wurde Aus venr Aeiche. Eine Verwahrung Rostes. Berlin 21 nft /gn gi x ,P atzten auf baä linfe Ufer uroUen. Der Straßen- , 2°.CVr;tR(L *Ju. (W. B.) Reichs- f bahnverkehr über ine Brücke wird wieder in Kraft weyrmmister N o s k e richtete an die Redaktion toten, sobald bie Straßenbahndirettwn ihre dies-? 104. Sitzung. Ludwigshafen, 21. Ott. (Wolff.) Nach enter Bekanntmachung des französischen irontroU* ositziers sind vom 20. d. M. ab Maßnahmen vorgeiehen, die den Berkehr über die Brücke Ludwigshafen-Mannheim erleichtern sollen. Sobald die Vorarbeiten beendet sind, wird die Kontrolle der Ausweivpapiere auf dem linlen Rheinuser für Personen, die sich nach dem rechtsrheinischen Gebiet begeben, nicht mehr durchge.ührt. Die Son/ trolle wird nur auf der rechten Scheinseite borge» nommen, unb zwar für Personen, die von dem , Auf der Tagesordnung standen zunächst kleine Ans ragen. der Verhandlungen herangezogen urben. (Es wird eine der Hauptfragen sein, mit denen w uns zu beschäftigen haben, in welchem Derhältni die Friedens, aklion vom 12. Dezember milder von uns an» geregten und auch von Wilson «Aussicht gestellten Friedensaktion steht. Das weseniche in dem Vermittlungsangebot Wilsons war ie Ditte, die hon» Kreien Friedensbedingungen mitsteilen. Die Antwort des Staatssekretärs Zirner mann enthielt indessen keinerlei Andeutung doiber. Gleichzeitig | teilte eine neutrale Macht mit, aß ein Friedensappell Wilsons in Aussicht stehe, er äußerst ernst zu nehmen sei. Dieser amtliche Sjritt einer neutralen Macht war bereits am 18. ezember in Berlin bekannt. Am 26. Dezember erfole die Antwort des Staatssekr.Zimmermann, daß «auf die Forderung, konkrete Friedensbedingungen abzeben, n i ch t e i n -! gehe. (Es wird hier namentli festzustellen sein, welche konkretenFriedensbedingulen unfern Friedens, absichten vom 12. Dezember zuolnde lagen. Graf I Bernstorfs machte wiederholt ergisch den Versuch, I nnzeiqen von 70 mm «reue 48 Pf. ^ei Platz. oorfcbriit200/byuqcblag. Hauvtschrirtleiler: Ang. föoeiv Veranrivorllicb für Politik: Aug. Goetz, für ben übrigen Zeil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: p. Beck; sämtlich tn Gießen Belgisch-französische Verhandlungen. Amsterdam, 21. Okt. (Wolff.) Der luxemburgische Korrespondent des „Tele- ßMaf" erfährt, daß jetzt zwischen Belgien UndFrankreichdiplomatischeBer- w . Berlin ,21. Ott. 1919. Am Mmrstettffch: Dr. Mayer. Präsident Fehreubach eröffnet die Sitzung Mittwoch, 22. Mover iRl,on bekam sag,e er, w.r sollten durch Nachgeben im U-Bootkrieg ^peU an die Moral richten, da nur durch eine Verständigung, nicht mehr durch die Waffen der Krieg endgültig entschieden werden könnte. Wür. n bLen U-Lootkrieg aufgeben, so würde er auf öie Aufhebung der engli chen Aushungerung drängen. Das englische Kabinett werde darauf eingeheu. Er hoiie daß damit der Anfang gemacht sei für eine Friedensaktion im großen Stil. Das war am 2. Juni 1915. Nach dem Eintritt Rumäniens in den Hneg teilte Oberst House dem Grafen Bernstorff mit öa& eine Vermittlung Wilsons jetzt unmöglich sei, weil die Entente völlig siegesgewiß geworden wäre und Wilson daher abweisen würde. Nach ergänzenden Ausführungen des Vorsitzenden des Unterausschusses und des Referenten Sinz- । Heimer zu den Mitteilungen Bernstorffs erklärte dieser auf eine Frage des Abgeordneten Katzenstein, daß das deutsche Friedensangebot vom 12. Dezember von der amerikani,chen Regierung als eine Gefährdung ihrer Friedensaktion aufgefaßt wurde, weil es als eine Schwäche Deutsch- lan ös aus gelegt wurde. Das sagte Oberst §0^6 ibm im Auftrag des Präsidenten. - Schließ- h? führte Siuzheimer aus: Ich stelle als (Ergebnis der heutigen Sitzung fest, fassen Sie Ihre Instruktion in dem Sinne auf x S*e . Wilson oder Oberst House ermuntern oder beeinflußen sollten, eine Friedensaktion 3U unseren Gunsten zu unternehmen? Lernstorff: Za CBeroegungj Sinzheimer: War Wilson bereit, die,en Wünschen Rechnung zu tragen? Lernstorff: Ja. Sinz. Heimer: War innerhalb dieses Rahmens, der Ihnen gesteckt war, Wilson bereit, auf eine Friedenskonfe- ren-j mit internationaler Grundlage einzugehen auch ohne konkrete Friedensoorschläge unsererseits? Bern- storff: Ja. (Bewegung.) Die Dernchmuna darauf auf Mittwoch vertagt. Der Zusammentritt de; Rate; de; Völkerbünde;. . Versailles, 21. Oki. (WB.) Nach dem „Ave- nir» wird der Fünferrat am Donnerstag die Entscheidung über die Zusammensetzung der verschiedenen interalliierten Kommissionen sowie über den Zusammentritt des Rates des Völkerbundes treffen. (Einigen Morgenblättern zufolge hängt von der Tätigkeit dieser Kommission die Festsetzung des Datums ab, wann der Friedensverttag von Versailles in Kraft treten wirb. Nach dem „Echo de Paris^ soll sogar Marschall Fach vom Fünferrat cwtoristert sein, diesen Tag festzusetzen, da es sich bei den einzusetzenden Kommissionen in der Hauptsache um militärische handele. (Eine zweite Schwierigkeit bieteferner die Frage des Zusammenttittes des ausführenden Rates des Völkerbundes. Hier liege die Entscheidung bei Amerika, da nach dem Wortlaut des Friedensvertrages der Präsident der Vereinigten Staaten die Einladung zur ersten Sitzung zu erlaßen habe. In ber Tat soll nach der gestrigen Sitzung der amerikanische Vertreter, Polk, ersucht worden fein, durch »in Telegramm bei Wilson anzufragen, ob er oder der ihn verttetende Vizepräsident gewillt seien, die *notmenölge erste Sitzung des Rates des Völkerbundes schleunigst zusammenzurufen. Was den Völker, dund anbetreffe, so trug der Fünferrat schon der abnormalen Lage Rechnung, indem er den neutralen Staaten, die den Anschluß an den Völkerbund bereits erklärten, mitteüte, daß sie ihre Vertreter für den Völkerbund schon jetzt er- nennen könnten. (Er beschloß ferner, daß die Mächte, die bereits ratifizierten, ihre Vertreter für die Kommission sofort ernennen müßten und setzte außerdem fest, daß die alliierten und affoziierten Regierungen, die noch nicht ratifiziert haben, diese (Ernennungen, wenn sie wollten, bereits vornehmen könnten. |$ie Beilegung de, Konfliktes i» berfSä?“® Stoäwtt s'mntm*3 «ch nicht Frankfurter Eisenbahndircktion. Si«auf wirb bie Beratung Reichs^ Frankfurt a. M., 21. Okt. (WTB.) Halts bct der 2lbteilung „Reichsschotzamt" fortgesetzt. Zwischen den Frankfurter Eisenbahnern Reichsfchatzminister Dr. Mayer: (D. E. V) und der Eisenbahndirektion ist Die Vermattung der im Kriege entstandenen heute nachmittag der Konflikt in einer spaßen industriellen Unternehmungen unter öffentlichen Versammlung des Deutschen E,s°nb°hn-r-Verb°ndes beigele«t worben. LL i lC ^rfawmlung nahm nach dem Bericht hielte Kontrolle der Krieg-swirtschaft bezüglich der von Mitgliedern des Verkehrsausschusses Buchführung und Handelsbefchllisie größerer Fi- die am Montag in der strittigen Anaeleaen- wird uns nicht melw allzulange be- beit in Berlin mit 9CH >^Mgeu. Dre größte Aroeit liegt tn der Ver- < ? ^.^bM Reichskanzler Bauer, wottuug und Verwertung der entoehrlich aewor- oem Lllmtsterprasldenten Hirsch und dem I denen mobilen und immobilen Heeresgüter. An die Eisenbahnminister Oeser eine fö)nferen;$ tBenDaltun9 der mobilen Heeresgüter mußten wir hrte m oeiCQlUB aus Rücktritt des Etsenbahnprasi- stahl Jur Zeit haben wir 3000 Heereslager und 1000 DCnten Dr. Staus, des Oberregierungsrates weitere Stellen, wo sich Heeresgut befindet, fest in Lüttke und des Oberbaurats ©trahbura bet Haud. Eine vollständige Inventur ist jetzt durch- aufbebt und dem Bes.-blnb n«>nenr.b»r gefüf)rL 150 Millionen für entwendetes Gut sind 9H Atm»;™ ffi-r gegenüber dem zurückgeflosfen. Bon weiteren 400 Millonen Mark ist Allgemeinen Elsenbahner-Verband zuruck- es zu hoffen. (Beifall.) Kontrollstationen nach innen Nimmt. Zu Störungen urrd Unruhen kam I und außen sind allenthalben errichtet. 95 Prozent der es in der Versammlung nicht Dorwürfe gegen das Reichsverwertungsamt sind gegen, standslos. Drei Milliarden sind aus dem mobilen ^UveiilanoerfttzU. g.N innerhalb der Elfen- Heeresgut erlöst worden. In der ersten Hälfte des bahnervcrvande FranksUtts. I nächsten Jahres wird das Reichsoerwcrtungsamt ML V erlrau en s ma n ne r ve r sa m m - l seine Tätigkeit im wesentlichen beendet haben Die lung von Franksurt des A11 g c m c i - Heeresbetriebe sollen in Friedensbetriebe urngewan- AN enbahner verband proteittert tn delt werden und so weiterbeirieben werden, voraus- einer EnucklieNung. die Ite am 17. d. M. faßte, ! gesetzt, daß sie fick rentieren. Betriebs- und Bau- Ein letzter Appell an die Landwirte! Vom Landes-Ernährungsamt wird uns ge- f daneben: Die Kartoffelbelieferung ist in den letzten Tagen derartig zurückgegangen, daß sie zu einer Kataiirophe zu führen droht. Der Freistaat Hessen, der nach der Auflage der Reichskartoifel- stelle über eine Million Zentner Star- tosfeln an außerhessffche Bedarfsverbände a u s° führen soll, ist z. Zt. nicht in dec Lage, seine eigene Bevölkerung mit den nötigen Kartoffeln zu verforsen. Orte, welche mitten in Öauptt'artoffel- gedielen liegen, wie Vilbel, Friedberg, Bad-Nau- yeim, Butzbach, koimten in der letzten Zeit zu den festgesetzten Höchstpreisen keinerlei Kartoffeln erhalten. Die Erregung unter der Bevölkerung ist gwß. Diefe Tatsachen haben den P r ä j i d e n t e n des Landes-Ernährungsamtes veranlaßt, die landwirtfcha.tlichen Organisittionen nochmals durch nachstehendes Schreiben eindringlichst auf die dadurch entstehenden Gefahren aufmerksam zu machen. Das Schreiben lautet: „Die Kartofieloersorgung ist in der letzten Zeit derartig schlecht geworden, daß es nicht mehr möglich ist, die Bevölkerung mit den lausenden, geschweige denn mit den zur Wintereindecknng nötigen Kartoffeln zu versehen. Dadurch entsteht eine außerorüenllich ernste Gefahr für unser gesamtes Bolis- und Wirtschaftsleben. Die Verbraucher in den Städten sind von einer Erregung ersaßt, die das Schlimmste be.ürchten läßt. Wenn mir nickst in der Lage sind, in den nächsten Tagen die Bevölkerung mit Kartoffeln ju versorgen, so sind ernste Unruhen unvermeidlich. Es ist unsere Pflicht, diefe Unruhen, unter denen auch die ländliche Bevöllerung zu leiden hätte, zu ver- lneiden. Da cs den Einstüssen Ihrer Organisations- Vertreter nicht möglich gewesen ist, die landwirt- schattlichen Erzeuger zur Äbliejerung der Kartoffeln zu veranlassen, feben wir uns zu unserem größten Bedauern gcrwungen, mit Zwangsmaßnahmen gegen diejenigen bonugeyen, die ihre Pflicht der Allgemeinheit gegenüber nicht erfültt haben. Die Sache liegt heute so, daß zu Beginn der nächsten Woche unter allen Umftänben Kartoffeln bereitgestellt werden müssen. Wir halten uns für verpflichtet. Seinen von dieser Sachlage Mittellung zu machen mit dem Ansuchen, uns in unserer schweren Arbeit zu unterstützen. Da auch die Anwendung von Zwangsmaßnahmen ein zweischneidiges Schwert ist, und wir nur rm alleräußersten Notfall von diesem Mittel Gebrauch machen »vollen, richten wir hiermit die Bitte an Sie, nochmals Ihren Einfluß geltend zu machen, daß mts unbedingt und ohne leglichen Aufschub Kartoffeln tn ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden. Sollte dieser unser letzter Appell ohne Wirkung sein, dann müssen wir von Mttte der nächsten Woche ab Kartoffeln mitidft Zwang zu erfassen suchen. Wemt dieser letzte Appell keinen Erfolg haben sollte und das Landes-Ernährungsamt gezwungen wäre, von den angedrohten Zwangsmaßnahmen Gebrauch zu machen, so fällt die Verantwortung für die Zustände, die dann entstehen, nicht den Behörden zu, sondern verantworllich müssen dann die Erzeuger und ihre landwirtschafttichen Organisationen gemacht werden, die es zuließen, daß der- artige Zustande entstehen konnten. Wir warnen nochmals und geben uns der Hoffnung hin, daß die Bauern diesen letzten dringenden Appell beachten und die Anwendung von Zwangsmaßnahmen über- Mstg machen." Wien, 20. Ott. (WTB.) Auf der Tagung der Vertrauensmänner der großen deutsch-nationalen Orgumfarionen des Altdeutschen Benins ür die Ostmarken, des Teursch-Nationalen Vrr- eins für Oesterreich und des 2eutfd-en Bolksban- des, sprachen sich Redner aller drei Parteien für ein* Cinigun g der Deutsch-Natipsta- len »n einer Partei aus, die bann zur Bildung einer deutschvöllifchen Reichspartei führen soll. Tie Tagimg gestaltete sich auch zu einer einmütigen Kundgebung der Deutfch--4tationalen sm das Fest- Hatten an cer dem-okrattschen Republik und gegen j etwaiges Wiedererscheinen der Hadsburgtr. ScWeß- lich wurden einstimmig Anträge angenannten, wonach die Parlamentcrriiche g-voßpeutsche Seveinigung aufgefordert wird, zur derzeittgen Koaltivnsregie- rung in schärfste Opposition zu tretet, und die Deutsch-Nationalen der anderen Ländr Deut sä,I Oesterreichs zur Schaffung, der Eüiiamg, wie in Nieoerösterreich eingclaben werden. Zn Anschluß hieran soll dann eine gvoßdeutsche Eluigungs- tagung einberufen werden. kkr. 1\I Ter Gießener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags. vezugrpreis: monatl. Mk.1.60, oiertsl- iährlich Dtk. 4.80; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Btt. 1.50; durch die Post Ttt. 5.— viertel- jährl. ausschl. Be'tellg. Fernsprech - Anschlüffe: sürdieSchristleitungll2 Verlag,Geschä>lssteUe51 Anschrstt für Drahtnachrichten: Anzeiger Sießell. Postscheckkonto: Sranffurt a. UL U686 Erster Blatt Z69. Zatzrgang Jggw ' A 4HMWVU^ x Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheffen SwMngttund-ruck u. Verlag: vrühl'Iche Unw.-Vuchr u.StetnOruderet R. Sange.S^rlftlettung. S-kchäftsItelle-.Druckerei- Schnistr. 7. des .Vorwärts" unterm 20. Oktober fol= ^slvcta Anordnungen getrvs^l hat. w Agende Zeilen: Im „Vorwärts" vom 18. Ok- .e* „ tober morgens ist die Verabschiedung Deutsche lratronaiversammlung. zweier Generale in einer Form an- cu"— gezeigt, wovon ich weit abrucke. Wenn dort von ^Herauswerf eV, einem „im großen mr^f.h,af -> Bogen folgen" und anderem gesprochen wird, um 120 Uhr so kann ich es nur verurtellen, wenn in " ' . einer derartigen Weife von Männern qe-. sprochen wird, deren Auffassungen und Wege eines Zentrumsabtz-ordno- layn9e Friedens- und Kriegsdienste sie aber ttnrd regierungssettig geantwortet, daß eine rest- oor solchen Ausdrücken schützen müßten. Verpflichtung des Reiches nicht in Frage 1 Was den sachlichen Teil der Notiz anbelanqt, ^recyunngen bilde den so entteeibet bet R°ichspr°sibent noch Recht ff 8er y. g. P Die den Austritt aus der Ki größere Mengen Papiergeld siets geordnet. 1 - - - - - Lege bei gleichzeitiger (Sin- oder Auszahlung von drei oocr mehr Postanioeisungs- unD Zahl- kartenbeträgen sowie beim Ittnkaui von drei oder mehr verschiedenen Sorten von Wertzeichen im Betrage von mehr als 5 Mark eine au,gerechnete Zusammenstellung Der zu zahlenden Beträge vor. 7. Vermeide unnötige Fragen an Die Beamten: belehre weniger gewandte Personen und hilf ihnen. 8. Lege gewöhnliche Bnefiendungen in Brief- kästen. BrieneiiDungen in größer er Zahl gib ge- 17! Del, Effig, Gdürz........ 181 Fleisch und Birst........ 19 Käse, Marmelde und sonstiges Iugebröt 20' Mittagsttjch ud Abendessen bei Ledigen 21! Jucker ..... Gas und elekisches Licht..... Lage Der Angestellten, die bis jetzt noch Gehälter beziehen, mit denen sie keineswegs aus kommen können. Drohungen haben wir nicht auSgesorocbat. sondern nur Auskunft darüber erteilt, wie der Abschluß deS Tarifvertrages gedacht ist. Dabei haben »vir erwähnt, daß bei mangelhaftem Entgegenkommen der Arbeit^b.-r das letzt: Mittel, Du? gemein, schaftliche Arbeitsniederlegung, zur Anwendung lommen mü(je und daß ersveu^icherweise die Füb» ning der Arbeiterschaft, der Vontand deS Qferorrfr fchaftSkartells, seine vo.la Unterstützung zur Erreichung unserer Forderungen »ugefagt habe. Wir hoben kein Interesse daran, in der Tag Szeitung an# mit unseren zukünftigen Vertragspartnern zu be* fehden Wir wallen friedlich mit den Arbeitg:der« verhandeln und werden Den besten Willen mit* bringen, um zu einem Einverständnis zu getanem. Erst heute sind wir schriftlich, an die Arbeite gebet fierangetreten mit Dem Ersuchen um 3uf stimmung zu einer mündlichen BerHandlung. Dabei werben wir unsere Forderungen begründen. Die Belehrung, daß Drol-ungcn nicht geeignet seien, zukünftige Beri-andlungen zu fördern, ist gar nicht erprDfuid) geroeien. Wenn mir uns in unseren Verhandlungen über den Geschäftsgang unterhalten, so bedrohen wir doch dadurch niemanden. Wenn beide Parteien die redliche Absicht haben, sich gegenseitig verstehen zu wollen, bann muß ein beide Teile möglichst beiriebigenbcr Tarifvertrag zustande kommen. müffen. Mir ist bekannt, baß eins Der größten Geschäft, am hiesigen Platze mtt einem minimalen Friedens- bedarf von 300 bis 400 Zentner Kartoffeln vor seinem Bedarf noch nichts im Keller hat, selbst nicht mal das erforderliche Quantum für das Geschäftspersonal von nahezu 30 Köpfen. Es wäre daher sehr erwünscht, daß auch Regie rungsoertreter bevor sie solche Steigerungen tun sich von deren Richtigkeit überzeugen. Es könnte sonst leicht durch solche Bemerkungen der Anschein erweckt werden, daß man dem Volk für die Kartoffelknapp. Abwälzung der eigenen Unter- n Sündenbock präsentieren will. t____ allgemeinen Rechts jur (Erörterung. „Wir können nicht denselben Grundfatz draußen oertreten und daheim verleugnen.- Der Partei- Kampf darf nicht ausarten in Parteihaß. Daß Wohlwollen unser öffentliches Leben erfülle, dazu sollen vor allem die Frauen Hellen. ** Kirche und Sozialismus. Ueber Die- ses Thema sprach gestern abcnD „Genosse" Dr. Lic. Hartmann aus Solingen, ein im Amte befinDlicher ‘Pfarrer. Für den Redner ist Der Sozialismus Die einzig wahre Religion. Wahres Thnftentum und Sozialismus seien sich nie seind gegenübergestanden, und Bebel habe auch nur das Kirchentum gemeint, wenn er sagte, daß sich Christentum und Sozialismus so verhielten wie Feuer und Waffer. Die Kirche, wie ic jetzt bestehe, müße von Grund auf revolutioniert werden. Sie sei viel zu unfrei, viel zu tief in 21b- hängigketten von Kapitalismus und Staat verstrickt. (Eine Wandlung der Kirche - selbstverständlich im Sinne des unabhängigen Redners - müsse nicht dadurch erstrebt werden, daß man die jetzt bestehende Kirche einfach zerschlage. Seine Parteifreunde dürften Der Kirche nicht den Rücken kehren. Sie müßten dafür sorgen, daß die sozialisttschen Ideen in sie hinein- getragen, daß U.S.P.-Leute in die Kirchenbehörden I hineingewählt werden, müßten durch das Rätesystem in der Kirche einen Einfluß auf die Bejehung Der Pfanstellen mit wirklich gesinnungsfesten Sozialisten erwirken. 3n' der Aussprache I erklärte Pfarrer Sattler-SBiefe* zunächst, daß sein „Kollege" die vielleicht vorhandenen Schwächen I der Kirche viel zu schwarz gemalt habe. Er ve I weise vor allem auf die innere Mission, wo die Kirche viel segensreiche soziale Arbeit geleistet habe. Die Behauptung, daß die Kirche den Sozialismus auch heute noch bekämpfe, müsie er entschieden zurückweisen; I Die jüngeren Theologen würden stch lieber Die Zunge verbrennen. Als er die Kirche gegen die I Bor würfe des Hauptredners wegen ihres Der- haltens zum Kriege in Schuh nehmen will, findet er I bei Den Versammelten wenig Gegenliebe und wird oft durch Zwischenrufe und Gelachter unterbrochen. | ‘Pfarrer Sattler betont Dann den Gegensatz zwischen ~ ~ ------ —K ,"ianö- In ber am Montag morgen im (Taft Leib stattgefundenen Versammlung, die sich mit der Aartoffel- Versorgung Des Kreises Gießen befaßte, äußerte sich Der Vertreter Der Regierung, Herr Krcisamtrnann Dr. Siegert, wörtlich: Die hiesigen Gasthöfe und Hotels liegen dick voll Kartoffel. Sie haben stch „Überreichlich" versorgt. Diese Behauptung ist nicht richtig, sie kann vielleicht in dem einen ober anderen Falle zutreffen, die große Mehrzahl der Gasthöfe und Hotels jedoch am hiesigen Platze sind nicht einge- deckt und die Kartoffelkrisis, die Kohlenknapphett und die Lohnftage sind Punkte, die manchen Wttt heute vor die schwerwiegende Frage stellen, sein Geschäft vorübergehend oder vielleicht für immer schließen zu betriebe können die Reichsbetriebe nur werden, wenn | Arbeiter und Angestellte restlos ihre Schuldigkeit tun. Alle Metall verarbeitenden Betriebe müssen unter einer Leitung zusammengefaht werden. Reichsschatzminister Dr. Mayer: Wir werden die 12 Sekleibungsämter nach Möglichkeit weiter bestehen lasten. Ader wir dürfen auch dem Handwerk nicht alle Aufttäge entziehen. Den Technikern sind bereits in weitestem Maße leitende Plätze eingeräumt worden. Die Verwaltung der Liegenschaften und die aktive Mllitärverwaltung befinden sich nicht allein in juri- Aschen Händen, sondern auch zur Hälfte in nicht juristischen. Hieraus vertagt sich bas Haus. Die Weiterberatung wirb auf Mittwoch 1 Uhr festgesetzt. Schluß 6 Uhr. Die Angeslelltenbewegung in Stehen. Gießen, 22. Oft. Auf Die von uns gestern veröfsentlichle Zu- chnft des Arbeitgeberverbandes schreibt uns Der Sorslant) der Arbeitsgemeinschaft der Angestellten 'oljendeS: Die Angestelltenversammlung am 16. d. Mts. hat nicht planlos höhere Gehaltssätze verlangt, wie sie unbedingt notwendig sind, sondern sie hat iich an Die Zusammemieckung wn LebniSmtk» ta l iS kosten gehalten, Die von verschiedenen Ungeteilten getrennt aufgestellt und von der Bcrsamm- ung eher zu niedrig als zu hoch bezeichnet wurden. Wir lasjen diese Zusammenstellung nachstehend olgen und bemerken Herzu, daß darin allerdings bei mancher Posten Sätze für Lebensmittel zu- giuuhe la*? Der ' 3tnt®l6clt v1? '.a arbiitt" al A >»« i»°Ä ;#m9»“ * Allen Sct S5***?S ...»nur durch «i Llulsauger 3ii ju in Sorin > xn ab« 1»W ^au. ’JJiuliom j letzt: Ä M, tne Mac- legung, zur SInrc*; erfrLüichernxise die er &r)tinb des AsÄ- Uniiriiü&Mg M tot» iugt(aat fate. ßixa> n ter Tagis-eiKm- an! Zerttags-arcaern zu de> - mvl bin Ärixitg'.derr den be'tm Witten w wersumdckL M MlM j-Mich an die IM* Dem Lrjnchen um > .ichen Lerhandlm. Dabo vernngen begrillwer. lu igsn nicht gmgnet leim, aiuI8t»VE* jemt nnr un5 in nW Den Geichastsgang unto t doch dadurch memaadv die redliche W W t zu wollen, bw oeiriedigmder Twl»atr°, ^etnt j;?‘4 fe' s«(, Hicfjt Ol[en icr Qk Heb UtzKiH "gen. gn 7 Unti*, ^vielmehr "Dein, Und jehf J ll‘ btt 9K DWeit öitbet9eL9ot)kn- ,Tnit 'Stechen J S°bal? L80neM °uch die £LJ0«* ’ wieder ^Lachtve^Mrij ^tnbfteti? ‘nannte nE?®! 6einu * --L7S-» hat von iatt&t LL-^ r9 ou manchen ÜBirt heult Äet"’ TeW V für immer s Siu IktlAlt ? 1 'n mI k' n n . — Burschen in Not! Studenten-Roman von Dr. Erich Wieprecht. Verlag Aug. Scherl, G. m. b. H., Berlin, Preis geb. 9 Mk. PMIeü-telal konzessioniert 019868 Inh.: Hana Kratz, Brandens«© 8 Beleihung von Gold, Silber, Brtl- lantcn, Wäsche, Kleidern sowie Geaenständen aller Art. Straagata vlakralto». Büchertisch. — „M eggendorfer-Blatte r". Wirkliche Aufklärung gewährt ernste Wiisenschast, wirklich gute Unterhaltung — ein Witzblatt, das 5)umoc, Gemüt und Satire auf sein Banner geschrieben hat. Ein erheitertes, sröhlid)es Gemül ist heute Gold wert und in diesem Sinne ist ein Abonnement auf die Meggendorfer-Blätter die beste.Kapitalsanlage. Parteilos und uliparteiisch, satirisch und doch nie verletzend sind sie für jeden der beste Freund befchaulicüer Stunden. Das Abomrement auf die Meggenoorfer-Blätter Tann jederzeit begonnen werden. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung und jedes Postamt entgegen, ebenso auch der Verlag in München, Perusastr. 5, Der Abonnementspreis betragt vierteljährlich nur 5 Mk. (ohne Porto), die einzelne Nummer kostet 50 Pf. (ohne Porto). Die seit Beginn eines Vierteljahres bereits erschienenen Nummern wer- den neuen Abonnenten auf Wunsch nachgeliefert. — Die modernen Geldtheorien behandelt der bekannte BoltZwirtschasUer Prof. Dr Wygodzinski in Nummer 3980 der Leipziger „Illustrierten Zeitung (Verlag I. I. Weber) in so allgemeinverständlicher Weise, daß dieser Artikel die Beachtung weitester Kreise tinben dürfte. Auch die übrigen Beiträge dieser neuesten "Staatsfchuldbuchamr. Tie bisher von der Staatsschuldenkasse zu erledigenden Kiassen- geschäste und die Rschnungsstellung für die Staatsschuldenverwaltung werden von der Lwuptstaats- Lasse besorgt. Tie übrigen Geschäfte des Staatsschuldenwesens, die bisher durch die Staats- sttuldenkasse erledigt wurden, sino der Buchhaltung der Staatsschlutdenverwaltung übertragen norden. Diese Buchhaltung sowie das bisherige Staatsschuldbnch-Bureau wurden zu einer Behörde mit der^Bezeichnung „Staatsjchukdbuchamt" v^r- cuugt. Tas Stcratsichuldbuchimt wird durch seinen Vorstand und einen Buchhalter vertreten, ine gemeinschaftlich zu zeichnen hoben. Verbot der Ausfuhr, Veräußerung oder Verpfändung ausländischer Wertpapiere. Die Wirksamkeit der Anordnung vom 26. Mürz 1919 wird in der Weise ousaedehnt, daß an die Stelle des 30. September 1919 der 30. November 1919 tritt. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Mast. Kriegsgefangenenheimkehr. Der Hess. Londesausschuß für die Kriegsgefangenen- Lcimkehr hat daraus hingewiesen, daß es voraussichtlich notweirdig sein werde, einen Teil der Heimkehrer, die zwar in dem Durchgangslager einen .Entlassungsanzug und Wäsche bekommen, mit Arbeitsanzug -und Wäsche zium Wechseln zu versehen. Tas KreiSamt nimmt Bezug auf ine Bekanntmachung der Reichsbekleidungsstelle vom 2. August ds Js., wonach die K«ommunal- verbände angewiesen wurden, die erforderlichen Bekl eidun gsgegmstände bereit- und den örtlichen Kriegsgefangenenheimvehrsteden zur Verfügung zu stellen. Es werden sich aber auch Fälle von besonderer Bedürftigkeit ergeben, in denen di: Kriegsgefangenen nicht den vollen Preis für die Mare oder überhaupt Zahlung nicht leisten können. Um die Krregsgefangenenheimkehrsteilen in die Aage zu verjetzen, in den erwähnten oder ähnlichen Fällen außerordentlicher L^dürftigveit unmittelbar helfend eingreisen zu können, werden die Bür- Aus freut Amtsverkünfrignngsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 108 vom 21. Otto der enthält: Bekanntmachung das Staatsschuldbuchamt betr. — Verordnung betreffend das Verbot der Ausfuhr, Veräußerung oder Verpfändung ausländischer Wertpapiere. Vom 22. September 1919. — Rück- wandererhilfe. — Kriegsgefangenenheimkehr. — Verbrauchsregelung dec in die öffentliche Bewirtschaftung genommenen Nährmittel; hier: Bezug der bestellten Nährmittel. — Die Tagegelder und Reisekostenvergütung der Ortsvorstandspersonen in den Landgemeinden. — Feldbereinigung Langd. — Feldbereinigung Röthges, Kreis Gießen. — Gefunden und verloren. Das Ausmahlen des Getreides der Selbstversorger im Erntejahr 1919. Tie Besttmmung des KveisamteS vom 11. Juli 1918 und 17. September 1918 bleiben auch für daS Erntejah-r 1919 in Kraft mit folgenden Ab- äncerungen: § 1. In der zweiten Zelle ist die Zahl 1918 ourch 1919 zu ersetzen. § 2. In der vierten Zeile ist die Zahl 1918 durch 1919 zu ersetzen. § 8 erhält folgende Fassung: Selbst- verwrger dürfen die Mühte selbst wählen, in welcher sie Früchte verarbeiten lassen wollew Sie sind indessen an die einmal getroffene Wahl für tes Tauer des Wirtschaftsjahres 1919/20 gebunden. Nachträgliche Aenderungen können nur in besonders begründetsn Fällen vom Kreisamt genehmigt werden. § 16. Im ersten Absatz zweite Zelle ist Ziffer 2 durch Ziffer 1 zu ersetzen. Ziffer 1 erhält folgende Fassung: Unternehmer landwirtschaftlicher Betriebe, die die »um Verfüttern an Zuchtsauen freigegeben: Gerste verschroten lassen wollen, haben bei der Lürgw- mcifierei ihres Wohnorts Antrag auf Ausstellung SchöMche Anzeigen. Bekanntmachung. Sperrzeit für Tauben. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Artikel 39 Absatz 1, Ziffer 2 des Feld- pra'gesetzes vom 13. Juli 1904 aufgefordert, ihre Souben während der Sa atzeit vom 20. X. 1919 bis 15. XI. 1919 einzu- * °l t.e n, andernfalls sie zu gewärtigen haben, da» ste gemäß vorgerumnten Gesetzes bestraft und die Tauben von dem Fetdichutzpersonal abgeschossm Lewen. 11885 B Gießen, den 15. Oktober 1919. An Oberbürgermeister. I B.: Dr. Rosenberg. »Atwtzt,. «H0 Baffc Sorg: »u tragen, daß dunh den Kreis bzw. die Qk# meinben bte nottgen Mittel bwnt imd den Vemi- kehrstellen zur Verfügung gestellt iverden. N a hr m r ttel. Die gemäß unserer Bekannt- machung Vom 15. Sept, bei den Kleinhandels- ge chaften besttllten Waren tönnai von bat Be- Ue lern vom 22 Oktober ab bezogen werden. Cs entfallen: 1 Aus tne Nährnuttelkarte B frote d?rbe) Marke Nr. 53 oOO Gramm HasernSbr mittel oder ^etgroaren, Marke Nr. 54 50 Gramm sum Preise von 1,25 Mk. das Pfund Marte Nr. 55 500 Gramm Kunsthonig 2 Auf die Nährmittelkartc C (blaue Farbe) 'Marke Nr 64 750 Gramm Bohnen zum Preise von 1,25 Mk das Pfund, Marke Nr. 65 500 Gramm Kunst- Nirt dem 2. N-v. d I. veriieren bi: Marten ihre Gültigkeit. Gefunden und verloren. In der Zeit vom 1.—15. Okt. 1919 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 3 Portemonnaies mtt Jnl)alt, em Taschenmesser, 1 Elettrisrermaschine, 1 Armband, 1 Zrgarrenetui, 1 Uhttette,. 1 Anhängs.'l und 1 Landbeutel: verloren: 1 schwarzer Damenregen- schirm, 1 Geldmäppchen mtt 135 Mk. Inhalt, 1 schwarzlederne Lamenha^tasche mit Zn!)att, 1 Portemonnaie mit 30 Mk., Butter-, Brot- und Nülirmittellarten Znhall, 1 sllberne Brosche, 1 grünes Sitzkissen für Stuhl, 1 Damenschnür- »iciel, Größe 39, 1 silbergraue Land lasche mit 2 Portemonnaies mu 24 und 40 Mt.. 3 Taschew lüchec und Taschenspiegel Inhalt, 1 blauer Boa, 1 blauer Tuchgürtel, 1 goldue Damcuubr mit Kette, 1 schwarzes Portemonnaie mit 15—20 Mk. Inhalt, 1 graugrünes Portcn'pnnaie mit 7—8 Mk. Inhalt 1 Studentenring mit doppeltem Wappen, 1 gelbes Portemonnaie mit 23 Mk., Brotmarlen wtb Schlüssel Inhalt, eine Brieftasche mit 62 Ml. Inhalt, 1 lederne Brieftasche mit Photographie, 1 lederne Briestasche mit Papiere und Militärpaß, 1 silberne Uhr mit goldener Kette, 1 braunleder- nes Portemonnaie mtt 70—75 Mk. Inhalt und 1 braunes Notizbuch mtt 620 Mk. Inhalt. Donnerstag den 23. er. und Freitag den 24. oi> abends 8 Uhr, Hotel Einhorn, Experimental-Psychologe PASQUEEL-BARY I. Abend: Was Ist Okkultismus? Gibt es ein Schicksal? — Das Labas mach flam Tafle. — Wo sind unsere Verstorbenen? — Der Verkehr mit der übersinnlichen Welt — Spiritismus. — Der Deister-Scbreibapparat (Verführung). — Tischrücken. — Geister-Manifestationen u. Geister-Photos. — Was ist der Traum? — Der Mensch u. seine Körper. — Sind Gedanken sichtbar? (Experimente). — Erkenne dich selbst! u. a. II. Abend: Praktische Menschenkenntnis, mit Vorführungen. Sehr lehrreich! Grapheiegie (Hanflsehrllten-Deutaae). — Was verraten was flta Hand- Unten? — Ist es eßglfoh, etwas Aber die Zukunft an sagen? — Die Astrolegie. Im Dienste der drstL Dtogaoso. (Wichtig fflr Bodisiner und Laien!) — Was haben wir van Kartenlegen sa halten? — Die Psychometrie (Beil* a. Fern-Sehen, Ferntohlen) in der prahl. Menschenkenntnis u. a. Karten Im Vorverkauf zu 4. 3, 2 u. 1.50 Mk. in Busch’s Musikhaus. Studierende gegen Ausweis Vorzugskarten. 0Mea einre Schrotkarte zu stellm nnd orrflet ams?Wn: a) die Zahl der zu ihrer Wirtschaft in der Z-it der Anrragfiellung gehörig«: Zuchtsauen, b) die -lct und Menge drr zu verarbntendru Früllste, e.) den Namen des Müllers, durch den die Verarbeitung pusgeführt werden soll. 8 24 erhält lohjenti Fassung: Tie Ausmahlung v)n fruchten dcr Selbstversorger hat zu bim von d.'r Reichsgetteidistelle zu bynmmcrtiKiit Prozentsatz zu criolgen. Tieftc beträgt ab 16. Oktober 1919 Sy n?'3 82 Prozent, für Weizcn oO Prozent. Bei _ Annaheine-? Satzes von 3 Prozent für Verpaubung hat der Müller an den Sttbst- veepjeget außer der sich ergebenden K.eie wenigstens : für 24 Klgr. Roggen 19,6 Klgr Mchi, jür 48 Klgr. 39,3 Klgr., für 72 Älgr" 59,0 Klgr., für 96 Klgr. 78,7 Klgr., sür 120 Ur. 98,4 Klar.; für 24 Klgr. Weizen 19,2 Klgr Mehl, für 48 Klgr. 38,4 Klgr., für 72 Klgr' Klgr., für 96 Klgr. 76,8 Klgr., für 120 Klgr. 96,0 Klgr. usw., für je 12 Klgr. Roggen 9,8 und Weizen 9,6 Kigr. Mehl mehr. perlte ist bis auf weiteres wenigstens zu Prozent auszumahlen. Bei iderstellung von Gries, Grütze und F l o ck e n aus Gerste muß d.is AusmachlungLergeb- nts wenigstens 94 Prozent Nährmittel und Meie betragen. Tie Mahlerzeugnisse sind vor der Abgabe an den Sclkswersvrger in dessen Gegenwart zu wiegen. .Werden von Selbstversorgern g rößerc p-rucktmrngen, als dir bewilligten, dem Müller übergeben, so ist deren Enteignung ^bn: Zahlung nnes Dreises zu Erwarten. Das Glnche findet Anwendung auf das aus dieser Mehrmenge >rc- Scugte Mehl- Lebertran- Emnlsion liSEDtiDklUT Kaemalogen Area-Lecin Eisen-Tropon Malz-Tropon Rein, testet fiiolaeial- RerfeDnahnrag Neuralecitisperten Lacilerm-.aRlellefl Dallmaun’s koiapastülen sowie alle sonstigen Kräftigungsmittel empfiehlt U8wc Krenz-Drocerie Bahnhofstr. 51. i Radikale Vertilgung der Mäuse, Ratten, Hamster, Wühlmäuse, Wanzen, Fiitbe.Scvwa' den, Kakerlaken, 'Ameisen usw. Unschaoiich für Menschen, Hausnere und 'Ktlb. Bebördl. Anerkennung. Vertrieb: H. Maa«, Gieße«, 1 Lonostrase 2. uüuü26 ^arbidlampcn °*aoe Äarbidbrenner Karbidlampciireiiiiger Kacbidlümpciizubehor Friedrich Linker, lutiwigslr. 16. Was uns not tut. Gießen, den 22. Okt. 1919. Ueber dieses Thema sprach gestern abend auf Einladung der Deutsch.narionalen Volkspattei im vollbesetzten Saale des „Einhorn" Herr von Kar- dorf, früheres Mitglied des Reichstages. Rach einleitenden Begrüßungsworten des Herrn Kohlhaase ging der Redner des Abends davon aus, daß die Revolution vom 9. November das grögte Verbrechen am deutschen Volke sei. Mit den drei suggestiven Worten Frieden, Brot, Freiheit habe man dre Viasjen für sich gewonnen. Erreicht sei der Schmachfriede, die wirtschaftliche Notlage und eine wettgehende Einschränkung der persönlichen und öffentlichen Freiheit. Die Revolution sei in keiner Weise sittlich gecechffettigt. Wir hatten wirtschaftlichen Wohlstaitd, hatten einen freien Volksstaai. Die ideenloseste Revolution der Weltgeschichte war nicht notwendig, um dem deutschen Volke verfassungsmäßige Rechte zu verschaffen. Weil sie keineIdeenhatte, sei sie zur Lohnbewegung ausgeartet. Die Führer der Sozialdemokratie seien selbst überzeugt, daß eine Durchführung oer Sozialisierung Unfug sei. Die bisherige iiapitattsttsche Wirtschaft habe uns zu einem beispiel- losen Wohlstand verholfen. Wir waren industriell hochentwickelt und hatten einen gesunden Volkskörper mit hochstehender Volksbildung. Nur Arbeit kann »ns wieder retten. Der deutsche Arbeiter solle nicht länger arbeiten als der ausländische Arbeiter, aber besser und zuverlässiger. Es gäbe nicht eine gleiche Bezahlung der Arbeit, aber eine gleiche Achtung der Arbeit. Allen Schichten des deutschen Volkes müsse roteber die Erkenntnis kommen, daß Glück und Wohl- stand nur durch Arbeit möglich seien. Das Kapital jei kein 'Blutsauger, sondern führe der Arbetterschaft Blut zu in Form von besseren Löhnen. Die Provtt- rale der Arbeitgeber (ei geringer, als man gemeinhin annehme. Von der Politik der Sozialdemokratie werde aber zuletzt niemand härter getroffen als der Arbeiter. DJiiUionen deutscher Arbeiter würden auswandern müssen. Die einzig neue Idee der Revolution, allerdings russischen Jmpottes, sei der Röte^edanke. Wenn die ^Betriebsräte sich die Herrschaft über die Betriebe an» maßen würden, sei dies der Anfang vom Ende. Uns tue vor allem ein guter Kredit vom Auslande not. Der werde uns aber nicht gewährt, wenn unsere Betriebe unter Betriebsräten ständen. Weller tue uns not der Abbau der Zwangswirtschaft, mit der Schleichhandel und sittliche Ver- wahrlosung des Volkes zuiammenhingen. Das sittliche Bewußtsein könne sich nur mit einem neuen Rechtsbewutztzein heben. Trage letzten Endes die Sozialdemokratie durch Verhetzung die Schuld an der Kohlennot, unter der die ganze Bevölkerung leide, so sei von ihr auch die Schuld am Ausbrnch des Krieges durch Fälschung zu Ungunsten des Kaisers ausgelegt werden. Das deutsche Volk sei in breitesten Schichten Bismarcks nicht wert gewesen. Die Schuld am Verlieren des Weltkrieges sei keine Parteifrage und drohe doch dazu zu werden. Wir hätten den Krieg verloren wegen mangelnder mllllärischer und diplomatischer Vorbereitung und mangelnder poillischer Führung. Schwere milllärische Fehler seien auch bei Beginn des Krieges gemacht worden (Marne, Verdun und Ppern). Hindenburg sei zwei Zahre zu spät auf seinen verantwortlichen Posten gelangt Ein Fehler sei auch die Überhastete Durchführung des Hindenburgprogramms ohne Ra- tionierung der Heeresindustrie gewesen. Zuletzt seien wir umgeworfen worden durch die Nöte hinter der Front, zumal in den Arbeiterzentren, wo teilweise eine Kindersterblichkeit bis zu 80 Prozent eintrat Das alte Preußen erhalle sich so schnell, weil man rücksichtslos und erbarmungslos die Fehler prüfte. Daß wir Sklaven der Welt geworden sind, daß wir aller, einschließlich unsere Ehre, verloren haben, das sei die unauslöschliche Schuld der Sozial- öemohratie. Don den rechtsstehenden Patteien sei a Putzlumpen Sdjrubbcr, Wasch- und Zlbicifbürftcn, große LM^maelrossert. >™3 L.Altbou, Walliorstr.1L Sonder-Angebot S Damenhemden B Feiner Battist I Vorderteil m. elegant, g Stickerei UH,c B Stück 25 Mk. | Modehaus Salomon ! ßlaßea, SchnisIraSe. « nnt Muri -i tu. letzte Neuheiten In Rosen-Mustern, in wunder- <2/le ernaiien baren Lchattierungen, aus Garn und Kunstseide gearbeitet; aparte Richelieu- und Lochstich- Arbeiten, Kreuzstich-Decken, Häkeleien, moderne Stramin- und Kongress-Arbeiten. alle einfachen Arbeiten, wie Wandschoner. <£r. >chr an oen Gie>,ener Anzeig. \ Ällkaus Wild gclDQruL Krl-t’’ Sä flS; 'H<Ä Kk- "°d» ' U Kol allem n S»%ic ®»i Mt Sonntag, t» ffuS dein r flkttbrnigung i gjUlKben lJen|ion " AuS den ic Zpielplan gelt rtjrttag: „3j- ffiranhurter". "mua Äüviin.'me JbMi" zur dlul «jiiübnntgcn im > ,’ji'wjen nifit ine d samöioj den LZaWikst -H'-eine U'ligü "Lollsho itniailutje I io 3n tintn frunmalit utd?li lOfc kprachen Vt alio Gelegcnh sitnntnisse zt i« Lolbesp M 8 W im S Anzeige. > tä-J tinytti* tv ihiyn Berat •tritij den 23. ÄahansirW, i Ktdnrafce iNbM ist. M Lindt jigtnbbun te deuisLe 3ufl ün der Bölkerl mrichall p. f'fj lub rintr Stbtn! w'amntlitn IVt tauM (faßen fe Serrtmg tlflutf). Itrauf trat bei bei 3ugtnbbunH @itj ,X«mwDtt. den 2). tüi ireundW A •kntTolidbmatii&ilL p "TtrSezir CithetttrbtDe 18. Cftobtr im «Wyofc &nrttf ällmterf 2er tti "k bit I ' --v üngeirft ^r’Ttodx tourt -■ -'-cktchm 3d uni lL Jwwn Tas r*'1«.toi edm ? Miuiijhren 8974.50 688405^4 gesucht. Nicolaus, „ für Lillche und Haushalt v«** Schtffenberg. Weg 2. sofort genicht. 020237 ---------:— Frau Ludwig Herbert, TuAtgtl L-dulMchcr " der in orthopadlfchen Ar- ------- betten bewandert in, fo* SJiabdieit =c’u%r, Si&te TMt. 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Er aber schien davon nichts zu bemerken, belassen schritt er an ihrer Seite weüer und machte hur ab und zu eine gleichgültige Bemerkung über die Gegend. War das Thema für ihn abgetan? Evelyn Küßte es nicht. Für sie aber war es durchaus nicht ttledigt. „Und müßte ich bis zum Aeußersben dafür kämpfen," dachte sie aufgeregt, ,,id) geb? nicht «out'. Ich habe genau dasiel de Recht wie er, mir das Leben nach meinem Sinn zu gestalten, and dieses Recht lasse ich nicht mit Füßen treten!" Sie batten unterdes die „Warte" erreicht, tmzn nach allen Seiten offenen Kiosk, der die ktzitze eines felsigen Hügels krönt:. m. 247 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Mittwoch, 22. Oktober 1919 Hochschulrrachrichten NMK. Darmstadt, 19. Okt. Ter Lehr- V £"bcr$ed)n.ji>otf)fd)ule in Darmstadt i|t soeben erschienen. Das Wintersemester 1919/20 ?™nnSrsamJ*3, Stober und endigt am 6 März Das Sommersemester dauert vom 15. April -3. Juli 1920. Die Gliederung der 1869 gegründeten Hochschule umfaßt 6 Abteilungen, und x\.c lt Ec für Architektur, Jngenieurwescn, Ma- ...... apreringenieurwesen, Elektro- Die „weftrusiifchL Republik ". Im Hinblick auf dre Meldung, daß die Weltruf fische Regierung einen c.rplomatiscl-en Vertreter in Berlin bestellt habe erfahren einige Abendblätter, daß die ReichSregie- rung iede Anerkeimung der we st ru s sis chen Republik und.des neuen Zentralrates für West- rumand und auch den weltrussischen Vertreter nicht anerkennen würde. Kundgebung für die Unabhängigkeit Aegyptens. S m iterdo m, 21. Okt. (WB.) Tie Times" meldet aus Alexandrien, daß am Freitag eine große Kundgebung für die Unabhängigkeit Aegyptens abgehoben wurde. Es wn d/g>- riüen: Weg mit M ilner! Aegyptische Trup^n mid Dolizei trieben die Menschenmass:n ohne große Versujte an Menfckfenle^n aus:inander. Hessen-Nassau. Unsinnige Preistreibereien. = Hachenburg, 20. Okt. Bei irr Versteigerung einer Wohnungseinriytung, die im Frieden etwa 3000 Mark geLostet tzt, .wurden bei riesiger Beteiligung aus allen Kreisen der Bevölkerung hohe Preise erzielt. Jisgesamt brachte der Erlös mehr als 26 000 Mark. • ---Frankfurt«. M., 20. Okt. Tic stä dti- chen Gaswerke haben am Sonntag wegen Ausbleibens der .Kohlenstndungen die Koblcngas- «rzeugung emstellcn müssen. Es wird deshalb vorerst Gas aus, Koks erzeugt, das jedoch nur an ÖV2 Stunden im Tag zum Kochen abgegeben wird. Airehe und Schule. Ein Beschluß der einzelstaalichen Unterrichtsminister. Berlin, 21. Okt. (Wolff.) Di Unterrichtsminister der Einzelstaatcn haben sü darüber geeinigt, den preußischen Erlaß übcroie Zulassung der Volksschullehrer in den Hochschulen grundsätzlich zu zu stimmen Sie befürchten aber von einer Ueberfüllung der aidemischen Berufe unerträgliche Zustände und lünschen dringend, daß auch dre Abituriente der höheren Schulen andere Berufe ergreifen. ** Aus dem Militär-Wochenblatt. Thal0ns, Oberleutnant am Drag.-Rgt. Nr. 24, in Genehmigung seines Abschiedsgesuckfs mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt. ** A u s dem Stadrtheaterbureau. Der Spielplan gestaltet sich folgendermaßen: Am Samstag: Alfred Bocks „Gymnasialdirektor" als 3. Samstag-Abonnementsdorsteilung, Sonntag, nachmittag: „Im . weißen Rößl", abends: „Die fünf Frankfurter". Am Montag gelangt als dritte Montag Abonnemcntsvorstcllung Äudwig Thomas Morat" zur Aufführung. Ta zu Den Egmmt- Aussührungrn im Abonnement zahlreichen Billett- nach'ragen nicht mehr genügt werden lonntc, sindct am Samstag den 1. November eine nochmalige und letzte Aufführung des Werkes mit der Bect- hovenichcn Musik statt. Zn dieser Borstellung hoben Gutscheine Gültigkeit. ** Volkshochschule Gießen. Die E l e- mentarkurse sollen nunmehr .auch beginnen. In ihnen soll Unterricht in Deutsch (Grammatik und Aussatz), Rechnen, Erdkunde und Sprachen erteilt werden. Jedermann ist hier also Gelegenheit geboten, grundlegende Kenntnisse zu erwerben und zu erweitern. Eine Vorbesprechung findet am Freitag abend 8 Uhr im Hörsaal 13 der Universität statt. (Siehe Anzeige.) — Gleichzeitig sei auch hier darauf hingewiesen, daß die Ober-Roalschulr, wo die übrigen Veranstaltungen stattsinden, von Donnerstag den 23. d. M. ab nicht mehr von der Stephanstraße, sondern nur von der Bismarck st raße aus (durch das eiserne Hoftor) zugänglich ist. ** Hindenburg a n den deutschen Ingen dbund Gießen. Das Telegramm, das der deutsche Jugcndbund Gießen von seiner Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig an Generalfeldmarschall v. Hindenburg sandte, lautete: „Anläßlich einer Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig versammelten Mitglieder des Deutschen Jugcnd- bnudes Gießen senden Ew. Exzellenz in tiefer Verehrung ehrfurchtsvollen Huldigungsgruß." — Darauf traf bei dem Vorsitzenden des Deutschen Jugeudbundcs Gießen solgende Antwort ein: „Hannover, den 20. Oktober 1919. Vielen Dank für freundliches Mcingedenken! v. Hindenburg, Aencralieldmarschall." M. Ettingshausen, 21. )kt. Am 19. d Mts. feierte hier der lutherische Msionsverein für -Oberhessen sein M i s s i n s f Ct- Kampf, der bisher zwi- >ck)en der ehemaligen „Stenograplien-Bereiniaun.i" und dem seit 1913 hier bestehLi S^LLn- 11^ 2^r9Cr/' ^^u^rt wurde, wird wohl mtt dieser Umbildung )cm Ende gefunden haben. Kricgsgefangenen-Heimkehr. ZKNkl-Göns, 20. Okt. Aus der eng- ^Gefangemchaft kehrte zurück Karl Dern, >-ohn lc_- Hlur,ck)ützen A. Dern. fchrt’-T h? c?-€ f nL 2Ö: Dtt- /?lm gestrigen Sonntag chorte der in englischer Kriegsgefangen- Ucht geweienen Krieger unterer Gemeinde zurück: -ehrer Heinrich List. n Gon terskir chc n, 19. Okt. Aus unferm Drt sind bis letzt 6 Kriegsgefangene zurückgekehrt Klau« »nb W'thelm Karpf, August Kröll, Karl Karw .mxb nHUrQ-b ?tohr aus englischer und Otto sclmtt M^Ott^Lmd aus amerikanischer Gesangeu- wer^n^tt^ ^^^rikaner allgemein gelobt O^nn s bro Behandlung sowie auch Verpsle- MUtz bet den Engländern mitunter viel zu wün- innenton?«- f£n ^en. In französischer Ge- inngenschaft befinden sich nun noch 5 Mann. ■r?^^ailfen (Rabenau), 19. Okt. äefonoen^n,-^1 81^lte, befangene aus englisck)er ocfangentchatt zurückgekehrt. Es ist dies Unter» Äerw^?'n,^^0erfohii J>es Lehrers Höchst. ^etner<_r hat auch noch einen Sohn in französischer Octangentoijt Gin Scfinriener^n ist gefallen. ... Pohl-Gons, 22. Ott. Als zweiter Hungener kel/rtc am 18. ds. Mts Krwgsgesangenschost Otto Somrner- Landwirts Friedrich Sommerkorn, äurutf. Ter Turnverein lwlte sein Mitglied im Iackelzug am Bahnhof Kirch-Göns ab. Eine Verschwörung in Elsatz-Lothringen. %Znbo-a' 2L §kt. (MTB) Reuter. In Straßburg ist: eine Verschwörimg aufgedeckt worden, die auf die N e n t r a l i s ieru ng Elsaß- Lothringen s gerichtet ist. Der Führer Küßler und zwei andere Verschwörer wurden verhaftet. Ein Gewerkichaftsführer, ein srührerrr elsaß-lotlp-ingi- ckier ^geordneter und ein französischer Sozialist sollen m die Angelegenheit verwickelt sein. Eine starke Zumutung des französisckM Land- vogts Gerard. Mannheim, 22. Okt. (Wolff.) Tic hie- )ige Pfalzzentrale meldet: Verbürgt m Nachrichten zufolge hat General Gerard an den Stadtrat van Landau offiziell das Ersuchen gerichtet, iit. einem Artikel öffentlich zu danken für seine loyale Tätigkeit als rnilitäri- icher Befehlshaber. Mit anderen Wortm: die Stadt.Landau soll dem Landvogt noch auf leine Bitte ein W^h'vcrhaltungs.e-ignis ausstellen, in dem die segensreiche, nmtralc Tätigkeit des Generals irach allen Seiten hin verherrlicht wird, ^.er Stadtvat von Landau hat dieses Slnsinnen^ emiltmmig abgelehnt. Die kommunistische Jungburschenbewegung. Berlin, 22. Oft. An der Schweizer (vrenze wurden K ur 1 ere der deu t schen ko m mu n i- st l s ch cir Jungbur^cheubewegungabge-- ' ax° k .Sre hatten Briese bei sich, aus d.neu hervor- gchen soll, daß sür die Zeit vom 7.-9. Novmber Sut jJeier der Revolution ni Deutschland eine neue kommunistischen Organisationen in Aussicht genommen wurde. Magnus stteiste die seine zierliche Gestalt inr weißen Banstklmde mit sreundlichem Blick. , Mama hat. sicher recht " nickte er, „Enael des Lichts" ist ub^ens cm sehr Pa,,ender Ausdruck für Sie wirklich immer etwas wie heimliche Lichtstrahlen von Ihnen aus und W E. ta etoas umrdisch SLb°n!Z! Und eFiftSS lieb von Ihnen, Mama auf ihren Sainnrif/'r Van8l*i“ -sTi° Modesta sah verwundert auf. ’ „ßangrotilen ? Wie könnte es langweil,a sein ±3? L-ud-n ihre Sorgen »ÄS. iureoaii' (Fortsetzung folgt.- Aber dann begriff sie plötzlich alles, als habe er selbst cs ihr gesagt.- Fräulein Webster war die Lante dre irgendwo ein Gut besaß und mit der er zerfallen gewesen war. Und nun hatte er sich öuaocltont, um nach Buchegg kommen zu können das Rettenegg so nahe lag! Büchertisch. — Tie Praxis des Ban k-und Börse nwese ns. Bon Bankdirettvr a D. Julius Ltemberg. 152 Seiten mit zahlreichen Abbildun- auf 16 Tafeln. (Wissenschaft und Bildung, Band 139). Zweite verbesserte Auflage. Preis gebunden 1,50 Mk. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. 1919. -^^/7-.lührung in die Psychologie. Zon Professor Tr. Wwlf Tyrvff. 127 Seiten. Alerte Auflage. (Wissenschift und Bildung, Band 37.) Preis gebunden 2,50 Mk. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. 1919. ., Üm ihretwillen war er gekommen — um ihretwillen . . . dem jäh aufflammenden Zorn über seine zähe Dreistigkeit, die nicht begreifen wollte, immer wieoer kam — vielleicht noch einmal versuchm wollte . . mischte sich eine leise weiche Stimme m ihrem Innern, die flüsterte: Wie sehr muß er M lieben, daß er der Stolze, Hochmütige, das über sich vexmochle! Magnus, der korrekte Magnus, hätte es nie getan. Aber es war zu spät. Sie wollte ja nicht ew war ja aus freiem eigenem Willen die Braut des anderen geworden. Wie durfte er sich da noch einmal an sie drängen? Sie von neuem beun- ruyigcn r fic l'H auf. Ta grüßte Gottorb CA ^was sieghaft Triumphierendes in bieiem Gruß ... gegen die Wald- L . beii>en ntot sehen. Evelyn uicht. Starr, fast feindselig blickte sie hinüber, ohne mit einer Wimper gu qUUvu. Aber sie. ftmitic nicht hindern, daß ihr das Blut in heifzen Strömen ins Gesicht stieg und ihr Herz in wilder Aufregung schlug. ., Nim waren sie beide in der Schlucht verschwunden — gottlob.' ) Brüsk erhob sie sich. Hw Stadt und Land. Gießen, den 22. Okt. 1919. Linschrättkung dc» SonntagSverkehrs Vom 26. Oktober an. Eine »vettere Einschränkung des Personenverkehrs vor deutschm Staotsbahnen ist, wi' mehrfach angekündigt, mit Rücksicht auf den Kohlenmangelbestand und Mangel an betriebsfähigen Lokomotiven nicht zu umgehen. In Süd- deutschland ist der Sonntagsverlehr schon jetzt erheblich eingeschränkt. Auch der fneuß. Minister der öffentlichen Arbeiten l-at soeben für den ganzen Bereich der preußisch-hessischen Stkatsbahnen eine Einschränkung des Sonnlagsverkehrs angeordnet. Die Tirettionen sind an- aewiesen. ihn m ö g l i ch st w e i t g e h e n d zu beschränken. Natürlich wird überall auf örtliche Bedürfnisse und Verschiedenheiten Rücksicht genommen. Vor allem wird der Arbeiter- und Bernss- verkehr nach Möglichkeit bedient werden. Dann soll auch für angemessene Zugverbindungen für die Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft gesorgt werden. Die Einschränkungen beginnen überall nächsten Sonntag, den 26. Oktober. Die Nommunalwahlen. „ ^Büdingen, 19. Okt. In den Kreis- r LVW wurden gewählt als ordentliche Mitglieder: Bürgermeister Birkenstock-Altenstadt, Bürgermeister-, Erk-Nidda. Pfarrer Hervet-Lißberg, Burgei meister Jaevbi-Rvhrbach, Bau:echnik'r Knaf-Büdingen, Landwirt Mogh-Grund-Schwal- Veuu- Bu Ersatzmänuern wurden bestimmt: Land- wirt Breck-Altenstadt, Landwirt Dietz-Rommels- hauscn, Arbeiter Eberhardt-Büdingen, Bürger- m-Ci!-CCcY, ^enbt^übmytt, Bürgermeister Mäser- Wolf, Bürgermeister Melior-Vonhausen zwar je eine für Architek tegtiF, Chemie einschließlich Elettrochemie und Pharmazie, Mathematik, Naturwissenschaften und allgemein bildende Facher. Ter Lehrkörper besteht aus 32 ord Professoren, 3 ord. Honorarprofessoren, 10 außerord. Professoren, 48 Lehrern und Privatdozenten und 40 Assistenten. Es sind 370 Vorlesungen und Hebungen in nachbenannten Ab- terlurrgcn angesetzt: Mathen,. Wisenschaft 36 Natiirwisseiifchatten 95, Baukunst und Bauwissen- fcha teil 49, Jngenieurwis entoast 50, Maschinen- wisfenschast 58, Elettrotechnik 20, Luftfahrt 8 Allgemein bildende Fächer 51. Eine Reihe von Preisaufgaben für Architektur (Erweiterung des Darmstadter Friedhofes), Jngenieurwesen, Ma- Ichinenbau, Chemie und Allgemeinbildung, Bo-1 tanif usw. sind ausgeschrieben. Ebenso sind zahlreiche Stipendien vorhanden. ** Ter Bezirks verband Gießen der Ortsgewerbe vereine hielt am Samstag den 18. Oktober im Gewerbehaus zu Gießen eine Sitzung ab. Vertreten waren.die Vereine Gießen, Grünberg, Mendorf a. b. Lda., Londorf und Äroßen-Buseck. Ter Vorsitzende Professor Dr. Krausmüller eröffnete die Sitzung und teilte mit, daß auf die Schaffung eines einheitlichen .Lehrplans lstug.-wirkt werden soll. In der wei- reren Ausiprackje wurde angeregt, das Schulgeld für die ländlickMt Schulen einheitlich zu regeln -und beschloßen, ab 1. Januar 1920 ^jährlich 5 Mark Schulgeld und 1 Mark Eintrittsgeld in Ansatz zu bringen Das Schulgeld soll im Voraus entrichtet loerden. Weiter empfiehlt der Vor- jitzende, bei den Schulen möglichst Wochcntag- unterricht einrusühren. Ferner berichtet er über die Notwendigkeit des Zufammen- schlusses zu Fachoranijaiwnen. Es wird beschlossen, innerhalb des Bezirksverbandrs besonders Jach- erganifatißnen, soweit noch nicht vorhanden, zu schassen und Anschluß an den hier bestechnden Arbeitgeberverband zu suchen. Zum Schlüsse fand noch eine Aussprach: über Vorträge und Buchführungskurse statt. ** Die Reichs Vereinigung ehe - maliger Kriegsgefangenen, Ortsgruppe Gießen, veranstaltete am Sonntag nachmittag im Letzte Nachrichten. ™ r ■ dleubcrungen Eberts. rÜ’ »s einer Unterredung des SÄai^o,eb€rt- "nt dem Mitarbeiter emes spanifchen Blattes teilt das „Berliner Saar- blatt mit: Der Präsibent sagte 11. a.: Giücklicb«- 5ER. nimmt die Arbeitslust unseres Volkes be° ständig zu. Die Stellung der Regierung ?J?rh 71 ’C- ®ic dusterste Linke nnrb icbcn Tag schwacher. Die deutsche Vertretnitg auf der Arbeiterschutz- konfereuz in Washington. Berlin 21. Okt. (WB.) Wegen der Ent^ fenvung veutfcher und österreichisck)er Dstegierter zu der beöorftebeiiben Arbeitirschutzkon- lerenj in Washington sanden sowohl von Regnrungcheitt' wie von den Gewerfschaf.s.erbän- wettere Verhmdlungen statt. 'O/acl, d>m Er- gebniS dieser Verhandlungen erscheint es angängig, von der bisherigen tolehnen^'n H.ilmng g-gen über der ^-rage der Beschickung der Konsiwenz d.irch deutsche Vertreter abzuseh.m. Tem Deutschs Ge- ivrochaftsverbind ging durch neutrale V.nmitt- lung eine Erklärung zu, daß der Oberste Rat der alliierten und assoziierten Regierungen die Zu- lo-sung der deutfchen und österreichischen Delegierten als vollberechtigte Mitglieder zu Der Konferenz empfohlen hat, so d-.iß auf dies: Zula,sang in der ersten Konferenz mit Sicherhiit ju rechnen ist. ^.-ies ist -dem Vorsitzenden der deutichen ^Fnedensdelegation in fs^rris bestätigt norden. Tie deutsche Regiermig >mtschloß sich unter die,en Umständen in Ueberdnftimmung mit ber lluffassung des Tcutsch/en Gewerktoaflsv-erbön- be^ delegierte nach Washington zu entsenden, nutzer zwei Regierungsvertreter 11 mid ic einem Vertreter der Arbeiter und Arbeitgeber wird der deutschen Delegation eine Anzahl Sachverständiger angehören. Ubreiie luirb voraussichtlich gemein» chattlich mit den österreichischen De- eg ter ten Ende dieser Woche erfolgen. Ta der ZfOlnn der Konferenz, der ursprünglich auf den 5?- Stober angesetzt war, voraussichtlich um einige ^,age verschoben wird steht zu erwarten, daß bi? beimcken und öfterreichischeu relegierten noch reckst- r"Ug sunt Anfang der sachlichen Verhandlimgen in Wafhrngton eintreffen werden. "Ktsi uns heimgehen, Magnus!" „Schon?" nicSt'^gefau/”.^ M W« « ^^^bsturzt bot er ihr den Arm. Sie griff da- ^mmerte sich daran, als fühle sie sich mpn lw Umsinken. Den ganzen Heim- ßetan?pS$ ^u'hörlich in einer seltsam befangenen Liebenswurbigveit, die ihn rührte. Denn er nahm sie für das Bestreben, ihre schlechte Laune von vorhin wieder guizamachen. dürfen sie auf Mo- bqta und die Gräfin, die aus dem Berdstettner Armeiihaus kamen. -Die Gräfin war in glücklichster Stimmung. „L-chade, daß ich nicht immer ein so liebes Töch-, terches zur Seite habe, wie unsere gute Modesta" sagte sie ihres Sohnes Arm nehmend, „du glaubst gar mcht, welches Geschick sie hat, jedem etwas freundliches zu sagen. Wie ein Engel des Lichtes wirft sie auf meine armen alten Leute Sie brauchen deshalb gar nicht rot zu werben, Modesta es ist doch wahr!" ' ' Landkreis Gießen. X Wieseck, 19. Okt. Unsere heutige Ernte- dankfe st feier hi dichtbesetzter Kirch? verschönte der in diesem Jahr ins Leben gerufene Frauen- cho r durch zwei unter Leitung seines rührigen Tirigenten, Herrn Groß, vorgetragene dreistimmig? Chöre. Tiefen Eindruck machlen die in unsere Zeit recht passenden Worte aus Schillers Glocke: „Holder Friede, süße Eintracht" in Rombergs Vertonung. Ter junge Chor schreckt auch vor schweren Slufgnben nicht zurück und berechtigt zu weiteren HoNnungen für den kommenden Winter. KrciS Büdingen. ba. H a in - Gr ün da n, 20. Okt. In einem nervösen Anfall Ijat der 42jährige lebige Weißbinde rmeister Müller sich am Samstag nargen mit dem Taschenmesser den Hals durchschnitten. .Seit läng?rer Zeit machte sich bei dem Leibenden stn Zilrückgehen der Geisteskräfte bemerkbar, so daß er nunmehr in einer Anstalt Heilung suchen wollte. Kurz vor der Reise dorthin, die m Bereitung eines kräftigen Mannes ge>chehen sollte, uchte der Leidende sich das Messer in bi? Brust zu stoßen, wurde aber durch seinen Begleiter daran gehindert. Es entspann sich ein Ringen: infolge der nervösen Erregung waren die Muskeln iNüllers 0 stark, daß die Körperkraft des Wärdrs zur Uebetträlttgung nicht ausreichte. Tabei bckam M. eine rechte Hand frei und durchschnitt ,ich mit einem Schnitt den Hals bis auf die Wiibelsäule. SReftaurant Sauer eine Mitgliederversammlung. < = t^n!t Genugtuung festgestellt werden, daß 0^ Juteresfe für diese Vereinigung, die mit Erfolg lut die Rechte unserer schon Ijeimgerebcten und noch pcimjinebrenben Kriegs befangenen ein tritt, lebhaft «r t?< auch bei dieser Versammlung eine 71118001 yicuanmelbungen angenommen werden. Zweck der Vereinigung soll der Ausbau der Kriegs- gefangenenfürsorge und Ermittelung von Maß- nahnien für di? Rückführung der noch jetzt in feind- lubcr Gefangenschaft schmachtenden Brüder sein. ** Ter Wartburg-Verein rernnftalt?t Sonntag den 26. DFb>ber die Frier des 32. Jahr ?s- ft'lcs. Nach einem Mor gengo ttesdi?n st findet abends 7-. Uhr eine Frier im großen 'Saale des Hotel „Einhorn" statt. Näheres siehe Anz-rige. ** Experimental- und Aufklärung s - A b e n d e Pasgueel-Barys. Wie ans dem Anzeigenteil ersichtlich ist, versprechen b:/ neuen Borträge Pasgueel-Barys sehr interessant zu tperixm, vor allem die Ausführungen über das Leben nach dem Tode, den Verkehr mit der übersinnlichen Welt usw. Es empfiehlt fick', rechtzeitig Eintrittskarten in Busch's Musik- h.ius zu sichern. Vorne gegen das Dorf ribffetten zu, dis gerade unter der Warte lag,iel dw Hügel in senkrechter Felswand zu Tal.Ruckwärts zog er sich als langgestrecktes Plate gegen b.nvalöete Berge und senkte sich Mletzt mlich steil in eine Wald sch lucht. Tie Aussicht über das f-te Berdstetter Tal mit fernen bttvaldeten Höhe malerischen Felsformationen, Schlöisem, Äen und Seitentälern war unvergleichlich s glitt bann gleichgültig über das Plateau, 1 sie zugewandt saß. Plötzlich aber öffneteito ihre Augen weit und groß. Am Ende des tteaus, da, wo es sich bereits zur Waldschlucht yerfenfte, warm zwei Personen aus dem Wald g^ten: Das alt? Fräulein Webster und eine mnte, hochg ivrvch'ene Männergestalt, in der Evl auf den ersten Blick , Paul Gottorb, den einstir Hofmeister der Mill- neriden Knaben erkannte. ! Einige Sekunden lancß sie ganz starr. Tann i schoß ihr das Blut heiß ztt.pl- Wie fani er hierher m Fpäulein Websters Gesellsch-aft?. anuifflstsg 1RR7 Wartburg-Verein 1919] Gesangs-Unterricht 11 Eoo v ^Qjrigtj.jfinglings- n. Mdnnerverein OleBeo) | „ Stimmbildung, Sprech- und AtemtechnDr^ | erteilt Sonntag den 26. Oktober 1919: Sonntag den 20. ukiodcf . Feier des 32. Jahresfestes ErnstSchuchardt t U ä Photograpi. C. J »Wolf, Gieß en, str. 13 p. Unsere Geschäftsräume befinden sich jetzt OTfodtbaus. e//4r-ai^r< ,a’.t 12062c Plockstrasse 4 ptiSigeäegtel ■ ■ «i .i _ _ ■ .... l k.. O.CiU mm kattfhl »A fflr» *** Waren-Börse in Mainz 11977t Eröffnung: Freitag den 24. Okt. 1919, vorm. 11 Uhr Dienstags und Freitags von 11—1 Uhr 1ÄX4D Vortrttff Llchtung! Slchtnttg! 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