ZwklNngrnmddNKk u. Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- u. Zteindruckerei N. Lange. Zchrlftleitung, Geschäftsstelle u.vruckekei: Zchulstr. 7. T-» Herz- e e Das Sondervorgehen Birkenfelds. 'N 4 Stimmen ange iranrö'ischon Bettra g mit Siamesen verheiraten, lichen Glückwunsch! Ämrai?mt von Ihijetgtii f. die 'kxigpemimmer v»r zum 9lfldimitteg vorher ohnejedeBerbtndlichkeit Preis für l mm höhe für Vln^eiqen v.34nim Breite Örtlich 15 "Uf-, aufwärts 18 Ps., für ReHahte- an(eigen von 70 mm »reite 48 'IH. »ei dlay- Dorfchrih20° Auffctilag. Hauotschri'tteiter: Aua. (Soeg. Vcranlkvoniich für Politik: Aug. Goetz, für ben übrigenietl: Dr. Äetnhold 3enj; für bett Anzeigenteil: ü. Beck; sämtlich ui (Sieben sich schon vom Montag ab, wieder ausgenommen. Es sollen zunächst die zwischen Mainz und Köln laufenden Schnellzüge D 303/D 350, Mainz ab 9.21 Uhr vorm., Mainz an 7.32 Uhr nachm., von und bis Frankfurt fahren, während von und nach Ludwigshafen Anschlußschnellzüge gehen. Ferner werden die Züge D 141/5) 142 Mainz—Ludwigshafen —Saarbrücken, Mainz ab 11.40 Uhr vorm., Mainz an 5.10 Uhr nachm., von und bis Frankfurt befördert. Die Züge erhalten an der Uebergangsstelle Goldstein 20 Minuten Aufenthalt zur Paßkontrolle. Es ist infolgedessen anzunehmen, daß auch Worms bald wieder direkte Züge nach Frankfurt, Darmstadt und Mannheim bekommt. Das Sinken der Lebensmittelpreise. ht. Mannheim, 22. Juli. Im besetzten Gebiet ist infolge der stark vermehrten Die Protokolle der Friedenskonferenz. Versailles, 22. Juli. (Wolff.) D<-r Abgeordnete Franklin Bouillon, Präsident des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten der Kammer, brachte in dem Friedensam> schuß einen Antrag ein, die Regierung au.f- zufordern, alle Protokolle der Friedenskonferenz vorzulegen und l ie Ratifizierung des Friedensvertrages zu ve r- weigern, wenn der Ausschuß nicht Kenn t - nis aller Akten erhalte, die notwendig seien, um die Friedensklauseln und Handlungen der Regierung zu beurteilen. Die Heimkehr der Kriegsgefangenen. wurde in allen Lesungen, nachdem die irischen Na • lronalisten als Protest gegenüber der Haltung be*:: Ikgierung in der irischen Frage Abstimmung ver » langt hatten, mit 163 yegei nommen. Tie den englisch-!....,____,... ______ö betreffende Vorlage wurde in sämtlichen Lesunge n einsNmmig angenommen. Ht. M Ter Siebener Anzeige, erscheint täglich, anher Sonn- und Feiertags. vezngrpreir: monatl. Mk. 1.60, oiertel- Mk. 4.80; durch Ubhole- u. Zweigstellen nionatl. Tlf. 1.50; durch tiePost Att. 4.50 viertel- jährt. auSfchl. Bestellq. ^entsprech - Anschlüsse: für die Cchrtftleitrmgl l2 Verlag,Gefchäit4stetle51 Anschrift surDrahtnach- richten: Anzeiger Sietzeo. Postscheckkonto: 5 Treffurt a. M. U686 Saarbrücken kostet die Butter nur noch 3.50 Mark pro Pfund. Französische Zensur. hl. Wiesbaden, 22. Juli. Im Wiesbadener Lehrerverein sollte eine Feier für die gefallenen Viitglieder stattfinden. Eine Rede, die dabei gehalten werden sollte, wurde dem französischen Obersten P i n e a u zur Zensur eingereicht. Dieser strich sie stark zusammen und verbot u. a. die Worte „Nationales Bewußtsein" und den Satz: „Unverzagt ruf Gott vertraut, es muß doch Frühling werden" ganz. Es isic eine unsagbar hatte Probe, auf die hier wieder einmal unser armes Volk gestellt wird. Druckmittel bat es nicht mehr, um seinen Söhnen selbst zu helfen, nachdem alle Erinneningen bei ici Entent iclbt — zu etzt bei der Erklär na, den Frieden unterzeichnen zu tvolleit und bei der Unterzeichnung selbst — nur taube Ohren gefunden haben. Vielleicht schlägt den billig ben« tenben Neutralen, vielleicht auch denen in den bisloer feindlichen Ländern, die das Gefühl für die ^tulturgemeinschast aller Menschen noch nicht verloren haben, das Gewissen, wenn sie iroiirijen Sieg esfeiern und Revuen an die Qualen denken, unter denen immer noch unnötig und den ®cr«< trägim entgegen hunderttausende Unschuldiger lei* den müssen. -Der österreichische FriedenSvertrag nnannehmbar. Versailles, 22. Juli. (WTB.) Staats- kampier Dr. Renner wird am Sonntag wieder in (St. Germain eintreffen. Vor seiner Abreise er- klön te er einem Vertreter der Radio-Agentur, der Bar trag sei unannehmbar. Deutschland behandelte man hart, die Oesterreicher aber würden doppel! und dreifach getroffen. Deutsch-Oesterreich verlier e zwei Fünftel seiner Bevölkerung und in witt- scho ftlicher Beziehung Achtneuntel ferner Lrwcrbs- qur llen. Berlin, 22. Juli. -WTB.) Die „Deutliche Allgemeine Zeitung schreibt, dass, obwohl rmch Artikel 214 des Friedens Vertrages die He im- schaffung der Kriegsgeiangenen nach dem Jnkrnst- treten des Vertrages mit größter Beschluu- ^ligunq durchgeiühtt werden soll, die deu tsche Kommission für diese Angelegenheit seit IsW o ch e n in Berlin matte, ohne daß die Gegenkommissionen bis jetzt übe-ttaupt ernannt worden seien. Das Blatt bemerkt Annahme ba.be, daß ein neutrales Land der Schauplatz be& Prozesses sein-solle. Die Neutralen waren toeber auf der Friedenskonferenz, noch haben ste am Kriege teilgenommen. Wenn die Sache ihnen überlassen worden wäre, so würde für. eine gerichtliche Verfolgung des Kaisers kein Anlaß vor- liegen. Tie Alliierten hätten genug Zutrauen zu Großbritannien, um zu wissen, daß jede Person, die in England vor Gerickst gebracht tvird, gerecht behandelt wird in Uebereinstimmung mit den höchsten Traditionen der britisck-en Rechtsprechung, die unübertroffen seien. (Beifall.) Er habe große Ettvattmigen hinsichtlich der heilsamen Warnung, weim erstmalig das Vorgehen eines Mannes, der vorsätzlich' zwecks persönlicher Erhöhung oder aus eitler Ruhmsucht den Krieg organinert bat, zu einem Kapitalverbrechen (felony) gestempelt werde. lieber die irische Frage sagte Lloyd George, das größte Hindernis, das einer Regelung im Wege stehe, sei, daß die Nationalisten Wilsons Grundsätze nicht auf ganz Ir - l an d an wenden wollten, daß sie sich nicht damit zufrieden gäben, selbst das Selbflbeftimmungs'echt zu verlangen, sondern anderen dieses Selbslbesiim- mungsrechl nehmen wollten. Er blieb dabet, daß der Friedensvertrag gerecht sei uni> der Welt auf Generationen l/inaus beweisen werde, daß man die nationalen Rechte nicht mit Füßen treten 'unb' feierliche Betträge näht brechen dürfe. (Beifall.) Er glaube, daß der Friedensverttag wie ein Leucht- feucr sein werde, eine Warnung an die Völker unD Herrscher vor den Gefahren, an denen das deutsckp Kaiserreich zerschellt sei. (Beifall.) Ter Antrag Boltomlehs wurde abgelehnt» Ter Friedensoertrag .’.iuiui ouiiium UILV oiu+nuill LULUllUUUll, ’ Negierung durch Regierungspräsident Hattong * irt*i Negierungsrate sowie die neun Wit* «*bcr der neuen Regie rung. Die alte Rs- knmg ließ erklären, dM sie die neue Regierung chl anerfenne, da sie nicht von dem Volkswillen a Provinz getragen sei. Eine Lostrennung von Idenburg sei auf dem gesetzlichen Wege Lwhl »glich; der Rechtsbruch der Lostrennunv ft» «rf zu verurteilen. Der Vorsitzende der neuen gierung versucht nachzuwcifen, daß die ländliche Möllerung der oberen Provinz für die sofortige Trennung von Oldenburg auf ungesetz- öem Wege sei. Tie Landesausschußmitglieder U Ausnahme, auch die Bettreter der ländlichen tznke, sind für eine Lostrennung aber nur auf xckem Wege. Nach mehrstündigen Verhandlungen rrde mit Vermittlung der französischen Militärbehörde eine Einigung erzielt, oahirv- )end, daß sofort eine telegraphische Anfrage an •l. Oldenburger Direktorium gerichtet wird, ob helbe Bereit tst, betr. der sofortigen Loslösung in t Handlung zu treten. Falls diese Anfrage cht wird, soll siä) eine Kommission zwecks Veredlungen nal»rfcheinlich die Losttrennung auf esetzlichem Wege vornehmen. Gegen der Tagung wurde folgender Beschluß ein- Deutsche Nationalversammlung. 63. Sitzung. Weimar, ben 22. Juli. Am Regierungstisch: Dr. David, Tr. Preuß, Schlicke. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 10.10 Uhr. Die zweite Beratung des Verfassungsentwurfsl wird mit dem Artik l 18 (Territoriale Gliederung des Rerches) fortgesetzt, zu dem der Kompromiß Loebe (L>oz.), Trrmborn (Ztt.) und Heile lDem.) oorliegt. Nach diesem Anträge bedürfen Gebiets- an^rungen oder Neubildungen von Ländern innerhalb des Reiches der Zustimmung der beteiligten Lander mit der Bestätigung durch Reichs ge-'tze. Stimmen die Länder nicht zu, so kann ine ).'eu- bildung durch Reich:geietz (Ausschußbeschluß: Ver- stissungsänderndes Reichsgesetz) erfolgen, wenn die Bevölkerung sie will und ein überwiegend Allgemeininteresse es erheischt. Die Abstimmung der Bevölkerung erfolgt, wenn ein Drittel der Wahlberechtigten des abzutrennenden Gebietes es. oer- langte. (Ausschuß: Wenn ein Viertel der Wahlberechtigten oder politisckten oder kommunalen Ver- ttetungen eines Viertels dec beteiligten BevölkSi I unb Graef, ferner die Ministerialdirektoren Neuhaus, Krause und Kästner sowie eine Anzahl höherer Regierungsbeamter. Pfälzer Souder Politik. hl. Mannheim, 22. Juli. Die „Freie Pfalz", das Organ der Anhänger einer neutralen pfälzischen Republik, erscheint in neuer Aufmachung wöchentlich zweimal. Als Hauptschriftleiter zeichnet L. F. Em r ich, als Drucker L. Deluse, Nachf., Verlegst ist ocr Bund Freie Pfalz mit Dr. E. H a a ß an der Spitze, sämtlich in Landau. Das Ziel des Bundes ist eine vom Deutsche n Reich unabhängige selbständige Republik Pfalz. Wie das genannte Blatt mitteilt, sollen die neuen Steuergesetze in der Pfalz keine Anwendung finden, oder wenigstens nicht den erdrückenden Charakter haben, wie int rechtsrheinischen Deutschland. Das Gesetz über Die Aufhebung des Bankgeheimnisses habe kerne Gültigkeit in der Pfalz. Demoralisation in der Pfalz. Berlin, 22. Jnli. (WTB.) Aus dem Saargebiet wird gemeldet, daß dort eine arge Demoralisation unter der Bevölkerung Platz zu greifen beginnt. Die Denunziationen gegen deutsche Beamte und Lehrer aus der Bevölkerung heraus nehmen zu. Selbst die französischen Besatzungsbehörden sprechen töten Abscheu über diese Haltung großer Teile der Bevölkerung aus. wg. Neustadt, 22. Juli. Die „auswärtigen Beziehungen" Deutschlands scheinen sich in der letzten Woche wieder besser zu gestalten, zum mindesten ist das in Geinsheim feftzustellen. Als dort am Sonntag der Ortspfarrer die christenlehrpflichtigen Mädchen verlas, fehlte eines davon. Auf die Frage des Seelsorgers nach deren Verbleib erhob sich blitzschnell ein kleiner Junge und sagte ganz ernsthaft: „Die isch mit'm Siam (Siamese) in d' Neischtadt!" Wie man hört, wollen sich vier Geinsheimer Mädchen Vie territoriale Gliederung des Reiches. , Die im Verlauf der zweiten Lesung des | Sersassungsentwurfes zurückgestellte Beratung des Artikels 18 (Territoriale Gliederung l? deS Reiches) ist gestern in der .Nationalversammlung zur Beratung gelangt. Der Artikel I wurde in der Form eines Kompromisses an- ■ genommen, der die Abstimmung genehmigt, I MM ein Drittel der Wahlberechtigten des ab- I wtrennenden Gebietes es verlangt. Die Neugliederung ist hiernach, wenn auch unter Vor- ; Helten und Erschwerungen, ermöglicht. Immerhin ist damit der Weg eines gesetzlichen Ergehens geöffnet und es sollte nicht zu lange gewartet werden, ihn zu beschreiten. Die Vorgänge int Westen des Reichs nehmen von Tag zu Tag unerquicklichere For- uru an. Die Franzosen lassen nicht ab zu mhlen und die Reichseinheit scheint aufs ’ (lufcerfte gefährdet, wenn nicht von reichs- Ittiien Männern versucht wird, die Führung . cm sich zu reißen und die erforderlichen Neu- l Übungen auf legalem Wege durchzusühreu Im ersten Morgenblatt der Franks. Ztg. liird aus Darmstadt mitgeteilt, daß die Schie- tenwlitik Dörte ns in Bingen und Gau- lllgesheim trotz bet Neutrautätserklärung Mangins mit Unterstützung der französischen I Äeiisur weiter am Werke ist und mit geschickt 1 inszenierten Versammlungen die Volksmei- ber fahrend gegen den Ka i ser sagte ec, rtcmanb habe vor geschlagen, daß die für diese Massenschlächterei ve r a n twv r t lt che Person entkommen solle. (Beifall.) Er fragte, welches Recht Großbritannien zu der Aur dein Reiche. Feierlichkeiten zur Verabschiedung der Reichsverfassung. Berlin, 22. Juli. (WTB.) Am Tage nach der Verabschiedung der Reichsverfassung sollen würdige öffentliche Feiern und Vorträge in den Schulen und Hochschulen abgeleitet! werden. Bildung eines ReichsverkehrsministrriumS. Weimar, 22. Juki. (Wolff.) Durch Verfügung des Reichspräsidenten twm 21. Juli tourte Reichsminister Tr. Bell mit der Leitung dec Vorarbeiten für die Ueberführung der Staatseisenbahnen aus das Reich und mit der Bildu ng eines Reichsverkehrs- Mini ft eriums betraut. Auch sind ihm die Befugnisse übertragen, die dem Reichskanzler gegenüber den Reichsnsenbohn« zuftmrden. Zw?ck der Bildung des Ministcrinms ist die Zentralisierung des Verkehrs, außerdem die Liguidierunz der elsaß-lvtbttligischen Eisenbahnen und die Ueberleitung der Eisenbahnen uno Wasserstraßen auf das Reich. Dazu treten die Aufgaben auf dem Gebiete des Luft- und Krafk.rasenoerkehrs. Preußische Schadenersatzansprüche an das Reich. Berlin, 22. Juli. (WTB.) Die preußische Staatsregierung hat Verhandlungen mit dem Reiche eingeieitet, um Ersatzansprüche beim Reich für die durch ben Frieden für Preußen eingetretenen Schäden anzumelden. ■'.urig zu fachen sucht. In der Pfalz hat sich k»i Bund gebildet, der aus steuerpolitischen ! f iitcreffen die Loslösung vom Reiche «ssen betreibt. Als besonders bedroh- I'ches Svmptom erscheint aber ein Bericht der ,,'ldln. Volksztg." aus dem Bickkenfelder Länd- | P«t. Dort hat man in einer Versammlung, ■ ter die französische Militärbehörde beiwohnte und vermittelte, beschlossen, die Lostrennung I von Oldenburg auf ungesetzlichem Wege vor- t:'.mchmen, falls ste anders nicht durchzufüh- ten ist. Es entbehrt nicht eines .äch:r I lichen Zuges, wenn das frühere Fürstentum »n Hunsrück mit 502,83 Quadratkilometem Und einer Einwohnerzahl wie Gießen eine Itonbcraftion unternimmt. Aber man ver- Der grieöensDertrag Im Unterhaus. London, 22. Juli. (Wolff.) Im Unterhaus brachte Botdomlcy bei der zweiten Lesung des Friedensoertrags einen Verbesserungsantrag ein, in dem das Bedauern ausgesprochen wird, daß der Friedensvettrag Teutsch land nicht bestimmt bindende Berpflich!ungen auf» erlegt, Großbritannien bie gesamten Geldausgaben für den Ktteg zu ersetzen. In der Anttoott auf die Aussprache verteidigte Lloyd George verschiedene Besttmmungen des FriedensvettrageS und er Härte, Großbritaninen sichere sich bettack>tliche Komp^nsalionen, obwohl es unmöglich gewesen sti, die gesamten Kriegskosten zurückzubekommen. Es sei unmöglich, den Bettag für die Entschädigung und die Wredergulmachung festzusetzen, da die Kosten für die Wiederherstellungsarbeilen gegen* roärlig noch nicht festgesetzt werden föunten. Lloyd George verteidigte ferner die territorialen Neuregelungen und die Teutschland auf erlegten militärischen Bedingungen. Er betonic, daß in der gaiijen Welt der Wunsch bestehe, die Dienstpflicht zu beenden, und sprach die Hoffnung aus, daß Großbritanmen Ende 1919 durch freiwillige Rekrutierung alle Streitkräfte aufgebracht haben werde, die notwendig seien, um die über oic ganze Welt verstreuten britischen Jntevessen zu schützen Lloyd George erklärte, es fei unmöglich, die Dienstpflicht auszuheben, bevor sich die gegenwärtige Lage geklärt habe. Er halte in jeder Beziehung fest an der früheren Erklärung über die Politik gegenüber Rußland. Bezü^ich des Gerichts- Kohlenstreik in England. A m ft e r d a m, 22. Juli. (Wolff.) Der Low bcnier Korrespondent des „Telegraaf" berichtet, da!ß der Kohlenstreik in Porkshire dadurch, daß die 50 000 Arbeiter, die mit den Pumpen und den anoeren allgemeinen Sicherungsarbeiten betraut wi .ren, die Arbeit nitbcrlegteiK einen sehr ernsten GVarafter annabm. In Sl-efNeld besteht die Ge- fal.it, daß die Stahl- und Maschinenfabriken ben B< trieb einstellen müssen. Tausende von Arbeitern sin d infolge der Kohletmot schon jetzt arbeitslos. Die Führer der Bergleute beurteilen die Lage cri.lst. Smillic in* andere Mitglieder der Leitung do4 Bergarbeiterverbandes werden heute in London erwartet. Geddes reifte nach Vorkshire ab. >j. Negerpogrom in Washington. Amsterdam, 22. Juli. (Wolff.) Die „Times" meldet aus WaMagton: Hier wurde am amstag eine Hetzjagd auf die Negerbevölkerung veranstaltet. Tie Ursache war, daß in den letzten Monaten weiße Frauen von fJiiegern überfallen worden waren. Mehrere Hun- b'trt Soldaten, Matrosen und über tausend Zivil- |*erfoncn unternahmen einen allgemeinen Angriff 2 Uhr. 1 Die BoMhochschule will jedem Höherstrebenden ermöglichen, daß er in freier Arbeit und Kritik zu den Grundlagen aller Gebiete menschlicher Erkenntnis sich durchringe un durch Selb st nachdenken die Zusammenhänge in Natur und Kultur erfasse 2. Die Volkshochschule ift keine verwässert« »•128 » !29 2*- ‘30 » 13> »132 M Rate zu ziehen. Gieße n, den 22. Juli 1919. Gewertschastsbund deutscher Eisenbahn beamten (Ortskartell Gießen). Wrttkopp. Detröe Schriftführer. Vorsitzender. 0 4> tt-O E lljilt tit $t< j« ttW». ®,el sMiq, Koblr uniscklo-l 2o- Use konnte nicht aufgenommn l a zu niedrigerem ' LÄandel. - Au ym der Pmse mch I Zreise von 1,60- ’O—1,20 Mk. und s)M per Pfunds gMarburg, 2l tritt Einreihun« ^-Klasse dert p Tatsache werden. । «rienbundes ist V rck in dieser Hinsi ' Id dos erforderliche S -m. Garben t eich, 22. Juli. Die Arbeilo des Bergwetksbetriebes „Gewerkschaft hetz s en", in welchem nach Aluminium geschürft wird, haben seit einigen Tagen die Arbeit wieder ausgenommen, sy daß der Betrieb in vollem Umfang! wiederhergestellt werden konnte. er. Röthges, 22. Juli. In unserM Nach bardorfe N o n n e n r o t h soll v diesem Jahre m>4 die Anlage des elektrischen Lichtes im Anschluß ar die Ueberlandzentral« Wölfersheim fertiggeslck werden. Bei uns scheint man über diese sehr a- wünschte Einrichtung noch immer zu keinem end gültigen Beschluß gekommen zu sein. Bereits w, ziwei Monaten wurde in einer öffentliche Versammlung festgestellt, daß niemand gegen du- An» läge des elektrischen Lichts stimmt. Es konnte ik dieser Versammlung mir keine Einigung m bn Bezahlung der Oberleitung erzielt werden. Sm Ansicht der größeren Bauern sollte ledermmv I fdinen Anteil an der Hauptleitung tragen, mb, üend die Kleinbauern und Arbeiter auf den etoj punkt standen, daß die größeren Bauem zu sev Leitung eine vrozentuale Melnabgabe/e Ml Vecknögen leisten sollten, oder die Kosten der Dl» I leitung durch die Gemeinde, wenn nicht jffl'li Hi doch zum größten Test getllgt werden müßten *y. verlautet hat sich Nonnenroth auf letzteren Stad! punkt gestellt. Sollte es deshalb bei uns mcht * Möglich sein, einen Ausweg zu sinden? ff M20 121 N22 M23 51124 ^D-rmsta fr itilbt" lvn « ganae J#S*01 ^^«ligen w ^Weintzei «»k,erauss^u Nbilligun Lt k. Tick Su Leinderat nm ^Ttbirtd) tnte U stell er aufgi Are , a 30 0t Allficdelung. ;; j*ui. - $! .> Nützender- -Äslag zum Krc 6 Jahm g Lberpräsidenten v-fft $ Frankfurt Ar der geling aller Wahlberechtigten erforderlich. Bei Abtrennung von Bezirksteilen ist der Volkswllle des ganzen Bezirks festzustellen. Ein Streit über die Vor- mögensauscinanüersetzung wird durch den Staats- Gerichtshof für das Deutsche Reich entschedcn. Der Kornpromißantrag will ferner in die Uebergangs- bestimnlungen einen neuen Artikel 164a cms- knehmien, wonach die Bestimnumgen des Artikels 18, die für den Fall gelten, daß die Lander mcht, Mistimmen, erst 2 Jahre nach Verkündigung^ der Reichsversasfung in Kraft treten. Durch den Kam* promißantrag sind die meisten Anträge hinfällig Oberarzt Dr. Lotz beim Jnf.-Regt. Nr. 87 wurde auf sein Gesuch zum Sanitätsoffizier der Reserve übetgeführt. Major z. D. BaurdeBetaz, zuletzt im Jnf.-Regt.63, hat den Charakter als Oberstleutnant erhalten. ♦♦ Für die Veranstaltung lu Gun- ien der vertriebenen Elsaß-Lothringer, die am nächsten Freitag im hiesigen Stadttheater stattfindet, bringen wir heute tm An- zeigentell das ausführliche Programm. Im Mittel- punkt des Abends stehen Werke des beliebten ober-1 hessischen Dichters Alfred Bock, die Karl Volck vortragen wird. Außerdem verspricht die Mitwirkung der Damen Marcks, Lissy Sprenger, Margot Werner, Lisel Winner, sowie der darren Marguth, Falken und Leutheiser einen Dollen künstlerischen Erfolg. Hoffentlich erfreut sich die Veranstaltung auch einer reichlichen Einnahe. Die von den Franzosen aus dem Reichsland Vertriebenen sind fast vollständig Mittellos in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Hier müssen sie sich eine neue Existenz gründen, nachdem, der Erfolg langer arbeitsreicher Jahre für sie verloren gegangen ist. Auch deshalb glauben wir mit Rücksicht auf den besonderen Zweck des Abends den Besuch der Veranstaltung unseren Lesern besonders empfehlen zu sollen. ♦* Tas musikalische literarische Unterhaltungs-Kränzchen 1914 — ein privater Kreis von Musik- und Literatur- freunden — tritt am Sonntag den 27. Juli 1919 zum ersten Male an die Oeffentlichkeit mit entern literarischen Vortragsabend, zu dem es den hier schon von seinen früheren Veranstaltungen her । bekannten Rezitator Karl Höcker gewonnen hat. Herr Höcker wird in der Hauptsache Vorträge aus Meisterwerken deutscher Humorift-n bringen (Busch, Schlicht, Salzer usw.). Der Besuch des Abends kann allen Freunden deutschen Humors warm empfohlen werden, zumal der Reinertrag für unsere in den nächsten Tagm zurück!ehrenden Kriegsgefangenen bestimmt ist. (Siehe Anzeige.) . ** Zur Frage der Bewirtschaf- tungvonHerbstgemüseundHerbst- 0 b st hat, wie die Reichsstellc für Gemüse und Obst mitteilt, das Reichsernährungsministerium bis jetzt noch nicht endgültig Stellung genommen. **Gesuchebetr.dieEinfuhrvon frischen Südfrüchten aus der Schweiz sind nicht mehr wie bisher an die Hessische Landesobst stelle, Darmstadt, Sand- straße 24, sondern an das Hessische Lan - desernahrungsamt, Darmstadt, Wil- -A bsti m in ung mitl69gegenll7Stim- -m em.b e i 1 6iS timmenenthaltungenan- ge uv mm an. — Art. 62 wird in der Ausfchuß- .sassung mit einem vom Abg. Luppe (Dem.) be- antmqten Zusatz angenommen, lwvnach das Sttmm- verhältnis im Reichsrat jeweils entsprechend der 'Volkszählung neu geregelt werden soll. Arttkel 64 wird unverändert m der Ausschußfassung angenommen. Ebenso Artikel 64 a. Tas Haus nimmt nunmehr die gestern aus- äesetzte Abstimmung über den Räteartikel 162, in der sämtliche Abänderungsanträge abgelehnt werden, aus r_'jeit Antrag Delius, daß nicht die miditigften Berufs gruppen, sondern alle wichtig-m Berussgruppen vertreten sein sollen, vor. Artikel 162 wird dann in der Ausschußsassung an» Ern S chlu staut vag der Zentrums Partei, der Sozialdemokraten und der Demokraten '.vird mit geringer Mehrheit angenommen. Nack Annahme einiger geringer Aeuderungen wird der K 0 m - ! p rwmi ß zu Art. 18 in namentlicher -ütLti: — _____~ ♦ 1 £50 1 1 T (3. t l m - und Lernfreiheit zur vornehmsten, gegen die französischen Gen^hmiguu^vorfchrift^ 1 Derfloticnben Inhalt bat. Zur Emiuhr uoä, mist freigegebener Waren in das besetzte fvauzäsijste I Wirtschaft I Maü^. 3r gefüllten, i Kreis Büdingen. ba. Büdingen, 22. Juli. Durch BeM des Metzgeroerbandes "wurde der Metzger al* Freymark in Büdingen wegen unM^ lässigkert won Fleisckiverkauf und von ter nähme an den Schlachtungen ans geschloffen. Kreis Friedberg. Raubmord. J bz. Bad-Nauheim, 23. Jutt. In» Nacht vom Montag zum Dienstag wurde mittelbar an der Ufa-Drücke im Zuge der Luw-j straße ein aus Straßburg stammender Herr^ schossen aufgefunden. Ta bei dem Erfapi!«°z Brieftasche, Uhr und PoAeummmre fehlten, Raubmord anzunehmen. Festgestellt rst cb daß der Erschossene, der «st vor em oder Tagen hier eiutvaf, enu-größere Geldstnnn»» sich geführt hat. es soll sich um 80—100 CKX) fcn handeln. Obwohl die Unter,uchu^sofmte'- genommen wurde und bereits zahlreiche rvmv mungen stattfanden, hat die Poltzer brs SU- i abend noch nichts näheres ermitteln können , e .« Butzbach, 21. Juli. Am 19. Sulirtfl mittags sprang Karl Etfert a»S Laut^ b a ch in der Nähe von Butzbach aus dem fcW’J Zuge und war sofort tot. Tie Leiche wurve ; Lauterbach überführt. . nt Friedberg, 22. Juli. In der von Samstag auf Sonntag wurde die bube des Bäckermeisters W. Mut h am erbrochen; die Diebe mußten tedoch nm W Händen abziehen, da der Befitzer stets ME Vorräte nach Schluß des Geschäftes m ötdcrP bnn= Rod heim v. d. H., 23. Juli, d» kW hiesigen Gartengrundstück wurden dre L tm. | eines neugeborenen Zwrllr n gspa- aufgefunden. Als Mutter der Kinder er« man die Ehefrau des in Kncgsgefangeri^I besiMichen Ortsbewohners H ü t t ch. Starkenburg und Rheinhessen, j bl. Bensheim, 22 Juli. Dieberei« im'Großen wurden in der Nacht zum Sams^'I dem Bahnhofe in Bensheim a. B. ausgefü^t^ ten aber durch den die Nachtzococh.' aus g Bahnsteigschaffner, wenn auch erst rnver m I Minute verhindert werden. Nicht nen'^i 1 sieben Eisenbahnwagen mit Gütern Mir einer größeren Trebes gesel l sch« ' rer • auf den Inhalt Untersucht inti> lMiPtsäcll^ mittel zurechtgestellt, die mit vier, Fract'' . jj ten, die für früh drei Uhr an die W *3 waren, wegaefahren werden sollen. * 9 waren geöffnet, Säcke und r l und aufgerissen. Auf den J als er die Diebe entdeckte, gefd^lfcn un . ”1 mit verschiedenen Schütsen erwiderte, verst. die Diebe. Später konnte mit HUfe ocr 1 Mannschaft der Gärtner I Fcankftirt festgenommen werben, der zuga ' g ^aösickstigten Diebstahl teüaenommni . 1 aber seine Helfershelfer nicht nennen w helminenftr. 3, zu richten. _ ** Jeder Abschlu ß eines Mietvertrages ist vom Vermieter binnen einer Woche irach Absckiluß des Vertrages dem Städtischen Wohnungsamt, Ost-Astlage 11, anzuzeigen. Näheres siehe Anzeigentell. ** Tie Sprechstunden des Miet- einigungs- und Wohnungsamts werden aus vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt. | *♦ I m Pvstpaketverkehr mit ber | französischen Besatzungs zvne werden! die bekannt gegebenen und bei allen Postan polten zu erfahrenden Versendungsbedingungen vielfach), nicht beobachtet, -0 daß täglich einige Hundert Paü^e von der Beförderung tzurückgewiesen werden müssen. Es wird ausdrücklich nockMals darauf hingewiesen, daß Pakete, die irgendwie gegen die Zula ss un g s be st im m u ng e n verstoßen, von der ftanzösischen Belsörde beschlagnahmt werden, ohne daß der Absender oder Empfänger Anspruch auf Ersatzleistung hat. Zur Kennzeichnung der Schuld des Llbsenoers im Falle des Verstoßes gegen die Vorschriften muß jedes einzelne Paket eine vom Absender zu vollziehende Bescheimgung aufgellebt erhalten, worin er unter eigener Verairttoortlichkeit bescheinigt, haß das betreffende Paket keinerlei Men, be 1 Vftnn k.« fern ” H öJ? Inch 6 et Au» Stadt und Land. Gießen, den 23. Jull 1919. Adreßbuch der Stabt Gießen W9. Die Neuausgabe eines Gießener Adreßbuches ist ein bringendes Bedürfnis geworden. Mit Rücksicht auf die sehr verteuerte Herstellung muß das Adressenverzeichnis wiederum auf die Stadt Gießen beschränkt werden. Demgemäß werden die Hauslisten von heute ab durch die Polizeiwachtmeister zur Verteilung kommen. Um ein möglichst vollständiges und fehlerloses Adressenmaterial zu erhalten, werden namentlich die Hausbesitzer dringend darum gebeten, sur die ordnungsmäßige Vorlegung der Hausliste an jeden selbständigen Hausbewohner zu sorgen. Es ist sehr wesentlich, daß die Hauslisten von jedem einzelnen Bewohner selbst ausgefüllt werden. Nur auf diese Weise läßt sich ein genaues Adressenmaterial ermitteln. Da ein zuverlässiges Adreßbuch für je- Den einzelnen Bewohner der Stadt zweckdienlich ist, wird sich gewiß jedermann gerne der kleinen Mühe des eigenhändigen Eintrages unterziehen. Die ausgefüllten Hauslisten werden nach einigen Tagen durch die Polizeiwachtmeister von der gleichen Stelle abgeholt, an die sie ausgehändigt wurden. Dec Preis für ein Adreßbuch ist au 8 Mark festgesetzt. Es wird dringend geraten, die Bestellung von Adreßbüchern auf der Hausliste einzutragen, weil infolge der Pa- pierknappheit nur die vorher destelltm Bücher zu dem genannten Preis geliefert werden können. * Gießener Volkshochschule. Leitsätze. die Franzosen ^rzustellen. Abg. Kabs (Ztr.): In dem vorliegenden! Kompromißantvag glauben wir die Möglichkeit zu einer ehrlichen Verständigung gefunden zu haben. Berechtigten Wünschen nach Neubildung muß der Weg geöffnet werden, ebenso nachdrücklich fmb aber wilde Staatengründungen zu verhindern^ Me Bewegung nach Selbständrgkeit ber Rheinland ist da In der rheinischen Frage muß namentlich die Schwerhörigkeit der preußischen Regierung mm- mehr aufhören. Die Rheinlanbe werden ftch im- archhörlich mit dem Reiche verbunden fühlen, wenn sie in ihm eine Stellung bekommen, btr ihrer politischen und kulturellen Leistungssählgkert entspri^:. , _. ■ ’ Abg Falk (Dem.): Dre rauhe Wrrllrck- keit zwingt uns auf den verschiedensten Gebieten zum Unitarismus. Ein zertrümmertes ober atomisiertes Preußen in dieser Zeit würben nur für ganz besonders schädlich und unheilvoll halten. Ich bin Gegner ber Rheinischen Republik und beurteile die Bewegung unter meinen Landleuten wesentlich anders als das meist geschieht. Ich glaube, daß es sich bei der Selbständigkeitsbewe- gung im Grunde um echte-, herrliches national^ Gefühl handelt, das nur irre geleitet ist. .Deshalb erscheint es uns ganz berechtigt, wenn eine Äla- rungszeit von zwei Jahren gestattet wird In dieser Zeit wirb unser Volkskörper wieder gesund geworben sein. Abg. Dr. Philrpp (D.-natl.): Wir werden alle Kräfte in Bewegung setzen, um die Teilung Dreu^ns zu verhindern. Denn die Zertrüntm» rung Preußens ist bas ganze Kriegs ziel bes Feindes, und diesen Liebesdienst hat ihm Art. 18 nur erleichtert. Wenn man sich im Rheinlande auf den Druck des Feindes beruft, liegt darin eine In Nr. 167 vom 21. Juli 1919 veröffentlicht der „Gießener Anzeiger" Jl)ven offenen Brief an ben Parteitag der Deutschen demokratischen Partei.. Wie weit Sie Anspruch erheben können, Mitglied dieser Partei zu sein ober wie weit sich die demokratische Partei mit Ihren, in dem offenen Brief geäußerten Anschauunge>: eiuverstanden erklärt, tji eine, ureigenste Angelegenheit dieser Partei. Jedenfalls halten wir es für unsere Pflicht, der Oeffentlichkeit gegenüber, den in Punkt 4 Ihres Briefes geäußerten Anschauungen entgegenzutreten. Es bleibt unerftndlich, was bte von Ihnen angeführte Fahrwcrweigerung des Zugpersonals mit dem Rätesystem zu tun hat. Um das von Ihnen als UNffnn bezeichnete .Rätesystem zu bekämpfen, ■Tratte es eines solchen, an den Haaren herbeige-- zagenen Mittels nicht bedurft, ganz, abgesehen davon, daß dem Fackyuann ohne weiteres klar ist, daß eine derartige hier nicht nachprüfbare Behauptung auf Richtigkeit keinen Anspruch erheben kann. Sie haben sich! die Sache insofern sehr leicht gemacht, als Sie für Ihren Beweis den Bahirhof Lehrte gewählt haben, für die noch Anfangs dieses Monats angeführten Vorgänge in dem naher- liegenden Hauptbahuhof Frankfurt sind Sie aus leicht erklärlichen Gründen den Beweis gänzlich sch-uldig geblieben. Sind Ihnen denn die während des Krieges sonst allseitig anerkannten Leistungen der Eisenbahner im allgemeinen und des Jahr- versouals im besonderen nicht bekannt, daß Sie wtzt glauben', das Fahrpersvnal als Abschreckungsmittel gegen das Rätesystem der Oeffentlichkeit gegenüber benutzen zu müffen? Und wissen Sie nicht, daß die Höchswienstdauer des Fahrpersonals immer noch 12 Stunden betrügt? Ganz allein das Vorhandensein dieser Bestimmung beweist die Unrichttgkeit des von Jhmm angeführten Lehrter Vorganges. Wir bewundern, den Mut, mit dem Sie eine, wenn überhaupt vorgekomnvme Wirkung, ohne Kenntnis der Ursachen beurteilen, empfehlen Ihnen aber, künftig vor Veröffentlichung von derartigen, einen ganzen Boamtenstand treffenden Behauptungen euren sachkundigen Fachmann Die Komi I -- Butzbach Wlgrordnetenw V18.heil mit Stir I I. Gonterskir 11 Mp Beigevrd s Maten ausgrstM M-lg Heinrich Graf, Heinrich Ro b ®Iau4, Milchfuh I M Etimmberecht 11 Gebrauch yntai I s.fürn Georg Hein w i°3, Wilb. Lo; ^Lrmich Klaus: J ,'a- '^deines mit .7" bürgerliche - "Mat erhielt 100 . . Nonnen, fe KLmnch Koc Tonmeisters Kvlt ™Nrj)a geworden. _ , . Ein Anttüg des Abg. Dr. Graf v. Posadowskb (D-N.) u Gen. wlll die Besttmmungen, dre srch aus die mangelnde Zusttmmuna der Länder beziehen, garrz streichen. Ter Abg. i/r. Heinze (T>. Bp und Gen. beantragen, daß bei manselndur Zustimmung der Länder eine Neubildung oder Gebietsänderung nur durch ein Verfassungändernde<- kieichsgesetz erfolgen kann, wenn das Reichsmter- ibsse es erheischt. In Verbindung mit Artikel 18 werden die Artikel 62 und 64 (Stimmrecht von Vertretungen bet Länber im Reichsrat) beraten. Nach Art. 62 hat im Neichsrat jebes Land Mindestens eine Stimme, bei den größeren Ländern, entfällt auf 1 Million Einwohner eine Stimme. Mein Land darf durch mehr als Zweifünftel aller Stimmen vertreten sein. Deutsch-Oesterreich erhält nach Anschluß Sitz und Stimme im Rnchsrat. Nach Art 64 werden die Länder im Reichsrat durch Mritglieder ihrer Regierung vertreten, jedoch werden die Hälfte der preußischem Stimimen nach Matz- habe eines Landesgesetzes von den Verwaltungen der preußischen Provinzen gestellt. Zu Arttkel 62 beantragen dre Sozralbemo- kraten Auer und Gen. die Abänderung, daß Länder, die wenigstens eine Million Einwohner haben, dann stimmberechttgt sind, wenn durch Reichsgesetz anerkannt wird, daß übernneg-ube wirtschaftliche Gründe eine besondere Vertretung erfordern. Zu Arttkel 64 beantragen die uw- aWtfngigen Sozialdemokraten Frau Agnes und Genoffen, daß die preußischen (Stimmen nicht bun den Provinzialverwaltungen, sondern von Pro- vinzial-Landtagen und zwar auf Grund Les Reichstagswahlrechts zu bestellen sind. Abg. Do. Heinze (T. Dp.) und Gen. beantragt den Zusatz, daß die (Stimmen einheitlich für i-edes Land abzu geben find. Abg Sollmann (Soz.): Die Gebitts- ändemngen sind durch den Kompromistantrag, dem wir zu stimmen, wesentlich erleichtert. Dage gen stnd die Bestimmungen für die Volksabstimmung Wesentlich erschwert. Die Vorschriften über bi? Gebietsanderung ohne Zustimmung der unmittelbar beteiligten Länder soll erst zwei Jähre nach Verkündung ber Verfassung in Kraft treten. ah-K Schärfe ist in ber Hauptsache im Hinblick auf bie Verhältnisse tm Westen eingeführt Worten Ich glaube ohne Wibchffpruch festzustellen, daß alle Vertreter der Rheinlande einig sind in ?er Auffassung, daß jetzt irgendroelche Loslösungs- er peri mente im Rheinland nicht vorgenommen Werben dürfen. ES ift vielmehr für alle Parteien ohne Ausnahme wichttg, eine Einheitsfront geynt L KcLse.P K”sta9 und 5ri qewiffe Drohung? Da muß es heißen: Landgraf werbe hart! Wir in Leipzig wissen es zu schätzen, einen starken Nachbar zu haben, sonst saßen wir unter ber Herrschaft ber Dynastie Geyer. Ohne Breußen hätte gerade die Sozialdemokratie keine xistzeuzberechttE"^- Morden Sie (nach lmks) Preußen, und Sie morden sich feTbft. Preuß. Minister Heine: Preußen ift weit entfernt von jedem Parttkularismus, aber das Preußen, das wir aufbauen. Wollen, ist nicht das alte Preußen. Kein Unitarismus, der damit an- fangen .vollte, daß er zunächst einmal die bestehenden Kräfte der Einheit zeritückelt, wäre vollkommen gedankenlos. Preußen ist nicht abgeneigt, im Interesse ber Vereinheitlichung auch preußische Gebietsteile herzugeben und es verhandelte battlbeft mit dem Freistaat Hamburg und den tTjüiingifdxn Staaten. Aber es ist notwendig, daß solck)? Tinge nicht aus der Stimmung, aus bet Erregung und aus dem Schmerz einer Zeit herausgeschehen, die — sagen wir es mal ganz offen — nicht mähr in jeder Beziehung völlig zurechnungsfähig, ist. Tes- Wb legt bie preußische Regierung aucfi besonderert Wert auf bie Sperrfristen. Es gibt für den Augenblick genug Probleme, bie der Lösung harren. Abg. Dr. Heinde (D. V.-P.): Gerabe als Sachse, der ber preußischen Frage völlig objektiv gegenübersteht, bebanere ich umso tiefer die Ab- ttetgung, die sich vielfach gegen Preußen geltend «macht tat. Eines ber Kriegsziele unserer Gegner ist bie Zertrümmerung Preußens gewesen. Wem: man den preußischen Staat vernichtet, so trifft man Teutschlanb ins Herz und macht ben Wüderaufbau. Teutfchlands unmöglich Dem neuen Reiche wird es sckwer sein, Staats- unb ReichsgesüN zu entwickeln. Tic preußischen Provinzen, als Lander konstftuiert, werden nur den Partikularismus pflegen, um ihre Loslösung vom Staate zu recket- ^Abg. Haase (Uuabh.): Der Kompromißi ______________—----- --------- Weicht einer klaren EntscherbuLg aus. Preußen ° Universität. Wer als Hochschule hat sie volle in Beschluß einet Gebiets- mutz in das Reich auf gehen, bann müssen aber die I Leh r t-__:c.-_s.— fi'kSruittHrf»m (d-Avrtptt fintorTT • Bedingung. s ch u3[ e^sein ^Sie^dün^der E^ttiefting ^er ^All-1 Gebiet bedarf es ber Genehmigung der WittschafL. I gemeinbilbung. Sie bekämpft bie Halbbildung. Ihr abteilung (^ectton Ewiwmique) in Maui- Ziel ind geistig bewußte, selbständige ** Lrebrg-Museum. Vor gefüllten Persönlichkeiten. . Hörsaale sprach am vergangenen Sonntag Di. I 4. Die Volkshochschule dient nicht einer Riemann über bie beutschen Kalisalz- , Partei. Sie ist als ganzes auch nicht auf eine [ a g e r. In ber Einführung gab er einen trgcnbwie gerichtete Weltansä>auung sestgelegt. Sic I Ueberblicf über bie Entstehung ber Kalisalz» I X>o11 ttf breiig 1 öd neutr»L (agei; in vorzüglicher Weise verftanb.ber Red» ( von 10 Wochen Vortragsreihen unb besonders ner sobann?ie Bedeutung ^r Ka^ Arbeitsgemeinschaften mit ungezwungener Aus- Düngemittel an Hand zahlrmcher Abbildmi- l spräche bieten. Zur Ergänzung erteilt sie Unter- gen zu demonstrieren. Zum Schatz wurde noctz richt in Elcmentarfächeru. (S. Anzeigentell.) die Frage ber beutschen Kalisalze für unfert ; Zukunft eingehenb erörtert (Deutschlanb steh, »» . ^vensMlttel. bekanntlich an erster Stelle in ber Kalis.ü- . * °" Derte 11ung Am Donnerstag Produktion). Der Vorsitzende der Gesellschch und Freitag gelangt in den Verkaussstetten oer . mrof Dr Sommer, zollt, l Mittelkarte und Abgabe des Bezugsabschnftteö lichen Dank für seme lehrreichen Ausfuhrun-1 Nr. 14. (Näheres siehe Anzeige.) I gen. Mit der 6. Volksvorlesung fanden dir! ** Ausgabe von Süßstoff (Sacharin). Vorträge für das Sommer-Semester ihre,,! Für die Zeit vom 15. Juli bis 15. August wirb Abschluß. Zu Beginn bes Winter-Se»! gegen bie Lieserungsabschnitte 5 unb 6 der Süß- mesters ist als erster Vortrag bie Experi-i sloffkarte „H" (blau) unb 2 unb 3 ber Süßstoff- mental-Vorlefung „Volkstümliche Arzneimil»! lar^_ "0" (gelb) von ben Sutzstoftabgabestellen I te^ m^. Streifzügen in bas Gebiet ber nu» j (Sü&ftoff abgegeben. bernen Pharmakologie und physiologischen I Frachtgutsperrr. I Pathologie" vorgemerkt. Frankfurt a. M., 22. Juli. (Wolff.) T« I ** Die Vereinigung der Angestell»« hiesig? Eisenbahnbirektion teilt amtlich mft, l»ß txn im Tabakgewerbe, Ortsgruppe Gicßcn, f am Tvnncrstag, Freitag und Samstag dieser I hält Samstag, 26. Juli, nachm. 4 Uhr, tm Kaufm. ■ Woche die Annahme von Frachtstückgut bei ber I Vereinshaus eine Versammlung ab, zu ber samt» 3 Güterabferttgung Frankfurt HauptgüterbahnHof ge- Mitglieber imb Angestellte sowie alle übrigai I sperrt ist. Tie Eilgut- und Güterabfertigungen Interessenten bes Tabakgewerbes ein geladen sm j in Frankfurt-Ost, -Süd, und -West sowie die ** Der Bezirkstag Gabelsbergrr»> Eilgutabserttgung F.-ankfurt-Hauptbahnhof nehmen scher Stenographen ftndet am Sonutaz, 1 an diesen Togen nur Lebens- und Arzneimittel an. 127. Juli, in der Bezirksschule, West-Anloge 43, | * statt. Näheres siehe Anzeigenteil. ♦* Amtliche Bersonalna'chrichten. ** Ter Sozialbemvkratische Wahl« ZuM Vorsitzenden des Ausschusses zur Feststellung v e rein ftoltet Humtag d« I von Kriegsschäden in der Provinz StarkMburg Ut 27-Juli na^it^s3 roßes^v»I an Stelle des Oberregierungsrats Dr. Warner merfest in sämtlichen Räumen der Liebig--ß ber Rat bei ber Provinzialdirektion Starkenburg, v ö v e. Kreisbirektor Muhl, unb zum stellvertretenden, ♦* Wettervoraussage für Dvi»> Vorsitzenden an Stelle des Oberregierungsrats Dr. nersta g: Unbeständig, Temperatur wenig gr»> R e i tz der Vorstand des Polizeianits Offenbach und ändert, Winde aus westlicher Richtung, zweiter Beamter beim Kreisamt Offenbach, Regie- Qnnhfiviä lAiekren rungsrat Gebhard, bestellt worden. — Der mitI Latwrreid Gieycn. der Versetzung von Geschäften eines Hilfsarbeiters (>ei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums bet Finanzen beauftragte Kassier b:r Sdacft-fcku deukasse, Ob'rftnanztat Balth. Kloos ist mit Wirkung vom 21. b. Mts. an zum dor- ttagenben Rat bei bieset Wteilung bes Ministeriums ber Finanzen mit bem Amtstitel „Oberfinanzrat" ernannt worden. — Der technische Revisor Karl Erster zu Darmstadt wurde zum technischen Assistenten bei dem bautechnischen Dienst der Ministerialabteilung für Bauwesen ernannt. ** Aus dem Militärwochen- des »’ntu c n aUU Pr k liu- v. i r btr v v, ' eangene ^ach ?eiManh .' ' bisher unauft ^MteiÄ11, ' fr ik gern» , . s'anden. Öeu kreis Giehm. nachmittag, die Nationalversammlung am Sams tag nachmittag 3 Uhr den Bericht über den Frie- AMBI icbert war, da kein Gegenkandidat aufgestellt I e des Dezugsabschnittes Nr. 14. Beliefert werden -MMMWJiinrar.. wenrrK mrf entfällt 7, Pfund 85648 £es „Gewerkschaft 5 ich Alimmmm ptfttyfi n Lagen dir Arber niete c er Betrieb in Vvllm Us< den konnte. , 22. Juli. In unfern ^oth soll v diesem Jäte rischen Lichtes int Ansbu le Msersheim deint man über diese te g mch immer zu keiner etommen zu sein. Bertt de in einer öffeiülute t, daß niemand gegenJ* 1 Lichts stimmt. Es ta g nur keine Einigim? ’ rleihmg erM werte mt Bauern sollte er HaMlaümg tr^ , Md itbeitaauf «u He goffca «hM MtzdMks fcÄ vemnM ^getügt 1^5 fonncnuMÄXr t« es deshalb m , Ausweg zu Mwl Vruckarbeiten jeder Att tätigt fitirrtn und prdsnxrt an die Druderd von Justus Christ • Stehen - Her H>ttHttaftra6e 38 Zenstprech« Ei. \zn Nicht mehr WaHlerftrafcc 77 Bekanntmachung. Wegen Ausbau der Wegestrecke Dom Gl-'i- berger Schacht bis zur Wegekreu-ung Gleiberg— Heuchelhrim ist dieser Teil der Straße Gießen— Gleiberg bis auf weiteres gesperrt. (8524 Krofdorf, den 17. Juli 1919. Tic Polizeivcrwaltung. Der Bürgermeister. Vcrstcigerung. Donnerstag den 24. Jnli, von nachmittags 2 Ubr ab, versteigere ich Neustadt 55 im «Pfau" 1 neues Schlafzimmer, behebend aus 2 Bettstelle», 2 Nachttischen, 1 Wasch-Schrank mit Spiegelaussatz, 1 Srnegelschrank, 1 Plüschsosa mit 4 Sesseln (roter Vrebvlusch), 1 großen Trumeauspreget mit Unter- sah. I Büfett nufebnum votiert «vier Prachtgegenstandei. Ferner aus einem Nachlaß: 2 ftleiber* übranke, 1 prima eichener Kleiderschrank «antik», 2 Sofas, 3 Tische, 1 Waschkommode, 1 EiSscbrank. 6 Stühle, 1 Bettstelle mit Svrungrabmen und Kett, 1 Weinzeugschrank, 1 Eckschranh 2 Nachttische, zwei Rohrsessel, 1 Kinderbadewanne. Kemer: 1 3arm. Gaslüster, eine Bowle, Bilder, Haukhaltungs- gegenstände, 3 Waschbütten, 6 Paar Portieren, ein neues Soia, ein neuer Küchenschrank mit Aussatz, 1 neue Nähmaschine 2 Kinderwagen, 1 Gartenschlauch. Sodann eine größere Partie Bücher, darunter vollständige Werke. Versteigerung bestimmt. H. Benner IL, Auktionator. Krofborfer Str. 9. Von 11 Uhr ab Besichtigung erwünscht. NB. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke. 014352 Mt dem 15. August 1919 vetlieven die enttte 5 und 6 bzw. 2 und 3 rhrr öültiqfdt Mem r^ttpE nicht abgerufene Sußi'wff- grat dürfen von den Ausgabestellen frei vcr- ” Sterben. s AM Bl, «M. 1 Berftn-Johaneistbal Schlosshotel Dillenburg (beim Wilhelmsturm) 1 Geräumige komfortable Fremdenzimmer | mit Veranden. — Schön renovierte Säle. 3 Gute Verpflegung bei mäßigen Preisen. Vorzügliche Küche. SCHATTIGE GARTEN-WIRTSCHAFT mit herrlicher Aussicht in das Tat Gut gepflegte Biere. = = Reine Weine. | Telephon 289. [««Dl FRITZ KLOMANN. ttmrbe, tft die Dahtbttttlrgang doch als sehr stark zu bezeichnen, ein sehr ehrendes ZcuLnis für den Gewählten. Bekanntmachung In unser Handelsregister warb« heute bei der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatz-Genossenschaft. e G. m u H. in Torf-Gill eingettageN: Ernst Matern ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seine Stelle der Lanbwirt Jakob Schwarz in Torf-Gill in den Vorstand gewählt. Lich, den 19. Juli 1919. 8561V hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung Die Sprechstunden des Mitterm gungs- und i Wobnlmasamts werden auf vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt. Gießen, den 22. Juli 1919. 8578B Ter Oberbürgermeister (Stöbt Wohnungsamt). [ 2Tuf jeden Bezugsabschnitt Preise von 70 Pfennig. Kietzen, den 21. Juli 1919. Esskarte „H" (blau) unb 2 und 3 der Süß- tte „G" (gckb) von den Süststoffabgabestel len WM abgegeben. Es gelangen auf die Ab- Ht 5 und 6 je ein Briefchen und auf die trnttc 2 und 3 je eine Schachts zur Aus- - ÄQh|Qht fflr "WrK o[Srren Ausfu^ °Koorleiung fQn^. .Sommer-Sem^.' M des 53in en.I Iter Vorttaa bie L: ^kslümlL.AM-, ■ ,W das Gebiet btr I «gültig. Zwischen Georg Heinrich Gras und ch Lind I. fitchet somit Stichwahl statt m. Obbornhofen, 22. Juli. Bei txr igeordnetenwahl wurde der von der ialdemokr arischen Partei aufgestellte Land.v rt tl Henzel mit 209 Stimmen gewählt. Der l der bürgerlichen Patt ei aufgestellte Gegni- sndidat erhielt 100 Stimmen weniger et: Nonnenroth, 22. Juli. Wiederum sich die mustergültige Einigkeit unseres Dorfes der Beigeordneten wähl glänzend hebet. Auster einigen zersplittetten Stimmen, die cheinend mehr aus Ulk abgegeben wurden, roe Heinrich Koch III., SchmuH, Sohn oes »rviebemrifterö Kvch, einstimmig zum 58cigcorb> nt gewählt Obwohl die Wahl von vornhere-n Staatskanzler Dr. Renner eine Begegnung haben werden. Am Freitag vormittag treffen sie wieder in Wien ein. Der Hauptausschuß wird am Freitag nachmittag, die Nationalversammlung am Sams- .. 22 5»It. Die neue Spiel» fkit des L a nde s theoters wird am Sonntag v-n 7J5eptenibeT mit ber Aufführmrg von „Tristan von Isolde von R. Wagner eröffnet werden Es fjtb eine ganze Reihe von Erst- und Ncuauffüh- rungen, sowohl m der Oper, wie im Schauspiel, vorgesehen. n" Zeliyenstadi, 23 Juli. Hier ist btr- ^ocht tm katholischen Sl^ocsternhaus auf Mjrr imaufgcflärtc Weise ein Brand ausge- tnxMijen, der das ganze Gebäude in Asche legte, sts ist ganz bedeutender Schadeir aller Art entstanden. Leute früh war das Feuer noch nicht gdöfdft. hl. Weinheim, 22 Juli. Ter hiesige Lürgerausschust bewllligte 200 000 Mark »urVerbilligungder Auslands leben s- mittcT. Tiefe Summe soll aber nicht, wie es der Gemetnderat wünschte, durchs Ächnlalaufnahme sondern durch eine Umlage in Gestalt einer Nach- ragssteuer aufgebracht werden. SffiS S5&Ä '.den findet am ÄD Mksschule, SeMnlc» Anzeigenteil. ldesnvkratischeL,, wmitcltet am Eotmü:, aUk.eingrvbesL» len Äaumm btr Liebst »raussage für $1 üng, Teniperttur to, sicher Richtung. ar bürg, 21. Juli. Sic schon lange er- _ inreihung der Stadt Marburg . .. ..... m die Klasse der teueren Orte dürfte jetzt tick 22 (Hili. Ar kkh. »ur Tatsache werden. Eine Abordnung des B e amtenbundes ist in Berlin an maßgebender £ teile in dieser Hinsicht vorstellig geworden und hat daS erforderliche Material vvrgelegt. Die staatlichen Saargrubcn. Saarbrücken, 22. Juli. (WTB.) Wie die „Saarbr. Ztg." meldtt, sindtt heute hier zur Vornahme ber Ausführung des Fr jeden s vt rtra aes eine Besprechung von Ber- tretem der deulschen und französischen Regierung statt, die die Uebernahme des Lesitzes ber staatlichen Saargruben und die Verhältnisse der Beamtenschaft die er Gruben zum Gegenstand haben. An dieser Aussprache nehmen teil alle Bettreter d.>r deutschen Negierung der Vorsitzende der Bergwerksdirektini, Geh Oberbergrat Fuchs, als Bettreter des preu- stischen Handelsmrnisters Geh. Bergrat und vottr. Rat im Handelsmi nisterium Flämming: als Der- treter der französischen Regierung Oberst <Äfliny, Grubendirektvr tm Miinsterium für die mdustiHle Wiederherstellung und Hauptmann Taum, Chef des französischen Grubenkontrolldtenstes in Saarbrücken. Das BesatzungsabkoMinen für die Rheinlande. Köln, 22. Juli. Bor den auf heute nach Köln eingeladenen Bettretern aller rheinischen Berufskreise aus Stadt und Land machte Unterstaatsekretär Dr. Lewald, der Vorsitzende der deutschen Kommission für die Der Handlungen in Versailles, über das Besatzungsabkommen Mitteilungen über den bisherigen Gang der Verhandlungen. Es waren alle Landesteile der besetzten Gebiete vertreten, mit Ausnahme des Regierungsbezirks Wiesbaden. Die erschienenen Vertreter aller Behörden der Stadt- und Landkreise, ber Provinz, der Geistlichkeit aller Bekenntnisse, der Beamten und Lehrer, Gewerkschaften, Handelsinteressenten, Landwirtschaft und Schiffahrt nahmen Gelegenheit, ihre Wünsche für die Gestaltung des Besatzungsverhältnisses vorzubringtn. Der neuernannte Reichsund Staatskommissar v. Starck hielt eine Ansprache über die Aufgaben seines Amtes und entwickelte die Gesichtspunkte, nach denen er bestrebt sein werde, sich der ihm an vertrauten Interessen wahrznnehmen. Wechsel der französischen Brsatzungstruppen. Frankfurt a M., 22. Juli. (Wolsf.) Wie wir erfahren, ist die Besatzungsttuppe für das französische Gebiet der besetzten Zone die 10. Armee in Aussicht genommen worden, so datz die 4. und 8. Armee in den von ihnen bisher besetzten (Gebieten sehr bald Truppen der 10. Armee Platz machen werden. General Mangin bleibt Führer der 10. Armee und Mainz Sitz des Armee-Oberkommandos. Oesterreich und der Fricdensvertrag. Wien, 22. Juli. (WTB.) Gestern fand unter dem Vorsitz des Vizekanzlers Fink ein mehrstündiger Kabinettsrat statt, worin die Friedensbedingungen einer eingehenden Erörterung unterzogen wurden. HeuA abend begeben sich Präsident Seitz, Vizekanzler Fink und die Staatssekretäre Bauer, Schumpeter und Zerdik nach Feldkirch, wo sie mit ‘§8^ ! ufeuh -rgM-V aeifilb,, 2?lt ih. htßÜt* «ty Bekanntmachung. DaS Hessische Landes-Arbeits- und Wittschasts- amt hat die Stadt Gießen ermächtigt, Anordnungen zu treffen, wie sie im Artikel I, Ziffer 1 der Bekanntmachung vom 22. Juni 1919, betreffend den Schutz der Mieter, zugelassen sind. Demgemäß wird für den Bezirk der Stadt Gießen folgende Anordnung getroffen: Jeder Abschluß eines Mietvertrags über W0hnräume, Läden und Werkstätten ist vom Vermieter binnen einer Woche nach Abschluß des Vertrags dem Städtischen Wohnungsamt, Ost-Anlage 11, anzuzeigen. Die Anzeigen sind nach dem vorgeschriebenen Formular, das aus Zimmer 8 der Stadtverwaltung, dem Polizeiamt und dem Wohnungsamt erhältlich ist, zu erstatten. Uebersteigt der vereinbarte Mittzins ben Betrag, der für Wohnräume, Läden oder Werkstätten der gemieteten Art und Ausstattung unter Berücksichtigung der Nebenleistungen des Vermieters üblich und angemessen ist, so kann sowohl das Städtische Wohnungsamt innerhalb einer Woche nach Eingang der Anzeige als auch ber Mieter bis zum Ablauf zweier Wochen nach Abschluß des Vettcaas bei dem Mieteinigungsamte beantragen, daß der Mietzins auf die angemessene Höhe herabgesetzt wirb; etwaige Neben- leiftungen des Mieters gelten als Teile des Mietzinses, ebenso eine für den Nachweis der Mitträume gezahlte Belohnung, soweit sie dem Vermieter unmittelbar oder mittelbar zusließt. Aus einem Mietverträge, der dem Städtischen Wohnungsamt nicht an gezeigt ist, können von dem Vermieter keine Ansprüche geltend gemacht rver- ben. Der Vertrag wirb mich in Ansehung ber Ansprüche des Vermieters wirksam, wenn weder das Städtische Wohnungsamt, noch der Mieter innerhalb der Frist von zwei Wochen eine Herabsetzung des vereinbarten Mietzinses beantragt, wenn die Anträge auf Herabsetzung zurückgezogen werden, oder wenn das Mitteinigungsamt über die Anträge entscheidet. Unterlassung der Anzeigen wird mit Geldstrafe bis zu ebttaui'ent» Mark bestraft. Gießen, den 22. Juli 1919. 85808 Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. struktwn des Kabinetts werde sofort nach der Rückkehr Paderowskis nach Warschau durchgeführ werden. Tas polnische Parlament sprach nach einer Debatte über die Arbeitslosigkeit den 3Xv nistern für den Schutz ber Arbeit und für öffentliche Arbeiten fein Mißtrauen aus, lehnte aber mit Rücksicht daraus, daß Polen keine KricyS» cnlschädigung erhalten, sondern tm Gegenteil einige Milliarden zahlen soll, den Antrag ab, auch dem Handelsminister und dem Finanz Minister das Mist trauen auszusprechen. Die Krisis des Kabinetts Elemenceau. Versailles, 22. Juli. In der heutigen Dormittagssitzung der Kammer beantragte nach Beginn der Sitzung der Sozialist Bon, die aus der Tagesordnung stehende Diskussion über Er Nennungen zur Ehrenlegion zu vertagen, da es keine Regierungmehrgeb e. Die Kammer habe Freitag durch Annahme der Tagesordnung Augaancur dem Ministerium ihr Mißtrauen ausgesprochen. Trotz des Widerspruchs des Justiz mimsterS Mail pflichtete bie Kammer dem Sozia listen Bon bei unb vertagte bie Sitzung auf nachmittag. Zu Beginn ber Nachmittagssitzung erklärte sich Miinsterpräsibent Elemenceau bereit, bie Interpellationen bes Deputierten Fournier über die all gemeine Politik der Regierung fofort zu beont warten. Poincarö in der belgischen Kammer. Amsterdam, 23. Jüli. (WTB.) Havas Einer Reutermeldung auS Brüssel zufolge sand zu Ehren Poincarssin der belgischen Kam mer eine feierliche Sitzung statt. In seiner An spräche auf bie Begrüßungsrede des Kammerpräsidenten erklärte Pomcars, Frankreich und Belgien, die im Kriege vereinigt gewesen seien, würden es auch int Frieden bleiben. Frankreich bringe Bel flieh Bewunderung und Dankbarkeit entgegen unb werde sich stets bemühen, dies durch Taten $n beweisen. Das neue Palästina. Amsterdam, 22. Jüli. (WTB.) Das Presse bureau Radio meldtt aus Neupork: Die zionistische Orgamsation von Amerika teilt mit, daß IV, bis 2 Millionen Juden von allen Teilen ber Welt nach Palästina gehen werden. Man erwartet, daf- cinc Million allein aus Rußland kommt Naumann Vorsitzender der Demokratischen Partei. Berlin, 22. Just. (WTB.) Der bem> kratisckpe Parteitag wählte beute den Abgeordneten Frieinch Naumann mit 2ö5 Stimmen zum erste» Vorsitzenden der Parter. Günstige Zuckerernte in Amerika Amsterdam, 22. Juli. (WTB.) Wie das Presiebureau Radio aus Washington meldet, schätz' das Laildwirtschastsamt den Zuckerertrag in Jahr«' 1919/20 auf 1118 000 Tonnen das sind 7500C Tonnen mehr als das TuuAchnittchergcbms feit Jahren. Eine Lustschiffkatastrophr. Chicago, 22. Julr. (WTB.) Reuter. Ein neuerbautes großes lenkbares Luftschiff geriet bet einem Probeflug inBrand und fiel ans 500 Fuß Höhe auf ein Bankgebäude. Die Benzinbehälter des Luftschiffes explodierten beim Aufschlagen. Von den Angestellten der Bank tourten zehn getötet und 25 verwundet. ofortvt- EG c ö^u »11 V . prandenlen Elemenceau um baüxg? Mtt> *9 betreffs Zusammensetzung und Zeitpunkt Zusammentritts der Kommission zur Heimbeförderung ber Kriegsgcfan- fl^nert ersucht und dabei darauf dingewieson, bafe Herr Elemenceau am 26. Mai dieses Jahres veriprochen habe, die Verttttw ber alliierten und aiwzüerien Mächte würden mit Bereitn^lligv.'it eine Kommission zu diesem Zwecke einsetzen, sobald ' \ Frieden unterzeichnet fei. Ter Friede Nt ^ridjnct und bereits von Teutschiand ra- ^»iber immer noch warte die deutsche Re- cnerurp- vergeblich auf die Bildung der erwähnten StonTmtfitm. Die «ommunalwahlen. —.— Butzbach, 22. Juli. Bei der zwttten Befgeorbnctc nwahl wurde Rudelsabritant I 23. $ eil mit Stimmenmohrhttt gewählt. s. Gonterskirchen, 21. Juli. Zu der idhigen Beigeordnetenwahl waren füni tuibibaten ausgestellt: Wilh. Lotz, Bäckermeister SflDrg Heinrich Graf, Landwitt, Friedrich Lind I., Landwirt, Heinrich Rohn II., Landwirt und Hein lich Klaus, Milchfuhrmann. Im ganzen haben Ion 340 Stimmberechtigten 198 hon ihrem Wahl tftfy Gebrauch gemacht, also 58 Prozent. Es thielten Georg Heinrich Graf 82, Friedrich Einb I. 53, WUh Lotz 46, Heinrich Rohn II. 14 Heinrich Klaus 2 Stimmen. Eine Stimme Sport ** Lang - Göns, 22. Juli. Am Sonntag Tanb hier das 5. Bezirkswetturnen des 5 Bezirks des Gaues Hessen der Deutschen Turner- iwaft statt. Kurz nach 9 Uhr begannen auf dem aut eingerichteten Platze vor den Niederhofen die Wettkämpfe. Sie bestanden in Hochspringer: ohne Brett, Weitspringen ohne Brett, Kugelstoßen, prüfen 100 Meter und eine Pflichtfreiübung. Geturnt wurde in 4 Stufen, aktive Turner über 18 Jahre (ca. 100 Teilnehmer), Zöglinge, Ober* fluie, 16 und 17 Jahre alte flOO Teilnehmer), Zöglinge der Unterstufe, 15» und 16jährige (ca 150 Teilnehmer) und Schüler (ca. 80 Teilnehmer). Nachmittags sand noch ein Stafettenlauf statt, bet dem der Turnverein Butzbach Sieger blieb; ebenso sand ein Sonderwetturnen in Stabhoch- fpnmfl statt, in dem A. Richter, Turnverein 1860 Bad-Nauheim, Sieger blieb; an zweiter Stelle standen Fr Gries und I. Heß, beide vom Turnverein 1860 Bab-Nauheim, unb Anton Weibe vom Turnverein Ober Mörlen. Ern Faustlallkampf zwischen Mannschaften bes Turnvereins Frieb- berg und Turnverein Tornassenhttm mußte wegen Regenwctter unterbleiben. Gegen 5 Uhr hielt Gau- turnwart Will aus Gießen eine Ansprache und ermahnte die Turner und besonders die jüngeren, treu zur deutschen Turnsache zu stehen unb baburch nntzuwirken, daß unser Vaterland bald wieder eine achtunggebietende Stellung in der Welt ein* nimmt. Bezirksturnwart Har tma nn aus Bad- Nauheim nahm hierauf die Preisverteilung vor. Es erhielten in ber Schülerstufe ben 1 Preis mit 80 Punkten Willy Brückel, Lang-Göns, ben 2-.Preis mit 79 Punkten Hck). Fisch, Butzl»ach, imb Willy Wetz, Griedel, den 3. Preis mit 77 Punkten Willy Stoll, Turnverein Bab-Nauheim usw In ber Zöglingsunterstufe 1. Preis m. 83 P. Karl Hofmann, Friedberg, 2. Preis mit 82 P. Otto Mörter, Butzbach, 3 Preis mit 79'/, P. Wilh. Grieb, Holzheim. In ber Zöglingsoberstufe: 1. Preis mit 76 P. Alfred Stras- beim, Griedel, 2. Preis mit 75 P. Konrad Klee, Holzheim, 3. Preis Wilh. Fenchel, Gambach. Von aktiven Turnern: 1. Preis mit 83 P. Albert Richter, Turnverein Bad Nauheim, 2. Preis mit 76 P. Christ. Schlosser, Grüiringen, unb Th. Becker, DiTV. Bad-Nauheim, den 3. Preis mit 75 P. Wllh. Lang, Lang-Göns usw. 1911 wurde das erste Bezirksturnfest ebenfalls in Lang-Göns gefeiert, gleichzeitig als lOOjähriae Erinnerung an die Eröffnung des 1. deutschen Turnplatzes durch Jahn auf der Hasen Heide. Haute sind es hundert Jahre, daß die Turnplätze geschlossen, die Vereine ausgelöst und die Hauptsührer, wie Jahn, Arndt, Werdig, der Demagogie verdächtig, ins Gefängnis geworfen wurden. — Das Bezirkswttturnen für den zweiten Bezirk (Gteßen-Wetzlar) sindtt am 27. Juli in Grünberg statt. Letzte Nachrichten. Die deutschen Bischöfe gegen die Auslieferung des Kaisers. Berlin, 23. Juli. Dem „Berliner Lokal- Anzeiger" wird aus Fulda gemeDet: Für die bevorstehende Bischofskonferenz wurde ent Antrag eingebracht, gegen die Auslieferung von Mitglieder, c des Kaiserhauses an bte Entente entschieden zu protestieren. Die Frage der Kriegsgefangenenheimkchr. Versailles, 22. Julr. (WTB. ) Tie deutsche Regierung hat gestern erneut den Ml- Kreis Wetzlar. ?"^e tzllar 21. Juli. Der Kreistag hat >iitc6 Beschluß 30 000 Mk. für die Zwecke per !Nei nsledelun gsgesell schäft zur Bersü^ ü itg gestellt. — Pfarrer A. Bausch- Kölsch- ruien, Voriitzender des Kreisbauernvereins, ber cm Kreistag zum Krrisdeputier!en auf eine Amts- üuer von 6 Jahren gewählt wurde, ist als solc^r cm Oberpräsidenten bestattgt worden. Hessen-Nassau. ga Frankfurt a M., 23. Juli. Mit Ge- ijic war der gestrige Markt durch den Großhandel und Erzeuger aus dem Frankfurter Gebiet rd) selbst aus ber weiteren Umgebung sehr gut beschickt. Tie Preise sanken für den Klein- !anbei erheblich. Gelberüben kosteten 30 bis 35 Pfennig, Kohlrabi 35—40 Pfennig unb 5 mischk 0 hl 25—30 Pfennig per Pfunb. Tas 'irmüse konnte nicht alles vorn regulären Klrin- Itiibel mifgenommen worben und viel davon ging rodh zu niedrigerem Preis zum Verkauf an ben C-traficnbanbel. — Auf dem Obstmarkt ist das 6inten ber Preise nicht bebcutenb. Kirschen gingen jian Preise von 1,60—1,80 Mk., Kirschbirnen für 1,10—1,20 Mk. unb Zuckerbirnen für 1,50 bis 1.70 Mk. per Pfund ab. Universitätr-Nachrichten. Marburg, 21. Juli. Geh. Regierungsrat Professor der Geschichte Dr. Busch ist rum Rektor der hiesigen Universität ernannt worden. von Süßstoff (Sndjnrin). stbulö qylL »gf? . | 5=ÜL die Zett vom 15. Juli bis 15. August 1919 krint, cflrtAti^^eEE'.ecgcn die Liesvrungsabsckuritte 5 unb 6 ber Im t11 & (l j-, c-;5»9!?®frf(rrte „H" (blau) unb 2 unb 3 ber Süß- 1_________ IkÄiDerirlMJÄms BrlM'eoha Dalv.-Druexerel, B. Lugi, fließen n frtimilligt öttlleigttuog. Freitag den 25. Juli 1919, vormittag« 10 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 im „P f a u" dahier gegen Barzahlung einen 8 jährigen Schimmel Mailich (für leichtes Fuhrwerk geeignet). Junker, »»»» Gerichtsvollzieher in Gießen, Plockftraße 7 n eis Püvtffgm. en, 22. M tes 'mrd< der ^A ttis Friedberg. Rlnibmow. M : w S'Sr, behördliche Anzeigen. , Käse-Verteilung. fawnt tf 1 Donnerstag und Freitag, dem 24. u. 25. b. Mts., ir|t » 1 "* 9t in den nachstehenden Verkaufsstellen der Firma * """ ~ ' z soll $ ! * Lebensmittelkarten, die in der linken oberen ! Mi> 7^ egoiijcr iMt die Nummern: 120, 121, 122, 123, 124, 128, '"""------------- " eftette enstr. ö JS> eftelle ckstt. *> . « ee J=> K B C mo cn c I53T S« 5$^ « 0 Sto br. 120 Nr. 128 Nr. 63 Nr. 114 pr. 121 Nr. 129 Nr. 64 Nr. 115 ür. 122 Nr. 130 Nr. 65 Nr. 116 Ür. 123 Nr. 131 Nr. 76 Nr. 117 lit. 124 Nr. 132 Nr. 82 Nr. 118 E Ihre Vermählung zeigen an Dr.nMvet. Theo Derg Dr.mei.vet.®eorg Schmidt im Alter von fast 71 Jahren. Mudau Gießen, 23. Juli 1919 Dolkenhain 014X1 Die Beerdigung findet Freitag den 25. Juli 1919 nachm. 4 Uhr auf dem neuen Friedhof statt Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. 8562V Wanderer sofort gesucht. 8574 gesucht. 014295 5 Monate aller 8590 gesucht. Schäler, Licker Str. 9, Empfehlungen! 8594 einireten. Hofgut Prannbeim. Frfib. alt. Gfltorechappfl Oberh. Bahnhof. 0143 Bah»h»s-Hot«l d°sk"ch°nrann,wlldnach Oberd. Babnh-' Dillenburg. I Bild - Nauheim I Schönes Mab 44 Schönes Mahagronl- BUfett und Kinder- HWW P ^ibnernenfabrik Anni Berg geb. Carle August Frech Automobile, Wetzlar. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Luise Wilker geb. Jughardt Else Schoenewald geb. Wilker Alexander Wilker, Hauptmann u. Eskadronsführer in der Eisernen Eskadron des Garde- Kavallerie-Schützenkorps Dr. Otto Schoenewald Lotte Wilker geb. Grübel und Enkelkinder. Frankfurt am Main, Lesfingitrahe 3. Kopien, f Entwicklungen, X V Vergrlierogen, \ wie alle weiteren photogr. Arbeiten aberaimmt l Mei-Drog. z. Kreuzplatz , Abteilung für Nx Photographie Zur selbständig. Führung eines kleinen bürgerlichen Haushalts älteres Mädchen oder unabhängige Witwe gesucht. Schristl. Angebote unter 014315 an den Giekrener Anzeiger. Wische l W Gießen (Ooethestr.67), Amsterdam (Keizersgracht 556), Charlotten- burg (Kantstr. 158 HL), 22. Juli 1919. Emmy Schmidt geb. Carle Tüchtiges älteres Mädchen gesucht. Frau W. Ncitz, WiesenstraKe 1. 013988 Elektr.Licht-u.Mtanlajen w. gut u.vreiswertanSgef. Sohlosserol u. Install. Ph. Volkmann, Henchelholm, WUtzelmstrahe 34. 8178 für 1700 M. 014355 Wilhelm Jabn, Nidda Bismarckstrane 1. Iroitnts Vremhvlz von 5 Zentner ab tret anö Hans. 7533 Julius Wellhöfer. Telephon 743. "trovtrn Brennholz. Buchen-, Eichen-, Tannenholz, kurz geschnitten, jede Älienge liefert 013395 Ph. Jakobi, Auf der Back 4. n an------n—c2 Gut erhaltene L MMl! vom Linde Dttimnlmnai' f. Küche u.Hans bei hohem I «vl JIUlUlUlH||C Lohne ges. Carl Becker, AU verkaufen. Tragfäbig- Homut Prannbetm. >»-« keit 15 Zentner. Anzuseh. Statt jeder besonderen Anzeige. Nach kurzem Kranksein entschlief am 20. Juli 1919 mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Onkel Rechnungsrat Alexander Wilker unter günstigen Bedingungen gesucht. 014300 oder grober ^zcrer (Harten im nördl. Diertel zu kauien od. pacht, gesucht. 4—5 3.= Haus mit Garten käme auch in Frage. Schr.Ang. unt 014330 a. d. Gieh-Anz. für sofort gesucht. Gute Bervflegung und gute Behandlung w. zugesichert. Reise wird vergütet. [Verschiedenes Repet. Exam. altsranz. germ. erteilt Dr. pbil. in Darmstadt. Schr. Angeb. unter W-l an den Gieh. Anz. Kaust jeLcS Luantum Benzol h. Abel K.ML ICaufe getr.HeiT.-u. Damenkieider L. Rosenzweig, Gießen, Seltersweg 581. «Karte genügt.» 014005 wagen und Ersatzteile dazu, Vergaser, Magnete, komvl. Motore u. Getriebe usw. zn kanlon gesncht. •“’hv Job. Häusler, Automobile. gegr.1896 Frankfurt a. M., Mainzer Landstrahe 153. Tiicktiae saubere Frau oder MWn tagsüber gesucht. 0,4294 Kiefer, Giehen, Wetzstetnstr. 19. 9X12 mit 6 Kassetten- Zirka Qtfrsvfo Stativ. Preis 170 Mk. zu (g Zentner Ola Oil verknusen. Näh. in der verkanten. 014289 Geschäftsit. d. G. A. 01432 ijeonlinrd Schäfer, Tiichl. Frau oder Mädchen für 2 Std. norm, gesncht 01,347 Ott Anlage 9II. in gutes PrivathauS ge- sucht. Näh. zu erfragen Donnerstag zwischen 3 und 6 nachmittags. 014340 Hammttr. 27. Möglichst sofort I Eine gr. Partie V, u. V2 Wcitzbieiflafchen Bahuholstr. 56, Vorderh. mit Vatentverschluh «auch ■ trr - ■ ■ ~ 11 zu Einmachxwecken ver» | Stellengesuch^ wendbar-», SU verkaufen. I ■— —> Rest. „Zum Krokodil , Besseres, erfahrenes Kaiser-Allee 27. B&68 Gebr., noch gut erhalt. Sa# ct M GH die Wirtschaftsherd t GaS sucht Stellet.kl. Haushalt, und Kohlenfeuerung, mit Schriftl. Angeb. u. 014357 Wärmeschrank z.vrk. I014”1 an den Gießener Anzeig. I Eim, J-riedrichstr.14,1. fce>ner S"; Hs D u^IUhge, bsgasS ii | »S51 den? Wrtfßrf 163 Ä* «St), lü6 ^Förderung d OiWNgen), jo Ahmehinuna fta iikrveriidienimi^ bcr be it f 160 Ackeitss Erörterung ■-'"rtiti 161 ^Oeutung mw Artikel 162 (IN M Arbeiter m irkitgebern ani de .«i und der gcsam mduttiven / Ä ihre Bereit -flKr und Angell ilttungrn in den ^beitend. Wrbeitinotc «ningtn der Uni * BoMreise Ni die wicktigsten znindsätzliä)e sozw .tch« Geschcntwun rt zur Begutacht M Gesetze selbst §dne Vertreter fön ’sttgat darüber teil Die Abgg. v< Einlagen, daß di l-r einem vom R ^setzesantrag nick ■unter Darlegung il] lig einzubringen hi Tin Antrag S -lann (Sein.), roil täten ausdrücklich ( Art sehen. Abg. Telius 'Ac die wichtigsten Mgen Bernisgrr ist vertreten sein Die Abgg. A r (Magen an Sti hng eines nach Be mWstsrates al: [ö gesamten Wirt 'WfllMitifdjc und Dürft yu bcgutach gart» nach Gtegen, i»- wann wird leerer LP» aus dortiger Gegend stöber befördert? Lchr.^ mit Angabe d. unae!E Kostenpunktes unter*' an den Giefzener Kl.Bgeh.RcSM-! Näh.Hauptbabnbf.Jtai! nria.M.,z. vergeben.^ tebernahtne »000 ,Peddigr.,Gummi, 014 95 DieVsO astc 7. tadelt.erft.n.Chav.-DatDfin- , ( sttofel, 37, Hobe Sch., neu,z. Et» braun. Ltutsohlen vk.Bismarckttr.l 11.««« mit Stern, Oldenburger, >-- 116 Wochen alt, verkauft Jüngeren HlMiirslhe» sucht per sofort 014367 Gicneucr EnaroSbans 22 Bahnhosstr. 22. Hausbnrsche sofort gesucht «neben Barlohn freie Station u. teilweise freie Dienstkleidung). 8560B Univ.-Ohrcn-Klinik. Geweckter Junge kann gegen sofortige Vergütung als ZitOciükkrlchrliiig Tüchtiges Dienstmädchen^,.^----------- ----. _ oefudit 8419 Villmar a. d. Labn. | Hellgestreifter Anzug, Frau Gertrud Will, Wenig gebrauchte ®b^bner • 1 )iaittcl, SraSiBflljinflfdiiite Im, gestreifter Kleider- Sudst.Sicidlniaötbtii i. und gegen guten Lohn zum ^ivannig zu s^ren, & ot I verfaufen. 014298 h^ "' l"44'" "" Brnt-Apparat Tmutt Tucht. 'lUcmmiödicn bim» m »E -'-'AmuiS.-Mr.«»». ' >«, > glK nCilCg jllljlltj Gele^enheitsraus ! I zu verkaufen. 014323 Prismenglas6facheVer- -----^rltcrSweg 241. KSmSm Stert SSeuifiafdicit L film 8X10,5 nnd Platten o.«n-» Gr. Steruweg S31. Mädchen gesucht. 014337 Ganh, Bleichstrahe 26. SicnitmäMtn sucht FrauWilh.Maver. Saiser°Allee 27._01SÜ Elegant rnöbl. WickN' • und Schlafzimmer mit elektrisch. Licht und Bad ver 1. August oder später zu mieten gesucht. Schr. iAngeb. mit Preisangabe unt. 014306 a. d. Giest. Anz. Hübl. Wohn- und Schlafzimmer in besserem Hause, mögl. mit Pension, von Herrn gesetzten Alters gesucht. Sckristl. Angebote unter 014346 an den Giest. Anz. Diufack möbl. Zimmer mit 2 Betten von zwei Herren per sofort zu mieten gesucht. Nähe der Neuen Kaserne bevorzugt. Schr. Angeb. unter ,014343 an den Gtest. Anz. Gut möbl. Zimmer ab 1. 8. zu mieten gesucht, ntSal. in der Nähe der Universität. Schr. Angeb. unt. 014317 a. d.Giest. Anz. Dauermieter sucht sofort ein unuiöbl. Bimmcr mit Gas°u. Wasserleitung, mögl. inmitten der Stadt (parterre), evtl, noch ein zircitesiilöbl. Zimmer. Schrift!. Angebote unter 014223 an den Giest. Anz. Saöen mit MnW für Friseur gesucht, evtl, auch in Landstädtchen od. gröh. Landort, wo ein gut. Friseur fehlt. Schr. Ang. untL014318 a. d^Gien. Anz. |steilenär^ebote| 6d]rciatrt|eielle ges. B. E. Müller, 8572 Schellcrstrabe. MuinMoren für Kleinbeleuchtung ges. v. lloo«, Laterwag bS^,^, Enneeeerus Lehrb. IL, 1. Sachenrecht, neuere Auflage zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 014316 an den Gies;. Anz. Neue od. gut erhalt, gebr. graue Mlitiirhose zu kaufen gesucht.Schristl. Attgeb. mit PreiSang.unt. 014345 an den Gies;. Anz. Student sucht für d.Fer. Unterr.i.Difserential., u. Integralrechnung Schristl.Angeb.nnt.014L an d. Giegener Anzeiger. Wer erteilt franzö. fische Stunden? Nähe Frankfurt. Strahl Schristl. Angebote unter 014307 an den Gies^ An; Wer erteilt foaniWi LnrM-NnteM? Schriftl.Angeb.unt.O142- an den Gieh. Anz. erb. Junges Mädchen wünscht Ausbildung Im WeiBaähan tu Fitem Schristl. Sing. u. 014261m d.Geschäftsst.d.Gieb.A^ Stärke-Wäsche wird zum Bügeln onflt- nommen. EmllleBoek, Wiliouttrafre 4Il. « Gut erhaltene Gitarre für 3 Wochen zu leb" gcsuckt. Zu ersraE d.Geschäftsft.d.O'.rU^: Massage Sch witzb^di' u. elettr. L., Voggia u. Balkon, 1.Stock, per 1. Oktober zu ver- Mieten. Schristl. An geb. tai:. 014333 a. d. Gies;. Anz. 1—2 biöM. Zinner z. vrrn. . > , Kaifer^AUee 10 11- Schön möbl. Zimmer per 1. 8. zn vernu Kaiser Allee 15 1. Eckladen i Schul-und Sonnenstratze -Kaiserhos) mit 6 Schaufenstern, evtl. m.ß-Zl’Dmw- Wohnung, ist z. vermieten. Bmii Karn, Sdiulstr. Eckladen Selteröweg 81-/» ver 1. Oft., evtl, früher z. vermieten. Näh. bei Louis DaÄ, SelterSweg 23. Kleiner Laden per 1. Oktober zu vermieten. Wilhelm Prell, 013989 Kreuzvlatz 5. j Mietgesuche j Für 1. Oktober 3“4-8immer=2ßoftna. möbliert od. unmöbliert, für junges Ehepaar gesucht. Schristl. Angebote unter 8519 a. d. Gieh. Anz. Steilere, alleinstehende Dame sucht in guter, ruh. Lage eine Z-Wmtt-Mm. per sofort oder später zu mieten. Schristl. An geb. unter 8586 a. d. Gies;.Anz. Funges Ehepaar sucht r-tz-zimmk-Wshttd. bis 1. Oktober. Schristl. Angebote unter 014060 an den Gieh. Anzeiger. Funges, kinderloses Ehepaar suckt für einige Monate gut möbl. Wohu- und Schlafzimmer mit Kücüenbenutzung. Vorhänge, sämtlicke Wäscke, GaSbcrd usw. jköuneu gestellt werden. Schristl. Anaeb. unter 014288 a. d.Gieh.Anz. fttunerod._______ 1 Paar Tennisfckube, Gr. 43,1 Paar hohe Fagd- schnürstiefel, Gr. 43, z.vk. öl»»!, Ludwigftr. 14H..J. Ein Kapotthnt^ für eine aste Dame und 1 Backfiickbut zu vk. Näh. in der Geschäflöst. 0143:36 Fast n.Oebrook u.schwarze Hose f.starke Fig., 1 P.nene Kinderschuhe 9lv.22, zwei WalSolelsei u.l Obstkelter z.vk Ludwiflstr. 62,1. l0ltg. "eu, schw., 15. August gesucht. 7988 4X5-Zimmer Haus nach 6 Uh? FrauÄuguttFreuSdorf „lik Laden, Garten und I Labnstrane 9 IIL | Frankfurter St rave 31. freier Wohnung zu verk. ,. . ftlcih 1 ---;—«--------- fT'rtttttr. wii-iomtr 1V Neues fchwarzes Siicto Ä)iädckeN °-«G.Damm,^u^^1^ rotieidene Bluse für *** w u ” Zigarren- u. Schreib- rcklanke ,3iaur zu verk. für Küche u. Haus gesucht. waren-OScschäftm.neuem «aifer-2lllee 60, IL Fr. Bauer, 4-stöck.HauStö-Zimmenv.) ----cc ” — Hirfchavotheke, preiswert zu verkaufen. liprfftittPit ♦ Frankfurter Strahe 41. I Laden mit Wobng.bald •• ------------beziehbar. Schr. Llngeb. Neuer telbgr. Mtlttar- von Selbstkäuf. unt.014365 mantel, blaue 2lrbetts- an den Gieh.Anz. erbeten. I jacken u. Hofen, 1 fckw. t«nt erhaltener Pelzmantel, 1 Kletder- Gut ervattencr T wollene Decke, Landauer weih, 1 fast neue Man- preiswert zu verkauf, bei Coline. Zu erfragen 0Ul68 Jakob Flach. I Plockstr. 16 H. IV Villmar a. d. Labn. GröhereS Länserfchwein zu kaufen gesucht. 8576 Ott'Anlage 12. Kolonialwaren- od. ähnliches Geschäft, evtl, auch mit HauS, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. u. 014339 a. d. Gieh. Anz. der Neuzeit ent- sprech, f.M.60bis 80000 zu kaufen gesucht. Bevor- i äugt Plockstr, Seltersw, I Süd-Anlage. Schr. Ang. j u. 014'LL a. d. Gieh. Anz. | Kleineres mögltcöft !neues Halls zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unt. 013720 an den Giehener Anzeiger Fußbodenöl staubbind, eingetroff. oi«m <8. Walter, MällsdS. Gasherde „Junker & Ruh" mit Bratofen,u. Grill usw. sind am Lager und empfiehlt 8B87 Edgar Borrmann Eisenhandlung, Gießen BrolkmaWFiittttklilk I zur Aufzucht von Vieh ist wieder eingetroffen. Central Drogerie, - 7895 Sctmlstrahe. Futzbodeilililtslirbe über Nacht trocken, wieder eingetroffen. 013819 Snst. Walter, Mnusburg. Rcpar. an Zentrifugen aller Systeme, sowie an landwirtschaft. Maschinen werden auSgeführt [,in Scklosferei Bolkmanu, Heuchelheim, Wilh.Str.34. inmmi-Bnser echt Krlittil. »u 1.60 Mk. llreuz-vrogerie, BaWOchr 51. Wein-Essig Einmach-Essig in nur bester Qualität, empfiehlt 8257c Central-Droaerre, Schulstrahe. i«tm Reichstag (mxii Die UnabhäW ^tnebsräten durch «tot der Leitung w und die Sn- ■iMmätc sollen nb Gemen - I Recht bti w .. W %x. M»*, wird .^Mstung noch Ä der tiitjigc nei Won bis jetzt W bei uns gebt Aen Revolution, ^enoenz, die auch toM sich gj. g'rfrt gegen eine in der 6 ^»änbifcf;crt K M-S nach wich, »f»nnt als Md AglniiiLTlÄ Wochen auf I Tag gesucht O143OS Babuhosstr. 49 I. Kiefer, Schuhmachermstr. Giessen, Wetzsteinstr. 19. Junger Friseurgehilfe für sofort nach Schotten gesucht. Schristl. Angeb. unt. 0143V a. d. Gieh. Änz. gunger Wann, der die Landwirtschaft erlernen will, ^Zrn aus 200 Morgen grohemGute iojort eintreten. Herrn. Filsinger, Reinhäuser Hof Post Nidda. 8M«hv Nr. 169 Zweiter Blatt Sterner Anzeiger (General-Anzeiger fflr GberWen) Mittwoch, 23. Juli 19(9 itan CllSM iw Louis Rothe JHMWUÄ M Ms; 1» w ,etnfP*X- ren, sondern ein Kind der russi- funft erteilt lummi (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 17. IriO ager > h- «en er il 8 dl, 57c N6 s§ S-lS i'f'cit Revolution. Der Artikel 162 enthält eine Reihe von Bestimmungen, die für uns nnannehm- # t in dem Gedanken eine Ä Ö<»Ä': Ünni$erg Carle . 7.* ecker eUK ien e Au^ r, Bl»' ! etnP* L 011311 Ragna Svendburg Roman von Anny Wothe. | tages treten. Aus der anderen Seite sind wir gern I bereit, den Wünschen der Arbeiter und Angestellten I Acchnung zu tragen. Abg. Erkelenz (Dem.): Wir stehen dem Mesyslem grundsätzlich sympathisch gegenüber, | lehnen es aber ab, bcii Räten irgendwie geartete f oolitisthe Rocttte zu gewikhren und ebenso, sie all- I qemein als Kontrollorgane einzusetzcn. Wir sind i dagegen für die Arbeiterräte als Organe der F sozialen Selbstbestimmung. Bedenklich erscheint es, F in dieser Zeit der Streiks den Arbeitern neue 1 Nechte zu geben. Aber der deutsche Arbeiter ist 1 sonst der sanfteste und willigste der Welt. Tas 19 5- !N IN en m n, U. "Gltarr Höhens1' LZG1 ksB'I fuhren, da kam mir allerdings der, ich gestehe es, vermessene, halb wahnsinnige Gedanke, Sie an mich zu reisten und Sigrid zu lassen." Ragna zuckte bei dem Namen jäh zusammm. Sie hatte es ja gewußt, daß er es rottr, den Jie bisher gehaßt, und der jetzt einen so zauberhaft faszinierenden Eindruck aus sie ausübte, aber die Gewißheit raubte ihr fast die Sprache. „Fürchten Sie nichts," sagte Graf Svendburg, „und sehen Sie mrch mit Ihren Svnnenaugeir nicht so verachtungsvoll an. Ich weist wohl, wohin der Weg der Pflicht mich ruft, und ich toetbe ihn gehen, ohne Furcht und Zagen, aber eines möchte ich wissen, hätten diese, vorhin so sonnigen Augen auch so starr und kalt geblickt, wenn ich Ihnen genaht wäre frei unb ungebunden?" Ter Wagen hielt. Hoch oben über den duftigen Talge landen schwebte er in steiler Höhe. „Grütschlap," rief der Schaffner. „Alles aussteigen !" Wie im Traum erhob sich Ragna. Die Füße waren ihr schwer, als hingen Bleigewichte davon. Sie merkte es kaum, daß der Graf ihr die Hand zum Aussteigen bot. Mechanisch legte sie die ihre hinein. Alles drängle der elektrischen Bahn zu, be von der Grütschlap den Verkehr nach Murren leitet. AlS Graf Sven inib Ragna zu dem Wagen kamen, nraren schon alle Plätze besetzt, und der Leiter des Wagens gab soeben dos Zeichen der Abfahrt. ,Lu spät," sagte Ragna, und es war Sven, als läge eine leise Bitterkeit in ihrer Stimme. Sollte das eine Antwort auf feint Frage sein? „Es wird am besten fein, wir gehen zu Fuß," sagte Graf Svendburg, „immer hier an der Bohn entlang ist der Weg nutzt weit, und wir haben die herrlichste Aussicht. " rtcr klar t kitt- ;6lüon m an und liefert LutoS. eßen, Pe UAntegralrech^ ^>. Gletzener W dicht Stunde« ÄMl. Antlkbvlk. VIM an den Ml jeder «rt billlgitc? „ ~ -------------------- -- C RUvSil J ist brr einzige neue politische Gedanke, den die Re- •v urorfiprSt1 I Vvlution bis jetzt zutage gefördert hat. Aber er ist Äff- NL-r-r.« angenommen, daß die Fraktion in Erwägungen darüber eint roten darf, daß dies noch gescheht. Nach der Annahme des Organisationsstattltt begann die allgemeine Ausspraclte über das Pro-' gramm. Nach kurzen einleitenden Anssührunacn des Dr. Frankfurter über den Gesamtinholt bei Programms und nadi einer langen Geschästsord- nmigsaussplacbe folgt dos Referat von Dr. Friedrich Naumann über die Kulturfragen Er führt aus: Ich habe keine Zukunstsforderungen auvzuspreäxm, die nicht sclwn in der Verfassung erfüllt sind, umsomel/r haben wir Anlast, uns über die großen sozialen Fragen auszusprechen, die das deutsche Volk als Ganzes angehm. Früher sagte man: „Der Mensch wird besser iverden, wenn er reicher an nralcriellen Gütern wird — jetzt werden wir alle ärmer tver- den, was hilft da in die Höhe?" Da must uns unsere demokratische Weltanschauung die Aitt.oort darauf geben: Wir müssen an dem Wert des einzelnen Menschen im Volke glauben und an den Wert jedes auf demokratisehen Grundsätzcit aus gebauten Völkerbundes. Von hier aus wird unsere auswärtige Politik und unfere ürnere'Pvlitik ihre leitenden sittlichen Gedanken erhalten müssen, gerade auch unsere Sozialpolitik und unsere Schul' Politik. Daher müssen wir den Gedanken der uatio nalen Einheitsschule unb des fta>atsbürgerlict)en Uuterritttts in den Vordergrund stellen. Es ist ein großer 'Fortschritt für die Religion, daß die Kirche und J5taat getrennt werden sollen, wenn sich unter Sttwnung der Rechte der Kirche d,'' Trennung durchführen läßt Gerade in der Not ixS? Vaterlandes und unserer eigenen Not stellen rotr den religiösen Glaubetr in den Dienst unsres Vo^es. 'Ter Parteitag stand vollkommen unter bei Wttknng Naumanns Worte. Dem gab, nachd'M uer stürmische Beifall verrauscht tvar, der Prän- dlrnt 'Ausdruck und vertagte sodann die weiter? Beratung aut morgen. Als erster Punkt soll das Mirtschaftspro- gramm besprochen werden. Ter Parteitag sandte an Lindenburg ein Telegramm tiefempfundenen Dankes für das, ,vas er um das deutsche Volk mit seinem Schutz ooll-* bracht bat und mit Dank für die trorbi (blute Treue, die Hindenburg auch über die Reoolution hinaus in guten und bösen Tagen dem deutsch.',! Volk bewahrt hat. Die ttomimmalwahlen. -s- Bersrod, 21. Juli. Bei ixr Wahl eine- Beigeordneten hatten wir fünf Bewerber, von denen keiner im ersten Wahlgang siegt'. In der gestrigen engeren Wahl wurde Landwirt Philipp Bötz III. mit 109 Stimmen gewählt. Sein Gegner, Heinr. Kutscher III., erhielt 99 Stimmen. Agitation und Wahlbeteiligung, 90 Prozent, ließen den bei der Gemeinderats- und Bürget meister,vahl nicht in Erscheinung getretenen alten Torfvarteihader wieder ausflammen. — In Winnerod wurde der bisherige Beigeordnete Heinr. Schmitt II. einstimmig wicdergewLhtt. — Dem Gemeinderate gehören 2 Jungfrauen an, an, die Hauslehrerin und Köchin des Gutsbesitzers und Gemeinderats Clemm. Ties allen Frauen und Mädchen als tröstendes und verheißungsvolles Zeichen für die Zukunft. sg. G r o st e n - B u s e ck, 21. Juli. MA der gestrigen Beigeordneten Wahl fanden die hiesigen Kommunalwahlen ihren Abschluß. Zum Beigeordneten wurde der Sozialdemokrat Willst m H a r b a ch HI. mit vier Stimmen Mehrheit gewählt. Abgegeben tourben 1036 Stimmen. Davon entfielen auf Harbach 519 und Anton Huber vom Bürgerverein 501 Stimmen; einige Stimmen waren ungültig bzw. zersplittert. Die Wahlbeteiligung bzw. Agitation des Bürgervereins war etwas flauer als bei der Bürgermeisterwahl, da man sich wahrscheinlich wegen des guten Ausgangs der letzteren etwas zu sicher fühlte. Obwohl der Bürgerverein bei der Gemeinderatswahl nur vier Kandidaten durchbringen konnte, war es ihm aber möglich, den sehr Heist umstrittenen Bürgermeister posten glatt zu behaupten, ein Beweis für das Vertrauen und die Achtung, die man Ferdinand Gans II. infolge seines offenen Charakters entgegenbrachte. )( Mainzlar, 21. Juli. Gestern fand hier die Beigeordnetenwahl statt. Abgegeben wurden 99 Stimmen, von denen der bicherige Beigeordnete Wilhelm Bingel 95 Stimu-en erhielt. r. Muschenheim, 21. Juli. Bei der gestrigen B ei g evrdn eienwa hl wurde der bisherige Beigeordnete Otto Roth wieder gewählt. Bon 352 Wahlberechtigten machten 136 von ihrem Stimmrechte Gebrauch; davon entfielen 130 auf den Gewählten. f£& -Betriebsräten durch die Arbeiter und Angestellten, he an der Leitung der Betriebe entscheidend mit- imrken und die Sozialisierung fördern sollen. Tie 1 rbeiterrate sollen die Verioaltnng im Reiche, Ctaat und (Gemeinde beaufsichtigen und haben d. s fffecht des entscheidenden Emspruchs gegen | Qefeblidje Maßnahmen. Abg. Dr. Delbrück (deutsch-natl.): Der \ fkätegebanfe dem wir eine tocittragenbe Bedeutung rt pro»' ' ^ispreclten, wird den Gärungsprozeß in unserer BneSr ; Erfassung noch längere Zeit anfrechterhalten. ES Ragna jteigfe schweigend den blonden Kopf und, das lichtgraue Reisekleid ein wenig höher zielend, sagte sie: „Es wird das einfachste sein. Sehen Sie dort das fleckenlose Schneekleid der Jungfrau. Hoch überragt sie mit ihrem Silberund Schneehorn, das im Sonnenglanze zu uns so greifbar nahe herüber schimmert, alles kleinliche der Erde. Tonnernd wälzt sie ihre Lawinen hinab ins Tal. Sehen Sie, tvie der Schnee aufwirbelt imb in taufenb Funken hernieder stäubt, lwren Sie, rote es kracht und donnert und eine Sprackw spricht, die nie vergebens klingt. Hävm und sehen Sie das alles? Ja, ich lese es in Ihrem Antlitz, Sie empfinden in diesem Augenblick, wie ich. Alles Unedle und Unschöne löst ftch, wie die Schneelawine dort, von uns ab. Wir stehen staunend, und fragend vor der gewaltigen Macht, bie da zu uns spricht, und mir beugen uns ihr. Und aw- gestchts dieser überwältigenden Schöpfungswerke möchte ich Sie bitten: vergessen Sie diesen Tag. Kehren Sie zurück in die Heimat, zu Ihrer Braut, bringen Sie ihr die Grütze und die Segenswünsche einer Unbekannten und denken Sie, daß alles Liebe, was Sie ihr erweisen, dich in Segen für Sie verwandeln wird, weil ich — darum — bete!" Sven Svendburg hemmte unwillkürlich den Schritt von dem steilen Abhang, den sie entlang schritten. Tfe schroffen Felswände des schwarzen Mönches hoben sich fast drohend von den weißen Schneefeldern der Jungfrau ab. ,^Jch werde nach Ihrem Willen hm, mein Fräulein," sagte er mit einem fast harten Kl-ang in der Stimme. „STber im Angesicht Gottes, den Sie ja wohl in dieser gigantischen Bergwildnis zu erkennen glauben, frage ich Sie, hätten sich unsere -Wege gekreuzt, als ich fra war, hätten» Sie mir da vertraut? Hätte Ihr Herz vielleicht! Reichswirtschaftsantt als besonderes Parlament neben dem Reichstag wünschen wir nicht. Aber wir wollen ihm das Recht geben, Gesetze einru- bringen, auch wenn die Rcichsregierung diesen nicht zusttmmt. Aba Cohn (Unabb. Soz.): So wie die Regierung den Rätegedanken in den Generalstreik- tagen des März versprochen hat, hat sie ihn nccht ausgesührt Diese Vorlage wird keine Berubi- gung schaffen. Die Arbeiter wollen em schnelles Tempo sehen. Rrichsarbeitsminister Schlicke: Die Vorlage geht ganz wesentlich über das hinaus, was die Regierung versprochen bat. Allerdings I>at sie niemals versprochen, daß sie politische Arbefter- räte schäften will. Das Rätesystem arbeitet nicht überall vollkommen, wie man aus nächster Nähe aus ihrer Herrschaft, etwa in München, fehcn konnte. (Erregter Widerspruch bei den Unabhängigen.) Abg Er Hardt (Ztr.): Etwas Berechtigtes liegt in dem Rätesystem. Aber die damit ver- bunbene Agitation kann bedenklich sttmmen. Man tut so. als ob man mit der Einsetzung von Räten alles Uebel beseitigt und der Tisch gedeckt sei. Dem Anträge der Demokraten stimmen wir zu. Hoffentlich kommt bald die Zeit, wo wir uns bei innerem Frieden zu gemetnfanter Arbeit zusammen finden. Abg. Schneider-Sachsen (Dem.) ^gründet seinen Antrag. Die Angestellten dürfen nicht nach demselben Grundsätze behandelt werden wie die Arbeiter. Abg. Dr. Hugo (D. Volksp.): Ter Ausbau der Arbeiterräte und damit die Uebenvindung der Klassengegensätze zwischen Unternehmern und Arbeitern ist eine Voraussetzung Nr den Wiederaufbau imserer Wirtschaft. Reichsarbeitsminister Schlicke: Die Ar- beitcrausschüsse werden iw den Betrieben auf- geboben werden. In einem Betriebe zwei Körperschaften mit denselben Aufgaben zu betrauen, erscheint nicht angängig. Wie die Arbeitgeber vertreten fein sollen, darüber kann ich bis heute mich noch nicht äußern. Es kommt darauf an, die beiden Kreise, die verschiedene Interessen zu ver- treten haben, zur Zusammenarbeit zu bringen. Abg. Dr. Sinzheimer (Soz): Eigentüm- licherweife berühren sich m dieser wichtigen Frage die Rechte und die äußerste Linke. Augenscheinlich wollen sie die Demokratte schwäck>en. Das Ergebnis dieser Beratungen must sein, daß die Massen nneder Vertrauen zum Staate und zur Wirt- schastscntwickelung gewinnen. Das wird gelingen tvemi man die Arbeiter als Menschen behondelc. Reick»skommissar Dr. P reust empfiehlt aus technischen Grurrden dem denrpkratisichen Anttag Folge zu leisten. Reichsarbeitsminister Schlicke ertlärt, nachdem sich »och verschiedeire Redner geäußert hatten: Wir sind damit einverstanden, daß oer Enttvurs noch weitere Verbesserungen im Sinne der Angestellten und Arbeiter erhält. Abg. Giebel (Soz.): Die Angestellten und Arbeiter sind darauf angewiesen, in den Betriebs-' raten gegen den Kapitalismus zusammenzusteh'il. Tie Angestellten wollen auch gar nicht isolierte Bettiebsräte für sich allein, denn sie wissan, daß sie gar picht schlecht dabei fahren, wenn sie oi: organisierten Arbeiter des Betriebes vor ihren Wagen spannen können. Abg. Andrö (Ztr.) erklärt, ein $dl seiner Freunde werde nicht für den Antrag Schneider stimmen. Damit schließt die Besprechung. Nächste Sitzung Di-enStag vormittag 10 Uhr. Versafsungsentwurf. Schlug 3/tll Uhr abends. Der Demotratische Parteitag. Berlin, 21. Jnlr. Tie Telegiertien, die die Sttaßenbahnen heule nicht benutzen konnten, treffen verspätet ein und die Absperrung des elektrischen Lichts macht es notwendig, daß teilte Mittagspause eintreten kann, vielmehr bis 4 Uhr durch getagt werden muß. 'Man tritt zunächst in die Beratung einzelner Anträge ein. Mehrere Anträge betreffend Beseitigung der Zwangswittfchaft werden der Fraktion der Nattonalversammlung überwiesen. Ein Anttag Köln, der die Billigung der Partei für den pazifistischen Gedanfen und eine Solidaritätserklärung ber deutschen Demokraten mit den Temottaten der übrigen Länder fordert, wird von Dr. Marwitz bekämpft wegen der rmperialisttschen Polittk der westlichen Tcntofraten. Ter Vorsitzende — heute Professor Dr. G e r - land-Jena — weist auf die Ablehnung der Partei gegenüber allen nattonalistisck-en Neigungen hm. Das schütze vor dem Verdacht, dah när Gegner des Pazifismus seien. Ter Kölner Antrag gehe zu iveit und soll darum nur als Material der Fraktton überrollen werden. Ties findet Zu- Schrisll.Angeb.un an den Gien. Aiu Junges Mädchen Ausbildm, Im WelBilhen a. m Schrillt. Ang. u-OH! d.Ges»äslSst.d.Gi Släikk-W wird zum Bügeln nommen. Emilie Willoustratze 411 niiel« s 4*8 Ali«; $il! ; ä lol"' schneller geschlagen, und glauben Sie, daß es mtr gelungen wäre, das himmelhoch jauchzende Gefühl in Jh^r Brust yx wecken, das mich jetzt Not und Eittsagung erfüllt? Antworten Sie mir bei dem Glück meiner kleinen Sigrid, für das üb mich hier verbürge, aber die Wahrheit!" Heiß in stummer, unausgesprochener Qual suchten seine Augen die ihren, und heiß wie in namenlosen Jammer um etwas unwiederbringlich ewig Verlorenes waltte es in ihrem Herzen. Aber sagen, aussprechen, mit kurzen, dürren Worten, daß der Mann dort, den sie zu hassen glaubte, feit der ersten Stunde ihres Sehens ihr Herz mit fast dämonischer Gewalt erfüllte, daß sie glaubte, in der Minute sterben zu müssen, wo er von ihr ging, er, der ihrem Liebling, ihrer Schwester atv gehörte, nein, ine. .Lerne Lüge in diesem Augenblick," sagte er fast streng. „Bei Sigrids Glück", betonte er feierlich. Gönnen Sie mir doch diesen kurzen Trost," bat er weich, „er wird mir Kraft geben, wem, mein Mut erlahmt, dem Wesen Rofen auf den Weg zu streuen, das mir vertraut, er wird mich beroabren, toatn ich sttauchle tm Kampf zwischen Pflicht und Liebe. Sagen Sie mir nur das eine, roenn Ihr keuscher junger Mund sich scheut, das Wort zu spreck)en, das wir mis nicht sagen dürfen. fan ich Ihnen fremd ober hatten Sie die gleich« Empfindung mit mir, daß wir uns tonnten?" „Wir kannten uns," ragte Ragna. Sven jetzt hochaufgerichtet unb voll in die Augen fetzend. „Wir kannten uns stets, das fühle ich auch in biriem Augenblick, aber wenn sich unsere Wege kreuze», so haben wir uns nie getonnt." .(Fortsetzung folgt) sttnnmma. Der Forderung, dn Agrarvrvsramm aufjujMfen, wird Mgestimmt. Eine Reihe anbercr Anträge wird der Parteileitung zur Beschlußfassung überwiesen. Nunmehr kommen die bret Referenden -um Schlu ßwvrte. Abg. Petersen verwahn sich bagegen, daß er nach rechts wolle. Er krittsiert bann uod>mo[5 die Sozialdemokraten wegen ihres Mangels an geeigneten Persönlichkeiten für die Aemter unb ihres Rückfalls zu reaktionären Waffen bei Bekämpfung bes Kommunismus, roenixt sich aber zugleich auch überaus scharf gegen die internationalen Elemente der Revolution, die unser Volk verwüsten. Ter Partei gegenüber, die Petersen ht ihrem Idealismus ermuntert, weist er doch darauf hin. daß die Politik immer nur die Kunst des Möglichen in Kompromissen sei. Petersen erntet stürmischen Bei fall. Graf Bernstorfs faßt sich ganz kurz. Er iveist die Forderung ab, nicht früher in den Völkerbund einzulreten, bevor nicht der Friede revidiert sei. Es werde gerade bann zur Revision kommen, wenn wir im Völkerbund mitwirken. Vor dem Aittrage gegen Erzberger warnte er, da dadurch der Kampf um die Friedensfrage einseitig gestaltet werde. Nuschke rechtfertigte sich nun, daß er zu wenig von der Jugend gesprochen habe. Damit ist die Tebatte geschlossen. Ter Vorsitzende Koch widmet noch ein kurzes Wort der Feststellung, daß die Debatte durch ine freie Aussprache zur Närung der Ansichten unter offenbarer Annäherung der verschiedenen Redner gedient habe. Es wird bann abgestimmt über die bat Referaten zu Grunde liegenden Aitttäge. Tobet wird mit großer Mehrheit ein Antrag Cohnstaedl- Frankfurt a. M. abgelehnt, der es mißbilligt, daß die Partet aus der Regierung au§getreten ist, und es wttd mit gleicher Mehrheit der Antrag angenommat, der oen Austtitt billigt! Ferner stndet folgende Resolution über dte Haltung der Partei unter stürmischem Beifall Annahi^re. Tie Resolution lautet: „Der Parteitag würdt g t die Gründe, welche die Mitglieder der Fraktion bei ihrer Av- sttmmnng in der Fri e den s s ra g e geleitet haben und billigt die Haltung der Fraktion.'Ter durch das Eintreten der anderen Regierungsparteien erfolgte Austritt aus der Regierung bedeutet keine Wandlung in den Anschauun.Ten d'c Partei weder für die außenpolitischen noch für die innetpvlitischen Ziele. Tie deutsche demokratische Pattei erkennt diesen Frieden nicht als eine Ausführung der in den Waffenstillstandsvereinbarungen gewonnenen Rechtsgrund tagen an und erhebt gegen bie unerhörte Vergewaltigung des drutschat Volkes flammenden Widerspruch! Ten einmal geschlossenen Ftteden werden wir nach besten Kräften und ehrlich zu erfüllen suchen in der sicheren Ermattung, die wirtsckmftliche unb politische Gleichstellung Deutschlands zu erreichen, und die Lüden unserer Volksgermssen im besetzten Gebiet abzukürzen. Wir verwahren uns aber schmr jetzt dagegen, des Wortbruches geziehen zu werden, wenn wir trotz ehrlichmt Bemühens nicht alte Forderungen des Vertrages zu erfüllen vermögen. Tas Weltgewissen und die Grundsätze der Demo- Fratie, denen sich kein Volk auf die Dauer entziehen kann, werden zur Revision dieses Bettrages führen. Der Dag wird kommen, an dem Teut,ch- land unter gerechten Bedingungen in einen Völkerbund eintreten kann. Erst bann ist der Friede und die Wohlfahtt aller Völker ge- sichett! Um diesen Kamps um das Recht erfolgreich zu bestehen, muß die Demokratie im Inneren Deutschlands-zur lebendigen Walzrheit toerben. Freiheit der Person und der wittscl/aftlichen Entfaltung bei gerechtem sozialen Ausgleich uni) bei Gleichberechtigung aller im wirtschaftlicherr Programm erfordett starkes deutsches Gefühl uno Staatsbewußtsein, strengste Arbeitsamkeit und hin- gebende Pfliästersüllung jedes einzelnen gegenüber der Gemeinschaft des deutschen Volkes, das sind die Leitsterne, denen wir folgen. Ter Parteitag erwartet, daß die demokratische Vertretung in oen Parlamenten ohne starre Voreingenommenheit uno ohne richtungslose Anpassung seine Grundsätze Har unb bestimmt verwirkliche. Er ruft die deutsche Jugend auf, in dem großen Kamps für Deutschlands Zukunft unsere Reihen zu berftärten." Bei der Abstimmung über bie Legislaturperiode wird ein Arrttag mit 358 Stimmen abgelehnt, der die Fraktion nötigen wlll, bei der brüten Lesung der Verfassung für eine dreijährige Legislatur- periode zu stimmen. Dagegen wird ein Antrag 50-60 000 gegen gute öl leihen gesucht. Eihi U. 014325 nb. Gin 10-6001)0$^ gute 2. Huvotheln zuleib. Reslkauü: werden ebenfalls nommen. Scho 014334 an den (fir. ÄhM vonLmllvniM lalle», Ünottn pier, Maichmr reir lind. Trotzdem liegt' ittltl jJJSbme M || Tendenz, die auch bei uns Anklang gefunden hat, aus sgrtzerlich- loemi sich die Entwicklung nämlich als Gegen- "■"* 1 " , gewirht gefjen eine lieberfbannung des Parlamen- “ tarismus in der Erriästung und Schaffung einer | berufsständischen Kammer bewegt. Unserer Ueber- l ertetu »g Lod, Comi • i. WW!| KronpnlU^I I tugung nach wird eines schönen Tages das Reichs -^iübeinui® I ■ ujtrtFc^aft^antt als Erbe an die Stelle des Reichs^ Möbeltk°s " - ÄS t «ÄÖ i Efe Deutsche Nationalversammlung. (62. Sitzung.) Diiontag, den 21. Juli. (Schluß.) Artikel 153 (Vergesellschaftung^ wird in der ?lus>chußfassung mit einem Zusatz der Sozialdemokraten : „Erwerbs- und Wirtsck-aitsgenossen- schasten und bereit Bereinigungen sind Träger der Gemeinwirtsck)astt' angenommen. Tie Artikel 154 (Schutz der Arbeitskraft und einheitliches Arbeitsrecht, 155 (Schutz der geistigen Arbeit), 156 ^Vereinigungsfreilxnt zur Wahrung und Förderung der Arbeits- unb wirtsckfaftlicheir Bedingungen), 157 (Sicherung der freien Zeit zur Dahrnebmung staatsbürgerlicher Rechte), 158 (Arbeiterversicherungswesen), 159 i zwischenstaatliche Regelung der dentsclen Verhältnisse der Arbeiter) und 160 Arbeitspflicht unb Arbeitsrecht) werden obite (Erörterung in der Ausfchußfassung angenommen. Artikel 161 (Schutz des Mittelstandes vor Ausbeutung imb Aussaugung) wird mit einer kleinen Aeuderung angenommen. Artikel 162 (Räteartikel) bestimmt im wesentlichen: Arbeiter und Angestellte toirken mit den Arbeitgebern an den Lohn und Arbeitsbedingungen und der gesamten wirtschcHlichen Entwicklung der produktiven Kräfte mit. Die Organisationen und ihre Vereinbarungen werden anerkannt. Ar- I-eiter und Angestellte erhalten gesetzliche Vertretungen in den BezirkSarbeiterräten und im Reichsarbeiterrat Die Bezirksarbeit erröte unb ?)teichsarbeiterräte bilden zusammen mit den Vcr tretnngen der Unternehmer und sonstiger beteiligter Bolkskreise einen Reichswirtschaftsrat, in dem die wichtigsten Berussaruppen vertreten sind. Arundsätzlickse sozialpolitische imt> roirtsckiaftspolitische Gesetzentwürfe sind dem Reichswirtschasts- rat zur Begutachtung vorzulegen. Dieser kann solche Gesetze selbst beim ReickBtage beantragen. Seine Vertreter können an den ReiclsstagsVerhandlungen darüber teilnehmen. Die Abg>g. Haußmann imb Gen. (Dem.) beantragen, daß die Reichsvegierung, auch wenn fie einem vom Reick-sWirtschastsrat beantragten «tzesetzesantrag nicht zustimmt, sie ihn ttotzdem unter Darlegung ihres Standpunktes beim Reichs- mg cinjubringen habe. Ein Antrag S chneider (Sachfen)-H au ß- wann (Dem) will neben den BetriebSarbeiter- läten ausdrücklich auch die Angestelltenräte ange- sührt sehen. Abg. Teliirs (Dem.) beantragt, daß nicht ur die wichtigsten Berufsgruppen, sondern alle l 'ichtigen Berii sgruppen in dem Reichswirtschafts- rat vertreten sein sollen. Die Abgg. Arnstadt u. Gen. (deutsch-natl.) b-antragen an Stelle des Entwurfes die Errich- li'ng eines nach Berufsständen gegliederten Reichs ' i'irtschaftsrates als öffentliche RechtSvertretung lls gesamten Wirtscl-astslebens, dec griinbfegcnbc । so,ialpolitiscl)e unb Wirtschastspolittsche Ofesetzent- hiirfc yn begutachten hat und solche selbständig fr im Reichstag beanttagen tonn. Die Unabhängigen beanttagen die Wahl von „Sie urteilen hart," sagte Sven mit zu- femmengebissenen Zähnen. „Wie aber, wenn nun roch rin anderes Wesen an dieser Pflicht zugrunde lebt?" „Sie meinen Ihre Braut?" Eine qualvolle, herzerschütternde Angst bebte i Ragnas Worten, so daß Graf Sven sie einen Moment vetttönonislos ansah. „Sie ist eine äußerst zarte, sensible 9totur," igte er langsam. „Wer weiß, ob sie beit Stür- :eit einer Ehe, wie ich sie nach den heutigen 'rlebniifeit bieten kann, gewachsen ist?" „Ihre Braut liebt Sie doch?" Atemlos fast ttttmoll die Frage Ragnas Munde. „Natürlich," sagte Sven wie mit einem halben fächeln. „So junge, halbwüchsige Dinger lieben fmmer, uno zwar immer den, der ihnen gerade in den Weg tritt." „Kennen Sie denn Ihre Braut so genau, um »n wissen, daß sie eben auch nur ist, wie alle icnibent?" Sven zuckte die Achseln. „Ich nahm sie, weil m rein uno schön war, weil ich sie iwch unberührt glaubte von dem erbärmlichen Getriebe fee Alltagsmenscheu. Ich dachte auch nicht daran, Ife zu verlassen, als ich Sie heute sah und in ■ Seiten mein Ideal erkannte, nein, ich hatte nur «g Bestreben, Ihnen zu beichten. Ihnen zu sagen, veücktc Stürnre Sie in meiner Brust entfesselt, in® daß ich Sie lange gekannt unb Ihr Bild in h:inem Herzen gehegt habe. Wie sie aber so an »inner Seite hier mit mir zur leuchtenden Höhe Thlbto 01OM —1| y, »MWgMM I 5i(!0l5(il|C6Kr ©ICQvll | Vortrag ron Bem Professor Dr. W. Borgmann: NMMMWMMMIMWNWMMMWMWIIMMMWMMMWWIlW DerWald im Wirtschaftsleben Leitung: Hermann Steingodter. Freitag den 26. giUi 1919 abends 7 Uhr: Veranstaltung zu Gunsten des hilss- s bundes für elsatz-lothr. Flüchtlinge | Ortsgruppe Gießen ■ttitf gütiger Mitwirkung der Kapelle des Reichswehr-)nf.-Rgts. Nr. 56 unter persönliche: Leitung der Herrn Gbermufikmeipers Löber. . Tonrad Kreutzer Ouvertüre zur Oper „Das Nachtlager in Granada" die ihr Triebe der Herzens kennt", Arie aus Figaros Hochzeit" (Fräulein Liffy Sprenger) . Kerbt Raffenöffnung 61/, Uhr. I. Rang-Rückplatz . II. Rang-Prosz.-Loc i Der Vorstand. 8558 Molz & Forbach G. m. b. H Fernsprecher 925 Fernsprecher 925 Regenschirme Lin Einberufer. 4600c 014369 Handschuhe, Spazierslöcke 686 Jakob Honig, bandiung. SitSÜtkL Buchführung Privat-Handelsschule iWNnOm ■ Frosch. 3581 01*888 Motoren-FabriK fiSflOBERURSEL figfl bei F r ank Fu rt a 6.00 6.00 6.00 5.00 5.00 4.00 HI. Sperrsitz .... H. Rang-Mittelplatz . II. Rang-Rückplatz II. Rang-Rückplatz Seile Brneksactieii aüsr Irl ansetatlaag etilraia e. preis« I wert Ale Brtlld’eche ÜBlv.-DrceXerel. H. Luge. Gleflee Mk. 4.00 , 3.00 „ 3.00 „ 3.00 „ 2.00 , 1.50 - „ 1.00 8567c Gießen Bahnhofstraße 60 Telephon 1097 Oberurseler »elbstfahrende Holz-Säge- und Spalt-Lokomobile auch zum Dreschen und Schroten verwendbar Kurze Lieferfrist. 395tss Tageskurse:: Abendkurse S---2S 7791 Näheres d. d.Schulleitung Proszeniums-Loge . . Rang-Loge . . . . I. Rang-Dorderplatz . Orchester..... I. Sperrsitz ... 4 I. Rang-Mittelplatz II. Sperrsitz .... Musikverein Harmonie Donnerstag abend 9 Uhr bei Schlüter Hauptversammlung Donnerstag abend 8 Uyr hält der nad)nd)ten?ug 36 im Keftaur. Pbilofopbcn* wald ein Achtung! Emmachgurken, Salatgurken, Karotten und Zwiebeln »inactroffen. Berkaus Donnerstag früh von 7 Uhr Brandplatz, Eingang vom Botanischen Garten. Brennholz kauft jedes Quantum Keine Wanze mehr «7- nur mit Kämmerjäger Berg’s Nicodaal I und II zu erzielen. Jetzt beete Zelt zur Brutvernichtung. Erfolg verblüffend. Kinderleicht anzuwenden. Gesetzlich geschützt. Viele Dankschr. Doppelpack. M. 2.—. Ausreich, f. 1—3 Zimmer u. Betten. Alloinverkattf: »rog. <>. Winterhoff. Kraazpl. 9. Bei Eins. v. M. 2.40, oder Postscheckk. Berlin 31286 portofr. Zusendung durch Esrm. A. Grosse!, Berlin, Königgrätzer Straße 49. 6345ss Dem Kaufmännischen Personal ** gute ZuKimü ermöglicht der Bestich der Vogtschen Handelsschule in Glessen. Verlangen Sie sofort Prospekte. Es wird männl, o. weibL Personen bei uns leicht gemacht, in U verhältnismässig kurzer Zeit die Betätigung für eine gute kauImHnn-Skl- lung zu erwerben. ZrSulein Margot Werner, Herr Adolf Falken Sug der Krauen vom Münster a. d. Oper „Lohengrin" Richard Wagner Sin von heute ab unter Nr. 255 ah.DicKamcradentocrden Vierm nod)mals freund* UM cingeladeiL [oimi an dar HIes. Zernjprechnetz angeschlossen Zohann Zriedr. Eise I. ^vreschmaschinendesitzer, Lich sGberh.s Zu unserem in den nächsten Tagen beginnenden Tanzunterricht werden noch Anmeldungen entgegengenonun«. Kraft u. Senstleben, Tanzlehrer Walltorstratze 36 (Cas6 Leib). **• L Christ,Kunstmühle Griedel, Tel.: Amt Butzbach Nr. 49 empfiehlt eich zum ...... b) Uoveüette E-Our / ' Kapellmeister Ludwig Margnth „3n unsere Heimat kehren wir wieder" aus der Oper „Troubadour" ............. Anfang 7 Uhr. Ende nach 91/, Uhr. Stenographie 0165 Maschinenschreib. Musikai isches Literarisches Unterhalhmgs-Kränzchen1914 Wohltätigkeitsveranstaltung Sonntag, den 27. Juli 1919, abends 81/, Uhr im Großen Hörsaal der Universität Heiterer Vortragsabend des Herrn cand. phil. Karl Höcker. Vorträge aus Meisterwerken deutscher Humoristen (Busch, Schlicht, Thoma, Zobeltitz, Salzer, Münchhausen, Ettlinger usw.) Eintrittskarten für Mk. 2.- und Mk. 1.— sind im Vorverkauf in der Musikalienhandlung E. Challier und abends an der Kasse zu haben. 0H110 Der Reinertrag ist für unsere helmkehrenden Kriegsgefangenen bestimmt. Miner SflJ -U ä»4'81’1 Lu. Zwergs 'Bit. 4.50 ui£ Sausschl. Ser Sgvetfi - rinschl 1 Sw»* SA®* SSSS Jff"« MM ES*' MK M ( W. A. Mozart \ R. Schumann Einladung zu einer öffentlichen Versammlung am Donnerstag, 24. Juli, abends 8 Uhr, in der Ueueu Aula der Universität zur Gründung der Volkshochschule Vereinigung der Angestellten im Tabakgewerbe, Ortsgruppe Gießen Samstag den 26. Juli (9)9 nachmittags 4 Uhr findet int Kmiim. vereinrhaus zu Siesten eine Versammlung statt, zu der sämtliche Mitglieder und Angestellte sowie all« übrigen Interessenten de; Tabakgewerdes eingeladen M Tagesordnung: Bericht über die Tagungen in Bremen. WüliM W™ mit Seihern, in jeder Größe und Betriebsart, vom einfachen Handpumpen- bis zum fein- ausgebildeten Kraftpumpea- und Akkumulatorenbetrieb liefert die (8056D Maschineabaugesellschaft Karisrnhe Karlsruhe ft. B. Kostenlose Beratung. Pause. Melodien aus der Oper „Der Freischütz" . - Carl Maria v. Weber Etwas Altes und etwas Neues........Herr Nudolf Soll heitere Rezitationen.........Lräulein Liefet Winner Louplet-Voriräge...........Herr Wolf Leutheifer „Machen wir's den Schwalben nach, ban'n wir uns ein Nest" aus der Operette „Czardasfürstin . . KLlman Fräulein Margot Verner, Herr Adolf Kalken Original-Remy- Reis-Strahlenstärke in S-kg-Paketen 1 Kiste mit 25 kg M. 800.- 1 Ballen mit 50 kg M. 1575.- gegen Nachnahme oder Akkreditierung, solange rat, sofort ab Mannheimer Lager lieferbar, nioiss Rnd. Ohllger, Kaiserslautern »■ Tausende bereiten sich auS RufS Kunftmoft- anlatz mit Heidelbeerzusatz und mit Süßstoff ■ gute» BansM die Flasche, zu 100 Liter reichend, kostet M.17.-. Biele Anerkennungen. Rufs Heidelbeeren mit Zutaten kosten su 100 Liter M. 85.—, wozu aber Zucker benötigt wird, mit Sübs.oss kostet d. Paket M.3.50 mehr. Jeder sollte einmal einen Versuch machen. Alleiniger Hersteller: [7279hv Sozialdemokr. Wahlverein Siesten Sonntag Den 27. Juli (9(9 nachmittags 5 Uhr: Großer Sommerseft in sämtlichen Räumen der riebigchöhe Konjett XTS'Äwä*’; Tanz Eintritt M. 0.50 Eintritt Üt 0.50 Er ladet freundlichst ein 8593 Der Heft.Ausschuß. Vortrag LMM Eintritt frei! 014328 R. Rall, Prediger. ALFRED BOCK: Der Napoleon I I gesprochen von Die Mehsahrt ] 9l0DcIIen • • • • \ Karl volck Fahrraddecken und Schläuche wieder vorrSttg. GöbelkAppel,Bergstr.20. des deutschen Volkes. Mittwoch den 23. Juli, BViUhr abends, im grossen Hörsaal des Vorlesungsgebäudes der Universität. 8329V W Gäste sind willkommen. Schlagen v.Oelsamen ____gegen amtlichen Schlagscheln. nn Bezirkstag GabelsbergerfcherStenographen Sonntag, 27. Zull, in Sieben. Dorrn. 8 Uhr: Gefchästsstenographen-Prüfung „ y „ Wettschreiben von 60 Silben aus- „ 10l/2 „ Schön-u.Nichtigschreiben lwarts „ UV, Vertreter-Sitzung in der vezirisschule, West-Anlage 45. Nachmittags 4 Uhr auf der Karlsruhe verMndung des Wettschreibe-Lrgebnisses mit anschließender Unterhaltung. Gabelrberger Stenographen-Verein von 1861. vamen°vereln „Gabelsberger". Stenographen-GefeNschaft „Gabelrberger^' und Vamen-Abtellung. sgtzv Erklärung. In einem Flugblatt, daS für die Wahl des Karl Gchmsttbach in Lollar als Beigeordneten dieser Gemeinde eintritt, wird de« Gegenkandidaten Schneidermeister Göttlich in Lollar der Vorwurf gemacht, daS er schon als Schneidergeselle in Gießen bei einem Streik seine Kollegen im Stich gelassen in dem Augenblick, als er seine eigenen Vorteile erreicht habe. 8596D Wir, die nachstehend Unterzeichneten, die bei dem Streik, auf den in jener Beschuldigung angespielt ist, die Leitung hatten, halt« es im Interesse der Wahrheit für unsere Pflicht, zu erklären, daß unser Kollege Göttlich an jenem Streik nicht beteiligt, daß er bereits zur damaligen Zeit als selbständiger Schneidermeister in Lollar tätig war, und daß er insbesondere keinerlei Arbeit verrichtet Hal, die den obigen von seinen Gegnern erhobenen Vorwurf rechtfertigeil. Gießen, 21. Juli 1919. g$6D Zohs. Diehl. Georg Mischer. Vorspruch von Hermann Steingoetter, gesprochen von §rl. Auguste MarckS „Ihr, die ihr Triebe des Herzens kennt", Arie aus „Figaros Hochzeit" (Kräulein Liffy Sprenger) . W. A. Mozart ; MiMerprLsideri ta’ heutigen Sitzung. !3itg seine mehr! ttinmrede. sic ^milinnerpo eÄ des Acuy ihm die auslm Mt Die Rede des hrjnätlt mit der! »die Vor! Ütt Arbctter- ,-d