprucht, die Lücke zu füllen: von der wir oben spraclren. Zuverlässige Statistiken über Lohn- und Preisgestaltung können im Vergleich miteinander reckt gut die Möglichkeit bieten, die gezahlten und geforderten Löhne nach den tatsächlichen Le- beusbedürsnisseii zu prüfen. Sie werden vor allen Dingen aber auch wertvolle Vergleiche zwischen der wirtsckiaftlichen Lage der verschiedensten Berufs- und Bevölkerungsschichten zulassen, beten Ergebnis manchen allzu Begehrlichen besser überzeugen dürfte als andere Einwände. --------------, . . Die Nationalversammlung -hat einem Anträge Laufe der letzten Woche des DeKembers 1919 gemäß zunächst die Harbicchrskosten für diese Ar- erfolgen kann. I Amsterdam, 21. Dez Dem Delearaaf ^en.äl ööhe von emer halben'Million Mark Paris, 22. Dez. (WTB.) Hav>s. Es, ist zufolge melden die Times aus Kairo, dag auf ^lllgt. Man g^nnt also ^ Ecr^ck, daß daß der Oberste Rat.rn semer ^n ägyptischen Premierminister wieder ein Organe, bte mit bet Durchführung dieser Aufgabe Ausführung der WafienstillstandsbedinLungen uich letzt Der Attentäter und meiere andereSäm- betraut werden sollen, in bet Lage jnn, ftcui^ L Lieferung von 400000 Tonnen beuten, die zugegen waren, wurden verhaftet, frvcki^nidem Sinne ^^len? .^lbft wom Hafenmaterial alS Ersatz für die bei S c a p a -- voraussetzt, daß fte jeber erns^tt^ Bl^nflussu g [ 0 ro versenkten Schiffe," unttrzeichnet. Jndesten ] $ * Lckickkal der deutschen Gefangenen unzugänglich blerben und ""wissenschaftlicher Ob-1 vierten vetpflichttrn, iw Falle 8 lektivttät zu Werke gehen, darf man doch nicht über- Nachweises, daß die Einschätzung des deut- 'N eibuien. sehen, daß fte r e ch t e r h ebl i che Schwierig- Hoünmaterials zu hochgegriffen ist, diesem Berlin, 22. Dez. (WTB.) Nach Mitteilung kei ten zu überwmden haben,^mn em ben tat- Umff dementsprechend ermäßigen. gtme hat das Schicksal der deutschen Gefan- den Löhnen und Preisen m Deutschland liefern P s, 22. Dez. (Wolff.) Havas. Der Oberste g en en i n S i b i r i e n enre weitere Verschlimmc- zu können. • Rat stellte die Gnmdsäbe fest, nach denen die letzten rung en'ahren. Obgleich es der deutschm Regierung Für die stattsttsche Erfassung der L ö h ne cho- deutschen Noten beantwortet werden sotten, gelungen war, lapanische Tonnage für bte Heun- gen die allenthalben abgeschlossenen Tarifvertrag l Note wird vom Generalsekretariat s^affung der Gefangenen zu be,chasfen, hat der eine wertvolle Grundlage bteten. Wo man noch^ F^^nzxonferenz ausgearbeitet und bann den Oberste Rat in Paris angrorbnet, datz die deutschen * " ~ verschiedenen Delegationen übergeben werden. Der Kriegsgefangenen nicht_ eher loii«rcn beim» selben zu einer Revision der Zollrechte ermäch- geschafft sind. Ausch die.Bitte an bte Entente, yoet tigt zu werden, gutgeheißen. Dieses Zu- beutsche Dampfer, bie bis Eiche des Monats fertig» geständnis wirb erst in dem Maße gemacht werden, gestellt sind, für diesen Z^.^rugehnl, ist ab- als die Wiedergutmachungskommisswn es als be- gelehnt worden, t» die,e Schiffe an die allMrten r e ch t i g t erachtet. Zu gleicher Zeit wird eine und assoziierten Regierungen ^bgellef^t wer^n Untersuchung der von Deutschland verordneten mußten. Inzwischen, ist die laufende Hills- und Einfuhrverbote durchgeführt werd.n. Die- Fürsvrgeak ion für die [ihm chen G e angcn^i du ch- selben treffen besonders den französischen Handel, greifend erweitert worden. Eine d.nt>che Kommis- Mr den Augenblick ist zwischen Ministerialdirektor I sion trifft mit einem groyen Liebe^gabentransfwrt v. Simson unv den alliierten Vertretern in diesen Tagen in Madiwoswk ein, ben sie neben i über bie Vorbereitung zur Ausführung bes Frie-! den in Amerika aufgekauften 20 000 2llisrüstungen densver träges iwch keine Zusammenkunft! zur Verteilung brmgen wirb. vorgesehen. * Ziriegsgefangcnen-Heimkehr. AuSlieferungsveriangen der Polen. zent^lftette "ür ^ieg^'im^Zi^lge§nge^^t8t GriH'von'Konsumtionsgütern Paris, 22. Dez. (Welff.) Dem Fünferrat mit: Von den bisher noch in Englano ^urück- X9€ö®Srt^^bat^aber gerabe biefedift eine Erklärung der polnischen Regie- gel-altenen Gefangenen - ihre Zahl n^e am Rat1oni?r u ngssy ste m dazu ge'ührt, baft rung jug.-gaugen über die A uslie fer un g 9. Dezember von bem Prisonners of 2^r-Jn- 1 „icht unterliegenben Gegenstände den gewisser deutscher Offiziere und Beam- sormationsbuwcm in London «ms 3621 beziffert — ^fwüttiiaften^ Preisschwankungen ausgesetzt ten, die sich während der Besetzung Polens Ver- iocrden 1800 Wann in den nächsten Tagen beim* merftvfirbigftai anderen Seite, gehen gegen das Völkerrecht schuldig gemacht haben kehren. Sie roetbai »n ben deutschen Dammern n^ncgTtimen je^r Preiskon- Amsterdams. Dez^(Wolff.) Das Reu- Wakesieid und Ripon, die hierbei heimgeschafft BedürmlNe ans dem 3 »y h^fric- tersche Bureau mellet aus W a, h i n g t v n, daß werden. 5°,Ic Statistik die die Kosten bei der Senatsausschuß für audirämg? Angelegen-1 --------- nnC Sn erfaikn will diese Aufwen- h.-iten die neu entworfene Entschl eßung des ^benssührung erfaffenwm, mei^n Knox, in Der Der Friedenszustand Rb"ber Beteiligten herau^ufor^rn? Solange mit Teufie^ii ^E^Hanj>llMab"' wird ber' deutsche Kronprinz ®ÄÄ ein Wr sJLXrfttan«, fite1“- ......- wÄSTffK gute Wille bes BeilAattung aller materiellen Vorbehalte, & für ^,chlickkeit scheitern muß. Diese biß Vereinigen Staaten ans bem Vertrage von auch benEch macl^i, daß Versailles erwack/en, und für bie Bekräftigung Sfe&dS Äübung^n unserer Sozial stattstiker, der allgemeinen Unter stützm^der fMktist^i PlÄe mit twller Hingabe und unter Aur- für einen mtematbonalen Fnedenslmnd durch die umfaSijriSnL wissenschaftlichen ameritaniche Regierung. nieS %u einem London, 22. Dez. (WTB.) Nach der SKt^gefü^t i^ben, daß den Ansprüchen der Timc^aus Neuyork ersuchte Schatzsekretar Glaß Kria n^niifltp I den Kongreß, bte Ermächtigung zu ertn'en, daß »vai» geng _ MtÄrbTtdien Versuche! die Zahlung der Zinsen für die den All ier'en ge- Eme Gefahr für.die ^^^^stik^wurde währten Anleihen um zwei bis drei Jahre aus- ttner umfas^tden Lohn- und P könnte aesetzt wird, um durch diese Maßnalpne den Ge- Mrzllch m der s^eße ^kermye ch. . - t>cr| smldungsvrozeß des Handels zu beschleunigen, zu emer a mt r . Ferner bringt Glaß energisch auf die Siele-ung von ^ohne für die fieLebensmitteln für die verhungernden Völker von L Än ™ Dcfiemid» und Shfen. ringen dürfte. Es ist vielleicht möglich, den Men» aufioanb eines Famtlienlxmslmlts l« geringsten Ansprüchen annäUnmg§roci e zu beredjnen :nber es bleibt ein utopisches Begehren, dem freien Arbeiter IsichtSrat zu sitzen ober tn die Bilanz Ern- sicht zu nehmen, sei wirklich für den Arbeiter nicht Eine Aussprache von so awßer Dichcigkrit. bekannt. Der Schaden ist unermeßlich. Trotz des herrschenden Sturmes konnte der Brand auf die Kirche beschränkt bleiben. △ Nidda, 22. Dez. Hier mehren sich die wilden Streiks hätten uns unendlich geschadet, für Sozialisierung sei in den meiden Ställen die Seit so ungüniHj wie nur mag ich, oct rdeiter so.le aller.-ingS trjcnbivic am Gewinn ♦* Amtliche Personalnachrichten. Ernannt nurde am 17. Dezember der Gefangen- Wärter an der Zelknstraianstalt in Butzbach Heinrich Klee »um Gesangenaus/eber an dieser Anstalt. " DerwaltungS-Eramen Das diesjährige Herbsl-Epomen für Kreissekretäre und Kreisobersekretäre in "Darmstadt bestand der Ver- waltungsPraktikant Martin Höll aus Hausen •• DaS Lberhessi > che Muieum und die Gailschen Sammlungen laben neuerdings wieder einen beteutenben Zuivachs erabreii: D ie kunstgewerblichen Bestände rour- deu durch ci le einzigartige Sammlung von rocti über 2000 Ubrklobeii vermehrt, deren nizvolle. unitrduanter sämt.ich Dencbtetenc Crnament: vor allem dem kunügewerb (dien Zeichner manche Anregung bieten dürften: ergänzt wird die Sammlung durch linigc vollständige Taschenuhren to- toie verschiedene leinpenialle Zifserblätt^r. Die Äattunbructeici, ein auSge orlener tedeut- samer Sweig der alten oberbet i eben HauSindustrre, deren Tarfie lung das Museum bekannt ich be anders pflegt, ist bisher schon durch Maschinen und HiliSgeraie in der Abteilung bedeut am vertreten gerneien unb kommt nun w iter durch e.ne neu angcSxuite Sammlung von Druck,locken. Musle.- büdxni u. a. noch mehr zur Geltung Die hei- matgeichichtliche Abteilung ko m:e durch eine öieilx von F rslziegeln mit „Dachreitern", bic man heute nur hie und da an entlegenen, Arbeiter so.le allerdings rrgcndwie am Gewin vrtar noch findet, ergänzt werden, sowie durchs der Betrete beteiligt roerben, aber im Auf nächtlichen Diebstähle in erheblicher Weise. Zwei größere Wäsd«st>ieb>stähle und Einbrüche in verschlossene Ställe von Kleinvieh blieben bis jetzt ungesühnt. In der verflossenen Nacht wurden wieder der Kasinowirtin und aus der Posthofrrite je eine G a n S gestohlen und auf der Stelle ab» geschlachtet. )i Ortenberg, 22. Dez. Gestern abend sprach in einer von der demokratischen Be- zirkSgruvpe deS NiddertaleS veranstalteten öffentlichen Versammlung Finanz- Minister Henrich auS Darmstadt über Deutschlands Sorgen, Deutschlands Zukunft. Ter Redner führte etwa aus: Die Not Deutschlands sei nicht, wie es die Vertreter dec Rechtsparteien darzuste len belieben, eint rZrilge der Revolution und der angeblich schwachen augenblicklichen Regierung, sondern eine Folae deS verlorenen Krieges. Denn auch die Aufgabe der neuen Regierung sehr schwer gerne"cn sei, so sei ed doch gelungen, hier und da schon eine kleine Besserung zu erzielen. Der Einheitsstaat sei durch die jetzige sinanzielle Gesetz- gedung auf dem besten Wege und ein großes Verdienst ErzbergerS. soviel auch in mancher Beziehung mit Recht und Unrecht an dem Manne auSiufetzen sei. Zu etzl kam der Redner auf unsere finanzielle Lage zu sprechen, deren Trostlosigkeit er den Anwesenden durch einige Zahlen ü.*r die bisher gezahlten und in Zukuntt zu zahlenden Steuern wirkungsvoll vorzutranen nnifjte ES sei allerdings hohe Zeit, daß die steuern bald kämen, damit unser Volk den Wert deS Geldes erst wieder schätzen lerne, sehe, wie arm es geworben sei und endlich aufhöre, Milliarde'', für englische Ziga- retten und für das Kino auszuxben. Die vie.en trnertfante Geräte mancherlei Art. Die Das-! sensammlung vergröberte sich durch eine prachtvoll gepf.egve, eerazx für unser Muiaum überaus wertvolle, mrnoes.ens 3^0 Nummern um» fafienbe Sammlung des ischer Wa fen, Embten.e unb Thinttum. Der Münzensammlung tonnte eine schöne Sammlung römischer und byzan- tmischer Münzen, etwa 750 Stück, zage.u.rt wer- bei, die einen lehrreichen Ueterblia über das römische Münzenween gestattet. — Txvtz der bei dem erfreulichen stetigen Zuwachs der Sammlungen tnnner größer werdenden Raumnot w.rd man sich bemüben, die neu erworbenen Sammlungen ivtvm beb.utm.nkurrvnF DeutschlanSd auf dem Weltmärkte gwßgesogev haben! wa. Alb-hanfen, 23. De, Am bmEng Vormittag wurde auf dem Bahnkörper ittnfdxn BurgfolmS und tetr die Leiche eines ManneS gefunben, die tnctefadx Verletzungen aufw.is Der Kopf wieS drei große Löcher auf, auch zeigte fich, daß rin Rad über den Fuß g» gangen war. Der lote war mit einem bellen LUten tf bet te kl eitet unb trug eine Sport kappe. Biöl^r ist feine Persönlichkeit noch nicht feslgv- ftdlt; man vermutet aber, daß er zu dem Zuchb« häuSlertranSport Siegen-Freiendie, gehört habe, van tem einige unterwegs entsprungen sind. o». Biedenkopf, 22 Dez. In der Stabt- verordneteTtsitzung wurde mitgeteilt, daß Bieden- köpf zum Sitz eines Finanzamts auterietyen ist. Dies bringt die Notwendigkeit der Ulilert'rinm'ng Mn 7 bi- lO ©tnifTfcfreläuit und eines Oter- beamten, sowie eines Kassenboten mit sich. Der Magisttat steht auf tem Standpunkt, daß die Stadt das staatliche Vorhaben fördern unb ihm zur Ausführung verhelfen solle. Natürlich ist dies ohne die Errichtung von Wohnhäusern nicht möglich, weS- t»alb Grund unb Boden sowie Geldmittel tur Verfügung gestellt werden sollen. F r a n k f u r t a. M., 22. Tez. In ten letzten Tagen wurden auf allen nach Frankfurt führend« Bahnen umfafkitte Streifen auf Schiebet und besonders Schleich Händler vevanstaliet. Ter Svklg entsprach den Erwartungen, eS wurden große Mengen Waren aller Art beschlagnahmt. Frankfurt a. M., 22. Drifp führ er. Ludwia Klmgelyöf.r, 2 Schriftführer. Vil- helm Mote, 1. Tummart, August Ecv. 2 turn* wart, Karl Vogel, Zeugwan, Wildlm Beawr Beisitzer Arn kommenden Sonntag den 28 Dezember hält der Verein fein Äinkervergnüge» ah Gerlchtssaal. Für 150 000 Matt Wüsche «ttchotze». hn. Frankfurt, 23. Dez. Heber die bet* suchte Verschiebung von 30000 Mllilärunterd-seM. bei ter 11 Per onen beteil.gt waren, nrarte gestern caS Urteil gefällt, «ei Beginn Der «Ilngen ve^ Handlung kl-l.cn die tlafltcn Blech, otoans intD Löml, die offenbar geflohen lind. DaS Gericht verurteilte wegen schweren Diebstahls und Qk* wahn'amlruchS Bloch zu L*/> Jahren, WaeAtr zu 3 Jadven, Moldauer zu 1 Jahr, L ö f fei »u 10 Monaten Gefängnis, Böckel zu 2-, Zakvni Zuchthaus, Strauß zu 1‘/» Jahren Zuck Haus: wegen «eihilft Dillenburger zu 1 Jahr, wegen Hehlerei K o e st r e i ch zu 6 Monaten Ge- iLngniS: Li- Ang^ klagten Wichmann, sww'^t uvo Äoknauer wurden frvigeiimxbcn. Ge^en DU Ai A- ttzrg en Bl^, Wagncr, «frati uub ©traul wurde Haf bcfchi erlassen. — StoaiSanMol' 'Niemann betonte in feinen AuSmhrungen. 00R KM &S1 -rll-gjM der ' n-ckt batte ent Mm -uS entern ML K, tem wj ätn Spazrttst' tWn bnnni •* rnergi'.ber fand! Wir t ÜLlürd« datztadwerorft mrtbe rin foga ♦mnntfl der M vewcknttenslvun jabürna gegv KSSlSK «reibut - ’frt allgeTTKi Nbett-Se^ », »i'nen teln .■ujuigtr >2tkek M EM 8etftn,2 Hlb. Ander,' flott Tie ffuri stift ivenig beb -uck oorrotegtit Jj Hst und HSHer- »Wert Frankfu KimmungSl ßnt Unterbred) SeMt richt l< rowbenm fest, mihDitften. D fowii, da jick k sttNte, !• DöB te Dariete bei flein Wvnianim txägrr gemute wd Dberbeborf Sotbriaser vi LckNvva Piere msMikßlich 10 236M Ätbell Wte. Th. M 'eränbert wäret ki Besinn U/i teriet Tanado Riffle Notier, Ami Prvzcnt »heim verket P die amtlich W« 362V,. Wit- Der Rmtc nt ivenig verSri nmchlässigt. Wri Bek Herr I 111» of die ■■Wmuriicb Ei wird r n^>> und ist ■Z-Ottrnndr WotoloH Del Frankfurt (L UL, 23. Dejember. vörfenknrfe. Ser Hit .*8 Votum K tzöchsteTemperoturam 22.12. =6.2«,23.12- = 2J2C Rtedrigste „ .22.12.=1.2’, 23.12. —f-07* Niederschlag SD mm. Bei Behördliche Anzeigen I FQOSCMwWg 6PDJCHT Spezial-Offerten erteilt 11334 Praxis bis 5. Januar geschlossen. '4311 VBn Baerl© * Ce., Wörme a. Kh. 6egr. 1WL Kopfschmerz 95 85 100 10 10 10 KW»» 22. 12. 22. 12. 23.12. 2.4 2.2 1L van tiaerie’s 1848,50 904,- 1833,50 894,- 5 .2 4.6 5.2 vhvert, dunstig und wolkig, mein ccocken, etwas kälter, nordwestliche Winde. Letzte Nachrichten. Zusammentritt der Valutakommission. Berlin, 23. Dez. Die ständige Valuta» ko mmislion im RmchSftnanzmrnisterftmi trat gestern zum ersten Mal zuszncmen. Eine WrihnachtSgabc für dchürftige Berliner Familien. Berlin, 23. Dez. lieber 400 kinderreichen bedürftigen Berliner Familien wurde, wie verschiedene Blätter berichten, eine freudige Weib- nachtsüberraschung bereitet, indem an sie int nor- weqischen Generolkonsnlal je nach Kinderzahl und Bedürftigkeit 4—9 Pfund geräucherter Speck verteilt wurde, den das Bergener Komitee zur Unterbringung deutscher unterernährter Kinder alsWeih- nachtsgade gesandt hatte. Eine große Menge kommt in Leipzig und .Hamburg zur Verteilung. Keim franzosifchrn Kricasgefangeuen mehr in Deutschland 1851,50 906,- Carbld und Carbid - Lampen Carl Sehunck o>Mti Bnhnhofatr. 62. Der BSrsenvorstand hat beschlossen, daß dre Börse am Mittwoch den 2 4. und Sams- tag den 2 7. Dezember geschlossen bleibt. Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stoälholm. Men.... 5,07 11,25 10,- 365,- Ich suche zur baldmöglichsten Uebernahme zu kaufen: 142700 mittelgroßes Gut (CO. 30-40 Morgen, evtl, auch kleiner) mit gut erbnltcnem WobnbauS und Wirtschaftsgebäuden mit oder ohne Inventar. 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Die Verhandlung habe ein Bild davon gegeben, wie das tzieeresgut verschoben morden sei. PermVd>te>. vootSunglück auf dem Bodens«. Frei bürgt. Br , 22. Dez. (WTB.) Gestern mvr«n kenterte auf dem SoDntfet in der 92afr der Insel Reichenau wäl-rend eines heftigen Süd- west-Sturmes bei der Ueberfahtt von Mens- dach noch Reichenau ein mit fünf Personen be- 'etzdes Buot Alle fünf Personen sind ertrunken. Paris, 22. Dez. (WTB.) Pertt Parisien stellt heute fest, daß sich in Deutschland keine französischen Kriegsgefangenen mehr aufhalten. Wenn noch welche dort feien,, feien sie freiwillig geblieben. Es handle sich dabei meistens um Deserteure. Das sei durch eine offizielle Enquete-Kommission iestgestellt worden "Der Soldat Boucher, der jftugft eine abenteuerliche Geschichte erzählte, ser niemals Krtsgsqesangener in Deutschland gewesen. Er sei dreimal desertiert unb man suche rlm heute noch. Damit endeten ein für allemal, roie Petit Parisieu sie nennt, die Legenden über die, französischen Kriegsgefangenen in Deutschland. Eine einschneidende Verordnung der Franzosen in Wiesbaden. Wiesbaden, 23. Dez. (WTB.) Wie die Rheinische Korrespondenz meldet, hat der Dor- Büchertisch. — Peter Ohles Schatten, dieser Roma» von Friedrich Stund? (Verlag August Scherl A m. b v., Berlin) läßt den Helden ein Doppelleben führen, rudern sich dieser als seinen im Kneg- vermißlen Zwillingsbruder ausgibt und bannt in» teressmrte Verwirklichungen hervorruft. — Dir kannst du nicht entfliehen! Zwei Erzählungen von Lotte Gubalke. Verlag August ‘Sdtcrl G. m .b. tz., Berlin. Gütige Menschlichkeit ist die Führerin bet Lotte Gubalke. die M- mit gediegenen Unterhalttmgsstvff darbietet -tzermannSiegfr. Rehw: Erzählungen des Sckieichs von Damaskus. Morgenländische Geschichten. Berlag: Heinrich Finck, Leipzig. Fesselnde Erzählungen, die den Geist und Eharakter des Orients in lebendiger Treue widerspiegeln. Das Glanzstuck der Sammlung bildet „Nemo", ein in glühenden Farben ausgeführtes Gemälde menschlicher Leidenschaft. — Sven tzedin. Transhimalaja. Reue Abenteuer in Tibet. (Bolks- unb Jugend- Dieieniae Perlon, die im Phllofovhenivald den IZÄitrm nahm, ist v. gegen VllsilM üb. sitzend. Dame erkannt u- ro. ersucht, dens. am Pdi»»l>iit abzug. »um 0T Verloren "NL fitb. Ziaaretteuctui mit Eingravier. „Akd.utretü" schieben 1913" amMomag den 15. Dez. Andenken an Gefallenen. Gegen gute Belohn, abzugeben Plock straste S III. 024b07 Bekanntmachung. -D« Auszahlung der ^amtlten- Unterstützungen an btt Angehori^n Ge- Bermistter im Ausland durch femd- lickie^ Mastnahmen Zurückgehaltener, von neu falls deren Hinterbliebenen Versorgung noch S geregelt ist, sowie der MUttärt-rsonen dre noch b^m Durchgangslager tm Dienst ftehm, fnchet für die 3eit vom L ins 15. Januar 1920 statt. Mittwoch den 3l Dezember 1919, vormittags 9 bi5 12 Uhr, im Stadthaus, Zimmer Nr. 7. .OA.D Giesten, den 22. Dezember 1919 113248 Der Oberbürgermeister: Keller. ßetreffend di- Evgänzunflswahl des^Borstandss der ^israelitischen ReligLnsgem«nde GreHm. Bei der heute vorgenommenen EroanzamMwa» Wurde berr Kaufmann Sie«mund Rofen* bäum auf die Dauer von fünf Jahren als Bor- bnn macht, und ist dem Gewählten sonders mttgeteill SB W während der unerstrecklichen Fn ^di^er brcr ^se feber Stirnmbevcchtigte forme der Wahlprvtokoll und dessen Zulagen unb Einwendungen 9C0«ibw2Ba^ oder^ll? & --nVÄ* «*" *« « 1919. 143050 'Der WahlVommissär: Adolf Baer. _________ Datum. 5e/,OeuLflriegtanL 4°/.Deut.Reich»anl. S'/,Deut.Reichsanl. 4•/. Preuh Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto • Resellsch. Dresdener Bmk. . Nationalbank f. D. Mitteld.Lred'tkank H..Amerik..Pakotf. NorddeutscherLloyd vock.Gusistah!wrk. D.» Luxemb. Bergw. Gelfenkirch.Dergw. Harpeuer Bergbau Sberschl. Eisend.-B. Oberschles.Etsenind. Phönh.Vrgb..Akl. Bad.Ansiin-u.SodL Höchster Farbwerke Aektr. L E. G.. . Schmdett-Werke. . FeltenLGnUleaume Daimler...... Bud.-Eisenw.-Akl. Adlerwerk« . . . . Frankfurt Abend- 1-Uhr- Schluß Anfangs- Eine irische Berschwömng? Berlin, 2:< Dez. Aus Rotterdam wird oem „Berl. Lotalmtzeiger" gemeldet: Den englischen Blättern zufolge ist man davon überzeugt, dah in Irland eine ,weitverzweigte irische Bers<Üwh- rung argen die bntiftfre Bersaffung besteht. In Dublin überftclen etwa 50 Sinnstincr bi? Bureaus der Zeitung der irischen Unabbcnnigen. ieriWen die Telephon und Telegraphenantagen. Zertrümmerten die Maschinen und schleppten grostl Mengen fertiggestellter Flugschriften fort Amerika und das Streikrecht. Ä m st e r d a m, 21. Dez. Dem Teleyraas zufolge hat der amcritaitifdb? Senat mit 45 gegen 25 Stimmen die Gesetzesvorlage angenommen, die den Eisenbahnern da^ Recht zum Streik nimmt Ich warne hiermit teder- mann meinem Sohn Friedrich Moritz aoS Trohe etwas *u borgen, da ick für nichts haste. 024513, Fran» Borita. männlichen oder weiblichen Geschlechts an? Schrift!. Ang unL 024782 an d. Giebencr Anzeiger. Schwarz., weich., alter Muff Sonntag abd. rotieren mit T aschentuch L.S. v. Franks. Str bis Mittelweg. Abzug- geg. g. BeL Franks. Str. 76 H. OM1»9 verändert waren Autowerk. Daimler stellten nck bei Beginn U/s Prozent höher. Lombarden, gut behauptet. Canadas zirka 1010. Kolomalpavte^, bve offizielle Notierungen aufweisen, lagen sttll. South West 5 Prozent höher. Elektrische Deutsch-llc^riee, im freien Verkehr 710 bis 712 gehandelt, während sich die amtliche Nottz auf 703 fteßte. 3€nRoh Waldhof 262V»- Zellstoff Aschaffenburg hoher gesucht. Der Rentenmarkt zeigte ein bei wenig veränderten Kurien. Ausländische Aktien vernachlässigt. Prioatdiskont 4 Prozent. sitzende der ftanzSsischen «srnauarrierungskommis- Iwn verordnet, dah be Stadtverwaltung bis spätestens 25. Dezember M. Js. dafür zu sorgen habe, baß den bisher möbliert wohnenden f r a n» zö fischen Offizieren, die die Küche des Wohnnngsinhabers mitfcenußen, dir Küche abgetreten werden muß Die Zeitrechnung im besetzten («kbtet Koblenz, 22. Dez. (WTB.^ Auf die Loritellungen des Reiche komm rssars weyen WieoerernftchrunH der mitteleuropäische n Z e i t im besetzten Gebiet hat die tmer alliierte RheinstrndSkommis^ion ixtliiu ent* chieden, daß nach der Rattftkation des Frie verträges nach Ablauf einer gewissen Frist für bte nötigen lleberganasDorberettiu^ gen die mitteleuropäische Zeit für das bärget lichc und wirtschastliche Leben wieder cinge führt werden wird. Für den Eisenbahnverkedr bleibt es bei der westeuropäischerr Zett Haftbefehl de« Kriegsgerichts Lillr. Berlin, 23. Dez. Das Krieasgerrcht in Lille erließ zohlrnch- Laftdefedle gegen deutsche Soldaten unb Offiziere, die wegen Verbrechen im besetzten Frankreich ronolgi werden. Drei Leutnants unb ein öauwnumn wurden in die Zitadelle von Lille erngdie>ert Eia Protest der österreichifchen Sozialbemokratie gryen den meiden Terror in Ungarn. Wien, 23. Dez. (WTB.I Der Parteivorstand der deut)chösterreichisch.m Sozialdemokratie erläßt, rote das storrespondenzblatt meldet, an die wzia» listischen Parteien oller Länder einen Ausruf, deraufdieGrausamkeitenunddieBlub- urteile der derzeitigen ungarischen Negierung gegen Kommunisten, Sozialdemokraten und des Sozialismus verdächtiger Arbeiter tzimveist und die soztallstischen Parteün aller Länder auffordett, gegen den in Budapest zur .*9err- schaft gekommenen weißen Terror zu protestieren. Der Anfrn) wendet sich an die Arbeiter Großbritanniens, Frankreichs, Italiens tnü» der Bereinigten Staaten mtt dem Ersuchen, sie möchten ihre Regierungen veranlassen, dem meinen Terror in Ungarn ein Ende zu setzen Kampfe zwischen Serben und Montenegrinern. P a r i s, 22. Dez. (Ätolff.) Der „TempS" meldet nach einer Mitteilung der Wen Regierung, daß zwischen dem 1. und 12. in der Umgegend von (ietinje Mutige Kä e zwi scheu Serben unb Montenegrinern itattgrfunben Huben. Die montenegrinische Regierung wiederholte bei der Friedenskonferenz ihre Proteste wegen der I Besetzung des Landes durch Serben. Abänderung des Fremdengefetzes in England Amsterdam, 22. Dez. WTB^ Wie 'oem , „Telcgraaf" aus London gemeldet wird, hat bac > Unterhaus einen Abändermtgsanttag zürn. F-rem dengesetz angenommen, demzufolge früher fnndltchl , Auslärcher nur bann ausgewiesen werden dürfen , wenn begründete Anklage gegen sie vorliegt -ort. hwfflflpen Sorotteg tttfic mschaftendksB.LMA 3n bet eilten W • dir Mgr, nmn E dar etwas ftärfer jW ebbem Wevlar dtt 8üWj der Siebener sllmn >W o unb konnte audi.btiiu. tnMiÄdalbi-a M Tei Sturm ickM ■L.S, W bis p £jre erzielen ab>Jg Lorenernnxn- iPen. SieiP-d:nml-W ”cü«Ä&£eri| ^MchuMnehmen. «Nlttt' w Mn-Diinsw i. linttO?! ^, L 2^., I I .ftj'i I laden J 1 • inen ■ Empfehle zu den btlligttenrascSpretten: ■ ■ Zigarrtn,deutsche, engl.nud tittk. Zigaretten, ■ ■ Tabak (Mittel-u.Grobschuitt),desgl.amertt, ■ ■ Feinschaitt, Kautabak (dicke Rollen),Schnupf- ! ■ tabak sowie Pfeifeu, Zigaretteuspitz. u.EtniS. ■ J Jed.c^uant.lieserb.Bersand nach außerhalb. B ermkgobe aö Stetb 2 der Sanvndrng „Reisen und Abenteuer") 160 Seiten Text mit 26 Abbildungen und 1 Starte. Leidig, F. A Brockhrus. — Manche Leser werden sich noch lebhaft ent]innen, welch freudige Begeisterung der ganzen Äelt den tühiien schwedischen Forsäier begrüßte, als er nach langem 9ktid)ollen|ein im Frühsahr 1909 wieder a»stauchte inti> nun die märchenhaften Abenteuer seiner letzten zweiiährigen Wanderung durch Tibet, das höchste Alpenland der Erde, seinen gespannt lauschenden Zeitgenossen berichtete. Die Regtt- rungen von England und Indien, Don China und Tibet selbst hatten ihm den Euuwarsch in da» verbotene Land ny.t allen Mitteln verlegt. Der Gewalt mußte er weichen, aber er überwand sie durch List: als Landstreicher und Schashitt verkleidet verschwand er mitten unter den spionierenden Eingeborenen unb ertrotzte sich, feine Gefahr achtend, den Weg über das genxxltige Gebirge Transhimalaja, dessen Entdeckung seine größte wiisenschaft- liche Tat werden sollte. Diese Reise ist es, deren Abenteuer uns der berühmte Beriasser uff Rahmen dieses Bändchens aufs neue erzählt. — Novellen und Legenden aus verklungenen Zeiten. Bon Geheimrat Prof. Dr .D). Btrt. Zweite Auflage. 316 Seiten. Gebunden 6 Mk. Berlag von Quelle u. Meyer in Leidig. 1919. Ql) mm wiederboll mäb- rend der Weib- nachtSsertcn mit einem Jungen der Serta Latein? awr;» Marburger Str. «4 500 Kg. iiiMeWssloll abzugeb. gegen Lieferung von Koks. Gell schr. Ang.. u-14322 an d. Gieß. An^. Weihnacht-wo «ich ErnMfcmelnt! Junger Mann vom Lande ikath.), 24 I, m. eigenem Heim, wünscht mit iung. Fräulein iDienstmädchen n. ausaeschl.), n. über 259. alt, mögt, vom Lande, in Berkehr zu tret. zw. spät, ob. auch bald. Heirat. Ettv. Vermög, erw. Schr. Ang., mögt. m. Bild, ro. »urückaes. wird, u. 024638 an d. Gieß An», erbeten. Strengste Dlskr. ^ugesich. Handel. Berlin, 23. Ter BörsenftilnmunaS- bild. An der Börse fanden sehr geringe Umsätze statt. Tie Kursbewegung war imregdmdfüg. Bei Vwist wenig bedeutenden Aenderungen neigten die Kurse vorwiegend nach unten. Um 6 Prozent niedriger stellten stich Phönix, und um 4»/r Prozent Rvmbach?r. Schanttmgbahn und CanadaS waren! fest höher Kvlonialpapieee waren gleichfalls flebdfert Frankfurt a. M., 23. Dez. Börsen- stim m u ng S bild. In Anbetracht der mchrtägt- «n Unterbrechung deS Börsenverkehrs war das Geschäft nicht sonderlich groß. Die Stimmung war wiederum fest, wozu in der Hauptsache Teckungen mitwirkten. Die Kauflust ging aber schnell verloren. tu sich leichte Neigung zu Roaltsattomn em- stellte, fo daß btt Haltung der hemrischen Industtne- sapicre bei flentrren Umsätzen etwas schwacher war. Am Montanmarkte, wo der Berkehr wesentlich tufjiger geworden ist. traten Deutsch-Luxemburger und Oberbedarf durch schwächere Haltung hervor. Lothringer Lütte waren gut behaupttt. Elcktvopapieve lagen fest. A. E. G., bte einschließlich 10 Prozent Dwrdendenabschlag mlt 236Vs aohandelt wurden, stellten sich 2 Prozent • ÄHoFapo»heUee ÖH-»• fl ■ ärztlich grFOVatlllSB bevorzugt. ♦ Freimarken-Wett bewerb. Zur Er- langtmg guter Entwürfe für neue deutsche Brief- martert veranstaltet das Reichspostministerium einen allgemeinen öffentlichen und einen beschränkten Wettbewerb. Die Bedingungen für den allgemeinen Wettbewerb, der mit Preisen im Gesamtbeträge von etwa 14 000 Mk. ausgestattet ist, können beim ReichSpostmuseum, Berlin D 66, Leipziger Straße 15, bestellt werden. Die Entwürfe müssen spätestens am 2. Februar 1920 beim Reich-post Ministerium vorliegen. hl Die Kaiserbildnisse. Das Lehver- kollegttlm der Chausst Bei der 2 Stdöüttung ei bei statistischen K, diesem 3 a hi Ebnerer Bm Keiiig KJ* !Mlu?3t Bevol tollen mis den mfttr Vrenuder ufu, holz somit reien usw .ob, Lek non 0,5 Ji' tnüPDtl'1 je ftc das laufende S' wrortmung vo Salbungen des fflpß um ein 2 Wahres 1913 |ii erwartende ' dazu verwende! stch bei der Ra btre wird c die Bichha darf der au ländlichen i tragen. Im ! erst sestgestellt Ergebnis über ;u vermeiden, nächst unter du :?i'inMiafcy t>u Das übri । tintig, Störte) dienen, dm bin W? nicht au« M landwiitsr ein.) zu decken da Bürgermeij idU . Alles Holz tttumiertf, rtrii ÄePreise sollet ergebende 1 £ Teil Amdmgen ft JI « gilt be j %" groten !< E'Miq zu ■ben nxilbteii bei guter Familie für Seminaristin der Alice- schule geiuckt. Schristl. Angeb. unter 024787 an den (fliest. Slnz. erbeten. Gehrock, Anzug, Hüntel zu verkaufen. 024775 Frankfurter etr. 61 V., 8 bi- 9 Ubr abends. 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Insbesondere danken wir ■vertn Dr. Nordmann sowie Schwester (Slifabeib für öle liebevolle Pflege, Herrn Dekan (yuhmann für die trostreichen Worte am Grabe und dem Gesangverein Germania wie auch dem Turnverein für ihr letztes Geleite. 024868 Die trauernden Hiuterbiicbene«. I. d. N.: Friedrich «tzmann. Mainzlar, den 23. Dezember 1919. m— Sckauzeuttraste 12. Eine sehr gut erhaltene XBh manch ine au verkaufen 024799 Hcsienttraste 2. tchWkaB, Arantf. Ltr. L n eroaUene i*®c Sintzulagen sofort z» kaufen geinckt. MKelBftet äliflg. Znanmi a. BL-Booelöex .riexandernraye. chir Schreihpoltkassß zu kaufen gesucht. Lchr. Ang. m. Breioangabe u. 14290 an den Giek. Änz. <*fut erhalt dunkelblaue Ciftrier ober Militär bofe tmit roten Bielen» für mittlere Figur preiswert zu kaufen gesucht Todes-Anzeige. 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Sie beschränkte sich daraus, nur das B re nn de r bh ol z (Sci)ei- ter, Knüppel- gleichmäßig zu verteilen. Aber auch dieses nicht in seiner Gesamtheit: Tas Los-, Orts- bürger-, Armen- unb sonstige Berechtigungsholz wird wie seither in seinem vollen Betrage verabfolgt. Außerdem werden die Behörden unb Anstalten (des Staats und der Gemeinde», b.c Bäckereien und die sonstigen Gewerbebetriebe, die aus Verwendung von Brennholz angewiesen sind, nach ihrem wirllick)en, allerdings aus das äußerste zu beschränkenden Bedürfe beliefert. Das übrige Brrnr.derbbolz wird unter die Bevölkerung gleichmäßig verteilt, um auch in den waldarmen Teilen jedem ein gewisses Mindestmaß von Brennholz zu annehmbarem Preis zu sichern. Außer Betracht bei der Zuweisung bleiben die Privatwaldbesitzer, die ihren Brennholzbedarf aus eigenem Wald und die Besitzer von Sägewerken und sonstigen holzverarbeitenden Gewerben, die ihren BrciHiholz- bedarf aus dem Abfallhvlz decken können. Bei der Berechnung der auf den Kopf der Bevölkerung entfallenden Menge ging man von den statistischen Unterlagen des Jahres 1913 aus. In diesem Jahre wurden im ganzen! Lande 543 000 Festmeter Brennderbholz und 366 000 Festmeter Reisig und Stöcke aufgearbeitet. Bei einem damaligen Bevölkerungsstand von 1202 000 entfallen aus den Kopf 0,4 Festmeter ---- 0,6 Raummeter Breunderbholz. Zieht man hiervon das Los- ufto. Holz sowie den Bedarf der Behörden, Bäckereien usw .ab, so kann man höchstens mit einem Satz von 0,5 Raummeter Brennderbholz (Scheiter, Knüppel) je Kopf der Bevölkerung rechnen. Für das laufende Wirtsckraftsjalir ist aber gemäß Reichsverordnung vom 29 .Novenll>er 1919 für alle Waldungen des Landes eine Erhöhung des Liebsatzes um ein Drittel gegenüber den Hiebsätzen des Jahres 1913 angeordnet worden. Der dadurch zu erwartende Mehrertrag an Brennderbholz wird dazu verwendet werden, Härten zu mildern ,die sich bei der Rationierung ergeben. Jnsbes andere wird er dazu dienen, dem durch die Viehhaltung bedingten Mehrbedarf der auf Holzbrand eingestellten ländlichen Bevölkerung Rechnung zu tragen. Inwieweit dies möglich sein wird, kann erst festgestellt werden, wenn sich das wirkliche Ergebnis überblicken läßt. Um Enttäuschungen zu vermeiden, war es geboten, die Verteilung zunächst unter Zugrundelegung des oben berechneten Mindestsatzes durchzusühren. Tas übrige Brennholz (Knüppelreistg, Reisig, Stöcke) ist nicht rationiert. Es soll dazu dienen, den durch die Zuweisung des Bvennderb- holzes nicht ausreickzend bcfricbigten örtlichen Bedarf (landwirtsckra t iche Betriebe mit Viehhaltung usw) zu decken. Der Bedarf hieran wird durch die Bürgermeister unb den Holzausschuß festge- ^^Mles Holz, das rationierte und das nichtrationierte, wird an die Gemeinde überwiesen. Die Preise sollen zwiickzen Maidbesitzer unb« empfan- aender Gemeinde vereinbart werden. Kommt eine Einigung hierüber nicht zustande, so werden sie durch den Holzansschuß und in letzter Instanz jbirrd) die obere Forstbehörde festgesetzt. Die Ge- meinde"darf bei Abgabe des Holzes an die Einzel- empsLuger den Abgabepreis nicht höher sestsetzen, alS erforderlich ist, um den Anschaffungspreis und die der Gemeinde etwa entstehenden Unkosten zu decken Durch diese Art der Zuteilung wird einerseits eine ungesunde Preistreiberei ansgeschaltet, andererseits wird den Waldbesitzern eint den Marktverhältnissen entsprechende Einnahme gewährleistet. Es besteht fern Zweifel darüber, daß mich dieser vorübergehende Eingriff in die freie Wirtschaft von einem Teil der Bevölkerung Opfer und Ein- schränkungen fordert. Man muß aber bedenken, daß es gilt bei der katastrophalen Brennstoffnot einen grafen Teil der Volksgenossen vor schwerer Schädigung zu bewahren. Für die Bevölkerung in den waldreichen Gegenden besteht andrererieits. wie oben bargetan, ixte Möglichkeit, den dringendsten Bedarf cm Brennholz zu decken, roenit auch zum Teil nicht in den seither gewöhnten Formungen. Der so oft schon trefflid) bewährte Gemeinsinn wird auch diese Schwierigkeit überwinden helfen. Au» Reffen. Ein sehr berechtigter Künstlerprotest. Folgende Eingabe wurde dem Ministerpräsidenten der Hessischen Staatsregierung vom Verbände der bildenden Künstler in Hessen übergeben: In Darmstadt wird zurzeit mit einem Kostenaufwand von mehreren tausend Mark das Hoheitszeichen aus dem Giebel beS Hauptpostamts entfernt. Diese Maßnahme erfolgt auf Grund einer Verfügung des Reichsministeriums, deren gleichmäßige Ausführung in ganz Deutschland zu befürchten ist. Durch die allgemeine Entfernung dieser Wappenzeichen entsteht also zunächst voraussichtlich ein Kostenaufwand von mehreren Millionen Mark, der unter den heutigen Verhältnissen als eine sinnlose Vergeudung von Nationalvermögen betrachtet werden muß. Ganz abgesehen von dieser unproduktiven Verschwendung bedeutet diese Verstümmelung öffentlicher Denkmäler unb Gebäude im einzelnen eine Fälschung historischer Walwheit; sie muß als eine Barbarei bezeickmet werden, gegen die wir i m Namen der deutschen Kultur und Kunst schärfsten Protest erheben. Tas Wappen im Gebiet des Hauptpostgebäudes ist kein beliebiges Firmenschild, sondern eine steinerne Urkunde, ein historisches Denkmal. Der Krieg gegen Denkmäler hat aber immer schon als kindisch und unreif gegolten. Gerade in dieser Zeit, die für Deutschland schwersten Verlust an künstlerischen und kulturellen Gütern brachte, kann eine solche Mißachtung ästhetischer und Instorischer Gesetze am wenigsten am Platze sein. Die ©hnnmegarbeit am Hauptpostamt mag im einzelnen Fall fein besonderes Kunstwerk sein: die jetzige Verunstaltung des Giebels aber bedeutet unter allen Umständen eine Schändung unb Entstellung des ganzen Gebäudes, unb unser hessisches Denkmalschutzgcsetz stellt ein berartiges Vergeben unter Strafe. Das Vorgehen ber Postverwaltung kann nur dazu beitragen, bie Achtung vor bieiem Gesetz unb die Ehrfurcht gegenüber allen öffentlichen Kunstwerken zu untergraben. Es sei daran erinnert, baß die Hoheitszeichen ber geistlichen Stifte nach ber Säkularisation (1806) erhalten blieben, ebenso wie bie Wappenzeichen ber früheren Standes Herren und Landesl)erren unberührt und unter Denkmalschutz gestellt sind. Der Versuch, sie bei baulichen Umänderungen zu beseitigen, ist in vielen Fällen durch b?e Denkmal- Pfleger und durch die Kreisämter aus Grund des hessischen Denkmalschutzgesetzes verhindert worben. Hat bieses Landesgesetz für die ReichsbeHörden reine Gültigkit? Wir bitten die Regierung, dafür Sorge zu tragen, daß wenigstens für Hessen die Wiederholung derartigen Vorgebens unterbunden wird unb baß die versügbaren Mittel lieber zur positiven Förderung künstlerischer Arbeit verwendet werden. Aus dem Amtsve^üudigungsblatt. ** Das Amtsverkünbigungsblatr Nr. 139 v. 22. De^ enthält: Bekanntmachung die Verordnung über Oelfrüchte und daraus gewonnene Erzeugnisfe bett., Dom 15. November 1919 (Darmstädter Zeitung Nr. 270). Vom 15. Dezember 1919. — Die Aufnahme der taubstummen Kinder in die Taubstummen-Anstalten des Landes. — Kriegs'^eschädigten-Fürsorge: hier: die Beschaffung von Seife für Kriegsbeschädigte. — Kriegsgefangenen heim lehr. — Einsendung Kreis- abdeckereiverzeichnisle: hier: für den Monat Ulo» Dember 1919. — Den Termin für die Einsendung der Gemeinde-, Mark- unb Stiftungs-Rechnungen für 1918. — Dienstnackwichten des Kreisamtes — Gefunden unb verloren. Oelfrüchte. Der zu vergütende Höchstpreis für ie 100 Kg. Oelfrüchte inländischer Ernte beträgt: bei Raps (Winter- und Sommer-) 85 Mk., bei Rübsen (Winter- und Sommer-) 83 Mk., bei f’Uferfent (Hederich, Ravison) 62 Mk., bei Dotter 74 flJif., bei Mohn 115 Mk., bei Leinsamen 74 Mk., bei Hanfsamen 62 Mk., bei Sonnenblumen kernen 68 Mk., bei Senfsaat 74 Mk. Für die Ernte 1920 betragen die Preise vorläufig wie folgt: bei Raps 115 Mk, bei Mohn 125 Mk., bei Leinsamen 100 Mk, bei Hanfsamen 80 Mk., bei Rübsen 110 Mk., bei Dotter 90 Mk., bei Senf 90 Mk., bei Hederich 70 Mk. Seife für Kriegsbeschädigte. Zur Versorgung berienigen Kriegsbeschädigten, bie auf eine beständige und Sorgfältige Reinlichtoitspslege bedacht sein müssen, wenn sie Verschlimmerungen ober Komplikationen ihrer Leiden verhüten wollen, soll 80 proz. Feinseife zur Verfügung gestellt werden. Die in Frage fonrnrenben Kriegsbeschädigten wollen sich bei ber Amtlick)en Fürsorge- stelle für Kriegsbeschädigten- unb Kriegshinverbi rcbenensür sorge bis 24. l. Mts. persönlich ober schriftlich unter Vorlage ihres Mritärpaßes unb Rentenbescheides melben. Tas Leiben unb die Menge der für ein halbes Jahr benötigten Menge Feinseife sind anzugeben. Dien st nachrichtendes Kreisamtes. Das Hessische Ministerium hat bestimmt, daß d.e mittleren Beamten im Vermaltungsdienst nunmehr folgende Amts^ezeickrnung zu führen haben: 1. bie Bureauvorsteher bei den Kreisämtern: Krcisober- fefretÖT, und roerm sie zugleich Vorsteher des Bureaus her Provinzialbirektion finb: Promnzial- oben'efretär; 2. die angestellten K^reisamtsgehilfen: Kreissekretär: 3. die Anwärter für den mittleren Verwaltungsdienst: Vcrwaltungsanwärtcr; 4. nach Ablegung ber Prüfung führen diese bie Bezeichnung: Verwaltungsprattikant. Wegen anderwciter Amtsbezcichnung bes Kanzleipersonals unb der Schreil>aelnlfen erfolgt noch weitere Bestimmung. — W i 1 h e l m M i s a r 11. von R o d h e i m| wurde zum St llrertreter des Wiegemeisters für die Gemeinde Rodlmm ernannt und Mrpslichtet. Gefunden und verloren. In ber Zeit vom 1. bis 15. Dez. 1919 wurden in hiesiger Stabt ge f un den: 1 Regenschirm, 1 Tamen- taschentuchl>ehälter, 1 Tamenl)anddasche mit Inhalt, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brosche, 1 Damenuhr, 1 Hanbtäsck)ckien mit Inhalt, ein Regenschirm, 1 Damen kragen und Papiergeld: verloren: 1 Bernsteinanhänger mit goldener Kette, 1 rotbraune Brieftasche mit 48 bis 50 Mk. Inhalt, 1 Portemonnaie mit 15 Mk. Inhalt, 1 Portemonnaie mit 50 Mk. Inhalt, 1 Fünszrg- markschein, 1 braunledernes Portemonnaie mit 20 bis 25 Mk. Inhalt, J. Hundertmarkschein, 1 lederne Geldtasche mit 1000 Mk unb Schlüssel Inhalt, 1 Portemonnaie mit 250 Mk., einem Ring sowie Ausweis vom Durchgangslager Inhalt, ein brauner gefütterter Glacehandschuh, 1 Portemonnaie mit 25 Mk. Inhalt und 1 schwarzes sewenes Tuch mit Franzen. Der SchNchtungsausschntz der Provinz Oberhcsscn fällte in feiner Sitzung vom 13. Dezem ber folgende Schiedssprüche: In bet Tarifverttagssache ber technischen Angestellten wurden den Zeichnern dieselben Sätze wie trat kaufmännischen Angestellten zugesprvd-en, während Techniker unb Ingenieure 10 Prozent mehr erhalten sollen. Auf Antrag des Fabrikarbeiter-Verbandes Deutschlands, wurde der Inhalier der Firma Karl Dauster in Gießen zur Nachzahlung eines Zuschlags von 10 Pf. zum Stundenlohn ab 15. August bis 15. Oktober 1919 einschl. verurteilt: wegen weiterer Streitpunkte sprach der Ausschuß seine Unzuständigkeit aus. Auf Antrag der Arbeitnehmer des F r i s e u r- nnd Öaargewerbes wurden bie Wochen löhne be- ylrbcitnehiner mit Wirkwrg vorn 10. November 1919 ab für Damenfriseure auf 85 Mk., für Friseusen erste Kraft auf 75 Mk., zweite Kraft auf 65 Mk., für Herrenfriseure erster straft auf 65 Mk., zweiter Kraft auf 55 Mk. festgesetzt: bie Entlohnung der Haararbeiten bleibt ber besonder« Ber- embarung der Beteiligten überfaffen. Es wurden verurteilt: die Firmen Ruppe! in Unter-Schmitten, Neumann und Salten» häufe»- in Schotten mit Wirkung vom 1. Oktober an zur Zahlung des der Gruppe 4 des hessischen Sägewerkstarifs entsprechenden Stunden lolmes, bie Firma Rager in Lich, mit Wirkung vom 17. November die Lohnsätze der Gruppe 3 zu zahlen, bie Firmen Alsfelder Möbelfabrik in Alsfeld, Sondermann & Bücking, Gebrüder Wallach in Alsfeld, mit Wirkung vom 15. November an zu dem durch das Abkommen vom 11. Juni 1919 vereinbarten Stunbenlolm einen Zuschlag von 20 Proz. zu bezahlen und die Schreinermeister Pinther, Wilhelm Schmidt, Heinrich Roch, Hermann Kramer unb Frittnich Glitsch in Lauterbach, an ihre Facharbeiter, unter derselben Voraussetzung auch die Ms- felder Möbellabrik, vom 15. November an einen Stundenlohn von 1.60 Mk. und vom 15. Dezember an einen Stunden lohn von 1.80 Mk. zu zahlen, wobei bereits künftigere Lohnbedingungen ausdrücklich unberührt bleiben. Ferner wurde die Firma Ludwig (Ävald in Nidda zur NachzahlvM eines Stundenlohnunterschiedes von 15 Pf. vom 13. Oktober bis zum Tage der Entlassung an einen Arbeiter für schuldig erkannt. Hochsehrrlnachrichten. Rücktritt Roentgens Universitäts- Professor Geheimrat Dr. v. Rventgen, der berühmte Physiker an der Münchener Universität, wirb mit Schluß des gegenwärtigen Winterscme sters 1919/20 ferne Vorlesungen an der Universität beschließen und von der ©teile als Vorstand bei Physikalisckien Instituts zurücktreten: <*r gedenkt dann nur noch die Hebungen abzuhalten Kirche und Schule. rm. Darmstadt, 21. Dez. Der Darmstädter Lehrerverein hat gegen bie beabsichtigte erneute Einschränkung dcs SchulbetriP-. infolge bet K'o hlenn o t Einspruch erlwbm unb d.e dringende Bitte an den Oberbürgermeister gerichtet, dasür einzutreten, daß im neuen Jahre der Schulbetrieb wieder voll ausgenommen wird. Turnen. O Grünberg, 21. Dez. Ter hiesige Turnverein hält am 2. Weihnachtstage fein Wintersest in der Turnhalle ab. Turnerische.' Vorführungen, Reit••••♦occcccccccficobb®®occcD Sammelt die hrchgkbrmtkn Glühlampen. Durch Anwendung eine» KeheimverfahrenS können au»neb*. anme ®IÜblnm»en, deren Glas« bniion noch undelchNdigl th, mieber erneuert werden. #r n-chmitiag». -MG verbunden mit: E- €€EET EEjVd Pianist aus Frankfurt a. M Prof. Paul Grümmer (Cello) aus Wier%. Fdntrlttekarten: 8.—, 5—,4—, 3.— bei Ernst Ch allier nnd abend', an der Kasse, Studenten körten 2.—M. nur im Von erkauf beim Hausvcrwalt- r derUnirersil&tgfigen V oneignnK der Aasweiskurte. _______ Das Kontert findet anfier Abonnement statt. Jedoch werden die Abonnemente plMtr.c r.nrtickr<-legt nnd mü*aen bla •pBteetena Samatag den 21k. 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