m. 69 Ter Anzeta« erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Siebener Zamilienblätter; KrtislkU für Len Kreis Kietzen. Bcjngsprels: monati.Bik.1.35, vierteljährlich Mt. 4.05, diirch Abhole- u. Zweigstellen nwnalt. Mk. 1.25: durch diePostMk.4.05vier1e1- iährl. ausschl. Be'tellq. stenifprech • Anschlüsse: lürdieSchr'ltleii,lng112 Verlag,GeschäÜsstelleSl Aiischritlfi'irDrahtnach- richten: Anzeiger Kietzen. Erstes Blatt (69. Jahrgang Samstag, 22 März 1919 GietzenerAnzeiaer jsä General-Anzeiger für Oberhessen«.». Swilltngrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche llnw..vuch' u. Steinöruderei R. Lange. Zchriftleitrrng, Geschäftsstelle u.vruderei: Zchulstt 7. «uuuqme n»n Lnzetgen t. die Tagesnummer vit zum Nachmiliaq vorher ohnejedeBerbnidlichkelt Zeilenpreile: für örtliche Anzeigen 25 lll.,für auswärtige 30 für Reklamen Mk.1.-nebst 20\Ieue- rungSziif i'laq;Plaijvor- schrill 20 H Aufschlag. Vauvtschri'tleiter: Aug. Doeq Berairtwortlich für Politik: Ang. Goetz, für den übrigen Teil: Dr Remhold Zenz; für den Anzeigenteil: ö. Beck; sämtlich in Gießen Line neue Abstimmung der Zeeleule. Hamburg. 21. März. (WTB.) Tie Al>- jlimmimg in der Seemannsversammlung, die von etwa 5000—6000 Seeleuten besucht war, ergab 1770 für und 804 Stimmen gegen die Ausfahrt der Schisse. Dsmürach enthielt sich die gröbere Mehrzahl der Besurlrr der Stimme. Tas Resultat wurde mit lebhaftem Bravo gegen vereinzelten Widerspruch ausgenommen. Ter Vorsitzende betonte, daß sich nach der Abstimmung die Mirtder- heit der Mehrheit zu fügen habe. Sodann erklärten die Vertreter des Seemannsbundes Scheel und Haase, dib sic den Auftrag batten. mitzuteilen, dab Emden, Bremen, Bremerhaven, Lübeck Flensburg und Bordenhaim. sich gegen eine Beteiligung an der Auslieferung der Schisse ausgesprochen hätten und wohl bei ihrem Nein bestehen bleibe» würden. Es kam noch ein Oie Verhandlungen In Span. Berlin, 21. März. (WTB.) Die französi- slche Negierung ließ ihren Beschluß mitteilen, die sichwer verwund eten und schwerkran- fielt deutschen Kriegsgefangenen sofort Heimzusenden. Dix ärztlichen Untersuchrmgcn hät- gen zu diesem Zweck bereits begonnen. (Die Be- trpsfenden würden binnen kurzer Zeit abreiikm können. Ter deutsche Vorsitzende erinnerte daran, daß nach den Zusagen Fochs in Trier etwa 2000 sckßververwundete und kranke Kriegsgefangene in Frage kämen. Aus Grund der franrö'isckicn Mitteilung frage es sich aber, ob auf eine größere Zahl zu rechnen sei. Nudant versprach hierüber baldige Auskunft. Ferner kündigte die fran-önnhc fliegt erung anz daß sie die auf Grund eines Sonderabkommens den französifären Kriegsgeian^nen in Deutschland im Dezember 1918 gelieferten Zusatzrationen in Natura znrückarstarten wolle. Die deutsche Negierung werde um Mitteilung gebeten, ob Die Uebergabe der Lebensmittel in Mainz oder Ludwigshafen erfolgen solle. General v. Hammerstein ersuchte die Alliierten in einer,9h)te erneut und dringend, die Kohlenschiffahrt in der Ostsee sreizugeben. Ihre Unterbrechung habe nücktige Telle des östlichen Deutschland in eine krllische Lage versetzt. In Danzig habe der Straßenbahnverkehr infolge Mangels an elcktrb- Sbcm Strom eingestellt werden müssen. Durch die nterbrechung des elektrisckien Stromes seien auch die Hafenanlagen in Neufahrwasser in Mitleideu- fdxtft gezpgen, so daß die Lebensmittelzufuhr von Danzig nach Polen in Frage gestellt werde. Die alliierten Besatzungsbehörden deslinksrheinb- schen Gebietes haben mehrfach deutsche Staatsangehörige verhaftet und den Kriegsgerickt' ten übergeben, well sie nach dem 11. November 1918 deutsches Heeres gut verkauft oder angeboren haben. Die deutsche Kommission erhob in einer Note gegen diese Verhaftungen Einspruch Nach deutsärr Auffassung sei der Berkaus dieses Heeros- gutes auf Grund der Bestimmungen des Waffen- Straßenbahnen herbeifühven soll. Gleichzeitig hat die Sozialisierungskommission ein Rahmengesetz für die Kommunalisierung von geeigneten Wirtscl-aftsbetri-eben präsentiert. Dazu soll nicht nur die Licht-, Wasser- und Kraftversorgung herangezogen werden, wie es in vielen Städten schon verwirklicht ist, sondern auch die Beschaffung und der Vertrieb von Nahrungsmitteln, die Herstellung von Kleinwohnungen, die Stellenvermittlung, die Apotheken und das Beftat- tungswesen. Sicherlich können aus diesem Boden ersprießlicye Fortschritte gemacht werden. An ein goldenes Zeitalter darf freilich niemand dabet denken Das ist auch die Meinung des „Vorwärts", der jetzt fast täglich die Propaganda der Unabhängigen scharf und derb bekämpft. Durch „weites, wüstes Mauk- aufreißen" ,würde die Arbeiterschaft nur in den geistigen Sumpf hineingeführt, sodaß sie bei jedem neuen Sozialisierungsgesetz enttäuscht bliebe, weil die Brot- und Fl-eisch- rationen nicht zugleich größer würden. Also predigt der „Vorwärts" Vernunft: „Die Sozialisierung wird immer soviel Segen nur zu spenden vermögen, als die Arbeiter an tüchtiger Kraft an ihr aufzuwenden in der Lage sind." Man kann es verstehen, daß die Volks- männer an der Spitze des Reiches und ihre Preßorgane sich auflehnen gegen anfeuernde Peitschenhiebe aus dein Winkel der „Maulaufreißer". 9 dstsübernahmd wünscht. Im Zusammenhang damit, die Frage der Mand-a>serd ilung an die verschiedenen Großmächte in der Levan'e sowie die Abgrenzung der einzelnen Interessensphären. Die endgültige Dertelluny soll erst nach Anhörung Orlandos über den italienischen Standpunkt erfolgen. Ein vbn dem chinesischen Delegierten vorgelegtes Memorandum verlangt die Rückgabe von Kia u t schon, ferner d..ß China seine territorialen Rechte behalten und diese mich auszuüben gedenkt. China verlangt auch eine direkte Uebergabe dieses Gebietes und nicht eine Uebergabe durch Vermittelung Japans, obwohl es zu den Versprechungen dieses Landes Vertrauen habe. TaS Memorcndnm verlangt auch das Aufhören per Besetzung Chinas durch Japan, da eilte Aufrechterhaltung dieser Besetzung zu schweren Reibungen führen müßte. Wochenrückblick. Wir gehen mit starkem Frösteln in den politischen Frühling hinein. Auf die warmen Tage um den Abschluß des Brüsseler Lebensmittelabkommens ist die Temperatur wieder erheblich gesunken. Nicht als ob wir fürchteten, die Hamburger und Bremer Seeleute würben der Weltgeschichte einen neuen Weg weisen — über diese Eintagsschwierigkeit wird man schließlich Hinwegkommen. Wer in Posen und in Spa ist es kalt geworden. Die Verhandlungen über die Demarkationslinie im Osten sind vom Gegner abgebrochen worden, nachdem man sich über die Zusammensetzung und den Vorsitz eines stän- oigen Paritätsausschusses nicht hatte einigen können, der den polnischen wie den deutschen Interessen hatte gerecht werden sollen. Der deutsche Bericht über diesen Konflikt schließt ungefähr mit den Worten: Uns kann's recht fein, denn die Gegenpartei hat uns auch bei den rein militärischen Beratungen immer und immer wieder benachteiliat. In S p a haben unsere Vertreter namens per deutschen Regierung, aus leicht begreiflichen guten Gründen, die Landung polnischer Truppen in Danzig, die angeblich die Bestimmung haben sollen, in Polen den Bolschewismus zu bekämpfen, ab- gelehnt, während sie einer Landung in Königsberg, Memel ober Libau nicht widersprechen wollen. Man ging unfreundlich auseinander und weiß bisher nicht, was nun wird. Es war an der Zeit, daß das amtliche Deutschland in den Verhandlungen mit den Gegnern kühler und herber tourt«. Was war uns in den letzten Tagen und Wochen von der Presse der Entente nicht alles geboten und vorgesetzt worden! Jeden Tag wurden uns neue Bedrückungen in Aussicht gestellt. Bis vor einigen Tagen der „Neic^mruister" Erz- berger mit sichtlichem Stirnrunzeln der Entente eine amtliche Note vorlegte, worin gefragt wurde, ob, nach den Reden englischer mb französischer Staatsmänner, Deutschland wirklich, ohne oaß es gefragt und gehört wird, ein Tiktatfriede aufgezwungen werden soll. Fällt die Antwort bejahend ober zweideutig aus, so wird vermutlich unsere Regierung überhaupt keine Friebensabordnung nach Frankreich entfenben. Unter dem Friedens- vertrag würde dann die deutsche Unterschrift fehlen. Dieselbe Folge wird eintreten, ivenn man auf der Gegenseite auch nur annähernd so harte und unmögliche Bedingungen stellen sollte, wie sie in den Blättern aufgezählt worden sind. Die „Deutsche Tageszeitung", ein Organ der deutschnationalen Partei, befürchtet, die deutsche Negierung gehe mit dem Gedanken um, eine Volksabstimmung nach dem Eintreffen der Friedensbedingungen vorzu- nehnien, weil sie sich vielleicht um die Verantwortung werde Herumdrücken wollen. Wir stimmen mit dem Blatt überein, daß diese Methode verwerflich wäre. Die Regierung würde, durch das Bestreben, sich zu decken, es an der politischen Aufklärung fehlen lassen, wohingegen die Propaganda der Entente umso wirksamer sich regen würde. Die „.Deutsche Tageszeitung" schließt ihre Ausführungen mit dein Satze: „Jeder neue Tag zeigt, daß den Feinden der Abschluß des Vorfriedens auf den Nägeln brennt und die Deutschen umso fester und kühler auf dem unverfälschten Wilsonfrieden bestehen müssen und körnten, auf jedes Risiko hin." Diese Forderung wird in allen Parteilagern laut. Im „Tag" vertritt sie sehr beredt der sozial- bemokratische Schriftsteller Dr. Len sch, der in den letzten Tagen zum außerordentl. Professor an der Berliner Universität berufen worden ist. Er meint, der Erfolg der bis- heriaen entgegenkommenden Taktik unserer Regierung sei „nicht nur gleich Null, sondern weniger als Null, ein offenbares Minus gewesen". Das Ziel müßte sein, „den Sturz der imperialistischen Klassen in Frankobritan- nien, der sowieso als Ergebnis der sich steigernden sozialen Unruhen mehr ober weniger nahe bevorsteht, durch eine geschickte Politik zu beschleunigen und so*auch dort den geknebelten demokratischen Massen, die nichts von der Fortführung des Krieges wissen wollen, zur Freiheit zu verhelfen". Hand in Hand damit müsse, so fügt Dr. Lensch hinzu, im Innern eine entschlossene Sozialisierung und Demokratisierung gehen; so würden die arbeitenden Massen immer wieder die Tatsache erblicken, daß nicht die Revolutiönsregierung es ist, die die jetzige Hungersnot systematisch herbei- siihrt und äufrechterhült, sondern einzig und allein die englische Bourgeoisie. Nun, das Kabinett Scheibemann ist eben dabei, nach diesem innerpolitischen Programm zu handeln. Das Reichsivirtschaftsamt ist mit der schleunigen Ausarbeitung eines Gesetzentwurfes beauftragt worden, der die Sozialisierung der Gas- und Elektrizitätswerke und Antrag zur Wsiinrrnung, wonach der Scemcrnns- (nntb beauftrag: wird, die Jutereisen der arbeitslos geworbenen ober werdenden. Seeleute gegenüber her Regierung wahrrnnelMien. Der Antrag nxuitK einstimmig angenommen. Der Anschluß Deutsch-Oesterreichs im versassungrausjchutz. - Wei mar, 21. Märr. Dcr Versass:mgKms- Muß nahm heute folgende von den Vertretern iamtlidter Fraktionen: Tr. v. Delbrück, Gröber, Haase, Dr. Heinze, Dr. Naumann und Dr. Quarck, beantragte Erklärung an: „Ter VerfassuNgsaussdMß der Verfassung- gebenden Nationalversammlung begrüßt es al» bedeutsamen Fortsd-ritt auf dem Weg jur Bereinigung zwischen dem Deutschen SReidj und Deutsch-Oesterreich, daß zwei Regierungsvertreter aus Deutsch-Oe st erreich an seinenVerha n bl ungenteil nehmen. Er. erwartet, daß die Besprechungen der beiden Regie- nmgen so rasch durchgeführt werden, baß auch Abgeordnete Ten.'sch-Oesterreichs an den Verltand- lungcn der Nationalversinninlung über die Verfassung bei gesamten Reiches noch teilnehinen können. Wir zweifeln nicht, daß die deu!sd,e Reichsregiernng der Zustimmung des gaiiz.n Volkes sickwr ist, wenn sie bei drn Abmachungen auf die besonderen wirtsd«sllichen Sdmnerigveiten Teutsch- Oesterreichs Rücksicht nimmt." Abg. Naumann begründete diese Erklärung und der Vertreter des Auswärtigen Mites Tr v. K ö r n e r berichtete über den Gang der .Verhandlungen zwischen Deutschland und Deutsch- Oesterreich. Darauf nahm der Gesandte Deutsch-Oesterreichs, Dr. Licdo Hartmann, das Wort. Er dankte für die Begrüßung mii> betonte, daß die Verl-audlungen in Berlin den Eindruck enoedt hacken, daß man wirstid) unter Brüdern sei. Im Hinblick auf die Anstrengungen einer kleinen Gruppe in Deutsci--Oesterreich empfahl er, der großen Müsse hes deutsch-österreichischen Volkes, das unbedingt für den Anscklluß sei, das Rückgrat zu stärken, mbem1 man großzügiges wirtschaftliches En gegenkommen zeig«: bciburti) würde« die in überreichlichem Maße gemadjten Versprechungen der andern Seite zunr Sck)weigen gebracht werden. Teutsch-Oesberrcich möchte an der Beratung der deutschen Verfassung noch selbst teil- nehmen farmen; es sei etwas anderes, sb man - Oesterrcich bereits eine verfassungsrechtlich Tat- fadse vorliege, da das Land durch seine Nationalversammlung bindend erklärt habe, daß es sich als einen Gliedstaat des Deutschen Reiches betrachte. Darauf wurde die im Eingang angeführte Erklärung unter lebhaftem Beifall vom Aussd)uß' angenommen. Aus dsnr Reichs. Die Allfwandsgelder für den Rcichspräsidenten. Berlin, 21. März. (WTB.) In dein der verfassunggebenden deutsck>en 9!ationalversamm- llung zugegangenen Gesetzentwurf betreffend Feststellung des vierten Nachtrags zum Reichs- Ha u s h a 11 3 b I a ne für das Ziechnungsjahr 1918 werden für den Reichspräsidenten monatlich '100 000 Mark Aufwandsgelder angefordert. Der verfassunggebenden beutfdje Nationalversammlung wurden die Entwürfe zu Gesetzen betreffend die vorläuüge Regelung des Reich.-haus- halts und des Haushalts der Schitzgebiete für das lRedmungsjahr 1919 vor gelegt, darunter im ordentlichen Haushalt bei den einmaligen Ausgaben eine Beihilfe zur Verbesserung der Einri ch tu ngendes Auswärtigen Amts für das wirtschaftliche Auslandsnachrichtenwesen im Betrage von zunächst 250 000 Mark. Ter RkichsbürgcrrlN. Berlin, 21. März. (WTB.) Tas Präsidium des Reichsbürgerrats teilt mit: Am 30. März findet im Herrenhaus in Berlin die zweite Tagung des Reichsbürgerrats statt. Ebenso wie die Arbeiterratsbewegung hat sich der Bürgerratstzedanke im ganzen Reiche als eine Frucht der letzt erlebten innerstaatlichen Umwälzung immer mehr durchgesetzt und zu einer achtunggebietenden zusammenfassenden Organisation aeführt. In oer bevorstehenden Tagung wird die endgültige Verfassung des Reichsbürgerrates festgestellt werden, um ihm und den in ihm zusammengeschlossener Bürgerräten einen festen und zuverlässigen Unterbau und Zusammetchang zu geben. Sie gewinnt dadurch eine ganz be- sondere Bedeutung, daß durch eine Reihe gleichinhaltlicher Anträge bi? Frage der be« rufsständischen Vertretung Gegenstand ernster Verhandlungen sein wird. Insbesondere durch die in Aussicht genommene Legalisierung der Arbeiterräte ist das Bürgertum zu einer sich immer entschiedener aus- wirkenden Wwehr seiner einseittgen Zurück- drängung un dAusschaltung seiner wirtschaft* Schen und tuthrreTfen Interessen aercötiat. Für seine wirtschaftliche und politische Sicherung werden die bevorstehenden Verhandlungen von koher Wichtigkeit sein neben anderen bedeutsamen, aus den Zeitverhältnisten erwachsenen und zur Stellungnahme drängenden Beratungsgegenständen. Beschlagnahme der ausländischen Wertpapiere. Berlin, 21. März. Die ausländischen Wertpapiere sollen dem Vernehmen nach beschlagnahmt werden. Das Reichsfinanzministerium ist nicht gesonnen, den Besitzern ausländischer Werte willkürliche Surfe zu zahlen, insbesondere nicht sofort den Preis zu zahlen, der sich an die derzeitigen ausländischen Börsenkurse anlehnt unter Berücksichtigung des gegenwärtig ungünstigen Standes der Markdevise. Den Besitzern soll gegeben werden, was das Reich erlösen wird, nach Abzug der Unkosten. Das Reich will aus der Trankaktion weder einen Nutzen ziehen noch einen Schaden leiden. Denjenigen, welche sogleich Geld wünschen, wird eine Vorauszahlung geleistet werden, aufgebaut aus dem Stand der soge- rtarmten Steuerkurse, die in den nächsten Tagen bekannt gemacht werden (Wert vom 31. 12. 18). Eine Bekanntmachung wird betreffs der feswerzinslicl-cn Wertpapiere erlassen, eine über Aktien wird folgen. Einige festverzinsliche Wertpapiere werden sofort ab- gelrefert, andere angegeben werden müssen. Nicht erfaßt werden oslerveichische, ungarische, bulgarische, türkische und russische Werte. Schutz bcr Pressefreiheit. Berlin, 21. März. (WTB ) Die Deutschna Konaken Bolksvarteiler Abg. Linz und Genossen fragen bei der Regierung an, waS sie tun gedenkt, um die Freiheit der Presse gegen alle Angriffe und Uebergriffe zu schützen. Die der gleichen Partei anoe- hörenden Abgeordneten Martin und Genossen haben an die preußische Landesversammlung den Antrag gerichtet, die Regierung zu ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß die Koalitionsfreiheit der Arbeiter und Ar- heiterinnen vor terroristischen Angriffen fichergestellt wird. Die neue Verfassung in Baden. Karlsruhe, 21. März. (WTB.) Die badi'che Nationalversammlung hat heute nach dreistündiger Beratung den Entwurf eines Gesetzes betreffend die Wahlverfassung in der Kommissionsfassung einstimmig in er» ster Lesung angenommen. Die zweite Lesung findet am Dienstag nachmittag statt. Die neue badische Verfassung datiert vom 21. März ab. Anläßlich der Annahme der Verfassung veranstaltet bte vorläufige badische Regierung heute abend einen W e i h e a k t im städtischen KonzerthauS. Die Bekämpfung des Mietwuchers in Bayern. München, 12 März. Zur Bekämpfung deS Mietwuchers hat die bayerische Staatskommission für Dernobilnrachung im Einvernehmen mit dem Ministerium für soziale Fürsorge neue Vorschriften erlassen. Die hauptsächlichste Bestimmung der rreuQn Berovd»- innig geht dahin, daß bei allen Neuvermietungen der MietzinS nur vorbehaltlich oer Zustimmung des M ie ts- einigungsamtS festhestellt werden kann. Dieses kann nicht nur feine Zustimmung erteilen oder verweigern, eS kann vielmehr auch den Mietzins auf den angemessenen Betrag herabsetzen. Die Bestimmung findet auch luf möblierte Zimmer Anwendung. Der Mittellandkanal. Berlin, 21. März. (WTB.) Wie die »Voss. 3tg/' berichtet, sind die Arbeiten am Mittellandkanal, und zwar auf der Strecke Hannover-Peine und am Zweigkanal bis Hildesl)eim, jetzt begonnen worden. Im ganzen Arbeitsbereich sind etwa 10000 Arbeiter beschäftigt, während im ganzen 100 000 gebraucht werden. preußische canderversammlung. Berlin, 21. Bor Eintritt in die Tagesordnung nnrb der Gesetzentwurf über die EntichÄrigimg der Mikglieder des HauseS in dritter Sefunn erustrmmrg angenommen. Eine Anfrage tx>n Lin - Barmen (Deutsch-Nat.) betrifft dir Unteilbarkeit und Unversehrtheit deS preußischen Staates. DiS Haus müsse Einspruch erheben gegen die Uebergriffe deS Reiches in das Selbslbeslnn- fRuno^redit bcr Ein^elstoulen. Preus»n dürfe auf die Nbeinlande niemals vernichten Für die Tenw- fruttn spricht 9lbg. Scbloßnrann-Düsseldorf. Seine Partei lelpie gb-tet»sallS alle AusleilungS- pläne Preußens cnrfdMcbcn ab. Auch ein Teil deS Zentrums stehe die'en Bestrebungen ablehrrend gegenüber. Ter fRMnlänbcr Sovawcnv kratR unge tft auch gegen die LoStrennungsbesirelmngen Die Rheinländer seien Deutsche und wvlUen es bleiben. Ministerpräsident Hirsch bedauert bte einseitige Stellungnalnne bet Abg. Lin- in pte sem Augeichlick. wo oaS ganze prcußiscln' Volk ciirnnnii sein sollte. Die LoSlösungsbestredungen mt Rhern'ande gingen auf eine Zeil gurihf, wo von Bolstiewi-inus nicht die Rede sein konnte In den L"f.ösllngsbestrrbun• gen liege ein Mangel an SolüniritLsgefühl, der auf da- Ausland mir ungünstig und unter Umständen gefährlich wirken fintne. Was Frankreich .rsehne, werde keinem Denttäien nützen. (6ebr richtig.) Was die übrigen Äb ;ieiinraiggtcflrebu11gen an- lange, so werde Preußen nicht annektieren, aber mich nicht anncktien werden. Dir sind, sagte der Mmisterpräsident, Anhänger der Reichseinheit unter der ie!'."'crerständlichrn Vorausü-nung der Aus- gestaltung der Selbstverwaltung. Dieser Aufgabe würde Preußen sogar seine Selbständigkeit opfern. Es !arat aber auf diesem Gebiet nur vorangeden, .nenn die anderen Eiuzelstaalen folgen. Der Minister bedauert lebhaft den gestrigen Beschluß des Weimarer Z>-rfassungsau>.>i'cl»csicS, der tetzlen Endes darauf binausloarfe, Preußen u» zerschlagen. Selbstverständlich werde sich bte Regierung bemühen, diesen Beschluß, der natürlich bei der Sn- Umt große Freude auslösen würde, wteder pi Fall bringen sDeffakk). Preußen habe eine «roße «er- dienlich« Mitteilungen nimmt Sie hiesige Kriminal, ggenyeit, es müsse auch eine große Auhmft ha- polijei entgegen. Art» StaM unb Land. Gießen, 22. März 1919. An unsere Leser. Papierknappheit und Raummangel haben es notwendig gemacht, daS Kreisblatt vom Gießener Anzeiger loszulösen und als selbständiges Amts Verkündigungsblatt erscheinen zu lassen, bas ein gesondertes Abonnement erfordert. Der Tex tteil des Gießener Anzeigers gewinnt dadurch etwas mehr an Raum, wodurch die Redaktion in der Lage fein wird, ihre Aufgaben mit größerer Vollständigkeit zu erfüllen, als bisher. Um nun unseren Lesern einen Ausgleich dafür zu bieten, daß ihnen die amtlichen Be- kanntmachungen nicht mehr aus der Kreisblattbeilage ersichtlich sind, werden wir unmittelbar nach Erscheinen des neuen Amts- Verkündigungsblattes jeweils eine Inhaltsübersicht bringen. Nebenher werden wir bemüht fein, Verordnungen von allgemeinem Belange in knapper, leicht faßlicher $o rm in unserem Textteile wiederzugeben. Gleichzeitig wollen wir nach eigenem Ermessen mit solchen Auszügen aus dem Amtsverkündigungsblatt (Erläuterungen und Besprechungen verknüpfen, die das Verständnis erleichtern. Durch diese Neuerung werden wir Raum ersparen und doch in der Lage fein, unsere Leser über alle Bekanntmachungen auf dem Laufenden zu halten. 99 Frühlingsanfang hat «ns gestern noch keine Hoffnung auf seine baldige Einkehr gegeben. Di« winterliche Kälte der letzten Tage ist geb! eben und durch starke Stürme nur noch empfindlicher geworden. Da in den Haushaltungen die Winterkohlen so gut wi« aufgedraucht worden sind, geht alle Sehn- sucht nach Sonne und Wärme. • • Ma nael an Schlachtvieh. Der Ober Hess. Vichhandclsvcrband schreibt und: Die xur Schlachtviehlieferung vom Obcrhcsl Pichhandolsverband aufgenommenen Bestände sind vollkommen ersä)üpft. ES muß daher in den nächsten Tagen ernt neue Vieho ufnahme beginnen Wir bitten alle einsichtigen Landwirte, möglichst viel Vieh xur Ablieferung an den Viehhandelsverband bereitzustellen, fivin Dichhalter svNte aus egoistischen Motiven mit [einem Vieh zurück- halten in der Hoffnung, dafür beim Berkaus zu Zucht- und Nutzzwecken einen etwas höheren Betrag au lösen. Die Ernährung des deutschen Volke- ist aufs höchste gefährdet Wenn die Belieferung der Städte mit Fleisch nicht regelmäßig erfolgt, i|t eine weitere Steigerung bcr schon jetzt in den Stäbten herrschenden Erregung zu erwarten. Es muß daher an Sästachtvich aufgebracht roerben, was möglich ist, um Unruhen zu verhindern. Ctebe jeder, was er neben kann Die Ernährung und Zukunft Deutschlands hängt davon ab. • • Eisendahndiebstahl In der Nacht auf d«n 21. März wurd« auf d«m Güterbahnhof «in Güterwagen erbrochen und ein« größere Anzahl von Herren- und Damenfiiefdn entwendet. • • Lazarettdiedstahl 3n der Nacht zum 17. d. M wurden aus einem hiesigen Lazarett 60 neue Hemden, 3-4 Pack Halstücher, A 50 Stück. 10-15 Paar Pantoffeln aus Leder, 3 Kilo Stopfwolle und eine größere Anzahl Rollen schwarzer und weißer Iwrn. - 9n der Rächt zum 7 d. M. aus einer hiesigen Klinik 2 feldgraue Militär Einheitsmäntel und in letzter Zeit in der Rord-Anlage und Marburger Straße 4 graue Stall- Hasen und 3 deutsche Ries« schicken rntweudet. Sach- »Ul______________ ________ . _____ gangen beit, es müFe auch eine große $u!l ben. Darauf vertagt sich das Haus auf Samsdag. Zugeständnisse an die englischen Transportarbeiter und Eisenbahner. London, 21. März. (WTB) Bonar Law ac® im Unter Hause eine Erklärung über die Transportarbeiter undEisenbahner ab und sagte: Die Rogierung befchioß, den Bor- sclstcm anAimebmen, der die Erhöhung der Löhne um zwei Schilling pro lag empfiehlt und der der Bewilligung von Zweidritteln der Forderungen der Bergarbeiter entspräche. Zn einem Bericht wird eine Herabsetzung der Arbeitszeit aus sieben Stunden pro Zag vom IG. Zkuli ab empfohlen und aus iechs Svunden nach weiteren zwei fahren, falls eine neuerliche Untersuchung der Lage in der Kohlemndustrie Ende 19'20 daS recht- fertige. Dte Ursache, warum eine Herabsetzung aus fedji Stunden 1921 vorgeschlagen werde, sei die, daß man glaube, daß die Produktion bann wieder bte Höhe von 1913 erreicht laben werte Dte Kosten für die Zugeständnisse würden für da- laufende Zahr 43 Millionen Pfund betragen. Bonar Law erklärte ferner: Der President der Kommission schlägt auch vor, noch andere Pro- Werne zu Verbesserungen der Bedingungen in der Kohlenindustrie zu behandeln mit . Einschluß der Verbesserungen bet Wohramg-verhält- nifse, Beschaffung von warmen Bädern, des Ge- biauchs von Maschinen in den Bergwerken usw., ferner interimistische Berichte mit Vorschlägen zu erstatten, bte sofort durchgeführt werden sollen. DieS bringt dir Fortdauer der Kontrolle übet bte Äobieninbuftne für bte Dauer txm $nxi Zähren mit sich. Die Regierung ist bereit, diese Berichte Mtzunehmen und alle Schritt zu tun, um die darin enthaltenen Vorschläge unverzüglich burd^ufübren. Die Führer bet Bergarbeittt bilm nach nie eine solche Gelegenheit zur Erzielung wirklicher Fortschritte in bet Kohlenindustric gehabt. Wenn bet Streik trotzdem komme, würde e- kein gewöhnlicher Streik von Lohnarbeitern gegen ben Arbeitgeber sein, sondern rät Streik gegen den Staat. Wenn ein solcher Streik käme, würde brr Regierung nichts anderes übrig bleiben, ganz ohne bnS geringste Zögern alle Mittel des Staates in Anwendung su bringen, um ihn rasch au gewinnen. Ties sei keine Drohung. Keine 3tcgterung könnte anders handeln. O ber h. Kunstveretn. Die neue Ausstellung, die Sammlungen des Expressionisten E. Letzter, sowie von C. Jung und H. Geilfu - au fron ft, ist von morgen, Sonntag, an wieder geöffnete Im übrigen verweisen wir aus die Besprechung in dieser Nummer des Gießener Anzeigers. Tic Ausstellung ist an Sonntagen von 11—3 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 11—1 Uhr geöffnet. •• Wohltätigkeitskonzert. Dir verweisen nochmals auf bas Konzert, bas Frau Minna Körner mit ihren Schülerinnen unter Mitwirkung von Frau Prof. Versluys unb Oberregisfeur Teleki) morgen nachmittag zum Besten bcr «riegshinter- blicbenen veranstaltet. 99 Anlagen-Konzerte Nur bei künftiger Witterung wirb morgen früh 11 Uhr das Anlaaen-Konzert gehalten. Auf bet Spicl- folge stehen: 1. Ouvertüre zu „Die lustigen Werbet von Windsor"" von Nicolai. 2. Potpourri auS „Die Puppenfee" von Bayer. 3. Lustige Brüder, Walzer, von Vollstedt. 4. Et weicht der Sonne nicht, Marsch, von Kaiser. Nach dem ersten Teil findet eine kleine Pause statt. • • Besitzwechsel. Das der Frau vou Rath«. stus geb. Pascoe gehörige Haus Wilhelmstraße 2, Ecke Frankfurter Strafte, ging zum Preise von 61500 Mk in ben Besitz bes Kaufmanns Ebmunb Richter von hier über, ber bas Haus in ein mo- bemes Geschäftshaus umzawanbeln beabfid)t gl. • • 3n ben Schwarz-Weiß.Lichtspielen, Seltersroeq 81, wirkt ab heute 22. März bis Mon- tag, 24. März Bernd Albor tu seinem neuesten Filmwerk .Mein Wille ist Gesetz', dramatisches Schauspiel aus ber russischen Aristokratie. Außerbem kommt noch .Die Dusennabel Goethes", eine heitere Reise burd) Thüringen, unb bas Lustspiel .Die vet- flirte Aehnltchkeil" zur Aufführung. Landkreis Gießen. - m. Hungen, 22. März. Unter überaus zahl- reicher Beteiligung wurde gestern nachmittag Kirchen- rat Hainer zu Grade getragen, ber am Dienstag in- Gießen an ben Folgen einer schweren Operation im Alter von 69 Jahren verstorben war. Unter An- sprachen ber verschiebenen erschienenen Korporationen unb Geistlichen ber Umgebung würben viele Kränze nieberqeiegt 3n allen Aachrusen harn bte unerschütterliche Treue unb bas seltene Pflichtbewußtsein, bas ben Heimgegangenen auszeichiele, zum Ausbruck. Ueber 30 Jahre wirkte er in unserer (Bemeinbe, mit ber er sich eng oerbunben fühlte. Seit bem Jahre 1890 war er mit bem Amt bes Dekans für bas Dekanat Hungen unb feit 1912 mit ber Würde eines Kirchenrats betraut. •• Rübbingshaufen, 22. März. 3n unserer (Bemeinbe hat sich eine Ortsgruppe zum Schutze ber beutschen Kriegs- unb Iivilgefanaenen gebildet, ber 87 Mitglieber beigetreten sinb, bte ben Betrag von 261 Mk. gezeichnet haben Ms Vertrauensmann würbe Gastwirt Hch. Theis bestimmt. Krcis Dndiugen. < Ortenberg, 21. Marz. Morgen nachmittag 2 Uhr finbet im Gasthaus Beck eine demokratische Dartetversammlung statt, in bet Pfarrer Lic. Herpel über .Christentum unb Demokratie" spricht. - Weitere bemokralische Vereine entstanden in Bellmuth unb Dodenhausen. Hcsscil Nassau. Vravd einer YapitrfflbHL = Oberursel, 22. März. (Drohtn.) Bet der Spinnerei Oberursel brach gestern abend gegen 7 Uhr ein Brand aus, der sich bei bem herrschenben Sturm über bas tzauptgebäube erstreckte unb dieses in lang- stündigem Wüten vollständig einäscherte. Die Ober- urfeler Feuerwehr konnte die Rachbargedäude, barunter das Elektrizitätswerk, vor ber Vernichtung bewahren. Sämtliche Maschinen unb große Vorräte an Hartpapieren sinb vernichtet. Der Sach- unb Gedäubeschaben wirb auf 600000 Mk. geschäht Der Betrieb muß vollstänbig ruhen. Die Arbeiterschaft ist ratlos. Bei anberer Winbrichtung drohte Gefahr, daft das Frankfurter Erholungsheim Hohen- mark unb ber angrenzenbe Walb eingeäschert würben. Die Franzosen, bte hier ben Grenzschutz ausüben, beteiligten sich bet den Adsperrmaßnahmen unb Hilfeleistungen. =-= Bergen-Enkhelm, 21. März. Die (Bern etnbeuertrehing beschloß einstimmig ble Aufnahme oonEln gemtinbungsoerhanblungenmltFrank- für! am Main. — Frankfurt a. M^ 21. März. Die Angestellten ber Rhein- unb Seespebilionsgeselljckast sind h-ute wegen Lvhnfragen In den Ausstand getreten. Die Arbeiter ber Geiellschaft schloffen sich der Bewegung an. - Die Arbeitgeber bes Gast Hausgewerbes lehnten heute ble F»rberungen ber Angestellten auf feste Löhne ab, erklärten sich aber zur Gewährung von Teuerungszulagen bereit Am Samstag soll ein letzter Einigungsversuch zwischen betben Parteien oorgenommen werben. £)od>f*tt(nacbrid>fen« ffirüiibung rt irr Hmorrfiiät Sollte Berlin, 21. TOäq. (WTD.) Aus Köln erfährt ble ,voff. Ftg ", baß bte btabtoerorbneten-Berfamm- (ung die (Brünbung einer siäb tischen Universität beschlossen hat Für (Erweiterungsbauten an ben be- ftebenben Hochlchulen würben 1300000 Mark bewilligt Die Universität soll am 1. April eröffnet werben. = Frankfurt a. M, 22. März. Die beiben Kammern, ble ben allgemeinen Stubenlenausschuß an der hiesigen Universität bilden, nahmen eine (Ent- schließung an, nach ber eine allgemeine gleiche Stubentenoertretunq geschaffen werben soll. Die Kommission zur Satzungsänderung wirb In aller Kürze einen neuen verfassungsentwurf ausarbeiten. ICirdyc und Schule. Nidda, 19. Marz. Am vorigen Montag tagte in der „Traut*" eine Pfarrkon- fe renz der ©ciirlirfjen des Dekanate- Nidda unter dem Vorsitz von Dekan Wiegel-Btn- qenheim. Pfaner H e r m a n n-Nidda hielt einen recht rnteeefsanden Vortrag über die Trennung von Kirche und Staat. Nach eingehender Aussprache faß« die Konferenz folgende Entschließuna: „Die heute in Nidda tagende Pfarrkonserenz deS evangelischen Dekanates Nidda ricütet an bte Steilungen der polnischen Parteien in der hessischen Volkskammer die «pfforderung, die Frage der fcrcmiung von Kirche und Staat, die sie noch nicht kur spruchreif hält, in der zur Zett lageuden BolLsÜumner noch nicht zu behandeln unb über diesen Gegensarnd erst nach ferner eingebenden allseitigen Erörterung und Bclcuci:uug zu beschließen." — Dicfe Entschließung wird an alle m Hessen bestehenden Partc-ileitnngcn gesandt- Es wäre su empfehlen, daß auch andere Pfarrkon- screnzen fich in gletdicm Sinne an dte hessische Volkskammer wenden würdem Bei der großen Bedeutung dieser Frage ist Eile dringend geboten. fandet = Wetzlar, 22. März. Bon ben 4 Million« Mark neuen Aktien ber Bubernsschen Eisenwerke, durch deren Ausgabe bas Aktienkapital auf 26 Millionen Mark erhöht werben soll, sinb 2 Millionen Mark zum (Erwerb ber sämtlicken 2 Millionen Mark Stammanleihe bes E ifenwerks Hirzenhain G m.b. H. bestimmt Das Htrz«halner Werk, bas in ber Hauptsache (EmaiQefabrikate unb Oefen herstellt, war in früheren Fahren schon einmal ben Bu- derusschen Werken angegliebert, bann würbe es m eine selbständige Gesellschaft umgeoanbelt, ble jetzt wieher in ben Buberuskonjern jurütkhehrt, wobei sie uristisch eine selbständige Geselllchaft bleibt Der (Erlös ber weiteren 2 Millionen Mark neuer Bubenis- Aktien soll zum Bau von Arbeiterwohnung« bienen - Die Dioibenbe bet Gesellschaft ist bem Vernehm« nach auf 7% Prozent gegen 10 Prozent im Vorjahr zu schätzen. Vermischte-. Freibnra. 21. MLr». (Brib.XIH.) An Schacht „ReichSlaud" ht Mülh rasen warben durch Explosion 13 Arbeiter -et-tet und viele verwundete Eine Anzahl Personen ift noch in bcr Grube etnaeschtessen. Das Unglück lü d trch Erptosteu einer Kiste Spreng>ü>ff entimuden. Gerichtliche Lhtirrfudjung Ift dnodiitet wordca. Gießener Hauvfrauen-Verei«. Im Giefiener Anzeiaer vmt 28. 2 19 war unter „Aus Sladt unb Land"' auf den städtische» Dersaui von Dörrgemüse hingewiesen worden. Tarin hieß es: „Getrocknetes Wcifttraut wird zweimal abgebrüht und sonst |uberrivt wie fttiches Weißt raut E s 6o tratet im Schmack dem sr st cheA Gemüte gleich." Tiefe Zubereittmgsart ist nnzweckmäßig: demt es gehen dadurch wertvolle Nälnsiofse verloren; aufjerbem leiden Gesclnmuk und Berdaulichbü, indem das Weißkraut einen strohigen. Eharakter an* nimmt. Turd) LaboraioriumSversuche wurde test- aestettt, daß das städiische Weißkraut hierbei etwa 25 Pro-., d h. ein Viertel ferne- GewicfttS nt Form von Etrakivstoffen, die a S der nvrtbollfte Deslaudtril des TörrgemÜi. s anzuseheit sind, per- Iren. Tie Zelltnhalisskrsfe des Krautes merbat infolge des oo ran gegangenen Ze rkleinerungs pro^ zesses (Krauthobel) lercht au4griangt; daher ts! Ah- brüK-n unb Abwaschen mü bet »’m oder kaltem Wasser au vermeiden Will man Sand- oder btanbtcilchen entfenrCTL so genügt Absieben. Ite Zubevei^mtg gcftnltct ftch demnach f-olgendermaßen: DaS gedörrte Weißkraut wird mit kaltem Wasser übergossen, 12 Stunden Wim Quellen stehen gdafien. Tann setzt man Kartoffeln oder sonstige Zuraten hinzu unb kocht es tote frische- Gemüse (Verwendung brr Kochkiste *X TaS so »u bereite de DSrrweißkrartt steht etwas dunkler an3 alS abgebrühtes: es hat dafür aber einen aröHeren Nährwert imb zeigt einen toütw zigen, frörtigen, enttemt an Fleischbrühe mTunern ben Geichmack. Zn gtercher Weise sind Römischkohl, Wirirngkohl, Karwffelschiriben, grtbe Rüben und weiße Rüden, bte eben falls im ,.6tdb» tischen Gemüseverkauf" gedörrt abgegeben werben, in behandeln Tie weißen Rüben enttauMn berifl Ichchen eine flüchtige Scliärfe, die sich burd) längeres Kochen auf freiem Feuer beseitige» läßt, falls sie störend cmpfmibcn werden sollte. Für eine Person rechnet man 26 Gramm TSrrgemüse 60 Grcnmn Törrgemüse attspricht 1 Pfund Frischgemüse. Rczepte für Dörrgemüse. Welßkrautsnppe (von Trockenweiß» kraut): In etwas Fett dämpft man sein geschnittene Zwiebel^ gibt 60 Gramm tn zwei Liter Wasser eingeweichtes Weißkraut unb 100 Gramm gemahlene, tags zuvor eingeweichte Gerste hinzu, würzt mit Salz und etwas Marovan, kocht 15 Minute» vor und stellt sie 3 Stunden m bte Kochkiste. Gemischte- Gemüse: 75 Gramm beliebige- Törrgemüse, 50 Gramm Trockenkartoffek, 50 Gramm Gerste, alle- nach Angabe ehigcroridk und weichgekocht (bä Benutzung der Kochkiste ist zweimalige- Ankochen erforderlich), durch die Wo WÄne gemahlen, mit gedämpfter Zwiebel, Sal», Muskat, Maroran, Thymian vermischt unb nochmals durchgekocht. Salat von Trockengemüse: Weichgv» kochtes Weistkraut oder tonrtjgrbxfxer Wrrsmg werden mit re»chlich viel feingeschnitttenen tiroiebctx, Salz und Esste angemocht. Auflauf: 100 Granmil weichgekochte gelbe Rüben werden durch bte Maschine gemahlen, mit 6 Eßlöffel Grvß. 1 Teelöffel Salz, 6 Eßlöffel Zucker, 3 Eßlöffel Marmelade oder Gelee gcnrifdN unb 1 Stunde gebacken Es ist geeignet, bte Masse den Abend vorher anznsetzen. Wurst: 1 Pftrnd gefjdke, geriebene ftirtofM, 1 dickes Stück Brot ohne Rcnde, 1 große Zwiebete 1 große Tasse geschälte Bucheckern, alles durch die Maschine matten. 1 Ei, reichlich Salz und Pfeffer, 1 große M^lerspitze Maioran Gut mischen, m Berga men tpapi er einrollen, zu binden, ht siedendem Sa! zwölfer V» Stunde lang'am kochen. Dte zum anbem lag tn dem Papier finge räufelt sle-en lassen. Tte Masse gibt etwa 3 Würste. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst am Sonntag den 23. März (OHfi). □nbcrStabthir4)e. 9' ,:Pft.Mahr: ll fllnbe* f. b. Matthüus-G«m. Pfr. Mahr; 6: Pft-Aff Schaefer: 8: Vereinig, b. konfirm, männl. Fugend b. Tlahhäus- ®em. - Dienstag, 25. März, 4: Frauenmifflonsoerelu. - Mittwoch. 2»l. März. 6 Pafsionsgottesbienst. Pfr Mahr - Freitag. 28. März. 8: Bereinig, b honfine, welbl Fugenb b. Matthäus- u. Markus-Gern, gemeinsam. - 3n ber Ivhannesklrche. 9',: Pft. Bechtols- hetmer; 11: Kinberk. f. b. Lukas-Gem Pft Becktols- heimer: 6: Pft. Ausfelb. - Kirchberg Borm. 10. - Mainzlar.Borm. 10.- Daubring«n.Rachm.'/,r. 7ftoell lsche AeUg’eniecetrinbt. Bottesbiroh iu ber Synagoge (Sfib-Anlagej Samstag ben 22. März: Borabb.: 6.16; morg.: 9DO; abbs.: 6.45 u. 7.26. - )f selttffche Rellglen geselifchost. Sabbatfeicr aw 22. März: Freilag abb.: 6JO; Samstag vorm.: 8.30; nochm. 3.30; Sabbatausg.: 7^5. Wochengottesd.: morg. 7X0, abbs. 600. !nM) erft Uejjt4V1 bth» Ä °S- <|t ZK ' 4 *lm„ >1 auf •Sä *nb o«j£ nittQl den Tu. 11 wurde m .„ *btt, wobei sie l«bt D«Le. tt« Duden.,, bienen. mt w Vorjahr M«J Ar “1t” tonbcti * vrsonen (ft ^NMift w entstunden •itd tootben. Verein. ^8. 2 19 tun bot städtischen wiesen ivorden, wird zwei- rt wie frische» uf dem stischol *Mm; bnm wne verloren; tbaulidjfcit, (n. i, Charakter an- lcht wurde fest- ut hierbei etwa ks Gewichl» nk der wertvollsie schm sind, vcr« trautes werden fleinmwgspw« t; daher ist Ab- m oder (altem ilchen entfernen, mg gestaltet stq wrrte Deißkrout nt, 12 Sünden sann setzt man hmju und kocht jtaföW'l M siehk rtroaj fat twür tfrr r rmai Wh* chbrühe mn- Mise sind scheiden, geLa itte rm „el8> stgrden Verven, entwickeln berat ich durch länge- ligeu lägt, W te. dn 25 Gramm müse auspricht Be. L Twckenweiß« n dew.gcschmtt^ yi Ultet Massa Gramm fltmtip tfte hinzu, wälzt die Sochkistt. 75 Gromn w i TrockcnkarVM. r Zwiebel, lischt vld mch- ZSZ % A 5 X lE^»-ivusklt ^ 3 M-- .rlch^ )u9nmilion6DaH S°bb^sI>! ivsrmlvlungvn I Gat mödl. Zimmer mi- 1 ob. 2 Setten bi» 1. Avril in vermieten 05862 SeiterSweg 75 M, l. V!öbl.Zimmer »1. Avril tu vermieten 05857 Marktplatz 15 ll. 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Für die vielen beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung itnfcic* Zn mieten (iriurbr (fine An»ahl Wohnungen v. 1—8 Zimmern. 20 möblierte Zimmer. 1 möblierte Stab» mimt mit 3 Zimmern, t Vanbbou» von 6-8 Zimmern und eine 3—.'-Zimmermodn. t Jaulet mit Mannheims 3möbU Zimmer mit Kochgelegenheit. Willi W*llbott sagen wir allen unseren aufrichtigen Dank QiiObclintberc danken wir deni verband her (Gemeinde- und Staat» arbeitet, den Arbeitern de» Stadt. (Mn»- u. Wasserwerk», foiuic seinen Mit- Ion firm an ben, welche Kränze am Grabe unicre» lieben liniftbln'enen niederlegten und ihm da» leine (Meleit gaben Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Wallbott. «testen. S». Mär» 1919. Friedrich Hohbach, Waller ttlapprot öermlbt: Karl Lenz. Wir verlieren in ihnen tüchtige Turner und ante Kameraden. Wir werden ihnen ent treue» Andenken bewahren. Lvrn-Verein Allendors a. 6. rahn. Nachruf: In dem furchtbaren Ringen de» Weltkriege» mußten nachstehende Turnbrüder Ihr blühende» Vcbcn lassen: Heinrich Abel Ludwig Bremer Wilhelm Tüitge» Konrad Dudcnhöfcr Friedrich Haus Karl Reeh Nachruf Wir beklagen den febtueren SBcrhiü nachivlgetider Sangesbrüder. welche in dem furchtbaren Ringen de» Weltkriege» ihr blühende» Vcbcn lagen inubten: Vito Lack, Lehrer Karl (Kerhart Heinrich Bögler Heinrich Pfeiffer Ludwig Römer Hermnun Lpper. Fhr rege» Wlttoirfcn In der Vflene de» deutschen CMeinnnc» wird un» stet» in Erinnerung bleiben und weiden wir ihnen in allen Zeiten ein ehrenvolle» Andenken bewahren. 1 Gesangverein „Loncor-ia Ettingshausen nadiruf! Durch da» Bölkerringen wurden un» nachstehende Miiglieder entrissen: Gesallen: Heinrich Hirn, Ludwig Ulm, Fricdrichcklrnold, Wilhelm Arnold, Karl Weber. Wir werden ihnen stet» ein ehrende» Andenken bewahren 3632 Turnverein Bieber In tiefer Trauer: ?it ftnöfntiidie Sifiormpfrbinönng llitlliia. - L F» Todes-2lnzeige Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, bah nitfere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Patin Frau Maria Etthack Mw geb. Pitz am Freitag morgen 6 Uhr nach langem, schwerem l eiden im Alter von 31 Jahren gestorben lit Die tiestrauernden Hinterbliebenen Familie Johanne» Pitz Familie Wilhelm Pitz nebst allen Angehörigen. Garbenteich, den 21. Mär» 1910. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittag» 4 Uhr. statt. [3649 Stabt. Wohnunqsnachlvkis (Siehrn West.Anlage 31, Teleph. 2034. ES sind »n vermieten: 1 Lagergebäude mit Bureau- ranmen. 1 Vaden mit Wohnung von 2 Zimmern, mehrere Vaden. Vagerraume, Stallung und ’i'eu- ?tt RciDMWft fir ?tlc tu Fkttk, ?crli.i f (bliebt Anbanverträge für Sontmerölsaateu. Für Sommerrübsen. Leindotter. Mohn und Sens werden anher den lodnenden Abnabmeoreilen Ilächen»nlagen. für Sens auherdem eine Druich- Prämie, gewahrt. Der Bezug von Natronialveter für Anbauer wird vermittelt. Im Gros, her,ogum kann der Anbau von Rübsen. Mohn. Dotter und Sens nut empfohlen werden. Nähere» durch die unterzeichnete Kommission de» NeichSausschnNe»: 3G3k;> Landwirtschaftliche Zentralgenoffenschast TlUlksllgUNg Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Großvaters und Urgroßvaters Herrn Ludwig Bender sagen wir allen unseren innigsten Dank. Dik trmitrnhtn Hinterbliebenen. Gießen, Hannover, Halle, den 21. März 1919. (Bott dem Allmächtigen hat cs gefallen, heute nacht */«* Uhr meine liebe älteste Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin, Tante und Nichts Wilhelmina durch einen sanften Tod von langem, qualvollem Leiden zu erlösen. 3n tiefem Schmerze LH. a. Angehörigen: Mn Regina Scherer wroe. (Bieben (Ebelstrabe 18 !.), Frankfurt O.M., Kempten, den 21. März 1919. wwt Die Beerdigung findet Dienstag den 25. März, nachmittags 2*', Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. ' - Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode unseres lieben Vaters sagen wir tiefgefühlten Dank Im Namen der Hinterbliebenen ■ im 23. Lebensjahre. O587.1 Karl Poth Liesel Glöckle. Worms a. Rh., Gießen, den 22. März 1919. Die Beerdigung fand in aller Stille in Frankfurt a. M. statt. Am 15. März entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau und Schwester Anna Poth geb. Glöckle Todes-Anzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute früh 61/» Uhr meine Frau, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Frau Luise Stuhl zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Robert Stuhl. Gießen, den 22. März 1919. Die Beerdigung findet Sonntag, 23. Mirz, um 27, Ubr auf dem neuen Friedhof gsatt. Mlf Brenichol; zerkleinert. liefert jede» C.uantum »rei Hau» Carl Hans jr. Franks Sir. 59. Tel. 2sS. Offeriere mein Vager in prima Janchcfässern qu» Varctzenhol» und Sijdiisfidiiiti Z 59—13911 vtL faT Branntwein- und (fifi6fnner iowie mehrere <».ilbituck» lass» r. geeignet s. Bütten. Fobs. Vang. Lüfermstr^ Vauggön». Bi»ma>lk'ir. (L d. Nahe e. JBabnUof.l Jauchepumpen „ verteilen „ Trichter „ schöpfen empfiehlt l'.tile Edgar Borrmann, Elsenhandlunx, tiletien._______ m"; Sohlennägel »iio 4 int.. Täckse «ilo il u. 8 Mk Drablstilie für alle Gewerbe Muster frei. Eu Jlrger. Frukhrtl. Hol»graben 7. 29691 Ttorfcne» Sudirn- ii.iennfn^elj empfiehlt billigst Schlier, Lider llrUe L Krähjahrs-Pstrlieiilarktza Am Mittwoch den 2 Avril 1019 vormittag» von 7 Ubr nb sindei auf den städtischen Markt anlagen au der Nodbeinn r Ltraste Pferdemarkt statt. r ' Bezüglich der in der Nabe de» Marktplätze) vorhandenen Stallungen erteilt Herr Hosloon kutf.lier €»itbn Auskunft. i Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung de» beiten Pferüematerial» verbunden, wofiir über 2200 Mark »ur Bertiigung neben, darunter 4» Mk auSMitteln de» VandmirlschanSkammer-AuSichiisse» der Provinz Cberbcifcii. wovon 10) Mark anv , Prifmiierung von »voülen de» Arbeitsschlags in i Abteilung \ 1—VII Verwendung finden lallen. Der PrämiientugSvlan ist von Herrn 2Veln- 1 bänbler *11 u>ift Schwan in Wie ,en erhältlich. Die Prämienverteilung erfolgt nach Beendigung ! der Prämiierung. Glefren, den 12. Mär» 1919. Die städtische Bserdemarkt Tevntatio». I. B-: Schwan. 33608 Freiwillige Versteigerung. Montag den 24. d. Mts., von 10 Ubr vor- mittag» ab, versteigere ich in der Östrone" »u Bad Naudeim, auf Rechnung, den e» anaeht, öffentlich meistbietend gegen sofortige Barzahlung 1 Mahagonle-Schlafzimmer, fast neu, besteh, au» 2 Betten mit »aookmatratzen, 2 Qifien, Plumeau mit Be»ug 1 Steppdecke mit Leidende»»«, 2 Nacht- tischchen mit Marmorolaiten, 1 Waschkommode mit wei ter Marmorplatte und Spiegel, 1 »wetiürigen Svieaelschrank, 2 Stühlen. 1 Handtuchhalter und 2 Bettvorlagen. 1 Pitch vtne Schlas»immer, fast neu. besteh, anv: 2 Betten mit zkavokmatratzert stoufklsfen. Steppdecken und Plumeau. 1 Waschkommode mit meiner '.VlnrmovDlrtttc und Sviegel. 2 Nach.ttschcheu mit Marmorvlatten, 1 Spiege schrank, 1 Handtuchhalter, 2 Bettvorlagen. 2 Nufibaum sournierte Eichen - Schlafzimmer, bestehend au» je 2 Betten mit Rofrbaarmatratzeu. 2 ^kochtfchränkchen mit Marmot vlatten. 1 Waschkommode mit Marmorvlatte und Spiegel 1 Solegel' schrank. 1 Handtuchhalter. 2 Stühlen und 1 Teovich. 1 weifte» Lchias»immer lackiert, mit schönen eis. Bettstellen, im übrigen dieselben Teile wie vorder. ncrner eine Anzahl einzelne Betten, Kleider- schränke. Sofa», Ehaiselongue». Tische, Stühle, 1 rote Piilschgarnitnr tSofa pnb 2 Sessel», 1 wundervolle» Plüschfo a, antik mit geschnitztem Hol»geftell. 2 belle Zierstühle mit Tiichchen, 1 Trtumvdstubl. einige st öne Teoviche.3 Herrenschreibtliche u. Sessel da»u, und verschiedene andere Diöbelltürfc. sowie 8 Dutzend Aloalafilber Berndorfer Messer und Gabeln, 2'/, Dtzd. achtteli. Aloakafilber-Befrecke. ein Pouen gute Steppdecken. Plumeau und Kovsklfsen, 1 El»fchrank. 1 Handnähmaschine u. ettOTafelklavier. Perstelgeritug bestimmt 961 ID Schach, Pfandmeister und Auktionator. Holzversteigernng im Gräflichen Forstrevier Arnsburg. Mittwoch, den 26. März 1919 werden aus den Distrikten: Hard, Hain, Note Erde, fil. Seife, KolnhäutzerKopf und Feuerstädt versteigert: Nutzholz: 120 St. Fichtenstangen 3. Kl. = 4,46 Fstm. 504 St. Ne^sstangen = 8,51 Fstm. 208 St. Bohnenstangen — 0,55 Fstm. Nuhscheiter: Nm.: 4 Buche, 8 Birke. Brennholz: Scheiter : Nm.: 82,3 Buche. Prügel: Nm.: 210 Eiche, 76,2 Nadel, u. Weichholz. Stöcke: Nm. . 15,6 Buch«, 11,8 Eiche, 50 Nadelholz. Neiser: Nm. 577 Buche, 485 Eiche, 402 Nadel- und Weichholz. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Iusammenkunst 10 Uhr vorm. Kreisstratze Lich-Eberstadt am Fägerpfad. 9602D GrLfl. Oberförsterei Arnsburg.___________ Krtiwtllitie $?rftctflening von InnMv rtiriinftltdjrn (Geräten wegen Aufgabe der Landwirtschaft am <4. Mär», nachmittag» 3 Uhr tu Lich, Sodeldofgalle 5. Dalclb t wird eine frischmelkend« Ziege »e kaufen aesncht.________________________________S46ü Bekanntmachung. Zufolge Verfügung des Een.,Kdo's. 18. v. 12. Februar 1919, Adi. I de Nr. 6725, werden am Mittwoch den 26. Mär» 191» vormittags 9* , Uhr im Kloster Arnsburg drei zu landwirtschaftlichen Zwecken geeignete und ein ge. sederter Wagen mit geschlossenem Wagenkasten öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Polizeikomimfianal Arnsburg. 36030 Heß' Bekanntmachung. Zur weiteren Uebersührnna unserer Krieg»- tätigkett In den »>ri?den»stand sehen wir un» ge» 11011,11. folgende Einschränkungen unserer ltzeschaft»« führung vom 1. April d. I». an vor,«nehmen. Sie 8ikbrgl,Mkil!iiiz foroit lit Mtähflnbcn wtrötit »öilhiii aufgrlöR. S)it iUgtrariut Äbttilntt, (ömV), fflüditlin|9iiitio!||t,'JUitc=«taucnititi.i,$laüt und der Nkjirssai.Wß fnr trrnt. n. lritMks. ?tnffi6t halten bl» aus weitere» öffentliche Sprechstunden nur noch Montag», Mittwoch» u. Freitag» vormittag» von 10 bi» 127, Uhr. mt »Irtnt. a war. 1918 gIote8 $lrc„v Oot»brrflriflrriini| brr Stobt ßlrfirn. Montag den 84. ®tlt| 1919, vormittag» 9*/e Uhr beginnend, nxtbvn tu den Itzaldunoen der Stadt (Sieben im v«»irk de» Farstwart» »vlt- Hochwart (Äbt. HO, 82) versteigert 2 Nm. Buchenschelt «Anbruchl 2060 Buchenwellen 700 (SldjeniueUen 29L Rm. Buchen tock 14 Nnt. Eichen wck Zniammenkunft: Wann schneite, A Schneise Wieben, den 18. Mar» 1919 34788 Der Oberbürgermeister. I B: Grünewald. Holzversteigerung. Freitag den 28, Mär» I. d. vormittag» 91/, Uhr beginnend werden bei Gastwirt Langohr am Bahnhof zu Nieder-Ohmen au» den Forstorten Mühlberg, Hofitrauch. Psetlenfack. Unterer Hiag koo». Haag, Oberer Haagkovf, Zunger Zwilling, BordernerSovs. Miltelnerstoof. CurtfoDl und Dorn- krätzer der Forstwartel Nleder-Ohmen versteigert: Stämme: 2 (fldien 4.3tl - 1,13 f>um., 10 wichen 6. Kl- — 2,53 .rinn, 2 Eschen 4. und 5. ÄL = 0,63 Fstm., 2 Linden 4 u "u ÄL — 4,‘>2 Fstvu. 1 Lärche 3. SU. — Ml Fstm. Derbstange»: 18 Eicken «Deichseln» — 0.H4 ,>stm.. t» Aschen — 028 Fstm. Nunicheiter, Nm.: 42 Eichen «rund, L-'» und 3 Mtr. lang', 8 Eschen (1/i Mtr. lang», 13 Hainbuchen «rund und 2 Mtr langt Nutz knüppel, .Hm.: 6 Eichen «2 Mtr. langt. 3 Eschen 112» Mtr. lang». Scheiter, Rm.: 170 uche, 30 Hainbuche «rund'. I Ahorn, 183 E«che netl» rund»,2Biike,2Erle,651ieser. 4 «lichte, kt nüppel. Rm.: 00Buche. 04 Hainbuche, 7Esche, 252Eich«, 1 Birke, 2 Hirsche. 7 Erle, 1 Aloe. 1 Vtnde, 10 Liefer, 1 Varme. 6 «vich e Reisig. Rm.: 297 Buche. 210 tzriche. Stöcke, Rm.: B Buche. 31 Elche. 22 Fichte. In sämtlichen «Zorstorten kommen nur die blau unterstrichenen Nu.nmern »ur Berneigerung. Wiederoerkänfer fiud vom Mitbieten auf da» Buchettfcheit-, Buchen- und Hainbuchen UnüppelholH ou» Kfttiloflen. Nähere Auskunft erteilt Herr Forstwari Birken- stock au Nieder-Ohmen. Grnuberjp den ix Mär» 1919 Hessische CbcrfdrfUtei Nieder-Obme». Schneider. 37,71 3n dem Konkursverfahren über das Berniöqetz der Gewerbebank Lollar, e. G. m. u. H in Lollar, wird an Stelle des verstorbenen Nechtsanwalt» NSmheld der Nechtsanwalt Dr. Spohr in GieheN zum stonkursverwolter ernannt. Termin zur An örung der (Bläubigeroerfomm- Inng über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters wird auf Samstag, 6. April 1919, vormittag» 9', Ahr, gimmer Nr. 6 anberaumt Giehen, den 19. März 1919. Heff. Amtsgericht 36O5B Holzverfteigernng Donnerstag den 27. März tVI9 von morgens 9 Uhr an soll in den Waldungen der Ge, meinbe Annerod folgendes Holz versteigert werdeir Vrennbolz 46 Nm. Liefern.Nundscheit, 130 Nm. Kiefern«. Knüppel, 3 Nm. Fichten-Knüppel, 1950 Kiefern» Wellen. 52,4 Nm. Kiefernstäcke. 3601 Die ZusBmmenkunst ist auf der Grünberga Strafte am Psarrweg. Annerod, den 22. März 1919. Bürgermeisterei Annerod Horn. Nr. 69 Zweites Blatt Srotz-heften. Begangenen Samstag verbreitete der Aktions- aussckmß des Hessischen Volksbuntes mit der Lante auflage des Gicßcuer Anzeigers einen 9Iufruf zum Beitritt aller, die mit seinen Zielen, der Erricft- tung eines großen Staates Hessen im Rrh- men eines starten teutsckxm Reiches cirtDcrftanOiii sind und ihrerseits in diesem Sinne für den freiwilligen Zusammenschluß aller Bewohner Hessens, Nassaus. Waldecks und Wetzlars werben wollen. Tas Ergebnis des Aufrufes hat alle Erwartungen weit übertroffen und zeigt, wie sehr der Gedanke des Zusammenschlusses tn Ober Hessen Wurzel gefaßt bat. Eine Zusammenstellung der Eingänge an Beitrittserklärungen (die, wie wir nochmals betonen, unter Vorbehalt aller religiösen, politischen und sozialen Anschauungen und vh^re daß irgend toetdx? sruairzielle Verpflichtungen dadurch erwachsen, erfolgt sind) ergibt, daß die Ortsgruppe Gießen des Hessisckxn Vollsbundes bereits das Recht hat, für 11250 Menschen ihre Stimme zu erheben, wotei die Gießener Dei- trittserNärungen nicht eingerechnet sind. Weitere Beitrittserklärungen gehen tagtäg'ich noch ein. Unter den Karteneingängen befinden sich nur 11 Ablehnungen. Es ist nicht belanglos, die Gründe der Ablehnung zu betrachten. Mehrere davon zeigen, daß die Bestrebungen des Hessischen Volks- Bundes immer noch mißverstanden und als Parti- kularisMus wufgefaßt werden, wie es ein Einsender aus Großen-Buseck ausdrückt: „Ich bitte die Herren vom Volksbund, laßt nur die alten Iressischen Zustände nicht wieder eintreten", oder ein anderer aus Kinzenbach: „Für Sonderbün- delei haben wir kein Interesse." Gerade dem Par- tikularismus und der (Eigenbrötelei ter Kirchturmsinteressen 'will ja ter Hessisckse Bolksbund entpegentreten und im Rahmen des Deutschen Merckres ein in sich abgerundetes Staatswesen schassen, das alle Hessen vereint, während einem schaffen, das alle Hessen vereint. Gegner hat ter Volksbund in den Berttetern des deutsckien Einheitsstaates. Ein echter deutscher — Anonvmns schreibt: „Ihren Partikularis- muS und Civnbrö el.n kann ihals eckt.r De t ch r rtid)t mit machen. Ich trete für eine deutsch« Einheitsrepublik ein und glaube, daß auch in dieser furdxtbaren Zeit eigentlich Tein Sinn vorhanden wäre für Hessenland usw., als wie nur für ein freies einiges deutsches Vaterland." Ein anderen aus Großen-Buseck, erklärt kategorisch und mit großem Vertrauen: „Bin für Ihr Staatswesen Nickst mit einverstanden. Scheidemann wirds sck>on machen." Die Verhandlungen im Derfassungsausschuß werden mittlerweile jedem gezeigt haben, daß ein alle Stammescigenart verwaschender Einheitsstaat kaum Aussichten hat, während sich einer bundesstaat. lichen Neugliederung auf der Grundlage von starken, in sich geschlossenen Stammesstaaten die Wege immer mehr ebnen. Wir verweisen auch auf die Entschließung der Gesamttagung des hessischen Volks- buntes, in der es heißt: „Allem voran stellt der Hessische Dolksbund die Einheit und Stärke des Reiches. Alles, was das Reich selbst leiten und lenken will, fei sein, nur in diesem Rahmen will bas hessische Volk ein glückliches Dasein unter der Verwaltung eigener Landsleute und in Pflege seiner bulture'en Güter führen. Mehrere Einsender betonen ihr Preußentum durch die Worte des Preußenliedes „Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein". Diese Karten kommen aus Krofdorf, Rodheim und Heuchelheim. Der Hessische Dolksbund will nicht „noch mehr Grenzpfähle aufstellen in unferm deutschen Vaterland". Die Zusammen- fassung zu Stammesstaaten wird eine große Zahl von Grenzpfählen endgültig zu Brennholz werden lasten. Wenn aber em Crumbacher sich zu den Versen versteigt: Wir sind Preußen, ihr seid Hesten! Das habt ihr wohl ganz vergessen? Preußep wollen wir weiter sein, Den Wahn Großhessen Iaht daheim, so könnte man ihm mit einem in einer andern Zu- schrift enthaltenen Vers antworten: Wir waren einmal Hesten, Eh' Preußen uns gefresten, Und fragt man unser Herz allein, Woll'n wir nicht länger Dreuhen sein. Eigenartig ist noch eine Zuschrift von Odenhausen en der Lahn. Die guten Odenhausener können sich Samstag, 22. März W9 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten) nichts Schöneres denken, als Gießen angeschlosten xu sein, wollen aber auf keinen Fall - Hesten w.rden, sondern echte Deutsche bleiben, als ob das eine das andere ausschlöste. Man sieht, der Bedenken sind nur wenige, und die meisten beruhen auf Mißverständnissen. Der W Ile der beteiligten Dolksmasten verfolgt demnach einhttt- lich das Ziel eines Groß-Hessischen Zusammenschlusses. Noch gilt es weitere Stimmen zu werben und Säumige zur Beitrittserklärung zu veranlasten. Möge in Gießen, wo in den Geschäften Einzeichnungslisten aufliegen, das Ergebnis den gleichen Erfolg haben, wie auf dem Lande.__________________________zz. Au» StaM rind Land. Gießen, 22. März 1919. ** Amtliche Personalnachrichten. Am 12. März 1919 wurde ter Fahrkartendrucker in der Hessisch.Preußischen Eisenbahngemeinschaft Frie rich Scheide! zu Mainz, am 13. März der Weichensteller Adam D a m m e l zu Mainz, am 12. März der Schaffner Johannes Keil zu Frankfurt a. M, am 13. März der Bahnhofswärter Ant Ben der zu Bischofsheim, am 12.März der Landgestütsdiener Fohs. Lore zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. April 1919 an in den Ruhestand verseht. - Da der niederländische Generalkonsul H. H. F. van Panhuys erkrankt ist, wurde Herr Post Uiterroeer mit der einstweiligen Ver. roaltung des niederländischen Generalkonsulats in Frankfurt a. M. beauftragt ** Anmeldungen für die Fungviehweiden. Wie sehr die Fungviehbestände Oberhestens infolge der kriegswirtschaftlichen Maßnahmen gelitten Haden, geht unter anderem auch daraus hervor, daß die Anmeldungen von Jungvieh für die Provinzial- Zungviehweiden bei weitem nicht so zahlreich ein« laufen, als dies in früheren Jahren, besonders im Vorjahre, der Fall war. Während im verganqenen Fahre eine große Anzahl Jungvieh wegen lieber- füUung der Weiden zurückgewiesen werden mußte, können nach den bis jetzt erfolgten Anmeldungen noch 100 Stück Vieh auf genommen werden. Die Weide Tiergarten bei Hungen ist bereits übermeldet, dagegen ist in Zell, Lauterbach und Wernings noch Platz vorhanden. In erster Linie werden die Tiere, die dem Zuchtziel der Provinz Oberhesten (Simmen- taler und Vogelsberger) entsprechen, berücksichtigt, während cs nicht ausgeschlossen ist, daß auch ausnahmsweise in diesem Fahre Tiere der Niedcrungs- rassen angenommen werden. Die Landw rte, die noch bte Absicht Haden, bie Weibe zu beschicken, werden gut tun, balhjgst bei dem Landwirtschaftskammer- Ausschuß in Gießen anzumelden. Die Dorteile des Weideganges sind so augenfällig, daß man keine Worte darüber zu verlieren braucht. Nur ist es notwendig, daß auch der Weidebeichicker sein Teil dazu beiträgt, daß der Erfolg des Weidegangs nicht ausbleibt. Kommt siallgewohntes Vieh unmittelbar aus dem Stall auf die 2Be.be, ist ein Rückgang des Gewichts- und Ernährungszustandes unausbleiblich. Das Vieh muh für die Weide vorbereitet sein, ßu diesem Zweck müssen die Weidetiere vor Aufttied durch den Aufenthalt in Tummelplätzen und Gras, gärten gegen die Einflüsse der Witterung abgehärtet werden. Ebenso ist die Verabreichung warmer Tränke zu vermeiden. ** Auf der Liebigshöhe findet morgen, Sonib tag, um 4 Hhr ein Militär-Streichkonzert der Re- gimentsmusik 116 statt. Aus dem befffcttn Rheingcblet. *= H ö chft a. M., 21. März. DaS französische Militärgericht verurteilte die Farbwerke zu 12000 Franken (28-10 Mk.) Geldstrafe, weil sie zur Erlangung eines Ausweises falsche Angaben ge- inacht hatten. Mit ter gleichen Strafe belegte man den Hilfssckmffner Jakob Daum aus Frankfurt, der 60 Kg. Kaffee ins unbesetzte Gebiet schmuggeln wollte. — Friedrich Alberti hat sich über dinen Wachtposten lustig gemacht, wofür er hundert Franken zu bezahlen hat. = Mainz, 21. März. Kaufmann Ernst Christ, der auf einem Jagdausflug in Holzhausen von den Franzosen festgenommen wurde, fauiB diese Unbedachtsamkeit mit 6000 Franken Geldstrafe und zwei Monaten Gefängnis büßen. Seine Jagdwasßm verfielen ter Beschlagnahme. = Cronberg. 21. März. Durch die Besetzung Cronbergs und ter übrrgcn Taunus-Erd- beercnecke stößt die Ausfuhrder Erdbeeren in das unbesetzte Gebiet vermutlich auf große Schwierigkeiten. Um die gewalttge Ernte nicht dem Verderben pveisgeteu zu müssen, haben die Erdteerenzücktter durch Vermittlung des Bürgermeisters cm Gesuch an die französische Militär- tehörte um Ausfuhrerlaubnis für die Erdbeercn- ernte gerichiet. Tie Entsckieidung wird in diesen Tagen envartet. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. Samstag, 22. Marz, nachrn. 5 u. abbs. 8: ®e- legenh. z. hl. Deichte. Sonntag, 23. März, 3. Fastensonntag. 6',,: Beichtgel; 7: Hl. Messe; 8: Austeil b. hl. Komm.; 9: Hochamt m. Preb.; 11: Hl. Meße m Preb.; 4: Fünglingskongregation; 6: Ehristenl.; darauf Paff • Anbacht. - Dienstag, abbs 6: Fastenanb. - Donnerstag, abbs 8: Fastenprebigt. - Diaspora-Gottesb. am 23. März: Grünberg 9’/,, Hungen 9',. Lingeandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Da in vielen StÄ>en Not und Mangel herrscht, werden die vielen kleinen und großen, Leute mit ilwen so mühsam erhaltenen Lebensmitteln (Traglasten) auf den Eisenbahnen in Oter^ Hessen im Interesse der Menschlichkeit i. a. nicht belästigt. Warum nimmt der Soldatenrat im Bahnhof Gießen solchen Reisenden die Traglast, die Nahrung weg? Wir haben doch an vielen Orten Hungersnot, an ter täglich viele tentsche Landsleute stauben!_______Gin Mensck-enfrcund. Letzte Nachrichten. Die dcntfche FricdcnSdclcganon. Berlin, 21. März. In einer Kabinetts- sitzung am Freitag wurde unsere Friedenstele» gation, die sich nach Paris begeben wird, endgültig zusamme^e,'tollt. Die Neunen der Füftrer iter T-cic- ganou wurden vte> ■ vor längerer Zeit tekMtnt- gege.'e': Staa Lsekretä. des Ae ißeren Gras Brockdor i f- R a .: 1, Reichsmmi er Tr. David, R>nck>smrittsüer G ie s b c r r s, Abgeordneler Prof. Waller S ch ü ck i n g - Marburg, Gesandter Dr. Adolf Müller-Bern und Bankier Tr. Molch i 0 r - Hamburg, ter an Stelle von Max Warburg ernannt worden ist. Diesen führenden Unterhändlern stehen 3 8 Vertreter aus Handel und Industrie und aus dem teuttoen Ge i stes leben zur Seite, bet deren Auswahl das Kabinett möglichst alle Zweige des öfsentlickion Lebens berück sich'igt hat: Pros. Aereboe, Breslau, Geh. Komm.-Rat Arn- Iplb, Prof. Baumgar:en, Kiel, Geh. Rat Beullen- te:g von den Phönirwcrkcn, Prof. $extn, Mün- djen, Tr. Bosch, Ludwigsl,>asen, von den Anilinfarbwerken, Luio Brentano, München, Geh. Reg.- Rat Tr. Cuno von der Hamburg-Ameriltt-Linie, Tirektor Deutsch von ter A. E. G„ Geh. Kvmm.- Rat Tvtel, Leidig, Komm.-Rat Haaro, Lennep, Geh. Komm-Rat Louis Ipapen, Köln, Verbands- fetrelär Hartmann von den Hirsch-TmtDerschen Ge- trerVereinen, Generaldirektor Hernccken vvmN-ordd. ^loyd, Prof, von Hergesell, Berlin, Geh. Berglrat Hilger, Berlin, Abg> Frau Juchocz, Hermann Struck, Berlin (zioni^ischer Vertreter), Komm.-Rat Klenrm, Mmmheim, Bischof Ko rum, Trier, Abg. Legien, Tirekwr Lübsen vom Rlieinisch-Westfäli- fctett Kolüensyndikat, Reichs rat von Miller, Mün- djen, Obermeister Plate, Hannover^ Direktor Pöhl- mann von ter Vereinsbank in München, Walter Ratteuau, Berlin, Tr. Ratl)gen, Dahlem, Tr. von Rictemann, Hamburg, Louis Röchling, von ten Stummschcn Werken, Tirdktor Schmitz von "ber Metallgesellschaft, Frankfurt a. M., Direktor von Strauß, von ter Deutschen Bank, Geireralsekretär Stegerwald von ten christlichen Gewerksck^iften, Urbitz, Berlin, Vorwerk, Hamburg, Bankier Mar Warburg, Hanrburg, Prof„ Max Weder, Heidelberg, Withost, Hamburg. Schließlich wurde noch eine dritte Gruppe von Mitarbeitern bestimmt, die während ter Frietens- verl-andlungen in Berlin bleiben und mit ihrem sachverständigen Rat dem Kabinett wie den Unter- l^ndlern in Paris zur Seite stehen soll. Diese Gruppe umfaßt sämtliche Zweige von Sxrnbel, Industrie und Wirtschaft. Tie deutsche Presse wrrd in Paris ihre besonderen Vertteter T)aten. Dcr BerfofsunffSliuSschuß der Natioiililverfanimlnng. Weimar, 21. März. Der Verfaffungsausschuß nahm heute Artikel 18 an, welcher lautet : „Zur Vertretung der deutschen Gliedstaaten bei der Gesetzgebung und Verwaltung bes Reiches wirb ein Reichsrat ge- bilbet." Der Ausschuß vertagt bann die weitere Beratung auf Montag nachmittag 3'/, Uhr. Die Ncubildunff der preußischen Rtg'eruog. Berlin, 22. März. Für den Fall, daß sich das Zentrum an ter Regierung beteiligt, kommen nach ter „Germania" das Justiz- ministerium, das neu zu errichtende Wohlfahrts- Ministerium und ein Minister ohne Portefeuille in Betracht Tie Demokraten mrufren einen Ver- mittlungsoorschlag in ter Frage des Kultusministeriums, nach dem die Entschndung über die Ein- ntljrung ter Kvnfessions- oder Simultanschule in die Hand ter örtlichen Sckmlgemeinten gelegt werten soll. Tie Verteilunfl dcr eiuzuführenden Lebensmittel. Berlin, 21. März. (Priv.-Tel.) 3m Reichsernährungsamt haben gestern Beratungen ftattgefun# den über bie Frage ber Verteilung ber aus dem Ausland eingeführten Lebensrnittel. Man wird bei der ersten Cebensmittclfenbunq bie ivbustriellen Gegenden und die Städte, die eine Einwohnerzahl von über 20000 Bewohnern haben, berücksichtigen. Da- durch werden bie ankommenden Lebensrnittel, namentlich Fett und Fleisch, einer notleidenden Bevölkerung von etwa 25 bis 30 Millionen Einwohnern zugute kommen. Der Streit nm Polen. Berlin, 22. März. Die „Deutsche Tageszeitung" nimmt Notiz von einer Pariser Meldung, nach der sich sowohl die deutsche wie die interalliierte Kommission an Erzberger mit dem Ersuchen gewandt habe, jetzt nach Abbruch ber Verhandlungen eine neutrale Persönlichkeit vorzuschlagen, die bei Kommission für Polen beitreten soll, um den Streif zwischen Deutschen und Polen zu schlichten. Aufhebung der Blockade über Oesterreich und Ungarn. Wien, 21. März. (WTB.) Das Korrespondenz- bureau teilt mit: Das Staatsamt für Aeußeres erhielt von der italienischen Waffenstillstandskommission bie Mitteilung, bah in Paris die vereinigten Mäckte einstimmig dieAufhebung derVlockade über das ehemalige Oe st erreich-Ungarn beschlossen haben. Die praktische Tragweite der Aufhebung der Blockade kann augenblicklich, da genauere Mitteilungen noch n cht oorliegen, nicht beurteilt werden, doch dürfte sich daraus jedenfalls ergeben, daß Waren, die nicht als Kriegskontrebande betrachtet werben, aus neutralen Landern bezogen werden können, und daß Schiffen neutraler Staaten bas Anlaufen der adriatischen Häfen gestattet ist. Ungarn wieder im Kriegszustände mit der Entente? Berlin, 22. März. Ter „Lokalmrznrrer" meldet: Nach einer spät abends pier aus Budapest eingetr-offenen Meldung befindet sich U n - gern seit heute nachmittag wieder im Kriegszustände mit ter Entente. Eine Bestätigung dieser Meldmm war nicht zu erreichen, da eine telephonische Verbindung mit Budapest in ten Abendstunden nicht nwgluf> war. Im Laufe des Nachmittags waren aus Budapest Gerüchte einge« laufen, daß die ungarische Regierung temmif-,saniert habe, um einem saziali rischen Ministerium Platz zu machen. Tie Zeitungen sind nicht erschienen, da dcr /öetzerstreik, ter einen politischen Etzarakter Hot, noch fortdauert. Znm teueren Versiündnis dieser Meildung sei auf eine gestrige Meldung hingewiescn, wonach die Entente die Besetzung von fast ganz Ungarns mit Ausnahme von Budapest plant, weil die ungarische Regierung sich der bolschewistischen Bewegung gegenüber zu schwach getzeigt bäte. Was an all diesen Gerüchten wahr ist, muß abgavartrt werten. Die Arbeiterbewegung in England. London, 21. März. (WB.) Die Eisenbahner haben den Vorschlag ber Regierung abgelehnt. ®beri)effijd)er Kunitoereln. Giesten, 22. März 1919. Tie diesmalige Ausstellung im Oterhesfischen Kunswerein steht int Zeickien des Expressiv- u i s m u s, ter durch eine sehr starke künstlemsche Kraft vertreten ist. Der Boden für diese Kunstrichtung ist hier in Gicsten noch nicht geebnet, obwohl he sich in kurzer Zeit durchgesetzt hat und einer ihrer ausgesprochensten Vertreter, Kokoschka, neuerdings an die Kunstakademie von Lerpzig berufen wurde. Expressionismus ist im Grunde genommen ein Weltansck-auungsproblem, das mit text Worten nicht abge an ist Es in seinem ganzen Umfange »ii verdeutlichen, mangelt uns auch der Raum. Um seine Malweise dem allgemeinen Verständnis näher zu bringen, müssen wir uns daher daraus besck)-ränken, lediglich die opttsche und maltechntschc Wurzel seines Wesens zu entblösten. Optisck>e Gesetze, besonders das ter Komplementär- (sich ergänzenden! Farben, von Goethe zuerst untersucht, von Helmcholtz weiter ausgebaut, wurden zum Ausgangspunkt ter neuen Richtung. Man ging auf das für ten Maler Primäre, die Farbe, zurück und fhtteerte die Wirkung der Farben zunnander. Ihre Erkenntnis, ihr Studium, die Erfüllung ihrer eigentümlichen ^-ordc- rungen bildete ten neuen Stil. Tie bisherige Maleret ging von dem neutralen Don ter Untermalung aus, bestimmte den meist kreisförmigen Äck'tgang und beachtete das Gleichgewicht über der senkrechten Achse. Die Farbe wurde allmählich aus dem Unterton htwaus gesteigert, sie war nur wichtig als Valeur (V.üeur ist tee Einordnung des Farbflecks zu Hell und Dunkel des Btltes-. Erst ganz zum Schluß setzte man die schärfsten Farben auf Ter neutrale Ansangston teittmmte den Gesamtcindruck. (Carriöre, Legros, WlmUers.) Tie Farbe als solche spielte hierbei nur eine unter-, geordnete Rolle. . Manet und die Jmpresttonrsten brachen mit dieser Tradition. Sie suchten das Brld ntcht mehr langsam vom Schatten zum Ltcht, vorn neutralen Ton zur Farbe zu steigern, sondern suchten mner- halb der tonigen Einheit die grötzte Farbigvrnt zu erreichen. Renoir baut in ter Spä zeit lerne -outer fchov. außerhalb der tonigen Einheit auf Rots, Grüns und Blaus auf, und über iljtt führt ter Weg zu Cezanne und van.Gogh, der seine Bilder rein auf die Farbe hin sttlisicrt. Das Gesetz dcr Komplementärfarben wurde praktisch nunmehr angcivendct. Tie ErVmntuis, daß farblose Flack)en durch Farbscärke in ilwcr Erfckseinting vereitert und zur entgegengesetzten Farbe hingedrängt werden, wurde maß^bend für die ganze Bildgeslaltung. Ter Expressionismus in dtcser Form geht von ter Warm Farbe aus, ohne an thre Beziehung zu Licht oder Dunkel zu denken, unb bestimmt nach ihr die neutralen Flächen in ihrer Farbigl'eit. An S elle ter allen Valeurs gibt hier ter Erpvessionist die Intensität, die sich je nad) ter Kraft ter Haupcharbe steigern must Taher die grelle FarbigLit dieser Bilder. Ton = Valeurs und Farbstärke = Jntcnsi ät bilden ten Gegensatz zweier Kunstrichtungen. Früher ergab die Toneinhcit das Gleichgewicht des Bildes, letzt ter harmonisch abgcwogeire Kvuttast ter Farten. Um die Wirkung zu steigern, beschrätnkt man sich zumeist mit die reinen, ungebrochenen Lokalsarben und schafft intensiv farbige Bilder im Gegenspiel ter Klänge: rot-grün, gelb, violett usw. Die Reinkultur ter Farbe hat ihre Bewertung als Stimmungsträger im Gefolge. Farben rufen in unserer Vorstellung bestimmte G-fuhlc wach. Blau beruhigt, rot wirkt aufregeitd, violett traurig usw., doch kann darauf nicht näher eingegangen inerten. Einige Bi.der der Ausstellung mögen hieraufhin geprüft wcrdm. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung mustc auch die Kontur neue Bedeutung geivinnen. Im Gegensatz zu ten früheren Meistern, die aus ihrem einheitlichen Tongefühl heraus die Kontur möglichst weich und ytri machten, um Uebcrgänge vom Hell zum Dunkel zu gewinnen, sind hier die Farbfläckien in scharfen Kvnruren voneinander abgesetzt. Hiecdurck? wird einmal die Farbe noch er- hebltch in ihrer Intensität gesteigert: dann geivinnt die Kontur, die ebenfalls immer einsack-er wird, eine selbständige Bedeutung. Sie wird wie die Farbe zum Ausdrucksmittel. Ties Bestreben, das auch darauf hindrängt, das Hauptsächliche unter Vernackstässigung des NebenkächlickKM hervorzuheben und die Biütmitte besonders zu betonen, um den Bildorganisinus zusammenzuhalten, erweckt ein seines rhythmisches Gefühl. Aus jeden Fall möge man beachten, datz Malerei zuerst von opttschen uni> anschaulichen Gesichtspunkten zu bcttachten ist, da sich aus ihnen erst die Vermittlung seelischen Inhaltes ergibt. Innerhalb ter angedeuteten Rtckstung nimmt E. V e tz l e r - Frankfurt, dessen Bilder diese Einführung veranlaßt baten, wieder eine gesonderts Stellung ein. Der Aufbau auf Komplementärfarben ist bei ihm nur mehr in wenigen Bildern klar zu verfolgen. Nur der Vicrllang rot-grün-blauorange ist verscküotentlich rein angewendet, während er sonst zumeist das Rot ober Orange aus- fallen läßt, ohne sie durch einen anderen Farbwert zu ergänzen, wodurch seine Bilder einen kühlen Gesamtton erhalten. Seine Porträts werden viele Be- vdxiuer auf ten Weg Mm Verständnis ter Kompositionen führen, von denen mandjt kraftvoll belebt sind und den Rhnthmus ter Bildfläche beherrschen. Es ist bedauerltch, daß die Bewegung des Aktes, zumal des weiblichen Aktes, vielfach den Eindruck von etwas Ungelöstem tehält, während ber kauernde Akt ihm ausnahmslos gelingt. Visionäre Kraft steckt in ter „Freund", „Erkenntnis", „Wasserrosen", oder in der Zeichnung die ^.Besiegten". Wie Rückkehr in eine andere Welt muten die Arbeiten des in Gießen besonders geschätzten Pvr- ttÄkünstlers O. I u n g - Stuttgart an, ter sich in seiner hier öfter gekennzeichneten Art ruhig und sicher fortentwickelt. Seine Bilder zeigen eine weiter zunehmende Verlebendigung. Neu ist ter Gießener H. Geilfuß, dessen EntüTicklung noch nicket llar zu bestimmen, dessen Hauptstärke ater in der Richtung der Studien „Arbeitende Frauen", „®ertrietene" und „Der Herr spricht mit Moses" zu suchen ist Seine farbigen Arteiten schwanken noch zwischen stilisieren- tent Kunstgewerblertum und dtsfusem Impressionismus. Hter als stärkstes ter Gießener Bahnhof. Die Ausstellung wird für Gießen ein Ereignis bilden. zz. Siebener Theaterverein. Gießen, den 21.März 1919. Alessandro Stradella. Oper mit Ballet von Fr. v. Flotow. Flotows Oper „Aleffandro Sttadella", die 1844, drei Fahre vor der mehr gespielten .Martha-, zur Erstaufführung gelangte, lehnt sich in ber Handlung einer Anekbote aus dem Leben bes Sängers und Komponisten Stradella an, ber im 17. Jahrhundert lebte. Demnach ließ ihn ein venetianischer Nobile, besten Geliebte ber Sänger entführte, burch Banditen verfolgen. Diese trafen gerade in Rom ein, als Stradella tm Begriffe stand, sein Oratorium „San Giovanni Battista" in der Laterankirche aufzuführen. 3m Banne seiner Musik standen die Banditen von ihrem Mordplane ab. 3n der Oper ist aus technischen Gründen statt des Oratoriums eine Marren- hymne eingesetzt, bte den Kern- und Höhenpunkt des Werkes bilbet Sonst ist bie Oper an wahrhaft musikalischen Einfällen nicht sehr reich unb ihre Melodik ziemlich flach. Der Stimmung der Handlung ist bte Musik meist nur sehr bebingt angepaßt. Ms Mitwirkenbe waren von früheren Aufführungen her bekannte Kräfte des Frankfurter Opernhauses gewonnen. Für Mara Friedfeld aus Wiesbaden war Frl. Kal len fee- Darmstadt eingetreten. John Gläser als.Sttadella war diesmal etwas matter unb gab den Ton nicht ganz so frei und ungezwungen her. 9m letzten Akt bei der Hymne „Jungfrau Maria" wie in ber Aufführung bes „Iroubabour" holte er allerbings vieles wieder ein und ließ bas Lied zum dynamischen Höhepunkt der Oper werden. Unvergleichlich in der mimischen und musikalischen Charakteristik ber beiben Galgenvogel Malvolio und Sarbarino, denen die Oper wohl ihren Hauptteiz verdankt, waren Richard von Schenk und Hermann Schramm. Was über sie anläßlich des Waffen- schmiedes gesagt wurde, kann mit Unterstreichung nur wiederholt werben. Schenks weicher, farbiger Baß nahm mit ausdrucksvoller Leichtigkeit jede Pastage und fand in Schramm, besten erfrischender Tenor den Waffenschmied belebte, auch hier, zumal in den mehrfachen Duetten, einen idealen Partner. Walter Schneider als Bassi mußte sich mH einer wenig dankbaren Rolle begnügen. Fräulein Kallensees Stimme war klanglich sehr ansprechend' und in ber Koloratur fast schlackenrein. Der Chor erwies sich als sehr geschult. Belebt wurde er durch anmutige Balletts, ausgeführt von Tänzerinne» des frankfurter Opernhauses. Kapellmeister Franz Neumann dirigierte wiederum bie Bad-Nauheimer Kurkapelle, die über einzelne Unstimmigkeiten nicht hinwegkam. Die Aufführung hinterließ einen sehr guten und einheitlichen Eindruck., BilligerMöbelverkauf Neste Schreinerarbeit, nur neue Möbel. 32 Schlafzimmer nutzbaum, helletchen oder gebeizt, mit zwei- und örehürtgen .tllelDerfctirdnfen mit und ohne Spiegel AU Mark 050.-, 750.—, 050 —, 1050—. 1350,- mit Paientniatratzen. Schonerdecken, brciieilfge Matratzen Mark 350.— mehr. 20 Küchen-Einrichtungen Pitfch-artia. naiurlackiert oder hellackterr Mark 350.—, 550,—, (»75.—, 850.—. ^crülo.5, Kleider- schranke. 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Da die Mehr nur innerhalb der Stadt Verwendung findet und monatlich nicht mehr als zwei Hebungen beabsichtigt sind, so wird eine Behinderung in der Berufstätigkeit kaum eintreten. Die Hebungen finden unter Leitung des Garnisonkommandos statt. Es wird hiermit zum Eintritt in die Einwohnerwehr anfge- fordert und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß zum Schutze unserer Stadt diesem Rufe zahlreich entsprochen wird. Meldungen werden werktags in den Stunden von 9—12 und 3—6 Uhr bi» zum 27. Mürz 1919 bei nachstehenden Meldestellen entgegengenommen: Stadthau», Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 15 Alte» Rathaus, Marktplatz 14, 1. Obergeschoß Städtische» AmtSgebäude, Asterweg 9, Erdgeschoß Leben»mtttelamt, Ost-Anlage, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 16 Polizeiamt, Weidengasse 5 Universitäts-Sekretariat, Bismarckstraße 22. Al» Ausweis find bei der Meldung die Militärpapiere vorzulegen. Gießen, den 20. März 1919. 3659B Letter, Regierungsrat Gebhardt, v.weftrell.Gberft Oberbürgermeister. Vorstand des Polizeiamts. 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