■5 UH vier->2 «ktimj nt. i;9 trt d!ich5eit Äeilei»td|<: ulr örtliche .'inje^er 25M.,lür au«wärt»q« 30 tur Reklamen Mk.l. - nebfi 20' ,leue- runq«zulcdlaq;^la';vor- lchrili 20 X "Hu'lchlatu bauptki)neR. Lerantwortlu'., tor Politik: 9lu ibes Wad elbai Mai Debet mnic liefen > be. über denn * itlwl» irii« zum 1)1 if n beit an« listen bei er r wer , wild )is i« i’iiicui in er ort- fernen elfen bnuna lkises. L 2t* ) nickt ert. Irob-’ Räude Mr- 1919, i 1919, 56 der iegcleii Berlin und Versailles außerordentlich erschwert war, andererseits aber die Reichs- rrgierunfl fest entschlossen ist, dem deutschen E-olk so schnell wie möglich Klarheit über die deutschen «Ycgenvorschläge und damit zugleich te die FriedensauSsichten zu geben. Der A.ichskolonialminister Be 11 nimmt ebew- fclU an der Reise nach Spa teil. Der Notenwechsel in Versailler. Versailles, 22. Akn. (Wolff.) Von deut- 5ter Seite wurden heute Derrn Clcinenceau zwei ^oten übergeben, die erste über die Frage des f.ulschen Pr ioateigen tum s im Auslande, die -weite über daS Ar bei ter recht, y iepirre als (Erwiderung auf die von grgnm’dwr hierher ^langte Llnttvortuvte. GteiZrzc.tig d zwei Noten Clemenceaus eingc- 'm den. erstens die Antwort auf unsere Nate -der Die wirtschaftlichen Folgen des Ent- . wirses der Friedcnsbcdingungen, zweitens die Ant- ™ort aus unsere Utotc bctr. den Völkerbund. Amsterdam, 22. Mai. (WTB.) der „Dt.iiy Herald" aus Paris meldet, schlug denSdeleaation chr RücktrittSge- fud) cinreichten. Drei Gesuchen nmtbe entsprochen. Die Gntente und die Polen. die Ankündigung des Rücktritts Pade- rewskis auf der Friedenskonfe- renzwieeineVombcein. Sic bedeutet, daß die polnischen Imperialisten, die von der Entente ermutigt werden, nicht die geringste Neigung haben, ihrem Schutzherrn zu gehorchen. Man fragt sich, was der Rat der Vier tun wird, wenn sich die polnischen Imperialisten seinen Anordnungen nicht fügen und ihre Angriffe gegen die Ukraine fort* führen. Der Rat befindet sich in ttnern Dilemma; wenn er den Polen nachgiöt, treibt er die Ukraine in die Arme der Bolschewisten, zeigt er sich den Polen gegenüber unnach* gicbig, macht er sich die Polen zum Fcii.d und damit fein „Bollwerk" wirkungslos. öerlin, 22. Mar. (WTB.) Ein amerika* irischer Funkspruch au- Lyon vom 20 Mar meidet: Ter Friedenskonferenz rrwachsen einige Schwierigkeiten durch die Polen, den Zkrieg zu beendigen. Paderewfki verhandelte ftunkmlimg mit W i I» s on inti> £)lvrft House, um Amerikas Zustirn- nriing für den Krieg Polens zu erlangen. Er avilte die Erlaubnis haben, einen Feldzug gegen die Ukrainer führen zu dürfen. Er erfiärte auch, daß ganz Polen das Recht zu erhalten wünsche, die Angelegenlseit „Dechen" mü den Tst.'«cho-Sl-'- ix>jfen ausznsechten. Tie heimliche frr humg ocs polnischen Premierministers schien die zu sein, daß Teuischland sich der Ausfülirnng der Friedens- bedingungen für bcu Osten widerte den möge, was Polen die 9Jtogli*fcit gebe, dem verstümmelte« Preußen den endgültigen großen Schlag zu Verse Yen Tie Theorie der panischen FLHver ist, einfach zu kämpfen und den Krieg gegen irgend jemand zu gewinnen. M>an achtet noch! viel darauf, gegen a*cn man kämpfen will oder welches die besondere Ursache zum Kriege ist. Es erforderte den größten Druck auf Padevewfki. um ihn zu bewegen, in die Einstellung der Feindseligkeiten, zu willigen. Paderervski war drroerftemben, aber als man in< Entteö. >m«.g fti Pol.« f.ilb, entstörst, in der Regierung sofort eine KrisiS, oie Paderewffi «rrockaßie, seine Entlassung cm* zureichen. Es beftehrn ernste Zweifel, ob durch die Nichtannahme seines Gesuches die Schmi-rig- kciten für den Premierminister au-5 der Welt ge- fdKfit sind. Polen n‘au(»t Heu e die stärkste Armee im Osten zu besinn und betrachtet diese Armee als nichtigstes Instrument. Dieser amerikanische Funkspruch ist em er» Berlin, 22. Mai. (WTB.) Die Po- len machten sich in den letzten Tagen erneut grober Verletzungen des Waffen- ftillstandes schuldig. Sie setzten nordwestlich K e m p e n, diesseits der Demarkationslinie, zwei Feldscheunen in Brand und wurden in Merzdorf, nordwestlich Groß-Wartenberg, beim Plündern von unseren Patrouillen überrascht. Ebenfalls wurde das hinter unserer Demarkationslinie gelegene Gut Alyrode, südwestlich Margonin, von ihnen angegriffen und vollkommen ausge- vlündert. Die Polen schleppten den Gemeindevorsteher von Altzrode und einen Mann fort. Der Ort selbst wurde später wieder von uns besetzt. — An der gesamten polnisch-vberschle» fischen Front herrschte rege polnische Patrouil- lentängkeit. Erneut wurden Polen mit französischen Stahlhelmen und graublauen Mänteln sestgestellt. Berlin, 22. Mai. (WTD.) Ministerpräsident Scheidemann begab sich, be* Weitet von den Reichsministern Dernburg inb Erzberger und dem Vorsitzenden der Geschäftsstelle für die Fricdensverhandlun- flen, dem Grafen Bernstorff, nach S v a. tic deutsche Delegation reist von Versailles flnt entscheidende deutsche Konferenz in Spa. Me Hauptmi kg lieber des Kabinett-, an tzrer Spitze Scheibemann, sind nach Spa »fahren, um mit der dort gleichfottS ein- ssefsenden Fricdensbelegation die Lage zu teraten. Die Frist bis zur Abgabe der deut jdrrt Gegenvorschläge, die, wie es heißt, leuerdings auch in französischer und englischer Uebersetzung abgegeben werden müf- f'n. ist biS 29. Mai verlängert worden, und pu bannt gewonnene Zeit nutzt unsere Re» gimnifl aus, um Klarheit über die etwa Notwendig werdenden Schritte zu gewinnen. Sine solcl-e große gemeinsame Konferenz war naentlich selbstverständlich; „nur müssen «usammen halten", das gilt nicht nur 'ür dos Volk, sondern auch für die Kabinettsmitglieder. Der Erzbergersche Einspännerragen kommt hoffentlich auf diese Weise auch ;i btt Rcmise. Ein holländisches Blatt will Men, Graf Rantzau werde um die Anbab« rung mündlicher Verhandlungen bitten, und tsilson werde vielleicht geneigt sein, darauf «nzugehen. Das sind wohl Kombinationen. Tatsache aber ist es inzwischen geworden, daß änztlne Mitglieder der amerikanischen Dele- zalwii, die von dem Vertragswerk des Viercr- tdtej nichts wissen wollen, zurückgetreten sind, »erner hat die Entente Scliwierigkeiten mit ten Polen bekommen, die sich jetzt militärisch i.irk fühlen und gegen die Ukraine kämpfen vollen. Auf der andern Seite braucht oie ssntente den Widerstand der Ukraine gegei tas bolfchewistifche Rußland. Also: guter Rat ft teuer Man versteht die „tausend pratz- chchen Schwierigkeiten", voir denen Wilson ni seinem Telegramm an den Frauenkvn- areß schrieb. Indessen, für einen Mann von fc entschiedenen Idealen und einer so aus- qesvrochenen Geistesrichtung dürfte es doch nicyt so schwer fein, überall den reckten Weg m finden und feskuhalten. Aber der Lett- rem der materiellen Interessen führt auf ' i «vorrenc Bahnen. . . twtiMun» Iiuu, ©pu. 4/uu fuiuc,. um um- Neuter Beweis für die sogenannte und ost be- tag die endgültige Redaktion der deutscheni^nptete Friedfer.iglcit und Aufrichtigkeit der ijanin°) erein®. Tcr Protest der amerikanischen Friedensdelegarion. .............fit der einzige, der an dem ^chslaben des Abkommens festhält. Man l’onoon, 22. Mai. (WTB.) Reuter. Die -^aily Mail" meldet, daß neun Mit- >er der amerikanisüheu äxi«* m-... ’Vn> Mündlicher Gedankenaustausch? Haag, 22. Mai. Wie der „Nieuwe Rot- i-^damsche Courant" aus London meldet, be* 1 chtet „Daily Expreß" vom Mittwoch aus ^^ris: Grat Brockdorfs-Rantzau sich morgen zum letztenmal an_ die ^liierten wenden und in dieser Note höck)st- ^ahrsclfeinlich um eine mündliche Be- ^-N'.mt an, daß der wahre Grund, weshalb Wortlaut der FriedenSl>edingungen in und Frankreich noch nickt veröffent- Ikl'ü "Wt wurde, der ist, daß man derartige Acnde- ' r mgen voraussah. Te)tn g zwischen den Deutschen und den Jlü'rten ersuchen. Es kann wohl sein, daß Gilson he m zu stimmt. Wilson ist ein • । «-banger deS mündlichen Gcdankenaus- Aüche6 und wird hierin von den einslnß- £ V ■ * ^i'-en Herren der britischen .ikronlätider kVerstützt. In maßgebenden Kreisen rechnet damit, daß wichtige Pestimmungem vor ■* rundlich geändert wer- ,a • viiHin l’U|j luuqi # ev'l-. <^1 ;‘:r Unterzeichnung ai SdirÜc?l Tlemenceau i;t b- Tie Entente und die Lchweiz. Bern, 21. Mai. (Wolff.) Die Schweizerische Deveschenagentur teilt amtlich mit: Die Vertreter von Frankreich, Großbritannien, Italien und den Vereinigten Staaten haben dem politttchen Departement eine Note zugehen lassen, in der gefragt wird, ob, falls die alliierten und assoziierten Regierungen durch die Umstände gezwungen werden sollten, weitere Maßnahmen zu ergreifen, die schweizerische Regierung sich verpflichten würde, iede Ausfuhr sowie den Transit von Waren aus ihrem Gebiet oder durch ihr Gebiet nach oder von D e u t s ch l a n d zu verbieten, es sei denn, daß die assoziierten Regierungen ihre Zustimmung dazu erteilten. Es wird hinzugefügt, dieser Vorschlag entspreche dem Wunsch der assoziierten Regierungen, dem schweizerischen Import die Nachteile oben erwähnter Maßnahmen gegebenenfalls in weitgehendestem Maße zu ersparen. Insbesondere könnte, wenn eine bejahende Antwort erteilt werde, die Wiedereinführung der Kontingente und die dadurch bedingten Formalitäten vermieden werden. Ter Bundesrat hat die Angelegenheit dem Depar- tenrent für auswärtige Angelegenheiten zur Prüfung üfceneUUn. Graf vrockdorff Ncmtzav über öie tage. Versailles, 22 Mai. Icr Reichs Minister bei Auswärtigen ©rat v. Drockdorss-Ran- tzau gemährte heute dem Verlreler des Nachrichroi- Bureaus des Vereins Deutscher ZeitungS- verleger in Versailles eine Unterredung, in deren Verlauf der Führer unserer FriedcnÄele- pctimi auf die Frage, wie die augenblickliche Lage lei ungefähr folgendes antmonete: . Vie Sie missen, ist unsere Delegation in engster Fühl'.mg mit her Reich-regiernng in Ber lin bannt brschäfiigt. die unendtült verrntckelkkr.' Bestimmungen des Vertrr^e:- auf ihre Tragweite bin zn prüfen und festzustellen, ob wir in der Lag kin werden, bai B.drngungen zu entsprechen, bie uns der Vertrag auferlegt. Tiefe Prüfung tair.i natürlich nur im Einvernehmen mit den maßgebenden Vertretern unserer öirtfdxift und Fm in; erfolgen, die aus Grund eines sehr ein- gefr-nrxit Studium- der in vielen Fällen kaum üvn-sebb-aren, von unS verlangten Dervfiichlungen bo'lei Stlai^it zu schüfen haben, ob uns Erfüllbares oder Unerfüllbares zu m tel mirb, bemt das möchte ich ganz be» svders betonen: In diesem Augenblick Hande" eS sich noch gar niete1 um btc ®cont mortiing der Frage „Unterznchnen" oder „Nichl- uTi erznchnen", sondern darum, sich darüber klar zu werben, ob ein ehrlicher Mann das, was die Entente verlangt, unterfdtreiixm kann oder nicht, denn loeiut er unterschreibt, dann muß er auch innerlich davon L.-crzeugt sein, daß bad' d ulschc Volk, so schioer es i>nn auch werden mag, in wmlicb begrenzter Frist die B^^dinzungen zu crsü'.len imstande ist, auf die die Untcr>ichnung es festlegt." ,,können Derr Graf vielleicht mtttetlen, ob die Prüfung des FriedensentwurfeS schon so weit vorgeschritten ist, daß ein Urteil über bie Annahme ober Nichtannahme desselben ichon jetzt besteht?" . . „Davon kann in diesem Augenblick noch temr Rede fei»- Der un- vorgclcgte Entwurf ist so kom- rtUuTt und sicht in seinen Einzelheiten so viele internationale VerpsliäNungen vor und hat für alle Ztverge unseres Wirtschastslebens fo unübersehbare Folgen, baß eS gar nicht möglich ist, in einem Zeitraum von etwa 12 Tagen sich über all« diese Tinge "techenschast abzulegm. In etn^elneit Punven 'nuten wir bereit- unsenvn Gegnern in großen eiten. Beschlüsse qber bnf.T« Stellung zu dem ganzen Vertrag konnten, bisher weder hur noch in Berlin gefaßt werden." „Das halten Herr Goas txm bert in ber gegnerischen Presst an die Reist des Marsch a l l s 'F o ch in die besetzten Rhemgebiete ge- knüp'ten Fo'gernngen?" „?luf diele Frage kann ich mich nicht ernlasien. Sie können sich aber denken, daß diese Zeitungsmeldungen und die daran geknüpften Kombinationen mich und mein Arleitsprogramm in keiner Weise beeinflussen werden freute kommt alles darauf an. das; das deutsche Volk und seine be- ruientn Führer bi» Ruhe bewahren, die zur Lösung des schwierigsten Problems erforderlich ist. Das deutsche Volk ilebt vor einer schnxren Anfaabe. und ich habe die Gewißheit, daß es dieser Ausgabe gewachsen sein- ."ttnrb; es kann a'*er überzeugt sein, daß die Reichsregier-ung und die Friedensdelegation in gemeinsamer Beraiimg einen Entschluß lassen werden, ber die Interessen aller Bevölkerungsschichten l»erücksichtigt, und daß sie vor a'lem ihre frauvtansgabe darin selten werden, alles Menschenmögliche ?u tun, um Deutschland seine Lebens- unb Entwicklungsmöglichkeit zu sichern " Vie Treibereien in der Pfalz. Mannheim, 22. Mai. (WTB.) Die Versammlung in S p e y e r, welche am letzten Sonntag au dem Putschversuch Stellung nahm und von Vertretern aller Streife der pfälzischen Bevölkerung besucht war, hat bekanntlich einstimmig verkündet, daß die Pfälzer deutsch sind und deutsch bleiben wollen. Diese Vorgänge, der Pittschversuch imb feine Dereitelima, haben nun weitere Folgen gehabt. Die deutschen pfälzischen Behörden haben bie vier Haupt- rädelssührer bei dem Putschversuch verhaftet. Nun hat aber die französische Militärgewalt eingegriffen und nicht nur die Freilassung dieser Mcttmer erzwungen, sondern auch ihrerseits den deutschen Staatsanwalt, den Amtsgerichts- bir eftor und den Ge f än g n i s v e r- w alt er, welche bei diesen Verhaftungen mitgetoirft haben, verhaftet. Gleichzeitig ist Hofrat Mahla, der Bürgermeister von Landau, heute morgen in das unbesetzte rechtsrheinische (Gebiet abgeschoben worden. Der Achtstunventag im besetzten Gebiet. Berlin, 22. Mai. (Wolff.) Die Entente hatte nach Besetzung des linksrheinte ichen Gebiets die Einführung des A ch t ft u n - dentages untersagt. Für die Aufhebung dieses Verbotes trat das Eisenbahnmint-' fterium durch die WaffenstillstandskomTnis- sion und seinen Bevollmächtigten bei der interalliierten Eisenbabnkommis wn in Trier immer von neuem ein. Diese Bemühungen hatten nunmehr endlich Erfolg. Arn 26. Mai wird der Achtstundentag für die Arbeiter der Haupt-, Neben- und Betriebswerkstätten und des Streckendienstes eingesührt: irne Gewährung auch für bie übrigen Eisenbahnbecken- ftticu Mtttze >a» SLuuMkudp m gestellt. Die Eisenbahnvcrwaltung wird nicht (iufhören, für das Recht ihrer Beamten und Arbeiter einzutreten. Kämpfe der Engländer mit Afghanen« London, 22 Mai. (Wolff.) Reuter. Ainllich. Die brilischen Streitkräfte nahmen nadi der Zurückweisung des afghanischen Angriffs am 16. Mai dei Dakka am 17. Mai einen Hügel westlich Dakka und brachten acht afghani'chen Bataillonen eine Niederlage bei Die Afghanen lichen über hundert Tote zurück Riga Berlin, 21 Mai. lWTB.) Die wir att znstLndigcr Stelle erfahren, ist über die Einnahme von Riga bei dem deutschen Ä O.K.« Nord, das mit Lil>au in unausgesetztem Nachrich« tenverlcbr steht, nichts beka n n t. Tic von Kopenhagen verbreitete Meldung, bi-' am 19. Mai mittags von Libau abgegeben worden sein soll, wird durch die bisher vorliegenden miliiäril'd» Meldungen nicht bestätigt. Aus dem Ueiche. Eine neue Quertreiberei der Berliner lltmd- hängigen. B e r l i n, 22. Mai. (Wolsf.) Zum ersten Male seit dem Bekanntwerden der Frieben'- bebingungen tagte am 21. Mai bie Vollversammlung der Großberliner Arbeiter- und Soldatenrate. Als erster Punkt stand die yriedensfrage auf der Tcd- aeSordnung. Nach stellenweise sehr erregter Debatte wurde ein Antrag der Unabhängigen angenommen, der die Unterzeichnung des Friedensvertrages fordert. Die Haltung der Regierung wird darin aufs schärfste verurteilt. Die Erklärung schließt mit einem Appell an das Proletariat der Entente. eine Kundgebung der Marine. Kiel, 22. Mai. (Wolff.) Heute vormittag fenM auf dem alten Exerzierplatz in Kid eine machtvoll« Kundgebung der Marine gegen den ^n Lumme versuchte dem Elberfelder tue Hergabe des Geldes schmälsterjagte er, I.Sir sind mir sehr sympathisch. Ich weiß, wir hxrtxtt Freunde werden. . Ich besitze Mensä-enkeimtins, bas können Sie mir glaubem Ich sehe Ihnen an. Sie sind ein ehrlicher Mann. Nett entern ehrlichen Mann mache ich gern Geschäfts Und ich werde mit Ihnen Geschäfte machen. S-ad Ge.d, bai Sie jetzt ausgeben, um Generalkonwl zu werden und den Gröbstem der .Ehrenlegion von Costalinda zu erhalten, werde ich Ihnen zurück- geben, innerhalb non zwei Jahren. Was sage ich, innerhalb von einem Jahr. Ich werde eie in den Aussichtsrat von einigen großen Gesell- fchasten bringen. Sie werden Tantiemen vom ReingewLim erhalten, ine höher sind wie em Mi- nistcraehalt. Ernennen Sie mich zu Ihrem Hof- banNer und ich irerbe Ihnen Geschärte zuweisen, beiten Sieln einem. Jahr das Tappelte ^on dem verdienen, ,«vas Sie letzt ausgeben. Lassen Sie mich nur dafür sorgen. Jntereisieren Sie M fIv-NUn." «rtr8!tete ®e; schäftsmonn. „Heute noch eine Frage. Laßt M Sache nicht etwas beeilen?, Sve meinten. Sie beschlafen. Morgen teile ich Ihnen meine Entschließung mit. Ich glaube, daß ich das Geld opfern werde. Ich würde dann morgen nachmittag nach Elberseld fahren, um das Geld flüfiip zu machen. Ich "fann in zwei Tagen, also am Sonnabend, mit dem Geld wieder zurück sein. Sie hätten es also noch vor Ihrer Reise nach England. Ist Ihnen das recht?" „Vollkommen, mein lieber Herr Rotmüller." ,Lch würde morgen vormittag wieder um diese Zeit bei Ihnen sein. Es wäre mir lieb. ir.fc.p Um unserer Jugend willen m Offen wir mit allen Mitteln der Woh- simngsnot .steuern, auch um die für Mieter und Vermieter unangenehme Zwangsmiete möglichst zu vermeiden. Ter Massenzumg vom Land in die S a t ist schuld an der Wohnungsnot in dort G oß- । Hooten. Mit der Bewilligung von Geldern ist es nicht getan. Es ist notwendig, Baumaterialien zu besäxmen. Abg. Ur (labt (Dem.) erklärt die Zustimmung seiner Fraktion zu der Vorlage, auch die Bereitwilligkeit, eine weitere Rate zu bewilligen, ebenso stimmen wir der Bürgsilwftshübernahme zu. Die von dem Aba. Schildbach vorgcsihlagene Organisierung des Wohnungsbaus können mir nicht als taugliches Mittel aus.hen zur Behebung ter Wohnungsnot und stimmen ihr nicht zu, dagegen sttm- men wir oen versäsiedenen Verbesserungsvorschlä- gcn zu, die zu den Vorlagen gemacht wurden. Abg. Knoll (Ztr.) erklärt die Zusttmmung seiner Fraktion, die höchstens gegen einzelne Klei- ’iiigfeiten Bedenken hat. Der Redner nimmt als Bcisil^r des Mainzer MieteinigungSamteS diesem gegen Vorwurfe des Abg. Söiildbach in Schmtz. Die für Hessen Derfügbaren Mittel müfien gleichmäßig «uf die Kreise verteilt weroen. Es müjfcn ferner Zwangsmaßregeln für renitente Gemeinden vcr- laitgt werden. Statt des Kd-eisdivcktors s Ute ein kleiner Änssilmß in jedem Kreis die Entschnduiig haben, lBürgschaft sollte mir für Tilgungshypv- tHelen gewährt nxrben. Abg. Dinaeldey (D. B.): Wir stimmen den Grundsätzen biefer Vorlage zu Auch wir stemmen Zwangsmaßregeln gegen renitente Gemeinden zu uyp werden auch nxitere Raten beitnlligen, wenn wir fin Ankunft noch in der Lage kein iverden, «solche Mittel aufzuwenden. Wir möchten die Re- (güerimg bitten, auf die Gemeindeverbände einzu-- wirken, gemeinnützige fBaiigefellftbaften zu errichten. Auch wir können eine Sozial fierimg der Wohnungsproduktion nicht gutheißen, sie würde nur schaden. Abg. Kiel (Unabh.): lieber die Not s nd wir alle einig. Wir müssen so schnell wie möglich helfen durch Zwangseinmietun^ in V U.it und Paläste. In Frankfurt hat man eingegriffen und 400 Wohnungen frcigemacht. Das kann auch anderwärts je» säiehen. , Abg. Eißnert (Soz.): Mit der Bereits'l- lung von Mitteln sind noch teine Wolmnngen ig*» Sljatfen, da die Ersatzstoffe, die al'ei-i ein schnel-es Bauen ermöglichen, bei den h ssischen Bauunter- nehmenr leinen Eingang gchml>ejt. Die Reg eruug, die banrcisis Gelände besitzt, will deshalb Lrobc- häuser aus Ersatzstoffen errichten. Der Redner ste lt namens des Finanzausschusses den dringlichen Aii- trag, .200 000 Mark zu bewilligen, die ans dem Domänenergänzungssonds entnommen werden sollen. Damit ist die Atlssprache beendet. Die Vorlage wird dem Siedlungsou!.schuß überwiesen. Der Anttag Eißnert nnrb einstimmig angenommen. Das Haus tritt hierauf sofort in die allgemeine Aussprache über das Landgesetz und das tzideikommitzgesetz. Finanzminister Henrich bespricht zunächst die SchwierigLciten, die sich bei der Ausstellung uns Bearbeitung neuer gesetzgeberischer Probleme ergeben, wodurch zu Unrecht in der Bevölkerung der Gedanke entstehe, daß die neue Regierung möglichst alles beim alten lassen wolle. Allgemein wird die Besoitigung deS gebundenen Besches als Mittel zu nirtsil^aftlicher und politikcher VvrzugZstellun' verlangt. Bekannt ist, wie die Ausdehnung dcc Fideikommisse aus ganzen Gemeinden unseres Landes lastet. Tarum der Rus von allen Seiten auf Aufhebung der Fideikommisse und auf Aufteilung des Landes. Allerdings macht man sich in letzterer Hinsicht vielfach salsihe Dorstellmigm. Mit der Beseitigung der Fideikommißwirtsck-aft wird mir ein Reckstszustand in der Bcsitzsorm beseitigt, aber nicht über das Schicksal des Landes selbst entsclnc- ben. Tie Aufteilung imb anöernxiiige Zuteilung des Landes ist eine vornteegend politsick^eehtlickL Frage, soweit die Aufhebung der Fideilvmmiise verlangt wird. Eine fobfc Maßnahme oljme gleirfx zeitige Bestemmuna über das fernere Scl/icksal des Landes wäre jedoch wirkmigsl^ und vielfach schädlich. Tas Land würde unter UmslLnden in Hände L> in men, in denen es mxh weniger für die Gesamtheit dienlich wäre, als das bisher der Fall mar. Darum lassen sich derartige Maßnahmen nur treffen in Verbindung mit der Zweckbesiiin- mung des LmideS. Darum erfd>eint als das Wichtigere die Frage der L a n d ve r t e i l u n g. Jedenfalls ist Ixute der Ruf noch Land stärker bann je, nickft zuletzt hervorgerusen durch die unerhörten Ernährungsschwierigkeitcn. Ter Ruf muß gehört Serben, selbst wenn man annimmt, daß später wieder seine Bedeutung verlieren könnte. Ter Arbeiter Witt Land für seine Familie, berufslose hätten drei bis vier Monate nötig, um die Geschichte in Ordnung zu bringen. Könnte nicht innerhalb von zwei Monaten die Sache geregelt. Herr Labwein lächelte verständnisvoll. „Sie wollen -gern heiraten? Verliebte Leute sind immer ungeduldig. Run, ich will sehen, was ich macken kann. Ich reife in der nächsten Wocke nach Englano. Wilsen Sie zu wem? Zu einer dec bedeutendsten Persönlichkeiten in der ganzere europäischen Geschäftswelt. Sehen Sie hier, lesen Sie den Namen." Er hotte von seinem Schreibtisch einen Bries, hielt seine Hand schützend über den Text des Briefes und ließ seinen Besucher nur den Briefkopf lesen. Ter Brief war abgesandt von Howard Frederik Bhford in Liverpool. „Tie Firma wird Ihnen doch bekannt sein?" fragte, mit einem Anflug von Stolz, Herr Ti- reftor Erich Labwein. „Natürlich," staunte der Elberfelder Fabn- kant, „bas ist jo die größte Baurnwollsirma Errg- lands. Mit den Leuten stehen Sie in Ver- lindung?" „Ich besitze eine persönliche Einladung des Sir Bpsord," prahlte Direktor Labwein. „Er bittet mich, zu einer Konferenz nach Liverptpll zu kommen. Sie wissen doch, man nennt ihn den Baumwollkönig. Da sehen Sie, daß rch nicht nur mit Präsidenten, sondern auch mit Königen auf gutem Fuße stehe. Ich will Ihnen einen Vorschlag macken, Herr Rvtmüller. Uebedenen Sie sich die Sache bis morgen und geben Sie mir morgen Bescheid. Wenn nichtt dann nidyt. Wenn Sie aber wollen, bann ist Vorauszahlung meine erste Bedinaung." „Ich nehme Ihren Vorschlag an," erllärte Torwal Ach -choib sich. werde b« Sache bcrspruch zur Reickrsgesetzgebung zu stehen, wenn anerkamit wird, daß bte letztere als eine Mindest Vorschrift anzusehen ist, über welche die Einzelstaaten je nach den Bedürfnissen ihres Landes hinausgel'«n können. Tie Ausführung der Landzut i!ung wird in Hessen sick, besonders schwierig gehalten, da Land hierfür nur in verhältnismäßig geringem Untätig zur Verfügung steht, ba-5 in der Hauptsache bereits in dem Besitz von Bauern ist. Es fall der sidei'ommissarisch gebirnbime Besitz und der sonstige Besitz vorderhand neben dem des Staates, soweit dies wirtsckxlftlich oeitretbar ist, für Sicdlungszwede Verwendung finden, aber es kann schon heute gesagt werden, daß angesichts der geschilderten Verhältnisse manche Envariung luuersullt bfciben muß. Ter Redner geht kurz auf dem Ausbau imb den Inhalt des Landgejetzos em. Ter Artikel 1 umschreibt ziemlich allgemein den Zweck des Gesetzes Er grenzt die Siedlungs- an'gaben ab. Sie werden beschränkt auf die ab- lomt Landlosen (Arbeiter ufro.), die etwas Grabland lvdürsen, aus ficine Gewerbetreibende und Taglöhner, die ihre Cr-iährungsverhällnisse ver- beifeni wollen, und aus diejenigen Kleinbauern, die für den Unterhalt und die Beschästigimg ihrer Familie nicht genug Land haben: alles dies übrigens aud) nur nach Maßgabe der in den einzelnen Grmarfungen verfügbaren Landmenge. Gesetzliche Regeln lassen sich hierüber nicht aufstellen. Tas ganze Gesetz stellt eigentlich im wesentlichen nur eine weitgehende Vollmacht für die Regierung und die zur Ausführung des Gesetzes geschaffenen Organe dar, die sich daraus erllärt, daß die Ausgaben in ihren Umfang sich derart verschieden in den einze nen Gemeinden gestalten, b<ü ei ie gesetz- lidje Jesllegmig unmöglidy ift Eine derartig weitgehende Vollmacht wird nur erträglich unter dem Gesidstspuult, daß die Beteiligten (Landeigentümer und Landbegehrende) in weitgehendem Maße bei der Ausführung des Gesetzes mitbeteiligt sino und daß schließlich die Regierung als Ausschuß der Volkskammer unter der ständigen Kontrolle der letzteren steht Der Redner erläutert die in Aussicht genommene Art der Enteignung und der Zwangs- padit und hebt hierbei besonders heteoor, daß bei aller Anerkennung der Entschädigungspflicht auf dem Boden dec bestehenden Rechtsanschauung doch derart weitgehende - Eingriffe in das Eigentum und namenllich in die Bewertung des Eigentums gemacht würden, wie sic bisher in der Gesetzgebung noch nicht zutage getreten sind. Bei der heutigen Beratung komme es weniger <*if die Einzelheiten der Gesetze an. Auch die Rv- lsiemng ifefle sich nicht auf Einzelheiten fest, sie betrachte ihre Vorlage alS einen Versuch, einen geeigneten Weg zu finden und sir erwarte eine ^Verständigung cn der Beratung des Ausschusses. U/Hbcr «die Grundgedanken ntüfe map sich jedoch^ klar und einig fein: Erkennt man eS als Aufgabe des Staates an, den Lanbbedürftigen Land zu Der* schaffen, W Zahl, die auf und von dem Land leben, nach Kräften zu vermehren? Ist es richtig, das Land dem zu nehmen, dem es lebigtidi eine Quelle Jür die Rente und das gesellschlastliche An- solyen ift und ist es richtig, es dem zu geben, der es als Grundlage für feine Existenz und für seine Arbeit bedarf? Kann man sich entschließen, bei aller Anerkennung der Entschäsigungspslicht gegenüber dem Großgrundbefitz derart scharfe Eingriffe in die herkömmliche Werlbennffung zu machen, daß die LandbesiebeUmg auch für die Mindcstbemittel- ten möglich wird? DaS ist frte Frage, die heute zu löfen ift Darüber hinaus gibft es in der Bodenfrage gewiß noch ungelöste Probleme. Ob die vor- iiegcnbe Gesetzgebung hier u als erster Schintt be» trachtet werden kann, muß die Praxis lehren. Gewiß wird in Zukunft die Frage zu lösen sein, was aus dem nidyt durch die Siedlung beanspruchten sL>eikommissarifchen Grund und Boden wird, namentlich gilt das für den Wald. Und hier kann heute schon gesagt werden, daß weniistenS efnS unerläßlich ist: Die Bereinigung der Beioirtsclyastting aller Waldbestänbe in einer Hanb und zwar in der des Staates. Aber über alle di se Fragen können heute Enls.l)tlid)e Grundlage bestehendes Arbeiterräte, soweit sie sich wcitergehende Befug- nisie angccignet haben, weiter in Wirksamkeit Weihen sollten. Tiefer Forderung, der die übrigen) Shbntertereinigungen geschlossen widersprachen, konnte die Skramltung auch ihrerseits nicht zu- stimmen, bn es sich ja jetzt eben barum handelt, eine eiilliritllche, allgemeine und geordnete 91t-' feitemcrtrclung für den ganzen Bereich der Ster» Wallung zu schaffen._______________________________ verfaffunggeben)e Dol’sfammer des Sreiftaates heffen. 23 Sitzung am 22. Mai 1919. Präsident Adelung eröffnet um 10V» Uhr die Sitzung. Ain Regierungstisch find die Minister v. Brentano, Henrid) und Tr. Fulda, Msinstvriit- direkwr Raab und Neurnmm. MinisterpräsibenL Ulrich befindet sich, wie wir hören, in ärjtlidycr $elxmblung und kann an den Verhandlungen nicht teilnehrnen. Das Haus>wird das Landgesetz und das FidetkornrnißgesetzalS ein Gan»es gemeinsam zur Aussprache stellen. Zunächst tritt das Haus in die allgemeine Aussprache der Re- gterungsvorlage bett. । Förderung des WohnnngswesenS ein. Sie besteht aus zwei Gesetzesvorlagen, die eine betr. Gcwährun g von Baukostenzuschüssen, die andere bett. Uebernahme von Bürgschaften für nachstellige Hypotheken. Ministerialdirektor Raab erläutert kurz die beiden Boriagen. Das Reich hat 300 Mill, für Ueberteueru! gSzuschüsse aus geworfen. Davon rieften nach der Bevölkerungszisfer 6 Mill, auf Hessen. Vorbedingung ist, daß Staat und Gemeinden zu gleickten Teilen dieselben Summen ausbringen. Danach treffen auf den Staat 3 Mill. Einer Handhabe zur Ausübung eines Zwanges gegen säumite Gemeinden, berat Aufnahme von verschiedenen Seiten im Hause gewünscht wird, steht die Regierung xuftimmeni) gegenüber. Ta die Baukostenzuschüsse nicht ausrndyen, ist zur Belebung der Bautätigteit noch die Uebernahme von Bürgschaften für nachstellige .Hypollyeken notwendig, die schon im Frieden für Kleinwohnungen schwierig war. Der Staat übernimmt die Hälfte des Verlustes, der die >Gerneiaden bei solchen Bürgschaften trifft. Der Redner teilt zum Schulsse mit, daß die zur Deriügung stellenden Dauldstenzuschüssc bereits oer- yeben siich Tas Reich hat weitere Mittel in Aussicht gestellt. Taml werden auch tmr weitere Vorlagen machen. _ Abg. Schildbach (svzd.): Da die private Wohnuugsproduktwn versagt hat, stellen die Ge- tetzvoriagen ein staatliches Emgrriten dar. In der Frage des Wohnungswesens muß die private Produktion wegen ihrer schädlichen Folgen aus- «fchattet weiden. Wohnungsprobullion muß In die Hände deS Staates oder der Gesellschaft tzelegt werben. Ter Redner fordert die Ausnahme einer Handhabe 'für renitente Gemeinden, die aus Scheu vor den Lasten sich ihrer Pllicht entziehen wollen Ta die verfügbaren Gelder bereits Der* Mchen sind, sollte der Staat, ohne die neuen Zuweisungen des Reiches abzuwarten, sogleich größere Mittel bercifftellen. Tie schemattsche Feststellung her Kleinwohnungen und des BegnfseÄ her Minderbcmitteltheit ist zu beanstanden. Beide Begriffe müssen mit der Größe der Familie kombiniert werden. Das Woßmmgselend steigt von Tag zu Tag. Meine neulichen Aussülyrungen über das WohnungSelend sind keine Uebcrtreibung, wie mir Frau Kollegin Balser vorgeworfen hat, wie ich an der Hand von amtlichem Material nachweise. An Hessen wahnen 57 000 Menschen in ttnge» etflgeitbcn Wohnungen, wobei die Orte unter 3000 Seelen gar nicht einbegriffen sind. Redner verliest Material des Landes'wo'hnimgsmfpektorS. Es handelt sich nicht um Ausnahrnesälle, sondern um Massenelend. Tie für bas Wohnungswesen ausgegebenen Beträge werden durch Ersparnisse auf den übrigen Gebieten der Fürsorge wettge- macht Wofmungselend ist die Brutstä te her Verbrechen. Ter Redner leat Photograplnen ans Mainzer Wohnungszustänsen auf den Tisch des Hauses nieder. Ich hoffe, daß alle Parteien einig sind in der Bekämvfmig des Wohnungöelends. (Es tritt 'eine Pause ein, in der der Aeltesten- rat zusammentritt.) tzK K-- Ten ganzen Nachmittag verbrecht er aus nem Zimnter. Wirre Pläne stiegen in ihm die er aber bald wieder als undurchführbar warf. Er wurde nervös, gereizt. Er bed wenn er betrunken war, die Brieftasche ab; men, dann hätte er sein Ziel erreicht. Tie Jfl Frage war nur die, ob der schlaue Winkrttan sich auf eine solche Kneiperei, mit einem ihm» ganz fremden Menschen einließ. Tas fdyieit rival mehr als zweifelhaft. Aber es mußte sucht werden . . . Man sieht: Ganz Schnepfe! (Fortsetzung folgt) . kaufstelle, Brandplatz, kommt morgenM ’ im,tn gHttftei folgende Tage Blumenkohl, Rhabarbri, - ötern^nn 6 Spinat, Spargel, Sauerkraut und Dön» «M ö Hlück zv gemüse zum Verkauf. Ferner noch DörroT Apfelsinen und Zitronen. ** D i e b ft a h l. In der Nacht zvm 22. wurden aus einem hiesigen Untersuchungsa 6 Platinöfen, 1 Platinnadel und ein Mik skop entwendet. Das Mikroskop befindet sich i einem rötlichbraunen Kästchen, ist vernick und trägt die Firma „Winkel Göttinge Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kri nal-Abteilung entgegen. ** P o st v e r k e h r. Der Paketverkehr n Mlhelmshaven und Rüftringen ift gespe worden. Pakete nach diesen Orten werden v den Postanftalten deshalb bis auf weiteres Beförderung nicht angenommen. ** Berkaus von Heereszigarrt Aus beit Beständen der Heeresverwal aelangen in Bremen lagernde bolländi! Zigarren zur Verwertung. Die Abgabe folgt durch die Wirtschaftsgemeinschaft V. b. H., Abteilung Tabakfabrikate, Breni Gustav-Beetjen-Allee Nr. 4. Beliefert wer aus diesen Beständen folgende Gebiete: $ men, Groß-Berlin, der Freistaat Sachs frage ntemalS außer ackft gelassen werden: ttt; Daterlänbifctie Boden ist im Grunde GemeiiPf! aller. Er gehört bt die Hand dessen, der ihn uff^l )er seiner als Wohn- uno W fahren, ivirb die Einfchränkuna, daß die gelöstr, Eifenbahnkahrkarten nur am jxige brr Ausgakj venntzt werden Dürfen, sowie, daß Fahrkarten „zur Rückfahrt gültig" nicht auSgegeben weri-en, nun. mehr ausgetwben. Tie Fahrkarten gelten al» nrifber an vier Tagen einfchticblich des Lösuitgj. tages, doch können die Besitzer solcher an in Vortagen gelöster Fahrkarten und von Rückst, und Dvppelkarten bei starkem Andrang zu bei Zügen keinen Anspruch auf BorzugSdesörderuaV geltend machen. > Speisewagen verschren aur Zett fiter-l Haupt nicht mehr, nachdem dir Parlamentszügi 5 aifd>en Berlin und Weimar dngcftdlt sind. Tai EifenbalMminister hat jetzt genehmigt, den S ptv’ sewa genbetrieb wie oe r a u | i u n ehmau soweit die Betriebslage eS zuläßt. DlaßgeteM für diese Anordnung war in erster Linie die MÜ ficht auf die Angestellten dieser Betriebe, die art diese Weise wic-er Beschäftigung finden Kiuttu ES "werden deshalb schon vom 1. Juni ab nridxj einige Speisewagen eingestellt, so von Berlin nq| Frankfurt a. M., T.orn und Wir allen, toi Frankfurt a. M. nach Leipzig und Hamlrnrg, M Hannover nach Debra, von Tüsselborf nach Tritt mund und zurück. Lebensmittel. ** Vom Lebensmittelamt. amerikanische Speck gelangt im Laufe btt nächsten Woche zur Verteilung. Der für bit Stadt Gießen bestimmte Anteil wird vorhtll auf Trichinen untersucht. Aus den Kopf btö Einwohnerschaft entfallen 125 Gramm. ** Butter wird ab Montag, 26. Maa gegen Abgabe der jeweils gültigen Suttermaii fen in den Filialen der Firma Gebrudts Grieb nach der bisherigen Bezirkseinteilunz, und in den im Inseratenteil verzcichnem, Kleinhandelsgeschäften täglich ohne RückiD auf die Bezirkseintcilung verkauft. ** Hülsenfrüchte (Bohnen oder Grfe sen) werden vom 24.—31. Mai einschließl« in den Kleinbandelsgeschäften abgegeben, n» die Vorbestellung erfolgt ist. (Siehe AnzeiW 'm das neue wohlschmeckende Abführmittel übereil erhilMichl jf-a. Beftellvordrucke fino bis zum 24 Mai ' 19 unter genauer Angabe der Art be5 Ge- uiw. Wf «ch IXxrrtnnmg. Vie liommllna'wahlen. bevor. n, ifi DtnrJ k'titdx im Empfat^gebäude tmrfxDtbcnen Qk- "titetfMlien unterirdisch anodegt. .3m allen Licht böse» neue Tiensttäume. Die Umbaute,i iftoai aufgesuche. [ #3 Iti ItMtiiltrt' e Mrattiiin . '*/ Oüien acfudit. Stbr. | Verschiedenes! Kür meine Ikjöhrige tedner suche für fofori in besserem Hause oder Wut Aufnahme, wo sie sich im vauübalt oerooll- üanDiaenraiin. Familien* anfchlust erwünscht. Lchr. Angebote unter 6243 an den (Siebener Anzeiger. m gelten olks- rnehr? — ifben Heiratsgedanken mit einem zasen ablehnen würde. tolen gesucht. Schr. ■ wdj DöttW n in zwei flehten vollendet fern. Frankfurts. M, 20. Mai. (Wolff.) Heute »gm fam c4 txn dem ArresthauS deS fctr- k^ni. vetla tspen die Freilassung eines Äa- ’*en, der suh seit geitrm abend n» gen Führung ’i falschen Ausweises in Unterfuduinnjbaft bc- '■ Tre Demonstranten drohten mit Selbfünlfe, n ihrem Berlans-n nicht ücttgrgeben würde, brfien sich zu Ausschreittmgm fnnrei&en. Ta Sefa Irr be a td, bag die Inhaftierten von der «eenb au kaufen ne- ' Kchrlftl Angebote TjlMa b. Giest. Anz. Gesucht *,8b.3nn.-ifflmilienb. ?imm. il audeid. '»'ins u bis 5ha iu i sd Nachbirort. 7-2; ^lnaeb tu 62U2 an ' ^6- An», erb. Kirchliche Nachrichten. Jsroelitlsche Bcligionsg:meinle. Gottesdienst in b. Syn. (Süd-Änl ). eamdtxig b 22. Mai. Borabd.: 7.30; morg. 8.30: Predigt: abdS: 8.30 u. 9.10. — Israelitische HcEgionsgcfeflldjaft Sabbatseicr cm 24. Mai Freitag abb.: 7.50; Samstag üvrm. 8.00: Predigt; nachm.: 4.00; Sabbatausa : 9.10 W»chensotteSdienst: morg. 6.30, abds. 7.30 tobrrtben Menge hefte- würden, sttzn« die Be arttkbehÄompogntr deS BawillonS ein. T«rn ^ühr.r der Truppe war es bereits grümgen, btt grubt wuderchnyi।teilen, oh e txm brr Waffe Ok- (rraiKb zu madm, old aus bisher icu-ur# Birte tbeue au6 dem angr^n-enden Teil brr Waxnu in dem Flucht lrnqr intiergetrodx find, einige scharfe Schüsse fielen, tne nacksgrmefener- mähen nebt von der Sicher heirStruppe abgegeben nxrttTL Trotz des neu ent behenden Tumult.- und Durcheinanders, bei dem lebet auch ttiti» Ängo hörige bei Bataillons sich i;i völliger Berkennung der Sachlage weigerten, etnftufctaeüaL konnten da'k der besonnenen ixiltuug des verantwortlichen Führers Tä (ilAiten vermieden torrben. ha. Marburg. 23. Mar. Die lkurhrssische Aer-teschaft beflogt den Tod des Seniors der brutschen Aerzte, des SanitätSrats Dr Nötig in Bad Wildungm Nötig, der ein Älter von 92 wahren errruht hat, war der 6ntbe*r her stönigsaueNe in Bad Wildungen, auf der dir Bedeutung Wistmngens als ihi.ort beruht hl Marburg 23. Mai Tas bkfige lläger- botoillon bl Mittwoch abeib nach Ohrdruf abgc» rückt. Au smilitärischcn Gründen war dir Abbeförderung nach Ohrdruf schon länger vorgesehen, und es liegt absolut frni Grund zur Beuirruhi-- gung vor. ha. Aus dem -reis Biedenkopf. 23. Mai Tie Heidelbeeren versprechen eine gute Ernte, der Blüteuansav ist sehr reichlich Aus d m besetzten Nheingebiet. mt Maini, 21 Mai. Zu emxiigm Ehr - schliehungen zwischen französischen Militär- Personen und deuts.chen Frauen wird frankoiiitbnr- feit* an bi? Bestimmung erinnert, nach welcher Militär Person > jedes Grades, die außerhalb Frankreichs im Dienst sind, ohne besondere Ge- nrhiniguna i.irht heiraten bür,en. 5)i rnach ist es den StandiSbeamien des von den Alliierten be- fet-tm deutschen Gebiet- verboten, eine Ehe zwischen einer französischem Militörperson und eurer Teutschm zu schlteszen, wenn nicht zuvor dir Ge- > vstration, die fefjnxmnigitbe iZvlm-n hatte M fönnrn. Insassen brr hiesiaon Lazarrw-, denen sich mehr «Tartfc und Verwundete be- »erervcrMW tbt tollänk Die Lbga« nmiW ?El,6ann“I'cn unrerirvrfch angelegt, :3m allen und Südbau gioinnt man durch Schaffung x Gekett: Erteile xneraifchen Nachhilfe - CßLrricht in allen Fächern il übernehme aewtstenhafte Be» au'llchtiaung der Schul- arbeiten. Schr. Anr. um. 01011»> a b. Gien. An». ^.elcher Student ober Brimaner würbe die Beausstchiiguna b. Schul- arbeiieneinesTertianerS be» Gvmnastiim» übernehmen? Schriftliche An- geböte unter Ott 22 an die Geschäfts st. b. «ich. tin*. Ankauf von gctrag. Herren» und Tamenkleidern fow. Möbeln all. Art L. Rosenzweig. ÖeSJD, »<).. Selier-weg BT Karte genügt. "MK 50 Mkln stbroadifti BaiitrltifangSrolr/i' au kmti. gesucht Helnr.cb SlilMtouk. IvüiL -t-rdnetenwahl für die F rauen und ssjdchen wird Frl. Selma Kahn aus s^nksurt a. M. am kommenden Sonntag [.^mittag 4 Uhr sprechen. — Die von bet »abhängigen sozialdemokratischen Pac- hrinbnufrne Bersammlung findet im Saale y 6ai6 Leib statt. * m Lichtspielhaus tritt von ytaen bis einschließlich Montag Albcrt fassetmann in ,Lorenze Bughardt", inem vieraktigen Gefellschastsspicl, aus; Starkenburg und Nheinhessen. 4. Ans Rheinhessen, 20. Mai. TaS In n g t f d) ä f t ist immer noch belebt. Urngesevt i>n in letzter Zeit in Oppenheim 6 Stück zu M0 Ml , in Hebloch 8 Stück zu je 7200 Mk., I fllSbeim 15 Stück zu je 7000-7500 Mk., in Ikbrr-Sanldeim 15 Stück zu je 6500 Mk., m rtitlxim 12 Stück m je 7500 Mk , in Horrweiler 51 tick zu je 6800 Mk, in Jugenheim 7 Stück zu 6500 Mk., in Mettenheim 10 Stück zu je 110 Mk , in Nierstein 12 Stück zu je 8000 Mk., l Atot-Odernl^tm 6 Stück su je 6800 Mk., in rtsbärn 6 Stück zu je 7000 Mk. Heffen-Rasfau. i । ,rt1 eines Vaiicr» mit ÄitdJ e-011 *n Die en ober 1,1 1>d4 fÖf nehnigung rrtrilt worden ist. Jede Zuwiderhandlung wird von den französische Muitörgerichlen mit 6 Monaten Gesäiigms und 5000 Mk. Bube bestraft. — ES ist nicht g-rabe erfreulich, dah die Franzosen von sich aus ein derartiges Verbot erlassen müssen. Man sollte annehmen, dast dent- frfirr National stolz — oder gibt es das nicht Fran- Ccst gut» KIttict eher glügtl für Monat Juni oegen Hobe ^Urnütuna zu mieten gcf. Näheres bei 01016I V. verteil, Wlcieck. C»in Babvschnhche« mit SSckwen von ber Schulst raste bisOowalbSgarien verlöre» gegangen. Abzugeben 0! 2üi SvnneUltrahe 10 L « 8* 6 taheadfl stellt sind 1 r-t b* 6 pi Miundm I. Sin« bu Ä - _ findm vnsWhndem Viggo Larsen in feinem aus- )wti ab Mietibncien Lustspiel „Einbrecher wider vn Dnlin ■liUen". Sir »len, r Landkreis ÖlefcdL *. tz«'«ktzs ft. Langsdorf, 22. Mai. j Ifftznntag alkitb hn-lt der mm gebildete litbungd ttere in bet ersten Vortragsabend ab. Leidig sprach über die Gesckrichte LangS- tmb i*rr Otto Sneipp über btt neue Kri^sanlkihe zu kaufen gesucht. 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Sie erstreckt sich au> P erde Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen, Federvieh imb Kaninchen Tiefe ^ichcjattungra müllen auch bei NichllandwrrteN gezählt werden, also in jeder don»Haltung, in der auch nut eine Viebgattuna vorkommt Durch Verfügung bei Defsi'chen Üanbesernähruiig-amlel ist auch noch die Frage nach den im vau^baU des ViehhalterS tu versorgenden Personen ausgenommen. Tic Heilung der Zählung ist der Zentralstelle für dre LandeSslatisnk zu Darm stobt übertragen Tie Aussühiung liegt den !>e|siichudr Kirsch' (Beilag August Scherl) fesselnd beschrieben hat Kirsch, ein geborener Elsässer, befand sich bet RYin>jai!&>rud) in Kamerun, das er verliest, um dem Va:erlande als Kämpfer ru dienen. Tabct geriet er in englische Gesangerrsck-oft und fiel bet feiner Flucht m französische Gerücht. Ohne anbert Möglchr.-it, nach TeutfdMaub »u kommen, wurde Kirsch Fremdenlegiouär und sah sich in feiner Hoffnung nicht getoufchL: er gelangte an bte Stami’frront und von hier als Uebeiläuser in die deutsche Linie. Sein Glück en all den Wechselfällen ber Irrfahrt ist wunderbar. Er erlebt das Ende des Krieges und wird Anfang Januar in Kvnstan- ttnopcl interniert. Mitte Januar flommt er mit ackikzig anderen Elsast-Lothnns^rn abermals in bie tÄewalt der Franzosen, bie ine ftflljerm deutsche» Soldaten nach Pera bringen, wo sie zwangsiveise in fran^öiikfie Uniformen geitvtft merdim. um an* «blich im Kampfe gegen die rufs scheu BolsckLwisteu Verwendung zu finden. Ta der prüstte Teil ba* gegen Eiitspruch erhebt, werben sie hinter Trabt «fetzt und scharf bewacht. Tabei werden auch bte Personalien des Vizeselbwebels Kirsch fest» stellt. Man macht ihm bat Prvzest, und er wirb al» lleberläufer erschossen. So endet ein braver Sotbai, dessen ganzes Leben und Streben von Vaterlandsliebe, treuer Kameradschaft und sittlichem Strebe» erfüllt war! Meteorologische veobachnmge» der Station Sietzen. — Temperatur der Lust •'S« sf=|lE^ Weiter Höchst- Temperatur Niedrigste „ am 22. 5.: 21.6*; 23 5.: 132». „ 22. 5.: 4.9°; 23. 5.: 5 5» 22.5. nm. 20.7 6.1 34 0 ; «eist Hefter 22.5. abds. 13.7 7.5 64 0 Nocken, tDtrrm 23. 5. cm. 11.4 7.3 72 0 nachts klar Samstag den 24. Kal W lüktidi abends 8 Bhf General- j Versammlung tz> VaiwdakaL An-u. Verkauf von WobubSuferu. ®il» Itn und Grundstücken jeder Art durch den l**“v Hausbesitzerverein. W7 Krieger- I verein Gieflen. ManateversammlaDfl ^amötag den -4 Mai, abend- 8•/, Ubr, ImFelfenreller-Bahn- bofuraite. ?a ’.e^orbnunn: L Gefchafil Mlitellunaen. 2. Vortrag d. L Vorsttzen- den. iL.,7 Ter Vorstand. JE Turnverein jtz 3P von 1846. W Eamstaa 8 Hbr Im eonntoo früh 7 Hbr Nehnlieeljard tftr W Hfi,1 > iS «n Z W Lanfsran gesucht 010153 Weierstrabe 11. | Stellengesuche! 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Der Vorstand der Unabhängigen Sozialdemokratischen Parti _____________________I. A.: Gg. Beck mann._________ Sofort gesucht lucht., hranchekundige ? Maltrin: sowie ein Lehrmädchen gegen Vergütung. Kaufhaus Katz 14 Babnbofttr. 14. Buchdruckerei Nitschkowski Ludwigstr. 4 :: GIESSEN :: Fernspr.724 Pilo der hervorragende Schahputz! •»D M für Blusen und Kleider in größter Auswahl eingetroffen. Voile, bedruckt, einfachbreit .... Meter M. 9.50 Batist, bedruckt, „ Meter M. 11.50 u. 12.75 Doppeltbreiter bedruckter Voile . . Meter M. 22.50 rL.Slitid Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß gestern meine herzensgute liebe Frau, unsere treusorgende Mutier, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin, Gothe und Tante Frau Marie Becker geb. Schepp im Mer von 26 Fahren, nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem W WS Autogarage tunlichst mit Zimmer für den Jahrer au mieten gesucht. Angebote mit Preisangabe unter 6114 an öen Gies;. 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Heuchelheim, 01 geböte mit 6244 «w MzMrLttSk SUuriMS «rfrrtt* Aus Gr mit folg \Jffl Lü ntf|r als eü Tiefe & '"r Zeit bere F?Nn ü Klinge sm au’ 6 ^l-üann dürf EenLehrlmj iri /O Sei, ,n Nt und Tarinst Hess Lausstsl! oöJiflMitü gesucht. Fran Dr. Henlel, 6266 Ost-Anlage 14. Verein für SterbennterstOtzong zi Gießen. Hauptversammlung SamSta« den 24. Mai iei9 adendS 8 Ubr in der Restauration Samer (Remstädt). Tagesordnung: l. Geschäfts- und Koffeubericht für Ä1& 2. Festsetzung de» Sterbegelde», 3. Neuwahl de» Vorstände» und AuMchtSrate», 4. Verschiedene». ES bittet um zahlreichen Besuch 5OT4D Der Vorstand. Am Mittwoch, nachmittag 3 Uhr, verschied nach längerem Leiden mein lieber Mann, der treubesorgte Vater seiner Kinder, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Zell. In tiefem Schmers: Anna Zell und Kinder nebst Angehörigen. Gießen, Frankfurt, Marburg, Königslutter, Helmstedt, den 23. 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