Donnerstag, 2 . Mai 1919
169. Jahrgang
teij
anzuzeign
(Dfflk.)
btn
1919.
319.
|fir.j fen in Versailles hcrauskommen werden!
der
reinlicher tfrieoe, der nicht nur
irüfhptgen,
einen Teil der a m e r i k a n i
ru pv cn
' Haftung- der früheren deutsckren Regierung
■*Cintn> r 11(6 g mau t werden könne. Teutichland
eng- As- Für
Frieden.
(Wo! ff.) Ten zufolge hielt u. a. fegte:
rN;
? L11 c-be
n
MckeÜ) tb. tarn
Bermäblw'! in Kfm« hen Dani qu 5Rin geb- 2)ols
Asquith über den
Amsterdam, 21. Mai. lischcn Blättern oom 19. Mai auith eine Rede, in der er
Die Antwsrt (Ekmcnccaus.
Daris, 21. Mat. (WTB.) Im Namen
gesagt, daß aus dem Angriff Wasser und zu Lande und in utschädigungspflicht her
roßten S)offnunaen zu setzen; man darf je* och annehmen, daß nicht noch einmal, wie
^chehr T-.e beutfefc Rc-. i rung hat, indem sic i n t r l e i Protest gegen diese Bchnwtnng legte, der.-.: Billigung anerkannt. Tent'chland
Vorhaben gemäß wirklich in den kommenden •r'if)rcn als eine zu mellende Kuh betrachten. 3ir nehmen an, daß Scheidemann das Nötige veranlassen wird, um Erzberger in den ihm ezogeneu Grenzen zu halten. Allerdings leint auch er auf den Völkerbund die
für weitere fünf Jahre als Teil der alliierten Truppen, die von Den.s >!and die Eriül-
Vie Aussichten einer Verständigung.
ZDie Antwort, die Cläinenceau namens ter Entente auf die deutsche Note über die ßchuldsrage erteilt hat, charakterisiert auss rrue die Gewalthaber, die sich auf alles, für nicht auf den guten Willen zu Recht und «rechligkeit stützen. Ein „Taschenspicier- ück" wird die Note mit Recht in einer halb amtlichen deutschen Notiz genannt. Es wird Jl6meitccau denn doch von aller Welt tgegengehalten werden, daß derjenige, der
ich nach verlorenem Krieg zu Entschadigun- bereit erklärt, damit noch lange fein uldbckenntnis auf sich nimmt. Deutschland k-h im November, daß es unterliegen würde, id nahm demgemäß die Bedingungen Wil- jend an, die in den bekannten 14 Punkten liegen. Die erwähnte halbamtliche deutsche Äotiz ist aus Serfaillea datiert und führt a a. aus:
,,^n der Note Lansings handelt es sich, wie djr Eingang zeigt, um die Auslegung des Bc- «isses . W edertersteliung der Jnva ionsgebiete". 'Tuse Wicderhen'tellung fonntc und mußte Deuisch- Ia.id ntemehmcn, weil es schon am 4. August 1914 durch den Mund seines leitenden Staats- inannes anerkannte, baß es den Krieg völkerrechts- »iteig, nämlich durch die Verletzung der getan* twrtcii Neutrafttät Belgiens nach Nordfrankreich Htneingctragen habe; um diese „Aggres ion" bau»
I es sich. Was die öaftbarfeit des bcutidjen Ävl- für die in ernationalen Verpflichtungen seiner
Tic Fri densbebingungcn unserer Feinde bedeuten nidtf Friede, sondern Zertrümmerung, Fortsetzung
Ni'tt n und assozii.r en R.gicrnngen antwortete ■ Irm c n cea u aui die Note des Grafen von ^rockdorff-Rantzau über die Lsidcrgut "cfring und die Zurückw.i'ung der Schuldder * über en deuts che n Regierung am Aus- tod) des Krieges:
Öcrr Präscdnk! In Jhr-w Note vom 13. Mai cklär n Sie, daß Teutschland trotz der Annahme « V.rvilidüung der En schädigung im Novern- « 1918 niet zugibt, daß diese Annahme die ^cr a it t )u o r : » n g für d e n Krieg oder für Wndlungen d r früh '.en beut!dien Regierung in 4 schließ:. Eine solche Bcrp llichttmg kann aber
Btiiti ntt « leib । aui t rin
ite ab *9tritrtte kiuet Der & Uionen ■nbitb.
fM. Ilt bet c lid) bon', ei a icl unntbithi
fcnd ann.sen, lertschlands zu tr fiu.t die E
uns war der Krieg nicht ein Angriffs-, fonter I ein Befreiungskrieg. Sein Ziel n>ar ein Friede, ter zwar eine entsprechende Bestrafung der Uctel- tätct l-erbeisührrn, aber fein Friede des Unrechts! sein sollte, sondern ein sicheret, endgültiger und
lNst«
nd die iolZ örab.otrg
2 dabrt >®
«eberiiw L m .«egal 1 ’
nr.118
trr eirtewT Ifl)dgn rtWjeini higlid), außer 6#nn- und neiertagi.
Brjegsprel»:
rwnnil l)it.l.35,otertel- iibdirt) Dl(. 4.05 durch iiddole- il Zwei Steden rionatl Mk 1.25 durch lif Vafl Dlf. 4.05 uiertd- |il,rL ausschü Beüe'llg. fteniiptfd- ’ *lnld (iifie: rnbte3d>r',tleitunflll2 Lfrlda.^-fldjäiteftelleSl Bnltbrt't'i r trabtuadr nchien Anzeiger Bietz«».
peftschecttsnto:
[reihurt a. M. 1IM6
lung der Fr iodensbedingun ten zu er^Tvingen baten werden, am Rhein belassen zu dürien. We das Blatt meldet, bedeutet t-i?j neben dem Bündnis mit Frankreich einen neuen S eg Clemenceans und zeigt nod> deutlicher den Preis, den Wilson für die _________________________ ___________________I Annahme des Völkerbundes und die Ahlehiuulg der
«4. inbeüm tue erüATi. c'ue kMc Bcp-uu-- * .Antr äge Foü»s hat zalüe» mü^cy^
’t also 1918 beu Angriff und seine Vcrant* -'l ichkci: k.ar und stillsdpv.iienb nigegeben. Sie tiär n weiter, das; das deutsche Volk nicht für
beerben, sondern auch Mittel zur Sicherung Der Welt vor Zerstörungen und Verwüsmngen ’ v= künftiger Kriege an die Land geben sollte. Wie rk Gesdnchte zeigt, kann ein Friede nicht von Tauer sein oder Früchte tragen, wenn er etn) Scherbengericht von dauern der Wirkung und die Verarmung über eines Der Völler verhängt. Es liegt im Jniereffe aller, möglichst rasch dafür zu Ionen, daß Tent'chland unter angemessenen Sicherstellungen, Tür ne Der neue Friede sorgt, in den S and gesetzt werden sollte, seine Industrie neu zu beleben, feine fotlf~4 aixllen wieder zu entnxdeln und sein soziales und nirtschcftliches Leocn von neuem aufzubauen. Afjauith sagte ferner, daß der Erntritt in den Völurdund ledern Staate, der es wert ist, chm iebcpot oii53k gehst sollte '
(jjraiut-
icnbeü 1
ct: l'»w
unerwähnt, und der Feind kann nun möglicherweise annehmen, cs käme uns auf ein «e Har Milliarden mehr oder weniger gar nicht
1 ii, und er tonnte das Deutsche Reich feinem
Schrist kann man entnehmen, daß di»Bel)andlung der Sriegvgc;angcncn seit dem Waffenstillstände vielfach vench echtert wurde. Angesichts der über* reichten Unterlagen, die aus Wunsch beliebig vermehrt werden können, wurde deiltscherseils die Erwartung ausgesprochen, General Nu baut werde nunmehr veranlassen^ daß die jetzt und schon früher geschilderten Mihstände in den fron« zösischen Lagern genau untersucht und wo sie vorhanden sind, mit allem Nachdruck abgcftelli werden.
&bt Verwaltungtzau-schnß der Entente im Rheinland. <
Berlin, 21. Mai. (WTB.) Im Rhein» land ist auf Anweisung des obersten alliierten: Minschastsrates eine Verwaltungslommission ein- g.fotzt worden. Tie Kommission hat ihren tzaupt- sch in Koblenz. Ihr Präsident ist ein Franzose, Tirard, ihm ist ein britischer Vertreter, der eine Sange Berwaltungsersahrung in Jndictr hat, Sit Darold Stuard, beigeyben.
Die Psal; und Frankreich.
Kürzlich hat in einer gewaltigen VersamM» lung der Pfälzer Lehrer folgende ftunb* g*:bung einstimmige Annahme gesunden:
„lieber 500 heute in Kaiserslautern versarn- nulte Lehrer und Lehrerinnen des Pfälzischen Kr«.islehrcrvereins erneuern ihr Bekenntnis fü!P ceut'chcs Volk und Vaterland. Sie halten auch im Unglück fest und treu am Land der Väter, mit cem sie sich unlöslich vereint fühlen durch Sprache, Geschichte und Wesenheit. Sie erheben freimütig Einspruch gegen jeden Versuch eine* Leslösung der Pfalz ober ihrer Teile vom deutschen Vaterlande."
Tie ttanzösisckie Zensur hat die Veröffentlichung dieser Entscksießung nur in fefrr verstümmelter Form zugelassen. TaS sagt genug!
Crnfte Unruhen in vulgaren.
Amsterdam, 21. Mai. (WTB.) Ter „Dailtz Herold" vom 19. Mai mdbet, baß sich die Nach- rid/ten üb t btn Ausbruch ernster Unruhen in Bulgarien bchätigen. In Sona kam eS zu blutigen Kmllikt ni zwis^M ber Garni on und der r.ty-lntionärm Volks"ena-, i- die Absetzung der Regierung und die Ausrufung bet Soroictregierung verlang e. InRuNschuk, PH li-povel und Warna kam es zu Ausschreitungen. Tie Truppen rveirrren sich überall, gegen die Bevölkerung vorzug.h n.
i*x verstanden worden, immn ihr die Verantwort- IWeit des Urheb.rs der Schäden als Ursache zu pmibc liegt Sie fügen bei, daß das deutsche ^3tt nie \inen Angriffskrieg geführt hol. -an ist aber in der Note des S:aatss.'kretärs * i n j i n g trom 5. Novemb r 1918, die Sie bil
mtrfuug abgetan, das sranzösischc Personal in den Lagern der dcutsck)en Üricg:gc angenen sei über jede Anllage erhaben. Daran hin wurde den Franzosen am 19. Mai eine kurze Tenkschrift mit Aussagen über die Behandlung deutscher Kriegs- geiangener in dem früheren Kampfgebiet Überreicht. Den erschütternden Einzell)eiten dieser
'id»*. 9 bod)ft djrantc- 3
früheren Regierung anlangt, so cr.annte die deutsche Itdegüiiau dir le ausdrücklich in dem Umfange an, m dem sie eingegangen sind. Sie bestreitet aber] tr Berechtigung der Gegner, das Volk für politische Vergehen zu strafen, die sie seinen abgelebten Führern zur Last legen. Tcutschland hat
^rus i che Regierung in dem jöertrag von Brrst- ten-5f wohl an dic Vertragsoerpflichtungen der cistifchen Regierung gebunden, hat ihr aber we- ber die ?Milliardenwerte noch die Menschlenopfer -gerechnet, um die der Ueberfall der $>eere des .hrtr. auf den deutschen Osten das deutsche Volk ‘Mtngte. Wenn die alliierten und assoziierten. Hrfiierimgen sich weigern, den Kommissionsbericht itr trie Schul bf rage herauSzugeben, so paßt hei in das Verfahren, in dem sie als Ankläger
b Richter auftreten. Der Angeklagte soll nidch »mal wissen, weshalb man ihn beschuldigt; er k verurteilt, ehe er gehört wurde."
Der deutschen Regierung ist es übrigens, erklärte Scheidemann bei einer neuen olkskundgebung in Berlin, nicht so sehr baut zu tun, zu protestieren und zu polc- ifieren, als vielmehr zu einer brauchbaren rundlage des Friedens zu kommen. Ob die ussichten dafür gut sind — wer will es ute wissen? Erzberger hat zweifellos wieder einmal seine Befugnisse überschritten, als tr in einer Unterhaltung mit dem Vertreter tineS gegnerischen Blattes bestimmte Vor- rilssetzungen nannte, unter denen ber riebe von Deutschland unterzeichnet würde. ie Frage bet Entschädigungskosten ließ
Au» Stadt und Land.
Gießen, 22. Mai 1919.
Aur Sem $ommerfa*)rp!an.
derTifenbahndirektion Frankfurt (gültig oom 1. Juni 1919):
Gießen - Frankfurt.
Gießen ab: P 4M,
, D 100_, D 10_s.
Frankfurt - Gießen.
Gießen an: P (von Butzbach), P 7'0 (von Butzbach), P 8 0, , P 7J (bis Lollar), P 6^. T R35 D 10^ D 11-«, P 1«.
Tier rg - Gießen.
Gießen an: P oon Lollar), P 6-", P 7<7 Lollar), P 73', D 7«, D 8^, P 9‘«, P 1207, P 2'*s P 2 7 (von Lollar), P 5", P 6^ (von Lollar). P 7**, V 8 s. D 9^, D IU00, >
dürfen? Warrn wir andere Bedingungen Ivert, wenn wir uns das alles aufbürben lieben, ch:ie zu mucksen? (Stürmifd)1» Nein 0 Nein, sage ich! Könnte man uns als Mitglied des Völkerbundes anerkennen, wenn wir ohne Widerspruch die Niugrstaltung anerkennten, wie sie dieser Friedensverrrag vor'i ht und die den Völkerbund zu einer leeren Phrase macht? Wir wollen nicht nur gegen unsere Vergewaliigung protestieren, sondern für die Völkerverföh iung demonstrieren. Wir sind keine Parvenüs des Pazisis-- mus. sondern seine Kern- und Stoßtruppe. Tie Voraussetzung für eine neue Welt, für ein neues CiuroDa, für ein Deutschland, das weiterleben kann, ist ber Völkerbund und die Aufnahme Deutschlands in diesen Bund.
An die Versammlung der Unabhängigen schloß sich svin Umzug durch die Stabt, der die Unabhängigen auch über den Wilhelms-Platz führte, wo sie mit den Mchr- heitssozialisten zufammenstießen und durch fortgesetzte lärmende Kundgebungen für oen Frieden und gegen die Negierung Scheibo- jnann die Redner der Mehrheitssozialistcn hinderten, sich verständlich zu machen. Die Mehrheitssozialisten erwiderten mit Gegen- kundgebungen, so daß schließlich ein ohrenbetäubender Lärm herrschte. Zu Zusammenstößen ernsterer Natur kam es nicht.
Der vorlaute Minister Erzbcrger.
Amsterdam, 21. Mai. (WTB.) Erz- berget erklärte in einer Unterredung mit dem Berliner Korrespondenten des „Daily Lerald" Allefard, je mehr er den Tert des Fricdensver- trages studiere, desto mehr erkenne er ihn als ein Dokument tragischen Unsinns. Zwei einander widerstrebende Ideen seien darin enthalten. Tie Franzosen wünschen eine möglichst groiie Entschidigung, wahrend die Briten darauf ausging n, i c t ge ürchteien Dandetslvnkurrent u zu bcf.ntigen. Jri>cs einzelne wäre noch verständlich, beides zugleich jedoch unv"rcinbir. Keine Regierung könne Drarliges un:erzeichnen. Der Vertrag müsse radikal geändert werden, wenn er unterznchnet werden lalle. Erst durch Gewährung des fofrctig-n Eintritts in den Völkerbund, gleicher tzande:sb dingnngen und ein r Volksabstimmung in den ftrirtig.m Gebieten könnte der Vertrag annehmbar werden. Ohne diese'drei Bedingungen würde feine deutsch: Regierung unterznchnen.
Ob die R gierung mit der Verkündung dieser br:i B dingungeir Erzlergers einv-rstcmden ist, ist eine andere Frage. Es schrint beinahe, als wolle £>cn Erzb.rger sich für die Bildung eines neuen Ministeriums in empVh.ende Erinnerung bringen.
tung würde allen Prinzipien des Völkerreck^s zu°I widerlaufen, daß eine Veränderung seines poli-1 tischen Regimes oder eine Umnxllzung sei >es > Landes genügen würde, um die ooic der Native übetnommmen Verpflichtungen ungülig zu machen. Es hat 1871 gx-genübei Franfreid' vor der Ausrufung der Republik, ebenso 1917 gegenüber Rußland durch die Abschaffung de. Zarismus durch die Revolution diesen vorge brachten Prinzipien gemäß gehandelt. Sie ver langen endlich die Ueberinit.lung des Berichtes ber Kommisfi 0 n für die Vcrantworrli Ickeit. Zur Antwort haben wir di: Ehre zu erwidern, daß die alliierten und asfoziierien Regierungen die Berichte der von der Fri denskonserenz eingesetzten Kommissionen als Dokumente der inneren Angelegenheiten bciradjten, dic wir Ihnen nicht untcrbr.iten können.
Genehmigen Sie, Herr Präsident, die Versicherung meiner Hochachtung.
gez. Glcmcncaiu.
Die zehnte deutsche Note.
P ar is, 21. Mai. (WTB.) Havas. Gestern wurde .von dem deutschen Bevollmächtigten die zehnte Note überreicht. Nach dem „Petit Pa- rifien" enthält sie das Berlanien nach einer Ergänzung des Fricdcnsverlrages.
Vie vcljchasi wilsonr.
Paris, 21. Mai. (Wolff.) Daoas. Wil so n, der seine bevorsteliende Reise nach den Ber.-iniaten Staaten voraussagt, aber in Ungewißheit des Zeitpunktes seiner Avrcise die amerikanijchen Inter- ciien nicht unbcrüdjidjtigt lassen biuüc, rid^ctc eine Botschaft an den Kongreß. Tie Botschaft beginnt mit iben Worten des lebhaftesten Belauerns, nicht persönlich die außerordentliche Session des jlongresses eröffnen zu können. Er fei ater von der Notwendigkeit, die Prüfung der verschiedenen Verpftichtungen der Finanzjahre 1919 bis 1920 nicht länger hmauszuscheben, überzeugt Tie Botschaft schreitet raich über dic FriedenS- verhandlungen in Versailles hinweg und erwähnt nur bie lange Zeit seit der Unterzeichnung des W a f f e n st i 11 st a n d e s. ES wäre verfrüht, fo^jt Wilson, die Friedcnsverhandlungen zu diskutieren und ein Urteil abjugeben, bevor sie ehwi abgeschlossene Fassung erhalten haben. Nach dieser Erklärung kommt der Präsident auf die innere Gesetzgebung < Amerikas zu sprechen. Er berührt dabei auch das Problem der Ä.rbeit»r. Er betont, daß er unter dem Problem der Arbeit nicht das Problem der Arbeits- Produktion verstehe, sondern die Frage, wie den Männern und lFraucn dic Arbeitsleistung ocr- mindert und ihre Lebensbedingungen verbessert werden können. Es sei auch Nie Frage zu prüfen, wie durch das Entgegenkommen der Arbeitgeber eine Besserstellung Oer Arbeiter geschaffen werdien. könne. $n erster Linie fei das mög'ich durch die Gesetzgebung, die jedem eü^eteen Staate über* lassen sei. Einl-eitlicher urflT besser gestaltete sich die Lösung durch eine gemeinsame zwischen allen Staaten ausgcdehnle gleiche Gesetzgebung. Amerika fei dadurch vorbildlich geworden, daß es den Achtstundentag eingcsührt hat und die Kriegs-, arbeit einschränkte In den Bereinigten Staaten hängen die Arbeiterorganisationen mit militärisch wichtigen Fragen zusammen, sowie die demobilisierten Soldaten befchäsligt und tmtergebracht würden. Ter Vorteil der Bearteilung der schon in Al «sicht genommenen brach Legenden Landstrich/ wäre gcoß, und Wi son empfiehlt die schnelle Ausarbeitung Der betreffenden Entwürfe. Ferner sieh« Der Präsident die Veröffentlichung weiterer Ar- be-ftsgebiete vor, Die sowohl auf dem Gebiete dev Landwirtschaft als aud> Der Industrie zu fudvn seien. Es fehle weder an Kapital noch an Arbeitskraft, um die ganze oom. Kriege betroffene Industrie mcber aufzurichten. Es sei nicht vergessen, daß Amerika das am ivenigsten beschädigte Laird sei, das den £rvg mitgemacht l)abe und sich oon den Sdiäden rasch erholen fömte, besonders da es in einer bevorzugten Stellung in Bezug auf seinen Skinbel ftfl)e und beinahe keine Rivalen bäte. Wenn auch die amerilaniscke Flotte von geivifien Teilen als Rioal an gebeten werde, so itrrDc ffe, wenn sie als Rival auftreten würde, nur im Guten kommen, indem sie die europäitchm Staaten mit dem Notwendigsten. zum Lebensbedarf versorge. Er tebanbtlt davaus noch die Frage Der Einfuhr und kommt zu dem Schluß, daß die Lage des europäischen Handels und der Industrie die gleickren Gebiete Amerikas nur verbessern könne Das Augenmerk legt er auf die chemi sck-c Industrie, die so ausge'aut werten müßte, daß ffe derjcmigen Deutschlands Die Wage halte und die Konkurrenz anshalteil rönne. Schlics'end tritt Wilson für das Frauenstimmrecht ein und spricht die S?ormn:g aus, caß er bald .nieder in Washington im Kreise seiner Mitarbeiter an Den Aufgaben des amerikanischen Staates arteten dürfe.
Amsterdam, 20. Mai. „NeuYork World" meldet, daß Wilson eine neue B 0 tsch a f t an die Vereinigten Staaten fertigte Mit habe, in der die Möglichkeiten aufgezählt sind, wodurch die Verein-gten Staaten in irgendeinen kün hgen euro- päischen Streit, der entsteht, wenn Deut'ch: and den Friedensbedingungen nicht nachkommt, hineingezogen werden können Der Pr> s.tent werde den amt« rckanißben Kongreß um die Ermächtigung bitten.
(feine Fürsprache neutraler rierzte.
Stockholm 21. Mai. (WTB.f Der Aus- schuß der neutralen Aerztc, der kürz- .id) den Ernährungszustand Teuffchlands unter» iudjtc. bcst'h nd ans den Professoren Tenbrioo .volland), Brant «.tldorwegen), Johansen und Ga» elius Bergmark (Sduvcben', bat Wilson in ein.mt Telegramm »u bebenten, meldje schweren Folgen d.e Fnedensbedingungen für oie Ernährung der beutfdien Frauen und Kinder Ifabcn müßten, insbesondere menn Deutsche and den größten Teil feiner Milchkühe audlicfem soll.
Tie Lebentzn ittelcinsuhr.
Amsterdam, 21. Mai. (WTB.) Gesternt kam von Oldcnzaal ein Extrazug au8 Deutsch» land mit gemünztem Gold im Werte Dort 2 00 Millionen Mark für die niederlän- disdie Regierung in Amsterdam als Garantie für die Lebensrnittel, die Amerika an Deutsch land liefert, an.
Tie schlechte Behandlung der deutsche» Gefangenen in Frankreich.
Berlin, 21. Mai. (WTB.) In ber Note vom 28. April hatte sich General Nu bank darauf .beschränkt, die deutschen Klagen über bie große Zahl von Fällen schledstcr Behindlung beutle!)er Kriegsgefangener in der früheren Kampfzone zur Kenntnis zu nehmen. Ohne daß !bie Bereitnnlligkeit ansttriprockien war, eine
Neue Kunögtbungen in Berlin.
Berlin, 21. Mai. Im Lustgarten sand f>eute eine große Protestkundgebung der U n abhängigen gegen den GfcroaHfricbei statt, in der die bekannte Politik der Partei jertreten wurde. Oöleichzeitig waren auf dem Wilhelms-Platz und vor der Reid)skanzlei oii Anhänger der Mehrheitssozialdemo kratie versammelt, um ebenfalls gegen bie Friedensded.ngungen zu protestieren uno die Politik der Regierung zu unterstützen. Hier hielt Scheidcmann folgende Ansprache:
Genossen und Genossinnen! Während rrir uns hier versammelt lxlben, rocrccn in Versailles uiv iere G.'gcnvorsch.äge der letzten Ucterarlesiung uitfriogen Im In eressc ber ganzen Menjchheit hoffen wir, daß unsere Vorschläge den Frieden, die Verständigung und die gemeinsame Arbeit aller Völker erleichtern werden. Ich graute, es kann kein treffenderer Vergleich gezogen werden, fin treffenderes Spiegelbild der £>al.u:tg des deutsch.n Volkes gefunden werden als dieser Augenblick: Während wir uns hier versammelt Laien, um gegen die Bergemattcgung zu proteüi.ren, arbeiten.unsere Beauitragten in Btesailles an der Verständigung. Das muß vor allem für unsere Partei die Richtschnur abgeben, linier Protest darf nicht die Wiederholung des Wortes „Unannehmbar" sein, sondern muß zur Ausstellung eines annehmbaren Uebereinfommend ühren.
^im Wafsenstillstand, auf ungewisse Erfül- hlcrb 1 ling hin allgemeine Versprechungen statt Men, । 16 präziser Mmachungen bei den Verhaudlu-r-
- mdtl vuw Mi mit der Be« ©oll bas bcutfdre Volk dagegen nicht protcftieren m(.r;u ia abartan. das französische Personal in den
jmmhv a ffe hmiat^uie von ln)dgee
w ’s t tir *aae*numinec bii
Gießener Anzeiger as
$>auptid)ri tleUer: Aug.
General-Anzeiger für Oberhessen
Sliueigenteit: Ö. Beck:
SwlMilgrnmddnrck u. Verlag: Vrühl'sche llniv.-vuch- u. Ztcinöruckerei N. Lauge.Zchriftleitung. Geschäftsstelle u. vruckerel: §chnlstt. 7. (amtud) in ®<'«!«. $s *lb
p-. iss
I $0,Wi lift
Hag
dritten Mule wn den Engländern zerjuiri. Daran haben die Franzosen bei der Wahl dieses Ortes für die Verhandlungen wohl nicht gedacht. Oder sind auch diese Tatsachen in den frairzösischen Geschichtsbüchern schon den Zeitverhäl Missen ent- sprechend gefälscht, wie ja in den französischen Schulen jetzt gelehrt wird, die Jungfrau von Orleans habe nicht bte Engländer, sondern die Deutschen «ns Frankreich getrieben? In Saint-Germain) mußte auch Karl IX., der vor den Hage-- notten, die siegreich heranz-ogen, aus Paris geflohen war, mit diesen am 5. August 1570 einen Frieden schließen, der ein erniedrigendes Geständnis seiner Ohnmacht war.
Ter Frieden, den der Gröhe Kurfürst in Saint-Germain mit Frankreich schließen muhte, war notwendig geworden, Werl der Kaiser r rv - f____. _ — 1 <• hhK 't^rTw.tv-
Hauptgedanken unterstrich, dann schrieb das M tenberger Füchslem Magistri Worte mit groß« Lettern nach.
Aus dem Killeghefte ist über das geistige SÄ» den des künftigen Reformators und seiner 8» schaumigen so mancherlei zu ersehen und zu lenttli pflegte doch Lutl^r gerade die Galaterepistel m ..seinen Brief" zu bezeichnen, den er denn mii in seinen Vorlesungen nicht weniger als bteimi; behandelt hat. Bon bemerkenswerten Stellen Aeußerungen sei hervorgehoben, daß Luther.ll der Stelle 3,28: „Hie ist kern Jude noch Grieco, hie ist kein Knecht noch Freier, hie ist kein Man« iwch Weib, denn Ihr seid allzumal Einer in Glinfr Jesu" die folgende Bemerkung macht: „Folgl« i|t hier nicht Priester noch Laie, nicht Kanoiii's noch Vikar, nicht reich noch arm, nicht Benediktivr noch Karthäuser, nicht Franziskaner noch AngiO ner, überhaupt keinerlei Unterschiede des Stands» Grades oder Ordens. Alles das macht nicht d» Gläubigen, wo es sich findet, und nicht den 118- gläubigen, wo es fehlt, ja es hindert häufig btf Christen, wenn es da ist. wie aus den verderbt» Sitten dieser Welt erhellt, wo überreichlich bln stolzen Heuchler sich ihrer Orden rühmen und bt! bei gcgensertig in erstaunlick)er Wut sich bekämpfe^.
An anderer Stelle bricht bereits hier Gedanke des allgemeinen Priestertums a'ler Glö Ingen durch, und in sehr bemerkenswerter We klingen die Töne der Mystik an. Luther las gech im Straßburger Tauler, und in seinem Si« heißt es: „Der Glaube ist geistige Armut", ui von den Werken, sie seien schließlich kein aktiv« Wollen von uns, sondern vielmehr ein pasur« lieber uns-Ergehenlafsen göttlickxm Wirkens. SM ist der von Luther ausgesprochene Gedanke: „2® Christenleben stehet nicht im Sein, sondern is Werden, nicht tm Sieg, sondern im Kam»! nicht im Gerechtsem, sonder« im Gerechtwerd«.
Zemüewn.
Der Frieden von Saint-Germain-en-Laye.
Der Ort Saint-Germain-en-Laye, drei Meilen westlich von Paris, wo gegenwärtig die deutsd-- österreichische Friedensgesandtschaft zum Abschlüsse des Friedens weilt, ist geschichtlich besonders bekannt geworden durch den Frieden, den hier der vom Reiche im Stiche getan ene Große Kurfürst am 29. Juni 16,9 mit Frankreich zu schließen sich gezwungen sah. Aber auch sonst noch tnäufen sich an diesen durch seinen prackstvollen. Park berühmten Ort, die Wiege und das Grab ftanzösischer Könige, manche bemerkenswerte ge- ichichtlichc Tatsaären. 1316 wurde Saint-Germain von den Engländern erobert, das« 'Schloß geplündert und niedergebrannt. Nach der Wiederherstellung ward Stafrt und Schloß 1419 zum zweiten und 1438 zum
l, Torival. bet l RS.Herrfdrte,, Mkiichen Fehlern WM Alvarez r rpN tanth un R Mr.
fi Huben hvh «n Lahmem n
Sie ro. E$n letzt sage,' KV11««] Bf Dntnensk P wr Replik k^ltolinba?" f M l» das?"
T Tirrktar j LIo -was«" ES 1 s-Kint, CTytiii ga E2aiü>- Esst lwni I öttrbneten tes, Md. K *iB ÜS
haben, das Wort der verratenen Dido: „Exoriare aliquis nostris ex ossibus ultor" (möge aus meinen Gebeinen einmal ein Rächer erstellen). Er ließ aus Anlaß des Friedens eine Münze mit dieser Inschrift prägen. 0. K.
Ein Kolltstheft nach einer Vorlesung Lachers.
Seit dem Jahre 1877 ist ein Manuskript bekannt, das ein Student im Wintersemester 1516/17 zu Wittenberg nach Luthers Vorlesung über den Galaterbrief nackgeschrieben tat Tas Manuskript war in den Besitz des Lutherfarschers Nikolaus Müller gekommen und ist jetzt in den Abhandlungen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften durch Professor Hans von Schubert zum ersten Male he raus gegeben worden. Dies Kollegheft bildet ein Seitenstück zu Luthers Vorlesung über den. Römerbries, zu der wir seine eigene Niederschrift besitzen. Einem Berichte der,.Ncu-'N Zürcher Zeitung" über diesen hochinteressanten Luthersund ist zu entnehmen,.daß der iimge Wittenberger Professor für seine Hörer eine Textausaabe des Briefes hatte drucken lassen, die er dem Kolleg zugrunde legte. Tann pflegte er so zu verfahren, daß er den Text grammatisch durchging, dann die Glosse diktierte, indem er den Teit Wort sür Wort las und erörterte Darauf folgte nach einem größeren Absatz die Scholienaussührung, ebenfalls diktiert, doch muß Luther im mündlichen Vortrage, der sich daran schloß, viel mehr gesagt haben, als er im Diktate zusammenfaßte. Luther las zweistündig, Montag und Freitag. Das Studentlein, dessen Kollegheft wir besitzen, scheint nicht gerade ein Kirchenlicht gewesen zu fein; im Lateinischen sinv ihm arge Schnitzer uwergelaufen, und über Luthers stark sächselnde Aussprache ist er manchmal gestolpert. Zuweilen ist er nicht mitgekommen, zuweilen auch hat er geschwänzt und dann, so gut es eben ging, „nachgcritten". Wenn Luther einen
Maikäfer al» Futtermittel.
Es ist in diesem Jahr mit einem starken Auftreten der Maikäfer in verschiedenen Gegenden zu rechnen. Wo solche in Massen auf- treten, ist es notwendig, eine planmäßige Bekämpfung der Schädlinge vorzunehmcn. Maikäfer bilden ein vorzügliches Hühnerfutter und Beifutter für Schweine, mit 87 Prozent Trockensubstanz, 55 Prozent stickstoffhaltigen Stoffen und 11 Prozent Rohfett. An Hühner und Enten können die Käfer in /rohem Zustande verfüttert werden, müssen Hagegen beim Verfüttern an Schweine gekocht oder geröstet werden, da sie der Zwischenwirt des Riesenkratzers sind, eines Darm- varasiten des Schweines. Das Einsammeln oer Käfer findet am besten an kühlen und trüben Tagen statt, an denen sie sich leicht von den Bäumen schütteln lassen. Die En- ?erlinge, ein ebenso wertvolles Futter, chädigen als Wurzelftesser unsere Gettejde- pflanzen und lassen sich beim Pflügen des Ackers hinter dem Pflug leicht einsammeln. /Das Sammeln muß möglichst in großem Umfange durchgeführt werden. Es ist daher empfehlenswert, wenn die Gemeinden das Sammeln unter Hinzuziehung der Schuljugend organisieren.
betritt von jetzt ab 9, 20, 30, 40 und 56 Mk. jährlich. Durchschnittlich ist eine Erhöhung vvnH! bis 100 Prozent ein®-treten. — Auch die messermiete wich um 50—100 Prozent erhöht w.h steigt von 5-^75 Mk. Die Verpflegmvgssätze für das städtische Kirnkeuliaus werden wie folgt feil« I gesetzt: Für Ka^senmitglieder 3,50 (früher 2.10). für sonstig- Patienten 1. Klasse 10, 2. Achse 8, und 3. Ktasfe 6 Mk.
4 Bad-Nauheim, 20. Mai. Ein Kreß, verein des Verbandes deutfcher Handlungsgehilfe, Lechzig mit dem Sitze Bad-Nauhrirn^cieobni ist hier gegründet worden.
o. Bad-Nau heim, 21. Mai. Ein Sonder, konzert zugunsten der Kriegsgefangenen. Fürsorge hatte einen Reinertrag von 1GOO Mk, der durch die Kurdirektion der hiesigen Ort-, aruppe des Bolksbundes zum Säcktze der dem. fdjen Zivil- und Kriegsgefangenen zugefülirt wurde — Der Turnverein 1860 überwies der Ortj. ttiruppe eine Spende von 120 Mk.. die bei einen Schauturnen am Sonntag für unsere Gefangen er durch freiwillige Gaben aufgebracht wurden. - Kommenden Samstag und Sonntag veranstaltü die Ortsgruppe einen Bad-Nauheimer Opfertai Haus- und Straßei.sammlungen, sowie Sammltin. -gen bei ben Konzerten auf der Terrasse und « den Trinkkuranlagen sollen stattfinden.
O Helden bergen, 21. Mai. Auf Anw yung.des Bürgermeisters Goy bildete sich hier ei«, landwirtsckfaftliche Bezugs- und Absaygr. n o s s e n s ch a f t. die sich der landwirtschaftlicha ZentralgeTwssenscyast angeschlossen hat.
Kreis Wetzlar.
Krofdorf, 21. Mai. Tie neueingrrichpW S ch u l st e l l e wurde dem Lehramtstandidatch Praß übertragen. Die erledigte Stelle des pr» fionirrten Lehrers Lochau ist noch unbesetzt.
Hessen-Nassau.
8 B a d H o m b u r g v. d H., 21. Mai. Zivi- scheu Einbrechern und mehreren Wächter! kam es am Wcinbergweg zu idjOöeren Zusammenstößen. Tie Wächter schossen und verletzt« einen Einbvocher, der aber in der Dunkelheit entkam.
fb. Bad S a l z s ch l i r f, 21. Mai. Die Zatz der Kurgäste ist auf 241 angcwachsen. W Sonntag wurde das Kurtheater eröffnet.
dz. Dillenburg, 20. Mai. Wie die GaS« werksvcrwaltung mitteilt, ist es bisher nicht g» lungen, Kohlen zu erl-alten. Sollten keine weitem Kohlen eintreifen, so muß mit der Stillegun- des Gaswerkes in den nächsten Tagen g» rechnet werden.
mr. Frankfurt a. M., 21. Mai. Ter w gemein schlechte Abschluß der Frankfurter Ga» gesellschaft macht eine weitere Erhöhung bei Ga s p r e i s e s in den nächsten Wochen nrotroenbig,
mr. Frankfurt a. M., 21. Mai. Aq Befehl des Ententekommandeurs für die neutrale Zone müssen sämtliche Blitzer von Waffen dir- auf der Polizei anmelden. Auch die Mbm r.ition muß gemeldet werden. Es scheint, als ch sich die Entente auf etwaige Widerstände bei ritte«: ev. Einmarsch in Deutschland vordererten ivill,
ha. H e r s f e l d, 20. Mai. Gestern früh wuv den bei einem Reisenden, der heute nacht in einen hiesigen Rest«avant übernachtet hatte, 2000Eiet beschlagnahmt, bte zu Wucher preisen im Kreist Homberg, Rotenburg und Hersfeld aufgclwtft waren.
bL Kirchhain, 21. Mai. In der letzt« Sitzung des landwirtschaftlichen Krrisveveins ward« die Mitteilung gemacht, daß Kirchhain eine lan« wirtschaftliche Winterschule erhalten soll.
hl Marburg, 20. Mai. Seit 1. Mai i.9 in Marburg, alte Jägerkaserne, eine Werbe^ zentrale für die Reichswel-r tätig. Auch bcimi hiesigen Landratsamt und auf ben meisten Dörfern sind Werbestelleneingerichtet. Zwei Wil< derer aus einem Nachbardors wurden am Schro- taa morgen in dem Wald zwischen Eappel unij Frauenberg von zwei Oberjäaern beim Zerleg« einer Rehziege überrascht und ststgenommen. n
tot. Weilburg, 21. Mar. Schon eint« Zeit vor dem Kriege waren von der Eisenban große Veränderungen an der hiesigen L a h n* brücke geplant. Die linke Seite der Brücke, bit eine aus zwei Jochen bestehende Brücke bildet ist zu schwach und soll daher abgetragen und butm eine Brücke neuester Konstruktton ersetzt werde» Tie Stadt Weilburg geht nun mit dem Gedan» um, den flbjunwntiercnben Teil der Brücke ■ kaufen und etwas weiter, unten wieder aufzubau« um so eine für Wagenverkebr benutzbare Brücke»! Verbindung zwischen >Ahäuserw^ und Bahnhofi strahe herzuftellen. Zugleich soll ein Fußgänger ste^g, wie er jetzt an der rechten Seite der Lah»l brücke ist, an dieser Fahr brücke angebracht tocrbdJ Für die Stadt dürfte das Projett einen Kvste»! aufwand von etwa 80 000 Mk. bedeuten.
Gießen — Ttois berf — Cöm.
Meßen ab: P 5« (bis Wetzlar), P 6»
(Me Wetzlar), D 838, P io<2 (bis Wetzlar), P 10'2 (bis Wetzlar), P 130 (bis Wetzlar), P 2&2 (bis Wetz, lar), D 245, P 331, P 5'8 (bis Wetzlar), P 6^ (bis Wetzlar), P 7^ (bis Wetzlar), P 9^ (bis Wetzlar), P 10H (bis Wetzlar).
Töln- Troisdorf - Gießen.
Gießen an: P 52S (von Wetzlar), P 607 (von Wetzlar), P 7'8 (von Wetzlar), P 7-^0 (von Wetzlar), -P 805, P 952 (von Wetzlar), P 123«, D 126, D 2 o (von Wetzlar), P 505 (von Wetzlar), P 626 (von Wetzlar), P 6«5 (von Wetzlar), P 8<* (von Wetzlar), P 9fo (von Wetzlar), D 1(^5, P 10«o (von Wetzlar).
Gießen - ®ab (Ems - Coblenz.
Gießen ab: P IO*2.
Toblenz - Dab Ems - Gießen.
Gießen an: P 756.
Gießen - Fulda.
Gießen ab: *P 3 « (bis Alsfeld), P 8'3, P 12»', P 235 (bis Alsfeld), P 545 (bis Macke) P 656.
Fulda - Gießen.
Gießen an: P 7'0 (von Grünberg), P 753, P 1157, P 80i.
Gießen - Gelnhausen.
Gießen ab: P 5«», P 820, P iw (bis Nidda) P 5® (bis Hungen), P 615, «p 855 (bis Nidda).
Gelnhausen - Gießen.
Gießen an: P 702 (von Hungen), P 7e Gesandte Hocher u s im Hinblick aus den Separatfrieden des Kaisers erklärt, in Wien könne man es nur mit Mißvergnügen sehen, ,daß ein neuer König der Vandalen an der Ostsee erstehe. Tas zeugte deutlich genug, nrie unerwünscht Oesterr ich die Siege des Kürfürsten waren, oblvohl sie im gesamtdeutschen Interesse waren.1 Der Friedensverlrag von Saint- Germain, zu dem sich der Besieger der Sck)«weden verstehen mußte, gab den S ch we d e n das ganze Pommern, aus dem sie völlig vertrieben worden waren, mit AusnalMe eines kleinen Gebietes auf dem rechten Oder-Ufer, das Branden»- bürg behalten durfte, zurück. Er umfaßte 18 Artikel.
Entscheidend ist vor allem der Artikel 5. Er besagt: „Seine Churfürstl. Turchlaucht zu Brandenburg verspreckwn vermittelst dieses Traktats,. Ihrer König!. -Maj. von Schweden alles wieder abzutreten und alles wieder zu) geben, wasdurchdero Waffen in Pommern erobert worden, in specie die Städte Strahßsund und Stettin und generaliter alles, was Sie von Land und Leuten daselbst bcsttzen und durch den Westphäl. Frieden der Crone Schweden im -Röm. Reich vor diesem zugeeignet worden, ohne das geringste zurückzu-
Amtliche Acftftelkungen zu den umlaufenden «erüchten.
Die törichten Gerüchte hören nicht auf. Gestern war wieder in der Staat die Mär verbreitet, Frankfurt sei vom Feinde besetzt. Natürlich ist kein wahres Wort daran, und die amtlichen Stellen erklären, ldaß vorläufig kein Anlaß bestehe, ein solches Ereignis in den nächsten Tagen zu erwarten. In der amtlichen ^Darmstädter Zeitung finden wir überdies heute folgeitbe Notiz:
„Tie Reichsregierung hat dem Ministerpräsidenten Ulrich auf drifen An- ftaae mitgeteilt, eS liege keine Veranlassung vor und sei auch unzweckmäßig, daß Männer im wehrpflichtigen Alter bedrohte Gebiet verlassen."
Dazu erklärt das hessische Gesamtmini- .perutm noch in einer Bekanntmachung, daß ru einer besonderen Besorgnis wegen Besetzung solange kein Anlaß vorliegt, als das Ergebnis der schwebenden Verhandlungen in Versailles noch nicht feststeht. „Die Regierung ift", so heißt es darin weiter, „der Ueoer- zeugung, daß sie rechtzeitig Kenntnis erhält von den Maßnahmen, die gegebenenfalls zum Scbutze des Publikums nötig sein werden, Uno sie wird keine Sekunde zögern, auch die Bevölkerung rechtzeitig zu unterrichten. Von den Beamten, Lehrern und Staatsbediensteten .toirb selbstverständlich erwartet, daß sie unter allen Umständen auf ihrem Platze bleiben."
** Personalien. Der Kreisamtmann Regierungsrat Otto Linkenheld zu Darmstadt wurde mit Wirkung vom 1. Mai zum Hilfsarbeiter int Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt und stellvertretenden Vorsitzenden der Hauptfürsorgeftelle der Kriegsbeschäoig- ten- und Kriegshinlerbliebenenfürforge, die Geometer 1. Klaffe Wilhelm Atzbach und Friedrich Robert P 1 a n z, beide zu G i e tz e n, zu Feldbereinigungsgeometern vom 1. April an, der Attuariatsasfistent bei dem Amtsgericht Darmstadt II August Gunschmann und der Gerichtsfchreiberaspirant Karl R i - c 01 a i aus Hirschhorn vom 1. April an zu Assistentett bei dem Erbsck)afssteueramt ernannt. — Der Schulamtsanwärterin Emma Vogel aus Brensbach wurde am 17. Mai eine Lehrerinstelle an der Volksschule xu Eberstadt und dem Schulamtsanwärter Philipp Peter aus Zell bei Bensheim die Lch- rerstelle an der Volksschule zu Schannenbach, Kreis Bensheim, übertragen.
**AusdemMilikürWochenblatt. In Genehmigung des Ablchiedsgcsuc!^ mit der go fetzlichen Pensim zur Lrspontion gestellt: Maior Broicher im Trag.-Regt. 21, mit Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Trag.-Regts. 23. v. Reck 0 w, Hauptmann im Jnf.-R- gt. 168, int Frieden bei der Unteroffizurschule in Wetzlar, ber Abschied mit der gcsetzlickien Pension aus dem akttven Heer bewilligt; zugleich ist derselbe bei den Offizieren der L-andw.-Jns. 2. Aufgebots angestellt. Ter Abschied mit der gesetztick)eii Pension bewilligt: Willenbücher, Oberleutnant im Pionier-Bataillon 21.
♦♦ Silberne Hochzeit begehen am 24. Mai die Eheleute Jakob Neustädter.
** Besitzwechfel. Das Anwesen Steinstraße 73 ging von dem Vorschuß- und Krvdit- verrin Langsdorf durch Kauf an Kaufmann Hrin- ridj Trechsler, hier, für 65 000 Mk. über.
♦♦ Freibank. Freitag, 23. Mai 1919, von 1—4 Uhr von Nr. 2101—2300.
**RichtpreisefürBtenenhonig. Honig wird in so geringer Menge erzeugt, daß er für die allgemeine Ernährung uidji wesentlich in Betracht kommt. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, daß teils von den (^eugern, teils beim Weiterverkauf von Honig Die geltenden Höchstpreise wesentlich überschritten wurden, ohne daß mit Erfolg dagegen Maßnahmen getroffen werden konnten. Die Verordnung über die Höchstpreise ist daher durch Verordnung des Reichs- ernährutigsministers vom 8. Mai 1919 (Reichsgesetzblatt Nr. 96) aufgehoben worden. Für Lazarette und Kranke werden, wie in früheren Jahren, von den einzelnen Landesregierungen Honigmengen vertraglich bei der Zuweisung von Zucker zur Bienenfütterung sichergestellt werden. Der Uebernahmepreis für die so sichergestellte Honigmenge wird durchweg dem Butterpreis entsprechend bestimmt werden. Gleiche Preise können als Richtpreise für den im freien Verkehr abgefetzten Honig angesehen werden.
** Vermöge nsverzeich nisse. Die nach dem Stand vom 31. Dezember 1918 auf- zustellenden Vermögensverzeichntsse find vorläufig nicht an die Finanzämter zu- rückzusenden, sondern Oer Aussteller möge die fristzeitig gefertigte Zusammenstellung in seiner Wohnung ausbewahren.
** Ter Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegshinter- b l i e b e n e n, Ortsgruppe Gießen, macht darauf aufmerksam, daß Samstag abend 8 Uhr im Hörsaal des Universitätsgebäudes, Luo- wigstraße, eine große Versammlung stattfindet, wozu alle Kriegsbcsck>äd gten uuo Hinterbliebenen freundlichst eingeladen weroen. Es spricht Kamerad Eichinger, Gausekretär von Frankfurt.
** Die diesjährige 0 r ben11i d)e Generalversammlung brr „Bangeno f- fenschaft 1894" sanb am 19. b. Mts. unter großer Beteiligung seitens ber Mitglieber im Ge- toerbchauie unter bem Vorsitz des Herrn Justizrats Dr. Rosenberg statt. Den Geschäftsbericht von 1918 erstattete ber Geschä'tsiülrer, Sparkasfekontrolleur Haas. Aus diesem Bericht ist zu entnehmen, baß sich auch in unserer Stabt bie Wohnungsnot bebcutcnb fühlbar mache, was ein Beweis ba ür sei, baß bie Mitgliederzahl ber Gnwsfenschajt von
Ende 1918 von 139 sich bis heute auf zirka 450 erhöht habe. Die BerbandlLngen mit ber Stabt «Gießen bezüglich der Fragen der Finanzierung ufw. für die vorgesehenen Neubaiüen an der Licker Straße seien in kvohlwollender Weife seitens der Stadtverwaltung cntsckieden worden. Tre Ge- nosfenschast blicke in diesem Jahre aus ein 2 5 jähriges Bestehen zurück, in welcher Zeit 37 Einzelhäuser unb 6 Mietshäuser, zusammen 75 Wohnungen, errichtet worden sind. Der Gründer ber Genossenschaft Doering unb Heyligenslaedt, die mit bem Tode vorausgegangen, ebenso derjenigen Mitglieder, die im Gejchäcksjahre 1918 mit dem Tode ausgeschieden sind, wird in ehrender Weise gedackst. Die vom Rechner Haas vorgelragene geprü'te Jahres re chnung sowie Bilanz und Gewinn- imb Verlustberechnung wird gutgeheißen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Herr Architekt Hamann berichtet bann noch an ber Hanb der von ihm verfettigten und auögcbangten Pläne über bie auszuführenden Neubauten an der Licher Straße in technifcher Hinsicht Die von der Stadt- oenoaltung geiaßten Beschlüsse sanden einstimmige Annahme.
** Verkauf von Joppenstoff. Wir mad>en daraus ausmettsam, daß der Verkauf von Jopvenstoff in der Nähstube für Kriegsfürsorge (Walltorstras»e 24) Mvn.ags, Dienstags, Don- neiStags uud Frritags von» 10—12 Uhc vormittags und 3—6 Uhr nachmittags ftattjinbet.
Landkreis Gießen.
ga Grünberg, 20. Mai. Außer der Liste des Bürgervcreius kommt für die kommende Ge- nn'inderats.oahl nur noch eine weitere Liste in E'-etracht, beginnend mit dem Namen Karl Schäfer I., Landwitt. Allgemein wird die neue Liswn- wchlordnung für kleine Gemeinden als verfehlt angesehen, da die Listen immer nur durch eine Heinere ober größere Minderl)oit ausgestellt toer-s den können und die Gcsamklieü der Wähler an Namen und Reihenfolge gebunden ift
Kreis Lauterbach.
vy. Schlitz, 21. Mai. Für die Notstandsarbeiten soll ab Samstag, 24. Mai, pro Stunde ein Zwc- ist begreiflich. In feinem Zorn soll er ben Vers ben einen Separatfrieden in Ny mwegenf Virgils (Buch IV, Vers 625 der AmeaS) $ Liiert
6216k
den Rni.
vittjcha al
Dietrich Born, (Emil Geißer, Konrad Seipel,
Turin Mts hält bei ”N<6l
H. Wü , 1 Äächtk ten Zusi und trt!
et
htsvollzieher in einer Frist von 3 Monaten bei dem eichneten Amtsgeruhte schriftlich ober 311 Proto- 1 des Gsrichtsschreibers anzumelden, als sonst die
Holzverfteigcrnng
In der fürstliche« Cbcriörftcrci Lich.
,$tn
llOQ ff Hülm ^teC tebd
! nmrtn 8 Deren! «t.Cöl ie rrofit uni en.
I Lls
Hai. Dir trotten, iintt. Bf btt» Sdn nidit .lernt rotik stillegi n lagen
Mai. Ter mlfurtet - löhung I kn rwtroeie . Mai. 1 t die neun Wassern Auch die 1 fdKtni, all anbe bei ri rbcrritnt Item früh nacht in . 2000 reifen nn ß> au
Montag den 26. Mai werden auS fte > Brunnenivald und Kiihnnier 168 , »chen-2cheüer und 25 Nm. Buchen-Kniivvel ver- teert Tie Zusauimeukunn iit vor i,tl(agö S',', Ubr q der Staatsstraße beim Hof-Aldach. (6176B
^b*d
■rr' « j .
ichmb > arte mit
und iw»? «•‘Im ntcbtn» bd * chemg u ist kn Mr n
M' M nick
« che i*®v*
tbert v“ gberrrn
SS. tff? tat»*' ' f&t JiA’j
1>*
!n der
MP. Mt
Jot xh L ® ttfi worden wäre. T4t Landwirte und die werk'
V Bevölkerung h^ .en tn einer Versammlung Donnerstag Ausschüsse gewählt, die die Eini- ; onlxrlmtcn. In Dieter Ausschuß itzung hatte sich dahin geeinigt, batz den Lantevirtrn 7 der werktätigen Bevölkerung 5 Äanbibatenj
Johann Karl Müller
nden Ruhestand versetzt worben sind, steht die Rück Ibt der von denselben geleisteten Dienstkautionen t Frage. (Es ergeht die Aufforderung, etwaige An.
e aus dem Dienstverhältnis der genannten Ge«
standen werden sollten. Tie Einigung wr* alsdann aber wieder im Sande imd es mutzten r zwei Wahloorschlä« aufgestellt werden.
sb. Schlitz, 21. Mai. In der öifentlidxn emeinderatssitzung vom 19 Mai wurde
Wahltag Sonntag der 15. Juni festgesetzt.
die G mcindewahlfommiision nnirten gewählt: jte Dorfitzenter Be geordneter Zöller, desien Stell» terfreter Beigeordneter Jungblut, als Beisitzer: fabrifant Hch. Römer. Fabrikant Ang Haag, ^aurermeifier Hdi Lachmann I., Landwirt Jobs, sieick VII, al-3 Protokolliührer Gemeinderechner tiibn
^odifcbitlimcbricbten.
mr. Frankfurta. M, 21. Äai. Als Rach- t Professor Rehns hat Geh. Hoftat Prof.
. Ferdinand Sauerbruch van der Universität Milnchen einen Ruf an die Frankfurter Uni- dersitat als Ordinarius für Chirurgie erhalten,
Handel.
Berlin. 20 Mai. fSBoIff.) Tie am 8. Mai «folgte Gründung des Stitkstoss-Svn- NkatSG. in. b. H., die die drei großen Erzeuger- ppben von künstlichem Stickst 0 fs umfatzt, tt Badische 9Inllin- und Soda abrik in Ludwigs- bi-en mit ihren beiden Werken in Ovvau und Merseburg, die deutsche Ammoniak-D<'r'aufs-Ver- rniaung in Bochum mit dm oberschlesischen Koks- terken und den chemisch m Fabriken A-Ä. und te Wirtscha tlickcn Bereinigung der Gaswerke, inb die Kalkstidstoffindustrie, vertreten durch die
rischen Stickstoffwerke, haben sich zu einem iibilat vereinigt, zum Zwecke gemeinsamen Ber- ls ihrer Erzeugnisse. Ter Ernflutz deö Reichs ch Zusammei sctzung des Verwaltungsrats und
Geschö tssührung ist in weitgehender Weise «sichert Tie G.'schästSsührung des Snndikats besteht aus Dr. Brückner als Vertreter des Reichs- ^k»S, Dr. Bueb als Vertreter der Badischen nüm- unb Sodafabrik, Direktor Sohn von der deutschen Ammoniak-BerlaufSvereinigung, als Herh-ettr der Kokereien, Professor Dr'. Caro als tretet der Kalkstickstosftndustrie. In Fühlungnahme mit dem Reich-Wirts cha °tsnrini fttthrm soll auch in enger 3ufammenarl<ü mit der ver- brauchenden Landwirtidja t, t<» Hansels und mit den T'üng erahn tat Tüngerstickstoif auf möglichst billigem 29egt verteilt unb in solchem Ausmatz in heimischen Boden gebracht w.rdeu. daß dadurch die lo dnngend nohoen >ige Vermehrung dec land- wirtscha,tlichen Produition heroeigelührt wird.
Eingesandt.
(Für Form unb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Zur Zeit smdet wieder die Ernteslächen- erhebung statt, bi: auf dem Lands wohl meisten- durch die „Herren Lehrer" Dorgenommen wird. Dadurch geben schon wieder ein oder mehrere Schultage der Jugend verloren unb im ganzen Lande Tai smde von Schulstundm Wenn wählend des Krieges der Lehrer mit den Schülern zu allerlei dringenden Sammlungen und fhHfl.f ben Erhebungen in Anspruch genommen wurde, 10 war bai bet dem Mangel an ArbeitSkrösten verständlich. Ader beute sind genug Hilfskräfte vorhanden. Warum wirb also auch in der gepricscnen „neuen Heil" der Lehrer immer noch zu fj viel autzeramtlichen Aufgaben auf Wink der Behörde herangezogen zum Srlioden der Schule? Der Lehrer gtbdrt in dos Schvl)immer, zumal nach vier Kii:gsiahren, die für die Schüler beinahe vier Ferienjahre waren? Wie bitter not tut der Jugend ein gründlicher Ge- tdnrfrteninterndrt! 1 Wozu sind übrigens der Bei- fleorbnete unb die Mitglieder de- Okmeinbcrat? da, die dock einst froh waren, zu diesen Ebr^iöintern gelangt zu f-üt?-- Ein Sd^.lft unb
Letzte Nacl-richten. (Eine Hofe dlemenccaus Über $riftoer!ängfrung.
Versailles 22. Mai. (WTB.'i Dem Cor-- sitzenden der deutschen Fri^iensdelegation in Ber^ sailles. Graf Brockdorff-Rantzou, ging am 21. Mai folgende weitere Note Clemen- c e a u s zu:
Paris, 21. Mai. Herr Präsident!
Ich habe die Ehre, Ihnen den Empfang Ihres Briefes vom 20 Mai zu bestätigen. Sie hatten die Güte, mich darauf hmitroeiien, die Fragen, über welche die beut;ehe Delegation Bemer^ungm vorzulegen wünschte, seien so verwickelt, datz die Tentf(fünften der deutschen Delegierten in der ihnen am 7. Mai gewährten 15tägigen Frist nicht fertig sein könnten. Sie fordern infolgedessen bte Verlängerung dieser Frist. In Erwiderung hieraus habe ich die Ehre, Eiv. E'-zellenz mitzuteilen, datz die alliierten unb assoziierten Regierungen einverstanden sind, die Frist bis TonnerS- t a g den 2 9. M a i zu verlängern.
Genehmigen Sie, Herr Präsident, die 93er* fidjeninß meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.
- (gei.): Clemenceau.
Mündliche Brrhandlmtgen?
Rotterdam, 21. Mai. lWTB.) Tem „Nieusve 9b't rrbamfd)cn Courant" zu 0 ^e meldet „Taily Neivs" aus Paris, das; einflutzreiche Mitglieder der britischen und amerikanischen Friedensmission stark auf offene Verhandlungen mit den deutschen Del Agierten bi tbrängen. Mündliche Beratung-m kamen ber.nts unederholt mit gutem Erfolge m LebenSmitiel-, Finanz- oder Schisf- fahrtsiragen in Anw.-ndung Es wird daraus hin-
gewiesen, datz die Weigerung, mLndkich j« ver* hinbeln, ^nb.Terbhgt sein würde. „Daily NewS" mdbet. es könne al» feststehend her rache ei werden, datz bte '.Hliierten gewisse ikvnzesstonen madjen wrden. Svnzessionen würden vermutlich in der Frage des saarveckens, deren augenbudlidr Lösung eimr ernsten Kiitik nicht ftanbb-titcn könne, austcrbem in wirtscha Luhen Bestimmungen allgemeiner Art gemacht werben. Daneben neigten bic £adn> ntänbi(Kn immer mehr zu der Ansicht babjyranlrcid) unb Belgien wohl auf jeden P ennig SchabmVergütung, den Tcu.schland be* »ah.en könne, Anspruch haben, bau irdoch eine Reg en. Alvarez in der ehrlichste Mensch von der Welt, aber ein Okfdxmf, ivenn es nicht zuklem
ist, nimmt er an. Natürlich nur von einem guten Freund. Ich werde alles einlciten. In bret bis vier Monaten sind Sie Generalkonsul und besitzen den Gröbstem der öflyrenlegion von Costalrnda, Sie zahlen mir 150 000 Mark, ohne von mir eine Abrechnung über das Geld zu verlangen. Sie verstehen, solche Geschäfte sind PertrauenS- geschäste. Darüber gibt man nichts SchnftlidteS aus der Hand. Ehrlichkeit gegen Ehrlichkeit."
Leute aus der Provinz fi tb mißtrauisch
Herr Labwein- war durchaus nicht erstaunt, datz der Fabrikant aus Elberfeld nicht gleich mit Freuden auf seinen Vorschlag einging. Der ®or- schlag. die große Summe ohne Quittung, ohne Garantie dem anderen auszuhändigen, schien Herrn Rotmü ler nicht recht zu behagen.
„Sie werden eittschuldigen, Herr Direktor, wenn ich mid) zunächst noch etiva-5 mformicren möchte," sagte Dorioal. Dann fragte er:
„Ist denn bisher die Republik Costalinda in ^Berlin nicht durch einen Konsul vertreten gewesen ?" .
„Aber natürlich hat Costaliitda hier eirtfrt Konsul. Und was für einen. Draußen im Grünewald wohnt et, eigene Billa, eigenes Auwmobil. .Üvmmerzienrat ist er auch Ja, was denken Sie denn? Ein Land, wie Eostaltnda, ein Land oon fo[d>:r Bedeutung, das hat einen erstklassigen Krsn- sul nötig. Einen Mann, der rcprätamercii kann. Sie müssen in jedem Jahr zwei diplomatische Baste geben, Herr Rotmüller. Ich hoffe, Sie werden bei den Einladungen auch ten Mann nicht vergessen, den her Präsident Alvarez seinen ausgezeichneten Freund nennt."
Dorival reichte seinem Gegenüber treuherztg btt Hand. . _
„Ich hofft. Sic recht häufig bei mit als Gast
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma W Kilbinger, Löwendroqerie, Gießen eingetragen . Der W. ^ilbinger Gheftau Käthe geb. Pötz ist Prokura erteilt.
Gießen, den 14. Mai 1919. 62158
Hessisches Amtsgericht.
Bckanntmachnng.
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Ernst Blödner Nachs., Inhaber Willg Docter, Gießen eingetragen: die Firma ist erloschen.
Gießen, den 15. Mai 1919. 62148
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
On unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Wilh. Plank, Gießen eingetragen: Das Geschäft ist mit Aktiven und Passiven vom 1. Mai 1919 ab auf Wilhelm Emil Plank in Gießen übergegangen, der es unter seitheriger Firma weiterführt. Die Prokura der Wilhelm Plank Eheftau ist erloschen. Der Eheftau des Wilhelm Cmil Plank ist Prokura erteilt
Gießen, den 9. Mai 1919. 62128
Hessisches Amtsgericht
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt A wurde heute bezügich der Firma Robert Hecker, Gießen, eingetragen Das Geschäft ist vom 90. Dezember 1918 ab mit Aktiven und Passiven auf Robert Hecker Witwe Mathilde geb. Nagel, sowie die Otto Wenzel Eheleute in Gießen übergegangen, die es unter seitheriger Firma weiterführen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 30. Dezember 1918 begonnen.
Gießen, den 10. Mai 1919. 62138
_________________Hessisches Amtsgericht.________________
Oeffentlicher Verkauf
von Heeresgut.
Bon Freitag den 23. Mai 191® ab findet täglich dis auf weitere- von 10—12 Uhr vormittag- ein freihändiger Berkaus nachstehender Gegenstände statt: 6210V
SsntrnooitiJ, PrWknmitn, Mtmyi, Stört- und ßnrhtiiirrt, MrlMt ms.
Näheres Neue Kaserne II, Zimmer 82.
Sammelstelle für heerergut Siesten.
dl» Vutentenckk- Ansicht sei, daß der fftirg mA ettommrr. wäre, wenn bte Armee die Oft schic» TetnscdlLnbe geleitet hätte, antioortrtt Lubcndarsi: „Vielleicht nicht Der fcr it g war nicht nö- t i g aber er war für uni notwendig, weil er imf ausgezwungen wurde "
Der Korrespondent meint« darauf: ,,Sft geben also zu, daß es für die Menschheit bester gruxfeit wäre, ivenn der Krieg nicht gekommen märeT* fiubimborii er starte gereizt: „Reden Sie mir nidit von Menschlichkeit Amerika ist in ben Kricc gegangen, um Geld zu verdienen, uiü» Ihr Amerikaner redet vom Wohle der Menschheit und Humanität"
Ans bic Frage, ob Ludendorff bereit s.i. vor dem Gerichtshof, der zur Unterfudnino brr Sdmw am HYicac bestimmt s.i, zu cridrtnen, er* Härte Ludenborsf: „Gewiß, aber nicht, um mich z» entlasten, sondern zum Besten meines Vater* lanbcil7
Londoner Arbeiterführer gegen den Gewalt- frieden.
London, 21. Mai. (WTB.'l Reuter, au Anzahl teroorrag.nder Arbe.t.rführci:, barunter Smiltic Snowden, Landöburv, N e i l. Maclean, v rülftntlcch'en tit Manifest, welcher besagt, der Friedcnstx'rttag enthalte die # e i m e zu Konflikten und müsse deshalb so schnell als möglich einer Revision unterzogen werden.
Die italienischen Arbeiter gegen die Pariftr Beschlüsse.
Bern, 21.Mai. (WTB./ Der über 600000 Mitglieder zählende allgemeine «r heiter- verband I talienS nahm gestern aui einem Sonderkongreß.in Mailand cinftimmig eine Tagesordnung an, in welcher aiLibrüdlidi crflärt wird, daß die italienischm Arteiteroraani'attonetr lebe direkte ob.*r inbireite Mi slruld an der Antwort der alliierten und assoziierten Regierungen an die 'deutschen Bevottmädsti^tcn in Sachen der tnter« nationalen Gcs tzgeb.ing ablchncn. Die Tagesordnung s lstießt mit einem scharfen Pr 0 testgc - gen die Verhöhnung der internatro- nalen Arbeiterschast durch die Pari sc r Konferenz, bic sich sowohl über die Beschlüsse von LcodS Jahre 1916 als Üter die von Bern and ben Jahren 1917 unb 1918 vollständig hinwegfttztc. Sie forbert bic alsbaldige Er- öihrung der ersten Tagung ber internationalen Ar- b iterkonferenz rnb brandmarkt ben pülitifdAn, sozialen unb nndf baftlidm BergeivaltilMngSversnch der Pariser Kvnicwenz
Die iialftitische Frage.
Paris, 22. Mai. (WTB ) Havas. Entgegen anderslantenben Meldungen ist eine Lösmtg tetrei- fenb Dalmatien unb Fiume noch nicht gesunden. Auch das Schicksal der Türkei ist noch nicht endgiltig geregelt.
Auih.düng der Brotrationierung in Frankreich.
Paris 21. Mai. (WTB.'l Havas. Die Rationierung des Brotes ist ausgehobe» worden.
Tas Frauenwahlrecht in Frankreich.
Genf, 21. Mai. Das Burcau (Europa Pretz mdbet: Tic französische Kammer nahm einen Gesetzentwurf an, burch den ben Frauen bau aktive unb pa ssive Wahl recht ver- liefrm wirb.
Die EnoerbSlosen in Berlin.
Berlin, 21. Mai Laut „©.TL Lok-Anz." betrug die Zatzl berunterstÜtztenErwerbS- losen in Berlin Ende der letzten Woche 208 497, Ende der vorletzten Woche 214 082.
zu sehen. Herr Tirektor. Aber warum behält denn otefer Kommerzienrat nicht bas Konsulat?"
„Ich stürze ihn!"
Der kleine Mann mit dem Spitzbart reckte sich wild auf unb schlug mit der Faust auf den Tftch.
„Er ist ein unwürbiger Mensch, der gegen die Regierung meines Freundes Alvarez Ränkä spinnt. Aber ich habe ihn in der Hand. Ich vrrnichte ihn. Er dünkt ftch mir gegenüber vrel» leicht groß imb mächtig, weil ich keine Villa bäte und kein Automobil und weil ich nicht Kommerzienrat bin. Ater auch eine Mücke kann stechen, und schon mancher ist an einem Mückenstich zugrunde gegangen. Ich werde ihn zugrunde richten, den Herrn Konsul und Kommerzienrat Rosenberg.^
.Herr Rotmüiler aus Eiterfeld schien von ten Ausführungen des Direktors Labwem, trotz ber temperamentvollen Art, in ter er sie vorgelragen hatte, nicht ganz beruhigt zu sein.
„Sollten Sie da vielleicht nicht doch Nren Einfluß etwas üterschätzen, Herr Direktor," fragte er. „Gewiß ist der Herr, ben Sie nannten, ein reicher Mann, ter sich zu behaupten wissen wiw. Sie sagten doch selbst, Präsident Alvarez wäre Geldgeschenken gegenüber nicht unempsindlid-." .
„Ich sagte: Er nimmt von Freunden Ge- Rtenfe an!" korrigierte Labwein die Ansicht seines Besuchers. „Ter Konsul Rosenberg zählt ater nicht tu ten Freunden des Präsidenten. Er gehört von jeher zur Gegenpartei. Tas weiß auch ter Präsident. Es bedarf nur eines kleinen Anstoßes, und ter Herr Rosenberg ist gestürzt. Dieser Air- stoß liegt in meiner Brieftasche. Hier!"
Er schlug sich ein paarmal teteutungtewB auf dft Brust.
(Fortsetzung folgt.)
Bekanntmachung.
Durch Beschluß der ffleneralDcvfammhmfl vom 30 Avril d. I». wurde die Soar- und Leißkasse »u Hungen c. G. >» il H. in eine Elenossenschaft mit beschrankter ©aftpflidit umgewandelt.
Gläubiger, bic Metern Beschluffe widerlvrechen, wollen Nch beim Borüand der Genoffenschaft melden.
Hungen, den K Aini 1919. TW9
Ter Vorstand der Cvar- tu Leibkaffe « Hunacu. elnaetr. Genossenschaft mit nubeschr. Haftvfficht.
Fendt. Seriell. Gustav Lohlhever.
Verfteitternng.
Freitag den 23. Mai von narfjm. 2 Uhr ab Fortsetzung der Versteigerung, Henselstr. 6, außer den bereits ermähnten Gegenständen sind besonders hinzuzusügen:
eine sehr gute Viktoria-Nähmaschine, Bett- und rrissenbezüge, Vorhänge und RvffeauS, 2 Kommoden, 1 Süchenwage m. Gewichten, 4 Waschgarnituren, 3 Toiletten - Eimer, 2 Schüler-Pulte, 1 sehr seinerBade-Mantel u. vieles andere. — Versteigerung bestimmt.
oioai H. Benuer II., Auktionator
vasZchüler-Uonzerl
MULCUTO Extra!
Neffchen
EX-
im Atter
SOLINGEN
der
!fKaffee Astoria
62«8
Morgen Freitag
Die Beerdigung findet in der Stille statt.
! Familien-Konzert
2648 J
jirto
Weint nach
Nr. 33
Inhalt;-lieb'
beste?
Odiuh
010124
ilV
c1
Vogtsche Privathandelsschnle Giessen
•mixhfSSl
6oethes!nßo S1
Ftraspr. 2384
4945hv
| Vermietungen
Schön möbl. 3 t mm er
au vermieten
010122
Zlavlansgaffe 211
1 Fisehkocher.
Ott Anlage 30 IL
1
fort gesucht.
010130
MersMtnM»
au verkaufen
010118
Müblstr. 2III links.
1
15000M
Oberheffen.
(010082
Tuche für meinen Sohn
010100
eine
4
1
oi'OM Halte mich als
(6229
näheres
010135
zu verkaufen.
Bieber b. Boähd a Mr. 3.
A 168
6240hv
6223
setzen.
^etzs’eine
j Kaufgesuche |
Klavier
| Vereine^
Gut erhaltener
nibr. In 8 Hw.
preiSw. zu verk.
uiovie
Ö
Biswarckstrahe 26 « ^Schi8c»h°Weg 441.
Ä
1
1
Prima e>eh!acziihor (Friebensw.) mit Noten
in der Hofmannstrafte ob. deren angrenz. Straften gesucht. Schrift! Ang. um.
010126 a d. Gies;. Anz.
Chr. Schmidt I., Maier- und Weihbinber- meister, Vöberftr. 10 v.
ChemJabnkÄ'ß-
Frankfurt
Zn verkaufen.: 1 Stase, 2 Sprangleier- matratxen ohne Bezng und
Absolvent d. Dillenburger Bergschule, m. Erfahrung in sämtlich. Bergbauarten KD* sucht Stellung *W1 zum 1. Juli. Beste Zeugm stehen zu Diensten.
Schr. Ang. u. 09629 an den Gieh. Anz. erbeten.
Einige seidene Damcn- kostiimcu.versch. andere. Alles Friedensware, so gut wie neu. Selbstverbraucher, Keine Händler, erfahren
Taneeude Anerkennungen. Ich bin mit dem Mulcutoapparat sehr zufrieden.
D.-München, Georgenstr. 85L BrnnoEeynemaun Generalleutn.
DrehbiirerKlLnierßllhl (bräun poliert» mit Gobe- linbezug vrciSw. zu verkaufen. Schr. Angeb. unt. 010141 a. d. Gien. Anzeig.
Lspkmldüro: Bockenheimer Lek fr D Tel Taunus 1761/62. Hansa 797L
Kl. Ackerwlgelchen z. ut en? Krünlugsn, Hauö Nr^3.
Svortklavvwagen für 25 Alk. zu verkaufen 0101IS Kaiser AlleeT»01l r.
täglich irisch eintreffend, eutpsiehlt in bekannirr Qualität z.biUigst.Prelsen W. liankel, lw
Neuen Baue 7. XeLOli
Heute nacht verschied nach Kurzem, schwerem Leiden unser herzigesSöhn- chen, Brüderchen, CnKelchen und
von Alteisen, Yumveit, Papier, Flaschen. issO Soiiiü Üiotljtiibcrütr,
Deleph. 17L Neuenw.2L.
»0—511(111®
aus ein HauS? Schritzl.
Angeb. unter 010081 tu den Gieh. Anz. erbet.
steht zum Berkaus bet August Menget, Nidda (Oberhessenf. 6181
Kkbr. StüdjcnOcrb verk.
C'J7) Fobannesstr. 15p
Gut erbalteuer0l000* Zomtt-Ueberjieher z. kauf, gesucht. Schr. Ang. unt. 010094 a. d. Gies;. Anz.
gegen 25000 M. glitt Sicherheit mit G Wy Zinsen u. evtl. Gcwiiio. btteiligung sofort leihen gksuäj.
Schr. Angeb. u. 09996oi den Gieg. An,. erbeten
60 ßm Btienscheilholz frei Gienen zu kaufen gesucht. Schr. Ang. ii. 03921 a. d. Gies;. Anz. erbeten.
Holzwolle für Pack- u. Streuzwecke wieder vorrätig. t?23* tiebr. Kahl.Tel-Nr 87
Kaslhof zm Sonne in Kinzenbach
tag, bess. ZweiSmädchen auf bald gesucht. 010995 Iran Df. Jenirsch,
J-rankiurter Strafe 34.
H. F. Rausch,
Löbcrttr. 7.
Gießen, 21. Mai 1919.
Seltersweg 58
Ärtttß in der Wilhelm- strafte od. Liebig- strafte, mit grobem Garten, zu kaufen gesucht Schriftliche Angebote u. 010125 an den Gieg. Anz. Gesucht eine gut erhalt.
MelkontWde.
Angebote mit Preisangabe unter 010128 an den Gieh. Anz. erbeten
1
Lohnender Nebenverdienst.
Hutfabrik in der Nähe Frankfurts vergibt für den dortigen Platz An nabmesteUe für Herren- u. Damensaffonierbiite. F(,r kleines Detailgeschäft oder Privatmann in guter Lage günstige Gelegenheit für lohnenden Nebenverdienst. Cff. a. Hntsabrik Schäfer, Neu Iienburg bei Frankfurt a.M.
Suche z. 14täg Erbs- lung m. Braut u. m. Schwest. 6Pers.» ne- eign. Lanlanfenthalt b. guterBerpfleguni Waldr. Geg. bevor;., doch nicht Bebingg. Schr. Ang- m. Pr. t>. 01011!) a. d. Gieft.Anz.
Gut erb. Fahrrad (teilweise Bereifung) u. ein Glockenspiel m.lMlocken zu verkauf. Roth, Licher Strafte 57. Zu sprechen von 7—8Uhr abends. w'”a
Mädchen ? zum Putzen für Freitags ober Samstags gesucht. Näh. Goetbettr. 57 III.
Arbeiter gesucht.
0 2* Schäfer, Licher Str. 9
MühmsWe gut erhalten, preiswert zu verkaufen 09985 Rodbeimer Strafte 43.
geschliffenegarant. Rasier-Apparate MULCUTO Bnilermeiser-Fabrik SOLINttEN Gesenkschmiede und Hohlschloiferet Wiederverkauf, ges.
Höchsten Verdienst für Leute jed. Standes in Hauot- und Nebenberuf durch Postversand- gesch. bester Artikel. Auskunft von Schlieft- ffld) 116, Cassel. Abtlg.
Eleganter Kinderwagen und Kinder- Ntühichen zu verkauf. Anzufehen von 9—3 Uhr.
Lehrstelle b. einem Schmiedemeister (am liebst, aus dem Laude).
Christian Schmidt, Erda (Kreis Wetzl ar). Suche L hrstclle in einer Schlofferei für meinen Sohn, der Ostern die Schule verlassen, am liebsten mit Kost u. Wohnung t. Hause d. Meisters, jedoch nicht Bedingung. Schrift l.Angeb. unter 6234 an d. Gieft. Anz. erbeten.
betreffend vom Io.
Neuer Ulster
010133 Schottttr. 1.1.
krssßsten ».Bertreter gesucht für Tagesartikel. Friedenspreis. Anfr an Gottl. Bäuerle, Fabrik Kleinasvach iWttbg.).
UM
Ein netter wasserdichter Herrenregsnma Jtal a. verk. Schr. Angeb. unter 6232 an den Gieft. Anz. erbet.1 ßarniert. MMeM (10—12inbr.)Att verkauscn. 0101 * Noonstrafte »2 H.
KnWr gesiiiht.
6193 Huhn, Rittergasse.
Die Wahlvereinigung der deutschen demokratischen Partei, deutschen Bolkspartei, deutsch-nationalen Partei, des Zentrum» u. d.Bürgervereiu».
bis jetzt an Schärfe verloren hat.
Kerb, Zahlmeister, Charlottenburg,
Sophie- Charlottenstraße 21. 15664D
Bei Verwend, dieses stets gebrauchsfertigen Apparates mit unbegrenzter Garantie Ist jede Quälerei mit stumpf, od. kratzend. Klingen ausgeschlossen!
Versilberter Appar. in Etui Nr. 1 M. 10. Versilb. Apparat m. Halter z. Schärfen, echt. Lederstreichriemen in Etui Nr. 61 und Rasierseife M. 17. Vollstand. Rasierzeug: Apparat, Halter z Schärfen, Seife. Schale, Pinsel und Riem. i. Etui Nr. 201 M. 28. Garantiesch. b. jed. App. Versand täglich d. die bedeutendste Spezialfabrik f. handhohl-
Schöner Laden SelterSweg, sofort zu vermieten. Schr. Angeb. unter 6221 a. d. Gieft. Anz.
Gesucht
Ein- od.Zweifamilien b. v. 4—6 Simm. u. aufterd. Besitzung v.btö 5ha in Gieft. ob. Nachbarort.
Schr. Angeb. u. 6202 an den Gieft. Anz. erb.
ftlim Mädchen vorn Lande, welche die Feldarbeit verstehen, bet gutem Lahn gesucht.
Näheres zu erfragen bei Gastwirt Sveier, Klein-Linden. 010093
stlciWtS MWtii tagsüber ob. für ganz gesucht. Frau (9fl. Appel, 9133 SelterSweg 56.
Erwin
von 5 Jahren.
Abzugeb. ein fast neuer Fugendwebrauzng und ein neuer Leder Handkoffer. Anzuf. uornt. onw Wilbelmstr. 21 T.
Hans
mit Gebatlde zum Einrichten eines Lagers mit Bureau in Gieren ober Untaegenb zu kaufen ge- fuebt. Schristl. Angebote unter 614Q a b. Gieft. Anz.
Telephon 535.
Anmeldungen für freiwillige Hilfe, besonders zur Stimmzettelverteilung und am Wahltage werben dort entgegen genommen. 6239
Anwesen geeignet zur Geflügelzucht u. Obstanlage, an nieften- bem Wasser zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. unt. 010102 an den Gieft. Anz.
in Privat nimmt noch na Engen Find, Gärtner, otooTs ibfllltorilr. 6.
43 $inht Klasßlkr (Frtebensw,noch neu),z v. 0,0,,‘ Frankf. Str, »v.
Haus-Verkauf
Die Erben des Gerichts- selretärtö Brcitttadt in Fro.ibanfcn wollen ihr daselbst gelegenes Wohnhaus mit elektr. Licht und Wafferleitung nebst Garten, 4.83 Ar grob, meistbietend verkaufen. Ber- kausstermiu ist auf Frei- tag den 23. Mai d. I., uachm. 2 llhr, an Ort u. Stelle bestimmt. Besichtig, kann atn Verkattsstage v. 10—12Uhrvorni. stattfind.
Hassenhauseu, b. 15.5.19. J. Breitstudt,
Borinu nd. [6203
Die Beletdigung flcc» lstarl Münch nehme ii hiermit zurück.
010005 H. Hfinebw
91? e Ii kaufen ge-
1 I* sucht 09916 Neuenweg 27.
hraelilEche Peoii für Schüler in gutes Hause gesucht.
Schristl. Angeb. u. 09Ä an den trieft. Anz. erbet
komyl. elektr. Staubsauger
220 Volt e. PS- Motor, tragbar u. leicht handlich für Prioat- Haushalt Rascnmäbmaschine tSystem Driel) Teppichkehrer Krtsttill Lampe mit echt Bronce Oclbiloer schwere Goldrahmen (Düsseldorf. Meister) echtes Grammophon mit zirka 20 Platten.
W
i-Zimer-M zu kaufen gesucht. Schr. Ang, u. 0875 a. d. Gieft.Anz.
FRITZ NOWäCK
Neuer Eingang UolhetnrPQ mit und ohne von modernen 1 i<*iuoiui co Querbehäuge. Große Auswahl in
Scheibenschleiern 6209C 140cm breiter Gardinennessel elfenbeinfarbig — felnfädige Wure für Rouleaus und GardinenzweSke.
Sämtliche Zutaten für Gardinen und Rouleaus.
Junge
aus guter Familie, mit Oberrealschulbildung,
«neht Lshrstelle al* Zahntechniker in Gteften oder Umgebung. Schr. Angeb. unt 010113 a. d. Gieft. Anz. |ür Krist»rlehrliitg, Sohn etneo oertr. Elsaft- Lothr. Beamten, wird ein tücht. Meister gesucht bei welchem derselbe die ihm fehlende 19monat.Lehrzeit absolvieren kann. Gutes Zeugnis vorhanden. Adr.: Zollassistent Hofmann in l«roft-Eichen,PoitMücke.
(Pianino) zu m4eten evtl, zu fmt^ gesucht. Säiri üliclie M geböte unter 6215 an co Gieftener Anzeiger.
3m Namen
' trauernd Hinterbliebenen:
Samilk dar! Waag.
Achtung!
Gut erhalt. Fabrrad (Halbrenner) m. Giunini- bercifung zu verkaufen. Sprechstunde nnrbm. zw. 8 und 9 Uhr. Näheres 01008! Wüliklr. I4U.I.
les
1,1
'MitW
I"
WS
Rtei
Stabldrabtmatratzen für jede Bettstelle nach Mait an Jedermann.
Zlatalvg frei. »M-hv ElsenBibeliahr. SuhlLTh.
Bra-SlilrkivM wirb noch angenommen. MMW1 Daaantr. 441.
BiSiiimnf«. Manßtl
z.verk Letternv.Sgl. (°'°'«"
1 Sofa mit 2 Sesseln, 1 Tisch
1 Waschtisch mehrere Leinen Betttücher
mebr.MeterBarchent 1 Bettdecke m.2 Kiffen 1 cintiir. Kleiderichr. mehrere 9lobrstiky>e 1 Küchcnschrank
1 Bettstelle in. Matr.
1 komplettes Bett zu verkaufen. 010110
Kirchcnplatz 11 I.
veranstaltet von
$räukiit Helene Zusall, Ulavlerlehreri»
ist am
Samstag, den 24. Mai, nachin. 5 Uh-, unter gütiger Mitwirkung von Frau Käthe fceetj (Gesang), Frl.<8wendolineGordon 'Ntavier-Svlu, Herrn O. Flor (Biolme).
Nur für Angehörige -.Schüler ».Schülerinnen,
khtoater- bedarfsartikel liefert billigst [***
Moritz Köhler
Gießen, Neustadt 79.
Verkäufe |
IftttkesLiiuscrsihivkm
Damen - (Jnterjaflj* gefunden. “W I, üAubol Wetzl.WegM
Pcrlore»
aus dem Wege Süd-M läge—Franks.Str — W larerWeg—Balmbos w gen gute ''elohnunnabiir geben Goethai!r.l8H.^L
Hasenttälle, Lu>t* alter Schiebkarrcn und Gartenmöbel zu verk.
Kirchnfr. 5.
jünfl. Ltützc, die gut kocht u. einmacht, auch kinderlieb ist, zum 1. od. 15. Juni gegen gutes Gehalt gesucht. Schriit- liche Angebote unt.010097 au d. Gteftencr Anzeiger.
Ein gebraucht., gut erhalt. L-chreidlisch ».TchrkÜililHiilk zu kaufen gesucht. Off. unt. F. ü. C. 8196 an Nu!oll Äesee Frankl urta.B.,>abss
bss
4.0501
Dem verehrten Publikum von Giehen unb Umgegend zur gefl. Kenntnisnahme, daß mit llllsere Wirtschaft geschlchii habcs.
Schöne Gemüsepflanzen gibt billig ab 010142 C. Nübsamen.
j Verschiedenes!
«lut arbeitende
Schneiderin
fürs Hau) gesucht.
oicove Wilbelmstr. 12IL
Das neue Schuljahr hat begonnen. Die Teilnahme ap den einzelnen Kursen ist noch bis Eh de Mai d. J. möglich.
Ausführliche Prospekte kostenlos, ““c
Ein KiDder-Klappwagea
zu kaufen gesucht.
Sehr. Augeb. u. 010137 an den Gieft Anz. erbet.
Uhren
Gold- und Silbersachen kauft zum bikbften Wert Nbrmacherei Koch, 010117 Mühlstr. 2.
Sauber, zuverlässig. t8iw
Mädchen
für sofort oder l.Iuni ges. Fran Präv.-L. Weicker, Herborn, Hintersandstr.il. 61511 Suche auf 1. Juni ein tüchtiges, anständiges
Mädchen.
Fran F. Grünebanm, Friedberg, Ludwigstr.23.
Verkaufs- Niederlagen
lär Gießen sowie an allen Orte n Ober- heenene werden solor: bat sehr hohem Verdienst vergeben an achtbare ort» ansässige Leute (auch an zkriegsbeschä- digte u. Frauen) für den Massenveririeb und die Anbringung eines neuen patentierten Schn«e verseh luNses» welcher öielästigen und teuren Schnürriemen für immer beseitigt, ungemein praktisch, billig und von unbegrenzter Haltbarkel} ist. Anleitung kostenlos und sehr einfach.
Zum Vertrieb direkt an Private sind nur 50 bzw. 100 Mart bnv erforderlich und wollen sich tüchtige und fleißige Leute melden vorerst unter 6241 an den Gieftener Anzeiger. Bereits 29 Millionen Stück im Gebranch.
j Empfehlungen!
Wiederzu haben!
Fruchtpaste« in altbekannter Güte ä Mark 1.60 Gemüse-Nahrung für Säugling» die Dose Mark 1.50 Nuxo-Lützmehl zu Backzwecken ä Paket 5669) Mark 2.00
Küchen-Nuxo zu Bratspeisen als Fett- ersatz ä Päckchen 95 Pf. Getrock. Pilze zu Suvven und Tunken ä Beutel 60 Pf.
Reformhaus
Krempla'z 5.
Stärke-Wäsche
zum Bügeln
wird angenommen omi» Souneniir. 19IIH
Stärke-Wäsche wird schön it promot pc bügelt. We.tstr.4 IL 0; “'
Hof Bubenrod, 22. Mai 1919.
Gebrüder Zchwarzentraub,
Cin TülbStorcs, fast neu, preiswert zu verk. 010101 Marktstr. 2911.
Neue Ki-i-ttschuhe Gr. 23, 30, :?3, 34, zu verk. owm Crednerstr. 461Ir.
Tüchtige AchniaArßcselleü gegen gute Bezahlung sofort gesucht. lieh. Aff. (vro gcn-Buseck. 010139
GelopMM durch McMI.
Zlllig. fiontoriit
oder Dame
mit guter Handschrift aus Bureau von Grohhand- limg per sofort gesucht. Schristl. Angebote unter <2 7 an den Gieft. Anz
Schreinergeeellen für sofort gesucht. 09456 ttarl Habn, Löberstr 17. Bripliiiiöcr gesuU.
2 Ludwig Schneider, s Weiftbindergeschäit,
Alleudor» a. d. Lahn.
Personen nötig sind, fr bene oder g ue bei ihm zainilienmüg jade untermal ionie Tür St diesen Wen bas «trennt
2. Jn d vember 191t Gesetzbl. S. 1 Lorschristen:
§ 12 a. J zur Zorlsetzu Krankheit bei ErsaOise bei der bisherige, Kat zu dieser Aochcn nach die vollen $1
Aersäum lose den Antz bem Erwerbe zu gewähren.
Kann bii Kassen, so h liefen Kranke
§ 12 b. : lasse ihres $ ReAsversiche und deren ü mindeKens ? von der Gew auch wem, i veisicheruno angehören.
Als G Erwerbslose betrag des U. 1 eab
Grundsätzen n-irö im 51 entschieden.
, Tie Vm Selten nicht, Ivrüchen nacl liehen würdet . Sängt bt °f«r der 5atz ober Ersatzkas Mgt iit od< fjerung non JJetung nad «riracrung
M," berdie' '^^.^orschr w G,n Au-i
» 5'nne des ?^scheiden , vvtne des §;
eine
«’ner Aas FEgentA “■Sm iirf § 12 c- 0
Fartelita.
Da meine Arbeiter zur Zeit mit der Jnstaud- setzung von alten Böden an hiesigem Platze beschäftigt, bitte ii' die Inhaber solcher Böden, die diese wieder burdj Abziehen wie neu hergestellt haben wollen, sich mit mir in Lerbindung zu
ZurZtadtverordnetenwah!.
1ÄT Mädchen für den ganzen Tag od. stundenweise sof. gesucht. 0^1 Avvcl, Alicestr. 25. Für Gartenarbeit norm. Mädchen gesucht.
Carl Stückratb, 6231) Ptöbelsabrik.
tttopieler
für allevm’kommend.
Gelegenheiten bestens empfohlen. Heinr.Schlömer Illamarchstr.Ga IL Ehern. Hitglled d. Rgts.- MuLttr lnk. Lgi. 116.
Kräft. Arbeiter
gesucht. 6238
I. Havvel, Mühlstr. 18.
Kaufm.Vereitl von 185^. »ff SamStag d. 21. d. Ml» abends 8 Uhr
VarsammlunoLHoLEintoii
Die Klingen haben v. Kriegsbeginn an bis jetzt benutzt werden können. Ein sehr gutes Ergebnis.
Scholz, Generalmajor, Kdr. 32. Re». - Inf. • Brig. 15. Res.-Division
1915 bezog ich ein Mulcuto- Extra mit einer Klinge. Ich habe mich während d. 3 Jahre im Felde mit dieser eyien Klinge rasiert, ohne daß dies.
Srdicjtrion vretSni. 2 v. ui»»? Wctztteingaffe 10.
Kesoielte 87ije
-"tt erhalt., billig z. verk. S hristl. Augeb. u. 010103 an den Gceft. Anz.______
BcrttcllbareS Ncform- ttindcrvnlt billig zu verkaufen.
KaiMer-WIagazin, 010099 Seltercw g 2.
Wegzugshalber Schlaf- zimmer-Cinricktuna zu verkaufen 0101W
Crednerstr. 38 p.
Zwei Mädchen für Küche und Haus bei hohein Lohn und guter Behandlung per 1. Juni gesucht. Schr. Angebote nut. 010072 a. d. Gieft. Anz. Gesundes, sehr sauberes
Zweitmädchen das bereits gedient hat n. auch etwas von Gartenarbeit versteht, nur mit besten Zeugnissen, gegen sehr hohen Lohn für sofort gesucht. Dauerstellung. Dr.med. Ledeganck,Arz', Kurort Biedenkopf. aia,D
Ich suche ein tücht. Mädchen das kochen kann. Antritt nach Nebereinkunst.
Fran Unlv.-Frof. Hirt, ««« Löberstr. 23.
SHäline’Ä-
010121) A.d. Hardt 12.
Strebsainer Wirt sindet Gelegenheit, ein tu einer Kreisstadt Oberhessentz lLLottl-RtsiamlUit (11 Jremdenzimm., schölt. Wirtschastsgarten, Saal, Eiskeller, Autogarage) käuflich zti erwerben. Re- flektaitten wollen ihre Anfragen schriftlich unt. 62 >5 an den Gieft. Anz. richten.
Z» verkaufen: 1 Wagen mit Leitern, 1 Pffug, 2 Zrnbgeichi re und 1 Häckselmaschine. Ol",v7l Joh. Blender 1., Treis a. Lia., Hauptstr.62. Ein startgeuauter 16233 Giebtransvortwagen aus ö-ebörn, auch für Wa- reniransport geeignet, steht z. Berk. Zu erfr. in d. Geschästöst. d. Gieft.Anz.
Stenotypistin, ganz perfekte, täglich für Abendstunden gesucht. Schristl. Angebote unter 6211 an den Gieft. Anz. Jüngeres, zuverlässiges Fräulcin für mein Bureau per so-
I Mletgesuche |
2-Zimmer Wobnnng mit Küche von zwei ält., ruhigen Leuten gesucht. Schristl. Angebote unter 010100 an den Gieh. Anz.
Ituhigee Zimmer gesucht von ruh. Mieter (Dr.) per sofort ob. später. Schristl. Angebote unter 016083 an den Gieft. Anz.
Ankauf von getrag. Herren- und Damenkleidern ?oit». Möbeln all. Art L. Rosenzweig, GieOsn, ofoi« SelterSweg 58.
W Karte genügt.
NsuerRegenmantelzuverk.
vrlveln.Weserstr.16p.''
Ein Gummimantel, fast neu, zu verkaufen. ("lul<* Tonneustrafte 101.
Fast neuer
Csi t away (Nocku.WestebJriedensw. f. schlanke Figur z. verk. Schristl. Angebote unter 010105 a b- GiespAnzeiger.
Hofen, Waschblmen (f. IO—Ujübrjprm. abzng. 0101271 EbeUtraSe 2 II.
D.R W.-Z. Nr. 128078 Der beste lasier- apparat der Weill
Treadwell, Lebrbnck der analtz- tischen Cbemie, I. und II. Teil, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt.'OlOOSO a. d. Gieft. ?lnz.
Gut erhalteneroluueo Herren-Anzug für kleine, schwächt Figur z.katif. gesucht. Schi'. Ang. unt. 010090 a. b. Gieft. Anz.
ISIsllsngssuchsI Fräulein
21 i., a. gut. Farn., s. Stella, b. Arzt z. Hilfe in b. Praris n. tm Haushalt, auch halbe Tage. Schristl. Ang. unt. 010098 a.b. Gieft. Au^. erb.
Zuverlässiger, kräftiger HausburiÄr ZK.
Carl Stlickrath, 6230 Möbelfabrik.____
»- und WnHsraii ofort gesucht. 6219 Göbel & Avvcl, Bergstr.
Steins Garten.
[ulOOa7 bester Qualität empfiehlt
Moritz Köhler
Gießen, Neustadt 79. Starke
(kein Ersatz«, Auslandsw., 100 Beutel z.Probe40Mk. oortofrei offeriert 6231 Leop.ld, »yrnnfiurt a. M., __Saaldurgstr. 55.
Empfehle mich im Anlertigen von MaCschuhen und Reparaturen. Schnellste Bedienung.
Konrad Becker
010120 Riegelvsab 211.
la. Lunger
für Garten tt.Felb gibt ab C. Rübnamen, 5fi66 Fernfvr. 259.
7OJ