I Schaft. Worbnet; 3 < Bst "Zm von <5 “8 tritt iw Kretz Hellen 3 »W-vrden feiten. J Aersrvd, *• Lollar, UMäukn, K. Vieleck rie: Bellers, im, Trais- >1« Be. wirken ihren » um Heber« T*en, wollen müssen über iftrigt Be. 3. bei uns > und Mvil« 319. ' KriegSmaß. 'öhrung vom ?• JOl) bM. >■ 823) wird ■ Verordnung '9Iß Ricks. 8 (ScidMc, llaultim und imt sind, und nechende An- ' Tchlacklung, rbed und zum rlonbnis gilt aultierat und i Betrieb des Iteiaiten und tritt mit bem ihrungsMts, gebenden-rill- l9. 1919, M81&, iim: hier w xv.wA ufrint ine 'M* imlich' nmlintg. -sien imd M Minden W hessische Zen- ^iiwerslöndnrs iTtragt, die bei Tatschen W is-Mggebcndcn novvendW Fon den aus der IM oügstem löege 3üWfMe , ijinttjcnb®* ^-r ISIS' ' gitbrt»W „tu LinlM M -Z-Z M ifSSfeß 1919. Sftö 169. Jahrgang Mittwoch. 22. Januar <919 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen SwiUingsrnnddruck u. Verlag: Vrühl'sche Unw.-Vuch- il Stcinörutferei 8. Lange. Schriftleitung, Geschafttstelle u. Druckerei: Schulstr 7. Postscheckkonto: 3renhurta.m. 11686 vantvertehr: Geroerbebank Sletzen Aiuiat)mc von Anzeige» s. die Lagesnummer vis zum SQadimttiaq vorder ohnejedeBerbnidlichkett Zeilenpreise: für örtliche 'Anzeigen 25 Bf., für answcirtige 30 *Bf., für Reklamen Mk.l.-nebst 20",Teue- rnnasziis lllag;Platzvor- frhriit 20 % Aufschlag. Lauvtschri'tleiler: Aug. Äoetz Verantwortlich für Politik: Ang. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Renchold Zenz; für den Anzelgentell: v. Beck; sämlllch tn Gießen Der toietzeser >»zet-« erscheint täglich, außer konntaaS. - Beilaaen: Giebener^mnilienblütter; lüe-stkitt für den Kreis Kietze». Vczugspreir: monatl.Plk.1.35, vierteljährlich Pik. 4.05, durch Abhole- iu Zweigstellen monatl Pik. 1.25 durch die Post Pik. 4.05 viertel» jährt, ausscht. Beitellq. fttrntprcdi - Anschliisie: für die SdjnUlcihuiql 12 Berlaa,Gt'schä'tsstelIe5l Anschrift für Tralilnach- richten: Anzeiger Siehe». 401 Deu.'sch nationale Dotlspartei im Wahlkreis Chiist.iche Volkspartei Deutsche Volkspartei Deutsche Demokraten Meltrhntssozialisten Unabhängige Es entfallen außerdem kreis 27, Pfalz. Auf die Parteien verteilen sich die Abgeordtletrn wie folgt: 33 80 22 74 160 23 Konferenz die deutschen Delegierten bekanntge-eben ist ruhig. Einmütig wird Oberst Schiappa haben, der Goldbestand der Reichsbank sei be: ■l i '— ■— m3 ‘ •--- v reits seit einigen Wochen aus Berlin fortgeschafft und auf verschiedene Filialen der Reichsbank in süddeutschen Stadien verteilt worden. Dieselben Schutzmaßnahmen seien zum Schutz der Druckplatten für die Banknoten getroffen worden. gemacht worden. Die Gewerkschaftsführer standen in dieser Frage ausnahmslos auf dem Standpunkt der Werke und boten ihren ganzen Einfluß auf, um der Arbeiterschaft begreiflich zu machen, daß übertriebene Lohnforderungen den Ruin ganz Oberschlesiens im Die Ablieferung der landwirtschaftlichen Maschinen. Mthrl>eitsso;ialiften 263 237. Unabhängige 10 866. Deutsche demokratische Volkspartei 115895. Zentrum 108769. Deutsche Volkspartei 69617. Deutsch-nationale Volkspartei 38516. Demnach sind gewählt: 4 Sozialdemokraten, 2 Demokraten, 2 Zentrum, 1 Deutsche Volkspartei. daß von morgen ab alle Belegschaften wieder ein« Msahren haben und die Arbeit in vollem Umfange wieder aufzunehmen ift Irgendwelche neue finanzielle Zugeständnisse, zu denen die oberschlesische In« dustrie - wollte sie sich nicht zugrunde richten - nicht in der Lage war, sind den Bergarbeitern nicht Da» rachedürstige Frankreich und der Baiser. Weftpreußen. 2. Wahlkreis. Vorläufiges Ergebnis: Mehrheitssozialisten 176454, Unabhängige 27588, Demokraten 149887, Christliche Vp. 73 727, Deutsch-natl. Vp. 111054. Voraussichtlich entfallen auf dre Mehrheitssoz. 5, auf die Unabh. 1, auf die Demvkr. 3, auf die Christi. Vp. 1 und die Deutsch- natl Vp. 2 Sitze. - Thüringen. 36. Wahlkreis. Mehrheilssozialisten 365866 (5 Sitze), Demokraten 236579 (3 Sitze), Deutsch-nationale Volkspartei 163098 (2 Sitze), Ün- 521419(0) 240242 (4 Si$C)’ Volkspartei Halle a. S. -Stadt (ein Stimmbezirk steht Zwch aus). Mehrheitssoz. 15 726, Unabhängige 39 193, Deutsch-nationale Volksvartri 11 508, Demokratische Partei 28 573, Christliche Volkspartei 1568, Deutsche Volkspartei 1551, Angestellten)). 6. Da» Ergebnis in Hessen. Darmstadt, 22. Ian. (Vorläufiges Wahl- ergebnik.) Aus 866 von 930 Bezirken des Wahlkreises liegen die Ergebnisse vor. Die noch ausstehenden Ergebnisse werden das Ne- -sultat voraussichtlich nicht mehr ändern. Abgesehen davon, daß die gestrige Mahnung zur Stromersparuis nichts gefruchtet hat, ist die Lage des st ä d t i s ch e n Elektrizitätswerkes inzwischen noch schlechter geworden. Kohlen sind nicht ein- getrofsen und nicht einmal leihweise von der Ei'enbahnverwaltung zu erhalten, die damit rechnet, vom 27. Januar ab wegen Kohlen- mangels erneut Züge ausfallen lassen müssen. Die öffentliche und private Beleuchtung kann für einige Tage hinaus nur dann geschert bleiben, wenn jedermann seine Strom- Schleswig tzolsttin 1 Abgeordneter aus die Bauern- mW Landarbeit.'r-Demokratte, im Dahllrcis Hannover rin Abgeordneter auf den Braunschweiger Land-eswahlvrrein. Außerdem sind je xvti Abgeordnete vom Bauernbund im Wahlkreis 24 und 25, 2 Abgeordnete des Bauernbundes der Weingärt- !ner und Bürgerpartei in Württemberg, Wahlkreis 31 und 32, und ein Welfe in Hamburg, Wahlkreis 37, gewühlt. Das (Ergebnis der Wahlen. Heute läßt sich mit annähernder Sicherheit der Aufmarsch der Parteien in der Deutschen Nationalversammlung überblicken. Gegen die Zusammensetzupg des alten Reichstages hat sick) das Bild völlig verschoben; es hat ein gewaltiger Ruck nach links stattgcfun- den. Die Sozialdemokraten und Unabhängigen können indessen zusammen keine Mehrheit bilden, sie bringen nur 183 Mandate auf, ' während die bürgerlichen Parteien zusammen 218 zählen. Bisher sind 401 Abgeordnete gewählt; es fehlen also noch 32. Jetzt schon aber haben die bürgerlichen Gruppen die absolute Mehrheitszifler knapp überschritten. Aus dem Westen stehen iwd) einige Bezirke aus, und Elsaß-Lothringen muß spä.er wählen. Es ist anzunehmen, daß sich das Bild nicht mehr erheblich verschieben wird. $3ä5r€|tb die Rechte und die Nationalliberalen zugunsten der So- zialdemokralen und der Demokra en zahlreiche Stimmen eingebüßt haben, hat das Zentrum glimpflich abgcchnitlcn; es bleibt zweitftärlste Partei, die Demokraten kommen erst an dritter Stelle. Innerhalb der äußersten Linken haben die Unabhängigen die erwartete Wahlniederlage erlitten. Man sieht jetzt, mit wie wenig Recht sie behauptet haben, sie hatten die große Bolksmasscn hinter sich. Die künftige Politik wird von einer sozialdemokratischdemokratischen Mehrheit beherrscht werden. In Hessen waren die Sozialdemokraten im Reichstag bisl)er mit 4 Abgeordneten vertreten; sie entsenden die gleiche Zahl auch in die Nationalversammlung. Während die Nationalliberalen von ihren bisherigen 4 Sitzen 3 verloren haben, gewannen die Demokraten und das Zentrum je 2 Sitze, indem die Wahl zuungunsten dec Deutsch-nationalen Volkspartei abgeschlossen hat. Der Abgeordnete Dr. Werner, Vertreter unseres engeren Heimatbezirkes, hat in der Nationalversammlung keinen Zutritt; ferne Wähler sind leider zum großen Teil ins sozialdemokratische Lager übergegangen Die Partei der Deutsch-nationalen,' worin die Konservativen eingeschlossen sind, hat es bisher nur zu 33 Sitzen gebracht. Vorläufige» Ergebnis im Reiche. Berkin, 22. Ian. Nach den eingehenden Meldungen sollen bis heute nacht 1 Uhr als gewählt gelten 401 Abg ordnete von insgesamt 421 ohne Elsaß-Lothringen. Von 35 .Streifen steht das Ergebnis noch aus, u. a. vom Wahlkreis 21, Eoblenz-Trier, und Wahl- welchc Don der beutfd>en Regierung als Grundlage des Friedens angenommen und von den Alliierten im November akzeptiert worden sind. KW subrt bte Bro,chüre rociter Wünsche der einzelnen Wirtschaftszweige in Form b?rSl^erraff fa-afrcd’tMe SSerantroort» Don Entschließungen zur Friedenskonferenz zur auf sich geladen ,habe. Hinzu komme die öffentlichen Kenntnis gebracht werden. Zum .^erantworchchkert des Reiches selbst. Schluß wird das Ergebnis kurz zusammengefaßt, seren alio summarisch verantwort- Die gesamten Verhandlungen bewegen sich auf Uch. Mbrrgens kenne das moderne Strafrecht keine dem Boden der befamtten 14 Punkte Wilsons und unverantworllrche Behörde, und die Straflosigkeit der von ihm später noch erlaffenen Kundoebungen, des Feindes würde dem internationalen Recht den ' —*-— *— ™ 1 - ~ - - Schwersten Abbruch tun. Weiter erklärt die Bro- schüre, daß ein besonderes internationales Gericht zu |(baffen sei, dem der Kaiser überwiesen werden wüsse. Der Völkerbund müsse diese Richterstelle sibafsen, tn der ausschließlich die Vertreter der gegen Deutschland bereinigten Staaten figurieren Wurden. Schließlich stellt die Broschüre fest, daß Auf diese Weise ist also wenig Ersparnis zu erzielen. Hier kann nur der Gemeinsinn aller helfen. Wenn man abends durch die Straßen geht, sieht man Zimmerfenster, hinter denen 3—4 Birnen zu gleicher Zeit brennen, sieht die Hotels und Gastwirtschaften in feenhafter Beleuchtung. Wir können uns diese Luxus- | b e I c u d) t n n g nicht mehr leisten und Imüssen sparen, sparen und nochmals sparen wenn wir nicht in den allernächsten.' Tagen völlig im Dunkeln sitzen wollen. Bern, 21. Jan. (WTB.) „Progrös de Lyon" verofstnil:cht den Auszug eines Commu'.iiguäs au^ ter Brojchüre der Pariser Strafrechlsprofessorw. Larrande mid Legrandel über die Beran t w o r tl i ch ke it des ehemaligen Kai- I e r s. Die'e Broschüre, auf die Clemenceau bereits lnngewiesen hat, ist jetzt den Mitgliedern der ,Sic W । cuyijuLueiungen ucn ^uin ganj vuer|a)iqiens im bte I ©efolge haben müssten. Der Beschluß zur Wieder« 'EllchkeU d s Kauers unbedmgt festpehe. Es Warr aufnahmo der Arbeit wurde gefaßt, nachdem bekannt ®-c^en Natron cme Strafe zu er- > geworden war, daß die Negierung eine Kommission -ü7 'uan gegen erne Handels ;ür die Vorarbeiten zur Sozialisierung der oben ™ I schlesischen Bergwerksbetriebc eingesetzt hat. .onne man den Ge>chaf!s^uhrer oder demm Ver-' ä 1 J v i-reter verantwortlich machen. Der Deutsche Kaiser Der Postverkehr nach dem -Elsaß. Berlin, 20. Fan. Wie die „Vossische Zeitung" hört, wird mit dem 1. Februar der postalische Verkehr zwischen dem Elsaß und Deutschland eröffnet werden. Eine ähnliche Maßnahme wird auch für das übrige besetzte Gebiet eintreten. Die Lebensmittelversorgung , . Deutschlands. Schwere Zusammenstöße tu Mailand. 'Berlin 21 Inn tDrin -9"<»sr tu» nm 17 I m Rotterdam, 21. Ian. Rach Meldung des R. nuar in Trier getroffene Vereinbarung betr. Erleich schweren 3°^ammenftöi^n °'1 ffto3“ Die gesamte deutsche Handelsflotte, einerlei, I t wo die Schiffe sich befinden, ist zur Versorgung 2111« Atm Ikidte Europas mit Lebensmitteln sofort zur Verfügung! 0€81i 4l€ICÖ€. der verbündeten Regierungen zu stellen Es ist Der Kampf gegen die Polen, anzunehmen, daß die Schiffe unter der Flagge Brombera 21 Jan («ITVrR «ffmfHAi ”n P"f«"t«ri=.!Regim.nt i^naim^ften nXUg®" Lebensmitteln soll Deut chland vorerst erhalten Bahnhof von Rekwalde 3amnfrh unh etwa 200000 Tonnen Brotgetreide und 70000 Tonnen D?e Angriffe volnifcker Banden aÄn Schweinefleisch, doch kann ein Teil der vorerwähnten I hatten anfangs Molge Ein \ Lebensmittel durch kondensierte Milch ersetzt werden, nachts die Polen aus Hopfegarttn, 3e?bÄete Trd de/oberst7 K?Lg^ ^tscheldet Maschinengewehre und machte neun Gefa^ene. Die Betämpfnug deS Bolschewismus. « C 1,1 I fische Botschafter in Rußland Roulens, erklärte vor Nen) teilt mit: Die Gefahr eines Generalstreiks! die Intervent.on der «Hi- In Oberschlesien dürfte zunächst beseitigt sein. I i"^ninRußland für unbebmgt notwendig, um die Die Vertreter der Berga: beiterschaft einschl eßlich der bolschewistische Anarchie zu beenden. I polnischen Berufsvertreter haben heute beschlossen, I Darmstadt, 21. Fan. (WB.) Das Staatsmini, sterium hat für die bevorstehenden Wahlen zur ver-, — ----, —,— —— —, faffunggebenden Volkskammer der Repulik Hessen verantwortlich machen. Der Deutsch« Kaiser Emc deutsche wirtschaftlich!« Konferenz, eine Verordnung er affen, die den Deutsch-Oester- bsinge strafrechtlich und versassungsmäßig nur von! Berlin 21. Jan (WTB, Am DienStaa reichern wie bei den Wahlen zur Nationaloersamm. und feinem Schwerte ab. Es sei aber un- den 28. Januar vormittaas lO UHr beginnt im bmg das Recht gibt gleichfalls an den hessischen ^reast . daß der Kai,er für feine Handlungen, Reichstagsgebäude auf Veranlassung des deutschen Wah cn am nächsten Sonntag teilzunehmen. Das P: *>-3 wr die Verantworttrchleit am Kriege, für Handels.ages und anderer wirtschaftlicher Korpo- Wahlrecht wird ausgeübt auf Grund einer vom öfter | -^ceutralitatsderletzung Belgiens, die er geduldet I rationen die Konferenz der wirtschaft- reichischen Konsulat ausgestellten Bescheinigung, ebenso 11^ab€* unY Tür bw Schr ecken smten, die feilte Trup- lichen Verbände zum Friedens schluß. wie bei den Wahlen zur Rattonalverjammluug. I **n ' 'etn€1t Willen begangen hätten, nicht zur Die Verl-andlmtgen haben die Aufgabe bi- ?^rbe> ----------—gezogen würde. Der Kaiser besitze rangen und Bedürfnisse der deutsck)en Wirtschaft Ci.uxÄMAhi.cA.AM. I s0^rc[ter ^.ff^rr.bie Kommando für den Frieden zu formulieren und vordem Jn- vlL ^rtCOCnSlOtlfCrCnj. I * ..U^E ^raschure zittert die und Auslande nachdrücklich zu vertreten. Die Paris, 21. Jan. (WB.) Havar. Der Senat Ausführungen des bekannten Reihenfolge der Beratungen ist folg-moe: In ösfertt- gab Wilsou ein Frühstück, dem Poincarö, Tlemen- ^Ma/lssicher Sitzung wird zunächst von einer Reihe an* ceau, ßanüng, Orlanbo, Somuno unb anbere Staats- Jlr, Jjr e-rff v?^<k gekommen sn, gesehener Vertreter des Wirtschaftslebens eine männer beiwohnten. Dubost führte in einer Ansprache öS? ^Svf?ta2.5 btc- b DeraNtworttrug trage, lieber sicht über die verschiedeneik großen Haupb- aus, daß die neue Ordnung, die Wilson in coler r^rteT Deatfchen fragen der deutschen Wirtschaft geboten werden. Weise formuliert habe, sich immer auf die Mach'.IEr ^^^ph jitiert, Siele Referate umfassen: Die Einfuhr, die 2lus-- stützen müsse, deren exponierteste Schildwache Frank- I [»rrnriTHZSart Krieg mhr, die Schiffahrt, die Finanzen, das Auslaiids- reich sei. Wir glauben fest, daß unser Frankreich Alles müsse in deutichtum, bte Arbeiterfragen, die Landwirtschaft, das 1 900 000 Mann verlo ren hat, endlich uon LniS m •” Überseehandel, die Kolonien, das Verhältnis dem Alpdruck der Invasion befreit wird. Wilson ant- sriu ^rtC9 m zum Rheinland und den übrigen Teilen Deutsch- wartete, Frankreich habe durch seine großen Opfer m M -fei, wahrend er, wenn lands mit besonderem wirtschaftlichen Eigenleben, die Freundschaft der ganzen Welt gewonnen. Eine larw^dane^^ö^^M.OEUbt i^rden. noch Jahre 9?a(f>mttta$S 5 Uhr erfolgt eine Aussprache der neue Weltordnung sei im Entstehen begriffen, die I Mit ^n^s auf diesen an-1 ^zelnen Wtrtschaftsorgmirsatwnen, in welcher die einen Schutzwall gegen die Bedrohung des Friedens! ^.^^n ön^tnalbnei jubrt die Bro>chure weiter Wuniche der ernzelnen Wirtschaftszweige in Form schaffen werde. --- --------- --------- A«, Stadt und Land. Gießen, den 22.Januar 1919. Zwangsweise Stromentziehung. .Berlin, 21. Januar. (WTB.) Die Or- ganisatton für die Lieferung der nach dem deutschen Waffenstillstandsabkommen von Deutschland abzugebenden landwirtschaftlichen Maschinen ist durch die Waffenstillstandskom- mlssion bereits von hier aus in die Wege geleitet worden. Sie ist nunmehr nach eingehmtden Besprechungen in Berlin vollkommen arbeitsfähig Sie gliedert sich folgenbcrmafcen: Alle Anmel- , wuroen ^cmlemim »eilt nte s.n düngen von Siefcnrngcn landwirtschaftlicher Ma- die Auslie^runa d?s KaiseÄ - chmen sind au den Fachaussckmß für Mascknnen- den könne M Kchser kmn^altt^ckI^wer- UßWMZM-LMWW M8MZSM--M-Z-S landwirtschaftlichen Betriebsstelle für Sebensroene toicber chaft, Berlin W. 35, Potsdamer Straße 28 Ihr W tarnen.____ ist betgegeben: je ein Kommissar des Reichsschatz- _ amtes und der Wasfenstillstandskommission. monarchistische Bewegung Foch und die französischen Finanz- in . ------ ------- sor-crunaen Lissabon, 21. Jan. (WTB.) §>avas. Der Abnahme aufs äußerste eiuschränkt unb stss ÄKS. ä sfetieb£ kommener Konttolle auch über deutsche privatrechtliche 4. Division wurden zu den Waffen gerufen Die .u€lF werden und zwar Gesetze, der .Frkf. Ztg." zufolge, nicht anerkannt. Kommandanten^/Offiziere^und Soldat^ Ma- L ?€r Reihenfolge, wie es gesetz- Der Goldbestand der NeichSbank TÄne un^ t,^e^€r Garnisonen stellten sich auf die I^^ben ist. Mit Strom versorgt Z rni NetchSVank. Seite dcr Regierung. Ein Marinebataillon wurde bleiben dann nur noch die Betriebe der Le- O „ r'x rL 3 »Vrogrts de nach Eottnbra entsandt. Eine verstärkte Blockade bensmille.m r orgung, des Nachrichtenwesens, 'm Laufe der Trierer der Stadt Oporlo wurde angeordnet. Lissabon der Kohlengewinnung und -Versorgung, des « ... £“ ™- ----7 ge- Transportes, sonne die notwendigste osfent- ber am -Montag das Volkshaus gegen die liche und private Beleuchtung. Industrie und zu beschießen b anschickten, die L>tadt Gewerbe, die nicht zu den angeführten, bevor- m Lissabon, 21. Jan. (WTB, Havas Die Grieben gehören müs en unbedingt 'Blatter bringen die amtliche Nieldung, daß bie ?amJt .llc$n€n' sie bei nuyt genügend Regierung Sjerrin der Lage sei. Die monarchisttsche durchgesuhrter Einschränkung a b g e s ch a l - Bewegung beschränke sich auf Porto und Braga, tet werden. London, 20. Jan. (WTB) Reuter. Wie diel Jnsvlge der Stromknappheit war heut« ^si'abon erfahren, stellte sich Senhor l morgen der Straße n b ah n b et rieb ein- D°,-- sich °b» bei chm um em rief Don Manuel zum König von Portugal Transportmittel handelt, wird der Straßen- aus. Der Exkönig hat, flme berichtet wird, trle- I bahnbetrieb wieder ausgenommen werden. Die graphiert, daß er die Bewegung mißbillige. I Ansicht, durch feine Einstellung werde eine größere Ersparnis erzielt, trifft nicht zu. Die Straßenbahn verbraucht eine schwankende Kraftmenge, die höchstens bis zu einem Maxi-- innni von 150 PS steigt. Wie wenig diese Strommenge die den Lahnturbinen entnommen wird, ausmacht, ergibt der Vergleich, daß sie gerade äusreichen würde, die Bahnhossbeleuch- tung (ohne die am Bahnhof verbrauchte Kraft) zu ersetzen. und I wir für die Leitung des höheren Schulberg wesen- einen akademisch gebildeter . — - « « • l . ... ——ä Am t a I <~r1 >> 1* 1 t n Jan. (WTB.) Die Jforre» chreibt hall-am^ich In einer 91 n5füIrrung als ausgesch.ossen gelten muß. Heber die -Loslösung bayerischer Gebt?, steile Don Bayern 22. Alrche nnd Schule. Amtlicher Teil. ist von den örtlichen Dienststellen zu regem. - Frontmachen, Stillstehen und Vorbeigehen in gerade, Haltung sind abgeschafft. hat niemand anders zu entscheiden, als daS Lnryernvolk selbst, das mit aller Deutlichkeit jede Christi. Vp. 4. ~ Z Aus dem Niddertal, 21. Fan. Die Wahl- beteiligung war in allen Orlen ziemlich rege, doch hielten sich gerade aus den bürgerlichen und bäuerlichen Kreisen noch vielzuviele der Wahlurne fern Die bürgerlichen Parteien, abgesehen von den Demo braten, die fast an jedem kleine; en Ort Versammlungen abhielten, waren zu spat und zu wenig auf dem Platz. Es kann noch in dieser Woche für die hessischen Wahlen viel durch Versammlungen und Flugblätter nachgeholt werden. Ein Teil der Bevölkerung ist ja immer noch vollständig im unklart n, o wurden in Dörfern, in denen ke ne Katholiken wohnen, Ientrumsstirnmen, in einem anderen Dorfe von etwa 600 Einwohnern nur unabhängige Listen, überhaupt keine Mehrheitssozialdemokraten und nur 29 Bürgerliche gewählt. Hier liegt ganz gewiß, nach dem Urteil von Kennern der Derhältniffe, vollständige Unkenntnis vor. Kreis Friedberg. 0. Bad.Nauheim, 21. Jan. Die Wahlbewe- gung war in Bad-Nauheim außerordentlich rege. 3n den letzten Wochen sanden etwa zwanzig öffentliche Versammlungen fast aller politischen Parteien statt. Aus Bietzen 'prachen hier Iustizrat Grünewald, Herr und Frau Prof. Dousset, Prof. Dr. Schian und andere. Die Beteiligung der Wähler war nutzer- ordentlich stark und die Versammlungen überfüllt. füfrnmgen des Redners zuteil. ** Die Deutsch-nationale Dolkspartei (Hessische Dolkspartei) vera-stallet eine Frauenversammlung am Donnerstag den 23. Januar abends 77, Uhr im Fürstenhof. Sprechen werden Profeffor D. Dr. Diehl, Friedberg, und Geheimrat Prof. Dr. Gisevius. •• Die Sozialdemokratische Partei hält Freitag den 24. Januar abends 7'/, Uhr im Stadt- theater eine Wählerversammlung ab, in der Frau Henriette Fürth, Frankfurt a. M, sprechen wird. *♦ Reisende im Packwagen. Im Packwagen der Schnell- und Personenzüge werden wegen der jetzigen UcbcrfüHung der Hüge vielfach bürgerliche Reisende und Soldaten mitgenommen. Es ist dies durch die Fahrdienstvorschriften ausdrücklich verboten. Die Reisenden werden dadurch gefährdet. Ferner wird den Fahrladeschasfnern das Gepäck, Dienstbricfe und Geldsendungen unter persönlicher Verantwortung anvertraut. Diese Tinge find so Beranbungen ausgesetzt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat deshalb die Eisenbahn- bircttwneit angeivicsen, alsbald Anordnungen zu treffen, die dem Mikstande erfolgreich entgegen* treten. ** 3m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, wird bis Freitag das originelle Lustspiel Musketier Katschmarek gegeben. Wer zu lachen liebt, wird auf seine Kosten kommen. KrciS BüLinyni. Schulmann fordern, w.il nur ein solcher eui zureichendes Verständnis für die Bedürsnstfc der höheren Schule und igrer L hrer besinn kann. *.tad die dritte Forderung betrifft, so war [d)ou Umsturz durch die Verordnung über die Schatzung eines Landesschulbeirats der erste Schritt zu chrer Erfüllung geian. Wir halten es für geraten, wenn aut diesem'Wege fortgeschritten wird. wachte- . , , Die Aufführung war vorzüglich. Der Spielleitung Adolf Telekys ist damit ein neuer, sehr genußreicher Abend zu danken. Zu der Darstellung hatte et sich den Schmock Vorbehalten, dessen Warne auf eine bestimmte Gattung Minderwertiger journalistischer Mitarbeiter, die dem Stadtllaftch nach spüren, .über gegangen ist. Tele'y verstand es, aus ihm keine Poise;>figurr zu mad)en, svud-rrn emett durch Not zum Gesrnnungsllimp.'n gewordenen Menschen, der seine Tragik in sich trägt. Karl Vvlck erwies sich als einen würdigen Obersten, der auch über einen gewissen trockenen Humor verfügt. Osiar Feigel entwickelte als fR-baftcur Bolz das richtige Maß von Lebensleichtigkeit und Bermssernst und hatte somit eine hochanzuerlen- nende Leistung zu verzeichnen. Walter Hanse r war ein prächtiger Olde.idorf, jedoch war di smal sein Spiel für einen Mann, der im öffentlichen Leben steht, vielleicht doch etwas zu schlicht und sparsam in der Beiveguug. Als Bellmaus hatte Hans Heinz Heres stellenweise besonders glückliche Änsälle, wie bei dem Besuch bei Adelheid, wo er die Zylinderverlegenhit prachtvoll zum Ausdruck brachte. Einfach köstlich n>ar Rudolf Goll als Piepenbrink, eine Rolle, in der ruhig etwas stark aufgetragen werden darf. In seiner (Gefolgschaft zeichnete sich Artur R e p p e r t durch ein unw.frerstehtiches Lachen aus. Von den Herren seien außerdem eNväh-tt: Karl Ernst Schaum als Senden, Shirt Lerch als Kämpe, Ludwig Grosser als Blumenberg. Ludwig Marguth als Klcinmichel unb Ott» Conradi als Storb. Anmutig gab Helew. Kallmar des Obersten Tochter, Elie A l l n e r mit liebens vürdiger Lebendigkeit das Gutsfräulein. Anni Kretzer vervollständigte glücklich das Ehegespons Piepcfibrinks, Alice Poetzsch sprach gutes Französisch. Gleszcner Stadttheater. Die Journalisten. Lustspiel von Gustav Frcytag. Gießen, 20. Janurr. Die litcraturhistorifch als das beste deutsche Lustspiel anerkannten „Journalisten" führen in b;e glückliche Zeit von 1854, als die Redaktionen noch kein Telephon besaßen und auch ein Wahlkampf gemütliche vor sich ging, als heutzutage. Manche Züge sind auch heute noch nicht veralttt und die einzelnen J'.mrnalistengestatten sind nut einem io frischen, liebe s nürd gen und menschlichen Humor g.'schen, daß sie ihre Lebenslälnsikcrt nwhl niemals v. rlicren w rden. Daß ii;' von Gustav Jreytag, der selbst in der Entstehungszeit des Stückes in Leipzig Redakteur war, dem Leben entnommen inb jnetlt man auf Schritt und Tritt. Aber selten ist ein Lustspiel auf Angehörige irgendeiner Berufscka's? vv.i einem Kollegen nm so gutmütigem Spott geschrieben worden, wie hier. Trotzdem würde das Stück, modern eilige- kleidet, einen vollkommen falschen Begriff von einer l)eutig?n Redakti-),: gebe t, una so war es gut, oatz eine zeitgeschichtliche Einkleidung die behagliche Lebensführung von Anno dazumal verständlich 4: Ortenberg, 21. Ian. Es wurden abgegeben in den Nachbardörfern: Gelnhaar 133 Unabhängige, 29 bürgerliche Zettel. Ufenborn 85 Soz., 96 Demokraten, 41 Deutf^-nat, 4 Deutsche Dolltsp. Wippen- hach 41 Soz.. 14 Deutsch-nat. Schwickartshausen S6 Soz.. 55 Demcckr., 19 Deutsch-nat., 3 Unabh. Berg- fceim 116 Soz.. 65 Deutsch-nat., 5 Unabh., 4 Dernokr., 4 Deutsche 'Bolksp., 4 Christliche Dolksp Litzberg 91 Soz.. 89 Dernokr., 3 Deutsch-nat., 3 DeutscheDolksp., 1 Unabh. Selters 84 Soz., 65 Deutsch-nat., 41 Demo, traten, 14 Deutsche Dolksp, 8 Unabh., 4 Christliche Dolksp. Wenings 177 Demokraten, 109 Soz., 40 Deutsch-nat., 8 Deutsche Dolksp. Dodenhausen 97 Soz., 49 Dernokr., 6 Deutsch-nat. < Ortenberg, 21. Ian. Am Samstag abend Mjloh der Wahlkampf zur Nationalversammlung mit,-chkeit geworden. - -- — jn>d Versammlungen. 3n der ,Post" sprach unters nachdrücklich diese Forderung tuu) erklären, daß dem Dorfitz von Frau Kaufmann Pflüger t Nechnungsrat Haas Frau Pfarrer Herpel-Litzberg ür die Demokratische Partei, im Gasthaus Htrzel sprach Redakteur Detters-Gießen für die Sozial- demokratische Partei. Beide Versammlungen waren gut besucht. Der Wahltag selbst verlief ruhig, die Wahlbeteiligung war ziem ich rege, von 600 Wählern blieben etwa 50 der Wahlurne ferm Es wurden an Stimmzett In abgegeben für Unabhäng. 6, Soz. 208, Demokraten 180, Deutsche Dp. 40, Deutsch-Nat. 106, Stiatltnitftl — Zucker-Ausgabe. Der bei den Kleinhänd» tern bestellte Jucker für Januar kamt von Donnerstag, den 23. ab gegen Ablieferung der Zuckermarke Nr. 1 in Empfang genommen werden Es entfallen uktio Dienende dürfen ihre bisherige Seitenwaffe am I stand des Thüri ig?r Musettms in Ei'enach die alten Koppel weitertragen. Am Besatzstreifen der I Erlmibnis erteilt, 25 030 Lo'e der 9 Serie der Mütze wird die Kokarde in den Landesfarben ge-1 Geldlo'teric zum Besten des Thüring r Muieumss tragen. - Friedensorden werden im Dienst nicht ge- zu Eisenach innerhalb Hessens zu vertreiben. Zunr tragen. 3m Kriege erworbene Orden und Ehrenzeichen, Vertrieb in Hessen dürfen nur mit dem hessischen ferner Rettungsmedaillen, Dienftehrenzeichen, Verw> n-1 Zulassungsstempck vers.hmc L')se ge'a gen Wäh- detenabze chen, Fliegerabzeichen und andere bür en in I renb der Zeit des B'rtr ebs t>.T Lose zur 1. Klasse und a'.fcer Diei.ft qetragen werben - Untergebene einer preußischen Geldlotterie ist fil tlünfrigung, und Vorgesetzte haben sich aeoenseitig zu grütz n, Ausgabe und Vertrieb der Lose in Hcficn nicyl jüngere und im Dienstgrade niedere den älteren zu- gestaltet. vorzukommen. Die Grutzpfl ch>. ruht in größeren T«r Grästiche Obcr^Hlcr Hesse zu Arn> Städten, in belebten offcntstchen Räumlichkeiten unb. [nng bat die Funk io e t ines Poliz.i-KvmmissarM Innerhalb aler Menschenansammlungen - Näheres | bcfclbü roidxr übernommen. Die Heeresleitung. Berlin, 22. Jan. Nach dem .Derl. Lokalanz.^ wird bas Große Hauptquartier bereus am 24.Januar d. Is. nach Kolbe rg verlegt. 303«} urmee- Oberhommanbos werben den Schutz der Osimarnen Übernehmen: das A.-O.-K. Nord in Königsberg, das demnächst in einen kleineren Ort oct legt werben . , dürfte unb bas A.-O.-K Süd in Breslau bas nach ßodlfdittlnocbricbfcit- Sagan verlegt wirb. Oberbefehlshaber un Norden •Bonn. 21 Jan. T.r Sektor, der Senat vnd I ^',°n°-nk 0 °SeeL" i"’n“Ä der Lehrkörper der Unwersitat.Bonn haben S^n f^^ |ein (B,-neralftabsd)ef bie Gründung der ftolrterUnl DerJ istGeneralder 3nfanterie v Lohberg. Dem Nord- eingelegt unb eine (Eingabe an bie Berliner -le .k wirb bas 10. 21-0. ft. v. Falkenhayn gierung gerichtet. unterstellt, das bisher in Wilna und Grodno ist. Spklplan bes «Wt Sfobtfteaters. Saws ag, 25 , 7: „Die Journalisten". Gew. I meTbet Danzig: Aus die Ditte des Danziger Pr. 13. Frei ag-Abomi.-Vorst. Sonntag, 20 , Magisttates an Hindenburg, Danzig unb bie Pro- „Emilia Galatti". Kl. Pr. 7 : „Der Revisor - oin?Westpreußen dem Daterlande zu erhalten, ist fol- Gew. Pr. Montag, 27.: ^rrtntt;o^^2Tne:9St1<})lSl; genbe Antwort eingegangen: „Ter TroubadourTr^ns.ag 28., /: „Xie moie i g, bestätige 3frnen gern, bah von mir aus alles von Stambul". Außer Abonn. G.M>. -ovr- coy um 3U verhiabern, daß bie Stabt vorn bercitung: „Faust", „Durchs Ohr', „Abu Seid -! Deutschen Reiche losgelöst wirb. Mr ist auch nichts --------- bekannt, daß sich etwa unsere Feinbe schon über bas Briefkasten der Redaktion. Schicksal Danzigs 8uung ...ften unferes Daterlande« Jfeftaeleat hätten. Möge Die deutsche Bürgerschaft w. H. in h. Wir empfehlen Ihnen, sich^mrt Danzigs versichert sein, bah seitens der Obersten Herrn Prof. Dr. Trrtmar daher, Kaier-Allee 2, a^^sleitunq schon seit langem Maßnahmen oorbe- in Verbi ifrung zu Hetzen, no Ste alles wettere über . werben, bie für Den Schutz der bebrofrten Pro- Sonderlurse Tür Kriegsprimaner erfahren können. D- n Crfori>crlid) finh. Die Voraussetzung für den -------------------------------------• ---- Erfolg ist der feste Wille aller Deutschen, alles ein- Nachrichten. zusehen unb zu jedem Opfer bereit zu sein, um das J • 1 Land zu schützen. Die Vcrsgssunsisfr >gcn. 9?at)ct wieder in Scrlin. Berlin, 22 Jan. Der .Lokalanzeiger" erfährt, „ n 21. Ian. (WTB.) Wie eine Nach« bah bie Dauer der Arbeiten der Nationalversamm- mitteilt, ist Radek seit zwei Tagen wie- lung in Weimar auf etwa zwei Monaten angenom- Berlin aufgetaucht. Er hat bereits versucht, men wirb. - Die preußische Nationaloersamm- yerbinbung ^it den gegenwärtig sehr verspreng- lung wirb voraussichtlich erst dann zusammen treten, ctüt)rern ber Spartakusbewegung wieder aufzu- wenn die Nationalversammlung in Weimar tfrre Ar- . o, beiten in Weimar abgeschl ssen haben wird. - Man - Kl-ickabonf nimmt an, sagt bas genannte Blatt, baß bie Fne -! 6)0lbrc|frt)t frCT JiCiu)Sl Am. benskonferenz nicht vor Juni stattfinben bürste. - Berlin, 21. Jan. (WB.) Wie bie „Deutsche Es besteht bie Absicht, die Landesversammlung ber Allgemeine Zeitung von mahgebenber Seite erfährt, Einzelstaateu nickt gle chzeitig mit ber Nationalver' Havas-Melbung, baß die Golbre-serven ber sammlung tagen zu lassen. Unt r biesen Ilmstänben Nxjch^bank, bereu (Entfernung von der (Entente sei es doppelt unverständlich, baß man die Wahlen Der(Qngt würbe, aus Berlin weggeschafft worben seien, zur preußischen Nationalversammlung in größter Hast ganzen Umfange unrichtig für den nächsten Sonntag angesetzt habe. _ »Arcnttn. Berlin, 22. Jan. Der „Vorwärts" führt aus, uu* greinen. daß die Sozialdemokratie in der Nationalversa mm- Bremen, 21. Jan. 3n Bremen würben gestern lung so stark werbe auftreten können, um eine Aus- ahetib die Solbaten in ber Kaserne burch bewaffnete schaltung auf bem Wege ber bürgerlichen Sammlung Arbeiter entwaffnet. Alle Maschinengewehre wux- unmöglich zu machen. 3m übrigen berechtigt die den weggeführt. Das Raihaus unb bie Bar e sind IBafrl zu ber Hoffnung, baß bas jetzt noch fel)lenbe oon Arbeitern be etzt, ebenso bas Fernsprechamt unb kalb nachgetragen werbe unb baß ber erste Reichs- die Reichsbank. Auf dem Marktplatz unb in ben taq ber Republik, ber noch in biefem Jahre zu öffentlichen Gebäuden sind Maschinengewehre aufge- wählen sei, eine sozialdemokratische Mehrheit haben [teUt. Die Bewegung richtet sich, wie verschiedene werbe. Blätter melden, gegen bie unabhängigen Mit- 65tell,mn der ^oldatcuriite. glieber ber sozialistischen Regierung. Die Olk ^trilunq oer -oioaic irmc Kommunistische Parteileitung e,Klart, mit der Ange- Berlin, 21. Jan. (WTB.) Unter Zu^tM- ^genheit nichts zu tun zu haben. Der Leiter der Benning ber Reichsregierwng unb bes 3cntra!ralro roCgUnq soll das Kommunistische Mitglied des Rates ber Arbeiter unb Svlbatenräte I)at ba§ ber BolKsbeauftragten (ein, der frühere Dolksschul« Ministerium bie Stellung bc t Sol baten- i 30m aus Wienburg. bS LLW Wut Bayern „nd bie MM- Frage. Fri^mrsheer vvrläufig ger-eg'llt. Die oberste Kom- München, 21. Jan. (WTB/> Die Kvrre- manbogewalt hat ber Rat ber Vol!s>eauftragten. sp^^nz Hoffman" schreibt hall'amft'ch Jn crner Dieser übertragt sie bem preußische Kriegt $€i;incr Mit ciu g üjcc bnt V«rf as fun g Minister, ber ihm für bie KommairdotsNvalt verant- c u t ro u r f für bas Deutsche Reich wuck» nwrtlich ist. Alle militärisch 'N Dienststellen Prm- ausgeführt, baß gelegentlich ber Gintrüimg zcns unb b-s gmieinsamen Reiches unlerltehen Demschlaichs in versch eb-ene 9ivpu''lik’n bie ihm. Die Truppeitfnhrer üben bie Beiehlsgmnlt Pfalz vom Gebiet b.d Staates Bayern abge- ans. Sie sind ber Reichsregierung unb ihren tTcn)Tt werben soll. Gera.x i.i ne.ierer Z.nt wiest unmittelbaren Vorgesetzten verantwortlich. D.i den I bayerische Presse aller Richtung n mchnaÄ Generalkommandos, G« i onchmminidvs. Reg- t>ie enge Zufamme.ig.hör .g «n Baye rns mit mentem, selbstänbigen M'allto.um unb gleichge- der Pfalz uitb auf bi? Notw-.m ngkeit der cmfr-it- stellten Formationen sind So!datenr,rte zu wäh en. I Verwaltung fr.s baymi^chrn Staats geb nies. Sie übern«chen die Täigkett ber Führer Hinsicht- hin. Wenn neuerlich frer Plan auftauchen sollte, lich etnra g?n Mißbrauchs ber Dienstgewalt geicn hay^jscho Gebie.s. ite von Bayern zu trennen, die Reg erung. Bei allgemeinen ba.’iern£)en Anvrb- mürbe bas nur beweisen, baß man in Verkenn murgen brtr. Fürsorge für täe Trup-en, soziale unb nung der Rechte der einzelnen Rutschen Freistaaten nnrtychaftl ch? Frag n, Urlaub inib Trszip uiar- ^,0 ihrer Bevölkerung Vor ch.ä w erörtert, beten fachen wirken sie mit unb zeichnen mitverantwort- -- —=■ lich. Rem militärisch? Befeh.e bett. Aus^ilfrung,'' • Füllung unb Verwendung ber Trnp en bebüvfct keiner G.'genzeich mng bes So babenra cs>. B i straft ___________-------.— । baren Hanblungru in der Ans.ibung ber Tätigkeit! Einmischung in seine Verhältnisse grunb.äl.lid) ab-, als Svlbatenrat nnrb baS Strafv-eriahten wie bet [cl)Ut. Bayern unb bie Pfal; sink» über 100 Jahre anderen HeereSMiss hörigen gehanbsabt, ebcnw vereint, sie sind wirtschaftlich unb politisch 1 ohne weiteres bei Dienstvergehen ^außerhalb ber autcüianber angewiesen. Hier wie dort besteht 1 Tä.igkeit als Svlbatenrat. Dte StellenbLsetzu-'ig I ni^t bie geringste Neigung nach einer Trennung. : SKÄÄÄSP“ internationale T°,i°Iis.tnI««settn, i. Brm. > '-ch vier Woch.-n mit einer Begründung, ob der Berlin, 21. Jan. (WTB.) Auf der inter- ■ Führe da-^ B.rttau n dr A g hö i ei ber So - nationalen Sozialistcnkonferenz in Bern wird die ma ivn besitzt. Sie löniien bie Ach.tzung beanlta- deutsche Sozialdemokratie durch Hermann Müller, gen. Tie Entscheibimg trif't bet nächsihöhere Füb-1Otto Wels und Richard Molkenbuhr vertrete» rer, letzten Endes bie Regierung. Gegen die Ent-l sein. scheibung steht bem Soioaienrat unb dem Bett offenen Berufung zu. Untea>hi)iere und Mannschaitr:! können aiS Zugühret tn Oftizietstcllen gewählt werben Sie müssen im Felde ct?ie 1 fRefniintninHuitiA gleichartige oder eine nächstniedrigere Emhett 'S*11 Mftl^nnG- mindestens icckis Rronate lang einwanbttct Betr.: Ausbruch ber Rande bn ie einem Pferde geführt haben. Sie bedürfen der Bestätigung durch I des Karl Frank III. unb Heinrich L>tcmf bas Kriegsntkn.sterium. Der Beschwerdeweg jedes I zu Gtünbcrg. Heeresangehörigen an seinen Soldatenrat darf durch In den Otefröften des Karl Frank III. und des keinen Befehl versperrt werden. - Die bisherigen Heinrich Stauf ^zu Gtünberg ist bie Ps.rberäude Achselstücke und Tressen sind von den im Felde ausgebrorben. Tie Sperrmaßnahmen sind an- gewesenen Offizieren, Sani ätsoffizieren usw. sowie geordnet worden. Unteroffizieren nach der Rückkehr in ihren Stanöort, I Gießen, den 16. Januar 1919. von anderen fofort abzulegen, die Schulterklappen | Krcisamt Gießen, ber Unteroffiziere und Mannschaften, sobald vom I. V.: Langer in nun. wn&m. SofflltaslffllHe Partei Freiwillige Hilfskräfte für unsere ■— I'HUW D OGDranamza Trocken., kleingemacht. Flechten, Wunden, °£fra^?? I Rk-«trill §rau Henriette Kurth, Zraillf urt s.U Der Vorstand. 901c 941D Der Vorstand. 955D Deutsche Volkspartei o.-Her?enhafiilschoiiB am Donnerstag den 23. Januar 728 Uhr im Theater Es wird sprechen: 898V Sofort lieferbar zu bill. Preisen 91688 im Eid) Gießen, den 21. Januar 1919. 9360 Idar. Ter OberbürLermeifter (LebeuSmittelarrtt). 4. Kandiszucker: a) farbig b) rocih Saasen w Kätchen Löber Willi Hamscher Verlobte WMl Kastenwagen Schiebkarren j Ersatzräder Küferei Sommerkorn. grau und braun neu eingetroffen Julius Schulze Krenxplatz. G«a KeiseK'örbe empfiehlt Ludwig Plenum Freiwillige Hilfskräfte für unsere WahlbureauS, für die Verteilung von Stimm zetteln usw. zu den am nächsten Sonntag stattfindenden Wahlen zur Hessischen Volkskammer, Frauen und Männer aller Stände, insbesondere auch Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler, werden gebeten, sich Mittwoch den 22. Januar abends 7 Uhr, im Hotel Schütz anzumcldcn. Außerdem tägliche Anmeldung für freiwillige und bezahlte Hilfskräfte auf dem Parteibureau Schauzenstraße 6. empfiehlt , Schilfer, Eicher Str. 9. M. 6.— 6.50 6.75 7.25 7.75 8.— sämtlich ohne Bezugschein. 940a Fritz Nowack. Freitag den 24. Januar 1919 abends 71/, Uhr im Stadttheater Freie Aussprache = ________Der Wahlausschuß. Professor Schian. über die Wahlen zur hessischen Volkskammer 50 Pf 52 , 50 „ r>2 „ 54 „ 62 „ 66 „ Nieder-Ohmen 22. Januar 1919. Zucker Ausgabe. Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellte Zucker-für Januar 1919 kann von Donners- tag den ~3. dS. MtS. ab gegen Vorlage des Le- Arbeitsvergebung. Die Chauksier- und Pflastcrarbciten ffir die Bb'e.suaung der Zufuhrstraße zum Eleltrizttäts> werf sollen Montag den 27. Januar d. IS., norm. 11 Uhr, öffentlich vergeben »verden. ArbeitSbeh-breibung und Bedingungen liegen hei "ns niir Einsicht open. Angebote auf Vordruck, der dasclb'k erhältlich, sind bis zum genannten Ter- mm an uns etnzureteben. — Zuschlagvfrist 3 Wochen. Gienen, den lz. Januar 1919. Sladtbauamt Gießen: Braubach. 934B Holzschuhe in allen Größen von M. 1.65 biS M. 8.20 empfiehlt 922 Ludwig Siob!ermann, Bletchstraße 12. Wegen Transport-Schwierigkeiten verkaufe ab Mittwoch den 22. Januar 2000 Flaschen AiiljWMsMtei. Bezahlte und freiwillige Kräfte zum Hilfsdienst und zur Werbearbeit, insbesondere zum Verteilen der Stimmzettel an den Wahllokalen usw. für die Wahlen zur hessischen Volkskammer am Sonntag den 26. l. M., mögen sich melden auf dem Parteibureau, Kirchstraße 16, Gewerbehaus (9—12 u. 3—6 Uhr). (8»D E* Boim-Ni* vaffend a.Soxhletffaschen, solange Vorrat reicht, w haben bei: 490 Georg Wallenfels HolmchißklW da Stillt lSictzc». Donnerstag de« 30. Januar 1919 vormittags 9*, llbr beginnend werden in den Waldungen der Stadl Gie ren im Bezirk des J-ornwarts Arft lilbteilimg Jernewalüi versteigert: 65 Stllck Eichen-Derbstangen lWagnerholz» mit 3,18 Fstm., 200 il'uchen Durchiorstungswellen, 4860 Eichen-Dnrchiorstungslvellen. Vie Zusammenkniisi ist an der StrangSwtese auf der Straße Amterod—Steinbach. Gießen, den 21. Januar 1919. 932B Der Oberbürgermeister. I.V.: Grünewald. I 4 v v v T Bleich,tr. 12. 925 Oeffentl. Wählerversammlung^M^-^ Mittwoch den 29.Januar abends ’/28 Uhr Saale des Hotels „Grossherzog von Hessen“ . ... . UUCIJCIUÜÜ heilt sogar verzweifelt. Fällen mit oft üb rrasch. Erfolg d.hantbilÄonde, schmerz- u. juckreizstillendo ry?täe,'.Phi.,,Pp"$?ia,bct‘* preis 1.80 u. 3.50M.: er- iialtl. in Apotheken. Man hüte sich vor Nachahm. u. bestelle, wo nicht erhältlich, direkt bei Tnlogen- Lanoralorhua, Salttgehmen-Bomlnten 33. 1831s« deutsch-nationale Volkpartei (Hessische Dolkspartey. Zrauen-Versammlung Tonnfrstan H 23. Amur rin» ?y2 IHr im WüiciiSof, Redner: Professor D. Dr. Diehl, ßmdberg und Geheimrat Professor Dr. Gisevius. Me wahlberechtigten Frauen und Männer sind eingeladen. N mnnitrlamt Mciitkiikr itl gttrn Büloöoh Ims. Roman von H. A. AdamS Nachdruck verboten. Fortsetzung 50 In solch gedemütigter Stimmung erreichte Em ihr Heim. Die beiden jüngern Kinder fand sie im Bett, Ruth und Käihie dagegen zusrtetenstellenderweisc in einen Roman unb in die Modenzeitung vertieft. Em ging auf den Hof hinaus, um bas Anzünbc- holz zu spalten mW fand dort einen hübschen Stotz schon zurechtgemacht. Da fiel ihr ein das; sie Vater vor dem Frühstück hatte im ^upp^n /«rumkramen hören. Es war Jahre her, fett Gally zum letzten Male an das An- zündelwlz gedacht hatte. älterer Mädchen gingen zu Bett, und Em setzte sich, nachdem sie unruhig nach der Uhr geschaut hatte, nieder, um die Artung zu lesen. Ungeduldig überschlug sie die Kabel- und Lolalnachrichten: natürlich ge- schahen forttoäh.end a.lrrlei Dinge auf der Welt — Politik unb Kricket, Reden und Un- salle — aber Ein interessierte sich nicht übermäßig für dergleichen. Sie fiel begierig über die Geburts- und .Heiratsanzeigen her. Für Todesfälle tnierefsiertc sie sich nicht besonders. Es war über Todesfälle nichts weiter zu sa- gen: aber Geburten und Heiraten fotzen form« .llber von Interesse und Mntmatzungen. So sand Em an dieser Stelle ihr tägliches lite- can clies Brot. Hier fühlte sie die Pulsschläge tesU reichlichen, hier kam sie auf eine reizende Weife mit dem Leben in Berül/rung. Zum Schluß fand sic die Schilderung einer H^hzett in der „Gesellschaft" und, intern jje das Kleid ter Braut nach der kunstgerechten Befchreibung im Geiste aufbaute, verglich sie es ohne Scheu mit dem Kleide, das sic auf ihrer eigenen Hochzeit getragen hatte. Dies veranlaßte sie, nach ihrem Hochzeitsbericht zu suchen, ter von einer begeisterten Freundin mit literarischen Neigungen in die lokale Landzci ung eingcschick. woben war. Em wußte, daß sie ihn ivrgfältig irgendwo aufbe- iv-ahrt hatte, uyb entsann jutj, ihn seit Jahren nicht ge^chen zu haben. Sic ging ins Schlafzimmer und stöberte dort herum. Dann fiel ikw ein, datz eine Schachtel mit allerhand Dingen auf das oberste Regal in der Batestube n-eggcstellt war. Sic holte sich einen Stuhl und suchte das Regal zu errcick-en. Aber sie fand das unbequem, und da sie sich nun bestimmt erinnerte, daß sich der Hochzeitsbericht dort befand, hotte sie ans dem Schuppen eine kleine knarrende Trittleiter, die auf einer Auktion billig gekauft worden war, und nachdem sie die Vetter sorgfältig aufgestellt hatte, stteg sie bedächtig und mühsam empor. Die Schachtel war zu schwer, und sie formte sie Gießen, den 21. Januar 1919. 9335 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). nicht heradnehmem, ohne das ganze Haus zu solch ungewöhnlich später Stunde zu stören; aber es gelang ihr, die Hand hinein zu ver- Ieuren, und sie förderte so einen Haufen von allerhand Papieren zutage. Sie stellte den Leuchter auf das Regal und begann nach dem Hochzeitsbericht zu fuchen. Um der Anstren- guiig deö Herabsteigens aus dem Wege zu gehen, setzte sie sich vorsichtig auf der obersten Stufe nieder und prüfte ihren literarischen Fund. Der erste Gegenstand, der ihr in die Hande fiel, war ein verblichenes Bildchen ihres ersten Kindes; und als sie es stolz an» )d>aute, bedauerte sie, daß es vor ter Zeit, in öer Mellrns Nährmittel angepriesen wurden, geboren war. Sonst wäre es seiner wahrhaft erschrecklichen Dicke wegen unentgeltlich in der Tageszeituna abaebilbct worden. Dann kam der Hochzettsbericht plötzlich zum Vorschein, und sie studierte ihn "sorgfältig, mit ernem gelegentlichen sanften Seufzer, ter die Trittleiter zu betenklichem Knarren heran» laßte. Ja, es war, wie schon gesagt, eine ^reizende Hochzeit" gewesen — obgleich im Druck alle Hochzeiten reizend sind. Sie entsann sich währettd des Lesens, daß ihre Mutter ihr nachher gesagt hatte, sie sei die hübscheste Braut gewesen, die ihr je vorgekommen sei. Weim das auch möglicherweise nur im Gefühlter Erleichterung, ihre Tochter ver- Luise Schesfzick cand. jur. Arthur Herber Leutnant d. R. Verlobte Schwarze Stickseide I wieder eingetroffen. | Friedrich Teipel. Mur-incht! Bierz^n-EltälZl Atier-Drctg. Seltertwee 89 a« Otto Schauf. UnsereStimmzettel sind an die Bürgermeistereien abgegangen. Wir bitten umgehende Nachricht, wenn keine angekommen sind. 954D Mchstratz? Der Vorstand. forgt zu haben, gesagt worden war, so glaubt! Em doch, daß sie hübsch ausgesehen haben müsse. Es war fein Zweifel darüber, daß ihr Gally sie dafür gehalten hatte. Die Notiz erwähnte hauptsächlich ihre große, hübsch gerundete Gestalt. Niemand nannte sie jetzt lftoß, obgleich sie doch sicherlich seither nicht ebigcfdynimpft war Ein wenig voll war sie geworden, das war alles, und es hxrr nicht anders zu erwarten gewesen, als daß sie matronenhafter werten würde. Alle Frauen-^ alle glücklichen Frauen wurden es. Unb als' sie behaglich zurückschaute, wurde ihr Har, baß sie eine glückliche Frau gewesen war, ohne es zu wissen. Die Jahre waren ohne Mißton vorübergeeilt, unb jedes neue Jahr hatte allerdings sein weiteres behagliches Fleischpolster dazugetan. Aber Em hielt sich nicht für dick. Sie bezeichnete es mildernd als „behagliche Fülle". Sie faltete den gedruckten Ausschnitt sorgfältig zusammen und steckte ihn in den Umschlag zurück. Darm fiel ihr ein blaues Papier in die Augen. Sie wußte!, was das war — ihr Trauschein nämlich. Nun, was auch geschehen mochte, den hatte sie! Sie war eine ehrbare verheiratete Frau. (Fottsetzmrg folgt) ofnnf 1 -*m Sd.i >....t.«r...unviibiige AnlMten.uber den Zuckerbestand und Uitrenelmähtn- fetten bet der Slbnabe des Zuckers haben den Aus- schlun von der Zuckerverteilung zur Folge. Der Klein Verkaufshöchstpreis für das Pfund .Zucker betragt: 1. Kristallzucker und gemahlener Zucker ü» nicht raffiniert iKonsumzucker» b) remittiert 2. Hutzucker, Platienzucker n) im ganzen Hut oder Platten „ b) lose ausgewogen 3. Würfelzucker -—^^a.vosbeke Jwrfermarfc Nr. 1 in Empfang genommen werden. Etnzelne adgetrennte Znckermarfen ohne den Be- stellanswets unb nngültig und berechtigen nicht wm Empfang von Zucker. ES entfallen ans die Zuckermarkei (Januar 1919, «n < .?50, Gramm Zucker. Jtlit dem 31. Mannar 1919 verliert die Zucker> marke 1 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeit- punkt den Zucker nicht abgeholt hat, hat keinen Än- iprnch mebv daram. -Die KiemhandelSgeschaste haben die vereinnahmten Ziickermarlen Nr. 1 «Januar 1919) zu ,iniÄ,c gebundeü bis längstens ii. J-cbrnar 1919 an das Städtische ^ebeuc-mittel- HH.o.Ä?cy dir. tt, unter Beifügung einer schriii- itchrtt Mittetiung über die Anzai'i der abgelieferten Marken eiuzuienden,- die nicht abgehoiten ober mehr übctroteienen Zuckermengen sind nach vorgeschrie benem Mutter dem Städtischen LebenSinittelamt zu weibeu. (Zuckersühung) Flasche M. S.-. verkauftftätte Neustadt 55 Eafthaur „3unt Pfau“. 3. A.: H. Lamm. O1S11 Vortragsabend von Frau Mendelssohn-Bartholdy unter gütiger Mitwirkung von Frau Dr. Spohr (Violine) und Dr. G. Rasner (eigene Kompositionen). Der Reinertrag ist für die deutschen Gefangenen in Sibirien bestimmt. KARTEN zu 3, 2 und 1 M. sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Telephon 671) und abends an der Kasse zu haben. Mo SamStag, 25. Januar 1919, 10 11 hr vormittags, findet in Nidda, Gänsewiese, eine Versteigerung von landes- üblichep Fahrzeugen statt. 931 LaylMtlsitllt für ßcertSgut, Niilda. Kleiderbüqcl. Ditrch den verkauf der Zivittleider an heim- kehreude Krieger ist eine Altzahl L'.leiderbugel tret gctvorden, die je nach Beschaslenhett zum Preise von 5 btS 30 Pf. für 1 Stück verkauft werden fallen. Bei Abnahme von 50 und mehr Stück durch einen Käufer kann entsprechender Preisnachlaß gemährt werden. Näheres ist durch die Städtische Bekleidungsstelle (Vcbeuöutüielamt), Zimmer Nr. ti, zu erfahren. Kttgelmg non NHMMilkii. Die zur Herstellung eines erhöhten ^utzweges vom Orte Lang-GönS aus in der Richtung nach Holzheim und der Straßen- Verbreiterung von km 5,6—6,30 erforderlichen Chauffier-, Pflasterer- und Maurer, arbeiten, sowie die Lieferung von Grundbausteinen, Basaltkleinschlag, Bordsteinen ans Basalt, Sand oder Basallgrus, Zement- unb Gußröhren sollen öffentlich vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen vom 27. d. MtS. ab auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Regierungsgcbände Landgraf-Philipp-Platz 3, Ztntmer Nr. 20, während der Dienststunden offen. Angebote, die in Prozenten des Voranschlags erfolgen müssen, sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei spätestens bis Montag den 1v. Februar d. I., vormittags 10 Nhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber. Gießen den 18. Januar 1919. Der Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. 943 Cellarius, Baurat. ■...... —in — . 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