Mittwoch, 21. Mat 1919 169. Jahrgang Id. ihme Begriff „praktische Vorschläge" fallen: den die territorialen'Ost- 1. über 4. Eine Note Die hinen- er-Oelö riemen 2. 3. über über über Elfaß-Lothringen. die besetzten Gebiete. Umfang und Durch- ifcta ttiij (Viirbc eröffnet. Di« Rcvublikaner haben m beiden Häusern die Mehrheit. Ter größte Teil des Tage- lourbe zur Regelung organisatorifcher Fragen vcr- irei'det. Eine Note fragen. Eine Note Eine Note Budapest, Kvrresp.-Bureau. 'Inei mpt- UlL •old lupt- 'xm Vertrag auf unabsehbare Zukunft der letzte Lsennig au-5 Deutschland gezogen werden, den man ins ihm pressen kann. Wer irird unter diesen Ilm stünden in Deutschland neue Industrien ent- ncfcln wollen, neue Verträge a>idKt?(;c3t, über» -aupt arbeiten wallen? Ob der Vertrag gerecht ist oder nicht, tut nic^S zur Sache. Er ist unmöglich." Tie ..Daily 9ten>§" bringt am 17. Mai langen Artikel, in dem die Meinung der Beginn der Kongrestberatungen in Washington. W ashin gton, 20. >Mai. (Wolff.) Reut«, außerordentliche Session des Kongresses «Üb sind." Ter „Gauloi s" meint gleichfalls, daß die Alliierten die Bedingungen versüprfen würden, falls Teuttchland nicht mrterzrichne, daß sie dann mit den verschiedenen Bundesstaaten verhandeln w>rrden. Tas „Petit Jour- n a l", welches cckevch der übrigen Presse erwartet, daß die deutsche Delegation einen allgemeinen GegenvorMgg aur bie or iebenStinngmiGGL madjat einen eng- „Zck Ungarn. 20. Mai. (Wolff.) Ungarisches Das kämpfende Proletariat ■rin Telegramm an da - Die deutschen Gegenvorschläge. Morgen wird Elämcnceau im Besitz der tent'chen Gegenvorschläge sein, denen Graf ss ockdorfs-Rantzau ein Ersuchen um Bewilligung einer Nachfrist zur Präzisierung wei- i er deutscher Anmerkungen hat vorauslaufen lassen. Was über den Inhalt dieser deutschen Gegenvorschläge vorzeitig in die Oeffent- jcbkeit hindnrchsickert, entspricht annähernd t*m, was na chder Haltung unserer Regierung #u erwarten war. Der Pariser Entwurf ist und bleibt unannehmbar: der Friede muß auf rne andere Grundlage gestellt werden. Die t,utschen Vorschläge sehen Recht und Gerechtigkeit vor allem darin, daß nicht rur deutsche Sachkundige mehr als bisher an dem Zustandekommen des Friedens mitwirken, sondern daß, wenn die lkeimingen weit auseinandcrgehen, in ausgiebigem Maße neutrale Instanzen zu- g,-zogen werden. Besonders absurd und un* Fdit wäre es, wenn die Entschädigungsan- st'eüclie einseitig von unseren Gegnern fest- y setzt würden. Da erheischt denn doch eine ^richtige Abschätzung, ganz abgesehen von wel- \t Rechtsgrundlage man ausgeht, die Be- 'ligung beider Parteien und einer Zahl ttparteii scher. Es ist bezeichnend, daß in der Londoner 'Öffentlichkeit jetzt große Protestknnbqebun- it gegen den Pariser Vertragsentwurf laut trben, die so starke Ausdrücke gebrauchen, t sie in den von unseren Gegnern besetzten Nischen Gebieten nicht gestattet würden. >ber auch ein Teil der amerikanischen Korn- lission, die Wilson begleitet, soll diesem licktrittsgesuche überreicht haben. Die fran- »fische Regierurigspresse setzt ihr plumpes spiel der Einschüchterung des deutschen Vol- A fort. Es wird damit gedroht, wenn wir iHebnten, würde für den Rhein und dasSaar- ßirt noch eine ganz andere Lösung gefunden »erden! Dazu heißt es dann freilich in einer bovas-Rotiz, daß die Foch'schen Vorschläge Br den Fall der Unterschriftsverweigeruug deutschlands vom Diererrat „g e p r ü f t" borben seien. Es wird sich nun zunächst zeiget müssen, welche Wirkung die deutschen v worschläge auolosen werden. Das deutsche »olf darf sich jetzt nicht dem Glauben an blöde lmid)tc und dem unnützen Rätselraten bat* Iber, was die Feinde tun könnten, hingeben, Bitbern es hat seine Regierung bei den schwebt Verhandlungen zu unterstützen. Wir kä sen zusammenhalten und Mut zum Ertra- |tt schlimmer Tage befunben. i.Auto M »l narb r» KA Sg KÄZ SrCelßJ jici;. • nlt in*1,1* Berlin, 20. Mai. Die vom Rrichskabinett rnioaestellten unb gestern dem Frieden sausschuß n Nationalversammlung untetbreiieten deutschvl d gen Vorschläge find noch gestern abend nach. If rfa illcS ü vermittel t worden. Man vnmt an, daß sie voraussichtlich am Tonners- durch den Fülwer der deutschere Friedens- Negation dem «Ministerpräsidenten Giemen* Kau unter Vermittlung des Obersten Henry über- t6t werden tu irrten. Heber den brr deutschen VvrscWge er» iirt die Telegraphe: Compagnie von unterrichteter M'.t: Ein al!yrnriTr Teil bet AnVtortuvtere * d sich zunäch l mit dem Prinzip der Alliierten ll.-tMTiberfcbm, Teutsck/and von dem Niveau Milvet bandelnden auf das Niveau einer Ulig?n Ansscl»altung deS deutsckten Willens herab- kf^en. 158 wird hierbei auf die Zusicherung Wil- Fd, daß nü'.llich' Ber Handl mig?n i'attfinben Keir, Be^ug gnxnrnT-n. Die beutfdr Regierung Mckt weiter den 23orfdiag. in allen Fragen, die hörbar erirfrfcten, neutrale Person!ickLeiten W £dir bildetet zu beit Verbandlungm hinzuru- p* t. Vor allem aber muß Teutsrl getrennt hoben, Mela eine einheitliche Belastung des Reichs mit M»üchu, die gegen Oesterreich-Ungarn vor- Mi-, unmöglich ist BeinL-üt'vch-n Raum in rntworknote nimmt die Behainlung ber ter* r i a I e n Fragen em. Lftcr erHärt Teutsch bav es nicht vom SkLndvu'.tkt des Wil-mr- ^Nammes abgehen töitne. Ein Bermittlungs- m texiiiycitk* H.vtsicht, ber Donar Law über Strafverfahren gegen deutsche Offisiere. London, 20 Mai. (WTB.f Reuter. Unterhaus. In Erwiderung aus ri te Anfrage, ob die dllliinten beabsi.htigen, gegen den früheren deutschen K r o n p r i n j e n unb bi: Lagerkommandanten, n>lche ungese tzlickur Behandlung $rrieg<,.griangcrier schullig ’nen, ein Strafverfahren (iitiu ei n. er.vtb re Bo- nar Law, der Erkronprürz und die anderen er* wöHirten Periönlickbi en würden nackt den Bestimmungen des SkTtrage» einem geeicht lickten Verfahren tn glsscher Weise uMerworfen feilt wie andere feindlich Personen, die am Kriege beteiligt waren. Eine Londoner Protcstversammluug gegen die Blockade Deutschlands. Amsterdam, 20. Mai. (WTB.'! Tas M- ftenweit Handelsblad meldet aus London: Gestern sand in der Albert hall eine große von der Gesellschaft zur Bekämpf un g des Hungers riitberu:ene Protestversammlung gegen d ie Blockade Deutschlands statt wodurch Hnndcrt'ausenbe Frauen und Kinder ums Lel>en griommen sind. Der Vorsitzende erklärte, daß der Friede ein Friede des Wohlwollens und der Versöhnung sein müsse. Robert Smillie unterbreitete einen Antrag, in dem aus die Notwendigkeit hingewiesen wird, Hilfe zu tristen, um die schrecklich Hungersnot in den notl.idenden Gebieten Europas zu bekämpfen. Earl B c a u cha m p unterbreitete einen Antrag, in dem die Au Hebung aller Schranken, die die wirtschaftlich? EnMncklung hemmen, und eine Politik des glrichberechrigten Handels zwischen allen Völkern gefordert werden. Tie deutschen Einwendungen „buchstäblich wahr". Nr. «r f er Dntzener Ir^rlfln rrlctoemt luglich, auyer L»nn und FeierragS. dtjvgevrei»: rwnatl. 2)1.1.35, oiertel- Mbrticti HU. 4.05, durch rddole* u. Z>ve> ifteUen monatl 19t. 1 25 durch v e'liost Tlt. 4.0Ü uiertel« luljrL ausschl. Äestestg. , miipred: - Anscblüsse: fair bieCdinftleilung 112 t frlrtfl,<<'rld)ä»t9ftelle51 Iirfdjti’t für i?raMuach- ndjun: Xnjeigrt öiefcr«. pd»jche«tt»iUo: ftMlssurt a. 81. U6M len liefert ■ uM. rtln Brndrj mebtnlj lihifln] lu-Selifiik^ Hüb«am^ lftrnivr. rg> Id) ünirt1*! In belass llnnkrl, « heOel« a irfltftnt» ;enstr« lüfilitb *”r * lenweae I, Düngeitil iger uorraüfr iL_6roMjn* N Ungarns richtete Proletariat ber ganzen Welt, in dem ,r £nnie 1U ireiti1 fiei^rS IluoiwöU-ri »--2,1 S»«Ä SShSH . ö|C „ ajn;: T. W Ter Eifer Fache. P a r i s, 20. Mai. (Wolff.) „Echo be Paris" meldet, daß Marschall Foch Clemen- ccau über die Besetzung des linkenRhein- u fers Rechenschaft ablegte. Er erstattete Bericht über die Maßnahmen für den Fall, daß die Deutschen sich weigern sollten, den Vertrag zu unterzeichnen. Im Verlauf einer Besprechung mit Wilson und Llopd George wurden die militärischen Maßnahmen des Marschalls Foch einer Prüfung unterzogen. Französische Eil:fchüchterung-versuche. Versailles, 20. Mai. (Wvlsf.) Die regierungstreuen Pariser Blätter schoi- ucn jrutc auf mrt b'otbre hm die erretten Folgm l^ervorheben zu sollen, welch? Dis der N ich: unter- Zeichnung d?s Vertrages feiznd Deutfchanbs ent- Iteilen würden. Tic deutsch: Delegation fomc dir Folgen zweifellos, dcSbalb dü.ckc mxm erwarten, daß sie den Vertrag unterteilten würde. Ter „Figaro" schreibt, wnm die Deutschen Fran? rcich zwängen, den Wasscnstillstand zu brechen, würde Foch wieder Herr ber Stunde sein. Alles 'würde wieder in Frage gestellt, und es toarr sschcn, daß Fra"?reich nicht mehr mir einem Kompromiß wie in dem tetzigm Fri-.-densentwurf sich begnügen nürbc. Für den Rhein und das Saarbecken nürbe es radikalere Lösungen fordern. „Dir fdnnen die Ereigri'se ruhig abwarten," falrrt das Blatt fort, „bic Alliierten müssen sich nur fest an ihre ErAärungm hackten. Ter Vertrag ist das betont daß dm in Betracht kommenden Führern. Vorständen und L.itrrn der militärischen Behörden und Anstalten bei der etwaigen Etnberunmg der 3olbaten rate und Vertrau e Slcute yu Versammlungen durch Aorps- und Garnisonsoldatenra!« vorher Amntnis zu geben ist. Es wird bemerft. es u a. f>eiftt: Tic Lage der ungarischen Räto- repubiik festige sich wieder. Tie ssapitalisom unö Imperialisten des Auslandes rüsten sich jedoch zu einem neuen Ansturm und schicken sich an, am 20. Mai einen allgemeinen Angrist von allere Seiten, von Westen, Süden, Nordeit und Osten gegen die ungarische Räterepublik zu richten. Tie Kapitalisten sind solidarisch, um das Volk zu erdrosseln, welches sich vrir ber Ausbeutung befreite. Seid auch Ihr solidarisch mit uns. Macht dieses räuberische Attentat unmöglich? Wien, 20. Mai. (W. B.) Wie die Ungarische Dost erfährt, begibt sich heute eine aus Vertretern der Ententemächte bestehende politische Mission nach Budapest. Dieselbe hat die Aufgabe, die Situation zu studieren und möglichst bald mit der Räteregieruni in Verbindung zu treten. Strafverfolgung de» früheren König« Konstantin. Berkin, 20. Mai. (Priv.-Tel.) Ter,,D.L." brichtet: Auf Antrag von Venizelos beichloß die Ko"fereuz in Pa.is, bieS trafverfolgung d.s fcühcren g ieck/ischm Königs Kon st an t t n durry einen alliierten Gerickstshot herbetzufuhren. Die Zukunft der Türkei. Versailles, 20. Mai. lWTB.) Der Diererrat erörterte gestern wiederum das t ü r k i s ch e Problem Tie Blätter melden, daß bte Lömre« noch nicht er'olgt sei, vor allem wrig man nicht, welcher Macht die Kontrolle über die Türkei übertragen werden solle. Laut . Echo, de Paris" trift ter Viercrrat, bevor er bw Prckomzcn feitsetzt, die, von ber Türkei getrennt werden sollen, nämlich Armenien, Mesopotamien und Saricn, das Statut derjenigen Wimajets regeln, in denen die Türken die Mehrheit besitzen. Au» dem Ueiche. Ein Erlaß NoSkes über die SoldalenrSte. Berlin, 20. Mai. In einem neuen Erlaß des Rrichswhrmrnisters nrirb daraus binytririen. ban die Tätig?.ri der Solbatenräte (VertoauenS- rätc von btr ber zivilen 21 r bei ter jäte gänzlich getrennt zu crolgen hck. W« die letzt tm nicht daS Recht des Eingrisfes in ben Heov.-sbetrieb haben, so müssen auch die Soldatenräte -Vertrauensleute» sich jeher Eiimischung in Anaclegenhriten der staat.ichm unb Gemeindeverwaltungen enthalten. Weiter wird in dem Erlaß auf Grund von Vorkommnissen ber letzten Zeit Die Offensive der Sowjettruppev gegen da» Baltikum. L i b a u, 20. Mai. (Wolff.) Mit dem Eintritt der wärmeren Jahreszeit setzte die erwartete Offensive der Sowiettruppen gegen das Baltikmn rin. Seit Sonntag abend sind heftige Kämpse an der ganzen Front von S ch l o ckl bis Bausch im Gang. Die Hungersnot tn Böhme«. Prag, öy. Mai. (WTB) Bte das „Itwget Tageblatt" meldet, hat eine Abordnung der Kommission des Lebensmütelkommissars Hoover die Bezirke Graslitz, Falkenau, Eger und Asch besucht, die um Hilfe für ihre Äinbrr gebeten hatten. Tie Kommisstcm war von dem Hunger» elend, das sie sah, tief erschüttert. Amerika und der Friede. Rotterdam, 20. Mai. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet: Der Pariser Korrespotldent der „Daily Nctvs" meldet: Ich wies vor kurzem auf die geringe Zustimmung hin, die der Friedensvertrab in verschiedenen Kreisen findet. Diese Mißsttmmung hat jetzt dadurch eine feste Form angenommen, daß eine Anzahl Mitglieder der amerikanischen Kommission Wilson ihr R ü ck t r i t t s g e s u ch e i n r e i ch t e. ES ist möglich, daß die Angelegenheit nicht mit ihrem Rücktritt und der Nichtteilnahme an ber Arbeit der Friedenskonferenz endet, sio drückten jedoch durch diesen Sck>ritt ihre Mei-> nung aus. nj-Tbe, glaubt, das; die Prüfung eine Frist von etw acht Tagm noaixnbij nmdit. oatz txur.i de Evtenti itier endgültige VLiiux>rt ert i.eu und den c> u Tclcgicrlen einige Tage Bedenkzeit zu. EntiÄ.eftu 'g lasseit wird öal'> baren ber Vcrnu. untei z< ichu-t w. rde, iriirben sich die Mi.glstb r d. dcutick«» diL'gatioii mtbehindert in Fraickreich klu'gi'n büij.n, jexod) iverbe den bcutidicn 3.a*tL» angehörigen die Uelecschveitimg der ftairzöiistiZoi G->e.:ze erst nach RLisczicrung des FriedcnSvcr- traget gessottri. Was der „Tempd" von einem Mitglied Les deutschen FriedenSaudschussed tviffen will. Paris, 20. Mai. Wolss.) Havas. Dem „Temps" wird aus Berlin gemeldet, cti Mitglied des Friedensausschusses der Nationalversammlung habe erflärt, die deutsche Negierung fei bereit, J-rankrcich die Saarkohle zu.usichern und ihm sogar einige 9tedjtc an der Saar.olste ab utreten Die deutsche Regierung werbe die Be e-ung des linken Rbein u ers nach den in Versailles sestgesctztcre Schriften aintelimen, wobei sic jedoch verlange, daß diese OV'btete administrativ von Teutschle.nd nicht gr tecrent würden und das; die Kiaasel über die Abstimmung der Saarbevöllerunq au gern-r,3t würde Für die Polen werde die deutsche Regierung die Demarkation, linic für das den Pol n u rannte Gebiet anerfemt n und für die anderen Tistrikte eine Volksabstimmung unter einer neutralen oder amcrifaitiito Besetzung ierbem. Bezüglich Danzigs roer1-* vor geschlagen, das; nur der Ha en mit ciiter autonomen po ncschen V rwaltung und einer polnischen Eis-n'^al-n srigegcben werde. Te- züylich der Entschädigungen werde Deutschland die Fettietzung einer bestimmten Summe verlangen in Anbetracht, daß es seine Voranschläge nicht madxn unb die Steuern nicht ansetzen könne, wenn es nicht genau wisse, was es zu zahlen hab«. Die Umtriebe in der Pfalz. Berlin, 20. Mar. (Wolff.) Hu der Vcr- sammlimg in .Speyer, in der bte Schaffung einer f e Ibft ä n bt g« n Republik unter Zu-» stimmung aller ^Kreise ber Bevölkerung ab gelehnt und betont wurde, baß bie Pfalz unlöslich »n Teutschland gehöre, erfährt die „T^ussche Allgemein« Zeitung": Ire riregeweihten Ktetssr wird banät gerechnet, baß bie unverantwortlichere londeSverräterischen Elemente, die für bre Xio»y trennung ber Pfalz agitieoen rntb bie im wesentlichen aus Grergrizigen unb Habgierigen bestehen, die Agitation auch nach der ersten 9hcber[üge nicht ausgeben werden. Ez. ist mit weiteren Umtrielx'ft von ihrer Seite 'zu rechnen. Ta aber diese landes- verrälcrischcn Periönlich'riteu tatsächlich über keinen größeren Einfluß in der Bevölkerung verfügen und keine Gefolgschrft in ihr haben, so ist mit dem vollkommenen Mißglücken ihrer weiteren Agitation zu rechnen. führung der von Deutschlanb übernommenen Schadencrsatzvflich.en. 5. Eiue Note über die weitere praktische Behandlung der Frage des Arbeiterrechts. 6. Eine Note über die Behandlung des deutschen Privateigentums im feindlichen Auslande. Außerdem ist eine Zusammenfassung der Bemerkungen in Arbeit, zu denen der Entwurf des Friedensvertcages in seinen einzelnen Bestimmungen der deutschen Regierung Anlaß bietet. Da die hier behandeltest Fragen zum Teil sehr verwickeltem Art sind unb mit den Sachverständigen sowohl in Versailles als in Berlin eingehend erörtert werden mußtere, werden sie in ber von Euerer Exzellenz om 7. b. Mts. bezeichneten Frist von 15 Tagen nicht sämtlich erlebigt werben können, wenn die Delegation sich auch demüherr wird, möglichst viele Noten innerhalb der TZrist zn übergeben. Mit Rücksicht hierauf stelle ich namens ber herrischen Friedensdelegcriion den Antrag, den Inhalt der in Aussicht genommenen Noten schon jetzt als zum Gegenstand der schriftlichen Erörterung gemacht anzusehen und uns für seine eingehendere Darlegung die erforderliche Frist zu gewähren. Genehmigen Sie, Herr Präsident, meine ausgezeichnete Hochachtung gcz. Brockdorff-Rnntzau. Beschwerde des Grafen Rantzau über Spionage. Versailles, 19. Mai. (Wolff.) In einer au seine Mitarbeiter gcridycten Note beklagt sich Graf B r o ck dv rf f-R an tza u .über aUcrl>ano Leute, bic baniit beauftragt sind, die Unterlxil- tungen der beutidKn Delegierten auszuspionieren und cmpiichlt den Delegierten Dorsidst. Er fügt .hinzu, es sri zu hoffen, daß die Pariser Presse sich nicht einbi'be, auf irgendrine Weis« bic Beschlüsse der deutschen (Delegierten beeinflussen zu können. von umveseretlicher Bedeutung ist, wird für bic Westgicnze gemacht, Dagegen ergibt sich bic Regelung sür bm Oiien ga q uny^.t-xung noch den Gesichispunt.en ber nationalen Bio.o.iriten. Line neue deutsche Ucte an Llemenceau. Versailles, 20. Mai. (WTB.) Der Dorsitzenbe der deutschen Friedensdeleaation, Re:chi?minister des Au wärtigcn Gras Bro ck borfs^Rantzau, hat heule folgenbe Note an ben Vorsitzenben der Friedenskonferenz, Cl^nrenceau, gerichtet: Versailles, 20. Mai 1919. Die deutsche Friedensdelegatwii beabsichtigt, in den nächsten Tagen noch über fok gendc Punkte Mitteilungen an bie alliierten unb assoziierten Regierungen gelangen zu lassen, von denen sie annimmt, daß sie unter lischm Fachleute vrffen zum Ausdruck kommt. lyabe," sagt der Verfasser, „in Bezug auf bie Note des Grasen Rantzau über die ökonomischen Fragm (gemeint ist bie Note vom 13. Mai über die wirtschaftlichen Folgen) die hcrvor- rogarbütn Finanzautorilöten befragt. Sie erfiär* ten, das nxt3 Graf Rantzau vorgebracht habe, sei buchstäblich wahr. Es ist wahr, wenn bte Beringungen des Verbandes ausgeführt werben, würbe Teutschlmw völlig unfähig fein, ferne Bevölkerung zu ernähren. Es ist wahr, baß ^.eussch- lanb 20 Prozent seiner Ianbrrirtid>afthdrn ecr- zeugnisse tter.iert Es ist wahr, daß c? 30 Parzen l seiner Kohlen etnbüfte- 6-' ilt e Rein ergab itu mehr, daß bt Offizierstell Vertreter seine Ehest mit vollem Vorbedacht ermordet h Nach dem Geständnis des Mörders hat dieser I Frau zu einem Spaziergang ansgesvrbcrt, sie < der Lurbrücke xu Boden gerissen und bui durch Zahlreiche Stiche und Schläge getötet. Zu scheu den Ehegatten fand ein überaus Hefti- Ringen statt, bri dem der Mörder Sieger blit Vier Herren, die währ end der Ermordung < dem Ort vorbeisuhren, sahen die Ehegatten c dem Boden ringen, glaubten aber, es seien An lagerer, und fuhren weiter, verständigten jedoch i Polizei in Büdingen, bei der inzwischen dann oü ter Mörder erschien und Anzeige erstattete. - - 6. Lautrr! M dlkl iN rfrq* ViM lstxbms, * y den L Honten nr ^OrganiM Arbeitslosigkeit in der Tabakindnstrie. Dbg. Kiel hat in der Volkskammer folgende dringliche Anfrage gestellt: Ist der Regierung bekannt, daß infolge Rohtabakmangels bereits eine Anzahl Zigarrensabriken, geschlossen sind, daß, ferner mit Bcstimmch.it angenommen werden kann, daß Ende Juni fast die gesamte Zigarrenfabrikation eingestellt wird? Welche Maßnahmen gedenkt die Regierung zu treffen, um die beteiligte Arbeiterschaft vor einem Notstand zu bewahren? Der Angeklagte setzte seine Ausführungen fort. Alles, was gegen Eichhorn gesagt wurde, sei nieder- trächiäge Verleumdung. Die Arbeiterschat drängte angesichts der planmäßigen Angriffe der Regierung gegen sie zu Taten. Was er begangen habe, sei eine rein politische Aktion. Er übernehme auch he'tte noch die volle Verantwortung dafür. Die Berliner Arbeiterschaft hätte die Der» der bliche Regierung Ebert-Scl-eidemann so schnell als möglich befeitigen sollen. Ter Borfitzende rügt die Art des Angellagten, überlaut zu den Zuhörern gewendet zu sprechen icnb dabei zum Sturz der Rcgicru ig aufzufordern. Der Angeklagte betonte, er sei fein Rädelsführer gewesen, sondern habe oft eine vermittelnde Tätigkeit entfaltet. Tie Vorgänge bei seiner Verhaftung wären ungeheuer» lich gewesen. Es lägen Tatsachen vor, daß die Absicht bestand, mit ihm wie mit Rosa Luxemburg zu verfahren. Er schloß, daß er glaubte, sich ein Verdienst um die deutsche Arbeiterschaft und das deutsche Volk erworben zu haben. Die Verhandlung wurde auf Mittwoch 9 Uhr vertagt. Zur Flucht des Oberleutnants Vogel. Berlin, 20. Mai. (W. D.) Der Abgeordnrie Dr. Oskar Cohn teilt zur Flucht des Oberleutnants Vogel mit, daß er am 14. Mai den Kriegsminister und die Reichskanzlei darauf aufmerksam gemacht habe, es seien für die Angeklagten, insbesondere für Oberleutnant Bogel, falsche Pässe vorbereitet. Hierzu ist fest- zustellen, daß umgehend nach dieser Benachrichtigung durch den Abgeordneten Cohn sowohl dem Kriegsministerium wie der Reichskanzlei und dem Reichswehrminister von der Aussage Cohns Mitteilung gemacht wurde. BeReichswehrminister erließ noch am selben läge nach t henden Befehl und leitete ihn durch das Kriegsministerium dem Reichswehrtruppenkommando 1 (Abteilung Lüttwih) zu. Das R ich w-hrtruppenkom- mando gab den Befehl sofort ordnungsgemäß weiter. Der Befehl lautet: Die Bewachung der Angeklagten im Licbknccht-Luxemburg'Prozeß soll nach Nachrichten, die mir zugegangen sind, mangelhaft sein Ich bitte, alle Maßnahmen mit dem Ernst dieser Sache angemessenem Nachdruck so treffen zu laßen, daß keinerlei unerlaubte Freiheit für die Angeklagten zugelaffen wird. Ich bitte, die mir zugegangene Nachricht, den Angeklagten seien falsche Paffe nach Holland ausgestellt worden, nachzuprüfcn und alle vorbereitenden Maßnahmen zu 'reffen. Aus keinen Fall darf ein Fluchtversuch fahrlässig oder schuldhaft erleichtert werden. 8®« 8t fite* bett fcSS bS pö KÄ R «! fe ,;$SS jLg avlSD Kgefanfl l» tzLZ ySd, evan- Edflt Groß Adas 1 Frieds- fft-iersplelt $ Homburg m itmtr unter der .Ijfj Otto beMl Ljdtt dfliirtman M eröffnet, ‘wri Schauspiel Mitorr" unb Öf bi sShere W «Bad-Nau tllder Kur- m in ft« 61. Ger ri „Sandes" ab. M Wagner, it Düe über i iMdjcn Seist i IWerte die i Statte in ber Ion Hn mim. kvnn> ten in den Tagen vorher Unruhen ausbrechen, bei honen unlautere Elemente die Wohnungen sinnlos O.ftiid;tcter Familien auszuplündem fucten. Beispiele dafür sind auS dem bereits befefcten Gebiete vorhanden. Auch in Belgien war es zu Anfang des Krieges so. Nicht unsere Truppeir haben geplündert, sondern ortsansässiges Gesindel bat sich dir Fluch,t der Miteinwvhner zu Nutze gemadyt unb die unbewachten Wohimngen audgenanbt. Doch das sind Gttväg>ungen vor beugender Art. Einstweilen ift Gießen noch vollkommen ».lidycrt und nur Ang.tmeicrphanKUtercien können auverrx Ansicht sein. Gültige LebeuSmittelmarken für die 21. Wache vom 19.-25. Mai 1919 Brot: 2250 Gramm Brot ober 1680 Gramm Mehl. Brat, Kilogramm 50 Pf., Weizen teotmehl, Kilogramm 58 Pf., Ätanfcnbrot, Kiivgr. 72 Pf. Weißbratbacker: I. K.ingelhöfer, Asterweg, L. Rühl, Marktplatz, £>. Wiler, Neuenweg. Butter: Marke 21. 40 Gramm Margarine zn 27 Pf. Fleisch: Wochenabschnitt 21. Metzger für Fremde unb Urlauber: Carl Pirr, Neuenbäue. Kartoffeln: Anteil 5 Pfund zum Preise von 43 Pf. Nährmittel: Marke 5, Mai 1919. Auf die gelben Karten (A): 250 Gramm Suppenfabri- tate Auf die roten Karten 18 >: 250 Gramm Giß, 250 Gramm Haferflocken, 250 Gra,nm Grünkernmehl, 2 Pakete Keks. Auf die blauen Karten (C): 250 Gramm Graupen, 500 Gramm Teigwaren, 125 Gramm Suppenfabrikate. Tie Marke verliert mit dem 31. Mai ihre Gültigkeit. Zucker: Marke 5, Mai 1919. Anteil 750 Gramm. Tie Ausgabe erfolgt bis einschl. 31 Mai Zugezogene unb Kranke: für Lebensmittel, Nährmittel unb Zucker: Atemi MäuStetrg 14, Scitel, Frankfurter Str. 39, Reuter, Ludwigs- platz 4. Urlauber: Kaisers Mffoegeschäft, ä’ixdycn* Platz». Schwätzer sofort z,rr Anzeige bringen, beim nn° eres Wisfens ist das Verbreiten solcher Gerüchte immer noch strafbar. Wer aber auch uns nicht glauben will, der möge sich an nachstehender amtlicher Aeußernug beruhigen: „ Tas Zivilkommissariat der neutralen Zone des Abschnitts IV teilt mit: „Zahlreiche an uns gelangte Anfragen, ob in den nächsten Tagen mit der Besetzung Frankfurt a. M. zu rechnen sei, veranlassen uns zu der Feststellung, daß es sich hier lediglich um leeres Gerede und halt los e Ger ü chte handelt. Bekanntlich läuft am 21. Mai die Frist ab, bis zu ber Die deutsche Regierung bie Frieden sbedingungen der Entente mit einem auS- ührlichen Gegenvorschlag zu beantworten l)at. Die Prüfung dieser Gegenvorschläge durch ,die Entente wird zweifellos mindestens einige Tage dauern. Erst daraufhin wird, falls nicht noch weitere Verhandlungen gepflogen werden, die Sn- teilte der deutschen Regierung einen befristeten Termin nennen, bis zu dem die Unterzeichnung des Friedensvertrages vollzogen sein muß Da dem Parlament, vielleicht auch dem Volke, Gelegenheit gegeben werden soll, sich über Annahme oder Ablehnung ber Friedensbedingimgen zu entscheiden, kann auch diese Frist nicht allzu knapp bemessen werden. Erst nach Ablauf dieser Frist ist im Falle der Miclinung der Fnedensbedingungen mit Erneuerung des Kriegszustandes, dem Vormarsch der Entente unb Besetzung Frankfurts zu rechnen. Vorher auf keinen Fall. Die in ber Stadt zum Teil vorhandene Panikstimmung, die zu beschleunigter Abreise unb ähnlichem treibt, ist deshalb ganz intb gar unbegründe t." Hofienttich nehmen damit manche Ueberängst- liche, die sich schon zur Abreise rüsten — die Ausgabe von Reiseerlaubnisscheinen soll überlaufen sein — wieder Vernunft an. Sollte wirtlich in Wochen eine Besetzung m Aussicht stehen, so werden wir das früh genug mitteilen können. Unb auch dann wird es nicht gleicher Heiterkeit auf arte wir. — Ja, aber eine hochgestellte militärische Per- önlichkeit in Gießen hat es einem ihrer Untergebenen verraten, und ihn anfqeforbert, alle Wehrpflichtigen zu veranlassen, schleimigst ins Innere von Deutschland zu verschwinden, da die Franzosen alle Männer über 18 Jahre nach Belgien zum Wiederaufbau ab!vansport eron werden. Der Betreffende hat barau hin seine Möbel verkauft unb verschwindet. — Wir sind auch dielem Gerücht nachgeganaen und haben endlich etwas tat- ächliches fefbgestellt, nämlich, daß ber angebliche Vertraute ber höheren Dienststelle seine Mö" c'. verkauft hat und aus Familiengründen nach Berlin zieht. — Das sind einige der Gerüchte, deren Dutzende in der Stadt herumschwirren. Ein Gerücht törichter als das andere. Man sollte solche üblen ||SS1 bw T« UMt MÄmi \xm Mi ÄWtznsnn ’ p*omnbfiid)t pro im abgianje ^he und 514 ( Ml'mbestand 161 »flrairt einfäieft forf. Bei hu N la ! ;«?at Öafhwrt ( Lentz, mimarm $Ri I i WINU. kmab^Ou LV turnen, d- veuri KTiongaiai. T bem So(t5blI V,Torn-As »8 des 5 ’tmnbe t Kng öon KM fmb । M m s&X bah Sä. Ein Spartakistenstreich in Eisenach. Eisenach, 20. Mai. (WTB.) Amtlich wirb gemeldet: Heute vormittag wurde der Güterschuppen auf dem Bahnhof Eisenach von Spartakisten durch einen Angriff vom angrenzenden Waldrand aus angesteckt. Die Güterschuppenhalle und die Ilmladehalle mit 16 Güterwagen sind voll- ftünoig ausgebrannt. Personen wurden nicht verletzt. Die Netlungsarbeiten wurden durch Angriffe der Spartakisten und Explosionen von Säureflaschen erschwert. Dr. Steecker in Mannheim. Mannheim, 20. Mai. (2D. B.) Zu einer machtvollen Kundgebung der Mannheimer Bevölkerung gestaltete sich die' heute abend abgehaltcne Protest- Versammlung gegen den Gewaltfrieden unserer Feinde. *J?ad) einer längeren Rede des Kultusministers Dr. Strecke r-Darmstadt, der den Friedensentwurf einer scharfen Kritik unterzog, wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in der gegen die wittschaft- liche und politische G>droffelung Deutschlands, gegen die Besetzung des linksrheinischen Gebiets und insbesondere gegen dir Besetzung des für Baden wichtigen Hanauer Landes und der Stadt Kehl protestiert roirb. Au» Liessen. Die hessische Volkspartei sLandesvl-iband der Dcutfchnalionalen Volks- Partei) erhebt in einer Entschließung, die dem ^eichs^rä^identen Ebert Übermittelt wurde, „entrüstet Einspruch gegen den uns vom Feinde unter schnödem Worlbruch zugemuteten F r i e d e u s v e r t r a g , der große Teile unseres Landes und unserer Volksgerwssen unter fremde Gewaltherrschaft zwingen, uns der Kolonien berauben und die Verelendung uii'eres Volkes auf Geschlechter hinaus mit sich bringen würde. Mit der ungeheuren Mehrheit Umfange in Betracht kommen dürfen. Unter» w wird ferner bie Herausgabe [xiionbcrer Zeitungen ober Nachrich^enblätter durch die Svldaten- eßte, w-il die Bekanntmachung^ ber Soldaten- Täte eigene ßritungen nicht rechtfertigen unb bie Gefahr l^cheht daß eine Betätigung ber Svldaten- väle über den Rahmen ihres AulTabenkrcises hinaus erfolgt, was leicht zu eiltet Gefährdung der Diftipliu führen könnte. Der Prozeß gegen Ledebonr. Berlin 20. Mai. (WTB.) Im Lebebout- Pvozeß nahm brr Angeklagte, der im Vor verfahr n jede Aeußerung zur Sache verweigerte, das Wort zu mehrstündigen Darlegun- c n unb führte aus, daß nach den Vorbe- prechungm btr revolutionäre Aufstand am 4. November stattjinden sollte. Tie Sache mußte aber vertagt werden, weil einige Abgeordnete für Vertagung eintraten. Das war ein schwerer Fehler. Die endgültige Entfckieidung in Berlin sollte dann am 6. 11. fallen, da aber eine größere Anzahl von Personen von der Parole zum Losschiagm imterrichtet war und die Regierung Spitzel hatte, h t en Verhaftungen begonnen. Ter Ange kl ag^ beschuldigte sodann Ebert, Scheidemann intb Genossen, daß sie ein Doppelspiel getrieben batten, sie hatten eben unter allen Umständen dabei sein wollen, wenn es an die Verteilung brr Aemter gehe. Sie hätten deshalb das Angebot gemacht, mit den 11 nab hängigen die neue Regierung zu bilden. Als er dann am 9. 11. nach Ausbruch ber Revolution vom Schlosse revolu- tionärc Ansprachm hielt, habe Scheidemann schleunigst vor dem Rftchstage die Republik proklamiert, ßin ^aufe brr namenttich gegen Scheidemann gerichteten Ausführungen wird der Angeklagte Dom Vorsitzenden wr-derholt ersucht, ftch in seinen Ausdrücken zu mäßigen. Ledebonr fährt fort, wenn die Revolution mifpglücft wäre, so würde er jetzt neben Ebert unb ©djeibemann auf ber Anklagebank sitzen, um so mehr als bie beiden Herren als Minister an ber Revolution gegen eine Regierung t ilnahmen, der sie selbst angehört hätten. Der Angeklagte behandelt sodann eingehend die Weiterentwicklung der Tinge. Berlin, 20. Mai. (WTB.) Im Ledebour- prozeß entspann sich nach ber Mittagspause ein Wortgefecht »wischen Rechtsanwalt Theodor Liebknecht unb Staatsanwa' t Zumbroich. Seife: Marke für Mai 1919. Anteil 125 Idafür ber schnödeste Undank gttrurirttt. Aus bej Gramm K.-A -SeifenPulver zu 15 Pf., 50 Gramm Luft gegriffene ^verleumderisckse Nachreden, bie sich * -A -Seife zu 20 Pf I ba und dort zu schweren Vcrdächligungen aus- Gemüse: Städtische Obst-^ und Gemüsever- wuchsen und auf dauernde Schädigung tm Amt , kaufssteile Turmhaus am Brand: Frisches Ge- und Ansehen gelten, das war der Lohn für müse, Sauerkraut, Törrgemüfe. gemeinnütziges Wirken Neuerdings stellt ein he). * * Käse-Verteilung. Ab Mitwoch, ftsches Kreisamt .fest, daß die ü^rans unpange 21 Mai 1919, gelangt in verschiedenen Geschäften I reichen und । schwierigen Erntechachenerheouligeih 1 Mse zur Verteilunq. (Siehe Bekanntmachung^ I ohne Mithilfe der Mehrer in den Landgememdeq * * Freibanti Lonnerstag, 22. Mm 1919 nicht ridjtig durckwefuhrtSerben kömieu, aber ma merben von 1—4 Uhr bie Nummern 1901—2100 könne den Lchhrem bie Ablehnung der Mttarhei beliefert nicht verübeln, da von vielen Landwirten de, ; fiir hi, in die «Neicksweüv Lehrern bei den nötigen Auftiahmcn unb Frage 1 Fürsorge für die lu lte Netcheweyr Eifreundlich entgegengetreten worden sei und d'h eintretenden Studenten. auch noch später Unzuträglichker^eu daraus ermat* | Der Akademische £>eimatbienft schreibt uns: ! sen seien. Wir geben der Öffentlichkeit von bie।.11 Es scheinen in ber Oejfentlichke t noch Zweifel Sachlage Kenntnis, unb. uwem wir trotz aller darüber zu bestehen, ob für diejenigen <5tui)e;it-m | bitterer Vorkommmsie die bewährte Mittmrkun« 1 und Akademi^c, die sich zum Eintritt in di.' Reichs Der Lehrer erhoffen, ersuchen wir alle beteittgtoft wehr melden, auch in ausreichendem Maße gefolgt Landlrirte, durch ireundlichcs Entgegenkommen bie ’ ei . Es seien daher im so landen die Gejicksts- für die Volksernahrung unentdehrlrche Erl^biuig imurtc angeführt, die auf Beschluß der Lwchschul- > zu fördern. taaung am 29. April 1919, durch den Dauptaus- ——7~~„ k«. iq ! ta6 M 'maixmiid.cn öeimatbienfteä WfcekgiL , H f Dem Akademischen Hilssbund, der seit 1915 ttowWvmvat ^rot Tr. b? ü^r b^e®cmit die soziale Fürsorge für kricaslefchädigte Akademi- be s D r a u n ste ines für die AngeMltm ter übernommen hat, wird die Fürsorge für kriegs amten uiü) Arbeiter) GießEr . Hidiäbigte unb in Not geratene Freiwillige bei ^rgwerkes im vorsaal^^ttch^ U^,ita^ Reickiswehr übertragen. Dieser hat sich erboiea, zu mstttutes statt. der GeMschaH (-reeigneter Interessenvertretung einen Ausschuß I L'ebig-Muwurn ,I eliemaliger F-reiwilliger zur Mitverwaltung btefer die zahlrerch erschienenen ^•üriorae heranxiLÜchen Jntercste den Ausführungen des Vortragenbc« Den Neukrb.msbeschadigten wftd in vollem Um- folgten. Ter nächste Vortrag ftnbet Sonn tag bei | iling bie Berufsberatungsabteilung, Stellenver-11..-oum, vorm. ll',< Uhr, statt Pros. Dr. Br.o»ß mittlungsabteiliing, die Abteilung Bäder-und An- wird über das Thema ,,Die Chenue ^r Seife staltssürsorge und die Unterstützungskasse des Aka- sprechen. Näheres .mrd noch ^kanntgegeben 'oemischen Hilssdundes zur Verfügung gestellt. Ter ® u e n g l 1 sch er an ge ns chatt Akademisckto Vllssbuud treibt seine Fürsorge er- zurück gekehrt ist der Musketier )ttttlr K 0 ch.l gänzend neben der amtlichen bürgerlichen Fürsorge, her 3 Äomvagnie I.-R. 116, ^cher m de» i Die Fonds der amtlidien bürgerlichen Fürsorge Kämpfen vom 23. auf 24. August mit 70 Mau» iixrbcn zur Hilfe gezogen. ^^^nftha t gerwt.^ Seife immer Erhöhung der Lchadenversichcrung. noch verboten. Es wird darauf hingewleseu. Von dem beratenden Ingenieur und v»r-l ^ach wie vor n icht fr e i g e h a n deItl eibigten Sachverstäildiaen der . £)anbeislammcr ^ben darf. Seife darf nur zu den gesetzlich Gieben, Obering nieur Fertsch m Grnnberg, er- ^stimmten Höchstpreisen und gegen Seifen» lfaften wir nachstehende sehr beachtenswerte Zu- faxten abgegeben werden. Tie Herstellung rj» schrift. , , m \ Seife ist nur den Mitgliedern der Srisesther» I Es dürfte besonders für bie industriellen Be- ftelhmg-5» und Vertriebsgesellfchaft gefta tet. Auls triebe d-oach^enswcrt sein, datz infolge der allge- Auslande ober dem besetzten Gebiet ftanu] meinen Pvrissteig-erui'g der Mobilien, Zrnmo- Seife ist dem Reichsansschuß für Oele uni bilien, MaÄri .en und Geräte usw gur numQ^r Vcr-I anzumelden und ab^uliefern. Ix letzter ZcKI sicherunssrcchiner in Nachteil geraten Jann, uxmii _er ^ufen sich die Angebote von Seife, msbesondeiffl die al!g meine Bestimmung der Feuerverfiche- belgischen und hvlläiidischen II* rungögesellschaft nicht bcacfjtä, die dahm gehch sprimgs. Ter lKLuser derartiger Produkte riskieR daß bei einer Regulierung emes Brandschadeir^ Beschlagnalnne ver Seife und Jnanspruchnahu« die Vi.w ich-rungögesellscha ten nur rm Verhallui-, ourch den Neichsaussckfiuß für Oele und FcttD des b.T sei Ligen Äulagewer es zur Versicherungs- «»ntstehen ihm dadurch schwere wirtsckmflliÄ summe eine Vergüttmg auszahl en. Nacktrile: außerdem setzt er sich d-r Gefahr ftnfl Wenn dah r jemand seinen Besitz nicht ge- „chtlicher Verfolgung aus. Es kann deshalb nidjg nügend hoch v rsichntt und keine Nachvecsiche- ficnug vor Srifengeschäften jeder Form gewarM rung unter Brrücksich rgung der derzeitigen teuren rt)cr^CTt Verhfttrtisse abgeschlossen hat, so wird er im Falle *♦" ^1011 einem Radfahrer überq eines Brandes niemals feinen vollen, SeftfdMI fa^ren tmirt>e Q,^crn abend ein kleines MädckM ersetzt bekommen. Es ist daher von großer Wich- in bcr ^euen Baue". Ter Radler stieg sofoM tigleit, daß unter Zugrundelegung einer genauen I ^^der in den Sattel und versuchte zu entfond Sck)ätznng des tetzigen Wertes eine Nachversiche- Ein Mann des Hessischen Frcikvrps liff rung baldigst beantragt wird. | j^an nach unb verabreichte ihm einen gchöriM Dies gilt mcht allem für dre einsachm Modi- Tenkzettel. der ihn ht Zukunft wohl veranlass«! ttan>mid«enmg-n, sondern ganz ^sonders für b«l toirb- besser auszupassen. Das Kind trug M industriell e n Betriebe Kommt hier ein unerhTbliche Kopfwlmde davon. Brand vor, so fallt dieser Umstand heute sehr tnel ♦♦ i’Da5 Deckgelb für das Bedecke^ Gewicht und der Nachteil ist um so größer, tvcnn|oon Stuten durch Hengste beS Landosgestüt»' schon vor dem Kriege die Versicherung unter bem I saut Bekanutmachuug des L Höhung fast aller Werte, besonders I nenden Stutenbesitzer haben nach Schluß tetj \o kann es vorkommen, daß die -5eridxrungv* I Deckzeit zunächst nur einen Teilbetrag von 30 Ml ges llschaften einen ganz geringen Be rag für der- $u entrichten. Der Rest von 50 Mk. wird ihnen artige Brandschid.m ausruzahlen haben, der keines- gestundet bis zum Miaus der TrächtigkeitsdaueLl wegs ausreichÜ, die neuen Gegenstände dasur wieder i Menn der Stutenbesitzer Nachweisen kann, ba|| zu beschaffen. Es ist daher vor allem, anzuraten während der Deckzeit gedeckte Stute ein lebend« auf Grund einer sachgemäßen Taxation an die | ^tsten nicht geboren hat, so wird ihm der Rep» Versich'rungsgesellschait he ran zu tretet und etne | betrag erlassen. Ein Erlaß des Fohlenaeldes tiittl Nachversicherung zu beantragen. Ist solche llb-1 fctann ein, wenn das Fohlen ein Lcbensall« schitzung vmi einem bcruicnen Fachmamie bcglau- Pon 28 Tagen nicht erreicht hat. bigt, so ist den Benickterungsgesellfckiaften icde ♦♦ Telegramme nach Schiffen in vaudhabe g nommen, bei ,etwaigen SlMdenregu-1 Qee Soweit bie Küstenschisfahrt in ber Nor^ lierungm aufper den normalen Abschreibungen db- und Ostsee wieder frei gegeben ist, wird ber össeiA Züge zu machen. Es liegt dah-r im Juleresse eines Verkehr der deutschen Küstcnstationen leben, feine Versickrcrungspolice dahrii zu rem-1 Rutschen Bordstationen unb ber bcutfch?n Vor» bieren. I ftatiouen untereinanber wieder ziigelassen. Tm Die RcichSftelle für Kcmüse und Obst. I Verkehr wird, wie vor dem Kriege, durch » Am 18 Mai waren es drei ftahre, daß diese „Anweisung für den Fmukenielegrapbendienst" voS Stelle des KriegÄmrtsckmftsanlles, an t*r so viel 15. Juni 1913 geregelt Bis zur Herausgabe ern« ul^lwolleude unb gwtgemcinte Kritik geübt tt^c- neuen mternattonalen Verzeichmises der Funke« dm ist, aldbaifcn tonrbe. Tie völkerreehtswidrigc telcgraobenftationen ist es Sache der AuflieseM Sfotabe batte [ie tot Sd.».erigTeiten oe« Bon Zclegrammtn noch Schchrn m S«, Mit. Wirtsasllich war Tontschlaod aus den Krieg darüber »u verschais-n. ob imb tM ntot »orbereitet ßaltm twb Snmtm» unb SRufi. loeltbe Kusenstatwn dlc Telegramme tdr 8« (ani> itodi im Sommer 1914 iksr Bw-setreide burd) erieuben Idnnen. Für bie Nordsee kommen ■ Einsicht »roftet Mengen »eisen unb Roggen aus aus werteres die Kustenstatiomn Nocheich uü Teutschlaod vermehrt. Unsere LersvrMvg mit G-- Curlmven. sür d» Ostsee die Stoitenftatumli nuiie nnb Obst war nur durch den Bezu, aus dem Snnnemunde und Dau,rg rnBetracht I Auslände sichTrzuslellen. Vor dem Kric-' fehlte B efti tz w e ch ie 1. ,-s bei uns 02t jeder Statistik über tenJribmafjigcn Pauf teiein in der Anl-au von Gemüse, etensv an einer sicheren Ernte-1 für 68 500 Mk. an Goldarbeit« Eari SchM sckätzung auch im gartenmafiigni Gcmüseteu. Es I C galt nun sür die Reickrsgemüsestrlle. zm-ächst eineu Weißzeugnähen, Ficken und Stopfen, Handarb^j Ausgleich zu sckmffen zischen Uebeisckmß und Mmi- den, Schneidern sutzmachen und^ Bügeln begi^M a l in den verschiedenen Teilen unseres Vaterlmr-1 amf 26. ds Mts Da die Kurse durch Vo^» bes, sodann aber die Erzeugung von Gemüse be- Meldungen teilweise schon voll teft^ smb wcM deutend zu fördern und zu heben. ^uch.schon Anmeldungen für bie Kur,e des SBuittrt Tünch die Errichtung bcr GrvßmärVte, ter halchahres angenommen Sammel- und Mmahineskrtten wurde die Bersor°> * 1 gimg einigermaßen sicher gestellt, ohne daß eine Ratwniermig nötig wurde. Durch die Anbau- und Lieserungs Verträge stieg die Er^ gung von Gemüse in vielen Gegenden auf tes Doppelte bis Fünffache, so daß e3 mb<-lich war, die Bevöskerung mit frischem Gemüse leidlich zu versorgen und ten Bedarf des Heeres mck> ter Zivilbcvölk-rung mit Gemüse, wie mit Obst unb <8ro'.aufrtridiflnittcln zu befriedigm, oW daß die An bau fläch ' für die wich'.igsten Botener zeu gmsse sch v?rmruderte. Tie ReichSstelle hat nun mit dem Abbau begrünen und für Frühgemüse und Früh" obst keine Höck,stpreise mehr fe>ig-setzt Ob das sür den Konsum gut war, lehrt die tägliche Erfahrung. Zu billigeren Preisen werden wir erst llommen, wenn einmal die Blockade ganz aufhvrt. Jeteufalls l>at die Reichsgernüsestelle ihre großen Berdicnstr um die Versorgung ter Bevölkerung. Aus Stadt und Land. Gießen, 21. Mai 1919. Wird Gießen besetzt? Tie Desseririsser und Angstmeier haben wieder ein Feld für ihre überflüssige und gemringesähr- lick)e Tätigkeit gefunten. Nach ihnen soll Gießen bis spätestens heute abend 6 Uhr besetzt sein, b. h wenn es nicht allerspätestens morgen um die gleiche Zeit besetzt sein wird. Beweise? Beweise kann man gleich ein halbes Dutzend dafür auszählen Ein Teil unserer Garnison ist gestern schon ate gerückt, um den Franzosen nicht in die Hände zu fallen. — Wir haben gestern selbst mit ten abrückenten 60 .Mann gesprochen. Sie rourten von ter hiesigen Sammel stelle Grenzschutz Ost ihrem Bestimmungsort ^zugeführt. Ja, aber der Kutscher ter Firma so und so hat erzählt, seine Firma habe bereits 30 Wag- hmt Lebensmittel des städt. Lebensmittelamtes in Sicterheit gebracht. — Die betreffende Firma hat seit Jahren keinen Kutscher mehr und das Lebensmittclamt nimmt diese Tartarcnnachricht mit Das Laiiteseruahrimgsalnt unb daS Landesamt für das Bildungswesen schrriben: . Wie schon so ost während des KnegeS sind r ... (mr wieder um genötigt gewesen im Juleresse tet die Preiie sehr hoch waren. 6—8 Wochen " Volkseniährung, diesmal zur Ernteflächen- Ferkel kosteten 220 bis über 300 Mk. das StüL erbebung bie »Mtarteü tet Lehrer cm zu- Ein Mieteinrmingsamt ist nun auch hier ern» rufen. Nur ein geringer Teil unseres Volkes Borsitzenter ist OberamtSrüchter Vock. . kann es ermessen, welche Verdienste sich die Leh- Ö S i tf.i, 19. 2Rai. Der tesbenge ZM rer durch ihre Tätigkeit in tet Kriegshilfe ernur-,, Pfarrer Le n tz wurde zum cr^ Ptzrrer E den haben. L» cuccr Wisahl von Fällen ist ihnen I Gememdc mit dem Titel ewes ^tftiÄdechlviwi । des deutschen Volkes verlangen wir die Ab-1 lehnung dieses Vertrages". ftbtt rin im abfl lau feiten Jahre 705,30 Mk. Ein AMBI lieber die neuen frnnstrau b inb frou'mann Richard Schwab. Zum Vertreter Ir das fronitzkv stift wurde nricter der Vorsitzende A i Der zeitgemäße Massiv-Bau; mi Kaufmann Richard Schwab vorgetragenen assen bericht entnehmen ivir, daß der Ver- ne tf Mk. Mar. Die Liste der 5 lobtiXHurbnetcnto-.i hl itr ein IM ihm bet 3t bestimmt , 4 Bad-Rau heim, 19. Mm Bei einem die Italiener. Eine be^:ichmcte Gcschich.e füg die Sinnesänderung der Bewohner üeti Fiume öer, erlöse mich von mir selbst! so hörte tf euratol jenuutö beten. O, wären alle Groben gut, und alle Guten grob? Vergesset nicht, aus den Tälern der Arbeit immer wieder aus die Höhen zu steigen. Wären nur halb so Diel Menschen gut oB* fromm. * Es würde viel weniger gelogen, wenn die Wahrheit kein so schlichtes Gewand trüge. Jeder hat seinen Götzen, vor dem er kniet und dem er opfert. Itnn, 16. Landwirt Wilhelm Maurer. 1 i. i'wf. Kramer, 18. Gen erallc uttum t l iKranlah nb trug r n. ? 9ebta< anbcdyMc mehl teurer als da- Rvggenmehl ist, hat Preis für das Brvt von 1.08 Mk. auf 1.10 in bä Höhe gesetzt itxrbcn müssen. ht.^ionbr iibiitten II buht riifc nspwchnah 1 und ißt toittiifaftW Qkiaht ftu dechnlb m: orm gtiwr VW । m 6«< , ob imb • mtntt idr ' et ko in ni" «« -üiienM^ «lht u sb. gelegen^ Carl < «* ^ht WM e durch *• «A unebö AMBI, am. i Berlin-Johannisthal 6L Eschwcge, 2) Mai Der neu frrcifltM besteht aus 10 bürgerlichen Vertreter» und 15 Sozialdemokraten. i«l Limburg, 20. Mai Bürgermeister S>aerten, dessen ILjLprige Amtstxrivde am 4. Ang. 1919 aubläuft, ist zum Ersttn Bürgermeister der Stadl Paderborn einstimmig gcroäba ward«. Die Bemühungen, Bürgermeister Querten für Limburg zu erholten, hätten keinen Erfolg 51. Schmalkalden, 21 '.Wat Im birf-gen Äteid hoben die Sozialdemokraten für den frrei*» tag die Mehrheit: 15 So ioltemokraten steten 1 bürgerliche Abgeordnete gegenüber. A-Hrsbureau sowie der WohnungSnackuvris ■ t bmutzt Die Abwicklung der lausenden Gesell je nach der Größe 3—6 Mf beyxtjU werden. Doch empfiehlt es sich die gut aufzuspannen und zu hixtncn. An bebürfugr Vereine und brbürf* NS «riegsteilnehmer sollen Zuschüße ausElaats- Mitteln zur Bestl«ffung guter Zuchttiere V^runtt werden. Ter Revtrer sprach dann noch über Aufzucht, Pflege unb Fütterung der Jungtiere. KrriS Drtz ar. lut. Wetzlar, 18 Mai. Wie dem „D. Anz " von zuständiger Seite mitge.eilt wird, bot sich auch hier, wie in anderen Kreisen, eine Erhöhung der Brotpreike nicht mehr umgehen lassen Tie eigenen Getreide Vorräte des Kreises sind aufgebraucht, der Kreis wird jetzt von der ReichS- getreidestelle beliefert. dz. Allendorf, 18. Mai. Jrn väteriich-n Sägewerk sprang Karl Wilhelm Strömann am Freitag ein Stück Volz an den Kopf und zertrümmerte ihm die Schädeldecke. Ter Tod trat kurz darauf ein. ha Donau, 20. Mai Ein Groh feuer brach Sonntag früh in der Gioth^ch n Sei'enfabrik in der OjlgxrinableÜung aus Erhebliche Lor-äte sind verbrannt, auch die Maschinen unbrauchbar g worden. Tas Feuer soll burd) Sribstentzündung entt'a den s in. Der entstandene Schaden wird auf 600 000—700 f 00 Ma k g s^tzt. ha Limbury, 18. Mai. Im 29/irenbri5 Gckchwister Mayer fws i W Rach! vom Tonin*« tag au Freitag burd Einbrech r ston e tim nar n im Werte von 35 000 vu 40 000 Marl entwendet worden. n-t. Limburg, 18. Mai. Bisthof Augustinus hat für Sonntag den 25. Mai einen allgemeinen Bettag zur Erlangung eines baldigen gerechten unb dauernden Friedens ang.ordnet. hl. Marburg, 18 Mai. Tie KreiSv.T iroftimg ist nicht mehr in der Lage, der Stadt genügende Mengen Eggern mehl zu liefern. Es ist deshalb erforderlich, daß zu dem Brot noch Weizenmehl verwandt wird. Tie Mischung zwischen Roggen und Weizenmehl nrirb wh dem Magistrat den Bäckern vorgeschrieben, und c5 wird dadurch Vorsorge getroffen, dnst in der bisherigen» Weile Brot verkauft .verden toirb. Ta das Weizen- ita9 kn 1» fjvj!! teilten (M lnwkriuäM WVIIIIU llll Grünen", Rembrandts spätes Selbstporträt, die best-on Stücke der kunstg?wcrl!rm Bereitungen gekauft, oh ie zu wissen, dast die Daren einem gröberen Ticbstahl in Paris entstammten. Trotzdem wurde er von tem französischen Militär- gerieft zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt unb sofort wegtranspvrtiert. — Wiesbaden, 19. Mac. Tie f ro n - zösischen Maisests viel c werden sich über mcbriTe Wochen austebnen. Bon einer Teilnahme roeil.Tcr Äreifc kann ledoch kaum die Rete fein, da die Eintrittspr.-ise zu allen Veranstaltungen austcrvrdeutlich hoch sind. Vie K?mmuna!wa!)kn. O Birklar, 18 Mai. Zur bevorstehenten Gemeinderat swa h l n-erben hier wadrichcin- lich zwei Listen au gestellt werden, eine vom sozialdemokratischen Dahloerein, der ein bürgerlicher Dahlvorichlag gegenütersteh.'n wird. oz. Friedberg, 19. Mai. Zur Stadt- verordnetenwahl sind fünf Dablvvrschläge eingereicht. Die teuliebe demokratische Partei, deutsche Bolkspartei unb ChriAiche Bolk^partei haben ihre /Listen vereinigt. Äusrcrtem ist eine Liste ter deutsch-nationalen Bolkspartei, ter Mehrheit«- sozialisten, ter Unabhängigen und eine parteilose Aste ausgestellt. -m. jungen, 21. Mai. In einer gestern abend im „Taunus" abgetelleneic Mitgliederver- "ammlung ter fo’vaBwn.ofiutifdien Ortsgruppe wurde u a. bescküossm, zu den tevorstrhenten Gemeinderats wählen eine eigene, unverbun- te*ne Däblcr.i e auhuftelm, die sich durch Dalst folg, oder Reitenfolge zusammensetzt: 1. tzerm. Schuld, 2. Ruh. Benter, 3. Kail Nickel, 4. V. Ä.üich.rn, 5. Gust. Lestler, 6. tzch. Roth, 7. Karl Lerold, 8. Tölv, 9. PH F-ritz, 10. W. Eifert, 11. Steh. Sarnes, 12. W. Reusllsting. ga. Laubach, 18. Mri. Zn einer im „Solm- ser Los" abg Mienen ,gut geleiteten Versamm- lung wirrte rti aus Vertretern aller Qtönte yu* samnu-r.gesetz'er zweiter Wahlvorschlag zu ten Gentemderatswatem ausg stellt. O Lich, 18. Mai. Eine gestern abend in Steins Saal vom Volksrat einberufene, stark besuchte Bürgcrversammlung, die Lehrer Tietz leitet?, beschä tigte sich mit den bevorstehenden Ge- mei n der a t S wa h le n Es kam allgemein -um Aufdruck, bei der Dahl nicht den parteipolitischen Stanbpmikt in den Borbcrgr:md zu stellen, sondern eine gemeinsame Liste in Vorschlag zu bringen. bie Vertreter aller Berufsstände in entsprechen- ter Zahl in sich vereinigt Es wurde unter tem Vorsitz von Postsekretär Rau ein Ausschuß aus allen Bmu-sgruppen gewählt, dem von der Bcr-- fammlung ter Auftrag erteilt wurde, wettere Schritte in der Angelegenheit zu tun unb einen gemeinsamen Wahlvorschlay ter Arbeiter Bauern, ©eroerbetreibenbcn, Beamten und Frauen vorzulegc-n Morgen abend werben sich die genannten Berufe in Einzelberatungen über bie von ihnen gewünschten Kan- bibaten schlüssig geworoen sein. — Wie verlautet, werden neben dieser gemeinsamen Liste aller Berufe auch noch Sonterlisten ausgestellt tverben, auf denen vor allem auch bisherige Ge- meinderatsmitgljeder vertreten sein werden. no. Nidda, 20. Mai. Zur Gemeintewalst in Wtiba wollte man nur eine gemenifame Liste aufstellen, wodurch jeder Wahlkampf vermieten Worten wäre. Leider haben sich bie Einigungs- terhondlungen zerschlagen, da die Sotzialtem'» traten von den 12 zu vergebenden Sitzen 5 für sich beanspruchten, während bie vereinigten nidtf- fozialterno'kratischen Wähler ihnen nur 4 zu gestehen wollten. । la. Schlitz, 18. Mai. In einer gut besuchten Versammlung tes sozialdemokratischen Wahlrereins wurden für die Gemeinteratswahl folgente Kan- bibaten oufgeitdlt: Tr. De B a, Heinrich Kam, Leinrich Lachmann 1., Christian Motebach, Heinrich Habermehl 3., Heinrich Lachmann 3., Kvnra^i Mohr. — Zwischen dem demokratischen und oem liberalen Ateretn sollen noch Verhandlungen im Gange sein über ein gemeinsames Vorgehen. Bon ten Bürgern, bie in ihrer grasten Mehrzahl für einen Partei streit bei ben hiesigen (temcmteroaMcn keinerlei Interesse und Verständnis bäben, würde eine. Einigung ter bürgerlichen Parteien nur mtt Freuden begrüßt werten. zchiffkn in bff T ___________ ______ __________ uirb brr o'st kchaut Urnen, daSder Tunrverri 11830 s?sem nftotwrni । »cuts ld-'u icflt Mdin'sk'! craiMdt fl J "«MM J u IIUQL. auivmuity UL 1 iuuiuiir.il xyv- a fl/miil ^ te wurden von dem Vorsitzenden besorgt. Den Lu u» um| ~ * Tic. M UJtb «A. «3» ■5?a Feuilleton. Ein Besuch in Finme. Van dem fieterbaft erregten Leten in Fiume, dessen Schicksal auf ter Friedenskonferenz bitten gekämpft worden ist, entwirft ein rrau* siicher Berichterstatter ein ansckiaulichcs Bild: iumc, die „italienischste Stadt", wie sie dis lclüner, Rijek, das „kroatische'^, wie es die Sla- vüchettisq. —- Unsere Stütze der öanbfraw (Jungfer, Fräuleins. Was sie wissen und leisten must! Praktisckie Einführung in sämtliche in bür» aerlichen und hrtscha.t ihen HanShal:ungen vor- foinmcnbe Arteiten, sowie Anleitung, sich zur tüchtigen Stütze der tzausirau auszubilden. Ler- au&gegcben von Frau E. v Szczepanöka (V. Oest.-rwitz). 1.—4. Tausend. Leipzig, Verlag $>an| Hedewigs Nachs., Gurt Ronningcr Tas sehr praktische Büchlein besastt sich u. a. mit ben Eigenschaften, die man von einer Stütze ter Laussrau erwartet, it a mit der rechtlichen Stellung der Stütze, ihrer Tätigkeit in Küche uh»., houslvirtsclui.t.icher Luchsührung, dem Verhalten zu den Lkintern, deren Behrndlung imb Pflege iiinv Weitste Verbreitung in ben in Betracht tonunen* ten Kreisen ist ihm zu wünschen. nrit einer unter ter persönlichen Leitung beS Di- nstorS Otto Lerming steh n>en Ausiührung von firrbart Laurtmcmns „Biberpelz" im hiesigen Saalbau erdihiet. D'iter befinden sich Mar Treuer« Schauspiel „Des Pfarrers Tochter von Ätelabori" unb Lermann Supermanns Lustspiel „Tas höhere Leben" in Vorbereitung — Bad-Nauheim, 20. Mai Arn, 17. Mai dickt ter Stur« und BerschönerungSver- H« fdne 61. Generalversammlung im Restau- nmf „Dantes" ab. Der Bvrsitzente, Lehrer i P. °üiguft Wagner, verbreitete sich in ausführ- iirfrr über den von tem Auslaute gegen bie butschen Heil slli ten geführten Geschästskriea :xb schildert.' bie Ausgaben, welche die Kur- unb labet»ctc in der kommenden Fricten^ett zu lösen Sbrn werden. Er würrsche, vast wir aus diesem ngrhrn tes Auslandes die Lehre ziehen mixte Im, unsere deutschen Badcwrte immermehr zu 'Mten unb zu b.-vorzngen. Aus dem Jahresbericht (ittn hmeii mir, dast die Zahl der fr u r g ä ft e cif 40 128 einsch i st ich ter Mllitärpers»".en, be- Ikh-nd aus 1680 Össizieren und Beamten, unb 2 952 Untenoffift"ren unb Mmmschaf en, gestiegen il Tie Zahl der Bäder betrug 367 822. Auch Wtttt rkur machte gute Fortschritte. Für Seflame&rocde wurde ter Verk hrskommis ion eine h-re Summe überwiesen. Für Neuanschlffnng Herstellung von Bänken, sowie für die Winter- Iterung te*r Bögri wurden gröst-ve Summen trmi&yabt Beih l en wurden frimligt ter Smti- Lttkolonne, sonne dem Dogelschutzveo'i't für 5)es- im. Auch in diesem Jahre wurden das offizielle . „ _________ - Rechtsanwalt Meisri, 2. Rochlnuilg'rat Götz, 3. fBa-r-r «test. 4 Sckr:l- vo.st heri 1 Irl Mv.ell, 5. Pa.ierhärtdler C. Ma- , 6. Schneitermei rr L. Bamc, .. ouchhnl^er Ea- strittus, 8. Kaufnumn L. Fertig, 9. Packer Kauck, 10. General ter fratxtllene v. Lahn, 11. Rcch- nungörat Treffer, 12. Po schaffner Rothenburger, 13. Va.ibgr.ite.5rat v. Pfister, 14. Ti l -Jng Ge- wrrterat Sa te»z, 15. ®mtetrtermeii'trr Ehr. Rüb- mische Regierung beraten, zu cinan wert kühneren Fischtzug $u emurntom". Sinllsprüche. Dir entnehmen nachstetente „Sinnsprüche" dem gleichnamigen Büchlein einer einfachen Arbeiterin Emma A b e r l e, das im Berlage von Hugo Ttttmar, Stuttgart, erschiene* ÜL QocbfcbMliiad^ricbkn. ^Marburg, 20. Mai. Sein goldenes Dok» tarjubüäum bogeht beute Geheimrat fr. Zin ck«. — Nach der vorläufigen Teststrllung stellt stch, wie schon kurz mitgeteilt, bie Gesamtzahl der Studm» reuten in tem jetzt begonnenen Svmmerbalbiahr aus 3935, einschliestlich 495 Frauen. Es studiere« 273 43) Tbeologie, 7:i4 (13) Jura, 1265 (117) Medizin und 1663 r362) Philosophie. Unter Luw- »uredmung der Nachzügler und ter zum ödrm ter Vorlesungen ^gelassenen wirb, wie vorauSzw- sehen war, bie Zahl der UniversitLtSbefuchkr 4000 überi (breiten. Sie alle unterjubringen, h rid bei ter Herrschenten Wohnungsnot, die durch ten großen 'Zuzug entstanden ist, recht fduxr, nief< verrschastshäuser- unb Dttlentesitzer, br sich sonst nie mit Zimmer vermieten abaaben, halem tereit* willigst Iben Studenten ihre Türen geöffnet, ein Teil bat cmch in den umliegenden vauSdörienß Unterkunft getunten. Tast sich das Marburger Strastcnbild jetzt noch buntbelebter wie jemals ter* bietet, läßt sich leicht teufen. Sm Düngen Sommer* Halbjahr tetrup, ttne hinzugelügt sri, die cutc teben die Alliierten Jta- 1^1 nicht mehr ndng. Sie lassen es im Stich!" Mr ter Anschläge haben einen humorvollen unb Frischen Ton. So z. B. das folgende: Christoph ^umbus ist dargestellt auf einen Swck gestützt, ?*• sehr unzufriedener Miene dvernbllctend. Zu ftter Rechten liegt eine frarte von Amerika, zu feier Linken steht ein mit diplomatischen Schrift- ^fen unb Verträgen gefüllter Korb. Darunter «eenL — Txgr ^ogrtibrrgrt HSheEnb unternahm acstern bei sehr sta fer Be erligung auch ter Tomen KK »n rite dieSiLhrige Öanterung. trt noch Lantech führte. — Die Spar- und Darlehns- felf e für Lich und llm^ gmb wird am 3 Pftngsb- fege ihre dieHiährige General oeriammluno al ho l ten. tri. Cuedborn, 20 Mai. Tie Sammlung ffc die frricfljge'angenen betrug hier 260 Mk x Wieseck, 20 Mau Von einer Haus- scmwlu g anlästlich ter Opferwoche für bie -riegsgefangenen g’au’jte man hier ab» Iben zu sollen, da erst kurziuh bei önmbtnrg yr Ortsgruppe te» BolksbunteÄ über 700 Mk /•(amtnrlt amrten ®enn trotzdem beim 8£(mt rbach statt Den wickst g enDer a.Dlun is- rgenia ib bildete die Crgörifatio 1 des banttaaf» lt begrfi-i fc Fachgruppen. Die Verirnndluna-n -ettigten da» tnit grjfirl rrftü'dtr Erg-Hni», dast mit ten Vorartei en biet» lortragcnj' ir bet ten Schreinern, Schlossern und Maurern Millan ‘ 1 »fort beexnrtn werten soll Anschiestend hieran plane der Italiener in Wien macht Tr. 5xtnö Tie&c in ter „frunstchronik" nährrr Mit- teilunss-n. Nackitem die Ztalieiter im Februar ihre ungesetzlichen Forterung-.m so rasch durchsetzten, hiten sie nun noch viel weitergehente Aitsprüche gestellt. Tiefe neuen RaubvLäne, die sie in sechs inj. a?anrnrcr «rschil-tetttn Listen vor gelegt fe^ben. "erlangen gewustt hätte, 1 das Wertvollste, was Wien überhaupt an It. gsiri ui w «it** oll das £)rgani;aiKniAocrt für alle übrigen Berufe xflenbet werten. llrris Friedbrrs ttt. Friedberg, 19. Mai Die ständige I>eaterspielzett teS frurchouS-TH nterS 3ab £x>mburg in Friedberg wird am 28. Mai üiibne und 514 Öl Mk. Ausgaben hatte, bleibt Warenbestand 1 Gl 29 Mk. Tas fravitalvermögen khngmttlxa "- • - g^- - - — — en kam, 09734 Zitronen OlOOM bei Schrkinerlehrling sucht 6172 L Vebre ncf id)t. 6613 Bohnenlatten 6038 sucht. 5904 SteiienerBgebote [ Mietgesuche | frisch eingetroffen, per Sick. 40 Pfg. Fran Julin» Frenxior!, frankfurter Str. 31. Georg Todt, Sonnenstrahe 19. Becker, Walltorstr. 53. TiHtigcS Mähilicii für kleinen Haushalt ge Mdbl. Zimmer z. ucrm., A. lüft, an Kaufmann. oio,m Rodbeimer Str. 43 HI. Iienstniö^en gtfndit fran Pbikivv Lange, 010010 Neustadt 47. Heute morgen 5 Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Tante Karl Enler, Glasermstr., Rirchstrahe 13. Link. MÖfcl. 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Lobroein horchte auf. _ „Ich kann Ihnen einige ausgezeichnete Sachen an die Hand geben," unterbrach er Dorioal, kniff dabei ein Auge zu, sah mit dem anderen seinen Besucher verschmitzt an und küßte sich die Fingerspitzen seiner rechten Hand. „Großartige Sachen! Zum Beispiel hier eine Hypothek auf ein prima Vorortgrundstück. An der Hypothek lassen sich tm 5xurdumdvehen 20 000 Mark verdienen. Es ist ein Geschäft, das man dem eignen Bruder nicht gönnt, so fein, so glatt. Doch davon später. Fahren Sie fort, Derr Rotmüller. S« haben mein Interesse." . ,Hch möchte nur hier kn Berlin rnrgtfo — so als gar nichts Herumlaufen!'' erz^hirc Tonoa» weiter. ,Lch nx’.l ganz offen zu Ihnen sevr Derr Direktor. Sic machen auf mutz euren lehr günstigen Eindruck." ,Zch danke, Derr Rotmüller," sagte Lakkvein mrd lächelte g-.schmcichelt. „Ich kmm Ihnen außerdem die Versicherung geben, daß s« aus muh dem allerbesten Eindruck machen, den allerbesten Derr Rotmüller, Es würde muh freuen, «an tch Ihnen dienen kann. Sie gestatten." Er nahm sich aus der offenen Dose Torivals eine neue Zigarette. „Fahren Sie fort, Derr Rotmüller Sic haben mein Interesse." ,Lch will Oralen," sagte Toriruck und beugte sich zu Sabioctn vor. „Eine junge Tanre aus sehr guter, adliger Familie. Nun bin ich nuck bürgerlich, bin auch nicht Reserveoffizier. Daran stößt sich der Vater mri-rer Braut. Tumme Vorurteile. Aber was ist da zu machen? Solche Leute legen Wert auf Titel. Darum möchte ich Konsul werden!" „Ta haben Sie recht!" erklärte Derr Labwern. „Sic sind bei mir gerade an dic richtig Ad reffe glommen. Sie haben G.ück gehabt. Sir werden viele Angebote erhalten haben. Alsos Schwindel, alles Schwindel. Hier in Berlin ist es überhaupt anders wie in Elberfeld. In Elberfeld ist alles reell, gedirgen. Dier ist viel Schmu- del. Sie haben Glück gehabt, das formt ich Ihnen gar nicht oft genug sagen. Sehen Sie sich mal das Bild an." Er reichte Tvrrval eine Phoeo- g-raphte, die ht schlichtem Rahmen auf dem Arbeitstisch des Direktors stand. Das Bild zeigte das Galgengesicht eines Mannes in reichgestickrer Generalsuniform. „Sehen Sie sich einmal den Mann an. Derr Rotmüller. Was sagen Sie? Ein geistreicher, intereffanter Kops. Können Sie spanisch leien?' Er deutete aut eitrige Worte, die aus den unteren Teil der Photographie gekritzelt waren. Tvrival verneinte. . . „Tas heißt," erläuterte Derr LaAncin:.„Set' nem ausgezeichneten Freunde Erich Labwern b?r tapfere General Aloarez." (Fortsetzung folgt) Zweites Blatt l».V reu "•‘nnftei en er wie folgt: Schreiner 120, Weißbin- t bis heute auf 292 gestiegen. Auf die ein- Verufsgruppen verteilten sich die Mib- cu in übel Afludjt iinitrOlODUi «nvrij Tiedenei ÄS! ^crnbreiH* M IL ül.ibfll »b. wirb end durch 1t u r beiiirifcei mlmmi In | ■nbliunbtn | ine iditli Irbtiite ii bifüin llil i 'IHnirtiini nnb km 1 edjrihL 1 lerttMi/anl Ainelukr. r würbe , iflimfl b. 2di iiii'blerilani nnfiumi ut> Lchrisillchrl er Oft 22 an :hujfi ^«berkriti ’Hulrniloti vuailich 81 ^nbflrbrj ribermeif1 ’ u. ... ** Amtliche Personalnachrichten, lrnannt wurde am 15 Mai der Lehrer Jakob jung in Darmstadt mit Wirkurrg vom 1 Avril m.9 ab zum ständigen DilsSarbeiter bei dem Ividesamt für daS Vildtmgswesen und bef m Heilung für Scknilangelegenluiten unter Ber- rhmo des Amt.titelS „Sckuckrat". — Ernannt bmbc am 14. Mai 1919 Willtelm Born aus sfer-Möilen giim Gehilfen für das Dcnkmal- irdnö und die Dcnkmalpsleac mit Wirkung vom | April ds. Is. an — Am 13. Mai ds. Js. hübe dcm Stcucrcmfseher Hemrick Dilh. Klenk u ©tmufen mit Wirkmrg vom 1. Oktober 1919 h eine SteuerMisfeherstelle bei dcm Salzpeu'-ramt pünpien endgültig übertragen. — In den Rulie- klmo versetzt wurde am 12. Mai der Lehrer an der kelksichnle zu Gciß-Nidda, Kreis Büdingen, Lud- >?Sei o aus fein Nachsnchen unter Anerkennung iner dcm Staate geleisteten Dienste vonr 1 Juli '.’19 ab. — Erledigt ist eine mit einem evange- stzcn Lehrer zu besetzende Lehrerstelle in Gadern- •im, st reis Bensheim. ** Dic Tätigkeit be5 Ortsgc- perbeve re i n s. Die RohstoisverteiluugS- :elle bat sich im abgelaufcnen Jahre außer- rdentlich günstig entwickelt. Während die L'tglicderzahl vor Jahresfrist 144 betrug, ist Der Doppelgänger. Roman von CarlSchüler. Fortsetzung Nr. 27. Aus dem Zimmer nebenan drangen Worte, ^nval hörte den Direktor seiner Besucherin bte Schwierigkeit schildern, die sich heute der Belei- einer Hypothek entgegenstellren, noch dazu sinrr zweiten Hypothek. Er selbst könne sich auf Geschäft nicht einlassen, er wolle aber sehen, er bie Dvvothek bei^ einem Gefchaftsfreunb s>trbrin^e. Er bedang sich eine Provision auS gbtrfudite die Frau, ihm die Hypothek zu „treuen Ruben" zu übergeben. , Zöge nid ging die Frau auf den Vorschlag 4i. Sic erzählte, daß sie das Geld unbedingt 1 ^cn nächsten Tagen brauche, eine ihrer Töchter vll.e heiraten und der Schwiegersohn verlange Mitgift in barem Geld. _ „Hat er recht," hörte Dorioal Derrn Lab- ."’tt bemeßen. Tann versicherte er seiner Be- •6crin, er würde tun, was in seinen Kräften Gleich darauf trat die Tame in daS Dor- pliinunet. Sie noar eine gutgekleidete Fünf- 'i)«rin. L . „Wen darf ich melden?" piepste das ältliche gteulein jetzt Tvrival an. Er reiche ibr eine Mier für diesen Besuch angefertigten Karten. I Tas Fräulein las. , ,Jn welcher Angelegenheit wollen Sie den dam Tirektor -foredxn, Derr Rotmüller?" I Dorioal gab ihr die Postkarte mit der Unter* krift des Derrn Labwcin. Tas Fräulein prägte die Chiffre ein, schlug in einem Buch nach, hatte bald gefunden, was sie suchte. ÜL" Sa1 I sucht Welf J vier UebdJ öbtr'r bcoid ne Wirtsl« f) suchen r/fifjnfi I Stbnhl m rät'^i ÄrAcinrr b. W 9erin 9 «eluch!. ! LÄn.icb.u.Offl >ie8.An^km ke-Wiislh 6 (innen omae uj.en Inf. Volkengaii^! )00!«! md Cbljrtj iucht ksn'« . unter onw Lener änjeJ Au» Stadt und Land. Giehen, 21. Mai 1919. Gietreuer Medizinerschast. Im April dieses Jahves erfolgte der 3u- emwenschlnß der beiden Tcilveretnigungcn der Vedizmstuo^krenden der Landesunivcrsität zur f*vrnu*r Mcdizinersckaft" Diese zählt den wett- £7gröhten Teil der Medizinstudrerelchen zu ihren agaliedern In gemeinsamer Tätigkeit sollen An- ^fdrnbeiten allgemeinen Interesses und IPesicUc r, ^>ikvsragcn, bereit eine moste Zahl ourch btc jarnart der neuen Verhältnisse gegeben ist, bc* *15T Mai ftmd int Saale des DotrlS Köhler - ftarf besuchte 2 ordentliche Versammlung statt Nach eingehender Besprechung über das Per •imü der Äiestener Medizinerschast ;um Alt- vndnen SmdcntenMisschust wurde einigen An- wign stattacgcbcn, die dic gegenfettigm Bert-' t—xn nach neuen Richtlinien gestalten sollen. fui ifiecmct betonte die Notwendigkeit eines «MeanSschuises und forderte die sofortige Grün- Der Antrag wurde angenommen und eine Mission von drei Mitgliedern mit des Aus- der Ausgabe beauftragt, zumal da die tgabc bei Tätigkeit der Giestener Mede ast für weite Kreise Interesse hat, und „jllärung über die Aussichten des Medizin- 'ibium .' von mabgebender Stelle dringende Not- inrichttmg einer Büchervermittlung, die y Beschasfung der zum Studium erforderlichen Leratur vermittebi soll, würbe beschlossen. Ein Redner nahm Stellung zur beabsichtigten Ulasfung von Ausländern zum Studium an der 'endc-'universität. In Anbetracht der schon für « dcutfchen Studenten durch den übermätzigen l'.drang geschossenen schwierigen Lage wurde cin- rimmig gefordert, beim Allgemeinen Studenten- sckust die Ausschliestung aller Studierenden .icher Staaten zu veranlassen. Nach Erledigung mehrerer interner Fragen Dal>l eines Vertreters zur VerbandSsitzung r Klinikerschaften in Leipzig kam die Der- [unn gerne der Anregung der Deidelberger zinikerschaft nach, burai Beitritt zu gemein- 'ttzistni, ans wissenschaftlickter Basis arbeitenden htineit die Volksgesundheit zu fördern Äuerungsjulagc für Rentenempfänger. vom 1 Juni 1919 ab ist den Empfängern von lr?..ir VersorguiigsgcbÜl)riiissen R und H bis auf hicreS eine monatlich zahlbare Teuerungszulage m40 v D. der ihnen zusteltenden lausenden Ver- orqungsMbührnifse zu zahlen, und zwar den R* h .'iinnern sämtlich, den II^nipfängern mir so- wit, als et sich um Dinterblicbene von Militär- trtonen der Unterklassen lnickt Offizieren und | tii’hiri'enmlcn'' handelt. Tie zu zahlenden Be- tc ic werden auf volle 5 Pfennig nach ob n ab- | tunbet. Tic Empfänger von Militärkersor- !inqSqcbührnissen R und diejenigen Empfänger -Ii iIiilitäroersorgungSgebühruissen H. die nicht unterbliebene von Milttärpersonen der llnter- Tcfini sind, erhalten diese Teuerungszulagen nicht, Iltber swelck«i Betrag die Quittungen über die ^^VLrversorgungsgebülwnisse ausgestellt werden Itfh, wird den Rentenempfängern von der zu- Rindigen ^l-ostanstalt sck>ristlich milgeteilt. k. Giei kau :n. )000M. fi» itit «ilkf» M äJlnU® a. ei’- Vebcn^S jfflui -'N (jiermü mann- n s» 5r*tfrl ielobS!!fc j VilDr, j J S-H Kiehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffew Mittwoch, 2(. Mai 19(9 der 74, Tapezierer 16, Buchbinder 15, Wagner 66, Spengler 1. An Materialien wurden im Jahre 1918 beschafft und zur Berteilung gebracht: Leim 28*22 Kilogramm, Schmierseife 1362 Kilogr., Leinöl 85 Kilogr., Lacke 98 Kilogr., Kreide 1224 Kilogr., Farben 181 Kilogr., Pappen 3580 Kilogr., Pinsel 530 Stück, Glaspapier 273 Bogen, außerdem Drahtstifte, Schrauben, Feilen usw., sowie Reifeisen für Schmiede. — Die Handwerker- Beratungsstelle wurde int Jahre 1918 von 137 Personen in 142 Fällen in Anspruch genommen. Bon den Ratsuchenden roartn 116 Gewerbetreibende (darunter 24 Handwerkerfrauen), 21 sonstige Personen. Bon den erteilten Auskünften betrafen 34 Steuerfragen, 11 Arbeiterversicherung, 32 Kriegsversorgung, sonstige militärische Angelegenheiten, 37 Handwcrkerfragen, 16 persönliche Ange- legenheiten, 12 Fragen verschiedener Art. Neben dec Erteilung von Rat und Auskunft wurden durck die Beratungsstelle im Berichtsjahre 114 Schriftstücke angefertigt. Diese betrafen Steucrfragen, Aibcilerversicherung, Kriegsversorgung (Rente, Beschaffung von Darlehen für kriegsbeschädigte Hatldwerker), sonstige militärische Angelegenheiten (Urlaubs-, Dersetzungsgesuche usw.> Eingaben an Behörden, KriegSgesellschasten usw. für Gewerbetreibende und berufliche Bereinigungen, Bekämpfung des Schwindelunwefens und Auftlärung über steuergesetzliche und soziale Fragen. — Die Lehrlingsvermittlungsstelle, die am 1. Januar L I eingerichtet wurde, hat bereits eine rege Inanspruchnahme der Gewerbetreibenden und der Lehrlinge zu verzeichnen. Bis jetzt wurden gemeldet: offene Lehrstellen 44, und zwar: Schreiner 7, Weißbinder 9, Schnhmack)er 3, Tapezierer 3, Schlosser 3, Glaser 1, Holzbildhauer 1 (mithin zusammen 24), Schriftsetzer 5, Buchdrucker 1, Buchbinder 2, Schuhmacher 3, Schmiede 4, Wagner 2, Bäcker 1, kaufm. Lehrling 1, Graveur 1; Lehrlinge 49, und zwar: Schreiner 2, Weißbinder 1, Maurer 2, Schlosser 12 (mithin Baugewerbe zusammen 17), Schuhmacher 8, Schriftsetzer 1, Buchbinder 1, Mechaniker 3, Elektrotechniker 1, Optiker 1, Uhrmacher 1, Sattler 1, Friseur 1, ohne Angabe des Berufes 14. Landkreis Gießen. -m. Dungcn, 20 .Mai. Tie hier einquar» fierten Tragoucr veranstalteten am Sonntag abend im „Tarmftäbtcr £>ü" zu Gunsten unserer Kriegs- gefangenen einen Untcrhaltungsabend, bem ein sehr reichhaltiges Programm zugrunde gelegt war. Mehrere Theaterstücke wurden unter Mitwirkung einiger Laubacher Tarnen zur Ausfüllung gebracht. Kauplets und Musikstücke der Tragoneilapelle wechselten sich ab. Ter Abeiid txrlicf in schönster Weise und bot den zahlreich Erschienenen genußreiche -Stunden. Mit Tanz- verc-nügen schliß die Veranstaltung. ** L a n g »G ö n s , 19. Mai. Das von dem Toppelauartctt Lang-Göns, unter Leitung des Derrn Wilhelm Müller von der Gießener Regi- mentSmusik, am Sonntag im Saale „Unter den Linden" veranstaltete Konzert crrcute sich eines außerordentlich starken Besuches. Sämtliche Darbietungen des Önartetts sowie des Tenors, DH. Stroh-Frankfurt a. M., und des Orchesters waren in jeder Beziehung hervorragend. KrriS Vüdittgcn. ba. Büdingen, 19. Mar. DaS durch den Tod des Schulrats Baldauf verwaiste Amt des Pvrsitzcnden der Hefigen Kreis- und Ortsgruppe deS Vo ksbundaS zum Schutze der d?utschen Kriegs- und Zivilgesangenen übernimmt vorläufig Prof. Tr. Muller in Büdingen. y. Büdingen, 17. Mai. Ein großer Leichenzug gab gestern dem im Alter von fast 58 Jahren verschiedenen Schulrat Gg. B a l d a u daS Geleit zur letzten Ruhestätte. Außer dem größten Teil der Einwohner erwiesen ihm die gesamte Lehrerschaft und viele Geistliche und Bürgermeister deS Kreises die letzte Ehre. Pfarrer Göbel zeichnete in der Leichenrede den Ber- cmighm als treuen Christen und echten Vater- landssreund. Hierauf würdigte Geh. Regierungsrat Boeckmann im Namen der KreiSschulkommis- fion und im Auftrage des Ministeriums in herzlichen Worten den unermüblidjen Mitarbeiter und peinlichst gewissenhaften Beamten, der in feinem Hauptberuf stets vollauf seine Pflichten erfüllte und in der langen KriegSzeit sich hervorragend bei der Kriegshilfe des Äreites beteiligte. Als Vertteter der Sebrerkfcaft des KreiseS rief Lehrer Hensel von Hirzenhain dem hochverehrten Vorgesetzten, der sich während siebenjähriger Wirksamkeit als KreÄsschulinspektor das volle Vertrauen aller Lehrer und Lehrerinnen des KreiseS erworben hatte, nannc Absckäedsworte nach. Pro'sssvr Müller von hier bant.e dcm Verewigen für seine eifrige Täti-keit als VorswndSmilglied des Roien Kreuzes und des Alice-Frauenvereins. Tcfan Schäfer O.-tolt-ie ferner Verdienste als Mi:glied deS Kirch<-n- vvrüttndeS. Haupllelner Mvckenbaupt »ib der Trauer über den Verlust ciicS ersahrmi^Sreichen Vorstandsmitgliedes der Gewerbcsckmle inrngeji Ausdruck. Im ?Iuftrage des Lehrerseminars Friri» verg, an dem edjailini Baldauf viele Jahre govirfi l«:te, leg e Seminarlehrer Thierolf einen Slraiy nicbetx Lehrer Pepple r von hier widmete im Namen des LehrerbeziriSoereinS Büdingen einen Krantt Der Trauer der Schulkinder des KreiseS g baarc Lehrer Fleischhauer von Haiuchen und kgrtt emen Kran- nieder, den seine Schüler selbst.g.wunden halten. Aufrichtiges Beileid wird namenilid; der Tochter des Entschlafenen entgegen- ybrodU. dic vor ll/i Jahren die Mutter verloren hat, und deren einziger Bruder schon über zwei Ialfve in fran-ösischer Gefangenschaft schmachtet. -Lchulrgt Daldcmf war aus dem Vocksschullehrer- tzande hervorgrgangen, ein vorzüglitler Schulmann, der lieben einem reidjeu Wissen viele Crsahrrun^n besaß, die er sich mit großem Weiß nühreizd seiner 2cbrcrroirt,'amTrit an den Realschulen tu Wimpfen und Gießen, dann als Dauptlvmer der Stadtschailc in Friedberg und als Scitninarlehrer dort erworben hatte. Kreis Alsfeld. oz. Homberg, 18. Mai. Tie Bürgermeister des Rinnctals hielten hier eine Versammlung ab, um über die Eisenbahnlinie Hersscld—Wabern zu beraten und ihre Führung statt durch daS Efzetal durck.s 9lftinetal zu verlangen, da die Linie durcl^s Rinnetal sürzer und schon deshalb weniger kostspielig ftri- Außerdem seien auch mehrere Kunstbauten vermeidbar. Dem Gesuch sckiließen sich auch die anwishnenden Beamten der Kohlenzeche Frielendorf an, die im Tal Mutungen auf Braunkohlen erworben hat. Hessen-Nassau. ht. ^Ketzdors .19. Mai. Die Gemeindever- tretuna beschloß, um der Wohnungsnot zu steuern, ein Zuzugsverbot für Betzdorf, Brücke und Sckeuerfeld. Weiter soll die Zwangsvermietung und das Verbot der W-ohnmigÄnndigumt bzw. btc llngültjgtcitserttärung der Kündigung durchgefM)rt werden. == Frankfurt a. M., 19. Mai. Trotz der schlechten Zeiten wagten doch am Sonntag hier nickst iocirigcr als 7 2 P aa re den Sprung in die Ehe. Protcslversammluvgeu in Oberhessen. M. Laubach, 21. Mai. Am 20. Mai sand hier eine von Laubach und umliegenden Orten zaistreich von Mitgliedern aller Parteien besuchte P-.otestve-.'-sammlung gegen den Gewalt frieden statt, die auf btm schönen Rammsberg abgehalten wurde. Bü'. germ, Ritter eröffnet die Versammlung, sodann hielt Pfarrer Fritsch-Ruvpertsburg einot Vortrag, in welchem er in fd>arfen Worten den schändlichen GewaltftiÜden schilderte und charatterisierte und bewies, daß unsere Antwort nur „unannehrn- b a r" l-eiHen könne. Ter dementsprvch.nden Ent- sckstießung, die er vorlegte, stimmten die Anwesenden zu. „Deutschland über alles" schloß dü se alle tiefbewegende Versammlmig. Tie Entsckstießung ward dcm NeichsUanzler telegraphisch mitgcteilt. au. Nidda, 20. Mai. Für den vergangen.-n Sonntag drtte der VezirkSverband Nid- dertal o r Deutschen demokratischen Partei auf Finsthaus Finkenlock znnsck)en OrtenLtrg und Nidda zu einer grasten Protestversammlung gegen den Gewaltfrieden ringeladen. Als erster fRebncr sprach Rcchnungsrat .Haas-Ortenbera, indem er fcststelltc, daß angesichts der schreck.ichm Emsckri- dung alle Parteiuntcrschiede schocigen sollten. Mb- niftcrialbirdtjr Tr. S t recker Darmsiadt sprach dann in LV2stündiger R de von der Schmach, die uns angetan rocro.m soll. Nach ihm sprach Pfarrer Weidner-Oberlais, der sich ganz besonders an die anivesenden Bauern wandte. Mit d m Rüt i-Sch,vur schloß Pfarrer Weidner feine Ansprache, indem er der Zuversicht Ausdruck gab: „Gtott wird den Gri)beben richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht!" Zur Bekräftigung dieser Zuversicht sang die Versammlung stehend den ersten und dritten Vers des alten deutschen Trutzliedes: „Ein' feste Burg ist unser Gatt." 'Hieraus ergriff Pfarrer Herpel-Lißberg das Wort zu einer Schlußansprache. Die hierauf ein» gebrachte und einstimmig angenommene Entschließung lautet: „Tie heute auf ForsthauS Fin-enlock versammelten Bürger und Bürgerinnen. Bauern und Arbeiter aus dem Niddertal und desien weiteren Umgebung pro testieren Xtien bert dem deutschen Volk lugemutctcn 0ieroallfti<-deii ber Entente-Imperialisten. Die Annahme desseiben bedeutet Vernichtung und Untergang für das gesamte deutsche Volt. Tie Regierung hat die Pflickst, ihn für unannehmbar zu erklären und solange an diesem UnairncbnUxir sestzuhalten, bis die feinb- lidien Regierungen einen Frieden abzuschließeil l«crcit sind, er auigcbaui ist auf den Grundsätzett des Reckus und der Gerachtiakrit." Mit dem nninberoj'lcn, auch wie für unsere Zeit geschasse- neu, Gkbctc des im 16. Jahrhundert lebenden IustuS IonaS „Wo Gott der Herr mit bei uns hält, wenn unsere Feirrdc tpben" wurde die Frier geschlossen. Sic ist hoffentlich für alle eine Aus- härung und zu einer Ermutigung geworden. qu. Aus dem hohen Vogelsberg. 20. Mai. Aus Einladung der Teutschen demokratischen Partei sanden am vorigen Samstag in Herchenhain und am Sonntag in Crainfeld zwei große Protestversammlungen gegen, den Gewaltfrieden statt, öeibe Versammlungen, besonders die Versammlung in Crainfeld am Sonntag, waren auch auS den umlrgiitxn Orten außerordentlich stark besucht. Haittttredner war Ix-ibemal Ministerialdirektor Tr. Strecker autz Darmstadt. An Hand der 11 Punkte Wckson) wies er nach, daß bie uns zugedachten Fri^-densdedingunge« einen großen Vertrauenöbnich darstellten. Nur em Friede des NeckstS und der Gerechtigkeit dürfe unterzeickutet werden. In beiden Versammlungen sprach auch noch Pfarrer Weidner aus Ober LaiS. der sich besonders an die Bauern wandte und diesen darlegte, wie dieser Geivaltsriedc den Niedergang ber deutschen Landnnrtsck-aft bedeute In der Versammlung in Crainft l'-, die von Bürger- instr. Ganß geleitet wurde, sprach Herr Ministerialdirektor Tr. Strecker noch auSiühr.ich über <5d)ul* fragen. Ter Leiter der Türerschule in Hochwalh- Txsufen,, Neuendorff, wieS in Crainfeld in einem kurzen Schlußwort hin auf unser aller Pflicht, unsere heffifche Regierung tatkräftig zu unterstützen. In beiden Versammlungen wurde fol genbe En ts chl ießung einstimmig angenommen : „Tie im höchsten Vogelsberg aus Einladung der Deutschen demokratischen Paiiei versammelten Bauern und Bürger erheben nach eindrucksvoller Rede des Herrn Ministerialdirektors Tr. Strecker Darmstadt laut ihre Stimme gegen bei unS jugo backten Vernickstungsrreden der Feinde. Tic’rr Friede wurde den deutschen Bauer auf Jahr ehnt.: Irin au zum Knecht der Frinde machen: er bedeutet den Del igen RiidSseen deutsch n BauemtunS. .Tie deutsckien Bauern erwarten von der Rei >»s- regierung, daß sic unter feinen UniftänDcn d.e.em Naubsrieben iljrc Zustimmung erte.lt." 2Iu$ dcm 2ImtsDertünöigungsbIott. TaS Amtsverründigungsblatt Nr. 32 vorn 20. Mai enthält: Schluß der DeVannri mackamg Nr. K 10 über Beschlag:rahme, BeslmrdÄ- erh.bmig und Höchstpreise von Lumpen und neuen Stossabfällen aller Art. Vom 1. März 191.9. — Bekanntmachung betreffend die Beamten-, Dedien- steten- und Lehrer vereine. — Anbau- und Ernte- slLchenerhebung vom 5.—81. Mai 1919. — Beitreibung dur Gernrindegesälle für 1918 Ri. —- Gesuch ves Vereins für chem Industrie zu Fried- richSlchtte um Erlaubnis zu Betriebsoerräiderimgen in seiner chem. Fabrik ^FriedrichsHütte und zur Einleitung der A^vässer m die Horloff. — Cckilie- ßnng der Oelmühle Wilhelm Will m Großen- Bnseck. Vereine und Verbände hessischer Beamten, Lehrer, Lehrerümen und Stebicnfteten ircrtcu ersucht, ihre Organisationen bei dem Hessischen G.samt ministerium ft Lastens bis zum 25. Mai d. I. Mrzumcl'ben. Tic Airmeldung soll enthalten: 1. Name und Sitz des Vereins oder Verbands, 2. Zwrck deS Vereins ober Verbands, 3. Zalck der Mi glieder, 4. 9tame und Wohnuwz der DorstmrdSmi: gl jeder. 5. bei er rem Verband auch bi? Nam.u der ihm tc ftch in den anderen Sessel. _ „Wir wollen in aller Ruhe Ihre Angelegenheit besprechen," sagte er mit freundlichem Lächeln. „Rauchen Sie? Sie wollen also gern Konsul werden?" Torival lehnte die Zigarre ab, da ihm Zigarren zu schoer seien, bot aber Labwern, feine Letzte Nachrichten. Die Londoner Protestverfammlung gegen den Kewaltfrikdkn. Rotterdam, 20. Mai. (ö3Sj Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus London: 3n der qemelbeten Protestversammluna gegen die Blockade Deutschlands in der Albert Hall erklärte Dr. Garvie. England habe die heiligen Toten verraten, die nicht für solch einen Frieden ihr Leben gelassen hätten. Er sei feige, der Friede sei ein Verrat an den Bedingungen, unter denen der Waffenstillstand unterzeichnet worden sei. Der Ruf Englands stehe auf dem Spiel, denn die Engländer dürften sich selbst nicht vorwerfen, daß sie den Waffenstillstandsoertrag für einen Fetzen Papier ansehen. Es sei eine Schandtat, daß die Blockade weiterhin aufrecht erhalten werde, um der deutschen Ration, die Hunger leidet, einen Frieden aufzwingen zu können, den sie wahrscheinlich nicht annehmen würde, wenn sie keinen Hunger leiden würde. Miß R o y d e n sagte, ob denn die Millionen junger Menschen, die getötet, verwundet und blind geworden sind, keinen genügend hohen Preis darstellten, welchen Preis man denn noch für einen ge- rechten und dauernden Frieden werde bezahlen müffen. S a i l i e erklärte, er spreche als Internationaler. Die Kinder, die in Deutschland zu Iehntausenden stürben, seien nicht für die Missetaten der Deutschen verantwortlich zu machen. Es würde menschlicher sein, die Maschinengewehre gegen sie zu richten, als fie zu Tode hungern zu lasten. Der eben von Berlin zurückgekehrte Korrespondent des „Daily Herold", Drailsford, drückte seine Ueberraschung darüber aus, dost der volle Wort» laut des Friedensvertrages in England nicht veröffentlicht worden sei. Er wies darauf hin, daß Deutschland neben 140000 Milchkühen noch Schafe und Schweine ausliesern müste. Karl Beauchamp erklärte, dah diesen Frieden eine Nation, die sich selbst achte, nicht annehmen könne und dah er zur Wiederauslebung des Militarismus führen müste. Das Parlamentsmitglied Kenworthy sagte, l>ie englische Flotte, die die Waffe der Blockade havl-d- Hable, schäme sich jetzt dieser. Sembat über die Aussichten der deutschen Politik. Versailles, 21. Mai. (WTB.^ Anläßlich der Berliner ftunbgebungen gegen eitlen Gewaltsrieden fdyreibt Sem&at heute im „l'-Oeuvve": Es ist nicht schwer, annehmbare Aendenmavn des Vertrages vorzuscAagen. Ä>er Test des Friedensvercrages ist nicht unberühr>k-ar. Bei den Alliierten sind viele Leute keinesnzegs enthusiasmiert, (^gmtrcojcfte find nicht schwer enn Teutschtand dagegen Einspruch erftvbt, dah man es zerstückeln will, so werden die Alliierten mit» Worten, Deutschland habe ja vor noch nicht allzulanger Zeit seine Land auf Belgien und Nordfrankreich legen wollen. Ader wenn Teutsihlond lxervorhcbt, dost wir uns selbst ruinieren, ivenn wir Deutschland ruinieren, wenn es Finanz Vorschläge macht, die die Lasten Aller erleichtern, dann hat es viele Chancen, angehört zu werden. Tie Finanzlage must uns zu einer wahren Anscl>auung des Friedens bringen. Man muh wohleit: entweder führt man ton eg oder man sckfiießt Fri.den, und Frieden schlieft man mit der ganzen Welt, namentlich mit dem gestrigen Feind, denn, sonst ist es kein Friede. Unter dieser Bedingung kann man finamidte AbmaclZungen schließen, welche in der Lage sind, den Bankerott der sowohl T^ntschland wie aud) Fvankreich bedroht .^u verhindern. Ein Hungerstreik politischer Gefangenen. Versailles, 31. Mai. (WTB.f 23-ie der „Pvpulair" meldet, begannen die bei den Kundgebungen am 1. M a i Verhafteten gestern im Santö-GefänaniL den Hungerstreik, um dagegen zu prc^estieren, dast sie im Gesän,xnis wie gewöhnliche Sträflinge, nicht aber tofc Politische Gefangene behandelt werden. Der Belagerungszustand in Sachsen. Dresden, 21. Mai. In der sächsischen Kammer begründete der Justizminister Lar» n i s ch die Rcchtsauffassung der Regierung über die Zulassung der Verhängung des Belagerungszustandes und macht die Aussehen erregende, Mitteilung, dast nach zuverlässigen Unterlagen sckwn 14 Tage vor der Er.. Dung des toiegsrninisters Neuring eine Ductholo- m ä u s n a ch t auf dem Alten Markt geplant war. Eine Liste sei ausgestellt worden, worin man die Dersönlichkiten bezeichnet h^be, denen das gleiche Schicksal beschicken sein sollte wie dem toiegs- minister Niuring. Bolschcwistengränel im Kaukasus. Rotterdam, 20 Mai. (MTV.) Ter „Nieuwe Rotlerdamsche Couranck' meldet, In6 im Kaukasus am Berge Nasjuk die Leichen von 115 yon den Bolschewisten getöteten! Nüssen gefunden wurden, darunter die Leichen der Generale Nuski und Radko Dimitriew. Riga von lcttischcn Truppen besetzt. Berlin, 21. Mai. Wie vcrsckn ebenen Blättern aus Kopenhaaen gemeldet wird^ drohten die lettischen Jäger, die am 19. Mai Dünamündc besetzten. Riga mit sck)wercm Geschütz zu be- fcknestm und verlangten, daß die bolschewistischen Kommissare innerhalb drei Stunden ausgeliefert werden sollten. Tiefe Forderung wurde nicht erfüllt. Daraus besetzten die lettischen Jäger Riga. Der größte Teil der bolschewistifchen Kommissare wurde erschossen. Wilsons Niickreise. Antwerpen, 20. Mai. (WTB.) Lavas- Shuter. Man erwartet hier binnen kurzem die Ankunft des „George WashinLt.on", auf dem sich Wilson am 1. Juni nach Amerika begeben wird behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. In unser Genossrnschaftsre-ister wurde bei der landwirtschiaftlichen Bezugs und Absatzge- nvssenschoft e. G. m. u. H. in Langd eingetragen: Aus dem Vorstand ist Otto Georg» Walther von Langd oudgcf cf lieben und an seine Stelle Ernst Gall uon Langd neu gewälzt worven, Hun ge n, den 16. Mai 1919. 6194B Hessisches Amtsgericht. Freiwillige gediente Leute aller Waffen, ausnahmsweise auch ungediente, suchen ReLhswehp-Batterien Wagner and Geppert Besonders notwendig: Retter, Fahrer vom Sattel, Schuhmacher, Sattler, Schneider, Schlosser und Schmiede, vorläufiger Standort: Babenhausen. ReicbSwehr-Bedtngungen. 5331V Milltärvapiere mitbrtngcnt Gräserei-Verpnchtnng. DonnerStasden22. Mail. Js., vormittag- IV/t Uhr, soll in der Gastwirtschaft „ZUu mTreppchen" bei Ferdin and Kreiling zu Heuchelheim die GraSnutzung an der Lahn in den Gemarkungen Giehen und Heuchelheim kür daS laufende Jahr versteigert werden. Mainz, den 13. Mai 1919. Hessisches Wasserbauamt Main». 61240 _____Schmitz. _______________ Käse-Berteilung. Ab Mittwoch den 21. Mai 1919 oe- langt in nachstehenden GesckZäften Käse zur Verteilung: 1. Kle in Henn, d. G., Balmftvfstraße, 2. Klingel meyer, K., Lndwigsttaste, 8. Koch Nachf., A., Schulstraße, 4. Kop p. Frickr.. Bismarckslraße. Ter Bergauf des Käses erfolgt nur gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 2 Aus jeden Abschnitt entfällt 1/1 Käse zum Preise von 45 Pfennig. Die Sttcinljänblcr haben die eing?gan.ge7ieni Bezu^abschnilte bis 2 5. Mai 1919 dem Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer 12 abzuliefent. G ic sten, den 20. Mai 1019. 6186B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung Ter Plan über die Herslellmrg ziveier Ueber- holungsgleise an der Haltestelle Badeburg liegt vom 20. bis 27. Mai 1919 zur Einsichtnahme im Stadtbauamt Asterweg 9 offen. Einwendungen «gen den Plan sind innerhalb der Offcnlegungs- trrst schriftlich bei mir vorzubrinaen. G i c st e «l, bat 20. Mai 1919. 6184B _______Ter Oberbürgermeister: K eller. Bekanntmachung. In der Nähstube für ihricaßfürforgt Wallkvr- straste 24 wird im Auftrag der Stäidt. Beüei- dungsflelle Foppenstvff (1,50 Meter breit) zum Preise von 22 Mark pro Meter verkauft. Der» kaufszeit ist Montags, DienStagS, Tionnerstags und Freitags von 8—12 Uhr vormittags und vvn .3—6 Uhr nachmittags. LebeirsmittelauSweistlarte ist vorzulegen. Gre stc n, den 20. Mai 1919. 61858 Der Oberbürgermeister. I. A.: Dr. Seib. Holzversteigernng in der filrfllirbeu Cbcrfürftcrei Lick. Montan den Sß. Mai werden an» den Distrikte > Brunnenwald nnb Kiibnuier Nm. Bnkben-Slbeiter und 25 Nm. Buchen Knüppel versteigert. Die Lnsainmenknns« ist voriuittagö 9*/* Uhr auf der Staatsstraße beim s>of-Albach (OlTfiB Statt Karten. Die Verlobung meinet Tochter SelmiQi mit dem Bildhauer Herrn Georg Vrotz^ Pilot-Lehrer und Leutnant d. Nes. it|/t Fliegerkorps, beehre ich mich anzuzeige p. Frau Oekonomierat A. Weitzeil. Meine Verlobung mit Fräulein Selma Weitzel beehre ich mich anzuzeigen. Georg R. Groh. Sich, Mai <919. «Ml Lichtspielhäusern y .. : Bahnhofslredie 84 — .. _ Dav TagcNgceprüch von Gießen ist Gehegte ITLenlchen l Niemand sollte dieses "Kolossalfilm werk Ä gk versäuiriien. Mar noch bla elnschl. Freitag. K FRITZ FTOW^CK Neu eingietroffen: oii7e Kleider-undSchürzen-Siamosen doppoltVeterM 16- Schwerer Kattun ,Ur Bluwn •und Sporthemden^^ _ Dnnomo weiß, schieferfnrbiflr u. mode, für Waschezwecke, IC Eß lanailld Kinderkleider, Sporthemden usw. . . Meter M. Iv-vU Bedruckter Voile für Blusen und Kleider Meter M. 9.50 Extra prima Satin ’m» 18.50 u. 21.— Steppdecken-Satin 130 cm breit. beste QuaL Meter M. 29.— Tttffl. Hingang von ElslUser Sitoffon in beuten Qualitäten w Tüten! für Tabak. Zigaretten, Bonbons, Vcücn5mhtcL Herren- und Damenhüte, spitze, flache und Beutel fabriziert und versende! D. OrBflel, Frankfnrt a. PI. 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Pslcaeanstatt einen gemütlichen Abend mit!anz aus der Liebigshöhe. 010022 Jusaffen nebst Angehörigen sind herzl. eingeladen. Vogelsberger Hof Gustav Trinkaus Täglich 09256 Achtung! Aehtnn«! Berkanfc Donnerstaa früh von H Nbr an am ^elienkeller, Babubosstratze eine «rohe Lendnna Salat,Lpargcl,Rhal,arl»cr,Rote- ».Gelbe rüden und »och anderc» staunend billig. 6182 ________________Vrmh. Äliceschule. Die neuen Vierlelfabrskurse beginnen Monta« den 26. d. M. und fdiliehen Samstag den ».Bug. Anmeldungen da^u, sowie auch au den am 2». «cvt. begtnnend.'ii Kursen deö Wintersemeüerv werden un Schult,ans, Stein"r. 10, atmen0>mnsn Prosv. gratiS. ,rBc) Der Bvritand dce> Aliceschul BereiuS E.B. Meine Kunstwerkstatt befindet sich jetzt Gewerbe-Haus Kirchstraße 18 - Im Erdgeschoß Job. Ködding Kunstbildhauer ßCF Wieseck. -W Heute, den 21. Mai,'/,» Ubr abends, — in der Wirtschaft Dorseld — Eumor. Thaaler- u. OpereKenabeod der Leipziger V.-Sänger. StnrmlDche Heiterkeit I Tranen werden gelachtJ Hierauf Tanz! 010003 Eintritt: 1. Platz 1.S0 M., u. 2. Platz 1^0 M. Statt Karlen! Verlobte Nidda im Mai 1919 =1*M Statt Karten. - w Marie Geitz Rudolf Leisler Mrfichte« Die Anttvor bic Internattoualisicrung der Stadt auf eine wisse' Anzahl von Jahren und durch bic Gavan: hast alle Staaten betreffs des Hafens von Fnz Für die uns anläßlich unserer Vermählung in so reichem Matze erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Richard Ronthaler u. Frau Minna geb. Wolf. Langd, den 18. Mai 1919. „e Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Mina Diehl Fritz Peusch Die Geburt eines gesunden Töchterchens beehren sich anzuzeigen Hermann Fuhr und Frau Msabech eeoo . geb. Krumm. Gießen, den 19. Mai 1919. Ruppertsburg - Daubhausen (Dilta.) Mat 1919 Mage ertei MSewal UMl auf de" Mhligkelt tz K‘ wird bie j1 Kitften deuW Enenceau den bMengchalien Lad; verloren [ bereit erklai ijülbbckenntnis [im November kna^m demge I an, die m kn Die erwä Uz ist aus Ä L aus: „In der Note I kingang jcigt, . Wiederher) frt Wicderhcrsleli b übetneftmen, 114 durch den il LineS anerkannte Kris, nämlich bi fen Neutralität Eingetragen habe fcti sich. Was di tiür die internal ferm Regierung! Efguiun diese au fern sie eingegai IKmchlignng de fe Lngehen zu m Führern zur r'jfijdic Regierti fest wohl an d feischen Regieru li die Äüliarttn fetdtnet, um di pr. aus den den lÜgte. Wenn t pimgtn sich w I'dik Tchuldf stm das Versah, PMta aufrett fmal ron'tn, we° t wwdlt, chr Der beutle » erklärte Lch lolkskundgebun m zu tun, z fjierett, als vö ^»dlnge des s Achten dafür ,ule wissen? Er K einmal seine 5 iw einer Unter gegnerische Mkungen nat F Don Deutsc r Frage der Wvähnt, unt fite Q?ne^ Wiarden n er tonnt« goten gemäf;: P".a» eine z Winen an, b’ Rö|)en niird, Grenze E nnch er aus ^sfnungc L ^'ZNlen, b( I^fsenstillste EVn’mfl(hnn ^ersaiilez, V* w lAris, 21 KV'* KL .“"tlDof«5U9il Mr !>» > Sn RH M'Z EJyieit r1Q, eci! I -Sy tü M k-i'n’d11 Lchr^tleüun Kiüeld)0"^“ Büi-rTrahl. LjrlUU Die amerikanische Politik. Versailles, 20. Mai lWTB.) Die ft nfer Ausgabe der Chicagoer Triüuno erfährt!: H| Vereinigten Lvtaaben fperben die in den a m e e i kanifchen Däfen be schla gnahmte» deutschen Schiffe mit 700000 Tonnen trj des Protestes Gnglanos behalten. Tie Vereinigtei Staaten wollen die deutschen Schiffe nicht n« der Maßgabe des versenkten Schiösranmes mrd bk Alliierten verteilen lassen, da sonst Englan den Lötoenanteil hätte. Tie Chicago Tribüne tpj ferkler wissen, daß die Frage von Fiume burc Verfteigernng. Donnerstag den 22. Mai und die folaenhtz Tage, jedesmal von uackmiitaga 2 Uhr ab, uerfietgei id> in «liehen, Henfelstr. 0 L, nabe der Btbliothp hochfeine HerrirbaftSmöbel (eift 2 Jahre im M brauch», als da sind: 1 Herrenzimmer, bestehend aus: 1 SchrclbM 1 Bücherschrank i3tetlln>, 1 Ti ich, 1 Schaulelftutz 1 Sllubfofa, 1 Sessel nebst 2 (Stühlen, 1 Tevoit 1 Palmüänder, 1 lligarrenschrünkchen, 1 eie!» Kronleuchter, 1 Stehlamve. 1 Eßzimmer, dnnkel Eiche: 1 hochfeines fett, 1 Kredenz, 1 Chaiselongue mit Plüfchdecke, ei Auözieliiisch für 24 Personen, H Lederstühle, e» KonverfmionSlerikon mit passendem 9legaL 1 RÄ tisch, 1 Strohfnibi. 1 Linoleumtevpich. 1 Schlafzimmer, hell Nnkbanm: 2 hochsei» Netten mit Sviralmatratzen, Roschaarinatratze» Delkbetten und Kissen, 2 Sviegelschränke, 2 Nack tische, 1 Waschtisch tMarmors. I Schlafzimmer, wein lackiert: 3 Paradiek betten nut Sprungfeder- und RoßbaarmatratzeV Deckbetten und Kissen, 2 Sviegelschränke, 3 Nack tische. 2 Waschtikilie, 2 Spiegel. 1 Kinderstube, bestehend aus: 1 Kinderkletdck! schrank, 1 l'uppenfommohc (grofu, 1 Puppenkoimnck (Heini, 1 Pupven-^aschtlsch. 1 Puvvenbett, 1 Ütiagt« 1 Kindertisch mit Bank und Stühlen. 12 elektrische grünere und kleinere Lampen. I Einzel Möbel: 1 hocitfetnes Klavier, schtvm «Fabrikat Hupfer«, 1 Eisschrant, 1 FlnrgarderM 2 Tische, 1 »vliegenschrauk, 1 Teppich, 1 Badeas (Gas) mit Badewanne (Fabrikat Weiland», 2 Wck neu, 1 Liegestuhl, 2 Fensterhlnmenbretier, 1 Blumetf tisch. 5 Kobleukaslen. .3 Tische, 2 Stühle. 1 eichtet Kuchenbrett. 1 9kgulntor, 1 Wanduhr, 1 Weintioivl»! 1 Salatfchüssel mit Befleck, 1 Eß-Servtee, ca Teile, 1 Weck-Einkoch-Avparat mtl 2 Eiiifatzen um etwa 100 Gläsern, Porzellan und SllaS, 1 Ta sei Aufsatz, Silber- und Stickelgegenstände, Bilder, Bol hänge, 7 Pikee Decken, Stores und viele Hack! haltungsgegenstände 1 Rürbe, bestehend anS: 1 5!üchenschrank ffi GlaSaufsatz, Anrichte m. Svülvorrichtnng.2Stüblrl 1 Tisch, (^a-herd und Bratosen, sowie fämtlidtca! Kitchen-Jnvemar, als Porzellan, Töpfe, Bra» Pfannen ufro. Versteigerung ganz bestimmt. | H.Bcmrll, iluttionotor, flroföorfer Stt.l Uebernabme aller Arten von Bersteioerunse»! NB. Besichtigung Tinnevöiag vormittag r>o« 11 Uhr ab erwünscht. Gietze« gleicfcbereditigt find gelöst fei Ein Ausschuß tvf fünf Mitgliedern der Liga der Nationen soll StÄß und Hasen verwalten. Tas Blatt erklärt, die & fimg der Fiumefrage sei ein großer Sitd Wilsons. Tie übrigen Pariser Blätter toifiti von bet Lösung nichts zu berichten,, nur daß dtz Verhandlungen gestern fort gebauert chaben, oh, zu einem Ergebnis zu führen. Der Handel im besetzten Gebiet. Berlin, 21. Mai. Nach einer Meld»« des „Bert. Tageblatts" aus Elberfeld nnrrbti große Menge Tuche, die dirett aus Pa riß in mächtigen Lastautos in Köln eingetrofH waven^gestern an hiesige Tuchgeschäste abgeliefetz Angestellte der Pariser Firmen begleiteten W Waren. Es handelt sich um erstklassige Stof» Tie Preise sind noch sehr hoch. Der Wert m Sendung betaust sich auf zwei Millionen Mach! Der Spaodaner Millionendieb. Berlin 21. Mai. Wie dem ,,Berl. Lokch anzeiger" aus Wien gemeldet wird, ist der S va»s dauer Millionendieb angeblich bort öej hastet worden. Ter Verl-astete sei anscheinnA! mit dem Offiziersburfchen Fröschcl identis« der von hier aus wegen des MillionendiebstiWD gesucht werde.